Vunncr 13. Pett«», >«w 27. Mirs 1904. XV. Iahrg«>z. PcttauerZeuung. Erscheint jeden F»onmsg. «reit für Pettau mit Zustellung in« Ho»«: Monatlich 80 k. vi«rtelj»hrig K 2.40, halbjSheia K 4.80. ,an,j»hrig K 9.—. mit Vftverlmduilg in Inland«: vionoilich «ü b. vierteljährig K 2 50, hold^hrig K 6.—, ganzjährig K 9.60. — Einzelne Nummern 90 h. Handschrift«, werten nicht zurückgestellt, «nkilndignnge» billigst berechnet. — Beitrüge find erwiiichht und wolle» lingften« bi« Freitag jeder «oche eingesandt werden. sei» sollen, um den berechtigte» Forderungen und Wünschen der Bewohner, insbesondere aber der grundbesitzenden Bewohn erfchast. der Landwirte, gerecht zu werden, soweit da» im Wirkungskreise der Bezirksvertretung liegt und mit den verfüg» baren Mitteln möglich sei. Diese Ausgabe sei gewiß feine leichte, den» e« gibt viele« zu tun. manche« nachzuholen, wa« früher au« irgend welchen Gründen nicht ge» tan wurde. Dazu aber sei die tätige Mithilfe aller Mitglieder der Bezirttvertretung i» hohem Grad-erforderlich. Richt die Majorität allein müsse dazu helfe», diese Aufgaben zu lösn,, sondern auch die Minorität habe die gleiche Ber-pflichtung. Und da wolle er sosort an dieser Stelle auf da« eindringlichste betonen, daß eine Be> zirktvertretung weder politische noch nationale Ausgabe» zu löse» habe, sondern nur rein wir!» schastliche und er werde daher al« Obmann sich »ur nach dieser Richtschnur halte» und bitte auch alle anderen Mitglieder da»selbe zu tu». Al« eine der nächste» Aufgabe» fasse Redner N« Herstellung de« finanziellen Gleichgewichte« i.i rt Wirtschaft tu« Bezirke' aus. Heute find Schulde» voih^nd«,,. deren ge-naue P r erst bei der ordentliche,, Übernahme der Agenden durch die mitgewählte Bezirk«»«, tretung festgestellt werden wird, die sich aber schon jetzt aus rund 18000 Kronen beziffern. Eine weitere dringend« Ausgabe sei die Lösung der Straßenfrage. Die- Bezirksstraßen und die dazugehörige» Objekte entspreche» viel-fach nicht den Anforderungen, welche die Be-völkerurg, besonder« aber die bäuerliche, z» stellen berechtigt ist. Die vielfachen Beschwerden der Bevölkerung sind begründet und e« wird harte Arbeit kosten, hier Wandel zu schaffe». Der Rkd»er wendet sich dann zur Schul-frage. Er skizziert flüchtig die heutigen Schul-Verhältnisse im Bezirke, mit denen ein nicht geringer Teil der Bevölkerung wenig «inverstan. den ist, weil e« diese Berhältnisie de» Eltern ganz unmöglich mache», ihre Kinder wenigsten« so viel von der deutschen Sprach« erlerne» zu lassen, al« sie sür da« leichtere Fortkommen im Leben nötig hätten. Der Bauer kennt die Borteile, welche ihm die Keuntni« der de»lschen Sprache im Handel und Wandel bietet besser al« die Hetzer, die doch selber deutsch sprechen, der Welt glauben «-"beii wollen. Er lacht bereit« üb«r da« verbrauchte Schlagwort von der »Germanisientng- seiner Kinder. Wir haben weder dir Absicht, noch auch die allergeringste Lust, den sloveinschei, Bauer» zu germanisiere»; wenn er ober wünscht und ver-langt, daß seine Ainder mindeste»« so viel von der deiitsche» Sprache erlerne», daß sie sich spater leichter durch« Lebe» schlage» und wen» wir ihm Gelegenheit geb'N. diesen vollberechtigte» Wunsch zu eisülltii. so kann »ur ei» prosrffloneller Hetzer sagen, daß wir ..germanisieren' wollen! — Der Redner »'«ist ans de» Andrang sloveni-scher Linder i» die deutschen Stadtschulen hin. deren Eltern Opfer bringe», um ihren Kindern die deiitsche Sprache erlernen zu lassen. Es sind Eltern, die zumeist selbst der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Slovene» mit Leib und Seele, die sich nicht im geringste» sürchten, daß ihre Kinder germanisiert »verden. Aber daran glauben ja selbst die Hetzer nicht, denen e» bloß Die Wahl drK BrzlrUiuH-schuffes. Au« dem Plenum der neugewählten Be- Jirl«v«rtretnng von Petto» erfolgte bei Anwesen-eit von S8 Mitgliedern am 24. d. unter Leitung de« Regierung«vertreter« Herrn k. k. Bezirk«-hauptmanne« Anton U»d«rrain Edl. v. Meising die Wahl de« Bezirksausschüsse« und wurden gewählt: Zum Obmann Herr Josef O r » i g, Bürger-meister v. Petto u. LandtagSabgeordaeter u. mit 29 Stimmen. 1 Stimmzettel lautete auf den Namen Hintze, 8 waren leer Z»m Obmann-StellvertreterHerr Woldemar Hinke, Realitätenbefitzer, Kartschowina. Zu Mitaliedern die Herren: 1. Dr. Sixtu« Ritter von F i ch t e n a u . Rechtsanwalt in Pettau. 2. Jakob Gollob. Besitzer in Goll- dorf. 5. Max Freiherr Kabeck v. Kuba». Gutsbesitzer in Ankenstein. 4. - Adolf S e U i n s ch e g g, Kaufmann in Pett«u 6. Max Straschill, Realitätenbesitz" in Ran». 8. Johann Steudte, Realität? "b?sitzer in Petta«. Die Herren erklärten die Wahl an-zunehmen. Darauf hielt der neugewählte B«zirk«ob-mann eine kurze Ansprache an die Versammlung, in welcher er die Gesichtspunkte darlegt, welche nach seiner Meinung für die Leitung sowohl, wie für die ganze Bezirksvertretung maßgebend , r, Relmchronlk. . Beginnt die stille Woche auch — am Sonn-tage Palmarum, — fo gibt e« doch »och manche» «Gauch. — der sich nicht kümmert darum. — E« 'macht ihm st-t« ein Mord«pläsier — die Braven zn verhetzen — und nimmt man ihn beim Ohr dafür, — den Schnabel noch zu wetze». — Es kommt wohl hie und da auch vor. — daß man die Stänker deftrt — und ihnen eine hinter« Ohr — auf« EselSfell hinheftet. — Doch nützt's nie viel, den» ihre Hau» — stinkt arg »ach den Kloaken, — darin sie vegetier», man graut — davor, sie fest zu packe». — Wir sind'« zwar wohl schon längst gewöhnt, — an« Kläffe» und an« Bellen — der Meute, die u»S schimpft und höhnt — u»d lästert »ach der Ellen. — Doch daß sich plötzlich nun st'gar — der „rote Dackl" ainchließt — und trotz der sichern Gefahr — ge-haut z» werd» »ms Eck — boll, daß war ei« rech« betrüblich Di«g; — den Jagdhieb, deu er drob empfing, — zählt z» den guten Werken,— die jeder Christ zu tun bereit — sein soll jekt in der ernsten Zeit. — Der Tackl inag sich'S merken. — Die stille Zeit begann auch schon — sür uns re Bolk«vert,et»»g. — Sie sucht »un 'gen die Obstruktion — nach Mitteln zur Errettung — des Parlamente« vo» der Onal — der Schlafsucht, die im Sitzungssaal — ganz epidemisch herrschte. — Es faßte die Verzweifelung — fogar die Stenographen, — bei namentlicher Abstimmung, — aus «inen Wink de« Graf?» — Herrn Better vo» der Lilie — genau z» schreibe»: .Ja" und „iy6e" — und auch die Zwischenrufe. Ein Glück war'S, wenn Graf Sternberg sprach, — dann ward die Sitzung ljeiter; — im ganze» Schlassaal würd e« wach. — sogar Herr Baernreiter, — der unentwegt verfassungstreu, stand aus vom Sitz und kam herbei. — dem Schwefel still zu lauiche».—Heut istesauS; im hohen HauS — — ist Schonzeit eingetreten. — In der Verwirrung mnß d-e Regierung — sich mit dem $ 14 freiten. — Am schlimmsten ist Herr von »törber dran, — er ward deiavonieret — von stincui werte» NachbarSmauu. — der 'S Äußere regieret. — Geschieht ihm recht, hat er sich doch — die Schnorrer großgezogen, — und die ihm grade» 's tiefste Loch, — denen war e> stet« gewogen.— Ta lob ich mir das deutsche Reich! — Tort wuide hart gestriNe». *— Nicht etwa um des Kaiter« Bart. — »ei», um die „Jesuiten." — Glas Biilow kämpfte wie ei» Held — i.nd Sieg ist ihm geworden I -j- Ter Reichskanzler behielt da« F«id. — WV- uud der sromme Orden! — Ach Exzellenz, der Kamps war ja. — hm, sage» wir unnötig; — wen» Ihr die Herren so liebet, na. — wir wär'n doch gern erbötig, — iven» Ihr uu« nur ein Wort ge-sagt. — ein Dutzend zollfrei, wohlverpackt — und spesenfrei zu senden. — Wir habe» hier vo» diesen Herren — so ziemlich viel auf Lager — und dieye» auch damit recht gern; doch sind die meiste» mager — zum Uu-terschied von uus'reu Herr«»; — die essen gut und trinke» gern. — und bleiben der Versuchung fern — und do4 schafft Leibessülle. — Indessen draußt im Deutschen Reich. — vo» Rechts uud vo» der Mitten, — gesühnt ward manch scharf,? Streich — zur Ehr der Jesuiten, — schafft sich der Franzmann reine« Haus — und weist die sromme» Herr?» aus, — die Schnaps und Unheil brauen. — Das tun sie stnchbu uns, doch gibt — der Staat dazu Lizenzen, — dieweil man oben gerne hat — die irommen Eminenzen. — Doch biennt der Bauer sich 'neu Schnaps — aus Trester» ode, Beere»,— dann ist der Teufel los »nd schwups? — hört man die frommen Herren — vo» ..Schnapspest-, Rausch und Lumperei, — und ander» schweie» Sünde», — und das, >v iva» gesund nid;t sei. — i» Zeitungen verkünde». — Na ja, die Sache ist ja >o, — doct, kau» „Van Houteus" Eacao — der Bauer sich iiicht gönne». F, darum zu tun ist. die Feindschaft zwischen Slave» und Deutsche zu krage», »m de» Bauer voll-ständig vou sich abhängig zu mache», den» ein friedliche» Zusammenleben würde manchem der Herren da« GeschÜst verderben. Der slovenische Bauer aber, der genau sieht, daß der Deutsche heute ebenso schwer ums tägliche Brot kämpft wie er selber, hat die Hetzereien satt. Der Gedanke »gang der Anrede de«ewählten Bezirk«obman»e« kann hier nur fkWlg fixiert werde«, daß er da« Richtige «ras und die Rede de» Tatsache» entspricht, foll festgestellt fein. Kein Wort der Einivendnng erfolgte, ob-fcho» in dieser Ansprache da« Programm der neuen Bezirttvertretung wenigsten« in allgemeinen Umrissen angedeutet ist; daß diese« Programm auf den Beifall der Gegner und ihrer Presse kaum rechne» kann, ist schon deshalb begreiflich, weil e« bloH ein wirtschaftliche« ist. au« dem politische und besonder« nationale Fragen au«-geschält,» wnrde». Selbstverständlich ist e«. daß jede» Überhasten vermieden werden wird, weil damit gerade da« Gegenteil von d «reicht werde» soll und muh, die Stabilst" ,i ganze» Berwaltu»g«mechani«mi>«. dessen Rader bereit« bedenklich knarrten. Ist diese erst hergestellt, wa« ei» harte« Stück Arbeit sei» dürfte, so wird damit auch schon ein guter Schritt »ach vor-wärt« getan sei». Die Männer, denen die Leitung anvertraut wurde, bürge» aber auch dafür. daß diese Arbeit gründlich getan wird. Aus Stadt und Rand. (Nie Kürgermeisterwahl bestätigt.) Seine Majestät der Kaiser hat die Wahl de« Bürger-meister« von Pettan. Herrn Josef Ornig. be-stätigt. k««kommissär. Franz Toplak, k. k. SteueramtSoffizial; Ernannte Mitglie der-Stellvertreter: Adolf Schramke, Kanfmann. Franz Mahoriö, Gastwirt, Franz Perko. k. k. SteneramlSadjnnkt. II. Personal einkommen st ener-Schätzung«kom Mission P e 11 a n - L a n d : Borsitzender Elibacher, k. k. Steuerinspektor, P'tta»; Stell-Vertreter deS Vorsitzenden Franz Toplak. k. k. SteueramtSoffizial. Pettau : G e w ä h l t e M i t-glieder: Johann Kaukler. Oberlehrer. Karöovina. Richard Klamer. Gutsbesitzer, EbenSseld. Max Robiö, Kaufmann. Polstrau. Gewählte Mitglieder-Stellvertreter: Mich. Brenüiö, Ziegeleibesitzer, RagoSnitz, Aloi« Änta, Gorifchnitz. Woldemar Hintze, Realitätenbesitzrr, KarSovina. Ernannte Mitglieder: Johann Flncher. D. R O. Verwalter, Groß-Sonntag. August Sever. k. k. Marinekommiffär i. R.. Sauerbruu». Franz Toplak. k. k. Steuer-auit«offizial, Pettau. Ernannte Mitglie-der-Stellvertreter: Johann Stoinschegg, Realitätenbesitzer, Sauerbrun», Leopold Hasen-bühel, k. k. Steuereinnehmer, Frieda». Lnka« Trafenik. Oberlehrer i. R. St. Florian. (Mustkverein.) Durch die steigende Fre-quenz an der Musikschule, sowie Mangel« eine« den hiesigen Verhältnissen entspiechenden Konzert-saale«. bringt die Frage einer baulichen Umäuder-ung eine« Teile« der Anstaltsräume zur Erwägung. Für den Verein selbst entspricht der Saal de« kleine» Fassung«ramne« wegen nur zur Rot; es wurde daher im verflosienen Schuljahre be-reit« die Direktion gezwungen, eine öffentliche Schülerauffühning im Theater zu veranstalten und selbst diese« erwie« sich zu klein; ebenso ist e« mit den Veranstaltungen von Koncerten. Der Saal de« .Deutschen Heime«" ist ebenfall« zu Nein und da ihm ein Stimmzimmer im Anschlüsse an da» Podium mangelt, nicht geeignet; zudem ersehen wir diese Kalamität am deutlichsten bei den Aufführungen deS Männergesa.igvereint«. welcher gezwungen ist. der fehlenden Räume wegen da« nachbarliche Gebäude i» Anspruch zu nehmen. E« bliebe »uumehr nur da» Theater! Wer würde ober die große Verantwortung über-nehmen, mit 00—70 Kindern auf der Bühne zu fein? — Mehr oder minder aufgeregt sind alle au der Aufführung beteiligten Peisoncn, die Wen-dung eine« beleuchteten Notenpulte« kann da» gröKe Unglück hervorbringen, wie e« sich ge-legeiitlich de« MusikvereiiiS-Jubiläumtkonzerte« ereignete, wo ein Notenblatt nächst einer Konliffe Feuer sing; damals wnrde durch die Geiste«-gegenwart eine« Herrn ein Unglück verhütet. DaS Theater ist sowohl für Konzeite, alS Schüler-aufführunge» ei» zu gesährlicher Ort. da« ist durch die Erfahrung bewiesen und soll daher au« Gründen der persönlichen Sicherheit für Hörer und Ausübende, wohl mir in seltensten Fälle» verwendet werden. Aber ganz abgesehen vom Interesse deS Mnsikvereine« ist diese Frage eng verknüpst mit den allgemeinen Interessen der Bewohnerschaft. Es muß Sache der Musik-vereiuSdirektion sein, diese Frage in reifliche Erwägung z» ziehen, und sich hernach mit de» maßgebenden PcrsSnlichkeitcn und Korporationen inS Einvernehmen zu setzen; sie wird sich be-mühe» müsse», den Gemeinderat und Armenrat al« Eigentümer de« Objekte» dasür zu gewinne», wobei zu hoffe» sein dürfte, daß diese Frage, nachdem sie eiue öffentliche, da« allgemeine In-teresse und die Sicherheit der Bewohner berühren-de ist. eine günstige Entscheidung finden wird. Der Mnsikverei» wird sich aber auch bereit erklären müsse», eine feinen Verhältnissen entsprechende erhöhte Miete zu bezahlen, damit da« angewendete Kapital wenigsten« teilweise verzinst wird; aber auch der Genieindesäckel wird sich öffnen iiiüffe» und ein Opfer bringen, an: einem allgemein empfundenen Bedürfnisse abzuhelfen. Zuckelkarpfeu und prachtige Exemplare van Spiegelkarpfen. Der Obmann de« Verschönerung»-! Zereine», Herr Gemeinderat Roßmann, der die Zewirtschastuug der Berein»realität, wozu auch der Teich gehört, allein uud zwar mit ebensoviel Umsicht und Fochkenntni« al» Erfolg besorgt, leitete auch da» Ausfische» de« Teich«» und be-sorgte selbst die Sortierung de» Fange», wobei er die Freude hatte, daß zugleich mit den Fische», Hunderte von Krebsen »/fangen wurden, um deren Zucht er sich durch mehrere Jahre viele Mühe gab. ohne ei» nen«entwerte» Resultat zu erzielen; umso gröber war seine Befriedigung, heuer Hunderte der gesuchten Krustentiere von alle» Größen im Teiche zu finden und seine Mühen durch Erfolg belohnt zu sehen. Die sür den Markt bestimmten großen Exemplare ge» langen nach Au»wässen>«g im fließenden Wasser, wodurch sie den Schlainingeichmack ver-lim», nächste Woche zum verkaufe, ebenso die Buckelkarpsen, während die schönen zweijährigen Setzlinge an Züchter abgegeben werden. Die Krebse werden wie die massenhaft gefangenen Jungfische wieder eingesetzt. Bei dieser Gelegen-heil wurde auch da» Füttern der Fische erwähnt und da frug ein Zuseher, ob denn hier da» Füttern der Fische durch die Spaziergänger be sonder» Kinder, verboten wäre. Im Gegenteile, e» ist nicht verboten, sondern wird gerne gestattet und e» würde besonder» den Kinder» gewiß mehr Freude machen, wenn die Fische, die sich bald daran gewöhnen, ähnlich wie in Gräz am Hilm» teich. rudelweise herbeikämen, »m die zugeworfeue» Brocken zu haschen, al» mit Steinen »ach den Fröschen z» werfen, die. wenn sie nicht zu Tode getroffen werden, elend zugrunde gehe«, während die Fische dadurch verscheucht iverde». Wenn die Kinder die Semmel- und Brodbröcklein, die daheim zumeist »»nütz verderben, sammeln, und mit sich trage», um die Fische damit zu füttern, ivird ihnen da« entschieden mehr Ver-gnügen machen, al« mit Steine» nach den Kröten zu werfen, die durch den Sommer eine Masse Ungeziefer veitilgen. Versuch'«! (Iosefifeier de« Männergesangvereine».) Der 19. März, der Festtag de» LandeSpatrvne» i» Steiermart wurde auch vo» unserem Männer-aesangvereine schon deshalb mit einer solennen Festtneipe gefeiert, weil sich im Bereine nicht bloß der Vorstand, sonder» auch manche Mitglieder auf de» Ruine» Josef uud Iosesine taufen ließen, ohne zu ahnen, zu welchen Konsequenzen da» führe» würde, wenn man später Mitglied eine» so wackeren Gesangvereine» werden will, wie der Pettaner Männergesangverein mit Recht genannt wird. AU» diesem Anlaste veranstalteten die Bereinsmitglieder auch am Josefitage eine solenne Festkneipe im großen Stile, unter dem Vorsitze de» Obniann-Stellvertreter« Herrn Han« Perko sür den offiziellen Teil, während Herr H. Kun» digraber, Direktor an der Musikschule, später da» Hospiz präsidierte. Freilich wurde e« Herrn Perko nicht leicht gemacht, bei der schon zu Beginn der Feier vo» fprüheiiden Hnmor durchtränkten Na-menSIagSstimmung. dem sür solchen Anlaß nötigen Ernst da« Oberwasser zu verschaffen, weil die darunter lauernden Kobolde selbst die Würde von der heitere» Seite »ahmen. Indessen versteht e» Herr Perko. all,zeit seine», Amte al« Vorsitzen-der Geltung zu verschaffen und so hatte er sich auch volle Anfiuerfsamkeit gesichert, al» er in warme» Worten den Vorstand Herrn Joses Kasimir herzlich beglückwünschte und allen Ra-meiiSbnidern »ud -Schwestern ei» herzhafte» Heil brachte. Herr Vorstand Kasimir banste im Nanien aller, gab insbesondere seine Freude über den Pflichteifer Ansdruck. nnd munterte auch für die Folgezeit mit kräftiger Rede dazu auf. Da» au»-gebrachte Heil! auf de» Verein fand jubelnden Wiederhall nnd die Tafelrunde stimmte ein Lied an. Nach Verleinng einer großen Zahl von Draht-grüßen nnd Glückivunschschreibe» schloß der offizielle Teil der Kneipe. — Run übernahm der zuni Präs,» de» heiteren Teile» gewählte Herr Dir. Kundigraber den Vorsitz nnd nun sprudelte Frsttanne und Hnmor hoch aus. — Die vortrefflichen Leistungen, welche nun der Reihe nach geboten wurden, lassen sich in dem enge» Rahmen eines gedrängten Berichtes leider nicht voll würdigen, aber gejagt muß e» sei», daß sich — 3 — Heiterkeit uud Frohsinn nach jeder Nunimer stei-gerten, uud da» Mileu der Feststimmung so »wischen .kolossal gemütlich" und . .riesig ulkig" lag, wie die FachauSdrücke der VerufS-Bericht-erstatt« lauten. Jedenfalls trugen zu dieser Stimmung die schneidig vorgetragenen Kouplel« — Frau Ellerich und Herr Gollod, da« .Heller-Quartett", (»ach österreichischer Währung .8 Kreuze r-Quartett" genannt), da« Orchester Baumüller und seil* vortreffliche» Leistungen , Herr Stamot al« Rezitator, Herr Geifert mit den samosen .Burgthealer Typen" und i»«-besondere der gemischte Chor mit Koschat'« .Am Wörthersee" mächtig bei. Daß zu« Schlüsse getanzt wurde, ist bei .gemischte» Chören" selbst-verständlich. — Und nach diesem vorzüglich ge-lungenen Abende, würde sich der Gesangverein, dem, wie e« sich beim Iosefiseste zeigte, ganz au«ge-zeichnete Kräfte sür ein ausgedehnte« Programm zu Gebote stehen, nicht wenig Verdienste durch öftere Veranstaltung solcher Festeerwerben. Indessen ist da« wohl einstweilen ein srommer Wunsch, den» vorher gibt'« noch eine schwierige Aufgabe zu löjen: „Die Glocke von Bruch", deren Heller Klang unserer wackeren Sängerschar gewiß neue Ehrungen und verdienten Lorbeer verheißt zum 40. Jahre des Bestände» de« Bereine«. für die treue Pflege deutschen Liede«! (Hauptversammlung der .Freiwilligen Feuerwehr".) Am Sonntag den 20. März nach-mittag 2 Uhr hielt die .Pettauer freiwillige Feuerwehr" ihre Hauptversammlung im kleinen Saale des „Dentjchen Heimet" ab. Sehr zahlreich waren die ausübende» Mitglieder erschienen und auch unterstützende waren anwesend. Die Tage«-ordnung umfaßte folgende Punkte: 1. Verlesung de« Protokolles der letzten Hauptversammlung; 2. Jahresbericht; 3. Kassabericht; 4 Wahl der RechnungSprüser; 5. Wahl der Abgeordneten für die Bezirksfeuerwehrtage; 6. AllsälligeS. — Nach Feststellung der Beschl»ßsähigke>t begrüßte der Vorsitzende, Herr Hanptnoiiit Joh. S t e n d t e, die Versammelte» mit kurzen markigen Worten, dankt den Wehrmännern sür ihren im letzten Jahre an den Tag gelegten Pflichteifer und er« mahnt zur weiteren BetStigung desselben. — Er dankt den Gönnern de« Vereine« sür die demselben gewährten Unterstützungen und ganz be-sonder» der löbl. Gemeindeveilreluug von Pettau. dem hohen Lande«aii«ichufie. den, Borschußvereiue und den p. t. unterstützende» Mitglieder» i» herzlichen Worten, bringt allen ei» kräftig: Heil! und erklärt sohin die Versammlung sür ei öffnet. Die Tagesordnung: 1. Verlesung der letzten Ver-haudlnugSschrist; 2. Jahresbericht pro 1903; 3. Kassabencht pro 1903; 4. Wahl der Rechnungsprüfer ; 5. Wahl der Abgeordneten z» den Bezirksfeuerwehrtage»; 6. Allfällige», wird wie folgt, erledigt. Zu Pt. 1. verliest der Schrift-wart die Velha»dl»»gSichrift vom 8. März 1903, die in ihrer Fassung genehmigt wird. Zu Pt. 2. Au» dem vorgetrageuen Jahresberichte ist zu entnehmen, daß mit >903 das 34. BereinSjahr abgelaufen sei und die Feuerwehr dreimal zu ernster Tätigkeit berufen wurde, worunter am S April 11 Uhr nacht« beim Brande de» Stalle« de« Herrn Stanitz am Rann, wobei die neue Dampfjpritze zum ersten Male in Verwen-dnng kam und sich so vorzüglich bewährte, daß da» Feuer rasch und total gelöscht ward. — Am 15. September abends 8 Uhr anläßlich der eingetretene» Hvchlvassergcsahr alarmiert nnd blieb, da die Gefahr stieg, bis morgen« i» Tä-t'gkeit. Auch die Theaterwacheu wurde» durch die ganze Saison über Wunsch der Sladgemeiiide-Vertretung beigestellt. Abgehalten wnrde» im Jahre 1903 2 Hanptversammlunge» und 7 Aus-schnßsitzunge»; dazu an Übungeu: 3 Chargen«, 7 Z«gS-, 5 Gesamt- und 2 Steigerubunge». Die Mitgliederzahl belies sich Ende de« 34. Ver-einsjahres 1903 auf 53 ausübende. 212 unter-stützende und 3 Ehrenmitglieder. Zu den Bezirks-feuerwehrtage» in Luttenberg war der Haupt-niaiin mit 15 Wehrmänner». zu dem in Ha.tberg am 6. und 7. Sept. der Hauptmaun und Rott- führer Kröpf abgeordnet. Der Iahre»bnicht gedenkt der Veranstaltungen zur Hebnng der Kameradschaft, de» Feuerwehrabende» am 5. Jän. d. I., der Ehrung de» Hauptmanue» H. Johann Steudte zu seinem 50. Geburtstage und zuletzt deS verstorbenen Mitgliedes Rottführer» Karl Wratschko, al» eine« hochgeschätzten Kameraden, dem die Erde leicht fein möge. Zu Pt. 3 erstattet tauptmann.Stellvertreter Herr Jos. Fürst de» assabericht pro 1903. Beide Berichte werden zur Kenntui» genommen nnd sohin über Borschlag durch Zuruf zu Pt. 4 zu Rechnu»g»prüfern einstimmig die Herren: Ehrenhanptmann Jgnaz Epritzey, Mitglied Fritz Wesiag und unterstü-tzende« Mitglied Thoma» Iauichoivetz zu Pt. 5 al» Abgeordnete zu den Bezirk»seuenvehrtage» die terreu: Hauptmaun I. Steudte, Zug»sührer oses Pirich und Ferd. Stroß gewählt. Zu Pt. 6. stellt Rottsührer Herr Kröpf eine Anfrage bezüglich der Theaterwache, die vom Vorsitz,»den beantwortet wird. Sohin Schluß der Versammlung. (Belohnung liersreundiicher Schüler) Laut Note de» steiermärkischen Tierschutzvereine» vom 14. März 1904, Z. 100, ivurde zusolge einstimmigen SitznngSbeschluss'» vom 13. Märzl 904 de» Schülern Emerich B l a h a. 3. Klasse. Leon-hard Welz in aller, 4. Klasse ») uud Rudolf Leben. 4. Klasse b) eine Geldprämie vo» je 3 Kronen zuerkannt. Die Eltern dieser Knaben mögen diese Ehrengabe in die Postsparkasse geben. Lt. (Da» An- und Abmelde») der Parteien. Asterpartei,», Dieustboteu, Gewerbegehilfeu wird, wie die Sicherheitspolizei ko»statiert, seit längerer Zeit vo» den meiste» Anmeldepflichtigen unter-lassen uud entstehen daran« oft sehr unangenehme nicht selten ernste Folge», sowohl sür die zur An- uud Abmeldung Verpflichteten, al« auch für die nicht Gemeldeten, die oft vo» einer fremden Behörde gesucht werde» uud nicht selten auch an sie adressierte Postsendungen erhalten, welche dann nicht zugestellt werden können, da die Sicherheit»-wache au« den polizeilichen Meldebüchern de« Stadtamte« den Aufenthalt der Gesuchten nicht zu eruieren vermag. Da auch Fälle eintreten, wo durch da» Unterlassen der Meldungen die N'chtgemeldeten selbst in Strase genommen lverdtii, die Verpflichtete», welche die Meldung unterließe», aber entschieden straffällig sind, wird e« im eigenen Interesse sein, An- und Abmel-düngen nicht zu unterlassen. (Per Weinmarkt in Gra;) wird nach den Beschlüsse» de« Ausschusses am 21., 22., 23. »nd 24 April l. I. in der Jndustriehalle. Winter-garten, abgehalten werden. (Der viehlried durch die Angartorgasse) an gewöhnlichen Markttagen ist für die zahlreiche» Fußgeher elenjo, wie für den gerade an Markt-tage» lebhaften Wagenverkehr nicht bloß äußerst unangenchm, sondern nicht selten gefährlich, i»S-besondere für Kinder und Frauen. Begegne» sich, wie eS sogar sehr oft vorkommt, zwei beladen? Wagen, so muß daS vom Viehmarkle zurück zur Stadt getriebene Vieh natürlich »ur Seite weichen nnd wird bei der geringen Gastenbreite auf die Bürgerstcige gezerrt, was für die Passanten ganz enlschiede» »»angenehm ist. während Kinder, die sich auf ihrem Wege plötzlich den Köpfen der Tiere gegenüber sehe», i» ihrer Angst mitten in einen andere» Trieb hineinrennen. Für die vom oder znm Vormiiiag-Zuge eilenden Reisenden ist die mit Vieh und schreienden Treibern verlegte HanptverkrhrSgasse gerade keine angenehme Passage. An Jahrmärkte» aber, wo »och die Bilden und Verkausaständt nur einen ganz schmalen Raum für den vielfach stärkeren Verkehr frei lasse», ist der Viehtrieb einfach leben«gefähr>> lieh. Würde der Vieh-Zu» »nd -Abtrieb an Markttagen durch die Minoriteiigaste geleitet werde», so wäre diese Kalamität auf die ein-sachste Art behoben. (Augutes von der Woche.) Nach de» Sicherheilepolizei-Napporte» mußte» im Laufe der Woche vier Verhaftungen wegen grober Ex-zrsse vorgenommen werden. D>e Verhaftete», jungt Männer von auswärtigen Gemeinden, be- Sechten sich zuerst gehörig und machte» dann ?adou. Ein nach St. Johann a. Tfld. zu-ständiger Bursch« wurde wegen gäntlicher Sud-sislenzlosigkeit und Unterstand«lo>lgkeit auf-gegriffen. (JUnkr»morfe) Wegen de« schweren Ber-dachtet de» AindeSmordei wurde am 28. März die AeuschlerStochter Antonio B i d o v i 6 an» Jablovetz dem t. k. B>zirk»gerichte eingeliefert. Sie hat vor zirka vierzehn Tage» entbunden und soll da» Reugeboreiie im Walde vergraben haben. <«tdendieb?ähle.) I» St. Barbara in der Solo« mehren sich die Rebendiebstähle seit letz-terer Zeit in erschreckender Weise, ohne daß e» jedesmal gelänge, auch die Diebe anSzuforsche» und zu bestrafe». Am 15. März wurde nun doch «iner der Diebe gefaßt; e» ist der Keuschler Jof. Krainz an» Grufchkaberg, der dem Besitzer Josef Savetz R«ben im Gesamtwerte vo» 15V Krone» entwendet habe» soll uud deshalb verhaflcl uud dem Bezirksgerichte eingeliefert wurde. (Junge Zuchthauskandidaten.) Au» St. Wolfgang in W-B. wird gemeldet: Der acht-zehnjährige Kiucht Simon Podgorschek, der beim Besitzer Mathia» L e t n i k in Ternovetzdorf im Dienste stand, ist seit einiger Zeit aus feinem Dienstorte verschwunden. Podgorschek hat aber auch Kleider und Bargeld seine» Dienstgeber» mitgenommen und wird nun wegcu de» Berbre-chen» de» Dtebfiahle» verfvlgt. — Ebenso wird au» St. Ulbani berichtet, daß die 16jährige Magd Mathilde I a k o p i t s ch. welch« beim Besitzer Franz Jleg in Obervelovlck im Dienkte stand, nach Berübiing eine» bedeutende» Dieb-stähle», sie hatt? ihrem Dienstgeber Kleider im Werte von Über 150 Kronen gestohlen, spurlo» verschwunden sei, doch wird sie seither vom 21. d. M. in der Richtung gegen Moschganze» gewandert sei» und ist ihre Verfolgung eingeleitet. Der berühmte Forscher Dr. Heinrich Schlie-mann, der Ausgräber von Troja, sollte allen, die fremde Sprachen lernen wollen, al« Beispiel hingestellt werden. Durch seine eigenartige Lern-weise, die die Not ihn al« armen Schreiber in seiner bedrängten Lage finden ließ, gelang e» ihm. sich etwa ein Dutzend Sprachen so zu eigen machen, daß er sie in Wort und Schrift ans« gründlichste beherrschte. Und dabei hat sich Schliemann stet« dagegen verwahrt, daß er ein besonderes Sprrnhgenie oder eiu Gedächtniskünstler gewesen sei! Seine Lernweise ist in der .Me-thode Schliemann" niedergelegt, einem Werke, daS. für die englische, französische. italie»ische und spanische Sprache bearbeitet, im Verlage von Wilhelm Liolel in Stuttgart erschien und bei W. Blanke in Pettau erhältlich ist._ D. 60 JtttUAtt bis fl 1136MRrt. in allen Farben Franko Braut-Seide und aohon verrollt in« Hau» geliefert Reiche Musterautwahl umgehend. Selden-Fabrlkt. Hennetarg, Zürich. =5v Man verlange Im eigensten Interesse stets Echt Kathreiners Kneipp-Malz-Kaffea nur In Paketen mit Schutzmarke Pfarrer Kneipp und dem Namen Kathreiner und vermeide sorgliltig alle mtnderwerthigen Nachahmungen. UM Der Mag«» tß ei» »nWinM n) rrlalgtabef Organ. Damit n seinen beiden Funktionen Im gehörigen Maße entsprechen fönnr. ist (4 nfttifl, daß er weder in Kt einen, noch in der anderen Richtung ,u übermäßiger Arbeit gezwungen werd«, {entern ei ist angezeigt, dafür »i» sorgen, daß ihm beide womöglich erlcichlen werden. Ein birfiU ooridfthcl) bewährtes Präparat ist der Dr. 5wsa'« Laisam sür den Magen au« der «poihete de« B Fraoner, t. t. Haflieseranten in Prag, denn t* ist ein den «erdauuugivorgana anregend«« und milde schmerjlo« ab-führende« Mittel. Derselbe ist auch in den hiesigen «pa-theken erhältlich. Fettleibigkeit beseitigt schnell (gar. unschädlich) Thiele« »atfettaag««ee, per Pa-ket 176 h bei 4 Paketen franfo i9iacbn i von Ludwig Thiele, Mannheim. (Zusendung erfolgt d. österr. Apotheke) Jur Rettung r>. Trunksucht! r versend. Anweisung nach W jährig er approbierter Me> > thode, radikale Beseitigung, mit, auch ohne vorwiflen > zu vollziehen, keine rerusssiSning. Briefen sind 60 Heller in Briefmarken beizufügen. — Man adressiere: Prl»at«»ftalt »Ula «hristia., Paß &UU- ge», P 44, Mn. Essenzen zur unfehlbare» Erzeugung vorzüglichster Liköre. Branntweine, sämtlicher Spirituosen und Essig liefere ich iu erster, Uttüberlrefflicher Qualität. Kolossale Ersparn««, fabelhafter Erfolg garantiert. Verläßliche Spezialrezepte. K* Preisliste »»d Prospekte franko, Karl Philipp pollak Sfse»zenfatrik i» Prag. (Reelle, tilchtige Vertreter gesucht.) OMOhirnckvoll», elegant« und ' l«loht ausführbar« soilattan. »l« im Uatarkaltaa|aM)>«« „Im BoudOlr". jtliHich $4 rti-'h IfWi* m»t H WWtfD,Btar TtOO U« tt and 24 SolMliunasUrfto,«« Vlerleljiihi lieb: K X- — Mk. 2.50. lli»«n» PET 'TÄÜ, WILHELM BLANKE, PETTAU. Buchhandlung empfiehli »ich *ur Besorgung aller Ju« <•(., »»tu timi *♦ SaxbM« I> Mi-n sii4 wrrlrtg dti m. Blanke in Pettau. Alk» « fabriteprel«*' Nußbäume hochstämmig, großfrüchtig, ä 80 h, vertaust die D. R.-O.'Äk..verwalwng Großsonntag. Ein Klavier ist sehr billig zu verkaufen. Anzufragen bei W. Blanke, Pettan. Kräftigei' Lehrjonge schalfrei, wird sofort aufgenommen bei Jakob Homar, Wagnermeister in WolfslMPg, Kärnten. p. T. Bestützt auf das mir bisher geschenkte Vertrauen als Pächter des „Deutschen BereinShauseS" erlaube ich mir, die höfliche Mitteilung zu machen, daß ich mit Sonntag den 87. Mär) die Aosel'sche Gastwirtschaft in der Allerheiligengasse „Zur neuen Bierquelle" gepachtet habe. Mein eifrigstes Bestreben wird e» sein, meine P. T. Gäste mit einer sehr guten, bekannt schmak-haften Küche, echten Natnrweinen und gut abgelegenem Märzenbier aus's beste zufrieden zu stellen. Hochachtungsvoll Heschäfts-Eröffnung. Mit Gegenwärtigem erlaube ich mir, einem P. T. Publikum die höfliche Mitteilung zu machen, daß ich mit Sonntag den 27. Mär) die Gastwirtschaft „Deutsches Vereinshaus" pachtweise übernommen habe. Gestützt aus meine langjährige Praxis als Gast-wirt wird eS mein eifrigstes Bestreben sein, die P. T. 3 Gäste mit einer sehr schmackhaften Kücke, echten Na-turweinen und gut abgelegenem Reininghauser Märzenbier bei sorgsamer und aufmerksamer Bedienung auf daS beste zufrieden zu stellen. Geneigtem Zuspruch? entgegensehend, zeichnet hochachtungsvoll Lranz Schrei. 3ofy. Schamesberger. — e — löjö Pettaner Badeanstalt am linken Drauufer. Badeordnung. Dusche- und Wannenbäder täglich von 8 Uhr Früh bis 7 Uhr abends. DmpfbMir Dienstag, Donnerstag und Samstag von »/»3 bis >/,S Uhr abend« und wird bemerkt, dass Dienstags von '/,A bis 4 Uhr das Dampfbad für Damen vorbehalten ist und daher dieselben pünktlich um >/i3 Uhr mit dem Bade beginnen müssten, somit an Dienstagen Dampfbäder für Herren erst et was nach 4 Uhr verabfolgt werden können. Zu zahlreichem Besuche ladet achtungsvoll *r . , die vorstehung. GGGGGGKGGKGG Eilt gutes altes Hans mittet, da« in keiner Familie fehlen darf, ist da« allbekannte, sich immer bewährende Ernst Hetz'sche Euealyptus, garantirt reine«, seit 12 Jahren direkt von Australien bezogene« Naturprodukt. In Deutschland und Geßerreich-Augar» gejetzlich geschützt. Dir billige Preis von I K 50 h pro Original Flajch« welche sehr lang reicht, ermöglicht die Anschaffung jedermann j«r Wiedererlangung »er Gesundheit uud Vorbeugung gegen Krankheit. Aber 1500 Lob- und Dankschreibe« sind mir von Geheilten, die an Gliederreißen, Rücken-, Prüft-, Salsschmerzeu, Ar-reuschuH, Atemnot, Schnupfen, Kopfschmerstn, Erkrankung der inneren, edlen Organe, alte Wunden» Hautkrankheiten ir.litten, unverlangt zugegangen. Niemand sollte veriäumen. sich da« hochwichtige Buch, in welchem die Eukalyptus-Präparate genau beschrieben sind nnd wie deren vielfältige, erfolgreiche Anwendung bei ob»e»annten Krank-heiten stattfindet, kommen zu lassen. Im Interesse aller Leidenden sende ich das Buch überall hin gans umsonst und habe darin zur Überzeugung eine Menge Zeugnisse von Grheilteu zum Abdruck bringen lasse». WWt- Man achte genau auf die Schutzmarke Ernst Hess Sucalyptus-Exporteur. Depots: Gra?: Apotheke zum schwarzen Bären. Heinrich Spurny; Marburg a. D.: Apot!,eke zum Mohren, Ed. Taborsky. OGGGGGGGGGOG Gesundheit ist der größte Reichtum! Diese berilhinle» und unüberti offenen ,Tt. Marku«-rropsen"«er. den für innerliche und äußerliche Behandlung verwendet. Hauptsächlich beheben sie da« Reihe» t» de» »», ch«», Hä»d«»aad gii ftea und heilen jeden S°pfsch«er». Sie wir. fr» »»erreicht nlMI> irl»|(»b bet «rtr»» ha« M Ri|»|, lindern fiatarrhe, be-ruhigen den «a»»arf, beseitigen Olthaaaea, C^wnniilMa-pfe, fördern die See. 8t. Markus-Tropfen. „St Markos-Tropfen." der der ha »Mg, eei»ige» l«| B(»t »ak die Setzte. »e verbringen die groben und Nein«« Baabwirmer und alle von diesen enlftehende» «rantheilen, «irken ausgezeichnet gegen Haste» »ad Heiseneit. Heilen alle Erkrankun-gen der Milz und Le-ber. die S»lit und niiNtii Bannen jede« und olle von _______ entstehenden ikonkhei. ten. »« bars de«halb in keinem bürgerliche» und bäuerlichen Hause fehlen. unter «»>» unv de« Aieb»- von diesem (frhdlllich nur in der »Ttabt Apotheke Agram. Kroatien,' und'wollen daher fl2?u"..?foffe: Statt Apotheke «gram Sriatiea, «?ark»»»latz Nr. 7b ae»ea Manattteche bSstellt werden. . Der Geldbetrag wolle im maal eingesendet werden, oder rt erfolgt Räch all ein Dutzend (12 Flöschchen) wird nicht versendet. , - D^.Pni» ist folgender und zwar franko jeder Poststation i 1 Dutzend (IS FlSschchen) . . . K 4 — || « Dutzend (88 FlSschchen) . . . K 11 — 1 - IM . • ■ ■ K 8— „ 4 . (48 Altschchen! . . . K 1480 „ . . b Dutzend (60 FlSschchen) K 17-—. Jdj besitze über tausend Anerkennungsschreiben, doch ist rt unmöglich, alle hier anzuführen 8ta6t-^potdvkv (Kroatien) Markusplatz Vr. 75, «ebea ber St. Marknskirche. vegrlinäet I3S0. Gegründet lSSV. Agenten und Platzvertreter jum Verkauf meiner likiiartigtu Aolsrauleaur und Inloufte», gegen hohe Provision geiucht. Ernst Geyer, Draouau, Böhmen. *" " ' » -, . . ...... Ksrtsn-, Feld-ufldWiesensämereien seidefreien Stelrer u. Luzerner Kleesamen, Futter-kalk. Karbollneum, Teer, Fussbodenlaoke, ■Wichse BadesohwAmme, Ölfarben, Firnlas Pinsel, Salami, Halb-Emmentaler, Russen, HA-ringe, feinste Damplmehle, Kakao, Schokolade, Rosinen. Honig, Tafel- und Spelsefilo, Ceylon-, Java-, Mokka-, Portorlkko- und Santos-Kaflee, Kognak, Monte-Chrlsto, sonstige Spezerol-, Material- und Farbwaren bestens und billigst Hochachtungsvollst Jos. Kasimir, Pettau. I^uftCnlcibtnibor nehme die längst bewährten hustenstillendeu und wohlschmeckende» Kaisers Lni8t»t!aramellen. 2740 Vondon» not. Zeugnisse beweist«. wie bewährt und von sicherem Erfolg solche bei l>«»tCH. BtUerktit. Katarrh u. Umdilel* »>»g sind. Dafür An^botelies weise zurück. Man hüte sich vor Täuschuug. Nur echt mit Schutzmarke „drei Tannen". Paket 20 und 40 Heller. Niederlage bei: fi. ITIolifor, Apotheker in Pettau, Karl Kekiuann in Markt Tüsfer. Epilepsi Wer a» Fallsucht. Krämpfe» u. and. nervösen Zuständen leidet, verlange Broichüre darüber. Erhaltlich gratis und franko durch du' Privil. Schwanen Apotheke, Frankfurt a. M. Schutzmarke: Anker LINIMENT. CAPS. COUP. au« NichterS Apilheke in Prag. ist al» vorzüglichste schmerz stillende (ftit> reibung atlqrmnn anerkannt; zum Preise von 80 h, U. l.-10 und 2 Ä. vorrätig in allen Apotheken, Beim Einlaus diese« überall beliebte» Hau«-Mittel« nehme man nurt?rigi»alilalchen in Zchachteln mit unserer Zckupmarke „Anker" au« Richter« ^7^ Avi'tbeke an. dann ist man sicher, da«Original-f | erzeugni« erhalten zu habe». «ichter» _\^ji Bpothel« .Zu« Goldene« LSwe»' fTsy w Pe», I. e>N«de»>» *4Q je6n|)| u!3 — 7 — Gesund heits-Hosenträger Patent Mach — erhältlich ü fl. —80, —-50. —-75, 1—, 125. I 50, Knaben 25, 35, 45 kr. fUr Herren und Knaben, käuflich bei Herren Brüder Slawitsch Pettau. I. i. aasschl. priT. HosMtriftrsibril, Fr. lieb, Brüoo. Non plus ultra! Non plus Ultra! Weingarten- n. Obstbaum-Spritze. Prämiirt mit dem ersten Preise. Anerkannt vorzüglichstes eigene« Systein von solider Bauart. Einfache. leichte Handhabung; fkinste, an«. ftiebigste Zerstäubung; ma-sjivtS ivtetallpumpiocrk und Windkefftl sreiljegknd; B">-tile durch Offnen einer ein-zigen Biigklichraube leicht zugänglich. Alle Teile sind au««echfelbar. Prri» i» Kiste verpackt per Glück U 26,— Bei VorauSfendung de« Betrage« franko jeder Post- n a/< und Bahnstation. ' Patent Q. Oaimeg Oeorg Oiimeg, Leoben, Eisen- and Metallgiesserei, Maschinenfabrik. MD I*ro*peJct« vratia nnd franko. WM J.MARBURG ER . -FabrK MARBURG fflCOERlACC: * Flllala 0 llll. Freilaufräder mit automatischer RUcktritt-Innenbremse. Ronnrahipon auch fremder FibrIUtc nrpai . ftJlM PtSlÜcl p..pHlt« nlul »ypielle WiIimI Griamophoie fUr kialu ud LMMraai hm IimHhih «• t * flccorflecni >» Mkr r*lc»r Am wUl. Mk/ pr«,«w«rU loftriin.f'l# m «ll.n Prci,l«r»n u»HK»m tu»» B.ratinM. KJafaavwt | P«Mm hl lüS>ääi| v»« 1.40 A an plattmitaraalohblm^^llag I&lllston Orcbestr^ns Zithern kl ar Artan, «I« Aceord-, Harfen-, DMH- K11*'»»»! Ovitarra-Zithern elc. ■enettratea JLllm ArUn Automaten mit 0«ldeinwurf grgen Bial & Freund in Wien, XIII/ Zur Errichtung oou ZsäSNSFStz?' einfachster Art, sowie sür Lieferung von guten Siphons empfiehlt sich Dr. Wagner & Comp., Wien XVIII., Schoppenhaueretr. 45. KostenvoranfchlSge werden bereitwilligst grati« zugesandt. Wie verdiene ich t« WÜ"m.Ä. K 300-500 in Provisionen!! Hierüber erhalten Sie Auskunft grati« nnd franko von Julius Tslvai, Budapest VII, Rofenqasie 45. i ■ Das Neueste in Krawatten • • • ........1 Stück 36 kr......... ........3 Stück 90 kr......... .....empfiehlt..... Franz Hoinig, Pettau. ■ii . . > »» .iL. :: r Visit- nnd Adresskarten in moderner Austattang liefert die Buchdruckerei W Blanke in Pettau. Patentirte selbsttätige Bespritznngs-Apparate Syphonia für Weingärten fUr Hopfen-Pflanzungen zur Vortilgung von Obstbaumschädlingen zur Bekämpfung der Blattkrankheiten, Vernichtung des Hederichs und des wilden Senfs etc. Selbsttät., tragbare Spritzen SKopferkessel Filr 10 oder 16 Liter Flüssigkeit mit und ohne Petroleum-Mischapparat und fahrbare, selbsttätige Spritzen fabrizieren und liefern als Spezialitat PH. UATFARTH & Co. Fakriktn laalwirtsrhaftlleker Maschinen, Speiialsabrik für Weinpreuea and Ohetverwertaagn-Natehinpa WIEN, II. Taborstrasse Nr. 71. Aus/Uhr liehe illustrierte Kataloge gratis. — Vertreter und Wlederverkäuser erwünscht. ■ ■ __tft aak astkcwUrt, um schwachen Suppen, ■ M mn | |C »MM» ■ MW^ »WW> MW^ Sauce», Ragout«, G»«gs«a K. augenblicklich über K A Zl l_ s_ I 55 IA# I IW X U IVIMvJlvJll VVUnLCL ä- ■ W — — In AUschchen mm 50 Heller an. __Lriginalflojchchen werden billigst nachgefüllt. Die Crdaltung eines gezunüen Magen; beruht hauptsschlich in der Erhaltung, Beförderung und Regelung der Verdauung und Beseitigung der lästigen Stuhl- veratopfung. Zu diesem Zwecke verwende man das geeigneteste bewihrte Mittel den Dr. Rosa's Balsam fUr den Magen. WARN UNO! Alle Teile der Emballage tragen die geaeUlioh depo-nlrte Bchutimarke. Hauptdepot: Apotheke des B. FRAGNER. k u. k Hoflieferanten „zum schwarzen Adler44 Prag, Klelnselta Ecke der Nerudagasse. Poatremnd täglich. G«f« VoraotMiiduaf tob KIM wird «t»» iraan Flaacba and roa l K SO h «Ina kMna K aacka franko allar Stationen dar Oaterr.-aaf Monarch!« |a»chickt In Pettau in der Apotheke des Herrn lg, DrWSJJjjg Behrbalk Paris: 1900. Original Orand Prix. Singer-Nähmaschinen für Familiengebranch nnd jede Branche der Fabrikation. Unentgeltlicher Unterricht in allen Techniken der modernen Kunststickerei. Elektromotoren für N&hmaschinenbetrieb. Singer Co. Nähmaschinen Akt.-Ges. Marburg, Herrengasse 24. Keil-Laek vorzüglichster Anstrich für weiche Fußböden. Keil'« weiße Glasur für Waschtische 45 kr.. Keil's Goldlack für Rahmen 20 kr. Keil'« Bodenwichie 45 kr. Keil'« Strohhutlack i» allen Faibe» stets vorrätig bei F. C. Schwab in Pettau. Vorrätig.»M. Jßlanhc in pettau: BeycrUia, Jena oder Sedan. Zapfenstreich. BilSC, Aus einer kleinen Garnison. vorsSV. Aus einer großen Garnison. Caratvl, Der moderne Mensch (Billige Volksausgabe). fjaeckcl, Welträtsel (Billige Ausgabe). Rose Berndt. Kartei vom Kriegsschauplatze. Mslacdicd. Memoiren. Salbürg, Betrachtungen eines Hochgebornen, l. und II. Teil. $d>lldlt (Baudiffin), Erstklassige Menschen. 5ch»il»Ier. Der einsame Weg. * .» Reigen. ZeNlYitX, Der goldene Käfig. Alle land», und CUcinbaa-masdiine*. Obstbaumspritzen mit Rührwerk für Kupfer-Kalkmischnngen zur gleichzeitigen Bespritzung mit zwei Spritzschläuchen. Obstbaumspritzen fOr &enau dosirbars Petrolmischung. Azetylenlaternen zum Einfangen fliegender Insekten. Hydraulische Weinpressen. Wein- u. Obstpressen m. Differentialdruckwerk: Krinnmelmanchinen zum Auflockern den Preßkuchen*. Neuartige Traubenmiihlen. Neue Peronoapora- und Beachweflunga-Apparate. Weinpumpen, Weinschläuche, sowie alle anderen landw. Maschinen, als Trienre, Dreschmaschinen, Göpel etc. liefert ah Spezialität zu billigsten Fabrikspreisen - Heller Wien II. Praterstrasse 49. Kataloge (/ratin und franko. Korrespondenz tu allen Sprachen. Englisch Lerne Sprachen! Französisch Durch Selbstunterricht erlernt jeder sieher, schnell und gründlich Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch durch die SJlethoöe Sdiliemantiu Preis jeder der 4 Sprachen, je 20 llejte. in f. Sammelkasten M. 20.—. Der berühmte Forscher J)r. FT. Schliemann erlernte nach dieser seiner Methode 14 Sprachen, die er in Hort und Schrift beherrschte. Durch alle Huchhandluni/en zu beziehen. Probeb riefe auch zur Ansicht. Der/ucme Teilzahlungen werden eingeräumt. Italien isc/t Spanisch Vorrdtlg bei lf. Jtlanke, Pettau. Herausgeber und verantwortlicher Lckirütleiter: Michael Ba»'> Truck: W. !!'-!»»le, Pettau. Hf!T!T5l5T5T5T?l!f!f!T!T!T!T!T?F!f^r!TJT!T!T5T5T5f?f!IJT!T2f5f5f5T!f5f!f!?5f!f!T?f?f?f5f5T5TST?l!m!T!W •i-... 1 ; . .M\ . ■ ^ - - --^ ^ --.tfUai. ---"1 ...... i Weitage zur IDettcruer Boiturrg. vkrlag vo» W Blank» in Pellau. !■ 1 J; v.^ ■ :v •:■•••: vEiu Danaergeschenk. (umorttfc vo» W SchS » au (Schlu», mit welcher Liebe buchte ich i» solche» Momente» bei »er. L»kel Eduard! Wie friedlich füitutcit wir hier aus wziici diesem herrlichen Fleckchen Gotteserde leben, wenn dn < Ä> diese venvnnichte Camera ausgehäiigt hattest! > >kvt waren alle Nnannehnilichkeiten mir, die Au- v?v »ehmlichkeiten meinem Manne zugesalle», nnd murrend wiinschte Ich, daß sich da» Blatt einmal wenden möchte. Und es sollte sich recht bald wenden. — Eine» Tages hatten wir uns einen Landauer geleistet, um onrch die schöne RamSan nach BerchteSgaden zu fahre». Mein Mau» honte anf eine reiche Beute und hatte sich mit sechzehn »nsnahniehnngrige» Platte» versehe». Fräulein Asta hatte sich natürlich angeschlvsfen. ebenso meine beide» neuen Freunde. Am idullischen Sintersee wurden die ersten Ausnahme« gemacht. wobei iiiciti Mau» zum erste» Male eiue gewisse Uuzusriedeuheit mit dem Objektiv merken lien. CSr kouute das Stativ »nd sich selbst i» die »ngehenerlichsten Stellungen bringe» und bekam trotzdem nicht da» Bild so wie er e» wünschte a»s die Visier-scheide. Entneder bekam er die Spitze der den engen Talkessel gewaltig überragenden Berge nicht ans die Platte, oder er muhte aus die unteren Partie» verzichten. Letzteres wollte Frättlei» Asta uuter keinen Umständen erlaube», da sie sich in äusserst malerischer Stellung auf einem Felsblock am Seeuser niedergelassen hatte uud samt ihrer uagel-neue», knallroten Seideubluse und dem weinen Spitzeuhute photographiert zu werde» wiinschte. Es war schmählich heiß, nnd mein armer Öeinz vergoß manche» Schweif,tropsen. ehe er end-lich ei» leidliche» Resultat erzielte. Wenn aber mei» Mann schwitzte, war er gewöhnlich unverdaulich, nnd mit heimlichem Bergnii-gen bemerkte ich. daß sich bei der Nörgelei der schönen Asta die bitterböse Stirnfalte, das untrügliche Zeiche» nahen Sturmes, zwischen seinen Brauen zeigte — Nur weiter so. teure Ai'ta, und du bist bald ei» überwundener Standpunkt! — Inzwischen war e» Mittag geworden und das Bieh kam vo» der Weide, nm sich wäh. reiid der Heiken Tagesstunde» i» seine Ställe zn verfügen. Fränlei» Astn war entzückt von dieser ländliche» Idylle. »nd mit süke» Wor-ten bat sie meinen Man», ihr speziell eine Ausnahme von dem lieben Bieh zu machen (fr hatte aber absolut keine Lust, sich »och malS einem Schwitzbade uuter dem schwarze» Einstelltnche. aus welche» die Tonne mit »«< barmherziger Gewalt gebraunt hatte, zu »u-terziehen »nd schlug ihr die Bitte ziemlich kurz ab. Schmollend wandte sich ihre Gnnst einem ungefähr »iveU jährigen Fohle» z«, welches ihr zutraulich folgte uud sich vo» ihr mit Zucker fütter» ließ. Sie war selig über die Anhänglichkeit des hübsche» Tiere», welches ihr bi» an unsere» FrühstückStisch ge-folgt war. Wir liege» uu» die bestellten Forellen gut schmecke», waren aber wenig davon erbaut, daß wir fortwährend von dem immer zudringlicher werdenden Fohlen belästigt wurden Wieder- Statthalter Admiral Alexcjcw, »oinmanlxinl btt »iiililchcn Motte Im _,T«ut«ii C>><->", holt fcheuchte» wir e» weg. wa» Fräulein Asta al» persönliche Kränkung aussaßte. Und znm Trotz lockte sie da» Tier immer wieder heran. Ich sah am schmalen Ende des Tisches nnd hatte »»ter der Zudringlichkeit des Fohle»» am meisten zu leiden. Fort-währeiid schnupperte e» mir am Nacken herum, doch als es end-lich an meinem Öaarknoteu zn kauen begann, gab ich ihm einen gehörige» Klap» auf die Nase, und als Fräulein Asta eine »»-gezogene Bemerkung dazu machte, stand ich anf »nd offerierte ihr den gesährdeten Platz, den sie auch sogleich einnahm, wobei sie mit der Fütterung nnd den Liebkosungen fortfuhr. Mei» Öeinj und die beide» Herren standen, angewidert vo» dem läppischen Getue der alte» Jungfer. endlich auf und begannen au einem andere» Tisch ei» Kartenspiel. Da» Pferd beuiitzte die entstandene Lücke nnd streckte seinen «vpk an», um die Teller einer genane» Prüfung zu unterziehen. Die Gräten der Forellen stachen es in die Nase »nd pustend nnd kopfschüttelnd zog eS sich von diesem Zerrai» zurück. Fräulein Asta rief ein.Wie niedlich, wie >»«!" über das andere, doch sollte ihr Entzücke» bald ei» schnelles Ende finden. Das Fohlen streckte plötzlich seinen Kopf über ihre Schulter hinweg, um ein Restchen goldgelber Butter, das nahe am Zer fließen war, zu ergreife«, Uanm hatte «» aber dir Butter er saht, als sie ihm wieder ans dem Manie glitschte »nd mitten auf Fräulein Astas rot seidene Binse fiel. Laut aufkreifchend fuhr sie in die Höhe nnd betrachtete mit entsetz te« Blicke« de« riesige» Fettfleck. Erbost gab sie deni Pferde, welches sich behaglich die Sch»a»ze beleckte, eine» derbe» Schlag, doch diese» verstand falsch, begann anSznschlagen und auf sie loSzugeheu. Es entspann sich nnn zwischen de» beide» erst so zärtlichen Freunden ei» erbitterter Kamps, der unsere Lachmuskeln reichlich in Bewegung setzte. Tie Herren bogen sich förmlich vor Lachen, kamen ihr aber »ugalauterweise nicht zu i>ilse. Endlich erbarmte ich mich der Bedrängte», indem ich blitzschnell meinen Sonnenschirm vor dem Fohlen aufspannte. Ta» wirkte. Er schrocken prallte e» zurück, glotzte noch eine» Moment, »»glaublich dumm den Schiri» an und trollte sich dann seines Weges. Fräulein Asta war nnd blieb energisch verstimmt, uud weder die landichartliche» Reize der herrliche» Ramsau, noch die der wildromantischen Winibachklamm tonnten sie mit ihrem Mißgeschick versöhne». In der Winibachklamm, inmitten der tosende» Wasser masie», wollte mein Gatte partout de« Appa rat rfiisstelle«, uud da er von dem geziinnier teu Fußsteige aus da» gewünschte Bild nicht aufnehme» konnte, so schwang er sich kühn ans ein Felsstück, welches ans der Brandung ausragte, und da seine bisherige Assistentin sich vollständig passiv verhielt, wnrde mir die Ehre zuteil, mit der einen Hand ein Stativ bei» uud der anderen feinen Rockschoß zu umklammern. Wir fuhren dann weiter »ach BerchteSgaden. um dein Salz bergwerk einen Beinch abzustatten. Tie originellen Bergmanns kostüme, in welche Mäiinlei» »»d Weiblein daselbst gesteckt werden, reizten meinen Gatten zn einer Ausnahme, »nd trotzdem wir beide Damen ansang» dagegen protestierten, nn» i» den weißen Bein Neidern photographiere» zn lassen, gelang e» doch endlich den ver» (Heuern! ber Ins. 91. N. fliitopalfin, tiifitfdicr url(0«inlnlflcr. einigten Bitten der Herren, Mi» zn erweichen. Wir gruppierten uu« so malerisch als möglich am Ansfahrfchacht, als mein Heinz, eben im Begriff, de» Lbjektivdeckel z» lüften, vo» einem fremden .>errn angeschnauzt und ersticht wurde, sofort seinen Apparat ein-____________zupacken und ihm nicht i»S a Handwerk zn pfuschen. Er sei Besitzer de» photographi-scheu Ateliers hier am Bern-werk uud als solcher allein befugt, hier Ausnahmen zn machen. Dagegen ließ sich schlechterdings nichts ein-wenden, und es blieb nns weiter nichts iibrig, als un-srre» Apparat wieder einzn-packen und beschämt abzn-ziehen. Auf dein Heimwege ließen wir unserem Groll freie» Lauf, da wir aber mit den Erriittgeuichasteit des Tages, welche in zwölf Aufnahme» bestanden, wohl zn frieden sein konnten, so ver-mochte der Zusammenstoß mit dem »iigalaiite» Manne nns ans die Dauer die Lanne nicht zu trübe». Während der nächsten Tage herrschte im Reiche», haller Talkessel eine wahrhast tropische Hitze. 34 Grad Reanmnr im schatte»! Kein Wnnder, daß wir weder zur Entwicklung uu-serer Plattei och zu neue» Aufnahmen auch nur die aeriugste Lust verspiirte». Ma» war froh, n t man sich überhaupt nicht zu rühren brauchte und verbrachte den größten Teil des Zages im tiei'sten Neglig« hinter herabgelassenen Jalousien. Trotz der fürchterlichen Hitze mußte sich mein armer Mann eines Nachmittags zn einer Ansnahme bequemen. Die beide» Herren ans Leipzig mußten in der Nacht abreisen und baten inständigst »in eine letzte Gruppenaufnahme als Andenken der genieinsam verlebten vergnügten «milden. Ans ihre» besondere» W»»sch sollte mich mei» Man» ans dein Bilde nicht fehlen. Da galt es. sich nach einem passenden Stellver-treter nmznschane». Da» war jedoch gar nicht so leicht, denn merkwürdigerweise wollte vom Wirt bis liiiiiniter zum Haiisknecht ein jeder mit photographiert werden, trotzdem doch keiner mit Sicherheit a»f ein Bild rechnen konnte. Endlich glaubte mein Man» i» unserem Stubenmädchen. der fesche» Rosa, eine passende Persönlichkeit gefunden zn habe» >i»d instruierte sie folgendermaßen: „Also Rosa, passen Sie anf! Wenn ich .Los!' rufe, nehmen Sie hier den Deckel ab. zähle» rasch eins, zwei, drei, nnd stecken sofort den Deckel wieder anf. Berstende»?" »jawohl, jawohl. Herr Doktor!" erklärte sie. .ES ist ja so linderleicht" Nun stellte mein Mann »och einmal scharf ei», schob die ttasfette ein, öffnete sie nnd verfügte sich auf foiii man-Vierte er Rosa machte aber falsch, zählte drei, »ahm dann de» Deckel ab »»» Mannn». bi»die «rr {er endlich schrie: „;{» neriuetter!" Eine riesige Lachsalve erscholl. während Rosa keck ihr Stnilipinäs chen hob, als wenn sie die Sache wer Ge«eralle»t«>»t Stösse!, Kommando«» von Dort Krtlmr. daß mein Heinz sie dafür in der Hängematte photographieren mür Daran» hatte sie sich schon lange kapriziert, doch mein Mau» tu bisher harthörig gewesen. Heute jedoch versprach er. ihren Wtuii zu erfüllen und zwar sofort nach der Gruppenanfiiahme. Beim Entwickeln wollte es diesmal gar nicht recht klappe? und ich konnte bemerken, da» mein guter Heinz die Sache al mählich dick bekam, zumal wir »»ter den Anfiiahmen an» d« Ramsau verschiedene mißglückte Platte» hatte». Die mit so t>ii Schwierigkeiten verknüpfte Aufnahme i» der Winibachklamm fehlt gänzlich. Ans Der Platte war absolut nichts, und kleinlaut stell, er endlich fest, das, er wahrscheinlich in der Hitze des Gefechts ve> geffen habe, den Kaffetteufchieber herauszuziehen. Ein wahre Glück, daß sich Rosa bei diesem Bekenntnis nicht in der Nähe befand Die Abichieds-Griwvenaitfnahine ließ mich manches zn wünsche-übrig. Gerade die Hauptpersonen waren nnschars, vo» einem de Leipziger Herren sogar »nr ein Arm zn sehen, während der u» allen höchst nnsyinpathische Wirt nebst seinem arenlichen Miste brillant getroffen war. Das Hängemattenbild setzte aber allen die Krone anf und gab Veranlassung zu einem ernste» Streit zwi scheu meinem Manne nnd Fräulein Asta. Diese war i.ätttlici riesig enttäuscht, was ihr indessen durchaus nicht übel zn nehme! war: sah sie doch ans, al» hätte sie einen Waffe rkopf nnd Elr fmitenfüße. Eilte solche Verzeichnung war nns noch ans keine« Bilde passiert, nnd Fräulein Asta behauptete, mein Heinz hätt, mit Absicht das Bild verpfuscht. Da» fuhr dein Guten gewalti» in die Krone. Ein heftiger Wortwechsel entspann sich, und -au» war's mit der intimen Freundschaft. — Am selben Tage erhielt mein Man» »och einen Brief vo> Onkel Eduard, der feine ohnehin nicht rostge Laune keineswegs verbesserte. Derselbe beklagte sich bitter übet das Ausbleiben der von ihm gewünschten Bildet nnd erging sich infolgedessen in allerhand Anziig lichkeiten über Undankbarkeit. Nichtachtung je, Wollten wir es mit dem Onkel nicht ganz verderben, so mnßte schleunigst ein langer Entfchnl-bignngsbrief abgefaßt werden, dem wir einige Kopien unserer ersten Attfiiahmeit beifügte», »ebst Berfichernngen baldiger Besserung unseres Ber-halten». Das war ein saures Stück Arbeit! Die Antwort auf diese Epistel erfolgte um-gehend nnd versetzte nns beide in stille Wut. Der Onkel schrieb äußerst geärgert, daß er erstens ans den Bildern ersehen, wie wenig mei« Heinz feinen Apparat z» behandeln verstände, nnd zweitens erlaubte er sich uns iu Erinnerung zn bringen, daß er meinem Manne den Apparat nicht zn dem Zwecke geschenkt, ihm gänzlich niibekaimte und gleichgültige Mensche» zu photographieren, sott der» die Aussicht vo» Zwiesel, Svlintagshorit jc. Er rechne bestimmt darauf, bald seine Wünsche erfüllt zn selten, andernfalls —. Das übrige waren Gedankenstriche nnd Ansrnf»iigs> zeichen, die aber an Deutlichkeit nichts zn wünschen übrig ließen. Mein Mann war anfänglich sprachlos vor Empörung. Die Bemerkung, daß er mit dem Apparat nicht nmzngehen verstände, hatte ihn furchtbar gekränkt, und die Kosenamen, welche er infolge dessen der .Perle' vo» Ciikel aus gehöriger Entfernung an den znnt Don Baron 3om'. .?>»»», und UJcrftljmnimtiir. (Ventral Graf Satfurn, VttiiiRcrprafidrnt. Admiral yiamnmoto, Warlurmlntjtcr. (Utneral leraoutchi. »Ulrflimliilftrr. Die obersten Berater de» Kaiser» vo» Hapan. weiß wie gut gemacht hätte. Mein Man» schnauzte sie wütend an »nd nannte sie ein Kamel erster Klasse, woraus sie wutentbrannt davonlief. Die Platte war natürlich ver-dorben und es mußte noch eine geopfert werden. Fräulein Asta erbot sich, die Belichtung vorzunehmen, stellte aber die Bedingung, Kopf warf, waren keineswegs schmeichelhat'ter Natur. Auch die Camera nebst Wechselkasteu uud Zubehör bekam ihr Teil. Der au-känglich tadellos befundene »nd mit Begeisterung begrüßte Apparat wurde schlennigst znm altmodischen Klapperkasten erniedrigt. Cln dieser Tonart ging es weiter, und ich hatte große Mühe, meine innere Befriedigung über die Wendung der Dinge z» verberge», Nachdem sich mei» Heinz wieder etwas beruhigt hatte, ging er schnurstracks zum nächsten Photographen, der in seinem Schan-feilster eine wahre Ansstellnng vo» entziickenden Landfchaftsaiif-»ahmen der Umgebung hatte, (kr hoffte dort ans beaneme Art in de» Besitz einiger Aufnahme» von dem Zwiesel zn gelange», um den Lnkel vor-läufig znfrie-de» zu stelle». Aber dies« Hoffnung er-wie» sich als etwas trüge-risch. Zwiesel- aufuahnieu gab's «lassen-haft, aber — vonnnten. Ein einzige« Bild mit der Ans-sicht nnj Reichenhall voit der Spitze des Zwiesels war vorhanden, aber in einem Format vo» IHzn-MZuiH-Metern. TaS konnte uns nichts »sitzen, denn unsere Camera war nur für Plat-ten von 13 z» IX Zenilme-tern berechnet. Betrübt zogen wir wieder ab. »nd es blieb »iis nichts an» deres übrig, als uns mit dem Gedanke», beidieserGlut-Hitze eine» Zwieselauf' stieg z» unter-nehmen, ver-tränt zn ma-che», Dernächste Tag wnrde für die Partie be-stimmt nnd zwar sollte der Ausstieg gegen Abend begon-neu werden, denn am Tage hätte man ei-neu Hitzichlag riskiert, und das war uns doch der Lnkel samt Erbschaft nichtwert. Anf der Alm sollte Übernachtet nnd kurz »ach zwei ilhr mor-geiis der Anf- stieg auf die Paimfinniaß Spitze unter- vt>»!!>«uit>t,ic.i&i'ini, »»» .> > »vmmen werden, um den Sonnenaufgang bewundern zu können. Es fanden sich Teilnehmer an der Partie, unter ander» aiich das fnnge Ehevärchen, welches ich zn Ansang dieser Geschichte bereits ermähnte. Zum Tragen des Apparats hatten wir uns natürlich einen Man» an werben müssen, d« r zugleich die Führung übernahm «nd dafür schlieft lich n»r fniifzelm Mark verlangte, »»gerechnet der ansehnlichen Wirtshanszeche für Befriedigung feines beneidenswerte» Appetites. Auf der Alm kamen wir bei herrlichem Msudfchkiu a». Tee Aufstieg i» der Abendkühle war leicht von statte» gegangen, »nd der Rest des Abend» wurde i» der sidelste» Weise bei reichlichem Ge»»n feurigen Tirolers verbracht. Es wurde gesungen, gelacht, getanzt »nd schließlich auch »och photographiert. Einer der Herren brachte als Überraschung Magiiesinmdraht zum Borschei», bei dessen strah-leiidem Lichte diesideleZasel-runde zweimal abkonterfeit wurde. TieBe-steigmig der Spitze, der Siuuienanf-gang, die Ans» nahmen der Aussicht »ach allenvierHim-melsrichtnn-gen, alles ver-lief »nil pro- grammäsiig iiiidz» allseiti-ger Ziifriede»-heit. Etwas mildeundiiber-nächtig, aber trotzdem i» ro-siger Stim-niluig, laugten wir bei der Alm wieder on.nnddamein Mann behauptete, noch eine Platte übrig zn haben, so wnrde z»>» SchlnK »och eine Gruppen-ans»ahme vor der Almhütte gemacht, bei der a»ch die dicke Wirtin »nd die bild« schone Melliie rin, deren Anblick schon am vergangene» Abend sämt-liche Herren füniilich elektrisiert hatte, nicht fehlen dürfte». Am andere» Tage ginge» wir mit einer begreiflichen Spannung an dasEntwickrln der teuer ge-kauften nnd mühselig er-rnngene« Auf-nahmen, Toch siehe da, unsere Mühe war reichlich be-lohn«, denn die «».. Ha.» v°sch. Anf »ahme» * n , « . n I f,«„ „ I I« WiinrtKn. '»««» wvhlgk- lnngen nnd na> mrntlich die für den Lnkel bestimmte» zeichneten sich durch besondere Schärfe »nd Klarheit ans R»r bei einer Platte schüttelte mei» Heinz sei» weises Haupt und konnte nicht begreife», was damit passiert sei» mochte. Auch fehlte ihm die zweite Blitzlichta»s»ah»ie. Er zählte die Platte» mehrmals, doch die Zahl stimmte. „Wel ter!" rief er endlich. »Sollte ich am Ende gar auf eine Platte zwei Aufnahme» gemacht haben!" 62 Und so war es »alsächlich. Die levte Auiuahme oor der Alm-Hütte und die Blihlichtanfuahme befanden sich anf einer Platte. Dessenungeachtet kopierten wir sie. Ein überwältigend komischer Anblick bot sich darauf »nsereii Blicke». Mein Heinz lachte Tränen, m und mir erging eS nicht viel besser. Auf den ersten Blick erkannte man mir die steh-ende Gruppe vor dem Hause, die Gesichter » 1035?) der Personen etwas verwischt, aber dennoch ^ erkennbar; sah man genauer hin, so be- K merkte man auch die große», hellbeleuchte» t»n Köpfe deS bei künstlichem Lichte auige-» M|H Kommenen Tafelbildes und zwar prangte — o Ironie des Schicksals — ans der Schürze 's der schönen Kellnerin klar und deutlich der Kops des jungen Ehemanne», deu seine Gattin so sorglich bei der andern Aufnahme iu die weiteste Entfernung von dem hüb-scheu Mädchen zu bringe» gewußt hatte. Die Wirkung des Bildes aus die junge Frau war furchtbar. Sie überhäufte mei« neu armen Heinz mit Schmähungen aller Art. Der Gedanke, daß nnn jeder der Teilnehmer an der Partie ein solches Bild besaß, machte sie rasend, und doch lag es nicht in ihrer Macht, es zu ändern. Natürlich wa-reu wir beide für sie fortan Luft, uud mein Manu hatte eine Feindin mehr. Um so befriedigter war der Onkel von den Zwiesel» bilder». Er war so entzückt davon, daß er sofort seine Bestellung ans die Bilder vom Jo»»tagShor» erneute und sogar den Wnnsch äußerte, eine Aufnahme des KönigfeeS vom Wahmann aus zu be-sitze». Der Ersülluug dieser — bescheidene» Wünsche entzog sich mein Mann, indem er sich vom Badearzt ein Attest schreiben ließ, in welche», ihm daS Bergsteigen aus das strengste untersagt wnrde. Dieses schickte er feierlich dem Lnkel ein, natürlich mit den nöcigen Ausdrücken tiefsten Bedauerns, ihm seine Wünsche nicht ersüllen zu können »c. Nun hatte» wir beide Ruhe und der Apparat auch. Die Lust zum Photographiereu war meinem Heinz vergangen. Er hatte die verzeichneten Bilder dem Photographen gezeigt, und dieser hatte ihm erklärt, daß einzig und allein -das Objektip schuld sei, welches sich sür Ausnahmen in der Nähe nicht eignete, weil es ein Weitwinkel EnrvSkop war. Nnn ging uns auch ein Licht auf, warum der Onkel durchaus Aufnahme» von Bergeshöhen aus habe» ivollte. dazu eignete es sich vortrefflich. Mein Heinz war merklich abgekühlt in seinen Gefühlen für Onkel Edliard. Er hat ihn nie wieder eine.Perle" genannt, nnd als bei der Berechnung der Kosten dieser Liebhaberei ein wahrhaft verblüffendes Resultat herauskam, da senfzte auch er auS Herzens-gründe: „Timeo Dnnnoa et dgna serente«!" ?»r P»N»si>»h «mI Weilen. Sferfhiilrdlg! Alle» In ItrOeli acht natürlich )u! 'Mut mein flösset ßtfit natürlich nicht zu!" Im (Vorfrühting. -?t da« nicht schon Peilchendust. Ist mich süß umwitiert, Und die foiitirniommc Lust ?ih»l,ug»voll durchzltlert? Ja. so roch'« um Ostern, ach! ikiust am Aarienhage, Wenn da« MinMein Veilchrn brach; Wie im Traume werden mach (Kold'ne Kindertage! 3ii da» nicht schon Amselton Lurch die nackten Wie? ttrfcl)Uiig«ti0fileln, brütest schon Wieder in dem Neste? Sich, mir sind sie wohlbewnßi, Deine Melodien, ftrsi(]lina«K>(t) uud Arühllng«lus| Lasse» sie mir durch die Biust Wie vor Alter» ziehen! Und auch du, mein Maudeldaum, Noslg aiisgegangen. Lassest schon im blauen Raum leine Blüten prangen, Miirchenglelch in beller Pracht, Blühst du an der Sonne, Und mit dir ist liber Nacht «uch mein alternd Herz erwacht Zu verjüngter Wonne. wold ue Jugend, Ui>:dl,eit«glück, Nimmer kehrst du wieder, Nimmer rufe» dich zurück Aller lichter Lieder: Aber bleicht mir auch mein Haar, Wird mein lag mir trüber, loch mit jedem jungen Jahr Lchwebst du wieder wunderbar Mir al» Lenz vorüber! Hart «rrvk. 2chlau. stunde (wütend): .Nachdem ich die Siiel'el drei Monate ge< tragen habe, sind sie total zerrissen, nnd Sie haben mir versichert, daß sie mindesten» sech» Monate halten würden." —» ZchuhhSudlet: „Nun ja... jeder drei Monaie." stattiederbiiWen. „Wenn 3if im Krieg 'ne Äuget pfeifen IjDren, brauche,> Sie feine Angst mehr »» habe», die Kugel Ist schon Itlnglt vorbei, W.un Zle aber die stngel nicht pfeifen hüten, dann sehen Slc sich vor. daß Sie nicht getroffen werden,' Tie (innen weimarische« Hase». Sine heitere Anekdote au» dem Leben weiland de» Herzog» Srnst II. von Kobnrg Botha wird derzeit in Thüringen aufgefrischt. Der Herzog, welcher bekanntlich sehr eitel aus Irinru Wildstand war, kam einmal nach dem golhaischen Dorfe Werni»g»ha»len »nd ersuhr hier, baß ein Einwohner de» Orte» mehrere Haien beltze, die er jung ge-fangen unb zu einer Reihe kleiner Kunststücke abgerichtet hatte. Ter Herzog ging zu dem Manne und ließ sich die Hasen zeigen, erfreute sich auch an deren „Künsten". (|)fflch aber doch zu dem Hauern, der den hohen walt nicht kannte: „Wissen Sie, daß Sie sich eigentlich gegen da» gothaische Jagdgesey ver-gingen, indem Sie die Hasen einsingen? Ta» Ist im vrnnde doch Wilddle-berei!" — „Da« sind weimariiche Hasen, lieber Herr!' entgegnete der An geredete, .die.Gothaische»' sind zn dumm, um solche Kunststücke zu lernen!" Herzog tttnst soll über die Auskunft herzlich gelacht haben. St. ,/~VC INNUTII u k! S: q 'V «> ». Kamelien zu vermehren. Im Zimmer lassen sich Kamelien nur durch Stecklinge vermehren, doch glückt auch die» nicht immer. Die Steckling« wer-den im Frühjahr au« dem reifen Holze de» votigen Jahre», 10—12 Zentimeter lang geschnitten und iu einen Tops mit Heideerd« »nd gutem Wasser-abjug gesteckt. Da» ttefäft wird baun mit einer Sloiglocke fthuberfl u.ib regelmäßig begossen. In etwa zwei Mouaien können die Stecklinge Wurzeln haben und müssen bann einzeln in kleine Idpse gepflanzt werden. Stachel- nnd Johannisbeeren pffauzt mau am vorteilhastesteu auf eine Entfernung von 2 Metern bi« 2,50 Metern. Feuer »n beleben, »in vorzügliche« Mittel, Im «»«gehen begriffene« Feuer wieder zu beleben und bie nur noch glimmenden Sohlen in helle «lut zu bringen, ist Koloplionlum: jede Hau«srau ivllte von diesem leicht aus,u> bewahrenden. Äußerst wohlseilen Stoffe einen Vorrat hallen. Sin ganz klein/» Stück reicht hin. um die verglimmenden Kohlen In «lut zu versehen, da da» Kolophonium schmilzt und sich üb. r da« glimmende Fenerung»inatetial ergießt, wodurch Flamme uud Hi»e in künesler Zeit zunehmen. Der Wcflflgtlmift Ist sehr wertvoll für den «emüfegatlen; in gleicher «elfe Ist e« auch der Kaninchenmisl, wen» beim Füttern nicht so viel Heu und Unkrautsamen darunter gekommen Ist, Bieltach wird bieser Umstand gar nicht beachtet, dann hat mau Im Sommer da« gedüngte Land voll Unkraut und wird mit dem gSten nicht fertig. der Hühnerhaltung ist e« 6e«tial6 raifam. die Heublumen nicht im Stalle, sondern auf einem eigenen Plahe zum «»«scharren auszustreuen: ebenso sollte man da» Heu für die Kaninchen gut »„»schütten, damit der Mist nicht mit S»ta«samen vermengt wird. Logigriph. »itW schließ,'» feste Crtc ein, Mi» V kann e» ge- sillitUch lein. III» Lplel^na ist'» mi, I, bekannt, Mit II liegt'« Im ZtrotCTtand. Juli«» Salck. Anagramm. Ach bin at« Münze dir betannt. abpräge I» einem lernen t'ond. Jiigest du mir ein Zeich«» an. Zum «eerelleile werd' ich da»». Juli»« gatck. Homonym. Schmerzn bringe ich und Pein, »ann auch oft gefillir. tlch jvin, lind nach meinem kurzen Laus. Nimmt der Vater WtKtn mich auf, Iuliu« yalck. Bilderrätsel. «uflilinng lolat iu nächster Hummer Na also. Reisender: »Hüten Sie mal, Her, Wirt, Ich muß Ihr Hotel verlassen: im Nebenzimmer ist ein kleine« Kind, da» die ganze Nacht schreit,' — Hotelier: »Ich begreise nicht, wie Sie sich darüber beklagen können. Die i/ltern de» Kinde» Und doch in demselben Zimmer und haben kein Votl gesagt," Auslösungen ans vorig'". Nummer: De« Logogripli«: flamm, ?amm. yomm. i'amm. — Te» Homoni,ni«: !Keß«n-»tegee. — De« Logogriph«! Haut, Xau,. UUr Tlicctif udiüciiöitcii. VerantwvtUich« 'RcDaft^u dun tiinft jc111et, Qt&rutft und Uctaulardctxn von «reiner tu Pletfser In etuttnart