Erscheint .cl, . (mit Ausnahme der Fcierta». Schriflleilung, Verwaltung >> Buchdruckerei Tel. 25-67. 25-ON 25-69, Maribor. Kopališka ul. G . raten- und Abonnements Annahme in der Verwaltung Bezugspreis: ,„holen oder durch die Kost monatlich Din 23.— bei Zustellung Din 24.—. tur is Ausland monatlich Din 35 — Einzelnummer Din 1.51 und Din 2.—. Ma-sskripte werden nicht retourniert. Bei Anfragen Rückporto beilegen. ‘oštnfno plačana » gotovini, PfQIS Dill 1*50 Mari bom Leitung S. M. König Peter II. feiert seinen 17. Geburtstag Oer junge König — Jusos lawiens Sym Erscheinungen Flucht — Das ganze Land ist In voller Freude! 6 cV^" König P eter II. feiert am No ^^mber d. J. seinen 17. Geburtstag. Kn; e*n -i^hr und dann wird der junge jjp.j11«* — so Gott will — seine Volljährig-au erre'cllt haben, um das Staatsruder z«S " fänden des Regentschaftsrates h “^fnehmen. Wenn ganz Jugoslawien Tb6 *n unbändiger Freude um den „Q °n geschart ist, um dem jungen Trä-dio de‘ ^rone und Chef des Hauses Kara-rujev(č zu huldigen, so sind dafür tiefe ha nJc'n^clle und volkliche Gründe vor. ge k- ^‘r haben das Glück, einem jun-h König zu huldigen, der die ganze kör s . lChe und seelische Kraft, sein Herz u. >n tiefes Gemüt in den Dienst des Vol- und des Staates zu stellen gewillt ist. junges Volk, ein junger Staat, kes Ein ßrln. junger König! Ein wunderbarer ie £!Kifng’ den wir umso eher begreifen, schÜT^ Wlr daran denken, daß es heute jf - ** vielfach vergreiste Völker und ver-jjj. e Staatsführungen gibt. Das dreina-Sc,ge Volk Jugoslawiens weiß das Ge-8e enl< des Schicksals zu würdigen. Die-(jJ? Volke ist viel Schmerz zugefügt wor-9 'Wir erinnern uns noch des tragischen Kö 1934, an dem das Volk seinen s n,g und der erste Sproß des Königshau Volk56™6*1 Stiebten Vater verlor. Das von er*ru2 diesen Schmerz in hofmungs-neu°n ^ufolick zum Thronfolger, dem benrf ^ym^01 Jugoslawiens und dem ru-en Pol in der Erscheinungen Flucht. Kg . ' die Gelegenheit hatten, mit S. M. Sj Peter II. in Berührung zu kommen, kelt VOn seiner jugendlichen Persönlich-jn cbrlich begeistert. Seine Einfachheit nicht " Und Gebärde ist sprichwörtlich, sicht °Weniger dle Klarheit seiner An teüe 6p und die Bestimmtheit seiner Ur-Cöaj. sind bereits jetzt die männlichen ben^tertugertden des tragisch verstor. kenn königlichen Vaters deutlich zu er-frflhzf^t- ^er ]Unge König mußte — sehr bin? an seine kommenden Verpflich-jen^en, herangerufen — auf viele Stunden re,, ju§end$reuden verzichten, die ande. ejn?„ '!^Ern in selbstverständlicher Weise :• ,r^u^It sind. Es galt, die Erziehung f't'- •• . G. M. König Veter Der Zweite und Schulung zu erwerben, deren der Mo narch bedarf, um seinen Aufgaben als Staatsmann und Soldat gerecht zu werden. 8. M. König Peter II. hat sich diesen verpflichtenden Aufgaben mit einem Eifer und einer Hingabe gewidmet, die seinen Lehrern dauernd in der Erinnerung bleiben wird. Der rastlose und lebendige Geist, der den jungen König namentlich im Hinblick auf die Probleme der modernen Staatswissenschaft, der Technik, der militärischen Fächer sowie der allgemein. Bildung bewegt, brachte die Lehrer und Erzieher des Königs nicht selten in größte Verlegenheit, da der hohe Mittelschüler und spätere Universitätshörer in d*r freien Diskussion Fragen stellte, die für die Professoren nicht leicht zu beantworten waren. So war 8. M. König Peter im Verlaufe seines Studiums ein überlegen-g®leh riger Schüler und Hörer. 8. K. H. Prinzregent Paul war um die Schulung des jungen Herrschers persönlich besorgt, vor allem aber war es I. M. Königin Maria, die dem jungen König als Mutter jene Bil dung des Herzens zukommen ließ, die kei ne Schule der Welt so zu gewähren vermag, wie das um sein Kind pochende Mutterherz. Und die hohe Mutter hatte nach dem tragischen Tode ihres königlichen Gemahls fürwahr keine schönere Auf gäbe als die Erziehung ihrer Kinder, in erster Linie des künftigen Stammhalters des Hauses Karadjordjevič. Wenn wir heute wiederum den Geburtstag des jungen Königs in festlicher Weise feiern,so geschieht dies noch ganz besonders deshalb, weil dieses alljährliche Lebensjubiläum Peters II. seit dem Tage, an dem er durch das Schicksal zum Träger der Krone auserkoren wurde, einen tieferen Wesenszug erhielt Jahr für Jahr verfolgt das ganze Volk mit größtem Interesse und der ganzen Wärme des Gemeinschaftsempfindens den Lebenslauf des jungen Königs. Es ist, als ob das Volk selbst die Vaterstelle vertreten wollte, um sich um das Wohl und Gedeihen des Königs zu bekümmern, der im Volksmund vielfach die »Pupille im Auge des Volkes« genannt wird. So ist der Staatsfeiertag im wahrsten Sinne des Wortes ein Volksfeier tag geworden. Wir leben in Zeitläuften, die viele als die Geburtsstunde eines neuen Europa be zeichnet haben. Der europäische Krieg — (Fortsetzung auf Seite 2.) ;; G. M. Der König bei einer MiittärparaDe Der Souverän prüft Die Goioa»emoit »Marifoorer Zeitung« Nummer 202 *£ Freitag, den 6. September 1940 Rdelf Hifisr feiisdigf den lusammenbrudi des engllsdien Imperiums an 2^rs der gelingen Rede Des Führers und Reichskanzlers anläßlich der Einleitung des Kriegswinterhilsswerkes / Die größt Kundgebung im Berliner Sportpalast / „Der Tag wird kommen.. Berlin, 5 .September. Im Berliner Sportpalast fand gestern eine große Ein-leittmgsfeier des Kricgswinterhilfswerkes des deutschen Volkes 1940-41 statt. Die einleitenden Worte sprach Reichspropagandaminister Dr. Josef G ö b b e 1 s, der zunächst alle bisherigen Erfolge des Winterhilfswerkes zergliederte und die hohen Beträge nannte, die das deutsche Volk für seine sozialen Einrichtungen spendete. — Der Reichs,minister verwies darauf hin, daß es sich in diesem Falle um einen großen Sieg der deutschen Volksgemeinschaft handle. Die deutsche Volksgemeinschaft habe Feinde, die das Reich in den Krieg stießen, niedergeworfen und sie werde auch noch den letzten Feind auf die Knie zwingen. Redner sagte sodann, Geld' sei noch nicht Reichtum und mache weder den Einzelnen noch die Völker glücklich. Das höchste Glück sei die Erkenntnis von der gegenseitigen Verbundenheit zu einer gerechten Gemeinschaft, Dann ergriff der Führer und Reichskanzler, von den Teilnehmern der Kundgebung stürmisch begrüßt, das Wort. Adolf Hitler verglich zu Beginn seiner Rede die heutige Lage in Europa mit der Lage vor einem Jahr, als Deutschland der Krieg aufgezwungen wurde. »Die Ereignisse des Vorjahres« — so sagte Hitler — »waren so einzigartig, daß nicht nur die Gegner, sondern auch das deutsche Volk selbst überrascht wurde, da es die Blitzartigkeit und Größe der Geschehnisse nicht gleich begreifen konnte. Sehen v/ir uns nur das große Dreieck an, das von Polen bis zum Eismeer und zur spanischen Grenze sich erstreckt, wo jetzt deutsche Soldaten herrschen. Einer nach dem anderen brachen die Feinde des Reiches zusammen. England hat es nur einer glücklichen geographischen Lage zu verdanken, daß es nicht schon vom gleichen Schicksal ereilt worden ist. Deutschland aber hat in diesem Jahre entscheidende Erfolge erzielt. Das Gebiet, das von der deutschen Wehrmacht beherrscht wird ist durch den Eintritt des italienischen Bundesgenossen in den Krieg erweitert worden. Italien übernahm die Führung der Kriegsoperationen in Afrika und warf die Engländer aus umfangreichen Kolonialgebieten hinaus.« Hitler sprach sodann von den »Erfolgen« Englands, von jenen »Erfolgen«, die diese ungeheure Auseinandersetzung zwischen den führenden Mächten Europas — hat historische Entscheidungen gezeitigt, die nicht nur auf dem Gebiete der territorialen Revisionen und der Verschiebung der Machtbereiche liegen. Revolutionäre Ideologien und ihre Begleiterscheinungen im Kriege selbst haben in das Antlitz Europas tiefe Runen einer sozialen und ökonomischen Revision bestehender Werte geschnitten. Der Ruf nach Persönlichkeiten ist in der Weit heute stärker denn in früheren Zeitläuften. Jugoslawien ist durch die Ereignisse in der Welt schweren Prüfungen sozialer und wirtschaftlicher Natur ausgesetzt worden. Einer klugen Staatsführung, die darauf bedacht war, das Erbe, welches 8. M. König Peter aus den Händen des Regentschaftsrates auf Jahr und Tag übernehmen wird, nicht zu verzetteln, haben wir es zu verdanken, daß unserem Lande so manches Leid erspart geblieben ist. Der junge König — die heranwachsende starke und überragende Persönlichkeit — ist daher der große Anker aller Hoffnungen des Volkes. Die Jugend des Herrschers wird vom Volke im Unterbewußtsein irgendwie als die Ga rantie Mr nationalen und der staatlichen Existenz empfunden. Das ganze Volk freut sich an der Tatsache, daß der junge König ein ungemein großes Interesse an allen Neuerungen der Technik und der Zi vilisation bekundet. Instinktiv spürt das Volk im jungen König den kommenden großen Initiator des Aufbaues und des all gemeinen Fortschrittes, Kein Wunder, daß von der englischen Propaganda unablässig gefeiert werden, angefangen mit dem Kriege in Polen bis zum endgiltigen Zusammenbruch Frankreichs im Westen. Der Zusammenbruch Polens sei in den Augen den englischen Propaganda ein »Erfolg« gewesen, da hierdurch »die schwere Last der Verantwortung für die Unabhängigkeit Polens von der englischen Brust genommen wurde.« Der Zusammenbruch Norwegens sei für die englische Propaganda ein neuer »Erfolg« gewesen, da sich die englische Flotte anderen Kriegs Schauplätzen habe widmen können. Der Zusammenbruch Frankreichs sei wieder ein »Erfolg« gewesen. England habe sich aus dem »lästigen« Europa zurückzuziehen und alle seine Kräfte für die Verteidigung der Insel zu sammeln vermocht. Das alles seien »Erfolge« Englands, der Enderfolg aller dieser Siege aber werde der Kniefall Englands sein, komme, was den ältesten Bauern und Freiheitskämpfern beim Anblick des jungen Königs hell® Tränen übe'r die Wangen laufen. Es ist, als ob sie alle, wohin der junge Herrscher auch seinen Fuß setzen möge, ihn mit ihren Blicken streicheln und liebkosen woll ten, denn sie alle lieben den »stolzen Fal, ken« ebenso wie seinen ruhmreichen Horst. 8. M. König Peter wird von der ganzen Nation glühend geliebt. Mögen die Meinungen über die Staatspolitik und die Einrichtung des States auseinanderge hen, in der fundamentalsten Frage gibt es nur eine einzige Meinung und eine einzige Ergebenheit dem Throne gegenüber. 8. M. König Peter feiert seinen 17. Geburtstag. Es wird für den jungen Herrscher ein beglückendes Gefühl sein, zu wissen, daß das ganze Volk um seinen Thron geschart ist: fest und zuversichtlich. Dieses Volk liebt in Treue seinen ersten Diener und seinen größten Sohn. Das Volk manifesfiet aber heute auch sei ne menschliche Beziehung zum Träger der Krone. Es sieht im jungen Herrscher nicht nur das Oberhaupt des Staates, son dem auch den Menschen, dessen Leben und Wohl allen so teuer ist. Deshalb steigen heute die Gebete aus Kirchen, Bürger häusern und Bauerngehöften zum Himmel empor, zusammenklingend in dem einen hehren und heißen Wunsche: Möge der Allmächtige, der König der Könige, unseren jungen König gesund und zufrieden erhalten, damit er seinem Volke in Kraft und Weisheit dienen möge! ne keinen anderen Termin im Kampfe mit England. Aus England vernehme man wie derholt die Frage, warum Deutschland noch nicht zum entscheidenden Schlage ausgeholt habe. »Ich antworte darauf«, sagte Hitler, »seid nur ruhig, dieser Tag wird kommen, seid nicht zu neugierig, dieser Tag wird kommen!« Es werde der Tag kommen, an dem die Welt, von einem Alpdruck befreit, aufatmen werde. Dann werde ein für alle Mal mit dem Mißbrauch Schluß gemacht, daß ein plutokratisches Volk alle Kontinente beherrscht und tyrannisiert. Das deutsche Volk, das 85 Mil- immer kommen möge. Deutschland ken-lionen zählt, kann und darf es sich nicht gefallen lassen, England um die Erlaubnis Gilten zu müssen, ob es seinen Kaffee trinken dürfe. Deutschland und Italien haben sich entschlossen — sagte Hitler — in der Welt eine neue Ordnung zu schaffen, die es von vorneherein unmöglich macht, daß ein Volk bzw. ein Häuflein von Plutokraten dieses Volkes, die ganze Weit in Furcht versetzt. Da können auch die »Verbündeten« Englands nicht mehr helfen: weder Halle Selassie, noch Beneš, König Haakon, Königin Wilhelmine, General Sikorski oder General de Gaulle. Die Engländer — fuhr Hitler fort — wollten in Ermangelung anderer Mittel verschiedene Generale gegen uns entsen- Berlin, 5. September. (DNB) — Im Zusammenhänge mit den jüngsten Wiener Erklärungen des Reichswirtschaftsmi'-nisters und Reichsbankpräsidenten Walter Funk wird von maßgeblicher Seite erklärt, daß die Rede Funks ein weiterer Beitrag zu der Antwort sei, wie Deutschland sich die wirtschaftliche Erneuerung Europas vorstelle. Vor allem gehe es darum, die Hindernisse des Güteraustausches auszuräumen. Die heutige Lage gestatte aber eine neue Formulierung dos Begriffes Autarkie. Anstelle der deutschen Autarkie solle die europäische Autarkie treten. Die deutsche Wirtschaft — so heißt es weiter — fürchtet keinesfalls die Konkurrenz anderer Volkswirtschaft anderer Nationen, da sie solid Ist und den Handel den, um uns zu vernichten. Das war die Generäle »Revolution«, »Hunger« »Winter«. Alle diese englischen Feldhe ren konnten bis jetzt nicht an uns heia • Wir kennen sie und fürchten nichts. solchen Mitteln werden die Englä^ den Krieg nicht gewinnen. Die andere Mittel aber sind, Gott sei Dank, in un ren Händen und werden auch in unser ^ Händen bleiben. Wenn die Stunde koniw-i die für den letzten Schlag bestimmt ’ dann wird die deutsche Waffe so z schlagen, daß der Gegner vernichtet s® wird. Wir werden Hunderttausende v Bomben auf England werfen.« Hitler gedachte sodann mit Worten d®* Dankes der deutschen Flieger, die ® ablässig über der Insel kreisen. Er dah dem deutschen Volke für sein (^*scl?L niertes Verhalten, in erster Linie den Frauen und Mädchen, die hi ter der Front, auf der der deutsche S? dat für die Ehre und das Leben der N tion e’ngesetzt ist, heldisch die Arbeit ^ leisten. Hitler verwies ferner auf das h® roische Verhalten der deutschen Bevölk ^ rung anläßlich der nächtlichen Piraten* angriffe aus der Luft und fügte hinz j daß er sich auch entschlossen habe, dic' sem Treiben ein Ende zu bereiten. Von nun an würde die deutsche Luftwa"e England Nacht für Nacht angreif6^ Deutsche Bomber würden in gesteigertem Maße über England kreisen. »Und wenn die Engländer sich daih1 brüsten«, sagte Hitler, »daß sie 4000 B0It!' ben auf deutsches Gebiet abgeworfen ha ten, dann werden wir dies mit 50.000, .1® 100.000 oder 150.000 Bomben zu beantworten wiesen, die wir über englischen Städten ab werfen werden. Herr Church» > wird werden ihre nächtlichen Piratenübef-fälle zu beantworten wissen! Wir werden Schlußpunkt machen und ihre Städte von* Erdboden auslöschen. Es kommt die Stunde, in der einer von uns Beiden zusant-menbrechen wird. Ich weiß, daß Sie dieser am Boden Liegende sein werden, niemals aber das nationalsozialistische Grob' deutschland.« Am Schlüsse sprach Hitler v°n’ Kr iegswinterh ilfs werk und v0 der Erziehung des neuen deutschen Mefl' sehen. Die Zukunft gehöre jenen Nationen, die es fertigbrächten, einen neue Menschen zu erziehen. Hitler bat das deutsche Volk, es fflög® mit fanatischem Willen an der deutsche^ Gemeinschaft mitarbeiten, mögen Sp^h' der und Sammler sich in einer Front f|fl' den, damit das Ergebnis der SammM1”. den Beweis der deutschen Volksgemeinschaft liefere. Je mehr der Feind diese Gemeinschaft erkenne, desto eher werde c erkennen, daß es unmöglich sei Dcufsc land zu zertrümmern. fördert. Durch den Wiener Schiedsspruch ist die Wirtschaftsgemeinschaft Deutschlands mit dem europäischen Südosten e*' ne vom Schicksal diktierte Gemeinscha gewerden. Die Zusammenarbeit Deutschlands mit dem Südosten ist die beste Garantie für die Zukunft. 1923 betrug de Anteil Deutschlands im Außenhandel de5 Südostens 17, 1937 erhöhte er sich ®ut 32 Prozent und vor Beginn des Kriege betrug er bereits 50 Prozent. Deutschen wünscht die Slidostvölker zu Wohlstafl zu bringen, da sie nur auf diese Weis-gute Käufer und Lieferanten sein wer^ den. Dies kann aber nur durch Verbesserung der Agrarwirtschaft des Südosten erzielt werden. Der Ertrag, eines Hektaf in Südosteuropa erreicht' durchscbnitthc Die tinterselchiinng des Schiedsspruches in Wien M isf; Durch Schiedsspruch der Achsenmächte sind neue Grenzen zwischen Ungarn und Rumänien festgesetzt worden. Die anwesenden Vertreter Ungarns und Rumäniens, die beiden Außenminister der genannten Länder, haben dem Schiedsspruch der von Reichsarußenminister von Ribbentrop und dem italienischen Außenminister Graf Ciano gefällt worden ist, zugestimmt. — Von Ribbentrop und Graf Ciano bei der Unterzeichnung des Schiedsspruches im Schloß Belvedere in Wien. Europäische Autarkie an Stelle öer deutschen Autarkie EIN VORSCHLAG DES REICHSWIRTSCHAFTSMINISTERS UND REICHSBANKPRÄSIDENTEN WALTER FUNK. — DEUTSCHLANDS PLÄNE MIT DEM SÜP' OSTEN. Erwartet England die deutsche Invasion von Norwegen aus? iXÄr einzigen Nach! 20 britische Städte mit Bomben belegt / Zahlreiche Explosionen, rQnDe und Menschenopfer / Eine neue deutsche Angriffswaffe? / Englische Luftangriffe bef 15- Septem-£ fAvala-DNB) Das Dp,n°ummando der beri ^ Wehrmach: enclitet vom 4. d.: Im/ ü Unterseeboot Leu/ Führung des r*tnants zur See En- Rammen 51.507 BRT ^runter den Hilfskreu- sC4Vle“densseengvaerr det wnufd^reits gemel deutsch*' rSept griffen der n Luftgeschwa-ze ineperIi,ch Flugplät-bomL 5land an. Sic -°Ä'erkn 'r'0'"- Plat,»' Pgare u- Flug-vernJnncIltl,n§en unc mehrere stoß „; ei dem Vor- Schen In?e"n d‘e,Briti-nen sich entspan-kämnf? "eaerüch Luft-Jaßcifi,!’ e für unsere folgreichZeUSe Sehr er" «»ZL Verliefen- 'n sehe v Warfen deut- auf bm a uPffIugzeuee 'agen r e Hafenan-und p. "düstrieanlagen unri ab, jn i ?^^fen Bomben rnouth -erP°ol> Avon- auf deutsche und italienische Ziele i sie für den Hauptfeind England' habe aufsparen wollen. Um was für eine Waffe | es sich handelt, werde nicht gesagt; es heiße nur, daß die Welt solch eine Waffe noch nicht gesehen habe. Stockholm, 5. September. (Avala.) DNB berichtet: Nachdem die englische Re gierung erst vor kurzem die Kriegszone im Südosten der britischen Inseln beträcht lieh erweiter hatte, sind nun laut Berichten aus London auch im äußersten Norden Sondermaßnahmen getroffen worden. — Selbst die Shetland-Inseln sind als Kriegs gebiet erklärt worden. Dies ist auf die Furcht zurückzuführen, daß von Norwegen aus eine Invasion in Großbritannien vernicht werden könnte. Die Shetland-Inseln werden noch stärker befestigt. Die Bevölkerung wird zu den Schanzarbeiten ange-kalten. Selbst Greise, Frauen und Kinder nüssen vom frühen Morgen bis zum Abend schanzen. Deshalb haben sich be-eits einige Zwischenfälle ereignet. London, 5. September. (Avala.) — Reuter meldet: Das Luftfahrtministerium ribt bekannt: In der Nacht auf Mittwoch haben englische Flugzeuge neue Objekte in Deutschland und Italien bombardiert. So wurde die Dynamit-Fabrik in Schlebusch, nordöstlich von Köln, sowie der wichtige Eisenbahnknotenpunkt San Pier d’Arena bei Genua mit Bomben belegt. Andere Flugzeuge bombardierten die elektrische Zentrale in Genua, die Naphtha--eservoire in Ludwigshafen und Frankfurt, die Zündkerzenfabrik Bosch in Stuttgart, die Explosivstoffabrik Beyer bei Köln, den io»,' Bristol, Port-e, Rochester U. ttoenester staÜden °r0Ugh ent' Die V gmße Brände. scher He/Jnm'ung briti" gesetzt wurde fort' f,°gen1inh! Flugzeuge Reichsgebßr Nacht im Reichsh ein und versuchten auch die e’n2eltenURtStadt anzugreifen. Nur ver-Berlin *ugzeugen gelang es, Großhurden Z/ ■ "derfliegen. Im Stadtgebiet Per ^ , e™e Bomben abgeworfen. In fielen ve . anüenburg und anderwärts größeren r~nzebe Bomben nieder, ohne Dp, t- .Schaden zu verursachen. mmr mxmpom 80 A \ > ' An ■V ' <■ . . 'ii-. ■ tfta Li - '• v r j ■■ seyfgQ) mm n o ■ V.mw/CH WWW^WWW» A?QUMÖVm o- A LW68M mm ■. ad rmmpmN WERFTEN UND DOCKS ALS DEUT Kanal Dortmund—Ems, den französischen Hafen Lorient und die Stellungen der deutschen Artillerie auf Kap Grisnez. — Zwei unsere Flugzeuge gingen im Verlaufe dieser Operationen verloren. Flugzeuge des Küstenschutzes bombardierten Transportschiffe auf See an der holländischen Küste und Schiffe iim norwegischen Fjord Sogne und schossen ein deutsches Flugzeugboot von Typ Dornier ab. — Erfolgreiche Angriffe wurden auch auf die Petroleumschiffe in Vlissingen und Ostende unternommen. Eines unserer Flugzeuge ist nicht mehr zurückgekehrt. London, 5. September. (Avata.) — Reuter meldet: Im Laufe der vergangenen Nacht haben deutsche Flugzeuge über 20 englische Städte in Wales und Schottland angegriffen. Es scheint, daß von der geringen Zahl abgeworfener Bomben nur unbedeutender Schaden verursacht wurde. Washington, 5. September. DNB meldet: Das Blatt »Washington Times He rald« behauptet, aus verläßlicher Quelle erfahren zu haben, daß die Munitionsfabrik in Bristol von deutschen Bomben so schwer beschädigt sei, daß sie für die englische Rüstung fast überhaupt nicht mehr in Betracht käme. Diese Tatsache falle um so schwerer ins Gewicht, als auch die Flugzeugmotorenfabrik »Rolls Royce« sehr schwer beschädigt sei. Berlin, 5. September. (Avala.) Wie das Deutsche Nachrichtenbüro erfährt, rie fen die vorgestrigen Luftangriffe auf England derart starke Brände hervor, daß sich die deutschen Flieger nachts ohne Karten orientieren konnten. An einigen Stellen hatten Engländer aus dem gleichen Grunde Selbst Feuer gelegt, um den deutschen Piloten die Orientierung zu erschwe ren. Auch in der Nacht auf Mittwoch waren die deutschen Bomber in Aktion und warfen auf mehrere wichtige militärische Objekte auf der südlichen Hälfte der englischen Inseln Bomben schwersten Kalibers ab. Flu. Der Feind verlor gestern insgesamt 62 i?’ t® wurden in Luftkämpfen am feeschiit2 es ’m Bauf der Nacht von Flak-Wurden a,nf abSeschossen; 15 Flugzeuge ne Fiu dem Boden zerstört. 10 eige-londeU§e werc*en vermißt.« Beufg °n’ September. (Avala) griffe auf ^ Uie feindlichen Luftan- auf. Mitt«, agland im Laufe der Nacht auf Nordw° * Waren *n der Hauptsache Um den g/stenSland und auf das Gebiet den Dizf,/? Kanal beschränkt. In bei-•Hben f en. wurden starke Explosiv-f/^andene» Städte abgeworfen. Die d cht> doch . rände wurden rasch ge- B: rand weisen eine Anzahl der 4üch ail{ orienen Häuser Schäden auf, 6stHchen 4n. Wohnviertel in einer nord-abgew0rfen Ustanstadt wurden Bomben Verursachfpn /'.e Häuserbeschädigungen ^n8. ' U>e Zahl der Opfer ist gc- Upfer eb" Bristolkanal ist die Zahl der /ote zu ve,3 -S ^ein> jedoch sind einige * ,ben wi,Zrcllnen‘ — Starke Explosiv r n Engla/ ‘ Ländbefi5ds tcn und in englischen Grafschaf- ]ars in Deu/*/? des Ertrages eines Hek- p . » kannt, ob hier Menschen den Angriffen zum Opfer fielen. Der verursachte Schaden ist jedenfalls sehr klein. — Gestern früh um 8.20 Uhr wurde in London Fliegeralarm gegeben. Triest, 5. September. Der Berliner Berichterstatter des »P i c c o 1 o« berichtet, die Militärkreise in Benin erwarteten jeden Augenblick, daß Hitler die Weisung ausgebe, gegen England die neue Waffe einzusetzen, von der bisher niemand etwas wisse. In Berlin erklärte man, daß England durch die Anwendung des vollkommen neuen Angriffsmittels würde erobert werden. Diese neue Waffe sei bisher nicht angewendet worden, weil man Gowselrußland betreibt keine slawische Vvlitik BEMERKENSWERTE FESTSTELLUNGEN DES ZAGREBER TAGBLATTES »OB-ZOR« ÜBER DIE BEZIEHUNGEN ZWISCHEN JUGOSLAWIEN UND DER SOWJETUNION. — »MIT DER WIEDERAUFNAHME DER BEZIEHUNGEN ZU MOSKAU IST HIERZULANDE DER KOMMUNISTISCHEN PROPAGANDA KEINESWEGS TÜR UND TOR GEÖFFNET WORDEN. Zagreb, 4. Sept. Der »O b z o r« vom 3. d. M. führt an leitender Stelle aus, die Aufnahme diplomatischer und kommerzieller Beziehungen zu Sowjetrußland sei von einzelnen Personen und1 einzelnen Gruppen, namentlich in Serbien, dahin aufgefaßt worden, daß nunmehr hierzulande der kommunistischen Propaganda insbesondere auf kulturellem Gebiet, Tür und Tor geöffnet sei, wodurch wieder der Boden für die politischen Ziele des Marxismus vorbereitet werden solle. Das OtüdlrKl 6er rumänischen Regierung KÖNIG CAROL HAT DEN GENERAL ION ANTONESCU NACH DEM RÜCKTRITT GIGURTUS MIT DER NEUBILDUNG DER REGIERUNG BETRAUT. — GENERAL ANTONESCU IST EIN ERPROBTER FREUND DER ACHSE ROM—BERLIN. Bukarest, 5. Sept. United Preß berichtet: Das Kabinett Gigurtu ist zurückgetreten. König Carol hat den General Ion Antonescu mit der Neubildung der Regierung betraut. Bukarest, 5. Sept. (Avala). Stefani meldet: General Ion Antonescu ist ein Anhänger der Achse Rom—Berlin und wurde aus diesem Grunde seinerzeit aus dem politischen Leben Rumäniens ausgeschaltet. General Antonescu wird bestrebt sein, die in den letzten Tagen erschütterte Ruhe und Ordnung im Lande wieder herzustellen. Die italienische Presse stellt fest, daß General Antonescu, ein erprobter Anhänger der Achsenmächte, als Anhänger der »Eisernen Garde« bald' nach der Ermordung Codreanus interniert worden war. General Antonescu ist ausdrücklich mit der Aufgabe betraut worden, mit Hilfe der rumänischen Armee im Lande die Ruhe und Ordnung wieder herzustellen und loyal die Verpflichtungen zu erfüllen, die sich für Rumänien aus dem Wiener Schiedsspruch der Achsenmächte ergeben. Es ist noch nicht bekannt, ob die Regierung Antonescu, deren Zusammenstellung und Vereidigung stündlich zu erwarten ist, ein vollständiges Militärregime errichten wird, zumindest so lange, bis die öffentliche Meinung sich wieder beruhigt hat und bis Rumänien aus den Erschütterungen der letzten Tage herausgekommen ist. Blatt bezeichnete diese Auffassungen als grundfalsch und auch als gefährlich für die nationalen Interessen der Kroaten. Das kroatische Volk lehne in seiner ungeheuren Mehrheit eine solche Auffassung ab und auch die große Mehrheit der Slowenen teile sie nicht. Das serbische Volk würde gleichfalls, trotz seinen überlieferungsmäßigen Sympathien für das russische Volk und seinen prawoslawen Empfindungen einen solchen Weg nicht gehen, da seine Führer sicher wüßten, daß dies bei der heutigen internationalen Lage den Sturz in die Katastrophe bedeuten würde. In dem Artikel heißt es weiter, die Aufnahme der Beziehungen zur Sowjetunion habe die Hauptrichtlinie der jugoslawischen Innenpolitik nicht geändert, wie auch Deutschland und Italien trotz den guten Beziehungen zu Moskau die kommunistische Partei und Propaganda nicht zuließen. Anderseits gestatte auch die Sowjetunion außer der kommunistischen keine andere politische Partei. Im übrigen sei es nur richtig, daß jeder Staat seine innere Politik selbst bestimme. Die Beschlüsse und Maßnahmen der jugoslawischen Regierung im Lande selbst seien durch diesen Grundsatz bestimmt. Das sei notwendig angesichts der außenpolitischen Lage und der wohlverstandenen inneren Notwendigkeiten. Man dürfe nicht gestatten, daß eine Minderheit, die tatsächlich unter der Leitung auswärtiger Faktoren stehe, die gewaltsame Änderung der gegenwärtigen Gesellschaftsordnung betreibe, den Klassenkampf entfache und die Lage der Behörden zu erschweren suche. Eine ungehinderte kommunistische Propaganda gestat ten, würde bedeuten, den Staat Eingriffe« Letzte Nachrichten Diktatur in Rumänien Der neue Ministerpräsident General Äon Antonescu ist vom König mit diktatorischen Vollmachten ausgeflattet worden, da eine Einigung mit der Eisernen Garde nicht zustande gekommen ist / Die Verfassung ist annulliert, die gejetzgebenor Körperschaft aufgelöst Bukarest, 5. Sept. (Avala) DNB berichtet: Der neue rumänische Ministerpräsident General Ion Antonescu hat heute nachts den Eid in die Hände des Königs gelegt. König Carol erließ auf Vorschlag des neuen Regierungschefs ein Dekret, auf Grund dessen die Staatsverfassung von 1938 außer Kraft gesetzt wird. Mit gleichem Dekret wurde die Auflösung des rumänischen Parlaments verfügt. Auf Grund eines zweiten königlichen Dekrets erhielt General Antonescu alle Vollmachten in bezug auf die Verwaltung des rumänischen Königreiches. Der König behielt die nachstehenden Prärogative für sich: Er ist oberster Befehlshaber der rumänischen Wehrmacht, er besitzt das Recht der Münzprägung und der Emission neuer Banknoten, ferner das Recht der Ordensverleihung, das Recht der Akkreditierung ausländischer diplomatischer Vertreter und das Recht des Abschlusses von Verträgen mit dem Ausland, Die Abänderung bestehender Gesetze und die Ernennung der Minister und Staatssekretäre erfolgt im Wege königlicher Handschreiben, die vom Ministerpräsidenten Antonescu gegengezeichnet werden. Die gesamte übrige Macht im Staate liegt in den Händen des Regierungschefs. Bukarest, 5. September. (Avala.) — Stefani meldet: Der neue rumänische Ministerpräsident General Antonescu wur de mit diktatorischen Vollmachten ausgestattet. Man kann jedenfalls sagen, daß Rumänien seit heute frühmorgens ein autoritärer Staat mit General Antonescu als Führer an der Spitze ist. General Antonescu versuchte, nachdem er vom König zur Regierungsbildung betraut worden war, das neue Kabinett unter Mitwirkung der Eisernen Garde zu bilden. Die Eisern Garde lehnte jedoch ab. Daraufhin bmp fing der König neuerdings den desigfl‘‘e£ ten Ministerpräsidenten Antonescu, w®' eher erklärte, daß er nach der At>lehnti°» von seiten der Eisernen Garde die Reg*e rung keineswegs neubilden könne, es 3® denn, daß er die Generalvollmacht erh*1' te. König Carol erteilte General Antone36 sodann die geforderte Generalvollniacn> auf Grund deren er ermächtigt ist, Schicksal des rumänischen Staates in s£l' ne Hände zu nehmen. um keine Übertragung der Souveränität handle. Protest amerikanischer Studenten gegc(1 Roosevelt New.york, 5. September. (Avala DNB) Der Kongreß amerikanischer St* den ten in Chicago hat an Roosevelt e** Depesche gerichtet, in der gegen die A ' tretung amerikanischer Zerstörer an Eng' land Protest erhoben wird. • Die ersten drei Zerstörer nach Kanada ausgelaufen. Newyork, 5. September. (Avala ^ Reuter) Die ersten drei Zerstörer, die USA an Großbritannien abgetreten ha' ben, sind aus Boston in der Richtung nach Kanada abgegangen: Stillstand in Craiova? Sofia, 5. September. (Avala—Stefan') Es scheint, daß die bulgarisch-rumänischen Verhandlungen über die Rückgl*®' derung der Dobrudscha zum Stilista* gekommen sind, da bezüglich des Datum-der Uebergabc des Territoriums .an Bul' garien keine Einigung erzielt werden k°* te. Die beiden Delegationen befinden s,c^ noch immer in Craiova. Die strittige F®a' ge ist den beiden Regierungen unterbt®' tet worden. Die Gründe des englischen Rückzug®5 aus Buna London, 4. September. (Aval*' Reuter) Der militärische Sprecher des L®1*' doner Rundfunks legte heute die Grüi'd für den Rückzug der britischen TrupP® aus Buna dar. Er erklärte, die Wass®' Versorgung habe in Buna nur für eine g®' ringe Anzahl von Menschen ausgereien • Die kleine Garnison von Buna habe 5,6 angesichts der zahlenmäßig weit üben®' genen gegnerischen Streitkräfte in de Gefahr befunden, von den Ersatztrupp® abgeschnitten zu werden, da es ®lfl. Leichtigkeit gewesen wäre, ■ die Stell**8 von Buna zu umzingeln. Die finnisch-russische Abgrenzung- Helsinki, 4. September. (Avala^ Stefani) Nach der zwischenfallos durc*' geführten Abgrenzung zwischen Finnla* und Sowjetrußland wird nunmehr an Angrenzung in der Küstenzone von ”e' samo geschritten werden. Der Austaus® der Ratfikationsurkunden über die Fes legung der neuen Grenzen wird im ** vember stattfinden. Börse Zürich, 5. September. Devise*' Paris 9.80, London 17.60, Newyork 4 Mailand 22.15, Madrid 40, Berlin ’ Buenos Aires 100. Der Ofen. Unser Ofen rauchte. Ich schicke zum Hauswirt. Das war im Dezember. Der Hauswirt kam. Das war im Mai. »Ihr Ofen soll rauchen?« »Ja.« »Raucht er heute noch?'-»Nein.« »Wieso nicht?« »Wir heizen nicht mehr!« Die Einigung England-USA Republikanischer Sturm gegen die Abtretung der Zerstörer an England / Das Echo in Berlin, Rom und London Washington, 5. September. (Avala, - Stefani) Im Weißen Hause fand eine Konferenz führender Persönlichkeiten des Parlaments statt, nach der Senator Barclay Journalisten gegenüber erklärte, daß Roosevelt keineswegs die Absicht habe, neue Luft- und Seestützpunkte zu kaufen. Zunächst werde die Bermuda-Basis organisiert werden. Die Regierung sehe für die Errichtung dieser Basen die Summe von 200 Millionen Dollar vor, doch werde der Kredit nicht gleich angefordert werden. Im Repräsentantenhaus kam. es im Zusammenhänge mit dem Beschluß Roose-velts, fünfzig Zerstörer an England abzutreten, zu Zwischenfällen. Mehrere republikanische Abgeordnete erhoben sich gegen die diktatorischen Methoden Roo-sevelts sowie gegen die Mehrheit des Kongresses, die sich die Herrschaft des Präsidenten gefallen lasse und den ganzen Ernst dieser Schiffsüberlassung nicht begreifen könne, da man die Überlassung der Zerstörer an England buchstäblich ails einen Akt der Feindseligkeit betrachten könne. Salt Lake City, 5. Sept. (Avala -Reuter) Marineminister Oberst K n o x gab gestern den Pressevertretern folgende Erklärung: »Zwecks Vorbereitung des Terrains für die Luft- und Seestützpunkte, die wir von England pachteten, wird fürs Erste ein Kredit von 25 Millionen Dollar verwendet werden. Diese Transaktion dürfte viele Kommentare auslösen und es dürfte ein riesiger Widerstand entstehen, so wie im vergangenen Kriege das Rekrutierungsgesetz Widerstand fand. Der Kongreß weiß jedoch, auf wessen Seite die öffentliche Meinung steht. Es von Mächten auszusetzen, die genügend stark seien, um die Ausbreitung von Unruhen in diesem Teilp Europas zu verhindern. Besonders das kroatische Volk, das mit antikommunistischen Mächten in Berührung sei, müsse daher eine Propaganda bekämpfen, die mit ihren Angriffen auf Dr. Maček und mit ihren Treibereien gegen die Bemühungen der Banalregierung ihr wahres Gesicht gezeigt habe. Es sei auch ganz verfehlt, auf die slawische Solidarität mit den Russen hinzuweisen. DIE TASS habe jüngst erklärt, die Sowjetunion betreibe gar keine slawische Politik, was sie bei ihrem heutigen Staatssystem auch gar nicht könne. Schließlich betont der »Obzor«, die Kroaten gehörten geographisch sowie nach Kultur und Zivilisation zum Westen, überdies gebe es in der heutigen internationalen Lage gewisse Tatsachen, Kräfteverhältnisse und Einflußgebiete, die nur ein Blinder nicht sehen könne. Gegen diese Tatsachen verstoßen, würde bedeuten, den eigenen Boden Kriegsabenteuern auszusetzen. Vom Kriege sei dieser Boden bisher dank jenen verschont geblieben, die von den'Kommunisten angegriffen würden. ist nicht wahr, daß wir uns mit dem Abschluß des Abkommens mit England dem Kriege nähern. Wenn der Gegner eine Ausrede finden wollte, um uns den Krieg zu erklären, dann hätte er sie auch früher finden können.« Newyork, 5. September. (Avala -DNB) Der republikanische Präsidentschaftskandidat W i 1 k i e erklärt, er sei mit dem englisch-amerikanischen Austausch zufrieden, doch kritisierte er Roo-sevelts Vorgehen, da er demokratischen Formen zu wenig Aufmerksamkeit widme. Der Kommandant des dritten Geschwaders Kontreadmiral Woodword und Flottenbefehlshaber Admiral Stark erklärten, daß Amerika ein ungewöhnlich gutes Geschäft gemacht habe, da die Basen auf 99 Jahre verpachtet seien und die Zerstörer heute als veraltet gelten. Berlin, 5. Sept. (Avala) Das Deut-sehe Nachrichtenbüro veröffentlicht die nachstehende Mitteilung: In hiesigen politischen Kreisen werden nur sehr kurze Erkklärungen über den englisch-amerikanischen Vertrag bezüglich der Abtretung von 50 amerikanischen Zerstörern an England und englischer Stützpunkte an die USA abgegeben. In Berlin wie in Rom wird diese Transaktion mit dem biblischen Gleichnis vom Isaak verglichen, der seine Erstgeburt für ein Linsengericht hergab. Eine ermächtigte Persönlichkeit des Reichsaußenministeriums erklärte in diesem Zusammenhänge, daß die Abtretung wertvoller Gebiete des englischen Imperiums für 50 alte Zerstörer bedeutsame Schlüsse auf die Lage Englands ermögliche. Der Beschluß Churchills stelle den Beginn der Liquidierung Englands dar. Rom, 5. Sept. (Avala) Stefani berichtet: Das englisch-amerikanische Abkommen über die Abtretung von 50 Zerstörern und von Stützpunkten wird in ita- lienischen politischen Kreisen als ein unbestreitbarer Beweis für den Zerfall des britischen Imperiums angesehen. Alle Kolonien, auf denen die amerikanische Wehr macht Stützpunkte beziehen und die englischen Truppen ablösen wird, sind alter englischer Kronbesitz aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Diese Abtretung ist ein Beweis für jeglischen Mangel an Würde, da England so große Gebiete für 50 alte Zerstörer hergebe. Aber auch diese alten Zerstörer würden das Imperium nicht mehr retten. London, 5. September. (Reuter) Die englische Presse stellt die Erwerbung von 50 amerikanischen Zerstörern als Gegenleistung für die Gebietsabtretungen an die USA als einen großen Erfolg für beide Vertragspartner hin. Die »T i m e s« befaßt sich ganz besonders mit den amerikanischen Zerstörern, die eine bedeutende Verstärkung der britischen Kriegsflotte darstellen. Das Blatt betont, die Zerstörer seien zwar alt, aber nicht veraltet. Bezüglich der Gebietsabtretungen für amerikanische Stützpunkte heißt es weiter: »Es wurde nur eine zeitlich begrenzte Okkupation (auf 99 Jahre; Anmerk. d. Red) gewisser Gebiete und Gewässer bewilligt als Tausch für die Abtretung einer bestimmten Anzahl von Schiffen. Es konnte aber von keinem Tausch britischer Bürger gegen amerikanisches Kriegsmaterial die Rede sein. Das britische Imperium ist nicht verkäuflich und außerdem kaufen die USA keine Briten. Es ging gar nicht um eine Übertragung der Souveränität. Der »Daily Telegraph« meint, es sei wichtig, zu betonen, daß die an Amerika verpachteten Inseln einzelweise um ihre Meinung befragt worden seien. Die Bevölkerung ging unter der Bedingung auf die Einigung ein, daß es sich Französtsch-Zndochina ernstlich bedroht DIE JAPANER BEABSICHTIGEN HEUTE EINE TRUPPENLANDUNG IN INDO. CHINA? — CHINESISCH-INDOCHINESISCHE EINIGUNG GEGEN JAPAN. — TOKIO VERHANDELT MIT DEN INDOCHINESISCHEN BEHÖRDEN UND MIT VICHY. Hongkong, 5. Sept. (Reuter). Eine gestern in Hongkong eingetroffene Persönlichkeit soll erklärt haben, daß Japan die französischen Behörden dahin unterrichtet habe, daß heute eine Truppenlandung als Antwort auf ungenügende Aufklärungen von seiten der Regierung in Vichy erfolgen werde. Das japanische Ultimatum soll General Nischihara dem Gouverneur von Indochina überreicht haben. General Nischihara begab sich bereits aus Tokio nach Indochina, um die Kontrolle darüber zu übernehmen, ob die französischen Behörden sich an das Abkommen über die Verhinderung des Transits nach China halten. Wie ferner verlautet, soll der indochinesische Gouverneur D e c o u x den Chinesen die Zusicherung gegeben haben, daß er den japanischen Truppen das Durchmarschrecht verweigern werde. Die japanische Regierung verhandelt indessen in der Frage Indo-Chinas sowohl mit der Regierung in Vichy als auch mit den französischen Behörden in Saigon. Aus Stadt und Umgebung Maribor. Donnerstag, den 5. September Große Denkmal-SnthMungs-feierlichkeiten in Ljubljana nS TAUSEND TEILNEHMER AUS ALLEN TEILEN JUGOSLAWIENS BE-1S ANGEMELDET _ MEHRERE SONDERZÜGE BEREITGESTELLT — HERVORRAGENDE PERSÖNLICHKEITEN UNTER DEN FESTGÄSTEN Das Al Reiterstandbild ex a n d e r s I weiland König Jugoslawien, ein ■typ c 1 b *• von Jugoslawien, ein Dor ^6S s*owen'schen Bildhauers Lojze am L11*r> gelangt morgen, Freitag, p e r ^urtstag des jungen Herrschers zur p r S.^‘> ’m Zvezda-Park in Ljubljana be a^üllung. Wochenlang wurden Vor-Ere' U-n^en getroffen, um dieses große geh!fniS 50 würdig als möglich zu be-no ,n" Sicherlich sind unseren Lesern runw - Feierlichkeiten in bester Erinne-Vo b’ >m Rahmen der Königswoche mal Ze,.n Jabreh die Enthüllung des Denk-demS M weiland König Peter I. vor , ^agistratsgebäude, ebenfalls eines mal 68 von Dolinar, unterstrichen. Dies-vor ^erc3ei1 l‘edoch die Festlichkeiten jene tretfe'neiri Jahrzehnt sicherlich noch über-gu ^ Fs handelt sich ja um die Wiirdi-higif geschichtlichen Werkes der Ei-dejfl11? üer drei Stämme Jugoslawiens, Opfer von Marseille sein ganzes feierp .^widmet hat. Den Enthüllungs-'de plc xeRen werden auch hervorragendes sersönlichkeiten aus allen Gegenden Staates beiwohnen. von° b*sber liegen die Anmeldungen iiebi, Vle*cn Tausenden auswärtiger Teil-mei !er aus allen Teilen Jugoslawiens, am wen-en natürlich aus allen Gauen Slo-Gä enN vor, wozu der Umstand, daß die genieß311* <*er ®a*in den Viertelpreis bjs zuen’ n'cb3: wenig beitrug. Heute noch Schaff111 ^*)end ist es möglich, in den Ge-dere oS*e33en des »P u t n i k« die besonderen ^hmnigung zu beheben, aiuf Grund gelb die halbe Fahrkarte bis Ljubljana ta s wird, die bis einschließlich Sonn-fahrf k ° 8" d- zur unentgeltlichen Rückharte - Echtigt. Außer der halben Fahr-K ls* n°ch der gelbe Sonderausweis FahrtZUt 2.Dinar zu lösen, der samt der arte in Ljubljana zu bestätigen ist. - 111 die glatte Abfertigung der bedeu- bewerkstelligt wird, fährt jedoch im Bedarfsfall bis Ljubljana weiter), für die Teilnehmer vom Mur- und Draufeld, von Slovenska Bistrica und Konjice sowie von den Stationen zwischen Slov. Bistrica und štore. Ab Zagreb um 2.15 Uhr für die Reisenden bis Zidan,i most. Auf der Rückfahrt fahren die Sonderzüge nach Maribor von Ljubljana um 15 Uhr (kurz hintereinander), sowie um 19.15 Uhr, nach Zagreb um 19 Uhr und nach Celje um 18.15 Uhr. Den Teilnehmern aus den Zwischenstationen und von den Anschlußlinien wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt am Bahnhof zu erkundigen, welche Züge sie benützen sollen, da nicht alle Sonderzüge in jeder Station Aufenthalt nehmen. Auch werden einige Züge von Ljubljana nicht vom Bahnhof, sondern von der Magazinsrampe abfahren. tend verstärkten regelmäßigen Züge zu ermöcrV T vn regeima S o n d ’ werden auf einigen Linien ' schließ,! VÜ.ge eingestellt, die aus-hiiHiin j . üie Teilnehmer an den Ent-Die Ssfeierlichkeiten befördern werden Bcjra°,n,i;*erzüge, soweit Nordslowenien in ab (vj. kpmmt, zwei aib Maribor, zwei sehen J!’le‘ner ab Zagreb und einer zwi-gen Makovec und Celje verkehren mor-Ab Rühmorgens wie folgt: kann Ui,arib ° r um 2.48 Uhr, der Zug und srni Um ■23 Uhr bestiegen werden nehnier nach Möglichkeit nur von Teil-n .aus der Stadt und von den An- I spielten, braucht nicht besonders betont I zu werden. Es erheben sich nun folgende Fragen: 1. Warum hat der Zug nicht wenigstens zwei drei Minuten mit der Abfahrt zugewartet, wenn es offensichtlich war, daß die Fahrkartenausgabe nicht bis zur Abfahrtszeit des Zuges bewältigt werden konnte, obwohl die Fahrgäste rechtzeitig am Schalter erschienen waren? 2. Warum werden an Tagen, an denen ein größerer Andrang herrscht, nicht wenigstens zwei Schalter geöffnet, um die Fahrkartenausgabe rechtzeitig und reibungslos abwickeln zu können? Wir glauben, daß diese beiden Fragen im Interesse unseres Verkehrs so bald als möglich eine endgültige und klare Lösung finden müssen. GoM. Brillanten Auch Umtausch zahlt zu besten Preisen 0. RIFFMANN ALEKSANDROVA 11 Sch:hiß! ifcfc1 b o r um 3 Uhr, in erster Li- lnien benützt werden. Pribor Fahrgäste von der Hauptlinie. Ab r.i- schon u um 4.30 (der Zug kann vornehme 22,30 Uhr bestiegen werden), und am j *ür Teilnehmer aus der Stadt Ab ?e ™ Sanntal-lan» i,3 e "m 4.53 Uhr, für Gäste ent- Himptlinie. der Ans hi °Vec um 2.40 (bis Celje, wo cnluß an die dortigen Sonderzüge Am Geburtstage des jungen Königs gedenkt Jugoslawien weiland König Alexander des Ersten, des ritterlichen Königs, der in Marseille von ruchloser Mörderhand auf dem Wege fiel, auf dem er seinem Volke neue Möglichkeiten der Entfaltung zu gewinnen versuchte. Der Dank der Nation ist dem König-Einiger schon seit seines arbeits- und kampfreichen Lebens zuteil geworden. Die posthume Ehrung und Würdigung wird dem tragisch verstorbenen König nunmehr in der Form von Stein und Bronze zuteil. Eines der schönsten Denkmäler errichtete Ljubljana auf einem seiner schönsten Plätze. Der Bildhauer Dolinar gab dem Reiterstandbild des verewigten Königs neben der überdimensionierten Größe auch die Wucht des bewegten Ausdruckes. Der Dank der Nation hat in diesem weithin sichtbaren Monument seinen hehrsten und schönsten Ausdruck gefunden. Neue und gelöschte Gewerbe-rechte Im August wurden folgende neue Gewerberechte erteilt: Ivan Semica, Schneidermeister, Frankopanova ul. 31 Stefan Lopuh, Spenglermeister, Tkalska ul. 5, Kmetijska družba, G. m. b. H., Lau desprodukte, landwirtschaftliche Maschinen, Kunstdüngerverkauf usw., Meljska c. 12, Angela Gaiser, Kleinverschleiß, Pi-puševa ul. 6, Raimund Schafhalter, Zuk-kerbäckerei, Koroška c. 49, Amalie Onič, Frisiersalon, Meljska c. 3, Ludwig Rehar, Friseursalon, Orožnova ul. 1. — Ge- löscht wurden im August die Gewerberechte: Ludwig Uhler, Buffet, Aleksan drova c. 13, Dragotin Kopie, Gemischtwarenhandlung, Aleksandrova c. 77, Stanko Kralj, Friseur, Meljska c. 33, Karl Čepi, Autotaxi, Tržaška c. 22, Albert Hergold, Autotaxi, Klavniška ul. 4, Mathilde Rehar, Friseursalon, Tržaška c. 63, Edmund Stropnik, Fleischerincister, Kneza Koclja ul. 24, Marie Barfus, Vordruckerei, Ulica 10. oktobra 4, Alois Žunko, Schneidermeister, Frančiškanska ul. 21, Ivan Junger, Schuhmacher, Grajska ul. 2 Cvetko Marin, Friseursalon, Orožnova ul. 2, Franz Frigula, Fleischer, Tržaška c. 1. Bin BerkeHrsskandal cbtilbeispieL wie der Fremdenverkehr Ver ni<*t gefördert wird. am Ma^ih’etlen Dienstag früh hat sich eignet, j °rer Hauptbahnhof ein Fall er-eignet’js^r.ganz gewiß nicht dazu ge-de Zll . ' uen Fremdenverkehr hierzulanden Fahrk .rn’ 3n diesen Tagen ist bei doner Ver ^nschaltem wegen verschie-andersw0 ailS*a3tu,nSen *n Ljubljana und nes ein übUn<^ auc31 wegen des Schulbegin gäs-te zu eraUs starker Andrang der Fahr-Dienstao- ,Verzeichnen. So war es auch nach Liuh;Uh Vor der Abfahrt des um 5.05 ges. ObwnM a ahgehenden Pcrsonenzu-"1 der Andrang sehr groß und ein Großteil der Fahrgäste nicht rechtzeitig abgefertigt werden konnte, war nur ein einziger Schalter geöffnet. Und so geschah es, daß zahlreiche Fahrgäste Zurückbleiben mußten, da der Zug wider Erwarten nicht auf die Abfertigung aller Fahrgäste wartete, sondern fahrplanmäßig von Maribor abging, obwohl den vor dem Schalter stehenden zahlreichen Fahrgästen seitens des Bahnhofpersonals immer wieder erklärt wurde, daß der Zug warten werde, bis die Fahrkartenausgabe beendigt sei. Umso größer war daher die Ueberraschung und die Erregung der zurückgebliebenen Passagiere, die bereits ihre Karten gelöst hatten, als sie auf den Perron traten und lediglich das Nachsehen hatten. Daß sich hiebei’ erregte Szenen ab m. Die nächste Nummer der »Mariborer Zeitung« erscheint wegen des morgigen Geburtstages Seiner Majestät König Pe ter II. erst am Samstag zur üblichen Stunde. m. In der Blüte ihres hoffnungsvollen Lebens ist gestern die Tochter des bekann ten Mariborer Rechtsanwaltes Dr. Karl Škapin, Frl. Boženka Škapin, nach schwerem Leiden für immer entschlummert Mit Boženka Škapin, die Hörerin der Philosophie war, ist ein herzensgutes, le bensfrohes junges Mädchen dahingeschic-den, das sich oib seines feinen und edlen Wesens in unseren Gesellschaftskreisen ungeteilter Wertschätzung erfreute. Friede ihrer Asche! Der schwergetroffenen Familie unser innigstes Beileid! m. Evangelisches. Freitag, den 6. d. M findet um 10 Uhr anläßlich des Geburts tages Seiner Majestät König Peter II. ein Festgottesdienst statt. m. Im hohen Alter von 99 Jahren ist in Rakičan bei Murska Sobota der Gutsverwalter i. R. Herr Johann Schweinhammer nach einem arbeitsreichen Leben von Schnitter Tod dahingerafft worden. Mit Gutsverwalter Schweinhammer ist einer der ersten Vertreter der Landwirtschaft von Prekmurje verschieden, der sich durch viele Dezennien hindurch die größten Verdienste um die Förderung und Hebung der Volkswirtschaft in diesem Gebiet erworben hat. Ehre seinem Angedenken! m Den ärztlichen Inspektionsdienst versieht in dringenden Fällen für Mit-gleider des Arbeiter-Versichcrungsamtes am Staatsfeiertag d. i. Freitag, den 6. d. Dr. Ivan Turn in, Maribor, Linhartova (Fortsetzung Seite 6.) MW-MZW Burg-Tonkino. Der sensationelle Großfilm »Menschen vom Varietee«. Ein Film, der durchwegs aus dem Zirkus- und Theaterleben genommen ist und durch seine atemberaubenden akrobatischen sowie tän zeri-schen Einlagen die Zuschauer durch zolle zwei Stunden in Atem hält. Im Mittelpunkt der ganzen Handlung steht die allzu früh verstorbene La Jana, die gerade in diesem Film ihren größten Triumph feierte. Ihre Partner sind Hans M o-s e r und Attila H ö r b i g e r. Es empfiehlt sich, die Karten bereits im Vorverkauf zu lösen. — Es folgt der ungarische Spitzenfilm »Giil baba« (Die Rose aus dem Harem). Esplanade-Tonkino. Bis einschließlich Freitag der größte tschechische Monumentalfilm »Rebell Jamšek«. Ab Samstag die schon lange angekündigte Reportage der Kriegsgeschehnisse 1939-40 »Von Danzig bis Paris«. Kartenvorverkauf täglich von 9—12 und ab 14 Uhr weiter bei der Kinokassa. Es wird ersucht, sich die Karten rechtzeitig zu besorgen. Union-Tonkino. Bis einschließlich Freitag der sensationelle und spannende französische Großfilm »Das Leben für die Kariere« mit dem populären Künstler und Sänger Maurice Chevalier. Ab Samstag die schon lange angekündigte Reportage der Kriegsgeschehnisse 1939-40 »Von Danzig bis Paris«. Kartenvorverkauf täglich von 9—12 und ab 14 Uhr "weiter bei der Kinokassa. Die Karten mögen rechtzeitig besorgt werden. masBffiEzaBBBBi Freitag, 6. September. 7 Frühkonzert. 7.45 Geburttagsfeier S. M. König Peter II. 10 Denkmalenthüllung für weiland König Aleksander 1. 12 Volksmusik. 13.02 Festkonzert. 14.10 Vortrag des Fremdenverkchrsverbandes. 19 Nachrichten, 19.20 Nationalvortrag. 20.10 Für die Frau. 20.30 Akadem. Gesangsquintett. 21.15 Slow. Volksmusik. 22.15 Schallpl. — Beograd, 6.15 Militärkonzert. 11 Festgottesdienst. 12.15 Sport-Reportage. 13.30 Volksmusik. 17.05 Vortrag. 17.25 Konzert der Königl. Garde. 19.20 Nationalvortrag. 20.20 Sinfoniekonzert. 22 Jugoslawische Lieder. — Budapest, 17.15 Vokalkonzert. 18.15 Volksmusik. 19.50 »Tosca«, Oper von Puccini. 22.10 Zigeunermu-sik. — Sofia, 13.20 Leichte Musik. 18 Leichte Musik. 19.50 »Manori«, Oper. — Sottens, 18.15 Leichte Musik. 19.15 Bunte Musik. 21.20 RO. — Prag, 19.15 Vokalkonzert. 20.15 Volksmusik. — Toulouse, 19 Volksmusik. 20.45 Sinfoniekonzert. — Großdeutscher Rundfunk, 7.20 Unterhaltungsmusik. 11.30 Nachr. 13.15 Musik nach Tisch. 15 Nachmittagskonzert. 16.10 Opernmusik. 18 Marschmusik. 19 Nachr. 19.50 Vortrag. 21.30 Abendmusik. 23.15 Kammermusik. Samstag, 7. September. Ljubljana, 7 Uhr Frühkonzert, Nachr. 12 Bunte Musik. 18 Kinderstunde. 18 RO. 20 Außenpolitik. 20.30 Bunter Abend. — Beograd, 17.05 Für die Frau. 19.25 Nationalvortrag. 19.40 Konzert. 20.30 PI. 21 Unterhaltungsmusik. — Budapest, 12 Klavierkonzert. 17.15 Männerchor. 18.10 RÖ. 20.05 Sinfoniekonzert. 22.10 Tanzmusik — Sofia, 18.30 Tanzmusik. 19 Volksmusik. 20 Bach-Abend. — Sottens, 18.10 Kammermusik. 19.30 Aus Tonfilmen. 20.30 Vokaltrio. — Prag, 17.10 Aus A. Vaulins Werken. 19.25 Unterhaltungsmusik. 21.10 Erste Sinfonie von Beethoven. — Toulouse, 14.45 Volksmusik. 19 Leichte Musik. 21.30 Opernabend. — Großdeutscher Rundfunk: 7.20 Unterhaltungskonzert. 10 Konzert. 13.15 Musik nach Tisch. 16 Nachr. 16.10 Unterhaltungsmusik. 19 Marschmusik. 19.15 Volks musik. 20 Kammermusik, 21.30 Unter haltungskonzert Apvthekennachtdienst Bis Freitag, den 6. d. versehen Stadtapotheke (Mr. pharm, narik) am Glavni trg 12, Tel. 2585, wie die St. Rochus-Apotheke (Mr. pharm. Rems) an der Ecke Aleksan -drova-Meljska cesta den Nachtdienst. die Mi- so- ul 12 und am Sonntag, den 8. d. Dr. Martin Horvat im Allgemeinen Krankenhaus, Chriirurgische Abteilung, Tržaška c. 13. m Den Bund fürs Leben schlossen dieser Tage der bekannte Sportsmann unc langjährige Funktionär des Sportklubs »Železničar« Josef 11 c r i č und die Bank beamtin Frl. Hilde Lenarčič. Wir gratulieren. EHERINGE Reiche Auswenl — b.llige Preise M. JLQEHIEV SS®8, Gosposka 15 m In Ljubljana sind der Inspektor der Postsparkasse i. R. Jakob V re č k o und der Postbeamte i. R. Karl Vrančič gestorben. R. i. p.! m. Die Besitzer von Motorfahrzeugen werden von der Stadtpolizei aufgefordert, im Falle einer Umstellung des Betriebes auf heimische Treibstoffe, wie Erdgas, Naphtha, Holzkohle oder Holz, dies binnen drei Tagen nach vollzogener Umstellung der Stadtpolizei, Zimmer 4, anzumelden. Sollte dies unterlassen werden, dann werden die Zuwiderhandelnden im Sinne der Militärgesetze streng bestraft werden. m. Lohnaufbesserung im Malergewerbe. Die Innung der Maler und verwandter Fächer teilt mit, daß in der am 2. d. stattgefundenen Besprechungen zum geltenden Abkommen ein Zusatz beschlossen worden ist, wonach in allen Kategorien den Gehilfen der Stundenlohn um 50 Para erhöht wird. Die Erhöhung wird den Gehilfen schon Samstag, den 7. d. M. zur Auszahlung gebracht. Die Innung ersucht alle Mitglieder, sich genau nach dem gefaßten Beschluß zu richten. m. Die Verordnung über die Einschränkung im Benzinverbrauch Nr. 3 vom 10. November v. J. wurde jetzt dahin umgeän dcrt, daß die Frist, in der die Motoren vom Benzin- oder Naphthabetrieb auf den Betrieb mit heimischen Treibstoffen umgestellt werden, bis 1. Oktober d. J. verlängert wird. m An der Musikschule der »Glasbena Matica finden die Einschreibungen täglich von 10 bis 12 Uhr sowie am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag auch zwischen 15 und 16 Uhr in der Anstaltskanzlei in der Kopališka ulica 11 statt. m. Marlbors Schwimmer absolvieren am 6. d. in Zagreb einen Wettkampf gegen die Schwimmerauswahl von Zagreb. Unsere wackeren Schwimmer, namentlich die heuer besonders erfolgreichen Schwim merinnen, begleiten auch unsere besten Wünsche! m. Das Gemeindeamt in Pobrežje ladet alle Mitbürger ein, anläßlich des morgigen Geburtstages Seiner Majestät König Peter II. ihre Häuser mit Fahnen zu schmücken. m Philatelisten werden darauf aufmerksam gemacht, daß Postamt Zagorje ob Savi am 8. d. gelegentlich der Enthüllung des König Aleksander-Deokmals sowie des 50jährigen Gründungsjubiiäums des Sok o l Ve reines in Zagorje die Postwertzeichen mit rotem Stempel versehen wird. m. Die Reserveoffiziere und -Beamten werden vom Stadtkommando aufgefordert, morgen, am Geburtstag Seiner Majestät des Königs Peter II., um 8 Uhr in der Dom- und Stadtpfarrkirche dem von Fürstbischof Dr. Tomažič zelebrierten Hochamt in Uniform beizuwohnen. m. Die Kraftwagenbesitzer und Motorradfahrer werden auf den II. Weißkrainer Festival der Volkssitten aufmerksam gemacht, der kommenden Sonntag, den 8. d. nachmittags von 15 bis 17 Uhr veranstaltet wird. Nach den Vorführungen findet ein großes Volksfest statt. Die Straße über Podplat, Podčetrtek, Sv. Peter pod Svetimi gorami, Bizeljsko, Brežice, Kostanjevica und Novo mesto befindet sich in gutem Zustand und bietet außerordentliche landschaftliche Schönheiten. Informationen und Prospekte beim »Putnik«. m. Beim Fensterin abgestürzt. Im Hofe eines Gasthauses in der Meljska cesta spielte sich gestern ein aufregender Zwischenfall ab. Im Hause erschien ein jüngerer Chauffeur und forderte Einlaß in das Zimmer der Kellnerin. Als man ihm dies verwehrte, kletterte er auf einen Baum im Hofe und unterhielt sieh von dort aus mit dem Mädchen. Plötzlich brach ein Ast unter seinen Füssen und der Mann stürzte kopfüber in die Tiefe, wo er bewußtlos liegenblieb. Man überführte ihn unverzüglich ins Krankenhaus. m. Geistesgestörter belästigt Passanten. In der Aleksandrova cesta wurde gestern eine Frau von einem geistesgestörten älteren Mann in unverschämtester Weise belästigt und sogar tätlich überfallen. m. Handvoll Salz in die Augen. In der Meljska cesta fiel gestern einem Fuhrmann ein Sack Salz vom Wagen und platzte hiebei. Als der Hilfsarbeiter August Deutschmann dem Fuhrmann beim c. Evangelische Kirchengemeinde. Anläßlich des Geburtstages Seiner Majestät des Königs findet der Festgottesdienst am Freitag, den 6. September um 9 Uhr in der Christuskirche statt. Sonntag, den 8. September wird der Gemeindegottesdienst um 10 Uhr abgehalten. c Trauung. In Brezje wurde Herr Johann Omerza mit Fräulein Berta V i-n a r n i k aus Petrovče bei Celje getraut. c Sterbefälle. Im abgelaufenen Monat August starben in Celje 34 Personen, davon 11 daheim und 23 im allgemeinen Krankenhause. c SOjähriges Dienstjubiläum. Vor Tagen beging der Glasmacher Jos. O tner-z a in Hrastnik das Jubiläumsfest seiner 50jährigen Tätigkeit bei der AbeVschen Glasfabrik. Der Jubilar, der in Liboje im Sanntal als Sohn einer Glasmacherfamilie geboren wurde trat am 1. September 1890 in die Hrastniker Glashütte ein, wo er seinem schwierigen und verantwortungs vollen Posten als Lagerhalter heute noch in voller Rüstigkeit vorsteht. Von seinen Chefs wurde er unter rühmender Anerkennung seiner Verdienste mit einer Jubiläumsgabe geehrt. c Beflaggt die Häuser! Das Bürgermeisteramt richtet an die Bevölkerung, insbesondere an alle Hausbesitzer, die Aufforderung, am Tage des Geburtstages Seiner Majestät des Königs (6. September) die Häuser festlich zu beflaggen. c Gottesdienstordnung. Die Festgottesdienste des Geburtstages Seiner Majestät des Königs am morgigen Freitag finden in folgender Reihenfolge statt; um 8 Uhr morgens in der StadtpfarrkiT-che, um halb 9 Uhr in der pravoslawen Sava-Kirche, um 9 Uhr in der evangelischen Christuskirche und um halb 10 Uhr in der altkatholischen Kapelle. c. Seltenes Glück eines beharrlichen Petrijüngers. In Sremski Karlovci bei Novi Sad hatte der aus Ljubljana gebürtige und mit der Celjeerin Irma Kveder vermählte Musikprofessor Radovan Prosenc ein seltenes Petriglück. Als leidenschaftlicher Petrijünger vertrieb er sich seine Zeit mit dem Fischfänge auf der Donau, doch war ihm das Glück anfangs nicht hold. Als er schon verärgert sein Fischzeug verpacken wollte, hatte er das seltene Petriglück, auf die Angel einen ungeheuren Wels zu bekommen. Das Ungetüm wog 68 Kilogramm und wurde vom überglücklichen Musikprofessor mit Hilfe von anderen Fischern und Flössern ans Ufer und dann aufs Trockene gebracht. Im Magen des stattlichen Fisches wurde eine alte griechische Goldmünze gefunden, die großen Seltenheitswert haben soll. c. Die Tennisspieler Celjes. Das Ende der vergangenen Woche stand sportlich im Zeichen der Tennis-Meisterschaften von Slowenien, die auf den »Ilirija-Plät-zen« zu Ljubljana vor sich gingen. Der Besuch war vorzüglich. Erfreulicherweise wurde man nicht enttäuscht, denn es gab auf der ganzen Linie erstklassigen Sport. Eine Reihe von Spielern war sehr hart umkämpft. Überraschungen blieben natürlich auch nicht aus. Bemerkenswert ist das verhältnismäßig gute Abschneiden der drei jugendlichen Tennisspieler Louis Fabian, Robert Krell und Goršek aus Celje, die erst nach härtestem Widerstand unterlegen sind. Sie sind technisch sehr gut beschlagen, lediglich die Turnierroutine fehlt ihnen. Es ist stets Auflesen des Salzes behilflich sein wollte, wies ihn dieser zurück und streute ihm eine Handvoll Salz in die Augen. Deutschmann mußte ins Krankenhaus überführt werden. ♦ Handelskurs Kovač, Maribor, Tyrše-va 14, Einschreibung täglich, auch an Sonn- und Feiertagen. m. Wetterbericht vom 5. d., 9 Uhr: Temperatur 17.0 Grad, Luftfeuchtigkeit 85%, Barometerstand 745.7 Millimeter. — Ostwind. Temperaturmaximum gestern 21.6, Temperaturminimum heute 12.0 Grad. eine undankbare Sache, den ersten Kampf eines so wichtigen Meisterschaftstreffens bestreiten zu müssen. Schon alte, abgebrühte Tennis-Globetrotter sind dem eigenartigen Fieber erlegen, das stets über dem Eröffnungsspiel eines großen Meisterschafts-Turniers liegt. Um so höher ist die Leistung unseres »Athletik-Spielers Louis Fabian zu bewerten, der ohne jedes Lampenfieber den — wie sich bald herausstellte — nicht zu verachtenden Ilirija-Spieler Gabe rc in wirklich überzeugendem Stil 6:4, 6:3 bezwang Selbst seine Niederlage gegen Dr. Smer d u bedeutet einen Gewinn, denn sie hat den Beweis erbracht, daß wir in Fabian über einen Spieler verfügen, der noch zU großen Leistungen berufen sein wird. Nur die jahrelange Erfahrung und Spielpraxis Dr. Smerdus war letzten Endes ausschlaggebend für den Sieg. Im Doppel haben Louis Fabian und Robert Krell außerordentlich eindrucksvoll Pireju van 6:1, 4:6, 6:1 geschlagen. Siss zeigten bemerkenswerte Ballwechsel und veranlaßten die Zuseher zu berechtigtem Beifall. Das Spiel zwischen den »Athletikern« Fabian-Krell auf der einen, Tončič-Korencan auf der anderen Seite bot viele Momente höchster Spannung und großer sportlicher Leistungen. Nach heroischem Kampfe unserer Vertreter buchte zwar das Mariborer Spitzenpaar Tončič-Korenčan den Sieg mit 3:6, 6:3, 6:4, aber schon das Ergebnis spiegelt deutlich wider, wie schwer ihnen der Erfolg gemacht wurde. Wertvoller aber als alles andere sind die Kampferfahrungen, die unsere Spieler gewonnen haben. Ohne Kampf gibt es nun einmal keinen Fortschritt. Das ist die Devise, die nirgends mehr gilt als im TennissporL H. P. c Kino Metropol Domerstag uind Freitag ein Filmkunstwerk von ausserordent lieber Größe: »Der Ruf nach Liebe« mit Irene Dünne und Karl Boyer. Sicher vom Spielleiter geführt, zeichnen die beiden eindrucksvoll den Schicksalsweg zweier Liebenden. Aiis Pni p. Die alten Gasröhren werden verkauft. Wie man erfährt, interessiert sich die Gasanstalt der Mariborer Stadtgemeinde für die alten Röhren des aufgelassenen Gaswerkes in Ptuj. Vorderhand werden die alten Gasröhren vom Ehemaligen Gaswerk bis zum Stadtmagistrat ausgegraben und auf ihre Verwendbarkeit geprüft werden. p. Unfallschronik. Der 8jährige Besitzerssohn Martin Kelent aus Sv. Marko fügte sich mit der Sichel eine schwere Schnittwunde am linken Bein zu. In Sv. Lovrenc am Draufelde glitt der 53jährige Besitzer Martin Klajnšek beim Baden in einem Bach derart unglücklich aus, daß er einen Armbruch erlitt. Der 16jährige Tapeziererlehrling Vinzenz Korenjak geriet mit der rechten Hand in die Zupfma-schine, wobei er erhebliche Rißwunden davontrug. — Die Verletzten wurden ins Krankenhaus überführt. In der Schriftleitung bietet ein Mitarbeiter Witze an. »Wissen Sie auch«, fragt man ihn, »daß der Herr, der ihre Witze bisher angenommen hat, gestorben ist?« Hauptziehung der staatl. Kiassenioüerie Hauptziehung der 40. Spielrunde DIN 30.000,— 39905 DIN 24.000.— 94180 DIN 20.000.— 3056 36105 52726 57800 74148 DIN 16.000.— 55063 96239 DIN 12.000.— 27907 47444 DIN 10.000.— , nF.nl 444 9105 13289 33311 34546 48081 480°« 59469 64685 73355 79392 83142 86162 DIN 8.000.- mi,q 1056 2345 9093 12998 25166 39442 400-'- 40150 41647 63014 93303 99786 DIN 6.000,— 14678 19639 21671 22391 30923 32903 331* 46723 61271 74654 78786 88007 DIN 5.000,- K) 7929 9690 11540 16109 31763 36637 372»j 39536 42753 61894 7980! 88276 83402 9362- 95905 DIN 4.000,— 75 2127 5860 6246 7226 12778 14795 17738 17792 18432 20658 21258 222* 30890 31385 45665 47543 49073 58008 567w 54598 56173 60571 61467 69005 70658 750" 82210 85076 85151 88152 95276 (Ohne Gewähr) BANKGESCHÄFT BEZJAK, bevoUm. HauF kollektur der Staatlichen Klassenlotten1 Maribor, Gosposka ul. 25, Tel. 20.97. Bei uns gekaufte Lose gewannen f°!' gende Treffer: Nr. 73024 Din 8.000.-Nr. 82650 Din 4.000.—, Die Ljubljanaer Mustermesse die vergangenen Samstag feierlich ef' öffnet worden ist und bis M o n t a .jfj den 9. d. jedermann zugänglich ist, we.*5 trotz des Krieges in Europa einen zufp®' densteilenden Besuch auf. Die Industrie' und Gewerbeschau weist größtenteils mische Erzeugnisse auf und ist gefa , deshalb besonders interessant, da de Besucher hier die beste Gelegenheit lja ’ sich über die Fortschritte unserer wh' schaftlichen Hebung zu unterrichten. ^ Blick auf die ausgestellte inländische Pf0-duktion beweist deutlich, daß Jugoslawin immer weniger Fertigwaren, deshalb ab® umso mehr Rohstoffe oder Halbfabrikat einführt. Im allgemeinen kann gesagt werde11’ daß die Mustermesse diesmal heimisc*16 anmutet und daß auch Slowenien bed«11' tend stärker vertreten Ist als in den früh®" ren Jahren. Es sind Schritte unternomm® worden, um zu erwirken, daß die dfe Mustermessen Jugoslawiens, in Ljubija^ Zagreb und Beograd, nicht gleichzeijH abgehalten werden, wie dies heuer Fall ist. Auf diese Weise werden die eln' zetnen Messen eine reichere Zusammen5® zung aufweisen können; Die Geschäftstätigkeit wickelt sich güjT stig ab. Bisher wurden zufriedenstellend Abschlüsse in Möbeln, Teppichen, v®r' schiedenen Maschinen, Mühlen, Baderi^ mern, Kunststeinerzeugnissen, RadioapP3' raten, Musikinstrumenten, keramisch®^ Erzeugnissen, Galanterie, Bijouterie besonders in Nahrungsmitteln getätigt* Die Sondcrausstellungen üben ihre ^ ziehungsikraft aus und weisen einen rech guten Besuch auf. Die Messe wurde 1 der laufenden Woche u. a. auch vom nisterpräsidenten Cvetkovič uT1 dem Minister für körperliche Ertüchtig1111” Pantič eingehend besichtigt. - Die auswärtigen Besucher genießen f der Bahn den halben Fahrpreis. Sie koi1' nen jedoch die Denkmal-Enthüllungsfe>ef' lichkeiten in Ljubljana, für die der V1 ® ^ telprefs auf den Bahnen gilt, 1 einem Messebesuch benützen. Das Wetter Wettervorhersage für Freitag: Etwas bewölkt und beständig. Wons mul Hel h. Ein paar Bleiknöpfe an den unteren Rand der Gardinen genäht, verhindern das Hineinwehen in die Zimmer bc-;” Lüften. h. Verschimmelte Fässer reinigt 111311 mit heißem Sodawasser, das längere 2c1’ wirken muß. Hinterher wird das Faß 111 der Sonne getrocknet. Auch Kalkmd®" vernichtet Schimmelpilze. h, Wachstuchstoffe bekommen >bren schönen Glanz wieder, wenn man sie mu einem wollener. Lappen und einigen Tr°P fen Petroleum abreibt. Mit einem saut'pj »un, oh! Das habe ich nicht gewollt.« ich vvou.app.en wjifl naenpone □□»□■□■DBDBaBnanBDBnaaBOane a □ ■nBDEaBaaDHDSDEDHDHasD«aiBDo aus Wie IrtsihalMthe Rundschau Borsendenchte LnnJwbij'ana’ 4" September. — Devisen: 22n ao1 178-^—181.35 (im freien Verkehr fS4^~‘223'52)’ Newyonk 4425—4485 fl^ 20)’ Zürich 1010.29—1020.29 1258.45); deutsche Clearing-Checks 14.70-14.90. t„. Sreb, 4. September. Staatswer-X, ' 2l/2% Kriegsschaden 445—0, 4% orttagrar 52—0, 6% Begluk 76.50—0, " 'mat. Agrar 69—0, 6% Forstobli-leih10ffn 0—69.25, 7%> Stabilisationsan-7o/ 7% Investitionsanleihe 96—0, 7®/ Di invebtiiionbidinieine yu—u, /0 Blair 95—95.50, 8% Blair 98—0; Na-”°nalbank 0—198. 0—7800, Priv. Agrarbank Einstige Aussichten für die biesjährige Maisernte ^Us S e o g r a d wird gemeldet: Der w ^er Maiskulturen ist, insbesondere die Qualität anbelangt, als durchaus mWd'gend zu bezeichnen. Nach fach-nischer Ansicht wird die diesjährige *ernte einen besseren Ertrag liefern ein *e ?rn*e des vergangenen Jahres. In [|e®^Ve*bten Kreisen schätzt man, daß 150(w!rag der Maisernte heuer um fast die ^ Waggons größer sein wird als Mai auf 370.000 Waggons belaufende lsernte des Vorjahres. eri(|S..yers^eht sich von selbst, daß der gultige Ertrag der Maisernte von den abc Crungsverhältnisscn abhängen wird, siet,*auch in dieser Hinsicht sind die Aus. en ziemlich günstig, auf h a**€n diesen Gründen macht sich Hau Maismarkt bereits eine etwas Tend'enz bei den Preisen für Alt-neue mer^bar. Was die Preise für den der n, ^a‘s anbelangt, so werden, wie sj "Jugoslawische Kurier« aus zuverlässig Quelle erfährt, bereits Terminab. tjgt qSg zu 180 Dinar per 100 kg getä-Üch r,Cr neue ^a's wird also voraussicht-uiäis edeu*end billiger sein als der Alt-• Und man kann damit rechnen, d'aß sich die Maispreise stabilisieren werden. Es ist mit Bestimmtheit anzunehmen, daß bereits Ende September künstlich getrockneter Mais in bedeutenden Mengen verfügbar sein , wird. Unter diesen Umständen ist ein gewisser Rückgang der Maispreise zu erwarten, umsomehr, als die Hausse der Viehpreise ausschließlich auf die völlig ungerechtfertigte Erhöhung der Preise für Altmais zurückzuführen ist. X Keine Prämiierung der Eierausfuhr mehr. Beograd, 4. Sept. Bekanntlich ist die Frist, bis zu welcher den Eierexporteuren Ausfuhrprämien in Höhe von 10% in Transfer-Dinars gewährt wurden, abgelaufen. Der Verband der Eierexporteure hat nun ein Gesuch um Verlängerung dieser Ausfuhrprämiierungen eingereicht. Wie jedoch der »Jugoslawische Kurier« aus gutunterrichteter Quelle erfährt, hat der Devisenausschuß der Nationalbank beschlossen, keine Ausfuhrprämien für Eier mehr zu gewähren. Zur Begründung dieses Entscheids wurde angeführt, daß die Eierpreise augenblicklich derart hoch und fest sind, daß keinerlei Grund für eine Fortsetzung der Ausfuhrprämiierung besteht. Wie der »Jugoslawische Kurier« erfährt, sollen auch die Ausfuhrprämien für mehrere andere Artikel aufgehoben werden. X Der Banknotenumlauf Jugoslawiens betrug in der letzten Augustwoche 12.241.2 Millionen Dinar und ist binnen Wochenfrist um 64.9 Millionen zurückgegangen. Die Bedeckung stellt sich auf 25.85%, davon in Gold allein auf 22.85%. X Der Speiseölbedarf Jugoslawiens für das kommende Jahr sichergestellt. Aus Beograd wird gemeldet: Die Aussichten für die diesjährige ölfruchternte sind äußerst günstig. Allein die großen Ölfabriken werden über eine Menge von Sonnenblumenkernen verfügen, welche zur Herstellung von über 2000 Waggons öl ausreicht. Dies ist bedeutend mehr als der Jahresbedarf Jugoslawiens, welcher sich auf 1600 bis 1700 Waggons öl beläuft. Außerdem werden heuer mindestens 5 bis 6 Waggons Kürbiskerne geerntet werden. Die Speiseölversorgung Jugoslawiens ist also für das ganze kommende Jahr vollkommen sichergestellt. X Die Clearingschuld gegenüber Italien geht seit einigen Wochen allmählich zurück. In der letzten Zeit des August verringerte sich die jugoslawische Schuldpost auf 29.2 Millionen Dinar. Die jugoslawischen Forderungen gegenüber Deutschland sind hingegen um 0.08 auf 4.47 Millionen Mark angewachsen, im Verkehr mit Böhmen-Mähren hat sich der Forderungssaldo jedoch auf 6.7 Millionen Kronen verringert. X Zum Vorsitzenden des Kartellgerichtes, das im Sinne der Kartellverordnung eingesetzt worden ist, wurde der Präsident des Staatsrates Živko Jovan o-v i č ernannt. Dem Gerichtshof gehören u. a. an Staatsrat Dr. Svetek als Mitglied, als Experten hingegen der Generalsekretär der Wirtschaftskammer Minister a. D. Mohorič, der Industrielle A v-s e n e k aus Ljubljana und der Sekretär der Arbeiterkammer U r a t n i k aus Ljubljana. X Für die Auflegung der angekündigten großen Innenanleihe zur Durchführung großer Notstandisarbeiten setzen sich insbesondere die Wi rtischaf tskreise Jugoslawiens ein. Man verweist darauf, daß der Beschluß der Regierung möglichst rasch in die Tat umgesetzt werden müsse, um so viel Arbeitslose als möglich beschäftigen zu können. X Die Weinausfuhr Sloweniens stellte sich im abgelaufenen Monat ■ August auf 304 Hektoliter, ausnahmslos nach Deutsch land. Seit Neujahr wurden nach diesem Staat aus Slowenien, fast ausschließlich aus Nordslowenien, 10.728 Hektoliter ausgeführt. Nach Böhmen-Mähren gingen 441 und nach Holland nicht ganz 9 Hektoliter. „Slirijö" siegt in der © Hwümrr-meisierj'chafi In Ljubljana wurde Dienstag abends unter ungeheurem Interesse der Öffentlichkeit der letzte Ligakampf der Schwimm riegen der »11 i r i j a« und der Sušaker »Viktoria« ausgetragen. Der Kampf tobte nahezu drei Stunden, ehe die Entscheidung 57:52 zugunsten der neuerstarkten »Ilirija«-Schwimmer fiel. »Ilirija« holte sich damit den höchsten Titel, den der jugoslawische Schwimmsport zu vergeben hat. Im Wasserball behielt allerdings die »Viktoria« mit 4:0 die Oberhand. Tabellenmäßig gestaltet sich die Situation in der Schwimm liga 1940 wie folgt: Ilirija 8 5 3 498 62.12 Jug 8 7 1 490 61.25 Viktoria 7 5 2 388 55.41 Jadran 8 0 8 363 45.37 ZPK 7 2 5 313 44.71 Im Wasserballturnier gestaltet sich die Reihung folgendermaßen: Jug Viktoria Jadran ZPK Ilirija 7 7 7 7 8 37:8 28:14 20:19 12:23 11:45 12 10 8 4 2 2. Ligarunde startet * ÖIESMAL GEGEN »MARIBOR« — »ŽELEZNIČAR« FÄHRT NACH LJUB JANA _ »LJUBLJANA« IN TRBOVLJE UND »OLYMP« IN JESENICE Schaft v S°Wao°n-^°wenien w,rc* am nächsten netigeör"mit der zwe"lten Spielrunde der ribor ® Liga fortgesetzt. In Ma- ^ran" b'ch uns neuerdings der SK IS$K m ^stellen, der diesmal mit dem misch t?J' b o r zusammentrifft. Die hei-schickt sich an, den Mißerfolg misch Vom letzten und zu»] • Sonntag wieder gutzumachen Sports ?E'eh das Prestige des lokalen zwar hcu1TIZUWaSc^len‘ Oie Gäste stellen °egn: einen weitaus gefährlicheren dürfter’ a\S,man angenommen hatte, doch »Marib or« die Angelegenheit schon bereinigen. »Železničar« muß diesmal nach Ljubljana fahren, wo der Meister von Slowenien mit dem SK Mars zusammentrifft. In Trbovlje stehen sich am Sonntag der SK Ljubljana und der dortige »A m 01 e u r« gegenüber, während der SK »Olymp« aus Celje in Jesenice gegen »Bratstvo« dem Glück nachjagen wird. Jedenfalls kann schon die sonntägige zweite Runde einigen Aufschluß über die mutmaßliche Reihung unserer Ligaklubs geben. 'iMo.torsportk.lubs des Königreiches Jugosla w-ien bzw. beim Verband der Autoklubs des Königreiches Jugoslawien organisierten Verein angehören. Die Anmeldung is bis zum 15. September an das Sekretariat des Autokiubs in Maribor, Trg Svobode 3, zu übermitteln. Für Motorräder ist eine Nenngebühr von 10, für Kraftwagen eine solche von 20 Dinar zu entrichten. Ausgeschrieben wurden diesmal Geldpreise, deren Gesamthöhe 10.000 Dinar beträgt, ausgenommen die Kategorien 125 und 200 ccm der Motorrad-Tourenklasse sowie die Automobilklasse. Die Bekanntgabe der Resultate sowie die Preisverteilung findet nach dem Rennen in den Klubräumen im Hotel »Mariborski dvor« statt. Ketemey als Erster in Ni§ E ^ttSTE ETAPPE DER RUND-UM-SERBIEN-FAHRT. — HEUTE START Dje NACH KRAGUJEVAC. — NUR NOCH 21 WETTBEWERBER. Ue naclT^s’®e.sechste Etappe von Skop-^'ranje sah18 •m't dcr Zwischenstation in Wiederum die Teilnehmer Slo- weniens i- i; --•and sich V % ‘ hinter ihm 1.° l»ov nur um Radlänge ,angte ;„in,,cier Spitzengruppe. Als Erster ' - n Vrani ~ befand Zeh ^n-*c Peternelj ein, doch V 0 ' lhm. Die — iin r*c übrigen erreichten das von Vran; OSsener Gruppe. Die Fahrt gen der ,nacb Niš gestaltete sich we-Sfhr schwi - ten Straßenbeschaffenheit eine Zeitfa eri^’ zumal die Wettbewerber mußten, SOgar zu Fuß marschieren von den ük ^nerbin riß sich Peternelj sächlich" aVgetl *os un(f erreichte auch tat Sihrt auch in, ^ dmilšča d'esen Sieg erhielt Peternelj den - »uvn _ - - Ziel. Peternelj her, p0cj 3. Gesamtplacement vor Gart-vic. F,-,„ j. Scak, Davidovič und Veljko- Sonderpreis des Ministerpräsidenten Dragi ša Cvetkovič. Die siebente Etappe von Niš nach Kragujevac wird heute, Donnerstag, absolviert, worauf die Rennfahrer, deren Zahl auf 21 zusammengeschrumpft ist, am Freitag in Beograd eintreffen werden. Am 22. September großes Motorrad- und Autorennen in Tezno Die Motorsportsektion des Autoklubs schreibt für den 22. September ein großes Motorrad- und Automobilrennen auf der Rennbahn- in Tezno bei Maribor aus. Startberechtigt sind nur jugoslawische Rennfahrer, die einem beim Verband der Lieber 150 Nennungen für das „Zelezniear"-Meeting am Sonntag Für das große leichtathletische Meeting am Sonntag, den 8. d. des SK železničar liegen zur Stunde über 150 Nennungen der bekanntesten Wettkämpfer Sloweniens und Kroatiens auf. Als Teilnehmer werden die Athleten des SK Bratstvo aus Jesenice, der Zaigreber »Concordia«, des Sportklubs »Ilirija«, »Primorje« und »Pia nina« aus Ljubljana, des SK Celje sowie des SK Rapid, des SSK Marathon sowie des Veranstalters selbst auftreten. Die Programmfolge gestaltet sich wie folgt: 100 Meter Vorläufe, Speer, Kugel, 100 Meter Finale, 800 Meter, 5000 Meter, Stabhochsprung, 400 Meter Vorläufe, Hochsprung, Diskus, Weitsprung, 400 Meter Finale, Hammer, 1500 Meter und 4X100 Meter Staffel. Mit größtem Interesse sieht man den neuen Rekordversuchen Ing. Stepišnik s im Hammerwerfen entgegen, der gegenwärtig als Weltzweitbester in seiner Disziplin gilt Einen großen Kampf werden sich auch die beiden jugoslawischen Rekordeure im Speerwerfen Mavsar und M a r k u š i č liefern, von denen man gleichfalls eine neue Bestmarke erwartet. : Die jugoslawische Wildwassermeister schaft wurde am vorigen Sonntag vom Kajakklub Ljubljana unweit von Lesce zum Austrag gebracht. Im Einer trug Vincenc (Marathon, Zagreb) den Sieg davon, während im Zweier Ing. Gaberšek-Mikuž (Kajalkkluib Ljubljana) siegreich blieb. Im Touren-Einer fiel der Sieg an Sabljič (Zagreb) und im Zweier an Schlich-Sakarž (Zagreb). Das Ehepaar Tatalovič (Zagreb) langte trotz Paddelbruches an zweiter Stelle im Ziel ein. : Deutschlands 3:2-Tennissieg gegen Ungarn. Der Tenniskampf Deutschland— Ungarn in München schloß mit einem 3:2-Sieg der deutschen Vertreter. Im wichtigsten Spiel schlug Henkel den mehrmaligen Puncec-Bezwinger Asboth mit 6:4, 6:3, 2:6, 8:6. Im Doppel behielten Henkel —Metaxa gegen Asboth-Gabori mit 4:6, 6:4, 9:7, 2:6, 6.3 die Oberhand. : In Helsinki geht am kommenden Sonn tag ein leichtathletischer Großkampf vor sich und zwar erschienen die Auswahlmannschaften Deutschlands, Schwedens und Finnlands am Start. Für die Veranstaltung herrscht in den nordischen Staaten höchstes Interesse. Die Führung der schwedischen Mannschaft hat Prinz Gustav Adolf persönlich übernommen. : Bei den Tennismeisterschaften der Schweiz siegten Pfaff im Herreneinzel, Sutz im Fraueneinzel, Spitzer-Pfaff im Herrendoppel, Dubois-Spitzer im gemisch ten Doppel und Dubois-Rampiinelli' im Frauendoppel. : Einen 13:0-Sieg errang die deutsche Fußballelf in Leipzig gegen Finnland. Meiteee tote »Denke nur, hier steht, daß igrenti ein Sultan im Orient seinen 614 Sohn bekommen hat!« »Die arme Frau!« * Das Hindernis. »Na, Günther, wie hat dir dann das Buch gefallen das ich dfr zum Geburtstag geschenkt habe?« »Ich hab’s mir noch nicht angesehen, Onkel.« »Warum denn nicht?« »Weil Mutti gesagt hat, ich soll mir eh’ ich’s anfasse, die Hände waschen.« Kleinst Anzeige«: Klein« Anzeigen koeten 50 Para pro Wort, in der Rubrik „Korrespondenz“ 1 Dinar -Die Inserateneteuer (S Dinar bis 40 Worte, 8 Dinar für grössere Anzeigen) wird besondere berechnet — Die Mindesttaxe für eine kleine Anzeige beträgt 10 Dinar -Für die Zusendung von chiffrierten Briefen ist eine Gebühr von 10 Dinar an erle-gen — Bei Anfrogen ist eine Gebühr von 8 Dinar in Postmarken belzuaChilenen IfmdiiedeMs Strümpfe, Handschuhe. Wäsche, Trikotware, Wolle, Strickwaren Oset, Koroška c. 26. 6727-1 MmOšM&e, Haus mit kleinem Besitze (3 7~4 Joch), Draunähe, zu kaufen gesucht. 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Vorsichtig öffnet sie den Brief, wieder ins Atelier zurücktretend, die Zeitung unter den Arm geklemmt. Nun hat sich doch endlich die Sonne durch den Dunst gedrängt — ein schmaler Streifen helles, flimmerndes, kühles Licht fällt durch die hohen Scheiben. Das Mädchen hält einen Brief in der Hand. Als sie ihn entfaltet, fällt eine Karte heraus, die sie sofort als eine Theaterkarte erkennt. Künstlertheater steht darauf. Ein Logenplatz. Verwundert blickt sie darauf — und sieht nun in das Begleitschreiben. Eine helle Röte fliegt über ihr Gesicht. Verehrtes Fräulein Ilse! Noch einmal muß ich Ihnen sagen, daß ich mich sehr gefreut habe, Sie in unserer Millionenstadt wiedergefunden zu haben. Ihr schönes Bild hängt in meinem Arbeitszimmer — Sie ahnen nicht, wie es mir gefällt. Uebrigens glaube ich, noch in Ihrer Schuld zu sein, da ich seinerzeit mein Versprechen nicht halten konnte. Aber das läßt sich hoffentlich nachholen. Ich gebe Ihnen beifolgend eine Abschrift des Liedes, um die Sie mich damals baten. Vielleicht habe ich bald Gelegenheit, Ihnen darüber Näheres zu erzählen. Weiterhin erlaube ich mir, Ihnen eine Karte für die in drei Tagen stattfindende Erstaufführung eines Schauspieles im Künstlertheater zu überreichen, und wäre Ihnen dankbar, wenn Sie davon Gebrauch machten. Das Stück wird Sie gewiß — weil es in der Landschaft spielt, die Sie offenbar ebenso lieben wie ich — interessieren. Mit herzlichen Grüßen verbleibe ich Ihr Jochen Friedewald.« Ilse Schmidt atmete tief. Ein Ausdruck verhaltener, froher Beglücktheit füllt ihr Gesicht. Es ist ein schöner Sonntagvormittag. Die Sonne ist wieder hinter der grauen Dunstwand verschwunden, aber sie muß wohl etwas von ihrer strahlenden Helligkeit im Atelier zurückgelassen haben. , * Diese letzten Tage bis zur Erstaufführung sind eine Nervenprobe für alle Beteiligten. Natürlich steht das Stück, aber auf den letzten Proben erweise sich mal wieder, wie Torsten grimmig von sich gibt, »daß mal wieder alles umsonst gewesen sei«! Das große Lampenfieber vor einer groß angekündigten Erstaufführung wirft eben seine Schatten voraus. Jeder ist nervös. Bald kommt der, bald jener ins Schwimmen; mitten in seiner Rolle, die er bisher im Schlaf beherrscht hat, bleibt er stek-ken. Und daran hat dann natürlich sofort die ehrenwerte Souffleuse schuld, die nicht genug aufpaßt und im Rollenbuch mitgelesen hat. Die Valetti ist schon seit langem übernervös. Auch Jochen hat das längst gemerkt. Einmal hat sie sich mitten wäh rend der Probe an ihn geschmiegt und geklagt: »Ach, wenn es doch erst vorüber wäre, Jochen!« Die ändern haben gelacht, Victor Waldenburg am meisten, und Jochen Friedewald kam sich vor, als stände er zwischen einem Rudel von Menschen, die alle nicht ganz klar bei Sinnen waren. Etwas Sprunghaft-Exaltiertes ist überhaupt in Lena gekommen, findet Jochen, seit er das letztemal zum Tee bei ihr war. Sie überrascht ihn zuweilen in seinem Büro, sie ruft ihn spät abends noch an, dann wieder erklärt sie, genug vom ganzen Theater zu haben, und nur Frau — junge Hausfrau sein zu wollen. Nun, auch diese Aufführung wird vorübergehen, denkt Jochen. Dann ist wieder alles in Ordnung mit ihr. Die Generalprobe findet statt. Auch sie geht nicht ohne Krach ab. Jochen hütet sich, seinerseits auch nur ein Wort mitreden zu wollen. Auch Torsten nimmt sich sichtlich zusammen. Das hindert nicht, daß es doch noch hier und da zu Auseinandersetzungen kommt. Während einer Spielpause sucht Jochen vergeblich nach Lena. Er will ihr ein paar B»r;hi-gungsworte sagen. Seiner Meinung nach beherrscht sie ihre Rolle ausgezeichnet. Als er auf der Bühne nach ihr sucht, wo Künstler und technisches Personal u. Bühnenarbeiter durcheinandersitzen und sprechen, weist ihn jemand nach Ihrer Garderobe. Wahrscheinlich will sie wäh- rend der Pause ihre Ruhe haben. Jochen geht die Treppe hinauf und #nn den langen Gang entlang, der zu ^en Künstlergarderoben führt. Ach, es ist wahrscheinlich besser, E«' na wirklich allein zu lassen, denkt er. Gleich wird die Probe weitergehen. Da bleibt er stehen. Gerade vor LcßaS Tür. Dahinter hört er eine Stimme, eine ctier gische und wohlklingende Männerst'31' me. »Du mußt dich zusammenreißen, Len3*' sagt die Stimme. »Du kannst dich nich weiter so gehen lassen.« »Ja, ja«, antwortet die Valetti heftiS-»Du hast natürlich leicht reden. A^er wenn —« * , »Pah — wenn! Was heißt schon weßf Es kommt doch alles in Ordnung! Ich öl!l doch auch noch da.« Jochen erkennt die Stimme. Victor Waldenburg muß bei Lena sein. Er läche*1-Da beruhigt ein Kollege den anderen-, »Es läuft doch alles über meine Wen>5' keit — wer sollte denn da jemals —* Jochen Friedewald stutzt. Worüber S'Pre chen denn die beiden? »Natürlich wird er nie etwas erfahren-Lena. Also nimm dich zusammen — ul!l des Stückes willen.« ? Na, na, was haben denn die beiden-Da gellt das Klingelsignal für die Fortsetzung der Probe durch den Gang. J0' chen hört noch Lena antworten: »Ja ich bin wohl ein rechte-s Schaf. Es >5 das Lampenfieber, alter Victor —« ,n Jochen dreht sich um und geht hash.» wieder zurück. Etwas nachdenklich ist cfo Was bedeuteten Waldenburg Woffe-Daß er etwas für Lena übrig hat, das lS ja kein Geheimnis. Sie haben ja auch 311 anderen Bühnen früher schon zusamin®3 gespielt. Wer aber »wird ‘niemals et"'3 erfahren«? Und wovon? (Fortsetzung folgt.) Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich voran lwor UDO KASPER. — Druck der „Mariborska tiskarna' in Maribor. - Für den Herausgeber und den Druck rtlicb Direktor STANKO DETELA. — Beide wolmhatt in Maribor.