^ 8« Sonntag den 14. JuN 1878. !VII Jahrgang „Marburger Zeitung" erscheint jeden Sonntag, Mittwoch und Freitag. Preise — für Marburg ganzjährig 6 fl.,. halbjährig 3 fl., vierteljährig 1 fl. 50 kr; für Sustellun, _ iuß Haus monatlich 10 kr. — mit Postversendttng: ganzjährig S fl., halbjährig 4 fl., vierteljährig 2 fl. JnsertionSgebühr 8 kr. pr. Zeile. Air Wthrordvuag «ad der Ausmarsch. Marburg, 13. Juli. Die Wehrlnacht iOesterreich-Ungarns zu Lande gliedert sich in Linie, Reserve und Landwehr. Begrifflich soll und kann diese Gliederung nur den Sinn haben, dab z. B. die Reserve erst dann zur Verwendung kommt, wenn die Linie nicht mehr ausreicht. Die Llnie zählt heute zweimalhundert und siebzigtausend Mann. Die verfassungsmäßige Zuliisiigkeit des Ausmarsches, die Nljtzlichkeit und Dringlichkeit der Besetzung angenommen, jedoch nicht zugegeben, dürfen wir mit Fug und Recht verlangen, daß nur Truppen dieser Heeresabtheilung in Boenien-Herzegowina einrücken, um so mehr, als in Oeslerreich-Ungarn Ruhe herrscht. Niemand den äußeren Frieden bedroht und somit ein beträchtlicher Theil der Linie versügbar ist. Das Wehrgesetz hat die fragliche Bedingung über die Verwendbarkeit der Reserve nicht wörtlich ausgedrilckt, weil sich dieselbe ja von selbst versteht, mit unbestrcitl)arer Nothweudigkeit aus dein Wesen der Sache, aus der Ordnung des Heeres folgt. Da uns aver nun auch die letzte Erfahrung wieder lehrt, daß die Weg-laffung einer überslüjjigen Bestimmung schadet, so werden wir diese Mahnung beherzigen. Bei der Schaffung des neuen Wehrgesetzes muß u. A. die Bestimmung ausgenoinmen und ein besonders kräftiger Ton darauf gelegt werden, daß die Reserve nicht einberufen werden darf, so lange die Linie noch geniigt. KünsLig wird dann in einem Falle, wie der jeßige, kein Gatle seinem Weibe, kein Vater seinen Kindern, kein Bauer seinem Pfluge, kein Handwerker seiner Werkstatt, kein Kaufmann seinem Geschäfte, kein Beamter, Notar, Advokat seiner Kanzlei, kein Professor seinem Lehr-stuhle . . . entzogen, während Hunderttausend Mann des Präsenzstandes und noch mehr da-heim in der Kaserne bleiben. Die erste praktische Erprobung des Wehrgesetzes zwingt uns, bei der Neuberathung desselben das Recht des Volkes und des Einzelnen in ganz anderer Weise zu schützen, als dies vor zehn Jahren geschehen. Franz Wiesthaler. Zar Vrgaaisatioa dtt laadwitthschastlichra Arbeit. (Schluß.) Für unsere Agrikultur erscheint eine höhere Verwerthung ihrer Produkte unerläßlich, geradezu als Existenzledingung. Welcher Weg bleibt nun der Landwirthschaft Übrig, auf dein sie ohne Steigerung der Lebensmittelpreise dennoch zu höherer Rentabilität gelangen könnte? Nur ein Weg führt zu diesem Ziele, derselbe Weg, den schon seit langer Zeit die Manufaktur mit der Vereitngung aller zur Vollendung eines Verbrauchsartikels nöthigeli, vormals an verschiedene Werkstätten vertheilten Fabriksz»)eige, und mit Errichtung von Niederlagen an Hciuptabsatzorten einschlug. Dieselben neuen Schöpfungen des Zeitgeistes, welche die heulige Nothlage des Land-baucs iudirekt licrbeigeführt haben, bieten zugleich die Mittel zur wirksanlen Hilfe. Der heutige sehr erleichterte Verkehr macht es der Agrikultur möglich, srch von der in der Vorzeit eine Wohlthat und Nothwendigkeit bildenden GeschästSvermiltluug zu emanzipiretl, welche die Produkte der Landwirthschaft einerseits erst zur Nahrung präparirt, andererseits über ver» schiedene Stationen des Groß- und Kleinhandels bis zur Küche jedes Haushaltes liefert, hiefür namhafte Spesen und Provisionen nebst Ge-winnantheilen bezieht, die in ihrer Gesainint-heit weit mehr betragen als der reine Gewinn des Urproduzentell, und hauptsächlich jenen oben betrachteten Brot- und Fleischausschlag be- gründen, welcher de»n Lattdwirth selbst in seinem Betriebsetat so sehr zum Nachtheil gereicht. Heute ist die Agrikultur völlig in der Lage, sich jenen namhaften Provisions- und Gewinnantheil des Zwischenverkehres selbst zu verdienen, indem sie einerseits mit Hilfe des verwandten Jndustrialbetriebes so weit als möglich nur zum Genüsse fertige Nahrungswaare liefert, und diese stets oerläßlich echte Waare andererseits in landw. Ntederlagen bis zu ge-wissen Minilnalportionen söhne DetailauSwä-gung) an geeigneten Plätzen, also in Städten und Bezirkshauptorten sowohl dem konsumirenden Publikum unmittelbar seilbieten läßt, als auch deren Bezug den Bäckern und Fleischern inög-lichst erleichtert, gleichzeitig aber auch den Ex^ Port des Uederflusses, sowie Approvisionirungs-lieferungen im Großen durch gemeinsame, über die Vorräthe jeder Wirthschaft nach verläßlichen Proben verfügende Centralorgane selbst direkt besorgt. Eine solche Aufgabe kann aber die Agrikultur nur durch eine wohlorganisirte Vereinigung der individuellen Kräfte jedes Landes mit thätiger Unterstützung Seitens der Landwirth-schaftSvereine, deren Filialen und Mitglieder erfolgreich lösen^ zumal hiezu der auf geeignete Stationen vertheilte genossenschaftliche Müllerei-, Mo'kerei- und tnanch' anderer Industrialbetrieb gehiirt, der ohne ausreichenden Betrlebsfond nicht denkbar ist. Ebenso nöthig erscheint aber auch eine geschäftliche Verbrüderung der einzelnen Landesgenofsenschasten zur Förderung der gemeinsamen Zwecke und gegenseitigen Hilse. Thatsächlich hat unsere Agrikultur den hier angedeuteten Weg bereits betreten und durch Verbindung der Urproduktion mit verwandtem Industrialbetriebe einen entschiedenen Schritt nach vorwärts gethan; es lvar dies jedoch bis-her nur einzelnen, mehr bemittelten Großgrundbesitzern möglich. K e u i l l e t o n. Mähr »ad Kroar. Loil H. Schmied. (tzvrtsepun^.) Freund undFeind. Einige Tage später herrschte lebhaftes, lärinendes Drängen in dein Hasen einer nördlichen deutschen Seestadt. Ein großes Segelschiff sollte vor dem vollen Hereinbrechen des Winters die letzte Fahrt in die neue Welt unternehmen. Mannschaft und Reisende hatten Gepäck uttd Habseligkeiten schon längst an Bord gegebracht und eilten nun von allen Seiten der Hafenmauer zu, von der mächtige Äteinftufen zu den Booten hinunterführten, welche die Pasiagiere nach dein Schiffe bringen sollten, das in einiger Entfernung auf den grünen, weißge-krönten Wellen leicht schwankte, die hier und da einzeln von der hohen See in den Hafenraum eindrangen, an die Schiffswände schlüge« und klatschend an den riesigen L^uadern des Dammes emporspritzten. Ueber den Hafen hinaus war die See in frischer, majestätischer Bewegung; noch war sie nicht furchtbar, aber mit sinsteretn Ernst rollten die wechselnden Wellen-Hügel heran und schon in der Entfernung von einigen Schußweiten senkte sich enl graues Gewölk herab, als ob die Waffer des Himmels init denen der Erde zusammenfließen wollten. Auf dem dunklen Wolkengrui^de aber blitzten hier und da die weißen Flügel von rasch niederschießenden Möven, denen die bewegte Luft weit mehr l-ehagte als den Reisenden, die, der See ungewohnt, sich davon einen nicht eben angenehmen Aufang ihrer Fahrt versprachen. Auf dem Damtne, zunächst an den Stusen, hatte sich eine Familie auf ein par einfache Holzkisten gelagert. Sie war später gekommen als die Uebrigen, und eben tanzte unter den kräftigen Ruderzügen von vier Matrosen das Boot heran, das sie an Bord bringen sollte. Es war Meister Rempelmann, der Schuster, mit den Seinigen. Der Mann hatte eben den Verschluß der Kisten noch eimnal vorsichtig geprüft und stand jetzt nachdenklich detn Boote eittgegenschauend, neben ihm, an seinen Nock sich anklatnmernd, sein Knabe init Augen voll furchtsamer Neugier. Die Frau saß auf den Kisten, im Schooß und Arin das kleinere Mädchen haltend, welches sein Gesicht, um dem Anblick des Meeres zu ent« gehen, an ihrer Brust versteckt hatte und darüber eingeschlafen war. Der Wind spielte mit den Haaren der Frari, die an einer Schläfe losgegangen waren. Sie bemerkte es nicht und starrte unbeweglich in die weite graue See mit Augen, so trüb und naß, als ob sich das Bild derselben darin spiegelte. „Siehst Du", sagte der Meister zum Buben, „das große Schiff dort tnit der roth-und weißgestreisten Fahne uitd mit den Sternen darüber? Das ist das Schiff, ans dem wir in die neue Welt fahren." „Wo ist deim die neue Welt, Vater?" fragte der Bube. „Ich sehe sie ja nicht." „Dort über dein großen Waffer", ant-wartete Rempeltnann. „Wir muffen drei Wochen lang Tag und Nacht fahren; dann sind wir erst dort." »Vater, ich fürchte mich vor dem großen Waffer", sagte der Knabe, seine Hand sester fassend und sich an ihn drängend. „Bleiben wir lieber da! Warum gehen wir denn in die neue Welt?" Der Meister versuchte über die Rede des Knaben zu lächeln, aber es gelang ihm schlecht; denn sein Blick traf die Frau, in deren umflorten Augen die nämliche Frage stumm zu lesen war. „Warum wir in die neue Welt gehen?" sagte er nach kurzem Innehalten und wie zur Antwort für beide. „Das will ich Dir eininal ausführlich sagen, wenn Du ein paar Sehen wir uns aber um auf solchen mit Jndustrialien ausgestatteten Grobgütern! Wir werden säst allgemein finden, daß der finanzielle Ersolg solcher Güter im Verhältnisse zu dem sehr erhöhten Betriebsauswande nur sehr bescheiden stieg. Die Schuld liegt nicht im Betriebe, sondern in dem merkantilen Theile der Unternehmung. Nehmen wir Einblick in die Geschäftsbücher zum Beispiel irgend einer unserer besteingerichteten und musterhaft betriebenen Molkereien, und vergleichen wir die En» grospreise, welche der Groß- und Kleinhändler der Molkerei zu bewilligen sich herbeiläßt, mit dem Detailpreise, welchen der Konsument sltr ein halbwegs besseres Produkt von Käse zahlen muß, und werden eine Preisdifferenz wahrneh« men, deren Halste die Molkerei zum lukrativen Geschäfte machen würde und welche die Hauptursache ist, daß sich bislang nur sehr wenige Haushaltungen den Käsegenuß nur als eine Äckerei erlauben. Ulld ist es denn so schwer oder gar so sehr umständlich, gerade den Käse in mäßigen Originalpaqueten in Städten und in jedem Bezirkshauptorte unter Kontrole des landw. Bezirksverelnes Jedermann sozusagen direkt aus erster Hand neben anderen Nahrungsmitteln je nach Begehr in kleineren und größeren wohl-verschlosienen Quantitäten zu bieten? Einem jeden Haushalte in Städten und auf dem Lande, insbesondere dem Haushalte der zahlreichen fix Besoldeten und Handarbeiter wäre der Bezug der nöthigsten Genußartikel, als Mehl, Zucker, Käse, Schmalz von einem die Echtheit der Waare verbürgenden landw. Lager gewiß höchst willkommen und der ohne Zweifel billigere Preis würde selbst minder bemittelte Konsumenten bestimmen, die Nahrungsartikel in größeren Portionen — nöthigenfalls in Kompagnie — anzukaufen, weil ein solches Lager selbstverständlich die Artikel nicht nach Kilo und Gramm auswägen, sondern nur in bestimmten aus erster Hand bezogenen Originalsäcken und Paqueten abgeben könnnte, um jede Fälschung zu verhindern. Es ist fast als gewiß anzunehmen, daß in dieser Art insbesondere der Käsevrrbrauch bald sehr zunehmen würde. Der Käse, eine sehr krästige und gesunde Nahrung uud (was heute bereits sehr wichtig) ohne alle Feuerung und Zubereitung zum stärkenden Genuß fertig, würde gar balv in den meisten Haushaltungen zum täglichen Brote, sobald derselbe überall um jenen Preis bezogen werden könnte, um welchen ihn die Molkereien lohnend zu liefern vermöchten. Dies lehrt die großartige Ausbreitung des Verbrauches von Zucker, seit dessen Preis in Folge Maffensabri-katwn ungeachtet daran haftenden Groß- und Kleinhändlergewittnes erheblich sank. Der Molkereibetrieb in Oesterreich würde auf diese Weise Schuh größer geworden bist und Dein erstes paar Schuh vom Leisten nimmst. Dann erst wirst Du's begreifen. Wir gehen in die neue Welt, weil ich Dein Vater bin und weil ich nicht haben will, daß einer einmal die Achseln zucken kann, wenn Du von mir redest. Und wir gehen auch, weil mir die alte Welt verleidet ist. Ich hatte gemeint, wenn ich wieder srei wäre, würde ich vergessen können, was geschehen ist, aber ich kann es nicht. So lustig ich mich wieder über die Arbeit gemacht habe, es war mir immer, als ob einer hinter mir stünde und mir über die Achseln hereinsähe und heimlich zurief: Du plagst Dich doch um-sonst; den Schandfleck bringst Du doch nicht mehr von Dir. Da hat mich die Arbeit nicht mehr gefreut, und wenn ich nicht fort war', ich glaub', ich wär' ein Lump geworden. Drüben aber, da soll's wieder so flink gehen, wie sonst. Für uns ist's ja keine neue Welt, weil wir die alte mit hinübernehmen! Wir bleiben ja bei emander, nicht wahr, Grete?" Er faßte sie mit der Hand am Kinn und wischte ihr ein paar große Thränen ab, die ihr über die Backen liesen. „Nicht wahr, AUe", suhr er dann fort, „oder fürchtest Du Dich auch vor dem großen Wasser?" „Lach' mich nicht aus, Mann!" erwiderte die Frau mit einem Seufzer. „Ja, ich fürchte ohne Zweifel einen ungeahnten Aufschwung erfahren und keine Konkurrenz zu scheuen haben. Hieraus würde die successive Beschränkung der bodenerschöpsenden Getreidekultur und die ver-hältnißmäßige Ausdehnung des lohnenderen Futterbaues, sohin eine naturgemäße Erholung und Steigerung der Prodliktionskrast des Bodens resultiren. — Naturgemäße Konservirung und successive Steigerung der Bodensruchtbarkeit einerseits, billigere Erzeugung und höhere Ver-werthung der landw. Produkte andererseits, — das dürsten unstreitig jene Mittel sein, welche geeignet wären, die Bodenrente direkt, schnell und nachhaltig zu heben^ und jede Roth vom Landbaue ferne zu halten. Ein so hoher Zweck ist aller Anstrengung Werth l Die Agrikultur Oesterreichs ist nicht hilflos; die Westhälste allein bestreitet jährlich an Grundsteuer 36 Millionen Gulden und fast ebenso viel an Landes- und Kominunalabgaben. Der zehnte Theil dieser öffentlichen Jahreslast, in drei Jahresraten zusammengesteuert, würde schon einen ansehnlichen Fond begründen und die Agrargenossenschast in jedem Lande zu Großem befähigen, sich gewiß auch gut verzinsen. Eine so wohlbegründete Agrargenossenschaft würde zugleich in der Lage sein, durch Vorschubleistung auf die Jahresernte den Ge-nossenschastsmitgliedern in Fällen momentaner Geldnoth zu helfeil und so auch in dieser Richtung als die wohlthätigste Anstalt sich bewähren. Das in dieser Art allgemein erwachte und gestärkte Gesühl der Zusammengehörigkeit würde endlich die so zahlreiche Klasse der Laildwirthe in geschlossener Schaar an die Wahlurne begleiten, so oft es gilt die Männer zu wählen, welche berufen sind, für die wichtigsten Volksinteressen im gesetzgel>enden Körper einzustehen. Zur .geschichte des Tages. Die Reihe der geheimen Abmachungen in der Orientfrage soll noch nlcht geschlossen sein. Zuerst als Rath, dann als Gerücht in russischen Kreisen taucht ein Schutzvertrag Oe-sterreich-Ungarns mit der Pforte auf und hätten wir dieselbe Berechtigung und Verpflichtung bezüglich der europäischen Türkei, wie England betreffs der asiatischen — nur mit dem Unterschiede, daß unser Cypern Bosnien-Herzegowina Hecht. Vielleicht lesen wir nächstens schon in den Halbamtlichen, daß ein solcher Vertrag werth sei des letzten Kreuzers und des letzten Mannes. In Serbien wird das Schlagwort ausgegebelt, daß die Unabhängigkeit des Landes ohne Bosnien ein Lustgebllde sei. Die Hoffnung, beide Länder trotz aller Hindernisse dennoch einst vereinigen zu können, zeugt sür die Ekitschlos- mich. Es kommt nur schrecklich vor, daß ich drei Wochen lang mich so zwischeit Himmel und Wasser hintreiben lassen soll, wo mir nichts unter uns haben, als ein paar dünne Bretter, nnd unter denen ist der Abgrund. Ich darf nicht daran denken! Aber Du willst es fo; Du bist der Mann. Wo Du bist und meine Kinder, da ist meine ganzc Welt, die alte und die neue dazu." „Recht fo, Grete!" sagte Rempelmann herzlich. „Soll Dich auch nicht reuen ! Ich will drüben bald wieder ein tüchtiges Geschäft auf dem Strumpfe haben. Es heißt ja, wer arbeiten will, der lebt in Amerika wie der Vogel im Hanfsamen; darauf läßt sich Meister Rempelmann finden; also kann's uns nicht fehlen. Und wenn'» uns schwer ankäme, dann muß lnan's machen wie allemal im Leben: wenn man mit seinem eigenen Loos zusriedeil sein will, muß man an solche Leute denken, denen es noch viel schlechter und trauriger geht, und bann lst man unmer gleich wieder mit dem zufrieden, was man hat! Wir gehen doch srei und ungehindert und freiwillig fort, und kein Mensch kann uns was anhaben. Nicht alle haben's so gut und Mancher muß sich wegstehlen wie ein Dieb bei der Nacht und hat kein Handwerk gelernt, auf das er sich in der neuen Welt so gut verlassen kann wie ich auf senheit der Serben, welche in ihren Beftre bungen keinen Stillstand eintreten lassen. Die Besetzung Cyperns durch England hat Italien und Frankreich auf die Ge fahr aufmerksam gemacht, welche beiden voin Beherrscher des Mitelmeeres droht. Die Mittel meer-Frage drängt sich in den Vordergrund der äußeren Politik und wird die Verschiebung der Machtverhältnisse auch die Beziehungen der Uferstaaten beeinflussen. Vernüschte Mchrichten. (Kriegslager. Gegen die Trunksucht.) Unter den Russen bei San Stefano hatte in letzter Zeit die Trunksucht dermassen überhandgenommen, daß jede Mannszucht unmöglich wurde. General Totleben befahl deßwegen, alle Branntwein-Baracken zu schließen. (Oesterreicher in der Fremde. Gustav Steinacker.) In Buttelstadt (Großher zogthum Weimar) ist kürzlich der dortige evan gelische Pfarrer Gustav Steinacker gestorben — als einer der berühmtesten Kanzelredner Deutfch-lands und Uebersetzer bekannt^ Steinacker war 1809 zu Wien geboren. Voll 1846—ü2 wirkte er als Pfarrer in Triest und hing die deutsche protestantische Gemeinde an ihm tnit ungetheilter Liebe. Er bildete den Mittelpunkt' für das deutsche Element; Geist und Bildung fanden eine Heimstätte im Hause des begabten und begeisterten Mannes, welcher dabei von kind licher Herzensgüte war. Steiliacker wurde aus Anordnung des Unterrichtsministeriums ohne vorausgegangene Untersuchung abgesetzt. Am frühen Morgen des 8. März lSöS wurde ih»n dies xanz uiierwartet von Seite der Statthal terei fchristlich angezeigt. Eine hallte Stunde darauf kam eine Kommission, welche die Psarr Akten mit Befchlag delegte. Die Gemeinde, die mit einer Petition, welche alle Gemeinde-Mit glieder unterzeichneten, für ihn eintrat, bewirkte ebensowenig als seine eigene Eingabe beim Konsistoriuln. Er war plötzlich, ungehört abgesetzt — d. h. eili Scheinverhör sanv a»n S. März bei der Polizei statt. Dort wurden ihm sieben Anklagepunkte vorgelegt. Es genügt, diese zu kennen, um zu würdigen, aus welche Gründe hin die reaktionäre Regierung vom Jahre 1852 es sür angemessen hielt, einen voii einer Gemeinde gewählten, segensreich wirkenden Pfarrer oline richterlichen Urtheilsspruch seines Amtes zu entsetzen! Der erste Punkt klagt Steinacker an: er habe sich der Freundschaft des Professors an der Breslauer Uiiiversität Nees von Esenbeck, Ronge'S Ut»d Hofferrichters gerühmt! Zweiter Punkt- er habe init dem deutsch-katholischen Psarrer Scholl in Graz korre-spondirt! Drittens: er habe sich als dessen Gesinnungsgenossen manisestirt l Viertens: er habe meine Schusterei. Da guck' eitimal die Straße hinunter, dort gegen die Stadt hin, zwischen den Landhäusern und Gärten! Siehst Du den Herrn, der da herankomint ? Er kommt mir mit sammt seiiiem Bedienten so bekannt vor, als hält' ich ihn schon ost gesehen, und ich weiß doch nicht recht, wo ich ihn hilithun soll. Das, glaub' ich, ist einer, >nit dem's nicht recht richtig ist. Er jährt init uns aus unsereln Schiff; da werden wir wohl Zeit haben, dahinterzukommen. Jetzt aber wollen wir gehen und ihm nicht ili den Weg kominen; ,nan muß unglücklichen Leuten nicht ausdriNstlich sein." „Ahoi! Wie lange soll's noch dauern rief eine derbe Stimine die Stusen herauf, und ein fchwerer eiserner Bootshacken an einer langen Stange schlug aus das Steinpflaster nieder, daß die Funken davon sprühten ut»d der Knabe erschreckt beiseite sprang. ^Wenn Ihr Passagiere seid, die mitwollen nach New-Jork, so sputet Euch! Die Falr-Helen hat jchon klar gemacht und wird lilcht lange auf Euch warten." Eilfertig stiegeli der Meister und die Seinigen die Treppe hinab, während die Matrosen das Gepäck hinuliterschafften. „So", rief der Meister, .ich setze lnich in die Mitte, Du, Grete, init dein Mädel links und Du, Kleiiier, rechts I Habt keine Furcht die deutsch.katholische Gemewde ermuntert, auszuharren ! Fünften«: er habe persönliche Be-kanntschaft mit ihren Führern gemacht! Sechstens: er habe Änflub gehabt auf eine Denkschrift, welche diese Gemeinde verfaßt, und habe ihr Unterstützung versprochen! Er habe endlich die Absicht gehabt, auch auf eine Reform der protestantischen Kirche hinzuwirken l Mutz bei Erwägung dieser Punkle. welche die Regierung für geeignet hielt, so einzuschreiten, nicht jeden gebildeten Menschen ein Schauder überlausen?! Wer ist denn unter uns, der in den Jahren 1848 und 1849, in denen Steinacker jene Klagen veranlaht haben soll. Steinacker nicht zugestimmt hätte? Und war ein protestantischer Psarrer damals nicht geneigt) die deutfch-katho« lische Bewegung zu ermuntern, die eigene Kirche resormiren zu wollen, was sollten wlr von ihm halten? Genug, Steinacker mußte mit Weib und Kind — auswandern! Er konnte betteln gehen, wenn dir Liebe seiner Gemeinde ihn nicht in bewundernswerther Ausopferungs-fähigkeit unterstützt und so vor Verzweiflung bewahrt hätte. Steinacker wurde hieraus in Hannover zum Psarrer an der Kreuzkirche gewählt. Seine Wahl wurde jedoch von dem bekannten damaligen reaktionären Konsistorium nicht bestätigt, indem Steiltacker als Rationalist bezeichnet wurde! Erst 1857 erhielt er wieder eine Pfarre zu Buttelstedt im Weimarfchen, wo er bis an sein Lebensende, allverehrt und geliebt, wirkte und noch vielseitig literarisch thätig war. (Lotterie. Gewinn des Staates.) Im Jahre 1377 haben sämmtliche Spieleinlagen der kleinen Lotterie Oesterreichs 21.703.628 fl , die Treffer dagegen nur 11.624,508 sl. betragen. Die Staatskasse gewinnt somit 10.079,120 fi. (Erfinder. Nessels Denkmal.) Die Gemeinde Laibach hat das Grabmal des Erfinders der Dampsschraube (Joses Reffel) auf ihre Kosten ui»d in schönster Form wieder herstellen lassen. ^Ilarbmger.Berichte. (Ein Freund der heimischen Kunst. Der berühmte Landschafter Adolf Obermüller (aus Ober-Oesterreich) hatte nach Payers Angaben die österreichisch-ungarische Nordpolfahrt in zwölf Vilvern gemalt, welche in fast allen größeren Städten Europa'» durch ihre wahrhaft künstlerische Ausführung allseitige Bewunderung erregt. Dlese Bilder wurden nun vom Besitzer des Gutes Thurnisch bei Pettau (Herr L. Löwenstein) um hohen Preis erworben und in einem eigenen Saale de» Schlosses ausgestellt. Die Besichtigung wird bereitwilligst gestattet. (Hü ttenbetr ieb.) Der Gesammt- und haltet Euch nur fest an mich an! Dann thut Euch das bischeil Schaukeln von den Wellen nichts zu Leide." Der Schuster war nicht der Einzige gewesen, welcher die auf der Straße Herankommenden bemerkt hatte. Seit geraumer Zeit bereits schritten aus dem Hafendamme zwei Männer hin und wieder, denen selbst der etwas unangenehme Seewind den luftigen Spaziergang nicht zu verleiden schien. Sie waren in ein eifriges und angelegenes Gespräch verliest. Dentwch fanden sie von Zeit zu Zeit Muße genug, den Weg nach dem Hafen zu überblicken, daß es wohl keinem Menschen gelungen wäre, auf demselben unbemerkt heranzukommen. Wären nicht alle, die zum Hafen eilten, mit ihren eigenen Angelegenlieiten beschäftigt gewesen, so hätte es dem einen oder andern kaum entgehen können, daß an der Hafenecke, wo der Strand längs einer Gartenmauer hinlies, über welche laubloje Bäume herübersahen, sich von Zeit zu Zeil die Gartenthür halb öffnete und in derlelben einige Männer sichtbar wurden, welche unverkenndar zu den beiden Spaziergängern gehörten und nur ein Zeichen abzuwarten schienen, um zu ihnen zu stoßen. Jetzt waren die Beiden wie zusälilg an der innern Ecke der Dammtreppe angelangt. Der Matrose, welcher mit dem Boote eben abstoßen Werth des Hüttenbetriebes im Nergamis-Bezirke Cilli betrug im Jahre 1876: 171.259 fl. (S a u e r b r u n n.) Nach der „Oesterreichischen Bädereitung" beträgt die Gesammt-zahl der Flaschen, welche Sauerbrunn bei Rohitsch jährlich l,ach Wien versendet, dreimal-hunderttausend. (Hage l ) In den Gemeinden Grabendorf, Loyarofzen. Malleggendorf. Radislafzen, Prezetinzen nnd Godomerzen hat der Hagelschlag die ganze Ernte vernichtet. (Brandlegung.) St. Lorenzen auf dem Drauselde haben der Grundbesitzer Anton Frank nnd drei Nachbarn einen Feuerschaden von 6000 st. erlitten. Der Brand, welcher in einer Streuhütte ausgebrochen, ist wahrscheinlich gelegt worden. (Blitz.) Zu Stangelberg, Bezirkshauptmannschaft Marburg, schlug der Blitz in das Wohnhaus der Grundbesitzeriu Maria Bratto-witsch und zündete. Eine PächtecSsrau und eine Winzerin, welche sich im Hosraume be-sanden, wurden vom Blitze gestreist, erholten sich aber bald wieder. (Aus diesem nicht mehrunge-wöhnlichen Wege.) In Neudorf bei Windlfch'Feistritz stiegen mehrere Gauner zur Nachtzeit auf einen Dachboden, sprengten den Fleiscykasten und stahlen den gesammten Vorrath. Der Eigenthümer Josef Löschnik beziffert ftinen Scharen aus 33 fl. 10 kr. (Aus u n v e r s p er r t e »n Stalle.) Dem Grundbesitzer Markus Novak in Schützen-dors, Gerichtsbezirk Luttenberg, wurden zur Nachtzeit zwei >e Ehrenerklärung abgegeben: „Nachdem ich lnich überzeugt l)abe, daß ich die von mir in dem gegen Herrn Konrad Seidl gerichtetet», in der Nummer 35 des ,Slov. Gospodar" wollte, gewahrte sie. „Ahoi!" rief er. „An Bord, was noch mit der Fair-Helen in See will! In einer halben Stunde geht's dahin." „Wir wollen allerdings noch aus die Fair-Helen", sagte der eine der Männer, „aber Ihr tnüßt warten; wir haben noch Geschäfte." „Hat sich was zu warten", lachte der Matrose. „Kapitän Wulster wird gleich bereit sein, ein paar Stunden todt zu liegen! Da gelten keine Geschäfte, Herr, wenn einmal der Anker aufgewunden wird. Also frisch herein, oder ich stoße ab!" „Halt' immer noch eine Weile an, Klas!" erwiderte der Mann. „Meine Geschäfte gehen doch vor, und wenn Du mich nicht kennst, so höre, daß mich die Polizeiherren geschickt haben ! Ich habe noch etwas auf dem Schiffe zu besorgen, und ehe ich nicht die Erlaubniß dazu gebe, verläßt die Fair-Helen den Hasen nicht." „Daß Dich ein Wetter erschlage!" brummte der Matrose. „Der Kapitän wird nicht übel loslegen, wenn er den konträren Wind spürt." Meister Rempelmann aber nickte feinem Weibe zu, als wenn er sagen wollte: Siehst Du, wie gut wir's habell? Um uns kümlnert sich Niemand. .Sie sehen, Exzellettz", sagte der Mann, indem er den kragen seines Mantels höher hinaufzog, „daß wir Alles thlln, «as in unsern vom 30. August 1377 erschienenen, von mir verfaßten und im „Vaterland" vom 26. September 1877, Nr. 245 reproducirten Artikel — angeführten Facta aus unrichtigen Informationen geschöpft habe, so erkläre ich hiemit öffentlich, daß ich durch die in obigem Artikel gebrauchten Worte den Herrn Konrad Seidl weder unehrenhafter, noch insbesondere irgend welcher eigennütziger und gewinnsüchtiger Handlungen zeihen wollte und falls etwa solche Beschuldigungen in diesen Worten gefunden worden sein sollten, — ich dieselben zurücknehme. Marburg, 10 Juli 1878. Dr. LavoSlav Gre-gorec m. p.- — Die andere Erklärung lautet: „Ich schließe mich vorsteheitder Ehrenerkärung vollständig an. Cilli, 11. Juli 1876. Mathias Simmer, Redakteur des „Vaterland.- (Die Bürgerschast von Marburg den s ch e i d e n d e n R e s e r v e o f fi z i e r e n.) Das Festmahl, welches die hiesige Bürgerschaft den scheidenden Reserveoffizieren zu Ehren veranstaltet, lvird heute Nachmittag 5 Uhr im großen Speisesaale des Kasino stattfinden. (Weinba u-S chule.) Die k. k. Cen-tralanstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus auf der Hohen Warte bei Wien versendet aber Veranlassung des k. k. Ackerbau-Ministe-riums vom 1. d. M. an gegen eine entsprechende Abonnementsgebühr tägliche Telegramme über den allgemeinen Witterungsgang in Europa mit kurzen Andeutungen über die Witterungs» auSfichten in Oesterreich für die nächste Zeit. Die Direktion der Weinbauschule ist ebenfalls aus diese Telegramme abonnirt und erhälttdie-selben täc^lich zwischen 4 u. 5 Uhr Nachmittags. Um nun den Landwirthen und allen, welche sich dafür interessiren, diese wichtigen Telegramme ebenfalls zugänglich zu machen, werden dieselben von 5 Uhr Nachmittags ab im Originale an der Ostseite des Schulgedäudes der Wein-baufchule zu freier Einsichtnahme angeschlagen. (Ta b a k-lS r o ß t r a f i k in Gonobttz.) Diese Trafik, mit welcher auch der Tabak-Kleinverschleiß und der Kleinverschleiß von Stempelmarken und gestempelten Wechselblan-quetten verbunden ist, wlrd zur Bewerbung ausgeschrieben. Der Gesummtverkehr betrug im verfloffenen Jahre 23.242 fl. 11 kr. Gesuche können bis längstens 17. August bei der Fi-nallzbezirks-Direktioll in Marburg überreicht werden. (S p e n d e.) Der Kaiser hat dem OrtS-Schulrathe in Greis, Bezirkshauptmannschaft Cilli, für einen Zubau des Schulhauses 200 fl. ans seiner Privatkasse gespendet. Letzte ?>ost. Die Oppsfitio» in Ungar« wächst tSg-ltch wVvrQsr in BreS an, Dr. Nalliod in GruliiSnopolje: von den praktischen Aerzten; Lilxsr ii Nachling, liusgoßsor in AbttNau, 'I'ruotiliulL in Marzaly, ^aukovio in Nakofalwo nnd vielen andere Aerzten, 1. bei rheumatischen Affektionen, H 2. „ der Gicht, 3. „ UnterleibS'Affektionen der Vielsißer, 4. „ Vergrößenlngen und Anschoppungen der Leber, b. „ AnöschlagSkrankheiten, besonders der Flechten, 6. „ sypl)ilitischcn Leiden, 7. als Vorbereitung beim Gebrauche der Mineralquelle» gegsn obgenannte Leiden, Ersa^i der Mineralquellen gegen augefiihrtz Leiden' Allein vvlit erzeugt von frani Wilkslm, Apotheker in Nennkirchen. Äin Packet in 8 Gaben getheilt, nach Vorschrift des Arztes bereitet, sammt GebranchS-Anweisnng in diversen Sprachen 1 Gnlden, separat fiir Stempel uild Packung 10 kr. 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Senekowitsch, iKindberg, I. S. Karinöiv. lÄapsenberg, Turner. iKnittelfeld, Wilhelm Vischner. iKlainbnrg, Karl Savnik, Ap. iKlagensnrt, Karl Clementschitsch. Leoben, Joh. Peferschy, Ap. Möttling, Fr. Wacha, Ap. Miirzzuslhlag, Joh. Danzer, Ap. Murau, Joh. Steyrer. Neumarkt ^Steiermark), K. Maly, Ap. Pettan, C. Girod, Apotheker. Prah?i:rg, Joh. Tribuc. RadkerSburg, Cäsar Andrieu, Ap. .RudolsSwerth, Dom. Rizzoli, Ap. Strahburg, I. V. Carton. St. Leonhard, Pllckelstein. St. Veit, Julian Rippert. Stainz, V. Timouschek, Ap. TarviS, Engen Eberlin, Ap. Aillach, Math. Fürst. WaraSdin, Dr. A. Halter, Ap. Wtldon, Joh. Berner. Wind.-Graz, G. Kordik, Ap. Wind.-Graz, I. Kalligaritsch, Ap. Wind.-Feistritz, A. v. Gutkowöki, Ap. Vom Stadtrathe Marburg werden im Sinne deS Gesetzes vom Jahre 1863, wornach für 8aS Halten der Hunde in Marburg eine jährliche Auflage von 2 fl. ö. W. zu entrichten ist, die Besitzer von Hunden aufgefordert, den Besitz derselben vom 1. bis 21. Juli 1878 bei der hiesigen Stadtkaffa anzumelden nnd die Auflage pr. 2 fl. gegen Empfangnahme der Quittung und Marke um so gewisser zu berichtigen, als im widrigen Falle jeder Hund, welcher vom 22. Juli 1878 an mit einer sür das nächste vom 1. Juli 1878 bis Ende Juai 1879 laufende Steuerjahr giltigen Marke neuer Form nicht versehen ist, vom Abdecker eingefangen und nach Umständen sogleich vertilgt werden wird. Für Hunde fremder oder durchreisender Perfonen können Fremden-marken bei der Stadtkafsa behoben werden. Jede Umgehung der Sleuerentrichtung, insbesondere die Verheimlichung eines Hundes oder die Benützung einer falschen oder erlofchenen Marke wird außer der zu entrichtenden JahreStaxe pr. 2 fl. mit dem doppelten Erläge derselben pr. vier Gulden bestrast, wovon die Hälfte dem Anzeiger zufällt. Marburg am 24. Juni 1878. _Der Bürgermeister; Dr. M. Reiser. Mauerziegel Dachziegel loeo Ziegelei in Rothwcin verkauft 739) A«L»I»V«rIr»i>t IQ sl. per Tausend fl. per Tausend Rast, _Po^bcrschstraße Äi. 14. Wr n«r A.4.SS mkauscn wir folgende 1 Lkrystall-ButterioderAuckerdofe. t eleg. Tischfchretbzeug, Goldbronce. L Blumenvafen. Alabaster, detortrt. so effektvolle Ttahlstichdilder. 1 Z^ar neueste Bebe./vhrgehSnge. » Manchett«nrnöpfe auS Neugold. 3 Ehemifettenknövfe „ ^ 1 Meerschaum-Mgarrenfpitz mit Bernstein, kunstvoll geschnitzt. 6 Tpeifelöffel, immer weißbleibend, k Kaffeelöffel 'Urachtgegenftände: s japanefische Wassertassen. 6 Stück sranz Varfum«Geife. I Blumenkorb auS geschliffenen Perlen. 1 Sprech Apparat, sehr amüsant. 3 Iur Gegenstände fiir Jung u. Alt. t «e»ürzbiichfe aus Alpacca^Silber. 1 N. Petroleumlampe sammt Kugel und Sicherheitsbrenner. .... .. «;»Sttick. A2e hier aagesührten «» schöne und praktische Artikel soften zusammen nur fl. 4.7« und werde« unter Garantie l,egen Nachnahme überalldin versendet durch daS l. Lalantorls-^agaiin in VVion, I. Vabvnlisfgvi'sti'asso l. Z' u? o-z 2. ^ V» ' <2 si O I! ? 8 t7. 7- IV ___________________Mit einer Beilage. «erantwvrtilche Viedaktlon, Druck und Verlag von Cduard Zanschitz in Marburg. MZi«. Beilage zu Rr. 84 der „Marburger Zeitung" (1878) kiLnlAK. prlv. Verstcherungs - Geseffchast Oestcrmchischer Phönk in Wien. Ginnahmen. ve.«. kr. l758!j2S 25 - l449!>9 Feuer-, Spiegel- See-, Fluß-, LandtranHport- uud Hagel-Schadeu nach Abzug aller Storuirliugen und Anullatwneil mit einer Prämien-Einnahme sammt Gebühren von ^ — — — — — — — " „ Jntereffen und Zinsenerträgnisien — — — — — — — " Ausgaben: Für Schadenzahlungen laut gedruckten Verzeichnisses an 8812 Parteielt Oe.W. fl. kr. im gegewärtigen Rechnungsjahre — ^ — — — 1617504 91 „ Rettungskosten, Belohnungen und sämmtliche Regulirungs-Spesen — — 26343 05 hievon ^ 643847 96 weniger des Ersatzes alis den Ri'ickversicherttngen — — — — — 470034 86 hiezu kommt noch 1173813 10 die zurückgestellte Schadenreserve nach Abzug des Ersatzes aus den Rilck- Oe.W. ft. kr. Versicherungen — — — — — — — — — 154224 94 1328038 04 Für Rückversicherungs-Prämien — — — — — — — — — „ Provisionen, Gehalte, Reisespesen, Druckkosten und sännntliche Vermalt,ingskosten samnlt Miethe ul,d sonstigen Rückvergütungen ^ ^ — — — — — — — „ zurückgestellte Prämienreserve der noch nicht abgelaufenen Versicherungeil „ — — 5perz.Zinse!lvergütinlg auf Oe. W. fl 600.000 für 2000 Aktien nnt 30perz. Einzahlling — Super-Dividende auf 2000 Aktien a Oe. W. sl. 15.— — — — — — — Filr Uebertrag auf den Kapital-Reservefond — — — — Zum Pensionsfond — — — — — — — — 2868925 55 42041 99 4810252 12 — 1174621 55 480203 01 1760769 08 30000 — 30000 — 5521 84 1098 60 _____ 4810252 '12 Se. W. fl. 4,810.252 12 Wien, den 1. Iäln^er 1878. Der Werwattungsrath: Der Präsident: Hugo Altgraf zu Salm Reifferscheid. Der Vice-Präsident: Joses Ritter von Mallmann. Die Verwaltungsrätlie: Ernst Freil)err von Herring, Ferdinand Hüffel, Franz Klein Freiherr von Wies^berg, Johann Freiher von Liebieg. Friedrich Inlins Schiller, Ktto Seebe, Karl Gnndacker Freil)err von Tnttner. Der Direktor: Christian Heim. Gesellen von den Revisoren: Dr. Adols WeiH, Heinrick Peham, Johann Wieöner. (7;'«» SM Haben ^e. W. ?! kl-j '.^.000.000 -l l.7ti0.769 V8 ! l54.'^24 94 '_>!^Z.e'40 4l ZL.399 S6 60.000!- Depot-Wechsel der lOe. W. fl. kr. Aktionäre.............. l.400.000 — 'i^ar-Borrith und Kassafcheine in der Hauptkasse....... Wechsel im Portefeni^e............... Oe. W. fl. 250.000 ü'/^perz. Sparkassa.Pfandbriese u I0l — . Stück 2000 DomaneN'Pfandbriefe „ 140 — . Oe. W. fl. 31.000 Galizische Rustikal-Pfandbriefe „ 05 — . „ 100.000 Karl Ludwig'Bahn-Prioriläten „ 90 50 . Stiick 1060 Sttdbahu-Prioritätett „ 109.50 . Oe. W. fl. 30.000 ISöVer Lose „ III 25 . „ 20.000 1854er Lose „ 108 50 . „ 40.000 Ungar. Gruiidentl.-Obllgationeii „ 76'— . Diverse Lose zum Eourö von: LI. Dezember........ Mobiliar- und Einrichtung» Conto............ Baglien und Zeitprämienbestaud............ Schilder-Bestand ..............- . . (Snthaben bei VerficherungS-Oesellschaften und andere AuSslände abzüglich Kreditoren................ Kafjabestande und Saldi dei den Filialen, General- und Hanpt-Ägent-schafteu Wien, l 25.965 j51 35.935 61 252.500 — 260.000 — 29.450 -99.500 — 161-770 -33 375! — 21.700 — 31.200 -1081 !91 10.861 37 1,293.908 86 923 95 Grund Kapital Prämienreseroe Schadenrcserve Kapitalreservc PensionSfoild stir die Beamten Gewinn pro 16?? . . . . 2000 Actien Ä fl. l000 ... -nach Abzug der !»iückversicherttttgSautt»elle 176.291 246.569 97 59 4.2Z5.034 2S 4,225.034 29 am 31. Dezember 1878. Geprüft von den Revisoren: Z»r. Adot Weiss, L»elnrtck ^eyam, Aoyann Niesner. Die Hauptageutschaft sür Marburg S- Umgebung besiudet sich bei F. Hermann, Cl^es der Central-Buchljallung. Dank und Äilenlpsehlullft. Danke sür das ehrende Zutrauen, das niir schol» durch so lange zu Theil wurde uiid ein-psehle mich den verehrten Herren Gästen nnt sehr ttuten alten und l>euen Eigenbau-Weinen zu 40 und 24 kr. per Liter, sowie auch stets frisches Bier, warme und kalte Kilche. Eine neue Kegelbahn steht zur Verfilgung. 794) Achtungsvoll Josef Ribitsch „zum Weinberg." Gin GewHlb am Domplatz, im Huberger'schen Hause ist zu vergeben. (^^6 Anzufragen beim Hauseigenthmner._ Zwei kleinere Nvditrende werden für daS nächste Schulj^üjr i» einem guten Hause (ausgenommen. Auch stellt ein Klavier zur VersüMng. Auskunft im Comptoir d. Bl. Ein Coimnis, nl'l'lärfrei. tüchtiger Verkäufer, in der Gcmischt-wa.ircn-Branche vollkommen bewandert, der dent» schen und slovenischcn Sprache mächtig, ivird sür mein Mcinuslictur-, Nürnberger». Spezkrei-und L^nidcS^'roduftkn-Gesch^^st unter vortheilliaftkn Bedlugnissen sofort aceeptirt. Daselbst wird ein nicht unter 14 Jahre alt, aus gutem Hause 792) sogleich aufgenommen. M. Schloffer in Windisch>Graz. ttaupt-Ko^inn SV. ^Sooooß^ai-K. vis 6svinlls earsntirt osr Ltaat. Lrgts ^iskuux: IL. u. !9. juii. z^R»r LvtI»ettixRi«L^ »u äSQ ^«Hvioo»OI»»ovv« äer von 6er I^anäesreZieruvA ßaraQtirtöl» Krosseu ^elä-I^ottsrie, io velolisr ülzer 8 MAKK. 8««,««» Ar»rlt stczt^sr' lrii»ss«r». Diö Ve^innv äiossr vortlieiliiaftv» kvl«l I^ottsriö, voleks xlavAewäss uur 86,000 l^ooss viitliält, sinä toixslläo: llämliod ev. LPSC. von 450.000 Illlarlc 300.000 Nark 150,000 ö0,000 Naric 60,000 Ailarlc 40,000 30,000 I^arlc L5,000 Alartc L0,000 I^ark 15,000 A^lartc l'^.OOO 10,000 klartc 8000 Naric 6000 Ä^srlc 5000 ^lark 4000 103 213 1 523 348 1000 75 35 50 27300 2900 50 25 4900 50 2900 2900 vOQ 3000 I^ark „ 2000 vilart! „ 1400 üilarli „ 1000 Zilarl! „ 500 ^arll „ 300 Narlt ^ 240 A^arll „ 200 I»!lark „ 160 „ 142 Ailark „ 122 I^ark „ 120 Mark „ 100 Narll „ 94 Narj! „ 70 „ 66 !^1arl! ^ 36 I>t1ark 1 1 1 3 3 1 5 12 1 22 1 4 62 5 .. uull Icowmö» solotis ill vsllixell Novatvv ill 6 ^bttiöilullAvi» ^ur »ieltLiv» Ij^vtsolisiclull^. Diö srsts lZLwIiM'^iotiuQA ist amtlied aut äen 1^8. i»i»Ä KM. »UH»U Ä. «k. kkstgestvUt ullä kostöt dlsrsu 6as Kan2v OriAmalloos nur 9 (?u1ä. 30 Icr. das Haide 0liZills.1l003 nur 4 Lrulä. 65 Icr. äas viertel Origiualloos vui' 2 (^ulä. 33 Icr. UQÄ vsrZvn üis8s vom Ltaats xarautirtov Orixillal-I^voss (lcsine vsrbolsuen l^iomssZev) xöxsQ traulcirts Lillssaäuvx ävs öktraßsvs ssitist Qaob eQtköl'utsstöQ VsAsväso von mir vörsauät. Keller dsr IZettisilixtsQ ertialt vor» mii' vöden Lsiuem t)»'i^iQal-1^o0S6 auvl» 6ön mit äem 8taat8- versetiöllsoOrij^inal-l^jall ß^rati8 uu«^ stkttxstialitsr Äöduuß^ sotoi't 6io amtliodk ILisliuQKslists ullktutxetorüsrt i:uK6gau6t. ^us2»dIuuA u. VvisenäullA ävr Qvviiuixvläor sr5o1ß^t vvQ mir ^irslit an llie lutLrosssntsu prompt unü unter strsnxLtsr V«rsod>vie» ß^ondsit. (780 LöstsIluvK kann man eintaed auf sine ?ost6iv2ati1ull^sl!art6 maolwn. li^an wsnäö sioli äa1l«i' mit (lkn ^utträßssn vortraukQsvoll an GttiiKU»«! lUSvItsvIivr »VI»., üauVovksv1-(^omxto>r in Uttnidurtz. I^ilntlesj - l^ottei iv, vom Staatch geneymigt^und garantirt. Dieselbe des» cht auS i^li.00i).chriginat.Losen und 44.Si)<» gewinnen: 1 Haupttreffer ev. 450,000 „ a 300.000 „ 150.000 „ 80,000 „ 60.000 „ 40.000 „ 30.000 „ 25,000 „ 20.000 .. 15.000 12 1 Haupttreffer a 12,000 22 „ „ 10.000 1 „ „ 8000 4 „ „ 6000 62 „ 5000 5 „ „ 4000 108 3000 213 „ 2000 523 „ „ iOOO Reichs-Mark u. s. w (632 Die erste Ziehuug fiudet statt !lm 18. unll 19. .luli 1878, zu welcher ich Hriginat-Lose ksnzv Nald^ VisrtsI .^vktsl 10 fl. s fl. 2 fl. ütt 1 ft. Ä ü gegen Einsendung de<^ Betrages oder Postliorschuß ver sende. Jeder Spieler erhält die Gewinnlisten gratis! HVttk. «»sUin«, Oliereiunehmer der Braunschw. LandeS-Lotterie Illstvr, wililSrsrei. sämmtlichcr O-könomicarb-iten^ de« Le en« und Schmbei.« son». d-r wmd.sch-n Svrache voUkommcn mächtig, wird sofort aus-g.nomm-n bei der GutSverwaltung Freiwillige Berlaß-Lizitation. Am T4. Juli d. I. Bormittags A Uhr gelangen durch das k. k. Bezirksgericht Weiz als Verlaßabhandlungsbehörde die altrenommirten und sehr günstig gelegenen sog. Kulmmühl-Realitäten zu Unter-Keistritz (Steierinark, Bez. Weiz) aus dem Jos. Bäuerischen Verlasse bei einer einzigen Feilbietung in zwei Gruppen zur öffentlichen Versteigerung: 1. Gruppe, bestehend aus Urb.-Nr. 254 aö Schielleiten, Urb.-Nr. 410/2 aä Her- berstein, Urb.-Nr. 170, 238V« und ^58'/^ ad Schielleiten, Urb.'Rr. 2'/^ »<1 Külbl, um den gerichtlich erhobenen SchäKwerth von 31.274 fl. und 2. Gruppe, bestehend aus Berg-Urb.-Nr. 43 und 44 aä Guttenberg, um den ge- richtlich erhobenen Schätzwerth von 800 fl. Zur I.Gruppe gehören: Die gemauerteSgängige Mahlmühle am Aeistritz-slusse, nlit kontinuirlicher Wasserkraft, 1 Stampfe, 1 geniauerte Brettelsäge mit Aufwind-Apparaten, ferner ein 1 Stock hohes gemauertes Wohnhaus mit 11 Zinlmern und 1 Kiiche, dann mehrere gemauerte Wirthschaftsgebäude mit Stal-lungen für Pferde, Horn- uud Borstenvieh, 1 separates, gemauertes Kellergebäude mit großen, trockenen Weinkellern, 1 Obstpresse, 1 Ziinmermanns-Werkstätte, 2 ge-mauerte Wagenhütteu, 1 gemauerter Ziegelofen und gemauerte Schweinstallungen, ferner ein vollkommen arrondirter Grundkomplex, bestehend aus Aeckern, Wiesen, Garten, Hutweiden und Hochwald im Gesamlntflächenmaße von 37 Joch 29 llKlftr. Die Berlabfahruisse bestehend aus Vieh, Getreide, Wirthschaftsgerütheu, Laden, Werkzeugen, Wein, Einrichtungsstücken, Futtervorräthen zc. zc. und gelangen an den der Realitäten-Lizitation folgenden Tagen zur Versteigertung. Die Lizitationsbedingnisse, sowie das Schätzungs-Prookoll und der Grund-buchs'Extrakt können bei dem k. k. Bezirksgerichte Weiz eingesehen werden. Nähere Auskünfte ertheilen im Namen der Jos. Baue r'scheil Verlasseserben: Vr. litvQp. IsiRtK, Hof- und Gerichtsadvokat in Graz, Albrechtgasse 9 und Vr. Advokat in Weiz. Daak ll«d Allempsthlvag. Ich beehre mich meinen geehrten Kunden ergebenst anzuzeigen, daß ich meine Lvifsn- UNl! Ksrzvn-^fisugllng an Herrn y. Vro» verkaust Halle. Indem ich fitr das geehrte Vertrauen meinen verbindlichsten Dank sage, bitte ich solches auf meinen Nachfolger zu übertragen nnd zeichne »chtungsvoii ZNitteregger. Bezugnehnlend auf obige Annoce gebe ich ergebenst bekannt, daß ich die ß^ittvi'sggvi's Leiten- ^ l(vi-2en-ti'ivugung (Ecke des Dom- ulld Nathhauüplatzes Nr. 5) käuflich an mich gebracht habe und selhe unter der Firma S. Iti'u» fortführen werde. Durch lattgjäl)riges Arbeiten llltd Leiten mehrerer Fabriken Deutschlands und Oesterreichs hoffe ich die genügenden Kenntnisse dieses Jn-dttltriezweiges erworben zu haben und hinlänglicher Fond erlaubt »s mir, die'1'. Kunden mit guter llnd billiger Waare zufrieden zu stellen, ulld bitte zugleich, das Vertraueil. welches Äe meinen^ Ziöorgänger gejchentt, aus nüch zu übertragen. Hochachtungsvoll ^7i^5 ^ Einkauf Z ?von alten Civilklcldeut Ut'd Unlformkn,^ W tvie auch verschievenen anderen Gegenstän-^ den bei (207 -tloriau Holiacher, ^ Tczrtthoffstraije, Nr. ZU. M ^ Ooelien sliid vlill,ll,nvitj erichlenen: ^ »Ltsnogfatisvliv Untvri'ivktstii'ivfv.« «t ^UAömoiv vsrsis.iiä1iedör Vvtsrrielit « für das ^ «der Stenografie nach Havetsverger's Kystem.« « iöoii ^inl ^aulinaun, I ^Professor der Stenografie, Vorstand des Wiener Ste-« « nogruseu.Berelnes ?c. ?c. «i ^.-!4 Briese in Carlou. uelisl einer Schachtel (L Duj^eudjI A Stenogrnftesederi,. W «Preis: komplet aus emmnl bezogen ü ff. " 10 M.« GtLtnzelne Briese kijnnen zuul Prelje von LS lir. — ül1 Ps.I i^^apart und ganz liellebig nach u. nach liezogen werden.^ ^ Das Werk hat ^4 Lleserungeu (Briefe). « « /K. Uurtlrvvu « in VVt»;«, « « 1., VVaUtisodtxavsv 1. ZtlllZ. B.i Eu.s°»dm.g erfolgt Frattro>'i>">^"^""ö' Llll I^drjiiile oüorwird in dem Tuch-, Modelle Manufaktur-Geschäft de > Carl Hartnagel aufgenommen.__(784 I.otto-?rsuäöQ und des 73» Ll»i«Ier8 aiüvll dlllch die Treffer in der zu haben durch die Buchdruckerei II Wien, Getreidemarkt IS. 1 Buch 122 Seiten stark 1 fl. 10 kr. oft. W. grgen Elnjendullg des Betrages srauko. unil emptivitit) i!Ul ^iiti^ou 492) (^ouliitor. Verstorbene in Marburg. 7. Juli: Brnme^ Kranz, Taglöl)nerKsohn, 3. I., Uferstraße?, Zel)rfielicri ll.: Doliak Theodvlinda, Lan-dcSgerlchtSrathStochter, LO I., Herrengafse. Lungensucht; 12.: Weih Softe, Balinschlc'sferötochter, 2 Mon., Trie-fterstraße, Fraisen._ Marburg, 13. Juli. (W o che u in a rkt s be r icht.) Weizen st. 8.70, Aoru fl. 5.80. Oberste fl. 5.80, Hafer fi. 3.3V, AukuruK fl. ki.Lio. Hirse fl.0.—, <>elden fl. 6.10, Lrdäpsel fi. 0.— pr. Hkil. Kisolen 16, Linsen 23, Erbsen 27 kr. pr.Kgr. Hiisebrein 13 kr. pr. Lt. Weizengriet 25 kr. Mundmehl 19, Semmelmehl 17, Polentamehl 14, Rindschmalz fi. 1.20, Schweinschmalz78, Speck frisch—, geräuchert 60 kr., Butter fi. 1.— pr. Klgr. Tier 2 St. 5 kr. Rindfleisch 53, Kalbslelsch 52, Schweinfieifch jung 64 kr. pr. Klgr. Milch fr. 12 kr., abger. 10 kr. pr. Liter. Holz hart geschwemmt fl. 2.70, ungeschemmt fl. 3.—; weich geschwemmt fl. 2.1V, ungeschwemmt fl. 2.30 pr. Klimt. Holzkolilen hart st. V.öV, weich 60 kr. pr. Htltr. Heu 2.i10, Stroh, Lager fi.2.10, Streu 1.30 pr. 100 Klgr. iLl>ettt>ayll-Fayrorduullg Marburg. Personenzüge. Von Trieft nach Wien: Anki nft 3 U. 29 M. ArÄH und 6 U. 51 M. Al>endS. Alitalirt 3 U. 37 M. Kriih und 7 U. 20 M. Abendö.