^ AK. Dinstag am KV. Jänner A8.5V. Dil.,«>iib>ichcr Zeilüiia" erscheint mtt ÄuSuahme i>er Hu,in- n,,? Fc,cr»,,e, lüg,ich, imü w,l.I samüil ecn Äcilagcn lm ^ l, mp r o ir ganzj ä hri g , l s!.. halbjährig 5 st. 30 kr.T'mit Kreuzband im Comptoir gan, j ä hri q 12 ff,, halbjährig N ss. Mr die Z,.5ell,mg iu's Hau« ,1,!' halbjährig 20 kr. mchr zu nttr.chten Mit derPosi portofrei ganzjährig unter Kreuzband und gedruckter Abesse >5 fl.. halbjährig 7 ff. 30 lr. - Inse r t io u sg ebi, hr ,'ür e,„e Spaltenzei e odcr deu Raum derselben, ist für einmalige Einschaltung 3 lr f,',r „ucimaliac 4 kr., für dreimalige 5 kr. E, M. «. s. w, Z» diesen Gebühre» ill n.ch der InserttoiMampel pr. >0 kr fur emc ,edrsmalige Einschaltung hiu^u ._^I" rechnen Inserate b/« 12 Zeilen foft^n l ff. W sr. für 3 Mal, l fl. w kr. für 2 Mal m.d 50 kr. für l Mal (mit ^Iubegr^ de^Instrt,°u«s!a>nve!«)._________________________ l MnnmeraN'onz - ^nzeine. Mr die 3eit nom 1. FelN'nar liiz Ende 3uni c. 3. ist aus die „Laiuacher Zeilunn" ein neuez ^u'ailnelnenl eröffnet morden. Der » , Winmneralwn^ireiz dafür ist mit norlosreier l Zusenduna darch dielst..... st. li. l5. t 3>l Lailiach ins Han5 gestellt . . „5. —. l 3m Zeitunn5comi>toir ...... „4. 35. Minumeralionznelder werdeil franco erueten. ^ ...........Äznllicher Theil. M s^?e. k. k. Apostolische Majestät babcu n,it Aller-^ höchster Entschließung katholische» Diözesanvriestcr Matthäus Kiß aüergnädigst zu ernennen geruht. Der Iustizministcr hat de» Auskultanten wurmig Kiß zum provisorischen Gerichtijadjuuktcu bei dcm Komitatsgcrichte in Szcgcdin, drn Aktuar des Gra° iier Bezirksgerichtes Ernest Fischer, zum provisori-schen Gerichtöadjuuktcn bei ocm Landcsgcrichte in Ofen, den Aktuar dcs Stuhlrichtcran.lcs zu Hold« Mczo.Vasarbcly, Ignciz Lu b iuszky, zum provisorischen Gcrichtsadjunktcn bei dem Laudcsgcrichtc iu Pesth, den NNuar des Stuhlrichteramtcs in Esou> grao, Karl Ujhcly, zum prorisorischcn Gerichts' "djimkten des Haudclsgerichlcs in Pesth, »nd den Anöknltmiten, Ernest G»!, zum Muar dcs Bezirks' gcrichtcs in Grau ernannt, Der IustizmiMer hat den Tarnower Nuskn!-^ntc» Josef Wicnzck zum provisorischen Gerichts-^iunkien für Sicbcubnrgeu cruaunt. Der Minister für Kultus und Unterricht hat die gymnasial-Supplcuttn, Dr. Julius Pirona. am ^bergyninasium zu Udiuc, uuo Vartholomäns N?> l'Ne Vortolazzi, am Kommunal. Gvmnasinm iu ^"ssnno zu wirklichcu Lehrcru für die ueuetimiischcn l« ^'""l^gymnasien cinani't. , ___^___ «. ^nibach, 27, Jänner. Die «Tricstcr Ztg." u. "' b- M, bringt unier »er Anfschiifl: «Ei» Woit unscrc Nachbarn in Krain" Folgendes: d "" ^"^ "ufireteu zu lö'uuen, was sich i»s^ nim 's ""H "''s t>c>! Import bezicht; wir glauben Ie,-,s ""lcrei! werthen Nmhbaru in Krain ans Hcrz si? "/" müssc», daß auch sie ihrerseits das voraus der » ^lligln des Handelöuevkrhrö bei Eröffnung er Karslbohn ins Ange z» fassen, und z» diesem Ve, >>e insbesondre iu Laibach ,nit zureichenden Maga- zn,en sich ueisrhen möchten, denn «,'aibach wird für ""ge Zni, namentlich bis die Vahneu »ach Karntc» >'d Kroatien ausgrfübrt sein werde», ein w'chiigcr «notenpuukt ble,bcn. Fiir viele Gegenden i„ Äärnten wcrrcn oan» eic Waren, welche jetü auf anderen ^Uegen dabin gehen, auf der Eiseubahu bis ^.nbach »nd uon dort anf der Achse weiter verführt werden. ^" Tlf«hnu,g lchit, VaL selbst auf jedem Ei, »ciwaywStatwüsftlahs, sobald er errichtet ist, verhält, iiißmäßiger Verkehr sich einstellt, um wieviel mehr ist dieß aber bei einem ohnehin schon belebten Güter-zngc der Fall! Folglich »mß anch in Laibach seiner Zrit der Gnleranorang uicht n»r für i?raiü, soncern nnch für Kärntcn u»d Kroatien »m vieles stch v?r> mehren. Es ist mithin für die gute und gesicherte Unterbringung der Waren schon jeht Sorge zu tra> gen. Die Staatsverwaltung wird ohne Zweifel in oicscr Beziehung das Ihrige thu», aber anch die Pri-ualcn dürfen nicht zurückbleibe». Das österreichische Zoügeseß gestaltet ja, zum Konsum eingeführte unverzollte Waren unter gewisse» Bedingungen anch in Privalmagazine» nieder zn lege», »'as künftig sicherlich häufig benntzr werden wird; daz» aber sind Ma> gazi»e erforderlich, sowie auch zur Sammlung dcr Noh> und sogenannte» Landcsprodnkte, deren Ausfuhr sich besonders in den Nachbarprovinzc» sehr lebhaft gestalten dürfte. Au ihnen ist cö also, von der sich darbietenden Gelegenheit zum Oiu > und Ansfuhr-Spckulationshanoel den au«grdeh,iteslen Nnßc» zu zicykn, und hierdurch dc» Verkehr zu beleben. — I» demselben Blatte lesen wir übcr die K a r st b a h n folgcude Notiz: Die Schicncnlegnng anf der Kalstbahu dürfte schon im nächste» Monat beendet scin, und gewiß ist es. daß in »e» Sommermonaten bereits Dampffahr> lcn von Laibach »ach Tries! weroc» slaltfiüden kön-ncn. Dic Stationsgebäude w'rrc» jedoch hcuer nicht vollendet sei», oder »nr in so weit, um provisorisch zur Aushilfe zu diene». Die 40 bestellten Lolomoti' vcn werden noch im Laufe di,scs Jahres abgeliefert scin, »nd vielleicht, daß man schon im Herbst uo» der Residenz binnen 16 Stunden n» das adriatischc Meer, bannen 24 Stunden nach Venedig gelangen iviid. Oesterreich. Mailand. 22. Jänner. Auch dns großartige n»d glänzende Fest ist vorüber, welches oie Staot zn Ehren Ihrer Allerhöchste» Gäste gester» Abends i» dcr Scala ueranftaltcte. Daß dieses Fest stark besucht gcwcsen, wäic übcrfiüssig zu erwähnen, indem 7Wl) Einladungskarte» »icht hi»rcichlcn, u»> de» Wüuschc» Aller, dic sich darum bewarben, zu willfahren, und Viele sich begnüge» mußte», ci»e» Ficund odcr Verwandle» nach einer gewissen Stunde uertre» ten zn können. Wen» anch des allzn großen Gedränges wegc» nur in vorgerückter Stunde in dc'n obere» Ncoontcnsälen getanzt wcrc>en konnte, so fa»d man doch eine» reiche» Erfaß in dem überraschende» Aübliele, den das außerordentlich prachtooll misge-schmückle Theater gewährte. Jede der 220 Logen ocs Hauses war von außen durch l(> Kerze» bclcnch-tct und mit dci nächstsolgcnrcn durch Vlnmenguir-landc» gleichsam vcrbnndeü. Eine prachluollc sanimct^ belegte Treppe, anf dcr zu deioen Seiten zwei uer-goldctc Löwen »nd umfangreiche Blumenkörbe aufgestellt waren, veicinigte die im hellste» Glänze strahle,>t>e kaiserliche Loge mit dem Parterre, das ebenso wie die Bühne, die größte Italiens, mit grünem Tuche überzöge» war. Auf letzterer ware» z» beiden Seiten ;wei uon Sphynicn unterstützte Tribünen errichtet, ans denen zwei Militär - Musttbande» spielte». Dcr Hintergrund der Bühne stellte eine» Säule»ga»g vor, i» dem nach ec,n Ballet das Buffet aufgestellt wnroe. Um 8 l/2 Uhr war das Theater bereits übcrfültt. Die glänzendste» Uniformen der gchmnc» Räthe, dcr ^ibgaroc, der Mallblser. »nd Deutschen »Ordensritter, verschiedener öslerr. Truppengattungen und dcr Zivil« bcanitt» schienen mit dem Br,llantenschmnckc dcr Damen, »nler denen z. V. MaDamc Solms-Bonavarte 1ch durch eine» Kopfpnh auszeichnete, dcssen Werth man auf l»!),000 Fr. schätzte, w'ttcifcrn zn wollen. Um IN',» Uhr erschien das kaiserliche Paar, von den Erzherzogen Ferdinand Mar, Karl Lndwig »>'? dem Hcrzog Karl in Baicr», Vrndcr Ihrer Majestät der Kaiserin, begleitet »no wnrde »nil einem stürmischen Lebehoch begrüßt. Hicranf begann daß zu diesem Behnfc eigens koniponirtc Ballet, das gleichsam die Einieilnng znni Festc bildete. Unser tüchtiges l^!-^ äo Lullet bildete luehrcrc Gruppe», wobei die vo» den weißgekleidete» Mädche» in der Hand gedalteiml Buchstabe» balo den Name» des Kaisers, dalo jene» der Kaiser»! crkcnnc» ließen. Die Tänzerin Poechini leistete Vorzügliches. Nach dem Schlüsse des Ballets wnrc-c mittelst ciner zweiten großcn Treppe das Parterre mit dcr Bühne verbunden, und Ihre Majestäten, von Sr. Erzellenz dem Statthalter nno dem Poocsti» begleitet, machten einen Nmidgcnig im ganze» Saal. Um N V2 Ubr entfernte sich der Hof, und nachdem die Menge sich etwas gelichtet, begann man i» de» Ncdontcusälen z» tanze». Das Fest dauerte bis gc-ge» Tagesanbruch. (Triestcr Ztg.) — Aus Mailand. Am 21. beehrte der Kaiser wieder verschiedene Aemter und, Wohlthätigkcitsanstnl-te» mit seinem Besnche. Später w»rde Sr. Majestät die Zentral. Kongregation vom Statthalter Freiherr» uo» Burger vorgestellt, welcher als Präsident eine Adresse verlas, in welcher cs hcißi, daß dic Zentral-Kongregation mit Freude Seimr Majestät die tiefste Dankbarkeit ausdrückt, diese Instilutioi! wieder i»s Lcben gerufen und ihr neue Vcfugmsse eingcräumt zu habc». Die Kongregation sci vo» ihrer wichtigen Aufgabe, zur Wohlfahrt des Landes beizutragen, durch-drungen. und werde die ihr obliegenden Pflichte» ge> lügenhaft erfüllen und vermöge des ihr ucilicheucn Vorrechtes stets zu den Stufe» dcs Thrones die Be» dürfnissc, Wünsche und Vittc» der lombardischen Provinzen niederlegen. Die Anknnft Ihrer Majestäten wnrdc durch hochherzige Beweise der kaiscrl, Gnade beschütt, welche zablrcichcn Familicn Frendc und Hoffnuügc» brachte imd allgemein Jubel und Bewunderung hervorrief. Die Kongrcgaüon criiattct da> für de» wärmsscn Dank und bittet Sc. Maj., dic aufrichtigsten Wünsche entgegen zu nehmen, daß der himmlische Segen sich über die kaiserliche Familie ucr> breite, an welche dic Licbe, die Interessen und die Wohlfahrt dcs große» österreichische» ReicheK sich ktt« >en. Der Kaiser crwievertc diese Adresse mit der wiederbolten Empfehlung, ihm die Wünsche und Vc. durfnisie der Provinzen darzulegen, denn nur so würrc die Kongregation im Einklänge mit dem Streben dcr kaiscrl. Regierung handeln, den materiellen »nd mo> rauschen Z»sta»d dieser Provinze» zu verbessern, — Dic Provinzial- nnd Mnnizipalkongrcgatwü rer Provinz und Stadt Pauia hat das Programm der Fesllichkcitc» veröffentlicht, mit denen Ihre' Majestäten empfange» werdc» sollen; 280 arme Mädchen ans den verschiedene» Gemeinde» der Provinz werden Ansstencrn erhallen und außerdem die Armen mit reichliche» Almosen bedacht werde»; weiter wcrdc» dic Interessen eines Kapitals von 12.000 Lire für allc Zeite» z»r Dotinmg zweier Gralisplätze im Tanb> stnmmeninstilut bcstimmt. Dic Ha»i>clskam»icr von Pavia hat verfügt, daß alljährlich zur Erinnerung an den kaiserliche» Besuch 600 L. an dürftige verdiente Gewerbslente dcr Pro« uinz zur Vcrtheilniig kommen sollen. — Sc. k. k. ^Apostolische Majestät haben mit Allerhöchstem, an den Grafen Vifsi"gen, k. k. Statt» balter in den vcnctianischen Provinzen gcrichtetcm Handschreibe» clen beuchtet: Dcr k. l. Gc»e7alkons»l ^oo,ey in New-Mrk hat endlich dic Vornrthcilc zu bescitigen gcwußt, wclche der Gründung einer Gesell. ,aM zur Herstellung ciucs direktcn Handelsverkehrs zwl,chen Oesterreich uno dcn Vereinigten Staate» ciügegenstanden. OZ lM sich eine solche Gesellschaft unter dem Name» «österreichische überseeische Handels« agentnr« mit einem Grüudungskapital von zwei Mil« !wnc» Gulden gebildet. Diese Summe soll durch Emission uo» 20.000 Stück Aktien ü 100 fl. aufge. bracht wcrdc». Dcr Siß dcr Gesellschaft ist Wie», Gcldvorschüssc werdcn nur auf solche Ware» ertheilt, die in Amerika absahfähig sind. Agenten werden uor-läufig i» Brunn, Prag, Reichcnberg, Graz, Bieliß n»d Mailand bestellt. Man ist bereits zu den nöthige» Einlcitmigc» zur Erzielung der Allerhöchsten Genehm migung geschritten, — Die Advokaten Ungarns vertheile» sich auf dic einzelnen Gebiete folge»dermaßen: Im Pesth-Ofner Vcrwnltungsgebictc 708 Advokaten, 1 Adv, mif 2308 Seelen - im Preßburgcr Verwaltungsg, 337 Adv., 1 Adv, auf 4830 S.; im Ocdcnburger Vcr> waltiüigsg. 336 Adv,, l Ado. auf «272 S,, im Kaschaner Vcrwaltuugsg, 216 Adv,, l Adv. auf 6468 S.,' im Großwardciner Verwaltniigsg, 273 Adv., 1 Adv, auf 3392 S,; die einzige Stadt Pcsth überragt mit ihrcn ansässigen 292 Advokaten die beiden Königreiche Böhmen mit Galizien und Bukowina zusammengenommen um ei» Bedeutendes. Die beiocn Erzhcrzogthümcr Oesterreich, Sa!zbmg, Stciermark, Kärntcn. Krain und das Küstenland insgesammt ha» ben keinen so zahlreiche,, Adookatenstand aunuweisen, als Pesth allein genommen; obschon dabei Wien, die Reichs- und Residenzstadt, der Zenlralpnnkt der Mon° archie mit in die Rechnung genommen ist; denn die fast eine halbe Million Einwohner zählende Sladt Wien hat nicht mehr als 86 Advokaten auf-mwciscn; in dem ganzen Königreiche Galizic» samnit^Vukowiiia fi,'de» wir bei einer Bevölkerung von6,237,000 Kö> pfen nicht mkbr als 10ö Advokaten! (Wand.) Answärligc Viälter bringen folgende telegraphische Depesche aus Wien, 2l. Jänner. „Die Instrnktio-ne» zur Räumung der Tonaufürsteuthümcr seitens der osterr. Truppen sind heute nach Bukarest und Iassy abgegangen. Die definitive Räumung ivird in den ersten Tagen des Mär; beginnen," — Se. Majestät der Kaiser Ferdinand babcn der Stadtgemcindc Mühlbausen (Taborer Kreises) zum Umbau der dortigen St. Bartbolomäus-Kirche den Vclrac, u^> 1000 fi. zn spende» geruht. — Am 17. d, M. Abends ist Se. Eminenz der Kardinal - Erzbischof von Prag, Fürst Schwarzen, dcrg, von Berlin in Dresden ciügctroffc» und am 20. Mittag nach Prag abgereist. — Wie der „T. a. B." meldet, wird dem Fi-nanzministerium ein Entwurf zur Errichtung und Her, stellung einer Beamten > Uniformiruugskasse vorgelegt werden, welche ihre Filiale durch sämmtliche Kro», lander verzweigen soll, woselbst die Vorstände der ucr> schiedcnen Aemter die einzelnen Gehaltsrücklässc ,zu sammeln uno an die betreffenden Hauptkassen zu lci. lc» hätten. Die Gebarung dieser Gelder im Großen würde nach Art der im k. k. Militär bestehende» kleine» Regiments > Uuiformiruugskassen gchandhabt werden, der Zweck aber der sein, eine größere Glcichbeit i» der Uniformirnng der Beamten zu erzielen und ihucn die Anschaffung möglichst zu erleichtern, um auf die, scm Wege oer Allerhöchsten Entschließung Sr. Apo-slolische» Majestät vom 2<. August 1849, mittelst welcher die sämmtlichen k. k. Staatsbeamten zur Tagung der Uniformen im Dienste verpflichtet wurden, ernstlicher zu entsprechen. — »I» Folge einer Weisnng des Ministeriumi des Inner,! sind in den allgemeinen öffenüichc» Krankenhäusern alle Kranken ohne Unt.rsehied anfz», nehmen, welche mit eine», ärztlichen Zeugnisse i» die-selben gebracht weiden, oder sich zur Aufnahme selbst melde» niid vo» de»i Anstalisarzte krank befunden werden, Wegen Mangel der die Zuständigkeit oder Zahlungsfähigkeit nachweisenden Dokumente darf kci-ncm Kranken die ilnfnahme verweigert werden. Deutschland. Nach Berichten mehrerer Blätter soll Preußen 7. d. M, eine Zirknlarnote an die. Großmächte gelichtet haben, dnrch welche es, mit Bezugnahme auf seine frübcren Depeschen uom 8. und 28. Dez., erklärt, daß es jetzt, naehoem die von ihm gestellt? Vorbedingung erfüllt worden, von militärischen Maß regeln Abstand nebme und zur Regelung der Angelegenheit durch Unterhandlungen anf einer Konferenz bereit sei. Aus der Note soll hervorgehen, daß Preußen den gegenwärtigen Zustand von Neiuuburg Au. gcsichtö des Londoner Protokolls und der ihat,achl^ chen Entwicklung der Vclhälüiisse als pwoisorisch an-sieht. Nach Allen,, was man hört, würde die Note die Hoffnung auf eine baldige Regelung der A'.iwc> senhcit befestigen. Sie scheint freilich m Dciails nicht einzugehen. Mit Bezng auf den Ort der Konferenz wird kein besonderes Gewicht auf die Wah! gelegt. Ludwig s h a fen, 20, Jänner. Die „Pf. Z-" schreibt: «Verschiedene Blätter hebe» als Gegensa!) hervor, daß Waffenscndungen nach der Schweiz von badcn'schcr Seite nicht gestattet, dagcge» uo» den dicß-scitigcn baierische,, Behörden unbeanstandet durchge-lasse» worden scien.^ Diese Nachricht ist jedoch nicht richtig. Wenn Waffenscndungen nach der Schweiz wirklich stattgefunden haben, so könnten sie mir heimlich, ohne Wissen und Willen der dießscitigcn Behörde», erfolgt sei». Der beste Veweis hiefür liegt da-liii, daß heute in Schaidt, der baicrische» Grenzsta- tion gegen Frankreich, eine Waffensendnng von der! baierischcu Behörde in Beschlag gcuommcu wurde," Italienische Staaten. Die schon seit Jahren i» Rom über Günther's philosophisch - lyeoiogijchcö System eingeleitete Unter-inchuug schien in der letzte» Zeit in ein Siadinm ge> ,rc!en zn sei», welches die Anhänger des genannten Forschers in Bcsorgniß über den Ausgaug der Sache vcrsenen mochte. Was man ahnte, ist Resultat geworden. Nicht nur einzelne Sähe, sondern alle der 'ilburtheiluug unterzogenen Schriften Günther's sind als unkirchlich erklärt. Nach Meldung des „Catlolico" aus Ncape! oom 8, 0, M. hat Se. Majestät der König abcr> malö 20 Vcrurlhciltc» die von ihnen angcsuchtc Begnadigung gewahrt. In Turin behauptet man, wie die ,,Tr. Ztg." berichtet, noch immer, daß die französische und eugü-sehe Diplomatie darauf dringe, daß die alten diplomatische» Verhältnisse zwischen Turin und Wie» wieder hergestellt würden. Indessen verlautet noch nichts von Anstalten, welche zu diesem Zwecke dort getroffen würden. In diesen Tage» wurde das Budget des Acußeru für das Jahr 1868 den Depulirteii zugestellt, und dic Gesandt' schaft in Wien ist darin noch gar nicht erwähnt, son-oern an ihrer Stelle liest man die seit einigen Iah. re» stehende Rubrik: „Interimistische Geschäftsträger." Frankreich. Paris, 20. Jänner. Die Akte» der Vcrgcr'-schru Angelegenheit sind heute Morgen dem General-Proknrntor beim Kassalionshofe zugekommen uno wnrdeu im Laufe des Tages den Hcrrcn Reucrchon ,u»d Thicrccün, Advokaten au dem genannten Gerichtshöfe, mitgetheilt, welche für diese Woche in der Prüfung der Kassationen in Kriminalsachen amtlich beauftragt sind. Wie es heißt, wiro Verger's Kassa-lionögcsuch nächste» Donnerstag an die Reihe kommen. Heute um 4 Uhr ist Verger aus dem Gesang, »iß der Coucicrgcrie nach la Noqnette gebracht worden. Paris, 21. Jänner, Im „Droit" liest man: „Verger hat bekanntlich ein Gnadengesuch an den Kaiser gerichtet. Dasselbe ist sorgfältig abgefaßt uuo stin Ton im Allgemeinen demüthig und ditte»d. Verger äuöcrt, daß seine Vcrurthciluug zum Tode ihn nicht überrascht habe, da das hochstehende Opscr eine große, gerichtliche Kundgebung erheischte. Diese der gesellschaftlichen Ordnung gewährte Geliugchuung sei aber hinreichend; weiter zu gehe», würde ungerecht niw unpolitisch sein, Znm Schlüsse erklärt er. Laß er der Erledigung seines Gesuchen durch eine Vcrban-uuug entgegensehe." Verger glanbt, daß Sc. Majestät der Kaiser ihn begnadige» werde. Er sprach diese Hoffnung sehr energisch snncm Vater gegenüber aus. Mau hat auf Verlange,, des Veruttheilten ihm möglich gemacht' daß er lroß ocr Zwangsjacke schreibe» kau». Die Vücher, die er verlangte, stellte man ibm eben-falls zu, dünimer eine Bidcl iu lateinischer Sprache. Vcrgcr ist bei seinen Gesprächen sehr ruhig. Nnr gibt sich bci ihm eine gewisse Elaltation kun?,°wcnn sich dieselben in die Lange ziehe». In dcm Augenblick, wo Verger von seine», Vater Abschied nahm, ertheilte er ihm mehre« Aufträge; unter Andern, wünschte er, oaü derselbe ihm ein Zcriisikat iu Ncuiüy hole und ihn, wärmere Kleider kaufe, die ihm gcslat-lc» würden, die Kälte während des Nestes des Winters zu ertragen. Als Berger nach den, Wagen al>-gcfnhrt wurde, der ihn »ach der Rogucttc bringen sollte, wurde er plötzlich bleich. Er glaubte, daß mm, ihn getäuscht, und daß man ihn nicht »ach einem anderen Gefängniß, sondern zu seiner , Hinrichtung führe. Alle Versicherungen beruhigten ihn nicht. Er glaubte, man täusche ihn aus Menschlichkeit. Er wurde erst wieder ruhig, als er sich in seinem neucn Gefängnisse befand. Er verlangte dort nochmals, mau möchte ihm die Zwangsjacke abnehme», oa er gewohnt sei, zu arbeite», uno er sei» Testament machen wolle. Ec babe nicht Die geringste Absicht, sich oas Leben ;u nehm.',, und er sei außerdem ja streng genug übcrwachi. Seine Bitte bücb jedoch zncrst »w ccfüllt, weil dem 'Reglement znwidcr. Später wurde es ihm aber, wie g.sagt, möglich aemacht, mit der Zwaugsjackc zu schreiben, Paris, 2!. Iänncr. Professor Merot hat seine» Kurs au der Sorbonne dieser Tage mit einer Besprechung des lchteu Werkes uou Jules Simou: „Ueber oie Pflicht" eröffnet. Ec verlas bei dieser Gelegenheit die Vorrede zu der jüngst erschienenen leytei! Ausgabe dieses Werkes, welche folgendes düstere Bilo von den gesellschaftlichen Znständm in Frankreich entrollt. „Heutzntage ist man i» eine allgemeine Ohnmacht verfalle», »»o »s gibt nur eine Thätigkeit mehr: jiie, welche oc» materiellen Inter esse» nachjagt. Ucberall zügelloser Lurns ohne Rcieh> thum; die Intelligenzen fortwährend den, Spiele zu. gewendet; ganz Frankreich beschäftigt, auf die Hausse oo« Baisse zu spckulirc», der Telegraph i,:> Dienste ocr Agiotage; das Gelo der Agrikultur entzogen uud dem Schwindel in dic Arme geworfen, die fruchtbar- !sten U»ternehmmi,,c» diskreditirt, rninirt, durch Bor» senmanöores unmöglich gemacht, selbst ehe die Arbci> ten beginnen konnte». Immlttll dieses Treibens kci» Eifer für Studien. die nicht Gelo abwerfen, für die Literatur, für die lhcorelischcn Wissenschaften; keine mächtige Schule, welche die Gemüther anregt n»d erhebt; keine Spur uo» sittlichem Uuterrichte. Die schönen Künste erniedrigt und ohue Einfluß; die Cha» raktere gebrochen, der Geschmack verschlechtert, Die Sitten verwildert, die Heuchelei zu Ehre» gekommen. Ist dieß nicht genug, um Thränen zu erpressen? Müssen wir im Schlamme verderbe», ober gibt es noch ei» Hilfsmittel? Hoffen wir, glauben wir fest, daß die Wunde, unter der wir leiden, heilen wird. Die Geschichte weist nns hinlängliche Beispiele solche» Herabsinkcu«, dem ciue gläuzenvc Erhebung gefolgt ist. Nur mögen alle Jene, welche das Uebel sehe» ' und es beklage», ihre Pflichte» wohl begreifen. Das Herz ist krank, das Herz m»ß geheilt werden. Er> wecken wir überall das Gcfüh! des Rechtes und der Pflicht; gründcn wir einen ncnen Stoicismus a>ö Damm gegen die hereinbrechende Erniedrigung!" Dissc Schilderung wurde mit lantern Beifall von der zahlreichen Zuhöre-.selMt aufgenommen. Die direkten Steuern haben im uoriaen Iabrc 43N/-U7.00U Fr. ^_ gegen 417,!:8/!,000 im ^ahrc ,8ö/) — und die indirekten Stcncm 1,N2si,207,000 Fc, ergeben, während sie 18,')ii mir 960,879.000 Fr. aufbrachte». Die Generaldirektion der telegraphischen Linien zcigl an, daß das nntersee'schc Telegraphentau zwischen Dover uud Calais, das bekanntlich nnlängst durch Sturm zerriß. hergestellt uud der Depesche»' dienst wieder im Gange ist. Da in Frankreich die Ausübung der Thierhcil. künde durch kein Oesei) in der Art geregcü werde wie d,c Menschenbei,künde, dieser Mangel an solchen geblichen Normen auf die Landwirthschaft namentlich einen höchst ungünstigen Einfluß ausübe, so habe, ,agt die «Inoep.«, die Gesellschaft für Tbicrhcilkuude sur die Departements Calvados und Manche bei der französischen Regierung sich eifrig dafii.r verwandt, daß cin die Ausübung dieses Zweiges der Heilkunde regelndes Gesch erlassen werde. Spanien. Madrid, 14. Jänner. Das Kriegs- nnd Ma> rine> Tribunal hat sich dabin ausgesprochen, es sei Grund vorhanden zu gerichtlicher Verfolgung des Ge> ncrals Prim wegen semes gegen die catalonischen Behörde» gerichteten Schreibens, Demzufolge wird aus Generalen cin Gerichtshof znr Aburtheilung über General Prim gebildet werden, — Seit Kurzl», wer-Mi Tag für Tag aufrührerische Proklamationen in rcpubliklinischem Sinne in der Hanptstadt verbreitet, ^ie mache» indeß, wie dic Journale bestätige», kei> nen Eindruck. Die Regierung ist anf ibrcr Hut, und sollte mau einen Aufstand versuchen, so würde er mit größter Energie unterdrückt werden. Rußland. Die Nachrichten uo» tcm raschen Wiederaufbau Sebastovols scheinen nnr in großem Maße richtig :» srin, wen» i„,in der Schilderung des Obersten Sauo> oowski im „Nuss, Invaüoen",' der im Herbste dort war, Glanben schenken kan,,. Hiernach 'hätten stch 0" »'umkehrenden nno die neuen Ausicdler bisher nnr "'s Pwvi^orijchc Wohmmgen beschränkt, zu denen das Material aus den Uebcrblcibseln der englisch-franM-lchen Okkupation, Balaklaua und den Borrakenstäc» lc» auf dem Plateau herbeigeschafft wnree, und es »t dieß auch sehr natürlich, da die Eutschädignnge», welche uom Staate für die Verluste oou Sebastopo! l'cwill>gt wurden, erst im lehten Sommer gezahlt wurden mio diese fnr den größere» Theil der früheren Bevölkerung »och noibwendig sind, nm sich wieder anbaun zu könne». Dogegen war es im Hafen scbr lebhaft, eine Anzahl Taucher in Kantschnkpan-zrr» und mit schweren metallenen Helme» ware» bc> schäfiigt, die verfcnktei, Schiffe zu untcrsuchcn, und oer Korrespondent des „Invaliden" wohnte selbst der Heranfholung eines,Schiffes bei, dessen Erscheinung auf der Oberfläche mit Jubel begrüßt wurde. Nach scinen Erzählungen hält man don an dem Glanben fest, daß die Stadt nichl erobert worden sei nno man führt als Beweis dafür au, daß die Franzoscn selbst »ach dem ?. September ihre Fahne» nicht in der Stadt, sonder» nur anf dem Malakoffthnrm aufgc> pflanzt hätten, doch ist er auch darüber, ob diesel wirklich erobert sei, nicht ganz ohne Zweifel, Ball" klava, welches sich die Engländer recht wohnlich ein« gerichtet halten, ist »ach deren Abzug von einer zahlreichen, aber nnangcüchmcn Beuölkcrung überschwemmt worden, — von einem Heer unbändiger Ratten, ">c nicht mir alles Zerstörbare zerstören, sonder» in der Nacht selbst auf dcr Straße gehende Personen anfw len. Die allmälig zurückkehrc»de» Einwohner muß' ten ihnen weiche» nno wollten es dem Winter übcr< lassen, die Reihen des Feindes etwas zn lichten. Ans SebastopoI wird berichtet, daß die Stadt nach und nach sich wieder bevölkert; sie zählt j^ 7000 Einwohner, Kamicsch 2000. Von dc» wäh' «K ttnd der Belagerung zerstörten Häusern wurden 300 wilder iu bewohnbaren Stand gesetzt und 80 neue Hänser gebaut. In den Gouvernements Ekatcrinoslaw, Taurien, Ehcrson nnd Bissarabien ist in Folge des Krieges nue solche Noth entstanden, die Munduorräthe nnd dns aufgespeicherte Getreide sind so vollständig ver-zs'.'tt worden, daß die Regierung sich gezwungen sah, Uni den Landlcntcn den Erwerb ihrcs Lcbcnsuntcr-hal,cs zn ermöglichen, unentgeltliche Passt zn crthci-len, mit denen sie in die benachbarten Gouvernements ziehen dürfe» , um ihr Lcbeu zu friste,,. Die Passc sollen bis znm 13. Nouciuber 1867 giliig sci». Mfien. Gouverneur Ich hat i» Canlou eiine Prok!a< mation erlassen, in welcher folgende wichtige Stelle vorkommt: «Die Varbarcn Rcbclle» haben Uurnb'n angczct> tclt, indem sie unsere himmlische Dynastie angriffcn, unsere Forts zersiörlcn, die ^ädc» uerblannien und dcr Stadt Krieg bcreilcten. Meine Unruhe darüber >si mir bis ins Mark der Knochen gedrungen, und wiser Zorn hat sich teßgleichen erhoben, Jetzt habe >ch kaiserliche Vefehle erhalten, den Krieg mit Nach' druck ans den Geldern des Staatsschätze? zn führen, Vluß und Meer zu blokiren und die Uebcrblcibsc! der seinde auszufegen, Ihr sollt Euerc Kraft fin's Kai-lmhum wie uuscre Soldalcu uerweudcn. damit auch nicht ein Bruchstück uon diesen fremde» Räuber» am "eben bleibe. So Jemand für Frieden redet, soU er '^üch dem Kiiegsgesehe bebaudelt werden." Die „Times" vom 19. schreiben über die eng-usch^pcrsische Erpedition : „Die dorthin gesendete Flotte ist in so großarti> N,w! Maßstabe ausgerüstet, als es der indische,i Ne< N abgesendet wurde, legt ei» günstiges Zeugniß für die Energie jener Regierung ab. Der zuletzt abgesegelte Theil der Flotte lag am 19. November auf der Höhe Von Mascat vor Anker uud sollte in einige» Tagen zu Vender Ab'bas im persischen Meerbusen mit den übrigen Schiff»'» zusammenstoßen. Schon am 17, Dezember erwarteten die Vehörden zn Bombay täglich die Nachricht vom Falle Vushirs. Da großar» tige Vorbereitungen zu unserem Empfange getroffen worden scin sollen, so ist es nicht unwahrscheinlich, daß um Weihnachten, wo wir nur von Frieden und Wohlwollen träumten, dcr persische Meerbusen schon cincu ganzen Monat laug der Schauplatz blutiger Feindseligkeiten zwischen dcr Königin vou" England "nd dem Schah war. Die letzten Nachrichten über die Erpedition kamen über Bombay u»d brauchten acht Wochen, bis sie nach England gelaugte», und die Spannung, mit welcher wir dem Verlaufe dieses Krieges entgegen sehen, wird noch dadurch erhöht, daß wir erst Mitte März erfahren werdeu, wie es mit uns auf dem zunächst gelegenen, begncmstcn und zugänglichsten Theile des Kriegsschauplatzes, auf nnsercm eigenen Elcmeutc steht, nud daß, falls uw scre Plane dnrch die Wnth dcr Elemente vdcr aus anderen Gründen scheitern, frühestens erst im Inui Hl!fc uou hier aus dorthin gelange,! kann," In K onstau tin o pe! hieß es am 9. Jänner, daß man von England aus achttausend WannInfan> "rie, mutbmaßlich via Suez, zur Verstärkung dcr u» persischen Meerbuseu opcrircndcu Strcitkräfie eut< nnden wird. Von sonstigen Vorkehrungen, dc in , ^ bezüglichen Gegenden für den Kricg getroffen wcr> "' vernimmt man hier nur wenig. Ans Badgad ^de, und zwar wie es scheint dmch Herrn M.irray, "dortige britische Konsul. Oberst Kemball, in Ve- Ulcitnng rii,^ Majors der Armee der britisch indischen . "vmpagnic (Herrn Taylor) nach Bassora gesendet, "M dort ^ebeusmittel für die englische Expeditions- "me zu sammeln und in Magazinen nnleizubringen. u'ch vvn oort zu errichtenden Munitioiismagazineu ist "k ".lu'de. ^°,k ^'^ ^"' U'I verfiosscnen Jahr il! Ncw' 1^,^ "."gttoinmcnen Auswandercr belies sich auf um !!<-«>)""b überstieg die des vorhergehenden Jahres Inbr i ' ^"'ch Fcncrsbrünstc kamen im vorigen M,d ,^, ,^'" Ver. Staaie» 183 Pcrsone» ums ^cben Dollar ' ^"»,ö,,cn zum Wende vou 27 Millionen Wig /,.>"^'"- Die Zahl der E'senl'ahüunfäüe bc, >lNd <'?<>' ^ Pcrsoiien kanicn dabei n,n'ö l!eben " wnrdcn uerwnudet, laüi,, N New-Yorker Zeitungen bringen noch immer ^e,n « ""^' über Sklave», Verschwörungen aus '<,>. "^' Tennessee und Virginia, Vei Lou!sui!Ic in ^, "cky <»„,rde die Familie Joyce dnrch vier Ncgcr I, ,?"' Zwei gesiandcn ihre Sch»ld beim nsic» "nyor und Mr, I^,y„^ ^ ^,,„h^. ^.Z E.,,,,^,hs^,i ' ,,, . .^'^ ^schauer "»l, alle uier ;u packen »no simi--man,ch zn v.lbrennc», abcr der Tumult w,irde u»' «erdrückt. Anderswo iu Kentucky soll nach dem ssiiv c^^«^^1^^>'' eine ans aä't Personen beste- hendc Familie von ihrer Köchin vergiftet worden sein. In Dover und Umgegend sind cine Menge Neger gehenkt ober todiglpciischt worden, weil sie nichts gestehen wollten. Doch schließt selbst dcr «New-Or> leans Picayne", daß nirgendswo cin bestimmter Anf> standsversuch gemacht oder nur verabredet worden war. Tagsneuigkeiten. — Im Kronftädtcr Kreise sind im letzten Jahre 20 Värcn nnd 102 Wölfe erlegt nnd hierfür 6L0 fi. an Prämien ausgezahlt worden. Gcgen das Jahr >8ii» sind in dem verflossenen 8 Värcn weniger nnd 27 Wölfe mehr erlegt worden. — Das mit der Verordnung vom 6. Noocm-bcr 18ä« bekannt gegebene V.rbot der ,,Kö!u. Ztg." wurde aufgehoben, j Am 17. d. M, fand im Bcnedillincr Stifte in Salzburg die Wahl des Abtes Statt. Dieselbe fiel fast einstimmig anf den hochwüroigcn l'. Albert Edcr, Dr, der Philosophie nno k. l. Gymnasial' Professor. Eine Wahl, wclchc nicht nur uon den Wählern, sondern anch von dm Vcivo^ncru Salz» burgs freudig begrüßt wurde, da der neuerwähltc Abt allgemein als ciu eben so wisscnschafilich gc> bildeier als mcnschcnfrcnndücher Mann hochgeachict ist. p. Albert ist in Halleiu am 30. Jänner 1818 geboren. j Im Dorfe Oplanil) in Serbirn schritt eben cin Weib ans der Hauslhüre, üiit mchrcren Maiskolbcn beladen, um Ferkeln ;u fültcr», als zu ihrem Entsetzen eüi ungeheuerer Adler ihr büpfend entgegen kam und sie angriff. Das Weib schlug auf den Adler mit den Maiskolben, dieser aber faßte sie mit dem Schnabc! am linken Arme. Jel)! schrie das Weib nach Hilfe, traf nbcr, mittlerweile sich wehrend, dc» Aogc! mi! einem starkcn Schlage auf den Kopf. daß er ohnmachtig taumelte und niederfiel. Dcr hcrl>ei> eilende Diencr machie ihm den Garans. Diescr Adtcr maß mit auöacbrcitctcn Flügen 12 spannen. Der Volksglaube läßt unu dicseu König der Lüfte uon e>cn Sch!achtglfi>deu der Krim. wo er sich zu sehr a» Mrnschcnfleisch gewöhut hat, hierher wandern uud seine angewöhnte Kost auf diese Ait suchen. j Man schreibt ans Grottkan: In dcn Wal. dnngen, dic längs dcr Neissc in unserem Kreise sich ausdehnen. hat man die auffallende Erscheinung be, merkt, daß die Nehböekc einer Krankheit unterliegen müssni, die wahrscheinlich, wie bci den Schafen die Drehkrankheit, im Gehirn ihre» Sitz hat. Die gc> nannten Thiere zeigen sich frei von aller Scheu nnd Fnrcht, die su sonst vor Menschen haben, lasse» sich nahe kommen, streicheln und klopfen und geduldig bin» den orcr todten. Im Ucbrigen sind die Thiere g»t in, Fleisch und ^ia,en die Eingeweide keine Kranlhnls' symplome. Bei Niell» ist die erwähnte Erscheinung noch nicht waln'^lüomml» worden. !, Vo» den Gesandten aus Virma, die i» Paris wciltcn, erzählt ein Korrespondent der „Presse", daß stt die »große Oper" bcsnchtcn. Sieben dicscr Herren saßen in dcn Logen; man gab den „Propheten." Das Schreien der Sänger nud Sängerinnen und der Sturm, dcr vom Orchester tobte, rührte ihre Herzen und sie sprachen dcn Vorsatz aus, sich dem Kaiser zu Füßen zu werfen nnd um Gnade für dcn Propheten — Herrn Roger — zn stehen. Der Dolmetsch, Herr F.uillct de Conchcs, erklärte ihnen aber, daß das, was sie für eine Marter hielten, einc Unterhaltung wäre, welche iu Paris seit 2.'! Iahreu Mode sci. Al>? das Balici dcr Schlittschuhläufer kam, fingcn die Birmanen an, etwas Verständniß zn zeigen, allein das Ganzc erregte ihre Verwunderung darüber, wie man sich '.'ernrlheilci! könne, sich auf solche Art zn unterhalten. j Dcr Statistiker Herr Ncden Hal bcrechnct, daß dcr Schwarzkohlenbestand dcr ärmischcn Flötze in Galizien, Mähren nnd Böhme» <^ nee), wenn derselbe nur zn dem Preise des jetzigen N ineriragcs (Ü4 kr.) verkauft würde, dcr Staats-Kasse dadurch ein Kapital uon 263,30!),000 fi, eintragen wurde. I Vei einem schon vor mchrercn Wochcu sta!tge> hablcu Zusammenstoß der griechischen Truppen an der thessalischen Grcnze wnrde unlcr Andcreu auch ein junger Näubei schwcr verwundet uud ins Spital i?a> mias gebracht. Wcn» schon pie fcinercn Zügc und dcr Mangel an eincm auch »ue hervorkeimenden Barte anffallcnd genug warcn. so war man doch schr übcr> cascht, bci dcm Vcrbaude die Gewißheit z» erlangen, daß diescr Räuber ein Weib sei. — Bei weilcrc» Nachforschungen gestand das Mädchen, daß cs an der thcssal,ich'griechischen Grenze als Christin gcborcn, schon vor zwci I,ihrcu seiuc» Eltern geraubt und gc ;,vungcn worden sei, mit dcn albancsisch - linkischcn Nuibern zu ziehen, Man habe dem Mädchen mann lichc Kleider angc;ogcn, es ,»i, Leder,,»,!. Pistil", Zjaiagan und Flinte bewaffnet, und es an allen Kam-pen Thcil ^u nehmen gcnöihigt, Uebrigcüs bchaup-t l d^is »»jährige unglückliche Ocschöpf, von dc» Näu> h-!U keine Unbild irgend riner Art erfahre» zu babeu, und Alle. d!e es gesehen bal'cn, können ihm das regste Mitleid nicht versagen. Telegraphische Depeschen. München, 24. Jänner. ^a»t Verordunna, darf fremdes Papiergeld im Verkclnc obne U„!erschied des Nominalbetrages zu Zahlungen in Vaiern nicht mehr gebraucht werven. ansgenonnnru östlrreichischc Vanl> noten, Turin, 23. Jänner. Der König ist yistern nach Nizza abgereist, wohin sich auch cer Minister« präsidcnt und dcr Minister des Inncrn begeben ba> bc». Der König wird daftlbst 8 Tage verbleibe». Paris, 24. Jänner. Graf Walewsky hat ge> stern Dr. Kern empfangen; Fcruk Khan wird heute uon dem Kaiser empfangen wcrden. Dcr „Moniicur" meldet: Die Vcrleihuugszcremonie des englischen Bathordcns hat am 17. d. M. im englischen Ge> sandtschaftshotcl stattgefunden. Prinz Napoleon brachte cincn Toast auf die Königin Viktoria aus: „er hoffe überall auf Fonschrilt der Zivilisation durch das Er.tstthen einer Allianz, die nicht auf cin oorüberg?' hcndcs Einucrständniß wegen einer Frage beschränkt sein wird. Lord Cowley erwiederte diesen Toast in angemessener Form. Paris, 26. Jänner. Dcr „Monitenr" meldet: Ihre Majestäten haben gcstcrn den persischen Gesand-tcn Fcruk Kahn empfangen. I» seiner Ansprache bedauert dcr Kaijer den Kcieg zwischen Pcrsien un» einem seiner intimsten Vcrbünoelcn und wünscht auf-richiig die Nucttcbr eiucs danerhaftcn Friedens durch die Mission Feruk Khans. Madrid, 23. Jänner. Die Krankheit der Kö-nigiu, ciu Scharlachficber, ist in Abnahme begriffen. Handels- und Geschäftsberichte. Trieft, 23. Januar. Die Abschlüsse anf Kaffeh erfolgten ohne Preisverändcrnug. Gestoßener -Zucker veranlaßte einige Thätigkeit. Pfeffer uiwer-ändcri. Baumwolle rief wie anf den übrigen Ver> branehsplätzen auch hier kein erhebliches Geschäft her-vor. Getreide Nau; egytischer Weizen wnroe znr Ans-fnhr gckanft. Roggen niedriger. Mais würde iu größcrer Mcngc gekanft wordcn scin, wenn die Vc> i sitzcr einen Preisnachlaß bewilligt hätten. Die Zusnhr ivährcnd der Woche beschränkte sich auf 1300 St. Wcizeu, 6l00 St. Roggen und 300 St. Hafer. — Koriniben lebhaft; auch auf Spekulation nud zur Ver> scudung nach dcm Auslande. Rothe Rosinen ohne erheblichen Umsatz. Feigen von Oalamata ctwas nie» driger; smyrnaer und puglieser unverändert, Iohaii' uisbrot bat ctwas nngczogen, Zitrone» und Pomeranzen um eine Kleinigkeit höher, Mandeln fortwäh' rend preisbaltend, Ocl gesnchi und lebhaft zu fast unueräudeiten Preisen, Spiritns stau, Gnmmi ivei» chenv, Wolle nnd Häute fcst. Alizzari bcgchrt. Ga!° i luö steigeud. ' Der Wochen umsah betrug: 102 F. Kaffeh St. Iago zu fl. 42^. 100 S. St. Dommgo zu fi. 33, 800 S. Rio Iauciro zu fi. 28—33, 2.'!« F., 1<>? Tieree» u»d 342 Fäßcho» Holland, gestoßener Zuckcr zu fl. 2N—2U'/,,, «4 F. i>clq. Mclis zu fi. 27, 200 Ztr. Pfcffer uon Snmatra zn fl. 28'/z.— 429 V. Vanmwollc Mako zu ss. 39-4! und 1^0 B, nordamerikanische zu ss. 44 per Ztr. — 1000 St. vcnet. Weizen zn fl. 9, 600 St, bänntcr zn ft. 8V,, ül'00 St. cgypt. zn fl. ü^—ä>/,; 3800 St, Mais Galac; zn ft, 4 ^, 3000 St. in Vcncdig zu ^ire 13',, 1500 St. Braila uud 1«00 St, prompt zn fl, 4'',^' 800 St, egypt. Bohnen zu fl. Ii—«'^ und 3.'>i!0 St, Roggen von Galacz u> fi. -> dcr Star. 1000 K, sicil. Poincra»zen zu fi, 4—4>/^, ^00 K. vuglicser zu fl, 3^, 40ü0 K. sicil. Zitroucn zu fi. 2^—3'/» die Kiste — 2200 Ztr. Johannisbrot Civro zn fi. 4, 2000 Zir. Candia zu unbek. Pr,, 8.')U Ztr. Stauchio zu fi. 16—20, 3« Ztr. Sultaninen zu fl. 3« nnd 4100 Ztr. Korintbcn Morea zu fl. 2Ü—26 pr. Ztr. — 4800 0. puglieser Oel zu fi. 36, !)«U O. eßbarcs .„ fi, 36i,2^_46, 180 O. Nettimo zu fl. 36, 100 !D, albaucsisches zn fl, 34 und 4«0 O. dalmatiuer zn fi 37—38 die Oma. — 500 E, inländischer Spiritus Doppio fürs Ausland zn fi, 20'^—20, nnd fürs Inland zu si. 22^; 230 E. einfacher fürs Aus° land zu ft, ^'^^8 der Eimer. -. 300 V. ital. Hanf zn fi. 10^""' ''^" Ztr, Gummiarabicum in Sorten zu fl. 1?^-l8. !«0 Ztr, Embavi zn fi 1ü u»d 100 Ztr. Snakim zu fi. 9>,. __ 4g.'; P ,^,^^ aen'a'chene Wolle zu fi. 42^.,ä6; 4000 Ochseu< nud Knbheute zn fl. 60—82 per Ztr. nnd 3000 Paar SchoM»- uud Bocksfellc zu 16—28 kr das Pfund. — 230 V. Alizzari zn fi. 30—33 und 130Ztr.Gal. lns zu fi. 2!i—l!« pr. Z^ ^ r. uon Cala-""ta zu ft. 9^2—10 „nd 1!>0 F. pnglicftr zn fi. 8 __________________________ (Tr. Zta,) Druck und Verlag uon I,;«az u. Mleinulayr H F. Vamberg in Laibach. — Verantwortlicher Redakteur: F. Vamber«. Börsenbericht aus dem Nbeiidblatte dcr österr. kais. Wiener Zeitung. Wien 23. Immer, Mittags 1 Uhr. Staut«-Papiere bchaufttetcn sich auch heute zu fcstcn Kursen, In ?nb>itrtmii>e noch immer sehr fühlbar. T'cvisl» viel '.'«Handen und billiger als gestern. National-Nnlehcu z» 5°/„ «^',."8^^, Nnllhcn v. I. 185 l 8. li. zn 5'/, !/2-<^< «°mb. Vcnct. Anlehen zn 5"/» «5 -U6 St«at«schuld»crschrcibung>'n zu 5°/, N2'/,^82 /, dctto .4'/.°/» "^^? betto „ 4'/. ^°/'^" detto „ 3 7« 5l»-50 /. b'tto ..2 7.'^ ".'/.""?' detto „ l°/„ l'l'/.'^li' /2 Gloggniher Oblig. m. Rückz, „ 5 °/« ^'' Ocdiub!U>,er dett» dittu „ 5"/„ ^f Pesther tctto de!to „ ^°/» ^ Mailänder detto dcttc „ ^°/. /^^^,, Gr,li,d,ntl.'2l'!ig, «, Oest, „ .»'/» ^ ,7,,," de!t° U, Galizien, Ungarn !c, zu 5"/» /.'«-> detto »er übrigen Kronl. zn 5 V« ^ °" /' Banfo« Oblig.Ui>,'nen zu 2 7, V. .^"! «,/' ^tterie.Nnlehe» u, I, >8»5 ,^^^?,, dctto , IM!) l.N^I^H /. detto I 185^ zu ^'/« "'«V. !°" «»,»« Nentschcinc ______ >'5 /.^^ Oalizischt Pfandbriefe zn 5 7» s"-8> ?!°rd!'ahn - Prior, - ^ Üg, zu -> /, »b / - »»< /, Moggniher detto „ <» /« «" «' Donau DauMch.-Obli.,. „ i> 7» .. ... Lloyd detto (in S,lber) „ ä 7» !»l—.1^ 37. Priorität« Oblig, der Sta,it«'Eisenbahn' «tseüschaft zu 2?ä Franf« pr. Stück > >,', > <6 Aftin, dcr N,,twna!banl IU^«-!l'2s »'/, Pfandbriefe der Nationalbanl l^uonatlich« »NV.~A»V. ^ Oesterr. «rcdit'Nnstalt 28!» -269 '/. „ N, i?eft, (z«loi»pte-Ges. !!!»7. —<19 7, , „ Vudwti«»3i»z< ^munducr« Äiscnbah» 2!>2—2«>i „ „ Nordbahn 2.1! 7.-232 ^ „ Etaat«eisenb,,G2 7, „ lLmcnatlichc Kaiserin» E!isabe!h»Vahn zu 20U si. init 3N pst. Einzahlung >!>0^, — lUU'/, „ Süd-Nlirddc„tsche Vcrbinduuzib, I«!, 7,—N>8'/. „ Theiß'Vahn >WV."!M,'/. „ Lo,nb,'Vcüet, Eis.nl'ah,! 2«!> 7,- 267 ^ „ Donau» Dainpfsehifffahrts- («escüschast 563—56? , detto 18, Emission 563—'»i4 5 7. de« Lloyd 424-425 „ der Pefther Kettcub,'Gesellschaft 77—7» „ „ Wiener Dampfm,-Gesellschaft 7!i—77 „ Preßb, Tyrn, Eiscub. >, Enuss, 3i—34 detto 2, Nmiss, in. Priori!, 42-44 Merhizy 4« f>, «oft 72 7, ^ 73 Windischgräh ., 22 7.-22'/, Waldstei» „ 24 ".-24 7. Keglevich , N7. «2 Salm ., 3^ 7. 3«'/. St. Äenois , ,37 -37 7, Palffh „ 39 7.-39 7. «jlary „ __________ 38 7.-!j9 Telegraphischer Kurs-Bericht dci Staatspapicvc uoin 26. Iämicr 1857. Vtaatsschuldvcrfchreibungen . zn ü pHl, ss, in liM. 82 !/2 dctto aui der National-«nlcihe z» 5 st. in (^M. 84 ! ,-/!«> detto ...... « 4!/2 „ 723/« Darlehen mit Verlosung v. I. !8^N, für Üw ft. I32 7/8 !8ö^, „ !<>!» fi, lN^» ,/8 Orundentlastungö-Dbligationen von Galizicn und Ungarn, s.nnnit Äpperlinenze» zu ü "/„ . . 79 3/4 Vanf-Älticn pr. stück...... IU3U ft. in CM. C^mpte-^ftilii von Nicdc>-O,stcrreich für öUO s!......... l,!!3 fl, in CM. Mticn der osttrr. .ssredit - Nnssalt für Handel n»l Gewerbe zn 200 fl, pr. St. 2!»! fl. in CM. Aktien der k l. priv, östcrr, Htaatseiscn^ahn- aescllschaft zn 200 fi,. «oll eingezahlt — ff. A, V. mit Ratenzahlung....... 3>3 fl. V.V. Nltitü der Kaiser Fcrdi»a»ds-?lotdbahn getreniit ui ll,l»0 ss. CM. . . . 2^8'. fl. CM, Altien der üiisabcthbahn zu 200 ss, mit 307« 6mzal)!»ng pr. Stück ... 201 !/2 si. in LM. Nklien Süd-Nord-Äahn-Vcrbindnng zu -00 fi. mit 307,, «ilizahliing pr. St. 2l2 l/2 fl. u> CM, «llit» der öftcrr. Diman-Dampfsch^ahrt ,u 500 ft. EU.........5<>> !>. CM. NIlien des östcrr, Lloyd in Trieft , zn .00 st. ......... 42,^i ft. m CM Ncchsc!°Kiirs uom 26. Iäimcr ^ 8^^-Augsburg. f»r >0N ff >?inr Gnld . i0«;l/4Vs. Uso, Frankfurt >,, M„ f>,r ,20 ft, sndd, «er- cuiswähl. im 24 !/2 ft, Fuß, Guld, , «04 7 8 Vf. 3 Monat. Hainburg, für !!»» M,^k Äanko, G,ild 78 l/5 Vf. 2 Monat. Livorno, für 3«!<> To^canifche «ire,G„it,' !0 /2 Vf 3 Monat. Mailand, für 300 österr, Vlrc, Gnld, , ,<»5«s.' 2 Munat. Marseille, für 3N0 Franc«, Gnld, , j22 ! 4 2 Mouat, Paris, für 300 Francs, Gull, , . .' ,2'>'!/2Vf 2Monat, Bnlarcst, für l Gnld,, Para , , , , 2,i5!/2 3l' T Sicht, K, k. uollw. Münz-Dnkaten, Agio , , ^ z/^ Anzeige d.r hier au^ekommeucn Fremde». De,i 2^l. Iäini^r lsö?. Hi, Baio,! u. M.li», ruff, Zoll-Veüv^It.,, — H,-. Reh»,, k. k. Majo^ -- Hr.Vi-uckmiillei-, t. k. Haupt- „III!!!!, — Hl', Mmizcn», k, k. Obeilil'ül.!»^,,!, — Hr. v. Lewitzky, t. k. Lieutenant, — Hr. v. Mailziait, frcnizöf. Privatier, — Hr. Zimlenski, Vel'g.-Verwal' ter, l>»d — Hr, Nicoli, ?ll,'othekes, vo» Wie», — Hr. Stilller, Halidelsmclm,, vo» Triess". De» 25. Hr. Baron Apsalleü,, Gutsbesitzer, »ach Gra;, — Hr, Hosrasno, e»gl. Kapilän, —Hr. R°ß Koo,», a,ncrik. Private, vo» Wie». i'. !72. (!) Ein Lehrjung, welcher der deutschen und kraimschen Sprache kündig ist, und sich mit guten, sittlichen Zeugnissen ausweisen kann, wird aufzunehmen gesuchl. Nähercs im Zeitungs-Comptoir. ä. 38. a (l) Nr. 35 Consc. Nr «« öt «7 in der Vor stadt Krakau, Eigenthum der Laibacher Sparkasse, werden gegen sehr billige Vedingnisse käustich tMtangegebc». Das Nähere im Amte der Sparkasse. Laibach am 2«. Jänner »857. Z. 13«. ^l) ' WVhnmzgs-MnzeiOe. Im Hause Nr. 2Z1 hüiter der Mduer ist eine schöne geräumige Wol)? nung, bestehend aus Z ausgemalten Zunmern, Küche, Holzlege, Speise und Dachkammer, zu vermiethen. Näheres beim Hauseiqentyümer. 6- l5H <^,) ^^t^^ " ^^^^^if^^^^zzKbllH' ^"6 zwischen dcn fchiffbaren glüssn, Save mid Kulp.i, l >^^«»^^> «'^!^^^^^HIl^«H55^> f,,ss j„ gleicher E»tfsr,n,,ig imd für de» Handel uorlheil- ! haft yelcgmc, dem A^ramci Mliropolilc.» > Kapitel gehöiende Out Sissck wird entwcdsr mit oder ohne die i„ d.!ur »cdst dazu ßehärcnocn Wirlhschaflögebalide» zu Sel!a„, „ach Verlangen lind gegen verha'lnnßmäßigm Aiibot de,/ Herren Pachtliebhabcsi, aus freiei Hand auf »2 nacheinander folgende Jahre in Pacht gegeben. Die B'1'cki ei Innig der Guls.-Aesta»5t!,li!e und die Pachtd/dmgmsse können vc'in !0. Febliiar I. I> , angefangen in der Metropolitan > Kapitel - Kanzlei zu Agiam, da»n in de» Nirll)schafisäm!ern zu Sell" bei Sissek, zu Motr,^ im Banale und zu Warasoiner Toplilz eingesehen uder auch gegen frankirte Bliese aus der Metropolitan ' Kapitel' Kanzlei zn Agram erlangt werte». Die Zeit der schriftlichen Packtanbote dauert bis Ende Juli l857. Z. 24. 2 (2) ' Nr. 172? Verzeichnis jener ?. I. Herren Vewohner von Nenstadtl, die sich durch Lösung der Erlaßkarten von den üblichen Neujahrs-, dann Gcburts > und Namenstags'Gratulationen für das Jahr 18.'57 zu Gunsten der Stadt' ________ Armm, losqcsaqt bade» :_______________________________ ^ , , < ° ! "nd Na> ^. N a »n e n ,al,rö. i,,^,^^^^. ^ ' Karten 1 Hcn Vartholmä Arko, Probst am Kollegial-Kapitel Ncustadtl ... 1 > 1 2 ^ Franz Xav, Ielonschek, Cniionicils ' dctto dctto ... 1 1 '^ » Josef Schager, dctto detto delto ... 1 l ^ „ Anoreaö Mcterz, dctto detto detto ... t 1 ü „ Aiatthäns Svctlizhizh, detto detto dctto ... 1 1 6 „ Anton Nohrmann, sammt Gemahlin.......... ^ -l 7 « Felik Dcfilla, Kaffehsicdci............. < — 8 „ Dominik Defilla, dctto ............. l — 9 n Josef Surrc, Handelsmann, sammt Gemahlin....... 1 1 10 Fräulein Fanni Icsscnko................ 1, 1 11 Herr Martin Marin, Handelsmann, sammt Familie....... j i 12 ' „ Ferdinand Tren;,^ GntsbcsilM, sammt Familic ....... 1 — 13 „ Wilhelm Mascha», sammt Gcmahün.......... i i 14 « Nainüind Zhudcr, k, k. Krcisgerichtö >Nath, sammt Gemahlin . '. 1 1 1!i Frau Lonisc Konrad, Arztcns-Witwe............. i __ 16 Fräulein Marie Icsscnko................ i - — 17 Herr Johann Ogrin;, k. k. Krcisgcrichts'Nath, sammt Gemahlin . . 1^1 18 „ Anton Strichen, jub. Pfarr«Dechant und Ehren'Canonicus . . ill 1!) „ Dominiü Nizzoli, Apotheker............. l j — 20 ,, Josef Nitlcr v. Schcnchcnstuel, k, f. Kreiögcrichts»Präsident, sammt ! Gemahlin.................. i ^ 21 Fränlein Adclc uon Nohrau............... i i 22 Hcrr Ludwiq Hcrrich, k. t. Oberlieutcuant in dcr Armee und Tabak >Di^ strikts. Verleger................ i __ 23 Fränlein Emma Hcrrich, dessen Tochter , . .'.'.!! ^ '.'.' 1 — 24 Herr Ioscf Krailß. Mäochcnschnllehrcr, samnit Familie .'.'!!' 1 — 23 >, D>'. Ioscf Snppan , Hof° und Gerichts . Aduokat, sammt Gemahlin 1 1 2 Substitnt 1 1 2? « Johann Pollak, Hanoclsinaiin, sammt Familie....... 1 1 28 „ Fclir Stenko, k. k. Gendarmerie - Korporal........ 1 — 29 ., Johann Gulh, sammt Familic............ 1 — 30 „ Franz 5'au. Germ, sammt Familic in Weinhof....... 1 1 31 ,, Karl Gcrm, sammt Familic............. 1 1 32 , Franz Ipo'.'ih, k, k, Krciswuudarzt, sammt Familic..... 1 — 33 « Varon Wolkcnspcr^^k^cndarmcrie'Obcrlicnlcnant, sammt Gemahlin 1 — 34 ,, Erncst Eolcr von'^chmanu. k, k. Staatsanwalt, sammt Gemahlin 1 1 38 ,, Joses Tabonrc. sammt Frau............ 1 1 3« ,, Anton Piskar, samnit Frau............. 1 — 37 ,. Stcfan Vobck, sammt Frau............. 1 1 38 « Anton Gcrzher, k, k. Krcisgerichts-Rath......... 1 l 39 „ Sigmund von Polzach, sammt Gcmahli,,......... l l 40 „ Johann Saii), Rca,!tätenbesihcr in Grostzuront) ...... 1 4! „ V. Schaffcr, k. k. Kassaamts - Assisttnt........ 1 —- , 42 „ i>r. Josef Nl,si»a. )of> uud Gerichts-Advokat, sammt Gemahlin 1 < 43 „ Albert Edler uon Lehmann, k. k. Liculcnaut und Käsern > Verwalter 1 ^ 44 „ Valentin Aschmann, k. k. Krcisgerichts-Offizial, sammt Gemahlin 1 "" K. k, Bezirksamt Neustadt! am Ilj. Jänner 1857. Imtsblak M Kmbllcher^eitnng. Hr. 3». Dinstag den I7. Jänner R857. Z. 34. :> (l) Nr. 27739 Konkurs-Kundmachung Bei dem k. k. Kommerzial-Zollamte zu St. Anna im Triester Freihafengebiete ist die provi-sorische Einnehmersstelle mit dem Gehalte jährlicher «W fl. nebst freier Wohnung, oder dem systemmäßigen Quartiergelde und mit der Verpflichtung z»m Erläge einer Kaution im Ge< haltsbetrage, zu besetzen. Bewerber um diese Stelle haben ihre gehörig dokumentitten Gesuche unter Nachweisung des Alters, Standes, Religionsbekenntnisses, der zu< rückgeltgtcn Studien, der bisher geleisteten Dienste und erworbenen Kenntnisse im Gefälls-, Kasse-und Rechnungswesen, der Kenntniß der deutschen und italienischen, dann der illyrischen oder eimr andern, der letzteren verwandten slavischen Sprache, des sittlichen und politischen Wohloerhaltcns, der Kaulionssähigkeit, der aus dem neuen Zoll-vlrfahrcn und der Warenkunde, mit gutem Elfolg abgelegten Prüfung oder der Befreiung von der« !e!ben und unter Angade allfalliger Bcrwandt-schafts - oder Schwägerschafts« Verhältnisse zu Finanzbcamten im Bereiche dieser Finanz Landes-Direktion, im vorgeschriebenen Dienstwege bis 2«. Februar 1857 bei dem k. k. GefaUen.Ooer° amte in Triest einzubringen. Bon der k. k. steier. lllyr. küstenl. Finanz-Landes-Direktion. Vraz, am »8. Jänner 1857. .________ Zl^357« (') Nr. 277»«. Konkur s°Kund>nachung. Bei dem k, k. Kommerzial» Zollamte in Chtlso ist die provisorische Kontrollorsstelle mit dem Gehalte jährlicher 5W ft. nebst freier Woh» nung, oder dem systemmaßigen Ouartiklgelde und mit der Verpflichtung zur Leistung einer Kaution >m Gehaltsbctrage zu besetzen. Bewerber haben ihre gehörig dokumentirten Vesuche unter Nachweisung des Alters, Standes, Religionsbekenntnisses, des sittlichen und politischen Verhaltens, der Studien, der bisherigen Dienstleistung, dcr vollkommenen Kenntniß der deutschen ">">d llalienischen und wo möglich auch einer slavischen Sprache, der praktischen Kenntnisse >m Zoll», Kasse- und Rechnungswesen, der mit gutem Erfolg abgelegten Piüfung aus dem neuen Zollverfahren und der Warenkunde oder der Befreiung von del selben, endlich der Kau-t>on5fähigkl'it und unter Angabc, ob und in welchem Grade sie mit Finanzbeamten im Be-^iche her Finanz - Landes-Direktion verwandt ""^verschwägert sind, im vorgeschriebenen Dienst« Aege bis 20. Februar 1857 bei der Finanz-^zirks-Dnektion in Lapo d'Istria einzubringen. Von der k. k. steicr. illy!', küstenl. Finanz, Bandes »Dinktion. ^^ Graz, am 18. Jänner 1857. 6> 32?V^V) ^ Nr. »674. . Konkurs-Kundmachung. ^anzlci-AMentcnstellen im Gereiche der k. k. lnnn-östnr. küstenl. Finanz Landes.Direktion.) 3m Dienstbereiche der k. k. innerösicr. küstenl, ^"""z Bandes-Direktion sind mehrere Kanzlei-z^'^ttllstellen mit dem Gehalte jährlicher ^- zu besetzen. Weil "" baben ihre Gesuche mit der Nach-, >"Ng über die zum Ginttitte in den sinan-°^""' Kanzlei. Manipulationsdienst vorgeschcic« k"kn Erfordnnisse, insbesondere über die mit «utein Erfolge bestandene Prüfung aus den stalls., Kasse» und Venechnunasootschriftcn, oann dcr allfälligen Sprachkenotnisse, unter An> ßabe der etwaigen Vrrwandtschafts. oder Schwä-g«!chafts.V^häitn!f>e, bis 15. Februar 1857 bei dieser Finanz-Landeödixklion im vorgeschriebenen Wege zu überreichen. F'nanz. Landes. Direktion für Steiermark, Kärnttn, Krain und Küstenland. ! Graz, am 8. Jänner 1857. l Z 36. i, Nr 89. Kundmachung. Das gefertigte k. k. Bezirksamt macht bekannt, daß die hohe k k- Landesregierung laut ^elord» nung vom 12. Jänner l857, Zahl 22857, die Herstellung einer gewölbten Brücke in Verbindung mit einer Straßenstützmauer an der Neumarktl Radmannsdorfer Beznksstraße in der Gegend ^«!' I^ik,0l> 6iuI>en^ dann eines gewölbten Ka« nales und einer Stützmauer an der Stelle n« l^zku, auf Kosten der Bezirkökassa bewilliget habe. Es wird sohin am 21. Februar l. I. Vormit» tagS um ll Uhr hieranuS eine Absteigerungs' Verhandlung stattfinden, wozu Unternehmungslustige mit dem Bemerken eingeladen werden, daß die Material - und Meisterschaftskosten in Ansehung des ersten Obj.kteS auf 62l) si, 53 kr., in Betreff dcs Letztern aber auf »87 fl. 14 kr. adjustilt sind, und daß die Hand- und Zugrobath von der Gemeinde beigestellt werden wird. Uebrigenü können die LizitationSbedingnisse in den gewöhnlichen Amtüstunden eingesehen werden. K k. Bezirksamt Neumarktl am l». Jänner l»57. Z. 3l. iä (3) K u n d >n a ch u » g nachstehender, in der Laibachec k. k. Mililär-Ver-pflegs « Magazinskanzlei vorzunehmenden össentli» chcn Behandlung. Am 28. Vormittags von lU biü 12 Uhr wild eine öffentliche Behandlung für die Anführung des Hafers, der im heurigen Frühjahre »ach MannSburg, Zirknitz, Nassenfuß, Klanz, Neumarktl, Veldeö und Unterbresovitz verlegt werdenden Beschälpfelde abgehalten werden. Wozu Unlernehmungsfähige eingeladen werden. K. k Mllilär Hjeipflegs-BezirkS-Magazins» Verwaltung. Laibach am 23. Jan. 1857. Z. 28. s «^ Nr. 13. Azitations-Kundmachung. In Folge Erlasses der Direktion der prlv. östcrr. Nationaldank vom 13. Jänner 1857, Z. 807, wird dle ln der Stadt Lack »ud Haus-Nr. «7 befindliche, dem Staatsgute Lack gehörige Mahlmühle „unter der Schule" genannt, mit ö Gängen und einer Stampfe sammt elnem dazu gehörigen öden Platze von 10—12 Klafter, im Lizitanonswege an den Meistbietenden veräußert werden. Die Versteigerung wird in der Kanzlei des k. k-Verwaltungsamtes Lack am 17. Februar 1857 Vormittags 10 Uhr stattfinden und als AusrufSprelS der Betrag von 6000 fl. angenommen werden. Wer an der Versteigerung mündlich oder im Offertenwege Theil nehmen will, hat ein lOpct. Vadium des AuSrufs-preises zu erlegen. Schriftliche Offerte sind an das k. k. Verii'altungoamt Lack zu übermitteln, und werden blS zur Vornahme des Limitations-AkteS angenommen. Die nähern Lizitatlonsbeding-nisse erliegen sowohl bei der Dlrek, tion der priv. österr. Nationalbank !ln Wien, bei der löblichen k. k. Fi-l nanz-Bezirks-Direktion in Laibach und bei dem gefertigten Verwaltungsamte zur Einsicht. Die verkäufliche Mühle und der dazu gehörige öde Platz können besehen werden. K. k. Verwaltungs - Amt des Staatsgutes Lack am 20. Jänner 1857. 3- 166 (>) Nr. 72»U. Edikt. Von dem k. k. Landesgerichte in Laibach, als Handelsgerichte, wird hiemit bekannt gemacht, daß Frau Karoline Hah», Witwe deS am 28. August 1856 in Laidach verstorbenen Herrn Eduaid Hahn, öffentlichen Gesellschafters der Tuch., Bchnitt- und Modewarenhandlung L. Mally 6c E. Hahn hier, die Handlung, unter dieser Firma bis zur Beendigung der Verlassenschaflsadhandlung nach Herin Eduaid Hahn fortführen werde, daß dieselbe di, Prokura, Führung auf ihre Verant» wortung Herrn Philipp Gärtner ertheilt habe, und daß die dießfallige Vormerkung in dem Mer« kantilbuche erfolgt sei. Laibach am 13. Jänner 1857. 2- »49. (') ^" 3lr?6^ C d > l t. Mit Bezug auf das dießa'nUliche Edikt vom 10. Angust v. I.,Z, ,?35, wird bekannt gemacht, daß am 3. Februar d. I. zur zweiten Feilbietung der. dem Josef Kovazhizh vo» Kersinverh aehöligen, im Herrschaft Rliten!"<:sger Grundbuche »ul> Uib. Nr. 40 verzeichnete», auf 633 si, 20 k,. b«w»ttheten Hübe geschritten wird. K. k, Bezirtsamt Nassenfuß am 8. Jänner ,857, Z. l^0. (!) Nl. 2295. E d i t t. Vom k, k. Nezirfsamle Radmannsdorf, als Gericht, wird bekannt gemacht, daß, da in der Ekrekulionssache des Primus Ambroschitz v»n Rann, gegen Mina Ambroschitz von dort, wegen zustehen» dem Eigenthiimsrechle auf die Realität N. Z. l? »0 Jänner 1857. Z. l5l. (!) Nr. 27«. Edikt. Vom k. k. Bezirksamt« Reifniz, als Gericht, werden ciejenigen, welche an den Verlaß tes zu Soderschitz mil Hinterlassung eines schriülichcn Testamentes vom 3. Dezember 1856 verstorbenen In. wohncrs Blas Kauzhizh als Gläudiaer einen An» spruch zu stellen gevcnlen, aufgefordert, renselben bis zum 28. April 1857 hieramls anzumelden, widrgens sie die Folge» des §, «!4 a. b. G 83. treffe» würden. K. k, Bczirisamt Reifniz, alt Gericht, am 16, Jänner «857, _______ 3^517^ Nr. ,,« Edikt. Da in der Crckulioüssache des Herrn Anton Schniderfchizt, vo» Fe'!w'z, wider Ant«» Sck'rztl vo» Topolz, p«lo. 2l9fl. «kr, zur ersten auf den 9 Jänner l. I, angeordneten Real. Feilbictungstag-satzuna kein Kauflustiger erschienen ist, so wird zu der auf den ü. Februar I. I, angeordneten 2. Feil. bielung geschritten werden, K, k. Bezirksamt Feistriz. als Gericht, am 9. Jänner !857. Z7^lI^^I^ ^ Nr. »4. Edikt. Vom k. k Bezirksamte Idria, als Gericht, wird hiemit eröffnet, daß die unter ü, August 1856, Z. 234!, auf den 9. Februar 185? angcord' »cte dritte exekutive Feildictung der im Gmndbucke dcr Herrschaft Wippach 8»l, Urb. Nr. 987 vorkon,-mendcn. dem Anton Rudolf von Iderskilog gehöri-gen Nealität auf den !!. Mai 1857 übertrage» sei. K. f. Bezirksamt Idria, als Gericht, am !3. Iä»n»l l857. 54 Z. ,16. (l) Nr, 66!», Edikt. Von dcm k. k. Nezirksamtc Stein, als Gericht, wird dem unbekannt wo befindlichen Matthaus Butaz und scinen Erbe» und Rechlsnachfolgel hiermit ciin' nell: Es habe Johann Gregorz von Moste wider denselben die 3!age auf Eisitzung des im Grundbuche Thür» untec Neuburg«»!, Urb,Nr, 95^! vorkommenden Acker 8üU pr»e8, I I, Dezember, 3 6649, hieraMs «inaevracht, worüder zur mündlichen Verhandlung die Tagsatzung auf den 20, April 1857 fiüh 9 Uhr mit dem Anhange des §, 29 a. G, O, angeordnet, und dem Geklagten wegen seines unbekannten Aufent. Haltes Herr Kranabethsfogl, k. k. Notar in Stein, als 6l>r»mi' 26 äclum auf seine Gefahr und Kosten best,llt wurde. Dessen werden dieselben zu dem Ende verständiget, ^ daß er allenfalls zu rechter Zeit selbst zu erscheinen, oder sich einen andern Sachwalter zu bestellen und anher namhast zu machen habe. widrigens diese Rechts-fache mit dem ausgestellten Kurator verhandelt werden würde. K. k, Bezirksamt Stein, als Gericht, am 12, Dezember »856. Z.^2l7I>) ^ Nr7l868. Edikt. Von dem k. t, Vezirksamte Stein, als Gericht, wird hiemit bekannt gemacht'. Es sei Üdcr das Ansuchen der Maria Dolcnz geborne Reuz von Kcainbnrg, gegen Thomas Nur glr Grundbesitzer, von Vodiz, wegen aus dem Ver gleiche ddo. 2,. Dezember 1853, 3, 934l, scduldi-gen 6N0 fl. E. M. e. », c. in die exekuiioe öffent-liche Versteigerung der. dem Letztcrn gehörigen, >m Grundbuchc der Freisassen «u!i Urd. Nr, !8,Rektlf, Nr. 208 vorkommenden, zu Vodiz «ub Konsk, Nr, 2l Uegenden Ganzhube, im gerichtlich erhobenen Schätzungtzwerthe von 5224 si. 50 kr, 6. M. ge-willige!, und zur Vornahme derselben die drei Feil' dietungs - Tagsatzungen aus den 7. März, auf den l4. April und aus den 14. Mai l857, iedesma! Vormittags v. 9— > 2 Uhr in der hiesigen Amtskanzlei mit dem Anhange bestimmt worden, daß die seil» zubietende Realität nur bei der letzten Feilbielung auch unter dem Schätzungswert!)«: an den Meistbietenden hintangcgeben werde. Das Tcdätzungsprotokoll, der Grundbuchsex, trakt und die Lizitationsbedingnissc können bei diesem Gerichtein den gewöhnlichen Amtsstunden eingesehen werden. K, k. Bezirksamt Stein, als Gericht, am 27, Oktober »856._______________________ 37133^1» Nr. 2591, E d l l l. Von dem k. k. Bezirksamte Tressen, als Gericht, wird hiemit bekannt gemacht: Os sei über das Ansuchen des Herrn Gustau Heimann, durch Herrn Dr. Rack c>on Laibach, gegen Maihias Kaplan von Neudegg, wegen aus dem Urtheile vom l. März 1853, 3, >69, noch schuldige,, 200 fi, C, M c. «, c, , i» die ReasZumirung der mit Bescheid vom 23, März 1855, 3 833, sistir-tt» «xckutivcn Feilbiltung der gcgner'schen, im Grund-buche der Hnischast Ncudegg «"!^ Nektf Nr. 3 vorkommenden Ganzhube zu Ntudcgg, >m gerichtlichen Echäliungöwnthe von 5,33 fi, 45 kr,, dann seiner im nämlichen Gruntvuche ß»!> Rektf. Nr. 2^ vor kommenden undchaustcn Halbhube, im gcrichilich erhobenen Schätzungswerthc von ,320 si.^35kr, unv der auf 402 ft. 30 kr. geschätzten FahrniYe gcwilli get, und zur Vornahme derselben oie Fcildietungs-lagsahungen aus den 9. Februar, auf den 4. März und auf den 7, April 1857, jedesmal Vormittags um 9 Uhr in loco Neudegg mit dem Anhange be^ stimmt worden, daß die feilzubietenden Realitäten nur bci der letzten Feilbietung auch unter dem Schät ninaswerthe an den Meistbietenden, die Fahrnisse hingegen nur gegen gleich bare Bezahlung hintan- '^'D"a"Tchätzungspr°t°koll, der Grundbuchse., lrakt und dieLizitat!onsded>ngni,1e können be> diesem Gerichte in werden, ,. . K. k, Bezirksamt Treffen, als Ger'chl. am 2, Dezember »856, ____________ Z7"!^77"Ii")------------------^ " '-'ir- »229, Edikt Von dem k. k, Bezirksamte Tressen, als Gt' licht, wird hicmit bekannt gemacht: Es sei über das Ansuchen des Herrn Johann Ncp, Tchaffer, Gutsbesitzer von Weindüchel, g^ge» Isidor Skebe von Trögern, wegen aus dem Urtheile vom 6. Juni 1853, 3, 1734, schuldigen 13 si. 2 kr. LM. c. «. e , in die exekutive öffentliche Versteigerung der, dem Letztern gehörigen, im Grundbuche der Pfarrgült Seiscnbcrg suli Urd, Nr, 72 vorkom-inenden Ha'.bhube, im gerichtlich erhobenen Tchät-zungswerthe von 435 fi. 45 kr. loco der Realität mit dem Anhange be< stimmt worden, daß die feilzubietende Realität nur bei der letzten Feilbictung auch unter dem Schäl» zungswerthe an den Meistbietende» hintangegeben weide. Das Schätzungsprotokoll, der Grundduchsex. trakt und die Lizitalionsbedingnisse könne» bei die-scm Gerichte in den gewöhnlichen Amisstunden eingesehen werden. K. k, Bezirksamt Treffen, als Gericht, am 16. November !856. 37^477^1) ^ ^ Nr. 43?57 E d i k l. Von dem k. k. Bezirksamt! Nadmannsdocf, als Gericht, wird hiemit bekannt gem«ckt: Es sei über das Ansuchen des Franz Vook, von Ottot, gegen Ioscf Iauscha von Hraschach, wegen aus dem gerichtlichen Vergleiche g, schuldigen 168 fi. 34 tr. C. M. c. ». c,, in die exekutive öffentliche Versteigerung der, dem Letztern gehörigen, im Grundbucht der ehemaligen Herrschaft Radmannsdors «u!i Neklf. Nr. 106 ^or. kommenden, in Hraschach liegenden Hubrcalität, im gerichtlich erhobenen Schätzungtzwcrthe von 2!2N si. 20 kr. E, M. glwilliget, und zur Vornahme der. selben die exekutive Feilbieiungtagsatzung auf den.5, März, auf den 4. April und auf den 5. Mai 1857, jedesmal Vormittags um 9 Uhr in dieser Gerichts» kanzlei mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Realität nur bei der letzten Feildie-lung auch unter dem Tchätzungswerthe an den Meistbietenden hintangegeben weide. Das SchätzungsprolokoN., der GrunoduchSex-trakt und die Lizitationibeoingmsse tonnen bei die. sem Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstunden eingesehen werden, K, k. Bezirksamt Radmannsdorf, als Gericht, am U8. Dezember l85S.___________ Z7"l427^ Nr. 3976. Edikt. Von dem k. k. Bezirksamt« Radmannsdors, als Gericht, wird hicmit bekannt gemacht: Es sei über das Ansuchen des Georg Koßem von Kaier, geg-ln Georg Pfeifer von Sallosche, wegen aus d«m gerichtlichen Vergleiche »ä 8. Jänner »855, 3. 289, schuldigen 36! si. (i. M. c. », c, i» die exekutive öffentliche Versteigerung der, dem Letztern gehörigen, im Grundbuche oer vormaligen Herrschaft Radmannsoorf «ul, Rektf Nr, 542, vor. kommenden Realität, oann eines Willhschattüwa-gens, !0 3enlner Heu und ^wnei Schwein«, im gerichtlich erhobenen Schatzungswerlhe von »758 fi, (H. M. gewilligt!, und zur Vornahme derselben die exekutiven Feildictungstagsatzuügen auf den 28, Fc> bruar, auf den 28. März und auf den 28. April 1857, jcdlsmal Vormittags um 9 Uhr im Orte der Realität mit ccm Anhange bestimmt woroei», daß die feilzubietende Realität nur bei der letzten F^il> bietui'g auch unter dem Echätzungswerthe an den Meistbietenden hintangegebm werde, TX>3 Schätzungsprolokoll, dor Grundbuchsex, trakt und die LizttalionKbedingnisse tonnen bei d>e, scm Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstunden ein, qesthen werden. . .,, ,. Ä, t. Bezirksamt Nadmanngdors, als Gericht, am 3>. Dezemb^r^856^._______ 3.-".427^!V ^'^ , " 'NV. 4680, E d > k l. Von dem l. k. Bczirksamlc Krainburg, als Gericht, wird hiemit bekannt gemacht: Es sei über ras Ansuchen der Knchenvorsithung »on Prädaßcl, gegen Bartholmä 3hcdul von Unter-kenetisch, wegen schuldigen >Ü0 fi, E. M. c, «, a.. ,n die exekutive öffentliche Versteigerung d« , dem Letztern gehörigen, im Grundbuchc ter St. Georgia Allars Kaplaneigült zu Kraindurg sud Urb. Nr. l6 oortommenden Rcaliiät sammt An. und Zugehör, im gerichtlich erhobenen Schätzungswerts «on 50I8 fl. ÜM., gewilliget und zur Vornahme derselben di< zcilbietungs'Tagsatzungen aus oen I>. Februar, au> de» >8. März u>,d auf den 24, April 1857, je, oesmal Vormittags um 9 Uhr in der AmlskanzUi mit cem Anhange bestimmt worden, daß die feilzu-dielende Realität nur bei der letzten Feilbittung auch unter dem Tchätzungswerthc an den Mcistbietendl!, hintangegeden werde. Da« Schätzungsprotokoll, der Grundbücher-trakt und die Lizitationsbedingnisse können bei die-scm Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstundcn ein< gesehen werden. K. k. Bezirksamt Hrainburg, als Gericht, am I. Dezember »856, Z7I44I ^) N^'^z'Z, Edikt. Von dem k. k. Bezirksamle Krainbulg, als Gericht, wird hicmit bckamtt gcm«cht: EZ fci übic das Ansuchen des Herrn Valentin Vidiz, als gesetzlichen Vertreter seines Sohnes Emil Vidiz, durch Herrn Di, Burger von Krainburg, gegen Johann Pfeifer von Huje, wegen schuldigen >25 si (H, M, o, «. c, in die exekutive öffentliche Verstei-gcrllng ocr, dem Letztem gehörigen, im Grundbuche dcr Hcnschast Kreuz «»!> Urb. Nr. l02 vorkommen, »cn Kaiscke in Huje Nr, 18 sammt Garte», im gc> lichtlich erhobenen Schätzungswcithe von 150 fi. (ZM. gcwilligct, und zur Vornahme derselben die Feil» bictungstagsatzungen auf te» 17. Februar, auf den 17. März und auf den 22. April >857, jedesmal Vormittags um 9 Uhr in der hiesigen Amtskanzlci mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzU' bietende Realilät nur bei der letzten Feilbietung auch unter dem Schätzungswcrthe an den Meistbietenden hintangegebcn werde, Das Schätzungsprotokoll, der Grundbuchsex' trakt und die Lizitationsbelingnisse könne» bei die» scm Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstunden eingesehen werden. Ä. k. Bezirksammt Kraindurg, als Gericht, am 27. Oktober l856^_______ 37 145. '!) Nr7^42l9. Edikt. Von dem k. k, Bezirksamte Krainburg, als Gc° richt, wird hiemit bekannt gemacht: Es sei über das Ansuchen des Herrn Franz und Josef Naumgarlner von Laibach, gegen Ja» tob Lautner von Kraindurg, wegen aus dem Ur< theile vom !2, April 1856,, 3- 2147, schuldigen !.">!7 ft, 20 kr, C. M. c. «. c,, in die exekutive öffent» liche Versteigerung dci, dem Letzter» gehörigen, im Gruüdbuche der l. f, Stadt Kraindurg 8»!) Post Nr. !4 «i 15 vorkommenden Hauses sammt Schmiede, Garten und «»!) Post Nc. 4 vorkommen» den Pirkachantheile, dann der Fährnisse, im gencht» ! lich erhodincn Schatzungswerthe von 770 fi. 10 kr. u, 9 st. 49 kr. C, M gewilliget, und zur Vornahme derselben die drei Feilbictungstagsatzungcn auf den !3. Februar, auf den 13 März und auf den >?. April 1857, jedesmal Vormittags um 9 Uhr in loco dec Realität mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Realität nur bei der letzten Feilbietung auch unter dem Schätzungs« wclthe an den Meistbietenden hintangegeden werde. i Das Schätzungsprotokoll, der GrundbuchsextraN und die Lizitationsbedingnisse können bei diesem Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstundcn cingcsehen werden. K. k. Bezirksamt Krainburg, als Gericht, am 24. Oktober »856. __________ Z7'!477^ (1^ ^ ' Nrl 4090. G d i t t. Vun dem k. t. Bezirksamie Kraixbulg, als Gericht, wird hiemit bekannt gemacht: ^ Cs sei über das Ansuchen des Johann Nep. Kühncl von Stein, gcgen Franz Wompergec u°n Niederfeld, wegen aus dem Vergleiche vom 26, Iuin 1855, 3. 12396. schuldigen 800 fi. CM. o. ». c,, in die exekutive öffentliche Verweigerung der, dem Letzter» gehörigen, im l^rundbuche Kommcnda St, Peter «»!) Urb. Nr, 8j35 vorkommenden, zu Nieder« feld gelegenen Ganzhube, im gerichtlich »rhobenen Bchätzungswerthe von 263.'. fi. CM, gewill'gn, und zur Vornahme derselbe» die erttulive Fcilbietungßt^g' sutzung auf den 20. Februar, auf le» 20, März und aus dcn2>. Apcil 1857, jedesmal Vormittags um 9 Uhr im GerichtZorte mit dem Anhange be< stimmt worden, daß die feilzubietende Realität »ul dei der letzten Feilbictung auch unter dem Schal» zuügswcrthe an den Meistbietenden hintangegcdcn ! werde. Das Schatzungsprotokoll, dlr Grundbuchscx-lrakt und die Lizitationsoedingnisse können l>ei die» sem Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstunden ein> gesehen werden. K. t. Bezirksamt Krainburg, als Geiichl, am 15. Oktober 1856.__^_______^^^.__ 3, l48. (I) Nr 1873> Edikt. Non dem k. k. Beziiksamte Landstraß, als G^< richt, wird hiemit bekannt gemach!-, Eö sei über das Ansuchen des Andreas Rack uon St. Bartholinä, gegen Fr»nz Belle von Hr°' oaskibrod wegen aus dem Urlheilc ddo. 25. März ^ !854, 3, l!?5, schuldigt» >2"> ft, kr, EM. o. ». c, i in dic txekuiue öffentliche Nt^steigerung dcc, dew ! Letzter» gehörigen, im Grundducde der Herrschaft j Plelerjach ^!»!^ Urb. Nr, 103 vorkommenden, zu Obe^ ^ fcld liegenden '/^ Hübe, im geriHüich erhobenen Sch^i' ! zungswerlhe von 150 fi, 40 kr. EN., gewiUigel »n^ ! ^ur Vornahme die Feilbictungslagsatzungen auf den j 6. März, au, den 3, April und auf den I, M8, Oktober 1856, ^