$>«cr. ttqci vo« 2—Z Uhr nachm. H»»dftr» wnd«»> n»»> ■iWftgclxn; n»mnil«f« Sip-I,»du»a<» aubt bttitffliMtiit. a*l«B»launt(n tinir! >tf B«rwait»»a a«4" Snritliiaisu dt« billlgO kft-ydtHien mbähTen (ittjrjrn - 8zr>» frei*-uadlUi». tk »Vralife EM<41" °l |ft?n Gointng unö I«nn«tlt»8 morgens. Verwaltung: IsathhauSgasse Nr. 5 OkMSdcdingnnffkn fi* *Siyt igU^JvUrttoKj in'« fflsnalfl» . t\—» . fl. I 50 . ff. *•— . «. «.— ran# t»i« v»st fcown: ... ff. l.AO »aldiiitriz ... (I. S.2o ÄaiU^Ilrtg . . . ft. > .40 ftilt'» JluflanS »rilltlx» iietzige Eifenbahnmulister über die Anregung zum Ausbau dieses Schlußstückes „Heilensteik—Stein", auf die Idee versallen konnte, die Herstellung des-selben von einer ganz selbständigen Rentabilität dieser Strecke in sich abhängig machen zu wollen. Denn dieses schließliche Bindeglied wird zweifellos zehnmal mehr Locomotiven über sich rollen lassen müssen, als die beste Localbahn Oesterreichs solche per Jahr, als in Bewegung gestanden, je aus-weifen kann. Diesen Erörterungen der „Montanzeiiung" haben wir nur beizufügen, dass die gewerbliche und Großindustrie des Unterlandes, sowie dessen Lanv-wirthschaft durch den vollständigen Ausbau des Eisenbahnnetzes Zeltweg—Unterdrauburg—Wöllan, Wöllan—Eiili. Grobelno Landesgrenze und Heilen-stein—Stein nicht nur sür ihren Absatz, sondern auch sür die Beischaffung de» Rohmaterials» und der Hilfsprovucie ganz unschätzbare Vortheile ziehen wird. Die Stadt Cilli würde durch den bezeichneten Ausbau zum Knotenpunkte eines ganzen Systems neuer wichtiger Verkehrslinien erhoben, der Reise-und Handelsverkehr von und nach unserer Stadt würde erheblich gefördert. Es wäre daher im Interesse deS ganzen den Alpen vorgelagerten Landestheiles dringendst zu wünschen, vasS auch für ihn etwas gethan würse. Zur Zuckerlieuer Aortage. Vor nicht ganz JahreSsrist konnte man durch die Presse ein Jammer- und Zettergeschrei der Rübenbauer und Zuckersabrikanien vernehmen über den Rückgang der Rohzuckerpreise und die dadurch auch bedingten billigen Preise sür Raffinade. „Der Staat muß eingreifen. Abhilfe thut dringend noth/ hieß eS. sonst geht der Rübendauer, die Raffineure und damit die ganze österreichische Zuckerproouction zu Grunde. Wer find denn die Zuckerrübenbauer? — Die böhmischen und mährischen Großgrundbe-sitzer, sowie die Besitzer der Rohzuckcrsabriken, lauter alter Adel, der ungezählte Millionen besitzt; nur in Mähren sind eS auch theilweise gut situierie Großbauern. Wer sind denn bie Rohzucker-sabrikanten unb Raffineur«? — Erstere wieber lauter Fürsten und Grafen, letztere Jude», die alle unier sich verschwägert sind, man kann sagen, eine Familie bilden, und jeder einzelne von ihnen ein Millionär ist. Also diesen Leuten soll und muß der Staat helfen? Um dies baldigst zu erreichen, wurde nun von der Regierung ein „Nothgesetz', bie Zuckersteuer-Vorlage, eingebracht, welche bereits im SieuerauSschusse durchberathen und trotz Gegen-wehr einiger Volksvertreter auch angenommen unv demnächst dem Abgeordnetenhause zur Annahme vorgelegt werden wird. Natürlich sitzen in diesem Hause viele Interessenten, und da man nicht sicher ist, ob sich bei der nächsten Eonstituierung des ReichsralheS die Liberalen noch vorfinden werden, soll jetzt aus Knall und Fall ein Gesetz durchge- sammm. steckte sie hastig in seine Brusttasche und sagte mit vor Gemüthsbewegung zitternder Stimme: „So mag e» sein. Nehmen Sie meinen Earo! — Ich reise mit dem nächsten Eisenbahnzuge fort — gleichviel wohin. Die Trennung wird mir zu schwer." So sagend zog er rasch seinen Paletot an und wollte sich entsernen, Earo winkend, zu bleiben. Gehorsam nahm dieser seinen Platz wieder ein. „Nun sage ich nie wieder ein Wort," sprach er mit dumpfer, grollender Stimme. Sein Herr warf ihm einen wehmuths vollen Blick zu und stürzte zur Thüre hinaus. Der Pudel hielt Wort und sprach nie wieder; Herr Molinari war nämlich ein — Bauchredner. „Did." Juch eine Ehe. Nach dem Ungarischen von Franz Her czeg. ; Die hübsche blonde Frau stand vor dem Spiegel; sie war zum Ausgehen bereit. Ganz unerwartet trat ihr Gemahl ins Zimmer. Er schien etwas übernachtig. Die Wangen blaß, die Augen ein wenig geröih«. „Wohin wollen Sie?" sprach er. „Nach Hause. Zu meiner Mutter." „Wann kehren Sie wieder zurück?" „Nie !■ »So . . ." „Ich glaube. Sie werden es nach dem Scan- peitscht werden, das höchst einschneidend auf das Volk, den Consumenten, wirkt, die armen Millionäre, Rüdenbauer und Großinoustriellen. in jeder Weis« schützt. Die angebliche Nothlage, der durch das Gesetz abgeholfen werden soll, besteht aber über-ha.ipt gar nicht mehr, da sich die Rohzuckerpreis, und Raffinadepreis« seit circa einem halben Jahr vollständig geändert haben. Rohzucker ist von ctrca 12 fl. bi» Mitte April d. I. auf 16 fl. gestiegen, daher für die Rübe Heuer auch ein guter Preis be-zahlt wird; die Raffineure aber halten sich unter-einander, indem sie ein Eartell bildeten. Hiebei verdienen letzlere gegenüber dem Raff.nieclohn per 4 fl. unter normalen Verhältnißen, h.uie einen solchen von 8 fl., ja sogar von 10 fl. per 100 Kilo, das ist bei einem Waggon Zucker 1000 fl.; wenn nun eine Raffinerie von mittlerer Größe :m Jahre 1000 Waggon Raffinade erzeugt, betragt der jährliche Gewinn einer solchen Raffinerie umer ben jetzigen Verhältnissen circa 1,000.000 fl. Und solche Leute gehören zu den Nothleidenden, welche vom Staate dringend Hülfe bedürfen. Abg. Stern-wender hat im Ausschüsse ganz richtig auseinander-gesetzt, dass eine Staalshilse durchaus nicht noth-wendig ist und die Folge der Annahme ves Gesetzes ein forcierter Abfluß der Erportwaar«, Mangel an inländischer Waare. Preissteige-ung und infolge der Preissteigerung eine neue Ueber-produciion sein werde, die entweder zu einer Krise oder zu einer neuerlichen SiaatShilfe führen muß. Die Zuckennduftri« genieß« fürwahr ichon genug des Schutzes und unverantwortlich wäre es, hierin noch weiter zu gehen. *Nachbem nun Diese Industrie für Oesterreich wirklich von eminenter Be-beutung ist, fo könnte ber Staat dieser für immer nur dann helfen, wen» er die Erzeugung der Raffinade »tonopolisieren würde. Dadurch wurde» ungezählte Millionen, die dermalen in den Zack des lüdifchen Großkapitals wandern, vom Staate selbst eingeheimst und hierbei die Exportprämie nach Gestaltung der Auslandspreise reguliert werden. Der Consurneni aber hätte immer den gleiche» Preis zu bezahlen und der Zwischenhändler würde in Zukunst vor allen Eonjunciuren geschützt sein, denn es ist wohl Jedermann bekannt, das» der Kaufmann, speciell der Detaillist beim Zucker >ahr-aus jahrein nichts verdient. politische Wund schau. Pas Mgcordnelcnhaus erledigte in der Freitagsitzuug die Entzelnberathung des Localbahnen-gesetzes. In der gleichen Sitzung interpellierten die Abgeordneten Dr. Steinwenber, Ghon un» Genossen bei« LandeSvertheidigungsminister wegen De» auf den Schriftleiter P retten hoser m Villach ausgeführten lleberrall. Sie führten aas: „Die in Billach erschemenDen „Kärntner Nachrichten' meldeten in der am 28. v. M. herausgegebenen Nummer 43 auf Grund der Aussage von Auge»-zeugen, das» ei» Jägeroberlieuienan« ein Bauer* mädchen, da» an daS Pserd seines Wagens streck«, mit der Peitsche geschlagen hab«. Einige Tage dal von heute und morgen nicht überrasch«»» finden, daß . . ." „Haben Sie sich die Sache gut überlegt?' meinte er. .Ich habe er mir überlegt. ES hat gat feinen Sinn, dass wir Zwei noch beisammen wohneit. Zwei einanber so ganz fremd« Menschenkinder unter einem Dache . . . wahrhaftig, e« wär« zu unschicklich!" Der Gatte blickte überrascht aus. Ich wenigsten», ich liebe Sie nich« im geringste»,' fuhr die junge Frau fort. „Mit einem Worte." schloß sie, „es ist daS Best«, wenn wir auseinander-gehen. Sie werden viel freier leben könne» und ich ruhiger . . Der Gatte erwiderte nur: „Wie Sie wolle».' Er schritt dann zum Büffet und nahm ei» Glas zur Hand. Unwillkürlich griff die sunsie Frau nach der Sodaflasche, füllt« daS Glas und reicht« es so ihrem Gatten. Noch jetzt, wo du Bitterkeit ihr Herz ganz erfüllt«, siegte in ihr die gut« Hausfrau. Sie war eben eine gute Hausfrau. Sie war eben eine übertrieben gut« Hau»-srau. Vielleicht war eben da» ihr Fehler. Bon ihrem Denke» kam allzuviel auf die Wirtschaft! ihr Gatt« mußt« manchmal babti etwas zu für« komme». .Soll ich einen Wagen best«ll«n?" fragte it. „Ich banse; ich habe da» Mädchen schon un einen geschickt. Ich höre ihn schon." „Warten Sie," sagte der Gatt«, „ich werde Si« begleiten ...' 1896 ..Deutsche |U«(K* 3 später drangen zwei Jäger ossiciere, während ein dritter vor der Thüre als Wache blieb, in das Redactionszimmer und wollten von dem Redacteur, H. Prellen hoier, einen Widerruf der erwähnlen Notiz erzwingen. Da derselbe sich weicurte, wurde er von einem Officiere, dem der andere mil gezogenem Säbel Assistenz leiste»?, körperlich misS-Undelt. Dieser Lorfall unterlieg', insofern er den Thatbestand deS Verbrechens der öffentlichen Ge-ivaltthätigkeit begründet, der militärgerichtlichen Entscheidung. Er ist aber auch geeignet, die Be-colkerung. welche die schwersten Opser sür die Zlrmee bringt, zu empören und das gute Verhält-nix zwischen der Cioilbevölk-rung und dem Militär zu stören. Es erscheint daher die Anfrage gerecht-skltigi: Ist der Landesvertheidigungsminister ge-Ivillt, beim k. u. k. Reichskriegsministerium auf eine rasche und strenge Untersuchung des erwähnten Überfalls eines Wehrlosen durch mehrere Osficiere zu dringen, darüber dem Abgeordneienhause Bericht ;u erstatten und die erforderlichen Vorkehrungen zn veranlassen, damit ähnliche bedauerliche Vorfälle sich nicht wieder ereignen?" In der Samstagsitzung wurden mit geradezu »ndeimlicher Schnelligkeit sechs Gesetze erledigt ii. A. auch das Gesetz betreffend die Gewährung eines Darlehens aus Staatsmitteln an das Land Kram aus AnlasS de« Erdbebens vom Jahre 1895. Zur Linderung der durch Elementarereignisse ber-vorgerufenen Nothstandes in verschiedenen Krön-länver», wurde die Regierung aufgefordert, ein-gehende Erhebungen zu pflegen. Weiters wurde ein Gesetz angencmmen, durch welches strafgerichtliche Bestimmungen in Bezug auf das Betreiben der iu«wanderuitgsgefchäfie festgesetzt werde». Zur Regelung deS Flafchenbierhandels wurden eine Reihe von Resolutionen angenommen, nach welchen tos Abfüllen deS Bieres unter die Berechtigungen dn concefsionirten Schankgewerbe eingereiht, der Handel mit Flaschenbier freigelassen, aber nach bestimmten Grundsätzen geregell werden soll. In der nächsten Sitzung, die Samstag, den 13. Juni ilonfinden soll, gelangt daS Gesetz betreffend die bchohung der Zuckerexportprämien und daS Heimals-Gesetz zur Berathung. Deutsche HkotKspartei. Sonntag, de» 7. Juni find in Wie» unter dem Vorsitze des Abg. Dr. Lareuther eine von deutschnationalen Ver-ttauensmännern fast sämmtlicher deutschen Krön-linder besuchte Versammlung statt, welche in süns-sümdiger Berathung einleitende Schritte zur Be-grundung einer deutschen Volkspartei beschloss. Die Autwort der österreichischen Huoten-deputaliou an die ungarische liegt nun vor und lautet am Schlüsse: .Gern bereit, zu einer Ver-Bändigung die Hand zu bieten, ist die österreichische Tevutaiion leider nicht in der Lage, den von der geehrten Regnicolardepuiation gestellten Anträgen ihre Zustimmung zu gebe», und sie muss im diametralen Gegensatze mit derselben an ihrer Ansicht seithallen, dass die unstreitig gebesserten finanziellen Sertällniffe der Länder der ungarischen Krone eine Erhöhung der Quote als gerechtsertigt erscheinen lassen. Wenn eine andere entsprechende Grundlage als die Bevölkerungsziffer für die Berechnung aus-findig gemacht und beantragt werden sollte, wird die österreichische Deputation es an einer u»be-sangenen Prüsung nicht sehlni lassen, auch Hinsicht-lich des Präcipuums dem ausgesprochenen Wunsche entgegenzukommen bemüht sein und nicht ermangeln, in ihrem an den Re'chsrath zu erstattenden Berichte hieraus bezügliche Anträge zu stellen. WaS weder durch Gesetze noch Uebung erzielt wurde: eine» richtigen Maßstab sür die Austheilung der Quote ausfindig zu machen und festzusetzen, muss als die nunmehr zu lösende Ausgabe der Deputation bezeichnet werden, damit nicht wie btSher in den beiderseitigen Schriftstücken voneinander schroff ab-weichende Gesichtspunkte versochten werden, die eine Verständigung von vornherein erfolglos erscheinen lassen. Zu gewichtig und bedeutsam sind die Jnter-essen, welche die beiden Staatsgebiete aneinander ketten, nicht Lockerung, sonder» Festigung des Ver-bandeS muss daher das ernste Bestreben der Regie-rungen und Vertretungen fein, welche auf die Ge-schicke der österreichisch-ungarischen Monarchie in entscheidender Weise einzuwirken haben. So groß auch die Differenzen sind, so könnte bei gutem Willen und eifrigem Bemüden die Brücke zn einer billigen und gerechten Vereinbarung geschlafen werden, wenn von Seite der geehrten ungarischen Deputation die Ansicht über Bord geworfen jvitb, dass sür eine Erhöhung der ungarischen Quote keinerlei Grund vorhanden ist und nicht erwartet wird, dass im weiteren Fortgange der Verhandlungen eine ähnliche Erklärung ersolgen wird, wie jene im SchlusSproiokolle der Sitzung vom L6. April 1387, „von allen speciellen Berechnungen abzusehen und lediglich unter allgemeiner Betrachtnahme der vor-liegenden Daten die Aufrechterhaltung des gegen-wärtig zurecht bestehenden Zustandes sür weitere zehn Jahre in Vorschlag zu bringen." Diese Er-klärung erfolgte ohne Präjudiz sür die Zukunft und kann daher in keiner Weise bei den g^gen-wärtigen Verhandlungen maßgebend sein." Deutscher ?articularismus. Eine Rede, die viel commentirt werden wird, hat der bayerische Thronsolger Prinz Ludwig aus dem Bankett ge-hallen, das die deutsche Eolonie Moskaus zu Ehren der bei der Ezarenkrönung anwesenden Deutschen gab, und an dem Prinz Heinrich von Preußen und die übrigen deutschen Prinzen theilnahmen. Präsident EamesaSca brachte einen Toast aus auf den Prinzen Heinrich und alle Fürsten, die im Gefolge dieses Vertreters des deutschen Kaisers in Moskau erschienen seien. Sosort erhob )ich Prinz Ludwig von Bayern, um gegen den Ausdruck „Gefolge" Verwahrung einzulegen. Er sagte: .Wir sind nicht ein Gefolge, nicht Vasallen, sondern Verbündete deS deutschen Kaisers. Als solche standen wir, wie Kaiser Wil-h.'ltn F. immer anerkannt hat, vor 25 Jahren an der Seite des Königs von Preußen, als solche werden wir wieder zusammenstehen, falls Deutsch-land wieder in Gefahr käme. Dies mögen die Deutschen allerorten bedenken und neben dem großen Vaterland auch die engere Heimat und Anhänglich-feit an die angestammte Dynastie nicht vergessen." „Wozu?" Eine komische Frage. . . Wen» Sie auf vier kochen ins Bad reisten, begleitete ich Sie immer. Ittzt. wo Sie sür immer weggehen, soll ich es nicht ftrni ?" Während der ganzen Fahrt sprachen sie kaum «in Wort. Vor dem Hause in der Vorstadt an-Kiloitgt, wo die Mama wohnte, raffte die junge Krau ihre kleinen PacketS und ihren Sonnenschirm jii'ammcn, reichte ihrem Gatten zwei Finger ihrer Innen, eleganten Hand und sprang aus dem Lagen. Zum Abschied sagte sie ihm die Worte: .Leben Sie wohl!" .Adieu, JrmuS!" „Seltsam! Seitdem er verheiratbet war, Miinu er sie nur Irma; der Kosename Jrniuö bdc eine Erinnerung an die Brautzeit. .. Er sah noch, wie sie zierlich und behend durch Einfahrt eilte, wie ein Schulmädchen, das von )t® lästigen Schulzwange sich befreit fühlt; er bette noch daS leichte Rascheln ihres Seidenkleides, baun rief er nachdenklich dem Kutscher zu: .Zurück in die Stadt!" Einige Tage später erhielt der Gatte den Be-vch seines Schwagers. Die Strohwitwe hatte cken Bruder mit der Mission betraut, die Prä-km-n-rien der Ehescheidung festzustellen... Ein juexer Advocat ist die geeignetste Persönlichkeit zu kilei Affairen, und der Schwager war glücklicher-«ise Advoca«. Der Gatte benahm sich wie ein «llendeter Gentleman. .Alles, was Irma's Eigenthum ist. gehört ihr. Ihre Mitgift gebe ich selbstverständlich zurück, aus einen Kreuzer. Wenn sie fönst noch etwas wünscht, so stehe ich gerne zu Diensten.• .Und die Möbel," fragte der Schivager, der junge Advocat. „Die sind doch größtentheilS ge» meinfam erworben .. „DaS heißt, ich habe den größten Theil ge-kauf». Aber meinetwegen, die kann Irma auch behalten. Ich werde mir ohnehin nur eine Garyon-wohnung nehmen. Mein Rauchzimmer, die Ein-richtung meines JunggesellenzimmerS. ein Diener-bett nehme ich mit, das Uebrige lasse ich Irma/' Der Advocat stimmte dieser Einteilung bei. Der Gatte ging mit kindlicher Freude an die Ein-richtung seines neuen HeimS; seine Gattin schickte ihm selbst die von ihm gewünschten Möbel. Einer seiner Freunde besuchte ihn in seiner neuen Wohnung. „Ein reizendes Nest!" sagte er. „Aber sieh', diese Ecke ist zu leer. Warum stellst Du nicht Deine große Stehuhr dahin, die aus Bronze?' „DaS ist richtig. Die bronzene Stehuhr ge-hört auch zu meinem Rauchzimmer. Wie ich nur das vergessen konnte!" Augenblicklich schickte er um die Uhr. Seine Frau gab sie aber nicht her. Sie ließ ihm sagen, dass sie die Uhr für das Speisezimmer bei Mama bestimmt habe. Sie wolle ihm jedoch einen großen Sockel mit einem Makart-Bouquet senden." Aus Stadt und Land. tKillicr Aezirksvertrctnng. Montag fand eine Sitzung der BezirkSvertretung natt, welche mit der an leitender Stelle besprochenen Demonstration ein-geleitet wurde. Hier folgt der weitere SitzungS-bericht. Den Hauptgegenstand der Tagesordnung bildete der Rechnungsabschluß für 1895, aus welchen wir gelegentlich zurückzukommen gedenken. Die Empfänge beziffern sich aus 45.844 fl. 98 kr., die Ausgaben auf 45.665 fl. 3 kr., der Cassarest betrug — 179 fl. 95 kr. Die 250/0«ge Bezirksumlage war um 1723 fl. 79 kr. höher als einge-gangen präliminirt worden, die Subvention aus dem Landesfonde, mit 3558 fl. 5! kr. veranschlagt, erscheint mil 1060 fl. abgestattet. In den Aus-gaben finden sich gegen den Voranschlag folgende Mehrkosten: Für Reisen 124 fl., Unerwartete Straßenauslagen 1074 fl., Vorschüsse 3295 fl., dagegen hat der AuSschusS mit dem „Schotter" eine oft genug übelempsundene Sparsamkeit an den Tag gelegt, es wurden an 1600 fl. weniger ver-ausgabt als präliminirt gewesen. Für „Straßen-bauten" hat man statt veranschlagter 1000 fl. nur 35 fl. ausgegeben, an Schulbeitrag waren 449 fl. weniger zu bezahlen, die Erhaltung der Objecte war mit 3830 fl. präliminirt. daS Ergebnis war eine Minderausgabe von 537 fl., auch an Eann-regulirungskosten erscheinen in der Ausgabe 1500 fl. weniger als im Präliminare eingestellt war. Dagegen wurde stark in „Vorschüssen" gearbeitet. Vorgesehen war dafür nichts, aber 3295 fl. sind vorgeschossen worden. Im Ganzen sind 7227 fl. mehr ausgegeben worden, als vorgesehen war. und 5757 fl. erwiesen sich als im Präliminare zuviel eingestellt. Die weiteren Punkte der Tagesordnung betrafen die angesuchle Erhöhung der Subvention für die Bahn Grobelno-Rohitsch — welche abgelehnt wurde und einioe sonstige unbedeutende Ge» meindeangelegenheiten. Die Angelegenheit „Gemeinde-straße Megoinitz—Buchberg" ist ein Rechtsstreit zwischen einer slovenischen Gemeinde und deutschen Industriellen. Sie bildet schon lange den VerHand-lungsgegenstand mehrerer Sitzungen, und ist natür-lich zu Gunsten der slovenischen Interessenten entschieden worden, soweit die Bezirkvertretung dabei in Betracht kommt. Herr Dr. Stepischnegg hatte umsonst überzeugend Recht und Unrecht nachgewiesen, das half gar nicht. Den Schluß der Sitzung bildeten Ansprachen deS Herrn Reichsrathsabgeordneten Dr. Gregorec und des Landtagsabgeordneten Dr. Sernec. „Piccolo" war vorgestern besonders giftig. Der kleine Mann bewirkt durch daS große Selbstvertrauen, mit dem er aufzutreten pflegt, stets eine gewisse Heiterkeit. Er legte den tiefsten Ton feines BrüstchenS daraus, dass er nur den s l o v e-nischen Mitgliedern des Ausschusses Dank und Anerkennung zolle. Wir denken, Herr Mareck, das deutsche Mitglied deS Ausschusses, wird sich über die kindische Demonstration des kleinen Mannes getröstet haben. Der Obmann der Vertretung, Land-tagSabgeordneter Dr. Sernec schloss die Sitzung, wie er sie begonnen: rücksichtslos und impertinent. Der Gatte wollte von dem Tausche nicht« hören. Wenn man ihm die Stehuhr nicht gibt, so möge man ihm auS dem Salon die Statue der Psyche überlassen. Der Diener traf gerade die Mama an. Die jagte ihn einfach fort und meinte, sie gebe gar nichts von den Möbeln ihrer Tochter her. Nun wurde der Gatte aber wüthend. Er stürzte in die Kanzlei feines Schwagers. „Also so will man mich ausspielen? Das wagt man mir zu bieten . . . von dem gemein-sam Erworbenen . . ." Der Advocat zuckie kaltblütig die Schultern. „Jetzt stehen wir nicht mehr auf diesem Standpunkte. Du hast durch einen mündlichen Vertrag sämmtliche Möbel Irma geschenkt, die Rauchzimmer- Einrichtung ausgenommen." „Gut; aber die große Bronze-Uhr gehört ja zum Rauchzimmer!" „Das könnte nur durch einen Proceß ent-schieden werden." „Einen Proceß wollt Ihr? Gut. Ihr sollt ihn haben. Ganz nach Euerem Belieben. Jetzt aber erklZre ich Euch, ich gebe nichts von den Möbeln her, nicht ein einziges Stück. Wenn Ihr etwas wollt, processiert es nur heraus von mir. Aber daS sage ich Dir: Wenn es von gerichtswegen zur Theilung kommt, schlage ich jeden Sessel in zwei Theile, so fasse ich die Theilung auf. Verstehst Du? Wer aber bis 4 Maturitätsprüfungen. Die schriftlich« Ma-turitälsprüsung findet an unserem Gymnasium in dieser Woche statt. Die mündliche beginnt Heuer schon am 25. Juni. Kodessatl. Sonntag, den 7. d. Ml», starb in Graz der ehemalige Maschinenmeister der hiesigen Vereinsbuchdrucferei „Eeleja". Georg Pekovic S, nach langem, schmerzvollen Leiden im 21. LebenS-jähre. Georg PekovicS, der seine sachliche Aus-bildung der Buchdruckerei „Austria" in Wien ver-dankte, hat sich hier in Folge seines beicheidenen, freundlichen Auftretens trotz der Kürze seines Eillier Ausenthaltes viele Sympathien erworben. Die technischen Arbeiten deS jungen Gehilfen fanden Anerkennung in Fachkreisen. Hinbruchsdiebkak. Am 1. Juni zwischen I I Uhr Vormittag» bis gegen halb 3 Uhr Nachmittags während der Abwesenheit der HauSleute wurde beim Grundbesitzer Karl Kresnik in Ogureuc Gemeinde St. Georgen a. S. B. ein Diebstahl durch einen bisher noch nicht ermittelten Dieb verübt. Derselbe dürfte mit den häuslichen Verhält-niffen vertrau« gewesen sein, denn er sand den an einem Fenster versteckten Hausthorschlussel. drang dann in daS unversperrte Wohnzimmer ein. woselbst er an Kleidungsstücken einen neuen Stosfrock sammt gleicher Weste, einen neuen Rock auS Baumwollstoff und zwei neue Stoffhosen im Ge-sammtwerthe von 29 fl. entwendete. Der Dieb dürste auch nach Geld gesucht haben, ba sämmtliche Koffer und Kästen durchwühlt und die Frauen-Neider auf den Boden geworfen waren, während er sich nur der besagten Männerkleidung bemäch-»igte. Akpenvereiusausffug. Die hiesige Section des D. u. Oe. AlpenveremeS wird am 15. und 10. August d. I. einen Ausflug in die Sannthaler Alpen unternehmen, der unter kundiger Leitung den Theilnehmern gewiß ein schönes Bild unserer heimathlichen Alpenwelt enlrollen wird. Welche Kegeln sind beim Aadeu zu beachten ? Man bade entweder am frühen Morgen oder am Spätnachmittag, nie nach eben vollendeter Mahlzeit. Vor dem Baden vermeide man jede Ausregung und allzu große Anstrengungen, namcnt-lich sorge man für eine mittlere Körpertemperatur und durch langsames Entkleiden sür eine allmählige Abkühlung. DaS Herumlaufen und Herumlungern vor und nach dem Baden und in den Pausen muss streng untersagt werden. Etwaige Erkältungen sind aus diese Unsitte zurückzuführen. Nachdem man daS Wasser verlassen, reibe man sich nicht nur trocken, sondern warm, lege schnell die Kleidung an und mache noch einen Spaziergang, bis die gewöhnliche Körpertemperatur wieder erreicht ist: Das Baden erfühlt jedoch seinen Zweck nur halb, wenn es nicht mit Schwimmen verbunden ist. Abgesehen davon, dass Erkältungen und Ertrinken in der Regel den Nichtschwimmer treffen, giebt eS wohl kaum eine Bewegung, welche alle Theile deS Körpers so gleichmäßig und intensiv beschäftigt, wie das Schwimmen. Slovenische fügender',ieliung. Auf dem Aus-fluge der slovenischen Mädchenvolksschule, von dem wir jüngst berichtet haben, haben sich recht er-bauliche Dinge zugetragen. So wird uns berichtet, dass man aus dem Geschrei der Mädchen entnehmen konnte, dass sie in der slovenischen Dichtkunst dahin auch nur ein einziges Stück aus der Wohnung wegzutragen wagt, den schieße ich «odt..." Sprach'S, ließ den Advocaien ganz verdutzt stehen und stürmte direct in die einstige gemein-same Wohnung. Dort fand er noch Alles, wie er es verlassen, nur die Sachen fehlten, die seine Frau ihm geschickt hatte. Die Frau hatte Alles von ihrem Bruder erfahren. .Du hättest ihm die Uhr geben sollen." meinte der Advocat. »Der Process kann lange dauern. Während der Zeit sitzt er in der Woh-nung, kann wegräumen, verkaufen lassen, waS er will..." „Was, meine Möbel verkaufen! . . . . Das möchte ich sehen!" Die junge Frau fuhr sofort, in fieberhafter Aufregung, in die Stadt. In der alten Wohnung traf sie richtig ihren Gatten an. „WaS machen Sie hier? fragte sie miß-trauifch. .Ich wohne ja hier", meinte er. .Und was machen Sie hier?" fetzte er fragend hinzu. „Ich wohne auch hier" sagte sie und legte entschlossen Hut. Mantel und Schirm ab. „Deutsche Wacht gründlich unterrichtet werden. Die unter Leitung der Schulschwestern ausgeflogenen betrunkenen Mädchen sagten nämlich den offenbar eingelernten Spruch auf: Siovenci srno svetniki Nernci so biki! Zu deutsch: Wir Slovenen sind Heilige, die Deutschen aber Stiere! Man sieht, der slovenischen Jugend wird der nationale Friede eingeprägt, damit den kommenden Geschlechtern der Nati-onalitätenstreit nur mehr ein Märchen auS rer-gangener Zeit sein wird. Lagesnettigkeiten. Aus Nadeui's Äugend. Bor etwa vierjig Jahren spielte sich im deutschen Gymnasium in Lemberg eine heilere Scene ab. In der zweiten Klasse war eben eine lateinisch« Stunde und e» sollte di« Ueberfetzung au» dem Latein in'» deutsche geübt werden. Der Pro-sessor rief einen Schüler auf. der die Ueberfetzung begann, und dann wieder einen anderen, welcher die-selbe fortsetzte. Wer nicht vorbereitet war, oder nicht aufpaßte, um beim Ausrufen sofort einfallen zu können, mußte übler Folgen gewärtig sein. Mit einemmale be-merkt der Professor, das» in der ersten Bank zwei Schüler, statt der Uebersetzung zu folgen, lebhaft mit-einander schwätzten. Der Professor rief daher: „Badenil" — Der junge Graf und einer der Schwätzer sprang etwa» verwirrt aus, tue den lateinischen Satz: ornne principiura est grave und übersetzte ihn wie folgt: Alle Prinzen sind Grafen! — Der Professor sah verdutzt auf ob der Unverfrorenheit des jungen Grafen — und die ganz« Klasse brach in ein schallende» Gelächter au». „Setzen Sie sich," sagte streng der Professor — „Sie ....!" und rief einen zweiten Schüler auf; der junge Graf aber machte eine halb« Wendung g«g«n die Klaff« und sah mit g«röth«tem, «rotzigem Gesichte und blitzenden Augen seine Mit-fchüler an, als wollte er lagen: Ihr Esel! — worüber lacht ihr denn? Seit dieser Zeit war er sehr kitzlich, wenn man ihn auf einen geschossenen Bock aufmerksam machie. Diese Geschichte wurde von einem Herrn er-zählt, der den Grasen noch au» jener Zeit kennt, und dessen Schlagfertigkeit in der Gesellschaft eben gerühmt wurde. Sod durch Pipbtöeriu. Der vor einiger Zeit in Berlin Aufsehen erregende Tod des Kindes de» Professor» Langerhans, der kurz nach einer Diphterin-Jnjeelion eintrat, scheint nach der letzten Untersuchung nicht auf einer Wirkung de» Heilmittel« zu beruhen. Die GerichtSphystker Professor Straßmann und Sanität»-rath Mittenzweig erstatteten ihr Gutachten über den Todesfall des Kinde» de» Professor» Langerhan». Dar-nach liege keinerlei strafbare» Versehen, vielmehr ein unglücklicher, nicht voraussehbarer Zufall, sehr wahr-scheinlich eine plötzliche Erstickung vor. Die Wilkenuiumsfeier. Durch drei Tage bis ein-schließlich 7. Juni blieben die Krönungsinsignien in der Krönungskirche (Mathia«kirche) zu Ofen der allgemeinen Besichtigung ausgestellt. Abend» 5 Uhr wurden dieselben in der Sakristei verschlossen, um am 8. Juni in die feierliche Festsitzung de» gesammten ungarischen Reich»-tage», mit welcher zugleich das neue ReichUagsgebäude am Donauufer Pest» — ein herrlicher, prachtvoller, strenggothischer Bau, ungefähr im Stile des Wiener Rathhause» — von beiden Häusern deS Reichstage» be-zogen und eröffnet wird. Am 7. Juni hat der Kaiser Nach einer Weile begann sie zu verhandeln: sie versuchte zu feilschen. „Hören Sie", rief sie, „wenn sie wollen, können Sie die Bronze-Uhr nehmen." „Jetzt will ich nicht. Aber wenn Sie wollen, theile» wir Alles." .Alle»?" „Ja. Alles; auch die Silverfachen, das Service, mit einem Worte Alles." „Das ist aber ungerecht! Die Taschentücher habe ich selber gestickt!" „Die Möbel hab' ja wieder ich gekauft!" Die junge Frau gieng zum Fenster. „Wie lange wollen Sie denn hier blnben?" fragte sie später mit schüchterner Stimme. „Immer!" lautete die fürchterliche Antwort, „und Sie?" Die Frau dachte nach. Es ist klar, wenn sie jetzt fortgeht, läßt er wegräumen, was er will ... „Ich bleibe hier, so lange eS mir belieben wird." Und sie blieb. Was weiter geschah, weiß ich nicht. That-sache ist, dass Mann und Frau noch heute in ihrer alten Wohnung sind: möglich aus dem Grunde, weil sie auf ihre Möbel achtgeben. 1896 , und König iu der Ofener Burg eine Huldigungid^pil-tation sämmtlicher Obergespäne deS Landes und der „Haupt- und Residenzstadt" Ofen-Pest empfangen. Mini-sterpräsident Banffy hielt die Ansprache namenS der Obergespäne, Oberbürgermeister Rath «amen» der Hauptstadt. Beide Reden feierten König Franz Josef als den weisesten, gerechtesten und gütigsten, al» auch konftiiu-tionellsten König, welchen Ungarn seit dem Aufgebe» seiner Einzelnunabhängigkeit gehabt habe, und versichern ihn und die Königin Elisabeth der schwärmerischen Siebe und Anhänglichkeit der ganzen politischen Nation Ungarn«. Der König antwortete auf beide Reden in auSsürlichcrer herzlicher Anerkennung der Treue und Verläßlichkeit der Ungarn und versicherte die Deputation unter Be-tonung einiger allgemeiner Fragen und Wünsche, be-sonder« Ofen-Pest betreffend, seiner unveränderlichen Huld und Gnade. — Zum HuldigungSfestzuge am 8. d. Mt». find die außerordentlichsten Vorbereitnnge» getroffen worden. ES wird gemeloet, das» anlässlich der HuldigungSfestsitzung de» ReichSlage» eine Reih« königlicher Gnadenakte und Verleihungen erfolgt sei. Die Königin Elisabeth ist am Abende de» 7. Juni zur Betheiligung an den MilleniumSfeitrn der nächsten Tag« eingetroffen. Da» Zuströmen von Fremden nach Ofen-Pest hat sich in den letzten Tagen immerhin b<-trächtlich gesteigert. Hin frecher Paubmord wurde am 6. Juni morgens 10 Uhr im Trixnerwald« an dem von Trixen nach Völkermark« heimkebrenden Bäckergehilien Georj Werzin verübt. D«rs«lb« hatte Semmeln nach St. Fraa-ei«ei getragrn. auf dem Rückwege im Walde gerastet, wobei er einschlief. Ein Strolch, der leider noch nicht ausgeforscht wurde, raubte die kleine, auS ungefähr 2 fl. 50 kr. bestehende Barschaft, nachdem er vorher den Schlafenden mit einem Knüttel am Kovfe deran bearbeitet hatte, das» an seinem Aufkommen gezwei'elt wird. Werzin ist 1870 in Klagenfurt geboren, nach Annabichl zuständig. Hin tanzendes Kürkenthum. Albert l., Fürst von Monaco und seine Gemahlin, die Fürstin Alice, sind auf den originellen Einfall gekommen, ihre Unter-Ihanen zu einem Balle einzuladen. Mehr al« 3t» Per-fönen erschienen denn auch im Palast« ihr«« Land««-vater« zu diesem monacosischen Familienfeste. Die Fürstin erhielt vom Bürgermeister ein prachtvolle« Bouquet, dann begann da» Tanzvergnügen. Cb sich in jener Nacht eine« der Opfer de» Spielhölle in Monte Carlo erschossen ha», wird im Berichte über diese» großartige Familienfest nicht erwähnt. Hin judischer Rlädchenhändler. Wir brachten im Monate Februar die Nachricht von der Berha'iuaz de» jüdischen Mädchenhändler» Moriz Schiffmann, die am 8. Februar am Laibacher Bahnhofe erfolgte. Schiff-mann war damals im Begrifft, mt« zwei Opfern auS Agram die Reis« nach Amerika anzutreten, al« ein«« der jungen Mädchen die Hilfe der Polizei anrief. Heut« stand nun der jüdische Mädchenräuber vor dem Laibacher Schwurgerichte. Die Verhandlung wurde geheim durch geführt und der Angeklagte wegen Kuppelei zu icch« Wochen Arreste» verurtheilt, eine Slrafe, die in keine« Verhältnisse zu dem furchtbaren Los« steht, das die Opfer dkS jüdisch«» Mädchenhändler» getroffen hätt«, wenn der „Transport der Waare" gelungen wäre. Hin vermisster Aotariatscandidat. Nach einer dem SicherheitSbureau der Wiener Polizeidireetio» «rstattttrn Anzeigt wird der in Mödling wohnha'tt NotartatSeandidat Arthur Frauschtr seit l. d. vermi'« und befürchten dessen Angehörige, das« ihm ein Unglück widerfahren sei. Frauscher reiste an dem bezeichnet« Tage nach Wien, um bei der NotariatSkammer Informationen wegen Errichtung einer selbständigen Kanzlei einzuholen. Bon hier au» schrieb er an seine Gattin, das» er nach Neumarkt reise, da ihm mitgetheilt wurde, das» dort eine NotariatSkanzlei zu übernehmen fei. Zn Neumarkt ist Frauscher, wie man festgestellt hat, nicht eingetroffen, und die eifrigsten Nachforschungen nach feinem Verbleib sind bisher erfolglos geblieben. Für die Auffindung de» Abgängigen ist von feiner Familie eine Belohnung von zweihundert Gulden ausgesetzt worden. Abgeordneter Aluu f. Der ReichSrath«- un» Landtagsabgeordnete EanonieuS Earl Klun ist Sennlag nacht» in Ofen-Pest gestorben. Carl Klun. gebore» 15. Oktober 1841 in Buchtel»dorf bei Reifnitz in . Krain, studierte Theologie in Laibach, erhielt 30. Juli 1865 die Priesterweihe, diente al» Caplan in Ober» görjach bei Veldes x Avril 1867 Chorvicar und Tom-prediger in Laibach; 1873 Mitbegründer und Redacteur deS conservativtn Blattes „Slaven«." Er war alt Leiter der slovenisch-clericalen Partei bestrebt. IiltU' und Altslov«nen zu einigen, waS ihm auch eine Zeit lang gelang. Inzwischen war er 1877 von der Land-gemeinde Lack-Krainburg in den Landtag entleadit worden. In den Reichsrath wurde er seit 1379 gewählt. 1896 5 Schwurgericht. Cilli, 2. Juni. Hin Landbriefträger. Vorsitzender Herr L.-G.-R. Rattek, öffentlicher Anklager Herr St.-A.-S. St. Nemaniö, Vertheidiger Herr Dr. Schurbi. Der 27 Jahre alte, nunmehr als Schneider zu Langen» feld bei Cilli wohnhafte Franz Kolar wurde mit Tekrel der k. k. Post- und Telegraphen-Direciion Graz vom II. März 1893 mit Dienstvertrage Cilli vom 23. September 1893 zum Landbries-träger bei dem Post- und Telegraphenamte in Cilli ernannt, laut Diensteides vom 29. März 1893 in dieser seiner Eigenschaft vorschriftsmäßig beeidet, und übte dieses sein Amt bis zur jüngsten Zeit twuiilkrbrochen fort. Am 3. April 1896 bekam Franz Kolar in seiner Eigenschaft als k. k. Land-dneftcäger zugleich mit der PostanweisungNr. 124 und dem Abgabefcheine Z. 573 den mit genannter Pm'tanwcisung an Martin RopaS, Claviererzeuger in Möllag angewiesenen Betrag per 209 fl. auS-gefolgt, um denselben seiner Bestimmung gemäß dem Martin RopaS in Möllag auszuzahlen, Franz Solar führte jedoch diesen Betrag seiner Bestimmung nicht zu. sondern verwendete denselben sür eigene Zivecke. Um sich jedoch dem Postamt- gegenüber den Schein pflichtgemäßer AuSiolgnng dieses Be-träges zu geben, fälschte er, wie dies bei solchen Manipulationen gewöhnlich geschieht, deS Adressaten M. RopaS Namen sowohl aus dem Aufgabescheine, »xlcher bei dem Postamt« zur Controlle zurückbehalte» wird. alS auch aui der Postanweisung, «lche vorschriftSgemäß als Rechnungsbeleg der Lberbehörbe einzusenden ist. Da nun Martin RopaS da» Geld am 3. April 1896 nicht erhielt, ver-bändigte er hievon mittelst Correipondeuzkarte den Aufgeber N. Studeny in St. Peter, woraus dieser tun Betrag reclamirte. Die Reklamation wurde dem Franz Kolar zur Bestätigungsabgabe an Martin RopaS auSgefolgt. Franz Kolar fälschte nun abermals die Unterschrift deS Adressaten M. RopaS. um sich dem Postamt? gegenüber schein-bar zu rechtfertigen. Ueber Andrängen des Martin Äopas folgte fohin Franz Kolar demselben am 9. April 1896 den Theilbetrag per 112 fl. auS und versprach die restlichen 88 fl. bis zum 15. Mai IM zu bezahlen, waS er jedoch bisher nicht ge-thun Hitie. Dieser Thatbestand erscheint sowohl turch das Geständniß des Beschuldigten, welcher ax'angs zu der Ausrede seine Zuflucht nahm, er habe den Betrag einem anderen irgendwo in Aaberje wohnhasten, inzwischen aber verschollenen M. Ropas auSgefolgt. von demselben jedoch nur 112 si. zurückerhalten, sowie durch die Aussagen der Zeugen Martin RopaS und Dr. Dominik Tarion» vollkommen erwiesen. Nach der Aussage de» Letzteren hatte Franz Kolar auch vor 3 Jahren Vliesmarken im Betrage von 65 kr. ihrem Zwecke nicht zugeführt, sondern für sich behalten und war dn Angeklagte auch diesbezüglich geständig. Nach Wahrspruch der Geschworenen lautete daS Urtheil «ider Franz Kolar wegen des Verbrechens der Ämlsoerunireuung aus sechs Monate schweren llerkns. Cilli, 2. Juni. A» der Hememdekanzlei. Vorsitzender Herr L.-T.-R. Rattek, öffentlicher Ankläger Herr St.-A.-Si. It. Nemaniü, Vertheidiger Herr Dr. Decko. Der & Jahre alte Grundbesitzer Martin Virbnik in TchmerSdorf gestand, im Monate November oder December 1895 alS Eecretär des Gemeindeamtes El. Florian den ihm mil dem AbfendungSauftrage «n die k. k. BezirkShauptmannschast Windischgra; vm Gemeindevorsteher Jacob Golob übergeben?» Littag per 15 fl. 69 kr. sür sich verbraucht, dann i» Monate Mai 1895 und Oktober 1895 je W sl. 28 kr., zusammen 128 fl. 56 kr., vom obigen Gemeindevorsteher zur Absendung an die fleierm. Sparkasse in Graz nicht ihrem Zweck zu-ttutndet, sondern für sich verwendet zu haben. Ix amtliche Eigenschaft deS Beschuldigten als Eecretär deS Gemeindeamtes St. Florian wurde durch die Aussage deS Gemeindevorstehers Jacob Sslob, sowie durch die eigene Angabe des Beschul-d'.glen erwiesen. Martin Virbnik suchte auch den Jacob Golob von der Erstattung der Strafanzeige abzubringen, stellte ihm einen Schuldschein per 115 fl. 60 fr. auS und gewährte ihm diesbezüglich eichersttllung auf feiner Realität; den Restbetrag m 30 fl. versprach er jedoch bis zum 19. April IM zu bezahlen, so den ganzen Schaden gut und sich straNoS zu machen. Da er dieses Versprechen nicht zuhielt, so wurde gegen ihn die Anzeige wegen t^Hnttveruntreuung erstattet und d-S Strafoersahren «ngeleilet; nachdem er aber den größten Theil der veruntreuten Gelder ersetzt hatte, und 'auch Aussicht auf Ersatz des Restbetrages vorlag, so lautete der Wahrspruch der Geschworenen aus nichtschuldig, wornach ein freisprechendes Urtheil erfolgte. Cilli. s Juni iss«. Hin verhängnisvoller Schuß. Vorsitzender Herr L.-G.'R. Trenz," öffentlicher Ankläger Herr Sl.-A.-St. Schwemner, Vertheidiger Herr Dr. v. Jabornegg. In der Gastwirtschaft deS Sok in Moschganzen hatten sich am 23. Februar 1896 mehrere Bauernburschen, darunter sich auch Franz Zitnicf besand, versammelt. In der WirtSstube erschien auch der 34 Jahre alte Jagdpächter Martin Arnnfch von Salmansdorf mit einem Jagdgewehre bewaffnet. Zwischen ihm und einem der Burschen kam eS beim Kartenspiele zum Streit, welcher je-doch beigelegt wurde. Gegen 11 Uhr verließen die'Burschen das Gasthaus und nahmen unweit desselben nach der ganzen Breite der Straße Auf-stellung, so dass der ihnen nachfolgende Martin Arnusch genöthigt war, zur Seile auszuweichen und sich im Schnee ficic Bahn zu machen. Aergerlich stieß er im Vorbeigehen die Drohung aus: »Ich trete drei schritte zurück, wer an mich kommt, auf den gebe ich Feuer." — Der Bursche Ageö gab idm beruhigende Versicherungen, Franz Zitnif jedoch sprang an ihn heran und entriß ihm daS Gewehr mit der ausgesprochenen Absicht, sich die Ueber-zeugung zu verschaffen, ob die Waffe geladen sei. Sofort, nachdem er eS ungeladen befunden, gab er dem Arnusch daS Gewehr zurück. Die Gelegen-heit zum unbehinderten Abzüge ließ Arnusch u»be-nütz«, dagegen versah er beide Läuse seine» Jagd-gewehres mit scharfer Ladung, näherte sich den Burschen 2gec und Valenko, welche handgemein am Boden lagen und gab Feuer, ohne jedoch zu treffen. Dann zog er mit Valenko ab. Beiden folgte Franz Xitnik. Von Arnusch zum Halten auf« gefordert, gab Titnik mit lauter Stimme die Ver-sicherunq, das« er ohne feindselige Absicht zu hegen, Anschluss suche. Arnnsch wiederholte die Aufforderung und drohte mit Jeuern. Da Zitiiif nicht wich, machte Arnusch Kehrt, zählte bis drei, dann krachte der Schuß und 2 i» Prag. r In Eilti zu haben in ber Apotheke zur Mariahilf deS Sart Keta. ver Coniucteiir. StfäSf Juni mit den neuen Fahrpläne« den I» und (Kleine Atupabe mit Inländischen Auslande«, III aitrlrte FahrpUuru. Preis 30 kr., per k-drer In den Haupt-Poit 83 kr.) »tiidlen and mit Pläneu von \\ Ion. Pr«. Budapest, 0 Kotoßcr alter, weis,........„ „ „ —.48 ^onobitzer, weiß.......... „ „ —.40 Kirchllättner, weiß......... „ „ — 32 Frisches, vorzügliches Götzer Märzenbier jederzeit. Zu zahlreichen Besuch ladet höflichst ein 4SU-47 Holzachtend Anton Skoberne. 51-7 Waschliich und Thüren streicht man nur schnell und au« mit..Weißer Glasur". 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Xr. 18 und 20, sowi bei den Repräsentanzen in Klagenfurt und Laibach und bei jedMj Dlstricts-Commissariate ertheilt und ebendaselbst Versicherungsantrag entgegen genommen. Graz im Mai 1896. Direction der k. k. priv. wechselseitigen Brandscbades Versicherungs-Änstalt in Graz. Nachdruck wird nicht honoriert.__ 'ImbrcMchitsd). — Tru öZb