Nr. 233 Präu :: Mliratio nöprci» : Im Comptoir ganzj. N. U, !>'.!>>. N. 5.5„. Flli bicZuftvNiiii,; ini! Haut ball>j, , >lv. Mic dcr'L^Il znnzj.ft. 15, halbj.fl. 7.50. Freitag, !). October Insertl »»«gebühl bis i« Zeilen: imal «o l,., >. ^868. 'Amtlicher Theil. c^c. k. k. Apostolische Äiajestät haben mit Aller-höchster Entschlicßnng vom ^». October d. I, den Polizci-Obereommissärcn Karl Barthcl und Johann F ü r n -tranz den Titcl und Charakter von Polizciräthen aller-gnädigst zu verleihen 'geruht. Taaffe »,. p. 3tichtamtlicher Theil, Laibach, 8. October. Ueber die Männer, welche die spanische Revolution au die Spitze der Geschäfte gehoben hat, und ihre Verhältnisse zn Frankreich gibt nns ein wohlunterrichteter Correspondent der „A.A.Ztg." einige Aufschlüsse. Nach seinen Angaben hätte die Einsetzung einer neuen Regierung in Spanien einigermaßen die insbesondere durch dcu „Mouitcur" hervorgerufenen Besorgnisse beschwichtigt. General Serrano als Ä^iüistcrpräsidcnt kann vorläufig als Regent betrachtet werden, und sein Einfluß ans dic lommendeu Ereignisse oder Enlschcidnnqcn wird unl so maßgcbcl'dcr sein, n!s cr dafür gesorgt hat, mit !i0,(X)O Soidatcü nach Vl'adrid zu lummcn, wo da« Volt dclinalcn 4<).(»0U Gcw.l,rc in Händen I)at. Serrano betrachtele sich schon vc>r einigen Tciacn als dci, Vorstand der Regierung; denn nnniiltcldar nach dem ^dgangc der Königitl ertheilt»' er cincn! seincr Adjnlan-len, einem Obersten, eine Ätission nach Biarritz. Es ist nicht unwahi'chemlich. daß dci selbe dcn Kaiser sprechen lonnlc, dcl!» der Biarriner Hof, so galant für die unglückliche Königin, ist ses! entschlossen, sich mit den tiencn Äilännci» in Spanien uns dcn iiöflichstcn Fuß za stellen, nm d>c spanischen Verlegenheiten zu vermeiden, ivclche die Tuilcricnpolilil von anderen Ziclpnnktcn ablenken müßten. Der Agent Serrano's veranlaßt eine Anzahl abgeschmackter Gcrüchic. Er soll ausfragt huben, l^b der Kaiser die Eandidatllr dcs Prinzen Amadcns l'c>n Savoyen gcrn sehen würde, und in diesem Falle "elsncht haben, cin<> bezügliche Vereinbarung der a!>dc> liü Großmächlc zu veranlassen. Aus dem emsig ver-breltcie:> Gerücht läßt sich nur so vicl entnehmen, daß fllr den Prin;cn Amadcns bcrcils Reclame» gemacht werden. Serrano an der Spitze lcr Regierung isl ?ine klsn>d weiter für dcn Fall, daß Unordnungen zur Noth« lvcndigkit einer G'scllschaftsrcttnng führen. Die Fran üco Generals Pniu läßt im „Oanlois" gegen die Vcr-!cnmdnng prolestirc:», ihr Mann sei fähig mit der Rc-Vublit oder dcn 3tcpubltcancrn sich zu „enc.n'aillircn."! ^cui! Prim, sagt die Dame, zn den Progicssisten gc-! hört, so ist er gewiß dcr ^>u wenigsten radicalc unter ihnen. Demnach wild Prim als Kriegsminister sich leicht mit Serrano vciständigen, wcnn sie beide übcr ihre persönlichen Eriuuaenschafleu einig zn werden vermo'gin. Heir Oluza^a als Minister des Acnßcin soll oic iberische Union nicht sin- unmöglich halten, Admiral Topel.', als Flottcnminislcr, vcrhall sich zil den diei gci'aiuUcn l^ollc-gcn wie ein Ullra (ülinselvativer. Der Finanzminister .f^crr Madoz war scin ^ebcu lang ein Führer der Dcmoiralic, und er hat d,,ö rcpnblicanischc Manifesl mil unterzeichnet. Der ^nstizuiinist.r Heir Aquirrc ist ungcführ vu» dcrsclbcn Färbt'. Die Herren werden einen ungewöhnlichen Patriotismus bewäyrcn, wcnn sic einig bleiben, biö das spanische Volk angebl ch, übel sich vlrfügt haben wird. Vic'hcr werden keine demugogi» schcn Voifälle gemeldet. Die meisten Arkfc anö Äl'a-drid äußern jedoch die lebhaftesten Besorgnisse: ob dcr Uuiilöglicht'eil der P^lcirn und Tendenzen sich mittelst gegenseitiger Zugeständnisse ;u velständigen. Wcnn gerade Äiicfc aus republicaiuschen 5tcciscn diesen Besorg-uissen dcn düsicistel« Aufdruck gebe», so läßt sich daraus schon cinc gewissc Enlmuthignug oder ÄuösichtSlosigleit ci rathe«'. Die „Patric" zählt die Caudidalcn für dcn fpanischcn Thron üiiio irn ck, 8t,u.di0 auf, wie folgt: „Nach dem Herzog von Montpcnsicr, von wclchcin man wenig spricht, weil die Feinde der bonrbonischen Dynastie darauf bedacht gcwcscu sind, ihn in ciu Vcrbannnngö-Dccret mit cinzubegreiscn, ist dcr crstc Prätendent der Enkel des Don Carlos; dann kommt der König Don Ferdinand von Portugal, welcher von dcn Gegnern dcr iberischen Union lebhaft bekämpft wird; der junge Hcrzog von Aosta, ans dem italienischen KünigShansc, dessen Name als eine anticlcricale Protestation genannt wnrde, und endlich der Prin; Napoleon." Die Kandidatur dcs Enkels des Don Earlos, welcher sich seit Mittwoch in Spanien und gegenwärtig wahrscheinlich schon in Madrid befindet, wird von dcn lcgitimistischen Blätlcru uou Paris und der Provinz schon eifrig patronisirt. Dieser Prätendent ist Don Carlos von Bourbon, der Enkel des Don Earlos, des Bruders Ferdinands VII., und der Neffe des Grafen v. Monttinolin. Sein Vater, Don Juan dc Bourdon, der zweite uud gegenwärtig der einzige überlebende Sohn des Don Earlos, hat anf seine, Rechte auf die spanische Krone verzichtet, welche demnach traft der alten Hausgcsctzc dcs Königreiches auf den Prinzen Karl von Bourbon, geboren dcn 20. März 1848 und vermalt im Jahre 1807 mit der Prinzessiu Margarethe von Parma, einer Nichtc des Grasen von Ehambord, übergegangen sind. Die „Union National," welcher wir diese Genealogie entnehmen, fügt hinzn: „Don Earlos ist dcr junge Prinz, welcher unter dem Namen Karl VII. die Fahne der erblichen Monarchie in Spanien aufpflanzen wird. Ein Karl VII, war es. welcher Frankreich gerettet hat." Die „Gazette du Midi" geht in ihrem ^cgitimismus so weit, sogar die Recht Mäßigkeit dieser Eandidatur au;u;wcifclu; sie ist nämlich noch nicht gewiß, ob die Entsagung des Don Juan in regelmäßiger Form erfolgt wäre. Diese Frage dürfte deu Spaniern leine grauen Haare machen. AuS Bulgarien uud Maccdonicn bringt dcr in Belgrad crschciucndc „Svctouid" sehr beachtens werthe Nachrichten. Im ersteren blinde mchrcu sich die Insurgrutcu uud beabsichtigten, zwei befestigte ^agcr am Fuße des Balkans herzurichten. Um sich mehr Luft zu verschaffen, schickte Hadschi-Dimitri drei Abtheilungen Aufständischer uach Maccdouien, wo dic Behörden fast gar keine bewaffnete Macht hatten und sie erst von Sabri Pascha uud von Asker von Sofia rcquiriren luußtcu. Diese Zeit bcuutzud, haben sich 4M Mann Insurgenten bei Tschuma festgesetzt, wo sie vou den sehr schwer zugänglichen starke» Malcschcwcn-Verghöhcn gut geschützt sind. Auch bei Orckania haben Insurgenten sich gezeigt uud rund herum Schrecken verbreitet. Dcr Kaimakam von Mclnik, hat sogleich eine Aushebung von einem Mann nnter zehn angeordnet, um eine Armee von Eingebornen, welche die Oertlichleitcn gut kennen, zur Verfügung zn haben. Das ernstliche Ucbcrgrcifen der Rcvolntion auf maccdonischem Boden hat die Pforte derart beunruhigt, daß in Albanien eine Freiwilligen^ schaar, etwa l!(XX) Mann start, in aller Eile cmgrwor^ bcn wurde, wobei jedem Freiwilligen 1 Medschidi« (etwa ^ Ducaten) Handgeld gegeben und zwei als monatlicher Gehalt vcrfprochen wnrden. - Sabri Pascha will, wie es heißt, mit cincm Corps von 6(X>0 Mann Infanterie nnd 200 Mann Eavalcric in den Balkan selbst gehen und die Dichtung des dichten Waldes vornehmen, der das dortige Gebirge bedeckt. Diese Maßregel würde gute Dienste leisten - wie eine solche dcn Russen im Kaukasus vorzügliche Dienste geleistet hat - nber es ist die >große Frage, ob die Insurgenten sie werden ausführen lassen? Das Unternehmen ist jedenfalls ein sehr schwieriges. ßcncht des VrrMllW- Wahlrcstrm- un> Vcml'illdrordllungg-> Ausschusses wegen Bildung von Hauptgcmcinden uno Be-zi rlsve: tret u ug en in Kram, l s ch I u ß.) U. Bezirks vertretu ngen. In Betreff dieser Gemeindeorganc höherer Ordnung machte sich außer dcr sä'on erwähnten Stimme, sich mit den Hanptgcmeindcn zn begnügen, eine zweite allerdings nnr eventuelle Gegnerschaft im Ansschnsse vcr-nchmbar, Fmilllckill. Ein Sonnt a g o a u o slug. (Ländliche StiM.) Die Partie ans dcn Katharinabcrg gilt nnstreitig ^. cinc dcr dankbarsten unseres an Naturschvnhcitcn so schlich ^segneten Bandes. Wir haben jüngst in schr an-'^"chncr Gesellschaft dicscn Ansflng gcmacht'nnd vcrsnchcn f,' ^ns»lhci, hcnlc zu bcschrcibcn. Tic werden sich viel-^. ^ ben, Glauben hingcucn, daß wir »nsercr Erzählnng M, ^' einmal ciu paar Schilderungen von diversen sV^lagsinalen oder Soupers beifügen und sie sollen in ,'Mr Erwartung nicht getäuscht werden. Wir verbinden "s angclici),i,c mit dem nützlichcn und begreifen darun- k^. ""^' das gastronomische Element. — Wir gchcn von lins ^'^^^uung ans, daß, sobald cS sich nm cine dank- . lc Partie in angenehmer Gesellschaft handelt, man die- "^ liut vorbereiten müsse, und das taun nicht besser Ucnx -"' "^ ""'" "'"n fi'r dic Bedürfnisse dcs Ma- Ae^ ^"^^ ^^^^' ^"'" lür das Äuge hat bei dcr in - °c sichren Partie die liebe Natur am besten gcsorgt. gei,n ^"^''' ^""' Kollegen unter dem Strich. dcr dcr ^ !'"^^"dn-zig ist. unsere Plaudereien mit zersetzen- Emv^ ^' '" kritisircu,.der unser bischen Wärmc und ^^ angilchfelt für die Schönheiten der Natnr. welche ^ci«^'^',/^ Ä" da einen zicmlichen Hitzegrad ,^^^)elt.^>^.dem es ein gelinder Gränl zu feiu letzter^ ^'' '"'^' ^""offclu mit oder ohne Gultcr - v«us .st u,t< frc.l,ch lieber- gnr fo gerne cfscn und daß wir für frifchc Alpenmilch nnd ein Glas gulcu Wein schwärmcn können. Was wollen Sie, strenger Herr Eollcgc? Wir stammen aus dcm böhmischen Erzgebirge nnd haben uns dort das Kartoffelcsscn angewöhnt, wir lassen nns diese Passion nicht verbieten, wir machen sogar Propaganda für diese den Menschen fast unentbehrliche Knollenfrucht nnd wären die ersten, sobald cS sich um ein Denkmal für dcu seligen Drake handeln würde, uuscr Schärflcin dazu veizutrageu. Haben wir doch auch Fenilletonisten, die uns in ihren Briefen mittheilen, wo und wie viel Krügcl Bier sie iu den Straßcnwirthshänscrn gelrnnkcn, anf welchen Fnßc dcr Gaul. dcr sie führte, hinkte, oder die breitspurig sich über die Zerfahrenheit — wir bitten das Wort buchstäblich zu uchiuen — dcr Gcmcindcslraße, die dcr Wagen verfolgte, auslassen. Walter Scott ergeht sich in dcr Schildcrnng einer alten cphcuumranitcn Thnrmziunc auf drei bis vicr ^citcu, aber cr ermüdet nicht, und wir wünschen, cs ihm nur entfernt nachmachen zu können. Doch wo sind wir mit unserer Erzählung hingc-ralhen? Pardon! wir werden gleich wieder bei dcr Lache sein. und fallen, nm die verlorene Zeit einzubringen, mitten in dcn Aueflug hinein. Es ist acht Uhr Morgens, hinter der Gartcnmaucr dcs Ursulincrtlostcrs harret ein grün augcstrichcner Fnhr-mannswagen, an welchem vier mit Kotzen umhüllte Sitz-brctter angebracht sind; am Vorderbrell thront ein junger pausbäckiger Rossclcnkcr, dcr seinen Schnnrbart drchct nnd sich bcmüht, ein recht pfiffiges Gesicht zu machen. Wir rücken an drei Damen — drei Herren — cinc Köchin zwei Körbe Geschirr und Eßwaarcn — acht Regenschirme, zwei Operngucker und ein Hafersack. Die Herren machen kchrt nnd während nntcr hcUem dachen dic Damen auf den hohen Fracktwagcn steigen, was ciu bischen Mühe lostet und ohne Beihilfe der Herren vollzogen werden mnß, zünden sich die Herren ihre Cigarren an; endlich sitzen wir alle, ein Peitschen-schnallcr und wir rasseln dcr Tricster Barriere zu; wir bezahlen, daselbst angelangt, als gute Staatsbürger für die Hin- nnd Rückfahrt 5>tt kr. und werden bei dcr Ausübung dieser Bürgerpflicht diesmal durch keinen herabfallenden Mnuthbalkcn uutcrbrochen. Wir fahren weiter, lcuken vor Wailsch cin nnd lustig geht es durch die saftig grüne Au die Gradasza entlang. Wir sind am Wageu ganz guter Dinge uud machen Witze über unsere drollige Art zu reisen; wir la-chcn, was Zcng hält, uuscrc muthigen Wagcnftferde springen wie Gaisböckc, man könnte glanben, die Thiere wissen, der Tag sei dcm Vergnügen gewidmet, möglich sogar, daß ihnen die Gegend gefällt.' von welcher wir für fie füßes Bcrghen nud goldigen Hafer beziehen. Vielleicht rümpft auch hier unfcr Herr College die Nase, wir haben abcr gcnng Skizzen aus dcm Thicrlebm ge lesen, um uns überzeugt zu halten, daß ein Pferd Vcr stand, Treue uud Dankbarkeit betreffend, vielen Menschen eine Pferdelänge voraus sein kann. In Kozarjc heißt cs vom Wagen steigen, weil da-selbst die Brücke gebaut wird; wir müssen das tiefe Flußbett hinab dnrch den Bach uud wieder hinauf. D'c Damcu balaucircn anf dcn drei Ollerb.ilkcu, die die Eonimunieatiou herstellen, und welche stmk schwanlcn, 1700 Wegcu der uulcugbar hohen Kostcu, welche die Vczirkovcrtrctuugcu sowohl für sich sclbsl, als für ihre Excculivvrgauc bcausprlichcu und beziehuugswcise der armen nnd ohnehin mit Abgaben und Leistungen gc> drückten Bevölkerung Kraiuö neu auflcgeu müßten, wollte em Äiitglied des Ausschusses die Einführung uou Be-zirtsvcrtretungcu an die Bedingung geknüpft haben, daß diesen BczirtSvcrtrctungen sofort auch alle Geschäfte I. f. politischer Bczirksbchördcn überwiesen, letztere als» aufgclafseu nnd um deren dosten das Land in Eom-pcnsirung mit dein nencn BczirtSvcrtletlmgsaufwaudc entlastet werde. Nicht nnr die Zwcifclhaftigkcit einer erfolgreichen Äestrebnng solchen AllsinnenS an die Rcgiernng, sou-dern anch sogar die Uilerwünschlichkeit, das; die autouu-nicu Bezirksuertrclungcu u',it den Geschäften nnd der Stellung staatlicher Aomiuistratiou verquickt werden anch die Rücksicht. das; die sonnigen Zwecke der Bc-zirtsvcrlretungcu, deren Gebiet kleiner, als die jetzigen Bezirks Hauptmaunschaflcu, allcufalls im Umfange der Be^irfSgcrichtssprcugcl gestalten werden, bestimm-lcn die Aiisschußmaiorität, die Einführung vou Bc-zirlsvcrtrclllugeu in strain ;u erörtern, ohne die erwähnte Bedingung zu sctzcu, sondern die Verwirklichung derselben einem weiteren Entwicklungsgänge iu Vereinfachung der l. f. politischen Verwaltung anheim zu stellen, ' Doch lau» der Ausschuß den lebhaften Wunsch nicht unterdrücken, es möge die Ueberweisung der Agenden landcsfürsllichcr an autonome Organe, die theils schon geschehen ist, theils noch bevorstehen möge, auch eine entsprechende Vermindcrnug des 5toslena>iswandcS bei den ersteren nnd Uebcrweisuug eines Theiles der dafür bestimmten Einlüuftc an die letzteren zur Folge haben Der Ausschuß vergegenwärtigt sich, wie nur die iu der Äczirtsvcrlrctuug vereinte Kraft dem iu einem größeren Gebiethe zweckmäßiger zu befriedigenden Interesse der Bevölkerung eines Bezirkes genügen könne, als da sind: die humauitäreu Austalleu für Armen- uud Sani-lätswesen und die mit letzterem schon setzt in Verbindung stehenden Bczirkscasicn, die BildnngSanstallen für landwirtschaftlichen nnd gewerblichen Unterricht, die Perkehrsaustalteu, welche den ebcu nicht sehr allgemein sich bewährenden Slrasscncomil<>'s abzunehmen, sich dauu Gelegenheit botc, - die polizeilichen Anstalten für Schudwcscn u. dgl. ^ die staatliche» Aufordrrungcn bei Einguartirungcu, Voi spann :e. .'c. Weilers drängte sich die Nothwendigkeit eines Atit-telgliedcs im organischen Verkehre des VandcSansschusscs mit den Ortögcmcindcn ans. Schon die große Entfernung der leideren verhindert absolut die so vielfach uö-lhigc eigene Anschauung und Einwirkung; durch Ueber-lragung uamcutlich der Vcrmögcus-VerwaltuugSaufsicht, durch die nöthigen Erhcl'uugcu lind Informationen in Necursfällen wäre abcrmalo ein Feld zweckmäßigen Wirkens für die Bezirksvcrtrcluugen in der Abstufung zu den Gemeinden geboten. Auch der neben diesem wirthschaftlichcn Gewinne ' mit zn erringende sociale und politische Vortheil darf iu die Wagschalc einer solchen Institution gelegt werden; der Bürger^ uud Gcmcinsinn, der sich aus der Oemcin-samkcit der Sorge für die eigenen Interessen, aus dcu fortwährcudcu Wechselbeziehungen nnd in der steigenden ^ Gcwaildthcit nnd Nutzbarmachung zn lebendiger Thätige! tcit entwickelt, - - und das politische ^iomcut dcö lebendige» Bcwußtwerdcus, welche wirthschaft!iche Bedeutuug die roustitutionellc Freiheit in sich trage, insbesondere die nicht leicht mehr angreifbare oder ciufach hiuwcg zu decrctircuoc Grundlage dcS staal'ichcu ssrcihcitsbaucs. Die Fruchtbarmachung aller dieser Keime, welche iu der Iustitutiou vou BczirtSvcrtrctuugcu licgeu, setzt allcrdiugS das Verständniß uud dcu dadurch bcdiugteu Eifer des Volles für dieselbe voraus; dicfe gilt es zu crforfcheu und uöthigcnfnlls zn wccken uud zil beleben. Alle Specialfragcu über Größe der Bezirke, Bil-dliug der Vertretuugcu, Wirtuugskrcis derselben crfor^ dcrn eine genaue, und wohl nur iu Ausarbeitung des betreffenden Gesetzentwurfes selbst zu präcisirende Erör tcruug. AllcS dies auszusührcu tonute der Ausschuß nicht als seine unmittelbare Aufgabe bctrachteu, sei es auch aliS teincili andern Grunde als dem der Zeit, aber auch sci^ ner Mittel wegen. Insbesondere werden die Erfahruu-geu in anderen Bändern bestimmend einwirken, wo Be-zirksucrlrctuuaM, wie iu Böhmeu und Stcicrniark, seit längerer oder kürzerer Zcil bestehen. Damit will allerdings nicht gesagt sciu, daß das dortselbst, bei dichterer Bcvölkernng, höherer Eutwickluug der laudwirlhschaftli-chcu, gcwcrb- uud fabritsmäßigcu Production, durch all dies gesteigertem Verkehre gcsühlte Bedürfniß ohuc weiteres Zeugniß gebe, daß auch das iu anderen Verhältnissen befindliche Kraiu dieses Bedürfniß unabweisbar iu fich trage. Nicht einmal eine principielle Entscheidung des hohcn Landtages, ob BczirlSvcrtrctungcn i» Kram einzuführen scieu oder uicht, erachtet der Ausschuß schou jetzt empfehlen zu follcu; die Eingangs erwähnten Gedenken in seiner Mitte selbst, — eben so aber die Rücksicht, daß zn solch einem präjndicircndcn Entschlüsse nichts, insbesondere keine innere Nothwendigfeit für die unaufgchalteue Fort-bchandluug dieser Frage drangt, wohl aber der Beschluß nach einer sicheren Anschauung der Verhältnisse des Laudcs sich werde fassen lassen, cmpfehlcu vorerst nur diese durch dcu LaudcSausschuß zu pflegende Enqnete. Damit jedoch die Zeit derselben uicht das Znslaudc-kommen ciucs bezügliche» Gesetzes verzögere, wäre solches zu eutwcrfcu, um sofort debattirt werden zu touucn, weuu der hohe Landtag in der nächsteu Scssiou für eine solche Iustitutiou schlüssig werdcu sollte. Demgemäß stellt der VcrfassuugSauSschilß folgcudc Autrüge: Der hohe Laudtag wolle beschließe»! 1. Die Aunahme des iu '/. beiliegenden Gesetzeut-wurfcö znr Aenderung der Htz 1 bis 4 der Ocmcindc-ordnuug vom 17. Februar l^<> ucu Auhaugc tüchtig durchgeprügelt, ja ciucm, gcgcu den sich huudcrt Fäuste gerichtet hatteu, mit dem Ersäufeu gedroht. Uutcr iuferualcm Geheule zog die wilde Rotte auf jenem Gruude auf, und der nationale Ingrimm steigerte sich — da die „gcachtestcn" Bürger uoch immer auöbliebeu vou Miuutc zu Miuulc. Auf dcr vom Wyschehrader Thor sührcude Aerarialfahrstraße sah mau um 4 Uhr plötzlich Staubwolken aufstcigeu; die ärgstcu Schreier stobcu zu Dutzenden auScinauder. ES hieß, daß das k. k. Militär im Auzugc sei Und dcui >var auch wirtlich so. Ans die Nachricht vou dcr bc-dcuteudeu VolkSausammlllug war vou der „Stadt Straß' bürg" hinter ilaroliueuthal emc Escadron Hußarcn uud aus dcr Aujczdcr Kaserne ciu Bataillou vo„ Erzherzog Karl Salvntor-Infantcric znr Zcrstrcnung des Meetings ausgerückt. Kaum hatten die Truppen da? Wyschchra-dcr Thor verlassen, wurde dieses abgeschlossen uud mit doppelteu Wachposten besetzt. Im scharfen Trabe jagten jetzt die Hußaren, ol" gleich man ihncu Eljcn 3)ladarzcn schciut, die zartcu Füßcheu zli quctschcu, oder im besten Falle ein Fragment dcr Bcschuhung hcrabzurcißen, wic cs eben auch ciucr unserer Damen geschah. Wir wissen uns zu erinnern, daß uuscr alter Schuttehrcr diese Situation au unserer Äeschuhuug mit den Worten zu tadclu pflegte: „Bei Dir ficht wieder einmal dcr Strumpfwirker dem Schuhmacher zum Fen-, ster heraus;" iu dciu gcgcbcucu Falle jedoch hätte uu-sev alter Schullehrcr kaum etwas zli bemerken gehabt, denn die Behaufuug, aus welcher dcr Strumpfwirker durch das Fcnstcr des Schuhmachers heraus sah, war so uicdlich! Eudlich sind wir am audcru lifer; diesmal helfen wir dcu Damen aufzusteigen. Sehen Sie, was eine halbe ^tnndc Bcisammcnsciu auf cincr ^audpartie für Umwälzungen m der AnschanungSiveise hervorruft; --frcülch waren wlr eine halbe Stuudc zuvor uuter dcu Battcrieu des Klosters. Lustig rollen wir Dobrov a zn, erreichten Sviec, biegen lmts in die Thalschlucht und sind ciniac Minu^ ten vor '/510 Uhr vor dem Weiler Herounik- daselbst wird abgestiegen nnd dcr Träger für die Mund-liorrüthc, Regenschirme, Plaids ?c. engagirt. Nach fm,f Minuten gcht es längs des Wildbachs dcr Anhöhc zn; dcr Wcg ist ziemlich steil, doch wir marschircn uuvcr-drosscil und circichcu innerhalb 50 Minuten Topol; uud nlln geht es durch Buchenwälder uud Obstgärten weiter bergan. bis wir 10 Minuten später vor dem ncncn Dorfwirthshausc halt machen. Die Wirthslentt sind in der Kirche, wir installircn die mitgebrachte Köchin in ihren Wirkungskreis uud lenken uuscru Wcg ebenfalls zur Kirche. Das Gotteshaus ist au dem südöstlichen Gehäugc dcS Gebirges malerisch gelegen, dasselbe ist sehr nett uud rein gehalten; das Pfarrhaus mit dem anstoßenden Garten gleicht cincr Sommcr-villa uud wir lassen uus die Mühe nicht verdrießen, die Umgebung beider gründlich in Augenschein zu nehmen. Mittlerweile war dcr Gottesdienst vorüber, dic Kirche leerte sich uud wir traten hiuciu, uuscre Andacht zu verrichten. Von der Kirche führt ciu mäßig auf-stcigcudcr Wcg auf dcu Kamm dcS Katharincnbcrgcs, dcsscu größte Höhe iu Ä) Miuutcn bcquem erreicht werden kann. Die Aussicht vou diesem Punkte ist uugcmcin lohnend: gegen Westen bcgrcuzcn die Mischen Alpen mit dcm hoch zum Himmel ragenden Triglav, norowcnlich uud uördlich der Alpcnzug der Karawaukeu- und die Stciucralftcu, östlich dcr heilige Bcrg uud dcr Kumbcrg, die Unlcrtrainer uud kroatische» Gcbirac, auschlicßcud au dcu Schuecbcrg, im Südcu dcr Karst mit dcm Nauus dcu Horizout. Die Landschaft gegen Kraiuburg, Höflciu, Michclstettcu. St. Georgcu uud Großkahleubcrg ist rci-zcud, die Zeycr, Save uud Vaibach glitzcru silbern auS dciu Grüil der üppigen Ufcr, Zwischcnwässcrn mit den ucucu Fabritbauteu dcr Hcrru Tcrpiuz uud Zeschko hcbt sich uou dcr Landschaft wic cm nicdlichcs Kiuderfpiclzcug ab. Vou Laibach sieht man blos die St. Peter- nnd Polana-Vorstadt, cincn Thcil dcr Inncrstadt, beiläufig vou dcr Hradcczkybrückc aufwärts gcgcu dic Laibach, durch dcu Städtwald bekommt dicscs Bild ein wuudcrhübschc^ Relics: vor dcr Stadt sclbst lagcrn die bewaldeten Höhe" des Ruscnbachcr Gebirges und oberhalb der grüi'c" Wipfel erblicken wir iu reinen Umrissen das Castcll! wir gcbcu dicscr Ruudsicht dcu Vorzug vor jcucr ^ Oroßkahlenbcrgcs schon aus dcm Grunde, weil basely dic AliSsicht gcgcu Südost, Süd nud Südwcst frci ü^' Wir trcuucu nus schwer von dem reizcudcu Pci>^' raiua, dessen Einzelheiten zu schildern viel Raum m'!)' inen würde. Um halb zwei Uhr erreichen wir das Wirlhsha>^ der Tisch ist im austoßcudcu Gartcu gcdcckt uud >"^ überreichen Ihucu hiermit uuscre dicsfälligc Spcisk^ behufs nllfälligcr Daruachachtuug. Wir dckamcu ,^^ köstliche Nudelsuppe mit ParmcsaMsc, saftiges ^^ fleifch garni»l mit Kartoffeln, Zuaimcr Essiggurkci'^ ucu gespickten dclicateu Haseurückcn mit ditto Kartols ,' gebratcue Kastauicu , Emcnthalcrtäsc uud Weiutrau^ ^ Zum Schlüsse schwarzen Kaffee. Der Wirth bcdic" uus mit ciucm sehr guteu Marwein, und so verbau' wir, wic bereits früher uugcdeutct, das nützlich ' angenehilic mit dem gastronomischen Element. ,„d Um halb vier brachen wir auf uud zogcu sing^,' ^ jubelnd durch dic schattigen Wälder die Thalsohlc l)ll ^.' Zwei ein halb Stunden später hatteu wir ^'"'^ !,icsc reicht uud es erübriget uus uur uoch, uus >'"d ^ herrliche Partie Ihncu bcstcus au;ueiupfehlcn. ^^ 1707 sich zunächst nach den Michlrr Gründen, während dic Eavalcric die Pankrazer Fcldcr säuberte. Dc>^ Proletariat crgriff ubcroll. sobald das f. k, Militär im ?lu-maische war, die flucht und bcgcmn dab.i zu pf^fcn lnid „Königgratz", lidcr .,c^ kounnen die Plcus;cn" zu rufcu. Ilcbcrhanpt gab ee, da die „gc^chlelc» Büi^'i" fchllcli, dcr Bubeiislück,: r>ie!c. Älö dic )ufanl!,ric dem ^iuslcr Thalc unhte, begann daö Proletariat, daö sich dort ix Massc angesammelt halte, zn pfeifen nnd z» hühncü, zwei junge Burschen wurden ans frischer That ertappt, sogleich festgenommen lind unlcl die Soldaten Mcct't, so daß sic die weilten Bewegungen dcr Trup^ ftm mit zerknirschten Hci,^l! milinachcn mnßten. Die frechen Burschen, dic fnche beim Mccting „i'^r,!',,! IXi'inci" miiocschricn hatten, jammerten jctzl in ganz gutem Dculsch: ..Äch wir Unglücklichen, jcnl sind wii verloren!" Einen ernsteren Charakter uahm die Bcrhaftnng cincö stcilnnugen Burschen an, der auf das Militär mit Steinen geworfen nnd sich dann zwei Soldaten von Vcucdck-Infantcric angeschlossen hatte, um nicht cr-kannt zu werden, Derselbe sollte dnrch zwei nuögesandte Soldaten verhaftet werden. Er widersetzte sich jedoch mit Gewalt; einige Bnrschen erdreisteten sich, scldst an die Soldaten Hand an.znlcgcn. Da zu gleicher Zeit auf die Soldaten sogar Stciuwnrfc flogen, gab einer derselben Feuer, so daß alles rasch aufeinander floh und der Nc-nitcnle verhaftet und eingereiht werden tonnte. Zu gleicher Zeit sammelte sich der Pöbel beim Pankrazer Fried-Hofe, prügelte cw.cn Kutscher, welcher den Herrn Polizci-rath Dcdcra geführt haben sollte, durch nnd schlug ihm die Wngcnfcnstcr ein. Nnlcr Anstimmung dcö ,.!i<,i .^!ov^gcu liis in die Salons. Es ist gcradezn unbegreiflich, ^ic die Stadtpolizci, die nach den Vorfällen vor den ^lon'u auf derartige Szenen in der Stadt gefaßt sein ^'bte, dic zur Vorbeugung solcher Straßeustaudale cr-'^Michcn Maßrcgcln nicht treffen konnte. Denn eine ^M Anzahl Communalwachlcntc traf erst dauu ein. ^ fremdes Eigenthum bereits beschädigt war. Der ^'Bürgermeister Dr. Klaudy, der später an Ort l ' stelle erschienen war, mußte deshalb manchcu bit-d " ^orwurf hörcu. Später zeigte sich ein Haufe vor .. bischen ^andeslhcater nnd warf auch dort mch-. . ^cnstcrtaseln ein. Hier gelang es dc-n Etadtpoli-i '^Iwi, zwei dcr Werfer zn betreten und zur Haft zu ^ncu. ZN5 Ministerium Alcnabrca. s. .^ine aus Florenz vom 8. d. M. datirte Eorre^ ^."°cn; der „Trieft. Ztg." schildert die Situation dck ^ Mslcriulus und die Lage des Bandes üderhinipt in stc> ^''"^'^u. dichte. Sie sagt: „Schon in den nach' Nmn ?^" '""" ^"^ Eabiuct Menabrca vollständig er-Nii,,'- '" ' ^ ^ch auch für das allein noch erledigte - sttii?"'"" dcs Handels und Ackerbaues cin Porte->,c^ ",^^cr in der Pcrfon cincs dcr hervorragendsten stiiim tau'^'"' Deputirtcn gefunden Hai und die Zu-das ?'^ ^Mcn siäier ist. lediglich der Wnnfch. ^^ "lc^gtc Portefeuille einem Deputirtcn zu überge-sNiI,c,- "^llerte die Besetznug desselbeu. da sich schon Por.s^ " ^"''"" ""cs Senators ein entsprechender ucscu.llctragcr gefunden haben würde, aber in Be- rücksichtigung des Umslandcs, daß bereits die Mehrzahl dcr Minister, nämlich Mcnabrca, Cambray-Digny, Ean-telli. Ribotti und Pasini dem Senate uud bloS drei, nämlich dc Filipvo , Broglio und Berlolr - Viale dcr itammer angehörte», wollte Graf Menabrca uicht abermals einen Senator !ns Cabinet berufen nnd suchte und fand den Ersatz in Dcpulirteutrcisen, so daß nun das Ministerium ganz eomplet vor die Kammer treten wird. Auch für den ausscheidenden Geueralsecretär im Ministerium des Iunern Eontc Borrcmeo ist bereits in der Person des Präsectcn uon Verona Marchesc Allicui, ein Nachfolger gefunden, doch tritt hier ebenfalls der Ucbclstnnd cin, daß Allievi nicht Dcputirtcr ist, was bei dem forwährendcn Eontacte zwischen dem Gcncralsccre-tär des Innern und den Dep''tirlen um so unangenehmer ist. Deshalb gcdenlt d^nu auch Viarchcsc Allicvi für einen der erledigten Wahlkreise zu caudidircn und bei dein täglich zunchincndcu Einflüsse dcr Rcgicruug und dcr Persönlichkeit des Eandidaleu, welcher sich alb Prä-fett von Verona äußerst populär zu machen wnßtc, zweifelt man nicht au der Dnrchführnng dcr Wahl desselben. Indessen herrscht in den verschiedenen Ministerien eine angestrengte Thätigkeit betreffs der Ausarbeitung dcr demnächst dem Parlamente vorzulegenden Gesetzentwürfe. Nebst dem Budget uud dcm Gesetze über die administrativen Reformen werden vom Minister des Innern noch andere wichtige Gesetzentwürfe, wie z. B. jener über die Reorgauifirung dcr )ialion.:lgardc, vorbereitet. Dcr in Italicu fu oft nnd lebhaft gerügte, Uebclstand, daß die Nationalgardc zu Sicherheitsdiensten auch im Fricdcu verwendet wird, soll durch den ncneu Gcfetzcnlwnrf beseitigt werden, da nach der ncueu Organi-sirung die Dienste der Nationalgardc blos in ii'ricgszeitcn nnd in außerordentlichen Fällen in Anspruch genommen wer» den sollen. ^luch dcrUnlerrichtSinitiisterBroglio bclcilct einen wichtigen Gcsitzcutwurs, nämlich üdcr die Uniu^rsitäicn vor. Nach dcm Plane des Ministers winde nämlich die Zahl der Uniucrsitalen in Ilalieu vermindert, dafür aber dic übrig blcibeudlN Uniu^sitätcu befser dolirt werden. Würde cine oder die audrrc Provinz nnc dcr aufzulö-fendc» Unircisilätcu beizubclzaltcu wül'.schcn, so winde ihi- dicscs freistehen, doch winde für die Erhaltung dic-scr Uniuersitälci, ans dcin Proviuzialfonds gcforgl wer-den milfsc.,. Endlich wird uuch ^cr Kriegsmiuistcr den neuen Wehrgcsetzcntwulf vorlegen, über dessen Inhalt j>doch d.'s tiefste Geheimniß bcobachtct wirv. Freudige Scnfation hat dic jüngste Verfügung ocö Kricgsmiui-stcr>^ gemacht, 10 ?N^nn pr. Coinpaiznic odcr Eeca-dron bei dcn sämmtlichen Infantelie-, Artillerie', Eaua-leric- und Ez.'traeorps zu beurlauben, was einer Reduction dcr Armee um 17,000 Manu pleichtomml, u»d wird dnse Vctfügung als cin neues Symptom der bc-festigte» Fiic^cuszlivcrsichl ^lnifgcfastt, lini su mchr da dic ltalicuischc Anm-c sich »cho» jctzl fattisch auf dcm coiüplctcstc:! Fricdcnsfnßc b-findet und dnrch dicse Nc-duciruog uuch tief unter den Fricdcnsstaud hcral^cgrif-f?n wird. Die Bcsfcruug der Verhältnisse in Sicilicn ui'd die Entdchllichkeit cincs Theiles dcr daselbst gegen das Mubclwcscn verwendeten Truftpcu hat die Aus-führuug dicser Rcl'ucirung möglich gemacht und ist dic-sclbc daher cin in doppelt und dreifacher Bczichnug srculi^cs Erciguiß. Oesterreich. Wien, 7. October. Dic „Wiener Abcndpost" schreibt: In einer „Aus dem Wiener ^cbcn" überschrie' bcncn Eorrcspondcuz dcr Augsburgcr „Allgcmciucn Zeitung" vom 5>. d. M. wird erzählt, „der Minister ohne Portcfenillc mache es fich zum Vergnügen, fcine Eolle gen zn necken, er laffc z. B. dcn Instizmiuistcr durch die ihm zur Vcrfüguug stcheudcn Blätter angreifen, in einer Weife, wie mau es alleufalls von den schärfste« Oppositionsmänneru gewohnt ist." Wir erklären diese Anschuldigung für eine Unwahrheit uud fordern dcu Eorrcspondenteu auf, den Beweis seiner leichtsinnigen Behauptungen zu führen, iuobefondcre die Artikel zn bezeichnen, welche auf Aurcguug dcs Ministers ohne Portc-fcuillc gegen dcu Justiz- oder gegen irgend einen Minister geschrieben wnrdcn. Prag, 7. October. (Excesse.) Die Nachrichten über Arbcitercxccssc in Kladno uud Wcyhybta bestätigen sich. Utt5l'and. Verlin, 6. October. (Zur dänis ch en Thronrede.) Die „N. A. Ztg." hcdt in eiuer Besprechung der däuijchcuThrourcdc hervor,daß die iu der Thronrede erwähn ten Gründe dcr bisherigen Erfolglosigkeit der nordschlcs-Wig'schcn Verhandlungen sehr verhüllt seien. Bezüglich dcr iu der Redc erwähnten Arrangements vermuthet die ..Norddeutsche Allgemeine Zcitnng," daß damit die Schutzgaranticu gemeint seien, welche dcr abzutretenden deutschen Bcuöllcrung zu gewähren sclcu, Garantien, deren Nothwendigkeit klar sei. München, 7. October. (Dic b cstaudeuc preu-ßisch-liairischc Gegenseitigkeit) in Verfolgung dcr Beleidigungen des Staatsoberhauptes wurde nuf dic Staatsregicruug und die uutcrgcbcucu Behörden ausgedehnt. Paris, 6. October. (Aus Spanien.) Dic ,.Gazettc dc France" hält ihre Behauptung aufrecht, daß Preußen die Revolution in Spanicu geschün habc, um gcgcu Frankreich eine Diversion zu schaffen. — Das „Avenir national" meldet in cincm Madrider Telegramme, daß die ftrovisorischc Regierung beschlossen habc, die Ve-frcinng dcr Negcrtindcr zn verkünden. Einstweilen wird cin Gesetzentwurf, betreffend die absolute Aufhebung der Sklaverei, dcr constltuireuoen Versammluug unterbreitet werden. London, l>, October. Das preußische Kronprin-zcnpaar wird am 20. d. M. zu eiuem längeren Aufent-halte in Hastings erwartet. Vel»,rad, 7. October. (D e r Norddeutsch c Bnnd und « zwei Disciplinar-CompaMen genehmigt. Auf Grund dicscr Grnelimigunq sindrl das Ncicds^liegsminisleiium dir Disciplmc,l:(5ompc,gm?n Nr. 1 zu Tberesienstabt und Nr. 2 zu Narlslilna, nlit 1. Oclober 18U8 aufzulassen , und es hat fortan nur mehr die Tisciplinar-Comvagnie zu Olmiik aufgeslcllt zu u.'ibleibei!, i,l welch»,' von jcht an die als Cor ngcudcn einzuthnlende Mannschaft abzugeben sein wird. — (Die croatische Deputation.) welche Er. Majestät die Adresse anlählicb des erfolgten Ausgleiches überreichen soll, ist am 6. October in Pest eingetroffen und sollte anükni TaZo vun Sr. Majestät empfangen werden — (üin Ständchen in Gödöllö.) Am Vvl< adende des Namensfestes Sr. Majestät eischienen die Einwohner von (Züdollö mit 300 Fackeln und der AH6der Zi» qeuncrmusit vor dem k. Pailschlossc, um Sr. Majestüt dem .Naiser, alo ncucr Grundkerischast, ein Sländchen zum Na-mensfcste darzubrinaen. Die biederen Leute donnerten ihre bi'ansktten Njenö so lan^c. bis Ihre Majestäten mit den kaiserlichen Kinvcrn am Valcone erschienen, wo allerhöchst-ries^Iurn mehreren Piecen der Zigeunermusit zuhörten und dem Volle huldreichst daüklcn. — Ihre Majestät die Kaiseli« haben für die durch Feuer vcruuWckten Bewohner von SteinschSnau einen Un-telstllftungs-VcNiaa, van 300 ft. zu spenden geruht. — (Personalnachrichten.) Die Gesichtsge schwulst, die 5l. Excellenz den Neichztanzl-r Freiherrn o. Acust einige Tage ans Zimmer aestsselt hat, ist g.schwun' den. — Sr. Excellenz rrr Hcrr Obersth^smcister Ihrer Majestät drr Kaise'inr> GM. Gcas Königsegq bat wäh-rcnd s^iur lclUcn Auwek'nheit in München, als er nach dem Besuche em.'r venvandten Familie die Treppe hinabstieg, durch einen unalücllichen Fall eine Veilehung der Kniescheibe erlitten. E 200 fl. zum Verkaufe angeboten. Als dcr Wechsler Vedencen auberle und sich ablrzeugen wollte, oh die uo» dell Vertäufer aügegebene Adresse richtig sei, entfloh lelUeier unter Zurilcllassung dcr Intrrimsfcheine ^r wurde später in der Person des bei der auf der Sei' lerslälte wohnhaften Gräfin Dnndinöla im Dienste kesindli« chen Äldientc» (5arl T. ermittelt und rö stellte sich heraus, daß er feiner Dienstgeberin bisher 350 Stück solcher In-n>iim?schcu!e gestohlen habe. Bei der vorgenommenen Haus« suchung wurde in der Küche unter einem Lavoir eine Baar-schast von 10.200 st. vorgefunden, welche von dem Vellause dcr gestohlenen Intcrimöscheine herrührte. Die noch jeulenoen Ichcine bchaupt.t der Bediente aus Furcht vor Entdeckung verbrannt zu haben. (§r wurde dem Landesgerichte über-geben. — (Expreß.) Die „Gazeta Narodowa" vom 4. d. M. berichtet, dah sich im «emberger Strashause die Ver-blrckcr. 200 an der Zahl, zusammenrotteten und über dic Gcsange»wäller hcrfirlrn. Militär muhte requirilt werden, um vic Nuhe wicdttherzustellen' — (Asla ire Beniczly.) Als Ergänzung des amtlichen Berichtes übcr di« Auffindung der Leiche Äenicztl/s lhcilrn Pester Vlälter mit, daß. wie amtlich constatirt wurde, die Lnche dcs am 1<>. Juli verschwundenen Honoed-Obersten am 25. Juli bei hamzsoheg durch ciuen Müller angehalten und dulchsncht wordcu ist. Hieraus ließ der Müller dcn Leichnam wieder wl-ilernnnln. uno so wurde de«stlbc in dcn I.'htt'n Tagen des Juli heim TMIöer Hotter durci' di«' Wellen an das Land getrieben. Das Datum des Tages, a" welchem dics geschah, wissen die Fischer, welche Venlcjly eiiigluben, nicht anzugeden. Das Leichenbegängnis; Vcniczky'5 fand unter giohcr Feieilichtcit i>, Pest statt. 1708 — (Der Brand desOfener Fabrils Hofes.) Aus Pest vom ?. d. wiid der „Presse" gcfchriebcn- Schon wieder ist eine ui.serer olclleu-G^llschaflei» voil Vcwegun^ bsfindliche» Allszügen mit MkeZeile in die oberen Eloclwerte llelleiteu. Valo schlug tine riesige rothe Ffuerqaibe zum Himmel, nach allen Seiten plasj>lnde Leucht-lugll» e,!l!endend, uon orr zu Fuhr« rullenoeü Hlulh >vle> delgespie^elt und im Äilre zu einer sculi^c» Wogenmaife, die wild übetemaudelilurzle, zutheilt. Ü-) gelang, l.i>: in oen Kellern befindlichen reiche,, Fruchtvuircithe zu rellen, dagegen wucve del auf dem Hofe aufgeslupclte M.dlvorralh ciu Raul) der Hlullnn. Auch et halte gerettet weiden lönuen, hllllcn nicht die Umstellende» mit bim Hinweile, daö lHla-blisiement sn v.isichlll, jcde Hilfe o^weigetl. Die Mafchi^ i:cn sind lolnl N!!»i!l. loch die im Rebcngeläude unless..' drachte,, si.ben .^ess.l blieben veischout. Da uxierc Lijschein-lichluüsse« noch auö der Z,'it de« Vianleö von Troja flammen, erschienen l,>ie Oflncr Eplilzni schon balo nach '.) Udr,' al^ das brenneildc Gebäude längst or.rch jli,'>en Zu-sammensturz die Flammen eislictt halle, uno nur noch die Klutb soitscngle. Tie anwesende Hauösprifte war na-llNlich ohnmächtig, Glückliche,weise berlschte Windstille, ji. d.ift dcr Biand sich nicht 'l u n ^e n.) Äu-2 Innsdlucl wild un-»eiln 4, d. genullt: Heute Nachlö ist oer Pfiticherbach am Slerzinger Mooü mit v^rslärlter Gewalt abermals ausgetreten, d.i; Wasser liichle ein.',, Fus; zur Schienenhöhe ' das Wach-terhnu-5 )n-, l-!2 muhte gerüuml weiden i der Postzug Nr. 3 erlitt hindurch »ine Verspätung von 3',5 Stunden und es ging taher um 5 Uhr 7 Minuten ein Localzug von Innsbruck nach Kusstein ab. Zwischen Flanzensfrfle und Grasslein halte sich ein Durchlaß m'tslopfl, der dottige Wildbach slrömte bcshalb udcc die Ä^lhn in einer Aue-dehnnng von zehn Klaftern uno auf einer Hohe von zwei <>uß Oe^lle zurüctlaffend - nach zweistündiger Anstrengung qtlang cs, die Vahn dort wieder frei zu machen. Zwifchen Bozc» lino Älumau erfolgte Nachts ein Malerialsllnz, wodurch der P^flzuq Nc. 1 in Vlumau aufgehallen wulde und rine Veispütung von fünf Slunoen erlitt. Äezüglich der Uütetblechuna. der Lllecke Ala Avio-Peii liegen folgende Details vor: Zwilchen den Wächterhausein Nr. 41 und ^j wuide ver Vahnoamm aus einer Seite biö zu den Schienen auf .'» Klai'ier i!ä!igc u»o 10 Fuß Tiefe, bei Valfaeda der Damm aus U> Klafter Länge nno 4 Fuß Tiefe weggrrisseli. In Äorghelto wurde l.'ei dem Wüchtethause der (5mfchnilt aus 5>0 Klafter Lange u»o 9 Fus; Höhe, ras Wächtechauv stlbsl bis ans '! Fub unter dem Dachg,s»mso uon Schlamm uno Steinlawinen velschuitct. An oer Haller Innblücle sah mail Volmittags auch ei» Aell, ein Schwein, und eine Kuh volvnschwiinm!'». Noch wilder als dcr Iiui lobte ader die Sill 1 am l. r>. Abends zwischen U uno 1<» Uhr slieg sie so rasch, daj'. die Pradler Viücte in große Gefahr g.biacht wurde. Tie wild datzergclruVenen Baumstämme lissen einen Theil der Nliiclcnveitleidurig so,l. — - (Militärisches auö Preuhen.) Die Berliner „Zulunsl" meldet: Der Soldat , wclcher vor einiger Zeit in der Hasenheide nnrn Schuhmacher erschos; , weil Letztere! anf den dort liegenden Schuhsländen .ssugeln suchte und der Veibasluna, durch die Flucht sich entziehen wollle, ist wegen Verlassene des Postens zu 14 Tagen Arrests velurlhcilt woiben. — (Duell.) Zwischen dem preußischen Major von Wedeljtadt und dem Adjutantc» des Fürsten von Lippe-Detmolo, Lieutenar.t u. Donop, hat kürzlich ein Duell stall' gefunden, bei welchem Donop einen Echusz m die Brust rituell und in Folge dieser Velwundung starb. Das Duell war durch einen Streit über oa) Benehmen oe>i Fürsten von Lippe veranlaßt worden, der belannllich seinerzeit am Tage de4 Einzuges der preußischen Truppen in Delmold die Stadt verlassen hatte und aus die Jagd gegangen war. ^l 0 c a l c 5. Ei» lmbclunllt lilcilicn Wollender Hal aui> Aulas; des allerhöchsten Hamensfeslcs Sr. t. t. apostolischen Majestät eine Natl'o!lül'Alllcl)m^OdlMtlon pr. ^(j fl. sammt Coliponö illit dcr ^estimlilli»^ gewidmet, daß mit dem Erlöse Schulbücher fnr arme, dräue, aus Vnibuch gcbilrticzc Schüler des t, l. ^yiuliasilims angeschafft wer den. Es wlirdc vom t. t. Vandeöprasidinin liercitc« die Einleitllng getrofftn, daß dnsc Spende der anögcsprochc-ncn Absicht gemäß znr ^eiwendung gelange, und wird dem edlen Spender ljicmil dcr gelnihrendc Danl anö gesprochen. — (G e werb e schul e.j Die A»mel0ll»gcn ,unn U>^ ttlrichte an der hiesigen »onnläglichen G.'wc!b>schule findlil am nächjlcn Sonntag vun 8 bi>; 12 Uhl b>i der Ober-realsch^l'Ticcclion im Mährischen Hause stall. — (Ausg e fundene Leiche,) Im >,hemak> Püch ler'fcheu Hause in der Thealelgasfe wuide glfleln beim bäumen der Sexlgrlibe dic L^chc einc^ Ma»üe-'> gefunden. bchür^Iichen Untelsucbuug llolerzogen. — ((5.0 n st i l u ti 0 n e l l e r Verein.) Wil werdc» eijucht , mitzutheilen, d ' Äcricht der Verifieuiioi'.ö-comin,ssion lU>cr die (5ili!lprc,ceßordnn»g, ferner dci bericht dcr Cenlralsettion liber die Entschadlgiing de.-Scruitlltcadlösling nnd Anftjcbllng der W^chcrgesctze nnd endlich daö ^lnniinnl dc»? Oi)crh.nlscc« nbcr d^n eroatischcn Anegleich nud die Weinzehelttablöslin.^. K lagcnfnrt, 0. Oetolicr. Der Voranschlag des Landeöfundetj pro 1,^(i!) wird zllm Theile erledigt. Bor der Vornahme der Wahl eines NcichsrathSabge^ ordneten gelien 14 Abgeordnete die Ertärung nb, daß sie der einen Persönlichkeit, anf welche wegen Wcigernng dcr übrigen in diese Grnppe fallenden Abgeordneten die Wahl fallen mnß. ein Mandat fnr den Ncichörath nicht übertragen tonnen, nnd daß sie sich deshalb an dcr Wahl nicht betheiligcn werden. Bon 1^> Stimmen erhält sodann dcr Alig. Bauer 18 Stimmen und erscheint alö gewählt. Klag e n f n r t, 7. October. Nach Erledigung zahlreicher Auoschlischcrichlc nundc, heute bic Session von dem ^andcöhanptmanl! mit einem drcilnaligcn Hoch aus Se. Majestät den Kaiser geschlossen. Dcr ^aiideöprnsi' deut wieS in seiner Ansprache anf das von Seile des Vantages bci Gegmn dcr Session dcm Minislerium gegebene Verlraucii^uotnin h>», inunitc es eine fiir das Ministerium wcrthuolle Kmidgcbung ni>d spiach die Zlisichermig ant«, er werde da^ Programm dcö Mini' stciinms in seiner Wiitsamieit einhalten, uon dcr Ueber-zengnng geleitet, daß in dcm Geiste dcr StaatSgrnnd gesttzc das geistige Gedeihen lind die mttcriclle Wohl-fahit unseres Vaterlandes gefordcit werden w^rd. Rencjir Post. Innsbruck, 7. October. (Presse.) Die heutige Nummer der „Tiroler Stimmen" wurde überall con-, fiöcirt; das Blatt cuthiclt zwci heftige Artikel gegen den Statthalter wegen seiner Beantwortung der Interpellation der liberalen; dcr Schluß der Anfsähc war drohend. Pest, tt. October. (Tr. Ztg.) Die „Pester Korrespondenz" incldet: Die cislcithanischc Delegation werde ihre Sitzungen in Wien abhalten und nnr znr EröffnngS-fcierlichkcit nach Pest kommen. Paris, 7. October. Dcr Infant Don Juan de Bonrdon hat seinen Ncchtcn aus die Krone von Spanien zu Gui'stcu seines Sohocö Don Carlos entsagt. Der Vcrzichtlcisiun^act, uull Paiiö roin 2. Ocll'b^r d. H. dntilrnd, sa^t: ^l!ch!<< al>? das Glück dcr Spanier, das heißt die ilmcrc Wohlfahrt uud das äußere Aüschcu ineinc? theuern VattiümoeS erstrebend, glaube ich allen mciin'n stechten auf die Krone Spanienö ;n Gnnslcn meines Sohnes Carlos entsagen zu sollen, — Dcr „Ool!lüi^>" ineldcl ulilcr Neseivc das Gerücht, daß die Haixuina ihre Unnbhäugigtcit proclamilt habe. C 0 nstanti n ope l, .^. October. (Tr. Ztg.) Fund reiöl (Hudc dcr 2vochc nach Palermo ab, ans Gesundheitsrücksichten. Die Abwesenheit dauert sechs Monate. Die einer Verschwörung ;nm Morde des Sultans Auge-tlagtcn wnrden Nachts geheim nerhort. Posilir>es ist un-bekannt, 5cl<'graphifciie Wcei,srlcoulsc y'^/i tt, Oelobel. lwcrc. Mttas/ianee 5». — ..pen'. Mctlllliqnes uill Mai^ und Novrmher-Zius,'!! 5)7,60. — s>perc.N!u!,ml!t ?l„!ehel: ()1,W... 1>ü:'1,>! Z^a'^n'il^r,- ."^.90. -- ^in^cül-n ?4>i. - Tr^itaclii,!! 207.10, .. ^^udoil >Ni,ls>, — Hllbrr N!i.',«,>. — :t, l Äiicatm 5.5^'/,, Handel uud Zur Forstellltllr. , Demnüchst wird iu Un^nn eine miüisterirlle Velordnung e»scdcinen, ncich wllchcr daö Ausroden der Waldungen auf dcu Berggipfeln vcibolen wild. Motiuiit wird diese Verordnung dadurch , daß die Waldungen auf den Berghohen alö bewa'hile 3iegulatol2ton Schluß (^alleiiftl'iu. — Dr. Rozinci, Adv^eul; Osiorel;, und Marini, .^auflt,, Ul?n Niidc>lfc«nnrth. -- Liedermann. Schnun.; nnd Harti!!>nii!, run Wicn, Remur, von Oüiilnd. — Cerar, l,un Ooltschee. - - Tresstl, Priualier, und Frau Titlel, Haupt' li!lU!iiöa,«l!in, vl'il Fraulfnrl. Elefant. Die Harren: Ätayncr, t. l. Ober-Knegöeomisscn, und Beluäii, Zuhuarzl, von Ägrain. — Kictl», i. f. Vezi,!i< ^crichl^-Adinuct. uon Wildau. -- Anriciler, Plioalier, uo» ^dvia. — >l>anß, Ztcisender, uon Pest. — <3uel'l>>,,^, vo» c^r»;. — Krünit, uon Tricst. Vezdel, t. k. Linüeüänt, von Niidulsöwerlh. — Dr Bartolomei, und Frau Poichich, uui, Vaieriscln'V .^»of. Die Herren: Snirelar, t. l. Sceretär. uoü Trieft. — Podlreischcg, lwii Vcniö. Baiser vu« ^?osterreii!l. illiau; t. l Ncchniiug^-Nalh-' ^iaycr, nnd Himma,,», Alalei, uon Gr,:;- — Troa/r, Hau- dclöm., aus Tirul, Lottoziehuttss vom 7. Dci^ber. Wien: tt5> 47 46 5)9 4. Graz: 7215900^. .M^arulc^lsch« ^^oliachllill^'il iil ^ailmch. tt. s „ ^>i. 3^6.^-. 4-1l!« O. mäßig arüßth. bcw. <).. K I c, u in a t> 1, Berichtigung über ben grschlossrncn Drnlcl des „Tagblalt" vmn 5. October. Ich habe bis nnn nie au eine auswärtige NedlN" tiou ciu Schreiben gesandt. Dcr Brief ist nntcrschol'^ DaS Weitere folgt von Wien ans. K&iUu'titc Jiogl* Nrjcnlmicht. Wien, i?.5)0 Silbcraul. 1«»;5 (Frei!,) rüchahlli, iu 37 I. ;n 5 p(5,t. jiir N»0 sl. ?1.— 71.50 !>iat,-Aul.mll I^n.'.^ouft. ^u 5"/ 2 25 „ „ „ Äpr,-Eo,lp. .. 5 ," ,;l'7() ^^'^ Metallic,!!.'« . . . . „ 5, ,. 5,^.^) 5,7 ^. dctto mit Mai^oup, „ 5 „ -)?.50 s,7 75 dellu.....,< l,',,. ^»1.2ü 5,150 Mit Verlos, v. I. 1«3l< , , , 1^«— :<;«.5x» „ „ „ 1854 . . . ?7.75 78.^> ,. „ ., 1 «60 zu 500 st. «3.10 W-^, „ „ „ I860 „ 100 ., l'3.25 ^3.50 „ „ ., 1864 „100,, '.14.20 N4 30 ^omo-Rcliiensch. zn 42 1.. «„^l. 23.50 ^ 24.- Domaiuen üpcrc, iu Silber 10/.— ^07.^ li. der Kronländer (fiir U)0 si.> Gl.^utl.-Oblig. Niederüsterreich . .," 57.. "6.^ «<'/>0 Od-rüNerreich . „ >' " "">' °'!'" Salzburg .... „5« 87.- «d.— Geld Wllarr Vühmeu .... zn57<. ^.— 92.50 Mähreu .... „ 5 „ 8l».5<^ 90.— Schlesien......5 .. 8«/i,) «!'- - Stelermarl ..... 5 „ K6.50 87.50 Ungarn.......5 „ 73.25 73.75 Trmcser-Banal . . „ 5 „ 72.-- 72.50 Crnallui und Slavonien „ 5 „ 74.— 75.— Galizien .... ,. 5 ,. 65.25 65.50 Siebenbürgen ... „ 5 ,. 70.— 70.50 Biilcwii'.a .... „ 5 „ 65. 65.75 Uni,, m. d. V.-(5. 1867 „ 5 ,. 71.50 7l.75 Tcm.Bm.d.V.-ll. 1867,, 5 „ 70.75 71.- Actien (pr. SM"5(><)Fi...... 254 30 254.50 Kais. (ills. Bah» zu 2^ ,.. (lM 15«. - !58 25 Silo,-nordd.Aer,-Ä.200.. .. 14^ 148.25 Snd.St.-, l.-vcu. u. z.-l.E. 200fl. ö. W. oder 500 Fr. ... 184.— 184.20 Geld Waare Oal. Karl-Lud.-V. z. 200 st.CM. 208.2n 208.50 Oöhm. Wes!l>llhli ;>i 200 si. . 151.75 !52.- Oest.Dou.-Dalnpssch,-Oes. « ^ 518,— 520. - Oesleneich. ^.'loyd iu Trieft Z I 226," 230.— Wicu,Dainpsm.-Ae^, . ' . 350.— 3?'/.— Pester Hccttenliniclc .... 4'.'8.. 430 — Aüglo - Austria - Ällul ;!i 2(X> fl 15!). - 159.s 0 ^emlicrg C^rnowitzcr Actirn . 183,75 184. Versichcr..Gesellschaft Douau . 253 - 255). Pfauvbriefe (slir 100 sl.) Mlicnial- l baut auf > vcrloSbar iu 57. l<8, i»«.20 C. i'.'t. j National!».auso.W.vcrloelu.5,. <>3.25 93,40 Nu^.Vod.'Cred.-Äust. ^!l5'/> ,. 'N. 9l.50 Mg. öft Bodeii-Credit:!?liistal< verloöbar zu 57.. in Sillier 102.50 103 - Uose (pr. Stück.) Cred.-Ä.f.H.u.G.z. 100si.c».W. 137. 137.5.0 Don.-Dmpssch,-G.z.100fl.CM. W.- N1. - Stadtgein. Ofru „ 40 ,. ü. W, 30.— 30.50 Csterhazy zu 40 st. CM. 150.— 155.— Salm „ 40 ,. „ . 37.- 28.- PaW ,,n "!() sl, EM. 27.50 3^, Clari, .. 4«..... 31,-- ^l'' St. Genuii« .. 40 „ „ . 29,— ^,, Windischgrätj „ 20..... 21.- 2 ^ Naldstei» „ 20 „ „ . ^0 50 '^ Keglevich „10..... 14.50 Ug Rudolf-Sliftnug 10 „ „ . 12.50 ^ We,chsel (3 Mou,) Augsburg filr 100 st Üidd. W. 96.^0 l"!?.' ^'^» Hambniss. fin 100 Mart Äanlo 85.2" ^0 Llll:o°ü für 10 Pf, Slnüna . 116^ ^ > ^ Pcirili filr 100 Fruutö . .' . 46,— " lfvll'.'S der (Helofl,?55H ^^" s. s>, K. M!Ulz.Due2!si. . ."> si. 53 tr. -'' si- '.^ ., ^lüftoleoilOd'or . . 9 „ 25 » '^ " ^. „ Russ. Iiiipcrilll? . „ - ,, . " 71 " Perciuüthükr . . l .. 70,^, / " ^5, „ Silber , . N3 „ 50 „ ^'' " Kraiuischc GruudcnlwNuugS - Obligat'"'"' °°tn°tiruull: 86,50 Geld. 90 İarc