^lG. Fmtllg, 9. Mai 1902. 121. IahiMg. kaibacher Mung. '"«, H"ls: U,t PostVersendung: ganzjährig 3« X. halbjährig 15 K, Im Kontur: „aiiz-^ 'U'!na>f >,°"'N ^ l< w'r die gustellung i»K Haus ganzjährig 2 X. — Insertlonögebühr: Für lleine ^^^ °" z» l Zriir» üU l», grühcrr per Zeile 12 l>; bei öfteren Wiederholungen per Zelle 6 k. Die «Laibacher Zeitung» erscheint täglich, mit Ausnahme der Sunn- und Feiertage. Die Nbminlftratlon befindet sich llougrchplatz Nr. 2, die Medaillon Dalmatin - Gasse Nr. «. Sprechstunden der Redaltion von 8 bl« 10 Uhr vormittags. Unfrankierte Briefe werde» nicht angenommen, Manuskripte nicht zurückgestellt. ^ Amtlicher Teil. ^l"el. und k. ApostoIischeMajestät 'lH ^ ^ Ä»i. nachnnttags nach Budapest ab- !^'W^' "ud k. Apostolische Majestät haben dem ^is,s ? Uhlanenregiments Alerander II. Kaiser ^h!(5s, ^- ^ Karl Freiherrn von Skal und '^W^.^uth die Kä'mmererswM'de taxfrei "6>t zu verleihen geruht. ,'^IM ^ und k. Apostolische Majestät haben mit 5li du,^'uschlieszung vom 28. April d. I. über ^!e§ i^< Güster des kaiserlichen und königlichen ^ ^orti- Äeußern erstatteten alleruntertänig- ^»cics,^ ^^'" außerordentliäM Gesandten und ^i ^Ntm Vl'in^ster in Stockholm I. Dr. Josef 'Hch ""5icki von Granüw zun: außer^ und beoollinächtigten Minister "^dte", ^ bel^ischcu Hofe, den außerordentlichen ^(^ u»d bevollmächtiaten Minister in Lissabon ?chi^ " und H«-ru zu A r andi s zum außer- , '.^'W ^^sandten und bevollmächtigten Minister ^ ^^^ '^wedischen und norwegischen Hofe, beide ." c>„^ bung vl),^ jh^,,^ derlnaligcil Posten, und ' ^ii,?, utlichcn Gesandten und bevollniäch° ,? ^z u? "' Disponibilität Albert EPerj 6 sy !^ ^cs^ ^ üros und Tut: zum außerordent» ^slich ^ten und bevolllnächtigten Vlinister am Hofe allergnädigst zu er° h°chs^ und k. Apostolische Majestät haben mit v'^rial^ 'Schließung von: 1. Mai d. I. die ,,>^ Sekretäre Anton Tschopp nnd Ernst ^ Lxt ^adherny zu Sektionsräten, ^dicNl »tutuiu, im Ackerbanministerium ">l zu ernennen geruht. G i o v a n e l l i lu. p. ^^ baz x"i 1902 wurde iu dei l. l. Hof- und Staats. 'i^btt ' .""b XXIV. StUcl der poluischen, das >^v'I. <3.^"'lchen, das XXVI. Stück der ruthenischeu, '^l,!< ^liic, ? °^ böhmischen und rumänischen, das XXIX. <^A" unk? polnischen, das XXXI. Stück der polnischen, ^^sgabe ^ovemschcil ""b das XXXIII. Stück der böh° '^^^^sNelchligesctzblattes ausgegeben und versendet. Nach dem Amtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 6. Mai 1902 (Nr. 104) wurde die Weiterverbreituug folgender Preß. erzeugnisse verboten: Nr. 54? «Il I^vornwro» vom 30. April 1902. Nr. 115 «Corrivro wendeten Abteilnng Meiner Seemacht Meine volle Anerkennung auszusprechen. Meine Kriegsverwaltung muß diesmal eine Mehrforderung einbringen zum Zwecke der Ve-schafwng von Artillcrie-Material, zur Reorganisation in der Artilleriewaffe und zur Aufbesserung der Mann» schaftskost, Meine i^negsmarme solche für unvermeid« liche Personalverniehrungeu und Schiffsbauten. Tiefe Mehrfordernngen sowohl als die sonstigen Au3« gabsposten in den Kriegs» und Marine-Budgets sind iu den engsten Grenzen des Notwendigen gehalten. Die Entwickelung der wirtschaftlichen Verhältnisse Bosniens uud der Hercegovina nimmt ihren regelmäßigen Fortgang, und auch im nächsten Jahre wer» den die Verwaltungsauslagen dieser Länder aus den eigenen Einnahmen derselben gedeckt werden. In der Ueberzeugung, daß Sie an Ihre Aufgaben mit gewohntem patriotischen Eifer herantreten wer« den, begleite Ich Ihre Arbeiten mit Meinen besten Wünschen und heiße Sie vom Herzen willkommen. Die Verhandlungen zwischen Oesterreich und Ungarn. An die Reise des Ministerpräsidenten Dr. von Koerber nach Ungarn knüpfen die Wiener Blätter die Erwartnng, fie werde die Entscheidung über die schwebenden Verhandlungen mit Ungarn bringen. Die „Neue. Freie Presfe" führt aus, es werde, von österreichischer Seite nichts verlangt, was Ungarn schädigen würde. Die Krise sei demnach nicht unab-wendbar. Die Schwierigkeiten, die sich einer beider» seits annehmbaren Vereinbarung entgegenstelle!,, tonnen nur dann unüberwindlich sein, wenn man in Ungarn darauf ausgeht, sie unüberwindlich zu machen. Es diirfte sich aber als Irrtum ertveisen, wenn man drüben darauf rechnen sollte, daß eine gewaltsam herbeigeführte Ausgleichskrise keine andere Folge haben würde, als die Beseitigung des Ministeriums, welches die „Verwegenheit" besitzt, in den VerHand« lnngen ailch einmal das österreichische Interesse gel« tend zn machen. Der Reichsrat würde keine Regierung, welche dieses Interesse preisgibt, dulden. Das „Neue Wiener Tagblatt" bestätigt, daß man diesseits das lebhafteste Bestreben bekunde, die Ver« handlnngen über den Allsgleich und den Zolltarif in gebotener Weise zu beschleunigen und zu einem ge« deihlichen Ende zu führen, um den Zustaud der Un« sicherheit endlich einmal aus der Welt zu schaffen. Es sei begreiflich, wenn die österreichische Negierung nicht das Odium der Verzögerung anf sich laden wolle. Man dürfe die Hoffnung nicht von sich weisen, daß es zu einer gütlichen Beilegung der schwebenden Diffe« Feuilleton. ^ ^,, Motte. ^"Urgeschichte von Marie Stahl. 5 '^Nns'f (Nachdruck verbot«,.) ^esi^'chr Güte, Fräulein Motte, Sie machen ' als ob heute Bußtag wäre! Was ist denn H/^te "Mer s^te sich in seiner ganzen Länge schlenkerte ge« lf ^in^ . ^u in der Luft herum und züiroete ^k ^»i^an. ^°A h "e" vom Felde, trug noch die Iagdjoppe le,i dichten braunen Hut auf einen Stuhl ^o^> nur einen Brief bekommen--------" ^ Tt, /?^ Mä'oclM zögernd, mit der Hand „einen Brief —" sie stockte. V>s; "^ fatal", bemerkte Harry teilnehmend, ' 'nn beantworten, das tue ich auch sehr ^>^> . ^t ^ Nicht "' "^ts wäre! Nein, diesen Brief ,^ <^ ^ .erst zu beantworten, denn morgen ^^.>vol^"ber salbst." ^!! ^' dni ^l Äerthold, der immer das ganze ,. ..)> ^.." Kopf stM uud durch die Nase tz^^f!' ber nicht! Doktor Hermes kommt l "" pfiff durch die Zähne. „Bläst der Wind aus dem Ofenloch? Das ist ja wohl Ihr Herr sogenannter Bräntigam iu »p^?" „O, ja — nein — das heißt — ich glaube wohl — er wird wohl--------ich werde wohl müssen . . ." „Brat' mir einer 'nen Storch! Kein Mensch muß müssen — aber — freuen Sie sich denn nicht un« bändig? Donnerwetter, wenn morgen meine Braut käme — ich schösse Purzelbäume hier dreimal um das Nasenrondell herum!" „Ihre Braut? Habe?: Sie denn eine Vrant?" „Gott bewahre! Ich sage ja: wenn!" „Ach, verloben ist gräßlich!" sagte Motte, denKopf zurückwerfend. „Ich habe solche Angst." Sie stützte den Kopf in beide Hände und sah halb trotzig, halb schwermütig in den Garten hinaus. Der goldene Schein des Frühlingsabends lag noch wann über den Lindenwipfeln uud über den Stalldächern des angrenzenden Hofes, aber im Gesträuche wurden du Schatten schon tiefer nnt» streckten sich lang über den Nasen und die Blumenrabatte,:. Der ganze Garten war blau nnd weis; von Flieder und blühenden Akazien, und in der stillen Luft hörte man die Maikäfer in dem Blüteumeer surren. Die Glocken vom Dorfkirchlein läuteten Feierabend, auf dein Hof klapperten die Knechte am Brnnnen mit den Stalleimern, und aus der Tiefe des Kuhstalls klang gedämpft der zweistimmige Gesang dei melkenden Mägde. Die Arbeitsmühsal des großen Gutshofes ging mit dein sinkenden Tag znr Rüste. Harry Nittner, der junge Volontär, der seit einiaM Monaten bei dein Gutsbesitzer Fahrenwaldt Landwirtschaft lernte, blickte betroffen und bekümmert auf Motte, feinen guten Kaineraden, die älteste Techter der kinderreiche!: Familie, die eigentlich Maria Lotte hieß, doch stets Motte genannt wurde. „Ja — aber — ich denke, Doktor Hermes ist sehr nett?" fragte er, lebhaft interessiert. „Sehr. Ein ausgezeichneter Mensch." „Na also! — er ist wohl sehr gelehrt?" „Furchtbar gelehrt und schon beinahe berühmt." „Da haben Sie ja einen mächtigen Dusel. Alt und häßlich ist er doch hoffentlich nicl)t?" „Im Gegenteil, kaun: dreißig und sehr stattlich." — „Das muß ein wahres Phänomen sein — wohl so eine Art Doktor Faust? Da können wir anderen uns alle verkriechen. Sie sind ein Glückskind." Das letzte Wort klang ein ganz klein wenig ge» reizt. Harry fuhr sich mit der Hand über das blonde Kraushaar, lehnte recht bequem gegen den Pfeiler des Geländers und baumelte mit den Beinen. Ab und zu fchlug er mal nach einen: schwirrenden Maikäfer, der ihm zu nahe kam. „Haben Sie sich etwa schon mal verlobt?" fragte M otte herausfordernd. „Gott soll mich bewahren! Meinen Sie gum Spaß?" „Sehen Sie, da können Sie es gar mcht beur' teilen, wie einen: znmute ist. Ich glaube, ich krieche auf den Henboden oder verstecke mich im Kartoffelkellor, ttenn er morgen kommt und bei Papa m der guten Stube um mich anhält." Harry Rittner wurde nachdenklich. Laibacher Zeitung Nr. 105. 874 9^ai ^ rcnzen konunen loird. Der gute WUIe könne den zu> nächst verhandelnden leitenden Staatsmännern sicher-lich nicht abgestritten werden, nnd so lverde wohl schon die nächste Zukunft lehren, ob Herr v. Sz6ll jetzt wirtlich verhindert sein wird, die Verhandlungen fortzn» setzen. Die „Wiener Morgenzeitnng" billigt es, das; Dr. v. Koerber aus seiner Reserve heraustrat und die Oeffentlichkeit über die Ansgleichstaktik Ungarns informierte. Es müsse deutlich ausgesprochen werden, daß Oesterreich müde ist, immer zn verzichten, damit nur die Gemeinsamkeit gewahrt werde, müde, sich ins eigene Fleisch zn schneiden, damit es Ungarn wohl ergehe. Die „Dentsche Zeitung" bezeichnet die nunmehr von Dr. v. Koerber unteniommene Aktion als einen gewaltigen Fortschritt nnd versichert, daß das öste'> reichische Parlament den Ungarn nun und nimmermehr den Gefallen tnn werde, der Regierung die mächtigsteil Stütze im Kampfe gegen die transleitha-nische Präponderanz zu rauben. Die Ungarn können nicht mehr in Täuschung darüber leben, daß die Völker Oesterreichs und ihre Vertreter, wenn nötig, selbst einer wirtschaftlichen Trennung zustimmen. Das „Dentsche Volksblatt" schreibt: Weitans die Mehrheit der Vevölkernng der diesseitigen Reichshälfte würde die wirtschaftliche Trenuung von Ungarn alc eine Erlösnng begrüßen; allein im Interesse der Machtstellung der Monarchie ist sie bereit, die Opstv der Gemeinsamkeit auch weiter zu bringen, wenn diese Opfer auf beide Reichshälften in gleicher Weise ver» teilt werden. Das ist die Vedingnng, von der heute in Oesterreich keine Partei und keine Regierung abgehen tcmn. Die „Oesterreichische Voltszeitung" tritt der ungarischen Auffassung entgegen, daß die österreichische Gesetzgebung keine bestimmte Haltnng zu den Ans-gleichsfragen einzunehmen vermöge. Wenn das Ministerium Koerber sich mit Entschlossenheit der zwei° deutigen Vehandlnng des Ausgleiches widersetzt, wenn es sich weigert, ein Zoll» nnd Handelsbündnis einzngehen, das Oesterreich zu Gunsten Ungarns benachteiligt, so sei es der hingebenden Unterstützung des ganzen österreichischen Parlaments versichert. Die „Neue Zeitnng" glaubt nicht, daß man es in Ungarn tatsächlich auf eine Trennung ankommen lassen werde. Die Ernennung Dr. Lüngs znm ungarischen Handelsminister scheine darauf hinzudeuten, das; die ungarische Regierung in letzter Stnnde doch noch einlenken will. Nach der „Reichswehr" werde es sich jetzt zeigen müssen, ob zwischen den beiden Reichshälften ein Ver-tragsverhältnis erreichbar ist, welches nicht den einen beraubt und den anderen bereichert, sondern beiden Vertragsteilen Opfer auferlegt, aber auch Rechte zurrkennt. Wenn ein folches Verhältnis seitens Ungarns abgelehnt wird, müsse die Drohung Ungarns mit der Zollgebietstrennung zn einer Tatsache werden. Das „Neue Wiener Journal" verhält sich gegen» über den Mitteilnngen über einen energischen Schritt Oesterreichs in der Ausgleichsfrage skeptisch. Die Sache sei längst spruchreif: jetzt heiße es handeln, nicht unterhandeln. Das „Illustr. Wiener Extrablatt" erwartet in den nächsten Tagen eine positive Entscheidung und erklärt, daß man wohl noch das Zoll- nnd Handelsbündnio vorzielie, aber die Zeit fei vorüber, in der man fich durch die ungarischen Drohungen mit der Zolltrennung einschüchtern ließ. Die „Arbeiterzeitung" hält an der Anschauung fest, daß die Ungarn nichts anderes erreichen wollen als die Losreißnng von Oesterreich. Deslialb tonne es für Oesterreich keine andere Ansgleichsvolitik geben als die, diesem unmöglichen, unhaltbaren, und nw erträglichen Zustande ein Ende zu machen. Politische Uebersicht. Laibach, 7. Mai, Die ungarischen Vlätter widmen dem neue»' H a ndel smi n ister Dr. Lndwig Lkng sympa-thische Vegrüßungs - Artikel und heben hervor, daß Tr. Lang als Referent des volkswirtschaftlichen Ans schusses, als Professor der Statistik und als Staatssekretär im Finanzministerium Proben seiner wissenschaftlichen nnd parlamentarifchen Befähigung gegeben. In einer Stndie über die Quote hat Dr. Lung die Ansicht vertreten, daß die Verzehrungssteuern einen gerechten Schlüssel für die Verechnnng der Quote bilden würden. In einer zweiten Stndie, welche die Nationalitäten-Frage behandelt und die, Entwickelung uud das Anwachsen der slavischen Elemente in Oesterreich darstellt, wird allen Gestaltungen in Oesterreich gegenüber der Standpunkt der Neutralität Ungarns vertreten. Die Ankunft des Fürsten Ferdinand von Ä ulgarien in Petersburg ist anf den 7. Juni festgesetzt. Der Fürst wird vom Ministerpräsidenten Tanev und dein russischen diplomatischen Agenten in Sofia, Vahmetjev, begleitet fein. Er wird dem Zaren den Entwnrs eines für Sofia bestimmten Denkmal des Harbefreiers vorlegen und den ^aren zu dessen Grundsteinlegung einladen. In VeIgien muß am 25. d. M. die Hälfte der Kanunermandaten ernenert werden, nnd zwar müssen sich die Vertreter der Provinzen Araoant, Antwerpen, West'Flandern und Luremburg einer Neuwahl unterziehen. Die sozialistischen Gruppen rechnen hiebet auf einen namhaften Stimmenzuwachs, sie dürften den^ selben anch erhalten, aber an dem Ansgange des Wahl-tampfes wird das nicht ändern, weil bei dem in Vel' gien geltenden System der Minderheits - Vertretung der parlamentarischen Stärke der Parteien nnr überaus schwer zu erzielen ist. Die Zahl der Abgeordneten-Mandate werden die Sozialisten kanm vermehren, und fo wird, wie der Münchner „Allg. Ztg." aus Ärüssel geschrieben wird, nach den bevorstehenden Wahlen vermntlich alles beim Alten bleiben. I.'l übrigen weist die belgische Sozialdemokratie infolge der anläßlich der Stimmrechtsbewegnng erlittenen Niederlage Spnren innerer Zwietracht alls, welche ihre Alnons-Fähigkeit erheblich schwächen, die Regierungspartei aber in ihren« Widerstände gegen die Wahl-rcchtsforderungcn nnr bestärken kann. Was die Live» ralen betrifft, fo dürften fie bei den kiammerwalilen lhre Stellungen behaupten, neue Erfolge aber nicht erzielen. ---------------------------------------------------- -77^' Mnister-Präsident W a l d e ck - Nou!' ^, c: ließ an die Präfekten ein RnndschreibeN' ' ^c >" darauf hinweist, daß bei dem ersten "?^Zt'i" gewissen Bezirken die Wähler grnppeMvoi!^ ^P menabgabe unter Leitung von wurden, zu denen sie in einem Abyäügig^' '^^^^ ni'sse stehen. Es sei dies mit der freien ^u^ ^. ^ Stimmrechts nnvereinbar. Wenn derartig^ ^>,> der Stichwahl sich wiederholen sollten, """ sort znr Kenntnis der Gerichte gebracht wer ^ ^ Das englische Unterhanö H"^fi5' der abgelaufenen Woche die neue ^c,^,^ o r d n u n g mit einer Majorität von ^ ^ ^ angenommen. Von den geplamen ^'^^^'»^l "^ in dem genehmigten Entwnrfe nicht uu'^ ^,,,^ geblieben, die vorgeschlagenen StrMvm^ ,^ sind überhanpt nicht zur zweiten Lcsm'ü ^M ^ sondern wnrden vorher von der Regieruilg . ^> l.lssen. so daß der eigentliche ^weck der gcn^ ^M" nicht erreicht wurde. Die liberalen ^"Nr ^' auch jetzt noch den „Verlnst der allen ^'^M'i ttnren Redefreiheit im Parlament", '" ,^,n >^ steht es aber nicht so schlimm, denn >^!'Z^ daß die neuen ^i nc^nl^ Ituw« ohne ^ schärfung nicht allzu großen Wert haben^^-^ TagesncmMtU. ,.F — (Wa 3 derKönignicht w u ß t " ^ft B aus London. 3. d. M.: König Eduarv besuch"^ ^ wartet eine Dorfschule und veranstaltete ">" a»^ ,,, poräre Prüfung. „Wer kann mir", frug er "li ^ ,^. „die Namen von ein paar unserer g^ „o: ^, Noniginnen sagen?" Die Schule brüllte ""'' ^W^ Alfred und Königin Viktoria". Dann hob e,n " ^t», chcn die Hand empor. „Nun, mein Junge, w"»' -^ Junge", tröstete ihn der König lächelnd, „l") ^, "cht." ^issc^^! - (Man muh sich zu helfen " '''>3,,'. Mode der Wahlbestcchungen, so schreibt der .." ^s,^. läßlich des gegenwärtigen Wahlfeldzuges "^vO!, stammt nicht erst von gestern, und der ?«t c^ ^ ^ i ,, Kandidat seinen einflußreichen Wählern "" n u"b A r.eue Erfindung. Der Unterschied zwischen „e^ ^e ^ besteht nur in der Form, wie man anbietet ^ße" ^ annimmt. Früher befleißigte man sich ""^ ^ ftll ^ ständigleit in der Form. Die folgende Anel° ^^ ^ weisen: Anläßlich der Wahlen von 1837 ^ue >"? ^Z , sehr bekannt gewordener Bankier den Way"^ ß,!^ Zentrum des Landes liegenden Departements .^ie" ^, dortigen leitenden und einflußreichsten Per,on ^. sagte ihm jedoch seine Unterstützung. Enngc ^^ M>^ Abstimmung begegneten stch die beiden, "'^ ^i^, meinte zu seinem Gegner: „Ich reise nach ^? <^hl<, ^ ick doch hier eines Mißerfolges sicher, da >nn ^^ PM/ stvtzung fehlt!" — „Sie tun vielleicht 1'"«^.^ O^,,, räumen", antwortete der einflußreiche WalM- Ich ,fj Was gilt die Wette?" erwiderte der Acu^s^e!" ^H 20.000 Franks, daß ich bei der Mahl durcy ^ ^ ^ gilt!" war die Antwort. Der Nanlier "y" ""^ bei: ... Der Grund ist nicht schwer zu en ^ sü Bankier zahlte fröhlich die verlorene Nette, > so gewinnbringend erwies. ^, "" „Uff!" feufzte er, „ja, ja, es muß komisch sein!" „Komisch? Nein, gräßlich. Ich weiß, er macht ein so feierliches Gesicht dazu, als ob jemand gestorben wäre. Und Papa wird mich ,meine Tochter' anreden, was er eigentlich nnr tnt, wenn ich etwao verbrochen habe. Mama wird in ihr Taschentuch schluchzen nnd mich fortwährend umarmen. Und nachher gucken eim'n die Kinder und alle Leute so an, gerade als ob man em Meerwunder wäre. lind man muß immerzu nebeneinander sitzen oder Arm in Arm gehen. Tao soll mal einer aushalten!" »Ja, ja", stimmte Harry trübselig bei, „mit un-serem lustigen Vallspielen und ,Knudeln' und ,Hopsen in Himmel und Hölle' wird es nnn wohl vorbei sein! Da werden Sie auch nicht mehr mit den 5lindelii im Stroh herumkabolzen dürfen und mit uns Hase nnd Hund spielen oder auf den alten Weidenbanm mit mir klettern, um Pfch'cn zu schneiden." „O nein!" sagte Motte, „das geht nicht mehr. Icy würde mich ja schämen vor Doktor Hermes. Er ist so geistreich und hat so große Interessen. Da muß ich mich für dac> allgemeine Menschenwohl interessieren nnd für alles Höhere, g. V. Rindervestbazillus nnd all die Serums, für Typhus, Malaria--------" „Heiliger Aimbam! Hören Sie auf! Rechnet denn Dottor Herme5 die Rinderpest zu den höheren Inter» essen für jnnge Damen?" „Aber natürlich. Ich bitte Sie flehentlich, blamieren Sie mich nicht und verraten Sie ja nicht, daß ich beim Hase- und Hnndspielen neulich in das Wajsserl.och gefallen bin und mit einem Schuh nach Hause laufen mußte. Er stellt so hohe Anforderungen lm edle Weiblichkeit und Iranenwürde." ^Schluß folgt.) Der öchwiegersohn auf probe. Humoristischer Roman von Gustav Rehfeld. (5. Fortsetzung.) „Das ist ein Mann, ein Denker, ein Philosoph!" rief der Reifende begeistert ans, „Mensch, Lehmann — ich könnte Sie umarmen! Aber nnn lassen Sie nns gefälligst hinein in die gute Stube und bringen Sie uns eine Flasche von dem Gelbgesicgelten, nein, brin-gen Sie drei Flaschen nnd drei Gläser, denn Sie wer» den vermntlich anch einen edlen Tropfen nicht ver> schmähen! Hören Sie, von dem Gelbgesiegelten den: göttlichen Ehateau Üeoville, welchen Sie der berühmten Firma Friedrich Angust Schulze in Äerlin verdanken'" „Ach, den trinken Sie auch?" versetzte der Wirt gemütlich. „Ick dachte, vor ihrem eigenen Gebräu haben die Herren Reisenden immer eine gewisse Fmcht!" ' „Schrecklicher Mensch!" schrie Schulze. „Er Hai eö darauf abgesehen, mich zu Tode zu ärgern. Hinaus i:Nd holen Sie das edle Rebenblnt!" Lachen schob der Wirt davon, während die Freunde in dem „besseren" Zimmer, das sich übrigens anch nnr einer ziemlich primitiven Einrichtung er-sreute, Plcch nahmen. „Nun sag mal, wie geht's" meinte Schulze, nachdem er den Freund prüfend betrachtet hatte. „Doch was frage ich? Ich sehe es ja, dir geht es wohl, das Glück schant dir ans den Augen heraus! Mensch, du liebst und wirst wiedergeliebt!" „Hm!" versetzte der junge PostVerwalter lachend. „Willst du das nicht motivieren? Woran glanbst dn da-' zu erkennen?" „Woran? Hm - was soll ich sa?" .^ B^' dir an, ich fühle, ich empfinde es nut ^ .^lst'^ Scharffinne eines vom Glücke wenig"' "^„ ^ „Was? Dn, der berüchtigte sprichst so?" »v^n!" ^reiil» ,!" Ein schwerer Seufzer folgte hnitero ^, ^, „So schütte dein Herz aus — da "^ ^B „Nein, erst rede dn, der GlücklM ^ ^ ich beichten!" .. liM,^/ „Was ist da viel zu sagen? Mo "1 -^ t^s ja — ein Mädchen, »vie die Welt teM 3 ,,,,1!^ Setzt eine umfassende Kenntn^. )u ^>^ unseres Planeten und seiner weibu")»- j,: schaft voraus! ^B ^ „Ich sage dir: sie ist einzig, t!" .^ schön, schelmisch, blond —" . ;,^ !" > ^ „Pfui, folcl)e ein Kalauer! ^"/s^ l'" F geus unbesorgt sein - sie mag ""^B ^,.< ^, was das betrifft, bin ich unbeschn' ^'"'^ Nur noch die Einwilligung ihres "^" , ft'"' ,,n> ^ ständiges Ankommen habe ich — ^"", „A V" zeit fein! Mensch, wenn dn wieden" ^^,pe ^ suchst du mich, dann ißt du einen ^""^M ^F',' — und lueun's über ein Jahr dauern '^,^lzl' ,F' „Halt, nnn ist's aber genug!" N" " ?n' ^' ein. „Weißt dn auch, daß, Mst^w""^ ,i^/' ligung ihres Vaters haft, die Saa> ^B < nicht spruchreif ist? Ich weiß ein 5^ -^er^Zeitung Nr. 105.________________'________________875_______________________________________ 9. Mai 1902. ^ Dt 5 heib ist es am Aequator ^ ^,^^^ ' ^n?" ^ kürzlich der Akademie der Wissenschaften ^ Vtch^. uber die von ihm Zusammengestellten Daten 7n ^° baz ^, "kt. Aus dieser Darstellung, bei welcher Hofru: ^ D/'^°m Direktor des Museums in Para (Süd- > b'tet h/'W ^°^di zur Verfügung gestellte Material 5^^"',aM hervor, daß man die Mitteltcmperatur '^ll^^ ">5her überall als zu hoch angenommen habe, ,, ^ ^.^chschmtt nur 25 7 Grab 0 beträgt. ^^>lm// linematographierte Opera-^baz^, "^nia-Theater in der Wollzeilc wurde dieser-^>Ili^: ^^^ogramm der Operation gezeigt, welche der ?^obica ^' ^"^"l an den Hinduzwillingen Rodica ' ^ P ^"2enommen hat. Von allem Anbeginn an ''^phisck ^' ^ diese sensationelle Operation line-,^ kfi^^ aufgenommen worden sei, lebhaft interessiert; ^.^niicks - ^^^^ itinematogramm in Wien, wo es ,'Mhit ^/^ 'Ui Urania-Theater dem großen Publikum «lakl j ^'d. Wien ist im übrigen nach Paris die ! ^ !^ "kr das Kinemalogramm der großen Oeffent- ,,, "f!,^ ^ ^krden wird; es verdient, abgesehen von dem ^'^il k'' ^-^ darstellt, besondere Beachtung auch des- > ^«N e>/ u^ns vie größten sind, die bisher existieren: '> ^ !üoff ^^'^^ ^" ^^^ ^^ zweihundert Meter, so s. - EZ f ^""2 zirka eine Viertelstunde in Anspruch 3" habe, " "'^^ geleugnet werden, baß man starke ^j ^, uwß, um bei den Szenen, die einander mit >! ^kas i; ^'chleit auf der weißen Leinwand folgen, >>^tden l ^cigM ^^ verspüren; wer aber derartige -Fl^t? . ^ud durch die Vorführung zweifellos sehr !?'ll^ /'!' Dies war bei den Aerzten der Fall. die der ihr fachmännisches Auge fand an ^,,l>lll^ -^ die größte Befriedigung und sie äußerten '> link ^- Bewunderung über die außerordentliche V ^ sal, ^^^^' mit der sie Dr. Doyen ma-^^"lehi ^' ^"^ der Trennung der Hinduzwillingc >'^M ^ °'^ere Operationen, die auf der Klinik deZ >^< bie n. genommen worden sind, vorgeführt; man />5 ^^'putation eines Fußes, die Entfernung eine-h^h^, k>nc Schädeltrepananon beobachten; bei oer 'M'^Ca l ^ ^^ wenigen anwesenden Damen schau-" -^' b l' ^^ diesen Operationen wurde von den im ^„ blichen Aerzten besonders bemerkt, daß « ^ (Ei "^ "uem Assistenten arbeitete. 5«'ltei> Apparat ii " ^ Anmeldung von i^'^in^' ^^ Zugleich deren Vcrlanf genau auf-^" Etn>,l I'" Gebäude einer Hochschule in ber amerika-^s!tht "/Cleveland (Staat Ohio) aufgestellt worden. ^^ G <„""em Elettrizitätssammler, der sich auf dem <.,Mtll5 °"ides befindet, und nnem Stromkreis, in ben ^'"e Gl ^'^ s'e in der drahllosen Telegraphic benützt ^ von ^'^ ^" Uhrwerk mit einem Zylinder zur ^'w b ^^" eingeschlossen sind. Wenn in einiger ,/^ls °" der Station innerhalb einer Wolle cin? ,,,^tlie„^ Entladung stattfindet, so werben die elektci-! ^ ^tro ^,^ ^^ ^^ befindlichenSamniler erregen ^nlui le^ ^" Apparates schließen. Solange nu^. ^^lbsti? ^^ elektrischen Entladung bauert, zeichnet ^ den^ ?"f bem erwähnten Zylinder seine Zeichen ^j " oer Verlauf des Gewitters für den Veob-^^tz/U entnehmen ist. <ü '!>°lv ^^kp edit ion, Zum magnetischen Ä" "tUem ^ ^^" ^^ schwebischen Kapitäns Anmnd-'<^'Nc>an.'^ ^^^ aufzusuchen, wo ber jüngere Rch ^ ^lobu 5^" Nordpol entdeckt hat, scheint nunmchr. ^', 3ii^ ^, mitteilt, eine feste Gestalt angenommen zu l,s°Ef^. Ausreise ist das Frühjahr 1903 bestimmt V Tton!°"^Ms ^^ »Gjöa", ein bewährtes Polac->, Hah^'° angekauft worden. Dort, wo James Roß >^vll„ .^'Uam. zeigte bie Inklinations-Nadel eine ^ü»!»^^r vollkommen vertikalen Stellung um nur ^ ^r vV ------ "' _________^ ^^k>w '"^^'u Wir lual de»r Wem Probrioren!' V^sern """' der Wirt, der, mit seinen Flaschen V^lnd '" ^r Hand, in den letzten Minnten '^ch^^ w^hört hatte. „Hernach kann ja dann ^ ^ wn Lied singen. Ich nniß leider nach der » ,. ° ^) ein paar Gäste sitzen habe, die bald ^ '"- sonst würde ich mit Vergnügen zn> H" s^^"s Glück, daß es so ist. Sie schlechter 5! "iiin, U) Schnlze. „Denn sonst känw nieill ''^hle sme Konfidengen! I», Ihrer Anwesen^ V'^lbe?^ ^ll ich nnr gehen! Prosit, meine X^t i,s - ^hatean Üeoville geht, was? Den ^lein . H"u Schnlze, den trinke ich sogar, ^ Ä lzch. s?^'" "^f Schnlze, aufspringmd. X^d i ""'" , s> n,^/te sich d^r Wirt. Als die Tür sich hatte, sagte der Neisende: ^ ^ lvm""^^ ^'u wären wir los! Wenn er hie.' '^!io '"Nlw> ^"' "lte Si'lnder, dann hätte er so ?y? ^Im^ neniacht, das; man zn keiner ver. ^>!c>I ^ri,/s ^ M'ommen lunre. Und ich möchte i^^^ch ^"^ culsschütten nnd dir von meim'in ^ei ^hlV^"^"'- -lb^l- erst las; nns anstoßen, i^il ''cll di""" blonden Perle! — Nnd hier pro-I^it^d^c Hndnnna, ranche sie mit Verstand. X'^UI^s^! Nnnnnern des Hanses Friedriä, « Mzn>" l (Fortsetzung folgt.) einen Grab abwich, es ist aber die Frage entstanden, ob der magnetische Pol gegenwärtig nur ein Punkt ist ober ob die Eigentümlichkeit der Nadel, sich vertikal zu stellen, sich über eine größere Fläche erstreckt, ferner ob der Pol seine Position ändert. Di^ „Gjöa" ist mit einer Petroleum-Maschine versehen und soll eine Besatzung von sieben Mann erhalten. Ein Ncise-Magnetometer, ähnlich dem, das an Bord von Nansens ,,Fram" in Gebrauch war, wird auf der deutschen Seewärts konstruiert und eine Inllinations-Nadel in London, wo dos ^ntiounl I'ii^sical I^idoi'utoi'.v bie Prüfung übernommen hat. Amunbsen will so oft als möglich magnetische Beobachtungen vornehmen, das Schiff entweder an der Matty-Insel oder bei King William-Land verlassen und 1904, sobald die strengste Zeit des Winters vorbei ist, mit Schlitten bie von vioß an der Westküste von Boothia Felix erreichte Stelle aufsuchen. — (Hinrichtung eines Vatermörders.) Im Augsburger Landgerichte wurde kürzlich der 26jährige Oelonom Georg Nader von Mohrenhausen bei Ulm hingerichtet. Vader halte um 17. Dezember seinen Vater, den Bürgermeister Fr. X. Bader in Mohrenhausen, mit einer Axt erschlagen und danach das Haus angezündet. Unter ben Trümmern wurde die verkohlte Leiche gefunden, an ber nur noch der Kopf mit der tötlichen Wunde unversehrt war. D^r Vatermörder starb gefaßt; er hatte — ein Unikum! — dii eintägig? Gnadenfrist abgelehnt. — (Die Vertrauensprobe.) In einem holländischen Blatte wird folgender kleine Scherz erzählt: Ein Väuerlein, so heißt es da, kommt diesertage mit seinem Sparkassenbuch in das Bureau einer Provinzialstabt unb forbert bie Auszahlung von 50 fl. Nachdem die Summe abgeschrieben, ber Posten gebucht und die Quittung unterzeichnet ist, zählt der Beamte ihm die Silberstücte vor. Dar-cuf sagt das Näuerlein: „Nun habe ich es gesehen, nun 'st eö gilt, nun brauche ich es nicht mehr." Der Beamte fragte ihn erstaunt: „Was meinen Sie?" Unb der Bauer mit Augenblinzeln: „Na, ich wollte nur mal sehen, ob Sie es ncch hatten. Man kann niemals wissen — es ist so eine eigentümliche Zeit augenblicklich!" — (Eine ergötzliche Szene), weniger für die Tnlnehmer als für die Zuschauer, spulte sich jüngst in einer ber Londoner Hauptstraßen ab. Ein Herr, ber gemächlich seines Weges ging unb es anscheinend mit ber Abwickelung seiner geschäftlichen Verpflichtungen nicht eilig zu haben schien, karambolierte mit einem anderen, schwarzgekleideten Etraßenpassanten, der seine Augen auf den Boden gerichtet hielt. Beide blieben einen Moment stehen, bis schließlich der Schwarze im freundlichsten Tone die Frage an sein verbuzteH Gegenüber richtete: „Sind Sie bereit, zu sterben?" Daran schloß sich eine verdächtige Bewegung der Hand nach ber Hosentasche, gleichsam als wäre bie nächste Frage: „Messer oder Pistole gefällig?" Der Angeredete, der glaubte, es mit einem verrückten Yankee zu tun zu haben, griff seinem vermeintlichen Gegner ohne langes Vesinnen nach der Gurgel unb ein wildes Ringen hub an, bei dem die beiden sich gegen, seitig recht unsanft bearbeiteten. Erst nach geraumer Zeit löste sich das Mißverständnis dahin auf, bah der Schwarze ein Amateur-Geistlicher war. ber sich jeneStrahe für den Tag als sein Arbeitsfeld ausersehcn hatte. — (Wieviel Haare?) Auf dem letzten Berliner Schaufrisieren befanb sich unter ben ausgestellten .Haar-arbeiten eine schöne Perücke, deren Verfertiger sich der Mü^ unterzogen hatte, die barin verknüpften Haare zu zähkn, Ein an der Perücke befestigter Zettel gab die Zahl 36.85? an. Die mühsame Rechenarbeit erweckte unter den Beschauern große Heiterkeit. ...... — (E i n e s e h r n i e d l i ch e K ! n d e r g e s ch l ch t e) erzählt der „Liverpool Courier": Es war auf einer Kindergesellschaft. Die .Meinen spielten auf eigene Faust Theater. Es wurde natürlich „Hochzcitcrles" gespielt, und alles ging prächtig. Als aber einer ber Erwachsenen hinter bie Szene ging, fanb er bort ein winziges Mädchen ruhig und lieb in einer Ecke sitzen. „Ja, warum darfst denn du nicht mit-fpielen?" frug er. „O, ich darf schon mitspielen", kam die Antwort aus ber fernen Ecke. „Ich bin 's Nabay, bas wartet, bis es geboren wird." Lokal- und Provulzial-Nachrichten. — (Manöverberl. unb l. Kriegsmarine) Die „Pol. Korr." schreibt: Wie sind in der Lage, zu bestall-, gen, daß Seine Majestät derKaiser einem Teile ber bevorstehenden Manöver ber t. unb l. Kriegsmarine in ber Abria, unb zwar gegen Enbe August, beiwohnen wird. — (F ür st Otto Windisch - Grätz und Ge -mahli n) sind am 7. d. M. früh von ihrer Hochzeitsreis-nach Wien zurückgelehrt. — (Spend e.) Von Seite des Stabtmagistrates ber Residenz- und Hauptstadt Wien ist beim l. k. Lanbespräst-bium in Laibach ber Betrag von 672 X 38 li als Samm-lungscrgebnis für bie Abbrändler in GorenjavaZ eingelangt. Derselbe wurde bereits seiner Bestimmung zugeführt. — (Militärisches.) Der Chef des Generalstabes hat folgende Zuteilungen angeordnet: Die Hauptleute erster Klasse des Gcncralstabslorps Karl v. B l a 5 e t ov i 6 , bisher in Truppcndicnstleistung beim 27. Infanterie-Regiment, znm 13. Korpslommcmdo in Agram. Emil KreneiZ. bisher in Truppcndicnstlcistung beim 78. Infanterie-Regiment, zur 5. Mappierungsabteilung in Laibach. — (Ehrung.) Die Laibacher freiwillige Feuerwehr veranstaltet morgen abends um 8 Uhr in Hafners Bierhalle. Pclersstrahe, zu Ehren ihres ältesten ausübenden Mitgliedes, des Herrn Vereinsarztes Franz Finz. welcher heuer das LOjährigc Jubiläum seiner Tätigkeit bei der Feuerwehr feiert eine festliche Zusammenkunft unter Mitwirkung der Laibacher Vereinslavellc. Eintritt frei. __ (Veränderung bei benAgrarbehör- den.) Der Vezirlshauptmann Wilhelm Ritter Laschan von Moorland wurde zum Stellvertreter des Neferent-n bei ber k. k. Landeslommission für agrarische Operationen in Krain bestimmt. — (HohesAlte r.) Aus Senosetsch wird der Triester „Edinost" gemeldet, daß Johann Moravec in Senosetsch, ber seinerzeit 14 Jahre beim Militär gedient hatte, am 5. d. M. in sein 91. Lebensjahr getreten ist. Der Mann erfreut sich einer ausgezeichneten Gesundheit und versieht bei feinem Neffen das Geschäft eines Kutschers mit zwei Pferden. — (T u r n p r ü fu n g.) Die seitens des slovenischen ! Franenturnvereines in Laibach veranstaltete Turnprüfung fand gestern vormittags um 11 Uhr in Anwesenheit einer großen Anzahl geladener Gäste, unter denen wir auch Herrn Landesschulinspettor Hubad unb Herrn Landesregierungs-ral R. v. Kaltenegger bemerkten, im Sololsaale des „Narodni Dom" statt. Unter Kommando des Fräuleins Io-sefine Kajzelj traten da nebst zwei Vorturnerinnen 40 Mädchen von 5 bis 14 Jahren, alle in schmuckem Turn-lcstüm, vor das Publikum, um eine Produltion zu bieten, die wir in jeder Beziehung als eine sehenswerte bezeichnen müssen. Die kleinen Turnerinnen marschierten stramm unb schneidig auf, führten einen exakten Aufzug aus und absolvierten sodann eine Reihe von Freiübungen (Armschwingen mit Drehen), wobei die Kleinen I e b a 6 i n und Svetel als vorzügliche Vorturnerinnen ihres Amtes walteten. Sodann produzierte sich die erste Riege (7 Mädchen) in verschiedenen Uebungen am Pferde, die alle das schönste Zeugnis davon ablegten, daß das Turnen im Frauenvereine mit Ernst und Hingebung gepflegt wird. Wir sahen da Uebungen, wie Kniestand mit Absprung, Hocke, Flanke, Hocke zum Stütz unb sobann zurück, Hocke und Flanke :c. Die präzisen unb dabei überaus graziösen Leistungen fanden rauschenden Bei« fall, der einerseits der verdienstvollen Leiterin des Turnunterrichtes, Fräulein Kajzelj, und anderseits den schmucken Turntünstlerinnen galt. Der gleichen Anerkennung hatten sich die von derselben Riege ausgeführten Uebungen am Barren (Wechsel des äußeren Quersitzes, Kehre aus dem äußeren, Quersitze, Wende aus diesem Sitze, Liegestütz, Wechsel des äußeren Quersitzes vor ber Hand mit jenem hinter der Hand) zu erfreuen. Endlich trat eine Schar von 19 Mädchen in kombinierten Uebungen mit Keulen auf, welche Vorführungen insgesamt überraschend gut gelangen. — Bei der Veranstaltung wurde die begleitende Musik von der hiesigen Vcreinslapelle besorgt; man kann derselben nicht eben viel Gutes nachrühmen. — (Kom m i ssi o ne l le Verhandlung.) Zwecks Erhebung des Bauzustandes der Pfrünbengebaudc in Sagor findet die lommissionclle Verhandlung hierüber am 15. d. M. vormittags an Ort und Stelle im Beisein eines Siaatstechnilers statt. — (Abre ise der Mau rer u nd Hanbl ange r.) Infolge des andauernden AusstandeZ haben diesertage bereits an 150 auswärtige Maurer und Hanblanger Laibach vec. lessen. x. — (V c si tz we ch se l.) Das an ber Unterlrainerstrahe gelegene Haus „Pri Hrvatu" hat der hiesige Fleischhauer und Wirt am Alten Markte, Herr Anton Zupan, käuflich erworben. x. — (Das Kolesiabad in der Tirnau) erfährt im laufenden Jahre eine teilweise Rekonstruktion. Wie vec-lautet, gelangen vor allem die bereits morsch gewordenen hölzernen Bestandteile zur Abtragung, unb werden durch neue ersetzt werben. x. — (Von der ombrometrischen Beob-achtungs station Littai.) Die omvrometrische Veob-achlungsstation III. Ordnung in Littai verzeichnete im Monate April 12 Regentage, während am 28. April Regen, mit Schnee untermischt, niederging. Tau gab es an 3 Tagen. Der größte Niederschlag in 24 Stunden wurde am 6. April mit einer Niederschlagsmenge von 21 inni, ber geringste am 12. und 14. April mit einer solchen von 0 1 mm beobachtet. Niederschlagsfreie Tage gab es 15. Im Monate April betrug die totale Niederschlagsmenge 77 1 inm. Die höchste Lufttemperatur wurde am 21. April mit ->- 25 Grad 0, bie nie-brigste am 8. April mit -i- 5 Grab <^, stets um 2 Uhr nachmittags, beobachtet. —ilc. — (Wasser st and der Save.) Im Monate April würd? beim Pegel der Littaier Savebrücke der höchste Wasserstand des Saveflusses am 8. April mit 139 oiu ober Null und der kleinste am 26. April mit 74 oin ober Null, jedesmal um 8 Uhr früh, beobachtet. Der durchschnitt!, mittlere Wasserstand im vorigen Monate betrug 88 7 oin. Die höchste Wassertemperatur gab es am 27. April M't !- 11 Grad 0, die niedrigste am 8. April mit -»- 7'1 Grab C nach ben jedesmaligen um 8 Uhr früh gepflogenen Beobachtungen. —ik. — (Der Laibachfluh) ist infolge ber letzten Regengüsse um 1'65 in über das Normale gestiegen. — Die, Save weist bei Salloch einen Stand von 1'10 in über da? Normale auf. — Die Steineralpen sind mit frischgcfallenem Schnee gedeckt; die höheren Gebirgsgipfel weisen desgleichen eine frische Schneedecke auf. x. — (Totschlag.) Am 3. d. M. nachts waren die Knechte Peter Seblar unb Johann Rozman mit mehreren Burschen, alle aus Winklern, Gerichtsbezirl Krainburg. im Stalle des Besitzers Michael Globo5nil versammelt und tranken einen Liter Branntwein aus. Seblar unb Rozman gerieten in einen Streit, der aber bald geschlichtet wurde. Gegen 12 Uhr nachts entfernten sich alle, um angeblich nach Hause zu gehen; Rozman jedoch ging auf ber Straße jauchzend gegen die Kirche zu, Da kam ihm Seblar, welcher an jenem Abenbe bie Nachtwache hielt, mit dem Burschen Zupcmc entgegen und sagte zu seinem Begleiter: „Warte, ben will ich ein wenig schrecken." Darauf sprang er auf Nozman ^ m'o versetzte ihm mit einer Picke zwei derartige Schlage aus °r Kopf baß Rozman sogleich zu Voben st^/e ^'b ^ ^ unb Stelle verschieb. Seblar wurde bem VeZ,rtsgeriN)ie m Krainburg eingeliefert. Laibacher Zeitung Nr. 105.________________________________876_________________________________________9^Mi ^5"^ — (Neue Halte ste lle.) Uebermorgen wird die Zwi' scheu den Stalioncn Aßling und Lengenfeld im Kilometer 35-1 der Linie Laibach-Tarvis gelegene Haltestelle Birnbaum für den Personen- und Gepäcksverlehr eröffnet. Die Verlehrszeiten der in dieser Haltestelle Aufenthalt nehmenden Züge sind in dem Fahrplane bereits kundgemacht. Außer diesen Zügen werden auch der Personenzug Nr. 1717 w der Richtung nach Laibach um 1 Uhr 22 Min. nachts und der Personenzug Nr. 1718 von üaibach um 2 Uhr 3b Min. nachts dortselbst einen Aufenthalt nehmen. Die Ausgabe der Fahrkarten findet in der Haltestelle statt. — Tie Gepääsabfertigung erfolgt im Nachzahlungswcge. * (Verhaftung eines Deserteurs.) Am 15. April l. I. desertierte von der 3. Kompanie des k. und '.. Il.fanterie-Negiments Nr. 17 der Infanterist Anton Ga fnaun, geboren 1884 zu St. Ulrich, zuständig nach Feld-tirchen in Kärnten. Der Flüchtling wandte sich zuerst n.'ch Hause und begab sich von hier aus nach Aßling, wo er sich in einem Gasthause äußerte, er wolle nach Italien flüchten. Nun scheint er Heimweh bekommen zu haben und kam vor drei Tagen zu seiner in der Noscngasse Nr. 3 wohnhaften, Mutter, woselbst er sich aufhielt. Die Polizei bekam vorgestern nachm. davon Kenntnis und der Wachlommandant Vrrznil begab sich sogleich mit dem Sicherheitswachmanne Tiöar in das Haus, in dem sich Gastraun versteckt hielt. Die Wchnungstür war von innen zugeriegelt. Wachtommandant Brcznit forderte den Gastraun auf, die Tür zu öffnen. Dieser gc>b leine Antwort und verhielt sich ruhig. Als aber noch einige Sicherheitswachleutc Herbeigerufen wurden und daran gingen, die Tür gewaltsam zu öffnen, meldete sich Gastraun und sagte in slovenischer Sprache: „Weg von der Tür, sonst schieße ich!" Gleich darauf fiel auch im Zimmer ein Schuß. Es wurde nun auch eine Militärpatrouille herbeigeholt, und alö fie erschien, hörte man im Zimmer einen zweiten Schuh fallen. Gastraun wurde jetzt abermals aufgefordert, die Tür zu öffnen, welcher Aufforderung er nach einigem Zögern nachkam. Als man in die Wohnung trat, sah man Gastraun ouf einem Stuhl sitzen und aus einer Vrustwunde bluten. Er halte sich durch einen Schuß in die Herzgegend lebensgefährlich verletzt. Der mit der Militärpatrouille an Ort und Stelle erschienene Offizier ordnete die Ueberführung des Gastraun in das Militärspital an. — Der Vorfall hatte in der Nosen-gafse und am Jalobsplatze eine große Menschenmenge herbei gelockt.' — (Todesfall.) In Littai starb am 7. d. M. de.' Bruder des l. l. Notars Herrn Lukas Svetec, Herr Georg Cvetec. im hohen Alter von 88 Jahren. Dessen Leichen^ Begängnis findet heule nachmittags statt. —ilc. — (Sch u lb au lom mission.) Anläßlich der notwendig gewordenen Erweiterung der einllassigen Volttz-schule in St. Lorenz an der Themenitz zu einer zwcillassigen und Erwerbung eines Schulgartens findet die tommissionell? Verhandlung am 31. d. M. um ^1 Uhr nachmittags im Echulgebäu'oe zu St. Lorenz statt. —ik, — (Platzmusit.) Programm für heute abends um »! Uhr (Tivoli): 1.) Löhar: „Jetzt geht's los", Marsch. 2.) Meyerbeer: Ouvertüre zur Oper „Robert der Teufel". 3) Ioh. Strauß: „Rosen aus dem Süden". 4.) Gounod: Fantasie aus der Oper „Romeo und Julie". 5.) Strobl: „Die Forelle," Polka fran^aise. 6.) Ie2el: „Promenade", Pot pourri. * (Diebstahl.) Dem Gastwirte Johann Flegar am Domplatze Nr. 18 wurde gestern vormittags eine Brieftasche mit einem Geldbeträge von etwa 540 X entwendet. * (Verlorene und gefundene Gegen-stä'nde.) Auf dem Wege vom Alten Markt, durch di-Sternallce und Schellenbnrggasse bis zur Lattermannsallee wurde eine silberne Uhrlette mit einem Anhängsel verloren. --------Ein Arbeiter fand in der Stadtwaldstrahe eine silberne Rcmontoir-Uhr. — (Was ist eine Milliarde?) Das sind 1000 Millionen. Was wiegt eine Milliarde? In Silber fünf Millionen Kilogramm, in Gold 322.580 Kilogramm; in Banknoten von 1000 Franken 1780 Kilogramm und in lOOFrantennotcn 11.500 Kilogramm. Zum Transport dieser Millionen bedürfte es — wenn ein Mann 100 Kilogramm tiägt — für Tausender-Banknoten 18 Mann, für Hunderter-Noten 115 Mann. in Gold 325 Mann und in Silber 50.000 Mann. Theater, Kunst und Literatur. — (Eine Philharmonische Gesellschaft in üemberg.) Aus Prag wird gemeldet: Ein Lemberger Millionär gründet eine Philharmonische Gesellschaft. deren Dirigent Herr gelaust»), der ehemalige Leiter der „Böhmischen Philharmonie", sein wird. Er erhält eine Monatsgage von 1000 k und wird wahrscheinlich wieder später der Lembcrgcr Oper beitreten, in deren Leitung eine Aenderung eintreten soll. — (Statistisches Jahrbuch der autonom e n L a n d e s v e r w a l t u n g i n d e n i m R e i ch s-rate vertretenen Königreichen und Ländern.) Herausgegeben durch die l. t. statistische Zentral-Kommission auf Grund der von den Ländern gelieferten stciistischen Tabellen und Materialien. II, Jahrgang. Wien. Druck und Verlag der kaiserlich-königlichen Hof- und Staats-druckeiei. 1902. — Dieses Jahrbuch enthält nebst einem Vorworte und der Einleitung, in welcher sich ein von der lrai-r.ischen Landesbuchhaltnng verfaßter Artilcl über die Or-annisation der Landesfinanzen von Krain befindet, nack-flehende Kapitel: I. Sanitätspflege und Humanitätsanstalten in Böhmen (1897). ll. Unterrichtswesen; Anstalten für Kunst und Wissenschaft. III. Volkswirtschaftliche Verhält nisse (1898). IV. Militär- und Gendarmeriewesen. V. Finanzen (1897 und 1898). Gemäß dem Beschlusse der Konferenz für Lanbesstalistik vom 6. Juni 1899 wurden nicht jider sämtliche in den RahMn des Jahrbuches fallende Ma- terien seitens der Länder neue Erhebungen gepflogen, da die hicfür erforderlichen Arbeiten über die Kräfte einzelner Länder hinausgehen würden. Es entfiel daher diesmal tn,-^ Darstellung der Organe der autonomen Verwaltung, d-s Polizei- und Armenwescns, der Sanitätspflcge und Huma-nitätsanstalten und teilweise des Untcrrichtswesens. Auch die ^ in jüngster Zeit stattgefundeneu Landtagswahlen werden erst ^ im 111. Jahrgange dieses Werkes verwertet werden. Neu ! aufgenommen wurde eine Zusammenstellung der Bauteu von Volksschulen und Bürgerschulen seit Erlassung des Reichsvollsschulgcsetzes, der Lehrerpcnsionsfonde und dcö Schuldenstandes der Gemeinden. Die Statistik des Grund-blsitzes der autonomen Körperschaften mehrerer Länder wurde gemäß dem Beschlusse der Konferenz für Landcs-statistil vom 7. Dezember 1900 auf Grund der von den Stcuerämtern gelieferten Katastergutsbestandblättcr nach einheitlichen Gesichtspunkten vom Bureau der statistischen Zentral-Kommission hergestellt. In gleicher Weise wurde der Versuch gemacht, den Haushalt der größeren Gemeinden für sämtliche Lander aus dem bei der statistischen Ientral-Kom-mission befindlichen Material» darzustellen. — („Üechners Mitteilungen.") Das soeben erschienene 1. (Mai-) Heft des XIV. Jahrgangs dieser von Leopold Hörmann redigierten Monatsschrift wirb mit einem von Karl Bicncnstcin geschriebenen Aufsatz über die feinsinnige Dichterin Ricarda Huch eröffnet. Dieser Arbeit folgen eingehende Besprechungen über Saars Idyll: „Hermann und Dorothea" und Bahrs Kritiken-Sammlung „Premieren". Redakteur Hörmann widmet »veiters der verstorbenen An-tcnie Baumberg einen warmen Nachruf. Diesen Aufsätzen folgt eine Reihe von Notizen über neue Bücher. Besonderen Wert verleiht den im Verlage von R. Lechner (Wilh, Müller) erscheinenden „Lechncr'schen Mitteilungen" ein in jedem Hefte enthaltenes Bücher - Verzeichnis, das die hervorragendsten neuen Buch - Erscheinungen der Gcsamtliteratur aufweist. „Lechncrs Mitteilungen" kosten im Jahres - Abonnement (12 Hefte) 2 X. Gratis-Probeheftc stehen zur Verfügung. — (Xatolißki Od-ornik.) Inhalt des 2. Heftes: 1.) Dr. A. U5eni<:nil: Die soziale Verantwortlichkeit des Lebens. 2.) Fr. X. G.: Die Gewissensfreiheit in Nußland. 3.) Dr. A. U^eniönil: Kardinal Missia und die katholische Renaissance uuter den Slovencn. 4.) M. V.: Die Konstitution der Lavantincr Synode über die christliche Philosophie. 5.) Fr. X. G.: Gogols Seele. 6.) Dr. M. P.: Die Kirche und die Kirchen. 7.) s- Kardina! Missia. 8.) Literatur. 9.) Verschiedenes. 10.) Brieflasten. — (Bret Harte), der ausgezeichnete amerikanische Novellist, ist am 6. d. M. infolge eines Blutsturzes plötzlich gestorben. Er stand im 63. Lebensjahre. Bret Hartes Skizzen, die sich durch gedrängten Stil, drastische Sprache, vorzügliche lolalc Färbung und iicfe Menschenkenntnis auszeichnen, erfreuen sich in der ganzen gebildeten Welt großer Beliebtheit; sie sind in alle Sprachen der zivilisierten Völker übersetzt worden. Bret Harte hat Nachahmer gefunden, die ihn jedoch nicht zu erreichen vermocht haben. Einigemalc hat er auch einen Anlauf zu größeren Werten genommen, doch sind die kleineren Skizzen seine besten Werke. Er hat auch beifällig aufgenommene Gedichte geschrieben. Geschästszeitung. — (Vieh- und Warenmarkt in Littai.) Der am 5. d. M. in Littai abgehaltene Viehmarlt (Floriani-markt) litt siarl unter der Unbill des Wetters, weshalb der Viehauftrieb äußerst gering ausfiel und die bäuerliche Bevölkerung nur aus den naheliegenden Ortschaften solches zum Markte stellte, während die entfernteren Landwirte den Markt mit Vieh gar nicht beschickten. Im Hinblicke darauf stockte vormittags auch jeder Handel und erst gegen Mittag, als der Regen nachzulassen begann, wurde auf dem Viehmarkte ein geringer Verkehr beobachtet. Desgleichen war auf dem Warenmärkte der Absatz der Waren seitens der zahlreich erschienenen Krämer ein äußerst minimaler; ja einige derselben packten im Hinblicke auf den in Strömen gießenden Regen du mitgebrachten Narenartilel gar nicht aus, so daß der gewöhnlich sehr gut besuchte Markt heuer in jeder Hinsicht ein ungünstiges Ende nahm. —ik. — (Aug. Tschinlel Söhne. Lobositz a. G.) Wie wir erfahren, bleibt der Betrieb dieser Schokolade-, Kakao- und Kaffee - Surrogat - Fabrik auch künftighin in vollem Umfange aufrecht. — (Internationale F i s ch e r e i - Au s ste l -lu ng W ie n 1 9 0 2.) In einer Sitzung des gesamten Komitees erstattete der Präsident Franz von Pirlo den Bericht über den Stand der Vorarbeiten für die im September l. I. in Wien stattfindende internationale Fischerei-Ausstellung. Aus diesem Berichte ist zu entnehmen, daß sich für dieses Unternehmen das lebhafteste Interesse kundgibt, was schon daraus zu ersehen ist, daß bis jetzt 700 Anmeldebogen verlangt wurden. Die Wiener Fischhändler-Genossenschaft wird sich in größerem Maßstabe beteiligen und der Vöcklabrucker Fischerei-Verein veranstaltet eine große Kollektiv-Ausstellung. Ebenso werden auch andere Fischerei-Vereine in hervorragender Weise vertreten sein. Sehr interessant dürfte sich eine Spezial-Ausstellung der Traunsee-Fischerei gestalten. Um dem auf andere Fischerei Allsstellungen so unangenehm einwirkenden frühzeitigen Absterben der Fische hier möglichst vorzubeugen, werden jetzt vom Komitee Wasser- und Fntte. rungsproben vorgenommen, und zwar mit dem Wasser der Wicntalleitung und der Hochquellenleitnng, sowie mit künstlichem Seewasser für die zur Ausstellung zu bringenden lebenden Tiere des Meeres. Der Obmann des Nautomitee^, Baurat Vreßler, hat die Pläne für die zu errichtenden Bauten vollständig ausgearbeitet. Die für etwa 100 Wasserbehälter eingerichtete Aquarienhallc kommt in die große Mittelallee im Parterre des Schwarzenberggartens. Die eigens konstruierten Aquarien werden durch Oberlicht beleuchtet, so daß der in der verdunkelten Halle wandelnde Beschauer den Eindruck erhält, als schreite er in einem in der Tiefe des Wassers ^befindlichen Glasgange hin, zu dessen ""den ^^' Fische herumschwimmen. Für die leiblichen ^"" > ^ Ausstellungsbesucher sollen zwei Restaurants '"«^^ eines gewöhnliche Küche führen wird, während'. D5 deren nur Fische verabreicht werden, und s^ .<^ss ^ vom Komitee festgestellten Tarife, der das A"^l^ Uebervorteilung schützt. Da von auswärts M" ^,^>' rative Besuche zu erwarten sind, wurde ein "^" al>^ gebildet, welches die Führung der übernehmen wird. Dieses Komitee wird auch f"l ^M^ der Sehenswürdigkeiten sowie für Ausflüge in -^ Wiens sorgen. Das CDosö des Grasen Golllchowsll'^ Der Minister des Aeußern Graf Goluch ^'ß^ am 7. d. M. in der Delegation des ReichsrateZ^^F in welchem der Stand unferer Beziehung"'.zum ^,^ al5 ein günstiger und zufriedenstellender beze'")" ^ji^ Der Dreibund, dessen Giltigleitsdaucr im ^"'"" »ic ^ abläuft, sieht seiner Erneuerung entgegen, "^y^sich^ Kabinette hinsichtlich ilirer festen Absicht formelle ^pi^ gen ausgetauscht haben, den zwischen ihne" <,M^'' Allianzvertrag in seinem vollen Werte aufrechtM? ^ an die Unterzeichnung der einschlägigen Dolunicn ^ ^ ten. — Graf Goluchowsli betonte wciter, dah i^ wiederholt abgegebenen Erklärungen über die ^ ^c,^ friedlichen Zwecke des der Tripelallianz 3^»"^ /^ Zwcibundes der Dreibund in dieser Gruppierung ^ wertvolle Ergänzung und Förderung seiner k^" P,^,. wohl erblicken darf. — Die Verhandlungen '"' ^ Mltc^ burger Kabinette bezüglich der Ruhe des Valtan» '^ ß'-einem günstigen Resultate. — Schließlich bef^ ^ ^ Goluchowsti mit der Frage der Handelsverträge. ^ ,^ laut des Exposes veröffentlichen wir in der morg" nier. Die Redaltion.) Telegramme § des k. k.TelegraPlM"Gorresp.-B"^,, Wien , 8. Mai. Seine Majestät derKa' l ^ nachmittags cms Budapest hier angekommen- Stimmen zur Thronrede und znm ^^Fi London. 8. Mai. „Times" führen i» ^. .^ der Thronrede und des Exposes Golucholvsl'ü ^^-, unruhigen Geistern, welche die Ruhe auf der ,^e^,../ insel gefährden, tonnte leine energischere und e> ' ,^ ^ Warnung zuteil werden. Oesterreich-Ungarn hm > ^^' Einfluß im Interesse des europäischen ^!,"^il^^ welcher nicht weniger sicher und wohltätig wnU, ^^ ^. Aufdringlichkeit entbehrt; aber niemals vorher ^. mit so viel Würde und Selbstbeherrschung be""^s ^, Thronrede und in den Ausführungen, weM ^l^ chcwöti gestern in der Delegation abgab. ^'^ „e"^, schließt das Blatt, „sind wir überzeugt, dcih »"' ^ .^, weis von der hervorragenden Stellung, wel^ ^l ^ Franz Josef unter den Europäischen H^rsch""'^,, h^ reffen Erfahrung und nüchternen Politik, "w" ^ eine kostbare Garantie des Weltfriedens angei "> ^ wird." Ol^!5 des Grafen Goluchowsli und sagt, daß ^'^ ^ ^l^ Ministers als hervorragende Kundgebungen ^) d^H^ n.üssen. Sie beweisen,' welchen großen E"W ^ ß^ wärtige System der Allianzen in Europa aM ^ps'" dcs Friedens ansübe, ohne die gerechtfert'g» tcit einer Macht zu verletzen. Königin Wilhelmine. .„,iM^ Schloh Loo, 8. Mai. Das heute '"/ssM öffentlichte Bulletin sagt, daß der Zustand fi irden stellend sei. Der Krieg in Südafrika- ^ Ä^. London , 8. Mai. In einer Depesche "tio D,c ^, Frankfort auf Kroonstad-Üindley zuzutre^ ^1^5 (Men bilden einen Teil der unversöhnlichst ^e Die Verluste der Buren belaufen sich auf ^ ^ '^ Gefangene. „ielvel ^l^ L 0 nd 0 n . 8. Mai. Lord Kitchener "^e^ ^ wria vom gestrigen: Ein von Pretoria ""^,a"< gegangener Panzerzug ist entgleist. Ein " Mann wurden getötet, ----------------- 2^ China. ^.vi<5^ L 0 ndon . 8. Mai. Dem ..Stanbaro^^^g"^!^ Tsin telegraphiert, daß die aufrührerische ^se'^,,^, P'ovinz Tschili in Ausdehnung begriffe» !>^ cN ,s5" Angriffe auf christliche Kirchen und Mm'^ ^a""' . Zahl der Aufständischen werbe auf 40-^" die gut bewaffnet seien. ^3Z" Zeitung Nr. 105. 877 _______________________________________9. Mai 1902. ^"Weiten "<"" Büchermarkte. >^Uül?su" ^'' Duellen und Forschungen zur alten Ge-^ri Ä"phie. I., li 1 92. - v. Mir is, 's Nibe-Züli, ^' ^ ^ 60. — Roth Cl.. Anleitung zur Kerb. '^', K ^'^' ^ Roth Cl., Anleitung zur Flach. "üt><^. ' — Roth Cl.. Anleitung zur Vrand- -,c fi/^brand, li -.-96. - Seipp. Dr. H„ Festig-K 1-80. - Meyer Fr. S., ^^1, ^u^llmst, K 4 80. — Schön than. P. v., ^°l>3, . ' lc 2 40. — Stern Ad., Die deutsche >>s! x i "' li 2 40. — Sybcl, L. v,, Weltgeschichte ^°ls,e^/40. - Meyer, Dr. Th. A., Das StÜgesetz ?°!G ,, '^ — Meyer L., Handbuch der griechischen ^r^ "pparate zur Mhruugsmittel.Untersuchuna., X 7 20. ^«0, ^"'ltbnigs Grundriß der allgem. Warenkunde, !/!>Veh.. Schreiber, Dr. E. Cl.. Arzneiverordnungen ^'Tt /" bcs ^attischen Arztes, k 4-5N. — Schlc. l °t>, ^^. Die Vereitung der Krantenloft, K 2 40. — »v^, ^ /' 3-, Sexuelle Moial und sexuelle Hygiene, "tll,es5"al,es h.. Die Mimik des Menschen, k 16 80. ^, ^,.,^- ""d Viiehschle O., Handbuch der Fräserei, X 6. ^ ^ -- ^r^' ^^^ Zeichnen nach plastischen Ornamenten, »^Vl ^>l) H,^ ssreihandzeichenunterricht. K 2 88. — ilVei'il n i^a.e durch Ost. und Süd°Afrila. K 4 32. !'!, ' -- l>l ' Führer für den Auswanderer nach Brasilien, v°A, N.Ä?^ G., Pariser Lebewelt, X 3 60. — Nu> '> y/i 'Michc Auflösung der in Dr. E. Heis' Samm. ,,^^",plclcn u. s. w. erhaltenen Aufgaben, I., K 7-20; ?^^1'Ii "^lmar, Dr. A. F. C., Deutsches Namen. l.'H kei«. 4/ ^ Nruncl, Dr. O., Die chemische Unter» >.?'ban°,.s "vrlter, K 3 60. - Spiecker, Dr. Ad.. ^en k7'cn^ 1-44. - FrobeniusL., Aus den ?/^lr ^"lchheit, K9, - Paulsen Fr.. Schoften-?'°!I,^.?Mwpheles, K 2-88. - Nietzsche Fr. ^ichli^/, im her Tragödie. li9 60; II. Menschliches ^/'20- ,'„'-' li 7-20; III. Menschliches Allzumenschliches, üM '^^V. Morgenröte. X ?-20; V. Die flöhliche ^A,'« ^V'20; vi. Also sprach Zarathustra, K 7-80; lH ll?.^" Gut und Böse, K 7-80; VlII. Der Fall '>?! X,i m' ^- Nachgelassene Werke, 1675/6 bis 1880/1, Vt3w,chnelassene'Werke, ^88l biS 1886. K 7-80; i,«l ^/ur Äiacht. K 8-40. - Stern Alf., Geschichte' ^t. V^^Mragen von 16l5, I,, K 12. - Reis/ ^» Gr^'. ^ "uente der Physik, Meteorologie und mathe« !.^°tch ^'^ ^' <^n,^ 'N der Buchhandlung Jg. v. Kleiumayr K >>^/^ lu iinibach, Kcmgreßvlah 2. Angekommene Fremde. li^x, 6 n, Hotel Elefant. «lchnia ,/' Füller. Ingmieur; Smetel. Inspektor; ^ "gelA,.' ^ "tegicrullgsrat; Widmar, t. l. Postbeamter; ^ ^lc>. ^l^rcger, Bonn, Me.; Baronin Sartorio, > Ech'^ Mecbald. Kfm.. München. — Tancer, Kfm., .'^ ^ W!/.' ^m.. Salöj (Frankreich). — Preisz. Kfm., '"' liin. ^' ^^"'', Pans- — Saulmrger. Kfm,. Udine. ^ ^rea^ ^lovar. — Schweiger. Üsm.. Grußlaschih. — >" iill^'«Me.. Ncumarltl. Wutschcr. Privat. Gott« ^, ^^lvat, Kratau. — Friduil. 5lfm.. Pettau. — ! >H>!,' ^'Z"er. - Tomsich. Kfm., St. Peter. - Weih, .lg> ^ <> "oger, Kfm.. Villach. — Majdiö, Privat, ^ ^'^ani»ä "'"^"- ^ Bergcnau. Kfm., Saas. — Kufer, , Mn, H, ,— Puchcr. Beamter, Vorbernberg. — Klop. .^jevi^''Held. ^ Becrnstein. Kfm., Agram. - KruZiö, !.'3ll>, «.^ Dr. Ritter v.Vrcchler. t. I. Bezirkstom« M, ^'.Ming. — Franceschi, Besitzer, f. Tochter, "^ ^ c>,°nd!ttti, Ksm., Parma. — Fleischhauer. Kfm.. ?l'Nlm "^' ^^l'. Abelcs, Lorenz, Neisz. Prler, , l ^ Tlii^' ^°"»"cr. Vormann, Hoefel. Stein, Lechner, /^^elmer, Donat, Kanfer. Franll. Klutz. Gold-^'ln^rel '/"über. Langer. Schwaida, Kaufmann. RoS- V ^Lllls !°^, Engel. Schneider, Gombrich. Klo5ler< X >>a, Nnnody, Vergenüu, Waldmann, Kstle., Wien. Verstorbene. Im Elisabeth.Kinderspitale. Am b. Mai. Maria Skoda, Arbeiterstochter, 6 M./ Pneumonic. Am 6. Mai. Franzisla Iupancii, Arbeiterstochter, 2 I., Lungentuberkulose. Volkswirtschaftliches. La ill ach, 7. Mai. Die Durchschnittspreise auf dem heutigen Markte stellten sich loie folgt: Marlt-lMgz». Marlt'lMgz«.» Plti« Pltl« Weizen pr. c, . .-------20 20 Vntter pr. kz. . . 2 20------- Korn » . .-------1b 60 Eier pr. Stück . . — «b------- Gerste » . .-------l4 80 Milch pr. Liter . . — 16------ Hafer » . .-------16 80 Rindfleisch I»pr. kß 1 24 —> — Halbfrucht ...-----------— Kalbfleisch » 130------- Heiden » . .-------14 20 Schweinefleisch » i!45------- Hirse, weiß ...-------15 60 SaMisenfleisch . - 80------- Kukuruz, alt ...-------1240 Hähnoel pr. Stück 140------- Erdäpfel » . .-------4 — Tauben » —^40------- Erbsen pr. Liter . — 40-------Heu pr. q . . . . V----------- Linsen . . — 25-------Stroh ...... 6 60------- Fisolen » . — 24------holz,hart., pr.Cb«. 7 20------- RmdSschmlllzpr.ke 2 35------—weich., » bM------- Gchweineschmalz » 1^35------Wein,rot., pr.hltl.--------------- Speck, frisch » 130------— weißer. »--------------- — geräuchert » 1>50------- Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. Z ^L LZ6 ß" ^"" btsHlmmel« F«Z » 3^3. KL ZV» 7 2ll. N. ^36 7 119 SO. mähig teilw. bew. ^' 9 » Ab 7363 7 b NW. mähig heiter 7ll.Mg. 734 1 8 b NO. fchwach t.ewöllt 8. 2 . N 732-b 10 3 SO. mäßig bewölkt 0 0 ^ , Ab. 782-5 6 8 SW. fchwach bewölkt 9.>7 » F. >729 8j 6 b> SO. schwach > dewöllt j 0 0 Das Tagesmittel der Temperatur vom Mittwoch 6-4« und vom Donnerstag 8-ü°, Normale 130«, beziehungsweise 13 1«. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. G;ite Bücher für jedermann. ; i Meyers Kleines Kon- ! ' versations-Lexikon. : \ VL Aufl. MH 166 li\a- j i1 itraiiocstafeln, Karten und Planen und ?S I I U-d^rbinde in j« 10 Mt. \ . Meyer, Das Deutsche \ Volketum. Mit so T«f. In HoluehnlM. Kupfer- | Vogt und Koch, Geschichte der deutschen Litteratur. Mit 126 Abbildungen Im Teil, 2S Tafeln in Far b«ndruck, Kupftntich and Holxichnitt und M HfJbieder g*b. 16 Mark Meyers Hand-Atlas. II. Aufl. Mit 112 K»r-taoblättern, 9 Textbei- ; Ixfn androlliTündigem Nf tu «n - Register. Prel» 13 Mark 50 Pfennig. ' AuiführLProtptittgratii. ! Zu beziehen durch die Buchhandlung lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg Laibaoh, Oongrewplatz 2. (III.) laibacbcr deutscher Curnvtrefit* ©ut ^ »extl Samstag, den 10. d. /iß., abends na* 9 flbr findet In der (Blasballe der ftaflnowtscbaft die ScMufshncipc statt. Hebst turnerischen tDorfQbrungen, beiteren und gesandltcben Vortragen aueb folcbe auf dem Gebiete der schwarzen ftunlt. Zablreicbe $e* tdligung erwonsett (Bäste willhommcn. (i799)2-i 2>er Ifcndpwart* Wir geben allen Verwandten, Freunden und Vclannten die betrübende Nachricht, daß eS Gott dem Allmächtigen in seinem unerforschlichen Rat- ! schlusse gefallen hat, unseren innigstgeliebten, u«. ! vergeßlichen Gatten, bezw. Vater, Onkel, Herrn Johann Vessel l. l. Schätzungs.Inspektor i. R. heute um 1 Uhr nachmittags in seinem 73. Lebens» jähre plötzlich in ein besseres Jenseits abzuberufen. Die irdifche Hülle des teuren Dahingeschiedenen wirb Samstag. den 10. d. M., um 3 Uhr nach. mittags vom Sterbehause Erjavecstraße Nr. 4, auf den Friedhof zu St. Christoph überführt und dort in« eigenen Grabe beigeseht. Die heil. Seelenmesse wird in der Pfarrkirche zu Maria Verkündigung gelesen werben. Der teure Verblichene wird dem frommen Andenken empfohlen. Laibach am 8. Mai 1902. «nna Nessel. Gattin. — Hans Vessel, l. l. Mi- nisterialbeamter; Wilhelm Nessel, Söhne. — Marie, Margarete, Iosesine Nessel, Töchter. Danksagung. i Für die uns während der Krankheit und an« läßlich des Ablebens unseres innigstgeliebten, einzigen ^ Söhnleins ! Ludwig l erwiesene Teilnahme und fiir die Beteiligung am Leichenbegängnisse sagen wir allen auf diesem Wege unseren herzlichsten und innigsten Danl. > Laibach, den 9. Mai 1902. (1794) Dictieftrauernde Familie Herzmanu. r°hnung '* (i\lrnHiei- eiDem großen und vier •W-fclfti Samt Zugehör, ist Dom- \ettnin * ela'aohei Hans) für den ^_»tt vermieten. (1792) 3-1 S^ienrad vOSen1'2- Ueu» wlra verkauft.) ¦^ II1- StJ u der neuen Infanterie-! ^5!l ^t0ck, Tür Nr. 88 (Offiziers-; Cj/>^^ (1790) 3-1 j J Buchhalter 4^ Kontorist % lö \V0Crfülschen und slovenischen i-'K^äs^i- ?nd Schrift vollkommen ^ »' «2e Arbeiter, mit guten 7 fd> froher Nationalität, ¦ü%\^ W 'itte sofort, eventuell \$'L^ Gllih?dlun8 Resucht *> ra2" h ;el»aUsansprüchen unter ^J^taUe^^ (1793)3-1 ^nalkredit" >S}S Jant UQd diskret effek-\\^Jto ^e Anfragen sub \^**nt* l*0öam»;Wien) Haupt-XiSi^^^ (1490) Wolimiiiju: bestehend aus drei Zimmern nebst allem Zugehör und Gartenbegehung, ist per 1. August zu vermieten. — Näheres Kuhn-strasse Nr. 23, I. Stock, rechts. (1798) 3—1 (1719) »e, I. 301/2 Edilt. i Veim k. k. Hauptsteuer« als diesg. Depositenamte Laibach erliegen seit mehr als 30 Jahren nachstehende Massen und zwar für: 1.) Blas Praprotnil das Sparkasse-büchel Nr. 64.133 per 269 k 72 k; 2.) Heinrich Germel das Sparkasse-büchel Nr. 19.994 per 193 K 16; 3.) Ignaz Tischina das Sparlassebüchel Nr. 63.726 per 2!0 k; 4.) Martin Stibil das Sparkassebüchel Nr. 20.783 per 26 k 66 K; 5.) Ludwig Eder V.M. das Sparkassebüchel Nr. 24.367 per 245 k 36 k; 6.) Viktoria Fattori das Sparlassebüchel Nr. 24.282 per 505 X 80 k; 7.) Josef und Anton Loschar P. M. die Barschaft per 1 k 62 k; 8.) Thomas Iezek E. M. die Barschaft per 9 K 40 k; 9.) Maria Schitko die Barschaft per 1 k 99 k; 10.) Karl Andrioli und Josef Suk. Kinder die Barschaft per 58 li; 11.) Jakob Zhosnovar die Barfchaft per 7 K 76 k; 12.) Anton Brasquar E. M. die Barschaft per 34 k; 13.) Matthias und Elisabeth Novak P. M. die Bar« fchaft per 59 k; 14.) Vino — Bezugs-berechtigte die Barschaft per 1 k 74 li; 15.) Ludwig und Karl Tfcherne die Barschaft per 2 k 79 k. Die unbekannten Eigentümer werden aufgefordert, ihre Ansprüche binnen einem Jahre, sechs Wochen und drei Tagen von dem unten angesetzten Tage an ge« rechnet, hierg. darzutun, widrigens diese Depositen als herrenlose Güter angesehen und an das k. t. Aerar erfolgt würden. K. k. Bezirksgericht Laibach, am 26. April 1902. (1530) 3—2 4.114/2 Edilt zur Einberufung der Berlassenschafts-gläubiger. Von dem l. k. Bezirksgerichte Rad-mannsdorf werden diejenigen, welche als Gläubiger an die Verlas'senschaft des am 23. März 1902 mit Testament ver« storbenen Kaufmannes Anton Rozman aus Kropp Nr. 25 eine Forderung zu stellen haben, aufgefordert, bei diesem Gerichte zur Anmeldung und Dartuung ihrer Ansprüche am 20. Mai 1902, vormittags 9 Uhr, zu erscheinen, oder bis dahin ihr Gesuch schriftlich zu über- reichen, widrigens denselben an die Ver-lassenschaft, wenn sie durch Bezahlung der angemeldeten Forderungen erschöpft Würde, k>in weiterer Anspruch zustande, als insoferne ihnen ein Pfandrecht gebührt. K. t. Bezirksgericht Radmannsdorf, Abt. I, am 18. April 1902. (1755) Firm. 103 Zadr. II. 32/4. Razglas. Vpisalo se je v zadružnem re-gislru pri tvrdki: Hranilnica in posojilnica v Cerkljah registrovana zadruga z neomejeno zavezo: 1.) zadružna pravila z dne 1. l'e-bruarja 1899 so bila vsled sklepa obènega zbora z dne 2. marca 1902 v §§ 1. in 16. tako izpremenjena, da ima zadruga odslej svoj sedež v Gerkljah in da naèelstvo obstoji iz naèelnika in pelih odbornikov; na-dalje v § 2. tako, da se toèka pod «e» popolnoma örta; istotako tudi § 41.; 2.) v naèelstvo je stopil odbormk Matevž Kos, kapelan v Cerkljah. C kr. deželna sodnija v Ljubljani, odd III, dne 28. aprila 1902. Laibachei Zeitung Ni. 105,_______________________________ 878________________________________________^V"^^ Kurse an der Wiener Börse von» 7. Mai 1902. «««».«°»«« """ Die notierten Kurse verstehen sich 101 «5 101 85 „Silb.Iän-.IuIipr ^4-2°/n 10165^101 85 „ „ «pril.-0ct.pr,K.4 2-/„ iui ß5ioi8ö »8b4er Stalltslose 2b0 l. 8'2"/„ 192 — 184 - »ssoer „ bU0 l. 4«/„ Ibl! 50 153 50 I8SU« „ ION l. b°/o 18875 18475 »864« „ 10U ft. . . 252 25 254 2!, bto. ,, 50 fl. . . 252 25 254 25 Vom,'Pfandbr, k 120 fl, 5°/» . 28» — 800 — Staatsschuld der im Kelch»» rat« vertretenen Königreiche und Länder. Oefterr. Goldrcnte, stsr,, 100 fl., per Kafsc.....4°/, 120 55 12« 75 bto. Äent« lnKronenwähr,, stfr., per Kafse.....4°/„ 99 «5 99 85 dto. dto. dto. per Ultimo . 4"/° 99 60 »U'8u Oesterr,Inveslltlons'Nente,stfr., per Kasse .... 8'/,°/° 91 20 91 40 Eisenbahn»GtaatSschuld« verschrelbnngen. Vllsabethbahn in G,, steuerfrei, zu 20,000 Kronen . . 4«/° 118 75 11975 Franz Josef-Bah» ln Silber (div, Nt.) .... b>/<°/° l26?5 127-75 Nudolfsbalm ln Kronenwähr. steuerlrel (div. St.) . . 4«/u 10U — 100'10 Vorarlbergbahn ln Kronenwähr. steurrfr., 400 Kronen . 4°/° 120'— 1ll0'20 Zu Gtaatsschnlbverschreibun« nen abgeftewp.Eiseub.>Nlt- dto. Üinz-Budw, 200 fl. i>. W. S. »»/4°/°.....W - - 463- —-- dlo. Valzb.-Tir. 200 fl, ö. . S. b°/«.........450-------------- «al. KarlLudw.-N. 200 fl. «M. b«/« vu» 200 fl......421 — 42l K0 Geld Ware Vom Staate zur Zahlung übernommene Elsenb.'Prlor. Obligationen. Elisabcthbahu 600 u. 8000 M. 4"/,, ab l0«/<,...... 115-75 116-75 Cllsabcthbahn, 400 u. 2000 M. 4«/<>......... 118 60 119-50 Franz Joses-B., Vm. 1884 (dlu. Lt.) Eilb,, 4«/l>..... «00 — 100 20 Galizische Karl Ludwig - Vahn (biv. St.) Silb. 4°/„ . . . 1UU —louiü Vorarlbcrgcr Bahn, Cm. 1884 (dlv. St.) Silo. 4°/„ . . . I00-—1N0 60 Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4«/<> ung. Eolbrente per Nasse . 120-65 120'85 dto. dto, per Ultimo .... 12060 120«o 4°/„ dto. Rente iu Kionenwähr., stexersrei, per jtasse . . . 9775 9?9ö 4"/„ dto. dto, dto. per Ultimo . 97 65 »? 85 Ung. St.-Eis,-Änl, Void 1U0 fl. 121 — 121-60 bto. dto. Silber 100 fl. . . . 101 — l«i?u bto. Staats-Oblig. (Ung. Ostb.) v, I. 187«....... 121'—121-60 dto. Echanlreglll.'Nbli>f,^Oblig. 1N1-— 10170 dto. PrüM.'U. d 100 fl. — 200 K 205 — 206 50 dto. bto. K 50 fl. - 100 X 205-— 206 50 Thelh-Neg.-Lose 4°/„ .... 162-25 16» 50 4°/n ungar. Grundentl, ° Oblig. 97 85 93 85 4°/ 85 t°/o Krainer Lande«°«lnlehen . 9?-— 9760 Veld Ware Pfandbriefe etc. Vodlr. allg.öst,w50I,verl,4°/« 9730 9880 N.-üsterr. LaüdrLHup.-Anst. 4°/° 99 — 100'— Oest.'ling. Van! HOV^jähr, verl. 4°/„......... 100-40 101 40 bto, btll. 50jähr. veil, 4"/u 100 40 101 40 Cparlass«, 1. öst.,60I.,verl. 4°/° 100 8u 101 20 EisenbahN'Priorität«« Gbligatillnen. Ferdinanos-Not-obahn Ei», 1886 10040 101^0 Oesterr. Nordwcstbahn . . . 10» 40 109 40 Staatsbahn....... 48l 25 — — Südbahn it 3°/nUerz.Iünn.'Iuli 293 — 295-- dto, 0. 5°/o . . , . . . 118-75 119-75 Ung.-gallz. «ahn..... 10875 — — 4°/n Unteilralner Bahnen . . 99'50 10«'— Diverse Los» (per Stilcl). Verzinsliche Lose. 8°/» Vodenlrcbit-Uose C,n, 1880 267 — 270- 8°/» „ „ Em. 1889 268 — 265 — 4«/» DllNllU'NllMpssch. 10« fl. . 500 —55N-— b°/° DllNMlMegnl.'Luse . . . 287-50 28850 Unverzinsliche üose. Bubllp.-Basilica (Dombau) 5 fl 19— ü0 — ttreditlose 100 fl...... 482 25 434 25 Clary-Lose 40 fl, CM. . . . 173 — 177- Ofener Lose 40 fl..... 192 — 2on — PalMLole 40 fl, CM. . . . 18L — 192- »lote» Kreuz, Oest. Ges., v, 10 fl. 57- 5« — ,. ung. „ „ 5fl. L915 8015 Nudolf.Lose 10 sl...... 80— 84- Slllii!°«osc 40 fl..... 234 — 240 — St.-e,luis-«°se 40 fl. . . . 2«U —270'— Wiener Comm,°Losc u, I. 1874 42685 428 3l> VewinsÜch. d. 3"/<,Pr,-Sch>:ldv. d. Bodenlreditanst., Em. 1889 66— 69 — Laibachei Lose...... 74-— ?6 — Oelb Ware «Men. Transport »Unter« nehmungen. Aussig Tepl, Eisenb, 500 sl. . . 2980- 2S95' Ban- u, Betrirbs-Gef. für ftädt. Strasicnb. in Wien lit. ä, . —-— —-— dtu, dto. dto. lit. V . 284-50 285 — Bühm. Nordbahn 150 fl. . . 409 — 414-— Buschtichraber Eis. 500 fl. «M. 2640- l,660 dtu. b<0. (!il, U) 200 fl. 1U10- 1012-Duiillu-Tampfschifsahrt«-Gesell. Oesterr., 500 fl, KM. , . . »72 — 876'— DuxBodenbacher E,°B- 400 X 50 — bto, dtu. (!it, 8)200 sl.S. 468'—470 — Prag Dnxci Eiseiib. 100 fl. abgN, 19350 195'— Stllat«rise»l!ah» 200 sl. S. , . 668-50 564'5U Südbahn 200 fl. S..... 54 25 Ü2 25 Südnordd, Vcrb.°B. 200 sl, LM. 40450 4U5 5U Tramway Ges„ NelieWr.,Piio» riläts slltlen 100 sl. . . . 175'— 177 — Ung, aaliz. Eisenu, 200 fl, Silber 435 75 4^!6 — Ung.Wchb.(Naab-Graz)20i>fl.T, 437- 440'— Wiener Lolalbahncn-Alt,Gef. . —-- —-— Kanllen. NngloOest. Banl 120 fl, . . 273—274-- Bcmlvercln, Wiener, 200 fl. . 45250 453 — Vodlr.-Anst., llcst., 200 fl.S, . 93«- 932 — llrdt.Mnst, f. Hand. u.V, Ilw fl. —-— —— dto. dto, per Ultimo . . 670 — 671 — Kreditbank, Allg, ung., 200 fl, . 685— 687 — Depositenbank, Mg,, 200 fl. , 420'— 422 — EölompleGes,, Norüst., 50» fl. 48550 488 50 Giro- u. «assriw., Wiener 200 fl. 470 — 480 — Hypolhelb., Oest., 200fl.80°/oE. 192'— 198 — _____-^5 v.sterr.-iü'aar, Bank, 000 I'- zil"^ Un!oüba,il 200 fl. -/«',«" «erlehrebanl, «llg-, 1" ''' Industrie« Kntel. nehmungen. ^> Vauges., «lla,. öst,. 100 sl, - h' ^ Egydier Eisen- und Stahl^«°. l«?H>' ln Wien lao fl. - - „A i>l^,zi, Vi!enbahnw..Leilig,Mst^l' ^ ^ ^^ „Elbemühl". Papiers, u,«' . z'«^^> Licsinger Braue«, "0 ^-,^ < ^^,^ Montan-Gescllich.. ^1'",^ ,l, l^^ Präger EisenInd.Ge! H ,, ^^'^ Salao-Tarj, Ntcinlohl" 1«" , i^lü^ „Vchlüglmühl", Papi"! « z^ ,^>!' „Lteprerm.". PaP'"' u-^^, i°'^^> Trifailer Nohlrnw, ^cll- " , ,z? Waf!enf.-O„Oest,H^ ^ Wllga°n^eihanst,,Alla.,>N''" ?V ^^ Wiener «augeseÜschaft l" ^,. eX>^ Wlenerbelgcrgiegel.Altl,"«'" Devisen. Kurze Vlchle". ^,<^ Amsterdam ...-''.' ll^?j»^ Deutsche PlHtze. , - ' . .'Uz ^ London . . . ' ' . ^ ^ Pari».....- ' ' , " St. Petersburg , - - ' ' Valuten. ^,,. '^ Dukaten .,,--''.' ''jj^ 20-ssranes'5tiill>: . > ' . »'' ^, «, Deutsche R^ichsbanlnoM! ^ »3' ^-Italienische «a»l»°tt» > ' . »'"< «ubel.Notcn . - ' ' ^^V I Elaa- -ia.M.d. "V€>rlca,-u.L von Kenten, l'saiiil«s«-n, 1'rlorltiUeu, Aktleu, Loieu etc., OrvUru iiud Valuten. I (10) Los-Versioherung. DBaaxlc- "u-aa-d. T7š7"ecli.sler-Q-escla.etft L.nibncli, Spital^aHse. Privat-Depöta (Safe-Depo^t8j ^^>S' VtKlmanfl »h Bar-Elnlagan Im Conto-Co"'"'- n"d "f fl f'-^^/