Schristseitung. NatkkauSqasse ich«» kreeSkn»»»! TZoltch (mit ■»Iralmt tn gönn- «. Rein-taj( t,-n t-S Ilh, cflAm, <>ortfArifttit werden nicht »rucf.)s,ichi n; namenlose a>». fent-11 n: rn richt tdgdfutiligt. Hntüitiinigti »l»m! die Verwaltung >«gni ©crccsnuna der biatgfi ftfi-9«Iil!le» iHetilijrtn ntoegen — Sei BMCTMu.i(ca Prei«. tatklikl«. tir „lenllche «Bachs erschein! teilen S»nni«-> und D«»ü««l,g morzen«. ?erwaklnng: 'Va»KKan»gasse Rr. 5 iHiimmer'ichc< H»»«). ^cjucr'urdiiiAuiigeii fut « 1111 mit .Huftdlitu j in'* (mut: . . . K. IS« " l». . . . ff. Lj ' /am# >i« tqojtnt . . B. l.oo l>« ... Ä. 9.J0 ng . . . n. «.40 BuWnnr rctjüticii sich die um die hö!»ercit ükTsf*dr.na»-^(tittütc«. Poi»V«rc<>fie»->li>ittl> »a«.#00. mr 18. (Siffi, Sonntag, l. März 1896. 21. Jakrgang. Ssovenien. ein Werk des chrafen Kolienwart. AIs Graf Hohenwart in den Fünfzigerjahren als Erde seines Vaters noch aus Schloss Rucken-stein in Umei krain sah, da erließ er für sein Gesinde eine deutsche Dienstdotenordnung, in welcher die Pflichten desselben und aller einzelnen Chargen (Verwalter, Schaffer, Bedienter, Wirth-schafterin. Köchin. Siubeumädchen, des Kutschers und der Knechte ic.) genau umschrieben waren. Damals kam daS Wahlrecht des Gesindes noch nicht in Frage. aber es verstand deutsch und ge-horchte den Anordnungen des Herrschastsinyabers aus das Pünktlichste. Heute müsste sich Graf Hohenwart die Kenntnis der slooenischen Sprache wohl in einem vollkommeneren Grade aneignen, um als GutSberr verstanden zu werden, wenn er Letzteres zu sein nicht längst aufgegeben hätte. In seinem Widerstand gegen das Wahlrecht des Ge-sinvkS winde er aber hierzulande umsomehr bestärkt werden, als für dasselbe ein» Gesindeordnung wohl ohne Einfluss bliebe, Wein und Schnaps aber kaum zu den erlaubten Regulativen für Zucht und O'dnung in seinen Augen gelten dürften. Doch nicht blos das Gesinde, auch der Bauer», und Gewerbestand im L^nde Krain. ins-besondere in Unierkrain, sind stark herabgekommen. Beide sind erschreckend verarmt. Richt nur die allgemeinen Gründe deS wirthjchastlichen Nieder-gange« spielen eine maßgebende Rolle, auch die Verwüstungen der Reblaus in den Weingarten, die Verschleuderung nicht wieder ausgeforsteter Wälver, die von slooenischen Notaren begünstigte Grund-Zerstückelung, das Verlassen des Landes seitens deutscher Gutsbesitzer, führten jene allgemeine Verschuldung. Verödung und Culiurlosigkeit des Landes herbei, welche Krain nicht blos als ein, im Sinne des Dichters Goltsch dem Deutschtbume, sondern auch der Cultur verlorenes Land erscheine» lassen Keuill'eton. prilyess Sarbara. Erzählung aus der Vergangenheit von E- F e l s h o f. ES hat einmal eine Zeit gegeben, »>v jener Platz, darauf heute das Münchener Zeughaus, das Feuerhaus und die Frohnveste standen, alles zusammen gehörte zum Kloster der Clarissinnen auf dem Anger, wie man eS nannte, denn eine große Wiesenfläche war der Raum, worauf das Gottes-Haus und die Nonnenzellen nebst weitem Garten und WirthschaftShof erbaut waren. Damals war München noch klein und seine Bewohner faßen breitspurig auf eigenem Grunde und nicht eng zusammengepfercht wie heuizmage; darum waren sie starke Menschen an Leib und Seele, und auch ihre Sitten und Bräuche und Gesetze waren ihrem Wesen enisprechend; so einer aber eigenem, starren Willen folgend, wider der anderen Gesetze oder herrschende Meinung verstieß, und sie ihn darum fassten, so gab es eine Freistatt, die jedem offen stand und ihn barg vor Hass oder Züchtigung der übrigen — der Altar des Herrn. Wer don seine Zuflucht suchte, war geborgen, mochte wer immer ihm nachstellen. Aber nicht blos den Verbrechern, auch jenen, die schlimmer Wille verfolgte, bot er ein Asyl; wenn der Sturm der Welt rings die Mauer des Gotteshauses um- müssen. Trotz Neuschule eine Anzahl Analphabeten, trotz ungestörten sachlichen Einflusses eine arge Verrohung und Entsittlichung des Volke», zu-nehmende Processlust und Trunksucht — das Ende dieser Erziehung jedoch: Bettelstab und Auswanderung nach Amerika. Und doch soll Krain das Plemont Sloveniens werden, das heißt, es soll den Kern des zuküns. tigen Staates Slovenien abgeben. Steiermark und Kärnien sollen entzwei geschnitten werden, um die politischen Gelüste der schon heute auf diese Gründung erpichten Generation der Gebildeten des sloveniscyen Volke? zu befriedigen. Graf Hohenwart hat be° kanntlich die meisten Zugeständnisse der Slovenen durchgesetzt, — wohl selbst nicht in der Meinung, dass hiedurch politische Consequenzen herbeigesührt werden müssten. Er wollte nur Autonomie sür die sogenannten slooenischen Landestheile, man ver-sicherte ihm und er betheuerte nach oben, dass mit den nationalen Zugeständnissen keine politische Veränderung herbeigeführt werden solle, dass alle« „sonst" schön beim Allen bliebe. Er glaubte wohldaran, oonfeinenFreun den nicht düpiert zu fein — und glaubte auch, nach oben nicht zu täuschen, wen» er diesfalls die bindend st cnVerficherun» ge» abgab. Aber trotzdem kam der Siein ins Rollen und wie nai^ müßte der heutzutage wirkende Politiker sein, der e? leugnen wollte, dass die Zusammenlegung der slooenischen Lan^eStheile thatsächlich geplant und in feierliche» Programmen beschworen, dass die Jugend hiesür entflammt ist. Doch letztere begnügt sich damit nicht. Auf dem Verblüderungsseste slavischer und crc-aiifcher Gymnasiasten zu Agram im Herbste vorigen Jahres wurde überlaut sür olle, die es hören wollten, der Satz verkündet, dass Eroaten und Slovenen ein Herz und ein Sinn, dass sie eine Nation sind, das« die Lösung der Gesammisrage nur befristet ist. aber unter allen Umständen durchgesetzt werden müsse. tobte, über Die Schwelle vermochte er nicht zu dringen, innen war tiefer, stiller Friede und des Heilands Bild blieste in ewig verklärter Ruhe liebelächelnd auf die Gläubigen, die sich in seinen Schutz gegeben. ES war im Jahre 1471, wie eine alte Chronik erzählt, dass an Herzog Albrecht IV. Hof Gesandte Ludwig XI., Königs von Frankreich kamen, um die Hand seiner Schwester. Prinzessin Parbara, für ihren Fürsten zu erflehen. Ader Jungfräulein Barbara hegte andere Gedanken. Einst als fünfjähriges Kind war sie als Zögling zu den Clarissinnen in's Angerkloster gekommen. Bei den frommen Frauen halte sie alles gelernt, was ihr für's Leben nöthig war. feine Bildung und Kunstfertigkeit in weiblichen Arbeiten. Auch ihren kindlich frommen Sinn hatten sie ihr bewahr«, und jenes Wohlgefallen am Schonen, das sie mit ihrem Bruder Sigismund gemein hatte, und daS sie beide auch in trcuester Geschwisterliebe verband. Wie sie ein fünfzehnjähriges Mägdelein geworden, war sie lieblich herangewachsen in die Hosburg zunickgekehrt, aber vergessen konnte sie daS stille Kloster nicht; vielleicht war es der tiefe Friede in jenen Mauern, der ihr eS angethan — vielleicht waren es zwei gute, treuherzige JünglingSaugen, die dort fo oft nach ihr geblickt, zum mindesten dachte sie am liebsten an jene schönen Morgen-stunden, da sie allfonntäglich den Altar des St. Jacobus in der Klosterkirche gejchmückt, während Da sind wir nun schon bei der zweiten Etappe südslavischer Begehrlichkeit angelangt. — Ein Staat van der Adria bis nach Belgrad — von Villach und RadkerSburg bis — nun bis nach Montenegro, der alten russischen Veste. Qester-reichischer Philister! Wache auf! Hörst Tu die Phantasien südslavischer Jünglinge, glaubst Du daran? Nein! D.i hältst all' di s nicht sür möglich. wie seinerzeit die Abtretung der italienischen Provinzen, wie späterhin die Austreibung der deutschen Beamten aus Ungarn u. f. w. Und doch! Glaubst Du, dass man nationale Fragen irgendwo ungestraft entfacht? Weißt Du nicht, wie daS deutsche Element im Südmarkgebiete (Slovenien) zurückgeht, wie eS verschiedenen Regiern»,gsmaßregeln und den Ränken der Gegner unterliegt? Die Ruinen der krainischen, ehemals deutschen Schlösser sollten den deutschen Adel über seine Pflichten schon längst belehrt haben. Und doch ist er massgebend für die Vorgänge im kärntnerischen und steiermärkifchen Landtage bei Ablehnung der Südmark-Subveniionen. Der deutsche und zugleich österreichische Cadre im Landtage soll unbarmherzig zerrieben werden. Auf wen will sich das Oester-reichern,um im Lande noch stützen, wenn £ze Wünscht der slavische» Jugend verwirklich» werden? Etwa auf flovenischiS Gesinde oder verarmte AuS-wanderer? Hält man eine dritte und vierte Etappe der südslavischen Arage sür ausgeschlossen? Nur keine Illusionen. Die Umtausung deS kleinen Boris wird in alle» slavischen Landen Schule machen. — Graf Hohenwart hatte österreichische uud kaiholischeEndziele im Auge, das thatsächliche Ergebnis aller seiner Bemühungen dürste je--doch ein p a n f 1 a v i f ch e S fein. Wir Deuifchnationalen lassen den österreichischen Philister auf die Regierung und die Liberalen hoffen und lachen ihn aus — wir selbst werden des Klostermaiers Sohn Raimar ihr und ihrer liebsten Geiährtin Beatrix dab.i geholfen hatte. Jetzt war die Zeit sür immer vorbei, aber die Erinnerung daran umschwebte sie wie ein duftiges FrühIingSmärchen; und wie die Werber deS französischen Königs kamen und sie das Bild Ludwig XI. zu Gesicht bekam und die harten unschönen Züge des gealterten Mannes anschaute, da wie» sie mit Abscheu die Hand desselben zurück. „Ich kann nicht fortgehen in daS ferne Land, zu den Menschen, die eine andere Sprache reden und zu dem Manne, der ein so hässliche« Gesicht hat," erwiderte sie ihrem Bruder Albrecht, der ihr den Auftrag der Gesandtschaft mittheilte. Herzog Albrecht, den sie den Weifen nannten, schüttelte da« Haupt ob solchen Ungestümes. .Du bist ein jung und unvernünftig Ding, und wirst ander« deuten lernen; eS ist eine sonderliche Ehre sür ein Weib, de« „allerchristlichsten" Königs von Frankreich angetraut Ehegemahl werden zu dürfen, und auch die Staaisklugheit räth' zu dem Bündnis." Da rang Prinzessin Barbara ihre weißen Hände und in die Knie brechend, flehte sie mit Thränen in den Augen: „O, Bruder, habe Mitleid, stoße mich nicht fort von hier, als niedrigste Magd will ich Dir dienen oder mein Leben hinter Kloster-mauern verbringen, — nur nicht zu jenem, der meinem Herzen widerwärtig ist!" Der Herzog sah ärgerlich auf sie: „Ich hab' g'meim. Dich williger zu finden, doch mag'S drum fein. Ich werd' dem GesandtenDeineAniwon künden." Die heutige Nummer umfasst einschließlich der Sonntaasbeilaae „Die Südmark" 12 Seiten. 2 aber die Hände i'icht in den Schoß legen. Wurden schon die ersten Bausleine gelegt, um eine Perle süd-deutschen Bürgerthums, unser Cilli zu retten, soll eS an un« nicht fehle», da« ganze steirische Unterland und das ganze Südmarkgebiet zu bewahren vor jenem entsetzlichen Schicksal, da« uns nicht etwa kindische Phantasie vorgaukelt, sondern die beschworenen Programm e unserer Gegner als ein Mögliches erscheinen lassen, wenn nicht opserwillige deutsche Thatkraft mit allen Krastanstrengungen ausdauernd und muthig die slavischen Ziele zer-stört. Wir kennen unsere Pflichten gegen Heimat, Staat und Nation — mögen wir dem öfter-reichischen Philister in seiner momentanen Behag-lichkkit und Genusssucht noch so störend und unbe-quem werden, — wir werden das deutsche Volk dennoch so gründlich auS dem Schlafe wecken, das« es niemals mehr einschläft. Unser Landsmann. Graf Hohenwart, hat unbe-musst die 'Vorbedingungen sür ..Slovenien" geschaffen. wir wollen jedoch keinen Stein im alt-ehrwürdigen Bau der Ostmark verrücken lassen, denn dies wäre schändlicher Volks- und Landes-verrath! Ein Burschenschafter. Km schau. Zlnser Kaiser befindet sich jetzt in Cap St. Martin an der Südküste Frankreichs, wo auch die Kaiserin weilt, und bürste sich do-t eiwa zwei Wochen vushalten. Die gleiche Erholung war auch im vorigen Jahr für das Befind?» unseres Kaisers von den besten Folgen. Erzherzog Albrecht Salvator f. Donnerstag ist zu Glies Erzherzog Albrecht Salvaior einem fchioeren Lungenleiden erlegen. Erzherzog Albrecht Salvator, der nur ein Alter von 25 Jahren erreicht hat, ist der Sohn deS am 18. Jänner 1892 aus dem Leben geschiedenen Erzherzogs Karl Salvaior und der Erzherzogin Marie Jmacnlata Klcmeniiiia. Er ist ein Bruder des Erzherzogs Franz Salvator, des Gemahl« der Erzherzogin Marie Valerie. Wie alle Prinzen unseres Kaiserhauses wurde er sür den Militär fchen Berus erzogen. Die Leitung feiner Studie» ruhte in den Händen d.« Obersten May-Hirt, die religiöse Erziehung in jenen deS Monsignore Cecconi, des erzherzoglichen Hanscaplans. Im Vorjahre bezog der Prinz die Kriegsschule in Wien. DaS tückische Leide», oo» dem er erfasst wurde, zwang ihn jedoch, den EurS, kaum dass er ihn begonnen hatte, zu unterbrechen und ein milderes Elima auszusuchen. j>ie 3»ost „ßilli" wurde auch heuer wieder genehmigt unv der Antrag des Abg. Hosmann von Wellenhos aus Streichung der Post von 6000 fl. Noch desselbige» Tage» waro der französische Gesandte zu Herzog Albrecht entboten. Doch ver Bescheid, den der Fürst ihm zu geben halte, mochie den Herrn Ambassadeur sehr ergrimmen, denn mit rothglühendem Gesichte sah man ihn nachher daS Vorzimmer durcheilen unv seine Herberg« aussuchen. Aber ruhig gab er sich nicht in die Abweisung. Der König von Frankreich hatte ihm die strenge Weisung ertheilt, die Prinzessin, deren Besitz ihm politisch wünschcnswerthe Verbindungen sicherte, aus gutem oder schlimmen Wege in seine Gewalt zu bringen; da wusSie er. dass eine Heimkehr ohne diese für ihn gleichbedeutend war nni dem Zorne deS Königs; und wie der Verdruss bei Ludwig XI. sich zu äußern pflegte, das hatte der Coniietable Ludwig von Luxemburg, der Herzog Jalob von NentourS und die Grasen von St. Pol. Perche. Alan?»» und Armagnac und noch viele, viele andere aus dem Blutgerüste erfahren. Der Herr Ambassadeur hatte selbstverständlich keine Lust, «in ähnliches Ende z'i »ehm.». Darum sann er aus ei» Mittel, die Prinzessin, wenn auch wider ihren Willen, zu gewinne». Sie aber. der all' sein Sinnen galt, sie lebte arglos wie zuvor, ihr Herz gehörte den, stillen Klosterkirchlein am Anger und den lieben Erinnerungen, die sich daran knüpften, und wie der nächste Sonnt igsmorgen über der alten Munichia mit lichtem Sonnenscheine auistieg, lenkte sie nicht wie sonst ihre Schritte zum neuerbauten Dom zu »unserer lieben Frau", sondern hinunter zu der kleinen Jakobskirche; sie wollte wiederum einmal auS Herzensgründe beten, wie in vergangener Zeit, wollt« nachher die Klosternonnen ..Hrutfche Wacht- sür daS slovenische Gymnasium in Cilli mit 141 «egen 108 Stimmen abgelehnt. Für den Antrag Hofmanns stimmten geschlossen die Deutschnationalen, die Antisemiten und die Vereinigte Linke (mit starken Lücken), dagegen geschlossen (fast vollzählig) die Clerikalen, Polen, Jungtschechen und die Katho-tische Voltspartet. Sogar einige Italiener stimm-len sür die Streichung der 6000 fl. Die Resolution HosmannS, betreffs Verlegung des slovenische» Gymnasiums in Cilli wurde dem BudgetauSschusse zugewiesen. Bei der Abstimmung fehlten folgende Liberale: Auersperg. Auspitz, Klein. Kopp, Bärn-reither, Böns, DubSky. Hackelberg. Exn er. Kielmanns gg. Kübeck, Mauthner, Miskolczy. Neuber, NoSke. Pirqnet, Schwegel, SprnS, Sutiner. Te-sch, Weibel und Wrabey. Die Wiener Hemeinderatljswahle« haben am Tonnerstag — zum drittenmale IM Laufe eines JahreS — den Ansang genommen. Wie voraus-sichtlich, gieugen aus dem dritten Wahlkörper nur antisemitisch« Gemeindcräthe, 46 an der Zahl, her-vor. Ein großer Theil davon ist deutschnational Die antisemitisch«« Mehrheiten haben seil der letzten Wahl bedeutend zugenommen So haben z. B. die Antisemiten i» der bekanntlich ganz vetjudetcn Leopoldsiadt eine Mehrheit von 300 Stimm.n. Der Hauptkamps wird sich im zweiten Wahlkörper abspielen. Die Antisemiten hoffen hier aus eine be-deutende Vermehrung ihrer Mandate, die die Zahl 100 weit übersteigen dürsten. Die Wahl im dritten Wahlkörper hat aber gezeigt, dass der antisemitische und deuischnationale Gedanke gerade i» den Kreisen des Volkes mehr und mehr an Boden gewinnt und dass Gras Kastmir ein zwar unfreiwilliger, aber unschätzbarer Agitator sür die an,«liberale Partei ist. Die Wahl in die chnotendeputatiou ist dank der ge-ingen Betheiligung der liberalen Pariei an der parlamentarisch«« Arbeit und dank der un-seligen Uneinigkeit unter den freiheitlich genuinen Deutschen zu Gunsten der clericalkn Partei aus-gefallen. Gewählt wurde» die Abg. Beer, Menget, RusS, JaworSki, Zaleski, Klun, Zedttvitz, Janda unv Kiizl, die auf sich 220 bis 240 Stintmen vereinigte». Für die zehnte Stelle bekam Sleinivender(deuischnational) 110, Ebenhoch (klerikal) 102 St.mmen. Die übrigen Stimme» zersplitterten sich aus Lueger. der 40, Hauck, d'r 15 Stimmen erhielt u. a. Keiner hatte die absolute Mehrheit erlangt. Für Ebenhoch stimmten die Pole», die Katholische Volkspartei und die Conservativen. Für Sleinivender die Vereinigte Linke und die Teutschnaiionalen, während sür Lueger die Antise-miten und ein Theil der Jungtschechen stimmten. Da keine absolute Mehrheit erzielt wurde, so mußte «ine zweite Wahl vorgenommen werde». Beim zweiten Wahlgang wurden 228 Stimmzettel abge-geben. Die absolut« Mehrheit betrug ! 15 Stimmen. Hievon entfielen aus Ebenhoch 111, auf St?inivenver 99, auf Lueger 13 Stimmen. Da nun abermals keiner die absolute Mehrheit aus sich vereinte, wurde zur engeren Wahl geschritten. Dabei wurden 222 Stininten abgegeben, von denen 8 als ungiliig er- besuchen, wollte — vielleicht gab sie 'ich selber »ich« aena» Rechenschaft, was. E« ist aber oftmals ein Ding recht herz-erquickend au>gedacht, und meint einer zuweilen, »ur die Hand ausstreck n zu dürfe», aber das Schicksal tritt hart dazwischen und reiiSi ih»t de» süßduftende« Kelch von der Lippe, bevor er ge-lostet, dass der Trank verschüttet zur Erde fließt. So auch geschah es den, armen, jungen Fürstknkiud. Mit ihre», lieben Hossräulein Beatrix schütt Prinzessin Barbara fröhlich über die Wiese» dem Gotieshause zu. An de» adgentähte» Rainen waren die weißen Sterne der großen Weiierdistel» aufgeblüht, ein später Falter flatterte darüber, Mariensäde» zogen langsam in der Lust und die Sonne legte ihre milden lichten Strahlen vergoldend drüber: es war ein stille« und liebliches Herdstbiid. Aber der Friede sollte »ich» lange vorhalte». Hinter einem Schlehdornbusche brachen zwei Männer hervor: „Die ist's int blauen Kleid!" hatte der Herr Ambassadeur gesagt. Aber die Fräulein trugen heute beide blaue Kleider. Nur war die Gewandung des Hosfräuleins roth gesäumt, die der Prinzessin silbersarden auSgenäht. Dänin, wollten die französischen Angreiser nach beiden haschen. Aber Beairix war nicht ängstlich und scheu wie Jungsräulein Barbara. Mit muthbliyenden Auge» stellte sie sich vor die Prinzessin: „Was wollt Ihr von uns?" srug sie kühn, indem sie nach dem Beuiel ihrer Gürleliasche griff. Ei» hartes Lachen war die Antwort. „Euere Silbermünzen wollen wir nicht, vielmehr Euch selber!" 1896 klärt wurde». Bon den 214 giltigen entfielen 117 aus Ebenhoch. 97 aus Steinwender. Damit er-scheint Dr. Ebenhoch als Mitglied der Quoten-depulation gewählt. Nationale Vermächtnisse. Der am 16. Oktober 1895 zu Graz verstorbene Privatier Herr Emerich Teutjchman» hat in seinem Testauieni« vom 8. Gelobet 1895 folgende Leiate angeordnet: 1. Eine Stipendiumsstiftung von 2000 fl. für einen Hörer der Akademie der bildenden Küniie in Wien; 2. Eine StipendiumSstiftung von 2000 fl. für eineu Zögling deS Wiener Conseroaioriums. beide Siipendien mit der MasSgabe, dass sie nnr an Bewerber verliehe» werden dürfen, welche von Geburt aus christlicher Consession und deutscher Nationalität sind, wobei in erster Linie ?eu,schösterteicher zu berücksichtigen sind. 3. »Mein Vaterbaus an, Florianiplatze in Pettau." beißt eS im Testamente weiter, »vermache ich dem Vereine »Südmark" als „Em>nch Teutschmann'sche Stiftung" mit der MasSgabe. dass das Erträgnis ausschließlich zu deut'ch-naiionale» Zwecken verwendet werde, wobei ich insbesondere auch die Veranstaltung von Wander-vortrügen zur Hebung des SiammesdewußtseinS im Ange habe. Zur Uedei wacyung der entsprechende» Verwendung und Festsetzung derselbe» berufe ich ein Curaivrium, bestehend aus den Herren: Professor Dr. Hosmann von Wellenhof, Anton Fürst in Kindberg. Anton Walz in Wattberg. Dr. Julius von Tetfchaita und Heinrich Wastian in Gtaz. 4. Dem Bunde der Deutschen Nordmähr,'ns. dem Vereine .,Nordmark" in Troppau, den, Bunde deutscher Landwirthe in der Ostmark und der Frei-tischsttstung deutscher Studenten an der Technischen Hochschule in Graz werden gebühren- und abzugs-stet je 500 fl. ö. W. ve,macht. Heil dem An» denke» diese« edle», nationalen Mannes! Z>ie slovenische preise bekundet ihre „Erstens berechtigiing' bei dem Mangel an der Fähigkeit zu Bessere», hauptsächlich durch das bei unseren nationalen Gegnern so sebr beliebte D'NUncieren. E» deutscher Beamter, der auch der nationalen Pflichten eingedenk ist, ist natürlich sür das slooe-nijche Nadererpack der Gegenstand so vieler tückischer und hinterhältiger Angriffe, denn damit glaubt inS-besondere das „deutsch'gefchtitdene Wendendla» in Marburg die gründlich gebotenen Brocken aus der NegieruugSf tterkrippe bezahlen zu sollen. Es ist aber ganz possierlich in unserem schönen Oesterreich: thut sich ei» Schuklje oder Ferjantschitsch oder sonst ein jlovenischer Beamter », der >love»i,ch-nallonal n Agitation besonders hervor, dann kommt er mit ganz geisterhaster Geschwindigkeit aus dcr Stufenleiter der Beamtenhieiarchie vorwärts. Bei deuischen Beamten dagegen ist das deutsche Bekenntnis ein gar schweres Bleigewicht bei der Beförderung, die Bethätigung deS Bekenntnisses dagegen baufit) genug die Ursache der Disciplinatdebandlung. 3» Gemäßheit dieses notorische» llnie schiede» sind sich die slooenischen Blatter einer ganz t esonser«. Ge-dankensreiheit bewusSt, wen» ,1« über deutsche Beamte schreiben und sie nützen diese Freiheit in dem Da ei schauten die beiden Mävche» aus de» Baretten der Manner die goldenen Lilien von Frankreich, und ein tiefer Schreck dutchzuckie die Herzogstochier. Wenn sie », srattzö'isch» Gewalt kam, war sie geopfert; eS gab Beispiele genua, i dass Mädchen ihres Standes aus ähnliche Weife entfuhrt und, ungezügelter Willkür preisgegeben, elend zugrunde gegangen waren. Da kant eine fremde K^ast über sie; etwas wie Trotz und au bäumender Zorn; sie raffte ihr langes Gewand empor und floh, so eilig sie ihre Füße trage» wollte», dem nimmer allzu fernen Gotteshaus« zu. An der Psort« des Kirchleins standen bereits die erste» Kircheugättger: Hugbert, der Maier, und Raimar, sein Sohn. „Rettet mich vor jenen!' rief sie zutückdeuiend; dann entfloh sie im Dunkel der Kirche. An ihrer Flucht hauen ihre Verfolger sie als die Gesuchte erkannt, darum etlte» sie ihr nach, Beatrix unbeachtet zurücklassend. Doch kampflos gaben die Klosterleute die Kirchenpsorte nicht preis. Zwar trugen die Franzofen starke Wehr, die Bauern hingeg'i, waren waff nlos; dennoch sollte den Angreifer» die Mühe nicht leicht werden. Erst wie der alte Maier unter ihren Streichen todt niederstürzte, dämmerte neue Hoffnung in ihnen am. Aber der junge Raimar war ein nicht zu unier-schätzender Gegner, gewaltig umschlang er eine» der Fremden, ihn arg an sich pressend, das» er verröchelnd zusammenbrach: dann irat er ihn unier seinen gewichtigen Bauernschnh und wandte sich nach dem anderen, der aber hatt« eben seinen 1396 hohen Maße aus. welches offenbar mit der Achtung übtreinstimml, die man von oben dem Beamlen-stände entgegenbringt. Änton Starcevic Ter hervorragendste Träger des großkroatisu.en Gedankens. Siarcevic, ist tn Agram gestorben. Siarcevic ist am 12. Jum 1823 in PazdriSte gebore», besuchte das Gymnasium in Agram und die Universi'ät in Budapest und ließ sich daraus in Agram als Leiter einer Advocalenkanzlei nieder. Politisch trat er zuerst im Jahre 186! im kroatisch n Landtage aus. wo er mit Koaternik die söge». „Rechtspartei" gründeie. welcte sich aus die historische Selbstständtgteit Kroatiens und daS kroatische StaalSrecht stützte. Angarns Kaulendjährung. DaS halbamtliche „Ungar, ttoir.-'^ur." giebt jetzt bereits die Einzel-heilen der im Mai in Lsenpest stattfindenden Mil» leniumssestlichkeiten bekannt. Danach trifft Kaiser Franz Josef in der ungarischen Hauptstadt am 1. Mai ei». Am 2. Mai eröffnet er persönlich die Landesausstellung. Dann hc>f» es in der Verlautbarung weiter: In Begleitung d»S Königs werden anwesend fein 29 Miiglieder der königliche» Familie, sowie die diplomatischen Vertreter der ausländischen Staaten. Abends Theüire pare in der königliche» Oper in Anwesenheit des königlichen Hauses, der diplomatischen Vertreter und der hoch-sten Würdenträger tei Landes. 3. Mai: Feier» licher DankgotltSdienit in der KrönungSkirche. welchem auch die Königin beiwohnen wird. (Die weiblichen Mitglieder der königlichen Familie und demgemäss auch die übrige» Damen erscheinen ohne Ausnahme in ungarischer Galakleidung.) 5. Ma> oder 6. Mai: Abend« Empsnng im königlichen Palaste in Anwesenheit der Königin. 10. Mai: Gotltsdienste in allen Kirchen deS Landes, zu welchem der Cullusminister schon die Oberbehörden sämmtlicher Konfessionen aufforderte. Bis zum Id. Mai werden alle Gemeindevertretungen des Landes seierliche Versammlungen abhalten. 18. Mai: Mai: TtMtre pare im Nanonal-Theater im Bei« sein deS Hrri scherhauseS. 5. Juni: Die Krone und die KlönilUgSiiisignien werden feierlich abgeholt uns in der MathiaSkilche biS zum 8. Juni öffentlich zur Echau ausgestellt. 6. Juni: Der König nimmt mit den Mitgliedern der königlichen Familie an der Feier der Grundsteinlegung für den königlichen Palast Theil. 7. Juni: Der König empfängt die Huldigungen der Obergespane sämmtlicher Muni» zipien, sowie der Haupt- und Residenzstadt Buda-p.st. 8. Juni: Huldigung deS Reichstages vor dem König,. Der Gala^ug holt die Rum« aus d r McuhtaSkirche ab und begiebt sich nach dem mueu Parlauientsgebäude. in deffen Kuppelsaale die Mitglieder deS Magnatenhaujes und des Abg-g.ordneieuhauseS eine gemeinsame Sitzung abhalten. An der Sitzung nehmen 17 Erzherzoge als Mit-glied-r des MagnatenhauseS Theil. Räch der Sitzung bewegt sich der Z»g mit der Krone in die tödlich? Burg, wo der Präsident eines der beiden Häuser dem Könige die Huldigung des Reichstages darbringen wirk. Am 5. Juli findet die Enthüllung Flamderg erhoben, ein pfeifender Hieb, und Raimar sank gespaltenen Haupte» zu Boden. Ueber ihn hinweg stürmte der Franzmann in die offene Kirche. Drinnen kauerten die Nonnen in ihre» Bei-stühle» zusammengeduckt. wie die Küchlein beim Herannahe» eineS TaubenstößelS. Dieweil draußen der Kamps getobt hatte, war Prinzessin Barbara, von der Dunkelheit deS OrteS gedeckt, in der Mitte der Kirche hinaushorchend und schauend stille gestanden. Solange Raimar's Hohe Gestalt empor-ragie, war ihr der Muth nicht geschwunden; als er den eriien Gegner überwand, Halle es fast wie Triumph um ihre Lippen gezuckt, kaum war zu unterscheiden, ob die Freude mehr der nahende» Erlösung oder seinem Siege galt; als aber des Jünglings Stirn der tödtende Schwertschlag getroffen, da war ihr, als fei die Sonne unier-gegangen; mit einem lauten Aufschrei brach sie in'S Knie — erst, wie sie den Verfolger dicht neben sich sah, die Hand ausgestreckt, bereit, nach ihr zu greisen, fuhr sie wieder emptr. Ein Abscheu schüttelte sie und mit der letzten Kraftanstrengung der Verzweiflung flog sie nach den, Altar; ein Sprung, sie stand oben, daS Kreuz des Tabernakels umfassend. „Frei!" wie ein Erlösungsschrei rang e« sich über ihre zuckenden Lippen; dann neigte sie sich dewusstlos über die heilige Ställe. Der fremde KriegSmann wandte sich erschrocken; er kannte das Asylrecht und wagte nicht, es gotteS-räuberisch zu entweihen. Dann überlegte er: «Sie wird einmal heruntersteigen müssen," dachte er, »ich will es erwarten." Er ließ sich im vordernsten Betstühle breit nieder, das Schwert zwischen den ..Deutsche des Puszta - Szerer- Landesgründnngs»Denkmales statt: Gleich* Denkmäler werde» am 19 Juli in Munkacs, am 2. August in Pannon-Halma und am 10. August in Kronstadt enthüllt. Am 20. August erfolgt die feierliche Grundsteinlegung des Sanct-Siefan-MonumknteS in der Ofener Festung, am 23. August die Einweihung deS Palastes der königlichen Curie und am 30. August die Enthüllung des Denkmales am Zobor-Berge bei Neutra. Zwischen dem I und 5 September werden 400 neue Volksschulen feierlich eröffnet, am 6 September wird dei Dom zu Kaschan eingeweiht und am 13. September in Pressburg das Maria-Theresia-Denkmal in Gegenwart des Königs feierlich enthüllt. Am 20. September findet die Em-hüllnng deS Semliner Denkmales statt. Am 27. September »st die Feierlichkeit der Eröffnung des Eisernen Thores in Anwesenheit des König* und auswärtiger Füistlichkeiien. Am 4. Oc oler wnd in Budapest die neue ZollbauSplatzdrücke, welche d.n Namen „Franz-Joses Brücke" erhält, dem Ver-kehr übergeben; es folgt am 11. Ociober die Eröffnung deS Kunstgewerbe-MusenmS in der Hauptstadt »nd am 18. desselben MonalS die Enthüllung des Thebener DenkmaleS. Am 31. Oktober wird die LanveS-AuSstellung geschloffen; am Abend dieses Tages finde» Feftvorstelluni.en in der Oper und dem National-Theater statt. vk. Aameson. Der Führer des Freibeuter-zuges der englische» Chartered Company, Dr. Jameson, wird sich mit seine» Genossen vor dem Londoner Gerichte zu verantworten haben. Die Verhandlung i", wie bereits gem.ldet. aus den 10. März vertagt worden. Die Anklage lautet auf Gefährdung von Menschenleben und staals-gefährlichen Bruch des Friedens rnii einem befreundete» Lande. Der i» Prätoria erscheinenden „Volks-stem" zufolge war dem Dr. Jameson die Präsident-schaff der südafrikanischen Republik zugedacht, da er sich mit einer geringeren Rolle, die ihm die großen Finanzhäuser in Johannesburg zuweisen wollten, nicht begnügte. Nach dem Gelingen deS Feldzuge« und der Erhebung zum Präsidenten hätte ihn ein PlebiSzit in seiner Stellung bestätige» solle», damit die Activ» der Finanzhäuser — de»» diese wate» ja die Hauplsörderer des ganzen Unter-»ehmeiiS — einen populären Anstrich bekomme. DaS englische Gericht wird dem Charteredhelden sicherlich nicht sehr wehe thun; Handel« es sich doch bei der ganzen Sache mehr um die Wahrung der Form, als um die wirkliche Untersuchung und Be-strafung; den» sonst müßte man die edle» Herzoge und LordS, die an der spitze der gnchen asrika-nischen Company stehen, sammt dem Ministerium neben Dr. Jameson. der doch nur Werkzeug war, auf die Anklagebank setzen. Ms Stadt und Land. ^amitieunachricht. Herr Friedrich Hummer, Kausmairn in Gonobitz, hat sich mit Fräulein Marie Baumann in Gonobitz verlobt. gekreuzten Beinen, als wolle er Wache halten b»S zum jüngsten Tag. Aber die Mühe blieb ihm erspar«. Hossräulei» Beatrix war. als sie sich von ihr.» Aiigretsern vergesse» sah. »ach der Hosburg zurück-geeilt, Hilse zu holen. Jetzt kamen die Leibtrabanten Herzog AlbrechiS, eine wohlbewährte Schaar, an ihrer Spitze Herzog Christoph, der ob gewaltiger Körperkraft und fröhlichem Kampfmuthe der »Kämpfer' genannt wurde. Ihn hatte die Lust am Streite herbeigelockt, wie er den Sammelruf der Leibwächter vernahm; da er aber die Ursache des Ausgeboles ers.ihren, hatte er an die Waffe» geschlagen, dass sie dröhnlen: „In drei Teufels Namen, ich will den Franzose» die Lust an bayrischen Tauben verderben!" Nun sprang er in die Kirche, packle den Fremden an der Halsbrünne »nd schwang ihn durch die Luft: dann lachte er. dass es hell vom Gewölbe widerhallte. Der französische Kriegsmann aber lag mit gebrochenem Genick bei feinem todten Gesellen vor der Kirchenpforte. Jetzt wagten auch die Nonne» sich wieder aus ihre» Stühlen; vorsichtig hoben sie die Fürsten-tochter von ihrem Zufluchtsorte herab. Schier ohne Besinnung ließ Barbara eS geschehen, willenlos lehnte sie sich an ihres Bruders Christoph breite Brust, der sie in seine Arme genommen, um sie wegzuführen; wie sie an RaimarS Leiche, die die Trabanten in die Kirche getragen hatten, vorüber-kam, wankten ihr die Knie und ihre Hand auf daS blutige Haupt deS Todten legend, sagte sie leise aber entschieden: „Lasst mich hier. Christoph; der 3 Aerlouasuachricht. Der nenernannte BezirkS-richler von Trachendurg, Herr Dr. Karl Gelings» heim, verlasst in den nächsten Tagen unsere Stadt. Vom deutschen Studentenheim. Die Bor-arbeiten für unser deutsches Studentenheim schreiten rüstig weiter und eS ist sicher zu erwarten, dass diese Heimstätte deutscher Erziehung, eine Muster-anstatt in ihrer Art, zu Ansang de« nächsten Schul-jahres wird eröffnet werden können. Der AuS-schuiS beschäftigt sich bereits mit der Besetzung der Leiterstelle. ES soll ein Mann gesunde» werden, der auf den Grundsätzen echtdentscher Erziehungslehre Geist und Herz jener deutschen Söhne bildet, die auf unserem vorgeschobenen Culiurposlen der Giöße unseres deutschen Volkes würdig und be» wußt sein sollen. Dem Ausschüsse wäre es selbstver« ständlich sehr erwünscht, wenn ihm von StammeS-genofsen recht viele Vorschläge und Anerbietungen zulangten, damit der richtige Mann gesunden wird. Allsällige Anträge sind an den Bürgermeister der Stadl Cilli. Herrn Gustav Stiger zu richte». Ciffi. Die Einnahmen des großen Grazer Ausschusses haben sich in der letzten Woche um weitere 3000 Kronen vermehit, so das» ihm bisher über 22.000 Kronen zugewandt worden sind. Größere Beträge erhielt ver Ausjchufs: vom Münchner HilssauSschuffe als Erlös des vom Professor Franz Defiegger gewismel.» OeljzemäldeS 800 Mark, von der Ortsgruppe Bonn des allge-meinen deutschen Schuloeceines 500 Mark, von der Sladtgemeinde Wiener-Neustadt 300 Kronen, ion der Sladtgemeinde Leolen 200 Kronen, von den LandeSauSschusSbeisitzern Dr. Joses Schmiderer und Dr. Alexander Wannisch in Graz je 100 Krone», von dem Herrn Landlagsadgeordnele» Hans Pengg Edler von Auheim in Thörl 40 Kronen (zweite Spen e), von der Sparkasse i» Horn 40 Kronen, von den Gemeinden: Aue 50 Mark, Karls, bad 40 Kronen, Homburg a. S. 40 Kronen. Mühlttoff 30 Mark. Hornburg 30 Mark. Ostritz 20 Mark, von der der Ortsgruppe Dinkelsbüchel deS allgemeinen deutschen Schuloereincs 30 Mark, vom Zweigvereine Düsseldorf des allgemeinen deutschen Sprachvereines 15 Mark. Außerdem sandten namhafte Beträge: die Gemeinden: Aussig, Auscha. Braunau, Dinclaken, Elbogen. Freiwaldau, Friedeck, Jägerndors. Landsderg bei Halle. Liebau. Marienberg. Müglitz, Slolpen, Thum und Wels. Und Sammelergebnisse haben abgeli»sert: die lib.rale Minorität im oberösterreichischen Landtage durch den Herrn Abgeordneten Micyael Pießlinger 220 Kronen, die BreSlauer Studentenschaft als Ueberschuss de» anlässlich der Feier des 25jährigen Bestehens des deutschen Reiches veranstalteten StudentencommerseS >48 Mark 25 Pf., die Herren Dr. Struve unv Sallmann in Berlin 67 Mark 85 Ps., Huimacher Hubert Tom; in Villach 122 Krone», Professor Dr. Eoersbuich in Erlange» 37 Mark (2. Sammlung) k. k. Notar Dr. Richard Mnhri in Fliedbtrg 32 Krone» 52 H., Dr. Rich. Ritter von Planner in Graz 28 Kronen, Franz Narath in Klagenfnrt 24 Kronen. Gcmeinderctth Altar des Herrn Hai mir einzig Freistatt geboten — ich will an feinen Stufen mein Leben ver-bringen; die »nstchere Welt draußen hat leinen Werth für mich!" Der Herzog wollte erfchreckt ihrem Ansinnen widerstreben, sie aber schüttelte entschieden das Haupt: „Unter dem First dieses Gotteshauses ist fortan meine Heimstatt I" Da ließ er ihr den Willen, auch Herzog Albrecht und SigiSmund, der sie immer so geliebt, fanden sich allmählich drein. So nahm die bayrische Herzogstochter den Schleier, dieweil der Ambassadeur von Frankreich mit einem Korbe zu seinem Koni., zurückkehrte. Aber ein langes Leben war der Prinzessin nicht beschieden; schon ein Jahr später schloss sie die wettmüden Augen und die Klosterchronik erzählt, dass die Vögel, die sie gefüttert, um diefelbe Zeit vor ihrem Fenster todt aufgefunden worden, und die Blumen, die sie in ihrer Zelle gezogen, ver-welkt feien, und dafs ein frostiger Luftzug die Nonnen fchauern gemacht, als sie die irdische Hülle der selig Entschlafene» hinunter gelragen halten in die Krypta. Heute steht die Frohnveste auf dem Platz, wo einst deS Klosters Maierhof gestanden hatte, aber das St. Jakobs-Kirchlein warb erst vor kurzem wieder renoviert und Prinzessin Barbara'S Contersei ruht »och wohlgeborgen in derselben alten Chronika, deren oben schon gedacht worden ist und die der freundliche Beichvater deS Klosters aufbewahrt. 4 Heinrich Wastian in Gra.; 23 Kronen, Julius Esche in Hamburg 21 Mark (2. Sammlung), Otto Müller in Bernstadt 21 Mark. Major a. D. von Pfister-Schwaighusen in Darmstadt 20 Mark 5 Pf. und Kaufmann Paul Gericke in Magdeburg 2V Mark. — Weitere Geldspenden nimmt Herr Dr. Raimund Neckermann, RechtSanwalt in Graz (Herren-gasse Nr. >5) entgegen. Aur EUTi. Aus Dresden wird uns geschrieben: Ein rühmenSwerlhe« Beispiel in der Bethätigung alldeutscher Gesinnung hat die Stadt S t o l p e n in Sachsen geliesert. In seiner letzten Sitzung beschloss der dortige Gemeinderath, zum geplanten Baue eines Studentenheimes in Cilli den Betrag von 100 Mark zu spenden. Derartige Bei-spiele stehen übrigens keineswegs vereinzelt da. Gerade in letzter Zeit sind von öffentlichen Ver-iretungen und Körperschaften im Königreich Sachsen zu nationale» Zwecken in der Ostmark wiederholt namhafte Beträge ausgeworfen worden. I>ie Liedertafel des Gesangvereines «Lieder-kränz", die Sonntag, den 1. März, im Salon des Hotels „zum goldenen Löwen" stallfindet, ver-spricht sowohl in musikalischer Beziehung a>S auch durch die heileren Nummern auf unser Publikum eine ganz besondere Anziehungskraft auszuüben. Wir hoffen, dass ein entsprechender äußerer Erfolg dem tüchtigen Gesangvereine die wohlverdiente An-eikennung beweisen wird. Südmark. Die Leltung des Vereines „Süd-mark" sieht sich veranlasst, nochmals aus das aller-nachdrücklichste zu erklären, dass weder sie noch der VereinSobmann Prof. Dr. Paul Hoffmann von Wellenhof die Briefmarken-Samnilung für die ver-unglückten Volksgenossen in Laibach eingeleitet oder veranlasst Hai. Für die Wärmllube haben gespendet: Bezirks-verlretung Cilli 25 fl.; „Setupre allegro* 5 fl.; „Gollasch" 2 fl.; Herr Vollgruber Lunge und Schwarteln; Herr Grenka Fleisch: Frau Hennelle Rasch Schwarteln; Ungenannt Reis; Ungenannt Erdäpfel, Bohnen und Kraul; Frau Rebeufcheg Lunge; Herr Witlaczil Brol; Herr Karl Regula Brot. Kodesfall. In Marburg starb am 26. v, M. die HauSbeiitzerin Frau Ursula Lang in» 8t). LebenS-jähre. Die Verstorbene, eine Eillierin, erfreute sich auch in unserer Stadt allgemeiner Beliebtheit. Lichteuwald, 27. Hornung. (Nachruf.) Vorgestern haben wir einen fchlichlen, biederen Mann aus dem Arbeiierftande, einen treuen Sohn feines Volkes zur letzten Ruhe bestattet. Johann Rau ist sein Name. Ferne, im schönen Bay^r» lande war seine Wiege gestanden. Als vor mehreren Jahren die hiesige Schuoletstensabrik gegründet wurde, erhielt Rau die Stelle eines ersten Vorarbeiters. Seine Fabrikherre» rühmen an ihm eisernen Fleiß und seltene Pflichttreue. Rau halte sich hier ein Heim gegründet und wie er immer bestrebt war, sein Wissen zu vervollkommncn und sich geistig fortzubilden, so schuf er in kurzer Ze,l auS feinem, wenn auch nicht besonders großen Be-sitze eine Musterwirthschaft. Der Verstorbene be-thätigle die Liebe zu seinem angestammten Volke dadurch, dass er allen hiesigen nalionalen Schutz-vereinen als Mitglied angehörte, geehrt von allen, die ihn kannten. Im schönsten ManneSaller hat ihn der Tod dahingerafft zum Schmerze seiner Frau und seiner blühenden Kinder. Groß war die Zahl der Leidtragenden, die ihn zum Grabe geleiteten. Prächtige Kränze schmückten den Sarg, von denen besondeiS zwei mit schwarz-roth-golvenem und blau-weißem Band als sinnige letzte Liebesgaben hervorgehoben werden mögen. Rau war das Muster eines deutschen Arbeiters. Wir werden ihm ob seiner edlen Tugenden ein ehrendes Gedenken in unseren Herzen bewahren. Lichteuwald, 28. Februar 1896. (Jäger-a'b e n d.) Die St. HuberiuS-Jünger hatten gestern ihren guten Tag. Sie waren zusammengekommen, um ihren .Ausgleich' zu pflegen und das gelang so gut, dass wir darüber unmöglich schweigen können. Alles, was im abgelaufenen Jagdjavre „gefehlt," „nichts getroffen', „gegaist", oder über-Haupt sich nicht „waivmännisch" betragen Halle, ferner alle Welten, die gewonnen oder verloren wurden, kamen „zur Strecke,' und bot dieselbe ein ungemein lebenSsnsches Bild echten „Waid-mannS-Heils". Jahraus, jahrein besuchen die „Jaga" den schöne» grünen Wald, heule aber kam er selbst zu ihnen und lässt sich in, großen Saale des Alt-Schützen- und Jägermeisters, Herrn Anton Cmreker, häuslich nieder; jawohl, der Wald, wie er leibt und lebt, so stand er hier und erfreute und erquickte mit feinem Harzduste jede „Spürnase' in überraschendster Weise. Allerlei Gevögel saß ..Deutsche Wacht» in den Zweigen und wundert^ sich nicht wenig, heute so „ungeflügell' davon zu 'kommen: Wildenten, Hasen sah man friedlich grasen und selbst die frisch sprudelnde „Waldquelle' fehlte hier nicht, nur hatte sie sich heule mit einem „Zapfen" versehen, bei dessen „drahen" echtes „Schwechaier" floss, so dass bald die graubärtigsten „Jagaleul' sangen: „Das Drah'n. das is mei Leb'n, was kann es schön'reS geb'n!" — Aus Baumstrünken saßen sie herum und er-sorschlen ihr belastete« „Gewissen", die Jaga und ihre Gehilfen, heute war die Abrechnung ihrer „Sünden" gekommen, heute war „Zahlung". — Durch das Gezweige aber schimmerte es weißlich. Aus einer Waldlichtung war der „Fulterplatz" hergerichtet, diesmal aber für die „Jaga und Lattin-Ausjäger' und manchem kecken Schnabel im Geäste wässerte es bereits darnach. Die Frau „FSrsterin" Halle da aus ihrer allbekannl gulen Küche so appetilliches Selchfleisch mit Knödeln zur „Aesung" ausgerichtet, dass manch ein „Luchs-auge' dahin „äugle" und ein etwas älterer Hase im Dickichl de« Waldes schon fürwitzig feine „Löff?l" bewegte. Als gar des „Försters Töchterlein" den Wildbraten eigenhändig auflruz, da gad'S ein Jndianergeheul der Befriedigung bei allen Grün-, Blau- und Schwarzröcken der Gilde, *0 dass Meister Reinecke mit seinem buschigen Schwänze den Takt geben musste. Dass es bei dieser „Wald-Tasel" nicht an „wilden" Toasten sehlle, braucht nicht erst „verhört" zu werden, da eS inzwischen immer lauler wurde, einzelne Schüsse ließen sich bald hören, denen pelolonartig ganze Salven folgten, das Geknatter auS dem Repetiergewehr „System Kleinoschegg' hatte die „Führung" über-nommen. — Dass Einigen dies „Geknatler" uner-hört vorkam und sie sich deshalb seilwär!» in die Büsche schlugen, um ihren „Pagai" zu jagen, wolle» wir nur fn nebenher erwähnen, billige» konnten wir diese „Hasen-Panik" nich«. Wann oas „Halali' geblasen wurde, können wir leider nicht angeben, denn auch wir mußten früh jenes „Panier' ergreife», welches im grünen Walde von Meister Lampe so hoch gehalten wird. DaS war „Nimrod'S gemülhlich-heilere Jagd!" — und diese wird allen Theilnehmer» stelS in lustiger Erinnerung bleiben. £ios Nansen muihniaßltches Schicksall bewegt besonders auch in seiner Heimat aller Herzen. Wie das Blatt „Verdens Gang" in Christiania mit-theilt, würde übrigens daS erste ausführlichere Tele-gramm von Nansen selbst bei der Geographischen Gesellschaft in London zu erhalten sein. Vor der Abreise hatte der „New-Aork Herald" seinerzeit Nansen 24.000 Mark für daS erste Telegramm nach feiner Rückkehr geboten. Die Londoner Geo-graphische Gesellschast bot mehr. Da Nansen die Unternehmung zum Theile mit eigenem Gelde be-streitet, behielt er sich die Verwertung seiner Reife-nachrichten vor. Hrdeiubruch in Wrül. Am 27. d. nach-mittags halb 3 Uhr, ist auf dem Bahnkörper deS Aufsig-Teplitzer Bahnhofes in Brüx ein Erdeinbruch (Pinge) entstanden, welcher tn der Richlung gegen den Bahnhof der AusUg-Teplitzer Eisenbahn circa 15 Schrille von jener der großen Pinpe gelegen ist. welche seinerzeit unter dem den Fahrda »m überbrückenden eisernen Gehsteg eingebroten ist. Die neue Pinge besitzt eine Tiefe von circa 2 5 Metern, eine Länge von 3 Metern und eine Breite von 3 Metern. In derselben stand 0.65 Meter hoch schmutziges Wasser. Die allgemeine Annahme geht dahin, dass e« sich hier nicht um einen neuen Einbruch infolge deS Abflusses von Schwimm and h»ndle, sondern dass man es lediglich mit der Aus-füllung eineS noch bestehenden HohlraumeS 'zu thun habe. Für letztere Ansicht spricht Hauptsächlich da« Vorhandensein von Wasser, welches im entgegen-gesetzten Falle seinen natürlichen Abfluss gesunden hätte. Die unmittelbare Ursache de« Einsturzes nur die Erschütterung durch einen das Geleise Über-fahrenden Lastzug. Der Einsturz Hute fiij bereits einige Zeit vorher durch eine leichte Senkung bemerkbar gemachl. wodurch auch dort arbeitende Oberbau-Arbeiler der B.chnerhaliuna^fection rechl-zeilig gewarnt wur en. Die Ausfüllung der Pinge wurde fofort in An,r>ff genommen Es soll keine Ursache zn einer Beunruhigung vorhanveu sein. Aaiser Wilhelm Äuekdote. Eine Leserin unsere« Blattes erzä U uns aus ihren Erinnerungen: Als Kaiser Wilhelm I. siegreich aus Frankreich zurückkehrte, hatte ich den ehrenvollen Auftrag, dem geliebten Herrslier auf dem Bahnhof« meiner süddeutschen Hetmathstadt einen Lorbeerkranz zu überreichen. Der Kaiser verließ den Wagen nicht, sonder» empfieng im Waggonfemler lehnend, die Huldigung der städtischen BeHorden. Auch ich trat schließlich an das Fenster uns haue dabei Gelegenheit, ein hochinteressantes, historisches Kleidungsstück sr. Majestät — den grauen Soldaienmantel — zu sehen, dessen Kragensutter von oben bis unten mit den Flecken ausgeputzter Federn, die sicherlich hoch-wichtige Umerschristen geschrieben hatten, bedeckt war. Eine große Anzahl Damen, mit Blumensträuße» bewaffnet, wollte» diese jetzt dem Kaiser zu Züßen legen. Da aber der Kaiser nicht auSgestiege» war, warfen die Damen die Sträuße gegen den Wagen bis dicht an den Kaiser. Sein leutseliges Wesen ermuthigie mich zu den Worten: „Gestatten Majestät, dass ich Sie schütze?" — im selben Augenblick flogen mir schon mehrere der mächtigen Sträuße an den Kops. Lächelnd meinte darauf der Kaiser: „Die Damen zielen sast so gut, wie meine Kanoniere". Seiden-Damaste 65 kr. feil R. 14.46 p. Mel. — iowte >chi»ar,e. wkibe usD farMge Hcnnederg->2ride »o» !>. ti» ft. 14.6II v Vltt. — glati. feftretft. tumret, gcauftnt, lanufte ic. le». SlO Qual, »nd »noo verich. 5«**. Tetfil« ic.}, »»> fttvcrlrti inl 5«»» M-ftrr lud) tn -ch!»el^ 36-100 Seiden-Fabriken G. Hrnneberg Zürich. Blätter zur Unterhaltung und Belehrung für Haus und TaniüU\ Sonntagsveitage der „Deutschen Wacht" in Eiffi. Dr. 9 »Die öödmail" ericheiiii jeden so»nlac> at-> unenigettliche Beilage sttr die Leser der „Teuiickien Wachr" — Einzeln ist die »Die Züdmark" nichi täuftich Eine Eicrgeschichte wie die des ColumbuS trug sich in einem Orle in der Nähe von Flensbuig zu. Von einer Beerdigung zurückkehrend. balle sich der größere Theil de« Gefolge« in den „Krag" begeben. An einein btr Tische halte zwischen zahlnichen Bauern der Schullehrer de« Ortes Platz genommen; sein blank gewichster, sorgfältig vor jeder feindseligen Berührung behüteter Eylinderhut stand neben ihm. Während man sich restaurierte, kam ras Gespräch aus die wichtigsten Tagesereignisse, unter anderen auch auf die Colnmbnsseiec in Genua und aus Columbus selber, über den der Schullehrer seine Genossen >n überlegener Weis« zu belehren wusste. Vo» der Person deS Columbus bis zum Ei ist nur ein Lchritt; was man über das Ei und leine Eigenschaften wusste, wurde auSgekramt, bis endlich einer die Fragt auswarf, wie viel Hühner-Eier wohl deS Schullehrers Eylinderhut bei gestrichenem Maße beheibergen könne. Einer der Bauern behauptete 40 Stück, was der Schulmeister, in Gedanken den Eubik-Jnhalt seiner Angströhre ausmessend, energisch bestritt. Da der Bauer bei seiner Ansicht beharrte, proponierte der Schullehrer schließlich eine Wette, deren Einsatz in der gesamniten am Tische gemachten Zeche bestand. Die Wirthin musste ihren Eiervorrath aus der Speisekammer herbeischaffe,', und langsam, Ei sür Ei, begann der Bauer von dem Borrathe in den prachtig blinkenden Hut zu legen, während der Schullehrer das Geschäft des Zählens übernahm. Bis 35 war er gekommen, als der Hut thatsächlich ringsum bis an den Rand gefüllt war. Triumphierend erhob sich der Lehrer und begann seinen Gegner, der verloren habe» sollte, zu höhnen. Aber sein spöttisches Gesicht zog sich in ernste Falten, als der Bauer seine gewaltige Hand auf die im Hui« liegenden Eier herabsinke» ließ und es in dem Prachtcylinder unheimlich zu knacken und zu knistern anfieng, Als die Hand wieder ver» schwand, war im Huie neuer Play geschaffen, und gleichzeitig legie der Bauer die noch fehlenden fünf Eier zu den übrigen. Zu Tode erschrocken, griff der Lehrer nach seinem Hute; ein Blick hinein, und ein Wehklagen erschallte von seinen Lippen. Denn freilich, dort »nie» war'S fürchterlich, die Anaströhre war unrettbar verloren. Und doch musste er noch obendrein die Wette bezahlen und dazu den Spott der Gesellschaft einernten; denn der Bauer bestand darauf, gewonnen zu haben, da es nicht abgemacht worden sei, dass sämmtliche Eier heil im Hnte bleiben sollten. Ein Millionär von Aongy and Zteady. Erzählung von B r e t Harte. >. ftvrtfcftuita. («rnSitKud >xrd»leit>) Dies war richtig. Slinn hatte oft Masters um seine Schnelligkeit im Fassen eines Entschlusses be» neidet. Aber er sah nur auf das grimmige Gesicht seines Besuchers mit einem schwachen Gefühl von Er-leichterung. Jener gieng fort. Und er. Slinn, würde nicht nöthig haben, etwas zu erklären! Er murmelte etwas von der Nothwendigkeit eines Geschäftsganges zur Ansiedlnng. Er fürchtete, dass Masters darauf bestehen würde, in den Tunnel zu gehen. „Ich vermuthe, Ihr wollt jenen Brief auf die Post geben. Die Post geht erst morgen, so habt Ihr Zeit, ihn zu vollenden und in einen Umschlag zu thu"." Der Richtung von Master« Augen folgend, blickte Slinn nieder und sah zu seiner äußersten Ueberraschung, das« er einen unvollendeten, mit Bleistift geschriebene» Brief in der Hand hielt. Wie derselbe dorthin kam, und wann er ihn geschrieben, halle er nicht sagen können ; er erinnerte sich dunkel, dass eine seiner erste» Regungen gewesen war, seinem Weibe zu schreiben, aber dass er es bereits gethan, hat» er gänzlich ver-gessen. Er verbarg den Zettel hastig und mit einem nichtssagenden Lächeln in seiner Brusttasche. Masters betrachtete ihn halb verächtlich, halb mitleidig. ..BergesSt Euch nicht und steckt es in irgend einen hohlen Baum, der als Briefkasten dient," sagte er. „Auch gut — so entlang 1 — da Ihr nicht trinken wollt. Nehm« Euch ordentlich macht," und sich um-drehend, gieng Masters fort. 2 Slin» beobachtete ihn aus dem Wege zu seiner verlassenen Grube und sah. wie jener seine wenigen Werkzeuge zusammenraffie, seine Decke über die Schulter warf, seine» Hut auf der langstieligen Schaufel als Lebewohl-Zeichen schwenkte und dann leichten Herzens über den Bergrücken schritt. Jetzt war er allein mit seinem Geheimnis und seinem Schatz. Der einzige Mensch auf der Welt, welcher die genaue Lage seines Tunnels kannte, war sür immer fortgegangen. Es war nicht wahrscheinlich, dass dieser ZusaUSgesährte von wenigen Wochen sich je seiner oder der Gegend erinnern würde; er wollte jetzt feinen Schatz allein lassen — vielleicht gar sür einen ganzen Tag — bis er einen Plan ausgedachl und einen Freund gefunden hätte, auf den er sich verlassen konnte. Sein abgesondertes Leben und die eige 'artigen Gewohnheiten seiner unermüdlichen Arbeit. welche sich endlich so erfolgreich erwiesen, hatten ihm gleichzeitig nur wenige Bekanntschasten und keine Gefährten ge-lassen, lind in allen seinen wohl angelegten Plänen und unermüdlich durchdachten Theorien zur Auffindung des Schatzes haue er aus die Mittel und Methoden der Bearbeitung und Verwendung niemals die geringste Rücksicht genommen. Und jetz', zur Stunde, da er seine geistigen Fähigkeiten am meisten gebrauchte — was bedeutete da diese sonderbare Betäubung! Geduld! Er sehnte sich nur nach einer kurzen Rast — nach einer kleinen Ruhepause, um sich zn er-holen. Es existirte auf der Straße zur Ansiedlung unter einen Baume eine große Steinbank — ein sicherer Ort, an dem er oft auf die Ankunft der Postkutsche gewartet hatte. Dorthin wollte er gehen, um dann, wenn er sich hinreichend gestärkt und ausgeruht hätte, weiter zu wandern. Nichtsdestoweniger wiech er von seinem Wege ab und gieng in den Sald, mit der angenscheinlichen Ab-sich«, einen hohlen Baum zu finden. «Ein hohler Baum." Ja! daS war's, was Masters gesagt hatte, er erinnerte sich dessen deutlich, und etwas sollte dort gethan werden, aber was eS war und weshalb es gethan werden sollte, wußte er nicht. Indessen, eS wurde gethan, zum Glück, denn seine Beine konnten ihn kaum weiter tragen, und alS er jene Steinmauer erreicht hatte, sank er wie eine andere Sieinmasse daraus nieder. Und jetzt, so seltsam eS auch erscheinen mag. sielen die Unruhe und Qualen, die ihn seit dem Augenblick, da er vor seinem entdecktem Reichtum gestanden, de-herrscht hatten, von ihm ab wie eine Last, die man auf den Wegrand leg». Ein unermäßlicher Friede übersiel ihn, in welchem die Visionen seines soeben gefundenen Reichthums, jetz! aber nicht mehr ver- wirrend und quälend, sondern gekrönt mit dem Glück und mit dem Segen all der Seinen. Ver-hältnisfe annahmen, die weit über feine eigenen schwachen, eigennützigen Pläne hinauSreichten. Sein Weid und seine Kinder, seine Freunde und seine Ver-wandten, sogar auch sein letzter armer Kamerad von der Bergseite, «rasen und bewegten $ch in harmonischer Weise in stirem unparteiisch gehandhabten Wohlthun, in dessen weit r-'ichenden Eonsequenzen nur der Ein-flnsS deS Guten sich zeigte. Es war nicht wunderbar, dass dieser armselige, begrenzte Geist nur langsam die Bedentung deS idm gewährten Reichthums begriffen haue, oder M* er. als er sie begriff, unier der Offenbarung muihlos ward und strau Igelte. Genug, dass er sür einige wenige Minuten eine Freude voll-kommener Vorempfindung gefühlt haben muss, welche Jahre wirtlichen Besitzes vielleicht niemals hervor-rufen mögen. Die Sonne schien in dem rosigen Traum seiner eigene» Glückseligkeit unterzugehen, als er noch dort saß. Später vernichteten sich die Schatten der Bäume un) umgaben ilm und noch später senkte si t) die Ruhe erneS stillen AdendhimmelS mit den im weiten Raum zerstreute», leidenschaMslojen Sternen hernieder, welche ebenso wenig durch das, waS sie beschienen, gestört wurden, als der Mann dort durch daS heimliche, schleichende Leben in dem Ga« und Gestrüpp zu seinen Füßen. DaS gedämpfte Geräusch zaner, kleiner Füße in dem weichen Staub der Straße, der sanfte Glanz feuchter und neugieriger Augen in den Zweigen und i» den moosigen Spalten der Mauer störte ihn nicht. Er jiiß ruhig inmitten all dieser Dinge, als ob er nch noch Nichts vorgenommen hätte. Aber als mit der ausslammenden Sonne am nächsten Morgen die Post-kutsche kam, und mit ihr d^r unwiderstehliche Lärm von Leben und Bewegung, hielt der Kutscher plötzlich seine vier muthigen Pferd« vor d,m ruhigen Fleck an. Der Ex.reß-Bole kletterte von seinem Sitze herunter und näherte sich dem Steinhaufen, aus dem ein Bündel abgelegter Kleider zu liegen schien. »Er scheint nicht betrunken zu sein," tagte er, eine unwillige Frage der Passagiere beantwortend. „Ich werde auS ihm nicht klug. Seine Augen sind osfen, aber er kann weder sprechen, noch sich bewegen. „Werfen Sie mal einen Blick auf ihn. Docior!" Ein rauher, durchaus nicht wie ein Arzt aus-sehender Mann stieg jetzt aus dem Innern des Wagens und beugte sich, unbekümmert die anderen neugierigen Passagiere bei Seite schiebend, plötzlich in einer be-russmäßigen Haltung über den Hausen Kleider. „Er ist todt." sagte einer der Passagiere. Der barsche Mann liess das widerstandslose Haupt wieder langsam niedersinken. ..So glücklich ist er leider nicht," sagte er kurz, aber nicht unfreundlich. „ES ist eine Lähmung — »nd zwar so gewaltig, als sie nur sein kann. 'S ist ein reine» Wunder, wenn er in seinem Leben noch einmal wieder spricht oder sich bewegt." II. SIlS Alwin Mulrady seine Absicht verkündete, aus den grünen Hügeln von LoS Gaios Kartoffel» und Gemüse zu pflanzen, blickte die Goldgräber-Gesellschust jener Gegend und die Bevölkerung der benachbarten O'tschaft Rougi, and-Reaby aus dieses Vorhaben mit jener verächtlichen Gleichgiltigkeit, welche Adenteurer ivreS Schlages gegen alle bukolischen Bestrebung'« sür gewöhnlich an den Tag legen. Ein ernsthasicr Ein-spruch erhob sich allerdings nicht gegen die Besitz-ergreisung der beide» Abhänge, welche sür einen Gold-sucher so wenig Aussichten darboten, dass die Geschichte von einem einzelnen Goldgräber namenS Slinn a!S völlig glaubwürdig betrachtet wurde, welchen daS wieder-holte Fehlschlagen seiner Pläne verrückt oder schwach-sinnig gemacht hatte. Die einzige Opposition kam ziemlich ungereimter Weise von dem ursprünglichen Besitzer d,S BodenS — einem Don Ramon Alvarado — dessen Anspruch aus sieben Meilen Hügel- und Thalland mit Inbegriff d Verachtung blickien. Dieselbe würde sich indessen noch gesteigert habe», wenn sie die Meinung Ton Ramous üb.r ihre eigentliche Beschäftigung gekannt hätten, welche er Mulrady frühzeitig anvertraute. „Sie sind Wilde, welche zu ernten hoffen, wo sie nicht gesäet haben, die Erde auszuziehen, ohne ihr etwas anderes alS ihre kostbaren Gerippe wieder;»' erstatten i Heiden, welche dieselben Steine anbeten, welche sie auSgraben." .Und hat e« nie einen Spanier oeg-brn. der Gold grub?" sragt« Mulrady in seiner Einsali. „Ah, es gibt Spanier und Mauren." antwortete Don Ramon sentenziös. .Gold ist gegraben worden, und zwar von Caballeros, aber niemals ist etwas Gul j ' mnn ,f)n schneiden direkt in Getränke Man hir >. «w ajsas - ~ s aas# «jr Ks^.:r.siS-;~"ÄÄS >-i- Ich.n»,.«*, iz vs* """ w »h.w.v» i,:i' f&rta«: selbst übernehmen, im Winter ziemlich muss fcft «erben - h0A fl h *?? Unhtlid)tn «^ndheitSamte in ®«S w«an,geschloffen G&araritniqnu'iimlichfrH^i, h°. »ass in einem «obikmiimeler »ttben, boi obere Flugloch ist jedoch ent- Mufil, ^e, anlaff„n« ** '"dellofchen «uns-eises zwischen SW sprechend der Stärke des Volkes zu öffnen Sie.nhei» entstehen l»! bis >«>« organische«eime entHallen wäre» A» 'onnigen. windltille» Tagen bei etwa HalbtriKaUiiotion ii. ./!" . l,,t" Erlösung darrten. Wie ni-i,' ' Sförire und bei schliecfreiem Boden I« diesem r u* koubarsten, dieser unserer kleinsten feinde lasse man die Bienen einen Reinigung»- ibm ie.fi!™ ^ ö,i tt*nn im Ei.'e en, a .„ "n 2 " J°' «#t.»i mache., und reize sie dann dazu Z "..den wäre. Wahl den Teich!« S^ '.^ """ durch «topfen an die Stöcke. Einhauchen Glase oder Tö^«."^?'' ^ie He.s,e.,..„., des «uns!.«.» m in« Flugloch. S,nspr>ven von warmem mir Leichtiake.i ,1 i ^ kia a '*"* ^^bald ichon ein großer Fo'tschr.ie Homg oder Zucker waffer. Uebrigens können indem malt« ÄfJS'f1 ?** " ®"' dieses Ei.e« richte, ?ch,be. tl bi« »'""n be. völlig««uh-4-S Moni.te Top, m; ®öifcr £ Üü£ ? "acf) »" Beschaffenheit des zu feiner £,« »uebalten, ohne den Da.minhalt von sich nicht auf dem Boden an,ftöS »''wendeten Wasser». [u -be«. Sollten die Biene., von selb., nun da« Waffer ^ «T in bunte.. rillen ReinigongSausftug unternehme», wird sich binnen kür ester q?» ?' "ch leicht entfernen, indem m -l di- iräbro.b noch Schnee liegt, so bedecke man auflöse., und klüren °!.„ " '"ich befleckte Stelle siber einen Tom hat! h ^nee vor dem Bienenstände mit ,u.ack uiaff!n w.7^7.I^" """ » - S l bebe,n oder Stroh, dass die B-ene» heit if, Zeichen feiner ßch, SlItfAs.l All iVr-it liüki . .hV w % . b und von oben aus einem Gefäß einen -trahl kochend^ Äasjer darauf durchlaufe.. KÄ ■JÄT"*- ~| ^ÄC"Öäi ns 7! 15«-Ä. äirr S #Sii?o«nfn*"ifbiRfnÖ,Prf ^' «.rwendung .omm!« ^ j?f £ ma" dieAlecken m.t etwa» warmen. ««7» ^ ^ ^ bändig und .,euern oder bei gr°f>.n. Nahr....g«ma„g>l des Pa-.n,- ^.eau ^ ' I M.tthe.Iung Vine Zrage. «».- S„ Pä nrht "Ä !ä r= aü£=L-7 5 !Ä ten zahlreichen ^lüibenarJen ein »,m ^ ledoH auch wieder trinken" __w i»(™ am III Miaai in z-,d/ " »«di»-Sl»dillli>l,a,«.a j,»t (,abr ; sr srssärjsr Ä Ä£HS? «ätä ISÄ ääSS, ESsrSF viS SSSS' -a Sinfiass aas TK gi»K K« H«.atql 9t«ina «reiil 5« liifi^hl'/al ""h ,l"" 6|C lanflrosil''t'<,"« Wcamüni. winTße ■pÄn:irÄWjir^i'Ä= - - >- S¥?r«.:. csssSHS Z« Z«" der Hon.gernte »och nicht vorsichtig genug, «indn „ecken '""'""le ich d.chdem^K'jkdprethändler!» 1896 ..Keuiiche iL'aojr i^r AAAAAAA 2&. A A if; i^{AA AAAA ;?t !?t ;^t A A lr : < < I «K 5 40 - ........................................iiihiiiiiiiiiiiiiiiihiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiihii................................................................................................... "v Vereins - Buchdruckerei »» ■> Hf ♦ »*<— Durch die bedeutende Erweiterung unserer Buchdruckerei-Einrichtung sind wir in der Lage auch die grössten Druckaufträge in kürzester Frist fertig zu stellen. Billige Preise bei prompter Lieferung aller Aufträge. Geehrte Auftrüge bitten wir direct an unsere Druckerei Rathhausgasse 5, (liummcr'sehes Haus) zu richten, und nicht wie bisher in der zur gewesenen Druckerei Joh. Kakusch gehörigen Buchhandlung abzugeben. :E •>* V ............................................................................................................................................................................>»,»>,iiiiiiiiiii»,ii» i t i 9 rYvVVV »A« »A« »A« »X« »A« »A« *X« »A« »A* »A* »A* *A* »A* »A* *A* • A* »A* »A* »A« »A« *A» »A* »A« »A* »A* i\» Fahrkarten oii Fracttscleioe uncli Amerika konigl. belgische Poitdampser der 8t»r Linie" von Aniwerp»n, direct nacb New-YorK nl Püipiiia concess o»n der Hoden l. f. öftere. 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Ein allsälliges Nciiiertragnis wird z« gunsten de« Deutfctieu Studentenheimes in Cilli verwendet. Zu beziehen durch jede Buchhandlung oder direct vom Verleger f-eorir Adler, Cilli, llaupiplat/ 3. Lebens-Versicherungs-Gesellschaft i i London. Filiale für Oesterreich: Wien, I., Giselastrasse I im Hanse der GesellscUall. Filiale für Ungarn: Budapest, Franz Josefsplatz 5 u. 6 im Hanse der Gesellschaft. Activa der Gesellschaft am 31. December 1894 Kronen 138.416.4*;».— .lahreseiunahme an Prämien und Zinsen aui 31. December 1894 ....... , 25,319.668.— Auszahlungen für Versicherung»- und Leuten-Verträge und für Rückkäufe etc. seit Bestehen der Gesellschaft (1848) ... . 304.34*2,593. Während des Jahres 1894 wurden von der Gesellschaft 9233 Polizzen über ein Capital von.......... . 78,736.000. — ausgestellt. — Prospecte und Tarife, auf Grund welcher die Gesellschaft Polizzen ausstellt, sowie Antrags-Formulare w««rdeu unentgeltlich ausgefolgt durch die A|ceiitf*etltaf( in l,Hiburli. TrieNlerntraiMe.1, bei t.uMIo Ze«ehk«. Prämiiert Cllll 1888. Bau- und Möbel-Tischlerei, Cllll 1888. Rathhausgasse Nr. 17, CILLI, Rathhausgasse Nr. 17. 107-60 Gegründet im Jahre 1870, übernimmt alle Art von den kleinsten bis zu den grössten Bauten. Anfertigung von Fenstern, Thüren, 1'arqnett- und Eichenbrettelböden. Vertreter der berühmten Parketten-Fabrik von Salcano bei Görz. Alle Art Parkett- uud Bretteluiuster stehen bei mir auf Lager. Feiner liefere ich für sämmtliche Hauten fertige beschlagene Fenster und Thüren, nachdem ich einzig und allein hier zum Anschlagen berechtigt bin uud speciell lür Anschlagen das Gewerbe habe. Fertige llo|>:>el- und Kre izlliiiren 11. verschiedene Fenster cumplet boHohlatceii «teilen imf Lajfer. Grosse Möbelniederinge, altdeutsche Schlnfzimmer-Garnituren aus Nussholz, für sämmtliche Ausstattungen alle Gattungen politierte und matte Möbel. Für Speise-, Salon- und Schlafzimmer tapezierte Garnituren. 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Iwan Holowaty wurde daher wegen deS Berdachlcs deS Brudermordes verhaftet und gestand, den Nikolaus mittelst einer Telegraphenftange getödtet und in eine» Bach ge-worsen zu haben, worauf er den Körper mittelst eine» großen Steines beschwert habe. Wie «rdoben wurde, unterhielt Nikolaus Holowaty mit der Gaurn seines Bruders ein Verhältnis, und seine eigene Mutier gab a», Irene Holowaty habe beide Brüder „gleichmäßig geliebt". Bei der Verhandlung vor dem Schwurgerichte in Sianislau leugnete Iwan und behauptete, der G>ndarm Sleliga habe ihm das Gesiändnis durch Schläge erpresst. Er wurde gleichwohl deS Brudermorde« schuldig erkannt und zum Zove durch den Strang verurtljeili. Seine dagegen eingebrachte Nichtigkeitsbeschwerde wurde ab-gew esen. Z>er getitschte Mops. Eine glorreiche Ge° schichte von etnem „geialschien Mops" hat sich der .Gaulois' aufbinden lassen. DaS Blatt erzählt allen Ernstes: Eine sehr reiche, in ganz Paris be° kannte Dame kaufte in London sür schweres Geld einen wunderbaren Mops von seltener Rasse — nach einigen Gelehrten soll diese Rasse überhaupt nicht existieren — uni brachte ihn wohlverpackt nach der Hauptstadt Frankreichs und der Welt. Nach kurzer Zeit merkte sie zu ihrem Entsetzen, dass das Möpslein erkrankte, und ließ sofort den Thierarzt holen. Der Doktor betastete den Hund, setzte sich erst eine Brille, dann eine Lorgnette und schließlich noch eine Lorgnette aus die Nase, drehte den ungeduldigen Mops nach vorn, drehte ihn nach hinten, um endlich lachend in die Worte auSzu-brechen : „Aber meine Gnädige, Ihr Hund ist wohl und munter. Er wird bald platzen ... daS ist alles!" Darauf legte er daS unglückliche Vieh aus den Rücken und zeigte der Gnädigen, die vor Schreck eine» Ohnmacht nahe war. eine Naht, welche sich längS der ganzen Bauchpartie deS MopseS hin« zog. Findige Leute halten einfach ein junges Hund-chen von ganz ordinärer Rasse in daS Fell eines hocharistokratischen Mopses eingenäht. Nachdem das arme Vieh von seiner Hülle befreit war. zeigte es eine unbändige Freude, die es durch Belllaute von seltener Schönheit kundgab; weniger erfreut war feine betrogene Herrin, aber schließlich machte auch sie gute Miene zum bösen Spiel und beschloss, den Mops, der kein Mops war, zu behalten. König Hskar II. vnd die Presse. Die freundlichen Gesinnungen und die Wertschätzung des «önigS Oskar ll. für die Presse sind auS Anlass der Nachrichten über die Erreichung des Nordpols durch Fnthjof Nansen neuerdings markant zutage getreten. Er li.ß nämlich alsbald, nachdem er von der schwedisch-noiwegischen Gesandtschaft in PeterS-bürg hierüber ein Telegramm erhalten ha>te, die Redaktionen der Stockuolmer Blätter durch einen seiner Abjudanien telephonisch ersuchen, Vertreter ms königliche Schloss zu entsenden, da der König ihnen eine Mittheilung über Nansens Nordpol-expedition zu machen hätte. Die betreffenden Redak-twnsmitglieder wurden gleichzeitig ausdrücklich er-sucht, keine besondere Toilette anzulegen. Eine halbe Stunde später waren die Vertreter der Presse im königlichen Schlosse, wo ihnen der König ein langes Telegramm vorlas welches er aus Petersburg erhalten hatte und das die Anschauungen verschiedener Sibiriens»»« über die Nansen betreffenden Nach-richten wiedergab. Hieraus studierte der König mit den Journalisten eine Karte der Polargegend und entwickelte seine persönliche Meinung, wobei er die Ueberzeugung ausdrückte, dass Fritl)jos Nansen entweder schon sein Ziel erreicht habe oder doch glück-l,ch erreichen werde. D.r König verabschiedete sich dann i» liebenswürdigster Weise von denJoinnalisten. welchen Erfrischungen dargeboten wurden. Hin seltsames Khier. Ein italienischer Humorist behauptet,, wie'die ..Romanwelt" mittheilt, in dem Buche ein.S chinesischen Mandarinen über die Sitten und Gebräuche der Europäer folgende Stelle gefunden zu haben : „Die Völker des Westens pflegen ein seit» sames Thier bei sich zu haben. Es hat vier Füße, manchmal auch nur drei, und wenn man will, kann maneSzum Singen bringen. DieMänner und häufiger »och die Frauen, manchmal auch die Kinder, setzen sich davor; dann schlagen sie ihm aus die Zähne und treten »hm ab und zn auch aus den Schwanz. Dann fängt eS soso« an zu singen. Sein Gesang ist sehr geräuschvoll, viel lärmender als der der Vögel, aber nicht so harmonisch. Trotz seiner furchtbaren Zähne beißt dieses brave Thier niemals; man braucht eS nicht einmal anzubinden, da es nie den Versuch macht, zu entweichen." DaS sonderbare Thier, daS der italienische Scherzbold also definiert, indem er sich in die Seele eines Chinesen hineinversetzt, ist natürlich nichts andere», als daS — «lavier. Anseren jungen heiratsnnlnlligen Herren empfeblen wir nachstehendes Gedicht zur Beherzigung. In demselben wird die landläufige Behauptung, dass wirtschaftliche junge Damen immer seltener werden, schlagend widerlegt: Noch gibt'S in unser'm Vaterland Manch' Mägdlein jung und frisch, DaS fleißig schafft mit ems'ger Hand Für Küche, HauS und Tisch; Da» ellenlange Strümpfe strickt Und nähen kann gar sein! Ja, >w ihm naht, nennt eS entzückt: „DeS HauseS Sonnenschein". O wär' ich da ein ganzer MamI, Mein erstes wäre das: Um Herz und Hand hielt schnell ich an, Doch wa« geschieht wohl, was: Man zuckt die Achseln still und schweigt, Ob auch daS Herz schlägt warm: Gern hätt' ich mich ihr zugeneigt, Wär' sie nur nicht so arm. D'rum merket auf, ihr klugen Herrn, Der Vorwurf trifft nur halb I Ihr tanzt zu sehr, tanzt nur zu gern Den Tanz um'» gold'ne Kalb. Nicht Kochen, Waschen, Stricken ist, Wa» euch so wohl gefällt: DaS ist, damit ihr e» nur wis«t: Allein da» liebe Geld. Kom Ktempeldiev Swielly. Der Freiheit«-drang des alten Diebe« Swietly. der schon wieder-holt von sich reden machte, duldet ihn nicht lange in sicherein '«ewahrsam, in welchem er di« auf weiteres verweilen mus«, um an der Ausübung seines verbrecherischen Handwerkes verhindert zu sein. So meldet man au« Steyr, das« Swietly, welcher seinerzeit au« der Frvhnveste Salzburg ent-flohen ist. am 22. v. M. wegen neuerlicher Fluch:-gesahr au« der Strafanstalt Garsten ins Zellen-gefangenhaus nach Stein transferiert werden musste. Hoffentlich wird ihm hier die begreiflicherweise er-wünschte Gelegenheit zum Entspringen benommen sein. — Angalante Kritik. Wie ungalant und un-geniert — so lese» wir in der „Deutschen Roman-zeitung" — der Kritiker dc« vorigen Jahrhunderts g'gen das schöne Geschlecht seine Geißel schwang, ersieht man au« einem Zeitungskampfe jener Tage. Der Herausgeber der .Dramaturgischen Fragmente", namens Schink in Wien, hatte in seiner „Galerie deutscher Schauspieler »nd Schauspielerinnen" von einer „Actriee', einer gewiffen Madame Schüler, erzählt, „sie komme stets schmutzig aus das Theater". Darob ergrimmte ihr Gemahl und rückte in die „Berliner Theater- und Literaturzeitung" eine energische Erklärung, worin es heißt: „Eine eigene Theatergarderobe kann ich meiner Frau ebensowenig halten als ein anderer deutscher Schauspieler; sie muss sich auf dem Theater kleiden, wie es die Garderobe ihres Principals erlaubt; aber an Reinlichkeil hat sie eS niemals fehlen lassen. Also sor-dere ich den Verfasser auf, seine Beschuldigung zu beweisen, oder er mag eS mir nicht übelnehmen, wenn ich sage: er hat gelogen I" Der Streit spann sich munter weiter, den» Schink wich von seiner fatalen Behauptung nicht ab. Km raffinierter Schwindel wurde in New-Aork verübt. Eine hochelegante Dame kaufte in einem vornehmen Geschäfte einen Robbenmantel für 300 Dollars und gab zur Bezahlung einen Ch.ck von 1000 Dollars auf ein nahegelegenes Bankhaus. Schnell wurde ein Lehrling nach dem Bankhause gesandt, anzufragen, ob der Check gut sei. Als die Dame von dieser stillen Erkundigung hörte, wurde sie höchst erbittert, sie wolle mit einem solchen ple-dejischen Geschäfte nichts mehr zu thun haben. Der Lehrling kam zurück und sagte, der Check sei gut. Die entrüstete Dame nahm den Check wieder an sich, ließ den Mantel liegen und gieng fort. Nach einer Viertelstunde kehrte sie zurück und erklärte, der Mantel sei doch zu schön; übrigen« habe sie sich von ihren Gefühlen fortreißen lassen. Sie be-kam den Mantel und auf den Check 700 Dollars heran«. Al« aber der Chek jetzt im Bankhause ein-gelöst werden sollte,' wurde die Annahme verweigert, da die unbekannte Dame inzwischen — ihr ganze« Geld von dem Bankhause erhoben hatte. Gedenket des „Teutschen Schul-Vereines" und nnseres ^chntzvereines „Südmark" bei Spiele« »nd Wetten, bei Festlichkeiten u. Testamenten, sowie bei unverhofften Gewinnstea! Kelegraphischer Schiffsvericht der „Ped Star Linie" Antwerpen. Der Dampfer „Jllinoi«' *er „Red Star Linie" in Antwerpen ist laut Tele-gramm am '24. Februar wohlbehalten in Philadelphia angekommen. Hingesendet. Verfälscht© schwarze Seide. Wan txttjftjin* «in Mail eichen de« Elofte«, «o» Kot »»» toit'rn will, IM« tut ttnatjic tferfalfdliMij tritt Sofort ,, l*ft; A«chte, tu* Odilihte ©eit« häufelt fofttt itnomiatn, »«löscht *-!» an» brntttldl« «Knin Asch« WB flau) UcElrauuhs*« |Utbf. — Betlillfdile *ei»t (die leicht (Ktfij wird «nd bucht) »tettnt la»>f«» fort >»««k»llich «Itrtmtn Mc „®®u(*l4»ea" iKttcr, ««im (es ant ft■) tzintet-Idflt eine tuiitclbraune nicht, tic Um UN i»c4tn|«| |at «ch«c» Seide nicht fräafeli. fon»cjn trUmmt. 3aMhtt non die «fchc »er «chic» Seid«, «o icrftdubt fit, »IC der »«tlälichtca »ichl. I» 2tit(l'fliliflK (». Itrnnrbrrc l. it. t. Hifi. XsirUh ecifcit» i«nt INnflet »on ihren schien CeiNnfloflei» an 3!ei per conapun: echt Silber^C/llnder-ReMonnlr voa ft ft. 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Via* verlangt bis \ti allgemein beliebt« HmtSwittel kurzweg al» Nittter« gmhgft Bit und nehme vorsichtiger weise aur Flaschen mit der bekannten Schutzmarke,®*f*t"aU kcht a"- Richter« »Mhrd »im Golde«» Löwe» t» Prag. Qfßkreüurt Zaaata rum Bohnenkaffee daa einzig gejtnnde Kaffmyctrüii k IIIWW J jyj UtbtraU zu haben. »1« Ko. 28 kr. Vorsieht! Der werthlo*en NachahroonReo wepen achte man auf die Originaipakete mit dem Namen Kathreiner tf.8 .Deutsche Wacht' 1896 Realitäten - Feilbietung, Infolge Erlas*«« dea löblichen, k. k. Kreisgerichtes Cilli vom 17. Jinner 1890, Z. 188 civ. als Abbandlungsbehördc nach dem am II. Juli 1895 in Gonobitz verstorbenen Re»litäteiibesitzcr und Gerber -meister Johann Stanzer werden die, in dessen Verlags gehörigen Realitäten E.-Z. 3. ;>3. 24, 25, 20, 27, 28, :lü C.-G. Gonobitz. E.-Z. 54, 55, 56. 117, II?, II? C.-G. 0 nobitzdnrt, E.-Z. 106, 107 C.-G, Skalitz, E -Z. 70 C -G. Untergruschoze und die in der ateiermärkischen Landtafel vorkommende Realität E.-Z. 1250 C.-G. Skalitz in nachstehenden Abtheilungen und an nachstehenden Tagen licitando verkauft als: Am 17. März 1896: 1. I>ie Realität E.-Z. 100 C.-G. Skalitz mit der E.-Z. 3, C.-G. Gonobitz nämlich: Die Bauparcelle 121 mit .... 48 QK Die Bauparcelle 122 mit .... 26 „ Die Wiespai stelle mit Obst 882 mit 1 Joch 22 „ Die Weideparcelle 885 mit ... 40 „ Die Weingartparcelle 886 mit 1 Joch 527 „ Die Weidepureelle 887 mit . . . 154 » und die Realität E.-Z. 3, C. -G. Gonobitz, bestehend aus der Ackerparcelle 2.JI/1 mit....... 343 QK und di" Weideparcelle 234/2 mit 151 „ mit Herrenhaus, Winzern etc. im gerichtlichen Schätzwerte per . . . 3256 fl. 27 kr. Der hiezugehörige fundus in-structus iui Schätzwerte per 87 „ 75 „ Am 18. Mttrz 1896: 2. Die landtäfliche Realität E.-Z.1250, C.-G. Skalitz, nämlich: Hauparoelle 97 mit...... 210 QK die Weideparcellen 1553, 1554/2 mit ....... 109 „ die Wiesenparcellen 1554/1, 1560 mit...... 1476 „ die Weingartparcelle 1555 mit 2 Joch......716 „ die Aekerparcelle 1558 mit . . . 038 „ die Weideparcelle 1559 mit . . . 791 „ die Ackerparcelle 1561 uiit . . . 435 „ die in Haugenberg liegende Waldparcelle 1049 mit . 395 „ mit Inbegriff des Herrenhauses, Wirtschaftsgebäudes und der Schwein« stallung im Schätzwerte per .... 3807 fl. 06 kr. der hiezugehörige fundus in-atructu» im Sei ätzwerte per 228 70 „ Mit dieser Realität werden aber auch die damit zusammenhangenden, zur R< a-liiät E.-Z. 106, C G. Skalitz geb. z> g » gi-schri benen Grundparcellen verkauft, nilmlich: Die Wiesenparcellen 14982/, 1501/2, Weideparcelle 1547 und die Wiisenparcclle 1548, zusammen mit ..... 15oJ QK im Schätzwerte per .... 387 fl. 75 kr. Ferners die Weingartparcelleu 1499/2 1549 mit.......2 Joch 1100 QK und die Ack rp«reelle 1544 mit 429 » iui Schätzwerte per ...... 1287 fl. Am 20. März 1896: 3. Die Realität E.-Z. 25, C.-G. Gono bitz, bestehend au» dem Wolinhause in Goi obitz Nr. 62. Wohn- und Wirtschaftsgebäude, Ledererwcrkstätten, Magazins-gebäude, Gerberwerkstätte, Lohgeschirre etc. und an Grund und Boden: Die Baupareellcn 95, 96, 39/2 mit....... 889 QK die Waldparcelle 856 mit . . . 1435 „ „ 857 , ... 1324 » „ „ 85» ... . 1423 . und die Ackerparcelle 919/79 mit 423 „ im gerichtlichen Schätzweite per . . . 16.179 fl. 50 kr. Der hiezugehiirige Fnndus instructus im Schätzwerte per......61 fl. 20 kr. Der Ersteher dieser Realität ist berechtigt, die zir 4. Abtheilung beschriebene Knoppi-rinahlrealität und den in der 5. Abtheilung beschriebenen Garten um den gerichtlichen Schätzwert zu Übernehmen. 4. Die sogenannte Knoppermühlreali-tät, ein Theil der Realität E.-Z. 20, C.-G. Gonobitz mit der Knop|*ermOhle, den dazugehörigen Gebäuden, und der grossen noch neuen Viehwage und n chstehenden Grundtheilen als: Die Bauparcelle 170 mit .... 55 QK die Wiesonparcelle 464/2 mit. . 323 „ 464/3 w . . 347 „ „ Ackerp ircelle 460/2 „ . . 90 „ im gerichtlichen Schätzwerte per 304)6 fl. Derhlerugehörige Fundus instructus im Schätzwerte per . . . 10 fl. 90 kr. Der Ersteher dieser Realität hat die Servitut des Fahrweges über die Mahl-mühlrealit&t E.-Z. 24. C.-G. Gonobitz. 5. Die ur Realität K.-Z. 30, C G. Gonobitz gehörige Gartenpncell • 53/1 und der Antheil der Ackerparcelle 91/3 zusammen mit........ 257 [ K iiu Schätzwerte per.......240 fl. Am 21. MSrz 1896: 6. Die Realität E.-Z, 23, C.-G. Gono bitz mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden. Schmiede und n Bestehenden Grundtheileu. Bauarea mit Nr. 25......319 QK die Gartenparcelle 53/2 mit . . 48 „ Wies- und Gartenparcelle 54 mit 103 . die Ackerparcelle 91/1 mit . . . 1299 „ „ Wiesparcelle 92/1 „ . . . 48 „ „ Weideparcelle 184/18 mit . 195 „ 184/19 .. . 369 „ . „ 8.32/1 .. . 524 „ ,. Waldparcelle 832/2 „ .1231 „ 833 . . 1340 .. 834 . . 1182 . im gerichtlichen Schätzwerte per 3853 fl. 74 kr. Die zur Realität E.-Z. 30, C.-G. Gonobitz gehörigen Farcellen, nämlich: Die Ackerparcelle 91/2 » it . . . 428 QK ,. Wicspnreelle 92/2 „ ... 27 im Schätzwerte per....... 200 fl. 7. Die Realität E.-Z. 107. C -G. Skalitz. bestehend aus Wohnhaus. Kammer, Küche. Vorhans, Fresse und Schweinstall, dann Bauparcelle 101/3, Wiesparcello 1498/2, Weingartparcelle 1499/1 und Weidepar-cellen 1500 und 1500/1, zusammen mit I Joch 139 QK. Da die erblasserscho Witwe Mitbesitzerin ist, wird nur die erblassersche Eigenthumshälfte im gerichtlichen Schätzwerte per 493 fl. 13 kr. verkauft. Am 23. Mttrz 1896: 8. Die Mahlmählrealität E.-Z. 24, C.-G. Gonobitz, nämlich : Bauparcelle 190 mit......88 QK Ackerparcelle 460/1 mit .... 875 „ 461/1 ..... 873 . Ga'tenparcelle 467 „ . ... 35 » Weideparcelle 468 ...... 30 „ und die in der Steuergemeind« Gonobitz liegenden, zur Realität E.-Z. 118. C G. Gonobitzdorf gehörigen Grundpareellen 470/1. Acker mit....... 630 QK 409 Weide mit........120 „ 474/2 Acker mit.......20 „ im gerichtlichen Schätzwerte per 3483 20 fl. Der Ersteher dieser Realität hat die Servitut des Fahrweges zu gunsten des Er-st«bers der Knoppermühleroilität zu gestatten. Der hieza gehörige Funlua instructus im gerichtlichen Schätzwerte per 13 fl. 20kr. Am 24. Mttrz 1896: 9. Die zur Realität E.-Z. 27, C.-G. Gonobitz gehörigen Grundtheile: Gonobitz, am 18. Februar 1890. Ackerparcelle 458 mit .... 30 QK „ 459 „ ... .1164 n 460 , . ... 213 „ 401 » . . . . 7o7 „ und die zur Realität E.-Z. 118, C.-G. Gonobitzdorf gehörigen, in der Gemeinde Gonobitz liegenden Wiesenparcellen 462/1 und 402/2 mit 1 Joc'i 278 QK und der hierauf stehenden grossen Gctreidelrurpfeo im Schätzwerte per .... 1585 fl. 32 kr. 10. Die zur Realität E.-Z. 118, C -G. Gonobitzdorf gehörigen Wiesetip ircellen : 433/1 mit.......... 922 QK und 477/1 mit........ 456 „ im Schätzwerte per . . . .261 fl 82 kr. 11. Die zur Realität E.-Z. 118, C.-G. Gonobitzdoif gehörigen Grundtheile, näm lieh: Wie*enpar77 QK Ackerparcelle 422/1 mit .... 824 „ Weideparcelle 423/1 mit .... 45 „ im Schätzwerte per .... 388 fl 24 kr 15. Die zur Realität E.-Z. 117, C.-G. Gonobitzdorf gehörig, n Farcellen 42-/2 Acker mit.......... 776 QK und 423/2 Weide mit..... 376 „ im Schätzwerte per .... 277 fl. 72 kr. Am 28. Mttrz 1896 : 16. Die zur Realität E.-Z. 117, C.-G. Gonobitzdorf gehörigen I'arcellen u. zw.: die Wieaenparcelle 4>>9/l mit . . 830 QK ,. Ackerparcelle 412 „ . . 501 „ „ Wiesenparoelle 466/1 „ . . 45 „ im Schätzwerte per . . . . 313 fl. 72 kr. 17. Die zur Re.lit»! E.-Z. 117, CVG. Gonobitzdorf gehörigen Farcellen u. zw. die Wie enparcelle 466/2 mit . . 540 QK und die Ackerparcelle 467 mit .821 „ im Schätzwerte per .... 299 fl. 42 kr. 18. Die zur Realität E.-Z. 117, C.-G. Gonobitzdoif gehörigen Wiesenparcellen 4O0/3 mit..........32 QK 409/2 mit..........418 „ die Weideparcelle 410 mit ... 59 „ die Ackerparcelle 411 mit . . . 977 . im Schätz werte per .... 327 fl. 92 kr. Am 8. April 1896: Die zur Realität E.-Z. 117, C.-G. Gonobitzdorf gehörige Weidoparn.il e 401 mit ».»»».«»»,«,. 300 s tK Wiesenparcelle 400/2 mit ... 30 „ Ackerparcelle 469 mit.....1241 „ i.a Schätzweite per .... 235 fl 02 kr. 20. Die zur Realität E.-Z. 117, C.-G. Gon obitzdorf ge röri^e Wiesenp .reelle 400/3 mit..........354 QK Ackerparcelle 468 mit.....1150 „ Weideparcelle 47U mit .... 27 „ „ 471/1 mit ... 14 , im Schatzwerte per . . . .S"'9fl, 80 kr. 149-17 Am 9. April 1896: 20. Die zur Realität E.-Z. 54. C.-G. Gonobitzdorf gehörigen Grundtheile, als: Die Bauparcelle 41 mit .... 27 QK 42..... 19 „ und der dara«fsteh> »den Maierund Wirtschaftsgebäuden, die Weilepareile 390 mit. . . 747 „ „ Acker|«arcelle 397 „ . . . 902 „ „ Weideparcelle 399 „ . . . 87 „ „ Ackerparcelle 400 „ . . . 639 . die zur Realität E.-Z. 117. C.-G. Gonobitzdorf gehörige Weideparcelle 471/2 mit...... 31 ,. die zur Realität E.-Z. 56, C.-Go-nobitzdorf gehörige Weideparcelle 472 mit ........ 53 „ und Ackerparcelle 473 mit . . 1165 „ ferner« die zur Realität E.-Z. 55, C.-G. Gonobitzdorf gehörig« Wie enparcelle 394 mit .... 1097 „ und Ackerparcelle 398 mit . . 119 „ im Schätzwerte per , . . 1527 fl. 35 kr. 21. Die Reulität E.-Z. 20, C.-G. G i-nobitz, bestehend au d r Ackerparcelle 472 mit............37 QK im Schätzwerte per .... . , . 37 fl. Am 10. April 1896: 22. Die Realität E.-Z. 28. C -G Gonobitz, das ist die Wiesenpurcelle 290/2 mit..........1 Joch 98 QK im Schätzwerte per .... 424 fl 50 kr. 23. Die zu obiger Realität E.-Z. 28, C.-G. Gonobitz gehörige Wie.«e parcelle 290/3 mit........1 Joch 98 [ 'K im Schätzwerte per .... 424 fl. 50 kr. 24. Die zur Realität E.-Z. 70. C.-G. Untergruscboje gehörige Wieoenparcelle 418/1 mit.......2 Joch 582 QK im Schätzwerte per .... 507 fl 30 kr. 25. Die zur Realität E -Z 70. C.-G. Untergrusthoje gehörige Wiesenparoelle 418/2 mit.......2 Joch 500 QK im Schätzwerte per.......55 fl. >on Vormittags 9 Uhr angefangen, werden jedesmal den Kauflustigen an Ort und Stelle die feilzuoietenden Objecte vorgewiesen, und nach hinreichender Besichtigung wird der Feil biet ungaoet in der Kanzlei doa gefertigten Notars vorgenommen. FQr A'iamass der Kaufobjecte wird keine Haftung Übernommen. Der einen Anbot macht, hat 10,V Vadium des Schätzwertes zu Handen des Gerichtscommiasärs zu erlegen. Der Ersteher hat sofort mit Ein-rcchkung des erlegten Vadium» den 4ten Theil des Meistbotes zu Handen dea Ge-richtacommissär? zu erlegen und den übrigen Kauflustigen wird sofort das er-l.gte Vadium rücKg. stellt. Jeder Ersteher hat den Meistbotsrest vom Tage der Feilbietung mit 5% ven Hundert zu verzinsen. Den 2ten Vierttheil des Meistbothes sammt Zinsen binnen drei Monaten nach der Feilbietung und den Rest dea Meistbotea sammt Zinsen binnen 0 Monaten nach der Feilbietung baar zu erlegen. Nach ausgewiesener Zahlung dea Meist-butes ist der Ersteher berechtigt, um die Adjudicierungaurkuode bezüglich des erstandenen Objectes einzuschreiten und sein Eigenthum gb. einverleiben zu lassen. Die Steuern-Zuschläge und überhaupt alle auf Grund und Boden haft, nden Lasten übet nimmt der Ersteher vom Tage dea Erstandes uud derselbe tritt sogleich mit der Unterschrift des Feilhietung?pr»tokoIlea in den Biaitz der erstandenen Objectes. Die Schätzungsprotokolle, die Sicua-tionspläne, die Besehreibung des fundus instructus, sowie die Übrigen Bedingtass« können beim gefertigten Notar al« Ge» richt-coimnissär täglich in den gewöhnlichen Aintsstuuden eingesehen werden. Der k. k. Notar als Gerichtscouimissär. Karl Kummer. 555 anerkannt unentbehrliches fi li ii p ii t z in i 11 e 1 Tielo 11i;\ male erprobt und bewährt, mhnärztlicb empfohlen ah bestes Erhaltungsmittel gesunder und schöner Zähne. "Cetera. 11 a-a. 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I)a ich den oder die Verbreiter dieser Lögen bis heut« nicht eruieren konnte, warne ich hiermit jedermann dieselben weiter zu verbreiten und bitte, mir die Urheber oder Verbreiter dieser Unwahrheiten namhaft zu machen, um sie vor Gericht zur \erant-wortung ziehen zu können. Cilli, 27. Februar 1896. Mathilde Keller Beamtensgattin, Qriine Wiese. Gegründet 1870. Herreil-, Hamen- n. Kintler-Wäsche-Erzengung en gros und en detail Preis iui Wart ohne Concurrenz. I Herren-ll-mden weiss, Chiffon, glatt« ßruit, ohne Kragen, ohne Man- si'hetti n 21 Borte« pr. Stflek von fl. 1.10 liU s.to pr. BSlück von 0. SJä bis 15.— Knaben-Hemden in 4 OrlUiten, tonst wie oben pr. Stück B. ,—, 1.41) pr « StUi k » 5.'5, 7.75. Herren |t»terho»en. « Qualitäten pr. Btliek m kr. bis fl. 1.40 pr. 8 Stuck I). 4.50 bis T.50 1 Dud. Kragen von fl. Im bis ».M. 1 Dtsd. Maasrhetten von 11. 3.30 bis 4.60. 1 |)tid. Kllrass (Vorhemden) von fl.3.r5bi«:..—. 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