^^__________Tienstag, 6. October 1891. 110. Jahrgang. kMcherMMuna. »..„7^>--------._____________ ^«?Mw^ ____________ "Aii '»»»vte!«' '--------'----------------------------------------------------------'-----'__________________________________—————————.----- ^"l^ni»?' ^all»!Hh./,^^°^d«r1l nbu n« : ganzjichrig fi, lb, hlllb<«hrlg fl. 7 «,. Im «ompt ol i: ^ Die «Laibacher Zeitung' erlcheint tHgllch mit «lu«nahme der Honn. und Feierlagt. Die «d«i»»str»»io» ^^^''bi«.u .'«„>'-"'«>. ^li^ d!< Zustellung !n« Hau» ganzjährig st. l. - Insertions«»»! : ssür H befindet stch «ongre!«vluh », dle «eboition «ahnhofnasse 24. Sprechstunden bei «eduction lüglich von neuen 2k ,r, ssrli^ere per Zelle S lr,: bei ösleren Wisbcrliulungen per Zeile 8 lr, ^ ,» bi« l« Uhr uiirmtttag«, - Unfranlierte Vliese »erbe» nicht angenommen und Mannicrlpte nicht ,urU Comlk ^"ndeshauptstadt Prag Dr. Heinrich 5>1>V Franz-IoschOrdens und N^r den'^der S^ Reichenberg Dr. Karl ^°Gcht der ^ " b" eisernen Krone dritter Classe ^^^^axe allergnädigst zu verleihen geruht. Aichtamtlicher'^ ^^«^ aus Ungarn. «Mtn U^ Abgeordnetenhaus hat seine erste 5lw llsA dcs ft. ^lichster Loyalität gewidmet und 'Ud?^nhiin5M "Nkn schönen Beweis seiner Nese "Ne Sitzung ^ 7'l'gen N^A "freulich. Aber wie werden sich verhalten? Ist es denkbar, '^ ^K ibm . ^'chstag sich in allen Ungelegen. "< ?'kse ^a« "^" "erden, als einhellig be. ^!'«."dieH^lrd wohl von keinem bejaht , ^ satten der verflossenen Session ver. !^/^H^ verbergen, nicht ^eMn an ,'', °" ungarische Parlamentarismus ^°s< ? '" Einn. ," °^" Punkt gelangt ist. Eine ^3.« Majorität stößt auf den ent« Di?^3. deiner Richtung hin normal ^"n ! bor h^V°"' ""che nun begonnen hat. 3>d " "un al^^°^en. Der Zustand der F>tt^ Äanisyluz"? .'chwere Krankheitselscheinung ^>te k'^irb dem. ^ ungarischen Reichstages zu ^G, ""l,. da >.^"°u^ichtlich bis zu dem n>. ^ ? de N b" Volk berufen sein wird. eine > d> «UgN^« einzuleiten. '!.« ""»"ich N.?>'? """'" lich die Hoff. F« ""et, n>n WM .^""liten concentrieren. Bis d? llNk^U^entl? z«^"'" «nlass haben. Ungarn 2^" > «'^"s zu beneiden. Er war der HH>M w. ^" N"ion. So oft es dem ^V^ Lebe. "de. d°f« sein culturelles und ^^^" noch vielp« zu wünschen übrig lasse, tröstete er sich mit seiner starken und eigenartigen politischen Entwicklung, in der er sich den fortgeschrit. tensten Völkern des Westens ebenbürtig erachten durfte. Die Führer der Unabhängigteitspartei können sich schmeicheln, in dieser Hinsicht jeder Ueberschwänglichteit des magyarischen Selbstbewusstseins die Spitze abgebrochen zu haben. Sie haben mehr geleistet als sie glauben, mehr als sie wohl beabsichtigten. Denn nicht nur die Majorität, den Parlamentarismus selbst be» drohen sie. Und wenn der Wähler im nächsten Jahre an die Urne schreitet, wird er sich sagen können, dass seine Stimme nicht nur für eine bestimmte Pallei des Reichstages, sondern für den Parlamentarismus des Landes überhaupt von Bedeutung sei. Wir sind weit davon entfernt, die Rechte der Minoritäten missgünstigen Auges zu betrachten. Eine Minorität, eine Opposition ist nothwendig, aber es ist auch nothwendig, dass die Majorität in der Lage sei. ihren Willen, der den all-gemeinen repräsentiert, durchzusehen. Die Minorität hat der Hemmung im Uhrwerte zu gleichen, welche den Gang der Räder regelt; sie darf aber nicht zu einer Störung werden, welche das Getriebe zum Stillstände nöthigt. Dem Recht der Minorität steht demnach eine wichtige Pflicht gegenüber, deren die Unabhängigkeit«» Partei in Ungarn nicht eingedenk ist: sie mag die legislatorische Arbeit der Majorität beeinflussen, das ist ihr Recht; sie darf sie nicht unmöglich machen, das ist ihre Pflicht. Dieser Pflicht hat die gemäßigte Opposition, hat Graf Albert Apponyi Folge geleistet. Seine große staatsmännische und parlamentarische Begabung, die sich auch in seiner jüngsten Rede zu Iäszbe'reny glänzend documeutierte, scheint sich seit der Vernichtung des Fusionsgedanlens in bedenklicher Weise nach links zu neigen. Er hat durch seine letzte Enunciation das Tisch» tuch zwischen sich und dem Ministerium Szapary be. herzt entzweigeschnitten. Alles sprach er dem Mmlster. Präsidenten ab: die Fähigkeit zum Ueberbllcke emer groß angelegten Conception, die Eignung zur palamen« tarischen Führung, die volle Hingebung und Begeisterung für die nothwendigen Reform.Ideen. insbesondere für die Verwaltungsreform. Diese Action winde, wie Graf Apponyi behauptete, nicht durch die äußerste Lmke, sondern durch die seelischen Gebrechen des Grafen Szapaly zu Falle gebracht, der. um sem Fiasco zu maskieren, jene aus zwei Paragraphen bestehende Stumpfvorlage improvisierte._______ Es ist leicht einzusehen, dass Graf Apponyi die Unabhängigleitspartei, die mit ihm bald ferner, bald näher befreundet ist, nicht verantwortlich machen kann; er gleitet darüber hinweg, dass sie es gewesen ist, welche den Königsgedanlen, der ihn seit dem Beginne seiner parlamentarischen Laufbahn beherrschte, vernichtete, die Verwaltungsreform vereitelte. Alle Schuld häuft er auf das Haupt des Grafen Szapary. Das mag in seiner persönlichen Situation begründet, das mag klug, geistreich, geschickt sein, aber es ist nicht wahr, auch nicht richtig, nicht gerecht. Darf man den Lehrer dafür haftbar machen, dass er die bösen Rangen seiner Schule nicht zu Paaren treiben kann? Und sind sie darum weniger uugeberdig, weil sie der Strenge des Pädagogen zu trotzen vermochten? Nur ein Sophist würde es unternehmen, solches zu behaupten. Gewiss, die Ver-waltungsreform, welche in vieler Hinsicht auch die Zu« stimmung des Grafen Apponyi erfuhr, wäre durch« geführt, wenn die Unabhängigkeitspartei, welche sich durch die Hinwegräumung gewisser avitischer Landes» eigenthiimlichkeiten in ihrer Existenz bedroht sah. nicht alle Minen scrupelloser Obstruction hätte springen lassen. Von den oppositionellen Organen Ungarns wird es hervorgehoben, dass Koloman Tisza in seiner jüngsten Großwardeiner Rede eine Vertheidigung der Regierung nicht unternommen hat. Dies Schweigen wird als ein beredtes betrachtet. Gar künstlich sind oft die Missverständnisse, mit welchen in der Politik hantiert wird! Ja, Tisza hat Szapary nicht vertheidigt, denn nicht um die Regierung zu vertheidigen, hat er bei jenem Bankett das Wort ergriffen, sondern um die Opposition anzuklagen. Und diese Anklage, ist sie nicht eine Ver« theibigung der Regierung? Tisza ist, so lange er noch das Ruder führte, oft der ungarische Bismarck genannt worden. Wenn der ungarische Bismarck die Opposition hätte meistern können, wie Npponyi es von Szapary verlangt, er gliche nun nicht dadurch dem deutschen Staatsmanne, dass er nicht mehr die Geschäfte leitet. Der ungarische Reichstag wird in der laufenden Session einige Gegenstände zu erledigen haben, die mit heilsamen Reformen in keinem Zusammenhange stehen. Er wird das Vudgetgesetz anzunehmen, Handelsverträge und den Staatseisenbahn - Vertrag zu inarticulieren haben. Das sind Arbeiten, aber leine legislatorischen Schöpfungen. Man kann annehmen, dass der Staatsvoranschlag wohl ein Anlass zu den üblichen Redeschlachten, aber nicht ein solcher zu obstructionistischen , Henilleton. 3'ö'^e!n' "°"" etwa ein Dutzend H>V' die die "^Kolhmeer brütende Block-U^I ""« 2? Namen führen. Aber unser V de ld Nche?n. d°l« auch diese erbärin-i»H'n l^ ergen. die zu längerem Sitzen- !« 5>s °uf e- ""? f?We uns durch die ^ ^tn^lrische A,""e der letzten Hütten zu. ein rei- X^> M t ch!'7 säumen zu wecken, das X' <'"be..° im ^s"^''" Gcsichtchen und V3 'll? Kr zn?^°Z°"n der kleinen Thüre ' V^n I" Eftra^'^' Iera.. rief Herr V. dem l''»e «d^ck." der w^?» i"' während wir es uns auf >>Zd^clV?//H"te so gut es gieng! ^ä^ .Von^Ndem Weg«, ^tten mir dieses Wocheiner "nd gemeint, das- , !>< Nrica jn m ^" ^er Namensschwester, i^.^d s. ^"mbachs «Zlatorog.. ab- ^^'iÄn'^u«s^ie holdes A 81 >th ^YstH bass mich der Anblick der «" '^H^. lebH..^langem.ahm. Ich schaute "' ^ 2^ug "^"^"des Gesichtchen in dem "V z>s a' s° schelmisch blMen wie die ° allem der So^a-Nrücke niemals ge- , uehfte Gewohnheit, welche sie besaß, das Köpfchen wie eine vom Thau beschwerte Blume zur Seite zu neigen und den unschuldigen Kinderblick schüchtern und verstohlen zu den mit ihr Sprechenden zu senden, machte Ierica unwiderstehlich und mir begreiflich, wie sie die Herzen der jungen Sommergäste von Belo Polje in Fesseln schlagen konnte. Unsere ganze Gesellschaft war einig, das« es eine Un. Möglichkeit sei. auf allen Alpen des kramischen Wunder, landes eine reizendere und frischere Mädchentnospe zu finden, als die schöne Sennerin von Misel. Ein Erfolg bei der schönen Aelplerin mochte dem «Triglav.Könlg. wohl des Schweißes der Edlen wert erscheinen; we. niastens fühlte er den Beruf in sich. ein heiteres Zwiegespräch mit ihr anzuknüpfen, wobei er die braune Hand der kleinen Schäkerin in der seinen wie in emem Schraubstocke festhielt. Schnell waren die Angelpunkte zu einer kleinen Wechselrede gefunden, und da junge Bekanntschaft nach dem Sprichworte warm hält, so erachteten wir es für geboten, durch eine rasch eingelegte Jause ein Frieren des Magens nicht aufkommen zu lassen. Mit einer Schüssel wohlschmeckender Milch war diesem Bedürfnisse balo abgeholfen. Iera setzte sich nun auch zu uns auf den mageren Rasen, der den Felsen überkleidete, wobei sie schamig darauf sah, dass das faltige Röckchen sich nicht ver-schiebe oder ein entfahrender Holzschuh zu viel vom gebräunten Füßchen veruntreue. Die Unterhaltung, dle sich jetzt entspann, flutete immer höher und warf aus einem Schwalle von Scherzen manch köstliche Perle an» Ufer- unsere Wocheinerin erwies sich als ein munteres und schlagfertiges Mädchen, ein Umstand, der umso überraschender war. als sonst auf den Triglav-Almen von sprudelnder Lebensfreunde gerade nicht viel zu spüren ist. Ueberhaupt dürste es hier am Platze sein zu sagen, dass eigentlich in diesem Gebirgsstriche kein Feld für jene Art von Bergfahrern ist, die, wie es wohl auf den Zillerthaler und steirischen Alpen wie im baierischen Oberlande vorkommt, fast allenthalben Tanz, Gesang, Zitherspiel und allerlei kleine Abenteuer zu finden ge. wohnt sind: sie würden sich hier grausam enttäuscht fühlen. Wie die Tracht einfach und schmucklos, so ist auch der Sinn ernst, fast herb, und der lauten Freude abhold. Selbst Jauchzen und Jodeln, in nördlicheren Ländern so häufiq, hört man hier nur selten, und mit dem deutschen Idiom ist auch jene wohlthuende Gemüthlichkeit verbannt, die das Charaktermcrkmal des deutsch-österreichischen Alpenbewohners ausmacht. Wer aber daraus folgern wollte, dass man bei diesen Leuten nicht gut aufgehoben wäre, thäte ihnen bitter unrecht. Ohne Ausnahme habe ich meine Landsleute im julischen Gebirge überall freundlich und z„. vorkommend gefunden; ja auf der KonMa und in Belo Polje haben sich die guten Leute geradezu überboten, um uns da» Dasein so behaglich als möglich zu machen. Ich muss mir Zwang anthun, wenn ich bei der Rückerinnelung an diese Tage eine gewisse lyrische Stimmuug uliterdlücken soll. und ich weih nicht, ob ich dabei mehr an die weite Runde von Hochzinnen an die wonnigrieselnde Berylusi. in den höhen und Tiesen zu emem unergrimdUchm Blau zusammensuchend, an grüne W^enMhchcn, an die Mut der Alpenrosen und den hehren Bergsrieden denke, oder an die gastliche Hütte und die freundlichen Leute, sür die es nur eine Xaiwchcr Zeitung Nr. 227. ___________ 1892_______________________ ^ Kunststücken sein werde. Die Parole ist bereits ausgegeben. Es soll ein Kesseltreiben grgen den Honved« minister veranstaltet werden. Warum? Es ist leine Ursache dafür vorhanden: das bildet eben den zu» reichenden Grund. Wer diese Logik nicht begreift, der ist eben nicht geeignet — Mitglied der ungarischen Unabhängigteitspartei zu werden.« Ausstellung in Madrid. Anlässlich der vierhunderljährigen Gedenkfeier der Entdeckung Amerika's durch Christoph Columbus veranstaltet die königlich spanische Regierung im Jahre 1892 in Madrid eine Ausstellung jener auf Amerika sich beziehenden Objecte, welche geeignet sind, die Cullur-verhältnifse der neuen Welt von den ältesten Zeiten bis zur ersten Hälfte des siebzehnten Jahrhunderts zu illustrieren. Gleichzeitig findet eine zweite retrospective Ausstcl« lung statt, welche Kunst» und kunstgewerbliche Gegenstände aus dem fünfzehnten, sechzehnten und aus der ersten Hälfte des siebzehnten Jahrhunderts umfassen und den Culturzustand Europa's, speciell Spaniens und Portugals, zur Zeit der Entdeckung und Eroberung Amerika's ver« anschaulichen soll. Die beiden Ausstellungen, welche die osftciellen Titel «Exposicion Historic« > Americana > und «Exposition Historica Europea» führen, sollen am 1. September 1892 eröffnet und am 31. December desselben Jahres geschlossen werden. Die königlich spanische Regie« rung hat den Wunfch ausgesprochen, dass dieses Ausstel« lungsunteruehmen auch in Oesterreich belanntgemacht und die Aufmerksamkeit der interessierten Kreise auf dasselbe gelenkt werde. Die näheren Nestimmungen über die Modalitäten der Betheiligung an der Ausstellung können aus den beim Direc« tionscomilö in Madrid erhältlichen Reglements < Nestim» mungen ersehen werden. Oesterreichische Aussteller lönnen hierüber auch bei dem Ausstellungscomite' Erkundigungen einziehen, welches sich unter dem Ehrenpräsidium des königlich spanischen Botschafters am k. und l. Hofe, Don Raphael Merry del Val (Schriftführer Dr. Rudolf Veer, Amanuensis der k. t. Hofbibliolhel), in Wien gebildet hat. Politische Ueberftcht. (Prag er Universität.) In aller Stille ist auf administrativem Wege die theologische Facultät an der Prager czechischen Universität activiert worden. Hie« mit erscheint die Theilung der alten Prager Universität in eine selbständige deutsche und in eine besondere czechifche Universität vollständig durchgeführt. (Das Reichsgesetzblatt) publiciert unter anderem das Gesetz, betreffend die äranschen Brücken», Straßen« und Ueberfahrtsmautei,, und das Gesetz, womit Bestimmungen über die Gerichtsbarkeit mit Rück ficht auf die Vereinigung mehrerer Gemeinden und Gemeindetheile mit der Reichshaupt» und Residenzstadt Wien getroffen werden. (Oroß'Graz.) Der Bezirkshauptmann von Graz. Dr. Ruß. richtete anläsilich der geplanten Regulierung der Stadtgrenze an alle Gemeindevorsteher der Umgebimg im Auftrage der Statthalterei Schreiben, worin er zur Beruhigung der Gemeinde«Insassen mit» theilt, dass man an maßgebender Stelle eine Aenderung der Verzehrungssteuer.Linie noch gänzlich fernstehe. Eine analoge Versicherung enthält ein Communiqui des Grazer Amtsblattes. (Militärisches.) Der «Nemzet» dementiert das Gerücht, als würde infolge der Streichung, welche in den jüngsten gemeinsamen Ministerconferenzen an den Ansprüchm des Krugsministeriums pro 1892 vor« genommen wurden, das November-Avancement eingeschränkt werden. Allerdings seien bei der Zusammen« stellung des Budgets für gemeinsame Angelegenheiten recht beträchtliche Reductions an den ursprünglichen Voranschlägen vorgenommen worden, allein dieselben haben mit den normalen, auf der Heerrsorganisation und dem normalen Officiersstatus beruhenden Avance-mentsverhällnissen nichts zu schaffen. (Zur Kai serr eise.) Die «Norddeutsche all« gemeine Zeitung» schreibt zur Kaiserreise: «Die große Bedeutung der Kaiserreise besteht darin, dass das gläu» zendste Zeugnis dafür gegeben wird, wie die dynastischen Gefühle und die Staatsidee ihre Macht behaupten, gleichviel, welche Erfcheinungen die wechselnden po« litischen Strömungen sonst hervorrufen mögen. Wie das monarchische Princip und die Staatsidee als das Bleibende und Unantastbare vollständig von dem Wandelbaren, von den politischen und nationalen Fragen, losgelöst ist, so können die Kaisertage in Böhmen wirklich dem patriotischen Denker zur vollen Genugthuung gereiche».» (Parlamentarisches.) In diese Woche fällt der Wiederbeginn der parlamentarischen Thätigkeit, welche seit dem 16. Juli d. I. geruht hat. Das Abgeordnetenhaus wird bei seinem Zusammentreten keineswegs in Verlegenheit kommen, um für seine Plenar- und Aus» schusssitzungen mit Arbeitsmateriale verschen zu sein. Abgesehen von dem Staatsvoranschlage pro 1892, welcher sofort dem hause zugehen und an den Budgetauischnss geleitet werden wird, liegt auch den übrigen Ausschüssen eine große Zahl vou Regieruugsoorlagen und Initiativ antragen vor. und ebenso ist für die Tagesordnung der Plenarsitzungen durch eiue fast endlofe Reihe von ersten Lesungen sowie durch mehrere von den Ausschüssen bereits erledigte Regierungsvorlagen — darunter die Vorlage betreffend die Donau-Dampfschiffahrts'Gesrll. schaft — überreicher Veihandlungsstoff geboten. Die einzelnen Clubs werden theils Mittwoch abends, theils am Donnerstag vor dem Beginn der Plenarsitzung Conferenzen abhalten. (Zur Affaire Uzelac.) Wie verlautet, wird der ungarische Ministerpräsident Graf Szapary in Beantwortung der Interpellationen belreffs der Vorgänge in Fiume auf Grund der Ergebnisse der Untersuchung und der gepflogenen Verhandlungen mit dem Kriegsministerium in der Lage sein. Erklärungen abzugeben, welche bezüglich der Vergangenheit volle Genugthuung, bezüglich der Zukunft die Beruhigung hinsichtlich der Haltung des Regiments Ielacic' gewähren werden. Die Beantwortung der Interpellationen dürfte am Schlüsse diefer Woche erfolgen. (Zur Dardauellen « Frage.) Auf das jüngste Circular der Pforte über die Durchfahrt der Schlffe der russischen freiwilligen Flotte durch die Dardanellen sind bereits die Antworten Oesterreich'Uxgarns, Deutschlands und Italiens eingelaufen. Dieselben lauten übereinstimmend dahin, dass die betreffenden Regierungen das Circular zur Kenntnis genommen haben. Keine der genannten Mächte eracht Lie ^ (Demonstrationen »n Ro^ ^ ^ vocation der französischen Pilger bestano ^ drei derselben «Es lebe der Papstl""'^ '.^, ^ das Grabdenkmal Victor Emanuels vw ^M. selben wären fast gelyncht worden. ^ "' .„. B" nione. fordert deren exemplarische ^'2„! ss"^ ihres Bubenstreiches. Wie man M l'^ "^.,,B' versichert, wird der Vorfall am Grabe " " ^ il« im Vatican lebhaft bedauert. Cardlnal " ^ht den Organen des heil. Stuhles auf. da° " ^W Pilger zu missbilligeu. D^r Anführer der I^ ^. Pilgerfchar. Harmel. sendete ftimn ^Y" . h^ M staatssecrttär des Inueru. um Pwte!t ^ fall einzulegen. »„.inistel' ., (Das russische Kriegsm'^ ^ hat in den Gouvernements Wilna. w . ,hiM Mohilev den Neubau von 600 Die Baukosten betrüge» sieben Miw'" . «B ° Wege sind derartig gebaut, dass ''^" Wli^ !„ von Schwan und' Schienen mit verya" ^^ ringen Ailaufwande zu Eisenbahnen A^jM werden können. Die Brücken ruhe" "" Wendig ^ mit eiserneu Befestigungen. Wo ks ""^M"'' wurdm von vornherein dammartige w ü", genommen. ., iBe""'^ (Frankreich und Ital. ^^l ,. graphisch gemeldet wird. fand »'' "H^ls ''^ Deputierter Canzio sprach namens " ^ ^s ribaldi's. der Journalist Ranc name"» ^W^ republikanischen französischen P«^' .^.it d""^ Minister Rouvier hob die UnoerwMU'^ ^ ^. zweier rafsenverwandter Nationen ^ ^DB ^ unter stürmischem Beifall die aM" ^ D"' ribaldi's um die Einigkeit ItalttN» z Hauptstadt desselben. „,^er "^ M (Bulgarien.) Eugtt^ Sofia,Stambulov hätte vor elulgen ^ ^,M ^l seines Arbeitszimmers einen Bnes v"» ^n, ^ ihm angerathen wird, sein Testam"" ^o« l,f ,^l am 15. October sterben müsse. StaN'^^B eine Untersuchung einleitn«; es »st a , ^ wer den Brief auf den Tifch ^legl^ ndel H^ (Gladstone Ueberreichung des Bürgerbriefes a» ^ n,M F° felbe in Newcastle eine Dankrede, ^e."h d-> Frage des Freihandels berührte """ h,M,'^ müsse dieses Princip immer aufre^" " ^ i" protectionisiischen Politik der anderen ^ und Amerika. c.^nh^n^ (Aus Yemen.) Nach m?N" N"^ »^ mit den Insurgenten besetzten die "" 'A^OB Sana. Mchrcre der mächtigste" "' ^ warfen sich den türkischen VeMde^^^ Se. Majestät der Kaiser have .^ ,„» ^ pauer gätuug. meldet, den 3^«""'^^^ '^ Groh-Pohlom, Altstadt. Oclau u'w ^M!' und der Gemeinde Butschajla z"r _^^ 100 fl. zu wenden aeruht. ^^-^^X Trübung ihrer Sommerfreud? gibt. nämlich die Besorgnis, ob sie ihren Gästeu genug thun lönnen mit den ärmlichen Mitteln ihrer Hütten. Das Flammeurad am Himmel, das bereits eine ehrbare Annäherung mit dem Gipfel des MiZelorh zu versuchen schien, weckte in unsern Gemüthern die ersten Gedanken eines Rückzuges. Rasch rissen wir uns vom traulichen Plätzchen los, und während wir noch > in einer der Hütten, in welcher Aelpler von unterschiedlichem Dicnstrange auf Bänken und «Pungrad» — so nennt man die Pritschen auf unsern Almen — henim-tauelten. einen Laib Käse einhandelte», entluden sich die letzten Ansammlungen von Wohllaune in plänkeln« dem Gespräch, gleich zahllosen Patronen, die im Rück-zugögefechle unschädlich verpuffen. Noch einen Augenblick, und das leuchtende Gestirn unserer lieblichen Wocheiner Huldm war hinter dem grünen Rasenwall verschwunden, einen langeu. lichten Schlmmerstreifen in unserer Phantasie zurücklassend. In Zickzackwindungen stiegen wir zu einer üppigen, von einer Rinderherde belebten Matte nieder, in deren Winkel der obenerwähnte Alpenweiher flutet, in welchem das Vieh der nahen Alpc gern ein warmeö Vad zu nehmen scheint. Eine in die nordöstlich angren-? FHnfwnke eingesprengte Pforte öffnete uns den und'^« i'c d" Wände traten wieder aus.inander, nahm u wir 'd^"" ""chMbigkeit des Bodens ent- O^wic7'bNe7'^^ Tl'o A "«" Name besagt, ist die« eine Hhene °k ' s^' b" vertuschen möchte, ist. das« sich ^ F^emVch^o« Stück weit fast bis B.-lo P°lj> hHH°. "".'Um nur durch eine mäßige Felsenterrasse geschieden. Rechts liegt etwas höher eine einfache Jagdhütte; sonst vcrschwmdet die Natur in diesem Thalboden nicht eben viel an unsere Auge«. Die Welt scheint hier that» sächlich mit Brettern vernagelt, und es ist keiu Wunder, wem, selbst die Schmelzwässerlein, die zuhauf unter den Felsen hervorkomme!,, nicht recht wissen, welchen ! Weg, sie wandern sollen. Dich verderbliche Zweifelsucht hat nicht bloß die wunderlichen Mäanderlinien erzeugt, in dmen der junge Wiefenbach seiue ersten Knabensprünge versucht, fondern auch noch etwas anderes auf dem Gewissen, was der erste Napoleon, als er darin stecken blieb, Poleus fünftes Element nannte, und was unfern Tritt in mehr als herkömmlicher Weise unsicher machte. Doch bald sandte uns auch diese Nlpenwildniö ihren düstern Abschirdsgruß zu. und die anheimelnde Thalsohle von Velo Polje breitete sich wieder zu unsern Füßm aus, einem lachenderen Zug in den Charakter der Alpenlandschaft mifchend. In flotten Schritten gieng es abwärts, und in fünf Minuten öffurte sich die Thüre der Nlmhütte. über der uns in weltbürgerlich einfarbigem Roth die lange Fahne ihr «Grüß Gott!» zuwchte. Dankbaren Herzens die Menge des heute Geschauten mir vor das Auge drängend, saß ich auf der Schwelle der Hütte, während auf dcm H^rde eiu lustiges Feuer prasselte und der Duft des Mokka den Raum durchzog. Wie viel Freuden bringt doch ein einzig r solcher Bnulmeltag in den Bergen! Ernste und feierlich >. weihevolle und wohlthuend fchlichte, und ein Glückilmd ist. wer si.' alle mit gleicher Eulpfänglichklit misstet. Roman von E. »»ild- ^, (49. F°r»"a-1 ^che ""^ftl^ Sie hatte auf der H. entdeckt, welche ihr nur wemc, ""» ^ e V war nicht weit vom Ufer "tfer"^ h^ett'^^ Sprung konnte man dasselbe lM"/^ ^«,. das Eis nachgab, und Sie hatte die Bemerkung gH ^ r^ M. Eisläufern noch niemand ?'»<,,, do^ ^ H^ kommen war; wenn daher ,em "^, hett^ ^l geschah, so konnte vermuthen. Und um ch"' "", cchasie'«''has^ . lanie nannte, aus dem Wege "'>he"'h. , F Mittel recht. Sie konnte es " °^hcre ">»? heim vor ihren Augen "m e ne" schl ,'. ^ Fräulein von Reitlmgen "" ^l o . Lady Randon sich ^ "" .^ macht., mit ihr einen WettW'f ^ss,A" „>t s> ^Dennoch sah sie keine Vera^'h,de und eine Z-itlaug tummc ten , " , d e ^ «Fräulein von Rc> llM ". ^ H,ii .ich möchte den Teich m ! " ? U''l' ^ durlaufeu. Wollm Sie mu I"» ^,1 ^h rothe Fahne ganz.au. f''d^,r-H s^'^ «Ist dies n'cht e" "'de.l^ t^ Melanie arglos. «Ich ^""7' H „'Ot c z,. haben, dass dort das O>."7^ Lady Rmido», lachte >>^" ^3^elt«nll Nr. 227. 1893 6. October 189,. Vltun^/ Kaisers Namensfesi.) Man bi. ^eM.,,"" vorgestrigen aus Wien: Anläfslich des " ollen K^'^estät des Kaisers fanden heute »nite In der?. "''^ Gottesdienste statt. Dem Hoch-^l Luk>vi« <. ^"^ "°h"ten die Herren Erzherzoge ^^!ea«minin '^' Abrecht, Wilhelm und Rainer, °°V he,, s, - "" ^r Generalität und dem Osficiers» ^Kaln^ Hochamte im Stefansdome erschienen Wtt. der^," - ^'^ diesseitigen Minister, der Statt« seichen ^ ^'Präsident und andere Würdenträger, ^"n kr ,?"/ 'n allen Kronlanbern sowie in Un. Dichtn die 3^'^ Namenstag mit Festgollesdiensten. "^chtint ^^" der Behörden sowie sonst zahlreiche . ^ lk?V'"' °uf das feierlichste begangen. ?^°ung t>° "<°'" « sstellung.) Die sübasrilanische ^nhalle^ ° ^ bolub in der Wiener Rotunde wird l'iten, N »nnst'Nem Wetter bis Ende October geöffnet beptlwb«, /"H"z"hl vom 16. Mai bis inclusive > "' 'st em« 1°"" lich °uf 152.846 zahlende Per- ss^ebliebc« °^ bedeutend hinter den Erwartungen ,!" 'n der'^«^"^"b ^atte seine Ausstellung er. " die Ren! ,?""2' er werde durch die Eintritts-i '"«". vieX" ""^ d°« Installations.Eapital her-^"^3or? ""^ "nen Theil des Ertrages filr ?""2 iN 3""^"lse verwenden lönnen. In dieser 2"» grüMi^ ^^"b nun am Schlüsse seiner Aus. >I°re? °?°"'chl. er sieht sich gezwungen, im !z °">Wten 5, "" andern Stadt eine Ausstellung s,,I ^"" 30 K°^ ^esammteinnahmen beliefen sich hier °uf 49.919 fl. Dem gegenüber bl "lehe„ v, «' ^" 125.400 fl., Regie 19.415 fl. "?'«' ""d es w..^^ ^' ^" ^' Holub vollständig ück ^"st zutü? ' hervorgehoben werden, das« nie. sl'.^ die in? ? ^°"""^ als Holub selbst. Hoffent. liö^^kn 2°".' «lusstellung in Hinkunft jenen sicher w„.?" dem unerschrockenen und unermüb» ,^-7 (Ein ?/u gönnen ist. ^ i^lilclssall //.unglückter Graf.) Ein schreck-^ Samstag nacht« gegen !"> ^z»l 83 "e„ ^nd, sahr der Gras in einem dort-b'k tz, Alleren H"" "°" dort um halb 6 Uhr weg. ^ <^°chlled8m ^' Karlburg angelangt, woselbst ^ch/hr liesen °^"'' ^" den Wellen der an dieser ^n.'^'slllw. "?""" besftült und mehrfach unter, das ganze Gefährt? fammt '"^.,"^2" und Kutscher in dle Fluten des ^„^'"ben. D '1 1^ ""er dem Wasserspiegel spurlos ^«'^hrend" Kutscher gelang es, das Ufer zu er-^t "Erlrinlu"^slerhazy i., dem geschlossenen °^„ " Rerden"^^de zum Opfer fiel. D'NW ' ^ Khevenhüller geladen war. ^^l'I »^i?ur ' "° Kaiserin mit, das« der ^ We. «'nieur den Orden der Eisernen Krone phiert.^oßer «, d!>t',» e V,u ?^ Aus Budapest wird tele-^,/°Ns^ und Parletholzlager der Firma ^^' klamme"" N"ge von ungefähr 250 ^>^ der .^ ' ^^ gesummte hauptstädtische ^^^^NteThtilderGarnison rückten ^3?^ ^dch. /lnd l Ich habe nichts der-'^lpötlis^"' wem, Sie sich fürchten — '< '" berZ. ^?'" reizte das junge Mädchen. v^ltti^^; Na^"' und die beiden Damen Zeit ließ Jane ihre voranzukommen. Sie ^'t« P ^' schwas °ch tragen, filr eine zweite H°X ^ V, "weisen würde. Sie konnte « ^ftah 'V/«« U^^ sich ret.en; was , ^<^sen^> überließ sie der finsteren '" ihr wachgerufen hatte. . ^tz/"ches i?^3""""en schon Licbter auf; 3 llnl? °" ali<^ """Meruna. "gen. Uze d^ zg^j^ w meldet, trafen am 29. v. M. einige Melkapilger wohlbehalten in Sarajevo ein. Der von der bosnifchen Landesregierung zur ärztlichen Ueberwachung der Pilger entsendete Districtsarzt Dr. Karlinsli ist schon tagsvorher nach Sarajevo zurückgekehrt. — (Klauenseuche unter bemHochwilde.) Wie man aus Tragöß schreibt, soll das Hochwild in den Bezirken Mariazell und Iohnsbach von der Maul- und Klauenseuche ergriffen und bei Weihkirchen ein mit dieser Krankheit behafteter Hirsch erlegt worden fein. — (B^bö als Kunstkritiker.) «Das ist das Bild deines Papas», sagt der Maler zu Mb«! und zeigt ihm ein Porträt, an dem er eben malt. «Erkennst du ihn!» Bebö betrachtet das Bild lange und angelegentlich und sagt schließlich: «O ja, das ist Papa, abgesehen vom Gesicht.» Local- und Provinzial-Nachuchten. — (Allerhöchstes Namensfest.)Man meldet uns aus Abelsberg: Das Namensfest Sr.Maj. des Kaisers wurde, wie allfeits. fo auch in Adelsberg festlich begangen. Nachdem schon bei Anbruch des Tages die öffentlichen Gebäude und der Schsossberg beflaggt wurden, las um 10 Uhr vormittags der hochw. Herr Canonicus Hof. stetter die Festmesse, welcher sämmtliche Staatsbedienstete, der Bürgermeister mit den Gemeinderäthen, die Lehrer« schaft und die Schuljugend, die in Parade mit der Fahne ausgerückte freiwillige Feuerwehr sowie viele andere An« dächtige beiwohnten. Die Haufttmomente des Gottesdienstes wurden durch Pöllersalven salutiert und nach Beendigung desselben das 'lo Doum lauclHmu» gesungen. Auch in allen Übrigen Orten de« Bezirkes wurde der heutige Tag festlich begangen. * (Angenehme Herbst Wanderungen.) Seit der Weg über den Golouz bis Orle ma.liert ist, erfreut sich diefer waldige Höhenzug, auf dem man vorher hoch. stenS an heiteren Sonn. oder Feiertagen heimkehrende oder zur Stadt wandernde Landleute treffen konnte, eines lebhafteren Besuches seitens unserer spazlerlustigeren Kreise. Beinahe mehr noch als im Hochsommer, dessen Hitze nur der hochstämmige Wald von de.1 schattigen Pfaden ausgiebig abzuhalten vermag, eignen sich die Herbsttage zu längeren Gängen über den an lauschige Stellen und aussichtsreichen Punkten durchaus nicht armen Golouz. Wer jetzt an einem heiteren Tage so unter Eichen, Edelkastanien, Fichten und Föhren gegen Orle dahinwandelt, weidet sein Auge an den prächtigsten Versälbungsbildern, blickt er nun unmittelbar vor sich über die reichlich wu» zelnden Aolerfarne hin oder hinunter in die Gründe der «Sie wollen nicht.» zischte sie. kaum ihrer selbst mächtig, zwischen den Zähnen. «Sie müssen, sage ich Vei diesen Wollen packte sie rauh den Arm de» jungen Mädchen« und hielt ihn krampfhaft fest. Melanie wusste nicht, wie ihr geschah; Staunen und Bestürzung machten sie sprachlos und instmctw schloss sie die Augen, um nicht die rachchmlelnden Blicke Janen« sehen zu müssen. Lady Randon stieß einen dumpfen Laut aus. «Und sollte ich mit untergehen.» leuchte sie, «vor- wärts!» ««..., Mit starker Hand zog sie das willenlose Madchcn mit sich fort. Unter ihren Füßen kmchte es lauter. mahnender. Melanie stieß einen wilden Angstschrei aus. Die Absicht ihrer Gegnerin begreifend, suchte sie ftch ihr zu entziehen. Ein entsetzliches Ringen begann. Jane, starler alö Melanie. hielt ihr Opfer fest und zeirte si? trotz chret Sträubens gewaltsam vorwärts, während unter den ssüßen beider das Eis zu weiche» begann. Jetzt — ein dumpfes Krachen, Knistern, die weihe Fläche barst, und die Verbrecherin sank sammt ihrem Opfer in die Tlefe.--------------- lSchluss folgt.) vielen Schluchten ober aber über die Moorfläche zu den Hängen des Krim und des Mokrizberges. Es ist wahr: gerne beschleicht den gemüthvollen Wanderer bei solcher Umschau zur Zeit des Blätterfalles eine gewisse Lenau'sche Stimmung, und man träumt von welkem Laub und welkem Hoffen, den sicheren Bescherungen jedes Jahres, doch wer den sonnigen Tag, Wald und Höhen. Nähe und Ferne auf sich wirken lässt, wird auf folchen Gängen trotz Herbst und Zellenumbildungen der Laubhölzer jene Be« friebigung empfinden, die im Gemäuer der Stadt niemals recht aufkommen kann. Urbrigens ist der Golouz gerade jcht auch ein von den Landleuten viel besuchter Höhenzug. Das junge Völllein macht sich um die Edelkastanien zu schaffen, Knechte und Mägde schneiden die Farnkräuter und das Heidelbeer- und Ginstergefilze zusammen, der Hausvater aber bringt das Ganze als Stallstreu auf wohlbespanntem Wagen zu seinem Gehöfte ins ebene Land. Auch in den Schluchten wandert fich's angenehm dahin, besonders in jenen, die von der Nordseite her in den Golouz einschneiden. Grüne, von Haselgesträuch und Erlen umsäumte Matten gehen, gemach sich aufwärts ziehend, in Rinnsale über, in denen da« Wasser öfter über glimmerreiche Sandsteine rieselt, welche alsbald das Wurzel» gesiecht der Eriken und der Brombeere den Blicken entzieht. ^ — («Generalkarte von Krain.») Nach amtlichen Materialien mit Markierungen der Bezirks« hauptmannschaften fowie der Sleuerbezirle. Maßstab 1 : 300.000. Laibach 1891. Eommissionsverlag von Kleinmayr und Vamberg. — Es halte bisher an einer Generalkarte von Krain gefehlt, welche dem allgemein praktischen Bedürfnisse entsprochen hätte. Die sorgfältig gearbeiteten, prächtigen Generalstabskarten konnten selbstverständlich diesen Zweck nicht verfolgen. Es ist deshalb mit Befriedigung zu begrüßen, dass nun eine solche Generallarle erschienen ist; deren Eigenthümer sind Emil Iahnz und F. v. Genzill in Agram. Die Karte enthält ein reiches topographisches Materiale, ferner die in Betrieb befindlichen und projectierten Eisenbahnen und Straßenlinien des Kronlandes, die Einlheilung derselben nach Vezirkshauptmannschaften und Steuerbezirken u. s. w. Die Karle darf allen Interessenten bestens empfohlen werden. — (Schadenfeuer und Unglücksfall,) Am 3. d. M. um 12 Uhr nachts ist au« bisher noch nicht bekannter Ursache der Schweinstall des Franz Baknil in Unterpirnitsch in Brand gerathen. Das Feuer griff so schnell um sich, dass alle Wohn« und Wirtschaftsgebäude des genannlrn Besitzers nebst allen Vorrathen in kurzer Zeit eingeäschert wurden. Die Ehe« gattin des Beschädigten, welche sich in den vom Feuer bereits ergriffenen Viehstall begab, um das barin befind-liche Rindvieh zu retten, erlitt hiebei — da sich ihre Kleider entzündeten — fehr schwere Brandwunden und konnte von dem Viehstande nur zwei Stücke retten, während andere fünf Stücke in den Flammen umkamen. Der Gesammtschaden belauft sich auf über 2400 fl.. welchem die Versicherungssumme von nur 400 st. entgegensteht. — (Die Ausstellung in Görz) ist vor« gestern abends unter namhafter Betheiligung des Publicums geschlossen worden. Eine schr hübsche Erinnerung an die» selbe bildet die Festschrift, welche den Secretär der l. f. Ackerbaugesellschaft Herrn Josef Velicogna zum Ver» fasser hat. Die mit dem Porträt Sr. Excellenz des Grafen Franz Voronini, ferner mit der Frontansicht und dem Grundplane der Ausstellung geschmückte Festschrist enthält unter anderen mehrere Artikel über die l. l. Ackerbaugesellschaft in Görz, eine Biographie des gegenwärtigen Präsidenten derselben, cine Würdigung und Chronik der Ausstellung sowie zum Schlüsse ein Ver. ze'chnis dec mit Preisen ausgezeichneten Aussteller. * (Schulbereisung.) Diesertage traf hier Pro. fessor Lazarovic aus Belgrad ein, um Studien auf dem Gebiete unseres Sch^wesens anzustellen. Die maß. gebenden Kreise unserer Unterrichteverwaltung giengen dabei dem serbischen Schulmanne bestens an die Hand, und so konnte Professor Lazarovic nicht allein dem Unterrichte an der Uebungsschl'le der l. l. Lehrer-Bildungs-anstatt, sondern auch jenem an den städtischen Knaben» und einer Mädchen-Vollsschule, an den Schulen zu Kram« bürg und St. Veit ob Laibach beiwohnen. Solche Schul» reisen in unsere österreichischen Provinzen sind bei der dermaligen Organisation der Dinge schon seit einer Reih? von Jahren lohnender, als die früher beliebten Besuche d:r Schweizer Volks.Lehranstalten. Schreiber dieser Zeilen besuchte line Anzahl ausländischer Schulen, auch solche um Schllffhausen, Zürich, Luzern, Mailand u. s. w., und lernte dabei erst recht jene vaterländischen Anstalten schätzen, welchen kundige und berufstreue Fachmänner vorstehen. ^ — (Eine Gnadengabe dc» Kaisers.) Im vorigen Jahre wurde der Lederer Gregor Uppalh aus Fraßlau im Sannthale, welcher vor vier Jahren wegen Meuchelmordes zu lebenslänglichem schweren Kerler ver» urtheilt worden war. nachdem er bereit» vier Jahre in der Strafanstalt Karlau zugebracht hatte, infolge eine» am Sterbebette abgelegten Geständnisse« be» wirklichen Mörder» Franz Rdhner der Freiheit wiedergegeben. «Ppath erhielt durch die Gnade de» Monarchen nun eine Entschädigungssumme von 800 fl. ausbezahlt. üaidacher Zeitung Nr. 227. 1894 6. Octobers — (Heimische Kunst.) Im Schaufenster des hiesigen Tapezierergeschäftes A. Obreza in der Schel-lenburggafse ist biesertage eine in Originalgröße aus» gefühlte Copie des berühmten Bildes von Rubens: «Die Gefangennahme Simsons» ausgestellt. Die Copie wurde über Bestellung eines hiesigen Kunstfreundes vom Herrn Alois <2 ubic in München ausgearbeitet. Der Maler — der jüngste Bruder unserer leider zu früh verstorbenen heimischen Künstler Johann und Georg Subic — studierte bisher an der Münchener Maler«Akademie. Das Bild, dessen Original bekanntlich in der Münchener alten Pinalothek aufbewahrt wird, lann als eine recht gelungene Arbeit bezeichnet werden, denn Zeichnung und Colorit verrathen ein eingehendes Studium des Meisters und verständnisvolles Auffassen seiner wunderbaren und eigen« artigen Technik. — (Eine Denkmal-Enthüllung.) Aus Melk, 4. October, wird telegraphiert: Pas vom Zaren gewidmele neue Denkmal für das Grab der russischen Krieger aus dem Jahre 1805 wurde heute durch den russischen Erzpriester Kartasevic im Beisein des russischen Botschaftsrathes Fürsten Kantaluzene, des Personales der russischen Botschaft, des Militär-Attachös Oberst Zujev, des Generalmajors Veck, des Abtes von Melk und zahlreicher Militär« und Tivilpersonen feierlich eingeweiht. Kantaluzene dankte der Gemeinde für den pietätvollen Schutz des russischen Grabes. Zujev dankte namens des gesammten russischen Heeres den Vertretern der österreichisch-ungarischen Armee für die Theilnahme an der Feier. Generalmajor Beck erwiderte, die österreichisch« ungarische Armee hege innige kameradschaftliche Gefühle für die tapferen Alliierten von 1805. Die Feier schloss mit Hochrufen auf den Kaiser. * (Streckenbegehung.) Heute haben sich hier alle Mitglieder der Begehungscommission für den Aus» gangstheil der Unterlrainer Bahn zusammengefunden, um, nachdem einmal die Benützung des Südbahngeleifes durch das Gebiet des hiesigen Südbahnhofes zugestanden wurde, die Strecke vom Wächterhause an der «grünen Grube» über Udmat und den Gruber »Canal in Augenschein zu nehmen und an die nöthigen Grundenteignungen und Vermessungen zu gehen. Zu diesem Ende traf aus Wien ein Oberinspector hier ein. Guten Erfolg und wenig Plackereien! ^ — (Ein Petarden'Nttentat.) Man tele« graphiert uns aus Trieft: Gestern abends wurde im Hausflur der bischöflichen Residenz eine Petarde auf« gefunden. Dieselbe bestand aus einer kleinen, 20 Deka Schießpulver enthaltenden Vlechschachtel mit brennender Lunte, welche ein Diener ablöschte. Wie angenommen wird, sollte durch die Petardenlegung gegen die Abhaltung slovenischer Predigten in der nahegelegenen Kirche demonstriert werden. — (Recitationen.) Der bekannte Grazer Vor-tragsmeister Herr Karl von Carro, welcher demnächst im deutschen Sprachvereine in Mailand zu zwei Recitationen eingeladen ist, beabsichtigt auch hier sich hören zu lassen, und wird Näheres hierüber folgen. Herrn v. Carro geht ein namhafter Ruf als Recitator moderner Dichtungen voraus, worunter seine Wiedergabe der Anzengruber'schen Volksstücke in erster Linie allerorts einstimmig gerühmt wird. — (Oesterreichischer Advocatentag.)Man schreibt uns aus Wien: Per 9. österreichische Adoocatentag wurde heute abends mit einem Aegrühungsabend zu Ehren der auswärtigen Teilnehmer eingeleitet. Morgen vormittags beginnen die Berathungen des Advocatentages in den Räumlichleiten der Aula. Zuerst findet eine Plenarsitzung statt, in welcher nach den Begrüßungsansprachen die Wahl des Präsidiums vorgenommen wird. Sodann finden Ab« theilungssitzungen statt. Abends wird der Advocatentag vom Iustizminister empfangen. — (Kirchendiebfta hl.) In der Nacht aus den 3. d. M. wurden in der Pfarrkirche zu Altlack drei Opser-stöcke gewaltsam erbrochen und des Inhaltes beraubt. Der unbekannte Thäter, welcher sich in der Kirche versteckt und sich in dieselbe hatte einsperren lassen, erbrach nach Verübung der That die Sacristeilhür, um ins Freie zu gelangen. — (Aus Radmannsdors) schreibt man uns: Anlässlich des Allerhöchsten Namensfestes Sr. Majestät des Kaisers fand heute in der Pfarrkirche zu Radmannsdorf ein Hochamt mit Nbsingung der Vollshymne und Tedeum statt, welchem die Beamtenschaft und zahlreiche sonstige Andächtige beiwohnten. — (Hymen.) Per Lehrer am hiesigen l. l. Ober« gymnasium Herr Florian Hintner hat sich mit Frau» lein Nlba Schaffer vermählt. — Der l. k. Landes« zahlamts. Official Herr Emanuel Iofin hat sich mit Fräulein Anna Lubey vermählt. — (Gen, einde wahl in Arsch ische.) Bei m l^""?l d" Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde und ^ fischen Bezirke Littai wurden gewählt, besitz r n^m^""^'"""cher Anton Klobacic. Grund- hon Podkraj und Franz PH"«" von I«ä, ^ """" — (Schadenfeuer in Snv°.) «oraeNern abi'üds Wlllde zu Sava in Oberlram da» WirtUasl«. gebäude des Besitzers Treun eingeäschert. Die dortige Fabrilsfeuerwehr, die dort beschäftigten Iwänglinge sowie die Bewohnerschaft betheiligten sich an der Löscharbeit. Auf welche Weise das Feuer zum Ausbruche gekommen, ist bisher nicht ermittelt worden. — (Spende.) Die bekannte Wohlthäterin Frau Ioslfine Hotschewar in Gurlfeld hat für die Schule in St. Cantian den namhaften Betrag von 2000 fl. gespendet. — (Hochverrath.) Wie der «Piccolo» meldet, werden die vor mehreren Wochen angeblich wegen Ver» breitung aufrührerischer Schriften in Trieft verhafteten Herren Gorzalini, Pierri, Schwagel und Anuto nach Wien überführt, woselbst ihnen der Process wegen Hochverraths gemacht werden soll. — (Krap in a-Töftli tz.) Wle man uns meldet, wurde das Bad Krapina-Töplitz in der heurigen Saison von 5272 Curgästen, darunter 572 aus Krain (15 aus Laibach), besucht. — Domicilveränderung.) Der Abvocot Dr. Gustav Gregorin wird vom I.December an seinen Sitz von Sessana nach Trieft verlegen. Neueste Post. Original-Telegramme drr „Laibachcr Zeitung". Wien, 5. October. Der Kaiser empfieng heute vormittags den Bürgermeister Dr. Prix, dankte neuerdings für den überaus herzlichen Empfang bei der Ankunft in Wien und erörterte sodann alle gegenwärtig in Ver« Handlung stehenden communalen Fragen. Nachmittags erscheint eine Kundmachung des Bürgermeisters, welche den kaiserlichen Dank der Bevölkerung kundgeben wird. Mürzsteg, 5. October. König Albert von Sachsen, Prinz Leopold von Baiern, der Grohherzog von Tos-cana und Fürst Hohenlohe sind hier eingetroffen. Heute um V46 Uhr früh erfolgte der Aufbruch zur Jagd im Rodel nächst Niederalpel. Um 1 Uhr nachmittags kchren die Gäste zurück. Der Kaiser kommt mit dem Grafen Paar morgen um 7 Uhr abends an. Neichcnbcrg, 5. October. Statthalter Graf Thun hat die Prämie auf die Erforschung des Thäter« des Rosenthaler Bombeu-Attentates auf 10.000 fl. erhöht. Budapest, 5. October. In der Abend-Conferenz der liberalen Partei wies der Ministerpräsident unter begeisterter Zustimmung die Anklagen Apponyi's gegen die liberale Partei in seiner Iäszber6ny?r Rede zurück. Der Präsident der Partei dankte dem Mimsteipräsi» denten und versicherte, die Partei werde sich durch keinerlei Verdächtigung von dem im Interesse des Landes für richtig gehaltenen Wege abwendig machen lassen. Parenzo, 5. October. Für die am 30. b. M. statt» findende Ersatzwahl eines Reichsrathö-Abgeordneten für den westlichen Wahlbezirk der Landgemeinden wird von italienischer Seite der hiesige Großgrundbesitzer Benedict Polesina candidiert. Rom, 5. October. Wie die «Italic» meldet, sind die wegen des Zwischenfalles im Pantheon verhafteten drei französischen Pilger heute unter Escorte an die Grenze geleitet worden. Petersburg, 5. October. Der Zar ,md die Zarin, der Zareuic, Großfürstin Henia und die Königin von Griechenland mit Familie sind mit der Jacht «Polar« stern» nach Dänemark abgereist. Bueuos-Ayres, 5. October. Der Präsident hat sich in das Innere des Landes begeben, um Mahnahmen gegen die Heuschreckenplage zu treffen; die Verheerungen sind größer als je zuvor. Aunst und Aiteratuv. — (Die «Neue Illustrierte Zeitung») trat mit 1. October in das zwanzigste Jahr ihres Vestandes. Sie' hat sich während dieser zwei Jahrzehnte zu dem gelesenstcn und l beliebtesten illustrierten Familienblatte Oesterreich - Ungarns ent» ' wickelt, und sie ist ein Sammelpunkt der vorzüglichsten Schrift. > steller und Künstler Oesterreichs > und Deutschlands geworden.' Als einziges österreichisches Organ seiner Art erfüllt es die ihm! zufallende Mission mit Eifer und anerlennenswerter Strebsam« leit. Der neue Jahrgang wird eröffnet mit einem Roman «Iu rechter Zeit» ans der Feder der berühmten Schriftstellerin Sophie Iunghans. Aus der Fülle der übrigen anregenden Beiträge seien als besonders actuell und interessant hervorgehoben die hier zum erstenmale veröffentlichten Briefe Mottle's an seine Braut und Frau. Dem literarischen Theile ebenbürtig ist die wahrhaft glänzende illustrierte Ausstattung des Blattes. Die «Neue III»' strierte Zeitung» lostet im Abonnement ganzjährig fl. 8, halb. jährig fl. 4, vierteljährig fl, 2. Die Hestausgabe (alle 14 Tage erscheint ein reich ausgestattcles Heft, bestehend aus 2 Nummern) lostet 30 lr. pro Heft. Probenummern gratis und franco. Alle in dieser Rubril besprochenen Bücher und Zeitschriften tonnen durch die hiesige Buchhandlung Jg. von Klei», mayr H Fed. Bamberg bezogen werden. Angekommene Fremde. Am 3. October. Hotel Elefant. Hccher, Fabrilant; Woschihly, Oesterreicher, Reis.; Turban, Ingenieur; Mendl. Wien. — Filz Edl. von Neiterdanl, Graf von Blome, Lieutenant, Graz. — Hcmufch, Oberförster, Haasberg. — Beyer, Prof., Agram. — Krainz, s. Frau, Abbazia. — Sololl, Prof., Mell. - Elise und Ka< rolina Rubini di Schio. — Krall, Schebath s. Frau. Trieft. — Loncaric, Bauunternehmer, Selce. — Dollenz, Privatier, St. Ivan. — Hübscher. Wohlen. — Valka, M«'^ W«, Rudolfswert. — von Mattony. ssrisirik a. °. ^"' .^, I»' Fabritsdirector. Annathal. — Moline, Privat. !> " "> gonel, Baumeister; Wachter, Neumarltl. . .^ ssiA Hotel Stadt Wien. Ulirz, Bock, Goctschel, M "y ^OD. Novotny. Kflte.; Klotz und Auerone. Rei,., ,"'Vau^", Forstmeister, Wien. - Mayer, Oberlieulcnant, ,, u ^„ Photograph, und Liebzeit, Reis., Klagensurt. ^ "Hr. ^ Steinbüchl. — Dr. Globocnil. Krainburg. -^ " ^ ^ Dögeln. - Gräfin Auersperg. ThutnamMl. ^,M mayer, Major, Graz. — Honsaum, l. uno i-Przemysl. Klrulel !> 6"'""' Hott'. Vaiiischer Hof. Schreiber, Graz. ^ 6"«! Tochter, Pizmarjc. , ..„ KlaMl Hotel Siidbahnhos. Mullich, Pastor, f. Schw^. .,, M Kovac u. Ingenieur Stolfa. Trieft. - F« "^ ^ "> Kfm., Wien. - Walter. Oberwundarzt, StM'^ ^,,O, Milliö, Trifail. - Folalowsli, Kramburg, Trieft. Am 4. October. Mü^' Hlltcl Stadt Wien. Dr. Pch; Schlcsinaer «. V ' ^ ^ Sttin u. Fuchs, Kflte., Wien. — El ste'', " Me, -^H. Doganov. Ksm.', Großlaschij, - Tschi" Iss H, lolnil, Metlovic. - Koritnil, Pfarrer. ^l»">" ^-, ZM Belovar. — Erzar. Cooperator, Reifnih. ^ u"^ gM, "' Klagenfurt. - Unger. Lehrerin, Bleibera. ^ Steur. - Chombert de Laun, Privat, ^U- ^M" Hotel Elefant. Tschurtschenthaler, l. und k. M" ^ p mann; Svetic. Schüllcr und .Wstler. Pn^ ^, ^ und Groß, Wien. - Krek. Zirllach. ^ " MaM ^ Stephan. Trieft. - Szlaoil, Militar-Kapw«. ^ PM, ^. Maganzini. Privatier. Villas,. — W"l. ^ ssaust'/^ Johann Vertin, Bischof, Nordamenla. SchereHs,, ster, Amerila. - Horal. «erw°"' 3. MKi«, Dr. Eisenzopf, l. l. StaatKanwalts.Stcllvcl'' ^,, " — Bettlheim, Kfm., Großlanischa. - <»""' ^ — Girardi, Kfm., Trient. ««Mto^ M>' Hotel Vairischer Hof. Maria Hoffmann, Hss,chen.^ Ott- Hoffmann, c»nä. pliii.. und Urban, " Söhlau. — Dula, Belgrad. Verstorbene. ,^Z Den 4. October. Francisca Sernal. " >„ PM^, 2'/2 I.. Ilovca 38, Darmlatarrh. 7,/!_M»°"'>< Köchin. 52 I.. Chröngasse 3. Tubcrculost- P^ss"l Hc!>^ Schneiders'Tochter, 4 Mon.. Hühnerdorf '",^jMw" Alois Nrezil, Taglöhners-Sohn, 5 M»'" Magenschwächc. — Lottoziehungcn vom 3- Octoe. ^ Trieft: 17 44 73 A ^ Linz: 32 69 .22 ^^^ ---------------^—_______ "^^7Ii,,i'M^ Meteorologische VeobachtMe»^^^ .° «Z l O » «... .-'--'" D ^ 7 U7Mg.' 737 -4 '^11 '2' NW. chw°Z gleg" ^ 5. 2 . N. 737-4 13-0 NO. sHw°Z be^« lF 9 »Ab. 737-9 ! 12 0 NO. M^ > ^ ^ Trübe, regnerisch. — Das TageZm" ^^^ 12 1°, um 09° unter dem Noimale^^^^.^ ^ Verantwortlicher Nedacteur^I-^^^^ IW.ttfto Gulden und 5tt.«0« O""Ar >"K>>'/ tresfer der gc-oßen Prager Lo t t e r ^.^iehuH^) l^ geehrten Leser darauf aufmerksam, dass °"" (M^^ 15. October stattfindet. __^. Depot der k. k. Generalstabs|5^ «*» 1:750* SSX^t^ ir^r^rif it it II' II " ir~H"^ |J Soeben erschien: ^ . J Bilder aus Krai J ^ \ Im Gebiete der st^mu^ Schilderungen von Joh. &****££. vonL.BeneßcH flj, 12 Bogen 8o, Preis geb-ö^ ^^ , lg. v. Kleinmayr^J^.^A flif V naöom zalozniötvu je ^ ^; | 1 Pößzije S. wore Jl j f! IS-».Kleins 8^J \^^_rirr=^r-=-ir-_3rS--3i'Pir _____________________________________1895 ______________________________________ 6. October l891. Course an der Wiener Börse vom 5. October 1891. « ^ off^n E°urM°tte MUM «MM Veld Ware Grundentl.'Vbliglltlonen (für 1N0 st. CM,). 5"/„ «alizische...... 104 - 10450 5"/„ mährische...... —-— —-— 5>"/„ Krain »üb Küstenland . . — — —'— 5"/„ »icderösterreichische . , . 109 5« 110 — 5°/„ steirischc...... -'- --- 5"/„ kroatische und slavonische . 104 5<- 105 — 5>"/„ siebenbürssische .... —'— — — 5"/„ Temeser Äauat .... —'— —— 5<"/„ ungarische...... »0— 90 4« gndere össenll. Anlehen Dona» Ness.-Lose 5"/„ KW fl, . 120 :>0 121'- - b!o. Nnleihe 1878 . . 104-75 1«., 75 «„leyen der Stadt würz . . Ill — —'— Änleye» d. Stadtssemeinde Wien 104 — 10450 Präm. slnl, d. S!ad!»em. Wien !l>N75 15175 Äörsenliau Nnlehe» verlos. 5"/„ 97 ^n 9«LN Pfandbriefe (slir 100 si.). Nodenrr, all«,, «st. 4"/« G. . . 115'- - 116- dlo. dlu. 4'/,<>,n. . . 100 30 INI — d!o. dto. 4"/„ . . . 96-bN 87 - btll. Pram..Echuldverschr, »«/« 1,)9bl» 110 10 Orst. Hyvolhelenbanl I0j. 50°/„ 98 üN 9» 10 Oest.-min. Uanl verl, 4>/,"/» . wl — 101 «0 delto » 4°/„ . . S9 30 99 »s< detto KOjähr. » 4°/„ . . 99 30 9»'«!> Pliorilätü'ybligalionen (!>>r i<><> fl.), sserdinandl ^lurdlialüi Em, I88N »9 - 100--Galizilche Karl Ludwig Vahn ». l»«I 300 fl. E. 4>/,"/<> . 98U0 99-40 Gelb Ware Oesterr, Nordwestbahn . . . 105 »0 106-80 Ltaatsbahn....... 193 »b 194 25 Vübbahn k »°/n..... 144-50 l4üsü » k 5"/„..... 118— 11« üü Ung.galiz. Vahn..... 100— 101, U0 Diverse Los« (per StNcl). «lrebltlose 100 sl...... Isb'L» I»575 Clart, Lose 40 st...... 52 25 5»-li!> 4"/„ Donau Dampssch. 100 fl, , 121— 123 — «aibacher Präm.-Vlnleh. 20 fi, 2« b<> 21 50 Ofener llose 40 fl..... 54'— 55-- Palfsy llose 40 fl...... 52'- 5»'- Rolhen Kreuz, ösl,<»es, v,, I0st. — 3» Menoiö Lose 40 fl, . . . »I — 10875 Bbcr. Anst. Ust.. 200 fi, S, 40"/« 355' - 35« - C,b<. Vlnsl. f, Hand. „,W, i«ofi. 2»45<> 2»ü — Crrditbanl, Nllg. »!,<>., »oo fl. . 32«'75 329 7b Deposiienbanl, Ällg., 200 fl . 200— 202 — E«conip Unionbanl 200 st...... 226'7ü 227 50 VcrlehrSbanl, Nllg., 140 . . 156 — 157 - Actien von Transport-Vnlernehmungen (per Stüil). «lbrecht Val,u 200 fl, Silber . 8l>-50 «7 — Älsölb^iumaü, Vah» 200 st. S. 20" 5» 201-^5. Äöhm. «ordbali» 15» st. . .1»!»- I»U 75 » Wcstbahü 200 fl. . . 35"-- 351 75 Vuschtiehiabcr ltis. 500 fl. CM. 1200 120« bto. Oil, L.) 20« fl. . 474 50 475-50 Donau ° Dampfschisssahrt - Ves., Oesterr, 500 fl, CVl. , , . 30ü'— 8<<«-— Drau-ltis, , Z,)20Nst, S. 198 — 198i>.» Dux Uodriib. W, V, !i<»0 st, S. —— —- sserdiuand« Nordb, 10,»0fl,CM, 2810 2«20 Oal, Carl Ludw, A, 200 st, CM, 205- - 205 5^ Lrmb. ^ Czernow. ^ Iassy (tisen- bahn-Vesellsch, li<>» st, V, , . 28?'— 23750 LlohdM.°una..,Iriest500fl.IM, 416 - 420- vestrrr. Norbwestb, 20Ufi. Vilb. 20075, »01'75» dlo, (lit. ü.) 200 fl. S. . . 21250 2lü - - Pran Duxer ltisenb, 150 si. Silb. 90- - 91 - L>aa!»eisenl>ahn 20« si. Silbei 285 25 285'75> Sudbahi, 200 fi, Silber ... 105 75 19k 25 Süd Nordb.Verli, Ä,200fl,fl. Silber 198 50 19950 Veld Ware Ung, Norbostbahn 200 fl. Silber 1W — I9s>50 Un8.Westb.(Nallb Villz)200fl.L. 1»?- - 1»8 — Industrie-Hrlien (per Stück). Vausses., Mg. Oest., 100 fi. - 1187!» 11475 Enybier Visen- und StahlInb. in Wien 100 fi...... 74 50 75 .,« Eisenbahnw.'Leihll,. erste, »0 fi, »975 10o 25 «Elbemühl» Papiers, u, V.-V, t« 50 4U — Liesinuer Vrauerri 100 fl. . . »7 50 «8 5><» Moittan Mesell,, vstrrr. -alpine 79 - 79 80 Prager (tisen Ind,-Ges, 200 fi, 3«?— 88» - Salao Tarj, Steiusolilr» 80 st, 603' - ßu7 — «Smlügelmühl», Papiers, 200fi, isö'— »0N-— .L 9<>- Wr, Nauaesellschaft 100 fi, . . «« 50 «7 50 WienerbergerZleael-Uctien'Ves. 248— 244 50 Devisen. Deutsche Plätze...... 57 5«, 57 eo London........ 11« 80 117- Pari«......... «'L2, 4« 30 ßalulen. Ducaten........ 556 558 LN-Fr°nc«-Ltülle . . . . ; »2«, 9 27. Deutlchr Neichlbllnlnoten . . .^ü^, 57L0 Papier M»be!...... I'23 1 l,»^ Italienische Vanlnote,, (100 L) 4550 456?