Nr. 264. Plänumtllltion»ple!«: Im Lompto<» «anzj. ft. N, halbj, fi. 5 k«. Fl!l die Zufiellunn ln» H«u« halbl. 50 ll. Mil del Post ganzj. fi, 15. halbj. fi. 7 50, Freitag, 17. November. Inelbm. p. Welsersheimbm. p. Duna- jewsli m. p. Pino m. p. Am 14. November 1882 wurden in der k. f. Hof. und Staats» "Nlckerei ln Wien die italienische, böhmische, polnische, ruthe» nlsche. sloven ilche lroatische und romanische Ausaabe der stücke II.iv. XI.IX. I. und I.III des Reichsgesehblattes aus« 2e°«ben und versendet. ^ ^ ,«><,« > ^_____ <^Nr. Ztg." Nr. 262 vom 14. November 1862) Nichtamtlicher^^ Se. Majestät der Kaiser haben, wie die «Britn» "r Zeitung" meldet, der Gemeinde Liebisch zum Schul» "Weiterungsbaue 150 fl. zu spenden geruht. 7. Verzeichnis über die beim k. l. Landespräsidium für Krain eingelangten Spenden für die durch Ucberschwemmung verunglückten Gewohner von Tirol und Körnten. (Schluss de« 7. Verzeichnisse«) fi. lr. Uebertrag . . . 2145 63 Herr Franz Gustin, Kaufmann in Mottling 1 — „ Koren. Lederer in Mottling ... — 50 „ Kamensel in Mötlling..... 1 — „ Johann Kapelle. Verwalter in Mottling — 50 , Alois Franz, W,rt in Möitlil'g . . — 20 „ I^kob Staliha, Wirt in Mottling . — 40 , Franz Pei.ca..... - 30 „ Burghardt. Kaufmann in Mottling . — 20 „ Iofef Sops i. Lederer in Mottling . — 50 „ Anton Navlll,il, Privatier in Mottling 1 — „ Karl Kris'of. Kaufmann in Mottling — 50 .. Franz Trampusch. Besitzer in Mötllmg — 20 „ Ignaz Müller, l. k. Sieueramlsconlrolor in Mottling ........ — 50 » Josef Il,lop,i. k. l. Bezirksgerichtslanz. l'st in Mottling....... — 50 „ Ziqon, Besitzer in Mottling ... — 20 „ Anton Tr,k.k. Hutmacher in Mönling — 50 „ Franz Gulob, Schneider in Möüling — 20 .. Franz Schönbrunn. Lehrer m Mottling — 30 Pfarramt Tscbernembl. Sammlung ... 2 — ,. Nadovica, ^ ... 2 — Weiniz, , ... 4 20 Semiö, , ... 12 — Herr Victor Suppantschitsch, k. k. Nezirk«. richter in Adelsberg...... 2 — „ Karl Etl, l. l. Vezirlsgerichlsadjunct in Adelsberg......... 2 — „ Johann Krainer in Ndelsberg ... 1 — „ Friedrich Viöiö i» Adelsberg ... 2 ___ « Anton Globoinik, k. k. Bezirkshaupt« mann in Adeliberg...... ZO ___ „ Friedrich Freih. v. Rechbach, l. k. Be^ zivkscommissär in Ndelsberg. ... 5 — „ Johann Tratnik, l. l. Steuerinspector in Ndelsberg........ 2 — ^ Franz Modrian. l. k. Steuereinnehmer in Ndelsberg........ I — „ Johann Hofstetter, Pfarrdechant in AoelKberg......... 10 — ^ Franz Progler in «ldelsberg ... 5 — fl. kr. Herr Constantin Ritter v. Födransberg. k. k. Flnanzwach'Eommisjär in AdelLberg . 1 — „ Alois Kraigher in NdelKberg ... 2 — ^ Dr. Johann Pitamic in Adelibrrg . 1 — , Friedrich Vaccarcih in Adklsberg . . 3 — » Peter Kraigher in Ndelsb^rg ... 3 — . Bernhard Walla, k. t. Beznttsecrelär in Udeliberg........ 1 — ^ Paul Bezeljal. k. k. Notar in Adelsberg 1 — ^ Dr. Martin Razpet, k. l. Bezirliarzt in Adeliberg........ 1 — , Wilh'lm Kraupa, l. k. Ingenieur in Aoelsberg......... 1 — Frau Iosefa L^vrenkii! in AdelSberg ... 2 — Herr Vmcenz Dolschein, Rkalitätenbesitzer in Adelsberg......... 8 — , Dr. Eduard Deu, Ndvocat in Adelsberg 3 — « Georg Strucelj. k. l. Vezirksrichtei in 9ll..Fe>str,z......... 3 — „ Franz V'si'ilar. l. t. Bezirksgerichts' Adjunct n, Ill..Fe,striz..... 2 — .. Dr. Jakob Kavii. k. l. Bezilksgericht«. Adjunct in Ill-.F^istriz..... 2 — „ Thomas Barilli, l. k. Bezirksgerichts. Kanzllst in Ill..Fe,striz..... 1 — « Josef Kager in Ill.«Feistr,z.... 1 — ^ Urban Olschak in Ill.^Feistriz ... 1 — « Franz Babnlt in III. Feistriz ... 1 — , Barthelmä Krijoj in Ill.Feiftriz . . 1 — ^ Adam Smolej, k. k. Steuereinnehmer in Ill.^eistriz........ 1 — „ Victor Ritter v. Nnbrioli. k. k. Steuer- amlsadjunct in Ill.»Feistriz .... 1 — , Franz Beninaer in Ill..Feistriz . . 1 — « Blas Tomöis in Ill..Feistriz ... — 50 « Andreas Samsa in Ill.'Feistriz . . — 50 „ Lorenz Ierovsel in III..Feistriz . . 1 — » Franz Slerl in Ill..Feiftriz. ... 1 — „ Johann Tomsiö in Ill.-Feistriz . . 1 — Frau Iosefa Valency in Ill.-Feistriz . . — 50 .. Maria Hodnik in Ill..Fe>stsiz ... 1 — Herr Lorenz Maljevac in Ill.Feistriz . . 1 — ^ Josef Spelar in Ill.-Feistriz ... — 50 , Alexander Liöan in Ill..Feistriz . . 1 — Frau Fanni Villö in Ill..Feistriz ... 1 — Herr Josef Domladis in Ill..Feistriz . . 1 — , Josef Lican in Ill.'Feistriz ... — 50 ^ Franz Bachmann, Bezirlswundarzt in Ill..Feistliz......... 1 — Feuilleton. Ein Bahnfrevel.* . . In großer Aufregung. Zornesröthe im Gesichte. M,tt der alte Oberingenieur Hartner in seiner Kanzle, °u und nieder, nahe der Thüre stand ein Mann m unsauberer Kleidung, eine verwitterte Eisenbahnmühe '? der Hand. anscheinend in tiefer Zerknirschung. Wer ^"l genauer hinsah und einen der lauernden Blicke Ues Menschen auffieng. konnte e« leicht merken. ,"'« er es hier mit einem grundschlechten Ind.vlduum «" thun habe. l^. «Ich habe es nunmehr satt mit Ihnen, Weber!" Me der Oberingenieur nach einer We,le. vor dem "lanne stehen bleibend. «Sie sind ein unverbesserliches ?"0lviouum. ein miserabler Trunkenbold! V'sher l,eh ^ Mich stetz durch die Bitten Ihres armen Weibes """chen. Ihr letztes Stückchen aber hat das Maß «^"gemacht. Sie sind entlassen und haben heute noch "?r Werkzeug an den Bahnaufseher abzuliefern!" . »Herr Oberingenieur, vergeben Sie nur noch ""Mal", hat der Mann und that. als wollte er ,n " «nie sinken. «Der Wächter Schuster war es. wel-^" "ich im Wirtshause zu bleiben nöthigte und nnr " ftrach. den Auftrag durch feinen Sohn an die Ar-""« ausrichten zu lassen." <>. «Schweigen Sie und scheren Sie sich zum ""Ml" herrschte der Streckenchef den Bittenden an. en,kl ^ ^"2 dem bei A. hartleben in Wien erschienenen, sehr Ei^lrnvwrrten Werlc: Schiene und Rad. Skizzen aus dem "l'tnbahnleben von Iofef Sill6sl). „Sie sind der nachlässigste Vorarbeiter, der mir je untergekommen ist. Wenn ich zwei solche Menschen hätte, wie Sie, käme ich noch auf meine alten Tage ins Gefängnis. Machen Sie, daf« Sie fortkommen!" „Schonen Sie mein Weib und meine Kinder, welche hungern müssen, wenn Sie mich davonjagen", plärrte der Mensch und that, als ob er sich Thränen aus den Augen wischen würde. Dabei hatte er sich wirklich auf die Knie niedergelassen. „Schämen Sie sich und ärgern Sie mich nicht weiter", sagte der Slreckenchef, den Knienden veracht-lich anblickend. „Sie wissen selbst, dass ich es gut mit Ihnen gemeint habe. Wenn Sie., bei Ihren Fähigkeiten, nur em wenig gewollt hätten, so wären Sie durch nnch schon längst zum Vahnaufseher vor. geschlagen worden. Aber Sie sind ein unverbesserlicher Lump, bei welchem Hopfen und Malz verloren ist. Und jetzt fort aus meinen Augen!" „Ich habe also umfonst gebeten?" fragte der Mann, sich aufrichtend und nach dem Vorgesetzten schielend. Der Oberingenieur deutete, statt jeder Antwort, mit zornigem Stirnrunzeln nach der Thüre. „Gut!" sagte der entlassene Vorarbeiter. „Wir werden jehen, wer es eher zu bereuen hat." Der alte Streckenchcf, eine herkulische Gestalt, tonnte sich nun nicht länger bemeistern. Mit einem Satze hatte er den eben davoneilenwollenden Mann beim Genick erwischt, schüttelte ihn derb und versetzte ihm dann rechts und links schallende Ohrfeigen. Mit den Worten: «Ich werde dich drohen lehren, elender Schuft!" schleuderte er ihn dann an die Thür, welche durch die Wucht des Geschleuderten aufbrach und diesen selbst auf den Gang hinausfallen ließ. Im Nu hatte sich der Gemaßregelte aufgerafft. „Warte, alter Hund! Das wird dir Früchte tra-gen!" fchrie er und war in der nächsten Secunde verfchwunden. Oberingenieur Hartner konnte in der folgenden Nacht keinen Schlaf finden. Immer gellten ihm die drohenden Worte Webers in den Ohren wieder. Wenn er denselben auch als nichtsnutzigen Prahler kannte und auch durch eine eventuelle böse That dieses Men» schen für seine Person wenig zu fürchten hatte, so konnte er doch den Gedanken nicht los werden, dass dieses verkommene Subject am Ende imstande sein könnte, ein großes Unglück anzurichten. Um Mitternacht etwa klkidete er sich an, brgab sich auf die Station hinab und ließ vier seiner Streckenarbeiter aus dem Dorfe holen. Als diese zur Stelle waren, ließ er seine Drai« sine vorführen und meldete dem diensthabenden Beamten, dass er auf die Strecke fahren wolle. „Sie haben aber zwei Gegenzüge, Herr Ober-ingenieur", wendete diefer ein. „In einer Hulden Stunde kommt der itilzug und diefem folgt in fiinf Minuten ein Lastenzug." „Thut nichts!" erklärte der Streckenchef. „In einer halben Stunde sind wir beim dritten Wächterhause. Dort lasse ich die Draisine hinauswerfen und warte die beiden Ziige ab." Hiergegen ließ sich nichts einwenden. Der Beamte fertigte rafch den Fahrpass aus, trug die nölhigen Verhaltungsmaßregeln nebst den Nummern der Gegen-züge ein, die vier Arbeiter erfassten die Triebstangen und das kleine Fahrobject rollte, den in semern Mantel eingehüllten Oberinqemeur aus dem Vordersitze in 0« pechsinstere. regnerische Nacht hmauL. Laibacher Zeitung Nr 264 2246 17. November 1882. fl. kr. Herr Johann Slerjanc in Dornegg ... — 50 „ Johann Brinsck in Dornegg ... 1 — « Johann Valenöii in Dornegg ... — 50 „ Jakob Slrupi in Dornegg .... 1 — „ Iatob Koritnik in Dornegg ... 1 — „ Martin Zarnit in Dornegg ... 1 — „ Franz Krainc in Dornegg .... — 50 „ Sabec in Dornegg...... 1 — „ Johann Valeniic in Dornegg ... 1 — „ Mathias Valence in Dornegg ... 1 — „ Josef Stemberger in Dornegg ... — 50 „ Karl Graf Lanthieri, Herrschaftsbesitzer in Wippach......... 2 — „ Haussen in Wippacb...... 2 — „ Johann Moz> in Wippach .... 1 — ., Andreas Dltrich in Wippach ... 2 — „ Stuhetz in Wippach...... 1 — „ Vincenz Kordas in Wippach ... — 50 „ Gregor KerZii. k. k. Bezirksrichter in Senosetsch......... 2 — .. Karl Wenzais in Senosetsch ... — 50 „ Johann Kraker in Senosetsch ... — 50 „ Georg Braidich in Senosetsch ... 1 — „ Hiti in Senosetsch....... 1 — Frau Maria Tauier in Senosetsch ... 1 — Herr Mathias Sadnek in Senosetsch . . 1 — „ Christian Taurer in Senosetsch . . 1 — „ Anton Susa in Senosetsch .... — 50 „ Paul Kav^iö in Senosetsch .... — 50 „ Heinrich Paternost in Senosetsch . . — 50 „ Anton Czurdcl, Oberförster in Senosetsch .......... 1 — Frau Theresia von Garzarolli in Senosetsch 5 — Herr Franz Gerkmann in Senosetsch . . — 20 „ Ignaz Okorn in Senosetsch .... 1 - „ Iqnaz Pelbauc in Senosetsch ... — 50 Frau Agnes Levstik in Senoselsch . . . — 50 Herr I. Nagode in Senosetsch .... 1 — „ Hermann Gradisuit in Senosetsch . — 60 „ I. Meden in Senosetsch..... — 50 „ Karl Demscher in Senosetsch ... 1 — Summe . . . 2300 63 Delegation des Reichsrathes. Budapest. 13. November. (Schluss.) DerRe-ferent interpelliert den Minister bezüglich des Zustandes des Unterrichtswesens im Occupationsgebiete und stellt weiters folgende Fragen: 1.) Wie kommt es, dass die Beamten in Vos« nien keine Pensionen beziehen? 2.) Wie steht es mit den Waldungen in Nordbosnien ? 3.) Wie steht es mit dem Viehstande? 4.) Gibt es in Bosnien einen einheimischen Handelsstand und sind durch Exploitierung der Zölle große Einnahmen zu erwarten? Deleg. Dr. Bareut her: Der He>r Reichs-Finanzminister hat uns eine ausführliche und aufrich-tige Diagnose über die bosnischen Verhältnisse geliefert. Es ist nur zu wünschen, dass er auch als Therapeut die Erfahrung mache, dass seine zuversichtlichen Erwartungen sich erfüllen. Der Umstand, dass im Occupationsgebiete zum großen Theile Beamte angestellt werden, welche leinen Pensionsalispruch haben, lässt befürchten, dass nicht immer das beste Beamtenmaterial zur Verfügung steht. Redner fragt, ob und in wel« chem Umfange die im heurigen Sommer in die Oeffentlichkrit gedrungenen Nachrichten von verschie» denen Unterschleifen begründet sind »nd welche Erfahrungen Se. Excellenz überhaupt bezüglich der in Bosnien und der Herzegowina ungestillten Beamten gemacht hat. Deleg. Dr. Klaii stellt die F-age. ob alle Be-amten der Landessprache mächtig seien. Deleg. Dr. v. Plener dankt dem Reichs«Finanz-minister für seine Ausführungen, hätte aber in der agrarischen Frage eine bestimmtere Antwort gewünscht. Redner will keine Finanzoperation nach Art der Grundentlastung; es müsst in sehr vielen Landes» theilen das Pachtverhältnis beibehalten werden. Eine Regelung sei aber nothwendig und nach Art der irischen Lmlddill von 1880 anzustrebsN. Der Pachtzins werde herabgesetzt werden müssen, aber auf die Dauer werden die Begs durch eine definitive Auscinandessehunq auch einen Vortheil haben. Zu diesem Zwecke biete die Catastrierung einen guten Behelf, und darum seien Auskünfte über den Fortgang der Catastrierungs-Geschäfte erwünscht. Deleg. Freiherr v. Hippo liti fragt: 1.) Welches sind gegenwärtig die Colonisationsverhältnisse in VosnieN'Herzegowina? 2.) Ist vom Standpunkte der Regn rung eine Colonisation im großen Umfange wünschenswert? 3.) Sind die Vorbedingungen, von welchen das Gedeihen und die Entwicklung der Colonisation abhängig ist, vorhanden? Deleg. Dr. Czerkawski: Die Heranziehung der Bevölkerung zu den Vcrwaltungsangelegenheiten in den sogenannten Medschlis ist sehr dankenswert, und verdient der Minister die Anerkennung dafür, dass er sich nicht abschrecken lasse durch die Schwierigleiten, die sich entgegenstellen. Besteht die Ansicht, ähnliche Berathungslürpcr auch der Landesregierung beizugeben? Zur Organisierung der unteren Gcrichtsinstanzen wird die Frage gestellt, ob die Nachricht richtig ist, dass ihnen auch das uollsthümliche Element der Schöffen (Jury) beigegeben ist. Reichs-Finanzminister v. Küllay will bemüht sein, auch die zweite Serie der an ihn gerichteten Fragen ihrer Reihenfolge gemäß nach Thunlichteit zu beantworten. Der Referent habe nach dem Stande des Unlerrichtswesens in beiden occupierten Provinzen ge< fragt; auf diese F>.age muss der Minister mit voller Offenheit zugestehen, dass derselbe leider noch sehr schlecht ist. Es ist die Folge dessen, dass in früherer Zeit m dieser Beziehung sehr wenig oder gar nichts geschehen ist und die österreichisch-ungarische Regierung bisher weder Zeit noch Geld gehabt hat, um auf die« sem Felde bereits große Resultate erzielen zu können. Aber etwas Weniges ist ungeachtet dessen auch auf diesem Gebiete geschehen. An der Hand eines speciellen Ausweises hebt der Minister hervor, dass an Mittelschulen bisher bereits von Selte der Regierung geschaffen worden sind: Ein Realgymnasium in Sarajevo mit 11 Lehrern und 126 Schülern, erhalten aus Landesmitteln; ein Gymnasium des orientalisch-orthodoxe» Ritus in Sara« jevo mit 38 Schülern; ein katholisches Gymnasium in Travnik, von dem erst oie erste» Classen elöffnet sind, mit 32 Schülern. An Fachschulen: ein Aubhilfslrh'e» curs in Sarajevo mit 18 Schülern, aus welchen all« mählich der Lehrelstand für die Schulen im Lande gewonnen werden soll; ein Knabenpensionat in Sara« jevo mit 64 Zöglingen, beide aus Landesmitteln erhallen. An Volksschulen: 40 allgemein? Volksschulen interconfessioneller Natu, mit 53 L hrkräften und 2428 Sä ülern und 97 consessionelle Schulen mit 130Lchrern uud 5369 Zöglmgen. Endlich bestehen im Lande an specifisch muhamedanischeu Schulen 42 Medressts und 631 Mektebs mit 701 Hodzas und 27.754 Schülern, welche sämmllich aus den Vakufs, den sogenannten muhamedamschen Cultusfonds erhalten werden. Was die Unterrichtssprache in diesen Lehranstalten anbe» langt, so ist dieselbe naturgemäß die Landessprache, jedoch ist die deutsche Sprache als obligater Gegen< stand eingeführt. Inbetreff der vom Deleg. Grocholsli erneuert zur Sprache gebrachten P nsionsfra^e der B»aml?n bemeikt der Minister, dass die Beamten in Bosnien und der Herzegowina in zweierlei Kalegnrien einzutheilen sind, nämlich in solche, welche aus den Ländern der Monarchie aushilfsweise entnommen sind, und in solche, welche als eigene Beamte des Landes bestellt sind und die den eigentlichen bosnischen Beamten« stand bilden. Was die den Ländern der Monarchie entnommenen Beamten betriff!, w sind dieselben als einfach beurlaubt zu betrachten, und steht diesen die P »sions-berechtigung nur nach iht>» früheren Stellungen zu. Es sind in dieser Richtung Fälle vorgekommen, wo solche sehr fähige Beamte, um ihre Ansp üche ans den früheren Stellungen nicht zu beeinträchtigen oder ganz zu verlieren, zum Leidwesen der Regierung den bosnischen Dienst aufgegeben und das Land wieder verlassen haben. Den bosnischen Beamten im strengeren Sinne des Wortes steht, wie der Minister früher bemerkt hat, in Rücksicht auf die zugestandene», etwas höheren Gehalte eine Pensionsberechtigung nicht zu. Uebergehend auf den Stand der Waldungen und deren Ausnutzung muss der Minister zunächst consta-, lieren, dass dieselben im allgemeinen allerdings als Staatseigenthum angesehen werden, dass jedoch in Bezug auf diese Waldungen zahlreiche Pnvatansp'üche angemeldet sind, welche elst auf Grund der Entwicklung des Cüasters entweder durch Gerichtsspruch oder, wo für solchen die positive Grundlage fehlt, durch Machtspruch der Regierung de> Entscheidung entge^en-geführt werden müssen. Das Erträgnis der Waldnngen ist im allgemeinen ein relativ sehl geringes, was dem Umstände zuzuschreiben ist, dass gar leine Straßen bestehen und daher auch kein Export stattfinden kann. Cs ist übrigens im Budget ein Pusten als Ertragnis dieser Waldungen angesetzt, welcher nach der Ueberzeugung des Ministers in der Wüllichleit hoffentlich nicht unwesentlich überschritten werden dürfte. Die schwierigen Transportverhältnisse erklären auch die von einem Vorredner angeregte Frage der groß n Kost' spieligkeit des Holzbezuges auch für die Bedürfnisse der Rcgicrungsverwaltung. Der Viehstand in den occupierten Provinzen hat, was nicht geleugnet werden kann, infolge des vorausgegangenen Krieges und der wiederholten Aufstände im Lande noch unter der till" klschen Herrschaft wesentlich abgenommen. Es ist übrigens gerade im letz!en Icchre in dieser Beziehung ein kleiner Aufschwung zu verzeichnen U"d zn hoffen, dass wieder eine Besserung eintrete» werde. Viehseuche besteht derzeit nur in wenigen Bezirken des Dolni-Tazlaer Kreises. Ein einheimischer Handels' stand, und zwar sehr primitiver Natur, besteht nur in de» wenigen Slädten des La»des, und ist die Regie-rung ihrerseits eifrigst bemüht, denselben, so weit es Das zweite Wächterhaus war erreicht, ohne das« etwas Verdächtiges entdeckt worden wäre. Der Ober« ingenieur hatte mehrmals halten lassen und an manchen Stellen die Schienen und deren nächste Umgebung beim Scheine einer mitgebrachten Signallate, ne untersucht. Auf diese Weise war bereits eine halbe Stunde verstrichen. Auch der zweite Bahnwächler hatte kurz vorher seine Theilstrecke abgegangen und alles in Ordnung befunden. „Vorwärts!" gebot der Streckenchef seinen Leuten. „Wir wollen trachten, noch das dritte Wächttrhaus zu erreichen." Die Leute begannen zu treiben. Gleich darauf aber erllangen auf dem Wächterhause Glockenschläge. Es war das Signal für den Eilzug. «Vorwärts, rasch, so schnell als möglich !" drängte der Oberingenieur. „Wir müssen noch zum Wächter« hause hinüber, denn wir finden bis dorthin auf dem Damme keinen geeigneten Platz für die Draisine." Die Leute arbeiteten mit größter Anstrengung. Der Triebwagen rollte mit bedeutender Geschwindigkeit dahin. Schon waren die Signallichter des nächsten Wächterhauses sichtbar, da mit einemmale erhielt die Draisine einen fürchterlichen Stoß und der Ober« ingenieur stürzte von seinem Sitze sammt d r Signal-laterne, welche er in der Hand hielt, nach vorwärts auf den Bahnkörper hin. Gleich stand aber der alte Mann, trotzdem er an mehreren Stellen Abschürfungen erlitten und auch durch «»«^^ b" zertrümmerten Laterne verletzt worden, ausrecht da und überzeugte sich nun, das« seine angst. liche Vermuthung auf die fchrecklichste Weise begründet war. Eine Schiene war ausgehoben worden. Das war Webers Werk und musste erst vor kurzer Zeit vollbracht wordeu sein. Der Stteckenchef schrie »ach seinen Leuten. Stöhnen erhielt er zur Anlwurt. Keiner von ihnen konnte sich rühren. Die Almen halten durch, w^gs ein oder mehrere Glieder gebrochen. Sie behaupteten dies wenigstens. Da vernahm der Oberingenieur entsetzt dumpfes Rollen. Eine fürchterliche Katastrophe stand bevor. Er begann zu laufen. Eines konnte den Zug retten, wenn er nämlich noch vor desst» Eintrefft» das Wächterhaus erreichte und dort das Haltesignal geben ließ. Dort blinkte es, jenes milde, weihe Licht, welches dem Z»ge freie Fahrt, hier die Fahtt in den Rachen des Todes gestattete. Es musste, wenn hkr teil, entsetzliches Unglück, leine schauderhafte, kaum noch dagewesene Entgleisung stattfinden sollte mit dem „Halt" gebietenden rothen Lichte vertauscht werden. Athemlos und häufig stolpernd rannte der alte Mann zwischen den Schienen dahin. Da, o Schrecken, wurden die beiden glühend rothen Augen der Lichter der Locomotive des nahenden Zuges sichtbar. „Haltsignal! Wächter! Rothes Licht! Um Gotteswillen, rothes Licht! Hallsignal!" schrie der zu Tode geäligstigte alte Mann mit verzweifelter Stimme in die N^cht hinein. Es h^lf nichts, man holte ihn nicht. Das Signallicht blieb unverändert, weiß. Es kärc auch schon zu späl gewcse», de..n der Zug, welcher in den nächsten Secunden zertrümmert und dessen Insassen in Stücke gerissen weiden sollten,! passierte eben das Wächterhaus und näherte sich '" rasender Eile. Der Oberingenieur war nahe daran, den Verstand zu verlieren. Das einzige Mittel, den Zug auf" znhalten, die Laterne, war ihm zertrümmert worden-Was thun? Um Gotteswillen, was thun? Da fuhr es wie ein Blitz durch den Kl'ps bes allen Mannes. Er hatte heute mittags einem Wächter' jungen eine Knallkapsel, das Nothsignal der Eisen-bahn, mit welchem der Kleine fpielte, abgenommen» Er musste sie in der Tasche haben. Richtig, da war sie. Aber, o Gott! Der Zug war schon da. I" nächsten Augenblick hatte sich der alle Mann zu Boden geworfen und wollte, vor grenzenloser Angst niO mehr seiner Sinne mächtig, die Kapsel auf der SclMe befestigen. In demselben Momente erfolgte eine große Detonation und gleichzeitig ertönte ein markdurchorM' gender Schrei. Kurz abgebrochene schrille Pfiffe und das M-rausch der angezogenen Bremsen folgten. ,, « Der Zug stand stille und der Retter desselben lag mit zerschmetterter Hand ohnmächtig auf der Böschung. Weber, der ruchlose Bahnfrevler, erhielt für selne That zehn Jahre Zuchthaus u»d endete später 'w Kerker durch Selbstmord. Oberinge»ieur Hartner aver, desse» rechte Hand noch in der Schrecknsnacht '"' nächsten Wächterhause durch den beim Znge beft»^ lichen Aahnarzt anlpntiert wmde. genas nach wenlgw Mo.mlen vollkomme», erhielt eme Decoration UN" wurde mit voller Gage in den Ruhestand versetzt. «aibacher Zettnng Nr. 2fi4 2249 17. Novembet Nttj^. die Verhältnisse überhaupt gestatten, auch bei ärarischen Lieferungen heranzuziehen. Uebrigens ist es den Behörden des Landes auf das nachhaltigste zur Pflicht gemacht, inbetnff der Hebung der Handel«verhältn'sse nach Möglichkeit einzuwirken. Die Ausbeutung der Kohlenreichthümer des Landes ist bisher eine sehr geringe, Es ist dies zum Theile auch dem Umstände zuzuschreiben, dass bisher eine eigentliche Steinlohle noch nicht gefunden wurde, sondern nur Braunkohle, daher auch die Ausbeute eine weniger ergiebige ist. «ine weitere Ausnutzung dieses Naturschätze« dilrfle Nur dann zu erwarten fein, wenn es gelingt, die occu-plerten Länder mittelst eines Schienennetzes mit Dal-lnatien in directe Verbindung zu bringen. Die in den Veamtenkreisen Bosniens und der Herzegowina vorgekommenen und hier ebenfalls zur Sprache gebrachten Unterschleife berührend, bemerkt der Minister, dass einzelne derartige Fälle allerdings, aber beiweitem nicht in dem Umfange, wie behauptet Aurde, vorgekommen seien. Er habe übrigens in dieser »Nichtung mit der vollsten Strenge eingegriffen und sei Erzeugt, dass dieses Beispiel unnachsichtlichster Strenge heilsam nachwirken werde. Seither sei lein einziger fiterer Fall vorgekommen. Uebergehend auf die vom 7"leg. Klan! neuerlich berührte Frage, ob sämmtliche '". Verwendung stehende B-amte der Landessprache Mächtig seien, erwidert der Minister, dasö alle außer, halb Sarajevos in Verwendung stehenden Beamten der Sprache des Landes insoweit mächtig sind, dass es chnen möglich ist, mit der Bevölkerung ohne Anstand A verehren. Er muss übrigen« hervorheben, dass die «neignung der Landessprache srlbst den Beamten slavi-Icher Nationalität große Schwierigkeiten bereite, und doch haben auch schon einzelne Beamte nichtslovischer "ationalität sich dieselbe in ausreichendem Maße an« ^eignet, so dass es kaum 10 bis 1b Beamte gibt. selche der Sprache absolut nicht mächtig wären und dl« bei der Centtalregierung in Sarajevo in Verwendung stehen. ^ Auf die Agrarfrage zurückkommend, muss der Minister die Bemerkung des Deleg. von Plener als Vollkommen berechtigt erkennen, dass die Agrarfrage derzeit nicht mehr Gegenstand der ersten Prüfung sein "ürfe, sondern bereits in ein reiferes Stadium ein» ^leten müsse. Die Regierung beschäftigte sich mit dieser hochwichtigen Frage in eingehendster Weise; aber selbst btr verehrte Delegierte habe zugeben müssen, dass die partielle Lösung dieser Frage bei der Mannigfaltigkeit der noch herrschenden Verhältnisse die allein zweck» Mige sei, weshalb auch die Aufstellung allgemeiner "lincipien sowohl als auch selbst die Darlegung ein« Heiner partieller Lösungsmodalitäten hier umsoweniger ^gezeigt erscheinen dürfte, als hirdurch leicht in man-Hen Theilen des Landes Hoffnungen und Vestrebun» Hen geweckt werden könnten, welchen am Ende dann M nicht Rechnung getragen werden kann. Für die Losung der einzelnen vorkommenden Agrarstreitigkeiten !" das gewünschte Organ bereits in den Beznksvor. Nehern gegeben, und der Mmifter kann constatieren, ^l» die Wirksamkeit derselben in einzelnen Fällen UM besten Erfolge begleitet sei, so zum Bc>spiele ,m «ezirke Gatto, wo es den Bemühungen des Bezirks. ,.°Meher« gelungen ist. zwischen den Grundbesiheln ?,nt> Pächtern im Wege besonderer Verträge einen Hu-s°"d zu schaffen, welcher für lange Zeit Agrarstreilig. ki 3. ^«schließt, so dass die Möglichkeit gegeben lst. "" Frage der definitiven Lösung reiflichst zu studieren, w , Betreffend den derzeitigen Stand dec calastralen "erlosungsarbeiten erklärt der Minister, dass der Laster der wichtigste Faclor sei für die Anbahnung "" Negelung und Lösung der Agrarfrage. D,ese 3>n« " schreiten zur vollen Zufriedenheit vorwärts. 74"? Aanze Land sei nach der vorgelegten Karte m i^ section en eingetheilt. Von diesen Spionen sind 4"' 'lahre 1880 38, 1831 176. 1882 209. in ganzen 2,^ vollständig durchgeführt worden, so dass noch 3 " verbleiben Die ganze Arbeit ist auf 2'/, bis «tat s< berechnet, fo daf« in drei Jahren der ganze l"!«r des Landes vollendet vorliegen wird. h°„..^chliehlich gelangt der Minister zu der von Frei. iali? b°" H'Ppoliti zur Sprache gebrachten Colon». m'°" des Landes und bemerkt, dass bis heute im ^"'che der occupierten Länder im Wege der Colo« wir"/'" ""ä'als Dorf im Maglaj" Bezirke durch gie, /""berg'sche Colonisatoren entstanden ist. Die Re-in „ ^ ^^' ihrerseits eine Colonisation des Landes sche.?«^ni Maßstabe unzweifelhaft für höchst wün-die A "' lchon aus dem einfachen Grunde, weil ja träft,«"?"""!! von tüchtigen und geschulten Arbeits-lln wi^? ""e Hauptbedingung zur weiteren agricolen Vtcui, "U de» Landes angeschen werden muss. Dte säum ""ll ""de daher ihrerseits gewiss nichts ver-ein.^ ' !" bieser Beziehung soweit als möglich sördernd ^^gre,sen. Zum Schlüsse kommt der Minister noch zu 3r P? Deleg. Dr. Czerkawst, zur Sprache gebrachten Der 5w' ^kdschlis und deren weiterer Entwicklung, dez lj '"'ster constatiert, dass auch am Centralpmilte hat n ü ^ l'" Landes«Mrdschli thatsächlich existiert lam^" w,rklich vor kanm einem Inhre dortselbst zu' sehs v"lietreten war. Diese Institution sei jedoch noch teit Ü^!''6 ""wickelt, und beschränkte sich t»e Thälig, "eser Körperschaft auf die einfache Vorbringung bloßer Wilnsche, ohne dass derselben auch nur ein berathendes Votum zugestanden worden wäre. Der Minister seiners'ils schreckt nun durchaus nicht vor der Weiterentwicklung dieses Institutes zurück, muss aber dieselbe einem geeigneteren Zeilpunkte vor. behalten, da bei dem gegenwärtigen Zustande des Landes und der noch herrschenden Nufreauna eine ersprießliche Wirksamkeit von einer solchen Körperschaft in diesem Momente kaum zu erwarten sei. Schöffen« gerichte existieren in dem Lande thatsächlich nicht. M,l diesen Ausführungen erachtet der Mmister alle an ihn gerichteten Fragen berührt und soweit als thunllch beantwortet zu haben. Der Referent verliest sodann seinen Bericht über den Voranschlag des Rcichs^Kriegsministeriums hinsichtlich des außerordentlichen Heereserfordernisses für die Commanden, Truppen und Anstalten im Occu^ pationsgebiete. Sämmtliche Titel, mit Ausnahme des Titels 2. werden unverändert angenommen. Bei Titel 2: «Naluralien-Verpfleguna und Mann. schaflblost und Naturalien.Veipfl.gung für die Com» manden. Truppen und Anstalten", beantragt der 3tc< ferent einen Abstrich von 100.000 fl. Reichs-Kriegsminister FZM. Graf Vylandl. Rheidt bemerkt, dass dieser Abstrich nur auf einer approximativen Schätzung beruhe. Im Occupation«. Gebiete selbst sind die Getreidepieise nicht maßgebend; wichtig für die Verpflegung der Truppen ist das Brot. In Bosnien und der Herzegowina bestehen nicht tnc erforderlichen Milhlen; das Mehl muss von auswärts beschafft werde». Wenn die Getreidepreise gefallen sind. so möge anderersells berücksichtigt werden, dass die Fleischpreise in Bosnien gestiegen sind. Wenn die ein» zelnen eingestellten Posten noch mehr gekürzt werden, so nütze das Virement nichts. Mit Rücksicht aus das Virement sei von der Einstellung höherer Posten, z. V. betreffend die wahrscheinlich höheren Sanilälszulagen. abgesehen worden, in der Hoffnung, Ersparungen zu erzielen. Aus diesen Gründen empfiehlt es sich, die im Voranschlage Titel 2 k. mit 3.516,318 fl. eingestellte Summe beizubehalten. Referent Dr. Ritter v. Orocholski beharrt auf feinem Antrage, welcher angenommen wird. Zu Titel 6: »Einbau der permanenten Pfeiler fül die eiserne Save.Brücke bei Brod", beantragt der Referent einen Abstrich von 100.000 fl. Reichs-Kriegsminister FZM. Graf Vylanbt-Rheidt: Ich würde leinen Anstand nehmen, darauf einz«gehen. wenn nicht Mehrkosten entstünden. Man muss Rücksicht nehmen auf das Hauptprogramm. Die Firma Gregersen wird früher mit den Maschinen fertig fein und dann für dieselben nicht sofort Verwen« dung finden; es können dadurch leicht Entschädigungsansprüche entstehen. Mit Beginn des Jahre« 1384 soll die Brücke fertig sein. Deleg. Dr. Sturm: Ich halte die Delegation nicht für competent, diefe Summe zu bewilligen, da die Bewilligung derselben in die Eompetenz der Ver-tretungslörper der beiden Reichshälflen gehört. Redner kann daher die Einstellung dieser Summe nicht be. willigen. Deleg. Freiherr v. Engerth nimmt den Antrag der Regierung auf. Der Referent zieht seinen Antrag zurück, und wird Titel 6. ebenso auch Titel 7 bis'9 unverändert angenommen. England und die Türkei. Der «Pol. Corr." schreibt ihr Correspondent au« Con st an tin 0 pel. 10. November: Die Abreise Lord Duffer ins hatte bisher jedenfalls fchon die eine Folge, dafs die Pforte und der Palast die realen Bedingungen der Situation denn doch zu begreifen anfangen. Es haben sich daher günstigere Ve, ziehungen herausgebildet, weil auf der einen Seite England einen milden Ton anschlägt und Unterhandlungen nicht rundweg ablehnt, sondern nur er> klärt, es sei gegenwärtig zu fsüh, auf solche einzu. gehen, während auf der anderen Seite die Türken brgielf^i, dass die Stellung Englands in E^yolen durch bloß»' Phrasen Nicht erschüttert werden könne und eine Macht, die zur That bereit wäre, sich nicht finde. Uebrigens hat England, wie gesagt, nicht ver-absäumt. in kleinen Dingen sich der Tüikm Auftrage des Sultans der Königin Victoria peisönllch Vorstellungen machte, dass Baler die Dienste des Sultans verlassen habe und in diejenigen be« Khedive getreten sei. Musurus Pascha lenkte die Aufmerksamkeit der Königin darauf, wie es überhaupt möglich war, dass Baker vom Khedive ernannt wuide. da doch den Firman« zufolge jeder höhere Osficier der ägyptischen Armee seine Ernennung vom Sultan erhält, sowie ja auch jede höhere Classe von Orden nur im Namen des Sultans ertheilt werden kann. Im Besitze de« Kh'd've befindet sich nämlich stets eine gewisse Anzahl von Ernennungen mit der Signatur des Sullans iu kiknco, die er nur mit den betreffenden Namen auszusüllen braucht, was auch vou Olden6elthe>luna/n gilt. Auf diese Weise war rs möglich, Bater unter drr Quasi.Sanction des Sultans zum Obercommandant»»!! der eqyposchen Armee zn ernennen. Musurus Plscha b^llogle sich beider König,,, über dirse Manier, sich drin Dienste des Sul« tans zu entziehen und man war hier höchlich erfreut, als im englischen Pa,lammte officielle Eiklärnngen über die Ernennung Vaters abgegeben wurden, in denen es hieß, dass die englische Regierung nichts mit derselben zu thun gehabt habe. Es versteht sich von selbst, dass man hier die Ueberzeugung hegt oder doch zur Schau trägt, dass diese Eillärung infolge der Vorstellungen Musurus Paschas abgegeben worden sei, wie es d»nn in der That zweifellos >st, dass die Königin Victoria höchst veist'mmt über Baker« Verhallen ist. In diplomatischen Kreisen ist man, wie schon oben bemerkt wurde, der Ansicht, dass in den letzten Tagen eine kleine Wendung zum Nasseren in den Vo zlrhungen zwischen England und der Tinlei eingetreten sei u»d dass man sich auf beiden Seiten für eventuelle künftige Verständigungen vorbereite. Bald heißt es, dafs dieselben Secietäre des Sultans, welche ehemals die deutsche Allianz empfohlen halten, jetzt einer Annäherung an England d^,s Wort sprechen, bald hört man wieder, die Umgebung des Sultans theile sich in zwei Lager, von dencn das eine die russische, das an» dere die englische Allianz befürworte. Hagesneuigkeiten. — (Keine Excesse mehr.) Die „Wiener Zeitung" schreibt unterm 14, 0. M : Da in den letzten drei Tazen leine Ruhestörungen mehr vorgekommen find, wurde heute die Vereitschaft der Wache aufgelassen. Ebenso wurde leine Consignation von Militär mehr vorgenommen. Auch die Verfügung, dass in dem Rayon, in welchem die Krawalle fich ereignet haben, die Huus-thore schon um 6 Uhr abends gesperrt sein müssen, wurde mit dem heutigen Tage außer Wirksamkeit gesetzt. — (Unglück auf der Felixdorfer Haide.) Das l, l. Neich» . Krieglministerium hatte — wie das „Armeeblatt" schreibt — dem technische administrativen MilitÜrcomitt den Auftrag ertheilt, einen I ^Centimeter-Hlnterlabembrser aus Gusseisen zu conftruieren und den« selben dann bezüglich seiner Verwendbarkeit als Küsten« geschüh zu erproben. Die Vorarbeiten hiezu wurden dem im Comiti commandierten Oberlieutenant Eduard Ku« czera des 12. Artillerieregiments übertragen, und dieser hatte denn auch, um dem für Hinterladrohre wegen seiner geringen Widerstandsfähigkeit nicht sehr brauch» baren Gusseisen doch die mbglichfte Sicherheit zu geben, die Rohrwände bedeutend verstärkt und an der Kurbel des VerschlussmechanlSmuH eine sinnreiche Verbesserung angebracht. Nachdem der Mbrser construiert war. kam er nach Felixdorf zur Erprobung, und wurden von Seite des Comite'S nebst genanntem Oberlieulenant der Major Vabouczel und der Hauptmann Matousel des Artillerie-ftabes zur Bornahme der Schießversuche commandiert. Der Mvrser lag in einer eigens conftruierten eisernen Schleife und hatte gar leinen Rücklauf. Nachdem schon über 100 Schüsse, theils mit schwächerer, theils mit der ftarlsten Ladung (12 Klgr. Pulver und circa 27 Klgr. Geschossgewicht) abgegeben wurden, hielten es die Offi» ciere nicht mehr für nothwendig, bei jedem Schusse die Schuhbauten auszusuchen, was für sie verhängnisvoll werben sollte. Am 8, 0 M.. beim 54 Schuss mit der Verstärkten Labung stand Major Vabouczel mit Hauptmann Matonirl seit. und rückwärts des Mörserö, Ober-lieutenant Kuczera seitwärts desselben neben dem Ve-dienungsmanne. welcher abfeuerte. Der Mörser hatte eine Elevation von 20 Grad. Nach dem Schusse riss das hinterstück ab. traf auf den Voden auf. und d>e Eprengstiicke flogen nach rückwärts, von denen eines den Hauplmann Malouöel auf dem Kopfe und eines auf die Brust tiaf. so dass er augenblicklich todt zu Node» sank. Die Kurbel des Verschlusses flog seitwärts und ftre,fte auf dem rechten Unterschenkel den Oberlieutenant Kuczera. wodurch er einen complicierten Splitterbruch desselben erlitt. Sonft wurde niemand verletzt. Die allgemeine Theilnahme, welche dieser Unglücksfall hervorrief, hat fich am 9 d M bei Beerdigung des Hauplmanns MatouKel kundgegeben. An derselben nahmen theil: die Ge,,erlllmujlirr Rilter v. Schmarda. Kreuh. Fohl und Ciusiz. die Oberste Sponner. Oesterreich, sämmtliche Oificiere des technisch. administiatlvenMilltär.Comites.Deputalionen des höheren Artillerie, und Gememlse«. des Artlller,e.Stllbeosftc>ers. curses, der in W.en 3 Gesellschaftssecretärs Herrn Kramer beschlossen, dass die k. k. Landwirtschaftsgesellschaft vom 1. Jänner 1883 an ein landwirtschaftliches Blatt herausgeben wird, welches den Mitgliedern der Gesellschaft unentgeltlich nur gegen Rückerstattung der Potogebür zugesendet werden soll. Die Verhandlungen der General» Versammlung wurden um halb 2 Uhr nachmittags abgebrochen und wurden um 3 Uhr nachmittags fortgesetzt. Ein ausführlicher Vericht über diefelbeu folgt in den nach» ften Nummern. - x- — (Handels- und Gewerbelammer für Krain.) Heute Freitag, 17. November, findet um 6 Uhr abends im Magistratsfaale eine ordentliche öffentliche Sitzung der Handels» und Gewerbelammer für Krain unter dem Vorsitze des Herrn Präsidenten Josef Kufchär statt. — Die Tagesordnung lautet: I ) Vorlage des Protokolles der letzten Sitzung. 2.) Bericht: a) über das Kammerpräliminare pro l883; d) über das an das h k, l. Finanzministerium gerichtete Gesuch der Forst« und Industriegesellschaft in Lestova Dolina um Nachlass der, Zollgebür für Maschinen; c) über den zu erstattenden Ternavorschlag für fünf Censorenstellen beim Filiale der österreichisch - ungarischen Bank; (1) über die Markt-concessionsgcsuche des Vermögensverwaltungsausschusses von Natje und der Gemeinde Moräutsch; 6) über das Gesuch des Vermögensverwaltungsausschusses von De< bernik wegen Uebertragung eines Marktes, 3) Nllfällige sonstige Anträge, — (Vermählung.) Vorgestern fan5 hier die Vermählung des commerciellen Leiters der trainischen Ballgesellschaft, Herrn Max Krenn er, mit dem Frau» lein Emilie Ribic, Tochter des Herrn l. l. Landes» gerichtsrathes Ribic. statt. Am Vorabende wurde von Seite des Männerchors der philharmonische» Gesellschaft der Braut ein Ständchen gebracht — (Herr Richard Dolcnc), der bisherige Leiter der Weinbauschule in Slap, wurde - wie „Slov Narod" meldet — an die erste bulgarische Landwirt« lchasts^e in Nustschul mit einem jährlichen Gehalte Von 6000 si. berufen > v ^ >, — (Die Martini-Besedn). von der iöiskaer Citalnica am vergangenen Sonntag in der zu derartiqen Unterhaltungen besonders geeigneten Kosler'schen Winter-! Nierh,'lle arrangiert, reiht sich de,i vielen vom genannten z thätigen Vereine bisher veranstalteten Festen würdig an. An 200 Gäste amüsierten sick, die Räume der Halle dicht füllend, an den einzelnen Prossvammnummern und waren zugleich durch die vorzüglichen Genüsse au3 Kos-lerS Keller und Restauration vollauf befriedigt. Um zur Besprechung des Programms zurückzukehren, muss hervorgehoben werden, dass die gemischten Chöre „?reä »IOV680M" und „?686N?i-!M0l'k", sowie mehrere in der Raststunde vorgetragene, am meisten Gefallen fanden und zur gehobenen Stimmung wesentlich beitrugen, die überhaupt eine beionders animierte war, wie dies bei allen von der Ajßlaer Citalnicll gegebenen de>l Charakter der Läildlichkeit tragenden Festen oer Fall ist. — Den orstelen und ernsteren Theil dec Bi'seoa b ldeten außerdem der von l8 Sängen: präc^'e vorgetragene Männer chor „I^t^ rouüc „Xr»t mo^tu.", welche Piöce Herr Pelan mit ganzem Erfolge zur Durstelluxg brachte. — Nach halb 10 Uhr gab die Musikkapelle des vaterländischen k. l, 17. Infanterieregiments, die auch vor der Beseda und während derselben zur vollsten Zufriedenheit concertiert hatte, das Zeichen zum „Kampfe um den Tanzplatz". Bei fo vielen und energischen Kämpfern, als da versammelt waren, ist es begreiflicherweise rasch geluugen. den nöthigen Raum zu erobern; der Tanz währte bis zum Morgengrauen des Montag. — (Das Concert der Teresa Tua), da» gestern abends im landschaftl. Redoutenfaale stattfand und fehr zahlreich besucht war, rechtfertigte den außer« ordentlichen Ruf. welcher der 16jährigen Violinvirtuosin von allorten vorausgegangen. Ihr geradezu phänomenales Spiel, das jedem Vergleiche mit den virtuofen Vorgängern der letzteren Ianrzehnte fpottet. eroberte derfelben auch hier im Sturme die Herzen der Iuhürer-fchaft, und war der Beifall, der den einzelnen zum Vortrage gebrachten Piöcen gezollt wurde, ein stürmi« fcher. Wir sprechen über dieses Concert, das lange, lange in der Erinnerung des kunstsinnigen Publicums unserer Stadt fortleben wird. morgen noch ausführlich. —es — (Literatur.*) „Der Halbmond vor Wien" betitelt sich das neueste Werkchen der so bekannten und belicblcn Jugendschriftstellern Hermine Proschlo, welches soeben im Verlage der Gebrüder Kröner in Stuttgart erschienen und dazu bestimmt ist. der Jugend in oner Reihe von Geschichtsbildern die beiden Belagerungen Wiens durch die Türken in den Jahren 15)29 und 1683 zu veranschaulichen. Diese ,,Ge« schichtsbilder' sind von der Verfasserin mit größter Ge> nauigkeit und nach den vorzüglichsten Quellen gearbeitet und der Fassungskrast der Jugend, für welche dieselben eine nicht genug zu empfehlende Lecture bilden, an» gepasst worden. Ein großer Vorzug des interessanten Büchleins ist ferner die bei aller Vollständigkeit knapp gehaltene Form debselben und die übersichtliche Einthei« lung in Capitel; auch der überaus billige Preis dieser zeitgemäßen Novität von blos 40 Pfennigen dürften dieselbe bald populär machen. Die dreizehn gelungen ausgeführten, äußerst netten Illustrationen bilden einen nicht geringen Schmuck dieser Geschichtsbilder; dies gilt insbesondere von den Porträts des Sultans So« lim an II. des Bischofs Kollonitsch. d.s Kaisers Leopold I., (ausgeführt nach einer Medaille im k. l. Münz- und Antikencabineti») u. a m. Von Vollbildern erwähnen wir: „Die Tüllen bestürmen Wien" (1529) und die historisch getreuen Ausichte» des Burgplatzes (1552) und der Stefanskirche. Diefes nach jeder Rich' tung hin ausgezeichnete Wert ist der «Universalbibliothel für die Jugend" einverleibt worden, die in dem genann» ten Verlage erscheint und welche schon die stattliche An< zahl von 132 Bänden ausweist. Zahlreiche weitere Bände siuo iu Vorbereitung. Indem an dieser „Univer-salbibliothek für die Jugend" bloS bewährte Pädagogen und Jugendschriftsteller mitarbeiten, fo bietet diefer Umstund allein d>e beste Gewähr für die Gedle» genheit nicht nur des hier angezeigten Büchleins, son» oern auch >ür alle bereits erschienenen und noch zu er» jcheinenden I -e». * Alles in dieser Rnbrik Änqczctgtc ist zu beziehen durch die biesiae Vnchhandluna, Jg. ». Nlei«mal»r H? Feb. Vambera. Neueste Post. Original-Telegramme o,r „Laib. Zeitung." Budapest, 16. November. Der Wehrausschuss des Unterhauses nahm den Gesetzentwurf nber Ein» reihung emia/r ungarischen Bataillone in österreichische Regimenter unverändctt an. Berlin, 16. November. Das Abgeordnetenhaus wählte Koller (conservativ) zum Präsidenten, Herre- mann (clerical) und Venda (national-liberal) zu Vice-präsidenten. Paris, 16. November. Bei Berathung des Cultus- > budget« in der Kammer verlangte Roche (Raoicaler) die Streichung des Capitels VII. betreffs Pensionen für Geistlich? nnd wies nach. dafs im Juli dem Erz-bschofe von Algier behufs der Propaganda in Tnnis ^ungeachtet der ablehnenden Haltung der Budgetcom< j mission ein Credit von 50.000 Francs a/wähtt würd?. ! Cleml'tice^.u verlangte diesbezüglich Aufklärungen. Roche beantragte ein Tadelsvolnm über dieses Voig?h?u. Auf die Bemerkung des Ministerpräsidenten, dass dies die vorige Regierung betreffe, wnrde die weitere Debatte auf Samstag vertagt, das Capitel VII. aber, üachdem d.'r Cliltnsmimster dessen Beirishaltnng aus« orncklich verlangt.", ang"!wmmen. Prag, 16. November. Anläfslich des Namens-fcstes Ihrer Majestät der Kaiseiin wird si H eine Deputation dl'8 Stadtrathes mit dem Bürgermeister 5NM Statthalter begeben, um die Glückwünsche der Stadlmrtretung darzubringen. In allen Kirche» nnd Gotteshäusern wird Festgottesdienst unter Betheiligung ! der Schuljugend gehalten werden, l Portsmouth. 15. November. Nach Aussage der vermisst gewesenen Buotsmannschaft der „Westphalia" ist der Dampfer, mit welchem di? „Westphalia" zusammenstieß, mit der ganzen Mannschaft untergegangen. Der Name dieses Dampfers ist noch nicht bekannt. Petersburg, 15. November. Der Minister des Aeußercn v. Giers reist heute nach dem Auslande. Vlangali führt während dessen Abwesenheit das auswärtige Amt. Kairo, 15. November. Die Untersuchungscommission vernahm heute Suleiman Daoud; derselbe ge^ stand, Befehle zur Brandlegung in Alexcmdrieu gegeben zu haben, nachdem er pelemptorische Befchle Arabis empfangen hatte. Zenge fügte hinzu, Arab' habe mehrmals Mahmoud Sami zu ihm gesandt, um ihm zu sagen, dass er virle Pnnkte gleichzeitig an« zünden solle. Außerdem befahl Aratn am 12. Juli, den Khedive im Palast vo» Ramleh zu ermorden m«d als er zögerte, habe ihm Arab» Feigheit vorgeworfen. Tr (Suleiman Daoud) begab sich darauf mit viel Soldaten nach dem Ramleh'Palast, traf aber unterwegs auf Sultan Pafcha, welcher ihn überredete, zu Arabi zurückzukehren, um mit diefem die Angelegenheit zu befprechen. — Der Gesundheitszustand der britischen Truppen ist fortgesetzt wenig befriedigend. Vei der Cavallerie sind 14, bei der Artillerie 1l, bei del Infanterie ? Procent der Mannschaften dienstunfähig. Verstorbene. Den Ib. November. Ignaz Fasching, Vau- u. Maschi/ ncnschlosser, 47 I.. Tuchscherergassc Nr. A, Tubcrculosc nach Hä'moptoü. Den 16. November. Iulins Idcsar. Hausbesitzers-söhn. 4»/, I,. Alter Marlt Nr. 12. Il^llrcieupllllln» ncnws. Theater. Heute (ungerader Tag) zum znieiteumale: Reif-Reif" Iingen. Schwanl in 5 Auszügen von Gustav v. Mosel. Meteorolossische Veobachtungen in Laibach. u A An:« ß ^ " " 3^Z Z 5s P3 ZZ n « ° «Zs Z "'» Lß? K? 2 -« ^s ^ 5 H-? ^ ____F "___-55 7U.Mss. 729 26 ^- 3 6 NO. schwach bewölkt «70 16. 2 .. N, 728 44 ^- b'k SW, schwach bewölkt Heat" 9 .. Nb, 72k. 45 > 3 6 SN. schwach Regen " Vormitwsss und abends Messen, nachmittags etwas sst' lichtet. Nachts Regen auhaltend. Das Taaesmittcl der WärM« ^ 4-:i". um 0'7« über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Ottomar Vambcrg- Kalender-Anzeige. Der Stadt-Auflage der heutigen „Laibacher Zeltung" lie^ ein Verzeichnis des Frommc'schen Kalender»Verlages ve^ sämmtliche in diesem Verzeichnisse genannten Kalender s>l>b Jg. v. Kleinmayr k Fed. Bambergs Buchhandlung stets voi räthiss. gg Gegon l^a.grerLli:ran».pfe schlecht' Cg 'Verd.a.-u.-u.n.gr I Eggers Sodapastillen, Ü || bishor unerroicht in Wirkung auf dio loichtc hot- g «8 lichkoit, insbesondoro schwor vordaulichor Spoison, i ^ sornit das bosto Boförderungsraittcl zur Krnäbrung ¦ % und Kräftigung dos KörporB. (4358) 10-10 & Unbedingt wirksam bei VordauungascbwiicbOj S Sodbrennen, Anschoppungon dor Eingowcido, '»ei S allen Katarrhen dos Magens. — Kin bowäbrtos g diätiflehos Mittel in dor oingownrzolton Gicht unu « m Tuborculoso. — Zn Original - PackunKsproiaon x» < m Cartons a 30 kr. am Lagor in Laibaoh in don a m Apotliokcn J.Svoboda, Proschnrnplatz; W. Mayr, i % Maricnplatz, Erasmus liira chit z; Kralnbargs. » m KarlÖchaunik,Apothokor;TrIeHt:Forabo8CDi a m und Udovicich, Apotheker; Otfra: ApothoKor u g Christofoletti; j