n^süi preis 1'-»" 70 e5,o»»a«nt «»ed«nt»ek »>«d«nm»l. 8ekrM!«Nung s7«l. !nian»fd. l^r. ZV70» »«»t» Vss^sttung >. Sue^tlfueksr«« (I»t lntsmsd. »llr 2024): ^«fldor. »lurölisv« ut. 4. 0,s«f> ^nkr»a««, »?0slro«>rto dGll«g«i». b^»nu»k5ww «lokt »«wrnt»»t^ P « H »l »<5. SS Montag, 10. k^vdru»r 1g?>0 ln»sf»tsi«- o./^Kann»m«ntz.^nn»kmo Uuri?''»vs «l. 4 Ssiugzpmls«. ^dliolen. monatl. 2Z vln. rus^sUsn S« sun. 6urek ss'vsl mon»a. ?Z 0!n. kük li«i vdfio« msluitl. SS Vin. kun?etiiumm«f 1 dw Z v«» !Nontaas Ausaabe Mt Mann und Maus 5pencZet füf kZen KAV?0.?0»«V cler /^niituberkulosenlixs in ^srikor! ^ch^H<»P^v^ft»O»OchGO»OOchchOGchchH Der »Skteste Toa W fteuriaen Winter Nach gemdezu FrühlingSluft atmenden Tagen der letzten Woche, setzte gestern geq?n Abend eine kalte Strömung ein, die die Luft austerordentlich stark erkältete. Ter heutige heitere und sonnige Sonntag dürfte wohl der kälteste Tag im heurigen Winter gewesen sein. Bei eiskaltem, ziemlick) star?i?m Nordwind sank das Thermometer stellenweise Vis 11 Grad unter Null. Aehnlich lauten die Berichte auch auH anderen Orten. So hrelt sich in Ili'greb daS Thermoimeter tagsüber auf 10 Grad und sank abends sogar auf 15 Grad unter Null. untergegangen Furchtbare Katastrophe des waoflawifaien Dampfers „Baksa" im Atlantischen Ozean Sinbmlv Ins Vokam« in Kokev^e LM. K o L e v j e, 9. Febcr. In der vergangenen Nacht drangen bisher unbekannte Täter durch den Keller in das hiesige Postamt und raubten aus der Kas se FSgen 20.000 Dinar Bargeld. Sie wurden jedoch gegen Morgen von denl ins Postamt eintretenden Diener verscheucht und lieszen verschiedene Geräte und einen Handschuh «m Tatorte zurück. Die Verfolgung der Einbrecher wurde so-fort aufgenommen. AomNiendrama TU. Wien, 9. Feber. Gestern abends begab sich ein Poli^eibe--amter in den Dicirst, während seine Familie daheim blieb. Heute früh wurde nun die Gattin, der elfjährige Sohn und die fünf-zchnjährige Tochter iim Zimmer tot aufgefunden. Der Gachann stmrd offen. Man untersucht, ob es sich um einen Unglücksfall o'der Absicht handelt. ^ckea 6i«er 5on6em nekmen 5!« bei k-luzten» ttei5erk«t, kronctüo!» kat^rrk elniaci, Itresi val Li vertreibt rien tiu5ten uml virttt scklein^S5encl. RO. Dubrovnik, 9. Februar. Heute trafen hier d'e ersirn authculischLn Meldungen iiber die Katestrophe des jugs» slawischen Dampfer „D a k s o" (Eigentum der „Dubrovae?a Plovitba") von !»er spaui. schen Küste ein. Der geniere Bericht stammt vom Kopitün des Dampsers des Augolawischen Lloyd, „Ivo Rakis", welcher sich auf der Suche nach dem vermißten Schiff befindet. Nach d efem Bericht ereilte das Schicksal den Dampfer am 27. Jänner nl'chmiitag.L in der Röhe des Kap Z^inlsterre am Enlgniiq des stiirmi'^n Golfes von Bisk-^ya. des Grabes Tausender von Schiffen. Die .,Da-ksa" geriet gcgsne 1Z Me in einen furchtbaren Sturm, der das Schifsderart beschü' dlgte, dak es um Hilfe sunlen mufzte. Die SOS'Rufe wurden von zahlreichen Lu?n-pfern und Küstenstativnen an der portugie» fischen und fsknischen Küste aufgesangem Um 13.55 Uhr widerrief der Dampfer die Hilferufe und teilte mit, er fehre mit eigener Kraft gegen die Kiifie, d^e er bald zu erreichen hoffe, Nach den letzten Fuilk^prächen vom Bord der „Dakfa war das Schiff kaum zrhn Meilen vom Ufer entiernt. Dann verstummten die Funkspruch? und »ant Schiff wurde nie mehr 'twaj geiehen. Der Kapitän hoisle augenlchimlich, trotz der fchweren Veschäkia'lngeu. die der Tamp skr erlitten hatk-' mit eiqeitfr traft noch rechtzeitig einen Hasea '^rreichcn zu können. ?(e?in zwischen 14 und 1^> Nhx crbob sich ein neuer, noch heftigerer i^rkan, der da^ Schiff unaufhaltsam gegen die Bradmlg trieb und an die Felsen schmetterte. Der Ähiffs« rümpf barst entzwei und versank binnen wenigen Minuten mit Mann und MauS. Bon der 36 Mann A-jhlznden Besatzung find alle untergegangen. Die Medttng von der Äatestrsphe im Ozean machte auf di? Vefi-lierung von Dubrav-ni? einen niederfckimetternden kindruck. Alle ft'ir hcute anberaumten Veranstaltungen wurden zum r^eichen d?r T^rauer abgesagt. Zal)lreichr HLuscr sind schwarz beflaggt. Morgen vormittl^gs findet fiir die Opfer des schrecklichen SchiffsunterMges ein Trauer-gottesdtenst statt, dem auch die VeMden d^i wohnen werden. Die neue MurbrUcke Gin Sumbol der Annäks? unn der bkwen benachbar-trn Gtaa en ^ Feierliche Eröfinuna Unter überaus feierlich^^m G^prän^l' wurde heute vorinittags die neue Murlirück ', di.' vor knapp zwei Wo6)en in aller stille visoTisch dem Verkebr übergeben word^'n eingeweiht und erössnet. Besonderen erhielt die Feier durc-h die Anwos^nheit pro« minentcr Persönlichkeiten aus beladen benach barte?: Ttmten,.Jugoslawien und Oesterreich, die durch die neuc Brücke verbunden werden. Als Vertreter der Neograder R-egierun? wchnte Banus Jng. S e r n e c, der in Begleitung des Bizebanns Dr. Pirkmajer und ^des Banalrates Zenekovie bereits gestern nachmittags in Marilior eingetroffen war, der Feierlichkeit bei. Ferner waren jugo slawiisch 'rleits K^isinspektor Dr. S ch a n-b a ch, Weihbischo^f Dr. T o m >a ^ i L, k>er Vorstand der Banalbauabteilung Jng. Kra-j e c und die St^itzen der lokalen Behörden erschienen. Als Bertroter der österreichischen Regierung nahin^n an der Eröffnung der Brücke Bundeskanzler Dr. Schober selbst, der eben von seiner Rmnreise hei.ulgekehrt istt, die Minister Dr. H a i n i s ch und Jng. S ch u m m y, Landeshauptmann von Stei-ermavk Dr. R i n t e l e n, der österreichische Gesandte in.Beograd Dr. P l e n i s, der Bi^sckios von Seckau Dr. P a w l i k o w-s k i, der Vorstand des siieiermärkischen Lan-desbauamtes Jng. E i ch k -i tz, die Ingenieure T r u m m e r und Krebitzu. a. teil. Beilde Grenzorte, der Markt Gornsa Rad-gona, wie die jenseits der Mur liegende Stadt Radkersburg, waren reich beflag^j^ il. gefchlNlückt. Aus Nah und Fern hatten sich große Menschemnassen angc'iminelt, um Zeil ge der Einweisung eineö - uen, haltbaren Verbindungsweges zwischen den beiden benachbarten Staaten zu sein. Zahlreich waren auch die Aboi.^ungen i>er verschiedeilen Gemeinden der Umgebung beiderseits Staatsgrenze. Banns Jng. Sernec war mit Begleitung im Laufe des Vor>mitt«ges in Gornsa Rad-gona eingetroffen und wurde vom Gsmöin- Gornja Radgona, 9. Feber. derat mit dem Bürgermeister Tr. B o e^' z i o an der Spitze be-irüs^t, worauf er mehrere Abordnungen empfing. Kurz vor 11 Uhr sei'ten sich die Festgäst? ^?eidersc'its d?r Brücke in Bewegung und trafen in der Mitte derselben, die die 5taats-"rcnv' bindet zusamnilLn. Lm^deshanptmann Dr. Rintelen bel^rüszte die Anwesenden mit einer warmen ?lnsprache. in nx'lcher er die erschienenen offiziellen Persönlichkeiten, vor allem den Bund'Sskanzler Dr. S ch " -b e r, der knrz voi^k)er aus Graz eingetroffen war, sowie den Banns Iug. Sernec als Vertreter der beiden Regierungen herz-limst ^begrüßte nnd hervorbob, das; die neue Brücke ein Symrbol der Annäherung der bei" den Nachbarstaaten bedeuten m'öge. In kurzen, aber Prägnanten Ausführungen entwarf dann der Bauleiter Bauamt?-direktor Jng. E i ch k i. tz die Entstehung-geschichte der neuen Brücke, welche die vor etwa Ichresfrist durch Eisc^ang weggerissene Holzbrücke ersetzt. l5r betont:! insbesondere die Berdieiiste, die sich die ^nssenieure Trum m e r, A r e b i tz, K r a s e c »lnd Skaberne um den Bau der Vlisenbe-tonbrj'icke erworben hntten. Hierauf nahm der Bisck>izf von Sekau Dr. Pawlikowski die Eiivweik)ung der Brücke mit einer Ansprache vor. Seinen Ans Mrungen schloß sich Weihbischvb Dr. T o-m a 2 i ^ in slowenischer und deutscher Cvra che an. Mit kurzen Worten erklärte dann Mi nrster Dr. H a i n i s ch die Brücke für eröffnet. Nach informativ«! Ausführungen seitens des Jng. r a j e c in slomenifcher nnd deutscher Sprache, betrat Banu? Jng. S e r-n e c die Tribüne und teilte in feiner Rede n. a. mit, dag feine Majesiüt der Wnig deil Bauleiter Jng. E i ch k i tz in Würdigung d^'r Verdienste um das Zustandekoinmen der schönen Brücke mit deini St. Sava-Orden dritter Klasse ausge.^ichnet habe. Redner 'üe-tonte, düs^ die alte Brücke aus Holz war und dechalb vermorschen muntc, die neue Brücke hingegen sei ein Symbol der Festigkeit un?» Danerhaitigkeit der her.zliclien Beziehungen »wischen Jugoslawien nnd Oesterreich. Anr Nanren des Ministerpräsidenten General '^'.v ksvi<^ erslärte dann der Bailns die Niiue Brücke für eröffnet und übcniab sie ihrer Be stimmung. Als letzter ergriff Bundeskan^er Dr. S ch o b e r das Wort. Er teilte eingangs mit, daß die österreichiscl)? Regierung als ^^eichen der ?lnerkennung der großen Verdie?n ste um die (Erbauung der Brücke den Vor« stand der Banal--Banabteilung Jng. K r o-s e c mit deiii Verdienstkreuz mit dem 5tern ausgezeichnet hat. 'Redner er^vähnte fortifvh-rend, er sei sehr zufrieden init der raschen Beendigung des Brückendauec, imd sprach die Hoffnung auS, das^ der neue Verbinduirgs« weg eill Zeichen der gegenseitigen Hilfe und' engerer Beziehnngen zwischen beiden Nacbbar'Äirten und damit zwischen Oesterreich und Jugoslawien sein invge. Die <^i^ste begaben sich dann an das Rechte Muruser, wo sie vo^n Bürgerineister von (^orusa Radgona Dr. B o ez io begrusit wurden. In einer Vcmbe neben der Brücke wurde ein Jmbis; cingenomm«^, worau'f sich die Gesellschaft zurück nncl) Radkersburg be« gab, wo inittaigs im Saale der dortigen Zpartasse ein Festbankett veranstaltet wurde. Bonl Baickett wurden Begrüf^ungSdepe^ schett an Ä ö n i g Alexander nnd Bund<>5i,nrndcnt Dr. M iklas gerichtvi. Unl Uhr kehrte Bundeskairzler De-S 6) o b e r nach Graz zurück, wo er in de? dortigen Universität zunt V^rendoktor pro-lnoviert wurde. Die übrigen Festgäste verlie-f^Ln iin Lanfe des Nachnlittages mvd Abends die Staat. Die neue Brücke ist, wie bei^eits erwÄhuk, au!? Eisenbeton eroant und bestellt aus drei Bogen nnt einer Gzsmntlänge von 8<> 'Meter. Tie .'»loste«, die se zu Halste von beiden Staaten getragen werden, belaufen sich ans fast 3 Millionen Dinar. » aket Kiz!ond»!,n-I^o1»?-k»kt«n im k»krIrarte»bLro nUl»ril,or, ^Ielrz»i»ilrov» ee»ta Z5! ,^Marlbc»rer W. S MMch, ven 1fs. ^Snmr Seltsame Sesetzesvorlagen D« Bereinigten Staaten bestechen aus 4L Staaken, die sämtlich ihre eigenen ÄchY-stober haben, und diese meist ?ehr fleißig sind, so bringen sie oft merkwürdige Gesetze Manöe. Die „Mvyork World" gibt nun oine Blutenlese vvn (Gesetzentwürfen, die den einzelnen Parlamenten zur Beratung vorgelegt werden sollen. Man liest da solyrnd?S: ^)iev. Oskar Haynwod. ein GesejMber oom Staate Nord^iroliu^. will das Streicheln (Mn^) als <l7 - n ^a>Mck-.m nn> Iüngttnzen, ,^-.v Vo-r^elv in verhängten Äutc.', au.'^'.^'t wird. Qe kann auch zu s^lrie-vn da-) h?ißt, wenn auch da nicht mt'hr. . ^ iPcnnsylvama ist nnien'-r.'-^t worden, nach der I > -n zlu.: 'Unterschied? von gc- wöhiiilttben ÄeMictM. die sich in die Wan-deloien genötigt norden. Man n>rrd die Op^nsilion d-:r einzigen weiblichen Ad^e-ord^v tim M rs. 5>esen Grinves verstehen, die sich ieidenschastlich dagegen nxhrt, im Pnrlamf ^ in dre^m An^zime erscheinen KU imislen. klbarles Baaver. si>n Senator von Okla« n^mn. ivikr? 's^ eine ae^k-l-iche Regelung der imd Dicke dtr ^i^u^its. Das Nistuit »rill einen Dnrchnresie? von mindestens drei ^?Il ^'ifmei^'n. ^nie^s'iisls i^dr>ch dicker als ei mv ^,i?ls 'ein. Ter Swai New scheint die Heimat de? ^u -)?m Die dortige Ow'e^ebun)g fordet nämlich ein kvv. nacs) d5" der vor ^n Hopels and P?iva".^''".l!sern ^ Echirmdächer ai^f 7 Fvk>. iA.LI ^er) und d-ie Län<^. der Ho4."l5et'5e'n auk d^ ^lei-s-e sesi'ge^t' nv^dsn sollen, >n ^aaie Oi^/wn 'rill nvm den Zi^aret aus r^,ren! t?n und ?sn^'>sien 'Vl'^n ü!N^'^'ni?e su;i<^ V"ne- m't >er ?i.>ar«^te im Mund? er-lallen, ^in>'>er z Nochen vevleiiet ^rv- dt>n. Fn ^en ^»1 ^n'^r eisv Petition eingeveirb^. d^e zu verbieten An !«r ^^i"^una beis^ ey, ^v^n ?!Kl:!»!'hc?en ^f^mnien und Äifolge des UM^k'Nden ?ch? me? in der EnLwkc??,l:iiön^' ^in"':^'uts unter stsn'Sche W^^t k-Serien, serner s»evntvasst d^ ?'nini-^freie sich nach Belieben sechs seiner Frauen tvüh-len. Als der neuernannte Aammersänger diese Ehre abschlug, nxir der jdönig sehr un-gelten und dem Cän^r stM einer Fvau eilten Hund cm, wobei er die Hoffnung ausdrückte, daß der große Sänger, wl?nn er für Frauen keine Berwend .rg ha- be, einen Hunid Wicht abschlagen wivde. Josef HiAlop nah-nl den HunÄ, ein herrlic^S Ex?mMir einer in Euwpa so gut wie unbekannten australischen Rasse, entgegen, und will sich von dem herrlichen Tier nicht mehr trennen. Er ist fest davon überzeugt, daß der Hund seine Mascotte sein wird. Schweres Autobusungllick 24 Pgfsagler« «ehr oder «i««»«r schwer verleM In t»?r Nähe von Kfoflsica bei Ljltbljana ließ der Chanfsi^ur Drago K a L a r, der einen mit 25 Fahrgästen angefüllten Aura« bus gegen Nnterkrain lenkte, für einen Au« genbllil das Lenkrad aus der Hand, wobei der Wagen gegen einen Straßenstcin ftle» u. diesen aus der Erde riß. T^r tdrafrn^agen stieh dann gegen einen ?,aum, der ebensatts niedergelegt wurde. Schkießlich rannte der Autobus gesie« einen anderen Straheiistcin an und siel die Mschung hinunter, sich da» bei dreimal überschlagend, lun endlich aus LM. Ljub s a n a, 9. Feber. einem Acker zertrümmert liegen zu bleiben« Alle Passagiere mit Ausnahme eines einzi-gen Wurden mehr oder weniger schwer ver. letzt. Zwei Fahrgaste erlitte» Seidel-, an« dere hingegen Rippenbrüche, während einer Frau alle VorderzKhne au^eschlagen wurden. Mit vorüberslchrenden Krastwogen wurden die Verletzten in« ttrankenhavs nach Ljub, tjana überführt, ^gen den Wagenlenker u. den Autobusbesitzer wurde aber das Straf« verfakfren eingeleitet. Ein Auto vom Schnellzug erfaßt Schreckliche» U«NMck bei Aenie» — k Tole TU. P a r i s, 9. Feber. Bei einem Autounglück in der Nähe von Nennes kamen secl^s Personen uins Leven. Alz der K?astw<'n ^mt einem Auto in das Innere Lo>ndeS. Nach einer abenteuerlichen Reise, die inehrere Tage in Anspruch"^ nahlln, stieß die GeMschoft auf einen «Vinj^-lsrenenstamm. Die meisten Tingedvvenvn hatten noch nie einen Weißen zu schen bekommen uich NM» beim AMick der h'smd-artigen <^^elj^lMft' sehr erstaunt. Der uigd»e W^htzn KU t^ine? liei d^ lseine 13 l^framn sür'die AWvn?-^ tung zn soryen HÄien. Räch dem'^Essen g^ Äslvp in«iii?s?e OperVllrim^ Kun: Ä^en. ^r!^c Heri^scher-fiel vor ^eude um, vollte sich wie sin Hund' und brtlllte dabei mit laut^Ctimme. Dann stülpte er sich aulf de?: Mnger und fing an,' sein? Nase an dessen Stirn zn reiben. Der' Dolimetscher erklärte, das soi idie l>öchste Aeu-ß«erung der königlichen »Gunst, die bisher keinem einigen der Eing?borenen zuteil i.ie-worden sei. Der König eriiaiint? ^den Tenor zu seinvn: Kaminersänger und bot ihm daZ havottchfte Geschenk an. Der Sü«ger Sonnte< Das ()>Lkeiulni4 uni tii.cn .^luü. der ! eini>?er Z^-it in 5' '-."rvool ;!'.'flr»"l'.tu.'t r^urde, . ist endlich flelüst<'t !vc?du?. D.<> Mii^lied r ' knmen mn die ein, die >p!,ze ^aci't wst-'n M d-'r-iü, und dnöej ni^'iü .ir" > te sich !>er livscrc' t^rund ihrer Ä'-ns.!U j! r ^ie Rede dn rx'r heirateten H:rrs-! eii^.u.rclen. Co ist d^r „Klub der Püntofs.!,' . ei^, und eS wsrd^ nur solche Herren aus - ioi'^au, die den soften Entschluß gefaxt hl!t!.'n, die Ihn auferlegten Ketten zu zertrccyen oder d'.xh ive--nigstens an ilhn.en zu rütteln. Die Gründer des Klubs, der BlNardmeister Bob Mc Vhry-stal und ein «mgeschener Kaufmann I. Mc Slvoy, sind sehr stolz «darauf, „das stärkere Geschlecht" endlich unter einer würdigen Parole vereinigt zu haben . Die Sitzuliyen werden streng gehevmge. halten, aber immerhin ist doch eimgS« durchgeskkrt. So vereinet man sich zu „Rauchverfa»«nLungen", die bis weit über Mitternacht ausgedehnt werden. Die M.t« gilieder Wimen sich dann ungestört dem Äe« nütz iHrsr Zigarre oder Weise hingehe?,, der ith^en zu Hiause durch Vas Schinvpfen der besseren HÄften vevimndevt wird. Der Klub Hat bereits in langen Hitzungen die gewichöA Wage erörtert, auf mskhe ZWse ein PantöWMbd am k^siisn uttd un-^ftchrLchstm jspät nach Hemse ÄMimt. Man At vorgchhla^n, Wks MWied v^ einer Wordnung anderer Mitglieder bis. ikk«rn ^'ü»» d«5t?v!«».N As» « WA ! vo? die unsMr begleitet wird, ob»r u^/liss?!ch bli'isit ja doch immer ein Uncsinck-!i.^r ud^ip. der den schweren Weg allein ami^ten muß. Deshalb hat man zunächst bs» ' - !.'ssen, b'lbebungen anzusvellen, und es !^"v< u Abordnungen der Mitglieder an die ' esrauen aesandt, um mit ihnen zu ver-und aus den so gewonnen'n Er-f^.l'runsien die rechten Mittel und Woge i.'ir eine sfn^difle Aufnahme zu ergrüi^den. Nie sieben Witwen des Ehue» Ad Tfchl (Üli-uen Ah Dschi war sin strebsamer Pe* ktttZoi^. Die lSH« »nar !schr MMch; >wemii.ger begünstigt aber lvar er m seinen Hi<«hiili<^m Reichtum. Cwtt nun «»bor ^»im F«« «S Peking «achGommm AU lasfm, heiizachvte Ex «im P«-«nwng noch Msiie mid ei-ne dickkie FvM. Heide als HmWfrcmen. Dan O«? Hßu hiteß «d« AWette, vie WMe Deng Mhon Kst. Daneben oiber hatte er — »vte eS iihm txrS Ge-sch evlaM« ^ «tch noch swi>se Relbenfvau-'en; lmd Mvr weniger als vier. Die GevOMAWe davver war Dan Ah Loy, wel-^ mli-t isiorner S>rso fsiix eigeniKche Fralu; de^ yM ihr lÄbte er W M ^nsm Tode, W^SviH^nzig Joch« laMg. imid sie gck»»r Gm -- M eilnftige Mlter bvn Feauen — Ander: ein Müdchen uich zwei Jungen. Bei seiMM Tolde aiber war nur noch ÄaS Miütdchon am Lehen. Teny Miiii: Got hatte Dan M Loy stetS als N?bMfrou anerkannt un^ die bMen lebten im ü!?st>en Einvc^rneHmvn; nBt Dan Letz ha^ Nh ÄW auch ^ne PeVin- ger Frau otniye Male besucht und Tan A) Loy n>ar auch von dieser anerkannt NVvden. DaTM starb CHuä Ah TW eines Tages gan^ plötzlich, noch ohc er fein Testament ge. macht hatte. Tan ?lH Loy verlangte nun nach chinesischem Recht für sich und ihre Tochter Hren Antoil an dem hi-nterlassenen Verinö» gen. Tie hatte inzwi>^ch«n iihren Wohnsitz ge. wechselt und war l»L das HauS der Kweiten Hauptfrau, Tan k^clh Hsu, gezogcn, welche sie jedoch^ nur als Schwester und chre Toch. ter als st'ieft!t>chter anerkennen wollte. DarmlS entwickelte sich nun ein h?srlgcr Erbstreiit; denn Tan Ah Loy hatte nicht die Absicht, sich einfach berseibe schieben zu las-sdaß Tan Ah Loy tatsächlich Chuen Ah Tschi s Nebenfrau ge. Wesen sei trotz des lanc^n Zuisanimenle-be-ns »nd trotz d^r drei K'inder —, weil, wie sie bohauptete, die .^^eiraitszere-mollie nicht stattigefunden hwbe. Zeremonie besteht nun ldarin, daß die Nebenfrau, o^der nielmehr 'das Mädchen, welches Mbenfrau werd^il soll, in das Haus der Hauptfrau geht, mit tvelcher sie leben soll, sich tie^ vor dieser verneigt un>d dann diese, den Mann und die etwa austerdeu, ann>esenden Verwandten bedient indem sie ilhnen den Tee serviert. Diese einfache HSusliche Zeram-onie hat dann Gesetzeskraft. Das englifche Gericht in Singapore, wo dieser Streit zur Austragung kam, mußte also umfangreiche Echebungen ausstellen, ob die erwähnte Zerenloilie auch wirklich statt-gefun^-l habe. Zeugen standeu gegen Zeil, gen und Tan Gek Hsu führte immer wieder neue Gründe ins Treffen, um Tan Ah Loy und ihre Tochter von der Erbslha^t auszu-schliessen. Vor wenigen Tagen hat jetzt ' richtshof — nach a6)tzehn ^hren — sein endgilltiges Urteil gefüllt. Er ist zu >der Ue. berzeugung gelangt, dah Tan Ah Lot, und iihre Tochter als gleichberechtigte Erben an-zusehen sind, selbst wenn die erwähnte Ze-renu>nie nicht stattgefunden haben sollte. Denn für die rechtliche Lage sei nicht diese Zere-monie, die ja nur im engsten ^(rmlei:-kreis stattfindet, maßgebend, ' v rn die -Tatsach«, daß Ehuen Ab Dschi Tan ?lh Loy als Nebenfrau anerkannt und sie als solche dehandelt h-abe. Nur haben Tan Ah Loh und ihre Toch.e, von diesem, f>ür sie günstigen Ausgang ihi.?; Prozesst's keine Vorteile mehr, wei^'sie im Laufe von achtzeihn Jahren boidc» ^/ '^irben sind. Und so ist — trotz des verlorenen Prozesses — Tan Gek Hsu letzten C'ndes Sie.?e-rin geblieben. SaWngd!en sorge sich eheboilt^gst bei .h a l b w i d l unld in der Bückerei Gchoberim Vorverkauf die Karten für die am Samstag, den tb. d. M. im Univn-Sacrle stattfindende „Lu-fbige Nacht auf der AÄn", die als Veranskil-t4«w d« Radfahrovveeoims „Edelweiß bekanntlich den Trsffpunkt aller <^e-miiMchieit biltdet. Diesmal werden vier Musikkapellen (Tanzmusik Gchöniherr) für Gt!n?afl, 10. ^Vrnar ^'ssunq* ?lltmmc'r ^9 Sport vom Sonntag Start zur Fußballsaison „llirija" schlägt „Maribor" 4:2 (1:2) — Beiderseitige maß ge Leistungen — Beiden Ge nern oehört eine Hal bzeit Der heutige herrliche Sonntag ermöglichte huer unseren Fußballmannschaften eine überaus frühe Saisoneröffnung. Den Reigen der bevorsteh. Veranstaltungen der Vorsaison eröffneten die W e i fisch w a r z e n mit einem Gastspiel in Ljubljana gegen den dortigen Meister »llirija«. Trotz der Winterpause lieferte die Mannschaft in der ersten Spielhälfte ein recht gefälliges Spiel, war aber im weiteren Spielverlauf bald zu Ende mit den Kräften. Die Seele der Mannschaft ist nach wie vor der unermüdliche Mittelläufer Pepo K i r b i 8, welcher auch heute den besten Mann der Mannschaft abgab. Die Uebrigen taten fast zur Gänze ihr Möglichstes, doch ließen die vielen Schnitzer, die den einzelnen Spielern unterliefen, auf ein mangelhaftes Training schließen. Wie erwähnt, konnte »Maribor« mit Beginn dec Spieles des öfteren gefährlich werden, was auch zwei herrliche Treffer zur Folge hatte. »llirija« bot zwar ein etwas mehr einheitlicheres Spiel, doch konnte die Mannschaft heute noch immer nicht gefallen. Einige verrieten zwar vorzügliches Können, wie K r e 2 und Unterreiter, doch machte sich auch hier der Mangel an Training überaus stark bemerkbar. Zu erwähnen wäre der Prachttreffer Kre£ auö einem iast unmöglichen Winkel. Das Spiel selbst nahm einen recht flotten Anfang und sah die WeiCschwarzcn sogar öfter im Angriff. Nach einem Ausgleichstreffer gelang es »Maribor« mit einem weiteren Treffer in Führung zu kommen und die erste Spielhälfte siegreich zu beenden. Die Hausherren übernahmen erst in der zweiten Hälfte die Initiative und erzielten nach dem Ausgleichstreffer noch zwei weitere Tore. Schiedsrichter Schneller übersah u. a. ein offensichtigcs Offside-Tor »Ili-rijas«. In Schnee und Sonne... Herrlicher Winiersporttag *m Bachern Verhältnisse — Prächtige Nach langer Zeit offenbarte sich dsr Bachcrn heute doch unseren zahlreichen Skijüngern im herrlichsten Schneegewan de. Uebcrall, wohin sich das Auge des schneesuchenden Wintersportlers und Wanderers auch wandte, war heute am Bachcrn der idealste Pulverschnee vorhanden. Nur schade, daß sich die sonst reichliche Schneedecke kaum bis 800 Meter hinunter erstreckte. Die weiten Matten und stolzen Höhen unseres Bachern atmeten nach langem trostlosen Warten nun wieder auf und erfreuten sich heute des regsten Bcsuches seitens unserer Wintersportler. Insbesondere am — Ideale Schneeähre M a r i b o r, 9. Februar. »Klopni vrh« und am »Pesek« war heute ein überaus zahlreicher Besuch zu verzeichnen. Nebst kleineren Ausflügen wurde von einer größeren Kolonne eine Ueberquerung des Bachern auf der Strecke »Klopni vrh«—Mislinje unternommen die dank den ausgezeichneten Schnec-verhältnissen einen schönen Verlauf nahm. Von mehreren beherzten Enthusia sten wurden weiters die einsamen Gipfel der »Velika kopa« und des »Crni vrh« aufgesucht, woselbst sie mit ihren Bretteln reichlich auf ihre Rechnung kamen. In allen Hütten herrschte ansonsten eine ungezwungene Almstimmung vor. Auslosung Nlr den Davis 6u v Jugoslawien spielt gegen Schweden. (^^«."stvrn f'md in Par: in Anweicnsic'it des Präsident^'! '^er : u t' r z u c des fran.Mck)en Sportmmiisters P a t h ^ ilnd dei.- diplomatl'^chen Bertrett? der bt-tei» Ill^tl'n Staaten die foierliche Auslo^uiig '^c-Z D.ivls'Po^cil-TciiNlswettbewevbes statt. Wr di^' e-'^rc^päische Zone haben 24 Staaten gemeldet; die Nuslvs-mi^ ergab scxli^de Pacl« rilng: l. T'chechosiolvakoi gcM 2. Dänemark; 3. HoNan^ sseAcn 4. Holland (diej« vier sind in d?r ersten Runde spielfrei); b. Griechenland xfeg:?n K. Indien; 7. Jeiz qesr^n l4. Äustraliien; Ib. Jrlmtd ^ssün 10. Mona:?; 17. Rumänien qegen Ib. Polen; Teut'chländ ge^en 20. England; (nuii fol-qei! wieder vier Ettvaben, die in der ersten Runde si^iclfrei sin-d); S1. MrwHFen c^eAen 2:!?. Oesterreich; LZ: AeMhYten gogen 34. Italien. SPORTE BILD SPORT Im HILD (»t die vofne&mrte deut»ehe Zeitschrift Das matt der Siten Gc«ttlschaft, für Kuitur und esrhmVeky A lode. Kunst, liliöhe Re fsen und Sport Vicrselint&glg« Erscheinen. Bmus durch Ihre BucKFiÄiiälunp. Probe-nuitimer körten (oi durch SPORT im RILD, BERLIN SW6S (VEittAG SCHERL) ?lu^oslawien s;Mt alsi? in dcr ersten Ruttde ge>^n S ch in e d e n. Da unsere Vertreter die niiZldriissere Nummer c^e-zo-sten 1>alben. findet die Bogc^^min!^ in greb, dem Sitz des I!kgoslawis6>eu Tsiluis. verliände? stvtt. s?c'lls sicki unsere !Nann« fchaft siegreich diurchse^n sollte. nZird fle in der fo.lM?d'0ii Rimde stechen den Sie^r di.»'? Tresfens Velssien—>S'Panien M ipiolen ben. Allerd-ii-si? steNcn die S6>N''Ä>en heute einen der bisl^x stärkst(n l'^ec^ner in den HiSlheri^en Dani.?-.(5'u>p-Edielen dar. Sensationelle Niederlage Tildens. C a n ii e s, 8. Februar. Der große Tilden erlitt gestern in der dritten Runde des bekannten Carl-ton-Tennistuniers in Cannes an der französischen Riviera eine sensationelle Niederlage. Big Bill Tilden wurde von dem fast unbekannten Cambrigde-Studenten Peters überraschend nach härtestem Kampf mit 8:6, 9:7 geschlagen. Die Eistatrf-Weltmeisterschaft. 0 s I o, 9. Februar. Bei günstigsten Eisverhältnissen wurde heute in Oslo die Weltmeisterschaft im Eisschnelläufen eröffnet. Ausgetragen wurden heute die Rennen Über 1500 und 10.000 Meter. Ueber 1500 Meter blieb der Schwede S t a k s r u d Li 2:15.4 sieg reich, während sich den Sieg beim 10.000 Meter-Laufen der norwegische Meister Ballangrudin 17:43.7 holte. Der Finne Thuuberg erscien nicht am Start. Auswärtige Spiele Beograd: Jugoslavija — Obiliö 1:0 (0:0). Zagreb: Pokalspiele: Gradjanski — ''oncordia 2:1 (l:l)j Fiser.bahtier — Cro 3:1 atia 2:0 (0:0); Sokol — Viktoria (1:1); HaSk — Sparta 9:0 (7:0). Novl Sad: Soko (Beograd) — Vojvoda 2:2 (1:1). Wien: Wacker — Hertha 2:1, F. A. C. — Rapid 3:2. Die übrigen Spiele wurden wegen der schlechten Witterung abgesagt. memmmmmmmmmmm* ■■■——■ —i Beste Skiwachse fiir jetzigen Schnee , Sport-Rogüc!; Budapest: 3. Bezirk ~ Ofner »33« 1:0, Hungaria — Neinzeti 3:2. Berlin: Tennis-Borussia — Minerva 4:2. Prag: Vienna — Sparta 1:0, D. F. C. — Cechie 8 3:1, Libcn — Cehoslovak 4:0, Cehie-Karlin — Rapid 4:4. Nahw Montag. 1l1. Feber. L j u b l j a n a, 12.30 Uhr: Schalsplattenmusik. — ll^: Reprodu.^ierte Musik. — 17.30: ?!achm:ttag':'konzcrt. -- 10.30: Tn-lilisch. — 20: Kon^rt. — Beograd, 17.30: Jazz. — 18.30: FranzSsi'ch. — 20: Chopin-Abend. — 20.55i: .'i^onzert. — "2: Tanzmusik. — Wien, 1.',.30: NachnnttaqZ-kontert. — 20.05: Kammermlisik. — 21.!.'i: Arien. — r a z, 10.10: Üc>n.^ert. — 20.10: Graz bei Nacht. — V r e S la u, 1!).!(): Abendmusik. — 21.15: Listwierkon.^ert. — B r i'l n n, 21.!V>: Iaz.^orchesterkonzert .— 22.15: Ko-nzertübertrasiunq. — D a v e n-t r y, 17.15: !?eichte Musik. — 20.45: Kon« ^.ert. — 22.5(1: Kammermusik. — 24.05: Tanzmusik. — Stuttgart, 19.05: Frankfurter Uebertraflung. — Frank-s ll r t, 20.45: Liederabend. — 21..'^: Prci»?-PrcManrm. — V e r l i n, 10.10: Liebes« lieder. — 20: I. Weinbergers Oper „S6)wanda, der Dudelsackpfeifer". — L a n-si e n b c r 17.30: >^amm^rmusik. — 19.15: Spanische Unterhaltung. — 20: Abendkon« zert. — Ans6)lies;eiid: jitonzerdiibertrailiunq. — Anschliegend: — P r a g, 17.3t): Deutsche Sendung. — 21.30: t^eigenkon-zert. — 22.15: Schallplatteimnisik. — Mailand, 16.30: Ainderlieder..— 22.30: LlVui-. zert. — 21.15: Konzert. — M i'l n 6) c n, 18.15: Französisch. — 20.45: Üauinierlnusik-ftmide. — 21.35: Tan^^niusik. — B u d a< p e st, 17.45: Orchesterkoiizert. — 10.30: Phiharmonisches Ko-nzert. -— W a r s ch a u, 17.45: Leichte Musik. — 20.30: Operetten» i'ibertragung. — 23: Ta -mge Wochen dauernde BcHandlung ein'.»s füihren^en Mitgliedes der Wall-Streoet erhielt Dr. Gale ein Hoiiorar von 50.000 Mund. Das im Verhältiiis zum damaligen Geldwerte höchste Hom>rar aber wird Doktor Dholuas Dimsdale erhalten haben, der durä^ die Kaiserin Katharina von Rußland nau) Petersburg berufsn wurde, um sie und ihrm Sohn gegen die Pocken zu inllpf.'u. Für seine TätvFkeit echielt Dr. Dimsdalo sofort die Zuinme von I0.0t^) Pfund. Auszeldom wilrde ihm noch ein Iahre^'gehalt voil füns^hundert Pfmid ausgesetzt, uiid seine eigenen Unko'tzn i,l überreichUc^r Weise init 2000 Mnd ver gtttet. Zu diesen baren Veidieils' dann noch die Ernennung zunl russisä>^n Staatsrat, und die Verleihung cine^? Höchen Ordens. Wie vorurteillos übrigens die .:ae Verkzeuq aber, d.n Avt, ^"r l>u^ d?r ^mpsilng vcrrehnien inu''k', der Wut b ' Voltcz zu ent',:l.'lien, hatte d'e .Vtai'^'rin ein Rcltl^i? von ?fi'rd?n nnt'r")>''n'ach!'n'^ zuvi"-liisslster Leute bk'reitstcllen lassei'. rlirer H-Ije sollte Dr. Dini.dale flüchten, fallu die Imp-fimg wirtlich u::gsmstiq au<-gi?heil soll!^' Dom Ändian?!' m>n Vize p äsisknt'n der llGA Zu den interessantesten Persönlichkeiten Amerilcls gehört unstreitig Charles n r.» t i '^,'der Stellvertreter Hoover'''. Cnrlis hat eine selbst für mnerilanisch.' begriffe abenteuerliche' Laufbahn hinter sich. Sein Vat^r r.'ar eng!ii6/er .'^'»^'rkunst, seine Mutter eine Mestiziii, die To>chter eil^er indianischen .'^'iiiu^'tlingvtochter nnd eine-? srauzösischtn Tr.'^pper-?. Die er' cn Lelien-'Zahre verlelNe Curt:u>? int gros^imütterlichen Wigwani, er vor allein Ne!t:^n und Schie!>'n lernte, Alter von acht Iahren rettete der Innge den Stainni seiner 0;rosjmuttcr, der von ^eindli-St^^nnnen l'edrobt wurde, durch einen <^jewaltritt zn d>.in imchsten Militärposten. der dann schnell zur .'^'^ilfe herbeieilte. Danir wurd^' Curtis Iockay, bis ihn ini Alter von 14 Iehren seine englis6>e 0jrosznlntter in eine Schule steckte, .'oi?? lernte er tagsüber und U^ar in der Na6)t als Kuti'cher tätig, uin au6) etwas zu den Hm''HaItskosten beizu» tragen. Nachdein er sich die Grundelvmente angeeignet hatte, wurde er Reporter imd trat dann in die jianzlei einee! 'I?echtsm> walts dem der ansgeweclte Junge gefal» len hatte. l5r arbeitete dort sehr fleis^ig, mid sein Stcrii giurtiS rrac uk den Staatsdienst üver, würde Staatsanwalt und dann Generalanwalt. Im Jahre 1302. wurde Curtis zilitl ersten Male vom Staaie Kansas al» Abgeordneter in das Parl'mmllt lss^^saiidt, >!päter als Senator, uud ist dies bi-? auf d<)il lieutigen Tag geblieben. Bücherschau b. Wollen Sie richtiger denken leriien u in da>? uinfanigreiche steinet der W.^It- und Leben'^nschliuungen eiil^gefü">rt iverden daim n?>hmen Sie die „Dei^tsili^l" ocm Lu-dovi:i ?,ur Hand, M wohlfeiles Buch, da? Sie UNI den Preis von 1 Mk. tste<>. 2 Mk.) zu einer Quelle ho-ben l^nussec' sichren wirl» Verlag Aruclurann, Mün6)<'n. v. Der Erdball. Viertelsahll. RM. 3.—. >,''UIo Beruiühler Verlag, Aenlin-Lichtcrsel-de. Der „C'rdball" lx'ginnt nrit deni vorlie-Unden >^>eft 'eiiien 4. Jahrgang. Eine Flil« le voll Weltwissen liet^t iii den biccheri^v^n Miirden, geschniückt niit einer werbvoll^n Auswahl von Bildern iiber Lünder, Völker. Fra^uen und Männer, Sitten nnd Gebräu' che, erotische Tier? und Pslanl^en. lnie uion sie in solcher Reichhaltigkeit n>?hl nienw! -inieder lx'rcint findet. Auch der nelio Ban!> daß der Er-dball sein Pw^aimn m nnveränderter ?i.^ise f^rtiet^en wird. b. Weltstimmcn. LAeltbückicr in Unirissen. Heft 1. Franck)'s6)e Verlagc'handlung, Sdutt gart. Ie^n Monat 1 W Pfg. IirhaU Iünnerl)efteS: Der ^i/iser von Amerika (B. Sl)aw); Tmlz au'' >ein VuNan (Fürstin v. Plest): Iol)lmie, Vagabund de5 Lebew^ (Hcrry LZenipZ); Walther von der Vogel' n?side: Don Qui6ioic: Die l?roberui,g ^>on Mexiko: (5rnsr Barlacki zum K0. C!)eburt''tas.: Zwischen Weisjein Nil und Bel.Z'i,'6i-.Cong^'» ('^^rnatzik). Herin'ann .^sie über wichti,> Bücher. b. G. Mehlis: Der Dtaat Mussolinis, RM., Lw. 8 E. Habcriand Verlag. Lei.pzig. „Die Verwirklichung de'ö korpora tiven (^''eincin'6)astsgedankenS" ist der Untertitel dieses Werkes, das den F.i!'chi'^l'ui.' an.? einer langsä^hrigyn, intimeii >^enntln-> herai'5 oejaht, scimn iniieren Aufbau und die Gründe seines (^rsolges ein^^hend dar stellt. Dieses Regime 'ia-t wcchl Italien ge i?ettet. den ain'a-ineii^'en Staaten abar hr(n Mann mit sich fort. Sie blieben hinter dem Vor-ha??g stehen und lauschten. Der Beifall legte sich nicht. ^Wir wollen un>j'eren Wal^.'r tanzen," sag-ce die Frau. Sie brachten Hn allab^:ndlich als Zuqaibe, wenn der Beifall ii( umtoste. Sie hatten mit diesem Walzer z'chon in Rio gvoße Zustimnlung gefun>den. Sie tanzten ihn nnt vollendeter Anmut. Und auch an den fünf Abenden, seit sie in Berlin auftraten, ^te das Publitum diese Austaibe jubelnd l>e-gril^. Als sie zu den zärtlichen Wiener Nängcn dicht anelnandersteÄMiegt durch den saal floqen, spürte Nataickia die unsteheure Errc-zung ikn^es Mannes. „Was ist qe''chehare Lieblichkeit, die das kleine Gemälde nur sch'.p^^ch ivioderslesseben hatte. Si< beqrikf in diesem Moment, was das nner^varte^e ?Ä'^der'chen für Sirt bedeutete. Die dunkle Angst, '>ie sie in diesen qan^/'n Wochen nicht vung emporhob u,id sie langsam wieder zur Erde gleiten ließ. ,.Es ist nicht i'hr Mann. Aber was ist dir demi, Natals^? Du zitterst ja auch?" „Der Schmuck," stammelte die Frau und da» Lächeln war jetzt von ihren t>erzerrten Zügen gewichen. Sie dachte kaum noch an das Plublifum und an ihren Beruf. ,,Der Schmuck ..." Er sah das Meißen und kvun keln und Blitzen auf Vifto-rias .hals. Aber er begriff NataschaS Erregung nicht. Der Tanz war zu Endc. Das Mnstlevpaar verneigte sich daniend nach allen Seiten. Der Beifall war sehr groß. In disfem Augenblick setzte sich Bruno Langhoft seiiier Frau gegenüber. Er fühlte sich ein weniig besser, immer noch sehr ilend. Er sprach mit dem Äommerzienrat, verbuchte sein schlechtes Befinden zu oer-h^mimlichen. Es lag wie «in ryter Nebel vor seinen Blicken „Dort ist Bruno <^anghoff,^ flü'terl: Ein seiner Frau zu .Haß durl^itterrc seine Stim me. Sie s-ah derhaßt( 5)esicht heraus, «ikomm. wir wollen ihn noch einmal sehen." Aber als sie durch den Vors>ang in den ?aal hinelnbug-ten, ,var der Tisch' l^er. Langlw'f hatte 'ein Unwohlsein nicht läug^r verbergen kennen. D?r 5'ominer^!^ienrat s>atte zum Aus-bru5> gedrungen. Im Saal tan?t(n die Vaa re. Aber die' l^-esuchten waren nicht m?hr d!7rnn^er. „Sie sind a^ganaen. Na« t'rscha, du siek>st ia au^ wie eine Sterbende, und du zitterst am ^an.'^en .Körper. Laß uns gehen." „Gla'.ch't dn das? anders aussteigt, daß es dir besser geht, Sirt?" Er antwortet? Zog sie in die ?^ar« d?vobs. hnslte sie in ihrei? Mantel, kl«^idete sich 'elbst in .?>ait an. Erst im Auto salien sie sich wieder in die entsetzten Augen, in die lveißen, entstellten Gesichter. „Dimitri Demidowitsch lebt! Lebt unter falschem Namen hier in Berlin! Nun kann er mir nicht niehr entgehen!" „Natascha, du mußt dich irren!" „Täuschung ist ausgeschlossen, Sixt! Du bist das Opfer gleic^n Mannes geworden, der aAch mich ins UnMck stürzte- Dieser Schuft! Dieser Dieb! Der Schmuck auf dem Hals seiner Frau ist mein Eigentum!"' „Es kann ein ähiiiichex Schmuck sein!" „Aehnlich? Hast du ihn denn überhaupt gesehen? Sixt, du sahst nur die Frau! Es ivar ein.^l^nd, das meiner Mutter gehörte, ein altes Familienerbstück aus dem Fürstenhaus meiner Großeltern. Er hat cs uns gestohlen und vielleicht nicht gewagt, es zu verkaufen, wsil es sv ungeheuer kostbar ist, und er auch wohl schwerlich einen Wu-^ dafür fand." „Und Bruno Langhoff ist ein falscher Na-me? Kann daS möglich sein? Seine Papiere müssen doch stimmen. Unter diesem Namen ist er der Teilhaber, später der Bssitzer der Zentrumsbank Aewarden, der stille Teili^bex vieler aniderer Gesellschaften. Er wurde un-ter ihm reich, groß, angesehen. Unter einem falschen Namen?" „Seine Papier«^ iverden schon stimmen. Er hat sie g^uft. Du weißt doch, daß sie wohlfeil waren für Geld, wie alles in jenen schr?ck lichen Iahren. Vielleicht hat er sie auch g^-swhlen? Wer weiß es. Daß er, der Dieb, unter falschem Namen sein neues Leben begann, wundert mich nicht. Nun aber wollen wir ihn entlarven." Das Auto hielt. Sie betraten i7?r Hotel, ihr<^^ Zimmer. Natascha n>arf sich in einen Sessel, Sixt ging nervös hin und her. „Ein Dieb, ein Schikft, ein Schurke dieser Mann, der Viktoria erpreßte, indem er mich stürzte! Jetzt glaube ich. daß alles, der ganze Aktendiebstahl damals, von ihm stlbst inszeniert worden ist." ..Ganz gewiß! Er wollte dich forthaben. Aus irgendeinem Grunde, und sie besitzen. Dimitri Demidvwitsch war zwar niemals ein ^sonderer Fraiuenfreund. Aber diese Frau ist sehr schön." ..Und s?hr .^!?st du iCire v^rz^veifel-ten Augen g?s?ben, Natascha?" 5-e erbebt? bei dem ^zärtlichen Nang seiner Stimme. Noch immer lie'bte er seneFraiul sie dich erkannt?" fragte sie statt einer Antwort. ,Jch w?iß es nicht. Sie gab mir kein Zei-ch.'n. nnd auch ich durfte mich ja nicht verdaten. Aber sie erschien mir verändert. Seltsam starr. Was nun. Natascha?" ..Nun fällt jedes Verfprechen, da? du die- sem Mann gegeben hast, natürlich fort. '5i. nem Schuft, der dich absichtlich ins Verder-ben stürzte, brquchst du dein Wort nicht ;u halten." .Ich werde die Eltern morgen aufsuchen. Vielleicht können sie mir irgendeinen Aufschluß geben?" . „Das lvohl Kaum. Sie werden nicht mehr wissen, als du bis heu!e wußtest. Aber du hast recht. Besprich dich mit deinem Vater." „koulmst dn mit mir, Natascha?" „Gehe nur einstweilen allein. Mein erste, Gang muß zu Dimitri Demidowitsch sein." „Aber d-u wjrst nicht allein zu ihm gehen. Das mußt du mir versprechen. Natascha. Nur mit mir darkst du vor ihn hintreten und ihn zur Rechenschaft Aiehen. Ich nruß bei dir sein, um dich vor ihn,' schützen zu können." „Du soll.st bei mir sein, Si^t. Ich dante dir. Es wird nicht.leicht sein, an diesen Mann heranzukommen. Aber wir müssen es erreichen. . „Und die Gerichte, die Polizei?" „An die können wir uns erst dann wem den, wenn wir iha überführt hadn: Wa, lMe es vorher für einen Z^? Man würde uns doch nicht glauben. Dieser Mensch hat es ja verstanden. s?ch einen geachteten Namen, eine große Stellung zu schaffen. Meinst du, auf uttsere bloße Aussage hin würde die Pc^lizei ihn vtrhafikn? Aber er wird nicht leugnen, Auge in A>u«ge mit mir. Er kann eß nicht." „Wir wollen zur'Ruhe gehen. Natascha. Du bist erschreck^d blaß. Du zitterst und fieberst. Du darfst nicht kraivk werden, jetzt nicht krank." Ihr Kopf glühtq Und schnrerzte, ihre Au. gen brannten. „Ich werde nicht krank! Ich will meine Rache! Seit beinahe acht I.ahren suche ich diesen Mann. Ich hatte die Hokf. nung, ihn zu finden, schon fast aufgegeben. Und nun heute, hier . . ." „Und du wolltest nicht nach Berlin! Erinnere dich. Natascha! Du fürchtetest dich! Ist es nun nicht doch gut, daß wir gekommen find?" „Ich weiß «S nicht," sagte sie, unsäglich müde. Sie hatte auf den Augenblick dn Rache gehofft und. gewartet viele Jahre lang. Ja, es hatte Zeiten gegeben, in denen sie das Leben nur durch diesen Wunsch auf einstige Vergeltung ertrug. Und nun, da sie nahe war, schien eS ihr, als sei daS Leben des letzten Jahres so viel besser gewesen, als die Erfüllung ihrer Rache. Unid als habe sie Unwiederbringliches verloren an diesem Abend, als sie Dimitri Demidcmntsch endlich begegnete und Sixt die Frau seiner Liebe und seiner ewigen Sehnsucht an seiner Seit» wiedersah... Kleiner /^nzezysr Im Subabonnement nud zu vergeben: MuSket». Leip.^ige^ Illustrierte, Die ^?>>che. ?'occa, s^ankfurter Illustriertes Blatt, Anzufragen Aavciina 2036 KIer stiege auS) an bessere Person zu vergeben. Adr. Berw. 2Ü34 .tziibsch möbl. Zimmer mit sep. Tingang an soliden, bessecen Herrn zu vermieien. Aleksandro va 39/2. Tür links. 2025 Grosser Obftgarte« zu pachten gesucht. ?l»träge unt. „Garten" an die ??nv. 1t)ö8 Bierzimlnerwohnung oder drei Zimmer unt» 'Kabinett mit de« und Tlci^s^botenvmmer in Bohnlio^mlhe i.er 1. Au^ut cd !. September gesucht. Anträge unter „Jnz. R." an die Verw. 2035 Tuche Stell« auf kleinem Lind« l'efitz, bin im Kochen perfekt. An träge unter .Selbständiger Po. sten" an die Berw 2020 Molkerei ohne Konkurrenz, in «Varenein-ksuk Kul»nte8t, sol3nxe öe-cZgsk vorksnäen. 2ol« ?r»n» Ilorm»«!» ul. H I^DUk» >« KDKMDN 60 o puik» AI«. «ßkon»^ V»I^Ok. vGr Vvrmln l»t «Gr ksick Gw»G««»O», VGrK»II?GN. WÄMM kalbxedeclct. aucii als Kut8cliiervva?en ver>venc!-bss. Slut erkalten, wird j?ekauit. Olierte an äie Ver-vvaltun? unter »l(ut8ckierw^?en«. ?6Z1 5. X. L 0 c v« X v 5 I? 216 lm euten ?v^lsn6e veräen xekilutt. Oreiiksnk 2 ^tr. vrctilsnzcs u. »0 e/m 8pit7enbüke.in cier Krüpiuni? Lks-oin« 40—50 p/m tlutz. — vttert« »v Xalvrsrns Ä. kuii«. Ldetre^akteur und tllr äie I?eäakt!on versntvvortlied: Uäo — Druck äer In ^aridc»»'. — k'ilr öer ^vortllct»: v^^lctar in ^»r!d,^ ''»t^eber utt^ 6en Oruck verANt-