Nr. 107. Mittwoch, 10. Mai 1911. 130. Jahrgang, Zeitung AAnumrrnlwnsprr!« - Mit P ost vr r < rn bn „ „ : «an^ährin 30 «. halbjülmn 15 «, Im .«on!«l: aon^ährig «ll, halbjährig 11 li, ssttr dir ZuftrN,»,« in« Hau« „aimähri« !i l!. — Insirlionoftibülzr: Fül Ncine Injerate bis zu 4 Zeile» b« d, grökeic Pcr ^eile 1L l,; bei esteren Wirdrrholüügri, per Zeile 8 l,. Dir »üailillchsl «ritiinn» sr!chf,ü> läßlich, mii M„ö»alims der Lri,n- u»d sseii-ringc. lir Adlninistr»lion befinde: sich Milloiilftlllhe Ni. ü»; die Vrt.«I,lion Mill°»i< ströme Nl, t!C Lpsecksimiden der Nednllion ro,, 8bi«10UH» voiwitlans, Unflllnlielle Vliese werden nichl angenomme», Monuilriple nicht zurüllgestellt. 3«leph»n««r. de» ««daltwn 32. Amtlicher Geil. Heute wird das XVIII. Stück des LandesgesehblatteS für bus Herzogtum Kram ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Ar. 19 die Verordnung der k. l. Landesregierung in Kram von» 4. Mai 1!>N, Z. W89/1'r,, betreffend den Porgang bei Unterbrechung des Wahlaktes oder der Stimmcnzahlung bei den Wahlen der Oeincindeuertretungen m Kram mit Ausnahme der Landeshauptstadt Laibach. B«n der Redaktion deö llandesgesehblattes für Krain. Nichtamtlicher Heil. Die britische Reichskonfercnz. Eine der fragen, die die toinmende britische Reichs, ronfcrrnz beschäftig'!! >oerden, betrifft, n.'ie nian cms ^l'ndu,, schreibt, die Ausloanderungs« und Einwandt', ^'"gspulitik Englands nnd der Kolonien. Die Aus» ^anderungsfrage hat in England, namentlich in dcn fahren großer Arbeitslosigkeit, viel Surgell bereitet, ^b ist eine Reihe von Versticheil geinacht »uorden, die -"»swandernng geeigneter Eleiuenle unter den Arbeits» ^sen z„ organisieren und sie nach den britischen Kolo. Nlen zu senden. Mehrere dieser Versuche sind fehlgeschla-llcn, da ein beträchtlicher Bruchteil der Auswanderer nach ihrer berufliche» Ausbildung nicht in den so sehr verschiedenen >oirlfcl>astlichen Organislnus der Kolonien hineinpaßte, die hauptsächlich einer ländlichen Einwan« derung bedürfen; nnd einige der Kolonien haben sich zu Abwehrmaßregelu veranlaßt «.eschen, die fich auch gegen die Einwanderung aus dem Mutterlcmdc richteten. Ein beachtenswerter nener Versuch zielt nun daraus hin, junge Leute, im Aller dun 14 bis 18 Jahren, nach ^en Kolonien zu schicken, nachdem man ihnen eine land» wirtschaftliche Ausbildung gegeben hat; und diese Ver» suche, die bisher allerdings nur in kleinem Maßstabe fiemacht lrorden sind, scheinen einen guten Erfolg snr b>o ^)Usu!,st zn versprechen. Die englische Regierung hat sich, wie ihr Vertreter kürzlich im Parlamenie er> klärte, nicht entschlossen, den verschiedenen an sie gerich» ^eten Anregungen zu folgen und die Auswanderung von Staats Niegen zn unterstützen. Maßgebend >oar sür sie bur allem der Grnnd, das; eine positive Auswandernngs-pulitis der englischen Regiernng leicht in Widerfprnch Mit der Einwandellmgspolilik der Kolonien geraten könnle. Sie rechnet vielmehr daranf, daß die Ein. wandernngsagenluren oer kolonialen Negierungen und die neuerdings eingerichteten Arbeitsbörsen im brili. schcn Reich die besten Mittel zur Losung de6 Problem? sein wiirden. Die ganze ^rage »oird aber ans der Reichs-konferenz von neuein erörtert werden, nnd der Wunsch besteht auf allen Seilen, ein möglichst enges Zusammen, arbeiten zwischen dem Mntterland und den Kolonien herbeizuführen. Die türkische Kabinettskrise. Nach einer Meldung aus K'onstantinopel hat die dnrch die parlamentarische Lage im Kabinett hervor, gerufene Krise größeren Umfang angenommen, als in Regiernngstreisen bisher angenommen worden lvar. Als feststehend bezeichnet man, daß der Hinanzminister Tschavid Vey und der Unterrichlsminister hente ihre Demission geben werden. Man betrachtet es serner als wahrscheinlich, oaß anch der Rücktritt des Ministers des Äußern, Risaat Pascha, und noch eines anderen Mit. gliedes des Kabinetts erfolgen wird. Die Annahme, daß der Großwesir Halli Pascha zum Rücktritt entschlossen sei, somit der Abgang des gesamten Ministeriums zu erwarten wäre, ist »nznlressend. Infolge der Zuspitzung, welche die politische Situation durch die Vorgänge der letUen Wochen erfahren hat, wcrden Zweifel geäußert, ob die teilweise Umgestaltung des Kabinetts gcnüqen werde, um einen nurmalen Zustand herbeizuführen. Die Hauptschuld an der jehigeu Verwirrung wird der Kam. mer zugeschrieben, welche selbst die bescheidensten Erwar. lnngen, die ans sie geseht worden wareil, enttäuscht hat. In den sechs Monaten, die seit Beginn ihrer Tagung verlausen sind, hat die Volksvertretung aus legislativem Gebiete äußerst wenig geleistet nnd ungeachtet der an sie von der össenllichen Meinnng gerichteten Ermah» nnngen den größten Teil der Zeit mit der Erörterung von Personenfragen verloren. Es besteht daher allge» mein die Überzeugung, daß es kaum möglich sein werde, mit der gegenwärtigen Kammer zu einer einigermaßen fruchtbaren wesehgebnngsarbeil nnd zur Herstellung gedeihlicher parlamentarischer Zustände zn gelangen. Die Marotkosrage. Aus Paris nurd von unterrichteter Seite geme!» del: An maßgebender Stelle lx>t man den Eindruck gewonnen, daß das Mißtrauen, mit welchem ein Teil der politischen Kreise des Auslandes das Einschreiten ^ranl. reichs in Marotto beobachten zn sollen glaubt, eine Ab« schwächung erfahren hat. Die Ncwegnn.c^ die bei der Ankündigung der französischen Aktion entstanden ist, weiß man sich nur ans Nachwirkungen der Erschüt« lerung zn erklären, in welche die enropäische Lage dnrch dic Znspihung der marokkanischen ^rage vor der Kon» serrnz von Algcciras versetzt worden war. Es bestand daher im Auslande von vorneherein die Neigung, hin» ler einem neuen Vorgehen ^ranlreick)s im Reiche des Scheriss die Gefalir internationaler Verwicklungen zu wittern. Die französische Regierung konnte nnd kann allen anslänoischen Bedenken gegenüber nur ihre nn» zweidenlige Versicherung wiederholen, daß ihrer Aktion lein anderes Ziel geseift ist, als das von ihr bekannt» gegeben und an sich von leiner Seile angefochten worden ist. Frankreich will sich anss gewissenhafteste an die Be» stimmungen der Alle von Algeeiras halten, es plant durchaus leine länger dauernde Besehnng der maroska» nischen Hauptstadt und es hat in leiner Richtung andere Operationen ins Auge gesaßt, als diejenigen, die für oie Erreichung des klar umschriebenen Zwecks geboten sind. Der Besorgnis, daß Frankreich sein jetziges Vor» geh'.'n znr Erlangung einer Rolle in Marokko auszu» nützen suchen werde, bei welcher dem Sultan Muley Hafid.rin bloßes Scheuidasein zufallen würde, dürfe man slch vollständig eutschlagen, da die Achtung der Souveränität des Sultans einen der leitenden Grund« sätze der maiullanischen Politik des Pariser Kabineils bildet. Die gegenwärtige Lage bietet Frankreich seinen Grund, eine Erweilernng der ihn« durch die Vereinba-rungen von Algeciras eingeräumten und in den Ver> trägen mit Deutschland und Spanien näher erläuterten Befugnisse anzustreben. Die sranzösische Regierung denkt daher nicht an die Schassung einer Tatsache, durch welche die Alte von Algeciras durchlöchert werde, und beabsichtigt auch nicht, an die Mächte mit dem Verian» gen einer Ausdehnung ihrer jetzigen Rechte in Marokko heranzntreten. Man verspricht sich in Paris eine baldige, weitere Klärung der Ansichten des Auslandes und hofft, bei einer vorurteilslosen Prüfung der Hrage nnrde nch die Erkenntnis Bahn brechen, daß die überaus ernste Betrachtung des französischen Einschreitens in Marokko, die bisher vielfach vorgeherrscht l)at, die wirkliche Be» dentung dieses Vorgangs sehr überschreitet. Feuilleton. „povocim M0i". Zur heutigen Aufführnng der Vallade für Soli, Chor nnd Orchester von Viltor Parma. Text von Franz Pre«eren. Aus einer von Valvasor verzeichneten Laibacher ^ag,e schöpfte Pre^eren den Stoss znm „Wassermann", k'ner seiner gelnngenften nnd formvollendetsten Balle.» den, deren InlM hier kurz wiedergegeben werden mag. In All-Laibach war es üblich, an Sonntagen unter ber grünen Linde am Alten Markte ein Tänzchen zu brrcmstalten. Bei Trompeten-, Geigen, nnd Zimbal. klang drehten sich die Mädchen nnd die Burschen in lustigem Reigen. Tanzlönigin war Schön.Ur«ika, derrt-Assen manch Mägdelein nnd manche Ehefrau bittere fähren vergoß, weil sie's verstand, ihnen gar manchen ^>rbhrnng, daß sie einzig nnd allein aus ihn ge-wartet habe. Nun gings augenblicklich los. Die beiden tanzten, als hätten sie Flügel und als schwebten sie körperlos dahin. Man sah ihren Nuß kaum den Buden berühren; sie flogen wie vom Wirbelwinde getragen. Allgemeines starres Erstannen. Die Musikanten hiel-len vor Verblüfsnng im Spiele inne. AIs aus den Trompeten kein Ton mehr hervordrang, stampfte der Jüngling heftig auf den Boden nnd rich „Was frag' ich nach Geigen nnd Bässen! Zu meinem Tanze müssen andere Saiten erklingen." Und siehe da. ^lugs lamen schwarze Wollen herangezogen; rollendes Donnern, losendes Netlerbrausen, mächtiges Wasserranschen trieb allen Anwesenden die .Haare zn Berge. Aber der junge Mann sprach güllich aus seine Tänzerin ein und mm,-terte sie zu noch rascherem Tanze aus. Vergeblich bat sie um eine kleine Ruhepanse; er wirbelte sie herum — es sei noch weit bis zur Save und die schäumenden Wellen trügen Verlangen nach ihr. Und sie tollten in rasender Eile von hinneu, verließen den Tanzboden, gelangten ans User des Laibachflusses und schwangen sich tanzend in «ie Wellen. Die Schiffer sahen noch einen Wirbel, aber Uriula ward nimmermehr gesehen. So Preiieren vor mehr denn 70 Jahren. Es ist schwer begreiflich, wieso diese Ballade, lraslvull lonzi» piert und mit prächtiger Ornamenlil ausgestaltet, den heimiscl)sn Komponisten bei ihrer Suche nach geeigneten Stoffen so lange entgehen konnte. Dnrin findet sich alles, worin sie sich nach Herzenslust ergehen können. Da gibt's einen Tanz, einen Musikantenchur, einen Gewittersturm: da gibt's Soli, Duette «mo Chor-gesänge - lanler Sachen, die sich vokal und instrumen. ial aufs trefflichste bearbeiten lassen. Dazu kommt schließlich der daktylische Rhythmus, der in die Vor» gange bewegtes Leben bringt nnd alle möglichen Stri» gerungen zuläßt, sowie die dramatisch zugespitzte Dif. lion, der man einfach zu folgen braucht, um ohne jedwede Ändernng oder Kürznng ein Tonwerl von pat> lender Wirlnng zu schaffen. Viltor Parma hat sich der dantenswerten Auf. gäbe unterzogen, den „Wassermann" musitalisch zu illu» slrieren. DaS Publikum wird heute abends Gelegenheit znr Beurteilung haben, ob und inwieweit ihm das gelun. gen sei. Wir wollen diefem Urteile nicht vorgreifen, aber gesagt sei immerhin, daß Parmas Werk eine höchst r>er» dienstliche Arbeit darstellt, die ihren Eindruck sicherlich nicht verfehlen wird. Der Gesangschor der „Glasbena Matica" ist an seine Ausgabe mit Lust nnd Eiser go gangen, um der Ballade auch seinerseits zu der ge-wünschten Wirkung zu vcrlMen und dem Interesse gerecht zn werden, das der Erstaussührnng des „I'd-voäni mo5." allenthalben entgegengebracht wird. Laibachcr Zeitung Nr. 107. 998 10. Mai U111. Politische Uebersicht. j Laib ach, 9. Mai. Im „Neuen Wiener Tagblatt" weist Dr. Otto Steinwender neuerlich auf die überragende Bedeutung hin, welche unter den Aufgaben des neuzuwählcnden Hauses derjenigen der Finanzreform zukommt, und Zwar ebenso für den Staat als für die Länder. Wohl wachsen die Einnahmen automatisch um ctlva drei Pro-zent jährlich; aber die Ausgaben in einem viel höheren Maße. Daraus folgt die Notwendigkeit neuer Einnah» men und der möglichen Ersparungen. Man müßte eigent. lich durch die Finanzrcform 300 Millionen jährlich auf-bringen, was aber als Steigerung bloß der direkten und Verzchrungsstcucrn, da diese 40 Prozent betragen müßte, unmöglich ist. Einen namhaften Teil der Stci« gcrung müssen also die Staatsbetriebe übernehmen und die Gebühren. An eine Beseitigung des Defizits glaubt der Autor nicht. Frage ist nur, wie hoch der jährliche Appell an den Kredit sein soll. Übersteigt er nicht die 78 Millionen der Amortisation der Staatsschulden, würde sich der Verfasser damit bis auf weiteres abfin-den. Schließlich muß aber doch auch wieder an Schulden» tilgnng gedacht werden. Die Iinanzrefurm wird Prüf» stein, Meisterstück des ncncn Hauses und seine Schick« salsbestimmuug sein. Es werden ihm nicht einmal die vier Jahre seines Vorgängers beschieden sein, wenn es bei dieser Aufgabe versagen sollte. Die konservative Wochenschrift „Die Freistatt" kün» digt die Gründung einer neuen konservativen Partei an, die noch im Laufe des Sommers vorbereitet und Zu Beginn des Herbstes vollzogen werden wird. Es sollen schon vor der Auflösung des Abgeordnetenhauses zlvei vertranliche Besprechungen in Wien stattgefunden haben, an denen Vertreter der angesehensten Adels» geschlechtcr der Monarchie teilnahmen und in denen all» gemein der Anschauung Ausdruck gegeben wurde, daß die konservativen Kräfte des Reiches eine Neubelebung erhalten müssen, daß sich die christlichsoZiale Partei in ihrer gegenwärtigen Verfassung nicht stark genug zeige, cine Politik zur Erhaltung der katholischen und mon» archischen Grundlagen des gesamten Reiches zu inaugu-rieren. Iu christlichsozialen Kreisen erblickt man in die« sem Projekte einen Akt der Feindseligkeit gegen die christlichsoziale Partei. Nach dem Schlüsse der türkischen Kammertagung wird, wie man aus Konstantinopel schreibt, eine aus ungefähr hundert Personen, zumeist Abgeordneten be-stehende Gruppe eine Reise nach Deutschland unternch» men, um Berlin und andere große Städte des Reiches zu besuchen. In dieser Reise, deren Programm schon festgestellt ist, dürfe, wie in Kreisen der Partei „Ein-heit und Fortfchritt" erklärt wird, ein Beweis der zu» nehmenden Sympathien fur Deutschland erblickt werden. Es gilt als nicht unwahrscheinlich, daß die türkischen Reisenden diese Gelegenheit benutzen werden, um auch mehrere österreichische und ungarische Städte zu be« suchen. Das ..Fremdenblatt" weist darauf hin, daß mit der soeben vom englischen Unterhaus beschlossenen Zwangs» Versicherung gegen Arbeitslosigkeit für das Schiffsbau-und Bangewerbe England iu seiner sozialpolitischen Gesetzgebung über Deutschland und Qsterrcich-Ungarn hinausgegangen ist. Nun entsteht aber die Frage, ob sich dieses Prinzip anch anf eine der qualifizierten Arbeiter-aruvpcn anwenden läßt, bei denen den Unternehmen: das Interesse an unbedingter Erhaltung eines Stockes geeigneter Arbeiter fehlt. Zugleich Zeigt das Steuer-system Lloyd Georges, daß die Mittel für eine groß» zügige Sozialpolitik nicht mit einer einseitigen Steuer» Politik bloß gegen Besitzende, sondern nur mit Zuhilfc» nähme allgemeiner Konsumbclastungen zu beschaffen sind. In Ispahan ist infolge Hungersnot ein Aufruhr ausgebrochcn. Die Volksmenge zerstörte das Polizei« bureau und das Stadtamt, tötete ein Mitglied der Stadtvcrwallnng und unternahm einen Stnrm anf das Haus des Gouverneurs, wurde aber zurückgeworfen. An dem Aufruhr beteiligten sich auch Soldaten und Bach» liaren. Die Bewegung trägt einen antikunstitutioncllen und klerikalen Charakter. Der russische Konsul forderte von den Behörden Garantie für die Sicherheit der rus-sischen Untertanen. Tagesneuiglciten. — jDer letzte Wunsch eines greisen Ehepaares.) Aus Kobersdorf bei Öd'enburg, 7. d. M., wird berichtet: Gestern früh starb hier die 86jährige Private Frau Amalia Schwarz, und nachmittags ihr Gatte, Simon Schwarz, im 88. Lebensjahre. Die beiden greisen Ehe-gatlcn hingen mit solcher Liebe aneinander, daß sie stch stets wünschten, an einem Tage zu sterben. Nun ist »hr letzter Wnnsch in Erfüllung gegangen. — Mne neue Tichcrheitsgrubenlampe.j Aus Bcr-lin, 8. d., wird gemeldet: Wie die Naturwisscnschaft» liche Wochenschrift mitteilt, ist es einem Herrn Frei» ser in Bochum gelungen, eine Grubenlampe herzu« stellen, die schlagende Wetter anzeigt. Es handelt sich um eine Kombination von Selenzellen und einer Wetter» lampe. An dein mit der Selenzelle verbundenen pola» risierten Drehspulenrelais, das den Signalstrom ein-nnd ausschaltet, sind zwei Kontaktstellen angebracht, die leitend miteinander verbunden sind. Der Anker des Relais befindet sich bei nurmal brennender Flamme der Lampe zwischen den beiden Kontaktstellen. Wird die Flamme unter dem Einflnß von Grubengasen größer oder tleiner, so berührt der Anker einen der beiden Konlatte, der Stromkreis wird geschlossen und ein Signal ertönt. — ^Chinesisches Mittel gegen die Cholera.j Als Mittel gegen einen plötzlichen Anfall der Cholera tragen die Chinesen ein kleines Metallsläschchen mit Schnupf» labak bei sich. Dieses nicht unangenehme Präparat be» steht aus verschiedenen Ingredienzien, deren Haupt-bcstandteil Nieswurz ist. Wenn alle Umschläge und Stimulanzien nicht mehr imstande sind, den Kranken wieder zu beleben, gelingt es diesem heftia.cn Reiz» mittel der Geruchsncrvcn. Mittelst einer sinnreichen Einrichtung schleudert das Fläschchcn, wenn, man es drückt, den Tabak tief in die Nase, der dann den Pa» tienten sofort wieder belebt. — Mne eigentümliche Naturerscheinung im Nickentunnel.) Die „Teutsche Alpenzeitung", München, schreibt: Im Rickentunnel, der die ncncrftellle Nudensee» Tuggenburgbahn mit der Linie Zürich-Wesen verbindet, lann man seit etwa Zwei Jahren eine eigentümliche Naturerscheinung beobachten, die jedoch voraussichtlich keine Gefahr im Gefolge haben wird. Auf der Nord» seite gegen Wattwil entweicht im Tunnel Sumpfgas, dessen Provenienz man noch nicht kennt, das aber offen» bar durch Gärung von Pflanzcnteilcn entstanden ist und sich an einer Porösen Lage des Berges an.gcsam» melt hat. Seit zwei Jahren nun, züngelt eine Flamme aus der Tunnelwand, die unaufhörlich brennt, und zwar je nach der Größe in Nuancen von blan bis orange nnd rot. Drei Meter weiter befindet sich eine Zweite Entweichungsstelle, die man ebenfalls anzünden kann, die aber jeweils durch den vom vorbeifahrenden Zug verursachten Luftzug ausgelöscht wird. Man hat es hier mit einem ganz eigentümlichen Phänomen Zu tun, das beim ersten Anblick etwas Schreckhaftes hat, weil die Flamme mit einem undefinierbaren Geräusch in der Dunkelheit des Tnnnels entweicht. Um eine allzu starke Erhitzung des Mauerwcrtes zn verhindern, mußten be» sondere Vorrichtungen angebracht werden, die Haupt» sächlich einen häusigeren Luftwechsel herbeiführen sol» lrn. Nach Erschöpfung des vorhandenen Gaslagers wird die Flamme von selbst erlöschen, aber man weiß nicht, wie lange dies noch dauern wird, da man bisher die Herkunft des Gases nicht geprüft hat. — lWas eine Henne leisten kann.) Der deutsche Farmer Tillinger in einer Vorstadt von Valparaiso nennt eine achtjährige ostpreußische Henne sein eigen, die er seinerzeit aus der Heimat als Andenken mit» gebracht hatte und deren Aufzucht er mit Ausnahme, der eingegangenen Hühner noch voll beisammen hat. Von dieser Henne stammen in seinem großen Geflügclhof 105 Hühner ab, die wieder bis hente einen Nachwuchs von 2020 Hühnern erreicht haben. — lVerlaine als Sprachlehrer.) Als sich Verlaine nach dem Verlassen der belgischen Gesängnisse, nach Eng« land geflüchtet halte, ließ er sich, wie Frank .Horns, der ihn bald darauf kennen lernte, in „The Academy" erzählt, von einem Geistlichen in Bournemouth für seine Schnle als Lehrer des Französischen gegen ein Ochalt von 1400 Krollen das Jahr engagieren. Er kommt an; der Geistliche begrüßt ihn „aus Französisch": „ich hätte ihn sicher besser verstanden," sagt Verlaine, „wenn er Englisch gesprochen hätte, obwohl ich kaum ein halbes Dutzend englischer Worte kannte." Der Dichter wollte möglichst schnell sein neues Amt antreten; aber sein Wirt riet ihm, sich zunächst Zu erholen und seine neue Umgcbuna, kennen zu lernen. „Sie werden znnächst', sagte er ihm am folgenden Tage, „der ersten Klasse Zeichenunterricht geben." — „Zeichenunterricht? Aber ich habe niemals einen Zeichcnstift in der Hand gehabt!" — „Alle Franzosen verstehen Zu zeichnen." — „I") bin dazu da, meine Muttersprache zu lehren, die ich gründlich kenne." „Zweifellos, aber Sie können noch zu wenig englisch; bis Sie es besser verstehen, will ich lieber furtfahren, den Jungen die französischen Stunden Zu geben." Ich war geschlagen nnd schwieg. Der Geistliche stellte einen Holzlegel aus den Tisch; die Schüler zeichneten ihn ab, und Verlaine beaufsichtigte und ver» besserte ihre Zeichnungen. „Ich lernte dabei selbst mehr," sagte er, „als je in meinem Leben. Ich studierte mit glühendein Eifer Licht und Schatten. Natürlich kam ich ein wenig schneller vorwärts als meine Schüler, aber ich war ebenso wenig Zeichenlehrer, wie der Gcist« lichc Lehrer im Französischen. Ach! Sein Franzosisch, das war etwas Schreckliches! Er sprach die Worte mit lauter Stimme vor, nnd die ganze Klasse mußte sie >lM nachsprechen: ein Franzose aber würde lein Wort oavon verstanden haben. Ich lernte schnell Englisch nnd las Shakespeare nnd fand, daß mein Geistlicher nnd Shale« speare nnler keinen Umstünden derselben Nasse ange» hören könnten." — n aucr sührt dich nlit einemmale hierher, Wcrneggcr. Dem Ton nach hätte die Frage ebenso lauten kon-nen: „Wann in aller Welt wirst du wieder gehcn, der gute Pfarrer merkte das nicht. „ „Ich hätte dich wahrhastig fuhr Olden fort. „Die Tracht uhrle mich "^ ^st dich nnr als Akademiker gekannt, '"d «lau' ed^ch l"'I^ auf dem Wege znm Oberbanrat oder ahnlichem hast also unigesattelt." sonderbar Sein Vlick streifte Klara aberma. ^te sich unruhigem Ausdruck. E.n Auqeu wohl auf ihrem Gesicht, s""st "'^" Iich „ Gastes, glitten prüfend über Der Professor tat emeu Schritt auf ,e" zu. Laibacher Zeitung Nr. 107. 999 10. Mai 1911. und ernähren zum Teil sogar ihre Eltern. Eine der betanntesteii dieser Kindertruppen ist die von Aaron ^l'wy, einen» jungen Sühne der Stadt Philadelphia, der dank seiner Geschäststüchtigteit bereits auf dem Wege '>l, ein reicher Mann zu werden, wenngleich er laum ^as 17. Lebensjahr vollendet hat. Aaron Lewy, so wissen die „Leetnres pour tuns" zu erzählen, begann als dreizehnjähriger Knabe mit einigen Schulkameraden -lhealcranfsuhrungen zu veranstalten, wobei die Wiese als Bühne, der Wald als Kulisse und Gottes freier pimmel als Plafond dienten. Nald aber erwachten die geschäftliche, Instinkte des jugendlichen Theaterfreuu-i)es, er ,nietete auf Kredit eine leer stehende Bretter-bilde, die zum Theater uingelvandell wurde und iu der jcdcn Sonnabend Vorstellungen stattfanden. Ein Jahr >ang wnrden die Einnahmel. aus diesen Ausführungen <')Ur Anschaffuug von Kostümcu, Periicken und Dckora» ttunen verwandt. Im uächstcn Spieljahr lvar die An-hängerschasl des Kindertheatcrs bereits so gewachsen, daß man dreimal in der Woche vor gut besetztem Hause spielen konnte, und im darauffolgenden Jahre lvar die Nnanzielle Situation des Theaters bereits so gesichert, ?a,ß der 15jährige Lewy mit seinen Getreuen eine Gast-!p>eltuurnee durch die benachbarten Dörfer und Gemein-urn antrat. Das Ergebnis war ein Reingewinn von Ulcht weniger als 40.000 Kronen. Heule ist Aaron ^cwy ,7 ^^ ^ wohlbestallter Direktor seiner eigenen Gruppe, Besitzer eines selbsterworbenen Vermögens von ^2l).000 Kronen, und er begnügt sich nicht mehr damit, Stücke für sein Theater zu leihen, sondern zahlt Tan-uemen, ja er hat sogar seine eigenen Autureu, die für !^lne Truppe geeignete Stück' und Lustspiele schreiben, ^sm Beispiel ist natürlich nicht ohne Nachahmung gc-Sueben nud seit einigen Jahren kann man in den mitt-l^ren Städten der Union uud Kanadas regelmäßig Wandertruppen von Negerlindern ihre Gastspiele ab-Edieren sehen. Die Ncgerlinder unternehmen diese Tourneen aus eigener Initiative und für eigene Ncch. '^unq, die Truppe besteht ans Kindern von 12 bis zn ,'',Jahre» ünd sie wird von einem Fräulein Dircl-,^'n neleil^!, die 16 Lenze zählt: einer jungen Mu-»aitin aus Louisiana. ^- r in acht Tagen wird Fräulein UNinger meine «la», Hufs' ich." -.So, so, also erst verlobt," sagte er. „Aber 's is "uch recht. Alsu, meine Gratnlatiun." . Er setzte sich m den nächsten Stuhl und richtete ''"I offenbar zn längerem Bleiben ein. ^ ..Übrigens, Mar.I, »vie war der Name? Ullingcr? ^- das ist ja ein furioses Zusammentreffen —" Der Professor sprang aus, wie vou einer Natter gestochen. .. ..Rauchst du, Wcrnegger?" rief er hastig, ohne an "" Gegenwart der beiden Damen zu denken. . .Nee, besten Dank. St. V. ist eine Pfarre, aus v" man sich Allotria wie das Tabalraucheu abge-"ohnt." Gorlsctzunc» folgt.) Beruf in Divisionen geteilt. Ein Bataillon bestand ans Newyurls kampflustigen Hansvcrlualterinnen. Kräftige Frauengestalten, die sich i'chon Prcife im Schwimmen und Danerlaufeu geholt halteu, bildeten eine audere Abteilung. Im Zngc selbst fah man Banner, Fahnen mit den verschiedensten Ansschristen, viele Musikkapellen und Wagen nnt lebenden Bildern, die den Fortschritt der Frau vom Anfang der Zivilisation bis zum heu-tigen Tage darstellten. Ein interessanter Teil des Zuges war die Abteilung der Frauen, die bereits das Stimm-recht besitzen. Eine Kapelle der Highland-Pfeiffer führte dcn Zng. Gleich dahinter erschienen hoch zu Noß die Vorlämpfcrinnen der amerikanischen Suffragetten Mrs. Brown-Nlackwell, Mrs. Anna Spencer nnd die Paslo. rin Mrs. Phoebe Hannaford. — sDcr Doppelgänger aus Holz.) Der japanische Holzbildhauer Hananuma Masakichi in Tokio hat sich einen Doppelgänger aus Holz hergestellt, der das größte Erstaunen der Landslcute des Künstlers hervorruft, denn die Ähnlichkeit geht soweit, daß der lebende Bild» hancr Masalichi von dem hölzernen mit dem Auge allem uicht zu unterscheiden ist, wenn beide nebeneinander stehen. Masalichi hat zu diesem Meisterstück etwa 2000 Holzstücke verwendet, die eines neben dem anderen lie-gen und so geschickt miteinander verbunden sind, daß tein Auge ohne Hilsswerkzeuge die Fugen erkennen kann. Jede Hantfalte, jede anßerlich sichtbare Ader, sogar jede Rauheil der Haut hat der Künstler nach. gebildet. Außerdem hat er bei seiuem hölzernen Doppel-ganger jedes Haar des Kopfes sorgfältig eingesetzt, so daß die Täuschung vollständig ist. Die Holzslulptur stellt eiue aufrechtstchende Figur dar, die in einer Hand eine Maske, in der anderen ein Arbeitsgerät hält. Die glä-fernen Augen sind halb niedergeschlagen, als ob die Figur aus deu Buden sähe, so daß deren Unbeweglich-feit dem Beschauer nicht gleich in die Augen fällt. Lolal- und Provinzial-Nachrichteil. — Militärisches.) Der Ausdruck der Allerhöchsten Zufriedenheit wurde bekannt gegeben dem Hauptmann des Ruhestandes Franz Stibenegg, Magazinsossi-zier beim Infanterieregiment Nr. 47, und drin Haupt-mann Friedrich Pelz des Infanterieregiments Nr. 7 lletzlerem neuerlich). — Transferiert werden die Arlil« leriezeugsakzessisteu Viktor Edcr vom Artilleriezeugs-depot in Innsbruck zur Pulverfabrik iu Stein, Adolf Nngermanu von der Pulverfabrik in Stein zur Pulverfabrik in Blumau. — lVcim Ttllpcllaufe unseres Dreadnought) ist für die Mitglieder des „Osterreichischen Flottenvcreines" das Tragen der Vcreinsniütze und des VereinsabzcichenS süv Herren in Zivil obligat. Viele Mitglieder werden aber in kompletter Flottenvercinsnnisorm erscheinen, das ist mit Vereinsmützc, blauer Bordjacke und blauen oder weißen Neinlleidern. — österreichischer Flottcnvcrcin.) Die Zahl de« Laibachcr Mitglieder ist m den letzten Tagen von 100 cmf 150 angewachsen. Wie bereits berichtet, findet die Gründung der Ortsgruppe Laibach am 14. d. M. statt. Anmeldungen nehmen einstweilen Herr Otlomar Bam» berg jnn. nnd „The Oliver Trading Office", Milloöiö-straße, entgegen. Die höchst eleganten Ilottcnvercins» mutzen werden in den uächsten Tagen in den Auslagen der Firmen Benedill und Magdi« zur Ausstellung ge-langen. Wie bekannt, ist bei dem bcvurstcl>endcn Stapel» taufe für Floltenvereinsmitglieder das Tragen der Vereinsmütze uud der Vereinsabzeichen obligat. — (Erster österreichischer Tuoerlnlosciag.) Wie l,c-reits im vorigen Jahre berichtet, ist ein „Oslerrei» ch i s ch e s Z e n l r a l l o m itec zur Bekämpfung der Tuberkulose" geschaffen worden, das die höchste Instanz in Tuberlulosesragen bilden soll. Das Komilee wird einerseits ein Bindeglied zwischen den österreichischen Vereinen sein, die direkt oder indirekt den Kampf gegell die Tuberkulose zu ihrem Zwecke habcn, anderseits wird es auch die Erfahrungen und gleichgerichteten Bestrebungen des Auslandes für hei-mische Interessen nutzbar machen. Der „Landes-h i l fsve r e i n fü r Lu n geukrau lc i n Kra i n" hat mit Rücksicht auf dcn Stand von 520 Mitgliedern drei Delegierte m das Zentralkomitee entsendet, und zwar seinen Präsidenten Hosral Rudolf Gras Eho-riusky, den Landesregierungsrat Dr. Franz Zu» pane und den Generalsekretär Dr. Dimeter Ritter von Nie, i weis. Die gründende Verfammluuci des Zentralkomitees findet Sanistag, den 13. d. M., in Wien stall. Tagsdaraus, am 14. d. M., wird der erste österreichische T u b c rlul o sela g abgehalten werden. Bekanntlich steht die Veranstaltung von Tuberlulose-tagen auf dem Programme des Zentralkomitees, und zwar sollen die Tuberkulosetage abwechselnd in den größeren Städten unserer Reichshälste abgehallen wer. den. Die Tagesordnung des in, .Hause der l. t. Gesell-schasl der Arzte stattfindenden 1. Österreichischen Tuberkuluseiages ist nachstehende.' 9 Uhr vormittags: l.) Milleilnng über die Gründung des „Österreichischen Zentralkomitees zur Bekämpfung der Tnberlnlosc" und über den Stand der Tuberkulosebekämpfung in Oster-reich. Referent Dr. Haus Graf ^arifch.2.) Tuber, lulose und Kindheit. Referent Privaldozent Dr. Franz Hamburger sWieu). A.) Über Tuberlulinwirlung und die Svezifität der Tuberlelinreaktiun. Referent Direktor Dr. Josef Sorgo (Alland). Körperlonsti-tulion und Tuberlulinlherapie snach Obduktiousbesun-den). Referent Privaldozent Dr. Julius Bart ei (Wien). — 2 Uhr uachmiltags: 4.) Die Tuberkulose in dcn öffentlichen Krankenanstalten. Referent Professor Dr. Maximilian Stern bcrg iWien). 5.) Zur Orga. nisation der Tuberkulosebekämpfung. Referent Primär-arzt Dr. Wilhelm Mager lBrüun). Die Tuberkulose» betämpfung auf dem Laudc. Ihre Organisatiou. Rese-rent Oberbezirlsarzt Dr. Gottlieb Rei singer lPrag). Nach jedem Punkte der Tagesordnung findet eine Diskussion statt. — Der „Landcshilfsvcrein für Lungenkranke" macht aufmerksam, daß die Beteiligung am Tnbcrtnlosetagc jedermann freisteht, und ladet des« halb alle jene, welche sich für die in Beratung stehenden Fragen interessieren, zum Besuch des Tuberkulosetages rin. — lAdelsbcrger Grottenfest.) Am 5. Juni l. I. ^Pfingstmontag) verkehren Sonderzügc von Laibach» Südbahnhos, Triest.Südbahnhof, Cormons und Fiume nach Adelsberg und zurück. Zu diesen Sondcrzügcn ge» langen besonders ermäßigte Fahrkarten, in deren Prei-sen die Grottenemtrittsgcbühr bereits inbegrisfcn ist, zur Ausgabe. Diese Rückfahrkarten berechtigen zur Hin-fahrt nach Adclsberg und am glcicheu Tage zur Rück» fahrt, uud zwar nur bei den am 5. Juni verkehrenden Adelsberger Sundcrzügen, und sind zur Benützung an-derer Züge auch gegen Aufzahlung nicht aültig. Für Laibacl) beträgt der Fahrpreis für die erste Klasse N» X 80 1i, für die zweite 8 X 60 k, für die dritte K X 30 1,. Das Programm des Grottenfestcs umfaßt die festliche Velcuchtuug aller Groltenräumc, sowie Musilprodultionen und ein Volksfest im fogenannten „^anzsaale". Die Fahrordnung der Sondcrzüge ist folgende: Ab Laibach-E. B. 12 Uhr 30 Min. nachm., an Adelsberg 2 Uhr 40 Min. nachm.; ab Adelsberg 9 Uhr abends, an Laibach-S. V. 10 Uhr 50 Min. abends. — lWarnunq vor Krediiichwindlern.j Die „Korr. Nilhelm" veröffentlicht nachstehende Warnung: Wieder» holt wurde daraus aufmerksam gemacht, daß sich folche Personen, die unter der Maske der Kreditgewährung oder -Beschaffung geradezu auf slrafgesetzwidrige Schä-digung der Kredilwerbcr ausgehen, mit Vorliebe einer schwungvollen Zcitungsreklame bedienen. Wenn auch von seilen der Behörde derlei Ankündigungen geprüft werden nnd bei konstatierten Gesetzwidrigkeiten emgc-schritten wird, so kann damit doch eine schon vor dem behördlichen Eingreifen erfolgte Schädigung nicht hlntangehallen werden. Es erscheint daher geboten, ge-genüber solchen Annoncen zur Vorsicht zu mahnen, die insbesondere dann am Platze sein wird, wenn der In» serent es für notwendig befnnden hat, sich hinter einer Chiffre oder eine Posle restante.Adresse zu verbergen. Nicht minder vorsichtig folltc auch Inseraten begegnet werden, die auffallend günstige oder bedenkliche Nedin» gungen enthalten, zumal dann, wenn sie überdies noch von ausländischen Firmen herrührcn, gegen die im Falle einer Beschwerde die zuständige ausländische Behörde angerufen werden müßte. — ll5ine Wcinlostprobej wird morgen im Keller linier dem Eas<- „Europa" stattfinden. Wir verweisen ails das Inserat in der 'heutigen Nummer unseres Blattes. — Aatholijchcr (yciellcnveicin in Laibach.) Im hiesigen Handwerlerheim fand am 7. d. M. vormit-lags die diesjährige ordentliche Generalversammlung des katholischen Gcscllenvercines bei reger Teilnahme der Mitglieder statt. Der Präses des Vereines, Herr Epiritnal Alois Stroj, begrüßte die Versammlung und erstattete sodann in eingehender Weise den Jahres« bericht, dem wir folgendes entnehmen: Die von Adolf Kolping gegründete Institution der katholischen Gesellen» vereine umfaßt derzeit nahezu 1200 Vereinigungen, deren Aufgabe es ist, die allgemeine und fachlicl^ Vil-dung der Mitglieder zu fördern und sie zu tüchtigen Meistern heranzubilden. Dieser schönen Aufgabe ge-recht zn werden, war auch der hiesige Gesellenvcrein im abgelaufenen Jahre nach Kräften bestrebt. Es wurden gemeinschaftlich mit dem Mcisttrvcrcine Kurse für ge» werbliche Buchführung sLciter Franz öelcznit) äb> geleiten, sachliche Kurse für Buchbinder (Leiter I. D e 5 m a n), für Kleidermacher (Leiter I. L o 5 a r) und Schuhmacher (Leiter I. Pobe«ko) veranstaltet, die sämtlich gut besucht waren. Eiu zweites Gebiet der Ver« cmstätiglcil bildete die Vermittlung der allgemeinen Bildung, die sich aus dcn Unterricht in der sluvenischen und in der deutschen Sprache lDr. Martin Gor-jane e), auf die Ableitung von Monatsversammlungen mit Vortragen (Alois S t r o j, Dr. I. Z a j c, I. G »-slin<"ar) sowie aus die Veranstaltung von wöchent» lichen Vortragen (Dr. Alfons Levi^nik, Dr. Josef I e r,^ e , Dr.' Joses Grud c n , Pros. I. M lalar , Ign. Z aplotnil) bezog und auch durch Zeitschriften sowie durch die Vereinsbibliothek gefördert wurde. Die Tätigkeit des Vereines irstreckte sich ferner auf das soziajwirtschaftliche Gebiet, uidem im Veremshause neun Gehilfen Unterlunfl fantx'n. Die Mitglieder des Ver-eines genießen auf Wanderungen weitgehende Vorteile, finden' be, allen Vrudcivereinen Unterkunft und lön» nen sich an den dortigen Fachknrfen aktiv beteiligen. Der Gesangschor Wies unter Leitung seines Lehrers Paul Gorjup erfreuliche Fortfchritte auf- desgleichen erzielten die Theatervorstellungen (Leiter Nud. Vran> s., <') sehr befriedigende Erfolge. Im fonftiaen besprach der Präses einige wichtigere Vorkommnisse aus der Vereinschronil nnd widmete den verstorbenen Mitglie» dein sowie den verstorbenen Lehrern des Vereines IHcrrn Alois Sachs, der viele Jahre den Gesangs-uuterricht besorgte, und Herrn Aranz Kovai-i«, Buchhalter der „Liudsla Posojilnica" und gewesenem Leiter der Kurse für die gewerbliche Buchführung im Gesellenvereine) ehrende Nachrufe. Die Versammlung erhub sich zum Zeichen der Trauer von den SiMi. Der Vereinspräscs berichtete sodann über dic behufs Laibacher Zeitung Nr. 107. 1000 . 10. Mai 19N. Abtraguug der hypothekarischen Schuld l37.OOO X) ein» geleitete Aktiou, die dank dcr Bemühungeil der einzel-neil Mitglieder des Vereines sowie der großmütigen Spenden mehrerer Wohltäter bereits die Summe von 5977 X 17 li anfgebracht l)abc. — Der Herr Vereins-Präses erstattete noch den Ziechenschaftsbericht über die Nirischaftsverloaltung des Vercinshauses und detail» Iierte die sich ans 4051 X beziffernden Gesamtausgaben, dcneil Gesamtcinnahmcn in einer Höhe von 4286 X 90 k gegenüberstehen, woraus ein Aktivsaldo von 235 X 90 ii resultiert. — Hierauf erstattete der Senior des Vereines, Herr Rudolf Vranöii-, den Recheuschafts» bericht über die eigentliche Gesellenvereinskasse, die Fcstveranstaltnngokasse und die Kegelschnbtasse. Nach Erteilung des Äbsolutoriums sprach die Vrrsannnlung über Antrag des Veremspräses den Dank allen jenen aus, die durch ihr Wirken znr Prosperierung der hu-manen Vereinszwecke durch Rat und Tat, Mitwirkung und Gaben beigetragen haben. Namentlich dankte die Versammlung dem krainischen Landesausschusse für die Unterstützung der Fachkursc, der Krainischen Sparkasse für die hochherzige Spende von 400 X, dem Vereine „Obl'tuo pulnožno dru^l v<>" für die Spende von 40 X, den Leitern der Fachkurse und den Tagcsblätter» „Üai» bacher Zeitung" und „Slovcnec" für die Registrierung dcr für die Vcreinstätigkcit wichtigen Vorkommnisse. «In dem wohltuenden Bewußtsein", so schloß der Prä» ses diesen Teil des Berichtes, „einem und dem anderen der sonst sich selbst überlassenen jungen Handwerker eine auf Rechtschafscnheit und gewecktere Bildung ge» gründete, leichtere und zufriedenere Stellung in der Zukuuft ermöglicht und daourch zum Wohle des Mittel» standcs überhaupt uicht wenig beigetragen zn habeu, uwgcn alle edlen Wohltäter ihren Lohn finden." — Nach zweistündiger Dauer wurde die Versammlung vom Vorsitzenden mit dem Wunsche geschlossen, daß die Mit» glicder zur Erreichung des schonen Vereinszieles ein» trächtig zusammenwirken mögen. — lFclduniform für die Kavallerie?) In militari« schcn Kreisen verlautel, daß auch die Kavallerie mit einer Fclduniform beteilt werden soll. Für die Feld-uniform der österrcichisch-ungarischen Kavallerie ist eine andere als die bei den anderen Waffengattungen ein» geführte hechtgraue Farbe gewählt worden. Schnitt und ^Ausstattung der einzelnen Montursstücke werden die Unterscheidung zwischen Husaren, Dragonern nnd Ula» nen auch künftighin deutlich hervortreten lassen. Diese Wahrung der äußeren Erkenntlichkeit der einzelnen Kavallerlegattungen ist auch in der deutschen Armee bri Betciluug der Kavallerie mit Felduniformen berücksich» tigt wordeil. — lWcchselprotcstiagc.j Mehrere Handels- uud Gewerbctammcrn haben unter Hinweis auf die Entschei-. dung des Obersten Gerichtshofes vom 24. Mai 1901, dcrzufolge von den zwei Tagen, die laut Artikel 41 der Wechselordnung für die Protcsterhcbuug zur Ver» fügung stehen, nur der zweite ein Werktag sein muß, die Einholung einer Pleuarentschcidung des Obersten Gerichtshofes angeregt, da die dieser Entscheidung zu» gründe liegende Ansicht mit der bisherigen Praxis und der in der Literatur vertretenen Meinung in Wider» spruch stehe. Das Justizministerium hat jedoch hiervon vorläufig abgesehen, wcii die erwähnte Entscheidung des Obersten Gerichtshofes vom 24. Mai 1,901 in der Recht-sprechung völlig vereinzelt geblieben ist uud, soweit bekannt, auch in der Literatur keinen Anklang gefunden hat. Die entgegengesetzte Ansicht, daß beide zur Protest» erhebung zustehenden Tage Werktage sein müssen, ist nicht nur allgemein in der Literatur, sondern auch vom Obersten Gerichtshofe in dcr Entscheidung vom 6. No-vcmber 1907 vertreten worden und in den auf Grund dcs Artikels I des Gesetzes vom 9. März 1903, N. G. Bl. Nr. 60, erlassenen Ministerialverordnungen deut» lich zum Ausdrucke gelangt. — (Gesellschaftsreisen des Invalidcndank.) Der große Erfolg, den die Mittelmccr. und Iapan.Ncisen des „Invalidendanl" gefunden haben, veranlaßte die Nciselcituug, für den Sommer 1911 einc überaus zahlreiche Menge von Ansflüglern aus alleu Ncvöllcrungs» schichten von Krainburg au. Die Vereinsmusiktapelle setzte mit lusligeil Weisen ein und schon entwickelte sich im Gasthofe des Herrn Bahnmeisters I. Indihar ein reges Treibe», als plötzlich ein starker Regen nieder» ging und die Ausflügler zum Rückmärsche in die Stadt z'vaug. ^l5- " sZur Volksbewegung in Krain.) Im politischen Bezirke Littai s35.969 Einwohner) fanden im ersten Ouartale l. I. 94 Trauungen statt. Die Zahl der Gc» borenen belief sich auf 292, die der Verstorbenen auf 254, darunter 76 Kinder im Alter von der Geburt bis zu 5 Iahreu. Ein Alter von 50 bis zu 70 Jahren er» reichten 57, von über 70 Jahren 82 Personen. An Tnberkulose starben 30, an Lungenentzündung 30, an Tiphtheritis 5, an Keuchhusten 1, an Masern 1, an Scharlach 4, durch zufällige tödliche Beschädigung 4, durch Selbstmord 1 und durch Mord und Totschlag ! Person; alle übrigen an sonstigen verschiedenen Krankheiten. —?. — sltine schwierige Verhaftung.) Vor einigen Tagen erschien bei dcr Gastwirtin Franzista Pe5nik in GrofZ'Mannsburg der ledige Zimmerman» Franz Samjen uud bot ihr cinen Wildhasen zum Kaufe an. Da der Wirtin dcr Verkäufer verdächtig vorkam und als Wilderer schon von früher bekannt war, wurde hievoil die Gendarmerie verständigt, die auch sofort au Ort und Stelle crschieu. Dein Samjen lvar es nicht recht, daß sich die Gendarmerie in seinen Handel ein-mengte. Über die Provenienz des Hasen nnd um seinen Namen befragt, wurde er sehr aufgeregt und antwortete barsch: „Was kümmert's euch, woher ich den Hasen habe; ich schreibe mich schwarz auf weiß." Hierauf entstand zwischen Samjen und den Gendarmen ein förmlicher Kampf. Samjen sprang auf einen Gendarmen los und wollte ihn zu Boden re'ißcu, wurde aber schließlich über» wältigt und zu Boden gebracbt, wo ihm mit Hilfe eines zweiten Gendarmen die, Schließkctte angelegt wnrde. Sannen schlug wie rasend mit Armen und Beinen um sich herum und versuchte die Gendarmen zu beißen so» wie iu die Brust zu stoßen. Anch während der Einliefe» rung leistete er dadurch Widerstand, daß er sich auf die Straße legte und nicht weiter gehen wollte. ^ — lünglücksfällc.j Der 63 Jahre alte Taglichner Vaknti» Vre.'ar stürzte zu Hause in Vresowltz aus eigenem Verschulden von einer Leiter nnd schlug stch das Nasenbein ein. — In dcr Papaierfabrik zu Josefs» lal geriet ein Fabrilsarbeiter bei der Arbeit mit der rechten Hand in eine Maschine uud erlitt eiue schwere Ouetschung. — Der Knccht Andreas Prezelj führte kürzlich Brennholz nach Hause. Unterwegs scheuten dlc Ochsen, Prezelj fiel vom Wagen, wurde überfahren und erlitt schwere Verletzungcu äm Kopfe. Desgkiche» ftel Johann Grajxar ,n Retje ans eigenem Verschulden zu Hause von einem Fuhrwagcu und verletzte sich schlver am rechten Arm. — Der 16 Jahre alte Ziegelarbeiier Franz Volj6 wurde am 5. d. M. bei der Arbeit in der Ziegelei bei Laibach von einer Maschine an der linken Hand ersaßt, wobei ihm der Danlucn abgerissen wnrde. — Die 60jährige Witwe Apullunia ^ink aus Vurgstall siel zu Hause von einer Bank und brach sich das rechte Nein. — Dcr Streckenwächter Valentin ölebnil erlitt am 4. d. M. in Vi5marje beim Schließen der Rampc dnrch deren Anprall eine schwcrc Verletzung an^ der Unterlippe. ^- — <(5in nächtlicher Schütze.) Vor kurzem kehrten mehrere Ortsburschen aus Kleine iu vorgerückter Nacht» stunde aus einem dortigen Gaslhausc in ziemlich guter Stimmung heim. Unterwegs zog der ledige Zimmer» mann Franz Zalotnil seinen Revolver und feuerte aus Übermnl zehn Schlisse ab. Als Ziel wählte er sich das Haus und das Stallgebände dcs Besitzers Franz ^"lj, wo auch mehrere Projektile in dcr Wand stecken blieben. — (Ein Wasenmcisterfeind.) Während dcr Hunde, kuntnmaz streifte kürzlich die Wasenmeisterin Franziska Weilhanjer aus Flödnig mit ihrem Kncchtc Georg Pranko durch d,e Ortschaft Mavöiöe. Dies erregte das Mißsallen des Kenschlers Valentin Stenovee. Er wars den Knecht zu Boden nnd versuchte ihm das geladeuc Ge» wehr zu entreißen, was ihm jedoch nicht gelang, weil die Wasenmcislcrin ihrem Knechte zu Hilfe kam. Hier« ailf nahm Stenovee ei»e» eisernen Hammer, ^hlug damit zweimal ans dao Pferd nnd wollte schließlich anch auf die Waseumeisteri» drei »schlagen, woran er aber auf ihre Hiljcruse von andere» Leute» gehindert wurde. ^- — lVo» einem Hunde gebissen.) Die acht Jahre alle Anna Zalo.^lar spielte am 30. v. M. init anderen Kmoern zn Hause in Unlcr-^ta. Plötzlich sprang dcr Haushuud dcr dort wuhnhastcn Rosalia Vidic hinzu und biß das Mädchen ill dcn rcchten Oberarm. Der .Hund mußte für feine Unart das Leben lassen, denn sciue Herrin übergab ihn am folgenden Tage dem Wasenmcistcr. ^- — lIn den Nauch gestochen.) Der Inwohner Peter Marejnik aus Draxgo^e bei Bischoslack exzedierle "M 5. d. M. abends vor sciner Wohnnng. Scin Nachbar, dcr Keuschler Urban Verec, wolllc aus ihn beruhlgeno einwirken, kam aber übel an, denn Marejuit zog >e'^ Messer und versetzte ihm einen tiefen Stich in dw Bauch. Schwer verletzt mußte Bcrce ins LandessPllal nach Laibach übcrsührl wcrdcn. ^', * Mill den Erdarbeitern im wruberlanal) hat d^ Sichcrhcitswache vollauf zu tun. Immer weroen Raus-Handel und andere Exzesse verübt, weshalb die Sict^r» lMswachmänner auf den Sichcrheilswachlstuben an oe Karlslädtcr und der Poljanaslraße mit Rcvolvern aus» gerüstet sind. Diescrlagc entstand zwischen ei»"" ^A' lische» Arbeiter u»d einem Aktordantcn in dcr "Mi von Stcphansdors wegen cincs Essens cm RmlscHesi, in dessen Vcrlaufc ocr ausgcbrachle Arbeiter em ^av' chcil in die Höhc loarf. Als ihn dieses »iedersalicn^ an, rechten Auge tras und es schwer verletzte, ^'^'/^^ loütclld aus don Akkordantc» los, riß ihm dic "^"5.^ vom Leibe nnd beschädigte seine Taschenuhr. ^ ^ flüchtctc sich der Arbeiter in die Stadt, >"",.'yn " Sicherheitswache festnahm und nach vorheriger arzi" ) Ulitersuchung ins Kraukcnhans abgehen ließ. ... " lVerizastele Exzedenlcn.) Saillstag nachts '"'^< >n dcr Stadt ri.l.gc Exzesse statt, die z">"clst durch Trnnkenboldc vcrubt wurdcn. Tei, Anfanf, "'"^^. "'<^ bezechte Brüder, ^ie von dcr Ahaeljeva "'sta gegc» Peterslirche zogen. Der eine johlte und 1""'U^'^ "n» relid der andere eine Mundharmonika sp,'5 /<„,..<^,-le, z.vische.l echte Tiroler Jauchzer in die M«/^, "hnbe^ AIs sie ein Sichcrhcitswachmann zur Ruhe " "al) stieß ihn der eine sofort in die Brust '"d ' -^."^ leunc bcsser dic Gcsctzc als du!" 'K"" ""'^ In Sichcrhcitswachmann dcn Angrc>,cr sm "^ ^ ^ß dicscin Angenblicke sprang der zuu'tc h n.. ? den Bruder hi».«cg. Dcr Sichcrhcilö>vach>na n zog wm Leder und versetzte den. einen Angrc's< . "^ ^' /°„ chcn Klinge ci,c» Schlag übcr dc» ^'p'' 'Ä '"^ de.n Sicherheitsloachlnanne ei.i ^rzehr.mgs nc ^ sehcr n»d ein zweites Sichcrheitsorgan s pu ' ^ al.s die gewalttätigen Burschen in H"'l /,cl" wurden A, ch an dcr Zcn ralsichcrhcitswacht,tubc !'d'" u. '^. Renitcu fort - Gcg.n Mitlcr.'acht zog n ^ ^ trn.lkell/Arbeiter und ore. von dcr Schulnllec gcgen dc» P""sdamm '" ^^ solchc.i Rallsexzeß verlibte.l, daß P" °utt ' >> fall befürchtend, dahin l.efen. E.n Suhc l)c>i^ ^.^^ hielt die Sippschaft an und verhaltc c 1 c- . /vurdcn »lchrerc Exzedc,lle» zm» .''^^^ /Sicher» hi.igege» nur a''qezeigt E.'d .ch uttennnl l^ .^. 1^ heitswachc bc. e,ne»i ^^,^!'"',,,7,,is in einem /in Korporal des 17 ^nfan "^ M m^^^ ^ Gasthause an dcr Untcrlra.mr ^lrni^ Laibacher Zeitung Nr. 107. 1001 10. Mai 1911. " l^ou dcr Straszc.j In eiiler der lelüen Nächte ichluqen unbelannte NachlscyN'äriner i» der H^I.'.apsel-lpjse b^i einer ParterreU^'hining niehrere Fenster» Icheiben ein und verursachten dadurch eiuen Echaden vi.'N > > «. Nachts fiel aus der Untertrainer Straße ein heim. lehrender Diener in einen Straßengraben auf Gla^-scherben und zuq sich an der rechte». Hand cine tlasfende Wunde ^,n. Der Echluer^erle^te »vurde auf der Sicher» lMöwachlstube au der ttarlslädler Straße oerdunden und dann mil dein NeltnnliMxigrn ins Kranlenhaus gebracht. In der Echulallle lau, es des Nachts zwischen mehreren „Herren" zu einem erreqlen Wortwechsel, aus dem sich, wenn nicht beizeilen ein Cicherheitswachiiiann lln^eichrilten wäre, eine regelrechte Keilerei entwickelt hätte. In der (Yerichlsgasse ließ ein Sicherheitswach» wann einen total berauschten Llrbeiter mit cinem Wagen '" Arrest abführen. Vorgestern nachinitlags verüble ein ^'trunlener Schloachsinniger auf der Triesler Straße rinen E^zeß. (5r unirde abgeführt. " lWcm gehört die Tnscheuuhr?) Seit dem Jahre 1W9 ist bei der städtischen Äuchhaltung eine gefundene güldene Damentaschennhr nebst solcher i>lettc deponiert, ^ic. Eigentümerin wird ansgesordcrl, ihre Ansprüche Mcnd'zn inachen. " i^usammcnstosl zweier Waqcn.j Diescrtage stießen auf dei,- Wiener Straße zlvei Wagen zusammen. 6in "^agen erlitt einen Radbrnch, während der andere un> "'schädigt blieb. Der Sc!)aden lvurde vom Schuldtragcn» dlül an'Ort uud Stelle beglichen. ' jltin Schlauchvertäufer.) Sonntag nachmittags "ut der 50jährige, Taglbhner Joses Ivanc einem Ga^l« ^irlc an der Martiusilraße einen mehrere, Meter langen ^ttmmischlmich znm Kaufe an. Ein Sichcrheilswach-'uann forschte den Mann, der den Gnmmischlauch oon Client Gastwirt erhallen halte, um ihn in deu Keller <»u tragen, aus uud verlM'tete ihu. Der Schlauchver» lnuser, der auch eines Kleider- und Wäfchediebstahles ^rdächlig ist, wurde dem zufläudigen Gerichte eiuge« ucfert. * Wn diebischer Kellner.) Einem Schantburfchen wurde vorgestern aus feinem im Schlafzimmer befiud' 'chl'ü !.x^s^^ii^,i Koffer eine goldene aus ttl» l< be-werkle Uhrletle entuiendel. Als latverdächtig wurde "^ lürzlich aus dem Dienste getretene 17jährige Kell-un- Pitlur Wran ans Wien verhaftet. Der Bursche, dcr ^' entwendete Kette bereits einen, Fiater um 20 l< ^rlalift hatte, wurde dem zuständigen Gerichte über» Itellt. ' jl5in Messerstecher.) Montag abends entstand in l'mem Stalle zwischen zwri K'nechten »vegen der Pferde» flilteruug ein Streil, in desfen verlaufe der eine durch einen Messerstich in der Brust schwer verletzt wnrde. Ein herbeigerufener Sicherheilswachmanu verhaftete dei, Tül>er. " Desunden.) Ein Lesebuch, ein Geldtäschchen mit C5eld, ein Regenschirm, eine silberne Dose und eine ^inderpelzgarnilur. * sVerloreu.j Eine Zehnlronennole, eine goldene Brosche mit einem Mutlergutksbilde, ein Regenschirm, ^n schnurzer DamenrocI, emc goldene Krawallennadel, eine weiße gestrickte Jacke, ein goldenes Armband, leine äuldeuo gedeckte Dameiluhr und cin Geldtäschchen mit — lWettcrbericht.j Relativ hoher Luftdruck bedeckt Mz Europa. Das Maximum lagert über Rußlaud. Dementsprechend ist auck/die Witterung mit Ausnahme des Mulelmccrbeckcns eine wesentlich günstigere ge-worden. Iu den westlichen Gebieten der Alpenländer, 'u Nühnnn sowie auch in den Karpalenländern trat Vl vullsländige Ausheitcrung ein; in den östlichen ^upen sowie in deil südlichen Älpenländern herrscht an-"Mierud trübes, stellenweise niederschlagreiches und g» ",'^rigcs Wetter. In Laibach hält das regnerische und ,^')>o. Wcltcr mit tleincn Unterbrechungen an. In der "l'stlichcn Umgebuug lam es gestern zn Genntterent. "düngen. Der Lnstd'rnck hält sich säst lonslanl auf seiner ''"rmaic, Höhe. Die heulige Morgeulemperalur betrug 3! "'äßigem ^iegeu und Windstille U»,2 Grad Celsius. ^'^ Ncubachtungsstatwncn ineldcteil folgende Tempe. "uiren von gestern früh: Laibach 10,, Paris 13,7, Nizza 13,li. Nea-r l 14,4 iRegen), Palermo 14,6, Algier 16,6, Peters-"N !(»,8; die Höhenslatiouen: Obir 0,2, Sonnblicl ^7'',5, Sänlis —0,1, Semmering 7,0 Grad Celsius, ^""ussichllichcs Wetter in dcr nächsten Zeit für Lai» U9- Meist trübes und regnerisches Welter be, mäß,gen «_. ^~ lVerslorbcne in Laibach.) Gestern wurden fol- ^Ndr Todesfälle geneidet: Franz Noval, Besitzers söhn, . >M)re, Kralaner Gassc 33' Johann Kasteiie, gewe-U " Arbeiter, 68 Jahre, Radehtystraße !1^ Anton "l,cnu, gelesener Ofensetzer, 63 Jahre, Japeljgasse 2; 3,?^'" liaje, Näherin, 41 Jahre, August Pr4 tam er an das Böhmische Nationaltheater, die Ställe seines dauernden Wirkens. — jGustav Mahler) liegt seit einiger Zeit in Paris schwer tränt darnieder. Den letzten Meldungen znsolge verschlechtert sich sein Befinden immer mehr. Die Blutvergiftung tritt immer stärter hervor, so daß scin Anstand zn Besorgnifsen Anlaß gibt. Die Familie hat sich enlschloffen, Prof. Ehwostct ans Wien zu cinem Konsilium zu berufeu. — lMslcrs Alt'Wieucr Stück „Der unsterbliche Lump") wurde vorgestern vom Ensemble des Vürgerthea. ters zum 200. Male, n. zw. diesmal auf dcr Buhne der Pollsoprr, ausgeführt. Nach dem Zweiten und dritten Alle zeichnete das Publilum den Komponisten Eysler, den Libreltisten Felix Dörmann und die Hauptdar» sicller mit minutenlangem Beifall aus. Dcr Vorhang mußte nach den beiden Alten mehr als 20mal in dic Höhe gehen, Lorbeer und Nlnmeu gab es in .Hülle und Fülle. Telegramme des k. k. Telenraphen-Korrespondenz-Bureaus. Der Kaiser. Gödöllö, 9. Mai. Seine Majestät dcr Kaiser tonnte gestern wegen des schlechten Wetters nicht ans-fahren. Der Gesundheitszustand des Monarchen ist vorzüglich. Hente. wohnte der Kaiser einer stillen Messe bei nnd unternahm dann einen Spazicrgang im Part. Ein dritter Blattcrufall in Trieft. Trieft, l). Mai. Außer den zwei gemeldeten Blalternsällen, die unter der mit dem Lloyddampscr „Gisela" am 30. April hier angetommenen Somali-gruppe vorgekommen sind, ereignete sich nun ein dritter Blallernsall bei einem Heizer des Lloyddampfers „Gisela". Sofort nach der Antunft der „Gisela" in priest am 30. April ist dcr Heizer wie auch die ganze Besatznng des Schisses geimpsr worden. Dcr crtr'anlte Heizer, der sich an, 4. d. trank gemeldet halte und bei dein vom ^luydchefarztc Blattern konstatiert wurden, ist sofort in das hiesige Infeltionsspital überführt worden, wohin auch seine Schlafgeiwssen znr Veolmchlung besör-dert nnd dort einer Impsnng unterzogen wnrden. Der verlaus der Krantheil beim Heizer ist normal. Brände. Lemberg, 9. Mai. Wie hiesigen Blättern gemeldet wird, entstand in Nutaezowce aus unbekannter' Ursache line Feuersbrunst, die die ganze Stadt einzuäschern drohle. Den vereinten Bemühungen der Feuerwehren gelang es, den Brand zu lokalisieren. In Zawidowla, einer Vorsladl von Smnbor, sind vierunddrcißig Wohn« gebäude niedergebrannt. Tokio, 9. Mai. Die Stadt Yamagata steht in Flam-men. Mehr als tauend Häuser, darunter die Präfel» tur, mehrere Banken, Schulen und das Gerichlsaebäude, sind vernichlet. Grubenunglück. Deva, 9. Mai. Im Lupenyer Kohlenbergwerke cnl» stand infolge Unachtsamkeit eines Arbeiters eine Explo. sion, der vier Arbeiter zum Opfer fielen. Dcr Aufstand in Albanien. Ealonichi, 9. Mai. Die Kämpfe an dcr türkisch, montenegrinischen Grenze in der Gegend von Verann und Gusinje dauern sort. Von den Aufständischen wur. den die Telegraphendrähtc in der Gegend von Kulja >m Kastratigebilt abgeschnitten nnd türkische Militär, al'leilungen angegriffen, ebenfo bei ferine nnd Pes. sare, wnrden jedoch überall nnt empfindlichc'n Perlnstel, znrüctgeschlagen. Die Einbernsnng der Redifs z>vriler Klasse im Korpsbcrcich Salunichi steht lxvor. Mexiko. Ncwyorl, 9. Mai. Ein Telegramm aus Tio Inana in Mexiko meldet: Gestern fand hier ein verzweifelter Kampf'stall. Die Vnndestrnppen blieben im Besitze des größeren Teiles von Tio Iuana. Die Aufstand,', schen besetzten das Zollhaus imd schlössen die Stadt vollkommen ein. Eine Rclognoszierungsabteilnng von 2tt Bniid.^soldalen wurde aufgeriel^eu. Washillsslon, 9. Mai. Hier wird nenerlich erklärt, daß, wenn der Kongreß nicht eingreift, die amerila-nischen Clreitträste an der mexikanischen Grenze nicht o,e Macht haben, die Amerikaner in der Umgebung von EI Paso vor den Geschossen zu schützen. Hamburg, 9. Ma,. Nach einem bei der Hamburg-Amerila.^ini'e eingegangeneu Telegram,,, aus Mexiko ist dort der Friede erklärt worden. Wadai. Paris, 9. Mai. Amtliche Meldungen aus Wadai berichte,, über die Besetzung von Aradas. Diese war nut Nüclsichl ans die einzelnen der Bauden notwendig, die am 18. Februar in Aradas den Mahamiden tausend Kamele geraubt und am 2. März das Lager dcr K'adi'inn im ^lM'lV'n von ?lrads!? angi'grissen H',1<bl» beziehen sich oil! »liürlsilroplülchs ^sü ,,„d wfst>sn u»» N!i!tcr«c>chl b>« Miürrüachl von U Ulir b<« li4 Ulir nezät,!». kin 5onniger, vonniger ^ukunjt5traum (?"H) 'st den Eltern das Kind, und alle Krüfle drr Ettrrn »^i» gelten deul Bestreben, Kinder gesund zn erhalten lind ^>I^ fröhlich gedeihen zu lassen. Kinder sind nun nber nichr noch als Erwachsene den Gefahren ll»sgc>cht, die aus lV^« Erlältungen entstehen, und eben darum gehört in jeden V^>> Haushalt das ideale Spreificum gegen alle Formrn ^^ der Erlältungen der Luftwege: Fays echte Sodener X^ Mineral'Pastillcn, Die Pastillen sind ein Schah im A^H Haushalt, den verständige Mütter nicht mehr ent» »VlU behren lönnen; sie losten X 1 lib pro Schachtel «nd H^A^ sind überall erhältlich. (48<)3) ii—1 Italienische Küche Selentmrgova ulioa 7, gegenüber dor Hauptpost empfiehlt den V. T. (i ästen (Ion neu angekommenen = echten Brioni Wein. —- Jeden Tag verschiedene Arten Fische. Ab 8 Uhr abends (iao2) 3 Damen - Zitherkonzert. Depot der k. u. k. Generalstabskarten. SKafeftab 1:76.000. <ßreiS per »Iatt 1 K in lajc^enforniot auf SJeinmonb gespannt 1 K 80 h. ll 0. Slnnmotir i }tl Sambcrg^ Su(|6iinD(uni in ^laibac^. feinstes I ftfcmzei^ Kokos | missen Kunerol-Spezial . bestes slTeichoares :« Pflaivzervfett (1784) Laibacker Zeituna Nr. 107. 1002 10. Mai 1911. Ausweis über den Stand der Tierseuchen in Kram für die Zeit vom 20. April bis zum 6. Mai 1911. Es herrscht: die Maul« und Klauenseuche im Vczirle Tschernembl in der Gemeinde Podsemel (29 Geh.); der Rotz im Bezirke Gottschee in der Gemeinde Mosel (2 Geh.); der Vläschenantzschlag im Bezirke Gurlfeld in den Gemeinden Laudstraß (2 Geh.). Zirkle (1 Geh.)-die Räude bei Pferden im Bezirke Laibach Umgebung in der Gemeinde Dobrunje (1 Geh.); im Bezirke Tschcrnembl in der Gemeinde Semii (1 Geh.); ftie Schweinepest im Bezirke Laibach Umgebung in der Gemeinde St. Marcin (1 Geh.); im Bezirke Tschernembl in der Gemeinde Petcrsdorf (1 Geh.); der Nottauf der Schweine im Bezirke Laibach Stadt in der Gemeinde Laibach (1 Geh). Erloschen ist: die Maul« und Klauenseuche im Bezirke Ndclsberg in der Gemeinde Vrabce (20 Geh.); der Vläöchenautzschlag im BezirleNudolfswertin der Gemeinde Nußdorf (2 Geh.). Fk. ü. AclndeVregierung für Arain. Laib ach, am 0. Mai 1911. Neuigkeiten am Büchermärkte. Rausse Hub., I^arillo üo i'ormeZ, br, X 240, gbd. X 4 20. — Reim an H., Johannes Ärahms, gbd. (berühmte Musiker, Band 1), X 4 80. — Reih Dr. Adolf, Die Bakterien (kleine Bibliothek Nr. 10), X —90. — Nudcrt Theodor, Neue Theorien über die geschlechtliche Liebe, die gcschlccht» lichen Pcrversioncii, die Charalteruerschicdenheit der Geschlechter, das sexuelle Problem als Weltaiischaunngsflagc, X 3 —. — Schmidt Prof. Dr. H. 0. — Sto ckert Dr. Kurt N. u.. Argentinisches Fleisch für Österreich, X 1'50. — Strauß Richard, Der Roscnkavalier. ein Führer durch das Wert vsn Alfred Schattmann, X 120. — Straus; Richard. Der Rosenkavalier, Textbuch, X 1'20. — Tar ting ton Booth, 'I'lio ß(!ut,Icm»,n train Inclili, gbd. X 1'A), — Tübinger Staats« wisscilschaftlicho Abhandlungen XII,, herausgegeben von Karl Iohs. Fuchs, X 408. — Tübinger Staatswisscnschaftliche Ab» handluugen XIII,, herausgegeben von C. Iohs. Fuchs, X 7'20. Vorrätig in der Buch«, 5rmist« und Musllalienhandluug Jg. v. itleinmayr K Fed. Bamberg in Laibach, Kongreßplatz 2. Angekommene Fremde. Grand Hotel „Union". Am 7. Mai. Mervcc, Pfarrer, St. Rupert. — Scscl, Pfarrer, Treffen. — Gaspari. Rsd,, Linz. — Smdl, lM., Dresden. — Stein, Rsd,, Frankfurt. — Rutar. Pfarrer, Gorz. — Grca, Pfarrer, Sempas. — Peter. Neuburger, Müller, Groftaner. Blau, Biscnz. Bieuenfcld, Bauer, Strobe, Maud!, Gruber, Nsdc.; Klemcncic. Banrat. Wien. — Heidrich, Privat, Kraiuburg. — Fonda, Privat, Trieft. — Ambroz'ii, Privat. Mojstrana. — Zavbi, Pfarrer, Ambrns. — Velle, Privat, Vicenza. — Rezzovred, Dühs, Private, Verona. Hotel „Elefant". Am 7. Mai. v. Winterlich, l. k. Regierungsrat; Woncela, l. l, Ministerialsetretär; Müllner, Kfm.; Wenzel, Fabrikant, s. Gem.; Bräutigam, Oberlintner, Apfelgrünu, Ielaiic, Reich, Lang, Lüwy. Reiner, Rsde., Wien. — Merse« bnrger, Rsd.. Nantes (Frankreich). — Ölschläger, Kfm., Kuf« stein. — Schneppmann, Kfm., Arenwalde. — Seblmaycr, Kfm., München. — Egcr, Industrieller, Eisnern. — Dr. Berim, Zahnarzt, Laibach. — Mobic, Priv., Neudorf. — Mral. Pnv., Fiume. — Werschnagg, Priv., Illur..Feiftritz. — Ioachino, Forstgeometer, s. Gemahl., Planiua. — Schitting, Notar, sanlt Gemahl.. Budapests Aktienkapital: 150,000.000 Kronen. Kauf, Verkauf und Belehnung von Wertpapieren j BBrscnordres: Verwaltung von Depots, Safc-Deposlts etc. Filiale der K. K. priu. OttreiGliischen (1750) in Laibach____________ Crrit-Ittlt lir Handel und We Franz-Josef-Straße Nr. 9. Reserven: 95,000.000 Kronen. Escompte von Wechseln u. Devisen; Geldeinlagen geg. Elnlagsbllcher u. Im Konlo-Korrent; Mllltar-Helratskautionen etc. Kur^e an dei* Wiener Börse 10111 Ü. Mai 15*11. Schlußkurs Geld I Ware Allg. Staatsschuld. Frm. ^ ((Mai-Nov.)p.K.4 92U0 92-SO 's *°/o ) -. .. P-U.4 9260 92-.S0 Ž Ic.Bt. K.|(Jan.-Juli)p.K.4 92-50 9270 [ „ „ p. A.4 92-50 92-70 £ t¦2%ii.W.Not.l-1«b.Aug.p.K.4-2 9IS-5Q 96'70 J: -1 2"/0 „ ,, „ ,, p.A.4-2 96-60 96-70 .5 4 2% ,, Hilb.Ai)r.-C)kt.p.K.4-ü 96'60 ÖO'.vf' W 4-2% ,.......p.A.4-2 96-60 9VSC Loiev.J.18C0zu5ü0ü.ö.W.4 isv— 16.S-— Losev.J.18ü0zulO0il.ö.W.4 212-— 21.S-- LofeV.J.lH04/-,UlO()IL(').W.....113 — 319- — Lose V. J. 1864 7.V. 5011.Ü.W-----313-— 319' — St.-Domän.-Ps.l'JOil.aooFö 2.S5-50 2Mao Oesterr. Staatsschuld. (K-.t.Staatsschatzsch.stsr.K. 4 99-.S5 100-05 Ost.Goldr.stfr.Gold Kasec-t H6-t>0 iui-— ,, ,. ,, p.Arrgt. 4 lia-HQ H6-~ t).^t.Rentei.K.-W.stfr.p.K..4 92-50 92-70 ¦• „ „ n ,,U. -4 92-50 92-70 Otst Invest.-Ri-nt.stsr.p.K.SVi Sl-na Hi'Ha l'Yuii7.Josefsb.i.Sill>.(ii.S.)41/., 114-30 115-31, (ializ. KarlLud\vigsb.(d.St.)4 92-fOS SV.Sfl JNovdwb.,ö.u.süiind.Vb.(d.S.)4 93-05 94-05 llu-lolfsb.i.K.-W..stfr.(d.S.)4 9.V.J0 94-30 Vom Staati' 7,. Zaliliiii^; iiliern. KiseubaUn-l'rioritiils-ObliK. llüi-m. Nonlbuhn Kni. 1882 4 n-rso llü'SO INiiini.Wostbahn Km. 18H5. .4 9425 95-25 IJnbra.VVestb.Km. 18'Js>i.K. 4 fl.Vöß 94-(S5 Kor.J.-Nordb.K. 18»Ci(d. S.)..4 95-30 96-30 lilO. E.lH04(d.St.)K___4 05-10 96-10 lM.m/Josicrsb.E.18H4(dS.)S4 9430 9S30 (;a!i/.KarlLuilwigb.(d.St.)S 4 93-25 94-25 Laib.-StfiinLkb.üOOu.lOOOtl. 4 94-— 95-— Ln!ii.-Cz«r.-J.E.ia94(d.S.)K4 93-2« S4-.23 M.irdwb., Oust. aOO 11. Silber 6 102-75 103-75 .'.to. L.A.E. lH03(d.S.)K37* S4-95 S5-05 Kchlußkurs Geld | Ware Pro/. Nordwb.jOest.L. E.200fl.S.ö 102-50 103-50 Wr.Verkfchrsanl.-A. vorl. K. 4 94-20 S5-20 dto. l''.m. 1900 verl. K .... 4 94-30 95-30 Galizischos v. J.l893verl.K. 4 93-16 94-15 Krain.L.-A.v.J. 18NSÖ.W. .4 9t-no 95-50 Mährischesv.J.lSiiOv.ö.W. A 96-20 —¦— A.d.St.]Judap.v..l.l90a v. K. 4 90-26 91-25 Wien (Kiek. i v. .). 1900 v. K. 4 9f— 96-- Wicn (Invest.W. J. l'JOu'v.K. 4 94-50 95-60 Wien v.J. 1908 v. K.......4 93-75 94'75 Rufcs.St. A.190Cf.l00Kp.U. 5 103-75 104-25 Bul.St.-üoldanl.lüO7 10OK4V!l S3-90 94-90 Pfandbriefe und Kommnnuloltli^ationen. Hodenkr.-A.ÖKt.,r>0j.ü.W.-iX s5"'?ö ar^ Bodenkr.-A.f.Üalmat.v.K. 4'/.^ 10050 101-50 Böhm.Hypothekenbank K . . -i 95-90 U6-50 ,,Lndb.K.-Schul(JKch.,fiüJ.4 9i-~ 95 — dto. dto. 78J.K.4 94-~ OC- — dto. E.-Schuldsch.7«J. 4 9t-~ 96-— KchluUkurs ti 110— — • — «ito. inh.WlJ. verl.K. 4'» WlO 9960 Galiz.Landeab.niVjJ.v.K.^1/:; 99-35 100-35 dto. K.-Übl.111.Km.42.7. 4'/v 99-50 100-50 Istr. l>oilenkr.-A. ü(i J. ö. W. h 101-25 102-26 Istr.K.-Kr.-A.i.62»/j.l.v.K. 4'/, 100-00 ior— Mähr. Uypoth.-B.ö.W.u.K. 4 /oa-— —•— Nied.-iiat.Land.-Hyp.-A.f,r).1.4 90-— 96-— Gest. JJyp.-Uanki.fiOJ.verl. 4 91-76 95-76 Oe£t.-ung.Uai)k50J.v. ö.W. 4 97-40 9H-4Q dto. 5O.I.V. K..........4 97-60 9.S-60 Centr. Hyp.-I.i. ung. Spark. 4'/., 9H-50 99-50 Coinrzbk., Pest. Ung. i\ J. 4'/» '•>'•>'"^ 100-2-', dto. Com.O.i. .'i()'/2J. K 4'/.4 9S-50 99-00 Herm.U.-K.-A.i.50J.v.K4Vs '^'— W— Spark.Inncrst.Bud.i.&üJ.K4'/.. !>"'2t> °-'>'-6 dto. inh. f)0.I.v.K.....4','i '>2-2r, 93-25 Spark.V. P.Vat.C.O. K . . 41/., 92-25 93-25 Ung. Hyp.-B. in Puf.t K . .. 4»/i ''fl'— ^00-— dto. Kom.-Sch.i.50J.v.K4V2 ü*'7si 99-76 Eisenbahn -Prior.-Oblig. KaBch.-Oderb.K.1889(d.S.;H.4 92-25 93-26 dlo. Em.l'Mti K(d.H.) . . .4 93-10 94-10 Lomb.-Czer.-J.E.1884yOOS.:i-(i H7-60 HH-60 dto. 30» S............4 £CJ-'3« öoCöfsi Staatsoisenb.-GcBell. E. 18H6 (d. St.) M. 100 iM........3 Ä'fl-40 90-40 Südb.,lan.-J.r>ooF.p.S.p.A.:.'-6 270-40 271-40 lJiituikrainerii.(d.S.j(i.W. .4 96-50 9T— Diverse Lose. Hodenkr.ö8l..E.lh8ü:i1üon.Sy 293-60 29960 detto K. 1889 a 100 il. . . . «X —"— — " — llypoth.-B.ung.Prüm.-Kcbv. il 100 fl................4 264-15 260-76 Serb.Prümien-Anl.älOOFr. 2 132-60 13S-60 liud.-JJaKJlica(l>)mb.)5».ii.W. 36-60 40-60 (Jrcd.-AiisU'.lLu.G.lOOll.ö.W. 553-— 55H-— Laibacli.Präm.-Anl.liOll.ö.W H4-- 00-— SchlnlSkurs Geld | Ware notenKrcnz,öc>t.Ci.v.lon.ü.W. 74- tiO--~ detto ung. G.v. .. sill.ö.W. 63-/iO 5H-K0 Türk.K.-A.,Pr.-ü.400Kr.p.K. 249-— 252--Wicner Kcrniiiiinul-Loso vom Jahre 1874.....10011.ö.W. 5JS"— 52S- — Gewinstsch. der S)"/„ Pr.-Sch. d«r JJod.-Cred. -Anst. E. 1880 76-76 H2-76 GewiiiEt^cl). (ier :»•'/„ Pr.-Sch. der Hod.-Cred.-Anst. E. 1889 128-— I3fi — Gewinstsch. der 4"/„ Pr.-Sch. der ung. Hypotheken -Bank 62-— sa- — Transport-Aktien. l)onau-L)uinps.-(ji.6O0fl. C. M. —•— —•— Keiü.IMonlbahii 10<)0 II. C. 1VI. 62T— 633- — Lloyd, österr.........400 K (W2-- 59H-— HtaatK-Kiab.-G. p. U. 200 II. S. ysc-öö 756-65 Südbahn-G.p. U- ...siOOFrB. 110-20 111-20 Bank-Aktien, AngloÖBterr.Bank 12<)(1.18K 823-75 323-.S6 J>ankvor.,Wr.p.U. 20011.80 „ 64376 644-76 Hod.-C.-A.allg.önt. SCO K 54 „ I2,so--- i2H4-~ Crcdit-Aiiist. p. U. 820K3S „ «¦;&'•— 647-~ Credit-B, ung.allg. aüOil. 42 ,, H17-50 H1H-50 J'iHkompteb. steier. 20011. !S2 ,, 610-— —•— Kskonipte-G., n. 00 K 2715- — 2726'— Riniarnur.-KalKÖ-Tarj. 100(1. 6H6-26 6A6-26 .Salgo-Tarj. Stk.-If. . '. . . lOOfl. 662-— 6bH' — Skoduwerke A.-ü. Pils. 200 K 620-iO 62f>0 WalTen-F.-G.,önterr. . . JOOfl. 762- 766- Wcatb. Borgbau-A.-G. lOOil 665- feb'6'— Devisen. Kurze Sichten iiml Scheck». Deutsche! Bankpläty.«.......11736 117-66 Italienische Bunkplätze..... 94-40 'J4-5& London..................SS9- — 24Q-— Paris................... 94S2S 94 97 Valuten. Münzdukaten............. 11-37 lt 40 üO-Francs-Stücke.......... 1H 99 19-01 üO-Mark-Stilcke........... 23-47 23-62 Deutsche Koichnbanknotcn .. HT— 117 — Italienische Banknoten..... 94-40 94-60 Hubel-Wotcn ............. 2-63 i'-»4 Lokiilpupicre nach I'livatnoi ier. d. Filiale d. K.K.|iiiy.üeHt.<:re(lit-Anstalt. Brauerei Union Akt. 200 K <> 220— 28Q-— Notol Union ,, 200 ,, 0 —•— HO'— Krain.BaugoH. ,, 200 „12K 200-— 2W— ,, Industrio „ 1000 ,,HO„ 1900-— I960 — Stahl w. Weißen!'., 300 „ao„ 610-— 626'— Unterkvain.St.-Akt. lOOfl. 0 70— 90- — Bankzin»sulJ 4% Die Notierung sämtlicher Aktien und der „Diversen Loae" versteht nich per Stück