Erscheint wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitung j. Nr. 2670). Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Nr. 2024) Maribor, Jurčičeva u ica 4. Manuskripte werden nicht retumiert. — Anfragen Rückporto beilegen. eS»2i äiiö Inseraten- n. Abonnements-Annahme in Maribor: Jurčičeva ul. 1 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatl. 23 Din, zustellen 24 Din, durch Post monatl. 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 150 und 2 Din. Preis Din t '50 Mlmborer fleitmtft Portugal unter Druck Frankreich und England beginnen mit den Maßnahmen zur Durchführung des in London erzielten Nichteinmischungsakkords / Grenzkontrolle zur Gre und auf den Landgrenzen Uüpiu unter Daranyi cen Start Änkou Prinz R o ha it. . 2er Nachfolger Julius Gömbös' ist nun chon lange genug im Amt, um Methoden ""d Zielsetzungen seiner Politik erkennen zu A'sen. Daranyi hat. gehalten, «ros er bet Übernahme der Ministerpräsidentchast ver-iptocheu hatte: Fortsetzung der Politik Göm mit anderen, der veränderten Lage an» ncpafzteri Methoden. Die Kernfrage der nn-ii^rischeu Innenpolitik ist schon seit langem o'ue neue, demokratischere Verankerung des ^Ct'tjchcndcn politischen Systems der Szege-oer Gegenrevolution zu finden. Die Grunü-ri"a9e wird dabei sein, ob es gelingt, den not Wendigen Schritt ins Soziale und Demckra-chchc zu machen, ohne die Kontinuität ’chet zweifellos in vieler Hinsicht ersolg-}C!chin Politik zu durchbrechen. Alle matzge-D’tbcn Faktoren stimmen in der Erkenntnis Schrein, daß die Einführung des geheimen ^"hlrechtes nicht mehr lange ausgeschoben Werden darf. Dieser Drang nach Demokrati» jPtUitg im Sinne der Ideen des 19. Iaht» -iunderts ist heute umso auffallender, als '"an anderswo und besonders in den drei, Ungarn bestbesreundeteu Staaten, Italien, Österreich und Deutschland, langst zu anderen Lebensformen übcrgegangeu ist. Doch es icheint einem tiefen Lebensgesetz Europas zu entsprechen, das; alle seine Staaten und Böl-die gleichen Entwicklungen durchmachen Pari s, 1?. Feber. Die französische Regierung wird morgen zu einer Sitzung zusammentreten, in der die Maßnahmen im Zusammenhänge mit der Durchführung des in London erzielten Nichteinmischungs- und Kontrollakkords bestimmt werden sollen. Aus diesem Grunde wird die Regierung alle ©fett zen Spanien gegenüber verschärft überwachen, um das Eindringen von Freiwilligen nach Spanien zu verhindern. Ebenso werden aber auch alle französischen Häsen und Flugplätze einer verschärften Ueberwachung unterzogen werden. Die strategisch wichtigsten Grenzpunkte werden von regulärem Militär bezogen werden, während die gesamte übrige Pyrenäen-Grenze von verstärkten Abteilungen der Moüilgarde überwacht werden sollen. Bezüglich der Seekontrolle ist die französische Regierung bereits in diplomatische Verhandlungen mit London. Berlin, Rom und Moskau getreten. Frankreich wird für die Zwecke der Kontrolle rund hundert Einheiten 2ic politische Auseinandersetzung ging UuÖ, geht also nicht um den Gundsatz der Phcinten Wahl, sondern um die Art und Fn Zeitpunkt ihrer Durchführung. Die Re-Mruug und ihre Anhängerschaft, aber auch """che Oppositionsgruppen wünschen den s-stibau konservativer Bremsvorrichtungen. If- das Land vor einer Ueberschwemmung Utch radikale und sozialrevolutionäre Strö-"UlNgen sichern sollen. Daranys erstes Ziel rar es, eine weitgehende innere Entspan-!l""g_ herbeizuführen, die ihm gestatten fall, 1 ‘c Frage des Wahlrechtes aus den Nieder» ""Sen erhitzten Parteigezänkes auf die Ebe-1~rfvIner für Lieg anze Nation entscheidenden ,=ch"kialdirenbung emporzuheben. Es ist '-Hm großen und ganzen gelungen. Freilich -abeu sj.p }m Zuge der Entwicklungen Kraft . "stn abgezeichnet, die möglicherweise die !l’c^ete Zukunft der unaarschen Innenpolitik "^beiondcre nach Einführung und erstmaligst: Anwendung des geheimen Wahlrechtes 1 '* "'wen werden. bp^J5^ "oue Ministerpräsident knapp vor - "s Fod-e Gömbös' sein Kabinett bildete, g|":M'ch eine Gruppe von Abgeordneten cco "Cr. Regierungspartei bei ihm ein, um Kn» Beibehaltung des Innenministers - zrna Einspruch zu erheben. Diese Depu-tD" sprach im Namen des rechten Flügels ,.r Partei, der unter Gömbös immer mehr tD"\ bestimmenden Faktor der Politik ge wen mar- Junge Kräfte, die Bewegung c,> ""d den Wert der Demagogie im Mi - skalier des 20. Jahrhunderts kennen: ' '■"fcheit mit politischer Dynamik, die sich 'Foilich manchmal in der Gegen» ' "'cht verwirklichbaren Zielen begei-tjP^anter Gömbös war ihnen die wich» Z; Ralle des politischen Motors zugefallen. Ff beherrschten den Parteiapparat, die p^?"üanda. Sie wellten die Regicrungs» (S-V"F 'w T'nne einer Entwicklung zum - Parteienstaat immer stärker zum alleini» der Kriegsmarine zur Verfügung stellen, und zwar m erster Linie Zerstörer und Torpedoboote. Da sich Portugal weigert, einer Kontrolle seiner Seegrenze bzw. der Häfen zuzustimmen, dürste die Blockade gegen Portugal eingesetzt werden. Zwei französische Zerstörer sind bereits in die portugiesischen Gewässer abgegangen. Dort befinden sich schon mehrere englische Kriegsschisse, die vorderhand inoffiziell die in die portugiesischen Häsen ein- und auslau sende» Dampfer beaufsichtigen. Die englische und die französische Regierung sind, wie hier verlautet, fest entschlossen, die portugiesische Sabotage der internationalen Grenz kontrolle unwirksam zu machen. Der Londoner Nichteinmischungsausschuß wird am Samstag vormittag zu einer neuen Plenarberatung zusammentreten, um desi-nikiv Maßnahmen gegen Portugal zu beschließen, falls die Lissaboner Regierung ihren ablehnenden Standpunkt in dieser Frage bis dorthin nicht abgeändert haben sollte. L o it $> 0' 11, 17. Feber. Auch die englisch' Regierung hat mit den Vorbereitungen für die Durchführung des erzielten Spanien-Nichteinmischungs- und Koutrollabkcmmens begonnen. Zu diesem Zweck wird der erste Lord der Admiralität zirka hundert Einhei ten der britischen Heimslotte nach den spv-ntschen Gewässern entsenden. In erster Linie werden Zerstörer und Torpedoboote in Verwendung treten. P a r i s, 17. Feber. „E ch 0 de P a-r i s" will in Erfahrung gebracht haben, daß alle am Bürgerkrieg in Spanien interessierten Mächte die Pause bis zum 6. März ausnützen wollen, um biszu dem genannten Zeitpunkt des Beginnes der Grenzkontrolle zu Wasser und zu Lande ihre Partei in Spa nie» mit Kriegsmaterial und Munition zu versorgen. Biele Dampfer befänden sich aus voller Fahrt, um die spanischen Häsen so wie möglich zu erreichen. Begmn ■ der BudgM§hMte in der Gkupschtma 96 Redner angemeldet / Das Exposee des FinanzministersLetica B e o g r a d, 17. Feber. Heute vormittags ist die Skupschtina unter großem Interesse aller politischer und parlamentarischer Kreise in die Generaldebatte über brit Staatsvoranschlag und das Finanzgesetz pro 1937=38 ein-getrcten. Vor der Sitzung traten die inzel-nen Fraktionen zu getrennten Beratungen ein. um ihre Redner zu nominieren. Wie groß das Interesse für die Diskussion um brit Voranschlag ist. geht schon daraus hervor, daß sich nicht weniger als 90 Redner zu Wor te gemeldet haben. Die Generaldebatte wurde vom Finanz-minister Dušan L e t i c a mit einem großen Exposee eröffnet, dessen Grundnote die durch wegs optimistische Beurteilung des Standes der Staatssinanzen ist. Der Finanzminister stellte die allmähliche Gesundung der Staats sinanzen als ein unbestreitbares Werk der Regierung Dr. Stojadtnovie hin. (Der Minister hat bei Redaktionsschluß fein Exposee noch nicht beendigt. Anm. d. Red.) Schwere. Butobuskawßrophe Ein Autobus mit 24 Fahrgästen >n einen 50 Meter tiefen Abgrund gestürzt. Zahlreiche Todesopfer. A t h c n, 17. Feber. Bei Bolos in Thessalien ereignete sich gestern nachmittags ein folgenschweres Autobusunglück. Ein mit 24 Fahrgäsken besetzter Autobus kam infolge der ausgewcichten und teils glitschigen Straße neben dem Abgrund ins Schleudern und fiel in den 50 Meter tiefen Abgrund hinab, wo er vollkommen zertrümmert wurde. Vier Personen fanden den sofortigen Tod, während 15 Fahrgäste so schwere Verletzungen erlitten, daß sie teilweise schon gestorben find bzw. noch mit dein Tode ringen. Nur fünf Personen kamen mit geringfügigeren Verletzungen und wie durch ein Wunder mit dem Leiben davon. General Göring in Warschau eingetrosseu. W a r s ch a u, 16. Feber. Heute um 9.30 Uhr ist der preußische Ministerpräsident und Generaloberst Hermann G ö r i n g in Warschau eingetroffen, um an der großen vom Staatspräsidenten Moscicki in Bialo-mice veranstalteten Diplomatenjagd teilzunehmen. San Sebastian manifestiert für Deuifchiand Große Ehrungen für den neuen deutschen Botschafter General von Faupel. Sala m a n c a, 16. Feber. Montag abends traf der neue deutsche Botschafter General von Faupel in Jrun ein. Auf der Grcnzbrücke, die Spanien und Frankreich trennt, begrüßte der deutsche Konsul von Röhm den Botschafter in feierlicher Weise. Zn Ehren des Botschafter war die spanische Miliz als Ehrenformation angetreten. Die Militärkapelle spielte die spanische Hymne und das Deutschland-Lied. Zur Begrüßung hatten sich alle militärischen und zivilen Wür benträger Iruus eingefunden. Heute weilte Botschafter Faupel in San Sebastian. Ihm.zu Ehren wurde ein großes Bankett gegeben.' Darnach fand eine Militärparade dem hohen Gaste zu Ehren taft. Gleichzeitig nahm General L o p e z P i n-t 0 mehreren Tausenden neuer Legionäre den Eid auf General Franco und das nationale Spanien ab. General Lopez hielt bei dieser Gelegenheit eine flammende, gegen den Bolschewismus gerichtete Rede. Er begrüßte sodann den anwesenden Botschafter Deutschlands und forderte die Legionäre auf. Heute» §*littw©di iüieriiseri E. Mmi Burg-Tonk§i%@ ntMsthtn'den dMschen Führer und Kanzler Hitler und das verbündete Deutschland hochlebcn zu lassen. Botschafter F a u p e l dankte in herzlichen Worten für die Ehrungen, die ihm und Hitler gegolten haben. Nach dem Defilee begab sich General Faupel nach Burgos. Er trifft am Mittwoch in Sn» lamanca ein. wo er seine Akkreditive in feierlicher Audienz dem General Franco überreichen wird. Kein Kurswechsel in Finnland H els i n k i. 17. Feber. Der neue finnische Staatspräsident Kyosti K a l l i v. der heute im 61. Lebensjahre sieht, hat bislang im Leben seines Volkes eine große Rolle gespielt. Nach dem Sturze des Zarismus und nach der Befveiuung Finnlands aus russi-. schein Joche toiprbc Kallio der Schöpfer der Bauernbewegung- die nach einer umfassenden Landreform drängte. Kallio war nach dem Umsturz wiederholt Minister und schuf 1922 als Regierungschef die „Lex Kallio", auf Grund deren ein Teil der Großgrundbesitzer zwecks Kleinbaucrnsiodlung enteignet i wurde. i Kallio drückte auch das Gesetz über das j Verbot der Kommunisten-Partei durch, welches er mit aller Strenge durchführen ließ. ! Im Jahre 1926 mußte er einem sc,statisti» (schert Kabinett Tauner Een Platz räumen, bis er im Oktober des Vorjahres wiederßn die Spitze der Regierung kam. Kallio war stets ein Vertreter des finnischen Nationalst» ■mit». In der Außenpolitik dürfte der Präsidentschaftswechsel daher keine AcmV- nig i bringen. Z ü r Börse ch, 17. Februar. Devisen: | Leo grad 10, Paris 20.425, London 21.4625 j Newyork 438.375, Mailand 23.10, Berlin 1176.35, Wien 78, Prag 15.28. gen JZrägcr der Politik machen. Diese Bestrebungen führten sie ganz fclbstocrstmvM'ch in Konflikte mit rein staatlich denkenden "Politikern. Das Problem Bewegung . - Staat, das ja in anderen Ländern, in denen die europäische Gegenrevolution gesiegt hast seit Jahren die innenpolitische Erörterung beherrsch!, fand seine Personifizierung im Gegensatz zwischen dem rechten Flügel der Partei und dem Innenminister Kozma. Dara- nyi entschied sich damals für Kozma gegen den Bewegungsradikalismus. Den nächsten Zwischenfall schuf eine Rede des Präsidenten des Abgeordnetenhauses Sztranyavszly gegen konfessionelle Politik, die einen Sturm der Entrüstung insbesondere im katholischen Lager hervorrief. Sztranyavszky gilt neben dem ehemaligen Parteisekretär Harton als einer der Hervoragenden Vertreter des Bewegungsgedankens. Auch dieser Borstoß wurde abgewährt, freilich ohne irgend welche praktische Folgen'nach sich zu ziehen. Wahrscheinlich wäre die Offensive dieser Gruppe innerhalb des Regierungslagers nicht so leicht zu einem Erfolg gelangt, bestünden nicht zwischen der alten Gömbös-Garde und der stärksten Oppositionspartei, den feinen Landwirten unter der taktisch überlegenen Führung Tibor von Eckhardt's. Quervor Bindungen. die allerhand Möglichkeiten für die Zukunft in sich zu tragen scheinen. Als seine Freunde im Rcgierungslagex in ih rem Kampf gegen Kozma nicht durchkamen, da trat er selbst in die Arena. Jetzt erst gab, um seines wichtigen Zieles des inneren Friedens willen, der Ministerpräsident nach und opferte seinen Innenminister. An diesem Vorgang ist tatsächlich Kräftelagerung sichtbar geworden. Auf der einen Seite stehen die staatlich-konservativ-sachlich-antidemagogischen Männer, die gegenwärtig das Steuer des Staatsschiffes beherrschen. Die natürliche Verbindung zwischen Staat und den großen Wirtschastsinteressen läßt die Regierenden, obzwar sic betont christlichnational eingestellt sind, gelegentlich in einem liberalistischen Licht erscheinen, was der gegnerischen Demagogie Argumente liefert. Auf der anderen Seite stehen die Rechts-Radikalen mit sozial weit links verstoßendem Programm, die in de>- Behandlung der Massen bereits manche Begabung erwiesen haben. Wohin geht also die Fahrt? Das wird entschieden von den Einzelbestimmungen des kommenden Wahlgesetzes, von Freiheiten und Unfreiheiten bei einer Anwendung und mrnz besonders davon abhängen. ob die konservativen Regierungsmänner der Gegenwart Jugend und volksnahe Menschen genug finden. die den lebendigen Zusammenhang zwischen der Vernunft der Staatsführung und den Wüw'chen. Phantasien und Leidenschaften der Vokksmassen zu schaffen vermögen. Englisch-sowjetrussische Spannung Sc Verantwortung der Sowjetrgiermkg für die Wühlarbeit der Dritte» Internationale in England »m Unterhaus festgestellt. L o n d o it, 10. Feber. (Avala.) Die Agen re Havas berichtet:Der konservative Abgeordnete R a m s e y machte im Unterhaus die Regierung auf die engen Zusammenhänge zwischen der Moskauer Regierung und der Dr-tten Internationale aufmerksam, die ihre Tätigkeit gegen die Interessen des Britischen Imperiums und gegen die Polit'! v. Ideale des Völkerbundes betreibe. „i@@ ist mir nicht unbekannt", sagte Lord C r a u b o r n c im Namen der Regierung, „daß die 3. Jnternaicnale mit Hilfe und Vermittlung der britischen fcmmunistvchert Partei eine aktive Wühlpropoganda in diesem Lande betreibt. Diese Tatsache ist der Moskauer Regierung einige Male vorzckhal-ten worden. Die Regierung der ©anchhirtio« antwortete jedoch immer in der Weise, daß sic jede Verantwortung dafür ablchnte. Die Regierung Seiner Majestät des Königs ist der Ansicht, daß die Antwort'Sowjetrußlands unannehmbar ist und daß in Hinkunft energische Schritte in Moskau für jeden Fall unternommen 'werden, der der Regierung zur Kenntnis kommen würde." Großer FaschWmrat Mitttärsraxeri im Vordergründe der Erörterungen. R o in, 10. Feber. Am 1. März tritt im Venezianischen Palast der Große Faschistenrat zusammen, um die Referate des Außenministers Grafen C i a n o. des Generalsekretärs Staracedes Ministers B o t-t a i und anderer Minister cntgegenzuneh-men. Die militärische Situation Italiens wird bei dieser Gelegenheit eingehendst über prüft werden wobei, auch die erforderlichen Entscheidungen getroffen werden sollen. Aus der Skupfchtina Ablehnung einiger oppositioneller Interpellationen / Die Amendements zum Finanzgesetz B e o g ra d, 16. Feber. In der heutigen Sitzung der Skupfchtina, an der alle Minister mit dem stellvertretenden Chef der Regierung, Innenminister Dr. Korošec au der Spitze teilgenormnen haben, wurde zunächst der Ukas über die Stellvertretung des im Ausland weilenden Ministerpräsidenten und Außenministers Dr. Milan S t o j a d i n o v i 6 zur Verlesung gebracht. Dem Hause wurde sodann mitgeteilt, daß der Abgeordnete Jom G c o r g i j e v i e (Nationaler Arbeitsklub) einen Gasetzesan-trag betreffend die V e r st a a t l i ch u n g der S P i r i t u s f a b r i k e n und die Einführung des S Ip i r i t u s m o n o -Pols eingebracht habe. Finanzminister Lette« erklärte sodann, der Gesetzesantrag Georgijevi« sei sehr interessant, doch könne er die angesor-berte Dringlichkeit nicht zuerkemreu, da sich die Regierung mit dieser Frage schon längere Zeit 'befasse, ganz abgesehen davon, daß eine solche Maßnahme sehr tief in volkswirtschaftliche Interessen hineinspiele, ganz besonders aber in die staatlichen und autonomen Finanzen. Die aufgeworfene Frage verdiene jedoch alle Beachtung und gewissenhafte Prüfung. Die Dringlichkeit des Antrages wurde schließlich auch von der Mehrheit des Hauses verworfen. Als nächster Redner betrat der Abge- ordnete Baso J o v a n o v i 6 (Jugofl. Na tionalpartei) die Tribüne. Redner befaßte sich mit dem P r e ß g e s e tz. Abg. Jovanovi« erläuterte sodann seine diesbezügliche Interpellation, die Justizminister Dr. Subotič im Namen der Regierung ablehnte. Deut Hause wurde ferner mitgeteilt, daß Abg. M r a v I j e und Kollegen mehrere Interpellationen an die Ressortminister betreffs Erneuerung der alten Land w i r t scha s t s g e s ells ch a ft für S l v w e n i c n eingsb rächt habe. Alle Interpellationen, in frenep die Opposition die Dringlichkeit forderte, wurden von der Skupschtinamehrheit verworfen. Das Haus ging sodann zur Beratung über die von der Regierung eingsbrachten A u s l a n d § k o u v e n t i o n e n über. Die zur Beratung gestellten Konventionen wurden irach dem Bericht des Mehrheitsbe-richbevstatters Larko Tomaseviö angenommen. Die Tagesordnung der Sitzung war damit erschöpft und wird die nächste Sitzung morgen um 9 Uhr vormittags stattfinden. Die Tagesordnung der morgigen Sitzung lautet: Generaldebatte zum Staatsvoranschlag Pro 1987/38. Hauptredner sind Finanzminister Dušan L e t i c a und die der Mehrheit angehörigen Abgeordneten G a v r i t o v t e und M a h it i č. B c o g ra d, 16. Feber. (Avala.) Der Abg. Livrta Milovanovi« beantragte ;m Fi- nanzausschuß die Aufnahme nachstehender Amendements in das zur Beratung stehende Finanzgesetz: Die Bestimmungen der Art. 34 und 35 der Verordnung über die Angleichung des Sau-ernkreditgesetzes vom 12. Juni 1925, oes Gesetzes über die Priv. Agrarbank vom 6. April 1929 mit der bezüglichen Novelle vom 25. Feber 1930 sowie vom 27. März 1931, des Gesetzes über die Bezeichnung und admini-strative Einteilung des Königreiches vom »• Oktober 1929, der Art. 5.2 des- Gesetzes über die Organisation der Priv. Agrarbank mit der Novelle vom 25. Feber 1930 — mögen auch auf alle anderen Wirrscha'tsgenossen-schaften Und deren Verbände übertragen wer den, wenn sie im Genossenschaftsverbandes für Jugoslawien registriert sind. Das zweite Amendement lautet: Die Art. 1 und 3 des Gesetzes mögen wie folgt abgeändert werden: Wirtschaftsgenoisenschafteu, die nur mit ihren Mitgliedern tätig find, ihre Reserven nicht unter die Mitglieder auf teilen und auf diese Anteile nicht einen höheren Zinsfuß als 6 Prozent entrichten, fallen nicht unter die Bestimmungen des Gewerbegesetzes. Der Beschluß über die Registrierung der Genossenschaft gibt ihr das Recht, jedes erlaubte Geschäft zu tätigen." Das dritte Amendement lautet: „Die Ee-ncssen'chaften und deren Verbände, insoweit sie auf Grund der Genossenschaftsgesetze gegründet werden, sind der Briefpostgebühren (gewöhnliche, eingeschriebene, Beschleunigte Sendung und Geldsendung) sowohl im gegenseitigen Verkehr wie auch im Verkehr im1 den staatlichen und autonomen Aemtern ent hoben." Verbot der kommunistischen Partei in der Schweiz Die Initiative gibt Genf / Die Kantone Neuchatel und Waadt folgen im Kampfe gegen den Bolschewismus Pari s, 16. Feber. Die Agente Havas berichtet aus Genf: Die Regierung des Kantons Genf hat sich entschlossen, dem Bundesrat in Bern einen Gesetzentwurf zu unterbreiten, auf Grund dessen das legale Bestehen der Kommunistischen Partei in der Schweiz restlos untersagt wird. Die Kanto-nalregierung von Neivchotel hat der Bundes regierung den Antrag gestellt, nicht nur die kommunistische Partei zu verbieten, sondern darüber hinaus auch jede ähnliche Organi- sation, die Ideen verbreitet, die jenen des Bolschewismus ähnlich sind. Auf dem Kongreß der radikalsozialistischen Partei und der freisinnigen Partei des Kantons Waadt in Lausanne wurde der Beschluß gefaßt, die Bundesbchörden dahin aufzurufen, daß sofort Maßnahmen zum Schutze des schweizerischen Vaterlandes getroffen werden, in erster L'nie aber möge ei» sofortiges Verbot der kommunistischen Partei und jeder zersetzenden Propaganda zur Durchführung gelangen. Deutschlands Haltung In einem „Daily Mail"-Artikel Ward Prices und in einem Interview mit Reichsaußenminister von Neurath zum Ausdruck gebracht Äagoba verhaftet P a x i s, 16. Feber. (Avala) Die .Havas berichtet: Der „M a t i n" berichtet aus 2on don: Nach Meldungen, die hier über Warschau eingetroffen sind, ist der ehemalig« Chef der GPU, J a g o d a - J e h u d a, verhaftet worden. Man bezichtigt ihn konterrevolutionärer Komplotte und des Verrates. begangen an Stalin. [■ L >o il d u n, 16. Feiber. Der bekannte englische Publizist Ward -strice veröffentlicht in der „Daily M a : l" einen aus Berlin datierten Artikel, in dem seine Eindrücke über die Aktivität der deutschen Regierung zusammengefaßt sind. Ward Pri ce-gelangt zu der Schlußfolgerung, daß Deutschland in der Kolonialfrage eine täglich zunehmende Aktivität entfalte. Nichts könne Deutschland mehr davon abhalten, seine Absichten bis zum Ende 'durchzuführen. B e rl i n, 16. Feber. Reichsaußenmini-ster Baron N e u r a th spricht in einem im „H a m b u r g e r F r c m d e n -b l a t t" veröffentlichten Interview über die Fragen von Krieg und Frieden. Der Minister erklärt, Hitlers Abrüstungsvor-fchiäge feien infolge der französischen Opposition nicht zur Annahme gelangt. Die englische Regierung fordere vom Unterhaus Aktionsfreiheit, um mit einem Kostenaufwand von 5 ,Milliarden Ndark neue Aufrü-stungsipläne durchführen zu können. „Wir sprechen England dieses Recht nicht ab, wir fordern aber auch:— sagte der Minister —, daß e§ auch uns loyal zuerkannt werde, denn auch wir haben die Pflicht, für unsere eigene Sicherheit zu sorgen". Der Minister kam sodann auf das deutsch österreichische Abkommen vom 11. Juli zu sprechen und betonte, dieser Akkord habe sehr viel zur Verständigung zwischen den bei den deutschen Staaten beigetragen. Sein bevorstehender Wiener Besuch' habe die Auf gäbe, diese Beziehungen zu vertiefen und zu befestigen. Am Schlnßc wandte sich der Minister gegen die von einigen französischen Blättern gebrachte Version, daß der Polen-Besuch Görings mit einem Staatsstreich in Danzig zusammenhänge. Staatliche Wohn-bauförderuug itt der Tschechoslowakei Mitteilungen des sozialpolitischen Reformo-tors und Bizebürgermeisters von Prag Doktor Peter Zenkl Im Zu,sinnen,Hang mit dem Vortrag des Reformators der tschechoslowakischen 'Sozialpolitik: Dr. Peter Z c n k I in Maribor brachten wir in unserer Nummer vom 21-Jänner auf 'Grund der uns pgeBoromcnen In format 'onen die Nachricht, wonach der' künftige Bürgermeister von Prag, denn aß solcher wird der jetzige Sycbürgermcchcr Dt. Z.-nkl angesehen, erklärt haben soll, daß die Mietzinse in den Häusern, die von der Smet gemeinde Prag erbaut worden sind, ■bei einer Dreizimmerwohnung 800 Kronen jährlich betragen und 'daß We Hälfte der Er-haiti-ngskosren der Zinshäuser der Staat trägt. Zu dieser Angelegenheit nimmt der Vortragende Dr. Zenifl in einem uns 5n‘ gekommenen Schreiben Stellung, indem c-it. a. ausführt: „Ich. habe darauf aujmettsant gemacht daß die Städtgemeinde Prag einer An®ahl von Baugenossenschaften und anderen porationen durch billigen Verkauf von Rumänische Legionäre ehren in Spanien gefallene Freiwillige Die unter der Fahne da-' Generals Franco gefallenen rumänischen Freiwillige11 werden in der Nähe pü1t Bukarest in einem Atauso-leuiul beigesetzt. Unser Bita zeigt die große Anteilnahme der Bevölkerung an dein Schicksal der toten Heldev bei 'der Ueberführung vata Bukarest. Auf den verschtede neu Bahnhöfen hielt de'-Zug. Die Rumänen ehrten die Toten durch Senken der Fchwe (Scherl-ÄdcS>Ät) _ tücken beit Bau von Zinshäusern mit Meinwohnung-en unter ausgiebiger Beihilfe J~ Itaates auf Grund der diesbezüglichen -üauforderungsgesetze ermöglicht.' Auch die ^mdtgemcindc Prag, selbst als Bauherr, ^.^usenÄe von Wohnungen mit Staatserbaut. Diese wurde int Laufe der 'te noch dem Umstürze in den einzelnen pEuaBfrihn-itten auf verschiedene Arten er-■ teilt. • ^tau kann in den Hauptzügen von drei A r t e n der S t a a! s b e i h i l f e auf mund der Baufövd-erungsgesetze der Tsche» 'doilowakifchen Republik.reden. In den et* *'Ctt Aaichkriegsjahren, einschließlich 1924, War die Unterstützung auf GruNd der Bau-sorderungsgesetzt die ausgiebigste. Der Staat ,a- 'Ich nicht nur für ein zweitrangiges Dar ehen verbürgt, sondern hat auch die. Z-ah ; t!ng der Z i n s e n und die T ilg n n gs ;. ,a c e it des zweitrangigen Darlehens auf Ich genommen. Im zweiten Zeitabschnitt, w den Jahren 1997 bis 1929, Bestand die «taatsbeihilfe nur mehr in der B ü r g ' ch a f t für ein zweitrangiges Darlehen, wolic; der Staat sich zur Zahlung der An nustarcn nur für den Fall, daß der .Htipathe. chr-chuldner mit der Zahlung der Annuitä Ven !;n Verzug sein sollte, verpflichtet hat chser zweiten Etappe hat der Staat die -ochluttg der Zinsen und Tilgungsraten an-'art «es Hypothekarfchüldners nur su 6 s i-ä r übernommen. Wie sehr die Staatsbei wste aus der ersten Etappe genügend war. zeigte es sich, daß die in der zweiten Etappe ^'-derum ungenügend war. Deswegen war 6 Vl» der dritten Etappe, 1630 bis 1936, ei ich Art von M i t t e l d i it g zwischen der veideu Arten der ersten und der zweiten stchppo gewählt. In der dritten Etappe ver sorgte sich der Staat für das zweitrangige Darlehen- vrw. .verpflichtete .sich, sogleich mit fchiem Staatsbeitrag zur t. e i l m e i s e n Fchchlimg der A n n u i t 'a t e n (somit s^Ut zur vollen wie in der ersten Etappe-Psteuern. Der Staatsbeitrag kann auch chlunstcn des Schuldendienstes des erftran-Agen, uom Staate nicht verbürgten Darle- Tagung des Banatsmtes Nasch fortschreitende EleklnfiZLervng / Die Krise unserer Seiidtoirtfchciff ite- unerkannt werden. . Staatsbeitrag wipb vor allem den Fch'..nr e : v den als Bauherrn zuerkannt, e'rcht in der Regel 2V$ bis 3% jährlich »Oll S., Ulth aufgenommenen Darlehen in erster ,, zweiter Satz Po st. Der Mietzins muß so werden, daß er mit Anrechnung Vf Staatsinvitageci zur vollen Bezahlung ,CiJ ganzen Schuldendienstes und der übli Erhaltrngskosten' ausreicht. . . v* habe zugleich auf jene Häuser aufmerk geinacht, welche die Präger Stadtge-v-ndl- nunmehr auf Grund es neuesten ' a u 1 n t i a k e i t s a e l e ll e s baut (ur nt i g k ei ts g e s etz es s!sigeiähr 2000. Wohnungen), - auf Grund fchen oer big taat unter der. Bedingung, daß •tadtgemeinde selbst mit einem Beitrag jj0,1: zumindest. \% der Baukosten jährlich st’feuext, einen derartigen Staatsbeitrag Erkermen wird, daß der. M i e t zins ß 9 "icht höher bemessen.werden darf Vch 3% jährlich vom Schuldendienst der.für stO Erbauung -deZ . Hauses auf,genommenen , ch'Q;' die W o h nun g e n in diesen chsEii Häusern, anbelangt, habe ich. erklärt, 1,ct1’ öer jährliche Mietzins 800 bis 1000 Kro ^t.f. ragen wird. Es handelt sich aller« schtw nicht um Dreizim-merwahnnngen, son ettI natürlich um E i n-z i m nt e r w o h-VvK st g e n, bestehend aus Zimmer, Küche, Bad, 'Speis und Klosett." ^upf2iehung der Staatlichen Klassenlotterie 5sn 100.000: 56743 35V,1" 10.000: 13609 17761 22309 3.2870 29209 7p?07 45744 47479 48115 53068 55841 62254 ' '0680 78747 84248 97869. , 1 n!11 200.000: 99364 ? ■ ,>!" 100.000: 33366 7! 7 Os» 60.000 Pin s, Din Din 37268 90294 ••>0.000: 22906 40.000: 73887 92408 GlifV 10.000: 16296 26848 32219 37687 49651 'ichfic n 374 84134 84358 90041 91519 93311 a JS064 98328 99730. - - i —r ■- . (Ohne . Gewähr.) ntp-,- Esser, die eine sitzende Lebcns-[jjc fuhren und daher meistens hartlrib'g Bit', "Een das natürliche „Franz-^Zoses"-cttnn?ma^Ct "i Tagesgaben von 1 Glas, m ; "»gewärmtem Zustande. Das . altbe-■ e „Franz-Joscs"-Wasser zeichnet sich ®eTr'.i^etc Wirksamkeit bei angenehmem Da min‘lC^ "us und ist überall erhältlich. , 1 1 zdr. S. br. 15—185 od 25,\ 1935 L j u bl j an a, 16. Februar. In Fort setzung der Beratungen des Banaisrates et stattete Montag abends der Leiter der Krai-nifchen Kraftwerke Oberbaurat Ingenieur R u c h einen ausführlichen Bericht über den Stand der ElektrifizierungZarbeiten, die zielbewußt und programmäßig rasch durchgeführt werden. Gegenwärtig gibt es in Slowenien 758 Kraftanlagen mU zusammen 160.210, Pferdekräften. Die Kraini-schen Kraftwerke produzierten im Borjahr 7,076.000 und bezogen von anderen Zentralen, vor allem von Velenje, 6,930.000 Kilowattstunden, sodaß 14,07.000 Kilowattstunden Energie abgegeben werden konnten gegen 10,325.000 im Jahre 1935. Die Investitionen erreichten bis Neujahr eine Höhe -von 59 Millionen Dinar. In der Debatte setzte sich Bürgermeister Dr. A dle 8 iv (Ljubljana) für den A n-k a u f des Kraftwerkes in V e l e n j e Durch- das Banat ein. Dr. L e s. k o v a r Maribor) forderte die Berück,sichtigung der Slowenischen Büheln bei der Durchführung des Elektrifizierungsprogrammes. Banatsrat T. r -a 4 n i k (Rajhenburg) wünschte die Verlängerung der -Stromleitung im Save-tal bis Bizeljsko. Banatsrat S t e b I o v-n i I (Gornji grad) begrüßte die Aktion zum Ankauf des Kohlenwerkes Velenje samt dem Kraftwerk durch das Banat, die sobald' als möglich durchgeführt werden möge, und forderte größere Berücksichtigung des Sann tales, wogegen,Banatsrat Z o r e n č die Elektrifizierung des Bezirkes Kmarje wünschte. Dr. S a j o v i r (Kočevje) mein te, es wäre sehr augezeigt, daß auch in einem anderen Kohlenwerk. eine kalorische Zentrale nach dem Muster von Velenje erbaut würde. Die Banatsräte B a j I e c (Murska Sobota) und 8 t u .H e c (Ljuto-ifiier) fetzten sich für die Elektrifizierung'des MurfeldeS und von Prekmurje ein. Sodann leitete Sekionschef Dr. H u b a d die Debatte über den Veranschlag der R e ch t S a b k e i l u n g der Banatsverwaltung mit einem Bericht über die allgemeine Lage in Slowenien ein. Eine Plage bedeute das Z i g c u u c r W c f c n, vor allem in Prekmurje und Unterkrain. wo es etwa 1500 .Zigeuner gebe. Die Zigeuner werden in -gewissen Gegenden untergebracht wer den müssen, um der Landstreicherei ein Ziel zu setzen. Es werden ferner Maßnahmen ge-um der Arbeitsscheu die Spitze zu bieten. Die Sicherheitsorgane muß teh im Vorjahr in 21.712 Fällen cirtgreiien, Totschläge und Morde gab es 78 gegen 91 im Jahre 1935, ferner .19 Kindesmorde und 2 schwere körperliche Verletzungen, dann .213 Brandlegungen (176), 7712 (7470) Dieüstäh-le, 79 (62) Räubereien, 793 (868) Fälle von Betrug, 248 (161) Selbstmorde und 259 (241) tödliche Unfälle. In der Aussprache sprach Dr. S. a b. o= t h y (Kranj) über den vorjährigen T e,.x-1 i l a r b c i t er st r e \ f. Dr. V i di c (Kamnit) forderte die Dezentralisierung der Staatsverwaltung. Dr. A b I c š i e trat gegen das lleberhandnehmen des A l k o h o- l i üalten für die -Unterbringung von Arbeitsscheuen. Dienstag erstattete Sektionschef Ing. P c d gornik ein ausführliches Referat über die Lage der Landwirt s ch a s t in Slo-iiüenien. Die Banatsverwaltung unterstützt nach Kräften die Landwirtschaft, in erster Li nie durch Hebung des Fachunterrichtes. Eine Erleichterung in den Ausgaben -ivurbc insoweit geschaffen, als das Hengstendepot in Ponoviöe bei Litija vom Staat übernommen wurde. Der W c i n b a u litt im Vorjahr stark unter den Schädlingen und den Wetterunbilden, iveIhalb der Ertrag sehr ge-ring war. Größtes Gewicht 'wird auf Sie Viehzucht, auf die Selektion des S a all g Utes sowie auf d>e Errichtung neuer Versuch s o' ust a l t c n gelegt. In Polj če wurde eine Anstalt für Kartoffel errichtet, während im Sanntal eine solche für Hopfen ins-Leben gerufen wird. Die Weingärten werden nach und nach regeneriert und mit Edelreisern versehen. Ing. 8 i v i c berichtete über den Stand der F o r st m i 11 f ch a f t, Ing. 8 t a n-car über die Verbauung der Will b b ä-ch e und B o d e n m e l i o r a t i o n e n und Kommissär Pokorn über die Tätigkeit der Kommission für A g r a r o p e-r a :t i o n e n. In der Debatte wurden verschiedene Män- gel in der Förderung bell Landwirtschaft hervorgehoben und Anregungen zur Abschaffung der Uebelstände Hergebracht. Dr S ch a u b a ch (Maribor) erklärte, die landwirtschaftlichen K r c d i t g e u o j s c n-f ch a f t e n feien durch die Aktion zur Bau-ernentschuldung in große Schwierigkeiten geraten. jodaß man nachgerade von einer K r i j e dieses wichtigen Zweiges der Volkswirtschaft sprechen müssen.. Pflicht des Staates sei es, die Liquidität der Kreditgenossenschaften mit allen Mitteln zu ermöglichen und so die drohende Katastrophe abzuwenden. In einer Entschließung wird darauf hingcwie-sen, daß mehr als 5000 Kreditgenossenschaf-ten um ihre Existenz, ringen. Das Genossenschaftswesen sei die Grundlage des Bauernstandes in Slowenien. Die Banatsverwaltung möge, daher bei der Regierung die Verhinderung des v oll l i g e n Z u s a m-ntc it b. r U ch e s unseres Kreditgenossen-schastswesens durchsetzen. Im weiteren Verlaufe der Tagung wurde die Anzahl von konkreten Anträgen zur F v r d e r u n g der Landwirtschaft gestellt, io über Mnstersenkgruben. Auflassung der Montafoner Rinderrasse, Ersetzung der Di-rektträger durch Edelreben, strenge Einhaltung der Vorschriften über die Viehpäsfe usw. Auch wurde die Angelegenheit der Land w i r t s ch a f k s g e s e l ls ch a ft einer Kritik unterzogen. Sm dem i. Staatliche Arbeitsbeschaffung in den Steinbrüchen der Insel Bruö. Im Werte von drei Millionen Dinar sollen Bausteine aus den Steinbrüchen der Insel Brač für den Bau des neuen Banalpalaftes in Novisa,d gewonnen und bearbeitet werden. i. Ein neues Tagblatt in Šibenik. Die in Šibenik, bislang als Wochenschrift erschienene „Tribun a" wird von nun an als Tagblatt herausgegeben. i. Requiem für Dr. Mlan tzuslaj. Am Freitag, den 19. d. M. wird in der Ski Ma= rien-Kirche zu Zagreb eine Seelenmesse für den vor. Jahren tragisch verstorbenen.Prof. Dr. Milan 8 n f l.a j gelesen werden,. i. Beograd baut Lehrlingsheime nach Za-greber Vorbild. Die -Stadtgemeinde Beograd hat sich an die Vereinigung „Hrvatski Radisa" mit dem Ersuchen gewendet, ihr die beim Bau und bei der Organisation von Lehrlingsheimen gemachten Erfahrungen zukommen zu lassen, da auch in Beograd solche Heime nach dem -musterhaften Vorbild Zagrebs erbaut werden sollen, i. Todesfall. In Sarajevo ist der Industrielle und Bankier B-afo V a s i l j e -v i e int Älter von 67 Jahren gestorben.: Vor dem Kriege -lebte V-afiljeviü in Triest, später auch in Graz, wo er durch seine eheliche Ver Bindung mit der Familie Wutte in Verbindung kam, aus der sich -in weiterer Folge die Zusammenarbeit der beiden Jahre 1914 gründeten: die beiden Häuser -dag Foriftunterneh-inen W-ogov Han, das später in . das Eigentum der N-nsice A. G. überging. Vasiljevič war Verwaltungsrat vieler Jndustrieunterneh-müngen. i. Der deutschevangelische Laudesbischo! Dr. Popp (Zagreb) hat die- ehrende Berufung aus England erhalten, auf einer Vor tragstournee Big" Situation des Protestantismus int Süd osten E uropas darzustellen. Tragischer Tod eines Weidmannes. In Familien s nt n s auf und -verlangte besondere An- jauch auf wirtschaftlichem Gebiete ergab. Im Kampf öer Bisamratte! Sie ist bereits bis Osijek vorgedrungen / Die ersten Maßnahmen der Regierung Aus diesem Grunde ist sie auch für künstliche Fischteiche gefährlich. Außerdem ist sie auch für die Fischerei schädlich, da sie häufig in die Netze gerät und diese zernagt. Auf der Konferenz wurde beschlossen, die Bisamratten mit Hilfe von Drahtnetzen und besonderen Fallen und schließlich auch mit Hilfe von Gift zu bekämpfen. Weiters wird für jedes erlegte Stück eine Prämie von 10 Dinar bezahlt und schließlich soll über ihre Verbreitung ein Nachrichtendienst eingerichtet werden, um zu ihrer Vertilgung rechtzeitig Maßnahmen treffen zu können. Diese Arbeiten wird die Tierkundliche Anstalt des Savebanats leiten und alle daran interessierten Anstalten und Unternehmen werden sie unterstützen. Für die vorbereitenden Arbeiten zwecks Ausrottung der -Bisamratte zur Auf Einladung, des Ackerbauministers and kürzlich in Zagreb eine Konferenz, statt, die sich mit der Frage'der . Bekämpfung der B i f. a m r a t t c, die in den letzten Jahren auch bei uns aufgetaucht ist, befaßte. Der Konferenz wohnten bei: Vertreter der Fi-chereiabteilung des Ackerbauministeriums, Vertreter des Donau-, Save- und Drauba-nats, sowie auch ein Vertreten des Bäuten-ministeriums. Die .Bisamratte ist ans Kanada nach. Europa gebracht worden. Ihr. Fell.'wird als )elz'benützt.,In.Jugoslawien tauchte, sie zuerst im Murgebiet auf und. ist inzwischen bis; Osijek vorgedrungen.; Diese Ratte.' edeu.-tet in erster Linie eine Gefahr für die Schutz-, dämme entlang der Flüsse, da..sie in diese lange Gänge und Kammern, gräbt, ui. denen, ic lebt. Be! hohem Wasserstand. dringt dass hat -bet" Ackerbauminister" 15.0M Dina Wasser in. diese Hohlen eni. wodurch der, Verfügung gestellt. Damm durchnäßt wird und- leicht Br ich t, j Gora bei Petrinja fiel der pensionierte Ge meindenotar Dragan P l a v l j a n i L einem Jagdunfall zum Opfer. Er begab sich mit seinem Neffen auf die Fuchsjagd. Der Mann stolperte über eine Wurzel und fiel so unglücklich daß die Schrotladung des Gewehres das Knie vollständig zertrümmerte. Bevor ihm noch. Spitalhilfe gebracht, werden konnte, verschied er an den Folgen der Verblutung. i. Der Streik in den Splittr Zemcutfafin» kfn ist noch immer nicht beendigt. Es verlautet sogar,. daß er noch, längere. Zeit andauern könnte. i. Im Schnellzuge vom Tode ereilt. Am iß. d. .ist. vor Eintreffen des. Schnellzuges Zagreb—Beograd der 27jährige Peter C u-d a n ov aus Velika Kikinda in einem Abteil dritter Klasse plötzlich gestorben., öuda-Nov, der von seinem Bruder begleitet worden war, suchte in Topolseica in Slowenien Heilung von der Tuberkulose. Auf der Heimfahrt ereilte ihn nun der Tod. i. Die Elektrifizierung der Bahnstrecke Dir. ljevo—Suchk steht.sozusagen vor ihrer Verwirklichung. Damit soll die bisherige Rauch-uud Gasplage int Eisenbahntunnel unter Susa! ein Ende finden. Später soll die ganze Bahnstrecke durch die „kroatische Schweiz" (Gorski Kotar) von Su8ak bis Srpske Mo-ravice elektrifiziert werden. i. Ein fünfjähriger Selbftmordkand'dat. In Split hak sich der 5jährige, geistig zu früh hochentwickelte Nenad K.-, der Sohn eines Taxichauffeurs, in selbstmörderischer Absicht vor ein Auto geworfen. Das Kind Phantasierte vorher von einem „schöneren Leben int Jenseits, wo die Kinder zu Engeln werden und goldenes Brot zu essen bekämen". Der Kleine wurde -durch die Geistesgegenwart des Chauffeurs gerettet, der den Wagen im letzten Moment zum Stehen brachte. Der Kleine spricht aber noch immer, daß er sterben werde, weil dies so schön sei. . . i. 98jährige Greisin nach vierzig Jahren wieder sehend geworden. Im Krankenhaus in Breko (Bosnien) wurde die 98jährige Cilka V i d i 6 nach längerem Zureden bewogen, sich einer Augeno Operation zu unterziehen, da sie seit 40 Jahren blind war und noch vor Jahren jede Heilung als aussichtslos hingestellt wurde. Die Operation ist geglückt und die hoch-betagte Greisin, die sich bereits mit ihrem Schicksal abgefunden hat, ist zur •eigenen wie . zur Freude ihrer - Angehörigen vor -dem Tode sehend geworden.. Aus Stadt juttd Umeßuua Raubmord an einer Greisin Die verwesende Leiche in der Hütte / Jelovec unseligen Gedenkens / Dem Täter aus der Spur? Zu unserer gestrigen Meldung brachten wir muß sich ein erbitterter Kampf um Leben eine kurze Meldung, wonach in J e ! o v e c bei Poljčane eine Frauenleiche gefunden worden war und daß es noch nicht sicher sei, ob es sich um einen Unfall oder ein Verbrechen handelt. Auf ©rund der uns inzwischen zugekommenen Informationen können wir unseren Lesern Einzelheiten über die Angelegenheit mitteilen. Es steht nunmehr fest, daß es sich mit ein scheußliches Verbrechen handelt, daß an einer betagten Frau begangen worden ist und das stark an den zu Ostern vor mehreren Jahren in der Umgebung von Maribor, im Orte gleichen Namens, von Rudolf Mohorko verübten Raubmord erinnert. Montag abends ging der Besitzer Franz B a b 8 c k an der Hütte der 71jährigen Kleinbesitzerin Amalie N c n d e ck c r vorbei und betrat, da die Frau schon mehrere Wochen nicht gesehen worden war, das Haus, mit Nachschau zu halten. Kaum betrat er die Stube, als int furchtbarer Leichengeruch entgegenschlug. Unter der Bank sah der Mann die vermißte Greisin in einer Lache geronnenen Blutes liegen. Die sofort herbei-geeilten Gcmeinderäte und die Gendarmerie stellten fesi. daß die Frau mit der neben ihr liegenden blutigen Axt niedergeschlagen worden war. Der Kopf war vollkommen zertrümmert und die.Stube bot das gleiche Bild, wie seinerzeit in Jelovec Bei Maribor. Zwischen dem Mordbuben und der Greisin und Tod entsponnen haben, da in der Stube die Möbel durcheinander geworfen und 'uch der kleine Hertz beschädigt worden war. Da die Leiche schon stark in Verwesung : Berging, muß sich die Tat schon vor drei oder vier Wochen abgespielt haben. Die alte Frau war seinerzeit Köchin, in verschiedenen Pfarrhäusern und ersparte sich im Laufe der Jahre so viel, daß sie sich ein kleines Anwesen kaufte, das sie selbst bestellte. Sie war oft längere Zeit abwesend, um bei guten Leuten Unterstützung zu suchen'. Die Neudecker wurde zuletzt am 15. Jänner gesehen. In der S'ube waren alle Läden und Kasten durchwühlt, und man fand bald heraus, daß einige Gegenstände fehlten, so ein silbernes Service, eine goldene Kette usw. Der Verdacht richtete sich gegen einen 16-tährigen Burschen aus der dortigen Gegend, der keinen guten Ruf genießt und der vor einigen Wochen erklärt haben soll er werde die alte Frau töten. Seit der Auffindung der Leiche blieb der Junge verschwunden. Bei der Durchsuchung der elterlichen Wehmut wurden, wie berichtet wird, einige der entwendeten Gegenstände vorgefunden. .Eine Gerichtskommission. bestehend aus dem Richter Dr. Tominšek und dem Arzt Dr. Jagodič aus Slov. Bistrica, nahm den Tatbestand auf. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Obduktion der Leiche an. um volles Licht in die Angelegenheit zu bringen. Mittwoch, öen 17. Februar fung der Fahrkarten zu Original- und ermäßigten Preisen, Besorgung der Visa. Ankauf der Valuten zu den günstigsten Tageskursen, Besorgung der Touristenmark und Touristenlirc usw. beim „P u t n t £", Maribor, Aleksandrova cesta 35, Tel. 21-22, und Celje, Aleksandrov trg 1, Tck. 119. Rabenmutter Stahlmieder zur Einschränkung der Etzlust! In Gornja Radgona machte die Lehrerin Frau Maria K o v a e c c in letzter Zeit die Wahrnehmung, daß der siebenjährige Alois K reff aus Orehovski vrh, der noch vor einigen Monaten vollkommen gesund schien, stark herabgekommen war und sichtbare Anzeichen eines Kräfteverfalls aufwics. Bei der Leibesuntersuchung fand die Lehrerin zu ihrer Ueberraschung, daß der Knabe um den Körper in der Magenhöhe ein ungewöhnlich straff gespanntes Mieder mit Stahleinlagen trug, das dem Kino große Schmerzen ver"r-sachte. Auf Befragen gestand das Kind unter Tränen, seine Stiefmutter hätte ihm schon vor Weihnachten das Mieder angelegt und festgeschnallt, damit er weniger esse. Mit der Angelegenheit befaßte sicki auch der Arzt Dr. B r c z n i k. der die Feststellung machen mußte daß das Mieder beim Kind bereits eine Deformierung der Muskulatur herbeigeführt hatte. Zur Rede gestellt, gab die Stiefmutter zu, dem Kinde das Mieder zu idem Zweck angelegt zu haben, um seine große Eßlust einzn-schränken. Gegen die Rabenmutter wurde die Anzeige erstattet. Sich selbst operiert o v ec wird uns du ganz et* Fall einer Operation eines Aus C a k gentümlicher Laien an sich elfft berichtet. In Sv. ffrtž bei Prolog besitzt der 36jährige Kaufmann Stefan K o L i S einen Laden. Bor längerer Zeit bekam KvLiZ Abgesse am Gesicht, welche ihn nicht nur entstellten, sondern auch arge Schmerzen verursachten. Deshalb suchte er Hilfe beim Arzte in Prelog, der >hn jedoch au das Spital verwies. Da es 8o8t§ jedoch an Geld mangelte.entschloß er 'ich, sich selbst zu operieren. Er schloß sich Mi Zimmer ein und mit einer Schere und einem scharfen Rasiermesser öffnete er die Geschwulst vor dem Spiegel. Dabei stellte er fest, daß sich ein Auswuchs am Gesich'.sknochen befand, welcher die Geschwüre und Schmerzen verursachte. Mit großer Anstrengung und Schmerzen gelang es endlich KoeiS, den Auswuchs zu entfernen und die Wunde zu verb nden. Heute entledigte er 'ich des Verbandes. Seine Freude war groß, als er sah, tost schön die Wunde verheilte. Jnfolgedesien ist die OMation gelungen, -der Patien- am Leben und überglücklich. Befragt,, ob er nicht die.Folgen einer Blutvergiftung befürchtete, antwortete Kosiš, er hätte vorher tue Schere und daš Rasiermesser gut gekocht, wie er es gelegentlich bei einer Pasteur-Filmvorfi'ih-rung in öcckovec gesehen hatte. BegünMungen für Meffebesuch Das Reisebüro „P u t n t t" macht die Oeffentlichkeit auf nachfolgende ausländische Btustermessen bezw. 'Ausstellungen aufmerksam, deren Beisuch mit namhaften Erleichterungen verbunden ist: Leipzig, Frühjahrsmesse vom 28. d. bis 5. März: Fahrpreisermäßigung auf den Bahnen, u. zw. 25% in Jugoslawien und der Dschechoiffowakei, 25 bis 33% % ;n Österreich und 60% in Deutschland vom 23. d. bis 19. März gegen Vorweisung der Messt» karte zu 100 Dinar. Prag, Frühjahrsmesse vom 5. bis 14. März: Fahrpreisnachlaß von 25% itt Jugoslawien, 25 bis 33% % in Oesterreich und 50% in der Tschechoslowakei vom 23. d. bis 24. März, österreichisches Transitvisum unentgeltlich, Messekarte 47 Dinar. Wen, Frühjahrsmesse vom 7. bis 14. März: Fahrpreisnachlaß von 25%- in Ingo« flaitvieit und V-% in Oesterreich vom 1. bis 21. Mürz, freies Visum für Oesterreich. Mcssekarte 50 Dinar. Rom, katholische Presseausstell-ung bis 30. April: 70% Preisnachlaß au den italienischen Bahnen. Ausweis 30 Dinar. Alle einschlägigen Informationen, Die Schneeglöckchen sind da! In der stillen Seitenstraße stehen zwei Menschen vor einem kleinen Vorgarten und schauen durch das Gitter. Als sie endlich zr^ gcrnd weitergehen, liegt ein Lächeln aus ihren Gesichtern. Und, näherkommend sehe auch ich zu dem Gärtchen hinein: da blüht wahrhaftig, ganz klein und unscheinbar, das erste Schneeglöckchen! Man kann gar 'nicht anders als stehen bleiben und das erste Früh lingswunder betrachten. Es ist noch so katt draußen, fröstelnd hüllt man sich in den Mantel. Der Wind pfeift recht rauh durch die Straße, und die Bäume stehen noch schwarz und kahl. Ganz grau ist die Welt, hier aber, im Garten, ist über Nacht ein holdes Wunder erblüht . . . Gar nicht lange dauert cs, und da steht schon an der Ecke der Hauptverkehrsstraße ein Mann mit einem Blumenkorb. „Schneeglöckchen!", ruft er, „die ersten Schneeglöckchen!" Es sind nur erst ganz wenige Schneeglöckchen, die man hier zu kleinen Sträußen zusammengebunden hat. Und damit es überhaupt richtige Sträußchen werden, hat man noch kleine Tannenzweige hinzugenommen. Dazwischen schauen die Schneeglöckchen heraus, fünf oder sechs Stück — man muß sie noch als ganz besondere , Kostbarkeit betrachten. Das Schneeglöckchen ist die erste Blume des Jahres, die im Freien das Köpfchen aus der winterlichen Erde streckt. Es gibt ein altes wunderschönes Märchen, das erzählt, warum das Schneeglöckchen sich schon so zeitig her vorwagen kann: Es war am letzten Schöpfungstage, und alle Farben waren schon vergeben. Der'.tzim ntcl hatte sein Blau bekommen. Wälder und Wiesen bas tiefe oder hollere Grün, "ttb die Blumen hatten überhaupt alle verfügbaren Farben mit Beschlag belegt. Da am der Schnee. Er hatte noch keine Farbe. „Uninög lrch!" sagte der Schnee — „ich muß auch eine Farbe haben und eine hübsche Farbe will ich haben, auf alle Fälle!" Und da ging der Schnee herum, um irgendwo um ein bißchen Farbe zu betteln. Zuerst fragte er beim Him tttel an. „Kein Gedanke." sagte der Himmel. „Bedenke doch meine riesige Fläche! Nesit. ich kann kein Stückchen Blau entbehren!" Auch die Bäume wollten nicht. „Es wäre auch unpraktisch," meinten sic. „denn wenn dann im Winter grüner Schnee auf unsere Zweige fällt, wie soll man dann überhaupt wissen, daß Winter ist?" Schließlich ging der Schnee zu den Blumen. Alle verhielten sich ablehnend, nur das Schneeglöckchen hatte ein gutes Herz. „Ich gebe Dir etwas von meinem Weiß ab," sagte es, „ich werde schon mit dem Rest auskom-trten. Uw ich doch nur so kleine Glöckchen habe." Der Schnee war ganz gerührt. Und aus Dank dafür versprach er dem Schneeglöckchen. es könnte ganz früh im Jahre aus der Erde kommen, ex wollte sich dann auch immer bescheiden zurückziehen und das Schneeglöckchen in jeder Weise verschonen. Seitdem lieben sich die beiden. Der Schnee freut sich, wenn das Schneeglöckchen aus der Erde schaut, er schmilzt dann vor Rührung dahin und räumt seinen kleinen Schützling das Feld. Großer Diebstahl 24.000 Dinar vom Ladentisch verschwunden Der Lederhändler Viktor K o s i, der seinen Laden am Kralja Petra trg besitzt, erstattete gestern abends bei der Polizei die 'Anzeige, das ihm im Laufe des Nachmittags 24.000 Dinar entwendet worden seien. Wie er angibt, bereitete er gegen 15 Uhr den Betrag für bic Begleichung einer Rechnung an die Lederfabrik Freund vor und legte das Geld auf den Ladentisch. Einige Kunden lenkten ihn davon ab, sich mit der Angelegenheit weiter zu befassen. Der Kaufmann wurde den -ganzen Nachmittag von Kunden derart in Anspruch genommen, daß er auf das auf dem Verkaufspult liegende Geld ganz vergaß. Erst abends, bei Geschästs-schluß, erinnerte er sich wieder au die Sache, mußte aber zu seinem nicht geringen Schrecken feststellen, daß das Geld verschwun den war. Es liegt die Vermutung nahe, daß einer der Kunden die anderweitige Inanspruchnahme des Geschäftsmannes ausnützte und die Tausender mitgehen ließ. Die Polizei forscht fieberhaft. nach dem Dieb, bisher jedoch ohne Erfolg. m. Journalistenklub. Heute, Mittwoch, um 18 Uhr wichtige Klubfitzuiig im Cafe „Bristol". m. Todesfälle. Im Alter von 42 Jahren ist gestern der Steuerkontrollor Leopold Haller gestorben. Im Siechenhaus des Ritterordens in Muretinci bei Ptuj ist Frau Maria R o 6 a aus Maribor gestorben. — R. i. P.! nt. Tagung des Autoklubs. Die Sektion Maribor des Jugoslawischen 'Automobil-Klubs hält Sonntag, den 21. d. mit 10 Uhr rat Jagdsalon des Hotels „Orel" ihre Jahreshauptversammlung ab. m. An der Volksuniversilät in Studenci spricht Donnerstag, den 18. d. um 19 Uhr der Eisenbahnbeamte Rupert L i n b n e r über die Entwicklung der Eisenbahn. Den interessanten Vortrag werden zahlreiche Lichtbilder begleiten. nt. Sonderautobus nach Ribnica. Das Reisebüro „Putnik" veranstaltet Samstag und Sonntag eine Sonderfahrt mit dem Autovar nach Ribnica, wo noch immer die günstigsten Wintersportmöglichkeiten vorherrschen und sich insbesondere der Besuch des „Senjurjev dom" lohnt. Die Abfahrt erfolgt Samstag um 14.30 Uhr vom Hotel „Orel" während die Rückkehr für Sonntag abends 20 Uhr vorgesehen ist. Der Fahrpreis stellt sich auf 45 Dinar. Anmeldungen sind so bald als möglich an den „Putnik", Aleksandrova cesta 35, Tel. 31-22, zu richten. m. Wetterbericht. Maribor, ly. Feber, 8 Uhr: Temperatur 3, Barometerstand 727, Windrichtung 0, Niederschlag 0. m. Fleischversteigerung. Am Hauptplatz gelangt morgen, Donnerstag, um 9 Uhr eine Partie von 78 Kilogramm Rindfleisch sowie ein Jungschwein im Gewichte von 50 Kilogr. im Versteigerungswege zum Bei kauf. nt. Pädagogischer Vortrag an der Volksuniversität. Am Freitag, den 19. d. findet an der Bolksunivcrsität ein aktueller Vortrag unseres bekannten Pädagogen Professor Gustav Sili h statt, der auf Grund zahlreicher Beispiele die üblichen Fehler in der häuslichen Erziehung auszeigen wird. Der Vortrag, auf den insbesondere die Elternschaft aufmerksam gemacht wird, findet bei freiem Eintritt statt. in. Wo gibt es Schnee? Dem Reisebüro „Putnik" sind heute, Mittwoch, folgende Schneeberichte zugekommen: Ruska toča 1° cu, Klopni vrh 20 cm, Pesek 60 cm, Sen-jvrjev dom 75 cm, Smrekovec 70 cm, Mozirska planina 80 cm, Logar-Tal 80 ein, Zmohor ober Laško 25, Rimski vrelec 25 cin Schnee. Die Temperatur bewegt sich überall unter dem Gefrierpunkt. nt. Gastspiel Zlata Gjungjenac. Kommenden. Samstag, den 20. io. abends absolviert die Primadonna der Ljubljanaer Oper Frau Zlata Gjungjenac cin Maribor ein Gastspiel. Die hervorragende Sopranistin, die bei unserem Theaterpublikum die größten Sympathien genießt, singt und spiel: die Hauptrolle im Operettenschlager „58aH *n Savoy". Für dieses Gastspiel, das nicht w?f' dcrholt wird, gelten ermäßigte Preise. m. Der Englische Klub hält am Donnerstag, den 19. um 20 Uhr im Realgymnasium Parterre links seine Jahreshauptversammlung ab. m. Heu- und Strohmarkt. Maribor, 17. d. Zugeführt wurden 6 Wagen Süßheu, 4 Wagen Sauerheu, 4 Wagen Grummet und -Wagen Stroh. Süßheu wurde zu 40, Sauer-heu zu 35, Grummet zu 35 und Stroh 5U 25 Dinar pro Meterzentner gehandelt. m. Mit dem „Putnik"-Autocar zu den internationalen Messen Leipzig. Prag und Wi«n. Das Reisebüro „Putnik"' in Maribor veranstaltet in der Zeit vom 28. Feber bis 8. März eine großangelegte Besuchsfahrt der international bekanntesten Mustermessen von Leipzig, Prag und Wien, wobei drei Tage Aufenhalt in Leipzig, zwei Tage in Prag und zwei Tage in Wien vorgesehen pich-Für die Teilnehmer wurde das Kollektiv-Visum gewährt, auch sind sie von der Vorweisung der Steuerbestät-gung befreit. Der Fahrpreis stellt sich auf 1000 Dinar. An- Meldungen sind bis zum ly. d. an das Rei-leburo des „Puchik" in Maribor Aleksandrova cesta 35, Tel. 21=22, zu richten. nt. Einbruch in bog Postamt St, Jlj. In bas Postamt in 3t. Jlj wurde in der Rächt ium _Montog ein Einbruch verübt, wobei dem Täter ein Betrag ott kaum 116 Dinar nt die Hände fiel. Der Einbrecher brach sc-dann noch in das Gastzimmer des Gasthau-!Os « s i I j g 0 j e;n und ließ verschiedene •Rauchicaten mit sich gehen. Am 28. Feber 1937 um 9 Uhr findet im mestanrnnt „Union", Alckaudrova cesta . • :i, die regelrechte jährliche Generalver-kammlung des Motok-lubs „P e r u n" itatt. Mitglieder werden ersucht, an der Ge« »cralversammlung zuversichtlich teilzuneh-men. — Der Ausschuß. , 53 ^ nt. Ein kapitales Schwein wurde dieser f^ngc bei der Beisitzerin El. T r n m p u § M Bresternira, die es gemästet hatte, ge-ich'iachtet. Die Sau wog nicht weniger als ■155 Kilo und kam demnach- an Gewicht einem Ausgewachsenen Rind nach. Das 19 Monate alte Mnstichrcin warf 213 Kilo Speck ob. „ * Gasthaus Mandl. Samstag gemütlicher Eamilienabend. < 1507 _ * Katarrhe, Husten, Heiserkei bsseNigen ^ie durch eine häusliche Trinkkur mit Glei cheuberger Emmaquelle! Depot bei I. öara-Ljubljana. 1021 * Um den Besuch unserer Radion-Bera-tungsstxgx auch lenen Damen, welche geichäst Och verhindert sind, zu ermöglichen, wird die 'uf>c von nun an den ganzen Tag von o bis .!'? Uhr, also auch über -die Mittagszeit, ge-Rfnet sei,,. Gerade für d'e Berufsfrau, die zugleich, auch Mutter und Hausfrau ist, ist ,.'c richtige Behandlung der Wäsche, damit *te rach und blendend weiß -gewaschen wird, ü°tt großer Wichtigkeit. Wir stehen Ihnen in Mtscrec Beratungsstelle mit all diesen Rat-Ichläqcn den ganzen Tag zur Verfügung. Zringen Sie ein Seiden- oder Wollkleid, J'chen Jumper aus was- immer noch so cinp-'Mdlichem Gewebe mit, Binnen 15 Minuten Ihnen an dem mitgebrachten Gegen« stand unter unserer Anleitung das richtige Pochen und Trocknen — auch Bügeleisen jr%u zur Verfügung — gezeigt, und all d>es ostenlos. Wir sind nur noch kurze Zeit hier, Daumen Sie deshalb nicht, uns in unse-R ad io -Bern tun g sstelle, Ecke Vetrinjska-^tteubachova ulica, zu besuchen! 1480 Der Kasseneinbruch in der Zadružna gospodarska banka aufgeklärt? Festnahme eines verdächtigen Kassenknackers in Graz / Schmuggler oder Kassenräuber / Grazer Kriminalbeamter in Maribor Nunmehr laugte aus Graz die Mitteilung ein, daß dort dieser Tage Kavbeutz angetroffen und festgenommen worden sei. Da man bei ihm einen größeren Geldbetrag vorfand, liegt die Vermutung nahe, daß er dieses auf irgendwelche unredliche Art und Weise erworben hat. Man unterzog den Mann einem scharfen Verhör, wobei sich immer uiehr der Verdacht dichtete, daß man es doch mit dem Kassenräuber der „Zadružna gospodarila banka" zu tun habe. Auf Grund dieser Feststellungen wurde sofort bei der Maribo-rcr Polizei Rücksprache gepflogen. Im Laufe des heutigen Nachmittags wird in Mariöor eilt Kriminalbeamter der Grazer Polizeidirektion eitttreffen und unseren Polizeistellen die Ergebnisse der bisherige» Untersuchung verlegen. Obwohl schon etliche Monate verflossen sind, blieb der dreiste Kasseneinbruch in der hiesigen Filiale der „Zadružna gospodarska banka" nach wie vor in tiefstes Dunkel gehüllt. Die Polizei nahm unmittelbar nach dem Einbruch mehrere Verhaftungen vor, doch gelang es ihr itt keinem Falle, einer der festgenommenen Personen eine Schuld nach-zuweiseu. Unter den damals unter dem Verdachte der Täterschaft Feftgenommcncit befand sich auch der Chauffeur Franz K a r-ü e u tz aus Slovenjgradec, der gerade am Vortage des Einbruches in die „Zadružna gospodarska banka" aus der hiesigen Straf» I anstatt entlassen worden war. Karbeutz, ocr der Polizei als „Spezialist" in KnffcitcmWi« chcit wohlbekannt ist. konnte damals eine Reihe von Entlastungszeugen ausfindig machen. sodaß die Polizei nach mehrtägigen Nachforschungen schließlich gezwungen war. ihn wieder laufen zu lassen. Wohl behielt sie Karbeutz auch weiterhin unter strenger Beobachtung, doch gelang es ihm trotzdem, wenige Tage darauf über die Grenze zu entwischen. rrs BAYER W. R J j Wenn Sie Aspirin nehmen* können Erkältungen, Grippe I Rheuma rasch verschwinden-1 IAchlen jiie^akei aut das^Boyerkreu. Annonce re$». S. Nr. 1583 vom 27. Xi. 1936. Union-Tonkino. Der große Schlager „Man ja". Ein Film der Wiener Produktion, der bei der vorjährigen Biennale in Venedig preisgekrönt wurde. Ein großer 0ie6cSro= man, der int ausgezeichnet geschilderten Milieu der vornehmsten russischen Vorkriegsgesellschaft abrollt und das Lebensschicksal einer jungen, liebenden Frau und Mutter zum Inhalt hat. Maria Ändergast, Olga Tsche-chotin, Rudolf Earl und Peter Petersen. dem Kinopublikum unvergessene Schauspieler aus Allerdings stellt Karbeutz auch diesmal jede ÖCE „Maskerade" spielen die Hauptrollen Schuld entschieden in Abrede und beteuert, ■ • - - ’ - daß er das bei ihm Vorgefundene Geld Beim Schmuggel verdient habe. Jedenfalls ist zu hoffen, daß die Angelegenheit bald geklärt werden wird. dieses an 'Hochinteressanten, spannenden Epi soden reichen Films. Auto-Anekdoten Von Karl Waldemar. Das eigenartigste Auto der Welt besitzt stA'ifellos Mr. W. E. Henry aus Boston im flache Massachusetts in USA. Er ist leiden 'köstlicher- Briefmarkensammler, und als »Un eines Tages sein Auto unbedingt einen neuen Anstrich nötig Hatte, kam er auf ei« !stn glänzenden Einfalt und hat den Wagen ballig mit Briefmarken überklebt. Er brauch e dazu 18.927 Stück, die — das war feht 'tgeiz — alle verschieden und alle gestern« feilt mußten. Die ganze Herrlichkeit rö?g er dann mit einem regenfesten -"uerlack und -fährt nun mit seinem Brief« chettienauh) fröhlich durch ;d>ic Gegend. D lg, 0 selig —! * >y- Seiet seiner hundertjährigen Selb« ) aitdigkcij- als Freistaat gab Nicaragua ein "oues Gesetz heraus, laut dem alle Verkehrs l'mizistcn abgeschafft wurden. Man wollte Iparen, denn die Verwaltung kostete zu viel, du der betreffenden Verfügung heißt es: '-Ochsenkarren bedürfen in Zukunft der Vcr chtspohzc! nicht mehr, denn jeder Ochse auch ohne sie Bescheid. Autos und utt« neuzeitliche Fahrzeuge aber haben den °crtef)t der wirtschaftlichen Krise wegen ein Mstellt. Wann sie ihn wieder aufnehmen kön lC!I- ist noch ungewiß." * . Kücnjowen'ig die letzte Fährverbindung. ,Z0!t erfunden ist, kennt man die Zeit der ^'Iteit. Mau loeiß nur, daß es schon in der F^Nzezeit, etwa 1500 Jahre v. Ehr., Wa« y11 gab, denn man fand auf alten Vasen, u> bei Ausgrabungen zutage gefördert war Uljj ^lrc Abbildungen. . ' P- den ersten Olympischen Spielen (776 0 _ ^t.) fanden auch Wagenrennen statt, °estlx auch noch nicht wie päer mit den Sieben ni Viergespann. Und Thesis zog ,tu wirt-em Karren in der Prov-nz umher, ■1,1 £e-it Volk von hier aus sprechende Ehö« ^lnzudrillen. selbst Taxameter gab es schon Hundert Jahre v. Ehr. Heren von Alexandrien war ihr Erfinder. Tie Umdrehungen der Räder zeigten die Entfernung an. Er hatte sogar einer Automaten konstruiert, aus dem nach Eimvurf einer Kupfermünze Weihwasser aus die Hände der Gläubigen träufelte. * Die größten Rivalen in der Geschwindigkeit sind Auto und Flugzeug. Welche 'Geschwindigkeiten werden zum Beispiel in der Sekunde entwickelt? Der Durchschnittsmensch legt, während der Sekundenzeiger ciimmi seine Bahn u-mtreist, nur einen bis anderthalb Meter zurück, das Pferd bei Rennen 4.5 Meter, Dampfschiff und Radfahrer 5 bis 112.5 Meter, der Schnellzug 20 bis 30 Meter, das Luftschiff 30 bis 40 Meter, Flugzeug und Auto bis 135, die Schwalbe -dagegen 54 Meter, die moderne Gewehrkugel 860, die Erde 30.800, Licht und elektrssche Wellen 300 Millionen und die Schnecke — 0.0015 Meter! In Newyvrk hat ein Auto-Spezialgeschäft für Frauen feine Pforten geöffnet, das jeder hübschen jungen Dame ein Auto auf ein halbes Jahr gratis liefert. Die Dame muß dagegen die Verpflichtung entgegen, während dieser Zeit zu heiraten und das Auto alsdann von den Einkünften ihres Mannes abzuzahlen. Ein ausgezeichnetes Mittel. Die Männer drüben sind nämlich rein toll nach Frauen, die ein» eigenes Auto haben und damit gut fahren können. Der Anreiz zur Heirat steigt dadurch beträchtlich, und in rund 95 von 100 Fällen kommt es zur Ehe. Natürlich ist, der -Schreck des Mannes nach her umso größer, wenn er das Vergnügen, durch feine Frau fahren gelernt zu haben, plötzlich so teuer bezahlen muß. Ab-etq es hilft — der Auto firma! Bei weitem am gefährlichsten für Autos erwiesen sich bisher die Straßen in Indien. Es gehörte hier durchaus nicht zu den Seltenheiten. daß ein Wagen in der Dunkelheit in eine Herde Elefanten raste, die spät am Abend von -der Arbeit tarnen. In solchen Fällen pflegten dann die Dickhäuter recht ungemütlich zu werden, obwohl sie weniger Schaden dabei litten als das Auto, das meistens in Trümmer ging. Aus diesem Grunde wurde vor kurzem in idien die Bestimmung erlassen, daß alle Elefanten an ihrem Schwänze eine rote Laterne tragen müssen, die im Dunkeln brennen muß. t tt < r dungszweck in kurz- oder langfaserige Wolle ausgelöst. Die Gewinnung dieser ia.ierig.en Wolle beruht mehr oder weniger aus der Feststellung, daß sich Schlackenwolle und Glaswolle als Jsoliermaterial vorzüglich fcc währt haben. Matt ist eifrig bestrebt, dieses vielversprechende Verfahren noch mehr .. zu vervollkommnen, um die -aus diese Weise gewonnene Wolle nützlich verwenden zu tön« neu. tHmimet Repertoire: Mittwoch, 17. Feber: Geschlossen. Donnerstag, 18. Feber um .20 Uhr: „Das Land des Lächelns". Ab. A. Freitag, 19. Februar: Geschlossen Burg-Tonkino. Heute, Mittwoch, um 10 und um halb 19 Uhr zum letzten Mal der Wiener Lustspielschlager „Ich und Du" mit Friedl Ezepa. Otto Wallburg. Belix Bressart und Oskar Karlweiß. — Um halb 21 Uhr der weltberühmte Pianist Ruda F i r k u u Y. — Donnerstag Erstaufführung des gewaltigen amerikanischen Sensationsschlagers in deutscher Fassung „Meutere! auf Bounty" mit Charles Snugthon und Clark Gable. Die .Herstellung dieses großartigen und packenden Filmwerkes dauerte zwei Jahre, wofür nicht weniger als 2 Millionen Dollars verausgabt wurden. — Es folgt der Varieteeschlager „Tvuxa". 2iti1ocar-2Iu6flüge des „Vutnik" 18. Feber.- Nach Graz. Gesellschastsaus-flug. Fahrpreis 100 Dinar. 20. und 21. Feber: Nach Ribnica in die dortigen Gkigebiete. Fahrpreis 45 Dinar. 28. Feber bis 8. März: Nach Leipzig, Prag Samstag den 20. Feber um 20 Uhr: „Ball und Wien anläßlich -der internationalen Mu im So'voy". Ermäßigte Preise. Gastspiel stermeffen. Fahrpreis 1000 Dinar. Savoy". Ermäßigte Zlata Gjungjenac. Volksuniversität Freitag. 19. Feber: Prof. Gustav šilih spricht über die Fehler in der häuslirden Erziehung. Montag, 22. Feber: Univ. Prof. Doktor P r c 0 b radenski spricht über Pustili. Anschließend Rezitationen von Frl. Elvira K r a l j. Xodto-pAegauiMt Wolle aus Stein Wie die „Jug-o-Prefsekorrespondeitz" aus Berlin erfährt, ist man in Deutschland derzeit schon an ein Verfahren hevangetreten, welches die Herstellung eines faserigen Wolle Produktes aus Stein ermöglicht. Nach diesem Verfahren wird Kalkstein im elektrischen Ofen gefchmdlzeii und je nach dem Vdr-wen- Donnerstag, 19. Februar. Ljubljana, 12 Schallpl. 18 Operettenmusik. 16.40 Sl-owienisch. 19 Nachr., N-at-ionalvor-trag. 20 Klavier-Bariationen (4händig). Beograd, 18.30 Englisch. 19.30 Stunde der Stadt. 20 Violinkonzert. — Paris, 19 Orgel konzert. 20.50 Schallpl. - - Droitwich, 17.15 Kammermusik. 19.40 Hörpiel. .22 Varietee. — London, 19 Konzert, 20.30 Musik 'unbekannter Komponisten. — Mailand, 17.15 Svlisten-Kouzert. 20.40 Lustspiel. — Rom, 17.15 Kammermusik. 20.40 Bunte Musik. — Zürich, 18.30 Lachen verboten! Lustspiel. 20 Liedervorträge. — Prag, 16.10 Tschechische Tanzmusik. 17.15 Hörspiel. 19.25 Hörfolge. ,20 Tschech. Opernstunde. — Budapest 18.30 Tanzmusik. 20 Aus Wien. — Wien, 7.10 Frühk-onzert. 10.50 Bauernmusik. 11.25 Stunde der Kranken. 12 Mittagskonzert. 16 Schallpl. 17-25 Kirchenmusik. 18.10 Violinkonzert. 19.10 Lustspiel. 20.10 „König Heinrich der Achte", Drama von Shakespeare. — Teutschlandsender, 16 Konzert. 17.10 Rosegger-Stunde. 19 Bunte Stunde. .20.30 Ski-Abend. — Berlin, 18 Blaslonzert. 4. März: Nach Graz, Gesellschaftsaus-flu-g. Fahrpreis 100 Dinar. 7. bis 9. März: Nach Wien anläßlich der Internationalen Mustermesse. Fahrpreis 240 Dinar. 13. und 14. Mälz: Nach Planica anläßlich der ersten Skiflugveranstaltung. Nächti-guttg in Blod. Gesamtarrangement 250 Dinar. 25. März bis 3. April: Osterausflug nach Rom und Besuch der italienischen Städte Triest. Venedig. Rimini. Pisa, Florenz. Padua. Bologna it. a. Gesamtarrangement 2400 Dinar. 27. bis 30. März: Osterfahrt nach Venedig. Gesamtarrangement 900 Dinar. 10. bis 21. April; Besuch der italienischen und französischen Riviera (Venedig, Mailand, Genua. Monte Carle. San Rento. Mo ttaco. Nizza. Gardasee. Verona, Bozen. Cortina d'Antpezzo, Dolomiten tijto. Gesamt-nrmngcmcnt 2800 Dinar. 27. April bis 11. Mal: Zur Pariser Weltausstellung. Hinfahrt über Triest, Padua, Mailand, Genua. San Romeo, Monte Carlo. Nizza. Toulon, Marseille. Lvn; Rückfahrt, über Straßburg, Basel, Zürich. Konstanz, Innsbruck, Brenner. Dolomiten, usw. Ge-samtarrangement 3900 Dinar. 2! bis 6. Mai: Nach Budapest zur Internationalen Mustermesse und Besuch der Sommerfrischen am Plattensee. Fahrpreis 500 Dinar. Sämtliche Ausflüge werden mit komfortablen und geheizten Autocars unternommen. Me Sitzplätze sind nummeriert. Informationen und Anmeldungen im „Putnik"-Büro, Maribor. Aleksandrova cesta 35 Tel. 21-22. Apothekennachldienst Vom 13. bis 20. Feber versehen die Moh-19 Musik zum Feierabend. 20 Abend konzert. - ren-Apotheke (Mag. Maver) in der Gosposka — Breslau, 17 Konzert. 19 Hörspiel. 20.10 ulica und die Schutzengel-Apotheke (Mag. Bunter Abend. — Leipzig, 18 Fröhlicher Vaupot) in der Aleksandrova cesta den Nacht Feierabend. 19 „Carmen", Oper. — 4Kt*> I dienst. äm Alkoholika C? e I j o, Mitte Feber. Wo in den Zeilen weiter unten häufig von Wein, von Bier und Schnaps tue Rebe ist, bemerkte ich im vorhinein beiläufig, das; meine Ansicht nicht die Fehde ist für ober gegen Las Abstinenzstreben, dem ich sympathisch gegenüberstehe. Ich bitte: Sein girrt» rüstungsschrei der Frommen! Sie sollen bloß ein Zahlenbild bekommen, 'We man (es sei im vorhinein entschuldigt!) im Vorjahr hiilr dem Alkohol gehuldigt In der Stadtgemeinde Celje wurden im abgel-ausenen Jahr (die in Klammern stehenden Ziffern sind die Statistik vom Jahre 1935) 718.866 (627.592) Liter Wein, 188.618 (174.866) Liter Bier, 49.860 (27.950) Liter Branntwein und 112.959 Liter Most ausgeschenkt, also um 126.828 Liter mehr an alkoholischen Getränken als int Jahre 1935. P'ß die wunderbare Ko h lensto f so erb in dun g belebend wirkte auf des Hirnes Windung? Na, und ob! So ist zum Beispiel jm verflossenen Jahr die/Kriminalität in Celje im Ver gleich zum Jahre, 1935 um mehr als 100 Prozent gestiegen! Drum also Vorsicht mit den Kümmeln und den Weinen! In diesem Smne: Prost! — Ich komme einen! ' H. P. Scharfen«». c. Todesfall. In Ljubljana hat Veterinär-inspektor Dr. Josef. S t e g u für immer seine Augen geschlossen. Er starb im Alter Do» 62 Jahren. Der Verewigte !var nach dem Umsturz nach Celje gekommen wo er b-s zum Jahre 1931 als Bezirks-Veterinär gewirkt hatte. Von hier würde er als Chef an die Veterinär-Abteilung des Banatsverwaltung nach Ljubljana berufen. Dr. Stegu war eine allseits geachtete und beliebte Persönlichkeit: Um den Verewigten trauern die Witwe 'und fünf Kinder. c. Bestattung. Dienstag fand im hiesigen städtischen Friedhof die Beisetzung des im 84. Lebensjahre Heimgegangenen Schneidermeisters Johann T a c e k statt, zu der sich außer den Verwandten eine große Anzahl von Freunden und Bekannte« des Verstorbenen und seiner Familie eingefunden hatte. Mit letzten Blumengrüßen nahm man Abschied. Der Verewigte war der Vater des Herrn Johann Taeek. Inhabers einer Chemischen Putzerei in Celje, und des hiesigen Friseurs August Taeek. Den .Hinterbliebene,, unser aufrichtiges Beileid! c. Statistik der Haustiere. Im Bezirk Celi« lebten im verflossenen Jahre 2633 Pferde. 15.231 Rinder 14.105 Schweine. 1145 Schafe, 433 Ziegen und 50.584 Stück Federvieh. x > c. Kinderbettel. H. P. Scharfenau schreibt ult!;:!Scrit: in Celje überhandnehmendeN Kinderbette! sollte von zuständiger Seite tatkräftig an den Leib gerückt werden, zumal die Ze't des Fremdenverkehrs sich wieder nähert und nichts einen so üblen Eindruck macht wie die bettelnden Kinder, welche sich an gewissen Oertlichkeiten, wie in der Nähe des Hotels „Europa", herumtreiben und die Fremden belästigen. Man bemepkt hauptsäch lich Schulkinder, die sich recht aufdringlich dem Bettel hingeben. Der Kinderbettel wirkt äußerst nachteilig aus das empfängliche Kindergemüt, gefährdet in hohem Maße die sittliche Entwicklung und entpringt gar häufig keiner 'wirklichen Not. Sicherheitsbehörde und Schule werden zu handeln wissen. 4us Siev.Biskita rungen des Vortragenden wurden vorn Publikum beifällig ausgenommen. slb. Jnvalidentagung. Die Ortsgruppe Slovenska Bistrica der Kriegsinvalideuver-einigung hielt Sonntag in der Restauration Augustin ihre Jahreshauptversammlung ab, die sehr gut.besucht war. Der Delegierte des Kreisausschusses Dornik aus Ljubljana sprach über den Aufgabenkreis dieser Organisation und forderte alle Kriegsopfer aus-der Vereinigung beizutreten und an ihrer Entwicklung tatkräftig mitzuarbeiten. Wie aus den erstatteten Rechenschaftsberichten er-hlich,/ weist auch die Ortsgruppe in Slov. Bistrica eine regere Tätigkeit auf, da die Invaliden zur Einsicht gekommen sind, daß nur im festen Zusammenhalten Erfolge erzielt werden und daß die berechtigten Forderungen der Kriegsopfer nur.im 'Wege einer festen Ovganiation durchdringen können. diithmtkau b. Durch ferne Welten und Zeiten. Briefe eines Weltenbummlers, von Milutin M'lan-kowitch, Verlag Koehler & Amelang, Leipzig. In sprühend unterhaltsamen Plauder- eien mit eitler Freundin unternimmt der bekannte Beograder Universitätsprofessor und hervorragende Wissenschaftler Milutin Mi-lankowitch erdichtete Reisen in ferne Welten und Zeiten. So hesteigen wir mit ihm den babhlonischdti Turm, hören Aristoteles, in Athen, belauschen die Geheimnisse der Kleopatra, nehmen an dem oft abenteuerlichen Schicksal antiker Handschriften teil, 'werden auf der Prager Burg vom plötzlichen Tod Tycho ' Brahes überrascht, erleben die weltbewegenden Entdeckungen seiner Nachfolger Kepler, Galilei, Newton bis zu den Forschungen der Gegenwart, vor allem Wege-nerH dem der. Verfasser freundschaftlich ver bunden war. Größe, Gestalt, Werden und Vergehen unseres Planetensystems, die Entstehung organischen Lebens auf der Erde, deren Zukunft und schlietzliches Ende werden uns in anschaulich dramatischen Erlebnisberichten dargestellt. Meisterhaft, hinreißend ist die Schilderung der Fahrten zum Monde, zu allen Planeten und, viele Millionen Lichtjahre weit, über die Milchstraße hinaus. Eine seltsame Fügung ist es, vaß ein Gelehrter von Weltruf Zeit und Neigung findet, in so volkstümlicher Weise so anmutig-gewandt und geistsprühend über ihm nachstehende Wissensgebiete zu plaudern, und darin Schilderungen, aus', seinem ungewöhnlichen, an Eindrücken reichen ~e' ben zu flechten, um deretwilleu man da-Buch noch besonders lieb gewinnt. b: Pancuropy, R. .R.. Coudenhove-Ealep gi: Deutsch-europäische-Verständigung. Pftm stcr .Tr.. FranM:, Jugoslawische Friedens" Politik. Päneür'opaverlag, Wien, Hofburg. Faschingsulk mit tödlichem Ausgang. Einen bösen. Ausgang, fand,, wie die Lun zer „Tagespost" meldet, ein FäschingsU"' den ein' Hilfsarbeiter und sein Freuüd in einem Dorfe Niedevöstereichs verübten. Be»' • de hatten sich als Faschingsmasken verkleidet. Nach dem Besuch mehrerer Gasthäuser machten sie sich etwas schwankend um ternacht auf den Heimweg. Kurz, vor ichretrt Heimatort begegneten sie einem Kraftwagen, der schon von ferne an seinen weitleuch tenden Lichtern, erkennbar war. In ihrer allzu freudigen. Stimmung beschlossen Z" den Wagen als Verkehrspolizisten des 5p-schings anzuhalten. Sie stellten sich zu diH feint Zweck mit ausgebreiteten Armen ®ul hie Landstraße. Inzwischen war aber da» Auto so nahe herangekommen, daß der Lenker nicht mehr abbremsen konnte. Die beiden Faschingsbrüder wurden überfahren-Die dabe- erlittenen Kopfverletzungen waren lebensgefährlich. 1. Bon links nach rechts: getränk, 2. Edelstein, 5. Getränk, 6. Oper von Verdi, 7. Farbe, 9. Längenmaß, 11. männlicher Vorname, 12. Strom in Sibirien, 15. Stimmlage, 17. Hilfszeitwort, 19. Segel-stange, 21. Getränk, 23. Totenbett, 25. Landbesitz, 27. Flüß zum Rhein, 26. zerfallenes Schloß, 31. Waffe, 32. Edelstein, 34. Männername, 36. Gewässer, 37. Landschaft in Wtgriechen-land, 38. Stimmlage, 39. Halbedelstein- 40. Körperteil. Von eben »ach unten: 1. Säugetier, 2. Speicher, 3. Gruß, 4. andere Bezeichnung für herzlos, 5. Edelstein, 6. Teil der Kirche, 8. Lebensende, 9. griechischer Buchstabe, 10. Schlaginstrument, 13. Drama von Ibsen, 14. Fluß in München, 15. Schiffsseil. 13. Uferpflanze, 18. Schwindölei, 20. kaufmännische Abkürzung, 22. Edelstein, 24. Hab sucht, 26. Edelstein, 29. englischer Männername, 30. Naturprodukt, 32. nordischer Kreuzworträtsel Grog- I 1 Z 2 3 r 5 .. - g 6 7 e“ | m 9 g 10 A 8 g 13 g IS is w~ K 19 20 □ g 21 22 w 29 25 26 g 27 Z äi 29 30 S 3t g 82 g g Ä 35 36~ 1 g 37 g 38 3T1 90 ■ Verfteckrätsel. Wer nicht den tiefen Sinn des Lebens Jm Herzen sucht, der sucht vergebens; Kein Geist, und sei er noch so reich, Kommt einem edlen Herzen gleich. Die hervorgehobenen Buchstaben, ettoPl umgeordnet, nennen de« Dichter der Strophe. ( Sturmgott, 33. orientalische Kopfbedeckung, 34. türkischer Männername, 35. Bergmief 37. Fürwort,. 38. Feldmaß. Besuchskartenrösselsprung. N 8 E N E - N E E E A B c B C V R I H 0 H R A M Die Lösung des vorstehenden Rösselgibt den Namen einer bekannten stellerin. Mofmkaufgabe er- chrift- stb. Vortrag über Arbriterversicheruitg. Im Saale des Restaurateurs Augustin hielt Sonntag nachmittags ein Delegierter des Kreisamtes, für Arbeiterversicherung' in Ljubljana einen gut besuchten Vortrag über die Bedeutung des Arbeiterschutzes, über die Verhütung, der Unfälle und über die Bekämpfung der Tuberkulose, die unter den Arbeitern so große Opfer ordern. An Hand von LichbAdern und eines Films besprach der Vortragende die Cksidhreit, die itt den Betrieben lauern -und machte die Zuhörer darauf'aufmerksam, wie man sich vor Un-glücksfallen schützen kann. Ereignet sich trotz aller Vorsichtigkeit ein Unfall, dann wird der Verunglückte in den Heilstätten des Kreisamtes untergobracht. Von größter W'fch tigkeit ist auch der Kampf gegen die Volksseuche Tuberkulose, wobei das beste Mittel j Reinlichkeit und Ordnung ist. Me AussüH- Am Schaufenster. „Oh. Papa, sich dies Pferdchen hier, Ach schenk' mir doch 'ne 1—2—3—1." „Für 'ne 1—2—3—4 ein Räderpferd?? Das ist der ganze 4—3—2—1 nicht wert; Wir werden zum 4—8—2—1.—1—2 3—4 —5 lausen, x Da kannst du dir 'was anderes kaufen." Wottvekbmbungen Indes der : folgeitden Wörter: Eisen, Herz, Maß,' Maßen, Schmied, Kanone, Kauft 'Paß, Kirchen, Brief, Station, Spiel, Kopie, Unter, Magd, • - Minute kann durch einen Verbindungsbuchstaben mit je einem der folgenden Wörter zu neuen Be griffen verwandelt werden. Me Bindungsbuchstaben (ch — ein Buchstabe), aneinander-gereiht, ergeben ein Sprichwort. (Ahnen — Amt — Arzt — Aube*— Berg — Burg — Ebene — Egel — Gier — Gin — Or — per — Presse — ' Rab — Rad - Die dreizehn Teilchen des Rechtecks auszuschneiden und so zu verlegen, daß die abgebildete S-Form entsteht. Zur leichteren Zusammenstellung ziehe man das Rechteck vor dem Zerteilen auf Kartonvapier. Doppelsinn. Schreibst du es klein, Wivd's „bevor" stets sein: Doch groß geschrieben, Wivd's ein Bündnis sein. Zusammensetzrätsel. * Mein Erstes ist nicht wenig, Mein Zweites ist nicht schwer, Mein Ganzes läßt djch hoffen, Doch traue nicht zu sehr. Kleine Aenderungen. Puppe — Wolle — Barmen —• Jsel — Korn — Schwein — Wald — Laub — Page — Pille — Lama — Pauke — Elbe — Feder Lore — Milde — Halm — Bello — Bann — Kanne — Helena — Kasten —■ Kalk — Krim — Herz — Wonne — Rad — Gebot — Puder. Dll vorstehenden Wörter sind durch Aen-derung je eines Buchstabens in neue Wörter zu verwandeln. Bei richtiger Lösung nennen | die neuen Buchstaben, aneinandergerecht, ei-j nen Spruch. Auflösungen aus der letzten RMe--Ecke Kreuzworträtsel. Bon links nach rechts: 1. Monokel, 4' Mohr, 5. Siam, 10. Ruf, 11. Ulm, 12. Muh 15. Reinerz, 17. Kray, 19. Aare, ,21. Eid, 22. Ger, 24. Ren, 25. Donau, 26. Heu. 53-Abt, 29. Bar, 30. Alte, 31. Kali, 32. AÄ 35. Eugen, 37. Emu, 38. Ehe, 39. Bce, 42-Lupe, 43. Elan, 44. Spargel. — Bon oben nach unten: 2. Ohm, 3. Eis, 4. Mdus, ß-Maut,- 7. Frankenhäusen, 8. .BlankenbtzrghO 9. Treuenbriezen. 13. Ley, 14. Ara, 15. R-M, 16. Zar, 18. Rigol, .20. Regal, 22. Goa, ZS-Rat, 27. Ute, 29. Bai, 32.. Aue, 33. See, 34. Emil, 86. Bonn, 40.'Epp, 41. Ale. Kreuzwürträtstl. Waagerecht: 1. Heliotrop, 8. neu 9. Melle, 11. Rees, 13. Asti, 15. Inn, 16. SOS, Egge, 19. Lene, 20. Elfen, 23. Bai, 24. Asi 25. Eisenbahn. Senkrecht: 1. Henriette, 2. Ei, 3. Jnc'5 4. Oel, 5. Tula, 6.. Ob, 7. Pariserin, 9. Menge, 10. Essen, 12 eng,' 14. Ton, 18. Elbe, *!>. Leib, 21. Jan, ,22. mi, 24. Äh!. Silbenrätsel. 1. Korund, 2. Erika, 3. Imbiß, 4, Nauheim, 5. Nelke, 6. Oppeln, 7. Tiberius -• charlach/9. Olive, 10. Georgien, 11. RP ..«l, 1.2. Okoli, 13. Schimpanse, 14. Sahib, 15. Karpfen, le. Etui, 17. Indisch, 18. Nord licht, 19. Legierung, 20. Elixier, 21. Jdoine-neo, 32. Dahlie, 23. Senkfuß, 24. Operette, 25. September, 28. Charkow,. 27. Walhalla, 28. Egge, 29. Reiher. — „Kein' Not sc groß, kein Leid so-schwer, daß Menschenlieb' n'sisi größer wär'!" (Ernst von Wildenbruch). Magisches Zahlenquadrat: 1 19 24 15 6 23 2 13 9 19 20 10 3 21 11 7 12 17 4 25 14 22 8 16 5 Das Schachbrett: Netzen, Nutzürt. Tauschrätsel. Truppe, Trappe, Treppe. Welch ein Wund: Apfelschimmel. Petre Hell! RukdsiitiUi 5 MMaröen Auslanökapltal 3n; öer Wirtschaft Jugoslawiens investiert / Hunderte von -ucillwnen Dinar Gewinne / Forderung nach der gesetzlichen Regelung der Rechte und Pflichten des Auslandl'apitals Aach bcn in letzter Zeit sorgsam gefam-»>clten Daten über die Beteiligung des aus-"??d'!chcn Kapitals tut verschiedenen jugosla-Unternehmungett, sei cg industrieller rt oder Bankanstalten, Handels- oder ^lansportunternchmen, ist das ausländische apital wie folgt beteiligt Die Anlagen utt Aktienkapital ^■rt?9eu 2315 und verschiedene Kredite 2865 -lcillionen. Davon entfallen auf die Franzosen !)63i; Engländer 827.2; Schweizer Z°'6i USA 538.ö; Tschechoslowakei 518.7; xstaliener 444.1; Oesterreicher 297.1; Bel-21.0; Ungarn 153.9; Schwede,r 107.8; Holländer 78.9 und auf die Reichsdeutschen Millionen Dinar. 'osir wollen uns nun kurz die Beteiligung Cs fremden Kapitals an der Ausnützung 1 C1: iugoslawischen Bodenschätze i1,1.. cit%u Gebieten unserer Industrie des füheren ansehen. Dies dürfte für viele, die !,c ätzten, in der Nationailiversammluirg und Finanzausschuß geführten Debatten st er das Kapitel vom fremden Kapitel rer-haben, nicht ganz ohne Interesse fein. ; Die Frage ist für den jugostawischen Staat ,n, 'Zweifacher Beziehung von großer Wichtig Erstens sind die Beschwerden über die Schädigung unseres Fiskus durch Unternehmungen, welche ihren Sitz >m Q Usümbc haben, durch doppelte Buchführun jstn und viele andere Manipulationen gar .Wt io belanglos wie jemand glauben wür-c- Andererseits aber sind auch die Jntercs-tl unserer arbeitenden Klasse durch die noch -/wer nicht zum Stehen gebrachte Invasion wwder Arbeitskräfte (Physi'cher und geisti-schwer geschädigt. Deshalb ist es selbst» 'ländlich, daß sich unsere Oeffentlichkest, .UN sie auch restlos die Notwendigkeit der nEwnzichung fremder Kapitalien in Erman ^ Un9 der eigenen Mittel eiusieht, doch aus Eit oben angeführten Gründen für das Wir Fn und Treiben des fremden Kapitals sehr 'nteressiert. ^ Das fremde Kapital interessiert sich in OüS'oflcttoiien haupt'ächlich für die Textilin-für die Maschinen-, Metall- und h Ekiroindustrie, für die chemische Industrie 1 für die Erzgewinnuitg. In der Textilindustrie ohgojlawiens ist über eine halbe Milliarde j ltar lremdett Kapitals investiert. Die Kon-. ^"Ur reizt dieses zu immer neuen Grün» ou»9ett. Es gibt heute im Staate 341 Textil-J1 wrnehmeit, davon 46 Aktiengesell'chaften. ^°1.t Riefen haben 24 Betriebe an fremden D ^ w- und Kreditkapital 713.2 Millionen RItIttr bei einen Umsatz von 798 Millionen, e übrigen 22 aber nur 340.3 Millionen, epu. 41Z Mill. Dinar. Es ist wohl atlae-wit bekannt, daß das fremde Kapital utt-i te!t Lanzen Textilmarkt kontrolliert und wwst auch die Preisbildung beeinflußt. Die chuhtzüöe bedeuten keinen Schutzwall ge-' ’j ^tp Invasion des fremden Kapitals in unsere Textilindustrie. Die Maschinenindustric m heute in 186 verschiedenen Unternehmen Preten, von dene» 79 r.Ud. In 38 ]Ttei% 1184, "uternehmen . !n 38 Unternehmen), Das meiste Aus-_ 1 mpital in diesem Industriezweig stammt von den 619 Kraftwerken zwar 470 in hei» mischen Händen, 39 sind Staatseigentum, 84 gehören Gemeinden und nur 25 sind in Hän Len fremden Kapitals. Jedoch haben alle 470 heimischen Zentralen eine Kapazität von nur 144.833 KW, die 25 jedoch, welche Gigcnunt des fremden Kapitals sind, eine piche von 198.970 KW. Es sind in diesen 25 Zentralen 90.8 Mill. Dinar amerikanisches, 278.6 Schweizerisches (Fala), 103.4 schwedisches und 14.4 Mill. Dinar österreichisches Kapital engagiert. Chemische Jndustrieunternehmungen gibt es in Jugoslawien 166, davon 59 Aktiengesellschaften. Bon diesen sind 19 unter der Kontrolle deZ fremden Kapitals. Denn von den in allen Unternehmen engagierten 1145.1 Mill. Dinar sind 834.7 Millionen fremdes Kapital investiert in 19 Unternehmen. Es ist hier besonders französisches (445 Mil.), belgisches (70), schweizerisches (11.3h österreichisches (19.6), deutsches (13 4) und tschechoslowakisches (3 Mich) Kapital investiert. In die Interessensphäre des Auslands-Kapitals gehören vor allem die Zündhölzchcntnduftric, die Holzdcstil- lieruntzsiitduftric in Tesli«, die Kunst-düngungsindustrien „Zorka", „La Tal-mßticttne" und die Stickstosfmerke Ruse. Auch unsere N a p ht a d e st i l l a t: o n ist gänzlich in Händen großer internationaler Konzerne. Daß in der Ausnützung des Erzrelchtums Jugoslawiens engagierte ausländische Kapital ebenfalls große Reingewinne chtheimst, (Bor. Trepea), ist hinlänglich bekannt, Schon aus diesen flüchtigen Angaben ist hinlänglich ersichtlich, welch große Rolle Hl unserem Wirtschaftsleben das auswärtige Kapital spielt. Es ist selbstverständlich schr wo Ist am Platze, daß man eine gesetzliche Festlegung der Rechte, aber auch der Pflichten der ausländischen Kapazitäten, welche lährlich Hunderte von Millionen Dinar Reingewinne aus unserem Staate in ihre Kassen fließen lassen, gefordert wurde. S. Vieh und Viehprodukte in den letzten zwei Jahren stark gestiegen sind ist es "klar, daß für den gleichen Betrag weniger Ware aufgeführt werden kann. X Die Clearingverhandlungen mit Deutsch land, die in den letzten zw«! Wochen von der.jugoslawischen Delegation in Berlin geführt wurden, sind jetzt beendet. Wie es heißt, konnte in den hauptsächlichsten Punkten ein völliges Einverenehmen erzielt werden. Das Ergebnis der Verhandlungen . wird i„ den nächsten Tagen veröffentlicht werden. X In der Frage der Bauernentschuldung wurden bisher von den 657 Geldinstituten 244.786 Schulden in der Gesamthöhe von 1023 Millionen Dinar der Agrarbank abgetragen. Jetzt werden die Schulden noch gesichtet und auf die Stichhältigkeit des Schutzes geprüft werden, in erster Linie, ob die Schuldner Landwirte im Sinne der Verordnung sind. Bisher legten nur 103 Geldinstitute der Agrarbank die vollen Abrechnungen samt den entsprechenden Schriftstücken vor. ^ X Der Rückgang der Viehausfuhr nach Italien, mit dem sich die Interessentenkreise in den letzten Tagen stark befassen, ist nach Beograder Meldungen nur in der Menge zu zu suchen, keineswegs jedoch im Werte der auszuführenden Waren. Der Handelsverkehr zwischen Italien und Jugoslawien wickelt sich gegenwärtig auf Grund der Kompensation ab, wobei als Grundlage für die Vieh-kontingente 80 Prozent des Wertes der jugoslawischen Ausfuhr nach Italien im Jahre 1934 genommen wird. Da die Preise für BörfenberiMe Zag e b, 16. d. Staatsmerte; 2l4f% Kriegsschaden 394—336, 4% Agrar 52— 52,50, 6% Begluk 70.50—72.50, 6% dalmatinische Agrar 69.50—0, 7% Jnvestitions anleihe 87—0, 7% Stabilifationsanleihe 86 —0, 7% Hypothekarbank 94—96, 7% Blair 81—81.50, ä% Blair 96—91; Agrarbank 201—203, Nationalbank 7350—0. Ljubljana, 16. d. Devise 11. Berlin 1757.03—1770.90, Zürich 996.45—1003.52 London 213.70k—215.76 Newyork 4341.01 —4377.32, Paris 203.51—304.95, Prag 152.43—153.54, Triest 229.24—232.32; österr. Schilling (Privatclearing) 7.80, engl. Pfund 238, deutsche Elearingschecks 12.47. Smd Was ging in ©arafefoo vor? Peinlicher Ausklang der jugoslawischen Skimeisterschasten : SK. Rapid (Wintersportsettjon). Da die Schneeverhöltnisse nach wie vor günstig sind, veranstaltet die Sektion am 'Sams tag und Sonntag einen gemeinsamen Aus ilug pum Theiscl-Heiin. 'Die Teilnehmer mögen sich im Radiohaus Peteln am -Graj jki trg anmelden. SK. Rapid .'Gymnastikkarscj Die „Ra- Erft jetzt werden der Oeffentlichleit die Einzelheiten von den heurigen Skimeister-ichaften auf der Jahorina bekanntgegeben. Montag nachmittags füllte das Programm der AbfahrtÄauf aus. Von den 98 angemel-deten starteten nur 72 Wettbewerber.' Nach einer ziemlich aufregenden Jagd 'wurde folgende Sicgerliste bekanntgegeben: 1. žvan (Jesenice) 2:49, 2. Scinböck (Celje). 3. Novak (Jesenice). Bald wurden Stimmen laut, daß das Placement unrichtig sei, weshalb die Wettbewerber auch die Erklärung nbga-ben, daß sie von den weiteren Konkurrenzen zurücktreten würden, falls das Rennen nicht wiederholt werde. Die Jury hielt daraufhin eine Konferenz ab und setzte eine neue Reihung fest, und zwar 1. Novak 2:46.2, 2. Schwab 2:46.8, 3. Žvan 2:48.4, 4. Žnidar. Da sich die Wettbewerber auch mit dieser Siegerliste nicht einverstanden erklären kann ten, wurden die Meisterschaften kurzerhand abgeschlossen. Indessen ging gestern der Sprunglauf vor sich, der felgende Resultate brachte: 1. Palme 33, 34.5. 2. Jakopič 33, 34.5, 3. Klančnik 33, 34. Gleichzeitig wurden auch die Militärwettkämpfe zum Abschluß gebracht. Das 30-Kilometcr-Staffel-rennen gewann die Mannschaft der bosnischen Division, worauf die Mannschaften des .2. und des 1. Alpenregiments folgten. 18 Kilometer in Ehamomx Nur ein Norweger au der Spitze / Borstoß der Finnen / Der beste Jugoslawe an 22. Stelle Bei den FJS-Meisterfchaften in Chamonix , ging gestern der klassische 18-Kilometer-Lang lauf in Szene. Das Rennen nahm einen äußerst dramatischen Verlauf, zumal die Norweger, die diese Strecke bisher stets beherrschten, diesmal eine ganz außergewöhnliche Kraftprobe zu bestehen hatten. Nur ein Norweger, und zwar Lars Bergen-d a h l, der Held des Staffellaufes war es, der den Ansturm der übrigen Wettbewerber restlos abschlug und den Sieg für sich ’ >• An- (Norwegen) 1:15.04, 8. De,netz (Italien) 1:17.01, 9. Girardi (Italien) 1:17.07. 10. Heglund (Schweden) 1:17.39. Int «lalomlauf war Jugoslawien durch H e i ttt und Praček vertreten die den 18. bzw. 25. Platz erreichten. In der Wertung der alpinen Kombination (Slalom und Abfahrt) gestaltet sich die Reihung wie folgt: Herren: 1. Allais. Note 400.4; 2. Lafort 428; 3. W. Storni 430.6; 4. v. Allmen 431.8; 5. Cranz 432.4; 6. Cieroni 436.4; Aktiengesellschaften Aiz Oesterreich, Frankreich und Ungarn. fro'i'l CIncr noch größere,, Abhängigkeit vom üt>en Kapital ist die ^ elektrotechnische Industrie. jJ Unternehmungen dieser Branche er eroberte der Italiener D e m e tz den ach ten Platz. Zweitbester Mitteleuropäer war Girardi (Italien) und drittbester 3 c r-au er (Tschechoslowakei). Von den jugoslawischen Wettkämpfern erreichte Klan č-n i k den 22. und S m ol st j den 26. Platz. Die Resultate der übrigen jugoslawischen nu£!?ail?*en f'"d nur Filialen von großen » Artigen Werken (Jugo-Siemens, Jugo-hl- '"-Booeri. „AEG-Union". „Elin", Ka-zier 'n Novi Sad usw.) Die Elektrifi-unseres Staates wird ohne fremdes " / ^ schwer durchführbar sein. Nach den in Vertreter sind noch unbekannt. Aygab en vom Ing. Lendvaj befinden Nachstehend die Resultate des 18-Kilome-ter-Laufes: 1. Bergendahl (Norwegen) 1:11.21.2, 2. Jalkanen (Finnland) 1:12.37, 3. Niemi (Finnland) 1:13.48, 4. Haison (Schen) 1:14.08, 5. Kurikula (Finnland) 1:14.21.4, 6. Dalqmst (Schweden) 1:14.34, 7- Roen Pfeifer 476.4; 18. Sörensen 478.8; 19. Cech (Polen) 494 ; 20. Schindler (Polen) 504.8. 21. Heim, 22. Praček. Damen: 1. Cranz 466.2; 2. Arx-Zogg 486.4; 3. Graßenger 495; 4. Orsinig 535.6; 5. Steuri 536.6 ; 6. Heath (USA) 54.74; 7. Rcf-ch 554.2; 8. Schwarz 557.6; 9. Tompin-son (England) 566.2; 10. Roe (England) 594.6. Länderwertung: Herren: 1. Frankreich 1229.6; 2. Schweiz 1265.7; 3. Deutschland 1284.9; 4. Oesterreich 1295.5; 5. Tschechoslowakei 1549; 6. USA 1735.9. — Damen: 1. Deutschland 1687.8; 2. Schweiz J74I.6; 3. England 1969.6; 4. USA 2074.4. pid"-0;y»inastikturse werden in unveräird-er lein Umfange fortgeführt und wollen alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die. in letzter Zeit irgendwie verhindert waren, wieder an denselben teilnehmen. Ist dock» die Gymnastik der beste Ergänzungssport für jeden Wintersportler und als Vorbereitung für^alle übrigen Sportarten wie Leicht c-thletik, Tennis usw. so geeignet! Es wollen sich daher alle 'Sportler, die Freude zur körperlichen Betätigung haben, an den Gym nastikkursen beteiligen. : Spanien meldet zur Fußballmeisterschaft Der Spanische Fußballverband, der in Valencia domiziliert, ha; nun auch die Meldung zur Fußballwettineisterfchaft 1938 abgegeben. Es darf ja in der Tat vorausgesetzt werden, daß bis 1938 der Bürgerkrieg in Spanien beendet sein wird, : Die deutschen Skimeisterschasten. Dem «chlußtagc der Deutschen Skimeisterschasten wohnten 40.000 Zuschauer bei. Meister 1937 wurde Meergans (Note 443.9) vor dem vorjährigen Meister Bogner-München (438.8) und Reifcr-Partenkirchen (431.7). Den Spezialsprunglauf holte sich Schneidenbach-Aschberg (326.2) vor Meinelt-Aschberg (324.5) und Häckel-Dresden )320.3). : Ein Rekord Nurmis geschlagen. Bei dem ist Besten Garden ausgewogenen mterna-tionalen .Hallensportfest siegte im Lausen übet zwei englische Meilen der Amerikaner Lash i)t 8:59 vor feinem Landsmann Bright, der ICO 9)ard zurückblieb. Der Ungar Szabo ' lag bis zur 18. Runde gut int Rennen; cr wurde aber dann von Lash überholt und c ab auf. Last) verbesserte damit den bisher von Nurmi mit 8:58.4 gehaltenen Hallenweltrekord. ^ •• Die ungarischen Skimeisterschasten. In Dortjetzung der Skimeisterschaften von Ungarn kam am Sonntag auf der Sprungschanze des Johannesberges vor 2000 Zuschauern das Springen zur Austragung. Mci fter wurde Vanya (Ujpest) mit Sprüngen über 30, 32, 33 Meter und Note 332.6. Der Ztveite, Darabos (M. A. C.), erreichte Note 328.5. Junioren: Szikla (Technik), Spründe 26)4, 2514 und .25 Meter, Note 276.8. : Varosf sprang 445 Meter: Bei einem Hallenmeeting An Newyork verbesserte de-r amerikanische Stabhochspringer Varog seinen Weltrekord um 5 Zentimeter - auf 4.45 Meter. fis die Hmhe H. Kalbspürresuppe mit leichten Butler-»ockerln. (Auch als Diätkost für empfindlichen Magen.) 7 Eßlöffel Haferflocken wer-den mit etwas kaltem Wasser übergossen, Ve Siunoe so stehen gelassen. 35 Dekagramm kleingeschnittene Kalbsschulter, 2 geputzte Karotten werden mit IV2 Liter leicht gesalzenem Wasser, eventuell 1 bis 2 Suppenwürfeln, zugestellt. Nach Ve Stunde Kochzeii die Haferflocken dazugegeben, alles zusammen sehr weich gekocht. Die ganze Suppe wm zweimal durch ein Haarsieb getrieben, unter Rühren ausgekocht, unter weiterem Krchen ] 5 bis 8 Minuten mit der Schneerute geschlagen, nach einer Viertelstunde " itwärts ziehen gelassen. In den Suppentopf gibi man 1 Eßlöffel gehackte, grüne Petersilie, 3 Dekagramm Teebutter, gießt unter Rühren die Suppe darauf und gibt die abgeseihten Nockerln hinein. — Butternockerln: 4 Dekagramm Butter, etwas Salz, 1 Eidotter gut abtreiben, festgeschlagenen Schnee von ' Erklär und 5 Dekagramm doppelgrisfiges Mehl glatt cinrühren. kleine Nockerln in kochendes Salzwasser einlegen, 5 Minuten zugedeckt kochen und 3 Minuten ziehen lassen. Htmet Anaum Kleine Anzeigen kosten 50 Para pro Wort, In der Rubrik „Korrespondenz" 1 Dinar / Die Inseratensteuer (3 Dinar bis 40 Worte, 7'50 Dinar für grössere Anzeigen) wird besonders berechnet / Die Mindesttaxe für eine kleine Anzeige beträgt IO Dinar , Für die Zusendung von chiffr. Briefen ist eine Gebühr von IO Dinar zu erlegen , Anfragen ist eine Gebühr von 3 Dinar in Postmarken beizuschliessen li/3«.,. «LI Dobermann, folgsam und gu-vm&SäKgWlMZd 1 ler Wächter, dressiert, wird Verschiedene Küchen- und Zimmereinrichtungen bietet zu günstigsten Zahlungsbedingungen Tischlerei Unterlech-ner. Vojašniška 12. 781 V wl Kdllll- rillAUlidjiPLIl jll'. vJv- schäft Kopic, Aleksandrova c. 77. 1536 Iu immm&M Nehme Kind in gute Verpflegung. Adr. Verw. 1522 Schöne große Hof .vohnung, 2 Zimmer und Küche, auch als Kanzlei geeignet, zu vermieten. Anfr. Slovenska u’i-ca 8-1. vorne. 1496 I laarschneiden 4, Rasi 2111 2 Din. 2. Billiger Friseur in der Mlinska ul 8. 1526 kaufe* gesuiU Freundlicehs, billiges Zimmer zu vermieten. Aškerčeva ul. 22, 1. St. 1.-28 Für 14 Karatgold zahle per Gramm Din. 30.—. Brillanten* Gold- und Silbermünzen Höchstpreise. M. Ilgerjev ein. 6979 iu tteekaufm Wohnung mit 4 Zimmer, 2 Kabinette. Küche, großem Ge müsegarten und großem Paik wird auch geteilt vermietet. Weiters große, lichte Keller räumlichkeiten und ein kleines Magazin. Anzufag Bern liard Adolf, Aleksandrova 51. 1527 Kalkstaub zum Düngern bei der »Kmetijska družba«, Maribor. Meljska cesta 12, erhältlich. »333 Schönes, sonniges Zimmer vermiete sofort. Smetanova ul. 51 im Hof. *1535 & misten f esmU Riesling 1935 verkauft ab 5 Liter aufwärts mit Din 7—. Weingut. Meljski hrib, Dr. Scherbaum. 875 Gasthaus ih Varaždin sofort zu verpachten. Adr. Verw. 15312 Pianino in modernem Stil, klein, billig und tonschön. — Monatsraten 300 Din. Klavierniederlage F. Bodii er. Gosposka 40. 1524 Ehepaar, kinderlos, sucht per sofort abgeschlossene, söimi ge Wohnung, 2 Zimmer und Küche, neben Doctor in drug Zuschr. unter »Rein u. pünkt lieber Zahler« an die Verw. 1421 Wertheimkasse Nr 3, fast neu, zu besichtigen bei Justin Gustinčič. Tattenbücho-va 14. 1 '1531 I Suche Gasthaus auf Rec.h-i nung oder Pacht per sofort oder später. Schrift!. Anträge ; unter »Gasthaus« an die Verwaltung. 1490 MeiteuwsiuUe Schneiderin sucht Stelle als Stubenmädchen. Zuschr. an ! die Verw. unter »Šivilia«. __________150,3 ________ Suche Heimarbeit als Weißnäherin Unter »Näherin« an die Verw' 1533 Offene Sielten Zahnarzt in Maribor sucht als Assistentin (nicht Technike-rin) jüngeres Mädchen von ca 18 Jahren aus einheimischer. besseren Familie, der slowenischen und deutschen Sprache ' vollkommen mächtig, ehrlich, anständig, gesund und fleißig. Gefl. Anträge von nur stabilen Reflektantimien unter »Zahnarzt. Maribor 37« an die Verw.____________1485 Suche perfektes Stubenmädchen mit guten Zeugnissen. Anträge an Jaques Hercog. Vinkovci. _________ 1352 Flinke Hausschneiderin wird gesulcht. Anfr. Maria Faswald. Trg svobode 1. 1525 Die Fabriksniederlage der Fa. J. Sende Brinove, iaribor, TaHathsva ulca 28, Tel, 20*94 liefert erstklassige slawonische Parkettbretter Eiche und Buche billigst Glühlampen mit Gäropt*e‘ m Mamsell wird aufgenommen. Modesalon Tautz, Gosposka ul. 8. 1529 Einfache Frau, die selbständig einen. Haushalt führt, wird gesucht Anträge unter .Poštena« an die Verw. 1538 .Kinderfräulein aus besserer Familie wird zu 2 Kindern nach ßajmok gesucht. Vorzustellen bei Viljem Abt. Export, Maribor-Melie- 1534 7. bis 13. März 1937 Technische und Landwirtschaftliche Messe bis 14. März Der große Markt Mitteleuropas Aussteller aus 19 Staaten Einkäufer aus 72 Ländern Kein Paßvisum! Mit Messeausweis und Reisepaß freier Grenzübertritt nach Oesterreich. — Das ungarische Durchreisevisum wird bei Vorweis des Messeausweises an der Grenze erteilt. — Bedeutende Fahrpreisbegünstignngen auf jugoslawischen, ungarischen und österreichischen Bahnen, aul der Donau, im Adriatischen Meer sowie im Luftverkehr. — Auskünfte aller Art sowie Messeausweise (ä Dinar 50'-,-) erhältlich hei der Wiener Messe A.-G. Wien VII. und bei den ehrenamtlichen Vertretungen in Maribor: Ljubljanska kreditna banka, podružnica Maribor, Zastopstvo „Putnik“ A.D., Aleksandrova c. 35 p / / I v A Z» Wipplinger Jurčičeva 6 1020 und deren Filialen. toi nl ttiiBM 6 „iin l MMf WWWWWWWWWW>I BSP Für I Ostern! vorteilhafte Preise in SfilMtffll Schiraz per m2 100© DIES Iffghan per m2 1 3G0 Difi Jamolh per m2 MO© Š« fibrlz per m2 150© DIR Bouchara per m2 2C9© iD Irlands- Danksagung. Für die zahlreiche Beteiligung uncl Kranzspenden anläßlich des Begräbnisses meines Mannes, spreche ich Allen meinen herzlichsten Dank aus. 1537 Maria Skube /myma sek per m2 ■55© ©££? /myr^ia prima per m2 5Ü0 © . Perser echt gekn. per m2 1708 Dlfl Jisrso-Perser per m2 800 DIR Abenteuer um Brigitte Vornan von Mariise Gonnebom 15 Und Jim, als ob es ihm wie Schuppen von den Augen fiel, schlug sich vor die Stirn. „Ich fohl, weiß Gott, ein alter Esel, das nicht gleich zu bemerken. Nun erkläre ich mir auch, weshalb ich eine fo warme Sympathie empfand." „Und ich", erwiderte der Herzog und rechtete sich auf, als ob er nicht eben einem Ohn machtsanfall nahe gewesen, „ich weiß, oo.ß ich auf dem richtigen Wege bin. — Jetzt mag kommen, was da will."' Brigitte — der schönen, ungewohnt gewordenen Freiheit froh — ging unterdessen auf Entdeckungen aus. Um die Wahrheit zu sagen, sie dachte in diesem Augenblick nicht an Flucht. Der alte Herr stand womöglich im Begriff, krank zu werden — und sie cmp fand so etwas wie Verantwortung, für ihn, seit sie ihn einen Augenblick hilflos gesehen. Durch die dem Eßsalon vorgelagerte Veranda sprang sie fachlich in den herrlichen Park, atmete tief die reine Luft, liebkoste die blühenden Blumen — und pflückte ein paar prachtvolle, frühe Rosen — uFt denen in der Hand sie wieder ins Schloß eilte, um sich nach dem Befinden des Herzogs von Goyle zu erkundigen. Mit einem ziemlich verstörten Gesicht, aber von gesunder Farbe und erholtem Aussehen kam er ihr bereits die Vera-ndastufen herunter entgegen. Der suchende Blick seiner Augen verriet ihr, daß er für ihre Anwesenheit keinen roten Heller mehr gegeben haben würde. Unwillkürlich lachte sie helP auf, und ein erleichtertes, aber auch gütiges Lächeln trat ebenfalls, auf das etwas trockene Gesicht ihres Widersachers. „Ich habe mir erlaubt, in Ihrem Park diese Rosen zu pflücken, um sie Ihnen an Ihr vermeintliches Krankenbett zu bringen, — aber ich sehe zu meiner Freude — es -st nicht mehr nötig." „Ich danke Ihnen, liebes Kind, und nicht wahr, — Sie werden mir. keine Unaeleocu-heiten machen?" „Ich — Ihnen?" „Sie weichen nicht unnötigerweise meinem D'ener die Lage erschweren, indem Sie versuchen zu entweichen?" „Ist cs denn — von hier — so leicht?" „Ihrem klugen Köpfchen möchte sich ein Ausweg zeigen; leicht, ist es gerade a-cht. Den Park umgibt ein hohes Gitter aus Eisen — und meine Leute sind unbestechlich." „Ich denke an die Meinen. Ihr Telegramm wird sie kaum beruhigen und dann -- es ist recht langweilig — so allein." „Ich werde Ihnen Gesellschaff schicken." „Einen Ihrer" — Brigitte verschluckte das Beiwort, das ihr auf der Zunge lag — „einen Ihrer Agenten?" Der Duke lächelte,. Es lag tatsächlich eine Nuance von Humor, in diesem Lächeln, .wie Brigitte mit Erstaunen feststellte. „Wenn Sie es so wollen — einen meiner Agenten — aberst fügte er beruhigend hinzu, „es braucht ja kein Labbg zu sein." Dann küßte er ihr ritterlich die Hand. „Ich reise in einer Stunde. Lassen Sie cs sich Wohlergehen. Betrachten Sie Haus und Garten als Ihr Eigentum. Meine Leute haben Beseht, Ihnen jeden Wunsch zu erfüllen," Und unter ihrem unwillkürlich vorwurfsvoll fragenden Blick errötend, fuhr er nach verlegenem Räuspern fort: „So weit dies der Lage nach möglich " * Jim allein wußte, welches Opfer sein Herr der „Gefangenen" brachte, da er sich ton ihm trennte und ihn zur Bewachung und Be dienung derselben zurückließ. Jim allein wußte, ivas seinen Herrn bewogen, ihm wieder »nb wieder ans Herz zu legen: Sorgen Sie für sie, wie für mein eigenes Kind. Es gab eben auch int Herzen dieses Kauzes Stellen, die verwundbar waren. Brigitte aber langweilte sich jämmerlich. Gewiß, das Schloß war märchenhaft schön Gewiß, die Diners waren exzellent. Die Aussicht beschäftigte sie für jeden Tag ein paar Minuten angenehm. Aber — jeder Genuß wind erst zum Genuß dadurch, daß ukan ihn teilt — sich mit anderen über ihn freuen kann, und die herrlichste Landschaft verliert ihren Reiz, wenn man unausgesetzt nur sie zu sehen bekommt. Dip Diners brachten sie in Gefahr, das Gewicht, das sie 'sich, zugebilligt hatte, zu überschreiten. Sie aß aus reiner Langeweile von jedem der nieten “Gänge -- man servierte ihr nach französischer Küche — mit ihrem deutschen Jungmädelappetit —, mach te nachher Dauevlauf im Park und irden Abend und Morgen eine halbe Stunde Turn Übungen. Aber — obwohl sie anfing, mit Jim zu reden, wie mit ihresgleichen —■ wenn man seit Tagen allein ist, vergißt man Vorurteile! —, fühlte sie sich zu ewigem Schweigen verdammt. Sie zürnte dem Herzog von Goyle heftig, der sie einfach vergessen zu haben schien. Hub den Tränen nahe, nervös vor Langw-eile, ging sie nach, dem Lunch, das sie sich auf s-st Zimmer hatte bringen lassen — cs kam :‘;1 wie Hohn vor, wenn sie allein in dem pvin-pösen Speisesaal tafelte —, in den Park h>" unter. Sie trug ein gleichgültiges Buch 111 der Hand, das sie sich gestern aus der Blvtio thek geholt hatte ohne rechtes Interesse dB an, ohne Zuversicht auf seine zeitkürzent-en Qualitäten. Es war bereits cmpfmdl c.) warm. Brigitte suchte eine schattige ateist und überschritt — ohne aufzublicken — Rasenplatz, der sich vor der Veranda aus-breitete. Unter dem Palmengebüsch stand-11 weiße Bänke und bequeme Sessel aus PeT diugtouröhr, in denen sie sich gern ausrulu'. Erst wenige Schritte vor dem Platz, sie zustrebte, als bereits die Schatten de'-Palmen ihr Gesicht trafen und die Smt'-'j; abblendeten, hob sie die L der, nnd Schritt stockte unwillkürlich denn ut einen1 der Sessel saß ein junger Mensch von ungefähr dreiuudziwanzig Jahren. Er trcka e:,1fW Hellen Sportanzug und h'ctt den KHn ll-* senkt. Aber Brigitte hatte den Eindruck, da!l er keineswegs in die Sejtüre der Ze'r'uull vertieft sei — die er auf den Knien i'-egf1' hatte —, eine englische Zeitung, wie sie ungleich erspähte. ES machte vielmehr een 7" druck, als warte er auf jemanden — als warte er f i c. Ein Heißeck Zorn wallte in dem jungen Mädchen auf — der Duke wagte es ttn ch»-lich, ihr, statt der'erbetenen weiblichen Bc* dienung und doch auch Gesellschaft van neuem einen seiner abscheulichen Agew ten zu schicken! . Sie wollte sich leise und unauffällig chU'ch ziehen — oh, sic war wirklich nicht m de-Stimmung, einer dieser aufdringlich'.it !1I’L' rücksichtslosen Kreaturen des Herzogs zu ^ gegnen —, als der junge Mann mit raich-r Bewegung das Haupt zurückwarf und am sprang. Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: Udo KASPER. — Druck der »Mariborska tiskarna« in Maribor. — Für den Herausgeber u. den Druck verantwortlich Direktor Stanko DETELA. — Beide wohnhaft in Maribor.