Nr. 109. Dienstag, 15. Mai 1894. Jahrgang. 113. Mbacher WM,A ^""spltlS: Mit Postvrrsrnb»»!,: annzMri,, si, l5i, hnll>M,r!g fl. 7 5.0, Im Comptoir: lie w>> c '' halbjühr«!, si, 5's><>, ssür dir ijüstrllni'n !„« Hau« „nnzMrin st, l, — Instltion«nrbi!r: Mr ^»!nlllc l>i« z„ 4 ^sileil LI> lr,, grttsifrr per Zrile « lr. ^ bri öi>cn» WK'dl'llMlM'» prr ^nls U lr. Dir «Laib. Zeit.» erscheint tänlich, mit Nulnahme ber Sonn- und Feiertag, Dil Administration befindet fich llongrellplay 3ir. L, die Mebaction Bllhlchofgassc Nr. 15, Vprechstunbrn drr Rebattion von « bi« N Nht vormittag». — Unfrankierte Briefe werden nicht »»genommen, Monuscrivtl nicht zuillilaeftelll. Amtlicher Weil. Bulletin. la„.Das Veftnden Ihrer k. und l. Hoheit der durch-"ucyNgsten Frau Erzherzogin Vlanca und jenes der "«geborenen Erzherzogin ist gut. Lemberg am 10. Mai 1894. Prof. Dr. Czyzewicz m. p. M« I^ k. und k. Apostolische Majestät haben mit ss"Mchst unterzeichnetem Diplome dem Fregattcn-«Pttan Julius Nipp er den Adelstand allergnädigst ^ verleihen geruA ^________ Gr,,n^' ^ ""b k. Apostolische Majestät haben auf dez m ?^ "vln Minister des kaiserlichen Hauses und W^ern erstatteten allerunterthänigsten Vortrages liis«^"hbchster Entschließung vom 13. April d. I. an-Enns, ^r Umwandlung des bisherigen Honorar-seknn !^ '" Chkago in ein Nerufs-Consnlat die Ver-nach ^> ^"s"ls Franz von Spöner von Iassy ^ ^ylcago allergnädigst zu genehmigen geruht. Vri,„^'. k- und k. Apostolische Majestät haben auf und k/"^ ^°m Minister des kaiserlichen Hauses tr °es Aeußern erstatteten allerunterthänigsten Vor-N^.s mtt Allerhöchster Entschließung vom 13ten in m: Ü' I- die Berufung des Consuls Alois Pogacar bez^^us-Uthen auf den Eonsulsposten in Newyork, aus s"Ms Rudolf von Wodianer in Turn-Severin Herrn ^ " ?"^ sowie des Viceconsuls Josef Frei-^urn^" ?kis,le zur Leitung des ViccconsulateS in Lederin allergnädigst zu genehmigen geruht. Nll»^ l- und k. Apostolische Majestät haben mit iln zws V" Entschließung vom 13. April d. I. dem in NpÄ """ bes kaiserlichen Hauses und des Aeußern erster ^"?""6 stehenden Consulats-Kanzlei-Secrelär Chara,. lse ^millo Tschinkel den Titel nnd »ttuht ""es Viceconsuls huldreichst zu verleihen rich Al Handelsminister hat der Wiederwahl des Fried-Franz ^el ^m Präsidenten und der Wahl des uich W,^"bres zum Vicepräsidenten der Handels- Aesta?« klammer in Leoben für das Jahr 1894 die ^^u"ng ertheilt. Der k. k. Landespräsident hat den absolvierten Hörer der Rechte Eduard Grum zum Concepts-Prakti-lanten bei den politischen Verwaltungsbehörden in Kram ernannt. Nichtamtlicher Weil Die Rede des Herrn Finanzministers. Die Wiener Blätter besprechen mit lebhafter Anerkennung die Rede Sr. Excellenz des Herrn Finanzministers Dr. Edlen von Plener am Schlüsse der Generaldebatte über die Valutavorlagen. Die «Neue freie Presse» schreibt: «Nur ein Meister der Rede, wie es Herr von Plener ist, konnte nach der leidenschaftlichen Erregung, die sich des Abgeordnetenhauses durch die Debatte über die Vorfälle in Ostrau und Falkenau bemächtigt hatte, nicht allein die Aufmerksamkeit in höchstem Maße fesseln, sondern auch auf einem so heißen und vielumstrittenen Boden ohne Widerspruch der Opposition den rauschendsten Beifall entfesseln. ... Der spröde Stoff belebte sich unter der Hand des Finanzministers, mit der lichtesten Klarheit behandelte er die subtilen Fragen des auswärtigen Verkehres in ihrer Rückwirkung auf die Valuta, mit der feinsten Eleganz wusste er die ver-wickeltsten Probleme gemeinfasslich darzustellen, und mit der ihm eigenen Gewissenhaftigkeit folgte er den Gegnern Schritt für Schritt.» Das «Fremdenblatt» sagt: «Indem der Herr Minister eine übersichtliche Geschichte der bisherigen Valuta-Operationen gab, wendete er sich gleichzeitig kräftig und treffend gegen jene Polemil, welche den Mangel an Sachkenntnis nnd Argumenten durch Gehässigkeit weltzumachen strebt. . . . Speciell die Erklärungen, welche der Herr Finanzminister über Stand und Aussichten der mit der Bank schwebenden Verhandlungen abgab, bilden eine sehr wertvolle Ergänzung der Aeußerungen des Herrn Ministers im Valuta-Ausschüsse. ... In wärmster Wrise trat Dr. V. Plener zum Schlüsse seiner wirkungsvollen Rede den Angriffen entgegen, welche gerade gelegentlich der letzten Debatten gegen die Einheit des Reiches unternommen wurden. Stürmischer Beifall begleitete die Ausführungen des Herrn Ministers.» In der «Presse» heißt es: «Die Verhandlung über die Valutagesetze wurde durch die Rede des Herrn Finanzministers zu einer Bedeutung emporgehoben, an welche ihr bisheriger Verlauf auch nicht entfernt hinanreicht. Das war eine klare, lichtvolle, den Gegen» stand von hohen Gesichtspunkten erfassende Darstellung des Zweckes und Zieles der Valutaregulierung im allgemeinen und der in Discussion stehenden Vorlagen insbesondere. Herr Dr. von Plener hat es verstanden, durch seine von dem lebhaftesten Interesse begleiteten Ausführungen das ganze Netz von Uebertreibungen und Unrichtigkeiten von Schlagwortcu und Missverständnissen, welche die weitgehenden Debatten im Ausschüsse und im Plenum zutage gefördert hatten, gründlich zu zerreißen. ... Die Rede des Herrn Finanzministers ist daher nicht bloß eine wirksame Vertretung der neuen Valutavorlagen, sondern eine meisterhafte und überzeugende Beleuchtung der Valuta-Regulierungsaction gegenüber den wider dieselbe gerichteten Angriffen.» Das «Vaterland» äußert sich folgendermaßen: «Die Rede des Finanzministers Dr. v. Plener führte die Punkte der Hohenwart'schen Rede des näheren aus. .. . Der Schluss der Rede behandelte das Verhältnis zu Ungarn und betonte in uns sehr sympathischer Weise den Standpunkt der Gesammtmonarchie. Diese Reden können auch auf den entschiedensten Gegner ihren Ein« druck unmöglich verfehlen.» Das «Wiener Tagblatt» sagt: «Herr von Plener hat seine Aufgabe glänzend gelöst, er hat mit überzeugender Sachkenntnis die hohlen Phrasen der Gegner in ihr Nichts zurückgeführt. Recht zweckmäßig war auch die entschiedene Abwehr der vulgären Verdächtigun^s-Manie, mit welcher eine an Argumenten arme Opposition sich bequem herauszuhelfen bemüht, ohne Rücksicht auf die Schädigung wichtiger staatlicher Interessen. Mit einem warmen Appell zum einmüthigen Schutze der österreichischen Monarchie kschloss der Herr Minister seine anderthalbstündige Rede unter dem lauten Beifalle des Hauses.» Im «Neuen Wiener Tagblatt» heißt es: «Es war kein leichtes Beginnen, auf alle Behauptungen, Anschuldigungen und Anwürfe einzugehen und sie zu widerlegen, allein der Herr Finanzminister hat sich dieser großen Mühe unterzogen . . . Durch die eben so eingehenden wie lichtvollen Ausführungen des Herrn von Plener erscheint die Situation wesentlich geklärt.» Das «Extrablatt» bemerkt: «Die große, mit vornehmer Ruhe vorgetragene Rede des Herrn von Plener Jeuilleton. Aus dem Frauenlebeu. i. Der weibliche Haustyrann. ^Nist w ^ter Herr Redacteurl Ihr geschätzter Feuille-iu spH auf das sogenannte starke Geschlecht nicht gut leucht f. ' ^m» aus allen seinen Abhandlungen Unters? Z^mme Hass gegen den «Tyrannen», den ^"thia<>. l» 2 '«wig Zarten, Weiblichen, hervor. Als 'A Ein' Dämpfer für die Rechte des Zukunft «Weibes "lc»nn sn» '"sens und seiner Nachfolger lasse ich den Mten. >^le es gar eine Dame sein?) immerhin ÜMn U?^" soll es aber einem Vertreter des ?lalne^Wechtes bleiben, auch seinen Standpunkt im !? Nicht ^"cher Leidensgenossen i" wahren, denn es ?8 «n'X^? Gold. was glänzt, und das Exemplar btel seit«, chen Hauilyrannen» in der Wirklichkeit °"istin/.?' .?^ " ihr Feuilletonist (oder ihre Feuille- Ich w"lr 5" ""Hen sucht. 8Hen n?, "ich nicht in allgemeinen Phrasen er- Ü^t in U t ^gemein gehaltene Vorwürfe erheben, 5dllmn,,n 'H ""d Vogen das «Weib der Zukunft» ?der Da», f^^""ge denn mich als Weiberverächter '!" Nacktt k ? entpuppen. Gestatten Sie mir nur, t.es son!, ""k" die wahrheitsgetreue Schilderung 'kN Ia'^nannten weiblichen Haustyrannen, den ich °l den N ö" beobachten Gelegenheit habe. Es ist "«gen der Welt eine tadellose Frau und Gattin, und nur in den Dienstbotenvermitllungs-Instituten gehen grauenhafte Sagen von ihrem Thun und Wandel. Ein Vertreter des starken Geschlechtes. «Alter Drache,» sagte die Köchin Rest, als die Küchenthür krachend ins Schloss geflogen war. Dann schürzte sie ärgerlich ihren Rock höher und begann Wasserbäche um sich her zu verbreiten. Der Dampf des heißen Sodawassers erfüllte schon die Küche, als Rest den Schrubber ergriff, um die Fluten mit starker Faust zu bearbeiten. «Alter Drache,» wiederholte sie, ihre Stirn in böse Falten ziehend und die Unterlippe vorschiebend was stehts ein Zeichen schlechter Laune bei ihr war. Dabei schrubberte sie so unbarmherzig auf den Fußboden los, als könne die Gnädige, der alte Drache das kräftige Bürsten auf ihrer Haut fühlen. Ja, wenn sie es ihr nur einmal recht tüchtig geben könnte, dachte sie dabei. Die Gnädige war indessen in ziemlich ungnädiger Stimmung in das Kinderzimmer geeilt, wo Johanna das Hausmädchen, mit den Kindern spielte Mit gerunzelter Stirn trat sie ein. Das Mädchen, das eben ein pausbäckiges Bübchen im Arm hielt, setzte das Kind rasch zur Erde und blickte verschüchtert auf die Gestrenge. Auch die Kinder hielten im Spiel ein .Haben Sie die Fenster im Zimmcr des Herrn geputzt?» fragte die Dame in herrischem Ton. «Nein gnädige Frau, der Herr wollte es heute nicht gestatten -er meinte, es habe Zeit bis morgen, wo er ohnebin verreisen müsse,» sagte das Mädchen. «So putzen Sie jetzt gleich,» befahl die gnädige Frau, «der Herr ist langst ausgegangen, und ich er- laube nicht, dass meine Anordnungen aus Faulheit und Widerspruchsgeist umgangen werden.» «Aber, gnädige Frau, es ist halb neun; ich muss die Kinder zu Bett thun,» wagte das Mädchen einzuwenden. Das pausbackige Bübchen hatte zu weinen begonnen: es wollte mit Hanna weiterspielen. «Gleich holen Sie Wasser und Tücher, Sie faules Ding; ich werde die Kinder selbst zu Bett bringen.» «Komm, mein Herzchen,» wandte sie sich tröstend an den weinenden Kleinen. Aber das Kind strampelte und schrie vor Eigensinn, sobald die Mutter es berührte, und das mürrisch geworbene Mädchen sah im Herausgehen mit Genugthuung, wie der Kleine, der ihr willig gehorchte, nach seiner Mutter schlug, als diese ihn auf den Arm nehmen wollte. Es war beim Zubettgehen sehr laut zugegangen. Der schreiende Paul hatte Prügel bekommen, Lieschen hatte geweint, Mama ziehe fo sebr beim Haarlämmen, und Willi hatte sich von der Mama nicht waschen lassen wollen. Jetzt endlich war Ruhe eingekehrt. Die Kinder lagen in den Betten. Paul schluchzte noch halb im Schlaf; aber er wurde ruhig, als die Mama ungerührt das Zimmer verließ. Nun saß sie seufzend im Wohnzimmer. Von Tag zu Tag wurde es schwerer, mit den Leuten auszukommen. Natürlich musste sie Johanna und R^si auch wieder zum Ersten den Dienst kündigen. Sie wurden ja täglich unverschämter und fauler. «Es ist ein rechtes Kreuz für eine Hausfrau, die Leute zur Ordnung und Arbeitsamkeit anzuhalten, zumal wenn der eigene Mann die Last der Frau noch Laibacher Zeitung Nr. 109. 938 15. Mai 1894. reflectiert die überlegene Auffassung des klar blickenden, von hohem staatsmännischen Geiste beseelten Fachmannes.» Die «Deutsche Zeitung» schreibt: «Dr. v. Plener vertheidigte in einer überaus interessanten, von seltener Beherrschung des schwierigen Stoffes zeugenden Rede die mannigfachen Einwendungen, die gegen seine Valuta-Vorlagen von den Gegnern der Coalition im Laufe der Debatte bisher erhoben wurden . . . Nachdem er mit seinen von dem lebhaftesten Beifalle des Hauses begleiteten Ausführungen zu Ende war, hatte man die Empfindung, dass die leidenschaftlichen Anstürme mit triumphierender Kraft zurückgeschlagen worden sind.» Seine l. und l. Hoheit Erzherzog Albrecht im Occupationsgebiete. Die «Bosnische Post» begrüßt die Anwesenheit Sr. k. und k. Hoheit des durchlauchtigsten Herrn Feldmarschalls Erzherzogs Albrecht im Occupationsgebiete mit folgenden patriotischen Betrachtungen: Nach einem achtjährigen Intervall beherbergt unser Land aber» mals einen ruhmgekrönten Sprossen des erhabenen Herrscherhauses, den Helden von Mortara und Novara, den großen Sieger von Custozza, den Feldmarschall Erzherzog Albrecht, welcher in seiner Eigenschaft als Generalinspector des k. und k. Heeres eine zweite In-spicierungsreise nach Bosnien und der Hercegovina unternommen hat.... In den freudigen Willkommgruß von heute mengt sich kein leisschmerzlicher Rückblick mehr, denn die Saat, welche nach der Occupation gelegt wurde, ist kräftig in die Halme geschossen, ihre köstlichen Früchte reifen, und unser Volk genießt dieselben mit dem Gefühle jenes ungetrübten Wohlbehagens, welches die absolute Sicherheit glücklich sich entwickelnder Verhältnisse gewährt. Unser Volk weiß es, wem es alles das zu verdanken hat. Es ist sich dessen vollkommen bewusst, dass die nimmer rastende Fürsorge des Herrschers es durch die Nacht zum Lichte geführt, und um diesem gütigsten aller Monarchen seine Liebe und Anhänglichkeit zu beweisen, begrüßt es den glorreichen Ve» wandten des Kaisers und Königs mit Gefühlen, die aus dem Herzen kommen und darum zum Herzen dringen werden. Politische Uebersicht. Laib ach, 14. Mai, Die Verhandlungen über die Feststellung des österreichisch-russischenHandelsvertrags-Textes nehmen ihren Verlauf, und man darf erwarten, dass dieselben bald nach den Pfingstfeiertagm zum Abschlüsse führen dürften. Da der Reichsrath wohl keineswegs vor Ende des Mai seine Verhandlungen beendigt haben wird, so ist es kaum zweifelhaft, dass die rechtzeitige Einbringung des Handelsvertrages mit Russ« land zur verfassungsmäßigen Erledigung möglich sein werde. Der Verwaltungsausschuss hat über die Anträge der Abgeordneten Kaiser, Pacäk, Robic und Roser, dann über eine Reihe von Petitionen betreffend die Reform des Heimatsgesetzes einen ausführlichen Bericht erstattet, an dessen Schluss er folgende Resolution beantragt: «Die hohe Regierung wird mit allem Nachdrucke aufgefordert, im Hinblicke auf die allgemein als dringend anerkannte Nothwendigkeit einer zeitgemäßen Abänderung des Heimatsgesetzeö dem Abgeordnetenhause eine diesbezügliche Vorlage zur ver-assungsmäßigen Erledigung in möglichst kurzer Zeit zu unterbreiten.» Die «Wiener Zeitung» publiciert das Gesetz betreffend die Meldepflicht vonLandsturmpflichtigen und das Gesetz über die Verstaatlichung derTriester Lagerhäuser. Die vom Herrenhause eingesetzte Special« Commission zur Berathung des Ratengesetz' s hat gestern den Bericht des Subcomitis, welches aus den Herren-Haus-Mitgliedern Grafen Chorinsky, Ritter v. Gomperz, Freiherrn v. Sochor, Dr. Stöger und Dr. Unger besteht, entgegengenommen. Der «Bud. Corr.» wird aus Wien telegraphiert: Minister-Präsident Wekerle, welcher am 12. d. um 1 Uhr von Sr. Majestät dem Kaiser in anderthalbstündiger Audienz empfangen wurde und im Laufe des Tages längere Conferenzen mit dem Grafen Kalnoky pflog, ferner mit dem Finanzminister Plener sprach, ist abends nach Budapest abgereist. Minister-Präsident Wekerle wird in der am Dienstag stattfinden« den Conferenz der liberalen Partei wichtige Erklärungen abgeben. Die Delegationen sollen für den 11. Juni einberufen werden. Die baierische Abgeordneten-Kammer berieth vorgestern über einen Antrag, wonach das Heimatgesetz dahin abgeändert werden soll, dass auf den Antrag der Heimatgemeinde einer längere Ait von ihr abwesenden Person die Heimat in der Aufenthalts-Gemeinde angewiesen werden muss. In der Abend-sitzung wurde der Antrag mit 97 gegen 30 Stimmen angenommen. Die französische Kammer ist eben daran, ein Gesetz betreffend die Aufhebung der Oeffentlichleit bei Hinrichtungen, welche namentlich in Paris zu recht widrigen Scenen zu führen pflegte, zu berathen. Das Gesetz ist vom Senate bereits angenommen worden. Die Kammer hat dasselbe gestern noch nicht erledigt, sondern die Debatte hierüber für den nächsten Donnerstag bestimmt. Die Eile, mit welcher die Vorlage zur Berathung kommt, scheint darauf hinzudeuten, dass bereits bei der bevorstehenden Hinrichtung des Anarchisten Henry die Oeffentlichkeit ausgeschlossen werden soll. In der italienischen Kammer wurde am 12. Mai die Fortsetzung der Debatte über das Kriegsbudget auf den 13. Mai vertagt und die Sitzung um 7 Uhr abends geschlossen. In Belgien läuft bekanntlich das Mandat beider im vorigen Jahre zur Verfafsungs-Revision als Constituante gewählten Kammern am 15. Juni ab, und die Regierung hat durch den jetzigen Ministerpräsidenten Burlet erklärt, dass an diesem Tage auch die Auflösung der Constituante erfolgen werde. Gegenwärtig ist die Abgeordneten-Kammer mit der Berathung des Voranschlages für Eisenbahn-, Post» und Tele-graphenwesen beschäftigt. Der Senat ist auf Dienstag den 15. d. M. zusammenberufen. Für denselben Tag hat die Kammer die Berathung der letzten Artikel des neuen Wahlgesetzes anberaumt. In der spanischen Deputierten-Kammer interpellierte Canovas del Castillo über die Melilla betreffenden Angelegenheiten und gab der Ansicht Ausdruck, dass die Regierung, bevor sie mit dem Sultan von Marokko in Verhandlungen eintrat, die KabM hätte züchtigen sollen. Redner beantragte eine die Regierung tadelnde Tagesordnung, welche jedoch uut 159 gegen 59 Stimmen verworfen wurde. Die republikanischen Deputierten enthielten sich der Abstimmung. — Leon y Castillo, Botschafter in Paris, wird in der nächsten Woche auf seinen Posten zurückkehren. Die «Sooboda> veröffentlicht den Inhalt des Erlasses des türkischen Iustizministers an den bulgarischen Exarchen betreffend den jüngsten kaise^ lichenIradö. Der Erlass bestätigt sämmtliche bereits mitgetheilte Concessionen, speciell diejenige in Angelegen' heit der Schulfrage. Ueber die Vorgänge in Süd-Amerika verlautet : In Buenos-Ayres wurden sämmtliche auswärtige Gesandtschaften, ausgenommen jene in Paris und London» aufgelassen. — Mitre wurde zum Senator geNiiM Heute findet die Eröffnung des Congresses statt. Aus Montevideo: Gerüchtweise verlautet, daj» der Finanzminister demissionieren werde. Tagesneuigleiten. — (Nesuch Sr. Majestät des Kaisers i" technologisch-gewerbl. Museum.) Se. MaM' der Kaiser besuchte am 11. Mai um 11 Uhr vormittag« das technologisch-gewerbliche Museum. Der Monarch wuroe von den Ministern Ritter von Madeyzli und Gras" Wurmbrand sowie vom Statthalter, den Vertretern der gewerblichen Corvorationen und vom Director des »M' seums, Hofrath Exner, empfangen und durch die Au^ ftellungs-, Lehr- und Arbeitsräume geleitet. Se. Majefta sprach wiederholt seine lebhafte Befriedigung über die rasche Entwicklung des Instituts und über die 3^"«"° der gewerblichen Interessen aus. Der Kaiser besichw ferner die im Gebäude befindliche Anstalt für die «"' rüstung der österreichisch-ungarischen Landwehr der Fir^ Isaak Mauthner ?" ^suchen und auf diese Weise ihren Geist fort-zubllden. Was verstand aber auch der Mann davon, wie es in den Wirtschaften der Damen aussah? Wurde denn da ze grundlich reingemacht? Sahen die Schlüsser '^? ^c"'e> hren? Gewiss waren auch 5 A <^ ^5 "^ «in und die Küche nicht so aufgeputzt wie die chre. Dafür quälte si? sich auch belm Remmachen, dass sie des Abends ganz müde und t^Mann "«'' ^ d°nn verlangte de/unvernülch tige Mann sie solle nnt ihm plaudern oder ihm etwas vorspielen. Das war also der Dank für ihre Muhe I ^ Er wollte nicht begreifen, dass sie beim Rein« machen selbst Hand mit anlegen müsse. Es genüge vollkommen, wenn sie die Mädchen und die Hilssfrau an« leite und die Arbeit controliere, meinte er. Sie zuckte die Achseln. Was wusste er vom Reinmachen? Er war sogar ungehalten, wenn sie für die Kinder keine Zeit übrig behielt vor lauter Arbeit und Mühsal. Es sei Mutterpflicht, sich täglich mit seinen Kindern zu beschäftigen, sagte er. Und wenn sie ihm über die Dienstboten klagte, fand sie weder Rath noch Hilfe bei ihm. Stets hatte er seinen Kopf voll und wollte von dem langweiligen Zeug nichts hören. Sie sollte ihm lieber etwas Lustiges, Nettes erzählen, damit er die Sorgen des täglichen Lebens an ihrer Seite vergessen könne. Aber sie erlebte doch in der Häuslichkeit, wo es so viel Aerger gab, nichts Lustiges, und sie meinte, ihr Wann müsse so gut ihre Sorgen mit ihr theilen, wie sie die seinen mit ihm trug. Er erkannte indessen gar nicht an, dass die bei ihr stets brennende Mädchenfrage eine Sorge sei. Sie solle nicht so oft wechseln; denn Fehler hätte am Ende doch jeder Mensch, also auch das Gesinde. Man müsse eben Milde und Nachsicht üben, wie in jeder Lebenslage, und die besseren Mädchen behalten. Ihre Freundin hatte herzlich gelacht, als sie ihr diesen Ausspruch ihres Gatten mitgetheilt. Milde und Nachsicht! Sie beide wussten wie weit man damit kam, und sie waren auch einig darüber, dass tüchtige Hausfrauen ihre Mädchen nie lange behielten. N""« nicht bei lemer Das war allerdings eine bequeme Ausrede, fortzukommen. Nun, sie würde sich heute ihre ^a^ ruhe darum nicht verderben. Aber sagen wollte ^ es ihm, wie sie sein Benehmen fand. Sie zündete Licht an und begab sich ins Schlafzimmer. Dort i . ihr der Gedanke nachzusehen, ob die Mädchen » ^ schliefen. Leise schlich sie zur Küche, aus der chr " " helles Licht entgegenschien. .^ j„ Ein Geruch von schlechtem Tabak erfüllte ^ dichte Rauchwolken gehüllte Küche. Nur "" ^ unterschied sie zwei Gestalten, nämlich einen rauche Mann, der Rest um die Taille fasste. Die ve" drehten ihr den Rücken zu; sie hatten sie nicht lom hören. ._ ^sasse «Das ist stark,, rief sie empört, «Resi, ^ ""^'h Sie augenblicklich!» Das Paar erschrak sichtlich, Rest fuhr aus der Umarmung auf. .^nd «Mein Bräutigam,, fägte sie leise, lvnv ^. der Genannte sich räusperte und den Rückzug ", Aber sie fasste sich gleich wieder und trat 6 sprühend ihrer Herrin näher. > ^ ,, """ (Hofnachricht.) Nus Kopenhagen wird ge' Mieben: Wie jetzt endgiltig bestimmt ist, werden Ihre ^aMten der Kaiser und die Kaiserin von Russland °er silbernen Hochzeitsfeier des dänischen Kronftrinzen-paares nicht beiwohnen, da die Doppelhochzeit in Peters-°ur« bereits in den ersten Tagen des August stattfinden ""d. Dagegen werden Se. Majestät König Oskar von Sweden, Ihre lön. Hoheiten die Prinzessin von Wales u ihren Töchtern und der Herzog und die Herzogin von Cumberland mit Familie lommen. «.. "- (Herzogin Nmalie von Vaiern f.) ^'Allg. Ztg.» berichtet aus München, 10. d. M.: "« Uebersührung der Leiche Ihrer lön. Hoheit der Her« s M Nmalie in Baiern nach Tegernsce erfolgte heute orgens in der programmäßigen Weise. Dem Friihftostzuge ^ ^kum '^8 Uhr ein Sonderzug mit Prinzessin Clementine und ^^N'Eoburg, Erzherzogin Clotilde, Prinzen August H,. Hinzen Philipp von Sachscn-Coburg und Hrrzog ber?^ "°^- Prinzessin Ludwig gab den höchsten un! k " das Geleite zum Eisenbahnwagen. Herzog ^.Herzogin Karl Theodor werden den Veisehungs-" lMlchleiten in Tegernsee nicht beiwohnen. Der Herzog, selbtt ^'"" Uebersiedlung von Mentone nach Meran ana !^nl War, wurde durch den neuen Trauerfall derart nFNffen, dass die Aerzte seine Abreise von Meran Aack ^"e" lonnten. Die Frau Herzogin war auf die Eck3- ^°" ^^ Verschlimmerung im Befinden ihrer ^wagerin schon auf dem Wege nach München, als sie in ^lM die Todesnachricht erhielt, worauf sie wieber nach "°n zurücklehrte. Ihre Tochter, Herzogin Sophie, ist U"n von Meran über Rosenheim nach Tegernsee zu den l'etzungs-Feierlichleiten abgereist. Vom i^ (Arbeiterbewegung,) Aus Troppau wird die » ^" gemeldet: Die Auszahlung der Löhne an ^ "Arbeiter verlief im ganzen Kohlenreviere normal, l^ "^herrscht Ruhe. Eine Klärung der Situation ist Und ss ^" Feiertagen zu gewärtigen. Am Albrechts-Üeck ^«.Schachte in Peterswald sowie auf der Sophien« z.?< ""b in Poremba ist die Belegschaft zur heutigen M 3^ "'^^ erschienen. Am Hauptschachte in Orlau ^ °"pCt. der Arbeiter gegen 30 M. am gestrigen losgefahren. Der Bettina-Schacht im Dombrau sowie trieb ^ Schächte in Karwin stehen in normalem Ve-b^^ Ereilende Arbeiter versuchen, die Einfahrenden Hr", Schichtwechsel an der Aufnahme der Arbeit durch 3ür k ^" ^ verhindern, werden jedoch überall zerstreut. Uesora?" Schuh der nicht Streitenden ist genügend vor-lanteri ?" Karwin sind zwei weitere Bataillone In-Iln w^""U"lchen. Bisher ist die Ruhe nicht gestört, y mährischen Theile des Ostrauer Kohlenrevieres ist die der ^"^"^ndert. Heute vormittag« fand die Auszahlung CchT?. an dem Caroline«., Salomon- und dem Tiefbau- ^yte statt und verlies ohne Ruhestörung. Weit^m^'chlvestätigte Wahl.) Der bei der culture,f/°^ ^"^ Obmannes des czechischen Landes-^lic,«. n, ^ demonstrativ zum Obmanne gewählte bis-seid ^'"-Obmann der czechischen Section, Franz Nilel» stühe., ^""eister in Przibislau, wurde ebenso wie der Ailelse^ """" bemann Ianda nicht bestätigt. Herr ^^°war bekanntlich derjenige Landtagsabgeordncte, welcher am Schlüsse der vorjährigen Session des böhmischen Landtages die jungczechischen Excesse im Sitzungssaale und insbesondere das Trommeln mit den Pultschubladen commandiert hat. — (Zur Uniformierung unserer Armee.) Man meldet aus Brunn vom 11. d. M.: Eine theilweise Aenderung der Unisormierung ist principiell beschlossen worden. Die Heeresverwaltung theilte nämlich officiell der Arünner und Reichenberger Handelskammer mit, dafs die Systemisierung der lichtblauen Farbe statt der lrapftrothen für die Stieselhosen der gesummten Cavallerie und Train-truftpe, ausgenommen die Husaren mit dunkelblauer Attila, welche eine dunkelblaue Stiefelhose erhallen, in Aussicht genommen worden ist. Eine weitere Monlursänderung ist in der nächsten Zeit nicht beabsichtigt. (Die angekündigte Ersetzung des dunkelblauen Infanterie-Waffenrockes durch den hechtgrauen ist also aufgrgeben oder vertagt.) — (Der Rumänen - Procefs.) Klausenburg, 11. Mai: Der Gerichtshof lehnte den Wunsch der Angeklagten ab, die Verhandlung zu vertagen, weil sie intelligent genug seien, sich selbst zu vertheidigen, wogegen Ratiu die Nullitätsbeschwerde anmeldet, Die Einwendung der Verjährung wird vom Staatsanwalte zurückgewiesen. Ratiu plaidiert für die Freisprechung, da das Memorandum von der ganzen Partei genehmigt worden sei. Der Staats-anwalt führt aus, die nachträgliche Genehmigung des Memorandums durch die Partei begründe nicht die Straflosigkeit der Verfasser und Verbreiter der incriminierten Druckschrift und widerlegt die von den anderen Angeklagten vorgebrachten Entlastungen. — (Anarchistisches Attentat.) In Paris wurde am 12. Mai um halb 12 Uhr nachts in der Avenue Kleber ein anarchistisches Dynamilatlentat ausgeführt. Eine Höllenmaschine explodierte vor dem Ein-gangsthore des dem Sammtfabrilanten Massing gehörenden Privalhaufes. Massing war abwefend. Der angerichtete Schaden ist nur ein materieller und beschränkt sich auf die Thorflügel und zerbrochene Fensterscheiben. Auf der Polizeipräfectur glaubt man, das Attentat sei nicht gegen eine bestimmte Person gerichtet gewesen, sondern sollte nur angesichts der erwarteten Hinrichtung Henry's Schrecken verbreiten. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Personalnachrichten.) Das l. l. Ministerium für Cultus und Unterricht hat den provisorischen Musillehrer an der hiesigen l. l. Lehrer- und Lchrerinnen-Vildungsanstalt Herrn Alois Sololl zum definitiven Musik« lehrer mit den Rechten und Pflichten eines Uebungs-schullehrers an der genannten Lehranstalt ernannt. DaS l. l. Nckerbauministerium hat zu der vom lrainischen Üandesausschusse vollzogenen Ernennung des Herrn Franz Gombac zum Wanderlehrer für Rebencultur seine Zustimmung ertheilt. —o. — (Stempel.) Das l. k. Finanzministerium hat in Erläuterung der bezüglichen Gebürcnvorschrift angeordnet, dass die Gesuche der Staats-, Landes- oder Communalmittelschüler um Befreiung von der Theilnahme am Turnunterrichte der Stempelflicht nicht unterliegen; dagegen sind die zu den Belegen derartiger Gesuche erforderlichen ärztlichen Zeugnisse gebürenfrei. -o. * (Pfingsten.) Die Feier des Auffchwunges des Geiste« und der Natur verlief trotz des usuellen ver- regneten Sonntages in froher, freudiger Weife. Zahlreichen Firmlingen spendete Seine Excellenz der Hochwürdigsie Fürstbischof das heilige Sacrament und zur beständigen Erinnerung an die Gaben des heiligen Geistes spendeten die großmüthigen Pathen zur Erbauung und Freude ihrer Firmlinge sinnige und wertvolle Geschenke. Das schönste und herrlichste Geschenk für die Bevölkerung bietet heuer die Vegetation, die in ihrem üppigen Gedeihen ein selten fruchtbares Jahr erhoffen lässt. Wenn man in der prächtigen Umgebung unserer Stadt wandelt und auch weitere Ausflüge unternimmt, so erfreut das Auge das faftige Grün der Wiefen, die Fruchtbarkeit der Aecker, und nach den eingelangten Nachrichten lassen die Weingelänbe das beste hoffen. Fröhliche Pfingsten feiert daher heuer auch der Landmann und mit ihm der Geschäftsmann. In den Anlagen unserer Stadt herrschte gestern ein ungemein reges Leben und die beliebten Ausflugsorte waren von Besuchern allerorts überfüllt. Das ungünstige Wetter des Sonntags hatte eine minder gute Frequenz des Wiener Vergnügungszuges im Gefolge, denn es langten mit demselben vorgestern in Laibach nur 170 Passagiere an, von denen circa 60 hier verblieben, indes die anderen die Fahrt fortsetzten. Am Abend fand im Casino ein Concert der Militärkapelle statt, zu dem sich zahlreiche Gäste ein-gefunden hatten. Der gestrige Separatzug nach Ndelsberg führte 450 Personen zum Grottenfeste, bei welchem die Kapelle des 27. Infanterieregiments concertierte. Zahlreiche Nefucher, insbesondere von den gegenwärtig bort weilenden ungarischen Gesangvereinen, lamen von Fiume. Nähere Daten über die Gesucheranzahl anlässlich des Grottenfestes liegen uns zur Stunde nicht vor, doch werden wir noch darüber berichten. Die Frequenz auf den k. l. Staatsbahnen in der Richtung nach Tarvis und Stein war im Vergleiche zu den Vorjahren bedeutend geringer und überstieg nicht den gewöhnlichen Sonntags-verlehr, wobei jedoch berücksichtigt werden muss, dass die Unterkrainer Bahnen einen Theil des Publicums für sich in Anspruch nehmen. — (Der Verlaus von Pilzen.) Ein Leser unseres Blattes schreibt: Durch viele Jahre beobachte ich, dass die zu Marlte gebrachten essbaren Pilze von unkundiger Hand ausgerissen find (was an dem abgerundeten Stiele zu ersehen ist), anstatt das« man sie am Stiele un» mittelbar über der Erbe abschneidet, um ihren Nachwuchs nicht zu gefährden. Die Pilze gehören zu den vorzüglichsten Vollsnahrungsmitteln, und alle Land- und Waldbesitzer sollten darauf achten, dass diese stickstoffhaltige Nahrung durch Cultur in den Wäldern gepflegt würde, wie die Fischzucht in den Wässern. Statt dessen werden die Schwämme durch die Art und Weise, wie man sie einsammelt, systematisch zerstört. Die Schonung der Pilze ist ebenso anzurathen, wie die der Jagd und des Fischfanges, wenn nicht durch Unverstand dem Menschen ein vortreffliches Nahrungsmittel entzogen werden soll. Dazu gehört, dass die Dorfschullinber, welche gewöhnlich zum Beeren- und Pilzsuchen in den Wald geschickt werben, von ihrem Lehrer belehrt würden; auch sollte eine strengere Controle beim Sammeln eintreten und die Forstbeamten unter Umständen die Erlaubnis zum Pilzsuchen den Leuten entziehen, wenn sie sich nicht belehren lassen und die Pilze ausreißen oder abdrehen. Leider lommt es selbst unter den gebildeten Leuten vor, dass nur wenige den wirklichen hohen Nahrungswert der Pilze kennen. Sie wissen wohl, htztten?kMbrannt ^"te die Frau davon. Das M di l " ^ b'e vorigen Mädchen nicht gewagt. Mr Beziehung wenigstens waren sie zuverlässig. Eie «7„ war mm doch um ihre Nachtruhe geschehen, ln bl>ii ö" aufgeregt, um zu schlafen. Als ihr Mami «A" Laune heimkam, stöhnte sie. liebrei^^ hlch du, Kiud?» fragte der Unvorsichtige V^Wehe dem Armen! auch jf^k Gardinenpredigt, die ihm zutheil ward. lieh schloss s'!" .^wünschte Ruhe nicht finden, und er be-seiner w ?. '"^ erste nicht wieder nach dem Befinden V?"Wn zu erkundigen. "m anderen Morgen zog die Küchin. Weint«, si " 5" gestern Abend einverstanden gewesen, Er ah iie, als sie aufgefordert wnrde zn bleiben, bis »gesunden sei. Johann« süchtige Hausfrau musste froh fein, dafs HlürrU ""l war, bis znm Vtonatsschlnss zn bleiben, tige ba?/^"^ie sie die Arbeit kr Köchin. Die Tüch-zugreifen Alegeuheit, heute noch mehr als sonst zu-Uu, d, K^./ geratheten Wangen stand sie am Herd, ^Speisen zu bereiten. An G"Z„?°r Tisch lam ein Vriefchen ihres Mannes. Nliisse mi?-l '".""b von außerhalb sei gekommen; er ie sjch l' ")m im Hotel speisen, schrieb er. Dazn hatte finer n'^?. "" der Bereitung einer feinen Mehlspeise, 0inenv^,^"^lpeife. gequält, die ihn nach der Gar- ^ °'gt w,eder versöhnen sollte. ^ Dw^? .""llich zum toll werden! "r der N> > "" traten ihr in die Augen. Auch ihr ^ Und i, ^.°"s b'e schöne Mehlspeise vergangen, n'etsfra.,, ^"'ttags musste sie wieder einmal zur ben wär' h"I "euc Mädchen anzusehen. Nein, das Novelle von M. de' Monti. Mit großen Schritten gieng Don Gasparo Rug-giero, der würdige Sindaco der kleinen Stadt Monte-leone in Calabrien, in seiner Amtsstube anf und nieder. Seine sonst so freundlichen Mienen waren erregt, finster, er murmelte unverständliche Worte vor sich hin. eilte zur Thür, um seinen vertrauten Schreiber zu rufen und entfann sich dann noch zur rechten Zeit, dass er ja nicht sprechen durfte. «Diavolo! Eine entsetzliche Geschichte! Warum müssen diese Halunken sich auch gerade unsere sonst so ruhige nnd loyale Stadt aussuchen, um gegen die geheiligte Person Sr. Majestät zn conspirieren. Und ich ahne nichts von diesem Unheil, während der allwissende Polizeiminister vielleicht schon die geheimsten Pläne der Verschwörer schwarz auf weiß in der Hand hält. Das kann mir mein Amt kosten. — Jetzt heißt es nur, Sr. Excellenz« einen ausgezeichneten Empfang in meinem Hanse zn bereiten; doch das ist Enfemia's Sache. Ie vornehmer der Gast, desto liebenswürdiger ist sie gegen ihn, vielleicht wendet sich die fatale Geschichte am Eude noch zn meinen Gunsten. Und Don Gasparo begab sich in das Wohn-gcmach seiner Gattin und theilte ihr in fliegenden Worten die überraschende Thatsache mit, dass Seine Excellenza der Duca di Nicastro, Polizciminister der Residenzstadt Neapel, am folgenden Tage im strengsten Incognito bei ihm eintreffen wolle, um einer Verschwörung auf die Spur zu kommm, die in dem stillen Montelrone ihr Centrum habe. Trotz ihres grenzenlosen Staunens vergaß Donna Eufemia nicht einen Moment ihre Würde als Gattin des Oberhauptes einer Stadt von 10.000 Einwohnern. «Gasparo, ich weih, was ich deiner Stellung, was ich mir selbst schuldig bin. Ueberlasse mir die Sorge, Seine Excellenz« würdig zn empfangen — mir ahnt, dafs dieser Besuch glückbringend für uns werden lann, wenn wir diplomatisch zu Werle gehen. Lass mich nur handeln. Jetzt erst wirst du einsehen, was es heißt, eine Frau aus vornehmer Familie zu haben, die allen Anforderungen gewachsen ist.» Don Gasparo war zu aufgeregt, um diese nicht seltene Anspielung seiner Gattin anf seine eigene be« scheidene Herkunft heute zu ahnden. Mochte sie ihren hochfahrenden Allüren freien Lauf lassen, wenn nur Seine Excellenza befriedigt war. ^l)°s Kaiser von Oesterreich. X A A"' A"l)et. "aibach. - Vlhovc, Rndolfswert. Nürnbe?^ ^eiermarl. -Vigoreca, ^Wien. - Verstorbene. Den 1 2. Mai. Maria Cerar, Bergmanns.Gattin, 51 I>, Kuhthal 11. - Maria Merhar, Inwohnerin, 80 I., Koles"' gasse 2«. Den 14. Mai. Maria Perdan, Private, 80 I., Ka'!"' Iosefsplatz 13. Im Spitale: Den 11. Mai. Anton Anzi?, Inwohner, 76 I.^ Lottoziehungen vom 12. Mai. Linz: 35 36 67 79 64. Trieft: 17 72 34 13 74. Meteorologische Veobachtuugen in Laibach.__. ff «LZ D« 3^ ^ Ztz §k______________^ ^ 7 Ü7Mg7^M6 "Iss^i" wmMll s"bewMt^i? 12.2. N. 733-1 152 SW. schwach Regen MgeN 9 » Ab. 732 2 12 4___W. schwach^ ganz bewvll^^. 7 U. Mg. 732 -1 12-2 windstM " Regen g 4 13. 2 « R. 731-9 14 2 NO. schwach ganz bewölkt y^n 9 «Ab. 7321 11 8 W. schwach Regen^^. ?U.Mg, 733 3 10-8 windstill Nebel ^ 14. 2 » N. 732-9 218 windstill f. g. bewölkt 0"" 9» Ab. 733 6 14 6 windstill halb bewölkt Den 12. tagsüber meist bewölkt, nachmittags geringer Rcgc". ferner Donner, Mondhof. — Den 13. Regen mit Unterbrechung anhaltend. — Den 14. morgens Nebel, dann heiter, nachimtM schwaches Gewölle in NO., um 6 Uhr Regenbogen, Abends dann ziemlich heiter. — Das Tagesmittsl der Temperatur « den drei Tagen 12-7«, 12 7' und 15 7«, beziehungsweise «n» 0 7« und 0 9° unter, um 19° über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm.IanuschowslY Ritter von Wissehrad. Steuerreform in Nulaarien. Die bulgarische FinaA Verwaltung ist bestrebt, eine Reform der directen Steuern o"^ znführen und bei dieser Gelegenheit eine Erleichterung ^.^ Besteuerung des Bodenbesitzes eintreten zu lassen. Die MöalM hiezn wird durch die Reform des Zollwesens geschaffen wer»' die formell soweit vorbereitet ist, dass sie mit dem Beginne nächsten Jahres in Wirksamkeit treten kann. Die Organen des landwirtschaftlichen Credites, die ebenfalls im Werle.'»''^ Verbindung mit den geplanten Steuererleichterungen mro ^ günstige Entwicklung der bulgarifchen Bodenwirlschaft ""l ig kräftigste fördern uud bcschleuuigen. Dies ist von u H größerer Bedeutung, als die Ausfuhr Bulgariens haupfM ^ ans landwirtschaftlichen Productcn besteht und die Ertragsstclgerl^ der Landwirtschaft daher von bedeutendem Einflüsse ,"" ^ weitere Entwicklung des Activsaldo der Handelsbilanz sein >" nachdem im abgelaufenen Jahre bereits der Wert der EinfM jenem der Ausfuhr übertrosfen wurde. (4^^ > Uutcrzeichuete geben allen Verwandten und Ve-! lannten, tief gcbüugt von dem herben, schmerzlichsten > Verluste, der sie betrofftn, geziemend Nachricht, dass l es Gott dem Allmächtigen nach seinem unerforscht > lichen Nathschlusse gefalle» hat, ihre theure Mutter, ! resp. Schwiege», Groß« und Urgroßmutter, Frau Maria Perdan geb. Klembas ! Montag den 14. Mai um 7 Uhr vormittags nach ! langem Leiden, versehen mit den heiligen Stcrlie< ! sacramenten, in ihrem 80. Lebensjahre zu sich i" ! ^'"^"- « > Die irdischen Ueberrcstc der thenrcn Unvergeis ! lichen werden Dienstag den >5. d. M. um '/ zu St. Christoph überführt, wo sie in der Fammen ! gruft zur letzten Ruhe beigesetzt werden. > Die heil. Seelenmessen werden in mehreren ! Kirchen gelesen. ! Laibach am 14. Mai 1894. I Johann Perdan, Sohn - Maria Flore geb. Perdan. Iosefa Friedrich geb PerdH Franciöca Ferlinz gcli Perdan, Margareiy Petriöiü geb, Perdau, Töchter. - Joses Flo"' Kranz Ferliuz, Naso Petriüiö, Schwiegcrftync. Vämmtliche Enlel nnd Urenlel. ^! Michael Edler von «Ppel, l. n l. Ml ^ > im Gencralstabscorps, wcncralstabtz.Chef der l. > > > 28. Infanterie.Truppcn.Division, gibt m> /'«^^ > wie im Namen seiner Gattin «nausta «d'5 ".^, > «Ppel tieferschüttert Nachricht von dein "»" > ihres innigstgelicbten Söhnchens > Ludlvig Ernst August welches heute den 14. Mai um '/<12 Uhr vormittaA > im fünften Lebensjahre stehend, nach kurze". ' > volle» Leiden sanft in dem Herrn entschlafen », - > Lail, ach am 14. Mai 1894. ^! Laibacher Zeitung Nr. 109. 941 15. Mai 1894. Course an der Wiener Börse vom 12. Mai 1894. ««h b«. o^m «0^°«« Slllalll.HnI»h»n. ««ld Na»! ^^'ch'Xüchc Nentr ln Noten ! !««'>'. °"°""nbcr ... 9« 45 N8'65 m^°lst 98 40 88 00 <. «Ub« verz. Jänner-Juli S8l«ü »8 55 l«^,'< , ^., «Prll-October ?» 45 »8 «z l8«nÜ ^" Etaasllole . 250 st. li? - 148 - l8«n« ^ " Y°nze 500 I. 145 9l» ,4« »si >864Ü^'. ..if'lnftelio«, l. i5?l><>,5»25 z°/ ^ ^' ' - bust, »an —201- ^/° <9^ «olbreiite. Neucrsrei 120 20 ,90 «0 i°°?.^ ^olenrente, tcuerfrel -'--------'- «.«^^nteinK^nenwähr. p/?"sleo. bto. bto. per Ultimo »7 S^, 98 15 ^'"b«h«. Gtaatsschnltzv» °'N"Hb°hn ln V, steuerfrei «°N».V^ l«N fl. «. 4°/» 128 10,24 10 M Z?^'"°l>n dto. bto. bto. per Ultimo. 95 10 95 »« bt°.E«.«.«l,«old1NNN.,4'/,V. 1»7- 1«7SN bto. btll. Kill,. IN0 fl., 4'/,"/« 10»'— 10» »',!> dto. V»ll!lt«°0blto,4'/,°/»Gch»nlregal.»dl.»vnl. 100 25 100 75 dto. Prlm..«nl. k 1«> N. ». «.---------------- bto. bto. 5 bO fi. ». W. .------------- Iheih°«e».»UoIe 4°/, »00 fi. . 142 75 148 75 Grund»ntl.-Pbllglltion«n ffilr 100 st. IM.), 5"/» 8°!- li«/, nteb««fierrelch«sche . . . 109 75 110-75 4°/» lroatisch« und slavonische . — — — - 4°/« ungarllcht (100 st. W.) . 95 liv 9« 40 And»« 2ff»ntl. Anl»h«». Donau0 fl.). Vobtl. »ll«. «st. in 50 I. vl,4«/<». l»3 5« 1»» 75 dto. .. . -------—'— dto. „ 4°/n . . 100 — 100 80 dto. 5NjHhr. „ 4»/„ . . 100 — 100-80 EparcaNe. l.üft., «0I, 5>/,'/»vl. 10l— — - PrloritLt«.Vbll,atlo»,n (für ,00 st,). Ferblnllnd«°Nllibbahn 4°/^D°nau-Dllmpfsch.l>b Ealm Lo!» 4« fi. EW. . . . 74>- 75 — Lt.-Veno!» Lust 40 st. «M, . 70 50 71 — Waldftein.Lose »0 st. «W , . 0« - 58 — winbischgrüh'Lose »0 st, «W, . —-— — -«ew.'3ch,d. 8°/„ PrHm..EchuIbv, d, Nndencrebitllnft.l.«« 19'50 »0b0 dt«, II. Em, 1889 .... 28 — 3i — Üaibacher Uose .... »5 — »5b0 ««N» «an Nfl.G.40°^ 470 — 4?» — lrdt,««nft. f. Hand, u, . l»0fl. — — — - bto. bto, per Ultimo Veptbr. 854- - 854 »0 Lrebltbllnl, «lla. ung., 200 fl.. 485 - - 4»b 5(< Depostteiilllliil, «llg,, 200 fl. . »z»S - 2?8 — ««comptc Ges., Ndröft,, 500 fl. ?w — 72z — Viro»u, Casfenv,, Wiener, 2»0st. 258 — 259 — Hyp°thelelll!.,«ft.,20(>ft.«5°/„K 87— 87-75 LHnderbanl, «st.. »00 fl. . . . 248 75 249 liN 0rfte« «Ungar, Van! S00 fl. . 998 — l2 Unionbanl »00 st...... l»7 b0 »l»8 — Ntrktlirlnanl, Allg., 140 fl. . l?l - 1?» — Aeti»» «on tz«n«p»rt» A«l»nl»h»»»z«, (per Vtüll). Mbrfcht^»llhn »00 st. Oilb« . 9S 50 9? 50 «lusfig'Iepl. Eisenb. 3«u fl. . . ,«,<> ,««4 VOlM. storbbahn 150 fi, . . »49^5«5<»«b ««stblchN XX) si. . . 40l - 402 «ufchNehrod« «f. boo fl. «W. „5g „gy bt«. ch». l») »00 fl. . 481 30 484 -D«n»u ' D»»pNch«st»hrt . »es. vesterr. 500 fi. IVl, . . . 45b — 45? — Diau-«.(V»t<.'Db..Z.)200fi.T. —-— — _ Dul-N°bel>bacher«.-N.2U0ft.G. 5550 L875 Ferdinand« Norbb. 1000fl.TVl. zu,l. eo/2 Uemb, < ^ «isenb.» »es,U!ch. »00 fl. S. . . . «7 — «? 50 Ulryd. »fterr., Trieft. 500».,«. b00 — 502 Oeflerr. «orbwestb. 200fl^«illi. 2»8 — »28 50 bto. (Ut. ») 200 fl. tz. . . 8K4 75 l»N5 50 Vrllg'Durer «send. 150 fl.Sllb. 84' »4 l<: Oiebenbürgrr Eisenbahn, erste. — — -. — Vtaatseisenbahn 200 fi. E. . . ,4z «5 54« ^ Eübbahn 200 fi, Lilber . . . i«8 50 103 75 Vübnorbd. »erb..«. »00 fl. «Vl <0l — ,04 - Iramwahx»«!., Wr., l?0fi,b.V, 2»8-— 800 - «».l8«?,«»0fl.----------------- ««It «« Tr»m»o»y»<»«f., neue W«.,Pr<»' rlta»»«ctien l«l fi. . . . n-. 9» — Ung.Hnlz. »isnib. »00 fi. S» Pl»«« «ijen»ef. 70 fi. l«5 — I«li -- W»Nenf.<»,,t)tst.tn«len,l00l. »7»-. »?b — W»»^n.L«th»nß.. »ll«. w Pest, 80 fi......... 485-488 — »r. »«uztselllch»ft ll» fl, . . l«0 50 »8/ . «n Zl«g«l««et Dtutsche WÜK»...... «»'«?»— V«ü«l»n< Ducaten........ »9» d l>5 20.Franc».Vtü Italienische »antnoten ... 45 4b 10 Papier.Aubel . »«„'»34» ^avnokar izšla je knjiga: (2116) 3—1 Kamnik. ^emljcpisno-zgodovinski opis. Gen aVÜ LJudovit Stiasny. a Vezani knjigi 1 • 20 kr., po poäti 6 kr. vec". I Na prodnj v lfli Pl« Kleinmayrjevi & Fed. Bambergovi ^^jigotržnici v Loubljani. ,„. Ein Prftnlelir^ ^ulhStelle in einem HoteI als Stuben-Schaf. V °der zu cinem Herrn als Wirt-erm, spricht deutsch und slovenisch. Laih*?räge unter «J. 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Neznanim dedièem in pravnim na-slednikom tabularnih upnikov Marije Urbanèiè, Marijane Tomsiö in Helene Tomäift, vse h Baèja, Marijane in Helene ftajn v/. Knežaka, Marinke in Matije Sedmak iz Zagorja poslavil se je Josip Slukelj iz Bistrice kuraforjem ad act um ter so se zadnjemu dosta-vih dražbeni odloki z dne 31. marca 1894, si, 2692, z dne ll.aprila 1894, St. 2932, in z dne 10. aprila 1894, št. 2775. C. kr. okrajno sodiäce v Ilir. Bistrici dne 30. aprila 1894. Prämiierter Himtaren-Spp mit chemisch reinem, eigens dazu raffiniertem Zucker zubereitet. (Der gewöhnliche I Zucker ist mit Ultramarin gefärbt, welches die Güte des Himbeeren-Syrupes beeinträchtigt.) Eine Flasche, ein Kilo Syrup enthaltend, kostet 70 kr., fünf Flaschen 3 st. In Korbflaschen a 50 Kreuzer per Kilo, exclusive Emballage, verkauft und versendet gegen Nachnahme (1767) 4 €9« Piccoll ApoMer in Laibacli, Wienerstrasse. __. 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Dne 1. junija 1894, dopoldne od 11. do 12. ure, vršila se bode pri tem sodišèi druga ekseku-tivna dražba Janezu Drgancu iz Me-tlike št.205 lastnega, sodno na 475 gold, cenjenega zemljiftèa vl. ftl.. 560 kat. obö. Metlika » poprejfinjim pristavkom. C. kr. okrajno sodiSèe v Melliki dne 7. aprila 1894.