Mbllcher Zeitung. Nr. 17«. st ,,. ball>< « »50. N«l ^, .»« ll, Mit dn Post ,«n,j st ) Dienstag, 6. August. 4 g«Un> » kr.. ^«»«« pl.Z«U« « ll , b«, »ft«« 1«?». Nichtamtlicher Theil. Kronprinz Rudolf in Prag. vri..,^'!.' "'^ l' H^ieit der durchlauchtigste Krön-^>z Erzherzog ^ü.dols hat. wie die „Präger Ztg." G i^.v" '<-^'Ulnst un, 1 Uhr nachmittag die l k. ofi i '- b" Stabsoffiziere und dienstfreien Ober d Ä?^^" Einschluß des Herrn M,li<,i, Pfarrers, des „nlit.i, "' ,nd E 3^ul)camtm d^...........,,, l «„?,' X"l FML. Barm, Lil)elhofen hielt an Se. dcrl ll'/'^"^ "'^ lnrzc Ansprache, woranf Höä.st-»1? dllldvollst erwiderte und sich dann die Ge->v^""^ Stabsossizicre ' ^ , lieft. Sodann N'it i ^' ^' der Herr _ > Baron Weber b tt,?" """' Statthaltern Vizepräsidenten Ritter ^ibl> '"' ?"" H""l H^frathe ,md Polizeidirellor dam. ^' ""b dem gesamniten Statthaltereigreminm. de .. ?' ^""desschnlrathe "npsangen. Hierä, ^.""9llchende Behörden und Korporationen Ar.,^ Stadivertretnng und die Commandanten der an d, ^^ "'" ^'"' H""' Äürgcrmcister Slrmnlil >nit z^'« ^'^' b"2 OrlMium drs Obcllandcessrrichtls Ol,/s .^"" A'zrpräsidentcn Tcmnitschüi. dem Herrn ^ ^NaatKanwalt Rittrr v. Iarnw. d<>m H^rrn ^/ H, ^n» " " ^"sch"' »>" ' m'n drrHerr , .,,^. Fin', " < ''^"" "' ^z'lann n,lt dem Grcmlum drr ^r ^ ^"^'sdireltion und dem Herrn Fmanzprocnra« Lin^^' '^" l,- Hvujchta: der Herr Berqbauplmann Lllil^"^"lt'nlh<'».' der Ol'crtclessi der', "'angttischl' Superintendent Herr Molnar, dcul"'^'"''!"^"^^ Hc" Thrul.'Tr. Rrinwmth mit der w!?/''/^^''' Senate, die Rectorrn und Plofiiilnen delz ,^"'^" I„st,tutc, die Mitglieder d, ' ^lcil ^""^bctcllnmcr mtt dem Hrrrn ^ ^tcisi^ .' ^""^lUl. dcr ^mlde«tlllturralh nut dcm Z^ "' ^l- ,' - zmilck. laH?^? b''''"^ Se. l. und f. .^.,... .,i durch-^"hlit dc..?^' ^l)"z°9 Friedrich b« Sr. f. u. t. l. u„d , <^ durchlaucht.gsien Kronprinzen. A^' '' ^^^ l. Hoheit der durchlauchtigste Herr (5. Ludwig Salvator, welcher rmchmittage von Vrandeis eingetroffen lvar, war zum Diner geladen und lehrte ai'cnds nach Ärandeis zurück. An, :'.. um '.) Uhr v ' Hohrit der durchlauchtigst, , , Garnison, welche nnter den, Kommando Sr. ^rccUcnz des Herr», FML. Baron Dahlen auf den Ezereierplatz des Belvedere's ausrückte, Revue. Laibach, .',. August. ^i,i,i ist der Austausch der Ratifications der .Von llisse bewirkt worden, und schon beginnen die ^!(,!,,,!,>e die Nichtigkeit deisell'en > - Dil' nenesten Vorgänge in El'rsii^wp höchste Zelt war. die Ordnung dcr dortigen Angelegenheiten in eine starke Hand - ' "........" ' ^ Oesterreich im eigenen Interesse w . ., l.>ccupirren. Ob die Beje^ung auch der inneren Theüc des Landes anf friedlichem Wege und ohne Blutvl-"-—" möglich sein wird, scheint augenblicklich noch i jedes >n dieser Bc ' . < ^ ^ Ungarn dei , schicke jener Laichet inn zugute tommen. Wer es spater einmal unternimmt, dü- <^<-l^'^'»< dieser bosnischen Occupation von der itn> Gedankens an zn ^.....'-..... ^ ^ ^, deni iln^nüln Widerspruch geg< i Occupations ulke seitens del c Europa's bc^ . >ete, bie zil dem ^ ., ,i er zur That wurde. Selbst dcrjemge Theil der deutschen Presse/ schreibt man der „Pol. Korr." aus Berlin, welcher d,e stliele Opposition und Negation jcder wie immer ge ! nteten Hisglelmi!i erachtet, kann j , Armee auf ihrem ziemlich , ,e mit! Beifall zu begleiten. Solange .,.,. ^ -''"- daß die Occupation sich lediglich uutcr d^ Drei Ka ' "' - ^ ' '' tungen ^ ziehen weiden, eiliallcn sie cmen deramgen Act ^ die schreiendste Ungerechtigkeit. Heute mögen auch ^ überzeugt sein. daß nicht nur ein eminentes österreichi« sches Staatsinteresse, si ^ - - ' .... .- der Hunianität die i, , Save entfallen heisu. u»d dajj uar Nlchti übrig bleibt, als entweder die ,^,,n,N'ii! -^ '"- ! mög' nteucr- lichen, für den europäischen Frieden vielleicht veil, n l der Kungieß ihn wlllig — fügt, ,ft de, erdenklichen l^^»< '"-die beredteste i> von Bosnien und der Hl n^... .....^ l„.. .„^ haß d,e weit i, wird, al« , i.el ^ d'e rreich le»n FllMenschuh den L< >en eines Theile« der rusN- lUllg Woi welche bl'. ^...........,,.,^... ^......... möchten, lediglich, um sieb selbst an der r slavischen '" ------u und der . ' ^ ^ erljsilten ^ , sielten in , zumal sie rme i auch ! l die inlieirn Zustanoe it l I — :>— ....."' :>'.''" ' in erster Linie eine """'............ ' ' ' ,:l r « >.......-...... ^ h der Berliner > st ' ' " " 0^3,ell, H ..isst und >.< !! eine gesündere und vertrauensvollere Basil .......^ii.chrt jein. Jeuillelon. llurch den dunklen Wcltlhcil. ^'Kude^'K ^lien solche Erfolge als Entdecku,""-?"ch mein- ?""'W' "ls Stanley- aber niemand ^solqe I,?"um ringen ' " ' ^v um Wade h.? l '"" die w. ,q Und t^ /Ks; ,,^ ^ ,...... ,! seinen l.......,! ^""i,e,l Vj'^'N'gaiiil^See ancjüiiite und den ver< l?"'la''el??^"'' " ^' walten Engländer und ^eu^d^l.>^i,u n'N. d"'"^ "nmer an der'W.rl- söm^'Uei, m/,^cographischen " y^«ll^n^^'"^^ Espedition erlitt derartige dasii?t''Eta,.l?' ba« Publ.lnm ha«e sich daran ^^NhH 'hm. als er,, »i^>^ ^" lonnte. Gegner m großcr ^ahl. welche ihm > n nnd auf grau'"" ....,,^^..^„>. ,v< haben, Auck di hat sich^ als eine nichtige schen. welche von n' nii!,l§ z'l>,f<,'l,fn, hab, .....,.......,,>., ^., .^..,.. > der Ä! der Ansicht nicht ver- elil im höchsten > welcher sich z, . . ,............ ^....... rührendster Weise annahm und für sie sorgte, n zwar au''- ^......" cr ihrer ri'^' '" '-^ —- ifl-iil an. r sann sich , ie wie ^ ^'' auch ^ ,, , bedenke nnr. daß diese letzte i> s 120/KX» Pfd. St.. also fast ^,...,.^' ^>.^.! >jk' tostet hat. Da« so. ' ' ' ' Oriqinal ei' F. -' iu« verlegt und Dr. ------,,,.. führt uns in ,,..,,.., ..,^.. ^,„,. ... zum Tanganila See. während dcr zweite Theil, welcher ' ' ' soll. den "1i die v ^.o»go i DleN'i ,d ist mit . .........,,.,5N. und c -......ey einen p! ,l Apparat bei sich hatte, darf man anncyuun, oap die meisten Vilder auch getteu sind. Als Vignette ziert das Buch ein Porträt de« Reisenden vom Zähre 1874, v '....... '.<,<..^ c...h demselben fünf Karten von ilc der ^ 5r so >>^., upcr en^ '' rl wir le n .......... n dcm se t '' war ^i'i^»ii?u>. ,»r ! in den Reihen l > ,s ie ' , - ....... !, de« .Krieges machie ei leisen und korl< r und erwarb sich s "kl! Nd. man. ein wie w cmes Zeitraum« vuu zcyn ^u^il.« gri"^" '>"> '" lift« Der Save-Uebergang bei Alt«Gradiska. Am 2'^. Juli begannen die in Alt«Gradiska con-centrierten Truppen der 7. Infanterie-Truppendivision die bosnische Grenze zu ilberschreiten. Der llcbcrgang über den Grenzfluß Save wurde unter persönlicher Oberleitung des Divisionskommandanten, ^ML. Herzogs von Württemberg, ms Wert gesetzt. Alle Vor« bcreitungen waren schon seit einigen Tagen getroffen. Ursprünglich sollte die Operation schon am 2«. Juli eingeleitet werden. Allein höhere Befehle verschoben den Beginn auf den darauf folgenden Tag. Mit Tagesanbruch erhielt der Kapitän des hier eigens zum Zwecke des Flußüberganges bereit gehaltenen Sauedampfers „Szamos" Befehl, Tampf zu machen. Er hatte die Bestimmung, eine aus drei Husammengetup-pelten Schleppschiffen construierte riesige Fähre von emcm User zum anderen zu bugsieren. Gegen 7 Uhr barkiertcn sich darauf nach und nach drei Kompagnien des 22. Infanterieregiments FML. Weder ein und setzten unter dem eventuellen Schutze der Gefchütze von Alt-Gradlsta fuccefsioe über die Save. Nach der Landung dieser äußersten Vorhut wurde direkt ins Innere Türkisck-Gradista's marschiert, alle Ausgänge besetzt, V lt. auch sich aller Karaulas (tülli- sch , , üi Festungsbereiche versichert. Wäh- rend dem wurde von emcm Pionnierdctachement auf dem zunächst gelegenen Walle ein schwarz-gelber Mastbaum aufgerichtet und daran die kaiserliche Standarte, der sä ' laar im gelb " , gehißt. Im selden degannen 21 . ,^'sc von Alt- G n, die Volkshymne erklang und ein do........^«. .....^uZiuio aus nahezu 1'i,^i kehlen der unter Waffen stehenden Truppendivision brauste durch die Lüfte. Die Bevölkerung Alt-Gradiska's, die christliche Raiah Türtisch.Gradlöta's stimmten enthusiastisch in den Hochruf auf Kaiser und Truppen ein. Inzwischen waren mehrere der angesehensten Türten von Türtisch«Gradisla in Alt-GradiSta eingetroffen. Dieselben kamen, Se. tönigl. Ho5 ' ^ ^vML. Herzog von Württemberg ! ,ld daraus die Türten vertrauensvoll nach T...",-, ^<.^.üla zurückkehrten, begannen die Pion-nicre knapp unterhalb Alt-Giadisla's um halb l l Uhr eine ^ ' ^ von 2^> Ärückcnfeldcrn zu schlagen. In l^. : war die Brücke fertig. Gegen halb 12 Uhr u - zuerst 2 Escadronen des 5> Ul^,in,. ,^,..^...^ ^.^'ial der Kaualleric Graf ^ !. die Save. Da..n folgte der Herzog von Wlni^'iwcrg mit dem gesammten Divis: ' , an der Spitze des Restes vom 22. Infaili ,icnte, nämlich 3 Bataillonen und 1 Kouipagnie. Ten Schluß bildete die IM. Gebirgsbatterie. Tiefe ganze Vorhut der 7. Division besetzte vollends Festung und Stadt Türlisch-Gradiska. Vor den " " wur- den die Truppeu von dem ,^ aschi und Kadi nebst fast allen Muhamedanern erwartet. Als der Herzog vom Württemberg nahte, begrüßten sie denselben aufs ehrerbietigste in türkischer Weise und baten um " ' !> und il ^ "ilien. Se. königliche ,i zur ^>, j die oben erwähnte Proclamation vollinhaltlich kundmachen. D ^ " ' ' v. ,nl welchen ein tt» >lr eine davon er-lebl, jcm galizes Leben lang gezehrt haben würde. Man hat wol nicht N»>.>,stt. zu behaupten, Stanley's Erfolge in der Eu, ,g Afrika's gehören zu den gr^- ' " " ' ' ' ' " ! ^ ,. l' l Nl j Ü)i. ^ st der ^ , ischlln^ Wie Fürst Bismarck die einzelnen «Glieder De, vereinigt und aus ihnen ein großes mächtig >, >ch aufgebaut hat. so hat Stanley die äl>j<'t!t.^ »n l»l»tn, s<-ZU kö! ,.^^. ,hm „l^t d»e g< .......,.......^. .<.^gangspunttcs der zu wählen ^ und der Dauer' der Erpedi- tion gemacht. ^>.. .„lr aber s! .-den' tet haben, seine Mittel waren im Vereine m ' und der '1 ^......... . ,, . ^ leit ans emen Erfolg rechnen. Und Stan' I^. l,,.l '..^., die Hoffnungen, welche man auf ihn ae-seht hatte, nicht getäuscht. (Echluh folgt.) Dankend versprachen die türkischen Dignitä're, sich willig in alles zu fügen. Daraus inspicicrtc der Kom» mandicrendc die von den Truppen besetzten Punkte und sonst genommeneu Anfstcllimgen. Damit war um Mittag herum in und nächst Türkisch - Gradiska die Occupation thatsächlich inauguriert. Kavallerie-Streif' Patrouillen wurden nach allen Richtungen vorgesandt, während sich die etwa <;() Mann betragende türkische Besatzung aus den Karaula's sammelte und lautlos den Rückzug gegen Banjaluta antrat. Das Gros der türkischen Besatzung von Türtisch-Gradiska hatte sich schon tagszuuor zurückgezogen. So vollzog sich die Ueberschreitung der bosnischen Grenze bei Gradisla in der harmlosesten, ja freundschaftlichsten Weise. Nach» mittags gingen die Muhamedaner wie Rajah ihren Beschäftigungen nach, als ob nichts gefchchen wäre. Das Verhältnis der Bewohner ohne Unterschied der Religion zu den k. und t. Truppen war vom ersten Augenblicke an ein entgegenkommendes, vertrauensvolles, das der Truppen gegen die Bewohner ein humorvoll wohlwollendes. Das Gros der 7. Division hat am 30. Juli die Save überschritten, um sofort den Marsch fortzusetzen. Mannschaft wie Offiziere fehen mit froher Zuversicht den bevorstehenden Mär-schen entgegen.___________________________________ Zum Ausstände in Eerajcwo. Das unglückliche Land, welches seit Jahr und Tag die traurige (thre genoß, zum Tummelplätze der pan-jlavistischen und großen serln' die sich da in rührender „Bruderliebe' _ , n, aus erkoren zu werden, bietet gegenwärtig em Blld der wildesten Anarchie und der denkbar vollendetsten gesellschaftlichen Decomposition. Im Vordergründe steht Hadschi Loja, dicscs Gr' ' serbischen Omladuia und der panrussischcn W>, , > r, sammt den Haupt-redactcuren Petranouic und kassapit. Schon vor acht Wochen, so lautet der Bericht, den das „N. Wr. Abdbl." von angeblich wohlunterrichteter Seite empfängt, als wir noch im wunderschönen Monate Mai standen, fano unweit Tuzla eine geheime Zusammenkunft dieser neuesten Schrcckensmänncr von Serajewo mit einigen Herren ans den Fürstcnthümern Serbien und Montenegro statt, schon damals wurde, man sagt auf einen Befehl ans Moskau, der Actionsplan für den Fall entworfen, als „fremde" Truppen in Bosnien ein-ren sollten. Nach dreitägiger Berathung, und ,..,ii koja einen „vollgewichtigen" Bakjchisch mm^ 1>ut,li:^ erhalten hatte, ging sich die Gesellschaft auseinander. Kaum verstrichen drei Wochen, da tauchte ocr neue „Apostel" der bosnischen „Freiheit" in Serajewo auf, nnd die Agitation unter den Muhamedancrn nahm ihren Anfana Loja, der l ch'er, der glühendste Fanatiker von ehemals, lx. ^">^c, der „einen Glaubcnsduft" verbreitete, wie seine Verehrer versicherten, ward über Nacht ' Vorkämpfer der rcligiöfcn Toleranz, zum T. , Idee „dcr Brüderlichkeit" umgewan' dclt. cn wirkend, stand Petranovic', der bereits vl.. ^ .^.cn aus Dal» mazicn wegen seiner Oesterreich feindlichen Agitation ausgewiesen wurde »n!'' in ^ ' chen der italienischen Flagge Dieser Pcmslave und omladinlsti>che ^^lc>1> ^erbe, der bis auf den heutigen Tag einen Gehalt aus Belgrad bezieht, formierte eine Bande Agitatoren und ließ überall im Lande einen glühenden Haß ge.^n die ,.^>chmab?n" Predigen. "„ ^^^<.„ s^. will er die Occnpationstruppen in d, ,sen for^ dern. Seine Macht wird durch 12 .«anonen, die er im „Grad" vorfand, noch erhöht! Da viele bemittelte lHiunw! ,,'z lein besund»',^ ^.''« de' ' lieruna."! _____________________________________.--------»——' ! hatten, so verließen sie bei Nacht nnd Nebel die StH diese „Desertion" entflammte aber den Zorn des,«"' gewaltigen, und auf sein Geheiß wurden die HäM der Flüchtlinge geplündert und demoliert. 66 M" bereits drei Straßen in Schutt und Trümmer ^ gewandelt worden sein. Dcr Schreck lahmte die a.idcr^ uiid nun wagt niemand, Scrajewo zu verlasse.'. Um den Leuten eine angenehme Zersw'iulUg ) verschaffen, wurden sie am l. d. M. zum ^,""^ arabcn vor dcr Stadt kommandiert. Bei 2, sollen Tag nnd Nacht bei diesen Arbeiten sein. Die Kommandos sind bereits vertheilt, ^ Loja versichert, die Bosnialen werden die ^"> ^ ^ „große" Thaten in Erstannen setzen; so ließ er wcM stens den Functionä'ren im englischen .Konsulate vei' melden. Viele aber sind der Ansicht. d,e Baude,, M' den beizeiten nach allen Richtungen der Windrose!'" zerstreuen.__________________________________^^< Bosnische Wirthschaft. Ueber die unentschiedene, energielose türkische "^ waltung in Bosnien schreibt man dcr „Pol. 5'^, ans Serajcwo vom 25, Juli: „Da die seit^"'' ' '' Ülioilats hier zum Ausbruche gctommeile Nicht zum gänzlichen '^ e kommen l^ den am 1'^. d. M. ci,^ ippen aus ^ wina hiehcr beordert, die jedoch den» I) kommandanten Hasiz Pascha lein besonn,^ ^^.-ein^ilflößeil schienen. Tagsdarauf trafen einige T^ .runter dcr ln' ^ ' l Fch'" ^ ^aluta und i)> ,. , auZ ^n"'0 ? dcr von Mazhar Pascha embcruscnen P»! trctung hier ein. Am 21. Juli pflanzte del — .^ Hadschi Loja die Werbuugsfahnc für die Baschi ^" auf, welche den einrückenden '! l.ljchen TrnP" entgegenziehen sollten. Weder l, . noch die ^ ichreibungen in dcr Moschee maulen >i tuligcn. Nichtsdcstowcnlgcr lies; pasiz ^,.,,., ^ gcschützc in die sogenannte Festung vor dcm Pl)^« Sicherheit bringen. Thatsächlich besteht hier dic ^, gicruilg kaum mehr dem Namen nach. Die Stcuel^ gange haben - halten tcme ÄlN. stunden ,md ,_ ., ,, ^ ,,'ilzllch still. M^ Pascha ! : slch ausschlienlich mit dc! des Voll^^n^j^.isscs, dcr ihm und dem ^""'-'^ Mandanten Hasiz Pascha große Furcht cinzuft^ scheint. Nichtsdestoweniger hat die ,^ ....." das Allssehen, als ob sie limstlich he> ohne reelle Tragweite sei. Vieles deutet oar^ ^ daß die ganze Agitation ein ans lHinschüchterul^.^ rechnetes Manöver sei. Anders läßt sich der M^ nicht ml ,!l, welchen der i^hes dcr polity, korresp, ^) Vall, ^urgali Hsenoi, dcm ^ relchijcheu Gencraltonslll von Wassltjch am 22"^ uiachle, um ihm im Namen des Vali eine ^^ bennruhigeilder ^Nachrichten mitzutheilen. Herr ^, Wassltsch lieh deln Vall sc?gen, daß er in allclN ^ noch immer leine wirkliche Gefahr erblicke und ^ Vali fich noch cinlgc T^lge gcdulocn nw^e. da ^. dem Hlnrülccn dcr österreichlsi^cn Truppen dic lv ^ jamsten Maßregeln sür die össentliche Ruhe ergl'!> werden sollen. ^z, „Unzwclfrlhaft ist es, daß die Haltung der Lan^ bchorden eine zwcioentigc ist nnd cinige ^ freies Spiel haben, um hier wic alls dcm fl, , ^, ihr Unwesen zn tieiben. Schließlich wird sich del. " ll'llle dennoch gegcn dic Pforte ''" - ^ln Verüljuiüllg des LlN«de? tln»t. ' ün ^ h lll gcheilnü > gen ,,, ^ ,.....> wllrdc in dl. ,^s/ vo>, sjchusse wiederholt nm Einholung tn'!t .^ ter ^ü'unciwnen von der Pforte gcdrailgt, "> ^ N',ü.-„. wie iiilin sich gegenüber den cmnläeildcN Hi » Trllppen z» verhalten habc. ^ i»cl> . l'rlc ,n her That ,n diesem . ^h^ Minister des Innern in Konstantinopel >md ,jch hierauf folgende Instrueiion: „Wenn die Pl^^l ^ bisher cnthaltcli dal. Imtrm'twnell inich Seral^ ^ so lag ! ^.' HÜ . Ü0N Mit ___.., "'.M heute aber noch lcm de' ^ Oesterreich bcstehe auf vl'üji.ni^,,^-! ^ i<..>-^ ^llc Uebernalilne der Verwaltung, wähscnd bic ^ hft - in ci,> ' ''^,F »ur auf » ,,sN>' Ler Vall möge daher , higcn. ^iach erzicltcm (i!>>>,.>,....,>>lil^ .l., liertc Inslruetiolisn esslisf^n," Di«''«' !!l1> zllfrlkden zeigte. Vicle verlang!^>'.,^ ,ü ..,,^. ^lllnition, wurden icdoch von Hafiz ^'^ ihrcnl Begehren ab^swissen. ,^,,i> "'daß ^ . fru<, critcrls, wlc es to>ll»lc. ^ H5 ,,.>,.,.>.,.,,.i.!, Truppen noch w,^""^ der " ^,z< hohcn Pforte schwebelldei, Verl) nicll cinlück« " ^.s, von ^M"i") '^ ' das, die f,i'' üli^ vor g,i'N ^"l ^ ^> . den auf d> l ^.......................^»i.icnzbcjchluft . , «481 weckm,ß,g durchzuführen. Sic habe dazu alle Vor-^u»gen getroffen und der Pforte allc mit der Er- unMg des Occupationszwcckcs ucreinbarlichcn Zu-ge mw„,s,e ^ulacht. Die Pforte breche .'.war die Bcr ya d m,^„ „^ ^ stelle aber fortwährend For-wV^!'' l""^' bcr Natur der Sache «ach nicht qe-ick/. A ^'".l"nneu. Die Aufstellung der osterreichi. Ück .l'"" ^' '"owlschcn vollendet' die Jahreszeit a n^n ui "'^ '" ^"" Mm aten tre.e in v.clen Ge-a?^ z """ö der Winter ein. Bis dahin müsse Klii^ ^"^' ^'^ occupicrt. pacificicrt und die si2 3' untergebracht sein. Der militärische Ge-V? ll'ltatte es nicht, zu warte.i. bis e« m zu" Unopel gefällig fem werde. ,n die Occupation Nick n?' "^ l"mit fc. der Einmarsch der österrei-N " ^u;,pen ohne Rücksicht auf das Stadiun, der den Ä. ^'-^" ""l der Pforte zu erwarten. D.c bei-von,N '?9'"lärc beeilten sich. die Richtigkeit der ten Gcuer^lonsul vorgebrach Grnü ^'"'"^"'^"k"'ncn. und gaben zu. bah der be?^ ""d der Mmisterrath in Konstantinopel Mlla! < ? ' Verhandlungen mit Oesterreich Ungarn Einsmn ' " lemporlsiercndcn Hallung getolsscn wen '?' "'""llrgen. die erst dann weichen weiden. Tb«> >^"""^" "' ^"s'llen überall fauden. ist bisher l«cl6> ^"^ stündlicher. Die Hauptfaetorm, :"' ..3i ^' ^ "ch"m war. die Bea.6, sind. wie . cibrt l ^ " "^" ^"'"n ^ ü'rstatter cr t'on a)n, ^" "" l,anz fur t>. ,,ye Occupa-d'e 6s wurdcu zu diejem Zwecke durch Mit o.«s,, ''^^" ^onjule il, Serajcwo und Mostar lÄelck^' ?' Verhandlungen mit aiierlenuenbwertl,em grZ, ^Zkjuhrt. deren Resultat es ,st. d.' Nicht n "^ ^" ^as die einrückenden auch m? !"^ als feinde betrachte!. sondern oaj; sie lhrem ^^ muhauiedanischen GlaubeuKgcnossen ,uit sten w ?"^" mächtigen Einstusse zu OcstcrreichK ^liu-ben„ ^i ^'^ '^ durchaus mcht zu uuterschaheu. lemini -"ülhamedaner waren in furchtbarer Auf 'lucktn' '" '"^^ ^^ «ewisse, das Land nach allen sie in« ^"'chsUllfenoe Agenten hmcmgehcht. ,ndem Trim? ^^jpil'gcu hatten, daß die österreichischen noch ^ ben Auftrag erhalten hätten, weder Wc,b blenii^ «'^ ^liuen. üvcrall zu morden und ;„ witber ^'^' ^ diefer unselige Wahn in die '' paniill, ^""^'" '""' beweist der Umstand, c „ der U3 ^chnckcn die Türken überall be,m Nahen ülz nla ?"^^ "ll^lj, welcher sich erst dann legte, llewalm ^ musterhafte Benehmen unserer Soldaten drss.,, ^,6'ucn wcchihaft ,n u,g m-teten' f^ gleichfalls grnann !. bere,-gen zilUl» ?f ^"bblcnten die in Turtlfch-Broo anfajsi ^chn,',,, ^ .^- Von ihrem Seelsorger, einem jungen deii ö^!^""' s^""kn Manne mit'määitiqcm blon-einr.H'"darte. gch^ «>,, ..... llch!^''de>l O.stcric.chc, vo, ^'le^a,s überaus nett mw re,nllch gehalllnen sHm Or ^' ^" Pfarrer hielt an den östencichl ginneuk. '»? "'" '" bosnischer Lanoesiprache be als Ä?r.. '^"^^' in ' " ..... Kelchs '/'"», jllne Apostrophe m lalenn.cher Spl.'chc, lNdeln „ z.' ''"^ ""d "'U seltener Ele">" n„,ich. ""leres m," ^'^n des AUerhöchstel, au' ^Pl !!"schwar».""^"' hrrnicderslehte. Die ^M)0!,lf„ ^""n. ,w""' "''Il'le Soldaten, drängten sich an sie wenig ei2"'>' "dc"'l,ch. ,n ihren Hausern e,n ^ chcilen^ '7"^"' u"d das frugale Mahl mit ihuen ""^ drmV^""d der Pfarrer seinen besten Wein iV^nUi^n (^'"^^'l? ' ^ ^ "N. ^"2wiirdi's< ^^'"" be-> den ?"' f'lhre '^ cingclroffencn englischen Iour-. drn (^ „"'l nachfolgende sehr günstige Stunmcn Zkn diesb, " ch 'n Bosnien an. D.e ,T..nes" V'^t. bat '!^ - "^"dem Oesterreich sich in Beinen k5'U q tba ^ ",,e„ Schritt von . un>^"ung ??^' e,ne terr.tor.ale 0 s^^ltm .^ 'l-relch ist jetzt der spezielle ^'?"ch H. 'l'l' "nd cs ist in d We<. ^"lthcilc .?.' ^" ^'"t>"' erteune». Aer,"' '""ss'N. A,s ü^n wollen, sie sich ,u.^ - - dem ^^y^"t>z und cim ,s." ^'"l"ars^ ^Maph.. w.dmel j<.me,i erjttn Reader '" Bosnlcu. „Obwo, d,e Occupation — sagt er — nur so lange ' n hat. bis die Ordnung hergestellt wird. so . diezmiqln sehr alt werden, die es erleben wollten, die i? r aus Bosnien hinausgehen zu sehen. Der !!i>..^., ^ ie der Occupation ein Blatt feiner ,t hat. welches nicht ohne sehr bedeulungsoolle ^onjc qucuzeu adichliesjen wird. Gerade dle Hliacht. welche durch die Occupation Bosniens geopfert erscheint, die Pforte, wird davon am meisten profitieren. Oesterreich wird Ruhe und Wohlstand in den lxcupi>rteii Theilen! schaffen, eö wird ihnen die Wohlthal d :e sichern, wird dorthm dcn Handel der H..^ Das allmäligc Resnltat wlld dann d«e Vi des österrelchlschen Einflusses gegen den Eu^„n5 ,(!.,. Vielleicht, das, selbst Bulgarien durch weise, allmaliae Bemühungen mehr an Wlen al5 a! gezogen werden tann. Alles in all» ilichts Freundlicheres, nichts Heilsameres fur oen Sultan thun können, als moem er d?" '^"""altung Bosniens Oesterreich übertrug. Ällc n der ^ivllijation sind auf der S die dl> ^i enillissr selbst zn und Olimen geschl! n." ^......- Berl'ln l'........,. wird, hat am ,-llen d. M. daselbst die Auswechslung der Ratisicationen dec- Berliner Vcrtragee s» - !ler aus ' glefsl orrlrel.n q«wes(l,en ,hlc. mit der Tüi' ,oeu. Der türkische gab d,e < . . daß der Sultan dir......,.... l,on vollzogen habe. das betresseude Document abe, ......!' mcht eingetroffen sei. daß di> .,'^ ' ------' - nag als vom gleichen Tage ab ttülllemlc. D,e große Debatte im englischen Unter» hause ist gestcru morgens um 3 Uhr zu Eudc ge-bracht worden. Von c".".""'" seller Sei!'- '" "^ch der d-Minister Förster l. von mi ' ine.- unö ,rg6^ polierende, der und die me» Mitglieder, welche die Stimm ......^ ^c- nicht milstlminen dürfen. Nach e» ,, sind :^ix Mann sllr rille großl' ^ - viel. Die großen Aditllumullgen in n, den fahren 1.tt(iarna rmen t> (iharaltcr an ^... ^.sorte hat infolge dessen........, . schcn Botschafter, Fürsten Lobanoff. eröffnet, daß sie 'it fei. die R " ' ' " ,)>' unter dci lu>^! die llchlell die _ ,^..i aus der Um^I'mm .^........,........._, acht Tage nach crfolater ^ ^ oon Varna zurück zuziehen. Der russische H.»n>z,l,, ' ' -" ?natlo<' uallil Paeifieationblommission ,,„ :ge ist uxgeil '2^ aubgeschle- den und ......, . , , „...,....,.^ Hagesneuigkeilen. — (K'aisrrin itl'^lnir in Wien.) Die ein stige ^aisl-rin von Frankreich traf l>m 2 d Vl nach mittasss von Linz mit de», Taml'srr in Wien rin ,,„d stifss im ..Hotel Imperial" ab Um nächsten ^ > " ",,< tciae ftattetsn der incognito als Gräfin von suche nb. — (Kaiser Wilhelm ,n T.l'litt) V^nnt-lich wirb das Herrenhaus, m wllc m ^ ' - ' ' ,ic die ds>?,v !, l>l'n ^n de» ^ i Neu Eine l>" ' !' l,^!, , . ._,.!!,. im <-!' ttcl, nur von der einem auf dem P^,",> ,^.,>,,l'lü ...,,>. rte „nd. lion diesem unrrlannt. c> ch m>t 'üüpfte. . l y,sr l ^irr st dl.ch ftrcngrnd für S,e." mr,ntr c»er ltaiser „WaK n> gerne thut. fällt einem nicht schwer." antwortet? '" der Gürqer. „wir Teplitzer tbun's ja für den d, lach an den Vnrger gerichtet, lutsl-rnten sich die HerHchoft«, freundlich grlißcul.. und nls on m der Nähe besinnlichen Zuschauer dm guten Mann aufklärten, daß c4 der ltaiser gewesen, der sich mit ch« «lterhalte» habe, siel n »ie aus dcn Wollen «5 entbUchte «hchnchi^oll b«» Haupt. — (Ucbrr b,r letzten Stunden Kardinal Franchi's.) der. »ie wir meldeten, plötzlich in stom aeftorbe»' ift. wird der ^Küln. Ztg." unter» i. d. auc i»lom tclearasiert: ^Karduml ^rauchi. ^.....' — - Schwierigkeiten scmcr Stellkwg «iermüdet . weihte am vor " nerKtag noch den lt«Hl vieapel und b, ,ch^,f von Vtil«che» u, ^ ^! dann ein Frühstück, das von den Geweihten gegeben »"'">". in der feuchten Sakristei; am Abend speisten die loclhten bei chm. dann traten Gy«pt«»« emes uittc^ ' nK ans. Der Papft forderte ihn taq sin trbesalramente z« nehmen. Gest^ iirte Dr Vaccrlli ein Bad für den geschwollenen ...... leib. einc halbe Stunde darauf erfolgte der Tl'd !T>er Sakriftan des Vatican» hattr ebrn noch Zeit, ch'ü die Oelung zu ertheilen Hr.' " die selche einbal slimirrt. moraen :m Vntiran ?, dnnn nns d<-„i gehen " lEin seltener ? ' " " ' <> . ,s nn der Süd1»nhn wird der „' , sind. und zwar aus dem sogenannten b u l< j»ch >, - ' ein großer — V»r !l>l>Nsl M sich in die liebliche i ' mmel wissen M^,l , »runde der Gegend : , - Auslsgmn; smd, i/ :c sich der seltene Gust wol nicht mehr des Gru.>,,,-, l>,t'jrr für, Vären wenig geeigneten Sommerfrische erfreuen " — (Ein Ungar al«^ der E> iew^'5 ^ Man schreib der .. ^Es ' ,nt sein. zu erfahren, dah die H ,.„„. ^.- ..,...^. Sernjewl', von einem Ungar. ?"" dem General Kotroman, im Jahre 1A»3 > Nmns>« Go4nawar aenründst wurde Diejr ^wot. ll»s»sl' auch dn<^ nnhf qsls^snr .^c'fs'r, wurden am Ende des l3 Jahrh in die Türken i^> auf bci! _............. ...... ^....^l das heutige Vosna Sevar oder Scrajewo erbanien " — (Weltreise de» ' schen ltor nette .,Sf,ki" ) D'»» in^' '"!^? qlückl,ch> , die .......„.,,.,..«, ,... .,...........^.., ^.,„ .....^ vlm Emgrbornln deö Neichel der bemannt ift. ,: lucrden, dir d' lvm in iü l Um ^7 7, ^. i,,,^ nn Vlnd blö >^^ > ,',ljl ftatl, zl tsischc Gesandte ^ ,. Herr Wc> und dcr >! ' illustrer '! grllivrn hatten Dir Oafte wuroen d^! ... ^.^eenl' und dem ttommandnnten an Vl'll> iia/n und von letzterem und dem Slul>« duich dir llchtrll im;. l»! ^ schaft auf dir .......,....... „...^............^.......... unser GewührKmann berichtet, ein geradezu überlü der. und ' '" ' '^ ' ' '" ' '............. lauten B, lcn l! lnftcu der 1^..,...................... ,....,.,..„. ...,.— — lEin reinlicher Korrespondent) I <............... - . , . . ' . ^^,, einer der besten Ernt", entgegen." .... fokales. — < Dcr M l> ra ftl > '' - - ^>' '"" ........>...,,,, ,^ dahin anzustil'ben, baj ls bib N! In 's, lar. . , (Da« Volkßsef» »lrten. welche« der allgeml I4«2 ranenverein zugunsten der Familien der einberufenen Reservisten vorgestern arrangierte, hat dem humanen Zwecke einen Reingewinn von über 5(10 si. eingebracht. Im morgigen Inseratcnthcile unseres Blattes vcrüsMt» lichen wir die Lifte der gezogenen Nummern des Glüclö« Hafens. Nicht behobene Gewinste werden bei einer am 18. August anläßlich des Allerhöchsten Geburtsfestes Sr. Majestät des Kaisers vom Vetcranenvereinc vcr» anftaltetcn Abendunterhaltung zum Vorthclle der hilfsbedürftigen Neservistenfamilien verlost werden. — (Privilegiu m.) Das t. t. Handelsministerium und das lönigl. ung. Ministerium für Ackerbau. Industrie und Handel haben dem Pau^. v. ^ ' "' ..'. Landwirch in Kram, derzeit zu Leoben. ein . um anf eine Handmähmaschine mit selbstthätiger Ablegevorrichtung für die Dauer eines Jahres verliehen. — (Unglücksfall auf der Rudolfbahn.) Aus Radmannsdurf wird uns geschrieben: Der Nahn« Wächter Matthäus Iersche der Strecke Podnart-Lees wollte am 30. v. M. fein zweijähriges Kind. welches cr bei Ankunft des Zuges Nr. 5 in der Nähe des Geleises bemerkte, retten, wurde jedoch von der Locomotive erfaßt und seitwärts geschleudert, wodurch Vater und Kind schwere Verletzungen am Kopfe erlitten. Am Aufkommen des Kindes wird gezweifelt. — (Schadenfeuer.) Am 25. v. M. brach aus bisher noch nicht bekannter Ursache im Paucii'schcn Heuboden zu Nunarsko Feuer aus. welches sich bald über das Haus, den Stall und die übrigen Wirthschafts-ge!' '- Grundbesitzers ausbreitete und dieselben in A^ .^ Der thätigen Hilfe der Ortsbewohner gc« lang es. den Brand zu lokalisieren und den größten Theil der Emrichtungsgegenftände zu retten Original - Korrespondenz. Illyrisch-Fcistriz, 3. August. Am W Iull nach-m>: .ud sich auch über Illyriscl ein hcf- tlg ner. und der Blitz schlug in das Haus des Mathias Tomsi^ outgo Coval ein, zündete und setzte foglcich trotz des strömenden Regens den ganzen Dachstuhl in Flammen. Der raschen Hilfe mit dc'. ' ' " '^ritze gelang es, das Fcucr auf den T .l Thell des aufgespeicherten Heucä zu beschranken, so daß Wohnbestandtheile, trotzdem dcr Blitz auch in denselben eine gesperrte Truhe zcrschmet« tertc. unversehrt blieben. Dcr arme Kaischler hat über 300 Ü. Sä) > war nicht r ' weshalb auf Anregung . ^u l. l. P^zi^ . gleich eine Sammlung veranstaltet wurde, die bercitö durch eben anwesendc Sommerfrifchler, die Herren Beamten, die hochwüioigc Gelstlichleit und die Feistrizer Bürger einen Betrag von 150 st. lieferte. Neuefte^oft^ (Original.Telegramme der „Laib.Zeitung.") Wien. 5. August. Die „Wiener Abendpost" meldet: Laut Nachrichten vom 13. Armeecorps ist dic Haupt» colonne nach Ueberwindung großer Schwierigkeiten im Aosnachale vorgerückt. Tie Bevölkerung ist m den occupierten Orten im allgemeinen durch taktvolles Auf» treten unserer Trupr" ""> gewonnen, besonders die besitzende, da die in ausgebrochcne Bewegung offen eomu! ' ,i ^.yavalter trägt. Am ! . . hatte Philippuuich aus Dervent den Oeneralstadsyanptmann Mllintouic mit einer Escadron des 7. Hnfiarcnregiments zur Necognoscierung ins Vo3nathal entsendet, um Viachrichten über den Zü ' l durch Unwetter < ^' ^ ünunicaliunen zu , in passierten il . , ^lamatwnen zu verbretteu und die Einwohner ans den Einmarsch kaiserlicher Truppen vorMbcreiten und in Doboj. Maglaj und Zepee Uinschan zu halten, ob man dort eine Erleichterung unserer Verpflegs mchschübe erhalten könnte. Milmkovlc kam am 1. d. M. in Toboj, am 2ten in Magwj au, überall scheinbar mit Freuden em pfangen. In Maglaj erklärten Kaimalam. die Mezzlis und angesehensten Einwohner die unbedingteste Unterwerfung uud verbürgten auch Nuhc; writers stellten sie in Aussicht bedeutende Vcrpflegsquantitäten. Milin« kovii erlangte jedoch Kenntnis, daß in Zepce der Ans-stano organisiert sei, der das Defilcc für den öster-reichischcn Vormarsch zu versperren beabsichtige, und ging deshalb gegen >^epce vor. Am Eingänge des Ortes wurden sie jedoch mit Gewehrschüssen empfangen, weshalb die Hußarcnablhfilttng absaß, sich zum ssenergefechte formierend. Da Milmtovic die Unmöglichkeit des Vorwärtsoringens einsah, marschierte er auf Maglaj zurück, dessen früher so freundliche Bewohner inzwischen die Straße zwischen einer Häuser-gnHpe gesperrt batten und aus Häusern und von beiden Fluhufern em heftiges Kreuzfeuer auf dlc Hußarcn-escadron eröffneten. Maglaj liegt un engen Thaldefilie am rechten Aosna-User uud ist größteütheils von Türken bewohnt; dessen verwahrlostes^ Schloß beherrscht den Thalweg. Steile Hänge beschränkten die Bewegung der Truppen auf knapp an der Aosna führenden Fahrstraße. Tic Hußarenescadron mußte deshalb das von Bewaffneten besehte Tefilce in scharfer Gangart passieren, wobei, so weit constatiert ist, an siebzig Hußarcn fielen. Der Rest der Escadron mit Milintouic' und dem Ailtmeister Paczona, von denen jeder zwei Pferde unterm Leib verlor, erreichte unbehelligt die an d^ N nra auf^ gestellten österreichischen Vortruppen. P! '. sollte beute auf Maglaj vorrücken, um deu «^»..ilaud zu brechen und den Ort zu besetzen. Die 7. und 20. Truppendiv>' ' nirgends Widerstand und sind im Auf dein Wege nach Mostar stieß dle Vorhut dcr 1A. Truppendluision auf 500 Insurgenten, welche, in starker Stellung befindlich, unsere Truppen mit lebhaftem Feuer empfingen. Nach tu ' ' durchgeführt vom 7. Iägcrbataillon. ci, >n des 27. Infanterieregiments und einer HebirgKvatterie. zog sich der Gegner auf Mostar zurück. Vom 7. Iäger-bataillon sind 4 Mann verwundet, der Gegner hin» gegen hat mehrere Todte. Es sielen in unsere Hände: 3ll Gefangene, 1 Fahne, !O> Gewehre, viel Munition und 3 Pferde. Feld-marschall-Licutenant Iovanovlc rückt gegen Mostar vor. Budapest, 5. August. Achtzig Wahlresultate sind bekannt. 56 entfallen auf die liberale Partei, 12 auf die vereinigte Opposition, 7 auf die äußerste Linke, 3 auf die außerhalb der Parteien flehenden Kandidaten und 2 auf Nationale. In Dcbrccnn wählten alle drei Bezirke Kandidaten der äußersten Linken. Ministerpräsident Tisza blieb gegen Ernst Simonyi in der Minorität. ^^^^ Prag, 4. August. Der Kronprinz Rudolf zog sämmtliche hier weilende Generale, auch die aus der Provinz zugereisten zur Hoftafel. Morgen macht der Kronprinz bereits die Feldübung an der Spitze feines V», .a.llons mit. — Einem hier verbreiteten Gerüchte Zufolge wird die Kaiserin Eugenie die Fürstin Panliuc Mctternich in Kü'nigswart besuchen. Berlin, 4. August. Tic nunmehr bekannten 3'.N) Wahlen vertheilen sich auf die einzelnen Fractio-ncn, wie folgt: 53 l' 40 Frei», 'iue, ^»; Klerikale, kl '. .le. 10 . ttt, l.2 keiner bestimmten Panel Angehörige, jedoch voraussichtlich zum größeren Thelle mit den Liberalen stimmend, 14 Polen. 7 Particularisten, 5> Elsässer Protestier, 4 (5!' "lutonomisten, 2 Socialdcnw« traten; <'.<; Sl>. . Die noch fehlende WM des voraus >s der . »n und vorbehaltlich ucl ni ^ ^' ! ,..,gehölig' kcit verschiedener neu n, die con« servative Fraction au; l l^i, dle llbcl^lc anf 155, die ultrainontauc auf circa U10. Berlin. 4. August. Nachdem ,.DeutschM^ tagsblatt" ist in Rom ein Courier des l ^liuntius Masclla angelangt, der dem VaU.> schlage Äismarcks betreffs eines nwllu^ vivlM'll ^. briilgt. In nlaßgebendcn Kreisen des Vaticcns W nlan, daß der Ausgleich in lärzcster Zeit ,.u "^, tommt. — Die conservativcn Parteien 1 Kosten der liberalen Parteien gegen 40 Relch. , . gewunneil. . ^.! London, 3. August. Bei dem im ManstonM! z,l Ehren dcr Minister veranstalteten Lord MN^. Bankett hielt Earl of Äcaconsfielo eine läu^rc ^ spräche, in welcher er eine geschichtliche T^tc» der Ereignisse gab, die schließlich zu dem ^ Frieden führten. Er glaube, sagte Reducr, "' ^ werde ein pcrnlaiientcr sein, oa sämintliche M^ zufricdcllgestellt, die Kriegspartci iu Rußlaud mch'^ dcr Majorität sei und Italien nnd 5" infmy !^ überzeugten, daß das politische Gll .^ Miltclmeere nicht bedroht ist. Dic Bc,^.^..^->2 land» zu den auswärtige» Mächte» waren z»l ll«^ ^eit herzlicher al5 gegenwärtig; namentlich gelte"'' mit B.'um auf Rußland und Frankreich. <5e!cgrasischer Wechselkurs vom 5. NllssUst. ^ Papifr-Ncntc 64 ll». — Kilbcr-Nenlc 66^0 ^ ^,< fflentc 74 2... - 1860cr Staats-Änlchcn I Ul (!0. '> «25. - ztrcdit.Actieil 2^ —. — London 11.'» 10 100 W. — K. k. Münz.Dusatcn 5 4». - 20.Fra»tt<> -924. — 100 Reichsmark ü ^,.?., ,., ....... . 9 24, >:- ,^„ 2l.i4 7'i. üs!> 0bant — —. lii ,^, ll/, i',,, !I'/,i,'i!l,anl73:'.l^ ,'^, ! ^rhen '<^.> -. ^li^pM^ Angekommene Fremde. Am k. August. ^^ H»t«l Stadt Wien. Minach, Fiumc. Pnitrr, .^dl^m. ^, — Evcit«, Ttudcnt, Haag — Einöhrl. < !^ und v. Prcglti. t. t. Major, Uicn. — .^ ^chümnn, «sm., München. »«««lll, Hotel ltlefant. Pilcpii )l. und Pilcp,^ M.. ssmm? ^ ^B Wicn. - Iurielovic Nosina. ü! ' ^ und Thaller, l. l pri»! Miliinr- ^: Dr. Vol. Notar, ? ' tt,m,, ^",' Sl'ila Prag. — Ulo. , lll ^ ,v ''.'.ropa. Kamail, ^^aircr. ^.rn-n. — Dr. Paw"' ^ittai. ^^l, «bnir: " s. Schmith, Ticviso. " " ^"'^ ' ' ^^.. ^ Hv ^dl. T)stcla. L^ ' ,i,,!. Trirjt. - Belag!)«,.,, ,^.,'.,.> . >,...» ^,.^' lc. Paliz und Faidiga, Sodcrschiz. — Pcinil. ,„,..,,. ^' »ishren.. Pollal. Gurtfcld. — Echatjer. Adclsberg ^ bluncr. Trirst. ^^-^ Meteorologische Beobachtungen in LaibaH> 7U.Mg 7.^ Oll ^.If'ii windstill Nebel g^ l». 2 , N. 7!i4 4l ^2!l 9 0. schwach hnler V .. M ! 7^4 «8 ^-19 l AO. schwach heiter ^ sl. heilci-er Tag. sterncuhelle ^^!,^' Tagsi' ime ^- I!) 4«. um 04" unter dem^^^ ^Verantwortlich« Redacteure « t t o m a r V n"l^^ Oeffentlicher Dant. : T>er allgemeine srainische Mll ',".....'"" , ,. ^^II"!^ vülen !N ,,!lltN "" hicilut den ---------- . i ^,'ül^' Hui den Nusjc<>, ^ainijchen ^i'" «. Grnbe« m.^,. > ,.<-.">.!'' Setrctssr, ^^-B^ l >) 6440 Vilberrente ' 6», 40 «oldrente . 744^ Lof«. 183».........>.. 320 — . 1854........19«.><) 109 - . I860........l1.!25. Ii::?ii . 18S0 (Fünftel) .... 12 l.',0 122 — . ^»64........142?.'. I4!< - Ung. Prämien-Anl.....«^, ?.', 8.'. 25 Kred't-L.........1^2.'. 1«i2 75 ^"d°ll«'». -.......14.^0 15 - Prämx-nan«. d«? «tadt Nien !^2 ii.> s>2->o U^ ^oldienle Ung !,^hn-Änl.....^ ^.^. Ung. Echaßdons vom I. 18?4 ^.,.^. ,,^^0 Nnlehen der Stadtgemeind« Wien in V. V......V4vo vb i» Grn»»«ll«ft»n«s cbligati«»««. «öhmei. - 102' Mt- «lcderii,lcn>!ch ......104 50 I0ü — walizien 84 ^75. ^ ' ' ','-!! . 76— 76 75 '.>a!ll,« , . 77 25 77 75 luiguni.......... 79 25 80 - Netten vsn Vaule». »eld Na« vr Bank 113 75 114- - 'lt . . 262 40 262 60 lianl . . . —— —-— "lt. un!^n . 235'— H',525 . . 824-— «H — . 73 50 74 . 10850 1A»50 . 115 115 50 Nctlen »,n transact Unterneh ««»«en. ««ld «v«< .......125 50 I^j — ch'ff «Gesellschaft 494- 4^ .....171 50 172 — !m . . 2'i4.'.-2050 — .... i:^i i.l? - G«!d war« «alizisch, Karl - Ludwig. Vahn 242 2<2 50 >> ^ Vabn . . 11150 112 - «ahn . l:l5 I!iS - ,......556— 558- - stbahn . . . 119— 119 50 !'>>', !>.'.<» ,:........1U950 200 - ! ; Vcrlnillnmasbahn 94 50 95' . . l24- 124 50 < , !,. . 155 5'1 15? — Pfandbriefe Nllg.öst. Vodenkreditanft li Vd.) 107- 107 50 . .. . (i.V.V.) 94- 94 5«) ^«lioiuilliank.......W90 9« Ung. Aoocnlredit Inst. (B.V.) 94 50 94 7i> Pri«rltsts ^hli««lisne». Elisilxth.« I Em.....91— 91 50 104— 104 25 U«5s, ««75 99 75 100 Oesterr. Nordwesl Vahn , ^ ^.............^.- ^ ÄH < Vüdbahn, Von«......"" Tevlfen. ?^ »us deutsche Pl«l. London, lurzc Sxiji . ^^ >- i London, lange Slchl '',' ^ ^" Paris . . " I)u,a!en .... 5 si. 48 tt.^ ' ^ Napaleonsd'or . 0^2^» , . . 55 » "" » .^ , <" Vül)l!s,»loen . . 100 ^ 6.» .. -------------- a!>""^ Krainisch« «rundentlaslunsss^bl'^ ^,/ »-^'K?^"^^^.>"^ ^!.?3>/'.''"^ " bis .>t 40 Oilb««nl< «<. . , .. bis 74 40. Kr«di« «»M »l» 2.iil 70. Aus«« l^^ " «Mtz«» Nü?5 bil 115 50. Napoleon« 5«j'/» b»» ^^l »üb« l^65 bi« 100<0.