kZ!l»»ss«IiHiSeH,,Hisr' Dir» R^CV Sch?N««i<»ny, VerN^lwnG vuchdru«ker«i, Maridov, Zuril^eva ulica 4. 7elephsn Z4 0ezug»pr«l^^ ftdholen, monallich Vln 20».». Zujtellen . . . , 21'— Vurch pojt , ... 20-. i^usland, monatlich . . . 3t>-. Einzelnummer vin 1 di» 2«— v«i veU«U«»s der ?eit«ns ist d«r ^d»>« „»mentAdetrag »r SloW«n>en ttlr mind» tt«n» «inenMonal.auderhald fLrmi»delnz«s»nd«n.Z» vriek ohoeMarlie »erl»«« ntch< WI»?a»enannah»e M M«rsU»«V» »Uca 4, w ciudtl«»a »«i tompanv, w A«G»ed »,i l», d. »« Sr«A tz.ftlei,r«Ich,NasieiM«Z^ w Vv»«« de! ttNzeigena». '«lt«». «r. ?««rld»r, Freitag »«» 24. Sunt ly»? »7. Sahro. Alm» Apollo: DonnrStag Moderne Duharry". Fritag: der bisher wahrhaft größte Film: likvtilMmllMlMe «it dem größten Filmkünstler der Welt Lon Ehaney. Neue Kopie! 1y A!te, zwei Teile zusammen. Gewöhnliche Preise! 7biZZ Der neue Saarpräsldent Gßr Vrnep Witton. Als Nachfolger des Kanadiers Stephen? wurde der frühere englische Gesandte in Lettland und Estland Sir Ernost Wilton zum Präsidenten der Saarregierungskommis-sion ernannt. Die Än^enlaae o. B e o g r a d, L3. Juni. Der Haupt» «vSfchuß der radikalen ^rtei setzte heute vormittags seine Sitzung fort. Trotzdem der Ministerpriifident Bukieeviü heute früh aus Sarajevo in Beograd eingetroffen ift, nahm er an der Sitzung nicht teil, ob« «ohl er hiez« ausdrücklich mtfgefordert wur. de. Auch die Vertreter des radikalen Zen-trums sind nicht zu den Verhandlungen erschienen, sodatz fast auSfchliehlich nur die Pa» Sis-Anhänger zugegen waren. Dieser Umstand wird als definitiver Bruch zwischen den drei Gruppen der radikalen Partei auSge. legt. Ueber die Sitzung des HauptausschufseS wird erst nachmittags ein Kommuniques ver« öfentlicht werden. Man nimmt jedoch allge. mein an, daß der Ausschuß, bezw. die PaSi^. Gruppe der Negierung und dem radikalen Zentrum den schörssten Kampf angefagt haben. o. Beograd, L3. Juni. Vormittags trat der Hauptavsschuh der demokratischen Partei Mr Beratung über die Wahlvorbereitungei? zusammen. In der Vormittaftssitzung wurde auSschlieklich die Frage der Kandidaturen in Verawng gezogen. Die Beratungen werden nachmittags fortgesetzt und soll ab-ndS ein «ommuniqnee veröffentlicht werden. Fiir morgen ist ferner eine Sitzung des Ha»ipt. auSschusses der Landwirtepartei angesetzt. Die Wahlvorbereitungen o. B e o g r a d, 23. Juni. Der Staats-Wahlausschuß hielt heute vormittags eine Sitzung ab, in der die definitive Einteilung des Staates in Wahlkreise und .Bezirke vor. ^nommen und die Zahl der Abgeordneten festgesetzt wurde. Ferner bestimmte der clus. s^h die Vorsitzenden der Wal^kommissionen, bezw. der Hauptwahlaussckjlllie fiir die ein- Mahnruf an vle Sowjets Gin Kundgebung der 'englisAen Gewerkschaften o. L v n d o n, 23. Juni. Der Generalrat der englischen Gewerkschastsorganisationen hielt heute vormittags eine Plenarsitzung ab, in welcher u. a. der Beschluß gesatzt wurde, eine gemeinsame Konserenz der Vertreter der russischen u. der englischen Gewerkschastsorganisationen einzuberufen, um über die Lage, die nach dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Staaten entstanden ist. zu beraten. Die Konserenz wird wahrscheinlich am 18. Juli in Berlin abgehatten werden. Gleichzeitig fand eine ge-meinsame Konferenz deS Generalrates der Gewerkschastsorganisationen und des Voll-zugsausschitsses de? Arbeiterpartei statt, in der eine ziemlich scharfe Resolution angenom- men wvrde, welche die russische Gewaltpolitik verurteilt. Die Resolution hebt hervor, daß die englische Arbeiterschast trotz der Gihwlerigkeiten, ^ mit weli^n Ruhland zu kämpfen hat, und trotz der in der russischen Oeffentlit^eit herrschenden Aufregung gegen eine solche Politik und die Repressalien schar-sen Protest erhebt. Die englisl^ Arbeiterschaft verurteilt die Justifizierung von Unschuldigen, die in gar keinem Zusammenhang mit der Ermordung des Sowjetgcsandten Wojkow stehen. Eine solche Politik könne sür Rußland nur schlechte Folgen zeitigen und es sei daher auSdriicklich im Interesse der russischen Regierung, mit einer solchen Po-litik der Gewalt e^^ldigst zu brel!^n. Genel^miguna der Verkehrskredlte Aus der Sitzung des Alnanzausschussts d. B e o g r a d, 23. Juni. Der Finanzaus schuß setzte gestern abends !elne Titz» ng si»rt und zog die A^^teila-'q verschiedener Kredite in Ver^ndlunz. !5H wurde eine Ausländsanleihe von ZilS Millionen Dinar zu !i>«'ora. tionszwecken besch'»'se?. lU a. so0 in^d'fon-dere das PanLevo-Moor trockengelgt «erden, wodurch einerzg. der natürlich sehr getwu wußte,' dine AvarescuS aufS höchste gesteigert wnrde. Die Regierung brachte einen (^^eseheutwurs ein, durch den AvareZcu zum lebenslänglichen Kommaw« danten eines Armeekorps ernannt werdet ?4. Zun? 1927. ßolli«. Die Oppofitlon erblickte darin ^en ersten Schritt zur Diktatur und sagte dem Ml-«isterprÄstdenten mm osfene Fehde an. In diesem gefährlichen Auqenbli^ beauftragte der Kiwig Avarescu mit der Umbildung des Kabinetts und Schaffung einer ^Regierung der nationalen Konzentration". Avarescu führte den Auftrag des Königs nicht nur «icht aus, sondern erließ auch eine Verord« «ung, durch welche die Behandlung der Angelegenheit in der Presse verboten wurde «nd sm^e den König inzwischen umzustimmen. Erst als ihm dies nicht gelang, lud er die Parteiführer zu einer Konferenz ein, öoch erschienen diese mit einer einzigen Ausnahm nicht, da der Sachverhalt iiizwischen bekannt geworden war. Am gleichen Tage (6. Juni) übevbrachte der Minister des königlichen Hauses Hiottu ein Dekret, durch das die Entlassung der bisherigen Regierung verfügt und Prinz Barbu Stirbey »um Ministerpräsidenten ernannt wurde. Erst dann reichte Avarescu sein Rücktrittsgesuch ein, daÄ von einem iüm nahestehenden Blatte mit folgenden Sätzen glossiert wurde: ^Wenn jemals, so kann man beim Aufhören der Regierung Avarescu von einem Sturz ß^rechen, denn eine genmltsamere Entfernung eines Kabinetts lästt sich schwer vorstellen. Avarescu fiel einer Intrige zum '^^Pfer, aber die Forin, in der sein Riicktritt erWun-Hen wurde, hat er nur seiner unerhörten Ungeschicklichkeit zu verdanken." Daß eben Prinz Barbu Stirbey, der Schwager Bratianus, Avarescus Nachfolger wurde, ist natürlich kein Zufall. Der neue rumänische Ministerpräsident war stets eine der stärksten Stützen der Liberalen beim K?-nig, trat aber politisch niemals hervor und genoß daher das Vertrauen der übrigen Par teien, so das^ seine Ernennung zum Chef des Uebergangskabinetts nirgends auf Widerstand stieß. Am i0. Juni wurde eine Erklärung Stirbeys veröffentlicht, in der es heißt: „Die neue Regierung wird die Geschäfte nur ^rze Zeit führen, denn sie wurde fi?r eine genau umschriebene Aufs^abe ernannt: fiir die Durchführung und Sicherung der Neuwahlen. Die Regierung wird in der Außen« Politik den Kurs ihrer Vorgängerin bcibe-^lten und keinerlei grundlegende Aktion un ternehnien, da sie ja nur kurze Zeit im Amte sein wird." Äe rumänischen Kammerwah len werden am 7. Juli, die Wahlen für den iSenat in der Zeit vom Kl. bis 14. Juli statt-ifinden, und ii'ber die kü»?stigen Wege der rumänischen Politik voraüssichtlich für eine längere Zeit daner entscheiden. Denn die /^nationale Regierung", die dann ans Ru-'der kommt, wird die Macht wohl solancie behalten. bis König ?ferdinand die ?lugen schließt — und damit auch in der kommenden Regentschaftszeit. Denn Kronprinz Michael ist erst sech.^ Jnsire alt und der Mi-n-isterpräsident, der im Regentschaftsrate Sitz vnd Stimme hat, wird in den folgenden Jahren wakirscheinlich der wirkliche Regent Rumäniens sein und bleiben. Hier liegt die große Bedeutung der kommenden rumäni-^en Wahlen. Wie die Dinge zurzeit liegen, ist damit zu Keullleton Fünfzig Iakre Bsy-reuM Jim August des Jahres 1876 erschlossen sich auf dem lieblichen Hügel bei Bdanken entgegengekommen un/d so begannen die Bayreuther Festspiele, welche nun ein halbes Jahrhundert hindurch be-stchen und Unzähligen eine Quelle nicht nur des herrlichsten Genießens, sondern zugleich der höchsten und edelsten seelischen Erhebung »md Bereicherung geworden sind. Nachdem I87K der „Rinlg" dreimal aus-gefükhrt wor^n war, konnten die Festspiele wegen erneuter Hindernisse erst im Jahre 1882 mit der Aufführung des B>ühnenweih-festppieles „Parsifal" fortgesetzt werden, welches 1863 und 1854 wiederholt wurde. Tie yestspielzeit von 1883 sollte mein Vater nicht mehr erl^n. Aver sein Lebenswerk w^rde in rechnen, daß die liberale Partei erheblich verstärkt ins neue Parlament einziehen und dementsprechend Bratianu, dessen Ansehen dank der Fehler Avarescus in den letzten Monaten sehr gestiegen ist, die neue Regierung bilden wird. Dies würde bedeuten, daß der tdurswechsel der rumänischen Politik, der mit dem Sturz Avarescus verbunden ist, sich in wesentlich schärferer Form vollziehen wür de. Bratianu hat die Außenpolitik Avarescus, namentlich das Mndnis mit Italien and die englische Orientierung der rumänischen Politik stets erbittert bekämpft und immer wieder darauf hingewiesen, daß das Sorgenkind Rumäniens, Beßarabien, nur mit Hilfe eines mächtigen Nachbarn gehalten werden könne oder durch Vermittlung eines Staates, dessen Stimme auch in Moskau Geltung hat. Mit ganz besonderem Nach druck hat Bratianu bei ftder Gelegenheit betont, daß das schutzbedürftige Rumänien sich weder zum Sprungbrett Italiens am Balkan noch zum Sturmbock Englands gegen Rußland machen lassen dürfe. Mit der fortschreitenden Zuspitzung der Lage zwischen Jugoslawien und Italien einerseits und Großbritannien und Rußland andererseits wurde die Gefahr, in die Avarescus Politik das Land hineingesteuert hat, immer offenbarer. Käme es zu einem bewaffneten Konflikt mit Rußland, so würde sich der Hauptstoß des russischen Heeres gegen Rumänien richten und Italien, das sich Jugoslawien zum Gegner gemacht hat, wäre außerstande, dem bedrohten Freund zu Hilfe zu eilen. Unter diesen Umständen hatte auch die Garantierung des rumänischen Besitzstandes für Rumänien durch Italien keinen realen Wert und die Begeisterung, die der Abschluß des Vertrages mit Italien ausgelöst hatte» verflog ebenso rasch, wie er gekommen war. Das rumänische Volk erkannte, daß eS dem Beispiel des jugoslawischen Nachbarn folgen und einen Kurswechsel vornehmen müsse, bevor es zu spät ist. Die Frucht dieser Erkenntnis war die Zurückleitimg der rumänischen Außenpolitik vom italienischen zum französischen Kurs, der auf Betreiben Bra-tianus von Mitilineu, dem Außenminister des Kabinetts Avarescu, auf der Joach!ms-thaler Konferenz angebahnt und bei seinem Pariser Besuch fortgesetzt wurde. Der Umschwung der öffentlichen Meinung Rumäniens kam bereits deutlich zum Ausdruck bei der .^-Jahrkeier der rummänischen Un-alchängigkeitserklärung, als das französische Geschwader von der rumänischen Bevölkerung mit Jubel empfangen und von der Flotte in Parade degrüßt wurde, seine Offiziere von König Ferdinand eingeladen und zu allen Festlichkeiten zugezogen wurden, während die von der italienischen Regierung entsandten .Kriegsschiffe auffallend kühl emp-faugen wurden und eine offizielle Begrüßung überhaupt unterblieb. Das war die Hand Vratianus, des ..ungekrönten Königs von Rumä»iien". Bald ^rauf sollte das Land diese .^nd noch mehr fühlen: als Bratianu, die Volksstimmung geschickt nutzend, seinen Gegner Avarescu stürzte und Stirbey als seinen Platzhalter an dessen Stelle setzte. seinem Sinns- ausgeswltet und fortgeführt. Im Jahre 1836 ers^chien. ^um ersten Male ein weiteres Werk im Festspielhause, „Tristan un!d Isolde", und all.nählich folgten die übrigen, 1888 u,ch 89 „Die Meis^rsinqer von Nürnberg". 1891 und 92 „Tannihäuser" und 1804 „Lohengrin", 1896 wurde nach 20 Jcch-ren der „Ring" wieder onfgenommen, welcher seitdem stets auf dem Spielplan blieb, zusammen mit „P-arsifal" und je einem der anderen Werke, zu denen 1901 nnd 1902 noch der „Fliegende Holländer" kam, dieser nach der ursprünglichen Absicht seines Schöpfers in einem Mte ohne Unterbrechung. Als der „Fliegende Holländer" im Sommer 1914 wieder auf dem Spielplan stand, mufften die Festspiele wegen Ausbruch des Weltkrieges nach 8 Aufführungen abgebrochen werden, und volle 10 Jahre lang blieb das F<'st'!PieI1^<'ns geschlossen, bis im Jahre 1924 die Festspiele wieder Pim Leben erweckt wurden, unter treuer Zusammenarbeit der Künstler und der alten sowie neuer Freun de. mit alänzendem künstlerischen und äußeren Erfoüie. Es wurden wie^der der ,.Ring", „Meistersinger" und „Pavsifal" aufgeführt und 1925 wiederb-olt. Die Oeffesttlichkeit war erstannt, daß daS Jichiläumssa'hr 1926, als f-ünszig Jaihre des Bestehens vollendet waren, ohne Festfpiele verlief: Aber dieses Jn'hr mußte frei bleiben zu den unerläßlich nötiig^n Vorarbeiten und Ttud'en sÄr den nächsten Fi^^spieslomnier. In Bayreuth wird die gründlicl^e ernste Ar- Lllse her Allats-KWil-Llltttlit werden in der Verwallung der Marburger Ieilung" verkauft Die erste Tat der neuen Regierung war bekanntlich die Zurückberufung der Unterhändler aus Rom „zwecks Erteilung neuer Instruktionen". Ein deutlicher, verheißungsvoller Anfang! Daß Stirbey sein Wort halten und in der Außenpolitik jetzt keinen Kurswechsel vornehmen wird, steht nwhl fest. Umso gründlicher wird dies sein Nachfolger tun, der — mag eS nun Bratianu fel^t oder einer seiner Bertranensmänner sein — die bereits begonnene Neuorientierung der rumänischen Politik durchführen und vollenden wird. Damit wird nicht nur die britische Politik rechnen müssen, deren Berechnungen in der Einkreisung Rußlands durch den Sturz AvareScuS durchkreuzt wur den, sondern auch nnd vor allem Italien, dessen Lenker in AvareSeu seinen besten Freund am Kontinent verloren hat. Die italienische Volitik die sich zur Einkreisung Jugoslawiens die Freundschaft Rumi^iens teuer genug erkauft«, hat Schikkbruch erlitten. Dies dürfte, wenn nicht alle Anzeichen trügen, am 7. Juli offenbar werden. Äe endgültige Entscheidltng über daS Gelingen oder Mißlingen der italienischen Pläne wird aber erst später fallen: am II. September... Der richNge Weg Wir veröffentlichen nachstehend die bemerkenswerten Ausführungen eines geschätzten Slowenen als Beitrag zur Anbahnung der deutsch-jugoslawischen Verständigung. (Die Red.) Das Dankschreiben, das der Vorstand deS Allgemeinen deutschen AutomobilkluHS an den GrvßLupan von Ljubljana gerichtet hat und das gerade dieser Tage in den Blättern des Inlands veröffentlicht wurde, ist ein beredtes Zeugnis für die fortschreitende Entwicklung des AnnSherungsprozesses zwischen Jugoslawien und Deutschland, zwischen dem Volke der Südslawen und dem der Deutschen. Die deutschen Sportler haben auf ihrer FrühlingSwanderfahrt Land mld Volk von vier Staaten besucht und dabei Gelegen helt genug gehabt, diefelben näher kennen zu lernen. Drei von diesen können auf cine anderthalbtausendjährige 5^lturentwicklung zu rückblicken. Wir können dies von uns billigerweise nicht behaupten. Mer in jenem Do-kumente. das gleichzeitig ein schönes Aner-kennungsfchreib^ ist, wird von berufener Seite klipp und klar erklärt, daß in keinem von den berührten Staaten die Fahrt so gut organisiert war als in unserem Lande. Auf dieses glänzende Aeugni» «nnen wir stolz sein. Die Ziffern, die wir ln den letzten Mona, ten von amtlicher Stelle über den Fremden, verkehr in unserem Staate, in erster Linie b^t dem Feiern von Festen vorangestellt, eben um dadurch richtige „Festspiele" in möglichster Vollendung erzielen zu können. Man verwertet dort alle Errungenschaften d^r fortschreitenden »ühnentechnik, aber eS wird ^stgehalten an dem, was man als meines Baters Willen und Bestimmung für die Me-Vergabe seiner Werke kennt. Nun lädt also der heurige So-mmer (vom w. Juli bis 20. August 1927 wieder ein zur Wasllfchrt nach der Festspielstadt. Neben dem ^Riny" und „Parsisal? wird nach 2!jähriger Pause „Tristan und Isolde" aufgeführt werden. Nicht in der hastigen, lärmvollen Un-ruhe und Zerstteuung einer Großstadt woll-te Richach Wagner seine Festspiele veranstal-ten, sondern geschieden davon, ftei von dem get^nlichen Theaterbetrieb, in gesammelter Stille, damit die Hörer sich einzig dem Kunstwerk hingeben, eS voll in sich aufnehmen u. erleben mögen, und in den Pausen und an den freien Zwischentagen AuAspannung und frokhes Rasten in der Natur finden. Die einstig Marfgr'nien-Residenz Bayreuth, welche sich in der inneren alten Stadt diesen Eharakter noch vielfach bewahrt hat, bietet einen tränten, einheimelnden Anfentihalt mit nvanchen historisch denkwürdigen Stätten u. einer wunderschönen landschchlichen Umge-bui^. In der Stadt wird eine neue bedeutende Sehenswürdigkeit großes Interesse erregen: der von Helena Wallem gegründete „Bio-gvalphische Richard Wagner-^Saal" im Seiten natürlich in Dalmatien, veniommen haben, beweisen, daß der herrliche Empfang, der den Deutschen seitens unserer BenSlkerung zuteil ward, bereits die b<^t?n Früchte zu zeitigen beginnt. Den Riesenstrom der Frem den aus Deutschland und OesterreiH in unseren Staat, besonders nach Slowenien und an die jugoslawische Riviera, zu richten, ist bei den obwaltenden Umständen eigentlich ein Leichtes. Die Deutschen schwärmten seit jeher für Italien. Nun wird der Staat, der deutsl!^n Kindern sogar im engsten Familien kreise den deutschen Unterricht verbietet und verhindert, gemieden. Deutsch ist die Spra« che, mit der der Fremde in unserem Staate und namentlich in Slowenien am leichtesten auskommt. Der Fremdenverkehr, der bei stets größerer Entwicklung eine immer tiefere und reichere Erwerbsquelle für alle Schichten unserer Bevölkerung bilden wird, wi^ durch die Annäherung zwischen Jugv-lawen und Deutschen die mächtigste Förderung erleben. In dieser Hinsicht ist npr zu bedauern, daß das nun bereits in Geltung stehende Mkommen zwischen Oesterreich und Jugoslawien, betreffend den freien Touristenverkehr in den Grenzgebieten, noch viel Engherzigkeit verrät. Wie es nicht einzusehen ist, warum die österreichischen Touristen nicht auch unser Bvcherngebirge besuchen dürfen, so muß eS auch unverständlich bleiben, wieso der jugoslawische Bergsteiger, der, ausgerüstet mit der Vereinslegitimation, den Kamm der Karawanken überwu-iden hat nnd ins liMiche Rosental hinabgestiegen ist, nicht auch die Drau übersetzen und die l^rrlic!^ Landschaft um den Wörtersee besichtigen kann. Die Deutschen unseres Staates, die zu Wngsten in Jndsisa „gastlich z^usaminenka-men", wttden zweifellos den Eindruck mit, nach Haufe getragen haben, daß man in un-, serem Staate beginnt, besonders den Deut-, schen gegenüber die Minioritätenfragen praik» tisch in einer Weise zu lösen, wie dies in die-j ser Art noch kein anderer Staat in ganz Eu-' ropa bisher bekundet hat. Da wurde die! Jahrhundertfeier der Gründung der deut-^ schen Gemeinde in Jndjisa, verbunden nlitj einem Wett- und Preisfingen, der deutschend Gesangsvereine unseres Staates gefeiert; zu-, gleich fand die Jahresversammlung des deutsch-schwäbischen Kulturbundes und eine Besprechung deutscher Journalisten statt. —' Aus allen Gegenden und Orten, wo deutsch»r' Zunge Klang nicht verklungen ist, aus unserer Draustadt ebenso wie vom Rintschaflnßl und aus Tuzla, kamen die Festteilnehmer' ^rbeigelstrSmt. Wenn man die auSfübrlichen Berichte über den Verlauf dieser Feste und ^iern im No«»isadvr „Deutschen Volksblatt-, liest, gewinnt man den Eindruck, als habe! dieses deutsche Fest in irgendeinem deutschen Lande stattgefunden. Das BerkehrSminist^ flügel des Neuen Schlosses, ein Museum, wel-'j ches w lebendig fefselttder Weise an der Hand Z von Schriften, Bildern, Erinnerungen alker! Art das Leben des Meisters in chronola^i scher Folge zur Anschauung bringt. Daran^' schießt sich das „Glasenapp-Gedenkzimmer",^ das aus Riga nach Bayreuth gerettete Ar-! beitSzimmer des verstorbenen berühmtewj Wagner-Biogrv-pihen Carl Friedrich Glaf^^ no^, mit dessen großer BMiothek und son- ' stigen wertvollen Einrichtunys- und Gv-^ bvauchsgogenstSnden. Megfrieb Vag»er. Die,^oteninfel" vom Untergang bedwU Die kleine griechische Jnjsel PontieonW, die durch das Bild BöcklinS „Die Totentn-, sel" bekannt und berühmt wurde, ist , Untergang bödroht. Schon seit Jahren ist Felsgestein der Insel brüchig, so daß bereitÄ^ eine Mauer als Schutz gegen die Wogen er^ richtet wurde. Diese Mauer hat sich abÄ nicht bemährt, ebensowenig wie andere Ma^ nahmen, die zur Erhaltung der Insel getroffen wurden. Aus Böcklins Gemälde wvH? man, daß die Insel einen üiberanS schiönew Anblick bietet» befonders idnrch die hoihen Zypressen, die ibr einen düsteren unk zugleich weihevollen (Nhavakter verleihen. Ein TeV dieser Zypressen ist nun bei eiuso» Kummer I^s vom. MV rium aber hatte allen Teilnehmern Svproz. Fahrpreisermäßigung zuAÄilltgt. Wer die These von der kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Annäherung Mi-sc^n Deutschland und Jugoslawien verficht, muß all dies mit Freuden begriißen. Auf diesem einmal eingeschlagenen Wege soll und muß weitergegangen und auch weitermarschiert werden. Äe schönen Tage von Jndjija, die auch der deutfl!^ und der »ster-retchische Gesandte in Beograd in Vertve- Ä»« »», r»I» z » »I , > tlmg mitfeierten vnd miterlÄten, find nun vor^; aber die Erinnerung an fie darf nicht verlSschen; thr Geist muß weiterleben pnd stch «uch in ai^ren Staaten Bahn brechen zu verheißungsvollem Ziele. MSgen auch die deutschen Festlichkeiten von Jndjija in t^iesom Sinne ein schöne», vielversprechendes Pfingstfest bedeuten, dein bald der Herbst mit Erfilllung und Krönung der begonnenen Arbeit folgen soll. Dr. Fr. M. Nachrichtm vom Tage Der Mieterschutz in Italien Wie unseren Lesern noch erinnerlich sein dürfte, hat Italien im J^re 1S2V den Mteters« Meere verfeinden wird. Ew origweler Vaschzettel. Herbert Eulen-Vera schickte seinem soeben im Verlage Bruno Tassirer, Verlin, erschienenen neuen Schat. tenittlder«Bande „Sterblich Unflerbliche- daS ßoligende Sonett vormiS: »Den Säufern dieses VucheS! hßvt, wv man meiistenS nur vom Boxen spricht, Bam Fußball ebenWs und noch vom tzchwilmmkn. Heut wird ein Buch mit geistiyvm Gesicht Nur mühsam über tausend ^ser Mmmen. Auf jodeS Mffen lernte man Verzitcht, Denn Sport und Kintopp lockt mit tausend Vtimlmen, Und Bildung VvWcht der weiße Neger nicht, Vr läßt Papier nur noch um Toback glimmen. Berkaffert sieht die Gegenwart uns an, Pie tanzt sich immer mehr zum Wackelaffen. Auch Bücher »vkd fich bald ein jedermann ^ Zeitungsfovm aveine noch verschaffen. ^ du dies laufst, giiLst dann ailS Wunder-Wesen. «Das man bestmmt: Mn Mensch; Er kann noch lesen!" Vm V-röfsentlichmeg wird yebechnt Bruno Cafstver, Verlag BerNn." Wo es nicht möglich rst, die Borkrisgsmiete zu ermitteln, bestimmt der Richter den unge-führen Mietzins. Der Richter entscheidet au-ch bei Neu- und Umbauen. Die weiteren Beistinmnmgen des von der «italienilfchen Regierung genehmigten Dekrets entwurfeS bezieh sich aulf Formalitäten bei Gesuchen auf MietzinSermäßigungen. Mugmeeting in Mb-ljana Für das für Sonntag, den SS. d. M. nachmittags um IS Uhr angesetzte Flu»gmeeting auf dem großen Exerzierplatz hinter Mste bei Ljubljana werden große Borbereitu^n getroffen. Dieses Meeting bedeutet für Slowenien ein Ereignis, da wir bisher von ähnlichen Veranstaltungen ziemlich entfernt gehalten wurden. Das Meeting verfolgt den Zweck, das Interesse des Landes sÄr den Luft sport zu wecken, aber noch mehr die Wichtigkeit der LuftwMe für die Dertei-digunig des Landes dai^un. Wie wir vernchmen, trifft Sonntag vor-»nlittag ein« EÄadrille «tS Rvvi Sab nach Ljubljana ein, um verschrobene Flugarten, vor allem luftakrobatische KunstsMcke vvrzu-Mhren. Auch soll der Bevölkerung die Rettung bei Unglücksfüllen hoch über der Erde mit Fallschirmen vorgeführt werden. Unter den Pilotin werden fich auch bie beiden Mili-tärflioger Kapitän Sondermayer und Leutnant BchdaL einfinden, die unlängst unsere Flagge nach Indien trugen und die Aufmer? samkeit der ganzen Welt auf stch lenkten. Kürzlich flog Kapitnn Tondcrmayer, der sbch ansonsten ii i ^rauMschsn Mlitär-dienst betätigt, über Anordnung des KriegS-ministerimns von Paris nach Nodi Sad und machte die dorgesch^ebenen Landungen in Gtvaßbuvg, Prag und Bratislava. Für die Bequemlichkeit der Aufchauer ist in großem Umfange Sorge getragen. Sonder-güge werden bis zur Station ?^loa Marina v Pvlju verkehren. Auch iist zur Beförderung des PMikumS ein rvger AutobuSverkehr in AuSficht gmommen. Nach Berichten aus Ljub ljana ist mit ungemein großer Beteiligung von seitens der BevöKerung zu rechnen. Wohnung unv Sterblichkeit Nicht nur die Verminderung der Geburten zcchl. sondern a-uch eine allzufrühe Sterblich-Veit rütteln an dem Bestand eines Voltes. Das zeigt ein Vergleich zwischen Frankreich und England, lVSS zählte Frankreich SS.2, England 3S.4 Millionen Einwohner. In Frankreich wurden 7S2.(X10 Kiniger geboren, in England 7k6.lXX). Da jedoch in Frankreich in danselben Jahre 667.000 Menschen star-ben, in England aber nur 4hre hinter sich haben, in lt^n dauernden Ruhestand versetzt werden. Auch in Slowenien wird eine Anzahl von Lehrkräften in den verdienten Ruhestand treten. t. Der Ljubljanaer Kreistag soll Kr die ersten Julitage Ku einer Tagung einberufen werden, um einige dringende Angelegenheiten HU erledilgen. Vor allem i'oll eine Revision des Strasieibgesetzes vorgenommen werden. Ferner soll dem Kreistag die Vorlage, betreffend die Schaffung einer Kreis-Sparkasse, vorgelegt werden. Wie verlautet, soll die Vorlage einer 25KreiSstraßen-nmlage in Aussicht genommen werden. t. Kontrolle einer Staatsdomäne. Die Regierung hat vor kurzem eine Fachkommission nach der sbaatlichen Domäne Ä^lje in der Ba ranja entsandt, um die Gcschäftsfi'chrung einer eingchenden Revision zu unterzichen. Die Kommissron wird dieser Tnisse ihre Arbeit beeniden und sodann de-m zustäiiidigen Ministerium üiber das lErgeHnis der Nntersuchunl^ Bericht erstatten. t. Ein tschechoslowakischer Minister in Jugoslawien. In Sndserbien weilte etwa zohn Tage der ^chechMowakische Minister fi'ir Agrarreform VoZenilek und stMerte die einschlägigen Einrichtungen in Jugo-sla-wien. bereiste in B^'gleitung eines Vertreters des Agrarministeriums Sl1.dsevbien und besichtigte verschiedene Anisiedlungen, ins besondere die an ^r albanischen urdd bulga-rilschen Grenze gelegenen Kolonien. Der Minister ist wieder nach Prag zurückgekehrt und gedenkt bei der geplanten Durchfilhrung der Agrarreform die bei uns gemachten Erfalhrnn gen zu berücksichtigen. t. Das kleinste Flugzeug von Europa hat dieser Tage die Strecke von Beograd nach Prag zur Flugzeugausstellunig schr gut bewältigt. Es ist dies ein vom russischen Emigranten Strischewsky gesteuertes und in «der ivgoslawischen Fobri? Vlajkovi ^ fertiggestellter Apparat mit einem 40 PZ starken Motor, dnbei aber so leicht, daß es ohne weiteres aufgehoben werden kann. Allgemein ging die Meinulvg dahin, daß mit einem so kleinen Flng^^eug gar nicht geflogen werden könne. Allerdings hatte d-as Migzeng auch einen härten Stand mit dem Gegen-wiiche. der es wiederholt zur Landung zwang. Bei der Ankunft in Pmg wuvZX' der kühne Flieger, der tatsächlich mit diesem Apparat den .^lS zum Markte trug, allseits beglückwünscht. Dlis Flugzani most Mei Automoliile, von Mrribor und Zagre») kämmend, zusammen-geswßen und wurden >danrmen n>orden sind. Nobbes im Jahre 1871 erschienenes „Genealogisches Hausbuch der Nachkommen Luthers" ist von dem Pastor Otto Satorius-Danleshausen Vis auf die Gegenwart vervollständigt worden, und dieser, selbst ew Luther-Abkömmling, berich-tete kürzlich über die Ergebnisse seiner lang-jähriigen Forschungen in der Zentralstelle für nietdersÄWsck^ Fomilienforschung zu Hamburg. Soweit nach Airchenbüchern festzustellen ist. leben gegenwärtig 612 Nachkommen des Reformators, aiber keiner von ihnen führt noch den Nomen seines großen Stamm Vaters. Unter Luther» Nachkommen, unter denen ftüher die Theologen vvcherrschten, befinden stch ihrer setzt nur noch drei. 36 sind Kaufleute, zwölf Landwirte, neun Ingenieure. Berstreut ist das Geschlecht über den ganzen Erdball; ein Abkömmling lebt sogar in Japan, hat eine Japanerin geheiratet, und auch die Mnder sind Ehen mit Japanern eingegangen. t. «i« bedeutender GtaatSprozes^ in England. Nächste Woche kommt, wie uns auS London gemeldet wird, ein in der Geschichte des englischen Zivilrechts einzig daswh^er Bevmügensprozeß zur Verhandlung, in dem die Nachkommen der vor 134 Jahren in Portmouth an Wochnisinn verstorbenen Mary Lupine den englischen Kronschatz auf die Mckvevffütung eines Kapitals von V3.l)(X> Pfund Sterling klage. Äefer Betrag stellt heute mit Zinsen und ZinscsHinsen eine mehrere Millionen auSnmchenlt^ Riesensumme dar, und zwar, alles in englischen Pfund Sterling, wegen deren Mckerstattung d-ie drei S^estern Mafon und ihre Brüder gegen den englischen Kronschatz klagbar austreten. In der Kl^ wir^ nicht nur die Recht müßigkeit des Erbschafstitels verfochten, sondern mich die LegimitSt der Abstammung von Maria L'Gpine auS der Eh« Karls des Seiten von Et»gland mit Jane Lane. Der Familie Mason soll eS tatsächlich gelungen sein, in den Matriken der Kir^ of St. MartinS-in-the-Fields die entsprec^nde Eintragung gefunden zlu haben. Die Kläger behaupten, daß «sie idirekt Nachkommen von Jone Lane seien, die nach der Schlacht von Worccster tm Jahre 16d1 doS Leben des englis<^n Königs rettete, so zwar, häß Karl der Zweite als Diener LaneS verkleidet nach Bristol entkommen konnte. Der englische Kronanwalt hat gegen die Klage Einspruch wegen Man-gels einer letztwilligen Verfügung geltend gemacht. t. «ine StraZte in London — verschwindet. Der belebten Straße Kingfieldroad im Londoner Borort Watford droht die Gefahr, gänzlich von der Erdoberfläche zu verschwin den. Viele Häuser, die bereits vor dem Abgrund ste^n, mußten geräumt werden. Die Katastrophe begann damit, daß der Garten eines Hauses plötzlich von der Erdoberfläche verschwand und an seiner Stelle ein Krater stch öffnete. Seither wird der '"Krater immer größer, und Mauern, Gärten und Bäume verschwinden vor den Augen der Zu schauer innerhalb weniger Minuten. Die Tiefe des Kraters ist bisher nicht festzustellen gewesen, da ein hinabgelassenes über 55 Meter langes Kabel keinen Boden fand. Man glaubt, daß es sich um eine unterirdische Kalkgrotte handelt, von deren Existenz man bisher keine Ahnung hatte. Nachrichten aus Marwor Sin Schub in der Nacht Gestern um 22 Uhr vernahmen die Abendspaziergänger im Stadtpark in nächster Nähe des Park-Caf^s die schwache Detonation eines Revolverschusses. Da das Mündungsseuer blitzartig l^n Ort bezeichnete, an dem der Schuß abgefeuert wurde, begaben sich mehrere Passanten dorthin und fanden einen sungen Mann verröchelnd auf dem Rasen liegen. Der Selbstmörder hatte stch auf der Bank eine Kugel in das Hinterhaupt gejagt und verschied einige Minuten darauf. Die mittlerweile telephonisch angeforderte AkettungSabteilung traf einige Minuten danach an Ort und Stelle ein, mußte aber unverrichteter Dinge wieder heimkehren. Bei der Visttativn wurde der Tote als der 23jährige Assistent der Staatsbahn Stanko B e r g a n t aus Pragersko agnosziert. Beim Toten wurde außer der Legitimation ein Waffenpaß und die mit gestrig gem Datum saldierte Rechnung über den Ankauf des Revolvers vorgefunden. Der Polizeiarzt Dr. Zorjan konnte nur mehr den Tod des Selbstmörders feststellen, wor? auf die Leiche nach Pobreije überführt wurde. Das Motiv des Selbstmordes ist unbekannt, doch scheinen es, aus einem Abschiedsbrief zu urteilen, materielle Gründe gewesen zu sein, die dem jungen Mann den Revolver in die Hand gedrückt haben. UnhaNbareÄuftande im Mlg. Krankenhause . Wie wir vernehmen, ist die chirurgische Abteilung des Allgem. Krankenhauses wieder derart überfüllt, daß meherere Kranke das Bett zu teilen gezwungen sind. Viele Pattenten liegen sogar auf Tragbahren. Nachdem sich die Schwierigkeiten hinsichtlich des Platzmangels in der letzten Zeit ^eder-holt hcAen, wäre es Pflicht der kompetenten Faktoren, in erster Linie des Volksgefund-heitsminffteriums und des Kreisausschusses, die Frage der Erweiterung des hiesigen Allgemeinen Krankenhauses ernstlich in Erwägung zu ziehen. Diese unhaltbaren Zustände müssen doch einmal abgesc^fft wevden! Maribor, 23. Juni. Sin akademischer Sängerchor inMaribor Montag den 4. Juli veranstaltet der Akademische Sängerchor der Ljubljanaer Universität im Prachtsaal der Bierbrauerei-A.-G. „Union" in Maribor ein Konzert. Es kommen durchwegs slowenische Lieder zu Gehör. Die slowenische akat^mische Jugend macht sich in dieser Hinsicht die Traditionen des serbischen „O b i l i L" und der kroatischen „M lado st" zu eigen. Im sloweni-sr^n Kulturleben zeigt es sich immer mehr, daß die akademische Jugend zu positiver Ar. beit hinneigt, das slowenische Lied aber erhält im Akademischen Gesangschor vielleicht den maßgebendsten Interpreten. Präsident des Vereines. ist der Universitätsprosessor Herr Dr. I e s e n k o, der Chorleiter aber der bekannte Komponist und Dirigent Herr Jng. M a r o l t. In Maribor tritt der Chor mit 56 vorzüglich geschulten Sängern auf. Äum Vrozeß Resni? Borigen Samstag wurde die letzte Schwurgerichtsverhandlung der Sommersession unerwartet abgebrochen und vertagt. Wie sich unsere Leser noch erinnern dürften, machte der 16jährige, etwas schwachsinnige Ange klagte ^minik I a m e r n i k bei der Kon frontierung mit dem Mitangeklagten Alois G o l o b, den er in der Voruntersuchung stark belastet hatte, die großes Aufsehen erregende Aussage, daß der Angeklagte gar nicht der an der Ermordung des Resnik beteiligt gewesene Alois Golob sei. Die Verhandlung mußte deshalb vertagt werden, um inMischen den richtigen Golob auszu^or schen. Jamernik bezeichnete nämlich einen Besitzer aus Kuöarnik bei Sv. Jakob v Slov. Gor. als den richtigen Alois Golob. Der neue Verdächtige wurde inzwischen verhaftet und dem Kreisgericht in Maribor eingeliefert. Nun stellte sich aber heraus, daß in Jarenina sich noch ein Golob desselben und ein Golob anderen Vornamens aufhalten. Auch diese beiden wurden von der Gendarmerie einvernommen. Man hofft, bis zum Herbst w diese verworrene Angelegen- heit Licht zu bringen und den richtigen Mitmörder ausfindig zu machen. Im Rntersu-chungsgefänqnis sitzen seht außer den Angeklagten Bozicrk, ^LUemeuc'bi'rger :md Jamernik zlr>ei Alois Golob, von denen zumindest einer unschuldig ist. m. Kreistt?g. Der Kreistag soll, wie verlautet, schon demnächst einberufeli werden, um den vom Finanzminister nicht bestätigten Voranschlag einer Revision zu unterziehen. Obwohl die Posten des biOerigen Voranschlages mehr oder minder berechtigt sind, geht doch die allc^emeine Meinim-^ dahin, daß der Kreisausschuß den g<'genwärti» gen Verhältnissen Rechnung tragen lind die Ausgaben entsprechend verringern müsse. Die einzelnen Ausg-iben sollen auf ein solches Maß zurückgeschraubt werden, daß sie vom Finanzminister iverden bestätigt werden können. m. Trauung. Gestern wurde?? Herr Dr. Boris M i h a l i e, Richter in Maribor, mit Frl. Vida P i v ? o, der Tochter des Abgeorld neten Dr. Pivko. getraut. Unsere herzlichsten Glückvünsche. m. Aus dem Staatsdienste. Der Professor an der technischen Mittelschule in Lsubijana Herr Josef e o p iö wurde nach Maribor versetzt und der Handelsakademie zugeteilt. m. Gcschäftsjubiläum. Der allseits bekannte Schriftenmaler Herr Gustav PH iliPP feiert morgen in geistiger und körperlicher Frische den 70.- Geburtstag und das 2.^sähri.ge Bestanidesjubiläum des von ihm geleiteten Betriebes. m. Das gestrige Gewitter. Nach einem überaus schwülen Tag entlud sich gegen 16 Uhr über Staidt und Umgebung ein heftiges Gewitter, bogleitet von sturmartigen Wind, der in den Straßen der Stadt wahre Staubwolken aufwirbelte. Der Regen brachte eine wohltuende Abtüihlung der Temperatur. m. Scheue Pferde. Gestern nachmittags flchr die Besitzerin Maria N ijavec aus Sv. Iuris v Slov. gor. in Bogleitung ihres Sohnes auf ihrem Wagen durch die Aleksan-drova csta. Durch den Donner scheu geworden. rannte das Pferd davon, sodaß der Wagen vor der Eisenhandlung Pinter und Lmard umgeworfen wurde. Die beiden Insassen wurden aufs Pslaster geschleudert, erlitten aber, da die Besiherin ihre Geistesgegenwart nicht verlor, nur gerknMhige Kontusionen. m. Wichtig für Mieter. Um allfälligen Uns annehmlichkeiten aus dem Wege zu gehen, soll jedermann, der eine ihm znaewiesene Wohnung bezieht, sich bei der städtischen elektrischen Unternehmung vorher erkundigen, ob sein Vorgänger alle aus der Anle- Am 7. August t927: Feuerwehr Tombola Merauf Dolttfe» in der Veranda der Brauerei .,llnion" (früher Götz) Seeräuber 7 Roman von Claude Farrdre. Allmählich während dieser Ansprache war das Blut dem Thomas aus den Wangen gewichen. Er, der eben noch scharlachrot geglüht hatte in männlichem Zorn, war bleich ^ geworden, als ob seine frischen Wunden ihn blaß gemacht hätten, mehr fogar als blaß, fast schon grünlich, und zwar dermaßen, daß Danycan, der ihn unterm Sprechen beobachtete, zu glauben geneigt war, daß an Stelle des entflohenen Blutes nur mehr Bitternis, Galle und andere giftige flüssig-keiten in den Adern des wütenden jungen Mannes flösien. Und da spielte Gautier Danyoan, Herr v. EloSdorL, Schiffsreeder von Saint-Malo, kühn unik rasch den vollen Einsatz ous, wie das so sein Brauch war, brach sein Gerede hart ob, und die .^nd breit und oifsen dem Freibeuter auf die Schulter legend, sagte er: „Kamerad! Schluß mit dem Geplauder. Kommen wir zum Ende. Dein Grave, seine ,MeetKraut" und der Franz Quintin, das taugt alles nicht sÄr dich Oder lüg ich das? Nun, es gibt andere Mnge und andere Leute. die dir besser taugen mögen, wie ich glaube. Was sagst du dayu?" Plötzlich beruhigt, sah Thomas Trublet Danyoan außmertsam an^ ,Lawoihl!' sagte der Ritter. „Und kurz und gut: die anderen Leute, damit meine ich mich; und die anderen Dinge, das wär meine Fregatte, daS „Schöne Wiesel". Laß den GeijLragen lausen und komm zu mir an Bord! Solch ein Kerl wie du tut mir eben not. Und ein Herr wie ich tut dir not." Sein Blick kreuzte den des Korsaren; und vor Zufriedercheit lächelte er hinter seinem langen, nach der letzten Hofmode geschnittenen Schnurrbart, denn dieser Thomas Trübtet, der noch den Augenblick zuvor besinnungslos vor Zorn gewesen war, fand jetzt, wo es sich darum handelte, eine ^che von Bedeutung abzumachen, mit einem Schlag seine Vernunft, seine Klugheit, sogar seine halbnormannische Verschlagenheit wieder. „Wollen sehen." sagte er jetzt mit langsamer und klarer Stimme. „Herr Ritter, ^r erweist mir viel Ehre, soviel ist gewiß. Und ich gebe zu, daß Euer „Schönes Wiesel" ganz was anderes ist als die „Meerbraut" von dem Julien GravL. Aber wir müssen unS verständigen, wenn es Euch beliebt; eS geht nichts über Verständigung. Also zuerst einmal: was bietet Ihr mir, genau gesagt?" Danyoan legte die geschlossene Faust vor sich auf den Eichentisch. „Ich biete dir an," begann er, „dir, dem Thomas Trublet, gewesenen Ol»artievmeiste? auf dem „Gwßen Drachen" bm Dienste deS Julien Gravs, in Dienst zu treten bei mir, Gautier Dant^can, als Kapitän mit vollem »Anteil urch Befehlshaber .Mr meine Fregatte, das „Schöne Wiesel". daS zur Kaperei ausgerüstet ist; ebenwelche Fre-gatte neunzig Fuß Kiellänge hat und bemannt ist mit Kwanzig achtzehnpsAndigen Kanonen und hundert Mann Schi-ffsvolk. dich eingerechnet." Thomas Trublet hatte sich gleichfalls erho-ben. Er sah seinen Vater Malo an, darauf seine Mutter Perrine. Worauf er, das Ge-sicht von neuem dem Ritter zugekehrt, die knappe Frage tat: „Festes Angebot?" „Festes!" sagte Danycan. „Und zum Be-weise hier meine Hand, die einen Eid gilt." „Bei der heiligen Jungfrau vom Großen Tor," rief Thomas Trublet, „ich schlag ein!" Mit aller Kraft schlug er in die ausgestreckte Hand, die nicht nachgab unter dem Schlag. ü „Kapitän," sprach der Ritter Danycan, „jetzt als mein Kapitän, höre und behalte wohl, wlas ich dir sagen werde; denn wir wer den nach.diesem Abend wohl vaum mehr Gelegenheit haben, behaglich miteinander zu schwatzen, da ich ncknlich unser „Schönes Wiesel" von heute auf Sonntag unter Sögel sehen will. Zähl dir's an den Fingern ad: du hast vier Tage, um alles instand zu setzen." Thomas Trublet zählte an den Fingern nnd schüttelte dann den Kopf: „Wie weit die An^rs'stung." „Alles bereit' die F^'oqatte kannte mit der nächsten Flut, die kommt, davonsegeln, wenn es mir gut schiene. Dein Leutnant ist allein sertig geworden, so gllt er's verstand. Und er versteht was, Ludwig GuLnole, So-Hn des lSchiniedenleisters in der Gatterstraße. Du kennst ihn, Thomas; und er, er kennt dich auch, er mag dich leiden und will dir gehorchen." Erstaunt hatte der alte Malo den Kopf gehoben und sah den Reeder an: „Ludwig GuenolL?" fragte er, „der kleine Ludwig soll Leutnant sein?" Ist der nicht ein gar zu junges Kerlchen?" Aber da schlug Dautican mit der flachen Hand aus den Knmif feines Degens, der noch immer vor ihm auf dem C'ick>entisch lag, so daß der Dogen einen kriegerischen Ton gab. „Jnnges Kerlchen?" enviderte er, „jawohl, ein junges Kcrlchen, Gott sei Dank! Denn das Gliick ist wie die K«t^ im Sack, und ganz einzig die jungen ^erls wissen den Sack bei rechter Gelegenheit aufzuschneiden. Dein Sohn und Guenoles Sohn, das sind mir die Rechten! Und ein pn^ar Seebären ausgenommen, die in stürinischen Tagen nicht von der 'Sogelsbange henniterkoimnen, will ich nieman den, der älter N'iire als diese Wei. auf meinem „Schönen Wiesel, haben. Aus dem Grunde, jveil ich es nach beendigter KatNl--pagne nicht anders nach SaintMalo zurückkehren sehen will, als mit tiefem Seegang, so voll Gold nruß es sein!" ^Fortsetzung jolgt.^ NUMtM SSM SR. wsl'. /MD,»»»» » z t gung von Stromleitungen entstandenen Ber-bindlichtelten beglichen hat. Das städtische elektrische Unternehmen liefert der neuen Partei solange keinen Strom, vis die Slhuld vom früheren oder jetzigen Mieter beglichen ist. Auch die Hausbesitzer mögen beim Ausziehen der Parteien daS elektrische Unter-ne^en r^tzeitig davon verständigen, damit sie den neuen Metern die Wohliung ohne Lasten übergeben können, was ja ln ihrem eigenen Interesse ist. m. Frecher Diebstahl. Heute nachts wurde in der Trafik in der Strma ulica ein Einbruch verübt. Die Di«!be hatten sich Balten und mldere Werkzeuge zur Trafik gebracht, um das Gitterkreuz herauszuheben. Ae stiegen hierauf in das Lokal und entwendeten — die Feinschmecker! — die feinsten Zigarren und Zigaretten sowie einiges Zucker-werk. Die anderen Tabaksorten stich unversehrt geblieben. Der Schaden belüuft sich auf etwa 25(1v Dinar. Bon den Tätern fehlt bis« her jede Spur. m. VrmShigte Sisenbahnftchrkarten für «r schledene Bden Mitgliedern der Ver^uigung jugoslawischer GaSfachl«te zur Teilnahme am Kongresse in Zagreb. Ermäßigung gilt für die Hinfahrt vom 24. bis 27. Juni, für die Rückfahrt vom 29. Juni bis 5. Juli. 3. den Teilnehmern am Kongresse des Verbandes „Trezna mladei" vom 1. bis 6. Juli in Ljubljana. Ermäßigung gilt vom 86. Juni bis zum 10. Juli. Die Besucher dieser Veranstaltungen beschaffen sich bei der Abfal^rt ganze Karten, welö^ in Berbinbuny mit der Bestätigung an der Teilnoihme auch für die Rückflchrt gelten. Fahrkarten find im Reisebüro „Putni?" echältlich. m. Wetterbericht vom 23. Juni, 8 Uhr früh: Luftdruck 740.5, Feuchtigkeitsmesser —2, Barometerstand 742, Temperatur 18.5, vorige Nacht Maximaltemperatur -s-13.5, Minimaltemperatur -s-18, Windrichtung NW, Bewölkung ganz, Niederschlag: Regen. * Park-Eafs. Heute und täglich spielt der erstklassi>ge Pianist H. Lah von ^17 bis W und von 21 — 24 Uhr. Prima GefrorenS, schöner Witterung ^ßbier. 7576 NMrllfttenousSeN» c. Aus dem Postdienste. Die Postbeamtw Frl. Angela T a z z i n i wurde von Celje nach St. Bid bei StiLna und der Postbeamte Herr Johann S u 8 n i k von Eelje nach Maribor versetzt. e. I« da» Handelsregister wurde die Firma I. B o ? a L, Ljubhanski magacin, Manufaktur-, Konfektions- und Galanteriewarenhandlung in Celje, eingetragen. e. Srüudung einer technische« Terraiusek-tiou beim Postamte Celje. Durch einen Erlaß des Ministeriums für Post- und Telegraphenwesen wurde berm hiesigen Postamte die 35. technische Telephon- und Telegraphensektion errichtet. Die Settion amtiert bereits seit 15. d. M. c. AuSbesierung des Eaunsteges. Wie gemeldet, wird derzeit der ^nnsteg beim Gtadtpark ausgebessert. Der Steg ist für den Ä^rkehr gesperrt. Ohne Rücksicht darauf, daß die Ausbesserung des Steges in der Zeit der Sommersaison nicht angebracht erscheint, l^re wohl zu wünschen, daß der Steg gründ licher gesperrt werde. Man steht täglich Kinder und auch Erwachsene über den Steg gehen und an den Tragbalken balanzieren. Bei emem solchen Versuche, über den Steg zu kommen, stürzte dieser Tage ein Herr von einem Balken einige Meter tief auf die Schotterbank und holte stch hiebei erhebliche Verletzungen. Derartigen lZ^perimenten müß te aus jeden vorgebeugt werden, da sich ftnst auf dem Stege fchwere Unglücksfälle er. ^gnen konnten. Djx Kapuzinerbrücke, die vor S^i Jahren ausgebessert wurde, ^si wieder schadhaft geworden. Die ewigen Ausbessc-r^gen d'ese^rücke führen zu keinem Ziele sroße Kosten. Der neu. gmcihlte Nei^inderat wird mit allem Ern-ste an die e Frage herantreten müssen, da '"''dernen Sannb^cke ^wen Aufschub mehr verträgt. Da der Plan ^ neue Brücke bereits »or einigen Jah- ren ausgearbeitet wurde, wird nur noch die Frage der Finanzierung dieses Baues erledigt werden müssen. e. Ausgeschriebeue Stelle. Die Stadtge. meinde Eelje schreibt die Stelle eine^s vertragsmäßigen Einnehmers der städtischen Straßenfracht lmS. Gesuche sind bis 15. li einzurei<^n. Borzug haben pensionierte Eisenbahnbeamten. c. Polizeichronlk. Mittwoch den 22. Juni: 1 Anzeige wegen Radfahrens im Gehsteig an der Reichsstraße in ^berje, l Anzeige wegen Radfahrens bei Nacht ohne Beleuchtung und 1 Anzeige wegen Verlustes von 220 Dinar. Sport : „Rapid" — „Maribor". Der kommende Sonntag, ein Tag, der von unseren Sportkreisen gewiß schon mit großem Interesse erwartet wird, wird unS wieder einmal die beiden Rivalen „Rapid* und „Marrbor" im Fußballkampfe zeigen. Das im Publlkum für dieses Spiel gezeigte Interesse ist verständlich, hat doch das Meiste^chaftSspiel der genannten Gegner die Rapid-Elf nur knapp mit 4:3 als Sieger gezeigt, ebenso mußte die Manschest erst vor kurzem gegen den Athletik-SK. in Celje, von einer Mannschaft, die sie im Semifinale um die Meisterschaft überlegen bezwingen konnte, eine verdiente Niederlage hinnehmen. „Maribor" wird also diesmal einen Kampf, ein Spiel bis aufs Aeußevfte vorführen. dsM eS M wohl verständlich, daß „Mariblor* setzt alles daranfetzen wird, den Meistertitel „Rapids durch eine Niederlage zu trüben. TS wär nur KU hoffen, daß der Schiedsrichter du energisches Borgeln fLr ein faires Spi» bürgt. Im Vorspiel treffen stch die Reservemannschaften, vormittags die Jugendspieler. : T. S. a. Merwr sFußballsektion> Freitag, den 24. d. M. um 20 IHr Spielerver-svmmlung im rückwärtigen Saale des Hotels Halbwidl. Erscheinen Pflicht. : Die sußballsportlichen Beziehungen mit der Tsche^lowakei abgebrochen. Der I. N. S. hat in seiner letzten Sitzung den jugossa-'wis<^n Vereinen das Spielen mit den dem S. F. A. unterstehen^n Vereinen untersagt. Der Boykott wurde nur auf direkte Spiele verhängt. Indirekte Spiele, darimter verficht der I. N. S., Spiele mit tschechischen Mannschaften um^ den mitteleuropäischen Coup, an welchen Spielen sich auch Jugoslawien beteiligen wird, sind gestattet. Die Ursache des Boykotts irrste auf die anläßlich des zur Austragung kominenden Länderspieles Jugoslawien-Tschechoslowakei, hervorgerufenen Mißstimmungen zurückzuführen sein. Um den gerechten Wünschen der Allgemeinheit Sorge KU tragen, beaibstchtigt tvr Verband in Mrze einen genauen Bericht über die Angelegenheit in ^n Tageblättern zu veröffentlichen. : Spiele um die GtaatSmeisterschast. In den Spielen der vierten Runde um die jugoslawische Staatsfußballmeiisterfchaft, die am 3. Juli zur Austragung gelangen, werden sich nachstehende Gegner treffen: In Zagreb: ^Sk (Zagreb) gegen BSK. (Beograd), in Split: Hafduk sSplit) aec^en SaSk lSara-fevo) und in Ljubljana: Jlirija (LjMjana) gegen Sand (Subotira). : Die Wieuer „Hako mierter Quelle, daß keinerlei PreiSvereinba-rung besteht, sondern die Preiserhöhung sichj^ folgerichtig aus der Marktlage auf dem Roh. Häutemarkte wie auch auf dem Weltmarke ergab. Auslandsleder kommt?mr wenig in Betracht, da die Preise im Auslande ausgesprochen fest sind und bei dem hohen Zoll! keine Konvenieny bieten. X Umtausch von Vorkriegs-Obligatione«. Die Generaldirektion für Staatsschulden teilt mit. daß die vor dem Kriege beflelbenen österreichisch-ungarischicn SMildversi^eibun gen bis znr LSung der Frage ihrer Ueber-nliilime in ibren Tresors verbleiben. Die Besitzer dieser Obligationen mögen sich deshalb noch einvge Zeit gedulden. X Eine neue Waldbahn. Das Forstmin?- sterittm b.'aibfichtigt, noch Heuer init dem Vau einer Kilmneter langen Waldbahn mts ?1'orihov in Siidserbicn zu beginnen. Für die der dli'tiqen riesigen Wald- ?i.n"'lere ist diese Bahn von großer Wichtigkeit. z I»»«« Wiftkimfl« vom 1SS7. 5wnst und Attralur RaNonalMeater l« Morwor DMMtSvW^ A. Ivni: weiße« Rössel", U». U. C»«p«lS. Zum letzten Male. '4 .Pshcher^ »icht str I-g-uMche. «4 Stunden. Ganz neue Kopte! ES gelten gewöhnliche Preise. ttr»»De Nur noch heute Donnerstag wird der ergreifend, LebenSroman dreier Kinden .Drei v-qe»". vorgeführt. Ein Stück der großen Tragik, fesselnd vom Anfang bis zum Eiü>e. Etwas sü« feinfühlend« Herzen. Ab Freitag kommt ein großer FUm? „Die KSnigi» «» Sabe". Tin Filmwerk von Pracht der Handlung, AuSstatwng und Spiel. Die Zeit König SalomonS ersteht in seiner ganzen Wucht und Pracht vor dem Zuschauer. In der Hauptrolle eine der schönsten Frauen, der Welt, Betty v l Y t h als Königin von Saba. Unerreichte Prai^. Große Volksmassen. Atemberaubend Wagen- »nd Pferderennen, in noch nicht gesehener Ausführung. Dramatisch «nd szenisch ist der Allm mo-demste Errungenschaft. Eine versunkene Zeit, in ihrem Leben und Liebe» wieder erstehend. Unter den vielen Filmen aus althistorischer Zelt nimmt die »Königin von Saba* einen ersten Rang ein, sowohl in Darstellung wie Prachtentfaltung. Nach jeder Hinficht fast unübertroffen. Man informier« sich durch dl« imSgestellten ReklamephotoSl iMO grvvMci. bringt ab Mittwoch den 22. bi» «inschNeßlkch Freitag den 24. d. „Die KorruPtton »o« Falbreek- ' ein lustiges Abenteuer w 7 Akten mit «eginakd Denny, dem beliebte« amerikanischen Darstelle,^ in der Hauptrolle zur Vorführung. Ein sehr interessanter, unterhaltender Film, mit sl^ne» Aufnahmen. lOM!« VfOliK»«IEgSe u. «« von Xlrseliea unck VelcdOOlo. diillest k»d«n in «!er IHMe>V«ss, Koroßk» ceste 18. Aazttoer. Möbel! A^ ??de>». I» «KS-^^gKsu WmStiU, s>^ euf Net«^ ß»d z> »eekeut» d. »r« in vr»^ N!chle»« n. UgDMagie. vetrii^sw »li-» GW ^ 1S1» DHtz. sthbne Villa Mt Wirt, ßchastsgebänden. 16 Joch Grund, «rd verlauft. Geeist f. Vo«. »erfrische. Ai»ufra^ b. 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