Deutsche Macht (Arüber „HiMer Zeitung"). |(»(H Io«strfl«| >>» «U1U| tipftrt Dr CiOl mit älfuthmi H-.« monatlich fl. -Ji». tfntrijltrig fl. 1.5«. d°Id,»»r>a fl. 5.-. ^n>u°»ng fl. «i, rirxtritdkrLj l l.M, V>tliSl|tt( fl. »JO, j«nj44t>t (t. (l.*o. Di« on|([|( R*»n T ft. z»l«k»l« »ach t*rif; btt »ffctca Wi,»ntz,l»»s>ki N»d»It. auftritt* athm«» 3nfa*tt |lc «nfrt BUtt ^D« tx^strn^K to»Kt*riprtiti«tt«* M9»u) mmiait»rt «i. RtHrrto» , Mnlulftntta» Hm,»,. • «»rcchflinh» »rt tijlii», mit ««»«»h»« ha «»>>»- »M> ff«tcxta|(. »oa »-I, v», 8 uige Schritte davon war eine Hecke aus dür-rem Schilf, standen zwei alte vewitterte Oel-bäume. Wie schön war der Himmel, durch das Schilf und durch die silbergrauen Blätter der Oliven gesehen. Der arme Stumme dachte und dachte ... ja, an was hatte er zu denken? Vielleicht an Sternchen? An den Moro? An die gelbe Hütte unter der Steineiche, wo eine Alte al-lein sitzt und spinnt und umsonst wartet? Der Duft des Heues versetzte ihn iu eine Art Rausch; wie Ameisen lief es durch sein Blut, kleine Schauer, Flammen, die ihm den Kopf umwirbelien und Vorstellungen, glänzende Bilder und Schreckgestalten erzeugten, die in demselben Augenblicke wieder verwehten. ES war wie das Feuer auf einem Stoppelfelde: kaum berührt die Flamme die kurzen Halme, fo glänzen sie auf. glühen, krümmen sich, knistern und sind schon zu Asche geworden, wenn unser Auge noch den Glanz sucht. Nini athmete ruhig mit zurückgebogenem Haupte. Toto nahm einen Halm und kitzelte sie an der Kehle. Nini machte eine Bewegung mit der Hand und gab einen leisen Laut von „Deutsche Wacht." Hauslehrer und großem Fleiße mit den größten Hindernissen zu kämpfen; wahrscheinlich hielten es die Herrn Lehrer uiit ihrer nationalen Würde für nicht vereinbar die deutsche Sprache mehr zu culttviren. Nun, — vivat sequens! St. Marein bei Erlachstein. 17. Februar. (O.°E.) [Geistliche Unduldsamkeit. — N a t i o n a l e W i r t h s ch as t.> Daß ein Theil deS Clerus mit salbungvollem Schmunzeln seine Schäflein bei jeder sich bietenden Gele-genheit scheert, ist eine allgemein bekannte That-sache. Weniger bekannt dürften jedoch die ein-zelnen praktischen Kunstgriffe dieses „Scheerens" sein. So z. B. werden hier die Beichtkinder an bestimmten Tagen von den frommen Herren zufammenberufen und werden denselben sodann gegen schnöde klingende Münz? deren Beichtzettel ausgefolgt. Daß bei dieser „ReligionS-Übung" in neuester Zeit auch etwaS in Politik gemacht wird, dürste kaum das Verdienst unse-res Dechant«, Herrn Martin Jvanc, der sich unseres Wissens bisher mit politischen Hetzern niemals befaßte. — sondern vielmehr der von ihm gelesenen Marburger Revolverblätter viel-leicht auch der hiesigen angeblich so unpolitischen ..Citalnica" sein. Unter den Beichtzettelwerberu befanden sich nämlich auch zwei Bauern, welche zwar sonst sehr fromm und der Religion sehr gehorsam sind und daher auch zu den Beichten-den gehören, welche jedoch da« Verbrechen be-giengen, der hiesigen Ortsgruppe des Deutschen Schulvereines beizutreten. Sie thaten die« nicht etwa, um ihre Religion oder ihr Slovenenthum zu verrathen, sondern um eine Eulturbestrebung zu fördern. Kaum hatte der Herr Dechant die Beiden erblickt, begann er sie sofort coram po-pulo und im höchstheiligen Zorn mit dem be-kannten appetitlichen vom windischen Marburger Revolver erfundenen, „Vom in die eigene Schüssel spucken" :c. abzukanzeln. Um den Appetit der frommen Zuhörer noch mehr zu reizen, begleitete ein heftiges „Pfui" und ein „sanftiger Schmatz" die Philippica des geweih-ten Friedensstifters! 8io! Wenn wir für dieses Vorgehen nur den Ausdruck „Tactlosigkeit" ge-brauchen, so bestimmt uns hinzu nur die Ach-tung. welche wir dem genannten Herrn bisher zollten. Wir erlauben uns nur zu fragen, wie der genannte Herr Dechant dazukam, eine poli-tische Gesinnung mit religiöser Ueberzeugung zu verwechseln, wie eS gerade in obigem Falle eclatant vorliegt? Wären die fraglichen zwei Abgekanzelten nicht fromme Christen, sie würden kaum zu den Beichtkindern des genannten Pfarr-Vorstehers zählen. Wie kann irgend welche po-litische Ueberzeugung immer irreligiös sein? Etwa darum, weil dies im Marburger Revol-ver Tag sür Tag zu lesen ist? Wissen die frommen Herrn nicht, daß sie sich durch ein sich, schlief aber weiter. Der Stumme zog sich zurück, die Hand vor dem Munde, um das Lachen zu verhalten ; dann stand er auf, pflückte ein paar Hände weißer Blumen vom Feldrande und streute sie um das Lager her. Hierauf beugte er sich über Nini, bis er ihren warmen Hauch im Gesicht fühlte, beugte sich tiefer, noch mehr, ganz langsam, wie bezaubert . . . . schloß die Augen und küßte ihren Mund. Das Mädchen zuckte zusammen, schrie auf und erwachte. Als sie Toto sah. über sie hin-gebeugt mit geschlossenen Augen, ganz roth im Gesichte, lachte ue. ..Dummer Kerl," sagte sie mit ihrer feinen Stimme, die manchmal etwas vom Klänge der Mandolina hatte. Sie blieben noch ein Weilchen und wälzten sich ganz vergnügt im Heu. » * An einem Sonntag im November, gegen Mittag, fanden sie sich unter dem Thorbogen von San Rocco. Die Sonne goß von dem klar-blauen Himmel einen lichten weichen Schein über die Häuser, und in diesem Lichte läuteten die Festglocken. AuS dem Innern des Ortes kam ein verwirrter Lärm, wie das Summen eines Bienenstockes. Sie waren allein; auf einer Seite die einsame Straße, auf der anderen die frischgepflügten Felder. Toto blick'e auf den 1884 solches Vorgehen noch den letzten Rest deS ohnehin fast ganz geschwundenen VolkSansehen« rauben? Kann es den genannten Herrn De-chant Wunder nehmen, wenn sich Leute, welche mi: seiner politischen Gesinnung nicht überein-stimmen, — wie es in einem concreten Falle sogar vorkam — weigern, einer so gearteten Beichtzettelvertheilung beizuwohnen? Schließlich erlauben wir uns zu vermuthen, daß es sehr fraglich ist, ob der geistlich« Oberhirt deS besagten Herrn DechaniS damit einverstanden ist, daß ganz gutgläubige, fromme Katholiken auf solche Art gegen die Geistlichkeit erbitten werden und daß ein solches Vorgehen k^um eine Empfehlung für eine bessere Pfarrers-psründe sein dürste. — Die nationale Majorität der hiesigen Bezirksvertretung ist. — vielleicht ganz ungerechtfertigt. — gegen den Ausdruck „saubere Wirthschaft" ungemein empfindlich. Als sich kürzlich über eine Anzeige mehrerer Steuer-zahler der LandeSauSschuß veranlaßt fand, die Rechnungen der Bezirksvertretung zu prüfen, sollen sich bedeutende Beträge ergeben haben, die wohl beeinnahml wurden, die jedoch, trotz-dem sie fehlen, in keinem Ausgabsjournal eruirbar sind. Saubere Wirthschaft das! Ob die Sache im Strafrechtswege auSgetragen werden wird, oder nicht, wissen wir nicht. DaS Resultat der weiteren Untersuchung über kritische „Soll und Haben" werden wir seinerzeit mit-theilen. — Kleine ßyronik. sMiß trauens-Kund gebuug.j Der Ausschuß des deutschen Natioualvereines im Gerichtsbezirke Warnsdors hat nachstehende Resolution gefaßt: „Die Borgänge im Abgeordnetenhaus? während der vier Jahre Ver-söhnungspolitik haben der Majorität des deut-schen Volkes die Ueberzeugung aufgedrungen, daß das weitere Verbleiben der deutsche» Ab-geordneten im Parlamente seine wohlbegründe-ten Rechte uud Interessen nicht fördert, son-der» vielmehr die Majorität zu neuen Rechts-Verletzungen ermuthigt. Deßhalb haben die deutschen Wähler ihre Abgeordneten wiederholt aufgefordert, den Boden fruchtloser parlamen-tarischer Thätigkeit zu verlassen, und erwartete» insbesondere, daß dieselben nach der Ablehnung der Anträge des Grasen Wurmbrandt und des Dr. Herbst sich den Verhandlungen im Abge-ordnetenhause fern halten werden. Der Club der Vereinigten Linken hat entgegen der Auf-forderung der deutschen Wähler in der am 6. Frbruar 1884 stattgefundenen Sitzung mit einer Majorität vo» 7b gegen 25 Stimmen die Abstinenz abgelehnt. Aus diesem Aulasse spricht der Ausschuß des deutschen NattonalvereineS im Gerichtsbezirke Warnsdors der die Abstinenz blühenden Epheu, der aus einem Riffe der rothgetünchten Mauer herabhing. „Nun kommt der Winter," sagte Nini nachdenklich und schaute auf ihre nackten Füße und auf daS verschossene Fähnchen von Kleid. „ES kommt der Schnee und macht Alles weiß; wir haben kein Haus, wir haben kein Feuer. Ist denn Deine Mutter gestorben ?" Der Stunilye senkte den Kopf; nach kurzer Zeit aber richtete er sich auf, feine Augen blitzten, er deutete in die Ferne hinein. „Sie ist noch nicht gestorben? Erwartet sie Dich ?" Toto nickte, dann machte er noch eine Menge anderer Zeichen. Er wollte sagen: Gehen wir nach meinem Hause, da drüben ist es am Gebirge ; da gibt'S Feuer, da gibt's Milch und Brot. * * ♦ Sie wanderten und wanderten, über-nachteten in den Gehöften, in den Dörfern, oft litten sie Hunger, oft schliefen sie im Freien, unter einem Wagen, an eine Stallthüre ge-lehnt. Nini stand viel aus, sie war ganz fahl geworden, die Augen waren erloschen, die Lip-pen bleich, die Füße g'schwollen und blutend. Wenn Toto sie ansah, sühlte er sich vor Mit-leid vergehen; er hatte ihr seine durchlöcherte 1884 ablehnenden Majorität deS Clubs der Vereinigten Linken sein lebhaftes Bedauern, der Minorität aber die volle Anerkennung für die Befürwortung des Austrittes aus dem Parla-mente aus." — Warnsdors am 9. Februar 1884. [6 in sonderbares Gnadenge-s u chj reichte die Tante Paul S p a n g a ' s. Marie Spanga, beim Gerichtshof ein. Sie fleht eingangs um die Begnadigung des Ver-brecherS, setzt aber sofort hinzu, falls ihr Ge-such kein geneigtes Ohr findet, möge» ihr die Habseligkeiten Spanga's ausgefolgt werden. ^Belgische Spitzen schulen.) In Brüssel hat die Commission über die Schul-Enquete vor drei Tagen ihren Bericht über die Spitzenschulen, welche jetzt 15.000 Schülerin-ven zählen, erstattet. Aus demselben geht her-vor. da« die Geistlichkeit sich diese Schulen voll-ständig dienstbar gemacht hat und einen Iah-«»verdienst von mehr als zwei Millionen Francs aus der Arbeit der diese Schulen be-suchenden Schülerinnen herauszieht; zahlreiche Ki»d r unter 13 Jahren werden beschäftigt. Tabei wird weder für den nöthigst?» wissen-schastlichen Unterricht der Kinder gesorgt, noch wird ihnen irgend eine Profession — außer der Spitzenarbeit — beigebracht. Der Bericht for-den Staatsaufsicht, obligatorischen Unterricht, staatliche Einrichtung von gewerblichen Mäd-chenschulen. jLösegeld für Missionäre.] Aus Alexandrien wird gemeldet: ..Der österreichische Consul in Chartum, Herr Hansal, hat dem Mahdi 2000 Lire als Lösegeld für die verhaf-teten katholischen Missionäre überschickt." sAus einer ultramontan enStadt.] In Paderborn ist dieser Tage ein scandalöser Unfug passirt. Ein angesehener dortiger Bürger, welcher schwer krank darnieder lag, wies den Beistand des Geistlichen zurück und starb bald darauf. Am Sonnabend bemächtigte man sich ohne Zustimmung der Angehörigen des Sarges, worin die Leiche aufgebahrt lag. setzte densel-bei« aus einen Karren, vor den ein Esel gespannt war, und transportine die Leiche auf diese Weise durch die Straßen der Stadt nach dem Kirchhofe. Die Straßenjugend gab johlend da» Geleit und sang: „So leben wir, so leben wir u. s. w." und „Jetzt geht'S nach Lindenau u. f. w." Die Polizei ist eifrig bemüht, die Unruhestifter zu ermitteln und zur Bestrafung zu ziehen. sEin Mädchen als Prediger.] Während der Pfarrer eines Städtchens bei Le-rida in Spanien vorvergangenen Sonntag die Messe celebrine, trat ein achtzehnjähriges Mädchen auf ihn zu und bat ihn. statt seiner die übliche Predigt halten zu dürfen. Er gab seine Einwilligung, und daS Mädchen betrat die Kanzel und beschwor ihre Schwestern, während des Jacke umgehängt; er trug sie oft große Stücke aus seinem Rücken. Eines Abends, nach einer langen, langen Wanderung, fanden sie kein Haus: der Schnee bedeckte den Boden schuhhoch, und noch immer schneite es in großen Flocken, der Nordwind wehte. Rini. der die Zähne vor Frost und Fieber klapperten, hatte sich ihm um den Hals gewunden wie ein Schlängelchen, und ihre leiien Klagen. die wie Röcheln erschienen, gingen dem armen Teufel wie Dolchstiche durchs Herz. Aber er schritt weiter, immer weiter; er fühlte Nini's Her; gegen das seine klopfen . .. Dann fühlte er nichts »lehr ; die kleinen hageren Arme des Mädchens umfaßten ihn starr und kalt wie Stahl, der Kopf hing nach hinten über. Er stieß einen Schrei aus, als ob ihm eine Ader in der Brust gesprungen wäre; dann drückte er den entseelten Körper nur fester an sich und schritt in der Thaltiefe dahin, um-wirbelt vom Schneegestöber, umheult vom Nord-wind, der sich wüthend wie ein hungeriger Wolf aus ihn stürzte. Er wanderte und wan-derte. bis ihm die Muskeln starr wurden, bis ihm das Blut erstarrte. Da fiel er plötzlich zu-sammen, noch immer die kleine Leiche an der Brust. Bald hatte der Schnee sie zugedeckt... „Z>n»tsche ZS-cht." CarnevalS auf ihrer Hut zu fein, da diese Zeit vom Satan dazu benützt werde, um unschuldige Mädchen um ihre Tugend zu bringen Trotz die-ser Predigt wurde am Abend darauf in allen Wirthshäusern des Dorfe» lustig getanzt. ^Jugendliche K ü n st l e r. In Paris geht man jetzt den Circusbesitzern zu Leibe. In dem Prozeß des CircuS-Directors Franconi und deS DirectorS der FolieS-Bergere u. f. w. wurden die Ersteren wegen Engagements eines KindeS unter 16 Jahren zu je hundert Francs Geldstrafe, der Vater der jungen Acrobatin aber, fowie der Agent, der das Engagement vermittelte, zu 14 Tagen Gefängniß und 2000 FrcS. Geldstrafe veruNheilt. Natürlich müssen die Vorstellungen der betreffenden allzujugend-lichen Künstlerin, deS Fräulein Alcide, eingestellt werden. ^Schnöder Undank.] Während des allgemeinen Rückzuges des geschlagenen HeereS Baker Pascha'S, stieß Mr. Scudamori, der Be-richterstatter der „Times." auf einen englischen Officier der egyptischen Gendamerie, der ganz erschöpft war. Mr. Scudamore hob ihn auf fein Pferd. Der Officier sprengte jedoch davon und ließ seinen Retter in einer sehr üblen Lage zu-zück. Mr. Scudamore schwebte in der größten Lebensgefahr und wäre wohl dem Feinde in die Hände gefallen, wenn nicht ein anderer Officier. Maxwell, hinzugekommen wäre und ihn hinter sich auf'S Pferd genommen hätte. fZuchthäuSlerinnen als Bräute.] AuS Paris berichtet die „Voss. Z." : Diese Woche geht wiederum ein Schiff mit etlichen fünfzig HeirathScandidatinnen oder „Bräuten" von Bordeaux nach Neucaledonien. Dieser Schwärm liebenswürdiger oder wenigstens liebebedürftiger Geschöpfe kommt direct aus den sechs Frauen-Zuchthäusern Frankreichs. Sie wurden dort von einer Generalinspectorin der Strafhäuser für Frauen ausgewählt, natürlich unter denjenigen, welche sich freiwillig zur Aus-Wanderung nach Neucaledonien meldeten. Die-selben müssen natürlich ledig »der Wittwen und unter 32 Jahren alt sei», dabei sich bis dahin in einer Weise betragen haben, daß man auf künftiges Wohlverhalten hoffen darf. Begreif-licherweife muß auch aus Schönheit und ange-nehme» Aeußere Rückficht genommen werden, andernfalls würde sich in Neucaledonien kein Bewerber finden, deun auch die Strafgefange-nen wollen keine häßlichen Frauen. Die aus-gewählten HeirathScandidatinnen werden in Bordeaux vereinigt, wo sie unter der Obhut einiger Schwestern deS Ordens des heiligen Josef von Clugnl, eingeschifft und nach Neu-caledonien gebracht werden. Dort finden sie Unterkommen in zwei Häusern desselben Ordens, in Numea und Bonreille. Die Sträflinge, welche wegen guter Führung eine Landconcession er-halten, werden von der Ankunft der Frauen benachrichtigt, und haben die Erlaubniß, die-selben zu besuchen, um sich eine auszuwählen. Die Herzen finden sich gewöhnlich sehr schnell zusammen, und mit der Hochzeit hat es dann keine Schwierigkeiten mehr. Die Braut erhält eine Ausstattung von der Regierung, der Bräu-tigam ebenfalls ein Geschenk, um die Ein-richtung zu bestreiten. Auch nach der berüch-tigten Strafcolonie Cayenne werden in dieser Weise verurtheilte Frauenspersonen geschickt, um sich mit Sträflingen zu verheirathen. Im Allgemeinen hat man mit diesen Sträflings-ehen gute Erfahrungen gemacht. jE ine überaus freche Mqstifi-c a t i o n] wird von der italienischen Militär-Zeitung „L'Esercito" berichtet: Der DistrictS-Commandant der Stadt Rom, Oberst Cappel-lari, richtet nämlich an daS genannte Blatt ein Schreiben, worin er mittheilt, daß seit einig?» Tagen gedruckte, mit seinem Namen versehene Einberufungsformulare circuliren. durch welches zum ersten März alle Altersclassen aller Waf-fen unter die Fahnen gerufen werden. Der genannte Oberst hat die Thatsache bei den Ge-richten angezeigt und gleichzeitig die Presse ge-beten, die Bevölkerung wegen dieser falschen Nachricht zu beruhigen. Der „Efercito" macht auf die Gefahren aufmerksam, welche solche Streiche in Kriegszeiten hervorbringen können. 5 und verlangt, daß die Regierung ein Gesetz vorlegt, welches auf das Strengste gegen die Speculanten vorgeht, welche dergleichen Hand-hingen zur Gelderpressung bei unwissenden Fa-milien begehen. [E i n e Stigmatisirte inSicht!] Viel Aufsehen erregt in Luxemburg gegen-wärtig ein von dem neuen Bischof Koppes an die Geistlichen feines Sprengels gerichtete» Schreiben, in welchem derselbe die Existenz emer luxemburgischen Luise Lateau ankündigt. Schon seit 1860 sollte eine gewisse Anna Moe» mit den heiligen Stigmaten behaftet sein und Erscheinungen gehabt haben. Mehrere Geistliche ergriffen Partei für das Wundermädchen. Der damalige Bischof Adanies machte jedoch der Sache ein Ende und entsetzte den Hauptagi-tator, welcher Professor am dortigen Priester-seminar war. seiner Stelle. Dieser verließ da» Land mit der genannten Person und gründete mit ihr ein Kloster in Belgien, hart an der Luxemburger Grenze. Diese Vorgänge scheinen zum Sturz des Bischofs AdameS direct An-laß gegeben zu haben. Eine der ersten Amts-Handlungen des neuen Bischofs bestand darin, daß er den Fall einer neuen Untersuchung unter-warf. Derselbe setzt in seinem Schreiben aus-einander, daß er vier belgische Mönche zu Rathe gezogen, und daß dieselben sich dahin ausgesprochen hätten, die Moes sei nicht von einem bösen Geist besessen, sie habe Niemanden täuschen wollen, ihr Zweck sei ein guter, und der neue Bischof müsse ihr gewogen sein. Das Verfahren des früheren Bischofs wird in deni Hirtenschreiben lebhast getadelt, und jener Se-minarprofeffor erfährt eine glänzende Recht fertigung. Derselbe ist bereits aus seinen» Exil zurückberufen und wieder in Amt und Würden eingesetzt. Die Sache hat jetzt die Kammer be-schästigt. Abgeordneter Carl Simons wies da-rauf hin, daß e« auf eine Klostergründung mit der Stigmarisirten als Gast abgesehen sei. Da Klöster hier nur infolge gesetzlicher Ermächti-gung errichtet werden dürfen, fo interpellirte Simons die Regierung, „ob sie eventuell die ihr zu Gebote stehenden gesetzlichen Waffen ge-brauchen wolle, um Unternehmungen zu ver-hindern, welche von der Mehrheit der Gläu-bige» mißbilligt und von allen denkenden Leuten zurückgewiesen werden". Der Staatsminister Freiherr v. Blochausen antwortete: „Sollten sich Thatsachen ereignen, welche dazu ange-than wären, den religiösen Frieden im Lande zu stören, so wären wir Alle einig, um die-selben zu unterdrücken." [Eine neue Erfindung auf den» Gebiete der Photographie] will ein Herr Edward W. FcllowS in Cleoeland gemacht haden. Derselbe behauptet, nach zwei-jährigem Experinientiren im Staude zu sein, mittelst Electricität eine permanente Photogra-phie aus irgend einer glatten Oberfläche, nachdem dieselbe entsprechend präparirt worden, herzustellen. Die Kosten sollen sich auf nicht inehr als 1 Cent sür eine Aufnahme belaufen. [E ine echt makedonische Räubergeschichte] wird aus dem Städtchen Florina bei Mouastir berichtet. Dort haben nämlich die Räuber die sämmtlichen Behörden des Ortes, den Kaimakam, seine Schreiber und Unterbeamten. abgefaßt und in die Berge ge-schleppt. Die getreuen Unterthanen wissen bis heute »och nicht, wo ihre vorgesetzte Behörde sich befindet, und die hohe Regierung theilt diesen Standtpunkt mit ihnen. ^Nutzen der alten Jungfer».] „Ihnen hat England seinen kräftigen Men-. schenschlag zu verdanken", so sagt irgendwo der englische Physiolog? Huxley und begründet diesen Ausspruch wie folgt: Der Engländer zieht seine Kraft haupsächlich aus dem Fleische seines prächtigen Rindviehes, dessen Hauptnah> rung der rothe Klee bildet; der rothe Klee jedoch bedarf der Hummeln, welche, von Blüthe, zu Blüthe fliegend, die Befruchtung und fohin die Samenbildung besorgen; nun wird aber den Hunimelu von den Feldmäusen, für welche jene wahre Leckerbissen sind, eifrig nachgestellt; zum guten Glück finden die Feldmäuse ihre beharrlichsten Verfolger und Vertilger in den 6 Katzen. WerIaber schützt und pflegt die Katzen und trägt sohin zu ihrer Vermehrung am mei-ften bei? Doch nur die alten Jungfern! So-mit sind e« diese, welchen die Engländer ihr gesundes, kräftiges Gedeihen zu danken ha-den .... [N a t i v n a l e G e g e u s ä tz e,] Die Fran-zosin heirathet aus Berechnung, die Engländerin, weil es üblich ist, die Deutsche aus Liebe. Die Franzosin liebt bis zum Ende der Flitter-wochen, die Engländerin das ganze Leben. die Deutsche ewig. Die Französin führt ihre Doch-ter aus den Ball, die Engländerin führt sie in die Kirche, die Deutsche beschäftigt sie in der Küche. Die Französin hat Geist und Phantasie, die Engländerin hat Intelligenz, die Deutsche Gefühl. Die Französin kleidet sich mit Ge-schmack, die Engländerin geschmacklos, die Deu-tiche bescheiden. Die Französin plaudert, die Engländerin spricht, die Deutsche urtheilt. Die Französin bietet eine Rose an, eine Dalie die Engländerin, die Deutsche ein Vergißmeinnicht. Die Neberlegenheit der Französin liegt in der Zunge, die der Englänerin im Kopfe, die der Deutschen im Herzen. Und die Spanierin-nen? O, diese, sagt Bogumil Goltz, könnenFranzö-sinnen, Engländerinnen und Deutschen zum Muster dienen: sie sind Meister in allem, be-sonders aber um die Leute zu locken und zu ergreifen. [D e r Filou.] Seit einiger Zeit bietet man auf den Straßen von Paris ein neues „Witzblatt" recht eigenthümlichen Genres aus: ,Le Filou, journal dea yoleursÄ (Der Spitzbube, Organ für Diebe), und der Chefredacteur dieses Fachorgans der DiebeSzunft hat sich den bezeichnenden Namen Chevalier der Sainte-Friponille beigelegt. Für den Esprit und den Ton dieses sonderbaren Blattes sind die nach-folgenden beiden, seinen Phantasie-Annoncentheil entnommenen Inserate bezeichnend ; „Ein HauS in ASniöreS zu plündern. Kein Portier. Die Besitzer sind auf der Ausstellung in Nizza. Reiches Mobiliar, fchöne Toiletten, Bijoux. DaS Haus liegt sehr isolirt. ein Kilometer von der Gendarmerie entfernt. Alle näheren Details im Bureau der Zeitung.' — „Ein alter Herr veläßt alle Abend, gegen Mitternacht, daS Caf6 des VarietöS, um in seine Wohnung, Batig. nolleS, Rue Rollet, heimzukehren. Er hat stets ein mit Banknoten garnirteS Portefeuille bei sich. Avis für die Ritter liefert das Signalement." . . . Und solches Zeug wird in Paris gekauft und gelesen. Der „Filou" kann sich würdig dem „Journal des »bruti«" (Zeitung für Stumpf-sinnige) zur Seite stellen, einem übrigens schon im vierten Jahrgang erscheinenden Blatte, das an der Spitze als RedactionS-Filiale Charenton, die bekannte Irrenanstalt, angibt. Der „Filou" wird übrigens von Personen mit wahren Zucht« hauSphysiognomien und zerlumpten Kleidern in den Straßen auSgeboten — wahrscheinlich eine zarte Aufmerksamkeit der Administration für daS Publikum. [E i n amerikanifcherScherz.)Ein Hund der auf den Namen ^Jack" hörte, hatte f«h verlaufen. Ein Freund feines Eigenthü-mers begegnete dem Thiere auf der Straße und glaubte zu bemerken, daß es ängstlich sei-nen Herrn suche. Der Freund desselben lockte den Hund an ^ich und begab sich mit ihm in ein Telephon-Bureau. „Haben Sie Ihren Hund verloren?" fragte er mittelst des Apparate«. — „Ja," lautete die Antwort, „wo ist er?" — »Ich habe ihn gefunden, rufen Sie ihn," telephonirte der Freund zurück. — „Jack! Jack! wo bist Du?" rief es aus dem Schallrohre. Der Hund, dessen Ohr letzterem nahe gebracht wurde, machte bei der Frage seines Herrn einen Satz und antwortete in frendiger Ueberrafchung : „Hau! Hau! Hau!" — Eine halbe Stunde später hatten sich der Hund und sein Eigen-thümer im Telephon-Bureau wiedergefunden. [Die Rose.) Der blinde Milton, der Verfasser des „verlorenen Paradies," war zum drittenmale und nicht« weniger als glücklich oerheirathet. Lord Bussingflam sagte ihm eines Tages, daß seine Frau eine Rose wäre. „An ihrer Farbe." entgegnete der Dichter kann ich e« nicht erkennen, denn ich bin blind; aber „Deutsche Wacht an ihren Dornen fühle ich es, daß Sie Recht haben." — [Schlagende Gründe.jIn Mailand strengte dieser Tage ein Mann eine Scheidungs-klage gegen feiner Gattin an. „Meine Frau — eine wahre Furie — schlägt mich seit zehn Jahren," sagte er. „Ich muß in dieser Zeit weit über sechshundert Ohrfeigen, — das ist ihre Specialität, — bekommen haben. Dabei bin ich immer geduldig geblieben. Aber Alle« hat seine Grenzen! Heute hat sie ihre Zuflucht zu einen Eisentopf genommen und hat mir den Kopf zerfchmettert; da sehen Sie, Herr Rich-ter. . ." Die Wunde wurde constatirt, und der Mann von feiner Ohrfeigenfpenderin befreit. Deutscher Schutverein. [Ortsgruppe Tüffer und Um-gebung.) Sonntag, den 2. März, 6 Uhr Nachmittags findet in Larisch'S Bierhalle zu Tüffer die Jahresversammlung der dortigen Ortsgruppe deS Deutschen Schulvereines statt. Es ist wohl selbstredend, daß bei der Entente, welche zwischen Cilli und dem fortschrittlichen Markte Tüffer herrscht, der Besuch dieser Ver-sammlung von Seite der hiesigen Parteigenossen ein sehr zahlreicher sein wird. Wir zweifeln auch nicht, daß an entfernteren Orten deS steirischen Unterlandes wohnende Freunde des Schulver-eines durch ihr Erscheinen neuerdings Zeuaniß von der Solidarität der Deutschen in unserer engeren Heimat geben werden. [Ortsgruppe C i l l i.} Die im Cafe Central seit 1. Januar aufgestellte Sammel-büchfe für den deutschen Schulverein ergab bei der Eröffnung am 20. d. die Summe von 19 fl. Ein besonderes Verdienst sür diese ver-hältnißmäßig namhafte Summe gebührt neben den Spielgesellschasten. die täglich 10# deS Gewinnes dem Schulvereine widmen, dem un-ermüdlichen Sammeleifer der Cassierin Jose-sine Reich. Locates und Arovinciates. Cilli, 23. Februar. [Feldmarschall-Lieutenant B a-ron Bourguignon-^ Gestern Morgens verschied in Tüchern bei Cilli der pensionirte Feldmarschall - Lieutenant Baron Stanislaus Bourguignon - Baumberg an Lungenlähmung. Der Verstorbene hatte eine rasche und glänzende Militärcarriere zurückgelegt. Im Jahre 1859 war Baron Bourguignon bereits Generalstabschef der Division des Feldmarschall - Lieutenants Urban, welche gegen Garibaldi operirte. Im Jahre 1866 war er Generalstabschef de« III. Ar-meecorps (Gablenz), welches da« siegreiche Ge-fecht bei Trautenau lieferte und nach der Schlacht bei Königgrätz den Rückzug deckte. Er war es auch de, mit F. M. L. Gablenz die Friedens-Verhandlungen anbahnte. Hierauf wurde er Oberst und Commandant de« 26. Infanterie-Regiment«. Nach seiner Ernennung zum Gene-ral beNeidete er verschiedene Posten zuletzt al« Feldmarschall - Lieutenant den eine« Platzcom-Mandanten von Wien. Im Jahre 1880 trat er ziemlich unerwartet in den bleibenden Ruhestand. Von der Familie, wurde folgende« Parte au«-gegeben: Eleonore Baronin von Bourguignon-Baumberg. geb. Prinzessin zu Salm-Reifferscheit, gibt im eigenen und im Namen ihrer Stief-lochtet Amelie und Hermine, Baronessen von Bourguignon-Baumberg. hiemit Nachricht von dem sie tief betrübenden Ableben ihre« Ge-mahl«, beziehungsweise VaterS, Sr. Excelenz Etani«lau« Freiherrn von Burguignon-Baum-berg. k. k. Feldmarschall-Lieutenant, Ritter des öfterr. LeopoldS-Orden« und de« österr. eisernen Kronenordens III. Classe mit der KnegS-Deco-ration, Besitzer de« Militär-Verdienstkreuze« mit der Krieg«-Decoration, Commandeur und Ritter mehrerer hoher ausländischer Orden, welcher am 22. Februar, um 5 Uhr Morgen«, nach kurzem Leiden an Lungenlähmung selig in dem terrn entlchlafen ist. Die Einsegnung findet im rauerhause: Villa Jordis in Tüchern, am 24. d. Mt«., um 4 Uhr Nachmittags und die 1884 einstweilige Beisetzung der irdischen Hülle auf dem Friedhofe zu Tüchern statt. Die heil. Seelen-messen werden am 25. d., um 10 Uhr Vor-mittag, in der Pfarrkirche St. Martin zu Tücher» gelesen. Villa Jordis bei Tüchern, 22. Februar 1884. [Friedau, 20. Februar.j Ein sonnig schöner Wintertag ; fo schön als wüßte die Na-tur und freue sich ihr Trauerkleid bald ablegen und verjüngt dem nahenden Lenze entgegentrete» zu können. Ein Tag gar nicht gemacht zur letzten Reife, nicht gemacht um bittere Trauer über eine zahlreiche Familie, über einen ganze» Ort zu bringen. Aber unerfaßbar für den menschlichen Geist sind deS Schicksals räthselhafte Wege und eine Pygmäe steht der Mensch dem gkgenbüber, waS er mit seiner beschränkten Ver-stalldeSkrast die — Vorsehung nennt. — Gleich einem Blitze aus heiterem Himmel erschreckte Friedau die Nachricht: „unser so hochgeachteter Mitbürger Herr Peter Diermayr sei n'cht mehr, sei nach kaum dreitägigem Krankenlager seinem schmerzhaften Leiden erlegen". Aufrichtige Trauer bemächtigtige sich unserer Bürgerschaft, denn in Diermayr ging ein Mann für uns verloren, der Jedem ein treuer Rathgeber und theilnehm-nder Freund gewesen, und insbesondere die Interessen unserer deutschen Stadt ernst und würdig zu wahren wußte. Als gewiegter Landwirth stand er der hiesigenLand bevölkerung mitRath und That bei, und letztere war ihm dafür mit einer ge-wissen Verehrung dankbar. Schaarenweife kam sie auch heran um Diermayr die letzte Ehre zu erweisen, an seinem Todtenbette zu bete» und ihn zur letzten Ruhestätte zu geleiten. I» wie vielen dieser wetterharten Gesichter sah mo» Männerthränen glitzern. Unersetzlich ist der Vn> lust für die eigene Familie, der er stets ein lie- > bevoller sorgsamer Gatte, beziehungsweise Vater gewesen, unersetzlich für die vielen Verwandte» und Freunde, die ihn ob seiner Biederkeit und seines offen und ehrlichen Entgegenkommens i» jeder Beziehung hochachteten und liebten. Schwer. | lehr schwer aber ist und bleibt der Verlust, de» unsere Partei erlitten. Eine feste deutsche Eiche stand er da im Sturme der Parteileidenschafte», nichts konnte seinen hellen klaren Geist beirren; er wußte das Richtige aus dem Chaos heraus-»ufinden und dasselbe mit dem ganzen Aufgebot seiner Gesinnungstüchtigkeit zu vertreten und zu vertheidigen. Uns Allen soll der Dahingeschieden« ein Vorbild echten deutschen Bürgerfinne«, echter treuer Biederkeit bleiben. Die Hochachtung, die er im Leben genoß, zeigte sich am schönste» bei der Begleitung zu seiner letzten Ruhestätte. Wohl noch nie hat Friedau eine derartig erhe» bende Leichenfeier gesehen. Der Pettauer Mäa-n»rgesangSverein war mit seinem umflorten Vn-einsbanner erschienen und trug zwei ergreifende Trauerchöre, e>uen bei de« Trauerhause u»d einen am offenen Grabe vor und gab dadurch der Feier die höchste Weih". Ebenso sandte» deutsche Bürger Pettau'S eine Deputation, welche am Sarge einen prachtvollen Kranz mit der Widmung: „Von deutschen Bürgern Pettau'S' niederlegten. ES sei unS erlaubt, an dieser Stelle sowohl dem löblichen Gesangsverein al« auch den wackeren Bürgern Pettau'S für die unfern» Mitbürger erstattete letzte Ehre den herzlichste» Dank au«zufprechen. Auch die Friedauer Ge-meinde-Bertretung, die Schützengesellschaft und viele Private bedachten den Todten mit Krä» zen. Alles Dieses mag un« zum Trost gereiche», wenn auch der den Conduct führende Priester, nebenbei gesagt ein Firmling des Verewigt» trotz zweimaligen Ersuchen« im Pfarrhofe, dem deutschen Bürger daS deutfcheGebet verfagte. Nicht zu groß ist die Zahl derjenigen Männer, welche die untersteirische Erde trägt und die wie Diermayr bi« zum letzten Athemzuge unermüdliche Kamp-fer für unsere gerechte Sache bleiben. Schwer» Schicksalsschläge, sagt man, stählen oft den Muth deS Menschen und so möge auch un» der herbe Verlust daran erinnern, nur um so fester den Bund zu schließen, dem auch Diermayr alt treues Mitglied bis an sein Lebensende ange» hörte. Die Erde aber, die ihn als braven Land-wirth so manchen Segen spendete, möge ih» gütig aufnehmen, ihm in ihrem Schoße die leyte Ruhestätte bietend; sie sei ihm leicht! 1884 [Bestätigte Wiederwahl.) Der Handelsminister hat der Wiederwahl des Lud« wig Kranz zum Präsidenten und deS Johann Eichler zum Vice-Vräsidenten der Handels- und Gewerbekammer in Graz für das Jahr 1884 die Bestätigung ertheilt. [Der Cillier Verschönerungsverein,) welcher gegenwärtig 283 Mitglieder, darunter 72 Gründer, zählt, hielt am 16. d. eine Generalversammlung ab. Dieselbe war auf» sollend schwach besucht. Nach dem Rechen-schastsberichte des VereinScassierS Hrn. Direktor Schuh betrugen die Einnahmen im abge-laufenen Jahre 924 fl. 36 kr Die Ausgaben be-zifierten sich auf 915 fl 94 kr. Die Versammlung beschloß zu dem in Graz stattfindenden steier-märk. Fremdenverkehrs - Tage Herrn Dr. Glantschnigg zu entsenden, dem sich einige Mitglieder des Vereines freiwillig anzuschließen bereit erklärten. Weiters wurde beschlossen der Stadtgemeinde für die ertheilte Subvention von 209 fl. sowie der Sparcasse für die Spende von 400 fl. den Tank schriftlich auszusprechen, zugleich aber auch an erstere das Ersuchen zu stellen, die Bürgerschulgasse sowie die Untere -chulgasse durch Umpflasterung zu restauriren. Tesgleichen wurde beschlossen ein Fremden-verkehrs-Comite, welches aus zwei Mitgliedern des Vereines und drei von der Gemeindever-tretung zu wählenden Mitgliedern bestehen soll, aufzustellen. — Bei der Neuwahl des Vereins-Ausschusses wurden die bisherigen Funktionäre per Acclamationem wiedergewählt. Schließlich sei noch bemerkt, daß den Herrn Ausschußmit-gliedern Carl Mathes. Adols Lutz und Anton Schuh für deren ganz besondere Thätigkeit und Lpserwilligkeit der Dank durch Erheben von den Sitzen ausgesprochen wurde. [CillierCasinoverein.j Nur noch kurze Zeit und Prinz Carneval hat seine Rolle sür dieses Jahr ausgespielt. Die mannigfachen Tanzvergnügungen, welche den Cilliern zu genießen geboten, haben in wenigen Tagen ihr Ende erreicht. Ten Centralpunkt aller Unter-Haltungen bildet selbstverständlich das Casino. wo nach den sehr auimirten Veteranen- und Feuerwehrkränzchen letztvergangenen Samstag ein von der Casino - Direktion veranftaltetes Kränzchen abgehalten wurde, das eine seltene Fülle schöner, junger Damen vereinigte, welche mit großem Eiser dem Tanze huldigten. Es war wirklich eine Freude, sich unsere schöne, weibliche Jugend, die in durchwegs geschmack-vollen Toiletten, dem bürgerlichen Vergnügen entsprechend, erschien, zu besehen; der natürliche Jugendreiz der schönen Tänzerinnen war geeignet, den stillen Zuseher zu entzücken und den activen Tänzer zur höchsten Leistung an-zuregen. Wir sind überzeugt, daß der am Fasching - Dienstag, 26. Februar, stattfindende Maskenball wieder Alles vereinen wird, was Cilli an jugendlichem Liebreiz und Humor auf-weist. Nach vorgenommenen Sondirungen können wir heute schon behaupten, daß der Schluß de« Faschings in den Cafino-Localitäten ein recht animirter fein wird, da die Damenwelt überall mit einer gewissen Hast sich zum Näh-tisch« gesetzt hat, mu zu rechter Zeit noch mit den MaSken-Costumen fertig zu werden. Um Unberufene fernzuhalten, müssen eS sich die MaSken gefallen lassen, diesmal von Mitglie-dern der Cafinodirection controlirt zu werden. [T h e a t«r -N a ch r i ch t.) Dem uns vor-liegenden Theater-Reperteir für die am 1. März beginnende Saison entnehmen wir, daß dieselbe, obwohl sie sich nur auf 30 Vorstellungen be« schränken wird, eine in jeder Beziehung interes-sante werden dürfte, umsomehr. als daS Reper-toi« durchwegs Novitäten enthält und sich da» runier die bedeutendsten z. B. im Operetten» Gen« wie: „Der lustige Krieg," „Bettelstudent." „Nacht in Venedig." „GaSparone"; ferner die besten Lustspiele und Possen befinden. Abonne-nie» ts-Abschlüsse werden in der Papierhandlung de« Herrn I. Rakusch schon heute übernommen. [D i l e t t a n t e n t h e a t e r.1 Die ange» kündigte Dilettantenvorstellung mußte vorläufig, da die Proben noch nicht so weit gediehen sind, um daS gewählte Benedix'sche Lustspiel bi« Ende diese« Monate« zur Aufführung bringen zu „Deutsche Wacht." können, mit Beginn des nächsten Monates jedoch die Theatergesellschaft deS DirectorS Zanetti hier eintrifft, bis Ostern aufgeschoben werden. sRecrutencontingent.) Nach dem RepartitionS-AuSweise des LandeSrecruten-Eon» tingentes hat die Stadt Cilli dieses Jahr abzu-geben: für da« stehende Heer 6 Mann, für die Ersatzreserve 1 Mann und für die Landwehr mindesten« I Mann. Da« zu stellende Contin-gent der Stadt Marburg beträgt? für da« ste-hende Heer 14 Mann, für die Erfatzreferve iMann und für die Landwehr wenigstens 3 Mann. [Eine neue Kirchenglocke.] Das Kloster am Josefiberge erhält eine neue 50 Cent-ner schwere Glocke, die daS harmonische Ge-läute zu noch vollerer Wirkung bringen wird. Die Kosten für dieselbe sind bereit« aufgebracht und hat hiefür die Kaiserin Maria Anna einen namhaften Betrag gespendet. Die Weihe dieser Glocke soll am 3. Sonntage nach Ostern statt-finden. [Meteor.) Am 20. d. 9 Uhr 20 Minu-ten Abends wurde in Marburg ein prachtvolles Meteor gesehen, welche« einen Bogen von 7 bis 8 Graden beschreibend in südwestlicher Richtung niederging. jM a « k e n b a l l.[ Sonntag, den 24. d. findet in den unteren (Schank-) Localitäten des Hotels „Elephant" ein Maskenball statt. Die Musik besorgt die Cillier MusikvereinS-Capelle. sEine nothwendige Befürwor-t u n g.J Der polnische Abgeordnete Eusebius CzerkawSki befürwortete im BudgetauSschusse da« Gesuch de« Dr. L. Gregorec um eine Ge-haltserhöhung. Es ist un« im Ganzen ziemlich egal, ob der Bibelprofessor die erbetene Gage-Er-höhung erlangt oder nicht. Wir müssen indeß bei dieser Gelegenheit einer un« auS durchaus verläßlicher Quelle zugekommenen Nachricht er-wähnen, die, wenn sie sich auch nicht auf ein Factum neuesten Datums bezieht, immerhin ge-eignet ist, «in sehr eigenthümliches Streiflicht auf die gegenwärtige Regierung zu werfen und die Absichten zu illustriren, welche hochdiefelde be-feelen. Der bekannteEhrenmann und Erzieher de« heranwachsenden Cleru« im Marburger Priester-femiuare Dr. Gregorec sollte näm-lichfchon im vorigen Schuljahre vom Consistorium in Marburg in Folge seiner journalistischenThä» tigkeit und der darau« erwachse» nen skandalösen Vorfälle von fei» ner Professur in Marburg ent-hoben werden. Die Regierung da-gegen, d.h. da« Cultusministerium schützte den genannten Professor de« Bibel st udium« in seiner Stel-lung und Dr. Gregorec blieb. Da« raus läßt sich ein Doppelte« entnehmen: daß erstens das Marburger Consistorium die fernere Schädlichkeit de« genannten Professor« al« mit seiner „persönlichen Würde" (?) unvereinbar und für den zu erziehenden Cleru« schädlich er« kannte, wa« um so bedeutungsvoller erscheint, al« ja bekanntlich daS Marburger Capitel mit Ausnahme seiue« Oberhaupte« sehr national ist; und daß zweiten« die gegenwärtige Regierung, d. h. da« Cultusministerium fast ultranationaler ist, al« da« Consistorium, daß e« dem fonder-baren Treiben der clericalen Marburger Presst einen Dienst zu erweisen gerne bereit ist. Es hat Zeiten gegeben, wo aian gewisse Priester, deren Thun und Lassen man al« der Würde de« Priesterstande« unangemessen fand, in die engen Mauern eine« Tobol«k im oberenSann-thale verbannte, damit sie dort in der Ein-famkeit über ihr Thun und Lassen nachdenken konnten. Da« war unter Slomtek. Ein Bei« spiel thäte wieder noth! Aber nein, heute thut man die« nicht. Wir müssen also wohl warten, bi« etwa« Andere« nach T o b o l« k wandert! Quem ad finem lese effrenata jactabit audacia ? [Wuthkraukh «it.) Im vorigen Jahre wurden bekanntlich bei Maxau mehrere Per-sonen von einem tollen Hunde gebissen. Unter denselben befand sich auch der Gastwirth und Metzger Math. Horvat. Obzwar sofort die 1 nöthigen Vorsichtsmaßregeln angeordnet wurden, um den Ausbruch der Wuthkrankheit zu ver-hindern, so trat dieselbe doch auf. Der Ge-nannte starb nach dreitägigen qualvollen Leiden. sD i e b st ä h l e.j Der Frau Amalie Kunde in Gonobitz wurden 65 fl. in Baarem und Werthpapiere im Betrage von 6130 fl. entwen> det. — Der Besitzerin Maria Hrepeunik in in Cerovetz bei Rohitsch wurden vier Eimer Wein gestohlen. — Dem Besitzer Johann Jurak in Olimje (Bezirk Drachenburg) wurden 2 Stück Banknoten zu 100 fl. 18 Stück zu 10 fl. 10 Kreuz-thaler. l0 Stück Denkmünzen an die 25jährige Vermählungsfeier. 70 Silbergulden, 26 fl. in Scheidemünzen und ein Goldring gestohlen. Vom Thatorte führten Fußspuren über Wind.-Lands» berg, Stadeldorf nach Croatien. [R a u b a n f a l l.J In der vorigen Woche wurde im Walde bei Wandleiten Ludmilla Augustin von einem Unbekannten unter den Worten „Geld oder Blut" überfallen und ihres Geldtäschchens, darin sich 5 fl. 20 kr. befanden, beraubt. — Auf der Straße nach PischelSdors wurde der Besitzer Josef Maier au« Renten-dach durch zwei Männer feiner Baarschaft von 5 fl. beraubt. — In der gleichen Gegend wurde auch an Johanna Maier ein Raubanfall aus-geführt. — In St. Georgen an der Stainz (Bezirk Ober-Radkersburg) wurde die 83jährige Bettlerin Gertraud Wicher auS Muratzenberg auf freiem Felde von der Winzerin Maria Go-linar überfallen, zu Boden geworfen und ihrer Habe (LebenSmittel im Werthe von circa 2 fl.) beraubt. » S * [Untersuchung.] In neuerer Zeit ha-ben mehrere bekannte Gerichtschemiker Professor Godefroy in Wien, (Dr. Bijchoff in Berlin und Professor Michaud in Genf) die von ersten medicinischen Autoritäten Europas günstig be-urtheilten und beim Publicum so sehr beliebten Apotheker R. Brandts Schweizerpillen einer eingehenden Untersuchung unterzogen und es hat sich ergeben, daß dieselben stets Gleichmäßig nach der bekannt gegebenen Formel dargestellt waren und daß sie keine dem Körper schädlichen drastisch wirkenden Stoffe enthalten. Diese Untersuchungen finden nunmehr alljährlich 2mal statt, zu welchem Behufe vorgenannte Herren Chemiker R. Brandt« fche Schweizerpillen, aus einer beliebigen An-zahl Apotheken entnehmen und wird daS Re-sultat dieser Untersuchungen regelmäßig bekannt gegeben werden. Die echten Apotheker R. Brandt« Schweizerpillen, welche bei Verdau-Ullgs« und Ernährungsstörungen (Magen-, Le« der- und Gallenleiden ic.) so Vorzügliche« lei« sten, find k Schachtel 70 Kreuzer in fast jeder Apotheke Oesterreich-Ungarn« erhältlich und müssen stets als Etiquette das weiße Kreuz in rothem Feld und den Namenszug R. Brandt tragen. Literarisches. [Inhalt der „Deutschen Wo-chenschrift) Nr. 7 vom 17. Februar. Un-ter dem ÄuSnahmszustande. Bon H. Fr. — Die Volksschule in Preußen. Von Carl Pröll in Berlin. Au« Ungarn. Von Sylvanus. — Ein nationaler Club in Wien. Von H. Fr. — Die Fragen de« Tage«. — Feuilleton: Ein naturalistischer Phantast. Kritische Studie von Ernst Wechsler. — Ein Blick auf Wien. (Eine Vision.) Gedicht von Gustav Franz. — Ein Interview bei Herrn v. Grammerftädter. — „Hans Waldmann." (Ein Trauerspiel von Th. Curti.) Von Carl Pröll. — MiScellen. — Zur ColonifationSfrage. Von Dr. Max Ouarck. — Kleine sociale Fragen in Oesterreich. — Novelle: AI« sich Muhme Greth verauctionirte. Von E. v. Dinklage. [I a g d z eit u n g.s Schmidt & Günther'« Leipziger Jlluftrirte Jagdzeitung 1884 Nr. 10, herausgegeben vom Konigl. Oberförster Nitzsche, enthält folgende Artikel: Der Reiher-Anstand. — Mittheilungen au« dem Leben eine« passiv« nirten Jäger« im Kaukasus. — Jagdstatistische 8 Notizen au» Grautünden. — Vom früheren ..Hetzgarten" zu Berlin. — Eine Elenn- resp. Elchwildjagd in Livland. — Eigenthümliches Erlebniß mit einem Rehbock. — Eine sonderbare Fuchsjagd. — Illustration: Wildkatze und Waldschnepfe. Von Jean Bungartz. — Inserate. Die Jlluftrirte Jagdzeitung von Schmidt & Günther in Leipzig erscheint am 1. und 15. des Monats und kostet bei den Buchhandlungen halbjährlich M. 3. Bei den Postanstalten vier« teljährlich M. 1.50. Herichtssaat. sAuSlofung der Geschwornen.] Für die ani 31 März l. I. beginnende II. Schwurgerichtsperiode wurden gestern nachstehende Herren als Hauptgeschworne ausgelost: Johann Perqer, Hausbesitzer in Marburg; Martin Pukl, Grundbesitzer m Roßwein; Dr. Heinrich Lotbet, Advocat in Marburg; Jacob Högen-warth, Hausbesitzer in Marburg; Franz Schein, Hausbesitzer in Marburg; Franz Deticek, Realitätenbesitzer in Möstin; Josef Kollenz, Kaufmann in Pettau; Martin Kociper, Gruudbe-sitzer in Luttenberg; August Rothleitn er. Bergdi-rector in Hraftuigg; Philipp Rubin. Hausbe-sitzer in Marburg; Jacob Bancalari, k. k. pens. jsreiS-Secretär in Marburg; Michael NaSko, Lederfabrikant in Windifch-Feistritz; Josef öer-nel, Handelsmann in St. Peter bei Königsberg ; Johann Auer, Cirkelschmied in Windisch-Graz; Anton Högenwarth, Färbermeister in Windisch-Feistritz; Frunz Siedar. Krämer in Dobova; Paul Kleewein, Cafetier in Marburg; Jacob Jefchounig, Realitätenbesitzer in Großpireschitz; Jgnaz DroSg, Hausbesitzer in Marburg; CaS-par Tkassa, Holzhändler in Wöllan; Josef Watfchko, Grundbesitzer in Jellentschen: Anton ölamberger, k. k. Notar in Luttenberg: Ma-thiaS Schacher, Grundbesitzer in Zwettendorf; Franz Ledinegg, Realitätenbesitzer in Pöllitsch-berg 7 ^lnion Deriani, Grundbesitzer in Arnova-fela; Franz Podgorschek. Grundbesitzer in Ponigl; Anton Kniplitfch, Grundbesitzer in Zellnitz ; Hein-rich Peer. Hausbesitzer in Marburg; Paul Past. Lederermeister in Markt Tüffer; Hubert Wutt, Handelsmann in Rann; Jgnaz Linsler, Reali-»ätenbesitzer in Rann ; Domtnik FaleSkini, Hausbesitzer in Marburg: Andreas Flucher. Grund-besitzer in Zieregg; Jacob Klabuöar, Grundbe-sitzer in Polstrau; Richard Diermaier, Buch-Halter in St. Leonhard und Johann Komauer, Grundbesitzer in Schleinitz. — Als Ergänzung»-gefchworne wurden ausgelost die Herren: Carl Jonke, Greisler; Gustav Schmidt, Kaufmann; Dr. Josef Koöevar. Arzt; Gustav Gollitfch, Hausbesitzer; Carl Regula. Bäckermeister: Mi-chael Aolgar, k. k. Gymnasielprofessor; Moritz Sajovitz, k. k. Notar; Carl Pühl, Sattlermeister und Daniel Reiber, Hausbesitzer. Sämmtliche in Cilli. Eingesendet.*) Danksagung. Am 17. Februar veranstaltete ein Comite im Gasthaus? des Herrn I. Fretschnig eine Abenbunterhaltung, deren Ertrag zur Bekleidung armer Schtükinder in der Schulgemeinde St. Veit gewidmet war. Die Bewohner dir Stadt Pettau, welche keinen Anlaß vorübergehen lassen, ihre schul-freundlichen Gesinnungen, ohne Rücksicht auf Nationalitäten-Unterfchiede. zu manifeftiren, ha-ben sich auch bei diesem humanen Zlnlasfe zahlreich betheiligt. Auch die Bewohner unseres Ortes, an der Spitze die hochwürdigen.Herrn Geistlichen, blie-ben der Förderung dieses schulfreundlichen Un-ternehmens nicht ferne, und sie boten Alles auf, durch animirte Unterhaltungen den Gästen einen vergnügten Abend zu bereiten. Es wurde ein Reinertrag von 52 fl. 09 kr. erzielt, der dem bestimmten Zwecke zugeführt wurde. Bei dieser Gelegenheit kamen auch die warmen Sympa- ♦) Für Form und Inhalt ist die Redaction nicht verantwortlich. ,.Deutsch, Wacht." thien für den „Deutschen Schulverein" als den Träger der deutschen Cultur und Bildung in der herzlichsten Weife zum Ausdrucke. Ein Erträgniß von 25 fl. 50 kr. war daS Resultat einer eingeleiteten Sammlung, welches der Orts-gruppe Pettau abgeführt wurde. DaS Comite fühlt sich verpflichtet. Allen, welche zur Erzielung des so namhaften Reful-tateS beigetragen haben, den wärmsten Dank hiermit auSzusprechen. St. Veit bei Pettau. Für daS Comitö Franz Schosteritsch, Kaufmann in St. Veit. Mädchen räche. S a ch f e n f e l d, den 20. Februar. Wie aller Orten, so werden auch hier dem Carneval Huldigungen bereitet. Eine solche fand gestern statt. Die Schützengefellschast halte nämlich ein Costümkränzchen veranstaltet und zu demselben diverse Einladungen ergehen lassen. Unter den Erschienen befanden sich nicht nur Damen und Herren aus unserem Markte, sondern auch aus der Umgebung und aus Cilli. Viele von ihnen waren recht hübsch costümirt, am schönsten war jedoch ein Fräulein K. aus N. DieS verletzte aber die Eitelkeit unserer Marktschönen; namenl-lich war eS eine „große" Sachsenfelder Schönheit, deren Patrizier-Stolz durch das Erscheinen des gedachten Fräuleins, dessen bescheidenes und gebildetes Auftreten sich auch in höheren Kreisen vieler Gunst erfreut, — provocirt wurde. Tiefe Marktschöne stellte nun durch ihre Freundinnen an die anwesenden Herren das Ersuchen mit der allerseits anerkannten Königin des Festes nicht zu tauzen. Sonderbarer Weise wurde die Parole dieses FräuleinS, das auf seinen Stanimbaum nicht gerade zu stolz zu sein braucht, befolgt und die Fremde blieb ohne Tänzer. Als letztere den ihr angethanen Affront merkte, traten ihr auch Thränen über die unverdiente Beleidigung in die Augen. Ich habe diese Angelegenheit, die einem nicht unbedeutendem Grade von Tact-losigkeit entspringt, erwähnt, um daS betreffende Comitö für die Folge aufmerksam zu machen, entweder seine Einladungen etwaS einzuschränken oder dafür Sorge zu tragen, daß geladene Gäste nicht muthwillig gekränkt werden. Ein Besucher des Kränzchens. bestes Tiscl- M MÄiimlM, erprobt bei Husten, Halskrankheiten, Magen- und Blasenkatarrh. floinritfa Muttoni, Karlsbad und Wien. Bolkswirtöschafttiches. IS teier märkische Landwirt h» s chafts-Gefellfchaft. 1 Am 19. und 20. d. MtS. fand in Graz die 60. Hauptver-fammlung der steiermärkischen Landwirthschaftsschafts Gesellschaft unter dem Vorsitze ihres Präsidenten Baron Washington statt. In der-selben wurde unter Anderem beschlossen: „Die Gesellschaft und ihre Filialen sollen mit allen gesetzlichen Mitteln dahin wirken, daß die Ver-treter im Landtage und im Reichsrathe mit Hintansetzung aller Parteiinteressen sich der wirthschaftlichen Fragen allen Ernstes anneh« men und die Bildung von Agrarkammern anstreben." Der Central-AuSfchuß wurde auch angewiesen. die Frage der Versicherung landwirth- 1884 | saftlicher Arbeiter zu studiren. Weiter» wurde über Antrag der Filiale Cilli beschlossen die Errichtung einer Thierarzneischule in Graz an-zustreben. Ueber Antrag de» Notars Herr» Rudel wurde folgende Resolution angenommen: „Die LandwirthschaflSgefellschaft spricht dielleber-zeugung aus, daß das gegenwärtige Gebühren gesetz die Existenz der Landwirthschaft bedrohe und eine Erleichterung dringend geboten fei." In der Viehsalz-Angelegenheit wurde «ach ei-nem sehr instructiven Portrage deS Vertreter» der Filiale Windisch-Feistritz, Herrn Condolim. ein Collectivschritt aller Interessenten vorgeschlagen. WeiterS wurde die Creirung von Fi lialen in St. Michael und Steinbrück beschlossen. Der vom Rittmeister Herrn Hanpt gestellte Antrag, die Reorganisirung deS Straßenmauthwefens im Bezirke Franz anzustreben, wurde dem Centtal ausschusse zugewiesen. Schließlich bemerken wir noch, daß in den Centralausschuß wieder ge-wählt wurden die Herren: Adolf Baumgartner. P. Wilfried Schmidt und Johann Schnnrger, Edmund Graf AttemS, Earl Baron Berg. Vic-tor Felix Baron Seßler-Herzinger und Oskar Baron von Warsberg und neugewählt bie Her ten: Josef Seyfricd (Oswald), Adolf Lutz (Cilli) und Gutsverwalter Proboscht (Leibnitz». fLicenzirung S-C o m m i ff i o n e n. Die commissionelle Untersuchung der Privat-Beschällhengste behufs ihrer behördlichen Licen-ciruug für das Iaht 1884 wird im Unterland« vorgenommen: in Leibnitz am 25., Marburg am 26., Mahrenberg am 26.. Windisch-Graz am 27., Cilli am 28., Lichtenwald am 23. Februar. Pettau am 1.. Luttemerg am l. und RadkerSburg am 5. März. s Meistbegünstigung »vertrag^ Der zwischen Oesterreich und Frankteich abge-schlössen« provisorische Meistbegünstigungsvenrag enthält, der „Presse" zufolge, die Modiflcation. daß die Meistbegünstigung auch auf den Artikel „Zucker" ausgedehnt wird, sowie daß Frankreich die Einfuhr von frischem Fleisch und von Schafen gestattet, wogegen Oesterreich eine Zollermäßi^ gung für Schaumwein zugestanden hat. Prost Blume! >Die Weltpost.j Der Weltpostverein umfaßt gegenwärtig 46 Länder mit 801,029.000 Einwohnern. In diesen Ländern standen zusammen 114.314 Postanstalten im Betriebe-Die Zahl der Postbriefkasten betrug 243.457, daS Gefammtperfonal zur Führung de» Post-dienstes umfaßte 387.695 Beamte und Unter-beamte. Bei den Postanstalten wurden 9812 Millionen Sendungen zur Beförderung aufgege-ben. Der Einladung zum Eintritt in den Ver-ein sind nahezu alle civilisirten Staaten gefolgt. Von Asien fehlen allerdings noch das chinesische Reich. Annam und Siam. Jedoch ist der Be,-tritt Chinas zu dem Verein allmälig vorde reitet, indem die englischen Postanstalten in den wichtigeren, dem europäischen Verkehr geöffne-ten Häfen dem Verein angehören und außer-dem ein wichtiger Postcurs von Kiachta nach Peking besteht, der die billige Vereinstaxe hat. In Afrika sind eS nur die Bewohner der nörd-lichen Küstenländer, des Sultanat» Zanzibar und der europäischen Colonien, mit Ausschluß von Capland und Natal, welche sich der Vor-theile des Vereins zu erfreuen haben. Von Amerika fehlt nur noch die Republik Bolivia, deren Beitritt durch die dort bestehenden po-litischen Verhältnisse verzögert wird. Die Be-denken, welche bisher in Bezug auf deu Beitritt Australiens obwalteten, werden voraus-sichtlich binnen Kurzem ihre Erledigung sindes. Kourse der Miener Mrse vom 23. Februar 1884. Goldrente..........101.45 Einheitliche Staatsschuld in Noten . 79.6t> „ „ in Silber . 80.70 Märzrente 5........95.03 Bankacticn ..........845. — Creditactien ....... 307.20 London wista........121.50 Napoleond'or.......... 9.61 f. f. Müuzducaten........ 5.71 100 Reichsmark.........59.25 1884 „Pnltsche Macht/' Innigster Dank. 1 lerrn K. .T. Melieliar in T^in*. ■ Mein Ehcwfü zehn Jahren an einem «ehr t S 1 I , , n ütn- ■■ Hrl pcbung »ich zuletzt 15 eiternde Wunden bildeten, welche der Kranken unendlich grosse Schmerzen j v.rur-iieliten und JiircH den starken Abfluss sie immer mehr und mehr schwächten. Alle Mittel blieben jfl I i H erfolglos. Da ri. tj, auf einer lieise nach Steuer meiner in St Valentin verehelichten Tochter eine Dame Oscar Silb^rstein's Breslauer Universum an nnd empfahl ihr, dasselbe bei Ihnen zu kaufen. Der Rath wurde befolgt und wirklioh! der Erfolg blieb nirht aus — die Kranke ward gerettet! Die Wunden sind vernarbt bis auf eine, welche in bester Heilung begriffen ist. Milden Sie, geehrter Herr. Herrn Oscar Silberstein in Breslau so wol der Kranken als auch meinen und meiner Familie innigsten Dank für ein so ausgezeichnetes gutes Breslauer Universum, welches wir dei Leidennen ■icht genug empfehlen können l » Gutli. Obth&ndler in L'rfuhr-Linx, Kirchengas5« Nr. 10. Langwierige, veraltete, tief im Organismus eingewurzelte tirtin/t-hriffH atfrr Art. insbesondere iiirht und 1,'ifimnnf/cn. Hruat-, M.uttf/fn- und Wnf/ew/r/rfrn, IfnuioirAn^es*. AnorArn/'i' coiicentrirtes Halx-Eilrakl, tIal%-Ciiorol» d»m X ReichSraths - Abgeordneten Keorg Ritter aait X Schönerer. PreiS vierteljährig lachia>). Lhrenreißea, rheumatische Zahllschmerzeu, Srra; u. Geleafsschmerten. ^ramvfe, allgemeiner MuSfel-schwäche des Zittrrns, sowie theiluxiser lkrschlassuiig ober «teisdkit der Glieder und der bei Witterung?: Wechsel auslreienden Schmerze» in verheilte» Wun. de», partieller Zähmungen :c. bewirke» schon eiaiae tirinreibungen mit dem auS H«tlfräutern der Hoch: alpen bereiteten. allgemeiu als »-S beste. schmerz stilleiide Mittel auerfauiitka Pflanzen - Extraete« : tt Neuroxylin: des ÄpotheKers J. llerlmbit.v in Wien. Auerkrnimiljis-Zchrcihtil. «s-» Hrvr» Zmtiu» Herhat ay, »im. Jiuö JJ« rgQsratlMr-u TZ^M 1RKC Idfe ..«nirorllt»" v°n weine« kftiaes ?rti>e« i« »ea Sühn «öitiiiitp Mrttt, fuöle i» mild »fiuflldit«, Zd-l-R fut ditirt «»««-,riAMtf m wotllteliitc mann isutigfles Tons darj»drliiq/n. *itifi blllk ich, wir stcrnutl * Glaces KciltuUin den flär-Tfttn Eerit w ftstta, k ich <* mein** tn I)abe. Jtlan (Unnarn), 11, itebmiit iws litludir mir inten n I>l-!ch-a »ar»i««U<#ea Srartrtlia mit Pustaachitay-ie »9 lenteit. ta wir ielbe« hei ntetae» gi*H-Ich-n ?eibe« Hit Maici^n t'otort still und »ach »it «eich»,!» Drxcheabarg. 1». Zaii A. f. EchntU. Ich tiitte mir oefäBian S «Macon Krararilia Nr turfer« Eortc ;u »rtitffn. deffc» »ortttfliichffil «ch amottao« »» niKC Rtan »probt hol. tir durch dici«» litte Stilicl chrc :mfta fdimtrua »äailich »ttlarrn tat. taatlit ich Jhaea tnt Jiomrt diticr ffraa herzlich danke. Grills Attlt. Lo»«d»r«, Post Saateadolj, il. i^braar lxl?» Herren Apothekern: Cilli: J. Kapferschmid, Baambacb's Erben. Ap. Dentsch-Laudsberg: H. Maller. Peldbach: J. König. Oonobitz: J. fospiacbil. öraz: Ant. Xcdwed. Leibnitz: O. Rusphcim. Varbarg: Gr. Ttanralari. Pettan: E. Behrbalk. H. Elfaseh. Radkcrsbnrg: C. Andriou. Wolssberg: A. Hath. Kieler Sprotten in feiner goldgelb geräucherter Waare aus erster Haad. 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Richte, da es in . er Thal fc ihre »nnderllfSiigt ISirtnng dewiesen hiltleu. 3* d,n ^artnd Pillen 21 fr., i «olle mit« f itiodne!« 1 fl. fi fr., bei »»frank, fiaHmahmtfcabang > st. IV tr. jZSeniaer al« eine »tollt wird »ich! versende!. «Sine Unjahl Schreibe» sind eüutelaufeu, in denen sich die öonfamenlen dieser Pille» für ihre wiedeeerlaugte Sinesmig »ach de» »,rfchieb«»steil ur.d schwerste» Ätanffyiten bedanke». Jeder, der n»r einnml eine» lversuch gemacht hat, empfiehlt diele« Mittel weiter D^C" Bit gekn hier einige der »itle» lankschrndt» wieder: Waiddasrn «. d. j;X>b». am 84. Kovernber 1880. (»rffriitlictier Utnk. äset WohlgebotenSeil dem Jahre istli habe ich an Hllmorr-»otien »»d Hat»,«mg gelitten: ich lieh mich auch ar,tl>ch de Horde!», l-dach oU ist tfrsola, die »taKthcU wurde immer schlimmer so bat ich »ach einiger M heftiste »a»ch«chmer,en (In jlolge An. s«mme»schniiren» der SlNgeweide, empfand, e» stellle sich gä»,-liche Kpi«litl»ilak«tl ei« und sobald ich nur etwa« Speise oder liche Mir wl»mll»fttt_ »WW^^W WW «»«» Trnnt Wasser zit Wir «all«, to»»te ich mich vor «lill» l»t«U. schwerem «cn.1>rn «nd Nthmnualdefchwerden kau» ausreäit erhalle». d>» ich «»Mich von Juten fast wundeewirkende» «l»l-rei»iju»g«.Pillen Gebrauch machte, weicht ihre Wirkung nicht «etfchllr» »nd mich von mein«» fast unhcildarc» Sreiien gänzlich kfteilen. Iahet ich liu« Wohlaeboren fUr ihre Öl« trnnigsna».Pillen ,n» llbtige» startende» flriiirirn »ich, oft genug meine» X«»t »Nd Mrinr Anetten»3iig «»«sprechen to»n. Mit Mrjiiglichet Hochachinng _ Johann Ocliapr. Suei Wohl geboren! Ich war so gliltflMh. jnfasti« in Ihre» llllutreinigunga Pille» ,» gelange», »«Ich« bti nur Wunder ge-wirft habe». Ich hatte jahrelang an «avf'chmrr, »»d Schivintel xlttie»: Hm ,>re»»d>» hat mir 10 Stück Jhrn ausgeztichnelen " iff«« »........ «B «« tolle iu senden. Pi*)ta, de» 18. März 1881. Andrea« Parr. Bielih. den S. Snni 187«. Hochgeehrter Herr PfethofetSch ifttia) m»(i ich »nd so ,i«lk Unbar. denen Ihre Vl»!reinignng».Pillen wieder ,11t Ge-»es»», »erholfe» habe«, de» gtithten »»d wärmste» Dank ant- I«__________| Killen überlassen »nd diese 1» willen haden mich so »oUkomme» hetaestefll, d»d ti dn Wunder ist. V!i! Taut ditle mit wieder 1 «olle spreche». In sehr vielen Stankheiten habe» ihre Pillen die wuu» derdarfle Heilkraft bewiesen, wo olle andere« Mittel vergeb«»» «Mten. Sei t)lutfl*j der .»rjurn, de, n »regelmässiger Menstruation Hornitva»,,, Würmern. Mogen^chl»-che und Magenkt»mi><. Ech.ni». del Und iiÄcn andere» Uebel» haden sie gtii»dlich geholfen. Mil »ollem trauen ersnitv ich nnt, mit wieder >i Rolle» ,u sende». Hochachtend Karl Xaurlei, Euer W»hlgeb«te»! Zn der Poran«seh«»g, daß all« Ihre Arzneien von gleicher Güte fei» dlirfle« wie Ihr deriihinler iitostdalsom, der i» meiner stornilie mehrere» veraltete» Fräst» beule» ei» rasche« S»de bereitete, hab« ich mich tro» meine« JRtftttauen» gegen sogenannte Unixrialmittel entschlakse», ,» Ihre» !k>lnttentig»»gd-Pillen »u greisen, um mit HUse dieser kleine» «ugeln mei» langjährige« Hamorrhoidal-^eide» ,» ho«, dardire». Ich »chnie »UN durch«»» keine» Anstand, Ihnen |n gestehen, bot nnn alte« Leiden »ach vier«oche»tIichem Sedrauche ga», »nd gar behöbe» ist »»d ich im »reise »einer Veka»»te» dies« Pille» a»I'« eifrigste anempfehle. Ich hat« auch nicht» dagegen ei»jun>e»»e», wenn €i« von diesen Zeile» iiffentlith — >edoch ahne Äa»e»tsertig»»g — Gebrauch mache» wolle». Wien, *0. Setrruot imhi. Hochachtung»»«!! G. ▼. T. Sst»« h, den 17, Mai 187«. Euer Wohl geboren! Nachdem ihre Bl»tre>nig»»g«.Pille» meine Gattin, die dutch lanziahrige« chronische« Magenleide» »»b «lleber-Rhe»»ati«m»» geplagt war, nicht »»r dem rede» wieder» gegebe». sondern ihr sogar ne»e jugendliche »rast »etliche» haben, so kalt» ch deu Bitte» änderer an ähnliche» »rankdeüen leidender »ich» widerstehe» »nd erinch« vm abermalige Z»ie»d»ng von s Rolle» dieser »»»denviitende» Pille» gegen Nachnahme. Hochachr»»g«v«ll l>l»»i»» !«pl»nt»li. Amerikanische (^icht.-albe.^.,"»MÄ Mittel bei «Ben gichiiichen »nd iheumalische» liebeln, al»! Ruclernnatk«Ieiden. 'Gliederreißen, Itchta«. Migräne, Nervösem Zahniveh. .»«vsweh, Ohrenreißen -e ic. 1 st. zö kr. Augeu-Essenz S& * Slaeo»» i * st. 4o tt. u. 1 (L Anathcrili-^iuudwasser, al« da« beste ^ahn-EonsetviniilgSmittel. 1 Flacon 1 st, «o kr. von Zr, Zi«m>i»ha»se», >»t Stärkung und der Sehkraft, In Original» 5u kr, Chimpiche Toilette-Trife, taten meide» lann, »ach derr» fifebianch die Hont sich wie seiner earnrnt anfüblt »»» eine» febr angenehmen «er»ch behalf. Sie ist lebt »»«giebig a»b »enroSnel »Ich! 1 Glstck W tr._ ein allgemein belanme«, i>or>ltj>liche» HaatmtIKl jegt« Satarrh, Heilerkert, Echachtel M kr.__ nun 3 vterhafer, seit »tefe« Iahren »»erkannt al« da» sicherst« Mittel gegen Ftostleide» aller »rt^ wie auch gege« sehr veraltete Wunden >c. I Zigel t» tr. Fialer-Pulver, »tamdfhuften lc. Iii»e schachtet »5 9»fiiftfififMnt i'"i 3 h'ferb»fet, j.n rtrO|Iüai|fllII atl m sicherste Mittel gegen Krostleibe» aller Lkliens°l5sienz (Prager Tropfen). sthlechle Pertmning. N»tetleib«besch>»erbe» »»er Ätt ei» vor- schlechte lver»«nilng, ,»gliche« Han»miltrl. 1 Klar»» 30 kr Leberthran (Dorsch.), Pulver gegen Fußschweiß. M» dadurch eriengle» u»a»ge»ehnle» 0kr»ch, co»set»in die ve» schuhnng »»d ist erprad, uuschädlich. Ptei« einer Schachtel,'iQ tr. P«t«> iu>j-tl>. er vor,ii,Iichste» »»d anzenehmsten Hilfsmittel gege» «erschleimun», Husten, Heiserkeit, «ataerhe, vrust» »nd kuugeuleide», »ehlkopf.lve» schwer»«», allgemein anerkannt, 1 Schachtel SO tt. Tannochinin-Pomade "»V?'«*ÄT' Ä ha« beste »ntee allen Haar»»uch»m ittel» von Aerzfeu a»erk«»»l, eine elegant »»«gestattete graste Cafe g fl. einer al« Universal-Pflaster aller >tt, a»ch alle» periodisch aufbrechenden «efchwilre» a» den «Allste», hartnäckige» rvUseugeschwüre», bei ben schmerz» haste» z»r»»kel», beim stingerwiirm, wunden und enlzundelen Brüsten, erfrorenen Gliedern, Gichtfliiffe» »nd ähnlichen Leiden vielfach bewähr!. 1 Ziegel 4D fr. __ Niiiversal-NeinignngS-Talz 5Sv^°^".?' Mittel gegen alle >>olge» gestörter Brrdaunng, al» tlovsweh, Schwindel, Liagmtramvf, Sodbrennen, Häm»trhoidal->.'eidr» verstopf»»« ic. 1 Potet 1 fl. Alle franzofi^chc» Sveiialilitteit werden entweder ans Lager gehalten »der ans Verlangen prompt nnd billigst besorgt. Veraendung per Po«t bei Beträgen nnler & i. nnr Regen vorherige Elncendnng de» Betrage« dnreli I'ontanweivung, bei grtt*«eren Beträgen anch mit Xarbnohnie. *90 8—12 XJiJ-felil'teeix.! Den Betrag erhält Jeder «ofort zurück, bei dem mein sieher wirkendes nOB0R.llTII? hochfein grün . . . Asr. Perl Vlorru echt feurig Arab. Tlocr» edel feurig . . . Mlambul HalTee — Mischung ('•nto-Tlire Sein per Kilo . . NouflioiiK Tliee nein .... I'aanlllrn-Tliee extrafein . . & 20 » 20 5 95 4 4» 7 2» 4 ?» 2 ao a so 4 — 15« 4 Oi 4 25 Fass 4 Ko. Inhalt . 2 IliiiuiiwrflelNeti lart p. 8 Da. I.wrlin irisch gekocht p. 8 L>*............4 25 Narillnex ä 1 huile p. '•/« l>s.....4 7» .4 |t|i<'tit-*lls. . . H.IO Nardellen • cht Brab. 2 Ko. Inhalt . . 7 50 .Tlnijemlieriiige Delic. 5 Ko. Fa&e . . 2.l WIEN. II. Jikrgug. 1884. II. Ukrgug. Iledigirt von JOSEF KAREIS. Jährlich erscheinen 24 Hefte. Lericon-Octav ä 2 Bogen mit vielen Illustrationen. Elegant ausgestattet. Pränumeratlonsoreis : jährlich 8 fl. — 16 M., halbjährlich 4(1. = 8M. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen, Post Anstalten, Journal - Expeditionen etc., sowie direct von A. Hartleben'8 Verlag in Wien, JL, Wallfischgasse 1. (Beträge durch Post-Anweisung. — Probeheft« gratis. Zahlreiche und dauernde Keilerfol'ge bei Lungenleiden, Sleichsucht. Swtarmuth, »ei luderrnlolr Lll»genfawi«dsuchl> in den erste« Siodien. bei armem und chronischem Lnngenkatarrh, jeder An Huste», »euch, hnite», Heiserkeit, fhitptknilnfelt, Perschleimnng, ferner b«i Skr»»hul»fe, lfihachiti», killwache »nd Ree»iwale««e»j, welche mil drm vom Apotheker Jvl-. HERBABNY in WIEN bereiteten »illkrvhosvliongsaurcn Kalk - £tieii - Nyruii miell wurden, h»d«n erwiesen. d»j diese« Präparat al« ei» Hei!» Mittel ersten Stange» gegen obgenanute »taolheiten empföhle,» zu werde» verdien». AerMch conftatirtc SBirfimfltB: Guter BPVctit, ruhiger Zchlas, «leigerllug der *Muit>>ltm«g und ttnv-chendildullft, ^ockkrunq de» Hustens, Lösuilg des Schleimes. Schwindeu des HusteureizeS, der nacht-lichen SchweiKe, der Mllltigleit, unter allqem. «rSsteznaahmc, Heiln»» durch allmdlinc Äerkaltnng der Tuberkeln. AnerkennungS-Tchreibe». Herrn Julius Herbadiiv, Apotheker in Wien. « Ich sage Ihne». dem „St-i«HUTl"M*'ir?l iO« " " stnber der kostbaren »rzeuei, gena»«! Kalt - Stse» > ögtup", »«inen innigste» Da»k, denn ich war schon so ,u sage» »« »lande be« Grabe« und lein Mitte! wirkle mehr bi« mit, bi» ich in der Teilung »o» Zhteist Ml ' «lese» jallr, d»tch ^ijulius HCRBaaNY JfjtNjg Paltenstei». S. Jänner 1883. Heilmittel welche» Ich 1 ge»»«. »et tar,»sten Zeit Vinren) ffloitl Ich laira Nicht genug Tank finden für Ihre» vor,ügliche» Kalk.itiltN'Svm», welcher mich von meine« vrnstleldl» befreite, während alle anderen angewendete» Mittel fruchtlo» waren. — villt nochmal« um » Flaschen per Nachnahme. Pingga«, P. Arirdberg, 21. Mai 1883. Peter Ostermann. Srfnche mir Nochmal» « Flaschen Ihre« Salk-Eisen-Snm» iu senden, spreche flir die SBirtuna meine beste ?>nerke»»»uz au», derselbe n>ach! überraschende Wirt»»». Kirchbach, P. «appoltenstei», Nl, Mai 188». Han« Singers, sehr». Preis I Flasche I fl. »5 kr., per Post 20 kr. mehr für Packung. Wir bitten, auSdrucklich Kalk-Eisen-Sy-_ rup von Julius Herbabny -,u verlanßcn und daraus zu achten, daß abißt dehoedl. croiof. Schutzmirke sich auf jeder Flasche befindet und derselde» eine!vraschiire van Tt. Schweizer, welche genaue Belrdeung und »iele Atteste enthält, bei» geschloffe» ist. vl <—20 Central versendungs Depot für dikprominen: TA ien, Apgtkke „zur BarmherriEkeit" des J. Ilrrbabn), Neubau, Kaiserstrasse 90. Depot» semer bei den Herren Apotbrtetnf (fiUi: j. .Vupferscknild, Baumboch'S (?rben, Vlpotl) T>eu»ich Vandsberg: H Müller Z^eld-back: I .tkönig. Konobitz: I Pospijchil Graz: Änlon Nedwed. Leibnitz: O- Rußh« m. Marburg: ® Bancalari Pettau: 6. Bekrvalk. H Eliaich Ätadkersburg: C Anbrieu Wolssberg: AHuth. 12 ,Z>evtsche Wacht.' 1884 Z. 155. Ediet. 102—3 Vom k. k. Bezirksgerichte Franz wird be-kmmt gemacht: Es sei über Ansuchen deS Josef Schloßko durch Dr. Frühwald in Wie» die execulive Bersteigening der dem Engen Jgnaz Seeder, resp, in dessen (5oncnrSmasse gehöri-gen, mit executivem Pfandrechte belegten, ge-richtlich auf 28.069 fl. 60 kr. geschätzten Realität Current Nr. 2243 ad Neucilli, bestehend auS dem in Heilenstein gelegenen Sägewerke sammt Fundus instructus, Was-serwerksanlage und zugehöriger Wasserkraft bewilliget und zur Bornahme derselben 3 Tag-satzungen auf den 15. Biärz, 15. April und 15. Mai 1884, jedesmal Bormittags von 11 bi» 12 Uhr, bei diesem Gerichte im Amts-gebäude zu Franz mit dem Anhange bestimmt worden, daß diese Realität, falls sie bei der 1. und 2. Tagsatzung nicht um oder über den Schätzwerth angebracht würde, bei der V. auch unter demselben hintangegeben wird. Die Licitationsbedingnifse, wonach ins-besondere jeder Licitant vor gemachtem Anbote ein 10°/» Badium zu Handen der LicitationS-Commission zu erlegen hat, sowie daS Schä-tzungSoperat und der GrundbuchSeztrnct können in der d. g. Registratur eingesehen werden. Franz, am 24. Jänner 1884. Z. 317. Mit d. g. Bescheide vom 3. Februar 1884 Zahl 317 wurde der böhmischen ES-comptebank pcto. 942 fl. 54 kr. s. A. der Beitritt zu obiger Feilbietuug bewilliget. K. k. Bezirksgericht Franz, am 3. Fe-bruar 1884. Nur einige Tage zu sehen! iüs. Etwas Neues zum ersten Male hier! Kapuzinerbrücke in 'ler eigens dazu erbauten, elegant eingerichteten Bude. I. 0er Edison'sche Original-Phonograph. Die Riesen-Sprechinaschine einzig paten tirt und preisgekrönt mit der goldenen Moditille zur Weltausstellung in Pari«, grösste und vollkommenste mit Uhrwerk. Sprechen, Singen, De-clamirea, Musicircn; alles gibt der Phonograph laut und deutlich zurück, ja der Mensch ist durch diese grossartige, wunderbare Erfindung im Stande seine Stimme zu verewigen, denn nach Jahrzeiiten kann man dieselbe wieder hören, auch wenn der Mensch schon gestorben ist, der in den Phonograhph gesprochen oder gesungen bat, die Stimme lebt fort, so lange die Punktirnng auf d->r Staniolplatte nicht gebrochen ist. Eh sollte daher Niemand versäumen den Kunst-Salun zn besnehen. II. Der lustige Harlekin. III. Prachtvolle Ansichten. Zum Schlüsse: Anfireleo der weltbertomten Atlletiu „MISS ELLA1' Geöffnet von 10 Uhr Morgens bis 9 Uhr Abend« Eintrlttaprele: X- Platz 20 kr. II. Platz lOkr. Kinder zahlen die H&lfte. J>um Tbcatrr Yy\arile bereits durch (Un I», »U« k liöuksiec Herrschaften l>c«hrl un<1 hoffen wir auch hier den verdl nti'ti BeUaii xu erhalten and bitten daher um recht zahlreichen Dcaucb. 114—1 K. Mlttfsman**. Fplnsto Champion-Karlliffrl, 107—3 Kilo t.u 20 kr. Fl-äho bester Sorte, Meterceatner 11. 3.50, xu haben bei E. Skolaut in Cilli. Fertige weiche Möbel itind stets zu verkaufen: Chiffoniere (einthürig), Dop-pel-Chiffoniere, Betten iu verschiedenen Formen, Nachtkästchen, Tische, Waschkästen, zu den billigste! Preisen. Ferner habe ich verschiedene Gattungen Metall- & Holzsärge, feine und ordinäre, und zwar: schwarzlakirte, silber-broozirte, kupferbronzirte, mamorirtc und Eichens&rg« stets vorr&tbig am Lager. Hochachtungsvollst 119—4 V. N&sko, Tischlermeister. Da für den am 26. Februar in den Casino-Lo-ealititen stattfindenden Masken - Hall voraussichtlich ein grosser Bedarf an FEERÜCKEN, ZÖPFEN & BÄRTEN sein dürfte, so bitte ich alle Herren und Damen, sich mit der Bestellung darauf gtltigst beeilen zu wollen, damit ich jedem Wunsche aufs gewissenhafteste und prompteste nachkommen kann. 108—2 Hochachtungsvollst J. Zurrenx, Friseur. (Mx-iiio-vie), Iö£>— 8 K» rout irt echt, ~9G verkauft in XJ-ter - Bo-vateillesa. ck. fl. 1.50 Alois Walland, AM" Hanptplatz und Postgasse. "Wlg Hürden- Leinen, beste Qualitäten, meterbreit, zu den hilhfßxteii i*» einen ton 17, 18, 19 ni 20 kr. pr. Meter U;!—3 offerirt G. Schiiiidl & C®"1''- Tuen-, Current-, Manufactur-, Mode- & Loinen-waaron-Geschäft in CILLI. Muster auf Verlangen franco. -WW Die 4m riift. Mi. AI fein* sehr. Samencultur-Station in St. Peter bei Graz (Stdcrmark) empfiehlt den Herren Landwirthen und Gärtnern ihre selbstgezüchteten Samen. Specialitäten der Anstalt: Gemüse-, Blumen-, Gras-Samen, steirischer Bothklee, garantirt »eiderein. 120—1 Bei billigen Preisen leistet die Anstalt für Echtheit und entsprechende Keimfähigkeit volle Garantie. Preisverzeichnis* auf Verlangen franco. 500 Gulden zahle ich dem, der beim Gebrauch von RtalerV Zahn-.Uniiihiasarr a Flasohe 35 kr. jemals wieder Zahnschmerzen bekommt, oder ans dem Munde riecht. K. Tslrlilrr, Apotheker, W. 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Zn pachten wird gesucht in oder in nächster Nähe von Roliitscli eins kleine Wirthschaft. — Beiläufiger* Pacht 300 fl. — Anträge an Herrn Cyril Schmid, Cilli, Hauptplatz Nr. 2, III. Stock. 95—> Eigenthum. Druck und Verlag von Johann Raknsch in Cilli. Verantwortlicher Redacteur Max Beaozzi.