Iraehalnt wöchentlich siebenmal. Schrlftleltuag (Tel. hterarb. Nr. 2670) eewi» Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Interurb. Nr. 2024): Maribor, Jurčičeva ul. 4. Brief). Anfragen Rückporto beilegen. JWamtskriote werden nicht retumleit Sßfl ■" Äb?Ä -n1» M lOCa QiO Inseraten- o. Abonnements-Annahme In Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen, monatL 23 Din, zustellen 24 Din. durch Post monatL 23 Din, für das übrige Ausland monatL 35 Din. Einzelnummer 1 bis 2 Dhw Manborer fteitwm Hit ers Weg „Das andere Deutschland", eine der seriösesten republikanischen Zeitschriften, brachte einen Aufsatz, der nach den hessischen Landtagswahlen doppelte Aktualität gewinnt. Anm. der Red. u General von Schleiche r, einer der ^chtigsten Männer im Deutschen Reiche, ^"6Ae dieser Tage, seine kürzlich, mit Hit-/ . gepflogenen Besprechungen seien jeden , . ,-Hcn Charakters bar. Aber niemand 1 Deutschland glaubt daran. Pas geht hinter den Kulissen vor? Wir J*E« uns immer bemüht — heißt es tu '’^cis andere Deutschland" — den Beweis j erbringen, daß die Reichswehr alle A-(,l,ts >u den Händen hält. General Grüner (t .Ichort einmal diese Karten aufgezeigt, als ij. ch’ einer Kabinettesitzung erklärte, daß er „jl, die Regierungstreue der Reichswehr j mehr bürgen könne, tvenn die Reichs-b/lcFlltg in der Frage des Kreuzerbat.es V1. lranzSsischen Wünschen entgegenkommt. i,J'nchg sah sich geziouugen, nachzugeben, tV|, ieine Politische Macht ausreichen würde, eventuellen Koalition Hitlers mit der b^mvehr entgegenzutreten. Aber hier Han Tt sich nicht nur um eine gewöhnliche Die führenden Kreise der Reichs-hatten eigentlich nie so recht den H^'pch, die Politische Macht mit den Nativ-Slt teilen, eine Macht, die sie zum Teile ihren ständigen Drohungen zu bj„ ®!,fett hatten. Die Generale üben lieber »k,> stcht unter dem Protektorat eines ih- Io]( 3efügchcu Reichskanzlers aus und tvol-einem Diktat Hitlers nichts wissen. fhH^desst'n beweisen die zeitlich auseinander ^ »den Landtagswahlen im Reiche im-ti0rt ,n% und mehr das Anwachsen der na-ki>„? !°öialistischen Bewegung. Es ist also cfj(]t .sttbstverständlich, daß General Schlei-sagte: Nachdem alle Anzeichen da-»ftjjn . Weisen, daß keine Macht die Natio-sh^ ätalfften durch nichts auf ihrem Mar- Machtentfaltung hindern kann, so 'ch jedenfalls, daß es mit mir im Ictt und nicht gegen meinen Wil- Schicht. ^ogt die eigentliche Bedeutung der *% y o r k, 18. November. Die Polizei deckte eine anarchistische Ban de am, die sich die Aufgabe gestellt hatte, den Hafen durch Dynamitattentate ständig zu beunruhigen. Die Anarchisten wollten zu erst 6 Dampfer sprengen, ihre weiteren Zerstörerpläne erstreckten sich aber auf noch etwa 25 Schiffe. Börsenbericht Züri ch, 18. November. Devisen: Beograd 9.05, Paris 20.1225, London 19.40, Newyork 514, Mailand 26.525, Prag 15.20, Wien 71.50, Budapest 90.025, Berlin 121.90. Z a g r e b, 18. November. Devisen: Mailand 287.75—293.75, London 209.88— 217.38, Newyork Scheck 5618.51—5635.51, Paris 221.01—221.67, Prag 166.96—167.46, Zürich 1098.45—1101.75. L j u b l j a n a, 18. November. D e v i-s e n: Zürich 1098.45—1101.75, London 209.88—217.38, Newyork 5625.33—5642.33, Paris 221.01—221.07, Prag 166.96— 167.46, Triest 288.52—294.52. Ein Ingen eur fliegt als Voflpaker von London nach Rhodefla L o n d o n, 17. November. Nicht aus Rekordsucht, sondern, durch die Umstände gezwungen, hat der Londoner Zivilingenieur William M. R i d d i n s die Luftreise non London nach Rhodesia als — Postpaket angetreten Er erhielt eine dringende Bern- „Marworer Rettung" Nummer tili'. sasBaHasHoaBKiaaBaiBBBacaKisgcatoaBBieasEia fung zur Ausführung eines wichtigen Brük-kenbaues, mußte aber zu seinem Leidwesen erfahren, daß auf der Post-Fluglinie nach Rhodesien der Passagiertransport verboten ist. Kurz entschlossen ließ sich der Ingenieur daraufhin als Postpaket aufgeben und bezahlte die vorgeschrievene Gebühr von 7 Pence für das erste halbe Kilogramm und 6 Pence für jedes weitere. Um das zulässige Höchstgewicht nicht zu überschreiten, mußte er seinen Ueberzieher samt den übrigen Hak seligkeiten mit dem Schiff aufgeben. Der Ingenieur erklärte, daß er die Strapazen gerne auf sich nehme, weil er so in sieben Tagen statt in fünf Wochen an seinem Bestimmungsort komme. tim Xrianon Bertragsrevision als einziger Zweck ungarischer Außenpolitik. — Eine große Rede des Grasen Apponyi. B u d a P e st, 17. November. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses, in der die Notstandsaktion der Regierung für den kommenden Winter zur Sprache kam und in der schließlich der Bolkswohlfahr tsmini ster Dr. E r n s z t erklärte, man werde den Arbeiterorganisationen 150.000 Pengö zur Verteilung zukommen lassen unter schärfster Kontrolle der Regierung, erhob sich Abg. Graf A p p o-n y i zu folgenden Ausführungen: Abg. Graf Albert Appontzt erklärte, die Finanz- und Wirtschaftskrise des Landes hänge mit der allgemeinen Weltwirtschaftskrise zusammen, doch. werde sie wesentlich erschwert durch die Bestimmungen des Vertrages von T r i a n o n. Grast Apponyi erörterte auch die Schwierigkeiten für die Viehausfuhr. Er verlangte sodann Aufklärungen bezüglich des zwischen Oesterreich, Deutschland und Rumänien vereinbarten Präferenzsystems, das, wie es scheine, infolge des ablehnenden Verhaltens gewisser Staaten nicht zur Geltung gebrach: werden könne. Auf außenpolitischem Gebiete wünsche Redner keinen Richtungswechsel. Die ungarische Außenpolitik könne und dürfe aber nur einen einzigen Zweck verfolgen: Die Revision des Vertrages von T r i a-n o n. Frankreich nehme diesbezüglich heute noch einen ablehnenden Standpunkt ein, man könne jedoch hoffen, daß es feine Auffassung ändern werde. Redner lege großes Gewicht aus die weitere Aufrechterhaltung der freundschaftlichen Beziehungen zum Deutschen Reiche. Die innige Verständigung mit Italien habe sich auf allen Gebieten günstig ausgewixkt. Schließlich befaßte sich Graf Apponyi mit innerpolitischen Fragen, wobei er vor allen: die Jnaugurierung .einer demokratischen Politik, insbesondere auf dem Gebiete des Wahlrechtes, verlangte und betonte, daß er unter den gegenwärtigen Umständen einen Regierungswechsel nicht für wünschenswert erachte. Granate zerreist drei Knaben. Mährisch Ostra u, 17. November. Samstag ereignete sich auf einer Wiese bei Losonz eine schwere Granaterplosion, die drei Menschenleben forderte. In den letzten Tagen hatten dort Militärübungen stattgefunden, wobei eine Handgranate in Verlust geraten ist. Trotz aller Nachforschun gen und Aussetzung einer Belohnung konnte die Granate nichr aufgefunden werden. Vier Burschen fanden Samstag Nachmittag die Granate und einer von ihnen schleuderte sie mitten in das zum Kartoffelbraten errichtete Feuer. Die Granate explo- Kampszölle gegen England? Eine' französische Maßnahme — Beginn eines Zollkrieges zwischen Frankreich und England Der englische Protektionismus wirkt sich aus Die Verordnung der französischen Regierung, die einen Sonderzoll von 15% aus die Einfuhr aus Großbritannien und von sieben Prozent auf die Einfuhr aus Indien legt, hat hier die allergrößte Wirkung hervorgerufen. Die Ueberraschung ist umso größer, als der Schritt völlig unerwartet am Vorabend der Antidumping-Erklärun. der britischen Regierung im U nterhau kommt. Frankreich stipulierte lediglich gewisse Ausnahmen für Waren, die bisher zollfrei waren. Anderseits richtet sich die Maßnahme auch gegen andere Länder, die wie England den Goldstandard aufgegeben haben. Die französische Regierung zerstört selbst jeden Zweifel über die Natur der Verordnung, indem ihr offizielles Organ betont, daß den Auswirkungen der englischen Geldentwertung entgegen getreten werden soll. Die Kommentare der Londoner Presse sind ungewöhnlich scharf. Sie sprechen offen von dem Beginn eines Zollkrieges zwischen Frankreich und England. Sie schreiben den Pariser Stellen die Absicht zu, daß Frank- London, 17. November, reich sich mit den Sonderzöllen ein Austauschobjekt in den großen internationalen Verhandlungen verschaffen wolle, die jetzt nach hiesiger Auffassung einsetzen werden. Sie charakterisieren den sranzösische» Schritt als eine Gegenmaßnahme gegen englische -ülle, die bis jetzt noch gar nicht erlassen d. Jedenfalls kann die Pariser Verord-mg nur die eine Wirkung haben, daß Premierminister Macdonald jetzt mit sehr viel größerem Recht als bisher eine zollpolitische Mndung. vorzunehmen vermag. Den englischen Schutzzöllnern wird, wie die Kommentare der konservativen und sogar liberalen Presse erkennen lassen, in bedenklichem Maße das Rückgrat gestärkt. Man erwartet jetzt in weitesten Kreisen Taten von der Regierung. Diejenigen Waren, denen Handelsminister Runciman besondere Aufmerksamkeit schenken soll, sind: Seide und Kunstseide, Parfüm, Linoleum. Bekleidung, Weizen, Butter, Juwelen, Seifen, Baumwollmaterialien, Spielwaren und elek irische Lampen. Die tifer des Nonm-Fluffes in uim iiimen agen schwere kämpsezwischen Japanern und Chinesen abgespielt haben. Unser Bild zeigt einen japanischenVorposten. Schober und Seipel Ein scharfes Memorandum der GroßdeutsHen — Die christlichsozialen Angriffe gegen Schober — Legilimlstische Bestrebungen Wien, 17. November. Wie die Blätter berichten, hat die groß-deutsche Partei, die im Schoberblock mit den Christlichsozialen die bürgerliche Mehrheit des Kabinetts Vuresch bildet, dex christlichsozialen Parteileitung ein scharfes Memorandum zu gehen lassen. In ihrer ultimativen Denkschrift fordern die Großdeutschen von den Christlichsozialen, man möge mit den in letzter Zeit von der christlichsozialen Presse betriebenen Kampagne gegen den Vizekanzler und Außenminister Dr. Schober aufhören, dasselbe gelte auch für einige andere führende Mitglieder des Schober-Blocks und der großdeutschen Partei. Die Christ- * ■ / v dierte und zerriß zwei von den Knaben in Stücke. Der Dritte erlag bald seinen Verletzungen. Hunde auch für Taubstumme! Während man bisher die Hunde als Führer für Blinde kannte, hat der Deutsche Schäferhund-Verband es sich zur Aufgabe gesetzt, auch Hunde für die Taubstummen zu dressieren: ein Schäferhund führt seinen taubstummen Herrn zur Weckeruhr, sobald diese klingelt. lichsozialen werden ferner aufgefordert, ihre ligitimistischen Paäeleien einzustellen, da die sex außenpolitische Weg nur in die Föderation mit Ungarn führe. Die Christlichsoziale Partei möge sich demgegenüber für die kompromißlose „deutsche Orientierung" erklären. In diesem Zusammenhangs schreiben die Blätter, die Denkschrift der Großdeutschen sei eine Folge der von Seipel in der Christlichsozialen Partei eingenommenen außenpolitischen Stellungnahme. Die Verhandln» gen zwischen den Christlichsozialen und den ungarischen Legitimisten nehmen immer mehr und mehr konkrete Formen an. Die Christlichsoziale Partei ist ausgefordert worden, bis zum 5. Dezember Antwort zu geben, an welchem Tage der Parteitag der Großdeutschen Zusammentritt. Der Ausbruch einer Regierungskrise um diesen Termin ist demnach nicht ausgeschlossen. Wien, 17. November. Die großdeutsche Denkschrift hat in der Oeffentlichkeit keine Ueberraschung ausge-läst. Schon am Montag begaben sich einige Vertreter der Großdeutschen unter Führung Dr. Strasfners und des Nationalrats Doktor Hampel zum Bundeskanzler Dr. Bu-resch, um ihn aus die christlichsoziale Presie-hctze gegen Dr. Schober aufmerksam zu machen. Die Christlichsozialen beschuldigen Dok tor Schober, er habe als Außenminister durch seine franzosenfeindliche Politik (deutschösterreichische Zollunion) Oesterreich in die Isolierung hineingeritten und eine Anleihe unmöglich gemacht. Tr. Buresch beruhigte die großdeutschen Vertreter mit der Versicherung, daß die christlichsoziale Presse ihre Angriffe einstellen werde. Die „Reichspost", das Organ des Allianz lers Dr. Seipel, schert sich aber nicht viel um diese Versicherungen und brachte einm neuen Angriff gegen Dr. Schober, den !-für die Lockerung des bürgerlichen f ioa in Oesterreich verantwortlich macht. Die 9 J deutsche Forderung, die Christlichsoz: mögen sich für den bedingungslosen schlug" erklären, wird als Kinderei b 5 net. Eine Regierungskrise ist in Oesterr nicht ausgeschlossen. In einem derartig' Falle müßten die Christlichsozialen nach Sozialdemokraten Ausschau halten. D dürften aber die Großdeutschen nicht zm den sein, daher wird schon damit gereckl! ' daß es auch diesmal nur ein Sturm serglas ist, was die Großdeutschen m ©5 setzten. Vor Ernennung neuer Kardinale Auf dem in einigen Wochen bevorsteh^ den päpstlichen Konsistorium soll eine . zahl neuer Kardinäle vom Papst te,n # ernannt werden. Während die Zahl der 4’ purträger in der Regel 70 Personen oe ' sank sie in den letzten Jahren aus 55 , Verminderung des Bestandes des Karl „ kollegiums ist darauf zurückzuführen, daß, l anderthalb Jahren kein Konsistorium 1 gefunden hat. Während dieser Zeit h:el , der Tod unter den Kardinälen eine r Ernte. Nur einer unter den lebenden dinälen stammt aus der Regierungsze' Papstes Leo 13. Neun Kardinäle wu von Pius 10. ernannt, 14 von Benedik ^ und die restlichen 31 vom jeyigen +' Pius 11. Nur 26 Kardinäle sind italienp 1 Abstammung, so daß die Mehrzahl des Y tigen Kardinalkollegiums aus Auston besteht. 24 Kardinäle haben ihren f^nr. Wohnsitz in Rom, darunter Kardinal f.A ‘ wirt aus Oesterreich, van Roseum aus -» land, Ehrle aus Deutschland und aus Frankreich. Von den vier Sitzen Kardinalbischöfe sind nach dem Tode Kardinäle Vannutelli und Pompilli 3 frei geworden. Sie sollen den Kardma Sincero und Ceretti übertragen werden. Gin Graf Gzechenyi ist insolvent Obwohl er 8000 Joch Besitz hat. Budapest, 17. November. ^ Grundbesitz der minderjährigen Erben ~ Grafen Geza S z e che n Y der • als 8000 Katastraljoch umfaßt, ist >n lungsschwierigkeiten geraten und es *. -ein Moratorium verlangt. Der '->ert Besitzes wird selbst bei den gegenwaro- ^, niedrigen Bodenpreisen auf mind(Acn-’ Millionen Pengö geschätzt. Die w„ belaufen sich auf 1,472.000 Pengö, 1 . j 734.000 in fremden Valuten zahlbare . schulden sind. Die Wechselschuld ^ 478.000 und die ungedeckte Schuld 250.000 Pengö. Da« böse Beispiel OTtmui Ein sechzehnjähriger Dienstknecht °et zwei Eisenbahnattentate. B e rlin, 17. November. Ein Dienstknecht aus dem steirischen Dorf heim, dessen Name von der Polizei n0 %agt heim gehalten wird, verübte dieser ^ zwei Eisenbahnattentate. * Er schlepp größere Anzahl von Steinen auf da; ^ se der Strecke Ingolstadt—DonauwMl gefährdete dadurch den fälligen $eli ? Den gleichen Anschlag verübte er ^ ter aus einen Güterzug. Beide Z hatten jedoch keinen Erfolg, weil de ,rjCfi sche jedesmal den Signalmast e gusi gesetzt hatte. Dadurch wurden die testet gehalten. Der Attentäter wurde v und sagte aus, daß die Taten Ma ihn zu seinen verbrecherischen -in| veranlaßt hätten. Ein Mädchen als $äti&erhauPtn,6l,VI K a s ch a u, 17. November. dieses Jahres wurde in der fatP ' šfl$( scheu Ortschaft Apscha, die sich in in L-nA der rumänischen Grenze befindet, e Wirt ermordet. Der Täter *°nn eruiert werden. Gelegentlich bM g ^ w fchiungen nach einem Geflügeldiedll.^xiges der Gemeinde wurde ein , gesMjj.' Mädchen verhaftet. Das Mädchen ^ das Haupt einer Räuberbande 5 in der Ortschaft und Umgebung $e$'1, Tiebstähle am Gewissen hat. ®!L meric nahm 12 Verhaftungen •.^9" schen vor, die sämtlich der Battde .’%u Chinas, das heißt der Mandschurei, - bekanntlich 1928 einem furchtbaren Ei-^aahnattentat zum Opfer. Im chinesischen r?usinunde hieß es damals, die Japaner Ü6t n ‘3cn Anschlag auf den Sonderzug ver-l'.ii den widerspenstigen mandschuri-^?chthaber aus dem Wege zu räumen. Zu Nachfolger wurde von den mandschu-yf'i Unterführern sein Sohn T s ch a n g-" 11! s-L i n n g erkoren. tc er junge General war in Peking wah-Ht(t bet Besetzung der Hauptstadt' durch die F(J bäurischen Truppen eine allgemein beigst, Persönlichkeit. Im Gegensatz zu seifte; .^ccker, bewegte sich Tschang-Hsüe-Liang UCll tn beit Straßen Pekings. Statt in ei-fcJ. ü°it Reitern mit blankem Gewehr es-llof)tCl'ten Panzerauto durch die Stadt zu wie es der alte Marschall zu tun titf, fe; feuerte Tschang-Hsüe-Liang Person-flopp ne offene Rolls-Royse-Limusine. Als 1S Urt!) kecker Mann von 25 Jahren, Hen c ber junge General bei den Hürdenren-»vf Peking allgemeine ' Aufmerksamkeit Pch; beteiligte sich an Pferderennen fig als Zuschauer, sondern auch hüu-> fii; Peiter. Seine geschmeidige Gestalt ’bjim Ueit und grauer Sportmütze er-cinC]I 1. oher au einen Berufsjockey als au W (..pbrößling des mächtigsten Befehlsha ^.ifhinas. kijch^^-Hsüe-Liang war in den diploma-^asi ^.^alons in Peking ein oft gesehener eš lnit^P Tennis und im Golfspiel konnte er b>ey. , em europäischen Sportler aufneh-rc a!.tf bom Polofeld erntete er Lor-i'ch b'0u s kehrte ein mondänes Leben, das P)ci[ n, er Lebensweise eines jungen engli-l ian.it , ^ta*en ’n nichts unterscheidet. ,c't, 0 Foxtrott und Tango auf den Bäl- Kn den Vertretern des diploniati-„%n rbv in Peking während der Winter-P^Istm.Ooben wurden. Wie die meisten hoch ch Orientalen, war Tschang-Hsüe-Rhte oin passionierter Spieler, füllen Vn ,Ur^ verbrachte er damals am s/R ge7!n r !üar ’n bie Künste des Bac-yp U ° gut eingeweiht, wie in die Penusportes. ^ toic or war, hatte er H er ^Kartenspiel. Eines Nachts ge- , . Chr*nkZl*« . s/ear>k 9t die \aj *"• ne**a°l>e *«Ser 'ne re/-D f/') • s "1 scaq_ „se/fe _Pe'X/„A,. ®'fe. I wäscht wirklich weiss GT.3 5 6eimn|etifä wie er war, hatte er ühM et Kartenspiel. Eines Nachts ge-(t Aioiten »v!1 knglischen Gesandten drei V war iynmc im Baccarat ab. Der Bc-in äu gt0L°9“r für den stockreichen. Englän->4„,?9lanb , mnc llk.zwungen, leine Güter e-b bcqw; f verkaufen, um die Ehren-h^it - 9 tchen zu können. e^in„0tr) Jugcndjahren wurde Tschang-Iklbstverständlicki auf die große sten Mitteln nicht zurückschreckte. Tschiang-Kai-Schek stammt aus einer kleinen Stadt in der Nähe, von Ningpo, südlich der Jangtse-Mündung. Sein Vater war . ein wandernder llleinkramhändler. Er installierte seinen beweglichen Laden auf irgendeinem der zahlreichen Schleppkähne, die den Jangtse-Fluß entlang bugsiert zu werden Pflegen. Der junge Tschiang wanderte nach Kanton aus. Jn der großen Südstadt wollte er sein Glück suchen. Dort wurde er von der nationalen Bewegung ergriffen. Er ist aktives Mitglied der Kuomitatig geworden und Kadett in der vom berüchtigten Sowjetkommissaren Borodin gegründeten Wampoo-Kriegsschule. Von nun ab nahm seine Karriere einen glänzenden Verlauf. Als einer der begabtesten Offiziere der Wampov-Schu-le avancierte er im Kriege gegen Norden sehr schnell und wurde General, Marschall, Oberbefehlshaber, Staatspräsident. An ihm fand das alte Wort Napoleons Bestätigung, daß in Revolutionszeiten jeder Leutnant den Marschallstab im Ranzen trägt. Durch seine Ehe mit der schönen Sung-Mai-Ling verschwägerte sich Tschiang-Kai-Schek mit einer der wohlhabendsten und einflußreichsten Familie Chinas. Zusammen mit dem Finanzminister T. Sung und dem Landwirtschaftsminister K. Sung bildet er jenes mächtige Triumvirat, in dessen Händen die Gewalt über das 400 Millionen-Volk liegt. M. U. Halali! Orilstnalbericht vom korsischen „Kriepsschonplotz" Ajaecio, der kleine verträumte Hafen, ist über Nacht ein lärmendes Kriegsquartwr geworden. Schon die kleine Bucht, in der sonst nur friedliche Dampfer mit Cook-Reisenden und ein Paar Fischerboote vor Anker liegen, ist nicht mehr zu erkennen. Ein Panzerkreuzer, der „Ouincet", einige Kanonenboote und Zerstörer bewachen die Einfahrt. Kanonenrohre ragen düster in den azurblauen Himmel, kleine flinke Marinebarkassen flitzen hin und her, Lärm, Unruhe, Aufregung wohin man blickt. Korsika ist, wie man weiß, vorübergehend „brocki.rt . Die Kontrolle bei der Landung ist sehr streng. Mißtrauisch betrachtet ein Gendarmerieleutuant den Paß und den Erlaubnisschein des Marseille* Korpskommandos. „Presse?" - „Na- ja". Man darf passieren. Aber man muß sich sofort beim Plag-kommando melden. Korsika steht unter Kriegsrecht. Sogar eine Pressestelle gibt es! schon. Ganz so wie bei einem richtigen Kriege. Und wie jede Kriegspressestelle hat auch diese eine erschütternd naive Auffassung von Aufgaben der Presse. Man erfährt, daß man in die Nähe der „kriegerischen"' Handlungen nur mit einem besonderen Erlaubnisschein Vordringen darf. Wo man aber diesen Erlaubnisschein bekommt weiß niemand. Am besten in Paris. Danke schön! Im Hotel ist man schon gesprächiger. Torl ist man für jeden Gast dankbar. Die Saiion war miserabel. Natürlich, die Angst vor den Banditen . . . Der Patron wird sehr schweigsam, als er dieses Wort hört. Bei einer Flasche Wein taut er schließlich wieder auf. „Die Banditen", sagt er in seinem harten, italienisch angehauchten Französisch, bn lieber Himmel! Ich sitze nun schon 40 Jahre hier und habe noch keinen gesehen. Sie leben drüben in den Bergen, da kommt ja unsereins nie hin." „Wie weit ist es von hier zum Revier Bartollis?" Der Patron lacht. „Bartolli heißt hier jeder zweite. Aber der, den Sie meinen, den man unlängst erschossen hat, der lebte in Palneca. Aber es ist schwer, dahin zu kommen. Es dauert vielleicht zwei Tage." „Zwei Tage? Man kann ja die ganze Insel an einem Tag durchqueren." „Sagen sie das nicht. Unsere Insel besitzt nur ganz wenige befahrbare Straßen. Biele Flecken kann man nur per Maulesel erreichen. Es gibt hier Orte, in die nur einmal jedes Jahr der Steuerperzeptor kommt. * lieber ein wilde Bergstraße führt der Weg. Anfangs schien er breit und bequem, aber bald, nachdem wir die ersten Dörfer hinter uns gelassen haben, wird er enger u. beschwerlicher. Fast jede halbe Stunde begeg neu uns Militär-Maultierkolonnen mit tragbaren Maschinengewehren, Proviant» karren. Am Abend kam uns aus entgegen, gesetzter Richtung ein Zug Gefangener entgegen. Gefesselte Banditen aus Palneca, Zi» cavo und Guiterra. Es waren insgesamt 32 finstere Gestalten, zu Zweien aneinander gefesselt, von Soldaten mit gefälltem Bajonett eskortiert. Am Eingang von Palneca empfingen uns die -Gendarmen, die das Dorf schon seit Tagen umzingelt halten. Die Papiere werden geprüft, dann zeigt man uns einen kleinen Gasthof, in dem wir übernachten können. Ucberall sind Biwaks mit lustigen kleinen Feuern aufgeschlagen ganz so, wie wir uns — vor 1914 — den Krieg vorgestellt hatten. Ein Rundgang durch das abendliche Dorf raubt viele Illusionen. Elende, ärmliche und schmutzige Dörfer! Ueberall stehen die Bewohner vor den Häusern, schweigend mit un beweglichem Gesicht wie Statusu. Jn einigen Häusern wird Hausdurchsuchung gemacht. Im „Rathaus", einer alten übertünchten Scheune, mit nur wenigen heilen Fenstern, wird Inventur gemacht. Hier sind die Waffen auf gehäuft, die man im Laufe einer viertägigen Säuberungsarbeit gefunden hat. Beinahe 100 Gewehre alten und neuen Kalibers, einige Säcke mit Munition, Revolver, Pistolen und Messer ohne Zähl. Nebenan in der „Mairie" wird schon stundenlang die Mutter des erschossenen Bandenführers B a r-t o II i verhört. Sie ist 70 Jahre alt, aber noch sehr behend und klug. Früher einmal soll sie die schönste Frau Korsikas gewesen sein. Sie ist nicht im geringsten aufgeregt oder sichtbar erschüttert. Mit monotoner Der VernichMngs-trieg gegen Die korsischen Näuver wird von nahezu 1400 französischen Soldaten durchgeführt. Man geht mit allen Mitteln moderner Kriegskunst — Maschinengewehren, Gasbomben, Flugzeugen und Tanks — vor. Stimme beantwortet sie die Fragen des Pro i metisch abgesperrt. Nein, dieses Mal wird tokollsührenden Offiziers. j Schlug gemacht. Und wenn wir wie im Riff „Ich weiß nichts, garnichts! Mein Sohn hat gelebt wie jeder hier. Es ging ihm gut. Er war wohlhabend. Nun ja, er hat seine alte Mutter unterstützt, das war recht von ihm". Ms man ihr bedeutet, daß sie nun gehen könne, wendet sie sich in der Tür nochmal zurück. „Geben Sie mir meinen zweiten Sohn wieder!" ruft sie dem Leutnant leidenschaftr lich zu. „Er ist unschuldig! Warum haben sie ihn nach Ajaccio geschleppt!?" Man beruhigt sie. Die Verhandlung ist zuende. Der Leutnant, dem ich mich inzwi scheu vorgestellt habe, von der Stirn ab, „Glauben sie mir", sagte er, „es ist leichter, in Marseille einen Raubmörder zu ci= jeden Meter Boden einzeln säubern müßten, mau wird fortan ruhig schlafen können auf dieser Insel!" * Die Nacht ist still und sternenüberglänzt. Von weither tönt ein Clairon. Irgendwo wird zum Sammeln geblasen, ein anderes aus größerer Nahe antwortet. Halali — Halala! Lucien Wallis, Paris. Kämpfe im afrifantfcöen tirhmlb sich den Schweiß j gjn £tieg, DOn dem man bisher nichts wußte. London, 17. November. Verschiedene nem vollen Geständnis zu bewegen als die- j Blätter beschäftigten sich kürzlich mit den sen Leuten ein einziges Wort zu entlocken, j Grenzstreitigkeiten zwischen Morgen gehts nach Sari d'Orciono zu Spa- \ und Aegyptisch-Oudan, wo seit :asi da! Belga'ch-Kongo 2 Jahre ein erbitterter Guerillakrieg zwischen ver Später, nach dem frugalen Souper, er- j schiedenen Negerstämmen und den europäi-zählt mir der Leutnant die Geschichte Spa-! schert Kolonialbehörden im Gange ist, von d a s, des Königs der korsischen Banditen. {dem man bisher entweder nichts oder nur Er tst jetzt 33 Jahre alt und zu Lopagno auf! sehr wenig erfuhr. Im afrikanischen Ur kurzer Zeit brachte er es so weit, daß er selbst Grundstückbesitzer werden tonnte. Dann widmete er sich Tabakspekulationen, die ihm ein großes Vermögen einbrachten. Er ist zum Monopolbesitzer spanischer Tabakplantagen in Marokko geworden. Juan March gibt selbst zu, nie in seinem Leben ein Buch gelesen, eine Theatervorstellung besucht zu haben. Es wird behauptet, daß Hunderte von Schmugglern in seinem Dienst gestanden haben, um Tabak aus seinen marokkanischen Plantagen zollfre' nach Spanien - herüberzubringen. In spanischen Parlamentskreisen wird erzählt, daß Juan March dem ehemaligen spanischen Diktator Primo de Rivera ein Millionengeschenk gemacht hätte, um von ihm das Tabakmonopol in Marokko zu erlangen. Korsika geboren. Er hat nie eine Schule besucht und ist infolgedessen Analphabet geblieben. Bis zu seinem 25. Lebensjahre war ex ein friedlicher, harmloser Junge. Seine schauerliche Laufbahn begann am 8. Oktober 1922, wo er in Sari d'Ordiono zwei Gendarmen, die einen Streit schlichten wollten, über den Haufen schoß. Spada flüchtete zunächst nach Spanien. Als er aber doch steckbrieflich verfolgt wurde, kehrte er heimlich in die schützenden Berge zurück. Er verbündet sich mit dem berüchtigten Banditen R o m a n e t t i, und nun folgt ein Raubmord dem ändern. Es war ein richtiges Korsarenbündnis. Romanetti beherrschte den östlichen Teil der Insel, Spada die Jnsel-mitte. Hier herrschte er nun unumschränkt. Ihm werden Tribute entrichtet, er fungiert als Richter und Despot. Jeder Ungehorsam wird mit dem Tode bestraft. Die Schwester eines ermordeten Rivalen zwingt er, seine Gefährtin zu werden. Als sie flüchtet, erschießt er aus Rache ihre Schwester und einen kleinen Bruder. Seine grausige Tat beging er am 18. Mai d. I. Ein gewisser S o r b a, Maire von Lupigno, weigerte sich, Spada irgendwelche Abgaben zu entrichten. Daraufhin lauert Spada ein Postauto auf, in welchem sich Sorba nach Ajaccio begeben wollte, und erschießt drei Kilometer hinter Lupigno sämtliche Insassen: den Chauffeur, drei Gendarmen, drei Passagiere und Sorba. Das Postauto steckte er hierauf in Brand und ging ruhig nach Lupigno zurück, wo ihm niemand ein Haar zu krümmen wagte. „Bier Banditen sind es," fuhr der Offizier fort, „die Korsika tyrannisieren. Einer von ihnen, Bartolli, ist tot. Es leben aber noch Cariogli, Bornea und oor allem Spada. Sie werden uns nicht entkommen. Wir wollen gründlich aufräumen und ein unvergeßliches Exempel statuieren." „Können diese Räuber aber nicht übers Meer entkommen, wie es seinerzeit Spada gelang?" Der Leutnant lächelt. „Kommen Sie", sagt er, „hinter der Kirche liegt der Calvaire ein steiler Hügel, der eine Rundsicht weithin ermöglicht." — Zwischen zwei zur Küste abfallenden Gebirgszügen kann man mit dem Feldstecher bis aufs Meer hinaussehen. Dort zucken Scheinwerfer hin und her, Strahlenbüschel kreuzen einander und suchen dann wieder lautlos das llscr ab. „Sehen sie," sagt der Leutnant, „keine Maus kann entkommen. Die Insel ist Her- mali) soll Vs zu regelrechten Stellung3-kämpfen gekommen sein, wobei es Hunderte von Toten und Verletzte gab. Bisher ist es den Koloniälböhöriden trotz verschiedener Strafexpeditionen nicht gelungen, den Metzeleien unter den verschiedenen Negerstämmen, die haupisächlich nur Herdendieb stahl zurückzuführen sind, ein Ende zu bereiten. Sowohl die englischen wie auch die belgischen Kolonialbehörden bemühten sich bisher vergeblich zur Einstellung der Feind seligkciten zu bewegen. Eine Postkarte reist um die Welt. Ein gewisser Mr. Poung in Natal in Südafrika machte es sich zur Aufgabe festzustellen, wie viel Zeit eine Postkarte braucht, um rund um die Welt zu reisen und wieder an den Versandort zurückzukehren. Um diese Frage zu klären, sandte er eine Postkarte an einen Freund in Singapore, mit der Bitte, dieselbe sofort an einen anderen Freund in Sidney in Australien weiterzuschicken. Der Bekannte in Sidney wurde gleichfalls be nachrichtigt, daß die Postkarte sofort nach dem Eintreffen nach Kanada befördert werden müßte. Auf diese Weise wanderte die Postkarte von einem Bekannten zum anderen rund um die Welt und gelangte wiederum in die Hände des Herrn Ioung nach 119 Tagen. Die Weltreise der Postkarte kostete an Porto etwa 30 Dinar. Der spanische Rockefeller Ganz Spanien steht unter dem Eindruck der sensationellen Nachricht, daß der spanische Multimillionär Juan March, spanischer Rockefeller genannt, vor Gericht gestellt wird. Zahlreiche Schiebungen, Bestechungen und Schmuggeleien werden ihm zur Last gelegt. Juan March ist eine der interessantesten und originellsten Gestalten des heutigen Spanien. Er ist ein Selfmademan im wahrsten Sinne des Wortes. Seinen großen Reichtum und seine hohe gesellschaftliche Stellung verdankte er ausschließlich seinen außergewöhnlichen Fähigkeiten und seltener Arbeitskraft. Juan March entstammt einer armen Familie. Seine Eltern konnten ihre Kinder nicht ernähren, und so trieb sich der kleine Juan in den Straßen seiner Heimat stadt herum und bettelte um Almosen. Als junger Mann stellte sich Jüan March in den Dienst einer Grundstüagesellschast und betätigte sich als GruNdltückmakler. Nach ES lohnt sich nicht mehr, Einbrecher zu fein... Ein amerikanischer Sensationsreporter verfiel auf den Gedanken, einen berüchtigten Newyorker Einbrecher zu interviewen. Der Einbrecher erklärte, daß die heutige Wirt schaftliche Krise auch die Unterwelt in Mitleidenschaft gezogen hätte. „Es lohnt sich tatsächlich nicht mehr auf Diebstähle auszugehen," sagte der Vertreter der Newyorker Verbrecherwelt. „Seit dreißig Jahren bin ich in diesem Berufe tätig. Die Bilanz meiner Arbeit ist nicht sehr erfreulich, da ich vierzehn Jahre lang im Gefängnis Sing-Sing verbringen mußte. In den Jahren, in denen ich mich frei bewegen konnte, brachte mir mein Beruf durchschnittlich etwa 600 Dinar pro Tag ein. Bon meinem Verdienst mußte ich aber einen großen Teil für die Belohnung der Anwälte, Bestechung der Zeugen und Bezahlung meiner Nachrichtenvermittler aufwenden. Heute, nach dreißig Jahren gefährlicher und anstrengender Arbeit, besitze ich kein eigenes Haus und sogar kein Automobil. Ich muß täglich mit meiner Verhaftung rechnen, und doch habe ich keinen anderen Ausweg und bin zwangsläufig darauf angewiesen, die Einbrecherlaufbahn weiter zu gehen. Nein, mein Berus ist wahrhaft kein lohnender." werden ersucht, ab Donnerstag zwischen is> und 15 Uhr ihre Utensilien zu beheben '>« die Garderobeschlüssel beim Platzmeister am zugeben. Spott Noch ein Fußballer-Revue Das offizielle Spielprogramm unserer Fußballer geht unentwegt weiter. Nach dem offiziellen M. O.-Turnier beginnen kommenden Sonntag die ersten Spiele für die Kasse des Unterstützungsfonds beschädigter Spieler. Die Auslosung wurde bereits vorgenommen und zwar treffen sich um 13 Uhr „M a r i ü o r" und „Svobod a" während sich um 14.30 Uhr „R a p i d" und „Ž e l e z n i o a r" gegenüberstehen. Schon das letzte Turnier um den M. O.-Pokal hat bewiesen, daß auch lokale Veranstaltungen zugkräftig sein können. Sonntag nun wird wieder eine Revue unserer besten Fußballer möglich fein, zumal alle vier Mannschaften verpflichtet sind, mit ihren besten Kräften in die Arena zu treten. „Maribors" Chancen gegen „Svoboda" stehen zwar fest, doch dürf te „Svoboda' diesmal den Weißschwarzen eine härtere Nuß zu knacken geben. Viel größerem Interesse begegnet aber das Treffen „Rapid"—„Železničar", das nun wieder einmal eine kleine Kraftprobe beider Teams bringen wird. Beide Spiele finden am „Ma-ribor"-Platz statt. Radio Donnerstag, 19. November. Ljubljana, 12.15 und 13: Reprodw zierte Musik. — 17.30: Salon Quintett. _f 20: Uebertragung aus der Ljubljanaer O-per. — Beograd, 22.50: Populäres Kon ziert. — Wien, 17: Nachmittagskonzert. — 22.15: Aus Tonfilmen. — Mühlacker, 20.15:' Aeltere Tänze. — 20.45: Bunter Abend. — 22.50: Unterhaltungskonzert Toulouse, 20.45: Tangolieder. — 2 Militärkonzert. — 24.30: Russisches Konzert. - 24.45: Jazz. -Butare st, ^ Cello und Klavierkonzert. 20.45: Kl Viersolo. — 21.15: Biolinsolo. — R 21: Großes Symphoniekonzert. g e n b e r g. 20.45: Klassische Musik, schließend bis 24: Nachtmusik. — P r a 19: Uebertragung aus dem Nationalthea-^ • —22.20: Kammermusik. — M a il a » ' 19.15: Musikintermezzo. — 20.35: Oper« abend. — B u d a p e st, 19.35: Ortihest“ musik. — Danach Zigeunermusik. — ® schau, 20.15: Leichtes Konzert. — ' Moderne und Tanzmusik. — Da ve t r Y, 22.50: Klassische Musik. • Tanzmusik. 21.45 in, _ Q a n' Au Sr 1t< 23.45: Aus (Seile den Am Totensonntag, o tlaas kein Gottesdtem : Schiedsrichter am Sonntag. Die sonntägigen Wettspiele leiten die Schiedsrichter Bergant („Rapid" — Železničar") und 'Bizjak („Maribor" — „Svoboda"). Tennissektion des SSK. Maribor Saison beendet. Die Mitglieder hat i S I Die ihre c. Evangelisches 22. d. findet vormittag statt. c. Aus dem Staatsdienste. Frau Daring Stefani, Beamtin bei der Bezirkshaup Mannschaft in Celje, trat aus dem ®ta0 dienste aus. Herr Josef S l e k o v e c w de zum Straßeninspektor bei der technst U Abteilung der Bezirkshauptmannschaf! Celje ernannt. c. Das Begräbnis des Kapellmeisters KU Bišta fand Sonntag nachmittags unter ßer Beteiligung am Umgebungsfricd) statt. Ein Quartett brachte am offenen 9^ be eine Komposition zur Aufführung, der Verstorbene einige Tage vor seinem -de verfaßt hatte. c. Erholungsheim für Arbeiter und stellte. Im Gesundheitsheim in der ®re^r, čičeva ulica soll ein Erholungsheim für -beiter und Angestellte errichtet werden-Aktiengesellschaft A. Westen in Celje . Pflichtete sich jährlich 1000 Dinar ostr .flIj kung der Kosten bcizutragen. Die D'rei: des Kurortes Rogaška Slatina _fstcU-(1o 1000 Dinar. Das Rote Kreuz in GeistI' Dinar. Alle, an die Ansuchen um Ben ^ verschickt worden sind, werden höflich!! ^ sucht, die Beiträge ehestens einzusenden, mit die Institution ihrer Bestimmung u geben werden kann. ^ c. Die Hilfsaktion für die durchs schlag geschädigte Bevölkerung von Dt sin und Šmartno (Rož. Lol.) brachte i»-^'1 243.810 Dinar auf. ,(f c. Der Kindersängerchor aus Bode, der am vergangenen Sonntag ^ großem Erfolge in Ljubljana auftra!, Sonntag, den 22. d. um halb 16 Uhr mittags im großen Saale der „Ä" Mgö sojilnica" ein Konzert geben Borm ^ um 11 Uhr findet in selben Saale CI1Ljgct< tinee für Schüler der Volks- und -schulen statt. c. Ueberfall. Sonntag abends glüh jährige, bei der Baufirma Sivka tsi f fluf beschäftigte Arbeiter Ernst G o r i 30' Humor des Auslandes „Guten Tag — ich wollte Sie darauf aufmerksam machen, daß Sie mein Einkommen falsch angesetzt haben —" Auf dem Finanzamt. „Unmöglich, junger Mann! Das Finanzamt irrt sich nie!" ^ Ast „Das ist ja E p ** haben mir nfi* Ltl' Tn den 19. November 1931V lil 'l I UMI li Ulil lil lilllittHII llllnl IIIHIIIIiMIII „amrnorer geltung" Nummer 311. Straße nach Sevnica. Ein gewisser Ivan ^ e p a r fiel plötzlich über ihn her und ver-tefele ihm mit einem Messer einen tiefen ®tich in die Lunge. Gorišek wurde mit dem ^enbpge nach Celje gebracht, wo ihn am ^ahnhofe das Rettungsauto in Empfang uahm. c. Einer schweren Operation hat sich im hefigen Krankenhause der Bürgermeister ö'0lt Šoštanj, Herr Dr. Maier unterworfen. c. Zwei Brandstiftungen am selben Gebäude. In OjstriZka vas, Gemeinde Sv. Ju-*'i ob Taboru, brach in der Nach: zum öteitan am Wirtschaftsgebäude des Bentzers ^‘oi§ Blatnik vulgo Blank ein Feuer Qu~. das aber bald bemerkt und von der Mimischen Feuerwehr gelöscht wurde. Den ^rand legten offenbar Personen, die sich an oeni Besitzer rächen wollten. Da sie keinen Erfolg hatten, zündeten sie vergangenen ^"nntaa früh das Gebäude noch einmal ötl_. diesmal mit mehr Erfolg, da der Brand ep't bemerkt wurde, als das Gebäude schon "chterlob brannte. Die heimische Feuerwehr und die Feuerwehr aus Kapela tonn-fe Nur den Brand lokalisieren. Der Schaden sehr groß und nur zum geringen Tele ’ttcfv Versicherung gedeckt. Die Gendar-werig verhaftete einen der Brandlegung ^rdäcküigen Mann. ^c. Wenn Kinder mit Patronen spielen. Ver neunjährige Franz Stepišnik aus ^Novlje spielte Sonntag nachmittags mit ^>Ner Patrone. Das gefährliche Spielzeug Addierte plötzlich und riß dem Knaben 3 "'llger der rechten Hand weg. , c' Stadtkino. Donnerstag abends zum letz-.etl Male die Tonfilmoperette „M a r i a n-n. mit Marion Daves in der Hauptrolle. 13 Vorspiel ein Toneinakter. — Voranzei-9e: »G r o cf". r„* Vej fahler, graugelber Hautfärbung, Mrltig st der Augen, üblem Befinden, trauriger Ge-^wsstimmung schweren Träumen ist es ratsam, wfle Tage hindurch früh nüchtern, ein Glas „Franz-Joses"-Bittermaffer zu trin-ßgi ber ärztlichen Praxis wird das Franz-^ °s-Wasser darum vorzugsweise angewendet. rJl 65 die Ursachen vieler Krankheitserscheinun--strasch beseitigt. Aus Glovenjgmdec Gründung eines neuen Feuerwchrver- ^,‘.5 In St Florjan bei.Gornji Dolič tde eine neue Feuerwehr gegründet. J1- Verschiedene Unglücksfälle. Der Wag-Cq Geister Stefan M otaln aus Vuzeni-m,t *)ent Holzhacken beschäftigt. Io ^"end der Arbeit entglitt ihm die Hacke ti,,fcnsth’Uilich, daß er sich mit derselben eine TE't ®unbe an der rechten Hand beifügte. 6lf Arbeiter auf der Säge des Herrn bet Ul'er' Albin.Hlastat hantierte, bei tthch !^a.r^9e N ungeschickt, daß er eine litt ^oschädigung der rechten Hand er« doi,'ciie Bäuerin Amalie Hren aus Bele T* sich beim Heimgange den rechten lft. . Alle Verunglückten wurden ins hiesige ^nhaus überführt. ^eater und Kunst ^UonaWealer m Maribor 5^. Neyerwire ^ tttiBcti), den 18. November: Geschlossen. H,net§tag, den 19. November, um 20 s : "Kralj na Betajnovi". Ab. C. ®ltö9, den 20. November: Geschlossen. den 21. November um 20 Uhr: So" C Bogclfjäubler". Premiere. ^en 22. November, um 15 Uhr: 8anb des Lächelns". — Um 20 Uhr: O

af t hat mitgeteilt,, daßdie schon seit mehreren Jahren in der '.Weinausfuhr bestehende 'Krise die Regierung veranlaßt habe, die -Ausfuhr auch- finanziell, zu unterstützen. Das -Ministerium für "Hanfe und Industrie hat einen Fonds von 1 Million Dinar zür lim« terstützung der 'Weinausfuhrorganisatiön bewilligt. Im Geschäftsjahr 1930/31 sind davon 441.600 Dinar verwendet worden, so daß für das Eeschäftsshar 1931/32 noch 559.000 Dinar an Unterstützungsgeldern übrig sind. Im vergangenen. Geschäftsjahr hat die Aussuhrgesellicha.it 388 Waggons zumeist billiger Weine aus dem Vršac« Belacrkvaer Weingebiet, der Krajina und Dalmatien ausgeführt. ^ X Insolvenzen. U u s' g. l e i ch: Max S t ö - ß I, Lederhändler in Celje (Aus? gleichsverwalter Dr. Pintar, Rechtsanwalt in Celje; Anpteldungssrist bis 10. Dezember um 9 Uhr); Anton und Hanna B r u-m e c, KauKeute in Celje (Äusglerchsver-walter Dr. Serner, Rechtsanwalt in Celje; Anmeldungsfrist bis 19. Dezember, Tagsatzung am 22. Dezember um 8.30 Uhr). — Kon k u r s: Kaufmann Eduard Feld-m a n n und Grundbesitzerin Metete Fel d-m a n n - K o m e t e r in Meža (Konkursmasseverwalter Dr. Schreiner, Rechtsanwalt in Slovenjgradec, erste Gläubigerversammlung am 26. November um 11 Ühr beim Bezirksgericht in SlovenHradee, An- meldungsfrist bis 31. Dezember, ibl . lungsstagsatzung am 15. Jänner). ' der Konkursangelegenheit des Kaui/wU ■ Franz, G -u I 6. g in .Maribor ' ist f-U H' 10. Dezember um 10 Uhr, beim Kre syenm eine nachträgliche FeststellungstagSl»yu| angesetzt. _ Der über das Vermögen ^ Kaufmannes Eduard Vale in Lasko »* hängte Konkurs wurde abgeschafft, da gesamte Konkursmasse auigeteilt erschein. Der l. Das Geflügel braucht Trinlwajstr. ES ist grundfalsch, dem Geflügel die ^BeMI jung von Trinkwasser selbst zu überlaitz -Wenn die Tiere ihren Durst in unsaubere Gewässern stillen müssen, so darf man |U über Erkrankungen nicht wundern. Wo k. sauberes fließendes Wasser in der Nähe 1 > da gebe man zweimal am Tage an ich» ger Stelle in flachen Gefäßen frisches wasser. Dis teils l. Körpersorm und Milchleistung Milchleistung der Tiere hängt grötztentetr von der Entwicklung der Milchdrüsen ab, I daß in heutiger Zeit ganz besonders ),* Milchzeichen, welche einen Schluß aur ^L Höhe der Milchergiebigkeit zulassen, Bedeutung beigelegt wird. Freilich kann \ das Drüsengewebe des Euters ganz uv hängig von der Gestalt des Körpers eichm keln, trotzdem sollten auch die Milcht»?- beachtet werden. Von einem guten tier muß man verlangen, daß der Kilch» Ern" rungszustand nicht zu üppig und nick) . mager ist. Auch das Knochengerüst chK U Beachtung. Bei ausgesprochenen Uilchtui-' ist die Feinheit der Knochen als Regel a zusehen. Die Vorhand ist gewöhnlich CUU lieh schmäler als die Hinterhand. lUn durch die Milchleistung verursachten rung der Atmung genügen -zu' können, erfordert., daß sich die Lungen kräftig kein können. Die Haut von guten Milwtn^^ ist dünn, weich und leicht faltbar, das ^ ist glatt Und glänzend, die Hörner fein, die Ringe an den Hörnern tief c*’b schnitten. Vom Kopf muß eine lange, !>' le Form verlangt werden, die Stirn 2.M darf die Länge des Gesichtes nicht übers f. ten. Der Hals soll schmal und lang, nicht zu schwach und scharf entwickelt 1 Der Widerrist sei eben, mäßig breit uri . Big schräg gestellt. Die Schultern sdchN ^ tig und nicht zu schräg gestellt, sttn-Brust soll lang und die Rippen um) voneinander abstehen. Man beachte, 1 ‘m , Rücken gerade, mäßig breit, nicht st lang und gut abgerundet ist. Die ßen seien zwar fein, dabei aber doch r ^ Sehr erwünscht ist eine feine, zarte Ha ^ Euters, die sich in Falten legt und die ^ gefäße deutlich hervortreten laßt. '• 1 Unterstützet die flntituberkulosenligä Mnemane Homan von 211 arv Misch Copyright by M. Feuchtwanger, Halle (Saale) 38. Fortsetzung. Und wenn du ivas taugst, .dann werden sie zu fünf Mark und zu fünfzig Mark und zu fünfzigtausend Mark, äh — äh — äh! — , Aber anders anfau-gen muß du es, als stehlen wollen. Jesses, jesses, Geld möcht' sie, als wenn das Geld allein helfen rät." Annemarie schluchzte, und fragte sich heim (ich, wie aus den fünf Groschen wohl ein so großes Vermögen werden könne, da sie doch Mehl und Milch dafür kaufen wollte, und vielleicht Schmalz, wenn es dazu noch langte. „Warum heulst?" fragte die Alte düster. „Das sind lauter so Sachen: Heulen, Abwarten, Nixtun und Stehlen! Einer alten, armen Frau ihr bissel Geld stehlen, pfui Te'ufel!" Sechs Monate später. Herr Kommerzienrat Wolfgang Max Engelmann, der Besitzer eines internationalen Exportgeschäfts in München, keuchte atemlos die Stufen hinauf, die aus den Geschäftsräumen in die Privatwohnung führten. Er stürmte in das ckegante Budoir, in dem seine Frau und sei- ne verheiratete Tochter noch behaglich beim zweiten Frühstück saßen, und forderte sie auf, eilte bestimmte Stelle in einem Buch zu lesen, das er mit heraufgebracht hatte. Das Buch ist dem Leser nicht unbekannt. Es ist das blaue Heft, in welches der arme Kranke aus Doktor . Höberles Sanatorium seine . etwas seltsamen Gedanken und noch seltsameren Taten mit so großem Vergnügen eingeschrieben hatte. Als er bei der wilden Fahrt ums Leben gekommen war, hatte man in der Anstalt alle seine Bücher und Papiere sorgfältig verpackt und sie dem Kommerzienrat Engelmann, dem Oheim und einzigen Verwandten des Unglücklichen, zugeschickt. Dieser Herr hatte sich seit einem Jahr nicht entschließen können, an die Durchsicht der Papiere zu gehen, da er zwecklose Aufregung nicht liebte. Schon beim Anblick der Sendung hatte er ein unbehagliches Krabbeln verspürt; und als er heute endlich daran ging, fand er richtig die Bescherung. Der Kommerzienrat wußte, als er mir seinem Fund die teppichbelegten Stufen hinaufkeuchte, daß ihm jetzt ein reichliches Teil Aerger zugemessen wurde. Die Damen sollten lesen, bat er also. Frau Lilli warf gehorsam einen Blick auf das Geschriebene, schleuderte das Heft aber sofort wieder mit einer Gebärde des Erschreckens von sich, indem sie heftig sagte: „Das ist ja von Fritz! Du weißt doch, daß mich alles, was ich davon höre, furchtbar aufregt. Las mich doch um Himmels willen endlich damit zufrieden!" „Aber Liebste, es ist wichtig", stöhnte ihr Gatte, und fuhr sich aufgeregt über die Glatze. „Du mußt es lesen; es handelt sich um keine Kleinigkeit. Fritz hat... er hat... einen Menschen beinahe erschlagen . . .!" „Was: Nun, und?" „Und, und? Man muß sich erkundigen, ob etwa ein Unschuldiger für das Verbrechen leidet." „Du wirst doch nicht eingestehen wollen, daß es Fritz getan?" „Es wird nicht anders gehen, Lillilchen!" „Nein, diese Verwandten, diese Verwandten! Sag' mir um Himmels willen, Wölkchen, wie kommt so etwas in eure Familie? Bei uns ist nie so etwas vorgekommen." „Laß mich um Himmels willen mit deiner Familie zufrieden!" schrie Herr Engelmann wütend. „Dir gefällt meine Familie nicht, und mir nicht d deine. Verknöcherte Gcld-säcke. sind es. p -seit vor Hochmut, haben kein Herz für die Armut. Ich esse auch gern gut, und will auch verdienen; aber wenn ich denke, daß mein lieblicher Neffe jetzt . „Ein Mörder geworden ist", warf Frau Iduna, seine Tochter, entrüstet ein. „Und du bist 'ne Gans, verstehst du mich?" brüllte ihr Vater. „Mörder! Mörder! Den Verstand hatte er verloren, der arme Kerl. Aber freilich, er mußte sich das Gehirn | krank arbeiten um das tägliche -4" sein Vater, mein armer Bruder, »n,ar Vater ihm nichts mehr gab. Uru> 1 .gHt auch so ein Schubjack, und habe ’ )'• mit Gewalt geholfen, wie cs meine v prte Pflicht gewesen wäre. Ich bn-,c ^ g,„iig men Kerl nicht geholfen, bis er way mürbe, und elend umkam!" Frau Lilli und Frau München i „gt sprachlos den Gatten und Baker an,^ einem krampfhaften Seufzer das r Taschentuch an die Augen preßte. -4- ^ te er sich nur so aufregen! . yreii- So! Und jetzt will ich nichts me-U sagte der Kommerzienrat, als er U gefaßt hatte. „In fünf. Minute«Juckst* mir eine Handtasche mit meinem ch lrteirn hinunter. Ich will wenigstens I - p f Pflicht tun an dem armen. «f„f SB'1 mir noch möglich ist. So! Basta! ^ ! dersehen! Das verhängnisvolle Tagebuch /.mp»" ßend, stürzte Wolfgang Max . -^ie keuchend und prustend hinunter ' gst»"-schäftsräume, ließ sich das Ku^ ^ Ha»jJ ordnete noch einiges an, na$]n^ »ra», V fasche in Empfang, die ihm l'e'»(H „orff was verlegen, selbst brachte, gab 1 de> nett Versöhnungskuß, und g fl^ j/ Bahnhof, der ahnungslosen -' ^sehe" gegen, ihr Ehre, Achtung und AM gend. ref' Die schöne wohnuna Möbel alö GebmuchSgegen- ftänöe Von Dr. Hilde Grünbaum-Sachs. Glücklich die Hausfrau, der bereits der pchitekt bLc Lösung der Zimmereinrichtung °^rch Einbaumöbel weitgehend ior-e69 genommen hat! In ihrer Wohnung ^n> Vorsprünge und Nischen, die sich aus pt Baugefüge ergeben, so ausgenützt, daß e,n Quadratzentimeter bkutzraum verloren ®e§t; und sie hat obendrein den Vorteil, afl sie sich weder mit dem Reinigen unter, aus den Schränken zu plagen Braucht, oer noch sind es nur verhältnismäßig We-^’S'S, die den Vorzug von Einbaumöbeln in Ütüßcoem Umfange genießen. Sie verteuern ^tur,gemäß den Mietpreis, was ihre all-Unreine Verbreitung in Neubauten hindert, Und weit über die Hälfte der Haushaltun-:st j« noch in Vorlriegshäusern unter-SeBroch;, roo jm günstigsten Fall lediglich P eingebauter flacher Besenschrank Vorgehen ist. . ®er sich heute eine Möbeleinrichtung kau pp muß, tut gut daran, den A n b a u-Po b e l n, den sogenannten Kombina'ions ofieln besondere Beachtung zu schenken, n Stelle der einzelnen, mehr oder iveni-ps,sperrigen Stücke — man denke Beispiels* j _eil"e nur an das Büfett alten Stils — tre-P einzelne Stücke, die in ihren Maßen auf Lander abgestimmt sind, so daß man ne r. % aufeinander oder nebeneinander stel p kann. Die einzelnen Elemente können ^ rzeit ergänzt werden, so daß ein junger pushalt zunächst nur das unmittelbar N3-‘5° an Behältnissen für. Bücher, Glas, Por " "un, Wäsche usw. anzufchasten braucht, r p’e immer mehr zunehmende Raumnot p ferner zur Verbreitung der K l a p p--u ^ rv.. Xien kann es geschehen, daß zwar mit unendlicher Mühe und vielen Beschädigungen ges Treppenhauses die Möbel alle glücklich untergebracht sind, aber kein Mensch sich in der Wohnung bewegen kann, ohne überall anzustoßen. Manches Möbelstück kann man mit geringen Mitteln verkleinern. Fort mit allen Vorsprüngen, Zierleisten und sonstigem aufgesetzten Schmuck, wie Säulen und Türmchen. Wenn es sich nicht um edle Holz sorten handelt, kann man die ihres Zierats beraubten Möbel selbst wieder hübsch gestalten, indem man sie anstreicht. Bei der Zusammenstellung der Farben, in der Art, ivie man etwa die Rahmen der Tierfüllungen abweichend vom Grundton streicht, kann man sehr reizvolle Wirkungen erzielen, die | dem natürlichen und berechtigten Schmuck* Bedürfnis besser Rechnung tragen als die ursprünglichen Verzierungen. .. 0 b e I geführt. In zahlreichen Fam'lv frtes Brett dem Schulkind die einzige ‘03lichifeit, seine Schularbeiten ungestört Erledigen. Klappstühle, früher nur für jjpten und Balkon gebräuchlich, dienen jxp in geschmackvoller Ausführung in fjj 4 vielfach als zusätzliche Sitzgelegenheit 'P Gäste. Die größte Bedeutung aber jP'ttu dem Klappbett zu. Die Tatsache, daß P ®ett in der Regel nur nachts benutzt Qt,; ' und am Tage den Raum für andets-^ p Benutzung — etwa als Speise-, hPst- oder Arbeitszimmer — entwertet, sttt P0n Ö0T vielen Jahren die sogenann-W .tochlafsofa§ auf den Plan gerufen. Sie „i^-^digen aber in hygienischer Beziehung jP.' toeil das Bettzeug in eine fest schlie-L,e Lade unterhalb der Liegefläche ver- ®an$ anders ist es bei den neu-pn Klappbetten, die in Hoch- oder i>eit ^titihtung an die Wand geklappt meram' pchdem man das gelüftete Bettzeug Ni* hat. Ein kleiner Zwischenraum und Oberbett gewährleistete l9e Luftzufuhr. Nach der Zimmerseite $0t!r, us Bettgestell durch einen luftigen »n abgeschlossen. Er ermöglicht, daß he§ 9? oft unerwünschten Anblicks ei- % fEes m tagsüber benutzten Räumen ftechj. 'lif- das Auge anziehende Fläche ent-hiewin Hauiptvorteil aber liegt in der bie pung von Bewegungsrauut. Oft gibt Hauiptvorteil aber liegt in der unung von sttnPppdung von Klappbetten int El frö'3immer die einzige Möglichkeit, ihn, pE pten Kindern ausreichend Platz immer, in i V "" " " v/^len p schassen. Das Zi . «e S' vorzngten, bedeuten keine ideale Lösung, rufen ebenfalls einen kühlen und unperfön lichen Eindruß hervor. Alle Schattierungen des Gelb wirken günstig auf die Stimmung der Bewohner, vom sanften Cremeton bis zum leuchtend sonnenwarmen Ockergelb Ebenso wohltuend, vielleicht noch beruhigen der, werden alle grünen Nuancen emp'un den, man bevorzugt sie im Schlaf- und im m chneiderin schläft, wird zum ein He-ttj,etett ^nprobierraum, und die allein* Niette berufstätige Frau ist nicht mehr 3u toenn sie einen ferner Stehenden dch'prechung in ihr Zimmer bitten e'n'9en Orten sind ganze Großfie-"UZgesP banseitig mit diesen Klappbetten ^ und ihre Bewährung 1 . ffuim It!per Ehr Privatleute zur Sin* %if. v dieser praktischen Schlafgelegen-8üx oi ft fttum4 ,E ^ in men heute Neuanschastun-Pt vorm jyra9f' und manche Hausfrau >i beftt -Notwendigkeit, mit ihren alten ptr ^"Pche verkleinerte Wohnung zu ft 5a§ ist zu tun? E H ttof^sf1*1 bubgewordenen Stück wird lledrungen trennen müssen, sonst Eßzimmer einer Kleinwohnung. Wer darauf angewiesen ist, Raum zu spa ren, vermeide es, Schränke und Kommoden über Eck zu stellen. (Bei dem Schreibtisch läßt es sich manchmal wegen der Bel'ch tungsverhältnisse nicht umgehen.) Sodann spart man an jeder Zimmerwand etwa 3 Zentimeter, wenn man die Hinteren Fü der Möbel loslöst und um 3 cm. (die Breite der Scheuerleiste) weiter nach vorn setzt. Nur bei Neubauten, die noch nicht ausge trocknet sind, empfiehlt es sich nicht, die Mb bei allzu eng an die Wand zu stellen. Bor allem aber verzichte man auf alle reinen Ziermöbel, wie Staffeleien mit Bildern, Ziertischchen, die umkippen, wenn man Teegeschirr abstellt, und mehr dergleichen! Die Hausfrau spart dadurch nicht nur Zeit und Kraft, die die Pflege dieser Dinge beanspruchen, auch unser Schönheitskedürf-nis kommt dabei auf seine Kosten. Es entsteht eine neue Form von Schönheit und Behaglichkeit, die das Heim zeitgemäß wandelt. Farbe im Seim Jeder weiß heute, von Architekten, Schrift stellern und Aerzten belehrt, oder aus eigener Erfahrung, welchen Einfluß die Farbe auf das menschliche Gemüt ausübt. Die mo derne Architektur hat sich diese Erfahrung zunutze gemacht und legt besonderen Wert auf eine sorgfältige Farbgebung der Häu-sermssaden und der Jnnenräume. Man sollte die Wahl der Farben ganz bewußt treffen. Ist es doch erwiesene Tatsache, daß Unlustgefühle oft auf das bedrücken de Dunkel eines Raumes, beschwingte Lebenslust auf die freundlichen Wände einer Wohnung zurückzuführen sind. Dunkelgraue Tapeten pm_ Beispiel, die früher für Schlaf-^ und Gastzimmer sehr geschätzt waren, wirken nüchtern und kalt, selbst wenn sie noch mit einer anderen Farbe bedruckt sind, und rufen eine ablehnende, unbehagliche Stimmung hervor. Aber auch das Gegenteil, eine vollkommen weiße Wand, wie sie früher Krankenhäuser und Schulen öe-, Geschmackvolle Dielenmöbel. Lesezimmer. Rote Töne haben zwar den un bedingten Vorzug, Freude, Lebenslust zu erwecken, sind aber für den nervösen Menschen geradezu eine Gefahr, der von seiner Umgebung nicht angeregt, sondern beruhigt werden muß. Darum ist auch der rote Lam penschirm im Krankenzimmer zu vermei den. Violett regt an, wirkt auch in seinen Hel leren Tönungen angenehm beruhigend. Blau gibt ebenso wie Grün Gelassenheit, besonders Grün ist außerordentlich wohl tuend für das Auge. Für ein Schlafzimmer empfiehlt sich auch ein rosiger, leicht ins Orange spielender Ton, weil er zukunfts froh den Tag begrüßt. Ein sattes Braun, dem eine Goldprägung freundliche Lichter aufsetzt, paßt schön zu ernsten Ledermöbeln und schweren Schränken. Es ist nun einmal so, daß unsere Stim mung von den Farben unserer Umgebung abhängig ist, ein wenig Rücksichtnahme auf diese Tatsache dürfte manche Mißstimmung beseitigen, Niedergeschlagenheit und uner klärliche Unlustgefühle in freundliches Be Hagen verwandeln. Das Badezimmer In den Schaufenstern der Jnstallations-geschäfte stehlen herrliche breite Waschbecken, marmorne Badewannen und blitzendes Wundergerät zum Waschen und Brausen. Wer hat heute nicht eine ausgesprochene Vorliebe für dieses vollendete Rüstzeug der Reinlichkeit, wer wünscht sich nicht ein Badezimmer mit breitem Waschtisch auf Nickelfüßen, mit eingebauter Wanne und gekachelten Wänden? Man ist heute daran gewöhnt, das Wucherkraut seiner Wünsche auszureißen, man muß vernünftig sein: das Badezimmer der Dnrchschnittswohnung ist ein schmales Mut merke in, das winzige Waschbecken läßt sich beim besten Willen nicht durch ein breiteres ersetzen, und nur ein Bruchteil all der glas-und nickelblitzenden Gegenstände wird unterzubringen sein. Dennoch kann der kleine Raum, wenn er mit Ueberlegung eingerichtet wird, unseren hygienischen Ansprüchen genügen. Der Holz schemel, weißlackiert, mit Korksitzfläche, ist als einzig freistehender Gegenstand geduldet. Alles andere ist an die Wand geschraubt. Ueber dem Waschbecken befindet sich ein breites Glasbrett für Toiletten-Ge-genftände. Darüber hängt der rahmenlose, eingefchranbte Fascettspiegel. Eine Drehku-gel mit flüssiger Seife vervollständigt das Waschbecken. Außerdem befinden sich noch an der Warnte die während des Badens benutzten Seifenfchalen. Da sie ständig mit Wasser in Berührung kommen, sind den geschlossenen Schalen die weißemaillierten Sei fenbehälter vorzuziehen, aus denen das Was ser nach unten ablaufett kann. Wenn man einen -Waschschüsselaustatz an die Wanne stellt, kann man besonders Kindern das Waschen über der Wanne sehr erleichtern. Der W Unsere echte Koliner Zichorie! Fußboden aus Stein, für nackte Füße iehr gefährlich, wird vor der Wanne mit einer Fußunterlage bedeckt. Eine hölzerne Gliedermatte, die sich zusammenrollen läßt, ist billig und empfehlenswert. Die Wände des einfachen Badezimmers haben nur einen Oelanstrich weil Kachelung sehr teuer ist. Wird in dem Badezimmer viel geduscht, so erweist sich der Oelanstrich als unzureichend, und man muß eine teilweise Kachelung, nur über der Wanne, in Erwägung ziehen. An einer Wand, nicht in der Nähe der Heizung, befindet sich ein weißlackierter Emaille-Hängeschrank, der alle Toiletten-Utensilien enthält. Ein Spiegel daran ist eigentlich überflüssig. Für bis kleinen Handtücher sind an verschiedenen praktischen Stellen weiße Emaillehaken angebracht, für die großen Badetücher hat man dicke Glasftäbe, die ebenfalls in die Wand eingeschraubt werden. \ m Die vollkommenste Beleuchtung für ein Badezimmer stellt eine Deckenleuchte dar, eine an der Decke anzuschraubende Halbkugel aus Opalglas, die den ganzen Raum .gleichmäßig belichtet. Die Fenster können, wenn man einmal von den üblichen weißen Scheiben abgehen will, grüne Preßglas, scheiben haben, die den ganzen Raum in sanftes Grün tauchen und mit der Farbe des Wassers harmonieren. Allerlei WisseilDertes Schwer schiebbare Schubladen werden an den Seiten mit Talkum oder Seife eingerieben, dann macht das Auf- oder Zufchie-ben keine Schwierigkeiten mehr. Auch bei gekürztem Etat reichen die Mittel, jetzt im Winter zwei oder drei feste, gesunde Hyazinthenknollen zu kaufen, und sie in ungeheiztem Zimmer an dunkler Stelle amzustellen. Nach drei Wochen schon keimen Wurzeln, und man kann nun die Gläser zwischen die Doppelfenster stellen. Das kleine Hütchen wird, allmählich von der Pflanze selbst abgestoßen. Wer gewissenhaft alle acht Tage frisches, aber abgestandenes Wasser gibt, auch darauf achtet, daß zwischen Wasser und Wurzel em Zwischenraum von cini gen Millimetern bleibt, wird zu Weihnachten kleine Blütenwund-'- ctrt leinen Fenstern leuchten leben $üv die Aüche Für Leberdiät (Rezepte für eine Person). Leberroulade. 10 Dekagramm Leber schaben und mit 1 Eigelb vermengen, würzen. 1 bis 2 dünngebackene Palatschinken werden mit dem Leberpüree bestrichen, zusam-mcng-eroüt, mit einem Faden leicht gebunden und für einige Minuten in kochend heiße Suppe gelegt (aber nicht gelacht). Nach dieser Zeit werden die Rollen aus der Suppe herausgchoben, überkühlt, in Scheiben geschnitten und in der Suppe serviert. Tiroler Leber. Leber wird englisch gebraten und wann gestellt. In Butter läßt man feingehackte Zwiebeln goldgelb anrösten, gibt etwas Wasser, feingehackte Kapern und mit ein wenig Mehl abgesprudelten Rahm sowie Salz dazu, läßt die Soße einige Male aufkochen und gibt sie über die Leber. • H. Leberknödel. 8 Dekagramm Leber schaben oder, im Mörser stoßen, einen kleinen Löffel gehackte Zwiebel in 1 K> Dekagramm Fett licht rösten und mit der Leber durchs Sieb streichen. Dieses Lekevpüree mit einem Kaffeelöffel Semmelbrösel vermengen. Mit Salz, etwas Majoran und Pfeffer würzen. Nach einer halben Stunde ein Probeklößchen einkochen und sonst verfahren wie bei jedem anderen Knödel. H. Leberkotelette. 15 Dekagramm Leber zweimal durch die Maschine treiben, mit einem Eigelb und einer halben, in Milch oder, Wasser geweichten, gut ausgedrückten Semmel vermengen. Das Ganze durchs Sieb streichen. Das Leberpüree wird mm nach Belieben mit Salz und Pfeffer gewürzt und mit zwei Löffel geschlagenein Obers angerührt. Kleine Koteletteformen, mit Butter ausgestrichen, werden mit diesem Püree gefüllt, im Dunst gekocht, ausgestürzt und mit Gemüse serviert. H. Leberrisotto. Einen kleinen Löffel feingehackte Zwiebel mit 5 Dekagramm Butter ganz licht rösten, 5 Löffel Reis dazu und rösten, bis er glasig ist. Dann mit 10 bis 14 Löffel magerer Rindsuppe aufgießcn und zugedeckt 18 bis 20 Minuten dünsten. Unter dessen 10 Dekagramm Leber in kleine Würfel schneiden, ebenso einen Champignon und 5 Dekagramm 'Rindermark. Wenn der Reis beinahe fertig ist, Leber, Champignon und Rindermark dazugeken und noch 3 bis 4 Minuten dünsten lassen, dann mit 2 Dekagramm Parmesan vermengen und nach Geschmack salzen. H. Leüerfleckerln. Die Zubereitung ist ahn beliebige Leber wird fein geschabt und bei-lich den Schinkenfleckerln. 15 Dekagramm feite gestellt. Aus einem Ei und etwas Mehl wird ein Teig bereitet, fein ausgerollt, llei-ne Viereckchen daraus geschnitten, in Salzwasser gekocht und abgeseiht. 4 Dekagramu, Butter schaumig rühren, mit 2 Eigelb vermengen, die Fleckchen dazugegeben, dann die Leber und zuletzt den steisgeschlagenen Schnee von 2 Eiweiß und 2 Eßlöffel Rahm durchziehen, wenn nötig, salzen. Eine Pfanne mit Butter bestreichen, mit Semmelbrösel bestreuen, die Masse einirüllen and ,n heißer Röhre kurz backen, so daß die ganze Speise nur durch und durch warn, ist. Sofort servieren. * H. Grammclpogatscherl. 1 Liter kalte Speckgrammeln werden fein gehackt, sodann auf dem Nudelbrett mit K- Liter 1031'. ............................. , Mehl, et- was Salz, 2 Dottern, 3 Eßlöffeln Rahm, 2 Eßlöffeln Weißwein >usd 1 '■ Dampfel von 2 Dekagramm in Mi ich ^ gelöster Hefe zu einem Teig angemagch ^ Teig wird dünn ausgerollt, wie BaO-e.-v zusammengelegt. Man wiederholt die?' mal, dann wird der Teig l'A Zentnae-dick ausgerollt, kleine runde Krapferln gestochen, welche man auf das Brett v ' gehen läßt, dann mit einen, Messer^ 0 gitterartig einritzt, mit Ei bestreicht 11 schön gelb bäckt. h. Oberssleckerln. 20—25 Dekagramm kaufte oder selbstgemachte größere kerln werden in reichlich Milch, mit o1"^ und Vanille gemischt, mehr flüssig als eingekocht. Kalt geworden, mischt «nai zu einem Abtrieb von 7 Dekagramm oder anderem guten Fett, 3 Dottern, l ~ fei Rosinen, 2 Löffeln stiftartig fl®!®”1,*,,, nen Nüssen oder Haselnüssen und "ühr > letzt den steifen Schnee von 3 Eiklaren Man füllt das Ganze in eine mit gestrichene Backform und bäckt es ihn •' S Hifi Lenken Sie Ihr Schicksal selbst » 9 aim<>S IfantaM nnfh hoiltä 6^ Gebe meinen P. T. Kunden höflichst bekannt, daß ich die Preise für alle erstklassigen Fleisch-und Wurstwaren neuerdings tief reduziert habe. und kaufen Sie noch heute KLASSENLOS 19. a. ZO. Hovember 14Š5 ANTON TAVČAR, MARIBOR Jurčičeva ulica 3, Telephon 2147 Jdeimt ’ Astzeigat Verschiedenes Schreibmaschinen, neu und gebraucht. Mercedes. Smith & BroS, Underwood, Remiugton usw., ferner Rechenmaschinen. Eigene Reparaturwerkstätte. — Ant. Rud. Legat & (io, Maribor, Slovenska ulica 7. Telephon 21-61. 14701 Perfekte Strickerin sucht als Aushilfe einige Stunden per Tag, übernimmt auch sttmtliche Arbeiten ins Haus. 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