Nr. 207. Montan, 10. September l««8. w?. Jahrgang. Mblllher Ieitung. ">>,»«U??. "p"!«: «lit P°fiv«l», hala<»r!« sl. 7.n« P»u« »»"»llih"ll sl >, - I»,tr»l°»«,e»kr: ss«. Die „uaibuch« ><«itun>" «lschtinl läßlich mit «u»n»hm< be» Son,« unl> sseiert««, Die Vldminiftlatlon dcstndet sich N»hnb°s«»N« lb, bll Mebattion »vieuelstraße »s>. Kplechfiundcn der MednNion <ä»>i«h von ,0 di« 12 Uhr vormittag«. — Nn!l»nli«le, wtibr« n!ch< anzenomm«! und «ianulctlpll n»chlzulüsI."!!!"'^ ^»nes verdienstlichen össenllichen Wir-gnildi? ^'"^rkreuz des Frauz-Ioseph-Ordens aller-.^^z» verleihen aernllt. Nichtamtlicher Hljeil. Ein Nnchahmenswertcs Beispiel. "WunM,^-" ^" Altczecheu hat sich zu einem nach Dr. Ni?a , 6"'' mannhaften Eutschlusse aufgerafft, ^'erailck l,^^' '"'^ bereits gemeldet, in einem sehr! Nlä,,,,^Maltenen Aufrufe die sämmtlichen Vertranens-eingelakp.,^ >.-^'^" Nation zn einer Versammlung und aem>. ^ ' ""^ ^'- September in Prag stattfinden Woi,t n ^ ^ rücksichtslose Vorgehen der Iungczechen also 40 A" loU. Das Schriftstück ist vom :l1. August, ^UNllcl^ "^"' "" der letzten Versammlung der W^'.'' datiert, die an, 2. September im Dorfe ^Ndrmw^ u """ freiem Himmel bri massenhaftem Obal^ ?.''""lkernng stattgefunden hat. ^anatmn >5^ ""^ den früher vorgekommenen l'nd wie w.. !-^'"ll^'chen vurausseheu ließ. wohin ^ einem >.«Ü.s)^ '^" »atiunale lleberschwänqlichleit ^ das M^"'" ^"l"ss' lehren werde, so n,nss man °" Abfass"? '/'Merlniigen bewundern, das Dr. Rieger ^ritet l n ^-"^ vorerwähnten A.lfr.lfes erfüllt und !" ^'schell ."'e Forderungen, welche die Iungezechen Mr>> Vs,^/"«^" I^m von Resolutionen aufgestellt ^b'rte d.a ^-" in der That alles, was auf dem ^lititeru k>ü °""lk" Größenwahnes von exaltierten ^'"
    geu uicht anschließen. Wir sind vielmehr überzeugt, es werde der czechische Parteitag sehr vnl zur Klärung d»r Auschauuugeu im ezechischen Lager und außechalb , desselben beitragen, da seine Beschlüsse nicht als die Kundgebungen einer P,nl,'i. sondern als der Ausdrnck dev Willens'neiuuug der großen Mehrheit des czechi-sch'ü Volles zu belrachte» sein werden, das aus diesem Parteitage durch seine berufensten, weil natürlichsten, sohln durch seiue maßgebendste,, Repräsentanten vertreten seiu wird. Wenn von einer Seite der Vermuthung Ansdruck gegeben wird, es könne anf diesem Parteitage den Arrangeuren desselben »uauche Ueberraschuug bevorstehen, so möchten wir, wenn darunter nichts anderes gemeint gewesen ist, als das« an die Alt« czechcn manche Interpellation seitens jungezechischer Parteigenosseu gerichtet werden dürfte, dies gerade als leinen Unfall, sondern als einen willkommenen Anlass bezeichnen, dn jlmgczechischeu Verirrungen mit Energie entgegeuzutreteu uud Aug in Aug mit Mäßigung uud Ruhe zu berichtigen, was in den Ansichten uud Bestrebuugen der Iungezschen der Eorrectnr bedarf. Es erfüllt uns mit Genuisthnullg. verwirklicht zu sehen, was wir wiederholt an di.ser Stelle zur Klärung der Situation als nothwendig haben, als wir dem Wuusche Ausdruck gaben, es möchten sich doch die ge< mäßiglercn Elemente in beiden Lagern Böhmens end» lich zusammeufiudeu uud dem verderbliche» Vordringe,, der Extreme,, eiu Ziel sehen. Wie sehen diesen Wunsch ^vorerst vou czrchischer Seite beherzigt, allein wir zweifeln keinen Augenblick daran, dass das Beispiel, das da deu Deutsche,, gegeben wird. auch im Lager dieser jene Nachahmung finden werde, die ihm gebürl. Fänden sich die besonnenen Elemente, an denen es unter den Deutschen glücklicherweise keinen Mangel gibt, in den, Entschlüsse zusammen, die verderblichen Aspirationen der kleinen aber großmäulige,, Frmtiou z» desavouieren, die namentlich in den nordböhmischen Districten das große Wort zu führen sich anmaßt, würde das deutsche Volk Böhmens, befreit von dem Alp. der es bedrückt, froh und beglückt wieder auf-athmen. und dem Abfchlusse des Friedens zwischen drn Deutschen und Czechen stände dann tanm mehr etwas im Wege. . * , Aus der Haudelslammei. IV. IX. Herr Kammerralh Oroslav Dolenec be« richtete, dass die Kammer am 2. März 188« die Fest. sehung des von der Gemeindeverlretuug von St»in beantragten Maximaltarises für den Kleinverlanf von Rindfleisch nnd Kalbfleisch befürwortete, worauf von der l. l. Landesregierung im Siune des tz 5>I des Ge-fetzes vom 15. März 'i«8.'1. R. G. Vl. Nr. 3!1. der Maximaltarif uachstehcud festgesetzt wurde: :<) für Fleisch von gemästeten Ochsen Ali kr. per Kilo; l>) für Fleisch von anderem Rindvieh A2 kr. per Kilo und <) für Kalbfleisch 44 kr. per Kilo. Gegen diese Verfügung haben die Fleischhauer vou Stein eine Vor« stellung bei der k. l. Landesregierung eingebracht uud um Erhöhung des Tarifes gebeten. Die Genossenschaft der vereinigten Gewerbe in Stein unterstützte diese Bitte und beantragte die Festsetzung eines Maximal' tarifcs von 40 kr. per Kilo und die Aufhebung des Tarife« für Kalbfleifch. Das Gemeindeamt Stein hebt hervor, dafs Mastochsen in Stein nicht geschlachtet werden, und beantragt folgenden Maximaltarif - <-l) für die Monate October bis März 3li kr. per Kilo; »,) für die Monate April bis September 40 kr. per Kilo; <:) der Tarif für Kalbfleisch wäre unverändert zu belassen. Die Bezirkshanptmannschaft befürwortet den Antrag der Gemeindevertretung, weil er den Verhalt« nisfen entfpricht. Die Section schließt sich dem an. Jeuilleton. ^ Die Dolmen bei Planina. °" l- l. Forstassistcnten Wilhelm Putick. !"^ öen^^'V^nssalen Höhlcncinstürzen sind mehr« ^"'ge. wa« i '"l'chl"te" höchst erwähnenswert. Das-?2 sofort ^/rNchlchtr dieses geheimnisvollen Vo-3^aüend i ^7«,?^" Vlick gewahrt, ist daselbst V ?"t auN,3'^ckm,g mit frohwüchsigen Fichten. gleich charakteristisch ist si^ dieser r,« ""wegsam steile Böschung des Stand->r^ '"en Fichtenbestände, welche sich hier in !> ^enlliX. ^- b" entwurzelnden Wuth der Bora V^v" ab',F!^" "halten haben. Beweis dessen 3" «efenV'tete Name dieser beiden über sechzig zei^i^ """en. welche von der Bevölkerung als ^"'den '' ^° ^ wie Fichten. Doline. be. ^ !?"^' Standpunkte erscheint es sehr i" d3"^", reineN: ^.^s diese zwei Felstrichter "»r? kitchen ?, "'^„bestände aufweisen, während ^lrt ^ sturmfesi, V^ung der gleiche felsige Boden b« ^ri„I ' ^°"ne nnd Buche trägt. Auch die ^ ?"'" TVi3"3'liillten Hölzern aus der un-W ' "s der 2»^?^ "hne Interesse. Seit jenen M r^'" Vbjette ,:.' "" ^r menschlichen Gesell-^f^ist.w^ ^ wirtschaftlichen Behandlung '^ i3 '"anche N"^"'s diefen recht ansehnlichen ^ des Gesetzes vom 15. März 1883, R. G. Bl. Nr. 3l1, wird der Umfang eines Gewerberechtes nach dem Inhalte des Gewerbescheines beurtheilt. Nach Alinea 2. des H 38 des citierten Gesetzes berechtigt die Anmeldung eines auf bestimmte Waren oder eine bestimmte Kategorie von Waren beschränkten Handelsgewerbes bloß zum Handel mit den betreffenden Waren. Das hohe k. k. Handelsministerium hat zwar einen Entwurf eines Verzeichnisses jener Waren, welche den Sftezerei- und Colonialwarenhandel umfassen sollen, der Kammer übermittelt. Da jedoch eine definitive Festsetzung noch nicht erfolgte, so kann dieses Verzeichnis nicht als feststehend angesehen werden. In diesem Verzeichnisse nun sind folgende Artikel: Spezerei» und Colonialwaren, Südfrüchte, Oele und Fette, Fische und Fischproducte. Landes- und Mehl-producle, Obst» und Sämereien, chemische Hilfsstoffe und Bergwerksproducte, Harz und chemische Producte, Farbhölzer, Erd« und chemische Farben. Kerzen, Seifen und Wäfchpräparate, Getränke und Spirituosen, Con-sumarlilel nnd Delicatessen, Züudwaren. Da, wie oben gesagt, dieses Verzeichnis noch nicht definitiv festgestellt ist. so sind noch die älteren Bestimmungen maßgebend. Nach diesen und nach der bisherigen Gepflogenheit haben Material- und Spezereiwareuhäudlcr das Recht, sol gcude Artikel zu führen: Alle Gattuugen Material und Farbwaren, als - Samen, Wurzeln, Kräuter, Blüte, Hölzer. Rinden, Alütter. Schwämme, Gummi. Harze, Terpentin, Erde, Edel» und andere Steine, Perlen, Versteinerungen, Mineralien, Bergwerts Erzeugnisse, chemische Äereitnngeu, Salze, Geister, Essenzen, Aal' same, Wasser, Liqurure, destillierte und feine Geruch-essige, Limoniensaft, verschiedene Fette, Fischthran, Wachs, Honig, frische, gedörrte nnd eingemachte Früchte, Schmelzglas. Schmelztiegel. Elfenbein, Walrosszähne, Fischbem, Inseclen, Eidttdunen. Naturerzeugmssl'. Meer gewächse :c., wie auch alle Gewürz- und Spezerci' waren, als: Zucker. Kaffee, Thee, Cacao, Vanille, Chokolade, candierte Früchte, alle Gattungen Gewürze, Olivenöl, Leinöl, feine inländische nnd alle Sorten aus ländischer Erde, Baumsrüchte, Fische, Käse, Rosoglio, Wein und Schreibrequisiten. Auf Grund dieser detaillierten, das Gewerberecht der Spezereihändler umfassenden Specification mufs die Frage, ob Spezereihändler berechtigt sind, auch Seilerwaren, Vürstenbinderwaren, Peitschen, Peitschen» stocke und hölzerne Wasserschaffeln zu verschleißen, ver» neint werden, und dies um so mehr, als die besagten Artikel Gegenstände des Greiilergewerbes bilden. Nur bezüglich der Wasserschäffer wird bemerkt, dass diese nnr von wenigen Greislern geführt werden. Die Section stellt daher den Alltrag: Die geehrte Kammer wolle dieser an die k. k. Bezirkshauptmauuschaft in Eottfchee abzugebenden Aeußerung beistimmen. — Der Antrag wurde angenommen. Politische Nelierllcht. (Von den Landtagen.) Dem niederösterreichischen Landtage sollen außer den verschiedenen Rechnungsabschlüssen und Voranschlägen Gesetzentwürfe über die Abänderung des Laudes-Armcnvcrbandcs betreffs Errichtung einer Landes-Hypothckenanstalt und eines Landes-Sanitätsrathes vorgelegt werden. Conservative polnische Blätter haben gemeldet, dass die Regierung die Vorlage über die Propiuationsablösung dem ga-lizischen Landtage noch nicht in dieser Session vorlegen werde. Diese Meldung wird nun von Lemberg aus demeutiert. Vom Przemysler Großgrundbesitz wnrde vorgestern Fürst Adam Ludomirski in den Landtag gewählt. Er erhielt nur eine Stimme mehr als sein Gegencandidat Vorowsli. (Das Unterrichtsministerium) orduete an, dass die gemeinsamen Schulgebete und erbaulichen Lieder an Volksschulen mit Kindern verschiedener Confession vom Landesschulrathe uach Einvernehmung der betheiligten confcssionellen Behörden festzusetzen sind. Es bleibt den Religionslehrern überlassen, zn Beginn oder bei Schluss der Religiousstunde mit den Schulkindern Gebete ihrer Confession zu verrichten. (Schwebende Staatsschuld.) Nach dem jüngsten Ausweise der Staatsschnlden-Commission des Reichsrathes befanden sich zu Ende August im Umlaufe: Partial'Hyvothekar-Anweisungen, auf CM. lautend, im Betrage von 3950 sl., d. i. 4147 ft. 50 kr. ö. W, auf österreichische Währung lantend im Betrage von W,8l0.!)00 fl., Staatsnoten zu einem Gulden im Betrage von ^ (Die Reichsraths-Ergänzungswa^ im Lembergcr Stadtwahlbezirke an Stelle des "^ Lewakowski, der sein Mandat niedergelegt hat, »st den 16. October anberaumt worden. ^.« (Reise des deutschen Kaisers.) ".« Programm für dic Reifen des deutschen Kalse's nnnmehr endgiltig folgendermaßen festgesetzt: Kaiser begibt sich zunächst nach Maiuau, wo ""' ^ großherzoglich badischen Familie am 30. Seplw" der Geburtstag der Kaiserin-Großmutter gefeiert w , Von dort -reist der Kaiser zum Besuche der w»"^ bergischen Majestäten nach Friedrichshafen und o nächst über Liudau uach München zum Prinz ^s^ ,^ von Baiern. Von München aus erfolgt ""MM" die Fahrt uach Wien, der sich nach wenigen ^°!^ Aufenthalls ein mehrtägiger Iagdausflug nach.A^,, mark anschließt. Nach dem Besuche des österrelW" Kaiserhauses begibt sich der Kaiser sogleich nach ^ lien, von wo die Rücklehr so erfolgt, dass dcrswc ^ Gebnrtstage der Kaiserin am 22. October "'^lt wieder eintrifft. Der Kaiser wird vom Grafen V^ Bismarck begleitet sein. .. ^l- (Frankreich.) Die «AutoM. tadelt ^ frühle Entlassung von 40.000 Soldaten der ^ . classe 1884 als eine Uebertretung des Mil'ta^^ von 1872 und sieht nicht ein, warnm man el>> ^ Armeegesetz beräth, wenn man sich denn doy dasselbe wegsehen will. . A" (Nihilistisches aus Russla"d, ^ «Daily News. wird gemeldet, dass in Om! ^, Charkow eine große Anzahl Personen, welche " ^, dachte steht, mit dem Nihilismus in Verb''" 'H^, sein, verhaftet wurde. Die Behörden feien davon. .^, richtet, dass ein großer Theil der Umstulzp""^^ entschlossen vorgehen wolle; sie argwöhnen e>ne ^,, stützung der Nihilisten durch die'Pansllw'steN, die jetzige Politik des Zaren missfällt. . W (Vom deutschen Katholikentag^ der letzten Versammlnng des Katholikentages .^ burg hielt Windthorst einen längeren Vortra« " ^F weilte besonders bei der Fordcrnng der Son" .^ des Papstes. Der Redner protestierte g»'g"' c'l,ili<"'"' Nischen Strafgesetzentwurf. Die bezüglichen ^e ^ <^ wurden einstimmig angenommen. Die ^'c^sio»^ solutionen betreffen das Ordeusmesru. die col'l > Schule nnd den Sclanenhandel. ^se^"? (Serbien.) Die «Zastava. berichtet. °"^ Ml' Milan vollkommen incognito am 29. A'« .»B' grad gewesen und tags'daranf nach TM^.b'"^ gel.'hrt sei. Nachts daranf habe ein der Ehescheidung« Affair.? stattgefunden, nnd l> ^ waren bereits in Belgrad Nachrichten ilb" Dil<" nisterlrisis verbreitet.' Thatsächlich hat """'" Herrn Ristic in Abbazia empfangen. .^^-^^ und könne niemals wieder zurückgezogen werden. Diese Erfahrnng wäre seit uralten Zeiten an diesem Abgrunde gemacht worden. Die von mir geplante Einfahrt in diese bisher vom Menschenfuß »»«berührte Schachthöhle erforderte einige Vorbereitungen zur sicheren Rückkehr aus diefeu sagenhaften unterirdischen Räumen. Die Ueberbrückung der Tagöffnung dieses Natnrschachtes und die Her-stellnng der sämmtlichen Anstalten zur freien Seilfahrt war das Werk von zwei Tagen für die mich begleitenden Höhlenmänner. Die genaue Untersuchung und Durchforschuug der unterirdischen Räume der Kallänicn wurde bald darauf vorgenommen. Außer der respectable« Tiefe und des sich unten domartig erweiternden Höhlengewölbes mit den Unmassen von Schuttmaterial am kegelförmig gestalteten Boden der Höhle wurde leider nur noch festgestellt, dass ein weiteres Vordringen in diese kalte uud neblige Tiefe mit unver-hältnismäßigen Kosten verbunden wäre, um von hier aus zu dem verborgenen Höhlenfluss der Unz zu ge« langen. Ungefähr eine halbe Stnnde von diesem schaurigen Abgrunde, in nördlicher Richtung über ein Chaos von Oesteinstrümmern des sogenannten l!rlttli,^i vi-li, liegt aber der großartigste Abgrund dieses Gebietes. Alle die imposanten Felseinstürze, Steintrichter. Abgründe und Höhlen, welche uns an dem Wege dahin vorgewiesen werden können, sind mehr oder weniger leicht begehbar. Mit einfacheren Mitteln kann man die meisten derselben betreten, um dnrch eigene Anfchannng einzelne Geheimnisse des Baues dieser Unterwelt zu bewundern und ebenso Neues zu entdecken. Doch an der lil-iulis-nu^ der von früheren Höhlenforschern öfter mit archem Respect erwähnten Teufelshöhle. scheiterten bis« her aNe Versuche emer Anfahrt zn dieser fürchterlichen Tiefe, nachdem sich immer die jeweiligen Vorbereitungen als uuzureicheud erwiese» haben. Trotzdem gelang es mir. mit drei meiner Arbeiter im August des Jahres 1880 nach mehrtägigen Vorbereituugen diesen 225 Meter tiefen Höhlenfchlund zn bewältigen. Die Schilderung dieser höchst eigenartigen Expedition in die Tiefe der lii-a^n^a wurde im Vorjahre in den Nummern 121 bis 12N der «Laibacher Zeitung» veröffentlicht. Mit dem Hinweife darauf und um jede Wiederholung zu vermeiden, will ich hier noch znm Schlnfse aus der bereits mehrmals citierten Publication des Herrn A. Urbas speciell über diesen wahrhaft unHeim, lichen Abgrund wortgetreu anführen, was diefer ver. dienstvolle Forfcher bereits in den vierziger Jahren der Oeffentlichkeit mitgetheilt hatte. «Die merkwürdigste Naturerscheinung bildet die sogenannte Kali.^isivli Mnn, ein Abgrund von nnermesslicher Tiefe.» — Aus den weiteren Punkten diefer ersten publicistifchen Nachricht von der furchtbaren Höhle Kali«k6va jamn konnte ich ersehen, dass damit nur die dem Volke als lii-.^iznicn bekannte Teufelshöhle gemeint fein konnte. Der Durchmesser dieses Riesenkessels hat an seiner Oberfläche über A0 Klafter. An einer bequemen Felfen-brüstung kann man ohne Gefahr in die schauerliche, von der Sonne gut beleuchtete Tiefe herabschallen. Der ausgezeichnet tiefe Kesfel zeigt auf dem Grunde eine schwarze Schlucht, welche weiter hinab ins Bodenlose führt. Wir machten einige Felfen locker und wälzten sie in die Tiefe. Der Eindruck dieses Experimentes mit einem großen Felsen ist unbeschreiblich. Die Schwingung der Schallwellen, die an den senkrechten Fels wänden des Kraters anprallen, verursacht einen dumpf zifcheuden Ton. bis der sselfen an der Schlucht mit wiederhallendem Ockrache zerschellt und durch die Schlucht weiter in den bodenlosen Abgrund unter den verschic- denartigsten Modulationen des Getöses s^AAt M einigen abhängigen Orten wird durch tue ^Ml" hineinfallenden Felsstücke das darin liegen^" ^eN^ mit einem donnerartigen, fo mächtigen Ocw>e ,', z,t . dass der Boden des Berges unter den ^'^"'ch uud alles eiuzustürzen droht. Der Va""'^ ol» dahin führte, fragte mich dann geheill""s"" ^,ch" nicht glaube, dafs'unten der Teufel wM^i'd Widere sagten mir. «dass. wenn ich diesen ^ ^, ziv gesehen haben, mir die Lust vergehen w""- ,, tenmale dahin zu kommen.» s,^r ül^F Alle diese Naturwunder bilden m 'l"^«-heit an Merkwürdigkeiten ein Seitenstücl 5"'„tM^ Grotte, dem Zirknitzer See und anderen ^^ -^ schen Merkwürdigleiten voll Krain. W" " M'« zch Ober- und Unterwelt von Planina z" v' ha^ mal Gelegenheit findet, wird sich überzeW ^der l-in der Schilderung nichts übertrieben Y" ^ ^g merksame Naturfreund findet im Oedle j«cla ^aibachrr Zeitung Nr. 207. 1757 ,y. Scptc.nbrr 1888. S's/^^lgill Victoria von El,gland)hat dem new«? fur den dem Herzog von Edinburgh zuthril urwMmeu frenndlichen Empfang telegraphisch ihren ^"«! ausdrücken lassen. Tllgesnenigleiten. U,^ Majestät der Kaiser haben, wie die «Orazer ^ Nn!'^' meldet, dem Ortsschulrathe i„ St. Johann geruht u^"l! ^'"" Schlllbaue 250 st. zu spenden ^er^r^'^^,""^ '" der Hosburg.) Zur «w, l,°» ^""esslchclt des Kaisers Wilhelm, welche »oird im w'"'^ f"^ Anfang October in Wien erwartet, laMm.ll. Ä"°'r der Wiener Hofburg ein vom Hof-h°fc°n eri n .3°? Hellmesberger sen. geleitetes laaendN ^"'"'ben, in welchem mehrere der hervor-de„ «... ""nstler des Hofoperutheaters mitwirlen wer-«rles n ^"lautet, dilrfte das Programm dieses Con-berrn.. ^"ll"ae von Pauline Lucca und des " ^"' Dyck enthalten. in n^. Brandbriefe) In den letzten Tagen sind gesunden . ^^lchaften der Umgebung Klagenfurts Briefe "achster ^> "' '"^che die Drohung enthalten, dass in bichl unk St. Peter. St. Martin, Terndorf, Anna-"ulgehen ?? ^'^ benachbarten Ortschafte» «in Rauch ^ächter b?n ^" bk" genannten Orten sind Feuer« ^lchstreis Worden, welche allnächtlich die Dörfer Vlarie js!^'"^ moderne Penelope.) Fräulein Hausherrn vielumworbene Töchterlein eines reichen Aclinic, k ". ""^e von ihren Angehörigen, da sie die slets aet,r" ^ "bcrschrilten hat, in den letzten Jahren ""schwärm »/ "'" Auswahl zu treffen, unter den fie Änlich,» kulanten, Beamten. Aerzten lc. einen im Pri^cil)^ ^"'"" ^"^ Fränlein erklärte, dass sie sagte aber s"'^ ^M" die Ehe einzuwenden habe. treten l,i« !^ ^"^^ "'^ ^üher ihr eigenes Heim be-Etille'rrz "'"^ ^rrliche Atlasdccke in japancsischcr sendet ^ s '"^" lie schon seit langer Zeit arbeite, t'lch ihrer ^° ^ ^as Prachtstück aus den Salon-^^it,va, ^'?" ^^"ung z» placieren gedenle. Die hatte das ^ - ^'"" "'^ compliciert, allein noch nie ^lcn ander.?",, " ^° ^"^ Whler gemacht, als in den ^"'"l>> wa« 3 ^"^"n. immer luusste sie wieder auf' l einiaen 1- ^^„dung der Decke weit hinausschob, Mister d»r m ?!" "^'^" "" Hause ei» ehemaliger Hof . Heldunn ! c ^^ Fräuleins, Dr. F., und brachte Mten hal, " " ""^ Stellung bei einer Vanl er-^uleinsN)'^^ ^" '" bie Lage sehe, die Hand des t "' zu ^I,'verseil langem liebe, und das ihn wieder "gtt: el grusle/' " '^ "cht s° statk mehr zu sehen, aber ^'"ich w..?^"^"' Wie mag das zugehen? Wahrheit M^" ber Fleck nicht auf die richtige Weise be-Mer. ^"" '"mr.lt einen halben Bogen weiches Lösch-iin nn^ ,^ dermal zusammen, befeuchtet es mit ""'deren ball ^ ^ ""^ ^" ^leck. Dann legt man den , ersten ? ^"llen Löfchpaftier zufammengefaltet auf "lten zgi.^,"., ^"ckt derb mit der Hand oder mit einem Ahnden ! -'"' und der Fleck wird vollständig ver-^ ^enlln ?' bas Löschpapier hat das Fett aufgesogen ^ ^einia,.« ^ ^^ leicht entzündet, darf man niemals >"ebn,en 9^" b" Nähe der Lampe oder des Herdes "mllhen. ' ^ "ie ein warnies Plätteifen zum Drücken ^iz?I°/reichisches Lottospiel in der ?Neben" A« b"« Berner «Bnnd» aus Appenzell ä ^'" adw. «- ^ "Hl weniger als 24? Personen Hi ^ in ^ ''^^" Vorderland des streng verbotenen be^ehrzabl ! ^"erreichischen Staatslotterie angellagt. »,i?^lt sind :n ^"llecteure. die in die Angelegenheit ^°lt bett,.«!! ^aen des gleichen Vergehens schon l> ^ lw worden. ^°" a«s"e Militärparade vom Luft-^ "'dass ^"°lographiert.) Aus Berlin wird lM?"ade vom ,°?. !' September abgehaltene große ^ei. "btheilun^" ^""" ""l'"s der militärifchen Lust- Wlhofer ssel^ / "^" "rca 1000 Fuß über den, >vird^(Nra 5 ^' Photographiert worden ist. des>s>'l)nrdiner n"^"' Die Kirche und das Kloster ^l3 ^a tell.^!'^ '" <Äwozdziec sind gestern, wie wird, infolge eines Blitzschlages d^> n.usil',^^) ^" kuustliebender Graf spielt ^!^cretiir'"''?"^"etär vierhändig. Graf: Aber. " ^ecretii.. «. "' ja inuner uin einen Talt zu-"'- A"s Respect, Herr Graf! Dor Cougrcso «ller dic Schwindsucht. Diesertage hat in Paris ein Congress von Aerzten und Naturforschern stattgefunden, der sich ausschließlich mit Untersnchungcn über die verbreitetstc und verheerendste aller Krankheiten, die Tubcrculose nämlich, und die besten Schutzmittel gege» dieselbe beschäftigte. Die Resultate, welche dieser Congress zutage förderte, verdienen die weiteste Verbreitung. Eine der ersten von den daselbst discutierten Fragen waren die Gefahren, welche durch den Genuss des Fleisches und der Milch tubcrculoser Thiere entstehen. Diese Gefahren sind keineswegs so groß, als man denken sollte, und der Ansicht des Oberthicr-arztcs Nocard zufolge, einer Autorität in seinem Fach, ist die Verarbeitung tuberculoseu Fleisches durch die Ver-daulmgsorgaue seltcu die Ursache der Schwindsucht beim Menschen. Weit gefährlicher ist die Milch von Kühen, deren Euter tuberculos sind. Die Procedur des Kochens ist unerlässlich, um solcher Milch die ansteckende Kraft zu nehme». Dagegen ist Ziegeumilch auch im rohen Zustande nicmals verdächtig, da die Ziege ein von der Schwind-sucht iuümmes Thier ist. Der Congress ha«, wie alle derartige« Versamm-luugcli, sehr zahlreiche Forderimge» gestellt, um wenigstens einen Theil derselben zu erlangen. So verlangte er unter anderem auch die Confiscation und Zerstörung alle» tuberculosen Fleisches, iu welchem Grabe dasselbe auch insiciert sei. Aus solche Art würde die Schwind» sucht ihre Verbreitung nicht mehr vom Hackbrctte der Fleischer aus ft»den; allein dieselbe hat noch su viele andere Verbreitungsmittel, dass damit wenig geholfen wäre ... In Paris, wo alljährlich 10.000 Personen an Schwindsucht sterbcu und wo gleichfalls alljährlich 40 Millionen Kilogramm Fleisch verzehrt werden, entfallen aus 100 Schlachtthicre fünf tuberculose Ochse» oder Kühe; allßerdem wurde noch niemals ein Fall von Schwindsucht constaliert, der auf de« Genuss von gekochtem oder gut durchgebratenem Rindfleisch zurückzuführeu war. Dr. Guinard hat in, Verlause des Congresses mit Recht auf die Gefahreu hingewiesen, welche von der in den letzten Jahren in Aufschwung gekommenen Oe pslogenheil blutarmer Personen herrühren kann, welche die Schlagbrückcu besuchen uud daselbst das warme Älut trinken. Genau dasselbe ist der Fall mit der Mode, rohe Beefsteaks zu essen. Keiucs von beide» hat noch jemanden geheilt, dagegen in vielen Fällen Bandwürmer, Schwindsucht und andere vernichtende Krankheiten auf den Menschen übertragen. Da man aber eingewurzelten Vorurtheilen in gewisse», Grade Rech»u»g tragen muss, hat Dr. Kol» ving den Liebhaber» von Blut und rohem Fleische das der Ziege, des Hammels nnd anderer im Freien lebender Thiere empfohlen. Namentlich Hammelblut schmeckt »ichl widerlich, uud wenn man dasselbe aus einen, undurchsichtige» Glase trinkt, so kann man glaube», warme Milch zu genießen. Dieses nud keines anderen Blutes sollte man sich auch bedienen, wenn ma« zur Klärung des Weines oder anderer Flüssigkeiten des Blutes bedarf. Nach den Beobachtungen von Dr. Brnn in Syrien »nd Dr. Piot in Egyptc» gewährt das Wcchselfieber gegen die Schwindsucht Imm»»ität In diese» Laildcrn stellen die Reichen, welche selten von der Malaria heimgesucht werden, ein zahlreiches Contingent zu den Opfer» der Schwittdsucht. Das Leben in freier Luft prädisponiert nämlich zu den Schädlichkeiten der Malaria, während es die Lnnge so kräftigt, dass sie vor der Schwindsucht fast gefeit ist. Unaemein interessant sind die statistischen Beobachtungen, welche Dr. Vruu in Beirut an mehr als 7000 Kranken gemacht hat, und er »st zu der Ueberzeugung gekommen, dass, wenn es in nnserer Zeit so viele Invaliden auf der Lunge gibt, das zum großen Theile der Furcht vor der Zualufl zuz»schreibl» ist. . . Und doch ist diese millionenmal besser, als die Ein-athmung schlechter, von uns und unseresgleichen bereits verdorbener Lust. Sehr Wichtig sind die Beschlüsse, welche der Congress gefasst hat und die aller Voraussicht nach auch Beachtung bei den Regierungen finden werden. Er beantragt die Indruckleguug und weiteste Verbreitung von Anweisungen, wie sich das Volk zu benehmen habe. um sich vor Ansteckung mit der Schwindsucht zu wahre«; wie man die in der Wäsche, dem Auswürfe und in den Spncknäpfen der Kranken enthaltenen Krantheitskeime zer-stören müsse. Ferner beantragt der Congress, dass die Milchwirtschaften behördlich überwacht werden, um zu verhindern, dass durch die Milch anfleckeude Krankheiten verbreitet werden. Eine solche Ueberwachung wird in London und den skandinavischen Ländern bereits seit Jahren mit dem wohlthätigsten Erfolge für die Bevölkerung geübt. ^.., . Der Brüsseler Arzt Dr. Lab o hat endllch emen Antrag eingebracht, der auch zum Beschlusse erhoben wurde, dass die Sauitätsgesetze aller Länder der Welt die Schwindsucht i» die Reihe der ansteckende» Krankheiten anfnehmen mögen, welche gewisse specielle und iu-ternatioualc Schutzmaßrcgelu erheische»; fer»er auf eine obligatorische Uebcrwachung der Krankheitscrscheiunngen bei Hansthiercn, und zwar nicht bloß solcher, die notorisch übertragbar sind, wie z. B. die Wasserscheu, der Karbunkel, die Blattern lc., sondern auch aus solche Krank- heiten, deren Ucbertragbarleit vom Thiere auf den Menfchen wohl noch lein wissenschaftliches Dogma, aber sehr wahrscheinlich ist, wie z. V. Typhus, Diphtheritis, Hautausschläge und Tuberculose, gegen deren Verbreitung endlich energische und gemeinsame Maßregeln getroffen werden müsse». Loml- und Prouinzial-Nachrichten. Dns Jubiläum des ,.3okol". Es war ein schönes, glänzendes Fest, das in den lchic» Tagen in der Landeshauptstadt Laibach begangen wurde: das 25jährigc Jubiläum des Laibacher Turnvereines «Sokol». Aus nah und fern waren die Turnbrüder herbeigeeilt, um sich an dem gelungenen Feste zu belhrilia.cn. In Tarvis wurdeu bereits Freitag vormittags die dort angelangten böhmischen Turner von einer De-pnlalio» der Kär»l»er Slovene» und vo» der Abordnung des Laibucher «Solol» unter Führung des Starosla I. Hribar begrüßt. In gleicher Weise begrüßte in Steindruck die «Solol»-Vereine aus Kroatien auch eine Deputation des Laibacher «Solol». Aus dem Perron des Laibachcv Südbahuhoses halte» sich viele Hunderle ein-gcfundcn, um die böhmischen Feftgäste zu begrüße». Starosla Genleillderath Hribar hielt eine Ansprache, in wel« cher er die Gäste herzlichst willkommen hieß, woraus der Führer der böhmische» Sololisten Dr. Podlipny dankte und betonte, die böhmischen Turucr seien mit Freuden nach Laibach geeilt, um die Slovenrn gelegentlich eines so bedeutungsvolle» Festes zu begrüßen. Ein gleich war» mer Empfang ward auch den «Solol»-Vereinen aus Kroa» tie» zutheil. Abends fand in dem reich mit Fahnen geschmückten und festlich beleuchteten Garten der Citalnica-Restauration eine gesellige Zusammenkunft statt, bei welcher die Productioncn des Sextetts der von Cerveny aus Königgräh gesandten Bläser großen Beifall fanden. Samstag nm halb 10 Uhr vormittags formierten fich die Vereine aus dem Congrcssplatze zum Festzuge, Es waren im ganzen 50 Vereine mit l!) Fahnen erschienen. Um -'/-><« dem Coliseum bcizuwohuen. Den Zug eröffnete eine Cavalcade der Laibacher Sokoliste», ih»en folgte dir Musikkapelle von Rndolsswcrt und die Vereine in folgender Ordnnng: Die «Solol»-Vereine von Prag, Pilsen, Melnik, Chrudim, Königl. Weinberge, Stralonih, Tabor, Wamberl, Vrandis, Sobieslav, Königgrätz, Pilgram, Pisel, Nimvurg, Kourim, Brenov. Bydzov, Nudweis. Agram, Karlsladi, Warasbin, Görz, der Sannthaler «Solol». der Untcrlrainer »Solol». der «Sotol» von Trieft, der Gesangverein «Slavec» aus Laibach, der Gesangverein «Lyra» aus Stein, der Lese-vcrein aus Eisnern, di? Lesevereine aus Stein und Krainblllss, die Laibacher Citalnica, dann die Cilalnne von Bischoslnck, Adelsbcra. und Schischka, der Lrseverein von St. Georgen nächst Krainburg, die Cilalnicc von St. Veit und Sessana, der akademische Verein «Slo-vcnija» aus Wie», der Laibacher dramatische Verein, der Lescvercin aus Idria, die katholischen Gesellenvereine uon Laibach uud St. Veit, der Lesevcrein von St. Peter in Innerlrain, die verschiedenen Bicyclisten, die Veteranen-Musikkapelle aus Stein, die Deputation der Kärntner Slovencn und zum Schlüsse der Laibacher «Sokol». Sämmtliche Vereine nahmen im Halbkreise auf der Wiese vi8 ,^-vi« dem Coliseum Ausstellung; es war ein reizend buntes Bild, die zahlreichen Fahnen und die ver-schiedcnen Trachten der Vereine zu beobachten. Die Feld messe wurde vom hochwürdigen Herrn Ignaz Hit nil celcbriert. In einer kurzen Ansprache sagte der Celebrant, dass die Liebe, welche die «Solol»-Vereine der Slovenen, Böhmen und Kroateu vereint, die Ursache der außer-ordentlichen Betheiligung am Iubiläumsscste sei; möge dieselbe nie erlöschen, desgleichen nicht die Liebe zum Vaterlande und den, allgeliebten Kaiser. Nach der Messe spielte die Musikkapelle des Rudolfswerter Vürgercorps die Vollshymne, welche von allen Festtheilnehmern und den «achTallsende» zählenden Zusehern entblößten Hauptes angehört «nd mit Zivio^, Slava- und Via-zdar-Htufen acclamiert wurde, Nach Beendigung der heil. Handlung übergaben namens der Kärntner Slovenen 8W6. mu<1. Rates und Landtagsabgeordnetcr Gregor Einspieler das der Fahne des Laibacher «Solol» gewidmete prachtvolle Fahnenband, wofür Starosta Hribar dankte. Der Zug bewegte sich sodann durch die reich beflaggten Straßen der Stadt unter llingendem Spiele zum Rathhause, wo der Herr Bürgermeister mit den, Ge-mcinderathe denselben erwartete. Nachdem der Zug Auf stellung genommen, begrüßte Starosta Hribar den Herrn Bürgermeister und den Gemeinderath, wofür Bürgermeister Grasselli, die Verdienste des Laibacher «Solol» um die Hebung des slovenischeu Nalionalbewnsstscins betonend, danlte. Namens der böhmischen Sololistcn bo grüßte den Bürgermeister Dr. Podlipny, namens der kroatischen Professor Vam berger. Der Festzug nahm hierauf seinen Weg zur Citalnica, wo er sich auslöste. Mittags fand im Gasthausgarten «zum Stern» ein gemeinschaftliches Essen statt, wobei eine Reihe gegenseitiger cordialer Toaste ausgebracht wurde Das nach mittags stattgehabte Schauturnen im Koslcr'schcn Ärän hausgarten versammelte mehrere Tausende des Publicums und Laibacher Zeitung Nr. 207._______________________________________1758______________________________________________w. September 138^^ fanden die Leistungen der Turner, insbesondere jener aus Böhmen, großen Beifall. Ein leichter Sprühregen machte zwar dem Turnen ein Ende, allein sofort, nachdem es aufgehört zu regnen, begann eine animierte Unterhaltung, welche bis abends anhielt. In den glänzend decorierten und beleuchteten Lokalitäten der alten Schießstätte fand abends der Festball statt, an welchem wohl mehr als 500 Personen, darunter Bürgermeister Grasselli, Handelskammerpräsidcnt Ku schar u. s. w, theilnahmen. Die Dameuspendcn waren reizend. Trotz der geradezu tropischen Hitze im Saale wurde mit bewunderungswürdiger Ausdauer getanzt. Das Ballfest endete erst bei Tagesanbruch. Gestern vormittags fand nach dem Ausfluge nach Oberrosenbach in der Turnhalle der Oberrcalschule das Wetturncn statt. Den Ehrenpreis der Stadt Laibach, einen schönen silbernen Becher, errang Herr Potuclo aus Prag, die 25 Ducaten, den Ehrenpreis des Herrn Go-rup aus Fiumc (25 Ducaten), der Vorturner des Laibacher «Sokol», Herr Fint. Die übrigen Preise wurden den böhmischen, kroatische» und slowenischen Turnern zuerkannt. Mittags sand die Festversammlung des Laibacher «Sokol» im Saale der Citalnica statt. Nach einer patriotischen Ansprache des Starosta Hribar, in welcher derselbe die 25jährige Thätigkeit des «Sokol» beleuchtete, wurden die Preise vertheilt. Pas hierauf folgende Festbankett begann um halb 4 Uhr. Den ersten Toast brachte Starosta Hribar aus Se. Majestät den Kaiser aus. Die Musil intonierte die Voltshymne, welche von der an 300 Personen umfassenden Gesellschaft stehend angehört und mit «Zivio»» und «Slava»-Rufen acclamiert wurde. Starosta Ivan Hribar toastierte weiters auf die böhmifchen und kroatischen Soko^ listen sowie auf die aus allen flovenischen Gauen herbei-geeilten slovenischen S^lolisten, welcher Toast stürmische Zustimmung fand. Dr, Podlipny dankte namens der böhmischen, Professor Vam berger namens der kroatischen Turner. Der Podstarosta Nolli brachte einen Toast auf den Bürgermeister und den Gemeinderath der Landeshauptstadt Laibach aus, worauf Bürgermeister Grasselli die ersprießliche Thätigkeit des Laibacher «Sotol» hervorhob und auf die staatliche Freiheit in Oesterreich fein Glas erhob. Dr. Tavcar widmete feinen Trinlfftrnch dem Laibacher «Sokol» als dem Förderer der slavischen Idee. Fräulein Lip old aus Prassberg toastierte in schlichten Worten auf die 'Sokol»-Vereine überhaupt, welcher Toast mit Jubel aufgenommen wurde. Es folgte noch eine Reihe anderer Toaste, bis gegen halb 8 Uhr das Bankett geendet hatte und die Festgäste sich zur Fest-Vorstellung in die Citalnica begaben. In der Cita^nica-Restauration entwickelte sich nach der Theatervorstellung eine animierte Unterhaltung, wobei es an patriotischen Toasten nicht fehlte. Heute morgens haben sich die böhmischen, kroatischen und zahlreiche slo-veuische Turner sowie viele Festgäste nach Veldes begeben. — (Allerhöchster Dank.) Se. Majestät der Kaiser haben den Herrn Landespräsidenten allergnädigst zu beauftragen geruht, der Gemeinde Ratsch ach bei Steinbrück und der Rohrschützen-Gesellschaft in Laibach für die anlässlich des Allerhöchsten Geburtssestes Sr. Majestät dargebrachten allerunterthänigsten Glückwünsche den Allerhöchsten Dank bekanntzugeben. — (Truppenmanöver.) Die 28. Infanterie-Truppendivision, welche seit 28. August in Cilli und Umgebung concentriert war, hat vorgestern Cilli verlassen. Die «Deutsche Wacht» constatiert, dass während der ganzen Zeit nicht die geringste Friction zwischen Civil und Militär vorgekommen ist, dass die Bevölkerung von den Truppen, von der in denselben herrschenden Mannszucht und von ihrer Ordnungsliebe den denkbar besten Eindruck empfangen hat, und dass insbesondere auch die Officicre durch liebenswürdiges Entgegenkommen die Herzen der Bewohnerschaft erobert haben. Der Abmarsch der Truppen nach Gonobitz begann schon am Donnerstag. Heute und morgen finden bei Gonobitz die Schlussmanöver statt. — (FünfzigjährigesPriesterjubiläum.) Aus Portorö im Küstenlande schreibt man uns: Vorige Woche feierte hier der Ehrendomherr und Pfarrer von Portorr, Herr Jakob Randic, sein 50jähriges Priester« jubiläum. Was er während der langen Zeit seiner Thä-tiglrit seinem Volke als Lehrer und Seelenhirt war, das bewies die liebevolle Theilnahme, welche sich bei dieser seltenen Feier von allen Seiten kundgab. Auch von Allerhöchster Seite wurde seinerzeit sein Wirken durch Auszeichnung gewürdigt. Da der greise Jubilar auch in un> serem Nachbarlande Krain viele Verehrer und Freunde zählt, so fehlte es auch aus dem schönen Krainerlande nicht an herzlichen Gratulationen. — (Aus Arch) berichtet man uns: Am zweiten September feierte unsere Schulgemciude des vierzigjährige Rcgierungs-Iubiläum Sr. Majestät des Kaisers. Gleichzeitig begieng die Schuljugend an diesem Tage das Schutz-eugelfest, die erste hl. Communion uud den Schuljahr-5chw5s, Das Schulfest wurde nachmittags A Uhr vom «etter der Schule mit einer Anrede eröffnet, worauf die ^U«w"«e unter PoNersclMen abgesungen wurde; sodann ^airn De, Ruhr. — Mamiliuö R»wnihar, Ver.'.eh' rungsstener Aussehers-Suhn, l« I., An der Stiege «, Scro» phnlose. Den 7. Septembe r. Franz Ieras, Arbeiters Sohn, l'/„ Muna!c. Kuhlhal l7, Scrophnlose. Agnes Graul, Arbei lcrs Oaltili. «'.4 I.. Vahuhosg.iss.- l'.». ftleurilisches Exsudat. D e u !>. Seftte m b c r. Moriz Pürcker Freiherr von Pir»s> Hain, l. l. pens. Oberst, <»5, I,, Auerspergplah 7, chrou. E'ilzü» dung drv Gehirn» »nd Mckemnarlslicwte. Im Spitalc: « Den 5. SePtember. Jakob Sme, Arbeiter, :" ^' Lnngentuberculose. ^ c> Den «.September. Johann Prelec. Inwohner, t'"." Pyäulie. ^^. LottozichuiMll vom ?. September. Trieft: 24 2 21 7 25. Linz: 51 12 4li 71 1^^ Meteorologische VcoliachtmljM iu Kmbalh^ Vll.Mg. 73« 3 1^8 wmdstill i N^el «,<« 7.2.N. ?:!?'<) 24'4 SW. schwach hei!" U » Ab. 7:l<>'<; 17 6 W. schwach lMr ^^ ?U.Mg. 7Ä 4 III'2 windftill bewöllt iZ^ «. 2 . A.' ?:M» 14-2 SW. schwach hei«"' ZW" !> . A. ?.^:t 18-0 SW. schwach be>Mtt ^-^ ?U.Mq. ?:l?'4 15 l; wiudstill bewöllt s)l i>. 2»N. ?:«>-:l 1tt-8 O. schwach bewM M" 9.Ab. 74l-2 15-0 O. schwach ! lM" ,.,,„. De» 7. Morgeuncbel, dan» bewMl, nach«"«"!!' ^„ Den «.morgens bewM«, dann lheilll'eise Ansl)!'!!'''''''^ ''^ ^ 5» Uhr lnrzer »iegen. später starler, mit lln«l>brech"!'^" .^, Nachl anhalteuder Regen. Den !<. meist gcschloss"" """> .^j abends Aufheileniüg. Das TagesmMel der Wä"»'' "' ' ,,.^, Tagen 1!> .l", l!) 5>" und lll 5i". beziehnugslUliss «'" 4 2« und l 5»" libcr dem Nnrmale. ^... ^^" Verantwortlicher Nedacleur: I. Naglin>>< ' es ftlotl den, Allniachligeu gefallen ha<, »"5",' uergcssliche Tochter, rrspeetive Schwester, ss>l'»>" Fallny Gollob gestern, am «. September d. I.. um N llhr ""','" tags uach lurzem Leiden, versehen ini! dei« '1^ >„.) Slerbesacrameuten, in ihren, 14. Lc'l'eilsia!)" l bessere Ieiiseils zn berufen. <»<„ ! Die Dahingeschiedene wird den, srom""" ' l denken einpsohlen. c^lshsM'" Die heil. Seelenmessen werden in VM")" ! Kirchen gelesen werden. ! ! Oberlaibach am 1». September l^^- ! Es hat dem Allmächligcn gefallen, l!»ic" "" ll„d geliebte Mutter, beziehungsweise Schwiegern"»' Groslmutter, < Zertha Grttsin Wurmbrand-Stupp" geb. Gräfin Nostih-Nhicnecl ^ am 8. Sepleinber 168« nach lurzenl !ch'''"'!/,i. '" Ueiden, versehen mit den heil. Stcrbesacra»'" ^z^ ihrem ?ii. Lebensjahre in ein besseres ^ Die irdische Hülle der theueren Velbl'chHischl.' Montag, den w.d.M.. sc'U>> >^i,sl, Nr. s>«, vormittags halb N Uhr. sl'ierl'ch l' .'^„ ," nach den, Südbahnhof überführt nnd '" "^„.ilie"' 'Nicder'Oesterreich zur lchten Ruhe in dcr li Begräbnisstätte beigesetzt. ^.,„c's''>"' ,^ Hjl !> Uhr vorinittags in der Pfarrlirchl ^.,^,„.,„ lündignng bei den hochwürdigen PP- '^ l gelesen werden. ^> ! «aibach'Schischla am ii. September ^ ' ^, l Hettlvia lilrafWurmbrand.<2tupp"^ <1?s! ! nierer, »iitlmeister der Landwehr; V'^ ol'M > Wurmbrand'TtnpPach, l. l. kä"""" Dn'^"... > und Conlmandaut des Kaiser ^""'V'^d's''^ > Regiments Nr.1; Leo Wraf Wnrmd" ^ ^ , > pach, l. t. Kämmerer. Oberst, Kan.mcrvo^^ss, > Hoheit des durchlanchtigstcn Herrn ^rz>< '. zg, Ferdinand uon Oesterreich-Este: vtto«»l >r"' > bra«d.E Hoscf Tchleael; Marie ""' A,,,c.i. ^/ nel, (inlel nnd Elllm>" ^^ ^,-,t!N»Nl,i«,»stall ^l-« "" ^l^M^^^^ ^^Laibacher Zeitung Nr. 207. ________________________________ 1759_______________________________________10. September 1888. Course an der Wiener Börse vom 7. September 1888. «°ch dem 0^^ 2°,^°^ i-taats.Aultheu. >!,«<" .«" ^laal«lo,t 250 fi, 133 76 ,»< 2K '««er "''^' ' '"' " >e<» 7<> >?c> 25 '«", «otenrcnir, ficuersrei »7/0 !>>N,»?"°!,«,l.,,d ^ !X« n^ b«/„ Temts« »anal .... >(,<'?« 105 s»o L°/n ungarische...... »«5 — 'l.5 5» Andere össentl. Anlchcn. Dona,io« — ll>e?n Änltden d. Stad!ocm«inde Wien 105 25 I0ü 2» Anlchcn b, Slablgcmeindc Wien (Silber und Void) .... — - — - Plnniiln »lnlb.SladtncniMlrn »45 l>o 1«. — Pfandbriefe (s«r ,0» sl,) Vodcncl, allg. öfierr. <"/„ Gold . lüb'LO »2« — blo, in l>o « « 4'/,"/° >00 7>> >Ul 2!. dlo. in s.n « « 4«/n . »,»50 l» - bto, Prämien Schuldverschrz"/« Il"/» >c»l— — — Vest,»ung. U'anl veil. <>/,"/«- . ,0l «u 10^ l0 dlo. « 4"/, . . >oo 8u 10« »« blo, » <"/» . . K,c>'3« l0« «n Unss >'Nn, Vodem-rsdit-Nclienges, in Pest i„l I, !».'!» Uürl, 5>/,«/n ^-^ —' ' PiioriMS Obligationen «ili ,00 fl) Elisabrlh Weftbah» ,. «kulisflon — - - fferdi»a»di!»Nordbahn in Silber ion ,!0 10« uo «ranz ^vsts'^ahn..... — — —.— Gali,ische »arl i'udwiss.Vahn ü»u sl. S. <'/,"/» . »!> 7l> '00 «5. Ocslerr, Noldwestbahn . . . 10« - ü»l,>l< Siebenbillger ...... —— —'— Hllb Ware Slaalsbllhn l. »mission . . «— — - Siibbahn K 3°/„..... >» n..... „4 7b lltb !i0 Ung'galiz. Nahn..... 9» bo wo> Diverse Lose (Per Slüll), Lrrditlosc l00 kl..... »80 5!» 1»1 <'" fi, ' . . «l — --'" 4«/n Donau'Dampslch. ,oo sl. >,9.»0 -'— i'ail'Hcher PrämicN'jlnleh.zofl. 2» 7« Rudolf t'osc 10 fl..... »z-ftl» l» b« kalm Vosc 40 sl. , «5l>U s« - Sl,'l»>:»l,'!>'.Lo!c 4« sl , «7 — «? b» waldsiciu.kKsc 20 fl, , . , 44-- — - Win5>!ch,,läh'Vose 20 sl, . »9 25 K9 50 Vllul-Attien (per Stllck). «»Nlo.Ocstcrl. «c>nl 200 sl. . N7 2^ >'' ?^' «anlvercin, Wiener, wo sl. . X'2 50 >l,°> — «bncr,.«nst,,oft.z>0l,sl O,i»»'s'lw vrcdilbanl. «llg. Nn^. .^u ,. - _ - - Veposltenb^nf, «N«, 2<>U fl, . i«7 .-1»« - «tscomptc o',, Nieberöft,«>oN. <>i!i - s''»" b!)po>hcle!!b,,i>ft.2»0sl.2f><'/o"» ^ Veld Wore Actien von Transport-Untcrnchmungcn. (per ßtüs). «Ibrcchl'Vllhn 2ou sl. Silber . b2 - 54 — ?lllöld^ssiu!!l Äahn 200 sl, Sllb , ll>2 75 l«ü 25 «u!si«-Tepl, «tis^nb. «uo sl, Dampfschiffahrt« - Ges. Ocswr, lwo sl. «M, . . ,4,5—417- Drau-nz«Vudwei« 20« sl. . — — —— Slzb,.Iir,IIl, ssranz-Ioscs Vahn i!00 s>, Silber —' - —>— ^«nsfirchclxVnr^crEif xoosl.V. —-— —'- Mali,,ssarl^'udwia-Ä,!i<>nsl,!iM, 210 20 2l0 70 ^r.i^«! sl, . —-— —> - «>ischa!!.Odcrl', 25. bto. 5»fl. Gilb, »«25 85 s>l» »!udoIs°B.ih» 20« fl, Silber . ,z» 75 I9ü 25 Eicbeobilrssrl Viscnb, 200 sl, . —>— — — K»aat»cisenbahn200 sl, ö,w. . 200-75 »5« Eübbahn »00 fl, Silber . , . lli - in 2f> Süb^lorbb,'Verb..V.200fl.— — _ Ung, a^liz, fl, Silb« l?I 5« ,?!l,50 Ung, Nolboftbahn i!(»0 fl, Silber Kü'50 i«2 — Nn«,Weftt>,Maab»Glaz)20usl,S. 170 50 ,71.— Indnstrie-Nctien (per Stiick). Egydi unb Kinbbcra, Eilen» und Stahl I„d, in Wien N»0 fl, , — — -.__ !N',>k<.'ihg, I, «0 sl, <«"/„ >»?. <<0 »4, — „Llbcmühl", Pupicrf. ,,, !l<,«G. 5« !i<< 5? 50 Viontan-Gcscllsch , österr-alpine 4420 44 90 Präger Eiscn.Ind, - Ges. 200 fl, 284 50 285 5» Salgo Tarl, Visenraff, 100 sl. . 1»« — — — Wassrns.'G.Oestinw >l»usl, x?4 - ,?? - Devisen. Vcutschc Plätze s.u s>s, L!» ?n Vonbrn . , , !L2I<> »22 4!» Paris . , , 48 o? 48 15 Valultn. Dncaten ... 57!» bül ilU-Franc»ire) 4?'70 ^7 80 Papier«Mubel per Slilck . , . >»!:,, 1 24,^. Heute nachmittags Osiers Brauhaus Garten poncert 0orpIaif0rJmlorton k. k. priv. Bürger-(3i)80i kapelle aut »«dolfawort. > Anfang 4 Uhr. Junger Herr % (Student) i^^aemr!6 VerPflegung genommen: "•Stock ra88e Nr. 23 (ltai«rischor Hof), ^^__^^ (81)71) H—l ^theile Wieder «lavier-üBterrioht Cll6? kr- aijs w»nsch mit sran-u»cr Unterrichtssprache) und im Französischen. MJ70) h E. Zetinovich ^-~^_~~'1 Congressplatz 3, I.Stock. . Unterriebt in a ^ranzÖ8ischen und ^ englischen Sprache de» deutschen Gegenständen p der Volkssohule. !?alisSicnKiifr' wcl(hc slir den Rramma-t-^n f1) "»terricht noch nicht reif sind, in*n!!ÖKise],n 0,rri('lllct, in welchen das sicher nT1 das KnßUsche nur mittels Hebungen gelehrt wird. (39e«) 2^x Anna Bold ^^-—Jl__^^ Petersstrasse Nr. 27. ^'° Znupwgcntschaft ,. znilmch 'hV"bczi,'i >^'^'' Stadt und de« >N^'ch mit k °."' dcr «ans ist. sich ^di^s^^^,^. (:l!>7ll—l) Anl l.t. Uutcsssymunsinm in Krainburg bessiilllt das Schuljahr mil dnii hlil. l^istamse nm 1?. September. Die Schillerausnahme in die A. nnd 4. Classe silidet statl am 14. und 15». September jedesmal vormittags von !> bis 12 Uhr. Die Direction. K. t. Obcrrcalschule in Laibach. Die Allsnahnle der Schiller filr das Schlll. jähr 1«»«/8i) silldct am 14., 15. und 16. September statt. An diese» Tage:« werden auch alle Nach-lrags ,mb Wicderholungsprilsuna/n abssehalten werden. Die in die erste Classe neu eintretenden Schiller werden sich am 17. September der AusnahmsprilfilNss lmterziehen. Neu eintretende Schiller haben den Tanf^ oder (Urbnrlsjchrin, das ssrea,»entalion«!zena.„is, l'rzil'hnnlisweisl- dac« mil der MjimiaMlmlsrl »er sehene lchte Seniestralzcugnis, die Doculnente, betreffend die Vefreiuna. vo,n Schnlgclde oder den Gennss eines Stipendiums, vliiznweisen die Aufnahmstale von 2 sl. K» lr. nnd 1 fl. als Acitraa. silr die Schillerbibliolhet zn entrichten. In die mit der l. l. Oberrealschule in «rr< l'mduna. stehende gewerbliche Fortbildungsschule wird die Einschreibung der Schiller am 1U. September und au den folgende» Tagen vorgenommen werden. ^WI —1) Uaibach, den «. September 1««8. ___ Direction der l. l. Obcrrcalschule. (3958-1) Nr. 7290^ Zweite exec. Feilbietung. Am 14. September 1888 um 10 Uhr vormittags wird hiergrrichts die zweite exec. Feilblctullz; der Realität des Anton Mauer von Grubse Hs.-Nr. 7 Einlage-Nr. 59 und 60 der Catastral-gcmciude Nakitnik, stattfinden. K. k. Bezirksgericht Adelsbcrq. am Itt. August 1888. (3572—3) NrTlVÄT' Zweite neuerliche ezec. Realfeilbietung. Vom k. l. Bezirksgerichte Gurtfeld wird kundgemacht: Es sei die mit dem diesgerichtlichcn Bescheide nud Edicte vom I.April 1«««, Z. 2«2ti. auf den 23. Juni 1888 angeordnet gewesene, sohin aber mit Vorbehalt des Reassumiernngsrechles sistirrte zweite executive Realfeilbietung der dein Johann Duoruit junior in Munkendorf gehörigen Realitäten Einl.-Z. 43. 44, 45, 259 und 353 der Catastralgemmlde Muntcudorf Einl.-Z. 24 der Cawstral-geuieinde Groftpildlog und Elnl.-Z. 778 der Catastralgemeinde Ravno uu Werte von 39.718 fl' und des lunclu» il>«»l li^»,^ in, Werte von 53 st. 50 kr. neuerlich auf den 19. September 1888, vormittags von N bis 12 Uhr Hiergerichts, mit dem vorigen Anhange angeordnet worden. K. k. Bezirksgericht Om'tfrld. am 4ten August 1888. (3586—2) Nr. 18475. Kuratorsbestellung. Vom k. k. städt.-deleg. Bezirksgerichte Laibach wird luudgemacht: Es wird deu unbekannten Erben und Rechtsnachfolgern der verstorbenen Ta-bttlargläubiger Maria und Ursula Zabu kovec von Ilovagora Herr Dr. Hudnil zum Curator ni :ls:luin bestellt und ihm die diesgerichtlichen Feilbietungsbescheide vom 4. Mai 1888. Z. 10580. zugefertiget. K l. städt.-deleg. Bezirksgericht Laibach, am ^2. AugB I»'««-(3869^3) Nr. 7370. Erinnerung an Josef Fließ von Gurlfeld, resp. dessen Rechtsnachfolger. Von dem k. k. Bezirksgerichte G»rk-feld wird dem Josef Fließ von Gurkfeld, resp. dessen Rechtsnachfolgern, hiemit erinnert : Es habe wider sie bei diesem Gerichte Otto Lajovic von Gurkfeld die Klage l»l!«r ordentlichen mündlichen Verhandlung auf den 14. September 1888. vormittags um 8 Uhr. hiergerichls an-geordnet wurde. Da der Aufenthaltsort der Geklagten diefem Gerichte unbekannt und dieselben vielleicht aus den k. l. Erblauden abwesend stud, so hat mau zu ihrer Vertretung uud auf ihre Gefahr uud Kosten den Herrn Ruprecht Engclsberger von Gurk« fcld als Curator a6 »cwm bestellt und demselben die Klage zugestellt. K. k. Bezirksgericht Gurkfeld, am 18. August 1888.__________________ (3762—3) Nr. 6478. Executive »tclicitatious-Versteigeruug. Vom k. k. Bezirksgerichte Gottfchee wird bekannt gemacht: Es sei über Ausuchen der Ursula Vlit-tina (durch Josef Buttina von Vanjaloka) die executive Versteigerung der der Maria Osauic von Kaptol gehörigen, gerichtlich auf 70 sl. geschähteu. »ub Einl.-Nr. 47 »a Suchor vorkommenden Realität be» willigt und hiezu zwei Feilbictungs-Tagsahungeu, und zwar die erste auf den 19. September und die zweite auf den 24. October 1888. jedesmal vormittags von 10 bis 12 Uhr, im Amtssitze mit dem Anhange angeordnet worden, dass die Pfaudrealilät bei der ersten Feilbietuug uur um oder über den» Schätzungswert, bei der zweiten aber auch uuter demselben hintangegeben werden wird. Die Licitationsbcdingnisfe, woruach iusbefoudere jeder Licitant vor gemachtem Anbote ein 10proc. Vadium zu Haudru der Licitationscomlnission zu erlege»» hat, sowie das Schätzungsprotukoll uud der Oruudbuchsextract können in der diesgerichtlichen Registratur eingesehen werden. K. k. Bezirksgericht Gottschee. am 29. Juli 1888. (3822—2) Nr. 6097. Curatorsbcstelluug. Vom k. k. Bezirksgerichte Loitsch ist den Elisabeth, Maria und danu Johann Casermann, dem Paul Hribar, Matthäus Ro^anc und den Valentin Ule'schen Erben von Zirknitz, rücksichtlich auch deren nn^ bekannten Rechtsnachfolgern, über die Klage der Maria Urbas von Zirlnih auf Anerkennung der erfolgten Verjährung mehrerer auf der Realität Einl.-Nr. 440 der Catastralgemeinde Zirknitz haftender Satzposten Herr Karl Puppis von Loitsch zum Curator a^ ac-lum bestellt worden. K. k. Bezirksgericht Loitfch, am 27sten Juli 1888. (3765—2) Nr^4629. Curatorsbestelluug. Vom l. k. Bezirksgerichte Gottschec wird dem Josef Millic von Neuwinlel. nun unbekannten Aufenthaltes, hiemit erinnert, dass der in Sachen des Anton Turk von Neuwinlel gegen ihn ,)<2l0. 317 fl. s. N. erflossene diesgcrichtliche Bescheid Z. 10 283 dem diesem unter einem aufgestellten Curator «cl nsilum Herrn Florian. Tomilsch von Gottschee zugestellt wurde. K. l. Bezirksgericht Vottschee, am 29. Mai 1888. (3766—3) Nr. 5855. Erinnerung an Georg Stimitz von Mertouz unbekannten Aufenthaltes und defsen Erben. Von dem l. l. Bezirksgerichte Gottschee wird dem Georg Stinntz von Mcrtouz unbekannten Aufenthaltes und dessen Erben hicmit erinnert: Es haben wider ihn bei diesem Gerichte Andreas Stimitz - Varhely (durch Herrn Dr. Burger hier) die Klage si>. i»ra6«. 4. Mai 1888, Zahl 3838. ,>s>!n. 476 fl. i>6 kr. s. A. Hiergerichts angebracht, wo rüber die Tagsatzung auf den 14. September 1888 angeordnet wurde. Da der Aufenthaltsort des Geklagten diesem Gerichte unbekannt und derselbe vielleicht aus den k. k. Erblaudrn abwesend ist, fo hat man zu feiner Vertretung und auf feine Gefahr und Kosten den Florian Tomitsch von Gottschee als En-rator »6 aclum bestellt. Der Geklagte wird hievon zu den» Ende verständigt, damit er alleu-falls zur rechten Zeit selbst erscheinen oder sich einen andern Sachwalter bestellen und diesem Gerichte namhaft machen, übclhaupt im ordnungsmäßigen Wege einschreiten uud die zu seiner Vertheidigung erforderlichen Schritte einleiten könne, widrigens diese Rechtssache mit dem aufgestellten Cnrator nach den Bestimmungen der Gerichtsordnung verhandelt werden und der Geklagte, welchem es übrigeus freisteht, seine Rechtsbehelsc auch dem benauutcn Curator an die Hand zu geben, sich die ans einer Verabsäu-nmng entstehenden Folgen selbst beizu-messcu habrn wird. K. t. Veznlsa.er,'chl GlMchec. am 14. Juli 1888.