Intelligenz-Blatt zur Lai bach er Zeitung. Ui'. 155. Dinstag den 29. Vreember 1tt^6. Vermischte Verlautbarungen. Z 2080. (3) Nr. 3855. Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Senoselsch wild allgemein kui.d gemacht: Es sey in der Erections' sachc des Simon Steile von Planina, als (Zessio» närs des ^lucaö Pleschner, wider Thomas Poschar von Goreinc, wegen, aus dem gerichtlichen Vergleiche ddo. l3- Juni l843, Z. 1667, schuldiger l38 fl. 54 kr. c. «. c., in die creculivc Feildietung der geg« nei'schei« , der Herrschaft Luegg »ut> Urd. 3tr. 66 un-lerlhäüigen, zu Goreine gelegenen, gerichtlich aus I4^l5 fi. 20 kr. geschätzten Halbhubc gewilliget; und ct> seyen hie,^u 3 Fcilbiclungötagsatzuogcn, und zwar auf den 23. Jänner, 24. Februar und 23. März Is47, jedesmal Vormittags 9 Uhr, in loco der Rea> lität mit dem Beisätze angeordnet, daß die Nealitäl nur bei der dritten Kcilbieiung unlerdem Schätzungs' werthe hintangegeben werden wild. Däs Ecyäi,'Ungspr»tocoll, der Grundbuchser» tract und die Licllationsbedingmsse können hieramcs in ven gewöhnlichen Amtsstunden eingesehen werden. K. K. Be^irksgencht Eenojetsch am l l. Dccem-ber ,846. 5 ^082^ (3) Nr. 10l^. Edict. Vom Bezirksgerichte Pölland wird hicmit be° kannt gemacht: Eö sey mit Bescheid vom 3. December 1846, E. Nr. 1U1»,in die erecutive Feildiecung der, dem Iohanil und Georg Fugina von Oberberg gehörigen l^4 Hübe, Rett. Nr. 92 sammt Wc>h<^ und Wirthschaslögebäuden, C. 3lr. 2 der Herrschaft Pöl-land dienstbar, wegen, von dem mitvergewah>ten Johann Fugina, dem Andreas Pö'schel von Tschöp-lack schuldiger 90 fl., respective hieuvn fälliger 60 fi, gcwiUiget, uud zur Vornahme die erste Tag-fahrt auf den 9. Jänner, die zweite auf dcn 8. Februar , die dritte aus den 5. März 1847 , jedesmal um die l0. Frühstunde, in loco Oberberg mit dem Beisätze angeordnet worden, daß die Realität erst bei der dritten Tagsalirt mUer dem Schätzungswert!)? hintangegeben werde. Bezirksgericht Holland am 3. December l846. Z. 20,3. (2) Nr. 3748. Edict. Vom Vc^ilkZgcnchie Gottschee wird hiemil be. kannt gemacht: Es sey über Ansuchen de< Stephan Boitz von Nilderdon, die erecuiive Feildielung der, dem Paul Mclmsch gel,öri^en, dem Herzoglhume Go:tsch»e »ud Rect. Nr. 2145 dienstbaren 4iu Ulb. Hubein Götteniz, sammt Wohn» und Wirthschafte-bänden 5uli (ionscr. Nr. l, dann der auf 58 fl 50 rr. geschätzten Fährnisse, wegen schuldigen l00 fl. l' «. c. bel,illigt, und zu oeren Vornahme die Tag sahnen auf den 18. Jänner, l7. Februar und ls März i84?j jedesmal um l0 Uhr V»>mittags, loco Göllenitz, mit dem Beisatze angeordnet »»orden, daß die auf 650 si. geschätzte Rcalirat und die Fahrnisse l>ci des dritleil Feilbiclungslagfahrt auch unter dem erhobenen Schatz-werthe, letztere jedoch nur gegen gleich bare Bezal,)' lung werden hintangcgeben werden. Grundbnch5enract, Schätzungsprotoccll und Fsibietungöbedingnisse können hiergerichls eingesehen werden. Bezirksgericht Gotlschee «m 18. November »846- Z. 2097. (3) Nr. Il28. E d t c t. Alle Jene, welche an den Nachlaß des am 29. November l. I in Ilnjovl'z Nr. 25 al> iille«lillo pei» storbencn Hofstalllers, Stephan llouschin, 0l. (3) Nr. 5419. Edict. V»n dem k. t. Bezilksgerichte Egg und Kreut» berg wird hicmit bekannt gemacht: Man habc über Ansuchen der k. k. Donnapilelgült ltaibach in die err, im Orte der Nealüäc, mit dem Beisatze bestimmt worden, daß diese Realität eist bei der d>ilten Ünila-tlon auch unter dem Schätzungöwerthe h'nlangegeben wellc. Has Scha'tzungsprotccoll, die kilitalionsbeding» nisse iull) der neueste Grun^buchsrrttact können allläg. lich !>ieramls ei,!ges('hen we.den. K. K, ',!).,ilks^c'.ich: ^-gg und Klentbcrg am 2l. November l«>6. 872 2. 2076. (3) WH W Nr. 2391. E d i c t a l - C l t" « ' t i o n der nachbenannten dießbezirkigen Burschen, welche bel der dießja'hrigen Hauptrekrutirung zur Stellung für dic Linie gewidmer wurden,^ aber weder auf die Vorladung anher, noch auf dem Affentplatz in Neustadt! erschienen. ^! ' DeS segcstaltig ausgebliebenen Burschen ^ ZH Geburts- ^ H ^ Anmerkung. ^ ^^. Name oder <ß!Z^ Pfarr "- Wohnort Z!Z^ 1 15,3 Franz öadicha Unterdeutsch- II 182l Treffen weder auf die Vorladung dorf noch auf dem Assentvlatz er- schienen. 2 17z Martin Terlepp Oberschönberg 2 ,, Sello detto 3 172 Georg Paik Orlaka 4 „ do. weder auf die Vorladung noch auf dem ?lffentplatz erschienen und wurde bereits mit Edict v. 22. M«i 1844, Z. ,120, u. 7. Juli 1845, Z. 15)04, citirt. ^ 132 Thomas Duller vroßlack 15 1822 St. Lorenz weder aus die Vorladung noch auf dem Afsenrplatz erschie»en. 5 142 Andreas Laurizh Grcßlipouz 13 „ Haidooih weder auf die Vorladung noch auf dem Assentplatz er« schienen und wurde bereits mit Edict vom 22. Mai !844, Z. 1120, u. 7.Iuli l8l5, Z. 15U4, cirirt. 6 143 Johann Terpinz do. !3 " do. detto 7 119 Johann Kreßou Großscheiniz 2 1823 Treffen weder auf die Vorladung noch am Assenlplahe erschienen. 8 12V Martin Kova- Aichpouz „ ', do. weder auf die Vorladung zhizh noch am Assentplatze erfthie- nen u. wurde bereits mit Edict vom 22. Mai l844, Z. 1120, u. 7. Juli 1845, Z. 1504, citirt. U 125 Joseph Snpan- Berbouz 23 >, Döbernik detto zhizh 10 12? Alois Supan- Streine ! 4 u do. weder auf die Vorladung zhizh noch am Assentplahe er- schienen, 11 8l> Blas Mervar Großlack '2l> 1824 St. 3orenz weder auf die Vorladung , noch am Ajsentplatze er- schienen , und wurde bereits mit Edict vom 22. Mai 1844, Z. 1120, u. 7.1815, Z. 1504, citirt. — 873 — ^?^/' Des söge staltig ausgebliebenen Burschen ZG Geburtö- !Z ß ^ Anmerkung. ^ V.xQ Na m e oder «^ -^ Pfar'r ^ Z ^ Wohnort Z Z ^ ^ .3 L !....._______^.^1^.^_^^ ..... 1l i>2 Martin Kmet Unterforst 8 1524 Treffen ,veder auf die Vorladung > noch am Assentplatze er- schienen. 13 !)4 Franz Gaberieu Praprezhe 5> k, detto detto 14 Ä5 Martin Iechh Ieser Itt! I«^4 detto weder auf die Vorladung noch am Asscntpatze erschienen und wurde bereits mit 15 Hl Ignaz Lauricha .Obersteindorf 2 „ Döb.rnik Edict v. 22. Mai 18^4, Z. ll2U, und 7. Juli 1845, Z. 15l>4,citirt. Iß 10 Mathiaö Pisch« Blatu 4 1825 2reffe« weder auf die Vorladung möcht noch am Assentplatze er« schienen. 17 7U Jacob Ierschiu Altenmarkt 5 „ dctto weder auf die Vorladung noch am Assentplatze erschie- 18! 71 Anton Sregor- detts 1n Wege der Verlosungen erfolgende ^u» rückzahlung dieser >Anleihe verbunden ist Die Rückzahlung der Partialen geschieht durch Fihr- lich zweilnalige Verlosung, derm NttH^V NM I. Juni 18A7 Statt findet. Joh. Ev. Wutscher. Handelsmann in Laibach. Z. 2 126. (2) Mädchen - Erziehungs -Anstalt. Die Gefertigte bringt hiermit zur Kenntniß, daß sie itirc, von der h. ^'anc>^s-stelle genehmigte Mädchen - Erziehungs-Anstalt m ^aidach mil ^. Jänner 1647 eroffnen weroe, worin außer den, der Gefertigten in gänzliche Pfiege anvertrauten Zöglingen, auch außer der Anstalt Wohnende an dem Unterrichte Theil nehmen können In dieser Anstalt werden sämmtliche für die Normalschulen vorgeschriebenen ^edrgegenstanoe vorgetragen, liebstem werden au'l) Geographie, Geschichte, die ita-liemsche und französische Sprache. Musik uno alle weiblichen Handarbeiten gelehrt. , Nähere Auskünfte werden auf porto« freie Briefe und mündliche Anfragen be-reitwilligst gegeben. Laibach am 22. December ,646. Fanni von Fichtenau, gcborne Steiner, wohnt am alten Markt Nr. 33. Z. 2,03. (3) Im Hause Nr. 8, Capuzi-ner-Vontadt, nahe an dcr Wiener-Linie, sind 2 Magazine zu vergeben. Das Nähcre ist im nämlichen Hause zu erfragen. — 8?5 — Pränumerativns - Ankündigung des Vierzigsten Jahrganges Wiener allgemeinen Theaterzeitung. Ncdigirt »'s» Ildolf Vnuerlc. Verleger: I. P. SoUinger. »847. 3W°lt dem eisten Janner 1847 beginnt der vierzig' ste Jahrgang dieser Zeitung. Vierzig Jahre, eine schöne Zelt und für d»e Theater^eitung besonders erwähnens-weith, da derselbe Redacteur, der sie ain l. Juli 1806 zuerst erscheinen ließ, sie gründete und u>s ^«be» rh. rem Untergänge so nahc, daß es lieblos wäre, die Hm-weisenden hier näher zu bezeichnen. Die Theaterzeltung lebre indeß immer fort, lebte immer mil wachsendes Theilnahme, m>t steigender Verbreitung und gedenkt selbst dann noch fortzuleben, wenn ,hr Gründer, Eigen-thnnier nnd Redacteur nicht mehr am ^'eben s>y,i sollte. Da jedoch eine so seltene Erschemnng, welche gewiß eine belletristische Zeltschrift bietet, dle vierzig Jahre existirt und vierzig Jahre von demselben Herausgeber geleitet wlrd, durch einen el^enrn Abschmtt bezeichnet irerden soll, s» eilalibt sich der Nedactenr jl> bemerren, das; dem nächsten Jahr» gange besondere Aiifmensamkelt zugewendet ivlrd, und Herausgeber und Mitarbeiter dieses Il!de!j»hr würdig begehrn werden. Zu diesem Ende haben sich auch sehr viele namhafte Lite raten »m deutschen AuöIande uud in der österr «lch , schen H? o-narchie angeboten, diesen, Jahrgange Beiträge zuzumüteln, ihn gleichsam als Album anznsehen, m welches jeder eine Spende niederlegen will; ist doch ein solches Ereignis; nicht gewöhnlich und gewährt es jedem Unbefangenen Freude, wenn er sieht, daß anch Journale in Deutschland Gedeihen finden und inchr nur Bestand und Aufschwung, Antheil und Verbreitung in Frankreich und England zu erwarcen sey. Es werden demgemäß Mittheilungen von ausgezeichneten Literacen m,l acht Dncaten in Gold für den gedruckten Bogen des Formates der Thcaterzei-tung und zwar sogleich :>ach dem Abdrucke bezahlt; der Herausg^bcr »immt jedoch Gedichte, und wie sich das von sclbst versteht, Uebersetzungen und Bearbeitungen hicvon ans. Er bedingt sich nnr solche Beiträge , welche allgemeines Iinerrsse erregen, vorzüglich Novellen, Er-zählllligen und SchlldennigeN) welche ein erhöhtes Ztit-lnceresse berühren, oder den geistigen Fortschritt >n Kunst und Wissenschaft, im Gebiete der Industrie und der intcllectuellen Bildung verhandeln; über alle audri'u Beitrage,die er ebenfalls namhaft honorirt, (Z. Intell. Vl. Nr. 155 v. 29. Dec. 18^6.) wünscht er sich mit den Einsendern schriftlich verstand»» gen zu können. Was die Theaterzeirungiili künftigen Jahre bringen wird, laßt sich im Folgenden andeuten : Wie oben bemertt: Novellen und Erzählungen, gl-ösiten-theils in O rl g i na lbeicr a gen bestehend. Ausgewählte Mittheilungen aus fremden Sprachen, von den besten HchrlMel-lern E nglan d s, Fra nkl- e > ch 4, I ta lien s u.s.w. Nelse - Sc < z; e » , N e 1, e - Erinnerun-gen, Hchild crli nge n merkwürdiger Gebräuche aller Völker. Gelehrte Forschun gen. Literatur-Berichte. Crl tische Würdigungen der Neuesten Zustände der Künste, des Theaters, der Muslk u. s. w. N'ch^em dicl'es Journal, seine,n Haupttltel nach, den» Theater vorzüglich gewidmet, so düifie es übersiüßig seyü, zu bcülerkr», daß wohl remes über die Theater des In - nnd 'Auslandes umfasssudrre Berichte liefern werde, als dle Theaterzeltung. Beliräge zur Ta g sgeschi ch 1 e. Alle auf, fallenderen Ereignisse, alle Begebe »hei, tcn , mit dem Allerneuesten, jeder ähnlichen Zei tsch r i ft vorauseilend. E l grne Rubriken für E i se n b a h n w e seu und D an, pfschlffs'a hl t, Te l egl-aphie u.?lero» nautik, alle) erschöpfend und keine wichtige Erfctvi-nung in diesen Fächern übergehend. Handel und Industrie in den wichtigsten Beziehungen. Oec 0 n 0 mie, L a n d w i rth scha f t Forst w e« sen. (Öu'zu eine e,ge,ie I ä ger ze» tu n g.) Ml I ,tärlsches. Berichte nbcr den Stand aller Armeen, aller militärischen Institute. Schilderungen seltener Helden;üge, militärischer Fe,Ie, Fa>)nenweihen, große inilitärische Maiöo.rs und Reuuen, Erfindungen »m Felde der Hriegrkuxst li. j. w. Viossraphicn aller bcrilhmten Ieitgcnossen. Geineln uuß < ge s. Med ici n i sch es. Heilkunde. Wince zur Erhaltung d er G c su n d helt. A stronoml sches. W i tte r n n gsk u » 0 e. E > li e B a d e z e i t u n g. Eine G asth 0 fz ei lung Eine Zeitung, dem schönen Geschlechte dienend, n , chtnur als Spiegel , ,n Geb»ete der Moden, 0 er Kunst, der T 0 lIetce, des Luxus und Sal 0 n lel> en s, s 0 nder 1, a u ch N u.-tz e n b ringend i n Bezug a u f höhere Bi l- 3 876 d un g, a uf E rzieh u ng u » d hä u s l i ch e s 3 e-ben, auf Geist und Ge >n ü t b. Gine Damenzeitung im weitesten Sinne des Wortes, daher auch Mittheilungen au5ge;e,ch»eter weiblicher Schriftstellerinnen, Nötign ans d,n, Leben berü^ulter F> ällei'; h'ezu ein Album für Mütter und Töchter zur Belehrung, zur Erholung, mit «üiem Wo7te: eine Malse von Beltragen fill' die Damenwelt, welcher d ie Theate r ^ ei tu ng seit ihrer E »t» stchung gewidmet war, und für die sie Üch stets m,r solcher Vorliebe erklärte. Die viele» Mode »b > l d e r, > e d e s f i'i n f bi s se chi F i g u ren e n c-haltend, jeder Saison vorauseile!, d, jede M o d e v o >i 4 w e i Seilen darstellend, m al» len Ateliers der Modlsten vorräthig und auf alleil Toilette» der Damen zu finden, pracilsch gezeichnet und prächtig ll l u m l n l rt , , t li n g einen ganz eigenen R e l;. Gine Hauptrubrik für Wien. Da Wien nicht nur die grösite, !o»de^n mich dl, erste Stadt Deutschlands lst, nüd hinsichtlich ihrer Eigenthüulllchkeiten, des heiter, Gelste5 ihrer Bewohner, des W»hlstandeS, der ^»beoKlust derselben, der außerordentlichen Abwechilulig d«r Vergnügungen , ihrer seltenen Genüsse und der Originalität ihrer Feste, des unvergleichlichen Humors der Wiener u s. w. >vegcn, die hervo r ra qe nd st e ^taoc der Welt, und »icht nur hier der Slh aller Heiterkeit ist, da keine Stadt ein so angehendes Gepräge l,'<^tzr, s>? d^s; mchcv im Allilande begieriger gelese» wud, als Schilderungen au< Wicn, so wird dieser RendcNj ein Hauptalla/n-merl^ in dirser Zeitung jilgeweüdit und »ut lebl'ildigl'n Farben all der bunte Wechsel an ^i'cigmssl'n, Tcigs'i'.-scheinungen und Zeitinteressen in linuuterbrochener Folge Nlit^etheilt, welcher hier vorkolNtlN. Der Ausländer wird Wien durch dies<5 Journal so gewiß geschildert finden, wie »u ,-gend eme,,, qucen fran^öftschsu I^urnüle: ^>arls, i» elnein englilchen: London u. s. n>. Der Wltnei- in der Fremd« wird slch >li i t jedem Blatte in j«, ne V a -terstadt versetzt fühlen und eö wird lhiu mehr aus dieser Zeitmia, berichtet werden, als ihm tausend Privacbriefe berichten rönoen. Unstreitig hat der Arn--kel Wien in dieser Zeitung auch zu dem starten ?ldsa-he derselben in Italien, wo so <»,le Deutsch« leben und Tag für Tag von dem beliebten Wien Nachrichten zu lesen wünschen, den Impuls gegeben. Zur schn,l.-len Miltheilulia. «Uer Vorr'ommmsl/ l,fes Nm, gebungj «ine andere-. Wiener Taasblatr, alle Ereignisse des Tages, tne unercffai'ten Begebenheiten, Hestllchkeiten, ernsten und comlschen Vorfalls Scenen aus dem Leben, Wlener 'lllolkswescn, Wl.'licr Witz», und ei>'e d'lite Nubril: Was gibt es in Wien Neues? bespricht Alle», waz der Nleuer uuo der Fremdr m Wien wissen Ml>s>, uin i» dieser Stadt m,t all,u E^ebiilffen ;l ><>>ii' zu seyn, täglich jcdcn Glücks- und ll >gl»cküf^Il, jed't>^ Hoeüeüient, jede Novität in den Theater» u«d Concei cs.ilen, jede nnisikalische und literal lsche :1leu!gkeic, j>>de pi^nle Aneccode, kurz jcde Hache, die Wlen elect^lstr!-, und ihren i!l'densodem erfrischt, auf dem kürzesten W^,e. HaZ ülin d>, Ausstact^liig betriffr , die Illustrationen der Tlieater^eitnn«. so h^bl'N diese stets die laull'st? AnerrV'ini,!,^ ^.'sundc!i. lll'.sere Zeir verlangt nach diesein S l),nl>,rV' elnc's Journals. D>e Theaterzeitung bringt «n großer Auswahl , jedoch nichr >n schu'ai ^>>,! ?lbb!ldii!>aen, sondern dnrchaus in illuminirten Illnstrationen, lind 4>u^r, «vie schon benn-rl-t: l) Juden h>"-r!ichstei, Vtodenbildern fiir Damen und Herren, in d,n „lüdcrnsten D,ss>n« ^u M,iiI)I>,'Ml'ills, ^!i!p.!^en 2c. .'<-. s« anschaulich g.'!»,,ichr iind enlworf,» , da>^ sie sogleich lUs unsehlbaie ))il>stcr be»Ü!)t werden können. 2» In theatralischen Eostu »cbildern , n Scenen .nl) del,, nnt dem grösnen ^,'if^ll.' ^.'gedt^ieil Sch'iilyielen, Opern und Bali>cZ, als Vorbild.'r zur I»scenesel)U!ig für ^h<'aterd!> ectioncn , zur V>'r^ü!'ch.lu.-Ilchung für auSlvärtlfle Theater freunde, als bleibende Darstellungen der lnlereis^Mest.'N Momente alif oer Bü!)^ ne, namelilllch der fünf The^t.'r Uieüs und ihrer vor.-zügllchstcl« Leistungen. F>ruer lhe«It sie m>t: 3) Künstler, Porträte i>n Costume. Die Lint», Faiuu El filer, (i?cattdigl, Plschek zc. ic. nn>r< den beivits in ihren glän^endstei» Leistungen ailsgeyelx'N. ^l) Salyrische Bilder, Tagsthorbeiten und Lächerlichkeiten gelßelüd, Blldir, die wirrlich für das Zwerchfell b«rechu,r und von Cajeta u m»t einer Laune u»d einem Witze gejelchnlt stnd, daß jedeS für sich einen höchst comlschoi Eindrlick nl^cht. Jedes dieser B>I5er ist e>n Epigramm vall Stachel und schlagender Pointen, die a.al,z, CeUecilon .'«» Compendlu,» r<» ausgtlasteii-sten i^uinors. Die Modenbilder der Th^ater^otuiiH lind diese sacyrlschen Glider, so nn, all, dlrse Blder ln Ku-pfer u»>d Srahl gestochen, weide» so staik ,lNj«ln ge.-kauft, das, st,ts zwe« und auch drei Aufiageu davon ge-macht werden «lü>sen. b) Scenen , »ras in Bilden! gewünscht werden rami, tarstellend, e «li e Neuuion btl Straus;, einen 'H5 a I l , >n Odeon , eine Hofpir utichade ln Larenuurg, ein, kaiserliche K ) hr l auf d, n> Teich« i »l ^ ol «nburg. elne S ch wi ni in ' S c e u« l m S op hl cn b a d e .'c. 6) I ! Iuillin irte N ebus von Cajetan, der -gleichen gas rein Iouinal iveder in Frankreich noch in Deutschland aufzuweiscn Hal; höchst oligüiell l» der Idee, überraschend ln d5 die>er Zettun^ mchl) erhöht, sondern blcidr wie seit Jahren. Anf diese Weise wird del o i erz i c^ üe Iabi'^ang seine Illb^Ise!?! bl'giüln'ii. Möge ihn das P^I^'nn, eben so stündlich allfiiehmen , wic seine I9 Voi-, Man prnnnmerirt in Wien auf die Tbeaterzeitung vi erte I-, ha l l> - lind g anz-jährig im Eomptoir dieser Zeitschrift, Raud e nstei n g a ssc N r. 926. Der Preis ist für ein Vierteljahr 5, fl., für ein Halbjahr Itt ft., für ein ganzes Iayr A> fi. C- M- In oen osterr. Provinzen so wie im Tl u s l an d e kann man vom 1 Jänner ll-j!7 angefallen auch ha l l> j ahri g und g a n zjähri g al>onniren, und n e h m e n allek. t Po st a in t e r hlc r anf Prä li u lnerati 0 l^ an. Der Pränlimcrations« Betrag ist für Auswärtige bei zweimaliger ?usen5ting in der Woche , kalbjährig 12 ft., ganzjährig 24 ft C M Bei täglicher Ber-scndung halbjährig 14 ft., ganzjädrig 28 ft. C. M. Da jedoch mehrte eingegangene Reklamationen, ivegen verspäteter Zusendung von Blättern, zu oer Ueberzeugung geführt halben, oaß viele der auswärtigen Herren Pränumel-anten die wledelholte Anzeige: ^daß ausschließlich nur im (Comptoir dieser Zeitung Priinumeration angeuommeu wird," unberücksichllget gelassen haben, so siebt man sich wiederholt zu der Bitte veranlaßt, 0ie Herren Pramimeran-ten wollen lt^e Zahlungen, so wie alle darauf bezüglichen Zuschriften, ausschließlich nur: „Mn das Gomptoir der Wiener allgemeinen Thea- terzeitmtH, Nanhensteingasse Ne. OHO in Wien," einsenden, in welchem Falle alUin sie 'emer ununterbrochenen uno pünclllchen Zu-senoulig der bestellten Blätter versickert seyn könncu Das (Comptoir der Wiener allgemeinen Theaterzeitnng. Wien, Rauhenstei^gasscNr, cn6, on oer'Ecke des Ballgasichen,?, vi^-'ü- vi^ vom Wiener Zeltungs- Comptoir und der k. k Börse. Zellung die Wiener Tl)ea terz e l t » »g, das Or,gi»cll^l^lt fül Kun'^, i! i c e i a t u r, Musik, M ot»« n. gtscl lige« ^,ben. Di,s»« b^Il,bt« Ioul» li.il bcstehc mm o > e > ^ > ^ I^hr,, »»»d H.N be» d^r ft>>lg»,'»d»'!i 'i).llt'l,n!)^l lllid dein all^ennoisn Anthl'il, dill eö >>n I» ' u,,d Ausland,, nH!n»»!tI»ch >>» d«l, sä >i> >l> l I > ch e » Pl00!»;s» !>) , »i t i r <» ch^ ge- billiliisti^ch^ü IolUli^ e »och mc roigckoinn^'n. E< »st t,e »'!!!^!cie Zsllii!»^ , Ivllch^ «licht auf <»i;e!»t ^ocallie^^oi^il^r, sc>lit'.'>u ouf all^ein^lit Iin^effei, bcrechi!«'! l>t,Ul!d welchsS i>dil», Ht^üd,, jed<^Nl Äl^ tcr, jedcm GcsHl^hcc d^s ^lffy» lichte und i"^ B,Itl)rll!,.; lind g>üülgl!, Hrhclieicnlg Nöthige unll^llc, so das; »> s für dl» g>>bll» d ,,' c l> »i i! < se l' c > !> li >i >,- « c d >,' I) il ich < 5 3 ^ l t» b I li i c b i I 5 ? c, 5 6 s > h in d ic> l' a l c u l, d l l) l' i 2) e »^ ! l d l! ü ^ c> l> , d l e ^ ,' e l g ü « > s «> deK Ta!^ es , die R ^ sllic «ltl> <> lnei eif« ndungs -rr > cl), ll Zelt, dle w l ch tl <^' >l V o if ä l I e 0 e r Wclc, Taq s >, <- Ta g v or das A l> g e f ü h >' l. Edeiüo lst es das »'lli^ge ocvitichs Ioul'lia!, welches i ii t ^ llse » d B ^ i-1 ch c e » rn> sä m >nci > chc » ,r lchclcje « Ta „ Z». i < >,h r l ü il >i g e n », l t «, ne r b > ü !) >,' r v o » kr, „ t> ül a i, d c lu Blacc >> er. relchte ii l lc l) ^ >! r, l>i,d so fe l l> st d > c >i r c » g st e » A i, s o i^ d c r l> n c, c i» d e- fl'ledlgr, welche an em Zlttblatt i», wahren S>"l»e dc5 Weites g,machc w^l^ei,. D^her auch d,e außerai oeinliche Verbleitlii,^, wrl-che salbst wtmge po!n,schl Ze!ll,'ig<-!l ericichr haben, dah,r des groß.' Ancheil lm H e^z og l h li >„ e H ä l n, t, n l» » d K sn's . noch in den Gaiiniolien, weder »n den Salüns noch an 'rffcüiii' che» Orten, weder »n der femen lind höhern D>imen' >v>!lt, "och m den tlnfache» Bürgerfainilien dlese belleb» te Z^lschns'c rernnsu wud. Dcn n^licn Jahrgang l847 wird allßer den bishe? rig.ii, trefsi l che n lllu n, > n »r ce n Bildern al, ch l> ^.' ch , i ü e neue B «I d ? rb e«Iaq e , die Ävelt in Bildern, j'ei-en; e>n, restspiellge Bella-^e, al>er e«ne Ne»he ron tnüstslünigen Tableaur, »vel-che steli das Wichtigste uob Neueste vorstellen und well i'ilerei^lNtlt Gegeilstande ooiführen, als i>,5her die illustrurel, Zficnngen, dere» csc geschmacklose Hol^chixlte schon Iä!ig,i alles Incerelse v,rloren h.iden. Die i!a, dacher Zellllng emofledll dcschalb nachdrücklich!: den B e lv o !) n e r n von Aärnlen, u ,! d i^ raln BauerIe's bel > eble l> i>d geachtete Zeitschr > fc, u»d ist ik'crzeu.n, d a si sl e I) l r s ii r Anerken n n ng fl n d e n n> i r d. 878 Uraimsche Trachten Vilder. Vom zweiten Semester Ves sechsten und letzten Jahrganges yer vom Gefertigten herauvgebenen und redigirten Zeitschrift "(^«Li'ZllRsZlß«»." :>"!!(> ,8/,/,, slNl) noch mchrcre eomplctc Exemplare der so beifällig aufgenommenen illumiuirten kraiuischen Trachtenbilder in Groß quart vorratdig uni) ln c'cr Eol. v. Kl ei n-mayr' sä) e li B u cl) -, .^' unst - u n o ))? li -sikalienHandlung zu hal>cn Sechs Trach- tenbilder, den completcn halben Iahrqana bildend, kosten zu sa in m e n q e l^ o ni ni e ll n u r > ft. 3« kr., einzelne Bilder aber wcrdm n 20 kr. das Stück verkauft. Liebhaber krainischer Volkstrachten, die eine paffende Zimmerzierde lvünjchen, wollen sich beeilen, die dießfalllgen Äe-stelllingen zu machen, indem man bei oem nicht großen Vorrathe dieser Blloer bei elner Versvatung den Wünschen oer Abnehmer nicht würoe gehörig zu entsprechen im Stande seyn. ^aibach im Deecmber ,tt/,n. Leopold Kordesch. Z. 1973. (4) Fest - Geschenke. in Auswahl von 12 kr. bls 2tt jl. Zu deren'?lnkauf ladet freundlich ein, die in allen kichern mit dcm Neuesten, Elegantesten und M überraschend wohlfeilen Preisen reichhaltiger als je sortltt.- Buch', Künste Musikallen - und Schreib - Requisiten-Handlung d e s jo urn i, hi vim. in Laibaä) am Hauptplcch. Nebst vielell Andern verdicn.'N cine vorzügliche Verucksichtigung: Gebetbücher, »on 10 h. bis 1^2 si., ein grosi^rti^es Sortimcnt, worunter jene in Sammet für Damen das Eleganteste. Ileiligen-ISikler, in Stahl, Kupfer, Sttm, Glas u. s. w.,von I kr. l)i6 5» si., worulUer die neuesten echten Pariser.- Pracht - Er-zeugnijse, zn unglaublich dilligem Preis. Greairebilder, col. in mo-- dernsten Goldrahmcn mit Glas, von 1 si. 30 kr. bis 20 si. Stalilstichc, von I kr. bis 3 st. Zu Crucifixe, wn i<> fr. biö;j fl., daueryasc vergoldet und versilbert. ISilderRmdier, uon 10 ix. bis )ttsi,, die ncucstcn in- und ausländischen. GeseUschafts - Spiele ju allen Preisen, sür Jung und alt. •Almanache, Taschen-ISücher, »on 1 fl. bis«st. 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Mit cmcr Ansicht von Stainz und einer Hühenkarte von Steicrmark, herausgegeben unter Mitwirkung der vaterlänrisäxn Schriftsteller Freiherr« v. Ha m me r» P u rgst a l l, I. G. Seidl, I. Narlinger, I. Bergmann, Dr. N. G< Puff, I. Lothar, Hainko, Dr. Macher und I. C. H. von Johann Wnccn.; Sonntag. I. Iahrssanss. gr. 4 in steifen mit einer Zeichnung von I. N. Petschnigg versehenem Einbande. R' > < > »: HS kl. Der Kalender enthalt dic für las Ocsckäftöleben nothwendigsten Tabellen und Verzeichnisse, Wittcrungsregeln, Loostage, ferner ein nach der Zciifolge grordnrles Verzeichnis; der Jahr« und Viclnncirtle, N'elches nebst vem alphabetischen Verzeichnisse die Uebeificht ungcmcin erleichtrit, und was bisher noch gänzlich mangelte. Außerdem enthält der Kalender noch manche andere nützliche Beigaben. Das Volksbuch enthält nach einleitendem Vorworte über den Plan und die Tendenz des Heimatfreundes: I. Beiträge zu einer inuervsterreicliischeu Hnnsclirouif: Was hat Steiermark auf dem Schauplätze der csterr>'iänsä)!-n ^ändergeschichte geleistet? von'I. V.Svlltttag. — Das Turnier zu Friefach, von I>. 35. Sonntag. — Mattin Brenner aua T'ietcn^cim, genannt der Kctzcrliammer v^n (5.'st. Ver^Ultttt». — Lescfrüchte, von ). V. Touuta^. RI. »Heilttlltbilder: Vcs^reidung ccö Iudenbingeltreises, von I. V. Sonntag. — Wegweiser nach den Hoylen des Sattelbergcs dci Weih im Gratzerkreise, von I. 35. Sonntag. — Ein Jahrmarkt im Wendcnlandc von I. (^1. Seidl. — Das Kreuzfest am Erzbcrge, von I. 33. Eolllltaq. — Gin klainischcs Bienenhaus von .^»nillko. — Tic slovencn in Nntcrsteieimalk, von I. 3>. Solllltag. — Höhentarte von Sleiermark, von I. (3. H». >II. Das Schlosserbllch: Stains im Gratzerkreise mit ?lbdildung, von I. E. .H. — Die Fraucndurg in ^dcrstcicr, von ,^. V. SvNlltnH. — Der nächste Jahrgang bringt die Schilderung ron iDsterwitz in itarnlen und der Ric ^clödura,. IV. Der 'Pilger: Maria Trost, von I. 35, Svnntass. — Gleichenl'crg. V. Aus der Gegeuwart: '^clraäuungen über Eisenbahnen, vom Heimatfreunde. — Die Erwartung eineö günstigen Einfiujseö, ten die September-Versammlung der Land' und ssorstwirthe in Grah auf unsere Vandescultur nnd forstlichen Verhältnisse ausüben werde, dann die zu große Wichtigkeit der Z w eig - (5is, n bah n en, For stzustä n d e, Hültenin-lercssen und die wechselseitigen Handclövcrh altnisse veranlassen ten Heimatfreund, die-sen Artikel in den nächsten Jahrgängen forlzuspinnen und die Meinungen sachverständiger Männer zu erwägen und ;u benutzen. Vl. Abendstunden. Die nächtlichen Krieger. Obersteirische Sage von I. G. Seidl. — Die blasse Braut. Erzählung von I. 33. Sonntass. — DicNachbarn. Historische Novelle von I. V. SvNN-^tt. — Des Nachbars Acker. Eine Mürzthalersage. — Der nächtliche Gast. Wendische Volks-sag'e von I. G. Seidl. — Das gebrochene Herz. Eine obersteirische Dorfgeschichte von I. <3. Lothar. — Die Glocke zu St. Leonhard. Wendensage von Dr. 3t. G. Puff. — Der Preis-Werber. Novelle von I. V. Sonntag. Somit tritt der Heimatfreund voll Hoffnung, daß man seinem rein vaterländischen und wahrhaft gutgemeinten Strebcn Gerechtigkeit widerfahren lassen dürfte, aber nicht ohne Zagen, seine erste Wanderung an. Was bringt er mic, und was will er, was hegt er fur Gesinnungen? Wound wie wird man ihn aufnehmen? Anspruchlos und im schlichten Gesandt beginnt er seine Pilgerschaft in den schönen Schwesterländern von Inneröstcrreich, bittet um Einlaß und Herberge, um ein gastliches „Willkomm," u,n einen herzlichen Handschlag. Dort und da wird ihm vielleicht die Thüre gewiesen, da geht er ruhig seines Weges weiter, doch ruft man ihm wobl hie und da einen freundlichen Grus,, ein Nörtchen dec Aufmunterung zur Fortsetzung seines Ausfluges zu. Am Ofen ist ein stilles Plätzchen, wo sich uu» den Vater da6 ganze Haus zu versammeln pflegt; da heislt mau ihn ausruhen; hier muß er die gastliche Aufnahme durch Erzählen vergelten. Er weiß so Manches aus den vaterländischen Geschichten der grauen Vorzeit, er ttnm die Gegenwart; er ist dort und da gewesen und schildert, was er gesehen hat; er kennt das Ober-, das Unter, und las Nachbarland; er hat sich schon längst mit Männern eng verbunden, welche die Heimat, das Herrscherhaus, die Religion und den edlen Kern des Volkes wahrhaft lieben und das Schatzkästlein seines Sammlersscisirs mit werthvollen Beiträgen bereicherten; er tennt daher den Charakter seiner Aewohner, ihre Tugenden und ihre Schwächen; er weis«, wo er fehlt und was Noch thut; er ist mit den Interessen und Wünschen seiner Heimat sehr vertraut und spricht über Alles, was nicht über seinen Horizont gcl,t, denu ein Gelehrter ist er durchaus nicht und will keiner seyn, damit er besser verstanden wird; dagegen trägt er warme Vaterlandsliebe und Treue für scin Kaiserhaus in der Vrust. Er ist ein Freund des Bürgers und Landmannes, er kennt den wahren Sinn des oft mißbrauchten, inhaltschweren Wortes „Volk." An Kurzweil und Fröhlichkeit fehlt es ihm auch nicht, indem er man» cherlei Unterhaltendes: Gedichte, Novellen, Märchen oder wohl auch eine moderne Dorf-geschickte mm Besten gibt. Diesen Theil seiner spende bietet er besonders den edelsinnigen Granen Nnd Vtädchen seiner geliebten Heimat. Sonach soll in angenehmer und nützlicher Unterhaltung Strich um Strich daS Vild von der Heimat klarer hervortrete,,, welches nach Zeit und Raum darzustellen der Hauptzweck des Heimatfreundes ist. Mö,;e er karum überall willkommen sevn, und ihm tine weitere Empfehlung zum Geleite dienen. — Glück auf! — Sccfau und Grah, im Herbste 1846. I. V. Sonntast, Herausgeber, I. Fr. Dirnböck, Verleg« dls Heimatfreundes. Außerdem ist in genannter Buchhandlung noch zu haben: Hans Michels Dricl über die ^. Versammlung deni