Vre!« ver veutlaen Einzelnummer Dln t sc» Nr.s. Martbor, Freitag den S. ÄSnner iS2S Marid«, ?vrc! uttca 4. 7e>ep^n 2« vezuqsprel^: p.dhsttn. monatlich vü« 20-» . ... 2l'^ I>«rch pojt . ... M-— ttnewn^, «anatt»ch . . , zo-— e'm)el«vm«cr vm 1 d«» 2'— o« 0e«»U,,s d«? M? btoM«i«e» »Gr »tot» lt-i»« IBr,,>>?»ft,»» „«»aeMOr« »mb«> «cht ch»r >U»<»«»« »,« ttt, c«npai,,. m ?»»»,» d«, >»» ». » , » y,,^ W v« —Z» S8. Äabrg. Der St. Sottftarder Waffen-fchmuggtl und dle Kleine Entente Ungarn versucht die Schuld aus Polen abzuwälzen o. P r a g, 5. Jänner. Wie in uilterrich-teten Kreiset: verlautet, findet gegenwärtig ein rcger Gedankenaustausch zwischen den Stoatskanzleien in Prag. Beograd und Bu-»arest statt, um die Frage der ungarisch-italienischen Wassenschiebungen zu bereinigen. Die Kleine Entettte habe nach Mei' nung der Prager Blatter genügenden Vorwand, hinsichtlich der St. Gotthard«Assäre beunruhigt zu sein, umso mehr, als es bekannt ist, da^ Ungarn in der letzten Aeit mit italienischer Unterstützung wieder mit seiner Ausrüstung beschäftigt sei. Die Tschechosla, wakei werde die weitere Untersnchung abwarten» unl dann kons'"'"^''t ibre Schritte z« unternehmen. Mie die Presse versichert» werd? es auf Grund der Ergebnisse der Un» tersulkee eingedriiclt wurden. Die Crplosian rief einen gröf;eren Brand hervor, der von mehreren Feuerwehrzügen bekäuipft wurde, '^i» 3 Uhr.früh wurden drei Tote und 17 Verletzte des eingestürzten HaliseS geborgen. Das ganze l^rundstiick bietet ein grc.uen-- hat glücklicherweise ergeben, das; meist unl Leichtverletzte handelt. es sich Wilburs NllcktriN verlangt volles Bild der Verwüstung. Tic etwa sechs Meter breite rechte Seite de»^ .ause befindlichen Fleisck^warensa-' brik gesammelt hatten. Trotz der von den Feuerwehren und Net* tungsmannschaften unter Einsatz- aller Kräf te und Nichtachtung deS eigenen Lebens sortgesetzten Aufräumungsarbeiten an der Explosionsstelle konnten bis Uhr früh n >ch keine genauen Feststellungen über die Zal)l der beim Explosionsunglück Verletzten be/>w. getöteten Personen gen,acht Vierden. Die ärztliche Untersuchung der Verwundeten Kurze Nachrichten Vandenunwesen an der besjarabischen Ären- ze. k. B u k a r e st, 5). Innner. Russische Banden, deren Stärke und Identität bisher noch nicht festgestellt wecdcn konnten, sind in die rnttiänischen Diirfer (^ravit;a und Pntnea an der Grenze eingedrungen, raubten und brandschatzten dort und zogen sich dann nach einem Feuergefecht mit der ru--nictnischen Grenzgendarmerie zurück, nahmen dabei einen Toten und einen Verwundeten über die (kreuze uiit. Infolge der wiederholten Bandenüberfälle an der oes'-arabischen Grenze sollen besondere Verhandlungen anlüs^lich des bevorstehenden Zu sammentritteS der runiäuisch russischen Grenzkommission stattsinden, um die Aus-rechterhaltug des „nwdus vivendi" zu sichern. U. S. A. und Nicaragua. t. W a s h i n g t o n, 5. Jänner. Die gierungSPolitik gegenüber Nicaragua wird iin Senat und im RepräseutanteichanS von dc,r Deinokraten und uuabhänglgen Republikanern heftig kritisiert. Ter Abgeordnete H ad d lesto aus Alabama erklärte, es handle sich uul den Krieg der Regierung und nicht unt einen solchen des anierikani-schen Volkes. Trotz der iin .^ongres; und in der Presse geübten ^^ritik treffe die Regierung Vorbereitungen für die Entsendung weiterer Marinestreitkräfte nach Nicaragua. Verschärfung des polnifchcn Preffegefetzc^. k. W a r f ch a u, l>. Jänner. Mit dem gestrigen Tage traten zwei neue Verordnungen in Kraft, wonüt das Pressegesetz bedeutend verschärft wird. U. a. wird darin die gemeinsame Verantwortung aller Redakteure für den Inhalt der Zeitung nnd das Recht der Befchlagnahme des Blatles im Falle von Beleidigungen von Behörden, Amts- und Militärperfonen angedroht. Die Geldstrafen werden für einige Vergehen nuf ls»00 bis 2000 Zlolv erhöht. Diese Verschärf fung des Preszgcsctzes rief in den betrofke^ neu Kreisen Polens groste Erbitterung li-'r» vor. vs/s7?5kZ/t6k cisn 9. c/änne/- ^9^6 Börsenberichte Gegen den anlerikauischen MariMck Staatssekretär Wilbour sind im Zujamt inenhang mit den: Untergang des amerika-nischen U-Bootes „S. 4" schwere Vorwürfe erhoben worden. In einer Resolution eini< ger Mitglieder des Repräsentantenhause-Z wird Wilbour als vollkonnnen unfähig hin gestellt, die Geschäfte der Marine leiten z« können, denn er habe es nicht zuwege gebracht, die Leistungsfähigkeit der amerika^ nischeu Flotte auf die erforderliche Höhe zu bringen. 30, Dubrovaela l2l) bis 1:^5, Danica bis 170. Wegen des freitägigen katholifchen Fe^er« tnges und des montägigen Geburtstages der siönlgin findet die nächste Börseirzu« sammenkunft erst Dienstag derl Kls d. statt. Ljubljana, 5,. Jänner. Devisen: Berlin Zürich 1001.40, London 276.63 Newyork b6.0.'?, Prag 1(^8.10, Mailand 200.75. — Effekten (Geld): Eeliskcl Kit, Laibacher Kredit 1^5i, Kreditanstalt Ui0, Vevee i:>.?, Ru^e 20.', bis 280, Baugc^ sellschaft 50, .^e^ir 125, Trbovlje 462. ----.V o l z m n r k t: Tendenz ruhig; Abjchluh Waggons Bnchenklot'e, parallek, pri.na, sekunda, srankli Verladestation 000 — L a n d w. P r o d u l t e: Tendenz für (Getreide fest: Abschlus; 0 Waggons Weizen^ Preise unverändert. Zürich i?. Jänner. Devisen: Beograd N.I625, Paris 20..?7ü, London 2Ü.20!), New-york 517.00, Mailand 27.305, Prag Wien 73-20, Budapest 00.00, Berlin l23..''7. Warschau 58.10, Butarest.'i.:.'0, Sosia .'^.7^5. Zagreb, 5. Jänner. «Effektenbörse.) Devisen: Wien 700.00 bis 80i.'.<'0, Berlin 13.525 bis 13.555, Mailand 20'.i bis 3>>I, ^^ondon bis 277.i^.'', London 270.15 bis 277.05, Newvork 5!..',^ — 50.71, Prag 107.7-10^.5, Zürich 100.?'' — It»05.0. Staatsmertc: ki bis 58, ^iroatiscbe 00 bis 03, Illgobank '.»0 bis 0t',.5l1, Erste >ire I atische 875—88t), Serbische 8, Laibacl-.er s-re dit 135—130. Industrie- n. .s-»ai'd.'lsn,eite: Gntmann 212—21.5, S!avek'5l05,^!uvoniie Trifailer 105—171, Ve.ue 13.'-bis -137. Union 275. ^siieker Zncf"r 5<'.5 l i.' 508, D'.'ava 570, Broder Waggon 23 vis Sasonov 1- M ^! I W - .»MakVUkKe» Vummer 5 vom k. -Männer Vk..^»eutsche?)i»»erdund-»ga fvm durch seine Verständigungspolitik bekannten Minder^eitspositifec Dr. l5amillo Mor-ocutti, dem ^rcistag'?aligcordnetcn Dr. Lothar Mühleisen mid deni Gott-scheer KroistalMbgeardneten (Vc'istl. Rat 2- Eppich zusainnnen. T)i'e Auflösung der ^iga durch das!^umcn mintstcrivm ist eine eilatanke Brüskierung der Völkerbundpropaganda und stcht in einem traurigen (Gegensatz zu den jüngsten Erklärungen des Herrn Innenministers Vukiöevic', der in der „Neuen Freien Presse" betont, Iugiislawien sci das treueste M^iiglied des Völkerbundes, i^inmer bLstrebt, die Politik nach de« (^^'nfer Dogmen einzurichten . . . Uebrigens widerspri6it die Auflösung den Artikel 14 der Vidovdanversas-fung, sie steiht auch in krassein Widerspruch zu dem in Slowenien geltenden Vereins« gesetz vom 15. Noveinber 1867 ^ ti. >>5elbst das fascistische Italien, ivelches in der Unterdrückung seiner Minderheiten einzig Da-steihendes gelci?stet hat, ließ die Völkerdund-ligoil der ElNvenen und Tme etwas beweisen, daß man in Beograd auf e^ne Minderhcitspvlitik im Sinne des Völkerbundes imd der Völker--vevständigung verzichtet? Der näck)ste KlZN-greß der Jnternation.alen Völkerbundligen findet Heuer in H a a g statt. Soll Jugoslawien auf dieser Haager Konferenz durch t>as fasclstische Italien blamiert werden? Hoffentlich ksnimen die zuständigen Faktoren noch rechtze-itig zur Besinnung. Diese durchaus ungerechtfertigte M a ß n a h nl e MAßte'inl Interesse des Ansehens ^eS ju.go-slawischcn Staates im Ausland ) u r ii ck-gezogen werden. sit/i tanAe Vorc/i tZesi^/s. llsv. IV5-A^eaOeme e/i^» Line Ä«? «Ae ^e/eA/. 'IMIIIIHIIIIIIIII Nachrichten vom Tage Dtf modernste Lufihafen der Wen Auz London wird berichtet: Am Neu» jahrotag wurde in Croydon bei London der mit den reichsten Mitteln der neuzeitU^ che» Technik ausgestattete Lufthafen crofi» net und dcnl Perketir übergeben. Dieie i>termlnal ^ur Station« ist nicht nur der lao-dernste, sondern au6? der größte Landung!^-und Startplat^-i der Welt für das Verkehrs« fliegen. An den „Flugkarten"-Schaltcrn wird nlan einfache und konibinierte Reise-legitinlalionen bis nach .liopenhageii, Mo.«-kau, ^ionstantinopel und au6) na6i den ,'^lugstationen von Nordafrika erhalten können. Um das sichere Landen der Flug' zeuge zil gewährleisten, wurden zur Orientierung der Piloten bei jeder Wetterlage Behelfe in Anspruch genommen. Alle diese technischen Avparate sind in einem liviessn--türm untergebracht, d?r das Flugield do-« miniert und als Nervenzentruni des gro^ s^en Äelthafens dient. Tag und Nacht sind in diesem Turni drei Kontrollore tätig, die das Abfliegen und die Landung der Lnftei/ presse leiten. Durch eine vollkomnien eingerichtete drahtlose Station können sie aon hier aus die Piloten genau über ihre geographische Lage im Luftnieer informieren, ihnen den Weg nach dem Hafen aligeben, auch dann, wenn nornmle Sicht durch Wolken, Dunst, ??ebel oder Schneewehung gehindert ist. Zur ?'acht.^eit wird den in »h-ren Maschinen auf den Abfahrtsvampen harrenden Piloten das Fahrtsignal durch Leuchtzeichen gegeben, während für sichel.e:> Landen bei eingebrochener Dunkelheit ein System von Belcuchtttng'ik'ffekten vorgesehen ist. Gin Besuch bei Herrn Deibler Pari s, Ende Dezember. (^s geht erneut das Gerücht: Auatole Tcibler, Frankreichs popi'larcr S6)ar^-rl6)ter, trage sich mit dei.- Al?sicht, aus dem Dienst der „Witwe" (GuilloUne) zu icheii^eii und als Beamter drr Republik in den Ru--hcstand zu treten. Er steht mit VL !^;ahreu dicht an der Altersgrenze; aber man mux^ annehmen, daß sein Amt nicht eben sehr anstrengend ist, denn der ?.^tann sieht erstaun« lich frisch und jngendlich aus. Die Blätter wußten zu berichten, es hätten sich für den vielbegchrten Posten nahezu hunderi^ Bewerber gefunden, darunter sogar Schriftslcl ler, Ingenieure und andere Intellektuelle; aber man weiß, daß die Scharfrichterstcile in Frankreich erblich ist, sodaß sie mit g-0'-ßcr Wahrscheinlichkeit auf den Neffen Delb-lers — er ist zwar mit einer früheren Mi-dinette verheiratet, aber kinderlos — übergehen wird. Er selber hatte als zweiter Sohn seine-^ Vaters ursprünglich keine Au' sicht, das Amt zu erwerben; er trat also als Verkäufer in ein großes Pariser 56a-renhaus ein, wo er durch seine schöne Mälin lichkeit und feine Manieren besonders vei der weil'li6)en Kundschaft (i^rfolg hatte. C?i: wurde er nach deur Tode seines Bru-dlrs zun? Sck,arfrichtcrgehilscn ernannt; drei Jahre später war er „Vollstrecker der Hohen Werke", wie das Amt offiziell heißt. Uu dieser Zeit war der Scharfricht^'r einer der angesehensten Beamten der Republik, und der Nang entsprach etwa den? eines llnterpräsekten. Tie Fannlie Deibler ver» fügte über ein ziemlich großes Verinügen --avck) die Mutter des gegenwärtigeu Scharfrichters entstammte ans einem Henkergeschlecht, den N as e n e u s aus '»'«lgerien — und ihr Einkommen war auf niehrere Hunderttausend Franken bereckinet. Dieser verhältnismäßige Neichtnnl erlaubte Deibler, während all der Inflationsjahre hindurch sich mit seinen? Vorlriegogehalt z?l begnügen: er ist in der Tat der einzige Be« amte in der sranzösischen Republik, der no6) heute Papiersranken für Goldfranli?» erhält. Während der letzten Krisis aber erlitt er große Verluste, und so sah er sich ge-z?oungcn, vor ein paar Monaten un? en'e Erhöhung einzukommen. Da in dieser i'in-gelegenheit ein Spezialgesetz erfordert ist, findet ein großer Teil der skammer darin einen willkommenen Anliiß. gegen das Scharfrichteraint überhaupt vorzugehen nl»d durch die Abf6)asfung des Postens die To- Mariannes Neujahrswunfch , ?-!- ^ I. desstrafe selber praktisch zu beteit?gen. Frankreich wäre ja übrigens nicht das erste Land, das über diesem einfachen U.nw.g ein mittelalterliches Ucberbleibsel abschaffte: das kleine Luxemburg, um nur ein Bei-spiel zu zitieren, hat längst seine Guillotin2 verbraiknt und das Hentergehalt gestrichen, so daß die Gerichte zwar inliner noch zum Tode verurteilen, das llrteil aber nie aufgeführt wird; dabei wird ein scharfer Unterschied gemacht zwischen der eigent1i6?en „Begnadigung" und der Umwandlung zu lebenslänglicher Zwangsarbeit „wegen l^v» herer Gewalt". Von dein Ausgang der nächsten Wahlen hängt es ab, ob Deibler in Frankreich ein!^n Nachfolger erhalten wird. Die Sozialisten und ein großer Teil der Radikalen sind eut' schiedene Gegner der Todesstrafe; ein entsprechender Antrag U h r l? konnte zwar in dieser Saison nicht mehr in Betracht ^zogen werden, aber es besteht kein Zweiie! darüber, daß er bei der nächsten Budget« beratung erneuert wird. Das Straf.,esetz-buch selber will nian vorläufig unverin« dcrt lassen; und den? lächelnden Präsidenten ..Gasteunet" wird es nur recht sein, w-'??n er ??n? des schlenden Scharfrichters willen die fatale Unterschrift nicht ?nehr zu zel'en braucht. PoiucarH: „Was wünschest du dir iln neuen Jahre?" ^ Marianne: „Den Frieden, Linkswahlen und die Gesundung des Francs." („L'ere nouvelle".) t. Bcruiählung. Am 12. d. M. wird auf Schloß Thür?? bei Belenje Herniann Graf B u bna von Litic inic Alma Freiln von Haerdtl getraut iverdcn. t. Der neue Präsident des Lberlandcsgc» richtet in Ljubljana. Anstelle des kürzlich verstorbenen Präsidenten des Oberlandes« gerichtes in Ljubljana, Herrn Dr. B a b« n i k, wurde der bisherige Vizepräsident Herr Dr. Anton R o g i n a zuul Präs'-« deuten ernannt. t. Die Dienstag nachts vcritordeno Marie Massetti war die Gattin des ersteti slowenischen Bürgermeisters in Lsublsana. Herrn Peter Grasselli und die Mut« ter des auch in unserer Stadt allseits be« kannten Laibacher Oberstaatsanwaltes .^errn Dr. Friedrick» Grassclli und des Herrn Regierungsrates Dr. Leo Grasselii. t. 3:; italienische jwrdinälc und 33 uicht» italienische Ki'rdina'lc. Die Blätter erwä^)« nel?, doß nach der Ernenilung der neuen .siardinäle eine in der modernen Geschickite des Heiligen j^ollegiums noch ?iicht verzeich« ?lete Tatsache eingetreten sci, daß ??ämlich die Zahl der fremden Kardinäle der der italienischen Kardinäle gleich ist. Gegenwärtig gibt es ausländische itt?d 33 ita. li:^Nische Kardimäle. Die Hälfte davon wobnt in Ron?, und Mar 27 Italiener und <) Ausländer. t. Die älteste Frau Steiermarks gcstorbct?. Vorgestern starb in Wien Rosa S 6) ö n« a u e r, Bezirksrichterswitive, im Alter von W4 Jahren. Sie war die älteste Frau Stei« ermarks. Von ihre?l sieben Kindern ist nui: niehr eines an? Leben, und zwar Hofrat Tr. Karl Schönauer, Landesfanitätsreserent iln w MßtiWltt Der Roman dreier junger Mädchen. 1b Bon Sarl Heinz Runeck. I'e>cktv»«cei', l1»lle ». «I. L. ^ie jetzt seine schwarzen, brennendci? Augsw^ in denen das helle Li6it der Dechen beleu^tung sich verstärkt ividerzuspiegeln schien,'auf ihr ruhten und ihren 5törper qe-rnein.und zynisch förmlich abtasteten, da füh^ -Lisa ein solches Entsetzen in sich autsteigen, daß es ihr für de?? Augei?blick unmöglich war, auf die ironischen Worte il^-res Feindes eine Antivort zu finden. Aber mit einen? halb unbewußten Zusammenschauern zog sie die Knie an sich und zog den Ueidsaum tieser. Nn doppeltes Spottlachen antwortete die scr unwillkürlichen Aeußerung. Dann sagte der „Schwarze", inlmer noch lachend: „Nur nicht zu ängstlich, meine Gnädigste! »Ihre holde Schau? kleidet Sic allerdings vorzüglich, aber Sie bedürfen ihrer jet)t nicht mehr. In den Kreifei?, in denen Sie von morgen ab verkehren, verzichtet nian gern auf Eigenschaften, die doch schließlich nur störend !?'?.ken und deS Lebens schönste Freuden unnötig hinauszögern. Göiineii Sie uns -'''nblick !>bre' ent- zückenden Beine, ^ch inuß gestehen, daß ich selten noch ihresgleichen gesehen habe." Er hatte sich wieder gesetzt und beugte sich jetzt, mit einem begehrlichen Aufglühen in den Augen, vor. Mit einer blitzschnellen Bewegung war Lisa aufgesprungen; ein derber Sckilag traf die Wange ihres schamlosen Verführers, so daß er mit einem Laut der Wut aus sLi-nen Sitz zurücktaumelte. Im nächsten Augenblict hatte sie den We-genschlag aufgestoßen. Ein Sprung aus dein noch imiilcr mit unverininderter Eile dahinjagcnden Wagen mußte ihr sast mit Sicherheit den Tod brin^ gen; aber diese blitzschnell durch ihre Seele ziiclende Erivägung verschwand vor dein ei-serl?en Entschluß, sich uin jeden Preis aus der Geioalt dos S6)urfon zu befreien, de'se?? entsetzliches Vorhaben ihr in der letzten Mi nuie erschreckend klar geworden lvar. Wie cii?c ^tatze wand sie sich au den Zsniv.'u des ziveiten der Verbrecher vorbei und glitt aus das Trittbrett hiuaus. Ii? der nä6?,.en Akinllte n?ußte ihr wahn witziges Vorhaben beendet sein. Da legten sich zivei Hände krallend um ihre .Kehle, sie sülilte sich brutal nnd mit unlviderstehl^cher Gewalt zurückgerlsscn, hörte noch, lvie der Sek g kra6)cnd ivieder ins Schloß floa. und ds-y schi^' «n ihr unter dein pressenden Druck der Mä?n?c^-säuste zuln zweiten Mal die Sin!?'.». — Als sie wieder zu sick) kain, fand sie s'.ch in einein luxilriös uud mit rasfinierier Pracht eingerichteten saalartigen Zi?nlncr, von zwei elektrischen jironleuck)te'-n beleuch tet. Noch rang sie mit dein betäubenden Druc!, der infolge der letzten Erlc-Hnthe auf ihrem Gehirn lag, da hörte sie neben sich einen schluchzenden Laut, der sie unwillkürlich den Kopf wenden ließ. Lisa sah in Martha Adenauers Aug^n, die, unter Tränen ailsleuchtend, ihren', iu-chenden, noch hcrlb verständnislosen Blick begegneten. „Lisa!" schluchzte die Freundin zwischen Lachen und Weinen. „Gott iin Himinel si'.i Dank, daß du lebst! Ick) glaubte dich tot, ''rwürgt von d!ej?n Schurken, in deren Gewalt wir uns b!in?den!'^ Sie driickte dc^'. Kopf Lisas an sich :in!) küßte sie in lei>.'.)njchajtlicher Erregtheit. Sanft inachte Lisa sich auS der Uinu::-mung frei und pagtc ungläubig: „Träume ich denn? Du hier? Man hat inich mit !iir zusaiuinengebracht? Das war das letzte, was ich erwartet hatte." „Es ist ein böses Zeichen für^unS, Lisa," gab Martha leise zurück, wobei sie einen scheuen Blick mif einen kostbaren Brokatvorhang wark, hmter dcm sich jedenfalls die. Tür besand. „Wie sicher müssen diese schänd lichen Menschen sich sühlen, daß ihnen nichts daran liegt, uns zil trennen! O, Lisa, ich sürchte, wir sind verloren!" Aufs lieue übermannte sie Angst tind Furcht, und ein kranipfhaftes Schluchzen erstickte ihre Stimme. Lisa bezwang das Entsetzen, das auch sie zu befallen drohte. Sie richtete sich in sitzen« de Stellung auf und sah jetzt, daß sie auf einem n?it einem kostbaren Eisbärenfell überzogenen Ruhefofa gelegen hatte. Mit einein langen Blick umfaßte sie die ganze Ausstattung des Raumes. Dann raff« te sie all ihre .Eraft zusammen, um der Freundin, die unter ihrein furchtbaren Ge-schick bereits all ihre .Hoffnimg verloren zu haben schien, neuen Mut zusprechen zu können, und es gelang ihr wirklich. Marthas Tränen zu stillen und sie soweit zu beruh:« g?n, daß sie imstande war, einigerniasM vernünftig über die allerdings wenig hoffnungsvolle Lage und die Möglichkeiten, den? chnen drohenden Verhängnis zu entgehet?, nachzudenken. Viel gab es nicht zu überlegen, dazu »vas ren die Uniftände noch zu nen, und dafiir wußten sie noch zu wenig von den Men-fchen, denen sie durch ihre?? unbedachten, allzi? ki'chnen Schritt in die Hände gefallen waren, sFortseh. fol^t^ Nummer S vom 5. JSnner «ses?»«a». Eekie Z. 0onnvr»t»a, 20 U»»r »» Union" 5ssl ^crichtShof verur» teilte den fanfmännischen Tirektor der C.'c-treideabteilunq der Staatsbank, Poljakow, und den Gehilfen Pelesnin wegen Ertiii^ lung geheimer kommerzieller Auskünfte und betrügerischer Aertäuse von (Getreide zunl Tode. Zwei jiqufleute wurden ebenfalls zum Tode und sieben weitere zu ^^reiheits-strafen verurteilt, während sechs Angeklagte freigesprochen wurden. Der (Gerichtshof beschloß für Poljakow und PeleSnin die Nicht anwendung der Amnestie. Für beide Äaui-seute wurde die Todesstrafe in eine zel)':« jährige Zuchthausstrafe umgewandelt. t. „Nordpolbezwinger" Cook bleibt im Kerker, k. W a s h i n g t o n, 4. Jänner. Cook, der seinerzeit behauptet hatte, den Nordpol erreicht zu haben, hat einer Cnt« scheidung des obersten Gerichtshofes zuf^^l» ge die wegen Betruges über ihn verhängtc Gefängnisstrafe von l4 Jahren weiter ab" zubüsjcn. (5r war bereits zwei Jahre im Ge^ fängnisse, kürzlich aber mit Bewährungssriit auf freien Fuf; gesetzt worden. Nach der jetzigen Entscheidung must er in? Gefängnis zurückkehren und kann nicht vor März IM mit Bewährungsfrist freigelassen werden. t. Tod unter den Lokomotiorädern. Montag naÄ)ts geriet in Viö bei Ljubljana der Besitzer Franz rista n unter den Trie^ ster Schnellzug, der ihm den Kopf vollkon:-men zermalmte und ein Bein glatt abtrennte. Der Verunglückte, der auf d,:? Stelle tot war, war der Bruder des gewe» senen Ministers sür Sozialpolitik AnUu Llristan. Cr hatte die Gewohnheit, nachts nus dem Bahndamm nach Hause zu geh'.n, NM so den Umwe^ zu ersparen. Da das Unglück auf der Stelle geschah, wo sich zur kritischen Zeit gewöhnlich zwei Züge lrcu;.ni, dürfte .'l^err Kriftan dem einen Zuge ails« gewichen und dabei unter die Räder des anderen geraten sein. t. Bor der Schultür erfroren. Eine er' schütternde Schülertragödie hat sich an einem der kältesten der letzten Tage in !>em polnischen Städtchen Mlawa ereignet. Ein zehn Jahre alter Schulknabe, der oei Grad ^iälte und schwerem Nebel ein'n vier Kilometer langen Schulweg zurüctzulegen hatte, traf erst nach dem auf acht Uhr fest' gesetzten Schulbeginn im Schulgebäude ein. Infolge der strengen Vorschriften war die Schultür bereits geschlossen. Das jiind klopfte vergeblich an und setzte sich dc:nn e?' müdet auf die Schultreppe. Als um Uhr endlich zur ersten Pause die Tür geöffne! wurde, fanden die Mitschüler ihren unschuldig verspäteten .Kameraden bereits al? Leiche auf den Treppenstufen. t. Das ffesälschte Testament. In Flor^^itz starb vor einigen Wochen die englische Mnl, timillionärin Rosmunde B la m f i e l d und hinterließ ein Testainent, in deut sie ih-reni Chauffeur Stefano A^aini ihr gan^^es Vermögen von einer ' Million englisch^.i Pfund vermachte. Der Sohn der Englän'Ze-rin, Hauptmann Nosie Blamfield reiste sofort nach Florenz, bestritt die Gültigkeit de-.' Testaments, und bei der Untersuchung, t»:" das Gericht vornahm, stellte sich heraus, dai; das Testament gefälscht war. Der Ebauff.'ur wurde festgenommen und gestand, die gros;' zügige Erbschaft selbst „arrangiert" zu lia-Ken. Er hatte allerdinszs in weiser Voraus-sicht schon den gröszten Tei^ yes Scknnu^'kes der Verstorbenen verkauft und — verjubelt. t. Die brennende Krankenschwester. In einem Breslauer Krankenhcln^^ ereignete sich eine Schreckensszene. In einen Operationssaal stürzte gerade in den, Augenblick, al:-man zll einer Operation schritt, eine si'rcii'-kenschwcster in hellen Flamnlcn. Sie ha.':o mit Benzin manipuliert, das in Brand g^'-raten war. Es entstand ein>. Panik. Mehreren Aerzten gelang es jedoch, die brennend!.' Krankenschwester in Tücher zu hüllen imd lo vor dem Tode zu retten. t. Ftucht aus der Fremdenlegion. ^ der Nähe von Suez sprangen sieben Soto^^^en der französischen ?^emdenlcaion »'»h«— Bord des Dampfers „Amboise". Sechs Flüchtlin» ge konnten gerettet werden, während der siebente ertrank. Die L.^cgionäre sind, wie verlautet, Deutsche und sollten nach Coch'n» china gebracht werden. Sie baten ihre Netter, sie dem deutschen Konsul in K.iiro zu übergeben, was ihnen aber verweigert wurde. Sie wurden der ägyptischen Polizei übergeben, die sie dem französischen kkoninl ^ in Suez auslieferte. t. Historische Uniformen in d?r atn'rika« nischen Armee. Um den K^rpsg-nst in Regi-^ meutern der amerikanischen Arniee zu heben, hat sich das Kriegsministerium dazu entschlossen, einzelnen Angcl^Hrigen besonders alter Regimenter das Traaen histori-lscher l^In'iformen zu gestatten. Die Negl-mentSkonim^nda-nten sind daraufhin angewiesen worden, zu diesem Zwecke geeignete Soldaten, wie Fahnenjunker, Tambour-mcüjore usw. in Borsch''ag zu brins^n. Diese Verfügung des Kriegsministeriums ist deshalb ein glänzendes Novum, weil bisher streng darauf ge'hasten wurde, daß in der ganzen Armee hinsichtlich der Uul^forinie-rung strengste Einheitlichkeit herrschte. Als erstes ist das >'!. amerikanische Inf.intcrie-rvsimcnt un^ die Erlaubnis gekcmmeu, die malerische Uniform durch i^i^n'ge s.:iner Angehörigen trac?en lassen zu dürfen, die der ^lonaref; des IahreS 178! deni N-^giin iit bei siner s^ründuiig in Pennsylvanien ver-lie"?en hatte. t. Passagiere. Wie aus Eonstanza ge-meld^et wird, ist der russische Personen-d.-.inp'er „^gzza" auf der Neis^ zwischen Nikoljesk und Noworossijsk von einem he^-tiM ^turm erfaßt worden. Der Dampfer wurde leck und ging imierhalb kurzer Zeit unter. Eine Rettungsaktion erwies sich infolge des schnellen Sinkens des DMip^ers unnwglich. Passe^giere banden den Tod in den Wcllen, darunter eine Kolonie von Schülern. Der Dc^mpfer gehörte ursprünglich England und wurde von Nus;-land gekapert. Nachrichten aus Maribor M a r i b o r, 5. Jänner Volyglott" vettieft sich in fein Leibjournal... Wichtig flir Berusskollegen Der „Berein reisender ^tauileute" in Za« greb, Zweigstelle M^'ribor, l^det hie'mit alle ofdeitt.?chen Mil^ilied.r im kreise Marchor zu der ain ii. Jänner im Hotel ,.Pri ^amorcu" in Maribor unr U!ir vormittags stattiiudendon .Sitzung ein. Dortselbst werden auch n^ue Mitglieder aulgenommen. Den: lönnen alle leitenden .^träfte der verschiedenen Industrien, sowie Prolu-'.'i'Lcn, 'sMere Be^^uite der SpediUonsfir-nl/n, Bi'cl.halter u. gl. anachöreu. Statuten 'N') Geschästc^erdnung stehen den P. T. Jnt!.rcssenteli b>.'i der Sitning zur Verfingt ng. ti!?) Zweigstelle Maribor. Idyll aus dem Caf^ „Central". Znternauonale Aitt chri tenousMung Der Jniti'ative des Bildnngsausschussoö der hiei'igen Ortsgruppe des Verbände) der jugosl<:wlschen graphischen Arbeiterschaft haben wir es zu verdanken, daß morgen im Ltleinen jiasino-Saale eine, wenn auch in einem tescheidenercn Rahm.'n gedaltene, internationale Zeitsch r i f t e n-s ch a u eröffnet werden wird. Es bieß Eulen nach Atkien tragen, wollte man die Bedeutung der Presse für die Kultur und Zivilisation der Men'ch'ieit ini besonderen betonen. Welcher immense geistige uird nw^e rielle A'.ifwand täglich und fast stündlich auf dem ganze^i Erdball an die Presse verschwendet wird, soll uns die morgige Ausstellung vor Augen kü^^ren. Es handelt sich uin eine 'Zü.-anderaussteilnng i^es obgenani.ten Verbandes, die bereits in Z^nreb berechtigtes Ai'sschen erregt hat. Vertreten sind nahezu alle Länder der Erde. Als sluriosunl sei eine japanische Leitung envähnt, die n'cht weniger als 4 ^>ilogrnmm wiegt. Außer den Erzeugnissen der deutschen, französischen, englischen u.nd sonstigen lateinischen Pressen werd'^n auch lettische, sinniscs e, griechische, türkische uud /^eitunii.'n für Esperan to, Bo^apük usw. zu sehen s in. Die Ausstellung lihr vornnitag crössnet werden. Da kein Eutree zu eutrich--teu ist, darf man wolil auf breitestes Interesse der Bevölkerung rechnen. 7. Lsnner 1S2V Union 5ssS Die Jahresbilanz unserer Fr^iw. Feuerwehr und deren Rettungöabteilung Unsere hvimische Feuerwehr hat iul vergangenen Jahre bei s ü n f u n d v i c r z i g Bränden und größeren Unglücksfällen Assistenz und Hilse geleistet. Die Nettunasabtei-luug wurde iu Fällcn (darunter I2W Ausfahrteil) in Anspri'ch gcnonnnen. Obige Zahlen beweisen au^s Neue, aber vor allein ai-ch die Tüchtigke-it unserer Feuerwehr und deren Rettungsabteilung. Wenn diese beiden Institutionen von den Behörden sowohl als allä? von der Allgenieinheit stets als nnister-gs'ltig und in unserem Staate an sührend^r 5t.'lle stehend hervorgehoben werden, so ist damit nur der Gerechtigleit Genüge getan. Immer wieder wird unsere Fr. Feuerwe'ir und deren Rettunl.-'oabteilung von a^rderen Feuerwehren besucht, um die neuest-^n und inoderusten.^il'sinittc! zur Bekämpfuni^ der Fei'er^'Not zu studieren uud dereu Hand-'^abung keunen v.i lernen, denn die Wehrleitung ist stets bs'trebt. mit den Errungen-'chaften auf dem Gebiete der Fenerli^sch^ tecbuik Schritt halten. Was die N e t-t u n g s a b t e i l n n g anbelangt, so haben es schon v!cl.' Stadt- und Landbewohner anl eigenen ^^orper g.'sühlt, wie segcn<'rcich diese Gründung des von c^ller-höäu'ter Seite ausgezeichneten, allseits vcr--ehrten Lhefar^te-. Herrn U r b a r z e k sich auswirkt. Als oberster Grundsatz unserer Wehr ist Goethes Wort: „Edel sei der Mansch, hilfreich und gut". Ohne Rücksicht auf Natioualität und i^ionfession wird jedem Hilfe geleistet. An der Bevölkerung liegt es, heute abends zu beweisen, daß sie unserer Rettuuasabteilung und Feuerwehr volles Verstäl'^iS «ntgegeil bringt. nl. Trauung. Heute Donnerstag um l'.) Uhr findet in der Magdalenenkirche die -Trauung des Privatbeantten Herrn Hans S ch : m o n z mit Frl. Maria B urian statt. Dem jungen Paare uusere herzlichsten Glückwüilsche! m. Polksunivcrsität. Wegen des Feiertages entfallen die Vorträge Freitag den ti. und wegen des Geburstages der Königin Montag den i». Jänner. — Themen de? nächsten Vorträge werden Goethes ,.Fdust" uud Gyandi, den großen indischeil National-l)elden, behandeln. — In S t u d e n c i l^Uiaben-Volksschulel: Der Monat w'.rd der Kenntnis uusi-'rer Geschichte gewidmet' sein. Dieser Zi^kluS wird mit einem an? Dienstag lt). d. uul stattfindenden Vortrag des bekannten s'«schichtc!s.>rsch?rS H^rrn Prof. Dr. M a i c !' n über die Geschichte Maribors und desicn Ilmgebung eröffnet. u?. Protestocrsammlung der -Haus- und Grundbesitzer. Sonntag, den 8 .Jänner d. I. um II) Uhr vormittags findet im Saale der „Zadru^ua gosv. banka", Alelsandrovaii eine a^lgeineine P^'otestversanimlung gegeu die geplante Erhölning der Hauszinssteuer und Einbeziehung der Landgenteinden in die Hi7u.?z dt?s, betreffend die Einschränkung des Verkams-rechtes der ^.'äusi-'r und Realitäten, welche innerhalb der illlilometer Grenzzone liegen, statt. ?llle Haus- uud Grundbesitzer von Maribor und Umgebung werden eingeladen, zu dieser Proteitversamnil'.mg recht zahlreich zu erscheinen. nl. Seltene Jagdbeute. Der hiosige Besenerzeuger Herr M r n i b ö ck jun. hat in den letzten Tagen an der Drau unterhalb ! der Ztrofansialt einen N o r d s e e t a u ch er, einen sogenannten „3 l e i ß f u ß" u. eine Islrickente erlegt. Di^ seltenen Vögel ^ werden prävariert und ini Gasthof F r r e-d a li in Pobrezfe ausgestellt werden. > nl. 27s>i> Zc'tschrisicu aus aller Herren ' Länder werden nwrgen bis einschließlich 8. d. M. aus de'' internationalen Zeitschriften^ ^airsstellung im >>?'^einen ^iauno-Saal zu sehe.n seil,. I ui. Auv d?ni Au.tsblatte. Das Amtsblatt ''ür die beidcn sie'weni'cl?^n fireise veröffentlicht in seiner Nununcr I voni 3. d. M. die Vorschriften betres'end den Ausschank von Alloholgetränten i>? Galt- und tt-asieehäu« ^sern und anderen Betrieben sowie die neuen ! ^chanlrechröestimntuugell. ul.Die lwterossizicrc der hiesigen Garnison veranstalten Freitag, den 6. d. M. um Uhr in? neuen Zaiale de» Gasthauses Anderle in der i'^oro^ka cesta A einen > Untcr?'altungsab''nd mit Tanz, zu dem alle !Freunde und Bekannte höflichst eingcla?den werden. Eintritt frei. ni. ,.Maribc>r im Lichte seiner Veotilke-rungl^stülistik'^. Zn dem kurzen Aufsatz in !nuserer Folge vom !. d. M. erf^lbren die Ziffern eine kleine Aenderung, da nunmehr i ntlch die D.'ten mis den Registern der anderen ;>iousessioncn vorliegen. Insgesamt wur-iden im Jahre lv?7 in Maribor 9-^0 Person ^uen. geboren (^19 Knaben und 4Zl ?!?tad« ^ chen). Sterbe'älle gab eS (365 Männer !und Fraueu) und Trauungen. Aus Registern der orthodoren Mrchc ist erficht» lich, daß 1.°^ Personen d'ieses Glaubens (6 ls^unben uud 5 Mädchen) geboren wurden, i'i Personen (l t männliche und ? weibliche) j gestorben sind un'd 14 Pcsare getrout wo» Gm, D. Nummer 5 vom 1S?^. de«. Bei den Evangelischen gab es ebenfalls !.^ Geburten sk Knaben und 7 Mädchen), ferner 14 Todessäüe (k Männer mld 8 Frauen) und v Trauungen. Was die konfessionslosen anbelangt, gab es im vergangenen Jahre keine Geburten und Sterbeiälle, wohl aber zwei zivilrechtliche Tvauvnssen. m. Geheizte städtische Autobusse. Um zu sierhindern, t»as; dre ?^rgäste in der nun wieder einsetzenden Kälte frieren, hat sich die städtis<^ Autsbus-Unternehmung ent. schlössen, die Krastwagm mit besonderen Oofen auszustatten. Todurch hat die St<:?t-Gemeinde wieder bewiesen, w^e sehr ihr daran gelegne ist, die Autobusse zu einein ma —19, in SeMen —W, in Südserbien —in Bosnien in Kroatien und Slowenien —7, im Küstenlande 0 <^rad CelsillS. — Für M a r i b o r: Morgennebel, trocken u. kc^lt. In den nächsten Tagen ist ein Bruch der Oältewelle wahrscheinlich. Temperatur zwi-ischey —L und —8 Grad CeIislU'5. ^ Wmstschmaus (Hausschlachtung)! Frei« lag, den b. Jänner die altbekannten Leber-, Blut-, Brat- und Breinwürste sowie Prii-ia Feuilleton Burfcherl BlM Draga Ni t sch e-He gc d u «ic. ^'war nur ein Spatz. Einer jener grau-ei^^ßmscheinbaren imnier hungrigen und oft. Mißachteten veschöp-fe, die man ger„e «Ä Gassenbuben vergleicht, und se-ine Wie-9« wvr die Dachrinne, die sich über unserin 'Echlafzimmerfenster befand. Dort ,na6)te Spätzin mit viel Geschrei täglich ei-nygen^e die Betten, das^ Federn und Stroh n^r so flogen uni> da niag es ihr wohl ci. nes M/»rgens passiert sein,' daft sii? einen ihrer fünif Sproftlingc versehentlich hernnSbe^ Grdert hat, oder war unser Biirscherl selbst so abenteuerlustig? Genug an den?, an ei' nem lichten Frühlingsmorgcn lag er ver-zweifelt schreiend ailf nnseni Vliimenstocken. ^ war nicht halbnackt, hatte ein kugelrun' des Bnuchlein, zwei erschrockene Stecknadelaugen und darüber etliche drollige Federn, die wie .s)aarc zu Berg standen. Meine gro-^ Gchwelster nahm ihn behiltsaui in die Hände, legt ihn in ein nnt Wntte g,?pol-stertes Pappschächtelch'.'n und ging daran, das klcline .Wuschen (5lolid, dessen angsili-! cher Herzschlag wie ein Uhrenticken war, auf ^ gUAiehcn. Au5 einen Zcrhnstocher wurden in WÄlch getauchte Semmelbröckchcn gespieszt, N»d siehe da -- Äurlcherl öffnete weit das, Weine im Gaslhause „Zum goldenen Löwen", Bodnikov trg t. Um zahlreichen 'Gesuch bittet die Löwenwirtin Fr. und Le^n. 14? m. Spende. „Ungenannt" spendete 50 Dinar für die arme Frau. Herzlichen Tank! * Hotel Halbwidl. 5>e'!te Freitag lFeiertag) Früh- und Abendfonzert der Salonkapelle Pe^nik. — Äm Samstag, den 7. Iön ner Familienabend mit Tanz. 182 * Am Dreitönigstag bei Pschundl^r ln Radvanje Konzert. Bekannt guter Eig.'n-bauwein und hausgemachte Würste. Uin zahlreichen Besuch bittet die Wirtin Juliane Pschunder. 137 * Freitag, den K. Jänner und Sonntag, den 8. Jänner findet ini Gasthause ^krain>j in Radvanje ein WurstfchmauS statt. Un: zahlreichen Besuch bittet der Gastgeber. i:r.' * Hotel „Pri zamorcu". Heute, den Jänner .Konzert mit Tanzgelegenheit. Um zahlreichen Zuspruch bittet die Hotelierin Paula JanLer. jJ.', Au« Scljt c. Verstorbene in Celje im Dezember l927. In der Stadt: Maria Lapornik, Private, 79 Jahrc': Gottfriede Knllich, Steinmetzersgat-tin, 7? J.; Johann Kullich, Steinmetz, 7.^ I.; Fran,z Kuder, StaatSpcslsiomst und Kails mann, Kl I.; ?lnton Krasnc, Sladtarmer, I.; Fanni Pelle, Private, s»7 I.; Maria Szaibo, Private ans 8oStanj, 40 I.; — öffentlichen Kronlenhanse: Paula Savinc, Hutmachersgattin mls ?1^deee, D J.; Johanna GlU8i5, Pflegekind au St. Jlj, 1.'^ I.; Anton Dobnik, 4 J^hre, Ponikva; Agnes öreönar, Pächterin ails der Umgebung non Celse, 67 I.; Josef .Hanls, Weber aus Sv. Pavel bei Probold, 4O I.; Maria Jelenc, aus i^marje pv Ielvah, lx? I.; Anmlia Ko-ritnik, Maurersgattin aus Hrastnik, LI I.; Georg Hutter ,ehen,aliger Kaufniann, o^hnc ständigen Aufentihalt, 5.^» I.; Franz Nates, Gemeinderarmer aus der Umgebung, 5.? I.; Anton Volavkek, Tnglöhner aizS PctroviZe, 7l) I.; Martin Sedelöak nnS Toharie, Franz Peenit, S6)uhmachcr ans Brbse, ?1ii Personen (1287 männliche ilnd .'V»9 weibliche); abgereist sind 1009 Personen (83'.^ männliche und 177 weibliche). e. Zigarettenmangel in velje. Seit 31. Dezember sin din Celje keine besseren Ziga» retensorten zu bekomme. Dieser Tage wurde nämlich in allen hiesigen Trafiken wegen der am 1. d. M. erfolgen .Herabsetzung d«r Provision sür den Detailt-^baknerkaus von 5 auf 4 Prozent eine amtliche Inventur vor-genonnuen, weswegen alle Tabak, und Ziga rettensendttngen nach Celje unterbrochen wurden. Wie verlautet, triifft die nächste neue Sendung erst Samstag, den 7. d. M. ein. (iine ganz merkwürdige Einrichtung! c. Die öffentliche städtische Bibliotliek lieh im Dezember 1<Ä4 Bücher miS; W Mitglieder wurden neu eingeschrieben. Von der Eröffnung der Bibliothek am März 1927 bis Dezember wurden an 4W Mitglieder 10.5o'» Bücher ancic!'—. für Lelje jeden» falls eine ansehnliche Zifier. Tfteater m» Kunft Rationaltfteater in Marlbor Nepertolre Donnerstag, 5. Jänner um 20 Uhr: „Madame Butterfly". Ab. A. Kupone. Freitag, l». Janner, um 15 Uhr: R 0 ? 0 v-njae i". (5rmäs^igte Preise. .<>^upone. — Un^ 20 Uhr: „F ö r st e r ch r i st l^^. i5rniäi;igte Preise. Kupone. Samstag, 7. Jäuner um 20 Uhr: „^^,ob des Diebstahls". Ab. B. Kupone. Sonntag, 8. Jänner um 15^ Uhr: „Trcun-ata". Ermäsjigte Preise. Kupone. — Um 20 Uhr: „Lang, lang ist'S her." Kupon?. -j- Musikalische Notizen. Jui Amsterda^^ uier „Concertgebouw" kam ein neues Werk von Rndols M en ge l b e r g: Sinfonische Variationen für ü!>ioloncello und grosses Orchester zur erso^greichen Uraufführung. — Von den städtischen Behörden in Berlin wurde ein Betrag von 10.000 Marl jährlich in den .Haushaltsplan eingeseift, der ausschliefzlich für die Unterstützung bedürftiger und begabter Schüler von Berli» ner Orckiesterschulen und der Dirigenten-und Konipositionsklassen der staatlichen .'dochschule sür Musik bestiuunt ist. — Das vor einiger Zeit gegründete Internationale M usikamt in Wie n bat seiner In stitution eine internationale AuSlunftstelle für Musik angegliedert, die über alle Fragen der Musikpflege und Musikerziehung Auskunft erteilen, zugleich als statistische Zentrale dienen und über alle uinsikali-schen Beranstaltungen (Kongresse, Musikseste usw.) berichten will. — Laut Berich' ten aus London sindet dort im Mai 1928 wiederum im (5ovent Garden-Opernhan? eine auf zehn Wochen berechnete d c u t- j ch e und italienischeOpecn» s a i s 0 n mit den meisten der in diesem Sommer dort ausgetretenen Künstler statt. Schach Das Haftingser Schachtuniiel Die ersten Runden des Hastingser Meiltcr turniers mrszten vorläufig ohne C 0 ll e (Paris), K m 0 ch (Wien) und Ludwig S t ei n e r (Budapest) gespielt werden, die noch innner festgehalten waren. Dasselbe Sch'^sal erlitten auch eine Reihe Spieler aus dem Major-Open-Turnier. Die vierte Runde des Meisterturniers konnte bereits ordnungsgemäß in Anwesenheit aller Spieler abgewickelt werden. Die Auslosung ergab folgende Rerhnng: 1. E. Sergeant, 2. Michell, A ?)ateS, 4. Dr. Tartaikower, 5. Colle, S. ^ Steiner, 7. Kinoch, 8. Sir Thomas, 9. Nor« man, 10. Buerger. Der junge Steinet konnte gleich in der vierten Runde einen glänzenden Startsieg über Normann errin« gen. (5r kam gegm die sizilianische Vertei-digung seines Gegners zn einein nmchtigen Angriff und konnte den Gegner nach leb^ 7)aftöm, kurzem Kampfe zur Waffenstreckung zwingen. Knn'^ch remisierte mit Sir ThomaS in einoui beiderseits korrekt behandelten Indier. Bnerger wählte gegen ^ateS als Schwarzer die ifranzi^sische Verteidigung, gewann im Mittelspiel einen Bauer und brachte seinout Gegner die erste Niederlagc liei. (5olle kam als Weisser in einem Danlen« gainbit gegen Sergeant zwar im Vorteil, gab aber den Gewinn aus der Hand und steht in der Abbruchstellung auf Remis. Dr. Tartakower brach sein Spiel gegen Michell in gleicher Stellung ab, Bnerger nahn? sein Spiel auS der fünften Runde gegen Sir Thomas schon voraus und verlor im Bairernendspiel. Kino KMo .Iimox, «rUlier vlosk«i»> Das überaus interessante und spamlende, zrl^ he französische Filmwerk: „Schachspieler" läuft im Union».Äino noch bis Sonntag. Real^ stisch 'packende Bilder, Hervoragende Regie, Sze« nen von atembeklemmeuder Spannung (z, V. u. a. auch der Kampf des MajorS Nilola'efj n:it den Figuren des Baron Keinpele, die den Verräter niedermetzeln), das alles sind Szenen, die diesen Film zu einem Erlebnis siir den -ve-sckiauer machen. Es sei nochmals erwähnt, dak^ dieser Film tatsächlich der kostspieligste ift, der bisher in Maribor zur Vorführung gelc.agte; deshalb mußten auch die Eintrittspreise um ein Geringes erhöhl werden. Der Film findet reg^u Zuspruch. Der nächslkommende Film ist: „Anle Laurie" (Mein Herz ist im Hochland?) eine historische Begebenheit aus Schottland, m^t der graziösen Lilian G i s h. gelbumrandete Schnaberl und schluckte sauber, was ihm in dcn Schlund kam. Später nahm er unterschiedlick? alleS: Fliegen, Mehl würnlcr, Zwieback nnd gewöhnte sich bald so an den Zahnstocher, das; er bei seinem Anblick sofort mit den Flügelchen zu betteln begann. Nach der Mahlzeit sank er wieder in seinen Schlulnmcr zurück. Noch ein schweres Senfzerchen und dann die wellen-lose Tiefe gänzlicher Bewußtlr^sigkeit, in der aber unser Burscherl das Wachstum betrieb. In ein Paar Tagen war sc:in Köpfchen voll Federn, der Kopf verlor seine Unförmigkeit und rückwärts zeigte sich ein allerliebstes, fächerartiges Schwanzchen. Und zwei Monate später war die Schnchtel zn tlein. Bnr-scherl wälzte sich hin iind her, ein paar stoßweise heraustommcnde Laute, koniisch und verworren, schienen sich über die unbequeme Bettstelle zu lx?sul Tisch. Sein Schachterl stand neben Vaters Teller und es war köstlich zu beobachten, wie es nnl Burscherl's Geschmack stand. Kam die Suppe, rül^rte cr sich Mcht, höchstens das er eine fette Nudel genehmigte, die ihm Vater auf der Gabel reichte. Beim Fleisch interessierte ihn nur daS Gentüse. Beim Anblick von grünen Salat kmn er gleich herangehüpft, holte sich ein Blättchen, schnüttelte sich vor dem Essig nnd kehrte wieder um. Kartoffel liebte er. Aber bei der Mehlspeise wurde er erst lebendig. Er suchte einen möglichst großen Brocken zu erhaschen und kehrte damit zu seiner Schachtel zurück. Dabei blieb er rmuter manierlich. Nie stieg er auf die Schüssel, nie beschmutzte er das Tischtucl^ Auch ans das Wasserglas flog er, nippte ein wenig nnd putzte sein Schnäblein am Schach telrand. Und dann hatte er entschieden S'inn für Hunlor. Rief man: „Burscherl, hopp!" so nlacht'? er ein Kniicchen und ließ hinten etwas falleu. Natürlich durfte man die'Z niäzt zu oft hintereinander tun, sonst fehlte der Endeffekt. Vnrfchcrl, machte wohl sein Knix« chen nnd mii'chte sich ab auch den zweiten Teil des Programms zu bringen, natürlich ver«' geblich, und es war sehr komisch scwen eifrigen Versuchen zuzusehen. Nickten wir mit dem Kopf, kam Burscherl sofort herangeflogen und setzte sich aus unsere Schillter. Er kannte uns Alle, nur zu Fremden war er scheu und ging jeder An-uäiieruug geschnrackvoll auS dem Wege. Wie waren wir deshalb eines Tages erschrocken, als Burscherl sehlte! Jin Salon war das Fenster offen und Burscherl, der bis jetzt nur Schlaf- und »»I « r v « e U O r e 11 » « ^. Ge»t- S. 10s /^«tvoks» vr. /^uz. Kei5msn üdfzieäelte la ) wird non ihrenl nervenkranken Cousin, der aus der'!i>ei.lans5 Säilosi verschlaget wird, kommt der kiinstlicki in-jMierten Spukgeschichte auf die Spur bringt, nack)dem er vorher in die Zwan.^v» sacke gesteckt wird, Ordnung in die Sache.Juliu? Falkenstein si^rgt, neben Piel, all'^giebig für Hu^ mar, der oft sogar in spannendste Szenen sich dur^iüricht. Inl gros;en und ganzen ein Piel' Film wie man es gewohnt ist, voller Scnsatio> non und ?lttraktic>nen. Ab Sonntag die Reprise deZ seinerzeit so ».'r--felgreichen Filmt^: „Der schwarze Engel" mit Ronald Colman und Wilma Lank >?. UiIrtsekaMIcks kunciseksu ,^aufft" des Goldstandards Sortschreltende KonsoNdlemng der europäischen Währungen Dle Vorbedingungen fllr unsere Dalutaresorm Die so plötzlich erfolgte i t a l i e« nischeBalutarcsorm scheint a'ich für die übrigen noch nicht gesetzlich konio* lidierten europäischen Währungen von ein-« schneidender Bedeutung zu werden. Ziauin war der Beschluß des römischen ^tnbinet^S bekannt geworden, erklärte man auch schon in französischen und spanischen maßgebenden Finanzkreisen, dak man in allernächster Zeit die Konsolid'.e-rung der Landeswährung durchführen wol« le. Eine wahre ,.G oldstandard-Hausse" hat eingesetzt. Es ist aber süt.« M a r l b o r, d. Iänncr. wahr auch schon an der Zeit, daf; lnan sich mit dieser weltwirtschaftlich hochwichtigen Frage endlich einmal ernstlich zu beschäftigen beginnt. Fast alle größeren Staaten (nunmehr an6i Italien) sind zum Goldstandard bereits zurückgekehrt und fast samt« liche europäischen Währungen sind clo oder cle f^etn vollständig stabilisiert, w'is die nachstehende Tabelle mit oen durchschnittlichen ZagreberDevisen» k u r s e n für die letzten sechs Jahre am deutlichsten veranschaulichen dürste: 1V22 102:^ 1024 lt)2Z IY'20 19l.'7 Zürich . » « . 17ti5.60 1278..'^ 1f>s>0 IWö.c^) 1WI—127.80 252.37 .'M 'l^ris . ^ . K8s>.l)6 452. !l) 212 2?.?.7i'> Prag ^ t , . !8VZ0 SW.öY 1W.W 167.40 163.1 l 167.Y0 I.ied»tekreun^n Immer set^e ick 6lck so trou-rlg. l^opltckmerren un6 aU l Ä!e vielen veöckveräen unsre» V!5sen'^ öckott gad UN5 dilttel, sie ru llnÄern. Ver5ucke etluno! /^5pirin- 1'üblcttea !un6 6u vlrst mit mir ikre gute ^ Wirkung preisen, oder auf 6ie Origlr alpolc-Kunz mit 6er! bl»u-vels» roten (Zarantleknarl«. I c).s Nur die italienische Lire war noch (bis zur Palntaresorm) grösjeren Schwankungen unterworfen; Spekulation sowie politische und wirtschaftliche Moniente ließen sie nlcht zur Ruhe kommen. Die r u h i g st e Währung war auch im verflossenen Jahre.'^ie tschechoslowakische Krone. Auf dem B a l k a n ist es mit den Währungen allerdings noch etwas schlecht be^ stellt; einzig und allein Albaniens Valuta wurde bereits auf eine absolut '-ta^-bile gesetzliche Grundlage gestellt. In G r i e ch e n l a n d, dessen Währung im verflo^s nen Jahre nur noch ganz geringen Schwankungen unterworfen war, wird die g.setzli-che !Z?altttarcform mit allem Eifer vorber^^l-tet. Aehnlich wie der l'inar ist u^uch die bnlgarischeLewa schon feit Iahren de facto stabilisiert. Die am wenigsten 'ta-bile Balkanwnhrung ist der r u m ä n i -> sch e L ei ; trotzdeni ist man auch in Bukarest bestrebt, die gesetzliche Valutareforni ehebaldigst zur Durchführung zu bringen. Was nun unseren Dinar im besonderen anbelangt, kann zur Ehre unseres i1?o-teninstituts, der N a t i o n a l b a n k, die die ^i'ursentwicklung des Tinars zu über- Die „MarbUrgt? IeMmg* laa« «Vit jedem Tage abo« ntert werben. Beziehung zum Staatshaushalte stehen die Auslandsschulden, deren aus-nahmslose Bereinigung ni^it minder notwendig wäre. Die im vergangenen Jahrs endlich erfolgte Konsolidierung unserer taatüschuld an E n g l a n d brachte un^ bereits um ein mächtiges Stück näher de» finanziellen Wiederaufbau. Speisezimmer gekannt ^atte, war vermutlich von der Sonne gelockt, hier herausgeflogen. Wie liaben wir Kmder ihn gesucht, unter Sclirmrken und Betten, haben bitter geweint und beim Fenster gestanden und mit den süßesten Schmeichelnamen gelockt. Wir halben dos Schachterl am das Gesims gestellt und Futter daneben gestreut — umsonst! Dann mußten wir spa,gieren gehen und durften nicht mehr von Burscherl spriichen, — ich glaube auch den Eltern war es schwer um den lieben, kleinen Freund. Und bei-m Heimkommen — ich habe es zuerst gese^hen! da sit)t auf der Sckiach-tel beim offenen Fenster, ruhig ein kleiner, grauer Federball, — unser Bursckierll Seit der Zeit war das Mene Fenster keine ängstlich verfolgte Unterlassungssünde mehr, Burscherl flog ein und aus und saß abends wieder pünktlich auf seinem Platz. Als ich im Winter krank lag, war Burscherl mein liebster Kamerad. Er saß ant Fußende des Bettes, drehte sein isiöpfchen und sah mich mit klugen ?Xenfchenau gen an. Und als ich zu Weihnachten aufstehen durfte, setzten wir auch Burscherl auf die grüne Taiine. Einen Augenblick war er in Verwirrung. Dann kant ein jauchzender Fragelant aus seiner Kehle. Vielleicht ging durch sein Unterbewußtsein ahnungsvoll Ei^tzücken und Andacht vor der Natur, die er nie gekannt und die sein Seelchcn doch dunkel empfand. Er hüpfte von Zweig zu Zweig, knabberte an den duftenden ÜZ^adeln^ immer die sremden, lustvolten Laute ausstoßend. Und mn Abend schlief er zum er-^stenmal nicht aui seinem Schackiterl, sondern in den Zweigen der Tanne. Später wurde er prosaischer, bis alle Bäckereien an 'und schimpfte, wenn wir ihn fortjagten. I Fast drei Jahre hatten wir unser Burscherl und er war uns mehr als ein lie-dcr .Hausgenosse. ^ Dann kam der Frühling und wehte wieder seinen Glanz auch um unser Großstadt-.Haus. Mutter stellte gerade die junqen Kro-j küsse auf's Fenster, weiß, lila, in zarten Hiinmelsfarben, und Burscherl kam neugierig es sich zu besehen. Dann flog er aus und tant nicht mehr wieder. .Hat ihn der junge Frühlim? t.>ll gemacht, daß sich sein altes Innggesellenhsrz stürmisch zu regen begann und einem schmalen, blonden Spatzen'räulein verfiel? Oder hat i!hn die Katze erhascht? Eines ist gewiß, eS könnt,' nur etwas ganz Ueberwältigendes sein, das unser Burscherl auf linmer voil uns fernhielt: Die Liebe oder der Tod! Wir haben ihn noch niochenlang gesucht und lnit lächerlicher Hoffnung verstohlen !ini Abenddämmer auf sein Plätzchen geschaut — aber der lleiiu: Federball saß nie mehr dort. ^ Doch vergessen haben wir ihn nicht, den armen kleinelt Spatzen, der in Freude u. Dankbarkeit um unsere Blindheit gewesen n. mit seinem D^^ijein alle Wmlel mid Herzen IcrdM hattL. wachen und, so oft dies notwendig erscheint, zu regulieren hat, festgestellt werden, daß er bereits seit zwei Jahren de facto stabilisiert ist. In Zürich notierte dsr Dinar int vergangenen Jahre am 3. Jänner 9.12, 30. Juni 9.13, 31. Dezentber V.IZ'i?. Wir befinden uns alio schon seit geraumer Zeit im Stadium der sogenannten P r a e st a b i l i s a t i o n : der bereits durchgeführten faktischen Stabilisierung fehlt noch die gesetzliche Sanktion. » Da nian hoffen darf, daß angesichts der zahlreichen Beispiele auch unser ^iönigreich die breunenoe Frage der gesetzlichen Valuta reform in nächster Zeit aufgreifen wird, will ich versucheu, auch aus die Gefahren hinzu weisen, die einer endgültigen gesetzlichen Regelung unserer Valuta im gegenwärti gen Zeitpunkte noch einigermas^en hinder-lich im Wege stehen. In erster Linie bereitet das unanshaltsanie Wachsen der Passivität unserer Handelsbilanz, dieses Hauptposten Z der Z a h l u n g s b i l a n z, immer gco-ßere Sorgen. Man hofft im Jahre 192"' noch mit einer aktiven Zahlungsbilanz durch zukommen, zumal die anderen Posten, u. a^ der im vergangenen Jahre infolge des Bo')-kotts der italienischen Kurorte außergewöha lich starke F r e ui d e n v e r k e h r, die int Ausftthrhandel entstandenen Scharten auswetzen dürften. Außerdem sei der iu, vorigen Jahre äusserst lebhafte Zufluß ausländischer Kredite auch ein nicht zu unterschätzender Aktivposten! der Zahlungsbilanz, deren Aktivität auf diese Weise auszer Zweifel stünde. Für das letzte Jahr dürfte diese Rechnung vielleicht s!) stimmen. Was bietet uns aber die Gewähr, daß auch das laufende Jahr mit einem Aktivsaldo zu Ende geht? Die >>andel'?bilanz wird sich zwetf^l-ios noch ungünstiger gestalten, wenn der Staat, wie bisher, nichts zur Hebung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Förderung des ErPortes unternimmt. Die Besorgnisse wegen einer passive?» 5^andelS' bilanz sind keineswe'is von der .V^and zn weis-rage der endlichen Konsolidierung oer staatlich«'« «"l die National- bank und das Gleichgewicht in: Staatshaushalte. Nach dem Stande vom 22 Dezeniber 1927 stehen eineni Notenumlan'e von ?i519.8 Millionen Dinar 1.^1.2 Millio--nen Dinar Barschatz und 1Ü71.9 Millionen Dinar EskomPte und "Lombard als Deckung gegenüber. Der Nest ist durch illiquide i^utbabp« linttl Staate gedeckt. 5tn cnaer Schonet dle Glchenbeftänve! Aus der jugoslawischen Schwelleniudustric« Unlängst fand im Verkehrsministerium' eine Lizitation von Eisent»ahns6)wellen statt, die ein interessmites Bild unserer Sch^vellen lndustrie entwirft. Das Interesse sitr diese Lizitation war außerordentlich groß» una es beteiligte sich außer 20 großen Firmen^ noch eine Anzahl von Kleinlieferanten, meist aus Bosnien und der Herzegowina, wogegen Serbien fast ohne Vertreter blieb. Das hauptsächlichste Merkmal dieser ^f« fertversteigerung ist die Tatsache, daß der Bedarf an E i ch e n s ch w e l l e n um ein Vielsaches überboten wurde, wogegen der Bedarf an B u ch e n s ch w e l l e n nicht, einmal gedeckt werden konntc: oder nur-schwach überboten wurde. So braucht die Bahnverwaltung fürs nächste Jahr 12.0)l> Stück Eichcnschwellen für Schmalspurbahnen, angeboten wurden aber 73.099 Stück zu 23 Dinar, also mehr als sechsmal so viel. Für die nornialspurigen Bahnen sind-247.999 Schwellen nötig, während sich das Angebot auf 1,971.399 zu durchschnittlich-59 Dinar stellte, also mehr als die vierfache benötigte Menge. .?>ingegen benötigt die Bahnverwaltung 40.999 Schmalspurbuchen schwellen, das Angebot belief sich jedoch nur auf etwa 29.099, also auf kauni die Hälfte, zum Durchschnittspreise von 11) Dinar. Hin sichtlich der Normalbahnen verlangte das Verkehrsministeriuni 59.999 Buchenschwellen; in dieser Ware belief s:ch das Angebot auf 65.099 Stücl zu rund 30 Dinar. Diese Lizitation wäre an und für sich recht erfreulich, lvenn die ganze Sache nicht einen bedenklichen Haken hätte. Günstig ist das Bild darum, weil man daraus den Reichtum unserer Wälder und die gute Ent wickluug unserer Holzindustrie sowie die Hebung der Ausfuhr ersieht. Denn wenn schon der heimische Bedarf um ein ^I^ehr-faches überboten wird, wo doch die Preise verhältnismäßig nicht gerade konvenieren, wie groß muß erst das Interesse für die Placierung im Auslande sein! Und tatsächlich sind die jugoslawischen Eisenbahnschwel'-len ein stark gefragter Artikel. 5llso wird der bei der Lizitation erzielte Ueoerfchuß von 824.399 Eicheuschwellen ins Ausland ausgeführt, wo sich Interessenten für diese Partie bereits gemeldet haben, während dir; Buchenschwellen größtenteils liegen bleiben werden, wenigstens für absehbare Zeit, da sie nur imprägniert verwendet werden tön- Der Wirtschastsrat des Dölker-bundes 12 VMivjfkllMe, un6 kinanz-exMe Z Veme!?»' von ^eisei'e xz ^sdeikci tet Vsk'li'etv?. . in Marenberg in Liquidation geraten ist. Mit dieser Notiz ist iedoch nicht die bei'teihende Gemeinde-Sparkasse in Marenberg, sondern der seinerzeit hier bestandene S p a r- u. V o r s ch n' ß-B e r e i n, G. m. b. H., gemeint. Spott : Generalversammlung der S. V. Rapid. Die V. Generalversammlung der SB. Rapid findet am 15. Jänner uni!) Uhr vorm. im Gasthause Anderle statt. Tagesordnung: 1. Verlesung des letzten Protokolls. L. Bericht der einzelnen Sektionen, 3. Neu» Wahl und 4. Allfälliges. Falls die erste Versammlung infolge zu geringer Mitglieder^ zahl nicht beschlußfähig ist, findet um w Uhr eine zweite statt, d!«' unbedingt beschlus; sähig ist. Es werden sämtliche Mitglieder ersucht, pünktlich zu erscheinen, da dringende Angelegenheiten zu erledigen sind^ : Z^ortsetzung deS Skikurses der Wintersportsektion SPD. Wie bereits kurz gemeldet, wird der SkikurS bei der „Mariborska koLa" anl kouunenden s^reitag, Samstag und Sonntag, d. i. am <»., 7. und 8 d. M. unter Leitung deS .Herrn Ing. Erwin Nun-galdier fortgesetzt. Abfahrt der Teilnehnier am Freitag mit um 8.2l1 nach HoLe. Für Vervileauna und Unterkunft ist gesorgt. Der Sektionsleiter. : Rechtsfahren in ganz Europa. Das Rechtsfahren wurde anläßlich einer Ver-kehrskonferenz des Völkerbundes in dort eingesetzten internationalen Verkehrc'^ kommission als einheitliche Negcl für gau.', Europa angenommen. Es sind zur '^e,t nur ganz wenige Länder, die noch das Linkss^ih-ren beibehalten haben, doch dlirfte auch hier eine Neuorientierung in dieser Richtung erfolgen. : Die jugoslawische Boxmeisterschast wird am 2. und 4. März d. I. in Zagreb bestritt ten. Das Arrangeulent der .^tämpfe beso>.''^t der Jugoslawische Verband für Schwerath« letik. : Wettrodeln in Samobor. Sonntag, den 8. d. M. veranstaltet der S. .E. Samobor im Annen-Tal bei Samobor ein Propaganda-Aettrodcin. : Die Fuhballmeisterschastsspiele nm'sen laut einer Anordnung des I. N. S. bis Milte April bendet werden. : Das erste Hallentennisturnier in Jugoslawien. Am 14. und d. gelangt in der neuen Zagreber Tennishalle ein Turnier zur Durchführung, welches das erste Hallenturnier in Iugoslawic'n ist. Ausgetragen werden Damen- und .^'»errencinzelspiele und .^errendoppelspicle. : Oesterreich-Belgien. Der Länderlauipf ^ider LändermannschaftenSonnta'?, den 8. d. M. bei jeder Witterung in Brüssel ausgetragen. : AntzbaSsrieden zwischen Oesterreich «»lö der Tschechoslowakei. !^n Bud»veis fand gestern die Sitzung der Delegierten des Oesterreichischen Fußballbundes und der A. F statt. Nach längerer Debatte einigten sich dle Vertreter: Beide Verbände werden auf die Vereine und Spieler Einfluß nek>men, daß sie sich bei internationalen Spielen ein?'^ einwandfreien und fairen Verhaltens und Spieles befleißigen. Zu diesem Zwecke widmen beide Verbände olljährlich einen Preis für die fairste Mannsckiaft. : Sin neuer Sieg Paolinos. Im Kampfe Paolino gegen Lester (Texas), warfen ^'c-sters Sekundanten in der 7. Runde .s'»andtuch. Paolino war dauernd überlegen. : Das erste Sislausmeeting in Prag brachte nachstehende Ergebnisse: ülX) Meter: 1. Marc» l:02.4, 2. Mtislbek 1:03; 1(.'^ Meter: MySlbek 2:08.2, 2. Jiri 2:10; by00 Meter: Myslbek 12:00.3. : Sin Fußballmatch in der Silvesternacht. Einer alten Tradition folgend, absolvierte auch diesmal in der Mitternachtsstunde der Silvesternacht der Budapester B. E. Ä. einen Fußballkampf in der Dauer von zwei mal zehn Minuten, um damit symbolisch anzudeuten, daß die Fußballer daA neue Jahr auf dem Spielfeld begrüßen wollen Zu der wie aMhrlich, so auch bener gelun-geneir Veranstaltung zog eine große Menge Sportliebhaber - ud sah dem Spiel Ver zwei TeamS der alten und jungen Spieler mit Begeisterung zu. Das Spiel gewann >ie alte Garde mit S:1 s1:N: der Kamvf .vu?de dann im Büffet bis spät in den ersten Neujahrstag fortaesekt. illllil'kSMlI xexen Verliüklun?, lnkluenig, !» LI? > « Vell«»!?»»«, 7 0?»»I .15? l «. 0 5 Kv, prxDloiU I Z00 m, 0 5 i Zl0 m, v Z5 Ii>^, U.U.»«, 515 8 m. 15 le». p,.»» , 3« 9 m. 5 V.v.v« 5XXl >6 4 2 m, liw. ». >,« 4^8 6 w, 4 Ira»», 44l Z m. Z K,». N.rU»« 4S2 ? m, 10 X». >>>«»»«.», b556 m, 3 Xv. lNl m, w ic,». ceikkvl) s«o «. l» icv Z7S 7 w. lo »Lv Freitag, 8. Jänner. Wien (Graz), 10.30: Orgelvortrag. 11: Sinsoniekonzert. — 10: Konzert. — 18: Kammerabend. — 20: Konzert der ehemaligen Hofmusikkapelse unter der Leitung des Direktors Franz Schalk. — Pretzburg 18: Heiterer Abend. — 20: Prager Sen-dung. — Zagreb 1945: Französischer S^ira'b kurs. — 20.35: Pravossawer Weihnach»-?-abend. — 22: Leichte Abendmusik. — .Mt-land 20.50: Sinfoniekonzert. — 23: Jazz — Prag 17.50: Doutfrsi" Seud"na. — ZI: Tamburaschenchor des Prager Sokol. --22.20: Uebertragung auS dem Veiuberger Narodni Dum. — D''«-»^trn 21: Konz?rt — 22.25: Leichte englische Musik. — 21-Tanzmusik. — ««wifaart 20: Frankfurter Sendung. — Franksnrt 20: Vrihoda--Violinkonic'rte vstn 'ü^aianini und ^iot^i. anschließend: Spätkonzert. — Briinn 1'»' ^^onzertmaiinee. — 18.10: Deutsche Sei'« dung. — 21.35: Italienische Arien uild Lieder. Berlin 19.05: Italienisch. — 20.30: Grieg-Abend. 22.30: Unterkiil' tungsmusik. — Budapest 17: Kannnermun?. — 10: Overnübertraauna aus dem Tkieat,N'. — 22.15: Zigeunernsusik. — Warfchan 20.15: Sinfoniekonzert. — Paris-Eissel 20.30: Abcndkonzert. Samstag, 7. Jänner. Wien 19.45: Kalmans Operette „Vaia-dere". Anschließend: Tanzmusik. — Graz 18.30: Stenographiekurs. — 19: Serbokioa tisch. — 19.45: Wiener Sendling. — Preß-liurg 19.30: R. Straui^' Over ..Der ^/iosen-lavalier". — 22.30: Prager Sendung. — Zagreb 19.30: Uebertragung aus L j u b-l j a n a: Verdis Oper „Maskenball". — Mailand 20.50: Konzert. 23: Jazz. — Prag 17.50: Deutsche Sendung. — 19.30-Preßburger Sendung. — Daventry 2015: Beethoven-Abend. — 23.30: Tanzmusik. — Stuttgart 20.15: Kammermusik. — 21.15: Populärer Opernabend. — Anschließen^'»: Tanzmusik. — Brünn 18.10: Deutsche Sen- Europas „Auge" in Moskau W Ausländische Militärattachees und Diplom aten vor dem Kreml während einer Parade der Roten Armee. dung. — 19.15: Preßburger Sendung. — 22.30: Prager Sendung. — Berlin 20.30. „Krauses haben Theaterabend!" — Bttdo-pest 20.20: Violinkonzert H. E. Bare. — 22.20: Tanzmusik. — Warschau 20.30: Gil. berts Operette ..Die keusche Susanne". > -22.30: Tanzmusik. — Paris-Siffel 20.30. Abendkonzert. Für dle Frauenwelt Sllr altere Damen, um vornehm zu erscheinen Auch dies Jahr hat die Mode nur der jugendlichen Frau gedacht und die ältere Frau, d. h. diejenige, die endgültig ins 'ältere Fack) übergegangen ist und weder ihrer Tochter noch ihrer Enkelin Konkurrenz uia^ chen will oder kann, hat zientliche Mi'che. ihre i^^arderobe zusammenzustellen. Oer en« ge, kurze Nock, der immer uoch das Feld beherrscht, ist nicht für sie geschaffen, aber Takt und (^eschuiacl können sich trotzoni einige neue ?Nodeuttancen zu Nutze machen. In die Röcke eingesetzte Plisses, drapierte lose Teile, die an vielen Modellen zu sehen sind, Passen auch für stattlichere Figuren Viele große Salons bemühen sicki, den Glocten-schnitt durchzusetzen, der sehr geeignet ist, breite t>üftcn zu kachieren. Die Unregelmäßigkeit der Röcke und deren Garnituren vernmg Unvollkommenheiten der Gestalt glücklich zu verbergen und die Draperien, die merklich über die Rocklänge hinausgehen, verlängern die Linie und uinhüllen die (Gestalt in weich verschwimmenden Konturen. Aiu schwierigsten ist es. den Gürtel zu wählen oder den Taillenabschluß zu markie- ren. Daß die Taille jetzt höher placiert ist, gereicht der älteren Frau zum Vorteil. Vor allzubreiten Gürteln sei gewarnt, sie schneiden die Gestalt zu sichtbar entzwei un»> lassen den Umfang manchmal zu deutlich hervortreten. Schmale Gürtel sind vorzuziehen, auch mit herabhängenden Enden, die s-gar sehr günstig wirken. Ein gekreuzter Verschluß der Kleider ist einer geraden Borderbahn unter allen Umständen vorzuziehen. Es ist auch für ält. Frauen nicht devlaciert. einen mäßigen Halsausschnitt an den ^i« leiten anzubringen. Ein schwarzes oder auch ein weißes Band sollte hiezu immer getrau gen werden, denn speziell' der Hals verrät meist die Zahl der Jahre in ungalanter Weise. Wer Stehkrägen bevorzugt, "em kommt die Mode, die dies Jahr sehr tole< rant ist, auch hierin entgegen. Es bleibt ie« der Frau unbenommen, einen Umlegekragen zu tragen, wenn auch der mit Fischbein nen versehene Marterkragen srüherer Jahre auf (hoffentlich!) Nimmerwiedersehen verschwunden ist. Wenn auch die Modefarben in ihren grellen Nuancen für ältere Frauen nicht nehr AU empfehlen sind, so bleiben die beliebten Töne grau, beige, braun nicht da? alleinige Borrecht der Jugend. Schwarz ist diese? Jahr wieder ungemein beliebt und davon werden auch die älteren Jahrgänge zu pro-sitieren wissen. Die Stoffe, die filr Mäntel hauptsächlich zu befürworten sind, wären Samt, Velours de laine und Tuch. Erepesla, ^asha, Ereve marocain nimmt man gern für einfache Kleider, Crepe Satin, ?reve Georgette und Samt dienen zur .^Herstellung von eleganten oder für ^7lbendtl>i^<'^s<'n. sind we'ii- ger vorteilhaft, weil sie die Linien zu stark hervortreten lassen. Neltere Frauen sollen zumeist wei'^ie. Der Untergang des "G 4 // W I.I> M! ^!> »U ' l M > i U. W Die erste authentische Aufnahme von den Bergungsarbeiten an dem gesunkenen amerikanischen U-Boot. Einer der Taucher, die sich nnt dein damals noch lebenden Rest der Besatzung verstän«, »»igtei^ wird nach oben gezogen. flen. die ihnen als Ersatz für die fehlende Unmut würdevolle Majestät verleihen. Lehr kleidsam und praktisch sind Capes sitr reifere Frauen. Es empfiehlt sich, aucki auf kenlleidern solch«: anzubringen, da sie die Figur etwas verhüllen, ^ür den Abend ist ein Cape au>5 schwarzem oder violettei.? Eamt mit Pelzbesatz sehr elegant, und solch eine Umhülle kann au6i bei Nachmittagsbe» suchen gute Tienste leisten. Die 5'>utmodc mit ihren tiaraförmig auf-qeputzten Farmen kommt den Bedürsilislen älterer Tainen sehr entqeqen. Man sieht mich viele, qanz randlose Toques mit einem kleinen Schleier, der die obere Gesichtshälfte beschattet. h. Sehr gutes Leberfchöberl. T^kagraunn Fett werden slaumiq «gerührt, Ii) Teka-flramm geschabte ^»iinde^leber, 2 ausqc.veiä)!»', ausgedrückte Semmeln dazugerührt u.id ebenso 2 Totter, etwa? geröstete ^'^wi-'bel, Petersilie, Pfeffer, Majoran, etwa-z ^utc^l-kraut und den Schnee von 2 Eiklar, fiillt die Masse ulit in eine au't^efettete Baiiform und backt unc^efähr eine halbe Stunde, lieber-fchiibcrl für f Personen, zu -.'i Tiekagraunn Leber: 5i Dekagramm 7'sctt, .'i Semmeln, Totter und von drei Klnr den Schnee. h. Lungenbraten, einfach gcbraten. Eili Stück Lungenbraten wird von ?haut i>'ud Fett befreit, leicht absiewcisch^n, init Salz und Pfeffer bestreut, mit Salatöl überstri. chen. In längsichl? Pfanne, mit reichlich Fett zugesetzt, öfter unt Snvpe oder "La'sl^r begossen, bratet man im Rohr bei arkem Feuer eine Halde Stunde. Mit Senf, Preiset' beeren, Gemüse oder Rei^ dazu auftrag.:n. h. Schweillsschlägel mit Wurzeln. Ein größeres Stück vom Schmeinsfchlegel oder Schulter läßt man, gesalzen, mit etwas Es^iz und Wasser, dünnblütterig gesckinitten.'n Suppenwurzeln, Fett, Zwiebel, 1 Lorbeer» blatt, einigen Pfefferkörnern, Zitronenschale usw. sehr weich dünsten, wobei fleissig Wasser löffelweise nachgegossen und daS Fleisch mehrmal'Z uu^gewendet wird. Mit Kartoffelschmarren und diinnscheibig geschult ten, gesäuerten Gurken dazu anrichten. h. Dänische Sauce. (Lriginalrezept). 6 Esilöffel Apfelgalee verrührt man mit zwei bis drei Löffel Kognak sehr kräftig und schlägt die flüssige Masse mit einer Tass? dicker, fü^er Sahne auf deu^ Herd heiß. Sehr gut zu Biskuit-Pudding. h. Mittel gegen Bienenstiche. Ein bewähr« tes Mittel ist das Bestreichen der Stichwulide nach Entfernung des Stackzels mit Salmiak« geift oder legen eines Bausches mit essigsaurer Tonerde. Das einfa6iste Mittel ist cin oft gewechselter kalter llmschlag. h. Feiner Gugelhupf. 12 Dekagiaunu Butter rührt man mit ganzen Eiern, die eines nach dem andern dcizugemischt werden, und ^ Liiffeln Zucker eine gute Stunde ab. dann ulischt umn mit 50 Dkg. Mehl auf.zc-gangene Germ, einige Körnchen Salz und so viel Milch als nötig zu, macht nicht allzn festen Teig, der abgeschlagen wird, <»is er, glatt und blasig, sich vom .Äochlöifel ablöst. In große, stark gefettete, mit Mehl ausgestreute, mit gesäinittenen, geschälten Man- deln ausgelegte Gugelhupfform gestallt, lägt man, an nicht zu warmen Ort gestellt, ^ang. sam aufgehen und bäckt sodann eine kleine Stunde im Rohr. Ausgestürzt, bestreut man den noch heißen Kuchen dicht mit Paullle-zucker. h. Schnelles Abwaschen und Reinigen fettiger Gefähc. Leergeivordens 7islcijct,qläser, Schmalztöpse und andere Gefäs^e lt^ttigen Inhaltes werden vor dem ?lbwcifchen am bestem, m'it Kleie oder feinem Schrot au>Z-gerieben; sie werdeil auf diese Weise schnell Ilwllkommen fettfrei und blank, da-) M-wisäien ist für die Mädck)en viel angenehmer und es kommt auch kein Fettrcst ins M» waf6)wcifser. TaS Schrot kann als Beimm-guni-s zi!m Ge^lügelfutter die beste Verweu-dung finden. Es empfiehlt sich, in der »üclie ein größeres sausraugiertes) Gefäß mit Schrot zu diesem Zweck stehen zu )aben. Au6) nach becudetenl Wurstiuachcn rcibcn wir hier alle Wannen, Schüssel u. dgl. zu^-»lächst mit Schrot aus. h. GesichtSschmerz wird in vielen Fällen dadurch geheilt, daß man anhaltend eiskalte Uulschläge auf das t^esicht macht und dasselbe dann wiederholt einem Strahl kalten Wassers aussetzt. Zuweilen erweist sich aber die Wärme, wenn sie dem leidenden Teil in sehr hohem Grade übernnttelt wird, noch wirksamer. h. Geschwollene Drüsen gehen zurück, wenn Ulan tleiue, möglichst heiße Mamillen säckchen auflegt und diese nach dem Abküh len erneuert. Wenn die Hitze nicht vertragen wird, kann man auck) Einreibungen nitt Jodkalisalbe versuchen. Witz und Humor Zivilehe. „Herr Major, was ist das, eine Zivilehe'!^" — „Tie Zivilehe besteht dar..n, daß wir voul Militär den Damen deu Hof m-achen und das Zivil heiratet sie!" — Dos Aind. In der Familie Mayer steht ein freudiges Ereignis bevor. Papa Ma»ier fragt sein Töchterleiu, was es sich wünsckit, ein Vrüderlein oder ein Schwcsterlein. Nach lurzein Besinnen erwidert die Kleine: „M, wenu's der Mutti leiuc; besonderen Umstän« de mactU, so möchte ich am liebsten ein Schaukelpferd". « Ein foebe«! vom 5)ochzeitömahl gekommenes, jung getrautes Ehepaar befindet sich' endlich allc^in im Schlafzimmer. Stürmisch umarmt die junge Frau ihren Mann und senfzte: „Isidor, uuu gehöre ich Dir ganz allein! Alles von mir i^bört jetzt nur dir! — ..Weißt du auch, was das Erste ist, dos ein junger El>emann in dieser Situation machen hat?" Isi wollte sie gerade umarmen und von seinem Elherechte Gebrauck) machen, auf ihre Worte ließ er sie los und sagte: „Du hast reckst, mein t^old. Dns ist schön von dir, daß du mich aufmerksam macluest!", nahm die Silbcrt sche Stenographie. Honorar mäßig. Razlagova 15, ebenerdig. lS-lS-t s Londoner ertcüt englischen Unterricht. Parmcnter, ^amni-^ka cesta o/l. i56l7 Äu kaufen gesucht Galoschen und Schneeschulie werden zur Reparatur an^ze-nommen. Vrtna ulica 8, jVl'i' f>r?ka. Gummischuhe und Galoschen werden billix,tt reparielt. Frau-topanova ul. 10, Govediö. Schubmacher. Die seit 2l> Iahren bekannten LaruciN'Kapseln werden mit bestem Erfolge verwendet bei Leiden der .tzarnwege, eitrigen Ausfluß, weißen Fluß der Frauen. In allen Apotheken Schachtel Din. 2l). 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