Wilns»«, »MW ??«l» oin 1 so 70.1,»,rs»ng iWUMW SS «Ittv/oek. 6«», s »prli 1?Z0 ^ »FMjM E»»e^Ol»l «Ge^«GM «t>d>»W>l. OMWI«MWß k>ß»»b. ^ßr. >GK0^ «M« »»Gs»ch>»» » »« ^ASsv» »i. H iV«»W»M«s^ V<>W>tA^ ^ öWv^rvs^Mit ^Vl. ß^. M24): »lWAIö«v> »t.4, ^«»UAspeOt»« ^kot««, mo«^tl. 2Z Oln. vi«t«v-york ^16.1L, Mailand 27.05, Prag 15.28:^5, Wien 72.77, Budapest 90.20, Berlin 12Z.19. » L j u V l j a n a, 8. April. Devisen: Berlin 13Ü0.L5, Budapest 988.50, Zürich I095.9l), Wien 797.48, London 27b.18, New Vl>vf S«.46, Paris 221.54, Prag 167.51, Tvisst 29ö.ö5. Dte Akche Noah Der bekainnte Streit um die Sintislut und die Arche Noah ist durch die Ausführungen des bÄannden anwrivamichen Archäologen Vtr. Harovd Peake in ein neues Licht gerückt worden. Mr. Peake giÄndet seine Behaup tungen in erster Linie auf die unlängst gemachten lknddeckungen der Amerikaner in Kisch und Ur. Me die Untersuchung der dortigen Trd- unb Schlammschichten ergeben hat, kann !>ie als Sintflut bezeichnete Uebei^chwemmung nicht die verheerende Wirdwg gehabt haben, die man ihr allgemein zi^chreibt, u,dd zwar, nach der Ansicht vonPeaike, nicht schlimmer als die vor einigen Jahren durch den Missifftp^ her-vo'rgervifene. Die Noah-L«>genv?irat gelej^enen Bergen stanz gewaltilge Schneen,enqen nie-dergestanyen. Eine sch? sriihzeitiq und stark einsehende 'schneeschmel^ wälzte nun ganz gewaltige Wassermemi«i »u» k!it«t »in» ^iorvi>»ui>ß^ «j»r »olimer>rn,6rrun» ä«' Qu«leiii «Ii« Sekm«r»«> iieii vvä A»a» «ii» «lii »u 'rttixll'it »„»»»poknt un«Z 6»» i a^in vast»>lk»ft xrkok»n k?7l,Iltliek In »IIa» Xootkalteo lZto«erien ual> de»»cren LeictiTilvn. prel»! Kleine sslaiek» vln mittaU irmve f'Iaicke via. 2b.—. »roSe l'I»»?!,« Dill. S2.-. S»«ebtoo 81« «llliiia» ua«I litllen Sl« »lek vor »«rtlo»«» k^Rckilimnaaviii foll» Sie In — ola vo^ 8l« »r-kitten pn5tven^envn vom Nkuvtlseer iiir ^lliro»l«vl«a'. o. o. ?»erod. Sanddl am Älel Der Beginn bes passiven VidsrstanbeS in Indien. Die erste Etappe der Kampagne Gandhis gegen die bMsc^ Herrsck)a1>t in Indien ist albgei'chlossen: der Diairsch des großen indischen MhrerS mit seinen ScMlern zum Meer ist beendet. Der ö. April 19L0 'vird in der indischen Geschichte als der Tag gelten, an dem für die indiische Freiheitsbewegung die erste große Prüfung seit dem Zu-sanlmenbvuch der Non-Eaoperation-Propa« ganda begann. Die Salzgewinnung aus dem Meere als Versuch einer Durchbrechung deS englischen EÄzmonio'pols in Indien trägt einen demonstrativen ^^rakter. Für eurclpüische Be jgriisfe ist dieses Ziel des schwierigen und langen Marsches Gandhis kaum zu begreifen. Jür die Inder aber handelt es sich dabei um eine symbolische Grof^at, von deren Ausgang Indiens Zukunft abhängt. Solange Gandhi sich bloß mit der Verbreitung feiner Ideen befaßte, verhielten stch die britischen Behörden vuhig und abwartend. Jetzt aber, wo Gandhi da^u übergeht, sich gcgen das Gesetz oufzulehnen, ist für den engliischen Mzeküniy die Zeit gevom men, das Prestige Großbritanniens zu schüt Den. Vs n>S« für die ^tischen Beamten in Fndien höchst willkommen, hätten fie die Aktion Gandhis als harmlos betrachtm und als solche ignorieren können. Es liegt nicht im Interesse lkiglandS, aus Gandhi einen noch größeren Märtyrer und Heili^n zu machen, als er es sse Vorurteile sozialer und religiöser Art, darunter in erster Linne Kastienivorurteill«, ferner aber die ungeheure Zersplitterung Indiens — die indische Halbinsel Mt über SM Eiw zeisbaaten —, endlich die Abgeswmpftheit und dte PrinMvität der brüten Volksschichten in Jndiien, alles das führt liazu, daß die Lehre Ganchis an der bleibt und zahlenM^g wenig aktive Anhänger Mt. Um jeden falschen Begr^f von der Persönliichk^it und Tätigleit i^n-dhis zu vermeiwn, muß betont werden, daß Gandhi kein velligiös^vzialer Erneuerer ist. Im Gegenteil: in vielem mag er als ausgesprochen Mschrittlich gelten. GS liegt ihm nichts an der Revolutionierung der indischen Masse. Er hat sich nie für die Sprengung der Grenzen Mischen den verschiede- mn Kasten ausgesprochen. Es ist bezeichnend, daß die 'Parias, die niedrigste Kaste JndiMs, sich gegen Gandhi auflehnen. Gan dhi entstprii^ in vielem den russischen In- tellektuellen, d>ie es wohl verstanden, die Re volu^on vorzubereiten und die politischen Leidenschaften des Volkes zu entfesseln, d!«» aber dann nicht den Mut fanden, sich zu ihren Taten bis zu Ende zu bekennen und die Folgvn aus sich zu nehmen. Gandhi Pre-^dtgt die Gewaltll^stkeit im Kampfe gegen den mächtigen brit^chen Vta>atSapparat in „Ätarrborer Nummer NS. Die Auflehnung gegen das Talz?» mom>pvl ist für ihn ')eute die äuhevste Gren dessm britischen Joch ist -noch ein lan^r, leidenK-voller und überaus schwerer Weg, die in deinem Vergleich zu dem Wey Gandhis zum Meer steh^. Die MrPsamfeit der jetzigen Kampifme-thoden Gandhis ist also sehr zu bezweifeln. Ä^r Gandhi kann es sich ja leisten. Denn die Zcit aribeitet sür Indien und stcgen Eng land. N^cht am Ufer des Meeres, sondern in ^den grvHen Industrie- und.^ndelszentren wird sich das Schicksal des britische,: TVelt-reiches entscheiden. ^ Zdal>5^ta brachen vcr einiMn Taqen Unruhen aus, die viole Men fchenlebei: forderten. In Bombay hat der allindtische TexMH-andelsverband den Boykott englischer Stoff« proklamiert. Wilde u. orstaiMerte Streiks lodern hier und da auf. Dic britischen Polizisten werden mit Steinen beworfen. Die „passive Rosistenz" beginnt allmählich sehr aktiv auszuseihen. ivaS sicher nicht nach dom Willen Gandhis ist. Die Ereignisse nehnien ihren Laus. Gandhi ift nicht Herr «liber sie, er ist nur ihr Fi^de-rer. Darin besteht leine historische Mission. Er bereitet vor. Die Fräste ist, ob <'r auch die Erfüllung bringen wird. N. A. Stall« vor der Kampffront Wie aus Moskau gcaneldet wird, mißt man dam für den 16. Juni einberufenen Kongreß der koimmnlnistiscki«i Partei grosse Bedeutung bei. Er wivd als großes politisches Ereignis bezeichnet. Man fragt sich ob die oppositionellen Gruppen zum Angriff gegen Etalin i'lbergehen n>erden oder ob sich der Kamps mit der Opposition hinter geschlossenen Türen abspielen wird. Äe Nechts-- und Linksopposition beabsichtigt einen Generalangriff gegen die Politik Stalins zu erijffnen, und zu versuchen, diese in an^ve Bahnen zu Ie,,ken. Jedenfalls »Verden Shllbin und seine Anhänger bemüht sein, die Opposition von diesein Kongreß mlszuschalten. Brünings Drohung »»d Demoldkilt« M ihre« A«le>jen k»m«e« Mott««ha»er >r»h» zurlickzutr«!«» Be , l« n, 7. April. I« der heutigen Borstandssitzung der Zen trimiSfraktion beschäftigte sich der neue Reichskanzler Dr. B r ü n i n g eingehendst mit der innenpolitischen L«»ge. Wenn die Sozialdemokratie ni^ daran interessiert sei, die Briicken znm Zentrum zu sprengen, dann müsse sie sich schon einer anderen T-k tik bedienen, als in den letzten Tagen. ?e unftuchtbarer das Parlament und je zeris. sener die Parteien, desto stärker «erde au» tomatisch sich die Position des Skichsprüsi. denten geilten. Der Reichspräsident halte sich an die Verfassung, die ihm Mittel in die ^nd gebe, wenn das Parlament versagen -sollte. Die Regiemng «erde darauf bestehen, daß das Parlament nicht auf eine hofsnungSlose Position der ZWHlerschaft ^rabsinle, daß eS arbeitsfähig werde. Wir werden den Reichstag dazu zwingen, die Verantwortung zu übernehmen. Die Reichs regierung, erklärte Dr. Vinning, werde dem deutschen Volte nahelege», daß Deutschland sich einer wichtigen Aera in seiuer schichie nähere. Bor allem gehe eS jetzt darum, zu sparen. Sollte das «eichStagSple-num nicht fähig ftin, gewisie Ausgaben zn lösen, dann werde d^ Volk die Entscheidungen selbst in die Hand nehmen. Er selbst werde dann wissen, waS für die künstige innenpolitische Entwicklung dann notwendig sei. Magdeburg, 7. April. ReichSsinanMtnister Dr. Moldenhauer hielt in einer Versammlung der Deutschen VolkSpartei eine Rede, worin er aus die Schwierigkeiten der Sanierung der Reichs finanzen hinwies. Cr erklärte, daß er zurücktreten würde, salls die Regierungsparteien nicht mit den ständigen Forderungen nach Erhöhung des Etats enden. Vemer« kenSwert ist die Erklärung, wonach die Entscheidung über die Existenz des Reichstags in den kommenden Tagen fallen werde. MilttSrdlNalur in Rumänien? Sez«sii»«sde»««»«« i» »« ZaraniftenPorlei — v»r De«iW»« ^ Avar««e»s a« die gulelltßenzkreN« Seit zwei Tagen dauern die Beratungen der Abgeordneten und Delegierten der nationalen Bauernpartei Über die Situation, wie sie sich nach dem Rltcktritt ProsessorS Stere ergeben hat. Zwei StrSnningen sind zu verzeichnen, die eine ist für den Austritt und den Anschluß an Stere, die andere sür ein Weiterverbleiben in der Bauernpartei. Die Mehrheit der Abgeordneten ist für die ^ erstere Äsung, sodaß mit einem Austritt ^ von etwa ZV Abgeordneten aus der nati0' nalen Bauernpartei und mit der Demission des beßarabischen Ministers Jan Halipa zu > rechnen ist. Abzuwarten ist noch, wel^ weitere Folgen die Spaltung in der ^uern Partei haben wird. Die Presse beschäftigt sich ausführlich mit den politisl^n Borgängen. Der „Cuventul" stellt fest, daß das Borgehen der Generale wenn auch nicht deutlich, so doch einen Schritt zur Militärdiktatur darstelle. Professor Jorga erklärt in seinem Interview, daß die jetzige politische Lage unhaltbar jhe., worden sei, wenn nicht Ereignisse eintretm > sollen, vor denen sich jeder hüten müsse, der ^ B -ukarest, 7. April. um das Land besorgt ist. Alle führenden Po litiker müßten sich die Hände reichen, um über diese Streitigkeiten hinweg eine nationale Einheit zu bilden. General Averescn, der Führer der Volkspartei der Rumänien heute verlassen hat, um seine jährliche lwr in Italien zu beginnen, hat ein „Manifest an die Intellektuellen" gerichtet, in dem er feststellt, daß das heutige System vor dem Bankerott stehe. Das Land kLnne nur noch durch Einschränkung des allgemeinen Wahlrechtes, d« den analphabetischen Massen die politische Honschast gebra^ habe, gerettet werde». Sandhl vtrdoflet? Bombay,?. April. Mahatma G a n d h i ist wegen Verlel-zung der Bestiminungen des SalMonopols vorhaistet worden. Nach der Verhaft^lng lehnte er das Freiheitsangebot unter der Bedingung, daß er von jedem Fluchtversuch absehe, ab. Eln Dorfadre des heullgen Tonfilms Die Ehinosen, die Äs evstes Bolk der Welt die Buchdrllcke^rkuirft, das Papier un^ das Schießpulver kannten, besaßen schon vor 2l)yl) !5^hven eine primitive Form deS Äpvechsilms. Forschungen, welas Jahr 121 vor Thristi Geburt zurück»' reichen. In die'en Schatten^p'elen wird ei? Typ Aweidimensionaler Piuppen verwendet' die sorigsam aus durchfichtiigem Pergament ausgeglitten und mit beweglichem K>o m k. t1.. I^ ?-! n k^VV ii? (tllscliijl'ucle verdaten.) Er beugte sich zu der Halbbewußtlosen nie- ^ di^^ K^amlpfiinie. Nun war jede Gefahr ge-der, ho!b sich empor und sah ihr ins G?sicht. schwunben. Jetzt ging er wieder ^iir Hütte. Helene Bayers. Ein Taumel ergriss ihn. ES drängte ihn, sie an sich zu reißen, ihr bleicht!?, schone Gesicht mit bissen zu bedecken. Doch ihr Ret ter von damals hielt auch s?eute schühend seine Hand über sie. Mac P'ierson wußte von Sir Reginald, wer sie ivar und lvas sie ihm ivar. Einen Augenblick der Lust Hätte er mit Verlust seiner Stellung, 'Mit seinen! L^n gebiißt. Was ihn mit Sir Reginald verband, ivar mohr ails ein Vertrag. Sie uxlren ischuld« verbunden. Nur durch die Treue, die er jtilem hielt, durfte er hv^, ^scine Freiheit wiei^uerlangen u an !tt!Nl Manne furchtbare Vergeltung zu üben, der seine lebenslängliche Deportation noch Australien, vermöge seines Ansehens und seiner höh«: Verödungen, widerrechtlich erwirkt hatte, an den: Mnne, der nach seiner innersten Ueberzeuguny selbst ein großcr Verbrecher war, der aus Niedrigjkeit durch Brudermord zur Herrschaft ausgestiegen ^var, zur Her^svgswür^. Gut, daß diese Erinnerung ihm setzt kam. Ohne sie wäre er vielleicht doch der Ver-siuchung erlegen. Aus seinen Armen trug er sie nach der verlassenen Hütte. Dort angekommen, bellete er die ohn' mächtige .^lene weich und bequem auf die Sitr^chütte. Die grüne Unm>allu::g war so dicht, daß er glaubte, es wagen zu können, im .)inaus, um senseits der gvi'mest Uinwallung auf Posten zu ziehen. So wurde er Obrengeuge des Einbruchs der Reitcr m Inizwischen ivar Helene aus tiefer Ohn« ino^t erwacht. Wo :v>ar sie? WaS war ge'-schehen? .Wie war sie hierhergekommen? Plötzlich ^rcki-te sie auf. Bon draußen ertönten sick) nähernde Schritte. Furchtisam starrte sie auf den türlosen Hütteneingang. ..Der Tranip!" Der Schreck lWute sie. Sie ivar in seiner vielleicht! Ge^vabt! Den Peltschen')ie«b i^berS Gesicht hatte er gewiß nicht vevzessen. Jetzt kam er, U1N seine Rache zu nehmen! Altes das stand auf ihrem angstver^rrten Gesicht. Mac Phevson sah, was in ihr vorMg. Er hob b^chwörend seine Hand. ..Miß Bayers", er. „fürchten Sie nichts von mir. Was ich damiicks in der Trunkenheit begangen habe, bereue ich. Als Sic von? Pfer^ stiirHten trug ich Sie hierher in Sicherheit. Der ?bn>griss auf Bat?ers Park ist abgeschlagen. Sir Reginald brachte nnt seinen Leuten diese l^ntsl^idunq." „Sir Reglnal'd", nahm V!ac Pherson von neuem das Wvi^t, als Helene nichts erwiderte, „hat mich seinen Dienst genoin-u?en, was Ihnen ein Beweis sein mag, daß er wenigstens volles ü^ertrauen M niir hat und nieine guten Vorsätze einer Prüfung für ivert erachtet. Er wi^d es mir danken, daß ich mein Bestes getan ha>be, um Sie vor UnHerl zu schützen." Als .^lene noch immer schwieg, sagte er mit einiger Berlegen>heit: „Ich darf Ihnen auch meinen Namen nennen, Mac Mjevfon." Dann bittend: .Mis^ BatierS, lassen Sie uns sogleich aufbrechen, demr ihr Bater, Sir Reginald und alle d'vrt werden nw^en Ihres ?lusblei>bens in i?roßer Sorge sein." „Mein Va4er!" rief >^lene. „L^t er? Haben Sie ihn gesehen? Ist ex unverletzt?" Wie flehend echob sie die .Hände gegetl Mac PhevM. Das lvar die Wendung. Sie sah in ihln den Retter. „Geehen? Nein, das nicht. Miß Bayers", entgegnete er. „Da Sie allein zurückblieben, darf ich doch annehmen, daß er Ihnen voraus geeilt ist. .Helene berichtete kuriz, was geschehen war. Sie ahnte nicht, daß draußen ein Lau-scher stand, dessen Würgera-ugen unausge-lsetzt auf ihr ruhten, daß seine .Hände die Mordwaffe ulukrampsten. die er aus ihren Vater gerichtet hatte; das; ihr eigenes Leben bedroht war, nun, da er wußte, wer sie lvar, daß der unglückliche Roberts nur das erste Opfer einer Blutrache ?var, die nicht ruht, bis alle die seinen Namen tragen und ihm anhängen von der Erde vertilg sind! Diese .Hiitte war des Würgers Versteck, und nur die Furcht, aufgespürt u-nd daraus ver trieben zu Mrden, hielt ihn jetzt ab, den tödlichen Schuß zu tun. .Helene ?nahnte zum Auflbruch. Sie ging, auf seiiu?n Arm gestützt, und ließ es ge^ schehen, da^ er sie in ^n Sattel seines Pfer^des hsb. Der-Mann draußen folgte den anderi: mit jemein seltsamen Schleichtritt des auf den, Kriegspfad ivandelnden Indianers. 5?apitel 23. Eine Spur. Big Beu hatte schon mehruial^' seiiie dunklen, tiefen Stm-nidenonsagen Wer d^ie schlafen!^ Themsestadt hintönen lassen. Ruhelos ging der Herzog aus und ab. Immer Mischen TLr und Fenster. Bei sedenl huschenden Auto hob er mit fiebernden .H^den den schweren Brokatvor)ang, um hinab zu stpiähen, hoffend, es könne, wünschend es möt^e halten, daß Staunton käme, um ihn Mi holen — zu ihr! Doch keines hislt. Dieses Warten un>d Harren wurde unerträglich. Wie Schnecken schlichen die Stun den. und immer noch lein Telephonanruf. Endlich ein schrilles Läuten! Der Anruf! — Boll leisem Bangen griff er nach dem Hörer. ,,.Hier Ainsby .Houfe. Wer dort?" „Stauntvn! Euer Gnaden?" „Ja — und ^?" Ein Atenizug, et:» Menschenschickfal. „Alles ermittelt, komme seW, uni zu berichten. In einer Biertelstunde bin ich dort." Sbaunton hing an. In einer Biertelstunde! Erniittelt. alles. Was? Und immer wieder, was?! Neues Warten! Neue Quail der Ungewißheit! Aber auch ein Hoffnungsschimmer. Ein Klingelzeichen bringt den auswarten den Diener zur Stelle, ^r Herzog gibt einen Befehl, ülrz, lässig. Der Diener geht. Die Entscheidung rst auf dem Weg. Staun ton bringt sie. Was kann er in so kurzer Zeit, in ruhenden Nachtstunden erforscht habei:? Er sagt „alleS". Ein Auto! Es hÄt. „Euer Gnaden —" Fragend geht der Her^zoq ihm entgegen. Staunton lächelt, verbindlich. selbsHcher. Der Her^ atmet aus, lädt zun, sitzen. Mickt, wartet. Staunwn liest in seiner Seele, saßt sich kurz. Nur das Wesentliche. „Mister Joe Brown, längst abgereist. Irgendwo nach Uobersee. Hat ihr Auftreten nicht erlebt. Sie, rn obskuren Kleinen .Hotel unter angenommenen Namen „Welb durch dieses einen Schuß amf das Mädchen ab, dem durch die K'uyel der rechte Oberarm zertrümmert ivurde. MS die Getroffene hilferu^end mis dem Räume flüchten wollte, ^oß Wieland ein zweitesmal. Diesmal wurde dem Mädchen der Bauch so auf^e' rissen, daß die Gedärme austraten. Die tödlich Verletzte braÄ)' Kus^es im Gvunswctld aibgespielt. Dort erschoß der 86 Jahre alte Gustav L i n d e sein siebenjähriges Söhnchen Rvtf und tötete sich dann sel^t durch einen Schutz w die Schläfe. Mrdschaftliche Not und Familienzerrüttung waren das Motw der BepzweWngstat. Ausflügler fanden den Knaben tot im Grase liegen. Seine Hände waren auf der Brust gefaltet. Alarmierte Poli^ibeanUe fanden in den Händen des toten Knaben eine Photographie, die den Jungen '.ell^t darstellte. Auf d«r Rü«?iei.te standen die Worte: „Rolls Lii^, Nürnberzerftraße !8. Ich liege am Wafferweg. Glistav Linde". ?^r Knabe hatte einen Steckschuß in den Hinterkopf erhalten der sofort tödliche Mr-^ny hatte'. Im flachen Uferivasser des Schlachtensees fand man dann die Leiche deS Vaters und am Ufer eine Aktentasche, in der ein Zettel lag mit den» Verinert: „An den Staat. Mein letzter Wunsch: Kein Aufsehen, keine Beläsdiyung meiner Angehörigen. Mich »ryetrdwv eingrolben, meinetwegen auch ok^ Sachen. Au^ keinen Fall meine Angehörigen in Anspruch nehmen, denn ich habe den Staat gemlg getan. Grund zur Tot: Völliger Nerven- und SeelenKusammen bruch. Völlige Wirtschaftskaitastrophe. Gustav Ande. 6. April, 3 Uhr morgenS." Linde besaß einmal zwei Mtter, die er a>uS finanziellen Gründen nicht halten konn te. Tr kam dann mit seiner Frau und seinem Söhnchen nach Berlin. Alle seline Versuche, fich eine neue ExistenH zu gründen, schlugen fehl. verlor den Rest eines Geldes. Auch seine Ehe war zerrüttet und wurde kürzlich gefthieden. De? Keine Rolf blieb bei seiner Mutter. In der letzten )jeit war es zwischen Linde und seiner früheren Frau häufig zu Gtreit^eiten wegen des Knaben gekommen. Slim Donnerstag verließ Frau Linde ihre Wohnung in der Nürnberigerstraße und ist seitdem spurlos verschwunden. Man vermutet, daß sie sich das Leben genommen hat. Als am Samstag Linde in der Nürnbergerstraße erschien und erfuhr, daß die Frau verschwunden war, nahm er seinen Sohn mit sich. Er hat da:ln mit dem Jungndes Leben ein Endo zu setzen. Nordchina sebstündig? Marschall Jenstschan hat amtlich bekanntgegeben, daß fich die Provinzen ?!ordchinaS seiner Regierung unterstellt und alle Beziehungen Aur Nanking-Regierung abgebrochen haben. Er löse die Regierung in Nanking ab und übernehme die Regiermigsge-walt. Weiter verlangt Jensischan, daß ihm die Nanking-Regierung Tsingtau überlasse. — Wegen des unbestimmten Verhaltens des Marschall Dschangtsueliang in dem neuen Bürgerkrieg ist die Politische Lage sehr verworren. Die Ausländer haben Tsingtml ztranN vom Oesickt, lier ^ockler cies t^suses Lie 8ck>vSfmt ^3von. v^ie sckSn e5 sein vvircl. sie verkeifatet.in iiirem eigenen t'ieim ciie sctineeix^e V/^5ctie e!n5üumen v/irc!. In cier^ Ist ist die venut^un^ ljer /^lbu5 i der A«ts«rt» Z«»dik» Abessinien, der größte und älteste unabhängige christliche Staat Afrikas, trauert um seine 5iaiserin. In Adt)is Abeba, dec Hauptstadt Abessiniens wurde offiziell alK Ursache des Todes der Kaiserin Zaoditu (Judith) 5)l:rzschlag angegeben. Aber diese offizielle Version begegnet überall in de? Welt einem nicht geringen Mißtrauen. Sind es doch nur wenige Wochen her, seit dem der Leibarzt des Ras Tafari, des Regent«'» Abefsiniens beim Völkerbund eine Schrift einreichte, die höchst sensationÄle Enthüllun gen enthielt. Dr. Garabedian, Armenier von Geburt, kam im Jahre 1922 aus der Türkei nach Abessinien und ließ sich am Hofe Ras Tafaris nieder. Im Oktober 1V2ü machte ihni Ras, der dmnals noch nicht Regent war, den Vorschlag, die tkaiserin »u vergiften. Der Arzt lehnte diesen Borschlag in einem eingeschriebenen Brief, dessen Abschrift er nunmehr beim Völkerbundsselre-tariat eingereicht hat, ab. Den Dokumenten wurde eine ungefähr 35V Seiten starke Denk schrift beigefügt, in der die Zuftünde am abessinischen Hof ausführlich geschildert werden. Aus dieser Denkschrift folgt, daß der Ras rm Jahre 1987 auf sein Angebot Aurücklam. Dr. Garabedian blieb fest. TS begann zwischen ihm und Tasari eine Art Kleinkrieg, der zn der Abreise des ArzteS führte. Seine Angaben beim Völkerbund sind bisher ohne Wirkung geblieben, da der Völkerbund nur eingreifen kann, wenn 'ich ein souveräner Staat und nicht eine ein- zelne Person für die Angelegenheit einsetzt. Die Anschuldigungen des armenischen Arztes, die bisher nicht nachgeprüft iverdcn konnten, enthalten viele Unklarheiten. Es ist nicht ersichtlich, >varu>m der »nächtigste Mann Abessiniens sich einem ausländisckien Arzt ausliefern sollte und mit ihm einen langjährigen Kampf führte, ja sogar ihm die Abrei.se ermiiglichte, anstatt imt ihm einen noch viel kürzeren Prozeß zu machen als der gegen die Kaiserin beabsichtigte. Vielleicht handelt es sich dabei um eine Verleumdung, die aus persönlichen Rachemotiven erfolgte. Die Angelegenheit wäre längst vergessen, hätte nicht der überraschende Tod der Kaiserin die Aufmerksamkeit der ganzen Welt auf sie wieder gelenkt. Cs ist nicht leicht die inneren Zusamimen-hänge in der abessinischen Politik zu überblicken. Ltaiserin Aasditu, eine Tochter des großen abessinischen Herrschers Menelik, hat sich nie aktiv mit der Politik beschäftigt. Sie stand gänzlich unter dem Einfluß der Geist-uchkeit, die in Aetiopien die leitende Rolle spielt. Tafari, ihr Neffe, ist von einen: anderen Menf28, dem Tage, an de-m Ras Tafari zu.m Regenten und ^ron-folger ausgerufen wnrde, unbegrenzt. Frei^ lich: die Personen, die der Kaiserin nabe-standen, bereiteten ihni manche Schwierigkeiten. Aber es ist nickit gesagt, daß seine Feinde jetzt, nach dem Tode der Kaiserin, ihren Kampf gegen Tafari einstellen ^v-r-den. Im Gexienteil: setzt, wo die Kaiserin nicht mehr da ist, und wo Tafari allein als ijteprüsentant der hiichsten Macht gilt, wird er zur Zielscheibe der Intrigen werden, die in Abessinien von jeher einen breiten Platz in der Hofpolitik einnahmen. Noch sticht beute nicht fest, das^ die Regierung des Kaisers Tafari eine wolkenlose u. von größeren Sorgen uickeschwerte sein wird. Kaiser ^fari stützt sich in erster Linie auf die fortschrittlichen Elemente im Lande. Seine Tätigkeit auf kulturellem Gebiet war in den letzten Jahren sehr ersolgreich und auch in der Außenpolitik hat er es verstanden, vieles s'i'ir Abessinien zu erreichen. Lein ^'roßes Verdienst ist es vor allen Dingen, die Großmächte an der wirtschaftlichen Versklavung Abessiniens zu verljindern und die Unabhänl^igkeit de? Lahdes mehr zu bewahren, als eH jedem anderen an seiner Stelle gelungen wcire. Er ist der beste Herrscher, den sicb Abessinien wünschen kann. Es ist anzunehmen, daß es ibn, gelingen wird, sich auch weiterhin so zu behaupten wie bisher. Irelgesprochener Vatermörder Pari»,?. April. Die Geschworenen ha ben am vergangenen Samstag einen aus-sehenerregent^n Freispruch gesällt. Wie gemeldet, hat i.m Novennber v. I. der ?2iäki-rige Maurice Ferron seinen Vater erschos-seil, der abends betrunken nach Haulse kam, iu die Mche stlürzte unid wie ein Irrsinniger das Geschirr zerschlug und die Einr'ch« tungsgcgenstände zertrü.m'merte. Als seine Frau sich ihul entgegenstellte ohrfeigte er sie. Darauf ergri'sf der um das Leben seiner Mutter fürchteasbmnben in die Wohnung ein^drin« gen, NM sich des Mörders zu bemächtigen Warum daben Sie nicht gthtiratet? Enn mnerikani^s Blatt versendete unter obiqom Titel eine Rundsvage an untierheiratete Dainen der GesellsMt. Darauf s^irieb eine bekannte deuvsche Schriftstelle, ril,, die «sich seit einifftn Iahren in Newyyrk al'Wclt, anonym folgende Antwort: tcressant und geistreich kann man allenfalls imit Tinte schreiben, aber keinesfalls mit — Her^-^blut. llnd' nur mit solche'M kann wenigstens jch Ikhre Frage beantworten! W unv Glück gehören. In Ausnahmefällen (^ld oder Mick. Und ich habe nie->nmls lliuch nur ein Zipfelchen solc^r Herrlichkeit besessen. Ob ich Iliedauere, nicht geheiratet zu ha-.i'n und ivaru'M? Nein, ich bed-aure es nicht, aber ich — beweine esl Weil: erstens ein halber Mensch nie-mals ein ganzer ist und die 5)auptsache: nieine Kinder! Meine lieben, lieben, selbstverständlich glücklichen inch glückM'itergebmden Kinder, die ich nie iin i^ebcqi werde ans i^'^erz drucken dürfen, ldins ^doch niemals ailfl?örm wird, für sie zu schlagen. Verlobt war ich nicht und bin ich nicht. Vorehelichen werde ich mich aiuch ni6)t mehr, obgleich mein Herz noch im>niier nicht recht i^uin Rücken k^inüber sehen will, auf dem, nein ich sag's nicht — wiovrel Jahre liegen. Wenn sie >al>er von jüngeren Icchrgängen erfahren wollen, ob sie noch ans den „Richtigen" warten, so sng' ich es Ihnen i^nr Vertrauten: eiqien richtigen Mann hat es schon in meiner lanighaarigN^, langrockigen und langatinigen PergMgenheit nicht gegeben, sons!' waren meine Kinder da! Ties die Rache für mein verfehltes, verlorenes Leben! Oder meine Herren, können C-ne vielleicht doch nichts dafür, weils in den Zternen gesckn^leben steht!? .... Aberglauben in London London muß meincr Ansicht nach die am tneisten abergiäubi'fche von allen zivilisierten Weltstädten je in, sagte unlängst Mr. S. I. Iulqneen, der Kurator des Cuming VW lemns, während er einen Berichterstatter des „Daily Chronicle" in dem Awseum her-uMi'chrte. Es gibt fast keinen Seemann, der nicht ein besonideres Amulett gegen Krankheit unld Schiffibruch trägt. Frauen arbeiten besonders gern mit einer geheinmisvol-len Mischung, genannt „Drack^nblut", die die Eigenschaft haben: soll, untren gewordene Liebhaber zurückz-u gewinnen. Die Anwendung muß in der Nacht Freitag vorgenommen lzverden, denn Freitag ist die Mcht des Drcnhenbl!ut!^. Leidet ein Kind an Keiuchhilsten, so nimint .nan ein .Haar von dom Hauple de^Z Kindes, iegt dieses z^vischen zwei Stückch^'n Vrot und läßt es von eineln Hunde auffressen. Nach eliluim alltvn Aberglauben geht dann der Husten von dem Kinde aiuf den .Hun!!> srber. In die frühesten Zeiten reicht ein Zauber zurück, der bei Erkranikungen von Pferden lmd Rindern anigellvandt wird. Um den Zauber zu brechen und die Tiere wieder yen^en AU lassen, muß nian tin Mdderh-orn an einem CchWssel auMngen. Auf dem Horn nruß der uralte Zauberspruch eingeritzt sein: Up the stvne and shears to soare, Hen:e the witch that ridcs tye mare." /„Hänge don Stein und die Schere auf. um die Hexe fortziuischeuchen, welche die Mäihre reitst.^ Ein sehr ergieibiyes J^d siüx Zauberkuren ist auch IZHenmatismus, und die verschie t«nartigste,l Anrulotbe aus Eicheln, Pserde-Mnen und Zähnen von anderen Tieren, sowie Steinen w(Ä>en als Heilnrittel gegen dieie j^anikheit empfohlen und angewendet. Die Eiche s-pielt überhaupt eine beträchtliche Rolle in der Zauberei, denn ein .Halsband von GvlkSpfM sM ein Kind gegen Divhtherie-Evkranikung schützen kö:men. Die ffleiche ^^rast wird auch einem Halsband a>us Mnstlichen .<^rallen zubt. Bisher noch unbekannte Täter dran^n nämlich in der genannten Nacht mittels Dietrichs in den Geschäftsraum des dortigen Kaufmannes Anton F a I e ! ein und nahmen ganze Ballen von Manufakturware mit sich. Weiters fielen i^nen n^ehrcre Dutzend .Ht^rren« Wäsche sowie verschiedene TailM'kerzeugniise zum Oipser. Am Tatort ließen die fr^ch.n Gauner verschiedenes Werkzeug ^Mrück, das sie Kuvor beint Echmiedemeistcr Z o r e c in Orelhova vas entnxndet hatten. Schli<.ß-lich ibestreuten sie den Boden sM>ie alle von ihnen berührten Stellen mit PapriZa, um die Verfolgung mit dem PÄizeihund un-inüglich zu machen. Dex M:sa'mtschaden te-zissert sich auf IV.lXX) Dinar. m. Stand der ansteckenden Krankheiten. Nach einer Mitteilung des städtischen Phv« sikats ist in der Woche vom 1. bis 7. April im Bereiche der Stadtgemeinde Maribor nur eine Scharlacherkranlung gemeldet wor den. m. Den Einbrechern in das „Union"-Kino auf der Spur. Nach eingehenden Nachforschungen ist es der Polizei gelungen, den Einbrechern in das hiesiye „Union"-Kino ouf 'die Spur zu kommen. Gestern nachmittags ivmr^ die gestohlene Schreibmaschine in Pckre cuSsindig gemacht und beschlag-nahnlt. Außerdvnl konnten bereits einig? verdächtige Elemente hinter Schloß und Riegel gesetzt tverden. m. Entlarvt. Schon längere Zeit genoß der i>8jährige I. Z. die Gastfreundschaft hieisigen Hotels „Graf". Heute nun erhielt die Pol'izei aus Celje die Verständigung, das; der Mann schon lange Jahre vom Kreisgerichte in Celje wegen verschiedener Delikte wider die Natur gesucht wird. m. Der Esperanto-Berein in Maribor beschloß gelegentlich seiner letzten General->ver!samin5ung, daß von nun an die regelmäßigen Zusammenkünfte seiner lMit^ilieder jeden Donnerstag im Part Cafe stattstinden. vis korrttebsten Vsuvrvellen im 4556 l're Svodoäe. m. Cercle sran^ais. Der Verein veran' stattet eim Samnilung, deren Ertrag als ein kleiner Be'.«:is unserer dankbaren Gesinnung gegenÄiber Frankreich den Opfern der surchtbaren Ueberschwemmu'Ngskaitastro-phe in Südsrankreich zuMte lommien soll. Bisher haben geysichn^lt: auf der Liste der Frau A!. Boynar H. I. Jokliö 200, N. M. Pivljatl0»v M), Schen'ker jugosl. TranSP. 200. .H. I. Rosenberg 100, Transport 200, Fabrik Z^^orog 50, .H. I. Kocbsk Balkan 2b, H. Fr. Aec 50^ .H. R. SarSon 20, .H. Dr. V. Rapotec 50, .H. T. Sokliö 20, Fr. M. Witlaczil 40, Fr. Albane^e 50, Fr. M. Bognar 4v, zusammen 1250 Dinar; auf der Liste der Mau .H. Fürrer Fr. G. Lavergne 50, Untgenanwt 50, U-ngenannt 50, Fr. P. Paiz 10, H. A. Karatkin 10- Frau Thal-mann 20, Pros. F. Gvsparin 20, H. Dr. A. Vtckle 1(^, H. Dr. Travnex 20, H. M. De-klsva 10, Fr. Piutnikoviö 50, P. Sone 10, Frl. PolMe? 10, Fr. M. Maister 50, Frl. I. Kimovec 30, A. Apendal !i0, Fr. St. öpes 10, Frl. A. Leskovar 20, H. I. Stern 30 und Frl. N?. Vraibec 10, KU'iam-Tnen 600 Dinar; und auf der Liste des Frl. B. Sernec Herr Dr. I. Sernec 20, Frl. I. und B. Sernec 40, Frl. V. Lichtcwvall-ncr 10, Fr. T.^. Reiser 10, H. Dr. I. Rudolf 10, Frl. M. Novak 50, H. Dr. Mariniö 30, Ungenannt 10, Fr. Domicels 10, H. Dr. I. Kotnilk 2o, Fr. Rioijko 20, H. Pros. I. MraivlDk 20 unld Pros. Dr. Bog«viL 20, zusammen 270 Dinar. Weitere Beiträge werden jeden Mittwoch von 17 bis 19 Uhr im Lesesaal des Vereines an der L«revbil-dungsanstalt unid mit der Post an die Advesse „Cercle sran^S, Maribor" entge-gengenommen. m. Verhaftet wurden im Laufe des gestrigen Tages insgesamt drei Personen und zwar Franz S. weaeil Dvebswlbls. L^wig M a r i b o r, 8. April. Zch. ^vegen nächtlicher Ruhestörung und Helene G. wögen Verdachtes der ^heiinen Prostitution. m. Die Polizeichronil des gestrigen Tages weist insgescvmt 21 Anzeigen auf, hie-von je eine wegen Diebstahls, böswilliger Beschädigung sremden Eigentums, verbotenen Musizierens und Unfalls sowie vier we gen Fahrlässigkeit. m. Wetterbericht vom 8. April 8 Uhr: Luftdruck 736, FeuchtigkeitÄnesser —22, Barometerstand 739, Temperatur -s-l5, Windrichtung 0, Belvölkung gvn^, Niederschlag 0, Umgebung Nebel. * Dienstag, Mittwochs Sabarett-Abcud^ in der Belika kavarna. 491 / Aus ptuj p. TodesfM. Vergangenen Montag ist Herr Frans T o p l a k, Steuerverlvalli.'r in Ru^, Borstand der Posojilnica und der Filiale Ptus der Landwirtsichastsgescllschaft für Slowenien sowie Hausbesitzer in Ptus, «iim hohen Alter von 73 Jahren gestorben. Der bis in sein Greis^enalter unauslhalt'ain tätiye und strebsame Mann erfreute sich in Bekannti^nkreisen allseitiger Sympathien. Friede seiner Asche! p. 8V. Geburtstag. Der Pfarrer von Sv. Lovrenc (Sl. gor.) Herr Jvtsef Ginko feierte dieser Tage seinen 80. Geburtstag. Der Jubilar wurde aim 24. März 1650 in Bl-serjane bei Sv. Jurij a. d. Zöavnica gc-Iboren. Das Gymnasium absolvierte er in Varaidin und das Priesterseminar in Vta-ribor, worauf er im Jahre 1873 die geistlichen Weihen erhielt. Herr Sin^ko ivar bis-rauf als Kaplan in Muta, Sv. Jakob (SI. gor.) und Konjice tätig, worauf er die PsÄrre in Sv. Lovrenc und später Sv. Bol-fenk echielt. Bor Jahren kehrte er nach Sv. Lovrenc zurück. Im Juni 1909 wurde der sympathische alte Herr zuini geistlichen ernannt, .^rr Sinko wurde auch durch die Verleihung des Sava-Ordens 4. Klasse ausgezeichnet. Dem betagten Jubilar unsere herzlichsten Glückwünsche! p. GemeinderatssiKung. Donnerstag, den 10. d. unl 18 Uhr findet die vierte ordentliche Sitzung des städtisäM Gemeinderates von Ptuj statt. Die Tagesordnung umfaßt außer deni Bericht des Präsidiums auch die Berichte des Verwaltungs- und des Re.'h-nnngsausschusses. In der darauffolgende geheimen Sitzung gelangen oinige Personal fragen zur Behandlung. p. Di« ordentliche Jahreshauptversammlung des HauKbefitzervereineS sitr Ptuj und Umgebung findet heute, Dienstag, um 20 Ilhr im Gasthause des Herrn BrenöiL mit der üblichen Tagesordnung statt. Ferner wird der VerbandSobmann Herr I. Frel'ih aus LjMjana über verschiedene wichtige Hmlsbesitzerfragen sprechen. p. Eismangel in Ptuj. Der heurige verhältnismäßig warme Winter hat einen bedeutenden Eismangel zur Folge, was von Wirten usw. äußerst unangenehm ompfusl-den wird. Diesem Mangel wäre vielleicht dadurch abzuhelfen, daß im städtischen SchlachthMs, ähnlich wie dies in Maribor u. anderen Mädten der Fall ist, eine Eiser-Mgungsmaschine installiert werden würde. Die Kosten für eine solche Anlage würden sicherlich bald wieder hereingebracht werden. p. Eine Perslmenwaage am Bahnhof. Durch die I-uigioslawische Automatengesell-schaft Jovanoviv L Co. in Beograd gelangte dieser Tage am Bahnhose in Ptuj eine Personenwaage zur Aufstellung. p. ttochkurS in der „Mladika". Wie bereits angekündigt, wird in den nächstLn Ta gen, wahrscheinlich Mittwoch, - den 23. d., in der „Mladika" ein Kochkurs eröffnet, des« sen Leitung die Schulschwestern übernommen haben. Interessenten wollen sich dort-selbst niel!den. p. Ein Fahrradmarder festgenommen. Dieser Tage lvurde dem Landwirt Johann K a m P l aus Hajdina vor dönl Hause des Herrn Wagrandl ein Fahrrad im Werte vo-n etwa 700 Dinar von einem Unbekannten sntwedet. Wie man erfährt, wurde ver» gangenen Sams-tag in Ljutomcr der Dieb in der 'Perlon des 2Viähriften, in Leoben geborenen und nach Sv. Anton (Sl. gor.) zu- ständigen Ernst Claöet ausgeforscht und festgenommen. Das Rad wurde dem Bauern zurückgestellt. Glaöek wird sich wegen Bern>echslung von Mein und Dein vor Ge' richt zu verantworten haben. p. Auioraferei. Sonntag vormittags rief ein Autotaxibesitzer aus BaraZU>in durch sein wildes Fahren durch die Straßen von Ptuj nicht geringe Verwirrung hervor. Als der Lenker am Florijanpkt trg pliötzlich wenden wollte, geriet der A^gen auf den Gehsteig und stieß dabei gegen den Laden de? Friseurs Herrn C o p a k. Das Messingie-länder verhinderte glücklicherweise eine Zertrümmerung der Auslagenscheib«. Die Polizei fchrilk gegen den AutoWildling eis und erstattete gegen ihn die Anzeige. p. Mit der Hand in die Giige. Der Arbeiter Sinwn Me d we d aus Mch^perk kam mit der rechten Hand in die !^eissäge, die ihm diesel^ vollkommen zerquetschte. Der Bedauernswerte wurde ins sanken, Haus nach Ptuj überführt. p. Märkte im April. Im Lause des Monates April werden die Märkte in Ptuj an folgenden Tagen abgehalten werden: Pferde- und Rindevmarkt am 15. und 23, Schwei nomarkt am 9., IS., 23. und 30. Am 2Z. d. findet überdies auch der Georgi-Iahres-krämermarkt statt. p. Verloren wurde dieser Tage ein» Pferdeplache. Der Finder möge diesÄe bei i^r Polizei gegen gute Gelohnung abgeben. p. Kino. Mittwoch und Donnerstag läuft der erstklasftge Fi^lm „ D i a n a" mit Olga Tschechowa und Adalli^rt von Schlettow in den .Hcruipttollen über die Einwand. Ein gewaltiges Drama aus der NapolsonSz^it» ^»us Seile c. Der Lehrerverein fitr den Bezirk (lelft hielt am Samstag, den 5. d. vormittag? im Stad-tkino eine V«sammlung ab, an wel« cher 135 Lehrer und Lehrerinnen teilua.^i« men. Der Vereinsobmann SchuZiverwaltck .Herr G o s a t aus Tehavje gedachte, ein« gangs des 80jährigen JMläums d^ Prä« sidenten Masaryk und berichtete ssdann übe, die Tätigikeit des ju-go'slan^chen Lehrenier« bandes in der letzten Ae>bt. Schulverwalte, .Herr Planer aus Sv. Pavel im Sann« tal berichtete üiber das LehrerHeim in Ma» rilbor und betonte die Wichtig^keit sei.to» Gründung. Nach dem Bericht des Lehrers Herrn Gobec über den Tntwurf deß neuett Satzungen des jugoslawischen Lehrer-Verbandes stellte die Versammlung einig« diesbe^gli^ Anträge. Der Bezirksschul-inslpektor Herr PestevSekAiB einige Anleitungen Kur Ausübung deS neuen Schulgesetzes. Zum Schluß hlielt Herr Prof. S. B r o d a r einen ülbera-us interessanten sikiopti'chen Bortrag über seine prähistori« schen Funde auf der OlSeva. c. Die Sfftntliche stMische Bibliothe? »n Celje hat im Monat März 2194 Mche? mlsgeliehen. Aus Dravoarad g. Eine neue Feuerwehr. Dieser Tage :vurde in ehrvereinen der Umgebung statt. Die Tagesordnung umfaßte u. a. auch eine Bo^prec!^ng über die Gründung eines SterHsvereines. g. Die Freiwillige Feuerwehr in Dravo» grab faßte in ihrer letzten Sitzung den Beschluß, in den nächsten Monaten eine Motor spritze zu bestellen, da der nötige Betra? tvreits ausgebracht erscheint. g. Radiokonzerte. Der Marktplatz in Dm vograd wird schon längere Zeit in den Abendstuniien stark beileR. Der Grund hie-für ist darin Ku suchen, daß dortsebbst ein guter Laut'spreck)er allsgestellt «ist, lvebcher dem promenierenden Plrblikum die Abend-konzerte der bssten Radiosender vermittelt. g. Schadenfeuer. In der Nacht voan 3 zum 4. d. bra6i bei Libeliöe iln Wirtscholft''« gebäude des Herrn JuriL aus bischer unbe-kannteil l^rüirden ein Feuer aus, welches derart rasch um sich griff, daß bald auch WS Wohnhaus sowie die Wohn- und daS Wirt» ..M-arikoi!« UlWM M.' " ---- > > ?svrl? schaftsgebäudz de? Befi^ MakiL und L a n o l in hellen Flammen standen. Insgesamt erfaßte der Brand sec^ Froße Ob-jekt». Die sofort am Brandplatz erschienenen Feuerwehrm von L'^beliSe, Laivonnünd und Äovenjgradec konnten wegen Wasser-nlangels trotz der an'gestrenytesten Arbeit nicht viel ausrichten, da die Objekte größtcn teils mit Schindeln und Stroih gedeckt waren. Das s^er verbreitete stch lo rasch, daf, die tzMSinsassen kaum >daS nackte Leben rettt^n konnten, ^r Schaden ist sehr groß, da die Objekte nur auf sehr geringe^Sum-men versichert waren. Weatef Wv Kunsl Nailonaitheater in Martbor Reyevw^re: Dienstng, 8. April um 20 Nhr: „Herman Celjski''. Aü. B. Erftaussiis)rung. Mittwoch, 9. April: Geschlossen. Donnerstag, !l). Avril um 20 Uhr: „Riqc'^ letto". Ab. A. Gastspiel Tinka Wesel» Polla. k^reitag, 11. März: Geschlossen: Eomstak^. 12. April inn 20 Uhr: Eensemble Ta?^:i^snd Erna Kovae. Schauspielpreis? iptcheaiei' in Selje ' . ' 9. Alpril um 20 Uhr: „Fleder-^ Gastspiel des Mariborer Theater« e.. >5 un^d Frl. Suötar. E adtiheaier in Vtui ^r''t^g. 11. April um 20 Uhr- „5?erman Celj.li". Gastspiel des Mariborer Theater n''embles. man Keljs " Krr Erstaufsührmlg am Theater in Maribor Die nlächtlze Poisition, idie die Gwfen oon Cillil in der (^schichte des 'loivenischLn Vl)l.kes eingenommen haben, ^.ivei slo-veniichtm Dichtern den Anreiz. Historisch-Ltosfliches dramatisch zu gosdalten: AuipanöiL bereicherte die ctiwas ärmliche' kchauspiellitei:at'ur der Slowenen mit sei« ner „B e r o n i f a D e s e n i S k a" sVevoni^a von Dessinitz), Antlvn N o v a« 5 an vollendete hingegen vor dnüi Jahren ^inen „H e r m a n C e l j s k i" und trat als ?ra.ftvollster Dramatiker vor die Oefsent Uchkeit. Ein Dranra, in welchem id«r steile Ausstieg der GluMurve und jähe Versall des Gmsenyeischlechtes im wuchtigen Farben tönen ausMeigt wird. Altrsibau und -Sprache des Dramas erflinM im Auftaikt als mär^ tige Poliphonie MÄi ersterben schließlich in schrillen, evMtt^rnden Disakkorden. Nova-VanS Dichtung kann als klassizistisches Neuland au^ ldem Geviet ^r sloiwenischen Dramatik betrachtet werden. Das in fünf Auf' Agen geschriebene Wer? wurde im Einvernehmen nlit i>em Aut'or einer ^ramatur» gkschen Beaöbeitung unterzogen, die diin Mend auf vier Akte Hu-sammen^ieht, ohne dem inneren Wert der AuUchvung Abbruch KU tun. Apielleivwng: Obcr!h?ielleiter IoSko K o v i e. In iden Rollen >sind 'beschäftigt: die Damen Kraljet»a, GtarLeva, Savinoo«, AatrasSkova und die .?>erven Vl. GkrbinSek, D«»ne8, Gtom, Harafto-vie, KoviL. Rasber, ger, >der gesamte Chor und sämtli?l>e Ko'M-varsen. Z^ammerVonzert des Brandl Tfink Das B r a n d l - T r i o, das sich in se.ner, vor einem halben Jahre noch neuen ZuÄmmenisetzung, i>m November 1S29, in u^'-Aver Stvdt Müs das vorteilhafteste etn-sÄhrde, Ha4 eS verstanden, in den weniM seither verstrichenen Monaten sich zum Ran ge einer auch schon im Auslande alls voll wertig anerkannten und geschätzten Wnstler vereinitgnug emporzuarbeiten. Diesen haben die drei Damen am letzten Samstaifl bei uns wieder auf das erfreulichste gerechtferti.Tt. Daß sie ein ei^'sc-nes Nachmittiagskonzert speziell für die sdndie-vende Juiffsnd gaben, sei iihnen airge-cech,«t frenetilcZ^ Beifall, den sie dort knden. mag freilich nicht so sc?hr der künst lerischen .Höbe des Gebr>t!nien. als vielmehr der so meist^rbc?^t zu l^''bvr q<''''rt'chten „schönen Mulsiik" zegol>ten hclb«'n: aber ge- vctd« darin stockt ja fiirr die drei Muistkerin-nen eiigentl'ich das hiichste Lob! Wurden für daS NachmittaigÄonAert na-tmzgvnM bekanntere, vorneihmlich klassische Koimpoisitionen gewählt, so brachte die — nleibenbei bemerkt ausverkaufte — Abend-Mdssührung das nmndcrvolle, trotz seiner Länge keineswegs ermüdende F Moll-Trio Dvorttks und die noch gunq neue, von di-thyrMN>bischen Schwunzc «getragene GMoll-Phantasie von Marx. Das Zuisanlmenspiel der drei Damen bvt wieder das Vollendetste, das sich ldenken läßt. Wieder cntziickte der ulnl'^rtressliche WohlMang ihlrer Instrumente und deren meisterhafte Behandlung, wieder en-thusias-mierten die'e echten Künstlerinnen ihre zaihl reiche Zuhörerschaft durch die hinreißend? Beieebtiheit ihres Vortrages. Tiose kam besonders in dem'Adagio-Eatze des Dvorak-Trros zu bc^Mibernder Wirkung. Die bei Dookak so charakteristischen, schroffen Usber gange aus ltiriisch'weichen StimmuWg^n ins ost Brut'al-Uebermiüt'ige (und umger Prii>cirammnunl.mern beider sronzerte sllicn pbiisisch ei>:e sehr ansehnliche Leistilng 5'U bsimltigen. Die Art und Wei'e, wie sie dic!'^er AusgaVe gerecht wurde, verdient esbrliche B^'lrmnderunq. Dcr künstleN" sche Wert i5ver pianiitilchen Leistungen fand u. a. aucl) in der maßige>benden Wiener 5iri-tik schoi: des öfteren rübinend? Würdi^g-'lng. d'x'e prstcs^lige, Auge und Ohr in Wei^'e g unserss oh-! nehin kargen Misiklcib^n? blei'bdie „Rausch". — Langenberg 17.30: Vesperkonzert — 20: A. Lortzüngs Oper „Zar und Zml-mermann". —. Anschließend: Konzertüber-lragung. — Prag 17.30: Deutsche Sen-' dung. — 20: Kvnzert. — M a i l a n d 19: Konzert. — 20.30: Abendlonzert. — 21.15: Abendmusrk. — M ü n ch e n 20: Unterbal-bungSkonzert. — 21.35: Konzert. — Anschließend: Ksnzertm'Uisik. — B u d a p-e st 21.30: Leichte Musik. — 23: Zigeunermusik. — War 1 chau 20.30: Solistenkonzert. — 21.15: Konizert. — 23: Tanzmu^k. — P a-r i s 20.30: Kvnzert. Die schmerzhaste Leere. Ein Kritiker beanstant^te Du'nas filS ein nial eine Buchstelle, wo der Dichter von der „schmerzhaften Leere, die nach Augenblicken i^r Schwäche eintritt", gesprochen hatte. „J6i begreife nicht," sagte er „daß ed.va? Leeres schmerzhaft lxjn kann!" „M.-'n Lieber." erwiderte Dil>mas küs'^ „Ae ^ben also ntemais Kopfschmerzen?" Die Krise, ^elciie s^exen^vürtij? clio l^auäxvirtsLlülit äer L-in?en Zivilisier-ton k^rcie ersLkiittert, ist niclit ver-vveekLeln mit einer jener vc)rübert?eli-ei^clen Ltörunsen äer I^entadilitüt, >velci^e man im Zpraciteekrauc!! so leickt »^j^i'arkl'isen« nennt und «.iie meist in cler ^bkünLi^iieit der lanä-wirtscliaktliLlien proc^uktion von ciem >vecli8elncjen ^itterunAsveriauf I^e-gründet sind. Die ^vii-kliciie Krise ist clavon 2u trennen, ä-t sie sick jkrem ^Vesen u. iliren I.)r8aci:en naoii sciiari vc)n äen periodisc^Ii allxemei-nen >VirtscIiaftskiisen untersekeiäet. f^ür äiese kat äie 'slieorie beirieäiL^n-6e Lrklärmixen 2u ^eben vern,ocllt. >vä!il'enc1 die ^srarkrisen solcl^e bis iier entbeliron. Oer Qeclani^e drÄnst sicli auf. ol? der scliieielienäe ^u-stanä. äen die v/irkiiclic ^srarkrise darstellt, niciit et>va kausai init einem andern ckronisclien Depressions^u-Stande ?U5ammenkänj?t. den die allgemeine Wirtsckakt I^ennt: mit dem stand der VvrsfmunK un6 dor ökonomkcksn Vesonesnlsation, der Sick !n Europa als Kriexstolse ver evvi?t Iiat und nickt oline k'olj^en kür die tibrij?e >Ve1t blieb. Die Parallelität der ^xrari^rise mit dem 8inlven aller I^olistokkpreise. Kolonialprodulite und Metalle sckeint einer solelien ^einun? niciit l^nreciit L'eben. Ist aber aucli ein 'seil dieses k^reisstur7.e8 mit der clironiscilen Pression der (iesamt^virtscliakt 2u er-lviären. eben sc) ^ie ein 1'eil der Ver-teuerunj? der ?r0dulitlon8i?c)sten u.id selbst die preisscl^ere iiu unj^unscen der I.and'^^irtscliaft. so ergibt clie ^n-tersucbun? dc)cli. dak die ^?rarl peu: Verarmung und OesorLanisation der VVirtscliakt als >virtscbaktliclw Ver kallsersclieinunssen einerseits, der kul' turelle. teclmiseke. 80?Ialv k^ortsewitt der jV^ensclikeit andc^rerseits ^ar itn der >VieLe aller drei eroLeii ^Lrar-Krisen finden. >velcbL die Welt seit über 100 .Igliren erlebte, seit der ^eit also. >^'0 die Lauernwirtscbait aus iiirer 8elkstL^enü?8amIvjrtscl^ait iiber^in.?. Immer stsm! dle vZi'IcUeke ^«rarltriss lm ?eZelien elnsr niclit akLesclilosse» nen kntvielrlunL, sn der VVende elne? neuen vlrtsckastlicken Lpoeke. Verxle«len>värti?t man sicii dera7t die Komplexe. elci:e binter den Ver-änderunt?en in ?r()dulVeIt ?ur kel^ämpiun^ 6er Litua» tion an?e>vendet werden. :^ix^en. '^vis «gerade sie die tieiktNL veriö«vrn. ^Andererseits vvürdsn die mitteieu» ropäisclten Ltaaten. die teuer prcidu. Äeren. okne ener^isciien 8ckut? Zuerst überrannt werden. In der ^b-vveiir sind die Importstaaten in eii,ei' besseren pcisition als die ^xportstaa-ten. ^llerdincls werden sie dabei mit lialben jVlalZnalimen. auck «zoweit ^öl« le und alinliclie Ai^ittel in fraxe stellen. niclit au8l<0mmen. Bor einem jugoslawischen SlerkorteN? Die andauernd schlechte Lage aus denl Eit.rmarkt hat die Annäherung der Exporteure, die.seit Jahren schon erfolglos ver-sucht wurde, mit sich gebracht. Är Preis-Vie'fftand, dc?r so weit ging, daß am Wiener Markte ein Detailpreis von 64 Para pro Ei verlangt Mlrde, mußte selbstverständlich auf die Grundfesten der einheimischen Konkurrenz wirken. Wie man nunmehr aus Suboitica berichtet, ist dort eine starke Aktion im Gange, das Eierkartell Kusanvmen zu bringen und die Nachrichten lauten dahin, daß das Eierkartell als perfekte Sciche an' genonnnLn iverden kann. Fre>il!ch ist bisher itickit lbekannt, wie sick) die gro^ßen serbischen und slowenischen Er-Porteure zu dieser ^rage stellen und .nan ist darnn, eher geneigt, die Znboticaer Mol dung für eine die Wojwodina betrel^'.'nde, lokale Angelegenheit zu halten. greib eine Encpuete statt. Da nach denl 15. November d. I. Cognac heimisiZ^r Erzeugung nicht mehr unter dieser Be.^ichnung -in den .Handel kommen darf, ^aben sich di« Interessenten in der EnMete dahin ge« einigt, dem Ministeriunl für .Handel uiÄ Industrie M AuÄvvhl folgende Bezeich, nungen vorDschlagt^n: »/»inovac", ,^iniak". „Brandy". X Bananen sandelsv«rtrage'? zwi'cben Iuaoslan'ien und Spani^ an, daß vom 1. April 1930 an auf V/nanen keine städtische oder Ge-lneindeverzehrun'gsstener eingehoben werdc?n 'darf. X Borschriften Mr »^örderimq der Milch» mtrt^chaft. Im Landwirtschaftsnrinrsterium sind alle notttKudigen Daten zur Tförderung der Mildiwirtschaft im gan^^n Land? zu-^aminengestellt worden. Reserate von ?^ach« leuten sowie die Wünsche der in Betracht kommmden Stellen liemn gseickvialls bereits »'sr. In kiirMer Frist werden nun ?^or« 'cl>riften Kilr FArdeiiina der Milchw«irtschaft "rlassen werden. Ein Entwurf ist bereits fertiggestellt. X Die BezeiMunq ,.Coanac" in Iugo 'lawien. Mit Mden Arti^kel 15 friin^^k?^ch.-iu-?oslawi''ch<'n .^)s!ndel'^ner-/mge^ fand bei der Hl^I-^mmer in Die große Liebe Bvn E. von L r d t h d e I e u d R-atiniond lund Leontme hatten sich in ei-nc'in ileimn Scebade der Riviera können gelernt. Schon früh aul Morgen pfleyte mvnd an den Strand zu geben. Melan6)o-lisch blickte er ins Meer hinaus, denn ohm Leontlne vermochte ihn auch der herrlichste Wellengang nicht M bezairbern. Leontine aiber mußte erst mi-t Paipa und Mama in dein großen.?'otel irühstücken, urvd da? daü» erte seine Zcit. Aber wenn sie dann in ih-wnl koketten Kleidchen erschien und mit ihren hohen, schlanken Beinen lanMnr di« Strand trc'ppe hinunterschritt, dann wcdr plötz^lich alles verändert. Und sie verbvachtcn den ganzen Borm't« tag Mammeir bis gege:: ein Uhr, denn dann ging Leontine wieder in das große Hotel zurück, um mit ihren Eltern Ku Mit^ tag zu spevsen. Leontines Eltern?)atten keinen Arg darin, ihr Meillndzwan^zigjahriges Töchterchen sich sel^bst ziu überlassen. Im übrigen war Leontine ja nicht allein; sie ivar mit Raymond zusammen, sie schwainnc mit ihm in^ Meer hina-iiö, sie nÄbm Sonnenbäder mit ibm, und sie ging mit ihni ani Ufer deS ?s>?eeres s^xi^icren. Und nachmittags und ! a1>ends tan,^te sie mit Raymond. Eigc'ntlicb > ging sie nur zun: Essen und ^cbila^n ins I.^0'!cl. Ra»»mend fand das sehr gut so^ denn „Mrrlborkr VA». s HKttWV. S. «ßr« t«S. Mylmmd hatte kein Gelid. Er l)atte irgend-tvo in Paris eine lmbedsMnd^ BuDttu^stel-wng, von der er mir in sehr ul^tiimmten Ausdrücken lsiprach, und er verbrachte seinen Urlaub M A., Ivo er ganz hinten im Ort in einer kleinen, unansehnlichen Penficn »>ohnte. Doch er Halle eine giltenxlr ziemilich els^nt gekleidet, soweit sich das ohne gvohe Kosten nmchen ließ, und ex hatte gerade immer soviel in der Tassl)c, vm irgendioo eine bvscheidene Zeche bez/cch-len zu können. Ädmtchmal sag'te Leontine auch: „Hv^Ue la^ ich dich ^in, denn ich >l)abe geva-de meinem alten Herrn opivas Geld «bgeVnöpft." Dann lachte Raymond und nieigerte sich mchit, d-ies anAune^en, >deun er -war zu sehr Pariser, um mcht KU wissen, daß man niemals ablehnen soll, waS in Liebe gegeben wird. Und sie liebten doch einander! So wie Le-ontlne auf ihn Meilen konnte, sie ihm die .Hand druckte und ihm des nach dem Taniz tinen K^iß gab — nein, das »var die gro^ Liebe! Und wenn sie beide lange Wege am Mee-resufer zurut^legt hallen unld an einem stillen Flcck saszen, dann sprachen sie über die Iubunft. Tann erzählte Raymond von seiner fmglwürdiy'^n Stellung, und er erklärte seiner Angebeteten, daß er se^t, nach Ablauf seines Urlaubs, sich enersttsch ins Zeng lt^n wolle, um vorwärts zu kommeil. !!^nn nu7l wisse er, was Li^^lbe sei, und dieser LieHe wolle er sich )vürdiq zsMN. Und Leontine dritck-te inniger seine Hand und lächelte viülr Glück. ^ Urlaub gincs zu l^nde, Raymond und Leonline mußten ÄÄchie^ voneinander nehmen. Aber sie verabredeten, daß Leontine, sobald sie mit ii^iren Ntern Mch Paris zu-rnck-sivkohrt sei, Raymond besuchen sollte. EamStcvI nachiniltafls um vier Uhr sollte sie in seine bei6)eidene Wohmmg stammen. Tr hatie ihr er,zählt, daß er nur ein ein^es Ainnner bewohne, a>b<.r das machte ihr nichts. Daß er nicht reich war, hatle sie längst benv!rlt. Aber die Liebe überwindet alles, und sie mus^e ihn mrspornen, seine guten Vor^öt)e zur Tat reisen zu lass<^n. Er halte sein Ziimmerchen iim fünften Stock einer al>ten Mietskaserne so sreuttdlich wie in^lich aussta5^ert. Er hatte eine schad haste Stell« der Tapete eissenjhändil, zu^??' kleibt. Er hatte das B?tt mit einer stellehe-nen Decke in einen luynriösen Diwan verwandelt. Er l^tte eine Flasche Bermouth «nid eine s^iasch«: Gin ge^ust, um ihr eine Art Cocktail zu brauen, ilnd er haitle eine Vase mit Blume auf den Tisch czostellt. So erirartete er Lev>ntii?e. Es wurde vier Uhr, nn>d es ^viurde viertel fünf. Mit klappen.dem Herzen issing Naynwnd in seinem Zrm'ner auf «und ab. Er sah auf seine UIHr, ex setzte sich auf einen Stiuhl, er versuchte zu lesen, er warf da? Buch sort, er sah wieder auf ldi<. Uhr, und er begann von neliem durch das Zi'nimer zu wandern. Es wurde halÄ fülrs, dreiviertel s-ünf, fünk Uhr, da hielt er es nicht länger aus. Er stürmte die Treppen hinunter bis Erdsse'choß und fragte den .'^viilswart. „Ist um vier Wr nicht Nesnch siir mich hier l^ewesen?" „Ja, gewiß, mein 5'>er-r." sackte der, ,^enml um vier Uhr war eine Dame da. Sie sah sehr neitt a-us un^ norb recht junss." ,Na und? Was . . . sagte sie?" „Sie fragt«, ob hier Herr Raymond Do-laire ivohntil^." „Und was haben Sie ihr geantwortet?" ^ftagte der ratlose junge Mann. . „Ich hcM ihr -g^m^t: Gewiß, mein Frä.il-lein, der wolhnl hier. Im füni^ten Stock, am Ganq liirks, die dritte Tur rechts." „Und dann?" „Dann sagite sie: ,Acki. ist hier kein T^hr-stmihl?' Unid dann ist sl«^ wieder wogstegan-gein, .Herr Dolaire!" GldWOGOGGG^^WkWOODGGGGGGGGGGGGG II I! III« ? I. IHlMMl«! Mr ersuchen unsere P. T. Abonnenten, die Bezugsgebühr, soweit sie noch nicht beglichen sein sollte, sobald als möglich anzu-iveisen, um in der Zustellung des Blattes keine Unterbrechung eintreten zu lassen. Wir erwähnen dabei, das; die BezuqSgebühr monatlich Dw LS.— «nd nicht Din 20.— be-trSgt. VIe Verv. 6vf »IVlarikorer Sport INIcktM „Marlbors' ln der HandbaNmeiflerfchast ^NLssiclus öer junesten Lre!Lnj5se Änläö-Ucti äe» ^eisterscksstsspieles »^aridor«— »Illrijs« entsedloü sicii 8tsat8mei8tel' bor«,, sied von ller ^ustruLunz ävr vetteren >VettIrämi?fe ^urücküu^leken. dst ja Lellliellllck virkUcd keinen Sinn, «eradö ein 1'eam. velcdes xenUeenä IZeveise »eines soortllctien Strebens sbeelext bstte, äer Qnaäe väer l^Nli?nsÄe xevisser l.eutv aus^u-setzen. ^5 i8t ?etlc>n dScdste ^eit, fter im Angriff -und behält ständig die Füihrung, wiewohl der heinris^Z^ DorHüterin genüg, (^legenheit geboten ^vird, ihr Können nach i)uwei^en. Ein Eigentor „Muras" stellt schließlich den Ausgleich her. Das Treffen leitete Schiedsrichter Schneller nach Können und Kräften. Die Vera-nstaltun^ wurde Weyen des ^zeitweise strömenden Regens stark beeinträchtigt. : Termine der Jugendpokalspiele. Auf der gestrigen Sitzung des M. O. lvurdl'.n sür die Wettkämpsv um den Wanderpokal des hiesigen M. O. nachstehende Termine ausgelöst: 27. April: „Vuiribor" — „^elez-niöar" („Eisenbahner"^Sportplatz): 4. Mai: „Rapid" — „^elezniöar" („Rapid"-Sport-platz); 11. Mai: „Maribor" —„Rapid" („Maribor"-Sportpl^tz). : Beim Fußballspiel tödlich verunglückt. Am Samstag stürzte der Torhüter einer Altherremnannschaft in Budapest derart un gbuckl'.ch mit ldsm Kopfe an die Torstange, daß er sofort tot war. ^ herbeigeeilte Arzt stellte ^zschlag fest. : Der „Grazer Sportklub" in Maribsr. Kommenden Sonntag absÄviert der bekannte „'Grazer Sportklub" mit seiner Hand balkmannschrvft ein Gastspiel gegen die hiesigen „Eisenbahner". : In das Schneereich des Triglav wird zu den Osterfeiertagen die Wintersportsektion des Alp^nvereines einen Ausflug unternehmen. Die Tour ist für drei Tage anberaumt. Näihere Einzelheiten werdm noch bekanntgegeben werden. Die „Barke der SVimären" ap., Paris, Anfang April. Das letzt« gesÄlschastliche Ere^is:' die Einladung des Newyorker Milliardärs Gslonel Ml»s0n M o r r i s aus der „Barle der Chimären", verankert am Quai d'Or-say, vor dem Palast der Ehrenlegion. Banz Paris besinnt sich wieder auf selnen guten, alten Strom, und wenn nicht alles trügt, liegt die gesellschaftliche Zuluns auf dem Wasser. Auf der LandungSbrittlie empfingen schwarzbesrackte DieN'er mit schwerer Silber kette, in Kleidung und Mirde genau den lberüHmten „huissiers" d«r Kammer nach'^ gebildet, die Gäste, auf dem Verdeck wirbelte ein Jazz, in den Kabinen wurden fleißig Coc^ls gefischt und .Heidsieck ent-wrkt. Ueberall dazwischen die Kreme der Pari'ser Eleganz: Vertreter der hohen und höchsten Gesellschaft, „Bedetten" des Dhea-ters, der K>unst und Literawr — denn eigentlich M die Feier dem eben mit reicher Beute aus Amerika zurückAekshrten D « ? o b r a, dessen geiftsiprühend« Bericht« im „Journal- die Lensvt^ dttt mondü.n«n Welt bilden. In einem Kreise von Bewunderern fitzt die Prinzessin G h i k a als „Liame de Pougy" und waschecht« Wienenn, eine der großen Pariser Attraktionen, thr« Theorie der orierrtalischen Tänze, auseinander. Ein lpaar Schritte weiter unterhält sich der kriegsblinde Abgeordnete vvn Paris G:a^ Pini mit einem ameri^bi'chen Reporter -iwer die zuNnftige Entwicklung der doiltsch-französischen Politik, während dicht daneben der offizielle ,/irbiter elexsantiarum" der Republik, Andre deFouquieres, den neuesten GesellschaftSfvandail zum best>l:n gibt. Mt dem Sternenbanner, dem Union Jack und der Trifolove flattert zum erstenmal« auch die Fahre SchworA'r'o<»gold über die „Barke der ChimÄvl^n", ÄS Wichen dafür, daß im Dout-Paris wiederum die deutsch« Kolonie eine Rolle spielt. Der Kuckuck r»ft! Bllcheniknöspchen sprengten die braunen, froftjchützenden Hüllen in unbezwinigl^chem Dvanige nn-d nun lwgt es schon überaA her-v»r: zart hellgrün und ein weni^ zerknittert wie^ to>usen!dlf>ach gefWete weiche Seide! Aus dem Junglauib hoch o>^ im Gipfel aber tönt es: „Äickiuckl Kwckuck!" un-d das heißt aus der VogelsMche übersetzt:,,^» guck doch alles, »vas Tlwgen hat, N^e schön die Welt wieder geworden iist!" Eine fröhliche Kinderschar Lommt gesprun gen: „K'uckuck, wi« viele Jahre leb' ich noch?" fragt ein Helles Stimmchen und ibe-ginnlt zu zählen: „eins — Kwei — «drei —" Aber es hat erst bis zchn zÄhlen Ablernt und das dttntt ihm schon schrecklich viel. Als nun der Kuckilck noch weiter ruft, da Michzt das Kind: „Ich werde ewig leben!" Bald daraiulf kommt ein junges Paar geigaugen, Vangifam und li'^befroh. „Hast du schon nml den Kuckuck lachen gchört?" fragt daS Mädchen. „Kuckuckslachen soll Glück bedeuten!" Und sie bettelt im Weiterschreiten ganz heimlich darum. Da schllürft ein altes Weiblein über den Wal^dboden voll Heidelbeerkraut; krumm den Mcken von Arbevt und Last der Jahre. Hört dch?n, wo der Kucknck zum erstenmal schreit! Na, da bleibt schon das ganze Jaihr ka Kreuzer drin!" Und bekiüm-mevt aufssttf^zend, noch gMckter wandert das Weiblein wieder seines Wegs. Immerfort rnft der Vvgel, ruft seine eigene MlnckStritn?en!heit und Inbrunst in den lenzflmgen WM, unbek-ümmert um das Wuni^chiveh u?ch !den kindk^chen Glauben der Menschen. Hanisi Rubin. MffensspMer In vielen t^ibetanischen Dörfern besteht die Gepflogenheit, sämtlick>en Unrat, einfach voC die HauMre zu werfen. Aus dieism Grunde hat sich in manchen Ortschaften das Sitraßenniivoaiu im Lau>fe der Zeit derart «gehoben, daß es gegenwärtig iwer den Hausdächern Viegt. Dl« Gtrenze der fklr den Menschen hörbaren Töne umfaßt 11^ Oktaven. Dunkle Stoffe' iverden in der Svnne doppelt so stark erhitzt wie h?lle. Eine SeekokioS^Nuß Megit 30—^0 Pfund. Die ersten Kolonien wurden von den Phöniziern gegründet, und zavar um das Jahr 1100 v. Ehr. an der KMe Miarokkos. Perlen, die kur^z nach ihrer Gewinnung in Reis^leie gelegt werden, nehmen an Größe zu, tveil die Reisk'i^eie nährend auf den in der Perle befindlichen MkroorganiS MUS wirft. Einer der breitesten Ströme der Erde ist der Kongo in AfriVa. Stellenweise kann man von einem Ufer nicht zum anderen sehen. In Neweda ist es einem Farmer gelungen, eine Kvirtosfel za, züchten, von der jede Knolle 4—k Pfund schn>er ist. Die MnSkeln eignes Bogelsil'ügels sind im VechältniS Mlnzig M!l so sta?vk wie die eines Mannesarmes. Klno Burg-Kino. Bis Donnerstag umfaßt den Spielplan der dramatisch vollendete Prachtfiim „clierdöc1vn entkalten »der nur veniL Ltiel(5totk unä ve6er 6ie ^elrückstäncke der LedmetlerllnssdlUtler nocd die I^aturäiinzer 8t»Ilmist und .Isuc^ke ver-mötz^on den l?üden jene j>^ön>?en 8t!ctc»tolsf 7N» rutlikren. diti zu VoUernten nötie 8ind. »l^er I^andvlrt muL dkkcr »uck tür reickItLiie ?u-kubr von Ltjc.k5tok< in der l'>>rm von ki^nst-liclien viineemlfteln Sörzen«, saizt ?rc>t. lir. Hermann Ksssrvr von der !1oLb»cdule itir öcxlenliultur Im 145. Sciiolled^ndLkeu »Kunst dunxer«. Dine LtlckstofkdUnvittne könnte al-lenkalls nur 2N Zckmetterllne^blijtlern auk k:u tenl l)oden unterlassen verden und dcir.ir v Lnn snlcbe a!8 QrÜr.dünLunk: aneebaut v.a. leii. Wie ?iodr die Lrträ«e durek eins Stiok. stvttdünsxunix mit Liiilssalpeter seztei.^'t^rt Verden können. k«vei»t dlo unten steinend» Zusammenstellung. Lz vormöken je IlX) ki LkilIs8Alpeter bei Vordandensein der ni)tii?en Kali- und pdospdorsSuremenxen kolüend« IVIei^rertrüsie 2U dringen: .W0— 4W ke Körnertrucbt und Ltrod, 2500 Kk Ksrtotteln »smt Kraut, 5500 kx k'utterrüden mit IZliittvrn» ?5t>0 kic ^uekerrtiken mit ölSttern» 800-1850 ke Neu. 15 Hektoliter >Vein. I. /um )^nd»n von j^Isediuttsr Itir Lrkvl,» iinss der j^llcbprodoktlon. ^I5 Ai^isedkuttllr oder i^isebllnix dkut man Uotreide und ilul. seniriicbte entvedcr ?ur (Ztünkutter- »^isr ziur tieuxevjnnunx an. Der ^i8el:l!ne lieliZrt ein 5etir vSrtvcille, I'utter kür das ^ilekviejk und ?>bt vom Lonttner bi5 in den I1erd^<^ tiinein eine verlvolle k^u^terausl^ilfs. ln se'.ir trockenen l^azen unterlasse man den ^ndau von ^izciikutter, da veevn der Kostspieligkeit des Ltaateutes auk slcdere ^rträee xs-recl^net Verden muÜ. Oer ^iscblinx ei?nc.t Sick vor?ijlllic!i 2um ^nbau auf jenen k^el-dern, vo die ursvrllnzrlicke Saat milZratsn ist und xan7 besonders in Qexenden mit venie Wiesenland. Das ^isckverbSltni« ricbtet zit:!i Nack dem preise de8 Ztaatxute«: man vir-veNdet neben Ilaker und derste und Lom» merros?!?en aucl, Somm^rvlcken, Sandvik» Ken, pelu'ctiken, I^rbsen usv. Lrdsen Verden leictit vom ^ekltau ererltten. Die Nit'-sentrllcbte sollen vomöelleb al» elveilZrelcko und stlckstosfsammelnde k'uttsrpflanren vor. berrscken. .lunser ^iscliline stellt dem Klee an k^uttervert eleicb. >ia8senertrS«e ver1"i bei diclltem ^nbau dann er7ielt. venu .lor öoden in Luter Krakt ist und eine Kaliplic»«-libstdUneune durci^ 80 bis 100 Ks 40?Z I(k<. lisai? und 150 bis 200 kx l'tilmis^meli! pro .locb ertiült, velelie Oijn^un« aucb nocli ^or ^^aclifruciit /uxiute kommt, ^ine Stickstoff-ixade von 80 bis 100 kx Kalkst!ekstoik er-liölit die krtrSjxe dedeutend. b. I^stiere vilnLuniesversueke nUt Xsll<8t!ck8l0ss. liZei äen in clen letzten .lakren !n Deut^cManck. Oesterreick u. der l'sekeeliyslc^vktkei äurciikrefülir-t«n Ka!k5tici<8tc>sf IAi«?uni?8ve58U-eken datte o5 sicii z?e?ei?t. clalZ mgn ^ur s)ün?un? 6er desvnäers stick-stvfikunxrix^en f^'utter- un6 ^uckerrü-den, >vie Auck cler Xsrtottel, äen Xslk stickstoff maiiclimAl (auk scd^vereri unäureli1ä88i^en Döcien) bereit8 !m Nerk8t verAdreicken künn. olme Ver-!tl8to ciurck ^U8wa8cken in 6en terLrunä deiürcliten z^u mij88en. s)le-86 fjeokacdtun? j8t >ve?en der?i!n8ti-eeren ^rbeitsverteilune selir vicktie. ^ui mittleren unä in5be8c)nvar je nsck clen ^ieäer-8ck!ax8verkäitnjL8en unä cler öväen-art 1—4 XVocken vor dem Xnbau 2U xeben. >Va8 6ie Oijnj?une der ^Viesen und Heiden betrifft, kann man die ei» ne ilZikte im tierbst. die andere im ^eitlicden friidjal^r vor öe?inn des VVack8tum8 ?eben. Kalkstickstoti iiat 8ick auck bei den (letreidearten 80-^obl ^8 (Zrunddiinlker al8 auck als ^Osikdünxer auk die trockenen Lasten im ^eitlicken k'rükjakr be^akrt. ö/lan streut auk das ^oeb 80—1V0 k? Ksllc-8ticl<8t0kk. 80bald siel? die Laaten et->va8 ?e8tärkt Kaden. Kalkstickstokk ist ein s)ün>5emlttel. das d. Kulturen x^vei wjs'litisse I^Akrstoike. StiLlcstoff und i(allc. ?ukilkrt, sodalZ sick diese8 l^iin-eemittel am billix^sten stellt. k?. Btlcherschau b. Direkt« Tar'fe. Eine krdti^'che Betrach' tun>q '^rer unzulänglichcn Einrichtung von M. Stör, Pric-kurrst «der Firma Schenker u. Co. in Wien. Sl>nd«rob'druck aus ix.? „Zoll-, Tpet>ibio'Ns- und Schiff>ichrtsize:wn.?", Wi.^ S., Lin^ MenK'.'ile 64. Preis ö. S. 6.—. Die Broi'chüre stellt einen kaum M nrissenden Be helf für den praktischen Tarifeur dar, sie verdreht infolge Hver strunidlegcnd-en Bod^n-tlmg nicht allein d-ie Beachtuncs der CisLN« baHnverwc^bunqen und de? Berfr>ächt?r, s>in dern i'nSbesondere auch aller jener StibNen, dervn Aufstaue es ist, vir^chaftlich«^ Ar::lse ln tnrisar^cher Bezish'ung M beraten und AU vertreten. b. Drei Vipfere Miidels gehen ins Leben. Eine wahre Aeschichbe aus dem heutigen Daseinskampf. ErzSM twn Laura Hops. — Öw. Mk. 4.80. Fri^rich An'drsas Pertli^s. E-tuttHart. — Immer wieder legen s'ch N^i'lt-die schwer M beantwortende Fra^e vor: iVas Hobe ich moine-r hervirivl^chsenden Tochter zu lesen, um ihr einen Nnblick in das heutige Leben zu verschatffen? Die drei tapferen Mä^dols, von denen die Verfasserin in t>'id''em Buber>eit u. freundlich, wenn es gilt, anderen >teiziuist<^')en, und setzen es schließlich durch, mit Fleiß und Ausdauer sich ein gesichertes Auskommen zu schoiffen und sich da^i rein zu erhalten in Denken, FiMen m?d Handeln. E» ist also ein »vahrha^t zeitAeinüßes Buch, n>ie es die heutigen jungen Wtödchen verlangen, und deshalb kaim uick soll es jede Muvter ihrer Tochter geben. b. Die Tel»felsbrücke von M. Alban i>v. Historischer Roman. Ä>2 Seiten. Broschiert RM. 5 bv, GanzleiTien ca. RM. 7.—. — DreiMasken-Berlay, Dtünchen. — Ein gro« ßer histori>scher Roman von stärkster An-ichau llichkeit. Im Mittelpunkt steht der General Suwurow, t>er russische Blücher, seine sicg« reichen Mnvpse gegen die Franzoi'en u. sein kü'^er Uebevgang über den GotchaM durch ^e Tsuselsbrücke. Die P?vil>nlic!^eltt.n des großen weltgel^äiichtlichen G^'chohens zu En» de des 18. Jahrhunderts (Katharina 2., Paul 1., Talleyrand, Admiral Nelson, Lady Hamilton u. a.) siild in den Roman verfloch» ten. b. „Die Bühne". Das Heft 277 der Halb. Monatsgeiti^christ „Die Bühne" ist erschienen. Si^' finl^n darin eine Men»Z^ Dinge, die Sie ansehen, die Ihr Interesse erreM. Sie sin« den Bilder, A-uifsätze ilber Aktuelles, üibex An flelegenlheittn des TayeS, Sie finden ^de, Sport, Sensationen von überall, aus der ganl^n Welt. Die Fraiu letzter (.^neration, das i!st die Pilotin. „Ittsel der Künstler im Ccmofee" aus ld^-r schönen Lan'dschast Ober« itviliens. „Der Mensch und kleine Bücher" von Grete Müller, Janninfls, d^r Thea^evheld dieses Monats. „Mit !^m Pfeil, dem Bo" qen", der Sport deS Bszeuschie^vn?, in Anverika 'bes'on>ders populär. In der nächsten Nlnmner, im Nr. 278 beginnt der Phan taisivvolle, farbige Ronmn ,Nepo?rer Olaf IaSperson" von Ärnold Höllrieq«l. -- Die „Bili^ne", Vier»elfa)rspreis Dinar «0, Verlag Wien t1., CanisiuZgasse -iv. IM»». Zlns oNer Welt Der Chinese und die Europäerin. Ein junger Chinese, d«r iu Europa studiert hat, hat in einer Zeitung in Sins:a-Pore sein? Eindrücke über die europäische Frau niedergeschrieben. Die europäische Frau, beihauptet er, ist schwer zu behandeln und gefällt ihm garnicht. Der Chinese ' ist über dcis freie Anstrelen der europäischen Frml und vor nNom über ihre Kleidung einPort. Daß Damen aus der Gesellschaft allein in Lokale« erscheinen, entgeht dein Verständnis der Chinesen. (5r fragt voll Entrüstung, was die Eheiniänner, Brüder und Bnter daLu sagen. C'in Chinese wurde sich das Antlitz vör Scham verMllen, wenn seine Angehörige so wenig bekleidet in öf-fentli«hen Lokalen erscheinen würde. Walir-scheinlich sind die Ehemänner, Brüder und Väter damit beschäftigt, mit anderen Frauken auszugehen und achten deshalb nicht auf ihre eigene. Selbstmord wegen Aehnlichkeit. Ein seltsamer Fall wird aus Southainp-ton gemelZ)et: eine junge Frau, Mrs. Linda »Greenhmn, nahm sich dieser Tage das Le. ben durch Gas, nur aus dam Grunde, weil ihr Mann einem zum Tode verurteilten Mörder auf ein Haar ähnlich war. Mr. Greenhanl lMe na-nrlich das Unglück, einem gewissen Podmore zu gleichen, der vor kurzenl wegen Mord zum Tode verurteilt wurde. Ost geschah es, daß Mr. Grsenhanl auf der Straße angehalten wurde, da man in ihm den berüchtigten Ntiörder vermutete. Percy Greenham erklärte den: Unhersu« chungsrichter — jeder Selbstmord wird in England vor Gericht untersucht —, daß seine Frau mit größtem Interesse den Ber-lanf der Verhan»dlung gegen Podmore verfolgt hatte. Das Todesurteil, das über den Mör^r gefällt wurde, machte auf sie einen starken Eindruck. Sie war über die Aeihn« lichkeit ihres Mannes mit ldem Mörder so verzweifelt, daß sie an WahnvorsteNungen litt. Sie hatte Angst mit ihrem Manne aus zugehen, da sie fürchte-te, daß er von d?r Polizei verhaftet werden ?5nnte. Sie erklärte nicht leben zu könneil mit dem Ge--dmrken, daß ihr Mann einem Tode verurteUten Mörder ähnlich sah. Von dieser fixen Ildee überwältigt, ging die junge Frau in den Tod. Filmruhm als Ostergeschenk. Der Ru^hm Greta <^arbos scheint anstek-send zu sein; dem: in Schweden ist wieder e'in'2 Filmdiva entdeckt w-orden. Noch vor kurzem war das kleine Fräulein Brita Av-pelgreen Berkämserin in einem Postkarteil-laden. Heute wird sie in Ainerika als die ueue Königin des FiliM<', «die größte Entdeckung nach Greta Garibo gepriesesi. Die Geschichte ihres Aufstiegs ist zugleich ronrantisch imd ist mit Ostern verbunden. Bor eiue'm Jahr geschah es, daß ein amerikanischer Filiinfachmann aiui Osteilsonn-abend in ein Geschäft in Stockholni trat, unr sich eine Osterkarte ^u kaufen, die er nach Hause schicken wollte. Er sah eine goldblonde nordische Schönheit mit tiesblaneik Augen, die um ihr Aeußeres scheinbar garnicht beküinm^rt war. Er sagte ihr kein über die Möglichkeit einer Filmkar-ricre, bat aber die Dame, sich photogra« sieren zu lassen. Als der Filltr-Manager die Photographie in d^'n .händeu hatte, schl', das^ sie wirklich Talent hatte. Das kleine Ladenmädchen übertraf die Hofsnungen de-Z Regisseurs und konnte bald einen Vertmg unterzeichnen, der ihr die Hauptrolle in einem großen schwedischen Film zusicherte. Für Küche und Aaus vis ttaare rviaiesn und das ^usiallen ?u verdiiten. ^an nekmv ^>vei starke Nände voll I^ogmarin-blätter. eine kleine Messerspitze voll Lev.^öknlicke 8oda und l6 bis 17 L I(ampler. tue es in ein Qeial! und .?ie-lZe darauf l l.iter kockendes ^a88er. decke es aber j?ut 2.u. damit es nielit au8dun8tett kann, l^an lälZt es 12 Ltunden steken. seilit es und 8et^t ^in ^einLlas voll I?um Kin2u. ^8 i8t nun 2UM (Zebrauck ierti?. >Venn die liaa-re stark ausfallen, so mul! das XVasck mittel jeden ^^eiten l'ax mittel8 ci-ne8 8ck>vamme8 auf die ^ur?eln aut ?etraj?en werden, indem man dafür Zorzle träst. daK das Naar V0ll8tän-di? damit bekeucktet >vird. lV^an reibt 8ie mit einem Handtuck trocken, kämmt das Naar und wendet niclit mekr Pomade an. als nötiz; ist. die Haare nieder^ukalten. da das A^ittel die tiaare weick und i?lsn?end mackt. k. k^lle<»^»'«-iii8epi^s8 cn .Vei' klux i8t, nimmt IVsekwelsbgr das Verlaölleliste mit unä odne Vsppen, «us »elnvollenem «vktkXrbl^, w sckoner ^uiilNirunx. ei^eugt nnä versendet 58»? .^osip Vinlcler» SudotlcR, Po8twck 48/s. Mll»tkierle Pieiz1i5te xr«tls — I?ei»en6e, velcde t'rivsilrNnclen dezucben, xxesucvt. txpkilit. ?ripo«r. v/«lksluk zuck ln sNea k'tllle», k»n6e» tRn«ennk»c!i>eiven in unxerZklten >ieiizen ttexen vor. Veilsn^ea 5te meine auikiikrUck« örosektlie üder ttiut- unä Oescdleclltslelcken. Veiznnä efkolxt äjsl<»el xexen elll,«nlluaß^ von 7 vinsr. I^ück» poito IN öklekmsrken. 4Z3? l. V limili ci!m flivlii. l^Iiir»!.. ivMVil Der Lessoxverem „I^eäertskel" ia lüsribor Libt l:e7uemend die traurige k^lackricitt, dali 8ejn lansjäkrises au8übende8 l^titsliecl. Nerr Vreker der Stsstsdskn ^ Nack liinjzerem I..eiden am 7. d. ini 5^. I^eben8jakre verscliieden i8t. Wir seleiten un8ere!i lieben 8anj?e8bruder, weicker dem Vereine seit dem ^akre 19(16 in seltener sreue ünxekorte. am IV^ittwocli. den 9. .k^pril um l6 I^kr von der ^ufbakrunj?8kalle de8 8tädti8cken I'riedliokes in?o-breÄL 2US Z!ur let7>ten I?uke. Lkre seinem ^nd ^ arlbor. den 8. >^pril 19Zt). 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