Lliibcher TaMtt. Rednction und Expedition: Babnhosgasie Nr. 12. ^ ^- ^rLuumeratiouSpreis« Für Laibach I «San,j. st. 8 40, 4 ^ 1 Zustellung ins Ha»s vrtlj. SS Ir. Mit der Post: San,jLhr. ff. ir. Snsertiontpreise: Ei»« Montag, 25. November 1878.—Morgen: Konrad. «MMVE-L 11. Zahrg Der Tabor im Hotel „Europa". Am 20. November versammelten sich in den Restaurationslokalitäten des Hotels „Europa" zu Larbach nahezu 2L0 nationale „Patrioten" aus Kram, Kroazien, Talmazien, Istrien und Görz. um einerseits den 70. Geburtstag des „Vaters der sloveuischen Nation," andererseits, n. z. in erster Linie, ein südslavisches Verbrü-d e rungsfest zu feiern. Nachdem die dkm „Vater der Nation" ge-widmeten Toaste verklungen waren, wurde das Politische Feld betreten, der feurige, perlende Champagner löste die Zungen der Nationalen, das alte lateinische Sprichwort: »In vmo veri-tas!" (im Weine liegt die Wahrheit!) bewahrheitete sich, das Festbankett nahm den Charakter eines Tabors an. Ten Reigen der Reden erössneten Dr. Vos -njak und Dr. Zarnik aus Laibach, beide priesen das segenkvolle Wirken des „Vaters der Nation," der das slovenische Volk unter Mühen und Leiden aus dem politischen Grabe, in welchem es sür ewige Zeiten spurlos verschwinden sollte, wieder ins Leben zurückführte und eS zu jenem Selbst-bcwußtsein brachte, in welchem es heute, seiner Rechte bewußt, seinen Feinden muthig entgegensteht. Der „Vater der slovenischen Nation" zeigte derselben, daß sie nicht allein und verlassen im Kampfe mit ihren mächtigen Feinden dastehe, daß sie im ungleichen Kampfe nicht den Mnth verlieren solle, denn hinter ihr stehen über 80 Millionen Brüder, welche sie im Kampfe ermu-thigen und sich ihrer Erfolge erfreuen; der „Vater der Nation" habe das Bewußtsein der slavischen Solidarität im Volke wachgerufen und dadurch dessen Kräfte verdoppelt. Dr. Zarnik gedachte auch der Feinde, die von Norden und Süden das slovenische Volk bedrängen und die slovenische Heimat zerreißen und entnationalisieren wollen. „Auch Kroazien und Dalmazien, dessen Vertreter wir hier willkommen heißen, müssen gegen ungerechtfertigte Angriffe und Prätensionen stets auf der Hut fein, besonders aber das letztere, welches die „Jtalia irre-denta" wol aus ihrem Programm, nicht aber aus ihrem Herzen gestrichen habe. In jeder Beziehung, insbesondere aber hier, sind unsere Interessen identisch, vereinigen wir daher unsere Kräfte, um mit vereinter Kraft die Angriffe unserer Feinde znrückfchlagen zu können, schließen wir ein brüderliches Bündnis und stehen wir stets in Freud und Leid fest und unerschütterlich zu einander." So schließt die Rede Dr. Zarniks. Nach dieser Rede ergriff Herr Biankini, Redactenr des „Narodni List," das Wort. Dessen Rede lautet (wie die „Kroatische Post" mittheilt, nach den stenographischen Aufzeichnungen eines sicheren Herrn Bezensek), wie folgt: „Herr Dr. Zarnik hat mich als den Ver-treter der dalmatinischen Kroaten begrüßt und bei dieser Gelegenheit der „Jtalia irredenta" Erwähnung gethan. Er sagte, die italienische Partei i« Dalmazien habe dasselbe bereits aus ihrem Programme gestrichen. Das ist wahr, und jedermann könnte sich im ersten Augenblicke dieses beglückenden Ereignisses freuen. Wenn aber die „Jtalia irredenta" Dalmazien auch aus ihrem Programme und aus ihrem Herzen gestrichen, so hat dies die österreichische Regierung doch nicht gethan. Wir fürchten nicht die „Jtalia irredenta," denn wir haben kräftige Muskeln, um auch diese Gefahr zurückschlagen zu können, wie wir schon so manche abgeschlagen haben, und Dalmazien ist noch keinem patriotischen Slaven aus dem Gedächtnis geschwunden, wol aber sürchten wir die österreichischitalienische Partei, wir fürchten die österreichische Regierung (Hivio!), welche Talmazien der „Jtalia irredenta" und das slovenische Gebiet „Großdeutschland" preisgegeben hat! (Stimmen: Ganz richtig!) Wir fürchten also nicht die „Jtalia irredenta," wir fürchten nicht Germanien, wir fürchten die österreichische Regierung, welche gegen ihre eigenen Interessen handelt, in- dem sie die erwähnten Gebiete Italien, respective Deutschland preisgibt. Meine Herren! Wenn unsere Regierung gegen ihre Interessen handelt, seien wenigstens wir uns unserer Aufgabe bewußt. Der heutige Tag zeigt uns, wie hoch unser Volk jene Männer zu ehren versteht, welche diesem Werke der Regierung entgegenzntreten wußten. Wenn wir also so unglücklich sind, eine Regierung zu besitzen, die gegen sich sebst und gegen ihre Interessen handelt, so seien wir einig und sagen wir der Regierung: Du willst dich selbst und mit dir auch uns zugrunde richten! (Zivio!) Wir aber wollen weder Italiener noch Deutche werden, wir wollen Kroaten in Dalmazien, Slovenen in slovenischen Gebieten und Südslaven in südslavi-schen Landen bleiben! Schließen wir also heute ein brüderliches Bündnis, handeln wir von nun an mit vereinten Kräften in oben angedeuteter Richtung! Und sollte die Regierung uns in unserem Bestreben Hindernisse bereiten, so werden wir ihr zn unserem und der Monarchie Nutzen muthig entgegentreten. Trachten wir also mit vereinten Kräften — und wenn es auch gegen den Willen unserer sich ihrer Aufgaben nicht bewußten Regierung, die uns in die Arme der Deutschen und Italiener getrieben, geschehen muß — die slavischen Gebiete vom fremden Joche zu befreien!" Die Herren Dr. Racki, Präsident der süd-slavischen Akademie, und August Senoa, Vertreter der sprachen für die Vereinigung der südflavifchen Nationen, dem Wun-che Ausdruck gebend, daß nicht nur die literari- che, sondern auch die politische Vereinigung beider Völker je eher zur Wahrheit werde. Wir bringen heute diesen, der „Kroatischen Post" entnommenen Bericht ohne Eommentar, nur die einzige Bemerkung beifügend, daß diesen Taborreden, namentlich jenen des Herrn Biankini, kein Gramm vom echt österreichischem Patriotis- JeuiLeton. Eine Erzählung ohne Titel. Lon Jean Baptiste. (Fortsetzung.) 14. Hans Heiling- „Höre einmal, Poldinchen!" sagte Wallner, „ich mache da eine sonderbare Bemerkung an mir. Wir gehen doch im dichtesten Gewühle. hinter mir und vor mir Leute, und es geniert mich gar nicht." „Sehen Sie, Onkelchen!" entgegnete die Nichte, „die Wunderkraft des Karlsbades? kaum angekommen, verschwindet Ihre Krankheit schon." „Ach nein! dafür kann Karlsbad nichts, und ich fürchte, es wird nicht lange dauern, denn das heiße Wasser ist mir in den Tod zuwider, wenn ich das trinken soll, werde ich kränker, als ich jemals war. — Wer ist denn da hinter mir? — siehst du. mein Leiden kommt schon wieder." Es war Klar, der seine Klagen vernommen und ihn versicherte, es sei ihm mehrmals ebenso gegangen, daß er einen unüberwindlichen Abscheu vor dem Brunnen bekommen, da sei es das Beste, den Becher gleich zu entfernen und gar nicht ans Trinken zu denken, die Begierde nach demselben kehre dann in ein Paar Tagen schon wieder. „Indessen," fuhr Klar fort, „macht man tüchtige Spaziergänge und Spazierfahrten, die gehören auch zur Brunnenkur." Noch sür denselben Nachmittag wurde eine Excnrsion nach dem Hans Heilingsthale verabredet. Um drei Uhr kam ein zierlicher Lohnwagen, und wohlgemuth fuhr die heitere Gesellschaft nach dem Schlosse Aich, wo eine kleine Collation eingenommen und nach Besichtigung des Heilings-Felsens durch das schöne Tempelthal über Hammer die Rückkehr angetreten werden sollte. Einige Reisende hatten sich schon srüher dort eingefunden. während des leichten Forellenmahles wurde Bekanntschaft gemacht, und vereinigt folgten alle dem kundigen Führer den Fußpfad hinab bis zu den einzelnen pfeilartigen Felsmassen, die hier am Flußbette der Eger steil in die Höhe streben und die sogenannte versteinerte Hochzeit bilden. „Ein höchst reizendes romantisches Thal!" lispelte eine ältliche Dame, während Amalie sich überall ängstlich umschaute, ob denn ihr geliebter Grünrock noch immer nicht komme, „ein Anblick, der Herz und Auge labt." „Es ist aber doch fast schaurig hier," entgegnete ein sentimentaler blonder Lockenkopf, den Schleier zurückschlagend, um die Felsmassen mit ihren glänzenden Augen noch besser messen zu können, „wenn man bedenkt, welch' ein trauriges Schauspiel hier vor einigen Jahrhunderten abgespielt wurde." „Es sind schon über achthundert Jahre!" versicherte der alte Führer: „Sehen Sie, dort ist die Kirche, der runde Block vor derselben war der Pfarrer, der in Stein erstarrte, wie er dem Brautpaare entgegenging; dort stehen die Hochzeitsgäste, und Heilings Zwerge lagen auf den Wiesen herum, aber die Bauern haben die meisten hinweggeräumt." (Fortsetzung fol,t.) Mlis, von echt österreichischer Loyalität innewohnt. Österreichische Delegation. Das gesammte Heeresbudget ist nun erledigt, das pro 1879 präliminierte Erfordernis für die gemeinsame Armee beziffert sich mit 108.000.000 fl., das Erfordernis für die beiderseitigen Landwehren mit 9,000.000 fl., zusammen 117.000.0M fl. Aus dem Berichte des Budgetausschusses citieren wir folgende bemerkenswerthe Stellen: Ungeachtet dieses seit zehn Jahren ganz außerordentlich gesteigerten Armee-Aufwandes, welcher zu dem permanenten Deficit unseres Staatshaushaltes den größten Beitrag liefert, kann nicht verkannt werden, daß vom militärischen Standpunkte in der Organisation und Verwaltung unserer Armee noch manches zu wünschen übrig bleibt und daß die Kriegsverwaltung selbst sich genöthigt sah, auf derlei berechtigte Wünsche, wie beispielsweise die weitere Vervollkommnung der Bewaffnung sowie die Verbesserung der Mannschaftskost und Unterkunft, durch Jahre zu verzichten. Aus all' diesen Betrachtungen geht die Nothwendigkeit immer dringender hervor, den Armee-Aufwand durch Verminderung des Standes auf eine den finanziellen Kräften des Staates entsprechende Summe zu beschränken und hiedurch andererseits zu ermöglichen, daß die Armee in guter Bewaffnung und Verpflegung wenigstens eine theilweise Anerkennung ihrer stets bewährten Tapferkeit und Ausdauer finde und der Staat im Falle eines ihm aufgenöthigten Vertheidigungskrieges seine Hilfsquellen nicht schon durch die allzu hohen Ausgaben des Friedens erschöpft sehe. Indem der Budgetausschuß der Delegation die Lösung dieser Frage, sei es im Wege der Verminderung der Kriegs- und Friedensstärke der Armee, sei es durch die Verkürzung der Präsenzzeit bei allen oder einigen Truppengattungen, der hiezu verfassungsmäßig berufenen Reichsvertretung überlassen muß und seinerseits für das Jahr 1879 eine Ersparung noch nicht in Aussicht nehmen kann, beantragt derselbe vor dem Eingehen in die ziffermäßige Feststellung des Jahreserfordernisses die nachfolgende Resolution: „Die hohe Delegation wolle beschließen: Die Berathung des Voranschlages des gemeinsamen Kriegsministeriums für das Jahr 1879 erfolgt unter Wahrung des Rechtes der Reichsvertretung, die Kriegsstärke und das Rekrutencontingent für das Jahr 1879 festzustellen, und unbeschadet dieses Rechtes." Zur Mission Schuwaloffs. Der ernste Widerstand, den Graf Schuwaloff in den sogenannten Detailfragen, welche den auptinhalt seiner Mission bildeten, in Oesterreich-ngarn wie anderwärts gesunden hat, scheint, wie den „Temps" aus Pest mitgetheilt wird, Rußland zum Zurückweichen bestiinmt zu haben. Das erste Resultat auf diesem Wege scheint bereits in der Dobrudscha-Frcige erreicht zu sein. Rußland soll in dieser Hinsicht hier zu wissen gegeben haben, das es sich mit dem Rechte der Passage durch die Dobrudscha für die Zeitdauer, welche ihm vertragsmäßig für den Durchzug durch rumänisches Gebiet überhaupt gestattet ist, zufriedengebe. Vom Occupationsschauplatze. Die Loyalitätsdeputation aus Bosnien, 36 Mitglieder zählend, ist gestern nach Wien abgereist. Jni Widerspruche mit diesem Loyalitätsacte steht die Meldung der Londoner „Allg. Korrespondenz", woruach die Sympathien der muselmanischen und orthodoxen Bevölkerung Bosniens sich mehr Serbien und Montenegro als Oesterreich zuwenden sollen. Die Unpopularität Oesterreichs soll dem agitatorischen slavischen Nationalgeiste einerseits und der unpolitischen Haltung der österreichischen Konsuln andererseits zur Last gelegt werden. Laut neuestem Armeebefehl erfolgt neuerdings eine Standesherabsetzung von 163 auf 150 Mann per Kompagnie, welche nach dem Einrücken der Rekruten Mitte Dezember durchgeführt werden soll. Auch wird wegen Futtermangels der Regimentsstab und eine Escadron des 12. Uhlanen» regiments von Serajewo nach Brod verlegt. Das 4. Jägerbataillon ist in Serajewo eingetroffen, wo es überwintern wird. Dasselbe hat bis jetzt bivouakiert und unter dem Einflüsse der schlechten Witterung stark gelitten. Der Barackenbau wurde auf höhere Verfügung allerorts eingestellt; nnr die bereits vollendeten Baracken in Serajewo (es sind deren 10) werden im Innern eingerichtet und belegt werden. Dagegen sollen nach Zulässigkeit der Witterung Pferdebaracken mit aller Beschleunigung hergestellt werden. Am 21. und 22. d. tobte in Serajewo ein furchtbares Regeuwetter; es stürzte der Suljo-Begovic-Hau ein, wobei 20 Militärpferde ge-tödtet wurden. Durch die Miljakka, deren Wasser ungeheuer gestiegen, wurde eine der Brücken und in der Stadt von mehreren Häusern die Hinterfronte weggerissen. Aus Brod wird berichtet: „Der Wasserstand ist ununterbrochen steigend; der Uferschutzdamm ist überflutet, das Wasser ist in die Stadt eingedrungen. Unterhalb Schamaz ist der Save-Uferdamm durchbrochen, das Wasser eingedrungen. Der Bosnafluß hat an der Ussoramündung die Straße total überschwemmt. An der Schleppbahn sind die Brückenpiloten bei Maglaj und Doboj weggerissen. Der Donaustrom ist bei Semlin ausgetreten, und staut die Save. Das Wasser steigt kontinuierlich. Die Festungsmagazine und Case-matten sind bedroht, weshalb drei Hebemaschinen unausgesetzt die Vorräthe auf die Festungswälle schaffen. Westwärts von Brod ist das Wasser eingedrungen auf die Wiesen. Hinter Bosnisch-Brod befinden sich Hunderte von Fuhrwesenswagen, mit Mehl und Hafer beladen, fast ganz unter Wasser, man sieht nur noch die weißen Wagendächer aus dem Wasser schimmern; die Mannschaft und Pferde sind gerettet. Die großen Dörfer Kobasch, Dubuschaz und Svinjar sind total überschwemmt; Dampfschiffe sind zu Rettungszwecken hingefahren. Alle Etappenkommandos auf der Strecke Dervent-Serajewo verlangen telegrafisch Nachschübe. Hunderte von Fuhrwesenswagen und 3000 gemiethete Wiener Fuhrwerke weilen in Brod und in den umliegenden Dörfern auf Kosten des Aerars beschäftigungslos." Die General-Feldpostdirectiou hat die Sistierung des Privat-Posttransportes in der Route Dervent-Serajewo und Travnik angeordnet. Die Verkehrsstörung ist durch das Hochwasser verursacht. Mit dem Aufhören der elementaren Hindernisse tritt die Sistierung außer Wirkung. In der Strecke Brod-Serajewo stecken wegen Unfahr-barkeit der Straße 18 mit Paketsendungen beladene Postwagen und 5 Eonducteure. Die Bespannung ist total herabgekommen. Auf Befehl des Armeekommandos wurde der Verkehr auf der Linie Brod-Serajewo für schwere Fuhrwerke bis zum letzten dieses Monats eingestellt. Tagesneuigkcikn. — Demobilisierung der Reserve-Offiziere. Bezüglich der Rückversetzung der bei den mobilen Truppen und Anstalten noch activierten Reserve-Offiziere in das nichtactive Verhältnis hat das Reichskriegs Ministerium folgende Anordnungen erlassen: Sämmtliche Reserve-Offiziere, welche aus den Assentjahren 1868 und 1869 herstammen, sind grundsätzlich sofort von der activen Dienstleistung zu entheben, insoferne sie nicht freiwillig ihre Belastung im activen Dienste anstreben. Bei jenen Abtheilungen, wo zur Aufrechthaltung des Offiziers-Dienststandes für solche Offiziere ein Ersatz unbedingt nothwendig erscheint, wird derselbe von dem Truppeiikommando durch Berufsoffiziere gedeckt werden. Bei der Infanterie find nach Complettierung des bei den mobilen Abtheilungen festgesetzten Standes von zwei Subaltern-Offizieren per Kompagnie fnccessive die noch activierten Rescrve-Offi-ziere im Laufe des Monats November in das nichtactive Verhältnis rückzuversetzen, mit Ausnahme jener, welche freiwillig activiert zu verbleiben wünschen und hiezu die Bewilligung des Reichskriegsministeriums erhalten. Bei der Jägertruppe werden sämmtliche Reserve-Offiziere im Laufe des Monats November in das nichtactive Verhältnis rückoersetzt; ebeuso bei den Kavallerie- und Artillerietruppen; bei den Reserve-Offizieren der Genie- und Pion-niertruppen, dann des Militär-Fuhrwesenscorps wird die Übersetzung in das nichtactive Verhältnis nach Maßgabe, als deren Ersatz durch Berufsoffiziere möglich wird, durchgeführt. Wenn bezüglich einzelner, noch activiert verbleibender Reserve-Offi-ziere besondere Verhältnisse eine Berücksichtigung begründen, so hat daS betreffende Truppenkommando diesfalls dem Reichskriegsministerium einen motivierten Antrag zu stellen. — Administration für die occupier-ten Provinzen. Die permanente Kommission für die Angelegenheiten Bosniens und der Herzegowina verhandelt über alle, die Zivilverwaltung Bosniens und der Herzegowina betreffenden oder damit in Verbindung stehenden Angelegenheiten, die an dieselbe zur Berathung gelangen. Als Referenten fungieren die Delegierten des betreffenden gemeinsamen Ministeriums, für Angelegenheiten aber, die nicht in des Ressort der gemeinsamen Fachminister gehören, der Delegierte des Ministeriums des Aeußern. Spezielle Fragen werden unter Beiziehung von Fachmännern entschieden. Ueber die Berathungen wird ein Protokoll ausgenommen, welches die Ergebnisse der Berathungeu enthält. Die Erledigung der Anträge der Kommission erfolgt durch das gemeinsame Ministerium. — Aus dem Datican. Sicherem Vernehmen zufolge wird der Papst eine Encyklica veröffentlichen, in welcher er speziell über den SocialiS-mus sprechen nnd als Argument die gegen die Monarchen von Dentschland, Spanien und Italien verübten Attentate ansühren wird. Der Papst wird die Aufmerksamkeit aller Regierungen auf den ernsten Instand der Gesellschaft hinlenken. — Peters Pfennig. Der „Osfervatore" veröffentlicht einen Brief des Kardinals Nina an den Erzbischof von Aix, worin der Papst die Initiative zur Organisierung des Peterspfennigs abgelehnt und dieselbe den Bischöfen überläßt. Eokal- und Proviimal-Angelegenheiten. — (Dankschreiben.) Der Bürgermeister der Landeshauptstadt Laibach, Herr Laschan, richtete an die beim hiesigen Volksküchenvereine fungierenden Damen folgendes Schreiben: „Hochverehrte Damen! An der von der Bürgerschaft gewünschten, von dem Gemeinderathe beschlossenen und Donnerstag abends wahrhaft gelungen durchgeführten Bewirthung der von den Schlachtfeldern in der Herzegowina heimgekehrten Reservemannschaften der krainifchen Feldjägerbataillone Nr. 7 und 19 haben Sie, hochverehrte Patronessen der Volksküche, ebensowol durch die aufopfernde Besorgung des mühevollen Bewir-thnngsgeschästes für ein halbes Tausend von Gästen, wie nicht minder und ganz insbesondere durch Ihre liebenswürdige persönliche Theilnahme an der Abendgesellschaft inmitte von Kriegern uud Bürgern einen so hervorragenden Antheil, daß ich mich im Namen der Stadt tief verpflichtet fühle, Ihnen, hochverehrte Patronessen, den innigsten Dank auS diesem Anlasse hiemit auszusprechen. Genehmigen Sie, hochverehrte Damen, den Ausdruck der ausgezeichnetsten Hochachtung, mit welcher ich zu verharren die Ehre habe, Ihr ergebener Diener, der Bürgermeister Laschan m. p. Laibach am 22. November 1878." — Auch der sreiw. Feuerwehr und dem Veteranenvereine gingen aus dem gleichen Anlasse ähnliche Dankschreiben zu. — (Aus dem Jagdleben.) Der Fabriksbesitzer und Jagdpächter Herr Victor Galle in Laibachstreckte vorgestern seine h undertste Gemse auf die Decke. — (Hochverrathsprozeß.) Nach Bericht der Grazer „Tagespost" wird bei der am 28. November vor dem Schwurgerichtshofe in Laibach zur Austragung kommenden Hochverrathsprozesse gegen drei Marqueure aus Triest der Staatsanwalt--Substitut Herr Adolf Freiherr v. Neugebauer aus Graz als öffentlicher Ankläger fungieren. — (Tombola zu humanen Zwecken.) Im Bezirksorte Littai arrangierten mehrere Damen eine Tombola, die ein Reinerträguis von 60 fl. abwarf, welches zur Anschaffung von Winterkleidern für arme Schulkinder verwendet werden wird. — (Ein Erdbeben) wurde am 22. d. M. nachmittags 3 Uhr auch zu Weißenfels in Ober-krain verspürt. — (Studentenstiftung.) Ein Andreas Lufcher'fcher Stiftungsplatz mit dem Bezugsrechte jährl. 22 fl. 70 kr. ist zu verleihen. Gesuche bis 15. Dezember l. I. an die hiesige Landesregierung. — (Aus der Bühnen Welt.) Der hier im besten Andenken stehende Charakterdarsteller Herr Ausim fungiert als Regisseur am königlichen Theater am Gärtnerplatz in München. — Herr Theaterdirektor Fritzsche in Olmütz brachte die Opern „Die Hugenotten", „Lucia", „Margarethe", „Waffenschmied", „Wildschütz" und die Operetten „Angot", „Morilla", „Girofle" u. a. in gelungener Form zur Aufführung. Frau Fritzsche glänzt durch ihre Routine und hübsche Bühnenerscheinung in der Operette und anch in der Oper; Beifall erringen Herr Opernregisseur Chlumetzky, die Herren Mailler und Weleba und Fräulein Huemer. — (Landschaftliches Theater.) Die prächtig ausgestattete Operette „Der Seekadett" bewährte auch am 22. d. M. und gestern ihre mächtige Anziehungskraft, gestern war das Haus ausverkauft. Fräulein Massa (Titelpart) spielte noch nie so munter und herzig wie gestern; Fräulein Ulrich (Königin) trat gemäßigter und eleganter auf, als in den beiden ersten Vorstellungen. Die drei Actschluß-Tableaux formierten gelungene Bilder. — (Aus den Nachbarprovinzen.) In Trifail ist der Arbeiter Franz Harin mit seinem zweijährigen Kinde vom Steg neben der Cement-fabrik in den hochgehenden Bach gestürzt und ertrunken. — In der am 22. d. M. in Triest abgehaltenen Gemeinderathssitzuug stellte Stadtrath Burgstaller den Dringlichkeitsantrag auf Notierung für 500 fl. für einen feierlichen Empfang der aus Bosnien heimkehrenden Landeskinder vom vierten Bataillon des Regiments Weber. Die Majorität lehnte die Dringlichkeit ab. so daß der Antrag erst °br nächsten Sitzung, also zu spät, zur Bera-thung käme. Die Bevölkerung ist über diese Ablehnung indigniert. Eine Gegendemonstration durch ein Empscmgscomite aus den ersten Firmen der Stadt wird vorbereitet. Man wird ohne den Po-oestä und das Municipium einen großen Empfang veranstalten, wofür die Auslagen in wenigen Stunden durch eine Subscription vollständig gedeckt waren. — In Malborghet bei Pontafel wurde am ^2. d. M. um 3 Uhr nachmittags ein heftiges Erdbeben mit Getöse verspürt. — (Jahr- und Viehmärkte) in der nachbarlichen Steiermark finden statt: am 25. in Ka-uischa bei Pettau; inPcttau; Videm, Bezirk Rann; am 30. in St. Andrä, Bezirk Pettau, in Cilli, in Ober-suschiz. Bezirk Rann, in Rohitsch, Wernsee, Bezirk Attenberg, in Witschein, Bezirk Marburg. — (Ponteb a b a hn.) Nach den neuesten Berichten ist infolge der fortwährenden Regengüsse ein großer Theil des bei Pouteba im Bau begriffenen österreichischen Stationsgebäudes eingestürzt, während andere Theile desselben dem Einsturze nahe sind. — (Rudolfbahn.) Wie der „Bauunternehmer" berichtet, hat die am 31. Oktober l. I. stattgehabte Offertverhandlung der Generaldirection der Kronprinz-Rudolfbahn, betreffend den Verkauf von alten Schienen, und zwar steirisches Fabrikat 40,000 LZ. loco Knittelfeld, dann nichtsteirisches Fabrikat 550 000 LZ. loco Amstetten und 300,000 Xg. loco Knittelfeld, zu keinem günstigen Resultate geführt. Es wurden nur wenige Anbote, und zwar sämmtlich von Händlern gemacht, welche für nichtsteirisches Fabrikat zwischen 3 fl. 50 kr. und 4 fl, für steirisches hingegen zwischen 4 fl. und 4 fl. 25 kr. offerierte». Wie verlautet, wird die Kronprinz-Rudolfbahn auf keine dieser Offerten eingehen und eine neue Offertausschreibuug abwarten, falls nicht in der Zwischenzeit einzelne günstigere Gelegenheitsofferten gemacht werden sollten. Zur Landtagssession 1878. (Fortsetzung., (Aus der 2. Sitzung.) Der Abg. Referent Defchmann widerlegt die gegen den Wahlact Möttling-Tfchernembl von nationaler Seite vorgebrachten Einwendungen in folgender Rede: „Was die Ausführungen der Herren Gegner anbelangt, so hat es die Gegenpartei nicht unterlassen, glühende Kohlen schaffelweise auf die Häupter der Verfassungspartei zu schütten. Nunmehr hat der Herr Abgeordnete für den Landgemeinde-Wahlbezirk Möttling-Tscheruembl ein ganzes Sündenregister von Jncorrectheiten, sogar von verbrecherischen Handlungen vorgebracht, welche bei der Wahl des Wahlbezirkes Rudolfswerth vorgekommen fein sollen. Er hat mehrere Punkte präcisiert, ich konnte nicht immer seiner Rede folgen, indem mir manche Ausdrücke nicht ganz verständlich waren; ich werde aber trachten, nach meinen Aufzeichnungen in das Detail einzugehen. Er bemerkte, eine große Jneorrectheit habe stattgefunden, indem die Wahlkommission ohne Rücksicht auf die nationale Partei zusammengesetzt wurde. Philippovich habe in Serajewo vier Türken in die Stadtvertretung einberufen, er habe correcter gehandelt,, als bei der Constitnierung der Wahlkommission vorgegangen wurde. Meine Herren! Sie werden es einem Wahlkommissär nicht zumuthen, daß er Herz und Nieren eines jeden einzelnen Mitgliedes einer Wahlkommission prüfe. Wir wissen es ja, mancher „ic" ist ein großer nemäkutru', und mancher „egg" oder „etz" oder sonst mit vollklingendem deutschen Namen ein eingefleischter Nationaler. Herr Navratil meint weiter, alle Wahlproteste seien beseitigt worden, und insbesondere seien die Franziskaner nicht ausgenommen worden. Diesfalls liegt kein Protest in den Wahlacten vor, wol aber ein Protest des Professors Terdina. Herr Navratil bemerkt, wenn ich ihn recht verstanden habe, daß dieser an der Wiener Universität Professor gewesen sei. Davon ist mir nichts bekannt, ich weiß nur, daß er Professor in Fiume war und von der kroatischen Regierung in den Pensionsstand versetzt wurde. Das ist ein ganz analoger Fall, wie wir ihn hier einigemale schon gehabt haben, nur mit dem Unterschiede, daß es sich um die Wahlberechtigung von einheimischen Pensionisten handelte. Die verehrten Herren Mitglieder des frühern Landtages werden sich zu erinnern wissen, mit welcher Heftigkeit die Wahlen der Stadt Laibach ange-sochten wurden, weil die Militärpensionisten, welche nach ihren Bezügen doch beiden Reichshälften gemeinsam angehören, auch in den Listen der Laibacher Commune als Wähler angeführt sind. Damals sagte man: Hinaus mit den Pexsionisten! Jetzt handelt es sich aber um einen Pensionisten, der in diese Reichshälfte gar nicht gehört, der daher hier gar kein Wahlrecht hat. Dieser Pensionist hätte nach Herrn Navratils Ansicht in die Wählerliste ausgenommen werden sollen. Es wurde weiter angeführt, daß einige der Wahlberechtigten ihr Wahlrecht verloren hätten, weil sie in Untersuchung gestanden sind. Darüber geben auch die Acten keinen Aufschluß. Ich weiß jedoch nur so viel, daß vor mehreren Jahren, als es sich um die Landtagswahl in Rudolfswerth handelte , ein wahlberechtigter Steuerzahler von der damaligen Landtagsmajorität aus der Wählerliste herausgeworfen wurde, damit unser Kandidat beseitigt und der Gegenkanditat einberufen werden konnte, weil sich der Betreffende einige Jahre vorher eineS Vergehens gegen die Contnmazanstalten schuldig gemacht hat. (Widerspruch links.) In den früheren Landtagsverhandlungen können Sie es lesen. Ueber die Wahlberechtigten von Weixelburg wird ebenfalls Beschwerde geführt, daß dort die Listen nicht eorrect seien, Herr Abg. Svetec sagte nämlich, es komme ihm sonderbar vor, daß vor etlichen Jahren nur 46 Wähler in Weixelburg waren, seit der Zeit aber deren Zahl auf 57 gestiegen ist. Nun, ich glaube wol, in einer Zwischenzeit von 5 bis 6 Jahren können doch bedeutende Aenderungen in den Besitzverhältnissen vor sich gehen. Auf diese Vermnthnng hin, glaube ich, wird sich der Landtag doch nicht berufen fühlen, die Wählerlisten von Weixelburg nochmals zu rectificieren. ES stand ja den betreffenden Wählern das Recht zu, Protest zu erheben. Die Hauptrolle in den Bemerkungen des Herrn Navratil spielt wieder der furchtbar geübte Terrorismus, sogar der ungerechtfertigte Einflnß auf die Gerichtsbeamten und schließlich die Anwendung von unlautern Mitteln, daß man Stimmen gekauft habe, und hier hat Herr Navratil die betreffenden Persönlichkeiten namentlich bezeichnet, mit Angabe ihrer Hausnummern, bezüglich deren Stimmenkäufe stattgefunden haben. Nun gibt es eine mehrfache Art, sich die Wähler geneigt zu machen, und zwar wird in dieser Richtung keineswegs strenge Moral bei den Wahlen geübt. Es ist ja allbekannt, daß man mit den Wählern auch bei einer Flasche Wein, bei gemächlichem Gespräche viel auszurichten im stande ist. Nun glaube ich, daß in dieser Methode, welche von jeder Seite geübt wird (Wir protestieren! links) auch die Herren Gegner nicht sehr lässig sind. (Geben Sie Facta an! links.) Wir huldigen nicht dem Denunciantensisteme, sondern wir nehmen derartige Vorgänge, wenn sie unS zu Ohren kommen, als etwas Natürliches bei den Wahlen an. (Fortsetzung folgt.) Witterung. Laibach, 25. November. Trüber Tag, schwacher WSW. Wärme: morqenS 7 Ubr -I- 7 2". nachmittags 2 Uhr -s- 10 2° 6 (1877 -j- 7-8°; 1876 0 0"0 > Baromerer im Fallen, 737 02 mm Da4 vorgestrige Tagesmittel der Wärme 41" das gestrige -j- 4 5». beziehungsweise um 12° und 16° über dem Normale; der vorgestrige Niederschlag 130mm. Regen. Verstorbene. Dcn 22. November Johann und den 23. No-vember: Andreas und Cäcilia Komann, Drillinaskinder des k., k. Landesgerichts-Kanzleidieners Joses Komann. Eck-gaffe in Tirnau Nr. 7, infolge Schwäche Den 23. November. Anna Pacher Edle von Lilicnstreit, Psründnerin und Beamtenwaise, 42 I., Armen-Maria Novak, Arbeiterinkmd, ä? ^°n-. Elisabeth-Kniderspital, Atrophie. Den 24. Novemb er. Katharina Eerne, pens. k. k. Steuer - Emnchmerswitwe, 72 I, Krakauergasse Nr. 31, Apoplexie. Den2 5. November. Maria Bajer, Inwohners-kmd, 5 I. 2 Mon., Elisabeth-Kindcrspital, Diphtheritis. — Franz Babnik, Privatbeamter, 23 I. 8 Mon., Petersstraße Nr. 8, Lungentuberkulose. Wiener Börse vom 23. November. Allgemeine At«atr-sekukä. Geld Ware Papierrenle Eilberrenle Goldrente Staarslose. 183S. . 1854. . « 1860. . . „ 1860(5tel) 1864. . . I 61 S5 6L 50 7195 !335 — 106 75 113 L5 121 75 141-50 6145 62 50 72 50 337 — 107 — 112 5l) 122 25 142 — Orunäentkastungr» Obkigstivae». Galizien 8S 75 84 25 Siebenbürgen . . . -Temeser Banat . . . Ungarn 73 50 74 75 78 75 74-25 75 50 79 45 Aaäere üßeatki^ie ^akeke«. Donau-Regul.-Lose. Ung. Prämienanlehen Diener Anleheu . . . 104 SO 8L-— 90 — 105 20 82 25 90 25 Aetiea ». Aavkea. Kreditanstalt f.H.u.G. EScompte-Ges., n.ö. . 2L8 40 788 — 228 60 790 - Aetiea ». Tra»«p,rt Uateruekmaagea. LLföld-Bahn 115 — 115 50 Donau * Dampfschiff -Llisabeth-Westbahn . Herdi»ands-Nordo. . tzranz-Ioseph-Bahn. Galiz. Karl-^udwigb. Lemberg - Czernowitz -Lloyd-Gesellschast . . 492 — 159 50 »010 129 25 236 75 122 --579 — 494 — 160— 2015 I2S 50 237 — 123 — 580 — Staatsbahn Pfandbriefe. )odenkreditanstalt in Gold .... in österr. Währ. Prioritätr-Obkig. franz-Ioseph-Bahn. Saliz.A-Ludwigb,l.E. - »S » Pri»atkose. D«»isea. Hek^fsrte». Geld 109 50 115 50 253 — 69 25 11250 110 — 93 60 98— 93 50 92— 103 75 84 25 100 84-50 64 25 15550 11025 95 65 163 -14'- 11655 Ware 110 — 116 — 253 50 SS 05 113 - 110 50 94 — »9 20 94— 92 50 104 — 84L0 100 50 84 75 64 50 156'— 110 50 95 90 163 75 14 50 11« 65 5'59 9 33'/, 57 70 >57-75 10^ — 100 — Priiycssen-Wasstr, echt, per Flacon 84 kr., stets frisch vorhanden bei (266) 24 Kail Laiinxe». Für eine Fabriksreftanration wird ein tüchtiger, erfahrener Restaurateur unter sehr günstigen Bedingungen zu engagieren gesucht, und wollen sich darauf Neflectiereude im schriftlichen Wege mit Angabe von Referenzen und ihres früheren Domiciles an die Expedition dieses Blattes wenden. (546) 3 —2 Herren-Wäsche, eigenes Erzeugnis, solideste Arbeit, bester Stoff und zu möglichst billigem Preise empfiehlt üiuniuni, Hauplplah Nr. 17. Auch wird Wäsche genau nach Maß und Wunsch angefertigt und nur bestpasseude Hemden verabfolgt. (23) S7 Telegrafischer Kursbericht am 25. November. Papier-Rente 61 25. — Silber-Rente 62 40. — «old-Rente 7185. — 1860er Staats-Anlehen 112 70. — Bank-actien 788. — Kreditactien 226-80. — London 116 60. — Silber 100. — K. k. Münzdukaten 5 57. — 20-FrancS-Stücke 9-33. —100 Reichsmark 57-70. Zpitzwegerich-Zast. Dieser unschätzbare Saft dient als Heilmittel für Brust- und Lungenleiden, Bronchial-Ver-fchleimung, Husten, Heiserkeit re. Eine große Flasche sammt Anweisung kostet 80 kr., eine kleine Flasche sammt Anweisung 60 kr. Depot für Krain bei Victor v. Apotheker zum „goldenen Einhorn" in Laibach, Rathausplatz Nr. 4. (518) 15 6 Gedenktafel über die am 28. November 1878 statt-findenden Licitationen. 3.Feilb., Adamii'sche Real., Kompolje, BG. Großlaschiz. — 3. Feilb., Spreizer'sche Real., Töplizel, BG. Tscher-nembl. — 3. Feilb., Baudek-sche Real., Plüsche, BG. Großlaschiz. — 3. Feilb., Pirz'sche Real., Haselbach, BG. Gurk-seld. - 2. Feilb., Net'sche Real., Kokriz, BG. Kraiu-burg. — 2. Feilb., Lamprecht-sche Real., Sairach, BG. Jdria.—,2. Feilb., Velikanje-fche Real., Mitterkanomla, «G. Jdria. — 1. Feilb., Li-kozar'sche Real., Atitterdorf, BG. Krainburg. — 1. Feilb., Hrovat'fche Real.,Kamenverh, BG. Seifenberg. — Reasi. 3. Feilb., Novak'sche Real., Bruhanavas, BG. Großlaschiz. — L. Feilb., Lav-renöiö'sche Real., Oberseld, BG. Wippach. Theater. Heute (gerader Tag): Der neueste Skandal. Komödie in 3 Acten von Theodor Barriere. Fracht- und Eilgutbrieft Mil 8üll- llNll Klläoksba^nstemxel stets vorräthig in L MM Buchhandlung in Laibach. Iw llllterreiclmetell VvrlsM ist 80öbgN ersckieiieii m>ä über»» ra dibeii - H0 UI'K68v1Üc 1879. 322 8sitsn 8", olsg. ausgöstsllst. ?rei8 s>. 2 40, kl. 4 80 Pf. M WmM MIizÄU, M Flaschenbier ^ (Märzen-EXport) aus der ÜU ksMkI' Ll>8l8k in Leopoldsruh bei Laibach wird in Kisten von 25 Flaschen aufwärts versendet. Bestellungen auf Biere in Gebinden und Flaschen werden direkt in der Brauerei oder in deren Depots mit Eiskellern: in Triest bei Herrn I . vurlrliurt, Monte Verde Corso Nr. 43—45; Agra m bei Herrn Mutb. Rsiikl, Seidenfpinnergafse Nr. 512; Eilli bei Herrn ^iiton krlxner, „Hotel Elefant", Ringstraße Nr. 32; Tarvis bei Herrn I/vonkurdt Uxrenbaoli; Krainburg bei Herrn kraus: volenr, Handelsmann, und bei Herrn I?etvr Lussnllc, Handelsmann in Laibach, erbeten. (278) 23 j086f- Litttzi'Mtzllo, das anerkannt! gehaltreichste Bitterwasser Ofens, (52:2 in 1000 Theilen) empfohlen von den gefeiert-! steu Aerzten aller Länder (402) 10-6 s al8 da8 w«>!L8am8t6 6ittek->va886i-, > ist in bester Füllung vorräthig in allen Apotheken und den bekannten Mineralwasser-Depots. Lngros-Lager bei in Laibach. Normal-Dosis: ^ Weinglas voll. -HW D«>ck von Jg. >- Kleixmitzk ^ Ked. Bamberg. SSO,OVO ir.-Mgi1c als ist ivioderum bei den am 13. XovomdLi- d. beendeten Lauxt^isbullgsn laut Liiitliolivr Liste in unsere glüekllelig Lolloets gefallen und. ivurde sofort dem Interessenten In aus- berablt. (470) 18—13 Man biete <1ein «lüeke tlie Hanü! 3 r 5,000 Ii..AlsrIr otler 218 VSO ü. Hauptgewinn im günstigsten Lalle bietet die ^Iler-»eu68te gro88e 6eläverlo8uux, vvelobs von der Iiolieu Legierung genelimigt und garantiert ist. Oie vortbeilbafts üinriebtung des neuen ?Ia-nes ist derart, dass im Laufe von wenigen Nonaten dureli 7 Verlosungen L»,««»«» rur sickeren Lntselisidung kommen, darunter betindon sied Haupttrelfer von eventuell R.-Ll. S VS,<»«« oder ü. ö. ^V., speriell aber 1 6swinn ä LI. 250,000, 1 6ewinn ä LI 125,OM, Oewinn LU. 80.000, 1 6ewinn L Ll. 60,000, 1 6evvinn L U. 50,000, 1 Osninn L U. 40,000, 1 6virii>n LN. 36,000, 3 Ken-inns L Ll. 30,000, 1 6eivinn L Ll. 25,000, 6 6evini>ö LU. 20,000, 6 6o,vinnsLN. 15,000, 1 6s,v. LN. 12,000, 24 6mv. L L 10,000, 2 6mv.LLl. 8000, 316e^v.LN. 5000, 616sv.LN. 4000, 3016e^.LLl. 2000. 502 6vvv. ü. LI. 1000, 621 6ovv. ä Ll. 500, 675 Oev. ü. Ll. 250, 22,850 üe,v. L LI. 138 eto. st«. 6s^vinnrisLunZ- dieser v«rl»g«r: Ottomar B « mbcr Die lläedste erste ^rossen, vom Staate ^uruntierlen 6sldverlosun§ ist Lmtlivk ksstAvstellt und Lndet 80lion am ll. unij !2. llsremben statt und Irostst Iiierru ALnres Original-Los nur Llark 6 oder A. 3 50, 1 .. . „ 3 „ 175, 1 - » .. IV, .. -'90. Ltlo LutträAe werden sofort xvAen Linsen-üunx, kostetn/.uliluux oder d<>8 üetruxe» mit der Arösston Lorxkalt ausAskülirt, und erliält jedermann von uns die mit dem Ltaats'vap-xen versslisnen Ori§Ii>»1-L«8« selbst in Händen Den Bestellungen vorden die erkorderlielLen anitliolien ?lane gratis beigelügt, und naeli ^edor ilisiiung senden ivii- nnsersn Interessenten unaufgefordert aiutliolrv I,iston. Oie L.us2LliIuiig der Oovvinne erkolgt stets prompt unter Staitlssaritntie nnd kann dureli direkte Zusendungen oder auf Verlangen der Interessenten durelr unsere Verbindungen an allen grösseren klätron Ovsterreielrs veranlasst worden. Unsere Oolleete ^var stets vom 6lüoke begünstigt, und lratte sieb dieselbe unter vielen Luderen bedeutenden keivlnnen oltiniUs der ersten tluupttreller nu erfreuen, die den betreffenden Interessenten direkt ausborablt wurden. Voraussielitlleli Kann bei einem soldion aut der »,»»,1^ gegründeten Vnter- nebinen überall auf eine sekr rege Lstboiligung mit Lestimmtlieit gersebnet werden, man beliebe d aller selion der alle Aufträge tkrr'eLk ru riebten an Laukmairii L 8Lmou, liank- unck WvelissIxvseliLft in Ilamdiirx, Lin- und Verkauf aller Lrten Ltaatsobligationsn, Lisenbabiiaetivn und ^nlslionslose. I'. 8. ^Vir ÜLlllcsQ disrävrok tür äL8 vv3 8s!tdsr xs8edsllkts Vsrtrauev, uuä iväsm vir dsi Lsxinu äsr vsusL Vsr-lovuvx rur östdsilixvllss aiQlaävu, vsräsv vir uns auek kvrvsrdiü dsstrsdsn, äureli stets xrompls uaä rsslle Lsäisvunx äis voll« Lukrisäsukoit uvssrsr ^ssdrtsv lutsrssssvtsn ru srlrmxsi». v. V. Für die Redaetion verantwortlich: Franz Müller.