(Porto bar bezahlt.) Prris Din. Erscheint wöchentlich zweimal: Vonnerstag und Sonntag früh. CchriftUitwo Bub £aeaitNRa; ^»ete-nvva *ltca 5fr. ». — Ani«»diwerben d der »«remüang «««« ?Wttn}Bsaa billign« og«gebiete zugetragen hat, ist einfach noch »ich» da gewesen. ÄS fehlt an Worten, um da» Schacher» und Schiebergeschäst richtig bezeichnen zu sinnen, da» sich da zwischen Italien und Ungarn abspielte. Utberblicken mir kurz da« ganze Geschehene. Da Oesterreich, durch der Friedeasverlrag gebunden, nicht die Macht hatte, Deutschwestungarn durch seine Wehrmacht zu besetze», reiste der österreichische ©i;n. dessixnzler Schober nach Venedig, um unter der Vermittlung deS italienischen Außenminister» »it Ungarn aus gütlichem W-ge in« reine zu kommen. Italien schlug eine Volksabstimmung für Oldenburg unc die ach; UmgebangSgemeinben vor. Diesem stimmt« Oesterreich und Ungarn bei un» es kam du« sogenannte Venedig« Protokoll zustande, auf Grund dessen die Abstimmung vor sich gehen sollt«. Schoa von diese» Lcitpuakle an frohüicklen die Mabjarea, denn da» Abkomme« «it Oesterreich war derar: voll Lücken und Möglichkeiten, daß «» der ungarische» Verwaltung gar nicht schwer fallen Knute, im Abstimmungsgebiet» Herr der Lage zu bleiben. Die »adjarilchc Verwaltung ging bereit» An« fang November daran, die Adstl«mu>ig»»ähltrlisten vvfzustelltn. zu to«lch«r Arbeit sie vom i:ali«nisch«i> Seneral Fersn? da» «ech: und den Auftrag erhielt. Si» arbeitete Tag und Nacht. Am 1. Dezember klaren sie fertig und di« einzelnen Adstimmungs-kommissionen (in jedem vezirke eine), meisten« unter Mu So i sitz- eine« Italiener», legten die Wähler-listen zur Reklamation auf. Di« österreichischen ver» treter begänne« dieselben zu Iberprüs«« un» in der ersten Woche der Reklamationsfrist waren bei der Überprüfung von 90 Prozent der Liste» die Tat-fachen aufgelegt, daß miudeften» 70 Prozent der Wählerlisten vollkommen falsch und derart unrichtig zusammengestellt wäre., baß auf einer übtrprüftrn Seit« keine 5 Nimen zu finden waren, die voll-kommen richtig Erschienen. Äs waren Leute in den Listen, di, 130 Jahre alt sind, die 15 Jahre hinter sich hatten, die zednma'. in vcn Listen eing«trageo erschienen, Leute, ttizmadjareu natürlich, di« au« Teaesoae. au» Novisad, Sabot-ca geflüchtet waren, während andere, wie z. B. die kroatische B«»öl. kerunq, zur Hülste nicht in der List« waren, da si« für Oesterreich gestimmt hätten. kennt der Rat»»» alle Kräuter, Früchte u»d »r,« »er J»s«l» uad we»n sich ei» Man» fchmer totdete» iAftt, Wirt auf diese »ets« «U «ist et» wenig »achg«h»i'e». An den «ltgtöseu Gebräuchen gthön «uch da« „Tabu", da» heißt, da« V«rb»tt»sei». Ei» B«u», ei» Hau«, »in S«rt »ird „tabu* erklärt und niemand darf laich einen Bau« berühre», salch ein Hau« be. treten oder s«lch ein v«rt gebrauche,,. Hier sagen die Hawailer „kapu*. wa« nur ein« sprachliche Abweichn», Ist, dach haltt ich mich lieber an da« häufigere und «llgemei» üblich« „tabu" der übrig«» Inselgruppe». Alle Pothnester hatte» Häuptling«, di« immer die stärksten der Raffe waren und die immer höhere Ent« Wicklung, geistige (»wohl al« «uch körperliche, »erriete». Ja Hawaii trugen die Häuptling« herrliche Artermäntel, die ou« de» hellen Fkderchen, glitzernd wie Edelsteine, der Vögel Ilvl und Oo gewonnen wurde» u»d bei feierliche» Auläffea gt»ge» ihae» Statträger v«ran, die au langen Stöcken dichte, sehr schöne Federdnsche «rüge». f4 fall ein «»dergleichltche« Bild genesen sei», «i«l« salch« Stabträger dah«rw»«btln zu sehe». Manch-«al wurden diese Kahili, diese farbeodurchlaht-n »rächt ^ «alle» Büsche dem Htnptstng »lterding« Gefahr, den» »et der lafel kannte ein Feind leicht a»« »cm Aahill •ist über die Speist de« Herrscher« streue», «hne daß er d«ff«a »t»ahr würd«. Da« etnfache Volk machte lapagewänder au« de» Fiber» de« Pa»dinu«, indem dtt Blätter aus «inern Brett «der Stei» lang« geschlagen wurden, via» fär»^ da« Tavatuch mit Pfl«,e»farbe» und so auch die s-»«g Matte», di« den V»de» der Hütten bedeckten «nd die aufeinandergetürmt, da« »«»er ««machte». Nachdem die Jtali«ner mit den Madjaren da« Geschüft schon w Venedig abgemacht hatten (Italien will unbedingt im Stücken seine» gefährlichsten Gegner», de» jugoslawischen Staate», «inen guten, gelausten Freund haben), überrumpelten fie auf einmal, u. »w am 12. Dezember, die ganz« Ueber-Prüfung«arb»it und erklärten di« Px«flaa«at{yn»{rifi fstc beenbet! — <*« hals nicht» mehr! — Der ita-lienisch« Machthaber General Ferario fürchtet« sein« Pläne durchkreuzt und so kam di« Oedenburger Ab-stimmitng, die nicht» andere» war al» «ine &o»3»ie w aller Welt, all der Abschluß M italienisch, ungarisch««, Schiebergeschäfte» in der aestungarischen Frag». Wa» au», fragt sich fo mancher unserer Zeit-genossen? viele werden kopfschLltelnv diese „Kleinigkeit' beiseite lassen und dem täglichen Drängen und Arbeiten wieder nachgthen. Ich sage aber, diese Oedenbnrgerfrag» hat eine viel größer aufcfnroütifch» Bedeutung al» so mancher glaubt. Und zwar für all» Nachfolgestaaten! Bekanntlich kämpft Ungarn für die Integrität feine» Stacte». Und »it allen Mitteln! So verlangten die «adj arischen Frieden»-«nterhänbler seinerzeit bei den Verhandlungen de» Friedea«!iertrage» von der «ntente bekanntlich Volks-abstimmungeu für alle abzutretenden Gebiete, für Westungarn, für die an Jugoslawien, Rumänien, Polen und die Tschechoslowakei abgetreten«» Teile der ungarischen Srone. vie Ealentemächl« haben diese» verlangen in der Manteluot» de» Fri«d«n»oertrage» von Trianon mit dem Begründen abgelehnt, daj> Volksabstimmungen nicht» andere» zeitigen al» di« vorliegenden LolkSzählunglergebnisfe. Diese Be-gründung ist nun durch die erschwindelt« Abstimmung von Oedrndurg, wenn si« ausr«cht bleibt, klar und glänzend widerlegt, da da« Oedenburger Gebiet bei der letzten Volkszählung eine madjarische Minderheit hatte. Die außenpolitische Bedeutung der Frag« b«-ginnt nun da, w« dir Madjar«« aufstehen uad sagen werden: „Geht doch, wir hatten mit unserer Forderung recht, wir verlangen auch volk»avstimmungen in der Slowakei, w Siebenbürgen, im Banat usw. - — — überall, wo da» Gebiet trotz Triaasa zur heUigen ungarischen Sroae gehört." — Ä. — Sie neuen Maßnahmen zur B'Kämpsung der Teuerung. An Stelle der ,,0ir»c6,innj über die Errichtung von Teuerungsgerichtkn zur Bekämpfung der Teae-rung", di« bekanntlich kein Resultat z«utgte, ward« vom gesetzgebend«« Ausschusie ein .Ersetz zur Be-kämpsuag der Teuerung' erbracht, da» folgende Hauptbestimmungen enthält: Männer trüge» nur «in Le»d«»tuch und Fraueu da« ,la»a-la»a", dat »on der Mitte uazefähr bt« zum Kai« reicht« Heutt trage» st« da« geschmacklose, »acht-htmdaUIg« Hrloku. Da« Hal« pilt «der Hau«, w»r gan, au« Gra« tusammrngesteltt. Richt etwa wie die pilmeastroh. gedeckte» Hällier au« Bamdu«, die ma» i» Mexiko steht, »der die str«hbe»«rfenin Steinhaufe», die uuten tn Per» al« Hau« gelten, !o»xrn Häuser, di« wi« ein Heuschober »««sehen. Da« «erippe «achten ste au« Nai«> »der «ft au« Uhuihih»lz und behauten e« mit Hilfe scharser Steine uud darauf legte» ste starke«, gute« Tr«ße»gra«, da« ste z» Büadelu «der Garbe» mit V»»dan»«fiber» banden und s» an da» S«rt»pe au« Hol» sestknüpften. Droht« «in Orkan, so legten die Ka»aker zur Vorsicht elntge schiuerr Steine auf da« »eiche Dach. De» B»de» der Hütte btdeckte die gr«ß« Strohmatte, die aber f-lngerobe» and glatt war, schöner al« manch «tn l-p»ich bei un« daheim und »acht« türmte» die Bewohner einige solcher Matte» übereinander und schliefe» darauf. vor der Tür der Hütt, stand «in h»h«r Pfahl »nd dar»» hing«» in Kitzen di« schö» polterte» H»lz-schale« au« Aon »der anoerem Holze, die „Umeke', in denen die Speiseu der Xanaler aufbewahrt wurde» u»d die man dorthin hängte, um ste Hunden und umh«rstrtis«a»c» Schwellen >u «»tjiehen. A-dere Hau«» »tere gab e« nämlich i» vol»nesie» »ich«. Dem Umeke-stand gegenüber standen die Steinplatte« «der starke«, stachen H»lzschüff«ln de« Bot «nd di« Stössel. Man kocht« t« «nttrtrdische« Defe», w» man Stet»« wärmt« «nd dimtt da« Fleilch, z«m Beispiel et» Schwel», Nach Artikel 1 be« Gesetze» hat der Ministe» für soziale Fürsorg« dafür zu sorgen, daß die Bevölkerung de« Staate» »it L«den»mitteln in genli-gender Menge und zu «rträglichen Preisen versorgt »erde. Unter Leben»mittein ist nach dies«« Gesetz? zu »ersteh««: Menschennahrung, vi«hfutter, »leider, Schuhe, Heizmaterial, Beleuchtung, tandwirtschaft-licht Geräte und andere Btdars»glgeast»»d«, sowl« di« Nohstoff«, di« zu ihrer Srz«ugun> «rf«rderlich sind. Um da» zu erreich««, wird sich d«r Mtnist«r für fsziale Fürsorg« i» ved«f»f»llr f«lg«nder Maß-regeln d«dUn»n : 1. vie bestehenden Verkaufsstelle«, Konfu»-und Bauerngeuosienschaften ant«no»er Körperschaft,n unterstützen, eventuell n«ui errichten und nach Be-darf auch staatliche v»rkauf»stell«n in» Leb«« r«f«n. A« passive« G«g«ndr« ist der Staat »»rpstichtit, sein« v«rkaus»st»llen für di« notwendigsten «rnäh> rung»mittel zur Hilf« für di« Bewohn«« i» Falle von Mißernten zu erhalten. 2. Bei den zuständigen Ministerien wegen «rleichterunß der L«brn»a»l:eltransp«rte zu int»?, veuieren. 3. Zu »erhiudern, daß Ved«n»»itt«l in Mag«-zinen angehäuft werden und da» ganze Gebaren zu beobachtm, welches da» Ziel verfolgt, bi» Preis« der Lebens»itiel hinaufzutretbrn. Der Artikel 6 »«stimmt, daß jeder, d»r L«be»s-«ittel i» Geschäft« od»r in d«r Werkstätt«. a» Markt« sd«r auf wa» i«»er für eine» ander» Ort »erkaust, die Preise der einzelnen B«rkaus»-preis« an sichtbarer Stell» anzubringen hat. von dieser Verpflichtung werden nur die Produzenten. B^ueinjenossenschaften, die ihr« Produkt« zu Markte bringe«, au»g«nomm«u. I»d» .assung di»ser Bestimmung wird »it Arrest bi» »u 3 Monaten uud einer Geldbuße bi» zu 10.000 Dm bestraft. Jeder Verkäufer ist verpflichtet, feine zu ver-kauf»zwecken mitgebracht« Ware sich'dar zur Schau zu stell««. Da» Anhäufe» der im Artikel 1 geuani-ten Leben««i!lel nn» ihre Berkehr«en«ziehung wird »it Haft bi» zu fünf Monaten und «in« Geldstrafe bi» zu 60.000 Dia bestraft. Nach Artikel K ist «» d«n Verkäufern verboten, zu einem höheren al» ZS.prozentigen Nutzen zu »erkaufen. Jede Uebertretnna dieser Best,»»««, wirb mit dr«i Äonat«» Hast uad 10.000 Dia bestraft. Der Artikel 9 »erbietet den Aettenhandel uud die unlautere Spekulation, durch welche die Preis« der Ware iu die Höhe aetrikben »erden. in»deson» der» die Verabredung zwischen dem Pr»»uzeuteu und dem Vermittler zu» Zweck«, die Preis« z« erhöh»«, verboten ist ferner der Ankauf vo« Ware auf de« Markte, u» ste auf demselben Markte w«it«r zu »erkaufe?. Eine llebertretnng dieser Bestimmung »ird »it Arrest di» zu sech» Monaten un» liuer Geldbuße bi« 60.000 Din bestraft. st»pft«, »der man legt« di« Speis« auf ?iblltt«r und legt« st« in heiße Asch«, wo st« langsam »archgebacke» würd«. Sodal» di« lar»»urjel gebrat«» war, würd« di« Schal« «it Hif« einer scharfkaatig«« Muschel ab-si»»«», dies« indische Rüde gut zerstampft, mit Wasser »«feuchtet und »er GL»ru»g au«g«stht. I« saurer, »esl» besser. Der „$»i" ist «eist bläulich, ,uz«it«» r»s». Er riecht — un» er schmeckt »ach Kleister mit «twa» Seif« und einig«» lupfe» schlechte« «ist««. Oblchon der A«t «it dem Finger gegeffe» wurde «nd e« einiger künstlerischer I ril,t«,t beoucfte. um da« klebrige Di»g schön um d«n Fiugrr ,u mind«», hatt«» di« alte» Hawatier d»ch auch «i»« lafelstit« und s» «urten vor und »ach dem Mahle Sh üffel» au« Aok»«>chale» hcru»gereicht, in den«» stch die Sast« di« Finger waschen konnte». Nicht nur da«. Si« hatt«« schön«, geschaitzte Trink^esiß« au« feinem Hol,, rige«« Schüsseln au» h«w»itlch«m Mahag»»i, i» »i« ste alle Speisereste und Ab'Llle warfr» und eig«a« — Spack-schalen. D«r Sp»ck»apfträg«r de« Häuptling« war «ine große v«rtra»e»«»«rl«n, de« «« ablag, den „Spuck' jeden Tag »um Meer zu trag««, d«»n S«rglostgk«it « »«« Punkt« konnt« den Häuptling b«r Gefahr au«-s«tz««, »i« r»d« geoetlf zu »erden. Si« kaairttn auch «i« »«rauschend«« ««tränk, ob-schon e« nicht s«hr berauschend war, die Awa »der Kawa, d»ch da alle Uilpnesirr bi« gltich«« Awastttr« hatt«« u«« habe« uad ich — ihr Götter l — diese« G« t-iak a!« Gast auf anderen Insel» w«rde wahr-schrinlich trink«» «üfse«, »erleg« ich ««in« Beschreibung «uf jene» gefürchtet«« Zeitpunkt, deau warum zweimal Nummer 3 ©fr jemanden davon abhält. Ware aus den Markt zu bringen. damit Warenmangel eintritt, wer jemanden, der Leben»mi»el zu Markte trägt, sie aus dem Wege abtaust, damit weniger Ware aus den Markt kommt und er danu sein« Ware teuerer verlausen kann, wirb mit einem Monat Arrest und mit 6000 Di« bestras». Wer Leben»miitel ungenießbar macht, sie «er» nicht« und deren Quantum virringert, wer höhere Preise bietet, um sich vor anderen Käufern die War« zu sichern, wird mit einem Monat Arrest und 6000 Din bestraft. Die übr,gen Paragraphen sprechen von der Durchführung der Beschlagnahme der Ware, den Berufungen gegen die Urteile und deren Beröfttnt-lichung. («ütjl. Lloyd.) MMjch! NuMchau Inland. Di« Besetzung de« Krieg»minlsterpost«n». Einer Meldung au» Beograd zufolge legte Ministerpräsident P-iiid am S. Dezember dem Röntge da« ErnenuungSdetret de» General« Milo« vaie, bisherigen Kommandanten der l. Armee in Rovifad, zum Kriegsminister vor. Der neue »liegSminister ist schon tag« daraus „ach Seograd abgereist, um den Eid abzulegen und seine Geschäfte zu über-nehmen. Ein eigene» Auhenmlnisterium. Die Erklärung de» Ministerpräsidenten Pari, er wolle die Geschäft« de« Außenministerium« wegen Arbeittliberbürdung abgeben, hat in den parlamen-»arischen Kre'sen an« wehr al« einem Grunde da« lebhafteste Jntereffe erweck!. Der Borschlag ei solle Dr. Moment» Nirctc Außenminister werden, »ras aus entschiedenen Widerstand, da die minister-stuhlsüchngen Parteien in diesem einen Mann sehen, dem e« zu einer entsprechend nachdrücklichen Führung de« Aufeer.nuiufwtiuw« an Entschlossenheit und Be-fähigung gebreche. Der diplomatische Dienst müsse gründlich reorganisiert werden, um in Hinkunft Niederlagen wie die letzte vor dem Völkerbünde zu vermeiden. In kurzem soll e« wieder zu einer Teil, rekonstruktion der Regierung kommen, da di« Demo-traten, die gegen eine« neuen Ministerstuhl natürlich nicht» einzuwenden haben, gewisse Kompensationen für da« Außenministerium verlangen. Spaltung in der radikalen und in der demokratischen Partei. Die Zogreber Slobodna Tribuna veröffentlicht einen Bericht «hre» Beograder Korrespondenten, wo> r.ach sowohl unter den radikalen al« unter den demokratischen Abgeordneten eine gewisse Spaltung immer deutlicher zu beobachten ist. Vorläufig be-senkten sich die Gegensätze zwischen den «lten meine liebe» Leser veranlasse», den Mäzen von innen nach außen »u kehren ? Und doch brauchen meine Leser nur zu lesen, ich «der muß trinken. Ihre Belustigungen von einst bestehen noch heute, «ei den Hula Hula Tänzen (den ehemaligen Bauch. tin)tn) kommen die Mädchen heute nvch im leichten „Lava Lava", den ObrrkSip« nackt, nur mit vielen Lei« behängen und ihre Bewegungen »eigen Vorgänge au» den Kriegen ver Helden, au« Sagen und sind zu-meist lehr sinnlicher Art und sehr — anzüglich. Daher sieht ma» sie iffentttch nur «underselten. Doch Hono-lulu ist nicht der ein,ige Ort und draußen im stillen Kuuanu- oder im Manoatal, au bei halb voa Hilo oder auf Kariat sieht ma» die Bauchtänze auch heute. Die Beglciter schlagen den Takt auf der groben Flaschen-kürbiktrvmmel »Pahu" genannt, und auf der kleineren, der ,Pu »iu'. »Ilt ili" tst ei» einfache« Instrument — ,wet Kieselsteine, di» gegen einander geschlagen «erden, Kiokio. die Liebelpfeife, ist ein Kürbi« mit drei Lochern, aber die alte «aseustSte ist fast unficht. bar geworden und da« modernere Ukulele kann Tag und Nacht gehört werden. Endlich nvch ein Wort übn ihre Echmucksachen. Schöngeschnihte, nedüberzogene Kalabasse» dienten al« Echavtästchen, am liebsten jedoch geflochtene Körbchen, die im Innern et»e «alabasse trugen und Hinai poepoe genannt wurden. Sie kannten lange Schnüre au» den leuchtenden Muschel» oder Landschneckm, trugen mit vorlieb« frische Blumenkränze, die „Lei«", im Haar und um die Schultern und schmückten die Fußknöchel mit breiten vändern au« Hunde,ähnen. Die vornehme» Männer trugen Lei« au» kostbaren Federn. Tillier Zeitung und Jungen auf die Klubberatungen. aber es be> dürfe bereit« der strengsten ParleidiSziplin, daß die Spannung nicht in der Oeffentlichkeit und im Par-lamente in Erscheinung trete. In der letzten Zeit begannen diese Sireitigkeilen auch zwischen den Miaistern. Im radikalen Klub wird hauptsächlich darum erbittert gekämpst, daß auch die jüngeren Klubmitglieder in die Regierung kommen. Man glaubt in politischen Kreisen, daß dieser Gegensatz zwischen Alten und Jungen der neuen Regierung Paic die Leben«dauer stark beschränken wird. Die Muselmanen für die autonome Staatseinteilung. Auf dem vor einiger Zeit stattgefundenen Kon« gresse der muselmauischen Partei wurde die Ecklä-rung abgegeben, daß di« Muselmanen auf dem Standpunkte der autonomen StaalSeinteilung stehen und daß die Stimmenabgabe der mufelmanischen Abgeordneten für die Lidovdan-Bersassung bloß taktisch, aber nicht in dem Parteiprogramm begründet war. Die Verwirklichung de« Pivgramme« wurde auf eine bessere Gelegenheit verschoben. Bedingungen für die Wiederaufnahme der italienisch jugoslawischen Handel»-oertagsverhandlungen. W e au« Beograd gemeldet wird, gedenkt di« jugoslawische Negierung aus eine Wiederausnahme der Hande!«o-r>rag»verhandlungen «it Italien, mit der in der itallcnl chrn Presse gerechnet wird, nur unter nach-stehenden Bedingungen einzugehen: I. Italien räumt die sogenannte dritte Zone in Dalmatien. 2. Italien zieht die Kriegsschiffe zurück, die in den dalmatini. schen Hisen liegen und durch die Zwischensälle wie jener von Ädenik hervorgerufen werden können. 3. Italien erfüll! ohne Vorbehalt alle im Bertrage von Rapallo eingegangenen Verpflichtungen. Solange diese Bedingungen von den Italienern nicht durchge-führt werden, wir» auch der Vertrag von Brivni über den Adriaftschsang von der SHS-R-gierung nicht ratisiz itrt. Ausland. Frankreich al» Frieden»brecher. Der Londoner Daily Ehronicl« schreibt in einem „Frankreich al« Fcieden»brecher" überschrie' denen Leitartikel, der eigensüchtige Militarismus Frankreich» habe einen großen Teil der Hoffnung«» der Welt aus Verminderung der Au»zaben für Rüstungen zur See und auf Beseitigung der Ge-fahren de» Rüstung»wettbewerb«S zum Scheitern gebracht. Großbritannien könne unmöglich weitere finanzielle Opser bringen, um Frankreich au« seiner mißlichen Lage herauszuhelfen, wenn Frankreich da» so erhallen« Gelo zum Baue von Unlerfe«boi«n gegen den Frieden der Well verwende. Keine Nation, auch Frankreich nicht, könne die Zuneigung England« desitzen, wenn e« fortfahre, gegen die Sicherheit Eng-land«, gegen die Freiheit Europa« und gegen den Frieden der Welt Komplotte zu schmieden. Heute noch sehr beliebt ist da« Lomtlomi. da» Massieren. Man hat dazu eigene gewundene Höl,er und damit prügelt einen der Lomilomimann gründlich ab; die Japaner habe» darin auch ein« grobe Fertigkeit und «erden immer gerufen, sobald jemand müde ist, denn Lomi lomi soll erquicken. Japanische Masseure müssen blind sein — vielleicht um den Zauber ein« »einer «unden nicht «u sehen — aber bei den Hawaiier» gilt die» nicht al« «egel. Hier genießen tndesse» di» Lusschriste» „Massage" Doppelbedeutung, «ethalb ich mich, nicht einmal zuliebe meiner Leser. lomi-lomi lassen kann. Zudem «erden meine Glieder genug massiert auf den Fahnen, ohne Extrakosten und ohne Lomilomimann. Ein Bett im Schlss»innern, für da» ich zahlen kann, da« lomilomit sch-a ganz allein. Natürlich sind die guten «analer sehr abergläubisch. Tresse» sie beim «u»gang einen Mann mit auf dem Rücken gekreuzten Armen, so tst e» ein schlechte» Zeichen; sehen ste ,««!. bedeutet e» Erfolg; ei» Au»-gewachsener bringt Unglück, aber zwei an einem Tage sind ein gute» Omen. E« gilt al» sehr schlecht, jemand zurückzurufen, der schon einmal auf dem Wege ist und daher sagt ein Hawaiier immer vor dem Weg» gehen, wohin er zu gehen beabsichtigt. Der Schrei de» «ai»,chen bedeutet .Tod" und wenn man ein Zucken im Auge oder in irgend einem Slrpert-U fühlt, f» ist da« ein Zeichen, daß ei» .Seist" oder „Sott" eine» gezupft hat. Ich könnt« noch viel über di« «analer sagen, aber da« ist genug. Di« Pipiernot tst noch nicht zu Ende und die Geduld meiner Leser vielleicht . . . schon. Seite S Die amerikanische Verkühlung gegen Frankreich. Die Resolution, die da» amerikanische Kongreß-Mitglied Reawe« in der amerikanischen Kammer ein-gebracht hat, besagt unter anderem solgende»: Die Washingtoner Konferenz hat gezeigt, daß gewisse Staaten, die Gläubiger Amerika« sind, gro^e S immen für die Erhöhung ihrer Seerüstungen au«-geöev. In den Bereinigten Staaten versteht man die Schwierigkeiten vollkommen, mit denen Europa zu kämpfen ha«, und man ist bereit, die euro-päifchen Schulzen zu streichen, wenn die Not-wendigkeit dazu vorliegt. Da aber Frankreich die Sehnsucht der Menschheit nach dem Weltfrieden nicht rührt und diese» Land sogar daran denkt, die Zahl seiner U Boote zu erhöhen, so ist sür Amerika die Zeit gekommen, mit der tatsächlichen Lage »u rechne». Frankreich hat eine Armee, die größer ist a!» die Deutschland» vor dem Kriege. Frankreichs lehnt nicht nur eine Herabsetzung seine« Heere» ab, sondern verharrt sogar auf deffen beliebiger Ver größerung. Der Standpunkt Frankreich» hinsichtlich seiner Flottenvermehrung bedeutet eine Au»gabe von Hunderten von Millionen Dollar». M't einem der» artigen RüstunzSprogramm kann sich ein Land, da» in Geldschwierigkeilen ist, sicher nicht besassen. Da« amerikanische Volk muß mit aller Entschiedenheit daraus bestehen, daß da» französische Programm mit französischem und nicht mit amerikanischem Gelde durchgesührt weide. Briand« Hilfewerbung. Briaad, der den wirtschaftlichen Wiederaufbau Europa« auf Grund einer vernünftigen Revision der Friedensverträge vor feinen Franzosen nicht zu verantworten wagt, läßt keinen Weg unversucht, der die Wiedergenesung Europas verhindern könnte, so beabsichtigt er den Regierungen in Brüssel, War-schau, Prag. Bukarest und Seograd ein verpflich tende» Manifest vorzuschlagen, da« ungefähr fol-genden Inhalt hat: Die unterzeichneten Regierungen erklären, daß sie jede Revision der territorialen, militärischen, finanziellen und wirtschaftlichen Be-stimmungen de» B-rsailler Betrage», die sie betreffen, Widerstand entgegensetzen, daß si- jede Modifizierung Milderung oder Berichtigung bekämpfen werden, die nicht vorher von ihren Regierungen In gemeinsamer Konjerenz einstimmig genehmigt und von ihren Par-lamenten angenommen worden sind. .Diese und ähnliche Erklärungen, die von den Franzosen tag-täglich in die Presse gesetzt werden, lassen die Hoff-nungen aus die Konferenz von Canne» recht wässerig werden. Die Schuld am ArUg«. Im Nobelinstilut in der norwegischen Haupt-stadt Kristiania ist ein neutraler und außerhalb aller Paneien stehender Ausschuß gebildet worden, dessen Ausgabe e« fein wird, Nachforschungen über die Verantwortung für den Autbruch, sür da» Führen und über das End« de« Kriege» anzustellen. Mit. glttder de» Au«,chusse« sind Erzb.schöje, Bischöse, Universitit»rekt»ren, ehemalige SlaatSs«kr«tär«, Sr-natorrn. Generäle, Journalisten, Schristst«ll«r, Fi-nanzmänner neutraler Staaten und Pros-ssoren der Geschichte und der intcrna'ionaleii Rechtslehre au« den Siegerstaaten. Besonder» stark sollen in diesem Au»schasse die Schweiz. Schweden, Nor-wegen und Spanien vertreten sein. Ehile und Argentinien meldeten freiwillig ihre Teilnahm« an. Wahrscheinlich wird der Sitz der Forscherarbeit von Ehristiania nach dem Haag übertragen werden. Die Regierungen aller kriegführenden Staaten werden ausgefordert werden, ihre Archive zur Verfügung zu stellen und ihre Vertreter zu entsenden. Der Aus-schuß verfügt schon jetzt über reichhaltige» Material, da» bi»her noch nicht veröffentlicht wurde, uad wird Anfang Jänner diese« Jahre« zusammentreten. Be-kannilich hat Deutschland allein, dem in Versailles da» Schuldbekenntni» aufdiktiert wurde, schon oft seine Archiv« der Oeffentlichkeit zugänglich machen wollen, eine Bereitwilligkeit, di« in den Sieger, ländern durchaus nicht auf Gegenseitigkeit gestoßen Ist. Wie au« Berlin gemeldet wird, rief dort in den letzten Tagen die Veröffentlichung wichtiger Dokumente feiten« des ehemaligen rufsifchen Gesandten in Pari« J»vol«ky Sensation hervor. Die. Schriftstücke wurden von Theodor Wolf im Berliner Tage-biatt der O-ffeutlichkiit übergeben. Au« Moskau kommt überdie« die Nachricht, daß die Sowjet-regierung im Jahre 1922 Dokumente au» den russischen Staatsarchiven tn allen europäischen Sprachen hecau»geben wird, in denen die Schuld Frankreich» und Poinear6» an dem Weltkriege bewiesen weisen soll. « gangenheit versunken und ein neue» Jahr löst sich vom Dunkel der Zukunft ab. Wenn wir heule aus da» al» Jahr zunickolicken, so sehen wir, daß e« gar manchem Glück gebracht hat. Wir gönnen e« ihm vom Herzen. Jenen aber, denen e» Schaden »der seelisches Leid zugesagt, wünschen wir, daß da« neue Jahr den Schaden gutmachen und ihnen den Frieden de« Herzen» wieder geben möge, jenen Frieden, von dem unser unsterblicher Rolegger gesagt hat, daß er da» Veite aus dieser Welt sei. vom Slandpunkle der Gesamtheit au» gesehen, war da« Jahr 1921 erträglicher al» die beiden ersten Jahre nach dem Umstürze. Langsam bricht sich di« Erkennt»»» Bahn, daß wir w>« immer und überall auch in dieser Zeit und in diesem Lande ehrliche aufrichtige Anhänger der bestehenden Ordnung sind. Infolge dieser Erkenntni» beginnt der Druck allmählich nachzulassen. Mit Befriedigung erfüllt un» namcntlich die Auf-Hebung de» Verbote» aller Veranstaltungen, wodurch bei treuem Zusammenhallen der Wiederausbau de» so notwendigen gesellschaftlichen und künstlerischen Leben» ermöglicht wird. So irrten wir mit erhöhter Zuversicht über die Schwelle de» neuen Jahre». Mag e» unserer Gesamtheit und jedem einzelnen von un» Glück und Segen im reichsten Maße bringen. Bor allem aber ist e» ein Wunsch, * der UN» In dieser feierlichen Siunde beseelt: Möge sich da» furchtbare Gewitter, da« die Welt noch immer erschüttert, endlich verziehen und der Regenbogen eines gerechten Frieden» sich über die ganze Erde bahnen. In diese» Sinne bringt ich allen verein»-drüdern und allen Freunden unsere» Vereine» ein glückliche» Profit Neujahr 1" Brausender Bcisall folgte den Worten. <&« gebricht un» an Raum, den schöne» Abend hier in seinen Einzelheiten zu schildern, da» eine aber möchten wir betonen, daß die Veranstalter auf diese wohlgelungene Feier stolz sein können. Die Leitung de» C M G.B schreibt un»: Allen Freunden unsere« Vereine«, die durch die schöne« Tomdolageichenke so wesentlich zu« Gelinge» unserer Silvesterseier beigetragen haben, sei aus diesem Wege von der verein»leilung der herzlichste Dank au»gesprochen. Evangelisch« Gemeinde. Kommenden Sonntag, 10 Uhr vormittag», findet der Gölte»-dienst wieder im Gemeindesaale statt. Predigen wird Senior May über: „Mehr Licht hinein in die Kinderstube" I Todesfall Frau Baronin Elsa Enodloch geb. «eininghau», Gut«besitzerin in Sannegg bet Bra«Iov!e, Ist am 5. Jänner l. I. nach längerer Krankheit in Gra» verschieden. Kranzablösung. Statt eine» Kranze« für die verstorben« Frau Wilhelmin« Jellenz spende>e Familie Han« Hönigmann 100 K sür die Armen der Stadt Celje. stiller Zeitung Mord an einem Arzte. Au« Ptuj kommt un» die erschütternd« Nachricht zu, daß Herr Dr. Ludwig Scheichrnbauer, Arzt in Ptuj und Lager» arzt in Strniöce, von eine« Kosakenoffizier durch einm mit einem Eisenstab geführten Schlag auf den Kopf getötet wurde. Der Offizier wollte heiraten und benötigte zu diesem Zwecke ein ärztliche» Zeug-ni«, da» Dr. «cheichenbauer al» Barackenarzt au«, zustellen hatte. Da ader der Kofakenhauptmann tatsächlich krank war, konnte der Arzt kein positive« Gutachten abgeben, wa» den Offizier sehr erbitterte. Dr. Scheichenbauer wurde vor seiner Rache gewarnt, meinte aber in seiner Auffassung von Offizier», tum, ein Offizier werde ihn nur von vorne an-greisen und für diesen Fall könnte er sich wehren. Al» er den Schlag aus den Kops erhielt, brach er bewußtlos zusammen und starb mehrere Stunden nach-her, ohne vorher noch einmal zu erwachen. Dr. Schei-chenbauer war erst 36 Jahre alt, al» er in strenger Hochhaltunq »eine« Berufe« einem landfremden Mör-der zum Opfer fiel. Eisenbahnunglück in (Brosupije. Der 21-jähtige Höier der Wiener Exportakademie Josef öravuc wurde aus der F.rhrt von Novo Mesto ge-gen Gro uplje von einrm Unwohlsein befallen. In Grofuplje wollte er ansteigen, um in der Restau-raiion eine Stärkung zu sich zu nehmen. Bevor der Zag noch stand, wurde ihm aus dem Trittbrette neuerding« so übel, daß er ohmächlig unter den Zug fiel. E» wurden ihm beide Bein« abgefahren. An seinem Aufkommen wird gezweifelt. Bevölkerungsbewegung tn Telje im Jahr« 1921. In der Siavtpfarrkirche wurven im letztoergangenen Jahre 420 Geburten, 175 Trau« ungen und 405 Sterbefälle verzeichnet. Deutschland» Bevölkerung vor und nach dem Kriege. Da» Deutsche Reich hat durch Krieg und Frieden»schluß di« Ende 1921 etwa els Millionen Menschen veiloren. Ohne den Krieg hätte e« bei normaler Weiterentwicklung Ende 1921 etwa 73 Millionen Einwohner gehabt, tatsächlich aber war seine Bevölkerung durch die Gcburtenau»sälle, die Mehrsterblichkeit einerseits und die GebietSab-tretungen andererselt» auf etwa 62 Millionen zu-sammengeschmolzen. Die Grippe in Deutschland. Wie Frank-surler Blätter melden, greift in Deutschlano die spanische Grippe um sich. So mu^te im Frank-fürtet Pojtscheckamte die Arbeit eingeschränkt werde», da eine große Anzahl der Beamten erkrankten. Da» Frankfurter neue Operettentheater wurve wegen Grippeerkrankung de» Personal» geschlossen. Auch unter den englischen Besatzung«truppen am Rhein treten zahlreiche Erkrankungen aus. Die Franzosen haben in der Pfalz mehrere hundert Krankheit»sälle. Die Freiheit, für die sie Kämpften. Wie au« dem Bericht de« den englischen Thronfolger aus feiner Jndienreise begleitenden Sonderderichter» statter« des Daily Chronicle herrergeht, war der Bohkott de» Prinzendesuch» in Kalkutta durch di« Hindubevölkerung «in nahezu vollständiger, da sich von der 1,150 000 Seelen zählenden Eingeborenen-bevölkerung kaum «ehr al» 5000 Hindu» aus be:» Straßen gezeigt hätten. Vor dem Einzug de» Thron-solger« waren ganz außerordentlich drakonische Maß-nahmen getroffen worden, um Unruhen zu unter« biuven. In den zehn Tagen vor Ankunft de« Krön-Prinzen wurden nicht weniger al« 10.000 Personen in Haft geno«men. Di« HeldenhaftigKeit der Rumänen scheint erst nach dem Kriege und zwar gegen harm> los« Theairrbrsucher zu« Durchbruch gekommen zu sein. Gelegentlich eine» Auftreten» de» berühmten Berliner Schauspieler» Alksinder Mo-ssi im Tscher-nowitzer Stadtthealer drangen rumänische Studenten und Gymnasiasten ein und begannen an dem Audi» lorium ihr Mütchen zu kühlen. Einige dieser Helden, zwei Ordner und ein Polizist wurden verwundet. Der verkauf der deutschöfterreichifchen Gobelin». Die Rektoren der Wiener Universität, der Technik, der Akademie sür bildende Künste uad die Borstände der Museen haben dem Staatikanzler Dr. Schober einen energischen Protest gegen den verkauf der Gobelin» eingelegt. Allerding» nicht de»halb, weil, wie der Ljudljanaer Jutro berichtet, der Prei» von 75 Millionen Goldfranken zu niedrig sei. die Kunstwerke aber aus 300 Millionen und noch höher geschätzt werden, sondern weil die deusch-österreichische Kunst- und Geiehrtenwelt überhaupt gegen die Veräußerung von Kunstfchätzen ist. D»ktor Schober mußte sein Wort daraus geben, daß ein Verkauf unter allen Umständen unv gegen jede« Angebot abgelehnt werden wird. Man weih sich zu helfen. Wie di« Am«-rikaner ihr Alkoholverbot umgehen, tst vielfach Nummer 3 Gegenstand von Gerichtsverhandlungen. Der letzte Trick, dem die Polizei auf »ie Spur kam, bestand darin, die im geheimen gebrauten Schnapsvorräte in di« nicht weiter beachteten Milchkannen zu füllen, den Schnap» durch Zusatz ganz «ilchähnlich zu färben und al» Milch auSzuichkntrn. E» erregte begreiflicherweise in einer Stadt im Staate Wisconsin große« Aussehen, daß nach .Milchgenuß' Kaffee-hau«gäste da« Lokal oft schwerbetrunken uad t»r-kelud verließen. Die Polizei legte die Hand aus die gefährliche Milch und iperrte die Lokal«. Der heurige Fasching dauert 53 Tage, also nahezu acht Wochen. Im Jahre 1922 wird es 17 Feiertage geben, darunter fünf Doppelseiertage. Ostern fallen auf den 16. fcpril, Pfingsten auf den 4. Juni. Der 1. Mai tst ein vkontag, der heilige Abend und Silvester ein Sonntag. Die 20"/,igen Bon»? Am. 5. Jänner l. I. gab der Finanzminister >m Finanzau«>chuss« «ine au«sührliche Uebersicht über den Staat»voranschlag sür da» Jahr 1922. Unter anderem betragen, wie er erklärte, im lausenden Jahre die angesetzten außerordentlichen Au«gaden 16V Millionen Dinar. E« müssen bezahl« werden: ») 35 Millionen aus Rechnung der 7?vigen Jnveftitton»anleihe; b) 25 Millionen auf Rechnung der 20Hig»n Empfang»-beitätigungen, die gelegentlich der Umwechslung der alten Banknoten der österreichisch-ungarischen Bank gegen neue autgegeben würden (?); c) 60 Millionen Dinar aus Rechnung der Staat»schulden bei der Nattonalbank; ä) 90 Millionen zum Zwecke der Sanierung der Agrarverhältniffe. Wie au» diesen Posten allerding» 160 Millionen herau»gerechnet werden, da« wissen wir nicht, wir übecnehmeir d,e Notiz au« dem Slov. Narod. Ebensowenig dürft« die Sache mit den 25 Millionen und den 20 pro-zentigen Empsang»bestätigungen klar sein. Jedenfall» werden wir darauf zurückkommen. Die gahl der Arbeitslosen in Ame riKa betrug im Monate Juli 1921 4,735.000. Die Regierung warf jeyt einen Betrag von 500 Millionen Dollar für dte Arbeitslosen au». Wirtschaft und Verkehr. Die Erfindung «in«r Kunstfteinkohle Dem Münchener Vpolhiker Ludwig Prückuer ist e» nach sechsjährigen chemischen versuchen gelungen, au» einheimischen Gestein»arten unv organischen Stoffen Kunftsteinkohlt herzustellen. Durch praktische versuche hat Apotheker Prückner vor Augenzeugen bewiesen, daß sein Kunsterzeugni» an Heizkrift — e» entwickelt gegen SOOO Wärmeeinheiten — dem Anthrazit entspricht. Dte Kunstkohle läßt sich leicht vergasen. Da» Ga« brennt mit leuchtend«: Flamme un» dürfte mit feiner Verwendbarkeit dem Stein-kohlenga» mindesten» gleichkommen. Die au«sicht«-reiche und umstürzende Erfindung wurde dem deutschen Reichipatentamt zur Patentierung vorgelegt. Die Kunstkohle ist nach dem heutigen Geldwert um dte Hälfte billiger herzustellen, al» der Prei» der na-türlichen kohle beträgt. Ueber di« Herstellung äußerte sich Ludwig Prückner dem Münchener Vertreter der Berliner Täglichen Rundschau gegenüber folgender-maßen: „In der Mineralogie ist e« kein Geheimnis, daß wir in Unmengen, zu Bergen aufgetürmt un» leicht erreichbar, Gcsteln»arten haben, di« mehr oder minder kohlenstoffhaltig find. Die Lösung de» Pr»d-lem», kunststeinkohle herzustellen, bestand darin, auf chemischem Wege durch entsprechende Verwandlung Gesteinaarten zusammenzubringen, so daß der kohlen-stoffgehalt sich erhöht. Die von mir benutzten zwei Gestein»arten werden mit dem von mir benutzt«» Mineral pulverisiert, durch ein Bindemittel mltein» ander vermengt, die notwendigen Ehennknlien der Lösung hinzugefügt, da« Ganz« gekne.et dann in irg«nd«i»e Form (Brikett-, Ei-, Würfel-, Stückform usw.) gepreßt und dann die Maffe 15 bi« 20 Mi» nuten lang auf 60 Grad erhitzt. Nach dieser Er« hitz!tng»dauer wird da» Pr»dukt abgekühlt, unb die kunststeinkohle Ist versand- und gebrauchlsertig. Da« ist die ganze Prozedur. Letzte Nachricht. Vie Verlobung des Königs? Die Regierung verlautbart die offizielle Nach-richt, daß König Alexander vom rumänischen König»-paare eingeladen wurde, die Weihnächte» in Sinaia zu verbringen. Wie die Beograder Pravda meldet, wird sich König Alexander mit der rumänischen Prinzessin Marie verloben. Bekanntlich genießt diese den Ruf, die schönste Prinzessin ln Europa zu sein. ihltKMtC z Cillier Zeitung Gene 6 66. (Nachdruck verboten.) Der Australier. Roman von ^«dwig «Lourths-Mahler. »Ich schwör« bir Gtillschweig««. bei meiner Siebe zu Dagmar und Ralf.^ ^V»t, «ei» Loltekinb. den Schwur nehme ich «, bi« ich bich davon wieder entdtave. Nun HSre, wa» du tun sollst. Um vonner»tag vormittag kommst du im SchSuauer Kuio nach «erndorf. 81er gehst du sofort zu vagmar und sazst r, sie soll sich sogleich fertig machen, um dich «ach Gchönau zu begleiten, wo fie «it «uch zu Mittag speisen soll. Dazmar muß aus all« Fäll« mit dir sahren uad du mußt auch Ralf sag«», daß du Dagmar bi« »um Nachmittag nach Schinau ab-holst. Er muß euch abfahren sehen. Hast du ver-staudeu?» .Gut. Ihr fahrt also davon, aber nur bi« zur nächster, Wegicheidt. Dort läßt du da» >uto halten. Schon vorher sagst du zu Dazmar, dat du sie nur unter einrm Vorwand von Schönau fortgelockl hast, und daß fi« sofort «it dir hierher zurückgehen muß. Un» du führst si« durch den Park nach dem kleinen Seiteneiagang de« Schlosse«, aber so, baß euch hier vo» Schloß au« niemand sehe» kann." „tiL« soll ich aber Vagmar sagen, tve»ha!b ich sie so verstohlen zurückführe?" „Sage ihr, ich hätte e» so gewünscht, und e» gilt« Ralf« Glück. Sie müsse alle» tun, wa« du ihr sagst.' Lotte nickte in sichtliche, «usregunz. „Da# wird alle» grschehtn. Uad «un weiter." ..Durch den Selteneingang geht ihr dann nach der kleinen, schmalen Treppe, die im Turm: empor-führt, bi» zum erst'« Stock. Du weiß!, da sührt «tu« Tür direkt in »ein Schlafzimmer. Ihr werdet e» unverfchlossen finden. Un» dort wartet ihr, bi« ich zu euch komme. Dann. werdet ihr da« Weitere erfahren.' „Und da» ist alle»?' „Ja, Lottrkiad. Da« Auto muß aber ruhig «ach Schtnau weiterfahren, e« dars nicht leer nach verndoif zurückk'hrea. Sonst ltnnte Rals c« sehen. Und «r darf um keinen Prei» erfahren, daß ihr in« Schloß zurückgekehrt seid, verstehst du «ich, Lotte-ki»d?' „Ja, MuttttU Jausen, verslanden habe ich all««, «tac nicht, we«jald diese HeimltchUiten vor Hals nötig siad." „Da» wirst du später erfahren, Lsitekind, wiun unser« Verschwörung hoffentlich gute F üchte ge-zeitigt hat. Als» ganz geheimai»soll müssen wir sem, Lotte, «ie zwei richtige Verschwörer — sonst fliegt alle» Glück zu« Verndorser Schlosse hinan»." Mit großen Augen sah Lott« zu ihr empor. „*ch, Mutierte Jansen, mir klopft da« Herz >' „Mtr auch, «ein Lottekind. dann wird alle« gut. Und wir wollen beide zur Sicherheit noch recht innig daru« beten. Also vergiß nicht, Don»er«tag «» elf Uhr vormittag» bist du hier, un» spätesten« eine halb« Stund« darauf wußt du mit Dag«ar fortfahren. Segen zrvils Uhr seid ihr dann in meinem Zimmer »nd verhaltet euch da ganz still, b * ich |u roch komme. H^st du dir alle« «Inge-präg,?« Lotte wieberholt« alle«, wa» si« zu tun hatte. Frau Jansen streichelte ihre Wüngrv. „Ich sehe, du hast alle» gut grmrrkt, und nun geh zu deiner Schwester uad heitere sie ein winig «uf." »Da» will ich tun. Ich bringe sie dann mit hierher. Ralf will zum Tee zurück sei« und ihn «it UN» einnehmen." „Gut. Also — Sch«eigen, Lottekind." Litte hob die Schwurfinger uad ging hinau». Sie fand Dagmar blaß und traurig am F«nst«r ihr«! Zimmer» sitzend und ia den leise herniederfallenden Schnee blickend. Sie plaudert« frisch draus lo», um Dag«ar auszuhelter» und führte si« bann zu Krau Jansen hinüber. wenig später kam Rals zurück und nahm «it den Damen den Tee ein. Aber er war unruhig und zerstreut und sah wieder kühl und zurückhaltend tn Dagmar» blasse» Gesicht, daß si« bi» tn» Herz hinein fror. » » * Ralf Jansen hatt« seinen Entschluß nicht g«-ändert. In großer Eile, aber ganz im Stillen traf er fein« Reisevorbtr«!tung«n. Er hatt« Anordnungen zu treffen für «in« lang« Abwesenheit und war fro$, einen tüchligen, zuderlässigeu Verwalter zu haben. So hatte er nun noch diel zu besorgen und anzuordnen, da er am nächsten Donn«r»tag bestimmt »it de« Zweiuhrzug abreisen wollte. Dagmar ahnt« nicht» von seinem vorhaben. Sie sah ihn in di«s«n Tagen Überhaupt sehr wenig. Mwmi>iKiiim>imM„iibn: Wissen seiner F au ver-reist«. Wie lange er auovteibcn wollt«, wußt« niemao». Er schickt« also in v»gmar» Abwesenheit seine Koffer nach dem Bahnhos. wo sie sein Diener gleich nach Hamburg ausgeben sollte. Da« Sportfest der Athletiker Samstag 8 Uhr abends! Dann ging er zu seiner Matter und übergab ■)i den Brief sür Dagmar. ,v«rwahre ihn gut. Mutt«r, bi» ich morgen abgereist bin,- sagte er. Frau Jansen schloß da« Schreib«?, in «iu Schränkchen. .verlass« dich daraus, Rals, Dagmar bekommt den Brief zur rechten Z«it," sagte sie «it fester Stimme. Sr sah sehr blaß und elend au«, und tn seinen Augen brannte ein düstere» Feuer. von seiner Mutter ging er in vagmar» Zimmer. E« waren di« schönsten im ganzen Schloß, und Ralf !iatte sie nach Dagmar» Wünschen neu und gi-chmackooll Herrichten lassen. Langsam ging er durch die Räume, in denen noch der feine Dust ihrer Persönlichkeit hing. Auf ihrem Tolletletifch- lag wie achtlo« hingeworfen eine» ihrer Gpitzentascheatücher. Da» nahm er a» sich. Er preßte seine Lippen aus da» Tuch und steckte e« in sein« Brusttasche. In seinem Gestcht zuckt« verhalten« Qual. Digmar war, ahnunglo», wa» Ralf plante, nach Schönau gefahren. In Gedanken vrrfunken starrte si« auf der Fahrt vor sich hin. Sie fühlte sich sehr unglücklich, voll heimliche? Angst «erkte sie, daß sich Ralf ihr täglich mehr entfremdete. Alle» in ihr fchne danach, ihn festzuhalten, sich ihn nicht entgleiten zu lassen. Aber sie fand seiner herb vrr-schlossenrn Miene gegenüber nicht den Mut, ih« zu zeigen, wl« sich ihr ganz«« Herz nach ihm. nach seiner Liede sehnte, voll Bangigkeit fragt« sie sich, ob e» schon zu spät sei, ob er sie in seinem Innern schon ganz ausgegeben hatte. wa» sollte sie tun? Ihn fragen, ob er sie nicht mehr liebe? Da« Blut stieg lhr ir.» Gesicht bei dl«s«m Ge« dank««. Vetteln um sein« Lieb«? Rein, daß ließ ih, Siolz nicht zu I (Fortsetzung folgt.) Danksagung. ur die herzliche Anteilnahme an unserem schweren Schicksalsschlage sprechen den innigsten Dank aus Die familien Dcgelmann und Oberst faninger Edler von ftmalienheim. Cflje, im Jänner 1922. Domaöe jestivo uljo! ZapoSeli Brno s& proizvodnjora naSeg Prvorazrednog dvostruko cafiniranog jestivog ulja koje so moie u pogledu kakvode natjecati sa arftkirn ino-Btranim uljetn. 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Dr. Ludwig Scheichenbauer welcher uns aus einem dem Wohle seiner Familie nnd der leidenden Menschheit gewidmeten Leben, als Opfer seines Berufes, am 31. Dezember 1921 im blühenden Alter von 36 Jahren plötzlich entrissen wurde. Di# Einsegnung des teuren Toten wird Montag den 2. Jänner 1922 um 4 Chr nachmittags im Trauerhause zu Ptuj (Slovenskitrg 15) vorgenommen, worauf die Beisetzung in der Familiengruft am städt. Friedhofe stattfindet. Die hl. Seelenmesse wird Dienstag den 3. Jänner um 7 Chr früh gelesen werden. Ptuj, am 31. Dezember 1921. Franz! Scholchenbauer, geb. Hoffmann. Für den Ausdiuck des Beileids und die zahlreiche Beteiligung am Leichenbegängnis sagen besten Dank die Familien Scheichenbauer. Danksagung. für die uns während der Krankheit und beim Ableben unserer innigst-geliebten guten ITlutter, .bezro. Großmutter und Schwiegermutter, der frau MlKelmine hellen) zugekommenen herzlichen Beweise der Anteilnahme, für die schönen Kranz-und Blumenspenden, die im Sinne der Verewigten gewidmeten Spenden für wohltätige Zwecke, sowie für das ehrende, überaus zahlreiche Geleite zur letzten Ruhestätte, sprechen wir allen, die einzeln, in Vereinen oder Körperschaften ihrem mitempfinden Ausdruck verliehen haben, unseren tiefftgeföhlten herzlichsten Dank aus. Die familien Jellenz, Rifdiner, Kaiser, fflidieljak. .Cd*«' U Sdjc. — A»rintwmtlich«! Schrift leitn? : 5mn| Ech««r.