?oAam» vlKÜ»» V Uowvwl. . Sch?lM«ttm»g, VekGWmg' vuchdruckerel, Marldor,^^ ZütAeeva ulica 4.. " 7e^^itz^ Z» Nlchoten. mo«aiiich' Vt« ZuNellen . .'i''. 21'-. Vurch Post . ... Ausland, mongliich . . , zo^ einzelnummer vin 1 dl» 2»». v«i vesteNuiitz der Ht »« Kb«»» A««e«<»detr«, fSf Lwvenl«« »>f mlod» N-n» einenMonat.außerdal» fa?mli>I»»ste»« dr«i Monat« elnzulei»oen.Z» deantWo««»tzD briete ohneMer^eNerde« »icht derüMstchWGi lvIeratenaAnadm« t» Morid« »el ^ ^dminlltrattm der ZeiwR« «lic« 4. w cju»lla«<» bei «n reich,I^altei««^ ti> V^i» dÄ eUW »«hew» stet;«». Jetzt Kamps um das Abftlmmungs. ompro-miß Von unserem Berliner ll'Mttarbeiter. Der Reichskanzler Dr. Marx hat, wie versichert wird, sich dahin gcäußert, daß das Stimmverhältnis bei der Tlblehnung des Volksentscheides über die Fi:rstenabfindung nachdenklich stimmen müsse. „Sehr richtig", könnte darauf nicht nur von links, sondern auch vo-n rechts gerufen werden. Wenn man bedenkt, daß bei allen Wahlen mindestens 20, meist aber weit mehr Prozent der Abstimmung fernbleiben, wenn man weiter beachtet, das; die von den Rechtsparteien ausgegebene Pa'role der Wahlenthaltung sehr viele MlA Besorgnis vor einer jiontrolle von der Ausübung des Stimmrechtes zurückgeschreckt hat, dann ist es immerhin als ein erstaunliches Ergeb^nis zn bezeichnen, wenn 36 3 Prozent aller Stimmberechtigten, wenn beinahe 14)^ Millionen Staatsbürger, bezw. Staatsbürgerinnen sich für die Fürstenenteignung ausgesprochen haben. Auf die Annahme des Volksentscheides haben auch die Sozialisten und Kommui^isten, die ihn einbrachten, nicht gerechnet; vielmehr gingen ihre höchsten Schätzungen auf 16 bis 17 Millionen. Den wirklichen Wunsch nach einem positiven Ausgang hatten letzten Endes wohl nur die Kommunisten, während es den Sozialdemokraten mehr auf die Demonstration ankam, den bürgerlichen Wählern, die für den Entscheid stimmten, aber darauf, einen Druck in Sachen des Abfindungskompromisses auszuüben. Immerhin ki^nnen sich auch dlie Rechtsparteien nicht der Tatfache ver schließen, daß für die Enteignung der Fürsten eine fast ebenso große Stimmenzahl aufgebracht wmde wie für die Wahl des Reichspräsidenten v. Hindenburg. Bedenkt man ferner, daß bei dcr Neichstagswahl im September 19S4 für die Sozialdomokraten nnd die Kommunisten 16.6 Millionen Stimmen abgegeben wurden, so ergibt sich daraus, daß nahezu 4 Millionen den b ü r g e r l i ch e n Parteien angehörender Wähler sür die Enteignung votiert haben. Wenn l)iervon etwa die Hälfte auf Demokraten und Zentrum kom men, so bleiben noch etwa 2 Millionen Anhänger der Rechten, die im Gegensatz zur Parteiparole für die Enteignung gestimmt ha ben. Das räumt auch der de-utschnotionale „Lokal-Anzeiger" ein: „In der Tat — es kann kein Asveifel daniber bleiben — ist es gelungen, bis tief in die Reihen der Rechten hinein die Inflationsbetrogenen sür die kommunistische Parole auf die Beine zn bringen." In den Kreisen des Neichskabinetts wird aus dem Abstimmungsergebnis die Folgerung gezogen, daß die Regierungsvorlage über die Fürstenabfindung mit allen Mitteln und größtvr Beschleunigung zur Dnrchsüh-rung zu bringen ist. Irgendwelche Korrekturen an dem Entwurf mit Rücksicht auf die Rechtsparteien käuien selbstverständlich gar nicht in Fru'ile, jcndern weil eher eine Revision nach de? anderen Seite hin. Der Reichskanzler wird sich alsbald »nit den Fraktionsführern der Regierungsparteien und mit den Sozialdemokraten znr Erörterung dieser Fragen in Verbindung setzen. In den Kreisen Marlbor, SreNag Ven 25. Äunl ^92S. M. ^4l — SS. Sahrg. 4 Llnfer Volk im enWeidenötN Kampfe gegen Ätallens Macht- Hunger Die Stellung des Außenministers erschMtert Beograd, 24. Juni. Das Interesse der ganzen Oeffentlickiteit und der politischen Kreise ist vor allem auf die wachsende Erregung in der Provinz konzentriert, die sich nun im gemeinsamen Widerstand gegen die Annahme der Konventionen von Nettuno ausspricht. An Split fanden gestern großartige Manife. stationen statt. Die Polizei soll sich hierbei reserviert verhalten haben. Der Sokol-Gau-verband von Split erließ an alle Sokolverei-nigungen des Landes die Aufforderung, fol darisch gegen Nettuno anzukämpfen. In die, fem Sinne wurden die Abgeordneten G r l-sogonoundAndjelinovi^ aufgefordert, als organisierte Tokoln gegen Nettuno zu stimmen. Die Lage des Außenministers Dr. N i n-L i ö wird von Stunde zu Stunde kritischer, weil Italien einen immer stärkeren Druck zwecks Erlangung der Ratifikation durch die Gkupschtina auszuüben beginnt. Die Italiener sind an der Ratifizierung der Konventionen von Nettuno und Beograd sehr interessiert. Sie begannen mit dem Ankaus von riesigen Bodenkomplexen in Dalmatien. In der Nähe von OmtS ging ein Bodenstreifen in der Länge von drei Kilometern in reichslta-lienifche Hände iiber. Die Italiener bedienen sich dabei bodenständiger Dalmatiner als Käufer. Auf diese Weife foll Dalmatien zuerst ökonomifch und sodann politisch und national von Italien vollständig erobert werden. Konferenz der jugoflawischen WlrtschastSkammern L i u b l j a n a, 24. Juni. Heute um 9 Uhr vormittags wurde im Sitzungsfaale des hiesigen Rathauses die Konferenz der jugoslawischen Wirtschaftskammern eri^sfnet, die namentlich den großen Fragen des Seelian-dels und des Verkehrs zur See gewidmet ist. Die Konferenz wurde vom Präsidenten der Handels- und Gewerbekammer flir Slowenien, Herrn Ivan I e l a L i n, eröffnet, llnter den Feftgästen befanden fich der Ober-gefpan von LjMjana, der Divisionskomman- Aus der (Skupflhtina B e o g r a d, 24. Juni. Die heutige Sitzung der Skupfchtina war der Durchberatung von vier oppositionellen Interpellationen gewidmet. Die Debatte wird voraussichtlich bis in die fpäien Abendstunden dauern. Die erste Interpellation des Abgeordneten Wilder betrifft die Schließung ge-wifser SchulNafsen in Kroatien. In der zweiten Interpellation wendet sich der Abgeordnete Agatonoviü fchärfftenS gegen dant und der Vertreter des Obergefpans von Maribor. Eingangs wurden Hnldi-gungstelegramme an den Kijnig, an den Ministerpräsidenten, den Außenminister, den Verkehrsminister, den Handelsminister und den Ackerbauminister entsendet. Hierauf gelangten die in erster Linie fachlichen Referate zur Verlesung. Nachmittags machten die Teilnehmer einen Ausflug nach Devica Ma-rija v Polju, wo die Papierfabriken B e v-e e besichtigt wurden. die vom Unterrichtsminister Radiö seinerzeit durchgeführte Maßregelung der Zagrcber Hochsihulprofefsoren. Eine dritte Anfrage galt dem Forstminister hinsichtlich verfchie» dener Mißstände in der Forftverwaltung. Die letzte Anfrage des Abgeordneten B e-f e n j a k galt der Abänderung des Tazen. gesetzes. Bor dem Uebergang zur Tagesordnung wandte sich der Abg. W i l d e r in heftig, sten Ausfällen gegen das Skupschtinapräsi-dinm, welches den Abg. Dr. Milovan S a^ Partei erwägt man für den Fall, doß im Reichstag keine Mehrheit sür d-t^s Kompromiß zu beschaffen ist, die Einbringung eines Antrages auf Volksentscheid über ein Absin-dungskompromiß, das der Notlage des deutschen Volkes im Sinne des Kompromißent-wnrfes Rechnung trägt. Unter Umständen käme auch, falls sich eine andere LösungKmögliäikeit nicht ergibt, die ............ Auflösung des Neicl!stageS nnd die Ansschrei- des Zentrums und au^ de^ .DMolcatiMtt1.bunA vW .NeMaj^lj^ Reichskanzlor Dr. Marx schon mllängst angedeutet hat. Wobei der Wahlkamps sich in erster Reihe um die Frage drelien wi'irde: Entnx'der ein der Billigkeit und der wirtschaftlichen Notlage ent1precl)endes Absin-dnngskompronuf; oder Bewillignng der ungeheuerlichen Fürstenforderlmgcn? Filr den Allsgang eines solchen WohlkampseZ winden die nahezn 14'/j Millionen Stimnie-n für entschädigungslose Enteigung immerhin von jt^llj)t.oMaA'c^er.Bchcittuilg jeln! General Costa, der portugiefifche Diktator n i 6 (kroat. Föderalist) wegen seiner vrrß, gung iiber die Einbringung der Konventio« nen von Nettuno auf die Dauer von dre^ Sitzungen ausgefchlossen hatte. Z^niä Hecke sich nur gegen das Borgehen der Jagrebe» Polizei gewandt. Der VizeprSfvent de» Haufes, Dr. S u b o t i 6, habe sich »«kot-rekt und illoyal verhalten. In Zagreb seien alle Parteien einig gewesen in der Frage der fatalen Konventionen von Rettuno. De. Subotiö gab auf diefe Feststellungen keinG Antwort. (Abg. Wilder: „Sie »erde« flir Ihren Eifer von Muffolini mit dem den des Löwenschwanzes ausgezeichnet wer« den!" Gelächter.) » Beograd, 24. Juni. Der Minister des AeuB ßeren Dr. N i n L i ü lind der Minister für: Sozialpolitik Dr. S i m o n i L unterbreiteten heute genteinsam donl Plenum der Skup-schtina die Arbeitskonventionen von Washing ton und Genf, betreffend die Bestimmungen über obligatorische Sozialversicherung, und andere sozial-hygienische Bestimmungen dei; modernen sozialen Gesetzgebung. Briand ^ Saillaur ^ Guyllaumat. P a r i s, 23. Juni. Das Ministerin« ist gebildet. Vorsitz und Aeußeres iwernimmt Briand, Finanzen und Stellvertretung i« Borsitz Caillaux, Krieg General Guylla«-mat. Börsenberichte Aiirtch CAvala), 24. Iimi. (Schlutzkurse.) Beograd , Paris l4.74, Lon'dvn lsiebeu Achtel, NMNM? 516.50, Mailand Prag Wien 73.«>, Buda- pest 0.M72:;5,, Velin 122.06)^, Brüssel l4.7v, Aursterd^nn 207.45, Bukarest 2.26 >L, Sesia :;.725. Zagreb (Avala), 24. Juyi. Devisen: Wien 7.M>8—Berlin 1347—1^51. M^iiland M.33—London 27b.tt3 Rewnmk .''><'...'^9—'><'.69, Pixig 1V7.30 ' 1L6.30, Arich 1004.61—ML.öl., «eNe» _ Nachrichten Neife um die Erde in dreißig Tagen B e r l l n, 23. Juni. Die amerikanischen Wcltrekordreisenden Wells und Evans sind heute u-m 7 Uhr morgens in ^iönigsberg mit dem flugplanmäßigen Nachtflug^eug der Lufthansa piinktlich eingetroffen. Nachdem die Reisenden mit der „Aquita-nia" gestern früh nach Ueberquerung des Atlantischen Ozeans um 7 Uhr Cherbourg angelaufen hatten, fuhren sie von Cherbourg nach Paris im Auto, von Paris nach Köln in einem franziisischen, von Köln vlach Magde-bürg mit einem Lufthansa-^Tondorslugzeug. In Magdeburg wurde für die Strecke bis Berlin wieder ein Auto eingesetzt, das um 1 Uhr 40 Minuten nachts i?l Verlin eintraf. Um 2 Uhr 35 Minuten startete die Maschine zulNl Fluge nach jlönigsberg. In Moskau ' steht zur Vermittlung der „Deruluft" ein Sonderflugzeug der ruffi-schen Gesellschaft „Ariachin" bereit, das noch heute nachts starten wird, um den schon gestern abends — als sich die Reisenden noch zwischen Cassel und Magdeburg befanden — in Moskau abgegangenen Sibirien-Expretz nach etwa 2500 Kilometer in Omsk einzuholen. Auf europäischem Boden sind demnach alle Massnahmen getroffen, um den gePlanten Rekord, den Erdball in 30 Tagen zu umkreisen, durchzuführen. Wegen des Bubikopfes in den Tod! Aus Szegedin wird berichtet: Ein Bauernmädchen aus der Umgebung von S^egedin war jüngst nach Szegedin gekommen, um den Posten einer Dienstmagd anzutreten. Sie zeigte sich recht sleiszig, doch nach kurzer Zeit bereits legte sie ihre Baucrnklei-dung ab, um sie gegen moderne Kleidung ein-zutiauschen. Trotzdem verga szsie ihren Liebsten nicht, der im .Heimatsdorfe zurückgeblieben war. Aslsonntäglich wanderte sie zu Besuch nach .Hause, bis sich die Liebenden zur Heirat entschlossen. Diese sollte nun jüngst stattfinden. Die Braut wollte sich recht schien machen nnd um ihrem Zukünftigen besser zu gefallen, liesi sie sich eine Bubifrisur schneiden. Doch welche lleberraschung, als sie ins Dorf lam! Der Bräutigam, der sie am Bahnhof mit einem (^spann arwartete, war derart slber die Bubifrifur erbost, daß er auf und davonfuhr und seine Braut im Stiche ließ. Doch sein Zorn war damit nicht besänftigt; er rächte sich noch dadurch, daß er eine Freundin seiner Braut als Frau heimführte. Als dies die im Stich gelassene Braut erfuhr, ver giftete sie s,ch uird starb kurz darauf. Faustrecht Roman von Hugo Bettauer. (Copyright 1026 by R. LöwU Vertag Wien und Leipzig.) 44 sMchdruck verboten.) Und Bär beschloß zu handeln. Er lies; sich mit dem Meldeamt verbinden und die Personalakten des Oskar Fels wie die des verstorbenen Aug-uft Langer ausHeden. Nach wenigen Minuten lagen die beid-.'N BogA^ vor ihm. Oskar Fels, geboren in Wien im Juli — August Langer, geboren in Wien im Eepteniber — also beide im selben Alter, beide vielleicht Scf)>ulkollegen gewesen. Auch das musste festzustellen sein, nnd zwar sofort. Fels hate das ^')t)mnasium im dritten Bezirk besucht, ^as wuszte Bär. Also war der Weg gegeben. Dr. Bär beschied einen Kriminalbeainiten zu sich und gab ihm den Auftrag, sofort in den Büchern des l^ymna-siim,s,lachschlagen zu lasien, ob in den Iahren bis ein August Langeir in die» selbe Klasse mi^einem Oskcir Fels gegangen sei. Nach einer Stunde schon wus?te Bär, wns er hatte wissen wollen: Die beidei, hatten die fünf unteren Klaffen genieinsau^ durchge-nmcl)t„ dann erschien der Name Langer nicht mehr in d^n 5i'atalogen. Viertes K' a p i t e l. Als Bar spät nachts ins „Eafc- Eentral" kam, n>ar er nicht heiter, liebenswürdig und Vom Tage t. Aus dem Staatsdienst«. Der Assistenzarzt Dr. Josef I v a n ß e i in Ljubljana wurde dem Allgemeinen K-rankenhause in Celje zugeteilt. — Der Gefangenenaufseher des Kreisgerichtes in Maribor Johann L u i a r ist in den dauernden Ruhestand versetzt worden. t. Aerztekammer sür Slowenien. In den Register neu eingetragen wurden: Dr. Franz Tt a m o l, Arzt in Mariöor, und Dr. Josef O e r i n, Arzt in 2alec. t. Von der tierärztlichen Hochschule in Zagreb. Zum Dekan der tierärztlichen Fakultät in Zagreb wurde für das Schuljahr 1!)2k)/27 Hovr Prof. Iaroslav S akar gewählt. t. Zur ErSsfnung der internationalen Mustermesse tn Ljubljana. Die Mustermesse in Ljubljana wird in Vertretung des dienstlich verhinderten Handelsministers Dr. Krasat^ der Ackerbauminister Ivan Pucelj eröffnen. t. Malariabekämpfung in der Marine. Für die Beschaffung von Mitteln zur Bekämpfung der Malavis in der Kriegsmarine ist von feiten des Kriegsministeriums ein Kredit von 10l).000 Dinar bewilligt worden. t. Exkursion slowenischer Obstzttchter im Kreise Maribor. Am 27. und 28. d. wird eine aus 5l Mitgliedern des Slowenischen Obst-und Gartenbauvereines bestehende Gruppe die Baumschulanlagen des Baumschulenbesitzers Herrn Johann D o l i n 8 e k in Sv. Pavel im Sanntale besuchen. Geplant ist ferner der Besuch der Anlagen der staatlichen Weinbaiuschule in Maribor, der Firma „Vrt", der Sticlstoffabrik in Ru8e und des Elektrizitätswerkes in Fala. t. Der Amtsschimmel. Im Zussammenhan-ge mit der Festnahme der bei den italienfeindlichen Demonstrationen in Zagreb beteiligten Studenten begab sich vorgestern eine Deputation von Hochschülern zum stellvertretenden Polizcidirektor Dr. Vra g o vi L und sorderte die Freilassung der Verhafteten. Das Ersuchen war an sich gegenstandslos, da die meisten Akademiker zn drei Tagen Arrest verurteilt wurden und ihre Strafe bereits abgelaufen war. Schärfsten Protest aber legten die Akademiker ein gegen die Daktyloskopierung der Verhafteten. Einer Verordnung der Polizeidirektion zufolge müssen von allen arretierten Personen daktyloskopische Aufnahmen gemacht werden. Nun sind auch die Hochschüler als gemeine Verbrecher behandelt worden. t. Scharlach in Prekmurje. Die Scharlach-epidemie dehnt sich in Prekmurje zusehens aus, so daß die örtlichen Sanitätseinrichtun-gen nicht genügen. Am 18. Juni gab es in den Krankenhäusern schon über 95 an Scharlach erkrankte Personen und nene Kranke werden täglichzugeführt. Der Departements-ausschuß des Ljubljanaer Roten Kreuzes erhielt am Abend des 18. Juni eine Aufforderung zur Hilfe und schon am 19. Juni früh aufgeräumt, wie sonst, sondern sehr wortkarg, zerstreut und verdrossen. Auf eine teilnehmende Frage des Fels gab er nur durch ein Murmeln Antwort. Plötzlich aber schien er einl^m Herrn, der eben das Eafo verließ, nach zusehen und sagte zu Fels, während er ihn zum ei-sten Mal an diesem Abend ansah: „Hast du nicht auch bemerkt, wie ähnlich dieser Herr dem verstorbenen Langer sieht?" Fels schaute verwundert auf. „Du bist zerstreut, heute, Heinrich, woher sollte ich wissen, ob jemand dem Lancier ähnlich sieht? Ich habe ihn doch gar nicht gekannt!" „Ach so, das hatte ich vergessen." Früher als sonst verließ Dr. Bär seine Stammtisch-gesellschaft. Fels aber sah ihm kopfschüttelnd nach und konnte sich das veränderte, verstörte Wesen seines Freundes nicht erklären. Am anderen Morgen ging der Kriminal-l>eamte nach einer fast schlaslos verbrachten Nacht frühzeitig an die Arbeit. Er begab sich nach Erledigung dor dringendsten Agenden im Polizeipräsidium nach der Hegelgosie in das Büro der Firma August Langer, G. m. b. .H., und lies; sich zum Prokuristen Percy Moldauer, einem nicht ganz waschechten Engländer ans Krotoschin, führen. Bär legitimierte siä) sofort als Polizeibeamter. „Und nun bitte ich Sie, mir bei einer sehr schwierigen und diskreten Aufgabe zu unterstützen, wobei ich Sie nachdrücklich darauf aufmerksam mache, daß ich mit den Steuerbehörden nicht bas geringste zu t^in und auch keinerlei Absicht habe, niich in die Geschäfte Ihrer Fivma zu mengen.^ stellte er'dem staatlichen hygienischen Institute das ganze vorhandene Inventar, das noch für ein Notspital in Murska Sobota notwendig ist, zur Verfügung. Der Transport von Betten. Bettwäsche und allerlei Spitalsgegenstände ging 1chon ab. t. Frau Jeritza in Schloß Windsor. Aus London, 21. d., wird gemeldet: Marie Je« ritza wurde gestern vom Königspaar auf Schloß Windsor eingeladen und empfangen. Bei ihrem Konzert im Schloß wurde die San gerin von dem italienischen Dirigenten Be-lezza begleitet. Das Weekend hatte Frau Je-ritza beim Dechant von Windsor zugebracht. t. Verlegung einer Druckerei nach Beograd. Die in Ljubljana bfeindliche VcrbandSdrncke-rei (Zvezna tiskarna), Eigentum der „Jadran ska-podunavska banka", soll nach Beograd verlegt werden. Mit der Demontierung der Maschinen wird bereits dieseir Tage begonnen. t. Eine Versammlung von llS.ViZV Frauen. C h i c a g o, 22. Juni. Der zweite Tag des Eucharistischen Kongresses war den Frauen gewidmet und vereinigte im Stadion des Grant Parkes die größte weiblick)? Zuhörerschaft, die je in Amerika einer öffentlichen Versammlung beigewohnt hat. Unter den 180 000 Personen befanden sich nur 5000 Männer. Ein Frauenchor von 15.000 Personen, darunter 5000 Nonnen, wirkte bei de Feier mit. Kardinal Pisfl hielt eine Rede in deutscher Sprache. t. Der Postpaketoerkehr mit der Sowjetunion. Wie aus einem Ziirtular des Postministeriums hervorgeht, hat die Postverwaltung der Sowjetunion das Ausland aufmerksam gemacht, daß Postpakete, in denen sich Nachrichten Tragischer Unfall Heute um halb 9 Uhr ereignete sich in der Tattenbachova ulica, und zwar an der Kreu-zung der Franöiökanska ulica, ein Unfall, der den plötzlick)en Tod eines jungen Arbeiters zur Folge hatte. Der 18jährige, in der KoroZka cesta Nr. 128 wohnhafte, bei der städtischen Elektrizitätsunternehmung bedienstete Hilfsarbeiter Michael Plevnik war mit einigen Arbeitern damit beschäftigt, einen der für die elektrische Leitung bestimmten Mäste vom Wagen clbzu-laden. Beim Erheben des Mastes befand sich Plevnik am oberen, der andere Arbeiter aber am unteren Ende. Plevnik hielt das obere Ende noch immer auf der Schulter, während der am unteren Ende befindliche Arbeiter den Mast unglücklicherweise losließ. Dadurch wurde Plevnik vom oberen Ende des Mastes ein derartiger Schlag auf die Schläfe versetzt, daß er sofort leblos zu Boden fiel. Im Nu hatte sich eine größere Menschenmenge am Un fallsort eingefunden. Ueber Weisung des Si- Hocherfreut über diese Versicherung erbot sich Herr Moldauor zu jeder Information. „Also." begann Dr. Bär, „Sie sind, wenn ich richtig informiert bin, einerseits von den österreichischen Nachlaßbehörden, anderseits von den Erben der Frau Langer, die aus entfernten, in England lebenden Verwandten bestehen, beauftragt, die Bilanz zu ziehen und eine genaue Aufnahme des Vennögens-bestandes vorzunehmen." „Jawohl, und diese Aufgabe ist nicht einfach, weil es ja nicht nur um unsere Gesellschaft mit beschränkter Haftung handelt, sondern auch um das Privatvermögen de>r Frau Langer, besser gesagt, des eben verstorbenen Herrn Langer, da er ja nach dem Tode seiner Gattin und Schwägerin Alleinbesitzer des sehr erheblichen Bevmögens wurde." „Ganz richtig! Und wo befinden sich die Privaten Vermögenswerte des Herrn Langer, respektive worin bestehen diese Vonnögens-wcrte?" „Herr Langer ist nach dem Tode der beiden Damen einfach in den Besitz einer Anzahl englischer Papiere getreten, über die er, solange die Frauen lebten, ni6?t allein vasugen durfte, Diese Papiere befanden und befinden sich zum Teil in diesem Tresor l>ier im Bureau." Der Prokurist wies bei diesen Worten auf eine der mächtigen, eingebauten Kassen-schränke, die die .Hinterwand des großen, saalartigen Z'mmers einnabmen. „Es sind dies englische Babnaktien, australische Minen-nk'ien, ss'dftki .Mmsi''rsey-Shares und ein Posten .Marconi Wireleß'." Kummer III v.'»? Jlnn abgelegte Kleider und Schuhe befinden, nur dann die rufsische Grenze passieren können, wenn ihnen ein ärztliches Zeugnis beigelegt ist, aus dem ersichtlich ist, daß die betreffenden Gegenstände desinfiziert sind. Alle sonstigen Sendungen werden auf Kosten des Absenders an die Versandstation rückbefördert. t. Eine Heilige Jungsrau sür Newyork. In Newyork ist dieser Tage ein 14jähriges Mädchen, Uldine Mabelle Utley aus Oklahoma angekommen, der von gewissen religiösen Gesellschaften ein Ruf besonderer Heiligkeit vorangeht. Das Mädchen predigte in einer baptistischen Kirche ln Newyork vor einer vollzählig versammeUen Gemeinde u. brachte ihre Zuhörer zur Ekstase. Die Menge zog singend auf die Straße, und die Newyorker Zeitungen be>richten über dieses Ereignis, daß dem amerikanischen Volk eine zweite Jungfrau von Orleans erstanden fei. t. Eine gräßliche Bluttat in Schlesien. AuS N e u - S a ck i s ch, 23. Juni, wird gemeldet: Hier wurde gestern ein gräßlicher Mord verübt, dem zwei Geschwister, ein 17jähriger Jüngling und ein ISjähriges Mädchen, zum Opfer fielen. Sie wurden am Abend auf dem Boden des Hauses aufgefunden, das Mädchen mit durchslZ^ittener Kehle, der Bruder mit eingeschlagenem Schädel. Die furchtbare Tat muß zwischen 2 und 3 Uhr nachmittags erfolgt sein. Der Vater, ein Lokomotivführer namens Gebauer, war im Dienste. Die Mutter war nach Glatz gefahren und kehrte erst am Abend zurück. Der Mörder hatte auch zwei Ziegen die Kehle durchschnitten. Die Mutter der Kinder fand zunächst die toten Ziegen vor und suchte dann das tzauS nach den Kindern ab. zuö Marwor M a r i b o r, Zt. Juni. cherheltSorganes wurde der Leichnam in einen etwas abfeits gelegenen Hof getragen und der Kops verhüllt. Bald darauf wurde der Leichnam in die Leichenkammer des städtischen Friedhofes übovführt. Der tva^fche Tod des jungen Arbeiters löste tiefes Bedauern aus. m. Todesfall, tzevr Eduard Ritter von D o c t o r, Großindustrieller in Nachod, Preßburg, M a r i b o r, Wien und Triest, ist heute früh in Wien im 69. Lebensjahre verschieden. Der Verstorbene genoß den Ruf eines hervortagenden und großzügigen Wirtschafters. m. Emingelisches. Donnerstag den 24. d. um 8 Uhr abends wird Diakonissenhauspfar-rer Hans R i h n e r in der evangelischen Christuskirche einen Lichtbildervortrag über „Innere Mission" halten. Anschließend daran wird die konfirmierte Jugend das symbolische Laienspiel „Die zehn Jungfrauen" aufführen. Die Glaubensgenossen sind herzlichst eingeladen. Dr. Bär sah den Prowristen scharf und durchdringend an: „Sie sagten vorhin, diese Papiere besinden sich oder befandeq: sich im Tresor! Meinten Sie damit etwa, daß etliche der Aktien inzwischen verschwunden sind?" Verwi.rrt sah Herr Moldauer den Kriml-nalko-mniissär an. „Ja, allerdings — aber woher wissen Sie —?" „Das tut nichts zur Sache, Herr Moldauer, ich bitte Sie nur, diese Frage, die von größter Wichtigkeit ist, genau zu beantworten." „Nun, die Sache verhält sich folgendermaßen: Als ich nach Entfernung der sofort nach dem Ableben des Herrn Langer angelegten Siegel mit Hilfe des bei dem Verstorbenen gefundenen Schlüfsels in Gegenwart des Nachlaßrichters Landesgerichtsrat Doktor Stößl und des Notars Doktor Zwerenz den Tresor öffnete, fanden wir die Aktien sorgfältig nach ihrem Charakter in Mappen geordnet vor und in einem Eouvert lag ein Verzeichnis der vorhandenen Papiere, leidor aber nur die Stückzahl und der Kurs, zu dem sie gekauft worden waren, nicht aber die Nummern und Serien der einzelnen Stücke. Und bei dem Vergleich stellten wir fest, dasz eine beträchliche Anzahl von Papieren, und Mar mehrere von jeder Sorte, fehlten. Alles in allem beträgt der Abgang gegenüber dem Verzeichnis etiva hunderttausend Pfund, daS ist nach dem heutigen Devisenkurs ungesähr vior Millionen Kronen." (Fortjevung folgt.) Nlimmn lil ?»a ». ?>«> e«w » «trMlch «chrtzche» ZUN»ki W ^«r av«»ch» Zhl<«tz zi ^«r S«»»«. »»AttG« D«»>^ M »i« H»DM» Ke» MMODO^s««». — Gecheße «» «i» Verlach un'^ tt Mrtz Ftznn» mN der 3«U »ti »m 'ra8c?lom. natüriiclien I!c:Uunx.'.mc>^Zä au!li)5t. Vl^> i^ittel ist cinem do sc^nc^vlcn Verla-Ksen 2U5 VVurz^ein Iwv!i^irt??2mer ksrxe^teUt. Ks ist in k^orm von 6ie l'ube mit ) . 7 ns'!,ei^ in äen xrössersn no ?>en erkültlick. 62 ^2 m Reifeprtifukg an der StaatSrealschitl?. Gestern wurden an der hiesigen Staa'sr'.al-jchule die diesjährigen Neifcprüslmgen beendet. Tie Prüfungen haben folgende Kandidv' ten und Kandidatinnen bestanden: D o b o-viSek Alfons und Vlado B odeb mit Auözel6)nung; mit gutem Erfolge: Ki'im^ Benko, Josef BruS. Birv Budz, Milan Rajh. Hugon eiöek, Cvetko Dolenc. Ivan Ebenhöh. Frieda Ermenc, Alfted tzvala, Ai '.n Keri^van, Di-mitrij Kimovee, Margarethe Aencovich, Stanko KoStomaj, Rudolf Lavren-Sie Paul Ledinek, Rajko Lipold. Adolf Men« üal, Svatopluk MiNavöie, Ivan Öftere, Mi-län Peöar» Vlado Pipan, DuSan PipuS, Mr-!o Ranc, Slavko Strojan, Boris Zkerlij. Stanko Toncjc, Milan Bodvnik und Earol Koniö. Bier Kandidaten wurden reprobiert. m. Reifeprüfungen am hiesigen Staats-gymnafium. Die Maturitätskommisfion am hiesigen CtaatSqymnasium unter dem Vorsitze des Universilätsprosessors Herrn Dr. Ar-thur G a v a z z i aus LjubNana hat gestern ibre Arbeit beendet. Alle 39 Kandidaten die zur Matura angetreten sind, haben die Prüfung bestanden: Graselli Andreas, T r-stenja? Antvn und Braber Mcix legten die Reifeprüfung mit vorzüglichem Erfolge ab. weshalb sie von der mündl'chen Matura befreit wurden. Weiters bestanden folgende Schüler die Matura mit g u t e m Ersol-ie: z^as^ar 2ivo, Funkl Alois, Lah Iran, V'kiS Otw Gal'e Vladimiir. Dogen Miros!ai>, Glu-SiL Anton, NajZer Zlatko. Marolt Stanko. Spindler Method, Hudina Ferdinand. Volker Hugo. KroSelj Anton, Ferme Franz, Schendorfer Josef, Juröee Rudolf. Worvat Matthias. Stangl Martin, Sturm Josek. Zone Sabine, G^randa Michael, Leskovar Rl?dolf, Leskovar Anton. Kukovee Vlado, Borko Frz.. Pu^niak Ruppreckt, KovaLik Milan, Sti'van Anton Vavbnik BoZo, Placid Cancin. Ver« stovZek Daröi. PoaaLnik Metbod. Modriniak Franz, Kerban Xaver, Trsten>jak Matthias. Fras Albin. m. Die P. T. Abonnenten werden HSflichst ersucht, die rttckstä'ndiqen Abonnem-ntSbeitrS-ge sobald als mSgllch 5U bef!sei^?>cn, dimit d!e ZitsieStmg des Blattes keine Unterbrech^mg ersährt. m. Heüung des Fremdenverkehrs. Am 26. d. M. um ha b 6 Uhr findet im Sitzungssaale des Verbandes der HandelSgremicn in Ljub-ljana (Palais der Lprbljanaer Kreditbank) die Hml^tversammlung dos Verbandes zur Hebung des Frcmdenvvrtehrs in Slowenien statt. m. Vom StaatSgymnasium. Die Au fnah ms Prüfungen in die 1. Klasse siür das nächste Schuljahr finden am M i t t w o ch den 30. Juni von 10 Uhr an statt. Au dieser Stunde müssen alle Prüflinge ini Gymnasium versam melt sein. Die Einschreibungen hiezu werden bis zu dieser Stunde vorgenommen, n. zw. am 28. Juni von 11 bis 12 Ubr, am 29. Juni von 10 bis 12 Uhr, am 30. Juni von 8 Uhr an bis zum Beginn der Prüfung um 10 Uhr. persönlich in der Direklionskanzlei. Bis zur letztgenannten Stunde Kann für tte am persönlichen Ersckeinen Verhintjorten die Einschreibung auch durch die Zusendung der Do- n«d verwandter Vervse in Maridor gibt dem s P. T. Publikum und allen ihren M:gliedern bekannt, dah d-ie Friseurgeschäste und Damen frisiersaloils am Veitstag, d. i. am 28. Juni den ganM Tag über geöffnet sein dürfen (wie an gewöhnlichen Wochentagen), nur während des Gottesdienstes d. i. von Z^ll bis 12 Uhr vormittags müssen dieselben gesperrt bleiben. Für S o n n t a g den 27. und für den F e i e r t a g am 29. Juni bleiben die Vorschriften der Sperrordnung in Kraft. Dies gilt für den ganzen Bcre'ch dieser Genossenschaft. Der Genofsenschaftsvor-stand: Karl K o i u h m. p. m. Wetterbericht. Maribor, am 24. Juni. Taiufschein. Bei auswärtigen Schülerinnen 8 Uhr ftüh: Luftdruck 735, Barometerstand kann die Ann'cldung auch schriftlich erfol- 745, Thevmohygroskop Maximaltemperagen. Die Direktion. Itur 20 5. Min'maltemperatur 20.5, Dunst- m. Die Vorstehung der SrekSfachgenoflen- Bewöl- schast der Friseure, Rasenre, Perüikenmacher t^^'^ö ein SeckMi, Nvderschlag —. NackNMn au» Eklft Z.u«w »r „i « Genossenschaft hat im verflossenen Jahre einen Reinc^ewinn von 190.2S9.93 Dinar zu ver,zeichnen. Die Stelle des VelHandsob-niannes bLks'.'idet bereits d-as 16. Fahr Herr Dr. Anton B o 2 i e. Di^' F r e i w i l l i g e F e u e r w e h r ^'elje ersuckt nn? mitzuteilen, daß mit der^ Einkassierung cier Mitgliedsbei- ^ i» kurzer ^cit begonnen werden wird. et»/iiche Jcü^^'c'nntn-stutnlnaMitrag! ^ ^ ^ . . .. -7- ^ l c. Am Staatsfoierlage, d. l. am 28. d. M., .>k.r.'.U v'iicir. .in ,cc.'ch die ^e.>r d>,rch^NcschSsle in Celje ivührenb des ^,e'.mtsch.?isnngen vor grö^.ercn Auflagen Tages offen. Nur nÄhrend des Fest- ''.1)t, sl? wäre es Wims benöwert, wenn die gottest-ienstes zwischen 9 und 10 Uhr wer- P. T. Hons.bcsit)cr, K.".st ''^^ re wnrdi."l ^redüe in der H'^^e von i'llber 9 Millionen Dir-^'r k'ewillint. wä'^renb das Barvermögen 11 Millionen Dinar be- schule am Mittwoch, den 30. 'd. M. von 8 bis ^2 und von 14—17 Uhr, an der BürgersM* le aber am 30. d. M. von 8—9 IHr in öer Direktionskanzlei. c. Fremdenverkehr. Celse weist, offenbar n>vgen der ungünstigen Witterung, derzeit nur eine geringe Anzahl von Sommergästen auf. Der rhhrige VerschHnerungs- und Fremdenverkeihrsverein sorgt au6? Heuer für reizende Blumenanlagen und die Verschönerung der Stadt überhaupt, t>och i!st besonders oer vorzüglich gopflo^e Park mit den ! benachlbarten Badoanstalten nur an seltenen Tagen gut besucht. s^llS nicht in kürzester Zeit ein Umschwnng in der Witterunig eintreten sollte, dürfte mit einem stärkeren Aufleben der Sommersaison wohl kaum zu rechnen sein. Artdur Gchnitzler: „Anatoi" (Komödie in drei Auszügen. — Spielleitung: Oberregisseur R o g o z. — Gastspiel des Schaufpielenfembles aus Ljubljana.) Ein Theaterabend, an dem reife, überle-qene Kunst geboten wurde. Und daß die Wahl go abends auch ein Sportfest beginnen wird. RaArlAItn aus vtui. p. Vortrag. Am Samstag den 26. d. M. veranstaltet der hiesige „Cercle fran^ais" im oberen Saale des „Narodnt dom* einen öffentlichen Vortrag. Herr Prof. Dr. Z e l e-n i k spricht über die Geschichte der französischen Zivilisation. Der Vortrag verdient allseitiges Interesse, da der Voirtragende be-'anntl ch ein k'ervorragcnder Kenner >anzi''sischen Nation ist. p. Konzert der „f?laSbcna Matica". Mor gen Freitag um 20 U^'r sendet im Saale der Wohnungsmieter hat für Samstag den 26. d. M. NM 20 Uhr im Gasthofe „Pri belem kriZn" eine außerordentliche Generalversammlung einberufen, um zur erfolgten Gründung des Bauvereines Stellung zu nehmen. In Anbetracht der Wichtigkeit der Tagesordnung darf mit einem zahlrei-der chen Besuche der Versammlung gerechnet werden. p. Stadtkino. Am Samstag und Sonn-'tag geht der außorordentlich unterhaltende „Glasbena Mal'ca" ein Konzert unter Mit-^Film „Der Schlafwagenkontrollor", eine lu Wirkung der a-uÄvärtigcn Künstler E. I. B e- ^ stige Begebenheit aus dvift Loben eines Schlaf restowskaja ,md N. P e g e l a u statt. ^ lv-agenkontrollors, mit Harry Liedtke in der Das Programm dcs ^ll'ends ist äußerst reich- Hauptrolle, über die Leinwand. haltig. VorverfnukKkaiten sind in der Apotheke „Pri Sv. Antonu" (Floriiansti trg) er- Die Wirkung ungeeigneter Mittel zur Körperpflege zeigt sich besonders rasch bei der Kopfwäsche. Matte Haare, mit grauem Schini mer sind recht oft der Erfolg^solcher Prozeduren. Elida'Haarpflege reinigt Haar und Kopfhaut angenehm unt! gründlich. C,e entfern« nur das überschüssige Fett. Der kräftige 'S^chanm hüllt alles Unerwünschte ein und ist leicht wegzuspülen. Di eKopswäsche mit Eli-da-.^.)aarpssege ist ein Vergniigen. Sie ver-stätr-kl das Wohlgefühl der Reinheit nnd gibt dem Haar den natllclichen leuchlenden Glanz Achten Sie aber auf di-' Packung Blau-Gold! Tltda-SjMl^o ist jodafreil durch ebenfalls vorzi'igliches Spiel. Cin Dar« steller, der unserem Publikum nicht unbekannt ist. Frl. Iuvan bot eine entzi'ickende Leistung; nian sieht: hier reift ein großes Talent. Frau I u v a n gab die Annie mit Charme nnd Ueberlegenheit. wobei es an Improvisation nicht gefehlt baben dürfte, f'rau Rogoz verflachte die Ilona zu gestalten, konnte aber nicht jene Wärme verbreiten, die man erhoffte. Ihr technisch routiniertes Spiel gefiel aber trotz alledem. Cs war ein unvergeßlicher Abend. Regie und Inszenierung besorgte .Herr Rogoz mit viel Verständnis si'ir Raum, Licht und Farben. I". o- p. Reifeprttsnng am Realgymnasi»nn. Am Montag und Dici'stag fand am Staatsrcal-gdmnasit'm '..nter VorH des Herrn Dr. K o-r UN aus Ljub'.jana die mi'ndliche Reifeprüfung statt. Von 11 Kandidaten wurde ein Kandidat bis zum .Herbste reprobiert. — Folgende Kandidaten f^ben dic Matura mit gutem Erfolge bestanden: Franz Brumen. Fer-mevc Lelja, Ivo .Horvat, Drago Jereb, Stan-k>i Pogruje, Stanko Senö.ar, Andreas Aimen-ko, Alois ^Plak, Franz Veseljko und Milan Sok. p. Nit^orventlsche Generalversammlung des Metervereines. Der hiesige Verein der 4^ „Fra Diavolo" auf unserer Bühne. Als Schlußvorstellnng in dieser Saison wird 'oie hiesige Oper die melodische koniische Oper ..Fra Diavolo" aeben. Obwohl ein Teil 'der Militärkapelle a'bwesend ist, gelang es dennoch der Thoaterverwaltiing, das Z7rchester durch gleichwertige Zivilmusiker zu konlplet-tieren. -klZ- Ktttv Burg . Kino Vis einschließlich Donnerstag den 21^ Iunt: „In den Kralken der Prostitution", herrlicher Filnlschlager niit Doris ^ientioil und Lloyd Hngiies in den Hauptrollen. Span-m'^lde Handlung. Nachdem der Film „Pandit Lopez" nicht eingelangt ist. gelangt ab Freiteig der l^err-liche Neivtwrker Film „Mädchenhändlcr", eine ausierordeutliche Attraktion in 7 spannenden Akten, znr Vorführung. Die Tatsache, daß in Newt)ork jährlich nn'br als.'MX.) Mädchen spurlos verschwinden und die Nachforschungen der Polizei meist ergebnislos verlaufen hat znr Erkenntnis gefiibrt. das', ein groszangelegtcr Mädchenl)andel hier iul Spie IN vom ?v. Juni j0?s He ist, wa»? ii». diesem spannenden Filmwerk « krimnialistischer Form behandelt wird. ZDie Tarst^lluny ist crftklassiq, Re?ie und A«S--stattimq stch>lno war fi'ir so manchen eine Ueberra-schunq. c^anA abgesehen von dem an sich ge-dieqrbricht, bis ?)vette endlich in einem großen Modewarenhaus als Modedame angestellt wird, wo sich ihr Schicksal entscheidet: trotz Armut, trotz Apachentum findet sie in den Armen de^ Modewarenhausbesitzers ihr endliches Glück. Das Schlußbild besonders ze'ugt von einer geschickten Regie u^d Technik und wirkt verblüffend und köstlich zugleich. Der Fibm ist im großen und gairzen ein Musterstück und befriedigt nach der humorvollen wie ernsten Seite in gleicher Weise Entzük-kend ist die Toilettenausstelwng, von besonderer Anziehungskraft für die Damenwelt. — Die größte Ucberraschung aber liegt ent« schi>.'den in der Darit^'llnng der Filmaufnah-M''n des .-i'1925 Die BZerbrauindustrie in Slowenien Noch vor dem Kriege gab es in slowenischen t^ebietcn n?ehrere kleine Bierbrauereien, tne nuter dem Wcttl'eN'»crb der großen Unternchnn,d nmssen an einer jugoslawischen Börse notieren. Das vierte Wapitel des-Entwurfes spricht von Hvpothekardarlohen an Geineinden, Bezirke nnid Kreise sowie .lstommnnalobligationen. Mr diese gilt d'0s-selbe wie fiir .^ypothekarp^andbriefe, bloß mit dem Unterschied, daß die .^Höchstdauer 60 Iiishre beträgt. Schließlich lbe>han>t«lt der Cnttw'urf dic Aufsicht über ^ypothekarinstitu-te und die persönliche Verantlvortung der Direktionsluitglieder. Gesetzliche Neuregelung der Vsanbbriefausgabe Das a n e l s« und I n d u st r i e-m i n i st e r i u m hat einen Gesetzentwurf ülber >.^l)pvthe'?arPsanWriefe und Kam-«nnmall<^liga'tiji>nen »usssmr'beitet. Die Befugnis zur Ausgab von Pffind>briefe.n können nur '^inanzinstitnte mit mindestens '10 > MiMmen Dinar i^Wändig eiw^eM^jlten-Kapitals ergangen. ^die Sicherheit der! Psa.nt>briefe mnß vorher ein besonderer ??onhs ivv^n mindestens zwei Ätillionen Dinar geblidet worden, der nicht unter Verbot (Bes^gna^me) gestellt werden 5ann. Die Darilchen müsien an erster Stelle inta^lliert unV l>rn<^ens in 50 Mhren a'bgezaihlt werden. Nei den Unmnt>A^n dslrfen Zinsen nnd andere Taigen da's gesetzlich «zukäsii^e Maß n^t isbersc^eiten. ^ndbrie^ dürfen bloß! X Ein Kartellgesetz in Jugoslawien. Im Handels- und Industriemiuisterium ist, wie .Handelsminister Dr. K r a j a ^ mitteilte, dkr Entwurf eines.^artellgesetzes a-usgearbei-tet worden, der auf folgenden Grungsätzen beruht: Es wiad eine streng organisierte .^'ar-tellkontrolle geschaffen. Andererseits wird ein staatliches Kartellgericht eingeführt, das in rechtlicher und sachlicher Beziehung alle Ga-rnntien objektiven 'Verfahrens bieten m^ß. Dieses Ge-r-icht ist in der Hnuptsoche a'ls wirtschaftliches Organ gedacht nnd hat über die Gültigkeit sedes einzelnen kartellmäs^igen Vertrages zu entscheiden. Jeder iiiartellver-trag ist bloß dann verbindlich, wenn er registriert wi>id, wodurch eine zwangsweise Publizität der Llartellverträge erreicht wird, 'ferner hnt dos .^m'tellgericht alle andereli .^a-rtellfraiien wie Boykott, Teilung von Interessensphären, Arboitseinsteltung, ??estset-znng von Höchstpreisen usw. zu bel^ndeln. X Saisonkredl^e der Nationalbank. Wie aus Beograd «berichtet wird, hat 'die Natio-nal!l>cmir Donnerstag, Iden 17. Juni die Ge» suche um die (^!ewä!hrung «der 'Saisonkredite in Belhandlung genominen. Wie bereits berichtet wurde, ist dic Summe der Saisonkre» dite beuer etwas geringer alS im vorigen Jahre, wesihalb auch ein^lne Saisonkrodlte geringer sein werden. X Die HandelSoertragSverhandlungen mit Griechenland. Wie wir bereits berichteten, hat loie griechische Regierung vor einigen Togen die Wiederaufna-Hme der abgebrochenen Handelsvertragsverhandlungen mit unserem Staate angeregt. Am 14. d. M. traten die Vertreter Jugoslawiens und Griechenlands in Salvniki zusammen, um' die Frage des Freihafen? von Sciloniki zu lÄ-sen. Die Pvoto^lle über den Post-, Telephon- und TelegraphenverkeHr wurde unterzeichnet. Die VcHan>vlungen über die Zollfrage zeitigton sogleich am Beginn größere Schwierigkeiten, infolge deren die Verhandlungen in Stockung gerieten. X Die Goldparität der Lira. Aus Rom wird berichtet: Der Finanzminister hat fü.r den Zollverkehr mit Wirkung vom 20. d. die Acldlira mit 518 Papierlira festgesetzt. X Die Penxöwährung in Ungarn. Aus Budapest wird berichtet: Wie verlautet, wird die Ungarische Nationalbank bereits a.m 1. Juli die auf Pengöwährung überstempeltcm Kronennoter in Umlauf bringen. X Verlängerung deS Ueberpan^Sz llre-gimes in Griechenland. Die Giltigkeit des griechischen Uobergangszollregi-mes wurde stillschweigend prvlongiert ohne daß die griechische Regierung dieS Tundgemacht lhätt«. ^s erwähnte Zollregime gilt bis Ende Juni, es ist jeldoch wahrscheinlich, daß es noch prolongiert werden wird. X Umsatzfteuerfreiheit für Getreidetermin-gefchiifte von Ausländern in Budapest. D»r Fmanzminister wird demnächst verfugen, daß die Getreid>.'iermli»geschäste Von Ausländern an der Budapester Börse ebenso wie die der inländischen Firmen umsatzsdeuerfrci bleiben. Damit soll die Teilnohni« ausländischer F'.rmen an deiil Terming^chäste erleichtert wc.rden. X Bo« der österreichischen Nationalbank. Im Ausannnenhang mit der Diskonto»Ermä-tzigung der Deutschen Reichsbank wurde auch an der Wiener Börse die Möglichkeit einer Diskontoherabsetzungder Oesterreichischen Nationalbank erörtert, und zwar umso mehr, da bis jetzt die Oesterreichische National^nk meist in der Diskontoherabsetzung der Deutschen Reichsbank folgte. In Fi-nanzkreisen wird nun erklärt, daß an eine Diskontoherabsetzung durch die Oesterreichische Nationalbank vor Mitte Juli nicht zu denken sei. X UrsprunflS^zeichnung fiir U:?SlandS-waren in Itaiien. Aus Mailand wird berichtet: Aus Rom wird ein Erlaß des Wirt-schaftsministers D e ! u z z o angevürrdigt, wonach für alle aus dem Auslande eingeführten Waren die aenane Angabe des Herkunftslandes, 't>ie Bezeichnung der Waren und des Nettogewichtes vorgeschrieben ist. X Schnelle in Sowjztruhland. Wie die „Polnischen Nachrichten" erfahren, wurde bei >ter Konferenz der Finan^kommission, welche unter dem Vorsitz des Vokk^'tonnnis-snrs für Finanzen obgehalten wurde, der Beschluß gefM, Schu<)z.5lle für die sowiet-russische Industrie einzfusi'chren, wobei Lu-ruswiiren stark belastet wurden. Um die ^Handelsbilanz aktiv zn gestalten, wurden säwtliche Waren, welche zur Ausfuhr bestimmt find, von den Zollabgaben befreit. Der sowjetrufsifche Verband erklärte, 'dast er kein Interesse an dem Abschluß von Ans-landsverträgen auf Gnm!^ der privilegierten Meistbegünstigungen habe. X Der Mustermesseanzeiger der K. Lsublla-mler Mustermesse. Soeben ist dic 4. Nummer einer repräsentativen Revue erschienen, deren Inhalt schon dafür bürgt, daß sie eine unsci^er wichtigsten volkÄnirtschaftlichm Institutionen die Lsublsanaer Muftermefse, vertritt. Der mannigfache Inhalt bietet jedem alleS, waS er zur Erkenntnis der großen Vedeut>ung der Mesie benötiat. Die Revue beinhaltet fol'gen-de Airtikel: Die Notniendigleit nnd die Niitz-lichkeit der Lsublsanaer Messe; Warikm ist die Beteilig,mg an der Messe notwendia?; Anmeldungen für die heirrige Messe; Die ständige .^Vgiene-Ansstl^llimg in Lsubljana; Die slowenische Frau; Benlinstigungen und Er-leirliterungen der l^irigen Liubljanaer Messe; Die alkoholfreihe BerivendiMg von Trauben und Obst und ihre Bedeutung für unsere Volkswirtschaft; Die AutomobilauSstellnng auf der Lffubliamaer Messe. — Diese Artikel rechtfertigen zur Genüge diese Mesie-ReViie. Wir empfehlen ^dennann, sich diese Nummer durc^Mleien; ans Wunsch übersendet die Messeleitung diese Broschüre auch WlknloS. Jedermann erkenne die große Volkswirtschaft liche Bedeutung der Ljubljanaer Mustermesse. Dic heurig« Mustermesse wird Samstag den 26. d. feierlich eröffnet. Legitimationen sind im Vorverkaufe bereits erhältlich, und zwar bei allen Geldinstituten in Ljubljana, auch bei „Putnik" im Palais der Ljubljanaer Kreditbank und bei der Firma Z i d a r. Dunaj-ska cesta. Die permanenten Legitimationen, die den Besitzer zur Zahlung des halben Fahr Preises berechtigen, werden z.um Preise von 30, Familieneintrittskarten für einen einmaligen gemeinsamen Besuch von 3 Personen ' zum Preise von 2o und gewöhnliche Eintritts karten zum Preise von 10 Dinar verkauft — Der Landwirt l. Fallobst soll nicht lange unter den Bka» men liegen bleiben. Man verwendet es, soweit Aepsel in Betracht kommen, zu Gelee. Minderwertiges ist sofort einzugraben, um der Verbreitung der Obstmade vorzubeugen. I l. Nettich und RadieS gedeihen an halb-schattiger feuchter Stelle am b^ten. Unter gegenteiligen Verhältnissen neh-men die Erdflöhe übevy'and unid zerstSren tn verihültniS-mätzig kurzer Zeit die gamze Aussaat. l. Die Endioie kann während deS ganzen Sommers in Rechen oder breitwürstg ausgesät werden. Der Bosen soll rocht locker sein und die AuSsaat muß flach geschehen. Auch nach Erbesen und grünen Bohnen ge» deiht die Enidivie gut. ES ist eine gute Mistdecke AU geben und fleißig zu gießen, dann iverden selbst bei großer Hitze nur wenige Pslanzen in Samen schießen. l. Ziegen müssen vorteiHasterweise immer von derselben Person gefüttert werden. Da-«durch werden die Portionen regelmäßiger und angemessener verteilt, als wenn eS mehrere besorgen. Ferner sin>o Ziegen auch sehr eigensinnig und begegnen nicht jedem UUte-rer zutraulich. l. Sobald der Blumenkohl sich anschickt, >oie sogenannt« „Käse" anzusetzen, ist doS oberste Blatt zu knicken. DaS hat den Zweck, iihn vor dem frühzeitigen Gelbwerden zu schützen und etwaiger MulniS bei anhaltendem Regenwetter vorzubeugen. l. Das «brankett der Srddeere« soll mindestens dreimal geschehen. Zum erstenmal kurz nach der Ernte. Dann jedesmal nach einem Zeiträume von etiva drei Wochen, damit die Beete nicht verwildern. Daß gleichzeitig auch das UtnTvaut zu be^eUigen i^ versteht sich von selbst. ! l. Zur Bekämpfung der SrtflShe. Betreffs Bekämpftlng der Erdflöhe möchten ^ wir ergänzend mitteilen, daß es noch prak-j tischer ist, ein Brett von der Breite deS Kohllbeetes zu machen, es mit zwei Henkeln zu versehen mvd dann mit Teer- o>oer Vogel- (auch Flicken-) Seim zu bestreichen. D'cds Brett wird von zwei Perisonen, je eine Alben lmd drüben, zivei- bis dreimal dicht Äber die Ko'HIbeete etwas schrüg nach unten getragen. Geschieht diese Maßnahme nochmals, je nach Notwendigikcit die beiden fol-gen'den Tage, so dürste man alle Erdflöhe des Beetes weggefangen haben. ES vmp-fichlt sich auch, auf der unteren Kante eini-l ge Fransen zu befestigen, die beim Bestrei» , chen der Pflanzen die Erdfllöhe aufscheuchen. . Endlich kann man auch ein solches Brett an einem Stiele befestigen, so !^ß man eS al-!lein über das Beet hin- mtd herbewogen Kann. l. Gegen Gesltigelmilve« hat sich nach den ^ Erfaihrungen eines Züchters Wermut auS-^ gezeichnet bewühl-t. Die Milben können den , Geruch und Geschmack dieses Krautes nicht . vertragen. Man kann es aus verschiedene > Weise anwenden, ohne dem Geflügel irgenb-^wie zu schaden. Entwe^cier nach dem Trockenen und Pulvern als Einstrenpliliver oder ^abgekocht zu Waschungen oder kleingeschnitten in frischem Zustand unter daß Futter gemischt. l. Unkrautfamen gehen W einem erheblichen Teil unbeschädigt durch don Verdau-ungSkanal der Tiere, gellangen mit dem Düli^r wieder an^ Wiese un^ Acker und verursachen dort abermals Schin^n. Diesbezügliche Versuche k>iiben ergehen, datz beim Rind 7VA5 der frisch verfüAerte« Ga^ men von Ackersen-f und unverdaut a'bginqm und mich e^ f'igkeit von 2v?f aufwiesen. Ab^M? Dreschen und Neini-aen deS Getr«'!^ ber. welche zur BevjÄtterung bestimmt M, siA- Kummer Jan!!, Site» ten deS^vb vorfichtshalver vorher gekämpft werden, nicht nur mn hiedurch eine bessere Verdauung zu erzielen, sondern vor allem «uch deshalb, weil nur dann Eewähr dafür gegeben ist, dah «Äe Unkrautsamen ihre Keimfähigkeit verlieren. l. Kückenlänse. Trmlernil^ Kücken untersuche man genau, am besten mittels der Lupe, auf Ungeziefer. Ihm fallen die meisten Kücken zum Opfer. Man gebe belasteten Kücken einen Tropfen Speiseöl in die Ge-vlckgegend des KvpfeS. Die Sdallungen sino griwdlich v'urch entseuchende Wnschmlttel, wie Karbol-, Kreolin-, Lysol- ot>er <^dch nach Jichr und Tag ganze Kolonien lvon vollständig ledle verschiedenen Getreidefruch te und Wurzelgewächse aber nicht. Im fein gepulverten Zustand geben aber Getreide-fvüchte, Kleien, Schrote, Hülsen llsw. einen entzündlichen explosiven Staub. Die Haupt gefalhr vieler landwirtschaftlicher Produkte ist, sich unter gewissen Verhältilissen selbst zu entzünden. Vorbedingungen für eine eventuelle Selbstent^^ündung sind zwei Fakto ren, nämlich Wärme und Feuchtigkeit. Mer diese allein führen nicht dazu, sondern es ist ein bestimmtes Quantum von Wärme bezw. ein Mangel an Abkühlung, 'dann später Trockenheit und schließlich Luftzutritt erforderlich. Die Feuchtigkeit kann schon mit Einbringung der Feldfrüchte vor^nden sein oder nachträglich in die ausgetrockneten Ernteprodukte gelangt sein. Die Wärme wird dann von den Pflanzenzellen selbst erzeugt. Wer eine Temperaturerhöhung ist nur im Inneren eines größeren Haufens möglich, dessen Ausmessungen jede Abkühlung des Innern verhindern. Kleine Haufen Heu, Gras, Klee ufw. fönnen wohl durch Gärung im Innern verderben, verbrennen aber nicht, weil sie durch die natürliche Ab-Ülchlung von außen an innerer Wärme einbüßen. Es sind also zur SelMentzündung nur größere Haufen von Gras, Klee usw. be» fähigt. Ist die Selibstentziündung in: Innern eingetreten, so hängt es von der Größe der Innere umgebeulden Masse ab, wann der Brand N'ach außen dlirchbricht. Die innere Entzündung kann l>et großen Massen n>ochenlang verborgen bleiben, t>a die Au» ßenmassen den bei jedem Brand sich entwickelnden Dämpfen. Geruck)en und ^Kouch den Austritt versperre,:. Wenn aber bei ei--ner 'derartigen Bran'vuntersnchung von einen: sonst zuverlässigen Zeugen behauptet wurde, daß Stundenleng vor dem Avant»-ausbruch dieser sich weder durch Rauch noch Geruch bemerkbar gemacht habe, dann kann von einer Selbstentzündung kaum die Rede sein, 't^nn es ist mit Sicherheit airzunehmen, 'daß die Begleiterscheinungen sich mindestens ein bis zwei Tage vor dem Durchbruch des Brandes nach außen bemerkbar machen. a) Heu, Gras, Klee usw. gelangen nur Selbstentzündung, wenn sie seucht in größeren hohen Haufen lagern. Ist das Gras ganz trocken zu Heu geworden und wieder durch Rogen (schadhaftes Dach), Grundwasser usw. wieder befeuchtet, so ist zwar seine Nei« gung zum Verderben gro^ weniger aber zur Sel'bstentzündu::g. Dagegen können viele Zentner von ganz trockenem Heu gefördert werden, wenn mitten im Trockenheu nur eine Fuhre befeuchtetes Gras gelagert wird. Heu- und Kleevorräte, welche schon ungefähr 10 Wochen la-gerten, ohne verd^-tlge Erscheinungen, wie Wärme, Rauch, Brandgeruch oder Einfallen zu zeitigen, unterliegen von da ab kaum noch !oer Selbstentzündung, vorausgesetzt, daß nicht nachträglich durch irgend wel^ Umstände Nässe in die Vorräte gelangt ist. Sofern die Nässung von oben erfolgt (Schadhaftes Dach usw.), ist kaum eine Selbstentzündung zu befürchten, erfolgt sie von der Seite, so kann eher eine solche eintreten, weil dann untere mehr oder weniger gepreßte Schichten naH werden. Die Gefahr ist am größten, wenn eine nachträgliche Nässung von unten, etwa durch Grundwasser erfolgt. Auch ein nasser, unbefestigter Fußboden in 'der Scheune ist für Trockenvorräte eine stete Gefahr. Selbstentzündung wird sehr gefährdet, wenn die Scheunen sofort bis obenhin mit Vorräten gefüllt werden, sofern man nicht sicher ist, daß die unteren Schichten völlig trocken eingebracht wurden. Man.fülle die Scheunen auch nie bis zum Dach mit E-rntevorrÄten, sondern belasse zwischen diesen und den Vor» räten einen Ventilationsraum von mindestens einem Meter .Hohe. Auch etwaige Kamine und Schorsteinrohre dürfen mit den Vorräten nicht in Berührung kommen, b) Stroh, Mais, Hirse usw. :!nterllegen in: feuchten, hochgeschichteten Zustande zwar leicht dem Verderben, weniger aber der SeWstentzündunlg. Eine solche kann aber auch hier eintreten, wenn diese Stoffe mit vielem Unkraut, besonbers Klee, vermischt waren. > ^ c) Gstreidekörner ^Weizen, Roggen, Gerste, Hafer), Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Linsen, Lupinen usw.), Oelfrüchte (Rüibsam, Mohn usw.) und Kleesamen jeder Art ver« devben zwar leicht bei ?kässe, konrmen abev nicht zur Selbstentzündung. , d) Schrot, Kleie, Hiilsen, Schalen, Treber, Malzkeime u. brgl. vermahlene Früchte oder Teile derselben^ besitzen, wie die ganze Frucht, die Neigung zum Selbstverderben. Sie sind aber gefährlicher, weil sie sich bis zur Sel-bstentzsindung erhitzen können. Eil? Sack feuchter, verdorbener Kleie kann untek gewissen Umständen dazu führen, tausend« «)a^vc>iZsi«^7lÄ vo MÄM » » « « «MionKoS 7cl.cmo»^ Skk?» Vkummer Mn ?5. Iil'ü 1V2^ Zenwer Kl-i« Mr SelbsteiMsduns zu bringen. Solch« HrohL Lager mizffeu in lur-Der igeit H«tt»>Lt«rt wert>en. Die Lager» rikm» ditrf«» 7Vi« bis an die Decke gefüllt Verden, ^ smd auch bei tr«Iene» Wetter ^ z» biist«». Sobald sich ein schwacher Geruchs ähnlich vevbvamitem Zucker, im Raum demer'k^ macht, ist die ganze Müsse sofort m^lagern, M trocknen und M lüften. Auch die Tvmpervtnr Rmun ist ständig zu lon» trvÄieren; steigt sie ohne äußeren Ail'lab, so bedeutet dies Gefau. K. Deutsche Vraut. Ein sNdtiwler Ronvm vcn Albcrt Trentwi. Dritte, umgearbeitete Auflage, o^av, 3^7 Seiten, München, Verlag Georg D. W. Tollwey, g«!bd. M. !^.ÜO, yich. M. 4.SO. Die neue Auflage dieses süd-tirrler Grenzlan'oromanes konnte gar nicht zu gelegenerer Zeit kommen als jetzt, da die Teitnahme des ganzen Deutschtums der Vclt sich dem verMeiselten Kampfe deS deutschen Südtirol um sein völkisches und lultureke? k«^ben zuwen>det. Albert Trentini, einer unserer geistvollsten heutigen öster- reichischen Dichter, der, selbst ein Kind deS südtivoler Gren^ndeZ und vor bem Kriege höherer BerwaltunHSboamte in seiner Heimat, den ihm sich dort überall darbietenden poUttsch-sozialen und rassenpsychologischen Problemen bis in bie tiefsten Tiefen nachspüren tannte, sotl'o in diesem Problem-Haften. uralten Gegensah zwischen Deutsch und Welsch den dankbarsten Stoff für dle Daostellung eines ungenrein packenden, sich aus diesem Gegensatz natürlich ergebenden Konfliktes. Dieser Konflikt wird in dem Erleben eines Brautpaares, eines deutsck)en Mtidchens aus altem südtiroler Geschlecht unio eines BoWlutitalieners, auf dem Grunde der herrlichsten, mit glühenden, blühenden Far^ geschilderten Bozener Landsc^st in sehr geschickter Szenensülhrung,^ überzeugender, blutvoller CHarakteristik und mit glänzenden Mitteln einer künstlerischen Sprache entwickelt. Gerade das heiße Bemühen, sich durch 'aas Verstehen der nationalen Weisensson^rheiten des anderen ineinander hineinzuleben, bringt das Verhältnis zum Scheitern. Nach Qualen des Zweifels ringt sich in beiden die Erkenntnis durch, daß sie nicht zusammengelhSren, und sie „deutsche Brvut" schenkt sich neu, tiefer, bewu^ier der schönen j^imat und chrem Bolte. Ein lo-derndeS Bekenntnis zum Deutschtum bildet den Schluß des Bnches, das in seiner vornehmen Tendenz, dem fremden Volkstum volle Gerechtigkeit wi- Kleiner Anzelger. p?Sml«n fiir Arei»oh»unGen, str ßchere Frei»ohnu«g, «mch Ber» «ieter, e«ts^echcnde Prilmie „MArft««", trg 4. _S340_ Uvft, erstNaffige, wird b«i besie» «r Familie gesuckit. Antrage u. an die Benv. Hlinke, geischickte KvjifchnwSb-sie« ri» wird gesucht. Adr. Berwaltg. 6320 Au »MMsche« gesiicht! 1 Zimmer vnd Küche, mit elektrisch. Licht, forM' und gassenjeitig, Gartenan« teil, wird für größere Wohnung vsmöglich Z Zimmer und Süchc getauscht gegen event. 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Bei diesem Werke handelt es sich lum ewe kl»rze, prägnante Schilderung der I besuchtesten Reiserouten, wobei den Reisen-.den, Touristen und Naturfreunden das Wissenswerteste auf Grund der neuesten Daten zur Kemltnis gebracht wird. Unterstützt von zahlreichen guten Abbildungen erreicht das i Buch seinen Zweck, dem deutschen Reisepubli-^kum des serbo-kroatisch-slowenischen Königreiches den Westen erschließ<'n zu helfen, ein Gebiet, das zu den schönsten Europas gehört 'lmd wie kein anderes geeignet ist, deutsche Sehnsucht nach Bergluft, Südmeer und Orient auf froher Neise zu erfüllen. Nützllches unv Vraktlscheo h. Verschmutzte HclzgesShe reinigen sich selbsttätig, wenn diese voll Wasser gegossen werden und in dasselibe Mchl oder Kleie geschüttet wird. Schlechtes Mehl, in dem sich 'Mhlwürmer angesiedelt ha^n o'ver daS sonst zum Gebrauch nicht mehr recht ist, eig- Besseres FrSulei» (Kinderpsle- aerin) wird zu 2 Kindern gesucht. Offerte mit GehaltSan-sprüchen an I. (lebek, GubiSno-polje. Oberknecht» unverheiratet, verläßlich und nlichtern, wird aufgenommen von der WarSberg-schen Gutsverwaltung Rcöica ob Paki. 629V Damenfriseur sHerr) und Moni, kSrfrä»lein, nur erstklassige Kräfte. werden für sosort gesucht. Anträge mit Zahlungsbediilgun-gen an Mano Grttnverger, Par-fl'lmerie-. Manikür- und Damen-srisiersalon, Velili BeLkerek. _ S306 _ Nettes, verläßliches Eitubenmiid« che» wird ausgenommen. Adr. Berw. 6308 Zwei Praktikanten au3 gutem Hiuse, der slowenisäien u. deutschen Sprache mächtig, werden aufl^enommen. Persönliche Vorstellung bei „Maros" Kleiderfabrik, Maribor, RuZka cesta 45. 63Z7 net sich zu diesem Zweck misgezeichnet. Die Mischung bleibt in den Gesäszen, bis sie in Gärung übergeht, und mit ihr ist die Reinigung der Gesäße selbsttätig erfolgt, da sie alle üblen Stoffe mit fortnimmt. h. Beutel ftlr die Wäscheleine. Ein sehr praiktiscl)er Gegeirstand für den Ha.u^hvlt ist ein Beutel für die W^cheleine, der neben dem Klammerbeilvtel seinen Platz erhält. Ost wird der Aufbeirxchrung der Leine nicht die nötige Sorgf^.lt zug^.?wendet, fie liegt zn-weilen unbedeckt in der Bodenk-ammer. Gerade eine unsaubere Leine kann 'die ganze Wäsche verschandeln. h. Angeschnittene Zitronen halten sich sehr gut, schimmeln also auch nicht, wenn man sie mit der Schnittfläche ül^r ein kleines Weinglas, einen Eierbecher oder dergleichen legt, und dieses Gefäß mit etwa ein Drittel Wasser füllt. h. Vertilgung der Gchwa' en- und Russenkäser. Ein für Haustiere ungefährliches Mittel gegen Schwaben- oder R-ussenkäfer ist eine Mischung vcm Roggen- oder Weizenmehl mit Alabastergips. Dieselbe wird von den Käfern gerne gefressen, wirkt aber tödlich, weil der 'durch die Körperfeuchtiikeit echärtende Gips nicht mchr aus den Verdauungsorganen austreten kann. 63S9 Offtu« Klell« WMWG«VMUS^»W?»»>SW SontOristin mit Praxis, Perfekt in Stenographie und Maschinschreiben. vollkommen deutsch, slowenisch, kroatisch und Cirilica beherrschend, wird sofort von größerem hiesigen Undustrieun-ternehmen akzeptiert. CS wollen sich tatsächlich nur solche Kräfte melden die vollkommen den angeführten Bedingungen entspre-c^n können. Offerte unter: „Ber läßlich 6264" an die Berwaltg. 6264 Wohmtng. 2 Zimmer, Küche, außer Wohnungsamt, zu vermieten. Anfr. Berw. 63L1 Ein Pianino ist um 75 Dinar z. vermieten. Gosposka ul. 56/1, rechts^_ Schön möbliertes sonniges Zimmer mit separ. Eingang an einen oder zwei bessere Herren zu vermieten. Krekova ul. 18, Part, 633« Ja «kte« sestuV MnderloseS SH«Pa« sucht möbliertes Zimmer ev. ohne Wäsche mit Mitbenützung der Küche, vefl. 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Die x^ericktlicke 8cttät?unß^ i^eTiisfert clen >Vert mit Din 1l)6.?27'—, cZgZ ^erin^8te Qedvt betrSxt Din 53.114'—. Die k^orclerunx einer VorscdulZkssse im IZetrsjie von Din 50.000'— kann übernommen verclen. ^N8e8ickt8 äer devorstelienäen ^dscksktunx c«88!c)n» ?rei8e im xioLea Vsrsnksus Irzovslel ckom lür sAmtUcke ?lükj»kr»- und Lommer-V/^»ren. 2ufolg« 6Gr kaurlgon köek»t ungvn» »tigvn (rGgnGrl»ekvn) Sai»on» kade Mick ent3ciiio88en, »lle V^sren »u tlGf roclu»lsrton pr»l»sn »dZ!u»tos»«iH unei vvrksuf« oU« VVsi'vn zeu Die ko!os>»l xmge ^usv«kl in tterrenztokfe. I)«men» klei(tef»tolle. Volle äe Islne, Lrepon». Popeline. kt!,mlne. vstiste. Ldllkon un6 t^stukels. Ilscd- nn6 kettvSscdexxarnIturen. VorliSnxe etc. xovle -nck t1>e ^lülZte dletet 61e xNn. in »tij^ste(ielezzlen« kelt scdvne >V»re jetkt dUllz unä xut lu Ilsukea. k^edlerkakte livleM....°-iiWliilÄ. ? rllnlIng» vokorstlon vo^.'s äökkttk iii Sehr großes Lokal betoniert, gewölbt, mit dazugehörigem Zimmer u. 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