Ftflitim ilatmv -ofovim Preis Din 1— 71. Jahrgang irscheint wöchentlich siebenmal. Schrlffleftung (Tel. fnterurb. Nr. 2670) sowie Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Interurb. Nr. 2024): Maribor, Jurčičeva ul. 4 Brief! Anfragen Rückporto beilegen. Manuskripte werden nicht returnieit ■ BEMÜI M öäö Nr 19! iviontag, den 20. Fuli 193 Inseraten- o. Abonnements-Annahme In Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung^ Bezugspreise: Abholen, monatl. 23 Din, zustellen 24 Din. durch Post monatU 23 Din. für das übrige Ausland monatl. 35 Din. Einzelnummer 1 bis 2 Din, Mimdom mm Montags-Ausgabe Eine Atmosphäre der Verständigung und des Vertrauens Verheißungsvoller Verlauf der Vorher Verhandlungen Teilnehmer ver SonOontr MlmsterwnfeTenz London, 20. Juli. A der heute hier stattfindenden qu.rt^er^°nleren3, die das Sachverständigen getl ^ en “der das Hoover-Moratorium zu @nni ®en hüben wird, werden teilnehmen: ^ 9lctnb, Frankreich, Deutschland, Italien, ni Japan und Belgien. Großbritan-istn ^urt^ Hrnderson und Snowden, Ia ,n rei§ durch Laoal und Briand. Deuts^ in, d“rch Brüning und Curlius, Amerika 58a? fciimion und Mellon, Japan durch $in “n Matsudeira und Belgien durch Ren-stt rUn^ Hymans vertreten werden. Wer ^"«treten wird, ist zur Stunde noch J'ussusterhöhung der Stationalbank. , Beograd, IS. Juli W,a| Preßbüro teilt mit: Die National-%i|, wt mit Gültigkeit vom 20. d. M den Und °Knt Eskompte von Sy2 auf 1%% °en Lombardsatz von 8 auf 9% erhöht. ^“^Goldstandard der Federal Reserve Bank. Newyork, 18. Juli. A“gen 4548 Millionen des Dollars. 6BtIf A 'st m der Geschichte dieser Bundes-rr Rekord erreicht worden. Brüder Lahusen hinter Schloß und Riegel. B r e m e n, 18. Juli, dig I“ Brüder Karl und Heinrich Lahusen, '»enB^^^Eigen in Sachen des Zusam-des Nordwolle-Konzerns, dessen - . en mit 250 Millionen Mark beziffert toctb, gestern auf Antrag der Staats-tttikvr'7a^ in Haft genommen und dem ^»?fhungsgefä “altschaft yEl^r^u|Hun9SgefängniS eingeliefert worden, berfrn• c'^ert Brüdern werden strafgerichtlich l'edene Delikte zur Last gelegt. Nie®, zur Last gelegt. |®®®a®@»^$»is®®eeeeee»«Meee* '*i WllulwW Hei Presse aus den einschlägigen Gebieten wie Internationale Politik, Politik des Deutschen Reiches, dei Ländei nf^metf 1Cn' ParteiP0|itik, Rechts Pflege. Kulturpolitik, Frauenbewe politik aF?Cl "" Gewerbe- Loden pontik hinanzwesen, Verkehrs- Vernich ervm gewesen SS Zentral-flrdiiv lflr Politik ii. Wirtsdiar München. Ludwigstr. 17 a Teinphon 32-4.no e»®@ee®e®ee®e^eeee# > u s mil m Außenminister Briand eingehend verhandelte, woran sich dann eine gemeinsame Aussprache schloß. Das Ergebnis des ersten Bsrhandbings tages ist überaus befriedigend. In Mitteilungen an die Presse stellten einerseits Dr. Brüning und Dr. Curlius, andererseits Lava! den morgige» Verhandlungen, die wohl schon die Besprechung -cn Detailstagen bringen werden, eine überaus günstige Prognose. Es herrschte allen Berichten zufolge eine Atmosphäre der Verständigung und des Vertrauens, die von der Pariser und der sich anschließenden Londoner Konferenz das allerbeste erhoffen läßt. » Paris, 19. Juli. Auch die Besprechungen, die am -vnn-tag um 10 Uhr im Außenministerium fortgesetzt wurden, zeig en ebenso deut-, lich, daß auf beiden Seiten der beste Wil-' le eine für beide Verhandlungspartner best1 de Lösung herbeizustihren such-1 te. Aus sämtlichen Berichten der Presse, die die gegenwärtigen Verhandlungen als Beginn einer neuen Aera in der Entwicklung Europas überhaupt bezeichnet, ist klar ersichtlich, daß man den Verlauf der Beratungen allseits mit größtem Optimis mus verfolgt. lieber die sogenannte Konferenz der sechs Großmächte, die Sonntag von 10 bis %1 Uhr dauerte, wurde ein Komatu-niquee herausneoeben, das zum Ausdruck bringt, daß es nun nach dem gemeinsamen Studium der Soge Deutschlands jedenfalls möglich sein werde, durch entsprechende internationale Mittel der Finanz und Wirtschaftskrise in Deutschland zu begegnen. Die Besprechungen der Staatsmänner der sechs Großmächte werden Montag in London fortgesetzt werden. Mit größter Spannung erwartet die ganze Welt das endgültige fRer? ' Kon ferenzen, die, wie der amerikanische Automobilkönig Ford erklärte, geeignet sind, eine neue Enech? in der Weltwirtsch -ft be ginnen zu lassen. <• Paris, 19. Juli. Reichskanzler Doktor Brüning und Reichsaußenminister Dr. C n rtius sind in Begleitung des Staatssekretärs von Bülow und der anderen Mitglieder d. deutsch. Delegation gestern 14 Uhr 10 Minuten mit dem Nordexpreß im Pari- ser Nordbahnhofe angekommen. Sie wurden auf dem Bahnhose vom Ministerpräsidenten L a v a l, Außenminister Briand, dem Generalsepretär für die auswärtigen Angelegenheiten Berthelot und dem Unterstaatssekretär für die Volkswirtschaft Francois-Poncet begrüßt. Schon lange Zeit vor Ankunft des Zuges waren die Hallen und der äußere Hof des Pariser Nordbahnhofes sowie die umliegenden Straßen und Plätze von einer vieltausendköpfigen Menschenmenge besetzt. Als der Zug mit fünf Minuten Verspätung langsam in die Bahnhofhalle einrollte, nahmen die Anwesenden den Hut ab und brachten Vi-vatrufe auf die deutschen Minister aus, die, sich bewegt und umgeben von den französischen Minister inmitten eines Kreuzfeuers der Photographen und Filmoperateure langsam dem Ausgang zustrebten. Als die deutschen Mitglieder in der äußeren Bahnhofhalle erschienen, ging eine lebhafte Bewegung durch die vieltausendköpfige Men-schenmenge und aus taufenden von Kehlen drang der Ruf: „Es lebe Brüning! Es lebe der Frieden! Hoch Briand!" Die Sympathiekundgebung der Menge dauerte minuten lang an, während die Automobile der deut-scheu und französischen Minister sich müh-fam einen Weg durch das Menschenmeer zu bahnen suchten. Die Rufe: „Es lebe der Frieden!" erfüllten den weiten Platz vor dem Nordbahnhof noch lange, nachdem die Automobile der Minister außer Sehweite waren. Die Gattin ertränkt Aufklärung eines Mordes nach drei Jahren In Rokitnitz bei Preran wurde im Juli 1928 die Leiche der 17jährigen Frau des Fleischhauers Adalbert P elu h a aus her Becva gezogen. Die Frau, die eine Mitgift von 100.000 Kronen in die Ehe gebracht hat tt, war erst ein Jahr verheiratet gewesen. Jetzt, nach drei Jahren, hat sich nun, wie aus Olmütz berichtet wird, ein Zeuge gemeldet, auf dessen Aussagen hin der Mann der Toten, Adalbert Peluha, der gegenwärtig in Olmütz seine Waffenübung absolviert, verhaftet wurde. Nach längerem Leugnen gestand er, daß er seine Frau erttänft habe. Vorher hat er in heimtückischer Weise die junge Frau dazu überredet, von ihrem Vormund die Mitgift freizubekommen. Er veranlagte sie, drei Ab schiedsbriefe zu schreiben, in denen sie einen Selbstmord Vortäuschen sollte In dem Abschiedsbrief an ihren Vormund erklärte sie, daß nur er, der Vormund, sie in den Tod treibe und daß er ihr gesamtes Vermögen ihrem Mann hinterlasse. Auf diese Weise fam Peluha zu den vom Vormund verwalteten 100.000 Kronen. Nachdem die Abschiedsbriefe geschrieben waren, unternahm Peluha mit seiner Frau einen Spaziergang. Während einer Umarmung stieß er sie in den Becvafluß und hielt sie so lange unter Wasser, bis sie tot war. Ein ftingfflßrer kehrt heim Ein Keüerbild in der Berliner Unterwelt — Rückkehr aus dem Zuchthaus — Das Fest der schweren Jungen Tiefe Nacht. Schon klebt ein eiliger Vorbote des Morgens das dämmergraue Plakat des Tages an die Litfaßsäulen des östlichen Horizonts. Aber im argen Berlin, im unfrisierten, echten, klopft noch mit allen Pulsen das Leben. Richtung Ost-Nord-Ost, benachbart dem Zentrum der Stad! trägt die Auguststraße die nüchternen Fassaden reizloser Häuser in Doppelreihen. Die Au- Berlin, im Juli, guststraße schläft. Nicht eben den Schlaf der Gerechten. Aber in ihren Eingeweide» rumort es, in ihrem verborgenen Schoß tobt und bollert, lacht und dröhnt seltsames Leben. Das ist im Augustkeller, dem Klubheim der schweren Jungen. Viele Jahre Zuchthaus sitzen da zu einer imposanten Ziffer vereinigt, brüderlich, ja: wahrhaft brüderlich vereint, beisainen. An den von frohen Faustschlägen halb zertrom-melten, von Alkohol vollgesogenen Tischen brennen in fettig verschmierten Fünkchen arme Oelfunzen; nur in der Mitte des Rau wes baumelt an einer Schnur, die aussieht, als litte der ganze Keller an Gedärmoer. schlingung, eine fad glühende Birne Heber eine Steintreppe voll von Narben unzähl-barer Schritte tappt man sich hinunter. An allem, was da aus Holz ist, an Verschlügen, an Stühlen und Tischen, hastig oder sorg, fam liebevoll eingraviert: Namen, Herzen, Initialen, Sinnsprüche, Symbole. — Der Keller mit Menschen überfüllt. Die Männer, jüngere, ältere, durchaus sympathisch- Gar nicht auf Apachen stilisiert, das Knüpftuch gehört der Legende an. die traditionelle Zuhälterlocke hat längst dem nicht einmal ölig festgeklebten Scheitel Platz ge> macht. Solide Leute, die man im Autoonmi. Bus ruhig neben sich sehen lassen würde, ohne nach der Uhr zu greifen. Man fühlt sich Bei ihnen sicher wie in weiland Abrahams Schoß. Das ganze macht etwa den Eindruck einer Kantine eines großen Konfektionsiva» renhauses. Die Frauen schon etwas tiefer im Niveau. Bewußtes Kokettieren mit Apachenallüren, mit Apachenlaunen in der Kleidung. Braut sitzt neben Bräutigam, Paar und Paar in Tod und Leben verbunden. Krach! Neues Leben bricht aus allen Poren der verräucherten Bude Zinnober-Willi kommt! Zinnober-Willi hat sein Restcheu Zuchthaus freiwillig abgebrochen. Der Kellner, ein Siebzigjähriger, fuchtelt verlegen, wie bei einem Monarchenempfang, mit der schmierigen Serviette umher. Schon aber sfeht Willi im Keller. Anfang der Dreißig, rufsig, flink, sehnig. Kondottiere ohne Pferd Seine Augen küssen die Wände ab. Daheim: Er ist vom Görlitzer Bahnhof direkt nach dem Augnstkeller gelaufen. Die Wirtin wird herausgeholt. Sie sieht Willi, löst sich in einen einzigen Freudenschrei. Läuft zurück ins Schlafzimmer, wo zwischen Papierballen, leeren Flaschen und wildem Gerümpel die Frisiertoilette auf eine alte Eierkiste gebaut ist. kommt mit Rot bemalt und festlich gepudert zurück. Grell lärmt ihre grüne Seidenbluse durch den Qualm. Und Frau Wirtin fliegt an des Heimkehrers Brust Dann serienweise Begrüßung mit Freunden und mit den Brautcns. Immer derselbe charakteristische Gruß: ein fester Händedruck und ein Schlag auf den Rücken, sir fest, daß sich die Rippen selber wundern, was sie alles veriragen. Das Fest beginnt. Der Kellner, der etwas schlaftapsige Wirt und ein Paar Gäste rücken Tische aneinander. Schmale serviettenähnliche Schals bedecken die klebrige Blöße des Holzes. Aus dem Zimmer wird der behäbige, schon arg von Zeit und Festen zerfressene Deckenstuhl geholt. Das geschieht alles ohne Befehl, wie selbstverständlich. In dem Fauteuil nimmt Willi Platz. Es ist der herkömmliche Eh reilsitz. Und nun gehts los. Wein fährt auf. Mosel Vielleicht vom Wirt mit weniger spritzig gemacht? Mann und Frau kriegen immer nur ein Glas. Trinkt die Frau zu viel, nimmt ihr der Bräutigam das Glas vom Mund. Der Wirt gießt ein. Stumm, starr; immerzu. Vom Untersuchungsrichter erzählt Willi, vom prachtvollen Direktor des Zuchthauses, aus dem er entsprungen. Er liebt den Direktor, der einen Zuckribäuslerrat auf „allseitiges Verlangen" ins Leben rief. Willi darf hier ruhig erzählen. Nie. in keiner noch so lebensgefährlichen Situation wird ihn jemand v»rraten. Das Fest steigt weiter Es wird nur getrunken und geraucht; kein Bissen wird aegessen Nach dem Wein gibl's Likör. Zum Schluß Sekt Sekt in ganzen Batterien. Sekt ist die Krönung.. Gegen 4 Uhr früh geht man auseinander. Zuerst wird noch gerechnet. Willi hat doch kein Geld. Er konnte ja nicht arbe' en. Darum ist es für den Wirt Ehrensache, die .Half te der Zeche selbst zu tragen. Die1 anderen fünfzig Prozent zahlen die G"ste, meist reiche Burschen, entweder bar. oder sie lassen den Teil, der auf sie entfällt, ankreiden. Letzter Akt. E'n paar hauen sich, aber nur zum Spaß. Die alte Steintrevpe glitscht geehrt von so hohem Besuch Durch die Auguststraße fließt in hellen Bändern der neue Tag. Unten zieht die Wirtin das Grün seidene aus. Eine festlich ermüdete, alkoholbegleitete Schar geht heim. Nicht anders, als käme man von der Fahnenweihe eines Schützenfestes. Bürgerlich. Eine GeeMn vom Zug erfaßt Schwerer Unfall auf der Bahnstrecke in Studenci Am Feldweg oberhalb der zweiten Bahnübersetzung in Studenci ereignete sich gestern ein schwerer Unfall. Die 7vjührige in Melje wohnhafte Private Juliane D r u 5 n i k wollte den ungeraden Feldweg abkürzen, indem sie ihren Weg am Bahnsteigrand fortsetzte. Die Frau, die stark schwerhörig ist, hörte nicht den herankommenden Kärntnerzug. Auch der Lokomotivführer bemerkte die Frau erst im letzter Augenblick, so daß an ein Abbremsen nicht mehr zu denken M a r i b o r, 19. Juli, war. Im letzten Augenblick trat die Greisin doch einen Schritt zur Seite, so daß sie von der indessen schon vorüberfahrenden Lokomo tive zwar erfaßt, aber zum Glück seitwärts zu Boden gestoßen wurde. Der Anprall war so heftig, daß die Frau im ersten Augenblick regungslos liegen blieb. Sofort herbeigeeilte Leute veranlassen ihre Ueberführung ins Krankenhaus, wo ein Bruch des rechten Oberarmes und innere Verletzungen konstatiert wurden. NächMche OHefferftedierei M a r i b o r, 19. Juli. In der einsamen Gozdna ulica kam es heute nachts zu wüsten Krawallszenen. Der 24jal)t;ge Buchbinder Rudolf R. geriet nach einem heftigen Wortwechsel mit der 17jähri-gen, dort wohnhaften Sophie K., mit der er schon längere Zeit eine Liebschaft führte, in solche Erregung, daß er plötzlich aus einer Lade drei lange Messer hervorholte und damit wild heruinzuschlagen begann. Ein Stich traf das Mädchen am linken Oberschenkel. Zum Glück bemerkten mehrere Burschen die wüste Szene, die dem Mädchen sofort zu Hilfe eilten und den Burschen bald überwältigten. R. wurde hiebei auch schwer am linken Arm verletzt, der hiebei gebrochen •p sein schien. Die bald darauf verständigte Rettungsabteilung überführte b de Verletzte ins Krankenhaus. •bei Kranzablösen. Vergleichen und ähnlichen Anlässen der Antliuberkiilosenliga In Marlbort Demp^y vox! wieder Weil er sein ganzes Vermögen vergeudet hat. Aus Chicago wird gemeldet, daß der völlige wirtschaftliche Zusammenbruch den ehemaligen Boxweltmeister Jack D e m P s c y zur Rückkehr in den Ring zwingt. Er ist finanziell völlig ruiniert und ha! das große Vermögen, daS er sich in vielen Boxkämpfen erworben und das auf zehn Millionen Dollar geschätzt wird, vergeudet. Deswegen trägt er sich mit der Absicht, die Boxhandschuhe wieder anzuziehen. Vorhaltungen darüber gemacht habe, daß er des Abends zu spät nach Hause komme. Auch am Vorabend der Tat habe es, als er nach dem Besuch eines Wirtshauses nach Hause gekommen sei, eine solche Auseinandersetzung gegeben. Er habe schon da beschlossen, den Vater mit dem Beil, das er sich vor einigen Tagen zu diesem Zweck besorgt habe, zu erschlagen Geburt ge- Siasemksche Zwillinge bei der trennt. 2 o n b o n, 19. Juli Bei einer Geburt von siamesischen Zwillingen im Mercury-Hospital in Baltimore ist cs zwei Chirurgen gelungen, die Zwillinge zu trennen und auf diese Weise der Mutter und den beiden Km' dern das Leben zu retten. Eine glückliche Operation dieser Art steht bisher in der dsi' rurgischen Geschichte einzig da. Das Gewicht der Kinder nach der Operation war 2!4 Kn logramm. Zm Rausch die Frau geköpft B r e s l a u, 19. Juli. In Gleiwitz ereignete sich eine schwere N milientragödie. Der 51jährige arbeitslose Schlosser H ch j o k hat seine um mehr als zehn Jahre E' tere Ehegattin Anna auf fürchterliche Bst'11' ermordet. Er hat mit fünf wuchtig geföht' ten Axthieben den Kopf vom Rumpfe dck Frau getrennt. Nach der scheußlichen Mordtat stell e i?$ der Täter mit Zeichen eines schweren Alko' holrausches, in welchem Zustande er a»-. fel zu bringen" Die Tricks, deren sie sich Jj. bei bedienen, sind mannigfaltig. So z- V Die Frauen Asiens haben einen Zug gemeinsam, ganz gleich, ob sie in den Zellen der Wüste Sahara ihr Dasein fristen oder dir Frauen reicher persischer Kauslente sind. Cie alle huldigen dem Brauch, das Vertrauen und die Liebe ihrer Ehemänner durch Mittel zu gewinnen, die dem aufgeklärten Europäer nur ein Lächeln ablocken können Aus dem Wunsche heraus, sich die Liebe des Ehemannes zu bewahren und zu erhaben, ist die Tradition entstanden, daß eine Frau zu jedem nur denkbaren Hilfsmit tel ihre Zuflucht nehmen darf, um ihr Ziel zu erreichen und den häuslichen Frieden zu sichern. Kein größeres Unglück kann den Menschen de? Ostens widerfahren als geschieden zu werden. Läßt sich jedoch ausnahmsweise ein Ehepaar scheiden, dann wird es von allen gemieden, und nicht ;eiten wird sogar eine ganze Familie gezwungen, den Ort zu verlassen, in dem sie bisher ansässig gewesen. In dem Wunsche, das eheliche Leben glück lich zu gestalten, wird eine Orientalin stete bestrebt sein, die Mutter eines Sohnes zu werden, weil in fast allen Ländern südlich vermischen sie das Essen „mit verzaubcr .,xi> Dingen" oder treiben Nägel in die Wä>>-^ wobei sie Zaubersprüche murmeln. Der l-D zweck ist in allen Füllen der gleiche: „3% mung des widerspenstigen Ehegatten". Männer erfahren niemals, welch mystÜV Pläne geschmiedet werden, um sie gefügig 3 machen. Die Frauen Afghanistans bedienen sich ^ ihrer Beschwörung toter Kröten. NachjD sie die. Kadaver mit Kreide bestreben bw" Der falsche freund Rom«n von 2. Gottlieb (27. Fortsetzung.) Copyright by Marie Brügmann, München. Tatjana blieb stehen, atmete auf. Jetzt endlich war sie frei! Wirtlich frei! In tiefen Zügen atmete sie die Luft. Dann wandte sie sich um, besah sich den Namen der Straße und die Hausnummer. Der nächste Schutzmann, der ihr vor die Augen kam, erhielt den Schlüssel und den Auftrag, das Weib oben in ihrer Kammer in Haft zu nehmen. Als sie ihren Namen und Beruf nannte, blitzte es in den Augen des Manes auf. Er salutierte verbindlich, ganz großstädtisch gebildeter Gentleman: „Wir kennen den Fall, gnädiges Frön-lein, und ich schätze mich glücklich, Ihnen beistehen zu können. Aber es hilft nichts — Sie müssen nochmals mit zurück, damit ich den Weg schneller finde." Tatjana konnte sich nicht weigern. Ihr Gang in Begleitung des Schutzmannes zurück durch die vielen langen Gänge, über de" Hof an den Frauen und Kindern vorbei, in das düstere Haus erregte kein geringes Aufsehen. Und als sie nach einer knappen Viertelstunde wieder erschien, die gefesselte, vor Wut bebende Frau in ihrer Mitte, entstand im gesamten Umkreis eine kleine Revolution. Alles, was Beine hatte, rannte herbei, riß Augen und Ohren auf. Die Frauen ze- terten: „Die Bulicke — ah, die Bulicke! Hat man se doch mal jekriegt for ihre dunklen Malereien! Janz recht! Ins Kriminal mit de: Scheusal! Arbeiten is nich! Aber meschun-keln!" Das ging in dem Tone fort, bis die drei Hauptakteure der Szene — Tatjana, der Schutzmann, die Bulicke — vom nächsten Straßenbahnwagen entführt wurden. * Döberitz war inzwischen nicht untätig gewesen. Von der festen Ueberzeugung ausgehend, daß die beiden dunklen Fälle, das Verfchwin den Tatjanas und der Raubüberfall au' Har ry Wilbert, in einem unmittelbaren Zusammenhänge standen und in beiden die gleichen Verbrecher ihre Hand im Spiele haben müßten, bewegten sich nun seine eifrigen Nachforschungen nach beiden Richtungen. Er begab sich zunächst einmal in die Wohnung Tatjanas, die jetzt nur durch die Zofe bewohnt wurde. Er ncrhm das Mädchen gehörig vor und hatte bald einiges aus ihm herausgeholt, was ihm wissenswert dünkte. Daß sie ihre Herrin und deren Gespräche mit Harry an Boronow verraten hatte, ver schwieg Hanna jetzt noch, aus Furcht vor Strafe. Döberitz erfuhr jetzt, daß ‘Jhrtis Boronow des öfteren Tatjana besucht hatte, wobei es zumeist sehr erregte Auseinandersetzungen gab. „Ich konnte", sagte das Mädchen, „daraus entnehmen, daß Herr Boronow von meiner Herrin etwas verlanate, was sie sich zu tun entschieden weigerte. Manchmal wein te sie sogar, worauf er sie eine Zeitlang in Ruhe ließ. Das ging so fort, bis er eines Tages wiederkam. Nach einer kleinen Unterredung schieden sie vollkommen versöhnt. Der Streit war begraben." „Worüber der Streit eigentlich ging, wissen Sie nicht?" „Nein, das konnte ich nicht hören, denn das gnädige Fräulein schickte mich weg. wenn Herr Boronow kam." „Ich möchte gern einen Blick in die Sachen Ihrer Gebieterin werfen", meinte Döberitz plötzlich. „Ist da alles in Ord- nung?" Die Frage kam überraschend. Die Zofe erschrak sichtlich. „Sie wollen Haussuchung halten? Mein Gott, meine Herrin hat doch nichts Schlechtes getan?" „So ist es auch nicht gemeint", lächelte Döberitz beruhigend. „Aber es könnte möglich sein, daß ich etwa? finde, was mir eine Spur weist. Halten Sie das Eigentum Ihrer Herrin in Ordnung?" „Alles ist so, wie sie es verlassen hat. etwas fehlt . . ." Fragend, scharf sah Döberitz sie an, so sie ein wenig verwirrt wurde. Sill1 i)(il j „Ja — etwas, das kleine Ta-mbust Fräuleins." „Ein Tagebuch?" „Ja. Herr Boronow kam am jfÜuVch'11 (l ge, als das gnädige Fräulein vermißt de, und verlangte mit Bestimmtheit ^ Tagebuch, von dessen Vorhandensein j Kenntnis hatte. Er sagte, er wolle cs ' Deutsche übersetzen, denn die Polizei ^ stehe nicht russisch, und die Uebersetzung ^ der Behörde übergeben." In Döberitz' Kopf rumorte es: Herr ~ ronow, du wirst immer verdächtiger! ^ „Sie haben da einen großen Fehler ■ ^ gangen, meine Liebe. Da? Buch hätte■_ ^ unter keinen Umständen aus dem geben dürfen!" ^ „Herr Boronow hätte es sich einfach.^ nommen, wenn ich es ihm nicht EeiB gegeben hätte." j( „So? Hatte denn dieser Herr hier große Rechte?" ^ „Er hatte sie nicht, aber er nahm :f einfach." j Döberitz fragte nichts mehr. Der Boronow wurde für ihn zu einem Pro^' das er rasch lösen wollte — noch (Fortsetzung ioM' binden sie die Tiere, Rücken an Rücken ge* "8t, mit einer Schnur zusammen und lassen sie im Ofen rösten. Die Asche dieser Kröten toird ,21 Tage hindurch in einem irdenen ®efäfj aufbewahrt, während dessen sie von Seit zu Zeit mit Wasser betropst wird. Nach Ablauf der 21 Tage wird die Asche mit Pfe: sttminzwurzeln zerstoßen, und schließlich werden aus diesem Brei kleine Pillen ge* breht. Die Frauen Afghanistans glauben baß, wenn eine dieser Pillen in Wasser aufgelöst und das Wasser filtriert wird, die auf diese Weise erhaltene Flüssigkeit gewöhnlich genügend Zauberkraft besitzt, um selbst den Sorn des wildesten aller Bergkrieger zu be süchtigen. Gleicherweise bedienen sich die Frauen des Orients des Fleisches der Eule, um einem Reisgericht die richtige „Liebeswürze" zu ge< ben Die aus den Flügeln des Sperlingspa bageieg bereitete Suppe soll die Macht ha* den, der Frau die Liebe ihres Mannes zu bewahren. Da die Speisen der Männer hau sig an sich schon stark gewürzt sind, so wird der merkwürdige Geschmack derartiger Zu* ‘Sten kaum jemals wahrgenommen. Ja anderen Fällen werden Zaubersprüche "der Beschwörungsformeln, die mit Safran 'ttfe auf Papier geschrieben wurden, im ^inkwasser des Ehegatten in einer Voll* ^ndnacht angefeuchtet, was angeblich die Erlang haben soll, daß die Seele eines iannes niemals zur Ruhe kommt, solange ** nicht ist stine heimatlichen Penaten zu ^gekehrt ist. > Ja Indien ist selbst in den achtbarsten Familien der Glaube vertreten, daß die "lte der Männer ihren Frauen gegenüber die übernatürlichen Machinationen Rer Revalinnen hervorgerufen wird. bft ohne besonderen Anlaß kann eine rau beschließen, in diesem Sinne „Rache z üben" und die schwarze Knust zu Hilfe tllfen, indem sie ein irdenes Gefäß mit und Glassplittern füllt, worauf sie Mischung mit Del, Honig und roter (k begießt. Das Gefäß wird in einer »v^^bendnacht an einem Orte aufgestellt, e> f'ch vier Wege kreuzen. Diese törichten n ?U€tt glauben, daß der „Feuertopf" in die 5 J- gehen und auf das Haupt der Neben* Ain fallen wird! ^ ____ __ ............................... ben der Gatte kommen sollte. Die In andermal sah ich, wie Linsen auf den Nn eines.Hausflurs gestreut wurden, gat, ■ glaubte, daß sich das Herz des Ehe We^ ^bald er auf die Linsen getreten ' che wieder in Liebe zuwenden werde. ten werden auch Nägel in hölzerne Tü D,ej gehämmert, wobei Beschwörungsfor sL n gemurmelt werden. Die abergläubische iw!? erwartet, daß der Gatte, sobald er j ch die Tür in das Haus eintritt, sie wie* ^«toie am ersten Tage" lieben wird. te[ ?c persischen Frauen tragen Zaubermit-ften n chretn Haar. Im nordöstlichen Per* toi 100 in den seifigen Engpässen Dornen* toitd °^nc Achtbare Wasserzuführ gedeihen, 5s)0t mcm -läufig Frauen bemerken, die sie en Nom Boden auflesen Fragt man i>eß f Ochern Zwecke, dann erwidern sie, fetMp oie Dornen den Frauen in den ent* fte k liegenden Gebieten verkaufen, wo ^heaot. «"bermittel „zur Bezähmung der gatten» verwendet werden. Wu? 6et Küste des Kaspischen Meeres Metna heute der Glaube vor, daß den Dorf on Seelen innewohnen. In einem be }* J toeit vom Kaspischen Meere, ha* fetn4 S.r““en gesehen, die ein winziges ei* ^ und zwei Schlüssel mit sich D-btaL^'^ hofften, daß sie kraft dieses item q J st Söhne gebären würden. In je* btoei^r2 Kirben die Frauen ferner, daß neu p; e en m per Brust des Mannes woh- ist e§ ": 9“te und eine böse. Die böse Seele $e Bcrn«w r* Untergang der ehelichen Sie* b»n S r^®0tt- Um diese bösen Geister in beZJ!Inp?aIten und das eheliche Glück ssnd 3a, r n', jugen die Frauen Talismane 0 mit der v r oder vermischen ^ ber Speise des Mannes. k- 9lBLnbrm,ffitfimien frischt noch heute ®noten§ Unas"/^'>b"^ ba§ Knüpfen eines Ne ls Ä brmg,. Seim &tm ktch •tra9en' meiI sie fürchtet, iu6e&tm ttm i'J! Sber ^nmiIie herauf* rnänner,,, L2? ft(h h.'e Liebe ihrer Ehe- ^usig die Milcht"' bie Türkinnen Essen Z J "gelben" Kuh in fein Eff 8u diesem Zweck wird mV* h gelb rrrmoff •! Kuh ge- angestrichen und dann gemol- (Anglo American N. Copyright.) ^xort vom Sonntag tim öle GtaatSmelfterfOast „Ilirija" erzielt gegen „Hajduk" ein 3:3-Unentfchiedm — „Primorje" von „Concordia" 7:2 geschlagen In der gestrigen Runde der Ligenkämpfe war das 3:3 (l:3)*Unentschiei)en „Ilir i* i a s" im Kampfe gegen den populären „H a j d u k" das bemerkenswerteste Ereignis. „Ilirija" spielte mit ganz außerordentlicher Ambition und seltener Aufopferung, so daß der Erfolg vollauf verdient erscheint. „Primorje" mußte dagegen auf Zagre-6er Boden von „Concordia" eine 2:7 (0:5)-Schlappe in Kauf nehmen. In der Reihenfolge der Zagreber Liga rückt somit an die erste Stelle „Concordia" mit 11 Punk ten vor, während Gradjcmski mit 10, Hajduk mit 9, HM mit 5, Primorje mit 4, und Ilirija mit 3 Punkten folgen. Heißumstrittene Kämpfe gab es gestern auch in den beiden übrigen Ligen, in denen der B. S. K. bezw. die Sabacer „M a e v ä" die Führung an sich bringen konnten. In Beograd spielten „I e* d i n st v o" und „S o k o" 3 : 3 unentschieden. „S a Z k" behielt über „Slavij a" in Sarajevo mit 4:1 die Oberhand, lieber* raschend kam der Sieg der „Slavij a" aus Osijek über die Suboticaer „B a 8 k a". Mit 8:0 fertigte die Novisader „V o j v o-d i n a" den Sportklub aus P a n 8 e v o ab. In Subotica remisierten der Osijeker „G r a d j a n s k i" und „S a n d" mit 2:2. Wie erwartet, landete der B. S. K. in Skoplje einen Bombensieg, wenn auch das Resultat von 12:2 allzu hoch erscheint. — „M a 8 va " überwältigte in Bel. Beokerek den dortigen „O b i l i 8" mit 4:1. üj. . -L-ü 4« Soppelftart des Grazer „Sturm 1:0 (0:0) gegen „Rapid" und 3:2 (0:1) gegen „Železničar" Unnotwendige Niel klagen der heimischen Mannschaft „Sturms" wiederholte Gastspiele bedeuteten fast immer ein fußballsportliches Ereignis für die lokale Sportwelt. Die Gäste konnten auch stets in so sicherer Manier den Sieg davontragen, das ihr Spiel öfter eher Lektion, als einem Wettkampf glich. Die Leistungen der einzelnen Kämpen wirken sowohl auf die Zuschauer, als auch auf die Spieler derart aufschlußreich, daß ihre Einwirkung auf die Vervollkommnung der heimischen Klasse nicht geleugnet werden kann. Alles dies scheint sich nun vollkommen geändert zu haben. Graz ist schon lange nicht mehr der Lehrmeister unserer Mannschaften. Das Kräfteverhältnis der beiden Spiele schwand derart, daß dem Verlauf der Kämpfe eher ein Unentschieden, wenn nicht ein ieg der Heimischen entsprochen hätte. Schon gestern gegen „Rapid" waren die äste zuweilen arg in den Hintergrund gedrückt. Der einzige Treffer, der den Sieg entschied, war nicht dem Können der Stürmerreihe, sondern einem Mißverständnis im heimischen Hinterspiel zuzuschreiben. Noch mehr machte sich heute die gute Form der Eisenbahner geltend, denen der Sieg nur durch einen unglücklichen Zufall entronnen ist. Die Gäste zeigten zwar alle ihre Vorzüge und waren insbesondere technisch zweifellos besser, doch genügte dies nicht, um eine gerechtfertigte Entscheidung herbeizuführen. Ihre beste Formation war ohne Zweifel das Hinterspiel, das mit beispielgebender Bravour kämpfte. Die gefährlichste Angriffs* raaffe hatten die Gäste in der linken Seite der Stürmerreihe, wo Klima und O r o s z y ihr Bestes boten. Die übrigen diktierten zwar ein recht flottes Tempo, doch machte sich an beiden Tagen eine gewisse Zerfahrenheit und große Ungenauigkeit in den einzelnen Aktionen bemerkbar. * Im gestrigen Spiel gegen „R a p i d" brauchten die Gäste viel Zeit, um die Ruhe und Uebersicht zu gewinnen. Die Schwarzblauen nützten mit energischen Angriffen diese Schwächeperiode gut aus, doch blieb der Erfolg der Mannschaft trotz der lieber* legenheit versagt. Die Gäste fanden sich gegen Schluß unter besonderer Mithilfe des alten Routiniers S k a z a doch zusammen uUd kamen dann schön vor, wenn sich auch der Erfolg nicht einstellen wollte. H e t* manns große Leistung im Tor und das gute Spiel der Verteidiger waren fast unüberwindbar. Nur ein peinliches Mißverständnis zwischen den Verteidigern war für den Erfolg der Gäste ausschlaggebend. Den beiderseits gezeigten Leistungen hätte eher ein Unentschieden entsprochen. Noch fataler für die Gäste wäre beinahe die Sache heute ausgegangen. Die Eisenbahners die wegen der Plötzlichen Absage des Sportklubs aus Celje im letzten Augenblick die Grazer verpflichteten, nahmen den M a r i bo r, 19. Juli. Kampf mit besonderer Energie auf. Kaum zehn Minnen waren um und schon landete das Leder im Grazer Tor. Der glückliche Schütze war P e z d i 8 e k. Trotz enormer Anstrengungen der Gäste änderte sich bis zur Pause nichts am Resultat. Erst in der zweiten Hälfte brachte ein Elfer, den Kon r a d verschuldete, den Ausgleich. Die Gäste nützten die große Deprimierung bei den Hei mischen jetzt glücklich aus und landeten in kurzen Intervallen noch zwei Treffer. Die Eisenbahner übernahmen zwar bald wieder die Initiative, doch gelang es ihnen nur, den Stand auf 3:2 herabzudrücken. Trotz vieler und äußerst günstiger Chancen, die jedoch zur Gänze vergeben wurden, mußten die Eisenbahner ganz unnotwendig eine knappe Niederlage hinnehmen. Spielleiter war am ersten Tag Schiedsrichter Dr. Planinšek, der mit großer Sicherheit seines Amtes waltete, während Schiedsrichter N e m e c am zweiten Tag nicht befriedigen konnte. England ffegt gegen Amerika Das Doppel im Jnterzonenmatch zwischen Amerika und England im Kampfe um den D a v i s*C u p brachte den Amerikanern L o t t—van R y n gegen Hughes —P e r r y mit 6:1, 6:3, 4:6, 6:3 den zweiten Punkt. Am folgenden Tag gelang es jedoch den Engländern beide Einzelspiele an sich zu bringen, so daß heuer England d.n Herausforderungskampf gegen Frankreich, das schon durch vier Jahre hindurch den Pokal besitzt, bestreiten wird. Me 'Bölfer lachen... Pari s, im Juli. C u r n o n s k y, den man den „König der Feinschmecker" nennt, erzählt folgende Geschichten: Französische! Der Papa beim Familiendoktor: »Der Bräutigam meiner Tochter weiß, daß sie früher epileptische Anfälle hatte, und daß es Ihnen gelungen ist, sie völlig zu heilen." »Weiß er auch, daß sie ein hölzernes Bein hat?" »Nein, das soll ja eben die Ueberraschung sein. . ." * Mutter und Tochter plaudern: „Die beiden Verehrer sind in gleicher Weise sympathisch.. . ." »Ja, wirklich ... ich weiß nicht, welchen ich zuerst heiraten soll." * Im Warenhaus: »Ich empföhle Ihnen diesen Stoff, Madame, es ist unsere neueste Schöpfung." „Verschießt die Farbe nicht in der Sonne?" „Aber nein! Drei Monate schon liegt er im Schaufenster!" Schottische: Der Freund zum Vater der Braut: „Ist der Verlobte deiner Tochter ein anständiger Mensch?" „Und ob! Jeden Abend, wenn er bei ihr zu Besuch ist, dreht er das Licht aus und nimmt sie auf seinen Schoß." „Und das nennst du einen anständigen Menschen?" „Aber gewiß! Er spart das Elektrische u. nützt nur einen Stuhl ab." * Zwei Engländer fahren im Auto nach Schottland: »Wie weit ist es noch bis zur Grenze?" fragen sie einen des Weges kommenden Bau« ein. „Geben Sie mir einen Schilling, so sage ich es Ihnen." „Danke schön, wir sind ja schon in Schottland." 1 * ' „Haben Sie von dem schrecklichen Wagen« Unglück in 'Edinburg gehört?" „Nein, was war's denn?" „Zwei Taxis sind aufeinandergefahren, und 19 Insassen sind mehr oder weniger schwer verletzt." * Ein Verliebter führt sein Mädchen inS Kino. Er hat natürlich den allerbilligsten Platz, dicht vor der Leinwand. „Wie soll ich hier den Film sehen?" fragt das Mädchen. „Ich habe dir mein Theaterglas mitgebracht, da schaust du umgekehrt hinein, und siehst die Leinwand so weit entfernt, wie wenn wir ganz hinten säßen." Radio Montag, 20. Juli. Ljubljana 12.16 bis 13: Reproduzierte Musik. — 18.30: Salonorchester. — 20: Walzerstunde. — 21: Opernariem-B e o g r a d 19: Konzert. — 19.30: Ratio, nallieder. — 20.30: Vokalkonzert. — 21: Symphoniekonzert. — 22.20: Flötensolo, _ Wien 20.15: Schlesische Weisen. — 22.20; Jazz. — Mühlacker 20: Orchestermu-stk. — 23: Tanzmusik. — 0.30: Nachtkonzert. — T o n l o u s e 17: Moderne Musik. — 20: Jazz. — 21: Klassische Musik. —> 23.30: Kammermusik. — Rom 21: Popu« läres Konzert. — Prag 19.05: Volkslieder. — 21: Liederkonzert. — 21.30: Violinkonzert. — 22.20: Schallplatten. — Mailand 21.45: Kammermusik, — B u d a-P e st 20: Zigeunerkonzert. — 21.15: Opernorchester. — Anschließend Zigeunerkonzert. — Warschau 20.30: Bunter Abend. — 22.30: Leichte Tanzmusik. — Daven-t r y 19.50: Spanische Musik. Bücherfchau b. „Das schöne Heim". Juliheft 1931. — 1.60 Mt. Verlag F. Bruckmann, A. G. in München. Am Reichtum der Einfälle und in der Abwechslung der Form und des Material ist bei den abgebildeten Wohn-räumen kein Mangel; auch für den Eigen-heimbau und für die Gartenanlage werden gute Anregungen gegeben. Neben Skizzen für die Anlage von sonnenerfüllten idealen Wohngarten finden wir Hinweise für die Bepflanzung der heute so beliebten Steingärten, die auf keinem Raum ein reiches Blumenleben zulassen. b. Der Freiherr und die Altstadt von Rudolf Herzog. Ein Gegenwartsroman. Stuttgart, Verlag Cotta 1931. Lw. 4.80 Mk. — Nach 15jähriger Abwesenheit kehrt nach dem Kriege ein Freiherr in sein Heimatland wieder; aber nicht in seiner Gesellschaft^ fchicht gründet er ein neues Leben, sondern in der Altstadt unter Schwerarbeitern findet er mp seiner tüchtigen jungen Frau einen ruhigen, arbeitsfrohen Lebenshafen. „Marköorsr Zeiiimg" Mumim 101 Montag, den 20, Juli 1931' Christian geht na«h Hollywood Roman von Werner Scheff Copyright by Novissima-Verlag, Q. m. b. H., Berlin SW 61, Belle-Alliance-Straße 92. 29 „Sagen Sie einmal, Jeffries," fragte er bei dieser Wiederholung seines Densuins, „warum warten wir eigentlich bis nach dem Lunch? Wäre es nicht besser, wir würden schon jetzt an die Arbeit gehen?" „Der Grund ist sehr einfach. Bis drei Uhr ist Monseur Dubolin nicht allein in seinem Büro. Der ist nämlich nur der Vertreter eines Direktors, mit dem dieser Schuft Spealmann persönlich unterhandelte. Wir sind vorsichtig genug, es nicht auf eine Begegnung zwischen Ihnen und diesem Manne ankommen zu lassen. Er pflegt um drei die Bank zu verlassen und nach Hause zu fahren." „Ich muß gestehen, es scheint alles mit größter Sorgfalt vorbereitet zu sein", anerkannte Christian. „Vergessen Sie übrigens nicht den Paß, Jeffries, ich habe ihn gestern nicht an mich genommen." „Sie werden mit mir zufrieden sein", lachte der Amerikaner. Beim Lunch, den Jeffries in dem nahen Dörfchen St. Jean auf Cap Ferrat besorgt hatte und der entsprechend frugal war, konnte Christian keinen Bissen mehr anrühren. Unbeschreibliche Erregung erfüllte ihn. Nur Marilyns Gegenwart gab ihm die Kraft, von dem bevorstehenden Abenteuer zu sprechen, als handle es sich für ihn dabei nur um eine Kleinigkeit. In Wahrheit war er von tödlicher Angst erfüllt, es könne mißlingen, und er werde auf diese Weise in die Hände der Polizei fallen. Denn er war sich bewußt, etwas Ungesetzliches zu tun, einem Betrug die Hand zu leihen, aber er fand immer wieder eine Entschuldigung seines Vorgehens in dem stolzen Gefühl, für die unglückliche Frau einzutreten, die ein elender Mensch mit seinem Haß verfolge. Außer der Furcht vor den Behörden ängstigte er sich heimlich davor, die Kreaturen Spealmans konnten ihm und Jeffries folgen und sein Vorhaben vereiteln. So oft er aber davon sprach, versicherten Marilyn wie auch der rothaarige Bulldogge, daß von Seiten dieser Gegner vorläufig nichts zu befürchten sei. Gegen halb drei Uhr fuhr ein Mietwagen vor. Marilyn verabschiedete sich von Christian. „Sie wissen, was für mich auf dem Spiel steht, und damit auch für Sie", sagte sie leise, als sie ihm in der Halle die Hand reichte, „denken Sie an mein Unglück'und an das Glück unserer Zukunft, Christian". Sie waren also allein, und diesmal umschlang sie ihn und duldete, daß er sie mit leidenschaftlicher Glut küßte. „Es ist viel, Marilyn", erwiderte er bedeutungsvoll, „aber für Sie tue ich es von Herzen gern." Er bemerkte zuerst nicht, daß Christian hinter ihm stand. Mit wildem Eifer säuberte er ein gutes Stück des Parketts, obwohl Christian nichts sah, was dieser Mühe wert gewesen wäre. „Hallo, Jeffries, wollen Sie etwa eine Abmagerungskur machen?" fragte er den Rothaarigen. Der fuhr herum und starrte ihn entgeistert an. „Warum schleichen Sie so leise herum?" fragte er rauh, während er sich erhob und schnell eine Perserbrücke über die Schwelle schob. „Ich bin garnicht leise gekommen, aber Sie waren so fleißig, daß Sie mich auf keinen Fall bemerken konnten." „Schon gut", knurrte Jeffries und wischte sich den Schweiß von der Stirn. „Da hat Madeleine gestern vormittag ein Tintenfaß hingeworfen, das sie Crow bringen sollte. Jemand muß doch die Arbeit machen. Mari lyn verträgt es nicht, wenn etwas nicht in Ordnung ist." „Ich will nur ein bißchen hinaus in den Garten gehen", meinte Christian, der sich für Tintenflecke auf dem Parkett der Villa Tousson herzlich wenig interessierte. „Gehen Sie allein, halten Sie sich aber in der Nähe des Hauses auf. Ich habe hier noch ein Weilchen zu tun." In diesen paar Minuten stand Christian das Glück bei. Er ging nach der Seite hinüber, wo das Grundstück an den unbebauten Obstgarten anstieß, und sah einen halbwüchsigen Jungen, der mit einer Sichel rings um die Baumstämme das Gras abmähte. Er schien es für eine Ziege oder für irgend ein anderes Kleintier zusammenzusuchen. Christian ries ihn heran, übergab ihm den Brief zugleich mit einer guten Belohnung und beauftragte ihn, sofort nach Monte Carlo zu fahren und das Schreiben im Hotel de Paris abzugeben. Zuerst war der Junge verblüfft, dann aber begriff er, was der fremde Herr von ihm forderte. Mit langen Schritten lief er davon, ohne sich noch weiter um seine Sichel und den kleinen Handwagen zu kümmern, den er schon halb mit frischem Gras gefüllt hatte. Als dann Jeffries zu Christian stieß, war dieses Lebenszeichen, dessen spätere Bedeutung der Absender nicht einmal ahnen kann te, längst über alle Berge. Und mit dem Gefühl, er werde noch im Laufe dieses ereignisreichen Tages mit Lore zusammentref-fen, ließ er sich wiederum von seinem sonderbaren Begleiter erzählen, auf welche Weift» er dem Safe Ted Spealmans drüben in Nizza die wichtigen Papiere Marilyns entnehmen würde. Die schöne Amerikanerin stieg in den Wagen und fuhr fort. Eine Viertelstunde später verließ das graue Auto, das Crow und den ©einigen während ihres Aufenthaltes aus Cap Ferrat zur Verfügung stand, mit Jeffries am Steuer und Christian Krüger den Garten der Villa. In einem Tempo, daß Christian Hören und Sehen verging, jagten sie auf der Straße nach Nizza dahin, und mehr als einmal waren Auto und Man ner in Gefahr, mit ' entgegenkommenden Fuhrwerken zusammenzustoßen oder bei einer Kurve hinunter ins Meer geschleudert zu werden. Aber Christian begriff, warum Jesfries es so eilig hatte. Und dann verlief alles, was er in den letz ten Stunden mit Jesfries so häufig ourchge-sprochen hatte, mit einer Selbstverständlichkeit, die Christian von Minute zu Minute Mehr Mul und Ruhe gab. Als er die Straße entlang ging, in der das Bankgebäude des Kredit Lyonnais lag, da zitterte er noch, da bedurfte es noch aller seiner Kräfte, um ihn nicht im letzten Augenblick umkehren zu lassen. Beim Betreten der Bank wurde er schwindlig, er stolperte und wäre in dem großen Saal mit den vielen Schaltern beinahe hingefällen. Dann wandte er sich an einen der Diener, fragte nach Monsieur Du-bolin, wurde zu ihm in eines der Büros geführt, stellte sich als Ted Spealman vor, zeigte seinen Paß und wunderte mit dem überaus höflichen, kleinen Franzosen eine Treppe hinunter in den Keller, wo die Tresors lagen. Nicht für einen Augenblick schien Herr Dubolin an der Identität seines Besuchers zu zweifeln. Er hatte nur flüchtig das Bild des Passes mit den Zügen Christians verglichen, hatte ihm sofort ein versiegeltes Kuvert mit den Schlüsseln ausgehändigt und ihn aufgefordert, ihm zu folgen. Bon diesem Augenblick an hatte Christian das Gefühl größter Sicherheit. Er spielte nicht mehr die Rolle des Ted Spealman, son dern er glaubte selbst daran, der Amerikaner zu sein. Von dem Schlüssel las er die Nummer des Safes ab, ganz so, wie es ihm Jesfries eingeprägt hatte. Ohne zu zittern öffnete er, wobei ihm übrigens Monsieur Dubolin in zuvorkommender Weise behilflich war, das stählerne Türchen des Safes zu öffnen, griff hinein und nahm ein ziemlich umfangreiches, gleichfalls mit Siegeln bedecktes Paket hervor, das er in eine auffallend neue Aktentasche versenkte. „Bleiben die Schlüssel hier bei uns, Mr. Spealman?" fragte der Franzose. „Jawohl, ich bitte sie vorläufig zu behalten", entgegnete Christian programmgemäß. Monsieur Dubolin begleitete ihn bis in die große Schalterhalle. Dort verabschiedete er sich ebenso liebenswürdig wie bisher. Christian dankte, klemmte die Tasche mit ihrem kostbaren Inhalt fest unter den Arm und verließ das Bankgebäude. Draußen atmete er auf. Es kam ihm nicht mehr der Gedanke, in jedem Augenblick könne Ted Spealman oder jene geheimnisvolle Frau auftauchen, die ihm damals im Schlafkoupee bewiesen hatte, daß sie cs atz Klugheit und Entschlossenheit mit jcdetzl Manne aufzunehmen imstande war; er hatte die Gefahr fast vergessen, hatte nur da-' beglückende Bewußtsein, Marilyn Patt^ ch neu Dienst erwiesen zu haben, für den f’e ihm danken würde. Und dieser Gedanke schwebte ihm zu dieser Stunde noch so begehrenswert vor, wie in den letzten, an ©ist täuschungen und Wiederaufleben von HW nungen so reichen Tagen. Jetzt nur langsam gehen! Sich ttW übereilen! Davor hatte ihn Jesfries ausdrücklich gewarnt. Sobald er zu laufen ah-fing, sah es aus, als habe er ein schlechtes Gewissen. Er zündete sich umständlich eine Zigarette an, wobei er stehen blieb und den Strom der Vorübergehenden passieren Tann erst setzte er seinen Weg bedächtig) fort wie ein Mensch, der fest davon durchdrungen ist, daß er dasselbe Recht wie alle anderen hat, hier einherzugehen. Es war wieder ein leuchtend heller Nachmittag, vom Meer her kam ein frisches Lüst chen, ein Sprengwagen fuhr die lange Stra he entlang, um den Staub zu mildern, Stra ßenbahnen rasselten vorüber, das rege Leben, das Nizza zu dieser Jahreszeit erfüllt, verriet sich am deutlichsten in dieser Verkehrsader, die vom Bahnhof hinunter B# den großen Hotels am Meeresstrand führt?' Christian erreichte die Place Massen« um schleuderte zwischen den buntfarbigen Anlagen gemütlich hinüber zu dem grotesk 9?’ schmacklosen Kasten der aufs Meer hinauf gebauten Kasinos Erst im letzten Teil diest^ Weges beschleunigte er ein wenig sein6 Schritte, weil ihn nun die Ungeduld mit-riß. Als er aber um den Musikpavillon bog, der ihm bis dahin die Aussicht auf die Stra he am Meer verwehrt hatte, blieb er verwundert stehen. Das graue Auto, in dea> Jesfries ihn erwarten sollte, war verschwunden. Christian sah sich nach allen Seiten uA Keine Spur des Wagens. Als hätte ihn Erde verschluckt. Der junge Deutsche ging langsam ü&f die Straße und stellte sich genau dort a® wo er vorhin ausgestiegen war. Hier ftn^ er und sah sich auch weiterhin jedes Gefährt an, das vorüberglitt. Und es waren vic^ Autos, die von Cannes herüberkamen ob?" vom Osten her, wo gleich einer Perlend die wundervollen Badeorte an der dÄzur liegen. Das Auto mit Jesfries m?1 nicht unter ihnen. „Jesfries wird leichtsinnig genug gewest" sein, einen Whisky zu genehmigen", trojih er sich, obwohl er eine derartige Kaltblütigkeit nicht begreifen konnte. Wo es hier hf Sein oder Nichtsein ging, hätte Jesfries st1' ne Gelüste zügeln können Daß allerding" die rothaarige Bulldogge hier in Europa )f de Gelegenheit wahrnahm, eins hinter bi* Binde zu gießen, hatte er schon festgeste^' Gewöhnlich strömte aus dem Munde Mannes der Hauch von Alkohol. (Fortsetzung in der Sonntagsnummer.) JC&emec A iAAAAAAAAAAAAAAAAAAA Verschiedenes frnmmfrffffmt Wer mir hilft, eine Wechselschuld von ca. 50.000 Din. einzutreiben, erhält ein Drittel dieser Summe als Entschädigung. Anträge an die Verwalt, unter „Sicherheit". 8008 MLAAAAAAAAAAAAAAAAAi» "Realitäten ffYVVTVVVWVWVVVWVVVt Kleiner Besitz in der Nähe von Maribor zu verkaufen bzw. mit Haus in Maribor zu tauschen. Adr. Perm. 8987 Zu Raufen gesucht rv'jvvvtvvwvvvwwvWv Obst- oder Weingarten zu kaufen gesucht. Gegen Barzahlung. Offerte unter „Obst" an die Bern,. 8922 Kaufe altes Gold, Silberkcoucn, falsche Zähne zu Hö'" 'reifen 91. Stumpf, (tinltur' -r Sr- tcitfg refta 8. 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