^. 268 Dienstag, 1«, November 1915. 134. Jahrgang. Macher Zeitung '* ^°?W?"'"?»"»» Mit Poftversenbun«: Myjährig 5» k. halbjährig lli X. 3« «lmtoi: »anzjühri« '"Mri, li j^, y„r dle Yustellun« . Die «Laibacher Heltnng» erschewt lüglich, »tl «uen«lh»e d« S«»»»«»»«M» !»»«t>,< fich Mitloiie^H Nr, IS- die »"«»"« MMoiiöstrah« Nr. lß, Sprechstunde^ der Ned^M"""",«»' vormittag». Unfranlieite Ariefr w«iben nicht angenommen, Vlanuskriple nich< zurüllgeftellt. " "" Velephen-Uv. der Medaktwu 52. NchtamMcher Geil. Der Krieg gegen Italien. ^^ ^ Kriegspressequartier wird gemeldet: An-z^"° Jahre sind verflossen, seit der Krieg in seiner ^^ Mitleidlosen Furchtbarkeit die Welt durchtobt, über ^tell^ >.,^" Millionen Familien unbarmherzig dahin-itt ^. fingst noch blühende Städte, Märkte und Dör-Ikü^utt und Asche legt und alles Fühlen und Den-^ .'.^" ehernes Gebot hineinzwängt, das da befiehlt, ^ "aucnoen Feinde dm möglichsten Schaden zuzufü-^^ade dieser Weltkrieg, in den die Staaten und H» ^ll ihrer gesamten Kraft eingetreten sind und ^ k, ^ ^^^ ^'^^ ^ Vesiegung einer Armee, son-^v^ Niederringung des ganzen Stnatstörpers ist, ^^ Krieg wieder in seiner wahren furienhaftcn Ge-Zch^öeigt, die eine durch Friedenskongresse und !»ie^^'cWvotschläge ;„ trüg,crische Sichchheit ge-«ü^ Menschheit längst überwunden wähnte. Nahezu kl»»M ^'^ ^" Kanoniere. Ihre Piloten warfen Vom-^ ^l"s aus offene Städte, und scherten iich wenig ^ ^ °" Frauen und Kinder uucrlöstcr Volksgenossen ^ lu Q^"^ '" Schlossem i,nd Privatgcbäudcn da- ^u„ ^"^^u kamen. ^i^" aber, da unter zahllosen Bomben, die c-uf die '^kNll^^ Objekte der Festung Venedig niedergingen, ^Nte ^"eben sauste und Fresken r.on Ticpolo be schrei ' "bebm die italienischen Blätter ein Zeter-3^ .^^ bie Barbaren; sie scheinen der sonderbaren ^'. »v^ ^'"' bcch Itnlim, da es uns den Krieg er-I^'abe ^"^^^gl sei, uns jeden Schaden zuzufügen, >, ^ wir ihm. Die Wut ist so groß, daß wir Bar-^^^herausnchmcn, gleich den in den Farben aller Menschenrassen schillernden Streitern der Kulüirnationcn den Krieg als ein Ringen mit Gcgcilscitigtcit aufzufasp sen. Zur Ehre menschlicher Vernunft mag zugegeben werden, daß die Italiener nur Entrüstung heucheln, um auf das sich nie verlengnende G^miit der Barbaren zu spekulieren, denen Kunstschühc stets ein heilig Gut waren. Es möchte ihnen passen, daß wir w Hinlunft ihre militärischen Rüstungsstätten aus Besorgnis, durch Fehl-ticffcr Kunstschätze zu beschädigen, ungeschoren liehen. Diese Sentimentalität haben uns aber die feinde gründlich abgewöhnt, indem sie in diesem uns aufgczwunhencn Kampfe vor keinem Mittel zurückschreckten, das uns ihrer Meinung nach nur irgendwie schaden löuntc. Sie haben uns erst die volle Bedeutung des Albclwortes ,.Aug' um Aug', Zahn um Zahn" klar gemacht. Jener Feind aber, der sich zuerst dcv Vundcsftflicht entzog, um in scheinbar kritischer Ttunde die heuchlerische Maske gänzlich abzuwerfen und uns hinterrücks wie ein Strauchdieb anzufallen, hat das Hecht auf jegliche Rücksichtnahme verwirft. Wir haben das Land, d.is solch einen Reichtum an Kunstschäkcn birgt, nicht in den Krieg hineingezogen, wir müssen daher jede Verantwortung ablehnen, wenn ihm daraus durch uns Schaden erwächst. Wir empfinden den ideellen Verlust, der die ganze gesittete Welt durch die Vernichtung von Kunstwcrten trifft, schmerzlich, doch wird dor Schmerz durch die Tatsache gemildert, daß ein tückischer Feind materiellen Schaden erleidet, wenn ihm das Erbe nach großen Vorfahren durch die Kricgsereignlsfe gcfchmälert wird, ein Erbe, das ihm weniger aus Kunstbegeistcrimg denn als crgio-bige Emilahmsquelle von Trinkgeldern und als Fremden-anlockungsmittcl lieb und tcucr ist. Tn<5 Zetergeschrei der italienischen Presse verrät, wie empfindlich die stets gut rechnenden Welschen durch die geringste Schmälcrung ihrer Frcmdenmdustric betroffen werden. Hoffentlich weist dies unseren Soldaten den Weg, den Angriffen der Italiener auf unsere offenen Oric und Spitäler von nun an ein Paroli zu bieten. Unfere Frauen und Kinder, die hilflosen Verwundeten sind uns weitaus teurer als leblose Kunstwerke von noch so hohem Werte. Mag sich die empfindsame Welt über l>ie Barbaren entrüsten, wenn sie die gebührende Antwort auf Frebcltaten nicht fchul-dig bleiben. Aug' um Aug', Äombc um Bombe! Unfcre Schuld ist es nicht, daß den Kunstschützen Italiens zur Zeit der Entfesselung des rücksichtslosesten Krieges leine Hüter zur Seite stehen, die ihrer hohen Kuliurausgabe , würdig sind. Wer in einem Glashause sitzt, darf nicht damit anfangen, des Naäibars Fenster einMncrfen. Lolal- und Provinzial-Nachrichtcu. Im Laibachcr Kastell zu Besuch (Fortsetzul'g.) Nicht allein nur eine Decke mußte in Abtragung kommen, wenn anders Einstürze verhütet wcrdcn sollten. Wie altersschwach die Decken und mit ihnen als dere» .Kehrseite die Fußböden der oberhalb gelegenen Räume mancherorten sind, kann gegenwärtig im sogenannten alten Hungerturm wahrgenommen werden, wo soeben eine solche Abtragung in der Durchführung begriffen ist. Da ragen aus dem ins Fachwcrl gehauenen Loch wurmstichige und halb vermorschte Balken, daß man sich wundert, wie das Zeug überhaupt noch etwas tragen konnte.. Von den Wänden wurde der Bewurf abgekratzt, damit die Mauern auf ihren Zustand genau geprüft und nach Bedarf wieder fest gemacht werden konnten. Wo es erforderlich schien, wurden Eiscnbänder angewendet, dw mit das altchnvürdige Gemäuer ja desto dauerhafteren Halt bekäme. Beim Abkratzen des Wandbcwurfcs i» einem Gange des stadtwärts gelegenen Traktes stießen die Arbeiter auf eine vor Alter verblaßte Freske, lonnte» jedoch troy vorsichtiger Arbeit nicht mehr bloßlegen a!5 ein trapezförmig sich dehnendes Fcld. Die übrigen Tlile der Malerei, die wohl, die ganze Längswand des Kor ridors geschmückt haben mochte, sind leider nicht mehl ausfindig zu machen. Der vom gemachten Funde unver züglich verständigte Kastellkommandant Major Ritter von Kern ließ den mit der Restaurierung der Fresken in der historischen Schloßlapcllc des hl. Georg betrauten a?at>? mischen Maler Sternen kommen, das bloßgelegte Fr^ lcnfeld untersuchen, kunstgerecht waschen und nach Tun lichleit auffrischen. Gut sichtbar ist es dennoch nicht ae-wordcn, weil es ziemlich hoch oben am Deckenranbe liegt und die Helligkeit des Korridors zu wünschen übrig läßt. Die Hauptsache ist indes, daß der Fund unter den Händen der Maurer nicht gelitten hat, sond.'ü-n dank dem Kunstsinn des Kastellkommandanten erhalten ae^ blieben ist. Wie die Decken und Wände, so waren auch die mei sten Fußböden einer gründlichen Wiederherstellung drin- Am toten Kee. Roman von Nobert Kohlraufch. H... lb8. HortsfhUNg.) (Äacbdvull verboten.) i^sler/ ^Wiegen. Der Wind schien ihnen ctwas zu-!^l« die !n l" verstanden seine Sprache nicht. Jetzt "h z°^"""'"- "Sie sagten, daß er - daß Nrei-"«a war, weil man das Boot benutzt l,atte?' »Ja. ^ s^ Kleber . ^"'" '^Niss, ?I^ drückende, seltsame Schweigen, in dem 'i ^brn^ "'"'"crtcn. Diesmal war es Vassow, der >^'«Cc,?' "Baronin, ich habe eine Bitte. Legen ^. einem ^t '" ""ine Hand. Es ist nicht Fraucn-^"dacl,. brechen nachzuspüren. Und wenn Sie U ">ssl,!'/°" bcm Sie gestern sagten, noch immer ^Nch bi?^ ""lien, - es muß auch ohne das ^Iunsch ^" allgemeinen kein scharfer Denier, aber H^N." Er 5 äu dienen, wird meinen Geist rege V^Nen ..leitete seine letzten Worte mit einem ^ leiner '? """'" "eilcgene" Lächeln, doch das "er sM ""Ncn verriet, wieviel Eifer und Energie h, Tie """ten. 'H^. l""Nsam den Kopf erhoben und sah ihm '"<»" er s!^""v"cher Ausdruck war auf ihrem Ge- ^ ^ ' ^. "'cht erklären konnte. „Sie sind gütig," ^ haben?- ""^ ^rc Stimme war weich. „Und ^le recht, wenn Sie meinen, daß ein Mann mehr auszurichten vermag in solchen Dingen. Aber ich kann es doch nicht erlauben." „Warum nicht?" „Weil Sie sich nicht in Gefahr begeben sollen, nicht in Gefahr um meinetwillen!" Sie hatte die Worte rasch und lebhaft hervorgestoßen und war mit ausgestreckten Händen auf ihn zugetreten.. Ihm aber weckte dieser Ausdruck nichts als hellen Jubel in der Seele. Sie wollte ihn schützen, ihn halten, sie zitterte für sein Leben, — gab es ein größeres Glück? Er wagte nicht, ihre Hände zu ergreifen, doch der innere Jubel klang in feine Worte hinein. „Gefahr? Ich habe sie niemals gefürchtet." „Sie ist Ihnen vielleicht näher, als Sie glauben. Ein Mann, der gemordet hat, ist wie ein angeschossenes, wildes Tier, das um sein Leben kämpft." „Ich würde mich freuen, mit ihm zu kämpfen. Und für Sie kämpfen zu können, Baronin, wäre mir das größte Glück. Nein, oas dürfen Siel mir wirklich nicht verbieten!" Sie lächelte, doch schien es ihm, als wenn Tränen in ihren Augen 'ständen. „Wenn ich's nicht darf, — nun gut, ich will Sie nicht hindern. Aber versprechen Siel mir Vorsicht, Schonung für sich selbst. Ich bitte Sie darum." Jetzt ergriff er die ausgestreckte Hand, beugte ,ich nieder und küßte sie- „Alles, alles, — ich will alles tun, was Sie mir befehlen." „Ich befehle nicht, Baron, ich bitte nur." „Aber Ihre Bitte gilt mir mehr als ein Befehl. Ich werde nicht ruhen und rasten, bis ich vor Sie hintreten kann und Ihnen sagen: ,Das Rätsel ist gelöst, und Sie stehen rein wieder vor der Welt." „Ach, die Welt!" Sie brach ab, sie sah ihm wieder in die Augen, um dann in sichtbare Verlegenheit ihre Blicke von ihm abzuwenden und abermals auf die ae-fundenen Gegenstände hinavzuschauen. Und nach einer Weile fasste sie halblaut: „Als ich die Decke hier stickic, dachte ich auch nicht, sie so einmal wiederzusehen. Es war ein Geburtstagsgeschenk für meinen Mann." „Und jetzt soll sie helfen, seinen Mörder zu entdecken." „Vielleicht, — das Dunkel ist noch imm?r sehr dicht, und aus dem einen Rätsel ergeben sich andere, neue. Wir beide wissen jetzt, wo mein Mann ermordet wurde. Hier oiesc Dinge stammen aber aus dem Zimmer, in dem wir ihn fanden. Das goldene Falzbein wenigstens legte ich selbst an jenem Abend auf die cinnenannenen Briefe m,f seinem Schreibtisch." Vassow dachte still einen Augenblick nach, um dann Zu sagen: „Die Sache ließe sich wohl erklären, aber -" .Aber was?" „, , ^ ^ . Es müßte bann mehr als ome Person an der Tat bctcil'igt, oder der cine müßte ein ungewöhnlich ftailer und großer Mensch acwcsen sein." Die Baronin bewegte langsam den Kopf zur Bejahung. «Groß und start, — ja, Sie, haben recht " (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 263 1894 16. NovemberNN^_ gend bedürftig. Auf den Gängen wurden die Fliesen eingerenkt, in den Stuben und Tälen die stark ausge^ tretcnen und schadhaft gewordenen Dielen durch neue ersetzt, dah dcr gehobelte und blank gescheuerte Fußboden dem Raume alsogleich eiu gefälliges Aussehen gab, zumal sich Wände und Decken in frischer Weiße, wenn nicht gar iw farbiger Musterung präsentieren und nicht mehr so öde und gefängnismäßig anmuten wie vordem. Auf daß die Korridore anheimelnder berühren könnten, ließ der Kommandant in die Wände gar Reliefs fügen, die der akademische Bildhauer Zajcc seinerzeit im Ka^ ftcllgobäude gelassen hatte. Weiß, weil sie aus Gips sind, machen sie sich in den weißen Korridorwänden recht gut und täuschen ob ihres religiösen Darstellungsgegcnstan-des dem Korridorwandercr die Empfindung nor, er durchschreite einen Klostergang. Weil cs eben die Krcm-kenabteilung des Schlosses ist, die dieses Wandschmuckes teilhaftig wurde, meint man schier, es müsse nach landläufiger Einrichtung aus einer dor frischgestirichenen Türen alsbald eine Barmherzige Schwester treten und, am Maucrbildll uorübergelangend, ein Kreuz schlagen. Zu einer solchen Erwartung gehört gar keine allzureiche Phantasie, so vollständig ist die Umwandlung, die die baufällig gewesenen, tristen Gefüngnisräume unter kun-dlger Leitung erfahren habcn. (Fortsetzung folgt.) — (General Boroevic über die dritte Isonzo- Schlacht.) Das „Fremdenblatt" erhält von seinem Kriegsberichterstatter Geyer folgende Meldung: An der Ijonzofront, 13. November. Das Vild der dritten Schlacht am Fsonzo tritt jetzt aus den Berichten der obersten Heeresleitung, den Erzählungen einzelner Mitkämpfer und den Aussagen italienischer Gefangener immer plastischer hervor. Ich halte alle Stellungen, wie ich sie bei Beginn des Krieges übernommen habe, sagte gestern General Äoroevi^-, und er sagte noch eines: Ich bekomme furtwährend Briefe aus dem Hinterland mit Fragen, ob es wahr sei, daß Gärz gefallen ist. Auch bei Görz sind wir keinen Schritt gewichen. Das Mißtrauen ist nicht recht begreiflich. Hier an der Front ist das cm-deirs. Vom einfachen Soldaten bis zum Höchsttomman-dierenden herrscht eine Stimme der Begeisterung über den Ausgang der dritten Isonzo-Schlacht. Unsere Artillerie hat in der dritten Isonzo-Schlacht wieder hervorragende Leistungen gezeigt. Viele Angriffe des Gegners kamen erst nicht zur Entwicklung, weil sie unser zielsicheres Geschützfcucr fofort erstickte. Namentlich in den Görzer Kämpfen hatte Artillerie unsere Defensiv-aktionen aufs wirksamste unterstützt. Vei dein Sturm auf Oslavija, das die Italicner nur einen Tag besetzt hielten, bereitete unsere Artillerie die Sturmarbcit der dalmatinischen Landwehr vor. Der Volltreffer einer Minen-aranate tötete allein achtundsechzig Italiener, die sich gerade im Hofe einos Hauses aufhielten. — lEhrcnmedaillcn vom Ruten Kreuze.» Außer dem Obinann des hiesigen freiwilligen Feuerwehr- und Ret-tungsvereines, Branddirektor Josef Turk, wurden folgenden Mitgliedern dieses Vereines für deren Verdienste Auszeichnungen mit der Kriegsdekoration verliehen: die Silberne Medaille dem Obmann-Stellvertreter Anton Dinter, dem Schriftführer Alois Pipp, dem Cxer-ziermeister Johann Dax sowie den Mitgliedern Anton Zdravi<- und Kaspar Kumelj, die Bronzene Medaille den Mitgliedern Anton Kau<-i5, Anton Ka-dunc, Max Levec, Franz Lavajnar, Anton I c-zer,5e;k, Franß Florjan^i,«, Franz Kalmus, Ignaz Kvas, Vid Vratovi und Anton Perte-telj. — Die Medaillen werden morgen in festlicher Weise überreicht werden. — (Wehrschild in Eisen.) Wie man uns aus Krain-burg berichtet, wurde die feierliche Benagclung des unter der Ägide der dortigen Stadtgcmeinde errichteten Wehrschildes in Eisen auf den 5. December festgesetzt. Der hübsch ausgearbeitete Wehrschild ist etwa einen Meter hoch, schwarz umrandet und weist nif silbergrauem Felde das Wappen der Stadt Krainburg. — lAus der Diözese.) Das Raubcrsche Venefiziat wurde dem Domkaplan und Regenschori Herrn Stanko Premrl verliehen. — (Spende.) Ihrer Exzellenz der Frau Baronin Schwarz hat Frau Eugenie Ras pi fur den Labch dienst 30 6 übermittelt. — (Für das Elisabeth - Kinderspital) hat Frau Magda Schleimer 40 Kronen, die fürstlich Schän-burg - Waldenburgsche Forstvnwaltung ein Reh gespendet. — (Die »rieasversicherun« des Witwen- und Waisen. Hilfsfonds.) Die Einberufung der gemusterten Jahrgänge 1875. 1876 und 1877 hatte einen wahren Sturm auf die Krieasbersicherung zur Folge, der kaum bewältigt werden konnte. Es wurden in diesen Tagen nicht weniger als 15.000 neue Kricgsversichcrungen mit einer Versicherungs-summe von ungefähr 14.700.000 Kronen aus den Kreisen der landsturmpflichtigen Körperschaften angemeldet- ein Fall. der wohl vereinzelt in der M schichte desVersicherungs» Wesens dasteht. Die Kriegsversicherung weift heute, nach kaum siebenmonatlichem Bestand, gegen 78.000 Kriegs-versichcrte mit einer Gesamtversicherungssumme von 76.800.000 Kronen auf. Angesichts dieses beispiellosen Erfolges wird wohl niemand mehr die Notwendigkeit dieser Wohlfahrtsaktion bezweifeln, um so weniger, als die be- rcitZ ausbezahlten Entschädigungssummen eine stattliche Höhe erreichen und die Post täglich Dantschrciben von Kricgersfrauen bringt, die in bewegten Worten für die geleistete, meist dringendst benötigte Zahlung danken. Immer wieder muß allen Angehörigen ocs Heeres und des Landsturmes der Abschluß ciner Kriegsversicherung angeraten werden. Der Abschluß der Kriegsversicherung ist an tcinerlci Formalitäten geknüpft und bildet mit seinen geringfügigen Prämiensähen, die zudem noch in ganz kleinen Monatsraten abgestattet werden können, einen Akt der wirksamsten Vorsorge und Eelbsterhaltung. Niemand sollte die Kriegsvcrsichcrung geringschätzen; sie greift ergänzend in die oft nicht ausreichende staatliche Unterstützung ein, ihr Abschluß ist eine der obersten Pflichten dcs triegsdienstpflichtigen, Ernährers seiner Familie gegenüber. - (Verlustlisten.) In der Verlustliste! Nr. 302 sind vom Landwehrinfanteriercgiment Nr. 27 folgende Offiziere als kriegsgefangen ausgewiesen: Fähnrich in der Reserve Engel Josef, 7. K.; Leutnant Dr. Groger Eduard, 3. K.; Fähnrich in der Reserve Pacherj Hermann, Fähnrich in der Reserve Quantschnigg Heinrich, Leutnant Scdla^ok Richard, 8. K.; Kadett in der Ne-sorue Wellnar Josef, 5. K. — In der Verlustliste Nr. 303 sind folgende aus Kram stammende Hoeresangehörige ausgewiesen: vom Landwehrinfanterieregiment Nr. 36 als oenvundet die Infanleristen: Banlo Alois, 4. K., Bartol Fra>^, 6.; Bele Franz, tt.; Venedll Lorenz, 3.; Beneditt Lorcnz, 2.; BorUncr Franz, 1.; Brygar Josef, 4.; Brinouec Victor, 1.; Vrodnit Johann, 4.; Vrus Johann, 7.; Dolinar Matthias, Glavcm Julius, 4.: Gr-K'ar Johann, Hauptman Alois, 6.; Iler.^i6 Johann, -1.; Ilovar Franz, Kclvwar Franz, l.; Kravintovec Paul, 8raj Anton, 6.; Srebrnjat Franz, 6.; Elipic Martin, Strajnar Anton, 4.; Vidmar Franz, 8.; 5torp. Vladika Julius, 4.; die Infanteristen Vrhovec Franz, 1.; Zajcc Franz, 4.; Aelto Josef, 6.; als tot die Infanteristen Iamnit Anton, 3.; Iurtoviö Rudolf, 4.; Koncilja Anton, 5.; Sturm Franz, 4.; — oom Infanterieregiment Nr. 15 als verwundet, die Infanleristen Ve-nedik Josef, 1.; Cvelbar Johann, 6.; Debclut Jakob, 4.; Zgf. Koreiwan Josef, 3.; die Infanteristen ^loda Anton, !).; ^clcznil Anton, 3.; Zeonil Andreas, 2.; als lot Inf. Cvelbar, 13. K. — In den Verlustlisten Nr. 304 und 305 sind Ldsch. Slabl Matthias LdschR 11. 35. MK., als tot und die Infanteristen des bosnischchercc^ govinischen Infanterieregiments Nr. 2 Eisner Adolf, 1'.i. K., und Icrina Franz, 3. K., als verwundet ausgewiesen. — In der Verlustliste Nr. 307 sind die Kadetten in der Reserve Kresse Franz und Zherne Alois, beide des IN 17, als verwundet ausgewiesen. Ferner sind in dieser Verlustliste folgende aus Krain stammende Heercsangehörigc ausgewiesen: vom Infanterieregiment Nr. 97 als kriegsgefangen die Inlantelristen Dulenec Alois, 9.; Isteni^ Josef, 3. <3K. (verw.); ErsNes. Kan dare Franz, 7.; die Infanteristen Kav<^ Franz, 7.; Milavec Franz, 3. (5K.; GrsNes. Mrak Franz, 7.; Ins. l^abec Anton, 2. Eil.; — vom Infanteriereg im :nt Nr. 5>5 die Infanteristen, Granig Franz, 14., verw.; Leben 7>iranz, 14., tot; Korp. Pugel Johann, 10.. Inf. Recelj Ignaz 12., verw.; — vom Landwchrinfanteri^res.iinent Nr. 3: Inf. Urbas Johann, 5. K., verw.; — oom Land-wehrmfanterierWncnt Nr. 5: ErsNes. Fuk Andreas, 1. EK., kricgsgef. — Berichtigungen: Inf. Vcnko Anton, IR 97, 2. EK. (aus Grafenbrunn), verw., kriegt gef.; ErsRes. 5irca Johann, LIN 5, 4. EK. statt 6. MK. (aus Adelsberg), kriegsgef. (war verw. gemeldet); Kadett in der Reserve Basaj Josef, bh FIN, 4. K. (aus Predassel), triegsgef. (war verw. gemeldet). ..... (Postalisches.) Versetzt wurden: der Oberpost- meister Luzian Kovaäiä von St. Luciaa. I. nach Radmannsdorf, der Postmeister Anton Ui^alar >ion Vel-dcs 1 nach Reifnitz, der Postoffiziant Marius Maitzen von Robigno nach Trieft 6, die Postoffiziantmnen Anna Zitterer von Ill.-Feistritz nach Ncumarltl, ß^briele (YLaiar von Barcolo nach Trieft 3 und Maria Pali5 von Abbazia nach Neifnitz. — In den bleibenden Ruhestand lverdcn verseht: der Oberpostmeister Adolf Mulley in Unter-Loitsch; die Postmeifterinnen Margaret« Palisca in Albona, Mathilde Ko j in Travnik in 5train und Paula Me den in Dornegg. Zur Vesehung gelangt die Post-meistcrstelle in Travnik in Krain lll/1). Bewerbnngs, iermin 3 Wochen. >— (Frequenz der Staats» und Privatmittelschulen in Krain im Schuljahre 1915/16.) über dic Frcqncnz der in Krain bestehenden Staats- und Pribatmittelschulcn zu Beginn des Schuljahres 1915/16 werden uns nachstehende Daten mitgeteilt: Am Ersten Staatsgymnasium in Laibach mit acht Parallelklassen beträgt die Zahl der öffentlichen Schüler 626; auf die vier unteren Klassen entfallen 404 und auf die vier oberen Klassen 222 Schüler. Am Zweiten Staatsgymnasium in Üaibach mit zwei Parallelrlasscn beträgt die Zahl der öffentlichen Schüler 319; auf die vier unteren Klassen entfallen 213 und auf die vier oberen Massen 1W Schüler. Am k. t. Staatöaymnasium Wt ^ scher Unterrichtssprache in Laibach betränt die ^ .. ^ öffentlichen Schüler 181; auf die vier "»teren ^"^^ entfallen 108, auf die vier oberen Massen 73 .^" ^il k. t. Stnutsobcrgymnasium in Gotisch« beträgt °"/' der öffentlichen Schüler 117; auf die vier ""^"".^ entfallen 87 und auf die vier ubcrcn Klassen 30 "?, ' Am k. k. Kaiser Franz Ioscph-Staatsssyninasw'N w>"^. bürg beträgt die Zahl der öffentlichen Schuler ^ "> ^ die vier unteren Klassen entfallen 190, auf d,e "^V^ rcn Klassen 82 Schüler. Am Siaatsgymnaswm M m ^. wert beträgt die Zahl der öffentlichen Schüler "», ^,^ die vier nntcrcn Klassen entfallen 121 und aus on oberen Massen 77 Schüler. Am fürftblschoflichen ^ gymnasium in St. Veit ob Laibach mit zwei Par"" ^. sen betrügt die Zahl der öffentlichen Schüler 3«. ^ die vier unteren Klassen entfallen 240 und aus on ubcrcn Klassen 103 Schüler. An der k. t. Swatsove schule in Laibach mit neun Parallelklassen betragt o^eo^ dcr öffentlichen Schiilcr L42; anf die vier unteren^ ^,, entfallen 479 nnd allf die drei oberen Klassen 1 ^ ler. An dcr Stanisoberrealschule in Idrla bcträat I>,c ^ der öffentlichen Schüler 111; auf dic vier u"^""^hMl. entfallen 83 und anf die vier oberen Klassen 28 ^ ^ Am Kaiser Franz Joseph städtischen Laibach beträgt die Zahl der öffentlichen ^""^ ^ 274; anf die vier unteren Klassen entfallen M MMl-die zwei oberen Klassen 83 Schülerinneu. D>o ^ ^ zahl der öffentlichen Schüler an sämtlichen ^"a s^n Privatmillelschulcn in Krain, einschliessiich ^^^ghrc MäochenlyzcnmL in Laibach, beträgt smuit im ^ d«aiu hat ,^ <,n der Lehrerin Maria Schauta als H'^^, ^chec ^ vicrklassinen Privatknabenvultsschnlc dcs "^^. ^ luratoriums in Laibach zur Kenntnis ae»"' hr ^erbess^^ ncndc Zuschrift: In einem recht ^^^0/"^,,' bedürftiaen Zustand befindet sich die .^^ g>bl ^ lino" in der Gegend des .Hauses Nr. ^'z, ,nch"" „»d Straßcnlörpcr Quadratmeter große '"'" ^ O"!"^ .„. meter tiefe Locher, die bei Ncgcnwetter ^^,,' i„c Schlamm gefüllt sind und den Weg u"p^m^he^. aber auch bei trockenem Wetter '." ^adf''h^.de^ ernstliche Gefahr für Fußgänger un° -" ghelst"^ Mit, einigen Fuhren Schotter wäre oc" ^ b," geholfen. . ^lZe"""^ ^ ^ (Clefundenc Gegenstände) "'. ^o'''p"^" >'^ 10. Novcinbcr: cin brauncr s"be"^ ^ ci" ^^' schwarzes (^cldtäschchcn mit 13 ^- ^f,„lro"^ A,^ Geldtäschchen mit 72 K'. 80 H., "ne ^.^ ^ K- "^ 1 5-eine Inxmziglronenbantnote. ein Buch ^^Htcl " notcn. eine Zchnkronenbanknotc. ew« Stt""^^ 1- ^' 56 H. und cin Weiher Kinderschuh 'M ^.^ pM ^ -. (Verlorene l^eaenständc) '" ^ ^t 4« ^>'d' 10. Novenlbcr: einc schlvarzc ^ldta ^ schM<. c'»'' braune MIdtasche mit etwa 6 i'., ^,jt ^ Ziv»^ ' tasche mit 3 K.. eine braune Gcld^ 30. ^ schwarze (Geldtasche nnt 14 bis ^ K. ^. ""' ^ z'"' eine schwas Handtasche mit drei S^^rin ^7 "'' Handtasche mit 21 K.. ein «olden" ^ ,„it c Fi"0' Steinen bcsetzt, eine braune Gcldtas^ ^> -eine braune Geldtasche mit 3b K. ' ^ ,.,it ^,, ring mit zwei Diamanten. 80 K. und Kassaschlüssel, eine sch""^ ^„e s^„ F"" 10 K.. ein Paar goldene Ohrgeh""" ^ ^zt tasche mit 8 K.. ein goldener Eyer ___Laibachcr Zeitung Nr. 2«3_____________ 1895 Ni. Noucmbcr 1915 gramm I. V. 18./0. 1UM. cinc silberne Tnla-Armband-^lhr, cine schwarze Handtasche mit einer Geldtasche, etwa 16 K. und eincm Schlüssel, ein schwarzer Regenschirm mit gelbem Griff. . ^'lKranzablösnng.)^ Herr Professor H. Podlraj-I^k hat anstatt eines Kranzes für seinen verstorbenen mcund Fcrd. Stcgnar den Betrag von 10 X sür, Weih-^chtsgalbcn den Soldaten des Infanterieregimentes ^" l? gespendet. ^ lKranzablösung.j Frau Hauptnmnn Kubin hat Matt nncs Kranzes für den verstorbenen Herrn Leo Tuppantschitsch dem Labcdieust l0 X gespendet, t» - ^. ^3ür die Kriegsblinden! Für die geplante Lan-^s-Mindcnanstalt haben weitere Spenden eingesendet: ^ Mädchcnmaricnlongregation in Stranje 60 X 50 k, ^^Stadlqemcinde Idria 200 X (zweite Spende), die ^onnnistration des „Slov. Nar>)d" die Sammlung von ^? ", die Gcndannerie in Nadna bei Lichtcuwald, die Nllmmlung von 30 X (freiwillige Gaben bei der Aus-«lellunss von Reiselcgilimationen), Herr Dombechunt und -nalat Matthias Kolar l(X) X, die Fraucnmarienlon-«Hation in Trieft UX) X und Ungenannt 1 X. Ver-M's Gott, O« ^ ^"k Herbst- und Winterpflegeftätte fiir l. u. l. ^Nlzlerc.) Die Notwendigkeit, anch während des Herb-ei? "'^ ^^ Winters den rclonvalcszentcn Offizieren /^n in jcder Hinsicht angcinehmen Kurmlfenthalt zu Mglichcn, veranlaßte die Leitung der de,n Landes-Mvereinc vom Noten Kreuze unterstehenden Pflege-^Ue für f. und t. Offiziere Pension Henckel in Vad Rei-^enhall (Vaycrn). Chefarzt Dr. Anton Bulling, zu dem ^lschlussc, den Nc trieb ganzjähriss aufrecht zil erhalten, """tjz im Vorjahre hatte der Herbst- und Winwauf-^alt bei den in den Anstalten für Angehörige der Aschen Armcc untergebrachten oiclcn Hunderten von Kriegsteilnehmern bei Nachbehandlung von Lungen-und Halsschüsscii sowie bei allen Erkrankungen der Ati-numgsorganc die gleich gi'instigcn Erfolge wie die Eom-mcrlur gezeitigt, so daß durch die seitens des l. und ?. Kricgsministcriums (siehe Verordnungsblatt vom Olsten Juli l. I.) ale> Pslcs,'cMtc für Offiziere herangezogene Anstalt den Angehörigen der österreichisch-ungarischen Armee auch im Herbst und Winter Heilung ihrer Leiden ermöglicht ist. — (Kriegstrauung.) In der hiesigen Franziskaner-lirche fand gestern die Kriegstraunnss des Einjährig-Freiwilligen Herrn Dr. Emil Ienko, Auskultanten, beim hiesigen Landcsgerichtc, mit Fräulein Veitha Lindtner statt. Als Trauzmgen fungierten die Herren Stlltionschcf I. Icnlo, Vater des Bräutigams, und Oberoffizilll Spende, beide aus Littai. ^ (Vorriickung.» Seine Majestät der Kaiser hat die Vorrückung der Professoren an der Marineakademic Franz Vajda und Friedrich Iuvanc iö in die VII. Rangsllassc angeordnet. — (Vom Mittclschuldicnftc.) Seine Exzellenz der Minister für itultus und Unterricht hat genehmigt, daß der k. k. Professor des Staatsgnmnasiums mit deutscher Unterrichtssprache in Laibach Josef Lob bis auf wei leres, längstens jedoch auf die Dauer des Schuljahres 1915/16 der Staatsobcrrcalschule in Laibach zur Dienstleistung zugewiesen werde. Theater, Knnft und Literatur. — i„Die Welt ohne Männer".) Posse von Alexander Engel und Julius Horst. — Das am Sonntag gegebene Stück verdient die Bezeichnung Posse, weil es nirgends einen tieferen Kern und Inhalt aufweist, macht aber doch im Gegensatz zu sehr vielen Erzeugnissen die- ser Gattung Ansätze zur Sittcnschilderung, Eharatter-zcichnung und weist eine zusammenhängende Entwich lung auf. Das außerordentlich flotte Spiel, das besonders die Hauptdarstellcrin Frl. Käthe Telona ihrer wortgcscgnetcn Nolle zuteil werden lieh, gestaltete den Abeud zu einer fesselnden Unterhaltung. Das Fräulein vcrfi'igt über große Vülinensichcchcit und fcheint auch cnistl'rc Geim"it«töne zu treffen, Ihr lebhafte Temvera-mcnt wirkte sichtlich belebend auf das ganze Zusammen-spiel ein. AIs ihr Partner und schließlich« Nriiutigam lrol ihr rbcnbürtiss Herr Haus T 1 olfa zur Seite, ein Schauspieler, der mit August 5leil holz vom Vorabend große Ähnlichkeit zu haben scheint. Das Stück ist reichlich ausgesponnen, um seinem Ziel, jedem Mädchen zu cinem Mann zu verhelfen, ncchezulomm?n!. Auch alle »briyen Darsteller gaben ihr Nestes an munterer Lärme, j so daß das Publikum in die heiterste Stimmung versetzt war. Besonders beifällig wurde lin Eouplct des Herrn Arnold Iuhn über das zeitgemäße Thema: .Gott strafe England" aufgenommen. Auch nach dieser Vorstellung darf man künftigen Vorstellungen aus dcm Gebiete des Lustspiels mit besten Erwartungen entgegensehen. Ernstes scheint uns ja in so ernster Zeit auf der hiesigen deutschen Bühne nicht geboten zu werben. Das Theater war wieder sehr gut, großenteils von Nicht-ansässigen, besucht. H. — (Aus der deutschen Theaterlanzlei.) Tic Dire?- ! tion erlaubt sich, auf den ganz famosen neuesten Schwank „Herrschaftlicher Dienen gesucht' aufmerrisam ^u machen. Die Verfasser haben da eine höchst originelle, tolle Idee verwertet und in urdrolligen Situationen und witzreif chem Dialog ein wirklich sonnig heiteres Stück geschas fen. Die besten Kräfte des so beifällig aufgenommenen Lustspiclftersoncüs sind in den Hauptrollen beschäftigt. Es ist also ein zahlreich besuchtes Haus zu erwarten. Der Krieg. Telegramme des b. k. Telegraphen-Korrespondenz Kureaus. Österreich-Ungarn. Von den Kriegsschauplätzen. 1.') 3'^ 15. November. Amtlich wird verlantbart: bri » ""b^- Russischer Kriegsschauplatz: Die ttnmufe ^f.^"rton)sl li"bcn gestern einen vollen Erfolg herbei-h^ ^- Der geschlagene Feind wurde aus den« Styr-H?^ ührr den Fluß zurückgeworfen. Wahrend seines !chlltt" ^üllz,,n.cs hat der Gegner alle verlorenen Ort« H.ltNl angezündet. Hiemit haben die vierwöchigen ^Nllnd ruhmvollen >tnn,pfc um Czartorysl ebenso Kl ?5"l!c dcr Nüssen in il,rc ursprünglichen Ctellun-^ ^^'^^ wie die seinerzeit von den russischen Trup-z^Mm'NstMoll annctundinten Durchbruchsversuche bei H^'l"wce an ocr Strypa. Die schon gestern angegebrne M^^ "^ht sich. Sonst sind leine nrnnenswerten Eleiss!» ^ ^l verzeichnen. - Italienischer Kriegsschauplatz: „rß^"^ichl> Anssriff^tätigleit an der Isonzo Front l»at "^! bleicht infolge des strömenden Regens, sichtlich ^ ?^"' ^'n Abschnitte der Hochfläche von Dobcrdo ^M ^ b^iia. weiter grlänrpft. Am Nordhnngc dco >N ^ ^"n Michele gelang eö den Italienern wieder, »Xs^ ^urch schwere«? Artilleriefeuer geschlagene Lulle ^ al, ^^^""N einzudringen. Starte feindliche Kräfte, ^lyin ^ "ördlich dieser Einbruchftellr zum Angriffe ^ssen^"' ^"locn blutig abgewiesen. Hierauf fetzte «nfer ^iy zl,^lff ein, der das verlorene Fruntftüll vollft«n-^^lich ^^^"""" "no dem Feinde außerordentlich große ?°Nrn d "'^"^- ^luch ein ftarlcr itali-nischcr Angriff '"»N,^^"nte dei sei Vusi brach wie allc früheren zn-^ 58 2-!^ ^^ Vcschicßung von Görz wurden bis« h"User "^^p"s"ncn getötet, 5l< verwundet, etwa 30N ^8t. ^""^ fast alle Kirchen und Klöster schwer lieschii» ^°na'? ""l"" Fluggeschwader belegte neuerdings ^^lpl^ ^hlrrichcn Bomben. - Südöstlicher Kriegs-"°ch ^ ^ ?Ulc Armeen »erfolgen. Nnr ftellc„weisc halt twiner ."^' ^«scre Vi cgradcr Gruppe hat die Mon-'°>vir ^ .über den Lim zurückgeworfen und Sololoviü blh ^ "pichen Anhöhen erreicht. Bei der Armee von 5>i Hl "^ln wieder ft7)0 befangene eingclnacht und > "luvlio ""ncwehrc "beutet. Im Toftlica-Tale ist ^alftah, """it. Der Stellvertreter des Chefs des Ge-^ v. Hofer, FML. ^z. ^^ Beschießung von Görz. l^ llei^^,' November. Aus dem Kriegsvrcsseauartier ^'^ltober ^" Beschießung von Nörz begann am 'lio ' An '"" ^«uerte mit wechselnder Intensität bis hf . November. Aus dem Kriegspressequartier wird gemeldet: Bericht des italienischen GenerMabes vom 14. November. Im Nal di Leoro eröffnete oie scind- lichc Artillerie von den Hängen des Monte Nozzolo, Muntc Pari, der Cinm Doro und Rocceta ein lebhaftes Feuer gegen unsere Stellungen uno )oarf>.n auch Brandt bomben auf Nezzecca und Pievo d! Ledro, ohne jedoch unsere festen Verteidigungsanlagen zu beschädigen. Auf der ganzen übrigen trientinischen und larnischen Front ereignete sich nichts Besonderes. Unsere Aktion im Isonzo-Tale nimmt Forthang. Äuf dem Iavoröet im Futscher Becken und auf den Höhen nordwestlich von Görz erzielten wir Fortschritte. Auf dem Karstplateau wurde die sogenannte Delia Frasche-Schanze, südwestlich von San Martino, erobert. Trotz der ungünstigen atmosphärischen Vorhältnisse unternahmen unsere Flieger glückliche Angriffe auf das klarstplateau und bedachten im Bahnhof von Neifenbera,, San Daniele, Skopo, Tatale, lange in diesen Stationen haltende Züge mit Bomben. Ein feindlicher Albatros und ein Aviatiker wurden durch Maschincngewchrfeuer vertrieben. Unsere Flieger lehrten unversehrt heim. Die Besprechungen Varon Vucinns mit dem deutschen Reichskanzler. Wien, 15). November. Die „Pol. Korr." meldet: Der zloeitäginc Aufenthalt Baron Vurians in Verlin hat ihm und dem deutschen Neichslanzler Geleacnheit zu mehreren längeren Unterredungen Fcbotcn. Solche Iusammen-lünfic habcn, wie bclo-nnt, zwischen den beiden Staatsmännern schon wiederholt statissefunoen und jcocsmal er. freulicherlveisc die zwischen den Verbündeten herrschende Übereinstimmung der Auffassungen festzustellen gestattet. Man darf annehmen, daß auch diesmal die durch den Krieg mlfacworfcncn allgemeinen Fragen und Probleme besprochen und die Lösunncn. die sie in (Ycncuwart oder Iulunfj erheischen tonnten, in Erwägung aezoaen wurden. (5inc besondere Annelcacnheit oder bestimmte Abmachungen als Grund der Berliner Reise des t. und l. Mimstcrs des Äußern anzunehmen, liegt kein Anlaß vor. Der freie Tonauweg. Orsova, 15. November. Heutc haben die ^pru uK-i Schleppschiffe aus Bulgarien, mit Getreide boladcn, Do,«,u auflvärts fahrend. Orsova passiert. Deutsches Meich. No» den Kriegsschauplätzen. Anrlin. 15 November. Das WolfftBureau meldet: Großes Hauptquartier, den 15. November. Westlicher Kriegsschauplatz: Nordöstlich van Ecurie wurdr cin vor° springender französischer Graben von M» Meier Nreite nach heftigem Kampfe «enommen nnd m,t unserer Stellung verbunden. Auf der übrigen Front lein« Ereignisse von Bedeutung. — Östlicher Kriegsschauplatz: Heeres grupftc des Gencralfeldmnrschalls von Hinoenbury: In ^aidachcr Zeitung Nr. 263 1896 16. November 1915^. vcr legend von Smorgon brach ein russischer Teilangriff unter schweren Verlusten vor unserer Slcllunq zusammen. Heeresgruppe des Generalfeldniarschalls Prinzen Leopold von Bayern: Nichts Neueö. Heeresgruppe des Generals von Linsingen: Im Anschlüsse an den Einbruch in die feindliche Linie bei Podgacie griffen deutsche und österreichisch»ungarische Truppen gestern die russischen Stellungen anf dem Westufci des! Etnr in ganzer Ausdehnung an. Die Russen sind geworfen. Da5 westliche Ufer ist von ihnen gesäubert. — Valkankricgsschcmftlatz: Die Verfolgung blieb überall im Fluß. Gestern wurden im ganzen über 85W Gefangene, und 1'i Geschiwe ein« gebracht, davon durch die bulgarischen Truppe« etwa 7 Mann und acht Geschübe. Oberste Heeresleitung. Italien Verschiedene Meldungen. Chiasso, 14. November. Drei Generalmajore wurden verabschiedet. Hauptmann Milesi vom Infanterie-Regiment Nr. 25 wurde degradiert und zu einer Kerterstrafe verurteilt. Die Impfung der Truppen gegen Typhus hatte geringen Erfolg. Die Skandale im Lieferunnswrsen. Rom, 14. Noveinber. Die Skandale im Licferungs-wcsen für die Heeresverwaltung und im Verwaltunas-dctriclie selbst kompromittieren neuerdings auher ange-sclx'nen Kaufleuten, Industriellen und Bankiers auch in der schwersten Weise Journalisten, hoho Beamte des Kriegs-winistcriums und Offiziere verschiedener Depots. Vrand in den Docks bei Genua. Lugnno, 15. November. In den internationalen Docks von Rivarolo bei (Henua> brach eine Feuersbrunst aus, welche die Baulichkeiten und Mengen von Fett, Ol. Baumwolle und Hanf im Werte von anderthalb Millionen Lire vernichtete. A^ Meldungen aus Libyen. Lugano, 15. November. Das italienische Blatt „Ordine" meldet aus Kairo, der Großsenusse Sidi Hamed habe seine politische Machtgewalt in Libyen an El Said Idris el Mahdi abgetreten. In Solum befänden sich W0 türkische Offiziere unter Nuri Bei, cincm Vetter Enver Paschas, 2000 reguläre Soldaten mit 6 Kanonen und 4 Maschinengewehren und viele Beduinen, welche im Gegensatz zu Sidi Hamed eine Invasion in Ägypten wollen. Der Seekrieg. Torpedierung eines italienischen Dampfers. Nom, 14. November. Die „Agmzia Stefani" meldet: Der italienische Da,npfer „Bosnia" (2500 Tonnen behalt) ist von einem Unterseeboot mit öfterrcichisch-ungarischer Flagge bei der Insel Gavdo südlich Kandia versenkt worden. Besatzung und Passagiere wurden m vier Tchaluppcn untergebracht, deren eine mit 19 Personen noch nicht gelandet ist. Die Torpcdierung des Luxusdampfers „Firenze". Mailand, 14. November. Die Torpedierung des Dampfers „Firenze" erfolgte 37 Seemeilen von Syrakus entfernt. Der Ort des Unterganges des Dampfers veranlaßte den Marinefachmann des „Corricre della sera" zur Behauptung, daß die feindlichen Unterseeboote im Mittclmeer nicht derauf abzielen, den Handelsverkehr zu unterbrechen, sondern die militärischen Operationen zu behindern, die im östlichen Mittelmeer vorbereitet werden. Er empfiehlt den Haudelsdampfern, gegen die Unterseeboote anzufahren, um sie zu rammen oder diese wenigstens solange zu desorientieren, daß die Flucht unmöglich ist. Das italienische Kriegsschiff „Piemonte." Lugano, 15. November. Wie italienische Blätter melden, ist das italienische Kriegsschiff „Piemonte" am 13. d. M. in Salonichi eingetroffen und hat nahe den französischen und englischen Kriegsschiffen Anker geworfen. Der „Piemonte", der aus Mudros kam, hat am 11. den Bahnhof von Dedeagaö und seine aus 80 Wagen bestehenden Militärzüge beschossen und zerstört. Bulgarische Batterien und ein aus Dedeagaö entsendetes Unterseeboot beschossen den „Piemonte", ohne ihm jedoch Schaden zuzufügen. Ein italienischer Dampfer untergeganaen. R«m, 14. November. Der italienische Dampfer ..Li. vietta" ist im mexikanischen Golf infolge einer vermutlich durch eine Höllenmaschine verursachten Explosion unter. qe^angen. Die Bemannung ist gerettet. (5in norwegischer Dampfer gesunken. , London, 1^. November. 2lohds meldet, daß der norwegische Dampfer „Wacousta", 3521 Bruttotonnen, gesunken ist. Die Besahung ist gerettet. Frankreich Zur Auflösung der griechischeil.Kammer. Paris, 14. November. Zur Auflösung dcr griechischen Kammer erklärt dic Presse: König .Konstantin setzte sich durch die Auflösung über die Verfassung hinweg. Er sei jetzt der Diktator und habe das Schicksal Griechenlands in der Hand. Vor dem Zusammentritt der neuen Kammer, welche infolge der Regierungsftropaaanda wohl im Tinne des Königs zusammengesetzt werde, könne der Vierverband keinesfalls auf die Hilfe Griechenlands rechnen. Ganz im Gegenteil müsse nian fürchten, daß König Konstantin nachgeben und sich auf die Seite der Feinde stellen werde. Dio Üuerredungsftolitik, welche der Vierverband gegenüber Griechenland angewendet habe, fei taum mehr das geeignete Mittel. Man dürfe nicht vergessen, daß die Truppen der Alliierten fcstisstc und mit schwerer Artillerie versehene Stellungen, bemühten sich die Serben durch erbitterte, mit bedeute«-den Streitlräften ausgeführte Gegenangriffe, unseren Trnppcn den Flußüberganss zu hindern. König Peter wohnte diesen Kämpfen bei. Im Laufe dcr lehtcn Tage brachen bulgarische Truppen den verzweifelte» Widerstand der Serben und gelangten endgültig auf das linle Ufer des Flnsses. Heute zogen die Truppen in Proluplje ein, wo sie sechs Haubchen und sonstiges Kriegsmaterial , erbeuteten und 7UM Gefangene machten. Im Bahnhöfe von Grajac (^ Kilometer füdlich von Alelsmac) «"eu tcten wir 150 Waggons. Da5 erste überzählige s"l"^ Regiment empörte sich und tötete seinen Kommandanten, Tberftleut. Pribkeviö einen dn Hauptanftifter d« ^«> schwörunn zur Ermordung des Erzhcrzog-ThrMfslgcr Franz Ferdinande Das Ncginwnt zerstreute sich " oen umliegenden Ortschaften. In der Nacht vom 13. "f oe l.l. November versuchten die Franzosen, unsere H" lunge» auf dem rechten VardarUfer anzugreifen. un,c Truppen unternahmen heftige Gegenangriffe l^en > und warfen sie aus das rechte Ufer des Karas« '^ l rna, mündet 30 Kilometer südöstlich Veles in o Vardarj zurück, wobei sie zwei Niaschincnnewchre m ihrer Bespannung und zwei (Yebirgslanunen erbeute und 50 Gefangene, darunter drei Offiziere, mach"«- Ein Artikel über die Leistungen Österreich-Unaarns. Sofia, 14. November. In einem Österreich-Ungarn 8^ widmeten Artikel führt „Echo dc Vulgairc" aus: ^ Wirklichkeit hat eine von leichtfertige» Diplomaten ^ oberflächlichen, Publizisten geflissentlich verbreitete 5^ge zerstört. Wir meinen die Legende von dem morschen. I ernsten Anstrengung unfähigen Österreich-Ungarn, schon l>eim ersten Zusammenstoß mit dem Feinde dcm ö . fall ausgesetzt sei. Die alte habsvurgische Monarchie ^ sich vielmehr in diesem Kriege als Militärmacht "1 Ordnung geoffenbart. Sie hat eine Reihe der sch"ck"ungarische H^ mußte den ungeheuren Massen, die der Zar gegen b" .^ grenze dcr Monarchie losließ, standhalten und gl""3 ^ über die Sicherheit dcr anderen Grenzen waches "^ Nolle ^var schlucr. aber edel. Sie hat sie mit ^h" ^, Ruhm durchgeführt. Die Kämpfe in den Karpathen ^^ die heldenhaftesten in diesem blutigen Kriege ss" sein uud gerade die Soldaten Seiner Majestät des .M ' und Königs Franz Josef haben die schtuersten ^^^^e tragen und die schönsten Erfolge erzielt. Im ^"^e" ,'il« der größten Spannung, als man aiu Beginne ^^,^cn kenden Offensive der verbündeten Truppen in ^ ^ stand, bedrohte ein neuer Feind die Donaum«")'^ Feind, der sich in aller Ruhe vorbereiten und ' ^„ Augenblicke in den Kampf treten konnte, den 3" ^ ihm beliebte. Dieser Angriff scheiterte kläglich "" ^r Tiroler Alpen sind Zeuge der heldenhaften Tapf"^^ie Völker geworden, deren Einheit die Stärke der ^^fiM bildet. Österreich-Ungarn wird aus dieser neuen ^ für geeinigter und stärker hervorgehen. Viele Grötze"'^chcn unbczwinglich galten, schwankten in dcm ^ gfM" Sturm, der Europa zerrüttet. Dant der Anpass""" ^Mr lcit scincö Organismus, dank der Tapferkeit sci>^ ^pc hat Österreich-Ungarn diese Feuerprobe besta"^ ' gchl Schaden zu nehmen. Die Lebensfähigkeit dieser (.^ ^ hat sich auf den, Schlachtfeldern glänzet bew"^hc,i neuer Ruhmesglanz wird das Jahrhunderte "^ .^, Oclt-der Habsburger noch erhöhen; wieder eintnal hat .^3-geschichte den Staaten der Habsburger eine Ves ^s und Kulturmission in Europa vorbehalten. Vulg^^M die gleiche Aufgabe zu erfüllen hatte, ist der ' ^lyS, Bundesgenosse der Monarchie. Der bedanke ^Mt Ährenlhals und Bnchlolds. deren bedeutender ^ ^^ ^,i Va-ro» Vurian ist, gelangt, befruchtet durch d"s^ Aut. serbischen Schlachtfeldern gemeinsam vergösse»"' ^^ickc" zu glanzvoller Durchführung. Dank dem K"s"'"^ec"b" der Monarchie und Bulgariens wird bald ""^lli«^ Friede auf dcm Balkan zur wohltätigen lverden. Verlcnunn der Me«ierunss nach PwA' Ac. zielnmn fcrbischer Truppen in M"^ ^ ^ Paris, 14. November. „Petit I"""^ " ^ H Athen: Die serbische Negierung, welche "'^ ^^ß Naska weilte, verließ den Ort am ". °- „ielt>"' eN wahrscheinlich nach Prizren begeben. „ LetouoHe", bedeutende lmlnnrischc Stroitkräfte «"" erstn"d <' M Owstivar marschierten und auf starken ^" gsto'lap^e so daß der Vormarsch zum Stehen la"- ^ ^. V^y zahlreiche serlnsche Truppen zusammcnssez »^ V ^ in Albanien scheint nicht bmnruhlgen". ^e"" welche, dem Rückzüge des serbischen -v>-ist von feindlichen Acmden ncsm'be"- ^»eit»eni>l Die Serben beabsichtigen eine enN", , zu liefern. .^ Mdof^ Peteröbur«, 11. November. ^^'^0^^^' melden: Die Serben bcabslchtin.cn "''flacht 3 ^ '^ l^ostivar.Vabuna eine entscheidet ^zch da ^ Die Lage der Serben sei aber lM' ,h,e z^ Nucken der serbischen Armee "N A^ ^M^ desänden. Die einzige Hoffnung sel. stärkung durch die Kräfte t>er Alliier" , ^Hibacher Zeitung Nr. 263 1897 16. November 1915 Rückzug auf Mitrovica. > A."«», 14. November. Die serbische Gesandtschaft c n !!!"" die vom serbischen Kommando in Monastir le f Rückeroberung von Veles. Die Gesandtschaft lickl - ^ ^" ^" I""" einer amtlichen Athener Nach->!, w?' ^^ ^^ serbische Regierung im Begriffe sei, ^ f"twvica Aufenthalt zu nehmen, wohin sich auch »Mische Armee in vollkommener Ordnung, ohne "llnutigung sowie ohne Preisgabe des Materials ^luhlehe. Hungernde Soldaten. i^^lland, 14. November. „Carriere della Sera" ^ "" aus Ohrida: Die Straße >,on Monastir sowie die-W N °^ ?^^° werden seit viel:n Tassen nicht mehr b^ ."^"uianticruna dcs mittleren und westlichen Ser-h^°"Ultzl. In Dibra, Gostivar und Prizrcn herrscht zu Mrsnot. Auch die Soldaten hätten fast nichts mehr M 3' bulgarische Konütadschis belästigen fortwäl^ lein? Verbindungen, hingegen verüben die Albaner ." "Michel, Feindseligkeiten. Das serbische Haupt-°"'er befinde sich in Nasta. Ein Minifterrai. "ick ^' l5. November. Wie die „Tribuna" aus Salo "i^ "^^^' ^""b in den lohten Tagen eln serbischer Mi» slyh/^ "l^^r Teilnahme von Vertretern des General« ^..^tt. Es wurde beschlossen, die Verteidigung an der n^"5en und östlichen Front mit der größten Aufopfe. ^" fortzusetzen, bis das Landungstorps der Verbün« »ütt,' ^ ^'^ ^'"" ^' November 150.000 Mann erreichen s^'^dollständiat sei. Da Monastir vor einem bulgari-!^,.^"bstreich nunmehr sicher zu sein scheine, wird die 'He Hauptstadt dorthin verlegt. Die Türkei. Bericht des Hauptquartiers. , ^«nftantinupel, 14. Novomber. Mieldung der ^e u'l. MM.") Das Hauptquartier teilt mit: ßrns^^enfront: ^ie übliche zeitweise aussehende «o ^üett^ Veschießunss durch Attillerie und Bomben ^chnb^- ^"^ Artillerie, die zwei feindliche Monitore "zich ^" ^ "" ^^^ """ ^""6 der Küste näherten, ^a„d ^ ^'""" """ '^"^" ^"^ Treffer, die einen sich an Nord hervorriefen, und zwannen den anderen, ^/' entfernen. Sonst nichts zu mclocn. Griechenland. Zusammentritt der neuen Kammer. Athen, 13. November. (Verspätet eingetroffen.) Durch das vom 12. November datierte Dclret betreffend die Auflösung der Kammer werden die Neuwahlen für den 19. Dezember d. I., der Zusammentritt der neuen i Kammer für den 24. Jänner 1916 n. St. anberaumt. Der Krieg in den Kolonien Südafrikanische Truppen nach Ostafrika. Kapstadt, 14. November. (Reuter.) In einer Re-krutiernngskonferenz sagte General Smnts, daß 10.000 südafrikanische Truppen nach Ostafrika gcfchickt werden sollen. Die Verbündeten, sagte der Minister, hätten alle Hände voll zu tun. Man könne von Großbri« tannien nicht erwarten, daß es für alle Feldzüge der Welt Mannschaften zur Verfügung stelle. — (Weihnachtsgaben für die Witwen und Waisen von im .Kriege gefallenen Militärprrsunen.) Schon im Vorjahre hat der Mtwcn- und Waisenyilfsfonds die Waisen der im Kriege gefallenen Militärpersonen in Wien mit wanner WinterbeNeidung versorgt. Achtzehn-huildcrt Kindern konnte dieserart durch den Witwen- und Waifcnhilfsfonds eine Weihnachtsfreude bereitet und zahlreichen Müttern die bange Sorge genommen werden, wie sie ihrel des Vaters beraubten Kinder vor den Un-l'ildon eines rauhen Winters zu schützen imstande seien. Der Witwen- und Waisenhilfsfonds plant nun, diese Altion heuer auf ganz Österreich zu erstrecken und hat sich in dieser Angelegenheit an Herrn Landeshauptmann, Dr. 8 uster 5 i 5 mit der Anregung gewendet, die Durchführung für Krain in die Hand zu nehmen und im Vereine mit anderen maßgebenden Faktoren eine besondere Aktion im Lande einzuleiten, zu der auch oie Wiener Zentrale einen Betrag von 5000 X in Aussicht gestellt hat. Über Einladung des Herrn Landeshauptmannes trat gestern ein größeres Komitee zusammen, das sich idnstituicrle, den Herrn Landeshauptmann Dr. 6u-stcr^i^ zum Obmann wählte und die einzuleitenden Schritte beschloß, die es ermöglichen sollten, daß jede Witwe und jedes Waisenkind der im Kriege gefallenen Krainer Helden zu den Wcihnachtsfeiertagcn mit einer Nrmcn Gabe erfreut werde. ^ Wir sind vollkommen überzeugt, daß der in den nächsten Tag?n an unsere Ve° völkemiiss ergehende Aufruf reiche Früchte trayen und das Komitee in die Lage versetzen wirb, allen unseren heimatlichen Kriegshinterbliebenen nützliche Gaben auf den Weihnachtstisch legen zu lassen._________________ „T-as Krieaspateulinb" im Kino „llentral". Dieses herrliche Drama, dessen Anfana mitten in den großen Weltkrieg hineinreicht, kommt auf allaemeineK Verlangen hcnic um 4V< Uhr nachmittags zur Vorführung. Es ist ein Genuß, der ,<öanolung des Dramas zu folgen, die von einer ganzen Neihe der herrlichsten VUder durchwirkt ist. Es sci nochmals bemerkt, daß der ganze Ertrag dieses Films der KrieaSpatenschaft zufließt. — Bei den drei lcl> ten Vorstellungen, von halb 6 Uhr weiter, wird da? neue Programm gespielt. Kino ,,(5entrnl" im Lanbesihenter. <7in au^lo:^ni° lich packendes Artistendrama ist der Vicrattcr „Im Vanne der Vergnngrnheit", das von hcuic an bis Donnerstag zur Porführung nelangi. ^n dem gleißenden und glitzernden Rahmen des Künftlerlebens ein Ausschnitt verfolgenden Schicksals. — Dir Handlung ist im Filmbilde meisterhaft durchgeführt. Eine Reihe ebenso schöner als packender Szenen stempeln diesen Film zu einem der interessantesten Varietsdramcn der heurigen Saison. — Die Hcmpt-rollen vertreten zwei ausgezeichnete Schauspieler Fritz Kortner und die wunderschöne Soubrette des Wiener Vürgerthea» ters lNosy Werainz. — Die Ergänzung des herrlichen Dra. mas bildet ein köstliches Deteltio.Luftspiel „Der Trick" und zwci neueste Kriegswochenberichte. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Llliskl Illlllz Mh-Wilölmslhkckl in Mch Dritte Borst. Heute den 10. November 1U15 Die Großstadtluft Schwant in vier Alten von Oskar Nlumeiithal und Gustav Kabelburg Vierte Vorst Donnerstag den 18. November 1915 Herrschaftlicher Diener gesucht Schwank in drei Akten von Eugen Burg und Louis Taufftein Mira Zorko, geb. Aumann, gibt im eigenen, im Namen ihres Töchterchens Eva-Marie und im Namen aller Verwandten, vom tiefsten Schmerze gebeugt, Nachricht, daft ihr heiggeliebter, guter Gatte, Vater, Bruder, Schwiegervater, Schwager und Neffe/Herr Stanislaus Zorko k. u. k. Oberleutnant eines Inf.-Regiments am 11. d. M. um 8 Uhr früh, 27 Jahre alt, auf dem südlichen Kriegsschauplätze den Heldentod gefunden hat. Das heil. Requiem wird Donnerstag den 18. d. M. um 9 Uhr vormittags in der Kirche zu Maria Verkündigung gelesen werden. Ehre feinem Andenken! Laibach, am 15. November 1915. 3037 Statt jeder besonderen Anzeige. ^ Tages JKMPWO ÄOEAX^ Nur 4 Tage! frß"ag 19.. Samstag 20., Sonntag 21. und Montag 22. November: j ^ Der Todesjockey fe^rd Phänomenalste, waghalsigste und verblüffte Detektivsensationsroman, der je gegeben, ^ in 6 Akten. ] Dienstag 23., Mittwoch 24., Donnerstag 25. und freilag 26. november: Der Tunnel Das allergrößte Kunstwerk der Kinematographie nach dem berühmten Roman von Bernhard Kellermann in 6 Akten. wibachei Zeitung Ni. 2«3 '898__________________________________16, NouemW^ ^ino „Ideal" führt von heute bis einschließlich Donnerstag ein sehr gutes Norbisk-Programm, vor: 1.) Meß-»er Woche (allerncueste .striegsaktualitäten). 2.) „Albert, der Viann im Koffer" ! cin humorvolles Lustspiel in einem Alt). A.) „Ter neue slomet" (Drama in drei Akten mit der sympathischen Ellen Ngnerftolm in der Hauptrolle). Das starke dramatische Wirkung auslösende Filmspiel ist erstklassig dargestellt und auch szenisch und photografthisch als hervorragend zu bezeichnen. Die Szenen, die im Observatorium spielen, der Ausblick vom Turme auf den Sternenhimmel und die Schlußszene gestalten dieses Vild zu einem der besten dieser Art. 4.) „Was sich liebt, das neckt sich" (Luftspiel in drei Alten mit Waltzemnr Psilan-bcr in der Hauptrolle). Eine außerordentlich liebenswürdige Handlung gibt hier Waldemar Psilairder (Gelegenheit, sein reiches Talent in der vorteilhaftesten Weise zu zeigen. Seine Leistung in diesem Bilde ist übrigens um so höher anzuschlagen, als die Rolle, die ihm hier ber Verfasser zugeteilt hat, nicht dazu geschaffen ist. cine schauspielerische Glanzprobc zu schaffen. Und doch lvird Walde-mer Tunnel". Jeder wohl oder viele haben schon das Kellermannsche Prachtwcrk „Der Tunnel" gelesen. Es wird darin das Riesenprojekt der Eisenbahnverbindung Amerika-Europa unter dem Ozean und die Ausführung desselben geschildert. Diesen Roman suchte man zu kine-'Matographisieren, was tatsächlich in größerem Maße gelungen ist. Dieser Film wird im hiesigen Kino „Ideal" vom 24. bis 27. November zur Vorführung gebracht. 3031 Statt Karten. Ihre heute oollzogcne Kriegstrauung zeigen on: Reinhard ülancke ; akad. Kunftbildhauer, Ceut. d. Ref. im Rcf.-]nft.-Rcg. 59 I z. Zt. im UMtcn | fini manefce, geb. König | Caibadi, Österreich. Düsfeldorf, den 10. riouember 1915. I)r. kienter» ^nlror - I^nQusnt. (!llp8ici oompu». Lr»»tx tür ^ullor-?»iu Lxpollor, i»t oiu violl»^^ denlUirleu U»U8mitte1, ä»8 »I» >olun«r2»tl11«nü« ülllivldnu^ bsi 6iedt, Rbeumllti8mu». ^rkälrunssvu, ^ällmuu^o«, llüli-veu ^I«edill»), XryU7.«cdmer/yn u«v. tÄU8«nlitlll:ll mit ü«m dosten ^rfol^ Hu^v^uüot virä Die zrnüs Verkrsnun^ «t der «cklagenllstk Lewein tllr 6i« Vnr?.u^licdlceit ^lioso» I'säpllll>,t«8, 6».8 iu lleinem lllluse lonl«n ««ill«. N» ist in»de3c»ucIolL »olelien I^eliteu liuztle-^out1iyi«u «,ult>»,1teu, olterem Dotterv«cd»ei unä 6^der lyiedt ^rllilituuifen »us-8«»«t2t »inä, ?.. 8. ^lilitär, öllouninsu, ?5r8ter, :io!I uull »icdel Uilte briusst I°iir ül« Xrtv^or lui rsiü» t,t Än.» bec^u^m l-li» ^eiclpastdriof 2U verßeliioilou). 2u Q^ksu in cleu ^potdolieu cxler clirslct vou Dr. liiedterg ^potdsll« «Xum Goldenen I^iwsn», ?r»8, I., LIiz,ab«tN8truüc! 5. — 'I^Ncli^l Ver«Hnä. !!5« 5—3 „Der Todesjockcy", ein Sensationsschlager ersten Randes. Der beste der allerbesten Deteltivschlager. Ein Kinodrama, welches den Zuschauer durch eine ganze Reihe von Sensationen fesselt, hat auf der Filmbörse den lebhaftesten Beifall gefunden und bei dem keiner versäumen wird, es anzuschauen. Dieser Film wird im hiesigen Kino „Ideal" vom 19. bis 23. November zur Vorführung gebracht. Sclimier«>e 2673 1» liefert prompt M. Elfer, Wien, 1., RragerstraiB l Danksagung. Für dic innige Teilnahme an dem schmerzlichen Verluste unseres vielgeliebten, unvergeßlichen Sohnes, des Herrn Ing. Uudolf Oladtk sagen wir allen den tiefgefühltesten Dank. ^ Moritz und Dermine Madik. * Tieferschüttert geben wir allen teilnehmenden Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige [lachrichf, dafy unier innigftgellebter Sohn, bezw. Bruder und liesse, ßerr Dušan Koch fc. u. k. Dragonerleutnanf am 5. Ilopember d. 3., neunzehn 3ahre alt, am nördlichen Kriegssdiaupl<$ß den Heldentod fand. liaibach, am 15. Ilopember 1915. Brdiitekt CyrÜI m. Koch niagistrafsral Pater. Cyrill Bruder. 3ofef Koch k. u. k. Oberstleutnant Onkel. Hlbine Koch Tante. marie Koch, geb. Illlku* ITluffer. Vlda, Slaya, Ilada, Ru§ö Schwestern. method Koch k. u. k. Korvc(tcn-Kapl(i3n Onkel. AtntsSlatt. Z. 28.702. Kundmachung betreffend die Verteilung der Interessen aus der Elisabeth Freiin vu« Salvay'schen Hauöarmenstiftung. Für das II. Semester 1915 gelangen die Interessen aus der Elisabeth Fieiin von Salvay'schell hc,ui°aimenstiftu,lc, im Vctrage von 14U4 K 84 Q unter wahrhaft bedürfiissc Aline in Laibach, die sich eines guten Rufes erfreuen und adeligen Standes sind, zur Ver-teilunq. Gesuche um Neteilung aus dieser Stiftung sind bis ',. Dezember 1915 bei der t. l. Landesregierung einzubringen. Dem wesuche ist der Adelsnachweis, falls er nicht schon bei einer früheren Verteilung vorgelegt worden ist. sowie ein von dem betreffenden Pfarramte ausgestelltes oder vom Stadtmagiftrate bestätigtes Nrmuts» und Sittenzeugnis beizuschliesjcn. K. k. Landesregierung für Kram. 3004 2-1 stey. 29.702 Razglas o razdelitvi obres« abožne astanove Ellzabete baronovke Salvay. Za II. polovico leta 1915 se bodo raz-delile obresti ubožne ustanove Elizabeto baronovke Salvay v zneskti 1494 K 84 v med re« potrebno uhoge v Ljubljani, ki ao na dobrem glasu iu plemeoitega atanu ali vsaj nobilitirani. ProÖDJe za obdaritev iz te ustanove naj ae vlože do 5. decembra 1915 pri c kr. deželni vladi. Prošujam se morajo priložiti dokazi o plemstvu, ako se ti nieo predložili žo pri poprejfinjih razdclitvab te ustanove, ter ubožno in nravetveno spriöevalo, izdano od dotiènega župnega urada ali potrjeno od mestnpga magiatrata. C. kr. deželna vlada za Kranjsko. 30N E 681/18/1 Verfteigerunseditt. Am 11.Jänner 19 16, vormittags 10 Uhr findet bei diesem Gerichte die Versteigerung der Liegenschaft Ein, L. Z. 82 Kat. Gem. Ncuming lMmsilj), bestehend aus dem Hause Nr. 14 in (Litnjo) Wittnach, Stall, Kegelbahn, Wagenraum, Holzlege, Streuschup» pfen. Grund und Waldparzellen statt. Schätzwert 13.487 X 27 n, geringstes Gebot 8'191 X 52 ll Unter dem geringsten Gebote findet ein Verkauf nicht statt. K. l. Bezirksgericht Radmannsdorf, Abt. II., am I I. November 1915. 2976 3—3 T 19/15/8 Uvedba postopanja, da se za mrtvega proglasi Franc Štefula, rojen 7. oktobra 1843 v Dobu, Stev. 2, ki je bil nazadnjo delavec v tovarni za vagone v Gradcu, od koder je pisal leta 1881 ali 1883 zadnjo pismo svoji sestri Antoniji Petriè v Ljubljani. Ker utegne potemtakem nastopiti zakonita domneva smrti po zmialu § 24 obè. drž. zak. se uvaja po proš-nji Antonije Petriè v Ljubljani, Rimska cesta, štev 23, postopanje v namen progla8itve pogrešanega za mrtvega. Vsakdo se torej pozivlja, da sporoèi sodišÈu ali skrbniku gospodu Ivanu Stiene, c. kr. davènemu oficij» Q &* koju v Ljubljani, kar bi *e novanemu. „i:a d» Franc ötöfula se V0^!l%\i ** zglasi pri podpisanem sod* ^ & na drug naèiu da na z^a j živi. 1si rftzsod" Po 10 noverabru \*j* •• 0 f°' bo sodišÈe po zopetni Vr° ^ glasitvi za mrtvega. U^01 C. kr. dežolno sodiB&>* [^ odd., HI, due '^^^<^si 3008 Firm. 99/15, ^n- *' J RazgrlaS- Pri tvrdki jzü pH „Posojilnica v SV. •> registrovana zadruga. '• $W ^ sta se v zadružnem ^ramc l\ sl i Jakob Fatur in Jož« % Je»P* jjf novo ypisala Jane* ^ V°M St. Križu in Jožef Hn^' ,. v Vrhovskern. Aixx,e i %q\$- C. kr. okrožno ^^^ l* fovem, odd. I, dne 10.»° ^aibachcr Zeitung Nr. 263 1899____________ 16. November 191b I Das älteste in Luibach seit 49 Jahren bestehende ! Pilsner-Urquellrestaurant „Zur Rose" I gestattet sich den P. T. Gästen höflicliBt anzuzeigen , daß es infolge der I Verkehrsstörungen bemüßigt war eino kurze Zeit hindurch ciu Bier an- | derer Provenienz in den Äusschank zu bringen. I Da Beit neun '['»gen ein neuer Waggon Filiner - Urquellbier J CWintorbier) eingekellert, daher gut abgelagert int, so wird mit dein aus- ¦ »ohließllohen Aussohank diesen Bieres I Montag, den 15. November d. J. I wieder begonnen werden. I Die P. T. Gäste werden besondeiB noch auf die warme Küohe, ' mit größerer Auswahl nacli Schluß der Theatervorstellungen und auf | die als Spezialität geltende Möttlinger Portugalka a la Bor- ¦ deaux aufmerksam gemacht. I Hochachtungsvoll 1 3024 3 1 Amalia Schmidt, Restaurateurin. = Röstkaffee = liefert bestens und billigst zum Tagespreis Alexander Franz Mayer, Graz, Wickenburgga&se 19. Muster und Preise auf Anfragen. 3026 12-1 Weizentarhonyas grosses Quantum aus Ungarn zu verkaufen. ü Anfragen in Doppelcouvert unter „Verlässlichst 2P&8" an Haasenatein & Vogler (Jaulus & Comp.), u^apest erbeten. 3029 2-1 = Wichtig für jedermann, = insbesondere für Flüchtlinge. Am 20. November 1915 d. b. Samstag vormittags 9 Uhr t6*è. i Körnn V. dr., Spake, broširano K 160, vezano K 240, po pošti 10h veè. Poezije dr. Franoeta Preierna, 2. ilustrirana izdaja, K 5—, v platno vezaue Jv i\A0, v clegautnem wbuju vezaue K 10" —, po po&ti 30 h vei. Poezije dr. Franoeta Preierna (ljudska izdaja), 2. natis, K 1—, v platno vezano K 140, po pošti 20 ii veè. Dostojewski, Zloöin in kazen. Roman v 6 delih, proložil Vladimir LeTBtik, 3 zvfzki Iv 1050, vpzani K 13—, po pofiti 30 h veè. Buska moderna, prevcla Minka Oovekarjeva, K 4' -, najelegantueje v plat no vttzana K 6—, po poöti 20 h veè. Slenkiewioz H., Mali vitex. Roman z mnogimi lepimi podobami. 3 zvezki, brosirani K 7-, Jirno vezaui K 950. Sienkiewioz H., Rodbina Polaneiklh. Roman z mnogimi lepimi podobami. 3 zvozki, brosirani K 10—, licno vezani K 16'—, v en zvezek vezaui K 13— . Marryat, Morski razbojnik, K 2 50, vezauo K 370, po pofiti 10 h veè. Dr. Bor 11, Pot za razpotjem, vozana knjiga K 3 —, po po&ti 10 h veè. Dr. Sorli, Novele In örtioe, elegautuo vezane K 360, po poöti 20 b veè. Meiko Kaaver, Ob tihih veöerih, K 3 50, vezano K 5•—. Meško Ksaver, Mir Božji, K 250, vezauo K 350. Malster Rudolf, Poezije, h 2- , vezaue K 3-, po pošti 10 h rec\ Aikero A., Primož Trnbar, K 2•—, elegautno vezan K 3—, po poiti 10 h veè. Aikero A., Baiade in romanoe, K 260, elegantno vezane K 4—, pu pošti 20 h voc. Aikero A., Llrske In epske poezije, K 2 60, elegantno vezane K 4¦—, po poäti 20 li voc. Aikero A., Nove poezije, K 3 —, elegantno vezane K 4—, po poöti 20 h vcè. Aikero A., Èetrti zbornlk poezij, K 350, lièuo vezana knjiga K 4'5O, po po&ti 20 b veè. Cankar Ivan, Ob zorl, K 3 —, po pošti 10 h veè. Golar, Pisano polje, K 180, vezano K 2 80, po posti 10 h veè Mole, Ko ao ovele roie, K 2 , vezauo K 320, elegantno vezano K 350, po posti 10 b vpè. Sohelnigrgr, Narodne pesmi koroiklh Slovenoev K 2-, elegantuo vezane K 330, po po&ti 20 h veè. Baumbaoh, Zlatorog, poslovenil A. Fnntek, elegantuo rezsa K 4 -, po i poBti 10 h vpr. B Jo«. Strltarja zbranl spisl, 7 zvezkov (prvi zvezek razprodan) K 80•—, v platno ve/.ani K 38 60, v polfrancoski vezbi K 4340 Levstlkovl zbranl »plsl, 5 zvezkov K 21 — v platno. v polfrancoBki vpzbi K 2»- — , v najtinejši verbi K 31— vwani K 27'-, Funtek, Oodec, K 1 50, el«:gantoo rezan K 250, po pošti 20 b veè. Majar, OdkHtJe Amerlke, K 2-, po po&ti 20 b veè. Brezovnik, Saljivi Bloveneo, 3. za polovico pomno«eiia i*daja K 180, po poftti 2(J li veè. Brezovnik, ZvonÖeki, K 150, po posti 20 1« vec\ . Tavöar I. dr., Povestl. 5 zvezkov po K 270, v platno vezani po K 330, v polfraucoKki vfzbi po K 4-50i , ... . T ü ,- v 9 Guy de Maupassant, Novele, iz franco6èine preJožil dr. Ito »orii, Hü -, ¡ezane K 4- j Zupanölö Oton, Samogovori, broöirani K 3—, vezani K 4—. - Lllibllchei Zeiwng Ni, 263 1900 16. Noucmbel^slb------ Gesriindet 1866 Gestrickte und gewirkte WOLLWAREN jeder Art, erzeugt von den leistungsfähigsten Fabrikanten, deren Vertretung ich am hiesigen Platze allein habe, empfehle ich bestens. 28% s Hochachtend C. J. Hamann Laibacht Rathausplatz Nr. 8 Stanovanje v najem, Y poBlopju mešèanske imovine v Ljubljani oddati je za rok 1. febrnvarja 1916 v najem jedDO v II. nadstropJH hišnega trakta na vögln Lingarjeve ulioe in Po-gaäarjevega trga ležeèe stanovanje, obstojeèe iz štirih sob in kabineta s pritik-linami vred. Pismene ali ustne ponudbe sprejema do vStetega 30. novembra 1915 mestni gospodnrski urad, kjor se t uradnih urah dobivajo eventualna pojasnila. Dfcusestxii mstglstxat Ij-a/bljsins.isi ., due 11. novembra 1915. -------»^------- W7ohnungsvermietung. Im Bürgerspitalfondsgebäude in Lai bach ist mit l. Februar 1916 eine im II. Stockwerke des Haustraktes an der Eoke der Llngarjeva nlloa und des Pogaöarjev trg1 gelegene, aus vier Zimmern und einem Kabinett nebst Zugehör bestehende Wohnung zu Termieten. Schriftliche oder mündliche Anbote nimmt bis einschließlich 30. November 1915 das städtische ökonomat entgegen, woselbst auch in den gewöhnlichen AmtsBtunden, eventuelle Auskünfte erteilt werden. 3021 Stsid-tociagietra/t T ia.Vba.cli, am 11. November 1915. W9** Neue J%.\xflzi$L^! *^P9 Kartoffelküche Sammlung 2m 6~6 praktisch erprobter Rezepte für den einfachsten und feinsten Haushalt Herausgegeben von X*a/u.la ZETortscl^eüs: durchgelesen und empfohlen von Verfasserin der Süddeutschen Küche. I>x>itte Yez»meliLx»te Auflage. Preis E 1*20, mit Postzusendung K 1*30. Vorrätig in der Buch- und Musikalienhandlung lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg in Laibach, Kongressplatz Nr. 2. Limonen- Essenz 1 Flacon 1 Krone entspricht 10 Limonen, verdirbt nie, einfache reine Bereitung der Limonade. 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Reisender aus der Ölbranche, bei Industrien und Händl^ gut eingeführt Nur ledige, christliche Herren, die an streng" Disziplin, solides Arbeiten gewohnt sind, melde sich unter „W. Z. 8893" an Rudolf Mosse, Wi«"1' I., Seilerstätte 2. ' 3028 * A __________________________________—-^ Intelligentes Fräulein beider Landessprachen in Wort und Schrift mächtig, wird als Kassierin und zu Expeditionsarbeiten zu baldigstem Eintritte gesucht. Bewerberinnen, die in Buch- oder Papierhandlungen bereits tätig waren, werden bevorzugt. — Anfragen iu der Administration dieser Zeitung. 3005 3-3 Große Menge verschiedener Flaschen dann leere 3019 4—2 Säcke sind abzugeben bei Lorenz Sebenik Unter-Schischka ZKlÄezo-va, -\allca. IfcTx. 22O. WS^fw Js*4«rai*ma k»» «^ * - ¦ | trtumOllniiDiHSSII H -----------------------^—Zoio**' M # lBÜ»««»,MiiT«-1Mrn»t-B-**fl)t ¦ /' a.«. w. n y Df. EIOHT»» { H E Änker-Liniment.^ 1 I - S», S ÄBSS"^ f. I I Dr. RICHTERS if**9 ty M n „Zu 0«ld«Ma «*•¦ .. Ä ___________________^-^— ffjApothekersVlCCOLin^^^ Druck und Neilllg von Jg. v. Kleinmayr H Fed. Bambeig.