^l 23s> ^^ Freitag, 9. Oktober 1903. 122. Jahrgang. Abllcher Zeitung. Die »Laibachel ^ritong» sischte l»l » bi« <« Uhr vuiuiiNag«, Unlilioli^sle Äliel>' werde» iilchl ^iigeiiommei,, Ma»ullr!ple «lcht zurüclgeslillt. ^^"^"lcher Teil. ^2?"d.rU^ "°m '- 0'iober ' ^.llt lw "'' ^tervtlbieltung folgender Preß. "5« lg? ""t> logg i.« A^^l "^""N"» vom 29. und A). Sep' ^^^^l-Oktober 1903. ^!!?'^Ui"n7^' SM5 an das faisc>r. ^ ^"/«hin ^ w"' von den nreisten Wie^ ^ ""drisch" ""U'^dch er «uch unt dor Äil° > -^"ustcriunls betraut werden ^ ^ "^^?" benu'rlt, bi.her sei Herr . ^i,/^bildu,' """ "och nicht bedeute, daß ^?^, ^nso ^ "^lch laum ei.le Peinlich-tz> /V'"«" 7'^ ^ schwierigen Fni ^^"'«U'N r?."ucho in dem gleichen «t i gebend "^. ,,^'" ^r die Entscheidung ' ^ ^ '^' K^"^: der Opposition, d^ ^ ,>ral, ./^n o, U """."ne Ha,,d geeigneter dazn «>N.llt ift" mnnal dc^r parlann'ntarische ^z^? de,n N... !''"' ^ luie er bernfm, den ^w^"' dio N a^ 2U vertreten nnd auf «i> tvb ,?'bre>,. "Wandlung iwer die Handels- ^lr>N8e, w'i7s^blatt" warnt davor, der-?>">' docl/ l'l'ch l" Szeaedin zutrugen, c^"ga??"lchten 2' ^"' "" allgenreinen a.i >^«' b^ w m, a„ statistisäxm Bulletins ^l^'N g"' "sche Beendigung der ^ ^?"' ^on i" '^' dMMnd erschei.ien. llni ^^I^ ^°" d,. '"' '"as d.r Gesmutmonarchie ^!' 'Mg ^lw'ndigen NeflezersckMnun. ^^ N"' w^' ^nstände in der diesseits ^^--^^bnlett zu bilden hätte und sich wenigstens die Wahrscheinlichkeit eines Erfolge sichern wollte, so müßte er entschlösset, sein, erstlich in der Handhabung der Präsidialgewalt ws Abgeordnetenhauses Wandel zil schaffen und weiter dieSchutz-wälle mnzureimen, hinter denen sich die Opposition mit ihrer Forderung der ungarischen Kommando-spracht versteckt. Die „Oesterr. Volkszeirnng" l>ezeichnet das Er. scheinen des lehtlebenden eä)testen Deaf°Iüngers in der Wiener Hofbnrg als „einen Lichtblick in dem Düster der Ereignisse". Die Persönlichleit dieses Staatsmannes steigere die Erwartung, daß es nnn gelingen werde, einen Answeg aus dem Labyrinth zu gewinnen, zugleich aber gebe die politische Vergangenheit SMs die AürgsclMft dafür, daß die im AnsglM>e geschaffenjen Grundlagen der Gemeinsamkeit nicht-umgestürzt werden sollen. Das „Neue Wiener Ionrnal" meint, die eine Zuversicht tonne jedn Politiker ans den Ereignissen schöpfen, daß alle kompetenten Faktoren die friedliche und verfassungsmäßige Cntwirnmg suchen. Der Druck der öffentliclM Meinnng und die glücklick)e Initiative eines klugen, Providentiellen Staatsmannes könne den Frieden früher bringen, alo man ihn zn envarten lvagt. Die „Arbeiterzeitung" wandet ein, es komnm nicht anf den Mann an, der mit der Kabinettsbildnng botrant werde, sondern daranf, luas er an Konzessionen den Ungarn in Wien zu erwerben vermag. Das „III. Wiener Ertrablatt" meint, sowohl in Budapest als in Wien, glanbc man nur schwer daran, daß in Herrn v. SM wirklich nur der Arzt, der Sachverständige berufen wird. Die „Wiener Morgenzeirnng" sieht als Voraus» schung einer Vetrmmng des Herrn v. SM mit der Kabinettsbildung an, daß rr dem Monarä>n berichten könne, es sei ihm gelungen, alle Fraktionen der liberale Partei aus ein Progrmn.n der niilitärischen Ford'.-rungen zn einigen, das den, Fortbestande des 1867er Ausgleiches entspricht. Der mazedonische Aufstand. teilungen, die nnö verläßliäier Quelle stammen sollen: Die Annahme, als wäre die Insurrektion das Wert Boris Sarafovs, ist irrig. Dieser und sein inzwischen im Kampfe, gefallener Genosse Delöev befaßten sich allerdings mit Vorbereitungen zu einein allgemeinen Aufstande, indem sie hiezu einzig nnd allein die so» genannte innere — magedoniscl)e — Organisation be» nützten, sie hatten aber die Absiä>t, diesen Aufstand in einein viel späteren Zeitpunkte, etwa nach vier Iah« ren, vom vorigen Jahre gerechnet, also IRXi, ins Werk zu setzen, falls bis dahin die von der genannten Organisation verlangten Reformen von der Türlei, respektive von den Mächten niä)t dnrck>geführt worden wären. Dieser Plan wurde jedoch durch die im vorigen Jahre erfolgte Einsetzung des serbischenVischosö Mon» signore Firmilian in Uesküb und die im Zusammen» hange damit intensiver betriebene serbisÄie Propa» ganda in Mazedonien vereitelt. Unter den: Eindrucke dieser Vorgänge bemächtigte sich hanptsächlich derj mazedonischen Komitees in Bulgarien eine derartige Erbitterung, daß die Führer dieser Beloegnng, Pro» fefsor Mihajlovski und Nesel-vegeneral Eonöev, den Ieitpnnkt für gekommen erachteten, ohne Nnckficht anf den Umstand, daß das Terrain noch nicht vorbereitet war, den allgemeinen Aufstand in Mazedonien anzufachen, um auf di^se Weise die Vorherrschaft des bulgarisäM Elements zu retteil und die weitere Ausbreitung der serbischen Propaganda zu durchkreuzen. Vergeblich ersuchte der Bandenchef Deleev, die Herren Mhajlovsti und Eonöev, daß si2 von ihrem Vorhaben, welches für die mazedonische Sache verhängnisvoll werden könnte, wenigstens für zw.'i Jahre abstehen u.nd die Vorbereitungen zum Auf» stände — welche selbstverständlich bei der Wachsamkeit der türkischen Behörden nur sehr langsam und mit großer Vorsicht vor sich gehen konnten — nicht hindern. Die Bemühungen, lvelche er bei jedem seiner Besuche in Sofia mit dein Aufgebote seiner ganzen Ueberredungskunst ei^neuerte, blieben erfolglos. M> hajlovski und Conöev wollten nun einmal nicht nachlassen, bildeten eine Bande nach der anderen, dirigier-ten dieselben nach Mazedonien nnd obwohl ansang-lich von der inneren Organisation selbst verfolgt, wußr^n diese Bandln, dennoch einen derartigen Ter-rorismns auszuüben, daß sie schlichlich auch die inne« ren mazedonisclien Komitees zwangen, gegen ihren 6eumeton. . . 2N«lit^.itz. »" d «M """fuhr auch wer >?! ,l>U '«>« NV ^,' Germain, die Liszt >ä<>i!i/^°' « m ihn». Sawn mit» '«3 ^! x" d«K«nm"'^° si« die!el!>e nach X ^«.^« HV «n° Kunst sehr hänsig F »>'ch 'b,g^i"°M»''gl°,t stell.« u«l> dessen Hc>? 'lus»^"„^, «elde« nicht ^!. Vtt!»" WM« '1"">« Fülle», „, denen , « »i!»«, " "°r de„^ » °^ barmn handelte, 3^ H?>" "n « K,s'"l '« brillieren nnd ^ >h °„5'° »« M,' ?"." «r«fi«,. sagte ^Mr> »>ir. Z'»°»!». Sie wilnschten ' ^^^>ie,"^h°tte diesem Wunsche "''^n'a«^^ "'gen Sterblichen, war H ihm vergönnt, sich noch bei Lebzeiten a^jede Weise ae iert zu eben In Paris trugen Straßen und P tze se nen Nam w Bologna und m anderen Städ e. Italiens waren an den Häusern d.e er be-w^obnte G denktafeln errichtet, und ,n Pesaro, seiner N a stad 7 daran, den. berühmten Meister ^ Hs D ülma?^ errichten, welches 80.000 Lire losten sollte. Als Rossini davon hörte l.eß er ,n seiner Laune, die ihn me ^r'eß,den Einwohnern von Nesaro saaen' «Wenn sie schon o viel Geld i!?ih^ansg^^^^ '"V "e doch diese 80.000 Lire ihn, selbst geben dafür sei er gerne bereit, sich täglich eine Stunde lang m Person auf ^ V in ^sch't "°n hochgestellten Personen verließ ihn sein ruhiger Gleichmut nlcht. Eines Tages war er beim König Ferdmand VN von Spanien zur Audienz befohlen. Der Kon g ranchte den ganzen Tag Regalitas, welche Sorte Zigarren eigens für ihn gemacht wurde. Er fand G fallen an dem italie>?ischen Meister, und um m euien Vewe.s seiner Gunst zu geben, bot er hm eine schon ange-rm.ckte ^arre an 'Ich danke Euerer Majestät.» er sich tief verbeugte, -aber ich Der König lackt? über Rossinis t hne Bcmerlung. bustler. Sanger und seltener Singerinnen verfugten wohl auch über eiue äute Dosis schlagfertigen Witzes. So Mer italienische Tenor des en wenig gewmnendes Neußere seinen Landsleute für die Rollen e.nes Mamico und mchere ugeudlicher Helden mcht geeignet erschien. Denn in Italien hat es von jeher nicht genügt, eine schöne Tenorstimme zu haben, nein — ein Tenor muhte auch schön sein. Da wollte ein böser Zufall, dah ein Tenor gastieren sollte, dem wohl die Musen, aber nicht die Grazien hold waren, denn der arme Tenor war häßlich und hatte — zudem einen Höcker. Nls dieser bucklige Alniaviva auftrat, entlud sich ein Hagel von Schmähungen über das Haupt desselben und sein prachtvoller Gesang wurde von dem tollen Treiben des Publikums übertäubt. Da hielt der Sänger inne und, bis an die Rampe vortretend, sagte er: «Signori! Ich bin gelommen, um zu siugen, uicht um mich zu zeigen!» Stürmischer Beifall folgte diesen Worten, der Künstler sang seinen Part meisterhaft und von diesem Tage an war der Tenor Tacchinardi der vergötterte Liebling des Publikums in ganz Italien. Eme bekannte Wiener Pianistin, die sich zugleich durch äußerst schlagfertigen Witz auszeichnete, befand sich einmal in einer Gesellschaft. Im Laufe des Abends kam sie neben zwei Damen zu sitzen, die die Künstlerin offenbar nicht kannten. Das Gespräch kam auf Musik. «Sie sind wohl Künstlerin?, fraate die Pianistin das etwas ältliche «junge Mädchen» «viel-wcht Klavierspielerin?» — «O, durchaus nicht!» wehrte die Mama, «meine Tochter ist Malerin! Das.» sehte sie, stolz den Kopf erhebend, hinzu, «das ist doch wenigstens eine Kunst, die die Ohren mcht beleidigt.. - .Aber die Augen!» erwiderte Ae schlagfertige Virtuosin. Sprach's «nd ilberl,eß "e verbMe Person dem Laibacher Zeitung Nr. 230. 1976 ^_^^7^ Willen vorzeitig loszuschlagen. Das Resultat ist be-tannt. Die innere mazedonische Organisation schreibt nun den bulgarischen mazedonischen Komitees (M-hajlovM'Coneev) die Schuld an dem Mißerfolge des Aufstanden und an den Nachteilen dieses Echoe für die Sache der mazedonischen Vulgären zu. Politische Uebersicht. Laibach. 8< Oktober. Im „Vaterland" äußert sich „Ein Deutscher" übn- die jüngste Wahl im Prager MetropoIi -tan. Kapitel. Der Verfasser bedauert diese Wahl, weil dadurch der^ationalitätenstreit in das ureigenste Gebiet der .Arche eingedrungen sei. Sei auch die Teilung der Diözesen Böhmens lvegen ihrer Größe nötig, so dürfe dies doch keine nationale Teilung in dem Sinne sein, daß man von einer dentschen und ein^r böhmisclM Diözese sprechen könnte. Der Vegriff na» tionaler Bistümer sei unkatholisch. Die Kirche stehe Mer den Nationen, und lver immer in der SeelsoM zu arbeiten habe, sei durch sein heiliges Amt ver° Pflichtet, dem Kampfe der Nationalitäten fernM-b leiben. Das „Prager Abendblatt" bezeichnet die von mehreren Blättern gebrachte Nachricht über die Art und Weise, in welcher sich Kardinal Fürsterzbischof Freiherr v. Slrbensty über eine Teilnng der böhmischen Diözesen geäußert haben soll, nach an maßgebender Stelle dieofalls eingeholter Auskunft für unrichtig. Freiherr v. Strbensky habe über diesen Gegenstand die ihm zugeschriebene Aeuße» rung nicht getan und dazu auch leine Veranlassung gehabt, lveil hierüber an ihn von keiner Seite eine Anfrage erfolgt sei. Zu der am 23. September mit der Uebcrreichung der Demission des Ministeriums Avakumoviö eröffneten und am 4. d. M. durch die Genehmigung der von General Sava G'ruiö vorgelegten Ministorliste dnrch König Peter zum Abschlüsse gebrachten serbischen Ministertrise wird ans Belgrad gemeldet, daß nach den: zwischen beiden radikalen Gruppen getroffenen Uebereinkommen jeder von ihnen vier Poilefeuilles hätten zufallen sollen. Die selbständigen Naditalen waren aber nicht in der Üage, die erforderlichen Kandidaten aufzustellen, und zwar nicht aus Mangel an geeigneten Persönlichkeiten, ob-schon sie nicht über die gleiche Anzahl renommierter und bewährter Politiler verfügeil wie die Gemäßigten, sondern weil sich in ihren Kreisen nicht genug geeigneter Kandidaten fanden, die zugleich die erforderliche Entschlossenheit zur Uebernahme verantwortungsvoller Regierungsposten besessen hätten. Hauptsächlich auf diesen Umstand wird der etwas schlep' pende Verlauf der Krise zurückgeführt, weil es Schwierigkeiten bot, die geeigneten Persönlichkeiten zu finden, welche sich einesteils zur Uebernahme der Portefeuilles bereit finden ließen und anderseits bei-dnl, Gruppen der Radikalen genehm waren. Als das charakteristische Merkmal der dermaligen Kabinettsbildung wird bezeichnet, daß sie sich zum erstenmale in der Geschichte Serbiens unter striktester Fernhal» tung der Krone von jeder Beeinflussung, in der strengst konstitutionellen Weise vollzog, indem König Peter mit der Erteilung des Mandates zur Kabinetts- tiddys tiebe. Roman von Oslar Troll. (18. Fortsetzung.) Die Abendglocken hallten durch den stillen Fri'ch« liugsabend; sie läuteten das Osterfest em, und die reinste Osterfreude auch zitterte durch Fritz Eisentrants Seele, als er im Schweigen deS Partes nach so langer Trennung Liddy wieder in seinen Armen hielt und erneut den Treueschwur mit ihr tauschte. Als der Klang der Schlotzuhr das junge Mädchen dann zur Rücklehr ins Schloß mahnte, schritt auch Fritz Eisentraut, friedlich und beglückt wie seit lange nicht, durch den Part wieder dem Vaterhause zu — ahnungslos zweier listiger Augen, die von der Hecke am Saume des Parkes aus voller Spott hinter ihm herleuchteten uud seineu Weg verfolgten. Der alte, ränkesüchtige Hosmarschall von Stetten war es, der dort "us der Lauer stand und sich freute, Zeuge des Liebes-getünoels des jungen Paares geworden zu sein. « ». '^"?, murmelte er mit hämischer Schaden-^"lde. «Da haben wir ja einmal eme gute Entdeckung gemach ! Dle gnädlge Frau Gräfin wird entzückt sein. "^" ye von den nächtlichen Svaziergäugen ihrei rothaarigen Nichte hört'.. ^ ° ^ ^ ^ Und höhnisch vor sich hin lachend, humpelte « davon. Fritz Eisentraut hatte indessen bald die Part-arenze und damit die Höhe des Talgrundes erreicht auf welcher da gerade vor ihm eben die Osterfeuc, ausleuchteten. Unwiderstehlich angezogen, schritt e bildung an General Sava Gnni» auf Grundlage des entgegettgenommenen Berichtes des Skupschtinaprä-fidiums seine verfassungsmäßige Ingeren,; als beeil det ansah, die Zusammenstellung der Kabinetwliste aber vollständig und ausschließlich den hiefür in Ve-tracht kommenden Faktoren überließ und einfach die, ihm vorgelegte Liste ohne Bemerkung seinerseits ge nehmigte. Das französische Parlament soll für den 20. d. M. einberufen werden. In Glasgow entwickelte Chamberlain feinen Plan über die fis k a l if ch en N ef o rm? n nnd führte ans, feiu vorläufiger Plan gehe dahin, einen Zoll von 2 Shilling auf fremdes Getreide und einen entsprechenden Zoll auf Mehl, dagegen auf Ge^ treide, aus den englischen Vesitzungni keinen Zoll ,',u legen. Redner schlägt ferner vor, einen Zoll von 5 von Hundert auf Molkerciftrodukte und fremdes fleisch, mit Ausnahme von Schweinefleisch, zu legen und den Kolonien eine wesentliche Vevorzuguug ihrer Weine und Früchte zu gewähren. Er möchte anderseits vorschlagen, nur ^ des Zolles auf Vieh uud nur div Hälfte des Zuckerzolles zu erheben und eine entsprechende Herabsetzung des Zolles anf Kaffee nnd Kakao eintreten zu lassen. Er glaube, daß der Zoll Hauptfach lich vom Auslande gezahlt werde. Nach seiner Schät zung würden die Geldeinnahmen des Schahamtes 2MUXX) Pfund jährlich betragen, aber er schlage vor, daS durch eine Maßregel wieder einzubringen, nämlich durch einen Zoll von 10 v. H. auf fremde Manufat'tm'waren. Tiefer Zoll würde, neun Millionen ergeben. Chamberlain fährt dann fort: „Ich schlage keine Abgabe anf Rohstoffe vor, aber wenn wir dm Handel der Kolonien an uns ziehen und eine Trennung verhindern wollen, müssen wir einen Zoll auf Lebensmittel legen: immerhin aber würde, mein Vorschlag eine Erhöhnng der Lebenshaltung einer Familie allein um einen Centimes täglich bedeuten." Zum Schlüsse erklärte Chamberlain, er kämpfe für das Reich, nnd beschwor das Land, nichts zu tun, um es zu schwäclM. Tagesneuigkiten. — (Wie bei Matart Bilderideen entstand en.) Für Malarts Art zu schaffen, ist folgende Ge> schichte charalteristisch. die die „Frlf. Ztg." erzählt: Einige Piloty-Schüler gingen einmal eines Morgens auf den ..Tandelmarlt", wo die Maler ja fast Immer irgendetwas finden. Malart, der ebenfalls mitgegangen war, brachte nur eine große rote Quaste mit, mit der spielend ii den Rest des Vormittags dasaß. Zum Mittagsessen ging er nicht mit; er schüttelte seine Quaste beschaulich weiter. Als die anderen Kollegen aber nachmittags wiederkamen, war bereits ein Bild im Entwurf entstanden: Rote Kardinäle in einem Zimmer, rote Stühle, rote Vorhänge, natürlich eine Slala vom zartesten Rosa bis zum Dunlelrot; eine Slala. wie sie dem geboreneu Koloristen eben die Fransen jener Quaste gezeigt hallen, die auhen abgerieben oder verschossen, innen noch die ursprüngliche Farbe zeigten. So entstanden in der Phantasie dieses Farbenschwelgers die Anregungen zu Bildern. — (Ein eSelundärbahn. die zu — schnell fährt,) Die Gemeindevertretung von Eichelstedt hat. so meldet die „Frlf. Ztg.". den Beschluß gefaßt, sich beschwerde-führenb an den Eisenbahnminister zu wenden weil die ttaltenliichener Selundärbahn zu — schnell fahrt. In der näher, bis er den Platz erreichte und nun, gegen einen Baum gelehnt, dem Osterllede lauschte, mit welchem die hier Versammelten unter rhythmischen Bewegungen das Osterfeuer umtanzten. Da Plötzlich zuckte er 'zusammen. Gerade vor ihm zeichnete sich eben deutlich gegen den feurigen Hintergrund dir Silhouette einer Mädchengestalt ab, deren scharf geschnittenes Gesicht und langen, wallenden Zopfe ihm keinen Zweifel darüber ließen, daß es seine Schwester Gertrude war, die er da vor sich sah. Ein junger Mann ihr zur Seite hielt den Arm um ihre Taille geschlungen. ^ Frch Eisentrauts Blick ruhte forschend auf dem Paare, aber er vermochte bei dem ungewissen Lichte den Begleiter der Schwester nicht zu erkennen. Allein er ließ sie nicht aus den Augen uud als das Lied und der Reigen beendet waren und die Paare sich zerstreuten, folgte er Gertrude und ihrem Begleiter und legte seine Hand plötzlich auf ibre Schulter. . Sie wandte überrascht den Kops nnd sah bestürzt m das Gesicht des Bruders. «Gertrude, weih der Vater darum?» fragte er ste ernst. Gleichzeitig traf sein Blick den Begleiter Gertrudes und jetzt erkannte er ihn. «Aalduin Henlelmann!» richtete er das Wort an diesen. «Weißt du nicht den Vater zu treffen, "enn es dir um Gertrude zu tun ist?' Valdum Henlelmann blickte verlegen drein. '^ch wollte ja längst schon mit dem Müller reden wenn sich ^. die passende Gelegenheit dazu gesunden hiltte.. lam es endlich aus seinem Munde. Begründung wird "«sgef'chr^ . lämen häufig VelriebsunfaN v° ^ z M.^. lmhn bildeten Novumm^ khres. Leider fehlt Meter in der Stunde wse g^ ^^loo,) ^, bisher lebende Person, b>e °n^" ,^rft ^ teilgenommen, ist vor "MM » die» ° ..,,? der'Grafschaft Kent gest^^w F°hH'' Frau Barbara Moon, W T°°M . b„ «M-^ -dritten Bataillons der R'ste M ^ Fr"a 9 Schl^^'' Mutter in einem Gepäckwagen W^^^,. bras und bei der Schlacht von Wate ^ ^, 7. vier Jahre alt war, "inerte e,^^ das Schlachtfeld g^ und eine große mit 70 Jahren Muße. lesen zu ltt" ^ aus eifrige Leserin wurde. Kltt ^ - (Ein Man schreibt aus Paris- Ae ^ ^^5 liefen schon seit längerer Z' ° ^ß '^ X-^ bourger Linie Klagen ^ . > V«r ^ brockM und beraubt wmdm " dahHA qeqen den Kondukteur Du^rw y„ S- ^ selben in tyrant,: 3« "^ ^eleilt^'^'? nun. als der Zug. dem D>> " ^Oestlls«° ^'-^ einlief, forderte b" Anspett^ lenr auf, seinen Neisesacl ^.„^ ,vH ^ eine vollständige Einbreche a " Stc^'^. , Kammer Bohrer. Schraub i' 'D„per:Hi-. ^rauenhemd und eine ss"U ' h e ^ H°u H... > Poliieilommissariat gebracht U'° s^„d Stücke verlauft zu '^en- N « ^ als.^^^ raschung des Visitation herausstelle, d"" " ^frastt' "" < ' < ll idet war., Ueber den ^"md ^^ ^ s,^. haftete, er könne sich ^^ stöhlen hA^, noch warum er du Sach » ^ A>l .^ seine Frau vor °^ ^N^ wurde, ganz verwirrt Mr >°^^ D' , pH. während der a"NM ?ah^ sich eine Unregelmäß'gwt 3U ,^^ ^ V ^ nichts hatte darauf h^gede^ ' ^ Z ^ „ ^ '__(Gin ausgeplu Telegra" ^ meldet aus ^"urg: ^ Blätter aus Kostroma nachts von ttosiromarr Museum °r^^ ube " h<^,^ münzen sowie an a"ille" ^ ^^che" ^ ^ Kostbarkeiten sind von ' "^^ ^ s 5.^ Einbruch verübt werden lonn . , aufmerksam wurde. ^.,,de Sei' Oc» ,^, dah die Fahrgäsie n.ch "Hschi^^ ^ ^ nötig haben werden. D,e" ^ ^ ch>" O^Tp plät,3 ist so eingench". d«b ,^d^^ Fritz Eisentrauts VA -^ eS "" Schulter des anderen. ^ ^M- ZI .^ die Tür. ^. ^ ^ ^M .i>>^' «Sollte fte ""^H es s^,'^"''" .> Gewächshäusern a z^,, bere Wegbiegnng der alte ^ stand. ^7^3Hlblng Nr. 230. 1977 h. Oktober 1903. 3^!^äb . 7,^ Fahrzeug zu ebener Erde. berg-" ^"'"'e m e '??')"' Der tleim Wagen ist auf 5°^ " >N'' Achten eisernen Rahmen versehen l.'2 ^ach hin^.u'3'7" irgendeinem Gegenstände ^ ^l" s° or7sLl,t"'5''^ " "'ber legt. l> Zubaute" bi ^'" ^" ^j^" "l Angriff ^^/bracht v^rd, ^ S^^^usse noch'alle ^>s'>f^fü^'' D'estr Fortschritt war nach-^Ü'^lcha"^^' lachen Baugründen bei Sanlt ^H"' '"he„ >)"'" Nalovecschen Hauses bis ^ ^^Uerrehöh,"s, '" ^ ^' Mlalarsche» .Hauses ^"/«^unbmau 's gestellt. Nenn dritten Gebäude ^'. l,e Hr., D,se b" "l ^°" "b" das Straßen-?"H?M noch ein vierte ^'Kl'^bau^ des ^/^lisabethstrahe ^t das ^C«. '> und au^."^efmums" unter Dach ge-^3"t btttit ^ '^?"^' Die Villa der Hennine K.<^s Assab l>^?."'l. desgleichen das Wirt. ^btt ^Iose^ 3ür die durch ^^nNi^^uws projektierte Straße - zwi->^i,. °" der Eck «K "" ^" "euen Gymnasial-'"^i,?^ Platz VaUgasse bis zur Elisabethstrahe '^^' ^än em,'" 'falten: zu diesem Zwecke :>K W °uf b ' " r ""^ abgetragen. In den ->. 3>"c, D° ' ^ "^'''" Del Cottschen Besitze ^'ä^ ^cnw i" """st) der übrigen Objekte w 3">"> ^' ^nmdaul'""' bei'« «olesiababe wurde be-^^"^hbm. ^buugen für ein Parterregebäude ?>hü!w F bis unn ^^/^^nyschen Hauses an der U n>zar i ^ L"^e ^iehe,. Veini Hause ^^ ^zur5«lc."^egagaffe sind die Demolie-^2^"beitenb.^ bes Mauerwerles gelangt. Die »t /'^ bis m,s ü ^'le der Bank ..Slavia" in K^ .^'der ^ben Amours und die Verputzung ^g u.?^ll'qe ^^?^^«U. In der Slom«etqasse ^s >"er D^aude des Ewo„ Treo im Roh-^^d^ie^D "bracht, ein zweites dagegen bis U Stockwerk erhöhte che- ^^n"'°nstrui«^. s..^ !'" Uralte gegen die Slom-^< N" herq H. «"" che Näiime werden für ^'i,^^ gediehen. Das KZt„ ?^' s'"d ve'^vlalze und die Villa Spalel «!< ^«°r'.>m Hl'uht ssür die Herstellung der ^«uhrt, I'Mbäude wird das nötige Erd-^^^c f^ "e Naubewilligung wurde erteilt: l«t '0 ^^z^"l"rehau3 an der Ziegelstrahe Lt"!.' 5>err <^^ .__ — ^ '« ". "l, wie ich mich freue, Sie zu V'ls /" d°n dT./5'chte Fritz Eisentraut eiu ^ i> w ' ^"ulein.. flig'te er hinzu, ^'^/^""'SNc Anblicken aus einem '^>ch d»zV>'' memk er, ^"di>" 2ch°>"' ^"'" «">"' "°°°" l7^ !'?>'? d°n Pä"^ef°«üene «,d »erwehrt U^'p^^nd^Mer glauben ' '' ?«'wtz,° 7'K«, steck!, Waium l ''"' H^d"° h°r^"K'!che.. Glieder l>iz ^ ^°'wr d", Der h»!,ei«« H»„d °" Z"^ der H , «iddy vechmch <^" °«'» .^'^ den,, H .'" d°» Pavillon " ^>ume, H dn alle ««mer, l <»». ""b «"ch der MW (Na Mivli) und dem Martin Roväet für ein dreistöckiges > Haus sulnt Atelier an der Mitlo^wstrahe. Die Nauarbeiten beim städtischen Sparlassegeväude sind bis zu den Parterre-' läuincu gelangt. Da» Dructereigebäude der „Narodna Tis-lurna" soU mit 1. November bereits bezogen werden tonnen. x. — (Vom ZYl, ill - und Methodverei n.) Die Zentralleitung hielt am 1. o. M. ihre 14«. Sitzung ab, in wclä/er unter anderem die Stelle der Kindergärtnerin für Ähling besetzt und für zwei Schulen eine neue Hausordnung eingeführt wurde. — (Das Wohltätiglei tsfest) zu Gunsten der Knabenrettungö- und lHiziehungsanstalt in Kroifseneä oei Laibach, toelches. wie bereits betannt. Sonntag, den 11. d.. in den oberen Räumen der alten Schiehstätte stattfindet, verspricht, da fich auch von auswärts die regste Teilnahme lundgiot. sehr gut vesu^t zu werden und einen gute» Erfolg zn erzielen. Zahlreiche Spende» sind dem Dameulomitee schon zugekommen und dasselbe hofft auch noch auf weitere; e^ wird gebeten, diese milden Gaben direkt in die alte Schiehstätte zu senden. Die dekorative Ausschmückung des Saales sowie der Buden hat. wie man uns mitteilt, Herr Johann Mathia n, l. u. k. Hoflieferant, gratis übernommen, und so ist auch nach dieser Richtung hin bestens gesorgt, und die .,oiclr»den jungen Damen finden die entsprechende Folie, um in den verschiedenen Bubeil ihre Artikel in gewinnender Forin barbieten zu können. — Nachstehend veröffentlichen wir das uns zugemittelte Programm: 1.) Gntree-Musil der Musikkapelle des l. u. l. Infanterieregiments, .ttönig der Belgier Nr. 27. 2.) Anton Foerster: ..Mladi mornar". sechsstimmiger gemischter Chor mit Solo-Gesang. 3. R. P.: ..August, du bist angellagt", deutscher Schwank in einem Aufzug.', dargestellt von den SonntagZzöglingen. 4.) V«n-5<>,k «!(ivc>utiilili ix>8lni, Sopran-Solo, gesungen von Frl. Erna Pov«e. begleitet von Frl. Anna Roner. 5.) I. V.: „Wbu", Solovortrag (Gesang und Tanz). 6. u) Dav. Ienlo: rogovor 2 llomonl. gemischter Chor; b) I>. H. Sattner: Na i,!uni»l>. gemischter Ehor. 7.) A. Hajdrih: „Sirota". Männerchor mit Alt-Solo, gesungen von Krl. Angela Malw. 8.) I. V.: ..Stephan Kolus", Schwank in einem Aufzuge, dargestellt von internen und externen Zöglingen. 9. u) Ant. Ncdved: ^ln/.^' v piuninuki ri^, gemischter Chor; I») Jg. Hladnit: V<^.I-l ^vkn, Duett für Sopran und Alt mit itlavierbegleitung. 10.) „Eine Phantasie", Ali-Solo, gesungen von Frl. Angela Walu-. begleitet von Frl. A. Ronn. 11.) I. V.: Eine mimische Darstellung mit Musikbegleitung. — Aazar. Glüclshafen. Charculerie. Champagner-, Wein- und Bier-Buben. Konditorei, Kaffee. Tee, Blumen-, Zigarren- und Ansichtslartenverlauf. Während des Abenbes Vorträge der Militär-Musikkapelle. — (Zur Hopfenlultur in Kr a in.) Der Hopfen ist in der heurigen Kampagne hierzulande sehr gut gediehen. Die Ernte fand zur Zeit der Reife des Frühhopfens statt; es ist dies die Zeit Ende August und Anfang September, und man kann dieselbe als eine gediegene bezeichnen. Die Hopfendolben haben ihre normale Größe, also die Länge von 3 c>m und 2 cm Breite, erreicht; die Spindel ist zart und gleichmäßig entwickelt; die Dolden find reich an Lupulin und geschlossen, eiu Zeichen, baß die Ernte noch zur rechten Zeit erfolgte. Einige Tage später wären die Dolden schon geöffnet und das Lupulin wäre infolge des damals eingetretenen Regens ausgewaschen worden. — Die Bodenverhältnisse für den Hopfen sind auf dem Laibacher Felde speziell der Saveseite zu. günstig. Der Hopfen liebt vor allem einen sandhaltigen Voden. viel Kieselfäule und Calciumgehalt, jedoch wenig Ton und nur bis zu einem gewissen Grade Stickstoff, darum lst es falsch, emen Hopfengarten zu düngen; man umgibt vielmehr b,e Setzlinge nn< Gartenerbe, welck)« den Ansprüchen vollkommen entspricht. Zu seiner Entwickelung braucht der Hopfen aber auch eme aewisse Menae Wasser Da die Wurzeln der Setzlinge, auch Wr ^än'n^n^mr Tiefe von 60 bis W «n zur besten Entwickelung gelange», so stimmt auch b.e Wasseraufnahme so ziemlich mit den °uf.bem La:-bacher Felde als günstig übere.n. In Oberlram bürste man mit Hopfenlulturen tein Glück ^be,'. Erstens g,bt es ba einen zu reichen Niederschlag und zweitens ,st d.e Erbe zu fett. Ersteres würde entschieden zu Erkrankungen der Hopfenpflanze führen. Wenn auch d.e WitlerungZverhaltmsse auf dem Laibacher Felde nicht g"abe °l« d,« besten bezechnet werden können, so sind sie dennoch mcht von schlechtem Em-flusse. Die Ernte des FrühhoP "Z wird stets m eme schone Zeit fallen, wohingegen die Spathopfenernte d« Ende September stattfindet, fchon in du ledermann bekannten Sep-temberregengiifse fällt. Einer zu großen Bobenftuchtigle.l kann man durch Anlage von S em- oder Faschmendrainag« abhelfen; allein diese ist nie binders gee,gnet n«nn man bedenkt, daß im nächsten Herbste kr Voden Nmber unumschränkt aufgelockert werden °ll. Die Anlage der Hopfengärten auf dem Laibacher Felde ist ,m V'erecksverbanb. Es ist dies die beste Art der Anlage, da man die Erde kreuz und quer lockern kann. Die ManM sch mgen sich um gewöhnliche Stangen, die jedoch zum Schutze vor Schädlingen nut Teer ober Kreolisot imprä'"^se'n sollten^ Herr I a-nesch besitzt auch in der Nähe der Le.mfawl eine Hopfen-oö^ die den jetzigen Anforderungen voUlommen entspricht. G. Hwrdy. — (Eisenbahnbaui e n.) Dem ..Verorbnungs-blatte für Eisenbahnen und Sch'^hrt ist über den Stand der Eisenbahnbaulen m.f den österreichischen Bahnen unter anderem ,u entnehmen, daß durch den Baubeginn der Teil-streck K^ bis ^n 29.827 e Kar ^nlenbahn 272 K.lome er dann der Teilstrecke Birnbaum-Ahling-W°che'ner-F"strch km 41-900 bis l^ ^'^ bis lim 27>200 der Wocheinerbahn 29 " (Gestohlene Pferde.) Gestern zwischen 2 und ! 3 Uhr nachmittags wurde der Besitzerin Maria Jan auZ ' Kropp aus dem Stalle „Pri Figovcu" an der Wienerstraße ' ein rotbraunes, 15^ Faust hohes Pferd im Werte von ' 384 X gestohlen. Der Arbeiter Franz Hribar. wohnhaft ^ Vahnhofgasse Nr. 27. brachte gegen 2 Uhr das Pferd in den ' Stall und entfernte sich nur auf eine sehr kurze Zeit, um im Gasthaufe das Mittagsmahl einzunehmen. Als er in den Stall zurückkehrte, war das Pferd bereits verschwunden. Vom Täter fehlt bisher jede Spur. — Am 1. d. M. mittags hat ein bei 24 Jahre alter Mann der Nasenmeisterin Maria Sporn in Nirlendorf ein in einen Wagen eingespanntes Pferd entführt und entwendet. Der Dieb verkaufte das Pferd in Laibach dem Wasenmeister Andreas Ioras, Austratzi Nr. 4 um 10 X. Das Pferd wirb von der Wasenmeisterin Sporn auf 300 X bewertet. — Am 4. b. M. nachts wurde dem Knechte Valentin SvoljZat in Slari Dvor, Gemeinde Altlack, ein Pferd samt Wagen im Werle von 200 X entführt. Der Täter, ein bei 20 Iah« aller Bursche, war mit Svolj-zal von Podbrbo gegen Vischoflac? gefahren. Als SvoMal unterwegs in ein Gasthaus eintrat, fuhr der Bursche davon. "(Verhaft et.) In der Nacht vom 7. auf den 8. d. entwendete der Vagant Karl Lampn» aus Laibach dem Besitzer Josef Erbe^nil in PotooarZla Vas aus einer versperr-teä Tischlade den Betrag von 120 X. Der Dieb wurde gestern hier ausgeforscht und verhaftet. — (Tierärztliche Nandervorträge.) Für den politischen Vezirt Adelsberg wurden diese Vortrage fol-grnderweise bestimmt: am 4. Oltobel in Wippach und Siurja, am 11. in (elje, am 18. in Zareöje und am 25. in Et. Peter. —o. — (Nevolberschüsse bei einem Rauf? ekzesse.) Am 4. d. M. zechten mehrere Vauernburschen in rinem Gasthause in Altluben, Gerichtsbezirl Rudolfsweit. Hiebei gerieten sie in einen Wortwechsel, welcher alsbald in eine Balgerei ausartete. Ein gewisser Pov^e zog einen geladenen Revolver hervor und feuerte einen Schuß gegen die Zimmerdecke ab. Als er den zweiten Schuß abgeben wollte, erhielt er mit einer Literflasche einen Schlag auf den Kopf; unmittelbar darauf gab er einen zweiten Schuß gegen die Zimmerdecke ab. Den dritten Schuß wollte er angeblich gegen den Burschen Kastelic aus Mihovec abgeben, erhielt aber vom genannten Burschen mit einem Sessel einen Schlag auf den erhobenen Arm, wodurch der Schuß abgelenkt wurde. Das Projektil traf nun Pobäe selbst und durchbohrte ihm den lin-lell Arm. —e— " (Tödlicher Sturz.) Am 2. d. M. gegen 10 Uhr nachts stürzte, wie uns aus Tschernembl mitgeteilt wird, der 20 Jahre alte Besitzerssohn Johann Tonic aus Pri-mostel, Gemeinde Podzemelj, derart unglücklich vom Heuboden, wo er schlief, auf die zirka drei Meter tiefer gelegene Dreschtenne, daß er sofort tot liegen blieb. —r. — (Nikotin schwache Zigarren.) Die «Wie, ner Abendpost" stellt gegenüber einem Wiener Blatte fest. daß die „Selectos" lediglich aus borsichtig ausgelesenen, fiinen ausländischen Tabalprovenienzen angefertigt werden, welche von Haus aus nilotinarm sind. Vel der „Nosita" aber wird der Nilotingehalt der verwendeten Tabake einzig und allein durch Auslaugung in gewöhnlichem Trinlwasser herabgemindert, ein Verfahren, welches bci den an Nikotin überreichen Stoffen für die Virgimer-Zigarren seit mehr als 50 Jahren ohne Beeinträchtigung des Aromas erfolg, reich gehandhabt wird. — Es ist aber auch ganz unrichtig, daß die neuen Zigarren einen ebenso hohen oder teilweise fogar einen höheren Prozentsatz an Nikotin ausweisen als einige der allen ärarischen Zigarrensorten. Nach wiederholt durchgefühlten chemischen Analysen enthalten nämlich die Selectos 0:69 bis 0-74, ^> die Nosita 0 73 bis 0 81 ^ Ni-toim. Dazegtn bür'ägl nach den chem^chen Unie^uchuiMN des Professors I. Habermann in Brunn der mittlere Nilo-tingehalt bei ^ Regalitas......2>90 A. Trabucos ......1'61 .^. Vritannicas......1:29 A. Panetelas ......1'81 A. Operas.......1'43 A, Cuba-Portorico . , . . I'51 ^,, Virgin!«.......3'99 ^. Nrasil-Virginier . . . . 1'47 A. Portorico ......1-41^,, — ,3^^ blander (Kurze) 1-83 L--«.^« »< ..^' ^ Weinlese in I ft r i e n) war durch au-?ckr^ /'?^'?Ms Wetter unterstützt. Wie die ..Istria" !>?- 5../. I" °^-""° N"W Enttäuschung gebracht, indeir ansckia 7?,.r!^^7^' u" "" Drittel hinter dem Vor-S.3un^ ^"" ""°" kragen die klimatische, ,? inmm^ ^? '^ """ ^ langanhaltende Trockenheit ,m Sommer. In Parenzo wurden biz zum 2. d. 2830 Wagen M,t e.ner Traubenmenge von zirka 17.000 Meterzenl nern an der öffentlichen Wage gezählt. Zahlreiche Privat haben übrigens auch lhr Produkt selbst gewogen ohne bi öffentliche Wage zu benutzen, so daß die Einte bis nun au mehr als 20.000 Meterzentner geschätzt werden kann. Na dic Preise anbelangt, so dürften die minderen Trauben sorten zirla 12 X. Terano girla 16 X. feine Sorten 20 I erreichen — Ueber die Weinernte im Gorzischs „ berich tet di7 (5co del L'torale", daß in djefein Jahre nur wenig Winzer mit der bevorstehenden Weinlese zufrieden sein wer- > )en. Die wiederholten Hagelschläge des vorigen Jahres, j velche ausgedehnte Gebiete verwüsteten, Reif und Fröste im , Frühjahre und endlich die mit großer Hitze abwechselnden läufigen Regengüsse zur Blütezeit, welche das Oidium und )ie Peronospora begünstigten, bilden zusammen die Ursache )er spärlichen Traubenernte. — (Der Diebstahl in A b b a z i a.) Wie berichtet wurde, sind die in dem Bade zu Abbazia entwendeten Zchnmckgegenstände des Herrn Erzherzogs Ludwig Viltor in Pola aufgefunden worden. Der Dieb ist ein ungarischer Zisenbahningenieur, der nach dem Diebstahle sofort Abbazia nerlassen und sich nach Pola begeben hatte, wo er die Pretiosen bei einem Juwelier schätzen ließ. Der Inhaber des Iu-welierladens las eben. als der Fremde eintrat, von der Entwendung der Pretiosen. Er erkannte die vorgewiesenen als ole beschriebenen Kostbarkeiten und hieß den Unbekannten für :inen Augenblick Platz nehmen. Durch seinen Diener ließ er heimlich die Wache verständigen, welche den Verdächtigen sofort festnahm. Er behauptet, Zeus zu heißen. — (Im Meere ertrunlen.) Wie aus Fiume gemeldet wird. wurde vorgestern früh am Porto Anselmo die Leiche des Lyibacker Faßbinders Georg Petelin aus dem Meere gefischt. Der kränklich gewesene Mann ist wahrscheinlich durch einen Unfall in das Meer gestürzt und ertrunken. — (Verlorene Gegenstand e.) Die Wäscherin Antonia Otrin. wohnhaft in Stephansdorf, verlor unbekannt wo in der Stadt ein Geldtäschchen mit 8 X Inhalt. — (Zum Tode verurteilt.) Aus Duisburg wird gemeldet: Das hiesige Schwurgericht fällte über den Bergmann Wengust aus Trifail wegen dreifachen Mordes das Todesurteil. Theater, Kunst und Literatur. — (Ein neues Bildnis Seiner Majestät des Kaisers Franz Josef) ist soeben im Verlage der Kunsthandlung Max Sinz in Dresden erschienen. Das^ ' selbe ist nach dem Gemälde von Franz Siebert farbig vervielfältigt und zeigt Seine Majestät in Generalsuniform, Der Kopf ist lebensgroß und wirkt besonders eingerahmt außerordentlich lebendig. Das Bild. das als eines der besten und charakteristischesten aus der letzten Zeit bezeichnet werden muß, ist bestimmt, eine große Verbreitung zu erlangen, weshalb auch der Preis dafür äußerst niedrig gestellt ist. Das Blatt lostet 1 X 80 !.. Die Größe des Papieres ist 30 x 44 Zentimeter. — (Ausstellung von Gemälden.) Der ata-demische Maler Herr P. 2 milek wird heute oder morgen im Schaufenster der Buchhandlung L. Schwentner in Laibach vier Bilder ausstellen, wovon das eine, ein großes Genrebild „Der Mann mit dem Kirchlein" betitelt ist, während die 2 folgenden die Bezeichnungen ..Die Wäscherin" und „Der verdächtige Ton" tragen. Außerdem wirb Herr Lmitet das Original der für den Präger Solol angefertigten Einladungskarte zum Maslenfeste (VelbeZ) ausstellen. Die Bilder werden 10 bis 14 Tage zu besichtigen sein. ** (Deutsche Bühn e.) Das heitere, geistsprühende Werk Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor", das einen dauernden Ehrenplatz im Spielplane der deutschen Oper einnimmt, wurde gestern mit schönem Erfolge aufgeführt. Die Vorstellung war sorgsam vorbereitet, wurde vom Kapellmeister, Herrn Heller, mit Umsicht und künstlerischem Verständnis geleitet, das Orchester hielt sich sehr brav und die Leistungen der Solisten erfreuten sich warmen Beifalles. Das beste Lob liegt wohl in dem Wunsche nach einer baldigen Wiederholung der reizvollen, anmutigen Oper. Das Theater war gut besucht. Bei dieser Gelegenheit mochten , wir doch die Theaterbesucher aufmerksam machen, daß es zahlreiche Musikfreunde gibt. die die Ouvertüre der Oper. , insbesondere von geistvoller Art. wie sie die Schöpfung Ni-, colais ausweist, hören wollen, ja wir behaupten sogar, baß ^ sie ein gutes Recht besitzen, sich ungestört und aufmerksam . dem musikalischen Genießen hingeben zu können. Verspätetes ^ Kommen, lautes Reden während der mit Fleiß und, Hin-z gebung ausgearbeiteten Ouvertüre beeinträchtigen diesen Ge-mch in hol)em Maße. Unserem Publikum dürfte diese Anbeutung aeniigen. Ein näherer Bericht über die Vorstellung folgt morgen. , , ,7. ^- (A aIi vitu 5.) Von diesem Romane wurde die 19. Lieferung ausgegeben. — (Nom in Nvc, t.) D'tt Oiioberrmmmer dieser illustrierten Familienzeitschrift weist neben Gedichten von Cvetlo Slavin. Iuo D a n i 5, Roman Romanov undSorin folgenden Inhalt auf: Vogdan Vine d: Unsere alte Sünde. Erzählunq. - Fr. S. F i nXg a r: Mein« Seele weilt Zu Gaste. — Ianlo L o ka r: Franz Svetlii^, Literansche Skizze. — ss, S ° janov: Hinter den Kulissen des Lebens. Skizze. — Dr. Josef Debevec: Virginia-Mala-Noaumila. Literarhistorische Studie. — Ianlo I o -"an: T>le Hausgewerbe m Kram. — Fr. S. tzegula' ' Ueber die Reklame mii Rücksicht auf die Vollswirtschafl. -l ^. lt ^t ubin: Erinneruna. — Sodann folgen die Rubri-l w Literatur. Musik. Dies und jenes, Schach. - Das Hef! - W n"t zahlmchen Illustrationen ausgestattet. l----------------!------------------- ' " t Geschäftszeitung. ' n ' m,^ ° " alsmllrlt in L a i b a ch.) Auf den ge- ' ?" -"ionatsmarlt wurden 700 Pferde und Ochsen. 311 ' '""^ und 8k Mh^ zusammen 1103 Stück, aufgetrieben s ?^n"'^ faltete sich fthr lebhaft, da sich Käufer am s Dianen. Lirol und Mäl^n eingefunden hatten. - Aufd?/««.'^ und Warenmarkt in LN!a!.' l Herbst wet » ^ ^' ?' '" N"" abgehaltenen, vom schönste, ^ 80N K^ I begünstigten Viehmartt wurden insgesamt etw< «'heimischen N'^"" Gattung aufgetrieben. Da sich nebe, 5 yelnnlaM Kaufttaftt,, «uf dem Markte auch ftemdc Vieh äufer zahlreich eingestellt l)a«e". '^vien Markt gebrachte ebenfalls hoch im Preist: ^ 120 X abgesetzt.^ Auf d 'N W ^git^ „ bis in die späten Nachmittagsstu^n „ ss,5 5ie zahlreichen, auf dem des k. k. TelegraphenHorrejpo, Maroni"' ^r!l«^ , Konstantinopel. 8.0^^^^ Berichten aus Sofia soll d.e 3 ^ '^^,, M - ^. Manifest vorbereiten, in welchem !^ Pfortt b' " ^ Komitee in der Erwartnng. baß ' ^^ ^ ^, tunq der bulgarischen MaM'' ^„ Pbe, " ^ aegen dieselben einstelle,. ""^ ,wie bis ^ „^ benbewegung und die Dyna", tat" ^^^^httg zi. sistieien. um abzuwarten, od ^ <^ geführt werden. Oktober, ^"7 i v?" ^ K onstan < inopel. 7. v" Orzb'M^st.^ zielten Mitteilung der Pf"^/^t ei'ttN M<5 i5^ storia dem ökumenischen Patrmrch „ O< si^^ daß der Bandenchef c'alaloro ' ^«ölle"H„^ strikte Kastoria an der N"^ 'f'^ „ Oc ^ ^ andere Missetaten V? -^ Häuser sind in Brand ge ckt^^^^ drei Männer wurden entfuhrt- ^ ^„Z ^ ^ ten Leichen einer Frau funden worden, c'akalorov l be ^ ^ .^ ,^ und einen Griechen qetotet. nac,)l' melt hatte. ^^^_^ , Kobe: N°r°n «°n !«°l'" ^ , ,°° " «"!''<' Die Raummiss der W"H" ,,» Lhlnz.»"' 5<7> Augenblick eintreten. ^^^^. ^^^» dortigen Schlosses des s"^/ ^ u''d ^ ^ Jubelpaar mit ^"'!^^eiwo nw'- I^<^ getroffenen Deputationen 0 Oew"h'^ ^ ^j^ finaM der Erzherzog und stme^ "'^ zc^I Generalität des ^»f e» ^me ^^^ e d^,^^ dir Stadt Prehburg sowtt ^ „aN '°.„ <^ Obersthofmeisttramtesund^^^^^ ^ pi.tation der Stab P«M ^ach de'N > 3"^^ qestattete Gratulat,onsad«^ ^^ dew ^ ^l^ Dejeuner zu 45 Gedesen"^°lm "'',>,. ,^ qlieder. Prinz Gmanuel Saw ^. d ^ Parma mit ihren Gemahlm "",^°°"fzH Mpittaiionen teilnähme',. G^.,^ ^u '^ 1. ^ reiche Glückwunschtelegramm ^,.^^,^ ^ jestät dem K a is er. ^ aA ,^ „, v< ^^ Hauses, von Kaiser W. h "^ milii'l'>^'5 Ma'ie Christine VW Spae^ P. - ^ ,^ Vuda ftc st, 8- ^ „n^f^.att'' ^r ^ ' chunq in der Szegewner^ " ^ ^Hl^ ,^> Anhaltspunlt dafür ergebn. s„ib ^s,ch^,^„ der Kranzdemonstrat.ono^'" .^,.,en ^b<^^, chen dafür vorhanden, d"b 6 vclle »e ^ d ^ , daten zur ^r ^d^> me'.ster Langer chunqshaft verhäng, we ei H,,^, ,' , ^präch^eistangeb'che'ne ^ le ''.,^ ^, ^.' - verdienen angebt hab"' ^^ 0^' ^ ^ Length, der auf b'e erste ^ 00" > ^.''S" «-< ^ naci Szegedin ^: °°r. '^,,scher « . Bürgerschaft nni dessen ^. ..,,, ^"^ >k ^ erregten die Zöglmge H U"K S<< ^ ' aus der Anstalt ""' ^"' ?.ßte ^ ,,< - / . die Nuhe wieder her ele.^.. releg ^ !wh^^ !^en»None'''' , wisser wurden verhaft^. "—^Hü«l« 0li, zza, ,gg1 H, Wob« 1903, ^-rn «"" Büchermärkte. ^^ ""«r Alois V"'. 6'"l werte Geschichte. ?'^',^ ^ KnX ^'buch der chemilchen Tech. MWMM »«.3 «''din,l», ^Ä" »r, Nr,I°,«.»' "kh. Re ende Nudavest — itz^l" ? ^gran.. '^ "' ^«und. Reisender. Prag. - l^'^Hn^lstersgalUn 3K ^"sender, Jägern-^'<^l?"'n. Priva »,„'^l'"g " i.'°uis. Privat. ^^^^^Pl'vat. i ?frau. Abbazia. Verstorbene. Im Siechenhause: ?lm 5. Oltober. Maria Clementia Jordan, barm« herzige Schwester. 64 I,. G.l)!lnelweichu„g. Im givilspitale: ?l„, 4 Oltober. Maria Vurger, ztaischlersgatlin. 38 I,. 8«p»i» pa«t liuäomvtr. »ept. pu«s per»!. — Maria Kostrun. Inwohnerin. 74 I., Bauchlrebs. Am 5. Ollober. Marianna Ieran, Arbeiterin. 60 I., Viliun! coslli«, s»r»>v»>!l ooräi».______________ Lottoziehung uo« 7. Oltober 1903. Prag- 64 - 4« 79 70 3l> Meteorologische Beobachtungen in ^faibach. Ceehöhe 20« !l m. Mitll. Luftdruck 73« 0 mm. Z L>Z i!<5 1 Zu» «lüd de« H!mm,l« H«Z 3 «'A « ,,, , 7. s^ ll )i Til« I' 20 sss^V. nläh'g l,llw.dewöllt ' U . Ab, 735 5, 15-4! S. mähig , heiter ^ 9.j 7 U.F. ! 732 4! 15 5^ SW. schwach ! tellw. he,ter tt 0 Das LageSunltel der gestrigen Temperatur 1b 9'. Nor male: N 7». Verantwortlicher Rebalttur: Anton Funtel. iifiifs Itariillli Petersstrasse Nr. 47. Zur gefälligen Kenntnisnahme! Nicht mehr Japl, sondern das beliebte Göaser Märzenbier wird zu jeder Tageszeit frisch ausgeschenkt. (4015)2-1 Um zahlreichen Znaprneh bitten ergebenst Fanny und Johann Hafner. Landestheater w Laibach. 6. Vorstellung. Gerader Tag. Morgen samstag, den 10. Oktober. Zum erstenmal: Nachtasyl. Szenen ans der Tiefe in vier Allen von Maxim Gorlij. Anfang halb 8 Uhr. Ende nach 10 Uhr. »»I»»»»»»»,»»«««««««!«««« Naibacker lkutscker Turnverein. O"t ^ Keil! Samstag, den 10. Gktober, abends 9 Ahr in der (4ft02) 2—2 Glashalle des Kasino Eröffnungskneipe. 1. Wahl der Kneipwürbenträger. 2. Nericht über das X. deutsche Turnfest in Nürnberg. 3. Verteilung der Sieger» urlunben. 4, Abfchied eineS Vorturners. Ter Tnrnrat. M Die Beerdigung des Fräuleins W > Ivanka Tuiek^ > W «estorben zu Graz, findet heute, den 9. b. Mts.. um W W 4 Uhr nachmittags von der Totentapelle zu Sanlt M W Christoph aus statt. M M Die heil. Seelenmessen werden Dienstag, ben W M 13. b. Mts., um 10 Uhr vormittags in der Psar» M W lirche zu St. Peter gelesen. M M Uaibach am 9. Oltober 1903. ^ Kurse an der Wiener Börse vom 8. Oktober 1903. ^«d«« M^en «ursbla«, notlevle« «urle »»»then stch l" «l«!l,nn»ählu»« Dle ««!wun« ftmlllcher Altlen und b,i .Dlvtllt» Lo »b»r«,«»t«, «ilt«H..Prt°r. vbli,«tto»e». Ell^bet!,b!,!,n «« u. «>0U »l. 4"/„ all 10»/^......»b'd0 Un, Et..«is,.«nl. «old l00 ,,. ..-- -.'-dt». bto. Silber ,00 fl. . . — - - -dt° Etallt,-0bl!,. (Ung. Ostb.) V. I. I«?«..... ^.^ _.. b°.Ech»nke«ll,..«bl«,,.0l>'iln'. --- .-- d l>. Plilm..«. k loa n. « NX! ll !U6 - 2,0 -A'.l ^°- ^ öa ll. - »ou ll »US - l»l" -»yt»ß.»it«..Uolt 4°/, .... ,54 l«i ll.« ÜU "/» ungar. »runden«!,'Lbli«, 0? ül, «8« "/« lro«t. und ,— »8 And,« öff»nll.Anl»h,n. l°/° »onauM«>«nlelhe ««?« , ,06'N w? . 3"«hen b« stabt «örz . . «>-»« loa »ü, «Nlth,nd«Ei»dt«i 1^-! «». d»<>. tVolb)t»»b0i»»iu ««, btl». f,8»4). . . . W9« »»W ««/«.'. "« ll«»«). . . 99-8ült»«-«t» ?,°/'I^u ^nlthn». vtlloib. l»»/« tzS «c> 100 »ü »/« «roiner Ua„be«.«nlehen , l»»'?ü H>»p.»Änft.<«/" »0« .- ,<», _ l)ef..un«,v«°l40'/Mr.v«'^^^^^ blo ' bi°.' li0l«r. d«rl, <"/» »l<» »ü ,<)> 8i «is»nbahn.Prtolillt" Gbligatlon»«. D<»»ls> zos< (p« Ltück). ^«°den.«d..Mt«m.^°^^ i°/! Donau-Dampfs,l!"' U»v,rzln«l<«« «»ft- «lebitl°,e llX» !l. . - - ' . l,7.__,„.^ 0fenerli°,e« ft. ' > - A _ U,. N°lt,.«n«uz. vest. »«'..»- ^, ^ „ „.^ »eld «aie «Nien. tzlnn,p«ll'Dnl»l' n»hmnng»n. «uN«^t«PI. ««,nb, ««!l, , . !«L«0' ««, «au. u. «etlieb« ««>, für ftäbt. Vtrahenb. «» Wlsn l!l, X . — - — - bt». dto, blo. >lt. ü . — — — — «Ohm. Norbbabn >5U sl. . . »«» — »«»'— Uufch«shr»d,l N<. «X> l 2Nt — Et«<>t«tio W» bv Un«.Westb.fl.N. 4U»'5U 4U» üo Men« Lolalbahnen'NN.Ves. . «» — «, .. ßank»n. llnglo-vtfi. Vant l»o sl. . . «7i-bü ,,« zo Nantoerrln, Wienn, »uu sl. . 47») b» 4?» t>a N«dtr,.Unft,. Otst., «00 ll.G. . «u —b»l — Krdt.'«,lst. j. Hand. u. . l«a ft. — — —-- bio, bto. per Mtlmo . . «htt'bs si< bv KrebKbo.nl, Nllz.unz., »au ll. . 719 —?2t — Depostteubnnl, AU«,, 200 sl. . 422-— 4»? — «Mompte-«es,, Nbrgsl., 4«) X L!?-— 5t» - «lro»u. »allen»., Wiener «00 l. 4»» — <40 — ldNMHeN,.. l>^., »«lft.llV/,«. »V4-— tW-- <5elb «l»^ LÜnberbanl, veft., »00 fl . . 4l4 »5 4l!> l!5 0rfterl.'UU«ar. »anl, S0« sl. . »»/»' ,b»< Unlonbanl «XI fl..... bl» — b»< — ««f»»hr»b»nl. «U«. «40 l>, . »bl ü« »äl HU I»dustri,«Anl»» »»t)«ung»n. «ou«ts., «n«. »fi., llX) ,l. . . ,«..- »L4 — »«hbier »ilen» und Ot«hl»Inb. in Wieu 100 fl..... l4/ — ,z< - Eisenbllbntt.'Lecha.Vrste, loosl. l04 ?z »u-, ?ü ..«lbemuhl". Papiers, u. «.^». „«-,,8 . Liestnger Vrauerel lUO fl. . . »«5 — »»?,«<» Montan°Vesellsch., 0e«.»»lp<> Proger lklsen'Ind.»««!. »oa l. >«»<) ,?u« Galao»Tarj. Ktcwlohlen t<« l. d»» — b<5 ^- ..Gchloglmubl", Papiers, »OU l. »»0 - »^4 . „Eteyienn.^, Papiers. «.«..«. »?8 - ,kz> - Drlsallei Kohlenw.-Velell. 70 sl. »», — «8» — «aff«nf..».,0est.inWitn,»oofi. »« - »l.z -Wll98°n.L««h»uft.,«llg., in Pest, «0 ll........ ü«, - 6<<> - Men« »au!,t«el. ?s« — ??u ^- »»«ls». Kurze Sichien. »mfterda»....... »9» 5? »»«5? Deutlche Plitze...... U? z» ll? 4^ London........ ««'»a»39«» Par<»......... »5 «b « »b St. PeV -" .'rfr,^ •*^* W'ki WMMKW^W . Privat-Depöt« (Safe-Depoaite) >*<<*> 1908 i g0sP0U dr. pran ™pež, odvetnik v Ljubljani. 1» skrbnik bo zasfopal (oženega v ozna-menjeni pravni sivari na njegovo ne-varnost in sfroäke, dokler se ne oglasi pri sodniji ali ne iinenuje po-oblažèenea. G. kr. deätelna sodnija v Ljubljani, odd. I, dne 6. okfobra 1903. (3775) 3-2 TJI5.. 1. Amortizaeija. Na prošnjo FranèiSke (Ä, za sebnice iz VaC; &t. 22, uvaja se po-slopanje v namen amortizaeije na-stopnih baje dne 14. avgusta 190H v\ Vaèah zgorelih knjižic mestne hra-nilnice ljubljanske, in sicer St. 32.883 z vlogo po 3300 K, št. 39.011 ?. vlogo po 1200 K, st. 39.583 z vlogo 500 K, vse glaseèe se na Franjo sirilc in gt. 33.549 z vlogo 100 K, glaseèa se na Antona Slogar. Imetnik teh knjižic se »oraj po-zivlja, da uveljavi svoje pravice v äestih mesecih, ker bi se sicer po preteku fega roka bre/. daljnega predloga izreklo, da iste nimajo veè moèi. C. kr. deželno sodiaèe v Ljubljani, odd. Ill, dne lü. septembra 1903. 7a ttiio uaasowaerQ nur 60 kr. (4023) Ich versende vollständig ganz. neue, graue Gänsefedern, mit der Hand fertig geschlissen, 7, Kilo für nur 60 kr. und dieselben in besserer Qualität nur IQ kr. in Probe-Post-kolli mit 5 Kilo gegen Nachnahme. J. Kraia, Bettfedernhandlung in Smicliow bei Prag (760). — Umtausch gestattet. Als Amme wünscht in eioem besseren Hme ODterakomniefl FraDziska Kogoj,