Nr. 104. Samstag, 8. Mai 1909. 128. Jahrgang. LaibachelMZeitma zz X ^"""Uo.ntzpreis: Mi« Pos5> den bei der Eeebehörde in Trieft in Vcrwen- unfl stehenden Ministerial-Sekretären des Han-"rlsnmust.'riums Heiilr. Ealice - M u s in e z z i ^uo miedrich Edlen von Schöller sowie den, ^ .'"'wdelsmimslerium in Verwendung stehenden "iretar der Seebehörde Anton Frcihcrrn von ^'""ldini tarfrei den Titel und Charakter lsi^ '""^s der Seebehörde allergnädigst zu ver- "M geruht. Weislirchner „,. p. 1^°^ den, Ailttsblatte zur «Wiener Zcitlma.. von, ll. Mai rrze,,«, « ^ wurde die Weitcrverbreitung folgender Preß» ° "»"Me verboten: 1909 ^' ^^^ 'IoNäüiter. uub Fmanzwach'Zeitung» vom l. Mai Nr, 1« «Die Woche» vom 3. Mai 1909, "r. 17 «I^^lilin«» iNnnts^li,» ddto. Mum, 85, April IM», k>o!» s^est: 'Domncü-Z/i.i l^noilllo ItHliu,illl>, «I'riino >I^> Nerl' ^^"/^lleber «Domneru./,», ^uei»,!« Ituliunu,», Druckerei ^r. 15« ^, NmlllloipuHioi,«' vom 1. Mai 1W9. ge>uid^,?""Nlmer «I/^vvomro üol I^«,vor2,wr«. (den, 1. Mai ir. lü «I/ ^vvoiiirn <1ul l^vnr^w^. vom 15. April 1909. A i 'Olirun» Miz,vn. vom 2!>. April 1W9. Nr i» '^ul'»Il^ I'lo,,,!)" vom 29. April lWü. 180g ""wklii,i, c-Ii^u^iiilc« 8. nmiurnlmll«. vom 2!). April Nr u! 'l'i»«<:ll/ Xi-Nj. vom 1. Mai 1909, ^ ^-»? .^imimpr Tassblatt» vom I.Mai 1909. Nichtamtlicher Geil. Der Dreibund. ülih, "^^ "Frcmdcnblatt" erklärt unter Bezuss-dab ' "/> die in letzter?>ei< auffteiauchien Gerüchte, ^NNim "Anderer Anlas-, für die bevorstehende Ve-Viunn ! ^ beiden besreundeien nnd verbündeten .^.^)en von Deutschland und Italien nichl vor- handen sei: Wenn vor turzcm die Mclduna. durch die Presse lies, daß eine Erneneruna, des Dreibundes bevorstehe, so brauche man sich bloß die Ab-lanfzeit der Drcibnndverlrä^e zn berechnen und sich ,'»u fragen, welchen Grund es haben sollte, ein bestehendes und automatisch fortlaufendes Bündnis zu erneuern, um die Haltlosigkeit einer solchen Mcl-duiui einzusehen. Damit sei aber zugleich jene Anfrage sachlich erledigt, die Varzilai an Titloni rich-len zu sollen qeqlaubt hat und darauf hinauslief, welche Stellunq Italien ge^enwärtia, im Dreibünde innehabe. Die'„Perseveranza" habe auf den Aor-ivurf, mit dem Varzilai seine Interpellation be-qiündele, eine treffende Antwort erteilt, der sich die österreichisch-unsiarische Politik um so eher anschließen kann, als ihr selbstverständlich die Absicht ferne qeleqen hat, welche ihr die Interpellation Barzilai in versteckter Weise zumutet, llnscre Staatsmänner haben jene Tatsachen nicht vergessen, durch welchr im Verlaufe der jüngsten Orienltrije der Dreibund sich als aufrechter und höchst wirksamer ivattol der internationale« Politik erwiesen hat. Die besondere ^iollc, welche der deutschen Diplomatie in dein schwieligen Enlwirrungswerte zugefallen ist, Hai nils darum noch nichl den oantenswerten Anteil übersehen lassen können, den die vermittelnde Friedenspolitik Italiens seinerseits durch ihren bekannten Vorschlag in der >tonferenzfrage an der Lösung dl>r >l>rise genommen hat. Auch nachher hat es an Manifestationen des ungeschmälerten Fortbestandes des Dreibunds nicht gefehlt, so bei der Frage der Aufhebung des Artikels 29 in der bulgarischen Angelegenheit und in der Haltung gegenüber den gegenwärtigen Ereignissen in der Türkei. Die leitenden Staatsmänner der Tripelallianz fühlen sich glücklicherweise vollkommen sicher in dem Vcsitz des gewaltigen Friedensinstrmnents, als welches sich die seit drei Jahrzehnten bestehenden Bündnisse auch neuerdings bewährt haben, und wenn der Deputierte Varzilai, durch Nebensächlichteiten irritiert, dieses Sicherheitsgefühl nicht teilt, so liegt die Schuld daran weniger an den Allianzen als an ihm felbst und jenem anachronistischen Eigensinn, welcher sich darin erschöpft, der loyalen Politik seines Vaterlandes unausgesetzt Verlegenheilen zu bereiten. Die „'.>ieuc Freie Presse" erörtert die Vermehrung der italienischen Heercsmacht und Flotte vom allgemein europäischen und vom spezifisch österreichischen Gesichtspunkte aus und erklärt, Österreich-Ungarn stehe den Rüstungen Italiens ohne Voreingenommenheit gegenüber, da es in denselben nur den Niederschlag des allgemeinen Dranges aller Staaten sehe, sich militärisch und maritim zu kräftigen. Die Regierung des Königreiches erfülle nur eine ihrer obersten Pflichten, wenn sie die Mittel der nationalen Verteidigung stärk: und nach modernen Prinzipien ausgestaltet. Wir anerkennen, daß Italien das von niemandem bestreitbare Necht habe, seine militärischen Machtmittel auf die höchste Stufe der Vollendung zu bringen, wir nehmen aber anderseits dieses Recht auch für uns in Anspruch und erwarten, daß man in Italien die Verwirklichung der in unserer Armee und in der Kriegsmarine seit Jahren geplanten Reformen mit der gleichen Objektivität und sachlichen Beurteilung betrachten werde, um so mehr, als der Anstoß zu den Rüstungen weder von Italien noch von Österreich-Ungarn ausging, beide Staaten vielmehr nur dem unerbittlichen Drängen der Notwendigkeit Folge geben. Japan und Amerika. Aus London wird geschrieben: In japanischen kreisen empfindet man große Genugtuung über dm warmen Empfang, der dem Geschwader des Admirals Ijichi in San Francisco zuteil geworden ist. Daß kein Mißton diesen Empfang getrübt hat, gilt als ein Anzeichen dafür, daß die früheren Hetzereien in den Massen der Bevölkerung keine tiefere Wirkung hinterlassen haben. Es wird als ein glückliches Zusammentreffen angesehen, daß jetzt das englische Geschwader unter Vizeadmiral Lambton vor Feuilleton. I brenn nüt drauf! Von G. Werner. (Nachdruck mit Erlaubnis gestaltet.) "Gürtler, Mueller, Wissen's was neuch's?" "^a, was denn, du Wildfang?" auch "^"^""^mb"' ruckt am Sunntag eini und brim ^??. )'"'^ "<"l und zum Abschied gibt's huschn a Musi," Nöt l'<Ä ^ 's da weiter derbes Gehst eh no auf'n"3'^ - .Uch' Muetter, i geh, uuo wenn's Enk Teandl . - '^"^' klaubt's ös denn, daß i a tlan's Jahr'" "" Leopoldi war i do scho sechzehn l»llr A"'' ^ " was! Der Vater laßt di not; er ltanze c^< ^!^" so fuchti, weil man di manchmal steM 55., ''? "üt sicht. Und mi verdrißt's a. Wo ^ ""un nilweil?" ^chstrw'n" '?"" Was dafür, daß d' Vuabn mer tcr, sm, k„ s '"'l mer plausch'n? Aber Sö, Muct-8"Idno ^. ,." ""'"l jung g'wes'n! Mueltcr, liabc, küsset s^ > "' "den's doch dem Vater zua, i ,,Na^V""""'6 mi not lass'n wollt!" Achter Nil^. ?"^""l und zappel nöt so! Vist a sag'n." ^ldfang! So sei ruhi, i wir eahm's schon ^^"^denn^ ""bc Muetter, und welches Klad .. -Gehst cl i/^".^^'ciße?" aber gi^ "1 I" no not und hiazt hol a Wasser, Wie flink war's Rcscrl die Tage vor der Tanz. Unterhaltung! Die Arbeit flog ihr nur von den Händen. „Was hat nur dös MadI?" sagte mal der Vater. ,,S' is lauter Arbeit!" „Waßt was? Laß doch's Rcserl zur Musi! 'S Madl wachst, laß ihr d' Freud!" sagte die Mutter. „Immer hast so dumme Einfälle! 's Madl is jung und hat kanen Verstand nöl! Woher denn, auf'd' Musi!" „Na, mir fan do a ganga", redete ihm die Mutter zu. „Du warst a so ane, 's Madl g'rat dir nach. A lauter Arbat und flink und d' Wang hatt'st a so rot, aber a wengerl mehr Verstand hast do g'habt!" „Dös scheint dir nur so, so vergunn do dem Madl 's bißerl Freud!" „I vergunn's ihr scho, aber i fercht mi um sö, d' Vursch'n raf'n si um sö!" „So geh i alser mit ihr, daß du kane Angst nöt hast, und sag ihr nix, daß s' nachcr a Freud hat!" Resi stand traurig beim Gartcnzaun. Die Mutter sagt ihr nichts, der Vater ist etwas brummig, aber zur Tanzuntcrhaltung muß sie trotz alle-dem. Was würde ihr Schurschl sagen? Er würde nicht glauben, daß sie nicht darf. Ihre Augen werden feucht, es drückt sie im Halse. Sie muß sich anlehnen: die Füße beginnen ihr zn zittern. Und er wird nicht mehr auf sie warten und sie nicht mehr gern haben und das wird ihr Tod sein. In der Nachbarschaft spielte jemand auf seiner Ziehharmonika ein lustiges Stücklcin. Das fuhr Reserl in die Glieder. Mein Gott, wie tanzt sie so gern! Wenn sie sich manchmal mit den Freundinnen im kreise dreht, so schwebt sie so leicht dahin, aber wenn sie zum Hirschen dürfte, fo würde sie mit den Torfburschen tanzen — mit 'n Schurschl, ja mit 'n Schurschl würde sie tanzen, aber sie darf nicht, die Mutter, der Vater... Erbsengroße Tränen rollten ihr über die Wangen. Eine Grille stimmte ihr eintöniges Lied an nnd Resi hielt's für Grabmusik. Sie sah sich schon verhärmt und abgequält im Sarge liegen, ill weißem Gewand, von den weinenden Angehörigen und Bekannten umgeben. Auch ihr Schurschl steht dabei und klagt: „So jung is sie gsturb'n! Ach, mei Rcserl, mei herzigs Resell!" Und das Mädchen weinte laut. Plötzlich nimmt sie iemand beim Kopfe, drückt und küßt sie und Resi hört die Worte: „Aber, mei Schatzerl, mei süeßes Goscherl, was woanst denn? Was is dir? Kör do auf und sag, was du hast?" Sie erkennt ihren Schurschl und umarmt ihn. „So lassen mi net zur Musi, weil i no z' jung bin, und i will tanz'n, mit dir tanz'n, oder i stirb!" „Mei Herzl, woan nöt!" tröstete sie Schurschl. „Wenn du nöt derfst, so aeh i a nöt, hab loane Angst nöt!" „Aba i will gch'n, i will tanz'n.'" ruft Reserl energisch. „Hörst, d' Muetter ruft mi scho wieder, i mueß fürt!" ^. ^ „Rcsi, Resi!" schallt es über den Hof. „Wo bist denn?" ,, .„ .. ^ l , I aeh ia scho, i kimm scho!" ruft Reserl weinerlich und windet sich aus Schurschls Armen. Laibacher Zeitung sir. 104 9 2 iüneruugeu an Stambul" eiueu Gang durch die Schatz« kammern des Sultans, die sich im allen Serail befin» den, auf folgende anschauliche Weise: Nachdem man in den zweiten Hof gelangt ist, wendet man sich zur linken, wo sich das (Gebäude befindet, in dem der Schah liegt. Es ist ziemlich niedrig und mit einer Art Sänlengalerie eingefaßt, unler der ein Trupp Soldaten steht, die von einein Adjutanten des Sultans befehligt werden; außer dcn Soldaten sind dort etwa 2l> Wächter untergebracht, die zu beiden Seiten der Türe stehen. Diese mit großen Bolzen beschlagene Tür isl breit uud hoch, mit Eisen» gittern versehen und hat ein riesiges Schloß. Sie ist verschlossen und versiegelt. Jetzt kommt ein kleiner, euuas buckliger Alter, dessen Füße in gewaltige» Pan» löffeln stecken, Tas ist der Schlüsselwart. Behutsam zerbricht er die Wachssiegel, dann steckt er den Schlüsst'l ins Schloß, dreht ihn um und zieht ihn wieder heraus. Man stößt die Türflügel auf und wir treten ein, hinter uns die Wächter. Keinen Augenblick lassen sie uns cn,o den Augeu, Schrill sür Schritt solgeu sic uns. Der Saal ist schwach beleuchtet, Glasschränle ziehen sich a» den Wänden hin. Sie sind mit den verschiedensten M'' genständen angefüllt. Da gibt es Glasglocken, worunter Edelsteine und Münzen liegen, Stosse, Waffen, emc große Menge kostbares Porzellan und eine UmneitM' Uhren. In der Mitte steht der berühmle persische Thron, Es isl ein breiter Stuhl mit rnnder i^ehne, grüu ml. Gold emailliert und reich mit Edelsteinen und Perlen beseht. Er machl eineil reichen, dabei aber bizarren Gin» drnck. In einer Ecke slehl ein anderer Thron, über dem ein gewalliger eiförmiger Smaragd hängt. Man nniß eine steile Treppe emporsteigen, um die Galerie zu l>r> reichen, die um den zweiien Saal herumführt, wein' mau die Galafoslüme der früheren Snllane seheil >m»' Jedes Meidungsstück rnhl aus einer kopflosen Pupp" die einen Turban trägl. Alle tragen Waffen, Säbel odn Dolche; alle Kleider sind sehr pruuthafl, einige sog"'' prächlig.eleganl. Der Gesamleindruck isl uachhaMsi eigeuarlig. So sahen sie aus, die Sullane Ainura!, Soliman und Reyschid! Den Dolch, der noch in de>» seideneu Gürlel Mohammed 11. steckt, hat also die Han° des Eroberers berührt. Die Turbane sind bestmder? merswürdig. Es sind ganz kleine darunter, die am Sch^ del anlagen, nnd riesengroße, deren weiße Glocke» w>^ Melonen aussehen. Alle sind mit Agraffen geschnnicu, mil Inwelen und Reiherbnschen. Wir wir wieder drall' ßcn sind, betrachten wir einen Aligenblick den kleinci' buckligen Alten, der mit seinem viel zu langen Rock n»^ den großen ausgetretenen Paniofseln wie ein Geist a»-Tausend und eine Nachl cmmulet, der sich in moderne Tracht verkleidet hat. Nachdem er die schwere Tür w^' der verschlossen hat, bringt er mit würdiger Miene w"'' der die Siegel an. - l?luf der Suche nach Schntzcn vom Meeres' .qrund.j Aus London wird berichtet: Die Snche nW den in der Vai von Vigo versunkenen spanischeil SchO' schiffen tritt in eine neue Phase: eine große G^ell' schast, die Sua Salvage Eompany, ist jetzt gegrin'd^ worden und mit Hilfe eines elellrischen Unterseeboot?-' nnd der von dem Italiener Pino erworbenen Erfind»"!! des Hydroslops werden bereits im fommenden Sow" mer in den Meerestiesen des Golfes die Nachforsch»"' geil nach dem gewalligen Schalke aufgenommen wcrdc»' Eine Anzahl einflußreicher englischer Persönlichkeit^ unler ihnen Admiral ^itz-George, Admiral Windha" und der Earl von Oxford, gehören der Gesellschaft c»' Der Wert der in der Schlacht bei Vigo von den ans,"'^ senden englischen und holländischen Schissen vers^u^ spanischen Schätze wird aus mehr als 480 Millionc qeschätzl. Sie enthielten die dreijährige Ansbe!!^ d,^ spanischen Kolonien in Westindien, die um jem' ^ dem Mullerlande jährlich uahezu !8ü Millionen "^ brachten. Den Spaniern gelang es, während der Sch>"^ gegen 4l, Millionen in Gold zu reiten. Versuches Bergung der versunkenen Schätze sind bereits ulehNai nnlernummen worden, aber infolge der mangelhall ^ Hilfsmittel sind bisher nur gegen sechs Millione" !^ hoben worden. Die halbe Milliarde ruhl i» ^o>d'^' , Silberbarren noch in der Meerestiese, und ihr si^. die jetzt in großem Maßstabe organisierten Verauilss' versuche. An der Spitze des Unternehmens st")l s. Italiener Dr. Earlo L. Iberti, der seil Jahren 1^ Studien den versunkenen Schätzen der VigoVai gcw inet Hal. ^ „Wo bist a so lang? Wo lungerst denn uma?" „I war ja nur a wcngel im Garten, so zank do not allweil!" Und Reserl begann wieder zu weinen. „So sei do ruhi! I waß ja eh, was d' willst. Tcrfsts scho zur Musi geh'n — dcr Vater sagt nix mehr. Mueßt di bei eahm bedank'n." Von nun an war Reserl eitel Gesang und Gelächter und flog von einer Arbeit zur anderen, daß es der Mutter beinahe zu viel wurde. Tas Essen mundete ihr nicht, sie beschäftigte sich nur mehr mit ihrem Kleid und dachte an nichts mehr als an das Tanzen. Nie war der Tag lang! Soviel hatte sie schon gearbeitet und es war noch immer nicht Abendl Als es aber finster wurde, hielt es sie nicht länger. ' „Kommen's schon, Mutter, gengan's!" bat sie. „So wart do, i bin no not firti!" Resi brachte der Mntter alles zu, waS sie zum Anziehen brauchte. O wie lange das Ankleiden dauerte! Reserl gab's leine Ruh, sie drehte sich im Zimmer wie ein Eichhörnchen im Käfig. — „Und d' Muettcr is no immer not firti! Mir tumma z' spät!" jammerte sie. „Na, alser kimm! Du Zitterpappel!" brummte die Mutter. Reserl flog vor ihr her, beim Hirschen sind schon die Musikanten. Rcserl schaut zum Fenster hinein und flieat dann zur Mutter zurück: „Muetter, Muctter!" ruft sie atemlos, „Gengan's no nöt hin, 's is no niemand durt! T' Leut sollen nöt sag'n kinna, daß i so auf d' Musi brenn'. I brenn nöt drauf!" Am Franzoscnstcin. O-i^iüal-Roman von Erich Vbenftein. Sabine erreichte Bixengut, als es zu dämmern begann. Eilten Moment dachte sie daran, nochmals bei ihrem Vater einzutreten und ihm ihre Entdeckung mitzuteilen. Tann aber überlegte sie es sich. Rein. Riemand sollte etwas davon erfahren. Ganz allein wollte sie die Rotiz studieren und dann nach dein Gelde suchen. Und wenn sie es fand, dann sollte erst recht niemand darum erfahren. Ihre Äugelt leuchteten im Dämmerlicht wie die einer Katze. Geld ^ Geld — so viel Geld — und teilen? Nein! Niemals! In dieser Stunde begann für Sabine Herzog ein neuer Lebensabschnitt. Vis jetzt hatte sie den Zucker im Kaffee und die Butter am Brot gespart und ihr Gehirn von früh bis abends zermartert, wo sie noch mehr sparen, noch mehr Geld zusammenscharren könnte. Von jetzt an würde sie nur denken, welche Bewandtnis es mit dem Schatten des Eibcn-baumes und dcn seltsamen Zahlen hatic. Und nachts würde sie suchen . . . 6. Kapite l. Ter alte Paur hatte seinen Sohn zn sich ins Kontor rufen lassen. Es war dies ein kleiner, kahler Raunt im Erdgeschoß des alten Wohnhauses, das inmitten der Paurschen Hüttenwerke lag. Tort pflegte der Alte täglich einige Stunden zu „amtieren", das heißt, er teilte seine Befehle aus, nahm die Berichte dcr Nertführer entgegen und machte seine Berechnungen. Heute ging er ärgerlich hin und her und >^, klobiges Gesicht trug einen ärgerlichen Ausdrua. fand, daß Hans sich Zeit ließ, um seinein 2^>e^ nachzukommen. „Endlich gibt es?" sagte er in ru) gcr Gemessenheit, während sein klarer Blick frlM» auf den Alten gerichtet war. Dieser konnte scw Ärger kaum bcmeistern. , ^ „Was es gibt? Fragen möchte ich dich, ^'^ dich unterstehen konntest, hinter meinem ^" ht eigenmächtige Verfügungen zu treffen? Was 8 dich die Entlassung des Gangauf an?" ^ c^ „Hinter deinem Rücken eigenmächtige ^ ^ gungen?" sagte Hans verwundert. „Du s^'^Ü sahlst mir, während deiner zweitägigen Abwcici ^ dich zu vertreten!" ' . Mt „Das heißt, die Aufsicht über die Leute »ou du führen — nichts weiter!" ^l! „Entschuldige ^- ich bin doch lein Knabe "^/^ Sobald ich dich vertrete, muß ich doch auch w zclnen Fällen Verfügungsrcchte haben!" ^ „Gar nicht! Zu verfügen habe ich allem- ^ „Dann muß ich dich bitten, mich kunsu.,^ deiner gelegentlichen Abwesenheit ganz "U^ ^ Spiele 'zu lassen," sagte Hans völlig "uM . so kalt. Die Sache mit dem Gangauf ist nbH ^ einfach, daß auch wohl du nicht anders 'I'U ^ ^, scheiden können. Seine Entlassung konnte '" Irrtum sein." ^uldnel „So? Und wenn ich selbst sie ""l^ habe?" Hater! „Das ist doch gar nicht möglich - - '„ Zu«' Oder . . . der Mann hat mich belogen-^ erstenmal verlor Hans etwas von seiner ^ h?r „Was hat er denn dir erzählt?' l", Alte lauernd. ^Lcnbachcr Zeitung Nr. 104, l)27 8. Mai 1909. ^7 !^l<» Männer ermordet.) Aus Petersburg »vird ssemeldet: In, Dorse Kuddi» >> dW H^,,^ ^,, ^^. beide» Iraue» selUe» sich mil -u'^lver» zur Wehre. Mit schlverer Mühe gelang es, ^' zu enlwafsne». Unler einem Heuschober nnd in der ^Yl'uin' verscharrt lvnrden 127 in Verwestmg begris-!">l' mä»»Iiche Leichen ausgesnnden. ^ 7~ uiss' '" ^"'^ ^"' '»"chte, das; man eigentlich nicht ^!>r, wo die schlversten Beleidigungen qesallen seieil. ^ nni der Zug suhv so rasch und Herr .4. schimpfte so ^.,. ''">>d, das; gewifsermaße» ein Aeleidigungsslrich 'Gent bis Brüssel entstanden sei. Das Polizei- Aul! """ ^"^ !^"'^ '" Verlegenheit und gab die 5' U.^uheii ^„^ Pi'üslniq an deil üben erwähnten ^ ? ^'1 Weiler. Und dieser entschied, das; das toi» ^"'lchl in der Tal uichl mehr znsländig sein Eä >>l "^'' ^"' ^"ichlsbezirl von Genl habe bei der Cc!> - ^'^ ^^'-' Z"^eS laum noch ein armseliges . Mauzchc» ^„ dj^. großartigen Gleite von Velei.! ,s^, "^"! erwisch!. Welches weri'chl es aber sei, das si' »I ^"' Slandpnnll llar machen iniisse, lvar nichl ^ We «oeilereo ,^u entscheide», nnd so war es denn . > waling n,üct, daß die Überlegungen der berichte dc>l, .^' ^iierlen, bis sie Herrn X. vertünden tonnlen, >vur^ ^^ Venesizinins der Aeriährung teilhaftig ge- '"'" >l'l. Was am Dienstag geschehen'ist. >M!an^ ^''" l^eistererscheinunss im (^esänssnisje.j Die sn,d k ^ ,^^s"ng!liffes voi, Marliborongh in Irland nnr- ^ ^'^' angebliche Erscheinung eines l^eistes, si^, , "»nndeten ^rau, die ihren, in dem ^»chlhause l'N'ii??' Mörder Nesuclie abslatlel, in große (5rregnng ^rm,/ ^"^den. Der Mann isl ein Scholle nanieus I'chcr -1 '^'"' ^"^ verurteilt, aber zn lebenslang-Tysil ''',!^«)ansslrafe begnadigt wurde. Vor einige» schf'/', hurten die (Yesä»g»iswärter fürchterliches (^e. !c>Nd> "^ ^"' "'^ll' des Granl. Als sie dorlhin eilten, "klä,'!' ^"' ^"nn zitternd in einer Ecke liegen. Er l'ur is ' ^'^' '^mordete ^ran sei ihm erschienen und lkr ,.!! ""!^'ln»^l. Der Mann umllammerte die Vär-sich "d bal, ih„ „ichl dlleiil zn lasseil. Der 7^al! Hai »is i>, , ' '^veiuial niederholt nnd das ganze «esä»g- ^Mle gesährliclie Ansregnng versetzt. >v>rd l^ ^"Meritnuische ..Wandervö.qcl".> Ans ?lewyorl ^'r ar s "^ninlsnrler ^eilnng" geschrieben: Währe»d »»^^^llSchu! seriell im Sommer nnlernimml, der hiesigen „Tribuue" zufolge, der frühere Major Sidney S. Peiroilo in Kalifornien mit 40 bis 50 Knaben und Jünglingen ausgedehnte ^»ßreisen. Die Reisegesellschaft is« fast beständig nnler freiem Himmel, da die — anf einem Wagen mitgefühlten — ^elle nnr aufgeschlagen lvciden, »venn es regnet. Mil den Wanderlingen ist ei» ^ilifus in der lalisornischen ,>auna nnd ^lora ver. bnnden, den Herr Peirolto selbst leitet. Er suchl auch deil Sinn seiner Sch»tzbesol)Ie»en sür Naturschöilheiten zu erweckeu und zu psll'gen. Die Wanderungen haben sich von anßerordentlichem Vorteil für den physische» Anstand der ju»ge» ^ente erivieseil, sie lamen stets vo» den sieben Wochen währenden Reisen als Bilder der (Gesundheit mit harten, festen Mnsseln »nd durchschnitt» lich zwei bis drei Zoll gewachsen znrüct. Ei» A»llang an deil mittelalterliche» Kurrende-Gesang findet sich in der Art und Weise, wie eine solche Reisegesellschaft die Mittel für ihre» Uilterhall anfbringl. Vielfach werden nämlich abends in den lleine», wellabgeschiede»en Orte», durch welche die Wandernng führt, 3heatervor-slellnngeil veranftallel. Unter den jungen Leuleil gibt es immer reichlich M»filer, so daß eine Kapelle bald gebildel isl, seruer sindel sich bei ihnen ausreichend Cchanspielerlalenl, nm die Ansfiihrnng von lleiileil Ein-altern zu ermögliche», die dann mit biedern und In» strnmenlalvortrage» das Programm sür eine» Abend bilden. Die ^alidbevolserling, der sehr selten derartige Genüsse gebolen lverden, strömt hansenweise herbei, so daß z. N. letzten Souimer von deil jnngen Leuten 29 Vorslellnnge» mit insgesamt 2726 Dollars Einnahmen gegeben werden lonnten. Lotal- und Provinzial-Nachrichtcn. " > bach u,ld der Sleiierverwaller ^ranz Predali<^ in Loitsch. ,'. * Verliehen N'nrde der Oberrespizielilentilel dem Refpizienteil !^o-. renz ^ ! e > s ch m a n n. Versetzt nnirden: der Respi-zienl Rndols H a m m e r l i tz voil Idria »ach Rudolfs, wcrl uud der Ausseher Paul Straus von Rudolfs» wert nach Idria, der Oberaufseher Johann Pape^ voil Laibach nach Radmanusdors und der Oberausjeher Alois 5ribar von Aßling »ach Laibach, der Titular, lespizieilt Josef Erjavec vo» Laibach nach Rad-mannsdorf, der Respizienl Josef P rell n e r von Aßling nach Krainbnrg, der Oberanfseher ^ra»z Smrdu von Mannsl'nrg nach Laibach nnd der Ans-seher Joses Slary voil !«lrai»bnrg nach MannSbnrg, der Ausseher ^ranz P n sl von Laibach »ach «raiuburg, der Oberauffeher Georg Hude vou Sellvselsch »ach Krainburg und der Anfseher Johann Lenasi vo>l ^trainbnrg ilach Senosetsch. ^ Gestorben ist der Ans. seher ?ira'»z ^ a j e e. ->-. .. iTtndtischc Sparkasse in !»taibach.j Wie bereits im gestrige» Gemenideralsherichle envähilt, wurde der Rechnnngsabschluß der städtischen Cparlasse iil Laibacb sür das Jahr l!»>8 vom Gemeinderate in seiner ,üng» jlen Plenarsitznng genelnnigl nnd dein Verwallungsrale dao Absolnlorinm erleill. Wie wir den, Gebarnngs. beichte eillnehineil, Hal die städtische Sparsasse im ab-gelaufenen Jahre eine» „»geahnte» Aufschwung ge- Tran?» s bchlUlptcl, lioch unter Herzog i„ dc,n ^ahl> ^ ""^ W'lN'ln'itt't ,^ll haben t,»d vierzig C^,^,derselben Hiille bcfchäfligl govrscu zu sen«. >vlind/< "^ "'nN'^seil licgl oben im Gebirge. (5r Ncm, ^"-^'^ äNN'i Stunden hcwb Nluh Winlol. lchwci"^ l"dnn'idc hcinigckchrt, hat cr noch die Mch,.,., '^boit in Hnus und ^eld zu verrichlcn, das Cusn/, '"gen scin Weib nnd dic Enlcltindcr. Der Tt,,V,l '"'"u^lückte vor zlvci Iahn-n in unscrcr den l/. ??^lzc — dafür bckcnn der Vntcr 5,0 Gnl-" ^'l'chadigung!" qcb.'n? ?l '^ u'b hiitte ihni lvvhl s>0.<»<)<> dulden ' ^'l jolll^n^" riini.^"^'' ^l^' ^^'on eines Menschen - des l''^n Sohnes, und 5,0 Gulden Entschädign,!«.!" schickt" b"'^ '^ ^w" dafür, das; der Junge nnge-Und „ '?'^l"tc? Dutzende von Lenten waren vor tidt 1.3 !)'" lchon in der Sturzblechlvalze bcschäf- "^ keinem geschah etwas!" weiter ?''^ '"'l das. Josef Gangauf behauptet 'st'ww!' ^''^ ^"dienst im Geloerk das einzige ^ater .. ! ^' l"" ^"b, seinen alten, achtzigjährigen 'veson if »s '^ beiden Enkelkinder ernährt. Das 'Änlich ^ ' ^lem Die Hälfte der Ernte wird alljähr-Zander " ^'rzchrt, die Steuern verschlingen Hans"^,!^". ?"l)n noch lebte, ging es leicht," fuhr sür alle^ ^'bt aber ist der Gangauf allein, der ^ an di, P^."U"cn hat. Aber der Mann ist alt ä'Mhria«' ?r. ^ ^ Sorgen, ^'nnnner und vier-^'ch^vächt ?"? ^^"'t hciden ihn vor der Zeit "'A meln- . ^"!!" >"""' NMnwärtigcn Posten " tnntt nc?, ^"^/ b"s sieht er selber ein, aber "uch den Verdienst nicht missen. Er bat deshalb nm eine leichtere Beschäftigung ... Die ^olge davon war seine gänzliche Entlassung." „Selbstverständlich! In vier bis fünf Jahren ist der Mann fertig, dann heißt es, er habe sich bet mir zu Tode gearbeitel, und die Witwe bettelt nm Unterstützung,' die man ihr dann schadenhalber geben muß!" „Vater! So ist alles wahr, was der Mann sagte?" „Ja!" Illnd dn glanbst, heute keinerlei Verpflichtung gegen ihn zu haben?" „Wieso? Wurde er nicht immer Pünktlich bezahlt? Ich habe ja nichts gegen den Mann. Er mnßte entlassen werden, weil er anfängt, all und schwach zu werden, und wir nur starke, gesunde Arbeiter brauchen können." Hans blickte seinen Vater starr an, während langsam eine liefe Schamröte in seine Wangen stieg. Aber noch einmal nahm er sich zusammen. „Vater — auch du warst einst ein armer Arbeiter. Hast du das ganz vergessen?" „Keineswegs. Wär' ich's geblieben, wär' es mir früher oder später wohl ebenso ergangen." „Das glaube ich nicht. Peter Herzog ist lein . . . Unmensch!" „Und ich, ja?" TM alte Vater lachte spöttisch anf. „Nun, wir werden ja sehen, wer's weiter bringt — er oder ich! Wenn er übrigens ein so weiches sserz hat, dann soll er sich den alten Gangauf doch nehmen! Der Mensch hat doch die längste Zeit in seinem Dienst gearbeitet!" (Fortsetzung folgt.) nominen. Während sich die Spareinlagen mit Ende !9, was eine 52'7<» X. Der im Jahre 1908 erzielte Reingewinn luzissert sich beim Verwallungsvermögen anf 63.916 l< 81 !>, beim allgemeinen Reservefonds auf !4.<<88 1< 9 I, und beim Pensionssonds auf 1198 K 65 !,, ins. gesamt somit auf 79.203 X 55 !>. Der Reservesond be> läuft sich »nnmehr auf 956.685 !< 22 l>, was einer 2'8<)< Bedeckung der gesamten Spareinlage» gleich, lommt. Der Geldverlehr gestaltete sich anßerordentlich lebhast uud bezifferte sich im abgelaufenen Jahre auf 5l, 157.907 l< 13 l,. Der Verwaltungsbericht registriert anch die im vergangenen Jahre in der Verwaltuug der Sparlasse eingetretenen Änderungen, ^iiill Präsidenten der Sparlasse wurde au Stelle des am 16. April in Arco verstorbenen Herrn ^rauz 5>! o l! m a n n der bis» herige Vizepräsident Notar Ivan Plaulan, zum Vizepräsidenten Apotheker Ubald von T r n l <"» e z y ge» wählt, ^um landessürstlichen Kommissär wurde Regie» r»»gsral Johann Kremen^el ernannt. Von beson-derer Wichligleit isl der Beschluß, belresseud die Errich. tnng eines 5>i r e d i t v e r e i n e s bei der städtischen Sparlasse, dessen Aufgabe es sein soll, Personen, die sich mit Handel nnd Gewerbe in den österreichische» Alpenlander», insbesondele aber in Laibach und ^irain, beschäftigen, mit GeldmiNel» »nler die Arme zn greife». lGewerblichc ^ortbildunqcschule in Aludolfowert.j Wie man nns milteill, wurden als Mitglieder in den Schulansschuß der gewerblicheu Fortbildungsschule >n Riidolsswerl sür die ^unktiousperiode 1908 bis 19K» nachbenannle Herren gewählt: Jos. il g o r e u tz , Kauf» man» n»d Gemeindevorsteher i» Rudolsswert als Ob» man»- Adolf Pauser, Privalier in Rudolsswerl, als übmannslellvertreter und zugleich als Vertreter der Handels, nnd Gewerbekammer' ^ranz N r e /> n i t, l. t. (^ymnnsialdireltor, als Vertreter der Stadtgemeiilde Rudolsslverti Johauil >i r a j e e, Privatier, als Ver. treler des lrainifcheu La»desausschusses; Matlo Ma. Iovi<', Tischlermeister, und Georg Pieel, ^iauf. »na»», als Vertreter der Gewerbetreibenden; Dr. Anton Pllshofer, l. l. Lnndesregierungsselretär, als Ver. tieler der Unlerrichtsverwallung. —i-. ^ lPferdeprnmiiernngen in j>lrain im Jahre IMtt.j Im Jahre 19<>9 gelailgen l>) sür Mntlerstnle» mit T^oh. len, l»j sür junge gedeckte Stuteu und <>j sür Slutfohlen in den uachbenannten Konlurrenzstationen Pferdezuchts» prämieil zur Verteilung: am 21. Juni um 9 Uhr vor. mitlags !u Wocheiuer ^eislritz- am 22. Juni um 9 Uhr voimillags in Lees,- am 23. Juni um 8 Uhr vormittags in 5lrai»burg; am 26. Juli um halb 3 Uhr nachmit. tcigs i» Tomxale; am 27. Juli um 8 Uhr vormittags in ^l^fliica; am 28. Juli um 9 Uhr vormiltags in Oberlaibach; an« 29. Juli um 9 Uhr vormiltags in Großgaber; am 3<». Juli um 8 Uhr« vormiltags ,n Nasseiisnß; am 31. Juli um 8 Uhr vormittags in Sankt Barthelmä. ^ür die Prämienverteilnng gelteil folgende Aiiordnnügen, welche »ach den diessalls bestehenden Ti' reltiven des k. l. Ackerbauminifteriums mit Rücksicht aus die Verhältnisse des Laudes getroffen wurden: 1.) Als Prämien gelangen zur Verleiluug: Silberkronen, sil. berne Medaillen und Anerkennungsdiplome; letztere werden in der Regel nur jenem Pserdebesitzer erfolgt, der auf eine für seiu Pferd znertcmnte StaatSgeld» Prämie verzichtet hat. 2.) Die Verteilung der Staats, prämieu in jeder Noulurrenzstation erfolgt duich eine eigens zu diesen, Zwecke gebildete Prämiiernngslom. »/ission, die ans drei stimmberechtigte>l Mitgliedern, und zwar ans zwei Delegierten der Pserdezuchtselliou für .«.lrain und dem Vertreter des l. l. Staatshengsten. depots in Graz, besteht. 3.) Ein in irgend einer Prä-miiernngsstation mit einem Staatspreise prämiiertes Pferd ist in demselbe» Jahre von einer weiteren Kon» lnrrenz um eiue Staatsprämie in einer anderen Sla» lioil ausgeschlossen. 4.j Bei der Prämiiernng in einer 5w»l»rrenzstation darf in ein und derselben Kategorie der prämuerungsfähigen Pferde nicht mehr als e i » Pferd eines Besitzers mit einer Staalsgeldprämie beleilt werden. Stellt ein Besitzer aber mehr als zwei Pferde in ein und derselben Kategorie aus, so ist dies als eine Kollektivausstellung zu betrachten und nur mit eiuem Staalsgeld- oder Ehrenpreise zu beleilen. 5.) Die Abstaminuug eiues jeden um eine» Staatspreis lonlnrrierenden Pferdes, »nd zwar entweder vo» eine», Ctaals. oder !ize»z,erlen Privalheogsle, oder dem eige-llen .^engste des Pserdebesitzers muß »achgew.ese» se.n, uud zwar iu den Mei ersten ^lle>> di.rch Belbrmgung eines legalen Nelegzettels. 6.) Jedem Pfeidebesttzei Laibacher Zeitung Nr. 104. 928 8. Mai 1R)U. steht die Wahl unler je>,ell Koillurrenzstalioileil srei, in denen sein Pferd vermöge der Abstammung lGestütsschlag, kaltblütige Schläfe) konkurrenzfähig ist. 7.) Bei gleicher Qualität der konkurrierenden Pferde haben jene den Vorrang, die in ein amtlich geführtes Slutbuch eiilgetragen sind. Pferde im Befitze von HänD-lern, die nicht zugleich Züchter oder Anfzüchter sind, sowie auch ausländische Pferde überhaupt, dürfen um Staatspreise nicht louturrieren. Für die vorgeführten Pferde sind die vorgeschriebenen Viehpässe beizubringen. Gegen den Ausspruch der Prüiniierungst'ommijsion findet keine Berufung statt. — Tie Besitzer von dreijäh« rigen und älteren zuchttauglichen Hengsten lverdeil ein° geladen, diese gelegentlich der Pramiiei/nng der Kom» mission zum Zwecke allfälliger Vormerkung für einen eventuellen späteren Anlauf als Landesbeschäler vor» zuführen. —r. — ^SIovcnischcs Theater in Laibach.) Der Lai> bacher Gemeinderal beschäftigte sich in seiner vorgestri» geil vertraulichen Sitznng u. a. auch mit der Frage der Sanierung des slovenischen Theaters in Laibach. (33 wurde beschlossen, die Einberufung einer anßer« ordentlichen Generalversammlung des „Tramatischen Vereines" zn veranlassen, an welcher auch die vom Magistratsgremium bestellte Intendanz des slovenischen Theaters teilnehmen soll. Der Generalversammlnng fällt die Aufgabe zu, die bestehenden Differenzen ans° zngleichen nnd ein allseits befriedigendes Einvernehmen zu erzielen. — iPreistonturrenz.) Aus Anlaß der in der zwei» ten Hälfte des laufenden Monates erfolgenden Er« öffnung des nenen linematographischen Unternehmens im Gartensalon des Hotels „Stadt Wien" hat die Firma „Kinematograph Path«"'" an der Wiener Straße als Inhaberin des nenen Salons zwei Konkurrenzpreise ausgeschrieben, die demjenigen ausgefolgt werden, der die beste, bezw. zweitbeste Benennung für das neue Unternehmen in Vorschlag bringt. Der erste Preis be« steht aus hundert Stück Einlrittslarten für den ersten Platz, der zweite aus fünfzig Stück ebensolcher Carlen. Die betreffenden Zuschrifteil sind in verschlosseneil Briefumschlägen unter genauer Angabe des Namens und der Adresse des Antragstellers bis 15. d. M. an die Direktion des Kinematographen „Path^" an der Viener Straße zu richten. Die voraussichtlich in sehr großer Zahl einlangenden Namensbezeichnungen — dem Vernehmen nach hat die Beteilignng bereits in recht reger Weise eingesetzt — werden znm Schlüsse ans einem Plakate veröffentlicht werden und dürften ein recht buntes und nicht uninteressantes Bild der Volts» Phantasie abgeben. — iTrauung.) Heute findet die Traunng des Adjunkten der k.'k. Staalsbahn Herrn Franz Ieba» 5 i n mit Fräulein Eugenie Edlen von Lula n e« Savenburg, Tochter des Herrn Obersten Lutaue Edlen von Savenburg, statt. — lVcreinswescn.) Das l. l. Landeovräsidinm für Kram hat die Nildnng des Vereines „Freiwillige Feuer» wehr" mit dem Sitze in Hinterberg zur Kenntnis ge> lwmmen. -<>. — sDcr Erste Laibachcr Beamten«Wirtschaftsverein) hält heule abends nm 8 Uhr in den Vereinslokalitäle» ziemlich hoch gegriffen ist. I«!—. — ^Selbstmord auf den Schienen.) Wie bereits ge» meldet, wurde gestern früh anf der ^berkrainer Strecke ein unbekannter Mann von einem Postzuge überfahren. Es handelt sich nm einen Selbstmord, der vor der Sta« tion Vixmarje in der Richtung Tarvis-Laibach geschah. Der Fremde wurde von der Maschine so zerfleischt, daß an der rechten Seite, von der er den Todessprung unter« nahm, zerstückelte Körperreste, von der Maschine weg-geschoben, auf der Strecke liegen blieben, während das Eingeweide linkerseits an den Rädern hängen blieb und bis Laibach fortgeschleppt wurde. Dem Berichte einer Angenzeugin zufolge halle der Selbstmörder bereits längere Zeit ans den Zug gewartet, uud sich beun An-fahren des Zuges vor die Maschine geworfen. Er ge» hörte dem Baliernstcmde an und dürste gegen 40 Jahre alt gewesen sein. Auf dem Talorte wurde ein Betrag vl?n 2 1< vorgefunden. — Nach einer anderen Mitlei« lung soll der Selbstmörder entweder ein in Rosental wohnhafter schwachsinniger Tischlergehilse oder der ge« wesene Beamte der „Zadruöna Zveza", zuletzt Sekretär dei Vorschußlasse in Schönstein, Josef Dodi5, scin. — . Allgemeiue Wählertlasse der Städte nnd Markte: 1.) Graz: Gewählt wurde Johann Rese! lSozialdemotrat) mit 6916 Stimmen- auf den deutsch, freiheitlicheu Wahlwerber Franz Gotlwald entfielen 1094, auf den christlichsozialen Wahlwerber Georg Für-paß 1718 Stimmen. 2.j M i t t e l st e i e r m a r k: Gewählt wnrde der Sozialdemolral Ios. I o d l b a n e r mit 4154 Stimmen' der Ehristlichsoziale Raimnnd Nentenfel erhielt 1887, der Deutschsreiheilliche Franz Stranzl I I68 Stimmen. 3.) O b e r st e i e r m a r k: Gewählt wurde der Sozialdemolrat Dr. M. S ch a. ch e r I mit 8678 Stimmen; auf den Deutschsreiheil-lichen Franz Geißler entfielen 1406, auf den Christlich, sozialen N. Fcrk 1910 Stimmen. 4.) U n t e r st e i e r -m a r k: Abgegeben wurden 5634 Stimmen. Hievou erhielten: der Dentschfreiheilliche Franz Kral 2281, der Sozialdemokrat Albert Horwatel 2165, der fortschritt« liche Slovene Ivan Rebek 1,0!3 Stimmen. Es ist da-her eine Stichwahl zwischen Kral nnd Horwalel ersor« derlich. — Allgemeine Wählerllasfe der Land-g e m einden: 5.) A nssee: Gewähll wnrde der deutsche Agrarier Dr. Anton K appe r mit 5100 Slim-men; der Sozialdemulrat Anton Regner erhielt 2892, der Ehristlichsoziale Hans Kanzler 1630 Stimmen. 6.) As lenz: Gewählt wurde der Cozialdemolral Julius H ilari mit 6884 Stimmen; alls den dent« schen Agrarier Stephan Liebinger entfielen 1180, auf den Ehristlichsozialen Josef Musenbichler 2256 Stim. men. 7.) Frohnleiten: Gewählt wurde der Ehrist« lichsoziale Johann Gölles mit 8144 Stimmen; der Sozialdemolrat Ludwig Pöltl erhielt 3134, der deutsche Agrarier Peter Hohl 1084 Stimmen. 8.) Hartbe r g: Der Ehristlichsuziale Franz Stocker wurde mit er-drückender Majorität gewählt. 9.) Luttenber g: Der katholisch-nationale Slovene Dr. Anton Koro^ee wnrde mit erdrückender Majorität gewählt. 10.) EiIli: Gewählt wnrde der tatholisch-nalionale Slovene Franz Pi^el mit 6151 Stimmen; auf deu Sozialdemotraten Ignaz Sitter entfielen 2759, auf den fortschrittlichen Slovene», Franz Vrinar 1777 Stimmen. " lVerhaftcte Verbrecher.) Am 30. v. M. lam ein 18jähriger Arbeiter in einen Kleiderladen am Alten Marlte und wies dem Handelsmanne einen Zettel vor, ill dem der Direktor des salesianischeu Instituts iu Kroiseneck, Herr Alois Kovac'i^, um zwei Anzüge für 18jährige Burschen bat. Um dem Direktor sein Ent-gegenkoinmeu zu beweiseu, gab der Handelsmann dem unbedenklich aussehenden Burschen statt zweier fünf solche Anzüge zur Auswahl mit. Nachmitlags brachte der Bursche nur zwei Anzüge zurück und nahm dafür eine schwarze Hose, ferner ein Paar Hosenträger nnd zwei Hemdtragen mit dem Bemerken, man möge die Rechnung dem Direktor zusenden. Am nächstfolgenden Tage lam er eilends wieder in den Laden nnd sagte, der Direktor befinde sich auf der Südbahustation lind bitte um 30 X, die er für die Zahlung eines Fahr« billetts nach Italien benötige. Ohne Bedenken händigte ihm der Handelsmann das Geld ein. Bald hierauf aber tam der Betrug an den Tag. Über eine bei der Polizei erstattete Anzeige wurde vorgestern der Betrüger in der Person des 16iä'hrigen, in Nassenfuß geborenen Tag° löhners Ignaz Miklavöi«'- beim Ban eines nenen Hanses an der Elisabethstraße ausgeforscht nnd verhastet. Die entlockten Kleidungsstücke wurden in der Wohnnng des Verhafteten, in Predovi''euo l^elo bei Moste, vorgefnn-den. Mitlav^', der schon wegen Diebstahles und Be« lrügereien vorbestraft ist, wnrde dem Landesgerichle ei«, geliefert. — Wie gestern mitgeteilt, wnrden diesertage durch einen Schmied in einem Gasthanse in der Kra> laner Vorstadt einem berauschten Arbeiter eine silberne gedeckte Taschenuhr gestohlen. Der verdächtige Schmied, der sich flüchtete, wurde vorgestern abends durch einen Sicherheilswachmann erkannt und verhaftet. Er ist der 1886 in Peterhegt) in Ungarn geborene Gehilse Lajos Sarkant), der zuletzt beim Schmiedmeister Michael Weiß am Reilschulplatze gearbeitet und, wie man erfuhr, sei-nein Meister halbfertiges Hnfeisenmaterial, ferner einen Hammer entwendet hatte. Der Dieb, der den Diebstahl der Taschenuhr eingestand und angab, sie einem uubelanulen Manne in einem Gasthanse in der Nähe des Kongreßplatzes um 8 l< 20 !> verlaust zn haben, wurde dem Landesgerichte übergeben. * ^Verschollen) ,st sch»,, längere Zeit der nach Hammer der Gemeinde ^arowitz, Bezirl Proßnitz in Mähren, zuständige l2 Jahre alte Lehrling Vinzenz Karäsek. Der Knabe ist mittelgroß, mittelstark, trug Slosfschlihe, war mit einer Zenghose, ebensolchem Rocke mit Samtlragen und schwarzem Hnte bekleidet. Ver-mutet wird, das', er sich Komödianten angeschlossen habe. * Dlaserfreunbc.) Diesertage haben mehrere Knaben durch Tleinwürfe mittelst Schlendern an einem Hause an der Triesler Straße sechs große Fensterscheiben zertrümmert. ^ Din Militärlonzert) findet morgen in der ^ Kasinorestauration statt. Anfang lim 8 Uhr abends, Eintritt 60 i>. — lAus der Zille ins Wasser gefallen.) Diesertaci/ fiel während einer Pionierübung aus den, LaibachflM infolge einer zu raschen Wendung ein Infanterist cm? einer Zille ins Wasser. Ein vorbeigehender Fleisch» Hauergehilfe sprang iu den Flnß nnd brachte nach ziem» lich schwieriger Relllmgsaktiou den Verunglücklen ans Ufer, wo er von dessen Kameraden übernommen »onrdc. !<<>,—. " lGefnndenj »milden: eine silberne Tamennhr, ei" goldener Ehering, ferner ein Zwicker. " sVerloren) wurden: ein Geldbetrag voll 190 I<, eine Nicleltaschennhr, eine branne Kinderpelerine nnd ein Geldtäschchen mit 7 !<. — lWochenvichmarlt in Laibach.) Aus den Wochen-viehmarkt in Laibach am 5. d. M. wnrden 462 Pferds, 366 Ochsen, 90 Kühe, 17 Kälber und 240 Schlveine auf-gelrieben. Auf den, Rindermarkte notierten die Pn'l>' bei den Mastochsen 76 bis 88 K, bei den halbfette» Ochsen 68 bis 74 K und bei deu Einstelluchsen 58 W' 66 l< sür den Meterzentner Lebendgewicht. Theater, Kunst und Literatur. — Din ungedrucktes Quintett Beethovens.) An? Bonn wird berichtet: Beethovens noch nngedrnckl» Onintett für Vlasinstrumeute, das am HinimelsahrlW iu der Morgenansführung des hiesigen nennten Ka»>° uieruiusilsestes durch die Kölner Bläservereinigung zl" Erstaufführung gebracht werden wird, ist sür Owc, Fagott nnd drei Hörner geschrieben nnd gehört zn dc» wenigen Werken, die Beethoven für die Gattung vo" Kaminermnsil geschrieben hat. Entstanden ist es woy> zwischen 1798 und 1802. Erhallen sind nur die beide» ersten Sätze, nnd auch im ersten Satz ist eine — aller« dings leicht nach einer Parallelstelle'zu ergänzende -^ Lücke. Vom Menuett sind nur 15 Talte da, und dao »Finale war infolge der bekannten Sorglosigkeit d<". I Meisters schon vor seinem Tode verloren. ! n in der Revue des Deux. Mondes veröffentlicht. Die tM der Anluren beträgt nicht weniger als 4500. 4000 d^ von sind so gnt wie unbekannt nnd können am Schluß des Jahres eine Einnahme von durchschnittlich 25 Fra»' le» verzeichnen. Unter den übrigen 500 sind es »^ sieben, die mehr als 100.000 Franken verdienen; ^ mit Eiuuahmen von 50.000 bis 100.000 Franlen, ^ >nit 20.000 bis 50.000 Franken, 28 mit 10.00" l"' 20.000 Franken, 40 „lit 5000 bis 10.000 Fransen >"" ,390 mit weniger als 5000 Franken Iahreseinnahmc'»' dabei sind jedoch die Einnahmen nicht mitgerech»^, die die Antoren aus dem Anslaude beziehen. DcuM' bezieht der erste Tenor der Großen Oper 15«'-''^ Franken Gage nnd manche Opercttendiva verdient bl Franken für den Tag. - lSarah Bernhardt als Savonarola.) Wie d" Pariser „Figaro" mitteilt, wird sich die „gb>u^, Sarah" im nächsten Winter den Parisern in l'»"^ nenen Hosenrolle präsentieren. Sie hat ein sü"s"ll'A Drama „Savonarola" von Gabriel Traricux. zur ^ fnhrnng angenommen, in dem sie die Titelrolle z» !?' leu gedenkt. - lZweihnndertmal „Tiefland".) Ans Berlin N"^ gemeldet: In der lomischen Oper findet heute " 200. Ausführuug der Oper „Tiefland" von D'Alli" statt. D'Albert wird die Vorstellung selbst dingn'"'' Die 200 Vorstellungen verteilen sich auf einen Zeltra«' von eineinhalb Jahren. in der Domüir«He. Sonntag den !>. Mai lheil. Gregor ^azianzc'"^ nm 10 Uhr Hochamt: IUi,^n „l'ilill» ^l!^1Ü!U" /^ Fiiedrich Koenen, Alleluia: ^m^vit, <^u,n >'"'""^„ nnd Offertorium .!„!-<>u^ nt. pulinu tlni-cdil. von ^i Foerster. ^^. Telegramme des k. k. Teleglaphen-Koirespondenz-Bureaus. Ncichsrat. Hi»unq drs Al» z; ru rdnet c» yauie^' Wien, 7. Mai. Das Hans verhaudelte ^' .^'»oN lichleilsanträge der Abg. H a ck e n b e r g "U^^5 .^'scr< Stransky wegen der Entlassung der 6N"!^ ^r Assentjahrganges 19<'5 nnd einen namhasl"'^ .^-k-Ersatzreservisteil in das nichtaklive Verhall»" <^,,-l! zuversetzen. Der Mii,ister venoeist aus die ""', ^,,lN'i>u' sür das Heer und am 14. April sür die ^'^„ de" ausgegebeilen diesbezügliche» Erlässe, die '^ ^,„ ^ territorialen Kunimandos durchgeführt w» ^aibachcr Zeitung Nr. 104. 929___________ 8. Mai 1909. zum Teil „och in Turchfilhruug begriffen sind. j ^,^,„, .s)^'s^s si„l>K »cimhcste» ^''les der Ersctzreservisle» li»geordnet. Der Vlinisler ^!pnchl die Nes!i»»»»»ge» des Erlasses, delressend ?u' anrech»»ng der geleisteten Dienstzeit als Wasse». ' ">Mss, »nd betont, daß, »oenn auch die Beziehungen der ^munchic zu den ^achdavläüdl'vu nunmehr gellärt '"'". >o s,»d die Verhältnisse a» der Wrenze noch uicht "!c>rt oollig fonsolidiert, daß die Rückkehr zu deu „or-.'" "' Staude» iu Bosnieu bereits möglich wäre. Ge> lUlch begiinstigle Ersntneseroislen dürfen zur aus-M)ins>veisen nltioen Dienstleistuug iiu friede,, über-M'P nicht oerhallen loerden. Es kauu sich also um um ^la>'.re,en,isteu haudeln, »velche als überzählig oder 'nmomauqlich, nicht als Begünstigte i» dieses Ver> >W»,S gelangt siud. Diesbezügliche ^'ellcimcilionen .">!"). "!sli Berüclsichligung fiude». Die 5lriegsderwlil° ^'g >,< bestredt, die ^ahl'der zuriickbehalteoe» ^vsa,;. lci ^^" ^'^ ^"^ unbedingte Erfordernis einz»fcl,rä»° l. derzeit beträgt die '^al)l der aus den ^»eichsralsla». n li»d a,ls Ung.nn zuriictbehnltene» Erslitueseroisten tri^V""'"'^ ''^"""' ^ '<^ selbstoerständlich, das; sei-stiil, ^'"chslriegsiuiuisteriums die gesetzliche,, Be-5 ' '",'"^'u genaue Veacl)tuuq fiudeu Uierdeu, welche die u,^ '!'^""N der Erslil'.reseroisteu uur »ach Viaßqabe mis die Zeit des uuumgänglichen Nedlirses geslntlen. >M,s l'v' Negierung ist sich ihrer Pflicht vollcins be-Äna> Iuleresseu der Betroffenen nnentioegt iu, rriw ^' l'chaltei, u»d z» vertrete». Sie wird daher dn'iVfl^c-"" ^'^' ^riegsoerloliltnng herantreten und nach-ni ? ^"l)iu wirlen, daß, sobald es die Verhält-.,!'. ^sl"lie», aucl) die restliche» Ersatzreserviste» so. u, !, ""'' ^"' "ltioeu Die»s» ^^il werde» einige Bataillons »ach die l5 .^"isonsorlen zuriicllehreu, wouiil gleichzeitiq ^, "'llass»»^ ^^. lHrsGreseN'isteu staltsiudeu »oird. b'mii, ^'".^" bespricht hieraus die ^raqe der Entschä-fs,^./^?" ^(-iiiiii^',, ix',. ci»bl'r,,fl'»c» ^Iteseroisten u»d Tir l> ^'^-'bezii.iliche» qesetzlicheu Vesli>u,u»»qe» an. lniins« '"^"^"U'Mtt '"^ ^"' ^audesverteid'iqu»!p. T„>, f^ ^beu ^,^. st'r(>»gstl'» Weisunqen bezüqlil!, der >v!i «.',!""!'< ^U'!"' Veq!!»stiq»uq erteilt. Wen» irqe»d° s,.,^ "ä"^"»!!>^en oder Mißslände sill) erqebe» liabc» ^» ^/ ^' ^''^^ i^l'nsalls ^teuiedur qeschasse» loerden. m,, /'?, !'' ^erhandlxnq stehenden Drinlilisliseilsaulrä-ssi^,s "^'s'"< der Minister die Stelluuquahme der Ne-^,. '.^ w'e folqt- Geqen den Driü^Iichleilsaulraq der Mnm, v"' ^'"^ Genosse» hat die Neqieruuq uicl,ts i^uir? "'- ^urch die Nültberusuna. der ^teseroisteü ^inboi ' "'^p'"l,",de Unlerstilhunft der ^auiilieu der lichf^^'ll'»"! erscheint der suzialdeuiolratische Drinq-dl'i, ^^"lraq zum qrößten Teil geqeilstandslos. Ans ^ÄNi,'„> ^. ^'l'qen sofortiger ^liickoerset^unq der (5rsal> l^'riii, " '" ^'" »ichlaltioes Verhältnis wäre die Ne° ^l'l'v» ^"'' ^'" anqesührleil (Gründen zu ihreiu Ae« inll.j ""limlc» nicht in der ^aqe, einzugehen. <Äei° ^lidet s' < '^'"'"l's sprill,t Abg. T ch » h », e i e r. Er »vrlch .'"1 gl'gl'» die Hall»ng der deutschen Agrarier, !! ^' leiden habe». Er euipsiehll die Annahme Antrages. Nac!) den Schluß- ^Ni«.',, '^ Antragsteller nnirde zur Abstimmuug ge-Tnm>. 'U'd der sozialdeniolralische Antrag abgelehnt, f'ck ' ''"»»'len die Christlichsozialen, dle Deutsch. '">rd nn " ""^ bn' P"1c'». ^ Der Autrag Strauss ^Wn.""""""' '"'d iu die meritorische Deballe ei». >v(>ich "' ^ Es spreche» die Abg. M al > f u»d S e i d. ^,"Nqen s "?' b" s/l'>''»»!ge Erledig»ug der Uulersliit. ^l) oe»de< U"'»e!,?'s ' " ^"ktil der Ehrisllichsozialeu u»d stellt >virf„„'' "''"' Partei de» Z»satza»lrag, betreffend die fiir di.' '^ "^' Vandhabnng des Uuterstüi'.ungsgesetzes s1 »oird der Antrag Stransly init ^ ^"' Sozialdeuiolraten angeuounue». trrs / '' lmuuil der Driuglichleilsantrag N i ch. -^ Abci' ^! ,">l"'d die Nübeubauer zur Verhandlung, ^icht .-,.; '^"er begründet seinen Antrag ui,d unter. ^'Ueil n ' ^usfilhrungeu über Wuusch' des Präsi-l>rd»s^.^"! ^"gu»g des Budgelausschusses. — Abge-^'^lem>„^!<'^"^' wünscht, daß die Immuuitä'ts. ^fdil>^, ^lranss») ».legen drohender Veriähruug ^'ns der N^3^"""^ ^'^ nächsten Sibung gesetzt werde, N Uhr ^"^"'l ,^»sagl. Nächste Sihuug Dienstag Die Vorssnnssc in der Türkei. ^^'^'Uinopcl, 7. Mai. Nach der ..Iouiaazelta" ^ank i g^ Depot ^bdul Ha.uids iu dtt- Deutscheu .^onstantinopcl, 7. Mai. Der Großwesir uud die Minister des Iuueru uud des Äußeru habe» gesteru alle» Diplomaten versichert, daß die Lage in <,ilein. asie» bernhigexder geloordeu sei uud daß alle Maßuah. men, znr gänzlichen Beruhigung und Wiederherstellung der Ordnuug ergriffen »oorden feie». Konstantniopcl, 7. Mai. Wie die „T»rc>»ie" meldet, bereite! das 5>lriegsminislerin»i die Mobilisierung von ^ Vorsihe des Bönigs wiederholt läugere Si!',u»geu ab. Wie verlautet, »vurde »ebst uieh-rereu polilisch.adluinislraliveu ?irage!i auch über deu Abschluß eiuer Zolluuiou ulit Vulgarieu berate». Deu Blälteru zufolge sei der bulgarische diplomatische Agent in Nom, ^tizov, welcher an dem ^uslaudel'ommen der erste» serbisch.bulgarischen Zolluuio» hervorrage»de» A»leil halte, zum bulgarischen Gesandte» i» Neigrad mioersehe». Belgrad, 7. Mai. Die Nachrichten der ansländischeu Presse, daß sich die Regierung oder einzelne Minister verpflichtet hätten, dem Prinzen Georg eine Million Dinars aus Staatsmittel!, zur Verfügung zu stellen, werde» in Regierimgslreisen mit dem Hinweise aus die Verfafsungswidrigleil eines solchen Vorgehens laleg» risch als tendenziöse Erfindung bezeichnet. Dagegen be-ginnt die Belgrader Presse, sich mit der ^rage'zu be-schästige», a»f welche Weife die Schlllde» des Prinzen getilgt und dem klronprinzeu, wie dem Prinzen Georg die Mittel für ihre» Haushalt gesichert werdeu solleu. Hierbei greift die Prefse aus die im Vorjahre vou, damalige» .«.lrouprmze» Georg mit Nüctsicht aus die fi»auzielle Lage des Landes abgelehnte Apanage voi, Wl>.<'«,<» Dinars zurück. Es wird beaulragt, von diesem Betrage 2<«».<»<><> Diuars als Apai,age dem .^troupri». ze» Älerauder »»d !6<»l» Dinars als Apanage dem Prinzen Georg auszusehen. Da iudesseu das diesjäh° rige Budget bereits votiert ist, >vird diese Frage in Regiernugssreiseu gegeulvärtig »iclil des Nähereu ver-handelt. Bnlgaricn. Sofia, 7. Mai. Wie verlautet, siud seitens der ^ürlei, sowie einzelner Großmächte vou der bulgari. scheu Regierung Ausslärungen verlangt worden, mit welchem Rechte ,^önig Ferdinand deu Titel „5lö»ig der Bulgare»" cmuehiiieu soune. Iu der Türlei habe dies rücksichtlich der Bulgare» Mazedoniens böses Blut gemach«. Die bulgarische Regierung beabsichtigt, i» einen, Memorandum an alle Mächte die Rechlmäßigseit dieses Titels historisch zu begründen. Frankreich. Paris, <. '.'.ka,. ^» einer gestern abenos abgehaltenen Versammlung, in der gegen 4l><» P^ist. »nd Tele-graphenbeamte, solvie zahlreiclje ^elephonislinnen ihren Betritt z»m »eugebildeteu Sy»dilal anmeldete», wurde eiu Autrag angenommeu, in dem erllärt »vird, daß sie in dem Streil das einzige Mittel zur Erlauguug ihrer Rechte erblicken. Unlerstaatsselrelär Syuiiau erllärte eine,» Berichterstatter des „Eclair", daß die Regie, rung das ueugebildete Syudisat der Postbeamte,, uie° ,uals auerleuue» uud mit ihm uiemals i» Verhand. luug lreteu werde. Ei» Vertreter der Strecteuarbeiler der Telegrapheuvenvaltuug erschie» gester» i» einer .Uoufereuz der Eiseubahnarbeiter und sprach die Hoff-»uug aus, daß iu, Falle eiues Ausstaudes die gesamte,, Arbeitslräfte, »ameullich die Eiseubahuarbeiter, ihre Pslichl erfülle» werde». Die Worte wurden von deu Eiseubahnern mit stürmisch"', Beifall uud deu Zurufe» aufgeuomu,e»! „Wir halteu alle mit Euch fest zusam. meu!" Soda»» »ahm die Versainmlung eiuen in diesen, Sinne abgefaßte» Veschlußantrag einsliinmig an. Paris, 7. Mai. Dem „Matin" zufolge habe sich Miuisterpräsideut El^meuceau au de» Vereiu der Vriesta»beuz,icl)ler gewendet uud ihu ersucht, sich sür de» Fall eines Streifes der Postbeamte» bereilzuhalle». Der Präsioeut des Vereines, der ungefähr 165.OM» Brieftaube,, besitzt, habe der Regierung seine Nuter, stützuug bereitwi'llig zugesagt. Paris, 7. Mai. Der ttougreß der Eiseubahncnbcitrr beschloß, sofort ei» Referendum über eiueu Eiseubahuer. Generalstreis zn verai'stalteu und bildete ein Streif, lomitee. Schnccfällc. Budapest, 7. Mai. Aus Norduugar» uud den süd. licheu Teilen Siebenbürgens treffen Berichte über Schneesälle ein. In deu Hohen Karpathen saul die Temperatur bis aus 7 — 5 Grad uuter Null. Lcmlicrg, ^. Mai. Aus Boryslaw wird starler Schneesall gemeldet. Die durch Blitzschläge verursachten Bräude dreier Petroleumschächte wurdeu noch nicht gelöscht. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Bei Nieren- und Blasenleiden, Harngrfes, Harnbeschwerden und Gicht, bei Zuckerharnruhr, bei Catarrhen der Athmungs- und Verdauungs-Organe wird die Bor- und Lithium-hältige Heilquelle SALVATOR TMit ausgezeichnetem Krfoljr angewendet. fZ^ Wirksames Präservativ gegen HH bei Scharlach auftretende ¦B Nierenaffectionen. ¦H ""'' Mj^ Harntreibende Wirkung. ^m^^^^. Eisenfrei. ¦Us^HB Leicht_verdaulich. Mj™M™*j Angenehmer Geschmack. Absolut rein. flitfOR WHffL —------------- >^--'-^L. Constante Zusammensetzung. JS&^^S.------------------------ L-j ¦<^-- ^ Hosondi-rs jenen Personen ^_pQlor ff]^. empfohlen, welche zufolge 1*^2ž^sJ£žS> sitzender Lebensweise an fcBMBJ^I Harnsaurer Diathese und ^BffiHW Hämorrhoiden, sowi ^m^^P gestörtem Stoffwechsel leiden. Medkinal-Wa88er und dietätisches OetränK ersten Ranges. HaiipttiiederlaReu in Jjaibach : (106«) 2b-fi Mlohael Kastner, Peter Lassnik, A. Šarabon. Kinematograph Paths (frDher Edison). (4868) F»r"Offi"fi.fiiiii von Samstag, 8. Mai bis Mittwooh, 12. Mal: 1 ) Kin HiiregPiidftB I'ulver (koniiscli). 2.) Eine Seilerei (Naturaufnahme). 3.) Lehinauus SelbBtmord (komisch). — 4.) J>ie Erbschaft des Hundes (Drama), f).) Kin nltes Täubcheu ¦ J\ unstfilrn, selir komisch). _____ Patz Motorrad, welches durch die fortwährende Stei» «climss drr Motorüärle uud damit dc« Gewichts in seiner HnndUchlrit beeinträchtigt an Popularität einzubüßen anfing, hat sich neurrdiusss wieder ueurs Terrain erobert In deu 1(» Jahren der ^schichte drs nioderu^l Motorrades finden wir fortgesetzte Wandlungen; dir Gr^ch!»acl«ueränberunnell und neuen Tlipen folgten sich so rasch, das', tleinere Fabrilen diesen StrömuiiiMl nicht mehr ssewachjen waren; mit deu neuesten El^eilsmissru leichter Motorräbri uu„ ^,<^-45 kj? Gewicht scheint uuu eine ideale Grl'rauchstypr auch für den Dnichschiiittsfahrtr szcschlisfc» luord'n zu sein; die schweren Motorräder werden dagegen mehr uou Sportsleuten uud zu Veiwage« verwendet. Die !!)i e sla rsu l mer ssahrradwerlr A. (N. als eine der größtll» Mutlirrudfllbrilcn mit eiuer ansehnlichen Iahrespro» dultion haven hier sehr ansprechende Modelle geschaffen: die leichten Maschinen finden begeisterte Anhänger, Auch in vielen Konlurrenzeil h.il'en sich diese Modelle bewährt; so wird von dem Rieberoergrennen in Win, von einem Sieg auf der ganzen Linie — l erste Preise — bericht.t, lilVtt »,) «^A W>^ .....,!i, 8 8osopli«ln, N»o»>!l!», — nur echt, wenn direll von mir bezogen — schwarz, weiß und farbig von X 1 3b > l» ^ ^^ « ^ FF °" ^'^ ^ ^'^ p" ^^" ^ ll^"' gestreift, larierl. gemustei!. Damaste ,r. W > ^^ , > >^^ " > ^. >W 8elllenllW28fe von X 165l'isX24'5ll 8söu!'5eille uon X l35bisX2450 !^l>M^>GDUF^MAF^W«F« U^F^>O>^ 8elllen.8a8Mlljelp.Nobe. X » . X 85 50 Lall 5eiöe . X 115 . X2450 >^H >«>>>»!«>>^> >>.^M >^>>>^ sl>ul2sll-8eille bedruckt . X 115 . X 8 35 «luzen-zeille . X115 . X 24 50 ^ > U > W D > > » »^ ^ I U^ ^ > > ^»^ >^^ > I > !^^ p" Meter Ferner «5i«I. 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O^Idrente struerfr., ^ old per «asse .... i"/., li? «0 ,i?-za l)sterr. keilte in Kroiienw, sifr., per »asse.....4"/« «S Ä0 9N-4N deno ver Ultimo , 4"/c, »« 2n 98-4« >^st, I»vestitio»»-«enle. stfr., «1. per »asse . 3'///^ i^S 8b «7"b kiltnbalin.ztallt«!'»,»!». n«lschltil>ung»n. ilisadttv-Val!!! >, Ä., stellerfr., zu tool« ft.....4°/„ itß - 'l»'40>l9-3f, «llliz. Narl Ludwig-Badn (div. NtUclc) »roncn . . . 4»/y »b «k> 9« 85 iXudolf-Bahn in Nronenwähr. steuerfr. . . 4"/^ 9« - 9?-. «orarlberaer Vadn. stfr,. 400 ,lnd '.zoao «ronen . . 4"/l> »6 - - - Fn zlllal«schull>vtllch«ib»Nß»u »bgl^linPtltt ll>sen!>«!in.AktltN «lilabltl,.«, 200 fl. »M. 5'/."/, uon 4«a lkr.....4si fl 0. W. 3, 5>//V„ , , , "k 4<»-— oritu Tal^bura-Iirii! 2W f> >'. W. H. 5"/n , , . 421'—423'l>0 »ren,«tal'Vahn «W u, «uou Nr. 4«/„........IN!, —1!!5 — ! «eld Ware Nnm Staat« z»l Zllhlnny üb«> nomwenl Eisenbahn »l>l!«r«ät» ßbligatlonen. Bühm, Westbahn, Cm l«!»k, 40», 200!» N. l«.........,,?' >!"' Ferdinands-Nordbah» <> 9tt'50 dettu Em. 1904 8»i-7^ 97'7b Franz Ioseph-Batin Em 1»«4 (bin. Et.) Lilb, 4"/„ . . . 86 » . . . 9«'- 87--U»a. aaliz. Valiu 20« fl, S. 5"/„ <04-- >0b - i'^tto 400 ». 500» Nr. »'/,"/<, «7 7k «« 7si Vorarlberacr Bahn Em. 1884 (dw. St.) Silb. 4"/„ . . «?-- —-- Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4" „ una, '.»olbreuie per Nasse iiA-?u l l»W 4°/„ dettu per Ultimo 113'70 !,» «0 4"/„ imssa^ Rente in Kronen- währ. stfr. per nasse . . 0»'xk 93 45 4"/„ be,to per Ultimo »» 2s> 9:! 4f> 5'/,"/« detto per nasse «3!jk> «»ü.'> Ungar, Vrämien.Äl,!. ll lO0 f>. 20«- Älu-— detto z^ üv sl 20« - 2„ — Theiß-Me«. Lolc 4>v^ , . . 144 14«-— 4"/„ unaar. Ernndei tl.-Obli«. 9»s>s> !^-5,f, 4"/„lroat. u, llad, Grdentl, Odl. 84'»b 9l> 3^ Andere öffentliche Nnleyen. Vok». ^andes-Anl. - - Wiener Vcrlchrö-Anl. . , ^"/„ 9690 97 90 detto 1«)<» 4"/« 96 90 97-90 «nleden der Ttadt Wien . . de'to <5-, oder detto -N0 u«-9-.> dcttu ^Inu. Ä,)v I,1!»«2 !»? - 98 — Bürieda» Anlew» uerlo«b, 4"/„ 9«fO '.7.',0 Russische Ltaaleanl. t>. I. 1U-4!> !>««,'> Vulg, Stall!«-Hlwothelar.1n>. ,892..... «"/„ 122 ?5<23-7f> Geld Ware «ula. Staat» - Goldanleihe 1907 f. 10a ttr. . . 4>/,"/!> 9U-t- 96' ^.ohm, Hupothelenb. verl. 4°/„ 97 «0 u^-«>> i^ütralVod.Nreb.-Äl.. «sterr., tü I, uerl. . . .4',,«^ in,'5n 102 5!! detto <>5> I. derl. . . . 4"/„ »7-- 9»<' Nrcd.Inst., üsterr., f.Verl.-Uitt, u. ösfentl. «lrl,. Nat, ^, 4"/„ »k - 9«-Landesb d. Kön. Walizien und Loboni. 57'/, I. rnllz. 4"/„ 94 «0 «l>'4s> Mähr. Hupothelenb. ucrl, 4»/n 9««» 9? K« N.-üstcrr, Lllnde«-Ht,p,-«»sl.4"/, »?- »«- dettu inll. 2"/<> Pr. uerl. 3>/2"/n 8«bc> t«9 5<> dcttu N.-Echuldsch.uerl, 3'/,"/n »»-5» »9-li<> detto verl......4"/n 8«?f> 97'?b Osterr.-unaar. Vanl 50 Jahre verl. 4"/„ 0. W..... «x-il> 89- ü betlo 4"/,. Kr...... 8«-k>« 8U l^« Lparl., Lrsteüsl.. üo^.uerl. 4"/,. loo»- -^ Eiscnblllin-Prioritäts' Obligationen. ^ster,-. «uvdweslb, 200 fl, S. , 103-25 :04>L5 Etaat^imlin «»0 Fr..... »90- 397'— Tüddah» a 3"/„ Jänner-Juli ,>00 ssr. - — - Bndbalin k »"/„ ^00 il. <3. 0, G 119'30 1«0'25 Diverse Lose. ytlzlu»li, t««o 2?!<'ii.', 2K5-2?» detto Em. t^>, 27 l>- 2?? - 5"/„ Tunau-Nraul-Lose 10l> fl. 2«»-— -<»««' Terb. Vräm. Änl, v, ino ssr.2«^ 9b'7K lOt-75 B»l>ap.-«asilila «Tumba»! l. ll, 2I4O ^3-40 «redillose 10« »l..... «?»'— 4«!! - lilaiv-Lo!»' 4u s>. NW, , , , ,s,,>. i«>-~ Osener Lose 40 fl...... 2«>-- L5, v, 10 fl, 51'25 55, 2l> Noten Kreuz, »na. Gos, v. ,'> fl 30'7b 3 75 Nubuls.Lose !« !l...... «5' ?>' Salm Uofe 4« fl. KM , , 24«-- 25« liirl. sse , , . 1N7-9l> ,«»„,! delt« per Medin . 187><>> i^«»!«> «elr, Ware wiener Nomm.-Lose r>, I, I«74 49«' t>0«--«ew, Sä>. d, 3"/„ Präm, Echnld d. «odenlr..««st. !tm, 188!» ?«- «'«'- Aktien. Alanlpnrt'llulelNllimnngen. 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