Nr, 205 Freitag, ?. September 1917. , 136. Jahrgang Mbacher Zeitung p5»n»«»»ntl»»«p»»t»l Wll Pllftveljendung: aanzjälilt« »o ll, Halbjahr,» lb X. ssm »oiNor: ganzjährig M I, dall)»äl,ri„ li lt. ssNi die «uslell,mn in« Hax« ganzMrin » X. - K»sertl«n»g»biU»v: !>ül sleine I»selaile 1» k; vei öfter«, Wiedfvdoluligf» p?l Zeile « K. Dir «Laibach« ^ellnn«» srsat>me b« Nonn» und <5,ierla«t. Die >,v»»»»»«ft»«««» brlind«» s,ch M!Nl>l!,cstla!,e Nr, IS; dir «l»d«KN»n M,l!l>ö!estrah!- V^, ,6. SplMwndr» d<-r >«edal!iun vnn U bi« 1V Uh» vornotlafft. UüsrnnNfrls Brieie werbr« nichl ungenommcn, Vianullripte nick» z>>rüclg,ftsllt. «»l»p!,»«-N«. »«» N»»«ktl«« 52. Amtlicher Geil. Nach dem Amtsblatte zur «Wiener Ieitung» vom si, Sep. t«»ber (Nr. 2U3) wurde die Wcitervcrbreitun« folgender Preß. nzeugnisse vcrdoteu: «8vötnv? llonssl-vn V«1u6 I^>ß!snk7 v ?r^o 1907. V ?«/<, 1U08. ^klu'ism Vnln6 ^il^ull^. Xnillti»ll^ru», O^lc ^ li^t»». Vlönvico.» Nuinnier 1233 «1^» semmnv littsr^ire», Imprimorio liu ^«nrulli ,'lien und versendet. Den 4. September 191? wurde in der Hof» und Staats» bnlclere, bus 61.IX, Ttücl dc«l Neichsgesetzbluttes m deutscher Vusgabe auSsse^eden uud »»cisnibrt. Den 5. September 1917 wurde in der Hof. und Staats, »rllckl'rci das (^X. Stücl ^cs Reichsgesetzblnttcs in deutscher Ausgabe ausgegeben und versendet. Den 5, September 1917 wurde in der Hof» und Staats» dnlckerei das VII. und I.XII. Stück der polnischen und das eXXXl. Stück dcr böhmischen Aucgade des Rcichs^csrhblattcs ^cs Iahrgausses 1917 ausgegeben uud Ucrscudct. V'litische Uebersicht. Laib ach, 6. September. Seine Majestät dcr Kaiser ist am 5. d. M. abends von der Reise an die rumänische Front nach Xeichenau zurückgekehrt. Das Wolffschc Bureau meldet aus dem Großen Hauptquartier: Dcr Kaiser verlieh dem Gcncral-quartiermcister Gemrallentnant v. Ludcndurff an-» läßlich der Einnahme von Riga das Gruhlrenz des Roten Adler-Ordens mit Eichenlaub uud den Schwerter». Bei der Einnahme von Riga und Diinamnndc haben sich die dem Oberbefehlshaber der Ostsee unterstellten Scestrcitkräftc tatkräftig beteiligt. Unterseeboote der Flottille Kurlands drangen in den durch das russische Minenspcrrnetz uud durch sonstige Hindernisse versperrten Rigaischcn Meerbusen. Unter encigischeri Unterstützung von Mincnräumdmisioncn beschossen sic^ von der Sec aus Dünamündc und die auf der Straße 5 nach Pernigel fliehenden russischen Truppen. Gleich-! zeitig hielten sie durch ihre Anwesenheit im Rigaifchen Meerbusen die russischen Scestrcitt'äfte von der Beschießung unserer Truppen von See aus ab. Schneidig und erfolgreich haben die Flugzeuggeschwadcr unserer Seeflugstationen Windau und Agernsee die rückwärtigen Vcrbindungeu uud die uach Osten führenden Straßen und Eisenbahnen angegriffen und auf Bahnhöfen und fahrenden Zügen sowie unter den «uf den Straßen zurückflutenden russischeu Truppen zahlreiche Treffe erzielt. Von den ans Dünnmnnde «umlaufenden russischen Dampfern sind mehrere durch Vombeu getroffen worden und blieben in Flammen zehullt vor dem Hafen liegen. Zum Direktor des Wolffschen Bureaus. Dr. Mant. lcr, äußerte sich Reichskanzler Dr. Michaelis über die Enthüllunge» im Suhomlinov-Prozcssc: Sic siud geeignet, das Urteil der europäischen und außereuropäischen Öffentlichkeit über Deutschland zu berichtigen «ud die Legende von der deutschen Schuld am Kriege! vollends zu zcrstöreu. Hätte die amerikanische Regierung, fuhr der Reichskanzler fort, bei der Beantwo» tung der Note des Papstes von diesen Enthüllungen Kenntnis gehabt, würde sie schließlich doch anders ge» «rteilt haben. Wer den Zeitpunkt zum Kriege gewählt hat, steht jetzt wohl unwiderleglich fest. Der Reichs» > lanzler gab sodann eine Darstellung der lriegshetzeli., schen Tätigkeit der russischen Militärpartci und fügte z Kinzu, das Ehrenwort des Generals IanuZkevii werde! w der Geschichte fortleben. Eine soeben eingetroffene l Depesche des damaligen deutschen Militärattache's in ! Petersburg erklärt, das Ehrenwort des russischen Ge> neralstabschefs habe sich ausdrücklich auch darauf be-zogeu, daß bis zum 28. Juli nachmittags noch keinerlei' Mobilmachungsbefehl ergangen war. Deutschland! sollte eben trügerisch in Sicherheit gewiegt und durch ^ die Vorschläge mit dem Haager Schiedsgericht hinters Licht geführt werden, während die Feinde eifrig rüste» ten. Der Reichskanzler erklärte sodann: Weder die! deutsche Regierung noch das deutsche Volk, das seinem Neichsoberhaupt in gegenseitiger unverbrüchlicher Treue ergeben ist, war damals oder zu irgend einer anderen Zeit von den ihm angedichteten Eroberungs- und Machtgelüstcn beseelt, sonst hätte es in "4^jähriger Fricdenszeit die mehr als einmal gebotene Gelegenheit ergriffen, den Kampf unter weniger schwierigen ! Umständen zu beginnen. Nichts als der frevelhafte ! Wille feindlicher verbrecherischer Kriegstreiber hat uns ^ in den gewaltigen Vcrteidigungslampf um Leben und Freiheit hineingetrieben. An dieser durch Suhomlinov und Iannskevic jetzt erneut bestätigten geschichtlichen! Wahrheit taun leine amerikanische Note etwas ändern und ebensowenig wird eine solche Note auch unseren festen Willen erschüttern, in treuer Gemeinfchaft zwi-z schen Thron, Regierung uud Volt das Kriegsziel zu erkämpfen, für das unfere Helden nun schon mehr! als drei Jahre lang ringen und bluten, nämlich die ! Wahrung unferes heiligsten Rechtes auf Deutschlands Unversehrtheit und auf die Freiheit seiner gesicherten friedlichen Weiterentwicklung. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: »Der Reichskanzler ordnete die Errichtung eines Presseamtes bei jeder Reichshanplbehörde an mit der Anf-gabc, die Presse jederzeit und in aller erreichbaren Vollständigkeit über die für die weilen Kreise bedeu-timgsuollen Arbeiten und Maßnahmen der betreffen. ! den Zentralbehörden zn unterrichten und ihr Material !zur Wertung und Beurteilung dieser Arbeiten und! Mahnahmen zu übermitteln. Aus Berlin wird gemeldet: Der Chef der Mittel-meerdivisiou, Vizeadmiral Souchon, wurde zur Ver-^Wendung auf einem anderen Posten in die Heimat avbcrnfcn, nachdem er beinahe vier Jahre die deut« 'schen und während des Krieges auch die türkischen! , Secslreitkrcnte im Mittclmeer befehligt hatte. ^ Das Wolff'Burcau meldet unter dem 5. d.M.: l Nene U-Boot-Erfolge auf dem nördlichen Kriegsschauplätze: Z0.000 Bruttoregistertonnen. ! Dcr bekannte deutsche Kampfflieger Leutnant Mülller, dcr erst lürzlich anläßlich des 27. Luftsicges vom ! Offizicrsstelloertreter zum Offizier befördert wurde, er« i hielt den Orden Pour le mörite. Leutnant Müller lging aus dem Mannschaftsstande hervor und diente vor zehn Jahren aktiv bei einem bayrischen Infan« terieregimcnt. Er ist der erste aktive aus dem Mann. schaftestande hervorgegaugene Offizier, der die hohe Auszeichnung des Pour le mente-Ordens erringen konnte. Ans Lugano, 5. September, wird gemeldet: Als Erläuterung des päpstlichen Friedensausrufes hatte seinerzeit der „Corriere del Friuli" in Udine einen Artikel gebracht, welcher besonders das Urteil des Papstes,' der Krieg werde ein unnützes Gemetzel sein, hervorhob. Die italienische Heeresleitung habe darauf strafweise den „Corriere del Friuli" auf 14 Tage aufgehoben. — „Osservatore Romano" bringt nun folgende (wörtlich und vollständig übersetzte)' Note: Der Heilige Smhl hat mit Schmerz festgestellt, daß einige sowohl ausländische wie italienische Zeitungen! dem am I. August au die Häupter der kriegführenden Völker gerichteten Aufruf ungerechtfertigte und zu weit« gehende Deutungen gegeben haben und ganz beson« ders beklagenswert den im „Corriere del Friuli" unter > dem Titel „Der Schützengraben möge antworten" er- l schienenen Artikel gefunden. Zur öffentlichen Tadels« ^ bekundung gegen derartige Deutungen hat Seine Hei« ' lligkeit, indem sie sich die Gefühle des Bedauerns. ! welche mit aller Eile von der geistlichen Ortsbehörde wegen des genannten Artikels ausgedrückt wurden, gegenwärtig hielt, angeordnet, daß unabhängig von jedweder anderen analogen Maßnahme die genannte ! Zeitung ohne weiteres ihre Veröffentlichungen einstelle. !— Während der „Secolo" an der Maßnahme nur 'das auszusetzen findet, daß sie nicht rascher erfolgte, spendet ihr „Corriere della Sera" vorbehaltlosen Beifall. Der italienische Minister des Innern Orlando ließ wegen der politischen und durch Ernährungsnöte begründeten Unruhen in Turin zuerst den Präfekten und nun auch den Polizeipräsidenten von Turin straf» weise versetzen. „Exchange Telegraph Company" meldet aus Wc^ shington, es verlaute, daß wieder eine Verbands» tastnng in Paris abgehalten werden wird. Es heißt, daß der Zusammenbruch Rußlands und die Frage der Zufuhr nach Italien die Beratung notwendig machen. Das Reuter-Bureau meldet antz Paris: Als Er-! gebnis der jüngsten englisch-französischen ztonfcrcuze» ^ wurde ein Abkommen über die wechselseitige Einfuh» j cr>eicht, das die unbeschränkte Einfuhr französischer ! Weine, Früchte und Seioenartilcl nach England einschließt. Der englische Handelsminister bezeichnete l dieses Zugeständnis als eine Huldigung für die Taft« ! ferlcit und den Heldenmut Frankreichs und seine un< ! schätzbaren Dienste für die Sache dcr Alliierten. Die ! Frage der Politik einer engen Zufammenarbeit auf ,'dem Gebiet der Seetransporte wurde zum Abschluß gebracht. In einem der „Daily Mail" zugegangenen Arli» kel heißt es. England würde bereitwilligst zum Statns quo zurückkehren, wenn der wahre Status quo die europäische Lage von 1K64 wäre. Der Zustand von 1804, der der allein vernünftige ist, sagt der Schreiber, würde jedermann außer die Hunnen befriedigen. Aus London, 4. September, wird gemeldet: Der Gewerkschaftskongreß in Blackpool hat mit 2.849.000 gegen Kl.000 Stimmen entschieden, daß unter den gegenwärtigen Umständen die Stockholmer Tagung keinen Erfolg versprechen würde. Über die Vora.aua.e in Rußland liegen folgende Nachrichten vor: Stockholms Telegrummbureau meldet, daß die Petersburger vorläufige Regierung offiziell namens des revolutionären Rußland dem Londoner Vertrag vom 5». September 1914 bcigetretkn sei. — Durch einen Erlatz der provisorischen Regierung wurde die Zivilehe in Ruhland gesetzlich anerkannt. — Der „Matin" meldet aus Petersburg: Auf der Südwest» front ist nirgends mehr Mehl eingetroffen. Die Lage sei kritisch. Die Armee dürfte bald lem Brot mehr haben. Die Truppensührer werden aufgefordert, Mehl zu requirieren, im Notsalle gewalisam. — Dem „Al-gemeen Handelsblad" zufolge meldet Exchange Tele» graph Company aus Petersburg, daß in der russischen Hauptstadt eine Lebensmittelkrise ausgebrochen sei. Es sei nur mehr Brot für zwei oder drei Tage vorhanden. Auch iv Finnland fei die Lebensmittelsrage in ein ernstes Stadium getreten. — Der Leiter des Kriegsministeriums Savinkov wurde unter Beioehal» tung dieses Postens an Stelle Lebedevs. der n»it der Organisierung von sechs Freiwilligenlorps im In« nern Ruhlands betraut worden ist, zum Leiter des Marineministeriums ernannt. — „Stockholms Tid« ningen" veröffentlicht ein verspätet eingetroffenes Petersburger Telegramm über die Ankunft der Zaren- Laibacher Zeitung Nr. 205 !280 7. September 1917 familir in Tobolsk. Darnach traf der Dampfer, der den Zaren und seine Familie an Bord führte, am 24. August in Tobolsk ein. Da die Wohnräume noch nicht instand gefetzt waren, verlängerte sich der Aufenthalt auf dem Schiff um zwei Tage. Dann wurde das Gouveruementsgebäude bezogen. Die Zarin und die Großfürstin Olga fuhren im Wagen, während der' Zar und die übrigen Mitglieder der kaiserlichen Fa«^ «ilie sich zu Fuß durch ein Militärspalier dorthin! begaben. Das Gouveruemeutsgebäude steht auf einem offenen Plahe und besitzt keinen Park. Die Entlassung der treucn Freundin der Zarin, Frau Vyruboua, aus der Peter-Paulsfestung hat unter den BoljZeviki und l auf der Linken des Arbeiter- und Soldatenratcs einen bntlüstungssturm hervorgerufen. Der Iustizminister hat erklärt, daß die Untersuchung nichts Gravierendes er-aeben babe. Der Arbeiter» und Soldatenrat verlangt zedoch die Untersuchung der Angelegenheit durch Ke-renslij. der die Atten bereits abgefordert hat. — Nach einer Meldung aus Petersburg verbleiben die beiden unter dem Verdachte einer kontrarcvolutiunären Verschwörung iu Moskau verhafteten Großfürsten Michael uud Paul Alexandrovit vorläufig in ihren bis« herigen Wohnungen. , Temps" meldet aus Mexiko: Carranza verlas am 3. September im Kongreß eine Botschaft, worin er feststellt, daß Mexiko mit allen Staaten herzliche Beziehungen unterhält und wie bisher strikte Neutralität einhalten wird. Lokal- und Provinzial-Nachrichten. — (Kriegsauszeichnungen.) Seine Majestät der Kaiser hat verliehen: das Ritterkreuz des Leopold-Ordens mit der Kriegsdekoration und den Schwertern dem Obersten Erich v. Walzel des FHR 28; das Vtilitärvcrdienstkreuz 3. Kl. mit der Kriegsdekoration »nd den Schwertern dem Oberleutnant Franz Diet« rich des IR 17; weiters anbefohlen, daß dem Hauptmann Egon Pute any Edlen von Dr au Hain sowie den Oberleutnanten Rudolf Ortner uud Vladimir Vavhnit des IR 17 neuerlich die Allerhöchste belobende Anerkennung bei Verleihung der Schwerter belanutgegcben werde. — (Inhaber der Goldenen Tapferkeitsmedaille »om Frontdienste befreit.) Das Armeeoberkommando hat auf Befehl des Monarchen angeordnet, daß Inhaber der Goldenen Tapferteitsmedaille vom Front« dienste zu befreien uud bei den Kaders oder im Armee» bereiche zu Ausbildungszwecken zu verwenden sind. — (Ersatzvflicht der Arbeitgeber für Ergrcifer-prämien gefiüchteter Kriegsgefangener.) Zufolge Ver« fügung des t. u. k. Kriegsministenums sind die durch die Aufbringung flüchtender Kriegsgefangenen ent-! stehenden Kosten stets dem Arbeitgeber anzulasten. Zu diesen Kosten gehört auch die für die Festnahme ge-ftüchteter Kriegsgefangenen zuerkannte Ergrciferprämie. Es wird daher in allen Fällen, wo für die Festnahme geflüchtet« Kriegsgefangener eine Ergreiferprämie zuerkannt wird oder sonstwie Kosten entstanden sind und der Kriegsgefangene von einem im Sinne der Nestimmungen zur Bewachung verpflichteten Arbeitgeber desertiert, dieser Arbeitgeber vom zuständigen Kriegsgefangenenlager aufgefordert werden, den als Grgreiferplämie ausbezahlten Betrag als auch sonstige »it der Einbringung des Kriegsgefangenen aufgelaufene» Auslagen zu vergüten, widrigenfalls diese Beträge aus der Kaution hereingebracht würden. — (Bevorstehendes Verbot des Verkaufes der Tabakersatzmittel.) Die „Zeit" schreibt: Der Mangel an Tabalmaterial hatte als eine der ersten Folgen das Auftauchen von Tabatersatzmitteln gezeitigt, die' heute bereits unter den verschiedensten Namen und Marken im Handel sind. Diese Ersatzmittel bestehen in der Regel aus getrockneten Blüten oder Kräuteru, denen irgend welche unbekannte Surrogate noch beigemengt sind. Da dicse Tabakersatzsorteu keine Lebens-»ittel'darstellen, konnten die Erzeuger dieser Ersatz, «ittel, ohne eine Untersuchuug der Zuscunmeusctzung der Mittel vornehmen zu müssen, ihre Fabrikate in den Handel bringen. Vielfach haben Apotheken und Lebensmittelgeschäfte den Vertrieb dieser Tabakersatz-mittel übernommen. Kürzlich wurde, scheinbar von den Herstellern der Tabakersatzmittcl selbst, die Nachricht verbreitet, daß auch die Tabaktrafiken befugt feien, diese Ersahmittel zu führen. Es wurde tton den Agenten den Trafikanten mitgeteilt, daß die Behörde den Verkauf des Tabatersatzes nicht nur gestatte, sondern ihn auch fördern wolle. Daraufhin hat eine Anzahl von Trafikanten tatsächlich die Tabakersatzmittel zum Verkauf eingeführt. Wie wir erfahren, ist von kompetenter Stelle aus an die Trafikanten keinerlei Weisung ergangen, die sie zum Verschleiß des Tabakersatzes ermächtigt. Es besteht vielmehr nach wie vor für die Trafikanten das Verbot, andere als die Mo-nopulartikel zu verschleißen. Das Finanzministerium müßte denn auch, falls der Verkauf der Tabatersatz-mittel in den Trafiken fortgefetzt werden folltc, durch seine Kontrollorgane in jenen Trafiken, die den Ta-batcrsatz führen, diescu beschlagnahmen und sciucn Verlauf verbiete« lassen. Da die Finanzbezirksleitun-gen gegenwärtig jedoch infolge der Einberufungen über nicht genügend Kontrullbeamte verfügen, so kann, wie von maßgebender Seite erklärt wird, der eine oder der andere Fall vorgekommen sein, in dem Trafikanten Tabakersatzmittcl bisher ungehindert au das Publikum verlauft haben. Um aber die Unsicherheit der Tabakverschlcißer in dieser Frage ein für allemal zu beseitigen, wird vou seiteu des Finanzministemmis in allernächster Zeit, vermutlich bereits in der zweiten Hälfte des September, eine eigene Verfügung erlassen werden, die oeu Verkauf der Tabakersatzmittcl in den Trafiken in jeder Form verbietet. Wahrscheinlich wird das Finanzministerium seine Verfügung gleichzeitig mit eiuer Verordnung des Ministeriums des Innern erlassen. Dieses letztere Ministerium ist iu Angelegenheit des Verkaufes der Talmkersatz-mittcl kompetent, da es Bestimmungen über den Ver»! schleiß von Genußmittel» zu treffen hat. Das Mini« sterium des Iuuern erblickt, wie wir erfahren, iu der Verbreitung der in ihrer Zusammensetzung unbekannten Tabakersatzmittcl eine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung und wird daher voraussichtlich mit einem allgemeinen Verbot des Verkaufes der Tabak» ersatzmittel vorgehen. Auch diese Verfügung des Mi« nisteriums des Innern ist bereits für die allernächste Zeit zu erwarten, mit der dann der Flut vou wahr» scheinlich mehr oder minder schädlichen Tubakersatz» sorten ein Ende gemacht sein wird. — (Kuochcnvcrwiistung ist eine Sünde!) Es gibt noch immer Leute, die uicht wissen, welch große Wich« tigleit die Knochen aller Art haben; in manchen Haus-i haltuugeu ist man der Ansicht, die abgenagten Kno-z chen seien weiter zu nichts nütze, als daß man sie in den Ofen werfe, oder allenfalls von den Hunden herumzerren lasse. Und es gibt auch genug Haushaltungen, von denen die Knochen in die Kanäle geworfen werden. Die Wissenschaft fagt uns, daß die Knochen j außer viel Fett, das besonders auch im Mark auf-l gespeichert ist, noch zwei für die Pflanzenernährung j außerordentlich wichtige und uotweudige Stoffe, nämlich Phosphorfäure und Stickstoff, enthalten. Die Chemiker entzogen deshalb den Knochen durch sinnreiche Vorrichtungen zuerst das Fett und den Leim; aus den entfetteten uud entleimten Knochen wurde aber! das Knochenmehl hergestellt, das 28 bis 30 Prozent! Phosphorsäure enthält und das außerordeutlich günstig auf reiche Körner« und Strohbildung, wie auch ! auf das Wachstum unserer Wiesen, Weiden und Kleeschläge einwirkt. Auch bleibt für uns die Gewinnung großer Mengen vou Industriefett aus Knochen, das wir für die Kerzen- und Seifcnfavrilation und für viele andere Industriezweige, zur Herstellung von Schmierölen und Glyzerin für die Heeresverwaltung in großen Mengen benötigen. Wer möchte da die große Bedeutung des jüngst erschienenen Knochenvernichtungsoerbotes in Abrede stelleu? Pflicht eines jeden Staatsbürgers ist es, nunmehr das Seine beizutragen, daß fortan keine Knochrnverwüstung mehr stattfindet! Je mehr Industriefett wir zur Verfügung haben, desto mehr werden die genußfähigeu tierische» und pflanzlichen Fette geschont werden! Tausrude und aber Tausende von Eisenbahnwagen, Schiffen, Maschinen und Fuhrwerken aller Art sollen täglich geölt werden, woher aber diese riesigen Mengen von Fettstoffen nehmcn, nachdem uns der Bezug von Fettstoffen aller Art aus den überseeischen Ländern unmöglich ist! Was das bei !der heutigen Fettnot bedeuten würde, wenn die genutzfähigen Fette zur Hcrstelluug von Schmierölen und Industriefettcn auderer Art verwendet werden müßten, kann wohl. jeder ermeffen. Ein Weckruf muß daher durch ganz Österreich erschallen und auch befolgt werden! Sammelt die Knocheu, liefert sie gegen Bezahlung an die Sammelstelleu oder an die von der Knochenzentrale in Wien, 1. Bez., Fischhof Nr. 3, angegebenen Stellen ab! Jeder einzelne hilft dann die Fettnot lindern, jeder einzelne hilft dann auch der Llmdwirtfchaft den nötigen Kunstdünger beistellen, dessen sie zur vermehrten Erzeugung dringendst bedarf! — Die Beschaffung, Verteilung uud Verwertung von Knochen obliegt der uuter Kontrolle der Regierung stehenden Knoch'enzentrale „Colla",G.m.b.H., Wien, 1. Bez., Fischhof 3. — (Die Advokatentarifsätze.) Einer gestern ver-lautbarten Verordnung des Iustizministers vom 3Isten August zufolge werden die Advokatentarissätze für das Geschäftshonorar (mit Ausnahme der Verwahrungsgebühren), ferner die Sätze für die Versäumnis von Arbeitsstunden um rund 25 Prozent, die Entferuuugs- gebühren um rund 30 Prozeut, die Vcrpfleguugsge» bühren (mit Ausnahme der Übernachtuugsgebühr) und die Mauipulationsgebühr um ruud 50 Prozeut hin« aufgesetzt. Für Streitsachen bis 100 K. bleiben die bisher geltenden Sätze aufrecht. Die übrigen Sätze des Advokatentarifs wurde» uuveräudert übernommen. Die neuen Sätzc finden auf die Leistungen der Ad-vokaten in ihren Kanzleien Auwenduug, die vom 15. Dezember 1917 au bewirkt werden. — (Strohmatten ^Licssematten^). erzeugt nach de« in der Armee eingeführten Verfahren aus Stroh, Schilf, Farnkräutern, Riedgras, Biufen etc., eventuell aus Holzwolle (Wolliu), werden von der Heeresverwaltung benötigt. Reflektiert wird iu erster Nl,'ihe auf Lieferanten (auch Körperschaftei und Vereine znr Beschäftiguug vou Arbeitslosen uud Heimarbeitern), die i» der Lage sind, das Arbeitsmaterial selbst beizustellen. Nötigenfalls kann dieses auch von der Heeresverwaltung zugewiesen werden. Zur Arbeit sind keine Vorlcnutnisse erforderlich, fonder» es ist nur kurze Übung nötig. Arbeitsanleitung sowie alles Nähere durch die bereichzuständige Militärlommalidointendanz. — (Die k. k. Fiuanzlandeskasse) in Lciibach (Kaiser Josef.Platz 1) bleibt am 11., 12. uud 13te« d. M. wegen der Hauptrciuigung der Amtslokalitäte« für den Parteienvertehr geschlossen. — (Bon der Staatsgcwerbcschnle in Laibach.) Seine Exzellenz der Minister für öffentliche Arbeiten hat den Werkmeister an der k. l. Staatsgewcrbcfchule in Laibach Fachlehrer Adolf Dolal zum Lehrer in der X. Nangsklasfe ernaunt. — (Von der k. k. Lehrer- und LchrerinnenbU-duugsanstalt in Laibach.) Die Einschreibung in die erste Klasse der Knaben», beziehungsweise Mädche«-. Übungsschule dcr hierortigen k. k. Lehrer- und Lchre-rinnenbildungsanstalt findet Freitag den 14. um 8 Uhr, in die übrige» Klassen der beiden Übnngsschule», in die Vorbereitungsklasse uud alle Jahrgänge der Lehrerbildungsanstalt Montag den 17. September um 8 Uhr, in die höheren Jahrgänge der Lehrermuenbilduugs-anstalt Montag den 17. September um 2 Uhr statt. — Aufuahmsprüfungen in de» ersten Jahrgang der Lehrcrinnenbildungsanstalt werden im Herbsttcrmine nicht abgehalten. — (Am k. k. Kaiser Franz Ioseph-Gymnasiu« in Krainlmrn) fiudct die Einschreibung für die erste Klasse Sonntag de» 16. September vo» 9 bis 12 Uhr vormittags im Parterrezimmer des städtischen Notspitals in Pungrat 27, links, statt. Die Aufnahm«. Werber haben den Tauf-(GeburtZ.)Scheiu und das l Frcquentationszeuguis der zuletzt besuchtru Volksschule mitzubringen. Auswärtige Schüler köuucn ihre Anmel-. duugen auch schriftlich bewerkstelligen, wenn sie die genannten Dokumente bis 16. September einsenden. ,Die Aufnahmsprüfuugen werden am 17. September vou 9 Uhr weiter abgehalten werden. Die Einschrei» bungen in die zweite bis achte Klasse finden a« 17. September statt. — (Der Unterricht in den Schnlen des Ursuliue« rinnenkonventes in Vischoflack) beginnt am 1. Oktober nach dem heil. Geistamtc um 9 Uhr. Anmeldungen Tags vorher bei der Klostcrvorstehung. — (Vom Volksschnldicnstc.) Der l. k. Bezirksschul« rat in Loitsch hat an Stelle des truukheitshalber beurlaubten Lehrers Adolf Harmel die absolvierte Lehramtskandidatin Johanna Ulmar zur Supplentin an der Volksschule in Zirknitz bestellt. — Der k. k. Bezirksschulrat iu Gurkfeld hat den Lehrer au der Volksschule in Cerklje Leopold Namorä zum Suppleuten an der Bürgerschule iu Gurkfrld bestellt und an dessen Stelle die Lehrsupplentin Zora Mozetit zur Supplentin an der Voltsschule in Eerllje ernannt. — (Das Lehrlingsheim) des Vereines für Lehrlingspflege foll »och im Laufe diefes Jahres eröffnet werden. Zur Aufnahme gelangen Lehrlinge dcr Hand» werksnlähigen Gewerbe unter Bevorzugung der Mi» litärwaisen. Es soll ihnen die ganze Verpflegung, Vertöstigung und Wohnuug geboten werden. Die Lehrlinge werde» entsprechende Erhaltungsbeiträge zu leisten haben; zur Besetzung gelangen nach Tunlich-keit auch eiuige Freiplähe. Eltern, die ihre Söhne zwecks Erlernung eines Handwerkes in die Lrhre ge» ben und sie iu guter Ha»d wisseu wollen, mögen ihre Anmeldungen an die Verwaltung des Lehrlings-heims iu Laibach, Komeuskygasse 12, spätesteus bis 15. Oktober d. I. einsenden, wo auch nähere Auskünfte über die Aufnahme erteilt werde». — (Dcr Verein für Lchrlingspftege.) Wir erhalten folgende Zuschrift: Der Verein für Lehrlingspflcge hat mit viel Mühe und Oftfern alles Nötige für die oben veröffentlichte Eröffnung des provisorischen Lehr-lingsheims in Laibach i» dem Bewußtsein veranlaßt, daß ei» Gutteil der Zutuuft unseres Volles in dem gesunden und guten gewerblichen Nachwüchse gelegen ist. Damit hat sich der Verein für Lehrliugspftege Laibacher Zeitung Nr. 205 1281 7. September 1917 eine so schwierige Aufgabe gestellt, daß er sie nur «it Unterstützung der Öffentlichkeit und der an der Jugendfürsorge interessierten Faktoren erfolgreich durchführen kann. Das Gelingen des Unternehmens wird von der öffentlichen Wohltätigkeit abhängen, und fo wendet sich denn der Verein für Lehrlingspflege an alle Gutgesinnten mit der Bitte um Mithilfe bei drr in Angriff genummeucn Arbeit. Gaben aller Art, auch solche in Naturalien, werden, um die Ernähruugösor« gen für die aufgenommene Jugend zu erleichtern, mit Dank entgegengenommen. Alle, die der Jugendfürsorge ein Interesse entgegenbringen, werden zum Neitritte zum Verein für Lehrlingspflege eingeladen und um ihre werktätige Unterstützung gebeten. Sitz des Vereines ist: Laibach, Komcnslygusse 12. — (Die Zuckcrvcrkänfcrj im ersten bis fünften Bezirke werden eingeladen, sich heute in der Zucker» zentrale beim Herrn Direktor Lilleg behufs Entgegennahme der Zuckeranweifungen zu melden. Die in die« sen Bezirken wohnhaften Parteien werden den Zucker von Mittwoch den 12. d. M. an erhalten. — Die Zuckerverläufcr im sechsten bis zehnten Bezirke erhalten die Zuck^ranweisungen cbendort in der nächsten Woche. Der Tag der Ausgabe und des Zuckerverkau« fes wird rechtzeitig bekanntgegeben werden. — (Fleischverteilunss.) Die städtische Approvisio. nierung wird hente nachmittags von halb 2 bis halb 3 Uhr in der Iosefitirche billigeres Rindfleisch auf die roten Legitimationen ^ und die gelben Legitimatio-nen ^ abgeben. — Weilers erfolgt hente nachmittags die Fleischabgabe auf die gelben Legitimationen L in nachstehender Reihenfolge: von halb 3 bis 3 Uhr Nr. 1 — 200. von 3 bis halb 4 Uhr Nr. 201—400, von halb 4 bis 4 Uhr Nr. 401—600, von 4 bis halb 5 Uhr Nr. «01—800. von halb 5 bis 5 Uhr Nr. 801 — 1000, von 5 bis halb « Uhr Nr. 1001 bis 1200, von halb 0 bis « Uhr Nr. 1201—1400, von 6 bis halb 7 Uhr Nr. 1401 bis zum Ende. Die Familienkarten sind vorzuweisen. ke—. — (Kartusielabstabe.) Die städtische Approvisio-nierung wird Montag im Mühleisenschen Magazin. Wiener Strahe 36, die Kartoffelverteilung fortsetzen. Reihenfolge: von 8 bis halb 10 Uhr vormittags die Brotabnchmer der Bäckerei Pauer, von halb 10 bis 11 Uhr die bei Nontar, von 2 bis 3 Uhr nachmit» tags die Abnehmer bei Balacik, von 3 bis 4 Uhr die bei Straus, von 4 bis 5 Uhr die bei Podboj und von 5 bis li Uhr die des Konz in Unter-Aiska. Auf jede Person entfallen 3 Kilogramm, ein Kilo» gramm zu 34 Heller. Mitzubringen ist die Familien» larte für die 124. und 125. Woche. Kleingeld ist be-reitzuhaltcn. — (Zwanasverwaltuna. in Belgrad.) In Belgrad wurde eine Eisemvarenhandlungsfirma unter Zwnngs-verwaltung gestellt. Die näheren Angabrn sind im Bureau der Handels« und Geweibekammer in Laibach erhältlich. — iGcmeindcvorstandSwahl.) An Stelle d«>s zur «ktiven M'lltäldienstleistung eingerückten Gemcindevor« ftehcrs Josef Vertacnit wurde der Gemeinderat Franz Grtar aus Mariatal zum Gemeindevorsteher dortselbst gewählt. — (Ein tragischer Ungliicksfall.) Am verflossenen Sonntag nachmittags ereignete sich in Schwarzenberg ein tragischer Unglücksfall. Der Mutorführer Johann Wita brachte mit einem Lastauto Gewehre, die er in der Weise abzuladen begann, daß er die Gewehre einzeln am Lause erfaßte und vom Wagen herunterzog. Hiebei entlud sich ein Gewehr, das noch nnt einer scharfen Patrone geladen war; das Projektil drang dem Wita durch den Unterleib und dann dem in der unmittelbaren Nähe hinter ihm stehenden 17 Jahre alten Waguermeisterösohn Vinzenz Vonkina in die Herzgegend. Während der Motorführer Wila lebensgefährlich verletzt wurde, starb Vontina nach wenigen Minuten. -- lTödlich vcruussliickt.) Am 1. d. M. wurde der °? Jahre alte, bei der Besitzerin Maria Aosenet in Swdenmc als Taglöhner beschäftigte Franz MeZrt aus Neumarltl von einem schweren Wirlschaflswagen, ben er uus der Wagenremisc über eine ziemlich steile Böschung auf die Straße ziehen wollte, mit großer Wucht zur Seite geschleudert. Er fiel mit dem Kopfe an eine Ecke des Nachbarhaufes und drückte sich die linke Schläfe ein, was seinen augenblicklichen Tod zur Folge hatte. — (Lcichenfnnb.) Am verflossenen Sonntag wurde im Savrflusse nächst Ober-Hüttitsch eiue männliche Leiche angeschwemmt aufgefunden. Der Tote ist 178 Zen« timeter groß, von starkem Körperbau, bartlos, hat dunkelbraune Haare, ein breites Gesicht, eine kleine eingebogene und breite Nase, an der Oberlippe eine Narbe, nur zwei Schncidezähne im Untertiefer und einen auffallend großen Leistenbrnch. Die Leiche war nur mit einer Trilotunterhose und einem weißen, blau» gestreiften Hemde bekleidet; sie dürfte drei bis v'ier Wochen im Wasser gelegen sein. — (Ein verscheuchter Dieb.) Der Besitzer Jakob Koöir in Beole wurde in einer der letzten Nächte durch ein verdächtiges Geräusch vor dem Hause aus dem Schlafe.geweckt. Als er hinaustrat, bemerkte er daselbst ciuen Mann, der bei seinem Erscheinen eiligst die Flucht ergriff. Kosir fand auch die Tür des Schweinestalles offen, was auf einen beabsichtigten Schweinediebstahl hinweist. Der verscheuchte Schwein» dieb kam aber in derselben Nacht zurück und entwen» dete aus dem in der Nähe stehenden Bicnenhause einen Bienenstock im Werte von 80 K. — (Einen Ziegenbock gestohlen.) In St. Barbara wurde kürzlich nachts der Inwohnerin Marianna Zaletel aus dem Stalle ein Ziegrnbock entwendet, hinter dem Hause abgestochen und dann fortgeschleppt. — (Wagendiebstahl.) Am 3. d. M. nachts wurde dem Besitzer Andreas Kumse in Igglack au« der Wagenremise ein einspänniger Personenleiterwagen ge« stöhlen. Das Fuhrwerk war lichtgrau angestrichen, mit gepolsterten Sitzen versehen und hatte am rückwärtigen Teile die Buchstaben A. K. angebracht. Zwei Schlagerprogramme im Kino Central im Lanocsthcatcr. Wieder hat das Kino Central das erste Vmführungsrccht für Österreich eines hochinteressanten Filmcs erworben. Der Film „Das Opfer der Ärztin" wird heute Freitag und morgen Samstag (am Feier» tag) in Laibach aufgeführt. In den Hauptrollen Theo» dor Loos und Käthe Richter. Mit großer Spannung wird auch der angekündigte große Film „Im crobrr« ten Nnlarcst" erwartet. — Sonntag seht wieder eine ncnc Spielordnung ein: 1) Der neueste Sascha- und Mcßtcr-Vericht. — 2 ) „Mutter Sorge", ergreifendes Drama aus dem Leben. —.3.) „Ein guter Rat", Lustspiel. Erstausführung in Österreich. — 4) „Amor aus alter Zeit", komifch. Erstaufführung in Österreich. Der Krieg. Helegrarntne des k. K. Aelegraphen»Korrespondenz -Kureclus. Oesterreich - Unstarn. Bon den Kriegsschauplätzen. Wien, 6. September. Amtlich wird ocrlautbart: 6. September. östlicher Kriegsschauplatz: An der Hcereöfrmit des Oenernlobrsstnl Erzher, zogs Iofef vielfach lebhaftere Kampftätigleit. Italienischer Kriegsschauplatz: Gestern vor zwölf Tagen begannen die Italiener den großen planmäßigen Angriff gegen den Monte San Gabriele. Mächtige Geschütz- mid Mmenwerfer-massen vereidigten durch viele Stunden ihr Feuer gegen unsere Höhenstellungen. Auf engem Raume lief Tag und Nlicht die Infanterie von mindestens acht italienischen Brigaden Sturm. Vorgestern erreichte! das Ringen seinen Höhepunkt. Der Berggipfel wech.! felte in hin und herwogendem Kampfe mehrmals den Besitzer, aber der Jubel des nach einem Sm-sationscrfolg dürstenden Feindes war verfrüht. Die opferfreudige Zähigkeit unferer Truppen gewann die Oberhand. Scharfe Gegenstöße faßten den Angreifer und entrissen ihm den vorübergehend gewonnenen Boden. Gestern mittags war der Monte San Ga« briele wieder voll in unserer Hand? Abends wurde ein starker Angriff blutig abgeschlagen. Italic-nischc Trupuenausammluugen im Tale stellen weitere Kämpfe in Aussicht. Ostlich von Görz wiesen wir Tcilangriffe zurück. Auf dem Südteile der Karst-Hochfläche dauerte die Schlacht dcn ganzen Taa. an. Der Italicner wurde aus seinen vordrrsten Gräben geworfen. Un» srrc braue Infanterie behauptete sich in dcn crobcr« ten Linien sirgrcich gegen alle Versuche des Feindes, seinen Miszerfola. durch starte Angriffe wettzumachen. Die Zahl der am 4. uud 5. September in dicfcm Kampfraume eingebrachten Gefangenen ist auf 160 Offiziere und über 6300 Mann ge. stiegen. Trieft war abermals das Ziel zweier italienischer Luftangriffe. Der Ehef des Generalstabes. Wien, 6. September. Aus dem Kriegspressequar-tier wird gemeldet: Italienischer Kriegsschauplatz: Schrittweise drängten gestern in hartem Nahkampf unsere Heldentruppen den Italiener vom Monte Gabriele. Mittags flüchtete er westwärts über Dol und kam ins Vernichtungsfeuer unserer Artillerie. Der Feind zog erneut Verstärkungen heran und um 8 Uhr abends stürmte er wieder, wobei er große blutige Verluste erlitt. Überdies fingen wir 2 Offiziere und 100 Mann. Tag und Nacht hämmert ununterbrochen des Feindes Schwerartillerie aus den Berg. Iu den frühen Stunden war es stärker. Auch auf Sv. Kata-'" rina lag fchweres Artilleriefcuer, Angriffe auf Pano« vizza und Selo schlugen wir leicht ab. Im Hermada-Abschnitt hat die Tapferkeit und kühnes Zugreifen unferer Truppen dem Italiener die letzten Vorteile genommen, die er bisher dort in der elften Isonzo» Schlacht errungen. Keinen Schritt Boden darf er sich nunmehr rühmen, im Hermada-Abschnitt gewonnen zu haben. Vergebens versuchte der erbitterte Feind in tollem Ansturm das Verlorene wieder zu gewinnen. Artillerie und Handgranaten zerschmetterten seine An» griffe. 100 Offiziere und 6300 Mann blieben dort in unserer Hand. In diesen Kämpfen zeichneten sich besonders aus die Infcmterieregimcntrr Nr. 11 (Pisel). Nr. 28 (Prag), Nr. 47 (Marburg), Nr. 51 (Kolozs-var), Nr. 53 (Besztercze), Nr, 98 (Hohenmaut) so-wie je ein Bataillon des Infanterieregiments Nr. 77 (Sambor) und des bosn.-herceg. Infanterieregiments Nr. 3 (Tuzla). — Trieft wurde wieder durch Flieger bombardiert. Galizifcher Kriegsschauplatz: Unsere Stellungen zwischen den Karpathen und dem Pruth lagen im lebhaften Artilleriefeuer. Wir hatten auch Kämpfe mit feindlichen Erlundungsabteilungen. Deutsches Reich. Von den Kriegsschauplätzen. Berlin, 6. September. Das Wolff.Bureau meldet: Grohes Hauptquartier, 6. Septem!»er. Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe des Kronprinzen Rnpvrecht von Bayern: In Flandern blieb die Kampstätigteit der Artil. lerien stark, vor allem zwischen dem Houthoulster Wald und dem Kanal Apern-Commines. Nach Ein» bruch der Dunkelheit gnffcn die Engländer zwischen den von ?)pern auf Pocltappelle und Zonnebelr füh-renden Straßen zweimal mit starken Kräften unsere Lmien an. Beide Angriffe brachen im Feuer und Nahlampf verlustreich und ergebnislos zusammen. Heeresgruppe des Deutschen Kronprinzen: Beiderseits der Straße Laon-Soissons und im Ostteile des Chemin des Dames war die Feuettä'tig-keit zeitweilig bedeutend gesteigert. Abends stieß nach Trommelfeuer französische Infanterie westlich von Pargny.Filain vor, lam aber in unferer Abwehr-Wirkung nicht an unsere Hindernisse. Bei Vauxaillon und am Winterberge verliefen eigene Erkundungen erfolgreich. Gefangene wurden eingebracht. Einem star-ken Feuer nördlich von Reims folgte gegen Bois Sou-lains ein Teilangriff der Franzosen. Sie wurden zu-rückgeschlagen. In der Champagne war die Gefechts-tätigleit in einigen Abschnitten lebhaft. Vor Verdun dauert der starke Artillerielampf besonders auf dem Ostufer der Maas an. Bisher leine Insanterietätigkeit. In der Nacht vom 4. auf den 5. September griffen unsere Flieger London, Southend und Margate an. Brandwirkung der abgeworfenen Bomben wurde erkannt. Eines unserer Flugzeuge ist nicht zurückgekehrt. Über dem Festlande sind 14 feindliche Flieger und ein Fesselballon abgeschossen worden. Leutnant Voß errang den 40. und 41. Luftsieg. Östlicher Kriegsschauplatz: Front des Ocnrralfclomarschalls Prinzen Leopold von Bayer»: Vor der Front der achten Armee haben die Russen ihren Rückzug nach Norden und Nordosten in Eile Iktienkftpital: 170,000.000 Kronen. MdelRltgei gtgti ElnligsiOckir ml la Konto - Korrent; fiewlNrsng in Indltu, Etkenili vh Wiikitli tt». file der K. K. prii. Oesterrsichischeo in L ibach Credit flnstalt fir Handel «nil bewerbe prešerenga88e Nr. 50 ihm m w Reserven : 103,000.000 Kronen Rivi, Verkitt *nd Bilikivig rt« W*n- pitigrtDi BlrtMtrtfrts; VtrwilfH VH Oipct»; Sifi Oipoilti. Milirir- IWsttUlXtoHi i'e Laibacher Zeitung Nr. 205____________1282 7. September 1917 fortgesetzt. An der Düna hat der Feind seine starten Stellungen bis Friedrichstadt geräumt. Die bei unserem schnellen Vormarsche bisher nur unvollständig festzustellende Gefangenenzahl und Beute betragen 120 Offiziere, über' 7500 Mann, 180 Geschütze, 200 Maschinengewehre, mehrere Panzerlraftwagen und sehr zahlreiches Kriegsgerät aller Art. Front'des Generalobersten Erzherzog Josef: In der nordwestlichen Moldau zeitweilig lebhafte Artillerietätigkeit und Vorfeldgefechte. Heeresgruppe des Generalfelomarfchalls von Mackenfen: In den Bergen nordwestlich von Focsani scheiterte ein rumänischer Vorstoß bei Muncelu. Von einem eigenen Vorstoße konnten Gefangene zurückgeführt werden. Mazedonische Front: Westlich des Prefpa'Sccs waren deutsche, östlich des Dojran-Sees bulgarische Erkundungsunternehmen von Erfolg begleitet. Der Erste Generalquartiermeister: v. Ludendorff. Verlin, 6. September. Das Wolff-Bureau meldet: 6. September, abends. Nordöstlich von Ipern und bei Lens sind starte englische Teilangriffe gescheitert. Bei Verdun dauert der Artillerietampf an. — Im Osten wurden russische Nachhuten bei Neutaipen und südwestlich Nitau (70 Kilometer östlich von Niga) von unserer Kavallerie ge« worsen. Verlin, ll. September. Das Wolff-Bureau meldet: In der neuen seit einigen Tagen tobenden Artillerie-schlacht in Flandern vermochten die Engländer bisher trotz größter Massierung von Batterien nicht die Feuerüberlegenheit zu erringen. Die ersten Infanterieangriffe, die sie am Abend des 5. September der Artillerieschlacht folgen ließen, führten zu einer schweren eng» tischen Niederlage. — Im Osten ist an der kurlän-dischen Front deutsche Kavallerie durch Sumpf und Wald der in der Richtung auf Wenden zurückweichenden 12. russischen Armee auf den Fersen, während die Flotte den Rigaer Meerbusen beherrscht. Die stündlich wachsende Beutezahl läßt die große Bedeutung des deutschen Erfolges bei Riga immer deutlicher erkennen. Die siebente Kriegsauleihe. Verlin, 6. September. Die siebente deutsche Kriegsanleihe wird zu den gleichen Bedingungen wie die sechste vom 19. September bis zum 18. Oktober l. I. zur Zeichnung aufgelegt. Die fünfprozentigen Schuld-verschreibungen sind bis 1. Oktober 1924 unkündbar. Die Schatzanweisnngen sind mit 100 Prozent auslosbar. _________ Her Luftkrieg. Fliegerangriffe auf Dünkirchen und Calais. Verlin, 6. September. Das Wolff-Bureau meldet: Unsere Bombenflieger haben in der Nacht vom 2. zum 3. September 1500 Kilogramm Bomben auf die Bahn» und die Hafenanlagen von Dünkirchcn abgeworfen. Ihre Wirkung zeigte sich in großen Bränden und Explosionen. In der folgenden Nacht griff das Geschwa» der die Hafen« und die Bahnaulagen der Festung Calais mit 6500 Kilogramm Sprengstoffen an und verursachte einen großen Brand, der noch nach mehreren Stunden zu sehen war. Ein anderes Geschwader bewarf das Hintergelände der Schlachtfront von Nerdun mit 15.000 Kilogramm Sprengstoff. Rußland. Keine japanische Hilfe fiir Rußland. London, 2. September. Das Reuter-Bureau erfährt, daß nicht das geringste bekannt sei von der angeblichen Entsendung japanischer Truppen, um Rußland Hilfe zu bringen. Es könne erklärt werden, daß nicht ein einziger japanischer Soldat nach der Mandschurei gesandt wurde. Die betreffenden Meldungen scheinen daher auf Erfindungen zu beruhen, die einen Teil der deutschen Propaganda bilden. Tagesnmigkeiten. —'(Das Auto des Generals.) Den trotz allen mühseligen Maßnahmen und trotz Ernennung eines neuen Polizeiprüfekten nach wie vor höchst unbefriedigenden Zustand der Ordnung und Sicherheit in Paris charakterisiert folgendes Geschichtcheu des ..In-trasingeant": Vor einem Boulevardgeschäft hielt ein großes, schönes Auto. Bald hatten sich einige Leute darum versammelt, betrachteten den Wagen von allen Seiten, nnd waren sich darin einig, daß es ein wun« derschiines Fahrzeug sei. Andere, anscheinend besonders erfahren in allen Dingen des Krieges, stellten fest, daß man einen Militällraftwagen vor sich habe. Eine Zeit verging, die Neugierigen standen noch immer da und betrachteten den Wagen und bestätigten immer wieder, daß es ein Militärwagen sei, und so wunderte sich niemand, als ein Mann in Uniform an den Wagen herantrat, einstieg, sich gemächlich auf dem Führersitz niederließ, die Steuerung ergriff, einen Hebel rückte und freundlich lächelnd davonfuhr. Einige Minuten später erschien in Begleitung des Ladenin« habers der General Dubail an der Schwelle des Ladens — um zu seiner Verblüffung und seinem Entsetzen festzustellen, daß sein Kraftwagen soeben gestohlen worden war. Dies geschah in einer der lebhaftesten Straßen von Paris am hellen Mittag. Die Polizei wurde natürlich sofort alarmiert und tat augenblicklich alles, was die Pariser Sicherheitsbehürde in solchen und ähnlichen Fällen zu tun pflegt. Sie vollführte ihre Pflicht mit soviel Umsicht und Gcschicklich-leit, daß man bis heute noch nicht den Rockzipfel des Diebes erhascht hat. — cr Ausgabe mitgearbeitet hatten, zwölf Exi'uiplare, und zwar in der reichsten Ausstattung. — (Das geheimnisvolle Getränt.) Ein alter Kapitän galt in seinen Kreisen als Kenner sämtlicher Getränke der Welt. Mit verbundenen Au^rn konnte er alle genau unterscheiden. Da lam dcr jnnge Ka> pitän, der neue, nnd sagte: „Welten, daß er nicht «lles kennt?" Beleidigt und gercizt willigte dcr alte Seebär ein. Man verband ihm die Augen und sing ««: Milch, Kaffee, Viere, Weine usw. Eine erkleckliche A«zahl hatte der Alte richtig benannt. Nun stutzt,' er; sehte nochmals an, tranl, roch an dem Glas und schüttelte den Kopf. Resigniert gab er die Wette auf. Der geheimnisvolle Trank war — Wasser. — (Eine Sonncnsinsternisverordnuug in der guten l alten Zeit.) Bekanntlich hatte man früher große Angst vor allen ungewöhnlichen Himmelserscheinungen, nicht bloß vor Kometen, sondern auch vor Sonnen, und Mondesfinsternissen. So erließ der Landgraf Friedrich II. von Homburg, auch der Landgraf mit dem silbernen Bein genannt, in seiner landesväterlichcn Besorgnis folgende Verordnung: „Demnach Sr. hoch-fürstlichen Durchlaucht berichtet worden, daß am negst-lünftigen Mittwochen wird sein I3./23. September Vmb 10 Uhr eine gahr gefährliche finsternuh sein soll, alß haben Sr. Hochs. Dl. alß ein rechter Landesvatter auch für ihre Unterthanen hierin sorgen und ihnen andeuten laßen wollen, daß sie ihr Vieh den tag zu Vor, und etliche tage hernach zu Hause halten, und dehfalls das nöthig Futter anschaffen, und den stallen thür und fenster wohl schließen, die brunnen wohl bedecken, die teller und tornböden wohl versorgen sollen, darmit umb die Zeit die böse Lufft nicht einlogiere und eine böse intkoctiou anhaffte, weil solch große finsternuß und K8pe»ot.yn stichhusten, schweren flühen, schlag, jähenfällrn, graßirenbe gieftige Fieber, ja pestilentzifchc Seuchen vnd gantz unbekannte Krankheiten vnd der gleichen troht, wohrnach sich denn ein jeder wird zu. riechten wissen und hat. Homburg, d. 7t. September I6!)9. Ahn Herrn Hofprediger Richter und H. Qber Pfarer Winther." Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Lehrerin i libt Nachhilfestunden and erteilt Unterricht' im Französischen. flona heb, Marüe Terezije cesta 14. (&\ tamplolien I jjSl1^^ * Bemter. Vereine, Ki~^ Anton Gerne ^•¦¦¦^^ öraveur and Kautschuk Stempelerzeuger, Latbaoh, Dvornt try Nr. 1 (Haus Kastner). 337 52-36 Wichtig flirjedermann! Bests und billigste Bezugsquelle für Drogen, Chemikalien, Kräuter, Wurzerln nsw., anoh naoh Kneipp^ Mund- and Zahnreinigungsmittel, I*ebertran, Nähr- und Einatreu-pulver für Kinder, Parfüms, Seifen, ¦owie überhaupt alle Tolletteartikol, photographisohe Apparate u. Uten-silien. Vorbandstoffe jetier Art. Desinfektionsmittel, Parkettwiohse usw. Großes Lager von feinstem Tee, Rom, Kognak. 338 52—35 Lager von frischen Mineralwässern und Badesalzen. Behirdlich konz. GiffverschleiB. Drogerie Anton Kanc Lsikack, Juèleiigasse (Ecke Bnrplatz). Dame im Alter toii 25 bis 30 Jahren wird zu ilroi pohulpHichtigon Mädchen für Laibach als Erzieherin gesucht. HftTorzngt werden Bolche, die schon Ulmliclio Stellen bekleidet haben, röm.-kath. iiml put gesittet friad. 2388 3--1 Antrüge unter „Liebe %n Kindern" an diw Administration dieser Zeitung. ' Kontoristin beider Landessprachen mächtig, perfekte deutsche Korrcapondentin, Stenographin und 2387 Maachinschreiberin 3 1 für ein hiesiges jÄanufakturgeschäft für prompt oder später gesucht. | Antrag unter „Tüchtige Kraft" au die Administration dieser Zeitung. \ HpE.Mihusch^H t H( **i Laibaoh hs-s-a J^H BBP RRthausp,-t2 Kr. 15. I|^H Mm Knaben-Uaiksschule lies Deutschen Mwmi Die Einschreibungen für das nächste Schuljahr finden am 13. und 14. September von 8 bis 12 Uhr vormittags im Gebäude der k. k. Oberrealschule, ebenerdig, rechts, statt. Allo Schüler haben in Begleitung der Eltern zu erscheinen. Schüler, welche die Schule schon besucht haben, müssen das Schulzeugnis und den Einschreib/.ettel vorlegen. Neu eintretende Schüler müssen den Taufschein und den Impfschein vorweisen. 23532 1 Die Direktion. Telephon 46.208. Telephon 46.208. ARTIKA, pikfeines Klebemittel alkalifrei, als Ersatz für 23491 Gummiarabi und Dextrin gebrauchsfertiger, in dünner Schichte aufgetragen, fast farbloser, rasch trocknender Klebstoff von rorzüglicher Klebkraft, für die gesamte Kartonnageindustrie zum Auftragen yon Etiketten auf Papier, Leder, Glas und Blech ganz besonders geeignet, liefert prompt in Gefäßen zu 5, 10, 25 und 50 kg, in Fässern ca. 250 kg, per Kilogramm K 3— ab Fabrik exklusive Emballage Ceh & Blitz, Wien, XX/2, Dresdnerstraße Nr. 82. Kundmachung. Beim Traingruppenkommando in Laibach, am Parkplatze Tivoli, werden Mittwoch den 12. September 1. J. nm 9 Uhr vormittags zirka 300 Fohlen im Lizitationswege veräußert. An den Feilbietungen können nur solche Personen teilnehmen, welche sich mit einer von der Bezirkshauptmannschaft ausgestellten Bescheinigung als Landwirte (Fohlenzüchter) legitimieren. Pferdehändler und Zwischenhändler sind von der Feilbietung ausgeschlossen. 2383 a 2 —e= Soeben eingelangt! =— Porträte »»» Seiner Majestät aes Kaisers mü Köms mil , Ihrer Majestät öer Kaiserin ifl Kip [ Imperial-Format Bildgröße 44X34 cm, Papiergröße 80X60 cm Heliogravure zu K 8"—. Kab i n ett - Po rm at in modernem Photographieton gehalten, mit schmaler * weißer Einfassung 1 Bildgröße 15X12 cm, Papiergröße 29X24 cm j Heliogravure zu K 2*40. t Vorrätig In der Buch-, Kunst- und Musikalienhandlung lg v. Kleinmayr & Fed. Bamberg Laibach, Kongreßplatz Nr. 2. A Laibacher Zeitung Nr. 205 _______' ________1284 _______ ___________ 7. September 1917 Amtsblatt. 18S8 b-4 Z. 333. Kundmachung. An der k. l. Vtaatsgewerieschule in Lai- hach wird der Unterricht lm kommenden Zchul» jähre 1917/16 in folgenden Abteilungen auf» genommen werden: I. Höhere Gewerbeschule, und zwar: ») Höhere Gewerbeschule baugewerblicher «ichtung (Baufachschule). Zwrck: Heranbil» dung von Baumeistern, von Veamten bautech nischer Kanzleien und öffentlicher Vauämter usw, Studiendauer: 4'/, Jahre b) Höhere Gewerbe» schule mechanisch-technischer Richtung. Zweck: Heranbildung technischer Beamten und Leiter in den verschiedenen Zweigen der Maschinenindustrie. Studiendauer: 4 Jahre. Aufnahmsbedingungen für die höbere Ge> Werbeschule: 1.) Erreichung des 14. Lebens» jahres im Aufnahmsjahre; 2.) die Absolviern"« der IV. Klasse einer Mittelschule (die Noten „nicht genügend" in einer Fremdsprache zählen mcht. wenn die Noten in den übrigen Pflicht« lehrgegen ständen durchschnittlich „gut" sind) »der die Nbsoloiernng der III. Klasse einer Bürgerschule ode» der letzten Klasse einer acht-llassiaen Volksschule mit durchwegs befriedigen» dem Erfolge; 3.) die Ablegung einer Aufnahms-Prüfung aus Unterrichtssprache, Arithmetik, Geo« metric, Naturlehre und allenfalls auch auS Zeichnen. Die Absolventen der höheren Gewerbe» schulen genießen das Recht des Einjährig-Frei, willigendienstes. II. Fachschule sür Holz» und Etein» bildhauerei. Zweck: Gewerbemäßige, den modernen Anforderungen entsprechende Ausbil» dung in der Bildhauerei mit besonderer Berück» sichligung der kirchlichen Richtung. Studien» , dauer: 3 Jahre. Aufnahmsbebingungen: Ein Alter von 14 Jahren, die Erfüllung der Volks« schulpflicht, körperliche Eignung. lH. Dffener Ieichen» und Modellier« saal. Die unter I bis III angeführten Abteilungen sind auch weiblichen Besuchern zugänglich. IV. Franengewerbeschnle. Zweck: Praktische Ausbildung von Mädchen und Frauen im Gewerbe der Wnßnäherei, ttleibermacherei, Stickerei usw. Vermittlung einer entsprechenden allgemeinen und hauswirtschaftlichen Bildung. Studiendauer: 2. eventuell 3 Jahre. Aufnahms» l'edmgungen: Ein Alter von 14 Jahren, die Erfüllung der Vollsschulpflicht. Die übrigen Abteilungen der Anstalt: Bauhandwerterschule. Wcrlmeisterschule für mechanisch'technische Gewerbe. Werlmcisterschule für Elektrotechnik, Meisterschulc für Bau» und Möbeltischlerei, Zpezialknrse bleiben auch im kommenden Schuljahr geschlosseil. Gebühren: An allen Abteilungen eine Auf» nahmstaxe von 2 X und ein Schulgeld von 5 Ii per Semester. Das Schuljahr 1917/18 beginnt Montag den 17. Geptember. Die Aufnahme neuer Schüler findet am 14. und 15. September vor« und nachmittags statt. Die in höhere Klassen aufsteigenden Schüler der Anstalt haben sich am 15. September nachmittags zu melden. Die Einschreibungen in den Offemn Zeichen» saal erfolgen Tonntag den 30. September vormittags. Nähere Auskünfte, Programme usw. sind bei der gefertigten Direktion erhältlich. Uaibach, 10. Juli 1917. Direktion der k. k. Staatsgewerbeschnle- Kundmachung. ^ ^ An der k. t. Fachschule für Holzbearbeitung in Gottschee beginnt der Unterricht arn 17. September 1917. Die Fachschule in Gotischer, die einzige dieser Art in Kram, Steiermarl und warnten, umfaßt drei Abteilungen, mid zwar für Tischlerei, für Drechslerei und für Schnitzerei, und hat den Zweck, den der Volksschule entwachsenen Knaben. d>e ein solches Gewerbe erlernen wollen, die erforderlichtn praktischen Fertigkeiten beizubringen und ihnen außerdem die wichtig» ften fachlich theoretischen Kenntnisse sowie eine ausreichende Zeichenfertiglcit zu vermitteln. Studiendauer: 3 Jahre; doch kann schon nach der 11. Klasse ein Abgangszeugnis er» langt wtiden. Abgangszeugnisse: Das Abgangszeugnis über dic II. Klasse erseht die Gesellenprüfung (Geftllendrief) und berechtigt zum scnnrzeitigen Antritte des Gewerbes; jenes der III. «lasse berechtigt schon nach einjähriger Veinnndung als Geselle ober F.^brilSarbeiter zum Antritte und selbständigen Betriebe des Gewerbes, außerdem verschafft es wchrgesehliche Begünstigungen, Anfnahmsbedingungen: Ei>: Alter von 14 Iatmn, Entlassnngszeugnis der Voltsschule, lölperliche E'qnung. »Für jüngere Schüler vom 12 Lebensjahr an besteht cine Vorbereitungsllasse.) Gebühren: Es sind leine Gebühren, auch lein Schulgeld zu entrichten; die Lernnnttel »erden unentgeltlich beigestellt. Einschreibungen: Die Einschreibungen finden am 14. und 15. September 1817 von 3 bis 12 Uhr statt, wozu minderjährige Schüler in Begleltung ihres Vaters odrr der Mutter oder dl'3 Vormundes mit dem letzten Schul^eugnisse zn erscheinen habi-n. Stipendien: Für arme und fleißige Schüler st. hen Ttaat^stipendicn (30 bis 40 II monat» llch), Stiftplätze und Unterstühunqen (10 bis 20 K) zur Verfügung. Nähere Auskünfte erteilt die Direktion mündlich oder schriftlich. Gottschee, am 3. September 19l7. 2393 U 173/17/3 Q Imenu djeaovega Uelicanstva Gesarja! C. kr. okrajuo sodiaèe v Škofjiloki je razpravljalo danes v navzoènosti državnega pravdništva opravitelja Luz-narja in obtoženca Janeza Mravlja o obtožbi, katero je dvignil javni obto-žitelj zoper Janeza Mravlja zaradi prestopka navijanja cen po § 20., t. 1, cesarske naredbe z dne 24. marca 1917, At. 131 drž. zak., in je po predlogn ob-tožitelja, naj se kaznnje obtoženec, razsodilo tako: Janez Mravlja, p. d. Zofkež, 53 let star, r. k., oženjen, posestnik in trgovec v Škofjiloki St. 39, pred-kaznovan, je kriV) da je dno 19. avgusta 1917 na sejraa T Gorenjivasi prodal 17 dkg Èebule za 1 K (en kg torej za približno 6 K), da je torej, izrabljajoÈ po vojnem sta-nju povzroÈene izvanredne razmere, za potrobšèine zahteval ali si od dni-gega dal plaèati oèitno èezmerno cerio. S tem je zagrešil prestopek navijanja cen po § 20., t. 1, cesarske naredbe z due 24. marca 1917, St. 131 drž. zak., in se obsoja po citiranem paragrafu z uporabo § 260. b k. z. na 3 (tri) dni zapora, poostrenega 8 postenjem, in 30 K (trideset kron) denarne kazni, v slu-èaju neizterljivo8ti pa Se na tri dni zapora ter po § 389. k. p. r. v povra-èilo strofikov kazenakega postopanja. V zmislu § 45., t. 2, citirane ce-sarske naredbe se izreèe, da se ima ta sodba objaviti v dnevnikih „Slo-venski Narod", „Slovenec" in „Lai-bacher Zeitung". äkofjaloka, doe 30. avgusta 1917. Dr. Kobe m. p. Debeljak m. p. 2310 3—2 A 23/17/24 Oklic, s katerim se sklicu-jejo zapušèinski upniki. Anton Debevc iz Hrenovic St. 27 je urarl dne 29. januarja 1917. Vsi, ki ima jo kako terjatev do zapuŠèine, se pozivljajo, da napovedo in dokažejo svoje terjatve pri tem sodišèu due 3. oktobra 1917, predpoldne ob 10. uri, v izbi at. 15 ustmeno, ali pa do tega due pismeno. Sicer ne bi imeli npniki, ki niso za-varovani z zastavno pravico, nikake nadaljnje pravice do te zapuSèine, ako bi vsled plaèila napovedanih terjatev poSla. C. kr. okrajno sodiSèe v SenožeÈah, dne 26. avgusta 1917. 2347 ' C 44/17/1 Oklic. Zoper Janeza Novak ml., posest-nika iz Jame St. 24, ßedaj neznano kje v ruBkem ujetništvii, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Kranju po Janezu Novak, zasebniku v Jami, po dr. Šterapiharju tožba zaradi pobolj-Ska v znesku 156 K in naprave ene popolne obleke ali plaèila 300 K. Na podstavi tožbe se doloèa ustna sporna razprava na 14. septembra 1917, dopoldne ob 9. uri, soba St. 9. V obrambo pravic Janeza Novak ml. se postavlja za skrbnico gospa Marija Novak v Jami St. 24. Ta skrb-nica bo zastopala toženca v ozname-njeni pravni stvari na njegovo nevar-nost in stroSke, dokler se ta ali ne oglasi pri sodniji all ne imenuje po-oblaSèenca. C. kr. okrajna sodnija Kranj, oi-delek II., dne 31. avgusta 1917. 2396 Firm. 669, Gen. II 32/53 Premembe pri že vpisani zadrug^. V zadruznem registru ge je vpisala dne 31. avgusta 1917 pri zadrugi: Hranilnica in posojilnica v Cerkljah, registrirana zadruga z neomejeno zavezo, naslednja prememba: Na obènem zboru dne 8. jnlijt 1917 se je sklenila sprememba aa-družnih pravil: v § 28. se je drngi odstavek spremenil in tretji èrtal. Dan, oro, kraj in dnevni red obi-nega zbora je razglasiti vsaj osem dni prej po naznanilu, nabitem v uradnici. C. kr. deželno kot trgovsko sodiSÈe v Ljubljani, odd. Ill, dne 31. avguet* 1917. Sloveuska trgovska sola v Ljubljana Kongpeani t>x*g 25 s pravico javnosti vsled odloka c. kr. ministrstva za bogoÈastje in uk z dft» 20. avgusta 1911, at. 28.837. KT&^XTaxxilo. Šolsko leto 1917./18. se priène 18. septembpa 1917 s sv. mašo, ki se bo služila v kapeli oo. jezuitov na Elizabetni cesti ob 8. uri. Vpisovanje se vrši 16. in 17. eeptembra od 10. do 12. ore. Vpißovalo se bo samo v deško trgovsko šolo. Sprejemni izpiti in ponavljalne skuSnje se vrSe 17. septembra. Zglasiti se je ob 8. uri v ravnateljski pisarni. NatanènejSa pojasnila daje ravnateljstvo vsak dan razen nedelj in praznikov od 9. do 10. ure. V Ljubljani, dne 7. septembra 1917. % 2391 3-1 Ravnateljstvo. Naznanilo. Na zasebnem uèiteljišèu, na notranji petrazredni ljudaki in trirazredrii mešèanski, na vnanji petrazredni ljudski in trirazrodtii mešèanski šoli pri nrinllnk&h v LJnb-ljanl so priène äoJsko leto 1917/18. dne 18. septembpa 1917 B slovenno rv. mašo v caßt sv. Duhn, rediii pouk pa v gnulo, dne 19. septembra 1917. Vplsavanje za notraujo in vnunjo ä>io in otroški vrtec je duo 12. In 13. septembra Oil 8. do 12. tiro dopoldne in od 2. do 6. ure popolduo. Uršulinski otroHki vrtoc sprejema dcèke iu doklice, redui ponk priène 19. Bepterabr». Predstojništvo nršalinskega samostana v Ljubljani. —:-«--.• 23:J2 2-1 Kundmachung. An der Privat-LehrerinnenbildungsanstaU, an der inneren Volkg- und Bürgerechnl« und au der ä ißeret» Volks- und Bürgerachule bei den Ursalinen In Lalbaoh beginnt das Schuljahr 1Ü17/18 a>m 18. September 1917 mit der Anrufung de» heil. Geistes, mit dem regelmäßigen Unterricht aber am 19. September 1917. Das Einschreiben für die innere und äußore Schule und für den Kin lergarte» findet am 12- and 13. September von 8 bis 12 Uhr vormittags und tou 2 bis G (Jhr nachmittags statt. Iii deti Kindorgarten bei den Ursulinen werden Knaben und Mädchen aufgeuotmneB, der regelmäßige Unterricht beginnt am 19. September. Vorstehung des Ursulinen-Konventes in Laibach Helles 2389 31 Souterrainlokal als Keller oiier Magazinsraum im Philipphof zu vermieten. 20 Kronen demjenigen, der mir 3 bis 4 m' Brennholz innerhalb 14 Tagen bis drei Wochen verschafft. Adresse in der Administration dieser Zeitung. 2401 Laibacher Zeitunq Nr. 205 1285 7. September 1917 fflännliche oder weibliche Bnreankraft mit mehrjähriger Erfahrung sowie ein Verlcäufei» mit gut«» Zeugnissen werden für ein größeres Kurz- and Galanterle» waren-Qesohäft am hieBigen Platze geanoht. Auträgo unter „Ehrlloh und fleißig" an die Administration dieser ZeituMf. 3033 Mulilllckule «02. Scdulladl «9»7/ls. vie ^inlchmbungen liil äa§ beginnenäe 5chuljads linäen am l5.> lb.. l7. unä ls. 5eplember !. ^. von !0 b«5 l2 lldr vormittags unä von 4 bis b lllir nachmittags (am lb. nur vormittags) in cler ^ondalle (^onglehplalx Nr. 9) im l. 5locke (im kleinen 5aale) ltatl. UnteMcdlsläcder: Sologesang, «lavier. Moline. Uiola. (lioloncell. konttabah. allgemeine Mulililedre. siasmonie^ lebre. «ammennulik unä ttschcherlpiel. )?llez Näftere bei äe? ^inlömibnng. 2375 3-1 llie lliMon liL,lOii und Vonnischliipi,,, allor Art Bpliördlich konzes- siöaiertes Prlvatvetmittlungaburoau zum An- und Verkauf von Grundstücken, Wäldern und Besitzungren VALENTIN ACCETTO beuidoter gerichtlicher Sachverständiger Laibach9 Trnovski pristan Hr. 14. Auf Wunsch vrerden auch alle private Schätzungen in der Stadt und auf dem Lande vorgenommen. Vorkäufer und Käufer mögen sich an das obig« Vermittlungsbureau wenden. Auch übernehme ich Bauarbeiten und deren Inspektion. Verschwiegenheit garantiert. 2320 2 Sehen Sie, bitte, die vorgehenden FuDformen an und Sie werden unschwer zur Überzeugung gelangen» daO die Schuhform nicht willkürlich gewählt, sondrrn ie l«'tfßo der Mensrhou sind nicht gleich gesonnt, joder hat seine Eigenheiten und diesen Rechnung zu tragen ist Sache des ersah« renen Fachmannes. ______— Versuchen Sie pb einmal bei: 340 18 FRANZ SZANTNER, Laibach, SchellEnbupggasse I. Geschirrmarkt, Resselstrasse PIT^ vom 1. bis 15. September, "^p^j Verkauf von Karlsbader Porzellan, Jlechcmail rmi Sussgeschirr. Bitte meine Kunden nm zahlreichen Zuspruch. 233(> 2-2 Johann Xus. Handefs-Iehr-1 Ungs-Wt in Laibach. Gegründet 1834. Schulbeginn 1. Oktober. Anmeldungen füre IfltGrftSt biß 15. September erforderlich; die Einschreibungen für externe Schüler beginnen am 25. September. Für bedürftige »externe Schüler gelangen 7 Stipendiea zur Vergebung, u. zw.: 2 für Kralner von d*r Xralnlsohen Sparkataa, 5 für Dentsoh» vom kraini»oh«n liandesaussohuss*. Gesuche mit Geburts- und Hei matsch ei nj Dürftigkeit»- und letitem SchulzeugniB sind bis 25. September in der Lehranstalt abzugeben. 2338 3-2 Direktor. |^H Kleinholzmöbel — Brennstifte — QeisKoti"1"^^^ I I GoorOndet 1842. T«lephon Nr. 154. I I 1 Brüder Eberl ; || I Bau- und Mobelanstpeicher, Lachicrer und Schriftenraalcr : I rt I AT" IgrUka «mtt«^a 0 -^S* J~ I ^ I empfehlen sich dem P. T. Publikum zur Übernahme aller In » lil ihr Fach einschlägigen Arbeiten bei bekannt solider, ge- s I c I sohmaokvoller Ausführung und billigen Preisen. i 1^1 M-— 2267 68-3 I | Ölfarben-, Lack- and Firnishandlang H 1^1 *L" Mlklo«l6eva «s«»Cn 4 -^i n| I c |(Sr»ir©=-na.Taex dem C3-r«txidL Hotel „T7aloa"). ^1 I ž I • D»8elb8t werden zur Bequemlichkeit der P. T Kunden s I ¡ auch Aufträge ftlr Anstreicher- und BchriftoSSSSE 1 I I I Arbeiten entgegengenommen. II gj 'vrride - K.ai-|>olineta.m - l^eim |gj Vabilo na izvanredni obeni zbor Delniške stavbinske družbe „union41 v Liubliani ki se vrši dne 24. septembra 1917 ob 4. uri popoldne v „Rožcah" hotela „union". Dnevni red: 1.) Sklepanje o razSirjenju podjetja v zmislu § 13. b. d. drnž-binih pravil. 2.) Sklepanje o eventueluem zvišanju delniške glavnice t zmislu § 13. c in o naèinu izdaje novih dehne v zmislu § 13. k družbinih pravil. 3.) Sluèajnosti. NB. Delnicarji, |i hoèejo izvršerati «Toje volilne praricc, raorajo pet dni prod obèuim zbororn položiti eroje delnice v pisarni hotela «Union», Miklo-öiceva cesta, od 11. do 12. ure dopoldue. ' g'ÖG Laibacher Zeitung Nr. 205 1286 7. September 1917 Englisch und Französisch unterrichtet einzeln und gruppenweise nach bewährter Methode staatl. geprüfte Lehrerin beider Sprachen, die sich mehrere Jahre in London und Paris aufgehalten hat. O. M. Nadeniczek, Lehrerin an der k k. Lehrerinnenbildungs-•nstalt und Geriehtsdolmetsch fdr die englische nnd französische Sprache, Ztftibaoh, Dalmatlnova nlloa Nr. 10. 2376 7—1 Verläßliclies Wrii f at deutsch Bprechend. wird über ganzen oder halben Tag zu zwei Mädcben (1- und 3jährig) gesucht. Adresse in der Administration dieser Zeitung. 2377 2—1 Hock einige Vertreter fflr Privatkundenbesuch in der Provinz finden lohnenden Verdienst durch energischen Vertrieb eines hochaktuellen, leicht verkäuflichen Geschenkartikels. Prospekte, ausführliche Auskünfte, Reiselegitimationen etc. zu Diensten. 8. Möller & Co., Wien, I., Kai 3/4. 2342 3-3 ^ Kriegs- und Gelegenheits- marken kaufe ich jedes Quantum zu besten Preisen. Größte Auswahl in Briefmarken aller Länder in nur Prima-Exemplaren. Markenhans Rudolf Friedl, gerichtlich beeideter Schätzmeister, Wien, 1. Bez., Wollxeile 8. 2272 2-2 Deutsche familie nimmt 2 Schüler der höheren Jahrgange in Kost und Wohnung gegen Lebensrnittel-liefe- rang. — Jfähe der Mittelschulen. 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