lL«sKF^tA«sr» ^Z»>z?«LtAu»H^rr»«?r' IIVj»L Ar. 240 Marlbor, Samstag den 22. Ottober t027 Schrittl«lw»g, V«n»»aIt«,G VuchSnickeret, Maridor, Imiiceva ulica «. lelephsn 24 ve^igspsKti«: ttdhoien, mo«atl>ch vin ZO^ Zujiellen . . . ^ 21'^ Durch poj« . ... 20--. lanö. monatlich . . . z<>^ (lnzelnummer vm 1 hltz 2'^ v« v«s««>l«»g d«r ?«,«»,,, ch tM fld««. tilk Slo»«,,!«,, «Sk »>«»«. Iten» ei»«»cs><>»a,.a«d«r>>old dr«w«»»!« d«a»t«,ne,^ vn«I« oh»eMar»i« »«rde« »ich« d«rH»Ijchiw, ttdWinlw»,»«« der >Me« «, « 5»to«« m Zas»«» d«< l», »rr,»l«« d. d « s»^ t» W«. d«, WM». »7. Jahrg. Bergarbetterstreik unv Reichstag Vo» »sere« Verlmer ^-Mitarbeiter. Es konnnt immer anders. Die Spekula« tion daraus, daß nwn den Reichstag nach Diflägiger Redeschlacht und nachdem man dl!.' T6)ulvorwge dem Bildungsauslchuß so' vic den interfraklionellenBeralungen anver lraiit hat, werde beurlaubeil ki>nn<.n, erweist lich schon jetzt alles verfehlt, da sich zu dem erbitterten stampf um die Schule unterdessen der Finanzausgleichskonslikt zwischen tk'ttl Reiche und Bayern und zweitens der „litteldeutschcn Bergarbeiterstreik gesellt hat, l(r bei längerer T-ciucr das Wirtschaftsleben ernstlich zu erschiittern droht. — Als sich riin Dienstag ^die Volksvertreter in dem ^^^>allothaus am Ki^nigsplatz zuscimmenfan-dcii, interessierte man sich, da ja die «.rste Lesung der Cchulvorlage im Plenum nur ormalen Charalkter hat, sichtlich weit inten-iiver sür die durcki den Streik im mittel" l'eutschen Braunkohlenrevier geschaffene Not age, was ja auch bereits in den Interpol' lationen zum ?lusdruck gekonimen ist, die von Seiten der Sozialdemokraten nnd des '^^entrums eingebracht wurden. Was die letztere betrifft, so nimmt man in Parlamentarischen Kreisen an, dasz sie mit Zu-snmulung des Neichsarbeitsunnisters Dr. Prauns eingebracht worden ist, von dem be-Rauptet wird, das; in dieser Frage zwischen ihm nnd dem NcichSlmrts.chastSlninister er-liebliche Differenzen bestoljen. — Ueibcr diese ist in den Reichstags-Kouloirs viel de>batt!ert Wochen, und man spricht hier von einer ^iveiseelent'heorie gegenüber den Arbeits-und Lohnfragen. Der Reichswirtschastsmi-nistcr verfolgt, entsprechend der vom Kabinett Marr a^uSgegebenen Losung, die dr^'lsio,ch^ Teuerung zu Verbindern, die Taktik des ?^sth^ltricht abzusehen sei, wie eine Verhandlungs? !irundlo^<; ^s^livden mrden solle. Die von ^em Streik betroffenen Brauniohlenwerke, deren Dividenden im Durchschnitt ctnia 756 betragen, erklären, d^ß blU nun freilich erst kilrzlich, als es d^'n Antralg auf EHöHung der Kloinhandelspreise ablehnte, die jetzt gelten den Preise nichi boaustäwdet; abcr-such bereit erklärt, mit den Bergarbeitern uu>d den Arbeitgebern T^ül'll'ng zu nehmen, ob sich nicht irgend einc -'^^erhandlungskisiS ergibt. Keineswegs geht es an, daß die v.'r^ antwortlichen Instanzen dem sichtlich in der Zunahine begrisseiien Ausstand, den bereits kommunistische Elemente znm Iln. 'isten au'?nuh'.'u, wie biL^r tat- und : i ' . ' überstehen. 0. B e 0 r a d, ^1. Oltober. Die Ereig^ Nisse im Ziial^nun der Demokratischen Vereinigung werden in politischen Kreisen mit fieberhajtcr Spannung erwartet. Es herrscht jedoch die Ausfasjung vor. dah die Demo-traten in ihrer Forderung nach Zuweisung des Ministeriums siir innere Angelegenheiten kein Glück haben werden, da vor Ministerpräsident VukiLcviL noch gestern aliends Journalisten gegenüber erklärte, dasz davon keine Rede sein löime. Wie Ihr Be-richterstatter ersäl)rt, soll der Mittislerpräsi-deut in einer Unterreduug mit Dr. M a-r i n k 0 v i Beamtenschaft des Innenministeriums eingewilligt yaben, und zwar so, daß diese Revision von einer Ministerkommission, bestellend aus zwei demokratischen und z»nei radikalen Sliinistern, durchgeführt werden würde. Nach diesem Abkommen sollen alle unqualifizierten Beamten sowie diejenigen, die sich bei den letzten Wahlen zu sehr fjtr die Radikalen exponiert haben, abgehakt lverden. Diese Lösung wird von der Mehrheit des Demokratischen Klubs abgelehnt. Aus diesem Grunde erscheint die Krise des Kabiue^ts oder die Spaltung der Demokratischen Partei unvermeidlich. Am 25. d. M. geht der Termin, den sich die demokratische« Minister von ihrem Klub ausbcduugen haben, zu Ende. Die Tatsache, daß die Mwister Dr. K u m a n u d i und A n g j e l i« u 0 v i erklärt haben, sich in dem Aalle, daß ihre Aktion inißglücken sollte, der Ma» jorität ihres Abgeordnetenklubs anschließe» würden, hat in radikalen Kreisen ebenso peinlich gewirkt als die energische Haltung des Lemokratensührers Davidovit!. Ministerpäsideut Bukiöevie ist heute mittags nach Topola abgereist, um dem König über die Lage zu referieren. David 0 0 i 6 hatte heute vormittags eine längere Besprechuug mit den felbstän-! digen Deinokraten Dr. K r a m e r und ^ W i l d e r. Die Konferenz galt der Aktion ! des Demokratischen Blocks, sodaß mo-^ mentan der ganze Schwerpunkt dr Situa, ^ion im Demokratischen Klnb zn suchen ift. Börsenberichte Dinar ln Zllrlch: 9 tZ L j n b l j a n a, Sl. Oktol>er. D e v s e n: Berlin Zürich U)iXz.5)0, Wien Ml..'>(), London Newyork k>!lanstlilr lliO, Vevte 1.'!.^, Etictstofs Ru-Ke >s>, Ukrainische Indnstrie 370, Bau-gl ' 't 'il'i, i^e^ir IM. — y l z nl a r k t: I'. 'iir '^^alken fest. Abschlns? 8 Wag-^ Merkantil, nach Note des jers, 'rallko ?Äaii^ion Grenze 3(X). — ! L ' I d ui i r t s cl) a s t l i ch e P r 0-'d u ^ t L: Tendenz rubia. Ablcklüile keine. Nachrichtm Feldderren als Memoirenfchreiber 'Sw Buch. — Vier Autoren: Yoftre, Foch, Ludcndorsf und der einstige deutsche Kronprinz. Aus London wird berichtet: L'in Puck), das dieser Toqe in die ^«»'l'entlichkt'it gelangte, rief in eli^licten literarischen unt» politischen Krcis,'n Sensation hcr'^'or. Es »st dies ein 'den M arn e-S ch l a ch t e n mrdimetes Vncli, welches die franzi^s!!s6)en MarschÄIc F o 6) und I o f f r e, ferner Ludendorff nnd t'^'n !^>tschen >tron« ^Trrnzon zu Autoren lmt. ^n rnglischen !?rei-wird nM Bedauern dic? Tatiache ''estc^e-^llt, das; sich kein einziger ensslischer l^ene-ral qrfvnden Iiobe, um seine D?i feiuidliche Lager geteilt waren. Die Inoaiidl'n oeri'ammc^ten sich «m oHne Niickslcht atis da^ Vergangene, am «NM gemein^antcn .^^ainpf um die Le-KenSrochte iicr ^iegKopfer zu sichren. Dc'r Kongreß wuödi' im alten Rathaus ^urch den Brüsidenten der Ocisterreichiscjien Jnvalidett vervivigung, Maximilian B r a n d c i S, erbffnet. ^um PräfVt>cnt«n wurden der Franzose C a e i n und d^r Ocsterreich»'r B r a n d c i s, znm Vizepräsidenten der jllgoislawischr Telossierte Oberst i. L a-zareviL geanöhlt. Der .^longreß wählte Mwi Kommissionen, ldi<' sofort zusammentr«^-bkn, um das Borlagettmaterial für dii'> Ple» W«, vmMb^reiten. Die erste Resolution isft dein Frieden Hftmlkmet. Sie betont die Notmen'.)il,k.^it der »Myatorischen Arbitrage und di's Böllt'r-Ts >a»ird mit Be^danern iest^^lt^llt, tvlß nach L oc a r n o nichts me^r gUan Ivor^»en s^, was d'ie gefährlichen Ne!bunizcn zwischen einzelnen Cl-aaten ausschalten könn Me Resolution unterstreicht die Fcst-piellung, daß sämtliche .Kriege in? ivirls6).ift-Vchen Kampf<' zwischen einzelneu «caiten als ^^''a<'ersch?ll'.U':c',cn :rdoch störte ii)n etwas, er wußte nicht, wa? es war. Die Kassen waren ftden Abend gefüllt, ^ar die Nachmittagsvorstellungen, und die Wechten Wochentage, wie Montag und Freitag, ausoerkaust. !Teltore tiattc mit ihm tinen Vertrag geschlossen, >der ihn oerpflich-ietc, jedes Jahr einmal einen Monat lang »i ihm aufzutreten, jedoch fiä, keiner anderen BüHne in der '5ta>dl zu oerpflichten. Tnd doch war ihnn etwas unangenehm an ßiesen Erfolgen, an diesen Verträgen. Erst als si6, eines Morgelis Mercede» bei ih^m meldeit ließ, wus^te er, nias es inar. Diese ^rau störte ihn, oder vielmehr der Umstand, daß sie es geradl' war, die unt Tutore ziulsmnmeu arbeitete, die seine liebte war. «ic Paßte so gar nichl zn diesem Mann. Aber was ging das ihn an? „Hercin!" rief er laut unk streng. Meri-edes trat ein. ^Guten Morgen, .sxrr Direktor." > ^Guten Morgen, Fräulein Attnc . . „Mereodes", verbesserte sie. werde mich on diesen N«ainen nie MVhTUZn. fiir mich l»lei>ben Sie Alitie, und ich wlünschtc, Sie hätten Ihren Namen nie yeSndert." »b »t e s vom Tage Prinz'pi n AuÄ>ruck verliehen, di» auk der Genfer eltwirtschastsson^renz »crm.il^^rt mcsdc '. s'nt. Die znw.itc Ne^'olution beschäftig: sich nnt d!, Kriegsinvaliden in den (sinze' st.ialen nn»^ stellt e!n< Reihe einh.^'.t!'ch f'..r' n^ulierlt!» .Forderungen k^uf. Cin^ ?!esclr.:n:, tie de Befchä°ugun.js^'.ich«' tt::en iz'nsichtlich d<.r Kriegsopfer b.:d,.kc!klt, ^^''lr:e i:csn Jntcruoticnalen .'lrb.'itoün t ln i: i: dn Forderung nach '^:n»vruf!.">^ c'ner d:e6bezüglichen Ei:p..'r .'.7" zl.x^^Ili'd.'. Zum Schluß.' wu international Erckutivai'^schust des „sla» s.l a s^'lrzung silr dic' n^ s^'c s.i.n) gewählt, und zivr >er Fla-.« zisc ' c- l a als Präsiden'., 'nnsir^'nd eine !!^'iü>.p'l.sil.n zugl.'sl«..vi^ schen Delegiert^'n beseht wen.>il wird. In der ^iongreß-Nummer d.'s ost5 m u s d e ^ I n tt ali de n". Ein Opfer rotttikcher Verhetzung Aus Sar^aj^o wir>d berichtet: Der ^chlos» sergehilfe Josef D? a t e s war in den ersten Iahix!n nach der Gründung des jugoslawi» schen Staates ein prcipogandistisch eifriger Alchänger der kominuniistischen Partei. Später hängte er die Politik an den Nagel und wandte si6?. da er ein^ Mutter zu ernähren hatte, wieder der Arbeit z». Matcs konnte ab7.r, da er von der Polizei iib'.rass als ,^s«b r.ersines ElemeM" verfolgt wurde, nirgends längere Zeit au? Schraubstock tälig sein. Viermal <^>^ielt er eine Ltl'Ue und vic^rmal mußte er dieselbe au? nichtigen l^ründen wieder auslassen. Vor einigen Monat?n versuchte er sich vergifte»!. Nach Verlassen des .^lran^kensiauses erhielt er eine Anstellung l-ei der Ctädtischc'z, Spai-fosse, dixch wurde er, als ein ?lkt der Polizei eintraf, wieder entlassen. Vorgesteru irrte er trübsinnig durch die Straßcn. indem er vorh-^'r seiner Mutter erklärte, sie. uwge iliu abends nicht erwarten. Als die Mutler in d7r Früh den .^.wlzlageraum betrat, sm?>d sie zu ihrem Etrtschen den So>hn erhängt auf. AHe Wie» deribelcbungsverfuche u'nren vera^-iens. Dieses Vorgehen d;'r Polizei ist wol'^l un' verantivortliä). Es ist selbstoerstän>dlich, daß aktive Kommunisten nach di^in bestehenden l^!.'set'e zum S6)utze des «taates beai^ssich-tigt werden, daß aber jemand, d^.r der Po» litik den ''^inckcn gekchrt hat, sogar in AuS^ Übung seines Berufes und seiner Eristcnz behindert wir^, ist jedenfalls eine llngerech-tigkeit. „Warum? Er ist doch sehr hübsch':^* Darf ick Platz nehmen? Dante. — Nein, : raurl'e nicht, alx'r lafsen Sie sick, nicht stören, sie haben sicher schon die zehnte Zigar<'ii< „Die Molftt," sagte Ponti. „Ich rauche lei/der innner noch so viel — wie früher." .,Wcil Sie nienf<^nd haben, der es Ihnen abgNvöhnt." Er brach dieses (Gespräch ab. „Was führt Sic her, .^abcn Sie iclie'.!de'>e Bitte? Itiann tch Iil)nen irgendwie behilflich sein? Sie wissen, wenn es zu machen ist..." „Ja, ich weiß, dann w^'rd n Tic. es tun. Inimer no6i wie früher. N.:in. ich k'>inn,c beu'.^. in eigener Sache und hranchc Ihren R.at als Mensch, als Freund . . . ^.i-.lr; und gut, ich möchte mich von Alessan.>ro Tettore trennen." Ponti stand aus. DaH ?)atte er nichi :r-wartet. „Bleiben Sie sitzen, ich kann dann besser sprechen. Ich brauche Ihnen nicht zu erzählen, wi<^ ich ihn kennenlernte. Das ist ja auch schon lange her und wsirde nur langliveilen. Ich sah ihu ttNld wußte, daß er ein ganz snbelhafter .Künstler in seinem Fa6) ist. Das wußte ich schon, als ihn noch kein Mensch engagieren wollte. Und es machte mir Freude, dabei z/,l sein, wäilirend er seinen Aufftieg hatte. Er trat «damals, vor mehreren Iahrsn, bereits an großen TlMtern auf, und etnes Tages bekanien wir ein Engagement a-n den Zirkus Lenz. Nuu wußte iK ja, daß Alessan r Z » » t » « Kor! Fürst Auersperg In Äien ist vergangenen MitNvoch Karl Fürst Auersperg im 68. Lebeus'ilire > gestorben. — Der Verstorbene war scmerzeit ^ Vizepräsident des .^Herrenhauses und hat na» inentli^abinctt des Freiherrn von Gatsch nicht geringe Schwierigkeiten bereitet. Als Auersperg im Budgetausschuß des Abgeordnetenhauses die V-erliältnisse au? dein danmls den? Thronfolger gehi'ngen Gute Blilhnbaä) zur Spralge war, dasj Franz Fer^.inand -das Protektorat üb^r die Londwirts'.chastsge-sellscha^it niederlegte, deren Präsident Karl Ai'ersperg war. Näuberromonti? in Mexiko Wie aus Laredo in Te^as berichtet wird, ist südlich von San Louis Potosi ein Eisenbahnzug von u'cxikanischen Ban'diten über-sallen und ansgeplündert worden. Die Ban diten brachten .'Mi Bomben zur Explosion, wodurch der Zug zum .Galten gebracht wurde. Von de»? Passagieren wuvden ^ getötet und zai!^)lreisl)e andere verletzt. Den Räu-k'ern vielen etwa 'O.swO Dollar in die .^än-de. In dem Zuge befanden sich auch Mth-rere Verwandte dcs in-'rilkanischen Präsidenten Calles, die jedoch nicht belästigt wurden. Den Banditen gelang e^. unbehelligt zu cntk^>mnlen. Nach einer weitenn Meldung ans M'?-)!iso wuvde iin Grubcinlx'zirk von Nehart' ein von eincr Militäres^ort'' begleiteter Geldtransport von Banditen übersallen. Di<. Verbrecher töteten vi«^r Solbaten und raub' ten einen Poist^Iael mit etn>a Dollar. Auch hier konnten die ^.»^anditen rlnä^ten. Hochwasser in Monte-nearo Eech- Dftrfer an der Donja Zeto iibee» schwemmt. - Podgorica ohne Lichtstram, — Ter Schilden betrögt mehrere Millionen Di« nor! P o d g o r i c a, '^0. Oktoiber. Am l9. d. M. sowie am Vorabend setzte in nahezu ganz Montenegro ein fast wol-kenbruchartigi's 'liegenwctter ein, welches stellenweifc von heftigsten, orkanart'igen 'dro eine schlechte Eigenschaft besaß, er war und ist schrecklich eifeMchtig, grundlos, aber in ein.in Maße, wie nian es gar ni6it sckiil-dern tann. Und so ikam er eines Tages a^uch mit Lsli^z sv!lbst in Streit, nieil er ihm vor-niarf, l»? hab<' mir nachgestellt . . ." „Wer? Der alte Lenz?" „Ja, natürlich. Der warf ihn natürlich am s<^ben Abend noch raus, un^ dann ging es uns lange schlecht . . . Aber seine E'iscr-fucht hätte mich noch lange nicht so gestört, sie 'bgwies mir ja höchstens . . „Daß er Sie liebte ..." „'Sagen wir, daß er mich g^rn hatte. Aber auch das ist vorbei." „Er liebt Sie nicht mehr?" Mereede« zuckte die Achseln. „I6> weiß nicht, .^err Direktor." „Lassen Sie doch den Direstor weg, das ist eine schreckliche Anrede, wenigstens von Ihnen kann ich sie nicht vertragcn." „Mso, mein lieber . . . Ponti?" Er nickte. „Ick) tneiß n-kcht", fuhr sie fort, „wa^ Sie unter Licibe verstehen, abtt nennen wir es mal so. Das alles störte mich nicht, doch ich habe bemerkt, daß Tettore noch eine andere Eigenschaft besitzt, die tnich abstößt und die einen Gegensatz zsoisclielr uns geschassen hat, der nicht mehr überbrückt liverden kann." „Das ist ja sehr beixvuerlich", sagte Ponti, „aber kann man nicht erfahrcn, was das für eine jurchdbo-re Eigenschaft ist, die Sie ??mnme'r vom 2:?. z^ktolier fM: ltlmtii« batttii^ Rtiitiu tz. ll« KI»e»6 Ke«»»«?. ZudoU«». ^ l !!> !>!!ÜIW ll! 11« i stürmen begleitet war. D e Flüsse sind ihren Ufern getreten uild überschwemmte? eilte Anzahl von Dörfern. Die Mora-'a übe? schwemmte insgesamt ti Dörser. Ain schwtt sten betrosfcn nn-rden die Dörfer G o r >. L a n i, Ber k o v o und B i j e l? Polle. Der Schladen beträgt '.neh'-e: M>llii0nen Dinar. Die ^^tadt Ps'dg.^r c-i bli?, gestern ohne Licht, da die Wasserm^isien aus ihren Ufern getreten Mora^a in t elektrische Zentrale eindrangen. In N i k ^ i im:rden uielirere .^'äusi' fortgerissen. Eine größere .'on V fand den Tod in den Wellen ''-'tr^ sen wurden ferner die Dör' > i,?? D r a g o m o l i ä i au .nisch?!! Grenze. Die Behörden hal'en eine ausre chende Notstandsaktion eingclc''tet. t. Eine Tochter Vismarks in Ljubljona g» ftorben? Wie aus Ljubljana Iterichtet wird ist mn 2l). d. M. in Tto^ica bei Ljnbljam Frau Bcrta A ubel, geborene Nordheid im Alter von 77 ^^hren gestorben. D«-? ,,Slovener" stellt fest, die Verstorbene war« eine Tochter des deutschen Kanzlers Fürs! Bisnrarck ge^wesen. Ein Sohn der Verfti'? benen ist Beamter der Stadtgemeindc» Ljub ljana. t. Warme Herbsttage an der Adrio. Ai^ DuHrovnik wird berickitet: An der ganz' Küste zwischen .<>?^otor und Spl.it herrsch söruillches SoinmerWetter. Die Temperatu des Tages ist derart gestiegen, daß der Strai?!! in Dubrovnis belebt ist wie in dcr Ho6>ims5,i Durch Vermittlung ides Ne.isebüros „Put nik" sind neue Gruppen von Fremden ein« getrosten, um die Mchsaison noch vrli au znniitzcn. t. Italienische Spionage. In letzter Zeit wurdi^n die Behörden auf verschiedene An zeichen oufmerts.?m, die darauf weiscti, dap in Iugislawl-merl'^ Ange aus alle verdächtigen Personen gewor sen, um den Treibereien ein ^rde zu bereiten. t. Bon der Universität in Li'lbljano. Im Wintersemester 1927/1^^ haben sich an der Univei'sität in Ljubljana 1297 ordentlrib«' und 29 außerordentliche .Hörer, zusammen lich veranlasst, über diesen Mann anders zu denken als bisher?" „Nein, d<,s kann ich Ihnen nicht sagen. Seien Sie versichert, ich würd<' nicht zu Ihnen kommen, wenn ich nicht die Wahrheit spräcli<', alber ich kann und will ihm nicht schaden. Vielleicht tvind es wieder besser w>t ihm. und ich verdanie ihm viel, daran ist nun nichts mchr zu ändern." Ich kann S'e naturlich nicht Mingen, mir Rcde und Antwort zu stehen, a.ber da Sie zu mir kamen und nicht ich M Ihnen, so darf ich vielleicht doch erfaihn^n, was Sie von mir wollen, wie ich Ilinen Helsen soll? D/enn Sie wollen doch, daß ich Ihnen helfe?" ,'Ia! Ich bin gekommen, um Sie zu fragen ab Sie mir ein Engagemei^t vers5iaffen können, ich will wieder auftreten . . Und als Ponti ein ganz erstauntes Gesichl machte, fulhr sie rasch fort: „Wenn i6> auch nie eine große Nuimmer gMvsen bin a^f den Brettern, so wnr ich doäi nicht schlecht . . „Schlot waren Sie nicht", sagte Ponti, aber man horte, er sagte es nur so vor sich hin. „Ich ihobe ntich im Spiegel betrachtet, gan^i eingehend unt» gml^ kritisch. Ich bin Twcli ganz hübsch, und was die Zeit an mir t»er« darb, wird die Schminke wieder gut machen." „Sie sind auch ohne Schaninike recht hii^ch^ sagte Ponti, aber das stigte er mit UibberWiMng. Eette Z. also lÄV» insfrtbl»rt, und Mar Nü3 münn-liche uird M.'! wclbl^^. Atl)f di« e^v^lnen Fakultäten verteilen sich dto HSrer szlg<'nder-m-afzen: Plill. so^'htsche Fakultät 31Z ssZ?! Hörermluil), juridische 2^9 (!7), medizinische 80 t!), tl:e'ilvi7lsche V7 und te t. Altoholverbot fiir Jugendlich» in lln« garn, Budapest. 20. Oktober, Sinne eines iin Ab^eordnoterrhause ein^brachten Gesetzentwurfes s''ll es in .^^inkilnft neröo« t<'n sein, Viirsch'n unter 18 ^irhren in i^^l'ent lickx'n ^'okaleu, '')lnlmufit>'nlit^fetts, s^<'"'chisi-t^n und Tan^zdielen s^'i^'tränke, fei es ssir l^eld, sei es iinentsi! ltlich, zu verabreichen. T«7s Verlwt siilt aiveisels, ab der Betreffend«' sein 18. Lebensjcihr be« reits vollendet kiat, d>arf is>m nur dann Al« kcchal vernbrncht werden, wenn er mit einmn behördlichen »^eniuis nachweist, das; er das 18. Lelbens'''obr übe,s'-s,ritten hat. t. Mord i,n der Grliel'ten. Städtchen Hadamar wurde ain Mittuuch eme ?sra.u, Mutter voll siebe?: jtiii'.dern, vou Schrein l^^e. liebten durch einen Ctich ins getötet. Der ?äter slüchtcte nnd vevsilchtL sich vor ei» nen s^)uterzusi zli werfeu, ki'nnte aber in let^» »ten Al'csenblics von ^<»1- '^l'vlizei ersjri^'sen werden. t. Ein Morddrama unter !^ischvrn. Cin «aben ten er liche«? Verlnechen ereianete sich ann letzten Sani'^tasi in Brest. (5in Fisrl^'r warf seilnem Bernfv>qenos!en aus bowr Lee bei Ansübnnss der ^.ischcrei vor. das; er seiner ?^rau den 5>o^ uiache, niorans dieser in ?ln« weseukjeit u?esirerer anderer den Ankläger tötete. Ter Mörder veranlasste bierank alle ?lnwesen>den. mit i'iber die Le^iche er^obe^en landen schivl'»ren, das? sie nichts l^ber die i^at anssasken werden. T'ann band er der Leiche ein schweres Sti'ick Cisen an die ^sis;e wcirf sie über Brvd. '^^er Bruder des C^e-tbteten ersnhr von der Ermordims^ ilnd er- stattete die Anzeige. Der Mörder wurde verhaftet und gegen seine Mivvifser ein gericht-ltc^S Verif^chren »ingelettet. t. Im B«m«e l»e« Hypnsiiseurs. Buda - Pest, 20. Oktober. Die kSni-^liche Tafel hat die Etrass'e d«s HypnotffeurS L ozl o, der von dc-m l^^richtslhose wegen Teilnahme ain Selbstmord zu vvr Monaten Gefängnis verurteilt worden tvar, auf ein Iochr (^e^nqnis erhöht. L<,zlo hatte ein 17jAhriges MSd^n siberre-det, mit ihm gomeinsam tn den ^d zu gehen, und Pvar in der Mnse, daß ein cinzies 5>er^ns dann leqten sich beide mrf ein So^, s-o Pvar, doft khr k^erz in derselben t>ol,e wie das des La^os zu lieqcn kaim. Tas Mädchen feuerte die Pistole ab, da ihr von dem suNl^'n M>ani^e in die Hand c^edriUkt werden war. Tie Kuffl'l durchbohrte das 5''erz des Mädcbens und dmg s<'iner zweier Kilcher zum To'de durcl) den Cti'^'nq verurteilt. Ter AnffeLlacite verteidigte sich d-amit, das; er die Tat aus Not begaugen babe. (^r sagte: „Als ich mit den beiden Kindern um Lebensmittel nach Ludit^ ging, fing der Knalle in einem Walde vor HuWer zu weinen an. Auch ich weinte über unser Vlend, ! faßte in meiner Erregung den Knaben am ^ 5>alse und würgte ihn sc lxmge, bis er tot u>ar. Dann begrub ich ihn im Walde mrd j bolte die kleine Tochter, die ich vor dem Walde aui der Ttrasze stellen gelassen ^atte, u. UN-^ weit der Stelle, wo ich den K'naben vergraben hatte, begannen wir beide zu weinen. In moi-! ner namenlosen ?lufre>ciung habe ich a^lch das ^ Mädchen mit den Händen envürgt. Der deutsche Nlesenstreik Gegen !00.l)00 Bergarbeiter im mittel-s k^o?pesjerr und neu beschiottert. Statt aixr den Schotter nlit der Dauipswal-ze einzuwalzen, lasjeu die M>täubigen Fat-toren dies diiich die k'^us^gänger besorgen, falls sie es ni.l>l vorziehen, iul Zlms^eutot zu ivateu. Die '<>ul)riv'erke niachcu es besser: sie bicgen beini Begilin des ^chotterseldes einfach ailf den ^-uszsteig ein und fahren lustig drauf los, ob es nun den Passanten recht ist oder nicht. Iü^^b.'son'^evs gilt dies für die Artilleriefuhnix'rke, die gewöhnlich den l>e-guemeren Bürgersteig Ixnü<>en, um nicht der Dampfwalze vorzugreifen. Es wäre deshalb höchste Zeit, das', da die Ztiiis^enerhal' tungssvtt^iou und die Militärbehörde eiu-greifen, schon uni ttnginttssälle zu verniei-den, die g<.wis; zu verzeichnen sein werden, wenn die Wagen noch weiter die Bürger-steige benüben. Die ^v»chova nlica hinler der Artilleriekaserne iil zwar g'gen 2<' Meter breit, sie ist aber jeNc tnil P'evdst aus der j>t-aserne förmlich l>^'declt, sodas; die Fußgänger bei herl'schend^'nt )^iegenivetter nicht vorbeikönnen, oder aber in der Jnuch< waten müssen. Auch da ist Ablnlfe dringe nötig! Martbor, den 21. Oktober. tur infolge des milden Herbstes nur zögernd zuin Winterschlase. m. Ein monumentales Filmwerk in M»'-ribor. Gegenwärtig ^eht im Burgkikw das i'lberatl mit dom größten Erfolge aiifgMhr-te Filnnverk „Dal^sln, der Schneeschuhlüu-ser" (nach dem Roman von Werner Scheifl übcr die Leinwand. m. Gcsellschastsabend. Die hiesige Ortsgruppe des „Verbandes der Prirataugestell-ten Jugoslawiens" veranstaltet am 5. No» vember im l^abrinus-Nestaurant einen angs-nefilmen l^esellfclM^tsabend, verbunden mit TaTiznnter^alti'iig. Den musikalischen Teil tet und, da der Huu>d inzwischen verschwun' des Abend.? besorgt die „Drcwa"-!isapelle den ist, die Verfolgung auch ailf die Um ?sür guten Imbist nnd erstklassige Weine wird geliungsMieinden ausgedehnt^ Es ist zu hvf gl'sorgt weri'-en. Entree 5 Dinar. Die Mit- ^ fen, das; dein direkt leb'iisgefährlichen Wicr glieder nvrden hiemit einaeladen. recht z«'bl- ,uln kein Mensch melir zum Opfer fallen reich zu erscheinen und ?^reunde und Be- ^ixd. !an.„o ?!n«rkn ,u ^ ^ ' R«i.e«-l,°rn.. T-IS in M° m. Delbstmmd oder Ungliick? Unter dieser riblzx zui^'i jtiuder im alter von einem Alischrift brachten wir in unserer Nummer ^ ^nd Mvei Iabr?n, die dm g^nizen Tag vo.nl 18. d. M. die Meldung, daß Sonntag allein zuhause sind, mährend sich die Eltern M GtreiwerMndigung aus einer Äeche m. Evangelisches. Sonntag, den 2^. d. M. um 10 Uhr vorinittags wird in der E-Hristiis Kirche ein (^enieiii'^'eaotte di-niit stattrindeii. Um 11 Uhr saimmelt sick) die Schillsugend KUiM .^inderqottesdiettst. m. Zum Primarius der zu eröffnenden Gebäranstalt für den Kreis Maribor wurde Herr-Dr. I.osei Ben San, Spezialist fiir Frwitwkrankheiten und bis>heriaer Assistent abends in Stude-nci der 5!ug einen gewissen V a i überftchren bat und das; es sich um eiuen Zelostmord oder einen Unglücks'iakl handeln kainl. ist nttn einwandfrei sestgestellt, das; es sich tnn den Tischlerpartiekührer der Ztaatsbabn. .f>errn s^ranz P a ti, handelt iind das; ein bisber noch nnausgeklärter Un" gli"itk'?fall vorliegt. Von einem Selbstmord, der im trsten Augenblick allgemein ebenfalls in Betracht gezogen wnrde. lann absolut keine Rede se'n, da Herr Pah in geordneten Verbältniffen und mit seiner Familie iin besten Einvernehmen lebte. Der Da bingeschiedenk war c^in nüchterner, rechtschai l>ei der Arbeit befinden. Die Galten küm mern sich absolnt nicht nin ihre ^ileineu uild verabreich.''' nen so wenig Nahrnng, das; die Kinde'. >...^ltlch unterernährt sin^d. Aus;er dem werden die Üiiider ständig mi^üaiidelt, sodas; sie am ganzl^n Uörper Spuren von Dtockschläg<.n ausweisen. Die Polizei inu^te eingreiseu; sie wivd über die Unterbringung der Kinder lveiter bestiinmen. m. llebertrtebcnes „Entgegenkommen". Vorgestern abends «rächte ein gewisier Io» sef Ä. in eiltvm hiesigen GastHause die B<^ ! kanntschaft mit einer Danie. die is>m klagte, ^ .. , . i kaitn sich nnr um einen vorübergehenden ^ilinik "t Paris, er- bändeln, der den sonst gefun- sn bo^en, dasi die schon Mann ziim verhängnisvollen Sturze so notwendtge Anstalt in d<'N nächsten Tagen ^ eröffnet werden wird nt. Fiir das Wiener Mastspiel sind noch Katten vorrätig, beson'ders für Ibsens „(Gespenster", wo bisher kanm die Hälfte des .Hauses beseht ist. m. Bliiten im Herbste. Im Garten des Reftauraleurs Herrn Josef B t z j 2 t in Fala steht gegenwärtig ein ApfMauin in Blüte. Wie im. Vorjahrs r^stU sich dl, Na« sener. fleis;iger und pflichtbewußter Mann,' iie sei mittel- und obdachlos. Nach einer bei feinem Borgese^ten geschätzt und allige- Stärkung des inneren Mettiar. Die Poli^^ hat die Erforschlung der „Dame" in ihre Hand genommen. m Ein neues Automohilrad gefunden. .^trzlich wurde ein komplettes Reserverad ge- brachte. Der schreckliche und unerivartete Tod-dieses reckitschaii'fenen Mannes löste allgeinci-nes Bedaiiern ans. Jagd nach einem tollwütigen Hund. m. ^n RuSe treibt sich ein tollwütiger Hund h^lm. der bisher !chon 14 Perfonen gebissen hat, die sofort ins Pasteurinstitut nach Celfe überfschrt wurden. Die Be^hörden ha-1 fn,ch>eit. Der Verlustträger möge dasselbe bei ben im Verein mit der Beviilk^rung eine, der Staatsbahnpolizei am HauvtbahnhlZ^' in fkrmldche Jagd uach diesem Tier veranistal« I Dnnpi^a nehinien. IN. Ium ungewöhnliche» Schuldentilgung« versuch (wie wir ihn a.m 14. d. auf Grund anttlicher Daten gchracl>t halien), erhalten wir heute ^wn betciligter Seite eine A^rf* t'lärung, wodurch die Angelegenheit einen wesentlich anderen Verlauf genommen haben soll. Der ktiesigc jwuftuann A. H. wurde darauf allfinerkfani geinacht, sein einstiger (i^eschäfii^freun'd M. behaupte überall, A. H. hal>e sildsck>ein bei il>m noch nicht eingelöst. Darauf ging A. H. zu M. und di^ mie^Z ihm tatsächlich den betreffenden Schulj^ schein vor, der aber inz^?>ifch^'n länglst getils^t war und sich verfebentlich noch immer in den Händen M.'s bcfaild^ A H. nahm in '^'»'i'genwlirt von Z?. d. M. um 10 Uhr statt. m. Wetterbericht v-o-nt 21. Oktober, 3 Uhr. flilb: Lirftdrnfk s^enchtigfeitsmefser — 2, Barometerstand 712. Temt^'eratur 11 Windnchtinig BeiMklmg ganiz. Nieder schlag: Maribor 0, am Bachern dichter Ne bel. _ Wettervorhersage: Verän derl'cheö Wetter. Jin galtzen Lande zeitwei se Nog^'n; für Maribor: Morgennebel Ab>ili!f>me der Temperatnr, Neignng fn' trockenes Wetter, Toniperatur z^oischen k u 12 Grad Eelsius. * „Planinka". Si^nntag, den 2K. d. M Partie nach Sv. Bolfenk. Tresspnnkt k M früh Qm Dransteg. > Gt«- ^ ^ > kB», D ? zk TcMN'met KV Äkn VtioDer NacbkbcfttmmttSch- c. GchrsttMer Friedrich von Gagern w Celje. Dieser Tage weilte der bekannte Cchriftsteller Friedrich v. Gagern, Berfas-ser des Romims aus dem Leben des kroatischen Volkes „Ein Volk", w Cclje, wo er vcr 2K. Ivhren maturiere. Friedrich Gadern besaßt sich derzeit mit einem neuen Werke aus dem Leben der Kroaten. L. Regulierung der Hudinja. Am Diens-ß»g fand aus der hiesigen Bezirkshauptmann-sfvrtigen Aul^nahme der gesamten Regulierungsavbei-tcn betont. Die Interessenten erklärten sich bereit, einen vntisprochvnden Teil der Kosten KU bestreiten. In Kürze soll eine Wasserre-yulierungHgeniossenschajft gsgrüT^t werden, die sämtliche Negulierungsarbe»iten aussÄH-vm wir4>. c. Unvorsichtigkeit. ?lm Menstag um lö.M spielte der Njähriige Franz W. »m Sannkai i^t einer Schleuder. Im kindlichen Ueber-mut schoß er den 9jiijhri^ Frainz ö. in die Brust, den l^älhrigen Anten V. aber in das rechte Auge. V. brach sofort bewustlos zusammen. ^ Knabe kam a^r glücklicherwoiise nur mit einer leichten Verletzung d«von. c. Abgeschoben. Die 16jährige Hevmine Sch. aus Maribor wurde dieser Tage wegen Stellen- und Mittellofigkeiilt in ihre Heimatsstadt «libgeschoben. c. Diebstahl im Hotel. Vor einigen Tagen wurden aus einem Zimmer im Hotel „Post^ 2 Leintucher und 2 Polsterüberziige im Gesamtwerte von 800 Dinar entwendet. Des Diebstahls verdächtig erscheint die 40jShriige Olig« I., die die Nacht vcrher im ^^mmer logierte und dann miit dem ZimiNcel^chlüssel verschwand. c. Polizeichronik. Mittwoch, den 19. Oktober: 2 Anzeigen wegen Radfahrens ohne Beleuchtung bezw. wegen RaÄfvihrens am Geihsteig, 1 Anzeiilge wsgen leichter Körperverletzung, 1 Anzeilge wegen Diel^tahls, 1 An zeige Weyen nSMicher Ruhestörung, 1 An zeige wegen Fahrens mit offonsm Auspuifif und 1 Anzeilge wegen UeberschreiwNlg der Po lizsiswnde. Donnerstag, den 20. Oktober: 1 Verhaftung und 1 Anzeiige wegen Trunken heit mrd LSvmens. Spott z. Runde der Herbst-Meisterschaft „Ptuj" — ^Slwboda". Svmmenden Sonntag mit dem Beginn Mn halb 2 Uhr bestreiten S.K. Ptuj und S.K. Svolboda am „M>aribor"-S>portplatze ein Meisterschaftsspiel, welches sich in Anbetracht der gleichen Spielart beider Gegner sicherlich in oi^ harten Punktekampf entfalten wird. der auf heimischem Boden schon sft den besten Mannschaften aus Mvribor erfolg reich zusetzte, stellt einen schnellen u.* überaus kräftigen Ge>gner, der unserer jungen „Svoboda" schwere Arbeit bereiten wird. „Svoboda", die schon auch aus schwereren Meisterschaftskämp^en siegreich hervorging, wird bestimmt alles daran setzen, um einen Tabellenvo-rsprung zu erreichen; wur wird sie die Zerfahrenheit vom vorigen Sonntag mit einem soliden und bedachten Spiel beseiti geil müssen. Zelezntear_Merkur. Im Nachspiel um ><4 treffen sich im Ta bellenkampfe „^elezniLar" und „Merkur". Da beide Gegner am Sonntag gutes Spiel boten, wird die sonntägige Begegnung einen Pani^den Verlauf bringen, „^elezniöar", in dessen Mannschaft auch einige der ältesten und erfahrensten Fußballer unserer Stadt erfolgreich wirken, wird seinem Gegner sehr zu schaffen machen. Die flinke Elf der Kaufmännischen wird nach dem letzten Punktever W Ptuj wohl ihr Bestes aufbringen nochinaligen Katastrophe glüÄich zu entgehen, die den Vevlnst dd vier amsgezeichnete NebenMtze eingeweiht, die dank t^r großen Unterstützung durch die Stadt in der kurzen Zeit von drei Monaten geschaffen wurden. VomWe^tt'.'r be günstigt, wurde das Turnier ein voller Erfolg für den Veranstalter, denn jeden Tag waren die Tribünen von einem eleganten Publikum überskllt. In der Meisterschaft von Meran um den Golbpokal des italienischen Königs brachten die letzten Tressen erlesene Kämpfe. DaS Treffen Kehrling (Budape)—M e n-z e l (Prag) gestaltete sich zu einem Duell zweier hervorragender Fangballkünstler. Verde griffen unentwegt an, der Punkt wur de stets am Netz entschieden. Kehrling war ruhiger und sicherer und gewann irberlegen trotz dss knappen Resultates 6:4, 7:5. Die Begegnung zwischen Preun und F r oitz heim (beide aus Deutschland) brachte eine Uebervaschung. Preun. schr sicher und schnell in seinen Schlä-gen, jagte Froitzheim NN'UN-terhrochen durch kurze Croßdrives über den ganzen Platz, so daß Froitzheim mit k:1, 4:S, 4:1 den Kampf erschöM aufgab. Die SchlUßrunt>e führte Kshrling und Preun zu sammen und brachte ein variativnsreiches und hartes Spiel. Durch genaiue unid harte Drves, abwechselnd mit gut angebrachten Lobs, konnte Preun i>mmer wieder Kehrling am Netz pasiieren. doch der Ungar spielte sein bestes Spiel und errang in fünf Sät zen S:Z, 3:6, 6:1, 1:6, 6:3 die Meisterschaft. Bei i^n.D a m e n konzentrierte sich 'da's gesamte Interesse auf das Spiel von Miß Ryan, die mit ihrvm glasharten Aufschlag, gliwzendem Netzspiel und der dauern den, g^chickten Variation Mischen langen und kurzen Chops eine Klasse sür sich bil dete. Bon dre Freitag, 21. Okwber: Geschlosien. GamStag, 22. Okt.: 20 Uhr: „Pygmalion". Ab. A. Sonntag, 23. Oktober, 20 Uhr: »Bajadere", Coupons. Montag den 24. Oktober, um 20 Uhr: „Bob bys letzte Nacht" (i^spiel des Wiener Ensembles). Dienttag den 25. Oktober, um SV Uhr: „Gespenster" (Gastspiel des Wiener En-sembles). ^ vtadtcheoler ln «k'Ije Spielplan: Sonntag, 23. Oktober u>m 15L0 Uhr: „Der machtvolle Ring". Orazer Xheaterdrlef von Theo van Gery. G r a z, 20. OLtoVer. Bevor ich heute die österreichische Evstauf-führung ber Operette HamUton" von Künnecke bespreche, will ich einen wun-den Punkt berühren: die Kritik der Grazer Presse. Unsere Besucher sind kein Premieren puhlikum un>d warten die Kriti-k ab, sind also. beeinflußbar und lenkbar, aber ihr Geschmack deckt sich nicht bmmer mit der hohen Kritik. Die „Masse" (und nicht die „Kenner") wird oft abgeschreckt, wovon sie entzückt wäre und wieder: bleibt habb befriedigt, V0KU sie.angeregt wurde. Wie lau-warm^ohlwollend spr^n doch di^e Kritiken über „Lady Hamilton"^ wie ^geistert sprachen sie z. B. bei der dann 40mal gespielten „Zirkusprin^essin". Und doch! Künnecke's „Lady Hamilton" hat vieles, hat überhaupt „ein etwas", das sie ebenso^ vierzig W bederholungen - n»ert macht. Vor allem ein sinnvolles Textbuch, dem die üblichen Operettentrotteln schlen, gottlob; dafür gibt es eine famose Sprechrolle (Gustav C z i m e g ein imponierender Loch) und eine opernhofte Muskk mit wundervollen Arien, wie „Du hast Augen, von d«^n mian träumt", was in Kürze allgemeiner .Weltschlager sein wird (von Berta S i k l o s y und Jan Kiveron ideal gesungen), mit einem nicht minder süssig-schmissigen Black botwm in origineller und sogar harmonischer Jazz-Instrumentierung, dktschlüffe?" und „dies unid jenes?" kurz: in einem Raketensouer interessantester AMsiernng. Direktor Lustig-Prean zeichnet als SMlleiter und hat sich damit wiet^er ein neues Lorbeerblatt erobert. We-ber gab e^ bei diessm Schauspiel herrliche Kamlnermusik als Einleitung zu jed^ Wkt, t^von Op. W von Dvokaik ganz besonders einschlug. Der S^tädtische Bühnenausschuß erachtet es als Pflicht, die Oeffentlichkeit zu unter-richteii, dqß Orchester.. Chor-, Ballett- und technisches Personal zirka ein Milliarde er- fordernde GohaltSe^öhüngen stellten, welche die Gemeinde ablehne und weslvegen diese Gruppen eine Art pativer Resistenz betätigen, wodurch wieder manche, dem Publikum fühilbar weri>ende^ Unregelmäßigkeilen entstehen dürsten. An däeser Mitteilung ist bloß vcrwunder-lich, daß dieses Begehren erst jetzt sich erhob und nicht schon längst, ist es doch bloß eine logische Konsequenz des Nichtspielens im kleinen Hause, am interessMlesten ist dak-^i aber das unsrei'willig herausgerutschte G<^ ständnls eines präliminierten 4.i>-Milsiar-den-Defizits sür die lausende Saison, dcrs, um diese eine Milliarde erhöht, die Gemeinde nicht mehr verantworten' könnte. (4.6 aber wohl?). Kritik und Besu^ier sind an Ablehnung oder Bsivilligung dieser For^de-rung nur insoferne beteiligt, Äs die „Kunst^ in Betracht kommt. Me schon- so oft gclagt^ ist das Schaufpiel im großen Haus^ ein sck^res Attentat gegen die Kunst, tritt nu« noch die Passive Resistenz eines wegen Not« lleiden unwilligen ^rsonals hinzu, so leidet die Kunst noch mehr, das Publikum wirv' (sür das Schauspiel)* noch besuchsmüder und das pväliminierte 4.6-Defizit vielleicht noch höher. . Der Grazer Gemeinderat, vor den kates gorifchen Imperativ gMellt: „Da. hilft kein Zungenspitzen, es muß gepfiffen sein", müß te antworten: „Wir wollten ja ' selber schon Keuer im kleinen .Hause wieder spielen lassen, aber weit kiber Weihnachten hinaus abgeschlossene (von wem?) ho^ P5« nale-Geldstrafen vorfohende Verträge hindern uns." Wie h-eißt es doch im.„SchwarMaldmä-del"?: „Da kannscht nischt macha, da schte-hescht machtlosch vis-a-wiS." Der SchacvkampfAljechin-Eapablanca ' Die 17. Runde '' des SchachwettkampfeS zrvischen Aljochin und Eapablanca.'^endete abermals mit einem Remis. Der Kanipf war nach dem 43. Zug unterbro5)en uird gs stern fortgesetzt worden. Die Entscheidung fiel nach dem 59. Zilg. Die beiden Meist« beschlossen, den Kampf solange fortzusetzen, bis einer von ihnen sechs Spiele gclwonneo hat. Der Mzmonat Der Monat Oktober bietet dem Pilzsammler eine so reichhaltige Menge von PilM jeglicher Art, daß derselbe init vollstem Reckte als wahrer Pilzmonat bezeich, net werden kann. Außer dem schnlackhaften Herreirpilze (Steinpilze), welcher hiirsichtlich seines Mhrwertes dM Könige der^.Pilze, ldem Champignon, ebenbürtig ist, trifft man .hermalen im Walde den guten Butterpilz, den delikaten Reizker, verschiedene Ritterlinge, allerhand Täublinge, den Schmerling, den Schaseuter, mehrere Arten von StockschwÄmmen usw. Etiva vierzig Sorten mehr oder minder geschmackvolle eßbare Pilze bilden zur Zeit in ihrer Farbenpracht den schönsten Schmuck unserer Wälder — doch die meisten derselben gehen 'dem Verfaulen entgegen^ weil sie wegen Unkenntnis v»?n den' Sammlern ge-mieden unid nur hie und da von. einem Pilzkenner als willkommene und daiikbare Gabe der Mutter Natur eingeheimst' werden. Sporadische Vergiftungsfälle sowie die Unkenntnis dcr eßbaren Pilze tragen,, wie gesagt, das meiste daM bei, daß ein großer Teil derselben zugrunde geht und nur ein geringer hievon dem richtigen Zwecke zugeführt wird, was sicher mit Bedauern festgestellt werden muß. Sind doch die Pilze der beste Ersatz für das teure Fleisch und richtig.zubereitet stehen sie an Güte und Nährwert un seren Gem-üsearten wenig oder gar nicht nach. Man darf nicht glauben, .'daß durch recht langes Kochen die Pilze verdaulicher welken; im Gegenteil, sie werden, dadurch nur unverdaulicher. BeVanntermvßen ent-Halte?^ die Pilze außer anderen Substanzen sehr viel Eiweiß bis zti siebziy Prozent. Für die Verdaulichkeit dieser Eiweißmenge steht un-s ein vorzügliches Mittel Au Gebote, näm lich das dopperkohlensaure Natron (Soda bi-carbmm), Durch Beimischen dieses Salzes — etwa eine Messerspitze voll auf einen Li- ZciMUue: oi>»u ttt geschnittener Wlz« _ erzeu-gt man «»ine vsrzüg^^chk VertxMichkeit der Pilze. Man foche demnach die Pilze unter Zi^scch von etwas Natvon nur kurze Zeit. Was die vor Lurzem hier selbst vorgefallenen Pll/i^'ergilstu,7H«'n anbelangt, muft der Verfasser dieses Artikels hiezu nachstch^nd^^S bemerken: Die mif deil Markt gc-brachten Pilze waren ziemli/s) eimvandfrei, nur bo-ifanden sich daznmtcr auch einige alte un^ nasse Exemplare., sedc>ch keine fliftigen. ^sil« sche AuM>lVt>l un>d Zttbereitttn«^ — indeni er» stens zu alte^ vder wässeriqc v^dcr auch zu l.<7Nge aufk»e>iMt)rte Pilze zur Berii><'nd>msi kommen — l^önnen nicht n>tr Verdaunqöstst« rimgen so.ndcu'n auch Pilzverqiftunqen verursachen. Be/anntlich tritt mit dem "üllter ein Verwejiingszustand der Pilze ein. welcher sich ktt'lm l^nusse durch schivi're krank-haifte Erschl^imtnizen beinerkbar nwcht. Man beachte daik^er dil' Nessel: „Sammle oder kaufe nur jlM'kil', qesunde und keine nassen Pilze und bewahre sie nie zu lange auf. Ein Aufbewahren und Stel,enlassen in warmen Räumlichkeiten lns zuin nächsten Tac^e ist schon höchst gefährlich, abgesehen davc»n. das, die Pilze liber Nacht van den Pilznkaden qc^ hörig .zerfressen und liic^urch zur Verwen-idung als Äpeis«' imtaustlich werden, jlli'llile Aufbewahrung ist immerdar a^'l'c'ten. Die Furäzt vor q^ner Ptrj^istung di?rch Pilze steht einer asl.'^eineini'n Verwertung ?»erselben im ^/»avo-halte noch immer entgegen, weil das Pttl!»sikttm an vielen veralteten Regeln festhält, die beim Piltkenner nur ein Lächeln hcmiarrnsen. So z. B. sollen Pilze, die beim Zerschneiden eine FarKen-änderung aufweisen »der welche Milch absondern, verdächtig und giftig sein. Auch soll ein sicheres Kennzeichen bezlv. Erkennun.gS-mittel darin bestehen, daß man während deS Kochens einen silbernen Lös>sel hineiirhält oder aber Iwiebel mittochen läßt. Alle diese !»tennzeichen und Regeln gehleren in die Kategorie des Wahn^laubens. Die in den letzten Iahren beh5rdlich festgestellten Pilzner-giftungen sind zilm großen Teile auf den Genuß der giftigen Pilze (Knollenblätterpilz, Mstroizker, Schweselkopf, Speitäudling und Uartof'sellboivist) zurüclzufijhren und nur zum gerin-gen Teile au^ den Genuß zu akter und nasser Eremplare sowie auf die nicht rechtzeiti^ge Zubereitung, d. i. zu langes Aufbewaliren derselben. Bei Austreten einer Vergiftung durch Pilze, welche sich durch Ki-a^en und Bren^ ilen lin .^'>alse, durch Viagendrücken und Ma-gens6>merz, Kräuipfe, Erbrerl)en und Ohn-nm6)tsanfäslcn äußert, versuche man so schnell als möglich den Magen entleeren. Dan trinke viel Milch, SelterMmsser oder frisches ?t>asser. Außerdem miissen sofort in lheißes Wasser getauchte un^ mlsgedrückte Ölkompressen fLeinenti'tcher, Tischtücher, ?i>andtücher u. dr^^s-l auf den Magen gelegt und n?it Wolltück'ern überdeckt werden. Diese Umschläge sollen alle Piertelstunde erneuert werden. Tritt tüchtiges Schwitten kes Patienten ein, un? so besser. Ein medizinisch wirkendes Gegenmittel haben wir bisher nicht. Unter allen Umständen ist jedoch ein Arzt sofort herbeizurufen. R. Ä. tigstellung noch ein Kredit von etiva einer halben Million Dinar narmcndjg ist. Die Sache diirfte bald b.'eichct scin. sodaß Za grei» in arlettttrzcitv.r Zeit automatisiert wird )n Verbindung mit der Automat!iicrung Novisads beabsichtigt d,e Postverwaltung, die Telephonzentrale im nelhen Petrovara-din auszulassen und das Telephonnetz dieier ^tadt mit jenem Novisaks zu vereinigen, so daß aiis diese W<^ise anch Petrovarlidi,^ automatisiert und durch Legung von entspre6',en-den Äabeln zwischen beiden Städten eine Menge von Luftleitungen itbcrflüssig werden wird. Schließlich ged^mkt die Postver-waltung, nach ausländischem Muster in Beo grab an geivissen Pnulten i^sftntliche Tele-phonoutom-aten auszustellen, die sich gewiß ai^ bei uns bewähren würden. X Polnischer AusfuhrzoS auf Rundholz? 'Tier Zentralverband ^'r p.^ln'schm .^lzindu strieil^'n richtete an die ^«'gierung ein. moran-^um mit de?i7 Ansuchen weieil «on» tierung i'er AusNchr von 'l^-ohhotz nach D^iitsolz in den-sel)l>en Memien nach Deutschland eingeiüihrt wird, wie Rohholz, dann nnrd bei Rohhi'lz ein Au^fuhrzell in der .^^lohe des vier'fachen W^ertes de-S auegefschrten Materials eingeführt werden. ««»««« »»DI Äugoslawische Anomalien Don Dlsumfchwlerlgletten, Staatsentree Automaten. Strafgebadren, bürokratischen Schikanen, voflaltscher Misere und ähnlichen Dingen Valksvlrtsekstt X Riwtsader Produktenbörse nom 2V. d.: Weizen, 7.8/7l^ >^ilogramm, Baekaer 290—29?..^, svrnnscher i?87.5<^-2NZ.50, Ba-n;, per Jänner-Februar 21.^, per März-April 227.50—2Z0, Banater 202.5>s>-2as>. surim- scher neu, per Dezomber-^^änner !!>.'>__20s>, Ums. II Wagg. Mehl unverändert, Ums. 2 Wagg. — !»' r ei e nnd Bohnen ulrverändert. Tendenz imverändert. X Hopfenmarkt. ^ a l e c :: 7^7.7 Sanntal ist die.Kauflust etlvas eingeen>^: Tie Preise smd sehr verschieden und b'.'wkg^n sich je nach O^alität der Ware zwischi^n 2.^ »nt. Dinar per wobei insbesondere nicht aus dem Sanntal stammende Ware nicduie Preise erzielte. — S aa z : Di? Tcntxnz ist weiterhin fest. Die Preise bew^.'gen lick' nach wie vor .^vischen 2M0 u:,d 2;',00 Per öO Kg. X Generalversammlung. Das Melallwerk „Ein?arna"-A.-G. in Gabcrje bei (54^lse hält ^eine Genen angewiesen, ülier den Erfolg der Revision ehebaldigst dem Ministerium Bericht zu erstatten. X Zur Verlegung der Kakessabrik Viz-jat. Wie wir bereits gestern berichteten, ver' liert unser Kreis wieder ein ^ndustrieunter-nehimen, das in letzter Zeit einen blühenden Auss^lmg gencmnien hat. .^'lerr Wilhelni Bizja? errichtet«' seinerzeit in Rogak^ka Slatina eine ssakesfabrik, ii? der er jetzt gegen 70 Arbeiter beschäftigt, ^inolge verschiedener Umstände ist ihn, sein Plan, das Unternehmen zu vergrößern, nicht gelungen, N»eÄialb er sich genötigt sa!h, die ?sabrrk nach ,^!grcb zu verlegen, wo er bereits die nö-ti>gen Räutite in der gen^^'senen ^leilderkon-fektion Bar maper in der Savfka eefta erworben hat. .c-^err Bizjak ließ sein neues Untenichmen entsprechend umi^estalten und Mit den modernsten Maschinen auSstNtten. ^ür den Ansang ist die Crhi)hunz der Arbeitskräfte aus l20 in Aussicht genounnen. X Wichtige Konferenz der Textilindustrie, Anläßlich der aini 2.'j. d. M. zu eröffnenden TertilaussteHuna in Lestovac in Serbien sin det eine wichtige l^onserenz der Vertreter unserer Textilindustrie st^tt. Auf der Taa'."»-ordnung steht u. a. di.c Ausbildung der Arbeiter in der Textilbranche, die Verarbeitung des .^lanfes und der Wirkwaren, die S^'i dcnindl!>strie, die L'rrichtung einer Kunstseide-sabrik und einer Fabrik zur Verarbeitung des Flachses sowie über dil^« Schaffung eines vertikalen Tertilkoniserenz und einer Tertilbank. Für diese .^^on^erenz herrscht in den einschlä-gi^n Kreisen großes Interesse. X Unser Bl^hnbou. Wie schon seinerzeit erwähnt, entiliält da.? vor etwa einem Jahr ausgearbeitete Vahnbauprygramus auch die Schmalspurlinie Trebinse—NikS^i^.. wed^^rch Montenegro mit der .^rzeaewina »n!) somit mit dem übrigen Iugoslmvien durch eine ?^ahn ventiunden wird. Ter Bau dieser Linie wird schon in den nächsten Taaen, wie es heißt, schon in der kommenden Wo che, in ?lngr:sf genommen werden. X Die Sarajevoer Teppichfabrik bleibt cr!?alten. Gegenüber einer Zeitungsnotiz, der 5taat gedenke dic Teppichfabrik'^in Za-lajevo, die euroliäiichen Rilf genies^t. aufzulösen, entspricht, 'vie an zuständiger Stelle versichert wird, nicht d<.n Tatsachen. Die Meldung dürfte auf die entstanden sein, daß der ^taat die ?fabnk zugleich mit der ang^'schlassenen !^'unstoewerbeschule dem Kreisnusschusse abtreten wird, der den Betrieb im vollen llinsangc' weiterführen und nach Viöglichfeit noch ausgestalten wird. X Die Vsrst-sqerttngsouktion bei den ^ta^atsbahnen. Das Verkehrsministerinln versügte. daß die vorgeschriebenen .ll^autio-nen bei ofsentlichen Versteigerungen seitens der jugoslawischen Staalsbahnen nicht nut' lxi der Generaldirc^tion der Staatsbahnen, sondern auch bei den Provinzialdirektionen hinterlegt werden können, womit den ^^^n-teressenten die Beteiligung bei Offerten, Ver steigerungen usw s^hr erleichtern wird. Die Parteien haben sich znxcks Zulassung zur Versteigerung mit der Bestätigung auszuweisen, daß sie die vorgeichriobene Kaution ordnunesqemäß hinterlegt hab^n. X Erliül?ung d?s Kupfcrkartellpreises. Mit Wirkung ab 15.. Oktober hat das Inten'a-tional«. .snipserkartell deik Erportpreis sür Cleklro!v'k"pfer aus s.'i.tio Cent? eis kont'i-nentale .'('äsen heraufgesettt. der seit dein 2l. August unvermindert l.?50 Cents betrageti hatte. Anstoß zu der (s?rhöhnng gab die Befestigung des Marktes in London und New-York. X Aus dem Telephondienst. Die Auto-umtisierung der Zagreber TelephonzeiUrale gsht ihreuk En-d«^ zu, dsch ist sie in letzter Zeit ins Stocken geraten, da zu ihrer Fer- ^eder Krieg bringt naturgemäß ein "^'ölli-ges AussckMen der persönlichen Interessen mit sich nnd weist damit das gesmntc sogenannte „Pitbliluni" aus den allerletzten der Plätze. Daß dies bei dein größten der Kriege nicht nur alli^berall, sondern von l!?I l bis lNIK auch in a l l e r h ö ch st e m Ausmaß geschah, ist nichts als selbstverständlich. Aber alles hat ein Ende und so !hatte an6) der Weltkrieg das se'.ne: mit deni Ailfhören der Ursachen sollen, wenn auch nach und na6i, muh die Wirkungen verschwinden. i>st nun eine nicht zu ub.'.-s,'.-hcnde Erscheinung, daß auch heute noch, nach neun Jahren, das absolute I>g,wrie.ren alles dessen, was auch nur der allergering-sten Rüclsichtnahnie auf das. lieute noch dazu sckiwere Steuern zahlende Publikum gleichkäme — ai ch weiter als selbstverständlich gilt. Eine Abhilfe wäre um so lei6?ter, als selbe nur in den wenigsten Fällen eilte Schädigung der alu^rdncnden Stellen mit sich brächte. Es ist eine Tatsache, daß nach dem ^N'iege eine Meng«' von sehr jungen Menschen, die frü-lier nie im ^'cben auch mir über einen ihrer Mitmenschen .^u kommandieren hatten, pli)'tzlich in Stellungen kayien, wo Wohl'nnd Wehe einer ganzei^ Menge von „Nächsten" von itirer Willkur abhing. Da erschien''n nun die Betreffenden olles „naclsi!)olen" zu wollen und setzten geradezu Ehrgeiz darein, Rekords an sinnlosester Wisskür auszustellen, l^iroßes leisteten hierin d'e diversen Kon-s u l 0 t e mit iszrer „Visuangeißel". Unvergessen l'leHt die seinerzeit in den Zeitnu^ gen besprochene l^lanzleistung d,'S italieni schen Konsulates in Wien: nach tagelangein Warten hatte ein Mann das Pisuni erreicht-, als es zur .^''auptsache des ganzen Visuün-Wesens, an die Z a h lu n g ging, ivurde ^VtUere in Lire.^ verlangt. Ta k^er -^.'»err solche nicht besaß, nnd, wie sich später herausstellte, auch nieht bli'itzeu konnte, n>urde er angewiesen, Lires in einer Wechselstube zn kaufen. Dort wurde ihm aber bedei'tet, das', man ihm obne vidierten Pas; keine !^'ire ver-konfen dürfe. Ob der Mann nun ! '' ergat-lertenr Vi'linn seine Reise aut'gel inußto oder solaerichtig - noch b ' beiin Schalter steht. :st unl>ek'annt. Um auf jetzige Zeiten nberzugchen: Jahre hindurch durfte von hier aus jedermann bis zu Dinar 20li0.^ bar über die Grenze nehmen. wi'ir alle gleich war. Seit zirka »wei Iabren darf der ?lusläuder, ob er nun hier ansässig ist oder nick't, laut lllas auch nicht einen Dinar nnt nehmen. Man kann sich leicht vorstellen, wie diese Vorschrift, streng durchgeführt, in der Praxis sich auswirkt, da der betreffende Reiseirde selbst das Geld, welches er bei der ^-ahrkar-tenkafse beim artenlösen eventuell herausbekommt, nickit mitnehinen dars, sonder,i erst in der Wechselstube umwechseln niüßle, die aber bekanntlich des öfteren geschlossen ist. Besonderes Interesse »gewinnt aber die Saeln' dadnrck), daß der als so „gesährlich" anae^ II-,1.,..».,.' Al!s!än?'''r irell^'er lar ni6)t mitnehmen darf, hausende von Diuars im nächsten Moment in Geldbriefen absenden darf, unter der alleinigen Voransset^ung. daß er jedes Postamt nur einmal täglich mit je Din. lOOO.— benüi^t. Wie Lekteres bei Personalwechsel zn kontrollieren ist, bleibt l?a-türlich Sache des Postanites. Ueber den Visumz w an g ist schon so viel sruchtl0'S geschrieben worden, daß es sich enlbrigt, N'eiter darüber zu sprechen. Da o'h-nehin sänNliche Gefa-Hren, die mit visumloser Einreise verbunden zu sein scheinen, in dsni MiMrent anshören, wo irgendwo eine „Messe" abge^halten wird — und Visum doch nichts inehr ist als eine fiskalische Maßnahme,, würden sich die Staaten durch Aufstel-lunig von Entrc e-A n t o rn a t e n enorme Regie bei gewiß erhöhten Einnlachmen ersparen. Und die Sowi^t-Sendlinge. die alle mit Pisnm bestens ausgerüstet, Wien mit ihrer Gegenwart beglücken, würden auch nicht mehr! Taß jeder Auslän^der, der zu uns kmnmt, Nock) vor Abreise in den „Amtsstunden" zur Behörde sbesonders bei Geineind«'« ämtern anl Land sehr erpeditivll wandern muß, könnte wohl inl zehnten ^riedenssas)? aibgestellt werden. Taß beim Tronsiporfrikm-mel des .Krieges relativ hö?iere Strai^en für Passagiere ohne Fahrkarte eingei^i'chrj wurden, war ja zu recht'ferti'gen. daß aber diese Strasgebühr beute noch so hoch i't, daß si-' bei kurzen Strecken den ^artenpreiS selbst übersteigt, ist nicht zu rechtfertigen. Ein eigenes Kapitel bildet nnsere st ä d-t i s ch e P f l a st e r st e u e r. Wer ni^it täglich alle Zeitnngen stuidiert nnd sich die ste. ten Aendernngen vormerkt, kommt ständig zu Scha-^en. "^-ür Sendinmen, die ani .Hanyl« bohnhose ankommen oder abgehen, ist die Steuer zu entrichten, w e n n das Gewicht der Senduif'g lM >tilogramm erreicht: am Kärtnerliahnbofe liingegen ist v'ieder nicht-^ zu zahlen, nx'lche? Gewicht anch die Sendung liat. Diese Pslastersti^uer wird aber nicht etwa bei der Balinlasse niitnerrechnet, sondern mnß eigens in einer .^>üte aui '^rachteiT^bahn-hos entrichtet werden. Wind nun von den ?si'sirknechten, die ja n^eist den Zu- und Ab' Transport der Waren b^'siirgen und in >elN Wirrsal von (Gewicht und '^«ameii des Bahnhofes sich -ohne jedesinaliae eigene Inst'^nl-tiou n'.cht auslennen. die Äunkeldung unterlassen, so trifft den Besitzer die zwanziqfache Strofe! Einen hervorraigenden Platz in dieser Anfstellutig niniwt die lange Zeit in ji^rast ge-we'sene Bahnverordnung ein, daß jeder Waggon bis si Stunden nach Abjendung des Ani-sos bei sonstiger Stundenstraie entleert sein mußte. Ta im besten Fall bis zum Euipsang des Avisos diese Zeit verstreichen mußte, war eS unerfindlich, wie speziell der ^^and» Wirt einer solchen Verordnung nachkomnn'n könnte, selbst wenn er nach Feuerwe^hrbrauch stetig Gespanne „in Bereitschaft" gehalten l'ätle. Di?her war nach eigener Aussage der Eisenbahner die Strafe die Negel. Tiese Verfügung wurde inzwifchen abgeändert. Auf. ! recht ist aber die zu verlchiedenen Malen ^ wieder geänderte K a u t i 0 tt s g e b ü h r bei Wa'ia>onl'estellnng. Wenn umn auch in Vorkrieg'.''"it^'n keine ^u .nulerle- gen brauchte und dieses Svsten? auch gan^ einwandfrei funktionierte, so N'vllen wir an-nehmen, das? e.-, s<'t-t notwendig aeworc^en ^st. Da wäre aber doch eine, ein für allemal gleichbleibende Tare das einzig verkehrstechnisch Mögliche. Doch deui iit nicht so: einmal betrug diese Gebü'hr Din. 200__ dann Tin. 2.''0.... jetzt ausgerechnet Dinar . In der Praris ist es bei den Aende rnngen unzähligemale vorgekommen, daß u?an von einem entlegenem Ort oder bei >'?)el,transport vom Gebirge herab einen Bediensteten nnt dem Kautionsbetrag zum Bahnbe^' sand'e. inzwischen die Gebühr wie^ der erhöbt wurde, der Betreffende den Betrag daber nick't erl^>gen konnte, nnd sohin der gan^e Transport nnt l^^ld- und ,^eit Verlust verzögert nnirde. lSchluß folgt.) Automobillsmus Ar« Junef gewinnt die ,COup« des Dames'. A^n letzten Tage des Autosalons wurde wl Mtot>ro>in von Linas Monchory der »Grad Pri; des Colons" gefahren. Der Besttch »var insl>lA des ^chiwen Atters ein außerordentlich g-uter. T«s Relinen ähnelt dem Brootlandrenl»e,^, auj der Gerat>en sind duraclrnabel-kurven ht'rg^lt^Ht worden. In der Eoiupe des Dalnes, an >v<'icher fünf Fai^rerinnen teil« ilahnvn, i'iclzzrte sich ^rau Ianek sofort die Spitze, üt>erholle nach dr^'i Runden bereits ihre <^rlineriiinen und behielt bie Führung al»ch bis zum Schusse bei. Sie f»chr die st1»»ellste Ru,»d« mit tztundnikilo- meter. Ergebnisse: I. ?^rv,l Ian^>ri'lck. Im „k^rand Prix de S'^^lon" üb<'r ü(^ iiin. si^'gte D o r e t aillf Laly mit iLK Ld»n. Etun denmittt'l. lsyclerors 1. Tcrrot (Calimson 1100 Cvttl.) 119 jti n. Stimdemnittel. Motor-r^r 1000 Ttm. I. Tmnpc (England), 2. Naas k^^vankreich), 5. H^'r5uleynerH<'ss^'rte Riwin aus einer ktO^Tcin.-Vixl tu rette die Weltre'korde über 50 M'ilel, auf 40:10.5 (120.17 Stinvdenmittel), l00 Km. "in 50:07.5 (ilN.7 Km.) 1 Stui^e llv.8!^ Kttt. (fMor 100.007 Km.). Eampdell gewinnt das Iuniorenrennen. ' Das Iuniolvnrennen in Brookland, das I^nStag 200 Meilen misgetraizen ^lrde, gewann Kapitiin (! a m p b e l l auf ^ugatti mit einer Dtirchschnittgeschwindigkeit ^on 76.02 stm. pro Etunde. ?ln den Rennen nnHlnen 20 Fakirer teil, davon i3 (Engländer, /I5 Franzosen und 1 Italiener. Meich bei Beftinn mußten l>erschi^'^i'ne Fakirer infolge Masch'inendef^''?t ausschet.den. (5in Wagen ginq in Filanmien a>l»f, doch k»lieb d^'r Fahrer imverletzt. Die Zeit Major Cainpbells betrug 2:38:13 bei einem Sd>in>den>dilrckifchnitt von 122.0t!1 jk^illoinete'rn. - Siftorischer Kalender Samstag den lS. Oktober. 152y: Abzug der Türken von Wi«.n. — 1813: schlachten bei Aachau und Z^onnewitz südilich L^.npzig. — I8i5: Napoleon b^'tritt ^ein Eril auf der Insel St. 5>'lena. — 1870: Soiffons von di.'n Deu^tschtm genoqmnen. — 1012: Ab« fchluß der Frtedensbedinssungen zwischen Italien unid der Türkei. — Sonntag den IS. Ottober: 1757: Feldiniarfchall^utnant Mraf .Haidn'ik nimmt Berlin ein. — 1703: Mari^' Antoinctte lv-ird «hingerichtet. — 1813: B<'ginn der BSLkerfchlacht bei Leipzig mit deim (^''fecht bei Ml^lkau. — Ii)18: Ma-nise Unnvand'lung Oesk'rreick^ in einen Bundesstaat. — Montag den l7. Oktober. 1707: Friede von (5ampo Formio Mischen Oesterreich und Fra-ntreich' 1813: Napoleon zi«.ht sich nach Leipzig zurück. — 10(^5: Der Friede von PorthÄno^ith in Tokio und Peter^^burg vt'r<«ltbart. — 18l2: Serburgfest. — 18^8: Bo'mbar'demtnt von Wien. — 1878: Annahm« des Sozinlistengeseh— 1^,: See-<^>tncht ki^'i Trafalk^r. Tod Nellson-S. — 18K0: Fried<''n5schluß zwischen Preußen und Siackss6)en Bnnd bei. ^ 1870: Die Fran^^os^ bei Mabn«ik»n geschlagen. Nadlo Savistag, 22. Oktober. Wien, 19.^ Uhr: Lehars Operette „Eva". _ Graz, 10.00: serbokroatischer Sprach- k^irs. — Pretzburg, 10.4s): Opernübertra-gimg a-us dem Tiheater: Berdis „Rigoletto". ^ Zagreb, 17.0(^: Tanzmusik. — 20..A): heitere Ab^ndmusik._Mailand, 21..15: Biinter Mend. — Brünn, 20: Konzert. — 21.00: Abendkonzert. — Paris P. T.T., 22.00: Theaterübertragung. — Ber» lin, 20.10: Io-H. Strauß' Operette „Wiener Blut". ^ 22..'^>: TanMnisik. — Daventry, 10.^5: Leichte Musik. ^ 23.15: Ballette und Ballade. — Budapest, 20.30: 5?on,^rt. — 21.30: ZigeunevmM. — Warschau, 20.30: Mendkonzert. —. 22.30: TanKMisik. Km« ^ t' Bis einschließlich Conn^ag den 23. d. läuft der große, schöne Film in st Akten: „Dagfin, der Schneeschuhläufer". Filmdrama nach dem Roman von Wenier Schaff. Neben der durch alle g Akte mit gleicher Span nung lausenden Hschen Naturaufnahmen, die allgemein entzücken müssen. Paul Wegener, Paul Nichter, Malcella Albani und Alfred Gerasch in den .^xiuptrollen. Hervoriagend künstlerisches Spiel, das auch den grösjten Ansprüchen genligen muß. Ab heut« Freitag bis einschließlich läuft der interessante Film: „Der Sohn der Prärie" mit ZLiiüiam S. H a r t und Barbara V e in den ^-«uptrocien. Prodult ion : United Artisti. Handlung: Spielt zur Zelt der Solo, nisten'xsiedlung in der Mitte des vorigen Jal)r. huirderts, da Hunderttausende von Weif;en nach Wisten zogen, dort ihr Glück zu suchen. Zivei Weiße, Perlirechernaturen. suchen ihre Leides.' Nossen zu llbeUrumpfen, doch wird ihnen ik>i Handwerk durch den heldenhaften Cowboy Tor Tarver gel^^izt. D e r E i n d r u ck des FilmS aus den Be. schwer ist malerisch und romantisch. Die Bil. der des eisten Aktes, von der nnendlichen Prü-rie mit den fast nnübersehbaren Biehl)eiden, sin^ prächtig. Tes weiteren wird dos Lagerleben in damaligen Kolonistenkreisen treffend und leb« Haft illustriert, worans im fünften Akt ein Wa. sien- und Pferderennen stattfindet nm den ans« gesteckten Ansiedlungsgrnnd. Dieses Rennen zei^ große Regie und brinc^t den Zuschauer in star« ke Spannung. Ansonsten ist der ganze Film seh, romantisch angehaucht. icmo »rimok«, «i,»» v««-»«».! Bis einschließlich Sonntag läuft der Film: „Pat und Patachon als Schwiegersiihnv". Wie vorauszusehen war, hat dieser Lustspiel« schlager, der entschieden besser und netter als alle hier bisher gebrachten ist, starken Erfolg. Der Beschauer kann sich einfach vor Lachen nicht halten. Die schienen Bilder von Wien und besonders die Wintersportanfnahmen von Sankt Moritz (Schweiz) sind prachtvolle Originale. Ab Montag der große Filmschlager von stärk stem Erfolg: „Der Pfarrer von Kirchfeld" nach Anzengrubers unfterblichem BokkSstück. Kauket L!sol»I»sIlo?»I»r» Ilsrtea im kakrllartellbLro II» I>lar!I»or, ^lo» Ils»ll6rovs ee8ta 35! Kkines Anzeiger. HM I i iLtM I III WUUflHLlWVNMO Altmetalle >^pfer, Messing, Blei, Zink, Messinaspüne. Aluminium, Nik-k»l. Akkumulatorenplatten. Akkumulatorenschlamm. Bleiasche, alte Syphonköpse, Buchstaben kauft jedes Quantum und zahlt die höchsten Preise „Calin ^ k. d. Zagreb, MandaliLina 1. 1 Sämtliche Sttümpse. wie Flor, ^eide usw. werden schnell repariert in der Strickerei M. Vez-fak, Maribor. Betrinjska ul. 17. 11602 Fertige bill^e Mäntel aus uur gutem Stoff i. Modesalou Sodna ul. 14/3. 123g.'j MMMRtO« Ha»tS mit Garten in Maribor oder Umgebung zu kaufen gesucht. Unter „B. S." an die Verw. IZk^lL Z» »««fw» »«fkchi Stellagen, Budel u. «laskasten zu kaufen gesncht. Anträge ai» Tabaktrafik Ob bregu M. _^IS4tt7 Ib bis 20 MelX)0 Schilling bei einer Anzahlung von 4i)Mg Schilling verkauft durch ^tanzlei Silber, Salzburg, Plahl Nr. 1. l^egr. 18l;2 1 Knabenmantel, Doublestoff, schwarz, 15—17 Jahre, 1 .^r-renmniitel, brauner Lodenstoss, ?nittelgroß, ein Damen-Rips-kostünl schwarz. Alles wenig ge tragen. CvetliLna ul. 2ü/g. 12520 Drei Waggon Maschanzker-Ta- seläpsel, prompt zu «verladen, verkäuflich. Zuschr. an die Bw. unier „Schöne Ware". lLü2d Äeirische, handgepflückte halt, bare Winteräpfel, ein Waggon verkaufe. — Amalia Lotts^'ich, Rimske Topllce. 12532 lZckkokal, geeignet für Delikatessenhandlung, mit Ausschank od. für Dalmatinerkellet ist zu ver« geben. Zuschrifteu unter „Abliefe 2l)00" au die Verw. 1^405 Möbl. Kabinett, separiert, in Bahnnähe nnd Parkvier'tel. ab 1. ?wvember zu vergeben. Au-frag. Verw. 125g1 Werlstätte ist zu vermiete«. An zufr. Ptujska cesta 1. 124V2 Herr wird aufs Bett genommen. Smetanova ul. 40. 12511 Schön nröbl. reines Zimmer, Parknahe, wird an ein solides Fränlein ab 1. November veraltetet. Adr. Verw. r2ü22 Sehr schi'ne Wohnung für ein Fräuleiu samt ganzer i^qltch m. Pension f. alleinstehend. Herrn per sofort gesucht. Gefl. Zuichr. an die Glockengießerei Bühl 1'^5 Verläßliches, dreier Sprachen mächtiges Fröulein sucht Stelle als Kassieritt. Unter „Nur Maribor" an die Verw. 12450 Ie Stunde und Ort. geboten, da Brief zu spät erhalten. Brief erliegt uuter postlagernd, bitte beheben. G. S. Kanzleikraft mit Kenntnis der Stenographie uni» des Ma-schinschreibens wird aufgenommen. .Handschristl. Offerte nebst Zeugnisabschriften und Gehalts anspriichen an die Veno, unter „Kanzleikraft". 12447 Weißnäherinnen werden aufge-uommen. Tovarlta Perila F. Vernik, Aleksandrova cesta 55. 12454 (^^übte Strickerin wird aufgenommen. M. Vezsak, Splavar-ska ul. «._ 12158 Verkäuferin mit jdautiou für eine Tabaktrafik gesucht. Antr. an F. Iandl, Vrbanova ul. 12 1. Stock._124W Bursche, ehrlich und sleiuig. der Pakete, Kisten packen taiin. und der alles angreis!, findet dauernden Posten'. Adr. abzugeben unter „Ehrlich" in der Verw. I?4^>4 Großer Verdienst! Tüchtige Vertreter sür angenehme 8iei-setätigkeit in Stndt und !l?and für erftllassige Artikel gesucht. Vorzustellen Samstag Hotcl „Pri zamorcu", 2/24. 1219!) Herrschaftsgärtner, verheiratet, womk^lich linderlos, der außer im Gemüsebau laugjähr. auswärtige Praxis in Blumenzucht (Warm« und Kalthaus) besitzt, gesucht nach Oberkrain zum Eintritt im Jänner 1928. Offerten mit Zengnifsen und An-sprücl)en erbeten an die Verw. unter ^Herrlchaftsgärtin^r". 1248.^^ Zahlkellnerin mit kleiner Kaution wird ausgenommen. Adr. Verw. 12493 Zur Gründnng eines kleineren, aber sehr rentablen Unterneh-niens wird Kompagnon gesucht. Gesl. Anträge u. „30—50.900" an die Verw. 12483 tMMNk !mm«r »ut cki« MSNN 8Io sin« HnsIitSK-Wisii II» V»»oe!> ll»« LM«. l>»r?k »U» ru tis- VN nickt, »««nll« man »ieti »n VI.. 6 1^27^ ^ur Uerbstsilisoa empkieklt »ick »ur ^at«»tiAUN« von 1Z5tt7 sovle «ucd «llen ützslx«» 5ciruk' »eik «u, bestem l^ntelial. ckie im 1874 jsvxrvucket« ka. ILolleasteio Nsridor, Aovvoik» u>. 12 8pe»l«ll»t kür Ivtckenä« 0«b«nb« Karpfen Uo>«sch<» «<»< «ningO »»>« «»ffe» VA« heuie ab ltglich z« habe»» Aischhaus Schwab jetzt NRt Gregoreiee« ultca 1^ (Schlllerftratze). 12548 ««Ut«. ä«n 22. 0k»od«r, d»«!nn 20 Ukr Isnuxelexeillieit 12527 kl» 2 I^br krüti ölten Zon>»t»>: ffrliksebopp««. u- ^d«n^konr«N p»i!nllr> d« a L US v L 'S « o «a SS v o v vi «m 5vnnt»s. «t«n 2Z. Olitoder 1927 »um !.e!)er Klüt unä kratvurst Zekmaus mit Konzert In» uzme1tl5pelsen, zovle etst-klszsixe. «Iliiekitnnle Veine. desosiäers ttir neuen züüen ^ugkaleliet Ist bestens gesorZt. Vei!. Zpertslunäe. l.1m ^sttlieiciren kesuck t)lttet 1L5Z1 VI« 0aIK»n«ieUn. A z e» ss o- ? o aq mit ItoniSrt 8sw»isx im La8tl»au8e 8to»sivr, ü^linsl^a ulica. Um »«ltlteiclren ^uzpructr Kittel 12515 vis LsStAVvDrlN. Lliekreclskteur unä tiir c!!e l^eclslction verantvortlicli: .sou rnsÜLt. — k^iir clen tiersussedor unl> llen Druck verant^ortliek: Dlrelitor — keillo voknkaft lo