Ä m t » -MM N l « t ». ^': 22. Dienstag den 20. Februar 1W8. C^ubernial - Verlautbarungen. Z. 202. (I) str. ^66. Verlautbarung. Uebereinkunft z w i sch cn S r. M a-jesiät dem Kaiser von Oesterreich z,n dSr. Majestät dem Könlge von Würtemberg, »n Beziehung auf die Verm ögens , Freizügigkeit. -- Nachdem Ge. Majestät der Kalscr und Se. Maje, flat der König von Würtemberg übkrcingekom» wen stnd, die zwischen Ihren gegenseitig zum deutschen Vunde gehörenden landen bestehende VermöqenS - Freizügigkeit in der An auszudehnen, daß zwischen dem lombardisch < Venetian«» schen Königreiche, Gallzien und lodomer«en, Dalmatnn und den unter den General- Eom, nianden zu llgram, Petevwardein und 3emes« n>ar stehenden Militär» Gränzdistrlclen einerc sli's, und dem Königreiche Würtemberg an, dererstlls, der Abschoß und das llbfabrtsgcld gegenseitig aufgehoben scpn sollen, so sind zur näheren Beftxnmung dieses Ucbcreinkommcns folgende Artikel wechselseitig festgesetzt worden: A r t. I. Bc> keinem VrrmügenS » Vlusgange aus dcm lombardlsch« venetlan'schen Könlgrel-lte, Galijicn urd kodomcllen/ Dalmazien und den unter den General , Commander, zu Agram, Peterrvardein und Tcmesrrar stehenden M'lüär - Gränzd>fir,cten >n da« Könistrelch WÜNemderg, so rrlc a«s lstztcrm »n erstere, es mag solcher, Ausgang durch Allssvanderurg oder >?tbschaft, ^eqat, Bvautschah, Echcn^ kung odcr auf andere An t'folgeli, soll »rgend e n sibfah't^sld ^c>n5ii8 c!N!l^lill.ionl5) oder Abschoß (,<^del!a Ilaelc^il,.^,';.-,) erhoben wtrdrn. — Vl)l, dieser Gest mmung bleiben jcdoch die» jenigen allgcmemen Abqabcn ausgenommen, rrelche bel einem Erb'chaftsunfalle, legat.Ver« kauf u. s. w. ohne Nnlersckl der licue srn?erblr e»n I» lander oder ein Fremder ist, in den beidtrslltlgen Landen ent< ächtet werden müss,n, wlt z. B. sibsckaft«, steU's, StäwpelgrbühriN, oder wtlchl zu den Zcttabgabtn gehörln. » r t. II. Dl« im »er- stehenden Paragravhe bestlmnUc Freizügigkeit soll s'ch sowohl auf diejenige Abgabe uon Abschoß und Abfahrtktgeld, welche ,n die Iand«k< herrlichen Casscn filcßt, als auf diejenige erssrl, cken, welche etwa Primat- Personen, Eoni, muncn oder öffentlichen Stiftunqm zufallen möchte. — Art. III. Die Bestimmungen des vorhergehenden Artikels erstrecken sich auch aus alle jetzt anhängigen Fälle. Unter diesen wer, den ülle solche Fälle verstanden, in welchem am Tage der erfolgten Auswechslung der betreffen« den Ministerial-Erklärungen, nämlich am 28. November 16.^7 — von welchem 2oge anzufangen die'e Freizügigst,ts - Usbereinkul.ft in Kraft und Olltigke't zu treten hat, — der Ab« schoß oder das Abfahltsgcld noch nicht gezahlt worden war. —Art. IV. Die im Vorstehenden bestimmte Freizügigkeit soll sich nur auf das Vermögen beziehen. 3s bleiben demnach ungeachtet dieses Ucbctemkcmmcns jene ka'.snl. österreichischen und königl. würtemberg'schen besehe m »hrer Krnft bestehen, welche dle Per, slm des Aul>»vandernden, seine perso,>llchcn Pflichten und namenllich scine Veipst'chtung zum Mililärdienfle berrcft'cn. — Eö scNi aucd für dle ^^kunfl kciiie der hohen conti ahircnden Negltlllngen m Ansehung aller j>ntr <^cqcl,s stände, welche die Pfi,cht zum Militärdienste odcr andere persönliche Neirsilckllinssen dtr Auswandernden betreffen, in der Gcseygebung für lhre Staaten durch gegenwärtige Hebcsfin« kunfl beschränkt slpn. —. Diese Uelierlins^nft wird in Fclqc der Eröffnung der hohen f. k. gehlimtn. Hof- und Staatskant dcm Gehalte von L00 ft. und der Verpflichtung zur Eautionsleistung von 200a st. s. M. in Erledigung gekommen. — Zur Wie« derbesctzung dieses Dlenstpostens wird der Concurs mit dem Bemerken ausgeschrieben, daß jene Individuen, welche fich hierum zu bewer« bln gesonnen sind, lhre ordnungsmäßig docu-uientirten Gesuche bis Ende März d, I. unmittelbar, oder, wenn sie dienende Beamte sind, durch ihre Amtsvorstehung, a>i dlcse Landes-sielle zu überreichen, wobei fie sich über den 'Stand, das Alter, die zurückgelegten Studien, die bisherige Dienstleistung und Sprachkennt-lnsse, insbesondere über die Befähigung für einen Easscdlcnstplatz gehörig auszuweisen, zugleich anzugeben haben, ob sie mtt einem der betreffenden Cassabeamten verwandt seyen. — Vom k. k. illyriichenGubernium. Lalbach den 1. Februar i833. Iohannn Nliter v. Znaimwerth, k. k. Gubernl^ll ^5>ecretär. 3. »96. (^) Nr. '"/5, Kundmachung des k. k. il lyrischen Guberniums. — Vorschrift hinsichtlich des freiwilligen Eintrittes der Mmocvlährlgen »n den k. k. Militärdienst und in die Granzwachc. — Die h. k. k. vcrcinte Hofkanzl^l hat mtt dcm h. Decrete vom 16. Julius lü55, Z. i?6oä, in Folge der a. h. Entschllcßunq s^r. Majestät ^om /^. April und 3". Ma, ,U3^ Folgendes bekannt gegeben: Der freiwillige Eintrtn eines Minderjährigen in die Milltardlcnstleistung kann nur mit vorläufiger Bcllilmmuna. semes Vaters, oder zufolge der Entscheidung des Gerichts, und wcnn er unter Vormundschaft steht, nur imt vorlaufiger Einwilligung der Vormundschafls-behürde angenommen werden. — C's ist jedoch nach der allerhöchsten Absicht ^cmer Majestät k — l2 Jahren mit dem Taufschemc; nachdem vermöge ncucstcr Anordnung d>e ZvHling^. in ocr zwclicn H.'.lflc des Mo,'.a:s September in gedachter Akademie tlnzut'csscn habcn, so wird dle Erreichung oder Ucberschrellung dcS für die Aufnahme in das Institut bsstimlulcn Normal > Allers, wie es sich zu jenem für den Eintritt in die Akadermc fest^cfth-en Zclipunct ergeben wird, berücksichtige: wcrdin;' d) übn Exoe' dite des Magisti-iues einzusehen. — Gftidl^ae glstrat Schach a.n^2. Februar ,823. 98 Z. 194. (5) Nr. 87. ?r. Concurs. Bei dem k. k. Verzehrungssteuer - Amte Obcrdrauburg in Kärnthen lst die slnnehmers« Nllle mit dem Gthalt« jährlicher «»erhundert Gulden, drc,ßig Gulden Kanüle,« Pauschale und freier Wohnung, mit der Verpflichtung des Erlagcs einer dem Gehalte gleichkommen» den Eaunon proulsorljch zu bischen. — Dlcje-nlgkn, welche sich um die Dlenslstelle ober um «lncn durch die Besetzung dersclben in Elledl-gung kommenden andern, m»t dem Gehalle jährlicher )5o ft., Zoo fl. oder 2Ö0 fl. verbun« denen Diensiposien bewerben wollen, habcn lhre gehörig belegten Gesuche, »n welches, sie sich über dle zurückgelegten Studlcn/ über >h« »? dieherlgen Oicnsle, üder dle erworbenen Gc< fäüs- und andere Kenntnisse, über die Plü-f^li^i aup dcm '^echnung^fache, über lhre Mo-lülnat, so wm vorgeschriebenen Dlensiwe» <;« langsiens bls z.im ig. März l. I. bei der t. k. «lamcral' Nez'rksverwallung »n Klagcnfurt c Njubringen/ und zuglelch anzugeben, ob und in welchem Grade sie mtt elncm oder dem cln< btrn Beamten des hielseitlgen Amlsberelches verwandt oder verschwägert sind. — Uebrigens «lrd bemerkt, daß diejenigen, dle sich um eü »icn solchen Diensipo^en bewerben, nnt d^8ß. t»^ kr., d,e des Johann Bernardini mit bl ft. hV^ kr., die des Johann Jacob Ech'lling mlt i)/z ss. «4^4 kr. , dle des Jacob Wcber mlt 7^ si. 38^ kr., d>e des Anton Fan st., und die des Johann Kraschomy mit 60 fl. -^ Iu den erftern vler Stlftungcn sind nur B ü r« gerslöchter von ^ülbach berufen, rvrlche cußer ihrer bürgerlichen Eigenschaft auch den sulllchin Lebenswandel, b»e Dürftlgken und chle Vcrehellchung »m Jahre l8Z7 nacb-wnftn können. — Zu dcr vorletzten, das iss ^anzolschz Stiftung, sind auch Töchter der Taglohner geeignet. — Die l hte, das lst die Krafchooiy'sche Stiftung, erhalt ein verarmter kauer aus der h!erortigkn St. Puerss Pfarr. — Jene, welche sick um dies« Stiftungen beweri den wollen, haben die m»t dcm Tauf-, Sittlich-ketts- dann 5rauungs - Zeugniji'en und den Urkunden der bürgerlichen Abkunft belegten Gesuche b»s letzten März l. I. bei dem Magi< flrate um so gewlffer einzureichen, als auf lvä-tere <3lnlaqen kein Bedacht genommen werden wird. — Ttadtmaglstrat La>bach am 8. Februar ,638. Vermischte ^erlautbarüngrn.' 3. 2t)0. (l) DOMENICO yiCKNTINI di Trieste avvisa che : nel giorno dis.ibhnto' 24 del corr. Fcbbrajo allegatosi trovcra infa-Jibilmente in tutli gli esemplari di quesu pnzzcita di Lubiana {Laibacher Zeitung) l'Elenco di niusica Nr. \bj, notando che antcriorrnenie cioc : nel giorno puredi Sab-bato 6 del prossirno pnssalo me.se di gen-najo anno corrcnte iß38> ailegato tennc (iti tuUi gli esemplari deila gazzetta sitd-dotta) il fogiio intcro seampato in 12 eo-lonne, ossia 1'elenco dt musica Nr. i5g, marcaiido inoltre che: '"' II suddeito elenco Nr. 167 (in mezzo fogiio) comienc la dilncidatissima gtiitla precis a ed insalibile di 34 12 partite di musi-r-a ila ftallo d'ogni gene re {conteggiando perb un solo csemplare d'ognipartita ecc.) ic quali composic Thnnero da 4»2 Maestri, e fra questi si scorgono (nelle pagiui mar-eats in dctto elened) che; i soli Sigg; Taan-ncr, e Strauss nc coin|)osero due cento Tcnii ire partite (vegasi gli elenchi del JSt. 127, i52> i38> 146 t JÖ7 suddfftto) che tutte vendibili troTansi nei louali sott^ niarcat.i vale n dire; IN TRIESTENELLA PIAZZA DELLA BOR-SÄ DlRlMPIiTTO AIJ.A FONTAISA N. Ö01, E SIMILE NELLA CO3NTRADA DÜLI.E J3ECCARIE DI FAGGIATA AI N. 70 e 71 cio6 presso DOMENICO VIGENTINI e&dusivfl proprietaries del Fondaco di Musica, il quote tierte tlnehc vendibili lulti gU oggctti che descriiti esistono nei snot'< oariali elenchi¦; i. quad dislribuiti vennero e graluitamentesidinlribuUcvtiQ a comodo anehe del Sigg. filannonici ed amatori che dimoranii trovansi lungi dalla Trieslina ciitd. Nota» II prcscnle anuunzio inserilo si trovcra procisamente in que*li fogli nßi "jorni to, 22 c 24 flelcorrenic mese diF«U--brajo i838.