Ar. 26. ang. Sonntag, den '28. Wär, 1880. M S t Pränumerations-Bedingungen. rt'ür Silli! I^onadt« .. . —.55 yiertr(jjDTifl . . 1.50 Sonntag Morgens. Inserats werden angenommen >» der irt«»itiea et» „Siflier jtrttur.fl". Hei. tewi|#f(e Nr. e i»u t&riiifetei tut 3otjnnn «»kulch). Hii.'mntts «earaen Inlernle lut »«« „tlOiet 3'itnn»" an: «. ffliofle in »;•«, ant -!i-n beten lenken «to»«* »• i äontiitcniV Joj. Jhen-tei$ in *. Dlrpcsit nnd Wollt. & ,»->». In Sie», 6- WOllet. Zeiiznz«- jlientnr In it iKi Eigenthümliche Erscheinungen. Wenn wir eine kurz« Rückschau über viele SisypduS-Arbeitcn des Parlament! S seit dem Herbste des vergangenen Jahre» holten, wenn wir die von einsichtsvollster Opposition erhobenen Bedenken gegen ein das Parteigezäuke ausnützendes Ministerium erwägen, welches über den Parteien zu stehen wähnt, und sich doch im Wechselspiele die Annahme seiner Regierungsvorlagen um theure Concessionen erkaufen muß und je nach dem An» geböte sich mit dieser oZer jener Parteigruppe zu liiren strebt, — so drängt sich unwillkührlich die traurige Erkenntniß auf, daß unser Parlamentari». mii* zu einem Scheingebilde gemacht wird, daß unter sanften Formen die Reaction ihre Kreise zu ziehen beginnt und daß die so schwer erkämpfte Freiheit, das höchste Gut, allmälig zu schwinden droht. Der Kan pf gegen das Teutfchthum, den sich ein Theil der Majorität zur Devise gemacht, der mehr alS das volkswirthschaftliche Interesse, mehr al» Freiheit und Aufklärung die Reihen unserer ualioiralen Wähler gelenkt, wird wohl kaum die Gefahren bannen, die die bisherigen Errungen-fchaflen illusorisch machen. Eine Reaction, der das Gros der N tionalen gewaltsam entgegensteuert, wird und kann nur sie selbst am empfindlichsten treffen und die beuch-tigtesten Wünsche müssen in derselben verwesen. Eine Reaction wird den aulonomistischen Be-strebungen und den sprachlichen P.ütensiont» ein jähes Ende bereiten. I> dieser Richtung könnten wir. wenn wir nicht nie andere kostbare Güter bangten, ruhig der Zukunft entgegen sehen, denn (Zentralismus und deutsche Staatssprache sind unter allen Regier-ungSphasen die mächtigsten, ja die einzigen Be-dingungen für die Existenz des Staates Oesterreich. Die Iungczechen beginnen bereits ihre Fehler einzusehen und die Debatte vom 2b. d. welche im jungczechischen Club gelegentlich der Erstattung des ThäligkeitSberichteS durch Dr. Julius G r e g r t»lbra»nie. gibt hiefür das beste Zeugniß. Nacti-dem Dr. Swododa die Ohnmacht der Czechen-delegation g genüber den anderen Parteien betont hatte, sprach er unumwunden aus, daß Rteger's politisch unehrliches Auftreten die Verbindung der Czechen mit der Linken de» Abgeordnetenhauses, welche zu Rieger kein Vertrauen habe, verhindere. Dr. Strantky. der die Thätigkeit der jungczechischen Abgeordneten angriff, sagte unverblümt, daß die Botirung der 20 Millionen'Anleihe am besten beweise, daß sogar der Fiuanzminister Kricgsau die Delegation überrage, denn nirgend» in der Welt hätten czechische Abgeordnete nach dieser Botirung ein Recht sich liberal zu nennen. Den Iungczechen fehle cS an Begeisterung und wahrem Liberalismus, um sich von Clam-Martinis zu emancipiren. Nachdem der Redner noch für Allschluß an die Herbst Partei, an die daS Volk der Czechen viel mehr gemeinschaftliche Interessen bänden, als an Lienbacher und Lichten-stein plaidirt hatte, sprach sich D>. Herold für vollständige Trennung des Czechen-ClubS von der Rechtspartei aus. Sollte diese Enunciatiou der Iungczechen bei unseren Rationalen spurlos verhallen? Wir glaube» e« kaum. Auch ihnen muß es klar werden, daß sie im Schlepptau der Feudal-Clericalen unmöglich einer besseren Zukunft entgegensehen können, daß die Genannten viel gefährlichere Feinde ihrer Wohlfahrt seien, als es die so sehr gehaßten Deutschen bisher waren. Wir möchten nur auf eine Erscheinung der letzten Zeit aufmerksam machen. Als am Grazer Eisenbahntage Vorbesprechungen gepflogen wurden, da hielt es keiner der nationalen Abgeordneten der Mühe werth, bei denselben zu erscheinen. Nur der viel-verlästerte Abgeordnete Dr. F o r e g g e r ließ e« sich nicht verdrießen, durch sein Auftreten gerade sür jene Kreise einzustehen, die ihn bei den Wahlen am heftigsten anfeindeten. Dr. Voschnjak da« gegen, der seil seii.er Wahlrede, die da« Thema des Stovenieii von Spielfeld bis zur Adria*) behan-delte. nicht Neue» vorzudringen wußte, ließ sich nicht blicken. Jedenfalls spuken in seinem Kopfe gigantischere Entwürfe al» der Bau einer Sscun« därbahn, die, obzwar sie von eminent Volkswirth« s-tiaftticher Bedeutung für die Wühler feine» Wahlbezirke» ist. ja immerhin sür dieselben lange nicht so wichtig sein kann, als irgend eine sprachliche Concession im Krainerlande. für da» er in erster Linie einstehen zu müsseu glaubt. Politische Rundschau. Cilli. 27. März. DaS Herrenhaus bat am 23. d. die Forter« Hebung der Steuer» und die Zwanzig-Millionen-Anleihe zugleich bewilliget. Herr von Schmerling meinte zwar, daß es angemessener gewesen wäre, die beide» Angelegenheiten zu trennen, stimmte indessen für die Borlage, jedoch nicht ohne in *) Warum nicht gleich die Phrase vom „Rieseirgebirg« bis zur Adria?" Die damalige Versammlung härte Sie .Hen Toctor noch mehr bejub«lt. Anmert des Setzers. Feuilleton. Das cheyeimnih der Hrafenftlmitie. Roman von Emil Henry. Pro!o fl. Der Courierzug zwischen EyZtkuHnen und Petersburg braust durch die Nacht dahin. Cs ist eine stürmische Winlernacht. Ueber die sckmeebe-deckte, kahle Landschaft wirbelt der Sturmwind in tollem Tanze die Schneeflocken dem Zuge entgegen, mit unheimlichem Sausen gegen die fest ver-schlossenen Fenster de« Waggon» anstürmend, die er mit einer dichten Kruste von Eisblumen be« deckt, durch welche nur ein matter Lichtschein aus dem Innern des Waggons hindurchdnngen kann. In einem Coupe erster Classe sind trotzdem die Vorhänge vo- dem Fenster sorgfältig zuge-zogen. Die darin Sitzenden scheinen zu befürchten, daß unberufene Blicke ihr Thun und Treiben beob-achten könnten. Und sonderbar genug ist das, was sie tkun. Zwei Männer sind um einen dritten be-fchäftigi, der, in die Kissen zurückgelehnt, zu schlafe» scheint. Der eine hält ein kleines Fläsch» cheri mit einer grünliche» Flüssigkeit in der Hand, der andcre drückt ein Tuch au den Mund des Schlafenden. Nun hält er inne und läßt die Hand mit dem Tuche sinken. — So mag's genug sein, Thibault, sagt er. Da» Chloroform hat seine Stuldigkeit gethan, und der gute Dimitri schläft, um nicht wieder aufzuwachen. Nun rasch an's Werk! Wo ist die Flasche ? _ — Hier, Colin I erwidert der mit Thibault Angeredete, indem er ihm die Phiole reicht. Der Andcre nimmt sie, dringt sie an den Mund de» Schlafenden, neigt dessen Kopf ein wenig zurück und läßt den ganzen Inhalt der Phiole langsam sich entleeren. Ein convulsivische» Zucken diirchbebt den Körper des Schlafenden, ferne Hände ballen sich krampshaft zusammen, und ein tiefer, schmerz-voller Seufzer entringt sich seiner Brust. Dicke Schweißtropfen perlen auf seiner Stirne. — Nur ruhig, mein Junge! sagt Colin in flüsterndem Tone, indem er sich zu ihm herab-neigt. Nur noch zehn Secunden ... uns es ist überstanden. Er zieht die Uhr und zählt, den Blick lauernd auf den vsr ihm Liegenden gerichtet: — Ein? — zwei — drei — vier — fünf — In der Brust de» Schlafenden scheint ein Organ zu toben. Sein Athem wird schwer und keuchend, die Hände fassen nach der Brust und krallen sich in die Kleider fest, grauenhafte Zuck- ungeu entstellen sein Gesicht . . . und nun schlägt er langsam die Augen auf und richtet sie mit einem Blick unaussprech'.icher Angst auf die Männer vor ihm. Colin bleibt kalt. — Sech» — sieben — acht, zählt er rasch weiter. — Mörder! Mit diesem grellend hervorgestoßenen Ruf war der junge Mann von den Kissen emporgeschnellt. Doch gleich bricht er zusammen. Fiederfrost durch« schüttelt seine Glieder . . . noch ein schwerer Athemzug . . . und seine Augen schließe» sich wieder. Er regt sich nicht mehr. — Neun — zehn, zählt Colin. Er steckt die Uhr in die Tasche und greift die Hand des Regungslosen. Einen Augenblick sieht er ihm stnr in das schmerzentstellte Gesicht. — Er ist todt! Mit diesen Worten wendet er sich wieder seinem Gefährten zu. Der grelle Pfiff der Locomotive dringt in die unheimliche Stille, die in dem Coupv herrscht. Daö langsamere Rollen der Räder verkündet »ie Nähe einer Station. — Wir haben keine Zeit zu verlieren, fährt Colin fort. Rasch wechselt die Pelze I Du hast doch den Brief in die Tasche gesteckt? seinem und seiner Gesinnungsgenossen Namen die Erklärung abzugeben, daß er nur aus sachlichen Gründe» für die Borlage flinrne und daß sein Votum in keiner Weise als eine Kundgebung für die Regierung zu gelten habe. Mit der Annahme der Vorlage und jener betreffs der Ausstattung der Banknote» schloß noch Vornahme der Wahlen in die Eiicnbohn-Eommiffivn die Sitzung des Herren-Hauses, das sich nun auch um die Osterferien an-zutrete», auf undcstimmte Zeit vertagte. Somit hat die Pause iu unserem parlamentarischen Leben begonnen. Zwischen den Vertretern der HandelSministc-rien Oesterreichs und Ungarns finden gegenwärtig in der Zollfrage vertrauliche Besprechungen statt, um über gewisse auf den Handelsvertrag mit Deutschland Bezug habende Tarifsätze ein Einver-ständniß anzubahnen, dessen endgiltige Herstellung die Aufgabe der später in Wien stattfindenden ge-meinsame» Zollconfcrenz sein wird. Die in Venedig ansäßigen emigrirten Triestiner haben aus Anlaß der Mazzini-Feier ein Tele-gramm an de» General Eanzio gerichtet — eine Demonstration auf welche man in irrcdentischen Kreis:» hinzuweisen nicht verfehlt. Wie mdeß be-richtet wird, deläufl sich die Zahl der Iri stiner, die sich an dieser Demonstration betheiligten auf — drei. Es heißt zwar „tres f»ciunt oollsxinm,-bei einer Demonstration darf jedoch eine so un-bedeutende Zahl nicht iu Betracht gezogen werden. s er französische Kriegsminister hat die Ab-sendung von drei Cavallerie Regimentern »och Algerien angeordnet, da im Süden dieser Provinz ein« große Gährung herrscht und eine allgemeine Erhebung befürchtet wird. Aus Petersburg wird gemeldet, daß am 16. d. 139 russische Untcroff.cicre mittelst Dampfschiffes nach Varna befördert wurden, um dort mit Erlaubniß der russischen Militärbehörden und auf Ansuchen der bulgarische» Regierung in die bulgarische Armeen einzutreten. In Kiew soll, wie man dem „Czas" »icldet, abermals ein politischer Mord verübt worden sein, und zwar am 15. d. an dem Hörer der Kiewer Universität Polozoff, welcher einen Ver-rath der nihilistischen Sache sich zu Schulden kommen ließ. Kleine Chronik. Lilli. 27. März. (Zur Verlobung des Kronprinzen.) Bcglückwünschungsadrcssen habe» weiterS über-reicht: Die Marktgemeinde» Lenberg und Laufen; die OrlSgemeiuden Hieronimi, Tüchern, Trennen-berg, St. Georgen am Tabor, Woöna, Martin Umgebung, Podeschberg und Neustift; die In-dustriclen des Sannthales; die Bezirks»« tretung Gonobitz; der Lehrkörper Go obitz; die Bezirks-schulrStye Gonobitz unv Cilli; die Ortsschulräthe — Den Brief und alle meine Papiere, er-widert Thibault. indem er seinen Pelz abwirst. In wenigen Minuten ist die Metamorphose bewerkstelligt. Der Todte ruht wie schlafend iu einer Ecke, bekleidet mit Thibault« Pelz und die Pelzmütze tief in's Gesicht gedrückt. Thibault hat den Pelz des Todten angezogen, nachdem Colin demselben ein schwen» Portefeuille entnommen und in seiner Biusttasche verborgen . . . daS Einzige, wo» Beide in den Taschen des Todten, die sie rasch durchsuchten, fanden, Uhr und Börfe auSge-nommen, welche Thibault zu sich steckte. — Schlaf' wohl, mein lieber Dimitri. oder richtiger Jean Thibault! sagt Eolin, sich mit höhnischem Lächeln vor tem Todten verneigend. Die Millionen des reichen Onkel», von denen Du geträumt hast, sollen in Hände fließen, die sie besser verwerthen werden, als Du es gethan hättest. Und Dir gratulire ich zur Standeserhöh-ung. Fürst Dimitri Petroff, fährt er fort. Thi-dault auf die Achsel schlagend. Loch wa» sehe ich? Mir scheint, mein Junge, Du sreust Dich gar nicht Deines Glücke» ? Thibault lasst sich gewaltsam auf. Mit einem scheuen Blick nach dem Todte» erwidert er: — Du weißt, Colin, eS ist das erste Mal — — Bah! ruft dieser lachend. Da« erste Mal, daß Du Jemanden hinüberfchicken hilfst von wo es keine Wiederkehr gibt, willst Du sogen. Lemberg und Gonobitz; die Schulleitung heil. Geist und Riez; das Pfarramt Tüchern. (Gin interessanter Fund.) In dem von den Schulschwestern zum Schulhauabaue in der Gradengasfe angekauften ehemals Wogg'schen Garten wurde am Montag beim Aufgraben des Erdbodens ein großer römischer Grabstein aus weißem Marmor gefunden. Die römische Inschrift desselben ist vollkommen tadello» erhalten und gibt bekannt, daß unter AureliauuS ein syrischer Bürger auS Zeugma am Euphrat seinem Bruder daS Monument setzte. Der Stein stamme demnach aus den letzten D'cennien des 3. Jahrhundert». Ueber der Inschrift befinden sich Blatt-ArabeSken und über denselben zwei Relief-Figuren, denen leider die Kopse fehlen. Beide Figuren tragen nach Art der römischen Ritter am Zeigefinger der linken Hand einen Ring. Die Schulschwestern beabsich-tigen den Stein entsprechend herzustellen und an einer passenden Stelle im Garten anbringen zu lassen. Außer dem geschilderten Steine wurden auch Münzen und Bruchstück- von römischen Ge-fässen gcfuuten. Alle diese Funde sprechen neuer-ding? für d>e Annahme des Geschichtsforschers Mommsen. daß daS römische Cpleja nicht innerhalb der mittelalterlichen Ringmauern lag, sondern in nördlicher Richtung gegen Hochenegg zu sich erstreckte. (Aus dem Vereinsleben.) Gestern fand im Hole! zur goldenen Krone die Monat-Versammlung pro März des Sannthaler-Alpen-Club statt. Wenngleich nicht zahlreich besucht bot sie de» anwesenden Mitgliedern reichlichen Stoff zur Debatte. Der Obmann berichtete über sympathische Kundgebungen Seitens mehrerer Alpen-freunde für den Sannthaler Alpen-Club, nament-lich des frühere» Obmannes der Seclion Kapp:l des österr. Touristen-Club, Herrn S. Rieger, welcher nach Bleiberg übersiedelt ist, des gegennürtigen Obmann» Präger in Kappel, de» Herrn Pros. Frischauf in Graz und des Redacteur? der neuen deutschen Älpenzeitung Herrn Richard Issler. Auch Herr A. Swoboda Redacteur derTrg>spost sprach in einem Schreiben an den Obmann des Club seine Bereitwilligkeit ouS, die Bestrebungen dieses Vereines publicistisch fördern zu wollen. Die Ver-sammlung gedachte dann der Verdienste der Eillier Zeitung um den Club, indem dieselbe mit der größten Bereitwilligkeit ihre Spalten den publici-stisch-" Arbeiten des Vereins öffnete und es wurde der Obmann beauftragt, den Redacteur der Eillier Zeitung ein für allemal zu den Versammlungen deS Vereines einzuladen. Die anwesenden Mitglieder äußerten schließlich den Wunsch, daß wenigstens zweimal im Monate Versammlungen abgehalten werden sollen; eS wurde sohin beschlossen, außer der regelmäßigen Mouatversiimmlung noch eine Versammlung ohne Programm jeden Monat zu einer zwanglosen Unterhaltung einzuberufen. E. G. Verbanne solche sentimentale Gedanken! WaS haben wir gethan? Nichts olS unsere Pflicht. Wir haben unserer Gesellschaft unbedingten, blin-den Gehorsam geschworen, und wenn sie verlangt, daß wir für sie die Millionen diese« Dumm-k.pses erwerben sollen, müssen wir gehorchen. Der Zug hält. Colin schlägt die Vorhänge zurück und klopft an die Scheibe». Ein Schaffner öffnet. — Wie lange hält hier der Zug? — Fünfzehn Minuten. Herr! — Dann will ich oussteigen und ein GlaS Tschaj trinken. Sich fest in seinen Pelz hüllend, steigt er langsam aus, schließt die Waggonthüre und schreitet auf das Stationsgebäude zu. Thibault bleibt allein in dem Eoupv . . .. allein mit dem Todten, allein mit seinen Gedanken. Unheimlich still ist's in dem Coupö, auch draußen regt sich nichts, denn auch das Zug-personal bat sich in den warmen Wartesaal, an'S Büffet mit dem dampfende» Samowar zurück-gezogen. Wie langsam vergeht die Zeit! Fünfzehn Minuten! hatte der Schaffner gesagt, und Thi-bault scheinen sie eine Ewigkeit zu sein. Jede Secunde dieser fünfzehn Minuten birgt ja eine Gefahr, enthält die Möglichkeit der Entdeckung. (I4.Säcularfeier des Benediktiner-OrdenS.) Der Benediktiner Orden begeht die Feier des 14. Jahrhundert» der Geburt seine» Stifter» (Beuedict von Nurfia ist geboren am 6. April 480) am 4. 5. und 6. April. Der letztere Tag, der Dienstag nach dem weißen Senn-tag. ist der Hiuptseiertag. (Tchlittschuhbahn auf der Dann.) Gewiß zu den leltenen Ereignissen darf es ge,ählt werden, daß auf einem Seitenarme der Sann iu der Nähe der Lendorfer Steinbrüche, sich noch eine Eisbahn befindet, die am vergangenen Feiertage von einer Herrengesellschaft aus Cilli, bis in die Abendstunden befahren wurde. Der gedach'.e Arm liegt an einer schattigen Stelle an der Lehne des Be'ge». weshalb auch das Ei» bei der bi» jetzt an schattigen Stellen wenig bemerkte» Frühling»• wärme noch nicht austhauen konnte. Indem wir passionirte Schlittschuhläufer hierauf aufmerksam machen, süg?n wir »och hinzu, daß der kürzeste Weg dahin durch den Sladtpark die Sann entlang aufwärts führt. (Eine vereitelte Feier.) Statthalter Ritter von Kallina hat die zu seinen Ehren von den slooenischen Vereinen Laibachs geplante Cw-tion entschiede« abgelehnt. (Pettau, den 26. März.) 'Die Pet« tauer Scadtbevölkeruiig hat unlängst wieder gezeigt, daß sie gemeinnützige Bestrebungen nicht nur zu würdigen, sondern auch zu unterstützen verstehe. Infolge Animosität hat nämlich der nur mehr am Papiere sungirende MännergesangSverein von Pettau dadurch einen schadenfrohen Streich zu spielen ge-sucht, indem er sein Elavier, welches bisnun ver Musikoerein auch benützte, demselben plötzlich entzog, wodurch momentan auf einige Tage die Cla Vierstauden eingestellt werden mußten. Es war nun selbstverständlich eine der dringendsten Auf-gaben des MusikansschusseS mit aller Beschleunigung die Bcistellung eine» anderen Klavieres zu besorgen, zumal auch dec Casino-Verein sein In« strumenl nicht entbehren konnte. Die so oft glänzend bewahrte opferwillige Hand der Pettauer hat diese? Unternehmen durch die reichlichsten Geld-spcnden im Gesammtbctisge von mehr als 300 fl. unterstützt, unv so ist oenn der Musikverein der-malen ouch schon im B>sixe eines eigenen neu n WienerflägelS von Schieber, welcher rm den Preis von 45V fl. angekauft wurde und bereits auch schon bezahlt ist. — Wir bcmltzen diesen »in-laß um alle» Spendern den geziemenden Dank auSjusprechen und überlassen die animose Hand-lungsweisc des Gesangvereinsausschuffcs dem Ur-theile der P. T. Leser. — Am Ostermontage findet hier eine musikalische Soire statt mit »ach-stehendem Programme: 1. Serajevo-Marsch von Fröhlich, 2. Ol>vcrturc zu Demophon von Bogt, 3. den Waldentlang. Walzer von stahrbach,4. Brief-terzett aus Boccaccio von Supp6, 5. Schlesische Lieder für 2 Violinen von Pilse, 6. Ouverlure Endlich erlönt ein Glockenzeichen. Der Schaffner kommt, um nachzusehen, ob keiner der Passagiere fehle. — Hier fehlt noch ein Herr, sogt Thibault. — ES ist die höchste Zeit, der Zug geht ab, drängt der Schaffner uns blickt nach dem Bahn-hofsgebäude. ob der Eiwartete nicht kommt. — Er muß sofort kommen, erwidert Thi-bault und erhebt sich, um selbst nachzusehen. Ein zweite» Glockenzeichen. — Wir können nicht länger warten, erklärt der Schaffner. Ich muß das Eoup>? schließen. — Und ich kann meinen Freund nicht allein lassen, rüst Thibault. Entweder reisen wir zu-scmmen weiter oder bleiben beide hier. — Wie Sie wollen, Herr, aber beeilen Sie sich. Thibault steht schon auf dem Perron. Der Schaffner wirft noch einen flüchtigen Blick nach dem Schläfer in der Ecke . . . dann schließt er die Thüre. Der Zug setzt sich in Bewegung. Thibault blickt ihm nach, bL< er in dem Schneewirbel ver-schwunden ist. Dann schreitet er dem Station»-gebäude zu. Der Zug aber braust vorwärts durch die Winternachl und führt in dem stillen Coupö die Leiche immer weiter fort von dem Orte de» Verbrechen» . . . Stumme von Porllci von «über. 7. die Namen, los« Po'ka Mazurka von Viktor Schulfink. 8. Potpourri au» I. I. Ieaneton von Lacome, 9. Lieder Quadrille von Strauß. 10. Gavotte Heimliche Liebe von Resch. 11. Potpourri Blinde Ruh von Strauß, 12. Reiselust Polka frans, von Slrauß. (Nur einen Lungelflügel.) Lei der Obtucuo» de» am 20. März zu Brejno ver-tra'ntcn Mädchen» I hanna Fabian wurde von den Gnitits^rzten nur e n entwickelter Lungruflügel vorgefunden. Der zweite Flügel war gänzlich »er« kümmer«. Dcmungeachtet hatte sich da» Mädchen bi» zu seinem Tode einer frischen vollen Gesund« heil erfreut. (Für das Schulgesetz.) Die Stadt-Vertretungen von Pettau und RadkerSburg haben sich für die unverbrüchliche Durchführung der Schulgesetze erklärt. (Schutzgitter für verzweifelte Steuerschuldner.) Da» städtische Steucrein-treibungsamt in Pest befindet sich im alten Stadthause im dritten Stock nächst der Havptstiege. Letzten Mittwoch kam eine Steuerschuldnerin, der keine ZahlungSfristerstreckung bewilligt wurde, ganz ver. zweifelt au» dem Eintreibungsamt und machte Miene, nach bem Beispiele de» Diurnistcn. der kürzlich seinem Leben daselbst ei» Ende machte, im Stregenhause vom dritten Stöck hinabzuspringen, woran sie durch die Dazwischenkunft einiger Per« jonen verhindert wurde. In Anbetracht der Höhe de» dritten Stock.» und dc» gelungenen Selbst-morde» dc« Diurnisten Hamrak, dessen Beispiel leicht Nachahmung finden könnte, wird nun bean-tragt, daß da» Siiegenhau» in der Höhe dc« dritten Stocke» mit einem soliden Schutzgitter versehen werde, da im SteuereintreibungSamte zu-meist nur desperate Leute verkehre», die häufig mit Selbstmordgedanken da» erwähnte Amt ver-lassen und durch die Nähe de» Stügenhaufe» leicht zur Ausführung ihrer Idee angelockt werden können. (Ein herzloser Stiefvater.) Au» St. Georgen a. d. S. B. wurde die Anzeige er» stattet, daß der «euschler Franz Weber zu Kram-cica seine 9jährige Stieftochter, al» Dieselbe da» Unglück Hatte am Wege nach der Schult zu fallen, mit einem wuchtigm Stoß zu Boden warf und ihr hierauf mehrere Fußtritte versetzte, daß sie nunmehr fchwerleivend da» Bett hüten muß. Er verwehrte sogar der Mutter Mcdicamente für da« unglückliche Kind anzuschaffen. (Waldfeuer.) Für unsere Straßenjugknd bittet da» trockene GraS auf Wieien und Bergen «ine besondtre Anziehungskraft kleine Feuer anzu-fachen. So wurde die» bereits wiederholt am St. Ioftfs-Berg infcenirt, wo^ei eine Fläche von üb«r ein vicrtrt Joch ans, jungen Baumpflanzun« g«n bestehend, zerstört würd«. Bei der Ankunft in Petersburg fand man in einem Coupe erster Classe einen Passagier, anscheinend schlafend, ter aber durch alle» Rültcln nicht zu erwecken war. Er war todt. Die gerichtliche Leichenschau ergab, daß der junge Manu sich vergiftet hatte — ein Fläschcheo, welches daS Gift enthalten, wurde neben ihm auf dem Sitze gtfunden, in «iner Tasche seine» Pelze» ein Brief, in welchem er Lebensüberdruß und fehlgeschlagen Pläne al» Ursache feine» Selbst-morde» angab. Bei ihm vorgefunoene Papiere legitimirten ihn al« Iran Thibault, gebürtig au» Pari». * 0 m I. — Hüten Sie den Kranken wohl, Frau Hedwig, hatte der Arzt gesagt, al» er die Thüre de» Krankenzimmer« geschlossen halte und, von der Wärterin begleitet, durch den Corridor dahin-schritt. Hüten Sie ihn wohl. Die erste Gefahr ist zwar beseitigt, aber die geringste Aufregung kann einen Rückfall herbeiführen und den Trd zur Folge ha!ien. — Ganz ohne Sorge. Herr Doctor, er-widerte die Frau. Ich werde ihn hüten wie meinen Augapfel. Niemand soll ihn stören. Ach, wenn man ihn nur nicht in dieser Stube gebettet hätte ... in der Bampyrstube . . . (Ein kurzer Freiheitstraum.) Der von der Gendarmerie eingebrachte Häftling Mliner versuchte bei feiner Einquartierung im hiesige» Gefangenhaus« zu entwischen. C« gelang ihm je« doch nur bi» znr Thratergafse zu kommen, wo er zu Fall gebracht und von den ihn verfolgenden Personen wieder in Empfang genommen wurde. (Brand.) Am 10. d. M. brach in der Lohftawpfe de« Mathias Ponger^ek in Bachdorf. Bezirk Windifch'Graz. auf unbekannt« Weise Feuer aus, welches dir Stampf« nebst Maschinen, Loh> und Rindenvorrälhen einäscherte. Der Schade deläuft sich auf circa 9000 fl.; der Beschädigte war assecurirt. (Naubanfall.) Am 14. d. M. wurden die Samenhändlerinnen Margaretha Hotomschek und Maria MelanSet in einem Walde zu Siele, auf dem Wege von Gutenstein nach Windifch-Graz von einem Manne überfallen, welcher ihnen unter Drohungen und Mißhandlungen die geringe Baar-sckaft pr. 90 kr. nebst den Samenvorräthen raubte. (Räuberischer Ueberfall) Am 8. d. würd« dcr Grunbbesitzer«sohn Valentin Grobin in Saltnburg. Bezirk Cilli, auf dem Heimweg« in der Wolfsgrube von «in«m Manne überfallen und körperlich schwer beschädigt, wobei demselben ein alte» Doppelgewehr im werthe von 19 fl , «in schwarzer Filzhut und ein Zwanzig-Kreuzerstück abhanden gekommen sind. Der Filzhut wurde später am Thatorte gesunden. Ob hier ein Raub oder ein Racheact vorliegt, ist unbekannt. » * * (Ittustrirte Musikgeschichte von Emil Naumann.) Zu den wirklichen Hau»-und Familienbüchern sollte, wen» man bedenkt, daß e» wohl keine deutsche Familie gibt, in der nicht Musik getrieben wird, eine Musikgeschichte gerechnet werden. Hunderttausende von Andächtigen sind täglich zu lautlosem und doch die tiefste in-nere Bewegung verrathenden Aushorchen versam-melt, Hunderttausende werden täglich von der Töne Zauber gefesselt; aber nicht nur erfreuen und erheben wollen uns sollen sie sich, sondkrn auch ergründen und verstehen. Mit besonderer Freude ist daher ein Werk zu begrüßen, welche» sich zum ersten Male die Aufgabe stellt, neben der Erzählung auch durch da« verdeutlichende Bild, neben der historischen Darstellung auch interessant« Dokumente, neben der ästhetischen Erörterung nich durch Zeugnisse und Proben auf den Leser zu wirken. Roumann'« Illustrirte Musikgeschichte wird daher gewiß in allen Familien mit Interesse beg'üßt werden. Wir werde» auf da« Werk, dessen Erscheinen unmittelbar bevorsteht, näher zurück-kommen. — Unsinn! warf der Arzt kurz hin, indem er stehen blieb. Sie. al» vernünftig« Frau, sollten doch nicht auf da» Geschwätz der Dienstbote» hören ... — Geschwätz? Geschwätz der Dienst-boten, Herr Doctor. Zu Weihnachten sind «« vierundzwanzig Jahre, seit der alte Herr starb, gerade in dem Zimmer, in welchem jetzt Graf Roman liegt . . . unv damals habe ich den Vampyr gesehen, wie er kam, das Blut des Sterbenden zu trinken. — Wa« haben Si« gesehen? O, e« war schrecklich, mein Blut erstarrt noch heut«, wenn ich daran denke. — Sie haben den Vampyr gesehen? — Ja. Die Nachtlampe brannte trübe auf dem Kamin, wohin ich sie gestellt hatte, damit ihr Licht den Kranken nicht störe. Ich selbst saß am Fenster und sah auf den mondhellen Hof hinaus, wo Alles mit Schnee bedeckt war, denn wir hatten damals einen strengen Winter und starken Schnee-fall zu Weihnachten. Der alt« Herr war eingt-schlafen und nichts r«^t« sich im Zimmrr . . . man konnte feinen regelmäßigen Athem deutlich hören, und das war gut, denn der Herr Doctor aus Warschau, der seiner Krankheit wegen her-au» gekommen war und im Schloß wohnte, hatte gesagt, daß er wieder gesund werden würde, wenn er in einige» Stunden Schlaf Stärkung fünde. Da höre ich Plötzlich in dem Alkoven, in dem Alls dem GerichtSsaale. (Schwurgericht.) In der am 30. März l. I. beginnenden II. Schwurgerichtssession kommen nachsiehende Fälle zur Verhandlung: Dienstag 80. März. (Vorsitzender Hofrath und Kre!?gericht»-Präsident Johann Heinriche?» Peter Part, schwere körpl. Beschädigung. (Verthti>igerDl Higereperger); Mittwoch: (Lorsitzender L.-G. R. Edm. v. Schrey): Georg Gollob. Diebstahl (Vertheidiger Dr. Schurbi) uud Andrea» Sidouuik. sch,v. körp. Beschädigung. (Vertheidiger Dr. Schurbi) ; Don-nerstag: (Vorsitzender Hofraih Heinriche?): Math. Kovaöiö, Todtschlag (Berthe! iger Dr. Sajovic) und Georg Ogrifek Brandlegung, (Ver» theidiger Dr. Sajovic); Freitag: (Vorsitzender L.-G.-R. Peter Levizhnik) Binzenz Pscheid, Dieb« stahl, (Vertheidiger Dr. Sernec;) Franz Mohr, Nothzucht (Vertheidiger Dr. Sernec. ~ Bimtcs. M Bin OS«rgrfch!chIch"»> „Vom Eis« befreit sind Strom und Mich« Durch des Frühling» holden belebenden Blick; Im Thale grünet HoffnungSglück; Ter alte Winter in feiner Schwäche Er zog stch in rauh« Berge zurück." eSocth«. Die Osterglocken läuten da» stimmungsvolle Frühlingsfest ein, Frohsinn und Freude durchzittern die Herzen. Alte Erinnerungen und neue Hoff-nungen werden laut. Die Schwalb« fliegt auf'« Neue zu ihrem Neste, im Walde ertönt der Finkenschlag und frische Triebe, Knospen und Blüthen sprechen beredt, daß der Frühling wieder erstanden sei. Von de» mannigfachen Gebräuchen, mit denen unsere Bevölkerung daS Osterfest ausschmückt, sei hier die sogenannte Speisenweihe erwähnt. Dieselbe mag vielleicht zum Theile dem altsächsischen Eultu» der Göttin Ostera entstammen, deren Fest mit dem heuligen christlichen Ostern zusammenfällt. ES wird hier zu Lande wohl kaum eine größere Wirthschaft geben, die am Oftermorgen nicht die zum Festschmause vorbereiteten Speisen zur Weihe schickt. In sehr häufig bekränzten Kopf-oder Rückenkörben werde» Schinken, Würste, Eier, Meerrettig, Brol-e und die diversen landesüblichen Butitzen nach der Kirche gebracht und sobald der Segen «flössen, stürzen die Träger in unermüd« lichem Dauerlause nach Haufe. E« herrscht nämlich unter der Landbevölkerung der Glaube, daß derjenige, welcher die geweihten Speisen zuerst »ach Hause bringe, zuerst sein Feld | bestellt haben und von Elementarunfällen verschont bleiben werde. Dieses Wettrennen mag wohl auf die Sehnsucht, wieder Fleischnahrung zu bekommen, zurückzuführen sein. Obzwar die katholischen Fasten» gefctze in letzterer Zeit bedeutend gemildert wurden. das Bett stand, ein Geräusch ... ich schleiche , leise auf den Außzehen näher, denn ich glaubte, der Krank« sei erwacht und bedürfe meiner . . . — Und da sahen Sie den Vampyr? unter-brach sie der Arzt ungeduldig. Die Frau holte tief Athem. Dann fuhr sie fort: — Ein Schatten schwebte an der Wand hin, und ich sah eine große schwarze Gestalt, die sich über das Bett de« gnädigen Herrn beugte. — Es wird wohl Ihr eigener Schatten ge-wtsen sein. — Gebe Gott, daß ich mich getäuscht hätte! Doch, wie ich die Gestalt sah, von der ich nicht wußte, wie sie hereingekommen war, denn ich hatte schon seit zwei Tagen daS Zimmer nicht verlassen, und die einzige Thüre, die in da» Zimmer führte, konnte ich von meinem Sitze am Fenster sehen ... da überlief eS mich eiskalt und eine innere Stimme sagte mir: Da» ist der Vampyr. der kommt. Deine» Herrn zu erwürgen. Ich muß wohi einen «schrei ausglstoßen haben, denn plötzlich drehte sich die Gestalt um und... — Und? Wen sahen Sie? — Ich sah nicht» mehr, ich hörte nicht» mehr. Mir war, al» fühlte ich schon die Krallen de» Unthier» an meinem Ha'.se und al» wehte sein warmer Athem mir in'» Gesicht ... die Sinne schwanden mir, ich wurde ohnmächtig. o gibt es doch immer viele cvnservative Familien am Lande, welche die vierzigtägige Fastenzeit eia» halten und von Aschermittwoche an diS zum Osterfonntag: keine Fleischspeisen genießen. Die Freude, endlich wieder lang Berbolen-S essen zu dürfen, mag urspringlich die Schritte ver Trümer beflügelt haben, bis später für diese Gepflozenheit eine Ausrede gefunden wurde. Es ist nicht uninteressant nach der Ostersrühmesse diesem Wettrennen zuzusehen. Bevor noch der Priester den Segen zu Ende gesprochen, eilen schon einige Ksrbträger zur Kirche hii aus. Der Wettlauf beginnt, in unge-stümer Haft drängn» die Uebrigen nach und nicht selten entleert sich der geweihte Inhalt der Körbe durch den Fall eines unvorsichtigen Burschen. Doch nun zu einem kleinen Ostergeschichtchen. In der Umgebung Cilli wirthschaftete auf einem größeren Bauerngute eine noch junge Witwe. Ihre Schönheit, noch mehr aber ihr Vermögen machten sie zu einer sehr gesuchten Partie. Sie schien in-deß keine Lust zu haben ihren Stand zu wechseln und fertigte die auftauchenden Freier der Reihe nach ab. Die Bewerbungen um ihre Hand mehrien sich jedoch trotzdem ungeschwächt. Namentlich zwei Freier ließen sich nicht so leicht verblüffen. Beide waren vermögend um jung. Beide überboten sich in zarten Aufmerksamkeiten und umschwärmten die Landwirthin in eisersüchtiger Ucberwzchuig. Die Witwe begegnete ihnen, da sie Rachbarn waren, nicht unfreundlich, ohne jedoch den Einen oder den Anderen merkbar zu bevorzugen. Verwandte und fremde Unterhändler, die sich redlich abmühten eine» Ehebund zu ft.flen, wurden mit der Be-merkung, daß sie vorläufig nicht ans Heiraten denke, abgewiesen. — DaS war jedoch eine kleine Unwahrheit. Ans Heiraten dachte sie wohl, aber derjenige, der ihre Seele erfüllte, wußte nichts von ihrer Neigung. E» war dies ihr (Alvßknccht, der seit Kurzem vom Militär zurückgekehrt war und seine Stelle, die er schon bei Lebzeiten des verstorbenen Gatten inne gehabt halle, wieder an-trat. Der Großknechl, welcher zwar mir tiefer Berehrung an feiner Gebieterin hing, wußte sich allcrdiugs die oft auffallende Bevorzugung nicht zu erklären. Er war sich feiner Unbedeuienheit zu sehr bewußt um thörichten Tiäumen ein r mög» lichen Neigung nachzuhängen. Die Osterfeiertage waren gekommen. Die Witwe, welche dem wiederholten Drängen ihrer Freier und andererseits auch ihrer HcrzenSqual ein Ende machen wollte, hatte nun einen Entschluß gefaßt. Sie erklärte ihren Bewerbern, daß sie dem-jenigen die Hand reichen wolle, ter zuerst i»it dem von ihr beigestellten Korbe die geweihte» Speisen auS der Frühmesse bringen werde. Der Vorschlag wurde mit Vergnügen angenommen. Am Abende vor dem Osteruge ließ sie durch den Großknechl zwei Rückenkörbe mit Eßsachen füllen. Mit trauriger Miene gab sie ihm zu ver-stehen, daß nunmehr eine Aenderung im Hauswesen Ü i_- — Und der Vampyr? — Al« ich wieder zur Besinnung kam, war es finster im Zimmer. Beim matten Scheine des Monde« sah ich, daß die Nachtlampe vom Komin heruntergeworsen war und in Stücken zerbrochen auf dem Boden lag. Ich schleppte mich zum Bett und horchte auf die Athemzuge des Herrn . . . ich rief ihn seife beim Namen ... doch ich er-hielt keine Antwort ... er war todt! — Ich erinnere mich, gehört zu haben, daß der Graf an einem Hcrzschlag gestorben ist. — Ja, so sagte» sie nachher, und sie ver-boten mir, weiter darüber zu sprechen, daß ich 1 den Vampyr gesehen hatte. Aber er war es doch. Es war auch nicht da« einzige Mal, daß er kam ... die alte Magda hat ihn auch gesehen, als sie einmal Abends in die Vampyrstube geschickt wurde, um etwas zu holen ... und auch der Josef, der Kammerdiener des seligen Grafen, ist ihm begegnet . . . — Die alte Magda ist eine furchtsame Frau, die überall Gespenster sieht, unterbrach sie der Arzt, indem er seine» Pelzrock zuzog und die Eor-ridorthüre öffnete; ihre Phantasie wird ihr etwas vorgespiegelt habt», ebenso wie »cm Joseph, der wohl wieder einmal zu tief in'S Glas geguckt hatte. Denken Sie nicht an den Vampyr, grau Hedwig, und sorgen Sie lieber dafür, daß der bevorstehe, da sie ihr Wort verpfändet hatte, dem-jenigen ihre Hant zu reiche», der morgen zuerst den Korb überbrirge. Der Großknecht wurde bei diesen Milthei» lungen seltsam berührt, wa« er bisher nur unbe« wußt ahnt, wurde zur Gewißheit. I.tzt erst fühlte er wie unendlich theuer ihm fein; Herrin fei, wie unendlich er dieselbe liebe. Er konnte scinc Regungen, die der erfreuten Witwe wohl nicht ent-gingen, kaum verbergen. Er wußte, daß die beiden nicht geliebt würden, daß jeooch die Gebieterin unter allen Umständen ihr Wert einlösen würde. Liebe und Eifersucht ließen ihn sofort einen Plan aushecken, der das Unternehme» der beiden Aufdringlichen vereiteln sollte. Er hals schweigend der Witwe die Körbe füllen und als dies geschehen verabschiedete er sich mit den vielsagenden Worten: „Die Beiden werden sich morgen z-rei anständige Körbe holen." Früh am nächsten Tage kamen die Rachborn, nahmen die Körbe und traten den Weg zur Kirche an. Der Großknccht schloß sich denselben an und postirtc in der Kirche angekommen sich hinter ihnen. Unbemerkt zog er eine Nadel aus der Tasche und heftete die Röcke der Rivale» mit mehrere» mächtigen Stichen zufammn. Der Gottesdienst war zu Ende, der Segeu ertheilt und Alles suchte den AuSgang zu gewinnen. Der Großknecht überließ di' Nebenbuhler ihrem Schicksale und eilte auf dem Feldwege nach Hanse, überzeugt die beieen Freier würde» nicht fo bald nachkommen. Eben passirle er den kleinen Rothsteg, welcher den Bach, der vor der Besitzung der Witwe »oibeira^schte, überbrückte, als er die beiden Nachbarn heraukeuche» hörte. Da war kein Augen-blick zu verlieren. Einer spontanen Eingebung folgend, hob cr dic beiden Balken, die des Sieg bildeten auf und stürzte sie in den Bach, dessen vom Schnecwaffcr noch geschwellte Fluthen dieselben fortschwemmten. Doch er täuschte sich, wenn cr ein unbesiegbares Hinderniß geschaffen zu haben glaubte. Ohne sich in ihrem Dauerlaufe stören zu lassen eilten die beiden Freier in den Bach. Da wollte e« der Zufall, daß der Eine ausglitschte und an dem Anderen eine Stütze futte, welcher jedoch e>ne List vermuthend eii-eu so Be ben Stoß ausführte, daß cr wie sein Nebenbuhler da» Gleich gewicht verloren, stürzten und den Inhalt ihrer Kördc in die schnclltummelnten Wellen schütteten. DaS gemeinsame Bad kühlte ihre Liebe und das gegenseitige Mißgeschick versöhnte die Nebenbuhler. Nachdem sie Alles was noch irgendwie rettbar aufgefi-cht hatten, traten sie g-lafsc» den Weg zur Witwe an, welche sie mit Vorwürfen über ihre Langsamkeit empfing. Als sie jedoch die Abenteuer erzählten und den Knecht al« Veranstalter derselben anklagten, da begann die schöne Wirthin so herzlich zu lachen, Krank: nicht g:stört werde. Einige Stunden Ruhe wcrdcn ihn vollkommen wieder herstellen. — O, dafür will ich sorgen. Kein Laut soll seinen Schlaf ttören. Wenn nur die Stube . . . Der Arzt eilte schon die Treppe hinab. — Gute Nacht! rief er noch herauf. Warten Sie wohl Ihre» Amte«! Kopfschüttelnd schloß die Frau die Thüre. — Ungläubig, wie sie alle sind, die ihn nicht gesehen haben, sagte sie leise vor sich hin. Sie wollen Alles besser wissen als unsereins, das doch in seinen sechzig Lebensjahren mehr gesehen hat al« sie. Nun ... die heiligt Jungfrau und der heilige Anselm mögen unseren Herrn behüten, daß es ihm nicht ergehe wie seinem Onkel . . . dem Gott dic ewige Ruhe schenken möge! setzte sie, sich bekreuzend, hinzu. Dann kehrte sie in da« Krankenzimmer zurück. II. Graf Roman Kowalski war ein ungemein kräftiger, vollblütiger Mann. Er hatte in feinen jüngeren Jahren Alles Genossen, wa« das Leben einem jungen Mann zu bieten vermag, der rinab-hängig und Besitzer eine» nach Millionen zählen-den Vermögen« ist. (Fortsetzung folgt.) daß ihr Sie Thränen in die Aigen kamen und die Nachbarn Über die Taktlosigkeit verletzt sich entfernten. Der Großkiecht aber, der Z uge ve« Lachen« acweftn. wurde durch dasselbe so «mu* thigt, daß er all« Bedenken überwand und seinem Gefühle freien Lauf ließ. Ja den leuchtenden Augen der schmucken Ge-bieterin las er nun deutlich, daß er wietergeliebt werde und überglücklich zog er die sanft Sträu-bende an sein Herz. Drei Wochen nach Ostern ward Hochzeit gemacht und eine Musterwirthschast zeugt »och heute von dem Glücke, welche« die beiden Osterkörbe eingeleitet hatten. Lnudwittschast, Handel, Industrie. (Ttcirische Montanwerke.) Rack dem vom Budgetausschusse genehmigten Voranschlagt für das Jahr 1880 trfchtinen die ärarischen Montanweike mit folgenden Erforderniß- und BcdeckungS'Summen: 1.) Die Eeotralleituug in Wien — Erforderniß: 65.000 fl. — Bedeckung: 48.600 fl. 2. Bergdireclion Pribram — Erfor-deruiß 2,348.900 fl. — für Neubauten und Productivc Anlagen: 108.200 fl. — Bedeckung: 3,282.090 fl. 3. Bergdircction Idiia — Erforderniß : 548.900 fl. — für Neubauten 81.700 fl. — Bedeckung: 821.400 fl. 4.) Bergverwa ltuvg Kirchbüchel — Erforderniß: 95.000 fl. — Bedeckung: 151.000 p. 5. Hütle»v«rwallung Brixleg Erforderniß : 249.500 fl. — Bedeckung : 323.900(1. 6.) Hüttcnverwaltuirg Cilli — Erforderniß: 71.30) fl. — Bedeckung: 94.350 fl. — für dcn Bau und Bctricb des 2. Siemensofens 50.000 fl. — Bedeckung: 25.000 fl. 7. Prov. Bergdireclion Brix — Ersorderniß 140.500 fl. — für Realitäten-Ankauf 27 000 fl. Bedeckung: 140.000 st. 8.) Uebrige Montanwerke — Erforderniß: 614.900 fl. — Neubauten 36.000 fl. Bedeckung: 358.400 fl. «Wiener Frucht- und MeblbSrse vom 27. März.! (Lriq. Telg.) Man notirte per I40»ilo gramm: Weizen Banaler von fl. 14.2V—IS.---. Thech von st. 14 05—15.20, Theiß schweren von fl.--- —,—, Slovakiicher von st. 14.10—-14.04. Mo. schw. von st. >3.10—14.10. Marchselder von st. 14.--l4.60,Qala> chischrr von st —,---, llsanee pro Frühjahr von st---1145. Roggen Nyirer- und Ptslerdoden von fl. 10.80—11.10, Tlorxckisch-r von st. 11.--11.30 Anderer unqariicher von st.10.80—.11.—.Oesterreichi>ch.»r von fl. 10.80—11.15 Gerste Slovalische von st. S.-- 10.50, Oberunqarische von fl..---> —, Oe'tereichiicher von fl. 8.75.—0.50, Futtergerste von st. 7.--8.— Mais Banaler oder Theik oon st. —.--, Iniei» nationaler von st. 8.50—8.60, Cinquanlrn von st. 9.25 —9.40, aus Lieferung pro Frühjahr von fl. — —.—. Haser ungarischer Mercairit von st. 'f .95 8.50, dto. gereulert von R. 8.10—8.35, Böhmischer oder Mährischer von fl. 7.S '.—3.—, Uiarice pro Frühjahr von fl. 8.10.—8.15 Rep» Rübser Juli-August von fl. 12.75—13.—, Kohl Augu'l-September von fl. 13.— —13.50. Hütsenfrüchle: Haid«torn von fl. 8.--8.75 Linsen von fl. 20.— 30.— Srbsen von fl. 0.--.15 Bohnen von st. 10--.12—. 9i ü b « ö I: Rastinirt prompt von fl. 33.!>0—33.75. Pro Jänner. April von fl —,--.—. Pro September, December von fl. 3t;75—35 25. S piritu 6: Roher prompt von fl. 37.25 —37.75. Jänner, April von fl. —.----.— • Mai. August von fl. —.--Wei»enmehl per 100 Kilogramm: Nummero 0 von fl. 24 25—25.—. Nummero l von st. 23.--24.-, Nummer» 2 von st. 21.50—22.50, Nummero 3 von fl. 19.50—20.50. Roggenmehl pr. 100 Kilogramm: Nummero 1 von st. 19.--20.-- Nummero 2 von fL 17.---17.50 Homse der Wiener Aörle vom 27. März 1880. Gvldr eilte...........88.30 Einheitliche Staatsschuld in Noten . . 73.— n „in Silber . 73.55 1860er Staa'.S Anlehenslvse .... 129.30 Bankactien........... 840.— Creditactien . .......... 296 60 London............118.85 Rapolevnd'or.......... 9.48*/» k. k. Münzducaten........ 5.59 100 Reichsmark.........58.45 Mit 1. April 1880 beginnt ein neues Abonnement auf die wöchentlich zweimal erscheinende „Kitlier Zeitung". Der Abonn mcnl5preiS betragt: Für (Fifli mit Zustellung ins Hau»: MonatUÄ fl. —.55 Vierteljährig „ 1.60 Halbjährig „ 3.— Han;jähri,i » 6.— Mit Poftverscndung (Inland): Bicrteljührig fl. I.tiv Halbjährig „ 3.20 Ganzjährig „ 6.4t > Jene P. T. Ai'0lin Monat Zebruar 18S0 Cilli 7" lk 8» Taffer p. ii. 9h NeuhauS 7k 2» !»" Luftdruck bei 0* in Millimetern: Monatrnitlei . . 74191 741-32 — Wlflfimunt (am 1.) 754 9 7:71 — Minimum (am 27.) 731-8 7344 — Temperatur nach Cel- j sin«: Monatmittel . . —im —0""62 —1°'40 Mar lain 2?.)*) . +13"0 +12*-6 4-8#-0 Min. (amü. 7.) 16.)») —20*-5 —I7J5 —15*-0 Kunstdruck in Milli- metern, Mittel. . 43 4 0 — Feuchtigkeit in Per- centen. Mittel . . 8S-4 864 — geringfte(amI8.)(l<).) 40 49 — Niederschlag in Mil- limetern, Summe 769 74-2 700 größter binnen 24 Sinnt*« (am (ü) (r«. mit: Mehbaren Nieder- schlügen .... 10 8 7 Rebeln..... 18 10 5 Frost...... 20 19 18 Stürmen .... 0 1 0 gewittern .... 0 0 0 *) In CiUi u. Tüffer nach dem Max-Min. Tl>er-morneler. in Neubau« nach der unmitlelbarenBeobecht mg. Berichtigung. Im Januar n>ar i» N>ub>,us das Mcnatmittel der Temperatur — 5,°82, das Aiari-«rara der Temperatur Ankunft und i\Dsstbi*t der Hisen-öabnzüge in Gilli. Richtung W i e n - T r i e st : Ankunft Absahrt Joftjuö.....................11.20 11.34 Miita. ennschter Zug.............. 5.22 6,3:1 Äbde. Beschleunigter Postzug.........11.59 12-04 NchtS. Schnellzug................... 3-57 3.59 Jicht«. Richtung Triest - Wicn: Beschleunigter Postzug ........ 6,29 6.37 Früh. Gemischter Zug .............8.65 9.03 Vorm. toi'zug...................4 31 4.3i< Nchm. chneUzug..................12.15 12.18 sichts. l'ocalzug Cilli-Laibach: Sbf v. Cilli 5.30 Früh. Anlsl. v. Laibach 10.32 Nach». Soeben Stücke spidtnd; mit oder ohne Expression, Mandoline, Trommel. Glocken, Castagnetten, Himmelstimmen, Harsenspiel :c. Spieldosen 2 bis li! Gtücff spielend: jerner Necessaire». Eigarrenstünder, schweizerhäuechen. Pbotografte-albumS, Schreibzeug«. Handschudkasteii. Brief-beichwerer, Blnmenväsen. Cigarren EluiS, Tabaks-doien. Ärdeiiötische, Flaschen. Biergläser. Portemonnaies Etüble -c alles mit Musik. Stets das Neueste empfiehlt I. H. Heller. Äern. 'JW Nur direkter Bezug garantirt Aechtheit: fremdes Fabrikat ist jedes Werk, das nicht meinen Namen trägt. Fabrik im eigenen Hause. -o.mumI »quil tuijn-MMfti JimünnC "ttun]uqii»g anS »111191$ (f]f ii.rty: ß>>> xjquüaojg moa ujjimi -I»d? uo.i irnjnuK »xj »tun iuhiuioj ejuoig Ooü'Or. »oa Jlhiii»® wi »in® u>',jugPj un ooi Darlehen auf Hypotheken gegen pupilarmässigö Sicherstellung und auf Faustpfänder gibt die Sparcasse der Stadtgemeinde Cilli. „ i Trifailer Steinbrücker \ Portland - Cement Perlmooser 1 Roman - Cement Eisenbahnschienen zu Bauzwecken i»i D. Rakusch, Eisenhandlung Cilli, .stell» tute ViHtssainS - »i e/fii nch ei fit. 9__. » I™' ■ «#**«#»« | ItStllGIllSCll« |******************* ~ ~ x—........... »»»»»»«»»»»»»»»»»»«»»» Unterrichts Briefe »»»»««»«»»»»»«»»»»»»».-' I *"P 11 ooicnli * *♦*##**###•*##♦***»***< ? im_ t . 1 **XiuSSlSCll.** r« . i lialieniseli. *s»»»»-»-»»»»»»»»»»? ZpaniseQ. l'ii i das - S 1 u (1 i n in i Selbst bfkrbtUet von Prof. Iwan Wasjemonoff. Prof. Giamb. Buona Ventura, Prof. Gil Znnarates, Dr. Theophil Helmhorst und Dr. Albert Schmidt. Die russlaohen Unterricht» - 15riefe sind conipletf in 2 t.'ornen ä 18 Briefr-. Preis d- I ,r-iten lJriefes: .">n Pf.; all»T fulgond<-n: 1 Mk. — L>io ltallouiciclioti (3. verheerte Auflage) un 1 dic M|>iiiiiM<-li4-ii Unterricht»-Uriefe sind complott in 2 Curs.u a 20 Brief.', Preis eines Briefes: 60 Pfennige. — Oomplete Exemplare der italienischen l'nterricht»-Briefe (soweit noch der gering Vorrutii reicht) sammt 2 Enveloppen: 24 Mk. Leipzig. Verlag des Hausfreundes. Rechnungs-Abschluss der Sparcasse der Stadtgemeinde Cilli am Schlüsse des 15. Geschäftsjahres 1879. 1 vn I! a li - C o II o. Pamhu An Cassu-Colito. Vorrath an Barern pro 31. December 1879................ An Effecten-Conto. Effectenvorrath nach Coursbereclmung vom 31. December 1S79 ....... An Einlagen-('out». Interessenten-EinlAgsbuch der Grazer Geineindc-Sparcasse.......... „ , unserer Anstalt................ Aii Realdarlehens-Conto. Mit Schlau des Jahre« 1878 verblieben Durlehen aas Realitäten...... Im Jahre 1879 wurden zugeiält an................... Zusammen . . . Im Jahre 1879 wurden rückbezalt..............fl. 52051.4-1 am Realitäten-Conto Übertritten................. 12700,— laut Verlust- und Oewinn-Conto verloren...........,^25t^4j^ Verbleiben mit Schluss de» Jahres 1879 elo^irt bei............ An Wechsel-Conto. Porteseuillestand mit Schinns dc* Jahres 1878.............. Im Jahre 1879 wurden escomptirt ......... sPartJ fl. in 40000 Znsammen und eingelöst von ............... Portefeuillestand mit SchlttM des Jahres 1879 . . . An PfKndrrbelelmungs-Con Mit Schluss des Jahres 1878 verblieben Darlehen auf Im Jahre 1879 wurden zugezält au..... (ander , Zusammen ndenen Realitäten Mit Schluss des Jahre» und rückbezalt, durunter per Haldi von .... verbleiben mit Schluss des Jahres 1879 elo^irt hei '• An Realitiiten-Conto. Bewertung der im Ezecutionswege von der Sparcasse An Realdarleliens-Zinsen-Conl Mit Schluss des Jahre« 1879 verbliebene Zinsenrücks! An Weclisel-Zinsen-Conto. Mit Schluss des Jahres 1879 verbliebene Zinsenrückstände protestirter Wechsel An Pfanderbelehnnngs-Zinsen-Conto. ihres 1879 verbliebene Zinsenrückstände......... An Effeeten-Zinsen-Conto. Mit Schluss des Jahres 1879 an den Effecten hastende Zinsen....... An Mobilien-Conto. Bewertung der Mobilien nach Abschreibung der 5°/«igen Abnützung..... An Vadien-Conto. Ausständige Vadien mit Schluss des Jahres 1879, deponirti An Protcstspesen-Conto. Ausständige Protcstspesen-Vorschüsse mit Schluss des An Execntlonskosten-Conto. Ausständige Ezecutionskosten-Vorschüsse mit Schluss des Jahres 1879 An Verkaufs-Drucksorten-Conto. 4 . Vorrath an Zinsentalungsbücheln 753 Stack a 8 kr. ..... . 5.'S2 19 1000 19 1041834 40150 1025 28 1081984 65007 99/;! lQHi!t>7 280 839 ; 133174 310710 1119 88« 23.1 443^8, 340671 97212 96 73 169 74 95 31208 21296 525", 25227 27277 t ftr c ,k erstandene Realitäten res 1879 1 - 89 89 87 34295 213079 40532 TkT 07'/, 85 19 «2 1016977 47 02 49 76 73 97212 73 02 27277 39731 5K979 2068 996 4118 544 0432 80 377 00 Activa Bilanz-Conto 85 29 73 75 31 42 80 70 24 Per Interessenten-Conto. Mit Schluss des Jahres 1878 verbliebene Interessenten-Einlagen...... . Im Jahre 1879 wurden eingelegt, darunter neue Einlagen voll........ An 5'/0igen Interessen wurden Zugeschrieben: Ende Juni 1879 ................fl. 31737.96 Ende December 1879 ................ 33324.60 fl. 1401412 557532 65002 f 50 | kr. li ] ) 36«/J 13 fl. ! kr. Zusammen . . . Dagegen wurden pro 1879 Interessenten-Einlagen behoben, darunter per Saldi von Stand der Interessenten-Einlagen Ende December 1879 . . Per Passiv Zinsen-Conto. Vorhinein für das Jahr 1880 empfangene Zinsen von Aetiv-Capitalien u. z.: von Realdarleben...................... „ escomptirten Wechseln ................. „ Darlehen auf Pfänder.................. Znsammen . . . Per Special-Reserve für eventuelle Verluste. Stand am 31. December 1878 ...................... Reinerträgniss der Sparcassegobahruiig pro 1879 .............. Stand des Special-Reserve-Fondes für event. Verloste am 31. Der. 1879 , 6s22! 1091 2024007 508512 öTSlI1515495 4945 525 113 05'/, 04 1515195 27 | 62 5583 «9 11047 12237 23285 1544364 Ö1%I den Hanpt-Hoserv e-Fondes. 42 0!» tr 65S3 232w5 89 11 1544304 olr/, PüNNiva An Effecten-Conto. Effecten-Vorratli nach Coursbcreehuung Tom 31. December 1879 ...... An Einlagen-Conto. Interessenten-Einlagebnch der Grazer Gemeinde-Sparcasse.......... „ „ unserer Anstalt................ An Gasanstalt-Conto. Ankaufs-Preis, Anlage u. Betriebscapital der dem Reservefonds gehörigen Gasanstalt An Stadtgemeinde Cilli. Darlehen an die Stadtgemeinde Cilli zur Erbauung eines neuen Friedhofes ge- S'ben in Folge Aitsschuss-Sitzungs-Besenluss der Sparcasse und mit eoehmigung der hohen k. k. Statthaltern .......... . An Effecten Zinsen-Conto. Mit Schluss de» Jahre» 1879 an den Effecten hastende Zinsen . ...... --CILLI, den 31. December 1879. T 10257 7589 kr. 02'/. 91 fl. 8W7-I 17840 46000 9500 878 kr. 50 93'/, 26 Per llanpt-Reserve-Fond-Conto. Am Schluss« des Jahres 1879 betrug das eigenthümliche Vermögen des Haupt Reserve-Fondes Reinertrftgniss dieses Fondes pro 1879 .................., Vermögen des Raupt Reserve Fondes mit Ende December 1879 Rc 163299 >«'/,' Die Direktion: Anton Schuh. Dr. Carl Hlgeraperger. Anton Wretachko. Max BtepUchnegg. Frans Bahr. Franz Zangger. Anton Farjen. Johann Kreltiberger. Carl Tr&an. Die vollkommene Uebereinstimmung der vorstehenden Bilanz mit den Büchern und Belegen der Cillier Spaicasse bestätiget! die Reebnuogs-Reris«Li2M |«»'/J Wein-Manipulation wird praktisch gelehrt durch das neu erschienene Re-ceptbuch. enthaltend: Anleitung rur Veredlung saurer, gehaltloser Naturweme, Erzeugung von Weinen ohne Truhen i Weine au* Gelftger (aus 100 Liter IOOÖ Liter) mit Znsatz von Tollkommen gesunden Stoffen iu billigem Haustrunk nnd feinen Bouteillenvreii.en, ferner Erzeugung von »ehr gutem Obstmost, Weinessig, F.ssig-spiit, Branntweinen, ltum. Liqneuren, Fruchtaä ten, Presshefe, Parfüms, M. diciiiiil - Spiiituo&en, Balsamen, Seifen und Ober 1000 Handelsartikel, welche mehr al« 100% tiewinn bringen. Preis 3 fl. Bestellungen gegen br.ar oder Postnsehnahme sind zu richten an Marie Hrdlicka, k. k. priv. Jnhaherin, Wien, Wleden Hauptstrasse Nr. 36. I. Stock. 105—12 Sannthaler Käse hei Matic & Plicker in Cilli. 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Der ergebenst Gefertigte macht hiermit die Anzeige, dass in seinein Gasthanse xur Stadt Teplitz vorzüglich gute neu angekommene Gonobizer Weine pr. Liter 20 kr. zum Aussch&nke gelangen. Hochachtungsvoll tifnt'a 0,rnu-sffi. Gastgeber. II werden nach den modernsten Wiener und Pariser Modellen billigst und schnellstens geputzt und oio-dernisirt bei 101 Ü Alexander Metz, Cilli. Anfertigung aller Gattungen Druck-Arbeiten in neuer Geschmacksrichtung.^ Tiiit*Karten Ton fl. — 80 bis fl. 150 und höher. Drucksorten für Gemeinde-Aemter, Pfarren, Nota] e, Advokaten, Haus- und Gasthofbesitzer etc. "Abo«»an4ar{til«i._ 24 5>uppsemmtc, 500 $chnitt»n(lcr, _ '24 Nummern mit gtiiterfaflinui._ '24 •gSelfflitcn. 12 cosorirle «iilodenvitder. Sestellnngen auf diese beliebte und weltuerbreitete Modenzeitung nehmen alle Such-Handlungen und Postämter jederzeit entqegen. i a n c o - IX o li £»• r o i h e) mit e nom Actien-Capitale von ' < > i ' i > < 8 Millionen Giiltlcn in Gold, gleich *20 Millionen Francs auf welche 4 Millionen Gulden in Gold gleich 10 Millionen Francs haar eingezahlt und theil» ist vom Staate gara.ntirten Prioritäts-Obligationen sowie in anderen iSecuritUten, theilweise auch bei de» ersten Geld-Instituten des Landes gegen kurze Kündigung placirt sind, hat ihre Thätigkeit in der ganzen üsterr.-ung. Monarchie bereits begonnen und schliesst Veraiclierungen 5. gegen Transportschäden, verursacht zu Land u. zu Wasser, (i. auf Valoren, d. i. Sendungen von Werth-Papieren aller Art, Baargeld etc. per Post zu Laud und zu Wasser, 7. auf das Leben des Menschen, auf Capitalien mit und ohne anticipativer Zahlung der versicherten Summe, Renten und Pensionen, zahlbar nach dem Tode oder bei Lebzeiten des Versicherten, sowie bei Ausstattungen. 1. gegen Feuer-, Blitz-, Danipt- und Gas-Explosiens-Schaden. 2. gegen Cböinage, d. i. Schäden durch Arbeitseinstellung oder Entgang des Einkommens in Folge eines stattgehabten Brandes oder einer Explosion, 3. gegen Hagelschäden, 4. , Bruch von Spiegelglas, Das bedeutende Actien-Capital der Gesellschaft gewährt den Versicherten vollständige Garantie für die von ihr übernommenen Verbindlichkeiten. Die Gesellschaft wird durch streng rechtliches Gebühren, sowie durch prompte und coulaiite Abwickelung* und Ausbezahluiigs der vorkommenden Schäden das Veitrauen des P. T. Publikums in vollem Masse zu rechttertigen bestrebt »sein, und den Versicherung Suchenden «llle Jene IScSsfinstifisUllgCIl einräumen^ welche mit den l rin-cipien einer auf solider Basis operirenden Gesellschaft vereinbart sind. Versicherungs-Anträge werden entgegengenommen und alle gewünschten Aufklärungen ertheilt sowohl bei der gefertigten General-Agentschaft als auch bei den Haupt-Agentschaften in der ro/ins und bei den Speeial-Agenturen in allen grösseren Orten des Landes. GKAZ, am 15. Februar 1830. Die General - Agentschaft für Steiermark, Kärnten nnd Krain in f.'rnj, Yr. «. i ,» »» »» «» »» »» «» «» ■ ■ »■ m" m »" m1 m m m m in Ein möblirtes Zimmer g «MCttfeitig, mit eigenem Eingänge, ist nogleich zu beziehen iiu Ga*thof.? ..zum schwarzen Adler44. o c. Der Oesterreichsch-Ungarische Alüller Monatsschrift zur Verbreitung nützlicher Aennt-nisse im!NühIcnwesen und r>er-wandten Geschäftszweigen, preis pro Jahr 3 fl. Jeder Müller sollte das Vlatt halten und wird dasselbe jeden, Müller, der seine Adresse einschickt. Z Monat« lang gratis nnd fra«eo per Post zu-gesendet. Man adresflre: Htto Maaß h»»mi»zed»r 0« ®firtr < BttgaHf 4|ra Dlltfl» Wien, rvatlfischgaff« \0._ ^I» Oesterreich Ungatn. Deutschland. Frankreich,! England, Rumänien. Spanien, Holland urt>| Portugal ist geschlitzt J j Wilhelm's antiarihritischer antirbcnmatischrr Blutreinigungs - Thee lblutreinigend gegen Widii und Rhenmatismns» ist als \W intrr-C u r als das eilige und sicher wirkende Vl»t« reiiligungsmittel anerkannt. fv° A,°V «Hirt. SMitnn,, SU«T I«f«. 's"11""- Durch Allcrl, Er. I.t. RajkftU Pa-lest grzr» i^äl» Miu Xi| gcfld JUitn. l?. i 1110. Dieser Zhee reinigt den ganzen Or>rnnismus: wie lein andere«, Mittel, durchsucht er ' ie Theile des ganzen Körper« und entsernt durch innerlichen Ge-brauch alle unreine» abgelagerten Kraukheitsstoffe au» demselben: auch ist dic Wirkung eine sicher an-dauernde. Grundlicht Heilt »z von Gicht, Rheumatismus, k Kindersüßen und veralteten hartnäckigen Uebeln, stet» t eiternden Wunden, sowie allen Geschlechts- und Haut-► auöschlaas-Kraniheiten, Wimmert» am Körper oder \ im Gesichte, Flechten, syphilitischen Geschwüren Besonders ftiiitiligkii Erfolg zeigte dieser Tbee bei Anschoppungen der Leber »,u SWilj, sowie bei Hämorrhoidal Zuständen. Gelbsucht, heftigen Nerven-, Muskel' und Gelenkschmerzen, dann Magendrücken. Windb«schwerde», Unterleibs Verstopfung. Harnbeschwerden, Pollutionen. Mannesschwäche. Fluß bei Frauen nnd so weiter. Leide«, wie SkrophelkraMeiten. Trüsenge-schwulst werden schnell und gründlich geheilt durch anhaltendes Zheetrinken, da derselbe ein mildes SolvenS (auslösendes) und nrintreibende» Mittel ist Allein rollt erzeugt von Franz Wilhelm, Apotheker iu Nennkirchen 25, Brust- und Lilnkcnkraulhcitcu welcher Art dieselben auch sein mögen, werden mit-telst deS nach ärztlicher Borschrist bereiteten in Oesterreich-Ungarn. Deutschland. Frankreich, England, Spanien. Rumänien, Holland und Pottugal geschütz'en Vif fit «>f m'« Schneebergs Kräuter-Allop von Franz Wilhelm, Apotheker i» Nennkirchen, am sichersten beseitigt. Dieser Saft hat sich aus eine auberordentlich günstige Weise gegen HalS- nnd Brust-schmerzrn, türivvc, Heiserkeit, Hiilien und schimpfen bewährt. Viele Abnehmer bestätigen, nur diesem Saft hätten sie angenehmen Schlas zu verdanken. Vorzüglich bemerkenswert!» ist dieser Sast als Präservativ bei Nebel» und rauher Witterung. Zu Folge seines äußerst angenehmen (Geschmackes ist er mindern nützlich, ein Bedürsnih aber lungen-kranken Menschen Sängern und Rednern gegen um florle Stimmen oder gar Heiserkeit «in nothwendiges Mittel. EXT" Diejenigen P- T. Käufer, welche den seil dem Jahre 1855 von mir erzeugten vorzüglichen Schneebergs K.äule -Allop echt zu erhalten wünschen, belieben stets ausdrücklich Wilhelm's Schneebergs Kräuter-Allop zu verlangen. 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