^ 232. DmmeMss am 9. tlklouer lM Vl« „Vaibache« Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, täglich, nnd lostet sammt den Veilagen im Comptoir ganzjäljrig 11 si., halb-jthrig 5 fl. 50 lr., mit Hrruzvand im Comptoir ganzj. 12 st., halbj. 6 fl. Für die Znstcllnng in'« Haus sind halbj. 50 lr. mcl,r zu entrichten. Mit der Post portofrei ganfj., untn Kreuzband nnd ge-drlickler Mrrsse'i5 sl., hnlbj. 7 fl. b0 lr. Hnstrlisnsgebiiyr ______,__________ _______^^_________________ Amtlicher Theil. 35s. k. k. Avostolisehc Majestät haben mit der Allerhöchsten Entschließung l'l'in 30. S ptembcr d. I. dcu Vize>Erzoech>n>t nnd griechisch kaiholischeil Pfarrer in Zaricsov, Basil Medvec;ky, zni» Tillilar > Don>-herrn a» dein Miink,>cser griechisch'latholifthcu Dom lapitel zu ernennen geruht. Nichtamtlicher Theil. Laibach, 8. Oktober. Es tauchten kürzlich offiziös genannte Stimmen ng bezüglich der inneren Angelegenheiten in Aufsicht stell ten. Bis jeyt !>at sich dic N'achricht nicht bestäligt Man hält den Zeitpiliilt noch nicht für gekommen, um den Wirrcn mit Erfolg cin Elü^c machen zn köu neu. Nicht, daß Mongol an Vertraueil in dic eigene .?lraft es verhindere^ cs sind dir Umstände noch niäü darnach angethan - dic Zeit bat dcn Prozeß des Stim° mungswechsels noch nicht vollbracht, und dos Mini» strriiim isl zn vorsichtig, einen erfolglosen Schritt zli llmn, ^ange inde!5 wird cs nickt mebr wäbrcn. die Zustände in dcn opp^sitioiil-lisl» Läxorrn ncblnc» cinc solsl'c Gs!t. Tie offciillichc Sichlil'sit ii'l in Ungarn so qcl'ährdsl. daß inir ein dnrchgveifendec Handeln )!l'l'ilfc sä'asftn kann, Dle slrl'cnl'ilrgischc ^ragc ist zweifelsohne dnrch das Zusammentreten der Mnni;!palan^schnsse zu cinem Xl'ftlmüte gelangt nnc'sö drängt sich r'ou selosl die Frage n„f/ a'ao nnn gesel'll'en st'lle. nachdem sich die au dic Konillat?auo!li!nsse gefniipfien Hoffnnngen nicht en'nllt l'.ü'ln. Dein ^evnehmell nach, schreibt man dem „P. 5'l." von Wien, betrachtet die siel'enl'nrgische Hosfa»,;Iei den versuch der ^onsliluirung der Komi, talsan^schüssc als nicht al'solut gescheuert' sie glaubt mclmehr iminerl'iu einen Vodeu geronnen, auf >vel> chcm dcr Vcrsuä! einer Verständigung fortgesepl wer' den lönne. Ueber die nachsten Maßnalunen dürfte noch lein Beschluß gefaüt sein. aber a!ö wabrscheinüll' wird mir bezeichnet. da5 man di>' aufgelösten oder noch cmfznlö'senden .^omital^au<>schnsse ueu koustitliiren lind zu diesem Ende neue Wahlen veranlassen wird' mit dcn bloü vertagten wird zu einer späteren Zeit der Versuch erneuert werden. Zwei Momcntc glaube ich beson?erö hervorbeben ;u sollen, Eö ist wa!.n> scheiulill'. daß der Ausfall der Wahleil zu deu Ko--milat^au^schüsftii uicht oline Einftii^ auf die Wayl M'dnung für den siebenbürgischen Landtag bleiben wird; diesc Wablordnung wäre vielleicht lange sebon vollendet und pnbüzirt, wenn m<>n nicht daö Anftre-ten der neu gewäbltcu ^omitalöauoschüsse liätlc ab' warlen wollen. Mit Vezng auf deu Landtag war da^ (5)iublrufell der lepleren jedenfalls ein Vorspiel, dessen Ausgang nicht ohile Nüclwirlling alif die Handlung deö Drama's selbst bleiben wird. Ich glaube also eine Modisi;irnng der vorbereiteten Wahlordnung für den Landtag als wabrscheinlicl' annehmen zn kön-ucn. Aber auch auf die Zeit der Einberufung des Landtages wird das stockend Munizipaüeben Euiftn^ haben, denn Wablen znm ^'aildlag setzen einen geregelten Vcrwaltungöorganiömns uorall^. Dieser balle eben aus der Tbätigkcit dcr Munizipalauoschüsse sich eillwickeln sollen. Durch dic vorläufig negirend,e Hai» tung derselben wird auch die Entwicklung des Ver» waltungsorganislnus sich verzögern lind die Wablen zum Landtage werden erst für einen späteren Zeit-rnnlt anberaumt werden können. Das ist nach deu wir zugehenden Informationen das Wesentliche der Anschanungen, welche hier in Vczug auf die siebcn- l'ürgischen Angclcgenl'cilcn an untcrrichleter Stelle gehegt werden. Garibaldi leioet ncben seinen Schnpwnnden anä' noch an der Adreüsneht. (5r hat ailj^cr der Adresse an die Englänocr alich eine dergleichen an das Volt >.'on Stockholm erlassen. Er sagt darin: ..Im Na ine» nieincr Vlitgenossen danle ich Dir, edler, eiiur oer schönsten Släminc Enropa's, -— Vereinigen wir uns Mc. um das große Wort der ^icbc und dcr Eintracht anöznsprechen uild cs gellend zu machen. Das Schwert ist ein Verbrechen wie dic Todesstrafe ein Mißbranch, wic dic Eroberung cinc Schmach isl. — Schaffen wir die Früchte des Bodens, auf dem wir geboren, um sic mit Anderen auözutauschcn; machen wir »nis dem Kriege einen Anachroni>mn5 nnd ans der Arbeit cinr Hymne an dcn Ewigen. — Wenn die Glocken und die Geschüttt produktioc Ma< ftbinen geworden sein werden, dann wird der Despo» li^mns enln.'affnet in den Schalten zurücktreten. ai,5 dein er zur Verachluüg der Menschen hervorgegangen, und das Morgenroth des Glückes wird den Horizon! färben, um über dem ganzen Erdkreise zu strahlen." Er scheint wirklich uom Fieber stark geplagt zu werden. Die Baukakte. Das Uel'clcinkoüniiell 5cs Slaateö mit der Vank, wic cs l>cl ^iu^uz.nl^schii^ c>co 'Aliarordlislfich^llfl'? cillwc'rfl-ii >üic> ocr Vlll^'lrrfl^llrr Prl'si'ssm' Dl'. Hcrl'sl redigirl hat, liegt heutc vor. Eo lalue^t: l. Gesen in Betreff der Abschließnug eine^ Ue° bereinkomnlens mit dcr österreichischen Nationalbaul. Gillig für das ganzc Nrich. Art. l. Der Fmanzminister wird ermächtigt, mil der österreichischen Nalionalbank das beifolgende Ueber einkommen über dic Vcrläugcrm'.g ihrcs Privillgiunivv nbcr ncllc Statuten und ci» nclie^ ?teglcmcul der-selben, endlich über die Ncgelimg des Schuldverhäll> nisses zwischcil dem Staate und der Äank abzuschließen. Art, ll. Wcnn dieses Uebereinkommen abgeschlossen wird. so treten mit dcnt Tage dcr Kuudmachuug der sillerböchstcn Gencbmigllng dsclselben die neuen Statuten nno das ncue Regleuient in Wirlsainleit. vorbehallüch jener Anonahmcn, welchc in dem Ueber-einfoininrn ausdrücklich festgescyt sind. l! Usbereinlommen zwischen dcr Slaalsvcrw^.l tung lilld der Bank. § 1. Es stndet cin^ Regelling des Schlildoer« hälluisses zwischen den: Staaie lino oer Vanl Statt, welches sich auf dic iu dcn Vüchcrn dcr Vanl a»> :i<). Scnlplember 1K62, wic i'achfolgt bezifferten Po> sten bezieht: :>) die fuudirlc Staatsschuld au6 der Einlösung oeö Wiener« Währung Papiergeldes im Rest. bccrage von.......A7.(»4l)..'i()4 . l)4 ft l») dic durch die Staatsgü» ter bedeckte Sclmld im Nestbe« trage von ...-.-- 87,79^!)^^ <),° ^ <:) die Vorschüsse »ins das mit allerböchster Verordnung vom 20. April I«6!1 verfügte Aule« heu im Restbetrags vou . . . «7.,"00,l)00.— « 'n Silber auf die :^ Millionen Pfd. St. der im Iabrc l«°>!) in London cmitlirlcu Anlcilic ..... 2N,«>l)0 tx,l>. — „ zusammen 2:l2,!)54 ^!N!, 9^-' ft §, 2. Der Nest der aus der Einlösuug des! Wilner-Währnng-PlN'll'rgeldes herrührenden Schnlo! dcs Staates an dic Vank <>) wird, uont Tagc dcs auf verfassungemäßigein Wege bestätigten Ueberein» kommcus an gerechnet, mil zwei Perzent verzinst und ^ in vier gleichen Iahresraleu, deren erste mit Enoc Dezember l8li-!, ^ic Iet)tc aber mit Endc Dczcmder I86li fällig ist, an die Vank znrück.^czablt. §, ^. Dic dem Staate von der Bank im Iabrc !8U!) mit zwanzig Millionen Gulden in Silber gclci-steten unverzinslichen Vorschüsse ( sche P!äl)c, zlir Sill'crparität bereclmet, in zwti gleichen ebenfalls unvcrz'Uslieben i)l'atcn znrück, dcrtl» erstc mit Endc Dezember l8li.'i uud die zweite mit Ende Dezember 18UU fällig ist. Das Pfandrecht dcr Vanl auf die ihr zur Ve-deckuug dieser Schlild übergebcnen 3 Mill Pfd. St. wird bis zur Rückzahlung derselben anfrecht erhalten, jedoch wird nach Mastgabc der geleisteten Zahlungen dcr entsprechende Theil der Obligationen vom Pfande frei und dcr Staatsverwaltung znrückgestelll. §, 4. Von der mit l'eutigcm Tage bestehenden Gcsammtfordcrnng dcr V>ink an dcn Staat wir» cin Betrag von 80 Millionen Gulden österr. Währung ausgesä^edcn, und dem Staaic von der Vank alo eiil Darleihen überlasseil, welches bis zur Wieder, aufnähme dcr Einlösung über Noten unverzinslich ist. >^on da all abcr zu zwei Pcrzcnt vcrzii'st wivd. Für dieses Darlehen wird der Vank einc am lchten Dezeinber ltt76. ,venn abcr dcr im Schluß-jabic ß. 14 vorgesebcnc Fall ciulritt, a>n leyten Dc» zcilil'c, ,^8?7 zal'll'arc Schillooerschleibung ndergebsn. deren For« zwischen dcm Finaiizlninister uni' dcr Bank vereinbart werdcn wird. §. 8. Dic in Folge der Vclsinbaruug. welche a,.f Grund des Gesepcs vom 8. Inni lftU2 zwiichcn der Finanzverwaltung und der Nationalbank ftatl^c-iundrn hat. rcaliNnen 8.^ Millionen von dc>» l'ci dcr Nationalbank befindlichen !2:l Millionen Obligalio« neu des Anlebens vom Jahre lktw werdeu verwr>l< 5el: Mit .';<) Millioncu des Erlöses,zu Staats^wecksn. dcr Nest des Erlöses zu Rückzahlungen an die Bank von dcr Schuld von 99 Millionen. Von dem Erlöse der »och zn realislrenden 40 Millionen dieser iDbli.ialioncn wird jeder ciuftießcllde Theilbctrag im Verbällnissc von zivci Dritteln an den Staat abglfübrt. Ein Dritthcil bleibt dcr Pauk zur Abschreibung an drr Sckulo des Staales. §. l',. Die nach Abrechnung dcr in den §§ 2. ll. 4 und " angefnhrtcn Posten verbleibrnoe nnd durch dic Staatsgüter gedeckte Schuld des Staates an die Vank wird vom ersten Tage des mif die oer« fai>nugsmäßige Genebnuguug diesem Uebsreiliso-nlneni« folgeildeu Monats angefangen, i» keinem imcr Vc> slandthci!c weitcr verzinst, Für dcn Verlauf der der Vank überirlesenen Slaal^üler gilt das in seinem vollen Umiangc reebtc'Vcrbindlich bleibcn^c Uebercillkonnnen v>>u lft. Oktober 1l>.'l.'^, und namentlich die im H. K de^se!« ben der Var,l einj,eränmtc Ve,ech!ignng zur bald' lbunliebstell Verankerung dcr Güter Zur besebllU' niglen Verwcribung der Staalögülcr kann ane!> nnc Verpachtung, sowic einc Belastung derselben mictel'l Pfandbriefen von der Staatsverwaltung veranlaßt werden. Sofernc dcr Pank alls dcm Ertrage nnd der Verwerthung der Staatsgüter in barem Gclde 05er iil Hanfsebillingoiaien biö Ende UU>:i nicht mindestens ',.<, « ^04 ^ „ '/,„ dieser Restsäuild zugeflossen sind, wirc> die Finanzoer^ waltung den an diesen Tbeilbeträgen sel'lri'.l'en Be« trag der Bank am 14, Feln-nar l-c^< nael'inolgcnoen i Jahres ausbezahlen. Bi^ Ende des Iahll5 ld<^ !muß die Sliuild volN'läüoig genlgt scln. ^ 7 ^ic Nlitionalbank verpftichlet sich, die mit licntigem Tagc ln ibrem Besipe befindlichen Effcflen. 926 innerball' des Zeitrailmes »lnd nach dem Verhältnisse, in wclchein der Staat die in de» tz§, 2. 3, ll und tt bezeichneten Rückzablungcn ail "die Vank leistet, vollständig zu veräußern. Von d.iescr Vcrpftichlnng sind die Effekten des Reserve» uud des Penstonsfonos, dann die voin l. Jänner I^^li bis l. Ianncl 1372 rückzablbaren Schuldverschreibungen dcr galizischcn Karl < ^udw^g--Eifeilbabngescllschaft ausgeuonlmcn, jedoch können diese Schliloverschreibnngcn nicht im Sinne des §, 1,'l der Slatnlen zur Deckung von N'olen dienen. §, ^. Dic durch die Rückzahlungen des Staates nud durch die Veränßernng dcr Effekten der Bans eingehenden Beträge sind in dcr Weise zur Verriil« gcrling des Notennnilaufes zu vcrwend.u, daß bis Enoe Dezember, >8ö1 der Statliten l'eslimmttn Anlbri! am Gewinne. Der Aüll'cil am Gcwii'.ne ge ührt deui Staate vo» den Erträgiissc» des Jabres l^6? und der folgenden Jabre, ^>. ll,>. Dic Naliolialbailk bleibt vorläufig cr> mächttgt, Noten zn l ft. und zu !> ft, ill Umlauf zn lallen, Dcr Zeitpunkt für die Einziehung der Banknoten zu l ft wird durch ein besonderes Geset) bestimmt werden. Dir Noten zu 5 ft. aber sind dann einzu-ziebeu. wenn die Veräußerung der znr Vedeckunq dieser Noten dienenden, der Bank verpfändeten i'osc des Anlcbens voin Jal're 18kv beendigt ist, Wenn sich am 3l. Dezember l8«U noch Noten unter 10 ft im Umlanf befinden, so unterliefen die» slll'rn den Bestimmungen des §. Ul der Stalulen §. ll. Die statutenmäßige Belebnung von Gold und Silber kann erst nach Wiedcraufnabme der Sil» berzablnngcn stattfinden. ^. 12. Die Wiederaufnahme der Süberzablungen der Vank hat im Jahre lttti? ^, erfolgen; die uälicrcn Vestimniungen über den Zeitpunkt und die Modnli» taleu hiefür werden durch ein in der Rcichsralbs» Session I860 zu erlassendes Gesit) festgestellt werden. §, l!l. Die Erfüllnxg der aus dem gegenwär» liqen Übereinkommen der Finauzurrwaltll»^ nnd der österreichischen Natlonaldanl obliegenden Verpftichtun-s^sn wird unter die Konnole jener Kommission gestellt, welche vom Neichörathe für die Hontrolc der Staals» schuld bestellt wird. ^, l^. Das Ansuchen um weitere Vevläna.eruna, des Privilegiums lind der Vorrechte der Nationall'ank (§. 40 der Statuten) ist zirei Jahre vor Al'lanf des ^rioillginm^ zn stelle«. Erfolgt nach rechtzeitigem Anl'riügen dieses Ge suches die Oütscheidung der Oesepgel'illig lil'er die Verlängernng oder Nichl'.'srlängernng de^ Privilegiums nicht vor Ende des Jahres l87'i, so ist das Prim» legium. jedoch nur für die Dauer des Jahres l877, al? slillschiveigend verlängert anzusehen. §, I.''', Diescs Uel'ereinlominen triit erst dann in Rechtskraft, wenn gleichzeitig dein neuen Statut und dem nenen Reglement in der vereinbarten Form die allerl'öchste Genehmigung ertheilt sein wird. Auf Grundlage dieses (tntlvnrfeö wird nnn die Pankalte von, R'-ichöralhc in Velathnng gezogen werden. ....., Oesterreich. Wien, «. Oktober. Die auö zwölf Mitgliedern bestehende gemischte Kommission der bcioen Hänser des Reichöraides verhandelte heute in dritll'albslündiger Sipnng über die Vermiltlungs > Vorschläge in Ange« legenheit der Slrafilooclle. -.cspeklive ihrcv ArtiselLi V., (5ü lagen zwei Anträge vor. Dcr eine. von Dr.! Mühlfcld ansgehend. entfernte sich nnr wenig von dein lepen Beschlusse deo Herrenl'auscö. Nach ibni soll die Anklage »ichi bloß von dein Beleidigten, son» dern im «öfs/nüichen Interesse" auch vom Slaalö» anwalle erhoben werden können, wenn die Veleioi^ gnng gegen einen öffeniliel'en Beamten und Diener/ einen Militär oder Seelsorger üi Beziehung auf dere» Berufohandlnngln begangen winde' tee Staatoaüwalt hat sich vovbcr der Zustiminnilg dc^< Bcleidigttn zu versichern, uno ist bei der Verfolgung an die für Private festgesetzte Frist gebunden; die Verfolgung hat nnr bei Vergehen und nicht bei Uebertrelnngen stattzufinden. Der Beleidigte kann sich der Anllage anschlieiien, von der einmal erhobenen Anklage aber nicht zurücklreleu. Der zweite Vorschlag, vorgebracht von Dr Waser. unterschied sich von dem Mül'Ifelo'schen dadurch, daß dcm Beleidigten jederzeit der Rücktritt von der An« klage freistehen sollte, ferner, daß der Fall einer Be> Iei?igN!lg gegen öffentliche Beamte nnd Diener, sowie gegen Seelsorger aus dem Artikel weggelassen werden sollte. — Der Vorsipeu^e der Commission. Fürst Auer^perg, sah den Müblfelo'schen, in der Sinnng salbst durch Dr. Hein eingebrachten Antrag alö von den, Abgeorduetenbansc aufgehend an, und ließ sich von dieser Ansicht erst dann abbringen, nachdem Dr Hein erklärt halle, er sci nicht berechtigt, im Namen des Abgeorrnllenl'auses einen Antrag vorzubringen, uno Dr. v. Mühlfelo den Antrag förmlich zu dein seinigen gemacht batte. Die Diskussion war eine ziemlich lebl'afle. Die dem Herrenbanse angehörigc» Mitglieder sahen den Müblsel^schen Ainrag als das Maximum dessen an, das sie konzediren könnten, und selbst der Wascr'schc Antrag erschien den Depnlirten >es Herrenhauses vicl ,zu liberal, AIs zur Abstimmung geschrillen wurde, erklärte der Vorsipende, er sei ermächtig!, im Namen der sechs dem'Herrenhause angehörigen Kommissions-Mit» glieder den Beilritt zu dcm Mühlfeld'schc» Antrage auszusprechcu. Dem entgegen bestanden die Mitglieder des Abgeordnetenhauses auf der Vornähme einer regcl> gerechten Abstimmung, darauf hinweisend, dlis, ü, c>l-m Falte, »velln bri dcn Milglicrcvn dcö Hrvrrnbauses der Beschluß von vornberein frNstand, rii'.c mündliche Konferenz von Nebcrfiuß »rar. uno man sich füglich auf cms» schriftlichen Minmlgsailslausch hättc beschränken können. Daraufhin bcguenil!,' sich dcr Vor-sipeude zur Vornahme der Abstimmung. Der Wafer'« schc Antrag wurde abgelehnt uno der Müblfeld'sche Aulrag nut sieben gegen fünf Stimmen angenommen. Für den Antrag stimmten die sechs Mitglieder des Herrenhauses und Dr, v. Mühlfeld, gegen denselben die Abgeordneten: Dr. Herbst. Dr. Wafer. Dr. Demel, Dr, ^avenna und v Grocholoki. Iil Folge dieses Resliltates soll Professor Herbst die Berichterstattung an das Plenum des Hauses abgelehnt haben und wird Dr. Müblfeld dieselbe fübren. Mmi,ler v. Wasser wol'nle dcr Siyung bei, ohuc jedoch einc Erklärung abzugeben. , , , , Ä^ien. Bei der ^reisverlbeilnng an der k k, Akademie der dünste erbielten folgende Akademiker Preise: Von dcr Architeklnrschnle: Franz Schul; aus Fünfkirchcn. Viktor Kiny aus ^jbbs. Karl i^önig aus Wieu. Wilhelm Stiasny aus Wien, Von der Bildhauer VorblN'ilnngsschnle: Franz Gastcll au?Schivan« beiin im Nassan'schen, Iobann Belik ans Wien. Karl tabuer aus Wien, Von der Schule für kleinere Or> uamenlik der Medailleurkunst: Nndolvl) Sagmeister aus Weibnip in Nicdcrösterreich. Anton Heberle aus Schwab. - Gmünd, Marimiliau Maagcr aus Wien. Von der ^andschaftsmalerschule: Heinrich Otto aus Wien. (5ugeü Ii-ltcl a»s Janoivii) in Mäliren, Von der Maler» Vorbcreitungsschlile:'Fl.inz Ruben aus «Prag, Rudolpd Geyling ans Wien. 'lerschulc für Historienmalerei: Karl Madjera au^ Hamburg. Emil Muffen ans Hof in Mähren, Trieft. Alls Istricn wird, aus znvcrläi'sigstcr Onelle miigetbeilt, daß die Notb in Folge der schlechten (N'ittc jl'M schon groß ist — auch sind. wahrscheinlich wegen ?l'r schlechten Nabnmg. die Fieber heuer mit großer Hamiäcklgkcit aufgetreten. Die von dem Mi^> ivachs am lneisten heimgcsnchlen Bezirke sind die von Pirano. Pinguenle, Bi^je. Parcuzo uno Di.n'ano. Ohne finer zweckmäßigen lind ausgiebigen H-lfclei« stung sicbt man d^n größten ^alamilätcn in diesen Bezirken entgegen — so,ist muß man. obnc die gc< ringstc Uebertreibung darauf grfaltt sein. daß dlc ^'cutk ^'or Hunger oder an deu furchtbarsten Opideinien sterben! ' lO«D, P,) Pra<,. Daß die Czechcn den Fürsten Dr. Thurn« Tariö. dcr bekanntlich an der Spiye der demokrati« schcn Fraktion gcstclit worden, lin dic Stclle des Grairn For,»ach in den böhmischen 5,'aitttag bringen wollen, bcstäligt sich. Sicherem Veruelimcn »ach soll der böl'mische Landtag noch vor dieser Wal'l für eiwn Tag zlisanllnenberufcn werde», nüi die Ergänznngs« ivahlen für deil Neichsratl) vorzuüehmeii. in welchen der bölnnische Landtag in Folge von Rücktritten imo Stclbefälien vier neue „Boten" zu senden bat, Marus-Vasarhely, 30. Sept, Die Isracliten hielten gestern vor Tagesanbruch ihrcn ivährend dcr Zeit von ihrem muen Jaln zuin Versöbnlingsfcst ge« bräuchlicheu Morgengoltesdienst, als eiil ans dem Wirlbshanft weintrnnken beiuikehrcnder Knrschnergc« sclle in den Tempel tanmeltc und dort Feuer zum Anbrennen seiner Zigarre forderte. Einige Betende, cnlrüslct kicrübcr, schwgc,, dcn (5indring!i»g ll»d iv^nci! ib» aus dcin Bctbliiise, Der Hinausgeworfene zertrümmerte bieranf mit scincm (5saka»n die Fenster der Synagoge u»d gab Fersengeld. Die im Tempel Versammelten raunlen ilxn nach. holten ihn in der nächsten Gasse ein, prügellcn ilm nelierdings und banden ihn vor dcm Belbansc fest. Des Morgens durchfiogen die Stadt die albernsten Gerüchte: ..Dic Juden habcn einen (bristen gekreuzigt, haben ibm zum Tempclgebrauche Blut abgezapft" u. s, w. Die Aufregllng wuchs jedeu Augenblick; vor deut Nath« banse fanden Zusammenrottungen Statt, gegen den Magistrat wurde» laute Schmabnngen ausgestoiüen und die städtische Polizei inußle Gendarmen rcqniriren, um die im Stadthausc wegen eines Zeugenvcrhörs anwesenden Israelite»! gegen etwaige Mißhandlungen zu schüpen Abends gegen sieben Uhr rotteten stch vor dcm in der Nachbarschaft des Bürgermeisters br» '" Feuilleton. Blondin, dcr König des Teils. Im Herbst des Jahres 18!6 war in Aachen einer der Kongresse versammelt, mit denen dic Siaats-manner der Restauralwn eben sl? freigebig waren, als die heutigen Slaatsmänner mit ihnen kargen. In den Mußestunden, die den in Aachen beratbenden Monarchen troy aller Konferenzen blieben, vergnüg' tcn ne sich damit, cincm der berühmten französifchen Seiltä 'zcr znznscben. Der Mann galt für den besten seines Faches, roch glaubte dcr König Friedrich Wil' beim lll. sich zn erinnern, daß er von einem Dent« schen noch vorzüglichere Leistungen gcschen habe, Kolter (er war es. wenn wir nicht irren) wurde nach Nael'tn berufen und versprach, wenn man seine An^ wesenbeit verschweige, eine überraschende «Arbeit," Am nächsten Tage steigt dcr Franzose mif dem Scil zn einem hoben Tl'nrm empor. Er l?at die Hälfte des WcgcS zurückgelegt, da sieht er zn seincm Todes» schrecken, daß aus dcr Tkurmluckc ein zweiter Sei!-kinzl-r bcraumsteigt lind ibm entgegena/bt Bald stcl'sn sich beide l?llndrrt Fuß 'U'rr der Erde mif dem scl'wankcüden Seil gegenüber. Tie Tausende von ^uschalllrn unten fragen sich >" athemloser Span. nung wlc diese Vegcgnung enden wird Inzw„chen bat obcn ein kurzes Gespräch stattgefunden. Der Franzose l'at seinem Gegenüber die bittersten Vor« würfe gemacht und gleich den Zuschauern unten ge. fragt, wie das cndcn werde. Darauf l,at dcr Deutsche bloß geaulwortct: „Bücken Sie sich!'' Der Frau« zose folgt mechanisch, und im nächsten Augenblicke scpt dcr Andcrc mit einem mächtigcn Sprung über ihn wcg und tanzt das Sei! hinnntcr, während sein zit' ternder Gcgner dcr Tl?urmlucke zueilt, in der er ver schwindet. l»m in Aachen nie wieder aufzutreten. Diese «Arbeit" Kolter's galt bisher für die bcstc und gefährlichste. Ichl bat aber ein Franzose die Aachener Niederlage seines i.'andsmanucs geräel't. Monsicur Blondin ist der «König des Seils, der Helo beider Hemisphären, die Großmacht dcr Balancirstangc." Es ist in der Ordnung, daß ein solcher Mann cinen Biograplieu gefunden hat. C Rinnans Banks vcr« öffentlichte: Ml»»s!il,, !,>>< !,!> l-n«! p<, s.'nil'in,^^ Auch Illnstraiionen enthält das Büchclchcn. Blonrin wurde am 24. Februar l624 geboren. Sein Geburtsort St Onier war jciner in jeder Be-zilhnng würdig, dcnn dic Stadt zeichnet sich in dop« pcllcr Bcziehuug aus. erstens durch il'rc bcrül»ntcu geistlichen Gelehrten und zweitens durch ihren ansgc-zeichneten Schnupftabak. Dcr Vater war ein alter napoleonischcr Veteran und leblc von seinen glorni-ch.-u Erinnerungen und vom Fis^faxge. In demselben fünften Jahre, in dcm Mozarts zu komponiren begann, fing Blondin an alls' dem Scilc zn tanzen. Ei»c Gesellschaft von Seiltänzern und Kunslreitcrn kam nach St. Omcr. nnter der sui' ciil jnnger Mensch befand, der, einen so verführerischen himmcll'Ianc» Anzug, so prachtvolle Schwungfedern un? cinen so blitzenden Schmuck von Zinn und Glas trug, daß er nicht bloß den jnngcn Mädchen, sondern auch dcr hoffnungsvollen Iugcnd dcr Gassen den Kopf ver-drehte. Scincn ersten Vcrsuch machte Blondin auf einer Waschleine seiner Mutter, die er an zwei Stuhl« lehnen befestigte. Dieser Versuch war ein muthigsl, aber kein glücklicher. Die beiden Stühle fielen um, als Blondin sich auf die Waschleine schwang, uno er lag auf der Nase. Vcm der im Ganzen richtigen Ansicht ausgehend. daß Männersachcn besscr ballen als Frauensachen, cntt'lih'.tc Blondin seinem Vater dessen Angelschnur, nm anf dieser zn tanzen. In diesem Falle war seine Berechnung eine unrichtige: die Angelschnur riß. und er lag zum zweiten Male auf dcr Nas/, Ichi verbündete er sich mit einem alten Matrosen, der im Bcsii) eines haltbaren Taues war nnd es eigenhändig zwischen zwei Bäumen ausspannte. Mit einer zerbrochenen Scgclstange in der Hano betrat Blondin scin Seil und führte srincn c'rsten Tanz mit dem vollständigsten Glück aus. Man brachte il'n nnn iu eine gymnastische Anstalt zn ^yon und in überraschend kurzer Zcit war seine Ausbildung vollendet Er trat darauf in die Gesellschaft der Familie Ravel ein, die in Frankreich berühmt war und es in Nordamerika »och mehr wurde. Hauptsächlich im Vertrauen zu Blondin's ^eistnngcn ging oic Gesellschaft lttül übcr das Meer, un? hatte ibrcn -Schritt nicht zu bereuen. In dcn nächsten acht Iah' reu wurde Blondin, der mit der Presse in eine innige Verbindung trat. in allcn Städten der Union als dcr Unvergleichliche und Einzige ausposaunt. So battc er. um von scincm Stande ein Bilo zn entlehnen, »2? findlichen israelitischen Tempel über tausend zumeist dem Handwerkerstande angehörigc Menschen zusamnlen, stürmten das Vctbaus. erbrachen Tbüren, Fenster nitd richteten darin eine heillose Verwüstllng an. Die her-beigceiltc Gendarmerie, von der Waffe feinen Gebrauch machend, war unvermögend den Tumult zu bändigen, die ganze Garnison ivnrdc alarmirt, rückte im Slnriu-schritt vor un5 säuberte die Htraßen - so viel bekannt, fielen zwei leichte Stichn.'liuden vor' wäbrcnd da^ Militär in der einen Gasse opcrirte. wurden in dcr andern dem Vorsteber der israelitische»! Kultusge» meinde dic Fenster eingeworsen; gegeu nenn Indi' vie^idnen wlirden vom Militär arretirt^und, in's Stadt-haus abgeführt. (N. N ) Tllgcsb nicht. «aidach, 9. Oktober, Vorgestern starb bier der Vater des verewigten ^andeschefs. Herr Franz Ullcpitsch, itaineralse» kretär. welcbe^ betrübende (ireigniß wir den zablrei-cben Bekannten, die der Dahingeschiedene iiu Lande Krain besitzt, ,z»r Kenntniß bringen. — Herr Prof. T c r sl e n j a k bat, wie die ge« stride ..Novce" melden, geg.'n die Grazer «Tages» post" rinen Preßprozeß angestrengt, iveil sie ihn alv cincn „Agitator" denll,>zirt habe. __ ^ir lyjv hören soll nächsten Sonntag ein uenes. sehr elcgant ausgestattetes Clif<,> in der Spitalgasse i'in Kri^pcr'schen Hause eröffnet werden. Unter» nehmer dec-sclbcu sind die Harren Gebrüder Schmidt, Wien, 8. Oktober. Zhre Maj,. die Königin von Neapel, Schwester Ihrer Mai., der Kaiserin, wiw noch un Monate Ok' tober dic Reise nach Rom anlretcn. nnd bei diesein Anlasse jedenfalls Wien berühren. nnD zum Vesliche des allerb. Hofes rinigc Tage bier veriveilen — Die Unterzeichnung der Ehepalte zirischen dem Herrn Erzherzog Karl Ludwig und dcr Prinzes-siil '^iaria Anuuuciata bat dieser Tage stattgeflinden. Eö fllngirteu dabei dcr Herr Minister Graf v. Rech-berg, der Herr Oberslbofmeisler Gen der Kavallerie Fürst Karl v. Liechtenstein nuD Der k. neap. Gesandte Paron v. Winspeare. — Vorgestern um l,alb drei Ul»r hat bei dem Herrn Erzherzog Rainer ein Ministcrrath slalla/fnn» dcn, dcr bis il Ubr dauevle, — Im Laufe dieses Aonates ivird die Leitung des gesannuten Postwescus ans dem Finanzministerium an das Haudclöministtrium libl-rgehen. Der Hc,r Handrl6ministl-r Graf Wlek^ül'iiva lä9> Vorschlä^c fnr ciüs Kl'iUll'll' iil »rr Vrirfi.'osl-Erocc'illo!! cni>?>nl'l itl-o. und sind überhallpt lvcsenlllche Vrrbl'sserlmgeil zu er< warten __Dcr StaaiömlMer >7rrr v, ^chnierling wird, dem Pernel'imn nach. dcmnächsl eine Insplllwnörlisc nach Venetien unternchmen. — Der Vnndeöpräsipialgesandt,,' Freiherr von Knbeek isl nach Frankfurt abgereist. Am Monlag sin Schlvnngl'relt bekommen, von dcm er sich nul einem Riesensprnnge auf dcil Gipfcl dcö Ruhmc^ schwingen konnle. Im Frül'ling von 1tt!»9 machte cr sich von dcr Ravtl'schen Gesellschaft los lind ging an den Ria-gara. Seine Anknndignng. dal) er anf cüieni Seile über den Fall gehen werde, wnrde mit Unglauben »md eüier Art von Univillen aofgriwmmcn. Mau l^'tlt ihn für rincn Schwindler oder für einen Narren. Ecin Ulttnnedmen sah wirklich ciner Unmöglichkeit so äbnlich. wic ein Ei denl andern, Dic Entfernung von Ufer zn Ufer beträgt l>^< Fub. Voilichtnngeu. um das Schwanken deö Scilö zu verhüten, lassen sich nichl aübriugen. von ciuer Hilfeleistung kann el'rnf»->ll^ keine Rcoc s>iu, und doch ist der Seillän zcr, der im Ang.-sieht drr stürzendcn n>u> ftvuoclnoen Wasser l6l) Fi,ß hoeh in der ^uft schlvcbt, rincm Unfall mcbr al^ irgend sonst wo nuagesept. Vor dem 30. Juni 185!), dem für dcn Seil-qang fcslgesel)!cn Tagc. ivaren alle Ortsehaflen in oer Näbc dcö Falls mit Menschen vollgepfropft.^ Ie?er Eifenbabnzng. jedes Dampfschiff braäitc Ma»en von Neugierigen.und zuletzt wareil 2.'! Ulw Periouci, ano allen Gefellschafl^klassen versammelt. Blondin trat seinen Gang anf der englische» Seitc an »nd ging kühn und sicher nach dcr amerikanischen hinüber. Als rr den Mittelpunkt erreicht hatte, setUc er sich go mächlich nieder, nm sich das prachtvolle Nalurschan' spiel anznseben. In der N'ähe des andern Ufcrö legte lr sich einen Augenblick auf dcn Rücke», überschlug s>ch, stellte sich wieder auf die Füüe nud lief rasch Hm Lai!0u»göp!ai>'. Er batte zu diesem Gang? fünf Minuten gebraucht. Vei seiner Ankunft wurde er >!'>>t einem belaubenden Beifallsgeschrei begibt Ob "lich dic mitliefen, ivelche darauf gewettet hatlcn. daß lr i>!l'^ Wasser stürzen werde, lassen wir dahin gestellt. (Schluß folgl.) ^ormittagS hatte derselbe noch eint längere Pesprc« chling mit dem Herrn Minister des Aeußern, Grafen von Rechbcrg. Vermischte i??acüiric!)ten. — Das große Rennen zu Pardnbih wurde am l. d. M. unter zahlreicher Thcilnahlue des Publikums aus der Umgebung und vieler Fremden ans Wien. Pest. Norooenlschland x, abgebalten. Als k, k. Re< gieruugü» Kommissär ivar der Statthaltcrcirath Graf Rnoolf Wratiolaiv oelcgirt. Da^< R'ichteramt führten FM^i. v. Ritter u,w Graf Sternbcrg. Den Kaiser-preis (l(1l)0 Stück Dukaten) errang des Grafen Rc< »ard Stute „Comcsta". welche das Ziel — 4 eng. lischc Meilcn — iu 7 Minuten 12 Sekunden erreichte. Den Schluß des Rennens bildeten die Zugklaflprobc!,, wofür Staat^preifc iu oer GesamiutfllNliuc von 2>» Dlllatcu anl3gfsel)t waren. — Am Sonnlag. 28, September, Nachts I I', Uhr, hat sich milicn im Tanzsaale des Val Mobille zu Paris ein junger Mensch erschossen. Man trug oie deiche Hinalls, und es ward weiter getanzt. tlcncjlc Nachrichten und Cck'Milmc. Pest, 7. Oktober. Um den vielen Beschwerden über Gcrichtspftegc uno Verwaltung abzuhelfen, yat die Hofkanzlei die Weisung erlassen, durch die Sluhl-richter regelmäßige Amt>?tagc abl)a!tcn zu lassen. da> nlit die Parteien die Bcamien jlcher vorsindcn, wenn sie deren Hilfe benölhigen Berlin, 7, Oktober. In der blutigen Situing oes Abgeordnetcnhalise^ wnroe die Debatte über die Forckenbcck'sche Resolution fortgeseyt. Der Minister Prasioent erklärte Namens des Gesammtmiuisterlumo, c>ie Slaatüregiernng werde in der Zunahme des Vincie'schen Aiueildciuculu ein Unlcrpfaud für eine entgegenkommende 'Aufnahme ihrer Bemühungen zur Verständigung erblicken, uuc> wenn die Annahme erfolge, Vorschläge machcu, welche auf den 'Autrag ein« gehen, ohne sich cesscn Motive anzueignen, l^ebh^fter Widerspruch,) Die in dem Amenoement bezüglich deü Jahres >6(i^ in Anssicht ssnommeucn Schr.nc würde oao Siaatsinilusterium dann thun, wenn ersichtlich wäre, daß dcr Etat nicht rechtzeitig zu Stande käme. Die Debatte wird sorlgesept. Das Abgcoroueteubaus lehnte mit größler Ma> jorität sämmtliche Ameuoements ab uno nahm bei namentlicher Abstimmung die Forckenbeck'sche Resolli» tion mit 2!il gegen...lti Stimwell an.^ London, 6. Oktober. Gestrrn bat im Hyde» P.iik ciiic soroillchc Schl.ichl zivischc« ocü (^»il'll'^I' oi.iulll! uno Zrlälioclii stlUigl-fuiiocn. 'Auch Solociten besandeil sich liliter dcn Kämpfenden. Zahlreiche Ver> lvllnollugeu und Verhaftungen haben staltgefuuden, D'.e ^utervcmioil der Polizei beendigte die Wirren. Dic heutigen Journale tadeln es, vaß dic Polizei nicht früher eingeschritten. — Ans Shanghai von« 1!). August wird ge-meldet, daß oic Insnrgenleu das Wegführen der Seide verhindern, Ward hat drei Släote eingenommen. Der Handelsvertrag zwischen Belgien uno Cbiua ist unterzeichnet, Japan lst ruhig, (5ö droht eine Emeutr gegcu i/nc Partei, welche die Frelooen bcgunstigl, ali^zllbrechen. Dle Sicherhcit'öwachen für die englische und französische Gesandtschaft wurorn vermehrt. Die Regierung thut ihr Möglichstem um dem Ausstände vorznl'eugen. iMndrid, 6. Oktober. Briefe a>:ö Mc^iko vom 2«. Angus: mclocn. daß das Wappen des spanischen Konsulai« hcrabgerissen wurde. Turin, 0. Ottobcr. Die aintlichc Zcilung ent« bält dao Ainncstic«Dekret für Garibaldi uuo seiuc Mllschuioigcil, Die Descricurc sjno ausgeschlossen. In Folge der vielen Erdolchnngcn ^^^ ^^l,^ Sizilien — rir Armee und Nationalg^c in» Dienste allege» uommeu — entwaffnet, Belgrad, 7. Oktober. G^stcrn nach Annahme des Feruiauö erließ der Fürst ciuc PloNaniation. wclchc besagt, daü er die Konferenzbeichllissc angenommen habe, tvci! sie. wenn nicht allen, doch eini- gen O.-chtel« nud Wünschen der Serben gerecht wer» den, und um den jehigeu Zuständen ein Ende zu machen. --------—Uch^ e a^ e r. «Fecnbändc" ist t»as Lustspiel betitelt, das gestern Abend gegeben wnrdc u»!? lingemein gefiel. Es ist »ach dem Französischen Seribt's „><"< cl^>^!>l (!<« l''»'^" gearbeitet und hat alle jene Vorzüge, die den sran' zö'n,schcn i.'nslspielen eigen sind, ais z. B. Grazie uno Geist im Dialog. Wit; und Humor in dcr Situation, Natürlichkeit in c>c» Verwicklungen und strenge Durch« fnhrung der Charaktere. Noch kommt bier hinzu, daß es ein Tendenzlnstspiel ist, daß es die Vorzüge der Industrie, der Arbeit, des Fleißes, gegenüber dem Mnen« und Geldstolz, hervorheben soll. was durch ciuc das ganze Stück erfüllende Demonstration, durch die Handlung, ohne jedwede Rcfterion geschieht. Hiev durch unterscheidet sich der Franzose vou dem Deutschen. Dieser hätte monolugisitt und pbilosophiit Uü? uns vorocklamirt, wie hoch die Arbeit und ler Fleiß, den adeligen Müssiggang überragen; Jener läßt einfach die Thatsachen sprechen, und die haben, nach o,r ueufrauzösischeu Doklrin, eine unerbittliche Logik. Die Aufführung der «Fecnhändc" war so vortrefflich, wic wir seit Jahren hier keine gesehen haben. Das Stück war sehr gnt eiustudirt. was man an dem raschen, runden Znsammeuspirl merkte; der Tag, Pause vorher, war ihm zu Statten gekommen. Am meislen sprach obuslreitig Herr Högler au, der iu der Rolle des stotternden M'arqms so maßvoll und doch zngleich so wirksam und treffend war, daß ihm ein mehrmaliger Hervorruf zu Theil wurde. Nächst ihm wae es die Besitzerin dcr „Feeuhände" reprä« sl-nlirt durch Fräulein Steugl. wclchc das Interesse ?urch ein recht gutss Spiel gsfaugen nalun. Auch ?en meisten der übrigen Darsteller gelang es mebr oder minder ihrer Aufgabe gerecht zu werden, so daß wir durchaus nichls Störendes bemerkten, als — den gänzlichen Abgang der Eleganz in der Erschel» nung rer „Marquise von Meueville", von welcher roch stets die Reoe ist. T'aß yic und da jene Grazie im Spiel vermißt wmde. welche das srauzösischc ^ustspiel. dessen Handlnng sich meist in den böberen Gesellschaftskreisen begibt, unbedingt erheischt, wollen wir nicht so boch anschlagen. Das Publikum war äußerst animirt und befris« digt; es stimmt lins gewiß bei. wann wir den Abend einen genußreichen nennen, Herr Direktor Sallmayr darf ohne Weilers das Stück wiederholen lasse», die „Feenhäude" werden ihm uoch sinige volle Hänser sch^ffcu. Vctrcide-Durchschnitts.Preise m La il, ach am «. Oktober !862, Marllpnise Magn;i,,ßprc!se Oin Metzen in üsterr. Währ. Weizen..... 4 ., «9 3 37 Korn . . . . 5 'U^^ 3 :l:; Gerste .... 7' ^ > ^- 8 2:t Hafer..... 1 «0 2 22 Halbfrucht .... — —- ^ l<» Heiden..... — ! — 8 3 Hirse..... 2 ! 60 :l 27 Kukunih . . . . — ! ,— ^l. >7 Theater. Heute, zun, ersten Male: Vin Sonutagö-Jäger oder Iagdabenteuer, Posse inic Gesang in !j Allen, von F. Kaiser. Morgen, geschloffen Ueberm,. znm ersten Male: Tristan und Isolde, Drama ill " Allen, von Josef Weilen. MtcollllWschc Beobachtungen in Laib ach. 1. Oktober L Uhr Mrg. Z27. 2<'. > 12. 8 Gr. KN'. schwach I,Mrr 2 „ ^)ichm. 326.22 's 17.00 „ dctto dctto*) l> 0 10 „ Add. 326.N -l-13. 1 „ — dctto 2. „ 0 Uhr Mrg. 327.4!) ^10. 7 Gr. >V. zicml^ch ^'gcu 2 „ Nchm. 328.02 ^-12. (!0 „ ^V. dcltu dctlo -l. 06 10 „ Abd. 328.67 -^ll». 5 „ - trübe o) Wcittrscucht en in >'VV. ,____, ..........„,„s-------- ,,„ , Druck und Verlag von Issuaz v. Kleinmayr sc Fedor Bamberg. — Verantwortlicher Redakteur: Ig«"z "- Klc«nm.,l,r. Anhang zur Laibacher Zeitung. Räfl^nlll'l'ls^l TMen , 7, Ol o'vl lMilta.,,1 I V. Uhr.) (Vr. Zt^ «bdbl) '.'.'!.sri.,nc Pariser .ss»>,> I'swirlt.!, auch hi.r miül Ni>ck^,ni^, d.r s!!ri,.!n' I'si d.n Tt.i^t^vapitn» «ill^ H»v^f>^ »!1ll»U/l. d,l>?ln> war >>nd nur »inc» ^ r»chtl,lil bctrug . bli ,i»ig<'ll 3^cll!l>itil'n>?l'>N'icr,» j,dc>ch 1 »nd a»ch !i'/<, »Nlicht,. Tla^'U'is.ül'^lni'NltllN s!lllt>n sich ^sg » q.slcs» >m>. C»fl, vr. Stücl l'illior, — Ä>lcta!ls u»d sre»>t< H'.llul»» . wiiwol»! iüi 8a»js ds»' (."cschäll^i l>u<,,.N!ii.i . >>1lisl'i,i! lei sir^cl.» I1'»s.it)>!l loch in'ch »on V,«"/, ül' 3« bN.rr. Wühr,,,!^ . zu ü"/. 67,— ' . ^30 i»2 5,0 9l>itN'na!» Anil!',« »nil ^ann.r.^rupons . ^5'/. 33 5« 8ll 70 N.u>l'»^> -Äül.hc» niil «pnl-^ul'ons . . ,. 5 „ 33 l0 «350 Mct.mqu.'5 . . . . „ 5 „ 72.1» 7^i ^» d.üo >«lt Äi.n^üs»!'. ^ 5 ., 7^30 7^ 3 - 6.'j/)U mil ^clli'si,!!.; p. Jahr« 18A> I^i.') 75 lüü - , 1ft5>4 l»0 75 !»I '>>.', .^X» !i . 9<»«',<) l>0 70 ^lemo ^ N iilnsch. zu 4»! I..»u'>l!'. !? 75> lo — li. l>er KroiUändcr «für l0U N ) E.Uzl'. zu 5>'> «>>. - 5»; 50 'Zc'lüinil .....5>„ t^>; — 56 5U Kl.icimatf.....l» « 6450 55 5O Mäl,l.n u. Echltsl,» 5., >^, - «!> - ll,i>,a!!> .....5« 72^5) 7.>, u Slav. 5», 7<> ?.'» 7l ("aliji.n.....ü „ 7^.l'» 72 2.', Zi.t'.ül' u, Vull'w, . . 5'„ <ü».7/> 70 ^'> V.Nlti.nnschrs ?lnl. 1859 ü ., 95, - <.,6,- Aktien (pr. Slx.1!) Nation^lbank......7!»9,— !?00 — 'rr>dil''>'!üft.,lt <» 200 fl ö. '^. ^^.j ) -L^'1" '.»i, l' l.i5co>» '^).,,,. 5»X) fl " '^, 6>'7 - <^<»,— !l. ssiid '^'Nb. z. 1000 fl, (5U, 1!»M 1!»^2 — ö.^l^^ll.'^ts. z« A.,0 fl, ^M. o^v 5i» Fr......24'!... 2/l>... >c^ii. «üs,-^.!l!» ,u ö00fl,(5 4i!. 1^f.0 153. S,!d,inr^ ^.id'A.^OO., „ I^'.'l) l'>5,-. 2lic>. Et.>ats'. lom!>. vüi.n. (^>nll. it.',< ^ii. 2 fl, ü. V 500 ,'90V_) (3ini«,l,l>lna l.'.^5» — 2Ä!.- ! ^.,!l<,ssa>!^i!'w -V.lni,;,'.'00,1, ^ (iM, m. 18<^ fl, lW°«) <,)!>!;, 2,'7 50 ->l lri.« T °^ 22>l,— 2N0 — Willicr D<,!»p,l»,''.'lll..s, ^, ^ ^5, - iM) — 'i,'»!l»r .ss.ll.nl'lill't'» . . , . 405,— 410 — '^öl'»!. W>sll'.i!'>, <« 2lX» fl . 1')!i, - l«i'.'.'.O Tlici^^Uni-Ältiri, 2(X) st (i H'i, »!. 140sl. (?0"/„) l.i!!!;.,l,l»!!,1, ^^." 117" u, 100 ss.) Natil,'!i^-,(;i'ih,u,7,.1«57z 5"/«, 1<>i.25 104 50 l'.iuf .nls 10 „ d, tto 5 „ l'i» 50 100 - <5 M, , l'.rl^!'>il, 5 ., ^s»>'5 b'^50 '.»iationalb a»f^'. ','i.l >,.lk'»'!,' 5 .. f>5 — K5 25 ss,ld.:?l!,!i>,!t I'll!' Hl'.nrc! !I <"cw, zu lO0 fl. ö". W. , , . 129 70 1^9 90 Dc'n .>zu ., 'W., « 94.50 !»5 - 3.,Ili, , 40sl,üsl W 37 - 37.50 ^alffv ;»40fl. (;ü'/. . 3>/— 3'!.25 lil.irv .. ^>..... !)5,- 35 50 3l, ^.iioi« ^40..... 35 50 3i;.— Wiüris^'gr.iy „ 20..... 22.25 22 75 W,,>d,'l.!Ü „ 20..... 2l.i» 22,— sstglsvich „ K) .. . 15 - 15 25 TUcchsel. 3 '2>> ? » ii t e. W.-ld Vrisf, Aii^burg für 100 fl s»^. W, 104 40 104,!,., . 12l— 124 10 l>fs . , . 4si 49 15 l^viir^ der Gcldsortcu. K. ^i!!!^D»f.,<^n 5fl 94 sl. 5 st 95 Mr. 't"'».» . . . . 17 „ 10 ., 17 ., !,'l ., ',','>N'!.'!,o!is^'r . . 9 ^ 94 „ 9 „ 96 . R»ff, .^ül crial« , 10 ., 20 , 10 ., ^2 „ V.l'siin'l^l.v . . 1 „ 5 »«. JFahrordnunff Züge der k. k. 8ütlhas)ll'Gesellschaft vo»n I. «c»l I8S2 bl« »uf ^Veltoro«. n) Züqe zwischen ^aibach »nid Wicu. In der Richtung unch Witu. ?mbach?lbfahrt Nachm. 1 Uhr l» M. u. Nachts 12 Uhr 57 M Stcinbrilct « 3 „ 26 „ „ Früh 3 „12 „ ll'lli ^ 4 ,. I!! ,. ,. „ 4 ,. 1 „ Prngcrl»os „ 5 „ 54 „ „ „ 5 „ 39 „ Viarburg „ 6 „ 50 „ „ „ « „ 15 „ Gra; Abends tt ,. 55) .. „ „ « „ 34 „ Brllcl a. M. „ 10 « 42 „ ,. .. 10 „ 23 „ Vltusladt FrUh 3 „ 34 „ ,. flachn,. 3 „ !i4 „ Willl Ankunft „ 5 „ 17 „ „ „ 5 .. ^'4 ,. In dcr Vichluuss »c<» Wie». Wien Abfahrt Vorm. i) Uhr 30 M, u.^beildi« 9 Uhr 30 M. Neustadt „ 11 „ 27 „ „ „ 11 „ 2« „ Vruck a. M. Nachm. 4 „ 38 „ „ Friih 4 „ 23 „ Grc>; „ <> „ 31 „ ,. „ „ Hi'arblirg Abends 8 „ 1«^ „ ,. „ 8 ,. ^c zwischen Laibach, Trlcst und Voxcdiq. i,'a.b,,ch Adfnhrt FrUh 2 U. 11 2)t. Nachm. li U. 7 M. Ndrloderg „ „ 4 „ 38 „ ,. 4 „ 34 ^ Nabrrsma « „ 7 ,. 32 „ „ 7 „ 29 „ Trieft Änlunft « 8 „ 15 „ Abrnds 8 „ 12 „ Nabrrsina ?lbf. Früh ? „ 55 ,. „ 9 ,. 50 „ ^tlisdig Äill. Nachm. 3 „ « „ Frllh 4 „ 30 ,. In dcr Richtung u»n Venedig, Trirst lind i.'ail'ach Ventdig Äl)f. Abends 11 U. — M. „. Vorm. 11 U. — M. Nabreflua Änlft. Frlih C. ^ 2U ,. „ Nbd«. ,t, von Wi,„. — Hr. Graf P'lctl.l. k. f. IorNl'ei,n,t,r. von NarlNlilmS-torf. — Hr. KvaiochwiU. k. k. Slcllcrciimtlimer, uon Nbcsiy.l. von Kl^cnfnn. — Hr. schwing ss.nifm.ilm. vo>, Mlüds». — Hr. Glück, K.nlflnann, ^'on Vrnilu. — Hr. Aliwlc». Kalilman». l,'0» Pr.ig. — Hr. Pilli. H.n,delsm.nu>. von Trilst. '^ Ein SWierender, kcr m'ndcllcnH -i Gym>,asl"it ssi'tnn El. fc.!.ic zmÜck^Ic^l dm, >ril0 alü Praktikant i»i eine Apolhcke in ^«ain m.t lvcl'den hit'lamls zn'l'i cycmaligc Fll'cksicd^l.':>d.'l! lieben dcr ftädl, Flcischl.'ans, dcim Hause Nr. l, in der Polanauo:stadl im 5!izita:ionc'w.'g<,' l)cr-pachtct weldcn. Hierauf 3tcstekNli'lldc »vollen zu diescr öizi-tation slschcinen. StadMl.ni!strclt Laib^ch am 2. Okcobcr Z. !9ö8. (2) Kundmachung. Der Untcüi.lü au der Musikschule der philh. Gesellschaft lilgimil mn l^. r. M. U"tsrl>ch: wir? nit'cil, im Gesänge, in. Violin-, Violoncello: l,»b Klavier« Lpillc. so wie mich >nlf allen Vlasinstrumeuten. Dlejlolg''». ric l>l>r.ni Tlicil lxdnll» wolim. h.il'l'n s,ch längstens biö »H. l. M. dn Dlm G.sel^schdfle' lassie! H'lrn Aloiö ^cinioiii zu Mlloin. D"ö Uülcrlichisgclo l'elra»u für jedeu Schüler monallich zwei Gl>!o»il dcr AüSiuU'me ieoo.i' rni) Gss.lisai.lflc'init^licc'cl für dt» Gesang - l,'d,'l Violin l Uiücrrllhl nlir rc» halben Vtii^^ zn e>,l' lillUtl, l,).,l'cil. 'I'0i! I'll Tllcf!i0!i der pbill'. G^ftllschlift. Z. l9?0. (l) Gesangsunterricht. Dcr Glfllligle lli'ffüll Moiila^ den 13. Olio< l»cl cilll,, Kurö fnr Hciicn, nnlche sich im Gesänge lNlöl'!l?ll, nnt' l'sin Mä>l»l!chl.uc dli philhlNmomsch.'!, (i)lslllscha>t lci^lllllsü iri'ilucl'sl'. Die Vls..»^'li!i,dcl> wlrc>cn Mo,>!iiq. Milüv^'ch. Dolii,crsl^g mid S.nnft.^ ^o» 8—!) Al,,»oo in l?cr Wl)l)l>tt"^ o,S Gcfeülglen iHm-p'plah Nr. li, 2 St^'ck) tliklill. Mon.uliä'c^ Hoiwi.n ' fi ÜM Frühling. Z 1907. (2) Kaffehhans tn ^l^^lnfiir! nlis»gl.,ch zn unpachlsn. NählreS im Cafl' M.'lschnigg el'südasclN. 'Auck sind dort mrhiere ^i'ffil'l'an^-Einiichlungs' stncte. lin ViII.no cleganle Sol^nöl^'.nlip.» n. s. m. auS srei , ei'icn /lcll.'r i» 8 Abll's>Ii!ii^c», V,l!»,!s» üild lincn 'Xckcr scnnmt G>nlsn l»il I,'l'c.iliss dcr ^.ni.Als.i. l I>)ch 48.'l 1^ > Nlfir, mlssc»c>. um 14.0UU si. Zst W.. w0l.'o» 10.0UU si. lic^ol l'Il>l'!N köillil». Aüi'slift I's« der Eigeinlnimc'!!,! St. P.lcli>-Vor!^>dl N>'. l.'Üj vi>i ü vi,>< dlr Üisiül'.U'i^ Mt'g.iunc. Z. l9Ul. (2) Hausverkauf. D.is HauS Nr. 3» in Hühnerdorf ist ans freier Hn. Hausverkauf. In Markte Scisenberg ist da^ qemanrrts. »lit Ziegeln sin.iedcckle H^n>? >nd Konsk. Nr. 33 sammt Nel»engll.'ändr, n'clchc sill) »-llle im besten Vanzustmioe l'csinden, stnndlich alls freier Hm«d zn uevlanfe". Dieses Hs!l«< ist ^n lli'sNl der fre^uentcsten Plapc, l>art , t.n) ^'c'ü linn läglicl) z w eimal fsischl^ O.bäek zu haben >st: A>,ch ist sl.ls q!>>rs ^0ilil'!Cl volrä'll'i^. Jodln» dtlsclbc fnr das il'm l'i^'lr erwiesene Vertrauen dankt, billet er auch ferxer nm aenci.iten Zusprnch, Z. l973. (2) in kc>>- l3>s.'n^aln,-Stat'0N Videm-Gurkfeld Untersteicmlllk. I^»zn« ^>s>lV«VL3l3^ besorgt in der.Eisenbahn-Station Vl<,<-,«" ««,-l^loNs Speditions- und Kommissionsfteschäfte von allen Gattungen Waren und Früchten auf's prompteste und billigste.