» MlWitMrvVIViVi«». Rr. tSS Donnerbetn»g süe El» «M« B» «t»»d»' IW»» »w ««o«»t, iuitzerhalb Ikr «wdiOe»« . .. ^ M»eo»tw»rt«I wssratiaanNad«« i» ««lbo» bet L« U,Ml»«cs«^-a«!>tn> qliM", «0«> ' »«»» ,^da»-. ,Ach tli LtvbUa«« »ßt?^ «at«Ul^ W »»S«b Ht.Äadro. !tt Smvllkisllllls bo« jtck. Die Geschichte der kommunistischen Be« Iveguvq^ im SHS'Swate ist nicht alt und doch hat sie in der kurzen Zeit seit ihrem Bestände schon so manche Erfahrung und auch Wandlung durchgemacht. Wenn Kriege geboren und durch das russische Vorbild genährt, waren ihre Mitläufer zumeist nur unzufriedene Existenzen, die durch den Krleq um ihr Brot gebracht waren oder von dcr alten Gesellschaftsordnung Benachteiligte, die von einer neuen Ordnung eine Bess.rnng ihrer Verhältnisse nicht nur erwarteten, sondern auch forderten. Beim Entstehen der Bewegung» ein Sorgenkind der Negierenden ltnd der Gesellschaft, wurde sie mit einer angstvollen Scheu beobachtet u«d als soziales Problem sehr ernst genommen. Diese Ausfassung verlieh der Bewegung soj^ar eine gewisse Popularität, so daß sie ß. B. wie in Zagreb gelegentlich der Ge-meindewahlen sogar die moralische llnter» fiützung einer sehr ansehnlichen politischen Partei genoß und vielleicht auch manches dazu beitrug, daß die Zahl der Anhänger unheimlich anwuchs. Wie erinnerlich, hatten die Gemeindewahlen gerade in den grös^ten Städten des Reiches kommunistische Ma-joritäten helvorgebracht, damit aber auch die Gefahr, daß diese Zentren, die Brut-stätte« eines gesellschaftlichen Umsturzes werden könnten. Angesichts dieser Gesahr erfolgt« ein Umschwung in der Takti? der Regierenden gegen die Kommunisten. Die Gemeindewahlen wurden nicht anerkannt und aus dem ehemaligen Sorgenkind ward allniählich ein Prügelknabe. Der geistige Urbeber dieser geänderten Taktik soll der dem Kommunismus zum Opfer gefallene Minister DraZko-biö gewesen sein, der als Innenminister nicht nur die Gemeindewahlen annulierte, sondern auch mit der bekannten gegen den Kommunismus gerichteten Obznana aus den Plan trat. Die Wirkung dieser geänderten Taktik war eine zweisache. Die Zahl der kommunistischen Anhänger hat zwar etwas abgenommen, das bewiesen die Wahlergebnisse ^fär die Konstituante, aber die KampfeS-stimmung in der Partei wurde wesentlich gestärkt, das bewies daS Auftreten der Kommunisten in der Verfassungsdebatte. Die Enttäuschung, die sie dort erlebten, in Ver. bindung mit den Wirkungen der Obznana mochten wohl dazu beigetragen haben, daß diese KampfeSstimmung noch mehr gereizt Vurde und der Kamps schließlich einen lenoristischen Charakter annahm. Die Führer der Bewegung leugnen zwar die Urheber dieser Kampfmethode zu sein, nachdem sie aber Lehrlinge ihrer russischen Vorbilder sind, die vor dieser Me'hode durchaus nicht zurückschreckten, so darf zumindest der Verdacht ausgesprochen werden, daß sie die Ausschreitungen ihrer Anhänger nicht gerade unfreundlich ausnahmen. Die kommunistische Bewegung «it ihren Endzielen ist eine Gefahr, die zweifellos bekämest werden muß, nur Über die Art, wie dies geschehen soll, da sind wohl verschiedene Auffassungen zulässig. Wie aus der Mmmung unserer Publizistik hervorzugehen scheint, ist die Stimmung für scharse Maßnahmen vorherrschend. Viel spärlicher und vorsichtiger sind die Stimmen, die sür eine mildere Auffassung der Kampfmethode eintreten. Diese Erscheinung ist angesichts des Unglückes von Delnice begreiflich, darf aber nicht der Grund sein, daS Problem einer nüchternen Beurteilung nicht zu unterziehen. Scharfe Maßnahmen gegen alle, die durch die Untersuchung erwlesenermaszen ai< der terroristisch?« Kampfmethode Anteil hatten, wird jeder Vernünftige für gerecht und begreiflich halten, ob aber diese Mußnalmen auch das geeignete Mittel dazu wären, dns soziale Problem zu lösen, daS da^f bezweifelt weuen. Unzufriedenheit und noch dazu mit Erbitterung gepaart, kann mit Gewalt nicht veriilgt werden und gerade die Gewalt ist es, die di^ Erbiltirung geradezu züch'.et. Ein vom Schicksal veisolgter, mit sicb und der W^lt entzweiter M»?nsch, der im ??nne dcr O^'^nana ancb noch dazu der allgemeinen Verachtuni? preSgegeben und uon jedem gestyß'n rtld geprügelt wird, muß schließlich verzweifeln und ehe er sein elende« Leben verliert, wird er sich leicht entschließen, an einem der vermeintlichen Urheber sein^'S Uvglücke^ Rache zu üben und diese Disposition wird vorhenschen, wenn eS auch gelingen sollte, die Organisation der Kt.>mmunisten wirklich auizulösen. Diese Auff^iffung des Probl?meS ist die Ursache, daß wir dafür eintreten, dem kommunistischen Problem di: teilnabmSvollsie und ernsteste Ausmnkskmfeit zu widmen. Es soll die allerbeste Absicht des nun verewigten Ministers Drci^kov^ mit seiner Kampimethode nicht bezweifelt werden, aber der Umschwung vom Sorgenkind zum Prügelknaben war zu schroff und solche Sprünge vertragen von tiefer Unzufriedenheit um das tägliche Brot ringende Men-schen schon gar nicht! . A. c. Telephonifche Nachrichten. Dtf Sbttfte Rat. MW. London, LS. Fuli. (Wolfs.) Reuter Meldet amtlich: ^r Oberste Nat wird am 4 August in Paris zMmmentreden, s'ord Cur-tjon uiüd Baifour tverden EinVltalnd auf der Konferenz verttoten. Lloyd George wird waihrschoin^ich nicht zihgegen i<:in. Oberfchleflen. WKB. Warscha«, 2Y. Juli. (FumVspruch.) Nach atneriiklinischen Zeichuingsmold^ngen soll dias Projitikt, Qberschleisi^n in einen seMan-d-ilgen noutvalen Swat zu verivaniZ^, im Vordergrund der Beratunyen stehen. Die Rvgderungskominlssio'n soll aus Vertretiern Italiens, Polens uiid Doubschla-nds besteheit, wozu noch ein alnerikanlischer DeliZg-ierte er-beteil werden soll. Amerika »»»6 ivberschlepe». WKB. Paris, 2«. Jttli. (Wolsff.) Der Be-Vlchterstat't^er des „Now Dork Herabd" mebdet London: Fnl Untevhimse hn'be der Llbge-ordnete WotgÄvood die Anfralge an die Re-gierml^ ge'stellt, ob es bMnnt sei, daß «uf allen Seiten ides Hau!ses eine Opposition gegen da-Z Vorgeihkn der Fi'anl^osen in Ober-schlch'en bestehe. In dom aNgeuwinen Lärm, der sich dlavi^us erhob, soi au.ch der Wider-sipruch der N!iuister verlrehulbfn.' gÄvc>rden. Klf die Anfrage, ob ein-s alliierte Macht ihre Truppen in Obcrschlesien verstärken könne, ohne sich nlit den an'deren Mächten in Ver-h^ung zu setzen, 'halbe die Ne-spieru,?;; geant-n-vrtct, das; sie die-se Anfrage vor iihrer Be-andlnortnng prllfen inüßte. Der Vatikan und die polnische Geistlichkeit. Beu'hen, 26. (W^lsf.) Wie die „Ostdeutlche Morgenpost" .n-ti!» !i^attowitz urel-det, hat der Papst Gl^such poln^scl'ier Geist lichcr in Oberschl^'sien, den besonderen Schuh iil>er den polnischen KleruS in Oborjchlssie.l zu übernehinen und an Stelle des jibardrnils d^' Aertram einen andi^ven Kardln>.il zu er-n'nmen, avstelchnt. Die powi.sche Negierung h-at beschloslen, vom V^.tikan die Al)berufung dee päpstlichen Nuntius Ogriio zu fordern. VZkkte poZntsche Aufstand bkvorstehel'S. Verlin, ?(». Juli. Wie die Blätter tius Oberschs?sien niel-den, M insolg"' eines Zusc>n!inenstos'."S A"mschen deutschen Eisen-lmhnern nnd polniicheu In.slir.>enten, die bei D.^ierMriik den Ti-Iug BriX'lmi—Nntil'oi' beschossen batton, in «den Nybu'ter Gruben der GenvKstreik worden. Im Kreise Rybnik so'n,ne!ln sft-os'.e Gcharen polnischer Insurgerien. Umfc'mn'eiche Truppentransporte Lils dein .^lreise Nl>l''^nik in die t^renzdbrfer iverdon vo>n all^.'n '^?sen Anzeichen eine^ nnlnitlelbar I»^'vorste-henden v'^rten p>.'>1n?sch.:n Ansstaude^'. Von der?t?parat!onr von T^euts^li'lan'd den Alliierten o>bznliefern>den .^i'Mchelsschifse u-rid dn' Auft-e^ilimg der TcniMli'e sk^it. Abrüstung und Kriegsschulden MV. Paris, -'ll. Juli. (Woljs.'j Aus Wa-shinglon wird gemeldet: ^nator Vorah hat i.'n Sellat den Antvaia gestellt, da^ die Ve-zcchlun'g der Schulden der Alliierten bis nach der goplanreil Al>r.jistungskonferenz airfge-schol'.nr welide. ?i.^enn d!!e Mts^iiärl^gen Re» gierum^n nicht in der ÄM seien, sick'. nut den Veveimssten Sl'^^aten über das Abri'l-stu'ngsProgramm zu einigen, so würde dg der Cchu-sden mit Zinsen bestellen. Weiin die Regierungen fordfü'hren, evfMiche Sinninen siir ihre Rtlstuinisivn auszM'ben, wevde An?e. rit^i wahrscheinlich eine anidere Politik ein-schlvgen müssen. Fra'nire^ichS Armee von 30(1.000 Mcmtt sei überinäszig stiark und auch En!glan>d gebe U'Nigeiheure Summen sür seine NustnnMn aus. WKB. London, 26. Fuili. (Fu^nLspruch.) K^''nstmiti^no^ wird g WM. Le Havre, 2«. Juli. (HMDaS.) Prä-sb^nt Mllevan-d ihi^t eine Flottenlscha.» Wer» die vor Havre liegeniden srnin^^fisc^n, engili!-schen und anlenikmnschen Kriegsschiffe Äb.! SodalM bagab >sich der Präjsident in die Haw,?. dellKtanrnker, wo chin zu Ehren ein Bant stattfand. Jnt ^^erla-use dc^ssel'ben hielt »de? Präsi^nt eine Node, worin er slZyt«: Frankreich will d^'n Frieden. Es hat ihn iin Innern verilviirklicht Mtid iviill ühn i>ue die Ma.ch^ der Vernun'ft Realst uind «Äerec^ilgkeit finidi die ein,',igen M'lbieter, die es anerllenint., Frankreich will nun stark blieiben, um si/t^ Achtung zu verschaffen. Ärr Dertrag vor» Trianon. WAB. Paris, AZ. IM. Heute find Pariij die Re.trfimtionsurkünden des Frie-, denvnerrvafst's von Trianon Mnschen denl Verbündeten und Ungarn au.siget,ciAscht worden. Der Vortrug tritt sofort in Kraft. Der Endtermin sür die Uebergabe WeftuV garnS drr 27. August. ^ ^ MlB. London, 26. IM. (KuinHpruch.) Eine der Folgetr des Jnkrafttretiens des Nt^-träges.von Tvi.li7ron ist die lleberAabe Wsst-ungsarns an Oeslerreich und deS K'ohlenige-' bietes von Fs^uftlrchen von Juigoslowien an ltNMrn. Der Prvz-kß der Uek^r^glaibe Westun"» garns an Oesterreich wird ein-i-ge Wochen zur Turli'fi'lbrmig brauchen. Die Bot!schaft«rkon-ferenz hat den 27. Amgust e'ls Zeit für den Endtermin für die B'een'di.gunig der U^cher^ Mibe ieztgesekt. Die Ofsi^^iersdet'.icheimertS der Entx'nte.n'ächte, die mit der Bowachuivg der Uebergabe sind, sind verstärk worden. Gtlllstand und Rttckjchlag dtr grtechi'lften Offensive. Poris, I»l>^ N«ch ewer Msl» dli>n>g der Agenee .^>awas c.lus Ic'lnid setzen die Tiirken den sie>greichen Angriff auf Billed--schik-Ienits'ftchrr und Inhisfar fort. Die lür-tijchen Truppen sollen ^^.fiun^K'arahisslir und Tttlulnmer bereits besetzt hieben. Nach einer weitewn HlwN'^-M^ilduivg cns .^onstantirw-Vvl bestätl'gt der .Korrespondent' des s.'s'en Vlaties „Pokit" die Eiunabme von Uschak durch die Tiirken. Ferner soll auch Fed Hit Hmnidich von den Türten geno-mme" werden sei-n, die uf ni'avsch^ren. Rußland. Moskau, 26. Iu-li. fFunkipruch.) Das Peter'.^bnrk>er ^>ilfstonKl>tee ft'r die hn.n-gernden l^ebiete wendet sich alt Prslet''^ rier der ganzen Welt. .ffon^'rt<', T'l^^it^r'f Zirkus- und Mno-vo''stellnnI?n z-msunlsten de? HulM'rnden in Nnst/and zu v-evak^tatten. Massenslucht aus Towjetruhland nack Polen. Der Ukrainische PressieidieM a^e ^'onilx'r^i: Jnuner gri^ßer wird die ZalhI der Flüchtlinge ans sowjelrilßl.^inid, die n-ach Polen woüen, nln den Ichrecknissen d<'r russi-säben Wirllichteit zu entg'eh-en. Die pr>lnii-schen Blätter melden, daß die Qui.l^antÄin« station in B'avanc^ii> t'ch.', die filr die Unter« brinigUing von höchstens ZlXiO Mann elinye« richtet ist, am 18. Iul>i sinen Sta-nd vo«n 15.000 M.Mn verzeichnet li-at. Große Partien twn inc^lcn Fl'^^chfl'ingen strömen dei polnischen GrenA<' Ftl, Kommunisten unv Safcisten. WKB. Rom, S5. J-uli. (Setfan^.) Jnfo^lge jder Ausammenstößv Dltv^^n Mommmviisten^ Fascisden in RoccvstrÄde wuiZ>e heilte »bends in R habe .l^ine Vevbindun'Aen mc^ mit d«n äußeren Etellnnjgen. Der Aufstmi/d der Stämme ist ollgl'uiein imd vollstäuÄi'g. Wieviele Kolon-nen bein^kchren werden, wisse man Mcht. DaH Goivehrseuer, das «us «der Rich-tung von Valuin M v<''rileih«inen P. läszt vermuten, daß auch dort noch sp.'lnische Truppvn stchen. Die Spanier ?^.ben ihr NliMateri^al vernichtet, 'ünl dessen Erbentung zu verhindiern. Es !^'Ieibt nunmos?r keiitn Fl'Melks? mehr Mrsg. Madrid, 26. IM. (Havas.) Dcr c^'cinlsterrnt h^-t ll^schwssen, alle Maszniii^Men ergreifen, die er für erforderlich hält, iinl ^diie Truppen des spaniischen Oberloinmissärs ,in Marokko zu nnt'^'rst'i'it'.l'n. Weitere ^rup^ien ^'werden nicht ?ttehr obgeisendet. Sämtliche 'ÄKoldu^Mn nn-d AuslassunWn der.Blätter -illber die Lasge in Mnrotlo unterliegen fort-/an dt^r Pvävcntiv.^^ntsnr. Der Presse werden !«!Mt'li>chte Milbeilungen über die dortlsten Er-'rignissc,zu.Aehen. Belagerungszustand ln Mos-kau. ' Wi-n, Si?. Juli. Wie die „Neue Fr. .'Presse" aus Kopeuhnigen nieldet, erklärte Mlich eineul Berichie der PoUtiker Kamenew^ cilier !^ikung der Volk'^komunssüre iu! Mostan: „Wir kvunlen für S5 Millionen, -die ^eht Hun^qer leiden, nicht Nohrnni^ schcisfen, >^I'cns!.V.vienij^ wie j^ür die ^.v^oslliiler 1 w.0l)0 ^lrleitcr. Weim wir jedoch n'ichiieu Bönnien,, ^l! j'ere iounmniist'is/bien .'^Xere nnt NM'un'c^'s-'i nuiticln ^u versort^u und eÄiitZe siri^szere F-n-rnlen iii Gnnli »eken, würden U'ir ftort Mirug sun, j'.'den Widerstand niederzuschlli-^n." Diese ^1^'ede hatte den nssgenieinen Aiiö-jst^^n'd der ^irbeiter ^-zur ^-oilste. Die mensche-^nst^i"che Pordei Rodert -n einer Protlmueition ^ie ?lrbnter 'nst0!nd verhcinc^t. Erkoiser Karl. Paris, Juli. Die Vläuer ver-offenitlichen eine Meldung, wonach (5rkdert, wie die nachfollgenide Tabelle ze^-g't: Datum ^ Wien I Berlin Prag L A Z L AA 26. 7. 1920 40 182 151 410 74' 13. 8. 1920 40 190 155 474 90 1. 9. 1920 44 200 182 530 107 15. 9. 1920 40 208 165 480 114 15. 4. 1921 23 223 190 710 139 17. 5. 1921 22 208 194 673 133 17. 6. 1921 214 202 725 137 15. 7. 1921 21 210 215 714 15! 21. 7. 1921 20 216 — 722 158 25. 7. 1921 !!l'5 216 732 162 iS'5 218 220 740 166 NN AuÄio«n!ö!e Hestimmi ^rd, un'k) ylaiAen wohl, d-aß eS mit d-em Schwsigen besser wirid. Wir fStmm sMhen Wirtschastspoltikern un-fn Mdlsid nicht versagen, sofern sie ernstlich glauben, ein Körpn feli n-ii!^ trank, wenn man die kvanüen StseHen änystlrch v^üll?. Wer solches betreibt, verhträ>er't nM den rechtzeitiigen Heillenden Eingriff, d. h. er ver-tl^!t Nchoime Kranchebten, ü^e sich aber doch ltie vertuschen lassen^ d>a «msonst der ganye Körper verfüM nint» in Fäulnis Äergoht. — Gaeldet, dias; der amer!kan:sch'l: i^'ye^^i^äststräster in Toio die Antwort der t^iognrung der Vereinigten 5t'^>^Uen i'iber-leiclt habe, die das Pro.gra'iuut der Konse-.re'-.z von Waq'hingtou ent1)Äte. Uusere Bl^iluta sta^nd demu-ach in der Zeit uiu 'den 1. bis 15. Sept-emb-er 1920 ani qiin-stigsten. Tanisils kousolidierte sich die Rogic-ruuig und >die Delleratiou iderselben Iiesrle-digte die Oeffenilichkeiit. Eeithin: ^ftab eH keiue a^ünstigen Moniente luehr, im GeMnteile, ansschliesjlich n^ur uuWnstlU'. selbst das Zu-flies^eu dei' Krieqöeiltsckädiginichen ins Lmi^d ändert cilU ionistauten ^intelr der Va^u-t.i! niichto, sl.>!me sich die befriedic^nde Crute auch in dlese-in Jahre nicht vorteich-ast be-iN'.'rllmr ni.lcht. (^-rüiild'e hiefii'n' isiiu'd verschie-ueu-stin 'l)lrt; »vir heben hier nur folgetide l'ervor: die (5ntente erklärte ui^sere Valuta lalt-siliUiq e i'.eigen dc'ln Al'Äaiide die -vo^'.ti-srh^^u ^.'lttekttate; die Teuerimg ist !iu sortste-sehteu steigen; unsuulgen rateu bereits M, Be-trachtullgen übei- unsere ständig sinkende Valuta zu veri)ssen!lichen und wollen solches als eiue ?Irt ui,patriotischen Idaudlns stoinpelu. Di^'ie VoMl-Ztraus'.-Politik ist aiber gert^de-z>l gefährliich, denn diese Ratgeber s5?eilien keine Mmlirg zu habeti, diaß unsere. Valut^a Kt^onendSmmerung. Nicht von dien viÄ^ikigen Drademen auf dem Kopfe der von Gottes Gnaden GesMten wN «ich spreichen, von Idem Symbol höchster Macht, d«s jetzt so vielfaÄ waMt und noch mcchrfacher in den Staatb gestürzt ist. Von der ö ster reichi^sch en Krone als Geld-ollcheit seiien sin ige Worte yesagt, ehe sie Winz dÄhlnschwindet, ein weisenloser SchM im Getriebe ber Welt nnd t^er W,mnzen. Uns älteren K naben, idie »viir M^ch; bei Krenzer mid «Gnlden anflglewiachisen sind, war sw einst eine^interefsante Ne^vun/g. Und wir konnten uns nur schwer w die nieiie Valuta hiinvm-flnd^. Jin praktiischen Loben haben wir eigentlich nie anfgchört, Me Werte in Gulden berechnen, Weil uns d^as lgeläufiger war. Wir zündeten nns i5l^!te es in Papier ein Ntid saizte: „Hier fiinf .Kronen in Papier." D.'rllber lachte man. Heu:" könnte man in t^rinnerutrg an diesen Ccherz Tränvn der WehiNiit vergießeii. Wo sind die di:?er Fünfkronenstücke aus feinstein Sil0!.'r? Und Pa- plerkwnen oder Sronen in Papier? San^ am Meer ist ein Begriff der Rarität dagegen, aber auch an Wert di^er Einheit Äbsrlogen. O alte Kronelcherrlichkeit, wohin bist du qnt-schwuniden! Und in wie viel Arren «nd Aborten sM der Weltkrieg d«!«^ Krone Kersplit-tert. Die tschechische Krone—He «nl^rWert stolz an der Spitze, von ein«U ^ü:rsti^tt fi-,' nanziellen Eins^ll geschoben ei.nd gilt jetzt schon so viel wie eine deutsche Rsichsmart — ivds m-it Dollar und Schweizer Fränkli ver^ glichen freilich nicht viiel ^n wN. An AMei'^ ter Cltelle d-ie jugl^atwiiifc^ Krom», auch schon ziemlich echolt nach dem ersten Schreck über den katastrophalen Kurssturz, d-ann die n-n« gmische, zum Schluß We österrÄich;Ue' in ye^ stempelten und ungestempelten Notierunigen. Eines besonderen Ansehens crsrmt sich dic-fsr WährulNigSbogriff in den linitecrtarionalen Börsenlkreisen längst niichit.mclhr. Und wel6)e Sch!.ize blutigster Art erlaubt naa sich mit dieser einst doch so festsulrdi^ rt gewLsenen Werteinheit, so w^t sie sich noch öst^rreichstsch nennt! t Gin amevitainischer Soldat komntt i-n eine Wiener Bank/ logt einen Haufsn omeritani« scher Gal'dstücke auf ihr Notgeld folgenden Reinl gedruckt: Papier, Papier, nichts 'als Papier Von Preußen bis nach Schwaben. Wcil wir im lieben Vaterland So viele Lumpen haben. Dl^^bei sind in manchen Ländern sogar die zur Papierfabrikatiion nötigen Lumpen schon zu teuer ftir den Goldschein geworden. Mr die Krone i^sterreichifchen Wertes zweisellos.^ „Krone" ist ja auch nur nach! eine Fiktion, eine falsche BeneMNW. Die Krone von ein^t elPiert nicht mehr. Unsere Krone war etn'as wenl^ger wie eine deutsche Mark wert uiid etwas mehr wie ein Schivieizer Franken.^ Und für eine solche Krone alten Systenns' parkers Ruh. ^ Kriminalroman von Friedrich Iacobsen. Copyright Ii) 14 by Greiner u. Comp., Berlin ' W. ki^. (Mchdr. verb.) '^Ga Taig niid Stunde — die eiüglische Friih-stücks^t — lgeniaiU belstilniiiiit Ovaren, lant es Itmchl wi'f eilie Erlivii^rang der ^n offen eil Dostfreuindfchaft Ilchiaus, und l5Ia'.>i»s zeigte ikcgs Bl>lrtt lselinor Tochter. Giv griff iiiit lM^e.ster Beivogiiiijg darnach «nv ließ e'^ sofort enittäuscht 'ivie'der sinken. ' „Ach Gott — Mafchinensckvrift!" ' „Natürlich", saiffte der Iilistiizrat irviirsch .. „modern vont Kops «bis znr Zche. Dli woll ^t woll>l <,ralpholo>g'i.ics>e Studien treiben?" „Die Haind^rift O iinmei- ein Z^nchen t>es Ct>ar'akte'r'?, Papa." „Freili^l^ ?lik^ Chcir.aktei'e innst nilaiii heute mit der Laterne sncben. Wirst dii inich be-Vll'itien?" „Es ist »volzil iii6)t iiiehr als höflich", meinte Edith zl^geriid. „Also mit anderen Wortelr ja. Schliesjlich hat dor .'ij^'l dl>ch L't'bensart, daS mus^, nwn i-hln weniMens lassen." Es ilmr ein schöiier Mavtaig, uls sie ivach Eixicholzvilla hi.lmuÄoa.iiderten, uiid die leaichlende Frichlili.stSsomie gab deni einsam peleyenen lH«au.se bas Geprägie eilles freund-Ucbeu ^ZdM^ to bch der gnistizrat kii-unend äusserte, diesem smarte ?)aiikee hätte ihn mit deili Preis iwers Ohr A-lMen. — Die Villa war an^Ii nnrtlich tauui nnl>der' ziierkeiiiieii. Fkisch lgetiinicht luqte sie aus denl jiliigen Grirn wie ein kleiiies Schmuckkästchen, der verivildert!e Garten n>ar gesäubert, eiil Meer von Blüteii l>lMchte seiiieit Dust bis a>u die tiefer gelegene stallbige Laiidstra-ße. „Wir hätten eiu Wageit uiit Guinirädern iii.ihiiieii sollen", sagte der Iustizrat verdutzt, „ist denn liier gehext Warden?" „Aiiig et sächsische Eiiergie", sagte Vdith stolz. „Uild ciiileriikalusche Dollars. Er uenrit sich ziucir eiiien Eiiterbten, ail>er das kann doch so schliinnt nicht seiii; den .Kaufpreis hat er auch bei Heller niild Pfeiiniig berappt; ich saiiige an, Neis'vekt zii triogen." Frank liatte seine Gäste schoir lillcheii sehen Vnd kam ihnen an der Gartenpforte entHegen; in seiner Beglall.serer Seite Hütte sich schließlich auch eine Passende Gelegen'heit dla-zn Mlinden." ,.Abi:r nicht auf der Scholle d^r Väter, giiädige? Fräulein." Sie sah ihn an »nd lächelte ein wenig spöttisch. „Da<> kliiiigt seiiliineutal »lud kleidet Sie nicht. Wolleii Sit^ Ihre Werke in diesein Griui'dtoii schreiben?" „Nein, Mis; Cll->udius. ich bitte iiiu Ver^ zeihnng." Die eiiiglische-Ailrede schien iln' zu gesallell nild sie quittierte dariiber init eii,ein „Mister Parker" — tlberl>aiipt ba5inte sich zwiischen den beiden sehr schiiell ein kaineradschastlicher Ton an, lind als d>ie Besichtigung der Villa beendilgt ivar, saigte sie etiivas von eiitem vor-iiehiiieit Gi^schmack, der deii Deutscheii noch immer vielfach fohle. Parker hatte sich iil der Tat sehr eleiMlt eingerichtet. Die Villa i^iar liicht gros;, soii-deni ilinfaßte nur eiii halbe-^ Dutzeild Räume, aber jeder derselben eiitsprech vollkoiii-Meli seiner Bestiminun'g, nur das Arbeits« iziimmer ervclgte bei Gdith einen lelisen Wi-ders'pruch. „Zu orientalisch" — elrtschield sie in chrer u^ngeschlninkten Art. „Sie haben gt'li'istet, Mister Parker, aber ich rieche doch, das; hier d:r Tschibuik und das Nar.gilch zuhauie sind. Braiislien Sie deml wirAich solche Narkotika, mn ManMe zu h^vuchteM Cr gab eine ausweichende Antwort unidi drängte zum Weitergehen; sie kainen zuletzt' in das kleiiie, behaglich altsgestattete Speise-ziitiiuer. wo der Lunch serviert war u.nd Fo-seph in einer igeschmaikvollen Livree d'i« Herrschafteii eririartete. Es war n,irklich ein Teufelskerl, dieser Io-? seph Binder, denn er hatte sich in den Paar Tagen so eingeschult, daß sogar eine F>>^ schc Sekt init Alistand öffnen kannte. Und der Sekt trilg eine fru'N'^ösisctx M.i-r« le. Ais Clairdliis das erste Glas getrunken hatte, klopfte er leise init der F'iywiy? ai^ de.? spiegiellvtanlke Parkett. „Fiir die Sorte litüssen Sie Ra>.lin di« Hülle Uiid Fülle ha.l>eu. Herr Part.'r; ich killiere, ldaß die gaiize Villa unterkellert ist.* Frank blickte etwas veru'nirocrt aiif. ' , Wie koinmen ^i? darau,, .Herr Justi^rath^ Der .iteller ist allerd'.ngö M".nen Wüii^'.l^eu ^ntsprecl^end, cber durchaus nicht b<''cvderD anäiiniisi. Für einen FalililielihauöhaU ki^unti^^ er sogar etwas q''n.di^. Lie dür«, s^n nicht vergessen, H-'rr Parker, das^ an diei ser Stelle eime alte Brauerei gejtaiiten lM, d'e natürlich sür ihren Betrieb sehr ails.ge-dehiitcr Kellerraiune bv^urfie^ Auch die Berg-lehr." deutet darauf hin, i^enu in'i'n brau.l>te nur hineinzugraben, uin d:n schi.'ilsten Lagcr- ökk^m ein yutes GabÄfrÄhstiÄ «U Vlie 57iotte. wie sie einst im Glänze ihrer Boll-üv.rt'gkei! b'sti^nden hat, mit Violen anderen ^ieuliuiszenzen tnis dahin begleiten, wv Telinr, Sterlmfl, Fvani, Mark, Dinar, Lire ^Uvne ewig FMl.; qleich im'A'nrse stehen > Armin Ronal. Marburger- lmb Xages-NaArtchten. Verlobung des Thronssitzerregenten. Wie «liz Paris gemeldet wird, hat sich dortjselbst .der Thronsolgeriogent Alelscm'der mit Fräu-'lütt Sophie d'Nza, Herzoigin Vanidomee ver-'lobi. Die Äerloöte ist die zweite Tochter des Prinzen Philipp Entianuel Herzog Bando-ilxe-Aiene^'n und seiner Glittin Henriette, einer belstisckien Prinzessin; sie P an» 19. Oktober lt^L in der Sbadt 3?euille an der Sel!» ne gvborLu uitd entstanlnit einer Ceitenlinic des sicheren Herrschechauseö Bourbon-Or-l.'an?, Bon der Bezirthmiptmannschast. Fnr die des Urlanbes Bezirlshall'ptm'alnnes Dr. L'l>jnt;ie ilvernii'nnt dessen Agsn'den Herr kiwjko Mulaöek. ^ Die Beeidigung de^ neuen Bürgermeisters. Me'ntaig den 25. d. M. um 18 Uhr fand, wie wir b'.'richteten^ die BeMigung nivsercs Bür-Kcrlneijlers st^>tt. Vor dem festlich bcsla^gten .Nathause .n'-^irtcte eine zahlreiche Menschen-inenye, ttin den neuen Biivg-ermeist^r zu sehen. Bnze Gemein-!d^'rat ulit AuSncchme der Herren Bahtar, Dr. ÄerstovZek und Hojnil anwesen'd. Vezirks-hau!j>tma.nn Dr. Lajni^ic beti?nie in seiner Vejgrj'tßungs^'-nlsprache den historischenMu-geichlick, in dent die VerwÄtnnig der ^dt !in die .Hände.deS ersten jugoislaivischen Bür-tzcrni'eisters gelegt werde u>nd legte ^m neu-'en B:Uc,erii^oister daS Wahl aller Bürger ans 'Her^z. .Hieraus vererdilgte der Bilg.ermeistcr such deil Ai^ebürgermoister Ivan Rogliii. Äann bedankte sich Herr Grüar boini Be-girkshallptmann uitd erklärte, W ihn der Wille des Volkes am dieise Stelle gesetzt habe» »und bat den BezirkAhnupwaun, der Regie-i'rung si'inen Dank zu üvermitteiln, d.aß sie den Willen des Volkes geia-ch'tet Haide. Er erklärte, der Schwere seiner Ansgalbe bowuvt zu sein And entwarf ein kurzes Programm der be-vo:stt.henden Arbeit des Gomeil.ndera.tes. Npch ihm sprach auch noch Bizebürgermei« ster Rogliö, der die GedoutunH dieses Au-yenblickes hervorhob und versprach, deli Nür-Uernwister in seinen Msichten yu unterstützen. Vom zslsmte wird' nnS mitgeteilt, daß die UeSeosiedbungSgesuche Franz Stsinber-jger und Julia Ba-uer erlediigt sind, nnd beiin ibiosigen HauphKollamte licUen. ^ ' Ae«eelkset««gen. Me hiejsiyep Garnison öenStiyt 10.000 Kiilo feines, we^s;es und geriebenes Steinsalz, bezw. weißes Mversliilz. Fnteressenten werden aufgefordert, dem Ko-iNÄnd« vojnolg okruga Maribor (^änzulng^^ bSjirkSkommcindo Maribor) bis Ju^li l. I. 11 Uhr vormittags mündliche oder schriftliche Angebote für die Lieferung franko Jn-ter^anturni ajg'qzvn in Mari bor o^er auch Warenmagazin des Offerierenden zu stellen. Z'w'iscl)en den Angeboten findet eine engere Lizitation statt. Das Sa'lz soll in Säcken verwahrt, rein, trocken nnd gemahlen sein. Mt dein gimstigsten Offerenten wird ain ?8. Ju« li ein schriftliche Liefervertvt'üg abgeschlossen. Schristliiche All^bote sind mit 2 Dinar ge-sten^pelt. Bewerber haben eirue Kaution vou 10 Prozent des Preisangebotes zu erlegen. ??llhere BMnigungen kiwnen boinl K^mando vcjno'g okruga Mari'bor einWholt werden. — Außerdenl benötigt die Garnison Maribor L000 .^ilo S6>weiimefett.Interessenten iverden eini^'laden, Kommcko vojnog okruM Mar?bor l>i§ 80. Jnli 11 Uhr voruMtaiL,^^ schristliche oder miindliche Angebote sranko I'U!endl^turiua,stliiM Mari'bor. oder ?>'aren' inl>s>aj»i»i des ÄrkäilferS ^u stelteu. Des muß ilt gut haltbaren Holz^ oder iu Bltxl)' gefSßetl verw^rt jejn. ZM muß r«ineS 2 r v u ^ « VchMnesetk sebt, tvoiß' ttnv vHne Bei-ml-fchung, gut ausgelassen und mit entsprechenden i^ruch »ud Wohsgqschmack. Schristliche Anbote find mit 2 Dinar zu stempe^ Kaution 10 Prozent des Angsbotes. Zurück^e-Mten w>i^ nur die Kaution des günstiMen Offertes, die anderen werden zurückerstattet. Nähere BedinguiGen beim Komainda vosnog okruga in Maribor. ^ Grste DArre. Alle Feldftüchte, namentlich aber die Viesen und ^utweiden, leiden bereits empfindlich an der Dürre und der abnormalen kjitzwelle. War schon die kseu-menge hener gering, so dürfte das Grummet überhaupt vollkommen versagen. Das An-gebot an Vieh wächst täglich, weil es durch Grünfutter nicht entsprechend ernährt werden kann. Sofern wir keine Katastrophe her« beiführen «ollen, muß die Regierung den Ausfuhrzoll auf lebendes Vikh bald und ganz aufheben, hingegen aber die Ausfuhr von ^eu und Stroh mindestens bis zum nächsten Frühjahr verbieten oder aber mit so hohem Zoll belegen, daß die Ausfuhr unmöglich gemacht wird. Desgleichen darf Stroh nicht als Streu verendet werden; man muß das Stroh mit taubstreu ersetzen, damit ersteres nicht den Lutterzwecken entzogen werde. Die Viehzüchter verlangen apch bereits dringend größere Mengen von Viehsalz und Rleie um billigeres Geld, um das Viehfutter zu verbessern. Mir haben daher vorerst ein Sinken der Lleischpreise zu erwarten, dann aber im herbste, lvinter, nülnentlich aber im Frühjahre wieder eine empfindliche ^Preissteigerung folgen muß. Die herrschende Dürre nützt ausschließlich nur dem lveine, der Heuer wieder zu einem guten Tropfen zu werden verspricht, doch ist damit der übrige Schade nicht gutgemacht, da ein Genußmittel die fehlenden Nahrungsmittel nicht wettmachen kann. Ver TckbMt wird wieder billiger? Belgrader Blätter wissen zu melden, daß die Monopolverwaltung den Rauchern eine angenehme Ueberraschunz zuteil werden ließ. Der Tabak soll um 25 j)rozent billiger geworden sein. Das Sortiment bleibt dasselbe wie bisher. Mir sind zur Stunde nicht in der tage, diese Nachricht ans il^re Richtigkeit zu prüfen. Tie Vedölud-^'^>l,it,!iot^l>et zu Dre^^-den wurde, wie iin „Kunstivanderer" miW' t^t wird, vor kurzsm ein wichtiger Brief Melanchtons aufMfmchen. Das Schreiüben war in ei neu, Stammbuch des nie'dersächsi-senen .'^"Historikers Heinrich. Maibmn voin Iiail^re (5s ist an einen giivissen Manri-tin? .Hlinoiliann aus Lilttetnirg gerichtet Ml.d kxi^ielir sich aiis dl!e u>egen d Pi^tgemlir not^ wendig geuwidene Perleguii^ der Ä^itleu-kierger Uuiversität nc.rra (Acesoipotcl'Mien) gelleiteten Graibim--gen ist infolge deS .Ärieges ncich EniFland ge-lomnien, und Professor .^erzfeM ist nun Gelege» geboten, sein Materiici'l zu sichden. Prl'f. Hev.'iseld, der lsich nel'en Prof. Fciodrich San.' di«' bedeutendsten Vevdieniste um die ^teiilttuis der vorderasiatisäien und iraniischen Knust erivovben hat, le?)rt seit 1920 als Or-dinliniu'^ fiir orientalWe Altertuni-Zknnst an der Berliner Universität. Volkswirtschaft. Elektrischer Vetrieb lsr««zAfischer Eisenbckhzien. Die Kompagnie Llectro-mscanicsue l;at soeben eine bedeutende Bestellung von Transformatoren und son' stigen Zlpparaten für die Einrichtung des elektrischen Betriebes eines Teiles des Ncj^es der Tompagnie des Themins de fer du !llidi bekommen. Die Gesellschaft wird voraussichtlich eine große Rolle bei den Projekten der elektrischen Kraftübertragung und Umstellung des Eisenbahnbetriebes auf elektrischen Betrieb spielen. Sie hat sich die llnterstützung der amerikanischen Firma Societe Anonyme lVestinghouse und der ZNetropolitan Bickers Llectrical Tompagnie gesichert. Messeausweis und Messet^lizeichen. ro der Wiener Messe sind >dle Vovaicheiten zur 'Xuosolguliq der Messeansim'iskarten und ^V.'.sseabzeichen im Zuge. Jeder Messebesn-clier must zunl Eintritt in die Messe, i'lber eine Mess.'^nusmeislarle versi'ic^en, di^ er um c:eu Veirog voil 2'>s> !< erl)ält. Der Messe--, besucl'^er aus dein Auslanide wird diesen Mcss<.l-.lu.)!veis noch vor seiner Abreise bei i)eu zilstündigen österreicliisrlM Mnsu^.l^it^n od^-r iden el)reu«intlichen Vertretern d-er Ä^ie-iier Messe in: '.'luÄande, der Besucher oder Aussteller aus den österreichischen Bunde^Z--läiidern bei den .^c^aindelslaiirmerii ^beziehen. Mit .^>ilse dieses Messeausweises erl-angt er Vas loe^sendlich verl>illi«ite Pastvilsuin? und die nut 20 Prozent erinäszigte Fahrklirte. Der Messoa^lÄveis erniächtiistt ihn auch zum Ve->Me der WoHu-uillaolarte auf den Ä^iener Vali'ujho'fexpasituren >des Wohnnnistö^n!a>^1iln>ei' ses der Wieiwr Messe, wenn der Auostellier oder Besucher, diiise Mohnungolarte nicht sch^^n norher bei rechtzeitiger Ännwidunq vc-iu Wolnlunqs-nMioeis znstesa'Udt erli-alten 1)1!. Gegen Al>^i'abe eines Kuipoiis des 'Vlesje-a>'c'w»^ise') erlit'ilt Aussteller uud Bosu-.ch<'r ill Kqiuptge^äudeu der Wieiu^r Messe u „Mefsepalast^ kHosstallungen)' NokunLi? das Messoahzei^n kostenlos ausgefolgt. Devj! Wiener Firmen, die auf d!er Wiener Messlj alusstellen vnd allen wideren Interessenten,. die die Messe zu besuchen beabsichtigen, wird, empfohlen, diese Mess!ao>nsliveilse i>as Me!s-.> soabzeichen schon den AiüWstta-gen mr Bn-, ro der Wiener Messe 2., Aspernbrückenxfasse Nr. 3, zu beziehen. Die AusMe dürfhe Anfangs Angnst beginnen. Die heurige Ernte. Wie auZ BeogrÄd ge« ineldet wird, ist der der heurigen Ernte nicht glänzend, aber doch zusrieden-ftellend. In Serbien urrd Skidserbien ist die Ernte 'tv'liFen 'der großen Dürre schwach. In Mlonteiwgro und der .'yerzegoloi>nia hat sie von Heuschrecken viel gelitten. Am sckMinn-ften kam die Vojvoidlna 'd^won, da der .Hci-gel oiinen großen Teil der Ernbe vernichtete. Im westlichen Teil Kroatiens, Sloweniens und der Murinsel ist die Ernte vorAngvi^^ während sie iin östlii^n Tei'le fast vollstäMg versagte. Großen Schaden richteten die Feld, mause «an, die besonders in Kroatien Hu ei« ner Lailid^lagie wurden. Gemüse steht rÄa» tiv gut, da^Z Obst hat unter Elementareveio-nlissen stark igelitten. Kurze Nachrichten, entnommen aus der gleichnamigen RMik" des „Sudslawiischen Lloyd": Tie Zuckerri'ibenernte in Delrtschl-mtd verspricht besonders günstig zu werden. Miün rechnet mit einer 25iproAentigen Erhöhnng der diesjährigen Zuckerpvod'urtliVn. — Die Tkadtverwalbu-ng von Peöuh hat von unserem Finanzministerium einen Krediit zirr Bodeckunig illnerer Ausgaben verlanjcst. Au.su.chen wird vom ekon. finian;. Komitee entschiitden werden. — Ewer Wiener Mel-dunlg zufolge soll die Konferenz i.n Portoro^e anl 12. Sept'ember beginnen. — Die Regrs-' rnng hat in Verbindung innt den: AtteMate nlnf den Regenten aivg-eovdnet, düis; alle Personen^ die lsich ohne BowiNgling rm Jahre 1V20 und 1921 in Beograd angesiedelt lien, auszuweisen sind. — Die Bauiniwoll^ ernt.' der gainzen Welt wird in sachverstänH digen K'reiiisel; auf ebmo !0,.'>95.000 Ballen g'l'ischöß!'. Das würde ge^en das Vorjahr ei< nen Mehrertrag von 1,400.000 Ballten be-. deuten, mährend die Baumwollernte der Vereinigten Lt-aiaten ni'vt einem Minderer-trage von et^va 3,0lX).000 V".Ten gerechnet' wird. Unsere reide«prod,tttiott. In den südös^.lichen Gegenden unseres Königreiches, namentlich in den Kreisen von Dojran und Gjevgjelija, war die Seidenraupenzucht vor den letzten Kriegen stark entwickelt. Die Liu-. wohner Mazedoniens betreiben mit Verständnis und Geschick diesen Erwerbszweig. Die Kriege haben die Seidenproduktion sehr stark geschädigt und hauptsächlich ist die «Ernährung der Seidenraupen dadurch erschwert, daß viele Maulbeerbäume vernichtet worden sind. Auch die Trockenanlagen sind meist verschwunden. ;^eu l7.!^0 vis Bud.ap(>st l'iv 50.75. !^>alulei': Doli>ar U!5, Mark 2l8 bi» 2!0, ^2ei 225 ^ire 710 bi^ö 712. Zürich, iZk^. Juli. Verliiu 7.75, .<^>ollaud' !!>0.50, Neio lN0, 9on'd,>u 2l.>^0, Pa-ri^^ t7.V5, Maii-l^ud Vi'nss.^^ .l5.!)0, 5totlliolni 125. Christi.i'Nila 78.5N, Madrid 77..50, )^ueuos 172.50. Prag 7.75, ?>»-dapest l.«>75, 3.0«», '.Ziulnrvst 8, j^ls-au 0.."'!, '.Vitien 0.70, osterieichilVi'e Ztir^'-ne 0.7a Kleiner Anzelger. W«schl«d«««» ^hvlOoraphische» At«kter auf «Utk» Posten, preiswert adzuiksen. «drefle tn der Derw. k4Zl «DUM«« Kauf und Berkauf von Vesi^n^ gen, Geschäfts-, AinSHSuser» Vtt-im, Tnst.. KaffeehSufer zu den ?ulantefkn Aed?n<^unaen über» nimmt Realitätenturo ikarl Tro^, Maribor» ClovenSka ui. 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