polwl» prels ver l^eunaen mnmnummer Din 2 Ä U Nr. ^«0. Maribor, Sonnlag den t3. Mal tS2S Lch?«Mef?»Ny. V«n»a?I«>G kiu«!^ru«»»ele>. M2ridor, Zutticevo uttca 4 Ielepl»«o Z« V«sugsp7«lle? ttdhotkn. moaaltiH . . 0m ZO» Zu,ieUen . ... ZI-. Vurch Post . ... M... »lustand, monailich . . . ZO. ^in^elnumme, Vtn idl» Z». öestetlung d?r Zeiiung ist de? i^donnemenlsdets^^z iür Jlovenien lür mindesten» einen Monat, auher« Haid lilr mindesten, drei Monate eln^ ?us>:nden. Zu deanl^ortenöe Vnele ol,ne Marke «erden nicht dertlcksi^ tigt. Inseratenannahme in Marldor de» der Administration de? Zeitung, jovle bei otten gkökeren i^nnoncea» eZpedltianen de» ln. unO Auslände». 6S Äahrg. Einigung der Chinesen? Angeblicher Waffenstillftand zwischen Xschangsolin und der Nankinger Regierung sadchlntftscher Appell an den Dvlkerbund LM. L 0 n d 0 n, 12. Mlii. Einer Mel-dutlg der „Chilax^o Tribüne" aus Peking zufolge soll zwischen Tschangtsolin und der Net^iernng von Naitking der Wassenstillstand geschlossen worden sein. G c n f, l2. Mai. Das Generalsekreta-ri.^t des Völkerbundes hat heute vom Prä-sit-eiUen der südchinesischen nationalistischen Repltl)ut, D a n y e n k a i, ein Telegramm erhk'ten, in d?in der Bölterbund um In-tervc'ntion in dem äziu!.sisch-japanischsn Streitfall angerufen und die beschleunigte Cinbcrilsung des Bölkerbundrates gefo»-dert lvi'd. Das Telegramm l)at folgenden Wortialtt: Im Namen der nationaliftifchen Regierung d^r chtZ^efifchsn Republik l)abe ich die l5l)rs, Attfmerkfa^'^Zcit aus die ernste Lag? zn lenken, die durch die Entfendung japanischer Truppen in die chinesische Provinz Schantung und durch die dort began- genen ^Feindseligkeiten hervorgerufen worden ist. Am 3. Mai haben japanische Truppen in Tsinanfu auf chinesische Truppen und Zivilpersonen geschossen, ohne datz von den Chinesen eine Provokation erfolgt wäre. Die japanischen Truppen haben dann die Wohnbezirke TsinansuS bombardiert und mehr als tausend Personen verwundet oder getötet. Die schlimmsten Ausschreitungen bestanden darin, dah eine Gruppe japanischer Soldaten in die Biiros unseres Lokalkommissärs für auswärtige Angelegen Helten in Tsinanfu eindrang, ihn festnahin und nachdem man ihm die Nase und die Ohren abgeschnitten hatte, auf der Stelle zusammen mit drei anderen Mitgliedern des Pt^rsoilals erschoh. Am 7. Mai habeit die japanischen Militärbehörden in Tsinanfu unseren Oberkommandierenden. eine Note mit unverntinftigen nnd unmöglichen Forderungen gesandt und ihm für feine Antwc? ^ clr.e ?^rist von 12 Stunden gestellt Ohne diefe Antwort abzuwarten, haben die japanifchen Truppen die Aeindfeligkeiten in fchärfster Z^orm wieder anfgenimmen nnd bis zum Abgang dieses Telegrainnis nicht wieder eingestellt. Ausserdem cntssnden die Japaner neue Land- und Seestreitkräfte in chinesisöje Gebiete. Troj^dem haben die siid-chinesischen Militär- und Zivilbchörden wnh rend dieser kurzen Zeit in ttebereinstim-mung mit den Anordnungen der Regierung mit der gröfzten Mäßigung gehandelt. Ich nehme mir die k^reiheit, durch dieses Telegramm Jlire Aufmerksamkeit auf die Tatfache zu lenken, dast die territoriale Iute-grität und politische Unahhängiqkeit Chinas auf das br:!t??!'te verlfsst ist und das; der Frieden unter den Völkern durch die non Japan begangenen Nngrisfshandlungen bedroht wird. Wir bitten Sie deshalb, in Uebireinftllnmung mit K 3 des Artikels 11 der Völkerbundakte den Rat mit Beschleuni gung zufammen^itrufen. Wir bitten weiter dringend, das; lzcr Vvl^crbnnd Japan aus-fordert, die Z^eindscligkeiten durch die japanischen Tn'''n?n einktellen zu lassen und sie sofort aus Schantung zurtickzuziehen. ilngarn und ble Ereignlffe auf dkm Balkan Ser Balkan für eine „Monroe DoNrln" noch nichi reif... ru. B u d a p e st, 12. Mai. Die Rede des jugoflalvifchcn Außenministers in der Skupschtina hat in hiefigen politifchen Kreisen Aussehen erregt. Man weist darauf hin, dasj fekt dem Vertrage von Trianon die Balkangrenzen tief ins uilgarische Gebiet hineinreichen und daß dadurch Ungarn an ollen Balkanereianifson stärker interessiert sei als frikher. Der „Pester Lloi^d" schrnbt. dn^ die Verhältnisse aits dem Balkan noch nicht konsolidiert seien, so dah alles, was auf dem Balkan geschieht, von groher Trag weite fsir ganz Viiropa, besonders aber slir Nt^g^-rn fei. Dis Vlatt beschwert sich d.ir-iiber. d.7' ''se jua^slawische Regierung jeden ungarischen Annäherungsversuch gleichgiil-tig ausnehme und daß der ungarisch-jugo-slawische Handelsvertrag, der vor zwei Iah ren von beiden Regierungen unterzeichnet wurde, bis heute durch die Beograder Regierung noch nicht ratisiziert worden iei. Die Z.:itttng findet es begreislich, das; sich Italien slir Albanien interessiert; denn Ju-qos!:?Nkic!t sei eine Adriamackit geivordett, der gcgenliber Italien seine Position an der Adria silbern müsse. D.is Blatt schlieft seine Betrachtungen mit der Bemerkung, das; der für eine Monroe-Doktrin noch nicht rcis sei. Etwas für Sie! Empfehlensswerter Einkauf von j^irmunqZ gefchenken in Uhren, Gold- u. Silberwaren 474z klHsldor ZurtUl«»» ul. U Der zweite deutsche Ozeanflug LM. B e r l i n, IL. Mai. Gestern wnr-den die Borbereittungen für den zweiten Ozeanslug abgeschlossen. Am Fluge werden sich beteiligen: Ristics als Pilot, serner Hauptmann Benckheim nnd der Journalist Hoyer. Ristics entschlof; sich sür die Route Zürich—Lissabon—Azoren—Newtiork. Der Start wird sofort ersclgsn, sobald schönes Wetter eintritt. Her GkuVschSma LM. BclZgrad, 12. Mai. In der heutigen Stl?rschU:?aslt;ung richtete der sozialdemokratische Abgeordnete P e t e j a n a,t don Handelsminister eine Interpellation in der Angelegenheit des Konkurses der „Sla-venska lianka". Der Ministor versprach dem Interpellanten, in einer der nächsten Sitzungen zu antivorten. Hierauf l?elangte ein Dringlichkeitsantrag des Abg. Dr. G r i f 0 g 0 n 0 zur Sprache, der sich auf den SchuZ; der Abgeordneten vor Insulten bezieht Der An traa sieht d?? Bildung einer siebengli?dri-gen Kommission vor, die einen d!esbezs?g-lichsn lVes-ftentwurf einzubringen hätte. Der Inftizminister V u j i ö i erklärte, er verurteile ^war die Angriffe auf die Mitglieder der Skupschtiuü, dock) könne cr den Dliuglichkyjt^a-.tr.^g annehlnen. Die Untersuchung im K a s a r 0 v i sei im vollen b'ange und werde der tätlich ak?g?grissene Abgeordnete volle Satissaktion "crl: Der Antrag wurde sodann von Mehrheit abgelehnt. Dem Hause wnrde ferner ein Antrag be-trcsfend die Auslösung des Invalidetihei^ mes in Zemun unterbreitet. Die Sitzung dauett zur Stunde noch an. ' sooo Wer onen obdachlos '^TU. M 0 s kn u, 12. Mai. Nach zweitägigen gewaltigen Anstrengungen ist es endlich gelungen, Riesenbrand in Kntais iln ^sankasnK löschen, liegen Per« fönen sind obdachlos. Der Schaden beträgt rund fünf Millionen Rirbel - tlmvildung des awanisc^ sl Kabineils TU. Tirana, 12. Mai. Das albanische Preßbllro meldet, daß das Ltabinett, das gi^stern zurlickgetreton ist, nur eine Umbildung erfahren hat. Achmed Bcg Zog» bleibt Ministerpräsident und B r i 0 n i Außenminister. Das neue Kabinett enthält dann noch folgende Namen: Delvan — Justiz, jtosta — In »eres, Tutulani — Fi-i'anzen, Dja^er ^ Unterricht, Vuöiterni — öffentliche ?-rb?iten und Vokopolna — Landwirtschast. !Ausfichls!o er Kampf gegen Heuichrecken TU. London, 12. Mai. Die brili>^l)e !.'!lftvertejdlgung in Lioweit (Mesopotami::n) die nach Berichten aus Basrah nrsprimg-lich für die Verteidigung der Stadt gegen die Wahabiten geschaffen wurde, ist jetzt in den Verteidigungszustand gegen einen neuen ??eind, die e u s ch r e ck e n, gebracht lvorden. Verschiedene Flugzeuge, die zu ihrer Bekämpfung aufgestiegen waren, mußten wieder nicdergek^eu, da sich die Hen-schrecken in solchen Massen aus die Flugzeuge warfen, daß sie außer Betrieb geses^t ul werden oröhten. Aufsehenerregender Jost-raub in London TU. 0 n d 0 n, 12. Mai. Am ^^ellen Tage l)iclt vor einem Postamt in einer der belebtesten Straszen Londons, tvalirend die Beamten des Posiamte<' beim Essen waren, ein „Postwagen". Einige Mnnner öffneten mit Schlüsseln die Tür des Postamtes, gingen hinein, schleppten die eiserne Kasse zu ihr?m Wagen nnd sulzren mit ihrem Ge, fährt wea. Diefer „Postivagen" stellte sich später als ein gefchickt verkleidetes Rennauto heraus. Der Wert der Beute beträgt rund .'IV.lMtt Pfttnd s?twa Din.). LM. A t li e n, 12. Mai. ('''>estern abcndS fand eine ilZ^osprechunll säilitlicher Führer der politischen Parteieli statt. Der Regierung wurde das Vertrau^'n ausgesprochen. (5s nnlrde augeregt, zlveek'A ^tlarung der Balkausitiiation einen AiUilriegeipakt init der Türkei und luit Italien adznschlicsten. TU. London, 12. Mai. Gestern abend sti'lrzte ein 20 Meter langes Stück eines Tunnels auf der (Eisenbahn London-Mid-land ein, lvobei vier Personell getötet lvuri den. TN. N e a p e l, 11. Mai. In Neapel lvnrde eine Falschlnünzerwerkstätte ausge-lioben, wobei sechs Personen verhaftet wur den. Sie beschäftigten sich mit der Herstel-lling von falschen Finlfliresti'lcken, wovon uiehr als tausend Stiick beschlagliasiint wur den. Börsenberichte Z ü r i 6), 12. Mai. Devisen: Beograd Paris 2t).-12^i7s), Loudoli 2!').32 5/3, ^.li'eivtiork ü18.c^5>, Mailauti 27.^;4, Prag 1.'i..';8, 7:^, Vlidapeft '.»O.Mi.'), Berlin 121.10^, Äi^^rschau Brüssel 72.45, Bukarest ^i.21, Sofia .8.75). Ljnbljana, 12. Mai. Devisen. Berlin Zilvich 1095, Wien 7W.50, London 277..?4, Neimiorl Paris 22Z.65, Prag 1W.45, Triest 2i>i).i)(). ''lllf dein a g r e b e r Devisellmartte silld iin VerliältniS zu den gestrigen Notio-rilngen keiile Aeliderungen zu verzeichnen. In Staatslmrten notierte ^kriegsentschädi» gllugsrente pronipt bei 444, per Mai 44^», per Julli 450 taxiert, doch eher Geld als Ware. r)ie Zsupl«» ist »a (Zote. l>«uerdgtti8lln-(lere vis Zoupl«» ItllNW». 7u dsben dei l^ormsvv, ülaridor t!»I»ntvri«-Uan6Ii»nz, Lo»po»Ir» alle« MarVurger ?dc. 2 MuffoliniS Rache Stallen verhlndtil den ^»'bs.'hiu^ dei' österfelchlschen Anvesti- tionvanleihe Z?or.zweicinhnlt, Monaten hat M u sso n i eisteiitlich die dipli^niatischen Beziehungen Italiens zu Oesterreich in aller Form ^^abgebrochen/Das fseschali an den? Tage n.^'i) jener großen ^kundgeliung iui ^iiener '.'ca-tionalrat, bei der Bundc^kanzler Tr. C e i-Ip e l auf eine Interpellation seiner engc-'ren Parteifreunde iU-er die Lüoliroler t'^ra tge antwortete und diesen Anlas; auch bc-tnüdte, um eine von Italien versuchte Ein« ^mengung in di'^ inneren Angel?geulieiten tdcr Tonallrepublik zurückzuweisen. E'uie ^Woche vorher hatte nämlich der italieni-^fche Gesandte in '^^ien ini 'Auftrage seiner iRegierung Borstcllungeu erhoben, weil iin 'Tiroler !^'andtag harte Worte gegen die Un terdrüclungopolitik in Cüdtirol gefallen wa !ren. Der Cäiritt brachte Italien leinen Er-sfolg. Er fand eine ebenso hi.'sliche wie entschiedene Ablehnung, und Dr. Ceipel wiederholte dann iin '.^iationalrat noch einnlal seinen Standpunkt gegöni'lber den italienischen Forderlkngen. Oesterreick, wende sich, so meinte er, nlit allem Nachdrucke dagegen, das; man eS uns in Roui verarge, l^enn joinand in unscreln Lande ailf die iSüdtiroler Angelegenheit znri'lclkoinmt. ^Man dl'lrfe nicht vcrlallgcn, das; wir etwa'5 aufgeben, was eine Sache der Weltanschauung und des (Gewissens wäre uud luan milsse sich auch in !^^!oiu daran gewöhnen, das; Oesterreich ein freier Elaat sei, in dem das Recht der freien Meinungsäußerung herrsche. An dem Tage naä) der Zllrütkwei-lung dieses italiellischen Einschüchterungs-versllches durch den Bundeskanzler hat Mus solini den italienischen Gesandten in Wien, 5ierrn von A u r i t i, telegraphisch abberufeil. ?fngebli6i zum Zwecke der Berichterstattung über jenen Teil der Rede Doktor Eeipels, der sich mit dein Ci'ldtiroler Pro- Im Zeichen v»r AbrLslung Das i-.'.ue englische ll-Boot „Odin", das eines gri^ßten der Welt ist, lief kürzlich in Ehathain voin Ctnlpel. Ä i e n, 9. Mai. bleu? als solches beschäftigte. In Wirklichkeit de.tialb, weil es Auriti nicht möglich goivesen war, durch seine Vorstellungen bei der Wiener Regierung gleichsam ein förmliches Verbot aller öffentlichen Erörteru'.l-gen über das Schickjal der Deutscherl im heutigen Oberetsch durchzusetzen. .'^Ixrr l^)iussoliui war also gekrault und er hat das dann in seiner Antwort in der röttilschen jiammer auch nnr schlecht zu verbergen gewuszt. Das Wort Scipels von den uwralischen !>t rüsten, von dem Weltgewissen, das stärker ist als das gesej^ite ^)^"echt, fand in der Rede des Dnce gar keine Wi-derlegilng. Wohl aber hat Mussolini es da-inals nicht linterlassen können, seine Ans-führnngen Nlit etlicheli drohenden Gebürdeil gegen Oesterreich zu begleiten. Er erklärte eilileitend, das; er das letzte Mal über dieses Theina reden wolle, und daß er das nächste Mal nnr noch die T a t e n spreche,l lassen werde. Und er verwies an einer anderen Etelle daraus, Italien würde bei dvn gegenivärtigen Verhandlungen über die neue österreichische Jnvestitions-anlsihe inl gegebenen Zeitpunkte auf sei?:« Znstiinlnung warteil lassen. Mail hat seinerzeit diese Drohilngen nicht recht verstanden nild einPfand sie eigentlich nur als bloße Redewendungen jener boillbastisckieil Rhe torik, die eine besondere Eigenart des italienischen Fascisinus ist. Heute sieht lnan klarer. Man weiß jetzt, ivaS Mussoliili unter den Taten verstand, die er dainals an-küildigte, und man begreist ailch erst jeizt, weshalb der Duce init der Abberufung Ali-ritis die diploinatischen Beziehungen zu Oesterreich eigentlich abbrach. Mussolini kann nun wirklich das Bürdienst für sich in Anspruch nehnlen, den Absckiluß der österreichischen Investitionsanleihe verhindert oder doch zuinindest verzögert haben. Der Weg hiezu war sehr einfach. Die Zustiininllng Italiens zu' den srühereu grundsätzlichen Beschlüssv'n deS Fiimnzkonli-tees des Völkerbuildcs und der Repara-tionskoininission üb'.'r eine weitere Zurückstellung der iin ? !.!denst,ertrag festgelegten Pfandreckitc lonnte freilich nicht mehr ung^eschehen gemacht iverden. Aber da nnn Oesterreich genötigt ist, gleichzeitig auch eine Regeluilg seiner sogenannten Relief-schulden anzustreben, die nach denl Zusainlnenbrllch für die Beschaffung von Lebensinitteln und Rohstoffen kontrahiert werden limßten, so hat es Mussolini leicht, Oesterreich seine Macht fühlen zn lassen. Bei der kürzlich in Lviidon stattgefundenen Konferenz der österreichischen Gläubigerstaaten in Angelegenheit der erivähnten Reliefschillden hat Italien durch seine ablehnende .^^altilng jede Vereinbarung un- möglich gemacht und damit «uch deu Ab-fchluß der Anleihe selbst sabotiert. Das ist die Rache Mussolinis dafür, daß die oster-reichische Oeffentlichkeit sich noch imilicr der unterdri^ckt^n deutschen i^wlksgenossi^u in Südtirol erinnert und daß di2 Wiener Regierung nicht den Wunsch ^'^tali-^nL e»-füllt, alle Kundgebungen für Südtirol ein-fack) zu verbieten. Aber es scheint nun doch, als ob lU'ln in Roin uiit dieser verweigerten Anerkennung eines Arrangements der österreichischen Re liesschulden nur ein sehr großzügiges Er-pressungslnanöver beabsichtigen würd'. lin ter geivissen B.'dingungeu, so heistt es. u.ä-re Italien vielleicht bereit, eine Vereinbar-' ung über die frühereu österreichischeu Schul denverpflichtungen anzuerkennen und da-init den Weg zu den nelien Investitionsanleihen freizugeben. Aber die Verhandlungen hierüber dürfen zunächst nicht in Wien geführt werden, wo wohl die Atinosphäre hiefür nicht sonderlich günstig lväre, und anch dieser Ilinstand läßt erkennen, daß die Abberufung des italiellischen Gesmldten nicht nur als eine Maßregelung Oesterreichs gedacht war. Die Forderungeil Italiens sür die Aufgabe seiner ablehnellden H'il-tilng sind, wie versichert wird, sowohl vo--litischcr wie finallzieller Natur. Politisch käme ihre Erfüllung aiif eine neuerliche Demütigung Oesterreichs hiilaus, da nnn-niehr tatsächlich das geschehen müßte, was Bundeskanzler Dr. Seipel ini März aus die Vorstclluugen des italienischen Gesandten in Wien als ilninöglich lind undurchführbar bezeichnet hat, finanziell würde sie eine schwere Belastuug der österreichischen Staatsfinanzen bedeuten, da Italien eiiie VorzugssteNllng gegenüber den andeern (Milbigerstaaten verlangt und auf die sofortige Bezahlung eines großen Teiles seines Guthabens aus dein Reliefkredit besteht. Wie weit diese Erpressung gelingen wird, läßt sich heilte noch nicht sagen. Vor-läiifig hat Mussoliui tatsächlich erreicht, daß Oesterreich i:nter denr Drucke der N^^t zu solchen Verhandlungen sich gezwungen sieht und '^inanzininister Dr. Kienböck ist heute selbst nach Lngano abgereist, uin dort g vor Iahren gebore» ^ > V » » »MI, P „ W » „ Justus voll Liebig, der große Chemiker, wurde anl Ii. Mai vor 1?o Iahren in Darinstadt gcboren. Das .Hauptverdiellst Liebings liegt in der Einführung der mo« dernen küiistlichen Düilgung, o'lnie die hen. te ein landwirtschaftlicher Betrieb nich^ inehr denkbar iväre. gen, bleiben erfolglos. „Oesterreich ist, was es ist," hat Mzlssolini in seiner großen Kain inerrede luit verächtlicher Gebärde seine Meinung über die Donaurepublik zusalnmen gefaßt. Jetzt läßt er Oesterreich ltoch seinen Haß fj'ihlen Ui?d niinint Rache an ihili. Ob diese Rache zu dein Bild des edlen Römer-tums paßt, das der Duce so gern als dos Ideal des fascistischen Italiens zeichnet, er- übrigt sich 'u erörtern . . . ----- Oer >^l?Z^cciränete Lveto^ar I'ribl' i^evic Imt äieser 1'28^e.iii clor Lkup-scIltittÄ eittiSL seUi' QuksckiulZrelcl^e bemLrI.onllueu Sie llie lvieder!" bat die Mutter ängstlich. „Wo drei iin Spiel sind, gibt es iuliner ein Unglück. Es ist eiile alte, sehr alte Geschichte, aber sie ist inliuer sehr traurig. Gehen Sie nicht in das Kornfeld! Ich beschwöre Sie, tiln Sie es nicht! Es ist so gefährlich." Sie schwieg ein Weilchell, dann fragte sie leise ilnd scheu: „Wissen Sie von Borgmann? Er auch, sehen Sie, er auch! Wäre Sonnt'aff, IZ. Ma^ Marßurqer Nr. NO. Zcküne ISKne 3in«> eine «ter Icostdsrsten ln Z5'^, 1 vovpelklssct^e l)In 65'^. ^/)0^ i/t a//en ^/zo/^s^en, /)/^oF»5len, un«/ e/nsc/i/ä^iLen (7e«c^ä^/en, Von (ienefallVit2 ?elei8tet. I^r erlv!irti?ei^ Dien8te nickt mit dem Vc^rv^urk der 'sraditi-on5l08iz?l(eit betreiben, dct an8on8t und '^enn die8er Vorwurf den Kroaten u. 8!o>venen z?ej?enüber ricbti? wäre, die ?8cbecben und Polen überbsu^t kein^dipIomÄtiscliLL Xorp8 bätten. itlerr ?ribiLevjc ver?jlZt nur eines: ^dak'^der^8l'18-8t33t de iure woZil als »Köni!?reicl, der Serben. Kroaten und Slowenen«-Lllt. de facto aber ein durcb dieOunst des'lZcbicl^sals er-wejterte8.'Serbien darstellt. Und da-Ker die serbiscl^e" I?el)rä5entan2 nacli auüenjiin! ^ II. ./'.^ine. lIun 5?ilt aber in ^u-^xoslawien das (Leset? oder besser ?e-zLaxt ein finan?- oder Lteuerxeset? nur dort, wo aucli die IVlöLlicbl^eit bestebt, die Steuern im Sinne des (Ze-'8et2e8 ein^ulieben. Die I^e.?ierun^( ^bat ein (fast) ideales (ieset? Kcscliaf-ien. aber mit 6er allx^emeinen Durcl,-iübrunx^ bapert es wolil x?an2 ?elwri?. In Leoxrad 2. L. fällt es lIirj?ends in aller Welt sind die 5teu-erbeamten und f'inan^beamten so?c-klissentlicl? besorgt, eine oluielun ^um Siecl:tum verdammte ^Virtscliaft so planmäki? durcli (lewlssenbafti^keit umzubringen wie in Slowenien Da ist 2UM Beispiel die (Grundsteuer. In Serbien existiert kein Kataster. Die (Grundsteuer wird dort von parteisio-litiscli 5lefärkten Steueraussclnissen »5cliät?un?8weise« bemessen werden. Was dort lierauskommen wird, ist leicl^t ?u ermessen. Nin?e?en kennt man in den »neuen« ?rovin?en, wo ein vorbüdlicber Kataster existiert, nicl^t nur das I^läclienausmal^. son-dern aucli die Ouglität des Dodcns u. den jälirliclien I?einertra?. ^ebnlicl'. wie bei der I^msatz^steuer. wird sicli aucli bei der (Grundsteuer lierans-stellen, dali Serbien relativ niclit ein- «»»» Die deutfl^en O^eanMeszer in R?wys?s? tz Eine gewaltige Menschenmenge erwartet das Ci^scheinen der t^iieZ^r, die in der ^»adt- halle feierlich cnipsangen werden. mal ein I^ünftel dessen be?alilen 'vird. was in den »neuen« Provinzen un-barmlierxi? eingetrieben werden soll. In I^eograd reil?t man sicb vf'rgnügt die ffände. Die (iieiclibereclitigung der Steuer^aliler ist auf dem Papier ?lücklicli bergestellt. in der Praxis bleibt docli alles beim alten. I^'iid das nennt sicli peformarbeit! ^um Neu-len traurig ist diese l.ogik der Staat"--lenker! Lcsl'sd^ou?; GlaUna Radenci Zwischen qrüncn Murauen und rekenoe-' pflanzten .Hüqcln der 3üdsteierm.?rk hat die Natur einen kostbaren Schatz ersteben lassen: l! i e Quellen von R d 5 n c i! Vor einigen Jahrhunderten ist dort die Mur qefl^ssen, wo h.'ute di2 ^^ck^ude dec Auranstalt stehen. Im 1W entdcäte Herr Tr. Kar! .h e n n durch Zufall die h?i tisiLb,.Heilqlendetl'^^/.^!rd, ist die stärsste ')?at"on-Litliion-Quesle^^!?ucovaI iNa 5.L-1, Li V.lX; in IW!» Teile) '^nd verdimt ül^ Heilwasscr ihres unstreitig an ersrer Ztelle zn stehen. Sie leistet bei Kuren am Brunnen, sowie bei 5.?austrinkluren Her-, vorragendes in der Bi'Ämpfunq von chron! Nieren- und Blasenleiden, Nierensteinen,! Gl0',t, Tkabothes, Lcber- und ^Xagsnerkran-^ Ai.-6) al-S Tafel'.nasst)r wird sie viel und^ ^^rn? betrunken, da sie^ mit Bein gemischt, demselben die schädliche Täure nimmt. Tie ..Mnigsquelle" ist ein weix verbrei-^ tötes und bekanntes Tasetwasser, das cuch^ zu verschiedenen Nachkuren ärztlich verord-net wird. Wecjen ihceS 7^odsiehaltec' wird sie zur Behandlung von 'Nlähhal.^ und Atherom-c'lorosc init nachgewiesenen (5rfolgcn getrun-k<.u. Tie „Giselaquelle" wird mit Recht die ?ilön:^lin der Tafelwässec benannt. Sie verbindet mit ihrem überaus angene!)men Ge- sen alten Weibern, die immer wie grüne Seife und Kampfer riechen!" Achim brachte ihn endlich auf lind ihre Spazierfahrt. „Fürchten Sie sich nicht, Ihre Tochter einem so gefährlichen Fahrzeug anzn.ier-trauen?" fragte er fast vorwurfsvoll. „Gott bewahre! Der .'Härtung ist ja ein sehr verständiger Bursche. Da paisiert nichts." „Sie kennen .Herrn .<^^artung erst kur.^e Zeit." „Oh, das genügt. Der ist helle. Und Schneid hat er, der ist nicht von Pavpe." Alle schüchternen Andeutungen Achim5, das; ein Lcl?emann wie .Härtung vielleicht für Lia besser mit Borsicht zu genießen sei, begegneten völliger Verftändnislosigkeit auf feiten ihres Vaters. Sie riefen nur ein enthusiastisches Lob des Volontärs hervor, der durch seine Streitereien mit Berger einen Stein im Brett bei Landin hatte. So mußte Achim ohne einen Trost heimwärts reiten. Die schlaflose Nacht, die aus diesen Tag folgte, war so fiirckiterlich, das^ er sich nicht imstande fühlte, eine zweite zu erleben. Er nluszte Lia am folgenden Tage sehen und sprechen, mochte kommen, was !>a wollte, es war ihm alles gleichgültig. Es traf sich, dah er an dicsein Tage nicht «wt abkommen konnte r.l'cr er ritt allcr Klugheit und aller Vorsicht zum Trotz doch nach Südersberge, um sich von Lia auslachen zu lassen und eine kurze Stunde wie ein von Verdammnis Erlöster wieder im Paradiese zu sein. Denn er traf Lia allein, Härtung war öci der Ernte, die ihren Anfang genommen, und Wigand befand jiih in dsr Stadt, wie jetzt tiäusig. Lia verriet, er habe eine ideale Liebe zu einer kleinen Volksschvllehrerin, die arm sei wie eine chennlau^ und eine alte Mutter mit ernähren müsse. 17. a p i t e l. 7 Tie Unvorsichtigkeit b?kam Achin: schlecht. Sein .Hauptmann war dahinter gekommen, dajz er eine ihn: zugefallene dienstliche Obliegenheit versäumt und dem Feldwebel zugeschoben hatte, und bei näherer Untersuchung konnte es nicht verborgen bleiben, daß diese Fälle sick) in lei.'ter Zeit wiederholt hatten. Doch war diecinal daS Versäumnis ernsterer Natur. Hauptmann Wallner, sonst Achiuls Freund, tobte. Er war am Ende jeder Nachsicht, es entlud sich ein schweres Strafgericht über den Sünder. Er lies; den Leutnant zu sich auf sein Ziuimer befelilen uns kanzelte ihn ab wie einen Schuljungen. „Wenn ich die Sache dienstlich melde, bL-komincn Sie Ihre a6)t Tage Stubenarrest, das; es nur so brummt!" donnerte er i^n schließlich an. „Es ist nur die Rücksicht auf Ihre frühere tadellose Haltung und Pflicht treue und der Gedanke, das; eine Blof^itel-lung Sie nioralisv) schädigen würde, die mich bewegen, es allein mit Ihnen abzumachen. Sie haben sich in letzter Zeit bc-denklicb zu Ihren Ungunsten verändert, wenn Sic si6) nicht schleunigst auf fich selbst besinnen, werden Sie in kurzer Zeit die Iol gen sehr unangenehm empfinden. Jeder an dere Vorgesetzte an n^einer Stelle würde wahrscheinlich längst die Geduld verloren haben, aber ich kenne das Leven und weis;, daß junge Leute, auch die besten, solche Perioden moralischer Unzurechnungsfähigkeit durchinachen. Eo ist eine Art geistiger und seelischer Mauserung. Wenn ich Sie einen einzigen Augenblick für hoffnungslos gehalten hätte, wäre ich längst mit Ihnen fertig, ich nehme jedoch an, daß Sie von dieser periodischen Vcrrüätheit zurüclkonnnen werden, und es wäre sch.ide um Sie, hätte man Ihnen dann die Wege zu dieser für Sie hoffnungsvollen Karriere verlegt. Es täte niir doppelt leid wegen Ihres Herrn Vaters und Ihres .Herrn Unkels, unseres so hochverehrten alten Regin?ent-^kameraden. Ich warne Sie ernstlich, eS fehlt nicht viel, daß Sie sich Ihre Zukunft verderben; mit unserem .Herrn Oberst ist nicht gnt spassen, und Sie wissen, das? nieuiand so tief in Ungnade sält'.- als ein uudankl)arcr Liebling. Und eins lassen Sie sich gesagt sein: das Weib, das uns vom Pfade der Psiicht lockt, ist immer ein Irrlicht über einem Sumpf. Ich reck)ne auf den guten .^lern in Ihnen, daß Sie in dieseur Sumpf nicht stecken bleiben! 3!etten Sie sicli, so schnell Sie können; der ist kein rechter Mann, den ein Weib ver dirbt! Ick? werde jetzt ein scharfes Auge .^uf Sie haben und Ikonen nicht die kleinste Vernachlässigung Ihrer Pflichten nachsehen. Nehun'n Sie sich zusannnen, glaubt^-»« Siü ja nicht, daß Sie ein besonderes Recht auf Nüclsichteu haben! Es ist das lektemal, daß ich als Freund zu Ihnen svreche, von dieser Stunde an bin ich nur Ihr strenger Vor-geset^->ter, bis Si^' zur Vernunft gekommen und wieder der stramme Soldat vvn früher sind!" A6)ini nahm, wie es sich gebührte, diese Lektion schweigend hin. Er dachte bei sich, daß sein .Hauptmann ein guter Kerl sei,' aber wie konnte er seinen Fall beurteilen, der natürlich ein Ausnahuiesall war! Er war ini Irrtum und alle Welt ihm gegenüber im Unrecht. Sein einziger Verdruß in dieser fatalen Angelegenheit blieb der Zwang, den er sich nnn auferlegci^ mußte. Die Besuche in Südersberge konnten nicht fortgesetzt werden tvie bisher, znniichst mußten sie ganz unterbleiben, wenn er nicht in tiefere Ungelegenheiten kennucn wollte. (.Forljchung^solgtZ. IMMWW»»»W>»»W»»>»>!? , ,,,,» U,, Der Krieg im Fernen Osten MMss ?»0» t.!" pc»»«». »ü o Tic chiiiesjsckt? '^t^rdarmee unter !schanq« tsolin und die Ciidtrnypcn unter Tschang« faitschek sind bei Tsinnnfn znsainmenciesto« sien. Vo!!? Meere her schieben sich die japa« nlsch''tt Truppen, die die Provinz Echang« tunn bes^'ken sollen, an der Bahnlinie Tsing« tau—Tsinansn wie ein jieil zwischen die Parteien. Verstärkungen an japanischen jtriegöschiffen und Fluqzeuaen sind an den Krieqös6)auplatz entsandt. In Tientsin bc« absichtiqen die Japaner eine militärische Flugstation einzurichten. schniack die k^errorrasiende Eigenschaft, Weine und Fruchtsäfte nicht ^;u schirärzen. Außer diesen drei Quellen, die durch den Versand in alle i'änder beri'lk^mt geworden sind, gibt es in Llatina Nadenci noch I? gefas^t.' Quellen, die den drei genannten in ihrer c^iennschen Ziisamuiensetulug verwandt siud. '^^esonders hervorgehoben umsz die „Cisenauelle" smit s)-s>j Fe im Liter) werden. Tie Lage der j^urn,istalt Slatina Rodenci ist ^ie denkbar glinstigste, m<'ilenweit keine Fabrik, n, die si^ebäude sind von grünen sch'''t^ia''n Parkanlagen nmrahmt. Tie gros^.e .^'»eilkrast der Bäder al-^ stärkste, natürliche Kohlensänrebäder bei Herz-, Ge, saß- und Nervenkranki)eiten, dcr .girosze Eisengehalt der Stahl-Mineralbäder ssi.W Fe im Liter) haben Elatina Radenci zu dem gemacht, was es heute ist: Einer wahren >^^ei!anstalt. wo ernst und wissenschaftlich gearbeitet wird, und wo man jeden Kranken individuell und mit gröf'.ter Sorgfalt behandelt. Tlirch ein nenerbautes Kurl?nus wird die Kuranstalt nicht nur bedeutend erweitert, sondern anch ganziährig geö^knet bleiben, was inl Interesse der leidenden Menschheit lvsonders zu begrüfzen ist. nichts, sondern die Richtung des Flugzeuges muß astronomisch bestimmt werden. Hätte d. Flugzeug die Turchschnittsgeschwin digkeit von Ü0 Meter pro Sekunde, also von 18V Atlometer in der Etunde, so braucht c. bis zum neutralen Punkt !iW Stunden, also 7l Tage od. Mondmonate, wo ist da der Mond? Und von dort sind noch zirka 82.s)s>0 Kilometer zu durchfliegen, bei der gleichen Geschwindigkeit 455 Stunden oder 19 Tage und '/> weitere Mondmonate. Ver» zehnsacht man die l'^eschwindigkeit, fliegt man also mit der Geschwindigkeit eiin^o Artilleriegeschosses — heif;t's doch „der Schuf; ins All" — so ist die Flugdauer noch immer 225 Stunden oder mehr als neun Tage. Fliegt man also bei Vollmond weg, so kommt man erst nach dem letzten Viertel zum Mond! Ein schwacher Trost bleibt deni kühnen Flieger: niit der zunehmenden Entfernung von der Erde wachst infolge Nbnal)-me der Schwerkraft und des Luftwiderstan» des bei gleichbleibender Antriebskraft die Geschwindigkeit. Landet der Flieger aber so unsanft auf dem Monde, daß durch den Stoß die zum Riickflug auf die Erde mitgenommenen Raketen explodieren, so hat der Weltschiffer nicht einmal die Genugtuung, eine „grosse Leich'" mit viel Schie-fzerei gehabt zu haben. Die Explosion geschieht obne .^rach: denn zum Krach braucht man Luft und die gibt es auf dem Monde nicht. SeUsehen im Vertchkswal Der Flug zum Mond Der Flug zum Mond ist durch die Konstruktion des Raketenflugzeuges zwar noch nicht in „greifbare" Nähe gerückt, aber im-uierhltt nicht «lehr so ganz graue Theorie nne früher. Mau uiiniut deil .'^.^albiuejser der Erde mit 0:j78, den des Mondes nlit 17^0 Kilometer, die uiittlere Entfernung voll Erde und Mond uiit 38ü.lX)U.Kilometer an, so ergibt die Rechnung, das; ein Punkt, der .ssilolneter von der Erde ent- fernt ist, ein „neutraler" Punkt ist; Schwer-krakr von Erde llnd Mond hsben sich dort ailf. das Flugzeug würde dort schweben bleib<'n. Es ist interessant, das; dieser Punkt fast genau eine Lichtseklinde von der Erde entfernt ift, eine Radiodepesche des Fliegers würde also nur etwa eine Sekilnde bis ^ur Erde brauchen. Wollte man aber glauben, das Raketenflugzeug brauche nur geradeaus mit Höchstgeschwindigkeit auf diesen Punkt loszusteuern, dann noch ein ganz klein wenig weiter zu fahren und sich dann inittels Fallschirmes auf den Mond heriin-terzlllassen, so täuscht man sich Denn dort kann es natürlich keinen Fallschirui geben, da es keine Luft gibt. Das Flugzeug mus; also nun seine weiteren Raketen in entgegengesetzter Richtung abfeuern, unl den Fall auf den Mond abzubremfen. Aber da der Mond die Erde und diese wieder die Sonne umkreist, so nützt ein Lossteuern auf den Mond bei der langen Flugzeit überhaupt DerehNei' Herr, darf ich Sie um Ähre Hand bitten! Aus Amerika kommt die Ncichricht -Nachrichten kommen jetzt vorwiegend aus Amerika —, daß das weibliche Geschlecht aus seiner keineswegs passiven Rolle noch mehr herauszutreten gedenkt lind nun im Liebes-werben die Rolle des aktiven Toiles über nehmen wird. T-a Europa den amerikanischen Neuerungen bald nachzufolgen Pflegt, wird es sicherlich nicht lange dauern, bis man auch bei uns dem genanntm Vorbild nachstreben wird. Das Mädchen wird errötend über die Frage des Werbers ihr schüchternes „Ja" szanchen oder als Antwort lispeln: „Sprechen Sie lnit Maina". Tempi Passati. So wie lalt^st entschwundene Walzerklänge, die der Jazz abgeltest hat. Neue Bilder von kühner und lebhafter ! Zeichnung tun sich den erstaunt in die Au-^ kunft sehenden Augen auf. Fräulein Architekt, da? nicht nur hochragende Häuser, sondern auch ebensolche Pläne für die Zukunft baut, tritt vor den Mann threr Wahl, sieht ihm fest in die Augen und spricht: „Mein Herr, wollen Sie der meine werden? Ich besitze genügend Ein kommen und Lebensernst, um nicht nur einen Gatten, sondern auch eine Familie erhalten zu können", worauf die Reilie des Erri^tens an ihn kommt und er die Antwort flötet: „Sprechen Sie mit Papa!" Die realistisch<'r gesinnte mciiinliche Jugend wird sich in diesem Falle noch erkun- Wäl)rend des Prozesses, d<'r .>lirzeit gen die Hellseherin Frnu Else Günther G e f f e r s in Infterburg geführt wird, wurde erstmalig der Versuch gemacht, der Angeklagten durch ein Experiment Gelegen heit zu geben, ihre hellseherischen Fähigkeit>^n zu beweisen. Sie wurde durch einen Sachverständigen in Trancezustand versetzt, m dem sie über ihr völlig unbekannte Vorgänge erschizpfenden Aufschlug gab. — Im-Bilde: Frau Else Günther-Geffers (sivend). digen, ob Fräulein Braut entsprechende Beträge für Lebensversicherung einzahlt, damit der Gatte im ^lle ihres vorzeitigen Ablebens vor der Not des Lebens geschützt sei. Aber lassen wir derartige Phantasien nicht allzu üppig wuchern und erfassen wir ihren Ursprung als das, was er wirklich sein dürfte, nämlich als Aprilscherz! Forschen wir lieber ernsthaft nach, ob nicht auch bei der gegenwärtigen Werbung der Frau eine gewisse mitbestimmende Rolle zufällt. Tie Frage dürfte nicht all^ schwer „Zu deinem Geburtstage schenke ich dir 18 Perlen, die Zahl deiner Lebensjahre." „Nur 18?" „Aber deine Mama sagte doch, du wür» dest heute 18 Jahre alt . . „Mein Gott — sie ist so vergeßlich!" Der Mwere Weg Von Traga Nitiche-HegeduSi(!. :?asz deine Seele geduldig auf das Ziel warten, dann wird dir das Leben nicht weh tlln. Das Ziel aber ist derTod, der der Seele ein neues Leben gibt. Teine A^ege, o Mensch sind schwer und Ulannigfallig, doch harre in Pflicht und Treue _ aus einer Welt der Unrast komnist dl> in d^s Land des Friedens. . Die l^osson>er standen still und gucktin in die Sonne^ Auch .'!>arrn fand alle^ reichlich übertrieben und wünschte, es wäre schon vorbei. Schon um ivilleu. Die hielt lauschend den Kopf vorgeneigt und il'rk' .Hand auf seinenl Arni zitterte. ..Alis einer Welt der Unrasi — in das Land des Friedens . . ." Es klang ihr wie eine holde Offenbarung . . . Das Gesinde feierte unten in den Küch'n-räumlichkeiten das Totenmahl und wie man au? den Fenstern des Erdgeschof'.^s veri'.ehnken konnte, ging V-^' dabei nicht trali rig her. Oben im rosa Boudoir saßen sich die Geschwister schweia''nd gegenüber. „Du willst heute nickt mehr zurückszh-r.n?^ sagt2 endlich Magde und zündete die Stehlampe an. „Nein. Ruth erwartet mich nicht. Ich habe ich 'ili^ive." Ein Lächeln ging über Magdes starres Gesicht und verschönte es seltsam. „Das ist gut, Harry," sagte sie hochatmend, „vielleicht könntest du einige Tage hier bleiben — es kam alles so plötzlich." „Plötzlich?" wunderte sich Harry. „Cle-iliens war doch schon längere Zeit leidend, wie ich weiß, und" setzte er pl'luiptröstend hinzu — „einrnal müssen wir za alle d.:-!)ingehen." „Das Hingehen ist das Schlvere nicht. A^-r daß er so leiden niußte, in der letzten Zeit. Weißt du, Harry, das hat mich oft ärgerlich gemacht, wenn er so ungedllldig >'»ar, oder mich mit seiner Eifersucht guäl-te Sein ganzes Dasein schien eine An^st oh ne Ende. Da bin ich ihin oft ohne Liebe begegnet, denn ich konnte darüber nicht hinwegkommen — nun ist es zu spät." „Aber Magde — du warst ja ein Engel!" .arrt? war ausgestanden und ging mit lauten 'schritten ^lirch das Zimmer. Er lachte ungeniert. „Ich glaube gar, du machst dir Vorwürfe?" „Ja," sagte Magde, ,.wenn man eine so lange Zeit nebeneinander hergeht — es waren achtzehn volle Jahre, .Harry — und sich nichts sein kann . . Sie dachte dabei an die Vegeqnung mit Orm Rüding, und an ih^e daranffolgend^.m heimlichen Wünsche, die sie nicht einmal sich selbst gestand saß! ibr eine Reue in der Brust, wie eine spitzige Nadel, die nie mehr zum Fortnehmen ist. Harry blieb vor ihr stehen: „Höre, Magde — dableiben kann ich nicht, weil ich jetzt leinen Urlaub bekomme, aber hier so allein luit den traurigen Erinnerungen will ich dich auch nicht lassen. Du konunst zu uns!" Es wurde still im Gemach. Die kleine Lampe unter dem rosa Gaze-jchirm summte und von unten her klangen die Stimmen der Leute verworren herauf. ^?ach langer, schwerer Pause sagte Mag-de endlich: „Weißt du, wie ich mir vor-koinme, Harry? Wie jeumnd, der nicht mehr ins Leben gehört . . ." „So laß das jetzt!" Die Angst um die Schwester machte den Osfizier ungehalten. „Das ist keine Antwort," sagte er schroff, „komnlst du?" „Ach nein," sagte Magde müde, „was soll ich noch bei euch?" Da legte Harry die Arme um ihren Hals: „Dummes Schwesterchen, wieder fröhlich werden — was hat dich so mutlos gemacht?" Sie schüttelte den Kopf mit schmerzlichem Lächeln. Die aufregenden Krankenwoch^'n, das Erlebnis mit Orm l)atte jede ihrer Fasern ergriffen und sie gleichsam ausgezehrt. „Ich kann nicht,* sagte sie, ..das kann ich nicht!" Harry zLr«ttr gut -- morgen wollen wir weiter reden; das Vernünftigste ist, wir begeben uns jetzt zu Bett." Magde stand auf. „Drüben das Fremdenzimmer ist für dich zurechtgemacht," sagte sie, „gute Nacht!" An der Türe hielt sie inne. Sie hatte das Empsinden, als warte Harry aus ein schme sterliches Wort. Er stand im Zimmer und sah sie an. Groß, fragend nnd offen tauchten die stahlblauen ?lugen Harrys in dieselben seiner Schwester. Und ihre Blicke begegneten sich. So lange, so alles andere vergessend, daß es beiden war, als sänken sie wort- und willenlos hinab in ein wch?s Mitleid, für das es keinen Namen gibt. „.Harry!" rief Magde. Und dann war sie bei ihm und drückte ihr blaffes Gesicht einen Moment lang an feine Schulter. „Mein guter, kleiner Harry," flüfterte sie leise, „bist du glücklich? ^ sag' es mir!" Mit einem unbeschreiblichen Lächeln sah er sie an. Es war das erste Mal, daß sie von seiner Ehe wissen wollte, und es überraschte i!i»n. Er wollte natürlich mit einem überzeugenden „ja" antworten, aber ein Etwas war in ihm, das ihn schweigen ließ. Ruth war so anders geworden in letzter Zeit, so hastig, so gequält — und auch er — wo waren seili^' schöueu Vorsätze gebli?" ben^ Vorige Woche hatte er zum erstenmal wieder Hasard gespielt und eine größere Snmme verloren. lFortsehunq folgt.) »?« »f^'. Sieben Königinnen rüsten zum Kampf ^i Dit? Echmlheitcköiügmnen von sieben Ländern in Paris vor der Abreise nach Amerika, wo sie in der Internationalen SchvnhcitSkonkurrenz um die Siegespalme ringen werden. Bon links nach rechts: die Vertreterin von Frankreich, Italien, Teuts6)lci^'), Cngland, Spanien, Luxemburg und Belgien. zu beantworten sein und zu dem Resultat fuhren, d^ip, der u^eibliche Teil in ganz entscheidender Weise an d^'^nl Zustandeksmmen eines Verlöbnisses mitwirkt. Tas kluge Mndcs)en wird natiirlich in unbewttstter "Diskretion vorgelien; ohne dafx der Mann es merkt, wi^d sie, ini ^alle er ihr sympathisch erscheint, ilnl' Neigung uierken lassen mid ihn seine Werbung vorzubringen. Und wenn das starke Geschlecht ver?neint, den l'ntscheidend<'n Schritt zu tun, dann hat nielseicht schon lange vorlier das srsnrack'e (^c^chlecht die Vor-bereitilur^en dazu getrofien- Anita Fritz. Sin grauznhafter Fund Aus ^öllr wird berichtet: Dieser Tage sand ein Schiffer am ?Ni!!hl-beiuicr lifer einen vom Rhein gelandeten in deui sich eine Last befand. Ter Schiffer dachte, es sei darin ein ertränkter .^''und. Als er jedoch den Sack öffnete, bot sich ihm ein Anblick dar, der ihm das Blut in den Adern gerinnen machte. In eine wollene Tecke eingewickelt befand sich darin der Rumpf einer Frau. Fsche, Oberschenkel, Arme und der Kopf waren abgetrennt nni) dürften separat m den Rhein geworfen worden sein. Ter über und s>ber mit geron-nenc'm Blut be^deckte Rumpf ^nar bekleidet, was den Anblick noch gräfjlicher machte. Ter Körper war in ein weisses Spit^enhemd 'un!d eine weiße Hosenkombination niit Spitze«i eingetvickelt. Ausserdem befand sich im Sack ein elegantes schwarzes Seidenkleild Die „göNliche ^ S«za««e will heiraten mit einer Borte aus sogenannten französischen Perlen und einer roten Seidenblumc sowie eine kurze Pelzjacke aus Sealbisam. Um den Sack zu beschweren, wurden darin noch zwei schwere Steine eingepackt. entsetzte Schiffer verständigte sofort die Polizei, die fchnellistens die Entsendunsi einer Mordkommission veranloßte. Obgleich Kopf, Arme und Beine fehlten, ist es der ^Kriminalpolizei gelungen, die Person der Getöten festzustellen. Es handelte sich irm die 32jährige Ghofrau Gertrud Preter, geborene Flock. Sie war von ihreui Manne g<' schieden. Brot" da« auf Steinen wächst Auf den Felsen vulkanischer Berge findet man in einigen Landstrichen Japans ein seltsames Gebilde, das von den Japatiern Tengubrot geuannt wird und den dortigen Eingeborenen als willkommene Nahrung dient. Dieses wildwachsende „Brot", das beim japanischen Volk schon seit den ältesten Zeiten bekannt ist, stellt bei näherer Betrachtung jedoch nichts anderes dar als eine Massenansammlung eßbarer Kleinlebewesen, die sich in einer mehr ode'' weniger dicken, gelbbräunlichen und gallertartigen Schicht entwickeln, und zwar zwischen dem Stingeri^ll, das die Felsen bedeckt. Das Vor komtnen dieser ungeheuren Massen von lebenden Organismen, die sich z. B. an einer Stelle in einer Ausdehnung von IlX) Quadratmeter nnd in einer Dicke von zwei Fuß entwickelten, war natürlich flir die Wissenschaft von befonderem Interesse; in erster Linie handelt es sich aber darum, festzustellen, aus welchen Lebewesen die Masse überhaupt zusammengesetzt war. Bakterien bestehen. Diese Annahme haben aber die durch den BotanUer Molisch in jüngster Zeit veranlaßton Untersuchungen widerlegt, indeui sich erwies, daß die Tengumasie nur zu einem kleinen Teil aus Bakterien, der .'Hauptsache nach jedoch aus mehreren Arten von Kleinalgen besteht, die sich in so gewaltigen Massen vermehren, daß schließlich die dicken gallerartigen Schichten entstehen, die vom Volk als Tengubrot gegessen werden. Ganz erklärt ist die Entstehung der Tengumasse übrigens noch immer nicht, da es sich bisher nicht feststellen ließ, wie die Algenmassen zu dem Stickstoff gelangen, den sie zu ihrem Aufbau brauchen. (5s ist auch sonderbar, daß in den Algenschichten außer deu Algen fast keinerlei niedere Tiere oder auch nur Einzeller enthalten sind. Die große Tennisspielerin Suznnne L e n g l e n, der ihre galanten sranM-schen Londslente den Beinamen „Die Göttliche" verliehen haben, hat das Herz des kalifornischen Millionärs M. Baldwin in Fesseln geschlagen. Um Fränlein Lenglen heiraten zn kijnnen, muß Mr. Baldwiu sich allerdings erst noch schc'iden lassen. — Unier Ail'o zeigt das Brautpaar ilt spe. t. Zagreb und Beograd — selbstündige Kreise. Die Regierung am 11. d. M. den Beschluß gefasst, die Städte Zagreb imd B e o a r a d aus den bisherigen !?reisen auszuscheiden. Der Innenminister Dr. Korokec wurde erniächtigt, einon Gesetzentwurf über die Organisation der jelbständitgen jireise Zagreb-Stadt und Beograd-iStcrdt auszuarbeiten. t. Telephonverbindung mit den Gerichtsbehörden in Ljubljana. Die einzelnen Gerichtsbehörden in Ljubljana sind durch eine eigen-e .^>austelephouanlage verbunden, die dnrch die Telephonnunnnern 2320, 2340, SLio und 2670 während der Amtsstunden verrräzi5 sucd alle keinen (^e>vel)e! (an Werktagen von 7.30 bis 14, an Sonntagen von 0 bis 12 und an Feiertagen von 8—12 Uhr) an daS städtische Telephonnetz angeschlossen ist. Außerhalb der Amts stunden fuuktioniert die Hau'?telephouzen-trale nicht und ist eine Verbindung nnr mit dem Oberlandesgerichtspräsidenten lTelephonnummer 2320), der Staatsanwalt schaft (Tel. 2tt10), dem Oberstaat-^anwalt (Tel. 2670) nnd dem Gefangenensiaus (Tel 2340) möglich. t. Nobile nach Kings Bay zurlickgekehrt. General Nobile versuchte vorg Fuß Schulterhöhe und rund 4.'i Fuß Länge gehabt haben. — An nieuschlichen Ueberresten hat man Teile von 41 verschiedenen Tvpen gefunden, von denen nicht ein einziger die Merkulale der Negerrasse auftvies. Es waren N^enschen mit großem Schädel, die aller Wahrscheinlichkeit nach zur Eiszeit in Europa lebten. Aus dem Uinstande, daß zugleich mit diesen Knochenresten Tausende der verschiedensten Werkzeuge und (Gebrauchs gegenstände gefunden wurden, schließt Mr. L ken, daß die betr^ts ndcn Landstriche da» sehr dicht b> nölk rt gewesen sein müssen. Er nimmt ferner an. daü die fraglich'n Stämme nach der '^i?;.'it au- dem seligen Kel'.ia nach Europa ge'.vcndi'rt sind; doch ist diese Vermutllng nnt Vorsicht auivinehmen, solange nicht eine uiissenschastliche Bestätigung hierfür vorliegt. t. Händedruck unter Wasser. Am 3. April siel die letzte Wand beint Bau des Tunnels unter der etwa 2 ^tilometer breiten Mündung des Flusses Mersev zwischen den beiden Städten Liverpool und Birkenhead. Dieser breiteste unter Wasser liegende Ver-kehrÄveg ist für jeneS industriereiche Gebiet von allergrös'.ter Bedeutung. Eine Brücke zu bauen war nicht angängig wegen des gewaltigen SchiffsverkehrU des .Hafens von Liverpool. So wurde in 2 Iahren mit einem Kostenaufwand von 12K Millionen Fr. ein Tunnel gebaut. Am genannten Tage warteten an beiden Seiten der Lord-mayor von Liverpool, Fräulein Margaret Beavan und der Mayor von Birkenhead, Naylor, auf den Durchschlag der trennenden Wand und reichten sich durch die Oeff-nuug die Bürgermeisterhände. t. Hofen ohne Knöpfe, die Folge einer Steuer. Der britische Schatzsekretär Churchill hat dem Schatzamt durch die Schafsun>g einer Steuer mn die knöpfe eine neue Einnahmequelle erschlossen. Die großen Scl)uei-derfirmen der Londoner Bondstreet sehen darin eine schwere Schädigung ihres Gewerbes und benützen in berechtigter Notwehr jedes Mittel, Utn die verhäugnisvollen Folgen dieser Steuer abzuwenden. „AnS ästhetischen Gründen", so argumentieren die führei^den Persönlichkeiten, „sind wir außerstande, die K'nöPfe aus der Welt zu schaffen, Wehl aber wollen wir wenigstens die Knopfe der Beinkleider, die man ja nicht sieht, abschaffen". Eine große Schneiderfirma hat in Ausführung dieses Gedankens auch bereits .s>osen auf 'den Markt gebracht, die ohne Verwendtlng eines einzigen .^tnopfes dank einend sinnreichen Stistem von Mnidern, .Haken und Oesen geöffnet und geschlossen werden können. t. Pariser Amüsements in Ziffern. Nach einer neuen Statistik nahmen die Pariser Theater nnd Vergnügungsstätten im abgelaufenen Jahre twa 5.?8 Millionen Francs ein, etlva 41 Millionen mehr als inr Jahre 1926. Die Kinos stehen mit 177 Millionen an der Spitze; die im privaten Besitz befindlichen Theater nahmen 146 Millionen ein, die Konzertsäle, Varietees und Revuebiih-nen 134 Millionen, die subventionierten Theater 4s) Millionen. Es folgen die Zirkusse und Eispaläste niit 12 Millionen Annahmen, die Tanzlokale mit 11 Millionen, die Hallen für Borkämpfe mit 5 Millionen und schließlich die Museen mit nicht ganz 2 Millionen. Die Mehreinnahmen von 4? Millionen betreffen niit etwa 32 MiMv«n in der .Hauptsache die Kinos. Ksuket Ilsrten im kslirllsrteudil» „pütoill" in Alsridor» Ilsso6rova eest» 35! EftineMche Miliz auf dem Marsche Marburc^r ??r. sfil. Tonnfa^, I?I. Mak. /Is^ale c:AF^««jIc ÄUM Muttertag ^Sonntagnachmittag". (Gemälde von Wald-Müller. Wenn du eine gute Mutter hast: Wie viel dankst du deiner Mutter! Sie hat dich geliebt — inehr als sich selbst — und betreut vom Anfang deines Lebens an. Als du deinen ersten Lebens-schrei ausstiesicst, ivar schon dein Bettchen lieb gedeckt. Tausend Gedanken und (Lesilh. le ginqen dir vorail und umkreisten deine Zukunft! Wie eine kostbare Rose in einem schonen Ctranße — so wurdest du umihegt, .mnwartet. Mit allen nur erdenklichen Zärtlichkeiten nahm dich deine Mutter zu dir und lächelte wohl im Traum, n;cil sie dich Mit Endeln spielen sah ... Täglich ivarst du dein-er Mutter Lieblings ged«nke und ihre stolzeste ^'^ossnung. StÄndlicki sah sie nach dir, öamit dir ja Zlllchts geschdie Mutter mit lieber .'Z^nd und tausend heimlichen Wünschen ^ur Schule geleitete. Ihr selbst tat es n^>eh, wenn man dir weh tat! Sie selbst war froh, wenn du lachtest! Wie viele talk-send Mal haben dich die dmnerdar treiwn, w^irmen Mutteraugen Hefpiegelt? Wie unMligx Worte sprach deine Mutter zu dir uird für dich, noch zu einer Entschuldigung ibereit, wo «andere hart urteilten! Me lieb haben ihre .'Hände dich geführt; wie hart, wie emsig haben Muttevhan^e für dich gearbeitet, wie zart dich umhogt, wenn V»s-- Ik>« 10 Xllmstdlid Iiörb ''«illixencls lj»«nv«n ^uk unä äi« ^bücliük-lun^en unä «Nsxi» Zeliuds vorursickt I-Ultk-rnt äiv Iiiitnäoliisxstsn k'rl>st^vscti,val8t« unä «I», »n-artrijklielt» kko^t^ncllen. V/^onn man rliv k'üA» lilnsssr« iw Iskt, Iiuknsr>»u>;i'ii unror^ Ir^mnpn. ?o?i«I kjj«» MoUvn oder »vk «mem Ikünnen, »»Iino »icli nyr «iv« von klüiii^lkcii^ vll«? />> pmjitin- 6«o. kin ki-oSs, «t. «"t Nin 16'»»». 1» ^vtlsr unl Divjsftiie ^'«nn »s vic^i »sm «ollts, i^enüen i>j? »n Koll«? i (Zsdsli. Zubvtlcs, 5ikv»»> msverovs ulica 2. M a r! b o r, l?. Mai 1928. Oh, daß du dessen durch alle Stationen deines no6? ungewissen Lebens recht be-wustt bleiben möchtest, um recht gut zu sein zu deiner Mutter! Otto P r o m b e r. -DW - DolttunIverfitSt Ter Sonntagsausflug nach Nem^nik wird wegen des unbeständigen Wetters auf später verschoben. . '^ür den S o n n t a g, ^en ?<>. d. M. stattfindenden Ausflug nach Celje und Laöko nimmt .?>err Prof. Kos (KoroSkeva nlica 2 .^"^oftrakt) Anmeldungen entgegen. Mon tag, den 14. d. M. spricht der Schriftsteller .^^err Dr. K. Dworzak i'lber das aktuelle Thema „Frauen, Mädchen und Männer der (Gegenwart". Äarten-vorverkauf izu 1?, 10, 8 und 6 Dinar) in den Geschäften Br i sn i k und .Höfe r. Freitag, den 18. d. M. erscheint der Direktor der Anstalt für Frauenhaus-gewerbe in Liubljana am Vortragstisch und wird übcr dieses Gewerbe sprechen. Gleick)-zeitig wer'den im grossen Kasinosaal schöne Frvuenhandarbeiten ausgestellt sein. sröffnungsschteßen d«s Jagdvereines Wie wir berit^Z kurz berichtet haben, veranstaltet die Sektion Maribor des Slowenischen Jagdvereines Sonntag, den 13. d. M. auf der MilitärschieWätte in Radvanse ihr diesjähriges EröffnungZ--schießen, ^schössen wird mlf Tontauben, ouf die Brakade, den verschwindenden Birkhahn, auf die Rehboclscheibe, die verschwindende .^>asen- und Fuck)sschcibc und auf den flüchtigen Rehbock. Den Teilnehmern wird ferner eine E i n s 6i i e f;-scheide und eine Scheibe für Schweizer .^llgelstutzen zur Verfügung stehen. Da also reichlich Gelegenheit zum Eiilschießen vor^ Händen sein wird, werden die Besucher ein-gelahen, ihre Schrot- und .^ugelgewehre mitzubringen. Das Programm der Verau-staltui:g ist sonlit äußerst reichhaltig und bietet genug Abwechslung. Aaidmän?:cr und Freunde des Schießsports nvligen alsn diese Wnstige und schone Gelegenheit schieß-sportlicher Betätigung nicht versäumen. Das Schießen beginnt mn 14 Uhr. ni. Todesfall. In: Zagreber Militärspital verschied der Zahntechniker Herr Rudolf Wenko im schönsten Manncsalter von ?2 Jahren. Das Schicksal, dieses allseits geschätzten jungeu Mcinnes hat in Frcundes-und Bekanntenkreisen ticfstes Bedauern aus gelost. Friede seiner Asche! Der schwergetroffenen Familie unser innigstes Beileid! m. Blatternimpfung. Wegen des überaus schlechten Wetters in der Vorwoche sah sich das Stadtphysikat genötigt, die in der vergangenen^ Woche ausgeschriebene Blatternimpfung noch für drei Tage zu verlängern. Die Eltern, die bisher ihrer Pflicht noch nicht nachgekommen sind, wollen daher ihre Kinder Montag, den 14., Dienstag, den 15. oder Mittwoch, den 16. d. M. am Stadtphysikate (Franöikkanska ulica 8) der vorgeschriebenen Jmpsung unterziehen. m. Promenadekonzert findet morgen, Sonntag, von 10.30 bis 12 Uhr anläs;-lich der morgen nachmittags stattfindenden Tombola der Freiwilligen Feuerwehr anr Trg svobode statt. n:. Das Amtsblatt für die beiden slowe-« Nischen .l^reise veröffentlicht in seiner Nummer 44 vom 7. d. M. u. a. die Anleitungen zur Benützung des 1."^ des Finanzgesetzes für das Jahr 1!)28-1i)2!) (Zollstrafvcr-fahren) und in seiner?!uulmer 45 vom!). d. M. dc^s neue Wohnungsgesetz sowie die Perordnung über die pharmazeutische Abteilung an der Zagrcber Universität. nl. Zagreber Akademiker in Maribor. Der Sängerchor des Zagreber akademischen Vereines „Mladost", dessen erstes Konzert vor Jahren in Maribor großes Aussehen erregte, begibt sich dieser Tage auf eine große Tournee nach Deutschland und veranstaltet unterwegs auch in unserer Stadt am Mittwoch, den 16. d. M. unter Führung des berühulten Komponisten I. G o t o-v ac ein großes Konzert. Das Programnl sei)t sich aus den besten Werken führender Komponisten zusammen. Martenvorverkauf ab Montag. m. Der AutobuSoerkehr Maeibor-Gornja Radgona-Aadenti wird mit 13. d. M. dokjin neu geregelt, daß an Sonn- und Feiertagen die Nack)mittagsfahrt um zwei Stunden später erfolgt. Dvr Autobus fährt somit ab von Maribor-'H^uptplatz um 17.lX>, .^"i-aupt-bahnhof 17.1!)^ Sv. Marjeta 17.40, Sv. Le-nart 18.gb, Äi. Trojica >8.?0, Jvanjci und Gornja Radgona 19.20 und kl>mmt in Radenci um W.45 an. Nach Murska Sobota verkehrt bis auf weiteres der Aubobus nicht. Die Fahrpreise sind unverändert geblieben. t Ladenfperre für handelsmätzige Ausschänke. Wir machen alle Gastlvirte darauf aufmerksam, daß für alle handelsmäßigen Ausschänke dieselbe Offenhaltung der Läden gilt wie für alle übr. Geschäftsbetriebe. In Orten unter 5000 Einwohnern ist der Ausschank von Getränken in offenen Behältern zum Gennsse in den Geschäften nicht gestattet; solche Kaufleute dürfen alkoholische Getränke nur in verschlossenen Behältern zwecks Genusses außerhalb des Geschäftes verabreichen. Wir ersuchen alle Gcrstivirte, uns jeden Kaufmann, der auch Getränke verabreicht und sich nicht an die neuen Bestimmungen halten sollte, anzuzeigen, um bei der Behörde entsprechende Schritte einleiten zu können. Der Verband der Gastwirtegenossenschaften für den Kreis Maribor. m. Arbeitsoergebuug. Die SlMgemein-de Maribor schreibt die Erd- und Beton-arbeiten bei der Anlage von Straßenkanä-len in Melje sowie von verschiedenen Arbeiten beim Baue des Wohnhauses des städtischen Autobusunternehmens aus. Die Angebote sind bis 23. d. M. um 11 Uhr beinr Stadtmagistrat einzureichen. Die Pläne und Bedingungen sind beiul städtischen Bauamt ab 1^. d. M. gegen Vergütung der Anschaffungskoften erhältlich; daselbst kou-nen auch die näheren Bedingungen in Erfahrimg gebracht »verden. nl. Wohltätigkeitstombola. Infolge ungünstiger Witterung mußte die Tombola der Freiwilligen Feilerwehr und deren Rettun gsabtcilung aü^ S o n n t a g, den 13. Mai verfÄ)oben werden. Dieselbe findet um halb 15 Nhr aln Trg svobode statt. Da j>er Reingewinn für die Anschaffung des dritten Rettungsautos bestiulmt ist, wird die Bevölkerung um zahlreiche Beteiligung ersucht. ul. Berkehr von Schlafwagen Maribor— Wien. Mit Beginn der Sommerfahrordnung, verkehrt mit den Nachtpersonenzügen zwischen Maribor und Wien täglich auch ein Schlafwagen erster und zweiter Klasse. Abfahrt von Maribor uni 20 Uhr und Ankunft in Wien um 5.58, Abfahrt von Wien uul 22.45 und Ankunft in Maribor unl 8.14. Ausgabe von Schlaswagenkarten und Anweisung von Plätzen erfolgt durä) das Fremdenverkehrsbüro „Pntnik" in Maribor, Aleksandrova cesta 3!?. m. Einweihung der neuen Turbinenspritze in Aazvanje. Trotz des nassen Sonntags am 6. d. M. mußte die Einweihung der neuen Turbinenspritze dem Programme gemäß vorgenommen werden. Die Beteiligung war (außer einigen Nachbarsfeuerwehren) auch seitens der Bevölkerung sehr rege. Bei dent feierlichen Gottesdienste, welcher für die verstorbenen Wehrmitglieder gelesen wurde, predigte.Herr Dechant S a g a j aus Hoee von der großen Bedeutuug einer modern ausgerüsteten Feuerwehr und dankte allen verehrten Gönnern für ihre hilfreiche .Band. Nach dem Gottesdienste marschierten die vereinigten Wehren, begleitet vom klingenden Spiele, zum Rüsthause, wo das neue Gerät, schön mit Girlanden und mit den von der Patin Frau Kotz gespendeten teuren Widmungsschleifen geschmückt, der Einweihung harrte. Nach der Zeremonie begrüßte die Schülerin Charlotte A ö k o die Frau Patin und dankte mit herzlichen Worten in: Namen der Feuerwehr für ihre großen Opfer. Wehrhauptmann V i s o i k dankte den Kameraden für all ihren Eifer iul Feuerwehrdienste, der Ehrenhauptniann und Gründer der heimischen Wehr ermunterte die Kanleraden zur noch intensiverer Arbeit und Selbstverleugnung im schönen Berufe der Nächstenliebe. Die nachmittägige Uebung mit der neuen Spritze fiel sehr gut aus, die Leistung isti vorzüglich. Nur die Uuterhaltuug war infolge des l>eftigen gcns ins Wasser gefallen und wird am 13. Aus unserer Kllnßiergiide Ein Berireter des Kubismus. d. M. nachmittags fortgesetzt. Da der Wehr noch ein ziemlicher Betrag zur Abzahlung der TurbiNe fehlt, wird das P. T. Publikum um eine zahlreiche Beteiligung bei der Nachfeier gebeten. m. Die Abrechnungsverzeichnisie für die Entrichtung der Berdienftsteuer seitens der Angestelten und Arbeiter im Sinne des neu» en Steuergefetzes sind im Berlage der „Ma. riborska tiskarna" erschienen und in der Ber waltung der „Marburger Zeitung" erhält» lich. Die Verzeichnisse sind nach Anleitung von Steuersachverständigen angelegt, übersichtlich und auherst praktisch, weshalb sie allen Arbeitgebern wärmstens empfohlen werden. Sreiw. StmrwevrMailbvr Zur Uebernahme der Bereitschaft für Sonntag, den 13. Mai 1828 ist der 2. Zug kommandiert. Kommandant Brandmeistet Armin T u t t a. Telephonnummer für Feuer» und Unfall« Meldungen: 2W. . - m. Den Apothekennachtdienst besorgt von Morgen, Sonntag, mittags ^bis^^ nächst?» Sonntag ulittags die „Magdalenenäpot^e» ke" (Savost) am Kralja Petra trg. Nl. Wetterbericht voni 12. ?l»!ai 8 Uhr früh. Luftdruck: 747; Feuchtigkeitsmesser: _ 7; Barometerstand: 742; Temperatur: -^10; Windrichtung: NW; Bewölkung: 0; Niederschlag: 0. — Schönes klares Wet» ter. ui. Spenden. Für den arnicn Invaliden spendete „Ungenannt" 10 Dinar und für die arme Mtwe nnt zehn Kindern „Antonitfs^ brot" 20 und „Ungenannt" ebenfalls 20 Dinar. Herzlichen Dank! Nl. Montag, den Mai großer Kaba» rettabend mit Elitekonzert des Balalaika-Orchesters in der Belika kavarna. ^71 * Die „Bolksselbsthilfe" („Ljudska famo. pomoö") zählt schon über 5000 Mitglieder und zahlte bis heute in 8 Sterbefällen K1.M) Dinar an Unterstützungen aus. In den nächsten Tagen erhalten alle Mitglieder die zweite Vereinsnachricht mit beigelegten Posterlagscheinen. Im eigenen sowie, im Vereinsinteresse ist es, daß jedermann seiner Zahlungspflicht möglichst rasch nachkommt, damit der Verein wie bisher seinem Zahlungsversprechen sofort und in vollem Ausmaße nachkommen kann. 5866 * „Bremen"-Flug und Poldi'Oualitätö« arbeit. In dem einzigen Motor der.siegrei» chen „Bremen" lief bei ihrem Flug Euro-pa--Amerita die Poldi-Kurbelwelle Nr. 2S.955, die von der Poldihütte (Tschechow slowakei) einbaufertig geliefert wurde. Sie war der denkbar höchsten Beanspruchung ausgesetzt und hat sich glänzend bewährt. s> v « 11I , rFIHl o O Bei Menschen mit geschwächter Herztätigkeit schafft ein Glas natürliches „Franz-Jo-sef-Bitterwasser, täglich früh nüchtern gen-im-men, milhelofen, leichten Stuhlgang. Herz-fachärzte sind zu dem Ergebnisse gelangt, daß selbst bei schweren Formen der Klappenfehler das Franz-Iofef'Wasier sicher und ohne seg-liche Beschwerde wirkt. Es ist in. Apotheken, Drogerien und Spezereiwarenhandlnn-gen erhältlich. 8979 > > I II » I > II I I II » N !>, II I ^ ^ > U ^ «onnr^Hg, IS. Äi.as. Auch die Flüge Zürich—Kapstadt und Berlin—Peking—Berlin find mit Motoren tzAlsg«fuhrt worden, in denen Poldi-Kurbe!. Vellen eingebaut waren. Es liegt also bei Wr ^.Bremen" kein Zufallsergebnis vor. Ter hohe Stand der Edelstahlerzeugung und die sorgfältige Werkstattarbeit haben der genannten Firma diese Erfolge gebracht. Durch sie ist die Poldihütte in den Stählen für den Flugzeugbau ebenso füh-fMd geworden, wie sie dies seit Iahren in Schnelldrehstählen, Werkzeugstählen und Automobilbaustahlen ist. * Tarmol, das bewährte Mittel gegen tzausmotten, hat ständig am Lager die Drogerie M. W o l f r a m, Maribor, Go-sposka ulica 33. 521» * Uhren, Goldwaren auf Teilzahlung''n. Jlger, Maribor, Gosposka ulica 15. 3213 ^ Etwas ganz besonderes bietet Ihnen der Firmungseinkauf bei der Uhren- und Goldwarenfirma M. Jlger's Sohn, Gosposka ulica 15. Nur erstklassige Qualitäten, unerhört billige Preise kennzeichnen die enorme Auswahl. Gegen Teilzahlung ohne Preisaufschlag. EmgesenÖLt Kür diese Rubrik übernimmt die Redaktiov keine Verantwortung. Warnung. Garne jedermann, über meine Tochter — Gräfin Dubsky — irgendwelche falsche Gerüchte zu verbreiten, da gegen jeden Verleumder unnachsichtlich gerichtlich vorgegangen wird. 5858 Emma Pirnat, Gerichtsratswitwe. Aus Vtuj Schubert Felkf in ptuj ^ ^ .Der „Pettauer Männergesangverein" ver anstaltet am D o n n e r s t a g, den 17. d. M. seine Schubert-Jahrhundertfeier. Vormittag um 10 lihr wird beim Hoc^mt in der Stadtpfarrkirche vom Männerchor die deutsche Messe von Franz Schubert mit Orgelbegleitung gesungen. Abends um 8 Uhr «findet im Bereinshaussaale das Schu-bert-Festkonjert unter freundl. Mitwirkung der Damen Frau M. S ch w a b u. Frau Herta S t r af el l a sowie des Herrn Dr. Leo Strafella statt. Kartenvor-derkauf für das Festkonzert beim Vereinskassier .Herrn Valerian Spruschina. Geparate Einladungen werden nicht aus gegeben. Da für diese Veranstaltung bereit! reges Interesse herrscht, ist die rechtzeitige Vorbesteclun/g der Eintrittskarten zu empfehlen. i -- ' p. Brave Tat eines Wachmannes. Am Donnerstag vormittags wurden in nächster Nähe der Spedition Brauchart vor einen Leiterwagen gespannte Bauernpferde plötzlich scheu und rannten in vollem Gal-lopp in die Stadt. Bevor noch die scheuen Pferde einen Schaden oder ein Unglück anrichten konnten, gelang es dem Wachmann G o l u n unter Lebensgefahr die Pferde zum Stehen zu bringen. Die brave Tat des Wachmannes fand bei den Passanten volles Lob. p. Die Städtische Badeanstalt ist gegenwärtig jeden Donnerstag, Freitag und Samstag für den Besuch offen. p. Das Arbeiterversicherungsamt in Ptuj verlautbart, daß seine Mitgtteder in der Badeanstalt laut Gemeinderatsbeschluß vom 24. April l. I. eine 50^ ige Ermäßigung genießen. Ein Bad kostet somit 4 Dinar. Jeder Interessent erhält im Arbeiterversicherungsamt eine Bestätigung, auf Grund welcher ihm vom Stadtmagistrat eine ständige Legitimation für den Besuch der Badeanstalt zum halben Preise (einmal Vle k'srm« L36S »»j HU we-lWst veranstaltet in ikrer k^iliale lli. ein Kakkee-Probekocken u. laäet Lie kje^u mit dem kökl. Bemerken ein, claL äas ^ltdrin^en von öe-kslillten Aerne Z?seken vir^.^ " in der Woche) eingehändigt wird. Tl..'sc Begünstigung wird auch den Famiiienmit« gliedern, jedoch nur am Vormittage, ge, währt. p. Baumfrevel und kein Snde. Erst un. längst wurde über die Schandtaten eines BaumsrevlerS auf dem Gute des Herrn O r n i g in Sv. JanL berichtet. Nun c'r-fährt man, daß auch an der Bezirksstraßc Ptuj-^Maribor junge, erst gesetzte Obstbau, me — 15 an der Zahl — von Frevlerhand geknickt wurden. Hoffentlich gelingt es denn do cheinmal, einen der Frevler aussindig zu machen. p. Tombola des Gporttlubs. Der hiesige Sportklub veranstaltet am 7. Juni eine große Tombola, die mit 300 bis 400 schönen Gewinsten beschickt sein wird. Diz Vorarbeiten sind bereits im Gange. P. Den Apothekennachtdienst versieht bis nächsten Samstag die Apotheke des Herrn M o l i t o r. FrüWngsNebe Bon Max K » e v? Maribor. Es hat so schwer in den Frühling geschneit Ueber die leuchtenden Farben, Ging die Vernichtung grau, öd und weit Und knospende Träume starben. Ich ging durch der Großstadstraßen Gang, Gell höhnten des Sturmwinds Lieder Und da, umwogt von der Menschen Bedräng, Mein Liebling, da sah ich dich wieder. Du warst so schlank und standest allein, Allein im Großstadtgetriebe, Die Fröste spannen die Blüten ein. Die Blüten ergrünender Liebe. Du sahst mich an und erkanntest mich nicht, Deine Augen, die einst so frommen, Blickten so leer, ohne Lenz und Licht Und sprachen, verkommen, .verkommen. Verkommen, verkommen im Großstadtsumpf, Hilf Gott, nie kann ich vergessen Den Blick deiner Augen, so starr und stumpf Und was ich in dir einst besessen. Und ich lieb' dich noch immer und lieb' dich noch heut'. Den matten Schein deiner Locken, Da hob es an, ein tiefes Geläut Vom Dome der Sterbeglocken. S /'S. / ^in 8cj)0ner l^emt ist mel^r v^ert für den 6e8 ^l-fOlzes, alZ jecie 3n6ere die k^rauen beZit^en lcöntien. Durcj^ ^lida k^avorit-Leite ist jetA It)r ^rter zesictiei-t. 8rol?e5, I^ÄndIicj)e8 8tü6(, sc^ör» verpa6ct, v^ul^den-. bar durck und^durcli p3rkimiel't,-2rieel^etlm und erkri5<^end.O5'^ Es zog mich mit unwiderstehlicher Macht Zu dir an dein Herz hinüber. Ich Hab' gekämpft und mich selbst verlacht Und schritt an dir vorüber. Mir war's als erfröre mein Herz im Leid Und was ist mit dir mir gestorben . . . Es hat so schwer in den Frühling geschneit Geblüht, geliebt und . , . verdorben. Kunst und Ateratm Bruno Frank: „ÄwöMaufend" (Gastspiel des Grazer Schaufpielensembles). l. Felix S a l t e n, glaube ich, hatt unterm Strich behauptet, das heutige Oesterreich besihe in diesem Grazer Schauspiel das erste Provinztheater der Republik. Man muß ihm beipflichten. Die Hand Lustig-P r e a n s (der eine ehrende Berufung nach Augsburg erhielt), ist überall zu erkennen. II. „Z w ö l f t a u s e n d". Ein Schauspiel von Bruno F r a n k. In drei Aufzügen versetzt uns der Dichter in jene Zeit zurück, da rund 200 deutsche Fürsten für ihr mehr als üppiges Hofteben viel Geld brauchtetn. Für Maitressen und anderes mehr. England sührte damals mit Nordamerika Krieg. Es ging um die Unabhängigkeit der Angelsachsen auf dem neuen Kontinent. England brauchte Söldlinge, denn es gab dort keine Militärpflicht. Aber die deutschen Fürsten befanden sich, wie gesagt, in Finanznöten. Sie kamen auf den Gedanken (an englischen Anregungen fehlte es damals nicht), Söldlinge an England zu verkaufen. So kämpften deutsche Soldaten für den englischen Imperialismus. Nein, für die Interessen ihrer geldgierngen u. unersättlichen „Landesherren". Bis Friedrich der Große vom Abtransport der Zwvlstau-s^d KzeMtnis^erhielt und dem schnöden Handel mit deutschem Blut ein Ende machte. Man kann in dieser historischen Retrospektive den Klassizismus der Ranküne erkennen. III. Die Aufführung unter Leitung Wenzel Hofsmanns hinterließ einen vorzüglichen Eindruck. Das Tempo wunderbar, die Dynamik des Ensemblespieles geradezu vorbildlich. Vielleicht liegt darin das Geheimnis der starken Wirkung. Interessant auch vom Standpunkt deS Dramaturgen. Diese Technik der Organe! Erich S t r ö» m er als Piderit: herrlich. Eine Glanzleistung der Faucitt Hans K a m m a u s s. Den Obersten spielte Cz i me g mit viel Talent. Grete Im l e eine reizende Gräfin Spangenberg. Man kann diese Rollen, kurz gefaßt, nur schwer analysieren. Gute Figuren lieferten H a a K n ü p f e r (Herzog), Rainer und A d o l f i. Das Publikum wurde vom wenig zeitnahen Stoff ganz in Anspruch genommen. Bestes Theater, wieder einmal Theater! Intendant Lusti g-P rean und die Darsteller waren auf offener Bühne Gegenstand aufrichtiger Ehrung. Es gab Blumenspenden und einen Kranz. Das HauS war nahezu ausverkauft. —ob. Zensur und Literatur Der heimische Schriftsteller Rudols G o» l o u h hat ein Drama, „Kriza" (Die Krise" betitelt, geschrieben, welches ein brennendes soziales Problem behandelt und in dem zum ersten Male die Masse in Aktion tritt. Die Kirche aus Stadl und Glas Den Mittelpunkt der evangelischen Preise schau auf der Kölner „Pressa" bildet eine Kirck)e aus Stahl und Glas nach dem Entwurf des Prosessors .Bartning von der Staatlichen Bauhochschule Weimar. Dieji.'? 'l!^au nimmt als völlig neilartige Lösung des Probleins modernen Äirchenbaues schon seht das allgemeine Interesse in Anspruch. 7r^ur5s"!g war ein unbestrittencr. Rulor wurde mehrere Male vor don q''r>lfcn und sli'irn'.isch gefeiert. '!..r Au! ilhrung ging ein Eingriff der Cta.^t anu - ttjchafl in Lj-l-ljana voraus, die Traii.a mit deni -«wtstift einer gefcv« lvidrii/en 'n r,/nsur derart bearbeitete, das; dtV. NM d^e Lüclenlofigleit seines an.i-Inti>l 'il Ä'. f'gebracht wurde. ..^ln stcich z. eine gei^'ze Szene, uubc-kiu.uil.rt Uli! d^i'^ zusti^ndel^ekoniniene ttter-i-rtsche >.iel iloe. handelt siÄ jei^t, d.i s'. l'.'it in :'.>l'.iribor die 'Aufführung eine:' ?ra la. von Angolo Ccr kvenik unlersajit unit'de, überhaupt uni die prinzi-pi.'lle ,vrag.'. ob unter solchen Uniständen eine srtie dichterische (^'^'staltnng dramatischer Ctofs.' in ^^ügos'awien uiöglich ist oder nicht. '.V^'an soll ja nicht erstaunen, n^enn die llinzelnden '.'lnguren der jugoslaunschen Llultnru'c'lt sich übcr deu Tiefstal«d der dramatischen '^'roduktion beklagen. Gewiß, es g'bt auch T^ndenzwerke, aber kein gerin« gerer als (!!'!nil Ludwig hat die sogenannte Politisierung des Theaters als ein Ergebnis der geistigen s'^egenn'artströninn--gen hingestellt, die wohl von keinem Staatsanwalt nusaelialten werden ki?nilcn. Es handelt sich NM (^Grundfragen der literarischen Produktion in Jugoslawien. In den euro^'äischen jtiilt'irstaalen kaun ein Ttant?-anl^alt kein abschlieszende^' Urteil über die eigentliche Tendenz eines dichterischen Werkes fällen. Ties kann, fofern wirkliche Gründe einer „'^taat'^räson" vorliegen, nur ein besonderer Gerichtssenat nach vorheriger Anhörung von Tichtern und Echriftstellern tun lieber die Qualitäten eines Akknmilla-tors oder einer Tnrbine können nnr Techniker ihr Urteil fällen, über eine Dichtnng — nur Literaten! k". (Z. Schubert Ztnienarfeier K0vmmermufi?abend Dem Festkonzerte, welches der Marburger Mäunergesangnerein zn Ehren des Großlneisters des deutschen Liedes Frallz Schubert veranstaltete, folgte ein Zlani-niermusikabeud, welcher am vergangenen Sanistag die inufikalische Kunftgeuieiude unserer Stadt tnl Pruuksaale der Brauerei „Union" verfamnielte. Die Verauftaltung, deffen Leitnng Herr Prof. .'derniann Frisch innehatte, war Gottesdienst iin schönsten uitd edelsten Sinne des Wortes. Das künstlerische Nivean der eittzelncn Vorträge befand sich diesmal auf geradezu beneidenswerter Höhe. Ein gir kostbares Jnstrnnient, mit fast unbegrenzter Ausdrncksntöglichkeit, verkörperte der von Meister Frisch gebildete staunnerchor (8 Tatnen und 8 Herreu), dessen Leistungen selbst die kühnsten Erwartungen übertrafen. Frei von allen Unvollkounnenheiten, welche einem großen Chor in kleineren Städten anhaften und immer anhaften werden, vertiefte sich der Kamuu'rchor sorgfältig nnd recht stininlschön in die melodischen Gedanken der von ihm vorgetragenen Ehöre. Bon faszinierender Schönheit waren die beiden Ehöre „Der du von dein Hinlmel bist" und „Wanderers Nachtlied". In hörenswerter Phrasierung wnrde der gedankliche Stoff der Lieder gleichsam flüssig geniacht, das; man seine Stiinniungen schliirf^'n konnte wie prickelnden Schauinwein. Süs',e Lüfte wehten aus der schinerzlos gleit.'nden, frühlingi'frol) bewegten Melodie des Chores „Frühlings" glaube". Der Umstand, das^ einige Ehöre a ^ipella in tadellos reiner Intonation geflln-gen wurden, ers(hlief;t der Verwendungsmöglichkeit dieser «'usgezei.hueten Sängerschar nnabsehbare Perspektiven. Etwas bescheidener war die Leistung des .s'>erren'-Doppelquartettes, welches die „Tanzweisen" nach Dichtungen von Otto Schlotke, für Man nerchor bearbeitet von Charles Bnnte, im übrigen effektvoll vortrng. .^err Josef Tfcharre überrasebte durch einen ungemein weichen nnd einschmeichelnden Tenor, dessen L)ualilät durch eine Korrektnr des Ansatzes und Aufhellen der stellenweise nasalen Trübung sicher noch gewinnen wird. Herr Leopold Florian wns^te seinen stinttnaen'altigen ^^ariton mit grosse::: Verständnis der etwas schwächlichen Stimme Was ein MensM verze?»rt «lA M W EM !!^vas ein ^r»<>ach»ener liei vernunstgeuiätz zusanllnengestellter Äost uud einem täglichen Cnergieledarf von 3llX) Äalorien in einem Iahrc verzehrt. 18 .sUlograunn Fleisch und Fisch, lM Eier, 4 Ltilogramm jtäse, !3 Ltilogranun But seines Partners anzupassen, wodurch den melodiösen Duelleinlagm intimer ^^ieiz nicht abgesprochen werde»! konnte. Schuberts Schaffen auf instruuuntalem Gebiete, welches im Rahmen des F.'stkonzertes leider nicht berücksichtigt werd^'n konnte, fand durch den Vortrag des herrlichen B-Dur-Tru's für Klavier, Geige und Violoncell op. und des ftimmungsvollen „Notturno" 1-t8) die gebührende Berückfichtignng Das B-Dur-Trio fesselt ebenso sehr durch seine überschwäualiche ?.'!elodik als durch den >ielz des jilangkolorits, das der Tondichter hier besonders vernnttelst feinsinniger Geg.'n-überstellung von Streichinstruincnten und Klavier aufs mannigfachste abzustufen wusz-te. Der erste Sav atmet Annuit nnd jnng-fränliche Keuschheit, wä.hrend die zarte Ln-rik des wundervollen Adagios seliges Träumen hoffnungsloser Selmsncht verrät. Die Wiedergabe beider Instrumentaliverke war von bestrickender Schönheit. Die drei Künstler Frau Fauny Brandl sVioline), Frl. .s'^ilde F o l g e r sCello) und Herr Prof. .^>ermann Frisch (Klavier) überboten sich gegenseitig. Prof. F r i s ch s nie versagender musikaUscher Geschmack, seine gründliche Auffassung der musikalischen Idee, gaben dem Spiel die charakteristische Note und die künstlerische Weihe. Frau Brandl versteht ihrem Instrument Töne von bezaubern der Schönheit zu entlocken, ilire Technik ist fabelhaft, die Reife ihrer ^lnffafsung kanm zu übertreffen. Fräulein F o l g e r ist ein aufgehender Stern am ?irtuosenhimm?l. Die Schönbeit ihrer Kantilene, "'clche sie ihrem prächtigen Instrnment zu entlockeit versteht, ist ganz bedeutend, .^rrr Prof. Frisch meisterte mit der ihm eigenen Sicherheit den ungemein schwierigen Klavierpart und wie immer bot uns sein Spiel, welches in jeden Ton eine Welt von Gefühlen zn legen versteht, einen köstlichen Genuf! Die Künstler ernteten brausend^'n Beifall, der insbesondere nach dem „Notturno" nicht enden wollte, so daß sich die Künstler entschließen inußten, einen Teil des selben zu wiederhole«. Die Leistungen des 5'>errn Oskar I ö l l i, welcher anch diesmal mit seiner einzigartigen KHilst den Abend verschönte, haben nur bereits seinerzeit erschöpfend gewnrdi'it. Sein dnrchgeistigter Vortrag beleuchtete eine Anzahl verborgener Schöi^e. die in Schuberts unbekannten Liedern ruhen. Das Pu-bliknm erzwang sich ein Zuaabenkonzert nnd rnhte nicht eher, bis die . Forelle" i'nd der „Erlkön'a", welche d"? Künstler ganz her-inter^''retiert. gesimgen wnrdcn. s^^'^r Frisch gab der Begleitung den ^""lischen Stinnnungsboden, aus d?m die 'n>e der Singweise gleichsam heraus-wi'.chs. Der Vorhang rauscht, die.Huldigung, die dem 5zenius Schuberts lW Jahre nach sei-neui Tode in unserer Stadt bereitet wurde, ist zu Ende. Mit Wehmut gedenken wir noch einmal des Menschen, dessen Kunst nn3 so lieb geworden, nnd den ein unerbittliches ?ch?cksas au^' der Blüte seine? Gebens Hein?-' bolte. Nach 100 fahren fühlen wir so reHt ^ ter und Fett, 200 Kilogramm Getreide — 110 Kilogramm Kartoffeln, 5)^ Kilogranim .Hülsenfrüchte, L31 Kilograuun G!.'n»üfe, 100 .^iilogramm Obst, 25Kilogramm Zucker, 2^^ Kilogramm Sal,^, l.^s» Liter Milch, 700 Liter Wasser nnd andere Flüssigkeiten. erst die Wahrl)eit der ans Schuberts Grabstein verewigten Worte GrillparzerS: „Der Tod begrub hier einen reichen Besitz, Aber noch schönere Hossnuugen." Dr. E. B. 1?. Mai, um 20 Uhr: . Maskenball". Ab. A. Knpouc. Gastspiel der Damen Mitrovi«; und Span. I.?. Mai, uni l') Uhr: „Muttertag". — Um Ä) Uhr: „Herbstmanövcr". Kupone. Montag, den 14. Mai: Geschlossen. Dienstag, den 15. Mai uiu 20 Uhr: ,.Welt". Al). B. Erstailffi'hrilng. 5Al!S 6?ije c. Die Vezikher der „Marburger Zei« tung" »verdcn höflichst ersucht, das Abonne« mcnt fol»»ild als mikglich zu begleichen, damit die Zustellung dcs ^littes keine Un-terlre.^?n:g erleide. c. S^'^ncegestöbcr im Mni. Nach regnerischen Tagen begann es ain Donnerstag abendc- iu Eelje und im Sani,tale in dichten Flecken zu schileien. Der Schnee vermochte zwar keinen festen Fuß zu fassen, doch richtete die Kälte an Weiu- und Obstgärten beträchtlichen Schaden an. c. Am Sonntag kein elektrisches Licht! Aul Souutag, den 1.^. d. M. wird der elektrische Strom in Celje uud Umgebnng wegen Ausbesseruugen an der Fernleitung von 6 bis- 17 Uhr ausgeschaltete c. Todesfälle. Im hiesigen Krankenhause sind gestorben: am MitN'^och, den 9. d. M. der ki2jährige Winzer Johann a t e r vom Nikolaiberg bei Celje' am Donnerstag, den 10. d. M. aber der 77jährige (Gemeinde-arme Georg Ia ko p ans Lipa bei Fran-kolovo nnd die N1 jährige Taglöhnerin Aloi-sia 8 u S t e r S i e aus Iurkloöter. R. i. p.! c. Freiwillige Feuerwehr Celje. Den Wo- cheudieust versieht vom Sonntag, den 13. d. M. bis einschließlich Samstag, den 19. d. M. der 3. Zug unter Koulniando des Zngsführers .'!>errn Edminld B a n d e k. ik. Die Sannregulierung. Der Minister für Ackerbau und Gewässer StankoviL richtete als Antwort auf die Interpellation des Abgeordneten Johann Urek bezüglich der Regulierung der Sann an diefen nach-ftehendes amtliches Schreiben: Zufolge Mitteilung der Hydrotechnischen Abteilung in Maribor hat die katastrophale Ueberschwem mung am 12. September des Vorjahres die Uferböschung am rechten Sannufer zwifchen Podvin und 2alec in einer Länge von 100 Meter zerstört, worauf das Hochwasser noch den rechten Uferbetonflügel nntergrub, was zur Folge hatte, dak der Ab^ugskanal da- selbst im Trockenen verblieb- Tie nötigen Kosten für die Wiederherstellung dieser User böschung würden sich aus 200.000 Dinar be» laufen. Vor dem Weltkriege stellte der Staat für RegulierungsKwccke an d-.'r S.^nn an die fer Stelle 50?z der Kosten bei Ich habe, be« tont der Minister weiter, in dieser Nkchtun.z bereits eine aus Fachreferentcn bes^ehcnde Kommission nominiert, welche an Ort und Stelle den gegenwärtigen Stand nochmals überprüfen und mir diesbezüglich die nötigen Vorfchiäge unter Angabe des Koft^'n« voranfchlages vorlegen wird. Angesichts der dermaligen Voranschlag^kredite ist es mir unnlöglich, in dieser Sache jetU einen Kredit zu beschttfsen. Sobald es jedoch zum end-gültigen Abschluß des Investition, darleheu^ koi.lnlt, werde ich uicht ermangeln, einen diesbezüglichen Kredit zu beanspruchen, wodurch auch diese Angelegenheit der nötigen Erlcdiguug zugesührt werden wird. c. Blumentag. Die staatliche ^tinder- und Jugendfürsorge in Celje v<'ranstaltet ain Samstag, den 2. Inni einen Blnuieiuag zu Gunsten der armen Kinder. c. Das Steneramt in Celje verlailtbart: Laut Artikel 89 des neuen Gesetzes über die direkten Steuern aus dem Jahre U>28 t)a-ben alle Arbeitgeber bis 15. Mai 1023 die Angestelltensteuer siir alle bei ihnen ange-ftelltten bezw. befchäftigten Bedienstete» beim Stueramt m Celje anzunielden und zu bezahlen. Die Arbeitgeber, w.'lche bis zum erwähnten Ternün die Steuer nicht einzahlen sollten, werden im Laufe von 8 Tagen zur Bezahlung aufgefordert werden. Falls sie auch dieser Aufforderuug uicht Folge leisten sollten, wird das Steueratut laut Artikel 1.^ des Gesetzes über die direkteu Steuern nach eigenem Ernlessen selbst die Ange-stelltensteuer vorschreiben, außerdein aber noch eine Strafe iiu Betrage von .'>0 bis 500 Dinar auferlegen und die Steuer samt > Strafe irn Crekutivwege eintreiben. Bon der ' nach dem 15. Mai eingepfählten Steuer werden auch 656 Verzugszinsen eingehoben werden. Deshalb werden die Parteien auf-me ksam geinacht, sich unverzüglich die vorgeschriebenen Stenerbüchel für alle ihre Angestellten bei den Gemeinden zu beforgen und iln eigenen Illterefse die Steuer bis zum angegebenen Terniin zu bezahlen. Be-^ merkt wird, daß nach dem 15. Mai von Seite des Steueramtcs fowie der Finanzkontrollabteilungen eine Revision von Haus zu Haus durchgefük)rt und so der tatsächliche Stand der Bediensteten feftgeftellt werden wird. e. Verstorbene im April. In der S t ad t: Richard. Pernat, 51 Jahre, Bankdirektor; Franz Erjavec, 52 Jahre, Schneidergehilfe; Rofa Aistrich. 64 Jahre, Private; Franz Ko kotec, 32 Iahrc, Bahnarbeiter; Iofefine Dragar, 8tt Jahre, Private; Maria ('eh, 41 Jahre, Besitzerin; Anna Kmaröan, 80 I., Stadtarnie. ^ Im K r a n k e n h a u s e: Stefan Pogorevc, 15 Jahre, Student auZ Celje; Karl Leber, 18 Jahre, ftellenlofer Ar beiter aus Celje; Franz PolajZar, 46 Ial)-re, Knecht aus Sv. Rok; Alois Larbid, 6 I., Taglöhnersfohn aus Dramlje; Anna Gor« jup, 77 Jahre, Gemeindearme aus ökofja-vas; Rudolf Kovaöiö, 40 Jahre, Schustermeister aus ZreLe; Johann Jahodil, 73 I, Taglöhner aus Lan^hot; Magdalena Po-gaLar, 54 Jahre, Pächteriit aus der Cillier Umgebimg; Martin Podergajs, 79 Jcihre, Gemeindearmer ohne ständigen Aufenthalts ort; Johann Kresnik, 84 Jahre,. Taglöhner aus Gotovlje; Jakob MartinSiL, 62 Jahre, Befitzer aus St. Iuris an der Südbahn; Simon z^ukovec, 70 Jahre, Arbeiter aus So8-tanj; Franz Stor, 16 Jahre, Arbeiter aus Skofja vas; Maria Kolsek, 53 Jahre, Magd aus BraslovLe; Thomas Kresuik, 67 Jahre, Gemeindearmer a. Zabukovca; Johann Kos, 59 Jahre, Keufchler aus Nazarje; Anton Tadina, 30 Jahre, Fleischhauer aus Kostriv nica; Anna Zaler. 30 Jahre, Maschinistens-gattin aus 7usem; Katharina Jakob, 59 I., Auszüglerin aus Nova cerkev; Maria Frim, 62 Jahre, Gemeindearn,e aus Konjice; Jo^ Hann Zupanc, 70 Jahre, Arbeitsloser ohne ständigen Aufenthaltsort. — Im April starben also in Celje 28 Personen, und zwar 7 in der Stadt und 21 iin öffentlichen Kran-lenhaufe. c. Den Apothekennachtdienst versieht von Samstag, den 12. d. M. bis einMießlich Freitag, den 18. d. M. die Apotheke ..^um Kreuz" in der Cankarstraße. eonn!^. VvIks^irt5ckAkt Bietet der Kreistag wirtflkaftliche Vorteile? Vcm Xaton Vlrzxmsvvr jun^ ^sridor. Diese Frage werden stch wohl schon die meisten ^hler unseres Staates gestellt ha-lben. Oessentlich ist darüber noch nicht disku. tiert worden, doch braucht man auch deshalb keine Rundfrage ergehen zu lassen, denn das (Gefühl und die bisherige Erfahrung jedes Eiil^elnen gibt die Antwort und dürste diese Mernes E?achte?)nt werden, was sich einzelne Kreistage zvr Durchfüh-wirklickit wird. Wenn uns zu allen diesen Notl^-ndix^keiten der Staat die Summe zur Versügung stellen würde, welche er bisiicr verausgabte, um die Erhaltunc^ des schon Bestehenden zu gewäb'', leisten — schließlich nu dendlich dies müßte er sa — so würden auf uns bedeutend weni ger Lasten falle-?, de.m für Verbessernnqen und Neueinrichtunoi'n. welckie der Zeitgeist erfordert, und welche den Kreisinsassen zunächst zugute kommen, würde man, wenn nicht schon freudiaer. sein Scherilein beitragen, so doch mit dem Bewußtsein, zu wissen, welchem Zwecke e? dient. So ist es aber eine drückende Last, die allseits anf Widerst.^nd stbßt, wenn seitens der Verbraucher von den verschiedenen Preiserhöhungen auf diese und jene Artikel, die dem allgemeinen und tödli- chen Bedarf eines zivilisierten Menschen diesen, die Rede ist. Erfahrungsgemäß bringt jede noch so kleine Besteuerung eines Artikels eine Preissteigerung lm höheren Maße, als der Zuschlug eS bedingen würde, oder bester gesagt, eine Abrundung nach oben. Anderseits verursacht eine jede Preiserhöhung bei gleichbleibenden Einnahmen Konsumenten einen Rückgang des Konsums, was heute schon bei verschiedenen Artikeln zu bemerken ist. Jede ?^rminderung des Kousu-ms ist aber ein Nachteil kür die allgemeine Wirtschaft und stört den Ausbau des Privatkapitals bezw. schmälert den Verdienst jedes Einzelilen. Da aber der Kreistag dom von ihm vertretenden Gebiete im Allgemeinen Nutzen bringen soll, ist wohl vor allein der Umstand zu berücksichtigen, dem Volke einen Lebensstandard zu ermöglichen, welcher iki,m zufolge feiner Kultur zulommt. Dies alles wird nur möglich sein, wenn der Staat von seinen ungeschmälerten Einkünften an direkten und indirekten Steuern einen Bl^uchteil den Kreistagen zur Verfügung stellt. So lan>g>e dies nicht der Fall sein wird und der Staat seine Steuern nicht we sentlich ermäßigt, kann von einem Wirtschaft« lichemVorteil durch denKreistag keine Re>de sein. Das einzige Mittel, welches wirklich eine segensreiche Tätigkeit der Kreistage erinög-lichen könnte, wären wirtsckaft nerschiedcne Lasten,.die der Kreis-, tag aufzuleimen gezwungen war, wieder ab-z nohttien und damit den Kreisinsassen das j wirtschaftliche Vorwärtskommen aussichtsreicher gestalten. X Keine Einficht der Steuerbehörden in die Grschttit.orin dar-i^uf aufmerksam gemacht wird, das^ di'rch den 8 des neuen Finan^st?setzes der Artikel 11 des Gesepes betreffend die Waren-umsatzsteuer laus dem Iabre 1922) wieder iu Gültigkeit tritt. Durch die erwähnte Be-stiinmung des neuen Finanzgesetzes wird der 8 des Finanzgesetzes für das Jahr auf Grund dessen die S!euerbe< Hörden die Einsicht in die Gcschäftsbüchn-verlangten, anfge^wben ^nsolc'edessen wer^ den die l?te'.?erl^'^'"r^^n o"si''so'-dert. die bereits verfügte Einsi''ti-nhuie in die Geschäftsbücher zu wider'-f.'n. Die fornlelle Kontrolle bezieht sich nach ^ 11 des Reglements nur auf die Feststellung, ob über den '."^aren,s'"satz überhaupt Buch gefübrt wird, ob die Eiutragunaen täglich vorgenommen Vierden und ob die Stener für das verflossene Vierteljahr durch den .Kupon ent-.'icht 't wurde. Diese koruielle Kontrolle fällt im Sinne des obenangeführten 8 11 unmit- vl.iiibi.^diiee vvoedl mik zc IR7 Z 0»«K0t. telbar in die .Kompetenz der Steuerbehörden, während die meritoriscki-e Ltontrolle der Steneranmeldung unzweifelhaft in den Wirkungskreis der Steuerausschüsse gehört. X Das Handelsgremium für den politischen Bezirk Slovenjgradec und Prevalje hält am w. d. M. um 10 Uhr in Mislinie seine diesjährige .^Hauptversammlung ab. Im Falle der Beschlußunfähigkeit findet eine halbe Stunde später eine zweite Gene-ralversammlllng mit derselben Tagesordnung und bei jeder Teilnehinerzahl statt. X Aus dem Handelsregister. Eingetragen wurden folgende Firmen im Kreise Maribor: .^^artonagcsabrik B e n L i n a 6c drug, G. m. b. Musikinstrumentenhandlung „M ara t", G. m. b. und Internationale Bankgesellschaft m. b. H., alle drei m Maribor. — Gelöscht wurde die Firma B e n L i n a 6t drug, Kartonagefabrik in Maribor, wegen Umbildung in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. X Zwei Bärsensensalstellen sind an der Börse in Ljubliana für die Effektenabteilung (Devisen, Valuten und Effekten) zn vergeben. Nach Ernennung ist eine Kantion von 75000 Dinar zu erlegen. Die besuche sind bis 24. d. M. an das Sekretariat der Börse zn richten, wo auch alle nötigen ^'^n« forumtioncn in Erfahrung gebracht werden können. X Novisader Produktenbörse vom 11. d. Weizen, Südbanater.'^.^7..'>0 - .^7,0, Bai^-taer 77/7k? kg .W0-.'i62..^)0. — Mais: Bakkaer und ftirunscher 207.s>0, per ^'^nni ii02.50—"0s,, Ba<"kaer w.'ii'.er N00— .^0.'). — G e r st e: Baekaer und snrunsche. Frühjahr, 64/65 kg 315—320. — Die übrigen Artikel nnd die Tendenz blieben un-' verändert. — Umsätze: Weizen II, Mais und Mehl 3 Waggons. X Stechviehmarkt. Maribor, 11. Mal.» Aufgetrieben wurden .^10 Schweine und 7 . Schafe. Der Handel war sehr lebhaft; ver-j kauft wurden 255 Schweine und 5 Scha«^ fe. — Die Stückpreise notierten: sür 5—6^ Wochen alte Inngschweine 12i>—I.X) Din., ^ 35l)—440, ^7 Monate 460-5iW, 8-10-Monate 550—65,0, einjährige 1000—1200;, 1 Kilo Lebendgewicht 10—12.50, Schlacht-gelvlcht 15—10. X Heu- und Strohmarkt. M a r i b o 12. Mai. Die Zilfnhren stellten sich aus 24 Fuhren .Hen nnd 8 Wagen Stroh. Heu wurde zu Dinar 85—150 und Stroh zu 45—55 per 100 Kilogrannn verkanst, letzteres auch in Garl'en zu 2 Dinar. X Von der Mustermesse in Ljubljuna.^ Der Ausstellungsraum sür die Ausstellsr dec h. Mustermesse in Ljul'ljana, die vo?n i 3 bis 11. Juni dauert, ist bereits voll-s'änd'g vergebeu. Zur Verfügung steh.'n nilr noch der unbedeckte Raum im Frei^'N und ?<' s^uadratineter '>t^ium im T:rt'l-j uilii Lederwarenpavillon. — Frankreich wird dlttck. eildt besondere Gruppe vertreten fein Eiu Teil der Ausstellungsw.rr? ,st lereits untenv-egs, die zweite Partie di?ier Tage von Paris ab. Die T>.''lnahme nk.e^chs is: ziemlich vollkommen; cs m.'cden ls'rohe alle Erzengnisse, die für die Auosuh^- roch Jugoslawien in B.^tracht kl. .niien, ai'cgestellt sein. An der lüng wcrdcn sich 42 Firmen beteiligen. Sport am Sonntag Um 9.W Uhr: „Maribor"--Iugend—„?.elez-niear"-Jugend. (Freuudschaftsspiel). Um II Uhr: A-Teanl—B-Team, (^s^audball-spiel). Um'^14 Uhr: „Marilior"-Reserve—„7.elezni-eai"-Reserve. lFreundschastsspiel). Um 16 Uhr: „Stras;enbahner-Sportflud (Graz)—S. .^t. Maribor. err I. S ch r e i b e r, welcher zugleich auch als Schriftführer vortrefflich agierte. Insbesondere bedauerte er den Schritt mehrerer Ausschußmitglieder, die den Vereiu in schwieriger Finanzlage verlassen haben^ Dank d»'r uneigeunüt^igen Betätigung der treu gebliebenen Mitglieder l?i.'lt sich der Kliib auf einer erstaunlichen .'(^ölie. Die ivegen der verregneten Motorradrennen auf der Thesen entstandenen 10 Donnlag, i3. Mat «»ldsckude iür,I1erse».vß«AHA'— 8ckude4üAtt<^rea^ w 8t?»p« «ckvke^ümek?ea>,H »u^. ^Qot»eFes5cduke'^s!le'§fIn?'^ ^l)»«,en ^ Bei'den hierauf folgenden Wahlen wur» de^zum Obmann .?>crr Stane K c n d a, ! zum Stellvertreter Herr A n t o n ö i ö und ^in den »erweiterten Ausschuß die Herren .VladoviL, Bulwan, Schwab, Jng. Celestina, kVoSinck, Pelikan, Sluga, Dr. Rosina, Dr. tPohl, Sachs, Robaus, Soklie und Lajh ge-^ wählt. Die Filiale in Marenberg vertreten -die^Herren Ekazedonig und Preglau, und »d>e!in?Ptuj die .Herren Damisch und Reich. - anschließenden Schwimmbades ermöglicht,' liner Vergnügungsetablissemmts bildet die künstliche Eisbahn, die es den Besuchern des in leichtester Bekleidung dem Eislaufsport: zu huldigen. Kilometer zu verkürzen, da die Reichsstraße bei Sv. OSbolt neu angelegt wixd. Die Be» völkerung wird ersucht, beim Passieren der Straße den Rennfahrern entgegenzukommen, so daß die Veranstaltung in Ordnung vor sich gehen kann. Start u. Ziel beim Kilometerstein Nr. 1 (Gasthails ^nidariö) um 14 Uhr. Die Ehrenpreise und Medaillen find im Klubheim ausgestellt, deren Vertei- Dt« Steßer im Ae«««» ____ ' - V-'-i«' Me Schiedsrichter Mohorko („Straßen-^bahner"—„Maribor"), T o r i n o („Ma-.ubor"—„2elezniöar") und M a r i n t e ! (Jugendspiel) delegiert. B. Rapid. Zur Abfahrt nach Kla-lgenfurt haben niorgen Sonntag, den d. ^pAktlich um 5 Uhr früh am Hauptbahnhose nachstehende Spieler verläßlich^ gti^e^chei" VW: Pelkr>,>BarloviL, Kur^mann, >statter,.BröÄ/^ Löfchnigg Matthias^ Pernat, W^S '1', Löschnigg Tl»^erl>- Löschnigg Laßlo und Simmerl, 'sankl^ V" >Gtratzenradrennviv''di< »itbföhtirllubs ^ . ^»Sdelweitz 1900". lM>ii^!EtgebM/fWSum Austrag kam, " ......sindenden Radrennens war.der^ Franzose Albert Di v o (links). dem'klasitschött^^AvtoMMlrennen auf der A^d«^-Rundstri!i?l? aus Sizilien, das am tun 13. Mai stattfindenden ^möglichst einwand^ei.Hu gestattek^cvnd um jedem Unfall vorzubeugen^^ltt^ M'dle R^n 'leitung entschlösse!^, di« Rennstrecke auf 40 der die 324 Kilometer lange Strecke auf Bugatti in einer Zeit von 2:56:3-15 zurück» legte. ^ ! um 19 Uhr. abends im Klubheim stattfindet. Bei schlechter Witterung wird das Rennen auf den 17. Mai verlegt. : Tennisländerkampf Jugostmvien^Bel-gien. Gestern wurden in Zagreb die erften zwei Einzelspiele des Länderkampfes gegen Belgien ausgetragen. Iw ei n s schlug S ch ä f f e r k : 3, 5 : 7, 6 : 1, S : 3. Lehrer unterlag dem Meister von Bel« gicn Ewbanks6:0, 6: 4,.8 : 0. Das Treffen wird heute und morgen fortgesetzt. Navlo ^ Sonntag, 1Z. Mai. W i e n r a z) 10.30 Uhr: Orgelvor. trag. — 11: Sinfoniekonzert. — 16: Nachmittagskonzert. — 10: Kammermusik. — 20.05: Lecoeq' komische Oper „Mamsell An-got". — PreßburglS: Konzert. 20: Prager Sendung: Heiteres Stündchen. — S2.30: Warschauer Sendung: Tanzmusik. _ Z a g r e b 17 :Konzett. __ 20: Opernilbertragung aus dem Theater. — P ra g 18: Deutsche Sendung. -» 20: Heiteres Stündchen. — Daventry 10: Sinfoniekonzert Strawinsky. — 21.05: Kon zert. — Stuttgart 18.45! Alte Musik__20.15: Punter Abend. ^Frankfurt 20.30: Sinfoniekonzert. (Schubert.) Anschließend Tanzmusik. — B r ü n n 13: Deutsche Sendung. — 19: Russischer Abend — 22.30: Warschauer Sendung: Tanzmu» fik.>— B^e r l i,n'?0.30: „Im Freien". — 22.30: ßTanzmusik. — M^a t l a n d 21:^ Puccinis Oper „Turandot". _ B u d a- p'e st^10.30: Uebertragung auS'dem städt.> Theater.'.— 22.15: Zigeunermusit. — War. schau 20.30:. Konzert. — 22.30: Tanzmusik. — P a ri s . E i f f^e'l 20.30: Abendkonzert. I MiMIl«! tür Ullier MAtt In ^ I > (ptcdler). ^—.^uktr^xe ver6en solort prompt eiledlxt. Al-oi'M'Ädit ,.vt« „VeriuekunUsn ^ Lro^t»«jt"Z voi> L. UeU » „Xpt^«ler > rilirt« ^ 60» von Lvl kIoU»i»ck ..vor I»ai»«ra» 8«». nun«!" voa I?>u»e>» ./Va,vleM^ 1^'' M, lÄ Sil« tm l>«,u gekartdeuta undeätngt »uck» 6l« Xeimknl» al>«r Äe kort,«Witte tn VI», »ensckat» untr.Vo. chen»ck?tk «vte Unuchou". Verlange« Ste ko>»eiUo, 6«» krodede« «o vom Verlag 6er Umi»«Z»au In kraslrwrt a. K. »<»«U«tr»b« »>/S5. vteUm-x^»au I«t »ett ZV /aKren auk Idremvedtete 6« l>e»»evlott LkrenerIcISruns. Ick unterfertigtes Werner Lernksrcl ksde üder l^errn v!»k». privatdesmten dier, edrenlüdlize ^euzserunxen uvd ^ttteilunxen xemacdt. äie im?u5ammenkan>;e mit ^em LtscjtxesprSck tider eine snxedlicde ZlcsncjzIiffSre sieden. /^Ile « I«m«r unä ersucke tterrn ü^clusrä LIik«, er mir 6le»e voUtcommen unvskren ^iitteNunZen, veicke leb »utrlektix de6aure. vermeide ^«rtdor, »m IS. IS2?. «7s Vemer bsrnksrct. «»««i Anna Wenko gibt hiemit im eigenen sowie im Namen ihrer Kinder Hans, Willi, BerU und Lena Schreiber geb. Wenko sowie ihres Schwiegersohnes Hans Schreiber die traurige Nachricht vom .Hinscheiden ihres innigstgcliebten Sohnes, des Herrn Rubi Wen»o Zahntechniker welcher am 10. Mai 1928 im 22. Lebensjahre nach kurzem Leiden in Zagreb verschieden ist. Das Leichenbegängnis findet am 13. Mai um halb 15 Uhr vom Militärspital in Zagreb aus statt. 5877 M a r i b o r, am 12. Mai 1928. Volten 4SS6 lenüpf« 5p«nzen Zoitren 5Sm^5c»'-. unci I.?cIerz'.Z'«e'. f^eukeiten i l leick^i' ^U5^vakl ein-?elkisi?t dei l1»rjd0s. Eo»p05tca ui.46' MW >6. Msi: Attralltlon mit IS tlunei«» l Lvnnisß^ nackmittsgZ (bei scklechtem ^Vetter): 5s»z Einfamilienhaus, neugebaut. 2 Zimmer. Küche, sowie sämtliches Zubehör samt zirka 5W m» l^artengrund sowie mehrere Baupläne preiswert zu vcrk.iu« fcn. SlmoniL, Pobre^je, Gozd^ na ulica 53. tztk Marke Mercedes, gut bereift sowie siut erhalten, für 1lt--15 Personen, billigst verkäuflich. Dasselbe kann auf einer hier schon bestehenden konzessionierten Linie verkehren. Anzufragen: A^varna „Europa", Ptuj. - . . S870 Orißinal kranzösiZcke eci^ik ljie besten »uk der ^elt (!ener»lvertretun8 bariel eutung zu, die sie heute hat, wie war auch keineswegs so einschneidenden Veränderungen unterworfen, wie sie sie jetzt^ jede Saison von ueuein uüt-Macht. Daher kqm.ezZ ai^ch, daß lnan seiuer-zcit ein Kleiduncssftück oder einen Hut mehrere Saisons lang unverändert tragen konn te, während die Mode seht Abwc6)slung in Fl>rm und Farbe verlangt. Und.zwar wirken: sich diese Wanldlungen nicht nur in der Tagesünode^ aus/sondern ergreifen auch den Stil der Leibwäsche, der Schuhe, der Hauskleidung und letzten Endes auch'jenen dcr Stran d-G a r d e ro b e, von der heilte die Rede sein soll. Ehemals war man ja — was die Bade-kltzi^l^ng Fetrisft —.nicht allzu wählerisch un-d begnügte sich mit einem Strandanzug primitivster Art, und späterhin — als die Stricknlode sich durchzusetzen begann -- mit einem schlichten, schwarzen Tricot. Heute will die mondäne Frau ani Strande ebenso vorteilhaft aussehen wie auf der Pro Monade und d^aher koudint es auch, dasz das Modebild jedes größeren Bades ein abwech--^lungsreiches und buntes, apartes und klei-.neswcgs alltägliches ist. Alle Farben. Formen und. Moderichtun-gen,/kurzum..jede.i«i.der Tagesmode auftauchende Neuheit,'wird jetzt , auch siir die Baidesachen ausgegriffeft'^und. man erreicht hier Resultate, die in ihrer geschnmckvollen Viel'seitigkeit unbedingt- verblilffen müssen. Man kann allerdings für den Strand v. „Wirst du mich auch iinnler so lieb haben?" „Ach nein! Morgen, mein Lieb, werde ist ei^e andere Liebkosung erfinden " keiner bestimmten Modefarbe sprechen, denn jede Frau trägt eben das, was ihr am be« .sten paßt. Viel wesentlicher als die Farbe ist das Mczterial, denn nda-.l muß für den Strand .ebenso sehr auf Wirkung von Farbe und Form wie auch auf Haltbarkeit der Ba« desachen sehen, da ^besonders im Salzwasser) an ihre Strapazfähigkert und Farb-ccht>hcit die größten Airforderungen gestellt werden. ' Was könnte sich nun fiir diese Gelegenheit besser heranziehen lassen, als die aparten Schaffungen, die uns die S t r i ck m o d e bringt und mit ihren neuesten Schaffungen alles bisher ges<)ene in den Schatten stellt. Diese Modelle zeichnen sich «n^t nur durch -vollendete Farbgebung aus, die- man ja schon seit langein. bc^i. der Strickmode schätzt, sondern au6i durch gnnz enfzüiiende Formen, die alle Schwankungen und Schwebungen des Stils der kommenden Saison auf-genommen zu haben scheinen. Ein Kapitel für'sich sind .hte...anziehenden Muster der gestrickten' Hadesachen, die von den Wiener^ Fabriken.in'^ganz unvergleichlich interessanten ' K^ömvositionen gezeigt werden. ' ' ' "! - 'Daß die wollenen Badesachen auch besser und prÄchtischer sinv'^als'all/seidenen, rohseidenen ' und ähnlichen Strandmodelle 'ist längst bekannt und zwar würdigt man 'Nicht nur r'hre Strapazsahig^eit, sondern schätzt auch die Tatsache^, daß'^ein wollener Strandanzug rasch abtrockpet, nieMals zer-- knüllt ist und darum .nrcht-^Hntmsehnlick? wirken kann. . ' ^ . Bundiheit ist hier -.schr gesucht', weshalb man auf den neuesten Gtrandsacken Strickereien, Applikationen und interessante Muster im Grundmateriale selbst ^ndet- Im übrigen liebt man.yuch die zweiteiligen StrandanA'lge, >die derart a'.'>f- > zufassen sind, daß das Höschen eine andere Farbe hat als der Oberteil, wobei die Hosen in der Regel'dunkler, wenn nicht ganz schwarz ist. Zu jedem Stranda-nzuge trä^it man den Passenden Bah e-ll in han g, sei es nmi ein Mantel, ein Cape oder auch'ein großes, bunt abgekantetes' Badetuch (in der .Musterung und Art des dazugehi?rigen Ba-dekostums) das schlanke, ele^nte Erscheinungen in flotter Weise drapieren kijnnen. Unerläßlich für einen größeren Strand ist das B a d e-P y j a m a, das gnte Dienste leistet und nach dein Bade gerne annt'logt und Qttfsi dann notwond«^ ist, wei?«l man vom Hotel-zum Badeplatze nur ein paar Schritte ^.irückzulegen hat, für die-das Pyjama genügt.- Für Ueberempfindliche wird sich.ein großer Bade-Hut enipfehlen,. der von der. viel gefurchteten „Uebersonnung" schützt und ne« !^nbei ungemein schick wirkt. ^ Wir zeigen in einen: Ausschnitte die interessantesten Neuheiten der Bademode für die konvmenden Wochen: Höchst eigenartig und durchaus dem. Stil der neuen Linie folgend der im zweiten Bilde festgehaltene Trico t-B a d' e a n-u g. Der mit schmalen Spange«: gehaltene Oberteil ist ganz glatt, die Neckpartie vorne kurz, rückwärts stark verlängert und durch-M's glockig. Das .Höschen, das unter diesen: Anlzuge getragen wird und aus gleichfarbigem Tricot gearbeitet ist, bleibt ^aist unsichtbar. Man arbeitet ein solches Modell gerne in einer schönen Modefarbe, etwa evbsgrün, neurot, ocker, kardinallila, kirsch oder pflan «meniblau und verficht es seitlich mit Appli» kationcn aus grellfarbigem Trieotstosf, die sich vcin dem einfarbigen (Grunde vortrefif-lich abheben. Der Bademantel (Vili> 1) bat die 5^arbe des Strandanzuges. bringt seitlich eine angeschnittene Glocke und ei,i breites Rovers, das ebenso wie die weiten Aermel mit den gleichen Applikationen wie der Strandanzug geputzt ist. Für jene Frauen, die kein modisch inter-ressantes Badegewand snctien, sondern ein Modell, das absolnt sportlich wirkt,, sei die letzte Skizze enrpfohlen: sie stellt einen zwei te i l i g e n Tricot-Badeanzuig dar, der aus einem schwarzen .^>öschen und einem angestrickten weißen Oberteil nnt grellen roten .Dreisen besteht; ein Leinengürtel nimmt sich hier innner flott aus. Bade-eape aus den? gleichen, gemusterte.! Material mit sct/warzer ^^avutze und schwarzem Besatz am unteren Rande ist wirkungsvoll und elegant. Aus weichcln Lelourstricot in schöner Farbe arbeitet man das zweiteilige, ärmel lose S tra n d-P v j a ni a, inden: man die Pnll-Ovor-Form des Oberteiles n»it einer. s6)lkchten Hole verbindet und alle Kanton ln abstechender Farbe raildct. Der große B -a 'd e h u t aus ain Rande gefnansteni Eroten-Slro^i ist kleidsani und oft zu sehen, ebenso wie der japanische, wasserdichte Oclpapierschirm, der in keiner Ba-de^Barderobe fehlen darf. l ll i Unga r. » 'sämtliche Skizzen nach Original-Entwürfen von Willy Ungar. Eine moderne Französin -tz., Paris, Mai 1926. ' Frau Raymonide M a ch a r d ist der vollendete Typus der modernen Französin. ,.(^ar<7onne" genau soviel, wie es sein u:uß unl jede Seutimentalität, jede Blaustrumps-romantik abzustreifen, i^icistreich. Mondän. Interessant. Dazu die nieistgelesene Schriftstellerin Frankreichs. Neben der Lolette -na. türlich. Aber auch die Eolette hat nie solche Auflagenziffern erreicht, und daran mißt sich ja heute der „Erfolg". , . . ^ Wie es kam? Auf die „natürlichste" Weise der Welt, erzählt uns Frau Machard.. Sie schenkte eineni Töchterckien das Leben, ^n die rein Physiologischeil Borgänge' mischten sich koinplizierte seelische Sensationen. Dieses millionenfach Erlebte verdichtete sich zu ei4l0in Roman: ,,Du wirst g'.ebä'rcn". Der erste Rom-an der ?Mtterlich!keit. Die verschiedenen Vereinigungen Mr'Hebung der <^eburtenzifser ivurden auf die Scyriststelle--rin ausinerksam. Aber Frau' Raymonde winkte lächelnd aH. Von der Wirkung ging sie auf die Ursache zurück, studierte eifrigst das Liebesletien der niodernen. Frau. Sie kain zu fotgen'dem Schluß: Jedes Zeitalter braucht einen Don Juan. Die Frauen sind dos, was die Mäniier aits ihnen inachen. In besagter .Hinsicht natürlich: anderweitig vcrinögen sie wohl auf eigenen Füßen zu st'chen. Jede F^au braucht also, kurz gesagt, einen „L ic b e s e r iv e ck er". Einen Künstler der Liebe. Der eS verste'ht, die verborgenen Ä'rä5te in ihr zu entfaltcli.' Es ist dies ein fehr schwieriges Werk. So schwierig, daß sozusagen keine Fraii'es zu vollbrii^gen ver-lnag. Aber leider anch bei weitein nicht jeder MaiM. (.'.ine kleine Minderheit nur: die geborenen Don Juane. Glücklich die Frau, die onf pinen soscbpn in Neues in der HMmode Trotz der Ideen-Ariiiut, die nian schon seit einigen Saisoils der Hutinode zum Borwurfe inacht, sieht man in den großen Werk statten se^ir iiiteressante neue Schaf'ungen, bei deneii der Größen-.^oiitrast ein geradezu ins Auge faltender ist. Während man liäuilich zu eiiifcichcn ^le>» dern fast ausnahnislos den kleinen, schlnalrandigen Hut trägt, wählt ma,i zu clsganten ?)?0'dellen, die für den Nachinit-tag, zilm Rennen oder für deii .<>?urort be« stiinnnt sind, breite Forlnen aus Filz, Phantasie-Stroh oder Roßhaar oder auch ein ans Filz und Stroh konibiniertes Modess. Auf diese anfsallenden .'äontraste weilt unse'-e Skizze ,hin. R e ch t s sieht nian ciil einfaches packen->^ileid init einem natursarbenen kleinen Bangkok, Manila oder Paiiainahl't niit dunkler Filzknppe, die in der Farbe nnt lden7 Gürtel, der Seidei'lniide und den knöpfen des Kleides nbereinstiinlnt. Link s: ein breitraiidiger Glan.zstroli-hilt (aus Paillasson, Splitt oder dql.) init einer großen Bluui^' siarniert, zu einem stilartig geschnittenen Hochsommerlleide au5 gemusterter Seide, mit einsärbigein Ab' schluß und einer großen Blnine in der Taille. W. U. Die Tragik aber liegt darin: Die wertvolle Frau wendet sich sofort von ihrem Don Iimn ab. Sie verniag,, Den" nicht,;u liei^cn. ^r in ihr die Liebesträfte eriveckte. Vielleicht aus der instiiiktiiien Erkenntnis heraus, daß dieser Mailn nicht ihr allein, son. dern Bielen gehört. Da sie die „Techilik ihrer GeiMle" vollkoinmen beherrscht, ivenoet sie sich Den: zn, der ihrer eil:zigen Liebe Mrt erscheint. Jin Verstecketispiel der Geschlechter erobert sie deii Mann, der vielleicht sein Lc bcn lang die Illusion und das stolze'Gafühi mit sich herum trägt: die Frau erobert zu haben. S o ivill es die Natur, nieint Ray-«nionde Machard, nnd so ist es gut. Für die Liebe der einen, wie für die Eitelkeit de^ andern. Iil den: Roinan „Der B e si k" ist dies alles niit derben nnd doch wieder zarten Strichen gezeichi:et. Man riß sich uin da« Buch: Eremplare iiinerhalb weniger Wochen. Der gröi^te Erfolg, den je ein« Frau erlebt. Natürlich inischte sich ein gutes St^ck Sensation hiisein: Versprach doch der Verleger allen Männern, daß, „wenn sie ivüßten, keilie Frau ihnen inehr ividerstchen" würde. Eiiicr solch gleißenden Verheißnng gegenüber konnte ja >nietiiand gefi'chllos bleiben. Sicherlich bricht bald scho?'. das goldene Zeitalter an, wo es-keine Körbe, keine Enttäuschungen mehr gibt... Frau Ratnnonde Mackiard bat einen merkwürdigen'Klub gegründet, der den Namen bequemAter. uvlZ eZntackst«» nekmen 5ie ^spirii» in korm von 'radletten Dos Levtc^t jeder Tablett.? ?st genau beztimmt l0,5 grj. L» ist e!i1 leictites. »ouberes dlltnek« men und Linnek-men. vtrkt 5le In ein (ZIss Vas-' ser, vo sie ros<^ rerlüllt. ^ber «>»>>> > SeAacAselc« vom Lod»oi»>Ä>tsr V. kle« »»ä e. ?artiev »a» «tem Vettlcsiilpk^ koxoljul»«»« — vr. Lil«e UnreqelmSVig Partie.) MM: Luve. — 8cI>H»»r7: ko-«oUubov. I. -I5> Z. c6> Z. I.e?. 8k6^ 4. o—0> l.ii< 5. cl>?. 8blI7. 6. SdilZ. ek>> 7. e4. I.e7. 8. k.?!. 9. I'el. lie4:. l0. cle4:. v—0. II. k.?. I.K4?. lZ. I.KZ. 8c5?. I.?. 14. sZ. 15. 8:62.11c7, lS. UkZ. c5. 17. QcZ!. Siä7. 18. t4. kk. IS. b4. 8a6. 20. kS. 1.17. 21. U1. I I1I8. 22. Kir2. SK6. 2Z. I-cl. 8»4. 24. vxZ. I)6ö. 25. 5151. K5:. 2ti. 8U!. >16. 27. 8o5!. b5. 28. 8:17. 2Y. K:?.?. X:k7. .R. c4!. Sc7. 31. 1,4. krli4:. .12. K>i4:, ?'ä4. ZZ. U4. 8e8, 34. l.e5. 1' sukexeben. lncissck (7. psrtie.) WeW: voLolzudo^. -Vr. k^uivn. chem u. a. Großmeister Dr. Milan V i d-mar (Ljubljana)^ Meister Vladimir V u-k 0 v i L (Zagreb) und Problculkomponijt Isidor Groß (Karlovac) teilnahinen. Es wurden hiebei'drei bedeutsame Wettkämpfe ausgefochten (Städtewettkänlpfe Ljubljana-Zagreb und Maribor—Baraidin, Länder-wettkampf Kroatien—Slowenien). ^ Gegenwärtig fteht ein neueres größeres Projekt in Diskussion: ein Mcisterturnier, das im September l. I. stattfinden soll und in welchem alle namhaften Schachkapazitä-ten Jugoslawiens, vielleicht auch einige ausländische Meister (etwa aus Wien u:id Ungarn) eingeladen werden sollen. Die finanzielle Fundierung der Veranstaltung dürfte jetzt, wo der Kurort nicht mehr staatlich, sondern autonom ist, leichter zu bewerkstelligen sein. Wie verlautet, soll man an nraßgebender Stelle dem Projekt syni-pathisch gegenüberstehen. Die hiesigen Schachkreise werden es lebhaft begrüßen, wenn unweit unserer Stadt ein derartiges bedeutsames Schachcreignis zustande komnlt Dr. ?Mvro Groß, Kurarzt in RogaAka Slatina, der sich um den genannten Pfingst kongreß verdient gemacht hat, hat iu, Ein-verTrehmen mit dem hiesigen Schachklub die Vorverhandlungen begonnen. Sollte daS Projekt gelingen, so n>äre das ein Merk-stein nicht nur ffir die internationale Reputation von Rogak^ka Slatina, sondern auch des jugoslawischen Schachs, welches da dltrch endlich das ihm längsf gebührende in ternationale Renommee erlangen würde. »:.Z. cti. 5. I.jr2, 65. k. 0—0. 0-0, 7. k.1. B0g0»lUV0W Dp 8e4. 8. I^d2. ilc4:. S. 0c2!. 8liS. 10. bc4:. I.!5. II. I?>c1. Sak. 12. 8bc12. sZc8.! 1.Z. sfol. 801. 14. 8b3!. I^Ii.?. 15. 1.1,1.! Ncii. 15. Nk4. I sci«. 17. 8c.°i. 816. 18. 1iicI1. 0,5. I!>. l)eZ. 867. 20. 8(13!. 1ie8. 21. I?c1, 818. 22. c4. 0c8. 2.?. (15!, Lc15:, 24. eä.?:. 1..i?4. 25. cf>. 26. !.??:. K?7:. 27. NK2-^s6. 28.1'ccl. b6. 2S. 8cI4. eci5:. 30. ccI5:. l)(I7. 31. N-,3. 1'c8. .32. 'l'c8:. 1)c8:. 33. '7c2. Vd7. 34. iI6. '7o4. 35. 1,3!. 8c5. 36. 1,j?4: suk!?e?ebcn. Vrojekt eines Meifterlur niers in NogaSka Slatina ! Der nach dem Unlsturz gegründete Schach. klub des Königreiches SHS veranstaltet! seit dem Jahre 1921 regelmäßig Hauptturniere, d. h. Turniere, dessen erster Sieger den jugoslawischen Meistertitel erhält. Bis' her haben 5 solche Turniere stattgefunden: Celje 1921, Novisad 1023, Subotica 19?b, Ljubljana 19S6, Karlovac 1927. Meisterturniere und überhaupt Veranstaltungen von internationaler Bedeutimg kamen jedoch bisher in Jugoslawien nicht zustandi», obgleich es an allerlei Projekten dieser Art nicht gemangelt hat. In? Auslande Pflegen sich Meisterturniere in Millionenstädten, Industriezentren oder Kurorten abzuspielen. Me Kurverwaltungen sind sich hiebei wohl bewußt, daß ein derartiges Turnier die aufgewendeten Geldmittel bei richtigem Arrangement wohl einzubringen vermag. Schon durch Monate vorher wird in der Schach- und Tagespresse aller Kulturländer auf ein solches Schachereignis hingewiesen. Dadurch geschieht sür den betretenden Kur ort die größte Reklame, die Zahl der Knr-gäi'tc vergrößert sich erheblich und so vermag der Kurort trotz der Turnierauslagen noch einen erheblichen Profit einzuheimsen In I u g o s l a w i e n ist die Kurverwaltung von RogaSkaSlatina (Direktor Dr. 8 t e r) die einzige, die ihr Schachinterefse schon praktisch bekundete. Zu Pfingsten I92K wurde dort ein Kongres^ unseres Schachbundes abgehalten, an wel- 5)4 : 4?^. Beitti Stand 2:2 wurde der Wnilaulpf nach der t. Partie bekanntlich abgebrochen nnd nnch längerer Pause weitergespielt. Die ü. Partie wurde remis, die 6. konnte Dr. Enwe nach schöneni Spiel gewinnen. ^Dann gewann Bogoljnbow^ die 7. und k. Partie. Mit einem Zähler Vorsprung spielte er die letzten zwei Partien ohne besondere Attlbition, begnügte sich in beiden mit re»nis und gewann so den Wettkampf. (Die letzte Partie wurde au? 5. Mai ausgetragen.) Bogoljubow gewann also insgesanit ^ Partien, Dr Euwe 3, 5 wurden nnent-schieden. Dr. Euwe erzielte dasselbe Resultat wie 1927 gegen Dr. Aljechin, gewiß ein schöner Erfolg, den man a^r doch nicht überschätzen darf. Bogoljubow wurde nun Champion der „Fide" und ihr offizieller Weltmeisterschaftskandidat. Bekanntlich hat die Entscheidung der Fide, die die Verleihung dieses Titels vom Ausgang dieses Mat ches abhängig machte, Verwunderung hervorgerufen. Aber nnn lesen wir in holländischen Zeitungen schwarz auf weiß, daß man Dr. Euwe zu den stärksten Spielern der Welt zählen müsse (!), was schon aus den knappen Resultaten ersichtlich sei (!). Er könne nur deswegen nicht noch mehr erzielen, weil er nicht genug Gelegenheit für Training habe; zu diesem Zwecke seien wohl für ihn nur Dr. Aljechin und Bogoljubow geeignet (!). ^ Nach unserer Meinung hatte der Wettkampf rein sportlichen Charakter. Die geringe, beschränkte Partienzahl kann kein überzeugendes Bild einer wahren Ueberlegenheit geben. Außerdem muß derjenige, der gewinnen will, viel mehr Energie aufwenden; allerdings nxrden dadurch die Partien interessanter und schärfer, da so viel mehr psychologische und „menschliche", also nicht rein schachliche Momente mitzählen. Dr. Enwe hat also nur gezeigt, wie auch der Schwächere mit Siegeswillen und Kampfgeist g,tte Erfolge erzielen kann. ^ Im Turnier um die Meisterschaft non Leninarab kübren L. Rabinoviüv Ii? slkarsufie? Zcsü.^z 7??. '><). ILurort lioxaslca 8Iatina Der xriiütv u»«i »m i»o6erii»t«i» «ivz^«rledtet« Iii»rort tm XLnkz^rvleke 8U8 «elMlliiiiiiil! «ellliiiillei: „lempel" „Vonat" t^Esiunx ^>Ier Oeäslsme Ulltj kl^zenlelcten (I»IIen- steln». lies?». Alleren- unä I^eke»ertupts»i8on vom IS ^uni bi5 31. ^ ^avijze pieize Vor uricl n^cb cZer l^?iupt» 8siißoi, decjeulencje >I?,cIil.l8'!e. — >1ilitgskon?ekte. kocllo. t^lüüter Komkort. Lefir xxuristi^e Veslis5verdinäunxen. stei st?>^ns!?kisten »uLewsljentlicbe k>I?icb!^S5e. Vel5«ncl von ^ ne-r8lv«88er. Veilsnjzen Li« ?l05p«kte! 417tt vir icv«ve«v/^l.rviie 8t>ria-?s!>rra6 «ll» 1V ^0NLt»7atSN »«»l« !»«»t»l»veniesi. kil!jl!ll.l' " 2.60m 2'>/15 niiilie tr«d. ?s«nllop»n5xe ul. '2 öeiketlAsl ditten vir. unsere Keller /u ,>e »ctiuzen uncl unsere >Vein« kosten okiie 7?" cj»z k^g^ri^ci «zeltizl ve^sblt. >Iui lt-^ü l)uAlil^l8-i^1zrltens.i(i ve cke^ nui tiefte«; ."«Igter'-i! ds'iil^t. «-ciivt?! vor weileien ^k'n. I-i.iuptveitieluncl k8 9 ?sZl?5scZkvu5 5?Z^ k^zrSZsO?^ avnNrlz?? Sic dalZ Ikre Ltokke und Kleider tadellos ßef^rlzt. oder cliemiscii z^ereiniß^t werden, -o !z?sen Lie dieg bei der k^irmg t.. TlntksuQi' I^eLvr. en. l. mariborslta barvArva ii» ItsmiLas ziratulcs OtMvnZ t?g 17. 1SSZ N4 Ä tz^»nj»r»ka> ullc» 21—2Z MW Läoilicli versellvua^eo! ^'^isütiructi scweikeii dnriiber c>gniid-,re t^euke clie cZnz I^ikiturmitlei trenntet baden, cjessen t^e^tgnäleile sieb ein^ijz uncI ?i>lein in cier einsl mHliszen i^eeresducbl ?,m tt^tlicben /^biians; äer I.Ittser pljeöivic?? veiinäen. Dieses k<»lulmitlet ist ?>ucb Ar/.t>ick xeprükt unä erprobt über se ne ?,ttt!5els;evöbnlictie Virkunx »inä ^erscZe^u xlZn^encie ^vsserunz^en einZe!»uiea. — öesckreidunx uacl ^ttesle sendet üdei Veil^ -gen ^»i -t zn seciermkinn kostenlos ^icliv rucigrsiio uclrnj^enie in ^gsreti. Krülsice .'^sirije Die flascbo v n 30'— in clen ^potbelien. (?er Post 36 vin). ..83 ?III.ll. ?«>II >. uilln Lie am billigsten uiri ste>s kriscb nu? in äer el»«n- un6 vaumaterlollen Ssokbsnltiting ». A»I0»A5cttS7X. ^Akiso« ö»bnverisn(it nucii »ileri l^icktunZen. ketten 8ie Ilireii 5c!ionsten 8el^m.iclc, Il)r Äopslioar l ?lber mit einem wirl^lick yerlät^lichen, alti». wäbrten Kaarnährmiliel. mlt der ZInna-Efilll^q-Pomode! Die Csillag'Pomade ist seit 50 Iahrln in d«r stanzen Welt von ?Nlllion«n mit ^em besten Srlotq angewendet. Sie wird o»ch !^t'nin t)elsen. Groszer Tiegel D l:Q'—. Doppelt,eget D 90—. Daz»« «ölig : Spezial-Shampkon ftir 20 Kopfwa'chungen Din 25'—. Postipelen exlra. Adressteren ^le Ihie Beli^lluni genau : .au»0«»'. ^dt. 18 r^ovisaä. ^eleinicka 47. 5b-^4 „Gpectrum" d. d. Ing. Kopißa. Dubst^»kliss >1, oli »-o «?.»' ,ii«- .tiUk-t»- ' «n >^eei,ann. !e nnt ene» um» bsi^tben, iv»-riii »ju eb «> s'«k> « nt»,»! e« >Iri«> k^j« kktN»u^ io-k«i m»r>nn «rtiAlien vl' tio '^»e ruin t)>it ^ un i um t^r- lnlss tütii^r, Vorksr gswarn» l»« vork«? gvrü»t««. I'rot It>n»,i -«ii 'tii, >1»? tlvnri«n, '»eit'ti»-!, tlis«. t?ü » ,zi?n uixt UN ün t!^«!N I >, i,.l, «v-^n , .-'i, «» lleu » t>^^'ink>--n c» '-r «i« nnlk'elen Iq", >Vi,!M unti v? > , i?!«» um ^'vi/u»,tt-l?U!iss«li t>« «f', ilivestieiui ssp»! m!«'.t??!i »-illeii. ii.t» izlls-. u« i vi^^lpü kiiillk'se >li»s>n i»ui litfri' liüllt- ess<»Iien >v^i'i, n. i'! .'^ei > Villa i'eti! »«ji». /^iuer iisst: . leb t'in m>< m ink>m iik^rs'i'lro!, vll lc mmen xuii jpllkn itk m>t >.'f, L<>s li»; nsu!>.'kk>it vpr i^npssiie lui>i tat- :>je /uj;« mviiit-s (^^t»sS!ttek'',us>»^i meines (»«»^nniibsit' ii»>t«'nl nntsibt, l ^eitv„l »ii iiitt bin.ultijst l>!e ^rt'e>t li«« ^rot tio»- j«t vli i!<>rvo>l ' ein« icurzk ibr«'» «n«' ?r!» ?u prinlit^o vuIielT i^ie eiiUacli ile» 'I'n.', .^1,'iikit, ^latn U" I tisl^u '» »ii^eiien. n Hik tteuUlvb uixi ?itkeli!UUi<.iit? ilirenlln6.Vl^ies,« uli'i ««suien >^1« I»5« ^n?itl>«. ÄN i'i nt itl'xr.iv VVsnn ^i« ^ünu^ki ^l»' 10 l>»Hi' in i<8i>knil«»li tik'tiljsosi si^Ili- mimzkn einil'lili'Kon) /»i- !< lle-» >'s>i-!<'«!, ,t»r brkilijr«- ''üb SN usw. /^ciiv>, : ti »Xii V. i)spt. Ii, t^min»-lrs»t 4^, ilu« ' l»s,ii>. iiii^ssikirlo nncb itollun'i: l> N!»l' l'rol. Üoxi's'x ve7«letit >^i > iUj^c)?Ijtwi,« ltkn nic:bt, <^»» b.r t'p ittiiert er, liie ^»it^vnit nur in Deul»«'!» ic»ol«»r-i>>!k!r i'^iijsllscii. v^«nn «>>vün-c?bt) ;?ebe»» !u k/^iinr-n. ö7^^7 r^sS«r»t fNI- ^IIeiner?el,?^er kür den 8N8 ?ts3t: ?rvs zuKos?. iiLns inäustrljs, Lelje 6. r o. r. 42^5 5'^ll!l!ssVzS?j,jzzßMll erspar? ^eil imd 8toff. — ^rsteg und ^rvüteg >48z4 8c! vittmuster /^telier ü? ariboi, ^'el^ssnlslrvva cesta 19. I. 8toelc. »«»ri-sn ui^o »u»«^ <77 Z»i5 un^ »U« 5»«»»«»: ^ ,>«>»''1',« 0>> - °°>> ?»i»u>. >w >».»»« >!.»-.>> -» od'' l'.>.°>.:1 k°r »...j-I.. °. ^«s ' ^en <;!« beeiltotvn «!'?«> 7I.II. «» ?,! "> !>'>«"! »r ». «»uinol. 0d.>I>«r.» Hsridor. L«Z. Vktilnlsics uNcs 30^ o?^L5 Onäsntiri lunt e'?i»nä'>'«rm der deuüchen und vor ai^em der kroati-.cbcn l ni Wor! und cdnil vollkommen mächtig, sltn c Siei oly nNin und Maich Nj^reibeim. wird von eixer Gkn " n ö'un.i in ?^ar!doi' gvsuc»»». Zuschriften mit Z?..' n'S.i'i>1)rislcn un0 Gehaltscinlpritchen erbeten unter 216 " an t'ie ?lniioncen-Expt0ltion M. D^ke» Ncch'olt^er A.'G., Wien i/t. ^615 N» i« üM er5tkla85lx. altelnz^ekülirt, 8tAdt-entrum. 8uctit, t^sm lienveilialtnisge tialbei-, serlosen faclimÄNn als (lezellsctiAtter. ^ri-trSxe sind rIcMen »n: Otto Nasse Sc 8odn. Ors^. Ksrlauerstl-aLe 45. 5693 14 Sonnkag, 1S. Mas. Kleiner /Anzeiger »MMSDßoSI» oie vcs Derschleden« VrtWchr» » Handschuhe und /Strümpfe kaufe,, ^ie am bil' ligsten bei Fa. F. PodgorSott 'Nachfolger Franz Bela, Elo« vcnSka ulica 7. 3Z74 !»»schenschant wird auf Rechnung genommen. Adresse in d. ! Verwaltung. »776 Photoapparate in allen For-Imaten, Optiken und Preislagen auf Abzahlung. Platten u. .Papiere aller Weltmarken, in allen Formaten, immer frisch. Photomeyer, Gosposka ulica. > 3013 Für Fräuleins gute billige ^usmanastost« Adresse in der Verwaltung. ütX)9 Lebensmittelgeschäft in der ver» kehrSreichsten Ttras;e Maribors braucht zur Erweiterung desselben ein A^apital von W.lMl bis 7O0<>0 Tin. Gibt weitgehendste Garantien und zeitgemäße Zinsen. Ernste Zuschriften unter „Solides Geschäft" an die Verwaltung. Bessere Frau getit ins ^»'^uS, Kleider und Wäsche ausbessern. Studt?nci, Frankopanova ul. 2, Tteiner. 578.^ Hebamme H. ltotbauer empfiehlt sich bestens siir Haus.^e-burten. ^idovska ul. 5. öUjO Laftenüberstihrungen Uebersied lun^n, Verzollungen und Ex peditioncn aller Art besorgt am besten Epedicija A. Reisman, BojaSniöka 6. 5771 wasserdichte Wagenplachen und Pferdedecken empfehlen in Heister Qualität Slawitsch u. Hcl-ier, Ptuj. 5676 Neifekosser aller Art in verschiedenen Größen, vom kleinsten biStzum gri)ßten, bietet billigst Ivan K r a v o s, Ale-.kfandrova 23. bV30 -L ta5ftd«,Etilart von der einfach Pen bis >ur feinsten Ausführung MS Weichholz, Hartholz, fvwii^ ich aus exotischen Hölzern zu iedrigsten Preisen, nur eigene ßrzeugun^ w der Produktiv-enossenschaft^der Tischlermsiiter Ib Z. Mai tief herabgesetzte Pr» .e, sehr solide unv auch gute Ar« b^t sowie auch ! Ishr Garan- S?»ß»KI »es Z !Die seit 21 Jahr«, ?skanmen sLanein » Kapseln werden mit Ibestem Erfolge verwendet bei Leiden der Harnwege, eitrigl^'N Ausfluß, weißem Fluß der Krauen. In allen Apothek.'n ^ie Schachtel zu Din. 20. Post-ß!,ersand: Apotheke Blum, «u-hotiea. Verschiedene Gemüse. und Vlumensetzlinge sind jederzeit ^n der Gärtuerei Jv. Iemec, Kazlagova ulica 11, erhältlich. b.^37_ Kutv- Zckulv ' unter sachmünni-scher Leitung bildet die Kandidaten theoretisch und praktisch »u selbständigen Auto- u. Mo-wr-Fahrern aus. Der Unter-^cht ist gründlich und erf'^Ig-reich sicher. Tamen- und Her-cen-Chaufseur-Kurse tnqlich ß^hereS in der Auto-?chule Zagreb, Kapto! Nr 15 Tele-^hon Il-VS. 50.'^ >1/^88l(Ze VHS Für Maler, Anstreicher, Inftal lateure usw.: Doppel- u. Tchie-beleitcrn in verschiedener Grüv ße, aus reinem Material verfertigt, zu haben. Tischlerei, Cankarjeva ul. 26. 57>13 Schöne dreizimmerige Wohnung, Bahnhof- und Parknä-lie, wird mit gleich großer und Sitzgarten an der Peripherie getauscht. Unter „Sonnig" an die Verw. 5798 Die neuesten FrühjahrAhiite aller Art von Disi. M^usw. sowie .T?aarbstwn^göV?...siM^ d«r,^sierui1HN' wetii^ schnellstens staunenswert billigen Preist" geliefert nur bei Stefanie Ka«l, Modistin, Kre-kvva ul. A.' ' I 58dN sund, rein, sehr reichlich, "uf pevfi^A^^Wün unt?^ ^.Größte AbwechslttNg" die Berm^' u ^ 5856 Beste SapitalsanlaGe. Schönes vornehmes ZinS-, Ge-sch^tShaus, gute Verzinsung, wegen Uebersiedlung z. SchäZ-wert 35i0.i»osi Din. — > Gr»ges Geschäftshaus, frequent, «^Tinar 700.000. — «ila für 1-ßL Aa- Milien Tin. 2cl) t;0v.---- Äiei ne Villa und Einfamilienhäuser 5ü.00(t^75.v0<) Dinar. — Schönes Zinshau« nahe Maribor, T.-Oest. Tausch oder Verkauf. — Besij;, ersttlass., Pracht läge, mit Villa ^^.0W Tinar. — Öbstgut d?i Maribor, Tinar 22l>.0vi>. — Wningut bei Ljuto wer Tin. -t5i).000. — leiner Weingarten bei ^'jutomer Tin. — Gasthaus, «assee-Haus, .^-^aus mit Werkstätte, in Blihnhosnähe. — Gr. Keller, licht, trocken. Pacht. — Darlehen gegen Sicherstellung zu haben. Realitätenbüro „Rapid", Go-sposka ulica 28. vin' eo. Zweifamilienhaus in Maribor oder in der Nähe zu kaufen gesucht. Anträge mit Beschreibung und Preis unter „Wohnung ^ sofort" an die Verwaltung. 5599 Haus mit Garten in der Stadt oder Umgebung bis 8l).9W Dinar zu kaufen gesucht. Anträge unter „Guter Zustand" an die Verw. 5757 Familienhaus mit 2 Zimmern, ? Küchen, großem Garten, 10 Min. von Maribor, zu verkaufen Großes, lichtes, trockenes Maga zin, als Werkstätte geeignet, zu vermieten. Anfr. Cvetliöna ul. 34. 5759 lecttMSdlie ÄbvRneÄten"werden billig in gute Hausmannskost genommen Tortsell'st ist auch ein guter Wachhund für Schloß oder Fabrik zu verkaufen. Anzufragen Gostilna Horvat, Pod mostom Nr. ?. 53^V.) Genähte Sandalen und Schuhe werden schnellstens und billigst neu hergestellt. Mechanische Werkstätte, Vrtna ul. 8. 5713 IteaMSten kleiner Bauplatz für Parterre-Einsamilienliaus an der Peripherie der Stadt, linkes Trau-user, gesucht. Anträge unter „kleiner Bauplatz" an die Verwaltung. _5772 Ein schi^nes Familienhaus samt Garten günstig zu verkaufen. — Aröevina 18-», liei den ,.Drei Teichen". 5761 ! ! ! ! gu Reklamepreisen werden Uhren- und GoldwareN'Revara-turen bestens und raschest bei M. Ilger ^ Lohn, Uhrmacher, Gosposka ulica 15. ausgeführt. 4915 » ' » » chemisch und färbt dlle jkleidcr, und Stoffe. Trau:r in 24 SRTRIACRsiA M bMigsten und am schönsten. Maribor Aosposka uk. 33 ßtazlagova ul. 22. S38^ Realitäten. Besift, Wirlschast, .Haus odcr Geschäft seder Art u. überall verkinift, kauft u. tauscht man rasch und diskret durch den über 5)0 Jahre bestehenden han-delSgerichllich protokollierten Allgemeiner Verkehrs - Anzciger Wien, l. Weihburggosse 2ti. — Wettestreichende Verbindungen im In- und Ätt?llinde. I?ve 'In frage wird sofort beanllooriel. Kostenlose Information durch eigene Fachbeamten. Zu Häven b. Vinko Sar. Papierhandlung in Maribor. Keine Provision. N769 Am'Mtten Drauufer sonnfeiti-7^e VaupaUzsße« billig zu ver-kaufst^. Sodna ul. Gostilna. 5854 ^fchäftshaus oder größeres Wohnhaus, bevorzugt belebte Straße Mariöors, von ernstem Käufer gesucht. Nur direkte genaue Anträge unter „350.609" an die Verw. 5864 Zchönes kleines Haus m. Grund an. großem Föhrenwalde, Po-brezje, Cesta na Brezje 55, zu verpachten: 1 Wohn-, 1 Nebenhaus, Obst-, Gemüsegarten, Waldparzelle (909 m!»), Acker l.'z200 m-1, sehr gutes Wasser. Pächter hat Vorkaufsrecht. Für Beamten oder Pensionisten zu Obst"-, Blumen-, Gemüsebau, Hühner- und Bienenzucht besonders geeignet. Auskünfte mündlich am 18. und 19. Mai von 12—16 Uhr auf dem Gute. 5729 Äu kaufen gesucht Gebrauchtes Herrenfahrrad zu kaufen gesucht. Eksportna drui-ba Maribor, Cvetliöna ulica 18. 5675 Kaufe altes Gold, Silberkro» nen, falsche Gebisse und Zähne und zahle dasür Höchstpreise! A. Stumpf, Goldarbeiter, tto, roSka cesta 8. 5712 Kcsser, 1 m. lang und m. hoch, in glltem Zustande, zu kanft'n gesucht. Adr. Vw. 5?98 Verkaufe oder tausche hochelegantes Haus in Graz, feinste ^'age, parkähnlicher Garten, repara.'Urfrei, gegen Land- od. Stadtbesip in SHS. Anträge unter „Wertobjekt 838" an Kienreich, Graz, Sackstr. 4. 5724 Bioline zu kaufen gesucht. Anträge mit Preis an die Verw. unter „Guter Ton". 5610 Eisensenster, 129X100 cm., alt, gilt erhalten, und 8—19 m^ Wellblech kauft Baumann, Äon jice. 5822 Kaufe Antiquitäten, alte Möbel verschiedener Art, alte Kleider und Schuhe usw. Maria Schell, Koro^ka cesta 24. S713 Äu versaufen Aa rtoUs aller Art liefert billigst Aar:o-nagenwerk „Hergo-, Maridor, Presernova ulica 18. 4986 Prima Wintersalaml eigener Erzeugung liefert von 5 kg aufwärts zu Dinar 60.— Josef Binder, Selcher, Panöevo. 5090 Schreibmaschinen „Remington" verkauft auf Teilzahlung I. GustinöiL, Maribor, Tattenba-chova ul. 14. Verlangen Sie Offerte! 5978 Gute gro^e Nähmaschine zu verkaufen. Adresse in der Verwaltung^__5698 Neue Vinger.Niihm^fchine „Bobin" billig zu verkaufen. Aus Gefälligkeit im Huthaus Le»i-rer. 5645 Zwei Tonnen » Saurer - Last-wage«, in tadellosem Zustande, fahrbereit, billig zu ver« kaufen. EkSporttm druiba Matheis, Tuppanz Co., Maribor, EvetliLna ulica 18. 4821 vrig. geist-Punktal-SlSser Alleinverkauf I. Peteln, Maribor. Gofposka ul. k. 2349 Eine Bioline zu verkaufen. KoroSka cesta 23/1 rechts. 5756 Gtrickmafchin« 8/60 preiswert zu verkaufen. Für den Käufer Unterricht gratis. VojaöniKka ulica 2, Maribor. 5672 Gut erhaltenes Herrenfahrrad (Marke Puch) billig zu verkaufen. Anzufragen Kopalißka ulica 34. 5750 Gchreibmafchine zu verkaufen. KoroSka tefta 31, Popp. 5751 Neues Schlafzimmer ist günstig zu verkaufen. Adr. Vw. 5566 Kinderbett, modern, sowie ein Schreibtisch zu verkaufen. Sme-tanova ulica 48, Tür 3. 5753 Sehr schöne, große Tischlerwerkstätte mit Werkzeug preiswert zu verkaufen. Adresse in der Verwaltung. 5769 Gutgehende Frühstückstube in Maribor zu verkaufen. Adresse i.n der Verwaltung. 5741 0«0»»U - 8il^/^88L^ ciL8c:n>i^cKV()i.l.L Wolfshund, reinrassig, 19 Monate alt, kamt Hütte zu verkaufen. Adresse in der Vermalt. 5777 Verschiedene edle Sorten Dah» lien-Knollen, große Mengen, hat billig abzugeben Anna Kres nik, DrZavna cesta 20—22. 5749 Schönes Kinderbett billig zu verkaufen. Adr. Verw. 5763 Gut erhaltenes Damenrad billig zu verkaufen. Anfragen im Gasthaus „MeljSk dvor". 5653 Eine Leber - Z^lubgarnitur, fast neu, und ein Periertcppich'(Bu 6)ara) 2X3 AU verkaufen. Besichtigung zwischen 19—16 Uhr. il^oro^i^eva 36, Part. 5754 Meyers Lexikon, komplett in W Bänden, billig, zu verkaufen. Anfr. Verw. 5797 Damenfahrrad zu verkaufen. Frankopanova ul. 8. 5799 Prima Aklordzither spottbillig zu verkaufen. Pollak, Meljka ce sta 12. 5792 Schöner Pfau zu verkaufen. — Anfr. Jenkova ul. 1. 5795 Puch - Motorrad, 2-Ztilinder, 7s>9 cm>, sehr gut gehend, um 3500 Dinar zu verkaufen. .?io-man Binder, Nuse 159, l'ei To-varna za duö' ^794 Klavier, Vorzimmerwand, bemaltes Bauernzimmer u. hartes Schlafzimmer ju verkaufen. Anfr. Veno. 57d4 Zwei schöne weiße Matrofenanzüge für i^aben von 6—12 Iahren billig. Adr. Vw. 580z Dreireihige Harmonika, Cover-coatmantel, Bett zu verlaus^'n. Auch umzutauschen gegen Herren- oder Damenfahrrad. Ob-zvirkih 2 a, Sludenci. Bäckerhandwagen ist billig zu verlausen. Anfr. Schmiedm^'i' iter Peklar, Kröevina. 5813 Zusammenklappbarer Kinder» sessel, Kinderwiege zu verkau-jen. Cankarjcva ul. 8, Part. 5817 Feiner luxuriöser photograph. Apparat, Goerz-Pocket-Tenar dova ul. 22, T. 6. 58S0 Harzer-Edelroller, prima Sän ger, preiswert zu verkaufen. ^ KoroöLeva ul. 2, Part. 1. 5853 Rummerator, fünfstellig, zu ver kaufen. Zu besichtigen aus Ge-sälligkeit bei Jos. Moravec, Slo venska ul. 12. 5839 Zwei Gchweine, zum Weiterfut tern, sind zu verkaufen. Anfr Gozdarska ul. 5._ 5836 Ein küchenkasten, Tisch, Eiska sten, Vorhänge, Kisten, wegen Abreise billig zu verkaufen. — Adr.' Verw. 5837 kkkau»« v.o. IM««»» lei.. 42-26. tt/^'r?c)v^i4/tt Gut erhaltenes Damenrad zu verlaufen. Adr. Verw. 5816 Kinderwagen zu verkaufen. Af. Ptujska cesta 6, Gostilna. 5849 Schöner Stutzflügel billigst zu verkaufen. Einspielerjeoa ulica Nr. 26. 4269 Schwere Nähmaschine f. Sck uh- oberteile preiswert ?u vrrkau-fen. RuSka cesta 45, Tür 1. 4902 Luttenberger Eigenbauweine, sortierte, verkauft größere Partie Deingärtenbefitzer Mursa. Post Ljutc^er HVS7 .Äu vennteten Mitbiiertes Parterrezimmer» zweibettig, sofort zu vermieten. MikloSiöeva ulica 2, 2. Stock, Tür 4. 5773 Berfchasse gegen billiges geld. sicheres Darlehen von l99.0l)0 bis 150>909 Dinar reine, schöne Villawohnung von 2 Zimmern, großer Glasveranda, Ba dezimmer, üüche, Garten. Anträge unter „!klcine ruhige Partei" an die Verw. 57l^ Gemischtworengeschäst in Ma» ribor, guter Post««, ist gegen Abkauf des Inventars, mit 4« zimmeriger Wohnung, Uüche u. Garten, Pachtvertrag, sofort abzulösen. Unte» ^Billiger Zins" an die Verw. 5663 Möbl. Zimmer an 1 oder S Fräulein zu vergeben. Eo. mit Verpflegung. Auch sind Herren kleidec für kleinere Statur zu verkaufen. Meljska cesta 28/1, tt. 5814 Möbl. Zimmer an ein Fräulein zu vermieten. Adr. Verw, 5764 Schön möbl. Zimmer mit sep. Eingang, elektr. Licht, ist an besseren soliden Herrn v oder Fräulein sogleich zu vermieten. Anfr. Verw. 57.^ Hausbesitzer! Mieter! Woh» nungStausch! Gebe sonnige Dreizimmerwohnung mit Bad, Stadtzentrum billiger, gegen Dreizimmerwohnung mit Bad in Parknähe oder Villenviertel. Anträge unter „Gehen erwünscht" a. d. Verw. 552« Mi)bl. Zimmer mit separ. Ei» gang, elektr. Licht ist an einen stabilen Herru zu vermieten. KoroSka cesta 49, Villa. .-^58 Möbl. Zimmer m. Stiegeneingang sofort zu vermieten. Cvet lföna ul. 21/2. 5337 Möbl. Zimmer zu vermietet!. Stolna ul. 6. 5791 S6)öne Wohnung zwischen Park und Bahnhof an soliden Herrn zu vermieten. Adr. Vw. 57'.)S Möbl. Kabinett mit elektrisch. Licht, separ. Eingang, sofort zu vermieten. Meljska cesta 29, Part^__^1 LoFill, Schank mit Lebensmittel, samt Zimmer und Küche wird mit 15. Mai vermietet. Anträge unter „Geschäft" an die Verw. 5809 Schöne sonnige Wohnung denr-jenigen, der mir gegen hypothe larische Sicherstellung 29.999 Dinar borgt. Unter „1. Juni" an die Verw. 5634 Nett möbl. Zimmer mit elektr. Licht zu vermieten. Frankopanova ul. 51, Tür 19. öÄ)8 Einfach möbl. Hoszimmer sofort ^u vermieten. Äoseskega ul. 12. 5851 Herr wird auf Wohnung und Kost genommen. Dortselbst werden auch einige Herren auf gute Kost sofort aufgenommen. --JoZe VoSnjakova ul. 22/1, Tür Nr. 3. 5834 489 Wohnungsuchende angemeldet bei behördl. konz. Wohn Vermittlung ..Marstan", KoroS-ka cesta 19. Für Vermieter Anmeldung und Auswahl kostenfrei. 584l) Möbl. Zimmer mit iKüchenbe-nützung an ruhiges Ehepaar sofort zu vermieten. Adr. Verw. 5846 Nettes möbl. Zimmer, sep. Ein gang, zu vermieten. Vrazova ul. 6, Part, rechts. 5345 Ul.. ^ 151.. 4S8. : z. 3. -7el..29<2 vevikeTe« sesuctti. /)/s sc^ö/?s/s/? /I^c?c/s//s sus (Ia5ka, drepella-Ltokk. Zeiäen-k^oulsrä. drep 6e ddine !mprim^ (^lep Qeorxette, lür cZie grvRvn K«?Q»?O»G In 5incj in l'Zscker ^uzvvM im 55» k?Q0VLKI voiVI 2U besicktix^en. I^iovitSten, drep Oeorß^ette Imprimd, Zeilen Voile. Voulants, Voile ^2rl Hotel „Meran". 5833 Berkäuserin, mächtig der slowenischen und deutschen Sprache, wird für ein Glas- und Porzellangoschäft zunr sofortigen Antritt gesucht. Offerte-in beiden .Sprachen, find. :zu richten UN Postfach Nr. Ljubljana 5831 - Selbständige Köchin, deutsch u. kroatisch sprechend,' tüchtig in d. Hauswirtschaft, wird siir In-djija per sofort oder später ge-su6)t. Lohn nach Uebereinkom-men. Gute Verpflegung. Vorzustellen Badlova ul. 16/1. 57^2 ' Tuche ein besseres - deutsches Mädchen als Stubenmädchen p. sofort. Offerte mit Li6itbild an Ad reffe Emmerich Grob, Subo-tica, KujundZica ul. 7. 5824 Halb» oder Bollwaise, aus der Mariborer Gegend, gut heutfch sprechend, iiber 14 Jahre alt, zu kleiner Familie zur Beauf--sjchti^ung eines zweijährigen Knaben und Mithilfe im HauS halte bei Familienanschluß und gnter Behandlung gesucht. Anträge mit Ansprüchen und Phr» tographie sind uuter.„Celje" a. die Verw. zu richten. 57<'».> Suche eine junge, intell. Dame zu meinem Illjähr. Sohn und Kjähr. Tochter, welche perfekt französisch und serbisch spricht. Wenn nicht Französisch, so entspricht auch Deutsch und Sex--bisch. Mit etwas Klavierkennt-nissen bevorzugt. Adr.--Vw.' > ' . 53ZZ. . Fleibiae Leute, auch Frauen, die rajch und au'.ikömmlich ver dienen wollen, für Prrvatkun-dcnbesuch mit billigen eingeführ ten Gebrauchsartikel, sucht Fran Voröiö, Vrbonova'ul. ^ly. 582t;. An seriösen Herrn mit etwas jjVapital vergebe Generalvertretung für Slowenien, ev..Jugoslawien. Noch nie' dagewesene Verdienstmöglichkeit.^ Anträge a. Postfaä) 29, Maribor.' üs^81 Lksie 5lI(t»l»W!seke Wa«-gon unverc!en nickt vergütet. kei äer^utnskme müs-sen ^rbeitsbuck un6 ^ilitÄr-äokt^mente vörgele^ v^eräen Ivvreker S iee55el5ckmie.:utsche.r ^Korrespondenz und Buchhaltung, event. eingearbeitete Anfängerin, wird .ehestens in hiesigem Unternehmen aufgenommen. Gefl. Offerte unter „Spedition" an die Verw^ 5343 Tüchtiges, nettes Stubenmädchen mit Nälikenntnijsen, mit Jahreszeugnifsen, deutsch sprechend', wird siir Dauerposten nach Celje gesucht. Antrage an Frau Dr. Hilde Skotzerne, Celje, Vegova ul. 4. -'>'^71 Äch^ige Hausschneideew, auch im Kleidermachsn. bewandert, wird gesucht. Adresse in der Verwaltung._ Perfektes Stubenmädchen wird gesucht,. Adr. Verw. 5737 Gesucht wird zur Jnstandhal-tnna eines Personenautos lun- aerer Bursche. Motor- u. Fachkenntnisse n i ch t notwend,g. Vorstellen bei mech. Weberei E. Zelenka 5^ Co., Linhartova ulica. Aeltere Witwe, Hausbesitzerin, sucht gesunden, nüchternen Herrn mit sicherem Einkommen, niäN unter 50 Iahren, zu gemeinsamen .Haushalte. Var^ vermögen Bedingung. Antrage unier „Stadthaus" an die Verwaltung. 5720 .lecler, cler <^ie „I^säiovelt" auk ein Kslde5 .Iskr (für äle ?eit vom 1. ^pkil di, 20. Leptemder) sdonniert ocler 5ein ^dcinnement verljtnx^ert-erliSlt nacti freier eines cler liler eingefuliiten »ticlir:« ttanli.'; Qüntwr u. vr. ?. Ltuler ,.??!,(liotectinj5c1ie'!l.exlkon" ^k.3 50^ I-lznnz Qüntker unä LUIler ..Wo 8tecl^donnenten linden snk <^le5e ?kem!e ^N5pucli, äie clie ^bonnementsZeoülir di5 IlZ. ^pril plus L. 1'--» liir ?0lto u. Velpscltun^sp. einzenclen, in vericekrsreiclier 8tl'tiLe?u vergeben. ^n?u-kraxen bei i^. I-Iodgcker, /^sridor, Slomskov trss 12. 1. Stock. 5311 kl«ed»ni>c«r Ivnn l.esat 8pe^i»llst tür vinom.isedlnen i^sribor» Vetrinsska vlic» 30, l^.leplion 434. ZNIWlZWlSlW sSilSi'kiS! Herrn vr. I. I?gd!ejev, öeograä, Kosovska 43. liir ^l^säio-Vals^mika" ist vor^üAÜck. ^eine Qattin Utt mekrere ^skre an I^tieumstismus, so 63« sie in clen letzten ärei ^^onsten ve^en cler surclüdaren LLkmer^en im ^an^en Körper cZas kett nickt verlassen konnte. Oebrsuck von fünf k^lascken Ikres Heilmittels liörten äie 8ctimer. ?en ?2N? 2Ul und meine I'rLU fül^lt sicli iet?t >vok!. Ikr >^itte1 .Kgäio-Vgls2mil<»- lisnn somit iel1erm2nn ernpfo^len verden, öitte, senden 8ie ntir nock drei I^lasclien. — ^it besonderer ttocl^gcl^tunk? kaburic, Ksukmann. Crikvenicg. 18. ^uZust 1927. 573Z Das tteilmittel ,.valIlO^bs»5SmIlca^^ er^eu^t verkgutt und versendet ß^ex^en t>Iacl^nsdme dss I^sbo-ratorium,.kscll<>-v»lssmll(a" vr. I. l??klejevs, Leo-ß^rgd, Kosovskkl 43, l'ür I^r. 6. l)S5 Heilmittel ist in jeder besseren /^potlielG 42 :z ?GlGp^Q« 2SSZ kiaeixe psivgtkeilsnZtsIt kllr slle operativen, intemen un6 k^rsuen-Krankkeiten, OeburtskSlIe. Gollern einxericktet. !^öken8onne. k?vntxen. Oisttkermie. k^reie ^eritevskl. ^sLiß^e preise. Prospekte »uk Verlsnp^en. z?«, küi,v^i6rs>venx< 2. s MMZ /^ llriM /um bilüßgten 1'2ß^e5pre!8 ?u Kaden dei cZer fjrms ^urij ^kl, ^gj5trovg ulic» 6. 5697 DäiWn 50—IVO.OOO Dinar gegen gute Verzinsung und entsprechende Sicherstellung sucht gut» gehendes Unternehmen für kurze Zeit. Angebote unter „Gute Sicherstellung lOO.lXX)" an die Verwaltung des Blattes. 5802 l)>^ tteim vr6 oft i,nx. veilis? vnlj MIN muL fort, um >1u5lk,Ike»tes.Vor1szixe lu küs«n. l)>» »II«^ trsnn m»n tSsxllek f>»t umionst «m «Ix«n«n tteim k»k«n. Venn m«n nn'eren M-liM-WM' ksutt. 8cNreiken 8ie un^ »»soft eine pf>»ttlHfte ok llinen ein mit kn»tenly«er unti unver-dinlilictisf Vorlüwun?' In wrer >Vodnunvi eivün^ckt sxf. 4^6^ Io». H»ii?»p>IngDr, H«eEl^»Hss» ul. G neken der „^»rd. ^eitunz" W> oik «k»qu»ß Zi,zeicje. tVZ5cliekatl8te ^Vlk? 8cklinj?ereien. !^pit?en, Ltrllmpfe u. !^anäscl,u!ie Knndenliem^en, ^a<;clien unä KrSß^en I ffoular« In s»I»«n6«n 0»>»ln» per /^eter I^LU I ^in 90.- Kri^t-iIItne tArdix bunt (lä?,nt»ireii) -^ouln«»e -nr ^n»Icw. K»«rdU»?,»kG prSl»»I lu» v«au?" »» sincj unsere jetit 80 deliedt ^evorctenen, prämiierten »«ook pkKciß?oanuiki« io nietis „Is Zl)0 Zorten. 5ie sckmücken e»en-v-ililieli, di8 25 cm vurcd-Messer 75l)>n. M neuerk prsckizorten jeäe versc^leclen '^i)s)in 50 neuere priMsorten, jecle velscliieclen 300 l)in — 0riLin.i> xeej?net Mi lopl unc! Lsrleo. in prscdtvolien l'akben, riesendlu-nilx, xesallt, immerdlllkenä. 2msl veiptlsnne per 8wck I'50 bis 2 vin. Lei /^ekrsbnskme nocli billiger' A p»e»«l,«nonlgg, btt2L ttanäelszSrtner in Llov. Konjice. !« 2 ^ S ^ -c: k>, »» Zzj '?Z«^ » 0I O o ^ ^ «« V» a: c- 2 - d/i «v L "U L a, iiv d/i «v L :> dl)Q a LI s « « ß Z! 5 Z! L S I! l' -! f. !VttcMl.s78cn IXI»r!l»or, »lloa 14 WimsilW erhasten !ehr qute« Mittagessen zu Tin. 7.ü(» unv Abendessen zu Din. b im alkoholfreien EveilehauS „!^um Stern". Pod mostom N Maribor. Mittag« essen von 12 bis 3 Aliendessen von ti l'iS Ul»r. N. Smolet-4l)27 VF»»»«?»Vo tk- lUkvik^e erstUassifl. sast neu, wegen Ber-gröncrilng de? Betriebes billig .abzugeben. ?elbe ist noch im Betriebe zu besichtigen bei ^v. Bc.^iak, Oelsnl'ri? in Fram. Sta tion ^ci5.ie«?iram. 5K^? vi« ö7Z1 >H kM ^ Offeriere für MeäerverkSufer meine aus ^ I reinem 8cliveinek!eicti er?euß^ten Xrslnsrvfllr5ts frisck sovie trocken 7um dil!ix8ten preige. 1. I.LVKL«. MSI^ 20. WWW! Lallen Wtomsbil Z—4 Tonnen, fabriksneu, bekannte deutsche Marke, wegen Uebernahme ans einer Liquidationsmasse mtt 40 Prozent Rabatt prompt abzugeben bei LalNvret t« drug, Lj«dljq»a, Dunaiska cesta 22. 5829 zvei?er 1'28cken- unc! ^rmbcintiuliren in Oolc!, Lilber uncl ?^^ickel, sovie OoI6> und Lilber^aren tief unter äen lazespreisen verkauft, lllber-?euß^en 8ie 8icl^ 8eld8t über clie >Vgtiri^ejt cter keklame uncl de-8icktl"S" Lie mein l^sß^er 8o>vje ctie t'reise odne jeclen Ksul^vanx. A c 'r u c? D U. 5863 ist äurck Verkauk einer erstl<1as8isen, unentbekrlictien dieukeit oelLZendeit geboten, tÄgiZeK 200-Z00 Ml, äurck enerxisckes. ^ielkLwulltes ^rveiten 2U verdienen. ^ntnelllunß^en v-erden erbeten t.1?!icli von lO—12 und 4—b I^v:^ sorriöi^lisv cti'Svorsc!, LsinLsva ulies 122, SKGKGU^ llkren- uncl (Zol6^arense5ckZft i^>sk5S^n6?vvU «. 2? lkrliker Kifkmann) K54S 7I»e ».10»^ c? jl Tllnclkerien Ms slle»mernllHmekmdbre mit .5>slc»'-lsollemnx. !-ief«r«lit«n l»e»>^^, sekveiLetiseken un6 «äderen ^lIltHrIutt>r«»i>''-m»n6os sovie privater I^utt'Verkedr»«it» nekmunxen. — .?e6e» p»ket mit lier äiü jede ?a^aälcerre teklerlos i»t 5?. Vertretunx iür.I«xo»l»v!en: T. kkcksr, H^HMMWWUMWWWWWWWWWMWUWWWWWWWWWWWWM^-^» DH»R»e»i,I