pfGlU DIn /O ^alii'^NNA b»o»»«titt «S>t»>«Met» Ä«t»«i«Wt. I«t»W>«IwWg f7«?. kcksnird. ?ltr. 2S7>. KM »IM KAetVOssW ^twg». I^nnilllpt« ««nt«« »t«kt .ZlM. »2. . W«z« G M»»» IIMI Mi »Ir SZ ^ont»^, «>«n 24. p«dru»r " ?0 A—Mw». ». Kdom»«»n«M-^n»sim« k, >^«?Id«»c; 4 sV' ^ mg^ Vvrugspsel«« ^dkolsn. monsv. 23 VIn. vln. f , « vin. kü, 6— üdeto« ^»I,««I mon»v. « Dt». « » / Z 0t» Montags-Ausgabe «»» Die bi8 zium ^akre 1928 rückstänclllren Srarisclien Lteuern können m!t 6en Le-stStis^unxen aus 6em ^akre !9I9 be?sklt vsflien. k'ilr die l^icktlxkeit 6er bei uns gekauften KestZtixuneen esrgntleren vvjf. k(guken clie Ktooen-Voas aus 6em .laki-e 1919 /um 'saxe8kur8e. ee^enwär-ti? Ubef M56 unci recknen 6!s un8 per Po8t zueekommenen kons 2um l'aees-Kurse ab. veporltos dsnll» 6.6. ^asrvd, lomsA- 2220 lelekov I^o. 36-79. Z6-80. Da< ll?beroonoskabinett «Lhautemvs Chauteinps. der kürzlich nsugewählte Frak tdl>n^ülhrer der radikalen Partei, ist der Ministerpräsident Frankr«^ichs Wvor^. Die RsAierung, die er nicht k>hns Mche golÄdet hat, muh als eine UeberHanqsrvgierung betrachtet werden. Der neue Mnijstevpräsi-dent, ein junger und IbegMer Politiker, wchc Ueberlegungen. Umso besser für s-e. Man weiß, daß die Gegensätze innerhalb Kabinetts Tardi«u sich in der letzten Zeit, besonders in den Tagen vor dem Sturz, erheblich zugespitzt Haiben, und daß die Niederlage, die Tardieu in der -Kammer einstecken mußte, nicht zuletzt aiuf das schle^ Zusaul-meirspiel einzelner KabinettSVollegen zurückzuführen war. Es i!st der nvuen Regierung AU Wünschen, daß sie von der Cammer eine möglichst schonende Behandlung erfährt. Ei. nen allzu starton Druck aushalten kann fit nicht. Canrille ChautempS (nicht zu verwechs-ln «nit Mphonse Vhautemlps!) gvhSx^t zu dem rechten Flügel der radikalen Partei. Er ist Befürworter einer „republitanis«^ Konzen Kation", «Mo eims AusammlmschlusseS der gemäßigten ttir^rlichen Parteien. Wo eine Vrenze zwischen der französischen Mtte und französischen Rechten zu »iehen sei, ist ^Nlsichtssac^. Da die radikale Partei umnit-vor der Betrailunq Ehaut?mps s^ch ge-das Paktieren mit der Rechten auSqe-prvchen hat, war EhautempS außerstsn^, ^ie Basis seiner Rvssienmfl weit nach rechts ^in zu befestigen. Andererseits hat er a!^ daß er keine Nei^nq verspürt, sich w Asi'^anqiqlkeit von der « aetölet Nach einer Moskauer Meldung der Agentur „Rador" ereignete sich in Rvstow am Don im Gebäude der dortigen G.P.U. eine furchtbare Explosion, die das Haus zum Ein stürz brachte und einen großen Brand zur Folge hatte. Ul»ter den Trjimmern wurden bisher 88 furchtbar zerfleischte Leichen von Mitgliedern der G.P.U. hervorqezo^n. All gemein glaubt man, daß es sich um ein At. tentat der Gegenrevolutionäre handle, die RO. Beograd, SS. Feber. besonders in letzter Zeit eine lebhaftere TS-tigkeit an den Tag legen und den Sowjet, behörden große Gorgen bereiten. Die Opfer des Attentats waren die angesehendsten Be-amten der Sowjetregierung. Man versichert, daß Handgranaten großer Dimensionen qe-t!en das Gebäude geschleudert wurden. Die Regierung hat «ine umfangreiche und strenge Untersuchung eingeleitet. Errichtung einer SeeschiffahrtSkammer? Sie Wir«schast»kammeri» «ege» »e« S>iwurf RO. Beograd, 23. Feber. Im verkehrsmuusterlum wurde ein Ge-fetzentwurf Über die SeeschiffahrtSkammer ausgearbeitet und den einzelnen Wirtschafts kammem zur Aeufternng zugestellt. Die Za. greber Handels., Gewerbe- und Industrie« kmnmer nahm gegen die Gründung einer solchen Kammer Stellung. Diesem Stand. Punkt schloß sich nun auch die HandelSkam» mer in Ljubljana an. Die Vertreter beider Kammern mache« die maßgebenden Faktoren daraus aufmerksam, daß die Wirtschastskam-mern bisher auch bei allen die SeesGssahrt betreffenden Fragen erfolgreich mitgewirkt haben und daß die Zagreber Handelskammer eine besondere Sektion stir Seeschiffahrt besitzte. Deshalb sei die Errichtung einer selbständigen Kammer sür Seeschisfahrt nicht nStig. Die Konferenz der Bonusse eröffnet LM. B e o g r a d, 23. Februar. Heute um 9 Uhr begann im Kabinett des Finanzministers die vom Fincinzminister einberufene Konserenz aller juiFoslawisc^n Bonusse, um die Rich!lin!inanzsn dar, indem er darauf hinwies,daß die-^o mit den FinanM d«^r Ba--nate en^ verknüpft seien, wcraus er in großen Umrißen die Hauptprinzipien der Richtlinien, nach denen dre Finanzpolitik der Banate zu verfolgen scw werde, darlegte. Redner befaßte sich auch mit den einzelnen Arten der Finanzquellen der Banate, wobei er jvde Art gesondert besprach und den von Regierung in dieser Frage eingenommenen Standpunkt eingehend beleuchtete. Nach der R«^de des Finanzministers wurde das Progranrm der für mehrere Tage anberaumten Konferenz festgesetzt. Mittags wnx de die Konferenz unterbrochen und wird morgen vormittags fortgesetzt werden. Hofball LM. Beograd, 23. Feber. Im alten Hofe fand gestern ein Hofball ftatt, zu dem eine große Anzahl von hervorragendsten Vertretern der Beograder Gesellschaft geladen v>ar. Unter den Teilneh mern befanden sich auch das diplomatis^ie K^rps und die Regierung. Vom Hofe waren außer dem Königspaar mit dem Prinzen Paul und deffen Gattin Prinzessin Olga sowie die rumänische Prinzefsi^ Helena anwesend. Einladungen erhielten auch alle H>of dmnen sowie die in Beograid vollzählig anwesenden Banusse samt Gemahlinnen. Der Hof zog sich um 1 Uhr zurück, wrih-rend die übrigm Gäste noch Üngere Zeit versammelt blieben. Unwetter In Griechknland LM. A t h e n, 23. Februar. Ein furchtbares Unwetter mit starken Regengüssen wütete in ganz Griechenland. ten bürgerlichen Regierung nicht teilnehmen können, haben sich Herei-t erklä:^, eine links-bürgerlic^ Regierung in der Kammer zu un-terstützen, allerdings unter gewissen Vorbc'oin gungen. Dieses Angebot hat C^autemps abgelehnt. Bei den Abstimmungen in der Kam mer n?lch er jedoch sich hüten müssen, die Sozialisten in eim^ offene Opposition zu treiben. Die jetzige franzSstsche Regierung bedeutet einen gewissen Ruck nach links, jedoch rst die Wendung, die Chautemps vor«nommen bat, nicht entscheidend genug, um sich in der allgemeinen Politik Frankreichs bemerkbar zu machen. Sowohl der innenpolitische als auch d<^r außenpolitische Kurs wivd der alte blei. ben. Es ist durchaus fraglich, ob eS der Regierung Chautenrps beschieden sein wird, an die großen innerpolitischen Probleme heranzugehen und eine große Fei,erprobe zu b^--stehen. Zunächst wird Chautemps sich mit der SeealbrüstungSkonlerenz befassen müssen. Daß die neue französische Regievung in London vi<:l nngÄnstiiger steht als die Regierung Tardieu, kann selbst von den näiheren Par-teisreilnden Chautemps' nicht bestritten nxr-den. Die Autorität des Ministerpräsidenten Tardieu wog viele Schwächen der jranzösi-schen Position in London auf. Ietz^ wird die fron^i^sische D«:ll>gation es noch schwieriger haben, den railzüsischen Standpunkt e Heimat zurück L o n d o n, 22. Feber. Exkönig A m a n u ll a h, der sich seit einiger ^it in Konstantinopel aushM, hat gestern von König Nadir sin Telegramm erhalten, in dem er aufgefordert wird, sich sobald als möglich im Mugzeug nach L^buk zu begeben, um wieder die .Herrschaft anzutreten, da sich Nadir nur als „Z^rwalter" Amanullahz fühle. Nadir soll dem Exkönig empfohlen haben, vorläufig Königin Sura» ja nicht nach Afghanistan mitzubringen, da ihre Anwesenheit dort sofi>rt wieder den M derstand der jetzt besänftvgten orthodore? '^rgstämme hervorrufen könnte. Die belgische Kvnia0isen des ersten sozialistischen Abgeordneten, eines Mr. Moses, in daS Museum aufn^-men — eines sei historisch so wichtig wie das andere Der Stadttrat von Plymsnch bat sich zu dieser Anrsfluna biSber mcht geäußert. Studentenkongreß ver Kleinen Sntmte Montag beginnt « Pvag d« Kongreß der Gwdttltm der Olemen Entente, an dem Hochschiller Iagoflmvien», ?« ?^chechiKowa ?ei und SktmSnie?t« in großer Anzahl teilnehmen werden. «vS Aazr«» khren die !>ortigen und dte Veogvc^r ldlmgre^teilnsh-mer »tt eimm Londerzug nach Pvag. Di« Teilnehmer auS LfM^am» schlössen fich dio-ftr Trappe w Zidmri most an. Der Emidertzuq mit den Pmger ^gretz-teilnehmer» tr«f mn 1K.4S Uhr in Maribor ein und setzte nach halvstSndigem Auifenthalte um 1S.1K Uhr Rei^e fls<»en Norden kort. Der Zuy wird d« 42« Hochschülern Montvg gegen 7 Mr früh in Prag eintreffen. Ner^dslmoen find süx mehrere Ta-v k^ eingetro-f^. Reviflon ver Äagreder Bäckereien LM. Zagreb, SS. Fever. Gegen 3 Uhr früh trat eine besondere Kommission der Vertteter der Arbeitiin-spektion, d^ Arbeitertammer und der in der LebenDm-ittelii^ustrie beschäftigten Arbeiter zusammen und unterzog unerwartet alle Za greber Bäckerei einer eingehenden Vefi^ tigung. In den größeren V^äreisn fand man im allgemeinen eine lobenswerte Ord-Mlng, dagegen befinden sich kleinere Bäcke« reien, inSbesandere an der Peripherie, geradezu in ein^ trostlosen Zvfimtde. ES wurde die Nohrmhmung gemacht, daß in manchen Betrieben die Lehrlwge ln d«« Teig« trögen schlafen und stch mit Fetzen, die zum Zudecken von Teig und Bwt dienten, zudeckten. Zahlreiche Ansiandsorte befinden fich w eine« siolihen Zustande, daß der Unvat direkt in die Wckereien gelangt. Auf Grund der FeMellungen wird die Kommission eine Dmkschrist verfassen und dieselbe dem Stadt Magistrat zweckß (ttnleitvng einer strengeren Ve^fsichtigung und Beistrafung der Schuldigen vorlegen. Monaeos Rattonalrat anfoeivft M o n a e o, 2L. Feber. Fürst Louis hat den NationÄrat und den Gemeindevat «^gelöst. Die Bahlen werden am S. MSr^ durchgeführt. » gn Monaco, das jetzt anch durch die Schei-dvngSaffSre dtt Erbj^nzeffin Ghavliotte eine Krijse durchmacht, kam es im B»>rjahre Mischen dsm Fürsten und der Bevölkerung zu schweren Konfliikten. Die NationalvatS-Mitglieder forderten eine Verfassungsänderung, Neuwahlen und schließlich die Abdankung Louis A D« Revolte im Wndchen wurde durch das Einlenken deS Fürsten beschwichtigt. Er hat aber die damals gemachten Besprechungen nur zum geringsten Teil^ eingÄöst, was nun zu einem neuen Aufflammen der Mißstimvamg der Monegassen ge-ftlhrt hat. i 'Ii ^penoel tllr den kao«o.?o»«o ctei' in SeMleAtsbeelnfluffung auf chemMem Weae? Luffehenerrege»»» >rd«Uen «we» Oi»>t>»ber>«r vqnSkslvg«« Berlin. 22. Fsdvmrr. I» der letzt« Nu««ee der „Deutschen Nachbmnnenschaft zu erzeuge«. >Hih'.tl»ischen Voche»schrist" verSfsentNcht Proseffor Unterberger teilt mit, er habe der RSnigsberGer SynÄologe Professor Dr. bei S8 Personen einen Srsolg von Ivo ^o- U»terberger eine« A^atz, in dem zent erzielt. Die Methode, die Professor Un- er bchovptet, er Hede eine» Weg gesunde« terderger e«tdeSt Hab«'«ill, besteht w einer aus dem eise veein^ussung der Gesi^echtS- chemischen Veeinfluss'^a deS Spermas durch destiumumg i« der Weise herbeigeführt wer- doppelkohlensavreS Natro«. de« kSime,d»ß ßK «iWch sei, nur männliche Der Mann, ver nicht geboren Ttu« f>ft »«gl>»»Uche S«schtcht« Daß Dörfchen Mondorf, dicht an der SllAmSuvgischm Grenze, ist so Vin^g klein, daß eS vor 19^3, als Lothringen noch deutsch war» ein paar GemeindevÄter auS dem ^-nachbarten Püttlingen „leihen" mußte; aber «an lebt dort gilücklich zufrieden, udn beslmders ohne iibertrielbenen BürvlivatiS-muS. wie folgende Geschichte zeiigt.' Um das Jahr 1890 war in einem Mondorfer Bauern Hause L^ndtause; ein strammer Junge, der gchörig begossen wmde, so zwar, daß die Behörden ffSnz^ vergaßen, seinen Namen imS ZivilrsffPer einMtragen. DaS hatl^' nun weiter Veine schlimmen Folgen, indem der Bub trotzdenl heranwuchs und sich von seinen MerSgenossen in mchtS unterschied; als eS zur MHerung in Rodeimrachern kam, war es sogar ganz gut so, denn die MiVitävb^hör-de wußte nichts von «hm, und er tat wie der Rekruit bei Anatoie France. Ms der Krieg ausbrach, be^lbwichtiigbe man die Gewissen da mit, er sÄ gewi^ SuzWiburger; er Äieb also daihtim. beackerte das Feld uich sovgte fürs halten daß er fich nicht bewegen kann. wSH. tiigliche BM. Er muß auch sonst ein ruhig Gemüt gehabt h«iben: denn erst mit 40 ven erwägen bei ihm die zarten Gefühle, und mm gab es Mm erstenmal Komplikationen. Gr war nicht e'mnetragen. war überhaupt nicht geboren, konnte also auch k^ine zivilrechtliche Ehe einyehm: und an einen andern Ausweg konnte natürlich n'cht ge-dacht werden. Nach vielem Hin und Her, mit allerlei Zeugnissen und gutem Willen wurdc schließlich seine Gebuirt schriftlich Vestäti^^: da aber für dergleichen EiSÄrun^n eine stimmte ???ist oingssetzt ist, so konnte der Lehrer von Püttlingen, de? zuMch Gem^inde-schreiber '1k, nicht anders, als seine Geburt m>r „unbestimmter Zeit" ansetzen. Bor dem G<^setz war er a/lso erst filnf alt daS ist eine Konvention — und nichts kann den SSugiling dazu ermächtig. ii^ solch Hartem Alter eine Ehe einzu-g^n. Die Lieibste, die glückllck'er^peise noch ftmg ist. muß also noch volle 16 Jalhre warten, und nach weiteren vier Aahren muß dann der „Jüngling" zum MÄitär: an div^k'n merAvürdiffen Mngon kann setzt keine Macht der Welt in^br geringste ändern . «, Sdekchelduno der Seb-prinzefstn von Monaco Monaco, 22. Feber. Prin^ssin Tharlotte von Monaco und ihr Mann, Prinz Peter von Monaco, find in Scheidung begriffen. Die Prinzessin ist gestern nach JtÄien abgereist und hat erklärt, daß sie erst dann wieder zurückkehren werde, wenn ihr Mann die StM veel^e« haben werde. Der Prinz hat vor dem LokÄgericht beantragt, daß ihm die Obhut über seine Kinder zuerkannt werde, von t»enen das jüngste Erb Prinz von Monaco ist. Man glaubt, daß die Prinxssw trotz Widerstandes deS Prinzen, der dadurch seinm Titel ulch seine Ngen-schalst als Bürger von Monaco verlieren wür de, vom Papst die Annullierung ihrer She verlangen wolle. Das Parlament von M^ naco sich demnächst mit dem Gtrelt zu besassen habe». Schwan att Feftbraten Bei einem Festessen, daS die BintnerS Company w London unlängst zu Ehren des Prinzen von Wales veranstaltete, wurde als H im Jahre 151S veranstaltete, besonders aner-Knnend, daß bei dieser Festlichkeit nicht we Niger als zwanzig junge Schwäne verzchrt worden seien. Auch in jener Zeit bildete aber der gebratene Schwan daS Glanzstück des Aben^, das oftn^ Mr besonders hochgestellten Güsten gerichtet wurde. In sPÄeren Jcchrhundertm kam dann der Genuß deS Fleisches der Schwäne fast gänzlich ab; er wurde nur gelegentlich in einigen, aus dem Mittelalter stammenden Vereinigungen flc-pflegt, die damit die Wahrung einer altm Tradition befolgten. Zu den besonderen Ber-ehrem von Schwanbraten gehörte übrigens auch Lord BeaeonSfield, der diese Speise bei einem Festmahle einer solchen alten Bereinigung gekostet hatte. Seßandniffe Von L»^ifta»V»enord. Prinz Demetrius lisbie die schiwe Theo^ dora, die dritte Tochter des Marquis de Marinari. Sie war dreißig Jahre att. Boh^ hatte es iyr an Frsitrn nicht gefeylt. doch hatte sie eine meridoürdige vor der Vhe. Als ihr Vatsr sie uriit dem Prinzen Demetrius verlobte, sagte sie nichts, sondern smm in ihrem Znmrstvn auf !koche.^ ^ fing m!dt eine« HolfibedienstÄen ein Verhältnis M, dann warf fie ihn mit dem Gebote, darüber M schweigen, hinaus. Die Hochzeit wurde mit großer Pracht gefeiert. Theodora strahlte voll lütterer Freude. Der Prinzz schien etwas bedruckt AU sein. Als die Mölfte Mitternachts-stunde schlug, führte man ^e schöne dora in ihre Gemächer. Dreiviertel Jahre nach dt^r Hochzeit wurde der Name eines Knaben aulf eine elfenbeinerne Tafel geschrieben: Arthur, Sohn des PriWrsgentbn Dvnwtvms und seiner Gattin Dhooidova. Das Kiind wuchs, von seinem Vater verwöhnt. von seiner Mutter angebetet. Als er sechs JaiM allt wuvde, lchrte man ihn, mit dem Bogen mnzugchen. Wenn er ein Ponny oder einen schMschm Mndhund verlangte, erfüNe ihm sevn Bater seine Wünsche auf der Stelle. Unterdessstl lücheüe dke PvinAessin Theo-dma HSHmH, wenn er an vie Zukunft dachte. Als Arthur 16 Jahre alt war, trat er in den Militärdienst. Als zukünstrger Erbprinz hatte er nur ein Jahr zu dienen. Er dam mit dem Rainge eines Obersten mch Hause. Indessen imht«.' die Stunde der Rachchei, hatte, vertauscht. Das ist Arth,»?, d-n Sie in diesen zwanzig Jahren verwr^l^ten Si, müßten es ve/nchen, mei^i? gute Dame. Diesmal bedauere ich, Jhne?> mitteilen zu müssen, daß Ihr Verkuö) mif;' glückt ist." Alte Damen als Srprefjeliiinen In einem Londoner Lokal wuvde vor kur« zt^m eine sonderbare Berbrecherbande ent« deckt. An einem Tisch, der etwas abseits stand saßen mehrere alte Dainen von höchst ver-trauenern^endem Aeußeren. Manche waren dauergewbllt, andere trugen vorne'hme Klei, dung. Sie beschäftigten sich scheinbar ml.t wich tigen Schreibarbeiten, blätterten in Zeitun. gen. machten Notizen aus einem Wli!t Pa. Pier und schienen otin>as sehr Wichtiges vor» zuhalben. Eines Tages bemerkte der diensthabende Kellner, daß die Zeitungsausschnitte lneisten teils Heiratsannon?sn und M'tteilun« «VN aus der Gesellschaft enthielten. Eine un» ben«rkt eingeleitete Untersuchung ergab fol« tuendes: Die alt?n Damen waren bemüht, Namen von hochstehenden Persi)nlichkeitsn, die eine Ehe eingehen wollten, fest^lstellen. Sie verfügten tiber ein«"' .......... ^'^chrich- tendienst, der dafür sovgtc', irgend einen schwarzen Punkt im Vorleben eines der Ver« lobten herauszufinden. War der sck'-varz? Punkt gefunden, so wandten fich die alten Danlen an ihr Opfer und verlangten, wie in England üblilh ist, eine Schweigesumme, die ihnen auch in den meistm Fällen gewährt wurde. Verheiratete Frauen mußten den geschäst^ tüchbiigen alten Damen ^ichfalls manchmal recht ansehnliche Jahresrenten bezahlen. Denn so manche verheiratete Pame hat etwas auf dem Gewissen, wa? fie ihrem Mann zu verheimlichen jÄ^ Grund hat. D e netten Damen gingen noch weiter. Nachdem sk z. B. von einer Braut die verlangte Sch'vei. gssmmne erhalten hatten, ginzM sie an die nunmehr Berihoiratete noch einmal »eran: denn das Schweigegeld galt sa nur für die Braut und nicht für die Ehefrau. Das Ge. schüft erwies fich als recht einbringend. Dv' alten Damen, die gewöhnlich zweifsvhafte AoVale nur als Gesch^tSräume b^tzen wa, reu alle im Bsfitze luxuriöser Villen i>m fein» sden Londoner Stadtviertel. X Gl»e neue Halle für die Leipziger Vau-messe. Da die im Frühjahr 1939 eröffnet» Baumessehalle 19 sich ^eits während der Herbstmesse als zu klein erwies und die Platz« bestellungen für die am 2. März 1930 beginnende Frühjahrsmesse schon heute über den zur Verfügung stehenden Raum hinausgehen, ist der Beschluß gefaßt worden, von der seit längerer Zeit geplanten neuen Messehalle 2y mit 12.000 gm. Grundfläche zur Frühjahrsmesse 19930 Änen Teiilabschnitt im Ausmaße von ungssäihr b000 gm. fertigzustellen. Die neue Baumessehalle 20 wird nach ihrer Vollendung die Hallen 19 und 21 miteinander verbinden. In ihrem äußeren Ein. druck wird ste der Halle 19 angepaßt, wobei Glas als Baustoff weitgehendste Verwendung finden ivird. Mn Mauersockel von b m. Höhe dient einer 12 m. hohen Glaswand als Unterbau, so daß die neue Halle von Licht durch flutet sein wird. Sie ist aus 50 m. freitragend gespannt, wobei im Innern der Halle alle Bin!»erstützen unsichtbar find. Der von Archi-tekt BDA. Schitn^chen entworfene Hallen-nenbau wivd während de? Frühjahrsmesse in erster Linie die Abteilung „^nenauS-bml", für die besonders zahlreiche Anmetdun gen voÄieM, beherbergen. ^ Der Fischerei-Berei« gibt seinen ordem« lichen Mitgliedern bekannt, daß die Varmer« kunigen für die Fischerei in den Forellen-dächen für die heurige Gsison bis 28. Febec l^im VereinSkassier Herrn Ferd. Areiner, ÄaspoSka ul. S, entgegengenommen werd««- Montaa ,MürlI>ore? ,'^cItilNll^ ??!tmmtt AA. SW!?»«»W«««WWMMM>»W» Zooet vom 5onntsg Triumph des SchneefchuheS Aochbelrteb im Wintersport am Bachern — Die Schneedecke erreicht fast iiberall eine Köhe von einem Meter — Aerrticher Pulverschnee M a r i b o r, 28. ^bvuar. Knapp hinter ihm konnte der kaum neun-jährige unseres s^e'chätzten Mvmisten Tpat. aber umso eindrucksvoller hält Heuer der Winter E!nKug. Tr lie^ fa ^er auf sich so lange warten, daß man auf sein Eintreffen wirklich schon zweifÄte Nun ist er koch gekommen. Freilick) halt er sich zurzeit nur in d«n höheren Layen auf, aber trotzdem wurde er von der fo>st vollzähllqen Win ter'portgemeinde mit ar hssite mit den Bietteln auf die HKHe «leeilt, um den frohen Minterfrmden Haidissen. Bei der lieblichen „Mariborska ko5a". beim alt-ehrwiirdigen Sv. Bolsenk, aus den wc sten Matten von Äv. Areh., auf den steilen H^cin sien des „Klopni vrh" und trauten t^ilifeln INN der „Pesek"-Hütte herrschte heute ein k^iintes ?eben. wie schon lan betrust etiva zwei Kilometer. Die Ve--teiliiunq am Rennen war sckion deshilö recht mvnnia''-ltia. da z,'in ersten Mal sich ^'amen und .Zerren im ?^ottk'?m,i^e iieqeu-überstarrden Den S'eq h'o'l^te sich der nvch viel ver-vr^ä^nde Iunwx LsiOnn M u s i e. ZUilllllll W MW in 5veks Oualitsten von 100 Dtn aubivilrt?» krsnw »ßArikoi' Herrn Bo^idar a j s e k landen, dessen Placement bei den zahlreichen ,>.rschauern wahrhaftes Aufsehen Hervorries. An dritter Stelle landete All.herrän-den der bekannten Mntersportorsi'.iiusat0ren GajLek und Parma. Me Teilne^imer wurden mit schmucken C'hrenab'.eichen Dedacht. die von der hiesigen ^-irma V a h t a r gestiftet wurden. ?lm Nachmitt«^ wurde von der Wiutcr-sportsektion des Elow. ^llPenvereine^I wieder ein interessanter Führungslauf untern'mmcn. D!e siiln'te die^'Uml in das lV^elände dc»? einsauwn „^elitj vrh". Die Tour führte von i-er koi^li" iiber „Pr^etZv vr^'" aegen Av. kralji und weiter nach Tin^e und ?lov Bistrica hinab. Waren die Schneeverhältnifse am ^^iiicken do''' Bachern die denkbar stilnskiistcn. so litt d:e Abfahrt stark unt^'i' dem bi'reits apsv^n land'. An'onstcn hinterließ auch diese dederIane des tSra^sr „Sporl-klubs"— Glanzleistung der heimischen Verlejdiqvug Auch den „Nsenbahnern" br«chte heute t»er Erstauftritt in der Frühjahr'!aison einen herrlichen Sieg ein. Trotzdem aNs?'itS döm bekannten „Grazer Sportklub" die bes» seren Chancen eingeräumt wurden, muf^tm die c^äfte doch eine empfindliche Niederlns^.' ln Kauf nehmen. Ter Sieg der heinnschen Masinschaft ist umso hoher einzuschätzen, al? doch die Mannschaft sozusagen ohne Trai--ning einem bereits genügend durchtrainierten Gegner gegenüberstand. Stets krisokes oi-stklasslses p»070>qi^7ekM^ djl!i?8t unä be8ten8 ^76S Die „Eisenba hne r", die in der Aufstellung Heller, Wagner, Äonrad 2, Bauer, FrangeZ, Ronjak, Pczdii^k, Konrad l, Sinkovi.-, Z^aLnil, Pollak angetreten waren, hatten diesmal im kamosen Hinterlpiel ihre verläßlichste Stütze. Wagner kämpfte wieder einmal, wie da?nals in seinen Nuh-meszeiten. Mit einer verblüffenden Sicherheit und Unerschrockenheit meisterte der brave „Marl" wieder einmal das Leder, dah es cine Freude war ihm dabei zuzusc^uen. Aber auch die Uebrigen — H e ll e r, Kon-rad, Franges, Ronjak und ?cluer — agicrten diesmal mit einer Auf op''erung, di bii'und^rowert war. Die Stur« merreibc lieb dagege,l das nötige Zusa:n-men^^'irl^n der eiirzelnen Spieler stark verbissen. 5 i n k o v 1 die neueste Erwerbung der ,.C'ise«ibahner", war.zeitweise rechi Vi a r i b o r, 53. Feber. unsicher und scheint mit dein neuen Posten no6i nicht aan>^ vcn'tra'it .;u fem A^ich P sz-dlect kannte nickjt seine vorjährige Form er^cl(b?n. §^l!- üi. l!. — ^lekzsntlrovs ZK. Die waren trotz ihrer kompletten ^.illannschl^ft ^ Brünner, Allmer, Prath, 5kahr. Aastrun, Angerer, Hrastmk, Matejka, ?Zuchia, Dorner, Goisznig, (Stanek) — nick)t '.rn-ig erstaunt, als sie geschlagen das Feld li'^nren muszten. Ähren Erfolge^n in der oer-;ian:>enen wie in der huerigen Saison hätte ja ein glatter Sieg entsprockM, doch es klln^ anders. DaZ Team spielte in der ersten ^^pielhülfte viel zu unentschlossen und vergeudete so die kostbarste Zeit. In der zweiten Halbzeit war es dann schon zu spät. Zn diesu^ul Spielabschnitt zeigte auch die Mannschaft ihr volles Können, doch scheiterten die panzen Versuche an der glänzenden heimischen V-i^teidigung. Di-e Stützen der Gäste sind nach wie vor A ll m e r, K a h r, K a st r u n, ? u ch t a und D o r n e r, die trotz der erlitti-nen Niederlage alle recht gut gssa^ n kennten. Das Spiel s.'lbst begann recht flott nnd sah lllan bald die eine, bald die andere Mann schaft im Angriff. Hatten die Gäste vielleicht d'^ (irös,eren Chancen, so ware,l die „Ei-senblil)uc'." doch die glückliel^eren Schlitzen. Nach einer cfsenen ersten Halbzeit machte sich i.'n Laufe der Aw,.iten Hälfte immer mehr die tlt'berleflenheii drr technisch besseren eitereu Verlauf de-' Rennens keine A^nderuug mehr. Lindström vergröszerte seinen Vorsprimg auf fast fünf Minuten und traf, von 2090 Zuschauern ge'feiert, nach als Sieger ein Ter vorjährige Sieger Heldlund mußte fast zwei Drittel der Strebe mir gebrochenem Ski zurücklegen, belegte aber doch doch den achten sZ^ang. Das iZndklasseinent lautete! I. John Lindström 2. Sven lUter-ström Z:j8:33; 3. Arvid Alm 3:50:17. Erstauftritt der Neierven Maribo r. 23. Fabruar. '^iorspiel des Gastspieles des Arazer Sportklubs tirachteu die Re'ervemannsclias-t'»ii deZ SSK. Maribor und des S>^. Xe-lezniLar ein ^'renndschcistsspiel zur (5rliti>L-gnw^, welches den (Eisenbahnern einen hohen l?:2 s2U)-Sieg brachte. Ttotzdem die Weis^-schivarzen durch zwei S-dieler der ersten Mannscha't verstärkt waren, konnten sie die hohe N'iederlasle nicht verhindern. Eins5ai?ija i^iiiizii (Teme'^var^ 3:1: Kinizi'i 8:9! Zagreb: HaSk—Sokol 3:1; Gradjansti— Z^cleznikar 7:l. Prag: Viktoria-'/iZkov—Sparta 3:2; Sla-via-'^^ehemiens 2:2; Ijll^l) t»t c1,> v^i-neDtmite cleutzctts I^a, öl»tt fluben (^e»ell«c^asd. tur Kultur un<^ »cl'öne uncl 5port. Viv-lrclisi'.MIiZeg l^r»c!^<^'.ien. öeniZ ilureli I1,re Ducli^i^ncllunz. l'kol?«-«ntKimer icoZtenlo» clurc^ 1:1, Hatoah—Hertha 3:2; Äacker—Sportklub 2:1. B'^dapest: Uipest-Z. Bezark 3:2; viner 3-'^^—Sonlogy 0:0; Ferencvaros-Hungaria (ko.mb.)—Teplitzer FC. 5:1. Berlin: Hercha—Sportvereinigung 1892 <>:1- Tenni-'-Vorussia-Viktoria 2:2; Fürth —Freiburg 6:1. Szegedin: Bastya—j^Spest 3:1. Debrtzm: Äockai—Nemzeti 2:1. MnMcchen: Fün^kirchen^ttila 1:0. Wieviel find Frauen werti .Es iit in i)t^r letzten Zen scheinbar Kode geworden, bei Scheidungen den Wert der Hrclu in einer gewissen Geldsumme imSzu» drücken^ Zm nüchternen England ist öS «ine allgenwine Erscheinung. Sogar «in englischer Priester, dessen FraA die V)e gebrochen hat, fühlte sich berechtigt, sich den Verlust der Ehofrau durch eine lSeld^umnre er'Vtzen K»i lassen. Der Priester erflärte, daß die un treue Ghefra>u immerhin etwa? wert war — allerdings nicht sehr viel, nur 30 Pfund, also ca. Dinar. Ter Richter war üHcr diesen Standpunkt entsetzt und hielt de-.u Priester seine nmterialistische Auffassuni, d c Ehe in nicht geraide schmeickielhaften vor. Bei einem and<:ren Scheidunnan ficht, nehnien es die errgliichen Ehefrauen nicht zu genau uiit der l^^attentreue — Anspruch, aiuf „Schadenersatz". Watson verlangte gmlze 50 Pfun.d und bchauptete, daß, dH er seineu Arui auf dein ^-elde der Ehre verloren hat, er eine gute Hansfraii im Hanse brauchen l.mu. Scndcrü^rerveise wurde, auch dieser Anspruch abtMiiesen. Der Richer erklärte, erst seststelleu zu müissn. ob dit^ uul'etreue Ars. Wation nnrtlich als gute Hausfrau gelten tönue. S:^gar im streng-uwrali^chen Lande Mussolinis' fonmt es vor, daß Z^raueu, nicht mir bei lShe-scheidungsprozessen, wic^ jede andere Bare f'r Geld un^gesetzt werden. (?in Fall in Turin .1at vor kurzenl großes Anfseben erregt. Ein bekannter Rechtsanwalt hatte dort smne Frau kl^r 3l).0s>0 Lire a>i ..zren freund „verka.uft". Sie niste m-it 'hrem '^rSnud durch die ganze Welt mid ging irgendwo in den Tropen aus die Tiff'rja^d. Dort gesttiah der jungen Dame daS Malhiur, ?>osi ein Tiger mi^ seinei- Taße ihi? schöne« Gesicht zertratzie. Di<' verunstaltet? Schöne t^ehrtc. jetzt reumütig ^u ibreül M^inne zurück^ Der Mann wollte aber keinö?weg>"' '.mt der RüctZkehr ernverstand.'n ^'ein. ei- i'htote 'eine ?^rau als vtiHiuft, und dowit' basta^ Die Sache wivd ein gerichtliches Nachspie! haben; deinr !?)iuis.->lini, abg!lc.ich er t^in begeisterter FrauenfreunÄ ist, wivd wohl nicht zulassen, daß funge Damen sinrach wie Naschestücke vcrtaust wenden. WiffkMÄiNer Bananen haben über 70 Proz^nx ..^cler-geh alt. Tie crsten Uhren, die durch Gewichte ^ Gang gehalten Wiarden, nx^rdeu im 13. ^ahr hundert konstrui^ert. Iul Jahre 1781 schätzie ^l^^valier d'E5bee den jährlichen Schuuulverbrauch in Frankreich aus zwei Mii?io«eu Töps6)l?n. Noch zur (^eit AleQ'.uderö des (Dreyen hatten Euphrat und T:.:;r:s weit voneinander getrennte Mündungen. Al'^ Henriette Sonnlmi, die berü!>^nte Sängerin, 1927 nack> L>sndon tam, 'chlo^ das Unterbau!? leine Sit.mngen früher, da» mit seine Mitglieder nicht zu spät ins Thea ter känKn. Jeder 11. Bswohne». '.'o > . vi sin Autv. Haydn hat «"Ger IkXX) niert. Die menschliche Zunge hal lt MnÄeln. Ailnstliche Zähne loevden i-^'--.i? enmil« liertem Stahl hergestellt. Die llhr an einer .^'ir'che in Ronen ,lammt aus dem ^'"^ahre 1360; ilir Pendel wurde 1714 eimeuert. Sie t?ebt noch 'niiner ta>del los. Verlobun-gsringe sind dchltjcycil Ur-iprungs. Das Geheimnis um Maya Roman von Gustav L o e s s e l. L'DVriirlit dv I^ovtssims-Verl^? l",. m. k. öerlin Z>V. 6l. K (t^aekäruclc verboten.) Wie flehende '?>üiidc er>)ob eS sich aus dem DidnkÄ der Nacht. Die bettelten: „Geh' nicht weiter! um!" Frauenhünde waren es, die er kannte, die er flsliebt, die er gsstrei-chelt, die er gefußt hatte; diese ,veichen, zar-ien v>ände, und die sich dann zu Tiqerklauen verkrallt hatten, mn ihm das Herz auS dem Leibe zu reisM. Oder waren es andere, un-schul^^ig«, rewe Kini>erh^ sani». Und keiner wiirde die Tat zu deuten wissen. Vielleicht ein Gelb^dmord. Bvwiemesser find Bo-wiemesser. Wit^ leicht tonnte man den Anschein erwecken, Roberts habe sich selbst geti>-tet. Doch was zögert der <)eimlich Verfolgte noch? Warum er nicht weiter? Die .HSnde. die beMnden K'in>'s''-Hän>de, f!e wehrten es ihm. „Vater!" Atvberts fuhr Kusammen, sah sich lrschreckt mn. Wer hatte das Wort gebrochen, 'tiefes ,nWluchl^M. Tin Gebet leßl'n-?starr, als stelle es frber >die ganize Erde hin, bis 'hinwuf zu den Sternen. Taimvvlnd tat er noch ein l^ar schritte. Vlut entynoll seiner Vriist. Er k»wch zusammen. Unter den Mu'nen Mit bast'ist imd laut-M sin Schatten bin. ein Mann im Mantel. Er eilte dcnn nai^>en Mall<»e^Scri'b dort Schwan^ er sich anf fein Pferd und davon. ^kVpW?!. Ein MenfchenschkSsal. Vi?? seinem Arbeitstisch, der mit V^:5;ern und Manil^ripten ^bcdeckt «und von einer qrün bekchl^t^-tsn Stehlampe erHellt war, las; ^nn<'nd ein Mmtn von etlichen fsm^^isi Iah- ren. Eine unendliche Milde und (^üte sprach aus seinen matt un?satteten ?lu>gen. Sie waren nicht auf das aui^schlaissene Buch vor rhm aerichtet, sie hini?en an einem Bild an der Wand, einem Frauenbildnis. das aus dem es umlagernden Dämmer hell, wie mit einem Schimmer von Loben i'lberhaucht, nie-derschmute. In dieses Bild — <.iu Kniestück von ^üust-lerhand — war ein Schicksal verwobt, das Schicksal dieses Mannes. Es tvar ein Weib in der Blüte des Le. bens, eine klassisclze Schönheit. Doch das Wort sagt nicht das Richtige. So ragt die Nofe, glutend, sinnenfreudi-g aus einem Strauß ihrer liebeSärmeren ar durch eigenes Leid g?hcmmt, anderen Leidenden Hilf^ zu brin. gen. Um dem allen ein Ende zu mac!^n, verkaufte er seine Prai-is nn einen iüngeven, englischen Kollegen. Sein TSchterchen ^ e, zu lieben Leuten, die sein volles Vertr«nien besaßen, in Pflege. Dann verließ er Tan Inda, im tiefer im Land sich einen neuen Wirkungskreis zu suchen. Sein Weg führte k)n hierher Aum „Bach". Da bot sich ein Aebe^ts seid von größten Ausmaßen. So baute er denn hier an, nahe und auch weit genug, um dem lauten Strom der.Gvldisncher auf Meilen entrückt zu sein. Sri-nb ,'nd Urixlld ballten starke Schutzwehr um smne Besitzung auf. Alles das überdachte er in diese? Nacht, mit dem Blick auf tmS Bild gerichtet, sein Schicksal war. Sein Schmerz hat^ sich gemildert. Der Abglanz jener, ach, so schönen. so fernen Zeit lag über ihm wie oin Duft von welkenden Blumen, von lieSer Hand gestreut. Die kleine Helene, später in ein Mädchen-Pensionat in Adelaide gegeben, war linzwi-schen eine junge Dame gttvovden. Die seltenen Besuc!^ t>es Baters genügten ichr nicht mehr. Sie wollte nach Hause zu ihm. hatte ihren Bitten imchgegeben, fie Erbringen müssen. Und nun sk da war, wollte fie nicht wieder siort. Ihm selKst war ja mit H«-lenenS Ankunft ein nsueS, stilles Glück erblüht. f??ortseßunq solgt.) Kleiner skeu ewgetrofftn: Photoapparate w allen Optiken und Preislagen, Borsatzlinsen. Tel- und Weitwinkel, sämtliche 'öho'o-artikel billigst. Fotomeyer. Vcsposka uliea S9. 125ök Gchetste»' mid Zk»mermal»rei oii TranSpar^ - Reklame sorgt tadeNoS. slbnell und bil-I slsranz An^roÄL, Mari bor. »rasska ul. L. SM Ae»ZcalI/eUi «56 ige Aromn^BonZ «erden tulantest zum höchsten Tages-Peel» angeküust Sei Prometna banLna dru?sm, M-^ribor, Can« »arftva 14. zzD Msdenoag«« für .Zwillinge zu verkaufen. 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Lickkürnckenkeüen pGl»gO>^dDssG> »VsrlvQr, 1« ,7« 2V-Kron«ndom kaukk Im »G^»?DG»»U «2/y putle» ttG««««», QsIßDlC. 0vr ?G?mßn ttt Kur», MG? ss»»e>, VGrlC«Uk«N. Iy0 l'vedter » s. »«Sr» 1SZ0 (<^rc>Z8e 1eekni»cke ^esse un6 öAume8se vom 2. bi5 12. ^är», lextilmesse, Lportartileelm«-vom 2. bis 6. Inllustlie Nnä cZ»o5iii>ncjeI erB^»rt«» 5l« kler! Ca. lO.lXX) Xu»»te!l»ltlrm»» »n» 21 l^adelnk ?or6 »lle nIkeren Llnreldelten vom I.elp?ssek »1ic55/^N7. l.clp2IS o