^r52^_________ ________Dienstag, 4. März 189tt. 109. Jahrgang. Aibacher Zeitung. "NMli^ss ?! 5<^' Vtlt Po st Versendung: ganzjährigst, lb, halbjährig fl. 7»a. Im lomptoii: ^ Di, ««aibochfi Zeitung» erscheint »Hglich m!t «ulnllhmc der Konn< und Feiertage, Die «bminlstrotlon llkine «>nl ' ^^ilhng fl, 5 b«. Für die Zustellung >»» Hou» nanzjähriq fl, l. — Insertionsnebur: Für V befindf! sich lloiigrc!«vlah «, die Ntdactlon Vahnhosgalse 24. Npiechstunben der Ntbnction tilalich von .^ initiate bi« zu 4 Zeilen 2b lr,. «rohere per Zeile U lr,; bei estere» Wleberholmige» per Ze,le » lr. V ,u l>>» l» Uhr vormitlaz«, — Unsr»»iiertt «riefe werden nicht angenommen und Manuscripte nicht zurüllzestellt. Amtlicher Theil, U, 6e- k. und k. Apostolische Majestät haben au« Nick «tt ^"^ ^ fünfzigjährigen Bestandes des s..^"°'"rreichischen Gewirbevereines in Wien nach« rl«tt " AUe.höchste Handschieiben allergnädigst zu "Iien geruht: Lieber Herr Bruder Erzherzog Karl Ludwig! ^ ^! berechtigter Genugthuung kann der Nieder« .^"^'sche Gewerbeverein in Wien anlässlich der zu., I"«?« fünfzigjährigen Bestandes auf die Erfolge Me ^ ' ^" " '" richtiger Erfassung seiner Auf. Inlett ^ b" sorgfältige Pflege der gewerblichen zielt b °"^ ^" ^^'^ ^'"" Thätigkeit er- aus i>> "kl Bestimmung treu. aneifernd und belehrend bei N ^"erblichen Kreise einzuwirken, hat der Verein vielem cu^""^ ^""" patriotische» Bestrebungen zu und w " "'^ Nützlichen die Anregung gegeben loM? "amentlich durch die Gründung des techno- i"M Geweibemuseums, Bedeutsames geschaffen. lln » ,"e "^^^ ^ baher die bevorstehende Fier ^irlen >, '^' "^ ^^ b^e6 fortgesetzt verdienstliche chkm V Niedelöslerreichischen Gewerbevereine, wel» l"ge in"? ^o^" als Protector Ihre bewährte Für> Viej„ >° dankenswerter Weise zuwenden, neuerdings volle Anerkennung auszusprechen. ll^H!""'" wollen Euer Liebden den Verein in Budapest, 20. Februar 1890. Franz Joseph m. p. ^ostm"^ bem gleichen Anlasse haben Se. t. und l. vo>n' 2^5 ^iestät mit Allerhöchster Entschließung bstttrei^l3^ruar d. I. dem Präsidenten des Nieder-t>"sToÄ! . Gewerbevereines Michael Matscheto iu verl? ""a des Franz-Ioseph Ordens allergnädigst ^^"yen geruht. Nichtamtlicher Weil. Hur Lage in Bulgarien. das Lom»ü ^^ ""^ Hitrovo geahnt hätten, dass Prinze ?! P°"'ca ^>e Frage der Anerkennung des ^«cussinn l- - °"b "ls Fürsten von Bulaarien zur ^^^"na^nwerde. dann hätten sie den ohnehin schlecht concipierten Coup gewiss unterlassen. In der That kann man sich schwer einen größeren Gegensah denken als den, welcher zwischen dem geplanten Pro-nunciamento zu Gunsten eines russischen Dictators und zwischen den eben vorliegenden bulgarischen Journal« stimmen besteht, die sich in Sofia und Philipplipel seit einigen Tagen mit aller Entschiedenheit für den Prinzen Ferdinand und das «usurpatorische» Regime aussprechen. Und halte man in Petersburg geahnt, dass das Incasso der russischen Occupationilosten so glatt verlaufen, dass auch diese Angelegenheit nicht nur zu Gunsten des finanziellen, sondern auch des politischen Aichh^ns des heutigen bulgarischen Regimes ausfallen werde, man hätte sich mit der Anmeldung dieser Forderung, und zwar unmittelbar nach der Blamage Panica's, gewiss nicht beeilt. Nach den neuesten Nachrichten hat die bulgarische Regierung dem deutschen General-Consul Baron Wangenheim erklärt, dass die russische Regierung den in der Nationalbank zu Sofia hinterlegten Betrag von 8.867.000 Francs 5 conlo der Occupationtkosten ohne-welt'rs beheben könne. W nn nun auch der russische Finanzminister die Uebernahme dieser Summe nicht ohne Behagen quittieren wird. so dürfte das russische Ministerium des Aeuhern nicht von den gleichen Gefühlen befeelt fein. Denn aus den Petersburger Blättern der letzten Zeit geht als unzweifelhaft hervor, dass man an der Neva an die Zahlungsfähigkeit der but» garischen Staatscasse nicht geglaubt, sondern vielmehr gehofft hat, aus dieser finanziellen Angelegenheit eine kleine politische Affaire machen zu können. Dazu kommt noch. dass die russische Forderung ein immerhin bemeiksnswertes Nachspiel im Gefolqe haben wird. das — wenigstens in politischer Hinsicht — unmöglich zum Nachtheil der Bulgaren ausfallen kann. Baron Wangenheim hat bekanntlich im Namen Russlands eine Summe von 11 5 Millionen für die seit 1886 fälligen Occupation« > Raten beansprucht. Minister Straniky erwidelte darauf, dass die seit dem 1. Juli 1886 fälligen Raten ohneweiters zur Verfü-gung stehen, doch wurde hierauf von Sofia aus offi» ciös constatiert, dass die Intervention des deutschen Vertreters seit 1887 der erste Act einer osficiellen Berührung Deutschlands und Russlanbs mit der bul-garifchen Regierung sei. Man beeilte sich allerdings von Petersburg aus zu erläsen, dass die finanzielle Forderung Russlands mit der Anerkennung d^s Regimes des Prinzen Ferdinand und des Ministers Stamlmloo gar nichts zu thun habe. aber dass thalsächlich ein in- directer amtlicher Contact mit der nicht anerkannten Regierung stattgefunden habe, das konnten felbst die russischen Blätter nicht leugnen. Und dieser ersten Berührung werden noch weitere folg n. Die Bulgaren behaupten nämlich, dass die mit 11 5 Millionen Francs bezifferte Forderung Russlands viel zu hoch gegriffen sei, und sie erklärten sich bereit, auf Grund einer speciellen Verrechnung nur einen Be« trag von 8 9 Mill'vnen bezahlen zu woll-n. der nunmehr auch in der Bank d poniert ist. Darauf mus» nun die russische R a>rung durch die gütige Ve» mittlung des deutschell Vertreters irgend etwas erwidern. Sie wird schwerlich auf den ersten Schritt die Berechnung der Bulgaren acceptieren und sich demnach auf ein Pourparler, also auf einen oficiellen Verkehr mit der nicht anerkannten Regierung einlassen müssen, den man in Sofia politisch und diplomatisch wird auszunützen versuchen. Die russische Slaatskunst ist auf solche Weise in eine nicht sehr aussichlsoolle Attaque gerathen, die man wahrscheinlich von Petersburg aus so rasch als möglich abbrechen wird. Es wäre schwerlich so weit c,"tommen. wenn man an der Neva über die thatsächlichen Zustände in Bulgarien wahrheitsgetreu unterrichtet wäre, wenn man dort den Vorspiegelungen und Versprechungen der Firma Cankov, Hitrovo und Compagnie nicht allzu viel Glauben geschenkt hätte. Und da ist schließlich nicht zu verwundern, wenn die öffentliche Meinung in Bulqarien von den F hlern und von der Selbsttäuschung der russischen Diplomatie zu profitieren, wenn sie die Frage der Anerkennung des Prinzen Ferdinand wieder einmal zur Discussion zu brinqen sucht. Dem von den bulgarischen Journalen diesbezüglich unternommenen neuesten Versuche kann »llerdings in diesem Augenblicke nur eine symptomatische Gedeulnng zukommen. Der Appell, den die «Sooboda» in Sofia und der ! W"t)"a.chisgäste finden, die da zn s» Der aut . ^ anlangen, k ""he ° ^ alte Samuel Galambos in seiner Lamm-^uslhor a,s '">. '""em dicken Pelz geht vor seinem N Mund "l und nieder und brummt, soweit es die ^t"!. uzende Pfeife gestattet: «Schändliches ^'ern Schnur? be"it er an diejenigen, welche bei ^ UlchHe^aU und im Dunkel des Abend» gegen ,?? Wt so ^Nj'"erung ankämpfen müssen. Der U 'hm ausnps. ^l' bass dec Wind kaum den Kampf '^erlich lein?^" kaun. «Welches Wetter, wir werden d., Alarum .. ^ bekommen., zürnt der Alte. ^ wlrd he N ^? gar. Samu Vacsi. Wer reich ist. wollte er Machtszeit niemals allein verbringen. °uch Thür und Thor versperren. Der liebe Himmel hat es schon so eingerichtet, dass der frische Kuchen und der gute Schinken, der saftige Braten und der gute Weißwein nicht zugrunde gehen. Die Vettern und Verwandter, stellen sich schon zur rechten Zeit ein. Wo dichtes Gras ist. dort gibt es auch immer Schafe. «Endlich.» ruft der Greis, denn ein Wagen wird auf der Landstraße sichtbar, der seinem Hause zueilt, und er brummt in den Bart: «3ch fürchtete schon. dass dieser Geschichte wegen____denn bei Gott, der Mensch weiß schon gar nicht mehr, was er thun soll. Aber habe ich es verdient?... Musste es mich in meinem Alter so schwer treffen? .. ' Und er eilt. vor Freude zitternd, denn es g'bt doch noch Leute, die sich seiner erinnern. Wer siud die Gäste? Die Familie Johann Kouäcs. welche mit ihren Be> suchen stets den Ziv ct verfolgt, entweder ein schöneö Stück Geld zu borgen oder ein schiw's Stuck Vieh leihweise zu verlangen, ohne dass jemals das eine oder das andere zurückgegeben werden würde. Jeder andere Mensch wäre vor solchen Gästen a/flohen. doch der alte Samuel Galambos küsste die Ankommenden mit Inbrunst. ^ ..... l^ .Grüß Volt, lieber Johann ... Na. das ist schön von Euch ... und die liebe Frau ist auch da - .. — «Wir haben sogar den kleinen Prttr und die kleine Marie mitgebracht. Beinahe wären wir ,m Schnee ve-graben wordm. doch ich sagte zu meiner Lma: Wenn wir auf den Kuien zn unserem Samuel Bäcsl wechen müssen, zu Weihnacht werden wir — dlesmals seme Gäste sein.» Mit welcher Betonung er da« Wort «diesmal» aussprach. so scharf und schneidend, dass es weh that. Das Wort war ein förmliches Rasiermesser. Doch wa» man erdulden muss. das ertragen auch die reichen Leute. Allerdings erröthete der Greis, und wer weiß. ob er unter anderen Verhältnissen nicht den Vast aus dem Hause gejagt halte, selbst wenn dieser Gast ein Obergespan gewesen wäre. Doch jetzt that er, als ob er nichts nurkte, und freute sich darübei. dass auch lein anderer in der Nähe war, der »s merken konnte. Und mit großem Lärm führte er seine Gäste ins Haus. «Esther l» schrie er ; «es siud Gäste da l Iuhann Koväcs und die Seinen sind angekommen!» Frau Either erschien. Eine gebrochene alte Frau mit großen schwarzen, thränenfeuchten Augen und einem bleichen Grsicht. Sie duldete eS, dass man sie umarmte und küs«te. schüttelte dann und wann das mit einem großen Tuche verhüllte Haupt und konnte weder reden noch lachen. , ^. , «Sieh. Esther.» sprach der Hausherr, «diese Leute lieben un» . . . Sagte ich es nicht, dass Ihr m,r loch-n und braten sollt.... Da« Gesicht des alten Mannes leuchtete auf, denn er vernahm vor dem Thor wieder das Geräusch eines ankommenden Wagens, und aus demselben sah man im nächsten Aug-nbl,cke neue Gäste steigen. Zwei bejahrte Frauen und rm großer, rother junger Mensch erschienen; sie schilderten gleichzeitig die Erlebnisse ihrer Reise, jammerten über die Gefahren und bedauerten, dass sie sich m jo trau» rigen Zeiten vor Samuel Vacsi und Esther Mm zeigen müssen. Vaillllcher Zeitung Nr. 52. 406 4. März 1890. machen soll, so müsste hiezu der Anfang in Constan« tinopel und nicht bei irgend einer der Signatarmächte gemacht werden. Lässt sich die Pforte zu irqend einem Antrage herbei, dann könnte über das sympathisch? Ver» halten der meisten Cabinette ebensowenig wie über eine entschiedene Ablehnung seilens Russlands der ge> ringste Zweifel bestehen. So lange aber die Pforte nichts unternimmt, so lange könnte eine diplomatische Anerkennungscampagne zu keinem praktischen Resultate führen. Wir begreifen ganz gut die einschlägige Ambition der bulgarischen Politiker und unterschätzen nicht die Bedeutung der Eventualität, wenn mehrte Großmächt? den Prinzen Ferdinand als Fürsten von Bulgarien anerkennen würden und wenn vor allem die Pforte den Muth hätte, sich vor unausweichlichen Pressionen der russischen Diplomatie nicht zu — fürchten. Praktisch genommen entscheidet indessen nur die Disposition und Macht Russlands, das ja gegen jeden ihm missliebigen Regenten in Sofia minieren und complotieren wird, ob chn nun die anderen Großmächte anerkannt haben oder nicht. Praktisch genommen hat ja der Sultan das jetzige Regime in Sofia anerkannt, nachdem ein ziemlich reger diplomatischer Verkehr zwischen dem Groß-vezier und dem bulgarischen Agenten Vultovic seit jcher besteht. Und nachdem es momentan unmöglich ist, diesen Zustand 6s facto in einen solchen 66 ^ur« zu verwandeln, so wird man in Sofia gut thun. sich vor trügerischen Hoffnungen zu bewahren und jede über» eilte Forcierung der Anerlennungsfrage zu unterlassen. Die Hauptsache bleibt am Ende, dass es den Staats-männern in Sofia auch fernerhin gelinge, Anschlägen 5 I» Panica zuvorzukommen und jeder berechtigten For« derung Rusilands zu entsprechen. Wird die« der Fall sein, dann werden sich der bulgarische Staat und seme Negierung so lebenskräftig konsolidieren, dass die An-erk'nnung des jetzigen Regimes in Sofia zu einer ata-demischen Frage herabsinkt, die mit der Zeit ohne Schwierigkeiten und wie von selbst ihre befriedigende Lösung finden wird und finden muss. Politische Uebersicht. (Das Herrenhaus) nahm Samstag den Gesetzentwurf, betreffend den Advocatentarif, an und trat den vom Abgeordnetenhaus«! vorgenommenen Aen» derungen an dem Gesetzentwurf, betreffend die Rechts' Verhältnisse der israelitischen Eultusgemeinden, bei. Nächste Sitzung unbestimmt. (Steuerbefreiung für den Schiffbau. Man schreibt uns aus Trieft: Die jüngst im Ab> geordnetenhause angenommene Resolution, betreffend die Wiedereinführung der Einkommenfteuerbefreiunq für den inländischen Schiffbau, hat hier und im Littorale lebhafte Befriedigung hervorgerufen. Das Handelsministerium lässt bereits diesbezüglich detaillierte Er-Hebungen durch die hiesigen Scebehörden pflegen, deren Resultate, wie man allgemein erwartet, der Regierung Veranlassung geben werden, noch im Laufe dieser Scs« sion eine diesen Gegenstand betreffende Gesehesvorlage im Parlamente einzubringen. (Mähren.) Der vom mährischen Landtag beschlossene Gesetzentwurf, betreffend die Erziehungs- und Unterrichtö-Anstalt für taubstumme und blinde Kinder, erhielt die Allerhöchst..' Sanction. (Im Äudgetausschuss) beantragte Abgeord. Slavil, über die Resolution Kraus', betreffend die Verbesserung d r Stellung der Landwehrofficiere im Sta« tus der Localanstellungen, zur Tagesordnung überzugehen. Kraus trat für die Vermehrung der Stabs-officiersstcllen in diesem Status ein und änderte die Resolution dahin ab, dass, falls der Landesvertheidigungsmunster den berechtigten Forderungen der Landwehrofficiere entspricht und eine Summe verlangt. l"h> tere ins Budget eingestellt wird. Die Resolution wurde hierauf angenommen. Der Nusschuss verhandelte dann über das Budget ws Unterrichtsministeriums. Beim Titel «Centrale» kündigte Minister Gautsch die besondere Berücksichtigung der Schulhygiene an. (Für Galizien.) In Ergänzung der von d,r Regierung zur Abhilfe für den Nothstand in Galizien ergriffenen Maßregeln haben die Staatsbahnen, die Karl'Ludwig'Bahn und die Nordbahn auf Veranlassung des Handelsministeriums die Tarife für den Trans> port von Düngersurrogaten nach Galizien in dem gleichen Maße herabgesetzt, wie dies bezüqlich der Fulter-transporte nach Gal'zieu bereits geschehen ist. (Zur Valuta-Regulierung.) Im Budget» ausschusse des Aba/ordneteuhauses erklärte der Regie» rungsvertreter Niebauer auf die Interpellation der Abgeordneten Bareuthel-, Schaup und Dr. v. Plenec über den Stand der Valuta-Regulierung, die ungarische Re-gierung habe sich auf die bezügliche Note der öster-reichischen Regierung zustimmend geäußert. Da die ein» geleiteten Verhandlungen noch schweben, seien weitere Auskünfte unerlheilbar. (Die Zustände inNordalbanien) sollen sehr unerquicklich sein. Vor einiger Zeit wurden un-gefähr 2000 Reservisten aus der Garnison von Scu» tari entlassen. Diese Truppen, welche drei bis fünf Jahre und darüber unter den Fahneu gestandm waren, erhielten für ihre ganze Dienstzeit als Abschlaqs-zahlung einen zehnmonatlichm Sold. Die 2500 Recru« ten. welche zum Ersatze der entlassenen Reservisten aus Kleinasien eintraten, wurden von der Influenza befallen, so dass sich alle Spitäler und Kasernen mit kranken Soldaten füllten. Eine sehr eigenthümliche Ueberraschung bereitete nun der G^neralgouverneur den Recruten, indem er ihnen die nicht unbedeutenden Orld-betrage, die sie aus der Heimat mitgebracht hatten, abnehmen ließ mit dem Versprechen, ihnen diele Gelder in kleinen Beträgen allmählich wieder zukom» men zu lassen. Diese ganz neuartige Maßregel hat nicht nur die jungen Recruten sehr verstimmt, sondern auch unter der Bevölkerung, namentlich den kleineren Händlern und Gewerbetreibenden, große Unzufriedenheit hervorgerufen. (In Paris) ist eine partielle Ministerkrisis zum Ausbruch gekommen. Eonstans, der Minister des Innern, der schon seit längerem mit Tircnd auf gespanntem Fuße gestanden, hat seine Demission geg.ben. Nach einer officiösen Lesart hätte ein Meimmgs» zwirspalt in Personalfragen den Anlass hiezu geboten; nach einer andern wäre Eonstans mit der Beschickung der Berliner Conferenz von Seite Frankreichs nicht ein» verstanden a/wesen oder hätte wenigstens dies Motiv vorgeschützt, um einen wirkungsvollen Abgang zu haben und seine Popularität zu mehren. Zum Nachfolgt Lonstans' wurde der Deputierte Bourgeois ernannt. (Bulgarien.) Die «Ncue freie Presse» nulw aus Constantinopel: Der Agent der bulgarischem ^ gierung, Vukovic. überreichte dem Vroßvezier eine N^ worin das bulgarische Cabinet unter Hinweis a'if H-Unsicherheit in'den Zuständen Bulgariens, durchweich die Verschwörung Panica'ö unter russischem CmM ermöglicht worden sei, die Pforte um die Anerkennung des Fürsten und der Regierung Bulgariens ersucht« (Zum Regierungsjn biläum 2 eo^ pold II.) Nach der «Belqique Militaire- besteht °" Absicht, die Gegend zur Abhaltung der dlcsjähclgen großen Manöver in Belgien so zu wählen, dass dl' selben in unmittelbarer Nähe von Brüssel ihren «^ schluss mit einer Königsparade finden, welche t>w ganzen belgischen Heer Gelegenheit bieten soll, an dl Feier des fünfundzwanzigjähria/n RegierungsjubilälllN Leopold II. theilzunehmen. . (Von Serpa Pinto.) Der Correspondent vel Londoner «Times» ans Durban meldet, der polt«' giesische Major Serpa Pinto habe ihm mitgetheilt, gehe nach Capstadt. um dort ein portugiesisches Knest schiff zu erwarten. Mit demselben werde er l>a« Lissabon zurücklehren, um der Session der Eortes, d^e Mitglied er ist, beizuwohnen. .„ '(Montenegro) Fürst Nikola von M"^ negro wird sich Ende März nach Constantinopel beqev' und beabsichtigt, bei seiner Nücktchr über Belgrad j" reisen. ^, Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie d° «Prager Abendblatt» meldet, dem Oitischulrathe Senetz zum Schulban 200 fl, zu spenden geruht. Se. Majestät der Kaiser haben, nne ° unqarische Amtsblatt meldet, den durch Brand 8. schädigten Bewohnern von Vodrog«Zsaoäny """ zu spenden geruht. — (Was einem Minister die Rede ve^ schlagen lann.) Aus Budapest wird vom 2s" bruar berichtet: Es war während der gestrigen ^'"^ des Abgeordnetenhauses. Die Opposition sehte die "l fort, Tisza den Lebensfaden abzuschneiden, was ihr . der grausamen Schnitte noch immer nicht gelungen .^ Der Finanzminister Wekerle saß aufmerlsam zuhören seinem rothen stauteuil und notierte fleißig wahres oppositionellen Reden, denn er hatte die Absicht, noO ^ Schluss der Sitzung eine Rede zu halten. Da la" ^ Saalcommissär auf ihn zu, um ihm leise eine ^ theilung zu machen. Per Minister erhob sich "^Dt-eilte freudig erregt aus dem Saale. Die private theilung hatte ihm für heute die geplante Rede ^ schlagen. Se. Excellenz nahm rasch Rock und H^ fuhr nach Hause, denn während sein Budget im Hause handelt wurde, hatte ihn seine Gemahlin mit k'"^^ sunden Knäblein beschenkt — einem Zuwachs, zu ^ ^ man ihm heute im Abg/ordnelenhause von allen ^ herzlich gratulierte. ^j — (Vom russischen Hofe.) Wie """ ^ Petersburg meldet, wird die kaiserliche Famil'«', °'^ sprünglich beabsichtigt hatte, am 24. Traurige Zeiten? Soll das eine Anklage oder ein Vorwurf sein? Vielleicht gar Spott? Was ist wieder geschehen? «O Gott», jammerte die alte Esther Nini, die sofort den Kopf noch tiefer sinken lieh. «Verzweifeln Sie nur nicht, liebe Esther Neni.» sagte der rothe Mann, der mit seinen schneebedeckten Stiefeln recht heftig den Boden stampfte; «verzweifeln Sie nur nicht, aber es muss gesagt werden, dass ein Mensch, der solche Schmach und Schande auf sein Elternhaus bringt, den Galgen verdient. Man muss jede Erinnerung an ihn aus dem Herzen reißen! Ich würde mein Herz aus der Brust reißen, wenn es nur mit einem Schlage dieses missralhenen Jungen gedächte. Haben Sie es denn gehört, Samuel Bäcsi, dass der Schuft aus dem Gefängnisse entflohen ist? Man sagt. er wolle heim« kehren, um seinen Vater und seine Mutter zu ermor den. Habt Ihr schon dergleichen vernommen?» .... Die beiden bejahrten Frauen wollten den jungen Mann durch allerlei Zeichen zum Schweigen bewegen, aber dieser hatte schon die Neuigkeit ausgeplaudert, aber allem Anscheine nach zu früh. .... Die Zahl der Gäste betrug bereits sieben, und es versteht sich von selbst, dass sie um leinen Preis den alten Samuel verlassen hätten, denn es handelte sich um seinen Sohn, und da musste man den Alten trösten. Es wurde gut gegessen und getrunken, denn anders wäre es kaum gelungen, die Erinnerung an den misiralhenen Sohn auszumerzen. Man sang und lieh die Freundschaft leben, sehte sich zum Karten« tisch und nahm dem Hausherrn das Geld ab Gegen Mitternacht meldete eine Magd, dass der Knecht aus der Stadt zurück sei und einen Brief ge-bracht hahe. Die alte Mutter, die den ganzen Abend apach^ch da^ah. war plütz^ch w« verwandelt; sie sprang von ihrem S'tze, eilte hinunter in den Hof und von dort in das Gesindezimmer. Dieses sperrte sie zu, und dann nahm sie den langen Brief aus den vielen Um« hüllungen. «Meine theuren, lieben Eltern, mein geliebter Vater, meine gute Mutter!» — «Ach, ach. mein Sohn Alexander!» rief die arme Mutter und ließ ihren Thrä» nen freien Lauf, «mein braver Sohn . » — «Trauert nicht, meine liebe Mutter! Auch ich habe Weihnachten, wir gehen alle in den Bctsaal zum Gottesdienste der Gefangenen. Ach. Mutter, süße Mutter! ich bin sündig, jedoch schäme dich nicht meiner. Ich werde meine Strafe abbüßen und dann besser sein, wie einer, der nie ge« sündigt hat. Der ehrwürdige Herr sagt, dass wir alle Sünder sind. jedoch Gott nur jenem verzeiht, welcher eingesteht, dais er gefehlt hat. Ich bekenne es. Und so arbeite ich von Tag zu Tag mit mehr Lust. Auch meine alte Wunde am Fuße ist schon vernarbt; ich huste nicht mehr. Mein lieber Vater, ich wurde ein guter Rechner; und wenn der gütige Gott nnch nach Hause führt, so werden Sie sehen, dass Sie mich besser benutzen werden können, als ehcd?m .... Wmn ich das Jahr überstanden haben, wenn ich gebüßt haben werde ...» Und vom Himmel leuchteten die Sterne anf die glänzende, schneeige Welt hernieder, deren Weiße so rein und ruhig war, als ob in den Dörfern nie der Orkan gewüthet hätte. Im Stockwerke aus der Reihe der Zecher aber ertönte es: «Nicht eine Thräne. Bruder Samu. für diesen nichtswürdigen Hund ...» — «Mein Stern!» schluchzte die Mutter und drückte den mit Thränen ge-tränkten Brief au die Brust. Zie Zritte. Aus den Memoiren eine« Malers-Von Heinrich Gienliewicz. (7. Fortsetzung.) ygü «Kazia,. sprach ich ernst «wusstest du etwa» der Depesche?» «Ich wusste., antwortete sie ruhig. «Ach! Kazia!» Met" «Was willst du. mein Theurer! Den. ^,, kannst du es nicht übelnehmen, sie müsse" l^ zü vernünftigen Grund haben, um dich anney"» können. «Und du, Kazia?» Allsl «Ich benutzte die erste Gelegenheit . - ' du mir das vorwerfen, Wladel?» ^ es Heller wnrde eö m>r vor den Augen. " P, schien mir. dass Kazia vollkommen recht hav'.^el warum bin ich denn eigentlich wie ein Narr v ^ gerannt! Indessen näherte sich Kazia und ley ^ meinen Arm ihr Köpfchen, ich umschlang lh"' h,e sie beugte ihr Gesicht über meinen Arm, 1^ ^V Augen, steckte ihren rosigen Schnabel heral" Msterte: ^ """ «Nicht doch! nicht doch! Wladel! l!" ^°"fried Reiche, überreichten Einsprüche hat "ber.Landesgericht Folge gegeben. Men»> (^"^ einem amerikanischen Parla-zu N f,'^" ^" Wandelgängen des Repläsentanlenhausss tleler^ ^°" entstand zwischen dem ehemaligen Aer-ten de Kentucky, Taulbee, und dem Corresponds, gertr n .°"'smlle Times». Kincaid, welche seit län. lebhaft m"!""b" """"' "" ^^iger Streit. Nach caid ^'Auseinandersetzungen schoss Taulbee auf Kin» seut'tt ^ "'^" '"^ ""^ Revolver auf Taulbee llldru "Ulbee. welchem die Kugel bei dem Auge ein-ist j"^en ist. fiel. Derselbe ist nicht todt; sein Zustand l°°ch lehr bedenklich. Kincaid wurde verhaftet. 3atm ^'"e Sultanin gestorben.) Sultanin Nclch ,/' bie Tochter der Sultanin Pjemils, ist Leiche."^" Krankheit am 23. v. M. gestorben. Das Dem ^2ana."'s f^h ^,^^ ^^ Theilnahme statt, fromme ^ ^"" U^"stM ScheikS und Derwische, welche !°l«te d r sangen, eine Abtheilung Gendarmen Nllch U )^en. Der Leichnam wurde übers Meer dez Su" p°" «^bracht, wo derselbe in der Moschee gesehn w ^ ^ehemed in einer besonderen Gruft bei- 10. U^'l^" Telegraphisten. Turnier.) Am ^tllam^ r ^ ^"^" '" Newyorl ein telegraphischer ^»,. ^' I'"t. an welchem sich Männer und Frauen. die mit dem Telegraphen umzugehen verstehen, belheiligen können. Der Kampf wirb um schnelles Lesen der Depeschen und rascheS Telegraphieren geführt werden. Den Vorsitz der Jury, die mehrere große, von der Telegraphen-Gesellschaft gespendete Preise zu vertheilen haben wirb, hat Edison übernommen. — (Ermordung eines Priesters.) In der Trenciner Gemeinde Kokn? wurde kürzlich der be» liebte greise Seelsorger in seinem Zimmer ermordet gefunden; man hatte ihm den Schädel zerschmettert und die Augen ausgestochen. Die Kästen waren erbrochen und geleert. Von den Thätern hat man noch leine Spur. — (Die Influenza) rafft eine Menge Menschen in Canada hin. Die 800 Indianer der St. Peters'Reservation bei Winnipeg find fast alle an der Krankheit gestorben, welcher sie, da sie leine gehörige ärztliche Pflege hatten, schnell erlagen. In den meisten Fällen entwickelte sich aus der Grippe Lungenentzündung, wozu die Indianer besonders neigen. — (Der Fastenheld Succi) ist in London angekommen. Seine angekündigte Production soll in vierziglägiger Enthaltung aller Nahrung bestehen. Während der Zeit will er fechten, schwimmen und am letzten Tage zu Pferde durch London reiten. — (Triumph.) Präsident: «Angeklagter, gestehen Sie Ihre Schuld ein?» —Angeklagter: «Nein. Die Rebe des Vertheidigers hat auch mich von meiner Unschuld überzeugt!» Local- und Prouinzial-Nachrichten. — (Ernennung.) Der mit dem Titel eines Forstrathes bekleidete Forstmeister Johann De Ven, Freiherr von Henriquez-Wolsheimb in Wien wurde zum Forstrathe bei der Forst» und Domänen» direction Görz ernannt. — (Neue Eisenbahnlinien in Krain.) Wir erhalten folgende Zuschrift: In den Bezirken Adels-berg und Loitsch steht gegenwärtig unter allen öffentlichen Angelegenheiten die Frage des Ausbaues einer Eisenbahn-Verbindung zwischen Loitsch und Görz via Haidenschaft im Vordergründe des allgemeinen Interesses. Für dieses Vahnproject, dessen Ausführung eine bedeutende Nblür-zung der Bahnverbindung Wien"Görz zur Folge haben würde, haben jüngst zwei Versammlungen Kundgebungen beschlossen. Die Vorgeschichte dieses Vahnprojecles ist sol» gende: Im österreichischen Friaul und in Triest wünscht man lebhaft eine kürzere Schienenoerbindung zwischen Trieft und Venedig, welche durch Ausbau einer Nahn-linie von der Station Monsalcone oder Ronchi der Süd» bahnstrecke Nabresina'Görz'Cormons über Cervignano nach San Giorgio die Nogaro an der italienischen Grenze zum Anschlüsse an die italienische Bahnlinie Mestr«"Por. togruaro erzielt werden soll. Gegen die Herstellung dieser kürzeren Verbindung zwischen den beiden Seestädten hat sich in Görz eine lebhafte Agitation, an deren Spitze die Communalvertretung stand, bemerkbar gemacht; der Bürgermeister dieser Stadt hat sich nach Wien begeben, um Vorstel» lungen gegen den geplanten Bahnbau zu erheben, während man auf der anderen Seite ebenfalls die Regierung mit Me» moranden und Petitionen überhäuft. In Vervignano wurde ein großes Meeting abgehalten, auf welchem der Abgeordnete Prinz Ho hen lohe mittheilte, der öfter- reichische Handelsminister sei für die Bahn Ronchi-San» Giorgio durch das untere Friaul, der Kriegsminister hingegen für eine Bahnverbindung von Loitsch nach Görz. Dadurch wurde diese Eisenbahnsrage in ein neues Stadium geleitet; man scheint sich in Görz mit der Abkürzung der Verbindung Triest»Venedig, wodurch der Ver» lehr zwischen letzteren beiden Städten von der Route über Görz und Udine abgelenkt wird, unter der Bedingung befreunden zu wollen, dass Görz eine neue Bahnverbindung mit Krain erhält, eben die in Rede stehende Linie nach Loitsch über das industriereiche Haidenschaft, wo sich die Straßen vereinigen, die einerseits von Laibach, anderseits von Adelsberg nach Görz führen. Als die natürliche Fortsetzung der Bahnlinie Görz Loitsch gegen Osten stellt sich die Unterlrainer Bahn dar, deren Zustande, kommen nunmehr als gesichert angesehen werden kann. Für die lrainische Landeshauptstadt sind daher die Pro« jecte einer neuen Verbindung mit Gradisla und Kroatien durch die Uxterkrainer Bahn von der größten Bedeutung. Vorläufig allerdings handelt es sich bloß um den Ausban der Unterkrainer Bahn, deren Zustande« kommen durch die Bemühungen der Abgeordneten Sullje und Baron Schwegel gesichert scheint, da die Negierung die Unterstützung und Förderung des Projectes zu» gesagt hat und die interessierten Gemeinden, Körper» schaflen und so weiter das Unternehmen bereits auf eine feste finanzielle Grundlage gestellt haben. Am 15. October wird ferner die Localbahn Laibach' Stein eröffnet, wodurch die Landeshauptstadt zu den bisherigen Verbindungen nach Wien, Triest und Tarvis-Villach eine vierte Schienenverbindung erhält und somit vierfacher Knotenpunkt wird. Sind alle die Bahnlinien, von denen im Vorstehenden die Rede war, hergestellt, dann lann das lrainische Vahnneh als im wesentlichen vollendet angesehen werden. — («Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild») Von diesem großen Sammelwerke ist die 103. Lieferung, das zweite Heft von Kärnten und Krain enthaltend, erschienen. Der reiche Inhalt dieses Vändchens verdient besondere Erwähnung. Wenn viele meinten, sie kennen bereits das schöneKärntnerland und seine landschaftlichen Reize, so erfahren sie schon aus diesem Heflchen zu ihrer Freude und Ueberraschung, dass ihnen so manche Schönheit noch verborgen geblieben ist. In fünfzehn Darstellungen ist eine treffliche Auswahl von Landschafts' und Geschichtsbildern geboten. Zwei heimische Künstler, Ludwig Nillroider und Hugo Eharle« wont, theilen sich in die Ehre, diese Bilder gezeichnet zu haben. Im Text schildern Freiherr v. Iabornegg und Franz Keller Land und Leute, während Robert o. Schnei-der und Edmund Aelschler die Vorgeschichte und die Ge-schichte Kärntens behandeln. — (Laibacher beutscher Turnverein.) Vorgestern begab sich eine Abordnung des Laibacher deutschen Turnvereines unter Führung des Sprechwartes Herrn Arthur Mahr zu dem nunmehr dauernd aus dem Turnrathe ausgeschiedenen Ehrenmitgliede Herrn Alois Cantoni, um demselben in einer herzlichen Ansprache den Dank des Vereines für seine 22jährige unermüdliche Thätigkeit als Säckelwart des Vereines auszusprechen, dem lebhaften Bedauern darüber Ausdruck zu verleihen, dass Hrrr Tantoni krankheitshalber gezwungen ist, aus dem Turnrathe zu scheiden und ihm schließlich über Ve« schluss der letzten Hauptversammlung als Zeichen der Dankbarkeit eine künstlerisch ausgestattete Ehrungsurkunde zu überreichen. Herr Cantoni dankte in bewegten Worten und sprach die Versicherung aus, dass er nach Möglichkeit auch fernerhin zum Gedeihen des Vereines mitwirken wolle. —i— — (LaibacherGemeinderath.) Wie bereits lurz erwähnt, wurde in der am letzten Freitag abge. haltenen Sitzung des Laibacher Gemeinderathes der Antrag des Gemeinderathes Hribar, es möge sich die Stadtgemeinde Laibach an der Subscription für die Stammactien der Unlerlrainer Bahn mit dem Betrage von 100.000 fl. betheiligen, mit 12 gegen 10 Stimmen angenommen. Da es jedoch strittig ist, ob in diesem Falle nicht der 8 57 des städtischen Statutes anzuwenden sei, demgemäß zur giltigen Veschlussfassung die Ziveibrittel» Majorität erforderlich ist, wird die Angelegenheit dem krainischen Lanoesausschusse und der l. l. Landesregierung zur Entscheidung vorgelegt werben. Sodann gelangte der Antrag des Gemeinberathes Dr. Tavcar, die Stadt-gemeinde möge sich mit dem Betrage von 50.000 fl. an der Subscription betheiligen, zur Abstimmung; derselbe wurde mit 16 gegen 5 Stimmen, somit mit Zweibrittelllsz^s7^--------— > wande?l-l.ä"" änMenrMe küsste. Wenn man je-lüssen ^ ^ ?^ man natürlich mehr Lust ihn zu Na ia' f. - b^p'elsweise zu schlagen. Und ich liebte Und na^ Ü""U ""b sinnlos, im Lrben, bis zum Tode Ka7i t ^bl- Sie oder keine andere, und basta! fürcht '^°^ "''t gedämpfter Stimme die Be-betde .<3-3 ' . ^ 'H alle Achtung vor ihr mrlirreu redet s. ^""^2 Geschöpf! was für Albernheiten cs svir heaan b""hlgte ste. wie ich es nur konnte, und ich nickt« "'ch zu reden. Wir vereinbarten, dass l°w3ki e,,s/" "" """en lassm werde, fall« Sus-^er aelpl " .^lbe"' dass sie das Telegramm erst ^lach ak?n^ "'' ich verabschiedete mich und ver-des Kunsw ä" kommen. Ich eilte in die Kanzlei ?" leicht "2.' b"" durch letzteren konnte ich mich '^dia/n. "" ^in Secretariate des «Salon, ver- dass ich t>A^ ein Teleqramm mit der Crllärunss. "^"e. d^ «" V"on Hirsch angebotenen Preis an» ^gestellt ^>!?v^ lch zuvor mein Bild iu Warschau Umgaben a ^ "' ^ '"' ^"f die Depesche und andere dünken Nn c^.""l die Klmsivereinsverwaltlma. ohne °'.^chen. °M"ss, °Ues lief ganz glatt ab. Im ^ der übri^«» ?. 'P°l. erschien meine Biographie, ^li Wei.'.. wn Wort wahr ist. doch wie Oster. V v°n zw-'i '-« 6lht mich das au?» Auch erhielt Vortrat und >?. ^'"teu Wochenschriften, die m.in ?^en wo«. " Nrproduction meines Bildes auf-regnen! """' emen Vorschlag. Out! Es wlrd Gold ^schch."^" Ache erhielt ich vom Varon Hirfch "est wird mir ausbezahlt werden, bis da« Vild in die Hände smies Besitzer« zurückgekehrt, indessen zahlte mir die Handelsbank fünf Tausend Francs in lauter Louisdors aus. Noch nie im Leben hatte ich so viel Gold geschen, belad eli wie ein Maul-thier lehrte ich nach Hause zurück. - - In unserem Atelier waren College» versammelt. Ich warf meine Louis auf den Boden, und da ich mich bis jetzt noch nie im Golde gewälzt habe. that ich es jetzt. Nach mir wälzte sich Swiatecli am Vuoen. Als der Hausherr eintrat, dachte er, wir wären wahnsinnig. Wir amüsierten uns cannibalisch! V. Osterzynski erzählte mir einrs Tages, dass er sich glücklich fühl?, dass er von Kazia einen Korb erhalten, deuu cs eröffnen sich iu ihm Aussichten, von denen ich leinen Begriff habe. Ich war darüber erfreut oder vielmehr war es mir ganz gleichgiltig; ich war überzeugt, dass er sich immer wird Rath zu schaffen wissen. Als er um Kazia's Hand ward. waren ihre Eltern auf semer Seite, besouders Papa Süslowsli. Ja Osterzynstl hatte auf letzteren eiuen so gewaltigen Vinflnss, dass Weser Römer in semer Gegenwart seine stoische Ruhe verlor, doch Kazia tonnte ihu vom ersten Al!g/nbl,cke an nicht leiden. Es war dies eine unbewusste Aulipathle; dnm ich biu dessen sicher, dass sie nicht das. was ,ch und alle. die seiue Natur genauer kannten, bei chm ver-abschaute. . Lr ,st rin merkwürdiger Mensch oder vielmehr ein merkwürdiger Literal. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 52. ________________________ 408 4. März 1890. änderung der Ausziehorbnung für Laibach vorgelegt worden war, sich statt einer vierzehntägigen für eine achttägige Kündigungsfrist aussprach; im übrigen blei-ben für die Iahreswohnungen die gefehlichen Aus« zieh-, beziehungsweise Kündigungstermine, und zwar: 1. Jänner, 1. April, 1. Juli und 1. October, unverändert. Der Gemeinderath beschloss, die vom l. k. Oberlandesgerichte beantragte achttägige Kündigungsfrist anzunehmen, und wurde der städtische Magistrat beauftragt, in diesem Sinne dem k. k. Landespräsidium zu berichten. Sodann folgte eine langwierige Debatte über die Collaudierung der Tischler', Schlosser» und Glaserarbeiten in der städtischen Infanterie - Kaserne. Das Resultat derselben ist folgendes: Die durch die Collaudierung festgestellten Beträge, und zwar für die Tischlerarbeiten 23.294 fl., für die Schlosserarbeiten 20.601 fl. und für die Glaserarbeiten 3365 Gulden, wurden genehmigt und außerdem ein Plus bewilligt, und zwar für die Tischlerarbeiten 624 Gulden, für die Schlosserarbeiten ?» fl. und für die Glaserarbeiten 116 fl. Das Anliegen des Tischlermeisters Regali aber wurde der Rechtssection zur Berathung zugewiesen. I,»betreff der infolge des Ablebens des Herrn Dr. Roblel erledigten Stelle eincs Stadtphysicus wurde beschlossen, die Stelle sofort auszuschreiben, dem künftigen Physicus die Ausübung der ärztlichen Prazis außerhalb der Ztadt Laibach nicht zu gestatten, hingegen den Iahresgehalt desselben auf 1600 fl. mit vier lOprocentigen Quinquennalzulagen zu erhöhen. — (Loncert Slavjansli.) Wie man uns mittheilt, findet am 7. März in Laibach ein zweites Concert der rufsifchen Nationallapelle des Dimitrij SlavjanSli statt. Die Karten für das zweite Con« cert sind in der Handlung der Herren Petriciö am Rathhausplatz und Schäffer am Congressplah zu haben. Beginn des Concertes jedesmal um halb 8 Uhr abends. — (Kleinlinder.Vewahran st alt.) Am 2b. v. M. fand, wie bereits gemeldet, die General Versammlung des Vereines der Kleinlinber'Vewahranstall in Laibach unter Vorsitz der Vorsteherin Frau Marie Baronin Würz bach statt, nachdem die Veschlussfähigleit der Versammlung festgestellt worden. Auf der Tages« ordnung stände« der Rechnungsabschluss pro 1869 sowie die Neuwahl der Direction und Ersatzwahl einer Schuhfrau. Nachdem der von Herrn Albert Samafsa vorgetragene Rechnungsabschluss Pro 1869 wie das Präli» minare pro 1690 anstandslos genehmigt worden waren, schritt man zur Neuwahl der Dnectivn, deren Functions-dauer heuer abgelausen war. Sämmtliche ausscheidende Directionsmitglieder wurden per Acclamation auf drei Jahre wiedergewählt, und setzt sich die Direction wie folgt zusammen: Vorsteherin Frau Marie Baronin Wurzbach, Directionsmitglieder: Frau Iacobine K a st -ner und Frau Eugenie Raspi, Director Herr Stadtpfarrer Johann Rozman, Oelonom und Hausinspector Herr Albert Tamassa, Cafsier und Nechnungsfiihrer Herr Max Samassa. Die Rechnungsrevision übernimmt wie bisher Frau Jeannette Rech er. Hierauf macht die Vorsitzende Mittheilung von dem Ableben der langjährigen Schutzfrau Frau Auguste Wald Herr und bittet die Anwesenden, das Nndenlen der Verstorbenen durch Erheben von den Sitzen zu ehren. Zur Ergänzung der statutarischen Unzahl von 40 Schuhfrauen schlägt nun die Direction Frau Iosefine Hozhevar in Gurl-feld als Schuhfrau vor, und wird selbe auch einstimmig gewählt. Weiters bringt die Vorsitzende zur Kenntnis, dass Fräulein Emma v. Alpi, welche durch mehrere Jahre in außerordentlich verdienstvoller Weise in der Anstalt als erste Kindergärtnerin thätig war, ausgetreten ist und nunmehr diese Stelle durch Fräulein Marie Staral besetzt wurde. Alsdann ergreist Herr Stadt« Pfarrer Rozman das Wort, um im Namen der Direction den Schuhfranen sowie allen Wohlthätern der Anstalt in warmen Worten den Danl für die werlthätige Unterstützung der Direction auszusprechen. Schließlich votiert Frau Hofrath Scheme rl im Namen der Schuh» frauen der Direction den Danl für deren umfassende Thätigkeit im Interesse des Vereines, worauf die Sitzung geschlossen wird. — (Das «Quartett Hellme« berger») veranstaltet Montag, den 10, März, abends halb 6 Uhr im landschaftlichen Redoutensaale eine Kammermusil» Soiree mit folgendem Programm: 1.) Schubert: Quartett, U-moli mit den Variationen über das Lied «Der Tod u,'d das Mädchen»; 2) Haydn: Quartett, L-äur; 3.) Beethoven: Quartett, Ng-äu,'. op. 74 (Harfenquartett). — Vormerkungen auf Sitze übernimmt Herr Karl Till, Epitalgasse 10. — (Neuer Districtsarzt.) Der Secundararzt im hiesigen Landesspitale Herr Dr. Eduard Globocnil ist zum Districtsarzt in Zilllach ernannt worden. — (Gemeinderathswahlen in Laibach.) Die Ergänzungswahlen für den Laibacher G^meinderath finden am 14.. 16. und 18. April statt. Im dritten Wahllörper scheiden die Vcmeinderäthe Dolenec, Nolli, Tomsii', Valeniincic und Zelr Pipst die Eardinäle und Prälaten, um ihre Glückwünsche zu seinem Geburtsfeste und anlässlich drs Jahrestages seiner Krönung enta/genzimchmen. Paris, 3. März. Die gemäßigten republikanischen Blätter sträuben sich daa/gen, dass durch die Ernen. n»ng Bourgeois' das Cabinet drm Radicalismus näher gebracht werde. Die «Autorin, kündigt die Demission der Minister Faye und Fallieres als unmittelbar bevorstehend an. London, 3. März. Letzten Nachrichten aus Brisbane znsolqe sind bei dem Schissbruch^ des Pustdam-pfers «Qnelta» 164 Persomn uma/kommen ; 116, da-runter der Capttän, wurden gerettet. Ncw-Yorl, 3. März. Nachrichten aus San Sal-vador zufolge beschloss der Cnngres?. ab 26, April für die Dauer eilus Jahres die Kaffee.Uusfuhr mit 1 Dol« lar Zoll per Quintal zu belegen. Eingesendet^ Das Vettelunwesen am hiesigen katholischen Friedhofe be« ginnt Dimensionen anzunehmen, die weit und breit ihresglei» chen suchen. Außer der rauhesten Jahreszeit, um Weihnachten herum, beginnt die Thätigkeit desselben alljährlich bei zuneh» mender Tageslänge in wahrhaft ärgerniserregender Weise. Diese Horde ganz unwürdiger, dem Trunle ergebener Weiber beutet ihre Unverschämtheit in vollster Ruhe und Ueberzeugung aus, ohne von irgend einer Seite im geringsten in diesem ungrbür' lichen Treiben beschränkt ober kategorisch zurechtgewiesen zu werden. Sie fordern von jedcm Besucher den gebärenden — A? wehe dem, der ihn verweigert, weder der Lebende, noch der To?te nach einem Leichenbegängnisse bleibt von den rohesten Sckni«' hungen verschont. Die Rache folgt dann meist auf dem FM, indem sie die Gruben in unglaublicher Weise verunreinigen, lM durch die Bediensteten, welche auch hierüber Zeugenschaft ablM> können, in Mitleidenschaft gezogen werden. Einzelne durch VuM' bäum gedeckte Gräber werden als Depots für alle mögM" schmutzigen Utensilien verwendet, die überallhin besser gehören al» auf einen Friedhof, den geweihten Ort, wo unsere Todten ruhen- Mit der Blumencultur beginnen dann die willkürlichen Plünderungen; es ist die einfachste wie die kostbarste Pflanze «Hl davon verschont, und nicht der geringste Theil dieses rohen «an-dalismus, dieser IügellosiMt, ist — unter dem Deckmantel v" Vlumcnbegießens — auf diese erbgesessene Rotte der Bettlerinnen, deren gahl sich stets vermehrt, zurückzuführen. Diesem, "Ntt Landeshauptstadt unwürdigen Gebaren mit Erfolg ein I'tl i« sehen ist nur mt>glich. wenn das Bettelnnwesen mit allen z Vedote stehenden Mitteln aus dem Friedhofe auf die Straße v" wiesen, so Schutz und vollste Sicherheit allen jenen genM wäre, die zu großem Dank dafür verpflichtet blieben, weil >l mehr oder weniger mit großen Taxen die letzte Ruhestätte e laufen, um sie vor jeder Beschädigung, vor jedem Frevel zu ^ wahren. ., Bisher scheiterten alle diesbezüglichen Versuche um dau"«" Abhilfe, vielleicht gelingt e? im Wege der Oeffentlichleit, °en langgefühlten Bedürfnisse nach geordneteren Zuständen in >'»!< rem Frieohofe die verdiente Würdigung zu finden. Ein empfindlich «-.schädiM für vielt» Laibach am 1. März 1890. Verstorbene. Den 3. März. Agnes Lesnal. Mehlhanblerin, 64 A Floriansgasse l, Marasmus. — Valentin Vajc, Aufsey"»' Sohn. 8 I., iNeber 8, Scharlach.Diphtheritis. Im Spital«: Den 1. März. Franz hlebi, Maurer, 46 I., Tub"' culose. Volkswirtschaftliches. Lllibach, 1, März. Auf dem heutigen Markte sind ecH' nen: 5 Wagen mit Getreide, 7 Wagen mit Heu und V" und 18 Wagen und 3 Schiffe mit Holz. Durchschnitts.Pssil«. _____^ "ill, H„,1 "^'.fM fl.'ill. '<,, ll' n^tt. !>^ Weizen pr. Hektolit. 6 6« 7 30 Butter pr. Kilo. . 9" " ^. Korn . 5 50 5 90 Eier pr. vtück . . — 2 "^ Gerste » b — 5 60 Milch pr. Liter . . — 7 ^ Hafer . 3jiy 3 30 Rindfleisch pr. Kilo — 58 ^ Halbfrlichl »------- 6 — Kalbfleisch » —56-"^ Heiden . 5 50 5 70 Schweinefleisch » --60"''^ Hirss » 4 83 5— Schöpsenfleisch . —3S^ Kukuruz . 5 — b 10 Händel pr. Stück . — 7b ^ Eroäpfel W0 Küo 3 1s-------Tauben . — 2» ^ Linsen pr. H^tolil. 10-----------Heu pr. M.« .,.ao Z. 2 . N. 737 5 — 2.«! W. schwach , halb heiter ," 9 . Ab. 741-2 - 7 6! windstill ! heiter ! ^. Den 3. dünner Morgennebel, dann heiter, mondhelle ^. ^c der kälteste Tag des heurigen Winters. — Das Tages""" Ilinperatur —8 1", um 10 2" unter dem Normale. ^^ Verantwortlicher Redacteur: I. Nag lit. Großer Zücher-Einkauf. ., Gelegentlich meiner Anwesenheit in Wraz laU^ ^ Nücher, einzelne Werte snwie ganze Niblioihel ^ jeder «ichtuna, Anzahl »nd Hprache, Model"l° ^< NeltereS, Wissenschaftliches oder PopnläreS, ^chtigl, möglichsten Preisen. Die Bücher werden beim BesM "^M-sofort geschätzt und bezahlt. — Gefällige Augebote »'" ,,„lel stens beiläufiger Angabe der Nicht«««, der Wich" ,,„, „Vibliothel" an die Administration d,cssü ZcitlU'g,^ > Statt jeder besonderen Anzeige. > ! Mein innigstgelicbttr Mann, unser ltM" l Vater, Herr Adolf Fora ! k. l. P 0 st 0 fsicial in Wien I ist heute früh um 7 Uhr zu unserem tiefste" Scl,«'"^ l nach langen Leiden im Alter von 35 Jahren ! schieden. ^„ l Das Leichenbegängnis findet Mittwocy > 5. März vom Trauerhause Hcrzgasse 5 statt. ,„ > Die heil. Seelenmessen werben in """ > Kirchen gelesen werden. > Hehend 0 rf am 3. März 1890. ! Ida Körg geb «udholzer, Naltin > «ichard nnd Kranzi »örg, Kinder. « 409 Course an der Wiener Börse vom 3. März 1890. «°«^ oMenn, 1°«««°«« Nelb Ware EtliM-Nulehm. Lilbei-»«."^^ "'""t i,, Noten «?'0b »7 2' ,wr"°^°""°,t, zznfl. 13«-.,»3^ "e?te?«,?.°"""e. steuersrel , ,0» »z ,<«7ü ««ulbverlchrtibunntn. ^tt° f"! 3«»" 3"" ^l°" ^ '1,»' "1 s.0 '""»er «ahn «miss, ,»»4 95 50 »6 50 U!,n,(tU«.^''e ^ , , W«a 98 8 «° dw "'" ^"»l.ü.W.L. ll? b» 1,» ii.. ^ ^"""^ . ^ ^^° ^° b'° b?° "^ 5 "0 st «. W. 1»7 - ,8« - tbt,!,^ ^ «)ft,«, W, iz? _ ,U8-- 4" „ »W ft, „7... „7.55, «eld Wa« Grundcntl.-Ol>linlltlonen ttllr !W fl, llM.), 5«/s, gllNzlsche...... W4-5U 1<»ü 5» t,"/,, mährische...... lUVkw ll0 — .«//„ »rain und Küstenland , . — — — — K"/„ nieberöllsrrsichlschs , , . l09 — l l0 »ü .V/, Peirischl»......--- —'- l"/„ tloattsche >md slavo»!!«,«' . lOb'- —'— b"/« Nebenbürgllchc , , . . —-— —'— 5"/„ lemeser Vanat . , . , —°— —'- !>"/„ »»«arüHs......8s »N 88 9» Andere öffcntl. Anlehen. Do,iau'«e«,'L<>u? 50 Nnlehen der Stadt « , , liu- —' Nnlehcn d, Vtadtacmeinbr Wien ,<«--. U« — Präm,°Nnl. d. Stadtgem, wlen <4» »L l« »5 V«rl<>nbau'Nnl«h,n uerlo«, !iV„ 87 l><» 9» l»c. Psllndbliefe (für «00 st,), Uiide!,/,°/„, , , ,00 — l»n k«, d, » 4"/„ , . , »» ll< »8«« blo, Piäm,-Schulbveischr. »«/<, !W «5 >o« fl!), glidlnmld« iltoidbahn «im, »88S »00 40 »00 »<> Glllizl«chf Karl.«udwi«-Nahn Em, l88l «<« fi. T. 4'/,°/» . l0U — l00 4N «elb Ware vesterr, Noibweftbahn . . . l07 ?b ><>8 «5 8laat«I>al,n....... >9» — 19» — Südbllhn k 8°/,..... >48'8<> l4U 5o » k 5°/,..... ,19—«198» Un«.^gllllz. »ahn . . l«l — ll» — Dlvcrsr Lo«e (per Etü, Irebitloie l00 st...... I84b«l8!i5ft ,.Lo!t 4a fi......z,._ 5g... 4°/^ D°nau°Danu>slch, WC st. . l,i — l36 »5 Lmbachcr Pläm,»AnIt>,, 20 ft. zz — 24 — vsrncr Lose 40 fl.....!>g — so '.0 Palffy L°le 4« fi..... 55,5« ^.^ N°lde:i ll«uz, «st. «k,. v.. ,0 ff. z» __ ,9 ^> Nubolph.Lose ,N fl..... ,,175 l,7>. Lllln.Lost 4« st...... »06« 6, ill Vt,-«n,o!«-ll°Ie 4» ft, «.I. «!. Waldftein^ok 2l> fl. . , ^.75 ^.7,, Wind!8 5» Ubnci.'Nnst, Üst. LN« fl. O. 40°/, »O!^ — '07 — Crdt,.«»st. f. Hand. u. V. l«»st. »,«»>. 31» — Lredltbaiil, «Mg. ui,z. »l)<» ft, , N4l-> »4t «>0 D«v<>site»banl, «lla, »on st, . 1<<« —. «>» — V«compte-Hc!.,3rl)sl, 5>k, fi, , 5«« - 5»5 — Giro« u, ?.ns!cnv,, Nien^i LlX»st, I,»-— »0»— Hvvotlieltllb,. üli, ztt«»N. zi5°/„» k» 5<» «lfblb Fluman. Vahn «oo fl. 3. zoi^ - »n, — Uvhm. Norbbllhn l5U fl. . . , »0» — «0 — . Westbllhn 2«> fl. . . . I»5 — «0 — Vuschtlehraber Eis. 50« st. IN. 10»'' ,«35 dtii. ^tt. U) »00st. . «0 — «1«, - Donau' Dllmpfschifffahrt» Vts.< oefteri. 500 fl. M. . . . »8» - ,9" Drau.ltil, iV,»Db.'N.) « st. I. 199 — z„0'5« DuzVobenb. lbb. 10l>«fi. IM. >«»n «<»5l> Val, llarl'Ludw.'Ä. 200 fi, «M- 19»-- »9» «' Lemb,' Izernon»,. Iassh. Visen» bahn.Vesellsch. 200 st. I. . . ?»» .. ?,« ».o Llol>b,est.'UN8..Tr fi. Till». »9«llll«. «llsenb. «00 fi. T«b« »94 — 195 - Una NolboNbal,!! 200 st, Silber >»? s.0 188 50 ll!,«,WeNt>.(«llal>'»rllj)200st.3. l9, 50 >9» — HnduNrie-Actien (p«l stück». Vlluats., «ll,. Oest. 1l»a fi. . »7»5<, « »« »gtchier «isen» und TtahloIud. in Hien >0N N...... »0 — 9l-- ««snlbabnw .llelh,., erste, 8»st. 9>— 94 — »«lbemähl», Papleri, u. «..«, 54 50 i5 5« Mestnger grauere! >»0 st. . . »»-— 97-. vionran'Velell., sfterr.»alpine <0u— NX>»l, Mager E«en'Inb,'<»e<. »00 fi, »0» — 4"«- — 5al°ll larj, Vtrinlohlen 80 ss. 4»»^ - 471 — «öchll^luiübl», Pavleri. »00 fi. — ^ «»« — >6tti,ctrmüt,l»,b»viei1 u.V.-«, »»» 5« '« — trtfail« Kul»l>'nw.9 »', >»»»i U°ri»......... 4? « 47 4« Valnten. vucaten........ »'»» 5« «» ^lalienisch, «anlnoten sl0U U.) 4« »5, 4«'«?.