HH?. Dienstag, 15. October 1889.____________1N8. Iayrnang. kaibacher Zeitung. ""I"»"l!?"UAl "l,t P°fiv«»,«»dun,: ,»n»j»h»«, ». »». hal»j»b»lz sl. ,,»0. I« « « «pt ° t, -"«' INI«,«,/?, l"»ll, N.».,(». »,, ^, Zufi.llun, tn« H«n« «an,l»hrl, ft. i. - I»,»rti,»»«,»»»l »»» »l« »»»»«»« 8»«tnn," ,»n»nab»e dn «,»u. »nd »»»«tagt D«, »v»i»«ft»«N«, z««»b«t n» bit «el««,« »ahuholgaNl »t. «pllchstnnieu b« ««baction tällltch von 10 »l» i« Üb» vormittag» — Nuf»»nN««t, «»««<« wnbe» »lcht «n,»n°»«cn nnb «»»lllcllpt, »lchl,,» " ^b"te der Landescultur. Hier übte "H NewiN?"'^ium federnden Einfluss zunächst ^°hltden.n m"ll^°" Subventionen zur Hebung der ^"' i" sämtlichen Län. ^'"bauez '^'Z. des Acker-, Wiesen-. Obst. und l? bie S>.^ ^aldcultllr und der Thierzucht, wo-ältlichen ^ des land- und forstwirt- Msilhrun« ' 5""^'' des Meliorationswesens. die >sunq?n"^^'""stühunq der Arbeiten zur Be- aller Art. in erster ^kisfn im °"2. die materielle Förderung von Stu« ^ giengen. '^^lchen Interesse n. dgl. m. Hand in ?ebikte?^3s?'kls"tigen Mahnahmen, welche auf dem , ü'"U'isteri>n« ^"'p"duction mit Hilfe der vom Acker-U""N ^^"'^"en Subventionen zur Durch, ^.^n in nn '^bk'l wir hervor: den nunmehr 3 >°llm S«"/"^"der" alljährlich üblichen Anlauf 3"^ in H"" seitens der landwirtschaftlichen ö" Partien " Quantitäten, welches sodann in w. zur Ul,.^' «mäßigten Preisen an Kleingrund. 2^'lt"r in . ^°"^' u„d die Entwicklung der Üblich durch??" und intensiver Beziehung. 5n'durch L.Z Anlage von zahlreichen Obstbaum. !ete ^tiqe,, in, '""''ll d« wichtigsten Handelssorten, lltz».^ ^lterbamn.'^"?zw"g dcs Weinbaues trach. ^ von N.1 ?""^"lum einerseits durch Unter-<> NeiW ban.Ge.wsftnschaften. dnrch Gewäh. ^gerathen '>, ^ " ^"laufe von Weinbau, und ^^^^^gl. m. zu fördern, anderseits durch entsprechende Vorkehrungen gegen die Ausbreitung von Rebschädlingen der verschiedensten Art. sowohl der thierischen als pflanzlichen, nach Möglichkeit zu schützen. Selbstverständlich nahm hiebei die Bekämpfung der Reblaus die erste Stelle ein, für welchen Zweck alljährlich vom Reichsrathe eine erhebliche Dotation, pro 1689 36.000 fl.. in Anspruch genommen werden musste. An der im Jahre 1881 zu Bern abgehaltenen internatio. nalen Conferenz in Angelegenheit der Reblausfrage be. theiligte sich das Ackerbauministerium durch einen De-legierten, und wurde nach Abschluss der Convention dieselbe in der diesseitigen Reichshä'lfte durch entspre-chende Verordnung in Geltung geseht. Zur Unter« stützung der politischen Behörden wurden als deren fachliche Beiräthe in den Ländern mit verseuchten Weingärten specielle Landescommissionen für die An« gelegenheiten der Reblausbelämpfung eingesetzt, des» gleichen am Sitze des Nckerbanmisterinms eine sve« cielle Eentralcommission für diese Agenden. Ferner wurden in Weinbauländern in den weinbautreibenden Gemeinden eigene Localcommissionen gebildet, welchen (neben den staatlich zur Durchforschung der Weingärten bestellten speciellen Sachverständigen) die ständige Ueber-wachung des Weinlandes in der Gemeinde obliegt. Weitere Mahnahmen betrafen die in Klosterneuburg ausgeführten Versuche zur praltischeu Erprobung vor-geschlagener Reblaus-Vertilgungsmittel. welche Versuche jedoch bisher noch nicht zn dem erstrebten Z,ele führ. ten; ferner die in allen affilierten Rebgärten durch« geführte Behandlung mit Schwefelkohlenstoff. Eine befonders hervorzuhebende Action endlich be« stand in der Cultur von als widerstandsfähig cmpfoh. lenen amerikanischen Reben. Per Zweck dieser Maß. nähme ist. die Reben anf ihre Verwendbarkeit für un. seren Weinbau zu erproben und Pflanzmaterial für jene Besitzer zu gewinnen, welche sich dieser nenen Cultur zuzuwenden beabsichtigen. Neben dem schon er« wähnten Versuchsweingarten zu Klosternruburg bestehen dermalen ärarische Rebpflanzstätten in Ober - Sieben.! brnnn, Nussdorf und Gnmpoldskirchrn in Niederöster-reich, in den Bezirken Rann und Pettau in Swermarl nnb in Landstraß in Krain. im ganzen 14 im Ge-smnmtausmaße von 23 Hektaren. Die Abgabe aus denselben belief sich im Jahre 1887 auf rund 79.000. im Jahre 1888 auf 49.000 und im Jahre 1889 auf 216.000 Stück Reben. Durch die Vesetzes.Novelle vom 27. Juni 1885 wurde endlich das aus dem Jahre 1875 herrührende Gesetz, «betreffend die Maßregeln gegen die Verbreitung der Reblaus», in einigen wesentlichen ! Punkten abgeändert. Die Neuerungen betrafen Haupt« sächlich die Entschädigung der Weingartenbesitzer, die eventuelle theilweise Uebernahme der zugesprochenen Entschädigungsbeträge auf den Staatsschatz und die Zugestehung längerer Grundsteuerfreiheit im Falle der Zerstörung und Wiederherstellung verseuchter Weinpflanzungen. In forstcultureller Beziehung bildete — von der später zu besprechenden eigenen verwaltenden Thätigkeit des Nerars bei den Staatsforften von der forstlichen Legislative abgefehen — das Aufforstungswesen den Gegenstand wärmster Fürsorge des Nckerbauministeriums. Die Ausforstung des Karstes wurde innerhalb der letzten zehn Jahre mit namhaften staatlichen Subventionen — dieselben beliefen sich vom Jahre 1880 bis 1889 auf rund 370.000 fl. — emsig weitergeführt und fand auch durch die in Krain. Trieft, Görz-Gra-diska und Istrien landesgesehlich activierten «Karstauf-forstungs Commissionen» eine entsprechende administrative Regelung. Die große Anzahl der außerhalb der Karst« länder, insbesondereinSteiermark.Kärnten. Tirol. Böhmen und Mähren angelegten und vielfach der Aufsicht und Leitung der staatlichen Forsttechnikee unterstellten Saat« schulen, die zahlreichen, einzelnen forstlichen Gesellschaften und Vereinen fallweise zugewendeten Beihilfen zur Ausführung von Aufforstungen, die fortgesetzten Arbeiten zur Beruhigung der Flugsandflächen Galiziens dnrch Anlage von Coupierzäunen. Anbau von Sandgräsern u. dgl. und zur Aufforstung derselben bieten weitere Beweise für die Wertschätzung der Waldcultur seitens des Ackerbauministeriums. Diesen ist auch nicht zum geringsten Theile der bedeutende Fortschritt zu danken, den innerhalb des letzten Decenninms die Neu°Auf-forstung öder Gründe und die Wiederbewaldung kahler Waldflächen fast in allen Ländern gemacht hat. Auf dem Gebiete der Thierproduction beanspru-chen zunächst ein befonderes Interesse die Maßnahmen des Ackerbauministeriums zur Hebung der Pferdezucht. Der Stand der Staatshengste, welcher im Jahre 1879 auf 1849 Stück sich belaufen hatte, wurde seither successive ohne Erhöhung der Kosten u»d nur durch Gin- Jemleton. ^ >rirnb,d ^" Thriineuprobe. <5t<^chl,nq dr«n ??evue. Unter der säulengetrage. V^eben bl7i^ a ^ ""e bunte Menge. Beleibte rechen, Herren von gewich- "s K. Di?C,'Kn olchen von fragwürdiger i°b«N Ä« verzebr^- """ ^itt' haben ihr Früh- h" llesMafknen,l " ""en zeitlich aufgestanden. »H"' New" .^s" chre vorschriftsmäßigen Be- Nenwcht. genüge Gesichter , Ä eut ""l.ch d,z heißersehnten Morgenimbisses ^2l der GtislNafft von so ungewohnter Le« sich zu gedankenlosem Hin-."'g U) " in ^'c^" Zeit. da die Anordnnng des 3r ^'n«m?f./^'^t nicht mehr einzig und » dr ^ächi/''ben Ich. man wird wieder gesellig. ^d. ' weibl^' '^ .A" Tische neben mir ein Herr bi ^l' H '"' Großmutter. Tochter und ?>U' blM't sein tt5'^W°gnomie wird von der ^ 'n^>te'Z^e nicht ganz verdeckt. Das 3> ?n lebendi« i^lden fassten Brillen frisch. Welt. Der Mann hat « W anf ? Jugend hinter sich. Nnn aber H" r^'" ll n °^"e Pflege seiner selbst be- 5" Ni^h. seiner lichte: ^bgelleiat is. kn Genüssen einer reichlichen ^ez^ "'elleich? ss' h sünf,il. Wdvierzia Jahre alt, mög-"'»' W ist jedenfalls einmal sehr schön gewesen. Da« Profil ist noch heute sehenswert. Im übrigen besteht sie nur mehr aus Rundungen. D,e Tochter und deren Kind empfehlen sich. Dn: beiden alten Leute bleiben träge am Tische sitzen. S,e schaut den Fortwandelnden sinnend an. Dann nach einer Pause: «Sehen Sie, Herr Director, wenn das Ihre Tochter geworden wäre. hätten Sie auch schon em Enkelkind.» . Er lächelt. «Wie? Sie ermnern stch^' — .Woran?» — «Verzeihen Sie, ich meinte. S»e wollten irnes Sommers erwähnen, in welchem. - «ber Sle haben recht. Wozu davon sprechen? E« Me "men Sinn. Wir könnten schließlich bald das silberne Erinnerungsfest desjenigen Tages feiern, an weichem wn nicht geheiratet haben. Nicht wahr?» .In Ihrem Iunggesellenthum nmss Ihnen dle Neit lang werden.. - «So ist es. Und heute sind Sie eine junge Großmutter und ich ein alter Knabe.. — .Den Männern gefallen die Ahnen mcht. Wenn man einmal Großmutter ist. so zählt man nlchts mehr. Es ist nicht edel von Ihnen, dass S,e nuch das fühlen lassen. Ich werde Ihnen Ihren Zarchnn vergelten. Habe ich Ihnen gesagt, in ändert haben? Sie sind nun auch mcht mehr gefahr-lich. Ihr Auge dringt nicht mehr stegrelchm dle ^lefe des Herzens, es richtet nicht mehr Verwüstungen lm Gemüthe an. Ihr Lächeln hat mehr an sich, und Ihre Locken . -. reden wir mcht ^Ich weiß. ich weiß; ich habe aber auch verzichtet, ganz verzichtet.» - «Und sogar schon vor Vi7rundzwanzig Jahren!- - «Mit g"tem Orund.. — .So! Da ist es. da stehen w,r. da wollte ,cy geren Znchtmalerials, im ganzen 1195 Stück. Was die Organisierung des Landes-Pferdezncht-wesens anbelaligt, so wurde dasselbe zum vollständigen Abschlüsse gebracht, so dass nunmehr in jedem Lande eigene Organe (Pferdezuchtvereine, Sectionen. Comite's oder Delegierte) zur Mitwirkung in Angelegenheiten der Landes-Pferdezucht berufen sind. Ueberhaupt wurde das Interesse für die Pferde ucht durch Veranstaltung von Pfetdeprämiienmgen, Vertheilung von Wettrennpreisen, Unterstützung von Fohlenausläufen und Fohlen-gä'rtcn und andere einschlägige Maßnahmen bedeutend gehoben, wie es die Anzahl, insbesondere aber die Qualität des in den einzelnen Ländern derzeit bestehenden Pferdematerials klar ersehen lässt. Einen sprechenden Beweis für die günstige Entwicklung der heimi» schell Pferdezucht bildet beispielsweise die Thatsache, dass die Anzahl der bei der Pferdezählung zn Militär« zwecken als tauglich classificierten Thiere sich in der diesseitigen Reichshälfte ,m Zeiträume 1879 — 1888 von 110.451 auf 319.385 Stück, sohin fast auf das Dreifache gehoben hat. Zur Förderung der auf die Hebung der heimischen Rindviehzucht abzielenden Thätigkeit der in den einzelnen Ländern fungierenden landwirtschaftlichen Hauptgcsellschaften, beziehungsweise Landesculturräthe, stellte das Ackerbauministerium denselben, gleichwie in früheren Jahren, so auch während des letzten Deccn-niums. alljährlich namhafte Subventionsbeträge anf Grundlage concreter Verwendungsprogramme zur Ve» füguuq. Ueberwiegend waren es folgende züchterische Maßnahmen, zu deren kräftiger materieller Förderung sich das Ackerbaumiuisterium veranlafst fah: Ankauf von Zuchtstieren edler, für das betreffende Land gc» eigneter Nassen. Vertheilung derselben im Lande nach einem bestimmten Plane, geregelte Haltung und züchterische Verwendung der einzelnen Zuchtstiere und Prämiierung hervorragend günstiger Züchtungsproducte bei den zahlreichen, fast in allen Ländern üblichen Thierschanen. Die Gesammtsumme der vom Ackerbau-ministe, ium in den Jahren 1880 bis 1889 für Rmdvichzuchtzwecke gewährten Subventionen belauft sich auf die Summe von rund 855.000 st, nicht eingerechnet die mitunter sehr erheblichen Subventionen, welche für Thierschancn. wie für landwirtschaftliche Auistrllungen überhaupt, alljährlich als Beiträge zn den Regiekosten bewilligt werden. Die intensivste ma» terielle Unterstützung auf dem Gebiete der Rindvieh» zucht mnfste innerhalb des letzten Decenniums in Galizien und in der Vukovina entfaltet werden, woselbst infolge der im Jahre 1880 bekanntlich aus velcrinärpolizeilichcn Rücksichten in Kraft getretene» Orenzfperre gegen die Einfuhr von Rindvieh aus Nüssland uud Rumänien uud der einschneidenden Rück Wirkung dieser Maßregel anf die bestehenden Betricbs-verhältuisse eine außerordentliche hilfreiche Intervention seittns des Ackerbauministeliums. hauptsächlich für die Uebergangsperiode, zur dringenden Nothwendigkeit geworden war. Es wurde denn auch für Galizien mit den landwirtschaftlichen Hauptgcsellschaften in Lcmbcrg uud Krakau ein Aciious-Programm festgestellt, dessen Haupt punkte waren: die Errichtung einer bestimmten Anzahl von Vollblut Stammheerden sowohl fremder Nafsen (Simmenthaler für die Hühenregion und Oldeubmger für das Niederungsland als Hauptrassen) als auch heimischen Schlages behnfs Gcwimmng zuchttaiiglicher Stiere, Activierung subventionierter Stiersprnngs'atimu'l,. Formierung von Halbblut-Stammheerdcn und Abhaltung von Thierschauen. Zur Durchführung dieses Pro-qramms hat das Ackerbanministerium für die mit drei Jahren angenommene Uebrrgangsperiode den Landwirl-schafts-Gesellschasten in Lemberg und Krakau die Be träge von 135.000 und 36.000 fl. zur Verfügung gestellt und auch seith-r die conseqnente Fortführung der damals eingeteileten und vom besten Erfolge bcgleitelen Maßnahmen in erheblichem Ausmaße materiell geför-dert. Dem neben Galizien durch die Orenzfperre auch direct betroffenen Lande Butovina, defsen Viehzncht wegen der eigenthümlichen, auf dem Import von Steppenvieh basierten wirtschaftlichen Verhältnisse überhaupt einer Hebung besonders bedürftig fchieu. wurde die als nothwendig erkannte Unterstützung durch höhere SubventionssummkN, hauptsächlich aber durch Vewil» ligug eines unverzinslichen Staatsvorschusses in der Höhe von 200.000 fl. zur Beschaffung männlicher uud weiblicher Zuchtthierc gewährt, welcher fofort zum Bezüge von Sckiw izer. Pinzgauer, Pusterthaler, Steier-märker nnd Kuhländer Vieh direct aus dem Originalzuchtlande in ausgiebiger Weise Verwendung fand. Mit Recht darf dem Uckerbauministerium ein Theil des Verdienstes zugesprochen werden, dass sowohl in Galizien als in der Aukovina die empfindlichen Folgen der Grenzsperre für die unmittelbar betroffenen Landwirte bald behoben wurden und dass sich schon nach wenigen Jahren eine durchgreifende Verbesserung des heimischen Viehschlages in diesen Ländern einstellte, mit welcher erfreulicherweise auch eine rationelle und sorgfältige Ernährung, Wartung und Pfleg? dcs Vieh standes, insbesondere auch beim Kleingrundbesitzer. immer mehr platzgriff. In mehreren Ländern wurde das Nind« virhzuchtwesen innerhalb der letzten zehn Jahre lmldri-gesetzlich auf ähnliche Weife wie bei der Pferdezucht geregelt. So wurde unter anderm die Anschaffung uud Erhaltnug der Zuchtbullen als eine den Gemeinden ob< liegende Verpflichtung erklärt. Auch die Rindvieh-Ver» sichernng für bestimmte Seuchenfälle ist dermalen be« reits in einigen Ländern als obligatorische Institu^ou gesetzlich activiert. Bei diesem Anlasse erwähnen wir auch, dass das Ackerbauministerium, in Anerkennung der Entwicklungsstufe und des hohen volkswirtschaft- lichen Wertes unseres heimischen Rinduichsta"d^^ die Herausgabe eines großangelegte!! Wcm's ^ Rin^rrasseu Oesterreichs in die Hand gelwMM ^, welches, von den berufensten Fachmännern oru seiner Vollendung entgegengeht. . ,. hM In ähnlicher Weise wie die RmdmehzM ^ auch die Kleinvlchzncht, vorwiegend dle ^) > ^, Schweinezucht, den Gegenstand alljährlicher "^,,, tionkrnna, seitens des Ackerbauministeriums m ^ zclnen Ländern, wobei speciell die in den leß ^.. reu in Niederösterreich activierten Pepmn"'" ^ ^ buug der Äorslenviehzucht hervnrzuhebeu jnw. ^, Zwecke der Kleinviehzucht jewils si"°"F^' ^. gesetzte Dotation fand so weit als mögM " ^^„ weuduug zur materiellen Förderung von ^ .,,M zur Heb.ng der Fisch-, Geflügel- .'ud^^, vorzugsweise, wenn von fachlichen Vereinen ^. ^ ^ stütznug in Anspruch geuommen wu'de ^ .,,^„ um die Aubstatlung von Schulgärten mit!«>"' handelte. _________ Politische Uebersicht. ^ ^ (Die jnngczechische Adresse-) ^^-Samstag abgehaltenen Sitzung des l'")'"'!^ ^^b' tagcs theilte der Oberstlandmarschall '"'l. »l > ^ geordneten Dr. Julius und Dr. Eduard " ^ ^^e 35 Genossen den Antrag eingebracht /1"^ ^els ciB das kaiserliche Patent voni 22. September ' >> ^^< Adresse beantwortet werden. Die Adreye '" ^K> lesen; dieselbe weist ans die Thätigst °. ^ rathes in den letzten zehn Jahren hu,, w"" ssjiül' cher die Erwartungen der Czechen fta) ' hlMM hätten. Die Adresse' hebt die staatsrechll'^" , W' hervor nnd greift auf die Wahl des ^W ^ ^e dinand zum Könige im Jahre 1527 M ^^,^!e auf die staatsrechtliche Strlluug bezugllchln ^ ^^ bis zum Jahre 1888 (Verleihung ^2,el-M? zog Albrecht, October-Diplom, SeMnb"^E, Thronrede von, Jahre 1879) zurück und " ^ zza"' Neuerung der Selbständigkeit der Verwallui'u I„' des auf Grund seiner alten Rechte, f,a "^ ^>e< stilutionen sich nicht einleben »md mcyl ^ de digen könnten. Der OberstlandmalschaU ^^„^M Antrag werde der geschästsurdlmngsmäßlge» unterzogen werden. ^.o>, er») ?., (Reform der verlautet, befchästigt man sich im Fuianz ^^^>^ sehr eingehend m,t der Ausarbeitung ^ ^st"^ für eine Reform der directen Steuern '" ^it °' Der Finanzminister hat schon w. d" 'f^r^ Vorlage dieser Entwürfe angekündigt, es ' ^z M warten, dass der Reichsralh sich "«",', ,v>ld ' lers mit der Reform der directen «3«» befassen haben. . ,^,) "'^» (Im istrianischen Landtaa^^ Samstag Landeshauptmann CampltelN or. ^,^. ^ Rudolf 'einen warinen patriotischen Naa)r ^^,^. v geordneten erhoben sich zum Z''ch"l«,,,dcsha"p"'^lf ihrell Sitzen. Sodailn gedachte der L"" ^ ,^l^ seines dahingeschiedenen Vorgängers "' O^hl^ die Verificierung der nicht angefochM^n^B^ nnd wurde vor meiner Abreise mit Ihnen verlobt. Sie waren meine Braut. Sie verfprachen, mir zu schreiben.» «Ich habe geschrieben!» — «Sie schrieben. Voll« kommen richtig. Sie schrieben mir einen sehr zarten, sehr liebevollen Brief. In demselben schilderten Sie mir. wie Sie sich nach mir sehnten, wie Sie die Entfernung uicht ertrügen. Stellenweise war die Schrift verwischt. Es sah so nns, als wären aus Ihren schönen Augen Thränen auf das Blatt gefallen. Und am Schlüsse tc.m natürlich ein Postscriptum, in welchem Sie mir ausdrücklich versicherten, dass Sie mir Küsse und Thräxen zusenden Thränen! Wasser war es, schnödes, geschmackloses, geruchloses, gefühlloses Wasser, das Sie heuchlerisch auf das Blatt getropft hatten! Wasser! rief ich damals und rang die Hände, Wasser! rief ich und jammerte, und jeder Tropfen der banalen Feuchte brannte mir wie Höllenglut anf dem Herzen.» «Sie irren! . . . Unmöglich! . . . Wasser? Wie kamen Sie auf den Gedanken?» — «Sehr einfach. Als Sie jene vorgeblichen Thränen weinten, hatten Sie ver-geffen, dass dieselben vorgeblich rinem jnngen Chemiker galten. Hätten Sie daran gedacht, so wären Sie viel« leicht vorsichtig gewesen nnd hätten etwas anderes er-fonuen. um auf Ihren Bräutigam Eindruck zu machen. Es wäre Ihnen jedenfalls nicht gerathen erschienen, den schönen Finger in cm Glas Wasser zn tauchen nnd fein lächelnd den eben geschriebenen Brief zu be« sprengen; Sie hätten nie den Gedanken gefasst, dass der Weg zum Glücke über eine Täuschung führen lann.» «Ihr Verdacht ist ungerecht. Ich weiß mich zu erinnern, ich habe wirklich geweint.» — «Wirklich?» Das wäre in der That wunderbar. Gestatten Sie mir, meine Gnädig?, eine kleine Vorlesung. Die chemische Natur der Thränen wurde zuerst im Jahre 1791 von Vauquelin untersucht. Er fand in dem irdischen Thau der himmlischen Seele außer Wasser Kochsalz und Spuren von Erdphosphaten. Wagner hat festgestellt, dass der Niederschlug, welcher sich am Grunde eines mit Thräuen gefüllten und der Verdampfung ausgesetzten Thränenkrügleins bildete, hauptsächlich aus Kochsalz bestaub. Seiner Analyse nach sehen sich die Thränen auf 94 Procent Waffer. 0-7 Procent Kochsalz, 0 08 Procenl Elw.iß nnd anderen Theilen zusammen. «Und so weiter nnd so weiter» ... — «Geduld, meine Gnädige! Derselbe Forscher lehrt, dass eillgelrock-nete Thränen eine feinkörnige Materie hinterlassen, welche zahlreiche cubische Krystalle von Kochsalz in Gestalt farrenkrautartiger Verästelungen birgt.» — «Sie richten mir ja ein wahres Moorbad von Gelehrfamleit her. Ichsehe uoch nicht, in welchem Zusammenhange—» «Gednld. meine Gnädige! Die Wissenschaft wird nicht im Sturmeslaufe erobert. Sie werden meinen bisherigen Darlegungen entnommen haben, dass Thrii» nen, und wären sie auch von einem Engel geweint, Salz enthalten. Salz enthält Natron Wenn also Thränen, echte Thränen, vergossen werden, so sagte sich vor vierundzwanzig Jahren ein junger Chemiker, so müssen sie Natron enthalten. Wenn sie aufs Papier fallen und verdunsten, fo muss auf dieser Oberfläche Natron, wenn auch in sehr kleinen Mengen. vorhanden sein. Wenn es nun sich dmnm handelt, das Vorhandensein so kleiner Substanzen nachzuweisen, pflegt man die Spectralanalyse anzuwenden. Das habe ich gethan. Es war eine Thrä'nenprobe. Die gefühlvollen Papier« stückchen wurden sorgfältig herausgeschnillen und über einer Spiritusflamme verbrannt. Der Strahl, welcher von der Flamme ausgieng, wurde durch ein Glas« Prisma geleitet. Wäre nun Natron in den Thräueu gewesen, so hätte sich anf der Farbenscala, die hinter dem Prisma sichlbar wird, notwendigerweise eine be» _____-— Pal»"' ^ic! stimmte gelbliche Linie, die Wenann ^^'^^ zeigen müssen. Was geschah ab"? ^ ^»t^F Dic Natronlinie zeigte sich mcht! .^^W'^ Es war kein Natron auf dem Papier- ^, gil, , musste man daraus ziehen? Wenn l"" ^^„s; ^ Papiere war, so war auch keine NM ^ . ^ keine Thräne anf dai Papier gefallen" ' „.^ ,p .So war es Wasser, ^schmack s^Hf g t-l gefühlloses Wasfer. worden war. Das wollen Sle saa>„ l ^^ ^ will ich sagen. und das habe lch '" ^lig"' ,^ Mit kalter Hand zerriss mir «»>"'?',,«ewebe.>il die Wissenschaft das goldene Stra^ Liebesträume Die Unerbittlichst der "g ^ts r'^ mit umviderleglicher Schärfe, dass '^hettoss^ Weise um meine heiligsten Empftndulig ^ I^ ^, ein frivoles Spiel mi't mir get^be" " Al^ ^ kein Salz in den Thränen, keine Utt^ ^hlM" Feuer in der Seele derjenigen, der ^ ^F hender Liebe nachweinte.» . ^tt '" <«M «Darnm also haben Sie stch "t^ M< ^ Schweigen gehüllt!» - -Darum'^A ^ irren S.e aber. Vielleicht war d" ^, ^ ^, so scharfsinnig zogen, nicht unanft^ g^e ^.F doch! Ich habe habe ich dieselben analysiert. Mewe^ ^"m "'^"lammlung der Vorsteher sämmtlicher Güyll w,."!. ^ "'^ bem Reichsraths-Wahlbrzirke Auspitz-lediate M ^°" einstimmige Vrschluss gefasst, das er-^Ncbn- - "cuerlich dem bisherigen Abgeordneten lwmlmw !/^^°a.en. Ul'tcr einem wnrde der Ver-pcthM 3 ble Erklärung des Pfarrers Weber mit-^nebmo " Ü"'"gt sei, eine allfällige Wiederwahl schrve?« , ^ "eiteren beschloss die erwähnte Vor-zil eine Vertranens-Adresse an l^. Weber "nlttieick' ^ ^ ^l)" ben Gemeindevorstehern sofort b'e dnM""e,. wobei zu bemerkn ist. dass auch jilgten "M" Grmelndevorsteher ihre Unterschrift bei- CwA/?'^(?^^'llhe Landmarschall) theilte nil. worn. ! ^"btage eine Zuschrift des Statthalters von der kaiserlichen Ver. lchlltzes 's,:/ ,5'"'b die Nothstandsbeiträge des Staats- votieite eins n> '^'"'' "erstäudigt wird. ' Der Landtag t>e„ EtMsi.,^ ben Dank an den Kaiser und ersucht ^'tzugebe!"' ^ Kundgebung Allerhöchsten Orts ^"öfte^i^°^"lht der Frauen.) Der '">" ein lU. !.'? Landtag hatte in seiner letzten Ses->"'t Aiisn^? beschlossen, durch welches den Frauen, M filr?. ^ bes Großgrundbesitzes, das Wahl-w auch ^ , "°"dtag entzogen wird. Dieses Grseh ^^)H l ./"'"llche Sanction erhalten. Der Landes-!"' WM,?, ü"" ^^"' Landtage einen Gesetzentwurf 'Muen^, den Grundsatz der Ausschließung der sendet "^lrechie auch auf die Gemeindewahlen ^.d.^"elnsame Ministerconfereuz.) Am ^"e gemeinem ^ ^er «Nemzet- erfährt, in Wien " seiien« ^ Muusterconferenz abgehalten, und wer-V" den, m,.°" ungarischen Regierung an derselben ä'lW un? Ä "^^lidcnten Tisza wahrscheinlich auch ß.. (KroäV' ^^p°^ theilnchmen. N^ll des r.!>'^ Zu«' Schlüsse der Samstag-. ^ Khlleu.5 .^'che" Landtages widerlegte der Banus ^ ^"Mer V ^"^. ""er dem Beifalle der Majorität Mition ^ ke uubegründeten Vorwürfe der ^?beru'n^c^" kroatischen Regnicolardeputation 2"""gsau8n'l "^^'krung incorrecte oder gefälschte i 5 ^'ss ied. l.«5 ^"gelegt worden seien, und wie« I ' b°ch kein. c ^"^ Deputation Vortheile errungen ,w"lle Vebin«,.n ^deutende wie die letzte. Das Land 'M. eomgungen zu einer gedeihlichen Entwicklung l>3 ^"l^ttt ^Ä u " d und die Pforte.) Neue-«l'i. dVH ef der deutschen Diplomatie ge. M^^lbunde , ! ^°""l des Snltans gegrnüber ^1"! lnen d ' H""'"^"' ^"u sämmtlichen drei leches «hr di^K"' ^"^^"Nsten gemacht wor< l>>e ^ Unters^' "d ^nne unnmchr im Kriegsfalle ^"lchen N'ua der Pforte rechnen. Die Reise '" A^^om eX «,""^ Constantinopel sei ein Frie->^leine v.?,?^es; dagegen habe der Vesuch ld^^^^^che Bedeutunq. weil Griechenland durch die Ausrottung der kretensischen Frage ans der Reihe der friedenerhaltenden Factorcn ausgeschieden sei. (Aus Serbien.) Vorgestern hat die Ex-Königin Natalie ihren Sohn umarmt. Wie das officielle Brl. grader Telegramm meldet, gestattete König Milan die Zusammenkunft zwischen Mutter und Sohn infolge der Vermittlung der Regentschaft und der Regierung. Bei Licht besehen, bestand die Vermittlung darin, dass die Regenten und Minister dem König Milan zuredeten, er solle nachgeben. Das hat er auch gethan, und darum ist die Begegnung ein großer Triumph fiir Natalie, die ihrerseits fest aus ihrem Standpunkte bcharrte und nnn trotz ihrer Weigerung, auf die Bedingungen drr Regentschaft einzugehen, den Sohn an ihr Herz drückn konnte. Der Umstand, dass sie das nur infolge dcr Erlaubnis des König« Milan thun durfte, wird ihre Freude allerdings etwas brtrübt haben, aber einen Erfolg hat ihr der gestrige Tag dennoch gebracht, und sie wird sich an demselben nicht genügen lassen, sondern ihn weiter auszubeuten versuchen. Ob es ihr gelingt, wird theilweise von der Haltung der Skupstina abhängen, die bekanntlich gestern zusammentrat und manche Ueberraschung bringen kann. (England.) Wie herkömmlich im Herbst, ist gegenwärtig in englischen politischen Kreisen viel von bevorstehenden Veränderungen im Schoße des Cabinets die Rede. aber wie der «Daily Telegraph» erfährt,^ dürften sich etwaige ministerielle Veränderungen nur auf einige Unter-Staatssecretariate beschränken. Lord Salisbury soll jedweder Cabinetsumbildung abhold sein. umsomehr. da die Zusammensetzung des Ministeriums, im ganzen genommen, der conservative» Partei zu behagen scheint und Veränderungen von Gelang nicht, gewünscht werden. (Der spanische Ministerrath) beschloss am 9. d. M. die Einberufung der Cortes für den 29sten d. M. Der Finanzminister gab einem Madrider Telegramme der «Frankfurter Zeitung» zufolge die Er. kläruug ab. er würde sofort zurücktreten, wenn der Congress wieder den politischen Debatten vor der Budget' berathung den Vorzug gebe. Diese Geschäftsordnung wurde vom Ministerium zugestanden und damit die Berathung des allgemeinen Wahlrechtes auf unbestimmte Zeit hinausgeschoben. (Die griechische Kammer) tritt am Listen d. M. zusammen, wird sich aber sogleich bis nach der Hochzeit des Kronprinzen Constantin vertagen, zu wel» cher sämmtliche Abgeordnete und sämmtliche Bürgermeister eingeladen sind. Tagesneuigleiten. Se. Majestät derKaiser haben, wie das «Präger Abendblatt» mittheilt, zur Anschaffung von Lösch, gerathen der Gemeinde Drahliu 80 fl.. der Gemeinde Priwlat 60 fl. und der Gemeinde Vohounooic 50 fl. zu spenden geruht. — (Wenn man den Kaiser nicht kennt.) Wie aus Budapest berichtet wird, erzählt «Nemzet» nach' folgende Geschichte: Im Herbste 1865 wurde nächst Rakos eine große Fuchsjagd abgehalten, an der auch der Kaiser theilnahm. Nach dem Schlüsse dcr Jagd kehrte die ganz? Gesellschaft nach' dem Gödöllöer Schlosse zurück. Der Kaiser wollte den Weg abkürzen und ritt querfeldein über ein dem Kriegsärar gehörendes Gebiet an einem Depot vorüber. Vor dem Thore des Depots stand ein Infanterist Schildwache, und als er den ihm im Iagdcostüm unbekannten Reiter gewahrte, fällte er das Bajonett und rief: «Zurück!» — «Ich will nur vorüberreiten.» sagte begütigend der Kaiser, der sofort gewahrte, dass der Soldat ihn wegen der Iägertracht nicht erkannte. «Da darf kein Civilist herein!» replicierte die Schildwache ennergisch, und der Kaiser war genöthigt, Kehrt zu machen, um auf weitem Umwege nach Gödöllö zu gelangen. Am nächsten Tage wutde der Soldat vor den Obersten besohlen, der brummiger als sonst den Mann anherrschte: «Sie haben gestern dem Kaiser mit dem Bajonett den Weg versperrt. Damit das künftig nicht wieder geschehe, ernenne ich Sie zum Corporal, so dass Sie von heute ab nicht mehr Schild-wache stehen werden.» — «Herr Oberst...» stotterte der Infanterist. «Schweigen Sie!» donnerte der Oberst von neuem. «Und damit Sie unsern Allerhöchsten Kriegsherr», in Zukunft erkennen, wie das die Pflicht eines jeden guten Soldaten ist, sendet Ihnen Se. Majestät sein wohlgetroffenes Porträt, und zwar gleich in zehn Exemplaren.» Damit überreichte der Oberst dem glücklichen Infanteristen zehn funkelnagelneue Silbergulden. «Erfüllen sie auch ein andermal pünktlich Ihre Pflicht. Rechtsum! Marsch!» — (Die Excesse in Kladno.) Im Processe gegen die Kladnoer Excedenten wurden verurlheilt: Der Bergmann Karl Hampl und der Vagabund Sterger zu je drei Jahren Kerker, die übrigen wegen Gewaltthätigkeit und Theilnahme am Piebstahl zu 1 bis 18 Monaten, wegen Auflaufes zu 3 bis 4 Wochen und wegen Ueber-tretung des Diebstahles zu 1 bis tt Wochen Gefängnishaft. Im ganzen wurden 1? Angeklagte verurlheilt und 15 freigesprochen. — (Der übertrumpfte Eiffelthurm.) Aus Detroit in Michigan wird gemeldet: Charles Kellogg, Superintendent der großen Eisenröhrenfabrik zu Findlany in Ohio, welcher sich augenblicklich dort aufhält, hat erklärt, er sei von Newyorter Capitalisten mit der Ausarbeitung von Plänen für die Errichtung eines riesigen Thurmes auf dem Newyorker Weltausstellungsplatze betraut worden. Der Thurm soll weit großartiger werden, als der bekannte Eiffelthurm in Paris, und zwar wird die Höhe desselben 1200 Fuß betragen. Die Baukosten sind aus circa 2.000.000 Dollars veranschlagt worden. — (Verunglückter Bergarbeiter) Wie uns aus Trifail geschrieben wird. verunglückte in der Nacht zum 6. b. M. der bei der dortigen Kohlenwerls-Gesellschast beschäftigte Arbeiter Franz Savsek am Lim-berger Versahschachte dadurch, dass sich durch seine eigene Unvorsichtigkeit eine ungefähr sechs Metercentner schwere Erdmasse loslöste und abstürzte und ihm derartige Verletzungen am Kopfe und Oberkörper beibrachte, dass er am nächsten Morgen starb. — (Große Schenkung.) Die Herren David und Wilhelm v. Outmann haben dem Spitalfonds der Wiener Poliklinik den ansehnlichen Betrag von 150.000 st. gewidmet und dies in einem Schreiben dem Präsidenten des Curatoriums der Poliklinik, Baron Bezecny, zur Kenntnis gebracht. Die Verwaltung des Institutes hat von dieser Schenkung Herrn Erzherzog Rainer, als dem Protector der Poliklinik, Mittheilung gemacht, und dieser "ich ZZM Bon,""" V°" halten. Ja. Sie haben Ubi^t. Aber l«tt "' "cht! Die Thränen waren !'"N?^rle "'U Sie mich meinerseits Ihnen ein '<° > w,lieben Sie, dass ein Mann, der ldltf,X'hre Thrä» 7 '^' auf den seltsamen Einfall ^hin . '3e """ chemischen Probe zu unter. ^ d' As der N, '^' "" lecher Zug verräth im-5 '9i^benscha""'w''d dieses Menschen nicht ganz ^'l I^er ^7°'t unterjocht ist.» mögen in Iwr Fa- ^""n l"' Frau? s^ Kopf treffen, solche Fragen Mde , leiste" josser 5" lösen. Wenn die kalte d '«.°b q Ukb^ ,das Hrrz. wenn sie ent-3' E '>dens^ b werden soll oder nicht, so liegt "?/' keine echte Neigung, keiue ?>der/ber s^e« ^ ^ahr. j^e Thränen waren dass wir deshalb aus- Z l'< «Khll. e7^f wäre unrichtig. Die Thru-^ "lichee w^ "lser, weil ich Sie nicht wirk-^>r M wN" 'iner Probe unterzogen, weil "' 5a'Z dl un Klebten. Wir giengen somit ans-ti>^id/?> e n H"" uicht für einander schlurf ,<>s >> N^llmg der Frage.» ^ H began d la^n elnander an. Daun. nach r>t^ s2' lech a"' W fast gleichzeitig zn lachen. ö"icht?^lten^s:""ndlich. und die umfangreichen Tl dtte,, ,^le iib3> ^ Heiterkeit. So fpottet die ^^e >bild te ,^'ft """ Scherz der Liebe. 'l'Hs^d ^r dir ii^ d wirkliche Pein, über ihren ^ ? ^' 4K" ^e wirklicher Leidenschaft. lU ^bK tir i,,'s" >h", der sich fo weis. gibt. ^ ^ "re^ N Mere, Wchmulh? Ist diese Reise ^ d'esez Lachen nicht selbst lächer--^^^Iulius v. Ludassy. NachblU« verboten, Merschlnngene Iläöen. Roman aus dem Englischen vo>, Hermine Kranlenfteln. l57. Fortsehuna..) Otto warf ihr einen lauernden Blick zu. Lag hinter ihren Worten eine gewisse Absicht verborgen? Er konnte es nicht sagen, denn sie benahm sich volltommm unbefangen und schaute lächelud zu '^ "«Darf ich Ihnen eine Tasse Kaffee anbieten?, fragte sie, plötzlich aufstehend und an ein Tischchen tretend, auf welchem eine Kasseemaschme inmitten reizenden Kaffeegeschirrs stand. , . . «Das wird mir sehr angenehm sem, denn ich habe noch nichts genossen, sondern bin vielmehr augenblicklich nach meiner Ankuuft zu Ihnen geeilt.» «Das war sehr liebenswürdig von Ihnen, und,ch fühle mich nngcmein geschmeichelt, dass Sie gleich zu mir kamen.» _. , . «Es war für mich die natürlichste Sache von der Welt. dass ich das that. denn seit ich S,e zuletzt ge-seheu. weilten meine Gedanken stets bei Ihnen,» bemerkte er leise. , .. . Sie verrieth keinerlei Ueberraschung Über diest Bemerkung, schante ihn aber etwas fragwürdig an. .Ist'das wahr? Dann müssen Sie sich aus dem Lande sehr gelangweilt haben?» «Durchaus nicht, abcr ich habe überall nur an Sie gedacht. Sie sind nicht so leicht zu vergessen » Sie nickte ihm mit nachlässiger Anmuth zn. wahrend sie ihren Sitz wieder einnahm. < c» -^ » .Ich danke Ihnen. Ich mnss gestehen, dass ich es gern höre. wenn mir Artigkeiten gesagt werden, und Sie verstehen dies ganz vortrefslich' «Wirklich? Aber in diesem Falle war keineswegs eine Schmeichelei beabsichtigt, sondern ich constatiere nur eine Thatsache.» «Ei, solche ,Thatsachen' wurden mir schon von den verschiedensten Männern constatiert.» «Daran zweifle ich nicht, aber gewiss meinten es nur wenige so aufrichtig, als ich es thue.» Sie zuckte leicht die Achfeln, und es leuchtete etwas wie Spott iu ihren Augen auf. «Ich bin kein Kind mehr, Haufttmann Lynwood, und ich kann Sie versichern, das« ich nicht nur alt genug bin. sondern auch hinreichende Lebenserfahrung habe, um die Aufrichtigkeit der Männer richtig beurtheilen zu können; und da muss ich Ihnen offen gestehen, ich glaube nicht an die Treue eines Mannes!» Sie nahm einen Fächer aus bunten Federn zur Hand und begann sich langsam damit zu fächeln, und Otto sagte sich im stillen, dass sie fast wie eine orien» talische Königin aussehe. So viel er überhaupt imstande war. jemanden zu lieben, so viel war er in sie verliebt. Sie tonnte nicht eigentlich schön genannt werden, abcr sie besaß eine mit Anmuth gepaarte Fülle, welche mächtiger auf seine Sinne wirkte, als eine tadellose Schönheit es vermocht hätte. Sein sonst so ruhiges Herz begann heftiger zu schlagen, und in seiner Aufregung beachtete er die Zurückweisung nicht, die in ihren Worten lag. Sie war. wie sie gesagt hatte, kein Kind mehr, und eine innere Stimme sagte ihr, dass er an diesem Abend in einer bestimmten Absicht gekommen war und dass es zwischen ihr und ihm eine Scene geben würde, wenn sie es nicht verhinderte; darum hatte sie so abwehrend gesprochen. Aber Otto war zu sehr von jeinen Wünschen be-l herrscht, um etwas zu merleu. Er war im A^ang ra.dach« ^eiluna Nl. 237. 2028 15. October iM, hat die Spender für nächste Woche zu einer Audienz entboten, um denselben seine Anerkennung auszusprechen. — (Vergiftung durch Strümpfe.) Aus Tetschen wird geschrieben: Gestern wurde die Frau eines Steuermannes in Rasseln begraben, welche an einer Blutvergiftung durch — wollene Strümpfe starb. Die Frau halte sich eine leichte Verletzung am Schienbein zugezogen und trug rothe Wullstrümpfe. ohne die Wunde zu verbinden. Erst als das Vein start angeschwollen war, rief man einen Arzt, doch war jeder Rettungsversuch vergeblich; die Frau starb unter heftigen Schmerzen. — (Baisse in Mumien.) Egyptifchen Blättern zufolge sind Mumien gegenwärtig im Preise stark gesunken, da die englischen Händler, welche die egypti-fche» Todtenstädte ausbeuten, mit ihren Waren die europäischen Museen übe« schwemmen, ohne auf ihre Angebote entsprechende Nachfrage zu finden. Gegenwärtig kann man nach dem «Vosphore Egyplien» ein schönes Exemplar, nachweislich 5000 Jahre alt, für den verhältnismäßig wohlfeilen Prcii! von 425 Francs erwerben. — (Eine Million verloren.) Aus Trieft wird telegraphisch gemeldet: Einem Reisenden Namens Fortunato Merelli kam auf dem Eisenbahnzuge Strecke Rom « Neapel ein Koffer mit 60.000 Lire italienischer Rente, was einem Capitale von 1,200.000 Lire entspricht, abhanden. Für Zustandebringung desselben wurde eine Belohnung von 100.000 Lire ausgesetzt. — (Eine neue Glühlampe.) Wie der «Eleltrician» mittheilt, hat sich Edison während seines Londoner Aufenthaltes dahin ausgesprochen, dass er binnen kurzem eine neue Glühlampe auf den Markt bringen werde, die nur die Hälfte des Preises der bisher verwendeten Glühlampen koste, während ihre Leuchtkraft um ein Viertel größer wäre. — (Von der Spielbank in Monaco.) Wie Genueser Blätter melden, hat der Fürst von Monaco einem fremden Consul, der ihn darüber befragte, erwidert, er könne nicht im entferntesten daran denken, die Spielbank aufzuheben, da der mit den Pächtern derfelben abgefchlossene Vertrag noch eine lange Reihe von Jahren zu laufen habe. — (Wertvolle Funde.) In der ehemaligen Benedictiner-Ablei Füssen nächst Hohenschwangau in Naiern wurden in einem bisher verborgenen Gemache hochioter» essante Schriften und Bücher aus dem 14. Jahrhundert aufgesunden. — (Ausgewiesene Correspondent«.) Einer Meldung aus Belgrad zufolge hat die serbische Regierung die Ausweisung der Correspondenlen des «Standard» und der «Daily News» wegen Verbreitung unwahrer und tendentiöser Nachrichten verfügt. — (Im Theater.) «Haben Sie lein Operw glas, meine Gnädige?» — «Ja, aber ich kann es nicht benutzen.» — «Warum denn nicht?» — «Denken Sie, ich habe meine Armbänder zu Hause liegen lassen!» Local- und Prouinzial-Nachrichten. — (Parlamentarisches.) Wie bereits telegraphisch gemeldet, hat Prinz Alois Liechtenstein sein Reichsrathsmandat niedergelegt und hat seinen Ent-schluss dem Präsidenten Dr. Smolka nach Lemberg an< von ihrem großen Reichthum angezogen gewesen und jetzt, wo die Nothwendigkeit, eme reiche Frau zu nehmen, für ihn noch dringender geworden, war er entschlossen, einen kühnen Versuch zu machen. Selbst wl'nn alle seine Hoffnungen auf die Besitzung von Lyn-wood vergeblich sein sollten, gewann er sich nur dieses Mädchen zur Gattin und damit ihren Reichthum, so war er geborgen. «Sie müssen iu Ihrem allgemeinen Unglauben, die Treue der Männer betreffend, eine Ausnahme machen,» sagte er deshalb als Autwort auf ihre letzte Bemerkung. «Darf ich hoffen, dass Sie meinen Ver-sicherunqei, Glauben schenken?» «Sie verfehen mich mit dieser Frage in eine etwas unangenehme Lage,» verfitzte sie mit einem schnellen Aufblick. «Soll'ich die Wahrheit der Höflichkeit opfern oder umgekehrt?» «Ich hatte gehofft, dass es eines folchen Opfers nicht brdürfe und dass Sie meinen Worten unter allen Umständen Glauben schenken würden!» rief er, ihre Hand ergreifend, aus. «Ifabella, ich liebe Sie, ich habe Sie seit Monaten geliebt. Wollen Sie meine Gattin werden?» Sie machte sich ruhig von ihm frei und rückte etwas zur Seite. «Es thut mir leid. dass das geschehen ist, Haupt» mann Lynwood, sehr leid, aber wahrlich, ich kann mich nicht tadeln! Sie sind mir als Freund sehr lieb. aber lange nicht so schr, dafs ich Sie zu heiraten vermöchte.» Otto schaute sie verblüfft an; auf diese Antwort war er nicht vorbereitet gewesen. «Aber. Miss FarqutM. Isabella.» rief er dann au«. «S»e mriueu doch nicht etwa. dass Sie mich rund-weg avweiw'?. (ssor.sehun« folg..) gezeigt. Das «Vaterland» begleitet die Meldung von der Mandatsniederlegung des Prinzen mit folgenden Bemer» tungen: «Es war die Absicht des hochverdienten und geistvollen Parlamentariers, sein Mandat zugleich mit seiner Obmannschaft aufzugeben; indessen die dringenden Wünsche zahlreicher Conservative«, welche die eminente Wichtigkeit der christlichen Socialreform einsehen und den hohen Wert, den Prinz Liechtenstein ferner für dieselbe im Parlamente haben könnle, ließen ihn für den Augen» blick von seiner Absicht abgehen. Indessen scheint dem Prinzen bald die Schwierigkeit vor Augen getreten zu sein, dass sein Verbleiben im Abgeordnetenhause den An» schein erwecken könnte, als wolle er bei den wichtigen Entscheidungen, welche die veränderte politische Lage den Conservatioen auferlegen dürfte, feinen Einfluss zur Geltung bringe», ohne doch die mit der Führerschaft verbundene Verantwortlichkeit zu tragen. Deshalb hat er es wohl für unuermeidlich gehalten, der Sache des christ« lichen Volkes in Oesterreich durch seinen vollständigen Rücktritt einen schweren Verlust zu verursachen. Wir wü>'.-schen lebhaft, dass der Wahlkreis des Prinzen einen annähernd treuen und eifrigen Vertreter und der Club, dem er bisher vorgestanden, einen annähernd einsichtigen, pflichteifrigen und hoch befähigten Führer finden möge!» — (Sträflinge bei Verba uungs< arbeiten) Vom Zwickenberg bei Oberbrauburg schreibt man uns unterm 14. d, M.: Heute verlassen die Straf« linge aus der k. k. Männer-Strafanstalt Laibach, welche bei der Simmerlachergraben°Verbauung in Verwendung standen, unfere Gegend, um wieder in die genannte Strafanstalt zurückzukehren. Sämmtliche Sträflinge sehen gesund und wohlerhalten aus und haben sich während ihres hierortigen Ausenthaltes vorzüglich verhalten. Alle waren bei den sogar mit Lebensgefahr verbundenen Verbauungsarbeilcn nicht nur fehr willig, fondern ent' wickelten auch eine rege Thätigkeit und anerkennenswerten Fleiß. Hierzu haben hauptsächlich die Aufseher Franz Winter, Anton Godec, Alois Lemut und Johann Koder beigetragen, welche es verstanden haben, die Disciplin vorzüglich handzuhaben und das Zutrauen der ihrer Aufsicht Anbefohlenen und die Achtung der Vevöl« lerung zu erwerben. — (Der neue Bischof von Marburg.) Wie übereinstimmend gemeldet wird, wurde Dr. Michael Napotnil, Studiendirector am «Augustineum» in Wien, zum Fürslbifchof von Marburg ernannt. Dr. Napotnik ist im Jahre 1860 zu Gonobitz in Untersteiermark geboren und wird daher nicht bloß der Ernennung, sondern auch den Jahren nach das jüngste Mitglied unseres Episkopats sein. — (Huchwasser in Kärnten und Tirol.) Allseitig langen aus Kärnten Nachrichten über große Ueberschwemnmngen. Wasserschäden, Einsturz von Brücken, Straßcntheilen und anderer Objecte ein. Der Müllstuss ist höher als im Jahre 1882, aller Verkehr ist unter-brachen. Kötschach im Gailthale wurde nur durch eine Bachuml.'gung gerettet. Der Regen dauert fort. — Aus Innsbruck, 14. October wird gemeldet: Noch immer werden Wasserschäden gemeldet. Zwischen Vrauzoll und Auer wurde der Bahndamm durchbrochen; der Verkehr ist eingestellt. Auf der Bahnstrecke Thal'Oberdrauburg ist der Verkehr gleichfalls eingestellt. Infolge einer Material-abrutschung zwischen Gries und dem Brenner ist das Geleise verschüttet; der Verkehr bleibt auf einem Geleise aufrechterhalten. — (Promenade - Concerte.) Wie man uns mittheilt, finden im Monate October noch zwei Promenade-Concerte in der Sternallee statt, und zwar am 20. und 27., jedesmal um halb 12 Uhr vormittags. — (Gewerbliche Fortbildungsschulen.) Den gewerblichen Fortbildungsschulen wurden auch für das Jahr 1889 Beiträge aus dem Landesfonde bewilligt, und zwar: 1.) der Schule in Laibach 300 st.. 2.) i» Rudolfswert 300 fl., 3.) in Krainburg 150 fl., 4.) in Stein, 5.) in Gottfchee und 6.) in Neumarltl je 120 fl., 7.) Bischoflack 150 fl. Weiters wurden Beiträge zugesichert den gewerblichen Fortbildungsschulen in Adels« berg 80 fl.. Gurlfeld 100 fl., Radmannsdorf 100 st. und Reifnih 120 fl. — (Weinlefefest.) Der hiesige «Arbeiter-Nildungs« verein» veranstaltet Sonntag den 20. October in dem Casino-Glassalon und Nebenlocalitäten ein Weinlesefest, verbun» den mit einem Tanztränzchen. Programm: Von 8 bis halb 10 Uhr Concert. Einzug zur Weinlefe in den Wein-garten von Seite des Bürgermeisters, Gemeindeschreibers, der Winzerinnen, Wächter und Hüter, begleitet von der Gemeindemusik, präcise halb 10 Uhr. Verlündung der Weinlese-Verhaltungsmaßregeln durch den Bürgermeister. Während der Weinlese findet die Eröffnung der Wein» halle zum «höchsten Heurigen» statt. Anfang 8 Uhr abends. Die Musik beforgt die Kapelle des heimischen Regiments. — (Die staatliche Krankenversicherung.) Wie wir hören, hat der Versicherungsbeirath in seiner am 7. d. M, abgehaltenen Sitzung den ihm vorgelegten Entwurf eines Musterstatuts für die Lehrlings'ttianten-cassen in Berathung gezngen. Mit Berücksichtigung des vom Versicberungsbeirathe abgegebenen Gutachtens wird das Musterstatut für die Lehrlings'KrankencaW mehr der endgiltigen Rebaction unterzogen »no i unverzüglich publiciert werden. «laavel- — (Ei fen bahn un fall.) Vorigen Sonn°»^ unglückte auf dem Bahnhöfe in Brück Franz Tomaz ^,^ Krain beim Abspringen von einem noch mcht g » ^ stehenden Zuge, indem er mit dem linken 3'He Waggonrad gerieth und hierbei schwer verletzt w> ^ - (Taglien.) In der Zeitperiode vom ^ 1888 bis Ende Juli 1689 sind in Kra,n f>n ^ ^ von Raubthieren und Fischottern und filr ^°" "^,: thender Hunde an Prämien ausbezahlt worden w ^ für eine Bärin 40 st., für einen Wolf ^ '' ^ 54 Fischottern, ü 2 st, 108 fl., für 18 wullMe V ü 5 fl.. 90 st.; zusammen 258 fl. . z.Eco - (Zum Tode verurthellt) W" ° ^z. di Pola» meldet, hat das Kriegsgericht "" "t)" i A< tag einen Matrosen der Kriegsmarine, welcher ^H meraden, während dieser schlief, durch einen -""' ^A getödtel hatte, zum Tode durch den Strang v ^ — (Gemeindewahl.) Bei der Ne^^„ Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde St. „„h im politischen Bezirke Krainburg wurden gw ^^, zwar zum Gemeindevorsteher Matthäus V a ^ < ^Ml besitzer in Lausach, zu Gemeinderäthcn d,e ^ ^, Jakob KoZelj von Olscheuk, Ioha""6"° """ Michelstetten, Franz Olorn von St. ^u Martin Rogelj von Neueste Post. ^, Original-Telegramme der *2alba^ ^ Wien, 14. October. Der Kaiser begw '^^,^i^ abends nach Meran. — Don Carlos '!'"'" <^r <"^ Botschafter Graf Wolkenstein aus Mersumn ^„«ch gekommen. Der bnlgarifche Minister Salava^ Paris qereist. . .s,,s,ds ""' Wien, 14. October. Die für lMte " ^ beraumte Abreife des Kaisers ""^1 -"<"" ^ infolge der Verkehrsstörung durch HoH""" schoben. ^ z c-mch>l^ Klagcnfnrt, 14. October, abends, ^as v ^ ^ ist dnrch den im Gebirge eingetretenen <5Y" > V" Stillstand, thcilweise zum Rückgang 9""" ,,^,i Vahnuerkehr bis Lienz wurde wieder anM, <,!' Berlin. 14. October. Der -^rdde.M^^ gemeinen geit.mq» zufolge ließ der Zar ^,st lanzler Finsten Äismarck und dem .""'"' arbc'^" sein Minaturporträt ans c,eschmackooU 9 gh^ Dosen durch den Hansminister Grafen -lM"^ M reichen. Der deutsche Kaiser verlieh dem roncov den schwarzen Adler-Orden. . O^?,, Mwigslust, l5i. October. Der Z"'"' ^„,i!cltc> Geor'a sind mit Gefolge auf dem f/w'^ ",,h sii< Bahnhöfe eingetroffen und vom GroßherMr „ lichen Fürstlichkeiten empfangen worden. ^,.^sst» die großherzoqlichen Herrschasten f''hre" ''^l<< Wagen nach dem bengalisch erleuchtele» ^.^„ fra Während der Tafel brachte der GroßherM „ ü" Mischen Trinkspruch auf das Wohl oe» ^ der Zarin aus. ^ „,Kanil<' ^ Petersburg, 14. October. Der ««dan^F auf die lange Unterredung d's Zaren "^Mi^ und die letzterem erwiesene besondere "> ^« hin und sagt: Alles dies lasse °"nUAr nB" Berliner Begegnung als Anfang gu"M , deutjcher Beziehungen dienen werde. , ^e 4" „. Paris, 14 October. Km.ig M.lan M ^" Earnot, wobei ihm militärische Ghre»' ^ (iarnot erwiderte alsbald den Besuch- elth"A<<>' Zanzibar, 14. October. Der Sultan s , Ermächtigung/Beamte behufs uenbeschung Pen.ba zu ernennen. D" ^« V ', » M. 727-8 «'6 lSW.'«""" .,,„ec ^F'i^' Morons RlMnboacn, vormittags ge^^^l ^ alilvcchselnd lirniMl. Das Tagesuntte! l«. um 10" imter drm Nurmale._______^^lil ^-s^ —.—----------— <> Vla«'^^^/ VerantworMcker «edacttur^i^^-^>^ Schwarze, weiße und f"^,ri'<' dlnnastc von fi. 1-40 m st. ?'^ ^ iK^ ' uml'xdl't row,- >md stilclmcisc poll Hoj ssabrils Drpot tt. N«n,,<'l»«,'tt <"',' «jort". ^^" Must« umgehend. Äriefc losten ^" ^/^ ^ 2029 Course an der Wiener Korse vom 14. October 1889. N^ dem «ss.«^» Tourm««« z. . . " - ' ,W I, I7«5'.177i>n ""'V'bbr.^..,.» "'st, 17!.'l>'Ni„, ^ , "°- XX'fi. '.,9 5« ,u<> .. ^^^^"""N- ,28 >, ,28-50 Velb Ware Grundentl.-Obligationen (für ,na fl. LM.). 5°/<, galizische...... 104 — ,»><.- ü°/„ mährische...... 110 25 110 7b 5»/u »rain und Küstenland . . — — — — ü°/„ nicderüsterreichische . . , 109 50 110 50 .>>"/, steirlsche......--------------------- b'Vi, kroatisch!» und slavonische . Wb - UN'— 5"/^ Ntbenliürgischf .... W4 70 lN5'Ll» 5"/„ ItMsscr Aailn! .... ,-Nea,-Lose 5°/„ 1<« st. . llL'bt' b>o. «l,:l>>lhe 1878 . . ll>? .. 1N8 — Niilth!'!! dcr Etndt — —- Nnlehni d. Ktadtsssmriükf Wirn INli 9l. 148 L5 lUörsonbllu°«l»l,he,> verlo«. 5°/„ W'— »?' - Vfllndbritfc (s«r IN« st,), Vodenn', allg. vst. 4°/„ , . . l»a — l»l .- dl°, . 4'/,°/». . . ll'l >. ,u, «n blo. . 4°/„ , . . »8-KN »9— d« ?ü «»9 «liLs> bstto . 4°/,, . . W «<) wo-««» brllo li„ fi,), sserdlnanb» Nordbahn llx» bi> ««lb Ware vesterr, ittorbwefibahn . . . wü?l> l<>7 3b Ttaatibahn....... l9N b? »97 Lb Tüdbahn k 3°/„..... »44 c>N l46 »5 » 5 5°/»..... zig ^ ,8,»-b<, Unn,^al Diverse Lose (per Stück), Lrebttlose ,NN fi...... ^,.«, ißz^,o Clary Lose 4<» sl...... ^,50 e<> - 4"/,, Donau Dampfsch. 10N fi. . ,«5—197- Laibachrr Präm, Unlel,. ll»> N, ,»75 >i4 2!. Osrnrr Lose 4« fi. . , ^,... ««.,. Palfsy Luse 4N fi...... ^.7^ ^ .. Notb.cn Kreuz, üst. Ves. v., 10 fl. <« «o l9- «udolph-Lose ,U fi. . . ,»^ü »3 _ Ealmliose 4<» ss...... «^ ^.._ Lt,-»ei!ol«-Ul'Ie 4l> fl, 33._ «, „ WaldstriN'Lo!!' »0 fl, . . . ' ??,°z 4« «5. WinbischOrätz «use !«» ft. . . ^,«. b4 b" 113 40 Äb»!-r, Anst, t!st, ÜON fl, S. 40«/,, lt»8 Ü0 ?«3 " llrdt. Must, s, Ha»t>, I!, G, I«,fl, »Ul> '^ »al'l'l, llreditbanl, Vlllg, mig, lil«! fl. . 316 »ü »l8 75 Depositenbanl, Vlllg, zwo fl, . ißg'— 1»5'— E3c°mptr Nes.,Nkrüst, blx» fi z^5 — ül>» — «iro- u, «alsrnv., Wiener LONfl. 214 — Ilß'— Hl,p°th,lenb..«f1. »Mst. «5«^« 67— «9'— V»ld War» Lönberbanl, üst, llM st, V. . . «« — »«: 50 vesterr.-ungar. Na»! 60U fi. . »», — »^3-. Unionbant »U« fi...... »8»b0i!3U - «jerlehrsbanl. «lll«. l« fl, . . »60 -- IS« »ü Actien von Xransport-Unteruehmullgen. (Ver Stück), «llbrccht-Äahn »UN fi. Silber . Ll'kli 6^ — «lsölbGiuman. Bahn 2<>u ft. T. «no »5 «l»<» fl, «M. , . . «7l - »74 — Drau-Gis, («.°Db,.Z.)2l>0ft,S.----------------- Dlii»«ds!,l>, Eis,°V, 20« st. V.---------------- fferbinllnds'Norob, ,N0<> fl, LVt. 2l»?7» »588» »al, Lemb. - llzernow. ° Iassl,. Visen- bahn-Vesellsch, 20« fl, E. . . »54'— 235'— Ll°<,d,öst,°lMll,,lrlesl5(X)st,«M. 400 - <1l> - vefterr, Nordwestb. 2lX) fi. Eilb. l9<,^0 l9l — blo, (lit,, li,) 2«U fl. S. . 22, b0 221'7b Prag Dozer Gisenb. I5N N. Eilb. Rubolpl, «ah» 20<> fi, Sill'er .---------------- StllatKeilsül'ah» 800 fi. Silber 234 »!> 234-ü!» Sübbahn 2l«> st, Silber . , . 125 2» 125-75 Lüb Nl,rdd,«erl>, Ä,200fl,llM. i««-2b IK9 ü» Iramwa», Ges,.Wr,,17Ufi.».W. 23lll,)20Ufl.S. 189 bo ,89 75 Inbnstrle.Actien (per Stück). Vauaes.. «ll«, vest, il» fi. . »«»-. »« ^ «kahdiei Visen» und Stahl-Ind. in Wien ,00 fi...... s»'— 9^ _. Ellenbahi!w,«li,ihg, erste, 80 fl, 87— »<<-. «ltlbemühl», Papiers, u, N.-H. bl. — l.b 5«, Lieftnger Vrauerei iou fi. . . ,«» 75 ,i>8 ,^ Montan-Gesell., üstrrr,-alpine 9» .- 93 ßu Präger Visen Ind.°Ves, 2N<> fl, »95-. z»? ^ Vlllao'Tarl. Klelnlohlen W fl, »40 — 344 — «Lchlüglmühl». Papiers. »UU fl. 209'.- »,,».— «Vteyrermühl»,V»plerf.u.V.»». ,3b — 135 — lilfalltl Kohlen».»GeI. 70 fl. . ,27 - ,»« — Waffenf.°V.,Oefi.«nMen100fi, 44b.. 447 — WaaZon-Ueihllns»,, «llg, in Pest »U fi......... ?L'ü» ?8 .V» Wr. V»u«esrlM»ft 1NN fl, . . 88-59 «5-. Wienerberarr Z,egrl-«rtien «es. ,eu i^ ,«? — Devisen. Deutsche Plätze...... «-40 zs-z» London........ l,9 4U 1,9 8'^ Pari»......... 47 »0 47 37. Valuten. Ducatcn........ tj'L? bk9 20 ssranc» Stücke..... «>4s 949 Deutsche Neichsbanlnoten . . b« 4b »8 hs, Papier-Rubel...... , 2«, , «z Italienische Vllntnoten (100 L) 46 70 « «,'