»M«, Mm' nK« p««'» VW ''60 75. IWW^W von sier«»«. oen -«,.. .I.>«,°» m>.,u,°.n X.. »,»,- AD '—'«w»^ u- v°.«-lw,.° x Su-KOm«!..'.! i7«>^ -!>-«> »««id«,. ui.« S«»».l>'.!.-> »dk»!.n. « Mn -u,,,!!.n -« o...^ «">.» n'-«» «»u'n'."- - «nk.g«. «ÄI-Xp«,- dll.,« » o'". 'ü' "« ln-«-«"-- Zb IZl.^ >« Maribom Mm I^r. 144 Vonr'erstsg, clen 27. luni 1V2S ««»»»rAtsn- u. /^d<»nn«m«nt»>nn»nin». m > ^ureioavs ui. 4 (Vsr'^situnz . k»»ug»ps«i»v: ^bkolsn. monstl. 22 Oin, ^ustsllsn 24 l)in, 50 unmnssn>^ Zi ^ Itattentscher Druck aus Euqland 0 ll 0 0 n, ^UUl 'ia'li Meldllill^en auci Advls ".'lbeda i)'.' imlieuli^lze l^ejandtschast die ital'.eiuschen t'i'l'iirlier anfj^efordert, binnen .^ehn ^a-jle "^ralun iliid »tilidcr aus '.'lbessinien '!! ^1.' beinKlzliartei, italienischen I^ialoniki, zl! t>'inlieil, «.^tier aber ila.'l) der 5)eimat ,^u entsen'.'n. Tlt. sellisl lvnnlen sich nech ivei-k'.hin IN Atn'ssilnen ausl)alten. sie nlüt^U'n aber b.'reil sein, den '.^lnordiinniien dl'r Ge-landlschasl iosart »achzur^iniineu und k'ann ''ld.siinien ans dl'in lilr^;esleil zu nl'r-tuist'n. '^a sici> '.u Abessiliien '.neyr «Is llXMO ualieliisl)!' Ziaalobür.qer anfliallen, wurde»^ enlipre.iient'en '.vias',nal)ttien für die (5nt-sernun^i derselben au'.' 'Actl)l)opien re.btzil-ti!.l l^i'lr^>sseil die grosje der Ilalie-iie^ niclil lii ^irei, vrei Ta^^eil das ^'l!Nd verlassen lann. Veqriindel wird .''ie Mafinah-ue tiaulu. t>asi atu^esichto der ^vnnnnn;? zwischen c>en w'lden ^'än^>ern den ilUieiiii Yen ^laat')bi'lrtiern '.'lni^rifse seilens der '.'lbcssi-n:er drvln'n, c»a c>ie abessinischen 'Ze!>^'rden bivlier »ichl iniilande (^ewes^'n laä'en, die '^!cher!)ett iX'r Äu-^länder zn t^ewäl>rleiiten. ^'^n polltijcl>en !»ireijen ^^lanlN nmn, dksi ^^^talien nnter ".'Indri^linnq l>on bevorstelien-k^en trlel^eu!.l)en 'Attionen gegen AL»esiiniut l^rvs^brilantlien zur l''zcwäl)runt, uou tt^n-.^essie.nen ^llfinnsten ^'.talien'^ in Al'^.'ssinien zn bewerben sn<'. Der enl^li^chc C'^ejandle -ir '^^ar.on ist an(ieblich ans l^^einl^dlieitöliitlsichten nach ^..'l^ndlin abgereist. B e 0 g r a d, 2tZ. Inn'. We in Regierungskreisen verstckiert wirs. ist im Zusammenhange mit der Aendernng des Regimes fiir ^e nääisten Tage mit größeren Beriinderungen an den hohen Berival-tungsposten zu rechnen. Vor allem wird von einer Reubesetzung der Banusposten in Lsub-ljana, Zagreb und Split gesprochen. ?^jlr Ljubljana kommen der gewesene LN- Lovrenöie oder d«r Präsident des jei nerzeitigen Kreisausschusses Dr. N a t l a-ö e n in Frage. In Split diirjte der Banusposten mit dem bisherigen Vauteilmiuistcr Dr. K 0 / u l j besetzt werden. Als ernsteste Kandidaten siir den Zagreber Banusposten werden der ehemalige Minister Dr. 8 i b e-n i k und der Abgeordnete Dr. L c u ^ i c bezeichnet. Reorganisation der oberften Verwaltung Lor der Abschaffunti des ZlNnisteriums für.«fförperertüchtigunsi lind Wiedereinsetzung des Postministeriums lllngs- und Kvlonialfvaqen. ll?b:'r ü'i-'.'lssanatiansprobleni sprach .ler h0ll>^nd! . Delegierte K c p p l c r. Weitere '»i.ierl.: erstatteten der dcntsche ^ach.icrst^V.idi-^' N l e IN a y e r und die englische Min H a l t o n. ^'etztere Iievichtere iil'rr spezielle englische Prablenie und '.eil niü d<'kf; IN England in den nächsleii süii' reil ^^elin Millionen '^^ohnungen neu erb itt werden sollen. Veogra d, ?<>. Juni. Regierungskreisen bespricht man eingehend die Idee ^r Reorganisation der ober sten Verwaltungsstellen, ll. a. wird die l^ri/-ge der Abschaffung des Ministeriums siir körperliche Ertiichtigung ausgeworfen. Mit den Agenden diefes Resiorts würde sich eine besondere Aktion des Ministeriums siir To zialpolitik und Gesundheitswesen befassen. Dagegen wird wieder an eine Trennung des Verkehrsminifttriums und an eine Wieder- einsetzung des Postministeriums gedacht. Tie ses Ressort wurde bekanntlich vor einigen Jahren mit dem Pertehrsministerium vereinigt, es zeigte sich aber, das; das lejstqe-aannte Ministerium viel zn gros; ist, sod^sj es seine Aufgabe nicht voll und ganz erfiillcn kann. Das neue Ministerium wiirde die Interessen der Post-, Telegraphen- und Telc-phonverwaltung besser wahrnehmen können. Diesem Ministerium wiirde auch das Z^unk-wesen unterstellt werden. Donaupakt in zwei Etappen? Die Klausel von der ,gegenseitigen .Hilfe soll fallen gelassen iverden Paris fordert schriftliche «Garantien I) n d v n, M Iulll. ^u>le V n I ngP l? st" ans unterrir!i leten ^treiien ersäl?rl, gel)eii die Vorschlä.>e ^»er srauz^isischen Regiernnl^, die L a u a l ^eni einiiiiclieii Minister Lvrd (5 d e n an-' iiis'.tKl, dessen ','lliienll)alte>-' in Paris nnter-breixi Iial, dalsiu. tnnsligl)in ben Mschluii nou Zl.inderl'lbereint^'^ininen zwischen l^'ng--laitd nttd Deulschl<^nd, wie dies icj): in der ^rage iles ^lattenabtl.^iili>letts der Fall war. nnntäglici, zn nnuchen. Die eliglische Regie-lllllg l)abe Paris l^'reits unssen lassen, dasi ^tas ^lattenabkoinnien init Deutschland eine '.^lw^nabine darsteilc, die sich nicht nielir n>ie' »erbolen werde, i^'aual fordert jedoch, das^ c>iese ^»nsichernng schriftlich niedergelei^t inird ,vra>ltrei<1i betarit die bislicrige (sün^ l?elligteil ^misclieil ^'ondon und Paris in allen nichtigen Prc'l'lenlen und liebt l)ervl.>r, das; ledes weilelv' ilebereintvillinen init Delitsch-land von, aligeiueinen Sicherl)eltspakt ab' 'länge, (.^»glaitd gebe zu. dnsz alle groMN elirapäischen Prableine eng nliteinattder ver knüpft seien. d^x>> stellt es ans dem Tt>and' pnnkt, ciaf; es angezeigt lnäre. j.'des elnz^l-ne Pr!.U>lein gesanderl anzuschneiden. Die ,.T l IN e s" melden aus Noni, das'» 7>talieii den ^taiidpunlt ^Frankreichs in ver ^rage iies ^^'andoner ,^Iattenabkl.>mmen teilt. uns, es aber leine so e»,ergische E-prnche fiilirt wie Paris, ,'^lalien zeige angeblich ein nirlN geringes '^il'rstmldni') fiir die ^'^^estre-l'nngen ^'ondaii'^, deu ^^iislpakl sobald als lNl'alich vernnriliel)! zn selu'i' P a r i ^lini. I Nail» Melk'nng^'n ans Noui sckn'int in den Idortigen n>ns^gel.'end<'lt reisen die '.^lniich^ !oorznl)errsche'l. das; die ^rage de.? Don-in-Paktes IN zwei (!»tappen gelinst tnei"en niüne. '^)nnnchsi wäre das Minnualprograinin dnrchzllfj'lliren, d. I?. das; sich alle int''ressie'.' den. Das (5lnnernelnneii tonnte entwed.'r aiik den Etandpnuti der .''^niergrilät Oesterreichs stellen (5rst datin sollte in die Beratnng über ein Detailabkoinnien irlx'r die Vezielinnciel' zioischen dien Donanstaaten eingegangen n>er^ den. Das l5'ilvernelnnelr ti^^nntr <'ntn'ed<'r auf der '^'asis einer geiiie'.nianlen (.^-'-klärnng liber die?«:chteinns(1)nng in di^. iniu'ren ?ln-gelegenl)eiten der Donanstaalen, oder aber ans l'i'irüiid non bilateralen 'iZ^evträgen erziesi n'erden. woliei di<' .stlansel von der gegenteiligen .. 7ulni. In ganz Griechenland uiacht sich eine wachsend'.' d'rregilng d<'r '.Z^evolternng l,e-nierkbar. Die repnblitanische Presse schre:bt offen, das; der Verslich, di.' Monarchie ivie-d<'r l)erznstellen. blntige Minipse anslösen nx'rde. (^etieral .^t o ndnliS erklärte, seiner Ansicht nact, sei ein Bürgerkrieg gänzlich ausgeschlossen. Sollte !>tonig (^^eorg ans den Tl)ron znriirkkel)ren, dann könne dn's nur nrit denl Willen deS ganzen '^^olkes gescheszen. A t hc n. M. ^>uili. Der .'»wnips znnschell den ))^epl»blikaner>l und den Monarchisten wird mit grosse: (''ewelS erbracht, das; die Mebrl)en ?eS Polte.' die Veibel)altnng der rennblitanisel»ell Negierniigsfornl winischt Die Agrarier, ^'.e ebein'alls Republikaner sind, erklären, oa;; t,ie gegeiiniärtige Ressiernng erst Nor tur^^eai die )iielnlblik gerettet und den Anssland nie^ dergeioorfen habe Sollte es nötig s.'in, nn'r-den t>ie griechischell '^^anern die Republik noch eiiinni! retten. Die Monarchisten eninnckeln eine oon Dag zn !ag stärkere Propagailda nnk» belninpten, die '.'.'«'elirlwtt des Volkes alif il)rer Seite vu t)aben. Sie sind ülie-rzeilgt, das; eine Volksabstim uillng zll iliren t^ntisten alisfallen nnrd. ternng fortgefillirt. Die .Repn.itikam'r eltlä- ^„ternationaler Kongreß fiir W^lniungs-ren, sie würden Pleliijzit, der dCl Volts siirsorge in Prag entscheid i>l>er die lnnst'tie Negiernngsforn, ^ .... bringen soll, «^'schlössen anfireten. Sie «ner- P l-^ ^>lnl. ^rag> r ^ ^ i» sülichcu^ m>> .,»c« !V!i!. dk.? .-^ni'nwtivnnlni >i."u,r^"cs 'nr teln widersehen. Die le^Uen Walilen l)ätteii »lnnj)ssiirsor^, an deni fast alle 'nropäi'chen Hoover wird sarkastisch Der t5rprlisident polemisiert gegen Rvlisene't. Der frül)ere amerikanische PräsiDliit bcrt o o n e r l)lelt, ime .'leir.'.ir. >>crald" berichtet, in Palo Al'o i-.: Cialis", i'.ien in der "^'eland Staniord ilnioer!i in e'nen Vortrag, in dein er die v'^^rireie^- 1^7/ ''^Wissenschaft dringend davor a'a'nie. loelche ,'^ngeständnissl' anf deni wirischaftlichen Uelierzelignngen !>.. d'r nannte n>äl)rend de.^ ganzen V,-r!rng.'> '.n>ar nicht ein einziges 'Nial den ue.-. Prälsidenten Rooievelt, -'r erwähn,, j, nicht in, besonderen die en, die .Wilgres; ilini erteili l)al, aber 'r lpl' dü' jchärfste '^^lbrechining inii deii .v( ''!i.'dcn I'' „>'ion;enlration nnrt'ciianlicli.'.- und noii/ s.cher Vollmachteil in einer Hand". bc-zeilnlete er als desirnlliv 'iir da.' W'r! sch>aftsleben. l5'r iagle il'orllich^ I-'ü!' leine ^'rei!)eil Iierrsel?en, wenn ^ie '»n.-gierungsinacht in einer Hand oder 'n de-.'^'»and einer kleinen l'^^rnppe von Män^'.ern rereinigl ist. Mel)r noch. 'Alle g'>.l iiinl'.ä^' (I'rfalirnng lel^rt uns, das; sellisr '.'.'^'e!)rl^eilln iricht mit der Wäl)rung der ^^r^'is'.il lu'!?! werden tonnen, olnie dar. die !^'oniiinl'i'seilen l^-rundlagen eines 3laa?.'s ''ri.I)'^ nn'rden. Die Teilnng der (^cu>rltl'!i i'? d'' e inzige Sichernilg tnr die i- ,! man sich d.n-nb>r biinoeg, dann «e^rd via" die ^vreilieit nntergral>'n und chli e^a! zerstören." nooner N'aiidle sich !nil .k'.l' d ^ /vrage der ^ichernng der so;i.ilü II.'in i.nd nieinle, sie töniie niiln dUlch .lue nlo:^'> Iiche t>-ingebnng nlid die >>''r'!nduni > '.'llll>eililiille!s gi'sct'alsell n'erd.'. .^0 ei-i'a n sei da^' ni.ln." „Das ,'vuntl:on!^'een -nnri!c!?afllislx'n .^nüeins derliai au^ > l^Nauben air die 'ininnit nnd deni rtrii.>n '.n geioisse nnr^eränderlid'e .grund'.! ^''.'ian darf sie nicht nlir in den ''isir''' > r ^n'il>e:l iin allgeineinen 5inne 'al^ei'. ^i^' s.chlies;en anet) die .neiligteii .^'.'r.va ' > die Sichercheit noil )^inl,rung ulN .^''r.d-.l. d ^.'Infrechtertialtung gesenuiäs;ig. I.nd die '?lnSnbnng der Reg,'", ingia dnrch ordentlich anstände geloin- 'ü Nicht al'er dllr.'i' die Uin>'.ois;l) i.eii ^d ' n itratlner Macht>soriiche ein. Die Rede Hoooer-. n^ar ;nni "ei. '.n'i stisch. nnd inan ninnn! in den V^'r.in" n Staaten an^ das; sie der .'tns.^ikt ;!i > u '.^ nenen Ven'erbung nin die -'liinm'n d r Wäliler bei den Präsidentenioal,! n 11.? r NiW gewesen ist. Bör^enberiHte i'l r i ch. -li. "uini. ? i' v i s e ir Beogva' Paris ^'ondoii l.''.<^'.>. Nenn'"l> Mailand Prag " Verlin l:.':;.1''. i II b l i '1 u a. Innl. D e n i i e n. Ver!>ui lliN.l'l, '^üriel? ^'ondon l^'l l.Il Rennn'vk Sel^eek Paris - Prag l^l.N!» !!>:;, Zriest - öiterr. Seinliin" lPrivaleleari'ia'l ..Rariborer Zeitung^ Nummer Donnerstag, den 27. Juni ISSb. Die Köpfe der neuen jugoslawischen Regierung MtnifterpsSi^t uab Alchen-mlnlfier Dr. StojodMovi? ^r. Milan Stojadiirov wurde >85 in Krusevac als Sohn eines ^»itchters i^el'orcn. 19ll) Lnvarb cr istih in Bcossra?» 'xzs juridische^ Doktorat. Auf Wunsch'des verstorbenen ^tojan Protiv studierte cr i^^ani: :n Ä.uslllnü ?^inanzwisscnsk!^st'.n uud s)ielt 'ch Ärci Jahre in Deutschland, England und ^^rankrclch aus. ?^orüb<'rFcsMd war er au-ch Ml sr^nzüiisckien ,'^inallzministcrium tätig. !s>ll schrtc cr zurück und wurdc' Beamter ^'vinanzministcriumS in Bevi^rad. Seine l^llinzendcn Kenntnisse l'ffcnbartm sich rasch 1918 ist er bereits t^icncraldirektvr iin Finanzministerium. Ein ^ahr darauf verlies; er den 5taat-^dienst und Ividmet!? sich ^nntinesen nl? Direttvr ejn^r i^eldanstolt, später niurde er Vizepräsident ?cr Beogradci Viirse, der serbischen Echifs. »^^yrtSliesefsschnst, des Beoiirader Nuiidfnnkv, '.Unrsit^cnder des ^^nristenlK'rl'lindes in'w. An ^<'r Beogrcider Universität lehrt er >>0-iw7cllp,c!fessvr ,>innnMisscnschasten. Zunl erstenmal wurde er 192.'.^ mit '.'wahren nus Wilnsch dcS verstorbenen Paöie «>'nanzminister. Ter Dinar stand in Zürich aus fl'ms )>?aft lebte wieder aus, die .handels-s!:sanz kräftigte si.'li und Äteljadin^vic! er-->.iel< den 'l^iamcn ,.^)iettcr de? Dinars". Mit ^incr furzen llnterbre6>un ilM?. Zum '?!b. lenrdneten nnirde er 1?»-.».'^, li>Sü und lNi.'/ flewählt. !^m ^al)re zii^ er sich an>5 der '^nlitik ;nriirt und lehrte erst .nn 21 D?-ilmber v. wieder ins politisch? ^eben. nl.-i 'r ven ,Vvti^ zum ^iuanzminister b-'stellt ?)urdc. (5r snhrse tiekanntlich eine )Iieihe ven ^^^^irtichaftsreformen in den letzten Menaten ^urch, die 'ein wirtschastc'paliti.schcs Talcnt -'on neucni tlar in (5rscheinun«i treten .".eflcn. Dr. Milan Etti-sadinovi^ isr al>er licht nur ein Finanz- und Birtschaftspc>:i-itcr von Weltruf sondern au6> ein weit-^li6ender und unvoreinflenemmcner Staats, mann, der .somolzl die innen- als auch die aills^enpoütischeii schivebendeil ^ra^c^n Ju-t^oslamiens einer asse Teile zufriedenstesl?n- zuslchren wird. » Innenminister Dr. Anton Koroiec l!r. Anton 9 0 r 0 .> e c wurde in '"^is^rjani b<'i Sv. ^^urij na .^-aonici gcba, .cn. Er besuchte daö Gyninasiunr in Ptuj ''nd Maril>or, danach das Priesterseminar n Maris,or. '?ln der Universität in Graz 'udicrte er Theologie und tvurde zun, Do7-"7 vromoviert. '.^c'ach ^:?tbsolvicrun.i der 3tu-):en widmete er sich zunächst der prattis-hcn ^c'.'tsorqe, trat ab<^r bald ins politische ><'n ein. Mz 'lixrtreter der slowenischen .^otkvparlei wurde er ;nnächst in den sts^i-'i'^ticn Lalldta^, später auch in den Ncici)«)« .qeilxihlt, den« er bi» zum Zusammenbruch ^er Monar'ehie ancie.h'iirt<'. Als ^Db-naun d<'c> Südslawischen nlubs inl Reiel>5r verlas er am Mai li)l7 die belanntc '.Vai-Dellaration. Nach denl Zusammenbruch 'er Monaräne .var Dr. Koro^ec Präsident ^e.I Mtioualratec' iil Zacireb. ^il dieser Eigenschaft begab er sich ttn6) t^^nt, wo er nit Pakiie den sog. l^enfer Patt schloß. Im -rsten 'iabinett de«:^ neuen jugoslawischen Staate? Gunter I^ührung Pa^ie') war '.^o--.l>ee stellvertretender Ministerpräsident-^ als Der Mdtthall im Auslände Die Weltpresse zur jugoslawischen Kmsänderung: Bersöhnungskabinett Dr. Stojlldiuoviö eine Bürgschaft flir die endgiltige Beruhigung des Landes In Emartunff der Regierungsdeklaration / Wichtige GesetzeSprojeNe w Vorbereitung / Be-ratllngen der Jevtiü-Abgeordneten / Radikale, Slowenische Boltspartei und Muselmanen bllden eine neue polttische Gruppe? B e 0 g r 2 d, 2ö. Juni. Die Mitglieder der neuen Regierung Doktor S t 0 j a d i n 0 v i ^ ilbernahmen im Lause des l,cutigcn Tages ihre Ressorts. Nach mitt>2gs NM 17 Uhr fand ein Ministerrat statt, in dem wi6?tige Angelegenheiten zur Sprache gelangten. Ein besonderer ?t'uSschuk wurde uiit^ der Ausarbeitung der Regierung? ert-lärung betraut^ die die neue Regierung in der??ationalversanimlung zur Verll^sung bringen wird. '>.>')?ie verlautet, werden die Zkupschtinn lind der Senat am 1. Juli zusammentreten. Ministerpräsident Dr. S j 0 j a d i n 0-v i ^ erllärte wiederholt, seine Regierung wünsche, in engster Mitarbeit mit der Nationalversammlung wi6)tige Gesehesprojeftz durchzuführen. Zunächst wird sick> das Par. lameut mit den B u d g e t z w ö l f t e l n sür das laufcude (Geschäftsjahr befassen, wo-ranf die W a h l r e f 0 r m, der Gefetzent-wnrs nl>er eine bedeutende Erweiterung der Selb ft v e r n> a l l n n g fowie die Re-fornl des c r e i n s g e s e tz e s zur Sprache gelangen wird. Donnerstag nachmittags fahren die Minister nach Oplenac, wo sie ain l^rabe iveiland .^il>nig Aleranders einen ^ranz niederlegen werden. e 0 gr a d, 25». Juni. Der ^'ilub der auf der Liste des frul)cren Ministerpräsidenten I e v t i gewählten Abgeordneten hielt heute nackMittag'S eine Sitzung ab, in der der Listenführer zunächst über den '-I^erlaus der Regierungssrlse be-ri6itete, nwrauf die Debatte über das inei-tere Vorgehen des Klubs eri^ffnet wurde. Im Laufe der Aussprache kamen geteilte,' Ansichten zum Ausdruck. Eine Gruppe mlt dem ehemaligen Agrarier Boja L a z i c an der Spitze spracki sich dafür aus, daß dn: Abgeordneten treu dem Programni bleiben müftten, auf dem sie gewählt worden sind. Sollte sich die neue Regierung auf ein anderes Programm einigen, dann l'lcibe sür den ^lub fein anderer Ausnieg übrig, als sich zunl .^^inett in offene Opposition zu stellen. Eine andere Gruppe widersetzte sich dieser Ansi6?t und meinte, der Ie»ti,>.Nub dürfe in der schweren Zeit, die Staat und Nation gegenwärtig durchleben, der Regierung leine S6iwierigkeitcn bereiten und die Harmonie der Volksvertreter nicht fti^reil. Eine Einigung über das weitere Vorgehen des .l^lubs wurde in der heutigen Sitzuni ni6it erzielt, weshalb die Beratungen morgen fortgesetzt Vierden. Abgeordneter Boja Lazi 6 erklärte spä« ter Journalisten gegenüber, er denke vorläufig nicht daran, seine Stelle als Vizepräsident der Skupschtina niederzulegen, da ihn das i^smnte Haus aus diesen Posten berufen habe. Sollte sich jedocl) die Mehrheit der Skups6itina in einer anderen Richtung orien tieren und die Plattform, auf der die Iev-tic-Abgeordneten gen>ählt worden sind, verlassen, d. h. fich für die Regierung Doktor Stojadinovi^! erklären, dann müfite er daraus die Folgerungen ziehen und in die Oppa sition gehen. Auf Grulld dieser Erklärung sieht man in Boja Laziö vielfach bereits den Führer der künftigen Opposition. V c 0 g r dilalen zur neugeschaffenen volitis.ben gtpflogcn. Das .^'»auptwort führt der alle Partei kämpe A c a S t a n 0 j e v i der Busenfreund des oevstorbellen Nikela PaS^i^. der sich schon seit mehreren Tagen ni Beo grad aufhält. Wie man in unterrichteten Kreisen er^ fährt» handelt es sich um die Schzssung einer neuen politischen Gruppe, die die Anhängk»r der ehemaligen Radikalen Partei, der Slo> wenis«^, Bolkäipartei mit Dr. .^»ro^ec und der Mllslimanischen Organisation init Dr. Spaho an der Spitze bildm sollen. Die neue Partei würde die liSczeichnung „Jugojla vi-sckzc Radikale G>abinett Protie ein. In den folgenden Iah-rcn gehörte .Morose: wiederholt v-^rschiedenen Regierungen an. Vom 19. Februar lV20 bis zunl 17. Mai 1W) (Kabinett Prctie) sowie nom 17. Mai 1W bis zum lt. Dezember l!^2t) sKabinett Besniö) lvar er Berkehrsmi-nister. In der Regierung L.juba Davidovie v>ar er vom !27. Juli bis ?8 als Innennrinister ein. Nach den, Rütttritt Bu-^iLeviv' bildet/: .Koro-ec am l. Juli 15>2S ein eigenes Kabinett. In das Kabinett '^ivkovi^ irat er als Berkehrsminifter ein. Am August 1929 übernahm er das Ministeriunl füis Forste nnd Bergbau. Am 29. September 1930 gab er aus Gesundheitsrücksichten seinen Rücktritt. Fortan widmete sich Dr. Anton .^torsdec einen: intensiven Studiuin der jugoslawischen Wirtschaft sowie der schwebenden außen- nnt inne,politischen LclZ^nsfragon d<'s Staates. Er ist ein selten guter .^tenner uilserer Wirt-srhafMchen Verhältnisse, sodass die neue ju-Toslawische Regierung in der Löi'uua lion ?^irtschastsfragen auch in Dr. Anton «o-rovec einen erwimschten Berater und Mitarbeiter finden wird. Dr. Anton KoroSec, denl der Ruf eines makellosen Politikers und Staatsmalmes vorausgeht, verfügt ferner über ganz hervorragende Beziehungen nicht nur zu der politifckien Welt des Inlandes, .sl'ndern ebenso auch zu den bedeutendsten uird einflußreichsten Persönlichkeiten des Auslandes, eine Tatsache, die bei der künftigen Gestaltung der jugoslaimschcn Innen-und Außenpolitik gewiß auch eine große Roll<' spielen wird. RnantmtnIVer Letico Dut'an L e ti c a wurde im Jahre 1879 in Majska Poljana (Bezirk Mna) geboren. Die Re6)tsstudien absolvierte er an der suri-disck)en Fakultät in >'^agreb. Im Jahre 1901 trat er in den bosnisch-l)crzegoivimschcn Finanzdienst ein. Iln März 1919 wurde er Chef der Steuerabteilung für Bosnien und die Herzegowina, Slowenien nnd Dalmatien bei der Generaldirektion für unmittelbare Steuern. Auf diesem Posten blieb er bis zu seiner im Jahre 19?3 erfolgten Pensionierung. Im Jahre 1925, wurde er reaktiviert ulrd zum Generaldirektor der Direktion für unmittelbare Steuern ernannt. Nach der Zu-sammenlegung der Generaldirektion für unmittelbare Steuern mit der Generaldirektion für mittelbare Stenern wurde er zuln Generaldirektor der Direktion für Steuern ernannt. Inl April 192N wurdc er Unterstaatssekretär NN Finanznlilnsteriunl, ini April 19!^9 der erste Gehilfe des Finanzministers. Auf diesen! Posten blieb er bis zu seiner im Dezember 1931 erfolgten Pensionierung. Anl 28. Dezenlber 1934 wurdo er neuerlich zunl Gehilfen des Finanzministers ernannt. Kriegsmintfter Äivlovtt General Peter i v k 0 v i ü wurde am '.^3. Jänner 1879 in Negotii! geboren. Nach Absolv»er»ng des Gymilafiums in Zajeear trat er (im Jahre 1897) in die Mlitärakade-m»e ein. Am 3t). September 189!) wurde er als Wvallerieunterleutilant ausgemustert 1910 wurde er zum .tza»lptmann, 1915 zum Oberst, 1923 zuin Divisionsgeneral befördert. Am 1. Jänner 1917 wurde er zum Kommandanten der kgl. Garde ernannt. Diesen Posten belleidete er bis zu seiner Ernennung zum Mnisterpräsidenten uitd Jnnenmimiter (an! tt. Jänner 1929). Ms er 1932 zurück trat, wurde er zuin Arnleegeneral befördert und übemahnr wieder das Kommando über die kgl. Garde. Am 22. Oktober 193 t trat er in die umgebildete Regierung Uzunoviä als Heeres^ uild Marinetninister ein. Dieses Portefeuille behielt er auch in der Negier»na Ievtiä. O Deriedr?on^ stituante wurde er zuni Abgeordneten s^e-wählt. Im März 1921 trat er in die Regierung Paöiü als Handes- und Industrieini nister ein. Im Oktober 1621 wurde er zum Präsidenten der Jugoslawischen Musliniani-schen Organisation gewählt. Boni Juli 1921 bis zum 0. Novcinber 19^4 ivar Dr. Spaho Finanznnilister iin .Ä^binett Davidovt»!, vom 17. April 1927 bis zum 27. ^'^uli 1928 Hau-dels' und Industrie minister ini Kabinett VukiLeviö. I>onncrswk^, den 27. ^nni 19.V). „Mariborcr ^^citung'' Numme-^ Nt Politik mchl abu'^'lchcil deüv^blss>criki<'n ^er^imdeten die Troie li^'umhren merd<:-Tic Periöi?lil-l,k<'it und die .'tutc'riliit tie-.' neu i'n Premier') '»en eine (i<'nnqent>l' schtisl dnfin', t>as; dtis neue ^lnnett eincii Uinschmttnsl iin innevpolitischev^ Kebeik Iu>ic" jlawiens bedeute ilnd die bisberii^l' Linie in d^'r Außenpolitik einhalten n>erde. In fran' .zl-'Mn'n tischen K'reisei, btisj' ,iuiii es für sicher, dns'. ?r. Z t r» j n d i ii „ v i schon in einigen Mviiciten die Bevölkerung um 'lire Meiiluu^ lwfr«qeii iiiid 'lV euw ah ' l e n nornclinien wert^'. die dieSnwl auf einer >ind<'ren <^irnlid!nqe iils lnÄ)cr durchge-siihrt n'erden würden. Insbesvnder«? wird dii' ?i;ts>iche nni s^'»euillikttim^ zur Kenntnis tieiimnnn'n. das; iii d<'r ncnen ^eqierunci auch '^i^ertreter der .^irvaten, der Slowenen und d^'r '.N.'iiseliii^iiieil sitzen. Tie Persönlichfeiten ?"r r ^ e c' llnd Dr. S ^ a h d ? sv-. ll'ie d-'r '^>ertrnuenSnlliniler Dr. Mai^ef.? bnr jiCil t>i'i"'r, das; ^nqoslawi^'n wieder den Me'i iil'Nilideii'l?>ibe, der der elnziq mögliche ist niit^ der dti') ^'and durch die Zeiten der als-a'iiu'iiie» sichren kann. Hohes L'ob'wird auch 5r. k!ll. Hos)eit dem" Prinz-Resteilten PlMl iiezallt, der die Neliernahmo deS lieuen ^^i.il'iiietl'? durch Dr. Stojadinovi,' ' ermöq,. licht Halle. . icher doii» „Q u o t i d i e n^ bsfaßt sich iiiol'esattdcre der „ Te n» p s" »mt der neuen !!.'afle in Iilt^oslannen luid meint, die neue liet^ieruil!^ l^abe die Anfliabo . übörnonlmen, die ^11 n tt ä l? <' r n n z m i s ch en Beo r a d u >l d a <1 r e b. in Nul)<' vorzu-l'l'reiten und s^i ichlies^lich daS scrttisch-kroati-'che Prc'l'Ieiii .^ii lüsen. E'5 handle sich. lii?r iiicl)s elwa iiin eine neri'tbtt-tieliende Anssl^^si^ niinq ',niiichen ^^erstrittcn<.'ll Politikern, sondern »IN c'ilie tlesqehende Berii^chnunsi Mieier Vr>lk'?stämine, die ^^usmninenMiören, aber in der Pertianii-enlieit l^etrennt sich entwick<'lt l'abeu. Die Persi^nlichleiten der erfalzren^'n Politiker Dr. o r o e t und Dr. S P a-Iw uerleil^eu der Rej^ierilnii den Cliaraktcr l'ineö.^tiilnnell'> der t»reiten nationalen Kon-^^entrdti^^n. Das; die Nesiiernni^ die siesteckteii Zii'le auch erreichen wird, liege die (^elvähr iii der P.'rsönlichteit ilire^? Chefs. Dr. S t o-i a d ' n o i je.i ein Mer Mann nnd le! litt '^iorjahr in Amerika i» das interna-liDimIe ?^->iUferkomitee deS Nc'tard-Vnbs be-'.ilken n'ordeii. ein ^^)eics>^'n nvsclieö Vertrau-ul Ulan in lX'r in seine ^^äliitikeiten seltt. Ber s-i n, Juni. B<'sprechttNji -der n.euen völltischcn ?a« >U' in ^ulsioslaN'i<'n schreil'i die „B e r I i-il e r ö r i e n - e i t u n i)". die stanze iiiq^^slal'.'iiche Oeffentlichkeit habe die Veri?' siina Dr. 5loiadinom6' an die Tpihe der neuen '^esiiernnss einstdnnni^l bei^r^lstt. Anck in den !>srelsen der bi'^herilien Opposition ba-l'e leine ^'rnsilnii.die. ttNlieteilte ^illiqunji qefnnden. Lladiiietl könne sich auf die NllterstiiiulNji der Nation verlassen. Die Ne-(liernnfi habe sich ^nr Ans^iabe !iestellt, die ?nnerpolilisch.'n ?pannuniv'n zn beseitigen. C'? sei'damit rechnen, das'» sie in diesem ihren )^estreben noni Parlauient tatsrästig nnt<'rstülU >oerden N'ird. lIebriqen.Z erleich« tere die l-jefjen wärt ige Verfassung den» Ka« l'iu.'ü die '?lrln'it ohi^e ^licksicht aus die schtina. - - Der ..V o l k i s ch e Beobachte r" 'ngt. Dr ?lojadinool'' sei qegenwärti>i der sälsun'te iiitio'lan'ische Politiker. Teine biö-lierisie ^ä'/'sitei! als ^inan.znlinister nnd Lei ler vieler Wirtschast>?nnternebmttngen sei ein Zeichen da^nr das', er mit gllen Proble« inen nertranl n't. (>hara!^t?ristisch fiir die iiene Zitnation se> der Umstand, d?,s^ da? 7^inieilvorte>'n'lle NK'der ein '5erbe, no^'li >in ^rk^ate, iondern der Sloivene Dr. ^o>ro-eVsniltt'n linlie. ?ie Alnische e i t n n g" meint. <5e lgl' ^-^obeit der Priit^-N^'gent Panl babe den lles'erqansi in eiii nene>? politische^ Le-s'eii sehr g<'s<1ntkt eingefädelt. (5'l' habe ein^ ANiias'.'liäre geschaffen, die da»^ Verlranen Iii die .'-lnkinnt geniäbrleiste. Die Preise hebt besonders deli Umstand bervor. dni; die s^^rnvpe init Dr. M' a 5 e ? ail ^-^'r 5ln<^e die »<'iie Negiernnli unter« stiitu',« n>erde. obinobl sie vorläufig noch au-^ s'.erhall' derselt'ei' inid ailch ans^erl^alb des Pailameilt'? stelil. L o nd o lt. ?s>. Juni. Die Bliitter tx'sassei, sich eingehend mit der Losnn,i der 'l^el^iernngkrise in Ingosla. u'ieii niid nK'iix'n. e.^ l,andle sich liier nm -in Uoalitions- oder l»esser nni ein ^dabinett der nalianaleii (5!ns)eit. da darin markante 'l?<'r'. sönlichkeiteii aller politischen 3lrSmnngen vertreten seien. Ein.Kabinett, in dem a.ubt'r Dr. 'stojadiiwviü- auch MA?sner wie. ral Xivkovic, Dr. Korp^c uud Dr. Fpah^ sitzen nnlsse als e^ne ?!^gicruug der uationa len Beruhigung und B<'rskhnun.g angesehen »r>t'rden. ' Sofia, 2.^. Juni. Die gesamte bulgarische Oeffentlichkeit hat die Bildung der neueu Regierung in Iugo-slannen nlit größter Freude ai^fgenommen-. Die Presse bezeichnet Dr.-Stojc^inovi^ als Finanz- nnd Wirtschaftspolitifer von W^!t-format, der bereits bewiesen k>abe, daß i?r auch in der ?lns;enpokitif sehr gut bewandert ist und. die Äeziehttn.gey zu Westeuropa zu erhalteu verstanden hat. In der neiien Regie rung sieht man allgemein den Uebergang zur ileflnitiven Beruhigung im Innern. Von gvi?stter Wichtigkeit sei es, das; Dr. MaLek gegenüber dem neuen.Kabinett eine wohl-ivollende Haltnng eingenoninien hat. Ro m, 25. Juni. Die Presse bezeichnet das nene Beograder .^l'abinett als eine Regierung der nationalen Versl>hmm^. Die Persi?nlichkeit Dr. S-toladi-novi«'' bedeute eine entscheidende Aenderunq in der Innenpolitik Ingoslawiens und das Ende des bisherigen politischen Kurses. W a r s 6, a ü, 25. Juni. Die polnischen Blätter schreiben sympa-lliisch iiber die Liisung der skabinettskrise in Iugoslaunen uud nieineil, die neue Regierung sei eine Bi'lrgschast fi'ir eine gesunde (5ntwicklung der politischen Lage des Landes. Die.Kroaten liätten die Regierung Do!» tor Stojadinovi«''' unt Begeisterung aufg.'-nominen nnd hätten freudig aufgeatmet. Die 5>auptnufgnbe des .^^binetts sei die Versöhnung nnd Festigung der guten Beziehung!:!! >nit Dr. V^Äi^ek. Man könne mit der vi^lligen Bernl)^igttng der breiten Volksschichten rech^ nen, da in der neuen Regierung die Repräsentanten der verschiedenen politisÄM Orien tieruilgen uud aller Stämme des jugoslawi-scs>en Volkes fitzen. ob«f l)u lumocksn." ,>^dsr ict»^llcinn cjoled nick» mit 6sn Okren ocl»r mal, «jo5 sjack» jo mit einmo! 50 nock n o c k g f i) n e kl « n 7 o n n e n ^ «infock^k«fftick.^5ol^e e» vi«lleick»,. . „Vv lrann5»^«^ciuck mi»"gs5cklo55snsn Sfrot«!?«5 ist mvine Wöscl^e, ovs ctis ick zvkr'ztolze bin. >^fiigen L)vst Kot »iv von cj«m >Vo5cken^^ mit Zckickt Isrpsntin 5aii«. öo vi» iek^mi» ibir cti» Zocksn ouck ZÄ^on gv^cizckanpkod«.^ »iv 5in6 nock vnv«r,vkftvnct5ekön im>^vt5vker>t" «Riems ...unci z:um ^inv^eicken k^rouenioK Außenmlnlfter Hoare verteidigt das Wottenabkommen Die deutsch-englische Marineverständiqung vor dem Unterhaus L o n d o Ii, Inui. Iin Untevliaus l»atte der Staalssetretär des ^lnswärtigen wieder eine !?'tle von Ä^ngtifsen der Sozialisten gecsSn di' deutsch' englis6)e Marinem'vständignng ^ibzmoehren, i.»as er mit viel Energie tat. Auf »ine ^srage, ob das englis'li'sranzo« sisä^e Protokoll vom 3. s^bruar imnuc noch die Politik der englischen Regierung darstelle, evividerte Ails;<'nininister Lir o a r e: Ioiil. D«r Arb''ili!rabge'.''rd. net-' E o tk s fragte, oli in dem Prol>.^te^ nicht gesagt worden sei, das; Deutschlaiid seine einseitige Enlsä»eidu>lg iresfen solle, feiner, da^ eine auf Teil V ocs Versailler Vertrages gestilfzte allgemeine V'?n»inbai.nng abgesckilossen werden müsse uud das; Delitsch--land einen Vst^xlkt unterzeichne nnd znm Völkerbund zuriickkehren solle und ob da'> deutsch-euszlische ivlottenabkoinilien nicht eine Verletzung dieser Abniachnngeii sei.' Der ''.'silstenminister antwortete: „Rein, die Ansivirknng der Durchsüliruiig dieser Politik mus; notivendigerweise der l^genstaitd von Erörterungen zwlsäicn den l»eiden Regierungen sein. Tatsächlich sind st^'lche Erörterilngen znl' ^^eit ini l^ange." Der Ärbeiteroertreter Tho rn e n«rgte, ob e(^ mcht zutrefft', das; Minister Eden „in-sclge der Verletznng der aut ^ebrnar erzielten Vereinbarung nach Paris lind .Itoin gereist sei. Air 5amuel .^>o>tire sagte: „Rein, das ist nicht der ^ll. Ich l>abe bereits mitgeteilt, das; dies keine Verletznng oon irgend etn>as ist." Der ^)ll>g<'ordnete E v rt s stellte die ivei-lere k^'ra^ge, ob die englische iiegiernng im .c-iinblick damns. das; eine d<'utsche Flotte, die der englisrti«'n beträgt, die Ostsee heherrsch<'n ii>erde. M>as;nahilreii ergrisien l)a^. NM die '.'lnsichten der ?ivegierungen So'ivietrns;lands, T^chn>edeiis iind der l'alti« schen Staaten zun» dentsch-engti-scheii ,^lot-tenabkonriiien 'estznstelsen. Der ?luf;eninini-ster antwortete verneinend Die Negi'rnng sei aber an sich von deil Bedingungen des dentsch'enqlischen ^lottenabkomni^'ns nntei-richtet ivoiden. Eorks fragte weit<'r: ..Biealviichtn^j englische Regierung nicht im vinblirk darauf, das; alle diese lleinen Staaten durch das Flottenabk^mnien der (vnade Dl'ntschlands ausgeliefert iverden, eineil Oslpakt znr l>)a-rantierung der l^rcilzcu der beuoffeii^^n Staaten vorzuschlagenDer '.'lukeumiikister aiitivortetc: „^^l'ein, ich gebe iiberhanHt nicht zu, das; di< '.»^ehauptiing des Al>gevrdneten, das deiltsch-englisch<' ".^lbkl-^mmen l'esere di^se tleii,en Staaten der l^nade Denischlaads ans, zutrifft. Ich lietrachte das Abkomnien als! i^ilt, ni6)t für uns und Deutschland allein, sondern fiir alle ?vlottenmächt?." Eine Erklärung Dr. Maöeks über den neven Kurs Deni Zagreber nt a rn j i Li st" titU' Dr. M a e k folgende Erflärnii)i: .,'.!^ellUln!lich ging ich nacl, Beograd, da ich aiiläs;lich der .^rife der Regienmli Ievtie znr >tonslkltierunsi berufen worden ioar. Bei dieser <^el<'genheit vertrat ich in der .'^>anpl sattle den Standpunkt, der in der Enlschie-s;nn>i der- kr^>atischeii '^.'lbgeordneten voin 2. Iiinl l. I. dargelegt ist. Wie Sie selieii, ivnr-de bei der Ernennung der iieneii ^liegiernng ineine ^'lilffasjNnii nicht lierüetsichligt. Ich fürchle, das; sich die Llige mit Rücksicht auf einiiie Persönlichkeiten, die sich in der iieuen ^^ieaiernng lvfinden, nicht iix'seiillich äl;dern lvird. llniso besser, wenn ich irrte! Die iieue 'IZetiierimg wird l^^elegeiitieii lial'eii. zu zei-lieii. ob sie gegeniib^n' dei» ^t^oateii einen ner-sölnilicheii ^lurs einschlagen n'ill. Das kann sie ain besteil, li'enn sie eine Reiln' von Unge ri'nn-derte svlct>er Verurteilten liegeii iil Sn^inska Niiirovira illid Lepoglava. D>iiiiende nnd lausende von Poüzeilirleileii, die ^'sme lvch! lichen Grund ausgesprochen lonrden, iei es ill Fornl von Ärreststrafeil. sei es in ?sorm von Geldstrafeil, schwetien iioch inniler nber den llt'öpfen der Bauern^ Bedeiitei' Sie nur, nms.sür einen Bauern, der nicht die Mittel hat, sich Salz zn tall''eii, eine Strafe von Äniderteil, sa so^iar Tailseiiden Diiiar bedeii let. Die neue Regieruiia hat alio l^eleiieii heit, zu i'igen, ivelche Ri<-!,lung sie eiiischla gen ivill. Es gereicht mir zur Vesriedigung. das; ich ailläs;lich meines Aiifenthalles i-? Veograd nach lniiger ,^)eit mit den »Rührein der serbischen ^pvosition Lsiiba Duvidovi.^ nnd ^'^ovail Iovanovi^', sonne mit einer aaii zen Reihe von aiigeselieneii serbischen Po!?i! kern persönlich ^^ül^luilg iiehineii ioniN^'. ?!>' alle sehen ein, das; die nnitaristi'chi' Staa!'^ einrichtung eiiieii Ziisamineilbriich erlitt'n hat. Deeihalb hosse ich, das; e? de:nnäch't bei d<'ll werben von, l^i<'danfeii ;nns W^^rt, »o"' Wort znr Tat koiliinen werd Das Geheimnis der Lufitania wird geiiMei l a s g o w, 2i',. Inni. Werden die ll.t)tcil (^'eii<'jillnisse des vor z'iv.^iiiig r." dnr.ch das deutsche Iliilers>'ebooj „U > Onennstonnl verselltten engli'.brii i^z<,.n dainvsers „Liisitaiiia" niiiiiiiehr .leliiflet'-' Diese /^-rage knilp't sich an die vor ?.i! gen ?agen l'egonnelie '^^'rglinji^akliou li'S gros;en Bergungsschiffes „Ä'lnr", das cl> an die Sl'ldspike von Irland 'legel^^n 'in> die Bergllllt^c'arbeiteil iii "^'liigrisi fi.'ilvni.'.ien hat. Die „Ophir" ivird il>re ^o'roti^n.it be» ^illsal .'!>oad, der sildönliclien vi ü IrltNid dur.1) eiiie ))^<'ihe von Tiesseean'iiu -Ilten lnit eiller ileiien Tiefieekiiilera !>>''' niittels iieilarliger Tauchavnaraie ^iiil.i'en^ Kapitän .Rilssel behanrtu. da>^ ^r ^ a)'^>arate niit sich silhre, die es 'N.ii e'i, l'is zu einer Diese voii !-.'<»<> l'!-. ;cl,n Stnnd-^'n lang nliilntervrochen arl'ei:en. Rllssel ivild al'^'r ailch Tief'.'esilmfain^ras in Dienst steZl^'ii lliid ner'u1i''li. durch eii:eii ^'illll Licht ill die letueii l^'.'ii^".„liiis>' dl'.-, versellktell Schil'es zn l'ringen. ^ills ^e:7' Vorulltersllchiiiigeii lohiienden k^^-zwinn vei' iprecheu. will er >'ine ^^ieieMchast ^iir ^:e Beri^illig iliid .'l^el'nng des Schiis.'s iiiterei sicn'n ?Iiiderli'aIIs ivird er sich ms ^e l>a»le Ullierinäiiliig des Schisses nnd di B. r- ^Nilig dt'r Iii ilnil elltl^ilieiieii 5.'s^ct'e ii? Niid aiideren Wertgegenillind'« be-^^!'.il>tei>^ BekallnÜich verloreii d„rch .Vvriborer Zeiwng" Nummer 144. DmmvMllg, den 37. J»ni l93v.. . ... sl-'t^kung der „Lulsitanm" am 7. Mai 1IW ^rsomn dss Leben. D«r Rundfunk im Dienste der zugoslaWischen Povzei, 'Sic au^ Äeogra.d ücnchlU^ wird', ilnirdk' 5cunstog dcr Pvlizcirmldfllnidienft IN IugoftawLen ausgenommen. In der Zen-.rolpolize^fchule von Zemim, sawle bei deu 'Lnlizeivi^nvaltui^en in Zagreb, Cplit, (5c-tinzc' und Skoplie befinden sich Rundsmlk-statwnelk. In der Polizeischule von Zc-Aun ink» bereits Polizeibcamtc für den Rund-sunkHicnst ausgebildet worden. Aus Anlaß k'?? Aufnahme de.) Rundfuttkdi^nstes smd in >cr Polizeischule Zenrun ein? Feicr statt. Kommandant der Polizeischule, Iovcm T ! a l <; e v i e, der sich j^roße Berdienstuni. Wie i>lc Viät'.er uieldeii, l)at die Nationale Leg'ou gcstern !inläplich der Gründung ciilcr Sektion in ^^''urncll? eine Versammlung ihrer Innggar-^'5 «ibgehalten. Verlaufe eines Zusam-i'iciistosjcc' mit den sazialistischen IugcnÄ-s.cirden wurden zwei Sozialiften schwer ver-!e Poll zi'i schritt sk'doch ein. Am Abend ,)ählt man acht 'Z^crletztc, darunter vi«k URl»« voa vi« ^ »Ittiv« yu«U« «le» «,«»?»»>»« del »e»«««». »««»»«». «»»»«»«I» »«»», «»e vo» >. M»l dt» 1V. S»P». I« 6«? V»r- »«!»» , 10 ?»U« V>»»r, ZI? ?«U« N cker <«? t ?«pUee KreKiee. 5ZHZ ju Die Ortsgruppe LjMjana des Schwäbisch-deutschen .Kulturbundes vcranstal let anläf^llch des Encharistis6)cn .Kongresses s'nen ,'^amilicnabend zur Begrüßung der t'eutschcn !ft'on,pcfitcilnehnler. Der ?vamilicn-alicnd, fü,- den ein buntei- Programm uor-l"'rei!el wird, findet ^-rcitag. den !.'9. d. lm !.'(> Uhr IM „Metropol" stott. — Die Einsckjrl'ibunl^cn iii dir dcutsckie Minderi^ci-lcnschule in Ljubljana finden in der ^^eit nl'iii 1. tii-^ !^uli statt. illKißA Mittwoch, den 2S. ÄUNi tS3S BlollnfOule Kmnl Brandl Zur Schlußauffühnmg am 24. Juni (Großer Kafiuosaal) Die Schluhaufsühruttg ower Musikschule ist gewisferuiahlM «n ^liechenschaftsbencht über die Tätigkeit derselben lm verflossenen Schuljahre und soll drn Schülern nicht nur Gelegenheit gebei,, vor aller Oeffentlichkeit die gemachten Fortschritte zu zeigen, sondern vielmehr noch sie daran gewöhnen, vor et-neul Publikum, das griißtcnteils kritisch eingestellt ist, ihr jeweiliges Können zu zeigen. Es mrd wohl wenig Volinschulen geben, deren Schiller, boni kleinsten „Halbgeigen-Helden" bis zu den sich bereits in Birtuosen-sphäven etablierenden, auf den Titel „Künstler" mit Recht Anfpruck) erhebenden Bioli-mften, «ine so prononciert einheitlickie, auf vorzügliche Haltung, gründliche musikalische Bildung und beseelte Tongebung aufgebaute Spieltechnik zur Schau stellen könnten als ^au FanniBrandls Schüler. Jeder von ihnen zeigt bereits einen Funken ^hres musikalischeil Genies, bei ihren besten Schülern aber kommen die Gaben ihrer unübertrefflichen Lehrerin bereits mit verblüffender '^utlichkeit zum Vorfchein. Die Aufführung war daher in erfter Llnie ein renabeiri^ fiir Fwu F an niBr a ll l. Dieses Gefühl hatten auei sauber g^-pieltrn Pioeen als Solisten Iiörcn. DuSke Ba ran liändigte ein l)erziges Wiegenlied-6icn in den zwekkentsprechenden Tatt, Bous o naI und Milko P c s o wieder ver^ uchten i'i6) mit gutem Erfolg an einigen kle'. neren Bortragsstücken. Neva o v a k !ic» cinen rliythnnsri? tapriziöscn Bauerntanz hören. Die znvite Abteilung lies^ aulj> niusikalische Mltiester aufhorchen. Ein Ensemt)lc, gebildet von Lottc und Thea Us sa r, Lsubo 5^^ o-> i r imd Danilo K r a s n r. l>ariierte im jiionflitt im ,^greber Rationaltheater. sei! sän^rcr ^jeit bestehende Konflikt .;wischett dem Intendanten des '»ogreber Notionaltt)eators K o n s o o i ^ nnd den TiMtermitglicdcrn 1>al sick) in den letzten Tagen der zn i^r-j.»^.-'üigeil, bwor sie NM S6)n^^ il^rcr Intercs-cn Nif höchster Stelle ansuchen wollten, bc-r.efen die Thelitermitglieder eine.'ju.sidautcn lonrde einer scharfen Kritik nnter-'^cn^cn und diesen! n-ahegelegt, sick) freiwillig ^:.uri'lckzuziel)en. Da der Intendant darauf lieftig rcassierte, wurde ihnl vom Vorsij^cn-den, dem Schauspieler Ba d n l i ^das ^ort entzogen nnd bedeutet, der einzige Ausweg auo der Tl>eaterlrisc sei d'N' Abgang des Intendanten. Darauf verlies; der Inten dont unter Protest die Versaimnlung. ^lefnrchtet, das; ein'' friedliche Beilegung des >7onflikts nichts mehr möglick) sei, t0cil die Ihcatermitglieder entschlossen sind, in ihren: 9ampf nnr die Eristcn; l'i? ^',um äuf^ersten >n gehen. dung, die Energie der Bogenfichrung — eine Gabe seiner Lehrerin — ermöglicht ihm Dreiklänge, frei von unangenehmen Äiten« gekreifch, »nit ovchestraler Wirkung zu produzieren. Aber auch das Piccikato der rechten Hand und die schwierigen Flageolett?, welche Weniawski „Kufawiak" zum Schrecken manches Geigers ma^n, hat Ljubo KoSir mit einer SelbstverständlÄkeit gemeistert. Die Meisterklasse der Schule war durch .Herrn Sergej Bor , sov und Frl. .Helga Reiser vertreten. Mit ersichtlicher Routine, jedoch ohne den musikalischen Kern die^ fer herben, nervös schillernden Komposition vollständig herauszuschälen, bewältigte Sergej Borisov das „Allegro non troppo" auZ dem wemg bekmlnten Saint-Saens-Biolin-konzert op. tZI. Die stellenweise unendlich schwierigen Passagen kamen rein und glihend ins Olir, hätten aber oft mehr Bogen vertragen. Defsenungeachtet zeigte Sergej Borisov ein .Äi^nnen, das entschieden virtuos zu nennen ist. Wie schon einigemale — und nie mit grö-s'.erem Recht — figurierte Frl. .Helga Reiser auch weSmal ani Ende de Vor-tragSordnunH. Uns schon seit Jahren als .Künstlerin bekannt, ivar es interessant fe^tzu stellen, wie si6) die bereits vorhandene fabelhafte Te^inif bei ihr verinnerlicht hat, wie sie aushörte, Selbstzweck zu sein und sich dem ^Ulnstwerk, dem zu dienen sie ja einzig und allein k»erufen ist, innner bewuszter cinzu r'rdnen beginnt. Jugendfrifä) und schmci-S)elnd weich ist der Ton ihrer Geige, der sich in der grossen Kadenz, d'e wir in Beethovens einzigem Violinkonzert sc» sehr lieben, l^e-lonßt bemerkbar machte. Auch die Kantilenc hat durch den eigenartigen Reiz dieses Tones viel gewonnen. Das charakteristische The !na, in welches die .'l.kadenz übergel,t, klang wie aus anderen Sphären, werbend, drängend und doch mütterlich warm. Ja, ine Schi)nholt und nnübertreffliche Innigkeit der .^wntilene ist eS, die Fan B r a n d l in oie Reihe der größten Meister ans d. Geige vor-rnrlcn lies;. Frl. Reiser hat das innere Feuer von welä^m ihr Spiel duräiglüht wird, an der lodernden Fackel entzündet, die das Spiel ihrer Leherin bis in ungeahnte Gefühl'Ztief?n durchil>ärint und deren lieller Schein dcm geistigen Auge vieles sichtbar zu nlachen weis;, was sonst vielen verborgen bleiben würde. Dr. E. V. samt der Verpflegung l^trägt von 43M Di' nar aufwärts. Alle Informationen, Pro'spekt'', Anmtl. düngen mit Kabil^reservierung usw. tei „Pntntt-, Maribor, Tel. ?lS2, '^lj?, Tel. lW, und RoyaAa Glatina. Snnaßlate Mstimgebildr Nr mttiandftche Touristen Die Eteucrabteilung des Finanzininistc^^ riums traf die Verfügung, daß ausländiscl)e Touristen in gewissen Fällen von den Grenz Polizeikommissären das Visum für die Einreise nach Jugoslawien zur ermäßigten l^c-bülir von Dinar erhalten können. Diese Erleichterung gilt für jene ausländischen Touristen, die wegen zu großer Entfernung des jugoslawischen K^onsitlatS das ordentlich.' Visum nicht rechtzeitig erlangen konnten. Dieselbe Begünstigung genießen auch .Ä'u?' gaste und Besucher von Tomnierfrischen, ivenn sie bei Ausflügen lmch einem anderei« Badeort oder Sonimersrische die jugoslawische Grenze überschreiten müssen. Die neue Bestimmung gilt auch für verschiedene ahn liche FÄlle. oekme m»n krük nÄcktern ein OI»s 5644 MW! .kIlMlll!kr"Mr»»»r Kevillixt vom ^iviiterium fiir 5«»:ei»lpolltile m>rl : dlr. 8 15.485 vom 25. ^»i l935 iielkisckien Tenipt' und sprühenden Ton die alte ilnd da6i einig junge Melodie des „5tar-newals von Venedig", die bei den Italienern lene Ader des sröhlicheii Leichtsiiins zu'N Schivellen brachte, die deni Wiener aus dei! lauten alteil Zeit, lrx'nii er sein „Da habts ineiu letztes .^ranl" sans! oder hiirte, ins Be-iiuisitsein rückte. Frl. Lotte 11 s s a r bra6itc Rilnskii-^or-sakoivs elegifcheii „Ehaiit .^Ändou" iind eine sprüliende Tanzweise zum Bortrag, die ihr Gelegens)eit gab, auch einige sauber gespielte Noppelgrifse zu zeigeii. Ein weit besseres als dlirchschmttiick>e.5 Können hat bereits Danilo K rajnc erreicht. Beriots „Air Ba-rie op. 12", die deni Geiger alle technischen Finessen vorseht und eine beträchtliche Fertigkeit der linkeil Hand iind der Bogenbe-liandlung voraussetzt, fand iil ihn, einen sehr outen Interpreteil. Ans der Schioelle znr ^^>irtuosenabteilung stellte sich Ljubo K »?-i r vor. Von alleil niis bekannten 'A6n"i^ lern Frau Faniii Brandls ist er an« schnellsten gegen die liixtiste Stufe hin avanciert und hat die meisten -Positik'lieil. die geivöhn-liche Begabung festhalten, iil'erivruilgen. Der s. Sommerfahrt der „KroWca Marijo D'e interiVltionalc.^wuptorganijation aller touristischen Bereinigungen, „Agot", bereitet init dein Luxusdaurpser „Kraljica rija", der sich l)eute schon in di2 Reil)^' der großen inodernen Dampfer anderer Land stellen kann, ivieder cinl' Mittelineerreiso .wr, u. zw. iii der Zeit von: 18. Juli bis "t. Au gust. Diesmal sollen dem Reifenden die SehenSivürdigkeiten von Malta, interessante Baulichkeiten der größten und modernsten Stadt ?cordafrikas, Algier, Besichtigungen von Malaga und Valencia init einem Spaziergang durch die Alleen des „Ä'önigli/Hen Gartens" nild des „Botanischen Gartens", eines der rci6)lierrn Alfred L a v r i «; Edlen von Zaplaz in überaus großer Zahl ein, um ihin die letzte Ehre zu erweisen. Unter den Tranergästen bemerkte man u. a. die Herren Be-zirkshauptmann Dr. Z e n e k o v i der im Namen des Banus einen prachtvollen .^^ranz am Sarge niederlegte, Stadtpräsident Dr. L i p o l d, Minister a. D. Dr. u k o» v e e, Major P a v l i ö, Frau M a i st e r, Vertreter der nationalen und Standesorga-nisation Uhr geöffiiet sein iverdeil. ausgenommen die Zeit zwischen lu und l1 U!?.' während des Festgottesdienstes. Ain Samstag, den 29. d. bleiben die Geschäste von 7 Uhr früh bis 1^ Uhr ohne Mittagspause ge-ösfnet, dagegen nlüsson alle Salons am Sonil tag ganztägig geschlossen bleiben. ni. Nachtübungen der Freiwilligen Feuerwehr. Die Mariborer Wehrmanilschast hielt gesteril abends um 21 Uhr eine Nachtübunz^ unter Leitung ihres neuen .K'omniandailteii Kaminfegermeisters .H iN e l i n a ab. Alz Angrifssobjekt ivurde das Gebäude des Kreis ain!es für Arbeiterversicheruiig gewählt und zwar wurde angenommen, daß der Brand liei einein Unwetter infoilge Blitzschlages entstanden sei. Das Rattern der Turbinen lockte zahlreiche Zuschauer herbei. Der Inhaber des großen Gartons in der Marijina ulica, Mtwoih, den M. Zimi lSSd. ??ar?bor-r Zeltung" Nummer der gehörig unter Wässer gesetzt wurde, hatte' seinen Borterl dabei. m. Tramtngen. In den letzten Tagen wur-k>en in Maribor getraut: Mix Bcvc mit Frl. Erna Reitmeier,. Johann ^iZek mit Frl. Johanna Skrabl^. ?^rtor niit Frl. Bar^ bara Wastek. m. Im Stadtpart findet heute, Mittwoch, wieder cin Abendkonzert statt. Es konzertiert die Militcirkapcslc'. IN. Die Gerichisferien finden auch hcucr szeirasz den fteschlichen Borschriften in der Zeit tioin 1. 7^uli bis 15. August statt, wr-mit wir uuiere c^eftrigo Mi^tcilunci, d'^' aus nncn Irrtum zurückzuMren ist, r,chtlo-sielleln n, Schachmeister Spielmann kommt nicht. Heute vormittags erhielt der Maribor^r Äiachtlub die tclegraphische Nachricht, das; «^^rosuueistcr SPielman n n>este,i an-derwärtiger Verpflichtung leider qezwnnj^en ist^ sein Ers6?einen in Marlbor abzusagen. Das für Donnerstag, den 27. d. anberaumte iiinnsultationÄnatch entfällt somit. vcidl VLM vr«8iene«x vem 3956 IN. vmerza»Gpuk in Maribor. In der ver. gangenen ^.1?acht kam um etiva Ät Uhr der b<'schü/tigungslose Molf a m v l .^ur Pcli.^ei gelaufen und teilte atemlos mit, der berüchtigte Räuber Josef O m e r z a, nach dem in ganz Sloivenien schon wochenlang die Jagd gemacht wird, sei in Maribvr aufgetaucht und l)alte sich, «ls Gcndaun 'ler-kleibet, in der Meksandrsva cssta auf. Der gesamte Polizeiapparat war sofort au' den Noinen und die Straße wurde abgeriegelt, um den langgesuchten Verbrecher, den« auch die Cermordung der beiden ^^cndarmen ^n Morave« zur Last gelegt wird, ^u fassen. Trott eifrigen Suchend war von Omerza feine Spur zu sehen. Der gute Adels sah N'0l)l l^espenster und meinte ln einem bic-dcrcn l^endarmen, den er zufällig in der A!et.saudrooa coft« erblickte, den gesuchtcll .zweibeinigen Bauernschreck" non Untcrkraiu siefunden'zu haben. Di- PMzei steckte statt des Räubers den Kanipl wegen Irreführung des heiligen Hermandad. ins ?ych. IN Zum ersten Mal« w Maribor. In der Kino-Bar gibt cS feit einigen Tagen eine neue Attraktion: zum ersten Mal in Mari-bor werden dort internationale Damen-Boi-weitkämpfe ausgetragen, die in hiesigen Kreisen allsoitigent Interesse begegnen. DaS zugkräftige Barprogramm l>ervollständigt ein wirklich recht originelles Wavierduo, das unt seinen köstlichen Chansons und .^Harmonika-Einlagen rasch die Sympathien des Pu blikums eroberte. m. SchmSbisch« wttscher «nlturbund. Die deutschen Eltern werden darauf aufmerksam gemacht, daß die Einschreibungen in die erste ii^lassc der deutschen Mindecheitenschnle in Maribor Montag, den 1. Juli ab Uhr stattfinden. Mitzubringen sind Tauf-, '^ei-mat- und Impfschein. Nähere Auskiinfte erteilt das Sekretariat des Schwäbi^sch- deutschen Kulturbundes. ln Die Studienblbliathe? bleibt -n der Mt »om l. Juli bis 8. September geschlos. sen. In dieser Zeit lverden die '-Sücher jeden Mittwoch und Samstag zwischen 8 und halb 12 Uhr verliehen. Etwaige b-sondece Wünsche m^n der Direktion mitgeteilt w>?rdcn. ln. Schadenfeuer. In Placarie am Drau-ielde brach im Wirtschaftsgebäude des Besitzers Anton S e v e r aus bisher noch nicht iestgestellten Ursachen ein Brand aus, der das Objekt in kurzer Zeit einäscherte. Dem qcfrässil^en Elemnt fiele?^ größere Futter-und LcbenSmittelvorräte, ferner mehrere landwirtschaftlickie Maschinen und Geräte zum Opfer. Der Schaden beläuft sich auf etwa >0.0^oslc unoam»fltt voÜbslngon Icönnvn ^la oo5 ^illionanksss 6ar foulnkboktsfian. >Vvnn «jis Lekäcivn 5scti»b«tf i5t v5 ,ekon rv »pöt. k«55vr IS» rsekt^itigo» Vorbaugsn clurek fvgol-mLl^ig« laknpklsg» mit (klvfo^ont loknpozts, «lis tfvtr gfol^tar ^vtzlci'oft 6en »mpfinclllckan lofin-5ekmair nickt angfsikt.lvk« vin.8... .I»go»lov.kriovgnl,. Sm letzten Moment gerettet Scheußliches Verbrechen an einer Neunjährigen In Kobalt wurde cin scheus^liches ^ittli6i^ keitsverbrechen an eineni Schulniädchen ner-übt. Als vor cinlgcu Tagen das n<'nnjöhrig'.' Zichkind eines dortigen Besit>'rs nni Vormij-tag bei Iiellickitem Tage assein nach Hanse ging, gand festhielt und in den nahen Wald schleppte. Der lln^ hol entkleidete dort das !>iind und band cS an einen« Vanni fest. Anch nerband er dem Mädcht'n das entsetzliä? um .'^^ilse schrie, d:e Wis UnioN'Tonkino. Heute, Dien-^tm^, tenmal der «jewaltig^! Eensationos-l''! „Dr. L." In Vorbereitung der svanrien^''!' Gesellschaftsgro^filni „Dessertcur". Ein Abschnitt aus dem Leben französischer LegivN'l-re in den sonnendurchglühtcn afrikanisch.'' Kolonien. Burg'Tonkino. "Zwr wenige Tac^e ncxh einmal der amnsailte und unverl^eszlich' ner Schlager „Gesthichten aus dem Wienerwald" lnil denl berühmten Tenor Leo ^ak nl^ Wiener Fiaker nnd der entziictendl''. ^ - .. . . Maada Zchncider in den .'!.'>auptlli!len. . Aun-tt und »..jucht, dann j.nmlim.cll- TM» und l.g.n^ Zum i'ilu.k wurdcn -»c o.lftrnft ! Micky-T-nschlaa-r^ :^u dc-r «»c»»- lwrstessunc^ käsilich neuestes arietenvro- sirannii mit Damcn-'.!^orwcttkämp^en! sikindes Non einigen Ctrasienpassanten ver-nannnen, die sosoit herlieeilten ::nd das arme (Geschöpf nus der schrecklichen Lage befreiten. Der ruchlose Missetäter konnte bereits tagsdaranf nan der (^v'ndarnieril? n ed e r nnt einer sinnnoll<'n Ansprache, genounnen m^r^en. (5s handelt sich um einen!woranf verschieden^^ )^iezitatilincn, l'^esanss-- Llsäkirigell ''Arbeiter aus der Unlgebung Maribors. sich in letzter ,'^it dur.1i l'n e r nicht geringes Aussehen, als er siäi plötzlich deS Mordes au zwei Aerzten bezichtigte und dann wieder eineil Einkiruch in die städtische Sparkasse ankülldigte. Als er sich schliefzlich als Primarius der Irrenanstalt in Novo Celse ausgab, zweifelte wohl niemand mehr daran, das^ er nicht ganz bei Trost sei. Der Mann wnrde^ von der Polizei sestgenommeli. Nl. Die Einschreibung an allen VolkSs^arN»orI Spevcken oder rsmmt aued ck!« »I^srldorer .ZsltlML«. Ms ^ vortrage, Turnnbnnlien u. drc-sl. folgten. U a. traten auch die tleincn >.'^armonltaspic!l?r sowie ein Jugendchor auf. -Zum ^äiluf', ivur^ de das Banner der Jugendgrupp,' entsnillt. dessen Patt.'nschaft die (Gattin nnsercS Biir^^cr Meisters ,'^rau I i' r ^ nbcrnonimcn haNe. p. Ein Landstreicher droht mit Brandle, ^ qung. In Nova vas bei ^^-^tuj tauchte vor p. Steueroberverwalter Laibachcr gestor- Tal^u ^'in gewlsiel^ 7vri'lus anzuzünden. Du' ^^endarn'en' tveitesten >.trciseil grös,ter Wertschätzung er-!nasim den Mann fest. fr«'nte, wird Dannerstac^ um 17 Uhr ani hie-! sigen Friedbost' zur let.Uen )??nhe bestatte' M werden, ,'^riedl' seiner Asch'?! Der schivertze-troffenen Fainitie nnser innigstem Beileids » p. Hoher Gast. In Ptuj ist der Bischof von !>ibenif .'c'err Dr. Hieront)nlus M ilet a /eingetrofseu: er wurde am Balinhof von Ver tretern des biesigen Minoritenklostcrs einp-sangeli. D^'r liohe Kircheinürst verbleibt liier einige Tage als t^ast des MinoritenordenS, denl er selbst angehört, und begibt sich dann zum (<-ucharistischen ^tonjires; nach Lsubljana. dem der gesainte jilgoslawische Episkopat bei wobnen nnrd. . . rückten Raison zwar etwa' zu wilnsc'nzn ül' IM, D.n°. 1,°, «»Itn «a"r.nd ^och lvir .r ,wch In.mcr ».rs.nknijmn- Mnj^n-n Sonn dcr Vc,chcr Io'kf Pl-. s, Al>slul>ru»<, iclblt - in !»-- or«r au-. M> ovkc mtt s'M°r ^ lu> ^.-n, ^ ^ ^ „otksdm,,! b>-n.w,n!.. durchswbcrl, .. »och unbekannter L.'°nanngor le.n. Wo!,-> Tic Öan''lun>, wird nnt mcl Lebhaftigkeit und Lärm genährt und dadu' ch zu starker Publikulnswirkung geführt. Man war siäi über die '-i^el^abung des Tragers de'. po. Bersetzungen an unserer Schule. ,^rl. Mira P o /. e wurde nach Stovi,"e bei '.ilV-'-vv uiesto uird Frt. Olga ^ r t nach .^t. Jani^ ans den« T'rnuseli).' verfetu. Po. Schlus; mit Kcm Theater. ?onncr:.ing abend? wurde ini Ttxatersaale des . zieinlich leicht ullt seillenl knochenzcrmürbenden Untergrisf gelang. Dann bezogen 8 erbinskii i^ild F a k-t o r die Matte. Belade legten bald zu elner derart wüsteu Gangart los. daß selbst die Matte in Risje ging und daS ganze Podium erschüttert schien. Der Pole inachte sichtbare Anstreilgungen, uin denl indischen Champion seinen Doppelnelson auskosten zu lassen, doch gab ibm dieser hiezu keine Gelcl?>^nheit. Zcr-iiinskn lies; sich Verschiedelle Meinigkeitell — einmal beacbeitste er gleich init dei? Absat« zen Faktors Gesicht — zu Lchnldeil koitlmell. sa das; er zweimal verwarnt werdell mußte, ^ie die Begegilung linentschieden beendet war. l r i l o v tobte slä) gesteril gogeil tt-id C o u r n n ans, wobei er fast ;wan^'g Minuten benötigte, uui in den ricin'gen 5chlvung zu koininen. Der '.i!eg?r, der kivrch seine Täuschungsmanöver ancb seiN!'ise:iS sür Abwechslung sorgte, fand danll ein schillerzloses Ende. Iin zweiteil EntstiieidungSkamvf ruckten sich Dr. Anders nnd Pera a li <' .-i zu Leibe. Beid^' sortierten eine reine lV,.in-i-art und lieszen sich erst, als die Polizeiflnu^? herallnahte, zn schlagsestigeren '^^tttieilen ein. Obwohl das Match schliesslich da^> abliebro-chcn werden inus^te. inaren die ^'^nsck'auer von der drainatischeu Erliibition di^s Ringkampfes in seiner klassischen Ursornl dninart, restlos begeistert. Heute, Mttwoch, werden ^ullnchst M a r' kovi ^ l^'^ugoslamieu) uud Dr. A u d e r s ctl (Deutschland) il)re .'»i raste ausprobieren, worauf gleich drei b'ntsäieidullgen in ^^ene geiM, und zivar käinpsen !> erli i li s l v e,t wie Sav-ski, ?.itüo, )>ioner und die Dlinlcn öerk^ck. Maln«'», wasl>nri<-- usw. trugen ^^uui Ersolqe des Stückes bei und die ^r^idc an der Auf-fschrunq w«r auf der Bühne qcnnu so groß, wir im ^^nschauerranme. Po. Einbruch in Studenice. In das bekalin te Gasthaus W i r t in Studenic^ bei Polj-l ane slhlici> sich in den ?sbend'stunden ein unbekannter Lanl^fingcr ein und entnvndete im ^ste Stocku>erfe aus dem Schlafzimmer c»e«? ^chulinspektors K o r o p e c eine Brief-ta^ mllt einem ^rößincen Äeldbetrafl sowie oiniqe wichtige Dokumente und ^Legitimationen, die sich in der Briestasche befand. Der Dieb versteckte sich in der in? ersten Stocktverk befindlichen Eelck^kamnler und begab sich sodann, als sich sämtliche Hausbewohner zur N«s)<. begaben in das Gastzimmer und öffnete t>ie Läden nt»d Msten. Bei bieftr Ar-b-nt wurde er aber von der Magd ffestört, d'ir oin Geräusch hörte und diesem nachging. Der Dieb suchte das Weite, kant aber in der nächsten Nacht zurnck nnd hinterließ die gestohlene Brieftasci>e mit sämtlichen Dokumenten und Legitimationen, aber vom gestohlene,, l^lde blieben nur lahr^^l>nten katastrophal gesenkt hatte, auch iK'utc' immer no6> vl^ni einem Geburteniiber-I'lnli! über die Sterliezisier gesprcxl>en werden. ',>lber da<^ in ein sehr trügerisches Ergeü-ms. Wenn in eineni Volkskörper die Zahl' der Geburten einen bestimmten Stand nicht mehr erreiäit, dann beginnt das Volk zu ver-oreiien, da'i^ heif^t, die älicren Jahrgänge wer l^en nnteilc'inäßili stärker, nnd in absehbarer ,'^eit ist dann der Pnnkt eri'eicht. wo die Ster-b<'^ifser die Anzahl der Geburten überschrei-»et. Die hente Nl^' Jahren i'echnen konnte^ durften die im ^ahre Gebore» uen bereits ein Durchschnittsalter von 7^nhren erwarten. Das ist ein geioaltiger l5r' sulg der ^)vgie>,e. alier er wird für eine ge-lnnde ''^"vl'lfer»ng?volitik immer nur Stück« 'nerf sein si^nnei?, wenn es nicht gelingt, auch dte'Gotukrzenzüier entiv«!«t»end zu heben. D'e Der Mariborer Radfa>hrer-llnterverband nnrd die heurigen Nadsahrermeistcrschaflen im Rahmen einer grohangelegteu Propa-gandaveranstaltung im romantischen Mi-ilinja-Tal zum Austrag bringen. Daö !kien-nen, das fiir den 7. Juli anberanmt ist, ge-Imiqt in zlvei .^tcgorien, d. s Senioren nnd Junioren, zur Erledigung. Während die Junioren 50 Kilometer lange Strecke SlovenMade.'—Mislin-je—Dravc grad Slo-venjgradec zurückzulegen haben, wird die Seniorenstrecke, die Awifchen Sovenjgradec— Miflinje—Dravograd—Slovenjgrad^c—Dra-eogliad—Slovenjgrodec aus^tecit jun wir-d, 75 Kilometer betragen. Der Start der Iu-nicren erfolgt um 13.b0, worauf um I4.lV Nhr die Senioren abgelassen n>erdeil. Jeder Mt^bewerber führt auf eigen Verantwor« imlg. Die Strsßenvvrsthriften sowie die Be« Mt Jugoslawen flegretch in Wimbledon Bei prachtvollstem Wetter wurden Mon, tag die Wimbledon-Meisterschaften, das bedeutendste Tennisturnier der Welt, eröffnet. Zum ersten Mal in der Geschichte des Tennls sports beteiligen sich an diesem Weltturnier jugoslawische Spieler und diese Tatsache ist umso erfreulicher, als alle drei Vertreter Jugoslawiens K n k u l j e v i L, P a l l a-d a und P un ^ ec glatt die erste Nunde erfolgreich zn bestehen vermochten, .^ukulje-vis hatte lu der ersten Runde gegen deu ungarischen Davis-Cup-Spieler Straub zu spielen, den er ohne Satzverlust nrit k:1, 6:2 schlug. Palladkl wurde mit BettS ausgelost. Auch Palladn siegte ohn? einen zu verlieren mit k:4, K:Zz, k:3. Pllneec hatte den bekannten deutsr!^n Spieler Dr. Klein schroth zum Gegner, den er mit tt:1, tt.T, glatt besiegte. Selbstverständlich brachte der erste Wimbledon-Tag anch eine Sensation. Allison wurde als erster gesehker Spieler nach dranmtischem Eampf von MGr a t h geschlagen. Der Amerikaner führte inl letzten Sah nlit 5:0 und verlor Spiel auf Spiel und schließlich noch das Match. Ueberraschend kam auch die Niederlage des französischen Vertreters im Davis« Cup Bernard gegen .Hecht (Tschechoslowakei). Die »vlchtigsten Ergebnisse waren: Perrtl gegen Rainville tt:1, li:1, 0:I; Ritchie gegen Artens 6:4, 6:4, 9:7; Menzel gegen Cater 6:1,4:6, 6:2, 6:0; Borotra gegen .Henkel 6:4, 1.-6, 8:6, 6:2; Palmieri gegen Ni-> Folgell einer Vergreisung des Volkes können am besten an ?^rankreich aufgezeigt werden, das noch vor 300 Jahren v^kreicher als Deutschland »var. Im Jahre lWN hatte Frankreich annäs)t'rnd ebenso viel Einwohner als die deutschen ^!önder, nämlich ungefähr W Millionen. Während es Deutschland dann aber gelang, im Lause der Zeit auf 68 Millionen anzuniachsen, konnte Frankreich infolge Absinkens seiner Geburtenkurve i>ber 40 Millionet, nicht mehr hinauskommen. Leider ist festzlk«stellen, dak in der neueren Zeit die katastrophalen <^burtenverhälknisse in Frank reich von denen der Schn^eiz, Schwedens, Oesterreichs, Englands Mld besonders Deutsch lands noch übertrossen wttlt»en. Nach vorsichtigen Schätzungen hat die Be-völi^ernng di'r Grde in den letzten l!i0 Iahren von 600 Millionen aus 2000 Millionen zugenommen. Auf die weihe Rasse entfällt davon der dritte Teil, nämlich Ml Millionen. Noch am Jahrhun-dertbeginn vermehrten sich die weissen Völker im gleicl^n Masze wie die farbigen, 'o dak der Anteil der weisp?n Nasse NN der Erdbevi^lkerung prozentual gleich blieb. In den letzten znvi Jahrzehnten hat sich aber das Bild sehr zu Ungunsten der Weissen verschoben, so da^ der iveiste Anteil an der (.^rdbevölkeruu,', mehr und n?ehr ab-sank. Vl'ii 6l Missionen iäbrlichen Gebnrten l im der letzten Jvhve »ntfieleii stimmungen des Jugoslawischen iXadsahrer-verbandes sind einzuhalten. Starlberechtigt sind alle verifizierten Rennfahrer. Die Nenngchühr beträgt K Din, während ? Din für den Olympiafo?id zu entrichten sind. Anmeldllngen nimmt bis zum 6. In!. d< r technische Leiter beim Unttrverband ^ranz e b r i e, Maribvr, ÜkorcSka c. I, entgegen. Gleichzeitig wird der in letzter Zeit kräftig emporstrebende Radfahrerklnb .,?)>i-slinja" in Sloveujgradec seine Klubu,cist'r-schaften austraHNl. Mit Rücksicht auf die jüngsten schienen Erfolge der Radfahrer aus dem Mislinja-Tal ist mit eilmn volle« Er-fclg der Veranstaltung zu rechnen, dies umso mehr, als auch die Marlbcrer R'nn-fahrerelite komplett am Start erscheinen wird. shimura 6:2, Z:6, 6:3, 6:4; Crawford gegnl Brugnon 6:3, 6:l, 6:4; Hecht gegen Bernard 6:4, 2:6, 5:7, 6:4, 7:5; Wood gegen Jto 6:2. 6:2, 6:0; Gabrowits gegen Purcell 8:6, 4:6, 6:1, 6:3; Mae Grath gegen Mison 6:4, 6:3, 7:9, 7:5; Caska gegen Hare 4:6, 6:3, 6:3, 6:1; Jamagishi gegen Morpurgo 6:3, 6:1, 6:1; Sharpe gegen Prenn 6:^, 6:3, 3:6, 6:2. : Sywjet__Finnlanb 7:0. Das Fußball. ländBrsPiel zwischen Sowjetrusiland und «Finnland in Helsingfvrs endete mit der un^ erwarteten hohen Niederlage der Finnen. : Diin««ark fchlNß N«»«-gnit 9V.5 kg beidarmig Reihen einen neuen Weltrekord im Federgowicht aufzustellen. .stlichen Völker die geburkenreichsten, waS wieder«nl zur Folge hat, daß sich innerhalb EnropaS das slawische Element erheblich verstärkt,so das; es schon 190K 4.'^*/o der europäischen Bevölkerung ausmachte, während un» 1800 herum auf Germanen, Romanen und Slawen se ein Drittel entfiel. Infolge Stagnierens der französischen Bevölkerungszahl ist der romanische Anteil stärker als der germanische zurückgegangen und beträgt nur noch etwa 24°^». Schon in zwei Jahrzehnten wird, wenn keine Veränderungen eintreten. Polen die Einwohnerzahl Frankreichs überflügelt haben. Der Direktor des Dentscheu Statistisch.'n '^eichsamtes. Burgdi^rfer. hat in einer sehr ausschluf;reichen Schrift „Sterben der n^ißen Volker?" angefi'chrt, daß infols^e des Sinkens der Sterbeziffer in Mittel- nnd Westeuropa bis 101.', nnr noar, wie man annahu,, plötUich loll .i' wordeu, denn sie biß mehrere Matr'-ison. Un, sofort den Versetzten ärztliche .Hilfe zuko»« men zu lafseu, hatte die „Hastiugs" il>r sprucl) wurd.e ein Arzt au Bord gerufen, ^er erfreulichertveise feststellte, daß sich der T.^!l wutverdacht uicht bestätigte. Dagegen stell!( sich bald heraus, daß die „.Hostings" verlor>.'n ivar. A^n hatte b<^reits über Nacht in Pc'n-tonbooten einen Teil der ivertvollcn Ladiniii an Land geschafft. Endlich mußte anch Manirschast an Land gesetzt werden, währen!> das Eck^ff zil sinken begann. Die !l>fatze das englische Weltreich um ein uvrtvo» ' iikriegöschisf gebracht. o»« sniAsslioli cist' cik'Si unct di«l«t ciasiisiiz «t»« d»«ts SivkGi'n SiG »iek »Oltia OlNON PIst- fllr MI' SommGi'ln»«i'»t! «iA» n tür ctlSLs wvrckon di» 2v. luni IS vkr IN cksr V»«'W3ltunz cles ö stiss lldSknonimon. ZpAtor. sinlsn-^uitsägv künnon aus teckni»ck«n Qrijncisn vicise nickt ds»ljel<8icdtigt listisch der gezeichneten Entwicklung crgeki.ii iollten. Schott l)eute werden an vielen S'..l len der Erde nx'iße Arbeiter durch billig^'re und anspruchslosere farbige verdrängt. Dieses Ueberangebot von billigen farbigen Arbeitskräften muß im Laufe der Zeit inmier bedrohlicher anwachsen. Frankreich hal aui seinen! Gebiet heilte schon l5°/o sreindvölkis.l).' Einivohner und auch in dcn Vereinigten Staaten ist der farbige BevölkerungSteil reits stärker als ein Zehntel. .Hinzu komnit noch, das; sich.die. Farbigen ni6)t nur s6)neller verinehren, so.lider'! daß sie auch knlturcll in? Anstieg begriffen, sind und imlner nachdriit!! licher ihre Forderungen ainnelden. Hier wer-den jetzt die Wechsel aus die Versprechuni^-'i, präsentiert, welche Engländer und Fraiizosen ^nährend des Weltkrieges den Farbigen gegeben hc»ben Die deutsche Geburtenkurve ist dank d?.i bevölkerungspolitischen Massnahmen der Re. gierung wieder ini Ansteigen. Anch die übrigen weißen Länder mit ungünstiger Gebur-tenzisser werden gezwungen sein, dem deutschen Beispiel zu folgeu. Denn nur auf dieje Weise kann dem langsame,» Absterben d^r iveißen Rasse Einl>alt geboten nierdei,. ?ioch ist e? nicht zu spät. Aber es 'st auch nicht mehr viel Zeit zu verUeren. Der tvkaunte Mahnruf noin Jahrhunderl beginu: „Völker Europas, wahrt eure heiligste« Güter!" inns; l)eute ausgedel)ilt werden: .,Weisze Völker der Erde, seid anf de«, Po-sleii!" Verhallt dieser Mahnrns ungehlirl. dann U'ird sich einst die farbige Flut über die meiste Menschl)<'il ergieszen. Donnerstag, S7. Jmti. j u b l i a n a l2 Schallplatten. 18 Schall i^latten. 18.20 Richtig Slowenisch. l9.30 Stunde der Nation. 20 Beograd. B e o-il a d l1 schallplatten. 12 Funkorck>efter. <::ct>aslplatten. 20.30 S>infoniekonzert. Bero IN n n st e r 18 Comedian Harmo--nisl Sshatlplatten. 19.05 Völkerbund. l9.15 Nnterhaltuiigskonzert. — B resla u l9 Buiite.^ Allerlei. 22.30 Beethoven. — Ä r ü NN Prag. 19..',5 Prag. — B u k a-r e st I9.2s> Kanlmermusik. 30 Rigoletto iSchallplatten). — D e u t s ch l a n d s e n-d e r 21 tt'omödie. — F r a n k f u r t 21.1.'» ^'ustspiel. — .H a ,n b n r g 19.10 Ein lustiger Sängerkrieg. 22.20 Ans Wachington. ^nrt O'Sell spricht.- Leipzig 20.10 Opernszenen. 22.20 Orgelvorlräge. — M a : la nd 20..')0 Orchesterkonzert. — Paris 20.15 Oper. „ P r a g 21.15 Hörspiel. 2L.15 Siirfoniekonzert. — Rom 20.5,0 Musikalisches Lustpiel. — Straßburg 2030 Mi-litärkonzert. ^Stuttgart 20.15 Trio lür Klavier. 21 Unterhaltungskonzert. — T oul o tl s e 20..'j0 Salonorchester. ?1 Ma-non, Oper noil Mnssenet. --Warschau l9.!j0 Bach. 2l>.10 Militär'kottzert. 21 Sin^o niekonzert. (^nterztlitiet ctie f1siMt)esIaralk> u t l e r, hat vor einigen Tagcn aus Internationalen Arbcitskon-seren.; cinl! Art allgemeiner ÄirtschaftSbilanz qc.zog<.'n. >seine Betrachtungsweise ist natur-gemäs; ji^'t>ingt durch die besonderen Aufga-i'cn i>ie Internationalen Arbeitsamt ge sti's/t sind. Attsganflspnnkt seines Urteil-^ ist die Aeoba6)tung des Arbeitsmarktes in den ocrschiedcnen Ländern. Aber die schlMol-qcrunl,en, zu denen er konrmt, weichen kauln vlin denjenigen ab, die andere Beurteiler n>a au.> der industrillen, der durch Handels-.ilteressen bedingten oder der bankgeschäftli--/i>en Perspektive gezogen haben. Die l^ter« nationale Arbeitskonferenz hatte sich gerade mit der Einführung der lO-stunden-Woche .üs eines .^.Heilmittels gegen die Arbeitslosig" feit beschäftigt. Butler ist sich vollkommen klar ^'aruber, dasi damit letzten Endes doch nur .in den Syniptomen der.^^ankheit herumku-viert wird. Eine wirkliche .Heilung der wir jchaftlichen 'Ziot der Welt erwartet er nur, menn auf der einen Seite die Währungen wieder in eine feste Ordnung gebracht w!:r-?>en und wenn auf der anderen die Wirtschaft iiche Zusannnenarbeit der Völker wieder in Gang kommt, .stürz gesagt: Wieders)erstellung >er Weltwirtschaft. ^^t'och sind wir nicht so weit. Immer noch lonnnen aus einzelnen Ländern Meldungen über Maßnahmen, die den Kluß der welt-!virtschaftlichen Beziehungen unterbrochen 'der hemmen. So hat sich I t alic n, das l'e^anntlich in zunehinen^nl Maße mit De-l'isenschwicrigteiten zu kämpfen hat, genötigt gesehen, Einfuhrübevwachungsstellen einzurichten. Das sind nicht etlva Zolltontrollstel-len, sondern zentrale? Berwaltungskörper-ichaften, die darüber zu wachen haben, daß Einfuhrgeschäfte nur in dem Umfange abge-schlössen werden, der mit der^ Devifenlagc des Landes verträglich ist. « Auch die Freie Stadt Danzig hat sich zu einer devisenwirtschaftlichen Regelung en:-jchließen müssen, obwohl für sie dieser Ent« sicherlich sehr schwer siel und auch heikel ist. '^nzig lebt in der .'^'»auptsache vom Zwischenhandel, d. h. von der Vermittlung de!? Warenverkehrs zwischen anderen Ländern für den sein Hafen Umschlagplatz ist. Die Produktion im eigenen Staatsgebiet ist verhältnismäßig gering. Bei einer solchen Wirtschaftsstruktur ist die Durchführung einer planmäßigen D^isenkontrolle außeror-dentl^ schwierig: denn sie gefährdet unter Umständen die Grundlagen der wirtschaftlichen Arbeit. Dazu kommt, daß Danzig in ganz besttinmten vertraglich geregelten Alrt-schaftsbeziehungen zu Polen steht. In War-jc!^u ist man der Ansicht, daß si6) die jetzt ti7)^führtc Devisenkontrolle damit nicht vertrüge, und es schweben im Augenblick Ver-handlulrgen, un: die durch die Zwangslage Danzigs dikj^ierten Interessen mit denen Polens in EinNang zu bringen. « Demgegenüber ist es immechm erfreulich, feststellen zu können, daß im einzelnen doch ouch wieder erfolgreiche Versuche unternom-nwn werden, dem zwischenstaatlichen Waren» Verkehr die Aegc durch das (Gestrüpp der in den letzten Jahreir aufgewucherten Behinderungen neu zu bahnen. So werden zurzeit zwischen Deutschland und Frankreich Mrtschaftsverhandlungen geführt, die dein Ziele dienen, die gegenseitigen .Handelsbeziehungen sru6)tbarer zu gestalten. Und ebenso beginnen in den nächsten Tagen Wirt schaftsverlMndlungen zwischen Deutschland u. Pole n. Seit Jahren entbehren die.Han-dclsbeziehullgen zwischen diesen beiden Rindern der vertraglichen Regelung. Der Zustand des offenen Zollkrieges ist zlvar bald nach Abschluß der Politischen Verständigung zwischen Berlin und Warschau beendet wor- den, aber das Fehlen fester Vereinbarungen über die Behandlung gegenseitigen Warenverkehrs stellt ihn doch auf eine unsichere, risikoreiche l^rundlage, nnd infolgedessen ist er auf beiden Seiten bisher noch weit hinter dem früher erreichten Maß zurückgeblieben, auch wenn man die all,gemeine Einschrumps' ung dL'^ zwischenstaatlichen Mndels berücksichtigt. Es ist zu l)0'ffen, daß die setzt angeknüpften Verhandlungen zu einem brauchbaren Ergebnis führen werden. Iin ganzen macht die Entwicklung deS deutschen Außenhandels im Augenblick keinen ungünstigen Eindruck. Der Mai schloß soeben mit einem Ausfuhrüberschuß von 4.4 Millionen Mark ab, während noch der April einen Einfuhrüberschuß von 1!? Mill. Mark ergeben hatte. Die Ursache dafür ist zwar in einem gewissen Untfange jahreszeitlich bedingt. ^r Mai schnitt immer besser ab als der April. Aber daS Ergebnis ist diesmal nicht nur einer Verminderung der Einfuhr zu danken, sondern auch der Entwicklung auf der Ansfuhrseite, die zwar wertmäßig eine kleine Verminderung, der Menge nach aber eine Erhöhung bringt. Es ist nur zum Teil zu billigeren Preisen verkauft worden. Das Mai-'Ergebnis darf allerding? nicht darüber hinweatäuschen, daß die Ansflibr der ersten fünf Monate d. I. zusammengenommen immer noch nn^ rund NX) MÜl. Mark niedriger ist als im Iakire vorher, da? bedeutet für den Monatsdurchschnitt ein Minus von sonstiger stellt sich das N'Nlltat dar, wenn man nur die Ausfuhr ,in T^ertigwaren herausgreift. Sie legt in den finif Monaten über den Vorjahrsziffern. die s^!<'stastnni des deutschen Arbeitsmarktes ist gerade diese? Moment sehr wichtig. In diesem ^'^usamnienhang ist auch der Äer tragsabs^ilus'. der j n der Internationalen Rohstahl-Exportgemein'ckiaft zu- sammengeschlossenen kontinentalen Eisenerzeuger mit den englischen Stahlindustriellen zu würdigen. Die Verträge sind zwar noch nicht unterzeichnet, an ihrem Zustandekommen wird aber nich! mehr gezweifelt. Für die deutsche eisenschaffende Industrie ist die Einbeziehung der En>^ länder in das internationale Exportkartell von großer Bedeutung. Die kontinentalen Eisen- und ^tahlcrzeuger sind schon seit Iah ren in der zusammengeschlossen. Eng land aber blieb ilir bisher fern und sperrte seinen eigenen Markt, der zeitweilig mehr als ein Drittel der Eigenerzeugung vom Aus land eingeführt l)atte, gegen diese Einfuhr durch Zölle ad. Infolgedessen wurde der Kon turrenzdruck. der estländischen Risen- und Stahlproduzenten auf den übrigen Märkten umso stärker. Die jetzt erfolgte Einbeziehung Englands in das Erportkartell wird auf jeden Fall einen Interessenausgleich ermögl,-chen. » Unter dem Druck der allgemeinen «Zchrump-sung des Welthandels ist auch die W e l t-handelsflotlein den letzten Iahren kleiner geworden. Nicht nur, daß ein erheblicher Teil von ihr aufgelegt wurde, es sand'n auch in beträchtlichem Umfange Abwrackungen statt. Unrso tiemerkensiverter ist ^'s, das^ ein in jüngster Zeit industriell sehr reifes Land, Sowjetrus^land, gewaltige Anstrengun gen macht, uni seine .<>andelsfloNe zu vergrößert?. Allein in den letzten Monaten sind durch russische Aufkäufer in einer Reibe anderer Länder ül'er Tinnen Zchiiss"-räum erworben worden, nnd der Zchiffsbe-stand der ^owsetnnion, der erst Vrnttoresiistertonnen ansmachte, mar Mitte bereit'.' ans iiber "Z^'.ntloregister tonnen siestiegen nnd wird lzeule al>o e^'sieb-lich über 1 Million liegen ^Der Erfolg ist verkehrswirtschaillich bereits da: während ini ^ahre nnr der russischen s^nter-ciniiil^r ans eigenen ?cknfsen inZ Land ka^ luen, wareil es bereits Der Welthandel feit tyzz Achter internationaler Handelskammerkongrek In Paris ist der achte >i'ongreß der Internationalen Handelskammer in Anniesen-hcit des Präsidenten der Republik, sül^ren-der Mitglieder der Regierung sowie von etwa tausend Vertretern der Wirtschaitskreise aus allen Ländern der Welt eröffnet worden. Länder und internationale Organisationen sind auf dieser WirtschaftstaguNii vertreten. Alle wichtigen Industrie- und Han delskammeni sowie wirtschaftliche Verbände Europas und der Uebersee haben Delegierte entsendet. Der Präsident der Internationalen Handelskammer H. Fentener van Vlissingen behandelte in seinem Referat „Wirtschast von heute" die Struktur-wandluirgen des Weltl^ndels seit l933. Er stellte fest, daß ein ungeheurer Unterschied bestehe zwischen der Wirtschaftspolitik, welche die Internationale Handelskamnier auf ihren: letzten Kongreß vor zivei Jahren empfohlen habe, und derjenigen, die in den letzten beiiden Iahren in den verschiedenen Län dern tatsächlich durchgeführt worden sei. Das Ergebnis seien vermehrte .^>andelsschran?eir, gri!ßerc Währungsunsicherlieit, wachsende Transferschwierigkeiten und ein größerer Mangel an Vertrauen als je zuvor gewesen. Ädan habe Verstecken gespielt hinter den Re-parationsverpflichtungen, die nie zu erfüllen, und ^Kriegsschulden, die nie zll l'ezahlcn Ovaren. Man habe die Tatsche mißachtet, daß Mter und Dienste nur mit wütern und Diensten bezahlt nvrden könnten. Wenn lnan die gegenwärtige Wirtschaftslage mit der vor zwei Iahren vergleiche, müsse Ulan feststellen, daß sie schlechter geworden sei. Am beunruhil^endsten sei dabei die Tatsache, daß mmi auch heute no6) kein zuverlässiges Zeichen einer Besserung sehen könne. Von einer gemeinsamen internatio- nalen Aktion sei ke.ine Und so bleid^ die Tatsache bestehen, das^ di' Äaf',nahmen, di«? jeder ^u seinen! Besten ergreife, vielfach denen i?n Widerspruch ^tehen, >ie seine ??achk,arn ergriffen lwben. Solange die l^'rnndlagen des Welthandels nicht wieder-lieriie'tellt sind, könne man kein Vertrauen zu seiner künftil^en «Entwicklung haben. D^e An'aal'e, die in der Anfzeignnq praktisch durcki^ührbarer Lösnng bestehe, erheische da!" Wissen der Sachverständigen und den Weiil>lick erfahrener Männer der Wn'tschait. '^en 5?auptgegenstand der Beratungen bildet die Frage der Wahrungsstabilisierung, '^^on den anderen wichtigen Problemen, die auf der Tagesordnung des Kongresse-^ stehen. sind zu erwähnen: Organisation der Er zeuqung. .^Handelspolitik — wobei insbesondere auf zweiseitige .^Handelsverträge und Handelshemnisse eingegangen wird —, Wiederbelebung des internationalen l^üter- nnd K'al'italsverkehres, Zusammenarbeit von Ei-senl'ahn und Zdraftwagen und die ^rise deS .^^andels. »efchlW» des MUschaftsrote« der Kletnm Sntmte B u k a r e st, Juni. Ueber die Arbeiten d<'s Wirtschaftsrates der Kleini^'n Enten-t<', die gestern abgeschlosse,» wurden, »vurde eine Mitteilung ausgegeben, nl der festgestellt wird, daß sich der Wirtschaftsral in erster Linie urit der «^-rage des Warenalivtausches zwischen den drei Ländern beschäftigte und Beschlüsse zur Intensivierung Dieses Austausches faßte. Weiters wurden Beschlüsse be« tresfend einer ^i^ooveration auf deoiete der Eisenbaljnverbindungeu und eine Zn"-samnn'narbeit zwischei? dei? Donau-Schtsf-jHrtsunternehlnuugcn der drc^ Länder, bc- ^ariborer Zeitung" züglich elner ^.Vereinheitlichung des Zollregimes und der statisüscheu Erhebungen, bezüg lich dcr Zusaulmcnarb<'it aus dem l'^iebiete des Unterrichtes, der jandwirtschaftliä)«':? Propaganda, des ^'vreindenverkehrs usw. lUndern und schiväck)li6)en '^i-^'rsoncn lönnen Gewaltkuren auf dieseni Gebiet ei^er schaden als nützen. Die Abhärtung ntus; mit Lust und >«? gönnen und allmählich durchgeführt werde:», wobei die Anforderungen langsanl und itu. fenweise zu erln'hen sind. Vielen Errältunsj-'--krankheiten li.ugen wir dadurch vor. das', wir den Kör^ier in gesunden Tagen daran gewöb-nen, mit Plöl>l'..h eintretenden Teniperatur-uuterschieden .^l)ne 'gesundheitliche Störungen fertig zu werden und nicht auf jeden tühlei, Luftzug init Zchnupsen, >>ciserkeit oder .Halsentzündung reagieren, v^ier'^u dienen vor alsein kalte Waschnnsien ain '^lergen nnd a"i Abend. Vor der Waschung mns'. der !itö7N!'? aber stets gut warin sein. Resort nach dem ''^lufstel>en, die ^'^eilwä'-!ne noch in allen (Gliedern, oder nack einer lur^zen, durchwärinenden Friisiglininaslik, 5c-gibt man sich an die kalte Wasserlei!^ lng. Ein ^-roktierhandtn6) wird nnt^.r 'ties'.endem Wuj ser hasb ausl^enu'ungen. ?inn reibl nwn schnell das rechte Bein v^^n d. ^-ns'.spit^e angefangen bi.^ I)eratls zur.>>üste ab, trocknet ez dann rasch nnd lrä'tig al', damit das verdlin stende Wasser dein .^iörper nicht unnöti^ie me eittzieht. Danacii w'rd das lins.' -''"«.''i' ebenso behandelt. Dann kommen Brust und Ni'icken -lii di ' Reihe. Uiii d.^r >'i'! -ten abzili'eiben, 'as;t inan das ?>an>ii!ch beiden Enden an und '.-ebt es enf dein k''ir schin'll hiii und lier. '^,nin ^ckilur. '.''l^ieii Arme, v^als und (^^lücht. Die gan^^^ Waschung darf nur wenige '?.''I!nutei^ dauern, i'^ll 'ich nil^-tt dabei verkramvfei? und auf keine«? Ivall darf ein ^'fühs de^^ Fröi'telns austreten. Nach dein 'Anziehen, das ebenialts wieder iebr rasch zu er^olgei? Iiat, inuß der aanz^' li'ti^rver von einem ivohligen Wärtnegesühl durchs-ii tet sein. So an das kalte Wasser gewöünt, ina., inan dazu übergehen, den ganzen >iörver an? einmal abzuwaschen oder si6> unt'r die kalt. ')^rause zu stelleit. N'einals lan'e inan aber aus dem Auge, daß l. der ''sörver vor der kalteu Behandlung stets u'arin sein mits',. d'e Wasserann>endung nnr kurz »ein dark und der !>sörpcr hiinerher sofort nneder uxirin wird. Diese Waschnnsien bärten n'ch: nur ab, sondern sie fördern auch in au?ae-zeichneter Weise die Atinungs- und Änssch?:-duugsfunktion der Haut. Wer sich so abgelwrtet bat, dein ist es ein Bedürfnis, von der Verwöhnung durch ?ve-derbett und warme >tleiduilst abzugeben, bei Nacht ohne UnterlKtf l,ei offene,n Fenster nur mit zwei Wolldecken zu^iedeckt ^zu schlafen und aul Tage fi^ie, leichte >tleidnna zu tra-geu. die der srii'chen Luft genug Zutritt zu'n ^körper gestattet. Svazieraänge, Ballspiele, (^timnastik im?^-reien sind in leichtester Nei' dunlg auch bei tühlein Wetter abwlnt nnbe denklich, wettn man sich nur intensiv dabei beweat. Wer in der ^^nx'guna warin aeivor-den ist, babe keine Angst vor Ersältiina, son dern zielx' sich rasch an und sora^^ für langii^ ine Abkühlung. ^^u Beginn der warinen Jahreszeit inacht es eiuenl die Natur so leicht uud angenehm. ,M»nborer Zeitung^ Numiner k44. Msm» zmi äer ^»gä (ck7. ^o-rdsvtz^ng) cc)t?vi?icztti^ vv vi? ' lslmtbe, ich nieiß, mas Äe m?lnen, :^ronsml", .jagte Di«ma^ „U.svd >venn ich mir erlauben d«irf, nc'ch cnvas hinzuzufügell", jagte Brsnfrn, ..so jsai»e ich imml»! gemeint,daß zwiir^,, den berderi Brüdern ettoas gesprochen wurde, inas SiT Hermann ms Mark traf." „Wie seltsam", sagte Diana. „Ilnd Ac kmlnen diese '^^ränderung gunz dentiich leit der Nacht von Andys Tos j 'ststellen?" „(5hrlich ge^satst, ja", antwoitete Bronion. „Man kann nichts tun, ai^ at»wzrten", s<^ Diana. Viele Tage tailg schivanckten die bcii-en uichi .zu vereinbarenden ^^riuanns nebrl-t>asr durch ihre Gedankeit. sie .lxir izi Per-Nlchung, den ein^nl bsüanlitt.»?! Psncho!', s,en norzulc<^erl un>d ihn um Rni. Er-jrl>öpft il>ar sie in Mentvne angekoviiue!'.. >-10 IitNie si.l? ^nit Horatio ^iosoer ncrt.l>re-del, in der Hoffnung, von etm.iI iltx'l Zir Hermann zn erfnhr'^'n. Aus der '»Rückfahrt gingen ihr z»vei Ausspitche dcr öeid«n Mnnner nicht ans den» Kvpf. „Das Beste . . oder, wie wortlich hieß, .,eine der nirständigsten >^lldlttngen in ineinem Letten . . und: „daß er wie ein Ehren-waiin ges)andelt hat —, ein v^>llkomniest?^r Ehrennmnn . . lind sie liatte in il)rer tt-^ilial' cieliabt — sie fühlte tief in ihreni Innern, daß sie in ihrer Gewalt gehabt hatte__, dsen, damals im ^anna:. an dem Abend, als er dei? Arm nm sie legte. .,Äc> nxlvst dll die ganze ^^jeit genvscn?" s^agte Muriel, al'^ Diana in der BiNa anlaugte. lvnr mit Horatio zusammen, wenn du es ge?ran wissen wiNst. Acl) sind'", sagte sie und stampfte mit denl Fuße ani. „dn bist Itomoa von W. I. «vile . p^eZse-oiMsi-. >viek^ I.. I. wirkttch von all«n gut«, Geister,: «rlu!-sen." Muriel nicherte sich ihr in lhrer iveichkn, «lUwasfnenden Art und erwit»erre mit ei-tken^ schwachen Lächeln: „Ach fange an, «s selber zu Alt>»»ben, Lieb ling." Frau Dolly Batentine nmr eiru? Äitive im Ailfang der Fünfziger. Sie hatte drei Kinder, einen Sohn, der in oer lndischen Arm« staiid, einen anderen in der Marine, und die jüngste Tochter mar in einer Schule in England. Seit Dianas Aivtunst in Mntone berieten die drei Frauen, ntanchntai gemeinsam, manchmal auch zu ziveit, Munels peinliche Lage. Den Nachinittag, als Dtmia den Bericht itber ihre Zusammenkunft mit.tzvratio erstattete, verbracht«! sie gemeinsam zu dreien. Me grvhen (vlastüren, die auf die Terrasse fichrten und den Äi:? auf die Bucht freiließen, »»«ren g-lschlosftn, uin die Kühle des nahenden Abends aliznlvehrm. Ter Strahl der letzten Sonne lag dlUltckri^t glüihend in dem großen Wohn;itt'.m»'r und hlüschte über das Silber auf dem verlassenen Teetrsch. In einer Ecke brannte «in freundliches Feuer. Ende März ist au5) in Slid-srantreich noch nicht Sominter. Zn d^r Mitte des Zimmers saßen sie. Muriel mit der Mieire ein«? Menschen, der seinen Fall geduldig Fachleuten überläßt, lehnte aus ein Kissen gcstiltzt und hörte mit grsßen, s^ngen-ocllen Augen auf die Aeußerungen d>?r beide,^ anderen. Sie »var wieder ganz gi^iund, ?ine f6)i>ne Frau, und in chrer 'veichen, schmiegsamen Art übte sie eini^'n starken auf die Männer aus. Ihr Gesicht war nicht hübsch im gewöhnlichen Sinn, ihre gut zchnittenen Augen, die w»it au^inander stairden, der edle Umriß ihrer Wangen, »»errieten Geist unld Zartheit. Ae bildete sich viel da-vauf ein. Sie verachtete die groben Züge, wie sie angeblich bei ihrem Mann yer-vortraten. Sie hatte ^ers zu Diana gesagt: „Horatio liebt nur meinen Körper, Hermann meinen Geist". Jetzt aber verlsies chr Dia?ms solche Nemertungen: ,Äimn du srüHer von .Horatlios Plumpheit .pra'5-st, habe ich dir gegl«»«bt, ich Mrrin, i?^t glaube ich es nicht mehr. Ich habe :«eine Mci-mmg über ihn vAll-ig goän^rt.^ „Ich finde", sagte Dolly in lhrer liettcn, auf Tatsachen zielenden Art, „daß du in einer gitnstigeven Lage bist als hundert andere Frauen. Du Hast arg iibsr die Stränge geschlagen und bist doch iricht ösfentlich blos;-gestellt. Du bist einen Schuft losgeworden. Nicht nur. daß er geflohen ist und die Polizei hinter »hm her ist, er auch noch deinen Mann gebeten, die Scheidungsklag.' zurückzunchmen. Und trotz «lledem !^st diesen prächtigen Menschen, den .tzoratio, ntiht verloren, er hält KU dir und will dich un^ allen Umstünden Anrückhaben! Was willst du also Iwch tnehr?" Muriel seufAte. „Ihr liadt beide ganz recht. Ich gab Diana vor einer Weil- ick>on zu, daß ich vo-n allen Mttern verladen ivar." „Darf ich ihm sagen", fragte Diana, ,.i>aß er fommen soll, wann er will, und dich sehen lilnm?" „Ja", erwiderte Mnriel mit t:ine:n schwa-ri»en Erröten, „ich glaube, ich möchte ihn l>,inz gern wiedersahen." „<^lich kommst du M Vernunft-, sagt-Diana und brannte sich eine Zigarette an. „Warten wir erst e^mal ab", «agte Ladn Dolly, „laftt erst einmal Hermann plötzlich wieder anfwuchen . . . nicht jetzt, aber in ein, zwei oder fünf ^ren.* Mnriel richtete fich hoch und stützte sich auf die .Handflächen. „Das ivild ni«^ gef-chehen. Es gibt kemen .Hermann mel)r, jeden^lls nicht den, den ich gekannt habe. Ich werde euch etwas anver. trauen, was ich bisher verschwiegen habe, damit ihr nicht denlt, ich sei oerrückt. Ich bin überzeugt, daß Hamann tot oder schon vor Monaten verschwunden ist. Schon ^vor ich in Paris ?rv7^ wurde.- Diana fühlte denselben Schwindel, der sie vor kurzem während des Gespräches mit Bronson befallen hatte. Sie war glücklich dariük«r, daß Zwielicht herrschte. Sie l.ersuchte, ihre Stindme in der Geivalt u, b?-HMen. „Wie meinst du daS?" Muriel beugte fich vor: „Der Mann, der mich in Paris inl iira' kenhaus besuchte, war nicht .Hermann." Lady Dolly brach in Gelächter ans. „Wer war es denn?" „Wie kann ich das n>issen?" „Warum hast du es nicht gleich gesasN'c" „Ich lr»ar so elend und schwach, daß ich zuerst annahm, er sei es. Aber seine Art zl» spre^n ^r>ar anders. Es dauerte lanl^c? bis ich die schreckliche Latsa6)c hinuahni. .^^as; es lausen', hat er gesagt. So hätte Hermann nie gesprochen. Dann, als er fortging, benflie er sich über mich und küßte mich ans die Wa:i gen. Im ersten Augenblick ir»ar ich glücklich darüber, dann kam mir zum Bewußtsein: idas hätte Hernmnn nie getan. Er haßte kranke Menschen. Ich erinnere mich, das; ich einmal vom Zahnarzt kam, mich elend fühlte, ivahrscheinlich mit einer Spur van Zahuarzi-geruch. Ich durfte ihn, nicht in die Nähe koin. men, er wurdv blaß nnd elend nnd mus^>-' Tropfen nehmen." Sie hielt innc. Diana drang seltsam sie ein: „Weiter, erzähle mehr. Du mußt na6? "»N' dere Gründe haben. Zwis6?en einer Frau. Nack) Kreosot riecht, und einer Frau, die ' i' den Tod krank ist, dürfte wohl ein llnterscki^'^ sein." „Iicki kann „es nicht l?rklären. Nnd dann seine Hände waren hart und krästi^i." (Fortsetzung wlgt» solche ^'ebensweise zu beginnen, die Ge-jttnds>eit nnd Lebenskraft in unerhörtem Maße .^n steigern vernmg. Wasser, Licht und Lust jind billige Gesnndl,eits>mittel. Beinen wir uns ihrer zum 'Zwecke der Abhärtung! Wir können da!^i die stillen und starken Krästs der Natur spiiren, der wir häusig allzusehr entfren^t find! L. M a nr l i n. Klemer /^laeiser /^nßmyon ßmR I »«»Illlitnl Kitule N»us !,uf ^kz^gliwnL. L^tacltnÄlie. -^ntr^e unter 3n äie Verw. K5bl> .^otorrsll. Z5V ccm. ^ «Lued iil verk^ui^'n. ?'o- («terliitttonok 8edl«trimmvr unveiü« I(inäordLtt billie 2u vVf^kmiien. Ve-rv. b6Z7 fUr l4k»r. volck zaiile per Qramm vinar 28.—. k?riilsn-ten. (Zolä- un6 Sildernuiiii^en tivedstpreise. lVt. lle^rjov »in. 6^7) Vsiliviivrin virä sutxe. nomme». kotni>v?s>rs .V. d6I6 Kr»»k«n>^tirt«rlii oer goiort xosuclit. ^ntriieen Kavsrn» ?>l?vtl>v7«. ti625 Vermlstv Z IIüiauE kür k5ü»o etc.. Hauptiitrslle, .»iovie ne VVolmumc. I?si>irkiIcÄ v SHZb Vermiete «rove.«^ Ummer, event. an 2'vel Personen, kil-!i«. ^är. Verv. v»nIlprMtlIl«it mit Glitte! sckuilijläun« ltlanÄvittIcsäe-niie) vir^ sui«enommen. 0l-fertc unter »vsnlcs« an öie Verv. in ävr dMLvdunx ^rtdors virä verpacktet, 2utrs«en bei dlsvs v»8. Lplxl. I?säv»nt»ll» c. S ». 658A Oute Xdetiln vjr8 ^U8dilkv. >^ntrüLe unter lm äie Verv. Scliöne V^oliiuuii. Z Ammer un6 Xücde unä I erokss. leerem ^immor, nskv ksknlrof. xu vermieten, -^istls^närov» c. 8!. KS!4 I. ^uLust verÄen I /l«. wer un«I VIsrÄWWOrvokiwi,» mit Vit«! vermietet. X»>nntSkA ul. 14. «^7 f»krr»«lmotvr »^«^tosulin« u. ..^50 pucli« verkttttten. ?^e c!ii!clic VVerkiitstte .^atijll ^ i^er. KnpÄli^liu 17. >ciic>ne lZlasvsnä. 7 i^eter. tülik XU verlcituien. Lariti. (20-ul. lA._6<>47 Z^pviserimmor. »ltäeutiied. Diu IlXw.—. LrolZor !>l>iv«el nut 2 ^l>eiL?Ämmer» iiiielie. »elir ^liöne. kloine il^lmmerkreäen?. 8W. !>pic!Lel-tagten. kleiner >ie>N Ko- in^k^ diAA Vermiete möbl. ?kn«vr im Stsät^entrum »n besseren tlerrn. Xär. Verv._b49l VillonvadnuiU. ejn7.knmrie. k'vpoviLovs l8. Z!u veriuieten. k^iiliore i^uskünfte tiei Uot^l. ^lelrssnllrovA 45»Il. ^629 Seliöi, mölil. Ämmor virä vermietet. K»cijaneriev.i Il.:.Il. liir 15. kVoIni«n'?. 2 Ammer. Kiicl^e. «»olnrt itk7UkLbeii. Z9. ('s 15 mit v^er cikne Verplie-I ^obnuni. ? ^iin!ues i<.»-«uni. Zentrum. /^6r. Verv. dinvtt. -n vermiete», iv.'i.i-«^Z8 ljvva ll«,«,' kerrenixuter ti»N« ul,^ d«»»er V»ter. i.aid»cker l. R. i»»t UN» «l« ^uni um 22 ^lir, v«r» »«k»» mit lt«, kl. St«d«»»Irr»m««ten. siir immer v«r-I»«e». D»» fintlet l)vnv«r»t»K, o«n 27. Iu»i um 17 Ulir vom Ltsrdsl»»»««, ö^iaontilri tr» 7. MHi, it«m I'neillivle Die lieilij^e Zeelevm»«« ^irel 6en !. .fuli um 7 lllir in «I«r Ä»«ltok»rrlüede »«!«««« ?»»t. Vi«. «I«. .1»«' 1935. k«5» ?»>» 1 >id»idir ^«jor ß.«ld»e^«r u r, Ki»«I«r. ^lle iidrixen Vvi^»n:e?ic!iäft. l^I. l0 oktakru. von k^tir1ielie8. lleil!iLe5. virklicli netteji Nitilokvn kiir alles, üss 5elk«tÄn«trL koclie» lcsnn. xu ärvi Personen kür ^'ciwi'l j:e-i^uelit ^^ckr. Ver>v. vb24 1 üellt^v friseurlu, in allen fücl^erii «ute Xrt>e»terM. >virr«^s c. 7. 6k«d, »»I»»»!««»» «»« 2» i«- «in. — uiui Ät«t«r Uaton,«!»»«, 6i«>er »«>,««»«>»» Var«!»«»»,««»««, II««»»»» k'ttr .lull un6 ^u«lu«t 8ucl»v ein inddl. Ammer mit SH^ei ketten. ^ntrÄxe unter »t^erlen« ÄN clie Verv. »>t»b2 >Voknu«U. 2 ^imnwr. I «rv-Lere Xüclte. I ApÄsolc-unmer im Zentrum ^er lUicdster dlöl^e ?^»ribor^i >virc1 per I. .luli Lesuedt- ^ntrüee un-ter »t(i»ukm»nn« itn die Vor->vaItunL. Vermiete zrvel Ämmsr, Kii-eile. ZS0 l)in. l'rZilKlcs c. Z. ^nkittt« 'l'e^no. ^V7 ^ellöne!^ Ammer. ttsl^nlwk-nitlie, i8t SN lzesseren llerrn -u vernüete». ^ökori^evÄ 23, psrt. tuikx. ^n^ulra«vn von 1Z—19 vlir._bSIS >Vol»ii»»aU it» >io>ille8 k^räulein lnit l^rtld-itilek nm ISV vinar 7>tt vereeden. ^(lr. Verv. ^621 2 kleikivre 8tut»kvn. l)ie kviaeli«I»e Liiwv^aunx ävr teuren D»l»inee»ekie6vnen sinket ?rvit^, 28. luni um 15 l^i,r in 6or 8ekIoLIc«p«lle -u K»öe stTtt. Üie ir6i»eke r-süUe cker Vertilickenen vir6 diar«ak n»ck V^ion iiberkükrt unvttvt verclen. k»ee. ^»ribor» ?r»x, ckvn 27. ^uni 1935. 6656 VI« tl«?w»u«en«l!«n Statt jv^r de»on«lvron >^r«ie. uu6 Mr 6i» v-r»o»v«»r»llel»» vrlo lL^8?kl^. - Drocl. ,l«r .»l» rikor.lt» »i»k»ro«« i» zl»ril,or. ^ kür ^ ^