Po8tn?n» pkLOa» V »oiovwl TT. L«»el»«ii»l vöcli«aU»«d >«ot»»w»I §«>. fl'-l. k^r. Z670). Vori»»kiiiiff u. Vuek6ruok«rsi sr«!. ?Ir. 2024) öl»ril»or, Foriiiav» ulio, 4. ^»avikript« »»nl«» aielit ret«raio?t. -» ^uk?>Avo köelrpoi«» «?.D« «ßwitz Zff. ?Wi»i u. in Jurcicvv« u^. 4 sVerviiltuiis^t. Lv»a^»pret«e: iiioi»»tt. 22 Dia, 24 Oio, äurek ?t>»l n»»natl. 2Ä Via, tä? «t«» A5 Itjo. Ln»^»inul»liier 150 »r»ie Meerengeir, aliso die Wasserstraste, die Dardanellen, Marmarameer und Bosporns unlfaßt, find nicht nur Ufergewäs-ser der TttrkÄ, sorrdern sie sind gleichzeitig ^oer einzige Verbindungstveg zwischen der Aegäis, also den» östlicl^n ^il des Mittel-ineers, uud denl Schwarzen Meer. Userftaa mit der neuen Verfassung werde die Funk« tion eines Gouverneurs als Vertreter deS Königs von Großbritannien entfallen, seine 7e werde der Präsident der Repu'^lik Irland einnehmen. Mit der neuen Versas- sung werde auch die Eidesleistung für dcn König von Groszbritannien entfallen. Fortan werden die Staatsbürger des Freistaates 7'lnnd einzig und allein den Eid in die des Präsidenten der Republik ablegen. Mit der Versassung ist die Selbständigkeit der Republik Irland und ihre Unabhängigkeit von England definitiv ausgesprochen. Edens ZZiariser Gespräche Auf dem Wege nach Genf / Im selben Zuge fährt auch Haile Selassie P a r i s, W. Juni. Der englische Außen-mlnister Eden, der auf dem Wege nach kn d°j SchwaiM M-itts smd °ub°r W ^ .wg....s!.» war. H-It« Wässer beschränkt und konnte nicht ins Mit- wurde ein Kommuniquee he^us^geben, in tolmeer auslaufen. Andererseits war eS welchem hervorgehoben wird, daß in der die in der Genfer Tagung auf der Tagesordnung ftehen. Hiebei wurde ein volles Ein vernehmen zwischen Frankreich und England festgestellt. Die Besprechungen bezogen sich insbesonderen auf d. italienisch abessinischen Streit, ans die Beziehungen zu Deutsi^and und den Locarnostreit. Eden und Letbos suhren nach der Konfe Schneefall in der Türtei. Ankara, 36. Juni. I,: der Türkei wm es zu großen HaHelMastrophen. ciner furchtbaren Hitzeperlod'.' fiel in den Saihar und Mlrnakeui l^nr Die E-rnte wurde in zahlreicheil Bczstrlcn ooll-k»Minen vernichtet. Dreißig Fraue« vom Blij; getrossen. Pres;burcs, 26. Juni. In All-Tmf bei staschau sv'nd vorgestcril am d^ciliüindoamt die behördlich anstcardnetschechoslou>akischcn A^'t^els^chiile ! nmtunerte, Anton Daniel Tischu^nl hat die Bibel in die Zigeunersprache setzt. Wetterkatostrophe im ^^^nc'.Imer Znaini, R». Juni. Miltw^^li kaul es iin hiesic^en B^'zirt "ine-z Wo-lkenbrnches zu einer fiuch'erl'.ä; schwenrinnngska l'astrv pHe, sod sisz ullu t ä r. sckie 5>ilfe anc^efordl'.'rt n-erden nnis'.le. Häuser ivnrdeu nb>-'rschu'?mn,t. "All . meinen .^imukenhans nb^rsch^voiüntt^' d(i> .?iochwasser die soqenannt^^ Dort standen die Wassernien.i-n iiber l in hoch und die Kranken wurd^'n Dnrch Mvsthbaq wurden in d.'r (^eg<'nd zahlreich^' '.k^ränd.' Der Danlm 'des dei Prinil'aist innd das Wiisser ilbersch^rcininte B-a-tlernseh^ste. Verheerende Blitzschläge in Polen. A a r s ch a n, 2t;. ,'^nni. sTN» llc'li Lodz hat sich Mittwoch ein schlver^'s Wetter entladen. Durch Blitzsmlmie nnird.'n durch die Berteidtgungsanlagen an den Dar-danellen und Äe helt^nmlitige Verteidigung oieser Meerenge ja auch der englischen und französischen Flotte unmöglich gemacht, sich im Schwarzen Meer mit den russisck)en Streitkräften zu vereinigen und etwa Truppen dort zu landen. Die Oeffunng der Meer-enl^en durch den- Friedensschluß von Lausanne ist immer als ein wesentlicher Triumph Besprechung alle Frage» erörtert wurden, j Bölkerbundtagung reiste. silnf groste Brände verursacht. Zlvei Pass>in renz zusammen nach Gens in demselben Zug. ^ ten wurden ^eti)tet. !^n den Ostniarfc» in welchem auch Kaiser Haile Selafsie zur lens nmrden ini Städtchi'n ItooseveN« Wahlprogramm ^ P h i l a d e l p h i a, 2tj. Juni. (WZ.) ^Aus gut unterrichteter Quelle verlirutet, daß > Präsident Roosevel die demokratische ! Partei veranlaßt habe, im lSntwurf zum ne ln immer als ein weienina)er Wwen» ^ ' ^lg, in dieser Weise sowohl den Rechtskonser- o'I aUa" m einem Artikel, der sich mit der z^ ^ demokratischen Partei mit Al DuräMnMtrake b°s.«h°n. O«ssn«ng »u ^ wShrmi. des Kncgcs ,o gwkc Opstv k°st°. ru>«»Vr»g>^ R»o^-lls m.s m » . « s' . ^ 2tnte bsgognvn. TS wird behauptet, da^ Die tiirkische Vertretung ist tnit einen» ^^ioosevelt sich einer Mederetnführuolg des vollständigen Abkonnnensentwurf in Mon«! ^Goldstandards widerseht und ^ur für die treur erschienen. Dieser Entwurf läsjt den Aufrechterhaltung einer gesunden Wah^m^g Durchgangsverkehr von Handelsschifsen durch mit bestäiidiger Oaufkrast ' ^ ^ di? Meerengen nach wie vor frei. Z-iir Kriegs schiffe und HllfAfahrzeuge aber schlägt er Beschränkungen vor. die sich nicht nur darauf beziehen, das; ihre beabsichtigte Durchfahrt d<'r Türke: auf diplomatisc^ni Mge einen Monat vorher angemeldet werden muiz, und dast der Aufenthalt von Kriegsschiffen nnd Hilisfahrzeugen der Nichtuferstaaten des Schwarten Meeres, die die Meerengen durch-fahren, in: Schwarzen Vieere eine Höchstfrist von 15 Tagen nicht iibersteigen darf. Jeder Nichtufcrstaat des Schwarzen Meeres darf Ltriegsschisfe nur bis zur Stärke einer Alot-ten«inheit mit einer Gesamttonage von niLlit i'lber i4.(X)0 Tonnen, die eventuell auch auf eintreten wird. Sern Programm lautet: Ttaatli6x Unter-sti'lj^ung s>ür die Bergarbeiter, Ernteversicher-unig. Forführvng dn Produktiven Arbeits- losenfllrsorge, B^.'tänlpfung der Monopole. Außenpolitisch sind keine Ueb<.'rraschul:Zeu zu erwarten. Das Programni verspricht gute Nachbarschaft mit allen Völkern d^^r M'lt zu halten nnÄ stellt ihnen moralisrl>e Unterstiit-Auug filr die Ausrechterhaltung des Friedens in Aussicht, ohne den Vi^lkerdlUld zu erwähnen. Nach 1« Stunden lebend aus dem Brunnenschacht gerettet. Beograd. Ai. Juni. In der nächsten Ulngebnng von Beo-grad ereignete sich <^n folgenschn>ever Brunneneinstnrz. Gerade als der Landarbeiter Trajko IvkoviÜ üin dnrch ein Ungenntter mit Bli^zschsäsi.'n Wohnhäuser nnd 90 Wirtschaftsgebäude mir dem lebenden und toten Inventar vernichtet. Zwei Personen sind in den ^'ainnu'i! unlgekonlmen. Die Liischarbeitcn n'nvdefi durch Wasserniangel sehr erschw^'rt. dert ^vniilien sind dnrch die '^ersl^l der Mol)nliänser obdachlos »^eivolden. Duell .Handelsminifter Rcichman "»ürst Radziwik. W a r s ch a n. 2^. 7>>uli. ^>andel^? minister R a i ch nl a n l'iat d.'n bctannien konservativen Senator, den 'viirsten Ianus^^ R a d z i w i l l zlln, ^iu'eitainpf siescu'. dert, da er sick) dnrch eine Aens^ernng des s^iirsten in, SenatsanÄriins; l'eleidiqt fin)!' te. Fiirst Radziwill batt^' evtlärt. das', d-.".-Handelsminister n'ährend seiner ".'sint-^v^eit Boden dt's 13 Meter tiefen BrnnnL^njchachles Millionen Zloty ,iu§läl,d!iches Kapital be-schäftiqt war. brachen die lSvdmassen ein ^ -^ns Polen verscheucht und begruben ihn unter sich. Nach lS Stnn den anfoPserungÄioller BergunkiSarboite,! die vmi einer besonderen Kvnnnission ^lei' det imirdeil, konwte JvkoviL noch lebend ge. borgen nvr'den. hindurchschicken, und im Schwarzen Meer darf die Gesamttonag« der den Nichtufer-staaton dieses MeereS gehi^reitden KriegSschif. fe nicht iiber S8.000 Tonnen hinausgehen. Die Türkei hat diese Bestimmungeil selbst verständlich in sorgfäktiger Abwägung ihrer eigenen Interessen formuliert. Bei dem engen FrenndschastsverMtnis, daS zwiscl)en Ankara Nlrd Moskau besteht, und das sich vielleicht den, Viindnischarakter annäli-ert. einen Kreuzer nnd zwei Torpedoboote ver- wich mail aber annelimen ^^ufen das? die teilt iverde,: können, durch die Növerelrsen jMsassullg tncht ganz ohne gegenseitige Aich- lungnohnlc ztvtschen der Tiirkeli und der Sow jetunion erfolgte. Die Unterstlitzung, d-ie Littvinow in Mon. treux der tlirkischen Forderung angedeihen lieb, macht daS wahrscheinlich. Den Nutzen der Dnrchfahrtbeschränkun^ h^t nämlich in hohem Masie die Sowjetunion. Sie ist davor sicher, das, ini Snrzen Mver sich etwa ei-ne ihren Flottenstreitkräften iiberlegene Flot. teinnacht von Nichtnferstaaten ansammelt. 5lll-' Mrostkanlpfschiffc der seefahren'den Mächte verdväiNgen niel)r als 14.lXX) Tonnen. Sie Zürich, 2.l2.^». Newl^ork. l^07.A), Mailm'd 2.l.2.'>. Wen .'>7, Praq sind also von vornliereiil davon aiisgeschlos sen, etwa in ir^ieittdeineni Ltollflitt in die (^n>ässer des Sclnvarzen zu erschei neu. ^s gibt d<'r Sowietnnion dort stets eine maritime Ueberlegenheit, jo nnter Un,' ständen kann sie es soMr wagen, die beide«' Linia nach der Ostsee zu nberfi'iliren. Mr sie als Uferstaat gilt die Durchialutbe ichränknng ja nicht. Auf jeden al'er lmt sie znv ^eit 7s>.s»s>s> Tonnen in? ^sinnar z<'n ivteer versiigbar, nwzit unter Unistä» 2 Samswy, den S7, Ium ZS36. den noch >>><' (öiicheiien iX'i.- nUkisch^cn ^-lottc fvnimcn win'^n, ulrd damit ist sie vor se-dem ÄiMlfs zur an ihrer sii'dlichl'll.'irii-ite c^esichert, dl'nn na6> den neuen A^ren-i^enl'cstiinnuingen töunton nur woseiülich un-lc'riet^ln<' Ltrcitträstc aus dcni Schauplatz Außcrdoiu bringt daiZ von den Tiirtcu vor<^eschlaMN<.' Verbot dt^r Durch-salnr vvtl 7^lug,>eug-Muttcrschiffen auct? ei--nt^n ts'.'inissen Cchnt^ oin(! '-.Drohung au.^ d<'r Lnfft. ^v^an niust Diiu^c uii>hl oder nbel auc!) inl ^^usanlnl-cnl)l)ln^ init der l^esamtpo-litit der l-owj-etunion d^tra.chtcnr. ncuc Merenfieabkoinnien. an dessen Unterzeich-nttnl^ launi zn znvifeln ist. ist der Pattpo-^itit 0'.'lau'5 aii die Te'ite zu stellen. Die Zolvi''tnnion t'-.'rsilcht. sich naci) allen Seilen chstnias^ an ÄcherungLn zu ver-schassen, nni il)re !?nnze Schlagkraft nach den l'eiden Richtttnl^en einsehen zn tonnen, auf d<'nfn siä? ilire hiichst ajit^ressive Politik b-e-n>estl: nach '^^i.iest^'n ilnd nach Osten. Der Ruf nach dlrigierter BolkSwlrtfchaft Schlechte Aussichten für die jugoslawische Ausfuhr uach Italien auch nach Aushebung der Sanktionen / Forderuug nach einer zeutraleu Jmportorganisation Die königliche Familie auf Ferien e n ^ r a d. ^uni. Seine Majestät »önig P c t e r lft heute abend-i abgereist, u»n iil slcjcr Mtur einige W»»chen zu ver-tttinqcn. seiner Begleitung befinden sich ^lzre Majestät »tünigin Marie, sowie die Prinzen T 0 mislav und A n d r e-a z. Zur Abschicdsabwartuug erschienen das ^Nlflentschaftsmitqlicd Dr. S t a n k 0 v i e, Ministerpräsident Dr. S t 0 j a d i n 0-v i ö. die Minister Dr. N 0 r 0 Z e c und t^ucral M n r i e, Gardefommandant Ge-nsral S t a n t 0 v i c usw. cm Bahnhof in Topeider. Der rumänische Prinz N i k 0-l a u s. der Bruder Ihrer Majestät der >töniqin Maria, ist heute nachmittags nach Bntlirest zuriickgetehrt. Sarajevo, 25). Juni. Ueb^'r Imtiati-vc !i>er Handelskaminer fan'd hier eine Hol^-ko'.tscrenz statt, in welcher der l^'lteralidirek-to>r d>er „Kipad" un>d sriihere Minister Doktor U I nl ansj i, der eben von einer Reise dnrch Italien unid der Schweiz zurückgekelirt esiwdlics>en Santtionsaufhebung sprach. Redner erklärte, die Aussichten fiir die jugoslawische Ansfuhr nach Italien seien alles eher als rosig. Italien sei bestrebt, eme straffe, teilweise sogar militarisierte Planwirtschast zu schaffen. Die Behörde wird die gefamte Volkswirtschaft leiten. Dr. Ulman-sti hatte Gelegenheit, mit einflußreichen und gutunterrichteten Persönlichkeiten Italiens zu sprechen. Dieser erklärten ihm, Italien habe die Absicht, mit Jugoslawien Bespre' chungen zwecks Neuankniipwng von Handels beziehungen einzuleiten, doch werde I»ei uns nur so viel eingekauft werden, als Jugosia-wien aus Italien beziehe. Außerdem werden nicht mehr jene Waren eingeführt werden, die l»ereits in Italien in genügender Menge und Qualität produziert »verdcn. Andrerseits sei Italien bestrebt, die Produktion nicht zu steigern und nur so viel zu erzeugen, als zur Deckung des eigenen Bedarfes nötig fei. Italien l>at, wie Dr. Ulmanskt liewute, unter staatlicher Ä'outrollc unid Leituldg eine zeilt^raie Importgesells6)ast '.ils Leben gerufen die die private Eiukaufstätigleit gänzlich ausschaltet. Beinl Warenbezug wird Mi schen ^en Italien freundschaftli^i gesinnten und den Sanktronsstaalen ein llirterschied geniacht n'erden, wobei die crstercn l>evor^ Augt, die lekteren da^^gen hintangese^t nvr-den sollen. Jmnterl)in inahnt Dr. Uinlanski, die Zukunft nicht allzu pessimistisch zu beurteilen. Unl der neugeschaffenen Lage erfolgreich zu begegnen, mus; seiuer Meinung nach die ju-goslaivische .'haudelspolitik ans eine andere Grundlage gestellt werden. Auch wir iniissen, obwohl nns diese Idee nicht sympathis6i ist, uns einer diriglerten VolkSwirtsc^ft bekennen, uln uns den von ^verschiedenen Sei--ten, zuletzt von Italien, zugefügten Schlappen gewa6)seil zu zeigen. Nach italienischem Beispiel niusi auch Jugoslawien eine zentrale Eiirkaufsorgairisation in6 Leben rufen, die in 'Italien als einziger .Eäuser s'ür Iu-goslawieil auftreten soll. Auch sind Masjnah-nten zu crgreif!^n, unr die rn Italien eingefro renen Clearingfovderungen herein-ztlbnugen. Hier inuß uubedin^gt der Staat eingreifen und Wandel schaffen. D?r ehemniigc Bizebiirgermeftter ocr stLdt Projessur i. N. itttgl:ll??rt ^iickl ««l«d der Plzönix-Staudai. ,in unierer dic^-veMlichen, !>> ^cr Num' iU''v noin 10. d. erstinLN^'iu'-.i Nvlii <'rfahici? auc' zuverlässiger 'il^nclt''.' .lUd nach l5in^ sl' inainne in gegenständliche '.'lticit folgende i.^inz^'l'>.'it<'n, die nns<'r.'n ersten V'.'richt in jü.iinlier V'>!iisichl r^clsligstellen. Prof. n cl l ?''.u l-.n dein (5innlalprä.nieng^>chäst de-' >!ai!sul''innilchen '^>erse'rg!ingsmre!tt<'s nicht I k'.ili^gl niid loiinte dafii" ani II. Iän-.u'v ancl> t<'in<' Speieuve.giitilng im <'>.trage von UM» Schilling erhalten lial'en. ,'^>siters nnrd in der obgenan.lttn Notiz be-richte!, das; Pros. im Novemlier !n!l dein Allgeniein<>.<«X» und am 1'.». ,>bruar l. I. Schilling erlegt worden. Von diesem c>^!'.'>chlisl' l)ätte Pres. Rückl eine Provision ^'on Schilling l'.'zogen. ,'^nir" fiir diese Cinnfalein-" lag.' narl) siebensäliriger Dancr e..n Zah-lnngcoersprel'en Schilling ge- l^'t^'n iivold
  • a^ iNit denl „Plionir" ein Einmalpräniieiigesaiaft i^etä-lii^l. bei welchein ant 7. ,"Männer nnd ani 19. ,'>.lnl>ar dui-ch diesen Perl'and je Zchilting erlegt ^nmrden. Da-? 'lal,- lungsverjprecheii des „Pdl>n!r" '.vnlde viel- inel)r l»ei der genannten (5iumatcinta^p ii'ir die /.eil na.i, Ml-ans von 1<> I.^hren eege-Iien lind entsvmel> nnl Riu-I'iicht aus diese ,>eiid'iiner einer Anlage des Uapual<' init vro ,^^ahr -Unsen nnd '^linte-^zinsen. Da s^-stverzinsliche Wertpnpier.' nu' Ä^erl >«itändigiei,sllansel anch setzt noch nnt einen, /,l^?'enertra<^ von 7'^^ bis lahvi-ich aus-i'e'laitel ünd, ist die (5rsi',!ll''alleli dieses ^.^iersicher nn^sa n s pr n flie>? des ?> ll ge niei ne n '^ierli'und'.'s nli'.'r jeden '^nieifel '.rtiaben. Dir Mrll !>lr die Pernnttluils, d'esec^ vZe-i.1läfti'.> aili le,vnn!> seiner dienstverl^agUll)en ^.'lnspräche zllgeteille Provision l>elief si.li nichl aus l77i», sondern ans Schill'n^^. Pro'. Nittel !)at sonnt ntii li^'tem W'ssen uud s^'n'^issen an'dt''l1. Es l/airdelt sich, wie gesagt, nnl eine N lickzal^lun^ nicht nach 7, ion^rn nacli l<> Ixrhren nnd ist e.n dera/r-ti l^elchäs g.'rad' nnt ^>ii'lcr>st.I>: auf die mäs;iolir somehl versichern.igs-eämi'sÄI, tzt«? auch uni,sdentl.i1 l r e n r, Juni. In der heutigen Nachnlittagssit.ulng der Me.'rengenlon-serenz gelangte inan angesichts der ilnmcr gvösjeren Differenzen znnsch^'n den S^and-pnnlten (Englands nnd Ia^>ans einerzeits uild Sün'jelrnsjlands andrerseits in der Tarda netten frag.^ zur Ansicht, das; es ain besten v)äre, die Veratnngen auf zwei bis drei Wochen zn vertagen, mn in der Zwischenzeit den lieteiligten ^)iegierun»gcn (Gelegenheit zu bieteii, ihre weitere Stellni^gilahine zu Präzisieren. Offiziell lvird die !>ionserenzverta--gung danlic begrillcket, das; settt der Völl'er-buird zusanunentritt nnd das; i>ie nieisten De legierten an der .'^tonferenz in Montrenr iit <.^j<'.nf mtwesend sein »nüssen. Wie es I)eißt, di'lrfte die >tonserenz Äit^c Juli wieder zn-santtttenlreten, um die An^gelegeicheit Zveiter hin anzupacken. Tatsache ist, das; inau jetzt versnchen wird, die Spannungen zwischen den einzelnen Mächten in der Dardanellen frage zn beseitigen. Auch »vollen eini'ge Mbiitet^te keine Be schlüsse namigen Stadt verkehrt. Vierzehichundert Passagiere befattden sich an Bord, als dieser Tage der Dampfer von einer Voo^tldscheinfahrt zurückkehrte. In der Dunkelheit ratnmte das Schiff eiiren Felsen, erhielt ein Leck, und sofort drang lmaufhaltsam Wasser in die un-tereit Räuime. Mit aller Kraft arbeiteten die Ntaschinen, nln die nächste Airlogestelle z>i e-^reiichelt und gleichzeit^ig das ?L^sser aus dem Maschitleirraum pmnpen. Sofort hatte der Zittlpitän den Befehl ge-gebett, alt Deck ziM Tanz aufzuspielen, um die Nuflnerksainkeit der Passagiere von der gefähr^lichen LOge abzulenken. Nnd so tanzte tnan Foxtrott, lvährend nur lvemge Auf-werksatne sich über das ungewöhnliche ftamp feirde ^trbeiten der Maschinen lvunderten. Scholl begann sich das Sch'iff bedenklich auf die Seite zu lisge»l, als ntan glilcklich die nächste Aulogestelle orreichte. Sofort giitgeit säntiltche Passagiere von Bord. Genau eine halbe Stllnde danach ivar der Dampfer ge- Sturm aus ein Zuchthaus. immer s»pielt in Amerika die Lynchjustiz eine geflchrliiche Rolle. Mnen ireuen B'kllve'is dafür erhielt mait jetzt in El Calnpo ilt Texas, lvo eine ij<>0-tl)pfige bewaffnete ^Nen-ge, in der sich auch zahlreiche Weiber be fanden^ das Zut. In der unbefriedigteit ZerstörungÄvut zog die Rl>tt<' wieder nach El Campo zurück und stelkte hier mehrere Gaftwirtsl^ften i>t Bvaitd. Baby beiftt ^Schlange — Schlange tot! Daß Menschen durch Schlangenbisse tödli^-t, verletzt werden, komint in tropischelt Gegenden sehr häufig vor. Einzig dastehend aber diirfte der Fall sein, der sich fetzt in Atlmlta (llSA.) zugetragen lM. Ein kleiner Junge von anderthalb Jiahicett spielte im Garten. Die Mutter des Kindes, die nähend in seiner Nähe saß, sah Plötzlich mit Entsetzen, daß das Kind eine Schlalige von etwa eineni halben Meber Läi^ge in den .Händen hielt, die sich ltm seine kleitten Amie ringelte. Ms sich der Kopf des Tieres fauchend gegeit das Gesicht des kleinen Jungen wandte, griff die ! ser plötzlich instinktiv zu nnd biß die Schlange ins Genick. Das Reptil fiel tot in deit Sand. Die geängstigte Mutter brachte das Kind sofort iitS ^^ankenl^aus, wo man seilten Mund desinfizierte. ^ stellte sich heraus, daß das Kind völlig unverle^ü gebliebeit ivar. Die Schlange, die sich iibrigens später als lbitlgiftig herausstellte, war tot. Am Dienstagvormittag trafen in Berlin als erste geschlossene Mannschaft die Australier ein. Sie wurden auf dcnl Bal^nhof und im Berliner Roithaus von Staats» komissär Dr. L i p p e r t feierlich empfangen. Die Auftralier ^ben alS Maskott ein sunges j^äuguruh mitgebracht, mit dem ein Mitglied des Olympischen Ehrendienstes rasch Freundschaft geschlossen hat, und das sich gern von ^uptmann Fürstner füttern läj^. (Scherl-Bilderdienst-M.) Empört. Der Richter fragt den Einibrecher^ wie es l'omme, daß er nur die Jutvelcn und nicht das Geld geswhlen habe. „Nun fangen Sie auch no ail. Herr Richter!" schreit der Angeklagte. „M^ine ,'^ra'u nracht mir fonneso schon die Hülle heiß deÄwogen!" SamS^, ben S?, Ami tSSS. „MaMvver Zett>unsi" Numlner 145^^ Wirtfchaftsbelebung durch Konversion derBaumifchulben Die Vorschläge eines von der Regienmg emannten Ausschnsses Ilil Monat November des Vorjahres hat ein von der Regierung ernannter Ausschuß, der aus den Herren Milan NovÄkovtiZ, Vladimir Vujnoviö, Dr. Tanasbse Msrkovi«, Dr. IoSa TaSner, Dr. Milutin BoSkoviV, DuSan Petrovie, Dr. Milko Bre^igar unb Dr. Mi-lenko Markovie bestand, der Mgierung einen Bericht über die Frage der Bauemschulden nntcrbroitet. Der Ausschuß hat sich bei ssrner Arbeit an die von der Regierung erhaltene Weisung gehalten, daß die neue Verordnung auf de? Grundlage eines inidividuellen Sö^tzeS aufgebaut sein und eine endgültige Rodung dieser Frage bringen müsse. B«ei dieser letzten Weisung ist die Regierung von dem Stand-puntte ausgegangen, daß die Frage der Bau-erirschulden nur dann endgültig gelöst werden könne, )venn gleichzeitig auch das Ber-hälwis zwischen den unter Schutz stehenden Bauern und ihren Gläubigern Nguidiert würde, und wenn die Verordnung auf anderen Grundsätze,! aufgebaut lverde, als dies in den bisherigen die Bauernschulden betreffenden Verordnungen der Fall war. Ferner verlangt man von der neuen Verordnung eine solche Lösung, die weitere Moratorien nicht erforderlich mache. Nach der Meinung des genamvten AuSschus ses hätten nur jene Landwirte ein Anrecht auf Schutz, deren Schulden einen gewissen Prozentsatz ihres Vermögenswertes übersteigen. Dieser ProMtsatz sollte in den-einzelnen Banaten verschieden festgesetzt werden. Der Ausschuß verlangte weiter, daß die Höhe der Verschuldung der Bauern ge-nigern der gleiche Schutz gewährt »Verden soll. Der Ausschuß hat für die Behandlung aller dieser Kategorien von Gläubigern Vorschläge ausgearbeitet, wobei Privatgliäubiger weniger geschützt »Verden solle?! als Gelda^rstalten. Der bemerkenslverteste Teil des Berich« tes des Ausschusses ist der über die Barauszahlung der Bauerngläubiger. Für deren Dilrchfllhrung sollte eine besondere L guidationsanstalt geschaffen werden, die alle Schulden der Landwirte übernehmen würde. Diese Anstalt würde die Gläubiger der verschuldeten Bauern in bar auszahlen, wobei ihr das Vermögen der einzelnen Schuldner als Deckung dienen würde. Die für diesen Zweck e'-for-derlichen Mittel könnten auf zweierlei Wei Raten alhzahle», wobei d« Schuldscheine bzw. die Noten im Verhältnis zur Abz^ lung aus dem Verlehr Mückg^oge« wer^ den sollten. Auf diese Art wm^ Frag« der BauernschuÄen auf «line de» Orgasmus der BolZiSwirtschast nicht sthSdigende Wehse gelbst werden. Ewe sok^ Lösung würde nicht nur im Belange dn Schu^-ner, sonb^ auch im Belcmge der Gläu» biger Viegen. Nach der MewuW von Fachleuten wü-rde di^e Maßnahme keineswegs einer Jnfiackon gleiichkonnnen, da sie im von schönen v^ois^en 5p5'»c?it, ci,, Lklofociont viri. 6.. allgemeinen Belange dmchgöführt würde. Auch hät^ die Ähuldsch^ bzw. Noten im BermSgen der Schuldner ein« genügen-de Deckung. Die d^ Enrission wäre ges^lich ^tzulogen, ebenso die Umlaufsristen. Äe Durchführung dieses Vorschlages hätte jedenfalls eine BelÄung der Wirtschaft Wr Fol^. Sonnwendfeier in Zagreb Ewe wohlgelungene Veranstaltung des Schwäbisch-deutschen Kulturbundes Z a g r e b, 2k. IM. Me am 24. d., dem alten deutschen Sonnwendtag, veranstaltete Sonnwendfeier der Ortsgruppe Zagreb des Schwäbisch-deutschen Kulturbundes, die aus den Höhen des sog. „Binovch" am Gut des Vereines „Hrvatski RadiSa" stattfand, nahm einen ü^r alle Erwartungen gediegenen und weihevolle-ir Verlauf. Auf einem Plateau, das in die waldreichen Höhenzüge des Zagreber Gebirges idyllisch eingebettet liegt, war ein mächtiger Holzstoß errichtet worden. Trotz des unbestÄndi-gen Wetters waren viele Hunderte Personen d«r Einladung zum Feste gefolgt. Außer den Mtgliedern der Ortsgruppe hatten sich Abordnungen zahlreicher deutscher Vereine und auch kroatischer Vereine in stattlicher eingefunden. Jugend uud Frauen sowie Mädchen wareit besoiiders zahlreich vertreten. Nach Einbruch der Dunkelheit bewegte sich ein langer Zug von Lainpion--und Fackelträgern über die Serpentineu-straße zum Hochplateau. Die von farbigen Lichtpunkten und dem Flammenschein der Fackeln gesäumten Serpentinen dcr Straße boten in der dunklen Iuninacht einen ungemein wirkungsvollen Anblick, dessen Scbön heit allen Teilnehmern unvergeßlich bleiben wird. Bald war der Holzstoß von einem mehrreihigen Spalier im tvoiten Kreise unigeben. Die Mädchenabteilung war in drei Gruppen mit Lampions aufmarschiert, während die Iugendgrulpipe und die Sänger der Ortsgruppe mit leuchtenden Fackeln die Rednertribüne flankierten. Das Programm bestand aus Scharliedern und Feuersprüchen der Ju gend. Obntaml der Ortsgruppe Direktor Gr egl entzündete mit einigen Worten den Holzstoß durch eine brennende Fackel, worauf der Sonmvendbrand hochaufloderte und mit mächtiger Flamme die umliegenden Waldwipfel in rötlichen Feuerschein tauchte. Es >var ein überaus imposantes und feierliches Bild, das sein Licht weit hinaus warf in die breite Save<'bene. Die Feuerrede hielt Schriftleiter Karl P e h a r z, der Entste-. ^hung und Siim des alten deutschen Bralich-se beschafft )verden; nämlüch entweder durch tums in zündenden Worten umriß und Dol-Ausgabe von Staatsschuldscheinen oder im metsch des feierlichen Bekenntnisses zur an- Wege einer Reform der Nationalbank. Die Schuldner würden ihre Schulden bei der Liquidationsanstalt in jährlichen kleineren gestanimten .^»eimatschc'lle, zum Staat und zum Vvlkstltm wurde, ^n den Ruf „.^>eil Soirnwend" klang die gehaltvolle Rede aus, Der Maus in Genf die auf alle Derlnehmer tiefen Eindruck machte. Dann erklang — vom Männerchor gesungen — die feierlich-melancholische Weise des alten Schwabenlicdes. Den Schluß bildeten Schavlieder und der Feuersprung der Jugend. Um das Arrangement machte sich ein besonderer Veransbal-tungsausschllß und insbesondere Lehrer Toni S t r e ck e r verdient. Der Abmarsch von der Feuerstelle ging wieder unter dem ZckM gedämpfter Trommelwirbel ' und im 5^laminenschein zahlloser Fackelli vor sich. Ter ganze Verlauf dcr Feier übte auf die Aiuvesenden, besonders auch auf die nichtdeutsche Bevölkerung, die sich eingefund^ hatte, stärkste Anziehungskraft und Wirkmlg aus. Die Ortsgruppe Zagreb des SDK. hat wahrsckseinlich dieser prächtig verlaufenen Festlichkeit in den letzten Iahren nichts Gleichivertiges an die Seite zu stellen. Es war ein in jeder Hinsicht gelni,gener mch würd-iger Abend. Man blieb inl Garten der Gastwirtschaft am „Vlnovrh"-Kogel iwch bis Mittemmcht bei Geselligkeit und Gesang beisammen. Auch die BehordenDertreter sprachen sich in schnieicholhafterl Worten über das gelungene Arrangement und über die vorbildlich.' Disziplin der Teilnehiuer aus. Kaiser Haile Selassie für die Anerkennung eines freien und unabhängigen Abeffinien und für die Fortsetzung der Sankt!mien Der verlorene Penny. Eineni Schotten, der aus Aberdeen nach London gekomnlen lvar, entfiel, als er sich an einer Straßenecke ein Zeitung kaufte, ein Penny. Da er diesen tvoh alleil Suchens nicht wiederfinden konnte, rief er einen an derselben Ecke stehenden Schutzmann zur Hilse herbei, aber auch dieser konnte das ver lorene Geldstück nicht eirtdecken. Endlich gab der Schotte das Suchc« auf. Er händigte aber den: Schutzinann seine Visitenkarte ein mld bat ihn, doch den Penny an die awge-gebte lviedei.' nach London und begab sich sofort nach d<'r-selben Gegend, mn dort Nachfrage ilnch seinem verlorenen Penny zn halten. Da fand er zu seiueni Erstann'.'n die gan,^e Strasse aufgerissen und dicht nnt Arbeitern besetzt. Der Schutzntann aber stand nach wie vor an seiner Ecke. V'.'i diesem Anblick wnrde der Schotte ganz gerührt. Er trat an den Sch'Utzniann heran, schiittelie ihm herzlich die Hand und sagte: „Nein, das hatte ich wirklich nicht erwartet, dasi Ihr Euch uni meim'n Penny soviel Mühe nmck>c'!i lvnrdet!" Londo n, Äi. Juli. Kaiser Haile Eelajsie ist trotz Abratens des Außenministers Lovd Eden heute nach Genf abgereist, um in der Völkerbnnidsticigung selbst den Standpuivkt seine? Landes zu verfechten. Der ffalicr wird dem Vernehmen nach vom Vl>lkcröund die neuerliche Anerkennung des freien uud un-abhängig<'n Abl'ssinien, trotz der teilweisen Besetzung durch Italien, fordern, da sich daS Lan^ noch immer gegen den Angreifer verteidige. Außerdem beabsichtigt der Negus an alle Mitglieder des Völkerbundes den Appell zu richten. Abessinien >ve.ter)in moralisch nnd dur.-ki Wafken- und Mumtions-sendnngen anch nlnterlell zu iinte? stützen. Der Miser wird schließlich die Forderuirg zu v<'rteidigen. Haile Selassies Aufenthalt 'n ^^nf dürfte nnr wenige Tag<' dauern, worauf er sich auf die Ins<'l Mallorea im Mittelin<'<'r begehen ivird, wo er eine Villa gekauft hat. Ulli» ärztlicher Behandlung übergeben. Der Prüfling. „Gnt abgeschnitten beim Ez'anien?" „So gut, das; aus aUgeineinen Wunisch ei-ne Wiederholung stattfiirden muß!" i. Indischer Fürst i» Beograd. Donnerstag ist der Rascha von K a r a n: p n r in Beograd eingetroffen. Der indische ^ürst befindet sich auf einer Europareise. i. Deutsche Filmaufnahmen in Dalmati- en. In den nächsten Tagen trifft in Split eine Gruppe von Berliner Filmleuten ein, um an der jugoslawisckien Adriaküste Filni-ausnahmen zu mackien. Der Gruppe wird u. a. auch Cami llaH o rn angehören. i. Bestimmung des Weizenpreises. Wie aus Beograd berichtet wird, sollni gleich nach Festsetzung des heurigeil Ernteertra--ges die Weizenpreise behördlicherseits bestimmt Vierden. i. Amerikanischer Besuch. Der Fremden-verkehrsverband in Su^ak erhielt kürzlich die Mitteilung, dasi eine größere (>)rnppe von amerikanischen Professoren nnd Leb» rerinnen in dieser Saison die dalinatinisch? Küste besuchen wird. i. Die jugoslawische Handelsmarine hat sich um einen Dampfer mittlerer Glöszc vermehrt. Es ist dies dcr ^^rachldauipser „Dunav", den die GeseNschaü „ileecinia" in die regelnlößige, vierzehntagiqe Linie Su^ak—Nordeuropa stellen lvird. i. Jahresurlaub des Zagreber Bürgermeisters. Morgen, Samstag begibt sich der Zagrebcr Bürgermeister E rber auf sein.'n Iahresnrlanb. Während seiiier AbZ'Xsenheit wird Vizebnrgernieister a u f ni a ii n die Geschäfte leiten. Wahrscheinlich nnrd auch der Stadtrat denluächst auf Ferien ge-hen und soll die niächste Stadtratsit^nng erst anfangs September einbernfen werden. i. Eröffnung der Zagreber Fischlj:?lle. Donmrstag früh luurd<' in Zagreb ain Do-lac die neue städtische Fischhalle feierlich eröffnet. Der Betrieb wird jedoch e'.st nüt I. Jnli aufgenomnien. Der Eröfsnnngsfeier tvohntbewahrt. Unlängst eiiikchtc' ^ie Leitung der ^^'rliner Olllnipiade nni die Einsendung einer Kopie dieses l^wktes. da jt>iiros als Symbol für die henrigc' '-Z^erli^ ner Olynlpiade dienen soll. T'er druck wnr!^ bereits nach Berlin aeiandt. /ÄMst-a Duell im Altersheim. Daß Alter iricht vor ^wnipflnst schützt, be-^ ^ ^ wiesen znvi über !?lahre alte Frauen in iteueu, die g^n Italien verfügten "anklio-^eine^,,, Teplit^er Arn?el«hau6. Sie gerieten in nen nicht auMl)«ben. Streit, der schließlich in wüste Tätlichkeiten In seiner Dienstagn.ut>ienz inachtc Außen, ausartete. In der Wln ergriff schließlich die »t»-' Mlmster Eden den Kmscr uuum.oundeu dar ^oine der alten Frauen eine Eisenstange und ' , auf aufmerksanl. daß keine Hoffnung mehr > schlng dannt div andere über den Kopf, so-^rlianden sei, Abessinien wiederl^^'rzusrellen. daß diese mit einer tiefen blutenden Wunde ^r ??eglls antwortete, ex halx^ auf den an d. Schläfe znsanlmenbrach. Nachdem l)er 5hlon nicht oerzichtt und er sei nur d^'^^halb ^ beistürzende Pflegerinnen die wütende Grei-irach dem .luswnd gegangen, '^m dis- Iii- sin ergriffen niid hinwl'agefnhrt hatten wm--teressen seuies Landes mit größerem Erfolg ! de das „Opfer" von: Srlilachtfeld getragen lu. Die Bevölkerujtg Slomeniens b.'trilg nach Mitteilungeil des Hngieneinslituto in Ljubljaim El,de d<'s Vorjahres Se<'len gegen uor d'ei Iabren. lu. Gymnasialdirektor Mazi f slorven. Donnerstag verschied in Liubliaiia rektor des dortigeil 1. Nealgtnnilusiiun' ,'^o ses M a z i in, Alter von «il Iahren. T'er Verstorbene wirkl<' seit dem an ^'r Anstalt und bekleidete nach i)eni Ulli stürz Nil deriselbeii die D^rektorstelle. Ans seiller Fedcr staininen zahlreiche Scl>nlbi> cher. ln. Diplomiert li'urden an der Techni-schen Fakilltät iil Liubljana die Höre^- Gorn i k aus Mainbor. Vinzenz Robli es aus ^'inbljana nn^d Vasa o-k i n aus Novi Sad und verlies^en die An stalt als Bergbanins^nicnre. — Ani !^ton servaloriuni in Ljubljaila wilrde Sch^yester T r o b i il a D ll I r i s s i „i a ans."<0 »tanj diploniiert. Seine Erholung. „Na. Mieze — was sagst du ^u der Laird^ sMft?" „Ich bin spracti^os!" „.<^mos, Mieze — bliiibeil ivir!" t. .Mvrrbmzer Nmnmer 4 Zamsbag, den 2?, Juni 1WK. GchuMuß... Die helnigen Reifeprüfungen an den Mariborer Mittelschulen ,>rc!kaig vormitt ^^rtcilt, niähreiid an den Äittelschul(.'tt die Tchlus'»-inciie lln^ dit^>uc''v<'rtc'ilttng "Samstag !'org?nomilicn iMrdcn. No6) dcn bcsdchendiZN '.^'^citinnnuncscii wird Äd?i- ^tadt wird es nnn stislor im'rdcn, sich tias jchwatMd-.' unÄ siirincn)>i' jungc P»lf sür mindestens zivci Ml'n-iti' nsi «"initi'n !^-'rilcn «ielsti<^ auszurichen ut:d fstr d>ss> ?nt Soptc^mber bcxiinMnd? neue l?ch'i!jasir neue >traste zu samineln. Mertte inl'n in den drei ^ibsielnusenen Wochen ein ^»emisscc' ^-.'llieblieu de^^i Perkel'/r^' in dcu Ttra-s',in im ,'^eutriiin dci Ltl^^dt, du ^dic Mc?>tu-inut.'u, dit' in'x' die k!clnc.n. dein Unlerrlchl fornlilieÄ'n. tun sich sin' ldic Reisc-priiNlnl^en ve>r-llbc'rl'iton. ?ie 'Ii e i s e v r 11 f u n <1, d. I>. di^ tpos^e '!i.Vatilrii. ist INN! «in scist all-c,, Mariborer Miitels^l'illcn l'een^di't und erc^^ci!? nteln.- oder ireuisil'y t>iis '^volinie Bild: e'u verhiill' uisniös'.iti lx'iXilleudcr Prl.>zi.'n!s^iti der !'!las-sisij(iilr>nl'll !aulel iinc'jiiusliti, ein 'je^cl^eu, dt nnr ;nnl ssn'inl'sen ?<'il si^^nld, dli die w.'in-^er f»<'niet>!s'nd:'n )>iciuUate iirös'»tönte''lc' d." I i l' c r rs.-i!nd.'' n cii t r i ei^rnästnisscn mit asii'n il)ri'n -)i'el>^'nerschc'inunst.'.' .^uge-'lsn'ielieu n^erden nliiiien. .Vossen unr, das^ mi: dev ''^t'ssernnsi der ^^ektncchaltnnli auch ^ di.' ^l^ugend ^nichr ^-reude iiin ^^ernen nnd?n wird. klas^fschtn Gyinneslum n^etdet^n 'ich 11 .^l'-'ndi^ten zur Neiseprüfunitt ^'.'Illbaue/.e. ?ln>t»n <'^.00, Adolf Drole, ,'"'>ob^leinene.ie. ZtaniS->tt'ci^ier. ^'udmi^i ^^Ntimbcr.'iei, ^-ron.^ 'l^eles. 'Prene, ^r>in^z 'i.'i>nr.'r, '.;?etev Redles, 7>ol)nnn ^tapin nnd ,^>siÄov "civr?-nis, fevn.'r (^dentn >tilat. ^-rl^nz P^t^-k. diil^?na Xmarn-, Rudolf '»^oroviö, Auqcin Ved i>ini<'-. ?.I(>>r!Ml ^Z^ermir, Adolf ?.'rouz .'^^^riurich l^^ori,"an. I'okes '>)Uloon?l, ?lnton v^rt'ian. Michael .'('^lndl', Wnltee >^'>0-iii(iuifinn, ^olmnu ^locmttt. ^ran> ^'inkolicc, ^^ndnvil^ Le-ötovM', An>tml Miriin'l'.'. Tl^r-> ui>?lanS ?kiol. '^-^'lir Podn.''"ciu, Erm^n ?<1NlX'i Plihtar, Marin '^nr-c^^v's, Ztalt!>>l"U'5 )^>rec, ^Hntmi Dol>ranc, Andrel^^^ ^id.'li, ?>»-liaun 7uisirmann, '^nonimir Kavei'"'. Pet-r .'>?roft. Zteu'^'laii>> >iu-ZtaniÄauö Lriuin^ic", "'^ofsom'^ u,,. 5,>/. Marovt. Anton vmer^a, '?ln>ou 'lientec. ^'^hristiai, '^ir>Iler, ,"Kiedrich ^oi.', Erirst '/un-ec, Johann Ä'ef ^'^^ane/. 1<> 'Mndidoien leqen <>il> '^'le-^rlioliinqsmiisnuq iin .'^X'rbsttermin al'. N'äbrend s» nci.1i ein^in Inlire wielier .^nr Prnkuuq ersch^'inen werben. ?>in Ne«»lqtM>l«chum u,el>d«1eii iich ^^>nf^?dsiten zur 'i.l?atnra, n.>on»n d'^ Prii 'nnfl Nls^leiitvll, 7 ipcrd<'n sich inl ^^Vv'rbst nnd eme,n ^l?re wieder untei'^'.irl^en, ivl^in'ird ein Wnbida: Mil)^ rfn^ ^r Lrnsm?.p weffoit Aranlliett M'ürl-li'svt. Die ^^rinunsi l^estirMon: Marian K!a-sinc. («-rust ^^^crini^i'"-, K'o^'rinan, Pe- ra-Lcj^er, An im 'j.! ii chau. Ol<)a ??mn Nutzer Wil^lin serner '^'i'ti'sinsl '.'Inna ^l^reqarrt, I>da Vr>'n« pe, ^^s'olDme.n 7>uli>ls Dabin)vi.^. ^-a-ltii. Matllik'U'i' l'^aser. Mir l^ri-bo-ii. ek. ^"^nrin^i, Emilie ^?mser^ Lu?ml >>olan. ^nii^o ,^nka .<^osi, '.?o- i«t 'Mi'rl, C^ttMvrt K^yak, ^ef Rotko PeöovnÄ, Josef PoSar. Anton Po-Johann ^lieibenschuH, Ench Schl>l>cr. Antvn und !»mrl önnleujat. An der Lchcrmnenbttdungsanstalt der Schulschwestern legtet! folgende Mnaidatsn-tteu ^ie Reifepri'lfttng ab: Darinka "erna5, Freliag. dm 26. Äuni Cll^ Dular, Therese Galun, (Ktl^th Go-riö, Bogomira Klenovsek, Miliena Kocuvan Michaels! Ä^osir, Gabriele ^oms^k, Tljece>e Marzelj, Martha Owrn, Angela '^etek. Christine Piplp, Maria Pristvv, sdarol'.ne Pnh, Marietta Ro-jec, Mrl^nia Romold, The rsse Zturbej, St-l?f'anie Ztcblaj, Theresia Ve-likonsa und Maria ZupanM. Di^ N'Liultaite von der Löhrerinnoirbil-duNlgsamjstalt und der Handelsakadet^tie stehen noch au^. Mitbürger! AnlWich der Slomsek-Feierlichkeiten am 27., 2^. und 29. d. werden grohc Bolksmaf-sen, darunter auch hervorragende Gäste und Vertreter der Regierung, Maribor besuchen. Ich lc,de die Bevölkerung höflichst ein, schon Samstag, den 27. d. früh die Gebäude M beflaggen und in jenen Straßen, durch die sich die Festprozcssian bewegen wird, auch mit Grjjn M schmücken, wie dies auch die Stadtgemeinde an ihren Gebäuden tun wird. Die Hausbesitzer in jenen Straßen, durch die sich in der Nacht auf den 29. Juni die Prozession bewegen wird, werden eingeladen, die Fenster zu beleuchten. Gleichzeitig wird die Bürgerschaft höflich eingeladen, an den» am Ecmstag nachmittags am Bahnhof stattfindenden Empfang der hohen kirchlichen Würdenträger und anderer illustter Gäste, die mit dem Triester Schnellzug um Uhr eintreffen, teilzunehmen. Ferner ergeht an die Bevölkerung die Einladung, allen Feierlichkeiten, insbejonde-re der Aussührung des grossen Bolksstückes „Unsere Apostel" im Bolksgarten und des .^toni^erts iln Union-Ta-:l, beizuwohnen. Für unser Maribor gelten die Slom^e?-Feierlichkcitcn «ÄS vr>terltmdische Pcran-staltung, an denen jeder Biirger teilnehmen möge. Tie Biiri'erschast wird ersuöst. den Gästen überiil freundlich entgegenzukommen. Der Pizcbürgermeister: e b 0 t, m. p. Was bringen die Siebenschläfer? Dom -7. ?^uni, dem Tag ^'r Tiebeus^^lö-ser, srlxnit -der Ve-lk-A^laube stets aucistli6> entgegen, nieil er als ,/^^ostag" das Wet-er der nächsten sieben Woel>en bestimnien jols. Ettvaigor Neg^'n diirste der 5cj)rcrlen aller lirlauber der nächsten beiden Monate s^in, un>d >der Land'wir! wiird<' lvrgennoll ans 'eine gefährd.'te Crn^e schauen. Der Ursprni?>g dieses l^lmlb<'n^, unisi iin „(5wigen ^taleiid^r" de? Bainbcrger Abtes Mauricius .'i^naner au? deui ^ahre llili) g.'suchl n'evden. Dieser .'»talender, der alte Bauernregeln zusaninien-trttg, N'nr dann der Urspruug etn'a fünf-^^ig ^alire spkiier entstand-'nen s)un^^'rtjäs?ri-geu j^tall.'Uders, der bis ails unsere ,^eil im Volte weilergelebt hat. Mau hat si6> schon o^t l^einilkit, die ^'eqen-^tve, die sich an den Taig der Siebenschläfer lnülplst, in Verbindung niit dieser Bauernregel M bvingeu. ^ie gehört zn 'deu L!eb-limislegendeu des Volkes, die t^eschicht? von den „sieben Donnitores", n>ie sie in d-.'n Martyreratteil dor re^miscl>en Kirän' oerzeich net sind. Es gibt viele dichterische llnischr-ei-bungen davon, die ein wenig Anklang au die deutsche Sage vmi: Mötich von 5)cisterbach l,a'ben^ Es ist das gleiche Nel^erbri'icken von ,^it, von „Tansen'd Iahren, die ^wr l^ott swd wie ein Tag oder wie eine Nacl>twache." '!!i<>n sielTen Jünglingen erzählt man sich, die ivähreird der Christeuverfolgung des ^a: sers DecinS -?ü1) sich vo-r ihren Verfolgern in errter.di>hle liei L-phesns verl>ar-Dort wären si-e eingeschlafen !lnd dnrch ei'nen Bergnrls6i wä-re der Einganig zur .hvhle 'ovn Mls^n ttnkenntli^i geworden. Ms sie wi<^dcr erwaMen, schickten sie einen >urs ihrer Mitte in die Vadt, dast er lseinilich Essen besorgen sollte. Dieser Iiingling kannte seine >^'^!eima>t.stadt nicht nrehr wioder, und aNe ^.^cute schanlen ihn verwundert an wie oinon Zi're'Mben. Anj den Plät.vm fÄ) or .Mr chen und an den P«Msten das Zeichen des i^veuzes. Als er eimen lii^vnbcrgehendcu verwundert befragte, erhielt er die ihm unsaß^-Uche Antwort, das; der augoirblicklich regierende .'^daiser Theodolsin»^ der Zn>Li'tc, dem .^^eidentu^m s6)ärsstens .Ärmps angesagt hatte und daß das Christentunt Staatsreligion geworden sei. Und itberall verbreitete sich im Lausfeuer die Kunde vmt dein Wunder, daß eizzer nach eineut Schlaf von AD Iahren wieder erwacht wäre. Der Kaiser sebbft ging mit dem Bischof hinaus zu der Höhle un.o den sechö anderen. Und die sieben priesen Gott, daß sie den Sieg der christlichen Reli-g:oit noch hatt'en schauen dürfen, und gaben ihren Geist aus. Bei EphesuS zeigt nian heulte noch im Ber-gx? .^wlion die Höhle der Siebenschläfer. Es ist nwglich, daß sie die Beschaffenheit hat, Tote durch Jahrhunderte unverwest zu er-halteu und iieshalb den Anlaß zur Eittste-hung di'.'ser Legenide gegeben hat. Daz>u kam, Idas; in diesen Jahrhunderten die Umwand-lunig der verfolgten ?l>!ärtyrerkir6)e zur l)err-schenden StaatSkirche Volk wie eilt un-sas;lici)es Wunder ersÄ>ion, das über ?kacht u>ie ein Traum g'^koinnten ivar. Ju dieser ^ilntgebung ist es vcrständliä), daß die Sage über dell gauzelt Orient bis nach Messinien gewandert ist und auch itt einer Sitre des .v^oraus wied^'rkehrt. Malt sagt, daß auf der ^'lu6)t der Jüitig-linge ein dichter Nogennebel sie vor ihren 'Verfolgern verborgen und auch anhaltettd den Eingang der idizhle gohiltet liätte. Es ist möglicki, daß gerade in diesen Tagen die M-genz^it des Orients begonnen IM. Deshalb brau6)en wir aber für unseren lSiebenschlä-sertag keine Sorgen zu haben. Anch ^venn es in Striemen regnen sollte — unser Urlaub kann trotzd.'m mit i6)l)n'stenl Sonnenschein gesegnet sein'. Das SoiShrige Sub'läum der Mädchmvargerschule Die hiesiee Mädchenbnrgerschule 1 (Sloul-!^cl-Bnrg!^rschnle) fei-^rtc Donnerstag vor-nlittags das Jubiläuni ihres l^.0jichngeu Bestie,des. 7^n der Donrkir6)e las Fürstbischof Dr T 0 ni a 7. i l' eine Messe, w'.'l>ei der erste i^t'atechet der Änswlt, Professor Msgr. Dr. Vre/e, d'e Mtpredigt h'elt Dam (Gottesdienst >wohnte die gesamt»? ^''^ngend mit zahlre'lci)en Eltern und Gästen bei. Anschließend dara,l wurde in der Atistalt m der MikloÄöeva ulica eine «.rhcbende Schnlfcier ichgehalten, der u. a. Fnrstblschof Dr. T 0 nt a « i 'Stadt^nlinandam M-neral M i l e n k 0 v i c, die Vezirköhanpl-leute Dr. P 0 p 0 v i <1 und Dr. i k a, Vizelmrgermeister e b 0 t, Ms^'r. Dr. V r e X e, Zt^idtpfarrer Msgr. U m k, die Eltern der Schnlennneu und zahlre'che ehe-incrlio!) Schülerinnen der Anstalt l^iwohn-ten. Di? Direktrice Frau lav / er hieß die (^äste willkontinen und tmhm sooann die Enthüllung d Uhr eiu altkatholisckier l^ottes-dienst sür die am K^ovoseld gefakleiwn Lkrieger Mtt. m. Sdtr noch heute, Freitag, bis 18 Uhr werden grohe und kleine Anzeige« für die morgen, Samstag, ersi^inende Sonntags-mtmmer der „Mariborer Zeitung" i« der Verwaltung des Blattes entgegengenommen, worauf die P. T. Inferenten höflichst aufmerksam gemacht werden. m. Evangelisches. Sonntag, den 28. d. wird anläßlich des Staatsfeiertages um kl) Uhr sin ^stgottesdienst in der Ehristuskir-che stattfinden. Anschließend um II Uhr sammelt sich die ScZMjugend zum Scliluß-gottesdieust. m. Das Gasthaus „Zur Linde^^ verkauft. Das bekannte und idyllisch gelegene Gasthaus „Zur Linde" in Radvanje bei Maribor hat der Mariborer Kaufmann .^r Jakob L a h käuflich erworben. Der neue Eigentümer hat die Absicht, die Objekte vollkommen zu renovieren. m. Autocarausflug des „Puwik" am 28. und 29. Juni nach Graz und Maria Zell. Umgehende Anmeldungen an das „Putnik"-Büro, ?lleksandrova cesta Z5, Telephon 21-22. m. Einschreibvng in die deutsche Vttnder-heitsfchvle. Die Einschreibung in die deutsche Mnderheitsschule findet ant M Juiu l9A» in MaiÄor, Caniarjeva ulica, von 8 bis 12 Uhr vormitt'ag st-att, worauf die Jntere^. senten aufmerksam gemacht werden. m. Verpachtung einer Bahnhofrestiuira-tion. Die Bahndirektion in Ljubljana schreibt die Beripachtung der Bahnhofrestau-ration in C e l j e ans. Für den Betrieb ist ein .Spital von 56.lXX) Dinar nötig. Die vorschriftsmäßig gestempelten Angebote sind bis 24. Juli der Bahndirektiou einzusenden. Eingehende Jnforumtionen über die Bedingungen und die Höhe der Kaution sind bei der Bahndirektion und den: Stationsvor-stand in Celje erhältlich. m. Streik in de« Eisenwerken in Muta. Die Arbeiterschaft der Eisenlverte in Muta ist tvegen Lohnforderungen in den Streik getreteil. Verhandlungen sind im Gange. Nt. Die neue Ueberfuhr zwischen Kamnica und Studenci weist bereits eine namhafte Frequenz auf. Die rreue Verbindung wird insbeisondere von den Jnselbadbesuchern aus Stndenci benützt, lvas sich im heuri^n Badebesuch l'ereits in erfreulicher Weise ailS-wirkt. s IN. Frauenleiche aus der Drau gezogen. Unweit von Brezno wurde die Leiche einer älteren Fra-u aus der Drau gezogen. In der Toten konnte man die seit einigen Tagen verschollene Gisenbahriersgattin Jn-stine B l a 2 e aus Dravograd erkennen, die schon längere Zeit an einem schweren Nervonleiden litt. Me Leiche wurde nach Dravograd überführt und dort unter großer Anteilnahme der dortigen Bevölternng beigesetzt. m. Menschen fliehen aus dem Lebe«. Der ^^3-jahvlge Eisenbahner .Johann Zi., wohn-liaft in Zg. Nadvanje, traitk gestern abends in selbstmörderischer Absicht eine größers Dosis Lysol. Er wurde ins tt'ran^n^ns überführt, wo es den Aerzten gelaitg, ihm das Leben zu retteil. Das Motiv soll unglückliche Liebe sein. _In Dol. Lako» bei Dol. Lendava wurde der Fcldarbeiter I. Knaus erhängt aufgesundett. ul. Um .MlM Dinar Schmugglerwaren beschlagnahmt. An der Staatsgrenze wurde gestern abends ein Zagreber Auto angehalten, in dem verschiedene Schmugglerwaren im Gesanltwerte von W.lXX» Dinar vorgefunden wurden. Es handelt sich um v-er-schiedene teure Medikamente sowie Spielkarten, Feuerzeuge u. drgl. m. Nucht aus dem Elternhaus. Seit einigen Tagen ist die lL-jährige Kvämerstoch-ter Natalie K u b i Z aibgmtgig. Desgleichen fehlt von dem 12-jährigen .Eonra-d .H r a S aus PobreSje schon seit dlich belohnt, wenn hinterher die Wäsche anci, ivirklich strahlend weiß ist. Darum sind die .Htlus-frauen so fr>oli, daß es Schicht Terpentinseise gib-t. Diese reii^e Kernseife holt nluhelo^^ und bei schonendster Behandlung de^i G'nvbes a-uch den letzten Ähnlut^ aus der Wäsche. Schicht Terpeiitinseise iväscht strahlend weis;. '?008 SamStag, den S7. Juni 1996. „Mwriüover Zeitung" Nummer lU». Slner, der die Vfandleidanftalt ausraubt« wollte Gerichtliches Ra«hspiel zu den gaugstenschen Mach^scha^tm eines bedingt cntlafienen Sträflings. Bor dvm kleine« Stvafsemtt hatte sich heute der 39jahrige SMoffcr Rudolf Jordan lvogei: versuchton Raubiwer-fllcs auf die hiesige Pf.cmdleihoinsLal zu vor-antworten. Wie iwch erinnerlich, wuvde Jordan, der aus Suhorje bei Novo mesto gebürtig ist und erst vm: kurzeur aus !em Stmfhaus bedingt entlassen ivordetl loar, in der Nacht zum 23. Adai l. I. in der Gregor-iZiöeva ulioa von einem Wachutann ange^ halten, als er ebln? in: Begriffe u>ar, in das Haus, in dlnn sich die Mairdlechanstalt Remm befindet, einzudringen. Jordan, der :veston Diebstahls bereits vorb^traft ist, versuchte für seinen Plan zunächst d^n Hausierer Stanislaus Be 0 v i ö zu ^etvinnen, doch wolle dieser davon nichts w.sscn. Dar-au'hin bemühte er sich um die M'.lhilfe des ehelmrligen Fiakers Luidwi^ P 0 laj ? ar und des Arbeiters Ivsef Neubauer, doch zogen es die beiden vor. die Polizei vm: den duntlen Plänen.Jordano zu verständigen. die daraufhin den Ai.'rnn knapp vor der Durchführung geplante^ Verbrechens hinter Schloß und RieqÄ brachte. Iordair, der während der Verhandlung die ihm zur Last gelegte Schuld entschieden leugnete, wurde zu 1 Jaihr und 3 Monaten schweren Kerker verurteilt. Der rote Hadn In letzter Zeit wird unser flaches Land ivi^erunl von ganzen Serien von Feuersbrünsten heiurgesucht. In der Don,u:rstag-lmcht bra6) am Besitz des Landwirtes Bern-ho?vd Leskovar in P^agersbo ein Schadenfeuer aus, dem das Wlrtschaft.>ge-bäude samt der heurigen Ernte zun: Opfer fiel. Schaden belauft sich au' et>iva 50.00l) Dmar. Man vermutet Brandlegu'lg. In Äkole brannten die 'Urtschaftsobjekte des Besitzers Stefan M ed ve d ab. Das ^euer, das auch auf das Gobäude des Besitzers Jakob T r 8 r 0 übergriff verursachte einen Schaden von mehr als 60.000 Dinar. Nächst Bürberg wurde ^'vhn--objekt des Besitzers Franz Mla ? cr ein--ffsä'chert. Der v!erte Brand wirs au.? Slape ^ Ptujska gora gemeldet, wo ein Schaden-seuer daS Wirti'chaftsgebäud<' dos Besitzers Alois öirec vernichtete. Blitzschläge und kein Ende Neuerlicher Gewittersturm über Maribor und Umgebung / Beträchtlicher Schade» Geistern aitonds bald nach 17 Uhr gin-g über idie Draustialdt wied^ni ein von schweren Mitzlschlägelr begleitetes G«.witter lüeder, das -leiden!schaft gezogen wurde. Griiszeren Scsia-den richtete der Blitz auch i?! der Delavska ulica an, wo er in die .^user des Polizei-beamten L i P 0 v 2, des Oberstleutnants Turi« und des Wlettrikers Senc ein-^ schlug und die elektrjjschen Leitungen vernio?' tete, sodatz die G«He emi^' Zerr »yne Acht ivar. Weit gvl>ßerc SMden ^verden aus der Umgebung gemeldet. In DeSno (Aollos) ging ^vahreiÄ» «des Unwetters das Wirtschaftsgebäude des Besitzers Mrdrlia; Holz '.nfolgc Blitzschlages in Flanrmen aus. Zmn Glück konnte die l^flaihr bald g<^bahn^ ^Verden, innnerhin ist der Schaden bcoeutend. In Varisfa vas bei Makole schlug d-r Blip in einen .'heu.wagen des Besitzers Matthäus JanLiv ein und steckte ihn ln Brand. Das Feuer griff nluf die Wirtschaftsobj^'kte über, die bis auf die (Grundmauern trb> brannten. Der Schadeil beläu', sich aus '.^.^.000 Dinar. c. Jnfpektwnsfahrt des Ba«us. Aiu Mitt-N''0chhat Banus Dr. Natlaöeu seine Dienst-r<'iso durch den Bezirk (5clje forigc^sctzt. -^u-rperlicher Frische ihren 80. (^^^burtstag. Die la^sei^s beliebte Jubilarin erhielt aus nah und seri: zahlreiche GlückwilN'sche. c. Evangelisch« Gottesdienste. Sonntag, den 28. Juni findet inn 8 Uhr s'riih ein Zchulschlu^otte^Sienst statt. Aujchliejzend. unl 0 Uhr vormitt!cigs, wird anläfll,ch des Staatsfeiertages ein ^'tgottesdieust abgehalten. Beide (^Gottesdienste hält der bischöflich? Pfarrer Herr Becker aus Zagreb, da Herr Vikar Burghardt im Auslmrde iveilt. ul. Beim PontifikalgotteMenst, der Sonntag, den 28. d., am Bidovdan, um 8 Uhr von Fürstbischof Dr. T 0 m a S i L in der Domkirche zelebriert wird, gelangt unter der Lei-tullg des DonikapellmoisterS Ga » pariö Mozarts „Krönungsmesse" für Soli, Chor und Orchester zur Aufführung. Die Solopartien singeil Frau L 0 v 8 e aus Ljubljana (Sopran), Frl. Ved ral (Alt), sowie die Herren i v k 0 (Tenor) und N e r a l i (Bariton). Zur Aufführung gelangt ferner „Ave Maria" von Franz Du.gan für Bariton. Violinsolo und Orgel. Die Orgelbelilei-tung besorgt Direktor T r a f e n i k. IN. Die orchodoxe Kirchengemeinde teilt nüt, daß der Pfarrer Prota Trb 0 jeviö von seine,« Krankenurlaub zurückgekehrt ist und seine Agenden wieder übernommen hat. Anl Bidovdan, Sonntag, den 28. d. findet in lder orthodoxen Kapelle um 9.30 Uhr eiil Gottesdienst mit anschließendem Parastos für die K^riegsopfer statt. ^ lil. Allmähliche Berbmimig der KopaliSka ulica. Der Zivilgeometer (Christian Pertot erwarb v>onr Industriellen Dr. Gustav Scherbaum zwei Parzellen in der Ko patiZka ulica um den Preis von 230.000 Di liar. Auf diese Parzellen wivd iui Anschluß an die ehemailige Sck)erbauln-Mühle, wohin betaniulick) die Mariborska tiskarna verlegt werden wird, ein Wohn- mi!d Geschäftshaus errichtet werden. nk. In Draoograd ist die Realitätenbesitzerin Frau Marie K 0 t n i k im Alter von ^5) Jahren gestorbei^. R. i. p.! m. Besuchet die Slouivek-Ausstellung im jwsinosaale! Geöffnet täglich von 9 bis l2 und von 14 bis 18 Uhr. Am 28. d. wird die Ausstellung den g«nzell Tag geöfniet sein, am 29. d. hingegen nur von 13 b«is 18 Uhr. Ul. Das Reisehjjro „Putnik" teilt mit, dasi seine hiesige Geischäftsstelle am S 0 n n-t a g. den 28. d. zwischen 9 und II Uhr geöffnet sein wird, dagegen bleibt sie am M 0 n t a g, den 29. d. ganz ganzen Tag ^ Ätts iiber geschlosfei:. Die Wechselstube ani ^ ^uptib^nhof wird wie gewöhnlich geöffnet IN. Das Samstag-Gewitier. Aus SloveiLi-gradec evfahveir wir: Das Gowittcr ani Juni hat insbesonidere die bergige S:cdlunornstein, grelle Soirnenblitze auf die Felrster der Nord fwnt der gegenüber liegenden Häuser. Da sich dies täglich bei schölreili Wetter lvioder-holt, wird sein Bubenstück fi'ir die Betroffenen direkt zur Plage. Wir hosfeil, daß der Besitzer des Hauses oder die Polizei einclveift, damit sich der Ji'mgliug eine andere Spielerei ausftnnt llnd sein Blendwerk eillstvllt. Union-Tontino'. Heute, Freitag, zuui letztenmal der ausgezeichnete Großfil-m ,Srau-ensee" nach dem Romair von Vickl) Bau in. Am lZamSlag die Premiere des SupersilM'^ „Ave Maria". Ein herrliches Liebeslied, ein Film der Liebe und .^offtrulv«^. Jmi ^lin «wirkt die polnische »'lviatik un-d Armee niil, große Kircheilchöre und uniibersehbare Pilger-Massen voll der Wallfahrt zu .^^eilstohaii. Eiir Filill, der jedermalln begeistenl wird, und auf der gailzeir Welt einen großen Erfolg zu verzeichllen hat. Der Film ist in deitt scher Sprach^'. Um die Besichtigung diesec^ Frlnlwerkes jedermann zu ermiiglichen, sin'^ die Preise für alle Plätze stark reduzi-^'rt. Burg-Tontino. Nllr einige gelangt der einschnieichelnde Wiener Lustspielschlu-ger „Wenn ich Ä!ünig wäre . . llttt Viktor de .Ä'owa, Ealnilla .'»^orn nnd Paul Wuster-meier zur Erstaufsührulig. Eine lustige .Handlung, in deren ^Mittelpunkt ein ullter llehmungslustiger Erfinder steht. Iii Vnr^ bereitung der Ufa-Großfilni „Ehestreik" init Trude Marlen, .^eli Finfenzeller lind Panl Richter. p. Die Telephonverbindung mit der „Kollos" fertiggestellt. Aiil 24. d. tourden die Ar beiten ail der lleueil Telephonleituu/;^ durch Idas Wein.gebiet der „Kollos" abges^ofseu. > Die neue Ferusprechlinie soll ain 1. Juli eröffnet werden. p. Kleine Matura. Die kleiire Matura wurde dieser Dage am hiesigen Gylnilaizum unter dem Vorsitz dc!s Un'iv. Prof. Dr. Kos absieschlosseil. 'Ztuf Grulld der guten Erfolge während des Schuljahres ivurd^ii folgende Schiller von der Pri'l'ullg befrert, die lllit vorzüglichem bzw. ausgezeichile!c>ln Erfolg das Schllljahr biX'udet habeil: .IlZilosw Alie, '^llgoslaoica Oileek, Michael Heiß, Franz JlVtt-^ek', iD^ajda ^l<'rtar. Frmlz Ko^>'iei6, Ivall Mühre,ld 5 Schiller uud l Privatist auf ein Jahr reprooieN wurden. p. Gastspiel des Ljubljanaer Natio«al-theaters. Das Schauspielenseinble des Na." I?ionalt>hea>ters ill Ljlkbljana brachte anr Dienstag ilu hiesigeil StMtheater Pmll Schureks ulid >i>cins Saßuramis „Straßen--nrusik" zur Allfführung. Die Tragödie des ltwmen Straßenmusikanteil ivmÄe oem begeisterteil Plkblikunl unter der ausgezeich-lleten Regie voll Iilg. Arch. S t u p i c a, der auch für das gefällige Bühncnb'ld zeich--nete, zu Gehör gebracht. Jni Mittelvuli?t der an sich e'nfaclieil Handluilg stiheu drei saftige Typen, w-ie sie das Lelxm zeichnet. Da^^ ist der eheiiialige Jazzmusikant Ml8ko, durch Mißgeschick zum Äraßenmusikanten geworden, deii Herr K' ralj al? Polieriiden Kerl, bei d<'ni aber imnler der gure Kern durchleuchtet, gab. Etwas lveniger Lalhetik in Sprache uild (^este würde ihnl nur zum Borteil gel-eicl)en. Der «wig besoifene, nach „flüssigem Brot" durstende jw-rl des >Herr,l San ein unid dei' Christoph, der Phllosoph unter deil dreien, deil Herr Dane^ mit soviel Hirmor iilid .Herz ausstattete, daß er znnl Mittelpunkt der Auffichruilq iMirde. stnd twei llmirderbcrre Bolki^Igureit. Ü>er gute Enget des ^,tlett>latle<' wurde Frl. S'> Gelcs^eill)eit, alle Register weiblicher ruilgs'kuirst zu ziel)e>l. .^^uin Zck?lilß ,locl) dc-r Kionrad des >>rrn 0 t 0 ka r. d.'r ruln^^ durch seine Natürlichkeit eiilein Gaiigslc^r .Ä'oirkurreirz tilacheil tönilte uild der gemül-liclie. einem gute,c Tropfen nictN ao^ieileilit^' Wachiiwnn des Herru Stupi^-a. Beifall dallkte der aui^gezeichnel.n '.kinistler-schar fiir die wirklich vergniiglen Stunden, die sie unseren Pll^blikliln bereitet iiadeii O. St. p. Am SchweWemvrkt «in 2l wur deil 181 Schweine zugeführt, woo:n kaut lvurdeu. Es kosteteir Iunijschileine ''l» —115 Dillar pro Stilck, Fleischsu)nx?'ni? —5.50, Fettsc!^veiile li—tZ.sL», Zuchl'chmciüo t.80—5 Diilar pro Kilossramiil ^.^ebeiid «^lvicht. p. Einbruchsdiebstahl. In die B'ohliuil^; der Handelsfrau ^ohanlla Eian a miird. dieser Tage ein Eillbruch verübt, l0'->bei Täter eine goldene .Halskette souiiie lterschiv-deire Wäschestücke zum Opfer fielen P. Ueberfall. Iil Silloliliri ivurde der 2». jährigv Besitzerssohil Ferdillaird ''t u r i llrohr<^ren Burschen überfalleil, die ihin ain ganzen Körper erhebliche Vcrle>iu:lg..'»> t^' i fügten. P. Im Tonkino wird Samstag und 5oi!!i tag der Opercttenschlager „"llteiil stl)l^nitc". Tag" mit Joseph Schinidt oorgefiihlt. Apothelennachtbienkt Z^reitag: Mariahilf-^lpotheke llig) Uiid Mohren-Apothele (Mag Miner). Samstag: Magdalenen^'Apotli^'^' Savoft) und srhutzeiigel-Apoti'>:f,' s^??ag. Baupot). Wit« und ^umor Niederträchtig. Gattin (iil eineiu Telegraium au.> rienbad): „Jniierhalb vier Women lliu Hälfte vermiildert. Wi^' lange Nl'ch dlei-ben?" (^tte (zuri'lckdrahtend): „'^^eiiere vier Wochen!" Borschlag. „Lieber Atax, es ist schrecklich, aiicr V.ile» liat gesagt, wir diirfen uils incht '..^?hr ic hen!" „Nim, da kwnn ich ja das el-ektrischi? Li.-t^l ausknipsen, »venn ich zu <^lch lomin.'!" Ein ivtittel. Frau A.: „Es ist schrecklich; mein Mann kann sich keine Predigt iiierlen." Frau B.: „Dalln schicken Sie ihn doch >n >die Gedächtniskirckie!?" Hm! Museulnsdieiier: „.Hier b'i'ben Sie Daum schraub^'n — Zangen, die vor denl -jw.tl'n glüheild geinacht wurdeil — Stiesel aruun Silndei-, in die stedeiildes Blei l^'-gossen ivllrde." Daure: „Um Golstes willen, tchrell Sie Und lNls ivelcher Zeit stammen diese Mar'"'» Instrumente?" D-ieiier: „Aus der guteil allen?" (SveitSka Joui^va^u/^ » „Mariborer Zeitung" Numme? 145. ZamSwg. den S7, Juni 1936. Eine Handelszentrale der Kleinen Gntenle Beschliisse der Prager Expertenkonferenz / Offene Präferenzen lmter den Donaustaaten / Industrielle Vorzugszölle für Österreich DlV BeratliliA'il Wirt'schafts.'rpcrtctt de, einevselts die Möglichkeiten des Ausbaues der Wirtsci,afts beziehnngen inner^^lb der Kleinen Entente, and^i'erseit.L die wirtschastlirhe Zusannnenaguna eine' C'ntpfehlung festzustellen, das; die drei ^laaten cine gemeinsame Handels« und Organisations-. zentrale <'rrichten. in «elcher die ^ inanzi n st l-t n t e und die I ti d n st r i e n der drei Lander vertreten wären. Diese Zentrale soll dafür sorgen, das; RolMoffaustausch und Ex-pl^rt an Industrieerzeugtlissen in gri>^erem llin^ang als l''i?l)er verwirklicht n>ert>cn. Was d!e Zusammenarbeit der Donauftaaten anlangt, hat sich die Tagung dahi»? ausgesprochen, daß die Kooperationen in den Intentionen d^'r Konselvnz von Stresa erfol-g<'n soll. Da^ heis;t, die Donaustaaten sollen l'inander o f f c n c Präfcre n z e n, l«doch nur flir landivirtschnstliche Erzeua-nisse gen>liliren. Lediglich Oesterreich sollen auch industrielle Präferenzen zugebilligt nerden. (5s wurde die 1l<^berzeuMng ausgesprochen, das; diese Basis der wirtschaftlichen Donallkooperation Mch für d^'e iibrigen Län der. vor allen, aber für Dentfchland und Italien, annehmbar ivare. Die Teilnehnier der jwnserenz lverdeli ihren 5ie gierungen ülier die Ergebnisse tvr Tagung refrieren. Es wird betont, dasi bis zur Ver-nnrklichilng dieser Anregungen noch ein wei ter Mg s<'in wird. Die .kleine Entente will aber für alle Möglichkeiten gerüstet soin und nnrd im B<^arfsfasl auch anf l^rnnd der in Prag verci»ll'«rtett Grundsätze mi: einer neuen wirtschaftlichen Initiative in Mittel, europa hervortreten. In allen Punkteti wurde vollkommenes Einvernehinen erzielt. Die Experten werden ihren Regierungen empfehlen, in möglichst größtem Ansnms; den Warenaustausch zwischen den Staaten der Kleinen Enrente zu erweitern, da alle BorbedmMngen t»!elür gegeben siird. Es ist damit zu rechnen, twst in Iugoslawicil, der Tschechc^slowakei und Rumänieil die Beschlüsse der Expert^nkon^-ferenz in kürzester Zeit zur Dnrchfiihrung gebangen nierden. Diesbezügliche Meldui'.gen liegen bereits aus Prag vor. Btirsmberlchte Ljubijana, 25. d. Devise n. Berlin 1756.08—1769.95, Zürich 1424.32—1431.29, London 219.27—221.32, Newyork 4340.47-' 4376.68, Paris 283.61—290.05, Prag 131.05 bis 182.16; österr. Schilling 8.99, engl. Pfund 245.75, deutsche Clearnigscherks 14.0ö. Zagreb, 25. d. S t a a t s w e r t e. Kriegsschaden 372—373, 4 proz. Ngrar 47__ 0, 6 proz. Beglnk 69.50—0, 7 proz. Jnve-stitionsanleihe 82—0, 7 proz. Blair 76.50— 77, 8 Proz. Bla^ir 8lj—87; Llgrarbank 233— 235. sleraussuhr noch Spanlin Ein Einfuhrkontingent van Svl» Waggons. Leider ungeniigend Exportware vorhanden. Alls (^rund des nelle^ spanisch^ju^oslawl-schen .'?)atidelsvertrages hat Spairiell '^ug.'-sla^ivien ein Einsuhrkontingeitt von 200 Wag gons Eier für das Jahr 1936 ''«willigt. Die Eierausfuhr wird am Ettde di^s'.:s Monates l>cginnen. Das oben Acn-tillgient lvi^id in Bicrteljahrskontingen:e eingeteilt iverden. Für die nächsten drei Ä)!nna* te, ei-nschl-ießlich des Restes des M'o'lateg J-uni, beträgt daS Kontingent IIS :iöaH-gons. Das Kontingent'für t»ie letzten drei Moimte dieses Jahres wird demnach 8Ü Waggons betragen. Die Einfuhr nach Spanien wird auf die Wei^e steregelt ivecden, daß Spallien die VinfuhrHewil^gungen erteilen und Jugoslawien die Ausfuhr Haupt nicht kontrollieren wird. ^ '»'esen Tagen wird Spanien di? ersten Einfuhrbewilligungen etteilen. Winze oben ^nannte Kontingent wird auSnÄtzen können, oa nicht genügend Ausfuhrware vochanden ''st. Die Eierpreise auf dem span-i^c!^?, Markt sind sehr zu frieden stellend. im Wetterer RllSgang der Sin- und Ausfudr Der Außenhandel Jugoflawiens auch Mai passiv. Die Zollableilung des Finanzministeriums hat soeben Daten über den jugoslawischen Außenhandel im abgelaufen Monat Mai herausgegeben. Darnach geht das Außenhandelsvolumen zurück, und zlvar «in der Ausfuhr in weit größerem Maße als in der Einfuhr. Die Einfuhr belief fich im Mai auf 324.3 Millionen Änar gegenü>ber einer solchen von 369.1 Millionen im Bergleichsnio-iiat des Vor-jahres, was binneit Jahresfrist eineil Rückgang von 18 Prozent entspricht. Die A usfuhr betrug im abgelaufenen Monat 219.8 Millionen Dinar gegenüber einer solchen von 297.3 Millionen im Vorjahr und war demnach um 26.1 Prozent geringer. Das Außeuhandels-P a s s i v u m'betrug inl Vormonat 104.5 Mllionen Dinar gegenüber einen solchen von 7I.8 Millionen vor einen: und 75.8 Millionen vor 2 Jahren. In den ersten fünf Monaten d. I. belief sich die Ausfuhr auf 1337.7 und die Einfuhr auf I706.5 Millionen Dinar, loas einem Passivum von 368.8 Millionen Di« nar entspricht, Mhrend in der gleickien Zeit des Vorjahres ein Aktivum von 68.4 Millionen Dinar erzielt werden konnte. X Bor der endgiltigkn Regelung der Bauernschulden. Nach Boograder Meldungen wird die Regierung demnächst eine Verordnung über die endgiltige Regelung der Bau- ernschulÄen herausgeben. Die Ziationalbank hat den Stand der ^uenvvechjel vercn^ c e» faßt und ivird derselbe als Grundlage ö-^r Ausarbeitmlg der neuen Bostinimunzen '»«e-nen. Die Lösung des Problems soll aui !e'-ner Seitglich zu mach<'n, ordnete die italienische Regierung die rbli-gatorische Einlagerung der gesamten diesjährigen Brotfruchternte an und verb.it gleichzeitig den Ter^nhandel. X Si-igende Ausfuhr Rumäniens. D e soeben bekannt^gebcue Gesamtzlffer der rumänischen Ausfuhr für die Zeit vom >. Iäil ner bis 31. Mai d. I. betrügt ö95Z Millionen Lei. Die Monatsziffern lvenen mit Ausnahme des Moniates der knapp unter einer Milliarde liegt, eine dauernde Steigerung auf. Gegenü>ker dein Monlite Jänner mit 1068 Mtll. Lei zeigt der ?l?onat Mai mit 14^6 Mill. Lei eine etwa 40^ ige kin XukkanclOl )>W enli er iiu ilören delcommt. äa» ein Krioj^^ äcr I^rkc^renen !jelne8 Herfens äie ülire kosten Ivircl er >vvlil be- (lenken. l)u8 el^iube icli ^vei^iestens.« -»^iier. >venn er nun Lleicit>v(ilil bei ZLinLln V()r.';uti! verbleiiien 80llte?« »VVenn er xleiLliwolii t)ei seinem Vor-8at^ verlliirren sollte« viederiioite äer Kiircllnal. — »nun ja. ick lzofsv, äav m clem I'ul! ^eiier Iuei»ini?;5e eiisitres- ien >virU. ÜÄii nüt eiuvm Ov" 8ielit Lanier Staaten verünclern Icann —. Ls >veräen siLl: iiu allen leiten in itllen I^Ändern besonders in I^änäern mit ver-«elneäenen ZeILllnen.« >vs8 dilun?« kragte linkG ».Ig, VÄ8 c!anl^?«t >vieäeriiolte (ler Karäinsl in einöln recilt «I^ieliLUltleon föne, »js. dann ex vben eine junxe. seküne und beliÄn-dikL t'ritu suslinöit! mselien, äiv eine Itleine pnvatll I^eclinunL clem tier^ox eeeenUber 2u beLloiclieii liat. ^ eine Irvnnt« man. xlsube »eil. xivlnlicli leielit linäen.« »Sie ist scilon iielunclen.« antvortote latlv oikeli. »I^Nil >va8 verlanLen Sie aulterltem?« krse-tc 6er Karäliittl claizexen. scliriitllciie Vollmaclit, 6ie von vorn-tieroill cli»8 euduitN. v« ioti eorvdovontMi iiir clas ^otrl k'rsnkreicks su tun kllr unee-braclit Iialte. I.1nd da iek jet7t meine ^ulträee tietretkenä der k^einöe Lmlnenzi erlisltsi, lisbe. eestatten 8!s vieNsiekt. dalZ led aueli über meine eixenen feinde reäe.« »Naben Sie äen k'einde?« srseto der li«r-äinsl. »^a. LmioenZ!, teli Imbe k'einde, felnäe, xe-een äle Sie mieli auf jecle ^si8e ZeliUt^en lnüzsvn. clenn lel, ksbe sie mir im Dienste I^milien^ erworden.« »l)nä um v/enii ärvdt es sieti?« frs«te dcr Ksrdw«! viodor. Ännswg, den S7. J«m lSSK. ,Mrrnb«vr wo. (5^x1»rtstei.germ^, bi« !>arattf zuriukzufuhren ist, daß einzelne Länder, wie Deutschlmld, Oesterreich, England. Frankreich u. a., in ^ angegebenen Zeit rumänbsche Waren in imttler größerem Umfalnye -abflenommen haben. LeoKtmiisi» Samstag, 27. J«ni. Ljttbljana, Schallpilatten. 18 Funkor-chester. 18.40 Fragen und Antworten. l9 Nachr. 1i).Z(> Natioimlvortrag. 19.50 Schall--plattcil. 20.10 Außenpolitische Ereignisse. 21 Uebertragung nach Ansage. — Beograb, 18 Klavierkonzert. 19.30 Stmide der Nation. 20.30 Volkslieder. — Wien, 7.25 Frühkon-.Mt. 10.20 Nolksliedersingeu aus Steiermark. 11L5 Stunde der Fmu. IZ MittagS-konzert. 14 Schallplatten. 15.1ö Französisch. 15.35 Chorkonzert. 16.50 Wunschkonzert. 15.10 Der Klaffer-kessol in den Niederen Tauern. Bortrag. 19.30 Operettemnnsrk. 21 Hörspiel. — Berlin, 18.15 Ein Bummel um die Welt. 19 Hörfolge. 20.10 Bunter M'nd. — Breslau, 18 Vortrag. 19 .Konzert. 20.10 SSlr fahren iils Land . . . _ Deutschlandsender, 18 Volkslieder. 19 iitvnzevt. 20 Klingelnde Welt des Films. — Leipzig, 18 äert. 19 .Hörspiel. 20 Bunter A'beird. Miinchen, 18 KonM. 19 Mt an der Aid^m. Mädel berichten. 20 Bunte Kleinigkeiten. — Pmis. 20 Lieder. 20.45 „Salome", Tragödie von Wilde. — BermnÜnster, 19.20 HanÄhar-nlonikakouzert. 20.05 Schweizer Musik. — Prag^ 17.55 D. S.: Im Äuge durch Marien bad. 19.10 Vortrag. 20^45 Unterhaltu nrit Äiusik. — Droitwich, 19.45 Schott sche Tan^nlusik. .20.30 In der Music-Hall. — London, 18.30 .<^onzert. 20.15 Chor- und Orchesterkonzevt. — Mailand, 19 Konzert. 20.35 Berg- zmd Waldkonzert. — Rsni, 19 Bllittes Konzert. 20.45 Opcr. — Budapest, 18.20 Tanzulusik. 20 Opcrcttenabend: V^n Offenbach bis Abmhain. b. Rationalsoziallstischer jiwmps gegen das Berbrechertum" von (veneratli^utnant dcr Lnndet'polizei ^turt Dalneg e. tMverlag Äer NSDAP Franz Eher Nachf. IllMnchen 1936. .'»wrt. RÄt .2.40. Lwd. 3.2l>. Iil divsenl Buche schildert der Verfasser unter der Mitarbeit des Leiters der Berliuer .^rimiinalpolizei Regierungsdireltor i:iebcr-mann von Somienberg an Hand von Beispielen uird Statistiken die Müteze't des Verbrochertuuis in Deutschland vor dem Jahre 1933. In mehreren Kvipitelu wird der 5t^nrpf, den die nationalsozialistische Regierung seit ihrer Machtergreifung ^egen das Berufsverbrechertum führt, behandelt und die von der Regierung gelrvfsenen Maßnahmen eingeh^'ndst beschrlebei:. Im .^iveiten Teil seines lehrreichen Buches gll^t der Verfasser de,n Publikum wichtit^e und interessante Ratschläge zur Verhütuu>i von Verbrechen, die so oft durch die Leichtsinnigkeit der Mnschen b^ünftigt werden. b. „Gestaltung der Idee" von Alfred R o. s e n b e r g. 2. Teil von „Blut und Ehre" Zentralverlag der ??SDAP. Franz Eher Nachf., München 193l». z>art. RM. 4 50 — In diefoin Buche werden di-e für den Aufliau des nationailsozialistifcheil Staates grundlegenden Reden uick Aussah aus der Zeit von 1933—^1935 verö^entlicht. Alfrod Rosen» I'erg. der von Hitler mit der Fuhrunz der gesamten kult?urelleu Einrichtungen bi'traut ist, hat mit diesen Rede« zur F^'tigung des natio-mtlsozialistischen Gedankerlgutes und der damit verbunil^lren Mirbegrün^ung des deuts^ien Reiches deutscher M>tion ive?entlich beigetragen. ?llfred Rosen>berg ist heute der Sch^^pfer der neiiell deutf6ien l^istesan-fchauttng. weitere Lclce Der Gebirgler. ..ei der Explosion in der Pul/vevsabrik ja aiuch der schn>eizerischo Betriebsleiter inlit in die Luft geflogen." „Schau! Mir war's doch so, als ob ich Äa oben einen jodelll gehört hätte!" Porbereitung. „Was inacht denn Ihr Junge iin Eis-schrank?" „Der trainiert siä) zuni Nordpolfahrer!" Männerklagc. „Auf die grauen ist kein Verlas^ . . . 1>eispielsweise habe lncr Bräute —. und alle vier sind mir unitreu!" /tiMse Aeisei» Wen die Kose beim Fenster rausfllegt . . .! M>n Karl Waldemar. Zu den angenehmsten Begleitern ^oahrel^ der Re'.se zählen Humor und Spässe. Besonders iaiben^^' und aus Strecken, wo e.z nichts zu sehen gibt. Danil treten siaß er die Hösicht die das so üblich ist, ill lustiger i^ilcseNs5?ast mehr getrunkeir, als it^lu ni'chlich war, init einein Wort, er ivar sternhcäell. Das geschah und — die Augeir, die der Schläfer beim Er.lvacheil ulachte, konlite selbst der Zcha'fner nicht b'.^schrvi'-ben! — Einell ähirlichen Schreck bekaiin ein junger Mann auf seiner .Hochzeitsreise. Cr hatte ilacki>ts und nur für kurze Zeit s<^ill Schlaf» abteil inl fahrenden Zug verlasseil, und b^nnl Zurücktvmmell sich, unl nicht zu stören, i'.n Dunkeln wieder ausgekleidet. Plötzlich wurde Licht genlacht und eine alte Danie schrie aus Leibeskrästen „Hilfe!" Er Packte seine Sachen rasch zusalmnen und lvar viel schnel ler raus als rein gekoinmen! Er hatte si-h in dem Abteil geirrt. — Einenl Reisendell, der n-^ich Breslail fuhr, erging es schliunner. Gleich hinter <^Uogan machte er dein W. C. seine Auf.vartnng. Sein stürillische') ^'inperaulent ließ ihn die Tür wohl etlvas heftiger znschlagen. als es sonst üblich ist. Ullangeilehlll nxlr nur, daß sie sich später absolut il-icht ^vieder öffnen ließ. Trolmnelll, rufe,:, ps!?ifell, brülle,l, alles lvar vergel'elrs. Die irndevborstige Tür ging nicht wieder auf. So unißte deuli der Aernlste schon bis Breslau auf 'Befreiung nxirten. Ms alle angewalidteir Mittel auch hier versagten, holte mml eine Leiter, sehte sie von außen an das Fenster der geheimnisvollen .^lle und der Woihlbeleibtc zlväng te sich im bloßsll 5>^md nach langer Mühe hindurch. Seme Anstrengungen »ourden aber voil ei^r vielhundertköpsigen Menge, die sich inzwischen auf dem Perroir versammelt hatte, ^lohnt, indeul sie in .Häride-klatschen und lauten Jubel ausbrach! — Noch schlimnrer erging es eilrenl alten Iunggesellsll, als er in die Soinnlerfrische fuhr. Auf einer kleirlen Station in Bayenl inus;te er ilmsteigeil, lind da kein Wartesaal v-or^llden war, so streckte er sich iie: l)elleni Sonnenschein befriedigt auf den frischen grü nen Rasen hin. Er nahm die Zeitung vor, die Langeweile zu betäuben, und nachdein er hochbe'riedigt eine Stunde so gelegen hatte, 7anr auch das Züglein enidlich am, ihlr sei-nenl Ziele entgogenzufühvon. Wie war er glücklid), daß er ein Abteil für sich ganz allein erwiich^.. ^ ^Konnte er sei«e Zeitung doch hübsch ruhig zu Ende 1«?serl. — Bald aber juckte es — bald kralzte er nch, und bald hielt er es vor Juckeir nicht nl^'hr »^lus. Er rutschte Hill und her und schubbert^ irnd sä/euerte — das Jucken ließ nicht irach. Unr die Ursache festzustellen, t^lieb ihni nichts weiter übrig, als s«nc Hose auszuzii-helk. Da sah er danir init Schreckeir. er hatie sich in einelr Alneisenhaufen hineingesekt dcnu in der Hose krrbbeltell die kleinen Tierckiell zn vieleli .Hundertell. i^urz elltsc>itosjell öffnete er das Fenster, unl die Hose voir 'h-ren Mitbewohnenr zu bcfreiell. Er schiittel-te sie mit der größten Entrükstuirg zulli Fenster hinaus. Da er offelrbar hiebe! 'n Wut geriet, elrtführte ihm ein rauher Willdstos; während der schnelleir Fahrt >die schöne Sonn "agshose! — Solaldge das Zügle iin Rolle,! war. gilrg die Sache. Jetzt a^ näherte sick> die erste Statiml! Der Zug hielt — schoir schritte» eill älterer .Herr uild .Yvei altjullgferlich ans sehende Damell auf seiir Abteil zu. Ve Tür ö'sireil und einer Ohnmacht nalie sein n>ar für die Danreil eins! In hellstec Empörung riefen sie den Stationsvorsteher, der ' seine älteste .Hose holen ließ ltnd sie dem Fahrgast als "Mrtobiekt verkauft?. Denl Fr'einden war sie fre'lich viel zu weit und vi^>l zu lang — doch besser als ohne! Ein schwedisches Brautpaar begat? sich zu Ostern dieses Jahres mir deill Geistlickieir Ulld ^->wei Trauzmgen auf Schneeschuheil auf eilren 1500 Meter hohen Berg. Oben iluhm der s^istlich^ aus seitrenl Rilcksack das l'^rch-liche Gewaird und vollzog die Trauung zivi-scheil Schnee nnd Eis. Eill Glas Chanlpag-irer für jeden — und hinab gilrgs wieder in sauselldeln Tenlpo! Auf deill Frühjahrslnartt der schönelt Stadt Sevilla kain es niegen eines :I>llZul^'cr Verkaufs zil eiuer Zigeunerschlacht. bei der .Wei Persoliell getötet wurdeil und eine le-beilsgefährliche Verletzungen davontrug. Jll ".^l-bsdorf, Oesterreich, hat sich eiire lun-ge lÄcagd inr >luhstall ihres Herrn erl)in!l'.t, weil der Bauer ihre Lieblingskuh verfällst hatte. Eine Daine in Amstei'daln fand drei iun-ge Eichhörnchen, nahm sie lnit nach .Hau'e und legte sie init iil die Kiste ihrer .Halls-katze^ die soeben Mntter geworden war. D'e Katze war über den Zuwachs hocherfr'".rt und näs?rte das ganze Kleinvolk. Bei Biberach fand inail eillen lebeirden Star, der sich festgeklemmt hatte. Es ergab sich, daß laut Beinmarke dieser Star inillde-steils 28 Jahre alt lvar. In Sl'ldsrairkreich und Spanieil werden jetzt Versnci-e llnternoininen, illerikauische Riescllfrösche voil !>tallincheligrößc zu züch--teil. An eillelll Maieiltag raste der Schllellzug Baku-Aliaibad dahiil, als der Lokolilotivfilh--rer von starkeiil Uinvohlseill befallen ivurde. Der .Heizer fiilg deil Tanulelndeil ab. Beide stürzteil von der Maschine, bis er ulit uit-gel)eurer Wucht auf einen Güterzug fuhr. 15 Tote, .Hnlrdert von Verletzten. In Englaild erregte auf dem Flugplatze von Hanlvorth eill Ainerikaiier großes Aufsehen. Er produzeirte sich als „fliegender Mensch lnit einein Fall^chirln", der ihn zu einer Art Fledernlaus lnachte. Mister Clem Sohn imnnte er sich. Der s chlveizerisch' Gelehrte Strzft,',.>ir!?: führte bei einein voil ihni gehaltene-^ Vor--trag iir Äiarsck>an über Gifte und 'Gegengifte Praktisch selbst vor, lvie illMl eine absolut tödlich wirkellde Meilge Sublinn'.t duvch rasch folgendes Einnehmen eines Gegengiftes en.tgistet. Die Spaililung der Zuschauer und Zuhörer erreichte dell höWen Grad. Der Gelehrte führte seinen Vortrag ruhig ^n Ende. J-n Albertshofen schlug der Blitz in eine Bi-ehhevde, tötete 21 Stück Vieh rmd k'etäub te !^n Hirtel! mrd zwei Jungen, diL untei.' eilrer bis einell Fuß hohen .Hagelschicht wie ^ der zu sich kanieli. ! : Die jugoslawische Futzballmeistek^choft Nnvd amr konrlnendeil Soilntag nrit drn Spv^ leil weitergeführt und zivar spieleii ili Llul>^ ljana „Ljubljana" uird „!,rraji»ilik" aus Bair ja ^uka, iil Sarajevo „Stavija'" u»rd „Gr»d-jairski" aus Skoplj.' u-lkd iir Noni Sad der dortige und d>ie Osijekiia". : Tormann Glaser aus sreieul Futz. Der iirterilatioimle Toruianil de-s BZÄ, Glaie>r, der eineil jumvnr 'Zipieler sciierzhafterloers^' beinl Vildeil in die Savc gestoszen hatte, nw dieser ertran.k, ivurde dieser Tage bekainrttich verhaftet. Anl Dieilstag ist er voni Uil-ter suchuilgsrichter ivieder auf freien Fuß sckt wordell. : BSK Bocskai 3:3. Zu Boogvcch er rang -der BS!»t' got^eil deir uilgarischeir Prosi^' verein Bocskai eill beachtenswertes 3:3-1l»l ^ entschiedeil. Die Zudapester hatteic sich b,'-reits eilleil Vorsprang ljerausgeholt, als gegen Sck)luß des Spiele.) Maser den Reserve ^ ^ torinlalln ersetzte uild jerden m^itereqr Erfot»? der Gast vereitelte. ^ Jugoslawien incht beim Olympischen Fuhballturmer. Nuniiiehr wurde die Tors lrehnlerliste des olynipischeir ^-us^ballluririers I bekailirbgcgebell, die fosgeilde Läilder eiittiätt: Bulgarieil, (5hilra, Deutschlaiid, AelMten, Fillnland, Ungarll, Jtalieii, Iapali, Lureiii buvg, Norlve-geit, Oe'slerreich, Peril, Polen, Po-rtugal, Tlirkei, Vereiidi^^lle Staateii un'si »^wedell. : Die jugoslawische ttajakmeisterschast lairgt aln 5. Juli ilt Bohiiij über eilie Ä-stailz von 10.<^ Meter zinil Anstrlig. ! : In Graz absolvierte «zesteril der FE. Roma eill Gastspiel und scillu.^ deil »nii '4:1 (1:0). Die !^^!talieiler befilrden sich ailf ^e> Rückreise ails Wieil. ^ : Die Deutschen kommen. 7^ür deil Fiilal talupf der Europazoile des Davis^EnP ^wi scheil Dentschlaild und 7^lliioslailnen, der vs'M 10. bis zuiil 12. Juli in Za^y^eb stattfinde!, ^hat der Deutsche Teililioverband solgenH^.' ^''.Mnilschaft jetzt ofsiziell l>ek>iin!lgt'-Gottfried voil EraiNiNk, .^^eiiirich.Henk-.'l, Luivd, Weriler Meilzel. Der deiiische Tennio-verbalid beabsichtigt für feile ^Persvil'^'n. die deill swnipfe beiwohnen niöck^teii, eiilen ^on w?rzug nach Zagreb zu organisr^ren. : Groher Erfolg jugoslawischer Kajatsport-ler. Bei der interllationalen Kasakrel^iaUa ln Frankfurt am Main gingen ailch sngosla wis5>e Kajaksportler an dei! Start. 7vm Einer qelallg es denl Zagrx'ber Z i d a r ir nn ter 'Wettben>erbern deil vierten Plat^ zn erobe-rll, il>ähr>'ild er iilit Vincells iiil Zweier den Sieg ail sich briilgen konnte. I>n' beilvrb der breiteil Zn^eier belegten beide den vierteil Plah. : In Wimbledon ivurde die '!iuiide Herreileinzeispieles ausgetragen. Das Ereig ilis des Tag<'s lvar der glatte Sieg des Deutschen v. Cranlul gegen 0:4. Erainiu spielte eill Teniiis, wie m>iil e>^ seit Jahreil in Wimbledoli ilicht Nlebr sehml hat. Der frailzlisiscs>e Davis->^'iip Sv-e-ler Destremeau wilrde vonl Eiigliiiider Tli keh mit 7:5, 3:t>, 7:5, <;:2 lieschlagen. Ant!> 'Siba ist bereits ailsgeschicden. : M) Deutsche kommen .».mn Finalkampj des Davis-Cup nach Zagrcv. Der Deutsclie Tennisbund l)at sich für dlis EuroMsinal^' das Davis-Cidp in Zagreb .M Sihplät>e re-^servier-en lassei,. Wie verlautet, soll eiil Soil^ ^derzug voll '^^'rlin abgefertigt iverdeil. Die Mehrzahl der (^iste ivill deil 'islusflug init einsill Aufenthalt aii der )ldria l>erbindeii. Mso wieder einnlal der Sport ois Fr-^'inden-v-erkehrsn'er'be'r! : Der rumänische Fußball-l5up-Wettbe- werb Ivurde luit einein Sieg der Telne'j^vn rer „Ripensia" ali-^^eschlossen. Iiil Endspie! schlug die „Ripeilsia", die iibrigells auch ru^ INänischer FiißbaMneister ist, „ilnirai' T rieißt faul! Der Berg t)at dreitaii-scildstebellhllndert Filß, Ulld ich bden, ^niS, ^viichlsä't.', qri^lic Gemi'ts^', Zalate. Ntttig, .'»iers und Zwrtosseln. Das sind gleichzeitig die Materialien, aus deneil fiir nervöse die Zpeist'n l>^'r<'itet n>l!rden sollen Da .;u v^nttcr, Brot und Mehlspeisen. Dagegen 'oll das fleisch etwas in den Hintergrund treten und nicht dic >>auptlrahrung sein, lveil es, wie die Gewürze, nicht selten aufregend wirkt.Am besten ißt der Nervöse nur einnial am Tage Fleisch oöer noch besser Fiis6). Starker Kaffee, starker chinesisch: oder russischer Tee, alle Gewürze und Alko-hol (Wein, Rum, jto^nak, Likör) sowie die ^raus bereiteten Speisen (Chaudeau, Ueber güsse) sind zu meiden. Gu^ DurroMe sind für Nervöse Malzkaffee und Erdbeerblätler-tee und von den Getränken Himbeerwasser uich Limonade. Hauptregel für die Kost '.nervöser Menschen ist, alles zu vermeiden, was die Nerven erregt und aufreizt und s^it dii» Genesung immer niehr verzögert. d. Brillentragen bei W-itfichtige«. Es ist eine ganz natiirliche Erscheinung, das; man mit zunehmendvm Alter adners sieht als in der Jugend. Man spricht von AlterÄsichti keit oder Weitsichtigkeit, lveil man auf d ^te hin se^ gut sieht, viel besser al» >n der Jugend. Diese Weitsichtigkeit beginm nicht bei jedermann in gleichem Alter. Manchmal sängt sie schon mit 35 Jahren ait, manchmal erst mit 50 oder noch iMer. Bei Kurzsichtigen tritt sie überhaupt nicht ein. Diese ?llterssichtigreit (medizinisch wird sie als Preshyopie bezeichnet) ümtzertt sich insofern unan^nehm, als das Auge immer mehr die Fähigkeit verliert, sich für Nahar-beiit, wie ^sen, Schreiben, Anfertigen von Handarbeiten u. dgl., einzustellen Wlrtsam« Augenwässer zur Stärkung des Augenlichtes. wie sie oft angepriesen werden, glbt eS nicht.Der Verlust der Sehschürfe muß durch eine Koiwexbrille, deren »Aläier mit fort-schreitenidem Alter immer stärker zu a>ühlen sind, aiusgeglichen werden. Tut man das nicht, so strengt man die Augen überflüssi-gerweise stark an, was wie^r zu Aopfschlner zen führt. (?ine passende Brille sch^t daS Auge und erleichtert uns die Arb^t. Di« schrecklichen Sinder. Eine Mutter, die noch l)elU« m'.t chren Kiitdem an die See reisen will, sucht schon eine ganze Weile ih-r ohne es zu kitl- den. Endlich fragt sie die kleine Ella: ^Tlla, weiszt du, wo ich inein Gebih Hobe?" „Ach", sagt Ella, „das ha^ ich e iiem armen Mann geschenkt, der sagte, er hätte nichts zu beißen!" perfeltte Kvekln t0r Notel »I^ovi svot« «esucltt. Vc>r2:u8tellen von. ?—4 '^'kr nsckm. «»elZ 'kolt.'xfamm! lieute !>ö^»!!iclie. .'^eliMiiils: d'kllMsi'. l)ental. biaipe. iskorn-Iiri. uiicl lilc'inv f'!- 'iLliL. ViLkl. I^oiov- -^ki tre 8. b63v I^ibtsvl. 5clil)ne. reite, kanic Ouuntuni. (^u- .iy. i,55ö I^ost»uratto»»Ilvetiln ^vilNLi.kt stelle. Vvti'injska 5. 6HM Im ttotel »Orel« kinäen sm M. un6 Z9. 5uni meilrere ^u«I,Nk8kvIli>or u. nsn öesekäktixmix. 6bül lZnnItbucI, IVlestn^ I,i-llnil,iicu. Okk^r te uiitef lin clie Vt.',--^vuItuiiL. Ä» Lesuclit perfekte Nvrrselisits küetlln mittleron Alters, ver-läkiicli un. r.-I87 l I^uur juiikc.'. selivveic pkertiv LLiivvcrc Wüllen 2u ve,-kuuien. ^ilr. Vervv. «-t,!! perfekte oer ssiort ^esuetit. ^u5. Kröevinki. Lern-Levlt ul. 6. ^tiäekvn tiir ulles. Uüs ausii koctlvn kann, mit .Iskrt''-! :eeuj?ni85sn für I^vvi Lad xe-I kiuetit. ^n^iukriiLLn oei ^u5. > KrLevini«. LernLevs ul. b. ^_______KHV6 _____ l Küobln flir a!Ie8 Lu I'er-«idnen nacli l^iutoinvr Lesvekt. ' Vl)r^u8te1lLn z^vviscii^n 2—^ Ulir I^osenbere, UrskorüiLc-va ui. I2-I. »fAI SebSnv. mvdilerto. »op. Am-m«r >11 Vlil». KamnlesKolo-vie. TU vermieten. Xär. Verv. _b^8__ ?Lköne8. sonnikes. mübliertss ! Zlmmsr mit t. ^ull /»» vvrml«. ten. Vra^ovs ul. 6-IlI reciit??. k'arknäiio. (»Klv soniir UN«t tierrilebe VIU« mit 4 Xim-' mern In Lpocinje I?a ' i^übi.. 8trsnL 8opar. Vlllon» Ttmmvr sofort v^rmiZtsi. l'rZaSka cests 5.?. ?zr». Z'.nk5. ! b6Z7 «Ii« V»»»iw> ?»!»?. um «>»«« «ltzö-vG» dr»uo«i» i'vikt »u ksir»«»«»» >lVI^ ss«pkloi?t« Gibt «I«? 5ovvv »tv koil-»»we» Vvrir »u voU-UlVTX V«»'» m>»oGet «IjO (Z»k»b? «I»« La«' luzvlsv. ?. ««?k O L».» «I.«. v. j.. «-26 ul?«elZel^-i?^cn?s8Ln^l'^ iVl^iZ-rei?. >vci?r)^v „Uiid davo>i schreibt ihr inir kein Wort?" -i^' ris; die .<.>aiid, mch d<;r er gegrisken l)alle, är<^erl'ch a>ls der seinen und wandle d^v.'i ziir „Das mag ja eilt nt, iist si^' euch eine Zelbst- m'i'ständlichkeit." „Nicht", nntechrcich er si.' bittend. iiiii sollen wir gleich wieder in der ersten Zluilde M streiten bel^innen? .^>ast du schöne (5rfolg<' in It-alien gehabt'^" versttcf>t<' -«r ab« Ulleiilen. Zie nickte ^elangn>eilt. „Hast dii ll'tirke getroffen?" ..(5.iiinal". s,igte sie gleichnlittig. „^^.n Mailand. (5r »var iin Uilrtip^x'u. "Aber er liait du Gliick gelabt", sagt«' er n ir. lind das »tapi'cl (s'Ncke war erledigt. Dl'? .^^'ind trug eiii entzückendes^ S-ain^« kleid.lieil iii '^tergis^nleiiinichtblaii und über-rcichl^' der schön<'u Mama einen Ttrauß d>tntl<>r :»ioien. Es nmrde emporgUioil^n, getiis^l, nach all^ii Zeiten gt'dreht uno mit (iiier !)iieseiischachtel Pralinen b^lrhentt, die (s'lii) noch von Roiii her iil ihren^ Ä^nfser c)l^t-te. Gros^inanic Tchiitte hatte einen vergrämten .'^ilg uln den Miiiid und silchte verstvl:« len na.ii der.'(^and des Sohnes. „Hasi dii ulit iljr s6,0ii davo,, gesprochen?" „Ni)ri> iiicht." Cr inachle il)r ein ^^^eli^en M schN'eigeii und ging hintei' seiivl Fmu iicä) deni S^'^'iseziniiner. (^rst abon'ds, als sie sich «allein gi^ickber-saszeii, fragte er. „Würdest du mir — >6) nteine natürlich nur für ganz kurze Zeit — mit einigen tauseich M-ark aushalfen ki^n-neii? Ich habe grof^' Aus;enMndc, die ich noch vor !!^ahresschlus; hereilizuöekommen hoffe." Die Ztirne hochgezo^t, sah sie 'hn nn. „Mein Vaiitkonto ist überzogen." „)ch habe an Psandbriefc gedacht, Elly Ich Mle sie dir zu pari zurück, nx^rde dir doch sicher genug sein als Schuldner", sagte er ,i,it einem Not der Schaiii ans den Waiigeii. Wenn er wirklich gefehlt hatte, diese Minute schinählichstex Deinütiiiun;^ mns;te alles nvtt,nachen. Wäre nicht das Kind gen'es?« und diese dnnlnte, aller -e'. lenverf>assuiig zulvidergehend«? Siläit, sein Ansehen N4ich ansäen h'n zu n>ahren, iveiß 'Gott, er hätte j^'tzt seinen Hilt vom .?^asen i^noinmen und wäl'e in die Nacht dert, gleichviel nw-hin. In das Obdachlosen-Asyl oder unter irgendeinen Brüclenp'eil«'r, dettn alles u^ar erträglicher als dieses kühle, teilnahnlslose Gesicht seiner Frnil. di« init zusammengetiiifsenen Lippen in der llcl,.' dos Sasas lohnte uiid mit ihren Ringen sp'<1^e. „Ich ha^^ fünftausend Mark an i^elinun-gen für dich beglichen." „Biield von 'r^^nix'i. ner Bank aufnehnien. ^lber ich kaiin dväj nicht alles drnirter uiid drüb^'r gehe» lassen. Meine Mutter gi>bt bereits ihre Pen-sio,l i„ tx'n .'i.>au»hat", wollte sie sagen, „fontplinientierte", rang sie sich gerade noch ab, „schlägt dem Faß den Boden durch." „Ich komine auch oht»e sein« GKniver« schnst zuvecht." „Es scheint aber nicht„. lvars sie ein und griff itoch sci,ler Hand, al» er wieder vnr-liherkam. ^Ich wüßte »inen Rat. Anio.^ Er blieb stehen, sah zu ihr hevab, beugt« sich etwas tiefer und fi'vhlt» ihre Army MN seinen Hals. So, in dieser ve^hrorischen Stelluitfl, flüsterte sie ihm ein Wort iits Ohr. das ihn zurückschrecken ließ. „Nein!" abett sich schon ganz andsry L«ute M du beguelnen niüssen. Man saniert sich »öen, so gut n,an klann. Nach dem „Vi'?- fragt kein Mensch, «enn man nur wieder oben iist Aber ivenn man unten bleibt, fressen einen dte Geler." „Dann sollen sie urich svessen!" vorsetzte e:. heftig. „Ich docht« du ivwirrdest au» eigener Evj^hrung jeden verdamm«»!, de? sick dem Ppiel verschreibt." Er bekcenl Veine AntWort; dem: si« hatte eine Zigarette Mischen die Lippen genom^ men ull! steckte sie b^chtig in Bvand. Mih rend sie langsam kleine, feine Wölkchen 'n die Luft blies, horchte f^ nach dovl ltinder-zimmer hinü^, aus dein eben Aein-EllyZ NachtgeHet kam: „Müde b^l ich, geh zur Ruh, schließe meine Aeugloin zu. Bater laß die Augen dein ilber ineinem Bette fein." „Wer httt das Kind eigentlich beten gelehrt?" ..Ich." Erst stiand nlaßwfts Staunen in ihren, Besicht, dann wuÄe es von ein«nl hellen Lachen abgelöst. „Belustigt dich das so sehr?" sra.qle er verletzt. „Soll ich unser Kind etwa aukisach-sen lassen wie einen .^iitxn?" Tie streifte die Mche ihrer JiMrette ah und zivinkerte ihn an. .,Pu kriechst zu srüb zu lkveuA, »nein Lieber." „Noin, zu spät!" sagte er apathisch. „Biel zu spät ^ entschuldige Mch letzt fttr ein» halbe Gtttnde. ich habe noch eine Dsrm'n anbelit zu erledigen.- „Kann ich m^kommen?" Seine Ueherra» schung ivar so ehrlich, daß sie lachen mußte. Gich einherkend, lehnte sie ihren Ikopf gegen leiM Gt^lter. „Ninlm dir einen Bevtreter. Airto." „Und dann?" „Gehen wir zusammeit niach Monte Car« lv." Gr verntochte ihren Arm nicht abzuschütteln, ohne roh zu ^Ich habe dir schon gesagt", rief er. „Wenn ich mich atl' diele Werse sanieren muß. dann lieber von den Geiern gefressen wer^I" .,Na, na", beschwichtigt sie unid kus«kel>e sich enger an iihn. nicht »»erreden, Anio!" Während er die Tür zii seinem ^lr-bsi-tSziinnrer j^ffnete. lächelte sie zu 'hm auf. „Hat diese Terminarbeit ni-cht Zeit bis nwr-gen? Acht Wochen bin ich fortgewesen, Mio ^ acht volle Wochen . . Llwirvlittit^teur uuti fiir 6iv vvr«ntv»rtNel»! ^«io Druvil livr »Aäoridnrsica ti»Irarv»« ia bI«Ui!»vr. >ep«Qtv^ort!lei» Virektar ^ Ü»i«tv iio ävv u. O»«ak