«r. 14«. Planumt»atl»n«plei«: Im >, bnlb>. si. ki'^o. Nlll bi« »«« Han« hall',. l>>> ll. «ill del Post «nn,!- st. >5'< boll'i. ft. ? ». 187«. Priimmmtionö - Omladmg. ____________, , U0>> , ' ------------------- an«. , c>..,i 1«76 beainnt ein neues Abonnement auf die „vatbacher Zeituna", auf welche« wir uns hiemit aufmerksam zu machen erlauben. A" 5'? ^« m,v anck fernerhin bemüht sein, unserem Vlattr durch re.chcn und mannigfaltigen Inhalt, dnrch die sorgfällige Redaction des Wie bistm. werden "" " ^ ""' /^ Tagesfragen, dann durch reichhaltige, thatsächliche und lurze Berichterstattung aan."^" files' ^ "..«eh e f l)° ' ss «U^r n.^) ^ ^g^ ^ ^^^^ und gewissenhafte Besprechung der materiellen Landes «tees en ^^^'"'«l''/" .l .?«1u^ Pro^^ und l>okal-Angelegenheitcn und eme e.ngehende, streng objectiv gehaltene Würdigung aller Ersche nuna^ ^ chmlle Mittheilung thatsächlicher Prov nz ffraaen ans dem Gebiete der Literatur, Land- und Forstwirthschaft ^.^ n Gebiete der Knnst ferner durch « ihre Spalten bereitwilligst öffnen wird. sowie endlich durch M^ ^t,onalblonomie ^n ^^^^^ ^,„ s,^f«.tige nnd mit Geschmack gewählte Dotierung des feuilletonistischen Theiles all^ ^ Grammen über d'ehrvo^ der wichtigsten Reichs- nnd Landesgesetze Mmstenal- und Landes-Ver ordn ungln, wodurch die A« 71° zu vcrle.hen. Du "'"'n^UlMic ^. ) ^ , ^^t. mit der wir die Verhandlungen aller parlamentarischen Corporalionen des Reichrs. sowi auch dk der ^nin^d^ntAtt" "''"'^ °""^ ^"°" °^^" werden, dürften die „Laibachel Zeitung" zu eiuem gern gelesene!! und he" tränenden Blatte unseres Bandes machen. ^ ^ ^.^^^ ^^ vorgesteckten Ziclc im vollen Umfange genügen zu können — alle Freunde uno Bewolmer Umso dringender ersuchen w r oa^ ^ ^ Fortschrittes durchdrungenen Vcrfassu ngsfreunde. deren Gesinnungen auch unserem Blat e '"res schönen Heimatlandes '"sbe °nde^ all " " ^ ' ^ /j^^ ^, materielle Mitwirkung in unserer Aufgabe zu unterstützen und "s als unverbrüchlicher Leitstern dienen '""e . ' " ' ,„ zu honorieren bereit sind), sowie durch Mittheilungen über die Vorgänge in den. in den einzelnen Tt^ ', ^'dung von Korrespondenzen ermöglichen, die „Laibacher seitnng" ^^iner möglichst vollständigen, über dem Parteiengetriebe stehet ^s ^ndts zerstreuten Pere.nen «"d C^p''"' ^^ ^^ ^ ^ ^^^,, M„>ühu„gen „nd an e.nem vom besten Willen beseelten Eifer, diesrs Al ^^»<>"«, ^^^^^ Ignaz u. Klcinmayi k Fedor Bambn». UW- Jur Nachricht! -WD <« « <,..,. «b besindet slc«, die 3led«ttion, sldministration und Gxpeditlon ,,nfe».s »latt»« »»»,»» b«s«,^"llr. ,»», v. «l,i.....a«r scheo Haus, .bonerdia link«. __________________ Alntlicher Theil. ^tcrlrcuz des lais. österreichischen Franz Ioscpy^iocn ""rgnädigst zu verleihen geruht. i, , D.v I.,stizm!„!stnncttn ^'«°',.,mw!7.i d.m Kr°i««'rich'. !n E'll! °r„»»,.., ,!»^« Iust,z,ni,>!l.cr h°> d°>> .«"«"!>"K?" , °^°>>>lt„z!i zm» Ocr!chl«°d>„ncle,> b°> dem -»>»"!« ">ch!t M«>i>ul« linl« »°!»>>, tz°" ^« «eich««.»/« i» d.«, !°r B«l» »,.«n> tch"M„. n und von diesen, Rechte Gebrauch machen, mit 4 Perzent Die zugunsten des Publikums bestehende» Ausnahmen von der EinHebung eines Agwzuschlagcs bleiben unverändert. . « . .^< Von der EinHebung emes Agwzuschlagcs wurden überdies befreit: In dem vom 1. Juni d. I. ab g'ltigen, «emtln-schafllichcn Tarife für gebrannten Kall im Pcrtehre lwisöc" Stlllioi'cn der obcrschlesischen und der,mihrisch> ,chlcsi,chcu Ccnlrulbahn die auf die österreichischen St«, cken mtfallenden. in Kreuzern österrcichi>cher Währung lluegcdrückien grachlsähe. Die im ersten Nachtrage zum Taufe vom 1 Jänner 1876 für den österreichischen Rundrciscoerlehr cnt» »,nl schau der Kaise, FcrdinandS>Nordbahn nach Slatiomn der mählisch.schlesischen Cemralbahn. Im Spttialtarife vom 1. April 1876 für de» Traueport von Eil» und Frachtgütern zwischen Wirn (Station ler Südbahu oder Kaisciin Elisabeth Vah») tintrstite u»d liroltr Stationen der Südbahn anderer» seil«, die Antheile, welche die Silddahn für dle Strecke Hehmdorf.M.tzlei,isdorf bei Sendungen von und naH Wien (Hanplzollaml oder Markthalle) via Kaiserin Ell^ snbelh Bah» erhält. Wien, am 24. Juni 1876. ^tr. ^?k, abgcäüdert wird; unter ^ «» . ^ Nr. N höchst genehmige i,'andeiülmlal,f. mid unter . » . ^r I^ ^ .7""bln°sN'"g der l. l. V«nd.«regie..,ng vom 25. Mai 1875 pen°b.sche Untersuchung der D°mpslessel zur °llgemeinm?nn n" « ,. ^ gebracht wlrd, ?°'bach am 28. Juni 1876 V°« der Redaction de« i! a n d e« «es.tzbl »l.. .. ')iichtmntlichel Theil. Iournalstlmmen. Die Deutsch e Zeit un 8 betrachtet die nunn«hr zu clner Gl,«hr fur Ungarn herang wachsene südslavische ! Bewegung als eine lheilweise Folge der seit 1848 von den ungarischen Staatsmänner» den Sudslaven aeae... über befolgten schwankenden Polilil. ^'""" s^t'" Die Tage«presse wendet sich aeaen die ana-l. lich von epischer Seile herrührend" P?o ec» welche den Zweck verfolgen. Serbien eine genügen e S°N wn zu geben. Das Blalt hüll es einfach für unm! lich, aß m°... insolange da« Drei.ztaiserbündni« H "^ls eh', hart an den Grenzen Oest.rr ich« die M°n unbolmaß.ger Vasallen prämiieren l0.„.te 1130 das Blatt auch jetzt noch nicht ernst. Wolle indeß Ser-bien in seiner Verblendung den Krieg, so werde die Pforte ihm nicht ausweichen. Dafür, daß dieser Krieg localisiert bliebe, sei durch die neuesten diplomatischen Verhandlungen gesorgt. Theilweise wurde diese Ansicht durch die neuesten Nachrichten aus Serbien wol bereits überholt. Das Wiener Tagblatt führt in Form elnes Gespräches über Karls V. letzte Lebenstage aus, daß in diplomatischen Kreisen Rußlands wieder von der Abdan< lung des Czaren die Rede sei. Von Deutschland habe Fürst Gortschaloff eine entschieden ablehnende Antwort inbetreff seiner orientalischen Politik erhalten; nun wolle der Ezar weder das Drei-Kaiserbündnis aufgeben, noch dürfe er den Wünschen der russischen Vevöllerung dem Oriente gegenüber zu sehr entgegentreten. Deshalb ge< denke er das Beispiel Karls V. nachzuahmen und dem Throne zu entsagen. Indeß vermag das »Tagblatt" selbst nur der Mittheilung über die ablehnende Antwort BismarckS ernste Bedeutung beizulegen. Die Presse bespricht die Wahlbewegung und den Parteilampf in Deutschland, insbesondere den Gegensatz von „Agrariern" und „Liberalen", welcher fast die ganze Wahlbewegung beherrsche. Sie ist der Ansicht, die Quell« fiüfse des agrarischen Stromes verästele« sich zwar an ihrem Ursprünge nach den verschiedensten Richtungen hinauf, aber sie entsprängen doch alle aus dem gemeinsamen Gebiete der ökonomischen Frage, dem wirtschaftlichen Niedergange, welcher dem Walten der liberalen Majoritäten zugeschrieben werde. Deshalb könne man die Agrarier nicht zu den ,.Conservatio»Libe-ralen" zählen. Ihr Ziel sei ursprünglich auf die Her-absetzung der Grundsteuer, auf den Rechtsschutz gegen Wucher und Bestrafung des Arbeltsbruches gerichtet ge« wesen und hisse nun die Fahne: „Entlastung der ehrlichen Arbeit" auf, sie sei dadurch socialistisch geworden und bilde eine Konföderation aller Malcontenlen nach dem Krach, hänge aber ganz von Bismarck ab, der ihr auch das politische Programm geben werde, falls sie bei den Wahlen bedeutende Erfolge erzielen sollte. Die „Presse" warnt vor der reichslanzlerischen Dictatur. Das Extrablatt beleuchtet die Aussichtslosigkeit einer kriegerischen Action Serbiens, bei welcher dasselbe, allein stehend, sicher unterliegen müßte. Die Wahlcampagne in Deutschland. Die Aufmerksamkeit der politischen Kreise in Dentschland ist gegenwärtig zum großen Theile von den bevorstehenden Wahlen zum deutschen Reichstage in Anspruch genommen, deren Ausfall man allseits mit begreiflicher Spannung entgegensieht. Der „Pol. Corr." geht hierüber nachstehender, die Situa» tion klar beleuchtender Artikel aus Berlin vom 23. d. M. zu. „Je mehr wir uns — schreibt man ihr — am und im Orient dlsinleressieren, desto regere Aufmerksamkeit nehmen die kommenden Wahlen in Anspruch. Dieselben erscheinen bis jetzt gleichfalls als ein Experiment, als ein Rechnen mit unbekannten Größen. Un. zweifelhaft haben wir diesmal ein stärkeres Hervortreten der conseroativen Elemente zu erwarten. An eine voll« ständige Ueberwindung derjenigen Partei, welche seit fast 10 Jahren unseren inneren Verhältnissen ihr Gepräge aufgedrückt hat, denkt im Ernste wol niemand. Aber nachdem die nationale Bewegung in Deutschland nach außen hin keine Ziele mehr findet und dic ,'nnete Ausgestaltung des Reiches verbunden mit der innern Umgestaltung Preußens nunmehr an die Relhe gekommen ist, müssen naturgemäß auch die inneren Parteigegen, sätze wieder mehr in den Vordergrund treten, als dies bislang angesichts der großen, unserem Staatswesen gestellten Zwecke und Aufgaben möglich oder wünschen»-werth war. Die natlonalliberale Partei hatte ihre wesentlichste Stärke aus den neuen Provinzen gezogen, aus der großen Zahl jener, welche im herbst des Jahres 1866 gerne in den Verband jenes preußischen Staates ein« traten, auf welchen sie so lange gehofft hatten. An jenen Männern hafteten leine Erinnerungen an die Con-flictsjahre. AuS engen lleinstaatlichen Verhältnissen heraus waren sie in das Preußen eingetreten, in welchem soeben Regierung und Parteien im Hinblick auf errungene und neue große staatliche Ziele mit einander versöhnt, und zu neuer gemeinsamer Arbeit verbunden, sich die Hände reichten. Es war überwiegend der nationale Gedanke, der jene Männer leitete, vor ihm lrat selbst die liberale Strömung zurück, welche die alten preußischen Abgeordneten, die Veteranen der Conflictsjahre, nach wie vor auf die Gewinnung von Bürgschaften für die Erweiterung der parlamentarischen Machtvollkommenheit hin-leitete. So bildete sich die neue Partei; so nahm sie von vornherein die mancherlei Gegensätze, die Keime zu so manchen Unzuträglichkeiten i« sich uuf, welche im Laufe der Jahre wiederholt zutage getreten sind. Dem selbstverständlichen Laufe der Dinge entspricht es, daß je mehr die inneren Fragen in den Vordergrund traten, auch die liberale, die doctrinäre Strömung wieder die Oberhand gewann. Aber schon durch diesen Umstand allein sind auch jene gemäßigten conservative» Elemente wieder geweckt worden, deren mäßigender Einfluß keinem Staatswesen auf die Dauer fehlen darf. Die mißliche Lage auf dem wirlhschafllichen Gebiet hatte gleichzeitig viele Interessengruppen veranlaßt, sich für ihre speciellen Zwecke zusammcnzulhun und, indem sie die schwere Schädigung derselben zum nicht geringen Th^il der seitherigen wirthschaftlichen Gesetzgebung beimaßcn, welche ja unverkennbar zu manchen bedenklichen Auswüchsen geführt hat, suchten sie Heil und Abhilfe in einer Veränderung dieser Gesetzgebung. Wirtschaftliche Interessen haben im SlaatSleben ihre große Berechtigung. Aber gefährlich würde es sein, sollten alle staatlichen Zwecke lediglich diesen Interessen und ihren Gegensätzen untergeordnet werden, welche oben. ein bleibender Natur nicht sind, sondcri, wesentlich v?n der allgemeinen Lage des Weltmarktes, den Arbeilerverhältnissen u. s. w. abhängen. Die Bildung einer nationalen, gemäßigt conseroatioen Partei, welche es vermag, die neuen Interessengruppen, die man als Agrarier und in übertriebener Weise als „Schutzzöllncr" bezeichnet — sie sind um kein Haar protectionistischer als z. B. England es gegen uns ist — den staatlichen Zwecken unterzuordnen und in den Rahmen conservati-ver Bestrebungen einzufügen, die keinem Staatswcsen fehlen dürfen, ist eine staatliche Nothwendigkeit. Die Fundamente für die Bildung einer solchen Partei sollen neuerdings definitiv gelegt sein; man er-wartet mit einiger Spannung, ob sie zu wirtlichen Erfolgen stark und organisiert sein wiro."^ Zur türkischen Frage. Das Interesse an der sogenannten Reforni< frage der Türlei tritt für den Augenblick anMls der zwischen der Pforte und seinem Vasallenstaate Stt-bien sich von Tag zu Tag bedrohlicher gestaltender Con' stellation etwas in den Hintergrund. Allgemein wild zugegeben, daß die Türlci Zeit haben muß, '^e Reformpläne wenigstens zu entwerfen — ganz ab' gesehen von der Frist, welche eine solche totale Umgi' staltung eines starl verrotteten Staalswescns nothgedlu«' gen in Anspruch nehmen muß. Aber zunächst — wen« sonst eben nichts dazwischen kommt — ist ja Zeit sl' wonnen. Sechs Wochen hat die Pforte den Insurgenten Frist gegeben, ihren Kampf aufzugeben und wieder re«' müthig unter die Botmäßigkeit dcS Großherrn zurim' zukehren, der — wie die diesbezügliche Ploclamatione» in Aussicht stellen — ihnen für diesen Fall die Äefc«' digung berechtigter Wünsche zu gewähren bereit «!' Sollte die Frist von neu hinzugclommener Gegner die Türkei verhindert, de" Insurgenten ihre Aufmerksamkeit in erhöhtem Maßel"' zuwenden. Der Befehl des Sultans, ihm das Nef»^ project noch in der vorigen Woche vorzulegen, ist u^' sonst vom türkischen Telegraphen in alle Länder gellO' gen worden. Die Situation ist im großen und ga^ immer noch die alte. Europa wartet, wie es auch v'l' leicht warten würde, wenn Abdul Aziz noch auf be> Throne säße. Inzwischen hat die..Times" auf die oiM Fragen nach dem Zwecke der englischen FlotlenansaU»" lunaen im Mittelmeer die Antwort ertheilt, daß es «"» lands S.>che sei, Milhad Pascha das Feld für sei»e ^ perimente frei zu hallen, welche sie, die „Times", „^ Sympalhie, aber nicht mit Hoffnung" begleitet. I"^ sem Vergnügen wicd Eliglaud sicher vonseiten lcl» einzigen europäischen Macht gestört werden. « Mithad Pascha hat das stelb so frei, wie " " irgend wünschen kann und die Mächte haben jede P">'' bis zu dem Augenblicke verlagt, wo die Frage dcr ^ cificalion dcr insurgierten Provinzen wieder an sie >) . antritt. Wann dies geschehen wird — ob nach M" > deS Waffenstillstandes oder schon vorher, vielleicht lüM neuer „Ucberraschungen" — ist freilich schwer z« " stimmen. Die Sache wird immer schließlich im we!e" lichen nur durch das Verlrauen entschieden lver° können, welkes die Mächlc sowol wie die Insurae"" zu dcr türkischen Regierung und ihrem Wollen ^ Können haben. Die Ereignisse werden l:hren, ob l solches Vertrauen besteht, und wenn es besteht, ob begründet ist. Die Befriedigung der aufständische" A vinzcn sollte selbstredend die dringendste Aufgabt " türkischen Regierung sein, welche dann erst eine wirl'^ Basis für Reformen gewonnen haben wird. Ohne v fication sind Reformen schwerlich durchführbar und l'^«,„< glaublicher erscheint, daß die erstere lediglich durch " lündigung der letzteren herbeigeführt werden könnte, weit war man unter Abdul Aziz anch schon. , ^ Was das Interesse Deutschlands an allen ^ Dingen betrifft, so beschränkt sich dasselbe -— w" " „ der „Pol. Eorr." aus Berlin schreibt — eben ans ,. Antheil, welchen ein großes Volt an allen zewl^ lichen Vorgängen nimmt. Die deutsche Politik stt^ __________________ «^^ Feuilleton. Ein sesuch auf dem Javornik. (Schluß.) Nach Norden liegt gerade unter »ms das Thal von Schwarzenbcrg; dcr Ort selbst, mehr nach Nordwest gelegen, ist verdeckt. Darüber hin das Thal von Idria, bis ? Uhr morgens mit Nebel gedeckt, der jedoch um diese Zeit verschwand. Ein Ncliclstrcif zeigte die Richtung dcr Salaschlncht, wir sehen den Weg von Idria bis Loitsch, die Ortschaften Godovic und Hotcdcr-schiz, die Straße von Ober- nach Unterloitsch; nordwestlich die Berge von Wippach, den äaun^übcr Idria die Bcrqc von Eisncrn, den Vogn, die „l>liil i>r»t"; Wenn unser Blick sich nunmehr östlich wendet, sehen wir Overtrain, oas Plateau von Krainlmra., den Io-oocilicrg, die Gegend von Stein, den Großkahlenbera, die laibacher Ebene, anfangs tief in Nebel gehüllt, dcr wie ein wogendes Meer den ganzen Morast bedeckte, so daß aus dem Nebel der Rosenbacher-Berg und die Berg-Hügel von Außergorica wie Inseln daraus hervorschauten. Er,t gegen 9 Uhr schwand dcr Nebel immer mehr, mid nun erkannte man ganz deutlich den laibachcr ^chloßdera, das Schloß selbst und den Golouc. Nach Sudost sahen wir das Unzthal, das sich der gegenwärtigen Uebcvschwemmuna. wegen wie ein See präsentierte das Thal kr Poit, doch nur stellenweise, die nächst-liegende Gegend von Süd, Südwcst und Westell ist durch das breite Gefügc des Birnbanmcr-Waldcs selbst verdeckt. Ueberhaupt leidet der Umblick in die unmittelbare Umgegend durch Bäume, die den Gipfel des Javornik umkreisen, dcren Kronen aber hoch genug reichen, um hinderlich zu sein. Ueber Anregung dcr Section Krain dcs deutschen und östcrrcichischcn Alpcnvereines wurde auf der Spitze dcs Iavornil ein Sockel aus Steinen hergestellt, von dem aus dem Hindernisse dcr Bäume theilweise, wenn» gleich noch immer nicht ganz genügend Abhilfe geschaffen ist. Außerdem hat die genannte Section einen Theil der Spitze planieren lassen, was für die Besucher eine große Bequemlichkeit ist. Es gereicht mir zum besonderen Vergnügen, dcr Section für das Geleistete hier öffentlich den Dank ansznsprcchcn, a.1eichzcitia. cr-laubc ich mir jedoch, hier noch einige Wünsche ansznsprcchcn, welche die Section einer freundlichen Erwägung unterziehen möge. Es scheint mir nemlich wünschcnswcvth, daß die Section mit dem letzten Bauer einc Uclicrcintnnfl dahin träfe, einen Raum seines Hauses znr Beherbergung von Bcsnchcrn bereit zn halten nnd ihn bci der Einrichtung desselben unterstütze; ferner möge die Section den Sleinsockel auf dcr Spitze nm einige Fnft erhöhen lassen oder den Bauer vermögen, die Nächstliegenden Kronen der Bäume zu cassicrcn. Endlich möge die löbliche Section Mittel nnd Wcge schaffen, dicsc herrliche Rnndschan der Touristcnwell bekannter zn machen. Dcr erste Schritt hiezu wird wol durch die von der Section geplanten Touristcntablcanx erreicht, ein weiterer wird durch dic Veröffentlichung dieser Zeilen bezweckt, allein der Verein wird gut thun, wenn er die Aufnahme dic^ scr Tonr in die neue« Anflagen der Fremdenführer nnd Touristcnbücher veranlaßt, denn in der That verdient es dcr Iavornil. daß man die Öffentlichkeit anf ihn aufmerksam mache. Es gibt in den Alpen Rundschallen, welche die dcs Iavornil an Großartigkeit dcs GcsichtSlrciscS iibc"'^. auch an Reichfaltiglcit und Großartigkeit der V> ,, besonders wenn Rundschauen nut dcn Rcizcn b"'^.^ wclt und der Gletscher ausgestattet sind, welch' l^^-hier ganz fehlen, aber diese Rundschauen sind "'^.D' mit großen Opfern an Zeit, Geld und körperlich^.,,, strenguna., ja oft selbst mit Lebensgefahr zu c"^>> Rlindschaucn aber von den Dimensioncn, der ^^ artiMt und Virla.cstaltia.kcit derjenigen vom ^"^„ aus, die in zwei Slnnden sanften nnd beschw"" ^. Anfstcigcns erreicht wcrdcn können, dürste es > ^ sammlcn Alpcnl'czirlc nur wenige, in Krain ü>>^^„ch qcbcn. Auch dcr nlangelndc Nciz dcr Seen wird ^, dcn Anblick dcs Meeres reichlich anfgcwoacn, »"" .^ j„i dcr Gletscher findet im Anblicke unscrcr Alpcn, ^.,, Inni noch immcr mit Schnee bedeckt sind, ^' .hM Ersatz Bezeichnet man lohnende Nundsicht auf vc ^ nismäßig niederen Vcrntnppc mit bcschwcrdclo! ^,„ rcichliarlcil als das Charakteristische dcö Nia>, >" dcl dcr Iavornil mit vollem Fna. nnd Necht «' „ trainische Ri gi" bezeichnet werden. ,^. »ild Nach dreistündigem Aufenthalte ans der ^PHsM' nachdem nns ein rcichlichrs Gabelfrühstück zum ,,„ö die nöthigen Kräfte a.cgclicn hatte, entschlossn" ' - dic mit schwcrcin Hcrzrn nnd nnr mit W"chM dcN immcr mehr zunehmende Tagcshitzc zum ^1' ^llc"' wir in l'/, Stnndcn anf wenig beschwerlichem, ' ^ß wclsc sogar schr schönem Wege bcwerlstcll'alc,, ' ^r wir nm halb I l Uhr in Schwarzcnl'erg anla»' ^s,„ mitgenommene Vicbin'schc Fleischcxtracl, "''M' ^ hc-ein Gcscllschaftsmilnlicd eine schmackhafte ""^'/Me' rettete nnd die erprobte Kochlnnst "ncs a'wci^^t, geführten, der einc sehr schmackhafte Elcrlpc^ . ^ „^ überhoben uns dcr Misere, in Schwarzenbcra "' 1131 Verhältnissen und Eventualitäten im Orient außerordentlich kühl gegenüber. Die Dinge müssen eben ihren Lauf nchmen und dieser ist ein solcher, daß selbst die Verständigung „von Fall zu Fall" eine außcrordeullich schwere geworden ist.________________ Die Situation in Serbien nimmt von Tag z„ Tag einen kriegerischen Charakter an und hat bereits jenen Grad höchster Erregung cr-reicht, der uns in der Nachricht von der ofsimU er< folgten Kriegserklärung Serbiens an die Türke» keineswegs mehr ein unerwartetes Ereignis erblicken ließe. .Vor einigen Tagen bereits - so lautet em der "Pol. Corr." ans Belgrad vom 24. d. zugehender Bericht - sind seitens Serbiens alle Dispositionen dahin troffen worden, daß bis znm 27. d. die gesummte ^mec in ihre strategischen Aufstellungen einrücken solle, ^lewol man annimmt, daß dieser Tag — der 487ste Jahrestag der berühmten Schlacht auf dem Kosovo pHo — zur Ueberschrcitung der Grenze auscrsehcn sei, ."Ml ich jedoch positiv versichern, daß man noch nicht >° Welt sei. Wenn es zum Bruche mit der Pforte kommt, w°s allerdings fchr wahrscheinlich, deshalb aber kcmcs-'"'Us noch unvermeidlich ist. so dürfte die kriegen sche Action kaum vor den ersten Tagen des Juli ihrcu An-'"ng nehmen. Dagegen dürfte Fürst Milan anfangs Mtcr Woche mit einer Proclamation welche cumn ttnegsmanife tc gleichkäme, von der Hauptstadt Abschied "ehmen und sich zur Armee uach Dcligrad begeben , Seit den letzten 48 Stunden hat sich in Belgrad !" »roßer Umschwung vollzogen, desftn 1 jetzt noch schwer darlegen lassen. Ohne das Aeuß °"f diplomat! cl cm Wege versucht zu hären, wollte man "icht an die Wan appelliere... Fürst Milan versprach '"/einer Autwortsnote an den Großvezier emen Spe-^ldclegiertcn zu schicken, nm eine Vcrsta.ld gung z l!'che>'. Kr st t d r d siq i rle Delegierte, stand schon m.t '7" Fuße' im Damp!r. als er .pldtzUch ^'. reo^re le t. Die Sisticruug sciner Mission »st das ste E^ zbnis des seit änger as acht Tagen wüthenden Kam. N iwischm den Cinsiüssen Rußlands und En« ^ 5^'"an selbst bcnrtheilen. wer be: dieser Sist crung "Mission Kristiö den Sieg davongetragen. ^ ") " fte>"t das Duell nicht entschieden zu seZ",/"d K Rückhalten werde Daß cs aber schließlich doch snne ^oßen Schwierigkeiten laben dürfte, den Kriegsausbruch "verhindern, gehl aus den vom goldenen Horn M "lsscn ! e 7oÜ sich da i,, friedliches Arraugemen er- MM Vahrdet^ _______________^ PolUilch« Ueb«fich» tionierten Beschlüsse der Delegation des Reichs-ratheS. Das von den im Reichsrathe vertretenen Königreichen und Ländern und dm Ländern der un> garischen Krone gemeinsam zu bedeckende ordentliche Er« fordernls des Staatshaushaltes für das Jahr 1877 beläufl sich a„f 90.409,023 fl., daS außerordentliche Erfordernis auf 11.902,636 fl., somit das gesummte gemeinsam zu bedeckende Erfordernis auf 111.311,659 Gulden. Hievon ab die Einnahmen des Zollgefälles, welche nach Abzug des Regiekostenpauschales und der Verzehrungssteuerrestilulionen hicr eingestallt werden mil 1l Millionen Gulden, verbleib! als GcsammterforderniS 100.311,659 ft., wovon die zu Lasten deS ungarischen Staatsschatzes vorerst abzuziehenden 2 Perzent mit zwei Millionen 6,233 fl. 18 kr., und von dem Reste per 98.305,425 fl. 82 kr. die im Sinne des Gesetzes durch die im Reichsrathc vertretenen Königreiche und Länder zu bedeckenden 70 Pcrzent 68.813,798 fl. 7'/, kr. und die auf die Länder der ungarischen Krone entfallenden 30 Perzent 29.491,627 fl. 74'/, kr. betragen. Vorgestern wurde der dritte niederü st erreich ische Parteitag in Wr.'Neustabt abgehallen. Den Beschlüssen der Vorversammluna gemäß gelangten der Ausgleich mit Ungarn, die Banlfrage und die Wehrsrage zur Discussion. Aus Dalmatian kommt die Nachricht, daß da» selbst nach dem Wiedereintritte Ljubissa's in dcn LanoeS-auöschuß die Landcsausschüsse Klaic, Dranlooic', Preljo, Ljubik und die Substilulen Paslrovit, Raimondi und Urnen demissionierten und dem Statthalter einen Pro» lest übergaben. Die LandlaMuflösung ist infolge dessen, wie die „Pr." meint, unvermeidlich, da die Landesaus-schuß-Angelegenhellen stocken. Aus Serbien kann man nun stündl'ch entscheidende Nachrichten erwarten. Vorläufig wird auS Belgrad iclcgraphisch gemeldet, das österreichische Generalconsulat habe verfügt, daß alle österreichischen Unleillpnen in Serbien ihre Paßdocumcnte schleunigst zu regeln haben. Dcr„A. Z." wird aus Eelinjc bestäligl, daß der Allianz-oerlrag zwischen Montenegro und Serbien, der vor einiger Hcit als gescheitert betrachtet wurde, nunmehr perfect geworden sei. Dagegen scheint Rumänien sich vollständig abseits hallen zu wollen. Die Regierung läßt das Gerücht officicll dementieren, daß sie beabsichtige, die Armee zu mobilisieren. Auch d^e ungarischen Blülter swd fast ohne Ausnahme der Ansicht, daß der Losbruch S e r b l ens nicht mehr aufzuhalten sei, und zwar einfach deswegen, weil das Fürstenthum einen Vorwand zur Erklärung des thatsächlich bereits eingetretenen Bankrolls brauche. Monlcmgro, meint der „P. Ll.", wird im Falle eines KrlcgcS zwischen Serbic» und der TUrkei nur schwer seine Neutralität bewahren können; falls aber die Mächte sich einer Intervention enthielten, könnte d?r Kampf immerhin lokalisiert bleiben. Die Pforte zieht in dcn insurgierten und den dem Inslnreclionsaebiet benachbarten Provinzen alle ver-füabarm Streitkräfle an sich. In Bosnien hat der Militärgouverneur alle Spahis aufgeboten, was unter der mahomcdanischen Bevölkerung große Aufregung v?r> anlaßt. In Albanien sollen die Redifs einberufen worden sein und sich den betreffenden Befehlen bereit' willig fügen. „Der neue Sultan — schreibt ein Correspondent des „Standard" in Konstantinopel — fühlt gegenwär, tig ein sehr ruhiges und allem Anscheine nach ein sehr »»ch, n> welch' !ch!°«m F»"' « ' ^,".,!c ^ Godovic', Hotederschiz nach W^sch p"w j "' ; von Loitsch «»'s M' emHl '^^ «in n. Einspänner (Preis 1st. b" ^ "' ^ ^^,s, ?aS ^'^ "ach Oberla bach w " '' ^'^„„ fll,^ ""e ebenso gute als src">" ^ Einspän-^.' Von Oberlaibach snhren w'r zw^ ^«'p.^ träfet ^^ "^ ^'^^' "" ^achdem der. Zweck dieser Zci^ :M?n^^ N'che des Iavornil sowie über dlc Kosten dieser "e hinzuzufügen. Die erste Bedingung des vollstäudigen Gelingens dieser Tour, sowie überhaupt einer Bergfahrt, ist selbstverständlich ein gutes Wetter, aber nicht blos ein wohl-conoitioniertes, bürgerlich gutes Wetter mit Sonnenschein und wolkenlosem Himmel, sondern ein gutes Wetter ohne Höhenrauch und Wasscrouust. Nun sind aber die Schönwcttcrtagc im Hochsommer meist mit letzteren zwei Oesichtshindernisseu reich ausgestattet. Die reimn Tage bietet im Gebirge meist der September, doch ist da wieder der kurze Tag ein neu auftretendes Hemmnis für Partien, das übrigens durch Nachtgänge paralysiert werden kann. Die Aussicht im Juni hat den Vortheil des langen Tages und des Schncercichthums der Alpen, welcher Aussichtsrciz im September, wenn nicht frischer Schnee fiel, meistens fehlt, dagegen den Nachtheil, daß ein luft-rcincr Tag nur selten ist, und zwar nur, wie wir es gclroffeu, unmittelbar nach einem Gewitter. Unscr Rath hinsichtlich des Zeitpunktes einer Besteigung des Iavornit resümiert sich daher in dem Satze: Im Juni oder Juli kurz nach einem Gewitter, oder erst im September. Die Kosten der Partie, in der Weise wie wir sie gemacht, zu sechs Personen, betragen beiläufig 6 ft. per Kopf, wobei aber die Kosten einer zehnstündigen Fahrt inbcgriffcn sind. sowie auch die Kosten der beiden Führer, rsetiug Gcpäcksträgcr (1 fl. auf die Spitze, 2 ft. bis Schwarzcnbcrg). Ich würde mich freuen, wenn dieser Aufsatz dazu beitragen würde, Naturfreunde nach dein „lrainischcu Rigi" zu locken, und kann nur mit dem aufrichtigen Wunsche schlichen, cs mögc solchen ein gleich herrliches Wetter bcschicdcn sein, wie ein glücklicher Zufall es uns im vollsten Maße geboten hat. Theil seiner Zeit im Mdisst er ein wohlmeinender Mann, und man Am sagen, daß er seine Regierung mit viel Mäßigung. M.lde und Tact begonnen hat." So schreibt man den turtenfreundllchen ..Standard." Die Probemobilisierung zweier englischer Armeecorps ein Schritt, der berechnet ist. die Vortheile einer Vervollstandlgung und Ausfüllung des Mobilisierungs-Plancs fur d'e e Corps, einer allgemeinen Uebung für Offiziere und Mannschaften und eines großen Manö> vers zu verbinden, ist in der Ausführung begriffen, ^.m Thcile smo schon die Stäbe der Truppentheile an Ort und Stelle, und binnen vierzehn Tageu werden die beiden Corps nut den Hauptquartieren in Aldershott und Sa< Iisbury zusammengezogen sein. Die Sollstärke für den Kriegsfall ist dem Plane gemäß für jedes Corps etwas über 60.000 Mann mit 12,000 Pferden und 90 Ge^ schützen. Schwerlich werden aber bei dieser Geleaenkeit selbst mit Einschluß von Miliz und Eavallerie mehr als 40,000 Mann auf die Beine gebracht werden Die Kosten für dicfen ersten Versuch sind auf 40.000 Pfund Sterling angeschlagen. ' Vorgestrn abends fand auf dem Stadthause in Brüssel die feierliche Begrüßung der eingelroffenen Delegierten zur internationalen Ausstellung für Gesund, hcilspflege und Rettungswesen statt. Der Büraermelster bewilltommte die Delegierten. Der Vorsitzende der deut. schen Delegierten, Krüger, beantwortete die ilnsvrache Die englischen Delegierten wohnten der Begrüßuna bei' Aus Kopenhagen, 24. Juni. wird gemeldet -Die außerordentliche Neichstagssession wurde heute ae' schlössen. Das Folkelhing, in welchen, nur die Mi> gliedcr der Linken gegenwärtig waren, nahm einstimmia das von derselben beantragte Mißtrauensvotum araen das Eobimt an. " Der nordameritanische Senat stimmte dem Gesetze zum Schutze -des Stimmrcchtcs der Neaer unter Annahme mehrerer Aenderungen zu. Hagesneuigkeiten. . .."^ H ° l« ° chrichtt"-) Der Kr°..pr,nz Erzherzog Rudolf "eg.bt sich «m l. Iul. nach «-».iggrlltz, °m 7. von Trm.tmau nach Rc.chsiad! und von dort °m „ochste,, Tage „ach Vollmilch, vrippa. Mulhmoßlich von B°de»b°ch,Telschm aus reill» dir Kaiser mit dem Kronprinzen «ach der verabschiedn«« °o„ dem Kaiser Alexander nach M!..che« ab, - Erzherzog Ludwig von T°sca,.a w.rd z«r Wel.ausstellung nach Philadelphia reise., u..b zwar uicogmlo unter einem Grafennamen, - (Peisonalnachricht.) Der „Wehrzeilung« z„,^ .st mcht Oberst Ehristl. sondern GM. Wilhelm Barth z«m!«I worde" ^' ^l'isch'°dmi«istra.i°en Milil»r.E°mi.6s ernannt l -(ENumierung der Leiche de« Freiherrn u. I ° h ,,.) Auf Emschreüeu des Offizin «corps vom Ven.ralstabe u.,d >m Einvernehmen mit drr Wimer-Nenstiidter MilitUr.Nlademic h°t °°S Rcichslricgsminiftcrium bewilligt, daß die Leiche de« verstorbenen Grnerolstabschcf« Freiherrn v. John auf dem Central, sriebhllfe exhumiert und an drr Ceüe der beiden FUrftr« Rechten' Nein >md dcs verstorbenen Gendarmerie. Inspectors ssr^n v. Kempen im P°rl o,r Wiener-ÄteustUdter «lademie in eiaener Ernst beigesetzt und dem Verstorbenen das projec.ierte M»rm° . Monnment das'lbs. errichte, werbe. Die Cxhumier.mg wird «°ch. dem d.e Grnst,«W.mer-Nenstud< hergestellt ist. und zwar b nm etwa zehn Tags« stattfinden. ' ""' w.,.V^^'^°'°"^°^"U Vonseite beS wiener Mi„tär-E»renger.chle« wurde der Antrag gestellt, wider den «er-w°l,ung«ralh der Wiener Waffens°bril«.M°schi..e..g,seNsch«f. ^„ Obersten Baron Basn Vegleitung de« städtischen Buchhalters «ach W..« ^ abgereist, um der Ersten österreichischen Sparse die neu « Ä. lthensubligationen im Velrage von 2.2ii5.(X)0 Gulden n,r L« tuitrung zu überbringen. "^' - lL°Pita« Ahlstrüm). der berl.hm.e schwedische Feuertaucher, probuc.ert sich gegeuwärtig unter außerordintlick^ Zudrange des Publikums in Trieft. Der „Tr Zt« « v°" ^ ^ entnehmen wir hierilber nachstehenden «erichl: " Gestern °^« 7 Uhr fand ans dem hiesigen großen des schwedische.. Eapi.än« Ahlström M.t dem statt. In der Mitte de« Hose« w°r au« mehrere «^ em großer Scheiterhaufen errich-et. Diefer wurde m i^ «;' arammen Petroleum getränt« «ud dann angezi.udet Der ° ^« «i. dem feuerfesten «nzuge, der sich sr«her°d m p ^ 1132 hatte, spazierte inmitten der vier Feuersiiulen behaglich auf und ab, grilßtc wiederholt die Zuschauer, führte verschiedene Körper» bewegungen ans und trat nur einmal heraus wegen Zufuhr »ug frischer Luft. Dem Anzüge wird durch Schläuche fortwährend lalle« Wasser zugeführt und auf diese Weise die Widerstands, fllhigleit im Feuer bedingt. Die Leistung de« Eapitiin« — der volle 20 Minuten in dem Feuermeere verweilte — ift eine ge» radezu erstaunliche. Im großen Kasernhofe hatten sich an 800 meist distinguierte Zuschauer eina.efundeu, die Zahl der Zuschauer auf der Voclut» roingn, und der ueuen Opllliastraße aber — welche selbstverständlich lein Enträe bezahlten - zählte nach vielen Tausenden. Der Production des «lapitän hatten Se. lün, Hoheit FML. Herzog v. Württemberg, schoben wurden im ganzen 1709 Serien, die höchste Kegelzahl betrug 2l. — (Militär-Concert.) Im Falle günstiaer Witte, rung spielt die Militär-Kapclle morgeu abends im Vahnhof, gartc» bei nachstehendem Programme: 1. Marsch. 2. Ouver» lure „Die Felfcumühle zu Eftalier«" von Rcisiug'r. 3. Nilflute», Walzer von Strauß. 4. Duett au« der Oper „Lucrecia Norgia" uou Douizelti. 5. Colombine, Polla frali^aise vou Strauß. üvt aus dem Wageu gefallen war, schwamm eine Strecke von ungefähr 400 Schritten stromabwärts und wurde in dieser Situation zum Glllcke noch rechtzeitig uou dem Wirthe Iohanu Kosauc und dessen 16jllh-rigem Sohne Franz von Voftince bemerlt, welche ihm alsbald mit eiimn Kahne entgegenruderten uud ihn noch lebend an« Land brachten, während er sonst zweifellos ertrunleu wäre. Durch deu Verlust der beiden Pferde erleidet der Beschädigte mien Schaden von 450 ft, — (Fliuf Wölfe — erschlagen!) Den vereinten Vemllhungm mehrerer mlltt linger Ninirode gclam, eS am 25. d, M. bei Mottling eine» Wolf zu erschlagen. Derselbe wurde am geiianMcu Tage von dem Jäger Herr» Sckuflay, dem Stiefsohue des Herr» Bürgermeisters Heß vou Möltling, auf der Jagd in Vubnicc iu Kroalien a»gesä)ossel' und stürzte nach dem Schusse zusammen, raffle sich jedoch nach lurzer Zeit wieder au, und fpraug in die iu nächster Nähe voroeifließeude K»Ipa, welche er denn auch glücklich durchschwamm. Jenseits des Flüsse« harrten seiner jedoch bereits mehrere mit Mistgabeln bewaffnete Vniern, welche den Ankömmling sofort überfielen und erschlugen. Der Wolf — ein schünes großes Exemplar — wurde sodann im Triumphe nach Mottling geführt, woselbst man ihn genauer untersuchte «ub an seinem Körper mehrfache mehr oder minder veraltete Schußverlctzuugen vorfand, ein Ncwcis, daß derselbe bereits ein alter Belaunler der dortige» Iagdfreuude war. — Gleichzeitig mit dieser Nachricht u»d zugleich al« eiu interessauteS Gegenstück zu derselbe«, theilt uu« ein Freuud unseres Blattes aus Schneeberg in Innerlrain mit, daß am 22, d. M. im Reviere der Herrschaft Schneeberg, am Fuße des Voukonc, vier junge Wölfe von einem dortigen Bauer erschlagen wurden. — (Rud olPhi n um) Wir werden um die Ausnahme nachstehender Stiftplatz'NuSschreibüng ersucht: I» dem von Herrn N. M. Pollal Ritter vou R'ldin gegründeten Slistimgßhause „Rudolfinum" in Wien sind für das Studienjahr 1876/7 sech, zig S tif t un g « P l ä he an fleißige uud dürftige ordentliche Studierende der wiener technischen Hochschule, ohue Uutc» schied der Lonjesslon, zu verleihen. Die Bewerber um dttselbcn, welche die üsterre>chische oder ungarische Staatsbürgerschaft besitzen müssen, haben ihre Gesuche, mit den letzte« Ttudienzcugnis' sen eines Polylechnicum«, oder wenn sie erst an die technische Hochschule gelaugeu wollen, m>t dem Maturitätszeugnisse eine« Obcigymilasium« oder einer Oberrcalschule, feruer mit den, amt« lich beglaubigteu DürstigteitS-Zeuguisse oerseheu, bl« läugsteu« 15. September 1876 dei der Administration des Nudol> phiuumS (Wien, IV, Mayerhofgasse Nr. 3) cil.zureichen. Von jenen Studie«' und DürstiglcitSzenguisse», welche uicht l« dcr deutscheu Sprache ausgestellt sind, müsseu gleichleiüg die deutschen Uebcrsetzuuge» beigebracht wcrdeü, widligeiisall« auf die lictreffeu-de« Bittsteller leiu. Rücksicht genommen wirb. Die näheren Aufnahmebedingungen löuncu bei der Hau«-Iusprc!ion eingeholt werdeu. — (..Laibacher Schulzeitung.") Nr. 12 der „Laiba« chcr Scbulzeituug" vom i>5. d. M. bringt einen Nrlilel des Dir. Lederer in Pest über „Erziehuugslehre »ud Anthropologie", sowie den 4. Theil des Aussatzes „Das Turnen der Mädchen" vom hiesigen !, l. Turnlehrer Herrn Schmidt, Dieser folgt eine allge» meine Sckulrundschau, eine reichhaltige Lolalrubnl, eine Corre-spondenz aus Wippach, Niicher- und Zeitungsschau, sowie eine Zusammenstellung erledigter Lehrerstclleu in mehreren Provinzen Oesterreichs — („Heimat.") Die soeben erschienene Nummer 13 deS illustrierten Familienblattes „Qie Heimal" enthält: Der Schaud« fleck. Vloman von Ludwig Auzengruber. (Fortsehuug.) - Die „Kartenschlcigerin." Von Ferd. Kurzbauer. (Illustralwu.) -- Nur von Ferne. Von Friedrich Mari. — Das Stcrnlein. Aus dem Polnischen des Vincenz Pol, Von Albert Zipper. — Die stc-redsche. Novelle von Muriz Iulai. Aus dem Uugarischen übersetzt vou A. D. — „Bernhardiner Hunde." (Illustration aus deut Prachtwerl „Das Scdwcizerlaiid.") - Aus dem Leben .Uaul» backs. üffnung der Weltausstellung iu Philadelphia. — Der Großglockuer. — Der letzte Ausweg. — General Iguatieff, russischer Bolschaster in Koustaiilinopcl. — Der Kampf nm ei» Herz. Roma» von B. ?)ou»g. (Fortsetzn»«,.) — Herbert Kö»ig, - Da« »euc Küüstlerhaus >» Budapest. — Ei» kurdisches Ehepaar. — Die Münchener Ausstellung 1876. I. — »leiue Chronik - Schach Correspondenzlastru, - (In Krapinll-TVPliz) sind in der Zeit vo« ^ 6. bl« 17. d. M. 188 Parteien mit 204 Personen — darunter 15 Personen aus Krain (4 Laibachcr) -zum Knrgebraur,e eingetroffen. Die Gesammtzahl dec bisheiige» Gäste b'liiust <>^ auf 380 Parttleu mit 514 Persouen. Neueste Post. (Original-Telegramme der „Laib. Zeitung.") Wien, 27. Juni. Die „Politische Corresponded meldet aus Belgrad: „Des Fürsten Abreise zur Arm« ist auf den 30. Juni festgesetzt; am selben Tage rrscheinl das Kriegsmanifest. Am 1. Juli soll dcr Bclagcnmgs' zustand für ganz Serbien verkündet werden." — Aus Cetinjc meldet die „Correspondenz" die EinbcrufBs aller Montenegriner vom stcbcnzehntcn bis zum scchzigD Lebensjahre und die bevorstehende Uebernahme drr 9K' gierung durch dcn Senat im Namen des Fürsten b!s zum Ende des Krieges. London, 27. Juni. Infolge Instruction der lli»' gierung wird Gibraltar vollständig in Vertheidigung zustand gesetzt. Rom, 27. Juni. Die Kammer genehmigte die baseler Convention unverändert mit 344 gegen ^ Stimmen. Telegraphischer Wechftttours vom 27. Juni. Papier - Rente 65 55. — Silber - «ente 69 05. — 1^" StaatS-Nulehe« 109 75. - Vaul-Actien 846 -. Üredil-Ncl"» 141 10 — London 122-75. — Silber 102 20. K. l. M,'"K-2>U' lalcn 5 82. — Hlavoleoiisk'or 9 74. — 100 Neichsmarl 6l> ^ Handel und Volkswirt!)schastlichee. MudslfSwerth, 2«. Juni. Die Durchschuitls-Preise sie^e" sich aus dem heutige» Marlte, wie folgt: sl. lr. !^<^ Weizen per Heltoliler "9"7^ Eier pr. Stück . . ' ^ Korn ^ 6 50 Milch pr. Liter . ^ ,? Gerste ^ — __ Nindflcisch pr. «ilogr. ^ A Hafer « 3 64 Kalbfleisch pr. „ ^ " Halbfrucht ^ - —! Schweiuefltifch „ ^ ^ Heide» ^ 4 90, Schöpseufleisch ,, ^ ,« Hirfe .. — - > Hilhndel pr. Slütl . ^ "" Kuluruh ,. 6 50 Taube» „ ^ ^ Erdiipsel „ — .. He« pr 100Kilogr. ° ^ Liufe» «-------- Stroh „ . , 2 «" Erbsen „ — ^ Holz, harte», vr.Kubil- „ ,< Fisolen „ - — Meter. ... ^,?» NiudSschmalzpr,Kilog. — 80 — weiche«, „ ^ ^ Schweuleschmalz „ - 89 Wein, roth..prHeltolit. W d" Bpect. frisch. „ -..!__ weißer „ >0 b" Svecl, qeräuchert „ — l — , !^, Angekolnmene Fremde. Ai» 27. Juni. hotel Ttadt Wien. Lenl, Ingenieur; Kafeneder, Beamter; O>^ Heller, Kfttc.; Horowitz, Agrnt, und Vaidach, Wien. Kl^ Steuereinnehmer, Gottfchee. — Iugowitz, Privat, Strasis^'I Wagner, «eis.. Neumarltl. — Mitter v. Smarczewöll), M»^ Hotel Glefant. Deutfch, Warasdin. - Hedl, Prival, V"z . Neumann und Turk?, Vgram. - - Somazzi. Trlest, — ^'^ Kraljevec. — Hinterhuber, itlaqenfurt. — Madder, und M"' egqer. Director der Pollslcina.era.escllschaft, Wien, — ^>Z/ Nassusa. — Lelnar, ManuSbnrg. — Baron dc Myla. ^.' Hotel Ouropa. Maicr. Techniker. Marburg - WranlerVlal" Trieft, ^< Kaiser von Desterreich. Pallarin, Klagenfurt. - Vellak, "' cheuburss, vaierischer Hof. Nibano, Stein. - Vatii. Casteluuovo Orilz. Hdlsm.. Watsch - Uarliu, Zuckerbäcker, Wien. .^, Viohren. Schweiger ssilomena, Polstrau. - Mären, "" St. Veit. — Martini, Privat, Hrastnil. ^^, Hiietcorologijchc Bcoliachtllllsseu in Ifailmch^ ^ "L Bl ^ ° -k ^ 7lI.Mll.'729.z«,^.1si.. SO.'schwach heiter ' 1<" 27, 2 „N. 732.« !-s-I6.s !SSO. schw. Regen gle«e« 9 « Ab 735.8«!-j-12.8 ,TW. schwach heiter ^ In der Nacht starler Regen, morgens heiter, fast w°ll?" g< dann rasch zunehmende Vcwällnng; von 11 Uhr bi« uach^'^i 4 Uhr heftiger Regen, abeud« Nusheiterung, sehr feuchte L»^^, Tagesmitlel dcr Wävme > 14 9°, um 4 0° unter dem '""" Verautwortlichc, Redacteur: Otlomnr Vanibell^. 9^N1l'!pN^^»<^i' Wien, 26. Juni. Die Viirse war sehr beunruhigt und warf eine Anzahl von Fond«, namentlich ungarischer Provenienz, um eiu bedeutendes, während gleichzeitig 2"" ^v«->vnv5iz^z. bttrüchtlich stiegen. _,. . Eeld W»« Mai. ) (..... 66 it) «6 20 »ebruor.j "'"" (..... 6610 6« 20 Jänner-) ^z,. .«.. ( . . . 6» Kb 68 75 «pril. ) Silbern«,« ^ ^.^ ^,^ «°st. 1829........ 247— 249 — " l»4........ 107 75 107 2b « I860........ ,08— ic.9^0 » I860 ,u 100 fi. ... i,8^_ iiß by " l»h4........ 18750 12«- Domlintn-Pfoudbrilfe .... 1b9- 18925 Prllmienanlthen der Stadt Wien 96 7b 97 25 ?«^°"- l '»st"»» j ^ ^ ?Zl ?<^ DVn«u-«ea.uliermlg.«.Lose . . 108— 103 50 Ung. Liseubahn-Nul..... ljh.^ «6^ Un». Prü°.im-«nl...... 69 __ 70.^ «Ultner «lommunal« Nnleheu . Vi7b 922b Netten v,» V«»le». G«lb w«, «N8l,.«anl........6«80 68 50 ««mnerew....... L» — ^«1 O,lb wa« «redltanfialt........189- 189 20 «lrebitanfiall, ungar.....11«?b 117— Deposilcubant.......—'- — — Escompteanstalt......640— 6si0 - Hranco-Vant.......13— 1350 Handelsbanl........b4 bv bb — »'«lionalbllnl.......835 — 836^ Oestcrr. Vanlgesellschast . . . —-— — - Unionbanl ........5725 07K0 «erlehrsbanl .......82- 8250 Netten v»n Tr«ueport-Unter»eh-«nngen. «elb ll>«« «lfüld«V°hn........9V - 100'— Karl-Lubwig.Vahn.....1^8- 198-50 Donau.Dampschiff.-Gesellschaft 354— 350 — Llisllbtth-Wtstbahn.....14V-— 150—- Lllsabeth.Nahn (LinzeVudwtiser Strecke).........1)1— 113 — ßerdinande°«ordlillhn . . . 1790— 1795 -Fran,. Joseph . «ahn .... ,84- 13450 Lemb..Lzern..Iassy.V»hu . . 118 50 119 50 Lloyd.Vesellsch........»38 — S»9 — 0eßerr. »«rdwtftbah« .... 128- lliV'bO Gelb lvall R»bols«-Vahn.......106- 106-5(1 kt»llt«bahn........2«9 270- Südbahn.........88 75 8!» Theiß-«ahn........I8f>50 188 50 Ungarische Viordosibahu . . . 99 - 10l> - Ungarische Ostbahn.....3175 82'— Tramway-Gesellsch......105- !(»«-— VangeseUschafteu. «llg. vsterr. Vaugesellschaft . . -.-— — ^ Wiener Vaugesellschaft..... —-— —-.. Pfandbriefe. «llg. österr. Vodeucredit . . . 108 50 104 — dto. in 33 Jahren 88 — 88 2b «lationalbaul 0. w.....9750 9750 Uug. Vodencrebit......8525 85'50 Prlorltöte». Elisabeth.-«. 1. Vm.....- .. 8« 59 F«rd.,?lordb.«T.......102 75 103'- Krouz.Iosepl,««.......8975 90- ».< «°rl,Ludwi«.V., 1.«m. . 98- 98»50 O u^r. zi»rbw«ö«V.....8b bv 8« — ---------------------------------------------__^ .^ Siebenbürger....... -'^ ,^,l>0 Staalssbahn........ -' . 7,3b<> Südbahn k 3«/....... l«»"b l'b " «redit-L..........l58'5" lo , «ud°lf«-L.........lsb0 Wechsel. ^ Franlfml......... bs«0 ^90 Hamburg......... i«»20lssH London ......... l'"^ 4l>'^ Pari« ......... "jl," «el>s«rten. Ducaten . . . . 5ft.87 lr. 5 ft.o ^ Napnleon«d'or . . 9 ^ 77 " " " «5 , Preuß.Kassmscheine 69„15 ^ ,^" " ^. -Silber . . . 103.70 ^ w» -Krainische Orundcnll°stun«e-Obligat«oN^ Privalnolierun«: O«ld 9b -, «"«t