PrMan, den 10. Pecewter 1809 X. Jahrg.,»« Hrscheilit jeden Sonur.ig. Vrei« für Pettau mit Znpellnng in« Hai«: vierteljährig fl. t.öo. halbjährig sl. L.40. gin^jährig fl 4.80, mit Postversendung im Inlande: vierteljährig fl. 1.40, h.ilbiöhria ft $#), ganzjährig fl. 5.60. — Einzeln, Summern 10 tr. Veq»«liu», und verta«: W. vt«»k», H«»ptpt«tz «r S. Handschriften werden nicht zurückgestellt Ankündigungen billigst berechnet. — Beitrüge sind erwünscht und wollen längsten« bi« Freitag jeder Woche eingesandt werden. Wenn sie dich Träumer schelten, mein Volk erröthe nicht I Richt höre den salschen Propheten, der tadelnd zu dir spricht I Du müssest ,staat«Nug" werden, t* heische da« Vslkerglück Den n»»g unser«« volklichen Gedankens begrüßen zu könne«, mögen ihnen ein freundlich«» Bor zeichen bei ihren, Eingang, fein! Wie einst die freiheitSbegeisterleu Züricher Bürger die Limmat und den Rhein hinunter fuhren, um dem Baselern zu z-ige», wie rasch sie hils»bereit znr Stelle sein können, bevor die Grütze im Tops erkaltet, so beweisen un» he»te Bürger d,r Alma matcr (iraecensis, das» die Sorgen deutscher Gemeinwesen im steirlsche» Unterlande »m ibren ungeschmälerten deutsche» Besitzstand auch sie berührt und ihnen nicht minder eine Htrzkii»angeleg,nheit ist. Ihnen, die berufen sind, dereinst am deutschen BildnngSbau rege und selbständig initznschaffe». in Amt und Ehren deutsch,» Wissen und Können zu bethätigen. Der Haupttreffer. ltine Seene von F. von Kapfi-Efsenther. Der Mann kam erst nm drei Uhr au« dem Bureau, sie nahnien dann ihr einfactiea Mittag»-mahl ein und er hatte den Rest de« Nachmittag» und de» Abend srei. Emmi hatte auch da» Essen selbst bereitet, der kleine Gehalt de» Manne» gestattete nicht, einen Dienstboten z» halten; auch war da« Menu so einfach, das« e» wahrlich einer Möcht» keinen qe-nügenden Wirkungskreis geboten hätte. Heute kam wieder die gewohnte Schüssel auf de» Tisch, ge-kochte» Rindfleisch und Kartoffel» oder Erdapfel; nm eine Abwechslung in die Sache zu dringen, benannte Emmi die Zuspeise einmal so. einmal so. Wen» der Mann dann frug: .Wa» gibt'» — Kartoffeln?" so antwortete sie sehr ernst: .Nein — Erdäpfel!' Sie halte dem Gourmand heute eine Über-raschung bereitet und eine schöne, saftige sauere Gurke besorgt, ein Prachtstück, durchsichtig grün, wie ein Edelstein. Er is»t da« gerne und sie Heil ihnen ! und segne der Golt der Deutschen ihre» Eingang und ihr Beginnen! Ein brausende« vielfaches Heil! auch ihr, der edlen Frau, die ihr begnodeie« Können in de» Dienst de» idealen Zwecke» stellt, Heilider dankbaren geseierteu Tochter Pettau». der Frau Elly Stärk! Wie da« Aufzucken eine« Wetterleuchten» an« schwarzen.drückendeu Wolken.wie ein neu erfrischender Lufthanch in der Gewitter schwüle wirkten Schiller« .Räuber" schon zu seiner Zeit. Deutschland war von wälschen Einflüssen überwuchert der Sumps de» franzbsifche» Hosleben» ivard Mniiai^A knechtisch nachgeahmt an tzen Höfen staaten de« arg zerrissenen deutschen Reiche»; die Wanderung de» jungen Feldscheers Schiller von Stuttgart zur Aufführung ieine« .Räuber" in Mannheint wurde al» stantsgrsShrliche Reise in» .Au»land" verboten nnd bestraft! Überall despotische Furcht vor dem Erwachen de» gesesselten Löwen: de» Gedanken» von Freiheit und Menschenwürde AIS ein ingrimmig «»»gestoßener Rvlhschrei IbSten sich dem 21 jährigen Schiller .die Räuber" von der Seele, al« ein Widerspruch gegen den Drnck und die Knechtung, unter der er so »»-füglich litt Die übertünchte Lasterhaftigkeit. die geheuchelte Tugend de» Franz Moor, der feinen Bruder um da« Erbe bringt, können nur für kurze Zeit siege». Hatte der hochherzige Karl Mvor seine Fehler, so entsprangen sie dem über-schäumenden Wallen eine« warm und l«bi«ast fluchenden edle» Blute«. Gereinigt von den Schlacke» eine« verfehlte» sieben« voller Widersprüche vermag er endlich seinem arme», irrege^ leitete» Bater. de» der schurkische Franz an de» Rand de« Grabe« gedrängt halle, »nr mehr verspätete Hilfe zu bringen, aber auch unter dem Einflüsse von Amalirn« deutscher Weiblichkeit zur Vertiefung der sittlichen Menschennatur zu ge-lange». Richt allein die Krast und da« Blut uud wilve« Stürme» führen zniu inneren n»d äußere» Siege, e« ist der klare Geist, der veredelnd wirkt, der besänstigende Einfluss des drnlfchen Weibe«. freut sich, ihm diese kleine Aufmerksamkeit zu er-weise». Der Tisch war gedeckt, da« Esse» fertig. Sir legte ihre Küchcuschürze ab uud blickte iii den Spiegel. Sie that da« überhaupt gerne; die Rothe, welche ihr da» Herdfeuer aus ihre Wangen gelockt, stand ihr gut. Sie durste sich sage», das« sie wirklich sehr hübsch aussah, auch in diesem einfachen, übereinsache» Hau«lleide. Doch da klingelt e« schrill, kurz. frstL,. wie Hngo e« immer thut. Da steht er vor der Thüre, beschneit, seuchte Kälte ausströmend, aber vergnügt lächelnd. Er freut sich nach dem lange» Frohn dienst »ach Ha»se zu kommen und sie freut sich inimer aus seine Heimkehr nach den vielen Stunde.) der Einsamkeit und d<» ausgezwungenen Schweigen» Sie sind auch immer recht vergnügt, besonder« beim Esse». So sitze» sie auch heute zusriedeu und heiter beisammen mit einem ruhige» Behage» welche« eine friedliche Häuilichfeit zur glücklichen Insel in der Wüste de» Leben« machen kau», mit jenem Behage», welche« spcciell au einem Familie»-tisch weilt. Aber sonderbarerweise stellt mau sich da» der deutscheu Familie die Weihe, dem deutsche» Bolke die sittliche Krast uud seine Er» folge verleiht. Mit der Kriegserklärung „In tyrannos" läs»t Schiller seine .Räuber" den Feldzug gegen Henchelei und Gewallherrschast, gegen oll dir verrottete Wirtschaft einer traurige» Zeit beginnen, einen Kampf natürlich'» Rechtsempfinden» gegen hartherzige» Druck uud verknöcherte Formen. E» ist der Aufschrei eine» empörte» idealen Gemüthe», da« Bild eine» Bruderzwistes, da» gerade heute 'zu Vergleichen mit der Gegenwart herausfordert. Roch ist glücklicher Weise der Deutsche i» Oester-reich nicht der seines Erbe« beraubte geächtete Bruder, nnd das» ein Franz nicht mehr al» nöthig zu Worte koinrne, dafür wollen wir in Eintracht sorge»! Die überschäumende Lebenskraft eine« Karl Moor und da» Freiheit«sehne» einer hochherzige» Menschenuatur darzustellen, Kraftäußerungen, welche durch die Eikeuiitni» der große» Ziele der Böller »nd Menschen wohlthStlg eingedämmt, zu edlem Maßhalte» gezwungen »nd in ei» gevrdmte» Bitt geleitet iverden, dazu gibt gerade da» Jugendwerk Schiller« deu Rahme», da« Werk eine» nuserer erhabensten Geister, welchem die Muse den Weihekuß auf die edle Stirne drückte; die« darzustellen, musste gerade in unseren Tage» eiii der akademischen Jnngnianschast naheliegender Borwurf fei». Sie, deuen die Wissenschajt die hohe hehre himmlische Göttin ist. sie stehen mitte» im Gebraus« der Ideale, die vorhalte» müssen in der strenge» Nüchternheit de« Alltagsleben», in allen Entläuichuiigen und Widerwärtigkeiten, die da» Marktgetriebe einer hastende» Zeit bereitet. Wiid einst Die pralle Rinde de» junge» Baumes in den Stürmen diese» Leben« zur rauhen Borke geworden sein, unter der e» dennoch webt uud schafft wie in der Jugend Tagen, dann werde» sie alle, die heule so selbstlos mitwirken, >>»ch immer mit einer hohen Befriedigung des heutigen Tage« gedenke». unter .Glück" immer etiva« Andere» vor, al» etwa einen MiltagStisch mit trockenem Suppenfleisch »nd Kartoffel», dem eine sauere Gurke zum Au«»ahm»schm»ck gereicht l .Weißt Du. welcher Tag heute ist?" .0 ja Toanerslag — den ganzen Tag ist Donnerstag! ..Da« meinte ich nicht" — mit einem komischen Stufzer rief sie: 11.234!" .Ist henle Ziehungslag?" .Gewiss »nd Du weißt da« nicht einmal, Du Leichtsinniger?" .Aber, liebe« tlind.wozu soll ich daran denken? Auch ohne mein Zuthun werden wir nicht« gewinnen!" „Warum nicht, e« ist doch möglich!" .Möglich schon, was ist nicht Alle« möglich! aber ganz »nd gar »»wahrscheinlich." .E» muss doch irgend Ieniaud den Haupttreffer macheu." .Gewiss, aber fast niemals gewinnt ein armer Teufel da» große La«." ..Warum denn nicht, sa.;'mir!" „Weil die großen Bankier» und andere In treuer WiffeubrüderfchaN widmet die treffliche Schar da» Reinerträgnis als einen Baustein unserem .Deutsche» Studentenheim-; sie habe» sich der Mühe einet «nsprnchSovllen Rollenlernen« und zahlreicher Probe« untcijogrn, und all' d»«, nm uneigennützig und mit zahl-reichen Opfer» ein wichtige» volkliches Unter» nehme» unterstütze» zu helfen. Nicht ollrin der eigenartige Reiz, die Herren einmal ohne den ernsten Scholarenmantel als Bühnendarsteller zu sehen, auch die Absicht, dadurch eine gemeinsame wichtige «chntzmbrit zu uuternehmen, indem dadurch da» SludkNleiiheim in seinem Entstehen gefördert wird, wird Dien«lag da» ganze gebildete Pitta» in unser Schauspielhaus ziehen, da» sich ausnahmsweise zu klein erweisen dürste. So mitye denn der erfrischende Zug der Begeisterung alle Heizen gewaltig mit hinreißen, die Worte unsere» Dichterfürsten widerhallen in jedem Gemüthe! Gemeinderathssitznng. Der Gemeinderath erledigte in seiner ordeut-licheit Sitzung am 6. Teeeinber 1899 nachstehende Tagesordnung: 1. Verlesung des Protokoll'S der letzten or-deutlichen GemeinderathSsitzuug. 2. Mittheilungen. 3. Ansuche» der Fleischermeister in Pettau um Klarstellung ihres Verhältniss.« zu den Sp'ckbaiurn. 4. AintSvortrug aus Erhöhung der Hunde-steuer vom 1. Jänner 1000 an ans 5 st. da der Beschluß vom 21. September 1899 wegen eines Foi infehl,rs vom LandeS-AuS-jchusse zurückgewiesen ivurde. 5 Antrag der Rechtsslctio» über die Antwort deS fürstbischöfliche» Eo»sisto,i»m« Marburg auf de» GemeinderathSbeschluß von, 21. Sep-tember 1899, betreffend hetzerische Schreib« weise der slovenischen rler>cate« Blätter und einer i» slvveiiischer Sprache vorgenommenen Trauung in der Stadtpfarrkirche zu Pettau. 6. Ansuchen deS Propstes »nd Stadtpfarrer« um Bekanntgabe, ob der Genieinderath geneigt wäre, zur Restaurierung der Fenster und Thüren in der P:opstei im Eoncnr-reuzwege etwas beizutragen. 7. Ersatzwahl in den Kirchencoururrenz AuS-schuß au Stelle de« ausgetretenen Herrn Max OU. 8. Anfälliges. Hierauf vertrauliche Sitzung. Vorsitzender: Herr BürgermeisterI. O r n i g. Anwesend die Herren Gemeinderalhe: Wilhelm Blanke. H. B r i g o I a, K F i l a f e r r o, I. Kasimir. Vire-Bürgermeister F. Kaiser. Karl Kasper sen., Herrn. Kersche. Karl ---U L _ . _ reichen Leute eine M>nge von diesen Losen hab«'», daher auch alle Aussichten, z» gewinnen. Wir aber haben nur nu einzige« Lc»S — Du ver-stehst doch?" Sie verstand, aber sie wollte sich ihre Hoffnungen nicht nehmen lassen. .Ich bleibe dabei, es kann geschehen", sagte sie mit hoch-rothen Wangen .nnd schon heute im Abendblatt kann ?S stehe»: Der Haupttreffer fiel auf da» Los 11 234. Ach, Hngo, Hugo, wenn ich mir das so vorstelle", sie packte ihn am Arme. .eS könnte ja doch so kommen, denke nur! .Run ja, e» iväre gar nicht übel", meinte er und zerschnitt die sauere Gurke in schöne Würfel; offenbar war er nicht imstande, sich die Sache so deutlich vorzustellen, wie Emmi. .Was werden wir dann thu». Hugo, wenn e» wirklich 11.234 wäre?" „tfch mein Sott, daS UKiß ich wirklich nicht, e» wird sich finde»." .Wa« zum Beispiel, würden wir heute abends thun?" drängte Emmi. .Ich denke, schöne Pläne machen, wie daS Kratzer, Iakcb M a tz u n, Raim. S a d n i k. A. S e l l i» s ch e g g. Joh. S t e u d t e, Hai.« Stroh inayer. verhindert: die Herren Gemeinderäihe Josef K o l l e n z. Jg. R o ß w a n u, Dr. E. T r e i t l, Josef W r e ß » i g. Erledigung: 1. Die BerhaudlnngSschrift der letzten or-deutliche» Sitzung wird genehmigt. 2. Die Direktion des Franz Josef Ober» gymnafinmS dankt mittelst Zuschrift für die Zuwendung ein« r Sp.nde von ftO Gulden für den StudentenunterstiltzungSvcrei». 3. Berichte, flotur Herr Gemeinderath Ad. Sellinschegg berichtet, dass da» seinerzeitige Ansuchen der Jleisch.rg>nosse»schast nm Schlitz gegen die Speckbaner», welche ohne Gewerbeschein den Fleischniaikt beziehen und denen dieselben Verpflichtungen auserlegt werde» sollen, wie den heimischen, berechtigten Schlächter», der Ge-werbesrction zur Berathung und Antrag-stellnng zugewiesen worden ist. — Die Sektion venveiSt im Gegenstände ans einen in einer frühereu Rathsitzung gefaßten Beschluß, ans da« Borgehen der Stadt Marvurg in dieser Auge-legenheit zu iraiten. Wird dort eine Verfügung getroffen, welche den Specharen die Zufuhr ver-Ichließt, anstatt ihnen den Markt frei zu geben, hat die Gemeindevertretung Recht nnd Anlaß, auch ihre Thore gegen die angeblich schädigenden Speckbanern zu schließen. Aus eine Aufrage deS Gemeinderathe« Herrn W. Blanke, ob nur die Speckbauer» f:eieS Marktrecht genieße», bestätigt die« Herr Bürger-nie ister mit der Erklärung, das« die AuSichro-tung selbst gezogener Schweine an Markttagen jedermann freisteht. Erst kürzlich hat jemand von diesem Rechte Gebrauch gemacht. Alle übrigen sind mit Gebühren belegt. Herr Genieinderath Jak. Matzun wünscht ein Entgegenkommen für die Fleischer wenigsten« vorderhand soweit, das» man da» Hausieren mit Fleisch abstelle, bezüglich der Leute, die keine Berechtigung haben. Herr Bürgermeister I. Ornig: Da« ist durchgeführt uud eS sind auch zrvei Fälle zur Amtshandlung gekommen. Ich werde der Wache übrigen« nochmals den Auftrag geben, der Sache scharf nachzugehen. Herr Genieinderath H. Kerfche ist der Mein,ing. die Fleischer sollen sich selbst schütz?» »nd bestimmte Fälle zur amtlich«,, Kenntnis bringen, um gegen da» »»berechtigte Hausiere» mit Fleisch einschreite» zu können. Herr Gemeinderath Kasimir: Wer ist Sp'char ? Herr Bürgermeister begrüßt d ese Anregung einer grundsätzlichen Feststellung. Specharen im fraglichen Siuue sind alle Feldbauer», dieselben, die auch i» Marburg anstandslos ihr Schweine- Geld anwenden; und" — nun fand HngoS trägere Phai-tasie doch einen praktisch, n Gedanke», .natür-lieh gehe ich morge'i gleich nicht mehr in» Bureau, melde mich krank, kündige." .Zum Beispiel?" .Wir werde» »nS ankleiden. Arm in Arm an«-gehen nnd — rathe!" .In einem feinen Gasthofe ein ausgesuchte« Abendessen einn-hmen?" rieth er. .Ach nein, darnach steht mein Sinn nicht. Rein. Hngo. wir gehen in einen schönen Inivelier-laden und D» kaufst mir einen Diamant, »ichmuck, so ein««, wie e« in den Schaufenster» z» sehen ist. so ei» Prachtstück, welches alle Vorübergehen, de» anstaunen." „So? Nun. liebe« Kind ich beziveifle sehr, das« wir die« thu» werden." .Auch dann nicht, wenn wir den Haupttreffer machen?" .Auch dann bezweifle ich da«." .So — und warum?" «Ganz einfach, weil es mir dumm und »nver-nünftig scheint." fleisch und ihre Feltivare» verkaufen. Noch heute sind infolge der Freiheiten, die man in Mar burjj den Specharen et» räumt, diese Garen dort billiger. Wir haben dadurch, das« wir über Aus-trag der Sleivrl'-'harde die Schweinezüchter zur Lösung von Gewerbescheine» zwangen, unsere» Speckmarkt ohnedie« untergrabe». Bei uns ist der Speck immer noch theuerer, obwohl jetzt 14—10 Bauern komme». Übrigens ist der Petlauer Fleischmarkt ja auch von der Landbevölkerung besucht. Herr Genieinderath S e l l i n s ch e g g ver-türist auf die festgewurzelte Ansicht der Laudbe-völkeriiiig, ma» dürfe ohne GeweibSfchei» überhaupt keine Fleisch,uarei, zu Markte bringe». Herr Gemeinderath Steudte ist dafür, dass die berechtigten Speckbanern gegen die «n-berechtigten Mitbewerber auftreten sollen. Herr Gemeinderath Kasper ist gegen der» artige Vorschläge und befürchtet durch die gegen-festige Anzeiger?« eine Schädigung de« Marktes. Den Interessenten wird >Il> Sin», de« Beschlusses, auf die Marburger Verfügungen zu warten, ge» antwortet werden. 4. Der Beschluß de« Gemeinderathe«, vom 1. Jänner 19» seine Hand gelegt worden, aber der Vorredner scheine wohl zu glaube», derartige AnSführnngen feien i» 2 Tagen möglich. Außerdem sei roch sehr die Frage, ob eine neue Wahlordnung wirklich zweckmäßig er-scheine. Herr Matz» » erinnert daran, das» er seit Monaten darum fragt. Herr Gemeinderath Raimund S a d » i f find't. das« da» Aushängen der Ware» vor den Gejchäft»rättmen au eiue Judenstadt erinnert. Im HandelSgremiuui sei eine vor Monaten gesehene Ä»reg»ng auf Abstellung mit Zustimmung aufgenommen. aber trotzdem bisher nicht dnrchge-nihrt worden. Er beantragt ein bezügliche« Ver-bot von Seite des StadtamteS. Eine Ausnahme wäre sür einheimische und selbstverständlich für zngereiSte Kaufleute an den drei Jahrmarkttagen zulässig. Herrn G.'M'i»berath S t r o h m a h e r wird erwidert, dass sich die» zn erlassende Verbot auch aus die übrigen Warenschauitellunge» bezieht, die nur innerhalb der Schausensternischen erlaubt sind. — Angenommen. Hierauf vertrauliche Sitzung. Pettnner Wocheubcricht. (Drcoration.) Am 4 d M. wurde .Herrn Bezirk»secretär Josef S k» b i tz da« ihm ver-liehene goldene Verdieustkreuz überreicht. Möge Herr S k u b i tz im Ruhestände sich lange der kaiserlichen Auszeichnung erfreuen, die ibm »nd vielen anderen hochverdienstliche» Persönlichkeiten verliehen wurde! (Unsere ehrwürdige Stadtpfarrkirche.) Wa« der unvergessene Vorgänger unseres hochverehrten Herr» Propste» Joses Fleck sich al» Ziel setzte, diewürdige Ausgestaltung unserer herrlichen Stadt-Pfarrkirche und die Reinigung derfeben von einigen stilwidrigen baulichen Umänderungen, alle diese Pläne will Se. Hochwürden der Herr Propst al« überkommene» tlauere» Erbe zur Ausführung bringe». So ist da« Portale mit stilwidrigen Aussähe» versehen, die Stirnwand de» gothische» Baue» enthält romanische Fenster, die Eckquadern sind übertüncht, die steinerne Portallfafsuug mit Ölfarbe überstrichen. Herr Conservator Professor Viitz. Kohaut hat nun durch Photographier» der gegenwärtigen Frontansicht diese St.lfehler nachgewiesen nnd mit einem Plane sammt Kosten-Voranschlag eine stilreine Ausführung bei der Eentralcominifsion zur Erhaltn,ig historijcl>er und Bandenkmale in Vorschlag gebracht, der sehr merkwürdigerweise W>ife abgelehnt wurde. Eine Abändern» , dieser Stilwidrigkeiten könne nicht zn» gestimmt werden. — Von geschätzter fachmännischer Seite wurde un« in dieser Bedeutsamen Angelegenheit ein eingehender Bericht zugesagt. (Verband der HandrlsangrfteUtrn.) Zum ersten Vortragsabende hatte sich ein halbe» Hundert von Zuhörern rin,ef»nde». Wir bemerkten darunter Herrn Bürgermeister mit mehreren Gemeiiideräthen n»d EhesS. die da» löbliche Streben durch ihr Erscheinen ehrten. Wie ivir feiner Zeit in >i»>m Aufsatze ausführten, ist die Veranstaltung von solchen Vortragsabende» ein Bedürfnis der gebildeten Kreise in Pettau »nd ai» Bild»»g»mitlel ein wichtiges Stück nationaler Kleinarbeit. Wir begrüßen e» daher nmsomehr mit Freuden, das» e» die HandelSangeftellten sind, die an die Ausführung diese» Gedanken schritten. Der Vortragende, der Direktor de» Obergymnasium» Herr Audr. G u b o. sprach über „Handel u u d H a n d e l» w e g e im Alterthum", ein Gegenstand, d.r gleichmäßig zu geschichtliche» und geografiichen Ausführung,n veranlasst, wobei er in trefflicher Weif; niemals unierließ. die geo-grafische Lage eine« Lande», sein Klima, die culturelle und historische Entwicklung seines Volke» al» Bedingung der Vermehrung und Vermin-dernng de» HandelibedÜrfnisse» im Zusammen-hange nachjiiweisen. An der Hand der Karte wie» er »ach, wie der mächtige Wüstenftreif. der den alten Kontinent theilt und vo» Afrika bi» i» da« Herz vou Asien reicht, da» Ländergedi et in zwei scharf getrennte Theile tr„»t mit wesentlich verschiedenen Produtten »nd Bedürfnisse». Karaivanen vermitteln den Verkehr. wähnnd die Schiffahrt mangels der heutigen Orientiernng«- und Betriebsmittel nur sehr allmählich größere Schritte wagt. Erst spät tritt daS Geld im eigentliche» Sinne in den Verkehr, der bi» dahin Tausch-Handel ist. Schon finde» sich nebelhafte Spuren de» heutigen Post. n»d Wechselverkehre«. Der Vortragende schildert in fesselnder Weise die Entwicklung der große» Handel»wege. die Hemmungen nnd de» Verfall derselben durch die geschichtlichen Ereignisse, ebenso da« Bedürfnis, Eolonien zn gründen, deren Beziehungen zu den großen VerkehrSstraßen zum Mittelmeer. Jnimer weiter streckt der Handel seine begehrliche Hand, allen voran die semitisch,« Araber und Phönicier. Aber ihr Handel«!»teresse erlischt, al« das Welt» reich der Römer die Mittelmeervölker einiach tributpflichtig macht. Vollends tritt eine tiefe Klust zwischen Morgen- und Abeiidland ein, al« die bedürfnislose» Germanen da» durch Verweichlichung ausgehöhlte Römerreich zu Falle bringen. Was damals stürzte, hat germanische Tüchtigkeit besser und dnueihafter wieder aufge-baut. Dem Vortrage, der l*/4 Stunden währte, wurde Dank »nd verdienter Beifall zutheil. — SatznngSgemäß hat der Verband nunmehr auch die Stellenvermittlung in die Haut) genommen und betrachtet eS als EhrensaHe, nur auf Grund gewifseuhafter Information empfehlenswerte Bewerber ncichjuweife». — Die Bücherei deS Verbände« erhielt bisher Zuwendungen vo» Herr» Dir. Gubo, Herr» W. Blanke. Herrn Schnller, Herr» C. Steiner, Herrn A. Kufem, Herrn Rauschl. Herr» Raninger, Herr» Quido Matzl, im ganzen ungefähr 55 Bände. — Wir wünschen der stiebfanien Schar noch viele Förderer und Freunde! Am 2. Deeember al« am 5l. Gedächtni«tage de« Regierun;«antritt,» Sr. Majestät fand in Graz die L,hrling«prilfuna statt, au der sich au« dem U iterlande ein L,hr-lina des hiesigen Tischlermeister» und Gemeinde-rathe» Herrn Karl Kratzer. Johann K o w a-t s ch > t I ch. mit einer sehr sorgfältig gearbeiteten englischen BücheretagSre betheiligte. Dem braven Burschen wurde für seine Leistung ein Anerken-nungSdiplom zutheil, waS sowohl ihm wie seinem Lehiherr» zur Ehre gereicht. Hoffentlich be-gegnet diese vielversprechende Veranstaltung im nächsten Jahre eine lebhaftere Antheilnahme ou» dem Kreise uusereS leistungsfähige» Gewerbestaude» nnd dessen Nachwuchst. (KonKgewerblichrs.^ Herr Schloffermeister Johann Max hat im Schaufenster eiueS Geschäfte» in der BiSmarckgass, ein Feld eine» Stiegengeläiider» im Barockstile anSgestellt. welche» für den eleganten Umbau deS C Für st'scheu Hanse» bestellt ist. Hat Herr Konrad Fürst in anerkennenswerter Weise die Umgestaltung seine« Hause», da« nun eine Zierde der Stadt ist. dem heimischen G.werbe anvertraut, so bewies dasselbe und Herr Kunstschlossermeister Johann Max iiiSbejonder» wiederholt, das« seine Leistung«-fähigkrit diese« Vertraue» verdient. Man würde kaum glauben, dass ein so widerstrebender Stoff der phnntasievolle» Linienführung des Zeichner» gehorcht und ein Bild plötzlich erstarrten Leben« bieten kann. (Die Aufführung der Räubrr) findet erst Dien«tag den 12. d M statt, beginnt nm 7 Uhr abend« »nd dauert 4 Stunden. Nach derselben allenfalls Verabschiedung bei Osterberger. (Zur SrlellchlungssiaAt.) Vor nicht allzu langer Z> st kam die Nachricht, das« infolge einer maschinelle» Störung in Hamburg die elek-trijche Beleuchtung plötzlich unterblieb; am 5. d. M. ist auch in der KönigSstadt K o p e n h a g e» dieselbe U'iznkömmlichkeit ans einige Tage ringe-troffen. Wir gratulieren Herrn Bürgermeister O t ii i jj, dem Schöpser de« erste» WassergaS-werkeS in Europa, dass derlei schioere Störunge« einer Stadtbeleuchtnug in Pettau unmöglich sind, solange die Gemeinde Kohle» kaufen kaun. ES ist denn doch besser, wir gerathen in wohlthätige Aufregung über die zerbrechliche» Glühstrümpfe, al» dass man sage» müßte: „Na diese Stadlbe-leuchiuug. die nur alle vierzehn Tage zu sehen ist, ist doch ei» Stiesel." (sine höfliche Anfragt.) Kürzlich erhielten in Rann mehrele Personen deutscher Nationali-tät Vorladungen als Zeuge» zu einer VerHand-lung wegen eine« sloveuischen Radaumacher«, der mit Steinwürfen die Anwesenden belästigte. Nun war nnr au« dem Format uud au« den Ziffern zu erkenne», das« e« sich um eine gerichtliche Vor-ladung handle, denn der gedruckte Wortlaut ivar sloveuisch und auch die T a u f n a in e » waren slovenisiert. Jedenfalls ist das blos eine geistreiche Laune der betreffenden Schreibkräfte gewesen? lMitglikderabrnd drs Mnfikoerrines.) In den Räumlichkeiten der äußerst geschmackvolle», im Secessioiissthle neu hergestellten Gastwirtschaft Osterbeeger» fand am 8. d. M. ein Mitglieder-abend deS Mnsikvereine« statt, welcher sich de» lebhaftesten Besuche« zu ersreue» hatte; demge-maß war auch eine gute Stimmung nicht nur int Orcheslf, sonder» auch im Kreise der Be-sncher. Die Leistungen der Mnfik unter der Lei-tnng de» verdienstlich wirkende» Kapellmeister» Schache»hoser fanden vielen Beifall. Die Vortragsordnung ivar sehr reichlialtig. d.rr»nter die Onvertnre zum Lufpiel .Der KömgSlieute-nant" vo» Pitl, Adagio für Elarinette von Mo-zart, Fantasie ans Wagner'S „LohenHrin", die HnnioreSkt „Der Klosterbrüder heimliche Bur» gnnderprobe" vo» Köhler, Wagner'S „Bureulied-Marsch" und auch ei» Potpourri „Bei Sing. Sang und Becherklnng" vo» L»dw Schachenhofer, welche« ein recht gelungene» OpnS ist nnd dem auch vollste Anerkennung gezollt wurde. Sehr hübsch biachte Herr Schwajda da« Clarinett-Solo im Mozart'scheu Adagio zum Vortrage, welcher damit wiederholten Beifall trntctc. Auch der .Buren-Marsch" vo» Wagner fand viele» Beifall. Mit dem Marsche Wien-PanS schloß um Mitternacht dieser gelungene Abend. (ptllaorr Mnlikverein.) Zufolge Unpäßlich« teil de» Direttor« Herr» Karl H ä » s g e » tonnte der für den Monat R> vember anberaumte Kammerabend nicht stattfinden. Nachdem sich »uu der Ges»ndhe>t«z»sta»d de« Herr« Direktor« ge-bessert hat. fiudet Donnerstag deu 14. d. JJt. abends 8 Uhr im Anstaltssaale dieser Abend statt. Die BortragSordnung enthält solgeude Werke: 1. Trio Op. 70. Nr. 1. (Geister Trio) von Ludiv v Beethoven. 2. Sonate in E-moll für Bivloncell und Pianoforte vou I Brahm«. 3. Trio in D-moll vo» I. Schumann. (/ür unsere ormru Scholkioicr.) Die Weihnachtszeit, welche Kindern wohlhabender Eltern so viele Freuden bringt, naht heran. Die Kälte nimmt aber auch zu und Schnee bedeckt die Erde. Manche» Mutterherz ist in banger Sorge, weil daS Kind weder ordentliche Schuhe, »och warme Kleider hat, um den Weg zur Schule zn wache», ohne au der Gesundheit Schaden zu leide». Die Eltein kommen zur Schule und bitten um Schuhe und Kleider für die Kinder. Wohl wurden bereit« einige Dutzend Schuhe aus deu Mitteln der Eladtgeineinde beschafft, aber die» ist noch zu wenig. Die Lehrerichast vo» Pettau richtet daher an edle Kiuderfreundc die Bitte, milde Beiträge zur Beschaffung von ttleidiriigsstücken gütigst gewähren zn wolle» und hofft, keine Fehl-bitte gethan zu haben. Lt. Ißaiierin Htti Hase.) Am Katharinentage trieb eine Bäuerin aus der ÄolvS ein Kühlein zu Markte und verkaufte eS. Für dos gelöste Geld kaufte sie einiges ein und band den Rest» betrag vo» sechzig G»ldc» in ihr Taschentuch und machte sich auf deu Heimweg. Am Rande eines Wäldchens bemerkte sie, dass irgend etwas hin- und herlpringe. Sie gieng hin und sah, dass sich Meister Lampe in einer Schlinge gefangen habe. Gutmüthig erlöste sie deu Armen au» seiner Pein, band ihu ober zu seiner unange-nehmen Überraschung an ihr Taschentuch, um ihn wie ein Schweinlei» heim z» treiben. Lampe ließ die Ohren hängen und ergab sich nach einige» Quersprüngen in fein Mißgeschick. Die Bäuerin dachte nun nach, wie sonderbar es sich füge. dass sie ei» KüHlei» »ach Peita» trieb und dafür ein HäSlei» heim bringe. Su beschloß dabei. Meister Lampe für einen gute» Sonntags-schmaus herzurichten. Nur wußte Sie nicht, ob sie ihn haaren oder rupseu. sieden oder brate» müsse. Aus einmal erscholl Hundegebell. Der er-schreckte Lampe legte die Ohre» zurück, ein Riß und er athmete goldene Freiheit. Allerdings schleppte er da« Ta!>lzeniiich mit dem Gelde hoch im Bogen mit, aber bie gnlc Frau sah HäSleiu wie ihr Sümmchen nicht mehr wiederkehren. <3n der Falle.) Der Wirtschaft" beim Meierhofe des Herrn Josef Fürst machte die Wahrnehmung, dass der Inhalt der Krttur«z-harpfe auffallend schwinde. Als er so, gleich Scheffels Kater Hidigeigei, über diesem schwere» Problei» »»> 11 Uhr nacht« meditierte, knackte der Zauu nnd eine minnigliche Fraueugestalt nahte sich dem Speicher, al» wolle sie den böseu Lauber bannen. Der hinzugeruseur Wachmann — unsere Polizei ist überhaupt so poesielos — nahm die geheimnisvolle Frau sammt ihrem Kukuruz-sacke fest »nd entführte das Edelfräulei» auf sein Stammschloß am Hauptplatze; die Taglöhneri» Bombcck von Wcrstjc hatte gelegentlich einer Verwendung ans dem Meierhofe Gelüste »ach dem Kukuruz im Hose b'kvinine» und eine Harpsenlalte losgemacht übrigens l>at sie eine» Sack Kukuruz ans de» Weltmarkt geworfen, den ihr ein Sohn deS erwählte» BolkeS abgetanst hat. (Durch rinrn Gewehrschuß gelöölrl.) Am 30. v. M. arbeitete Stesa» Koftaujevec mit andere» Arbeiter» i» der Schottergrube zu St. Marxen bei Pettau. Al« er von der Arbeit heim-kehren wollte, nahm er da« geladene Gewehr, da» er als Jagdaufseher der Herrschaft Anlenstein stels mitzutragen pflegte, auf bie Schulter, wobei fich dasselbe aber entlud. Der Schuß zerschmettert, dem Unglücklichen deu Schädel, dass er augeu-blicklich verschied. (^eaerbrreitschaft trr freiwilligeu Jriur-mrhr.) Für die lausende Woche hält der l. Zug und die III. Rotte Feuerbereitschas». — Zugsführer Lanrenlschitsch, Rottsührer Wratschko und 8 Mai'». Feuermeldungeu sind auf der Eeuiral-statio» in der SicherheitSwuchstube im Rathhause zu melde» Vermischte Nachrichten. iläu»i.) Der Cillier Musik-verein feierte gestern sei»,»zwanzigjährigenBestand. Au« diesem ersrenlicheu Anlasse land im Stadt-theater ei» große« Eoncert statt. Der hiesige Briidervereiu sandte dem Vorstände eine» Draht-grüß. (CoarrsÜsas Crlheilung.) Herr» FralizDlonhy. eine in Handels- »nd Jndustriekrcijen biftens bekannte Persönlichkeit, der durch Jahre ein ähnliche« Bureau früher leitete, wurde vou der hohen k. k. Steierm. Statthaltern in Graz mit Erlas« vom 16. November 1899 die Eonression zum Betriebe eine« Ersten Special-Stellen-Ber-niittlnng«. Institute». Graz. Ha»»-Sachsgasse 5. ebenerdig, für Privat-Bcainte und Angestellte aller gebildeten Stände, mit besonderer Berücksichtigung de» Handels, Industrie, Kausmauujchaft uud für Land- »nd Forstwirtschaft »nd montanistisch« Betriebe, ertheilt. (Markrnschul» iu Japan.) Mit Juli l899 ist in Japan ein Marteuschutzgesetzvoi» I.März 189'J in Kraft getreten, wodurch eS den österreichische» Industriellen aaf Grund de» Handel«- und SchiffahrtsvertrageS zwischen Oesterreich-Ungar» und Japan vom 5. December 1897. R.-G -Bl. Rr. 218 ex 1898. ermöglicht ist, ihre in Oster-reich registrierten Marke» auch für Japan bei dem Patentamte in Tokio schütze» zu lassen. Die rascheste Durchführung der Registrienrng folcher Exportniarken in Tokio erscheint umso dringender geboten, als nach soeben dem k. k Handelsmlnisterinm zugekomineiie» Rachrichten, japanische Kaufleute sich die Saumseligkeit europäischer Exportfirmen in der Registrierung ihrer Marken hinterlistiger Weise zu Nutzen gemacht haben, um in Japan gangbare europäische Marken als ihre eigenen zur Eiutraguug zu bringen und auf Grund dieser Eintragung Pri-oritätsrechte geltend zu ma«l>e». die sie sich sodann erst gegen empfindliche Opfer der rechtmäßige» Markeneigenthümer ablösen ließe». Wartend»-tragiingen beim Patentamte in Tokio werden von Hermann Kesfler in Tokio Tanyi Nr. 48 besorgt. Der Text des neuen japanischen Markenschutzgesetzes ist i» einer vom Ministerium für Ackerbau und Handel in Tokio heranSgegebenen französischen Übersetzung in dem Organe der Internationalen Union zum Schutze des indu-strielleu Eigenthumes „La Poprtetö Industrielle*. 1899, Nr. 10, Seite 179, in deutscher Übersetzung in dem deutschen .Blatt für Patent-Stufte:* u. Zeichen welen" 1899, Nr. 6, Seite 156. erschienen. Beide Zeitschriften können in der Bibliothek des k, k. Patentamtes in Wien. VII.. Siebensterngaffe 14. eingesehen werde». Theater. Der Stabstrompe.'er von Mannslädt und Antvny ist eine Satyre, bei ber der nervus rerum, |bad Geld, da« dem einen inangelt, dem Ander» die Bildung ersetzt Die dramatische Belenchtung der allezeit komischen Differenz ist nicht neu; auch an Stücken, die de» packenden Gedanken viel feiner und wirksamer behandeln, ist kein Mangel Da» Problem liegt wie ein Kiesel ain Wege. Der eine Autor macht daran« einen wohlgeformten Briefbeschwerer, dessen nette Gestalt über den Stoff hinwegtröstet, der andere wirst damit da« Fenster ein. Der „StabStrompeter" ist von diesem Standpunkte an» ganz harmlo«, ohne wirk»ng«lo« zu sein, wenn er auch die Naivität eines Sonntagspublicums voraussetzt. Damit wollen wir der Bi>h»e»leit»ng unk» «och weniger de» Darstellern keinen Borwurf machen. Was letztere thun konnten, habe» alle in«oe< sammt redlich gethan. Richt einverstanden find wir mit der Übertreibung de« pülchcrhafte» Leb-zeiter» Buwein (Herr Franz S p e r ch), ter ja fäh'g ist. die plebejische Zudringlichkeit noch anders darzustellen. Ob sein lebhafter Begleiter wirklich Herr Ander war, wie e« der Zettel angab, sei wie den, wolle; das war der rechte geschmeidige Kleinbürger Hawelka. In, Mitt,l-pnnkte stand wie immer Papa N a st o r. dessen komisches Behage» sich allen mittheilt. Seine Ge-iangSeinlage fand ein dankbare« Publikum. Wen« Herr P i ft o l auch manchmal ganz unmotivieit Quecksilber und B iukünstter ist. riß die Lebhas-tiflkeit seine« EpieleS doch unwillkürlich zum Beifall hin. Herr Hölzer (Der StabStrompeter) hat sich rasch die Gunst de« hiesigen Publikums erworben uud wußte auch diesmal dos Natur^ sind mit dem würdevollen Stabstrompeter glück-lich zu verbinden, dem so viele« als „der reine Narrenthurm" vorkam. Sein Hnmor mußte mit der gesanglichen Leistung versöhnen. Zwei frische Er-scheinungen sind die Fräulein» Knirsch und R eva I. Erfreut erstere dnrch rollensichere» Auftreten, dem ja auch nicht ein gewisse« Maß von Temperament fehlt, so kommt zum sicher» Ans-treten da« Frl. R e v a l, das» sich b'i ihren Liedervorträgen ber Eonnrx zwischen ihr nnd auch einem unbekannten Orchester rasch und leicht her-stellt. Die unangenehme Rolle des fade» Ber-liner« „Steglitz* wnrbe an» individuellem Empfinden wenig bedankt, wa« doch der Darsteller verdient hätte; dasselbe ist der Fall bei der über-spannten und hochnäsigen Baronin Bertbach. (Frl. Nordegg.) Die Darstellung einer unangenehmen menschlichen Schwäche berührt zwar unangenehm, weil e« zur eigene» Einkehr und an Erin»eru«ge» au anbere mahnt, aber gerade der be>fall»karge Unwille über die dargestellte Schwäche ist ein Zeichen, das« der Schauspieler ein Porträt geliefert hat. Allerdina» eiue undankbare Ausgabe! Aus dein mäßig besuchten Hause lagen die Schatte» der Stridentenvorstellnng der „Räuber", die hoffentlich nicht auch darüber hinaus-langen werben, denn Dir. Knirsch thut redlich da» Seine und sollte darum nicht zu Schaben kommen. Landwirtschaftliches. Über da« I alktit de« jukrr«. von Zng. Carl Öitirnann, »sfifteat. Jetzt drängt sich vo» selbst die Frage auf. mit welchen Kalk Berbinduiigen soll mau dünge» »nd welche sind die besten? We»» a»ch der erste Theil der Frage leicht zu beantworte» ist, ist e« bei dem Ziveite» um so schwerer, da sich da« Ganze nach dem Boden, »ach der anzubauenden Frucht und nach den Wirtschaftiverhältuiffe» richtet. Mit welchen kalkhältigen Materialien soll man düngen? Wir führen in erster Linie dcn g e b r a n n-t e n oder Stückkalk (Bauka 1 k) au. welcher in den meisten Fällen direct am Felde durch da» Löschen in streubare Form gebracht Wird. Eine empfehlenswerte Methode de« Löschen» ist folgende: Der Ätzkalt wird ni kleinen Häufchen über da« Feld verbreitet uud gleich darauf mit der halbe» Menge Waffer übergösse«, die Häufche» werden dann mit einer 10 cm. starken Erdschichle vom Luftzutritte abgeschlossn, und nach einem Tag kann der nun zn einem sehr seinen Pulver zerfallene Ätzkalk mit Schaufeln (nicht mit der Hand) ausgebreitet und untergepflügt werden. Zur Unterbringung de« Ätzkalke« wie der anderen Düngmittel können eigene Kalkstreuma-schine» benützt werden, deren maschinelle Einrich- tu»!) und Erklärung UN» hier zu tveit führen tufirbc utib es ums) dem eigene» Iitleresse über« lassen bleibt», in specielle» Bücher» Nachjcha» zu halten. Die andere» 5laltdüug»»gSmiUel köa»en auch mit der Ha»d ausgestreut werd-«. Eine Zweite ^orm ist der Staubtalt oder die Sallasche. ein Abfalltproduc« bei der Kalkbrennerei; je länger er uubenützt liegen bleibt, umso mehr sinkt der Ätzkalk„ehalt »nd umso hiHja gestaltet sich die Mea.it a» kohlen-saurem Kalk durch begierige« Aufsaugen der Lust und damit wiid er immer weuiger wertvoll. Ferner habe» wir für die Kalkdüngung die natürlichen kohlensauren Kalke, wie den Kalkstein, den Mergel und den S t r a ß e » st a u b vo» kalkhaltigen Schotter-matcrial. Der Kalkstein darf nur in feingemahlener Form angewanlt werden nnd dies trägt na-türlich oft zu feinrr Veitheueriiiig bei. weswegen er weniger wertvoll ist. Erwähnt sei der Straße »stau b. herrührend vo» Gesteine» all« dem Kalkgebirge (f. B. Schöckelkalk). Natürlich ist nur der nutz-bringend, welcher kohlensaure» Kalk enthält (bi» zu 50% und noch mehr) uud e« ist nöthig, den-selben zuerst immer ans seinen Gehalt an Kalk untersuche» zu lassen, da derselbe nur die Hin-sühruug auf das betreffende Feld kostet, so ist er, wen» er nahe zu beschaffen ist. ein sehr billige» und gute» Kalkdüi'guugSmittel. Auch de» GipjeS darf nicht vergessen werden; eS ist die» schwefelsaurer Kalk und spielt eine wichtige Rolle in chemischer Beziehung, da «r daS bei der Zersetzung der organischen Stoffe, also beim Berwesungsvorgaiifl, freiweidenve. flüch-tige Ammoniak bindet. Besonder» gut bezahlt macht sich ei» Gipse» bei humvsr», milden Böden und bei dem Anbau vo» Kleearten. Wicke», Bohne». Esparsette ic. Zu deu f-.ÜMiiilQtn S bsallSstvff n gehört der S a t u r a t i o n » f ch l a in m an« den Zuckerfabriken, ausgezeichnet iu feiner Wirksam-keit, da er >>icht blo» kohlensaure» Kalk (2V bi» 30'/»), sondern auch PhoSphorsäure (bis 1»/,). Stickstoff (rtlva &6'/,) und Kali (0-3»/,) enthält. ---Die «torffamfeit drt Ätzfallt« steht im ge> raden Berhältui» zu feiner Feinheit und die da-durch bedingte größere ^öslichkeit. Da der Ätz-kalk die am leichteste» lö»l«che Form darstellt, so w>rd er am schnellsten iu seiner Wirksamkeit sein, findet daher auf jene» Böden Verwendung, welche vermöge ihrer physikalischen Beschaffe»!» it ein« zu rasche chemische Thätigkeit nicht zulassen, also aus allen schwere» Böden. Ihm zunächst steht d-r Staubkalk. Habe» wir aber nur leichte Bö-den, z. B. Sandböden zu düngen, so würde die Zugade von Ätzkalk die Gesahr de» AuSbrennenS, des ZuthSligscimvertk»», gegebn sei», denn diese Böden virzehren de» ihnen zugrsiihrten Dünger äußerst schnell und wenn dir antreibende «rast de« ÄtzkalkeS den» kommt, so wiiiden diese schlechten Eigenschaften noch vcrstäilt werden. Für leichte Böden nehme man also natüiliche kohlen^ saure Kalke, z. B. Kalkstei». Mergel oder Straßen» staub. Sir alle wirke» viel weniger energisch wie der Ätzkalk nnd jc größer die Feinheit, umso schneller die Wirksamkeit. (fctlufi lolgi ) I am Lande nnb fite Linder in früheren Z^ten verwendet wurde. geschieht dckher i« allgemeinen Interesse, ivenn daiauf hingewirsen wird, das» da« Sathreiner lche Fabrikat ein wirtlicher Malzkaffe« ist. welcher dielen Kamen allein und mit Siecht verdient. Der Umstand, dos» ltathreiner« Malzkaffee durch ein neu erfundene« Verfahren mittelst eine» SxtraeteS au« der «affeefruchl in inieiistver Wem «roma und Geschmack de« Bohnenkaffee» erhält, hat stcher entscheidend dazu beigetragen, dos« diele« Fabrikat heilte bereit« in allen Ctaaien eingeführt und beliebt, sowie ein Weliarlikel ersten Range« geworden ist. Kathreiner« Malz-kaffee wird zumeist al» Zusatz zum Bohnenkaffee »er-wendet, (fr eignet sich hiezn »orzüalich. da er diesen im Eeschiuack verseineit. wohliger macht «nd zugleich deffe» 'sn»dheit«schüdlichen Wirkungen aushebt, «ber auch ohne »hnenkaffee, stark zubereitet und mit Milch und gucker »ersetzt, schmeckt Kathreiner« Matzkaffee vvrziiglich und wird Brieflicher Unterricht in sremden Sprachen, Handel«-wissenlchajten, Kalligraphie uud Slenagraphj« wird ««heilt in den, vom hohen k k. Landeeschulrotb« conttssioniert«» Eprochinstiiute de« Direktor« Leopold Pfalzner (profmaeur I und unvergleicblich« Borzug de« echten Kathreiner-Kaffee« für jeden Kaffeetrtnker und intbesoader« für jede Familie. Derselbe ist überall zu haben, doch nur echt in den bekannten Originalpackete» mit dem Bildn!« de» Psairer« Kneipp al» Schutzmarke und de« Namen „9a-tbreiner". Hieraus ist besonder« znachten. da minderwertige Nachahmung ost fälschlich al« .offener Kathreiner Kaffee" bezeichne« wird, w«lcher im eingenften Interesse also immer zurlickjuw«isen ist. (Fflr 8 «rrizer 34.000 ffrrata.) Seitdem t» Üblich ist. dem «lilcke durch ein Lotterielo« unsere Thüre zu öffnen, hat e« noch kein« LosveranJaltung gegeben, welche de» Theilnehmern günstigere Vewi»nstch««cn geboten 8Ite. al« die große Wohtthüligkeiltlotterie d«» Poliklini-»eu vereine« ««langen doch bei den sech» Ziehungen der Lotterie, die in der Zeit vom 4 JSitner bi« zum B. März n. I. stallfindni. nebst außerordentlich zahlreichen und wertvollen Treffern ein Haupttreffer von tUO.VVOKronen und fünf Haupttreffer zu je 20.1KX) Kronen zur Verlosung. Da jedoch jede« Lo» in sämmtlichen Ziehungen mitspielt, so bietet sich den Theilnehmern die Möglichkeit, mit einem L»s«, dessen Prei« blo« ein« Krone beträgt, sämmtliche Haupttreffer i» »«sammt bet rag, von zweimal-hunderttausend Krone» zn machen. Man ri«tirt somit bei jeder Ziehung d«n lächerlich geringen Betrag von etwa acht Kreuzern, also deu Prei« einer Zigarre, wogegen sich die Quote de» im Silü«k«salle möglichen vewinne« aus ungefähr 34.000 Krone» stellt. Da diese Lose, anch die schon gezogenen, sür alle soigeuden Ziehungen ohne jed« Rach^blung gitig sind, so liegt e« im Interesse jede» Lo»känier«. sich die «ewinnstmöglichteil schon sür die erste Ziehung zu sichern. Auf Wunsch gelangen die Tresser aegen 20*. Abzug in Baarem zur Auszahlung. Lose mid zum Preise von 60 Kreuzern an allen üblichen Ber-laus«stellen erhältlich. Franz Wilhelm's abführender Cbee von FRANZ WILHELM Apotheker in Neunkirchen (N iederöelerreich) ist durch alle Apotheken zum Preise von 1 fl. öst. Währ, per Packet zu beziehen. Bon jenem Theil de» Publikum«, da« die Meschmack«vorzüge von Kathreiner« Kneipp'Malzkaffe« noch nicht durch eine Erprobung kennen zu lernen in der Lage war, wird derselbe noch immer al« einfach geröstete Gerste angesehen, wie sie namentlich eine Stelle zu vergebe» hat. Wer eine Stelle sucht. Wer seine Stellung ändern will. Wer ftelltmgalo« ist, ob «Snnlich oder »eidlich, wende sich vertrauensvoll au da» Erste Zpecial Stellen Vermittluugs-Jukitut silr gebildete Stände de« Hiutrls. J»i» strir, ttaufmannschaft. laudwirlsch., forflm. nnt msutaniftischr flttrubr GRAZ, Hau« Sachsgassr Hr. 5. 10 tr R»t»«r»aek« ««Mtl. Eiserne OEIiD-OASSE billig zu haben. Anzutragen bei I. Sprltzey. 00000000 HUbsche neue AnsichUkarten 2: Pettau im Schnees soeben eingetroffen und vorrftlhig bei W. BLANKE, PETTAU. 00000000 Keine Hausfrau wird einen Versuch mit Schicht's neuer Bleiohfteife bereuen. Sie ist ein vollkommenes, keiner Zusiltze bedürfendes Wasch- u. H I e i c h mittel; vereinigt ausserordentliche Reini-Schutfr- ' ' mark«, gungskrall mit grössterAusgie-bigkeit und ist vollkommen unschädlich für Wasche und H ft n d e. Ich Anna Csillag mit aitincn 105 Cniliaidet langen Mkfen.EOTt[«9.A*«r. ixbe lo(4rl i» ftolst lt ainttllAm OkbMuiM «ein» leitnirrliileMli Pom«d» rrU't». Die-frlkc D den »rtii|»irflfn «>elo> tildicii «M da» einzige IRillrl amen >»«> (ödfti »er fut t, zur 0»rVrunj be« SaWltium* mltltni, zur Ctirtuna Or« (utiKttnl «nfrfflnni l»ot*a. fit bffttked bei Herr»» iintn «ollen «rflf. »4rn P«rB»u4l unt Mrlelfet (iton n»ch turni CkVraufe (o»»fci dem »«»!>, «I» ,»» G,e»M»r» »«liettche« »i»n, ,n» ftflll» und desa^rt diewde» »»t I,üd iriiigea Scfraucn IU in tat hichfte Klier. Prni titu Titftl» t fl., 1 ) fl., 1 fl. Pottv«r»*ndt tlgitch b«l Vor«io-Mndaaf du od. mitteilt PtiloKknihi» der |Ui« Welt aus der Fabrik, wähln all) Auftrüge au richten sind. Anna Csillag, wie«. I., Srilergossr 5. — 6 — \ V. Schulfink, PETTAU empfiehlt für Weihn acht s-Nenheiten Salon Dessert, Cristal Confect, Fondant Confect, Schaum Confect, Gelöe Confect, Chocolade Creme, Conserven-Arabesken. Chocolade Crjstall, Conf., Chocolade Fondant Conf. Thiere. Marzipan. Gelöe Arabesken, FUrsten-Dessert, Waffel-Stangen. Pralines. Cigarren etc. Arab. Gelöe-Consect. Chocolade-Confect. Brillant-Hollen. WeinBcharl. Zucker-Thiere a. s. w. Candirte Früchte in Glascarton. Feinstet Melange-Compot in '/«, V» und '/« Liter (ilftsern. Christbaum-Kerzchen f&rbigt in Cartons, weiss« in Cartons, sowie Keneaktannern billigst. Lungen, und Halöleidende, Asthmatiker uud Sehlkopflcidende: Wer friii Lungen oder Sehlkopfleiden. selbst da« hartnöckigste. wer sein Asthma. und wenn et »och so ver-altet und schirr unheilbor erscheint, ein sür allemal los sein will. der trinke den Thee fflr chr»»ische Lange». »»» H«li»kr«»ke von A WslffSkq lausende Danksagungen bieten eine Garantie sür die grobe Heilkraft diese« Thee«. Ei» Packet, sür 2 Tage reichend. 75 kr.. Broschüre gratis. Nur echt zu haben bei A. WoÜMjr, Berlin N. Weißen, burgstraße 79. 100 — 300 Gulden monatlloh können Personen jeden Standes |» alte* Ort-sohaftea, siclter und ehrlich olmo Capital und Hisico verdienen, durch Verkauf ge»euhch erlaubter Staatspapiere und Loae. 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Pastlm er», Tibsktrastken, Lsttsrsllertarea -e. Die Ziehungen finden unwiderruflich an den bestimmten Tagen statt. Der grössten Verbreitung erfreuen sich, infolge ihrer anerkannt exquisiten Qualität X5XE COC3-2JTJÄ.C'S der bestrenommirten u. ältesten Fabriksfirma Graf Stefan Keglevich Nachfolger Promotor (Gröf Keglevich Ist van utödai.J Beim F.inkauf achte man auf diese Firma, um keine Falsificate zu bekommen. Diese Marken ». *♦, Extra - V. S. 0. (Fine Champagne d'Hongrie:) sind überall erhkltllcJi. Für alle Hustende sind Kaiser's Brust-Bonbon aufs dringendste zu empfehlen nolarell bcn'ciubi^tc Zengnifl^ «llOU liefern deu besten Beweis al»I unübertroffen be> Huste», Heiserkeit, La- tnrrh »nd Verschltimnng. Packe! u 10 und 20 kr. bei H. Molitor,^ Apotheker in Peltau. — 9 — grosse Aeiknachts Ausstellung im I. Stocke von Tafel-, Kaffee-, Thee-, Mocca , Bier-, Wein-, Liqueur-Services. Lampen, Nlppes-Gegenständen, Fayence-Geschirr in grösster Auswahl, zu billigsten Preisen. 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