W.88. Dienstag, 20. April 1897. Jahrgang 116. Macher Zeitung. M«» N ,"^"iö: Aiit Postversenbunn: «anzjähri« fl. 10, halbMrig ss, 7 b0. Im Comptoir: "!»e 5>> „'< halbjichrig ft. 5 5i>, Für dle Zustellung ln« Hau« ganMrig fl, i. — Insertlonsaebiir: Für bis ,u 4 Ieilen 20 tr„ grvheie per Zrr » tr. Vie «üaib, gelt,» erscheint täglich, mit Ausimhme der Tonn« und Feiertag«. Dl« «b«i»l»ratt»» bestnbtt ftch Longrtssplllh Nr.«, die Uebaction Vahnhosgasse Nr. 1», Sprechstunden der Redaction u°n 8 bl» il Uhr v«mltt»<» Unfranlierte Nriese werbeli nicht angenommen, Naimscripte nicht zurückgestellt. Amtlicher Theil. Rtt^ k- und k. Apostolische Majestät haben mit «sten »w Entschließung vom 11. April d. I. dem !elllcküs. ^'Vicepräsidenten der österreichischen Ge-daz^vom Rothen Kreuze Dr. Johann Bricht a ill wl^"k"uz des Franz-IosefOrdens allergnädigst ue'yen geruht. __________ ^er^^ und l. Apostolische Majestät haben mit H'M?-V Entschließung vom 6. April d. I. den ^Ud! Secretär im Finanzministerium Dr. Karl 'ltz^or z5 Ritler von Brandhausen zum Oberer ^h!!"b ^)berfinanzrathe der t. k. General-Direction ^"kgie allergnädigst zu ernennen geruht. Bilinsti m. p. ^ttb^sl und k. Apostolische Majestät haben mit ^ti2- Entschließung vom 9. April d. I. dem ^lchill» ^ der Zöptau-Stefanauer Bergbau« und Friedrich Klein in göptau ^ tagsruhe, denn gerade auf dem Gebiete des Verkehrswesens begegnet diese Unterbrechung in der Arbeit den allergrößten Schwierigkeiten. Das sonntägliche Ruhe-und Erholungsbrdürfnis der großen Mehrheit, ihr Recht auf Rast nach harter Wochenarbeit bringt für die Angestellten der Verlehrsanstalten an Sonn- und Festtagen eine oft kaum zu bewältigende Mehrarbeit mit sich, eine Arbeit allerdings, die nicht abzuweisen ist. Der Personenverkehr der Eisenbahnen duldet denn auch leine Rücksicht auf das Gebot der Sonntagsruhe, und so ist die Aibcitsausnahme des Bahnpelsonals geradezu eine Vorbedingung für die regelmäßige Sonntagsruhe aller übrigen, die Sonntags von der Großstadt in das Freie flüchten. Aber ganz anders liegt das zum Glücke beim Frachtenverkehr. Hier ist — die Erfahrungen im Auslande haben das längst gezeigt — eine wenigstens theilweise Einschränkung der Sonn» und Festtagsarbeit recht wohl möglich. Wo es sich nicht um Eilgüter, um Viehtransporte oder leicht verderbliche Fracht handelt, lässt sich der Güterverkehr ohne viel Schwierigkeit und auch ohne bedeutende Schädigung des Publicums that» sächlich einschränken. Ja, man kann es nur beklagen, dass diese Verfügungen nicht schon bisher getroffen worden sind. Das Vetriebspersonale, die Locomotiv-führer und Heizer, wie die Zugsbegleiter und die Streckenwächter haben Tag um Tag einen schweren, verant« wortungsvollen Dienst. In ihrer Hand liegt Wohl und Wehe von Tau« senden, und wenn wir auch diesen Arbeitern nun endlich zur Sonntagsruhe verhelfen, so weit als dies durchführbar ist, so handeln wir eigentlich ganz ebenso zu unserem eigenen Vortheile. Denn wir erhöhen die Betriebssicherheit und dies gerade an dem Tage, wo der riesig anschwellende Verkehr sie noch viel mehr als sonst gefährdet. So entspricht unsere Eisenbahnverwal» tung mit dem Schutze der Sonn- und Feiertagsruhe sowohl den durchaus berechtigten Anforderungen des Arbeiterschutzes, wie auch den technischen Belriebs-rücksichten. Die Besorgnisse, die man gegenüber dieser Reform geäußert hat, scheinen uns kaum gerechtfertigt. Dazu kommt aber auch, dass die Erfahrungen der anderen Staaten auf diesem G.biete durchaus günstig sind. In Holland ist seit dem Sommer 1894 der Güterzugsverkehr an Sonn« und Feiertagen überhaupt eingestellt, ja in Nordamerika, das uns an Verkehrsintensität theilweise weit übertrifft, hat man die Sonntagsruhe noch weit früher sogar auf den Personenverkehr auszudehnen begonnen. Der nüchterne, rastlose Amerikaner gibt sich damit zufrieden, dass Sonntags eine größere Anzahl von Localzügen ausfällt, ganz abgesehen davon, dass die mehr dem Localverlehre dienenden Güterzüge Sonntags ganz eingestellt werden. Ebenso wenig Klagen werden im Deutschen Reiche geäußert, wo die Sonn-und Feiertagsruhe für den Frachtenverlehr vor bei« läufig zwei Jahren eingeführt wurde. Während vorher der Güterverkehr gerade Sonntags besonders stark, an den beiden folgenden Wochentagen aber verhältnismäßig schwach war, vertheilt sich der Verkehr jetzt recht gleichmäßig auf alle sechs Wochentage, eine Entwickelung, die für die Ausnutzung der Zugkraft und des Zugspersonals von wesentlichem Vortheile war. Auch die Besorgnis, dass die Sonntagsruhe im Eisenbahndienste größere Bauanlagen bei den Bahnhöfen erfordern werde, ist nicht eingetroffen. Eine unangenehme Wirkung war freilich nicht ganz zu vermeiden, der Umlauf der Güterwagen wurde verlangfamt und der hiedurch zeitweise verschärfte Wagenmangel ließ auf einzelnen, mit Betriebsmitteln weniger reich ausgestatteten Strecken die Vermehrung des Wagenparks noch dring« licher als früher erscheinen. Die Hemmnisse, die aus der Sonntagsruhe für den Verkehr erwuchsen, waren also durchaus nicht so groß, dass sie gegenüber dem großen Vortheile, den diese Maßregel sonst bietet, auch nur entfernt in die Wagschale gefallen wären. Diese Erfahrungen des Deutschen Reiches sind für uns von umso größerer Bedeutung als die Reformaction Oesterreichs ja in vielen und wesentlichen Punkten mit dem schon erprobten Vorgehen Deutschlands in der Hauptsache übereinstimmt. Was in den betriebreichen Staaten West- Feuilleton. " iwenische Theatersailon 18W/97. ?tlisH Rückblick auf die abgelaufene Saison der ?^ EmV7 "" gleichzeitigem Ausblick auf die « zien,?^"Nll. des slovenischen Theaterwesens »che^UdruH ^ «"heilte Gefühle. Wir stehen unter '»! w" Hiel ' """ l'ch zwar abgemüht hat, dem betl^llaH"e naherzurücken, dass man aber dasselbe il^en h^ der Thätigkeit nahezu aus den Augen G,Mndete v!? anderseits beschleicht uns eine nicht ">r n°M"Ng. dass sich die Verhältnisse in nicht ichi.^2 8 " "och ungünstiger gestalten dürften. ^ ^lte„ l...7"mre umfasste Erzeugnisse der ver-^>"isH^gMung. ^ 67 Aufführungen wurden lV"nnA)Arke (drunter 9 Novitäten), 10 V«, ^t) ^ b Novitäten) und 3 Operetten (darunter c>tl.^ Unter ^^ Slovenischen Originalwerlen ge-llhun l Uhr; "^ Neuheiten 1 Drama und 2 Opern ^kH" zum^pielplan umfasste im Drama Ueber. ^ "al,en c^"s dem Deutschen, in der Oper vor-^lst^s dra'^'c Whnenwerke. !^k° r Ca?l '^ personal entwickelte in der ersten ^Mben ,?" "ue rege Thätigkeit. Man konnte !cht. "A aus t""so zufriedener sein, als es sich be. ^eben "'ge h«l c "d emi^^" wurden überraschend gut l^l d lolche X?chen ^^ sangen Anforderungen. b jrn lamyz^lungen ^hlen wir beispielsweise der ,x>' 2 08V6t6», die der «Maria Stuart. vt,uiat.. Später freilich erlahmten die Kräfte. Später gab es einerseits mitunter sehr mittet» mäßige Sachen (wie den monströsen Blödsinn «Äovonsc in llymßc») und anderseits unfertige Aufführungen. Die ernste Kunstgattung machte der Posse und der Operette Platz. Das Personale musste, weil die Aufführungen des ernsten D wegung unterschätzt, denn einige Maßregeln der letzten Zeit machten den Eindruck, als betrachte man in den panischen Regierungskreisen den Aufstand bereits als ungefährlich und glaube, sich auf friedliche Verhältnisse einrichten zu können. Wie start das Gefühl der Sicherheit schon geworden war, zeigt die Absicht der Re» gierung, einen Theil der ans Euba im Felde stehenden Truppen mit Beginn der Regenzeit heimzuberufen. Nun wurde vom 15. d. gemeldet, dass der Führer der Aufständischen Quintin Bandera mit einer starken Schar die Trocha von Iucaro überschritten hat. Die spanischen Truppen verfolgten die Aufständifchen. Auch wenn die fpanifchen Truppen wirklich gesiegt haben sollten, so ist damit doch nicht gesagt, dass sie Bandera über die Trocha zurückgedrängt haben, das Wiederaufflammen des Nufstands in der Provinz Santa Clara ist daher nicht unmöglich. Am 16. d. M. abends hat nun bei Ne zero am Ostabhange desOlymposgebirges ein regelrechtes Gefecht zwischen regulären griechischen Truppen und türkischen Truppen stattgefunden. Beide Theile behaupten, dafs sie die Angegriffenen waren und dass sie den Gegner zurückgeschlagen haben. Thatsache ist, dass der türkische Minister des Aeußern zugibt, man habe die Griechen im Besitze zweier auf türkischem Gebiete gelegener Bergkuppen belassen, um zu beweisen, dass sie die Angreiser find. Auch erklärt der Minister, dass nunmehr der Vormarsch auf Larissa erfolgen werde. Die «Times» melden aus Athen: Der Bevölkerung von Athen kommt jttzt die Gefahr der Lage zum Bewusstsein. Die Vetrauensseligkeit auf den Sieg wird nicht länger genährt. Man erkennt die Möglichkeit einer schließlichen Niederlage an, nichtsdestoweniger erhält sich der Wunsch nach dem Kriege so kräftig wie je. Man empfindet, dass die nationale Ehre auf dem Spiele steht und erkläit, dass selbst eine vernichtende Niederlage der Erniedrigung und Unterwerfung vorzuziehen sei. Tagesneuigleiten. — («n der Uuferftehunglprocession in der Hofburg), welche fich infolge de« prachtvollen Wetters über den Vurgplah bewegte, nahmen lhell: Ee. Majestät der Kaiser, die durchlauchtigsten Herren Erzherzoge Otto, Ludwig Victor, Josef Ferdinand, Peter Ferdinand, Leopold Valuator, Friedrich, Eugen, Rainer, die obersten Hofchargen, die Minister Graf Goluchowsli, V. Kallay, Edler v. Krieghammer, Ministerpräsident Gral Vadeni mit den österreichischen Ministern, Minister Varon Iozfila, «dmlral Varon Sterneck, die Generalität, die «llflolratie und zahlreiche Würdenträger. — (gur Reise Sr. Majestät de« Kaisers.) Dem officiellen Programme zufolge trifft Seine Majestät Kaiser Franz Josef am 26. d. M. in Begleitung v° l. und l. Hoheit Herrn Erzherzogs Olto in WarM" , wo er vom Ehrendienst und der Ehrencomvagnie ' ^ Dragoner'Negiments empfangen werden wird. Na» ^ erfolgt die Ankunft in Petersburg. Am VahnW ^. der Kaiser vom russischen Kaiser, der kaiserlichen ,, milie, ferner von den Vehörben, der Eh««""^, feine» Leibgarde - Grenadierregiment« empfange« w ^, Vom Vahnhofe, bi« zum Winterpalai« »"den " ^. truftpen da« Spalier bilden. Veim Eintreffen i"" ^, Palais werden von der Festung einunbdreißig ^ ,^!i> fchüsse abgegeben. Der Kaiser besucht sodann dic "° .^< Alexandra und wird hierauf die Minister un° " wüldentriigtr empfangen und die Vorstellungen v ^ ftutationen seiner Regimenter entgegennehmen. "^?.M Dejeuner wird der Kaiser die kaiserliche Familie «, , Abend« findet ein Galadiner statt. Den 28. Apr" ^ die groß? Tluppenrevue unter Theilnahme v"N ^ Bataillon«», 3? Escadronen, 1b Solnien Kosa"" „, 33 Geschützen statt. Nachmittags findet der llmpla"»^ diplomatischen Corps, abends ein Galadiner «l» h,! Galavorstellung im Theater statt. Am 29. ÄP>" ^ ein Galadejeuner bei der öfterreichifch - ungarisch« ^ schaft, der Empfang der Deputationen der öft""'^ el' Colonie und abend« ein Famllienblner statt, so!"" folgt die Abreife des Kaiser«. ..He» — (Zur Anwesenheit de« de ,^ Kaisers in Wien.) Der «Wiener Nbendpost''^l unterbleibt der für den »1. April in Aussicht s"^F Vesuch dts Hofoperntheater« durch den deutsch" ^< wegen des an diesem Tage stattfindenden 3M des Grohherzog« von Mecklenburg.Schwerin. .)ß — (Fürsterzblschof Dr. Alol» ö°l an einer Gehlrnaffectlon ernstlich erkrankt, ^.^l»' — (Allgemeiner österreichischer v"^ — (Postdefrauballon.) <"' hAlB^ gemeldet: Diefertage erfolgten hier mehrere Very'^ die mit einer großen Defraudation «us"""^ fi, s<' durch welche die PoftbehSlde um circa »0"" fchädigt erscheint. . ^_h«,p"s" — (Vauernunruhen.) D« v"^ ZI in Vulovar nehmen immer größere Dimensionen EssM find bereit« etwa 300 Vauern internle", ^ -(Feuer in der Kirche.) 3«^°^' rufen brach a« 16. d. Vt. in der Dominica«" ,, b«' Lemberg während de« »otte«dienfte« eine P"" ssl»^ welcher mehrere Personen, zumeist Frauen "" schwer verletzt wurden. ^-z >"". — (Vilderdiebftahl.) «" f >< telegraphiert: Au« der Gallerie des Louvre M« , B wertvolles Gemälde Lorenzo di Credis ^^'„. < Magdalena. auf unttklärliche Weise verschwu"" ^li» — (Die Pest in Bombay) 3"/"«^ l' erschienenen Nummer der «Bombay sl^"/'., Wb< die Nachricht, dass der Leiter der von der "<> ^"p > der Wissenschaften in Wien zum Eluvium der ^ nach Vombay entsendeten ärztlichen Elpe°'^--^ sich nicht das Gleichgewicht, so ist ein gutes Drama neben einer schwächeren Oper noch immerhin besser, als ein schlechtes Drama neben einer guten Oper. Mit llnderen Worten: Wir würden uns keinen Augenblick besinnen, die Oper einzuschränken, wenn sie nur auf oen Trümmern des Dramas gedeihen lann. Und hätten wir zwischen einem Drama und keiner Oper oder zwischen einer Oper und keinem Drama zu wählen, so entschieden wir uns desgleichen ohne Zaudern fürs erstere. Vor dieser Wahl steht die Theaterleitung vor« läusig allerdings noch nicht; eine kleine Frist scheint oem Drama «och immer bewilligt zu sein, und das Interesse für die Oper ist noch nicht erlahmt. Aber wie dann, wenn das italienische Opernrepertoire, das gegenwärtig unsere Vühne beherrscht, erschöpft werden wird? Deutsche Opern? Wir zweifeln aus verfchiedenen Gründen an der Zugkraft derselben. Dann hätten wir leine Oper und lein Drama, wir hätten einfach — nichts. Von welcher Seite immer wir die Sachlage betrachten, es ergibt sich stets die Nothwendigkeit, in An» betracht der ganz eigenartigen Verhältnisse, mit denen das slovenische Theater zu rechnen hat, dem Drama eine weit größere Fürsorge ana/deihen zu lassen, als e« bisher der Fall war. Dies ist umso dringender ge» boten, als zwei hervorragende Kräfte (Fräulein Teriova und Fräulein Polakova) in der kommenden Saifon der Vkhne nicht mehr angehören werden. Ein Ersatz muss Uncht wlrden. Eine Vervollständigung des Personals w.nd^'i<""^^ "" Gebot der strengsten Noth. schau lele'rS i?N '^r^"A" müsse/', werden, so ist dies 'an, wHch^^ Zhre Schnld. sine Erzählung aus Tolcana. — Berechtigt« Bearbeitung nach Quida von G. Nttmar. (1. Fortsetzung.) Um vier Uhr ward Umilta durch die ins Freie stiegenden Tauben und das in den Ställen unter ihr brüllende Vieh geweckt. Rosiges Morgenlicht überhauchte den Himmel und hüllte Nerz und Thal und Wald in ein Meer von Rosenlicht, und wie sie trunkenen Auges hinabschaute auf diese unbekannte, traumhaft erleuchtete Welt, da zuckten die ersten Goldstrahlen des erwachenden Tages« geftirns über das schweigende All. Von dieser Stunde an liebte Umilta die Pinien« Hügel von Mosciano. Bisher hatte sie nichts geliebt, mit Ausnahme einer kleinen, verpönten Maus, die ihr fortgenommen und vor ihren Augen in einem Wasser, kiibel ertränkt worden war. Sie hatte damals bitterlich geweint und so flehentlich um das Leben des kleinen Thieres gebeten, und als alles fruchtlos geblieben, war sie wie ein wilder kleiner Hund auf die betreffende Aufseherin zugeflogen und hatte das Leben ihres kleinen Schützlings mit Zähnen und Nägeln zu vertheidigen gesucht. Drei Monate oder noch länger ward sie dafür in strengstem Gewahrsam unter schärfster Behandlung gehalten. Umilta weilte kaum ein Jahr in des Priesters Hause, als letzterer starb und sich seine Familie nach allen Richtungen der Windrose zerstreute. Eine Hufbesitzerin in der Nähe, die das Mädchen kannte und ihre Ordnungsliebe und Sauberkeit, ihre Kraft und ihre vortreffliche Art, mit Vieh und Geflügel umzugehen, zu schätzen wusste, bot ihr ein Heim al» Entgelt sür ihre Dienstleistungen. Freudig nahm Umilta dies Anerblet"^,^ z halte nur ein Begehren: hier auf den Hoye" stilts dürfen. So siedelte sie denn in das Haus oer, hel Signora Rosa über und reifte dort zur 3""^ 3" Donna Rosa war eine brave, vortrew" F fleißig wie eine Biene, sehr gastfrei und 1'" ^zF wert, und hatte ihre Söhne und Töcht" ^d ü dass sie von ihnen in gleichem Maße gel'" ^ fürchtet ward. .., eine ^ Doch trotz aller Bravheit war 1" „l^ herrschsüchtige Frau, deren Mann W ^^ träumen lassen durfte, einen eigenen lw'" ^osch L wollen. Er verkaufte feine Kälber unv ^ ) Gütreide und zog mit feiner Hacke ganz ^ g^,, wohnlichste Knecht zur Feldarbeit aus, ^ hie A nach Vorfchrift seiner Flau. Und nicht w^ °" hätte er gewagt, zu murren, wenn die ., und die Polenta kalt war. , ^ her ^/ Mit einer Herrin dieser Gattung "^^flict^j Wille Umiltas naturgemäß häufig ." ."g gM weder beugte der dann sehr starre S'"" f. ^ sich, noch brach er je ohne ernstlichen K" ^ M ^ Umilta sei nicht viel wert mew ^F> Nachbarn, und da die Stimme der Ml""^d ^ „<, allgemein als Stimme der Wahrheit g'"'^ge S", ihl liald einstimmig verurtheilt. Nur sehr ' te" ,^> die sie gern hatten und diese wenige« ' ^ ve^ nicht zu zeigen. In der Minderheit 3" ^d ^! moralischen Muth oder geistige ^'^?,' ^b" fsi Qualitäten waren in Pian di CeM naU^l" > Dass sie klug und anstellig war "^ ^,,H. wollte — in einer Stunde mehr """ „"f, ip alle übrigen Mädchen in drei Stunden, '^ M leugnen. Leider aber wollte sie s" > wahrer Wert nicht oft zutage trat. ^Hche^ Zeitung Nr. 88. 785 20 April 1897. «L,^ Hermann Müller während der Untersuchung ei, -5? ^"s an der Äeulenpeft Verstorbenen sich in 'Um w . ^schnitten habe und von der Krankheit be-'"line k ^' Dr. Müller, der ins europäische all-^ltlle ^"^^"^ transportiert worden sei, wo er da« )r. H Hk' habe fich geweigert, sich mit de« Serum des lsägt ! ^leieren zu lassen. Dieser Nachricht gegenüber stehlt!" heute eingelangtes Telegramm, das« es den lr,», '7" Aerzten sehr gut gehe und die Nachricht ^T^y Gazette, eine irrthümliche sei. Vvclll^ullb Provinzial^Nachrichten. l,°i^ Entscheidungen.) In einer Beschwerde, ^lcheik ^" ber t. l. Oberste Gerichtshof solgende b°!ten w ^^«- Erwerbs« und Wirtschaftsgenossen, ^tsckäl, - ^ ^^ Förderung des Erwerbe« oder der ez^z'l ihrer Mitglieder mittelst Ereditgewährung ^eblt l »^ ^"chtigt, auch von Nlchtmitgliebern Felbel, ^^"lh zu nehmen und Geldeinlagen von dd N> l^ übernehmen. — Beabsichtigt eine Erwerb«. Kh '"'chaftsgenossenschaft laut ihrer Statuten den Be-»illlg» "Geschäften, zu welchen eine staatliche Be« ilse ^. Concession) gesetzlich erforderlich ist. so muss ''"lraau "^ schon bei Anmeldung ihrer Firma zur Xtken ,A ^" ba« Genossenschaftsregifter beigebracht '«ltun«, " ^"" einschlägigen Recur« hat der Ver. >H ^ l ^h°^ entschieden, dass das Heimaterechl ^eschrz, Mne, die Ortsgemeinde bildende Orlschasten ell>„^°^ werden lann, selbst wenn diese letzteren eine ln e!^ "ertrelung und Vermögensverwaltuug besitzen, ^kdt ""bern Streilsalle hat die letztgenannte oberste /^2. Ll °"l: gahl der eingelangten Unsallsanzeigen Mzlt ^ "" halten zur Folge oder werden nach vor-^ 9^7 """is voraussichtlich zur Folge haben ») den b "liklt«. ^^ dauernde (gänzliche oder theilwelse) ? l»thl s^^^' ^ vorübergehende Erwerbsunfähigleit «c "llMck. "'" Wochen 12.642 Unfälle. Die tödlich i.' ^ »l Unterließen a) Witwen 510, d) Kinder '>« ft^^"denten 58. Mit Schluss des Rechnung«. 3" tln^ °^" im Genusse dauernder Renten 2497 Witwen !^t ^"len.Iahrcsbetrage von 194.225 fl.; 4350 I, "^ten Iahresbetrage von 219.278 fl.; 370 ^ d " wlt dem Iahresbelrage von 20.972 fl.; ^^^gänzlichInoalide mit dem Iahresbetrage s< ^le »^^^^^^^^^^^"^""^^"'^^^^^'^^^^^''^''^^ Men ^. c te prächtig spinnen, sie tonnte vorzüglich ^ nied^ '^"^' °h"e auf die Strohfäden in ihrer ^ Vieh , ^'^en — sie wusste unvergleichlich mit Mügen ""zugehen und die Feldarbeit flog ihr nur Ks hi ^n der Hand; am liebsten aber pflegte sie b U°l zu ^ ^" ^un, sondern ihr schönes Gesicht im Zellen "wundern, oder ihre üppigen, schimmernden ^.trä^°"dig war ihr Geist geschäftig, wunder. ti^ll Nnl.s "" Hr eigenes Ich zu weben. Sie zählte ^ ^äbn'?' ?ie sich für ein besseres Geschick be- " d"her tt?' °^ ihnen zutheil geworden ist und !ch^s s n?."^ unzufrieden, den ll; d n "^""ls angenehme, liebenswerte Eigen. ein? "Z"?' der Welt zuzuschreiben ist. lliciv^^r s:^"^!gemeinde, oben in den Bergen aber, k? Nch'Z ^ "^hr als der andere dünlt und nie. ^ ^^en ^ ""lallen lässt, von einer andern Welt lch. ^nten ttl« d"ser ihrer kleinen Welt voll Säen lüa? "nd'w.'lMen und Fällen, Oelpressen, Wein« '3 »uc3. dreschen — dort sind derartige Eigen« V !"'d f. - "°H' dajs Umilta von der Natur all. ^tt'^eser^Mebig bedacht worden war, um nicht M I^n ",/" dle Missgunst ihrer weiblichen Ge- l>'i's<'^d«ri /."«gen. Und nicht nur ihre Schön. Nie v'M minder die fast klassische Grazie. ^I^le aebl h' "°^ mit schelen Augen angesehen. hlll^enH^ wle eine Königin!» spotteten die un. ^t n ^ber s "^elen, die niemals eine Königin gesehen V^en^ hatten recht. Denn gleichviel, ob sie ^ne! ^r di ""^" den Kornhaufen auf der Tenne ^jez ^"ani<5° ""t blühendem Heidetraut bedeckten ^.lllten f. " 'mmer war sie —im vollsten Sinne w! ' "ezelchnenden Wortes — ftolz wie eine ^ (Fortsetzung folgt.) von 258.22? fl.; 13.79V dauernd theilweise Invalide mit dem Iahresbetrage von 1,106.103 fl. Zusammen 22.14? Personen mit einem Renten.Iahresbetrage v«u» 1.798.810 si. lim Jahre 1895 bezogen 16.499 Ptt-sonen einen Iahres'Rentenbetrag von 1,294.769 fl., im Jahre 1694 12.267 Personen 960.790 fl.). — (Militärisches.) Das Insanterie.Reglment Nr. 1? hat zu Anfang des Monats Mal einige Festtage in Aussicht. Per neue Regimentsinhaber, Se. Excellenz FML. Milbe v. Helsenftein, feiert am 2. Mai die Voll-endung seines 50. Dienftjahres und hat de« Regimente mitgetheilt, er lönne diese Feier nicht besser begehen, als inmitten seiner «neuen Familie». Es wird deshalb am 2. Mai ein Kirchgang des Regiment« und ein Festmahl des Officlerscorft« zu Ehren Sr. Excellenz stattfinden. — (Sitzung des Laibacher Gemeinde-rathe«.) Der Lalbacher Gemeinderath hält heute, den 20. April, um 5 Uhr nachmittags, im städtischen Raths-saale eine außerordentliche öffentliche Sitzung mit nach. stehender Tagesordnung: I. Verichte des Präsidiums. II. Verlesung und Verificierung des Protokoll« über die letzte Sitzung. III. Berichte der Finanz'Section: 1.) über die Versicherung der städtischen Gebäude gegen Vrand-schaden; 2.) über die Zuschrift des Villgermeisters, be. treffend die Beschaffung von Geldmitteln zur Bestreitung von Zahlungen an die Firma Siemens H Halste und «Union Vaugefellschaft»; 3.) über die Zuschrift des Bürgermeisters um Gewährung eines Betrags von 100 fl. jür die Vertllgung von Mailäfern; 4.) über da« Anbot der Barmherzigen Schwestern um Ablösung ihrer Bau. gründe Parc. Nr. 449 und 450/1 der Calaftralgemelnde Unter.Schischla. IV. Verichte der Vau°Section: 1.) über die Gewinnung von Plänen sür die ftllbt. ltanalifterung; 2.) über das Anbot des I. B. Kosler, betreffend die Abtretung seines Baugrundes zum Iwccki der Gassen-cegulierung von d?r Karlstädterftraße bl« zum Laibach, flusse; 3.) über die Herstellung eine« Canal« an der Schlachthosstraße; 4.) über den Recurs des «Vereins zur Erbauung von Arbeiterhäusern gegen den magistrallichen Bescheid. Z. 7219 ox 1697; b.) über jenen der Hausbesitzerin Frau M. Ezerny gegen den magistral-lichen Bescheid, g. 7219 ox 1897. V. Bericht der Polizei» Section Über die Amtsthätigkeit des städtischen Polizei« departements im Jahre 1696. VI. Bericht der Stadt» verschönerungssection: 1.)über die Pachtvertragsverlängerung sür ba« Schwelzerhaus, 2.) über die Uebertragung der Dr«lfaltigleitsftatue an der Wienerftraße. VII. Bericht des Wasserleitungsdirectorlums über das Gesuch des «Vereins zur Erbauung von Arbeitshäusern» u« Einführung der Wasserleitung. — (Personal Nachrichten.) Der lllnische Assistent an der hiesigen l. l. Hebammen. Lehranstalt Dr. Hans Högler wurde zum Vahnarzte der k. l. prlv. Südbahn mit dem Wohnsitze üaibach ernannt. Dr. Otmar Krajec wurde zu« Secundararzt ernannt und der chirurgischen Abtheilung zugetheilt. — (Pensionierung.) Der Poftolficial Herr Rudols Franl in Trieft wurde über sein Ansuchen in den bleibenden Ruhestand übernommen. * (Die Ofterseiertage.) Wer jemals a« Oftermorgen im Frühlingssonnenschein auf einer Anhöhe stand und über das Thal über den Flus« hinschaute, indes von unten die Kirchenglocken llangen und die festlich gelleideten Menschen zur Kirche pilgerten, der verstand sicher die Worte, wie sie «Des Schäfers Sonn» tagslled» ausbrückt: «Das ist der Tag des Herrnl» Die Natur, die so lange im Winterschlaf« gelegen — ewig gleich, ewig unwandelbar ersteht sie wieder zu neuem Leben. Menschen kommen und gehen, Nationen erblühen und gehen unter, nur die Natur bleibt dieselbe, die fie vor lausenden von Jahren gewesen, so groß bis ins kleinste hinein, so unberührt von dem Wechsel der gelten, so verschwenderisch ihre Gaben austheilend. Auch die Natur ist dem Gläubigen ein offenes Buch, in dem er liest von der unendlichen Güte, Allmacht und Allweilhelt des Schöpfers; er fühlt sich in seiner ganzen Kleinheit, n seiner ganzen Nichtigkeit und in Demuth neigt er da« Haupt vor dem Unsichtbaren! Da« schöne Ofterwetter übte selbstverständlich an beiden Feiertagen seinen vollen Zauber aus die Bevölkerung aus, die auch in hellen Scharen hinausstlömte, um das Werden des Frühlings im lachen« den Grün der Wiesen und an knospenden Zweigen zu be» »vundern. Am Oftersonntag konnte man ganz gut im Freien sitzen und den herrlichen Frühlingstag mit Muße und Wonne genießin. In der Nacht vom Sonntag auf Montag herrschte ein heftiger Sturm und es gieng ein mit Schnee vermengter Regen nieder, der eine sehr empfindliche Abkühlung brachte. Die Alpen zeigten in den Morgenstunden eine frische glitzernde Schneedlcke. Rasch zog jedoch das Unwetter vorüber und der Ostermontag hob zwar kühl aber sonst sehr einladend an und es entwickelte sich der lebhafteste Verkehr in der Stadt und nachmittags in der Umgebung derselben. * (Die Auserftehungs.Feier.) Die sanften Voten der wiedererwachten Natur in Gestalt frisch» grünender Zweige und hellschlmmernder Blüten waren in den letzten Tagen im Geleite eine« recht unfreundlichen, durch »ürrifches RegtNgerlesel erfüllten Aprilwetters er» schienen und voll Besorgnis blickt« dle Vevvllttung zu dem wollenbedeckten Himmel, der gar nicht vertrauenerweckend aussah. Glücklicherweise glengen dle bangen Vesürchtungen nicht in Erfüllung, und so lonnte zur Freude aller die herrliche Auferstehung mit den Üblichen erhebenden Ceremonien unter massenhafter Betheiligung der Bevölkerung in sämmtlichen Kirchen gefeiert werden. Großartig, mit weihevoller Pracht wurde wie alljährlich in Anwesenheit der Spitzen der Behörden die Auferstehung in der Domllrche gefliert, worauf fich der impofante Zug über den Domplah bl« zum Alten Markte und dann zurück in die Domllrche bewegte. Da« Vanctissimum wurde von Sr. Excellenz dem hochwürdlgften Herrn Fürstbischof Dr. Jakob Missia, den b«« hochwürdige Dom-capilel assistierte, getragen. De« Baldachine folgte Herr Landtspräfident Baron Hein mit Beamten der Landes-regierung, in der Procession befanden fich Vertreter des Landesausfchufses, des Gemeinderathes, der Handelskammer, die Spitzen und Beamten der Gerichtsbehörden, der Fi. nanzverwaltung, der Poftverwaltung, dcr Tabalfabril, die Directoren und der Lehrkö per der Mittelschulen, der Lehrerbildungsanstalt und Fachschulen, die Clerlsel, Würdenträger, Honoratioren, die christlichen Vereine, Ver« tretungen von Vereinen und Körperschaften sowie zahlreiche Andächtige. Den Zug begleitete eine Abtheilung der Musikkapelle de« 27. Insanterie.R'giment«. Unter überaus großer Theilnahme der Bevölkerung fanden in feierlicher Weife und bei günstigem Wetter auch die Auferstehung«-Proctsslonen in bekannter Oldnung von den übrigen Kirchen in Laibach statt. Gläubigen und freudigen H«r» zens feierte die Bevölkerung das Fch der giebe und mlt weihevoller Andacht tönte der Iubelruf durch die in Frühllnasvracht prangende Welt: «Dir H:iland ist er« standen!» * (Votivprocesslon.) Die anlässlich der furchtbaren Erdbebenkatastrophe am Oftersonntage jedes Jahre« mlt dem Alwheillgsten gelobte Votivprocesslon >ieng vorgestern nachmittags unter riefiger Betheiligung der Andächtigen aus der Bevölkerung der Ttadt und ihrer Umgebung vor fich. In fast endlosen Iilgen be-wcgten sich die Proccsslonen unter Führung der hochw. Geistlichkeit von den einzelnen Pfarren zur Uifulinen-lirche, vor der ein Altar errichtet war. Nach Abfingung der Mutlergoltes-Litanei und Gebeten zur Abwendung des Erbbebens fpendete der hochwürdigste Oberhirte der gläubigen Menge den Segen mit bcm Nllerheiligften. Einen überwältigenden Anblick boten die nach vielen taufenden zählenden lnieenden Gläubigen, die, in inbrünstiger Andacht versunken, den Segen expfiengen. In den einzelnen Pfarrlichen wurde nach Rückkehr der Processionen nochmals «it be» Nllerheiligsten der Gegen ertheilt. * (Au» be« Polizeirapporte.)Vo«16.aus den 17. d. M. wurden drei Verhaftungen vorgenommen, und zwar zwei wegen Herumstreifen« und eine wegen Ausweis- und Unterftanbslofigleit. — Per Anna Kerjic aus Dobrunje wurde in der Domlirche ein Geldtäschchen mit 7 fl. entwendet. — Der Gastwirt Johann Goriii hat angezeigt, dass eine gewesene Kellnerin verdächtig ist, ihm einen Geldbetrag von 13 Gulden und seiner Frau spitzen und Effecten im Werte von 7 Gulden gestohlen zu haben. — De« Anton Zanotini in der Radetzlyftraß« Nr. 1 wurde vom Arbeiter Johann Glacumini ein Ka«m und ein Hut im Werte von 4 st. entwendet. — Aus dem in der Schupfe der Dampsmühle stehenden Omnibus-wagen wurde eine Uhr im Wert« von b Gulden ent« wendet. — Vom 17. auf den 18. d. M. wurden sechs Verhaftungen vorgenommen, und zwar drei wegen Trunken, heit, eine wegen Herumftreisens, eine wegen versuchten Diebftahls und eine wegen unanständigen Benehmens während der Nuftrftehungsprottssion. — No« 16. auf den 19. b. M. wurden zwölf Verhaftungen vorgenommen, und zwar zwei wegen Verbrechens der fchweren lörper-lichen Aefchäblgung, ein« wegen Uebertretung der Ver. untreuung, fechs wegen Rauferei, eine wegen Bettelns, eine wegen unerlaubter Rücklehr und eine wegen Trunken« h:lt. —r. — (schwere lörp-rliche und lebensgefährliche Vefchädigung.) A« 7. d. M. abend» kamen die bekannten Raufbold« Josef Hun, Franz Novak und der Kaischlerssohn Andreas Trampus, sämmtliche von Trboje, in das Haus des Besitzers Matthäus Drlnovc, woselbst fie gemeinschaftlich Brantweln tranken. Gegen 9 Uhr abends verließen fie das Haus des Drinovc mit de« Bemerken, noch Vrantwein holen zu wollen dabei blieb Lcampuö vor dem Hause stehen. Nach einer balben Stunde gieng der Besitzer Drinovc aus dem Hause, wob.'l er auf der Straße den Andrea« Trampus bemerkt,. Drinovc trat zu« Trampus, rief ihn an und versetzte ihm gleichzeitig »it der Hand einen derartigen Stoß, dafs Tcampuj zu Boden fiel. Auf dies hin sprang Trampus auf Drinovc zu und brachte demselben mit einem Taschenmesser zwei Stiche, und zwar einen an die linke Seite unter dem Schlüsselbein und den zweiten auf de« Rücken neben dem linken Schulterblatt«, bei. die Drinovc schwer und lebensgefährlich verletzten. Nur einem glücklichen Zufall ist e« zu verdanken, das» die große Arterie nicht verlttzt wurde, da hledurch der Tob herbei, geführt worden wäre. Der Thäter flüchtete fich, wurde jedoch bereit« verhaftet. —I. Laibacher Zeitung Nr. 88. 786 20. April 1997^. Neueste Nachrichten. Griechisch-türkischer Krieg. Auf die letzten Nachrichten über neuerliche Grenzangriffe der Türken sanctionierte der Sultan den Ve< schlusz des Ministerrathes, den Krieg zu erklären. Eine Proclamation schiebt den Griechen alle Schuld und Verantwortung zu. Cs sind auch schon zahlreiche Nachrichten über den längs der ganzen thefsalischen Grenze ausgebrochenen Kampf eingetroffen; soweit sie von Athen kommen, melden sie Vortheile der Griechen, doch wird man noch die Berichte aus Constantinopel abwarten. In jedem Falle hat man sich auf einen äußerst blutigen Krieg gefasst zu machen, da nicht bloß die regulären Armeen, sondern die griechischen Insurgenten einerseits und wohl auch die Nlbanesen auf türkischer Seite sich betheiligen. Im nachfolgenden veröffentlichen wir in gedrängter Kürze die wichtigsten Drahtnachrichten über die letzten Ereignisse. (Original«telegranl«e.) Athen, 18. April. Die Kammer ist sehr stark besucht, die Tribünen sind überfüllt. Ministerpräsident DelyanniS ergreift das Wort und theilt mit, die Türkei habe heute die Erklärung von dem Abbrüche der tw plomatischen Beziehungen nonficiert, indem sie als Vorwand hiesür die aggressive Haltung Griechenlands angab. Der Ministerpräsident schildert die jüngsten Er» eignisse, um zu beweisen, dass im Gegentheil die Türkei der angreifende Theil war. Die türkischen Truppen, sagt der Ministerpräsident, griffen die unsrigen an und wollten neutrale Positionen besetzen. Sie bohrten den Postdampfer «Macedonien» am Eingang des Golfes von Arta in den Grund. «Die Türlei erklärt uns den Krieg; wir nehmen ihn an.» (Wiederholter Beifall) Ministerpräsident Delyannis theilt hierauf die ein» getroffenen Depeschen mit den Nachrichten über die Grenzvorfälle mit. Die Führer der Opposition geben unter immer sich erneuernden Beifallskundgebungen patriotische Er» tlärungen ab. Trompetensignale rufen die Soldaten zum Appell. Sie eilen nach den Kasernen, wo die Truppen mit aller Beschleunigung zum Abmarsch gerüstet werden und unter den Ovationen der Volksmenge abmarschieren. Athen, 18. April. Die zwei letzten Reserveclassen wurden einberufen. Officielle Depeschen au« Larissa von 10 Uhr vormittags melden, dass die griechischen Truppen die türkischen Posten von Nezero bis Kntra an der Seite von Tyrnavos besetzt hätten. Wiederholte Bajonettangriffe der Türken gegen die Position auf dem Berge Analypsis seien zurückgeschlagen worden, wobei die Türken Verluste erlitten hätten. Meldungen aus Nrta besagen, dass man dortselbst den Kampf erwarte. Die Stadt fei vollständig geräumt. Die griechische Flotte bombardiert Prevesa seit 10 Uhr vormittags. Das Panzerschiff «Speirai» wird un> verweilt im Golf von Ambralia erwartet. Eine Depesche aus Tnkala von 10 Uhr vor» mittags meldet, dass jenseits von Kutra, welches die Griechen besetzten, eine lebhaftes Gewehrfeuer gehört wurde. Eine Depesche aus Larissa von 7 Uhr morgens besagt, dass die griechischen Truppen mit Erfolg alle Angriffe der Türken zurückgefchlagen hätten, die den Rückzug in das Innere angetreten haben follen, um sich zu concentrieren. Die Batterien von Menexe stellten gestern um 11 Uhr nachts das Feuer ein. Athen, 18. April. Die Pforte übermittelte gestern dem griechischen Gesandten Maurocordato seine Pässe und berief foeben den hiesigen türkischen Gesandten Assim Bey zurück, indem sie ihm die Reisespesen schickte. Vei Prevesa bohrte eine türkische Batterie einen griechischen Transportdampfer in den Grund. Sechs griechische Kanonenboote bombardieren Pre° vesa. Die Panzerschiffe «Spezzae» und «Paturs» wurden in den Prevesa-Golf beordert. Athen, 18. April. Meldung der Agence Havas.) Die Türken besetzten Ano Mluna, doch wurden sie bei dem Versnche, auch Kato Meluna, an der Straße von Elassuna, zu occupieren, zurückgeworfen. Auf der Straße nach Reveni wüthet ein blutiger Kampf. Die Verluste sind groß. Die Türken zerstörten zwei grie« chische Geschütze, während die Griechen eine ganze türkische Batterie nahmen. Drei höhere griechische Osficiere wurden gelüdtet. Beträchtliche griechische Streilträfte marschieren gegen Menexe. Auf der ganzen Linie von Arw hört man feuern. Athen, 19. «vril. Die Kammer hat sich nach M^n?"^ ^ von der Regierung vorgeschlagenen 2" vert'agt. z^ung Athen, 19. April halh i Uhr morgens. lMel-dUNg der Agence Havas.) Eme Depesche au« Tvitkaw von 8 Uhr abends meldet: Wie man versichert, rückte die griechische Brigade, welche Reveni vertheidigte, in die Ebene von Damassi vor und besetzte den die Ebene beherrschenden Ort Viglia, woselbst eine türkische Bat-terie genommen wurde. Mehrere Banden fielen in Macedonien ein. In leyter Stunde verlautete gerüchtweise, dass Menexe genommen wurde, doch ist hierüber officiell nichts bekannt. Athen, 19. April, (Meldung der Agence Havas.) Die griechische Armee in Epirus hat den Arachtus überschritten. Das Bombardement Prcvesas wurde heute früh halb 6 Uhr wieder aufgenommen. Das griechische Panzerschiff «Spehai» nimmt an demselben theil. In Syrako wurden 700 Freischärler gelandet und marschieren gegen Philippiades. Andere Banden sind in Epirus eingedrungen. Kanea, 19. April. (Meldung der Agence Havas.) Europäische Detachements besetzten die türkischen Posten Nkrotiri und Izzrdin. Constantinopel, 16. April. Eine amtliche Kundmachung veröffentlicht die Depesche des Commandierenden Edhem Pascha über den vorgestrigen Angriff der Griechen und erklärt, dass die Pforte alles gethan habe, um den Frieden zu erhalten. Griechenland habe jedoch entgegen dem internationalen Rechte Kreta occupiert, Kciegsuolbereitungen getroffen uud die Feindfeligkeiten begonnen. Die Pforte sei daher gezwungen, zur Vertheidigung der Rechte und der Integrität des Reiches mit der Gegenaction des Krieges zu antworten. Nachdem der betreffende Beschluss des Ministerrathes vom Sultan sanctioniert worden sei, habe das Kriegsministerium dem Obercommandierenden Edhem Pascha den kategorischen Befehl ertheilt, nach dem von der Commission für die Operationsarmee festgestellten und sanctionicrten Plane sofort off nsiv vorzugehen. Die Kundmachung schließt mit der Erklärung, dass alle Verantwortung auf Griechenland falle. Der gestern im Mdiz«KioLk abgehaltene außerordentliche Ministerrath beschloss, Griechenland den Krieg zu erklären, wovon der griechische Gesandte in Conftantinoprl, Prinz Maurocordato. verständigt wurde. Constantinopel, 18. April. Eine au den griechischen Gesandten gerichtete Verbalnote der Pforte besagt, dass infolge der griechischen Angriffe die diplomatischen Beziehungen mit Griechenland abgebrochen und der türkische Gesandte in Athen, sowie die türkischen Consul» abberufen werden. Der griechische Gesandte und die griechischen Consuln müssen die Türkei verlassen und werden ihnen die Pässe zugeschickt werden. Den griechischen Unterthanen wird zum Verlassen der Türkei eine vierzehntägige Frist gestellt. D?r griechische Gesandte, Fürst Maurocordato, reist Dienstag ab. Constantinoftel, 19. April. Der Comma«-dant der zweiten Brigade der zweite» Division, Abdul» Ezel-Pascha, ist beim gestrigen hartnäckigen Kampfe in Tyrnavos gefallen. Nach Informationen aus dem Mdiz-Kiosk nahestehenden Kreisen befinden sich bereits drei türkische Divisionen auf griechischem Territorium. Die Nachricht vom Falle Preoesas wird im Mdiz> Kiosk officirll bestntten. Divisionsgeneral Abdullah, ein Zögling Goltz', wurde zum Chef des Generalftabs der Operationsarmee ernannt. Kaleu vom Hofe-Pascha ist von der Escadre nach Constantinopel zurückgekehrt. Die Nachricht einer Action der griechischen Flotte gegen Salonichi und Deagatsch ist falsch. Es verlautet ein Gerücht, wonach eine Schlacht bei Larissa stattgefunden und mit der Einnahme Larifsas geendigt habe. Dieses Gerücht ist bisher officiell unbestätigt. — Die ottomanische Bank richtet auf eigene Kosten ein Militärspital in Elassona ein. Als Chefarzt desselben ist Dr. Lardy designiert. Die Meldung, dass griechische Barken in Kavala gelandet seien, ist unbegründet. Constantinopel. 19. April. Aus Elassona eingetroffene Depeschen melden, dass die türkischen Truppen von dem Ausbruche des Krieges sehr befriedigt sind. Ein gestern nachts von den griechischen Truppen versuchter Angriff auf Krania wurde zurückgeschlagen. Der Kampf hat an allen Punkten begonnen. Auf die Elassona beherrschenden Höhen von Meluna wurde seitens der türkischen Truppen u. zw. fünf Bataillonen der vierten Division und sechs Bataillonen der zweiten Division ein Angriff unternommen, der sich überaus hartnäckig gestaltete und 28 Stunden dauerte. Meluna und zwei griechische Nefestia.una.eu wurden genommen. Eine Brigade der fünften Division nahm nach einem glänzenden Angriff die befestigten Höhen Pcrnar und Papa Livada. Der Feind ergriff die Flucht und wird von türkischen Truppen verfolgt. Constantinopel. 19. April. Der Fall Pre-vesas ist bisher officiell nicht bestätigt. — Das Journal «Itdam» sagt in seinem Leitartikel, die Türlei habe den Krieg erklärt, nur um ihre Integrität zu vertheidigen, und nicht um den Frieden zu stören. Alle Verantwortlichkeit müsse auf Griechenland gewälzt werden. Was Beruhigungsworte nicht vermocht haben, müsse ein Faustschlag vollbringen. Was Griechenland verdient, werde es erhalten. — Die übrigen türkischen Blätter äußern sich in ähnlichem Sinne. Coustantinopel. 19. April. Nach einer owcnllen Mittheilung endigte der gestrige Kampf an der Hauptoperatiouslinie mit der erfolgten Ersturnl aller griechischen Positionen und der Ha'userwn luna bis in die Nähe von Tyrnavos. Der Wl^ war ein zäher. Die Verluste der Griechen ft°/a, die der Türken geringer. Einige türkische Offme« ' gefallen. Edhem Pascha concentriert die Truppen- -v glaubt, dass derselbe heute, jedenfalls aber morgen. 60.000 Mann den Vormarsch nach Tyrnavos Larissa antreten werde. ^«H London, 19. April. Reuters Office im aus Corfu: Die griechischen Truppen rücken U^ Philippiades im Nordwestcn von Nrta vor. EtM ^ Mann sind zur Landung in Prevcsa bereit, Forts vollständig zerstört sind. eD London, 19. April, vormittags. Neuters^ meldet von der türkisch-griechischen Grenze: ve letzten Nacht wüthet ein verzweifelter Kampf im ^"^ Passe, an welchem über 20.000 Mann the« ^ Die Türken haben beinahe den ganzen P"! ^ nommen; da aber die Griechen ihre Stell M^, den Höhen noch halten, ist der Kampf noch «'9 schieden. . Oi London, 19. April, 12'/, Uhr mittag». ^ ein Telegramm des Special - Corresponded« ^ Reuter'schm Bureaus bei der türkischen W«" ^ Elassona vom Sonntag, den 18. d. M., 7 ")r " ^ meldet, befindet sich der ganze Meluna - Pa>s B> sitze der Türken, welche zwei griechische Vlockya"' dem Bajonnette ei stürmten. ./^ e^ Paris, 19. April. Der «Temps» erl^ wäre Täuschung, anzunehmen, dass der auf ^l lis^ Halbinsel ausgebrochene Brand auf die Dauer '^M! bliebe, und hofft, diese Erwägung werde alle auil"^ Freunde des Friedens von der Nothwendig!" ^ energischeren Intervention Europas überzeug ' ^i radicalen Blätter verlangen die Einberufn'^ hi Parlaments und bedauern die Reise Faules 1" , ^ Abwesenheit der meisten Minister. Mehrere opp°''^ Deputierte erklärten, dass sie nunmehr da? ^sß, Verbleiben von französischen Streitkräften aus " unstatthaft halten. ,^ a"< London. 19. April. Die «Times' lnel"^i dem türkisthen Hauptquartiere vou^i«. d. M"-, A vormittag«: Der hartnäckige Kampf dauert !^ '^ d" Türken sind bis auf eine geringe E"tfern"NSs e lF Grenze vorgedrungen. Eine ungeheure ^ v ^ Munition ist verbraucht worden, doch ^ .^ be^! nur wenige gefallen, vielleicht 150 Mann «"' ^„ü« Seiten. Wahrscheinlich wird der Kampf he"^lt>F auf lurze Zeit ausgesetzt werden, um den ^»c Ruhe zu geben, da dieselben 30 SMN°' Nahrung und Schlaf lämpfend zugebracht Y" Telegramm-. ^. Wien, 19. April. (Orig.°Tel.) Einer Locale" ^ denz zufolge verfehlte die durchlauchtigste A.helL Herzogin Marie, die Gemahlin des He"« ^ ^ Rainer, als sie Samstag, geführt von „F Herzogin Blanca, in der Hofburg die Treppe "^ gieng,eine Stufe und stürzte, die Frau ErzheM.^e mit sich ziehend, einige Stufen tief hinab, glU"^M ohne jeden Schaden zu nehmen. Se. Majestät ^> und säst sämmtliche Mitglieder der taiserlM'^M erkundigten sich im Palais Rainer nach dem ^ll> der Frau Erzherzogin, welche die Nacht nah falle ruhig verbrachte. l.^l Wien, 19. April. (Orig.-Tel.) Se> l "^ " der durchlauchtigste Herr Erzherzog Ue^D^F schon seit siebzehn Jahren sehr leidend '!'- " W^, einen Schlaganfall. Das heute ausgegeven^helj' lautet: Die verflossene Nacht verbrachte oer ruhig; die Sprachstörung hält an. . Hie d Kopenhagen, 18. April. (Ong.'Tel.) ^,sp witwete Kaiserin Maria Feodorowna von reist morgen nachmittags nach Petersburg' ^ Angekommene Fremde. Hotel Elefant. ^FaH «m 17. April. v. Malburg, Bauunterneh'''" l'l,>c> Nüssler, Walland, Pollal. Me., Wien. -^ K-pos, P'"' Krcmau. - Sbudz, Oberingen., s. Tochter:^,, ^s^, Popovs, Sparcassebeamter, s. Gemahlin, ,^ "°^ 5. lukercu!. pulm. — Karl Slivar. Dienstmanns. -^ ^' >5. Alter Marlt 3, Diphtherits. Lottoziehung vom 17. April. Graz: 1 71 56 35 89. ^ Wien: 74 75 45 2 12. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. ^^____ Seehöhe 306 2 m. s 8Z> ! I" i «"" ! de.v<«m,l. I 83 ^^. z^lß' „.,,, > . ^^ l? 8 l OSO. schwacl) halb bewölkt 04 'Vss^^~N^ 10>? I W. mäßig fast bewölkt lU, 27Ftg. ?34^^«'s"SÖ^Wi^ HeM ^9.^ 7326 13s SO. mäßig heiter 8 b ^^n^-^-'9 ^^ ^SN^mcihig^ heiter ^^ Paz ^ 730'^' 5 5 j SÖ. schwach ! halb'bcwölkt'l 00 >^. ll»d »n ^""nttel der Temperatur vom Zamstag, Sonn» ^0-5° °"^N ?7«. 9-7« und 9-5°. beziehungsweise um ^"^.un^'9" unter dem Normale. Blücher «edacteur: Julius Ohm'Ianuschi»wstl< V Danksagung. > 2 >viib,3.^" freunden und Velannten, welche uns W ll ^nic>s. s " Mankheir und dem Ableben unserer W » <^oi >. ^bten Gattin. beziehungsweise Mutter, W » uliter und Schwieger ^ utter, der ssrau W > ^ Therefta Pock > ll ^^ I-c, ., W » ^nn an bn'e in so herzlicher Weise bekundeten, W W »kschi^'^u jenen, welche die unuergessliche Dahin^ W ll ^P?üd"r ' ^" ^'^"' Ruhestätte geleiteten und den W ll ^ei»!. ,'^ dcr zahlreichen schönen Kränze sprechen ^V ll 'hren aufrichtigsten Dank aus U> U^^^ die trauernden Hinterbliebenen. D Vllnksagunlj. Tief ergriffen von den Veweisen aufrichtiger ! Theilnahme, welche uns schon während der Krankheit ! und anlässlich des Hinscheidens unserer innigstgeliebten, l unvergcsölichm Mutter, beziehungsweise Schwieger- l und Großmutter, der Frau l Francisca Ureutz zugekommen sind, sprechen wir hiemit allen Freunden ! und Bekannten, sowie für die schönen Blumen« l spenden und die zahlreiche Begleitung zur letzten l Ruhestätte unseren herzlichsten Dank aus. l Die tieftrauernde Familie. Laib ach, den 20. April 1697. Kap BllmBisterstelle. Bei der Bürgercorps-Musik in Rudolfs-wert ist eine Kapellmeisterstelle zu besetzen. cm*) 2—1 Gefällige Anträge sind dorthin zu richten. Von ausgezeichneter Wirkung ist die bekannte Tannochinin-Haartinctur die den Haarboden stärkt und das Ausfallen der Haare verhindert. Preis einer Flasche mit Gebrauchsanweisung 60 kr, Alleindepot: (314) 14 Apotheke „zur Mariahilf", M. 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J \ * Kniiinrkund iit dia HnuptBt»dC ca ifta?14' z odlokorn z dn6 JN dra!i97' št- 122°» dovolila iz- ^NklHw na 2491 gld' cenJene«a Jn|Jiške r.e8» posestva vlož. St. 22 ^-^s^^ge kat. obö. Ravne. Za to izvräitev odrejena sta dva( roka, na 1 0. m a j a in na 9. junija 1897, vsakikrat od 11. do 12. ure dopoldne, pri tem sodiöci s pristavkom, da se bode to posestvo pri prvem roku le za ali nad cenilno vrednosljo, pri drugem pa tudi pod to ceno oddalo. Pogoji, cenilni zapisnik in izpisek iz zemljiške knjige se morejo v na- vadnih uradnih urah pri tem aodisöi vpogledali. C. kr. okrajno sodišèe v Ložu dnš 10. marca 1897. (1602) 3—3 St. 2105. Oklic, V izterjanje terjatve Katre Do-linar iz Mlake iz poravnave 7. de-cembra 1894, ätev. 6(366, pr. 17 gld. s pr. se dovoli ponovitev s tusodnim odlokom 14. novembra 1896, St. 7189, ustavljene izvršilne prodaje zemljiäöa Franceta Hafner iz Godesiöa vložek St. 56 k. o. Godesiö s pritiklinarni v cenjeni skupni vrednosti 1771 gld. in zato odredi narok na 20. maja in na 16. junija 1897, vsakikrat ob 11. uri dopoldne, pri tem sodišèu s pristavkom odloka 8. oktobra 1896, St. 6327. C. kr. okrajno sodiäce v Skofjiloki dne" 6. aprila 1897. Course an der Wiener Börse vom 17. April 1897. «««dem oMenen «0««°^« HKOB"....... «tlb W««« ««» «»aalt z«r Zahln», i>bern»»«n« Eiseni.'Prt»«.' 0bl»,»tlo»e». El«,lbrtl,balin «W u, »ono M. 4/, ab ,»°„«. Gt, . . . l1««l» l17'«0 Llllabethbllyn, 4<»u u.«!'00 w, LW M. 4°/o..... 1«t 8l» lilll «b ssra!!z«3l>stPl,-V., llm. ll<»4. 4°^, S9 45 10«'4d GnNzischc i>n,I °Uubwta»Nah», diverse Otückr 4-/„ ... 9S 30 10U »0 Ulllllrlderger «ahn, «m. l854, . «"/« (dlv. Vt.) O., s. «0<> ft, N. »« t»0 100-5U Ung, Äoldcmte 4°/o per «asse 1«8 !0 :»«-l>0 bl« blo. per Ulttw» .... 182'— 12»-»U dto, L^ente!n i^conenivähr,, 4"/„, fl eures«! !ü? 800 Krauen Nom. S3 40 SSS0 »"/„ dto. dto, per Ultimo . . 9»'3b 9g kl, bto.Vt.«.«!,«0ldl<>0st.,4'/,''/, l»2'liU 128 — dtu. dto. Oüber l«0 st,, 4'/,°,, 10»'— 10« l»U bto. Nta«tö0blig, (Un,, ONb) «. I. 18?«. b°/„..... 12U». 1L1 - dto.4>/,°/<>OchaneregaI°«bl,°0bI, iou4b WI'45 dto. Pram,. btv. i^ 50st. b, W. 15«'2!> löü !ib lht!H.N,,.°ül>s» 4°/^ »00 fi. . 18? l>0 «3» 50 »ntl. 0 Pblizallon»» (fti 1W fi. TM.), 4°/, lioatische und slavonillbe , 97'bU 98'— 4°/, ungarllche (10« st, ».«».) . S7-4U 98 40 Hnd»r» 2ss»ntl. Anl»h»n. Donau°Ne«,°Ll>st »"/<,.... I«?'— 1«? 75 dtl>. <«l»lclht 1878 . . 1N8' 109— «illtden ber Ewbt Ge«, . . 118 50 —'— »nleten d. Otabtgemelnbe Wien 10» ?b 104'5» Nnleht» d, Oladtgemelnde Wlen (Sllbti ober Hold). , . . l«7'«N ««8 - Präm!>'ü^1iil. d. Etlldtgul, «Uien 1«»'>b 1»4 ?5 Vürssbau «!,!e!,!>», uer!o«b, »°/, M»'«5 100 ?b s°/, <»i«wür Uande«'«nlth«n . »S'75 9» «l ' ' «eld «are ßs«ndbri»s« (für t«1 fi.). Vodci, »llz. Oft. t,Hm.v. «o/», l. «km. 117 10 118— dto. dU>. »°/„. II. «m. 1i?»b 118 — N.-esterr.Lllndt«-Hyp.'Änst.4°/„ 99 8, «anl verl. 4°/» . . 100 iu 101 — dtu. bto, äojHhr. ,, 4°/„ . , 100 10 101'— Tpa«üsse,1.öft„U01.5'/,°/»vI, loi-h« —-— Priorität». UbUgalionen 110 ?l> ni"?b Etaat«b«d,,3'/„^F«».b0»p.Lt. _.._ ..._ Endbahn »»/, b Frc«, !><><> P. St. ,74,^0 175 50 dt«. ü»/n k 200 ft, P. 1 5975 N«th7n»reuz.0tst.«es,v,.10N. 19^ 80 1« Rothen K«uz, Una.«e!,v, i ss. «0^ Ii-I« «udolpy Uo,e 10 ft..... 85'-^ 87' OalmU°!c 4» N. CM. . . . «»50 7!) 5U Kt..Ge!,l>l« Lole 40 fl, «M. . ?»'50 74'- Walbsteln Uole 80 ft. CM, . . «0— «,-- «ewinstsch, d, »V„Pr.»öchulbv. d. Vobencltdttaüftall.l.Em. . 16 8!» 1»8b bt«. bto. ll. E«. 1l«<^, . , !i»'- 2? ^ »li»««tr Lost...... «lib «»b »«lo «»« (per Slüll). «nglu-Oel», V>:n! 800 fi. SO»/,, ». 15» 50 loi — Vantvereln, Wiener, 100 fl. . 84» »» »4» ?b V°dlr..«!!ft.,O«!l.,800st.3.4<>°^ 45«'— 43» — «rdt.°«lnst. f. Hano. u. V. 1«0 st. — — —— dto. dto. per Ultimo Oeptbr. »48 ?t» »4» »5 lrebitbanl, nllg. unz., 800 fi. . »8» !»0 384 50 DtpVfttenbanl, Allg., 800 fi. . 880'— 881— ««c«mpte>«es., Ädröft., boo fi. ?3l» — 740 - Viro^u. «assenv., Wiener, »onfi. L»4— »«?— Htwothelb..Ocft^8vafl. 8l>°/„«, 81— »4-— Landt-ollnt, Oeft,, 2»N ft, , 884 l>ü 284 ?!, 0tftell..unaa^, «anl, «00 ft, . 943'— 90 Vutchtirhlildec Eis. 500 fi. «T». 1590 1«0li bto. dto. (!lt. ll) »00 fl. . 545 — 547— Donau» Dampsichiffahrtl»««>., Oefterr., 50» fl, «M. . . . 4«» - 4«5— DuiH°dcnbacher«.^.»0Usi.V, «0 50 «185 Feibinand^Nvidb. 1»'«'st. VM. 3430 344!» Ltmb,» «^rnu!»,°Iassy- Visenb.» «eseNschaft LUU st, «. . . . 888 — 8S3't»0 Lloyd, vest., Trieft, 50« fi. «Vl. »»>) — 368-- Vefterr. «orbwestb. 800 fl. E. . 85« l»<» 8l>7— Kto. dio. 9 l>0 «»«60 Plag'Duier H'Ienb. 150 fi. O. . »9 50, ,H'5« Vtaatsellenbahn 800 fi. O. . . 88» 50 z»»— Vüdbahn 300 fi. E..... 75-^ 7^.zy Sübnorbd. Uerb.-V. «0« ft. «W. 8l^' - «l» - l«a»»H»,.««s.,«»,..l?oll.».«. »8» l»c» 4«, - «».»». I»?.« Wan Tr««i«,u.»«1., «euewr., Pri,« r^»r»«)800fi.!k. «»»— ,w _ Moc.:s zz«nllbal»nen»»et.»»«>. — — lüu - (per Vtül?,. «au«-l., «U«. «ft., 10» ft. . . »«--. 8» -Ggy^ttl Visen- und V?«H^I«o. in Wien 10« fi. .... «<»'— «8 . «i'0N ll. N»b'—«40 Valao«I»Übl",P.U,. 70 si. 155 7b 15» 7l» Waffen!..».,0,st.0 119-95 §t. V»»er«liur«. . ! . ' —— „. _^ Ducaien ........ b«6 5l>8 80 Francl'Otüllt..... 9'»«» 9'55, Deutsche Nsich»banr>!ot»n . . »» »0 58«?» 3Ulllen,ichl ^anlnoten . . . 4d 10 4b 8v ViOkl-Nubtl...... 18»". l-87"»