szM Hummer 44._pettfl», den 29. »rtofcrr 18»9.__X. Kriur"*^ PettauerZeitung. Erscheint jeden Sonntag. »rei» für Petlau mit Zustellung in» Hau«: «ierteljihrig fl. l.LV. halbjährig fl. S.4V, ganzjährig fl. 4.SV. mit Postversendung im Inland»! vierteljährig fl. l«1. halbjähria fl. 2.S0, ganzjährig fl. 6.80. — flnnztUi/ Summern 10 kr. 8tnM(tH« iik Verlag, fä. Hnli, «, 0. Handschriften werben nicht zurückgestellt. Ankündigungen billigst berechnet. — Beilrtg« sind erwünscht und vollen längsten» bi« Freitag jeder Stacht eingesandt werden. Wenn zwei sich streiten, freut sich der dritte. Mit den erste» Nachrichten über die Bor-stöße der stammeSoerwandlen ivackeren Buren, die mit germanischer Zähigkeit im entferuteste» afrikanischen Landstriche auf öder Steppe Pionnier-bimste geleistet und sich eine Heimat erarbeitet habe», welche sie nun gegen die rücksichtslose und egoistische Ärämerpolitif der Engländer zu vertheidigen haben, flattern auch die Botschafte» über die erste» Geplänkel im österreichischen Ab» qeordnetenhause zur auslauschenden Menge in die Land« hinaus. E« sind Botschaften von vor-sichtiger Zurückhaltung der durch vie Aushebung der Sprachenverordnnuge» vom Jahre 1897 doch nicht so ganz geköderte» deutschen Parteien und vom bttbenmößigen Thu» und Treiben der tschechischen Culturlräger. Man ist längst gewohnt, vom Krankenbette des österreichischen Parlamentarismus Berichte über Fiebererscheinungen zu hören. In ruhigem trockenem Tone haben die Ber-treter der verschiedenen deutschen Parteien ihre Stellungnahme zum Veamtenministerium bezeichnet und selbst Dr. Lueger konnte sich nicht ent-halten, einige tieffinnige Bemerkungen von sich zu geben und sein Fähnlein zu sch,venke». Sie alle fanden sich in dem Gedanke», in der poli-tischen Quadrille die gegenseitigen Schrille auf-merksam abzuzählen. Der großtönenden Botschaften ist mau gewohnt, man möchte einmal eiu frische« Anpacken, klar bezeichnete Ziele, mit einem Worte Muth und Thaten sehen. Durch dae Stammgewirr, da« infolge lange u»terb liebem n Durchforsten« vom Unterholz in der Enlivicke-lung gehemmt und bedrückt wurde, müsse» vor-erst Schneißen angelegt werden, auf denen man da» gerodet« minderwertige Zeug zur Klärung und Kräftigung de« Bestände« ausführen kann. Ihr Sparsystem. Skizze von 6. Löwenthal. „Fritzchen I" Ich hörte nicht. .Fritzchen!" Ich sah eifrig in mein« Zei-tnng. denn da« Diminutivsuffixchen ..chen" bei meinem Namen war gewöhnlich da« Signal für einen Angriff meiner Frau auf meine Börse. „Hritzchen, sieh doch einmal her." vielleicht doch nur die alte Gewohnheit der Frauen, ans kleine Dinge mit der größten Wich-tigkeit und Beharrlichkeit anfmerksam zu machen. Meine Frau tippte mit dem Finger auf eine Stelle der Annoncenbeilage der Zeitung, die sie in der Sand hielt. Ich athmete aus. Wahrscheinlich nur eine Verlobung irgend einer Bekannten. Ich trat näher und la«: „Kinderwagen. Kindermöbel billig. Neu." .Herr Gott, Du böser Mann, da» ist e« ja gar nicht. Sieh hier nebenbei!" Und sie tippte eifrig auf die Stelle, das« sie ein Loch in die Annonce riß. .Oh weh!" von denen au« man dem Testnipp an den Leib rücken kann. Seit den unseligen Tagen de« Grafen Taaffe durchzieht bi« heute die österreichische Bölkerge-schichte, vor allem die de« deutschen Stammvolke», gleich dem rothen Faden det englischen Marine-tauwerke« der höchst eigenthümlich autgeführte Gedanke der „Bölkei Versöhnung", deren praktische Durchführung Zustände gezeitigt und Ereignisse hnbeigesührt hat. die mit Blut iu dai Gedenk-buch der Deutschen Österreich« eingezeichnet sind. ES haben sich infolge dieser Bölkerversöhnung im Hort des Staate», in der Armee, — deren Nachwuchs in civilen Kreisen geboren und er-zogen wird nnd zu denen jeder Soldat wieder zurückkehrt, da« ist einmal vo» Natur au« so — e« haben sich in der Armee Zustände gebildet, die sich in der Landtvehr-ToulroUversammlung in Skuc in grellem Lichte zeigen. Dein tschechi-schen Hauptmann ol« Leiter der ControlSver-sammlung, der sich pflichtgemäß streng im Rahmen seiner Dienstvorschrist hielt nnd statt de« „Zde" das .Hier" der Armeefprache forderte, leisteten die Reservisten, die Gkm^ubcuorsUher de? Bezirke«, die ga«^e tschechische BevVlkerung offene» Widerstand. Sind sie auch unterdrückt worde», die Mittheilnugen über höchst kehrreich« und be> zeichnende Vorgänge bei den letzte» Manöver» in Böhmen, sie werde» dennoch, vielleicht gerade de«halb noch mehr vergrößert und entstellt von Ohr zu Ohr geraunt und die Stimmung der wissenden Kreise ist trotz de« erzwungenen Todt-schweigen« durch die Presse keine andere. So et-was theilt sich durch ausländische Zeitun.se», Briefe, Drahtungen »och immer mit. Nach den Meldungen der Tagesblätter sollen maßgebende Militär» an höchster Stelle vor Monaten schon offen ihre Bedenken geäußert habe» über ihre Wahrnehmungen, die sich ja aufdränge»; die Entlassung Thun« dürste darum immerhin so z» deuten sei», das« man endlich an die Gefahr .Gott fei Dank!" Aber da» lhat nicht«. Sie glättete die Pa-pierfetzen säuberlich aneinander und la« mir vor: „Portieren, äußerst gejchinackvolle Muster, verkanfe» wir zu herabgesetzten Preisen. Mayer & Eomp.. StadthauSplatz." „Interessiert mich gar nicht." .Aber Fritzchen, zu der neuen hellgrünen Garnitur müssen wir hellgrüne Portiere» haben." „Kein Mensch muß müssen", enschied ich. „Aber wohnlicher wird e« in unserem Heim aussehen. Sieh mal, so kommt die Portiere." Und sie hüpfte ans einen Stuhl, zeigte, sich aumuthig hin und her biegend, wie die Portiere zu liegen habe und fingerte dabei so zierlich an der Gar-dine herum, das« ich mein Frauchen hcrabhab nnd sie küßte. „Rackerchen I Na meinetwegen, aber >o«n» Du kaufe» willst, dann bitte sogleich, ich habe gerade Zeit." Meine Frau konnte bei dem Studium der Annoncen möglicherweise noch auf kostspieligere Ideen kommen, also lieber gleich vorwärts! Noch nie hatte sich meine Frau so schnell angezogen, wie diesmal. glaubt, die dem großen Ganzen durch da» gelockerte Gefüge der Theile erwächst. Wem da« Schicksal und die fernere Gestaltung eines Reiche« von der vielbetvegten Vergangenheit des Habs-burgerreiches auf dem Herzen liegt, muß diesen Männer» Dank wissen, die offen und mit dem rechten Namen daS Übel an der rechte» Stell« mit der Sonde berührten. Man muß mit Bangen an die Zukunft unsere« ehrwürdige» Reich«» denken, dem der Deutscht Opfer au Gut und Blut gebracht, da» er gründen half, dem er mit seinem Herzen an-gehangen, wenn man solche Meutere,, wie bei der Eontrolversammlung in Skuc iu Frieden«-zeiten schon miterleben muß. Den» da« deutsche Bolk, das seine Rechtsansprüche infolge feiner Vergangenheit vertheidigt und um des Fortbe-stände» de« Staates willen nach seinem kulturelle» Gewichte und nicht nach der Kopfzahl behandelt und geschätzt werden muß. da» nicht mehr ver-langt, al» das« e» im Hause, da« e« bauen, vertheidigen und erhallen geholfen, in allen Rechte» anerkannt wird, sieht staunend, wa» heute mög-lich ist. Da» sind die aufgehetzte» Basalten einer Seite, die sich nicht entblödet, den Deutschen bei ganz anders begründeten Anlässe» Vorlesungen über österreichischen Patriotismus zu Halle». Nicht mit voller Zuversicht i» die Arbeitsfähigkeit de« lange in die Remise gestellten Parlamente«, wohl aber mit dem Wunsche, es möge endlich der Friede einkehren, damit die Arbeitder Volksvertre» tung mit Früchten gesegnet sei, sind unsere Volks-böte» im Abgeordnetenhause erschienen. So viel Bo-den muss ob de« wüsten HaderS brach liegen bleiben iu einer Zeit, die mit sozialen Fragen und Aus-gaben so durchjättigt ist. Wer vermag e« denn übrigens, in Abrede zu stellen, das« der ganze Nationalitätenkampf im Grunde eine Äußerung von Gleichgewichtsstörungen im sozialen Organismus ist? Da» deutsche .Hau», da« den slavi-schen Auswanderer aufnahm, den die materielle „Weißt Du. Martha, wenn wir nächsten» einen SlnSflug mache», ziehst Du Dich auch so fix Wir werden ersucht, darauf aufmerksam zn machen, dass dir Badestnnden wegen der nunmchr nahen-den kalten Jahreszeit geändert werden. Nähere« ist au» der iu der heutigen Nummer enthaltenen Einschaltung zu ersehen. (Ausgrabung« brt prltau.t Die AuSgra« bungtn im Pettauer Felde. die Professor G u r-litt leite», sind zu einem vorlaufigen Abschluß gelaugt uud e» wird daher da» Public»», i»-terefsiere», über da» Ergebnis dieser AuSgrabuu-gen kurze» Bericht zu erhalten. Ausgegangen wurde von der Fundstelle eine« im Jahre 1885 zufällig aufgedeckte» Altares. der dem Vulcan geweiht war und aus den, ein Tempel der Fur-tu»a. ei» vicus fortunae (= Fortmiaslraße) »nd horrea (= Getreidespeicher) erwähnt war,». Ob-gleich weder von der Straße, nod) vo» deu iu der Rahe zu verinulheude» Äautea die geringste Spur über Grund erhalten war. wurde ein Stück der im Osten Ort Dorfe» Unter-Haidiu am recht«n Dranufer. Pettau gegenüber, gelegene» Wiese de» Bauer» S u p a n i t s ch. 60 Meter im Gkuirrt, angekauft und am 6. Oktober ver- Saugenen Jahre« mit den Au»grabungen begonnen !«tzt ist die Erddecke, die über zwei Meter tief die antiken Baute:, überdeckte, von dem ganzen erworbenen Areal weggehoben. An den südlichen Grenzen de» AuSgrabuugSplatzei liegt der Mi» thraStempel. erbaut um da» Jahr IsiO nach Ehr. vo» Beamte» der Zollstatio» Poetovio. Er war in da» ansteigende Terrain hineingebaut, so das» sein westlicher Abschluß im Alterthum untern« fisch war. Diesem Umstand ist seine gute Erhal-tung und sein Reichthum au erhaltenen Altären und Sculptnren zu verdanken: e» fanden sich sechs wohleihalte», Altäre mit Weihinfchrifle». vier Sculpture», die Felsengeburt de» Mithra», den stiertrageuden Mithra», den Genin» mit der gesenkten Fackel darstellen», gleichfalls mit Weih-Inschriften versehen. An da» Mithraeum stoßen gegen Norden zum Gottesdienste nöthige Neben-räume, dann durch einen Gang getrennt ein eigen« artige» Gebäude, da» au» einem offenen, gepfla» sterlen Hos und einem von fech» luftigen Stützen getragene» Mittelbau bestand, offenbar eine Ber» kaufthalle. Weiter nach Norden, von dem eben erwähnte» Bau wiederum durch einen Gang ge-trennt, finden sich parallel nebeneinander der Tempel des Bulcan und der Beim» und der Tempel der Fortuna. Die Eingä»g, zu beiden Heiligthümern liegen, dem antiken Brauch ent« sprechend, im Osten: jeder der Tempel besteht an» einer Borhalle und der eigentlichen Cella. in der sich je ein große» Postament, zwei Meter lang nnd einen Meter breit, sür die Götterbilder befindet. Der Name de» ersteren Tempel» ist durch eine große, monumentale Inschrift, die vor dem einen Postament gefunden wurde, sicher bestimmt: wir kennen an» derselben auch de» Namen de» Stifter» diese» Tempel». E. Avilliu» Ehrysanthu», der Gemeinderath vo» Poetovio, der Borgängeriu de» modernen Pettau. war. De> Name de» zweiten Tempel» ergibt sich au» Fundstücke», namentlich dem Relief einer Frau mit Füllhorn, ober einer Fortuna und dann au» der Erwähnung auf dem oben ange» führte» Bulcanu»altar. Bo» de» Götterbildern wurde» nur spärliche Reste gesunden, die aber den sicheren Schluß erlauben, das» im Tempel de» Bulcanu» und der Benu» außer den genann-ten Göttern auch Amor dargestellt war. Bor dem BulcauuStempe» im Osten zeigen sich Reste eine» größere» Unterbaue», auf denen sich einst der Hauptaliar erhob. Roch weiter nach Norde» bi» an der Grenze de» AnSgrabungSplade» erstreckt sich ein ausgedehnter Bau. dessen einstige Bestimmung längere Zeit räthsel» haft blieb, bi» der Fund einer mächtigen Brunnen« maske, den Jupiter Amrnon darstellend, die Lösung de» Räthsel» brachte. E« handelt sich um «ine größere Wasseranlage, ein Brunnenhaus, das den vicua fortunae mit Trinkwasser versorgte. Sämmtliche aufgedeckte» Gebäude sind auf die Richtung der Foriunastraße orientiert, deren Verlauf außerdem noch durch die gefundenen Eanalanlagen sichergestellt ist und somit liegt durch diese Ausgrabungen, die anch eine Fülle von Kleinfunden ergeben habe» — sie sind, wie auch die Inschriften und Sculpture». an da» städtische Ferk-Museum in Pettau abgeliefert worden — jetzt zum erstenmale ein wichtige» l Stück der alten Römerstadt Poetovio vor den Augen der Beschatter. E» tst zugleich dafür Sorge getragen, das» Alle», wa» der Erhaltung würdig ist. auch wirklich erhalten bleibt. Die Arbeiten znr Herstellung eine» Schutzhaufe» über dem Mithraeum haben vor einer Woche begonnen und sollen noch im Laufe de» October» zu Ende geführt werden. Die Kosten hat da« Ministerium für Eultu» und Unterricht bewilligt. Der Ge« meinderath der Stadt Pettau und Einwohner de» Dorfe» Unter-Haidin haben wetteifernd Bei-träge geleistet. Da» Mithraeum bei Unter Haidi» im Peitauerfelde wird der einzige Römerbau fein, der in Jnnerösterreich über dem Eidboden erhalten ist; e» wird mit seiner reichen Au»-statlung an Altäre» und Sculpturen ein kleine» Museum bilden, wie e» iiistructioer nicht gedacht werden kann, e« wird zur Förderung de» Frern« deiiverkehre» beitragen und unmittelbarer, al» Worte und Abbildungen e» vermögen, die An« fchanung von der römischen Cultur vermitteln, die Jahrhunderte lang in unserer Steiermark ge-herrscht hat. Bon der internationalen Jury der A»»stellnug vom .blauen Kreuze' für bürgerlich, Kochkunst iu Wien, wurde da» in A. üblinger» Verlag in Ju«»bruck erschienene Kochbuch .Die österreichische Küche" der Frau Baronin Marie vo» R 0 k i t a n »k y mit der große» Medaille mit der Goldpalme ausgezeichnet, ■a» (Erster österreichischer Jlrioatbraniirn-Cru-trilarrb*»))» dessen Statuten von: k. k. Mini» steriun, genehmigt wurden, bezweckt die Hebung und Förderung der geistigen und materielle» In-teress,» aller Privatangestellten und hat sich die Ausgabe gestellt, die Existenz seiner Mitglieder und deren Angehörige« zu sichern. Derselbe bietet feine» Mitgliedern unter anderen folgende Wohl-sahrtSeinrichtuugen. mündliche und brieflich« Fach» curfe für Stenographie, Buchhaltung. Eorrefpon-denz, Sprache», BerrechnungSkunde. Kalligraphie, Mahnschreiben, Kanzlei- und Eomptoirpraxi». dann Freibibliothek und Lesezirkel, unentgeltlichen Stellennachweis, kostenlosen Rechtsschutz, diverse Preisermäßigungen, ferner Gewährung von Dar» lehen. sowie Unterstützungen bei Stellenlosigkeit. Krankheit. Invalidität und Todesfällen. Mitglied de» österreichischen Privatbeamten- und Eenttal» verbände» kaiin jeder ehrenhaste Angestellte wer« den und beträgt der Jahresbeitrag b fl. ö. W. Für diese» kleiue Opfer von 10 kr. wöchentlich sichert sich jeder Angestellte eine stramme In« teressenVertretung »nd die obe i angeführten Be« günstiguiige». auch «rhalten alle Mitglieder da» BerbandSorga» .Allgemeine österreichische Privat bearnten-Zeitung" ohne separate Zahlung zu-gesandt. Jeder Angestellte verlange grati» Statuten. Prospect »nd Probenummer vom I. öftere. Privatbeamten-Sentralverband. Wien. VII. /2., Reustiftgafse Nr. 3. Eingesendet.») Dank der deutschen Stadt Pettau von der Genossenschaft der Maler. Anstreicher, Blech« und Wagenlakierer au» Graz für die freundliche Auf« »ahme, welch« un» zutheil wurde, aber leider das» e» ««» nicht möglich war. bei dem Ge-werbeverbaud, in Pettau unsere Forderungen gegen Jw» Präsidium de» Gewerbeverbande» richtig zu stellen und wir kurzweg in dieser Beziehung an den Berband»-Obmanü, Herrn Pflug, abgewiesen wurde», so stellen wir da» Anfuchen an sämmtliche Herren Gewerbetreibende an unserer Seite al» treudeutsche Männer einzutrete» und jederzeit mit un» die Frage zu stellen, warum man al» ausrichtig edeldenkender Männer der deutschen Hauptstadt vo» Steiermark sich, wenn man da» bloßlegt, wa» einem drückenden Ge-werbetreibenden wehe thut, da al» Krakehler bloß-gestellt wird, daher ich im Namen meiner Ge-nossenschaft den Austritt erklärte und unsere wackeren Eollegen von sämmtlichen Genossen-schasten damit aufmerksam mache, sich diese» al» Richtschnur zu nehmen »nd auch feruerhin al» treudeutsche Männer vorwärts zu strebe». Heil dem Gewerbestandel U»d«lf Werd«. S»»?ait). dz Borftaud. Stellvertreter. •) Wninertunfl twt Schristteitung.) Für Form und Inhalt übnnehmen wie keine 8eiantiw>rtiing. Literatur. ♦ (•Seltener tim» »tchHche«.) Die «erlag«- Buchhandlung .Styrj-" in »raz ist in der erfttufiriK ' Lage, von Katharina Pratc« JSübknuiiK JMtfc" soeben bat zweihundertste lausend ouJgtben ju kennen. Ihre k. hoheit die Frau «rzhe^ogin Maria I 01 e s a, welche sich gelegn« ich d«» «undaauae« bei Eröffnung der kürzlich stattgehabten »ochkunst-Antstellung in dea Wiener «artenbau-Sitten diese« SSuch varlegen ließ, nahm die Zueignung de« »weihnnderttauskndsten Exemplare« sür H^ct-suhre Bibliothek an und stattete da-für durch die Obersthofweisterin den Tank an die «er-lag«-Buchhandlung in einem sehr ehrenden Schreiben ab. von den Prninchtcrn der genannten «»«stellung wurde nur diesem Kochbuche der höchste Prei« zuerkannt. „Wthi a»chh»ch " Unter diesem ebenso einfachen wie originellen Titel erschien soeben im Verlage von Ulk. M»ser'< Mk*Xi»| in ihrer vor. rede: .Und so zweifle ich nicht. das« sich .«ei» «»chtoch* viele Freunde erwerben wird unter Kochenden und Essenden, in der Küche wie im Vpeisezimmer". wie wir vernehme«, ist die Rachfrage nach den Losen der Großen Wohlthätigkeit «.Lotterie zu «unsten de« Poliftinifrtxn vereine« eine allgemein rege, und erklärt sich dieselbe durch den au^ezeidjneteti Lpielplan. indem jede« Lo« in ü Aiehunaen. die erste findet bereit« am 4. Jänner flott, ohne Nachzahlung «it. spielt, und im «ewinnstfalle der Treffer autbezahli. da« iic* abgestempelt und de« tttpenltjfln-rr jurüdtfrftefli wird, man als» mit einem Lose auch H«nptr»fier im Werthe von 100.000 Kronen. 80.000 Krone« »c. machen kann Wir rmpseble» dieselbe b^ten« zum Ankaufe. Für Eheleute ^ Neueste hygiea. Schutzmittel. — Prcitliste» gegen 26 Pf. 6. Clfltl, Btrlii Neu! Ans dar Wl»ner Kochkuntt-Aassta 1899. •h PrtmlH mit dar Neu! Mit vl«l«a 111»-(tntlencn u. ItrMtM Tafeln. 4*^ Wdeowi Medaille. 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October 1899 im Hause der Kaufmannschaft stattgehabte Wählerversammlung au« den Kreisen der Betriebsunternehmer hat für die auf den 4. November 1. J. ausgeschriebenen Neuwahlen für den Vorstand der Arbeiter-Unfallvernicherungsanstalt für Steiermark und Kärnten in Graz folgende (Kandidatenliste ausgestellt. Au« der II. Betriebskntegorie: Als Mitglied Herrn August Bürger, Direktor der Grazer Eisenwarenfabrik der ttsterr. alp. Montnngesellschnft in Graz. Als Ersatzmann Herrn Konrad Schmölzer, Sensenwerksbesitzer in Kindberg. Ab* der IV. Betriebekategorie: Als Mitglied Herrn Johann Guido Wolf. Stadtbaumeister in Graz. Als Ersatzmann Herrn Fr. Madile, Stadtbaumeister in Klagenfurt. Aus der VI. Betriebskategorie: Als Mitglied Herrn Anton I r s c h i k, Tischlermeister in Graz. Als Ersatzmann Herrn Ernst Rathausky. Papierfabriksbemtzer in Deulschlandsberg. Die Herren Wähler werden demnach ersucht, ihre Stimmen auf die vorgenannten Kandidaten jedenfalls zu vereinigen und den ausgefüllten unterfertigten Stimmzettel entweder der zuständigen politischen Bezirksbehfirde bis xum 25. October d. J. zu überreichen oder rechtzeitig unter geschlossenem Umschlage bis spätestens 4. November d. J. an die Wahlcommission frankiert einzusenden. Graz, am 21. October 1899. Im Auftrage der Wählerversammlung, deren Vorsitzender: FRANZ 8CHREINER, Präsident der H»od«U- und Gewerbekamm«r in Gras. Grosses Nebeneinkommen können sich alle Personen, die ausgebreitete Bekannt, schaften haben, durch leichte Arbeit sichern. — Offerlunter c. B. 20, Hsuptportlagernd WIEN gegen Scheine Grab- von der billigsten bis znr feinsten Ausführung. Kränze Preis per Stück von 80 kr. aiswärts. Zi haben bei CAJETAN MURKO, Hauptplatz Nr. 4. Täglich frische Thee-Butter per Kilo fl. 1.40. 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Theater, K«m«t, Bpert, Hauaarrt, Pralirlthi«) (1000 Qo4dkr««M) ÜS „Illustrierte Jugend-Zeitschrift" M Moderne praohtvoUe IllaatraUonen naoh ersten Künatlera. Jllrllci ictt nrilge (iistlllner grillt. Mt Nimm« «nUiiJt «Inen Coupe«, der die Abonnenten bsnchttft. die kathailan Wi«a«r Htaelier Ptaikarlea nach Wiener Aus wähl au atMOM bis auf die Hilft« reducierten Preise ra baxieben Hochachtungsvoll Prebese—era kit- mt (■iat.«k( f* M Jteqaes Philipp Tim PkiUpp t Ktumt __Wlao, VI Barnabtt«n(aaa« I, Clavier-Niedterlage«. Leihanstalt VOft Berta Volckmar staatlich geprüfte Mtulklebrerin Marburg, obere Herrengasse 54, Parterrelacali täten (flfflrnsibrr brra t. f. Staal»gymnasium empsiehtt in größter Autwahl neue Claviere _____ und ___Pianino kreuzsaitlg. nustpolitirt, (schwarz und amerik. matt Rus»ho>t) sowie L Bui OVKRR^ICnS lVOO. (euroväischen und amerikanischen Saugsystem«) au» den hervorragendsten Fabriken, »» Oeiginal-AOhriktpreise». Lchristliche Garantie. 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BLANKE, Buchhandlung, Pettau. 6 Ziehungen haben die Lose der Großen WoAltMiigkeit^-Totterie j« Hivste« bei Sibapeßer poiikiinischen Vereine» (S?itßi.) ?roteetor: Proteetor-Stellvertreter: 8«. k. u. k. Hoheit Erzherzog Jotef. 8e. Eminenz Cardinal Dr. Lorenz Schlauch. Haupttreffer 100.000 streuten. 5 ä 20.00Ö, 5000 Kronen «to. wart. Älle Treffer werde« aas Wunsch mit ZV»/» Äd)»g »»» der Verweitaaz in Wir» bar ^arßckgrkßaft. Jede« Soi spielt in ollen 6 Ziehungen ohne >ede Nochzahlung mit u. kann man mit einem Lose auch ß Haupttreffer machen. Laut hohem Erlaaa des k. k. Finanzministeriums sub Zahl 45922,1898 wurde der Vertrieb dleaer Lose In Oeaterreich gestattet. preis eine, lift* nur 1 firm. Erst« Ziehung aohon «n 4. Jflnner IIOO. Lose sind zu haben in allen Wechselstube», I. (. P»st»«t»r», TobaNrapK». L»tt»e»>ert»re» k. Die Ziehungen finden unwiderruflich an den bestimmten Tagen statt Stampiglien im KaatsdNk oder Metall IMbrt ta Zeder Aartlkrung billigst die BieJidntckrrn W. Blanke in Pettan. vat»w ! em. wiiirrnng Wasser-Srmprr. Celsius 22/10. 60 Morgen »ebel. heiter. 73 23/10. 59 Morgknnebel. heiter. 7 5 24/10. 56 Leicht bewölkt. 7 4 25/10. 55 * rt 76 26/10. 55 Heiter. 74 27/10. 53 Morgnineiel, frostig. 68 28./10. 52 if n 68 öffentliche Erklärung! Dia gefertigte Portrtl KnaetanetaU kst, am aaüabeamen En'.Uaeangen ihr.r kflrutlarlech to« jglichel geecbatlen Portrltmele» »> thnb.ii in eein and nur, am di «alten *HUf baecMftifan «• kflem«» kam IaM Bad «Bf Mb aas WM.mr baacfclMren, »al leglicluo Ms tun oder Qniu ia \erxichten. Wir Malen Otf für nur 7 fl. 50 kr. -MU bIbo kaum der Hiifu da. W. te< du Uoaam HarrtailuifekoaUit ein Porträt in Lebensgrösse (BroatbUd) in pruktToIlun, «lauten, Schiin-Gold-Birockrabmen ton wirklich»» War« ■laOateai «O SeMaa 1.1. Wer daher anatrekl, Hin eigen», »dar die Porträt »einer Fr»«, aeisar Kinder, Klier». O- achwtaUr »dar anderer theaarer aal»et lfaf»t varatarkaaar VirvaaMaa ad er Fraaada meeben an ltwen. hat btoa ,»> betnffonde PnotogripMe, (IMtftvM la aratakar Stell.ea, rlnauaendoa und e hlli in 1« Taten .1b Porträt, wovon er gewlaa aale hOchete ilberraackt nnd «ntaSckl aelo vrl d Ute KMa mn Porlrtl wird »aa> !-elbetkoete>ipr»M ber. chn-1 Be»t»l ung»n mit Bei» hlute dar I1>olojraphie welche mit dom fertigen Porlrit unteechidlgt raUarnirt wild, werden aar Ml las WMarraf iu P,aia* ptan NiHinahma ode» Tvtberiget Eimendaag 6m Patiafi. rnt|*,ant*nommn »on der Porträt-Kunst- Anstalt „KOSMOS" Wien, Marlahitferstrassc 116. IV «r aae-rngtlrhMr, onrlurolinsUßlr Autftlhmi'u wwr» nnfurp«-(rewUrr Ark»UehkrU drr IVWrfU irlrd Manmflt frlrlMri. WM WM° Maaaanhafta Auerkennunge- und Danka»gunfaachralben liegen aar flffentllchen Eiaslcht für Jedermann auf. WD Ein an der Hauptstraase schön gelegen««, '/, Stunde von der Stadt entferntes ist sammt Wohngebtudc, bestehend aus 2 Zimmern. Vorhaus. 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Als sie allein war, preftte sie beide Hände aus ihre pochende» Schläfen, als wollte sie hierdurch ihr stürmisch dnrch die Adern rollendes Blut beschwichtige», dann ergriff sie den kleine» Hammer einer auf dem Tische stehende» Zimmerglocke und befahl dem ant den Nnf derselben eintretenden Diener, ihre» Oheim Ekbert z« ihr zu bitte». Hoch aufgerichtet erwartete sie den Patrizier, welcher in kurzer Zeit mit einem flüchtigen Moigengrufte iu ihr Zimmer trat, bis dicht vor sie herantrat nnd seine dunkle», listigen Ange» aus sie richtete. .Oheim!" begann sie scharf nnd bitter. .Ihr nnd Lndols habt mich gestern schändlich belogen! Ludolf war nicht hier ans Sehn-sticht, Euch und niich wiederzusehen, sondern »in die Stadt ans-ziiklindschafte» und au den Waibling zu verrate,»." „Was thut'S?" entgegnete Ekbert. „WaS brauchten wir Dir den Zweck feines Kommen» so genau anzngeben? Die Uerle des Biirgerhansens machteil uns dir Geschichte so schon schwer genug!" .Aber nie «nd ninimer hätte ich meine Hilfe Ench zugewendet, wenn ich den Zweck Eures verräterischen Spieles kannte." (Wttfrst Frhr. v. Rheiitaben, »er neue preußische Minister des Inner» JMrti tlncr Phologiajchtc »un »kichard 4 SMitimr in Vciiin. Cffliit 2t uns gehörst »nd der Raine Mandelslohe und das edle Blnt Deiner Borfahre» Tich nicht davor geschützt hat, Gefühle in Deiner Brust aufkeimen zn lasten, die —" „Schweigt, Oheim!" unterbrach ihn nun Luitgard schnell und mit blitzenden Ange». .Lästert nicht meine edlen Borfahren im Grabe. Sie wiiftte« niemals etwas von einem Verrate des Vaterlandes «nd ihrer Fürsten, sie haben stets den Ehrenfchild der Mandelslohe hoch und rein gehalten. Aber Ihr uud Ln-dolf, Ihr habt ihn besudelt und bis in die fernste Zukunft hin-ein werde» die Name« Ekbert und Ludolf von Mandelslohe iu der Geschichte BraunfchweigS geächtet und mit dem Stempel des Verrats gebraudmarkt fein!" „Gut, sehr gut!" sprach Ekbert, indem er mit der weiften, gepflegte« Hand langst»» über seilte« dichte« Bart strich und ein leises, spötti-fcheS Lächeln seine Lippe« »mspielte: .Wirklich meisterlich gesprochen. Luitgard! ES ist n»r schade, da» diese Rede nicht auch der Rarr vo« Waffenschmied gehört hat, er würde Tich jedenfalls sofort entzückt in seine Arme fchliefte»." .Und ich würde ihm. wem, er jetzt hier wäre, zum Tanke für sein Vertrauen und seine innige Liebe sogleich meine Hand z»m Trenbnnde reichen," erwiderte Luitgard mit leuchtenden Auge«. .Taft dieses ebe« »icht geschehen kann, dafür ist aber, Gott sei Dank, gesorgt, da Deine Aiigen de» Man» lebend jedenfalls zum letztenmal ge-sehe» Ijabeii." .Wie meint Ihr das, Oheim?" .Ganz einfach, schöne Richte!" fuhr er kalt uud höhnend fort. .Da» er durch die Klugheit Lndolss ge-fangen genommen wurde, nachdem er Deine» Bruder auf Deiu Gehe!» i» Sicherheit gebracht hatte, wirst Du jedenfalls schon wissen!" Luitgard nieste bejahend. .Rnn, dann brauche ich Dir das ja nicht mehr umständlich zu be-richte», daher erfahre jetzt die Fort-fetzuug. Kurz «ach seiner Einkerke-ru»g wurde der Pfalzgraf vo» dem Geschehene» i» Kenntnis gefetzt und er bestimmte, da» am heutigeu Morgen schon in aller Frühe das Gericht zusammentreten sollte, damit der Fall, da wir ja iit Kriegszeiten lebe», fo schnell als möglich e»tschiede» werde. Ich selbst wnrde mit als Richter beföhle» »nd bi» erst vor kurzer Zeit vom Gerichte wieder «ach Hanse gekommen." Ekbm hielt ein u»d beobachtete scharf die ängstlich zuhörende Luitgard. Als diese die forschende» Blicke Ekberts bemerkte, zwang sie sich mit Gewalt zur Ruhe und sagte mit umflorter Stimme: „Fahrt fort. Oheim, ich höre!" „Also g»t! Das Gericht trat zusammen und ich saft mit unter seinen Richtern. Ich kann Dir sagen, ich bi» stolz aus die Macht Deiner Schönheit gewesen, denn aus jede Frage der Richter »ach dem Grunde seines Verrats und wer der Mann gewesen wäre, den er aus der Stadt gelöste» habe, hatte er »ur die eine Antwort: „Fragt mich nicht, ich kann nichts iage»!" Und dabei blieb er. Rar sür mich hatte er einige liebevolle Blicke, die ich ihm natür lich mit derselbe» Liebenswürdigkeit erwidert habe." „Weiter, weiter, Oheim!" kruchtc Lnitgard hervor. .Kommt z»ni Schluß, Ihr spannt mich auf die Folter!" .Ich bi» bald z» Ende, meine schone Richte! Was sollte auch »och weiter Großes summen V Ich wnrde vom Pfalzgrafen aufge fordert, den Antrag der Strafe zu stellen, und was sollte ich weiter mache»? Ich forderte de» Uopf des Verräters!" „Oheim!" schrie Luitgard auf. .Das thatet Ihr? O, mein Gott, giebt es den» überhaupt eine solche Schlechtigkeit anf der Welt?" 176 richt erhielt, sa» Mechtild Dassel in dem hohe» Wohngemache in derselben Fensternische, iu welcher Otto gesessen hatte, als die Bürger gestern den verräterischen Junker verfolgten. Ihre Hände rnliten »Hinist im Schoße nnd ihr starrer Blick schien »icht in der Gegenwart, sondern in der Vergangenheit, in der Vergangenheit de» Glücke» nnd der Liebe, zn verweilen. Eine Thräne ran» ihr schwer »ttd langsam in die stützende Sand; die starrblickenden Ange» „Gewifi, mein Liebling!" sagte Ekbett nnd weidete sich voller uiide an dem Schmerze der niedergesunkenen Lnitstard im Triumph iriedigter Rache. .Gewi», das that ich. »nd das Gericht hat i inenl Antrage gemäß erkannt. In vier Stnude» fällt das Haupt .■ verliebte» Narren unter deni Beil de» Henkers!" Jetzt war es genug. Die Bosheit EkbertS uud die Kunde ii der nahe» Hi»richt»»g Ottos gaben Luitgard wie durch eiue» «Überschlag die Ruhe ;> Besonnenheit zn-if. Sie richtete sich ii uud sprach kalt: ist gut! verlaßt -waber sogleich, denn » dieser Stunde an -d wir in diesem Le->i geschieden. Mein ,t> geht anders als .irr blutiger Weg. er den Wunsch neh-l mit von mir, daß »er Weg Euch einst »i Galgen führen ige!" Mit gebieterischer iiid wies sie dem ch einmal spöttisch .iflachendeu Ekbert . >' Thüre. Dieser zog i Ii schnell zurück nnd !> iirmeltt im Hinaus-lien zwischen den ; ihnen: .Jetzt aber i ini schnell anö Werk! veut' abend bin ich mache« schnell zu' i ISBHÜHSBMk ? er mit aufleuchten-^I, Augen Luitgard >'Hand bot: »Hier, ^ . ^ .ulz that Ench unrecht! Jttr seid nicht schuldig dem Verrat!" .Nein, Zile.'- sagte V igard weich nnd i triff die gebotene 5''i«d. .So wahr ein >it im Himmel lebt. i> bin selbst betrogen! Such nnn weg mit wei-l' lier Weichheit und u i'ischenttlage», jetzt inengewalt!" chon recht, werd'S besorgen und sie aufreizen, daß e« eine I schlössen sich leicht, als habe ein erlösender Schlummer die Sittiic »erden soll. Aber Ihr!?" umkanaen. Aber nicht der Schlak lintte die Attaenlider aelchlosien. » t werden soll. Aber Ihr! «Ich, Tile? Ich gehe dorthin, wohin mich mein Herz ruft! seiner Mutter nnd dann — zn ihm!" 6. Unt dieselbe Stunde, in der Luitgard durch Tile über den schänd Ii leit verrat Lndolss und die geschehene Einkerkern»,, Ottos Nach- iintfoitgeii. Aber nicht der Schlaf hatte die Augenlider geschlossen, sondern nur ein süßer, holder Traum hatte die Gedanke» Mech tilds in die Vergangenheit entrückt nnd »»willkürlich hatten sich die treuen Mutteraugen geschlossen, damit sie nicht durch die Vorgänge der trüben «Gegenwart den Gedaitkengaiig des schönen Tran ine* störten. Sie sah vor ihrem geistigen ?linic wieder die erste 17f» Lebensstunde ihres Sohneö, wie ihr Herr »nd Gemahl damals de» neugeborenen Knaben in sein?» starten Bakerarmen gehalten, die mit Tnnkesthränen gefüllten Augen emporgehoben znm Himmel «nd mit ihr vereint ein Gebet des DankeS nnd der Bitte emvor-geschickt hatte. Ein Lächeln seligen MutterglückS überzog nnn bei diesem Bilde das bleiche Angesicht Mechtilds. Und immer nene Bilder zogen vor ihrer Seele herauf. Sie sah den Knaben zu ihren 5Meu sitzen, mit geröteten Wangen und blitzenden Augen, ihren Märchen von „hörnen Siegfried" »nd .Diet-rich von Bern" lauschen, nnd vor ihrem Ohre ertönte wieder die lieb-liche Kinderstimme: .Lieb' Mutter, auch ich werde einst ein Held wer-de» nnd mir die Königin Brnuhild durch Kampf und Sieg erringen!' (ftartletzan« lolgt) Vexierbild. an. (in Name, brr an den Londoner Htibeuarf erinnert. Ans alle« diesen 5t-hol«ng»plütze« herrscht ein uugem in rege« »nd farbenbuuie» Leben, du» de-> gauzen Raum dl« zur Südspitze der Halbinsel fftr sich beanspruch«. Dort e> hebt sich über den spiegelnden wassern die Nein« Kolabo-Jnsel mit ihren H,1 fernen, Werkstätten und den Leuchttürmen, welche die tfinfabrt In den Meere«-arm zwischen Bombay und dem Festlande, also Iu den Innere» Hasen, be-zeichne». Einen sehr malerischen Abschluß bildet der Malabarhügel im JJord Westen, eine von Palmen beschattete müßige Erhebung, die den VUßenrai' der Warf UJal bezeichnet. Diese große, prächtige Stadt In Ihrer audgezelil, net schduen Lage ist aber noch lange »Ich, .Bombay" selbst. ismiufc fotgt.) NSe^CBIU Georg Frh«. ». Rhrinbaben, der neue preußische Minister de» Innern, am Ll. August 1856 zu Frankfurt a. C. geboren, ist der Sohn «In«» Im Kriege gegen Oester-reich 1860 gefallenen Major« und Batail-lon«kommand«ur» vom 8. Leibgrenadier. reglment. Im Herbst 187« kam er al» Referendar am Berliner Rammergericht in den preußischen Iustlzbieust, trat Im No< vember 1882 al» Assessor zur Verwaltung über und wurde zunächst der Regierung in Schle»wig zugeteilt. Im Jahre I88d al» Hllf»arbelt«r in da» Finanzministerium be- rufen, stieg er 1888 zum Reg!erung»rat auf und würd« I« Februar >889 zum Geh. Finanzrat nnd vortragenden Rat In d«r ersten Abteilung de» Finanzmlniste-rium» ernannt. Im Nebenamt war «r auch Mitglied drr Statistisch«« Eentral-kommifston. der Anstedelungtkommlsston »nd de» Au»sHyss«tz zur Untersuchung »er Wasserverhiiltulss« In d«n Ued«rsch«tmm»ng»g»biriei>. Im Jahie I89Z er folgt« seine Ernennung zum Geheimen Oberfinanz« rat. ««gen seiner unermüdlichen Arbeit»trast er-freute stch Freiherr von Rheinbaben der höchsten Wertschätzung von seilen seine« Ehef», von Miguel, der Im Juni 1800 da» Portefeuille der Finanzen übernommen hatt«. Im Februar I8SS wurde er nun ol» Nachfolger de» Freiherrn von der Recke Regierung»prSstdent von Düsseldorf, de» bevölkert-sten Regierungsbezirk» de» preußisch«« Staate». D«r Minist«« Ist vermählt mit d«r Tochter d«» ®«r« maulften und Musikschriststeller» Roch»» Freiherr von Lillenrron. Bombay, die größte Stadt de» südlichen Asten, di« «In« kaum >ti»«lh»nderljührige Geschichte hin««r (ich hat, (duft Infolge klimatischer und sanitärer Berhältnisse Gefahr, alle Bedeutung «nd allen Ruhm einzubüßen. Die Insel, aus d«« Bombav liegt, war von alter» h«r nicht dazu geschaffen. «I-ner großen Niederlassung Vorschub zu leisten. Da» »ebiet w»« versumpft. In oußergewühnllchem Maße den Monsunstürmen «»»gesetzt — wa» st« ja der Natur der Sache nach Immer Ist — uud durch lange Zeiträume ein Piratenschlupfwinkel. Al» England im Jahr« 16dl dl« Alter« portugiesisch« Gründung mit Waffengewalt sich zu eigen gemacht hatte, war die terilichkelt »och derart ungesund, daß der Staat nur wenig« Jahre spüter den Platz gegen eine Bazatelle an dl« Ostindische HandeUkompagn!« abtrat. Bon da ab erlangt« Bombay zwar ein« vorüber-gehend« Bedeutung., e» bedürfte jedoch noch eine» vollen Jahrhundert», ehe dl« durch kriegtwirren und andere stürende Zwischenfüll« In Ihr«« Enlwick-lung gehemmte Stadt zum gesicherten und wertvollen Stützpunkte der neuen Besitzerin stch ausgestalten konnte. Damalt entstand die große Citadelle unfern d«r tüdspltze jener schmalen Halbinsel, di« d«n Außenhafen (Back Bai> vom eigentlichen Handelthafen, der stch, wenn man den weiteren Be-reich hinzurechnet, zwischen der Jnlel und dem Festland« vier Stunden weit ausdehnt. Wie nicht ander» zu denken, wurde die Eitadelle der kern der europäischen Niederlassung, um den stch In der Folgezeit ein Teil der späteren Weltstadt entwickelt«. Eigentlich repräsentiert heute nur da» .Forf, wie diese« Ablchnitt Bombay» noch immer genannt wird, da» Emporinm. Ran bat jedoch die eigentliche, um die Eitadelle gelagerte Altstadt mit ihren krnrn-men Massen und nicht sehr stattlichen Häuser» von den vrachtvolle» Neuanlagen zu unterscheiden. Durch die letztere» ist nach und nach der ganze Raum zwi-schen dem Hafen und der Back Bai verbaut worden. lieser Teil bietet ein durchaii» moderne» Städledild. ti» Ist eine Großstadt mit allen Attributen einer wichen. Ihr Alter reicht keine zwei Jahrzehnte zurück. Alle bedeuten-deren dffentllchen Gebäude. Reglerung»äinter und Anstalten befinde» sich in dleier wie au» dem Boden gewachsen»» Neustadt. An die Baulichkeiten schließen sich Promenaden und Reitwege, sowie die herrliche Anlage von Rotton Row 7» AllcHLeij W» ist k«r Photograph? Rösselsprung. Nach seinen Begriffen .Johann, meinem Mann« Ist h«ut« nicht recht wohi bringen Sie Ihm eine Wärmflasche hin-ein!" — »Gewiß, gnädige Frau — Eog-na< oder Rum?" (frflirt. Mann: »Wie kommt e« nur. daß D«in Kaffeekränzchen immer dl» In die Nacht hinein dauert?" — Frau: ,lt« traut stch feine zuerst fort, damit nicht über st« lo»gezogen wird." St«»« versalzen. Arzt: „NunH«ir Meier, wi« war e» im Seebade?" — Bankier: ,A bissei zu viel gesalzen ist e» gewesen, Herr Doktor!" Ei« ahnungsvoller Sngcl. Fahr gast (eilig): .Hier ist bi« doppelte Tan fahren Sie mbglichst rasch, — Ich mip'i zur Bahn!" — Kutscher: .Jawohl — — Herr Kassierer!• Spanisch« Sitelkrit. Daß stch di«Eitel keit und der Stolz «in«» Spanier» bi» üb,r da» Grab hinan» erstrecken, b«w«lst soi g«nd«» Geschichtchen: Ein Spanler. der zu Rom an den Folg«« «In«» Z««ikämpf, > starb. bat vor seinem lobe einen Freund, der Ihm In seinen letzten Augern blicken beistanb, inständig, ihn doch ja so, wi« «r daläge, z» begraben, ohne Ihni die Kleiber antzuzlehen. — Der Freund versprach die» zwar, konnte aber fcorti d«r Neugier nicht widerstehen, da er hinter d«« Wunich de» verstorbenen «tw«v Besondere» vermutet«, uud untersucht« mithin d«n Kdrper vor ber Beerdigung; hiebe! ergab e» stch that I«- nicht zu- nie i«r woet mu« »« |am- für recht- de» stk wu» le. brlilich- b« Ichin und un» mo- der die men früh t« ie» der rech» den Ichast' >e- sich reih'n soll spät den dar- ber auf «u- st«»' lein de» wohl te reeh- e» für blick »« ort den tau» all» «N- nicht «»ß sich Nang weit» ten zie denn, daß dem Ents««lten — da» Hemd fehlte Der Sidvogel Ist «in Feind der gor«llenteiit>c sollt« er dem Deichbesttz«r durch »ftere» Erscheinen ain fallen, so suche er ihn durch Schlagfallen wegzufange> Rostfleck« in »ickelplatierten Kegensttnden wc> den mit Schweineschmalz eingefett«t uud nach einig-Tagen mit einem luch »nd einig«« Tropf«» Salmiak gelft abgerieben, wonach bl« Flecken verschwind-> Jetzt Ist di« best« Zeit ,»« Ditugen der R,sen Frischer Stallmist ist In den meisten Fälle» zn ve> werfen, während älterer, verrotteter, zu Bedenke* keine Veranlassung giebt: derselbe kann stach ei»-gegraben oder nur aus d«r Erd« ««»gebreitet wc> den. Da» letzter« Ist da» Zweckmäßigere, so wenip sten» bei leichten Bobenarte«. während in schwer-» Bdden da» Ei«grab«n de» Miste» vorteilhafter Ii, Der best« Dünger für Rolen bleibt aber die Kompoi: erde, ganz besonder» solche, die au» Leb» von alte» Mauern hergestellt wurde und einige Jahre alt Ist. Dieser Kompost Ist gleichfall« Im Herbst aus die Rose« beete zu bringen I« hungrigem Boden Ist da» Düngen Im Frühjahr »icht,» verwerfen. Gute Komposterde Ist auch da» beste Düngemittel. Sie wirb einfach stach untergegraben. Zur Zeit der knospen- uud Blütenentfaltnng kann m>>» den Rosen auch einen schwachen Düngerguß geben, doch nur einen leichte» a»' Wasser und RIndtdünger hergestellten Kommt man damit zu derb, so mach-» die Rosen zu üppige Triebe und reifen Ihr Holz bi» zum Herbst nicht gut au?. A»«graimn. Heinrich Bogt, «usläfnng folgt in nächste« Aiimnier. Logogriph. Mit F di» ich Ctabt im Ipauiichen Meist; «in Zeichen weg nnd ich werde sogleich Zum Mädchennamen werben. — Johanne» H«»pe. Ich setze einem Mgiltln Nur eine» Laut voran. Dann wird'» ein Iterche», winzig Nein Von dem m«n lernen kann. ftairf Auslisnnge» au« voriger Numitrr: Amdv» Te» Logogrivh»! Pol«. Vota, pola, Zola. — T«» Homonym»: ______ Tk» Silbenrätsel»: F.tl. Hermelin, Rebu», «aftrow, F.tnbrn*. Jflllrh, Ber Frttchrl, lieberftul». Holtet, Henttlon, Tatmijü,«!. OeilmaterH. Febernelk«-. T arflph. F.rrr». Rofflith. .«thrgeiz führt älter in'» Weh' al» in die H»d -----leriHlfel«: »teyttger Anfang macht richtigen «»»gang. Te» Bild« «ge »echle »,r»»»«»en. . . ?erantwe>etliche Redaktion von CrnR Bfelflee, «oeuckt und bee«n»z«gi»A> von «reiner « Hfeisfer in «ttulgnet.