Ni-. 40. Samstag den 1. April l848. Vermischte Verlautbarungen. Z. 505. (2) Nr. l056. Edict. Vom k, k. Bezittsgenchie der Umgebung Lai-bachs wild hiemit bekanin qemacln: Es habe in der ErecutimiHsache des Hrn. Dr. Zwayer, Hos- und G^ichtsadvlic.,t zu i!aidach, wl der K^anim Scheltina von Stcphansdors, in die Aicassumiiuntt der mit dicßger'chllichem iüeschcide llllo. :w Juli ,5^5, Z. 3,8^, bewilligten und milleist .Bescheids (l wclt und Gült I^mnigbyo! »u!^ Urd. ^)l>. » t.^ 2 diensll,'7^ fi. glschälite» l'/,, Hübe, wegen aus dem gcnchtlichcn Ae>gleiche l!llo. «5.. ausgescnigt »7.Ma«z ll^2 »«»Ull, »8. Fcbluar ,«43. Z. ,0,8, und der Session en Vor-uahmc dir Tagsayungen <.us den n oder über dcn Scha'yungswenh an Mann geblacht weiden löllne, bei der drillen auch unter demselben l)ii>tangcgcben w<«den würde, und daß jeder Lnitant bcim .Beginne der iiiciiaiion ein l0 "^ Vadium ron !40 si. zu Handen der Commission zu erlegen ha-ben wird. Der Gllmdbllchserirac?, die iiiciialionsbediog-mfse und da« Scha'ljungsprolucoll können täglich hier-amls wahrend den Amtsstunden eingesehen werden. K. K. Bezirksgericht Umgebung Laibach am »i März ,858. Z. 506. (2) Nr. 763. Edict. Vom Bezirksgerichte Schneeberg wird dem un, bekannt wo befindlichen Suphan Butouschek oder semen gleichfalls unbekannten Erben durch gegenwärtiges Edict bekannt gemackl: Es habe wider sie Jacob Tausche! von St. lkeith, die Klage aus Er-sitzung der auf Namen dcs Slephan Bukouscheg vevgewählten, der löblichen Hcrrschatt Nadlischcg zul» Grundbuchs Nr. 2U dienstbaren Kaische sammt Gar^ tcl angebracht, wo-.über die T>'gsalzung zur Ver-Handlung auf den »9. Juni ,64« ftül) 9 Uhr vor diesem Gerichte angeordnet worden ist. Das Heucht, dem der Aufenthalt des Geklagten oder dessen Erben unbekannt ist, hat, da sie vielleicht aus den k. k. Eiblanden abwesend seyn dürsten, auf ihre Gefahr und Kosten dcn Herrn Johann Pcrz von Schnecbcrg, zu ihrem Curator aufgestellt, mit welchem diese Rechtssache nach dcr für die k. k. Erblande bestimmten Gcrichlsordnung ausgcsührt und entschieden werden wird. Dicselben werden also durch dieses öffentliche Edict zu dem Ende erinnert, daß sie allensaUs zu rechter Zeit selbst erscheinen, oder dem bestimmten Vertreter ihre Rechlsbehelsc an die Hand zu geben, oder auch selbst einen andern Vertreter zu bestellen und die>cm Gerichte namhaft zu machen, und über Haupt in Illlc die ordnungsmäßigen Wege cmzuschleilen wissen mögen, die sie zu 'hrcr Venheidigung dienlich erachten winden, widrigens sie sich die aus ihrer ä>clabsäumung enistchenden rechtlichen Folgen sclbst bcizmnesscn haben werden- Vczirtsgcricht Lchnccberg am 15. März ,848. ZT^IT"^ """" Nr. "'/,,,. Edict. Das Be^nksgcricht Münkendorf macht allgemein bekannt'. Es sey über Ansuchen des Hrn. Alois Wa^ ßer, Verwaltels der Herrschaft Prä'wald, in die Ne» licilation der von Franz Andreita von Dolen im Exe» cutionswcge laut Licitaiionsprolocolls llclu, 31. Juli »847. ^.^07, um 1050 si. erstandenen, und gerichtlich auf ,099 fi. ^.5 kr. geschätzten, dm, Michael Mode g'ehöngen, dem Gute Habbach 5"li Rcct. Nr. 32, Urb. Nr. 42 dienstbaren Halbhube zu Lack, auf Gefahr und Kosten des Erstchers, weaen nicht er-jullter LmtatwnSbedingmsse gewilliqt, und hiezu ein, einzige Tagsatzung auf dcn 14. Apnl d. I .0 Uh, vormittags in loco Uack bei Mani^durq mit dem Beisatze angeordnet worden, daß diese Nealuät aucd unter dem obigen Erstehungs« und Echätzunaspreise hintangegeben werden würde. Die Licitalionsberingnisse, das SchähUllgspir-tocoll u>id der Grundbuchörxiract tonnen hierainis eingesehen werden. Münkendors am l3. März l6^8. Z. 489. (3) Nr. 896. Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Neustadt! wird dem Jacob und der Franziska Kuschar in Neustadt!, eigentlich ihren uubckannlen Erben oder Rechtsnachfolgern, bekannt gemacht: Es habe heute gegen sie Johann Schollis »n Ncustaoll die Klage auf'Heckt-ferligung dcr Präiwtatioi! eines Kaufschillings pr. ä^'N si. überreicht, und es sey ;ur ä^'ihandlung hierüber die TagsaiMig .:uf den 27. Api il d. I.,'Vormittag 9 Uhr vor diesem belichte aiibcrauinl, zugleich scy ihnen zu ihicr Vertretung w»gen ihies Ulibekannlen Aufcnihalies Herr Malihaus Kuschar, Bezirtüwundarzc in Ncudegg, als lilnator bestellt worden, mit drm die fragliche Nochtssache nach dcr Genchlöoidüuiig r>c handclc werdcn wird. Dessen weiden die Beklagten zu dem Ende uer> ständiger, daß sie zur gehäligcn Zcit entweder p^r-sönliä) erscheinen, vdc> dem ausgestellten Kurator ilnl> ^cdclsc an die Ha»d geben, oder cincn attvern Machthaber namhaft machen weide», widiigens sir die nachihriligen Folgen sich ftlbst zuzUschicibrn ha ! ben wülden. K. K. Bezirksgericht Neustadll am 6. März ,848, Z. 514. (I) Nr. 42. Bci der l. f. Sladt Stein, im Laibacher Krcise, ist die Bedicnstung ciitts Etadtdieners mit dem jährlichen Gchalte von 81) fl., und Ütt st, Montui'sbcittag, in Erledigung qckommcn. Com-pttcnten haben ihre Dienstgesuche bei der Vor-stchung hier bis 25, April d. I, persönlich zu überreichen, und sich darin über ihr Alter, bisherige Dienstleistung, gute Gesundheit, Moralität, Stand, dann der Kündigkeit des Lesens und Schreibens, wie auch der deutschen und krainischen Sprache leqal auszuweisen. Vorstchling der l. f. Stadt Slein am 15. März I«4tt. Z. 4ltt. (3) Wohnuug zu vermiethen. In dem Hause Nr. 187, am Rann, sind für die künftige Georgizeit zwei Wohnungen, eine im 1. und die andere im 3. Stocke, jede mit 2 Zimmern, Küche, spciskammer, Holzlcge und Dachkammer zu vergeben. Nähere Auskunft gibt der im Hause zu erfragende Hauseigenthü'mer. Z. 3l'>. (!2) Nachdem sich Se. Excellenz der Herr Cl)N^MN Oltls V. vorbehalten, die Anleihe von MN Millionen u. 7ttMtt st. Cmw. Mmizr, welche Diesel l^en bloß zur Tilgung der alten Passiven und bedeutenden Erweiterung des bisherigen Besitzstandes aufgenommen haben, auch srüher zurückzuzahlen, als zu den im Verlosungsplane bestimmten Terminen; so gestatten Se. Excellenz die erste Verlasung bereits am jz. April lM vorzunehmen. Auch werden sicl) Se. Excelieni das Recht der Tilgung dieser Anleihe durch Verlosungen m kürzeren Zeiträumen für die gan^e Dauer derselben vorbehalten, und sollen die jedesmal früher vorzunedmenden Verlosungen wenigstens 6 Wochen früber ourch die öffentlichen Blatter bekannt gemacht werden. Wien am 15. Februar 1«48. Simon G. Sina. Ärnstcm ^ Eskclcs. Hl. H. v. Nothschild u. Söhne. In Folge der vorstehenden Kundmacwma haben wir die Ehre, im Einverstandnisse mit den Herren Kontrahenten dcr gräfiick Walosteln'schen Anleihe, hiemit zur öffentlichen Kenntniß zu bringen, daß die erste Verlosung dieser Altleihe mmbändeVlich am JH. April d. I. Statt finden wird, und daß die Gewinne dieser Verlosung sechs Monate darnach/ d. i, am i5. October dieses Jahres, bei dem Wiener Wechselhauje SnMM O. S'itttt und M. II. v. Rothschild sr Söhne in Frankfurt am Main zu beheben sind, in der Zwischenzeit aber beliebig, bei uns gegen Abzug von 4vCt. Sconto solche Gewinne behoben werden können. Wien am 15. Februar 1848. In Lcnbach bei gefertigtem Handelsmanne sind sowohl obige gräfl. Waldsteinsche, als auch Lose, Ziehung am 1. Juni, fortwährend billigst zu haben. Auf Letztere hat das Haus Zinner Pfandscheine u 8 st. creirt, womit der Besitzer in 2 Ziehungen voll auf alle Treffer spielt, und erst am 15. December nachträglich Itt st. zu zahlen hat, wenn er die Original-Obligation übernehmen wlll. Auch diese Pfandscheine sind del Unterzeichnetem vorräthlg. I. E. Wntscher. I>«, kais. kön. priv. Grosihand- « _ Nl?i>»^ c,, , ^i ,^1 HH «, ^ nach einem ganz neuen Spiel- tz< H lungshause »,. ^1. l'!/nl>8lll »l IA Ull/^ plane eröffnete P H Realitäten-, Gold- und Silber-Lotterie ^ H Die sämmtlichen Iichnngon crftlgcn bestimmt und nnwiderrullich D H 5. unä 6. ^pri^. tz /W Von den Losen der l. und ll. Abtheilung spielt oille A'dcheilunq, nämlich jene, ^ W welche gezogen wird, in der äußerst interessanten Vor-Zichung; wer daher 2 Lose,^ feines von der l. und eines von der II. Abtheilung kauft, muß die gezogene Abcheilung er-^ W rathen, und spielt sohin sicher l mal in der Vor- und 2 mal in der Haupte Zie-^ ^/hung, und wer <» Lose, nämlich 3 von der l. und 3 von der ll. Abtheilung kauft, daher.^ H unentgeltlich ein Silber verziertes Los erhält, spielt 4 mal in der Vor-, 7 mal^ ^ in der Haupt-, und l. m»^l in der Separat-Ziehung der Silber verzierten Lose. 5, ^ ^ Der Ire Treffer der Vor-Kehung gewinnt l2MM Gulden in barem ^ W (Heldo und nebst dem, was eben diese Vor-Hiehnug so besonders interessant^ ^/macht^, noch U»M» Silber verzierte Lose, mit welch' Letzteren der Gewinner nicht nur in > M der Haupt ^Ziehung, sondern auch in der für die Silber verzierten Lose bestimmten Sc-M spielt, und sonach ausier den I2MW Gulden der Vor-Aiehuug noch den/ H Haupttreffer von 2W,MW Gulden gewinnen kann, wie eö bei der am ^ Marz^j ig>v. I. erfolgten Verlosung des Landgutes H «,«nt>^«Tz. wie be-^ D kauut, wirklich geschehen ist; nebstdem kann der (Gewinner des lten Treffers!' W der Vor-Ziehung noch andere Treffer von Gulden 25M0 — 5MW - 3M>0 — ^0l»tt - U^ ^15»W —1AM—NW und lMW — gewinnen; ein Fall, der bei dem Umstände, dasi der^' W Gewinner des Isten Treffers dieser Vov-Hiehung mit den nebst der Summe von 12,MW^> ^Gulden gewonnenen NliN» Silber-Losen auf eine so große 'Anzahl namhafter Tref-F H ftr spult, sehr wahrscheinlich ist. ' ^ W Da die Vor^Ziehung übrigens noch andere NW theils gezogene, theils^ ?I Vor- und Ädach-Treffer von Gulden 2MW — !M>l> — 25U — u. s. w. enthält, so bil-^ W dct sic gleichsam cin^, eigene Lotterie. ^ H Die mit Silber verzierten Lose der III. Abtheilung sind besonders begun-^ ^stigt; sie spielen alle, so wie die Gratis-Lose der früheren Lotterien des Groschandlungs-^ W Hauses, unbedingt in der Vor- und in der Haupt-Ziehung, und iiberdieß in einer nl ^ Separat-Ziehung, foglich in 3 Ziehungen', und jedes derselben kann daher die :t/ H Haupttreffer von st. 2«0,0W — st. 2^Mtt — und sl. 1A,NM — gewinnen, u,M ^ kann überdieß mit den zu gewinnenden MM» Silber-Losen leicht noch anderes ?^ IOUU Treffer machen. ^ W Diese Separat-Ziehung bildet wieder gleichsam eine eigene Lotterie, denn sie^ ^ß> "^halt die große Anznhl von 4!äW wirklichen, das ist: the'ils gezogenen, theils/ H-kor- und'stach-Treffern von Gulden 2.>MM — 3MW - AM» —'l20U — II,«M —f, H NM0 _^ 5,»^ ^. l'^j ___ ^^^j u. s. w., wobei der kleinste gezogene Treff?r 5U fl. W.^ ?H W. gewinnen mnß. ^ W Die 10MW nnt (Vold verzierten Lose der IV Abtheilung spielen nicht nur gleich-^ i^ fasll unbedingt in der Vor-, dann in der Haupt- und in der Separat-Ziehung^' W der mit Silber verzierten Lole der III. Abtheilung, sondern haben überdies auch noch^ ^ eine eigene, ausschließlich für die Lose der IV. Abtheilung bestimmte Separat'Ziehung,^ /H welche 18 große Treffer von si. l5M0 — 2M(» — ,5M» — ,2'U» - l2«»0 —^ H lM»l» — il),^ __ i(j<„j __ ^x)^ und «W2 Nebentresser von si. 5,W - 400 — 200^ O — I«l0 u. s. w. enthält. — Da nun dic ganze IV. Abtheilung nur in N»,00<» Losen be-5 ^^bt^dn'sc Separat-Ziehung derselben aber 0 Treffer enthält, so mnß mehr als j ^ die Hälfte der Lose dieser IV. Abtheilung sicher einen Gewinn machen, so zwar, dM ^^'i"üge, der 2 derselben besil^t, deren Nummern nm uicl,t weniger als 4«> und « ^Nlcbt mchr als G«5«>4) von einander entfernt stehen, z. B. ^r, «<ö2,cö^^ "nd^ G l«7,3^Z ___ mindestens einen der 5^vr- und Vtach-Treffer von einem. M ^^p0l<'un(j'0l- oder 2N st. W. W. gewinnen muß. " M ' Der kleinste gezogene Treffer derselben mnß gleichfalls, wie es bei den Losen ^ ^ der IN. Abtheilung der Fall ist, mindestens 50 st. W. W gewinnen. ^ H Alle 4 Sorten Lose, folglich auch oie stdr vortheilbaftcn, und in so ge-f ^ ril^;cr Anzahl bcsichcuocn Gololose sind einzeln uno in Bartdu'n zu daden inz H Laibach dei'm Handelsmanne «FeZFK. ^S1. FF^ML^^F«SF^ )^ vor der Fvanzensbnickc. ^ ^^' die im Monate Februar llN7 ver- Pfandämtlickl' ^il'itiit'i^n s^ten, und scltder weder ausgelösten Donne>> . ^ . ^ ^'l) umgeschriebenen Pfander an den k^ m de '^ ^'^'/ d' M- w"- Melstblttcndcn verkauft, oen zu oen gewohnllchen Amtsstun. den ln dem hierortigen Pfandamte Laibach am 1. April 1848. Realitäten- und Fahrmsse-Ver-! äußerung- ^ Von oit den Real-^Inl'tanz.n H.'vvsa,asl Gnttelug», 5^>'ltschaft^^u, ^'e,g uno DcchalUcl^sllcNluklrchen, wlrdb.kannt gen» ach l: / ,t (5llrd,^unq vom h^liqc» Tc'ge, I. '-i. 36 N., in di^ öjfeittliche Vc>st^<;tlu»q dcS ^!e>a!nmlcn, zum Vt'll^ss^ deb v»l,stmb^n'N B'lN» '»'Nd Nov^k, lüö^eii»»!!, B'id.'ivilt!) zu Ncl,-!>alig, g,hörigen Rc^ll- und Mu^ilarvcrmögens anvilliact wolden. ,' D<<' ;ur V»r!lci^nung kommenden Neall« ^at>'n sn,d sc»lq>-llde: > Nr. 8 »,nd H^ d!.li!tv w.lch.r svol)l geuelc»ll, ein Stockwerk hohen, mit Zie< ^ Wirtsct'afcü^edäudcn in melst gllt.m B,,u-^ zultanOl ; dain, aus G> u>wsluck«'li, nacl, der >, 'l- Joch U32 Quadroc.Kl^flcrn Wiesen, 12 ^ Klslr. Garten, l Joch 5!» Qu^i'r. Hlfcr. ^ O^st^art'N, !Z Jock l5>3 Ouadr, Hlflr. ^ Waldungen und l Joch » ,8 Quadr. KIs'tr. ^ Wrld^n. — Die Gründe l^g?,, mcist um und ^ in dcr Nähe der G^älldc, und wiro die ^ Re^lltät ausgebotln um d wcrlh pr. 5ll5 si CM.; ^»^ die c!)miakwalduna im Bezirke Wöllan, Kteucr^ ^ g,mciude P^ölbka, mit 9 Joch, um den ^ Gchahungbprciä pr. ,30 fl. EM.; ^ dare, zu Verl'a, B,inluntt'nre,ll>cäl, m>t 1 Ic>ch ^ l27^ Quadr. Klftl. R>. ,/^) Quadr. Kllir. Acter und !^ 59(j Qxadr. ^lstr. Wcid.. um den Echä« / hilngüwerlh pr. 350 st. C^».; ^ Dom. ^ 69 dicnsil)are Wi,s.' Prölska ,utt l Joch >^ l25l) Quadr. Klftr., um d^n >2ch^tzllngö« ^ w^rc!) pr. :t('0 ss. CM.; ^45^ die zur Dcchalttl'igülc N^iklrchen »ll!^ Rust, s^ ^iir. 29 dienildalc, nächst d)> mauerten und nut Zi^g.ln g.dcckc.» Wl'l)«»- ^ qedäude nedst Weinkeller, d^nn aus l Joch / Mslr. Lüi.stn und 37i Qnac'r. Klslr.Kr^ul. ^ l^ g,nen v.stchendc 3ee^llc^c, u>n den Schä« s^ tzungsprciS pr. 5t>(> fl. (^M.; "ll) die zur H.rrschast N.uhau6 »ul^ Berg.Nr. l^ 99 und ,5tt d'.nsl^rcn, auS 2 Joch 293 " O.'^dr. Klstrn. 3tel),ngrund; die znr H^rr- ^ bare aus 59<^ Ouadr. Klstrn. W,nqartl)esitzung l^ dildlN, cummulalio veränßcrt und ausge« ^ votenum den I'ivrntarialprcit, pr. 635 si.CM. "^ Die Liclt^Monöcaae sür dle samnulichen hler aus^>ein!nnn Ncaülalen sind: Dor 35. April itt^tt Vo'mitt^as von 9-^,2 Ul)r fur die Wald-r.-a!uat Dom. Nr. 2'l6. welche hier »ud l> näher dczeicknet erscheint; Nachmittags von 3—6 Nhr für die ^uli H I bezeichnete Wiese Prölska Dom. 3ir. 39. IN! Der 2(i Hpril itt^u 35orm!tt^s' vl)n 8 — »>' Uhr für tie in <» l,ier bezeichnete Weingorirealicac ^.r^.^N'.-. l^ss'/^; Nachmittags von 3 — 6 Uhr fln die in <; bezeichnete, zur Dech^nl. Gull N.ukirchen dienst^ d«re Must, Realität N>. ^.^. Dcr 27. April 1U49 Vormittags von i^ — »2 Uhr sur die Rust. Realitäten Nr. ^ und 3 ^ hier 8>ll^ H beschrieben; Nachm'ttags voll 2 — t> für dic Realitäten in ß. Am H8. und 39. April R848 Vor. mittags von 9 bis i2 uno 3taü>milt^g5 von 2 6 Uhr, und nöthigenfalls die darauf fol- genden Weltlage tv^o.n s>n>'l^ci>cl> >»uenl»ll», l ^'<> den R^>l>t.n»'l> v ^ecen gl.'ich t)^re Bezahlung unD Weg« raumung an die Meistbietenden hintangegcben werden. Die ilicttationö'.'cdingniff.', worunter d»e Vnpflicktung zum (5rlage dcs l(1 S Vadiums vor dem Anbote, liegen sowohl hieramls, als auch bei dem Verl^ffenschafts - Kurator Hrn, Franz Nouak in Hohenegg zur Einsicht bercit. Abhandlungs« Instanz H^'.sä>aft Neu-hauSbci (äiUi in Lc.y^rmarkam l5. März 1dt8 l ^. 208, (14) Der hochgeborne Herr Graf <3asimir Gsterhazy von Galantha, k k. Kammerer, Herrschaften- und Realitätcndeslyer in Ungarn und Kärnten, haben theils zur zweckdienlich successiven Verminderung früherer Passiv-Verbindlickkeiten, theils zur Vergrößerung semeö Besitzsttinoes, theils und vorzüglich aber zur Meliori' rung des Letztecn, und zur Verstärkung und festern Begründung eines, seiner Herr-schafts- und Güter,«oo Partial-Schuldverschreibungen zu E. M. ft. 20 per Stück abgetheilt, und sind Letztere auch bereits der Art ausgefertigt worden, daß selbe zuzüglich sehr ansehnlicher hoher Prämien und Einsen m achtundzwanzig Ziehungen verlost uno mit (5. Vk. ft. 2,li7Z,s>tt«> successive zurückbezablt werden. ^ Die stroslen Vortheile und Vorzüge dieser, durch besondere Solidität sich auszeichnenden Partial - Obligationen bestehen augenscheinlich darin, daß sie bei der für ähnliche Verlosungsanlehen ungewöhnlich kleinen AnMl von nur 5K,<><)<> Stück mit besonders hohen ^Prämien ausgestattet sind, und daß jede Partiale über den Nominalwerth von <5. M. fl. 2«Z — mindestens noch 10 bis 2U Gulden Conv. Münze als Nückzahlungs Prämie gewinnen muH; denn nach dem beigefügten Verlosungsplane sind ln den nächstfolgenden, schon am R5. Mai IS ÄS beginnenden halbjährigen Ziehnngen die Hauptpramien mit (5 M. ft. /ztt,i><>^ :N>,tttttt und 23, — gezogen. Dabei fällt die Hauptprämie auch in den weiters folgenden ganzjährigen und planmäßigen Ziehungen nie nnter (3, M st. 2«>,M><> herab, wogeaen die nundeste Rückzahlungsquote von <3. M. ft. itU bis auf V. M. ft /itt hinanfsteigt Diese besonderen Vortheile, welche unter der oberwähnten hypothekarisch vollsten Sicherheit für Capital und^injen erreicht werden rönncn, veranlassen Gefertigten, das geehrte Publlcum zur Theilnahme a>i dles.m Anlehen ei.izliladen^u-gleich auch darauf aufmerksam zu machen sich nnt Erthellung der dießfälliqen Auf trage und Partialen-Abnahme mogllckft beeilen zn wollen, weil bei der so geringen Anzahl derselben deren baldige Vergreifnng, wie der Umstand leicht voranssichtlich ist, daß diese Partialen wegen oer ganz außerordentlichen Vortheile, dle sie in allen Beziehungen gewähren, auch uu Verkehrspreije sich sehr bald und bedentend erhöhen werden. Verlosungs-Programme werden beim Unterzeichneten unentgeltlich verabfolgt, und die Partial-Schuldverschreibungen billigst verkauft Ferner sind eben da zu haben noch «7 Sorten anderer dergleichen Staats-und Privat-Anlehens-Lose, z. B. k. k- l8:t^er, Zihunq am 1. Februar- — k k ,839er für den 1. März; — gräfi. Kegl evi ch'schc, 1. Mal; - Fürstl. Pa'ul Ester hazy'sche, 15 Juni :c. :c. Joh. Eu. WnWrr, Handelsmann in Lalbach. Schottergrub.' - Nccultivirungs-Ucberlassung. Die l^'ei Gl. Cristepl) nächst Laibach lle-Z^'ndc, von dem hoheu k. k. Ttlaßenärar auf-qt^issciie Schotte»qlube, pl'. 2 Joch l43'l " ^^, wird wieder zum Ackergriliide recullivlll wer« den. Damit ^>!, köu»leit wlldlN di.' R.cllllivii llligsaidei' len vor sich st'hl'n, in dcn folgenden Jahren hinge5CN wild dcr Uebelnehmcr den neuherge. IltUttN Ack^r für seinc ailfänglich gehabten Ne-M cullivirun^sautzlcgen unentgeltlich genießen. DieW B.h^nrlung zu dieser R^ultioilun^sudernuh-me wird am 3. detz näch!'lkom,nrnden Monal6 April Nachlnitt^gs um 3 Uhr in loco der 3chotterg!ul'e c>d^ch^ll»n werden. — Verwal-tui'g5amt der D, O. R Coinmenda Laibach am 25. Mälz l8^8. Z. 5,6. (,) » ^ n n o li c <5. ^ Die Gefertigte macht die ergebenste Anzeige, daß sie sich diesen Sommer wieder mit Sttohhüte-puhcn befaßt. Auch ist sie gesonnen, in diesem Fache Lehrmädchen den deutlichsten Unterricht zu ellheilen. Laibach am 29. März 1848. M Philippine Schöu, ^ St. Peters. Vorstadt Nr. . C. M. Der Vels^ilei- beabsichtigt dui'ch die Herausgabe dicse) Werl-Vs, dle allci höchste Vorschrift besonders den Llne» perstälidlich 4>i machen, uild lieftrt «n demselben sehr viele neue Attslchceii, welche noch in kemem der über diescn Gegeustaild elschienenen Werke vorkommen. Außerordentliche Beilage zur Laibacher Zeitung vom I. April 1848. Ansichten eines National-Gardisten. H^as Licht kommt von Odm! Dieser Beweis wurde der ganzen Welt durch die 3 Tage vom 1,5., 14. u. 15. März in Wien bestätigt. Die tapfern und edlen Wi> ucr Bürger und Studenten rissen die chinesische Mauer nieder, welche unsern geliebten Vater, unsern Kaiser von seinem treuen Volke trennte, und so wie der Schöpfer des Weltalls an emem Tage sprach: »Es werde vicht!" so sprach unser Kaiser dieselben Worte, und daraus entstanden Preßfreiheit, Constitution, National-garde, kurz das bisher vor aller Welt als jedes geistigen Aufschwunges unfähig sche inende österreichische Volk widerlegte auf würdevolle Weise jene Behauptung. Obschon gar mancher schwere Druck auf uns lastete, scheint doch eine gute Constitution schon in unserm Körper gesteckt zu haben, weil unser Gehirn, trotz des Druckes, sich frei erhielt. Aus diesem Grunde wurde in allen Theilen der österreichischen Monarchie fast einhellig mit Begeisterung der neue, unberechenbare Umschwung vernommen. Auch die hiesige Bevölkerung blieb in enthusia-stischcn Auöbrüchen nicht zurück. Die freudigen Bewegungen zu beschreiben, soll nicht mrinc Aufgabe seyn; ich Wünsche hauptsächlich die Wichtigkeit der, durch die uns zu Theil gewordene Constitution h.rvorgegan-genen National-Garden versuchsweise nach meiner Ansicht darzustellen. Das bisher gleich einer Todsünde verpönt gewesene Wort „Constitution" wird nun aus Aller Munde frei und ungehindert ausgesprochen, obschon dasselbe bisher, wenigstens von einem großen Theile, nicht gehörig mit der ganzen Wichtigkeit beurtheilt wurde. Man sagt: »eine gute oder schlechte Constitution," um, physisch betrachtet, Starke oder Schwache anzudeuten. Ebenso verhält sich dieser Ausdruck m politischer Beziehung. Die Zusage unsers geliebten Kaders kann nur auf eine gute Constitution Bezug haben, wir sollen dadurch unsern Werth als Menschen recht erkennen, aus unserer bisher gebückten Stellung treten, und frei, ohne Scheu, ohne Rückhalt unsere Meinungen, unsere Ansichten aussprcchen, wir dürfen sogar gegen Jedermann widersprechen.. Diese Freiheit soll natürlich nicht bloß aus Liebe zum Rcdm, aus Widerspruchsgeist benutzt, sondern bloß zur Förderung des Gemeinwohls, ohne Nebenabsichten angewendet werden- Die Bildung der National - Garde ist ein kräftiger Beweis, daß es unserm erhabenen Kaiser Ernst ist, das gegebene Wort durch sein treues Volk geschützt zu wissen. Die National-Garde ist gle chsam der Wachtposten vor u »zeitigen Eingriffen in die Rechte der Nationen, vor versuchten Rückschritten; sie ist aber auch der Wächter der strengen Ordnung, der Gesetze, denn ohne diese wäre kein Volk würdig, aus dem Joch e befreit zu sey n. Gott sey Dank! Oesterreichs deutsche, wie slavische Bevölkerung hat das ihr geschenkte Vertrauen wirklich verdient, und wird es durch keinen Verrath besudeln, sondern auf der neuen Bahn des Fortschrittes sich immer mehr kräftigen. Auch hier wurde eine National - Garde gebildet, und schnell wuchs die Anzahl der Eingeschriebenen auf<'i'<^> Illw. Alle, ohne Unterschied des Standes und Ranges, betheiligten sich gerne dabei. Die vorzüglich in den letzten Jahren wieder stark zugenommenen Absonderungen des Adels vom Vrirger-standc verschwinden nun immcr mehr, und hoffentlich auf ewige Zeiten; denn klar muß es Allen seyn, daß die vom Gesetze begründete Prärogative nicht in der Zufälligkeit, wohl aber in derBildung chre feste Stutze haben, dasi wir daher alle von einem Gott erjchasfen, auch alle die gleichen gesellschaftlichen Rechte m Anspruch nehmen sollen; denn durch Einigkeit werden alle Stände gekräftigt, und jeder Antrag zum Besten des Ganzen wird schnell ein befriedigendes Resultat haben. Die einstweilen getroffenen Verfügungen bezüglich der National - Garde können nur als provi so r i s ch betrachtet werden; es ist daher noch niemand verhalten, dabeibleiben zu müssen, bevor nicht darüber die gehörigen Statuten gebildet sind, da wir bis zur Organisrrung der Wiener National-Garden warten sollten, daher auch von der Verfassung derselben, und den mit Berücksichtigung auf die hiesigen Verhaltnissen nöthigen Abänderungen, für jetzt keine Rede seyn kann. Mit Bezug auf diese Bemerkung glaube ich vorläufig Folgendes andeuten zu müssen: 1. Die National - Garde sollte in Compagnien und diese in ganz gleicher Anzahl gebildet werden, damit auf diese Art auch die Verthcilung des Dienstes gleichmäßig Stattfinde. 2. Der Commandant derselben sollte von allen Compagnien, hingegen die betreffenden Officiere und Chargen von jeder einzelnen Compagnie gewählt werden. 3. Die Wahlen sollten stets 8 Tage früher angekündet werden, damit Jeder reiflich überlegen könne, wem das Vertrauen zu schenken wäre. -------10 ------- 4. Die Wahlen sollen ohne vorherige Angabe irgend eines Namens angekündigt werden; sie sollen frei von jedem Einfluß seyn; es möge aber auch jeder Wähler reiflich überlegen, daß es st'ch nicht um eine Spielerei handle, damit stets verständige, in Aller Achtung stehende Mitglieder, die sich mit Liebe und Eifer den Pflichten unterziehen, gewählt würden. 5. Die Wahl soll durch Zettel, worauf einfach der Name des zu Wählenden geschrieben wird, geschehen. O. Die Wahl des Commandanten, der Offiziere und Chargen sollte nur auf eine bestimmte Zeit, allenfalls I — 2 Jahre gelten. Bewähren sich die Austretenden als Vertrauen verdienende Männer, so mögen sie beliebig dann wieder gewählt werden. In wie weit die Behörden dabei Influenz ausüben können, wird wohl ein späteres Gesetz bekannt geben; ebenso, welche Stellung sowohl der Commandant, als die Offiziere gegenüber dem Militär einnehmen. Ich bin überzeugt, wie ich die Herren der National-Garde kenne, würden alle gerne stets bereitwilligst , ohne Abnahme irgend eines Eides, sich den Anordnungen der selbstgewählten Vorgesetzten fügen, wodurch die nöthige Ordnung herbeigeführt wird, da Jedem immer klarer und deutlicher die Wichtigkeit der National - Garde wird. Es läßt sich auch voraussetzen, daß die Herren Offiziere :c. die Gardisten nicht als Gezahlte betrachten, und allenfalls Unzukömmlichkeiten sich erlauben wollen. Unser jetzige Commandant hat uns in einem Befehle vom 25. März aufmerksam gemacht, daß ein Gardist seine Schuldigkeit nicht gethan habe, und weist auf die Ehrenhaftigkeit hin. Diese Rüge finde ich sehr am Platze, da Jeder die Wichtigkeit der Kraft Laibach am 29. März 1848. beherzigen, und sonnt übernommene Verpflichtungen auch gehörig ausüben muß. Es wäre aber auch zu wünschen, daß, zur Vermeidung von oft folgenreichen Mißverständnissen, rechtzeitige Klarheit im Commando herrsche, damit auf diese Art Jeder genau mit den ihm zugewiesenen Pflichten bekannt werde. Es wäre ferner zu wünschen, daß bei der Orga-nisirung hinsichtlich der Musik Rücksprache genommen würde, damit diese vom ganzen Körper ausgehe, und nicht (wie bei einem Falle schon) nur zu Gunsten einer Compagnie da zu seyn scheine, ebenso, daß der Commandant keine Compagnie bevorzuge, wie es neulich bei der 5. Compagnie geschehen seyn soll, welche die Ehre genießen konnte, vor Se. Excellenz zu desili-ren, während doch der Wunsch aller Compagnien laut wurde, dasselbe thun zu dürfen. Eö liegt dadurch schon ein Keim der Uneinigkeit vor, und es sollte alles Absondern, alles Reizbare vermieden werden, was nur durch Offenheit und Gleichheit geschehen kann. Es ist befremdend, daß bisher noch Niemand sich veranlaßt fand, eine Dank-Adresse an die Wiener Bürger und Studenten zu verfassen, während von allen Seiten, selbst von kleinern Städten, es schon geschah. Ich habe hiemit versucht, meine Ansichten mitzutheilen und will keineswegs vorgreifen, sondern nur die Wichtigkeit der Angelegenheit' vor das öffentliche Forum führen, damit auf diese Art eine freie Besprechung in ruhiger, leidenschastlosor Weise Statt finde, daher in diesem Sinne andere Meinungen gewiß gerne von Jedermann gehört werden. In der Voraussetzung, daß diese ausgesprochenen Ansichten auf keine Weise mißdeutet werden können, war es nur mein Wunsch, dem allgemeinen Besten auch mein Scherflcin zu widmen. Ein Uational-Gardist,