N,1?2. ' -Sllmstllss, 31. Juli 1«U7. Jahrgang 116. Abacher Ieitung. ^5"W>e b^ ,^ sl, ,5. h°>bi°hrig fi, 7 50, Im ay Nr, 8, t><<> Mtdactiou Änwchosgaslr Nr, <>>. LpreHsNüibe,, der Nsbanim! von « l>i« 1< Uhr vormillag». ^ "Mtlicher Theil. «2 " »'s!« , «3. .°." n, Juni d, 3, aller. «b «5"»«n» GM° N«' Majestät der K°i,erin ^, ?'«i» ,» T ch w „ ^ « nundH ° henste > n, ^ »Mch«e^m,b tragen düch. 'V"« 3.Ich. Dtl'^ AHlKn I«»»«». au« Berlin A e" Al'whe aufzubringen. ^^^^!^«en. Werde eine die Zahlung der Kriegsentschädigung in unanfechtbarer Weife verbürgende Bestimmung nicht in den Friedensvertrag aufgenommen, so dürfte es wohl fraglich werden, ob die deutsche Regierung glauben wird, dem Sultan die Annahme eines Vertrages empfehlen zu lönnen, dessen Durchführung griechischerfeits mehr als unwahrscheinlich ist. In ähnlichem Sinne schreibt die «National.Zei-tung»: «Die neuesten Mittheilungen aus Constantinopel lassen erkennen, dass Deutschland es ablehnt, den Sultan zur Räumung Thessaliens zu drängen, so lange nicht die thatsächliche Leistung der von den Mächten fest« gesetzten Kriegsentschädigung wirtlich g/sichert ist. Dass das Berliner Cabinet durch eine Sonderstellung den Gang der Ereignisse aufzuhalten beabsichtigt, ist nicht anzunehmn. denn Europa, als Ganzes gedacht, ist auch ohne Deutschland start genug, den Sultan zu allem zwingen zu lönnen. Das Berliner Cabinet verwahrt sich durch seine Haltung gegen den späteren Vorwurf, den Sultan zur Aufgabe des Pfandes Thessalien durch Vorspiegelungen bewogen zu haben, deren rein illusorischer Charakter bereits feststand, als sie gemacht wurden.» Zur Frage der Einsetzung einer internationalen Conlrole bei der griechischen Finanzverwaltung erhält die «Allgemeine Zeitung, in München aus Nchen folgende beachtenswerte Mittheilungen: «Die Türlen be> anfprucheu außer der Kriegsentschädigung auch noch eine Ersatzleistung für beschädigtes Privateigenthum, sind aber schon durch die Botschafter davon verständigt worden, dafs in diefer Richtung eine griechische Gegenforderung für das durch die Türlen befchädigte Privateigenlhum gestellt werden würde. Was die Bezahlung der Kriegsschuld anbetrifft, so hat man sich hier mit dem Gedanken vertraut gc macht, dass die von einigen großmächtlichen Vertretern angeregte Einsetzung einer internationalen Controle als diejenige Methode gewählt werde, welche am zweckentsprechendsten wäre. Äemrr-knswert ist. dass gutem Vernehmen nach der Grundsatz vereinbart sein soll, die älteren Gläubiger Griechen-lands in jedem Falle derart sicherzustellen, dass sie durch die Zahlung der Kriegsschuld an die Türkei nicht geschädigt Mrden dürfen. Man meint übrigens, dass in der geplanten internationalen Controle nicht alle Großmächte, fondern nur diejenigen vertreten fein müfsten, denn Staatsangehörige in erster Reihe dabei interessiert seien. Im ganzen ist die Stimmung hier ruhig, man erwartet mit Zuversicht, dass der Prall- minarfrieden binnen kurzer Zeit abgeschlossen und bann auch nach einer nicht allzu langen Weile der endgil-tige Friede nachfolgen werde. Worauf man nun noch hinarbeitet, ist, dass die Mächte eine baldige Räumung Thessaliens durch die Türken veranlassen mögen» Hienach wäre von griechischer S?ite ein Widerstand gegen eine derartige Stipulation nicht zu erwarten und damit würde ein wesentliches Argument, das gegen sie geltend gemacht werden könnte, entfallen. Obwohl eine Meldung über den weiteren Verlauf der betreffenden Verhandlungen nicht vorliegt, darf man wohl, wie das «Fremdenblatt» bemerkt, annehmen, dass die, wie es heißt, zunächst von Deutschland befürwortete Aufnahme einer Bestimmung des angedeuteten Inhaltes in die Friedenspräliminarien die Zustimmung auch der an» deren Mächte finden und dass der Abschluss der Frirdensverhandlungen leinen weiteren Aufschub erfahren werde. Die Forderungen Deutschlands bezüglich der Garantien für die Kriegsentschädigung, welche Griechen» land an die Türkei zu zahlen hat, veranlassen die «Neue Freie Press» zu folgenden Bemerkungen: Es ist keineiwegs nothwendig, diese Forderungen so zu deuten, als ob Deutschland in der orientalischen Angelegenheit einen Frontwechsel vornehmen und sich von den übrigen Mächten lossagen wollte. Das Verlangen Deutschlands, dass in den Friedensvertrag eine Bürg» schaft für die Zahlung der Kriegsentschädigung aufgenommen werde, ist an sich vollkommen verständig und billig. Es entspricht nicht nur dem Wunsche, sich der Türkei gefällig zu zeigen, sondern auch der Ge» rechtigkeit. Dass Griechenland ohne eine solche Bürgschaft nichts zahlen wird, kann man mit einiger Sicher» heit vermuthen. Ein Staat, der seinen Gläubigern die Zinsen vorenthält und thatsächlich unter gänzlich zerrütteten Finanzen leidet, dürfte kaum geneigt fein, in Bezug auf die Kriegsschuld gewissenhafter zu fein. Aber die Frage ist erlaubt, ob Griechenland, wenn in dm Text des Friedensvertrages die von Deutschland verlangte Bürgschaft eingefchaltet wird, zahlen wird und zahlen kann. Die Aufnahme von Bürgschaften für die Bezahlung der Kriegsentschädigung in den Friedens« vertrag brächte der Türkei unter Umständen keinen Vorlheil, und daraus ergibt sich, dass der Streit darüber nicht wichtig genug ist, um einen Zwiespalt unter den Mächten hervorzurufen. Das gibt man in Berlin, während man die deutsche Anschauung betont, selbst zu. Man wird den Sultan unter gewissen Feuilleton ^ ^ ist 4 N 3^3' Nn'H»'«w«°g.ichst wn sich 5' >I °" Hren'T,'° °» sich h°r°n, nehm? ^'""»3 «nd Um»o5,°""" TMe, »n der ««r«,'" i» ihne« A',«°", stelle sich wie '<""F"Vw '°be chre Ferien mit 'Wu gehen, "°»l Z°i» d«^W>er n "^.s« »emew Gastlich ?'<^°'ri, ' ^"er bM«^' "" alle« Dm«? 5" s,^'°ll„ °^«°«, V^'°°" «nd ihn wn ^»«^ !<",»« !I.m,^ "°" 'mstande. den "< "'M ch°>n G^°«°r° '" laufen nnd 5 «« . '" ««NF °'"' "°nn >»!«> sich >V" lild. ' """ 6'iwerlreib " K «°uz >«'°ppe H° °>>« jene Scenerie, M^°« .f°'!>° 7n^"°N.K" l'm u«d zieht au. Pflege von Handfertigkeiten im Haufe hindernd im ^Gar manche Mutter klagt: «Meine Mädchen finden keine Zeit, etwas im Haufe anzurühren,, oder: «Nun hat man die großen Jungen«, und nicht einen Nagel bekommt man im Hause eingeschlagen. .... ei, Kien, setzen wir den Kindern chre Aufgabe fest. Eines der Mädchen möge die eme Woche mit uns am Herde, die nächste am Bügelbrett stehen, die folgende Woche sitze sie an der Nähmaschine, die nächstfolgende wird ihr Ausbessern und Strümpfestopfen zugewiesen. Es werde ihr aufgetragen, die Ordnung im kleinen im Hause zu wahren, das alles kann geschehen, ohne dass ein junges Mädchen auf Erholung zu verzichten braucht. Den Knaben weist man nacheinander eine Räumlichkeit nach der anderen zu, darin sollen sie jeden kleinen Defect auffuchen und ausbessern, was sie selbst thun können, den Handwerker herbesorgen, wo das nicht der Das« z V. Weltgeschichte, ausländische Geographie und Literatur in unseren Schulen etwas stiefmütterlich behandelt werden, wissen w,r alle, wir lönnen aber den Kindern während der Schulmonate wenig mehr auf. bürden, als sie zu leisten haben. Nur eine Stunde täalich mit ihnen lesen und erklären, brmgt chnen doch weniastens Begriffe bei, erregt ihr Interesse für den Gegenstand und veranlasst die Kinder, selbst welter zu ^^So können wir die Ferienzeit für alle Theile zu einer Periode anregenden, angenehmen Verkehrs gestalten, so dass, wenn die Schulen wieder beginnen, nicht nur die Kinder, sondern auch die Mütter sagen: «Ach wie schade, dass die schöne Zeit vorüber ist, wo ist sie nur hingekommen? Ich muss sagen, ich werde euch ordentlich vermissen!» Ich kann meine Ferien-Betrachtungen nicht schließen, ohne einer Kategorie von Kindern zu gedenken, die, so Gott will, nur durch vereinzelte Exemplare vertreten sein möge: ich meine das Kind, dem vor den Ferien graut. Ich habe ein solches gekannt, als ich selbst noch ein Kind war und noch heute möchte ich inbrünstig zu Gott beten: Lass es nicht wieder solche Kinder geben. Ein kleines Mädchen, das allemal, nachdem die übrigen Schüler jauchzend die Classenzimmer verlassen, bitterlich weinend zmückblieb, voll Schaudern daran denkend, dass es nun lange Wochen ohne Abwechslung im Hause sitzen, unaufhörlich Strümpfe stricken, die kleinen Geschwister hüten und — mit der Stiefmutter, die das Kind hasste, in ftelem Contacle bleiben müsse. Das Kind zählte alle die Wochen hindurch die Tage ja d,e Stunden und fühlte nach Ablauf jedes Zettabfchmttes eine kleine Last vom Herzen wälzen, ihr war dtt Schule die einzige Erholung, der einzige Lichtblick. So etwas ist schrecklich. Gleich der Pflanze bedarf der heranblühende Mensch des reichlichen, warmen Sonnenscheins, die Kinder bedürfen eines freundlichen Wortes, einer Lieb» losung, man muss mit ihnen scherzen und lachen — ein Verweis, eine Strafe dazwischen durch hat dann doppelten Effect nach der richtigen Seite hin und doch nicht den, die Kindheit zu verdüstern. Die Kindheit hat Rechte, eines davon ist: aller Sonnenschein, den wir den Kleinen im allgemeinen — das andere ist: Wne Ferien, die wir ihnen im besonderen verschaffen lbnnen, Laibacher Zeitung Nr. 172. 1558 3l^5Ü> Voraussetzutigeil nicht zur Annahme des Friedens-Vertrages nöthigen, aber man wird es den anderen Mächten überlassen, dies zu thun, und ihnen keine Hindernisse in den Weg legen. Das «Mener Tagblatt» glaubt hingegen, dass der Frontwechsel Deutschlands eine retardierende Wirkung auf den Fortgang der Friedensverhandlungen ausüben werde. Der Sultan wisse nun, dass er in Berlin einen Rückhalt hat. Er werde tausend Gründe finden, um die Räumung Thessaliens illusorisch zu machen, und niemand könne es ihm dann verdenken, denn er habe die Wohlmeinung Deutschlands hinter sich. Damit würde aber der ganze bisherige Erfolg der Friedens» Verhandlungen in nichts zerrinnen. Die Räumung Thessaliens würde in absehbarer Zeit gar nicht vollzogen. Einstweilen müsse abgewartet werden, wie sich das separatistische Votum Deutschlands weiterhin bei den Verathungen der Botschafter am Goldenen Horn äußern wird. Die «Oesterreichische Volkszeitung» ist der Ansicht, dass die deutsche Regierung mit ihrem Schritte nicht in erster Reihe den Sultan vor Schaden bewahren, sondern vor allem verhindern wolle, dass auf Kosten deutscher Reichsangehörigen die Kriegsentschädigung an die Türlei geleistet weide. Unter solchen Umständen wäre es, wie das Blatt betont, für Griechenland das Beste, wenn es alle Empfindlichkeit beiseite ließe und sich in die Einsetzung einer internationalen Finanz» controle fügte. Politische «leberficht. Laib ach, 30. Juli. Zur Zucker steuerfrage schreibt das «Fremdenblatt»: Ueber die Höhe des Iuckersteuersatzes vom 1. August ab herrscht noch immer Unsicherheit. Allerdings sind aus Budapest günstigere Meldungen eingelaufen, wonach die Möglichkeit einer definitiven und rechtzeitigen Regelung noch nicht ganz ausgeschlossen wäre. In der Zwischenzeit, besonders in den letzten Tagen, sind im übrigen allerlei und meist ganz unzutreffende Combinationsmeldungen über das muthmahliche Vor« gehen der beiden Regierungen aufgetaucht. Man ver« stieg sich fogar zur Annahme, dass auch trotz des Erlöschens des provisorischen Gesetzes der gegenwärtige Zustand, also auch der erhöhte Steuersatz per 13 st. fortbestehen bleiben werde! Auf welcher Rechtsbasis das geschehen könnte, wussten wir nicht zu sagen. Selbstverständlich ist, dass die sür Oesterreich eventuell in Betracht kommende Nothverordnmig nicht einseitig, also nur unter der Voraussetzung erlassen werden kann, dass die Steuerfrage gleichzeitig auch in Ungarn, wo dies aber mittelst Nothverordnung nicht möglich sein dürfte, auf gesetzlichem Wege erledigt wird. Schon daraus ergibt sich unseres Erachtens, dass bis zu diesem Zeit« punkte eben nur der alte Steuersatz (l.1 fl.) eingehoben werden kann. Das hindert aber durchaus nicht, dass das späterhin zu erwartende Gesetz, respective in Oesterreich die Nothverordnung mit rückwirkender Kraft bis zum 1. August ausgestattet werde. Das würde dann gestatten, die Steuerdifferenz für jene voraussichtlich nur lurze Zeit, während der nur der Elf. Guldensatz emgehoben wurde, nachträglich einzuheben. Ueber die Gebarung m den Zuckerfabriken, über die zum Ver- kaufe austretenden Mengen ist die swaiuverwalt...,« bekanntlich auch schon ganz genau untt ch 7 K H k.'ll". in "«er Men °b" l"N ewa ngend eine steueramtliche Aufnahme der Vorrathsbewegung des Zuckerhandels n2 w Die Steueroerwa tuna st. wie erwäs»,/;/^ "».' ^ geschlossen zu betrachten. ^ "' "2 g°nz aus- Amendement rilckmirl.nd« «r° t H "w^ ,°'" !°ll sich »i< mehr dar im ^^> °^'" M «em; «« stück !üi einen m^ ^""' lM eigene« «rund. Mammtt » »A > ^' «»«ben, in welchem die V«Hn^ u^ ««.heilte C°!°m°I. ^W^"^^d'İN In anting König und die von San S.^^^" " ""em Walde in der Nähe Wge? Ma^n /'7 ?5" Spaziergang, während ein Schrots'"ss^ °"l der Jagd begriffe» war. Einige m3i7 v i ^R m ^ Nähe der königlichen Fa-Wiener ,ön.,.'^ ?^ug h'erau erhielt nun die liH Mi.^ ks ^ lp°"'lche ^schalt nachstehende amt-l'che Mittheilung aus Madrid: Es ist unrichtia. dass Seine Majestät und Ihre lömgllch" b ,^l irgendwie gefähldet waren, w'e °'e» ^^ll> grc>phen°Aa.entien verbreitet wuM-^ ' ^l! ' keinerlei Zwischenfall ereignet, oer° Nachricht wirklichen Anlass 9^"^ ' Die französischen K""^ lanntlich noch vor Veg'nn 'hrer 6 M für den Bau neuer Kriegs ^ Anzahl von Schiffen der Flotte e^H,^ Votum der Kammern wurde vw W^ Ermächtigung ertheilt, außer den ' ^ °> Bau durch das Vudget fur ^ ^^ , wurde, 2 Kreuzer von le <^ „ ^ von je 7500 Tonnen, 4 Tonnen lind 9 Torpedoboote i" M,,d< von je 85 Tonnen anzuschaff"-"' gDH mehrung der Flotte ^ " «Me d"" , anschlagt, welcher Betrag d,e er«" M genommenen neuen Marine-Credit ^^,l-ganzen 200 Millionen betragen m Jahre vertheilt werden Men. „z L' , Wie die «Agence Ha^s^ meldet, wurde die Presse unte^i„ W" Oporto hat die Polizei W ntty ^ Hausdurchsuchungen ""genomm "- .^ W . Wie aus Athen aemeldt^d,.FH, August 20.000 Mann Truppe' v ^ K lassen werden. Das betreffende lü^^F sofott nach Unterzeichnung 0e» u ,^ publiciert werden. « NaNti""^! F> Wie man aus Constan h,z ,^ hat die Pforte die Forderung S«' ^ ^ punkte der Kriegsentschädigung einige rate^^ h,^ in Thessalien besetzt z« h°lte". "'" ^n ^> der Botschafter kein Widerspruchs. , ., Nach einer Meldung der ^'^^^ Ianeiio habe die Regierung^ von Brasilien beschlossen. "" " ^. ,,«! stärkung nach Canedoö zu "N" „^. ^ Nach einem amtlichen T" ^,ge^" ß, stadt wurde Mashingomb., cm Y ,, el . führer in Rhodesia, g". dte^ ^^,^ ^ machte, die Truppenl.nle, welcy ^ „M schloss, zu durchbrechen. 700 M ^^/ genommen. ^^^«s^ - ^ TageMUigleUe''' .^ man »u« Pettlsbusg schre»^ Hadlid. " l«'" lrühere russische G'sandte " ^^^ . «ortschalow (ein Sohn des « ^, Staalsmannes) Plötzlich «e^ "'^) Ii l^ ^ -(Absturz °°m Nlg^gligi. .' steifn oft viele Hunderte a"' ^ v. ^ Sonnenaufgang zu '^ ^ «^«"7< Jahren, Namens gur«üh'' °"^ "l °^' Braut lang« der «'senb«'""«'^ "- . stürzte über einen hohen Fell" " «sl' üelche aufhob. ^els l«^l^ man au« Brüssel meldet, wiro ^^o«l^/ 19. Nu«..N «in lntelnaUon°le^^« r. Ariaöne. Roman von L. Noth. (50. Forschung.) «Du hast lange auf dich warten lassen, Fried!» rief Frau Eveline strafend, als er in das Wzimmer trat, wo sie schon eine geraume Weile hinter der Punschlerrine seiner harrte und dabei eifrig an einem Strumpf strickte. Sie war ohnehin nie müssig, und hier in Wattenwul hatten ihre Hände erst recht keine Ruhe. Wirtschaft und Menschen, alles war verlottert. Ihre Renovierung hatte damit begonnen, dass sie für das gesammte Dienstpersonal, vom Kuhhirten bis zum Verwalter hinauf, Strümpfe strickle. «So, und nun gib mir etwas Warmes! Ich bin erfroren, innerlich und äußerlich!» war des alten Soldaten Antwort. Fried nahm den Hausherrnplatz ein, der eigentlich feiner Gattin mehr zukam als ihm, und rieb sich die Hände. Frau Evelines fragende Blicke prallten macht« los an ihm ab. Er schwieg. Mit großer Umständlichkeit entfaltete er seine Serviette. Länger konnte es die Dame nicht ertragen. «Nun, wie nahm sie es auf?» unterbrach sie das Schweigen. «Na, so, so!» entgegnete er. «Schließlich ist ei doch ein kleiner Unterschied, ob einer von Berlin nach Potsdam versetzt wird, oder auf Jahre hinaus nach Oftasnla geh». Mmgslöw Hütte Erna mitnehmen «Erna mitnehmen sollen!» wiederholte die Dame. «Nu blft mcht gescheit. Fried! Damit die beiden drüben Hungervsoten fangen tünnen!» Eveline war'sichtlich entrüstet, bier aÄ^niben mit Liebe im Herzen hungern, als Aussichtslos warten!, vertheidigte der Oberst seine Evelin^ ^ 2iebe Hunger ertragen künnle!. versetzte E na bat^m^"" "üsste die Verlobung aufheben, er WM ^ 6arriere ruiniert. Wie kann gefälscht hat?^^" h""l"' dessen «ruder Wechsel »°r niül H. 3,"'??' "°4bem b« bxnle Rock fuüch näht! hNt ^5" """ "^" ^"'° ^'«"" «r> H°u«!»iann«I n^, >°°° '"'" HwochWker »der zum ^°n d°^l,,?°'^^ l)»mi» will ich aber «ich! °n«°' A 5S"!/b«r, den Berg «e« lin, N°ch «»on nich.« T««r!»!'« "?^ "" ^" "pp°" Ich «eiteü. "°°"»'« mehr hören, Frage »!,» «ich, llw Ern^dk".^°"7. Wüt Fried jede Bemerkn« nun'"«1 m^Nwe« U.°? ^«^ «b°r 1« w3r »» l°««n; ,°Nwäbn„d ^ ^" "^t >n Ruh« lungsweise Ausdruck z" 6 jed^ , Stimmung bemerkend, M ' ßF' Saiten auf. ,,^«i ""b .t»e.^ Sie holte Cigarren hk'b^ aus dem Keller, und als er Mte .. ^ die Nuhe auszusuchen, ^as ^M>< thun, am allerluenigsteu aw ^. ^ ,c^ zu Ende gehende Jahr wa /"^ ,, und verdkute kein Aus e.er^ ^l .,s/ Selbst Evelines kr°t'ge^n0. wenn sie daran dachte, lN>hc^^ nach Hause gekommen, als " he'" M^ Neffe ein EVoser. dass 7"^^ Waldau befchimp t se«. "^ ftM, ^^, doch einmal in Frau E " e^ ^ M^ ^ bmche gekommen. Zn re eN i,.H^ sie war doch 'h«m P"0 z^ell^ gewesen. Um ihm den SH^ chm alle Mittel ^r MN'^ . s^s ^ ,, zu übernehmen. So ".eb ^ Familie, und beide ftes^ Beschäftigung. A"ch l^'«^ichts'"" ,^ Menschen, denen NudlS ^ ^ gegeben, nahe sein. Iahl, H "'>' Ganz allmählich, y' h pl"» . , Gespenst herangeschlichen "' . , gestanden. ss der Ve«tX>, Rudi war schnell d ^ld " ^/ gespielt, bald mit Gew "^ M !""/' Dä.nou gab ihn "cht "'e° ^" ^ einmal verfallen. So '"<" " eben kommen musste^^^ ^.) j z 55)9 31. Juli 1697. 3?e 5« z „^. fresse, welcher unter be« .^ l°'°" d°n der? .^" ^"gier Leopold II. stehen ^^ ^° N" ^llietung 'und jener de! ^," ^ ra ch! « ! «^ ausgegangen. ^' b'° ^«ZH ^ f'l ^<." ber interessantesten ^«7 bannten »"f^ Majorca wurde « " "" er H^l" «er E. «. Martel im ^ ?" b>« 'h ^„.^^°r°ß"» «».«Irdüchen ' »l^'"""« »»!> n»"b°»» «It wmW««. «« ' WH/' HH« L"nd« 8„"M w ^ <« 3,'^ «i,,,!",.,'"'^»'?'!» °°» stehend« '" l>»^ 3W» »",. V'""' d»»'»-' °««i , ^lld», " b" »"««höhle W3.WTN ?' ' ^^«°PMr° «,'7°°'!!,«"'» «er«l»nd« ^' «N ^ ^l» °r»°", «?" "«» ?°0 bl, 80« ^<".^" einen rölbii^^l und verschwand ? V l°ln w?"2h im N'" 's^n Erscheinungen ^'' ^y,p' " »echal<^n^""^engalen auf. > L^'" lvu °°" von S^°""bildungen, Ve . ,>3i»,.. «»3!.'!"" »«">>,, ^>>sürH?it der K ^« sich die ""ns^ r^ v°riiiufi^"stgewerblicher Ab. Der Gemeinderath der Stadtgemeinde Laibach hat sich bereit erklärt, für die Unterbringung einer solchen Anstalt einen Neubau auszuführen und sonstige für derlei Anstalten in der Regel seitens der betreffenden Gemeinden zu leistende Beiträge für die Beheizung, Beleuchtung, Reinigung u. dergl. zu übernehmen. Wie der löblichen Kamm-r belaunt ist, hat sich der krainische Landesausschuss schon im Jahre 1892 unter anderem mit der Vltte um Förderung der Metallindustrie in Krain durch Errichtung v»n entsprechenden Fachlehranstalten an die Unterlichtsverwaltung gewendet. Nachdem über diese Eingabe und die von der geehrten Kammer unterm 12. Vtärz 1693, g. 1848, vorgelegte Aeußerung infolge Erlasses des hohen k. l. Ministeriums für Cultus und Unterricht vom 18. October 1892, Z. 7170, die einschlägigen Ver-Hältnisse der Fachschulinspeclor und Professor an der k. k. technischen Hochschule in Wien, Hofrath Ritter von Hausse erhoben und diesfalls be. richtet hatte, hat die Ceutralcommission sin Angelegen» heiten des gewerblichen Unterrichtes auf Grund der bezüglichen Antrage des genannten Fachinsprctors die Errichtung einer Werkmeisterschule mechanisch-technischer Richtung in Laibach befürwortet. Der Herr l. k. Landes-prästdent hat sich auch für die vom Hofrath Ritter von Hauffe ausgesprochene Anschauung auf Grund des ihm vorgelegten Gutachtens ausgesprochen. Der Herr l. k. Landespräsident ersucht infolge Erlasses des hohen k. k. Ministeriums für Cultus und Unterricht, dass sich die Kammer im allgemeinen bezüglich ihrer Anschauung über die angestrebte Einrichtung der Anstalt und insbesondere bezüglich der von der Stadtgemeinde Laibach gewünschten Auflassung der jetzigen Fachschulen für Holzbearbeitung und für Kunststickerei als selbständige Anstalten, welche in Hinkunst nur kunstgewerbliche Abtheilungen der neu zu errichtenden Staatsgewerveschule zu bilden hätten, äußern und zugleich mittheilen solle, ob und in welcher Weife sie die Errichtung und Erhaltung dieser Anstalt ihrerseits durch Beiträge zu den diesfälligen Kosten zu fördern in der Lage wäre. Die localen Factoren des Landes Krain, der Landtag, die Handels» und Gewerbelammer sowie die Stadtgemeinde Laibach sind seit einer langen Reihe von Jahren bemüht, durch Förderung des gewerblichen Unterrichtes das heimatliche Gewerbe zu heben und concurrenzfähig zu machen. Im Jahre 1856 wurde von der Stadtgemeinde und der Handels- und Gewerbekammer eine gewerbliche Sonutagsschule errichtet, welche im Jahre 1872 zur gewerblichen Fortbildungsschule umgestaltet wurde. Mit dem Erlasse vom 20, September 1872 hat das hohe l. k. Unterrichtsministerium einen Gründungs» beitrag von 2000 st. und zur Deckung der jährlichen Ausgaben mit dem ausdrücklichen Hinweise bewilligt, dass deshalb die Beiträge so hoch sind, weil die daraus angkschaffeuen Lehrmittel seinerzeit der zu errichtenden gewerblichen Mittelschule zugute kommen sollen. Zur Ausführung dieses Projects kam es aus finanziellen Gründen nicht. Das hohe k. t. Unterrichtsministerium hat mit dem Erlasse vom 10. März 1881 Stipendien für kraiuische Besucher der k. k. Staatsgewerbeschule in Graz bewilligt, und auch der hohe lraiuische Landtag hat seit derselben Zeit mehrere Stipendien für Besucher der gewerblichen Anstalten in Graz, Wien und gnaim geschaffen. Im December 1888 wurden die k. k. Fachschule» für Holzbearbeitung und für Kunststickerei und Sftihennäherei eröffnet. Die von der hohen Unterrichts» Verwaltung gewünschte Beistellung der Schullocalitäten, deren Reinigung, Beleuchtung und Beheizung über« nahm die Stadtgemeinde, das Land, die Handels» und Gewerbekammer und die krainische Sparcasse bewilligten angemessene Beiträge zu den Erhaltungskosten. Außerdem wurden von diesen mehrere Stipendien geschaffen. In der Petition der Stadtgemeinde wird hervorgchoben, dass ursprünglich nur vierzehn Localitäten beansprucht wurden, gegenwärtig werden vierunddreißig Localitäten beigestellt.__________lFortsehung folgt.) — (Subvention.) Wie uns mitgetheilt wird, hat das l. k. Ackerbauministerlum der landwlrlschaftlichrn Filiale in St. Eantian, Bezirk Gurlfclb, sür ihre Reben-> anlag« eine staatliche Beihilse von 300 st. bewilligt, o. — (Leichenbegängnis.) Unter großer Vk-lheiligung von Trauergästen wurde gestern vormittag« in Egg die sterbliche Hülle dcs verblichenen Landtagsabgeorb» nelen Johann Kersnil zur ewigen Ruhe gebettet. E> erwiesen u. a. die letzte Ehre dem Dahingeschiedenen: Landeshauptmann O. Detela mit den Landesausschus«. Mitgliedern: kais. Rath Mucnil, Povse. Doctor Schafser und Dr. Tavöar, Vezirlihaufttmann Fridrich, Gürgermelster Hribar, Handelslamm«. Pcäsident Perdanmit mehreren Mitgliedern d« Handelskammer, Reichsrathsabgeotdneter Hofcath Sullje, mehrere Lanotagsabgeordnete, Vertreter der Nolariats-und Advocalenlammer u. a. ». Beim Grabe hielt Abgeordneter Dr. Tavcar eine ergreifende Trauerrede. — (Vorlrag über die allgemeine Er-werbfteuer.) Die Handels« und Gew?rbelammer lädt über mehrseitig geäuß?rten Wunsch die Handel» und Gewerbetreibenden höflich ein, zu eine« belehrenden Vortrage über die allgemeine Erwerbfteuer, über die Fatierung, Bildung der Sleuergesellschaften und die Wahl in die Ecwerbsteuer Commiss'vnen kommen zu wollen. Der Vortrag wirb im Turnsaale der 1. städtischen Knabenvolls« schule (Komenzly - Gasse, früher Felbgasse), und zwar in slooenischer Sprache Montag, den 2. Nuguft, um b Uhr nachmittags und in deutscher Sprache Dienstag, den 3. August, u« 5 Uhr nachmittag« stattfinden. — (Nn der l. k. Hebammen-Lehranstalt) fanden Donnerstag, den 29. b. M., die strengen Prä» fungen in slovenischer Sprache unter dem Vorfitze be» Lanbc«sanltäts.Inspectol« Dr. guft anc statt. Denselben haben sich 11 Canbidatinnen (6 au« Krain, 2 au« steiermarl, 1 au« Kroatien) unterzogen, und erhielten al« Prufungscalcül: 4 «sehr gut», 4 «gut» und 3 «genügend». — Von den Schilleiinnen waren ? Stipen-diftinnen. — Als Gaftprilfer fungierte Primararzt Herr Ds. Ritter v. Vlein, eis. Der nächste slovenische Lchr-cur« beginnt am 1. October. — (gur Vaulhäligleit in Laibach.)Vlit ilusnahme eines Verregnelen Tage« erlitten die Vc>»-arbeiten in dieser Woche leine S'öcung. Die Schadenerhebungen in den durch das Nachbeben beschädigten Gebäuden, welche von acht von der Stadlgemeinde besorgten Sachverständigen gepflogen werben, find größtentheil« beendet. Der Bausortschritt war folgender: An der Wienerftraße find derzeit beim Vaue der neuen Artillerie-Kaserne sechs Objecte bereit« unter Dach, zwei weitere im Rohbau fertig und erhalten niichftertage die Dach« ftühle, der Vau zweier andeler ist im Zuge. Gel V^zi« grad wurden heuer zwei wlitere Atbriterhäusssr aufgesiihrt. Da« ncuaufgeführte zweistöckige Haus des Vesiher« Franz Vahovec aus den Z>schlo',chen Gründen ift diesertage im Rohbau serlig und bereit« unter Dach; der Vau de» zweiten Gorup'schen Haufes an der Römerstraß? ift im Zuge, da« erste bereit« gedcck», desgleichen jme« de« Johann Smrelar, da« Slern'jche und Malovlh'jche. Da« Vlaznil'iche einstöckige Hau« auf der Vrühl «hielt bieser-tage den Dachftuhl. Das Simon Treo'sche einstöckige Hau« ift bi« zum Dachftuhl sertiggebaut. Velm Rath«' saale sind die Maurerarbeiten im Zuge. Die Demo-lierungsarbeiten beim Ursulinenpfarrhof und dem Nrcaben-theile sind beendet. Der Vau de« Landesregierung«» und des Vülgelfonosgebäube« lft nahezu bis zu« zweiten Stockwerke gedlehm. Vei den Kirchen fchreilen die Adaplierungsarbeilen ziemlich rasch vorwärts. Die Baracken vor der Vrühl am Pogacarplah u. s. f. müssen mit Ende October beseitigt werden. Infolge der in Angriff genommenen Verpuhungen und der Malerarbeiten in den durch da« Nachbeben beschädigten Gebäuden wird die Uebersiedelung eine acht- bis vierzehntägige Verzögerung erfahren. Die Verfrachtung der Vaumaterialien an der Tirnauerlänbe dauert ungestört fort. Mehrere unbedeutend beschädigte Häuser werben derzeit entsprechend renoviert, x. — (Krainische Aerztelam«er.) Die allgemeine Versammlung der durch die Kammer vertretenen , Aerzte fand «m 27. Juli unter dem Vorsitze be« Primär-!arztes Dr. Vleilveis Ritter von Trstenisli statt. Anwesend waren 19 Aerzte, al« Schriftführer fungierte Primararzt Dr. V. G reg oric. E« wurden nachstehende Resolutionen angenommen und an die Kammer geleitet: 1.) Betreffend die freie Aerztewahl bei allen Arten der Kranlencafsen und Aenderung dr« Kranlencafsegesehe«; 2.) Erklärung, wonach die «erzte des krainischen Kammer' sprenge!« bet den zu errichtenden Meifierkranlencassen leine pauschalierte Stelle einiehmen; 3.) betreffend die Evidenzhaltung der in Oesterreich zu besehenden und er-ledigten ärztlichen Stellen und die Erweiterung der Disciplinargewalt; 4) die Standesordnung; 5.) der hohe Landesausschuss wird ersucht, im Falle der Beurlaubung oder Erkrankung eines Dlftrictsarzte« den Stellvertreter zu bezahlen. * (Vrand.) Am 25. d. M. um 5 Uhr nachmittags kam in dem Slreuschupfen des vereinzelt stehenden Hauses des Vesiher« Johann Vrabac in Großlaina auf unbekannte W:ise Feuer zum Aulbruche, welche« alsbald auch den Dachftuhl des Wohngebauoe« ergriff, diesen nebst mehreren Futtervorrtilhen und einigen Landwirt-schaftsgeläthen einäschelte und einen Schaden von ungefähr 450 st. verursachte. Vei dem Vrande hat auch die achtzig, jährige Mutier des Beschädigten, Maria Vradat, beim Löschen desselben im Gesichte und an den Hiinden schwere Vrandwunden erlitten. Das Object war aus 300 fl. versichert und dürfte da» Feuer durch den sechs-jährigen Knaben des Kalschlers Johann Vooec aus Oloßlacna velursacht worden fein, welcher vor dem Hause de« Abgebrannten mit Zündhölzchen spielte. —r. * (Ein Kind ertrunken.) Am 26. d. M. um halb 8 Uhr abends ift das 2'/, Jahr alte Söhn-lein be» L-derermelfter« und Vefiher« Franz Knaslic cm« Sl. Martin, politischer Bezill L'tlai, in eine» unbewachten Augenblicke in den Schwlllzenbach gefallen und ertrunken. Die Schuld an dichm UnaM« tM da» Kino«m8dchm Anna Rovi:l aus St. Martin, welch- da« Kind ohne AuWl in der Nlihe be» Bach?« fassen hat. -r. Laibacher Zeitung Nr. 172, 1560 31. «> " (Abmarsch des l. u. l. Insa„terie« Regiments Nr. 27). Morgen u« 3 Uhr ftüh erfolgt der Abmarsch des k. u. l. Infanteric.Regimenls Nr. 27 zu den Manövern nach Rakel. Der Marsch erstreckt sich morgen bis Oberlollsch, wo die Truppe übernachtet. Uebermorgen erfolgt der Weitermarsch nach Ralel. Vom 3. bis 17. August werden zwischen Ralel und Iirlnih Reglmenlsübunaen, uo« 19. bi, 29. August Bllgabe-übungen vorgenommen, sodann erfolgt der Rückmarsch nach Laibach. Die Truppenbivifion ift vom 39. August bis 3. September in Laibach concentriert. Die weiteren Dispositionen haben wir bereits gemeldet. * (Der Omnibus vet lehr.) Der Verein «it dem tönenden Titel «Verein der Laibacher Omni. busse» lündet die bedeutsame Nachricht, das« er vier dc» Vereine der Lalbacher Fialer gehörige Omnibusse sür da« Verführen des Publicums in der Stadt verlaust. So schön der Ausdruck Verführen in diesem Falle llingt. blsser gewählt wäre das Wort «Nasesühren», denn niemand hegte seinerzeit über das Ende des Omnibus-Unternehmens einen Zweifel, als es in die Hände der Flalergenossenschast lam, die alles Mögliche that, um es umzubringen. Es ift geradezu lächerlich, zu behaupten, das« ein Omnibus-Unternehmen in üaibach nicht sein Nuslommen finden sollte, nur muss man die Omnibusse überhaupt finden lönnen, das Publicum muss eine Ahnung haben, wann dieselben abfahren, welches da« Ziel ihrer Fahrt u. dergl. m. hoffentlich wird der neue Unternehmer — denn an einem solchcn wird's ja nicht fehlen — zu feinem Vortheile und zu Nutz und Frommen des Public««« sein Geschäft b.sser verstehen, vor allem aber den ernsten Willen haben, es verstehen zu wollen. * (Der Verein zur Gründung eines Rettungs' und Erziehungs-Inftitutes für verwahrloste Jugend.) In der unter dem Vorfitze des l. l. Landesregierungerathes Josef Merl statt» gesundenen Generalversammlung dieses hervorragend humanitären Unternehmens wurde ein genaues Vilb über die gegenwärtige Lage desselben entwickelt. Wenn auch der Verein noch unter den Folgen der Erdbeben»Katastrophe zu leiden hat, so entwickelt er sich doch stetig, sc zählt gegenwärtig 8? ordentliche, 273 unterstützende, 36 Gründer, 1 Ehrenmitglied (die lrainische Sparcasse), im ganzen 39? Mitglieder. Das VereinsUkrmögen hat sich im letzten Jahre um 1700 fl. vermehrt. Wie bereits erwähnt, er< fuhr der Vau des Vereinsinftitutes insolge der Erdbeben-Katastrophe eine Verzögerung, jedoch hofft der Verein zur Feier des 50jährig«n Regierungsjublläums Sr. Majestät des Kaisers die Grundsteinlegung zu vollziehen. Die noch weiter nöthigen Mittel sollen durch das Erträgnis der Effectenlotterle, deren Lose man jetzt abseht, ausgebracht werden. Gel der Neuwahl wurden die bisheiigen Functional« einstimmig wiedergewählt. Der Vereins» ausfchus« besteht aus folgenden Mitgliedern: Präsident: Joses Merl, l. l. Lanbesregierungsrach; I. Viceptäfident: Johann Plantan, l. l. Notar; II. Vicepräfident: Johann Flis, Domherr und Dompfarrer; I. Secretär: Johann Smrelar, Katechet; II. Secretär: Johann Subic, l. l. Director der gewe« blichen Fachschulen; I. Cassler: Ferdi« nand «rabasla, städtischer Casster; II. Eassier: Franz Bahovec. Vollsschullehrer; Ausschüsse: Franz Hubad, Director der l. l. Lehrer« und LehrerinneN'Vlldungs-anftalt; Iostf Hubad. l. l. Gymnafialdlreclor in Kcaln-bürg; Nlsred Ledenll, Handelsmann, Hausbesitzer, Censor der üsterr.-ungar. Vant; Franz Üevec. l. l. Oberrealschul-^3"/. l'l Vwrlsschulinspector; Johann Murnll. lais. Rath. Mitglied des Landesauslchusses - ^obann Perdan Präsident der h°ndelslam«7r ^HausAr Andreas IamM, Domherr, furftbischüfl. Commissär sü den Religionsunterricht an den ftädt. Vollsschu en in üalvach; Rechnungsrevlsoren: Johann Susnil, Domher -Franz Doberlet. Hausbesitzer, H°uptmann der freiwilliaen Feuerwehr; Schiedsgericht: Dr. Johann Ianelic. Theoloaie-Professor, sürstbischösl. Consiftoriattath; Maihias Jam »1 Landesrath; Andreas Zumer. l. l. B'zlrlzschulinsp'clor' Nel den edlen gwccken, die der Verein verfolgt, wird ibm die Unlerftühung aller edlen Menschenfreunde nicht versaat bleiben. ' " " (Von der Witterung.) Nichts ift schwerer zu ertragen als eine Reihe von heißen Tagen — dieser aus der Tiefe des Herzen« kommende Stossseuszer bildete in den verflossenen Wochen, welche sich durch eine den Menschen wie den Thieren schier unerträglich dünkende Temperaturhöh? auszeichneten — gewissermaßen da« Leitmotiv des Tagesgespräches. Es ift, Wie es in dc« Hei-«eschen Gedichte heißt, auch mit der Sommerhitze eine alte Geschichte, die doch ewig neu bleibt, sobald sie an« marschiert lommt und der leine Möglichkeit des Entrin« nens sehenden Menschheit nahe auf den Leib rückt, wird fie zum Alpha und Omega der Discussion. Auch den wich. tigsten Ereignissen wird zu solcher Sommerzeit, die aus aü>, die da athmen im rosigen Licht, eine geradezu lähmende Wklung ausübt, nur flüchtige Aufmerlsamleit gewidmet Nun w den letzten Tagen beneideten wir eben diejenigen "" Ueber.« wandelnd jede« gung ble Brlifö der Sommerfrischler, nllil« l,i l^.... zu ertragen als eine Reihe von R ^U Lande und in nasslalter Lust fröstelnd an ?e Nä!.l^ Fleischtöpfe zu denlen. Da w r jedoch nW^ sind, wünschen wir all den Armen da dräuen a d,m Lande eine recht baldige Ausheitetuna ?-« m n .^ ? .w W«.<> je,« «,».°h>tz, »».ll"^^'»^'^', Behörden, Feuerwehrmannschaft Punkts N^^ ^^"''"' um an gefährdeten zu wften ^""^" lür die allgemeine Sicherheil richten^^"b die eingelaufenen telegraphifchen Nachgüsse ^»rd^^"'' ^"^ die fortgesetzten Reqen-und w Donau ,?^"^ Zufammenflusse der Wien Stege au^ Mehrere Brücken und oder dem Ens.'"" ^ Localbahn sind eingestürzt ."°^ Der Localverkehr "wurde Donau?anal7'F'/benso der Dampffchiffverkehr im gerichtete Schahs ^" ^""" ^""7 " der an- Delogierung^ v" ' / ^ ""^°" ^^reiche Wi^n ^ ^"°mmen werden. unter der SHm«,?^ Nachmittags stürzte das Gerüst Bisher wur en Mnf ^""^ ^ ^ ^""ten ius Wasfer. W i e n ^ 1 'h"k" gerettet, güsse werden auH .!n 3"/°^ mehrtägiger Regen- schwemmungen aimeld?i '3" °«^" ^"/" Ueber-Hochwasser mebr?r^5' 3" siezen zerstörte das E's^bahnveN t^'^1 ""b gefährdet viele. Der m Schlew ^ ^ Friedwaldau beträgt Nd»twV überschwemmt. Der Schaden werde?^y?/ichfM^^ ^ b'n Provinzen NrückeneinW «n^«^?^''' Neber chwemmungen. I'chl ist N^wem^ «ab A"Ä'?""l;en gemeldet! deloP«t w«rd?n "^lre,che Wohnparteien mussten Wien,30.IuU^7^M Prinzersdorf und Maschine mit vier MgM« ">^ Dan^i abgestürzt. Der ZuH,H^ vier Postbeamte und i"" P° Wgd , Wien, 30. Juli. Aus SH hoW Meldungen über Verheerungen vu^nd H Sämmtliche Flüsse sind und verursachten einen unabsehbar" ^ „^ stücken und Communicatwnen. """^^ öpfer sind zu beklagen. We. t^n '^ H wüstet, besonders im Norden «nd ^ M, im Fussgebiete der oberen Eb^ M , wurden große Verheerungen angH ^ ^ sind mehrere Personen, deren^ festzustellen ist^ ums Lebe^ gebiete der I er und lh«r " ' j^l,^ Schäden verursacht. Die Stadt »««, ^ weise überschwemmt. OesalN"V' Wien, 30.Iul«. Der^ ^ Eisenbahnstrecke eB ^, Iohaunisbad wurde bis auf "^ ^ ,^ Gmunde«,30.Illll. ^chi^ benachbarten Orth «st nur m» ., W^ die Reichsstraße steht V, ^ .heil" 5'' Villenbewohner in OrtY w"^n H,^ Der E.senbahnverlehr Mschen "^^pM wurde eingestellt, .F' dem Gmundner. und ^7«? Ho^ ^ Linz. 30. Juli. Abno""^^^^ Traun und Gnns sa""t d"" ,^ Bahnverlehr von Verkehr auf der Nurolsmünster, Güster ist eH ^teyc >'"^ , Der ««"hr in G'mmb» ^ .<< K miüel« «ahnen «^,'1.^"---^ ,'ch muftle den «eilehl ««UndaM"« «i!enb°h,>brllck° und derVH ^d °^< D e Vororte VcY» ««?, N,i««»«^<> «erden, Dl° Änlregnn« "«^ Ml«' , Bewohnern ist «ehr «r°^ °° we<«„FH brochen. Die Iohanmsbrucke ^„ ^ zur Hälfte durchgerissen, ^ Kerler in der Dauer Herde^K^' Monaten verurtheilt. « SK ^ und Novelic zur Zahwns /' des ^'" von 5000 Franc« zugunsten Szimon verurtheilt. ^-^rie"'g.,« Simla: Die zur Verstrku.^ laham beorderten Truppe"'' ^,c ^ ort eingetroffen. ^ ifteu^ ^ London, 3"-Ah Ol'^die,!/'> Eonstantinopel vom A '^ ilbe ,^M^ gehaltenen Votfchaf er-M'«' ^se ^ ,, Paragraphen, betreffend ^ lches^A.. ein Uebereinlommen erz.el.^ ^ie ^ st Deutschlands genügen du^,^^g^, Informationen und de^ Textes seitens 'hrer rejpec ^g,z>l Wien, 30. Juli- Mill, v. ^ ^ Mitglied Gehelmrath ^lsr ^ , gestorben. ^ ,. ^cig.-^l/'> Kiel, 30. I^' l^H.N' B . ist an Bord der -b°N» He"" ^ wurde alsbald vom Prwz » begrüßt. M ^^M«^,i72, 1561 31, Fuü 1897, . «», z«, ^ ,««st«lbt!le. ^H^» ^r', Inwohnerin. «.'> I„ « zj V ft ,«k ^7»'! 732^^-^ schwach^ bewljltt ^^^l^" ^"Nen Temperatur 16-7°. um *chwei*eHiausr- J^Sonntag, den j. 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U^l XX) st. «<»»/.». 1«»'- ls» «> N°nl»«ew, «ßlener, lO0 fi. . ««0 l»<» »61 - v°bcr..u, «, l«0 fi. - -> —'— dt«. d<«, p,i UltUul, ^«Vtb,. »b8— »««" »l»l»ilhanl,«n«. un,., »na«. . «9» — lw«'ic» Depnfitenbnnl, «N,., «00 fi. . «'^ «°U,tlb.,Oest..»00fi.!«5°/.«. ««— »»'^ Uäudelbanl, Oest,, «l«> s, . , 24l> — »«»<^ 0lßerr.un,»l. <^«,nl, »l<« fl, . 94« — »« — Unl«nbal.l W« st..... «9» »0 500 »» V»ll«hltl„nl, »ll«,. >4P«»r1» (p^r Vtült), ««lfta Ttpl. <,l lib >!> südn«rbb. «nb..«. »on N. »«l». »l»50 »1» ü? «l«»v>»^