ilmlmcher H SeitunH. ^N275. Dillslass am 30. Nouember l858. Die „Vail'achcr Zcit»».;" erscheint, »«it ^lu^ilalxnc t>c> Sou»- uni> ^cicrtaq,', täglich, uni' lojtcl jammt „Blätter aus Kr^in" und den Beilagen im Comptoir .;nnzjührig ll fl., halt-jähriss 5 st. 3» fr., mil Kreuzband >>» (lonivtoir ganz j ä l»ri .z 12 ft., !> a l » j ä s,ri g tt st. r^g, »nter .ssiruzbani' und g.'drucktcr Adresse löst., hasl'jähriq 7 st. 3N kr. (5. M. — I»sc r t i o u sg e l"> hr ji',r ein, Tpaltenzeil« oder d,n Raum dersell',»!!, ist für ciuiüaÜH« (5iilschaltu»^ <» lr., für zweimaligc 8 kr«, füi- drriniali^e . k. k. Apostolische Majestät baben mit Aller» höchster Enlschließnng uo mäßigen Konsulargcbühren allcrguädigst zu ernennen gernht. Ant 26. November 18«8ist i» der k. k. Hof> nnd Staatsdruckcrci in Wien das l.lll. Stück des Reichs» Gesetzblattes allsgegcbcn nnd versendet worden. Dasselbe enthält nnlcr Nr. 2111. Die kaiserliche Verordnung uom 16. No» veinber 18i>8 — wirksam für Oesterreich nnter »mo ol> der E»ns. Salzburg, Steieriuark, Käru« ten. Krain, Görz n„d Gradiska. Istrie» . die Stadt Triest mit idrem Gcbirlc. Tirol mit Vor> arlberg. Böhmen. Mähren nnd Schlesien, Gali-zien nnd Lodomcricn mit Auschwitz nnd Zalor. Nrakau n»d der Vnkowiua — über ras gerichtliche verfahren bei Streitigkeiten ans den, Bestandver-l^"l,c l"il,erh slschsn Ionrnalen ans; di.sc sind es. welche den „Wind" Nlachc» und ein kriegerisches Grinste ausposaunen, daS 3lgen Niemand andern gerichtet ist. als gegen Ocstcr» ls/lb. Was Oesterreich verbrochen hat. daß t>ie frail' irischen Vlätlcr mit einer solchen Feindseligkeit gegen dasselbe !o^z,cbeu, dürften diese selbst nicht wissen. sie wachen aber unr ltwas ^ärni. iveil sie obne de»sllb,n ^"r ^ll langweilig waren, und innsslN sich nn» gc' lallen lassen, daß ein ebrenwerlhes, »uabhängigcs ^lalt. das „Journal de Debals", ihrem unsinnige» Leiben enigegeulritt und offen bllenut: „Ein ^ licg g eg en Oestcrre ich wäre nngcreä? t. Ulaulreich habe keine Beschwerde gegen d'eseu Staat. — Die große russische Seeparade im MiXelmeere <> n?" ^^ ""^ ^"' ^"^ Iottresse allcr Deijemgeu .' ""spruch. welche die Wichtigkeit einer festen Post. "'' Nnßlandö im Miü.lmeerc .ixseben. Um drr Sache ^ch eine größere Perspektive zn virleihsn. wurde das ^l'icht verbreitet. NuLland l)al>e das Füistelitt'um ^coiwco länftich an sich gcbiachi. Der Verlaus Mo- a^o's ,^,^'^ sil^^ings ga»z gsrign.t, zn emer sehr "»ten pl)lilischen Frage' sich zu gestalten. Aber daS ^'"cht l)<^l sj^ „icht bestätigt. Das Fürstenthum ^ °»>acu, in militärischer Beziehung höchst wichlig. ist vo, n"^'" ^loffe» Fclsksgel. nnr dreiviertel Slnnden e>ni « ^"^"nca gelegen. Das benachbarte Monaco ^ )alt ci„e ssbr s^öne. sichere Buch«, welche für viele 'lltsu^' ""^ H'Nii'flsschiffe zngänglich ist und durch ste» N ^'"e Befestigungen zu ein.m Klitgödafeu er. Ulid u werdeu kann. Viliafianca "onaeo, durch ein und dasselbe BefcstigungS- system vereint, wurden zu einem der stärksten Küstenpunkte des Miltelmeeres zu rechnen sein. Diese ftüch» ligrn Noiizcn dürften genügend sein, uin die Besip» nalime Monaco's llud seine Vereinigung mit Villa» sranca rnssischerseits zu motiuiren. Wie der „O. D. Post." aus Nizza geschrieben wird, bestätigt das offi» zielle Negieruiigsblall „l!'Edeu" von Monaco, daß dem regierenden Fürsten Karl ill. wirklich solche M> trctnngsanträge gemacht worden sliid, welche aber enl» schieden zurückaewiesen worden waren. — Der nächste Landtag in Preußen, zn welchem eben die Wahlen beendigt worden sind. wird einer dcr interessantesten werden, welche Deulschland bis jeht geseben. Daö Resultat dcr Wahlen ist ein der Ne> gierung ungcmein günstiges, das heißt, es drückt die Znstimmuiig zu dem Wcchscl auö. der nach der Ein> scßung dcr Regentschaft im Ministerium stattgefunden. „NeuministericU". das ist das uagelucu erfundene po> lilische Schlagwort. mit welchem man in Berlin die» jenigc Partei bezeichnet, welche in der bevorstehenden Legislaturperiode das eigentliche Zentrum bilden und bei den wichtigste» Vorlagen den Ausschlag geben wird. Welcher Natur diese Vorlage,: seiu werden ist noch nicht bekannt. Dem Vernehmen nach beabsich« tigt das Ministerinn, nicht, den, Landlage Gcsch,nt> würfe von tiefer einschneidender prinzipieller Bcren. tu»g zn machen, „amentlich ist vorläufig Abstand ge> noiumcn. eine Abänderung des Wahlgcsll)eS oder ei»e Nmgrstalluug dcr Gemeindeordunng, Kreis» und Pro-viiizialverfassnng zn beantragen. — Ueber den bevorstehenden baicrischen Landtag wird der „Wr. Zlg.« gl'schricliln, daß bei den Wahlcn eine seltene Ellistlmmigklit unter den Wählern der verschie» dlncn Parteien herrsche, und daß sich j.'yi schoi, der Charakter der znkünfligsu zweiten Kammer erruihe» lasse; sie werde dem Ministerium entschieden ge. gsuüberstrhcn. ja. sie dürfte dicß »och in, größeren Maße thun. als ihre so plötzlich aufgelöste Vorgängerin. Correspond«,). K'lagenfurt, 28. November, l^l Sie wissl». wie große und berechtigte Hoff. nnng Hlärnleu a» die Herstellung unserer Eisenbahn knüpft, welche nach dem Projellc der A. h. Kon ' zess ion s' Urkun d e bcrufc» jchien. die ans Mangel an Verkchrsmillclil fast ucrkümmernden Indlistricn des Landes nen zn beleben, um den Schmerz dcr Ent« länschnng zn criucssen, welchen hier in alle» lomnnr' zicllcn und industriellen Kreisen die Ncdnzirung des ursprünglich fsstgescßten Systems auf die Linie „M a r > b urg'V il l a ch" hcrvorger»f Bahn, wodurch dcm Elport dcr Kärntner Monlan.I,,. duslric »ach den ilalicilijchcn Märlicu eine schöne Zu> lunft eröffnet würde. Nicht n„t Unrecht bezeichne! u»scre Laudeszeiluug die also «ronkirte Bab» vo» Marburg nach Villach, womit dem Gescha'flS' bcrichlc der General > Verjommlung der „lonib.iroisch' venellanischen Gesc^schafl" zuiol^c «nur c» e in iu> dustriösiu und bevölkerten Vraulhale das driugeud nothwendige Verkehrs» millcl gclivtcu wcroru soll", als ciuc uulcl' bundene Arlcrie deS Handels uuo der Kullurelttwicl' illtig uxscrcS Landes. wclchcS liienxt lriedcrum von dcm großen und allgemeinen Vnkchlsllbcu dcr Mou> aichic auogcschlossc» bliebe. N.nür!,ch stcbl dic durch dic Fnsiou all.r Sln'bahucu Ocslerrclchs zu liesenhaf' tcu Dimensioneu augcwachs.nc ucue Ocftllschafl nur auf dcm Slandpunktc der Spekulation, welche vicl lcicht die .'lperz, Slaalsgaraulie für die kost,piellge Hcrliellnng der L'n'c V ' l l a ch . V r ik c., nicht einer neuen große» Kapitalsaulagc cutsprech.'nd er,chli»t; doch blcibt darum die dcm Krrnlaude rrohlNdc Kala» mitäl dicselbe. Mit wabr.r Befriedigung ist daber bier allseitig die Nachricht aufgenommen worden, daß dcr «Kärntner ständische Ausschuß" und die hiesige «Handels» und Gewerbekammer", um wo möglich das imminenle Uebel abzuwenden, sich iu MajestatSges»» cheu an uuscru Allergnädigsleu Kaiser uul» Herrn ge» wendet haben, um ehrfurchtsvoll zu supplizireu. «daß Se. k. k. Apostolische Majestät bei Aller» höchster Sanktionirung deS Vertrages der Staatsverwaltung mit der Gesell« schaft geruhen wolle, die sch »verwiegen« den Interessen eines g e w e r b fl e i ß ig e n Kronlandes dahin zu berüctsichllssen. daß die Käufer u userer Valin zur Her» stelluug derselben nach dem Inhalte der A. h. Konzessiou erhalten, respektive zur Uebernahme derselben mit allen ihren Rechten u. Pflichten verhalten werden." Hicmit wolle« natürlich lie außerordentlichen Vortheile nicht verkannt oder unterschätzt werden, welche dem Vcr» lehr der Monarchie durch die Kombination sämmtlicher Südbahnen Oesterreichs in eine Hand und uuter eiuen leitenden Gedanken erwachsen; um aber auch unser an Bergschäden überreiches Alpenlano an den Segnungen der »eueu Handelszukunft lhellnehmen zu lassen, ist ebln die Herstellung des ganzen Systems unseres SchieuenwegeS nach dem Willen des Privile» giums »öihig. welches demselben in den Vtllreterl, der „Kärntner Bahnnntcruchmung" dnrch die Nller» höchste Gnade verliehen worden ist. Nebe» dieser Ta» gesfiage bcschäfligsu die öffciXlicht Allfmerksanlkeil mit nicht mluder schnierzlicheln Iulerlsse die aiidauerudeu Arbllttrkntlassilngcn, unter denen wir nach den letzten Berichten dcr „Klagcnsnrter Zeitung" leider auch schon Hütte» > Arbeiter finden. Es werden vo» den Folgeu der beklageuswerlheu Geschästsstockuiig, welche nnscrc Eiscn»Iudustricllcn zu dieser ertremen Maß> rcgcl zwingt, uicht aUcin die Hochofen - Besitzer und die Nails'Fabrikantcn, sondern auch die Vcrfcmcrnngs« werke getroffen, da unter den aufgeführten Etablissc» ments, welche sich zur Betriebs > Reduktion oder Ein« stellung und zur Entlassung der Arbeiter genölhiget sehen, auch Hammerwerke, Staliciscn- nnd Plechfa» brikc» zu figurircu. Es widerspricht diese Erschei» nung durchaus drr Erwartuug. welche mau zu heqen bcrcchtigct war. daß nämlich die, in Folge der Be-triebs« Einstellung drr großen Puddlings» und Walz-wcrkc. hcruntcrgegangenen Preise deS Roheisens den Raffinerien zu Gute kommen und diese gerade zn lebhafterem Betriebe anregen würden. Aber auch die Vcrfcinenmgswerkc konnten wegcn gänzlichen Man« gcls an Absatz von dicser Chance keimn Vonhcll ziehen; nnd es geht hieraus hervor, daß die Ursa> chcn der Gcschäftskrisis eine größere Tragweite hattcn. als dic alleinige Einfuhr fremder Schienen, welche die große Industrie in erster Linie nnd am härtestcn gctloffcu hat. Sind doch in den ersten acht Monaten dieses Jahres nicht wenigcr als 1,4!>i)..'l85 Zs„tucr ausländisches Eiscnfabrikat (um li/»l).00l) Zentner mehr als in demselben Zeitabschnitte des vcrgangcncn Jahres) in Ocstcricich liügeführt uud der lmgcbemc Werth lue» für der vaterländischen Industrie entzogen worden. Es ist nicht an mir. zu unlcrsllchcn, ob dic Bttcn unserer Eisenina'inicr au dic hohc Staatsvcrwalluug um Allf-lechthaltuug des bestehenden Schutzzolles sich vom »atio» nal - l'koilomischcn Staudpuiiktc rcchts'crtigcu lasscu — das aber stclit fcst. daß dic in Folge dcr Herabsetzung des Zolles zu Gnnsten cinigcr Eismbahn'Untcrnchmu»' gcn, thci'llvcisc wciligstcns hcrl'cigcführte Krisis für unsere bcdcutcudslc Lauols'Industtic zur Kalainitäl grwor» dcn ist, dcrcn baldige Bssliligilüg — wäre cö auch nur aus Huinanitäts-Nnclsichtcn auf dic brotlosen Arbeiter — sehnlichst hcrbcigcwüuscht wcrdcu muß. Vorgcstl-rn habc» wir in unscrem, jeden Abend weniger besuchten Tbeatcr, eine» schönen Kunstgenuß gehabt. Herr Nappoldi, ein junger Mann einer gro> ßen Znklinst. u»d n»bedi»gl einer der bedeutendsten Biollnuirluoscn dcr Gegenwart, aab li» Koo^rt. worin cr hinriß. Vollendete Technil, welche die kom» binirtesten Schwierigkeiten mil tändelnder Leichtigkeit löst. ein reiner Genius, der das Empfangene in wun» d>rbarer Schönheit wiedergibt, linc Ockonomie des Vertrages, welche kühne Begeisterung durchglüht, sinh. «K««> die Eigenlhümlichkeite» sci»er Kuustgebilde, welche zu schilocru ich dlirchaiis nichi die Anmaßung babc. — Wie ich höre. >uird enrich pie Sehnsucht nnferes Thealcrs »ach Ruhe erfüllt werden. Schon nächstes Frübjahr soll der Van des ucucu Museutculpels be. ginnen; möge er dc» Muscil gnäoiger sei», als der bestehende. «vorin die Gölterkinder lind ihre spärlichen Freunde erfriere». Oesterrei ch. Wie». 27. Nov. Se. f. l. Apostolische Ma< j?stäl linden dcm katholischen Gesellcnucrcin in P ra g 2l)0 fi. allergnädigst zu spenden geruht. — Ihre Majestät die Kaiserin Karolina Augusta haben zu dem ebcu enlstcbcudc» Foin?e des f. e. Kolle« gilims Vorromaum in Salzburg die Snmme von 2600 ft. CM. zu widmen geruht. — Ihre k. Hoheiten der durchlauchtigste Herr Erzherzog« Geucralgouvcrneur Ferdinand Mar haben den Deputirtcn an 5er Provincial > Kongregation von Bergamo, Oltavio Morlani, zum Podest« von Bergan'o ernannt. B r ü » n . 24. Nov. Den Morgen des henligen Tages widluete» Se. k. l. 'Apostolische Majestät der Besichtigung der Militär. Elablisscmeuts. namentlich der Iesniten.Kaserne. ferner der Neustädtcr «Kaserne, der k. k. Moiilurs ° Oekononlic« Koinmission nnd des Garnisonspitals in Obrowitz. Hier namentlich zeigte sich die Sorgfalt dcö erhabenen Monarchen für die Kranke»; Se. Majestät geruhten die Anstalt bis in die kleinsten Details ;u bsschen. selbst die Speisen zu kosten und für lie i.'age der Kranken die höchste Sorg» fall zu zeigen. Nach Beendigung dieser Besuche kehrte» Se. Ma< jestäl i» das Stallhaltcrcigebäuoe zurück, uin Ihre Majestät die Kaiserin, Allerhöchstwclchc mittlerweile im Oratorium der Kirche zn St. Thomas cincr h. Messe beigewohnt hatten, znr gcmcinschaflliche» Be< sichligimg einiger Zivil-Ailstalie» abznhole». Die erste Anstalt, welche durch de» Veslich begliickt wnrde. war die Nüter der Leitung der Töchter der christlichen Liebe siebende Erziebungsaüstalt armer kleiner Mädchen i» Obrowitz. Als Ihre Majestäten in der Begleitung Sr. Cr^lle»^ des Herrn Statthalters erschienen, wllr« den Allerdöchstdiesclbe» uo» dem bochw. Herrn Bi> schofe vo» Brunn, dcr ersten Assistentin Freii» v. Oötvös nnd sämnülichen Danien des Verwalluugö. comii<'''ö ehrfurchtsvoll s»,pfa»gc» und in die Haus-kapclle geleitet, worauf Mcrhöchstdieselbe» die ver> schiedenen Ablheilli»ge» der Anstalt zu besichtigen und endlich auch in das Scbulzimmer der AnNalt einzu» treten geruhten. wo die versammelten Schülerinnen das Kaiserpaar mit ?en Klängen der Voltsdymnc cm< psingen. Ihre Majestäten geruhten die Ansprache c!> »es Märchens aus der Anstalt anzilhörc» und einen Blumenstrauß gnädigst anzunebmen. Beim Abschiede sprachen Se. Majestät Sich mit allcrguädigstem Bei fall über die große Nützlichkeit der Anstalt und ihrer Einü'chllmgcn aus. Von hier begaben Sich Ihre k. k. Majestäten in das in der Vorstadt Unlerzeil gelcgene Armenhaus des Vrünner wohlthätige» Männcrvereins, dort vo» dem hochw. Herrn Prälaten Napp lhrfnrchtsvoll em> pfangcn nnd i» die Abtheilungen des Hauses geleitet. Die in demselben Hause befindliche Kleinkinderbeiuahr-anstalt wurde gleichfalls eines Vesncdcs gewürdigt. Die kleinen Bewohner der Anstalt begrüßten Ihre Majestäten mit der Volkshymne und einer Ansprache, die mit bezaubernder Huld aufgenommen wurde. Gegen 12 Udr fuhren Ihre Majestät?,! in das Taubstumme» - Institut. woselbst der Kurator, Herr Statthallereiralh und Domherr Nilt?r von Hochs-mann. rie Majestäten zn empfangen und in die ein. zelnen Ablhcilnngen deö Institutes zn geleiten die Ehre hatte. Ihre Majestäten gcrnhtc» die Ansprache eines Zöglings der Anstalt allcrgnädigst anzuhören und Sich über die Dauer des Aufenthaltes einiger Zöglinge in dcr Anstalt zn erkundige», worauf noch dem Blinden-institnte ein Bcsnch gnädigst zugewendet wnroe. Hrn. Grafen Bnknwky. Kurator deö Institutes, wurde die Ehre zn Theil, Ihre Majestäten in die Lokalitäten der Anstalt zn geleiicn. Im Prüfungösaale mit der Volkshymuc frendig empfange» . geruhten Ihre Ma> jestäten ein von den Zöglinge» der Anstalt ekckutirtcs Tonstück anzuhören, die verschiedenen Arbetlcn ders'l» ben hlildvoll zn besichtigen und dem Herr» Kurator eiuigc schmcichelbafte Worte über die sichtliche» Fort» schrille der Anstalt zn sagen. Nachdem Il>re Majestäte» noch die Gnade gehabt batten, in dasGedenlbuch der Anstalt Allerhöchslihre Namen einzulraae». was auch i» deu früher blsich. tigten Institute» der Fall war, verließen Allerhöchst-dieselben »mter dem Iubelrufc der vor dem Instituts-gebaute, wie bei den übrigen Anstalten zahlreich har« rendc» Menge, welche überall sich eiufand. um das geliebte Herrschcrp.iar Nlit dein herzlichste» Ausdrucke der Freude u> begrüßen. In das Stalthaltereigebäure um 12l, Uhr Mittags zurückgekehrt, geruhten Se. k. k. Maj, Audienzen zu ertheile». U», halb l> Uhr fand l abermals s/.oße Tafel Stall. ^> welcher dcr h^chw. Herr Fürsterzblschof von lDlmül), dann nenevoings die Spitzen der Geistlichk.it, der Zivil« nnd Mililärbc-bördcn und dcr bcrvorragen^sten Mitglieder des Aoels. wie auch Herr Bürgermeister von Ort und der Prä» siocnt dee Handelskammer Herr Nüter v. Herring zu-gezogen 5» lvcrdcn die Ehre hatten. Brunn. 23. Nov. Die Festlichkeiten am go strigcn zweiten Tage dcr beglückende,1 Anwcs'»hcit Il'rer k. k. Majestäten in Brün» schlössen, wie schon erwähnt, mit eincm Festballe, den dcr Geincindc« Ausschnß im staot. Nedonlensaale vcranstaltctc. Sowohl die Vorhalle am Haupt > Einfahrtslhore dcS Theatergebändes. als anch ocr Saal selbst waren prachtvoll dclorirt. Ans dcr in zcllförmiger Weise blan unD weiß übcrkleidcten und mit Topfgewächse» trefflich verzierten Vorhalle fübrle ein Teppich über die Stufe» des gleichfalls mit Blumen dckorirlen Sticgcnhanscs bis in dc» Nedouteusaal. rcr in glä»' zcudstcr Beleuchtung strahlte. I» ähnlicher Wcisc ware» auch die Ncbeulokalilätc» ausgestaltet. Als Ihre Majestäte» i» Begleituug Sr. Exzellenz des Herrn Statlbalters und unter Bortritt deö Hrn. Bür> germeisters Dr, v. Oit un Saale eiutratcu . da - be> ganu cnlhllsiastischer Jubel nnter dc» Klängen dcr Volkshymne, welcher sich fort lind fort ernenerle, als Allerhöchstdicselbcu die Nllude im Saale machten u»o rechts lind links huldvoll grüßcno, durch die Ncihen schritte». Gleich »ach dcm Erscheinen der Majestäten be» gann das Ballfest. Allcrhöchstdieselbcn folgten dcm fröhlichen Wogen mit sichtlichem Interesse. Nachdem vier Tänze vorüber ware», erfolgte dcr Anfbruch Ihrer k. l. Majestäten »ach beiläufig einstunpigem Verweile». Eineuertcr Jubel uud unzählige Vivalrufc begleitctcu das aUgclicbte Kaiserpaar bis zum Wage» und ?r»eucrte» sich bei dcm c>m Krai^tmarkte versam-mellcn Volke, das sich drängte, um da^j Herrscher» paar nochmals zu sehe». Hente Morgens nach 9 Uur erfolgte tie Abreise Ihrer k. l. Majestäten sa»,mt Gcfolge nach Wien. Ullcrhochstdicselben wurden von Sr. Erzcllenz dem Herrn k. k. Stalthalter und dein Herru Polizcidircklor i» dcu Bahnhof geleitet, wo eine Eyrcnkompagnic sammt Falme nnd Mnsikkapcllc aufgestellt war. Ebciidasllbst ware» die Hcrre» Bi> schofe und Prälaten, die Generalität, die Zim!> imp Militär-Autoritäte». die Vorstänoc der Lehranstalicn »nd dcr Gemei»dc jestälcn znm !cl)tcn Malc ehrfurchtsvoll zu begrüßen. Unter de» Klänge» dcr Volkshymne, dein stürini. schcu Iubcl rcs zahlreich vcrsamnieltci! Publikums »nd dciu hilldvollcn AbschieDswinle» dcr Majestätcu seßle sich der Zng i» Büvcgung. " Wie». 26. November. Von Slite dcs k. k. Ministeriums des Inner» wurde wiederholt und »euer» lich aus Anlaß vorgekommener Fälle, in welchen von Seite ehemaliger Dominien das Oinforstnngsrccht der bestandene» Unterthanen bestritte» wurde, der Grundsatz ausgesprochen, raß die polnischen Behörden anf Grnno der §§. 14 nnd l8 des FoistgeseyeS vom I. !8ü2 nicht' nllr berechtigt, sonder» auch verpflichtet sind, die Thatsache, ob die betreffende» Wälder mit Einforstungen belastet si»D. zu konstatircn »nd anf Grundlage der in diescm Wege gewonnene» Ucberzeu' gimg das weitere Amt nach Vorschrift der Gesetze z» pftegen, also die Grundbesitzer i» der fernere» Aus» Übung ihrer Servitntsrechte so lange zu schütze», bis von Scite der Seruituten'AbIösungö> uno Ncgulirungs' konnnission übcr den ferneren Bestand des Servitut» rechtes definitiv abgesprochen wird. — Dem in T»ri» i» italienischer Sprache er> scheinende» Tagblalie: „I/ln i»i,lri<»ll>, ssi<»iin>In><^' <: I^llc^üiio", würd" der Postoebit im ganzen Umfange der östcrreichischcn Staa» ten entzogen. Es sino Malier auf daö ge,!an>,!e Iour> nal werel Pränumerationen anzunehmen, noch ist Dessen Bcförder»»g d»rch die Postunstalt zulälsi»-,. Mailano. 28. Nov. Eine Aktiengesellschaft znm Behufe der Grüuouug oev für dcu hiesigen Platz schon seit längercr Zc>t bcadsichligle» E^kompicbank hat sich nunmehr definitiv kouslituin. Deutschland. Nach cincr in Berlin cingcgangcne» telcgrapbi> scheu Depesche sind Ihre Majestäten der König und die Königin, so wie Ihre k. Hohcit die Prinzessin Alexandrine am 23. d. i„ bestem Wohlsein in F!o< renz eingetroffen. — Wie der „B. H." gcschrieben wird. bringt man die mchrlrivahnte Ncisc dcs LiuienschiffKapitäiis ^a Nonciere le Nourry nach Berlin init cincm neuen Hcirats'Projckt des Prin^cn Napoleon in Verbi», dnng. und glaubt, daß es sich um cinc vertrauliche Aufrage gehaudelt babe, ob eiue Werbung um die Hand dcr in dcr Gesellschaft des Königs nnd dcr Königin von Preußen befindlichen Prinzessin Alcxan. drine von Prcußc» eine günstige Alifnahuie zu gewärtige» habe. Italienische St tc» zn tbällichcn Angviffcn. Dcr Ome, welchcr siä? ocr physischen Kraft scines Gegners gegenüber im Nachtheile s,,h, zog plötzlich eine Pistole, a» dcre» Seile durch ,n>c» Federdruck eine Dolchklinge hervor« sprang, womit er sich qegc» scinen überlegenen A>" grcifcr zu vertheidig» snchte. Als Bcioc vo» dcn Sichcrhcitsorgancn arrctirt, und dcr Einc lim dc» Ort befragt wuroe, iuo er sich die Waffc ucrsch.ch'c habc. iroltte er lang? Zeit nur an6m<>ichc»de Anlwor» ten gebe», die dcr Polizci begreiflicherweise auffallen mnßtcn. Man drang nnn entschiedener in ihn und brachte endlich hcraus, daß er die Pistole alis einem geheime» Waffcndcpot habe, wclchcs noch i» dcr dar> auffolgc»re» Nacht anfgshobcn wnrde. Man schlägt pic Anzahl dcr vcrschicdcncu anfgcfundcnen Waffcn auf lilW0 Stück an, woruutcr sich alich Handgrana» ten mit dcr Orslni'schen 'Bombcufülluug bcsinde» sollcn. Schweiz. Der ..Wiener Ztg." schreibt man: Daö Verbot des Bcrner Blattes „Bund" . welches eine der ersten Amtshandlungen des neucn Ministers des Innern in Prcnsicn war. hat in dcr Schiuciz cin ziemliches A»f< schcn geinacht. Statt dcr erwartcte» Anklinft cincs preußischen Gcsandtcn in Bern. von dcm man eine Dcsaoouirung der Haltung des frühere» Mlinsternnns i» Sache» des Nfueilburger Konflikts voraussetzte, erschtcn höchst überraschend das Verbot eines Zcitimgö. blaltes. das sich als cin wichügcs Nad an dcr sch,vci. arischen Ncgierungöü'aschinc zu bctrachlcu gelvohüt ist. In der deutschen Presse findet das Schicksal dcs „Buno" rege Sympathien, cs heißt sogar, dieser An< laß werde in der orcnl^'chen Abgeordnetenkammer einc Besprechung oer dortigen PreLgcsetzgcbuug her« beiführcu. Und doch ist in dcr That s'chwcr zn bc> greifen, wie irgend cin Mann von Bildung und Schick« Iichkei!sg<'fül>l der c»tschicdc»cn Mc,ßicgcl des Hcrru ziotllvlll sciucn Beifall vcrsagc» lö»»lc. Denn ei» plumperer Tritt ist wohl niemals geführt wordeu. als jcncr Arlikel d,'ö „Bund", der wahrschriolich dnv Vc»' bot veranlaßte, gcgc» dic Person dcs Monarch«?" c„t< hiclt, lvclcher socbc» »cm aklivcn Besitze dcs prcußi« schc» Thrones entsagt haue. Wie imnicr daö iiidi« vidncllc Urtheil übcr die Resultate der Ncgtcrung König Friedrich Wilhelms IV. fein mag, so wird doch Niemand, rcr selbst anf Bildung Anspiuch »nacht, die» scm Fürsten große Eigenschaften des Gcistcs und Her« zcus bestrciten. lein Mensch uvn Gefühl dcm schwercn Geschicke dicscs königlichen Bebens scine Theilnahme versagen kö»ncn. Die Nohhcit. womit dcr „Bund" jene» Rücktritt bcsprach uud uumiltelbor darauf fbcu so aichandslos gshaltcuc Arlikcl über das entlassene Ministerium folgeu ließ, hat in dem einfache» »nlnoti« uirten Verbot dcs Blattes für Preuße» unverkennbar uur die verdiente Würdigung gefunden. Frankreich. Paris, 22. Nov. Der «Courr. dc Paris" glaubt versichern zu köuneu, daß der Kaiser Orsini'S Bedienten nnd Mitschuldigen Gomez begnadigt babc; derselbe soll an die sarcunischc Grcnze geführt und dann freigelasscn werben. — Mit Bezug auf dcn Moulalcmbcrt'sche» Prozeß lvird alls Paris vom 24. d, bcrichlel: In dcr Voraussicht eines großen Zudrauges >var vor der Thür der sechsten Kammer eiue Holzbarricre aufgeführt, und au mehreren Zugängen des TribU' »als Posten anfqcstcllt. Die rcscrvirten Plätze wa< ven an cii'.igc wenige Anscrwähltc vertheilt, nnd ma» sah in dcn Gängen manche politische Persönlichkeit, Männcr der Wissenschaft und Oeistlichc. welche vel' gcbcns um Einlaß nachsuchten. Herr Villcmain vel' dankt es allein der ^icbcnöivürdigkcit dcs PräsiociUeN Berthclin. daß er sciucn Akadriuickollegen bcssleüc» onrfic. AIs sich nämlich Villcmain mit dcr Fürbille Vcrryers an ihn wandte, sagte er: »Es ist zmar jc^ bereits nnniöglich. ei» Billct zu baben. aber für BcrryN' uud Villcmaiu macht mau selbst das UnmögÜ^k-Hier ist 5as Billet." Dreißig Plätze r'aren im Bureau rescrvirt uni'jcnc» Advokaten durch das i/os zugetheilt, die so voisichlig waren, sich frübcr einznschreibcn. Die wenigc» für die Journale alisgelhcillcn Karten waren so zu sagen nur Pcrsoiialkarte» , da ma» vo>> diesen Renten »atütlich vor allcm Indiskretion bl> furztet, obwohl man Vorsorge gelroffeu. jece Arl uon NotirlNtg z» verbictcn. ^ Daö Ncquisilorium des kaiserlichen Prokurator hielt sich an den allgemeinen Geist dcs Artikels, dc"» cr vor Allcm lcbhast st inen alllinalwnalcll Oharallfl R«N^ uoiwarf uno die Intentionen, welche seiucr Meinung nacb dahin gingen, durch perfide Vergleiche die fran zbsisch^, Institnlioncn uor jcncn Englands herabzn windigen. Er begnügte sich übrigeuö. ohnc Koul mcnlar die von der Anklage hervorgehobenen Stelle, zu lesen. Die Vertheidigung Vcrrycrs war vollendet. ?tach dem er das Lebcn seines Klienten in's Gcdächlni, gerufen. sc> ivie den Antheil, den er an den voliti schcn Ereignissen seiner Zeil genommen, fragte cl od der inkrin.inirtc slrlilcl jenen angreifenden Charakte bcsipe. den ihm die Anklage beilegt. Nein, sagte er Moula'embert griff nicht an. er sprach nnr sein, Theilnahme für die Instilulioneu auS, die er lielue die er ausgeübt, die daö Land scll'st lange Zeit an Ü"nommen halle; ist aber dieß untersagt? Bcrryc befand sich da anf einem heiklen Terrain nnd mußt mehrere Male gegen die Vemclkuugm des Präsiden ten ankämpfen. Die gewechselten Worte nahmen be sonders da einen heftigen Charakter, als der Nedncr indem er die gegcuwärlige Konslltnlion mit Hinblic anf die frühere prnfie. auf den Einschränkungen be flehen wollte. w,lche jene den öffcnllichen Freideilc! anfcrlegic. Uebrigeus entstanden dnrch diese Z>u,schn, fälle leine ernsten Hindernisse im Plaidoycr des Ncd ucrs. der seinen Vorlrag unln' den Icl'haftcstrn Beifalls bczengungcn schloß. Großbritannien. London, 22. November. Hier ist man nenn dmgs einer Vande uon Gaunern, welche russisch Vaoknoten fabrizirte, auf die Spur gekommen. Zwc derselben, ein Vtussc nnd ein Preusic. sind zur Haf gebracht. Spanien. Nach der „Epoca" wird die Ncgieruug ihr Haupt angcmnerk auf die Eulwicklung deS materiellen Wohl slandes wenden n:id >,u diesein Zwecke der Corte< ein außerordentliches Budget uon 2000 Millionei Realen vorlegen, um diese Snmme innerhalb ach I.ihren anf gvoße öffentliche Welke zu verwende» ^000 davon sollen Eisenbahnen nnd anderen Slni ßenbauten ulgcmicseu werden. Das Marincnnnisje rinn, soll ^00 Millionen erhalten. D> ülnigen M> nisterieu lheileu siä> iü die übrige» 700 Millionc, nach Orfordcruid der vorzunehmenden Verbesserungen Mllßland. Eine Mieugrjellschnft. welche die Publlkatioi a»l«-v Schrillen. Organisation von i.'cibbiblis'lbekl'! und ^cslk.U',»clc!> z»>„ Zwecke hat. hat sich in Pcicrö bura, mit einem Aliienl.ipital von li<)0.000 Silber rubel gebildet, das durch 10,000 Aklieu uon je «c Nubel rcpräscnlirt wcrdcn soll. Sie wird ihre Ope rationen durch Einrichtung von Leihbibliotheken unt Lesekabinetl» in 70 Städten des NeichcS beginnen Jede Bibliothek wiro eine vollständige Sammluns wissenschaftlicher Werke. Handbücher ?c. cnihallen, de "n Anschaffung im Innern des Neichcs mil so gro ^r Schwilliglcit verbnode» . und für den Einzelne k'Nim möglich war. Auch sollen maihemaiische. phy> slkalischc und andere Instrumente zur Beuüh»»g und Velehrung des Publikums in diesen Kabiucleu aufge stellt werde». Schließlich wird sich die Glselischaf! auch mit der Herausgabe russischer Werke beschäftigen. Türkei. Beirut, 11. November. Ein Vednineustamm, Anscri gcn.umt, in der Nähe von i'atalia hausend, hat sich empört. Der Mnschir sandte Truppen ab, um sie zur Oldnung zu bringen; die erste Expedition uernnglücktc. eine zwcile halle besscreu Erfolg; denn beim Hcraunahcu oerfclbcil warf.» die Araber die Waffe» weg und zerstreuten sich nach allen vier Win> ^". In, Lib.'.non sind die Unruben noch nicht bc> ^'wichtigt. Die Einwohner von Zabl« befinden sich schon seit längerer Zeit in offenem Widerstände gl-gcn ^,'c Äefchlc dcr Pforte. Die Drusen bedrobten sic mil ^u/in Ueberfalle, falls sie sich nicht den Befehle» dcr ,^lortc fügen würden. Die Bcwobucr vonZadl'! baben dcn , ^> zugeworfenen Fchdebandschnl) angenommen nnd . ^sehln sich bereits mit Waffen und Munition. Man ^M inzwischen, daß lie türkischen Autoritäten immer« "" '.och dein Konflikte vorbeugen werden. Vor eiui< ue>' Tagen warf eine amerikanische Korvette auf bie< ^r i)ihfdc Anker. Sie brachlc einen Konnnissär. ^ l,'c Angelegenheit der zu Jaffa gemordcleu umc' ^"»lschl-!, Familie unlelsuchen sollle. Dieser begab ''^ ^liin Pascha, welchcr ilim einen gelichtlichin Ve« '^-^ mitl^illc. dahin lantlnd, daß vier dicßfaks ^'daft^s Ii>d,^i^i,s,l „ichs die Mörder s.ien, woh! "r am Raube nnd anderen schändlichen Erzesseu. d,,. /' diesem Falle vmkamen. sich bttheiligel hatten; eim ^""" sri frm,cr einem Gefängnisse zu Kaiffa ^ Wrung,-,,, „,^ ^ s^j ^^ schwer, seine Spur aus« k'^ 5" mach«-,,. Der Kommissär hat sich auf der pc, ^lc wieder eiugsschifft und ist nach .No»stantiu0' ^>^^^' um die Sache imilcr zu verfolgen. Vftiudien. Ei» offizielles Memorandum ans dem Hauyt« quartier Loio Clyde's wird vrröffcüllichl. welches die Operationen für deu Fciolug >u Oude angibt. Drr> selbe hat bcrciis am ^l>. Oltobc.,' begonnen. Alis dcm PIc'nc gchl hervor, daß neun größere und llcl> ucre britische Armeekorps m Oudc eindringen. Vom Westen dringt ein Armeekorps, um Khan>Vahal)ur» Khan anzngreifcn und sich in Scctaporc fcstzuseßen. Im Osten wiro eine Vrigadc da^ Land zwischen Sul> lanporc und Fyzabad offen ballen. Im Westen von Lucknow wird ein Korps ?aö dick vom ^eiudc bcsäelc ^and zu reinigen habcu )c. Soweit die Dispositionen dcs Feindes bekannt sind. stehen seine HaupllorpS an folgenden Puuklcn: Ncna Saliib und slin Vrnder in Eurda am Fuße dcs Himalaja mit 13,000 M. nud 20 Kanonen; Kahn VahadlN»Khan mit t^.000 Manu und 30 Kauoncn im Osten von Schahzehanporc und längs den Ufern deS Ganges zahlreiche Insnrgenlen chefs mit 111—20.000 Mann. In Voundee ist die Begum mit 7000 Maun, in Futehporc slehcu I0.000 Manu, gegenüber von Fyzabao 6000 Rebellen, in Parsiolpore 3000 Mann Infanterie und 1200 Manu Kavallerie; in Amealee der Nadscha 5!all Mahao-Singh mit 2000 Manu ?c. Alle Insurgeutculorpö besipcu 20—30 Kanoucn. Ucbcr die Abführung des ucrurlhclllen EkkönigS von Delhi bcrichlet die «Delhi Gazette" vom 13. Oktober: „...Der Zug. welchem 2 Schwadronen ^anzicrS voraustrabten, bestand auS einem Palan« kiu Wagen, worin sich der abgesetzte Greis uue seine zwci noch übrige» Söhne. Dschcwau Bului und Schah Abbas (dieser ein Jüngling und Sohn eines Kcbswelbes) befanden; dann ans einem geschlossenen Wagen mit der Vegnm Zimnt Mahil, bei welcher Dschewan Aukhis Weib, ihre Müller, Schwester uud ein Säugling sich befanden. Die Wagen wa» reu dicht von ^anzicrS umgeben. Der Muller und Schwester uon Dschchwan Vulhis Frau war die Wahl gelassen, mit nach Calcutta zu gehen, oder in Delhi zu bleiben — sie zogen Ersteres vor. Der dritte Wageu enthielt oic Tadsch Mahil Vegum. ebenfalls eine von des Ek-Köuigs ehelichen Frauen, mit lhreu Dlcucrinucu. Znnächü folglcn fünf Ma> gaziukarreu , mit ^einwai.d überdacht uud vou Ochsen gezogen, in diesen fuhr. zu ze vier Personen, das männliche und weibliche Gefolge. Eiu Trupp ^uziers umgab auch jedes di.scr Fuhrwc:le. Die Musikbaudc dcS zweiten Füsllicibatalltouö gelcitlle mit ll,ugeudem Spiel oic i.'anziers bis vor die Sladl binauö. Vci der Fahrt über die Schiffbrücke der Dschamua wäre einer dcr Gcfolgcwagen um ein Haar iu dcil Fluß gestürzt. Sofort im ^ager unlcr< wcgs bewohutc der Hanplgefaugcne mit setucn zwei Söhnen eiu Gebirgszelt. Ein Soldatenzelt mit einer Kunuaut.Umfriediguug war für die Frauen des Ze> nana (Harem) beilimim. Die Gefangenen wurdeu im ^!agcr uou abgcfcsscnen. mit Schwert und P>. stole bewaffneten ^'anziers sorgfältig bewacht, wäh. reud Pikcts deS Polizcibataillons das Lager umga» be»; die Pferde der wachthabende» ^anziers wurden gesattelt in einem Trupp beis.>,„mcuglhalten. Alle» Berichten zufolge, waren die Gefangenen heiter, uno die Weiber borte ma» hinier der Zeltwand lache» uud schwatzen. als ob ihnen der Abschied von Delhi nichl sehr z» Herzen gegangen wäre." Todesfälle. — Dcr frühere Leibarzt des Kaisers Nikolaus, Staatsrath Di. Mandt ist am 20. d. M. plötzlich in Frankfurt a. O. am Zungenschläge gestorben. — Der Gencralvitar der Rcgenöbm'gcr Diözese, Domkapitular Lcmbergcr, wnrdc am 20. d. M. auf der Strafte vom Schlage gerührt und blieb anf dcr Stelle todt. Telegramme. London . 20. November. Ein Privatmann ans Guerusel) ist durcl, das Kolonialaml des Dilb» stabls dcr jouischen Depeschsn angeklagt und vom Po» lizsigcrichlt vsrhört w^rde». Dcr Fali lvurdc den Assiseu zugewiesen l»»o Geldbürgschafl verwelgrrt. DaS „Court Journal« erklärt sich zu der Mittheilung er. mächtigt. daß ein preußischer Gesandtschaflswechsel ln London nicht bevorstehe. Aus Gibraltar. 18. Nov,, wird gemeldet : Am 10. November scheiterte die östcrr. ssohlenbrigg „Tesoro" in den hifslgen Gewässern. Die ö^eir. Ärigg ^Anlönietla Amalia". welche mit Korn beladen war, stieß am 1l. bei Tarifa mit einer p.euüischlli Barke zusammen. Beide versanken. 6 Oesterreichs werden vermißt, die Prcußen siuo gerettet. Das österr. Fahrzeug „Luidi" uno daö preuß. «Otto" ist gestrandet, überhaupt sind viele Uuglücksfällc dort vorgekommen. Handels- un> Veschastöbe7:chle. Pesth, 22. Noubr. Die Wilteruilg ist wieoer kalter geworden, d?r Wasscrstand hat sich seit vorge» stern um bemahc zwei Fuß gehoben und löimeu jeyl wieder schwerste Schiffe ungehindert donaualifwärls passlrcu. » Gclreidegcschäst. Im Ganzen ist der Ton. den die auöwärilgtn Berichte der lehlen Tage auschiagel:, ein wenn auch nur iu geriugem Grade und uur zu»» Theil festerer zu neuuen. Der aichallenoc Frost b,< ginnt die Ostseehäfen bcrcils zu schücßcu, und wiro dabrr uon dieser Seile die Zufuhr ,'ach den englische:, Märkien balo aufhören. Au oen französischen Mark« ten hat die vo» uns mitgetheilte Maßregel, wonach Die Bäcker iu gewissen Städten gehalten sind. Mehl« oder Körnervorrälhc auf die nächsten drei Mouate zu halte», ei» Steigen dcr Preise zur Folge gehabt. Am hlcslgeu Platze war heute gar lein bemerkenSwertlitö Geschäft. Preise nominell. Durchschnittspreise in öst. Währung: Wlizrn Krrn G,r!?e Hafer Kukuruh Wicsclburg. 18. Nov. 3.68 2.18 1.84 1.!)3 1.99 Preßburg. Itt. Nov. 3.64 2,4ä 2.28 l.«6 1V0 Tiruüu. 1!). Nov. 3.61 2.ö2 2.32 1.7U 1.90 Oldenburg. 19. Nov. 3.68 2.28 2,10 1.UÜ 2.13 Nohes Nüböl. Verkauft wurdeu 280 Zlr. effektiv zu 26^ fi. uud 3<'!0 Ztr. pr. November 'zu 23»/, fl. pr. Ztr.. zu welchem letzten Preise offerirt bleibt. — Nachricht!» aus Mailand vom 23. d. zu Folge wild die ^eistungSfäbigleil der doiligen Müu^e durch neue Maschinen noch uerstälkl und werde» Aus» münzunqen für Private sowohl als für das Aerar i» genügende»» Maße daselbst staltfinde» lönue». Sissek. 21. Nov. Die strenge Kälte bat sich seit Begin» dieser Woche a/broche». u»o ist cielmde Wiltcrung »lit Regen eingelrele». Unsere Flüsse sind 5»m Ueberfticße». uud düllte» rie iu der Save schwim« »»enden ^'adungc» vo»l Hochwasser aufgehalten werde». Die Zuflchreu i» neuem Weizen beginnen elwas besser zu werde», obscho» sie noch immer schwach zu »lime» sind. welcher Umstand einerseits, anderllstits av,r »er i>» Banale durch die migüi'stige Witterung erschwerte )Iubau die Eiguer veranlaßt, höbeie Foil>eruug,n für lagerude Porräthe zu »lache». Dle dießwöcheulllchen Verläufe bestehe» i» circa 6300 Mß. jchöuen alten Becsccr Weizen » 3 ft. 39—46 kr.. 1L00 M. Becs« klreker « 3 fi. 36 kr.. 1ö00 M. TemeSvarer » 2 fi 30 kr.. 3800 Mß. »euer Vecökerelel 3 fi. . 3 ft. 24 kr.. 1000 M. schwach alt Syrmischer 82 pfe«. 3 ft. 12 kr. BV.. 300 M. milll. Paucsovaer 3 ft. 10 kr. östcrr. W. und einiges in vorjäbrigem Va>m. ler Mais i», Detail » 2 ft.. Halbfrnchl wird ü 2 ft. 12—20 lr. nach Sorte gehallen. Hafer neuer 1 ft. 12 kr., alter 1 fi. 30—36 kr. delnillirt. Getreid - Durchschnitts -Preise >» Vaibach am 27. Nommbl'.r 18^!^. Ein WicnerM.-tzen l "I'^__ in österr. Währ. Hnll'fi'ücht........ i ^ ^"/<» M.,ic ........ 2 3' 23« H,l,V......... 2 5.i 2 ^l H.id............ 2 1','/.. e 2- Ha.Vr......... " " "^ Klls!l!-lll>........" ! ^ -^ Ü'/, Mctcorologischc Beobachtungen in Laib ach. " , ^ " s. ... . ^ilrcrschllia Tag ^,'!^ ^w.„.^..d ^mp^t" Wind Wii^'n„bcr >3 80 -> 7.^- ., ^W. schwach trübe 1.74 z„ " ?ll,.>. ^22.5.i -j-6.!> .. 3W. sv^? j^______trilbr______ «8. N Uhr Mr«. :l-^0.72 '^7.'«"^^ 8. schwach Rc.M! 2 '.'lchm »"0 ^ 4- !».4 ., l>. schwach trubc l<;. 7? , <> '' ?ll'd. .^2 < ' :N_____"<' I' 7 ^ "_ ^^ ____schwach '.'i.l'.l__________^^ ^_____ 2«. (i Uhl Mrq. :l?l.7«"" "^ . — Devisen reichlich ausgelwtcu, stauer alö gestern, die meisten Plätze mehr Vrief als G/ld. Deffentliche Schuld, ^v. des Stnntcs. Geld Ware 5n österr. Währung zn 5"/<, für «N0 «2.— 82.10 Aus d. National-Anlthen zu 5"/, fnr llX» fl. 8« 35 8' .ftir l(»0 fl. —.— —,— MetalliqutSzu5 '/«fur ,0«» st. 8« >5 86.2.', dclto zu4'/,'/« „ <<»« . 77.— 77.1 ä mit Verlos, v. I. 1dZ^ f. 0 ., U',— U?.— m. der Vcrlouugs-.sslausel l8»l7zu5"/« f- ll»0 si. —.— —.— Aktien der Mationalbanf pr. St.......W^,— U?0.— d. Kredit-?l»slalt für Handel u, Gewerbe zu LU0 '1. 5. W. pr. St........ 24N40 24N50 d, n.-üst. lfsloiüpte-c^. sellfchaft zu 500 fl. CM. b, v.,nt. Eisenbahn z>, 576 ö st. breeder !'.»2 st, CN. mit?« >,4« kr. (4,»'/«) Einzahl. l23 — ,24,-d. Kaiser Fra»^ JosefOrientl'ahn zu ^00 st. oder 500 5r. mit W st. <:'.<»"/.> Vinz,l,ln»g pr. St. in Trieft zu 500 fl. CM. . . 3».",.- 32 ». d. Wiener Dampfm Alt,-G.s. zu 500 fl. CM. 400.^ 4ll». ~ Pfalldbriefe der «jzhri.,zu5'/, für 100st. . . 9!),25 l»9 50 Natiooalbant >0jührig zu 5'/, für 100 st. . i>5,5<> !>«.— auf CM. verlosbar zu 5'/« far ,00 ft. . 8l>,— 89.25 der Natioualbausj l2mo»atlich ,,u5'/, für 100ft 99.50 >00. auföst. Währu»gjverlos!'arzu5°/, für lOU ft. 84.75 8ö,— ^iiose der .Nredit-Anstalt für H.nidel uud Gewerbe zu „ „ „ „ , . . 3«. - 39.50 Olary ^ 4U „ .........27.25 37.75 Et. «'enois „ 40 „ „ „ ., ... 38.75 39 25 Windischgräz „ 20 ., „ .......25.75 2« 25 Waldstein >. 20 ^ ^ ^ „ ... 2N.75 27.25 Ktglevich „ l0 ., , „ „ ... 15.75 «N — Effekten' Kurse vom 29. November 1858. 1. Vefcntliche Schuld. ä. dcö Staates. «u« d.m National-Nnlche» zu 5'/, sür »Oü fl. ««25 d. W. Metallenes .... „ 5'/« detto 8ss,05 ö. W. ^>it Verlosung: Vom Jahre <»!l9 detto 138,4 detto H5.20 Ü.W. N. Der Kronländcv. Ornndt!Ulastnn,i,-Ol>lig!,liont». V.'» Nitderüsterveich . z» 5V, für <»«» fl. Uss,20 ü W. , Ungar» .... „ 5,/, detto «5 ü. W. „G..li i>»....., l»V. de!t>, ^4?5ö. W. ., der Vnll'v na . . „ 5'/, detto 83.80 o, W. „ Eiebtübürge» . . „ 5"/, detto 84 ö W. , a„d^r» .'lroiilände n „ 5 . delto 9».5ä ö. W. 2. Fctiell. Der Nationalbanf.....Pr. Stück. Al7. ö. W „ KretütAnstalt für Handel u»d Mwerbc ,c....... detto 24N.50 ö. W. ,. KaiserFcrd. Nordbahn ! 000 st. detto »743 ö. W. „ Staats?ssisenba!n-Gls,ll. ,c. detto 2isabelh-Weslb^h,i zu 2»»0 fl.mit 10 » fl, (50°/.) Oinzahl. .......detto 90 30 ü. W „ Theißbahn zu 200 st. CM. ,c. detto l<>5 ö. W „ öst. Dcnau-DampfschifffahrtS- Geftllschaft zu i>00 ft. . . detto 52!» ö W. 3. Pfandbriefe. Der Nationals»? 12monatl. vcrlo b, zu 5V, fur 1 0 ft, österr. Währung .... 85.»ü ö. W, 4. Lose. Der Kredit-Anstalt für Handel und Gewerbe ......pr. Stück. l0!.<»0 ö. W. Wechsel-Kurse vom 2!1. November 18:>8. 3 Monate. «uasburz . . für 100 fl. südd. Währung . 8NNN F r a » ffurt a. M. „ l 00 ft. sübd. Währuug . 8«75 Hamburg . . „ 10N Viark Aanco . . . 7ft «5 London . . . „ 10 Pfund Sterling . . 102N0 Mailand .. „ ,00 ft ösicrr. Wülirung 100.05 Marseille . . „ l<»0 Franlnl . . . 4O.<»5 P^is . . . ^ l00Franfsa-?ln>ve!s,lnge>! . . 1.53 1.55 F r e m d e n - A n z e i st e. ^<>!! 2< ^.'ooeiuber >858 Hr, Newli^ik, k. k, Hailpcunn'l! , v?» (5^k. — Hr. Bl^m,, k. k. Odei'- Ingmem', »»d — Hl. Mell, Ha»d^lsn>aiili, »on Tril'st. — Hr. Dr. Dipiico, Pio' pii^cai', uo» Dalmatic». — ^>r. Pclko, k. t. G^-richisadilllict. u»d — Hr. Stiang, Fabrikaitt, vo» G>az — Hr. Kühiia», Haildelsmcwn, voi, Wie». — Hr. Moser. Öü»delsi„al,l,, vl?» Klagenfllrt. De» 2 9, November Herr o. Sadoretti, t. f. Major, voü Udine. -Hr. Külka, Haodclöma,,!,, vo» Wien. — Hr. Glllk^rt, Haildclölli^i.», vo» Agia,,,. — Hr. Forligo, Hai,-dclsilia»» , von Tri^st. Z. 2MN. (3) Beschlmg der Lehrerstcllc an der Gvangelischen Schule in Laibach. Bei der Schule der evangelischen Gemeinde H. und ?l. (5. in Laibacl) kommt die LchrerMle zu besetzen, ^chrgegenstände sind die Elementar^ Wissenschaften, nämlich: Religion, Lesen, Schreiben, Rechnen, deutsche Sprache, Gesang u. s. w., wofür ein jährlicher Gehalt von si. :ltt<> — (Gulden Dreihundertsechzig) österreichische Währ ll n g und vorläufig ein Zimmer im Schul- und Pfarrgebaude geboten wird. Diejenigen Lehr- oder Predigtamts-Kandidaten, welche nach der politischen Schlllvcrfas' sung ihre Qualifikation auszuweisen vermögen und sich um diese Stelle bewerben wollen, haben sich mit ihrem Vewerbungsgcsuche unter Beifügung der erforderlichen Moralitats- und Kennt' nißzeugnifse bis zum ill. Dezember ltt58 an den Vorstand der evangelischen Gemeinde in Laibach zu wenden und sich über ihre (5on-session auszuweisen. Kandidaten der evangelischen Theologie H. C. erhalten bei sonstiger gleicher Befähung den Vorzug. Laibach am ltt. November 185,8. Der Verstand der evangelischen Gemeinde: 6u8tav lleimanll. Ik. ^Ixe, Pfarrer. Gänzlicher Ausverkauf sämmtlicher Spiclwaren zu herabgesetzten Preisen. Ruch sind Gewöldeinrichtunqöstücke um sehr billige Preise zu haben. Das Gewölbe befindet sich vom Casino vl«!,.vi». Anton Stückt. Z. 2,59. AH^ Mit hohcr Vcwittistuuft '^U D^'r Ocfettigte macht hic'init oic (rg^bc„stc ?l,!^cige, das; d,e!> Woche hmdurch cäg^ich Vo> stellilügci, grge> bei> n'l'ldell, >>' dein riihmlichst befliimc»,'» Marisuetteu Theater am Marktplatz in der neuerdauten Bude, Il,5em der Uliter^ichm'te bei ftiiu'», /lllfeulh^Itc in hiesiger Sc^dc im I.U)r»,' !855 durch die ^orstel-lüüge» im Marionette!, , Theater >o reichliche» Beifall erhielt, hcffl '1' ''uch dicsimal alls' ^ahllcichen Besuch, lind macht hil'zl, sei e horche Eii'ladlüig, Joseph Weiß", Bürger der Scadc Imicrüig i" k, k. österr. Schlesien. ,,I» des IlovcmberS Soiuielilicht. „Vergesse,, Sie de» Kas^'il lücht!" Preise der Plätze: Elster Pl^y 12 kr. CM. Stehplah « kr. Coil». Müli^e. Kasse-E'öffllllüg '/,? Uhr. Anfang 7 Uhr. Z. «47. :. (l) Nr. 22K59. MeliersMe EillsalllUlli. Von den großen Geld-Lotterien, welche Se. k. k. Apostolische Majestät mit der Huld-uollen Absicht anzuordnen geruhten, daß ihre Neinerträgnisse ohne Abzug von Tax-, Stempel-unb Postgebühren, ausschließlich nur zur Errichtung neuer, öffentlich gemeinnütziger und Wohl-thatigkeits-Anstalten, oder zur Unterstützung bereits bestehender uerwendet werden sollen, hat auch die zuletzt durchgeführte dritte einen segen^ vollen Erfolg gehabt, und reichliche Mittel sind erlangt worden fnr den Dau einer Landes-Irren-Anstalt in Siebenbürgen, für >ie Lan>es-Irren-Instl!lt in Ungarn, welchen Zwecken der Reinertrag dieser Lotterie allerqnädigst gewidmet wurde. Namens der Unglücklichen, welche in jenen 'Anstalten Heilung und Linderung ihrer Leiden finden werden, sei Dank dafür den mildthätigen Menschenfreunden, die in dem weiten Kreise deä österreichischen Kaiftrstaates allerwartö, auch in Gebielstheilen, die im Vergleiche mit andern für ärmer gelten, die helfende Hand gereicht haben, — neuer und doppelter Dank, denn wohl Vielen von Ihnen, aber nicht Allen konnte ihre Theilnahme vom Glücke gelohnt werden. Wieder bietet sich eine schöne Gelegenheit zum Wohlthun für arme Kranke und für arme Verwaiste; es ist nun die vierte gemeinnützige Staats - Lotterie mit der festgesetzten Gewinnst-Summe uon cn Dau dcs neuen KrankenhauseS in Agnnn Ilüd zur andnn Hälfte für die Erziehung mittelloser Waisen von Offizieren, Militär-Parteien und Beamten gewidmct ist, und wiederholt wendet sich der Gefertigte vertrauensvoll wie immer an alle Edel-herzigen nnt der Einladung, zu dem guten Werke und zur Verwirklichung der so wohlwollenden 'Absichten unseres allergnädigsten Kaiserü und Herrn durch reichliche Abnahme von Losen dieser vierten Lotterie ihr Scharstein beizutragen. Von der Section der Staats-Lotterien für gemeinnützige und Wohlthätigkcits-Zwecke bei der k. k Lotto-Direktion. Wien, im November »558.' Friedrich Schrank, l. k. Rrgiknnigönuh. Z 2093. ^3) Nr. 3988- Edikt, Von dcin k. k. Äczirksamte Llltai, als Gcriclis, wild mit i^ezu^ auf da5 (5dilt vom 3N. Juni I. I, Z 2107. rck.nn'l gcmacht, daß, nachdem zu l'cr >" ocr (Z-rckutionssache dcs Il'sef Sorre «oi» ArtiM, glgcii M,>nii!l Äl.'schizh von Grc'ßgohc,, ^>zcmbcr l, 3-Volmiltags von !) dis l2 Uhr llht zur drille« 8^' bieluüg dcr Maltin Boschizh'schcn Realität i" f'" l^cnchtskanzlci gcsckritlen werden wird, wobcl dieft Rcoliläl all.nsaljs auch uittcr dcm Schätzungswerlye vcränßclt N'lldcn »rürde. K. k. Blzilksainl Littai, als Gcricht, am o-'^^vcinder l858. __^ 3 2l39 (3) Haus-Verkauf. Das auf der Polana-Vorstadt Nr. 78 sehr vortheilhaft gelegene, im guten Vauzustandc befindliche einstöckige Haus mit geräumigem Hof ist aus frcier Hand gca/n annehmbar Bedingnisse zu vcrkaufen. Das Nähere dcl dcm Hauseigenthümer daselbst.