Etriftlkilung: »«thanSgafle Vtr. & tdatai Bi. St, immirboa ,„«»»,»»«! Zfglutraift ttfootnu Ict 6ecn- freier- tttl Ml 11—11 n%( >n> HMichrnbtn aMTtra n« lUfjij.-t'cR. noaualolr Cnt-alu| Hat4 M( t'od »n°a<» : mmcnitn« ...»»« H«I»I ädrig ....KAM •dRAtälfttfl . . . . K U M itiir * i 11 1 ntU in« Hau» : «*n«tlt4 . . . .« I I« «KtteljäftTi« . . . K »-H»IdI»dn, . . . . ll *— Önnjj»titi4 . . , II"-Hiltl «uKIan» rt»66tn sich t!' fcnujljrt üfcren im «ikdlichertt ftpflucmmi* »II», til i» »ddkN-Uu»» EillI, Slitlroodi, d«n 23. Z»li ISIS. 38. Jatirgaiift Numänirn und Brflrrrrich-Angarn. Sm ungarisches volkswirtschaftliches Fachblat-wnzt solgeude Bemerkungen zur Politik des König« reiche« Rumänien. .Wir wissen es, daß die sehnsüchtig blickenden Angen in Bukarest nach zwei Richtungen schauen, kcis eine Ziel des rumänische» Imperialismus ist ?essarabien, das ander« Siebenbürgen. In jedem ter beiden Länder leb« drei Millionen Rumänen und die Bevölkerung der beiden Länder fühlt sich, was Rasse. Sprache. Glaube und Gesühl anbelangt, gleich mit dem Mutterland?. Und die Kultur-liza Jorgas arbeitet mit dem Nationalen Komitee bereit* seit Jahrzehnten daran, daß dieses Gesühl der Gemeinschaft erhaltn, aufgeweckt und in stän-diger Erwartung gehalten werde. Die rumänische ?»ß«ipolitik kann bei beiden Mächtegruppen ihren Platz finden. Wenn He sich zum Dreibund gesellt, j» bedeutet daS: ich will Bessarabien. Wenn sie sich dn Tripelentente anschließt, so heißt da»: ich will Siebenbürgen. Und fÄr diese Stellungnahme ist es ton ialgenschwerer Bedeutung, wo e» den Rumänen besser geht, wo sie eine günstigere Lage haben. Jetzt suhlen sich die rumänische» Untertanen des Zaren Mcklich-r als die Franz Joses». Leider wendet die ungarische Presse dielen Ereignissen nicht genug Aus-Ktffnmfett zu. Keinen einzigen Bericht haben wir iber den Berlans der letzte» Sitzung der Kultur-liga gelesen, trotzdem die» auch von weitestgehender Sedeniunz für uns wäre. In dieser Sitzung haben k Vertreter Bessarabien« angemeldet, daß die rus-ßiche Regierung in Odessa eine rumänische Univer-fiiät errichtet hat und daß die Verwaltung so orga-nissen »nrde, daß die Rumänen BessarabienS keinen Wunsch, leme Forderung l^»ben. keine haben kön-luv; sie sind zufrieden. Bon dem siebenbürgi^chen teil wurden aber desto mehr Klagen laut und nach ta lange« Wehklagen donnerte Jorga seine Krieg». ecklSning gegen Stephan TiSza, — Die Scharf, sehenden - haben auch aus diesem Umstände bereits ONflchftmcf verboten) Auf hoher See. Erzählung aus dem Seemannkleben. Bon Robert Lor«. Die „Marianne", ein liesgehender Schnellsegler, »äherte sich dem «a? Horn. Die See ging hoch. Bom Kap her donnerte, ausgepeitscht von den v«n Westen kommende» Stürmen, die Brandung. Die Stimme Jobst Hausmanns, der wieder cmmal vo« seinen Erlebnissen den Kameraden zum vtsien gab, erhob sich drihnend, um da« Heulen t« Sturme« zu übertönen. Daß man sich Kap Horn, da« mit seinen heimtückischen Eisbergen, seinen furchtbare» Windstößen, ein Schrecken der Seefahrer ch und die meisten Schiffe unter Wasser setzt, be-lNlS näherte, kam Jobst ungelegen, denn auch seine Srzihlung ging einer gefährlichen Klippe entgegen, näherte sich ihrer Pointe. — lltbrigen« hätte er gar nicht so überlaut zu sprechen brauchen, denn derjenige, für den die Er-jihlung voch allein gerechnet war, hörte äußerst sihors — trotz des Toben« der Brandung vernahm Bill eben bereit« zum dritten Male au« Jobst Munde den Namen Imme —. Seit Jobst HauSmann aus der „Marianne" fuhr, ging e« an Bord weil fideler her. Jobst war eine richtige Eeeratte, der sich vor Tod und Teufel nicht fürchtete und durch den reichen Schatz seiner Erlebnisse e« verstand, sobald er anfing zu erzählen, darauf geschlossen, daß das BeihältniS zwischen Petersburg und Bukarest viel wärmer und ver> ständnisvoller ist als zwischen Wien und Bukarest." Die „Wiener Deutsche Korrespondenz" bemerkt dazu: Der Schlußsatz dürste kaum den Tatsachen ganz entsprechen, da man in den Bukarest« leitenden Kreise» über die Natur der russischen Politik gut unterrichtet ist, um nicht zu wissen, daß die scheinbare Begünstigung der Rumänen in Bessarabien in der letzten Zeit lediglich ein Schachzug gegen Oesterreich ist. der aber den Inhalt der russischen Politik — Unterdrückung aller Nichtrussischen — nicht zu verändern vermag. — Die Absicht Rnß° lands, in Bessarabien eine rumänische Universität zu ei richten, soll den Plan, in Lrmberg eine ru'hrni» sche Universität zu gründen, paralysieren, und mau will in Petersburg sich in den Rumänen BessarabienS getreue Diener schassen, um mit ihrer Hilse der ukrainischen Bewegung Herr zu werden. Ist man das, dann wird man die Rumänin genau so be» handeln wie die Ukrainer. Ob die LoSreißung BessarabienS von Rußland aber eher denkbar ist als ver Zerfall Oesterreich-UngarnS. ob also der rumä-uische Imperialismus in der österreichischen oder in der russischen Richtung mehr Aussicht aus Ersolg ha», das zu beurteilen muß natürlich der Einsicht der rumänischen Regierungskreise überlasse» bleiben. Unberührt davon bleibt jedoch unsere seit Jahren vertretene Ansicht, daß die Geschicke Südosteuropas sei 1828 aus eine Berständiguug zwischen Magyaren und Rumänen hinweist. An die deutschen Kandwerksmeister Oesterreichs! Im äußersten Norden der Monarchie, in der deutschböhmischen Stadt Komotau, versammeln sich seit dem 15. Juni d. I. zahlreiche Hanwertsmeister aus alle» Gauen und Ländern deutscher Zunge in Oesterreich«, um in der daselbst veranstaltenden „Deutschböhmischen Landesschau" den Fleiß und das hohe Können des deutschen Handwerkers in Böhmen zu schauen und zu bewundern. seine Zuhörer in atemloser Spannung zu versetzen. „Der Jobst ist ein Ausschneider, aber er ver» steht e«, amüsant auszuschneiden", hatte der Steuer« mann gesagt. Doch wehe dem. der es wagte, Jobst Hans-mann zu bezichtigen, er flunkere. Der bekam oessen Fäuste zu sühlen, was ziemlich gleichbedeutend war mit dem Tod. Auch saß dem Jobst da« Messer ziemlich locker. Dieser und Bill waren ans dem gleichen Städt-chen. Aber der ältere Jobst war längst fort ge-wesen, als Bill ans See gegangen war. Als letzterer drei Jahre später aus Besuch in die Heimat wiederkehrte, war Jobst noch immer nicht zurück. Dann aber hatte das Blatt sich ge> wendet. Bill war fern geblieben, nachdem er wieder sortgegangen. Jobst aber, der so lange von der Heimat Abgewandte, war hier wieder ausgetaucht und hatte von sich reden gemacht. Er spielte den Großen, warf mit den Dollar» herum, als seien sie wertlose Münze. War hinter jedem Mädchen her, hielt Trinkgelage in den Hafenwirtschasten und ver-blüfste hier die Gäste durch seine Erzählungen. „Ich bin zehn Mal um die Welt gefahren und habe mehr gesehen und erlebt als ander« in hundert Jahren!" hatte der Angestaunte geprahlt. Wie sehr er dies in der Heimat gewesen, da-von triefte seine Erzählung jetzt, und daß e» einem so famosen Kerl wie ihm denn auch gelungen sei, die Imme MartenS, da» schönste und sprödeste Mäd-chen im Orte, zu gewinnen ... Die „Deutschböhmische Landesschau" hat für uns Handwerksmeister eine erhöhte Bedeutung: ist sie doch ursprünglich als „Deutschböhmische Hand-werkerausstellung" in Komotau (nach dem bewährten Muster der LaudeShandwerkerauSstellnng in Graz, Linz und Klaqenftirt) gedacht gewesen und es hat trotz der überraschend kräftigen Teilnahme der deutsch-böhmischen Industrie, der Landwirtschaft und Boden-kultur die Ausstellung ein weitere« Gebiet al« daS des Handwerks erhalten, da» deutsche Handwerk in dieser LandeSschan den durchaus dominierenden und weitaus wichtigsten Pi^tz gesunden. Dem deutschen Handwerksmeister Böhmen« verdankt diese „Deutsch-böhmische Landesschau" ihr Entstehen, dem daselbst als Zeugnis hervorragender deutscher Kultur in Böhmen anSgestellten Handwerk ihre große Be-deutung. Um den deutschen HandwerkSweister ganz Oester-reichS Gelegenheit zu geben, sich die .Deutschböh-mische Laudesschau' anzusehen, um bei dieser Gele-legenheit über aktuelle, den Handiverkerstand Oester-reich« betreffende, wichtige TageSfragen zu verhan-delii und organisatorisch dazu Stellung zu nehmen, hat der Reichshandwerkerrat beschlossen, in den Tagen 6., 7. und 8. September 1913 in sto« motau einen außerordentlichen ReichShandwerkertag zu veranstalten, an welchen Tagen über alle TageS-fragen an der althistorischen Stätte der Entwicklung und Pflege des deutschen Handwerkes beraten wer-den soll. Wir erlauben uns daher schon lzeute zu diesem außerordentlichen ReichShandwerkertag in Komotau höflichst einzuladen und zu ersuchen, sich die obigen Tage für den Besuch dieser bedeutsamen Tagung freizuhalten. Es ist sehr erfteulich, feststellen zu können, daß die verehrliche Stadwertretnng von Komotan in überan« herzlicher Weise !>en Reich«-handwerkerrat eingeladen hat, in Komotau anläßlich der „Deutschböhmischen Lande«schau* eine Reich«-handwerkertagung zu veranstalten und daß sie alles ausbieten werde, um den Teilnehmern de« Reich«-Handwerkertages den Aufenthalt in Komotau so an. genehm als möglich zu gestalten. Es dunkelte und Graupelschauer gingen her» nieder und trasen Bill, der Deckenwache hatte und an der Reeling stand, schmerzhaft ins Gesicht. Er achtete dessen nicht. Seine Augen durchirrten die Dunkelheit, hin über die sturmgepeitschten Wellen, die jeden Augenblick die „Marianne" zu überschwem-men drohten. Bor seinen Ohren brauste e», aber es war nicht das Brausen von Wind und Wellen, e« war das Brausen deS Blutes, das die Worte Jobsts in ihm zum Toben brachte. Durch Dämmerung und Wellenschaum sah er im Geiste eine Abschiedsszene! Der Herbstabend liegt über dem Stübchen beim Kantor Marien« da-heim. Mit zitternder Hand zündet Imme die Lampe an. Und als sie nun den Docht herausschraubt, fällt der Lichtschein aus ihr schönes, aber totblasfe« Ge-sicht und auf die beiden ungleichen Männer, die sich im Stübchen gegenüberstehen. Auch auf die alten Mahagonimöbel fällt der Lichtschein, auf all den lieben Hausrat und aus die Uhr im Bronzegehäuse, die hier schon zu so manch ernste Stunde geschlagen. Auch der hagere Mann mit dem Sammet-kappchen aus dem mit spärlichen grauen Haaren be-deckten Haupt, denkt hieran. — »Sie lieben Imme und Imme liebt Sie und nun möchten Sie meine Zustimmung mitnehmen auf See, junger Mann?- sagte er langsam und dabei ruhten seine Augen aus Bill Smith, der die Ma-troseumütze mit dem kecken Band zwischen seinen bebenden Fingern dreht. Imme ist sein Leben, aber er meint zu wissen, daß Kantor MartenS seine« Seite 2 Es ist daher vorauszusehen, daß die deutschen österreichischen Handwerksmeister in Komotau der besten Ausnahme sich ersreuen werden und daß der Tagung wie dem Besuche der „Deutschböhmischen Landesschau" auch äußerer Glanz verliehen werde. Der Tagung wird sicher wieder ein großer Erfolg, namentlich soweit die Handwerkerorganisatiou in Böhmen in Frage kommt, solgen. In allernächster Zeit wird die genaue Tages-orduung und das Programm des mit dem Reichs-handwerkertage verbundenen VerbriidenmgssesteS der deutschösterreichischen Handwerkerschaft festgelegt und bekonnt gegeben werden. Deutsche Handwerksmeister Oesterreichs rüstet für Komotau! Mit treudeutschem Handwerkergruß für den Reichshandwerkerrat: Der Präsident: A. Eiuspinner, Goldschmied, ReichSrats. und Landtagsabgeordneter. Dazu 'schreibt die „Deutsche Reichshandwerker -Zeitung" in Graz unter anderem: Aus der nach dem Muster der alpeniäudischcn HandwerkeruuSstellung in Graz (1903) Linz (1909) und Klagensurt (1911) gedachten Deutschdöhmi >chen LandeS-Handwerker- und Jndustrie-AuSstellmig in Komotau ist eine großangelegte „Deutschböhmische Landesschau" geworden, in welcher so ziemlich alles zu finden ist Über daS üppig entwickelte deutsche Kulturleben in Böhmen trotz der Zurückdrängung durch die Tschechen. Dem Handwerk wird in dieser „Deutschböhmischen Landesschau" ein breiter Raum eingeräumt; ist doch gerade das deutsche Handw.'rk in Böhmen die treibende Kraft im gesamten Wirt« schaftSleben dieses Landes gewesen, vom deutschen Handwerk ging die Kraft des deutschen Volke« in Böhmen hervor, und dieser springende Punkt wurde auch rückhaltslos jetzt bei der Veranstaltung einer Deutschen Landesschau neidlos anerkannt und sogar die tschechischen Kreise Böhmen» müssen sich der Tatsache beugen, daß noch immer der Deutsche in Böhmen e» ist, der Anspruch hat auf die traditio-nelle Borherrschaft in diesem eigenartigen Lande, und daß e» die Slawen sind, welche noch immer (Gott sei Dank) am Gängelbande der Deutschen hängen und ziehen müssen, weil deutsche Kultur, deutsche Straft und deutscher Gemeinsinn in erster Linie da» böhmische Staatsrecht beeinflussen ^>nd es verhindern, daß Böhmen ein Land der Slawen werde. Es ist daher die „Deutschböhmische Landes-schau in Komolau 1913" nicht unr von weitgehend-ster wirtschastlicher Bedeutung, sondern von großer nationaler und staatsrechtlicher Bedeutung. In die-sein Sinne begrüßen wir deutscht Handwerksmeister Oesterreichs die „Deutschböhmische Landesschau" und laden unsere Treuen in der Reichshandwerkerorgani-sation vereinigten Handwerksmeister ein, recht zahl» reich diese bedeutsame Ausstellung zu besuchen. Eine besondere Gelegenheit zu dem Besuche dieser Landesschau wird zur Zeit des außerordent. lichen Reichshandwerkertagcs 1913 in Komotau gegeben, zu welchem bereit« vom Reichshandwerker-rate die Aufrufe vorbereitet sind. Schatz nicht einem Seemann zur Frau geben wird. „Ich besitze gute Zeugnisse. Herr Kantor, und werde alles daran setzen, über» Jahr mein Steuers-mannexame« zu machen. Daß ichs gut bestehen werde, glaub' ich verbürge« zu können." sagt Bill und seine jungen Augen blitzen in ehrlichem Eiser. „Ich will gerne glauben, daß^sie strebsam sind und es zu einer auskömmlichen Stellung bringen werden. Und Imme ist jung — sie könnte wohl warten. Aber der SeemannSberns hat über meine Verwandtschaft viel Leid gebracht; das ist«, weshalb ich unerbittlich bleibt. Bill Smith. Meine Schwester heiratete einen Seemann, — er sand den Tod in den Wellen. Ihre betden Söhne erwählten den Be-ruf des Baters und beide fanden, gleich diesem, ihren Tod aus dem Meere. Eine einsame, verhärmte Frau ist nachgeblieben, in der niemand das blühend-schöne Mädchen von einst wiedererkennt." „Herr Kantor, das war Schicksal —." Freilich unterbrach dieser den Matrosen, „eÄ war Schicksal. Aber der SeemannSberus fordert mehr wie jeder andere Beruf das Schicksal heraus. — Nein — nein — nein! Sparen Sie sich die Mühe, junger Mani», mich zu überzeugen, daß es nicht so arg damit ist! Meine Imme soll ihre Tage nicht in Angst und Einsamkeit verbringen, sie soll eine frohe, zufriedene Frau werden. — Und nun zum Abschied." Und der Mann, der so unerbittlich geblieben, duldete e», daß Imme und Bills Lippen sich fanden im letzten glühenden Kuß... . KMzche W«cht Man möge durch zahlreichen Besuch der Lan-desschau den deutschen Brüdern in Böhmen j«to« Ehrungen erweisen, die diesen vollauf gebühren. Jeder wolle sich an Ort und Stelle überzeugen, wa» in Böhmen noch deutsch und echt und wahr ist. Die alte deutsche Stadt Komotau am Fuße de» Erzgebirges hat, indem 'sie da« Anerbieten der deutschen Handwerkerorganisation de« Landes, in ihren Mauern eine deutschböhmische Landes Ha«d-werker- und Industrie-Ausstellung zn veranstalten, angenommen hat, kein geringes Risiko und eine außerordentliche Last uneigennütziger Arbeit ans sich geladen, welche schon an und für sich der weitest-gehenden Unterstützung wert sind. Unter nicht weniger al« günstigen äußeren Um-ständen hat sich die Stadt zur Durchführung ves Werke» entschlossen. In der seit Iahren beklagten «uSstelluugsmüdigkeit weiterer Kreise gesellten sich bei die Schwierigkeiten der äußeren polnischen Lage, die begreiflicherweise gar manche» von der Ueber-größerer materieller Verpflichtungen abschreckte. Es galt mit den znr Verfügung stehenden Mitteln klug Hau» zu halten und auch sonst manche Hindernisse, die zum Teil in gewissen Eigenheiten DeutschböhmenS gelegen sind, z» beseitigen. Mit Eiser und Arbeit»-sreude wurde an die Ausführung des Planes gegangen und eS ist nicht mehr daran zn zweiseln, daß die Ausstellung eine recht würdige Vertretung der deutschböhmischen Arbeitskraft, vornehmich des Handwerker» bietet- - Sowohl der Hauptausschuß in Komolan mit dem Bürgermeister Dr. Storch an der Spitze, al« auch die in allen größeren Städten Deutschböl»mens gebildeten Lokalansschüsse waren eifrig an der Arbeit, um alle produzierenden Kreise für das Unternehmen zu interessieren und eine zahl-reiche Beschickung zu sichern. PuMische Rundschau. Der niederösterreichische Lehrertag gegen die Lex Kolisko. Am Schlüsse der Delegiertenversammlnng de« niederösterreichischen Lehrervereine« unterbreitete Leh-rer Kojetinski namens der deutschnationalen Lehrer einen Antrag, dnrch den die Mitglieder ansgesorvcrt werden, sich an der Unterschristensammlung sür die Lex Kolisko zu beteiligen. Der Antrag stieß aus stürmischen Widerspruch und cS wurde beantragt, auf den Borschlag Kojetinskis nicht einzugehen. ReichsratSabgeordneter Scitz wandte sich gegen den Antrag Kojetinski mit der Begründung, daß diese Petition nicht ernst zu nehmen sei, weil sie sonst auch von dem Justizminister Dr. v. Hochenburger, der jedensallS ein einwandfreier Deutscher sei, unter-fertigt werden müßte. Der deutschnationale Antrag siel nnd der Gegenantrag wurde mit allen gegen neun Stimmen angenommen. Staatsgelder für slawische Agitation. Für Jstrieu besteht ein „Eyrill- und Methud-verein", der sich die Förderung des slawischen Dieser Abschicdskuß war das Heiligtum, das Bill Smith in den Stürmen des Lebens vor dem Straucheln bewahrt hatte... „Imme Marien« war Bill gut, mein ich," sagte einer von der Mannschaft jetzt. Jobst lachte schallend aus: „Jung', Jung', schnack' nicht so'n dummes Zeug. E» heißt in einem schönen Liede: Es bleiben tot die Toten und nur der Lebendige lebt! — Wenn nun einer übers Meer geht nnd nicht wiederkommt, so ist das gerade so, als wenn er tot wär'. — Nur der Lebendige lebt, heißt es. Der Lebendige, daS ist den, den wir vor Augen haben, also sehen und lieben könne». Donner auch, wenn nun dieser ein so samoser Kerl ist, wie Jobst Hausmann, ist'S da zu verwundern, wenn die schöne Imme . . . Jungen», Jungen», ich sage, es kommt nur auf mich an! Wenn ich sie heiraten will, kann ich sie haben — Die Alarmglocke hallte gellend in die Rede hinein. „Alle Mann an Bord!" rief die Deckwache. DaS war Bill. „Eisberge an der Leeseite!' Die Stimme des Signalgebers klang hart und rauh. In seinen Adern raste das Blut, aber sein Gesicht war aschfahl, und als er jetzt da» Focksegel einzog, um das Schisf vor den Wind zu bringen, bebten seine Hände, bebten unter der Bekämpfung, statt da» Segel einzuziehen, Jobst HanSmann inS Gesicht zu schlagen. — DaS Signal hatte die Leute aufgejagt. Ste eilten an die Brassen und zogen sie nach dem Steuer- Nummer 59 Schulwesens, dort, wo die Slawen in der Minder heit sind, zur Ausgabe gemacht hat, also da« für Jstrien ist. was der Deutsche Schulverein sür die deutschen Minderheiten in Oesterreich sein »ill.jDJcm hat nun noch nie gehört, dah dem Deutschen «schal-verein eine StaatShilse zugekommen wäre, obwohl er auch Schulen für österreichische Ofsitierskinder iit nichtdeutschen Orten unterhält, also Leistungen über-nommen hat, die doch Sache de» Staate« wären. Mit dem isteianischen Cyrill- und Methudvereintit da« ander«. Der wird von staatswegen gefördert und unterstützt. Dieser Verein hatte nach dem letzten Ausweise «ine Gesamtauswendung von 250.000 s. Hierum hat aber bloß zwei Drittel der Verein selbst ausgebracht, ein Dritteil ist eine Subvention dei Staates. Dabei läßt sich aber auch gar nicht be-Häupten, daß da« ganze Geld wirklich sür Schule, ausgewendet wird. Ein guter Teil davon dürft«, offen oder verschleiert, wohl sür die nationale Azi-tation der Slawen in Jstrien verbraucht werd«,. DaS ist wieder ein Beispiel, wofür man in Tester-reich Steuergelder verwendet. Die Landtagswahl im Städte- und Märktedezirk Murau. Bei der am 16. d. vorgenommenen Landtag» ersatzvahl für Herrn Dr. R. v Link wurde der deutichsreihcitliche Wahlwerber Herr Johann Ter-mntz, Bürgermeister in St. Lumbrecht, gewählt. An der Wahl beteiligten sich von 419 Wahlberech. tigten 335, es erschiene» darnach 80 v. H. an der Urne. Aus Dermutz entfielen 203, auf den christlich-sozialen Reich«rat»abgeordneten R. v. Pantz lZl Stimmen. Ein Stimmzettel war leer. Das Summe»' Verhältnis in den einzelnen Wahlorten war da» folgende : St. Cambrecht Dermutz 16, Pantz 13, 2t. Peter D. 8, P. 21, Murau D. 51, P. 43. Cbcr< wölz D. 8, P. 24, Neumarkt D. 44. P. 19 (ei> Zettel war leer), Uuzmarkt D. 28, P. 7, Oder-zeiring D. 48, P. 4 Bei der letzten Landtags-ersatzwahl im Mai 1909 standen einander zwei deutschfreiheitliche Bewerber und ein chnstlich^zialn gegenüber. Im ersten Wahlgange hatt« Dr. ü. r>. Link von 332 abgegebenen Stimmen 15:2, Gasteiger (deulschuational) 85 und Basold ichriij. lichsoztal) 95 Stimmen erhalten. In der Stichwahl war Dr. R. v. Link mit 220 Stimmen gegen 90. die auf den Christlichsozialen Basold entfielen, wiedergewählt worden. Aus ätustt und fttnö. Vom Bürgermeisteramt?. Herr Bärzn-meiste? Dr. Heinrich von Jadornegg hat einen mehr-wöchentlichen Erholungsurlaub angetreten weshild Herr Bürgermeisterstellvertreter Mox Rausch«r fc: Leitung der Amtsgeschäfte übernahm. Anstelle eines Kranzes sür den verit« benen kaiierlichen Rat Karl Traun, der ZonMj nachmittags unter massenhafter Beteiligung der Se- bord. Die „Marianne" begann sich zu erbeben, u* sich der Brandung entgegenzustemmen. Im selbst Augenblick aber ging eine Riesenwelle über Brüstung und warf sich auf die Mannschaft. Ewige» gelang es, noch rechtzeitig auszuweichen. Zw«i o:n verschwanden in dem schäumenden Wasser, da» seim Doppelraub über Bord führte. Zwei RettungSgürtcl wurden den Ungliidtliifc» nachgeworfen — mehr konnte man nicht für sie tu». Wieder und wieder auftauchend aus der duul-len, schäumenden Tiefe, rangen hier mit dem Iiie. fest aneinander geklammert, die Feinde. Jj Keuchend kam c» aus dem Munde Bill«: hast gelogen, Jobst HauSmann, denn Kantor tcit» nimmt keinen Seemann al» Eidam an! ^chwör^ daß Du gelogen und daß Imme mir treu geblieben, schwöre e», denn es geht — in — die — Ewigkeit." „Ich — schwöre — c«..." . ..z Gurgelnd kam es au« dem Munde JoM Sein Gesicht hatte sich bereit» bläulich gefärbt. I* gekrampften Hände lösten sich jetzt von der H«M seine» Genossen, denn sein Atem rang mit dem entfliehenden Leben . .. Auch Bill rang mit dem Tode. Doch durch iit Verzerrung, die dieser aus sein Antlitz prägte, sch«' merte versöhnend Cer Abglanz letztvernommiler Worte... Während die „Marianne" sich durchkämet, fort und fort ihren Bug tapser gegen die dung stemmt«, zog diese die erschöpften Opser » « Tiefe... _ Nummer 59 völkerung unserer Stadt zur letzten Ruhe bestattet «mde, spendete Frau Leopoldine Rakusch den Be-trag von 20 Kronen und die Herren Daniel und Wilhelm Rakusch den Betrag von 3V Kronen sür im, »rutschen Kinderschutz- und Fiiriorgeoeretn. Eine Roseggerehrung der Stadt Cilli. Zn der Dienstag unter dem Vorsitze des Herrn BizebürgermeisterS Max Rauscher stattgesundenen außerordentlichen GemcinderatSsitzuug erinnerte Ge memderat Ingenieur Willi Rakusch daran, daß der große heimische Dichter Peter Roseggcr in den nach-sten Tagen seinen 70. Geburtstag feiert. Er stellte daher im Wege der Dringlichkeit den Antrag, im Kamen der Stadtgemeinde Cilli Peter Rosegger die herzlichsten Glückwünsche auszudrücken, sowie eine Straße der Stadt nach ihm zu benennen. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen »nd über Antrag des Herrn Dr. Fritz Zangger die Ring-ftraße vom BiSmarckplatze bis zur Grazerstraße der Rawe „Rosegger-Ring' gegeben. Vom Iustizkanzleidienste. An Stelle des zum KreiSgenchie in Marburg ernannten Kanz-leivorsteherS Matthäus Joanusa in Peitau wurde der Kanzlist Franz Smole aus Treffen in Krai» versetzt. Ernennungen im Postverkehrsdienste. Da» Handelsministerium hat die Postojfiziale Joses Fciebl in Graz, Anton Inst in Billach. Thomas Aasperl und Viktor Kersch in Graz, Karl Wilfling in Marburg und Franz v. Langenmaulel in Cilli zu Postoberoffizialen und die Postassistenten Franz Lraßnigg in Judenburg. Eeslaus Miarczynski in Pontafel, Michael Scholler, Josef Fodor, Heinrich Finsterwalder in Marburg, Oiio Leiihner in Köf-lach, MarkuS Tratlnik in Graz, Johann Mairitsch i» Klagensurt, Anton Oswald in Leoben, S ephan Wirth in Cilli, Josef Winkowitjch in Marburg. Franz Laglbauer in Graz, Blasius Rl.nz in Wolfs-dcrg i. K., Alo S Puntigam in Marburg und Franz Lump in Brück a. d. Mur zu Postosfizialen ernannt. Errichtung eines Kindergartens in Gaberje. In der letzten Sitzung deS Cillier Ge-mnndcraleS berichtete der Vorsitzende Herr Bürger-meisterstellvertreter Max Rauscher Über die geplante Erbauung eineS städtischen Kindergartens in Gaberje und wieS kurz auf die bereits in diesem Punkte ge pfiogenen Verhandlungen. Herr RegierungSrat Piost legte seinen Standpunkt klar und erklärte die Er-bauung des Kindergartens als eine unbedingte Notwendigkeit, weshalb der Bau nicht länger hinauSge-schoben werden dürfe, Für de» BauauSschuß stellte schließlich Herr Robert Zangger den AntraK, den La» des Kindergartens lo'ort in Anguff zu nehmen. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen. Ja der gleichen Sitzung berichtete für den Schul-ausschuß Herr Regierun^srat Klemenö Proft über die Definitive, klärung der Parallelklasse» zur ersten, zweite» und dritten Klasse an der Knabenvolks« schult, sowie der zweiten, dritten und vierten Klasse an der Mädchenvolksschule. Nachdem der Bericht-nstatter diese Angelegenheit näher erörtert hatte, wurde einstimmig beschlossen, für diese Parallel-Nassen die hiezu notwendigen Schulzimmer» beizustellen. Volksfest des Gewerbebundes. Am Freitag nachm itagö findet um 5 Uhr im BeratungS-zimmer des Gemcinderatcs eine Sitzung des Damen-komitees statt, zu dem die eingeladenen Frauen und Äiädchen zahlreich erscheine» mögen. Bestkegelschieden. Der Cillier Gewerbe-buud veranstaltet vom 27. d. bis 2. August aus der «egelbahn im Hotel Mohr ein Bestkegelschieden, welches mit größere» Geldbeste» ausgestattet ist. Ge-schoben wird an Wochentagen von 2 Uhr nachmittags bis 8 Uhr abends, an Sonntagen von 3 Uhr früh dii 7 Uhr abends. Die Preisverteilung findet am 2. August um 8 Uhr abends im Hotel Mohr statt. Verband deutscher Hochschliler Tillis. Die BerbandSmitglieder werde» nochmals eindring-lichst ersucht, zu dem heute Abend um 8 Uhr im Deutsche« Haufe stattfindenden Verbandsabende pünktlich und zahlreich zu erscheine». Da dies der nstc Berbandsabend in den heurigen Sommeiferien ist und wichtige Besprechungen über das Ferienpro-giawm notwendig sind, so ist es insbesondere Pflicht jedes ordentlichen Mitgliedes, bestimmt zu erscheinen. Die diesjährige Vollversammlung, zu der die Ein iadunzen bereits versendet werde», findet am Mut-woch den 30. d. im Deutschen Hause statt. Deutsche Wacht Fuhballwettfpiel in Rohitsch-Sauer-brunn. Am vergangenen Sonntag fand in Rohitsch-Sauerbrunn ein Fußballwettspiel zwischen der Mar-burger Fußballmannschaft Merkur und dem Cillier deutscheu Athlelikiportklub statt. Dem liebenswürdi» ge», spoltfreundlichr» Entgegenkomme» der Kurdirek-tiou ist rs zu danken, daß eS den beiden unter-steil ische» Fußballmannschaften vergönnt war, aus neutralem Boden sich zu treffen und einem sport-begeisterten Publikum, wenn schon nicht ein großeS, so doch ein werdendes Können zu zeigen. Punkt halb fünf Uhr stellten sich die beide» Mannschaften dem Schiedsrichter, beifällig von dem äußerst zahl-reich erschienenen KurpubUkum begrüßt. Marburg hat Anstoß und beginnt in mäßigem Tempo, das auch von den Cillier» ruhig aiigeno- mcn wird, denn der ungewohnte Boden läßt vorläufig keine Kla sisi-zierung der Mannschaften zu. Man sieht aus beiden Seiten Fehler, technische und taktische Schnitzer, die ein äußerst flaue» Spiel erwarten lasten. In der 20 Minute fällt das eiste Tor für Cilli durch einen Elfmeterstoß, den der Marburger Tormann ver-schuldet hat. Duich einen schönen Angriff gelingt es den Cilliern in der ersten Halbzeit »och einmal, in der 29. Minute, erfolgreich zu sein. Run vcl schärft Mai bürg daS Tempo und in der 40. Minute findet ein schöner weiter Schuß den Weg ins Tor der Cillier. Mil 2:1 für Cilli werden die Seite» ge-wechselt. Die Marbuiger bleibe» fleißig bei der Ar-beil. wählend sich die Cillier noch immer nicht sin« den und in der Unterschätzung ihres Gegners noch immer recht gemütlich ihre Angriffe inszeniere», die auch „ur eine schwache Unterstützung durch das Mittelspiel finden. Auch die Verteidigung ist noch im Stadium des Wachwerdens. Es ist daher nicht zu verwundern, daß aus dem energischen Dränge» der Marburger i» der 19. und 25. Minute der zweiten Halbzeit zwei Erfolge entstehe», die sie für sich gutbuchen können. Marburg führt mit 3:2. Als das führende Tor für Marburg gefallen ist, scheint e» wie ein elektrischer Ruck durch die Blaugelben zu gehen. Sie sind nicht mehr zu kennen; der schlechte Boden ist nicht mehr vorhanden, j.de Ballunsicher-heil scheint weggeblasen und daS Publikum bekommt nun einen äußerst spannenden, scharfen Kamps zu sehen, der jedoch immer in den Grenzen des Er-landten bleibt. Die Marburger wehren sich kräftig und trachte» ihre» Vorteil zu halten. Doch dauert ihr Widerstand nur wenige Minuten. In der 30., 31., 35. Minute ist Cilli nacheinander erfolgreich, während Marburg iu der 39. Minute aus einem schönen Borstoß des Halblinken noch ein Tor er-zielen kann. Cilli verschärft das Tempo nun auf das Höchstmöglichste und ist in der 40. und 43. Minute erfolgreich, während die Angriffe der Mardur-ger von der nun vorzüglich spielenden Hintermann-schast der Cillier leicht gehalten werben. Mit dem Stande 7:4 zugunsten CilliS schließt daS interessante Spiel, das den vollen Beisall des Publikums gefunden hat. Das Spiel leitete in unparteiischer Weise Heir sor. Robert Hren. Steirische Soldaten kommen nach Skutari. Als Ersatzdetachement gehen am 24. d. daS vierte Bataillon dcS Infanterieregiments Nr. 87, ferner ein« Maschinengewehrabteilung, ein Detache-»ent deS SappeurbataillonS Nr. 3, ein SanitätS-detachement und ein BerpflegSfilialmagazin mit dem Llohddampser „Drano" von Pola nach Skutari ab. Der Feuergewehrstand deS gesamten DetachementS beträgt 400. — DaS Infanterieregiment Nr. 87 (Freiherr von Succowaiy), deffen Stab in Pola liegt, hat feinen Ergänzungsbezirk in Cilli; daS Sappeurbataillon Nr. 3 (Stab in Görz) hat sein Ersatzkompagniekader in Pettau. ES machen demnach steirische Soldaten einen ganz netten militärischen Ausflug in eine Gegend, die »och kürzlich von tau-senden von Toten und Verwundeten bedeckt war, in der aber jetzt, zum Unterschied vom übrigen Balkan, die FriedenSglocken läuten. Bereits einmal war ein Bataillon unseres Regimentes zu einer Mission im Ouente beiusen. Es war dies im Jahre 1897 anläßlich der Besetzung Kretas durch die Truppe» der Mächte. Stand der Roseggersammlung. „Mein Lied, das hat nur einen Ton, hat immer mir noch einen Ton, die dritte Million." Mit diesen Zeilen hat der Dichter der ganzen Innigkeit seines Wun-schcS, es möge auch da» im Vertrauen ans die Opfei Willigkeit unseres deutschen Volkes um den halben Weg weiter gesteckte Ziel der von ihm ange regten Sammlung erreicht werde», beredte» Aus-druck gegeben. Talsächlich ist die Roseggersammlung der „dritten Million" ganz nahe. Es fehlen nur »och sechs Bausteine, das sind 12.000 Kronen. Be-kanntlich begeht der Dichter am 31. Juli feinen Seite 3 70. Geburtstag. DaS deutsche Volk wird dem Dichter bei diesem Anlasse innige Berehrung und treuen Dank beweisen für die reichen Gaben, die ihm au» dem unerschöpflichen Schaffen dieses großen und edlen Sohne» unserer deutschitfterreichischen Heimat erfloffe» sind. E» werden ungezählte Be-weise von idealer Gesinnung und rührender An-hänglichkeit für den greisen Dichter erbracht werden und mit hoher Befriedigung und Freude nug der Siebzigjähiige sein Leben und Wirken überblicken, da» für sein Volk und die gebildete Menschheit so reich an Erfolg ist. Dabei wird al« einer seiner schönsten Gedanke» auch jener aufleuchten, der zur Opserwilligkeit und Treue für fein Bolk, zur Siche-rung und zum Schutze für die deutsche Jugend und die künftigen Geschlechter aufrief. Bekanntlich ist das von dem Dichter so hoch gesteckte Ziel — zwei Mil-lionen freiwilliger Spenden — in überraschend kurzer Zeit erreicht worden (in zehn Monaten nach Beginn der Sammlung) und als diese Summe wesentlich überschritten war, schien es ja nahelie-gend, mit fester Zuversicht aus die dritte Million zuzusteuern. Rosegger hat dabei am tapfersten mit-geholfen, wie obige einleitende Verse Zeugnis geben. Welche» Geschenk nnn könnte sinniger sein und dem Wünschen und Wollen deS Dichter» mehr entsprechend, als wenn am 31. Juli es heißen könnte: „Zum Ehrentag, ei« Jubelton: der Schulverein, er hat sie schon die dritte Million." Da und dort sind gewiß gute Deutsche, die in der Lage sind, ihrer Ver-ehrung für den Dichter auch durch die Mithilfe bei Vollendung der Roseggersammlung zu bezeugen, und gewiß ist zn hoffen, daß auch dieser letzte Aufruf — fo wie die früheren — gehört werde, insbesondere von jenen, an die er sich wendet. Verhängnisvoller Sturz eines bela denen Wagens. Der 70jährige Besitzer Mathtaft Lesnik war am >8. d. in Lackendors bei St. Paul im Sanntale mit Streuführen beschäftigt, wobei «hm fein 30 Jahre alter Sohn Karl Lesnik und sein Knecht Johann Matko behilflich waren Als sie nun mit dem Wage», der mit Streu vollgepfropft war »nd von zwei Pferden gezogen wurde, ans dem längst der Sann führenden Damme nach Haufe fuhren, kam der schwere Wagen plötzlich infolge des abschüssigen Terrains zu Sturze. Hiebei geriet Matthias LeSnik, der knapp neben dem Wagen einher-ging, unter den Wagen. Trotz der eifrigen Bemüh-ungeii des Sohnes und beS Knechtes war e» nicht möglich, den schweren Wagen und die Streu weg-zuräumen, um den Baier von der schweren Last zu befreien und zu retten. Da ihm der Brustkorb ein-gedrückt wurde, starb er noch unter dem Wagen. Sonnwendfeier in Steinbrück. Die junge, rührige SüdmarkortSgrupp« Steinbrück ver-anstaltete Samstag den 12. d. vom schönsten Wetter begünstigt im Gasthause Kraischek eine Sonnwendfeier, die deil Teilnehmern an derselben einen sehr genußreichen Abend verschaffte und einen dem Sinne der Feier entsprechenden Verlaus nahm. Kurz nach Eintreten der Dunkelheit wurde aus der Festwiese ein mächtiger Holzstoß, um den sich die vielen Teil-nehmer an der Feier geschart hatten, entzündet und bald loderten sprühende Feuergarben zum nächtlichen Himmel, daS reizende Savetal magisch beleuchtend und Zeugnis davon ablegend, daß in diesem Tale deutsche Kraft und Sitte noch ungebrochen bestehen. Der Obmann der Ortsgruppe Herr Ingenieur Hein» rieh Payc hatte in feiner kurzgedrungenen, markigen Rede, in welcher er die Bedeutung dieser Feier her-vorhob, Gelegenheit, die aus Trisail und Hrastnigg erschienenen Festgäste auf daS Herzlichste zu begrüßen. Besonders von den letzteren, unseren lieben Hrastniggern, unter der Führung DiermayerS, kann von Gästen füglich nicht gesprochen werden, sind sie es ja, die uns bei vielen ihrer früheren Besuche, Gäste und aufmerksame Zuhörer ihrer prächtige» Lieder vorträge fein ließe». Beispielgebend gingen sie uns stet» voran und jede Gelegenheit, sich der völ-kischen Sache zu widmen, nahmen sie mit Freude» wahr. Nach Absingung einiger Scharlieder, in welche alle Anwesenden begeistert einstimmten, wurde eiue wohlgelungene, mannsgroße Puppe — Herr Taller-manu benannt — dem an Ort und Stelle zusam-mengetretenen Volksgerichte vorgeführt, wobei ihm feine »atiouale» Vergehen vorgeworfen wurden. Ein-stimmig wurde derselbe hierauf trotz der mächtigen schwarz ro!-goldenen Schleife, welche feine, — alles andere eher, als deutsche — Brust schmiicki«, dem Keuertode überantwortet. Hieraus begaben sich sämt-liehe Zestteilnehmtr in den mlt Weinreben umrank-teil u»d mit Südmarklampiou» anheimelnd beleuch-teien Gastgarten de« Herrn Kreischek, woselbst sowohl unsere lieben Hrastnigger als auch die Süd-mark - Sängertischrunde Steindrück einige hübsche Veit« 4 Deutsche Wacht Nummer 59 Neiir als zehn Millionen Frauen lim verdanken Ihre welchen, schönen Hände, ihre schneeweisse Wäsche nur dein Gehrauche von Schichtseife. . £■£?£.,,'m • 'ih i « •;VjTi t Lieder zu Gehör brachten, '.ie allseits beisällig auf. genommen wurden. Herr Südbahnrestaurateur Al° freb Pecnik, der zum Leidwesen aller deutschen Stein, brücker. in Kürze Steinbrück verläßt, gab aus die« sem Anlasse ein Fäßcheu Freiwein au» dem Keller de« Herrn Kreische! zum Besten, wofür ihm an bit< ser Stelle treudeutscher Dank entboten fei. Die eintretende Kühle des Abends veranlaßte die Anwesen-den, die geschützten Gasträume auszusuchen, woselbst die Herren Morawetz und Mencik durch Vortrag mehrerer wohlgelungener Wiener Liederduette rei-chen Beifall ernteten und Herr Klavora durch seinen humorvollen Vortrag .I» einem Laibacher Stellen-vermittluugSbüro" wahre Lachsalven auslöste. Ebenso sei an dieser Stelle allen jenen, die in selbstloser Weise zum schönen Gelingen dieses Festes beitrugen, lreudeutscher Dank gebracht. Nur allzurasch flössen die fröhlichen Stunden des Beisammenseins dahin, und erst der grauende SonntagSmorgen ließ die Teilnehmer mit dem Wunsche auSeinanvergehen, eS möge ihnen bald wieder Gelegenheit geboten werden, sich in diesem fröhlichen K,eise nach deutscher Art und Sitte zusammenzufinden. Annenball in Neuhaus. Im Kursaale zu NeuhauS findet am 26. d. der beliebte Annen-ball statt. Ein probates Mittel. Aus Gonobitz schreibt man: In der Gemeinde Verhole des politi-schen Bezirkes Gonobitz wurde in letzter Zeit ein Beschluß gefaßt, wonach die Gemeinde jedem Aus-schußmitglicde, daS zur anberaumten Sitzung erscheint, eine Krone ausbezahlt und umgekehrt jed.'in AuSschußmitgliede. daS zur anberaumten Sitzung nicht erschein», mit einer Krone Strafe belegt. Dieser Beschluß wirkte im ersten Falle wunderbar; bei keiner Sitzung sehlte ein Mitglied. Dom 12. deutschen Turnfeste. «»läßlich deS 12. deutschen Turnfestes in Leipzig, das einen geradezu großartigen Verlaus nahm (im Festzuge waren 50.000 Turner, auf den Tribünen des Fest-ilatzeS 200.000 Gäste) wurde seitens deS Turnkrei-,e» Deutschösterreich, welcher in Leipzig durch eine bedeutende Zahl seiner Mitglieder vertreten und mit eigener Musik erschienen war, am Montag den 14. d. einen „Deut schösterreicher-Abend" veranstaltet, der einen stimmungsvollen und erhebenden Verlauf nahm. Ueber Einladung der Leitung des Turnkrei-se« hatte zu dieser Veranstaltung auch der Deutsche Schulverein einen Vertreter in der Person deS zwei« ten Obmannstellvertreter«, Herrn Professor Ritter von Wotowa entsendet, dem am Abend auch daS Wort erteilt wurde. Redner sprach über die Ziele der deutschen Schutzarbeit in Oesterreich, über die Bedeutung der Arbeit de« Deutschen SchulvereineS und betonte insbesondere, wie notwendig auch der Anschluß der Reichsdeutschen an die Bestrebungen der österreichischen Echutzarbeit wäre. Den Turnern wurde für die stets bereite Förderung, die sie dem Deutschen Schulvereine angedeihen lassen, namen« de« Vereine» herzlichst gedankt. So hat gewiß auch diese Tagung dazu beigetragen, das Band, das die in ihrem Hauptziele — Sicherung der Größe und Ehre der Nation — so nahverwandten Vereine ver-bindet, noch inniger und fester zu knüpfen zum Wohle des im harten Kampfe stehenden deutsch öfter-reichischen Volksstammes. Ein frühzeitiger Herbst scheint be-vorzustehen. Die E.eresche. die zu den ersten herbstlichen Vorboten gehölt und meist erst Ende August die de» griichten eigene orangeiote Färbung zeigt, ist in diesem Jahre bereit» >o weit vorge-schritten, daß die Beerenreife sich noch bis Ende des MonatS Juli einstellen wird. Allenthalben macht sich diese Erscheinung bemerkbar. Auch sahle» Laub hat sich schon in größerer Menge in unseren Wäl-dern entwickelt und zeigt sich besondei» an den Bau-men der Parkanlagen, der Gärten und an» den Straßen; am meiste» sind hin von die Kastanien be» trofsen worden, aber auch andere Laubbäume weisen welke Blätter auf. 7. Das slowenische Theater in Laibach. ! Der Laibacher „Slovenec" >chreibt: Die Liberalen dabei, glücklich das slowenische Theater auf den Hund gebracht. Heute befindet sich das slowenische Theater im Zustande vollkommener Zerstörung. Der dramatische Verein hat gezeigt, daß er vollkommen unfähig ist, das slowenische Theater zu leiten; das hat er anch selbst eingesehen und den moralischen Konkurs angesagt. Jetzt grübelt der Laibacher Ge-meinderat darüber nach. Die Liberalen fluchen aus den LanZeSansschnß — anstatt daß sie aus ihre eigene Brust klopsen würden. Niemand anderer al» sie selbst babe» da» slowenische Theater zum Bau-kerott gebracht. Wenn der LandeSansschuß gesehlt hat, so fehlte er zum großen Teile darin, daß er ihnen gegenüber in dieser Angelegenheit zn kon-ziliant war und weil er auf sie zu viel vertraute. Dies aber können w!r ihnen schon heute sagen: durch Schmähen beim LandeSauSschusse werdet ihr nichts erreichen. Kreiset lieber in enre Taschen sür da» slowenische Theater. gur Berufswahl. Viele durch die verschie-denen Schulen sür den Kontoristenberuf auSgebilvete junge Leuten suchen auch in Advokatur»- und No-tariatSkanzleicn Stellung. Hiebei zeigt sich trotz de» großen Bedarfes an jüngeren, mit den modernen Bureaufächern theoretisch vertrauten Krästen, daß an dem begreifliche» Wunsche der Advokaten uud Notare nach sachlicher Vorbildung ihrer Kanzleibe-amten uud Kanzleibeamtinnen alle Anfänger, mögen sie sonst auch noch so ausgebildet sein, große Hinder-nisse zu überwinden haben. Mährend also einerseits das Angebot von Anfängern und Anfängerinnen sehr groß ist, besteht andererseits dauernd eine bisher noch unbesiiedigle starke Nachfrage nach mvder», gleichzeitig aber auch sachlich ausgebildelen jüngeren KanzleihilsSkrästen. In Berücksichtigung dieser Tat-sachen wird im Herbste dieses Jahre» der „Reichs-verband der AdvokaturS und NotariatSangestellten Oesterreichs", der bereits im Vorjahre sreie Fach-surfe sür AdvokalurSangeslellle unter Subvention der nitderösterreichischen Advokatenkammer uud Förderung der k. k. Gerichtsbehörden abgehalten hatte, in Wien einen achtmonatlichen sachlichen Vorbereitungslur» für die AdvokaturS Kanzleiangestellteiipraxis abhalten, zu dem alle Personen Zutritt habe», die eine Bürger- o)er Untermittelschule mit Ersolg absolviert haben. Die Absolventen dieses Kurses genießen Vor-zugSrechte und erhalten durch die berufliche Stelle»-Vermittlung vakante Posten zugewiesen. Die Ein-schreibungen sür diesen KnrS begannen Mitte Juli im Berbaudssekretariat Wien 9., Berggasse 39 und in der KurSdirektion Wien 2., Leopoldgasse 26, an welchen beiden Stellen auch AuSkünste und auSführ-liehe Prospekte zu erhalten sind. vermischtes. RoseggerS 7 0. Geburtstag. Die Fest-lichkeiten anläßlich de» auf den 31. d. fallenden 70. Geburtstages von Rosegger begannen mit einer großen Feier im GebnrtSort des steirischen Dichters in Krieglach, wo er auch alljährlich den Sommer verbringt. Die vor- nnd nachmittags in Krieglach eintreffenden Züge brachten Hunderte von Teilneh-mern aus dem Mürz- und Murtale; auch aus Graz waren viele Gäste erschienen. Der Dichter war zu dem Fest, da» vom Gern Mürztal der Südmark veranstaltet wurde, nicht erschienen. Er sandte an den Obmann des Festkomitee» ein in herzlichen Worten abgefaßtes Schreiben, in dem er für die ihm zugedachien Ehrungen dankte und sein Nichterscheinen mit seinem Gesundheitszustand entjchul-digte. Rosegger bat, auch von dem projektierten Fackelzug adzusrhe», weil diese Ehrnngen geeignet seien, ihn auszulegen, was bei seinem Leisen un tunlich sei. Diesen Wünschen des Dichters wuide auch Rechnung getragen und so beschränkte sich die GcburlstagSseier aus ein Gartenfest im Riesengarte» des Hotels zur alten Post. Der Ort hatte reiche» Flaggenschmuck angelegt, viele Häuser und Villen waren besonders seitlich dekoriert. DieWunderHeilungen vonLourde» Vor einiger Zeit hielt der Münchener Arzt Dr. Aig-»er in einer Reihe österreichischer Städte Vorträge, in denen er an den Wunderheilunge» von Lourde» scharfe Kritik übte. Gelegentlich eines derartig«» Vortrage» in Salzburg nahm das dortige klerikale Blatt „Salzburger Echo" dagegen Stellung und warf Dr. Aigner Unanfrichtigkeit vor. Dr. Aigner klagte und da der verantwortliche Redakteur erklärte, den Artikel vorher gelesen und zum Druck befördert zu haben, wird die Klage vor dem Landesgericht Salzburg zur Verhandlung kommen. Gelegentlich dieser Verhandlung wird auch die Frage der Wun-derheiluugen in Lourde» durch Dr. Aigner ausgerollt werde». Gerichtssaat. Schweineschmuggel mittels erschwindelter Viehpäsfe. Vom 15. Jänner 1913 angefangen war die Einfuhr von Schweinen aus dem Agramer Bezirke wegen Tierseuchen durch mehrere Monate hindurch verboten. Trotzdem schmuggelte der 31 jährige Haj-uermeister Martin Volovee in Michalowetz, Bezirk Raun, wie er eingestand, am 12. Februar drei, am 13. Februar vier Schweine, am 17. März ei» Schwein und am 9. Mai im Vereine mit feinem Bruder Auton Volovee sechs Schweine aus Har-miza, Bezirk Agram, herein. Interessant ist e«, aas welch' leichte Weise sich Marti» Volovee zn diese» Zweckt die Beschauzettel und Viehpässe zu ver-schassen wußte. Er erwarb sich diese durch verschie-deiie Vermittler von dem Gemeindeamte Zirkle in Krain, woselbst man diese Dokumente sehr leicht z» erhalten scheint, ohne Erdacht zu erregen. Aa 12. Februar wurden sie ihm über sein Ersuchen durch die Besitzerin Anna Savnc in UnterSkopiz, Gemeinde Zirkle, besorgt, in den späteren Fällen aber b.kam er sie unter Mithilfe deS Besitzers Josef Gerjevic in Michalowetz vom Besitzer Josef Jurkat anS der Gemeinde Zirkle. Anna Savric und Josef Jmka» erhielte» die Pässe unier vem Vorwande, daß sie selbst Schweine verkaufen werden. Die wei-tere Nachforschung ergab, daß Martin Volovee auch am 24. Jänner 1913 den Ankaus von vier — Schweinen beim Katastersührer anzeigte; damals waren die Schweine mit den Pässen gedeckt, welche durch Einwirkung des Besitzers Franz Pinterie die Besitzerin Anna Zupaneic in Mrtwie, Gemeinde Zirkle, unter dem gleichen Vorwande besorgte. Tieie Handlungen sowie daS Leugnen des Martin Volovec bestärkten den Verdacht, daß auch diese Schweine eNä geschmuggelt waren. Gegen alle Vorgenannten wurde nun von der Staatsanwaltschaft Eilli die Anklage erhoben, worüber am 22. d. beim Kreisgerich« Cilli die Strafverhandlung stattfand. Alle wäre» ihrer Tat geständig. Martin Volovec wurde zu sechs Wochen strengen Arreste» verurteilt, alle übri-gen sechs Mithelfer erhielten strenge Arreststrase» von 14 Tagen. Steckenpferd-Liliemnilchfeife von Bergmann end« Anertennungischreiben unwiderlegliih de-stätigt wird, k 30 h vorräiig in Apotheken. Drogerien und Parfümeriegeschäsie» :c. 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