Ar. ZS. Sonntag, den 9. Aprit 1882. VII. Jakrganq. Erscheint jeden Donnerstag nnd Sonntag Morgen?. — PraiinmcroliiiiSbcdiiWiNAku: Astr Cilli sammt Zustellung in« Haus ganzjährig fl. 6.—, halbjährig fl. 3.— vierteljährig st. 1.50, monatlich °>.> kr. Mit Pöstversvrdung ganzjährig fl. v.4v, halbjährig fl. 3.20, vierteljährig fl. I.««. — Redaction und Administration: Herren-gaffe Nr. ti. Sprechstunden des Redacteurs täglich, mit Ausnahme »er Sonn- und ^eiennge. von 9—12 Uhr Vor- und von 3—6 Uhr Nachmittags. — Inserate werden billigst berechnet. Auswärts nehmen Inserate sür die „Cillier Zeitung" alle bedeutenderen Annoncen Speditionen an. Auferstehung. Nicht trostlos zwar, doch ernst ist gegenwärtig die Lage des deutsch-n Volkes in Oesterreich und ernst ist darum auch die Stimmung, in welcher wir heuer das Fest der Auferstehung begehen. Das srohe Geläute der Osterglocken, das vom Thurme herab die Gläubigen zur kirchlichen Feier ruft, es klingt uns diesmal wie eine Mahnung. die laut und eindringlich zu un-fern Herzen spricht, wie ein Weckruf, der nicht überhört werden sollte von dem deutschen Stamme im alten Habsburgerstaate. Das Fest der Auf-erstehung, welches die Kirche begeht, es gemahnt uns in ernster Weise an die Nothwendigkeit einer Auferstehung in politischer und nationaler Beziehung. Wie um die Osterzeit die Natur er« wacht aus ihrer Winterruhe und die Fluren sich mit frischem Grün bedecken und überall Leben einzieht mit d.ern milden Strahl der Frühlingssonite, so soll auch das deutsche Volk erwachen aus dem traumähnlichen Zustande, in welchem es so lange Zeit versunken gewesen, eS soll wieder aufleben das nationale Bewußtsein und auferstehen soll der deutsche Geist und auf-thun sollen sich unsere Sinne, um zu erkennen was uns unter den bestehenden Verhältnissen zum Heile dient. Wenn wir die kurze Ruhepause, welche aus dem Gebiete der inneren Politik durch die Vertagung des Reichsrathes eingetreten ist, zu einem fluchtigen Rückblicke auf die Ereignisse der Vergangenheit benutzen, so ist daS Gesammt-bild, welches wir auf diese Weise gewinnen, durchaus kein erfreuliches. Die nationale Be-wegung im deutschen Volke, welche im vorigen Jahre unter dem frischen Eindrucke der Ver-gewaltiguugssucht unserer Gegner einen so viel-versprechenden Anlauf genommen, ist auf halbem Wege stecken geblieben, und die weitgehende Rücksichtnahme auf die vielen unzuverlässigen Elemente in unseren Reihen hat zur Folge ge-habt, daß wir heute noch fast auf demselben Flecke wie vor und ehe stehen. Man hatte in vielen Kreisen große Erwartungen an die Um-gestaltung der alten Verfassuugspartei in einem Club der Vereinigten Linken geknüpft: allein diese Erwartungen haben sich nicht erfüllt, die Parteireorganisation hat die Opposition nicht gekräftigt, noch die Regierung geschwächt, noch auch die Bestrebungen unserer Gegner im Ge-ringsten zu hemmen vermocht, wol der hat sie zu einer Schädigung unseres VolkstumeS geführt weil die Vereinigung auf Kosten des nationalen Gedankens und deS Fortschritts erfolgte. Es ist in neuester Zeit vielfach die Frage erörtert worden, ob es nicht angezeigt sei, durch korporativen Austritt der Opposition aus dem Abgeordnetenhause von der Regierung die Auf-lösung des letzteren zu erzwingen. In der That scheinen gewichtige Gründe für diesen Schritt zu sprechen. Die Ueberzeugung, daß das Verbleiben der Deutschen im Reichsrathe ganz zwecklos sei, da die Regierungspartei sich hiedurch nicht ab-halten läßt, zu beschließen, was ihr beliebt, ist längst eine allgemeine geworden und immer weiterer Kreise bemächtigt sich auch das Gefühl, daß es die Manneswürde eS den deutschen Abgeordneten gebiete, nicht länger in der gleichen Weise, wie bisher den Hohn ihrer Gegner zu ertragen. Gleichwol ist an eine Verwirklichung der Abftinenz-Politik nicht zu denken und wird es solange nicht sein, als die Vereinigte Linke aus Opportunisten besteht und solange, wie es gegenwärtig der Fall, in ihren Reihen die Meinung vorherrscht, daß die Wahrung der staatlichen Interessen daS Verbleiben im Abge-ordnetenhause unerläßlich mache. Wie wenig zutreffend diese Argumentation der Vereinigten Linken ist, ergibt sich auS der Thatsache, daß die Regierungspartei auch ohne Zweidrittel-Majorität einzelne Bestimmungen der Verfassung abzuändern sich für berechtigt hält, daß hingegen eine radicalc Umgestaltung der letzteren gar nicht zu besorgen ist, weil ja die Erhaltung der StaatSeinheit im ureigensten Interesse der Krone liegt. Wenn also die Ver-einigte Linke gleich der alten Verfassungspartei ihre Aufgabe blos darin erblickt, eine Staats-partei zu sein, dann ist sie unter den heutigen Verhältnissen ganz einfach überflüssig und es ist gar nicht einzusehen, warum ihre Mitglieder im furchtlosen parlamentarischen Kampfe ihre Zeit und Kraft vergeuden. Man hat der Verfassungspartei schon oft den Vorwurf gemacht, daß sie kein positives Programm besitze und dieser Vorwurf ist auch zutreffend, sofern nicht etwa Mattherzigkeit und Halbheit als Programmpunkte gelten. Daß diese Programmlosigkeit nicht länger dauern darf, wenn nicht die Interessen des deutschen Volkes empfindlich geschädigt werden sollen, daS mnß Jedem einleuchten, der ein Verständnis für unsere politische Lage besitzt. Was uns noththut ist vor Allem Zielbewußtsein, wir müssen wissen was wir wollen, wir müssen aber sodann auch einstehen für das Gewollt« mit ganzer Kraft und mit allen Mitteln, weche uns zu Gebote stehen. Und wenn wir in dieser Ueberzeugung nunmehr endlich an die Aufstellung eines positiven Programmes gehen, so wollen auch wir es als unsere Aufgabe betrachten, entschieden zu sein in nationaler, freisinnig in politischer, reformatorisch in wirt-schastlicherBeziehnng: sür diese Prin-eipien wollen wir einstehen zu jeder Zeit, sie sollen unS zur Richtschnur dienen in unseren Bestrebungen, auf ihrer Grundlage wollen wir unsere Auferstehung feiern auS dem Verfassung»-treuen Winterschlafe! Wergruh. Osterfeier, FrühlingSfreude! HoldeS Fest, im Blüthenkleide Feierst du das Auferstehen Der Natur im Lenzeswehen, Wie des WelterlöserS frohes Auferstehen von den Todten; Wir begehen dich als hohes Doppelfest und Hoffnungsboten. Die Glocken erklingen im festlichen Chöre Und laden zur Fcier die Christenheit ein, Die freudige Botschaft ertönet dem Ohre „Hört, Christ ist erstanden! vorbei ist die Pein \" So schmiegt sich der spätere christliche Glaube Der uralt germanischen O st e r a an — Und kränzt mit des LenzeS frisch-grünendem Laube Des Heilandes neu nun begonnene Bahn! Ein Hoffn»ngsfest war's in vergangenen Tagen, Ein Hofftiungssest soll eS auch heute noch sein; D'rum Christen, d'rum Deutsche, wollt' nimmer verzagen. Ob finstere Wolken auch wild Euch bedräu'n. Der Winter dem grünenden Lenze muß weichen. Wie gewichen der Grabstein des Engels Gewalt: Das sei Euch ein trostvolles österlich Zeichen, Daß sich Euer Ungemach wende auch bald. D'rum feiert voll Hoffnung daS Fest deS Er- stehens, Und wandert hinaus in die freie Natur, Erkennet im Lenzwind freiheitlichen Wesens, Von anderer Freiheit die ahnende Spur. Und Turner, die heut' Ihr mit wehenden Fahnen Zum Osterfest zieht in befreundete Stadt. Seid heute gegrüßet als echte Germanen, Mit deutschem „Gut Heil!" von der Cillier Stadt. Auf dünkten Wegen. Roman von Ed. Wagner. <32. Fortsetzung.) „Ich! Weßhalb? Mylady hält viel von mir, Pierre; aber ich bin keine Gesellschafterin für sie. Ich besitze zu wenig Bildung, als daß ich sie durch meine Unterhaltung interessiren könnte. ES ist Platz sowohl für Miß Strange, wie für mich, und wenn Mademoiselle Mylady gefällt, dann freue ich mich, daß sie hier ist." „Hat Miß Strange Verwandte?" „Nur ihr Vater lebt noch." Renard stutzte. „Ihr Vater? rief er. ES lag so etwas Bedeutsames in dem Ton, mit melchem er diese Wone sprach, daß Alexa zitterte. Konnte dieser Mann ihre Abstammung errathen? Hatte ihre Aehnlichkeit mit ihren Eltern Verdacht in ihm erweckt?" „Ist eS denn so etwas besonderes, daß das Mädchen einen Vater hat?" fragte Felice lachend. „Wo wohnt ihr Vater, Felice?" forschte Renard weiter. »Wie neugierig Du bist, Pierre," sagte Felice. „Ich sehe, Mademoiselle hat Eindruck auf Dich gemacht." „Ich iuterefsire mich für Sie wegen ihrer Hn unsere deutschen Krauen! Jeder neue Tag bringt uns Deutschen neue Kunde von dem nicht erfolglosen Kampfe unserer Gegner, jeder Tag erfüllt uns mit Sorge für die Zukunft unserer Nationalität. WaS bei der jetzigen Generation vielleicht noch nicht verfängt, wird, wenn man nicht bei Zeiten energischen Einhalt gebietet, bei unseren Kindern zur That-sache werden. Aus den Pflanzstätten der Ge-sittung und Bildung, auS den Mittelschulen, soll die deutsche Sprache verbannt werden; Kinder deutscher Eltern sollen zu Feinden unserer Nation herangebildet werden. Bis in die Schul-stube hinab tragen slavische Fanatiker den Kampf um ihre Hegomonie, ja mit dem Alphabet schon möchten sie den Kleinen die Milch der frommen DenkungSart trüben und den Haß gegen alles Deutsche einimpfen. „An unsere deutschen Frauen" überschreiben wir daher diesen Appell, an die Frauen, die stets bereit sind zu helfen, wo Gefahr im Ver-zuae ist, an die Frauen, die opferwillig in an-geborenem Wohlthätigkeitssinne sich bei jeder Gelegenheit unoerwelkbare Lorbeer» erwerben. Soll es fruchtlos verhallen, wenn wir an ihre edlen deutschen Herzen appelliren? Nein, gewiß nicht! Gilt es doch auch hierin zu zeigen, daß die deutsche Frau bereit ist, helfend beizuspringen, wenn so heilige, so kostbare Güter auf dem Spiele stehen. Nicht umsonst heißt die Sprache, die wir reden, die Muttersprache. Die Mutter hat uns ihre ersten Laute gelehrt. Die Tradi-turnen eines Volkes vererben sich von der Mutter auf die Kinder; die Mutter ist die erste Bil-dnerin des kindlichen Gemüthes. 'Mögen unsere deutschen Frauen stets dessen eingedenk sein und deutsche Sitte und Sprache von der frühesten Jugend an ihren Kindern einprägen und den Keim deS gerechten Nationalstolzes in die erste Erziehung legen, sie werden dann Jünglinge heranreifen sehen, die dem schweren Kampf, der ihrer harrt, gewachsen sein werden. In der Kinderstube bereits gilt es dem lallenden Kleinen vorzusingen „Du bist ein Deutscher und sollst eS bleiben." So wie die Polin?« das Unglück ihres Vaterlandes als Wiegenlied singen, so wie jede Polin stolz darauf ist ihr Kind sagen zu hören: „Noch ist Polen nicht verloren", so soll auch die deutsche Mutter früh das stolze Bewußtsein in die Brust ihres Kleinen legen, ein Deutscher zu sein. Der alte Deutsche schon hat der Frau eine unvergleichlich höhere sociale Stellung angewiesen als der Romane oder gar der Slave; nie war die deutsche Frau die Sklavin ihres stärkere» Herrn. Eingedenk der hohen Stellung soll die deutsche Frau ihren gewichtigen Einfluß aufbieten, früh den Stolz der Nationalität zu erwecken. Aehnlichkeit mit den Herons. Sage mir, wo befindet sich ihr Vater ?" „Er lebt in Griechenland, glaube ich. Er hat schon viele Jahre dort gewohnt, aber Miß Strange ist eine Engländerin in jeder Beziehung. Es ist nach ihrem Aussehen darauf zu schließen, daß ihr Vater aus vornehmen Stande i>t." Es trat ein längeres Schweigen ein. Der Wind wurde heftiger, das Toben deS Meeres nahm zu. Die ersten Worte, welche Alexa ver-nahm, betrafen einen andern Gegenstand. „Arme Mylady!" seufzte Renard. „Ihr LooS ist sehr hart gewesen. Meinst Du, daß sie Mylord heirathen wird, Felice?" „Gewiß; sie wird ihn heirathen. Sie sind sogar schon verlobt, glaube ich; aber dies sage ich Dir nur im Verträum." „Mylady ist sehr reich und hat kein Kind; sie ist eines Herzogs Tochter und eines Herzogs Schwester, und würde eine gute Partie selbst für Mylord sein. Wäre ihr Kind am Leben ge-blieben, würde Mylord heute ohne Ansehen und ohne Vermögen sein. Dagegen wäre das Kind jetzt Marquise von Montheron. Ja, ja," fügte er hinzu, nachdenklich den Kopf wiegend, „wenn Constanze noch lebte! Aber es blieb nicht am Leben !" „Gewiß nicht ?" „Es ertrank im Mittelländischen Meer, — 2 — Die Frau ist ein gewichtiger Factor im poli-tischen Leben. Wie oft haben die Frauen die Geschicke einer Nation entschieden. Helft auch jetzt mit. deutsche Frauen im Kampfe um die heiligsten Güter, um unsere Sprache und Cultur. Maria Theresia, die große Kaiserin, war sie nicht eine deutsche Frau? War eS daher nicht eine Frau, welche die erste unser Vaterland auf deutscher Grundlage wieder errichtete? War ihr großer Sohn nicht auch ein Deutscher mit Leib und Seele? — Wie wir in dieser schweren Zeit ganze Männer brauchen, so brauchen wir auch ganze Frauen, die mit vereinten Kräften uns helfen mögen den Kampf zu beenden, den ein hinterlistiger Gegner uns frevelhaft aufzwang. Deutsche Frauen, deutsche Mütter lehrt Eure Kinder deutsch sein nnd deutsch bleiben, damit die Zukunft jenem Stamme angehöre, welcher das Weib stets als die Zierde seines Geschlechtes ansah. Bleibt eingedenk der Worte des Dichters: „Vom Geist des Vaterlandes fühlt sie daS Herz durchschauert. Das deutsche Weib frohlockt, ob auch die Mutter trauert; Wo wäre» Deine Helden, wenn feig die Mütter wären ? Ich will aus Gott vertrauen : „Das Deutsche halt in Ehren." ?ie Anlurrection. Wie aus den letzten officiellen Depeschen erhellt, flackerte die Jnsurrection in der Crivoscie nördlich von Dragaly und überhaupt längst der montenegrinischen Grenze in den letzten Tagen wiederholt auf; sei es, daß die montenegrinische Grenzbewachnng bedeutende Lücken zum Ein-und Ausschleichen der Aufständischen hat. oder daß die in militärischen Kreisen ausgesprochene Annahme, als sei das Terain in den Gebirgen von Dragaly derart wasserarm, daß schon des Wassermangels wegen eine Fortsetzung des Auf» standes dort nicht zu gewärtigen sei — irrig war. — Am li. April wurde ofsiciell publicirt, daß am 5. die Gegend Dragaly-Gradovin gegen Lupoglava« Grkovac von Insurgenten gesäu-b e r t wurde; „hierbei lebhaftes Feuergefecht bei Dragaly. Führung durch Oberst R e i m a n n nnd Haltung der Truppen vorzüglich." Unsere Verluste sind: Am 3. bei Polykovac 2 Mann schwer verwundet, l Mann leicht verwundet. Am 5. bei Dragalj t Mann schwer, 1 Maun leicht verwundet. FML. Dahlen berichtet am 5. Abends: GM. Obadich meldet nachträglich: Oberst Langer ließ in der Nacht vom 1. aus den 2. April eine Jnsurgentenbande von beiläufig 150 Köpfen in der Nähe des SutjeSka-Ueberganges bei Jgovci durch 130 Freiwillige feiner Colonne überfallen. Hiebei wurden mehrere Insurgenten wie ich hörte. Wir Mylord und ich, waren zu jener Zeit in Nizza. Der kleinen Marquise Tod machte damals großes Aufsehen. Der kleine Leichnahm wurde nach mehreren Tagen gesunden. Aber wie wurde doch festgestellt, daß es der Leichnahm des Kindes war?" „An dem Goldhaar und anderen Merk-malen," erklärte Felice. „Die Kleider waren fast unerkennbar; das Gesicht war gänzlich unkennt-lich. Aber es wurde nirgends ein anderes Kind vermißt, nnd das gefundene mußte die kleine Marquise sein. Mylady erkannte sie, ebenso der Herzog, die Wärterin und ich." „Also kounte kein Zweifel sein — Höre den Wind. Felice!" Es trat wieder ein kurzes Schweigen ein, dann sagte Renard: „Weißt Du, Felice, weßhalb ich heute Abend eigentlich hierher gekommen bin?" „Jedenfalls um meine Bekanntschaft zu erneuern." „Wir haben unsere Bekanntschaft über achtzehn Jahre erhalten, Felice. Du hast Dich stets geweigert, Mylady zu verlassen, aber wenn sie nun Mylord heirathet, weßhalb sollten wir uns nicht auch heirathen? Denke an die Besuche, die ich Dir während der achtzehn Jahre gemacht habe. Ich bin gekommen und gegangen, ohne daß Du mir eine sichere Hoffnung gemacht hättest. niedergemacht. Der Rest flüchtete auf den Vucevo-Brdo. Privatnachrichten melden, daß eine Depu-tation aus der Crivoscie abermals FML. Jovanovic die Unterwerfung unter gewissen Bedingungen angeboten hat, dieser fordert jedoch ohne WeiterS eine Unterwerfung auf Gnade und Ungnade; der Aufstand kostet zu viel Blut und Geld als daß man mit den Nasenabschneidern jetzt nach allen diesen Geschehnißen auch noch paktiren soll. Die räuberischen Horden werden sich entweder fügen müssen oder Montenegro mit ihrer Gegenwart beglücken. Wir registriren weiter die officiöse Meldung, daß Dahlen und Jovanovic angewiesen werden Vorschläge für eine neue normale Ordre Ein Preßproceß in S i ch t.s Der Pfarrer von Hochenegg. Herr Franz F e r e n-t s ch a g, bekanntlich ein guter Freund der „Cillier Zeitung" hat gegen den Herausgeber und gegen den verantwortlichen Redacteur des genannten Blatte« wegen einer in Nr. 23 von 19. März erschienenen Correspondenz auS Hochenegg eine Ehrenbeleidigungsklage überreicht. Heute fand bereits beim Kreisgerichte eine dieS-bezügliche Einvernahme des Redacteurs Besozzi statt, und erklärte derselbe die volle Verant-wortung für die betreffende Correspondenz zu übernehmen und den erforderlichen WahrheitS-beweis anzutteten. Eingesendet. sSannthaler A l p e n c l u b.] In der letzten Jahresversammlung dieses Clubs hat ein Mitglied des Vereines den Anttag gestellt, eS »löge sich der Sannt laler-Alpenclnb auflösen, und sich dessen Mitglieder zu einer Section eines größeren Vereines sei es deS deutschen und österreichischen Alpen-Vereines, sei es des öfter-reichischen Touristen-Club constituiren. DaS pro und contta zu diesem Anttage kam in der er-wähnten Versammlung nicht zur Sprache, weil der Anttag auf Auflösung des Vereines nicht Gegenstand der Tagesordnung war, dagegen wurde der Beschluß gefaßt, es sei demnächst eine neuerliche Hauptversanintlung auszuschreiben und dieser Gegenstand auf die Tagesordnung zu setzen. Voraussichtlich wir diese Versammlung bald vont Lbmanne des Sannthaler-Alpenclub einberufen werden; es wäre daher wünschens-wert, daß die Mitglieder des Sannthaler-Alpcn-club schon früher sich in dieser Frage insormiren würden, um mit vollen» Verständniß? bei der Hanptversammlung ihr Votum abgeben zu können. Was in meinen schwachen Kräften steht, will ich in nachstehenden Zeilen zur Klärung der Situation beittagen. Vielleicht gelingt eS mir mit diesem Aussähe einen Plan durchzusetzen, welcher sowol den auflösungslustigen, als den conservativen Mitgliedern des Sannthaler-Alpen-club Rechnung trägt, und geeignet erscheint die beiderseitigen Wünsche zu erfüllen. Der Sannthaler-Alpenclub hat schon trotz der geringen Mitgliederzahl viel Nützliches in den Sannthalcr-'.'llpcn sowol als auch in der nächsten Umgebung von Cilli geschaffen, er war eS auch welcher die Anlage von Wegen, Wegtafel» und Ruhesitzen in der Umgebung von Cilli angeregt und dazu sein Schärflein beigetragen hat. Mit einem Worte der Sannthaler-Alpenclub ist in der Lage mit dem geringen JahreSbeittag von 2 fl.: Ersprießliches für die Alpen und für die nächste Unigebung von Cilli zu leisten. Es frägt sich dann auch was bietet der Sannthaler-Alpcnclub seinen Mitgliedern für ihren Jahres-beittag pr. 2fl.? Der Club ist Mitglied der Section Austrta deS d. u. ö. Alpenvereines und erhält als solches die jährlichen literarischen Bei-ttäge dieses wahrhaft großartigen Vereines, bc-stehend in 3 starken Heften enthaltend touristische und alpine wissenschaftliche Aufsätze, und in 10 kleineren Heften „Mittheilungen" welche die laufenden Vorkommnisse deS Vereines, die Tages-literatur auf dem Gebiete der Touristik jc. behandeln ; mit diesen Beiträgen erhalten die Mit-glieder des deutschen und öfter. Alpen-Vereine« wertvolle Karten, Panoramen :c. Es würde mich zu weit führen wollte ich mich in eine Be-sprechung dieses Gegenstandes einlassen; soviel steht fest, daß den Mitgliedern deS Sannthaler-Alpenclub alle diese literarischen Beiträge des deutschen u. österr. Alpenvereines zur Verfügung stehen, sie liegen im Club-Locale, welches sich in Gasthause zur goldenen Krone befindet, auf. Dasselbe gilt von der österreichischen Tou-risten-Zeitung, welche vom österreichischen Tou-ristenclub herausgegeben wird, sie erscheint illusttirt alle 14 Tage und enthält ebenfalls wertvolle touristisHe Aufsätze. Kartenwerke und Panoramen; der Sannthaler-Alpenclub ist auch Mitglied dieses ClubS und gibt den Mitgliedern Gelegenheit auch diese Zeitschrist zu lesen. Endlich ist der S.'.'I.C. auch Mitglied deS steirischen GebirgsvereineS. welcher ein Jahrbuch heraus-gibt. Man sollte glauben, daß je ein Exenplar dieser Vcreinswerke für die Mitglieder des Sann-thaler-Alpenclub nicht ausreicht, dem ist jedoch nicht so; diese Werke werden nur von den wenigsten Mitgliedern gelesen; die ineisten sind noch gar nicht durchgeschnitten. Anderes kann der Club seinen Mitgliedern nicht bieten, an diesen ist eS, gesellige Unterhaltungen zu arran-giren, die Monats-Versamlungen zu besuchen. Vorträge zu halten oder anzuführen. Wenn die Mitglieder des ClubS dieß Alles wünschen, so wird ihr Wunsch auch in Erfüllung gehen. Bisher haben sie sich begnügt ihren Jahres-beittag zu bezahlen, was von denjenigen, welche sich die Förderung alljener Zwecke und die Her-stellung von Wegen, Ruhesitzen ic. in der Umgebung von Cilli durch den Club angelegen sein lassen, dankbarst anerkannt wird. Aus dem Ge-sagten geht hervor, daß der Mehrzahl der Sann-thaler-Alpenclub genügt; und daß nur diejenigen die Bildung einer Section wünschen welche enl-weder schon Mitglieder einer Section sind, oder welche den Wunsch haben Mitglieder einer Section zu sein. Wenn wir diese Zahl hoch taxiren so dürften sich in Cilli höchstens 20 Per-sonen finden, welche entweder schon Mitglieder einer Section sind oder es werden wollen. Für diejenigen welche bereits Mitglieder sind, wäre die Sache allerdings vorteilhaft, denn jetzt zahlen sie als SectionSmitglieder 5 fl. und in den Sannthaler - Alpenklub 2 fl. während sie dann nur den Beittag für die Section 5 fl. zahlen würden. Sie werden von dem berechtigten Wunsche geleitet, selbst Eigenthümer der litera-rischen Werke zu werden, und jene Vortheile überhanpt zu genießen, welche ihnen die Section bietet, und wollen doch auch ihr Schärflein für die engeren Zwecke des Sannthaler-Alpenclub beitragen.; sie bedenken aber nur nicht, daß die meisten Mitglieder des Clubs auf die Bücher-werke weniger Gewicht legen, denn eS läßt sich nicht läugnen, daß in wenigen Jahren diese Bei-träge zu einer kleinen Bibliothek anwachsen, und sie gerne 2 fl. zu dem angeführten Club-Zwecke widmen, während ihnen der Jahresbeitrag 5 fl. mit Recht zu hoch käme. Es erübrigt daher noch eines anderen Vor-theileS zu gedenken, dessen die Mitglieder großer Vereine theilhaftig werden. Es sind dies die Ermäßigungen bei den Eisenbahnen. Abgesehen davon, daß ans kurze Strecken, z. B. auf der Südbahn, gar keine Ermäßigung gewährt wird und zwar insbesondere auf der Linie Wien-Trieft, so erlangt man durch Rundreisebillets bei große-ren Touren so bedeutende Ermäßigungen, daß sie jenen dem Vereine bewilligten gleichkommen. Uebrigens unternehmen von den Mitgliedern deS Sannthaler Alpenclub die wenigsten weitere Hochtouren; sollte die« dennoch der Fall sein, so kann sich das reiselustige Mitglied auf die bequemste und billigste Art die Ermäßigung er-werben, es tritt mit I fl. Jahresbeittag dem stcirischen Gebirgsvereine bei und gewinnt so das Recht auf ermäßigte Fahrgebühr. Es ist nun zu befürchten, daß wenn der Sannthaler Alpenclub sich auflöst, der Section. welche dann I gebildet werden soll, nur so Viele beitreten, als «ben für eine Sectionsbildung nöthig sind, alle anderen würden wegfallen. Nehmen wir den Sectionsbeittag mit 5 fl. an und 2V Mitglie-dern, so ist der Jahresbeitrag allerdings 100 fl. Won diesen 100 fl. wandern aber 72 fl. in Gold ins Centrale, während für die localen Zwecke der Section Cilli nur 28 fl. übrig bleiben. Nehmen wir dagegen an, daß der Antrag auf Auflösung des Club nicht durchdringt und daß in Folge dessen so viele Mitglieder ans dem Club auStreten würden, daß auch nur 20Mitglieder blieben, so beträgt der Jahresbeitrag allerdings nur 80 fl., aber diese 80 fl. stehen dem Club ganz und gar zur Förderung in alpiner und local-touristischer Beziehung zur Verfügung. Schmerz-hast wäre es aber immerhin, wenn der Club so viele Mitglieder verlieren würde. ES fragt sich nur, wie soll man beiden Theilen Rechnung tragen. Meine Ansicht geht kurz dahin: Der Sannthaler Alpeuclub löse sich nicht aus, da-gegen mögen die Anhänger deS deutschen und österreichischen Alpen-VereineS eine Section Cilli bilden, und dann den von dem Jahresbeitrag per 5 fl. erübrigenden Betrag per 1 fl. 40 kr. Local-zwecken widmen. Die Sache wäre sehr einfach. Es könnte z. B. von» Sannthaler Alpeuclub beschlossen werden, daß die Mitglieder der Section Cilli des deutschen und österreichischen Alpenvereines dadurch Mitglieder des Sanuthaler Alpenclub werden, daß die Section den vom VereinSbei-trage für locale Zweckt erübrigenden Betrag dem Sannthaler Alpenclub widmet, mag dann dieser Betrag weniger als 2 fl. jährlich betragen. Hie-durch würde dem Sannthaler Alpenclub seine Selbstständigkeit gewahrt, es wird ihm ein erheblicher Barbetrag von der Section Cilli zuge-führt und die Freunde ^alpiner Literatur und größerer alpiner Unternehmungen aus dem gan-zen Alpengebiete erreichen ebenfalls ihren Zweck. ES ließen sich auch die Chancen zur Gründung einer Section des österreichischen Touristenclub hier des Näheren erörtern, doch will ich mir dies auf eine spätere Zeit vorbehalten, eventuell diesen Gegenstand bei der demnächst stattfinden-den Haupwersammlung besprechen. E. G. Der Kampf mit den Stovenen. Herr Bleiweis ist gestorben. Verwaist sein Herrschersitz, Darum wird jetzt geworben Um der Slovenen Spitz'. „Wer soll der Führer werden" „In dem Slovenenreich i" So rusen nun die Herden Dem Chor der Frösche gleich. „Wir wollen einen haben, „Dem Dr. Bleiweis gleich; „Der soll mit seinen Gaben „Beherrschen unser Reich." Es ist kein Kampf um'S Leben Mit Keule, Spieß und Schwert, Es ist ein Kampf nun — eben Der Herrn Pervaken werth. Wer Meister ist im Lügen, Wer stark verleumden kann, Dem wollen wir uns fügen Der fei dann unser Man»! Wie logen um die Wette Die „ak" und „ik" und „eis" Und auch der „sche" mit Glätte Bewarb sich um den Preis. Im „Narod" und im „Brencel", In „Post" und „GoSpodar", Ja selbst im „böhm'schen Wenzel" Log diese Streiterschaar. Doch alle waren Helden In Lüge und Verrath Noch kann man heut' nicht melden, Wer obgesieget hat. Das Lied niuß ich hier enden Und künden erst auf's Jahr, Wen sich erwählt die Wenden Aus ihrer Streiter Schaar. Auf die heutige Annonce „Anlage und Spekulation" des Bankhauses „L e i t h a", W i c n, bitten wir besonders zu achten. sH e i r a t S v e r nii t t l u n g.J Wir machen hicdurch auf die im heutigen Blatte stehende Annonce des Herrn A d o l f W o h l »l a n n in B r e s l a u besonders aufmerksam, zumal es sich um reiche Heiraten handelt, welche hier zur Vermittlung kommen. Wer glücklich werden, eine schöne Frau mit viel Geld oder ein Haus und eine Existenz gründen will, dem können wir Herrn Wohlmann's Heirats-Ver-mittlungS-Jnstitut in BreSlau, Weidenstraße 10 bestens empfehlen. WO HM » alk«lisch«r —-— bestes Tisch- und Erfrischungsgetränk, erprobt bei Husten, Halskrankheiten, Magen- und Blasenkatarrh. PASTILLEN (VerdauBnQ«ieltchen). Heinrich Mattoni, Karlsbad (Böhmen). Volkswirt lischaftliches. [Bors e.j (Crig.«Bericht.) Unsere Voraussetzung ist eingetroffen, die Pacification der Kri-voscie und der Herzegovina schreitet anscheinend ihrem Ende entgegen, Egypten hat ausgehört die Börsen von Paris und London zu allamiren und Rußland hat wieder vollauf zu thun mit dem unheimlichen Nihilismus. der dessen Actions-krast nach Außen lahmt und der russischen Re» gierung genügende Beschäftigung int Innern aufbürdet. Wenn man bedenkt, daß beinahe gleichzeitig mit der Begnadigung der Mörder des früheren Czaren an einen der belebtesten Plätze Odessa'S ein hervorragender russischer General hingestreckt wurde, — so thut nian gut sich durch panslavistische Jnttiguen nicht ein-schüchtern zu lassen. So ^und nicht anders faßt die Börse die politische Situation auf und ent-sprechend dieser Auffassung ist auch die Den-denz der Börse eine durchwegs feste. Wir bemerkte« bereits, daß in der EurSsteigerung die Bahnen zunächst, mit Rücksicht auf die vor-züglichen Ernteaussichten, an die Tour kon,men dürften; in der verflossenen Woche savorisirte die Börse vor Allem Staatsbahn und Carl Ludwigbahn-Actien. Die übrigen garantirten Eisenbahnpapiere werden sich dem Impulse ä la hausse nicht entziehen können, umsomehr, als deren Curs in Rücksicht ans der-» Verzinsung und Sicherheit als ein zurückgebliebener zu be-trachten ist. Von den Bankwerthen zeichnen sich vor Allem Credit Actien durch zwar langsame aber permanente Aufsteigerung aus und dürste der abgetrennte Dividenden-Cmtpon im Course bald eingebracht werden. Auch andere Banken bleiben nicht zurück, zumal es notorisch ist, daß dieselben neue Geschäfte aufsuchen, man ist zwar wählerisch in deren Qualität, dafür aber kann uian überzeugt sein, daß nur jene Geschäfte gemacht werden, deren Bonität jedeut Zweifel wird begegnen können. Zum Schluße erwähnen wir noch, daß auch viele Jndustriewerthe im Curfe zurückgeblieben sind und sich zur Specu-lation ä la hausse momentan sehr gut eignen. lP e t r o l e u m st e u e r>] Das Gesetz über die Petroleumsteuer soll vo»t I. September ab zur Anwendung kommen. Borher erfolgt im Sinne des Gesetzes die Ausnahme der gesantin-ten Prttoleum-Vorräthe. sDifferentialzoll aufCaffe.] In der HandelSsectionssitzung der Prager Handels-kammer vom 31. März wurde eine Eingabe gegen Einführung eines Differentialzolles aus Kaffee zu Gunsten von Trieft und Finnie be-chloffen. [O e st t r r e i ch i f ch e Finanzen.] Die Wiener „Presse" stellt, in Anknüpfung an die erfolgte Publication des Finanzgesetzes pro 1882, die ministerielle Einladung von Bankmächten zu einer beschränkten Concurrenz für die zur Bestreitung des Defizits auszugebende Papierrente in nahe Aussicht. Nach dem präfnmtiven Ueber-nahmScurse von ca. 90 pCt. würde sich, da das zu deckende Defizit effectiv 33-8 Millionen Gulden beträgt, zur Bedeckung des Abganges pro 1882 eine Nominal-Emission von rund 37'5Millionen Gulden als nothwendig herauSstellelle. Der Preis, welchen dieses Anlehen dem Staate kosten würde, stellt sich auf 5-56 pCt. [Rußland b r a u ch t G eI d.) Rußland wird demnächst eine Anleihe auf den Markt bringen. Der Umfang derselben scheint noch nicht definitiv sixirt zu sein, dach spricht man von dcr Emmission eines Betrages von 100 Milli-onen Rubel Nominale. Die Form, welche ge« wählt werde» dürfte, ist die einer vierpercentigen Sterling-Anleihe. Aremdenverkekr in ßilli. Hotel Erzherzog Johann. Dr. Jos. Frank. Advocat aus Agram. Ferd. Franke. Reisender a. Graz. Hans Ritter Kallbacher v. Türkenbnrg. k. k. Hanptmann a. Budapest. Fr. Xaver Sons-Soüci, Reistnder a. Wien. Friedrich Bischoff, Ingenieur a. Wien. Jos. Reuuiann. Kauf» mann a. Agram. A. Wünsch. Reisender a. Gablonz. SigmundMusch, Kaufmann a. Wien. Franz Schim-kowitz, Lberverwalter a. Graz. Oskar Thomann, Privatier aus Görz. Hotel weißer O ch S. Theodor Dreunig, OffieierS-Stelloertteter a. Laibach. Julius Stöger, L fficierS-stellVertreter a. Laibach. Ludwig Milko, Reisender a. Wien. H. Klerk, Kausmaun a. Cronenberg. Bernhard Löwensohn, Reisender a. Wien. Ferdinand KerSnik. Rei-sender a. Trieft. Heinrich Tommasini. Jurist a. Görz. Max Fleischner. Getteidehändler a. Graz. Hotel goldene Krone. Gustav Thurner, Steinmetzmeister a. Graz. E. I. Seeder, Handelsmann a. Graz. Friedrich Mtthl, Ingenieur a. Wen. Siegfried Altschul. Rei-sender a. Graz. Wilhelm Pathe, Kaufmann aus Trieft. Bertha Brück, Obersteus-Gattin a. Italien. Franz Ziegler, k. k. Steuereinnehmer a. Oberburg. Alois Schröttuer, cand. phil. a. Graz. Hotel Elefant. Franz Jglitsch, Kaufmann a. Pettau. Albert Eckstein, Reisender a. Prag. Anton Brück, Beamter a. Be^lnac. Heinrich Noe, k. k. Schulrath a. Graz. H. Schlotterbeck, Kansm. a. Wien. Stesan Okorn, Werksleiter a. Mürzzuschlag. Vinzenz Biertl, Bergingenieur a. Windischgraz. Hotel gold. Löwen. Michael Poklatsch, k. k. Büchsenniacher auS Wien. Theodor Kessler, Privatier a. Klagenfurt. Alex. Wohlfahrt. Kaufmann a. Wien. Fr. Bottolo de Michelini, Gutsbesitzer a. Romans. Friedrich Perkouig, Holzhändler aus Windisch-Feistritz. Gast Hof Stadt Wien. Franz Werdnik, Müller a. Gonobitz. Franz Petter, Pferdehändler a, Dentsch-Landsderg. Mi-chael Krameritsch, Holzhändler a. Windisch-Lands-berg. Albert Leitner, Kaufmann a. Warasdin. Gasthof gold. Engel. Josef Czerny, CommiS a. Wien. Josef Bö-Hacker, Typograph a. Wien. Fr. Kristl, k. k. Steuer-amts-Adjunct a. Pettau. Carl Spindler, Privatschreiber a. Laibach. Josef Spindler, Diurnist a. Laibach. Josef Skarda, Buchexpeditor a. Graz, Jakob Schiwitz, Hausierer a. Laibach. ßourle der Wiener Aörse vom 8 April 1882. Goldrente..........93.20 Einheitliche Staatsschuld in Noten . 75.95 „ „in Silber . 76.65 1860er Staats-Anlehenslose . . . 129.50 Bankactten .......... 820.— Creditactien...............320.75 London............119.90 Napoleond'or.......... 9.50 k. k. Münzducaten........ 5.63 100 Reichsmark.........58.65 — 8 — Ein« bestehend aus 2 Zimmern, wird auf 6 Wochen zu miethen (resacht. Anträge an die Expedition. Frachtbriefe mit «der ohne Unterschrift, zu haben bei Joli. Rnkusch, Cilli. Nach öbereinftimment^n Urtheilen einer großen Reihe angesehener »ohweizer, deutacher und Öaterr pract. 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JÄ" Jede Schachtel echter Schweizerpillen muß nebenstehend angeführtes Etiquelt. daS weiße Cchweizerkreuj im rothen Grund darstellend und mit dem ZiamenSzug des Pcrjer>igafce man, wenn diene rorgeiogea werden nol'ite , nur di» BcricrrNrhf Tho«r-?khwafelt*ife tu verlangen, da die nti «I nn«l inetieia Imitationen wirknngilo«» Kraeiigni»«»» sind. Ale mildere Tlirer«rise tnr B«N»l(l|[«n| »11» Unreinheiten den Teint», regen Tlmt- ««d Kopfene«rh1ige der Kinder, *»wla «I* unQhertr» . II 1)1.1, iu TUOI'I'AIJ. Eine sonnseitige ebenerdige bestehend au* Zimmer, Kabinet nnd Kstehe, ist in einem neoerbaoten Haq#e zu vergeben. Anzufragen in der Expedition der Cillier Zeitung. 144— Reiche Heirathen! 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Activa ....................................fr. 70,623.179.50 Jahreseinkommen aus Prämien und Zinsen......................14,077.985.10 Auszahlungen fär Versicherungs- und Rentenvertrige, Rückkäufe etc. seit 1818 ..... 105,349.613.85 In der letzten zwolfnumatliehen Geschäftsperiode nnd bei der Gesellschaft fOr...... 58,733.050-_ neu« Anträge eingereicht, wodu-cb der Gcsanimtbetr:.g der in den letzten 27 Jahren eingereichten Anträge sich auf mehr als...................1.003,700.000'_ stellt. Vom 1. Juli IWSO blM Inrl. SO. Juni I«»I. Activa ..................... . D? fr. 74,122.865 — Jahreseinkommen an» Prämien nnd Zinsen . . -................... 14,886.194 80 Auszahlungen für Versicherungs- nnd Rentenverträge Rückkäufe et«, seit 1848 ..... „117,896.63980 In der letzten zw&lfmonatlichen Geschäftsperiode wurden bei der Gesellschaft für . . . . „ 59,712.065_ neue Anträge eingereicht, wodurch der Gesammtbetrag der in den letzten 28 Jahren eingereichten Anträge sich auf mehr als ..................1.063 400 000*— stellt. Die Gesellschaft übernimmt zu festen Prämien-Versicherungen ans den Todesfall mit 80 Percent Gewinnantheil oder auch ohne Antheil am Gewinn, ferner gemischtes und auf verbundene Leben; schliesst Renten- und Ausstattungs-Verträge ab; gewährt nach dreijährigem Bestehen der Polizen den Rückkauf für Polizen auf Todesfall oder gemischt, welche hiexn berechtigt ind, od«r stellt für Polizen ans Todesfall nach dreijährigem und für Aussteuer-Versicherungen nach fünfjährigem Bestehen reduzirte Polizen aus, für welche dann keine weiteren Zahlungen zu leisten sind. 64—12 Prospecte und alle weiteren Aufschlüsse werden ertheilt durch die Herren Agenten und von dem_ Gcncriil-Ajfcnten filr Krain und Silclutclorinark. Valentin Zeschio, Triester-Strasse Nr. 3 in Laibach. Die Ver tret »ngjrttr St'DSTElEKlIA&K bet FRANZ WALLAND la CILLI (Gräser Vorstadt . Cirka 70.000 Mauer-und Dachziegel sehr gut gebrannt, nach behördlich vorgeschriebenem Maase erzeugt, liegen bei dem Gefertigten zum Verkaufe bereit. 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Vorzüglichste und wirksamste Hilfsmittel bei Erlernung obiger drei Sprachen, namentlich für das Selbststudium und hei Vorbereitung auf Examina (Einj ihrig-Frei willige); zugleich anziehendste nnd erfolgreichste srauz.» €Dgl. und ital. Leetüre xur Uebung und Unterhaltung, dureh uie besonders Einrichtunfl dieser Journale schon bei den bescheidensten Kenntnissen in erspriesslichster Weise verwendbar. — Gründung des „Interprito", 1. Juni 1877; des „Interpreter". I. Januar 1878 und des ital „Interprete", 1. Januar 1880 nnd erfreuen sich sämmtliche drei Journale durch ihren hohen wissenschaftlichen und practischen Werth einer ganz ausserordcnl-lichcn. die äussersten Grenzen Deutschlands und Oesterreich-Ungarns umfassenden und im Auslande nich Ins Ostindien nnd Amerika erstreckenden Verbreitung. — Inhalt der drei Journale völlig verschieden: Tagesgeschichte, populärwissenschaftliche und vermischte Aufsätze, gediegene Novelle«, interessante Processe etc. ctc.: ferner enthält jede Nnmmer einen deutschen Artikel mit Anmerkungen zum Uebersetien in die betreffende dp räche, dessen mustcrgiltige Tebertragung hierauf zur Selbstcurrcetur in der nächsten Nummer folgt. — Wöchentlich eine Nummer. — Quartalureis für jedes der drei Journale, bei der l'ost, dein Buchhandel oder direct. nur ________________ Quartalpreis für jedes -------------- 1 Mark 75 Pf. (I fl. 5 kr. 0. W , 2 Fr. 5,0 cent.). Preis eines einzelnen Monates direct CO Pf. — Probenummern gratis. — Inserate (ä 25 Pf. die 4spaltige Petitzeile) von erfolgreichster Wirkung. ^ < . Edenkoben, in der bayer. Rheinpfalz. Diö DirCCuOU — 12 — In der IIcrronjrnB«c Hans-Nr. lO sind «wel lichte Zitier geeignet za Knnxlcleu nebst (iiirtcii-An- thctt zu vergeben; auch ist daselbst ein Klee-lislil zu verpachten. 204—8 Klu Einspänner ist za haben und ein 195—2 starker Fuhrwagen mit breiten Schienen ist zu verkaufen Grazergasse 34. zu der am 1.1. April. Abends 8 Uhr im Hotel „Erzherzog Johann'1 stattfindenden Vollversammlung des „Deutschen Vereins",, Tug;«'Mor